IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 11.März 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga West und Regionalliga Nord.
Adler Mannheim müssen in Berlin den Ausgleich hinnehmen(DEL) Spiel 2 im Viertelfinalduell zwischen Mannheim und Berlin ging mit 3:6 an die Eisbären, damit geht es in der Serie beim Stand von 1:1 wieder von vorne los. Die Tore von Luke Adam, Ronny Arendt und Matthias Plachta reichten den Blau-Weiß-Roten nicht, da Nick Petersen und Daniel Fischbuch einfach, Darin Olver und Julian Talbot jeweils doppelt trafen.
Mit einem Treffer der Adler endete Spiel 1 im Viertelfinale, und mit einem Treffer der Adler begann auch Spiel 2. Chad Kolarik behielt die Übersicht und bediente Luke Adam am rechten Pfosten – das 1:0 für Mannheim (1. Spielminute). Die Adler blieben dran und erspielten sich Chancen, doch Petri Vehanen im Tor der Eisbären war ein sicherer Rückhalt. Der Ausgleich von Darin Olver (14.) hielt nur rund drei Minuten, Ronny Arendt brachte seine Farben erneut in Front (17.). Nach einem Konter glich Nick Petersen erneut aus (18.).
Im Mittelabschnitt beschränkten sich die Gastgeber aufs Kontern und waren damit erfolgreich. Florian Busch scheiterte noch am Pfosten (22.), Olver zielte genauer und brachte die Eisbären mit seinem zweiten Treffer erstmals in Führung (26.). Die Adler leisteten sich zu viele Scheibenverluste, nutzten aber dann einen solchen auf Seiten der Berliner zum Ausgleich. Chad Kolarik ließ sich für seinen ersten Playoff-Treffer feiern (38.).
Auch im Schlussabschnitt blieben die Berliner ihrer Taktik treu und wurden dafür belohnt. Daniel Fischbuch sorgte per One-Timer für das 4:3 (49.). Die Adler mussten mit zunehmenden Spieldauer immer mehr ins Risiko gehen und machten dadurch Räume frei. Julian Talbot nutzte das beim fünften Berliner Treffer (59.) und sorgte mit dem Empty-Netter auch für das Endergebnis (60.).
THOMAS SABO Ice Tigers - Schulter-OP: Saisonende für Leo Pföderl(DEL) Die THOMAS SABO Ice Tigers müssen bis zum Ende der laufenden Saison auf Leo Pföderl verzichten. Der 23-jährige Stürmer hat sich während des ersten Spiels der Playoff-Viertelfinalserie gegen die Augsburger Panther schwer an der rechten Schulter verletzt und muss operiert werden.
Leo Pföderl hatte mit 22 Toren und 26 Assists aus 52 Spielen die beste Hauptrunde seiner noch jungen Karriere absolviert.
Die THOMAS SABO Ice Tigers wünschen Leo Pföderl von Herzen alles Gute für die anstehende Operation und freuen sich auf eine Rückkehr des Nationalspielers zur neuen Saison!
EHC erzwingt Entscheidungsspiel am Sonntag in Freiburg(DEL2) In einem unbeschreiblich spannenden Eishockeykrimi hat der EHC Freiburg den Ausgleich in der Pre-Playoff-Serie gegen Ravensburg erzwungen. Das entscheidende dritte Spiel findet am Sonntag um 18.30 Uhr in Freiburg statt. Der Vorverkauf läuft.
Nach einer schnellen 3:0-Führung waren die Breisgauer in Oberschwaben mit 3:4 ins Hintertreffen geraten, ehe ein Überzahltor von Niko Linsenmaier in der vorletzten Minute den Ausgleich besorgte. In der Verlängerung wogte das Spiel hin und her, wobei sich die Gastgeber mehr Chancen erarbeiteten und einmal sogar den Pfosten trafen (ausführlicher Spielbericht auf ehcf.de). Das entscheidende Tor erzielte dann aber Tobias Kunz unmittelbar vor Ablauf der ersten Overtime, also in der 80. Minute. Es stellte das Ergebnis auf 5:4 n.V. für den EHC Freiburg und die Serie auf 1:1. Die erste Partie hatten die Ravensburg Towerstars am Dienstag in Freiburg ebenfalls nach Verlängerung gewonnen.
Da die Pre-Playoffs in Deutschlands zweithöchster Eishockeyliga nach dem Modus "Best of three" gespielt werden, bringt nun das dritte Aufeinandertreffen zwischen Südbadenern und Oberschwaben bereits die Entscheidung. Es beginnt am Sonntag um 18.30 Uhr in der Freiburger Franz-Siegel-Halle.
Der Online-Vorverkauf läuft bereits auf tickets.ehcf.de und speziell die Sitzplätze wurden schon in der Nacht sehr stark nachgefragt. Es empfiehlt sich also, den Online-Verkauf in Anspruch zu nehmen. Auf der Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße hat am Samstag zwischen 16 und 18 Uhr für den Kartenverkauf geöffnet. Am Spieltag sind Tickets von 15.30 Uhr an am Stadion erhältlich.
Für den Sieger der Begegnung am Sonntag geht die Playoff-Hatz bereits am Dienstag, 14. März, weiter. Der EHC Freiburg würde es mit den Löwen Frankfurt zu tun bekommen, die Ravensburg Towerstars mit den Bietigheim Steelers. Auch die zweite Pre-Playoff-Paarung zwischen Bayreuth und Riessersee wird im vierten Match entschieden. Für die unterlegenen Mannschaften ist die Saison beendet.
Ravensburg Towerstars: Entscheidung um Viertelfinaleinzug auf Sonntag vertagt(DEL2) Die Towerstars und Wölfe Freiburg haben im zweiten Spiel der Pre-Play-off Serie kein einziges Register hochdramatischen Play-off Eishockeys ungezogen gelassen. Mit 0:3 lagen die Towerstars bereits nach zehneinhalb Minuten zurück, zwei Minuten vor Schluss führten sie mit 4:3 und eine Sekunde vor Ende der Verlängerung setzte Freiburg den entscheidenden Treffer zum 4:5 – mehr Dramatik und leider auch Tragik geht wohl kaum. Damit heißt es Mund abwischen, alle Kräfte und Moral bündeln und am Sonntag beim definitiven Show-down zu 1000 Prozent bereit sein.
