IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Donnerstag 9.März 2017. Heute mit Informationen von der Weltmeisterschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, regionalliga Nord und Regionalliga Ost.
(IIHF) Spätestens seit Jahresbeginn glühen die Drähte bei allen Anlaufstellen für Tickets der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft heiß und die immer gleiche Frage lautet: "Ab wann gibt es Einzelkarten". Am Freitag, den 10. März um 10:00 Uhr nun ist es soweit: Die Serverkapazitäten für die Buchung auf dem Online-Ticketportal werden auf maximale Kapazität hochgefahren und zusätzliche Leitungen für die telefonischen Ticket-Hotlines geschaltet, um dem erwarteten Ansturm gerecht zu werden.
Mit dem Start des Einzelkartenvorverkaufs noch vor Mitte März wird das WM-Organisationskomitee seiner von Beginn an getroffenen Zusage gerecht, Einzeltickets für alle 64 WM-Spiele im Frühjahr 2017 anzubieten – und dies, obwohl die Nachfrage nach Tageskarten, also den Tickets für alle Spiele eines Tages, weiterhin ungebrochen ist.
So konnten denn auch bereits rund 450.000 Karten für beide Spielorte allein über den Verkauf von Kartenpaketen abgesetzt werden. "Einen großen Schritt auf dem Weg zur ersten Zielmarke von 600.000 Zuschauern haben wir somit schon vor dem Beginn des Einzelkartenverkaufs zurückgelegt", äußert sich Franz Reindl, Präsident des WM-Organisationskomitees, sehr zufrieden mit dem bisherigen Verlauf des Kartenvorverkaufs und ergänzt: "Somit ist schon heute Riesenstimmung in den Arenen garantiert und mit dem Einzelkartenverkauf geht ja der Ansturm auf die Tickets meist erst richtig los."
Wie erwartet gibt es für einige Spiele und Tage nur noch Restkarten. Insbesondere gilt dies natürlich für Spieltage mit Beteiligung des deutschen Teams, aber auch der Mannschaften aus Russland und Schweden in Köln. Auch am WM-Spielort Paris gehen schon die ersten Spiele Richtung Ausverkauf. Besonders nachgefragt sind dort die Spiele von Gastgeber Frankreich, der Schweiz, Kanada, Finnland und Tschechien.
Natürlich bleiben, soweit noch verfügbar, auch weiterhin die bisherigen Ticketpakete im Angebot, aber nun stehen die Einzelkarten im Fokus, die bereits ab 19 € erworben werden können. Neben den oben genannten Spielen, die wohl schnell endgültig vergriffen sein werden, wird sich das Interesse in Deutschland nun sicher voll auf die Partien gegen die Gegner auf Augenhöhe richten. In den Spielen gegen die Slowakei am 10.5., gegen Dänemark am 12.5. sowie gegen Lettland am 16.5. ist Hochspannung garantiert, denn hier dürfte sich für das deutsche Team die Qualifikation zum Viertelfinale entscheiden. Klare Favoriten gibt es wohl in keinem dieser Spiele. Umso mehr setzen Bundestrainer Marco Sturm und seine Jungs hier natürlich auch auf den großen "Publikumsjoker", die 18.500 leidenschaftlichen Fans in einer ausverkauften Kölner LANXESS arena. "Soviel Heim-Vorteil muss bei einer Heim-WM erlaubt sein", so der Bundestrainer, der als Spieler 2001 selbst eine IIHF WM vor eigenem Publikum in Köln erlebt hat und sich erinnert: "Als Spieler lebt man auch von den Zuschauern. Das kann Dir schon den nötigen Push geben".
Auch die K.o.-Spiele der Finalrunde (ab 49 €) werden mit dem Start des Einzelkartenverkaufs immer stärker in den Blickpunkt rücken. Hierzu sei noch einmal darauf hingewiesen, dass Deutschland ein eventuelles Viertelfinale in jedem Falle im Abendspiel am 18. Mai in Köln bestreiten würde. Zwar mag der Kauf eines Tickets für dieses Spiel oder gar für die Halbfinals zur Zeit noch wie eine spekulative Wette auf ein tolles Turnier des deutschen Teams erscheinen, aber allen Zauderern rät WM-Generalsekretär Henner Ziegfeld: "Alles schon dagewesen. Man frage nur die, die 2010 bei den begeisternden WM-Auftritten des deutschen Teams bis zum letzten Turniertag dabei sein konnten. Die erzählen heute noch davon. Besser jetzt zugreifen, als später außen vor bleiben". So oder so gilt für alle Tickets und Spiele, die jetzt noch zum Verkauf stehen: Nur, solange der Vorrat reicht.
Eintrittskarten für die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in der Kölner LANXESS arena und der Pariser AccorHotels Arena gibt es u. a.:
- online auf www.iihfworlds2017.com und www.facebook.com/iihfhockey
- Telefonisch unter +49 (0)1806 2017 01 für Köln und +33 892 69 20 17 für Paris (Telefongebühren, abhängig von Anruferland und Telefonnetz)
Eisbären Berlin morgen mit erstem Viertelfinalheimspiel 2017(DEL) Die Eisbären Berlin empfangen morgen zu ihrem ersten Heimspiel im Playoff-Viertelfinale 2017 die Adler Mannheim (19:30 Uhr, Mercedes-Benz Arena). Der Hauptrundenzweite führt nach Spiel 1 der Best-of-7-Serie mit 1-0.
„Wir haben gut trainiert“, sagte Eisbären-Chefcoach Uwe Krupp nach dem heutigen Vormittagstraining im Wellblechpalast. „Ohne Beiträge von der gesamten Mannschaft gewinnt man keine Spiele, das ist in der Hauptrunde so und auch in den Playoffs. Wir haben eine ausgeglichene Mannschaft mit vier Reihen und wenn alle auf dem Eis stehen, können wir mindestens mitspielen.“
Bei den Hauptstädtern trainierten heute Daniel Fischbuch und Constantin Braun wieder mit auf dem Eis. Wie das Eisbären-Team letztendlich morgen Abend aussehen wird, steht allerdings noch nicht fest. Auch der Einsatz von Alex Roach, der am Dienstag nicht spielen konnte, bleibt fraglich.
Adler Mannheim: Heimspiel am Sonntag ausverkauft(DEL) Das zweite Heimspiel der Playoffs (Spiel 3 der Viertelfinalserie) am kommenden Sonntag, den 12.03., ist bereits restlos ausverkauft. Wenige Stunden nach dem verrückten Overtime-Sieg am Dienstag, den Matthias Plachta mit seinem vierten Treffer besiegelte, waren alle restlichen Tickets für diese Partie vergriffen.
Der Vorverkauf für das dritte Playoff-Heimspiel (17. oder 24. März) hat bereits begonnen. Eintrittskarten gibt’s wie immer im Ticketshop der Arena, unter der Hotline 0621 - 18 190 333, im Internet unter www.saparena.de, an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie ab Samstag im „WHISTLE – FANWEAR. TICKETS.“
EHC Bayreuth: Vorverkauf und Public Viewing(DEL2) Am heutigen Donnerstag, 09. März 2017, bleibt die Geschäftsstelle des EHC Bayreuth geschlossen. Am Samstag, 11. März 2017, wird es in der Geschäftsstelle von 11-13 Uhr einen Kartenvorverkauf für das nächste Heimspiel geben.
Sollte es zu einem entscheidenden dritten Spiel gegen den SC Riessersee kommen, werden Karten für das dann am Sonntag um 18:30 Uhr im Tigerkäfig stattfindende Spiel verkauft. Sollte die Qualifikation für das am Dienstag beginnenden Playoff-Viertelfinale bereits feststehen, werden Karten für das dann am kommenden Freitag, 17. März 2017 um 20 Uhr stattfindende Heimspiel verkauft. Der Verkauf erfolgt - sofern noch nicht feststehend - natürlich auch unabhängig vom Gegner im möglichen Viertelfinale. Möglich sind hier die Bietigheim Steelers und die Löwen Frankfurt.
Zum Auswärtsspiel am Freitag (10. März 2017) veranstaltet das Orga-Team von "Fans für Fans" ein Public Viewing auf dem Herzogkeller. Zur zweiten Partie der Pre-Playoffs beim SC Riessersee haben Carsten Herrmannsdörfer und Rudi Herold nach dem überragenden Erfolg der Vorsaison erneut ein besonderes Event auf die Beine gestellt. In Zusammenarbeit mit SpradeTV soll wieder Stadionstimmung aufkommen, zu der auch Stadionsprecher Lorenz beitragen wird. Einlass bei freier Platzwahl ist ab 18:30 Uhr (Spielbeginn: 19:30 Uhr), der Eintritt beträgt 2€. Gezeigt wird das Spiel wieder auf zwei Leinwänden. Verpflegung gibt es vom Grill im Außenbereich der Herzogkellers.
