IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 1.März 2017. Heute mit Informationen von der Weltmeisterschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Landesliga Berlin.
(IIHF) Vergangene Woche haben sich Vertreter des Eishockey-Weltverbandes IIHF in Köln und Paris im Rahmen ihres 6. Inspektionsbesuches vom fortgeschrittenen Sachstand der Organisation der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft (5. – 21. Mai) überzeugen können. Im Rahmen der Begehungen und Gespräche zu zahlreichen Themen wurden u. a. auch noch einmal die jeweiligen Sitzpläne der LANXESS arena in Köln sowie der AccorHotels Arena in Paris eingehend überprüft. Daraus resultierte die Freigabe von bisher für verschiedene Zwecke geblockten Plätzen. Somit können etwa für das WM-Turnier in Köln rund 300 Tickets pro Spieltag zusätzlich in den Vorverkauf gehen.
Dies betrifft alle 15 Spieltage in Köln, d. h. auch die zuletzt nicht mehr erhältlichen Spieltage wie etwa den Eröffnungsspieltag am 5. Mai mit den Begegnungen Schweden-Russland sowie dem WM-Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen die USA oder aber den 8. Mai mit Deutschland-Russland und USA-Schweden. Auch die nicht minder heiß begehrten Spieltage wie der 6.5. mit Deutschland-Schweden, der derzeit nahezu vergriffene 13.5., ein Samstag mit drei Spielen einschließlich Italien-Deutschland, alle Finalrundentage mit Viertelfinals am 18.5., Halbfinals am 20.5., Bronze- und Goldfinale am 21.5. sowie alle anderen Spieltage mit deutscher Beteiligung (10.5. mit Slowakei-Deutschland, 12.5. mit Dänemark-Deutschland und 16.5. mit Deutschland-Lettland) sind dabei.
Die zusätzlichen Tickets gehen am Mittwoch, den 01. März ab 11:00 Uhr in den Tageskarten-Vorverkauf. Allerdings heißt es schnell sein, denn auch für diese zusätzlichen Tickets gilt: "Nur, solange der Vorrat reicht".
Auch am WM-Spielort Paris gehen jetzt die ersten Spiele Richtung Ausverkauf. Besonders nachgefragt sind dort die Spiele Finnland-Frankreich am 7.5., Kanada-Frankreich am 11.5., Kanada-Schweiz am 13.5. sowie Schweiz-Finnland am 14.5. Hier sind bereits einzelne Kategorien vergriffen und insgesamt nur noch wenige Hundert Tickets zu haben.
Die zusätzlichen Tickets sowie alle Eintrittskarten für die 64 Spiele der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in der KölnerLANXESS arenaund der PariserAccorHotels Arenagibt es:
- online auf www.iihfworlds2017.com und www.facebook.com/iihfhockey
- Telefonisch unter +49 (0)1806 2017 01 (0,20 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Festnetzen, max. 0,60 €/Anruf inkl. MwSt. aus den Mobilfunknetzen // Montag-Freitag 10.00 – 19.00 Uhr und Samstag von 12.00 – 19.00 Uhr)
Eisbären Berlin starten am Mittwoch in die Playoffs(DEL) Die Eisbären Berlin starten am morgigen Mittwoch (1. März 2017) mit einem Heimspiel gegen die Straubing Tigers in die DEL-Playoffs 2017. Der erste Puck wird um 19:30 Uhr in der Mercedes-Benz Arena Berlin eingeworfen.
„Straubing ist gut drauf“, sagte Eisbären-Chefcoach Uwe Krupp am Dienstagmittag. „Sie haben (nach Mannheim) das beste Überzahlspiel der Liga. Wir müssen diszipliniert, aber trotzdem hart spielen. Unsere Konzentration muss stimmen und wir müssen so versuchen, uns einen Vorteil zu erspielen.“
Die Eisbären müssen definitiv auf Sven Ziegler (Schulter), Micki DuPont (Ellenbogen) und André Rankel (Oberkörper) verzichten. Alle anderen Spieler sind gesund und einsatzbereit. Wer dann letztendlich auflaufen wird, entscheidet das Trainerteam nach dem Training am Mittwochvormittag.
„Die Playoffs sind die schönste Zeit der Saison, da freuen wir uns drauf“, sagte Eisbären-Verteidiger Jens Baxmann. „Wir wollen stabil in der Defensive stehen, gut zurückarbeiten und Strafzeiten vermeiden. Es gilt den Schwung der beiden Spiele am vergangenen Wochenende mitzunehmen.“
Für dieses Match sind noch Eintrittskarten in vielen Kategorien über die Eisbären-Tickethotline (030) 97 18 40 40, online unter www.eisbaeren.de/ticketshop sowie an den Kassen der Mercedes-Benz Arena erhältlich!
Team will sich bei den Fans bedanken / Mittwoch, 8. März, ab 19.30 Uhr: Düsseldorfer EG lädt zum Saison-Abschlusstreffen ins Stahlwerk ein(DEL) Die Mannschaft der Düsseldorfer EG lädt ihre Anhänger zu einem Abschlusstreffen ins Stahlwerk an der Ronsdorfer Straße ein. Am Mittwoch, 8. März, wird sie sich ab 19.30 Uhr unter das Fanvolk mischen und für Gespräche, Autogramme und Fotos bereit stehen. Mannschaft und Trainer-Team wollen sich damit auch für die Unterstützung in der abgelaufenen Spielzeit bedanken.
Hinweis zum Ablauf: Es gibt an diesem Abend kein aufwändiges Bühnenprogramm, sondern eher die Gelegenheit, gemeinsam und in gemütlicher Runde die Sommerpause einzuläuten und sich von den Spielern zu verabschieden.
Adler Mannheim: Die Hauptrunde im Rückspiegel(DEL) 52 Hauptrundenspiele sind absolviert und die Adler als Tabellenzweiter souverän für die Playoffs qualifiziert. Bevor es in die heiße Saisonphase geht, wollen wir aber nochmal einen Blick zurückwerfen. Auf die Hauptrunde, eine unglaubliche Serie und das Tor des Jahres.
Seit Januar bewiesen die Adler sagenhafte Comeback-Qualitäten im wöchentlichen Rhythmus. Gegen Wolfsburg, Ingolstadt und Iserlohn lag die Mannschaft jeweils mit 1:3 zurück, am Ende stand immer ein 4:3-Sieg auf der Anzeigetafel. Noch beeindruckender war der Kampfgeist beim Gastspiel in Bremerhaven, als trotz zwischenzeitlichem 0:3-, 2:4- und 4:6-Rückstand noch ein 7:6-Sieg in der Overtime eingefahren wurde. „Adler geben niemals auf“, diesen Fangesang füllten die Adler in der Hauptrunde mit Leben.
