IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 12.März 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Regionalliga Südwest, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Bezirksliga Nordrhein-Westfalen.
Veränderungen im Vorstand des EHC Bayreuth „die Tigers" e.V.(DEL2) Aus persönlichen Gründen ist der 2. Vorstand des EHC Bayreuth, Frau Karin Pross, dieses Wochenende von ihrem Amt zurückgetreten. In einer kurzfristig einberufenen Vorstandssitzung am heutigen Sonntag wurde die Schriftführerin Christiane Colditz nun als stellvertretende Vorsitzende ins Amt berufen.
Die neue Vorstandschaft des Eishockeyvereins rund um Don Langlois besteht momentan aus den genannten beiden Vorständen und dem Beisitzer Rudi Herold. Mit weiteren Berufungen in die noch zu verteilenden Ämter ist in den nächsten Tagen zu rechnen.
Wir bedauern diesen Schritt von Karin Pross sehr und wünschen Ihr für die Zukunft alles Gute.
Die Kooperation mit der neu gegründeten "Bayreuth Tigers Eishockey GmbH", die den Spielbetrieb der 1. Mannschaft zur neuen Saison übernimmt, wird nun von der neuen Vorstandschaft in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung der GmbH schnellstmöglich vorangetrieben.
Deggendorfer SC verliert wildes Spiel 1 in Peiting(OLS) Der Deggendorfer SC muss sich am Freitagabend in einem
furiosen Auftaktspiel in der Playoffserie gegen den EC Peiting am Ende knapp
mit 6:5 geschlagen geben.
Das Spiel begann zunächst nicht gut aus Sicht der Gäste. Peiting
machte früh Druck und bereitete den Deggendorfern damit ein ums andere
Mal in Probleme. Diese anfängliche Überlegenheit nutzten die Peitinger
dann auch zu den ersten Treffern. Zwei Mal Ty Morris in der 6. und 14.
Spielminute sorgte für den 2:0 Pausenstand nach dem ersten Drittel.
Der DSC tat sich in dieser Phase des Spiels schwer, in die Partie zu
kommen. Dies änderte sich allerdings dann zu Beginn des zweiten
Drittels. Binnen der ersten sechs Spielminuten erzielte der DSC den
Ausgleich. Alexander Janzen und Andreas Gawlik trafen jeweils in
doppelter numerischer Überlegenheit. Doch der Gastgeber zeigte sich
gänzlich unbeeindruckt und schlug nur eine Minute nach dem Ausgleich
zurück. Gegen Ende des zweiten Abschnitts konnten die Gastgeber dann
nochmals nachlegen. Ebenfalls in Überzahl traf zunächst Anton Saal in
der 36. und kurz darauf Brad Miller in der 38. Spielminute zum 5:2
Pausenstand. Doch dass die Deggendorfer einen Rückstand wettmachen
können, hatten sie bereits an diesem Abend gezeigt und sie schafften
es tatsächlich noch ein zweites Mal! Zunächst traf Curtis Leinweber
vor der Pausensirene in Unterzahl zum 5:3 Anschlusstreffer. Und dann
im Schlussabschnitt machten die Deggendorfer dann mächtig Dampf.
Zunächst sorgte Stefan Ortolf in der 46. Spielminute für das 5:4, ehe
Kyle Gibbons nur eine Minute später die Partie tatsächlich ausglich!
Nun folgte ein wahres Spektakel. Chancen gab es nun im Minutentakt für
beide Mannschaften und die Nerven der gut 1000 Zuschauer waren zum
Zerreissen gespannt. Gerade, als sich dann die Overtime fast schon
ankündigte, traf der ECP mitten ins Deggendorfer Herz. Etwa 30
Sekunden vor Ende der Partie überwand Jörg Noack Sandro Agricola per
Bauerntrick und entschied somit das erste Spiel dieser Serie für die
Oberbayern. Nun geht es am Sonntag weiter mit Spiel 2 in der Serie.
Spielbeginn in der Eissporthalle in Deggendorf ist um 18:30 Uhr.