Vor rund 2600 Zuschauern hatten die Towerstars mit der 1:0 Serienführung im Rücken einen selbstbewussten Start in die Partie. Druckvoll spielten sie nach vorne und setzten sich in den ersten Minuten in der gegnerischen Zone fest. Zählbares sprang da aber nicht heraus. Die spielerischen Übergewichte waren noch viel weniger wert, als Freiburg quasi mit der allerersten Tormöglichkeit überhaupt mit 0:1 in Führung ging. Ein 2:1 Break konnte Torhüter Jimmy Hertel noch entschärfen und die Szene schien geklärt. Doch dann spielte Hans Detsch die Scheibe in vermeintlichem Sicherheitsgedanken die Rundung entlang hinter das Tor. Doch dort stand mit Petr Haluza allerdings ein Gegenspieler und der legte sofort auf den freistehenden Radek Duda auf, 0:1 und Freiburg führte.
Die Towerstars warfen durch den vermeidbaren Gegentreffer dann urplötzlich alle Tugenden über Bord, die Zuordnung zu den Gegenspielern passte hinten und vorne nicht und mit einem Doppelschlag innerhalb von nur 50 Sekunden schraubten die Gäste aus dem Breisgau den Spielstand zwischen der 10.- und 11. Minuten auf ein mehr als ernüchterndes 0:3 nach oben. Jimmy Hertel machte danach seinem Kollegen Jonas Langmann Platz zwischen den Pfosten, das war ein Signal, um den jungen Keeper zu schützen und die Hintermannschaft zu mehr defensiver Disziplin zu ermahnen.
Prompt lief es bei den Ravensburger Cracks besser, Ivan Rachunek und Sören Sturm scheiterten in der 14. Minute zwar an Freiburgs Keeper Marco Wölfl, doch in numerischer Überzahl vollendete der an diesem Abend unbestritten beste Ravensburger Akteur, Jesse Mychan zum 1:3.
Im zweiten Spielabschnittabschnitt hatten die Towerstars schon nach zwei Minuten eine doppelte Unterzahl zu überstehen, doch als diese mit starkem Penaltykilling überstanden war, rissen die Oberschaben das Spiel klar an sich. Nachdem Philipp Schlager in Unterzahl noch scheiterte, setzte Jesse Mychan in der 33. Minute mit dem 2:3 Anschlusstreffer den nächsten selbstbewussten Akzent. Freiburgs Wölfl sah bei diesem Handgelenkschlenzer bei freier Sicht freilich nicht so glücklich aus. Den Towerstars gehörte das Spiel jetzt klar und eineinhalb Minuten vor der zweiten Pause wurde das aufopferungsvolle Engagement auch prompt belohnt. Einen Schuss von Lukas Slavetinsky lenkte Adam Lapsansky im Slot effektiv ab und der 3:3 Ausgleich war perfekt. Die Ravensburger Eissporthalle, die im ersten Drittel ausschließlich von den Freiburger Fangesängen bestimmt war, kippte in Sachen Stimmung nahezu explosionsartig in Richtung der Gastgeber.
Ab dem Schlussdrittel hätten eigentlich homöopathische Beruhigungsmittel für die Kioske ins Angebot aufgenommen gehört, denn was hier an Geschehen auf dem Eis folge, ist eigentlich nur schwer in Worte zu fassen. Ständig wechselnde Über- und Unterzahlsituationen offenbarten beiden Teams Riesenmöglichkeiten auf eine Führung, doch die blieben ungenutzt. Beispielsweise sahen sich die Towerstars schon zu Beginn des Schlussabschnitts nach Strafen von Rachunek und Slavetinsky einer doppelten Unterzahl gegenüber. Mit viel Kampf und Moral war die aber überstanden und jetzt schalteten die Towerstars einen Gang an Tempo hoch. Der Druck wurde immer höher und viereinhalb Minute vor Schluss schlenzte Norman Hauner die Scheibe ansatzlos zur 4:3 ins linke Kreuzeck. Der Jubel kannte keine Grenzen, die Towerstars waren mit einem Bein im Viertelfinale.
Doch noch war viel Zeit auf der Uhr, letztlich auch zu viel, dem einen oder anderen Akteur auf dem Eis die Nerven einen Streich spielen zu lassen. Zunächst war das Ivan Rachunek, der sich zweieinhalb Minute vor Ende der regulären Spielzeit einen unnötigen Check gegen den Kopf seines Gegenspielers leistete und mit einer 5 plus Spieldauerstrafe vorzeitig zum Duschen geschickt wurde. Ganze 26 Sekunden nach dem Anspielbully vor dem Ravensburger Tor nutzten die Gäste das Powerplay und der Spielstand war wieder ausgeglichen. Weil auch Freiburg noch eine Strafzeit kassierte, war das Geschehen in der Schlussphase völlig ausgeglichen und sechs Sekunden vor Schluss fehlten Vincenz Mayer nur Zentimeter, um mit dem langen Schläger den Puck ins vermeintlich offene Tor zu drücken.
So ging es nach einer Eisbereitung in die Verlängerung und auch hier sahen die Anhänger beider Lager hochdramatische Szenen, deren genaue Beschreibung wohl jeden schriftlichen Rahmen sprengen würde. Bei den Towerstars merkte man an, dass sie mehr Kraftreserven hatten und auch mehr Zug zum Tor entwickelt. Die Entscheidung blieb hier allerdings genauso aus, wie bei den durchaus gefährlichen Kontermöglichkeiten der Wölfe.