Bereits Ende Januar reichte Daniel Sparre seine Bewerbung für das Tor des Jahres ein. Gegen Ingolstadt erzielte Mannheims Nummer 40 einen Treffer, der im Duden unter „Traumtor“ zu finden ist. Auf Höhe der Torlinie lag die Scheibe hinter ihm, mit seinem Schläger zwischen den Beinen netzte er aus schier unmöglichem Winkel ein. Damit bewies der Angreifer einmal mehr: Wenn’s läuft, dann läuft’s.
Denn in Ingolstadt bauten die Adler ihre Siegesserie auf vier Spiele aus. Die sollte noch eine ganze Weile andauern und ausgebaut werden. Auf insgesamt zwölf Spiele, zwischen dem 22. Januar und dem 24. Februar holten die Adler 33 von 36 möglichen Punkten. Noch beeindruckender: Das letzte Spiel, in dem die Mannschaft nicht punktete, war die Niederlage in Nürnberg am 28. Dezember.
Die Gründe für diesen Höhenflug sind zahlreich, nicht vergessen wollen wir dabei die verlässlichen Special Teams. Im Powerplay weist die Mannschaft von Cheftrainer Sean Simpson mit 24,1 Prozent den Bestwert aller 14 DEL-Clubs auf, in Unterzahl waren die Adler mit einer Quote von 83 Prozent das fünftbeste Team.
Und das trotz zahlloser Ausfälle. Mit Matthias Plachta (35 Einsätze) und Ryan MacMurchy (21 Einsätze) fehlten zwischenzeitlich zwei wichtige Stützen des Powerplays, deren Schussgewalt der ganzen Liga Angst macht. Ebenfalls zuschauen mussten mit Mathieu Carle (32 Einsätze) der „Quarterback“ an der blauen Linie und Jamie Tardif (24 Einsätze), der vor dem Tor für Gefahr und Verkehr sorgt. Den größten Nackenschlag stellte jedoch die Verletzung von Marcel Goc (38 Einsätze) dar, für den die Saison bereits Mitte Januar vorbei war.
Wie ersetzt man elementare Säulen einer Mannschaft, deren Ausfall nicht Eins-zu-Eins zu kompensieren ist? Klar, über das Kollektiv. Die Tiefe des Kaders war in dieser Saison Trumpf. Sean Simpson und sein Trainerteam machten das Beste aus jeder Situation und haderten nicht mit den Ausfällen, stattdessen stellten sie die Mannschaft immer wieder perfekt auf die nächste Herausforderung ein.
Vier Spieler stießen während der Saison zu den Adlern, und jede dieser vier Nachverpflichtungen erwies sich als waschechte Verstärkung. Luke Adam erzielte 35 Punkte in 38 Spielen und wurde von den Fans zum Liebling der Saison gewählt. Carlo Colaiacovo wurde als solider Defender angekündigt, war genau das und lieferte mit 24 Punkten in 27 Spielen auch offensiv sehr zuverlässig. Drew MacIntyre überzeugte mit einer Fangquote von fast 92 Prozent und Thomas Larkin verstärkte die physische Komponente der Defensive. Das Quartett erhöhte die Qualität im Kader ohne jeden Zweifel.
Qualität ist auch das Stichwort bei Chad Kolarik. Der Angreifer kam im Sommer aus Kloten und untermauerte seinen Ruf als Top-Torjäger eindrucksvoll auch in Mannheim. Mit 25 Toren ist Kolarik der erfolgreichste Angreifer der Adler. Addiert man dazu seine 16 Assists hinzu, landet man bei 41 Punkten und hat den Topscorer der Adler gefunden. Wie wichtig seine Tore für uns waren, belegen seine acht Game Winner eindrucksvoll.
Doch nicht jeder Spieler ist nur an den nackten Zahlen zu messen. Es gibt auch Leistungen, die in keiner Statistik auftauchen. Spontan denken wir da an Andrew Joudrey, das Paradebeispiel eines “Unsung Hero“. Der Kanadier wirft sich in Unterzahl in jeden Schuss des Gegners, steckt niemals auf und opfert sich und seine Gesundheit für den Teamerfolg. Auch wenn die Adler mit zwei oder drei Toren in Führung liegen, „Jouds“ blockt jede Scheibe, als würde es Unentschieden stehen.
52 Spiele lang haben uns die Jungs also jede Menge Freude bereitet. Und wir sind uns sicher, dass die Entwicklung der Mannschaft noch nicht zu Ende ist. Wir sind gespannt, was die Jungs in der heißen Saisonphase noch leisten werden.
Bayreuth Tigers erfüllen sich ihren Traum - Unglaublicher Kampf und Moral beschert den vorzeitigen Klassenerhalt(DEL2) Vor 2122 Zuschauern mit dem knappsten aller möglicher Siege 0:1 (0-0;0:1;0-0) gewinnen die Bayreuth Tigers beim direkten Tabellennachbarn in EV Ravensburg. Mit dieser phänomenalen Willensleistung und dem Treffer von Nathan Robinson nach 30 Minuten holte man mit toller Defensive und einem unüberwindbaren Torwart Vosvrda diesen Auswärtssieg, der eine geniale Spielzeit vorzeitig krönt.
Das nächste Heimspiel folgt am Freitag um 19:30 Uhr gegen den EC Bad Nauheim.
Eispiraten Crimmitschau mit herber Niederlage in Heilbronn(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben in Heilbronn eine herbe Klatsche einstecken müssen. Das Team von Trainer John Tripp ging beim Tabellenvorletzten förmlich unter. Der direkte Konkurrent im Kampf um den vorletzten Tabellenplatz schickte die Crimmitschauer klar mit 7:2 zurück in die Heimat. Somit steht 2 Spieltage vor Ende der DEL2 Hauptrunde fest, dass die Eispiraten den letzten Platz, trotz rechnerischer Chancen bei einem Sieg in Heilbronn, nicht mehr verlassen können.
Denkbar schlechter Start für die Eispiraten, die nach dem 1. Auswärtsdreier der Saison am vergangenen Sonntag in Freiburg nachlegen wollten. Bereits in der 1. Minute gelingt den Falken, die in dieser Woche ihren Cheftrainer Fabian Dahlem entlassen hatten, der Führungstreffer. Nach dem 1:0 durch die Käthchenstädter zeigen sich die Eispiraten verärgert und können wenig später den Ausgleich erzielen. Christoph Kabitzky trifft mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum 1:1. In der Folge dann beide Teams mit wenig Fluss in den jeweiligen Aktionen. Eispiraten Keeper Ryan Nie sorgt dann für die erneute Führung der Hausherren. Der Kanadier eilt aus seinem Kasten um die Scheibe schnell in die Offensive zu bringen, verliert bei seinem Pass aber den Puck. Falken-Stürmer Rylan Schwartz bedankt sich nach dem Fehlpass mit dem Shorthander zum 2:1.