Also: Zieht das Trikot an, packt die Trommel ein und macht euch auf den Weg!
Eispiraten Crimmitschau kämpfen gegen Bad Nauheim um den Klassenerhalt - Beide Teams im direkten Vergleich(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau stehen vor ihrer schwersten Aufgabe seit Jahren. Die Westsachsen, die in der Hauptrunde seit dem 31. Spieltag (30.12.2016) auf dem letzten Tabellenplatz standen, müssen nun gegen den EC Bad Nauheim in der 1. Playdown Runde um den Klassenerhalt kämpfen. Wir haben beide Teams im Vorfeld der Duelle der „best of seven“ Serie gegenübergestellt.
Keeper: Beide Teams vertrauen auf ausländisches Personal zwischen den Pfosten. Während bei den Eispiraten Ryan Nie (Kanada) die Stammkeeper Position inne hat, ist es auf Seiten der Bad Nauheimer Mikko Rämö (Finnland). Sollte sich einer der beiden verletzten, so können beide Teams aber auf starke Backup-Goalies zurückgreifen. Bei den Eispiraten hat Henning Schroth gezeigt, dass er Rückhalt für sein Team sein kann, bei den Hessen gilt gleiches auch für Jan Guryca.
Verteidigung: Die Roten Teufel können aus einer soliden Abwehr (151 Gegentreffer) heraus agieren. Mit dem Schweden Joel Johansson und dem Slowaken Alex Kranjc gibt es gleich zwei Kontingentspieler, die in der Abwehr um einen der Stammplätze im Team von Trainer Petri Kujala kämpfen. Mit Steve Slaton und Jonas Gerstung agieren vor dem Tor zudem solide Abwehrmänner. Bei den Eispiraten scheint gerade die Defensive ein Schwachpunkt (210 Gegentreffer) zu sein. Mit André Schietzold, Dominic Walsh und Martin Bartek kommen bei den Westsachsen dort teilweise auch „umgelernte“ Stürmer zum Einsatz. Der zuletzt genannte Slowake präsentierte sich im Abwehrverbund aber effizienter als im Sturm, weshalb er möglicherweise auch weiterhin dort zum Einsatz kommen könnte. Mit Danny Pyka, Lukas Pozivil und Jakub Körner zeigt sich die Abwehr der Eispiraten auf dem Papier aber ebenso erfahren wie die des Gegners. Etwas heraus ragt sicher „Jungspund“ Ole Olleff, der sich unter John Tripp zu einem Stammspieler in seiner ersten DEL2 Saison entwickelt hat.
Sturm: Die Offensive der Eispiraten sucht weiter nach ihrer Durchschlagskraft. Mit Bernhard Keil, Patrick Pohl, Vincent Schlenker, Daniel Bucheli und Christoph Kabitzky finden sich im Angriff zahlreiche junge und talentierte Stürmer, die bislang aber im Abschluss vom Pech verfolgt sind. Zudem fordert Chefcoach John Tripp konstantere Leistungen von seinen erfahrenen Spielern wie Jason Pinizzotto oder Ivan Ciernik. Mit Mark Lee und Christ St. Jacques, die als Ausländer den Angriff komplettieren muss zudem mehr Druck auf das gegnerische Tor aufgebaut werden, um den Wert von nur 127 Treffern der Hauptrunde zu verbessern. Der Gegner aus Bad Nauheim macht dies vor. Mit 150 stehen die Wetterauer zwar nur geringfügig besser da, erzielen aber eben den Entscheidenden mehr. Verantwortlich dafür sind unter anderem Radek Krestan und die beiden Kontingentstürmer Juuso Rajala und Nick Dineen. Komplettiert wird der Angriff von den deutschen Stürmern Andreas Pauli, Dusan Frosch, Eugen Alanov und Dominik Meisinger.
Welches Team sich letztlich durchsetzen wird, werden die anstehenden Duelle zeigen. Mit dem Heimrecht ausgestattet, geht der EC Bad Nauheim zumindest vom Papier her mit einem kleinen Heimvorteil in die Playdown-Serie.
EHC Freiburg: Pre-Playoffs gegen Ravensburg - Spiel #2 am Freitag(DEL2) Als siebtbestes Team der Hauptrunde hat der EHC Freiburg eine hervorragende Saison in Deutschlands zweithöchster Eishockeyliga DEL2 gespielt. Am Freitag entscheidet sich, ob sie weitergeht.
Nach dem ersten Match haben die Ravensburg Towerstars in den Pre-Playoffs die Nase vorn. Bei der im "Best of three"-Modus ausgetragenen Mini-Serie sind zwei Siege zum Weiterkommen nötig; mit einer Niederlage in Oberschwaben (Spielbeginn: 20 Uhr) wäre die Saison für den EHC Freiburg also beendet. Mit einem Sieg holen die Wölfe die Serie nach Südbaden zurück und empfangen die Towerstars am Sonntag um 18.30 Uhr zum entscheidenden dritten Spiel.
Definitiv verzichten muss Trainer Leos Sulak in Ravensburg auf die verletzten Spieler Philip Rießle, Dennis Meyer und Radek Duda.
Mitreisenden EHC-Fans sei dringend der Ravensburger Online-Vorverkauf ans Herz gelegt; ein ausverkauftes Haus ist nicht unwahrscheinlich. In Freiburg gibt es keine Tickets für den Freitag zu kaufen.
(DEL2) Der SC Riessersee erwartet morgen zum zweiten Pre-Playoff Spiel die Tigers aus Bayreuth. Nach dem Ergebnis des Hinspiels ist der SCR zum Siegen verdammt da die Serie sonst zu Ende ist. „Wir werden im eigenen Stadion sicherlich alles versuchen um die Serie bis Sonntag zu verlängern. Die Mannschaft muss sich anders präsentieren als im Hinspiel“, so Trainer Tim Regan. Verzichten müssen die Werdenfelser auf Mattias Beck. Der Schwede hat sich nach einem Zweikampf im ersten Wechsel einen Kreuzbandriss zugezogen und wird sicherlich die nächsten drei Monate ausfallen. Beck wird bereits morgen operiert. Nach den Ausfällen von Julian Eichinger und Jared Gomes ist dies die dritte Verletzung aus einer Begegnung gegen Bayreuth. „Wir müssen das so hinnehmen und akzeptieren auch wenn es sehr bitter für uns ist. Natürlich ist es ein Nachteil auf so viele Spieler zu verzichten und gegen eine Mannschaft zu spielen, die eingespielt ist und keine Ausfälle hat aber ich erwarte das alle die spielen, alles in die Waagschale legen und dann auch als Sieger vom Eis zu gehen“, so Geschäftsführer Ralph Bader.
Spielbeginn gegen Bayreuth ist morgen, Freitag bereits um 19.30 Uhr im Olympia-Eissportzentrum.
Jetzt geht es los! Der Deggendorfer SC startet in die Playoffs!(OLS) Das lange Warten hat ein Ende! Am kommenden Wochenende
geht es nun endlich los mit den diesjährigen Playoffs der Oberliga Süd. Der
Deggendorfer SC muss dabei als Fünftplatzierter gegen den
viertplatzierten EC Peiting antreten.
Eine ganz besondere Serie dürfte es auch für Trainer John Sicinski
werden, denn ausgerechnet mit dem EC Peiting legte Sicinski letzte
Saison einen Wahnsinnslauf in den Playoffs hin. Bis ins Halbfinale
stießen die Oberbayern damals vor und wurden dann erst vom späteren
Oberligameister Tilburg gestoppt. Nun geht es für Sicinski in der
ersten Runde mit dem DSC ausgerechnet gegen die Peitinger, die gegen
ihren ehemaligen Trainer natürlich hochmotiviert sein werden.
Hochmotiviert werden allerdings auch die DSC-Cracks sein. Alle Spieler
sind fit und brennen bereits auf das erste Playoffspiel am Freitag
auswärts in Peiting und ausgeglichener könnten die Vorzeichen auch
nicht sein. Vier Mal trafen beide Teams in dieser Saison aufeinander
und je zweimal besiegte der Eine den jeweils Anderen. Spannung dürfte
hiermit also garantiert sein. Zudem werden die Deggendorfer von einer
Vielzahl eigener Anhänger angefeuert, die sich bereits zahlreich für
erste Partie in Oberbayern angemeldet haben. Spielbeginn in Peiting
ist um 19:30 Uhr.