Dann brach die Schlussminute der ersten Verlängerung an, zunächst waren die Towerstars in Richtung des gegnerischen Drittels. Doch dann lieferten sich nach einem weiten Pass in Richtung blauer Linie Kunz und Sturm ein Sprintduell, in dessen Folge der Freiburger zu Fall kam. Hauptschiedsrichter Christan Oswald zeige eine Strafzeit an, doch zu deren Ausspruch sollte es nicht mehr kommen. Nico Linsenmayer bekam den Puck schön aufgelegt und netzte aus vollem Lauf zum 4:5 ein. Die Frage, ob der Puck die Linie vor Ablauf der offiziellen Spielzeit überschritten hatte, wurde per Videobeweis schnell geklärt. Der Treffer zählte und in der Pre-Play-off Serie zwischen Freiburg und Ravensburg stand es 1:1.
Am Sonntag um 18.30 Uhr kommt es damit zu Spiel 3 in Freiburg, wer sich nicht auf den Weg ins Breisgau machen kann, findet mit dem Live-Streamservice über SpradeTv die passende Alternative.
(OLS) Dank eines furiosen Schlussdrittels haben die Tölzer Löwen das erste Spiel in den Playoffs gewonnen. Am Ende stand gegen den EV Landshut ein 3:0 (0:0, 0:0, 3:0) auf der Anzeigetafel der Hacker Pschorr Arena. 1824 Zuschauer sahen ein Spiel, das zunächst taktisch geprägt war. Beide Teams waren bemüht, den Gegner vom eigenen Tor fernzuhalten. Nur gelegentlich kamen die Angreifer zu einem aussichtsreichen Abschluss, doch im Zweifelsfall waren die beiden gut aufgelegten Torhüter zur Stelle.
Die Anfangsphase gehörte Landshut. Dominik Hammer und Max Forster scheiterten aber mit ihren Schlagschüssen an Schlussmann Markus Janka. Mitte des Auftaktdrittels kamen die Löwen erstmals gefährlich vor Max Englbrecht zum Abschluss. Nach einer gekonnten Kombination vergab Stefan Reiter per Direktschuss. Auch Maxi Hörmann konnte nach einem Querpass von Daniel Merl nicht zur Führung einschieben. Insgesamt ging das Unentschieden zu diesem Zeitpunkt in Ordnung - beide Teams hatten ungefähr gleich viele Möglichkeiten.
Im zweiten Drittel kippte die Partie etwas zugunsten der Gäste. Der EVL erspielte sich gute Möglichkeiten. Valentin Kopp vergab die beste Chance freistehend vor Markus Janka. Auch gegen Leon Abstreiter bewies der Tölzer Goalie seine Extraklasse, als er den Schuss des jungen Stürmers aus dem Kreuzeck kratzte. Entgegen der Spielanteile dann die kalte Dusche für die Landshuter: Etwas mehr als zwei Minuten waren im Schlussabschnitt gespielt, als Hannes Huss aus der Drehung zum 1:0 traf. Der Schuss des Youngsters wurde wohl noch leicht abgefälscht und landete deswegen genau im Winkel.
Das Tor gab den Löwen Auftrieb. Wenige Sekunden nach der Führung vergab Michael Endraß bei einem Konter die nächste Großchance. Trotz der Möglichkeit von Max Hofbauer - erneut rettete Markus Janka stark - ließen sich die Löwen nicht aus dem Konzept bringen. In der 48.Minute belohnten sie sich dann für einen couragierten Auftritt im Schlussabschnitt. Michael Endraß und Jordan Baker fuhren einen Zwei-gegen-Eins-Konter, und der Kanadier traf nach einem Doppelpass zum 2:0. Die Löwen waren in der Folge auf die Defensive bedacht. 61 Sekunden vor Schluss fiel jedoch die endgültige Entscheidung: Max Englbrecht hatte das Tor zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers verlassen als Michael Endraß ins leere Tor traf.
Das erste Playoff-Spiel zwischen den Tölzer Löwen und dem EV Landshut hatte neben zwei starken Mannschaften auch unglaubliche Spannung zu bieten. Markus Janka verdiente sich mit seiner tadellosen Leistung den siebten Shutout der Saison. Schon am Sonntag (18 Uhr) geht’s für die Löwen mit einem Auswärtsspiel beim EVL weiter. Und am kommenden Dienstag (19:30 Uhr) treffen sich die Teams erneut auf Tölzer Eis. Die Führung in der Serie haben sie sich am Freitagabend aber schon mal geholt.
Peiting gewinnt Herzschlagfinale gegen Deggendorf(OLS) Herzschlagfinale in Peiting. In der 60. Spielminute steht es 5:5, dann schlägt Jörg Noack zu, tunnelt Gästetorhüter Agricola und beschert dem ECP den ersten Sieg in der Playoff-Runde gegen Deggendorf.
„Es tut weh, so kurz vor Spielende das entscheidende Tor zu bekommen“, stellt Gästecoach John Sicinski nach der Partie fest. In einer hochdramatischen Partie, indem lediglich das Schiedsrichtergespann nach Ansicht beider Trainer den Anforderungen einer Playoff-Partie nicht gerecht wird, behält das Buchwieser-Team mit 6:5 die Oberhand.
Peiting läuft in neu gestalteten Playoff-Trikots -die in Anlehnung an die Peitinger Bergarbeitertradition gestaltet sind- auf und wird von der Peitinger Knappschaftskapelle mit dem „Steigerlied“ zum Anspiel begleitet. Über 1.000 Zuschauer geben dem ersten Playoff-Match einen würdigen Rahmen und erleben kurz vor Ende die erste emotionale Explosion.