EV Lindau Islanders legen im Halbfinale vor(OLS) Nur drei Tage nach dem Einzug ins Halbfinale haben die EV Lindau Islanders den nächsten Erfolg gefeiert. Durch das 5:1 (2:1, 2:0, 1:0) gegen den TEV Miesbach legten die Lindauer in der Best of Five Serie gleich vor und führen mit 1:0.
Geduld war angesagt für die 507 Zuschauer in der Eissportarena Lindau. Denn nicht nur der Gegner aus Miesbach kam wegen einer Vollsperrung auf der A96 später zum Spiel, auch die Schiedsrichter waren vom Verkehrschaos bei der Anreise betroffen. So begann die Partie zwar mit 40minütiger Verspätung, aber die beiden Mannschaften schienen Versäumtes gleich nachholen zu wollen. Von Anfang an boten sich beide Mannschaften ein offenes Spiel, in dem zunächst einmal die beiden Torhüter, Timon Ewert (TEV) und Korbinian Sertl (EVL) im Blickpunkt standen und gleich gut beschäftigt wurden.
Ein Tor fiel dann nach sieben Minuten bereits – es musste aber schon ein verdeckter Schuss von der blauen Linie her, um Gästekeeper Ewert zu überwinden. Absender war mit Sebastian Koberger der Mann, der schon am Dienstag einen wichtigen Treffer im Viertelfinale erzielt hatte. Lange sollte die Freude nicht währen, denn eine knappe Minute später gelang dem TEV schon der Ausgleich, als Florian Gaschke einen Abpraller über die Linie drückte. Dennoch zogen aus diesen beiden Treffern die Lindauer mehr Energie und gestalten den Rest des ersten Durchgangs überlegen, auch wenn Miesbach durch Tom-Patrick Kimmels Pfostenschuss in der 13. Minute die beste Chance zur Führung hatte. Drei Minuten vor der Pause nutzten die Hausherren eine Druckphase zum 2:1. Michal Mlynek hatte die Scheibe erobert und an Andreas Farny weitergegeben, dessen genauen Querpass Jeff Smith einschoss. Bis zur Pause hatten die Lindauer noch zwei gute Möglichkeiten, aber Pfosten und Ewert verhinderten das 3:1.
Das holte Zdenek Cech dann nach 27 Minuten nach, als er per Bauerntrick einschoss. „Wir haben konsequenter gespielt und unsere Chancen besser genutzt“, benannte EVL- Geschäftsführer Sebastian Schwarzbart den wesentlichen Unterschied zwischen beiden Teams. Zwar bemühten sich die Miesbacher, um eine Verbesserung des Resultats, zwingende Möglichkeiten ergaben sich aber selten und wenn, war der starke Sertl gegen Stefano Rizzo und Jan Trojan zur Stelle. Auf der anderen Seite war auch das 4:1 möglich.
Für die Zuschauer blieb die Partie unterhaltsam, weil sie zwar nicht das verbissen umkämpfte Play- Off Niveau des Viertelfinals hatte, aber genau das beiden Teams Freiräume gab, die Ihnen Chancen ermöglichten. Weiter blieb es dabei, dass die Islanders konsequenter in ihrem Schaffen waren. „Man hat schon gesehen, dass wir im Rhythmus und dass die Spieler noch hungrig auf Siege sind“, sagte EVL- Vorsitzender Bernd Wucher. Zudem konnten die Lindauer noch ihre individuelle Klasse ausspielen, als sie zweimal bei vier gegen vier den Platz auf der Eisfläche ausnutzten. Blitzschnell ging es in der 54. Minute als die Scheibe über Philipp Haug und Andreas Farny zu Jeff Smith kam, der sich auf dem Weg zum 4:1 nicht stoppen ließ. Farny selbst war es dann, der seine starke Leistung mit einem sehenswerten Rückhandschuss zum 5:1 krönte. Aufgrund der zahlreichen Gästechancen fiel dieser Sieg zwar etwas zu hoch aus, verdient war er aber allemal und gibt dem EVL eine gute Basis für Spiel 2 am Sonntag in Miesbach.