Der Mittelabschnitt hat wenig Highlights zu bieten. Die Falken nutzen die Fehler der Crimmitschauer Hintermannschaft konsequent aus. Mit 2 Treffern schrauben die Kätchenstädter das Ergebnis auf 4:1 nach oben. Die Westsachsen in der Offensive ohne zwingende Chancen. Die beste Chance, die Patrick Pohl bei einem Alleingang hat, bleibt ungenutzt.
Im Schlussabschnitt erhöht sich nicht nur der Spielstand aus Sicht der Falken, sondern auch das Strafzeitenkonto der Eispiraten. Strafen wegen übertriebener Härte gehören ebenfalls zum Repertoire des Teams von John Tripp als auch Disziplinarstrafen wegen Meckerns. Ein Zeichen setzten Diese dennoch nicht und so sichern sich die Falken den ungefährdeten 7:2 Sieg. Die Eispiraten, die durch Philipp Halbauer noch einen Treffer zur Partie beisteuern können, verlassen das Eis als Verlierer. Die Crimmitschauer verbleiben somit bei 7 Zählern Rückstand und nur noch 6 zu vergebenden Punkten auf dem letzten Tabellenplatz in der Hauptrunden-Tabelle.
Dresdner Eislöwen feiern 8:2-Erfolg in Kassel (DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Kassel Huskies mit 6:2 (3:1; 3:0; 2:1) gewonnen. Vor 2883 Zuschauern brachte Phil Hungerecker den Gastgeber in der dritten Spielminute in Führung. Doch Ville Hämäläinen antwortete nur Sekunden später mit dem Ausgleich. Der Referee zog zur Bestätigung des Treffers den Videobeweis zu Rate. Patrick Baum (5.) und Teemu Rinkinen (15.) – ebenfalls nach Sichtung des Videobeweises - waren ebenfalls noch im ersten Abschnitt für Dresden erfolgreich.
Im Mitteldrittel waren gerade zehn Sekunden gespielt, als die Eislöwen durch Marius Garten einen weiteren Treffer bejubeln konnten (21.). Sebastian Zauner (25.) und Brendan Cook (34.) waren in Folge ebenfalls für den Gast erfolgreich.
Adriana Carciola betrieb für Kassel Ergebniskosmetik und verkürzte den Spielstand (46.). Rinkinen und Zauner stellten mit ihrem jeweils zweiten Treffer in den Schlussminuten den 2:8-Endstand her (56./59.).
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: "Wir haben heute eine großartige Teamleistung gesehen. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass es trotzdem nur ein Spiel war und wir nur drei Punkte dafür bekommen. Was wir brauchen, ist Konstanz. Gerade jetzt, wo die Playoffs vor der Tür stehen. Deshalb: Für einen kurzen Moment stolz sein, aber nicht in Selbstverliebtheit verfallen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 3. März um 19.30 Uhr in der EnergieVerbund Arena gegen den ESV Kaufbeuren.
Kassel Huskies patzen gegen Dresden(DEL2) Am Abend vor Aschemittwoch empfingen die Kassel Huskies den Viertplatzierten aus Dresden. Mit einem Sieg hätten sich die Schlittenhunde vorzeitig den dritten Tabellenplatz sichern können. Abgesehen von den Langzeitverletzten konnten die Nordhessen aus den Vollen schöpfen und Rico Rossi hatte die Qual der Wahl, welchen überzähligen Ausländer er auf die Tribüne setzt. Dieses Mal traf es Jack Downing, für den Esa Lehikoinen ins Team kam. Der Eislöwentrainer Bill Stewart entschied sich dazu, seinen Stammtorhüter Kevin Nastiuk zu Gunsten eines vierten ausländischen Feldspielers draußen zu lassen. Somit rückte Hannibal Weitzmann zwischen die Pfosten der Sachsen.
Nachdem Manuel Klinge, der sein 603. Spiel bestritt, als neuer Rekordspieler der Blau-Weißen
ausgezeichnet wurde, ging es rasant los. Es dauerte lediglich zwei Minuten, bis Hungerecker die
1:0-Führung für die Hausherren erzielte, nachdem Proft zuvor noch das Gestänge getroffen hatte.
Ganze 30 Sekunden dauerte es dann bis zum Ausgleich, nachdem Hämäläinen den Puck aus
dem Halbfeld unter die Latte nagelte.
In der 5. Spielminute war es Baum, der die Gäste sogar in Führung brachte, als sein Schlagschuss
von Husky Steve Hanusch unhaltbar zum 1:2 abgefälscht wurde. In der 7. Spielminute hatte Christ
die große Chance den Ausgleich zu markieren. Er konnte die Scheibe aber eben so wenig im Tor
unterbringen wie Kruminsch vier Minuten später auf der Gegenseite.
Das nächste Tor für die Sachsen war ein Treffer aus der Kuriositätenkiste. Nach Rinkinens
Hereingabe fiel der Puck Markus Keller zunächst auf den Helm und von dort über den Rücken ins
Tor. Nach Sichtung des Videobeweises erkannte Hauptschiedsrichter Daniel den Treffer zum 1:3
an. Letztlich war dies ein verdienter Zwischenstand zur Pause, da die Gäste aus Dresden defensiv
kompakt standen und kaum Kasseler Torgefahr zuließen.
Die Huskies nahmen sich für den Mittelabschnitt vor, das Blatt zu wenden, kassierten aber prompt
die kalte Dusche. Zehn Sekunden waren im Mittelabschnitt gespielt, als die Gäste erneut trafen.
Diesmal war es Garten, der von Lehikoinen nicht gestört wurde und ansatzlos zum 1:4 einnetzen
konnte. Markus Keller wurde kurz darauf im Tor durch Mirko Pantkowski abgelöst, doch auch
dieser musste schnell hinter sich greifen. Nach 24 Minuten überwand ihn Zauner per
Distanzschuss zum 1:5.
Die Kasseler Offensive zeigte sich erst wieder nach gut 30 Minuten gefährlich, als Pimm im Power-
Play eine hohe Hereingabe von Klinge volley nahm, Weitzmann jedoch nicht überwinden konnte.