Die Heimmannschaft startet mit Schwung in die Begegnung. Bereits in der zweiten Minute trifft Martin Andrä nur den Pfosten (ob die Scheibe vielleicht sogar drin war, konnte nicht abschließend geklärt werden). Kurz darauf verfehlt Dominic Krabbat das Gästetor nur knapp. In der 5. Minute dann das 1:0: Brad Miller startet nach Zuspiel von Andrä durch, legt die Scheibe quer zu Ty Morris und dieser trifft aus spitzem Winkel per Direktabnahme. Danach scheitern Anton Saal und Florian Stauder mit guten Gelegenheiten. Jetzt kommen auch die Niederbayern besser ins Spiel. Doch Florian Hechenrieder verhindert mit tollen Reflexen den Ausgleich der Gäste. Erst hält er gegen Alexander Janzen und dann reagiert er mit einem „Monstersave“ gegen Nico Wolfgramm, der aus kürzester Distanz abzieht. Vier Minuten später schlägt Peiting erneut zu: Tim Rohrbach zieht von der blauen Linie ab und Ty Morris (14.) fälscht unhaltbar zum 2:0 ab. Gegen Drittelende wandern zwei Peitinger Spieler kurz hintereinander auf die Strafbank.
In doppelter Überzahl gelingt der Sicinski-Truppe bereits in der 22. Minute durch Alexander Janzen der Anschlusstreffer zum 2:1. Kurz darauf, Peiting ist erneut nach einer fragwürdigen Strafe in doppelter Unterzahl, gleicht Deggendorf durch Andreas Gawlik (26.) aus. Doch Peiting antwortet prompt. Martin Andrä (27.) trifft mit dem zweiten Nachschuss zur erneuten Führung für die Hausherren. In der 36. Minute, Deggendorf ist jetzt in doppelter Unterzahl, drückt Peitings Kapitän Anton Saal das Spielgerät zum 4:2 über die Linie. Wenig später wandern erneut zwei Gästespieler kurz hintereinander auf die Strafbank. Und der EC Peiting lässt sich nicht lange bitten: Ty Morris –der an den ersten fünf Treffern der Peitinger beteiligt ist- sieht Brad Miller (38.) am langen Eck und dieser trifft zum 5:2. Eine Minute später schlägt Deggendorf in Unterzahl zurück. Peiting passt nicht auf, fängt sich einen Konter, welchen Curtis Leinweber (40.) kurz vor Drittelende zum 5:3 versenkt. „Das war der Knackpunkt, dieses Tor haben wir hergeschenkt“, stellt Peitings Trainer Buchwieser nach der Partie fest.
Denn im Schlussabschnitt kommen die Niederbayern mit einem Doppelschlag durch Stefan Ortolf (46.) und Kyle Gibbons (47.) zum Ausgleich. Danach hat Peiting aufgrund von Strafzeiten mehrere brenzlige Situationen zu überstehen, übernimmt aber gegen Drittelende wieder das Kommando. Als sich die Gäste dann in der 58. Minute eine erneute Strafzeit leisten, schlägt Jörg Noack zu und stellt den 6:5-Enstand her.
ERC Sonthofen: Sieg 1 in der Serie(OLS) Das erste Spiel der Playoff-Serie haben die Bulls denkbar knapp mit 1:0 in Regensburg gewonnen. Damit hat der ERC Sonthofen einen kleinen Schritt gemacht und sich ein weiteres Heimspiel am Freitag, den 17.03. erkämpft. Spiel eins der Serie ist immer für beide Teams „Neuland“. Wie ist die Form, wie ist der Gegner drauf und viele weitere Dinge sind noch unklar. So war es auch am Freitag in Regensburg. Die Gastgeber begannen wie die Feuerwehr und wollten die Bulls sofort überrennen. Für den ERC war erstmals Schwerstarbeit im Defensivbereich zu leisten. Dazu kamen noch fünf Unterzahlspiele der Bulls im ersten Drittel, die alle mit viel Kampf und Einsatz ohne Folgen blieben. Mit fortlaufender Spielzeit wurden aber auch die eigenen Aktionen sicherer und die Spielanteile verteilter. Trotzdem hatte Regensburg mehr Torschüsse, die aber alle ohne Erfolg blieben.
Im Mitteldrittel kamen die Gastgeber voll motiviert aus der Kabine und wollten mit Gewalt den Führungstreffer erzielen. Sonthofen konnte sich nun immer besser auf die Spielweise der Oberpfälzer einstellen und wurde in der Offensive aktiver. Auch Regensburg war nun des Öfteren auf der Strafbank, nur die beiden ersten Überzahlspiele in diesem Drittel konnten nicht den erhofften Erfolg bringen. Entweder war der Abschluss zu ungenau, oder der starke Goalie der Gastgeber verhinderte den Torerfolg. In der 28. Spielminute hatte Sonthofen dann die nächste Möglichkeit in Überzahl zu spielen. Der ERC setzte sich sofort im Drittel der Gastgeber fest und der Puck lief gut in den eigenen Reihen. Ein Querpass von Vladimir Kames auf Fabio Carciola brachte diesen in eine gute Schussposition an der blauen Linie. Durch Freund und Gegner hindurch schlug dessen Schlagschuss im Tor der Gastgeber ein. Dieses Tor gab der Mannschaft weiter Auftrieb und Sonthofen arbeitete weiter hart.
Die letzten 20. Spielminuten hatten es in sich. Regensburg wollte den Ausgleich, Sonthofen verteidigte gut und war in der Offensive weiter gefährlich. Strafzeiten auf beiden Seiten konnten nicht genutzt werden, weil beide Goalies weitere Treffer verhinderten. Sonthofens Torwart Glatzel konnte sich in dieser Partie mehrmals mit super Paraden auszeichnen und war der große Rückhalt für die Mannschaft.
Das Team um Trainer Heiko Vogler hat mit Leidenschaft, dem Willen zum Erfolg, aufopfernd für einander gekämpft und sehr hart gearbeitet. Diese gezeigten Tugenden waren der Schlüssel zum Erfolg. Am Sonntag, den 12.03. um 18:00 Uhr beginnt Spiel 2 und der große Favorit Regensburg wird alles daran setzen um die Serie auszugleichen. Wenn die Bulls ihrer Linie treu bleiben und die hoffentlich zahlreich vertretenen Zuschauer die Mannschaft unterstützen, ist vielleicht ein weiterer Sieg denk- und machbar.