EV Regensburg reist nach Sonthofen und will den Serienausgleich(OLS) Nach dem 0:1 zum Auftakt in die 1. Runde vor heimischer Kulisse reist der EV Regensburg mit Wut im Bauch ins Allgäu. Am heutigen Sonntagabend soll bei den Bulls der Ausgleich geschafft werden.
Personell müssen die Domstädter wieder etwas umbauen, denn neben den verletzten Brandon Wong, Tim Brunnhuber und Daniel Stiefenhofer gibt es noch weitere Ausfälle. Sebastian Wolsch fehlt aufgrund seiner Spieldauerstrafe vom Freitag und hinter Xaver Tippmann, der im ersten Spiel pausieren musste, steht noch ein Fragezeichen. Wer aus dem DNL-Team, welches am gestrigen Samstag aus den Playoffs ausgeschieden ist, aufläuft und helfen wird, stand noch nicht fest. Der ERC Sonthofen tritt bis auf Marc Will, für den die Saison ja beendet ist, in Bestbesetzung an.
Das größte Manko war zum Auftakt, dass der EVR einfach nicht das Tor traf. Zahlreiche Chancen und eine drückende Überlegenheit waren nicht genug, um den ERC Sonthofen zu bezwingen. Die Gäste landeten dann ziemlich genau zur Hälfte des Spiels den Lucky Punch durch Fabio Carciola, der in Überzahl die Scheibe das einzige Mal in Partie eins im Tor unterbrachte. Das Heimpublikum in Regensburg haderte vor allem oft mit Hauptschiedsrichter Haupt, der allerdings auf beiden Seiten äußerst fragwürdige Entscheidungen fällte und darüber waren sich auch die beiden Trainer auf der Pressekonferenz nach dem Spiel einig.
Nun gilt es also für die Domstädter, unbedingt die Serie auszugleichen, denn der Außenseiter aus Sonthofen, der nun endgültig keiner mehr ist, hat Lunte gerochen. Am heutigen Sonntag wird das Eisstadion der Bulls ordentlich gefüllt sein und versuchen, den heimischen ERC zum zweiten Sieg zu peitschen. Allerdings verfügt der Gast aus Regensburg über so hohe Qualität, dass er das Geschehen im Allgäu an sich reißen kann. Das muss auch passieren, ansonsten stehen die Oberpfälzer bereits nach dem ersten Wochenende mit dem Rücken zur Wand und dieses Szenario möchte sich keiner ausmalen.
Trotz alledem herrscht Optimismus in den Reihen des EV Regensburg, dass heute der erste Sieg und der Serienausgleich gelingt. Interessant wird auch sein, wer das Gehäuse hüten wird. Bekommt erneut Cody Brenner den Vorzug vor Peter Holmgren, oder versucht Übungsleiter Irwin vielleicht durch einen Wechsel Akzente zu setzen? Fragen über Fragen für heute Abend, ab 18.00 Uhr werden einige schon mal beantwortet. Alle Fans, die nicht mit nach Sonthofen reisen können, haben die Möglichkeit im Ticker unter www.evr-liveticker.de hautnah am Geschehen zu sein.
Eisbären Eppelheim müssen in Verlängerung(RLSW) Nach dem Auftaktsieg in der best-of-three Serie im Halbfinale
gegen Zweibrücken, verpassten es die Eisbären am Freitag Abend, den
entscheidenden zweiten Sieg zu erreichen. Nach einem engen Spiel setzen
sich die Hornets in der Schlussphase durch und glichen die Serie nach dem
6:2 – Erfolg aus.
Das Spiel wies von Beginn an viele Parallelen zum ersten Spiel der Serie
auf. Nach einer frühen Strafe gegen die Gäste konnte Sho Kawachi die
Überzahl nach nur 7 Sekunden zur 1:0-Führung der Eisbären nutzen (4.). In
der Folge bekamen die rund 650 Zuschauer im gut gefüllten Icehouse
schnelles und hochklassiges Eishockey geboten, in dem sich beide Teams
zahlreiche Chancen erspielten. Die besten Chancen hatten dabei zunächst
die Eisbären, doch bei zwei Alleingängen blieb der EHC-Goalie Sieger. Dies
sollte sich rächen, denn die Gäste schafften in der 13. Minute den
Ausgleich. Obwohl beide Teams genug Chancen hatten, in der Folge in
Führung zu gehen, endete das erste Drittel mit dem Remis.