Unterstützung auf den Rängen dürfte dann auch am Sonntag ausreichend
vorhanden sein, denn dann darf der DSC auch im heimischen Rund das
erste Mal ran. Beide Siege der Deggendorfer über die Peitinger
gelangen auf heimischen Eis und das in beeindruckender Manier. Jedoch
gelten in den Playoffs immer eigene Regeln, sodass der DSC bis ans
Limit gehen muss, um die Peitinger bezwingen zu können. Spielbeginn am
Sonntag in der Festung an der Trat ist um 18:30 Uhr.
Die EV Lindau Islanders bleiben Oberligist(OLS) Die EV Lindau Islanders haben den Klassenerhalt in der Oberliga Süd geschafft. In einem hochklassigen Play-Off Spiel schlugen die Islanders den EHV Schönheide im entscheidenden fünften Viertelfinale mit 5:1 (1:0, 2:0, 2:1). Dadurch qualifizierten sich die Lindauer nicht nur erneut für die Oberliga Süd – sie zogen damit auch in das Halbfinale um die Bayrische Meisterschaft gegen den TEV Miesbach ein.
Der magische Moment in diesem Spiel geschah am Dienstagabend um 21 Uhr 33. In Unterzahl fing der nicht gerade als Torjäger berühmte Sebastian Koberger einen Schönheider Pass ab, startete zum gegnerischen Tor durch und verwandelte das Break im Stile eines Klassestürmers zum 4:1. Acht Minuten vor dem Ende, mitten hinein in die letzte Drangphase der Gäste, war das die Entscheidung, nicht nur in diesem Spiel, sondern auch in dieser engen Serie. Bezeichnend zudem, dass ausgerechnet in einer vom Powerplay dominierten Play-Off Serie ein Unterzahltor die Entscheidung bringen sollte.
„Ich bin stolz auf die Mannschaft. Das war heute eine Topleistung von allen 20 Spielern“, sagte EVL- Trainer Dustin Whitecotton, der das Team dazu brachte, im wichtigsten Spiel der Saison sein bestes Eishockey zu spielen. Dies alles vor einer grandiosen Kulisse: 977 Zuschauer kamen zu diesem Endspiel in die Eissportarena, darunter sogar einige Unterstützer aus Peiting, Sonthofen und Ravensburg, die Freundschaften zu den Lindauer Fans unterhalten. Sie sorgten von Anfang bis Ende für eine elektrisierende Atmosphäre im Eichwald. „Das war heute auch ein Sieg der Zuschauer“, sagt EVL- Präsident Marc Hindelang. „In Lindau gibt es ja selten mal Einheit bei irgendwelchen Abstimmungen. Aber fast 1000 Leute an einem Wochentag sind ein deutliches Votum pro Oberliga.“
Diese Unterstützung kitzelte den letzten Rest an Leistung aus dem EVL heraus, der schon nach 27 Sekunden durch den in den Play-Offs immer stärker aufspielenden Simon Klingler die Führung auf dem Schläger hatte. Kurz danach konnten die Lindauer die erste Unterzahl erfolgreich überstehen. Bei ihrem ersten Powerplay schlugen die Lindauer dann bereits zu. Zunächst hatten Jiri Mikesz und Zdenek Cech zwei Großchancen, die der starke Gästekeeper Florian Neumann vereitelte. In der zehnten Minute war es dann aber einmal mehr Jeff Smith, der einen überlegten Querpass von Michal Mlynek zum vielumjubelten 1:0 einschob. „Das hat uns gutgetan. Jeder weiß, wie wichtig es in solchen Endspielen ist, das erste Tor zu machen“, sagte EVL- Vorsitzender Bernd Wucher.
Zwar hatte der EHV gleich im Gegenzug die Chance zum Ausgleich, aber Korbinian Sertl, der sein bestes Spiel in der Serie ablieferte, war gegen Miroslav Jenka zur Stelle. Danach hatten die Islanders die besseren Szenen, die vor allem im Spiel fünf gegen fünf den strukturierteren Eindruck hinterließen, läuferisch auf der Höhe waren und ihre Checks konsequent zu Ende fuhren. Zweimal noch hatten die Islanders die Chance zum zweiten Treffer, aber Troy Bigam scheiterte am Pfosten (15.) und Andreas Farny an Neumann.
Im Mitteldrittel fehlte den Lindauern zunächst die vorherige Sicherheit. Sie starteten nervös gegen die sich wehrenden Wölfe. Mitten in diesen Anfangsschwung der Gäste hinein konterten die Islanders eiskalt. Lubos Sekula schickte Jeff Smith auf die Reise, der nur noch einen Schönheider Verteidiger gegen sich hatte, ihn auf sich zog und dann den mitgelaufenen Andreas Farny mustergültig bediente, der nach 23 Minuten zum 2:0 einschoss.
Schonheide antwortete mit wütenden Angriffen und erspielte sich zwei Hochkaräter. Allerdings scheiterten Alexander Seifert (25.) und anschließend Jenka (29.) freistehend am starken Sertl. Effektiver waren da die Hausherren, die die Lücken in der Defensive der Sachsen perfekt nutzten. So spielte EVL- Kapitän Tobi Fuchs nach 30 Minuten einen Traumpass aus dem eigenen Drittel steil auf Michal Mlynek. Der Stürmer, der sein erstes Spiel nach Verletzungspause absolvierte, lief in Höchstgeschwindigkeit frei auf Neumann zu und verwandelte souverän zum 3:0. Sogar ein vierter Treffer war noch möglich, aber Cech wurde nach 32 Minuten von Neumann aufgehalten und Sekula 24 Sekunden vor Pause vom Pfosten. Dazwischen wischte Sertl einen gefährlichen Schlenzer von Adam Schusser gerade noch so mit der Fanghand um den Pfosten (36.).
Dass eine hohe Führung in dieser Serie wenig zu bedeuten hat, hatten beide Teams am vergangenen Wochenende gespürt. „Die Intensität hat sich von Spiel zu Spiel in dieser Serie gesteigert. Das war ein richtiger Play- Off Fight und dazu gehört, nie aufzugeben“, sagte Whitecotton. Letzteres nahmen sich die Gäste zu Herzen, die im Schlussabschnitt vehement gegen das drohende Aus anrannten. Nach 45 Minuten durften sie dafür Hoffnung schöpfen, als Petr Kukla den EHV erstmals auf die Anzeigetafel brachte und die beste Phase der Gäste einläutete.
Plötzlich war bei den Wölfen der Zug zum Tor wieder so vorhanden wie in den letzten Spielen. Dazu mussten die Islanders noch zweimal hintereinander in Unterzahl agieren. Sie blieben aber nicht nur erstmals in der Serie ohne Gegentor (Whitecotton: „Kompliment an unsere Unterzahlspieler. Sie haben einen grandiosen Job gemacht“), sondern nutzten eben diesen einen Moment durch Koberger, um das Spiel zu entscheiden. So fiel es dann auch nicht mehr ins Gewicht, dass Jeff Smith in der 53. einen vom souveränen Leiter der umkämpften aber fairen Partie, Alain Kretschmer, verhängten Penalty vergab. Der Amerikaner holte nur drei Minuten später Versäumtes nach, tippte die Scheibe nach perfekter Vorlage von Farny (bereits seine 19. seit Beginn der Verzahnungsrunde) zum 5:1 Endstand über die Linie. Der Rest war dann Oberliga Party im Eichwald, „Denn jetzt sind wir ein richtiger Oberligist, da wir uns nun sportlich qualifiziert haben. Das ist uns sehr wichtig“, sagte Bernd Wucher.
Nach der Pflicht kommt nun die Kür für den EVL. „Wir genießen den Moment, aber wir haben noch einiges vor“, kündigte Dustin Whitecotton an. Ab Freitag geht es für die Lindauer um die Bayrische Meisterschaft. Gegen den TEV Miesbach, der sensationell die Höchstadt Alligators aus der Oberliga warf, haben die Islanders Heimrecht und starten am Freitag (19:30) in die Best of Five Halbfinalserie.
EV Lindau Islanders starten zuhause ins Halbfinale
Nach dem großartigen Erfolg am Dienstag mit dem Sieg im fünften Viertelfinale gegen den EHV Schönheide geht’s schon am Freitag (19:30) für die EV Lindau Islanders im Halbfinale weiter. Gegner in der Eissportarena ist der TEV Miesbach.