Trainer, Mannschaft und Verein brauchen jetzt den lautstarken Rückhalt im eigenen Stadion, denn der Gast wird auch von vielen Fans in das Oberallgäu begleitet werden.
Lasst die alte „ehrwürdige Eissporthalle“ in Sonthofen beben und unterstützt das Team der Sonthofer Bulls – sie haben es mehr als verdient!
(OLS) Der EHC Waldkraiburg ist erfolgreich in die „Best-of-5“-Serie des Halbfinales um die BEV-Playoff-Meisterschaft gestartet. Allerdings war der 4:3-Erfolg am Freitagabend in der Raiffeisen Arena gegen den ECDC Memmingen ein hartes Stückchen Arbeit, den die Löwen erst 2 Sekunden vor Ende der Verlängerung durch einen Kracher von Andreas Paderhuber klar machen konnten. Die weiteren Treffer erzielten Philipp Seifert, Tomas Vrba und Nico Vogl.
„So wie ich ihn kenne, wird er spielen wollen, aber aktuell steht hinter Max Kaltenhauser noch ein Fragezeichen“ hatte EHC-Coach Rainer Zerwesz unter der Woche erklärt. Doch er sollte Recht behalten, der Löwen-Kapitän biss wenige Wochen nach seinem Knochenbruch auf die Zähne und lief im ersten Spiel des Playoff-Halbfinals vor knapp 1000 Zuschauern gegen Memmingen auf. Knapp 100 Fans hatten sich aus Memmingen auf den Weg gemacht und sie sahen ein packendes und spannendes Spiel, bekamen bestes Playoff-Eishockey geboten.
Das erste Drittel ging deutlich an die Hausherren, die von der ersten Minute an zeigen wollten, dass sie nicht zum Publikumslauf gekommen waren, sondern lieber den ersten Schritt in Richtung Endspiel machen wollten. Tomas Vrba und Kaltenhauser verbuchten die ersten Chancen in der 7. Spielminute, doch Ex-DEL-Crack Jochen Vollmer im der Tor der Indians zeigte seine Klasse. Auch Lukas Wagner konnte (8.Minute) konnte Vollmer nicht überwinden, ihr erstes Powerplay ließen die Löwen ebenfalls liegen. Wenig später aber die erste Erlösung: Philipp Seiferts verdeckter Schuss von der blauen Linie ging an Freund und Feind vorbei und fand den Weg ins Tor (11:26). Kurz darauf hatte Nico Vogl das 2:0 auf dem Schläger, doch fand auch er nun einmal seinen Meister in Vollmer. Timo Schirrmacher hatte wenig später die bis dahin erwähnenswerteste Chance für die Indians, doch war auch EHC-Keeper Björn Linda im Stadion anwesend. Recht überraschend schaffte Memmingen dann aber 13 Sekunden vor dem Ende doch noch den Ausgleich durch Daniel Huhn (19:47).
Im zweiten Durchgang dann verkehrte Welt, denn plötzlich waren es nur noch die Indianer, die den Ton angaben. Marc Stotz (27:00) brachte Memmingen zunächst in Führung, wenig später nutzten die Gäste eine Überzahl und stellten auf 3:1 durch Jan Kouba (28:54). Die Löwen waren komplett von der Rolle, schauten nur verwirrt dabei zu, wie die Herren Huhn, Antti-Jussi Miettinen und Lukas Varecha sie schwindlig spielten- der 2-Tore-Rücktand war zu diesem Zeitpunkt schmeichelhaft und allein Björn Linda im Tor zu verdanken.
Zerwesz reagierte und stellte die Reihen um und nun besserte sich das Löwen-Spiel wieder etwas. In der 49.Minute geriet der EHC aber erneut in Unterzahl, doch diesmal schaffte der bis dahin blasse Tomas Vrba den Break und verkürzte auf 2:3 (50:29). Wenig später hatten plötzlich die Löwen einen Mann mehr auf dem Eis, doch der starke Vollmer verhinderte den Ausgleich. So dauerte es bis zur kurz vors Ende der regulären Spielzeit, ehe Nico Vogl sein Team mit einem traumhaften Drehschuss in die Verlängerung rettete (55:40)- denn ihre weiteren Chancen kurz vor Ende konnten die Löwen gegen Vollmer nicht verwerten. Ohne Christof Hradek, der kurz zuvor mit Spieldauerstrafe zum Duschen musste, ging es in die Verlängerung und hier sah schon viel nach Penaltyschießen aus, doch 2 Sekunden vor dem Ende packte Andreas Paderhuber einen Schlagschuss aus dem Lehrbuch aus (64:58). Damit endete ein packender erster Eishockey-Abend zwischen den Löwen und Memmingen und die Industriestädter führen in der „Best-of-5“-Serie mit 1:0. Nach diesem Auftritt hielten es aber nicht wenige im Stadion für gut möglich, dass die Serie wohl über die volle Distanz gehen dürfte.
ECDC Memmingen: Tolle Leistung wird nicht belohnt - Last-Minute-Niederlage in Waldkraiburg(BYL) Der ECDC Memmingen hat das erste Spiel der Halbfinalserie gegen den Oberligisten aus Waldkraiburg knapp mit 3:4 nach Verlängerung verloren. In Oberbayern unterlagen die Memminger erst zwei Sekunden vor Ende der Overtime und liegen damit in der Best-of-Five-Serie zurück. Die Tore für die Memminger, vor rund 100 mitgereisten Fans, erzielten Daniel Huhn, Marc Stotz und Jan Kouba.
Der ECDC Memmingen musste erneut ohne Kapitän Jan Benda und Stürmer Patrick Weigant in die Partie starten, bereits im ersten Abschnitt ging auch Tim Tenschert angeschlagen in die Kabine, so dass die Reihen nochmals umgestellt werden mussten. Die Gastgeber, die doch auf ihren Führungsspieler Kaltenhauser zurückgreifen konnten, gingen in der 12. Minute durch Seifert in Führung und hatten etwas mehr von der Partie. Die Maustädter kamen zwar zu Chancen, der späte Ausgleich kurz vor der ersten Pause durch Daniel Huhn kam trotzdem überraschend und war etwas schmeichelhaft für die Indianer.
