IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Freitag 10.März 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Baden-Württemberg, Bezirksliga Nordrhein-Westfalen und Landesliga Nord.
Adler Mannheim: Es geht wieder von vorne los(DEL) Auch wenn die Adler in der Viertelfinalserie gegen Berlin mit 1:0 in Führung liegen, wird vor Spiel 2 am Freitag in Berlin der Reset-Knopf gedrückt. Daran ließ Sean Simpson im Gespräch mit der Presse am Donnerstag nicht den geringsten Zweifel aufkommen.
Auch zwei Tage nach dem ersten Duell war die Vier-Tore-Show von Matthias Plachta natürlich noch ein Thema. „Einen späten Ausgleich mit sechs Feldspielern habe ich schon erlebt, aber an ein Tor dreieinhalb Sekunden vor dem Ende kann ich mich nicht erinnern“, war der Dienstag auch für Sean Simpson eine Premiere. Genau wie Plachtas vierter Streich nach 20 Sekunden Overtime. „Das war schnell“, hatte der Cheftrainer mit einem trockenen Spruch die Lacher auf seiner Seite.
Doch allzu lange wollte sich Simpson mit Dienstag nicht mehr beschäftigen. „Wir sind glücklich über den Sieg, klar. Aber das ist jetzt Vergangenheit, das erste Spiel ist vorbei. Jetzt geht es wieder von vorne los.“ Am Freitag steht das erste Auswärtsspiel der Viertelfinalserie an, am Spieltag macht sich die Mannschaft per Flugzeug auf den Weg in die Hauptstadt.
„Die Eisbären haben ein super Spiel gemacht und werden mit viel Selbstvertrauen und Energie aus der Kabine kommen“, vertraut Simpson nicht darauf, dass der späte Ausgleich dem Gegner am Dienstag einen Knacks verpasst hat. „Schon in der Hauptrunde haben wir uns immer nur auf das nächste Spiel konzentriert. Damit waren wir erfolgreich. Warum sollten wir also jetzt etwas an dieser Einstellung ändern?“, stellte Luke Adam eine rhetorische Frage in den Raum.
(OLS) Nach 46 Spielen haben die Tölzer Löwen ein Ausrufezeichen gesetzt: Sie haben die Meisterrunde der Oberliga Süd als Tabellenerster beendet. Nun folgt die „fünfte Jahreszeit“ - die Playoffs.
Gegner ist mit dem EV Landshut ein Team, das besser ist, als es der achte Tabellenplatz aussagt. Die Niederbayern haben, ähnlich wie die Löwen, eine große Tradition. 1948 gegründet holten sie zwei deutsche Meistertitel und waren in der jüngeren Vergangenheit eine Spitzenmannschaft der zweiten Bundesliga. 2015 dann allerdings der Schock: Zwangsabstieg in die Oberliga Süd aufgrund von finanziellen Problemen. Auch in der aktuellen Spielzeit hatten sie mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen, dazu kamen zwei Trainerwechsel. Auf Bernie Englbrecht folgte Alexander Serikow, der vor eineinhalb Wochen seinen Hut nehmen musste. Seit zwei Spielen stehen nun Helmut Steiger, Thomas Daffner und Thomas Mühlbauer an der Bande des EVL - erfolgreich. Die beiden Auftaktspiele unter dem neuen Trainergespann in Weiden (4:3) und gegen Deggendorf (3:2) konnte Landshut für sich entscheiden. Auffallend ist, dass die Niederbayern mit dem Toreschießen Probleme hatten. Der Angriff des EVL konnte nur 123 Treffer erzielen - ligaweit der schwächste Wert. Topscorer des Teams sind Max Hofbauer (47 Punkte), Peter Abstreiter (35 Punkte) und Max Forster (32 Punkte). Bessere Statistiken hat der EVL in der Defensive vorzuweisen. Dort stellt das Team mit 142 Gegentoren die viertbeste Abwehr der Liga. Dies liegt auch an den grundsoliden Torhütern Max Englbrecht und Patrick Berger. Bei den Special-Teams bietet sich ein ähnliches Bild: In Überzahl ist der EVL mit 15,18 Prozent Erfolgsquote nur im unteren Mittelfeld. Mit einem Mann weniger auf dem Eis stellt Landshut dagegen das zweitbeste Team der Oberliga Süd - 83,16 Prozent der Unterzahl-Situationen überstehen sie unbeschadet.