Kurz aber intensiv haben die Lindauer Eishockey- Cracks und ihre Fans die magische Nacht am Dienstag mit der Qualifikation für die Oberliga Süd gefeiert. Satt sind die Islanders aber noch lange nicht, denn ab jetzt geht es darum, bayrischer Meister zu werden. „Wir haben noch einiges vor“, sagt Trainer Dustin Whitecotton, der nicht viel Zeit hatte, sein Team auf den nächsten Gegner einzustellen. „In den letzten beiden Wochen ging es um nichts anderes als Schönheide. Meine Frau ist glaube ich ganz froh, dass das Thema jetzt abgehakt ist.“
Whitecotton wäre aber nicht der akribische Arbeiter, als den man ihn kennt, wenn er nicht schon auf die Oberbayern vorbereitet wäre, die für den EVL keine gänzlich Unbekannten sind. Nicht nur, dass man in der Gruppenphase vor kurzem aufeinandertraf, wo es zwei Auswärtssiege gab: Dabei gewann Miesbach in Lindau mit 3:2 nach Penaltyschiessen, die Islanders siegten beim TEV im Rückspiel mit 6:3. Es ist bereits das dritte Jahr in Folge, dass die beiden Mannschaften in den Play-Offs aufeinandertreffen. 2015 auf dem Weg zur Meisterschaft und im vergangenen Jahr kamen die Islanders jeweils im Viertelfinale gegen den TEV weiter. Damals jeweils im Viertelfinale, diesmal kreuzt man die Schläger eine Runde später.
Dies zeigt am Deutlichsten die Entwicklung des Traditionsvereins, der mit zahlreichen Spielern aus der Region an den Start geht und es immer wieder schafft, Eigengewächse in die erste Mannschaft zu integrieren. Die nächste Generation steht dabei bereits am Start, denn in der U23 Bayernliga steht der TEV heuer im Finale. War in den letzten beiden Jahren die individuelle Klasse und Cleverness der Lindauer dem jugendlichen Elan und Teamgeist der Miesbacher einen kleinen Schritt voraus, so hat das Team von Simon Steiner einen deutlichen Entwicklungsschritt gemacht. Nicht umsonst hat der TEV nach einem mäßigen Start in die Verzahnungsrunde nun die Sensation geschafft und mit den Höchstadt Alligators im Viertelfinale den bestplatzierten Oberliga- Aufsteiger nach einer Niederlage in Spiel Eins dreimal in Serie geschlagen (5:2, 2:1, 6:5) und damit in die Bayernliga zurückgeschickt. Die Rückkehr in die Oberliga ist deshalb nicht nur verdient, sondern auch notwendig für den Traditionsverein, um den zahlreichen jungen Spielern eine bessere Perspektive bieten zu können.
Einer davon ist Athanassios Fissekis. Der 21jährige wechselte vor der Saison zum großen Nachbarn EC Bad Tölz, um den Sprung in die Oberliga zu schaffen. Im stark besetzten Kader des Spitzenteams konnte sich der Stürmer allerdings nicht durchsetzen. Der Schritt zurück nach Miesbach Ende des Jahres war dann offenbar genau der Richtige für ihn. In vertrauter Umgebung taute er auf und war spätestens mit Beginn der Verzahnungsrunde wieder ein wichtiger Leistungsträger für den TEV. 17 Scorerpunkte (10 Tore – darunter der Siegtreffer in Lindau) in 14 Spielen stehen für ihn zu Buche, allein sieben davon im Viertelfinale. Hier wurde er nur von Jan Trojan (8 Punkte) übertroffen. Ein weiterer wesentlicher Faktor ist Markus Kankaanranta, der als zweiter Kontingentspieler im Januar zum TEV zurückkehrte, zunächst aber verletzt war und gegen die Islanders noch nicht spielte. Dem Finnen kommt eine ähnliche Jokerrolle zu, wie bei den Islanders Michal Mlynek, der sich gegen Schönheide mit einem wichtigen Tor zurückmeldete.
Mlynek ist nicht der einzige EVL- Crack, der sich angeschlagen in den Dienst der Mannschaft stellte. „Das ist zu dieser Jahreszeit leider normal. Jeder hat verletzte und angeschlagene Spieler. Es kommt dann immer drauf an, wer mehr auf die Zähne beißt oder Ausfälle besser kompensieren kann“, sagt Whitecotton. Gerade in den hart umkämpften Heimspielen zeigte sich bei den Lindauern aber wieder etwas vom Geist von 2015. Leistungsträger, die das Team anführen und Rollenspieler, die in wichtigen Momenten Überraschendes leisten, wie Sebastian Koberger, der das Spiel am Dienstag mit seinem erst zweiten Saisontor entschied.
Grundsätzlich wird die Lindauer aber nun anderes Eishockey erwarten, als in Viertelfinale. Miesbach kommt mehr über Tempo, Körperspiel und direkten Zug zum Tor, als Schönheide. Mit dem Plus, dass der Kader des TEV größer ist. Man darf also definitiv Spiele auf Augenhöhe erwarten und wieder eine lange, enge Serie, die wie das Viertelfinale im Modus Best of Five ausgetragen werden wird.
EC Peiting: Auf geht’s - PlayOffs 2017!(OLS) Knapp 50 Punktspiele liegen hinter uns, jetzt kommt die KO - Phase.
PlayOffs – das ist Emotion, das ist Begeisterung auf dem Eis, wie auf den Rängen! Und das beste daran: jetzt geht es nach knapp 50 Pflichtspielen in den vergangenen gut 5 Monaten endlich los! Ab jetzt zählen nur noch Siege, egal wie, egal wie knapp oder deutlich.
„Die PlayOffs sind immer eine ganz besondere Zeit für die Fans, für die SPieler und alle Verantwortlichen!“, sagt Teammanager Gordon Borberg. „Es kribbelt einfach, man hat es jetzt die ganze Woche auch schon gemerkt, dass mehr Zug im Training ist. Es fiebert einfach jeder den PlayOffs entgegen!“
Außerdem ist ja auch in der Organisation einiges zu tun, denn für die Spiele der kommenden Wochen wird natürlich auch das Gesamtpaket rund um „das Spiel an sich“ bestmöglich ausgefeilt, um dieser besonderen Zeit einen würdigen Rahmen zu geben. So viel sei schon einmal verraten: am Ausbau des Spielertunnels hat sich etwas getan und die „Peitinger Knappschafts- und Trachtenkapelle“ wird unsere Jungs beim Einlauf musikalisch unterstützen.
Sportlich erwartet uns alle nun freilich das beste Eishockey, das man in der Lage ist zu spielen: das gilt für unsere Spieler, wie auch für die des Gegners (in Runde 1 der Deggendorfer SC). „Ja, das auf alle Fälle. Es wird intensiver, am Ende zählt nur Sieg oder Niederlage und jeder Fehler oder jeder geniale Moment kann entscheidend sein!“, so Borberg. Bislang gehen wir insgesamt recht zufrieden in die entscheidende Phase: „Jetzt kann aus einer guten eine sehr gute Saison werden.“, sagt Vorstand Gerhard Weyrich. „Zielsetzung war Platz 4 zu erreichen und damit das Heimrecht zu holen, das ist jetzt geschafft, das haken wir ab. Und jetzt werden wir sehen, was für uns noch alles kommt!“, ist Gordon Borberg momentan noch recht entspannt. Und er weiß, wie die Mannschaft, um die Stärken des Gegners: „Deggendorf hat ein homogenes Team mit einigen Schlüsselspielern wie den Janzen – Brüdern, Gibbons, Leinweber, Martell, Gawlik oder Agricola. Aber: auch bei uns in der Kabine sitzen zu Genüge Männer, die entscheidende Rollen übernehmen!“ – es wird also ein „Best of 5″ – Duell auf Augenhöhe, bei dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden. Und genau das macht es auch für jeden einzelnen Zuschauer so spannend und mitreißend: gute Gegner, die um jeden Millimeter Eis kämpfen werden und technisch sehr beschlagen sind.
Die Termine der Serie: 10., 12., 14., 17. und 19. März 2017. Der ECP beginnt mit einem Heimspiel, Freitag, 10.3. ab 19:30 Uhr in der Eishalle an der Alfons – Peter – Straße.
Auf geht’s, PlayOffs 2017 – wir sind eins, wir tun es GEMEINSAM!
Projekt 29 wird neuer Silber-Partner des EV Regensburg(OLS) Im Regensburger Datenschutz-Experten Projekt 29 GmbH & Co. KG hat der EVR einen neuen Sponsor gefunden. Das Unternehmen unterstützt den Eishockey-Oberligisten als Silber-Partner. Gleichzeitig über-nimmt Geschäftsführer Christian Volkmer die Aufgabe des externen Datenschutzbeauftragten für den EVR.