Ganz anders aber das Bild im Mitteldrittel, hier spielte auf einmal nur noch der ECDC. Alle drei Reihen entwickelten hohen Druck und ließen die Löwen nicht mehr zur Entfaltung kommen. Und es sollte sich auszahlen: Marc Stotz mit einem Hammer von der blauen Linie und Jan Kouba trafen innerhalb von nur 120 Sekunden doppelt und sorgten für eine mittlerweile verdiente 3:1 Führung der Memminger, die bei weiteren Chancen am Löwen-Goalie Linda scheiterten.
Im Schlussabschnitt kamen nun die Gastgeber wieder zurück und setzten die Indians gehörig unter Druck. Neun Minuten vor dem Ende verkürzte Vrba zum 2:3 und läutete die Schlussoffensive der Hausherren ein. Diese erspielten sich weiter zahlreiche Chancen, scheiterten aber vorerst immer wieder am starken Joey Vollmer im Memminger Tor. Vier Minuten vor dem Ende war aber auch er geschlagen, als Vogl einen Drehschuss kurioserweise im Tor unterbrachte und die Partie somit in die Verlängerung schickte.
In der Overtime ging es dann hin und her, kurz vor dem Ende erhielten die Memminger dann eine Strafe, mit der sie nicht einverstanden waren. Das war den Waldkraiburgern natürlich aber egal, zwei Sekunden vor Ende der Verlängerung fand der Schuss von Abwehr-Routinier Paderhuber den Weg durch Freund und Feind hindurch ins Tor der Indians, die dadurch mit einer Niederlage aus dem ersten Spiel gehen mussten. Trotzdem machte die Leistung der Memminger Mut, hatte man den Favoriten doch am Rande einer Niederlage und kann bereits in Kürze den nächsten Anlauf nehmen, um sich ein zweites Heimspiel am Hühnerberg zu sichern.
Nichts zu holen am Bodensee - TEV Miesbach verliert mit 5:1 beim EV Lindau(BYL) Mehr Sommer- als Playoffeishockey bekamen die rund 500 Zuschauer im ersten Halbfinalspiel zwischen dem EV Lindau und dem TEV Miesbach zu sehen. "Keine Zweikämpfe, keine Härte, nichts von all dem, was uns im Viertelfinale gegen den Höchstadter EC auszeichnete, legte meine Mannschaft heute an den Tag, sodass sich die individuelle Klasse der Hausherren am Ende durchgesetzt hat", resümierte ein enttäuschter Miesbacher Coach nach der gestrigen Begegnung am Bodensee. So mussten die Kreisstädter mit einer "zwar um ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallenen, aber dennoch absolut verdienten 5:1-Niederlage", so Simon Steiner weiter, die Heimreise antreten.
Von Beginn an waren die Islanders die spielbestimmende Mannschaft, die nach einer Minute den ersten Warnschuss auf das von Timon Ewert gehütete Miesbacher Tor abgaben. Nach drei Minuten der erste vielversprechende Angriff der TEVler, bei dem am Ende Nico Fissekis am gut aufgelegten Korbinian Sertl im Gehäuse der Hausherren scheiterte. Kurz darauf prüfte Stephan Stiebinger, der an diesem Abend neben Peter Kathan in der Verteidigung auflief, mit einem strammen Schuss von der blauen Linie den Goalie der Islanders. Mehr oder weniger im Gegenzug hatten die Miesbacher Glück, dass ein Lindauer Angreifer das Tor der Gäste nur knapp verfehlte. Die bis dahin beste Gelegenheit in Führung zu gehen, ergab sich nach gut sechs Minuten, als Fissekis, am kurzen Pfosten postiert, mit seinem Schuss aus kurzer Distanz an Sertl scheitert. Kurz darauf das 1:0 für die Mannen vom Bodensee, als ein eher harmloser Schuss von Sebastian Koberger von der blauen Linie, bei dem Ewert die Sicht verdeckt war, seinen Weg ins Miesbacher Tor fand (7.). Die Antwort der Kreisstädter ließ aber nicht lange auf sich warten. Noch nicht einmal eine Minute später ließ der Torwart der Hausherren einen Schuss von René Müller nur nach vorne abprallen. Florian Gaschke reagierte am schnellsten und netzte per Bauerntrick zum 1:1 ein (8.). Pech hatte ein paar Minuten später Tom-Patric Kimmel, der sich auf halblinker Position gut durchsetzen konnte, den Puck aber nur an den Pfosten knallte (13.). Kurz darauf dann aber Glück für den TEV, als Zdenek Cech aus ähnlicher Position wie zuvor Kimmel das Tor nur um Haaresbreite verfehlte. Wenig später schließlich die erneute Führung für die Islanders. Die Miesbacher bekamen die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel und der überragende Andreas Farny bediente Jeff Smith mit einem mustergültigen Querpass vors Tor. Letzterer fackelte nicht lange und stellte auf 2:1 (17.). Knapp zwei Minuten vor der Pause verhinderte der Pfosten den nächsten Treffer für den EVL. Und Sekunden vor dem Abpfiff scheiterte noch Sascha Paul bei einem Konter in Unterzahl am gut postierten Ewert.