Zu Beginn des Mittelabschnittes wurden die Eisbären schnell von den
Hornets unter Druck gesetzt, konnten aber die teils gefährlichen
Abschlüsse allesamt entschärfen. Bei einem Entlastungsangriff konnte sich
Lukas Sawicki durch die gegnerische Abwehr tanken und erfolgreich zum 2:1
abschließen (26.). Die Hornets antworteten mit schnellem
Offensiv-Eishockey, jedoch ohne die letzte Konsequenz. Erst eine
Überzahlsituation der Gäste brachte diese zurück ins Spiel (34.), ehe mit
dem Doppelschlag erstmal der EHC Zweibrücken in Führung ging (37.). Doch
wie schon im Hinspiel folgte kurz darauf eine Spieldauer-Strafe gegen die
Gäste, die den Eisbären die Chance zum Ausgleich bringen sollte. Doch
Zweibrücken verteidigte das eigene Drittel konsequent, so dass die
Eisbären keine Powerplay-Gefährlichkeit entwickeln konnten. Als man sich
kurz vor Drittelende dann einen Wechselfehler erlaubte, war das
Überzahlspiel dahin und es ging dem knappen Rückstand in die zweite Pause.
Man merkte den Eisbären im Schlussdrittel an, dass sie an den
Ausgleichstreffer glaubten, doch Zweibrücken wollte mit aller Macht die
Führung verteidigen und somit den Serienausgleich erzielen. Erneut sollte
den Eisbären die aggressive Spielweise der Gäste entgegenkommen, die nach
einem versuchten Stockendenstoßes eine vierminütige Unterzahl überstehen
mussten. Da auch dieses Powerplay ohne nennenswerte Chance der Eisbären
verpuffte, schienen die Eisbären langsam zu resignieren, während die
Hornets ihre Chance gekommen sahen, den Sieg über die Zeit zu bringen. Die
nun zu offensiv agierenden Eisbären leisteten sich so Lücken in der
Defensive, die der EHC danken annahm. Ein Doppelschlag (49./51.) stellte
die Vorentscheidung dar, der Schlusspunkt zum 2:6 (60.) somit nur noch
eine Randnotiz.
Auch wenn man im Lager der Eisbären der vergebenen Chance nachtrauert, ist
mit dieser Niederlage noch nicht das letzte Wort gesprochen. Allein die
Play-Off-Teilnahme ist für die Eisbären in dieser Saison eine
Überraschung, da wäre der Finaleinzug nach zwei Spielen doch zu viel des
Guten gewesen. So geht es am kommenden Sonntag im entscheidenden Duell für
beide Teams wieder bei Null los und während Zweibrücken nach dem Ausgleich
nun auch den Seriensieg eintüten will, werden die Eisbären sich ein
weiteres Mal zerreißen, um die Sensation doch noch perfekt zu machen.
7:3-Sieg in Hügelsheim - Spiel 3 am 19.3. um 18 Uhr in Heilbronn(RLSW) Mit einem 7:3 (2:1, 2:0, 3:2)-Sieg bei den Baden Rhinos Hügelsheim haben die Eisbären Heilbronn am Samstagabend ein vorzeitiges Aus im Playoff-Halbfinale verhindert und ein drittes und entscheidendes Spiel erzwungen. Dieses findet am Sonntag, den 19. März, um 18 Uhr in der Heilbronner Kolbenschmidt Arena statt.
Nach der eine Woche zuvor erlittenen 3:4-Heimniederlage standen die Eisbären unter Zugzwang - eine Niederlage vor über 1.000 Zuschauern im Hügelsheimer Hexenkessel hätte das frühe Saisonende bedeutet. "Keiner im Team war bereit, schon am 11. März und damit so früh wie noch nie in die Sommerpause zu gehen. Insofern war von der ersten Minute an der Wille da, alles zu geben, um dieses Spiel zu gewinnen", sagte ein erleichterter Trainer Sascha Bernhardt nach dem Spielende.