Volkmer liegt der Regensburger Spitzensport am Herzen: „Beim EVR wird professionell und hochklassig Eishockey gespielt. Das geht nur mit Rückenwind aus der lokalen Wirtschaft.“ Volkmer schätzt darüber hinaus die Möglichkeit, mit Kunden und Geschäftspartnern am Rande der Spiele zwanglos ins Gespräch zu kommen.
Das Thema Datenschutz dürfen laut dem Experten auch Sportvereine, egal welcher Professionalitätsstufe, nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Jede Organisation, die auch nur eine Adressliste im E-Mail-Programm gespeichert hat, unterliegt dem Bundesdatenschutzgesetz“, erklärt Volkmer. Bei unsauberem Umgang mit personenbezogenen Daten drohen Bußgelder bis zu 25.000 Euro. Wenn 2018 die EU-Datenschutzgrundverordnung wirksam wird, steigen mögliche Bußgelder in den Millionenbereich.
Die Mitarbeiter der Projekt 29-Gruppe halten bundesweit derzeit über 2.500 Mandate als externe Daten-schutzbeauftrage. Sie beaufsichtigen und beraten die Mandaten intensiv, um Gesetzeskonflikte zu ver-meiden. Neben dem Datenschutz gehört Beratung rund um die IT-Sicherheit zum Angebot des Unter-nehmens.
Der EV Regensburg freut sich auf die Zusammenarbeit mit Projekt 29 und fühlt sich noch rechtssicherer als zuvor.
Edel, stylisch und zeitloses schwarz: EVR präsentiert Playoff-Trikot
der EV Regensburg geht ab dem morgigen Freitag mit spezieller Arbeitskleidung bei den Playoff-Heimspielen zu Werke. Die neue Heimfarbe für die heiße Phase ist schwarz.
Das Grunddesign orientiert sich natürlich an den bisherigen Leibchen und passt perfekt ins Schema. Spe-ziell für die Endphase der Saison wurde natürlich das dominante Playoff-Logo anstatt des normalen Club-logos mit eingebaut. Außerdem sorgt das Spiel zwischen den Farben schwarz, rot und weiß für einen ge-lungenen Effekt, der vor allem im Bereich des Kragens zum Tragen kommt.
Die Jerseys sind wie gewohnt absolute Unikate und können nach Saisonende ersteigert werden. Ebenso gibt es ab sofort die roten Game-Worn-Heimtrikots am Fanstand zu ersteigern. Das Startgebot liegt bei 75 €, alle weiteren Informationen gibt es bei den Fanshop-Mitarbeitern unter Block B9.
Der EVR freut sich auf den Start in die “fünfte Jahreszeit“ und ist sich sicher, dass die Kufencracks in schwarz nicht nur gut aussehen, sondern auch besonders erfolgreich und effektiv zu Werke gehen werden.
EHV Schönheide 09 verliert Showdown in Lindau(OLS) Der EHV Schönheide 09 hat am gestrigen Dienstagabend vor knapp 1000 Zuschauern in der Eissportarena Lindau das fünfte und letzte Spiel des Playoff-Viertelfinals gegen die Lindau Islanders klar mit 5:1 (1:0, 2:0, 2:1) verloren und ist damit sportlich aus der Oberliga Süd abgestiegen. Auch wenn es schlussendlich nicht zum Klassenerhalt gereicht hat, geht dennoch der Dank an das EHV-Team samt Trainer- und Betreuerstab, welche in der Verzahnungsrunde und speziell in der Serie gegen Lindau bis zur letzten Sekunde gekämpft haben. Für die Wölfe ist die turbulente Saison 2016/2017 mit einer spannenden “Best-of-Five“-Serie gegen Lindau nun zu Ende und der EHV Schönheide 09 möchte es an dieser Stelle nicht versäumen, den EV Lindau Islanders zum Klassenerhalt zu gratulieren.
Wie schon in den vorherigen beiden Spielen in Lindau, waren auch gestern die Gastgeber im
ersten Abschnitt die spielbestimmende Mannschaft und gingen in der 10. Minute durch Jeffrey
Smith mit 1:0 In Führung. Die Wölfe hingegen fanden schwer ins Spiel und waren bis zur
ersten Pause mit dem knappen Rückstand noch gut bedient.
Am Spielverlauf änderte sich auch im Mittelabschnitt nicht viel. Lindau wirkte in seinen
Aktionen zwingender und legte keine drei Minuten nach Wiederanpfiff das 2:0 durch Andreas
Farny nach. Die Hälfte der Partie war gerade gespielt, da erhöhten die Islanders durch Michal
Mlynek gar auf 3:0 (31.), ein dickes Brett, was die Wölfe da im Schlussdrittel zu bohren
hatten.
Der EHV 09 versuchte natürlich zu Beginn des letzten Drittels noch einmal alles und kam in der
45. Minute zum 3:1-Anschlusstreffer durch Petr Kukla. Es war die beste Phase der Wölfe im
Spiel, welche in der Folge zweimal in Überzahl agierten. Doch anstatt den Spielstand weiter zu
verkürzen, gelang Lindau in Unterzahl das 4:1 (52.) durch Sebastian Koberger. Damit war
faktisch die Partie entschieden. Die Islanders ließen bis zum Ende nicht mehr viel zu und
erhöhten in der 56. Minute durch Jeffrey Smith sogar noch auf 5:1, nachdem der Topscorer der
Lindauer noch drei Minuten zuvor per Penalty an Wölfe-Goalie Florian Neumann gescheitert
war.
Der Worst Case, welchen die Vereinsverantwortlichen und Hauptsponsoren mit der
Wiederaufnahme des Spielbetriebes im Dezember vergangenen Jahres unbedingt vermeiden
wollten, ist mit dem sportlichen Abstieg aus der Oberliga Süd nun doch eingetreten. Es wird
sicher die nächsten Wochen dauern, das Geschehene zu verdauen und die letzten beiden
Spielzeiten aufzuarbeiten, ehe eine Entscheidung getroffen werden kann, in welche Richtung
der Eishockeysport auf Seniorenebene in Schönheide geht.
(OLS) Der Klassenerhalt in der Oberliga ist nach dem Sweep gegen den ESC Dorfen gesichert, jetzt geht es für die Industriestädter um die Kür! Im Playoff-Halbfinale trifft das Team von Trainer Rainer Zerwesz am Freitag um 19:45 Uhr in der Raiffeisen Arena zum ersten Spiel auf den „Meister der Bayernliga Senioren“, den ECDC Memmingen. Auch das Semifinale wird im Modus „Best-of-5“ ausgetragen, somit geht es am Sonntag um 18:30 Uhr an den Memminger Hühnerberg.
Mit dem entscheidenden fünften Spiel zwischen dem EV Lindau und dem EHV Schönheide endete am Dienstagabend das BEV-Playoff-Viertelfinale. Lindau setzte sich deutlich mit 5:1 durch, sicherte sich den Klassenerhalt in der Oberliga und das Ticket für das Halbfinale. Die Islanders treffen dabei auf den TEV Miesbach, der den Höchstadter EC in der Serie besiegte und die Bayernliga schickte. Ausruhen konnten sich dagegen die Löwen aus Waldkraiburg nach dem 3:0-Erfolg in der Viertelfinal-Serie gegen den ESC Dorfen. Doch auch der Halbfinalgegner Memmingen konnte zuletzt im Tipi die Beine hochlegen: Auch die Indians entschieden ihre Serie gegen Landsberg nämlich mit 3:0 für sich, gewannen die Spiele mit 7:3, 5:3 und zuletzt 4:3. Bei den Löwen tat sich laut dem Trainer einiges: „Man merkt schon, dass jetzt wieder eine gewisse Leichtigkeit im Team da ist. Zuvor hatten wir schon etwas Druck, weil jeder erwartet hat, dass man die Oberliga hält. Dass das aber nicht immer so ist, hat man gesehen“ meinte Rainer Zerwesz.