Der EV Landshut hat in dieser Saison schon oft seine individuelle Klasse gezeigt. Auch die Spiele gegen die Tölzer Löwen waren mit einer Ausnahme sehr knapp. Gewinnen konnten die „Buam“ dennoch alle sechs bisherigen Duelle. Besonders gern trifft übrigens Michael Endraß. Gegen seinen Ex-Verein schoss er sechs Tore, darunter zwei spielentscheidende Treffer.
In den kommenden Spielen wird Endraß in der Tölzer Paradereihe auflaufen. Neben Hannes Sedlmayr kann Löwen-Trainer Axel Kammerer wieder auf Jordan Baker zurückgreifen. Auch Julian Kornelli ist wieder einsatzbereit.
Die Playoffs der Oberliga Süd werden im Modus Best-of-Five ausgespielt. Das bedeutet, dass das Team, welches als erstes drei Siege einfährt, die nächste Runde erreicht. Los geht die Serie gegen den EV Landshut am Freitag mit einem Heimspiel für die Löwen (Spielbeginn 19:30 Uhr). Schon am Sonntag (18 Uhr) steigt am Gutenbergweg in Landshut Spiel Nummer zwei, bevor es am Dienstag (19:30 Uhr) mit einem Heimspiel der Tölzer Löwen weitergeht. Eines ist definitiv klar: „Wenn wir es sportlich schaffen, werden wir den Aufstieg auch durchziehen!“, sagt Birgitt Breiter, die derzeit die finanziellen Geschäfte der TEG leitet.
Fünftes Spiel in zehn Tagen für die EV Lindau Islanders(OLS) So gerne sind die Spieler der EV Lindau Islanders lange nicht mehr in ihren Mannschaftsbus gestiegen. Denn die Fahrt, die die Lindauer am Sonntag zu absolvieren haben, ist um 270 Kilometer kürzer und dauert zwei Stunden weniger, als die letzten beiden nach Schönheide.
Ein gar nicht zu unterschätzender Faktor, denn für den EVL steht am Sonntag um 18 Uhr beim TEV Miesbach das fünfte Spiel innerhalb von zehn Tagen auf dem Programm. Körperlich eine harte Prüfung für die Lindauer, zumal der Gegner genau hier seine Stärken hat. „Ich habe keine Bedenken, was die Fitness betrifft. Aber wir müssen auf jeden Fall besonders intelligent spielen“, sagt EVL- Trainer Dustin Whitecotton „und vor allem Strafen vermeiden“. Denn gerade die Unterzahlsituationen sind es, die besonders viel Kraft kosten. Allerdings nährt die wesentlich kürzere Anreise auch die Hoffnung, dass die Islanders besser in das Auswärtsspiel starten, als das jeweils in Schönheide der Fall war. Es ist sicher kein Zufall, dass es in dieser Serie ausschließlich Heimsiege gab. Die Reisestrapazen haben sicher eine Rolle gespielt.