Den Grundstein für den Erfolg legte Verteidiger Daniel Steinke in der siebten Spielminute mit dem 0:1, als die Gastgeber gerade in Person von Maxim Engel ihre erste Strafzeit absaßen. Zweieinhalb Minuten später dann dasselbe Spiel auf der anderen Seite: Strafe Igor Filobok, Überzahl-Tor Mathieu Fleury - 1:1. Wichtig war, dass Claudio Schreyer noch vor der Pause der erneute Führungstreffer gelang (17.) - denn so konnten die Eisbären mit einer psychologisch wichtigen 2:1-Führung ins zweite Drittel starten.
"Die Jungs haben heute jeden Zentimeter der Eisfläche umgepflügt, haben sich in Schüsse geworfen und damit die Grundlage für den Erfolg gelegt", so Bernhardt, der im zweiten Drittel zusammen mit den mitgereisten Fans das 1:3 durch Manuel Pfenning (35.) und das 1:4 durch Stefan Schrimpf (39.) bejubeln konnte.
Als erneut Kapitän Schrimpf in der 48. Minute gar auf 1:5 erhöhen konnte, schien dies schon eine Vorentscheidung zu sein. Doch Jonathan Koch überwand elf Sekunden später im direkten Gegenzug Eisbären-Goalie Markus Nachtmann zum 2:5. Sascha Bernhardt dazu: "Wir haben in Hügelsheim schon Spiele erlebt, da war so ein schneller Anschlusstreffer der Start einer Aufholjagd - insofern waren wir sensibilisiert und haben gleich zurückgeschlagen."
Youngster Vasilios Maras vom Kooperationspartner Heilbronner EC war es vorbehalten, die Hoffnungen der Gastgeber auf eine Aufholjagd im Keime zu ersticken. Der 20-Jährige DNL2-Spieler machte 39 Sekunden nach dem 2:5 das 2:6. Maxim Engel konnte zwar in der 51. Spielminute noch auf 3:6 verkürzen, doch sorgte Daniel Brendle knapp sieben Minuten vor dem Ende in doppelter Überzahl mit dem 3:7 für die Entscheidung.
"Do or die" heißt es nun am nächsten Sonntag für beide Teams - gewinne das Spiel oder die Saison ist vorüber. "Egal wie hoch wir heute gewonnen haben, am Sonntag geht es wieder bei null zu null los und es zählt nur das Ergebnis dieses einen Spiels. Wir haben in den letzten Jahren zwei solche Spiele gehabt und haben beide gewonnen, wissen also worauf es ankommt", schaut Bernhardt optimistisch nach vorne.
Auch im zweiten Halbfinale konnte der Favorit Zweibrücken Hornets ein frühzeitiges Aus vermeiden. Der Hauptrundenzweite aus der Pfalz gewann bei den Eisbären Eppelheim mit 6:2, so dass auch in diesem Duell das dritte Spiel am 19.3. (19 Uhr) die Entscheidung bringen muss.
(LLW) Die Black Tigers des GSC Moers e.V. konnten beim gestrigen Heimspiel in der Landesliga NRW gegen den Tabellenletzten, dem Neusser EV 1b eine Niederlage nicht abwenden und verloren mit unverändert knappen Spielerkader mit 4 : 7.
Ohne die Jugendspieler, die unmittelbar vorher mit einem eindrucksvollen 32 : 0 Sieg gegen den Tabellenletzten Soester EG die vorzeitige Meisterschaft in der Landesliga NRW sicherstellten, konnte Trainer Andrej Emersic wieder nur auf einen Rumpfkader, der sogar noch mit angeschlagenen Spielern besetzt war, zurückgreifen.