Eben jener Pimm musste in der 34. Spielminute von der Strafbank aus mit ansehen, wie die Gäste
den nächsten Treffer nachlegten. Aus kurzer Distanz traf Topscorer Brendan Cook zum 1:6.
Während die Gäste immer wieder eiskalt einnetzten, vergaben die Schlittenhunde ihre wenigen
Torchancen, so auch Ex-Eislöwe Boiarchinov per Alleingang und Lehikoinen aus kurzer Distanz.
Vor Beginn des Schlussabschnitts war das Spiel quasi entschieden, dennoch traten die Huskies
couragiert auf, was die anwesenden Fans entsprechend mit starkem Support honorierten. In der
46. Spielminute gelang dann auch noch ein Torerfolg. Carciola markierte nach Christ-Vorlage das
2:6. Trotzdem hatten die Gäste das letzte Wort in diesem Spiel. Nach hektischer Zwischenphase
erhöhten Rinkinen nach einem Alleingang (56.) und Verteidiger Zauner mit seinem zweiten Treffer das Tages (59.) sogar auf 2:8. Für die Huskies ein gebrauchter Tag, denen trotz dieser herben Niederlage zwei Spieltage vor Schluss das Playoff-Heimrecht im Viertelfinale nicht mehr zu nehmen ist.
Marcel Breidenstein
Ravensburg Towerstars: Dämpfer im Kampf um Pre-Play-off Heimrecht(DEL2) Die Ravensburg Towerstars mussten sich am Dienstagabend den Bayreuth Tiger knapp mit 0:1 geschlagen geben. Während die Gäste damit den vorzeitigen Klassenerhalt feierten, gab es für die Oberschwaben einen derben Rückschlag im Kampf um das Heimrecht in den Pre-Play-offs.
Vor 2122 Zuschauern hatten die Towerstars zunächst einen schwungvollen Start in die Partie und schon nach eineinhalb Minuten hatten Norman Hauner und Brian Roloff innerhalb weniger Sekunden die ersten Großchancen zu verbuchen. Alsbald sollte sich aber herauskristallisieren, warum es gegen den selbstbewusst agierenden Aufsteiger so schwer zu spielen ist. Mit einer disziplinierten Defensivtaktik ausgestattet hatten die Towerstars oft schon Probleme beim Spielaufbau, von Minute zu Minute wurden die Chancen weniger. In der 10. Minute sollte Brian Roloff zumindest die Zuschauer für Sekundenbruchteile jubeln lassen, doch der Schuss aus dem Slot heraus prallte nur an den Pfosten. In der Schlussphase des Startabschnitts wurden die Towerstars dann immer ungeduldiger, Fehlpässe und Stockfehler luden die Gäste zudem verstärkt zu Chancen ein. Valentin Busch hatte beispielsweise in der 16. Minute die Riesenmöglichkeit zur Führung, die Towerstars hätten sich über einen Rückstand zur ersten Pause nicht beschweren dürfen. Zuvor hatten sich die Ravensburger Cracks auch durch Strafen zudem aus dem Rhythmus gebracht.
Das zweite Drittel starteten die Towerstars in numerischer Überzahl, doch das Powerplay verpuffte wirkungslos es schien kein Durchkommen gegen die Gäste-Defensive vor dem erwartet starken Tigers Torhüter Tomas Vosvrda zu geben. Da wog die 30. Minute umso fataler, denn die Towerstars leisteten sich nach einem Puckverlust ein Foul, das letztlich erst gar nicht zu einer 2-Minuten Strafe führte. Das schnelle Break bei angezeigter Strafe schlossen die Tigers durch Nathan Robinson eiskalt und präzise zum 0:1 ab. Es dauerte ein paar Minuten, ehe die Towerstars den Rückschlag verdaut hatten, in der 37. Minute kam es endlich wieder einmal zu einem schnell vorgetragenen Angriff und die von Norman Hauner abgefeuerte Scheibe schlug im Tor der Gäste ein. Hauptschiedsrichter Ulrich Hatz zeigte zunächst auf die Torlinie, nach Protesten der Tigers konsultierte er jedoch den Videobeweis. Der zeigte letztlich doch einen Ravensburger Angreifer im Torraum, der Treffer zählte nicht.
Der Schlussabschnitt zeigte dann ein Towerstars Team, das mit deutlich mehr Tempo agierte und das Spiel auch optisch klar an sich riss. Phasenweise konnten sich die Gäste aus Franken nur durch eine Reihe von Icings Luft verschaffen. Die Riesenchance auf den Ausgleich hatten Vincenz Mayer und Adam Lapsansky schon nach 37 Sekunden, doch wieder einmal parierte Vosvrda glänzend mit der Fanghand. Auch sechs Minuten später hätten sich die Towerstars für das jetzt höhere Engagement mit dem 1:1 Ausgleich belohnen können, doch wieder scheiterte die erste Ravensburger Sturmreihe im Sekundentakt.
Gar am so gut wie leeren Tor vorbei schob der mit aufgerückte Philipp dePaly den Puck in der 51. Minute, 43 Sekunden zuvor verhinderte beim verdeckten Schlenzer von Stephan Vogt die Latte den ersten Ravensburger Treffer. Die Kombination aus Abschlusspech, fehlender Entschlossenheit vor dem Tor und einer aufopferungsvoll kämpfenden Gäste-Abwehr zog sich auch bis in die Schlusssekunden hinein. Auch eine Überzahlchance vier Minuten vor Schluss sowie die Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers brachte letztlich nichts mehr ein. „Es war klar, dass ein druckvolles Drittel gegen diesen Gegner nicht ausreicht“, sagte ein enttäuschter Co-Trainer Christopher Oravec. „Jetzt, wo für uns jeder Spieltag wie ein Play-off Spiel ist, war dieser Auftritt und das Ergebnis absolut enttäuschend“, ergänzt er.
Die Towerstars müssen jetzt in den verbleibenden zwei Spieltagen auf Platzer von Bayreuth und Freiburg hoffen, wenn das Heimrecht in den Pre-Play-offs doch noch erreicht werden solle. Am kommenden Freitag empfangen die Towerstars die Starbulls Rosenheim. Wichtig: Diese Begegnung beginnt bereits um 19.30 Uhr, da am letzten Wochenende alle Spiele zeitgleich laufen müssen.