Jetzt kann man sich also wieder auf den reinen Sport konzentrieren, auf das, was die Play-Offs ausmacht. Wie groß der Unterschied sein kann, zeigt sich in der Heimbilanz des Gegners. In der Gruppenphase der Verzahnungsrunde wackelte der TEV bedenklich und verlor vier von fünf Heimspielen – unter anderem 3:6 gegen die Lindauer. Danach wandelte sich das Bild komplett und die Oberbayern schlugen die Höchstadt Alligators mit 5:2 und 6:5, haben also nicht nur ihre Heimstärke wiederentdeckt, sondern auch noch elf Tore in den beiden Partien erzielt. Der Erfolg hat auch die Fans wieder aufgeweckt. So kamen zum entscheidenden Spiel gegen Höchstadt 900 Zuschauer – und durften den Aufstieg in die Oberliga feiern. Der TEV scheint also nicht nur dafür gut gerüstet zu sein, sondern auch für das Halbfinale. Die Anreise ist für die Islanders zwar um einiges kürzer – die Aufgabe aber schwerer denn je.
Melanie Feldmeier von arSito – Die offizielle EV Regensburg-Fotografin stellt sich vor(OLS) Bereits seit drei Jahren ist Melanie ehrenamtlich für den EVR in Sachen Fotografie unterwegs. In dieser Saison wurde nun eine offizielle Kooperation mit Ihr und Ihrer Firma „arSito .foto .web .design“ als Partne-rin des Regensburger Eishockeyvereins geschlossen.
Neben den Heim- bzw. Auswärtsspielen, Mannschaftsshootings oder Portraitbildern der Spieler, der Ärz-te, Helfer oder des Vorstandes, stellt sie ihre Dienstleistung auch ehrenamtlich dem Nachwuchs zur Verfü-gung. So profitierten alle von hochwertigem Bildmaterial aus Spielen, Einzel- und Mannschaftsshootings, Bildern vom Nachwuchs oder Aufnahmen für das Bambini-Heft. Weitere Kernaufgaben von Melanie sind es, Sponsorentermine oder EVR-Events fotografisch zu begleiten. Dabei arbeitet sie eng mit dem Marke-tingteam rund um Simone Lederer, Stefan Liebergesell und Sebastian Dollinger zusammen.
Durch ihre zusätzliche professionelle Arbeit, der grafischen Erstellung der neuen Sponsoring-Mappe, hat der EVR für die kommende Saison ein hochwertiges Werkzeug zur Bewerbung des Clubs für aktive und neue Partner. Dafür bereits gilt Melanie Feldmeier jetzt schon ein großes Dankeschön.
„Ich selbst komme aus dem Kampfsport Karate. Dort bin ich seit 2004 als Medienreferentin des Bayeri-schen Karate Bundes tätig und reiste für den Deutschen Karate-Verband bis nach Japan oder Mexiko zur Dokumentation diverser Weltmeisterschaften. Seit dem ersten “Eishockey-Kontakt“ durch meinen jetzi-gen Mann Tom, war ich fasziniert von der Schnelligkeit und Härte, die in solch einem Spiel stecken. Mir war klar – ich möchte nicht nur als Zuschauer dabei sein, sondern diese Spannungen und Emotionen fest-halten,“ so Melanie.
„Fotografie & Design ist für mich eine Leidenschaft und ich bin glücklich, meine Berufung bereits über 10 Jahre in meiner Tätigkeit als Fotografin, aber auch Grafik- und Webdesign selbstständig ausüben zu dür-fen.“ Natürlich ist Sport nur ein Thema des Foto-Portfolios. Gerade Bereiche wie Firmen, Hochzeiten, Paar- oder Familienshootings sind ebenfalls sehr verantwortungsvolle und ausfüllende Aufgaben. Damit interessierte EVR-Fans auch von der Partnerschaft profitieren können, gewährt Melanie bis zu 15% Nach-lass auf ein Shooting-Paket für Inhaber einer Dauerkarte oder EVR-Mitglieder.
Durch die Kooperation mit Melanie Feldmeier von der Firma arSito hat der EVR eine professionelle und kompetente Ansprechpartnerin gewonnen. Der Club bedankt sich für die bisher geleistete Unterstützung und freut sich auf eine weiterhin angenehme, erfolgreiche Zusammenarbeit.