Von Beginn an war das Spiel hart umkämpft und im ersten Drittel mit 3 : 3 Toren zunächst ausge-glichen. Der Einbruch kam im Mitteldrittel, in dem die Schwarz-Gelben nach Abstimmungsfehlern in der Abwehr insgesamt 3 Gegentreffer hinnehmen mussten. Das Schlussdrittel war zwar wieder mit 1 : 1 Toren ausgeglichen, jedoch fehlte dem Team von Trainer Emersic die Kraft, das Spiel nochmal zu drehen.
Viel Zeit um Kraft zu tanken bleibt nicht, da das Restprogramm der Saison 2016/2017 in den noch verbleibenden 3 Wochen mit insgesamt 5 Spielen noch knackig ist. Am nächsten Wochenende folgen die Heimspiele gegen den EC Bergisch-Land (Samstag, 18.03.2017 um 18:00 Uhr) und Bergisch-Gladbach (Sonntag , 19.03.2017 um 18:00 Uhr) in der ENNI-Eiswelt Moers.
(LLW) Als Anlage übersende ich Ihnen den offiziellen Spielbericht und nachfolgend einen kurzen Bericht zu dem Spiel am Samstag 11.03.2017 in Wiehl.
Das Spiel startete mehr als unglücklich für die Dynamites aus Troisdorf, den nach nur 1 Minute 28 Sekunden ging Wiehl mit 1:0 in Führung.
Der Ausgleich konnte zwar nur 29 Sekunden durch Kevin Stöhr auf Zuspiel von Dominik Patt erzielt werden, aber Wiehl konnte immer wieder gefährliche Konter setzten.
Troisdorf lies den Wiehler Spielern viel zu viel Raum und Zeit, so dass diese immer wieder gefährlich vor dem Tor von Dominik Liesenfeld agieren konnten.
Dennoch sollten es die Troisdorfer sein, die als nächstes jubeln durften. In der 14. Spielminute erzielte Patrick Stellmascyk den Führungstreffer zum 2:1.
Diese Führung konnte aber nicht lange verteidigt werden. In doppelter Überzahl, Jan Welsch und Lucas Hubert waren von Troisdorf auf der Strafbank) gelang es Wiehl das Unentschieden wieder herzustellen.
59 Sekunden vor Ende des Drittels war es ein Troisdorfer Konter, der durch den finalen Pass von Daniel Fegus von Oscar Zimmermann zum 3:2 für Troisdorf beendet wurde.
Mit 3:2 für Troisdorf und der Gewissheit, dass sich Wiehl so einfach nicht zu schlagen geben wird, ging es in die erste Drittelpause.
Das zweite Drittel wurde von Troisdorf vollständig aus der Hand gegeben und ging mit 3:0 verdient an das Wiehler Team.
Die knappe Führung aus dem ersten Drittel wurde leichtfertig verspielt und mit einem Spielstand von 5:3 für Wiehl ging es in die letzte Pause.
Auch die lautstarke Ansprache des Troisdorfer Trainers und die Änderung der Aufstellung führte nicht zu der aus Troisdorfer Sicht gewünschten Wende.
Die wenigen heraus gespielten Chancen wurden von Troisdorf vergeben und Wiehl kam immer wieder zu gefährlichen Kontern.
Hinzu kam noch eine nicht nachvollziehbare Entscheidung des Schiedsrichter, die dazu führte, dass der Troisdorfer Verteidiger Thorsten Metzen eine Spieldauer Disziplinarstrafe ausgesprochen bekam.
Bei den Troisdorfer Spielern war nicht der unbedingte Willen erkennbar das Spiel noch zu drehen.
Erst 40 Sekunden vor Schluss konnte eine Überzahlsituation von Alexander Richard auf Zuspiel von Lucas Hubert zum 5:4 genutzt werden.
Nun kam wieder Hoffnung auf, wenigstens in der regulären Spielzeit noch den Ausgleich zu erzielen.
Troisdorf nahm im Anschluss eine Auszeit, um das ersetzen des Torhüters durch einen sechsten Feldspieler vorzubereiten.
Leider wurde auch diese Möglichkeit leichtfertig verspielt und Troisdorf musste das Empty Net Goal zum Endstand von 6:4 hinnehmen.