„Natürlich wollen wir ins Endspiel, aber da steht erst mal Memmingen im Weg“ so der 48-Jährige weiter, der gegen die Indians harte Spiele erwartet, wie man sie sich zuletzt auch mit den Memmingern lieferte. „Das wird richtig schwer, denn Memmingen schwimmt natürlich auf einer Euphoriewelle, sie haben im letzten Jahr ja fast alles gewonnen.“
In jedem Fall kommt es ab Freitag zur Neuauflage des letztjährigen Playoff-Viertelfinales- an dessen Ende man damals noch den Bayerischen Meister kürte- in dem sich die Löwen in der Serie mit 3:1 durchsetzen konnten. Doch erwartet Rainer Zerwesz und sein Team nun ein etwas anderer Gegner, denn Memmingen ist den Ansprüchen gerecht geworden und bei einigen der Transfers letzten Sommer war schon klar, dass man sich als Ziel offenbar die Oberliga gesteckt hatte. Der Tscheche Lukas Varecha kam aus Moosburg, wo er mit 31 Toren und 31 Vorlagen in 27 Spielen von sich reden machte, Top-Stürmer Daniel Huhn wechselte aus Buchloe (34 Spiele / 22 Tore / 32 Vorlagen), Verteidiger Sven Schirrmacher kam aus der Oberliga aus Sonthofen zurück (37/3/5) und Tor verpflichtet man mal eben den ehemaligen DEL-Torhüter Jochen „Joey“ Vollmer – ach ja, und in der Verteidigung steht nach wie vor der frühere National- und NHL-Spieler Jan Benda.
Zur Verzahnungsrunde verpflichtet Memmingen unter anderem als zweiten Kontingentspieler den slowakischen Verteidiger Jan Jarabek, der bisher in 13 Spielen zwei Treffer erzielte und sechs vorbereitete und die Stürmer Timo Schirrmacher (Sonthofen), Steffen Kirsch (Lindau) und Dominik Piskor (Bayreuth). Top-Scorer im Team von Trainer Waldemar Dietrich ist, wie auch in der Vorrunde der Bayernliga, die Memmingen bekanntlich auf Platz 1 abschloss, der Deutsch-Finne Antti-Jussi Miettinen mit 25 Toren und 54 Assists in 37 Spielen.
Beim EHC Waldkraiburg steht hinter dem Einsatz vom noch verletzten Kapitän Max Kaltenhauser ein Fragezeichen, sicher nicht spielen werden Martin Hagemeister (Verletzung) und Michael Trox, der dieses Wochenende noch seine Sperre absitzen muss. Doch natürlich soll auch er noch auf ein paar Spiele in dieser Saison kommen: „Die Jungs sind sehr fokussiert und Playoffs sind die schönste Zeit im Jahr, da will man natürlich weit kommen“ so Rainer Zerwesz.
Karten für das erste Spiel der Playoff-Halbfinal-Serie gibt es bis 24 Stunden vor Spielbeginn Online unter ehcwaldkraiburg.com, auf der Geschäftsstelle am Donnerstag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr und am Spieltag selbst an den Abendkassen, die ab 18:15 Uhr geöffnet sind.
Harzer Falken bestreiten Benefizspiel gegen die Braunlager Jungs(OLN) Nachdem am vergangenen Wochenende die Saison abgeschlossen werden konnte, kommt die Mannschaft der Harzer Falken am Freitag, den 10.03.2017, um 19:00 Uhr noch einmal auf dem Eis des Wurmbergstadions zusammen und wird bei einem Spiel gegen die „Braunlager Jungs“ nicht nur für ordentlich Spaß auf dem Eis sorgen, sondern vor allem auch Gutes tun.
Doch zunächst stellt sich vielleicht für den einen oder anderen die Frage, wer denn hinter den „Braunlager Jungs“ überhaupt steckt. Und da gibt es einige Namen, die vor allem den langjährigen Fans des Braunlager Eishockeys bekannt sein sollten. Denn Jörg Horlacher, Stefan Deppe, André Niemeyer, Markus Winkel, Thomas Wochnik, Ruven Bannach, Björn Naujokat, Hubi Eimbeck, Max Korkus, Marek Gajewski und Alex Deibert trugen in verschiedenen Generationen das Trikot des jeweiligen Braunlager Eishockey-Klubs. Und für die Fans, die noch die guten alten WSV-Zeiten mitgemacht haben, sollte auch Torwart-Legende „Lenni“ Heindorf ein Begriff sein, der trotz seiner 62 Jahre immer noch fit wie ein Turnschuh ist und einigen seiner jungen Mitstreitern konditionell noch was vormachen kann.
Allerdings wird Lenni Heindorf und der zweite Torwart der Braunlager Jungs, Tobi Pietsch, das Tor der Falken hüten. Und dies soll keine Maßnahme sein um ein Gleichgewicht herzustellen. Vielmehr ließen die Braunlager Jungs bereits verlauten, dass Tobi Bannach und Mario D'Antuono so schlecht auch nicht sind und ihre Stammtorhüter sehr wahrscheinlich adäquat ersetzen werden können...(-;
Doch da wäre auch noch die zweite Unbekannte, nämlich Sinn und Zweck des Benefizspieles. Und hier wollen die Harzer Falken indirekt den Braunlager Nachwuchs stärken. Denn eingelassen wird jeder, der eine Spende von mindestens 5,00 Euro an der Kasse hinterlässt. Und die Summe der Spenden soll dann dem Kindergarten Braunlage zu Gute kommen, der dafür Spielsachen anschaffen wird. Da der Nachwuchsbereich der Harzer Falken stetig wächst, sicherlich auch ein Zeichen an die ganz jungen Braunlager Einwohner, dass man diese Entwicklung sehr erfreut zur Kenntnis nimmt und diesen Trend gerne ausbauen möchte.
Und als wenn das alles nicht schon aufgregend genug wäre, werden nach dem Spiel noch die Warm-Up-Trikots der Harzer Falken versteigert und es wird natürlich erneut Gelegenheit geben, den einen oder anderen Schwatz mit den Kufencracks auf dem Eis abzuhalten. Also eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei – da fehlen dann nur noch die besten Fans der Liga, um dieses Event so richtig rund zu machen. (Hei)
Hannover Scorpions: Saisonabschlussfeier(OLN) Auch in diesem Jahr findet wieder unsere jährliche Saisonabschlussfeier in der Eishalle Langenhagen statt. Am Sonntag, den 12. März 2017 ab 15 Uhr startet unsere Abschlussfeier. Zum Auftakt wird es ein „Meet and Greet“ mit den Spielern der Hannover Scorpions auf dem Eis geben. Neben vielen Attraktionen während der Feier, ist für 17:30 Uhr dann die traditionelle Trikotversteigerung vor der Astra Stube geplant, bei der einige Trikots der Saison 2016/17 an den Höchstbietenden versteigert werden.
Außerdem findet von 15:00 Uhr bis 17:15 Uhr unser öffentlicher Lauf statt, bei dem Eisläufer in Scorpionskleidung profitieren. Der Eintritt für Gäste, die mit einem Scorpions Schal, einer Cap oder einem Trikot zum Lauf kommen, beträgt nur 2 Euro, statt 5 Euro. Natürlich wird auch der Verleih von Schlittschuhen angeboten, dieser kostet 4 Euro. Alle Fans können während der Feier sowohl auf, als auch neben dem Eis mit den Spielern in Kontakt treten.
Für diejenigen, die es eher warm und gemütlich haben, ist ebenfalls gesorgt. Die Abschlussfeier findet ihren Ausklang nach der Trikotversteigerung im Herzblut, das während der gesamten Abschlussfeier geöffnet hat und für das leibliche Wohl der Besucher sorgen wird.
Neue Ziele, bekannter Gegner: Memmingen Indians im Halbfinale gegen Waldkraiburg(BYL) Der ECDC Memmingen startet ab Freitag in das Halbfinale um die Bayerische Meisterschaft. Dieser Titel, welcher an das beste Team der Verzahnungsrunden verliehen wird, könnte eine fantastische Memminger Saison krönen. Jedoch muss auf diesem Weg der klassenhöhere EHC Waldkraiburg geschlagen werden, der außerdem Heimrecht genießt. Die Serie beginnt am Freitag in Oberbayern, ehe am Sonntag (18:30 Uhr) das erste Spiel am Memminger Hühnerberg steigt.
Die Feierlichkeiten sind abgeschlossen, ab Freitag begeben sich die Indians wieder auf Torejagd. Der Gegner in der Halbfinalserie, welche im Modus „Best-of-Five“ ausgetragen wird, ist der EHC Waldkraiburg. Ein Team, gegen das die Indians durchaus noch eine Rechnung zu begleichen haben: Waren es doch die „Löwen“, welche die Indians im letzten Jahr aus den Play-Offs warfen. Am Ende stand der Aufstieg für die Oberbayern, die sich gut in der höheren Spielklasse zurechtfanden. Die Oberliga wurde in Waldkraiburg sehr gut angenommen, die Zuschauerzahlen entwickelten sich, auch trotz einiger Niederlagen durchaus positiv, was das Interesse der Fans an der stärkeren Liga betont. Der Verein nutzte die Euphorie auch auf anderen Ebenen um sich noch professioneller aufzustellen. Wichtigste Neuerung war sicherlich die hochwertige, neue Bande, die ins Eisstadion eingebaut wurde. Möglich wurde dies vor allem durch die starke Unterstützung der lokalen Sponsoren. Auch sportlich wurde der Kader deutlich aufgewertet, so konnten doch einige Neuzugänge präsentiert werden.