Im Mittelabschnitt waren die TEVler zwar merklich bemüht, die Führung der Hausherren auszugleichen, zwingende Torchancen konnten sie sich dabei zunächst aber nicht erarbeiten. Vielmehr stellten die Hausherren in Person von Cech per Bauerntrick auf 3:1 (27.). Auch diesmal waren die Gäste den berühmten Schritt zu spät. Nach gut der Hälfte der Partie tauchte Stefano Rizzo, der einen Aufbaupass der Lindauer abgefangen hatte, allein vor Sertl auf, konnte die gute Gelegenheit zum Anschlusstreffer jedoch nicht nutzen (31.). Ein paar Zeigerumdrehungen später versuchte sich Benjamin Frank zunächst mit einem Schuss aus halbrechter und unmittelbar danach aus halblinker Position. Völlig frei vor dem Lindauer Tor war wenige Minuten vor der Pause Jan Trojan, aber auch seine Direktabnahme war zu wenig platziert, als dass sie den Anschluss hätte herstellen können. Trojan war es auch, der Sekunden vor dem zweiten Pausentee bei einem schnellen Gegenzug an Sertl scheiterte.
Der Schlussabschnitt begann verheißungsvoll für die Miesbacher, als Andreas Baumer einfach mal aus halblinker Position abzog, der Lindauer Goalie den Puck aber gerade noch so aus dem Kreuzeck fischen konnte (42.). Die nächste Großchance hatten dann wieder die Hausherren, die nach einem Scheibenverlust der Miesbacher an der gegnerischen blauen Linie, bei einem schnellen Gegenzug am stark parierenden Ewert scheiterten (44.). Mitte des Drittels stand den Hausherren erneut Fortuna zur Seite, als deren Torwart einen Schuss von Frank aus dem Halbfeld gerade noch an die Latte lenken konnte (50). Bei einer Vier-gegen-Vier-Situation machten die Lindauer schließlich den sprichwörtlichen Sack zu. Smith hatte ein Zuspiel von Farny aufgenommen, die Miesbacher Abwehr überlaufen und am Ende Ewert zum 4:1 überwunden (54.). Mit dem letzten Treffer der Partie krönte Farny seine starke Leistung. Er hatte sich die Scheibe auf der linken Seite an der Bande erobert und war ohne große Gegenwehr der Gäste vors Miesbacher Tor gezogen, um per Rückhandschuss zum 5:1 zu vollenden (58.). Ein wenig Ergebniskosmetik hätten die TEVler in den Schlussminuten noch betreiben können. Doch sowohl die beiden Schüsse von Müller von der blauen Linie als auch der von Kimmel aus dem Slot, die der Lindauer Goalie nur nach vorne abprallen ließ, fanden keinen Abnehmer. So blieb es beim 5:1 für die Islanders.
"Am Sonntag müssen wir wieder zulegen, damit die Saison nicht schon nächsten Freitag beendet ist", richtete der Miesbacher Coach bereits kurz nach der Begegnung den Blick auf die zweite Halbfinalpartie, die dann an der Schlierach ausgetragen wird. Anpfiff dazu ist am Sonntag wie üblich um 18.00 Uhr.
Ice Dragons Herford vergeben Matchpuck(RLW) Es gibt so Tage, da läuft es nicht. Egal wie sehr man sich bemüht, egal, was man sich vorgenommen hat, alles geht schief. Und genau so einen Tag hatten die Ice Dragons am Freitagabend erwischt. Eigentlich war alles bereitet für ein tolles, spannendes Eishockeyspiel vor ausverkauftem Haus, doch am Ende gingen die Ice Dragons mit hängenden Köpfen vom Eis. Mit 3:7 mussten sie sich den Ice Aliens geschlagen geben, trotz der lauten Unterstützung der nimmermüden Fans hatten sie in diesem Spiel sprichwörtlich „kein Bein an den Boden“ bekommen.
3 Spiele lang waren es enge Duelle zwischen den Ice Dragons und den Ice Aliens gewesen, in diesem Spiel war jedoch vieles anders. Die offensichtlichste Änderung: Auf Wunsch des Ratinger Trainers war ein vierter offizieller auf dem Eis, hatte Alexander Jacobs doch die unparteiischen als Grund für vorherigen 2 Niederlagen seines Teams ausgemacht. Vielleicht ein kluger Schachzug, denn die Ice Dragons wirkten total verunsichert, produzierten einfache Fehler und waren immer zu weit weg von ihren Gegenspielern. Die Folge: ein 0:2 Rückstand nach 20 Minuten, Dennis Fischbuch (6. Minute) und Stephan Kuchynka (11. Minute) hatten die Gäste in Führung gebracht. Chancen der Ice Dragons waren da, aber die Abschlüsse waren zu ungenau, um Christoph Oster in Bedrängnis zu bringen.
Im zweiten Drittel blieben dann sogar die Herforder Torchancen aus. Und dabei war es nicht nur das oft beschriebene Scheibenglück das fehlte. Man sah zwar, dass das Team von Jeff Job wollte, doch es wirkte, als würde die Mannschaft von irgendetwas blockiert. So boten sich höchst ungewöhnliche Szenen, wenn gestandene Eishockeyspieler wegrutschten oder stolperten, Pässe genau auf des Gegners Schläger gespielt wurden und unter Normalumständen schnelle Spieler plötzlich kein Laufduell mehr gewannen. Das dazu noch der sonst so sichere Lars Morawitz einen gebrauchten Tag erwischt hatte: Geschenkt! Das ganze Team stand neben sich! Die Gäste nutzten das Herforder Tohuwabou eiskalt aus, 2 mal Milan Vanek (21. und 35. Minute), Dennis Fischbuch (26. Minute) und Benjamin Hanke (39. Minute) stellten die Anzeigetafel bis zur Pause auf 0:6, das Spiel war gelaufen.
Das die Ice Dragons sich dennoch nicht am Nasenring durchs Stadion ziehen lassen wollten, bewiesen dann im letzten Drittel. Vielleicht war der ganz große Druck nun weg? Auf jeden Fall konnte Fabian Staudt in der 43. Minute in Überzahl ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, und so Christoph Oster den Shut Out verderben, nach dem es 40 Minuten lang ausgesehen hatte. Die Gäste schalteten nun etwas zurück, die Anzahl der Ratinger Torchancen sank, die Anzahl der Herforder Torchancen nahm ein wenig zu. Dennoch, jubelten erst mal wieder die Ratinger. Dominik Schafenorth erhöhte in der 50. Minute auf 1:7. Aber die Ice Dragons gaben sich, trotz allem was in diesem Spiel schief lief, nie aus. Verdienter Lohn war weitere Ergebniskosmetik durch Fabian Staudt in der 56. Minute und Zack MacQueen, der in der 58. Minute den 3:7 Endstand herstellte.