EVR startet in die Playoffs: Erstes Spiel der Serie gegen Sonthofen
Vor heimischer Kulisse startet der EV Regensburg am heutigen Abend gegen die Bulls aus Sonthofen in die heiße Phase der Saison. Gegen den Liga-Sechsten fällt um 20.00 Uhr das erste Bully.
Die Domstadt, das Umfeld und natürlich die Mannschaft sind heiß: Endlich geht die K.O.-Phase los und nun stellt sich die Frage, wer zuerst drei Siege in der best of five-Serie einfahren kann. Natürlich gilt der EVR als Dritter als Favorit, jedoch ist der ERC Sonthofen wohl der unangenehmste Gegner, der hätte kommen können. Die Schützlinge von Bulls-Coach Heiko Vogler sind die großen Gewinner der zweiten Saisonhälfte und veredelten ihren Last-Minute-Meisterrundeneinzug noch mit einem sechsten Tabellenplatz.
Wie ist die Personallage beim EVR? Nach wie vor leicht angespannt, aber es gibt wieder ein Comeback zu feiern: Lukas Heger kommt wieder zurück aufs Eis, dafür können nach wie vor Brandon Wong und Tim Brunnhuber nicht mit eingreifen. Neben dem Langzeitausfall Daniel Stiefenhofer kann heute Abend auch nicht Xaver Tippmann mitwirken, der sich im ersten Playoff-Spiel der DNL-Mannschaft am Mittwochabend verletzte. Im Kasten startet Cody Brenner, Peter Holmgren kehrt am heutigen Freitag zurück ins Aufgebot. Bei den Gästen aus Sonthofen sind keine Ausfälle bekannt, sodass die Allgäuer in Bestbesetzung antreten werden. Auch der Einsatz der Förderlizenzakteure scheint gesichert.
Für Regensburg ist es Spiel eins nach dem letztjährigen Ausscheiden im Playoff-Halbfinale. Der Anspruch der Domstädter ist natürlich für diese Playoff-Phase nicht gefallen, jedoch muss erstmal Schritt für Schritt gemacht werden. Der ERC Sonthofen hat den Oberpfälzern in allen vier Saisonvergleichen, die allesamt an Regensburg gingen, das Leben schwer gemacht. Vor allem im bitterkalten Stadion in Sonthofen ist es als Gäste-Team brandgefährlich. Playoffs haben eh bekanntlich ihr eigenen Gesetze und individuelle Klasse ist beim ERC vorhanden. Spieler wie Fabio Carciola, George Kink oder Chris Stanley bürgen dafür und somit wartet ein heißer Tanz.
Zum Aufgalopp in die Playoffs erhofft sich der Club eine ordentliche Kulisse, damit gleich eine erste Duftmarke gesetzt werden kann. Tickets gibt es noch online unter www.reservix.de sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen zu erwerben. Die Abendkassen öffnen ab 18.30 Uhr, das Stadion ist ab 19.00 Uhr zugänglich. Für alle Fans, die sich den Playoff-Auftakt entgehen lassen müssen, gibt es unter www.evr-liveticker.de einen Ticker zum Spiel sowie das Livestreamangebot unter www.sprade.tv, ab sofort für 5,50€.
Benefizspiel der Harzer Falken wird auch zum Abschiedsspiel(OLN) Wenn die Harzer Falken am Freitagabend nochmals im Wurmbergstadion gegen die „Braunlager Jungs“ antreten, wird es für einen von ihnen das letzte Spiel seiner langen Laufbahn im Kader der Harzer Falken sein.
Und eigentlich passt der Gegner der Falken ganz gut. Denn auch Tobias Bannach ist durch und durch ein Braunlager Junge. Bereits im Nachwuchsbereich zeichnete sich ab, dass da ein Torwart heranreift, der über ein überdurchschnittliches Talent verfügt und zudem den notwendigen Ehrgeiz besitzt, dieses Talent mit Können anzureichern. Und so war es nur eine Frage der Zeit und Geduld bis Tobi Bannach das erste Mal im Kader der Seniorenmannschaft auftauchte.