Die Indians sind trotzdem guter Dinge, dem Favoriten ein Bein zu stellen und ins Finale einzuziehen. Dafür ist ein Sieg in fremder Halle aber unbedingt nötig, weswegen die Memminger gleich im ersten Spiel den Grundstein für eine erfolgreiche Serie legen wollen. Bereits am Sonntag steigt dann der erste Vergleich am Memminger Hühnerberg, dessen Vorverkauf bereits begonnen hat. Karten für das Heimspiel im Halbfinale können an allen gängigen Stellen erworben werden. Dies sind die Memminger Zeitung (Service Center), Dietzel’s Hockeyshop, Subway Memmingen und die Agip-Tankstelle in Berkheim.
Für genügend Unterstützung am Freitag wird ebenfalls gesorgt sein, denn auch zu dieser Partie wird ein Fanbus eingesetzt, für den man sicher unter Tel.Nr. 0160 785 62 69 noch anmelden kann. Abfahrt ist am Freitag um 16:15 Uhr am BBZ-Parkplatz.
Der Traum geht weiter! TEV Miesbach im Halbfinale gegen die Lindau Islanders(BYL) Wer hätte das zu Beginn der Saison gedacht, dass sich der TEV Miesbach für das Halbfinale qualifiziert? Jetzt ist es aber tatsächlich passiert und das Team von Simon Steiner ist heiß auf das, was noch kommt. Mit dem EV Lindau erwartet die Kreisstädter erneut ein Oberligist. Anpfiff zum ersten Halbfinalspiel ist am Freitag um 19.30 Uhr am Bodensee. Am Sonntag erwarten die Miesbacher die Allgäuer zu gewohnter Uhrzeit um 18.00 Uhr an der Schlierach.
Dass es mit dem EV Lindau wiederum zum Duell mit einem Oberligisten kommt, macht die Aufgabe für die Miesbacher zwar nicht unbedingt leichter. Wie man aber im Viertelfinale gegen den Höchstadter EC gesehen hat, haben Playoffs ihre eigenen Gesetze. So sind die Oberbayern mit dem nötigen Quäntchen Glück, das man in der Phase der Saison einfach benötigt, auch diesmal nicht von vornherein chancenlos, auch wenn in den letzten beiden Jahren stets die Allgäuer in den K.o.-Spielen obenauf waren.
Die Vergleiche der beiden letzten Jahre und auch die der diesjährigen Verzahnungsrunde sprechen eindeutig für den Oberligisten. So war für die Kreisstädter in der Saison 2014/2015 nach drei Niederlagen in drei Spielen, davon allerdings zwei erst nach Penaltyschießen, Schluss. Im Jahr darauf gelang den Miesbachern im ersten Viertelfinalspiel ein Sieg nach Penaltyschießen, die darauf folgenden drei Partien verloren sie dann aber, sodass danach ebenfalls die Saison beendet war. Und in diesem Jahr gelang dem Team von Simon Steiner in der Verzahnungsrunde zwar in Lindau ein 2:3-Sieg n. P., dafür gab es zuhause aber eine deutliche 3:6-Niederlage.
In den diesjährigen Viertelfinalspielen waren die Islanders das torgefährlichste Team mit durchschnittlich knapp fünf Toren pro Spiel. Im Vergleich dazu hatte der TEV ein Tor weniger erzielt. Herausragend war vor allem die Powerplayquote der Allgäuer. Mit 44% traf der EVL fast jedes zweite Mal ins Schwarze. Dagegen nehmen sich die 15,8% des TEV eher bescheiden aus. Dafür haben die Miesbacher mit drei Gegentoren pro Spiel eins weniger kassiert als die Lindauer. Grund ist nicht zuletzt das gute Penaltykilling der TEVler, die hier mit 89,5% zu 64,3% die Nase vorne haben. Eifrigste Punktesammler in den Playoffs waren beim EVL bislang Jeff Smith und Simon Klingler mit je neun Punkten sowie Troy Bigam und Andreas Farny mit je acht Zählern. Auf Miesbacher Seite konnten sich Jan Trojan mit acht und Nico Fissekis mit sieben Punkten hervortun.
Den Heimvorteil hat wiederum der Gegner auf seiner Seite. Allerdings musste dieser am Dienstag noch einmal ran zum alles entscheidenden fünften Spiel gegen den EHV Schönheide 09. Zwei Tage weniger Zeit also zum Regenerieren. Inwieweit dies Auswirkungen auf die körperliche Fitness der Islanders hat, wird sich zeigen.
Unabhängig davon wissen die Miesbacher, dass sie auch diesmal wieder über sich hinauswachsen müssen, um gegen die Allgäuer bestehen zu können. Die Voraussetzungen dafür sehen zumindest mit Blick auf den Kader nicht schlecht aus. Bis auf den langzeitverletzen Markus Seiderer sind alle Mann an Bord. Auch Sebastian Deml hat diese Woche wieder das Training aufgenommen. Ob er am Wochenende auflaufen kann, steht allerdings noch in den Sternen.
Das Abenteuer Halbfinale kann jedenfalls beginnen!
Donau Devils Ulm/Neu-Ulm ziehen ins Finale ein(BLL) Der VfE Ulm/Neu-Ulm hat es ins Finale des BEV-Pokals geschafft. Am Freitag Abend gewannen die Ulmer im Heimspiel gegen die SG Maustadt/Memmingen mit 4:1 (1:1/0:0/3:0) und am Sonntag landeten sie im Rückspiel einen 9:2 (3:0/3:2/3:0) Kantersieg.
Zuhause im Donau-Ice-Dome wurden die 300 Ulmer Zuschauer jedoch zunächst auf eine harte Bewährungsprobe gestellt, denn die Donau Devils zeigten gegen den klassentieferen Gegner eine schwache Leistung. Dass der Sieg dennoch mit 4:1 hoch ausfiel, war einer neun minütigen Energieleistung der Ulmer zum Ende der Partie zu verdanken, durch die sie drei Tore erzielten. Dabei hatten die Hausherren Chancen in Hülle und Fülle. Allein Mike Dolezal hatte zwei gute Gelegenheiten, bei denen er jeweils allein aufs Tor zulief (37., 48.). Auch Fabio Valenti hätte nach seinem frühen Führungstreffer nach 1:03 Sekunden nachlegen können, aber seine Abschlüsse gingen entweder knapp am Tor vorbei (21., 27.) oder ans Gestänge (35.). Auch die ansonsten treffsicheren Kyle Armstrong und Joshua Eckmann gingen (20., 24., 50., 54.) leer aus. So kamen die Gäste aus Memmingen nach einer Druckperiode in Überzahl noch im ersten Drittel zum verdienten Ausgleich (16.).
Nach dem torlosen Mittelabschnitt mit vielen ungenutzten Möglichkeiten auf Ulmer Seite, ging es im letzten Drittel erst so weiter wie es aufgehört hat. Aber Armin Nußbaumer gelang endlich mit einem schönen Rückhandschuss den Bann zu brechen (50.). Denn nur drei Minuten später legte Benedikt Stempfel nach einem klasse Zuspiel von Valenti nach und Manuel Vacca bescherte den Hausherren mit seinem Treffer (58.) schließlich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel. Ulms Trainer Martin Valenti äußerte sich nach der Partie kritisch: „Ich habe heute zur kompletten Mannschaft gesagt, dass sie sich jetzt zusammen reißen muss. Eine so schlechte Leistung geht nicht.“
Die klaren Worte des Coachs zeigten Wirkung, denn in Memmingen präsentierten sich die VfE-Cracks wesentlich konzentrierter. Die Devils gewannen verdient mit 9:2 (3:0/3:2/3:0) und machten so ihren Einzug ins Finale komplett.
Mike Dolezal eröffnete den Torreigen (13.) und André Aschenbrenner erhöhte nur eine Zeigerumdrehung später auf 2:0. Knapp vor Drittelende ließen die Ulmer ihre 100 mitgereisten Fans nochmals jubeln, denn Louis Delsor gelang das 3:0 (20.).