Für die Ice Dragons heißt es nun, das Spiel vergessen, zurück zu alter Stärke finden und den Ice Aliens am Sonntag in Ratingen einen heißen Tanz zu liefern, denn jetzt reduziert sich diese Serie auf ein alles entscheidendes Spiel. Damit sie dabei nicht alleine unterwegs sind, rollt wieder ein Fanbus! Anmelden kann man sich über fanbusse @fdo-herford.de und im Forum: fdo-herford.de/forum
Ratinger Ice Aliens: Serie ausgeglichen – Finale greifbar!(RLW) Dennis Fischbuch sagte nach dem letzten, kampfbetonten Spiel, welches seine Mannschaft mit 4:2 am heimischen Sandbach für sich entschied und damit in der Halbfinal-Serie "best of five" auf 1:2 nach Begegnungen verkürzte: "Jetzt sind wir drin, in den Playoffs!"
Trotz dieses tollen Siegs vor einem absolut begeisterten Publikum besaß der Herforder EV aber nach wie vor den "Matchball-" und Heimspielvorteil, da die Ratinger für das vierte und eventuell bereits vorentscheidende Aufeinandertreffen wieder bei den Ice Dragons in der Eissporthalle Im Kleinen Felde antreten mussten.
Nach regulären sechzig Minuten am Freitagabend hatten die Mannschaft und der Kapitän der Aliens
es jedoch furios gerichtet - die Außerirdischen waren tatsächlich mehr als im Spiel und die schwarze Hartgummischeibe sieben Mal "drin" - im Herforder Gehäuse!
Allein zwei Tore und zwei Assists steuerte Goalgetter Dennis Fischbuch zum 3:7-Auswärtssieg (0:2; 0:4, 3:1) der Außerirdischen bei, die ihre Gegner in den ersten beiden Drittel eindrucksvoll im Griff hatten und im letzten Spielabschnitt nicht mehr als notwendig taten.
Ratingens starker Goalie Christoph Oster, der in den ersten beiden Dritteln Herforder Schüsse absolut sicher "wegfing" bzw. parierte, blieb dadurch ein Shutout verwehrt, weil die bis dato sehr konzentriert arbeitende Aliens-Defensive im Schlussabschnitt etwas weniger Bemühen an den Tag legte.
Insgesamt zeigte das Team von Trainer Alexander Jacobs einen überzeugenden Auftritt bei den Ost-Westfalen, die ihren extraterrestrischen Gästen an diesem Freitagabend nur zeitweise Paroli bieten konnten. Nachdem die Anfangsoffensive der Gastgeber an Schwung verlor, überraschte Stürmer Milan Vanek in der dritten Minute fast den Herforder Keeper mit einem unerwarteten Fernschuss, welcher gerade noch abgelenkt den Pfosten touchierte. Marvin Moch sowie Dustin Schumacher taten es ihm kurz darauf gleich und gaben weitere Warnschüsse auf das Gehäuse der Dragons ab. In der 6. Minute startete Štěpán Kuchynka dann einen Flügelangriff, spielte quer auf Dennis Fischbuch, dessen Schuss dann zum 0:1 für die Aliens im Tornetz landete. Ein anschließendes Powerplay nutzte der tschechische Angreifer selbst, um mit dem 0:2 den Grundstein für den Erfolg zu legen.
Im Mittelabschnitt folgte nach 15 Sekunden sehr schnell der dritte Ratinger Treffer, den die Herforder mit verstärkten Angriffsbemühungen beantworteten. Allerdings überstanden die Gäste selbst eine doppelte Unterzahl unbeschadet und schlugen dann bis zur Pause ihrerseits noch weitere drei Mal zu, sodass es nach vierzig Minuten bereits 0:6 stand.
Das Schlussdrittel plätscherte dahin, denn die Gäste waren trotz der Herforder Gegentore nicht mehr gezwungen, sich über Gebühr zu engagieren. Lediglich Dominik Scharfenort legte, nach guter Vorarbeit durch Benjamin Hanke, noch das 7:1 für die Ice Aliens nach.
Am Sonntag kommt es jetzt also zum entscheidenden Showdown in Ratingen, der fünften und letzten Begegnung des Regionalliga West-Halbfinales, bei dem der Sandbach hoffentlich vor Zuschauern aus den Nähten platzt und lautstark erbebt!
Für dieses Match wird es erneut eine Familien-Aktion geben, bei der zwei Erwachsene und mindestens ein Kind für lediglich zehn Euro Eintritt mitfiebern können.
Ratingen, die Außerirdischen brauchen Euch, denn noch ist nichts gewonnen - it's showtime am Sandbach!
Sekt oder Selters - FINALE Spiel 3 – Eishockey Regionalliga Nord Playoffs 2016/2017 Sonntag 12.03.2017 18:00 Uhr Weserstars Bremen – Hamburger SV(RLN) Die Weserstars konnten am Freitagabend die Finalserie ausgleichen und haben nun die Möglichkeit, am Sonntagabend um 18:00 Uhr in der Bremer Eissporthalle Paradice, erneut und zum dritten Mal in Folge die Meisterschaft in der Regionalliga Nord zu erringen.
Der finale Showdown verspricht Spannung pur. Nachdem die Weserstars im ersten Aufeinandertreffen sich nach Verlängerung geschlagen geben mussten, gelang ihnen in Hamburg die Revanche.
Nun geht es also um die Meisterschaft und wie auch in den letzten beiden Jahren wollen die Weserstars wieder feiern.
Das Spiel beginnt um 18:00 Uhr, der Einlass startet ab 17:20 Uhr.
Karten gibt es noch an der Abendkasse
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