In der Saison 1999/2000 war es dann endlich soweit und die Mannschaftskameraden des damals 18-jährigen Schlussmannes waren keine geringeren als die Lichtgestalt des Braunlager Eishockeys Doug Murray, den er zum Gedenken sogar auf seiner Torwartmaske verewigt hat, sowie die drei unvergessenen Skandinavier Peter Lundmark, Jarno Mikkulainen und Johan Silfwerplatz, um nur einige zu nennen. Zwar durfte Tobi in dieser Saison nur zwei Mal auch tatsächlich in den Braunlager Kasten, doch der erste Schritt in Richtung Seniorenkader war geschafft. Und spätestens als der Braunlager EHC/Harz den Spielbetrieb einstellen und man als Braunlager SC Harz in der Verbandsliga neu beginnen musste, wurde Bannach zu einem wesentlichen Bestandteil der jeweiligen Braunlager Eishockey-Mannschaften.
Bis zum aktuellen Saisonabschluss stehen nunmehr über 5.000 Spielminuten und 206 Spiele im Kader der Braunlager Teams in seiner Vita. Und in dieser Zeit zeigte er nicht nur sportliche Höchstleistungen, sondern war auch abseits des Eises ein Spieler, der mit feinem Humor und ansteckender Lache für gute Stimmung im Team sorgen konnte. Doch immer mehr zeichnete sich auch ab, dass sich die sportlichen Ansprüche immer schwieriger mit den beruflichen Anforderungen in Einklang bringen lassen. Mit dem ersten Schneefall ist Tobi einer derjenigen, die auf dem Wurmberg auch nachts dafür sorgen, dass die Skipisten perfekt präpariert sind. Und dieser situationsbedingte Einsatz im Dienste des Braunlager Tourismus sorgte immer öfter dafür, dass Trainingseinheiten und auch Spiele nicht mehr regelmäßig wahrgenommen werden konnten.
Und so ist es vielleicht auch ein wenig konsequent, dass Tobi nun mit 35 Jahren das Falkentrikot abstreift und seine Karriere beendet. Ob er auch die Schlittschnuhe an den berühmten Nagel hängen wird, ist allerdings recht fraglich. Denn mit den Spielern der Braunlager Jungs verbindet ihn nicht nur die Laufbahn in diversen Braunlager Mannschaften, sondern auch freundschaftliche Banden. Und so ist dieses letzte Saisonspiel eventuell auch so etwas wie ein Ablösespiel...
Die Harzer Falken und sicher die Fans des Braunlager Eishockeys sagen von ganzem Herzen „Danke“. Tobi hat das ein oder andere Mal Spiele für uns und unsere Vorgänger entschieden. Aber noch wichtiger: Er ist nicht nur der Stadt Braunlage, sondern auch dem Braunlager Eishockey immer treu geblieben. Und das verdient Respekt und Anerkennung. (Hei)
MEC Halle: Pre-Playoffs / Mehr Vor- als Nachteile! 1. Spiel der Best-of-Three-Serie gegen die Black Dragons Erfurt (OLN) „Die Pause bis zum ‚heißen Start‘ kommt uns ganz gelegen, da können wir unsere Wehwehchen auskurieren und kleinere Blessuren besser heilen.“ So oder so ähnlich hört und liest man es immer wieder, wenn Playoff-Teilnehmer auf die Wartezeit bis zum ersten „heißen Spiel“ angesprochen werden.
Und genau dorthin wollen auch die Saale Bulls, die sich jedoch bekanntermaßen über den „Umweg“ Pre-Playoffs für die beste Saisonphase qualifizieren müssen.