Statement des Trainers André Koslowski: "Bei dem heutigen Spiel gab es mehr wie einen Punkt, der mich zur Weißglut gebracht hat, zum einen war es der nicht 100%ige Wille dieses Spiel gewinnen zu wollen und einige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns, aber richtig sauer hat mich die gebrüllte Aussage des gegnerischen Trainers nach einem gefährlichen unkorrektem Check gegen Kevin Stöhr gemacht, die da lautete "Der ...... hat das schon öfters gemacht" und wollte unseren Spieler als Schauspieler und Simulanten darstellen. Der Check gegen den Kopf und Nackenbereich war so heftig, dass der Kopfschutz zerstört wurde. Das Schiedsrichtergespann hat angeblich diesen Satz nicht gehört. Meiner Meinung nach sollte man so etwas konsequent ahnden, denn das hat mit sportlicher Fairness nichts zu tun."
Jetzt kann man in Troisdorf aus eigener Kraft den Meistertitel nicht mehr gewinnen. Vizemeister ist man auf jeden Fall, da Wiehl nicht mehr an Troisdorf vorbei ziehen kann.
Am Freitag 24.03.2017 findet das letzte Heimspiel der Saison 2016/2017 im Icedom am Rotter See statt und es wird das Team aus Neuss erwartet.
Die Troisdorf Dynamites möchten sich an diesem Tag durch einen Sieg von den treuen Fans verabschieden.
EHC Netphen mit erster Niederlage / 7:8-Niederlage nach Penaltyschießen in Herne – drei Tore von André Bruch und Mark Hall(BZLW) Der EHC Netphen musste am Samstag bei der Herner EV 1b nach 15 Spielen mit einem 7:8 n. P. (2:3 1:3 4:1 0:1) die erste Niederlage hinnehmen. Bei den Umständen war der Punktgewinn dennoch mit einem Sieg gleichzusetzen. Durch berufliche Verpflichtungen und verletzungsbedingte Ausfälle reiste der EHC nur mit zehn Feldspielern nach Herne, dazu fiel Tim Bruch Mitte des zweiten Drittels mit einer Verletzung bis Spielende aus.
Der EHC, frischgebackener Meister, wollte seine Siegesserie fortführen, benötigte aber einige Minuten, um ins Spiel zu kommen. Bis dahin hatte der Gastgeber bereits das 0:1 erzielt. Die Siegerländer kamen besser ins Spiel und drehten ihrerseits die Partie und lagen durch Mark Hall und Florian Sareyko mit 2:1 in Front. Die Spielanteile wechselten hin und her mit einigen Chancen auf beiden Seiten. Die Herner EV drehten das Spiel ihrerseits erneut und so gingen die Netphener mit einem 2:3-Rückstand in die Pause.
Im Mittelabschnitt verloren die EHC-Cracks den Faden. Nach dem vierten Tor der Gastgeber verkürzte der EHC zwar durch den stark aufspielenden Mark Hall auf 3:4, die Herner konnten ihr spielerisches Übergewicht bis zur zweiten Pause noch in zwei Tore ummünzen so dass der EHC mit einem 3:6-Rückstand ins letzte Drittel startete.
Dort fanden die Siegerländer wieder zu ihrem Spiel zurück und zeigten tolle Moral. Angetrieben vom überragenden André Bruch zeigten sie, wer vorzeitig den Meistertitel einfahren hat. Dreimal André Bruch und einmal Mark Hall machten aus dem 3:6-Rückstand eine 7:6-Führung. Der EHC hatte das Spiel im letzten Drittel binnen 13 Spielminuten mit neun Feldspielern gedreht. Ein Powerplaytor des HEV brachte in der vorletzten Spielminute den glücklichen Ausgleich für die Gastgeber. Im anschließenden Penaltyschießen hatten die Herner erneut das Glück auf ihrer Seite.
Das Spiel in Herne war das letzte Auswärtsspiel der regulären Runde. Für den EHC stehen jetzt noch zwei Heimspiele auf dem Plan. Am Freitag, den 17. 03. Gastiert die 1b des EHC Troisdorf in Netphen, eine Woche später steigt dann das Derby gegen die 1b des TuS Wiehl.
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