(DEL2) Wie erwartet konnte der SC Riessersee in Frankfurt keine Punkte holen und verlor mit 2:5 Toren. Das Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht wieder, denn die Werdenfelser hätten mit etwas mehr Glück durchaus punkten können. Die Vorzeichen standen allerdings mehr als schlecht, denn mit Oakley, Driendl, Rimbeck, Gschmeißner und Draxinger fielen gleich fünf aktuelle Stammspieler aus. Trotzdem kam der SCR sehr schwungvoll aus der Kabine und hatte gleich zu Beginn des Spiels zwei sehr gute Möglichkeiten. Die Weiß-Blauen bestimmten überraschend das Spielgeschehen, doch die Tore machten die Hausherren. Sie nutzten die Unerfahrenheit der jungen dritten Sturmreihe gnadenlos aus und durften gleich dreimal jubeln, als diese auf dem Eis standen.
Doch die Gäste aus Garmisch-Partenkirchen gaben nicht auf und zeigten die beiden letzten Drittel, dass sie durchaus mithalten konnten. Stefan Wilhelm verkürzte zum 1:3 und Mattias Beck gelang im Schlussabschnitt sogar der Anschlusstreffer. Jetzt lag der Ausgleich durchaus im Bereich des Möglichen, doch nachdem die Werdenfelser den Druck erhöhten, liefen sie in der Schlussphase in einen Konter, den die Frankfurter perfekt zum spielentscheidenden 4:2 abschlossen. Kurz vor Schluss setzte Tim Regan alles auf eine Karte und nahm Torwart Sharipov, der nach dem ersten Drittel für Matthias Nemec ins Tor kam aus seinem Kasten, doch der Schuss ging nach hinten los, die Weiß-Blauen kassierten noch ein Gegentor zum Endstand von 5:2 für die Löwen aus Frankfurt.
Schlussendlich war Tim Regan mit seinem Team hochzufrieden. „Keiner gab sich auf und kämpfte bis zum Schluss. Wir waren läuferisch sehr gut und haben dem Topfavoriten das Leben sehr schwer gemacht. Der SCR ist wieder auf einem sehr guten Weg und ich hoffe, dass uns die Zuschauer im so wichtigen Heimspiel am Freitag gegen Heilbronn unterstützten. Wir werden vielleicht auch den ein oder anderen Spieler wieder im Kader haben um im Endspurt alles geben zu können“, so der Trainer des SCR.
Spielbeginn am Freitag ist bereits um 19.30 Uhr gegen Heilbronn, da alle Spiele am letzten Wochenende zeitgleich beginnen.
Starbulls Rosenheim: Klarer Heimsieg dank furioser erste Sturmreihe(DEL2) Die Starbulls Rosenheim haben das Heimspiel am Faschingsdienstag gegen die Lausitzer Füchse deutlich mit 6:2 gewonnen. Vor 1.898 Zuschauern im emilo-Stadion ließen sich die Grün-Weißen durch einen kuriosen frühen Gegentreffer nach einem harmlosen Schuss von der Mittellinie nicht aus dem Konzept bringen und überzeugten in der Folge insbesondere im Über- und Unterzahlspiel. Überaus erfolgreich war diesmal die erste Sturmreihe. Tyler McNeely und Tyler Scofield trafen jeweils doppelt, Sturmpartner Joseph Lewis traf einmal und bereitete drei weitere Treffer vor. Zwei Spieltag vor Hauptrundenende haben die Starbulls nun sechs Punkte Vorsprung auf die Heilbronner Falken, die bereits jetzt als Gegner in den Ausscheidungsspielen um den Klassenerhalt feststehen. Um dabei den Heimvorteil zu fixieren fehlt der Mannschaft von Franz Steer rechnerisch noch ein Zähler.
Dass bei den Starbulls 20 Feldspieler auf dem Spielberichtsbogen standen konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass mit Michael Rohner, Michael Baindl, Simon Fischhaber, Peter Lindlbauer und Simon Heidenreich fünf wichtige Spieler erneut nicht zur Verfügung standen. Zudem fehlte Jungspund Florian Krumpe, der in den letzten Spielen einen starken Eindruck hinterlassen hatte. Der Verteidiger aus dem DNL-Team verletzte sich am Montag im Training am Knöchel und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Doch nicht nur Starbulls-Coach Franz Steer, auch Gästetrainer Hannu Järvenpää musste auf einige Akteure verzichten. Ryan Warttig und Maximilian Franzreb fielen grippebedingt aus, Roberto Geiseler und Gregor Kubail waren angeschlagen und fehlten ebenfalls. Jakub Svoboda wurde geschont, dafür stürmte Kyle Just.
Die Partie begann aus Sicht der Hausherren denkbar schlecht, denn die Gäste gingen nach etwas mehr als zwei Spielminuten völlig überraschend und auf kuriose Arte und Weise in Führung. André Mücke schlenzte die Scheibe von der Bande auf Höhe der Mittellinie aus der Verlegenheit in Richtung Rosenheimer Tor, wo sich Keeper Timo Herden das vor ihm aufhüpfende Spielgerät unbedrängt ins eigene Netz schaufelte – 0:1 (3.). Doch seine Vorderleute zeigten sich nicht geschockt. Tyler Scofields Abschluss wenige Sekunden danach, den Gästetorwart Konstantin Kessler mit einer tollen Parade entschärfte, war ein erster Warnschuss dem weitere Chancen folgten. Tyler McNeely setzte einen abgefälschten Schlenzer von Cameron Burt aus der Luft nur knapp am Pfosten vorbei (6.), und nach einem schönen Spielzug mit Abschluss von Manuel Edfelder verfehlte die Scheibe das Gästetor ebenfalls nur knapp – Kessler hatte sie noch minimal, aber effektiv ablenken können (7.). Eine Minute später war der Gästekeeper zwar gegen den nach Sahnepass von Maximilian Vollmayer alleine vor ihm abschließenden Tyler McNeely ebenfalls noch an der Scheibe, konnte den verdienten Ausgleichstreffer aber nicht verhindern. Das 1:1 geht als Überzahltreffer in die Statistik ein, denn die Gastgeber hatten sich nach einer Phase mit vier Feldspielern auf beiden Seiten gerade wieder komplettiert (9.).
Bei einem weiteren Rosenheimer Überzahlspiel verhinderte Kessler nach einem Schuss von Scofield mit seiner Maske den Einschlag unter der Torlatte (12.). Zwei Minuten später war dann aber der nächste Überzahltreffer der Starbulls perfekt – diesmal über McNeely und Scofield mustergültig herausgespielt und von Joseph Lewis aus kurzer Distanz per Flachschuss erzielt – 2:1 (14.). Zuvor hätte Dennis Swinnen allerdings auch die Gäste erneut in Führung bringen können, doch Timo Herden entschärfte seinen Alleingang. Sekunden vor der ersten Pause verhinderte Herden gegen Patrik Parkkonen mit einer starken Parade das 2:2.