Ein Nachteil? Mitnichten. Denn Verletzungen gibt es nicht zu beklagen, lediglich die gesperrten Georg Albrecht und Michal Schön sind heute gegen Erfurt zum Zuschauen verdammt. Somit bleibt das Team um Kapitän Wartenberg im Spielrhythmus und kann sich für die Partien - nach der hoffentlich erfolgreichen Qualifikation - gegen die Füchse des EV Duisburg einspielen.
Doch die nun anstehenden Duelle gegen die schwarzen Drachen werden alles andere als ein Selbstläufer und bedürfen besonderer Konzentration. Auch wenn die bisherige Statistik klar für die Bulls zu sprechen scheint, waren die Thüringer in dieser Spielzeit nicht gut für den MEC zu spielen. Das letzte Heimspiel (6:4) stand lange Zeit auf Messers Schneide, das letzte Aufeinandertreffen in Erfurt ging im Januar sogar mit 1:5 verloren.
Aber all das zählt jetzt nicht mehr, da mit den (Pre-)Playoffs die Saison neu beginnt. Nun interessiert keine Tabelle, sondern nur doch der direkte Vergleich in der Best-of-Three-Serie, in die die Saale Bulls natürlich mit einem Sieg starten wollen. Und auch wenn das letzte Meisterrundenspiel gegen Duisburg knapp in der Overtime verloren wurde, so hat das Team doch sehr viele Erkenntnisse aus diesem hochklassigen Duell ziehen können und wir sind überzeugt, dass das Trainertrio um Danny Albrecht nun auch die richtigen Worte finden wird, um die Mannschaft auf die Drachen einzustellen.
Halbfinale: ECDC Memmingen trifft auf Oberligist Waldkraiburg(BYL) Genug gefeiert haben die Spieler der GEFRO-Indians nach dem Oberligaaufstieg letzte Woche, ab sofort geht es in der Halbfinalserie (Best-of-Five) gegen den EHC Waldkraiburg weiter. Nach dem Auswärtsspiel am Freitag kommt es am Sonntag zur gewohnten Zeit von 18.30 Uhr zum zweiten Spiel der Serie am Hühnerberg. Der Kartenvorverkauf für diese Partie läuft bereits auf vollen Touren.
Nachdem die Qualifikation zur Oberliga geschafft wurde, folgt nun die nächste Möglichkeit für die Indians eine fantastische Saison zu krönen. Die besten vier Teams der Verzahnungsrunde stehen sich nun in den Halbfinalspielen gegenüber. Der EV Lindau bekommt es mit dem TEV Miesbach zu tun, die Maustädter treffen auf die Löwen aus Waldkraiburg.
Der EHC konnte im ersten Oberligajahr nach dem Gewinn der Bayernliga letzte Saison gut mithalten, schaffte es aber letztlich nicht in die Meisterrunde und musste sich über die Verzahnungsrunde erneut qualifizieren. Dies gelang dem Team von Aufstiegstrainer Rainer Zerwesz recht souverän. Nach einem etwas holprigen Start in die Verzahnung sicherte man sich am Ende noch Platz eins der Gruppe, weshalb die Oberbayern nun auch Heimrecht gegenüber den Indians genießen. Im Viertelfinale schaffte man im Derby gegen Dorfen den "Sweep" und setzte sich standesgemäß mit 3 zu 0 Siegen durch.
Etwas aufgerüstet wurde nicht nur das Stadion, welches mit einer neuen Bande ausgestattet wurde, sondern auch das Team, um in der höheren Liga bestehen zu können. Hier profitierte man unter anderem vom großen DEL2-Nachbarn Rosenheim. So wechselten der schnelle Angreifer Fabian Zick und Verteidiger Fabian Thalhammer in die Industriestadt. Mit Torhüter Björn Linda konnte man zudem einen Top-Torhüter an Land ziehen, er wechselte aus der Oberliga Nord (Neuwied) zu den "Löwen". Die Kontingentstellen belegen die beiden Tschechischen Angreifer Jakub Marek und Tomas Vrba. Verzichten muss der EHC aktuell auf seinen Kapitän Max Kaltenhauser und Routinier Martin Hagemeister, zumindest Kaltenhauser scheint aber rechtzeitig wieder fit zu sein. Gesperrt nach einer Matchstrafe ist der torgefährliche Angreifer Michael Trox, er muss die ersten zwei Spiele gegen die Memminger noch zuschauen.