Auch im zweiten Abschnitt war der VfE Ulm/Neu-Ulm die dominierende Mannschaft, daher fiel nach 25 Minuten das nächste Tor. Der 4. Torschütze des Abends war Kyle Armstrong. Danach konnten sich die Maustädter kurz hintereinander mit zwei Toren herankämpfen (28., 30.), wobei das zweite in doppelter Überzahl fiel. Daraufhin nahm Ulms Coach Martin Valenti eine Auszeit und nach dieser fanden die Gäste wieder besser ins Spiel. Dies wurde noch vor Ende des 2. Drittels durch zwei Tore unter Beweis gestellt. Joshua Eckmann erhöhte auf 5:2 (33.) und drei Zeigerumdrehungen später netzte Salvatore Marino ein.
Im letzten Abschnitt trafen des Weiteren noch Kyle Armstrong (42.), Felix Anwander (47.) und Benedikt Stempfel (50.) und setzten somit ein deutliches Ausrufezeichen.
Im Finale am kommenden Wochenende wird es nochmals spannend. Es geht gegen die Black Bears Freising. Heimspiel ist am Sonntag, dem 12.03.2017, um 18:00 Uhr.
EC Eppelheim: Zweite Runde im Play-Off Halbfinale(RLSW) Am Freitag empfangen die Eisbären die Hornets aus Zweibrücken zum
zweiten Spiel der Best-Of-Three Halbfinalserie. Nach dem 6:5-Erfolg im Hinspiel
könnten die Eisbären bei einem weiteren Sieg erstmals ins RLSW-Finale
einziehen.
Am vergangenen Wochenende mussten die Eisbären zunächst auswärts in
Zweibrücken antreten. Nach der zwischenzeitlichen 5:2-Führung wurde es am
Ende nochmals eng, doch die Eisbären konnten das Duell in der Verlängerung
für sich entscheiden und das erste Break erkämpfen. Dies bietet den
Eisbären die Möglichkeit, beim einzigen Heimspiel der Serie mit einem
weiteren Sieg die Serie bereits für sich zu entscheiden. Die Gäste aus der
Pfalz werden jedoch alles geben, ihrerseits die Serie auszugleichen und
das entscheidende dritte Match in Zweibrücken zu erzwingen.
Dass die Pfälzer die sportliche Qualität besitzen, dieses Spiel für sich
zu entscheiden, zeigte nicht zuletzt das erste Duell, in dem ein
3-Tore-Rückstand wettgemacht werden konnte. Denn mit der besten Offensive
der Liga wird es für die Eisbären vor allem darauf ankommen, defensiv
sicher zu stehen und den Gästen wenig Powerplay-Möglichkeiten zu bieten.
Eben dies führte nämlich im Hinspiel zur Aufholjagd der Hornets (3/5).
Die Eisbären werden in Spiel 2 auf den gesperrten Marc Bruns verzichten
müssen, der sich in Zweibrücken eine Spieldauer-Strafe einhandelte und für
das kommende Duell gesperrt ist, während Zweibrücken seinerseits auf den
zuvor gesperrten Marcel Kappes zurückgreifen kann. Nichts desto trotz
werden die Eisbären den Hornets einen weiteren Fight bieten, ohne nach dem
Sieg in Spiel 1 den nötigen Respekt vermissen zu lassen. Auch wenn die
Hornets mit dem Rücken zur Wand stehen, bleiben sie der Favorit der Serie
und ein Finaleinzug der Eisbären wäre für alle eine faustdicke
Überraschung. Dass die Eisbären dies jedoch schaffen können, zeigt nicht
nur die Saisonbilanz gegen die Gäste, die man nach der Auftaktniederlage
zu Saisonbeginn dreimal in Folge besiegen konnte.
EHC Heilbronn: Nochmals alle Kräfte mobilisieren(RLSW) Am kommendem Samstag, den 11. März 2017 (Spielstart 19.30 Uhr), kommt es zum zweiten Aufeinandertreffen in der Halbfinale-Serie der Regionalliga Süd West gegen die Baden Rhinos im Baden Airpark.
Die Eisbären Heilbronn haben zwar das erste Spiel der best-of-three-Serie verloren, aber noch lange nicht die Serie! - Trotzdem stehen sie ohne Zweifel mächtig unter Zugzwang.
Ein gutes "Omen" gibt es allerdings: in den beiden Hauptrunden-Auswärtsspielen gegen die Rhinos hieß der Sieger jedesmal: Eisbären Heilbronn! - Warum sollte das nicht ein drittes mal diese Saison so sein? - Ausreichend motiviert werden die Heilbronner Kufen-Cracks auf jeden Fall sein!
Bei einem Sieg der Eisbären, würde es am 19. März um 18.00 Uhr zum alles entscheidenden dritten Spiel in Heilbronn kommen.
Alle Eisbären-Fans, die das Team in Hügelsheim unterstützen wollen, sollten ihre Eintrittskarten dringend bereits im Vorfeld über https://esc-huegelsheim-09-default.regiondo.de/baden-rhinos-heimspiele-2016-17 kaufen. Wie der Homepage der Rhinos zu entnehmen ist, wird es an der Hügelsheimer Abendkasse voraussichtlich keine Eintrittskarten mehr geben.
ALLES oder NICHTS - FINALE Spiel 2 – Eishockey Regionalliga Nord Playoffs 2016/2017 Freitag 10.03.2017 19:30 Uhr Hamburger SV – Weserstars Bremen(RLN) Wenn morgen um 19:30 Uhr, die zweite Begegnung der Finalserie zwischen dem Hamburger SV und den Weserstars startet, geht es für die Gäste aus Bremen bereits um die sprichwörtliche Wurst. Nur ein Sieg, hält die Hoffnung auf den Meistertitel am Leben.
Dafür will die Mannschaft der Weserstars alles in die Waagschale werfen, um zumindest ein drittes Spiel zu erzwingen. Hier kommt ihnen die Statistik zu Hilfe, denn die Mannschaft um Spielertrainer Igor Schön, gilt als Auswärtsmannschaft. Nur zwei Spiele der abgelaufenen Saison, verloren die Weserstars in der Ferne.
Zweimal gastierten die Weserstars in dieser Saison beim Hamburger SV. Im ersten Spiel siegten die Bremer deutlich. Das letzte Duell in Hamburg-Stellingen entschied der Gastgeber nach Penaltyschießen für sich. Resultate, die berichtigte Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis machen.
Personell gibt es keine Veränderungen zum ersten Finalspiel. In Bestbesetzung gehen die Weserstars in dieses finale Duell gegen den Hamburger SV.
Wer die Weserstars in Hamburg unterstützen möchte, kann sich für den vom Weserstars Fanprojekt eingesetzten Fanbus anmelden. Anmeldungen: - per Mail: fanbus @weserstars.de
- per Telefon: 04221/9814908
Kosten pro Person: ab 20 Anmeldungen / 20 €, ab 25 Anmeldungen / 16 €, ab 30 Anmeldungen / 13 €
Abfahrtszeiten: 17:00 Uhr Eissporthalle Paradice - 17:20 Uhr Cinemaxx Bremen (Busbahnhof)
JETZT ANMELDEN und die WESERSTARS unterstützen!
Ein Wochenende – zwei Spiele der Tornados Niesky / Kreisderby in Jonsdorf, Heimspiel in WSW gegen EHC Berlin (RLO) Am Sonnabend, den 11. März 2017 fahren die Tornados das letzte Mal in der Saison nach Jonsdorf. Das Spiel gegen die Black Panthers beginnt um 17:00 Uhr in der Sparkassenarena. Die ersten beiden Kreisderbys gewannen die Nieskyer klar. Dies soll auch am Sonnabend wieder so sein.
Einen Tag später gibt es dann ein Heimspiel der Tornados in Weißwasser. Die Partie gegen den EHC Blues Berlin startet am 12. März 2017 um 17:30 Uhr in der Eisarena Weißwasser. Die Gäste aus der Hauptstadt erinnern sich sicher ungern an ihren letzten Auftritt am 12.11.2016 in Weißwasser. Damals verloren sie mit 12:0. Jetzt will der Tabellenletzte natürlich die Revanche.
Im Kader der Tornados fehlt in Jonsdorf wegen einer Disziplinarstrafe Stephan Kuhlee. Auch Torhüter Robert Handrick steht an diesem Wochenende nicht zur Verfügung. Robert Bartlick, Christian Rösler und Marcel Leyva mussten die Saison krankheitshalber vorzeitig beenden.
Achtung – neuer Spielbeginn am 18.03.2017
Aus organisatorischen Gründen muss das Heimspiel der Tornados am 18.03.2017 gegen die Crashers Chemnitz in der Eisarena Weißwasser erst um 18:15 Uhr (vorher 17:00 Uhr) beginnen. Der ELV Niesky bittet um Beachtung!
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