Die tendenzielle Rosenheimer Überlegenheit setzte sich aber auch im zweiten Drittel fort – und wurde jetzt immer prägnanter. Auch, weil die Gäste weiterhin unnötige Strafzeiten sammelten und sich im Unterzahlspiel verschleißten. Als sie sich in der 25. Spielminute gerade wieder komplettiert und außerdem die Scheibe erobert hatten, verzettelten sie sich im Spielaufbau in der eigenen Zone. Scofield ging effektiv dazwischen, bediente Lewis, Torwart Kessler konnte zwar noch abwehren, aber McNeely staubte aus kurzer Distanz zum 3:1 ab. Und eine gute Minute später musste Kessler erneut hinter sich greifen. Stephan Kronthaler hatte nach Rückpass von Christian Neuert aus dem Handgelenk abgezogen und den Gästekeeper getunnelt – 4:1 (26.).
Füchse-Trainer Hannu Järvenpää nahm eine Auszeit – und diese Maßnahme fruchtete. Sein Team präsentierte sich in der Folge deutlich fokussierter, dominierte, suchte und fand Torabschlüsse, doch Starbulls-Keeper Herden stand jetzt absolut sicher. Und die ganz klaren Einschussmöglichkeiten ließ die grün-weiße Defensive nicht zu. Erst gegen Drittelende konnten die Gastgeber, die zuvor ein fast eineinhalb Minuten andauerndes Fünf-gegen-Drei-Überzahlspiel ungenutzt ließen, das Geschehen wieder ausgeglichen gestalten. Und dann funktionierte auch das Powerplay wieder. Lewis zog ab, Scofield fälschte ab – 5:1 (37.). Dann trafen auch die Gäste in Überzahl. Torschütze zum 5:2 in der 38. Minute war Dennis Palka nach Zuspiel von Elia Ostwald. Danach fälschte Lewis auf der Gegenseite einen Schuss von Scofield an den Pfosten ab (39.).
Im letzten Spielabschnitt dauerte es nicht einmal eine Minute, bis die Partie mit dem sechsten Rosenheimer Treffer quasi entschieden war. Torschütze war erneut Scofield, der Gästekeeper Kessler freistehend nach Rückpass von Lewis tunnelte (41.). Beide Teams hatten in der Folge noch einige Torchancen auf weitere Treffer, aber weder war jetzt die totale Konsequenz im Abschluss erkennbar, noch machte einer der beiden Schlussmänner einen Fehler. Vor allem Timo Herden konnte sich noch einige Male auszeichnen und seinen kapitalen Fehler aus der Anfangsphase endgültig vergessen machen.
Gästecoach Hannu Järvenpää ließ keine Zweifel am verdienten Rosenheimer Erfolg zu: „Man hat klar gesehen, welche Mannschaft heute das bessere Team war. Rosenheim war heiß heute, war stark in Überzahl und stark in Unterzahl. Diese Niederlage muss man dann einfach akzeptieren. Wir müssen am Freitag gegen Bietigheim wieder ein anderes Gesicht zeigen, um zu punkten. Aber wir haben nach 50 Spielen das Playoff-Viertelfinale bereits erreicht. Das ist ein großartiger Erfolg der Mannschaft, des Teams hinter dem Team und unserer Fans, die uns toll unterstützen. Und deswegen kann ich auch nach so einem Spiel wie heute lächeln.
Starbulls-Coach Franz Steer hob drei Spieler aus seinem Team heraus: „Ein solches Tor gleich zu Beginn zu bekommen, ist bitter und schwer für einen Torwart. Aber Timo hat das super weggesteckt und danach toll gehalten. Und das Spiel war nicht so klar, wie es der Endstand vielleicht ausdrückt. Weißwasser hatte in jeder Spielphase gute Chancen. Sehr gut und erfolgreich hat Joseph Lewis heute gespielt, das freut mich sehr für ihn. Und Tyler McNeely hat heute wieder viel mehr Energie auf das Eis gebracht, als am Wochenende. Da sieht man, wie er das Team mitreißt.“
(OLN) Wie erwartet kommt es am letzten Wochenende der Qualifikationsrunde zum Showdown zwischen den Black Dragons und den Rostocker Piranhas. Dabei treten beide Teams im Fernduell gegeneinander an. Während die Black Dragons in den letzten beiden Spielen zweimal auf die Hannover Indians treffen, haben es die Piranhas mit dem ECC Preussen zu tun.
Die Hannover Indians, im letzten Jahr als Tabellendritter noch sicherer Play Off Teilnehmer, blieb in dieser Saison hinter den eigenen Erwartungen zurück. So büßte man den Status als Nummer 1 in der Region Hannover ein und musste diesen Platz etwas überraschend den Scorpions aus der Wedemark überlassen, die im Schlussspurt der Hauptrunde noch an den Indians vorbei zogen und in der Meisterrunde antreten konnten. Nun kommt es in den Pre Play Offs zum direkten Duell beider Mannschaften um die Vormachtstellung in Hannover. Das größte Problem des Teams von Trainer Tobias Stolikowski ist dabei die Abteilung „Attacke“. Diese verlor in der vergangenen Sommerpause so klangvolle Namen wie Oliver Duris (jetzt FASS Berlin), Andre Gerartz & Brad McGowan (beide Crocos Hamburg) sowie Sebastian Lehmann (Wedemark). Diese Abgänge konnten durch die Neuzugänge kaum adäquat ersetzt werden. So stellen die Indians dann auch den schwächsten Sturm der Top10 der Oberliga/Nord.
In den bisherigen Duellen in dieser Saison konnte jeweils der Gastgeber die Partie für sich entscheiden. Die Indianer siegten am heimischen Pferdeturm mit 4:1 Toren, während die Black Dragons in der heimischen Halle mit 7:5 die Oberhand behalten konnten. Dabei sahen die Hannoveraner nach 40 min bereits wie der Sieger aus und führten mit 5:2, die Erfurter allerdings legten ein furioses Schlussdrittel aufs Eis und drehten die Partie noch.
Im Laufe der Trainingswoche wird sich dann auch zeigen, auf welche Spieler Trainer Thomas Belitz am Wochenende zurück greifen kann.
Spielbeginn im heimischen Eisstadion an der Arnstädter Straße ist, wie immer, am Freitag um 20:00 Uhr. Die Partie am Sonntag in Hannover am Pferdeturm startet um 19:00 Uhr.
Landsberg Riverkings verlieren beide Spiele gegen Memmingen(BYL) Die ersten beiden Partien im Viertelfinale Play Off verloren die Riverkings gegen den ECDC Memmingen und liegen so in der Serie mit 0:2 zurück. So deutlich sich die 7:3 Niederlage in Memmingen auch anhört, war es in Spiel eins dann doch nicht. Auch das Heimspiel am Sonntag verlor der HC Landsberg äußerst unglücklich mit 3:5.