Die Indians wollen ihren zahlreichen Fans noch viele Spiele bieten und haben sich das Ziel gesteckt ins Finale einzuziehen. Damit dies gelingt ist aber mindestens ein Sieg auf fremden Eis Pflicht. Weiterhin verzichten muss man im Indianer-Lager auf Kapitän Jan Benda und Torjäger Patrick Weigant. Zumindest aber beim Kapitän könnte es in dieser Saison vielleicht noch mit einem Comeback klappen. Hinter dem Einsatz von Milan Pfalzer steht ebenfalls ein dickes Fragezeichen. Das man aber auch solche Ausfälle wegstecken kann, hat man bereits im Viertelfinale gegen Landsberg bewiesen.
Für das Heimspiel am Sonntag empfiehlt der Verein den üblichen Kartenvorverkauf zu nutzen. Vorverkaufsstellen sind die Memminger Zeitung (Service-Center), Subway Memmingen, Dietzel‘s Hockeyshop und die Agip-Tankstelle in Berkheim. Wie bereits im Viertelfinale können die Dauerkarten bei der Memminger Zeitung, Dietzel’s Hockeyshop sowie der Abendkasse verlängert werden. Sitzplätze entsprechender Dauerkarten bleiben bis kurz vor Spielbeginn reserviert
Pforzheim Bisons: Gipfeltreffen in Mannheim(LLBW) Das kommende Wochenende hat es für die Bisons in sich, denn am Samstagabend um 19:30 Uhr treten die Bisons zum Topspiel bei den Mad Dogs Mannheim an. Nur einen Tag später um 18:30 Uhr empfangen die Bisons in der St.-Maur-Halle die Black Eagles Reutlingen.
Die Mad Dogs Mannheim trennen vom aktuellen Tabellenführer, den Pforzheim Bisons, lediglich ein Punkt. Somit wird der Sieger dieser Partie an der Spitze der Landesliga stehen. Den Bisons reicht dafür sogar nur ein Punkt, da sie bei Punktgleichheit gegenüber den Kurpfälzern den direkten Vergleich gewonnen haben. Denn das Hinspiel im Dezember konnten die Bisons mit einem klaren 5:0-Sieg für sich entscheiden. Doch in Mannheim taten sich die Bisons immer schwer und zogen meist den Kürzeren. Doch in diesem Jahr wollen sie endlich die drei Punkte aus Mannheim entführen. Neben der Niederlage bei den Bisons mussten die Quadratestädter auch noch eine 1:3-Heimniederlage gegen die ESG Esslingen hinnehmen. Nur einen Tag nach dem Spitzenspiel findet das Nachholspiel gegen die „schwarzen Adler“ aus Reutlingen statt. Das Spiel musste am 15.01.2017 wegen Eisproblemen abgesagt werden. Die Schwaben werden ausgeruht ins Spiel gehen, denn das letzte Spiel liegt bereits eine Woche zurück. Am vergangenen Sonntag unterlagen die Black Eagles der ESG Esslingen knapp mit 3:5. Zuvor mussten zwei Spiele der Reutlinger abgesagt werden und vor genau einem Monat, am 12.02.2017, konnten sie den Stuttgarter EC 1b mit 6:3 bezwingen. In der Tabelle liegt Reutlingen mit 16 erreichten Punkten nur auf dem siebten Tabellenplatz, können aber immerhin ein positives Torverhältnis vorweisen.