Die Riverkings erwischten im ersten Spiel am Freitag einen guten Start in das erste Viertelfinale. Elias Maier erzielte bereits nach vier Minuten die frühe Landsberger Führung. Der HCL hatte die Partie gut unter Kontrolle und erspielte sich reihenweise weitere Torchancen, konnte jedoch erst in der sechszehnten Spielminute seine Überlegenheit zum 0:2 durch Dennis Sturm nützen. Die Gastgeber konnten noch vor der Pause (20.) zum 1:2 verkürzten. Einen unnötigen Gegentreffer kassierten die Riverkings zu Beginn des zweiten Drittels zum 2:2 Ausgleich (23.). Jeweils in Überzahl erhöhten die Gastgeber noch vor der Pause auf 4:2 (38. & 40.). In der 51. Minute fiel dann die Vorentscheidung. Wieder in Überzahl erzielte Memmingen das 5:2. Durch den erneuten Anschlusstreffer von Sven Curmann (56.) kam noch einmal Hoffnung auf, die Partie drehen zu können. Durch einen verwandelten Penalty (58.) und einen weiteren Treffer in Überzahl (60.) konnte Memmingen noch auf 7:3 erhöhen und ging mit diesem Siege mit 1:0 in der best of five Serie in Führung.
Knappe 2000 Zuschauer waren am Sonntag im Landsberger Eisstadion zu Gast, um sich die zweite Partie im Play Off Viertelfinale gegen den ECDC Memmingen anzusehen. Noch vor der Partie wurde offiziell verkündet, das die Riverkings ab der nächsten Saison mit einem neuen Hauptsponsor auf der Brust auflaufen. Die renommierte Firma 3C Cabron Group AG steigt als langfristiger Partner beim HC Landsberg ein. Beide Mannschaften wirkten in den ersten Minuten nervös und dementsprechend war die Partie auch eher zerfahren. So war es wieder ein Strafzeit die dem HC Landsberg zum Verhängnis wurde (13.) und Memmingen die 1:0 Führung brachte. Im zweiten Abschnitt wurden die Angriffe der Riverkings druckvoller und Thomas Fischer konnte nur unfair vor dem Tor gestoppt werden(28.). Den fälligen Penalty verwandelte Fischer zum 1:1. Bereits zwei Minuten später erhöhte Dennis Sturm auf 2:1. Ein weiterer Penalty für die Gäste brachte den erneuten Ausgleich (35.). Als Kapitän Andreas Geisberger sieben Minuten vor dem Ende die Scheibe zum 3:2 in die Maschen hämmerte, kannte der Jubel fast keine Grenzen. Der HC Landsberg machte weiter Druck scheiterte aber in Überzahl an der Latte und wurde im Gegenzug prompt mit dem Gegentreffer zum 3:3 bestraft (55.). Keine 30 Sekunden danach erhöhten die Gäste sogar auf 3:4. Als Trainer Andreas Zeck alles auf eine Karte setzte konnte die Gäste noch in der letzten Minute ein empty net goal erzielen. „Wir waren heute so nah dran, haben die Partie in 30 Sekunden aus der Hand gegeben. Natürlich stehen wir jetzt unter Druck, die nächste Partie gewinnen zu müssen. Memmingen will jedoch unbedingt in die Oberliga aufsteigen und hat daher auch genügend Druck. Der letzte Sieg in einer Serie ist immer der schwerste und damit muss Memmingen am Freitag erst einmal klar kommen.“ so ein kämpferischer Andreas Zeck im Anschluss an Partie am Sonntag.
Eintrittskarten für die Partie in Memmingen können am Donnerstag den 02.03.2017 zwischen 18:30 Uhr – 20:00 in der Geschäftsstelle im Eisstadion erworben werden.
Eisbären Heilbronn starten in die Playoffs(RLSW) Mit dem ersten Platz der Hauptrunde der Regionalliga Südwest haben die Eisbären Heilbronn ihr erstes Saisonziel erreicht und den Grundstein für ihr zweites Ziel, den Einzug ins Finale, gelegt.
Am Freitag um 20 Uhr gilt es für den viermaligen Meister, dieses Zwischenziel auf dem Weg zur Titelverteidigung anzugehen, wenn um 20 Uhr die Baden Rhinos Hügelsheim in der Kolbenschmidt Arena gastieren. Dass ausgerechnet der Erzrivale vom Baden Airpark der Gegner im Playoff-Halbfinale sein wird, freut die Eisbären besonders. "Spiele gegen Hügelsheim sind immer etwas Besonderes", sagt Eisbären-Stürmer Benjamin Brozicek. "Zum Einen bringen sie immer viele Fans mit nach Heilbronn, und zum Anderen macht es Spaß, dort nicht nur gegen den Gegner, sondern auch gegen 1.000 Hügelsheimer Fans zu spielen."
Zuletzt trafen die beiden Teams am 18. Februar aufeinander, als die Eisbären mit einem sehr dezimierten Kader am Baden Airpark mit 6:3 gewinnen konnten. Doch auch wenn die Bilanz der letzten Jahre klar für die Eisbären spricht - in 22 Spielen gab es 16 Siege und nur sechs Niederlagen - wird das Playoff-Duell kein Selbstläufer.
"Die Rhinos werden in den Playoffs nochmal eine gewaltige Schippe drauflegen. Die haben mit Cedrick Duhamel, Mathieu Fleury und Dennis Walther drei ganz abgezockte Routiniers, die die Gesetze der Playoffs aus dem Effeff kennen", weiß Eisbären-Coach Sascha Bernhardt. "Aber auch wir wissen, dass in den Playoffs ganz andere Gesetze gelten als in der Hauptrunde. Das haben wir mit den Meistertiteln in den vergangenen vier Jahren bewiesen. Wir sind heiß darauf, dass es jetzt losgeht!"
Die zweite Halbfinalbegegnung findet am Samstag, den 11. März, um 19.30 Uhr am Baden Airpark statt. Der Termin für eine mögliche dritte Begegnung steht jedoch noch nicht fest, da dieser davon abhängt, wann die Heilbronner Falken ihre DEL2-Playdowns spielen. Zur Diskussion stehen entweder der 17. oder der 19. März.
(RLSW) Nachdem die Play-Offs der Regionalliga-Südwest diese Saison ohne die SERC Fire Wings stattfinden, ist dennoch für die Neckarstädter nicht Schluss. Die vor der Saison vom Verband beschlossene Pokalrunde soll den Mannschaften auf den Plätzen 5-8 die Möglichkeit geben, sich nicht schon Ende Februar in die Sommerpause verabschieden zu müssen.