Für Spannung an der Tabellenspitze ist am Wochenende auf alle Fälle gesorgt. Denn auch die Verfolger sind am Samstag im Einsatz. So empfängt der Tabellendritte, die ESG Esslingen den FSV Schwenningen und der Viertplatzierte, die Eisbären Balingen sind beim Stuttgarter EC 1b zu Gast.
Nach der Pflicht kommt die Kür - EHC Netphen reist zur 1b der Herner EV(BZLW) Nachdem der EHC Netphen am vergangenen Freitag den Meistertitel vorzeitig „eintüten“ konnte, beginnt jetzt das Schaulaufen. Drei Spiele hat der EHC in der Bezirksliga Gruppe 2 noch vor sich, in denen man sich auf das Finale gegen den Sieger der anderen Bezirksligagruppe vorbereiten kann. Das erste ist gleichzeitig das letzte Auswärtsspiel und steigt am Samstag um 16:30 Uhr bei der 1b des Herner EV.
Die Herner sind Tabellenzweiter und waren lange Zeit der schärfste Verfolger des EHC im Kampf um den Meistertitel. In den beiden bisherigen Duellen behielt der EHC jedes Mal die Oberhand (11:4 und 4:1). Daher werden die Mannen vom HEV am Samstag sicher hochmotiviert sein, um wenigstens eine Partie gegen die Netphener für sich zu entscheiden. Die Netphener werden ebenfalls hochmotiviert sein, um trotz sicherem Meistertitel das Spiel zu gewinnen und damit in der laufenden Saison weiter ohne Niederlage zu bleiben.
Verzichten muss der EHC auf Markus Gieseler, Rene Kutzner, Florian Schäfer, Martin Geppert, Matti Stein, Christian Kempe, Jiri Svejda und Jonas Quatier, bei denen berufliche oder gesundheitliche Gründe einen Einsatz am Samstag verhindern.
Doppelspiel-Wochenende für die Sande Jadehaie(LLN) Der ECW Sande hat am Wochende gleich zwei Partien vor der Brust. Am Samstag (19.00 Uhr) empfängt das Team von Trainer Sergey Yashin den Adendorfer EC 1c. Nur einen Tag später kommt es zum Derby beim REV Bremerhaven 1b (17.00 Uhr).
Die Jadehaie stehen bereits als Gruppensieger fest und blicken mit großer Vorfreude auf die Aufstiegsspiele. Dennoch möchte das Team die noch ausstehenden Partien nicht auf die leichte Schulter nehmen.
"Wir nehmen jeden Gegner ernst, besonders das Derby ist für uns enorm wichtig und wir wollen beiden Teams nichts schenken“, blickt Andreas Eckert, der in dieser Saison in allen elf Saisonspielen auflief und dabei 16 Treffer erzielte, auf die kommenden Aufgaben.
Im Hinspiel konnten die Jadehaie gegen Bremerhaven einen ungefährdeten 9:1-Sieg einfahren. Gegen Adendorf feiert der ungeschlagene ECW Sande seine Punktspiel-Premiere. Eckert weiter: "Der Gruppensieg war für uns schon Pflicht, jetzt folgt dann hoffentlich der wichtigste Schritt zum Aufstieg.“
Am 1. April reist das Yashin-Team zum ESC Wedemark Scorpions 1b. Genau eine Woche später kommt es zum Rückspiel in der Eishalle Sande.
„Einige Jungs kenne ich noch ganz gut und ich freue mich besonders auf Johannes Theilmann, mit dem ich bei den Scorpions zusammengespielt habe. Ansonsten scheint das eine junge Truppe zu sein“, erklärt der 32-jährige Stürmer weiter.
| www.icehockeypage.de | www.eishockey.news | Informationen zum Thema | ||
|
- Kaderlisten - Ergebnisse und Tabellen - IHP facebook |