Im ersten von insgesamt 3 Spielen müssen die Schwenninger zuerst einmal auswärts Farbe bekennen. Die Mannschaft von Trainer Johannes Stöhr gastiert dabei am kommenden Sonntag beim Tabellenletzten der Vorrunde, dem EV Ravensburg.
Die Oberschwaben waren nach den 21 Vorrundenspielen mit einem mageren Pünktchen abgeschlagenes Tabellenschlusslicht. Lediglich im Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels konnte man sich ins Penaltyschießen retten und so einen Punkt auf die Habenseite schaffen.
Auch die Ergebnisse gegen Schwenningen waren alles eindeutige Angelegenheiten. Einer 7:1 Auswärtsniederlage folgte eine 0:5 Heimschlappe. Das dritte Aufeinandertreffen, welches in Schwenningen hätte stattfinden sollen, wurde mit 5:0 für die SERC Fire Wings gewertet, da Ravensburg kurzfristig das Spiel abgesagt hatte.
Für die Schwenninger geht es in den letzten 3 Pokalspielen, diese Saison versöhnlich zu beenden. Auf die erfolgreiche letzte Saison, folgte in dieser Runde ein Wechselbad der Gefühle, wo man jegliche Beständigkeit vermissen ließ. Ebenfalls hatte man bei der Auswahl der Importspieler nicht so ein glückliches Händchen als noch in der vergangenen Saison. Lediglich der finnische Schlussmann Miro Hämynen hielt ein um das andere Mal seine Mannschaft im Spiel und auch wichtige Spiele fest.
Auf jeden Hämynen müssen die Neckarstädter in den restlichen Spielen jedoch verzichten, da er bereits in dieser Woche wieder in sein Heimatland geflogen ist.
In seine Fußstapfen wird Back-Up Uli Kohler springen müssen, der in dieser Saison schon zu einigen Einsätzen kam.
„Wir wollen natürlich gegen Ravensburg einen Sieg einfahren. Dafür haben wir uns im letzten Heimspiel gegen Hügelsheim nochmals Selbstvertrauen geholt. Wenn wir Defensiv kompakt stehen und unsere Torchancen nutzen, dann bin ich zuversichtlich, dass wir Ravensburg schlagen werden.“, so Schwenningens Trainer Johannes Stöhr.
Halbfinale Teil 2 und 3 – Ice Dragons Herford empfangen Aliens und reisen nach Ratingen(RLW) „Von Spiel zu Spiel denken“, „jeder Sieg ist nur ein Sieg“, „es werden drei Siege benötigt um weiterzukommen“, „der letzte Sieg ist der schwerste“, „wichtig ist auf dem Platz“, die Liste der möglichen Phrasen ist quasi unendlich lang. Phrasen werden schließlich gerne genutzt, um schwierig zu beschreibende Dinge zu erklären. Aber warum eigentlich? Ist Playoff-Eishockey wirklich kompliziert? Seien wir ehrlich: Es geht ums Gewinnen! Das die Ice Dragons das begriffen haben, das war schon im ersten Halbfinal-Spiel zu sehen!
Das diese simple Weißheit auch bei den Außerirdischen aus Ratingen angekommen ist, davon ist auszugehen! Mögen sie die Ice Dragons im ersten Spiel eventuell noch auf die leichte Schulter genommen haben, wird dies den Jungs vom Sandbach sicher nicht noch einmal passieren. Doch darauf sind die Ice Dragons vorbereitet. Vor eigenem Publikum wollen sie den zweiten Sieg im zweiten Spiel, Sie brennen darauf, die Eishalle „Im kleinen Felde“ zum Kochen zu bringen! Dafür werden sie wieder alles tun, von der ersten bis zur letzten Sekunde um jeden Zentimeter Eis kämpfen und versuchen, so effektiv wie möglich die sich bietenden Gelegenheiten zu nutzen! Eishockeyfans lassen sich solche Spiele schon aus Prinzip nicht entgehen. Alle, die den Sport noch nicht kennen, haben nun die Gelegenheit, sich von der Stimmung mitreißen zu lassen, es lohnt sich!
Angepfiffen wird die Partie in der Eishalle „Im kleinen Felde“ am Freitagabend um 20:30 Uhr, die Leitung übernehmen Eugen Berger und seine Linesmen Simon Feske und Florian Greitemeier.
Auch weiterhin gilt unsere Empfehlung, Karten bereits vorab an den bekannten Vorverkaufsstellen (Esso-Station Stemmer, Area51 und Macron Store) zu kaufen!
Sonntag reisen die Ice Dragons dann zu Spiel drei an den Sandbach. Egal wie das Spiel am Freitag ausgeht: Die Vorzeichen bleiben gleich, es zählt nur ein Sieg! Und auch für dieses Spiel füllt sich der Fanbus bereits, der „7. Mann“ ist also wieder dabei! Wer noch mit nach Ratingen möchte, kann sich natürlich wie gewohnt über fanbusse @fdo-herford.de oder unter fdo-herford.de/forum anmelden, desto voller der Bus, desto besser! Da sich zusätzlich garantiert auch wieder viele Fans mit dem PKW nach Ratingen begeben werden, können sich die Ice Dragons auf lautstarke Unterstützung freuen, wenn das Unparteiischen Trio Robert Schelewski, Udo Scholz und Lars Stockenschneider die Partie am Ratinger Sandbach am Sonntagabend um 18:00 Uhr anpfeifen.
Samstag gehört der Landesliga - Halbfinale gegen FASS Berlin / ECC Preussen – FASS Berlin Samstag, 04.März 2017 19.30 Uhr Paul-Heyse-Stadion(LLB) Mit zwei Siegen gegen den OSC und den Club ist Preussen souverän durch die Gruppenphase marschiert. Im Halbfinale, welches im Modus „Best of Three“ ausgetragen wird, trifft man nun auf FASS Berlin. Das andere Halbfinale bestreiten der Club und die Berliner Bären.
In der Hauptrunde konnten sowohl die Akademiker als auch die Preussen eine Begegnung erfolgreich gestalten. Also alles offen, einen Favoriten gibt es bei der Paarung nicht.
Ein unterhaltsamer Eishockeyabend mit hoffentlich vielen Toren im Dom ist vorprogrammiert.
Die treuen Fans der Preussen werden ihr Team wieder lautstark unterstützen, weil… ONE TEAM ,ONE MISSION… mit dem 7. Mann im Rücken will ins Finale.
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