IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 25.März 2017. Heute mit Informationen von der Frauen-Nationalmannschaft, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Regionalliga Südwest.
(DEB) Mit 23 Spielerinnen wird die deutsche Frauen-Nationalmannschaft vom 31.03.– 07.04.2017 bei der 2017 IIHF Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft in Plymouth (USA) an den Start gehen.
Die DEB-Auswahl um Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker trifft nach dem direkten Wiederaufstieg 2016 in diesem Jahr in der Gruppe B der Top-Division auf Schweden (31.03.), Tschechien (01.04.) und die Schweiz (03.04.). Nach einer gemeinsamen Vorbereitung im Bundesleistungszentrum in Füssen reist die Mannschaft morgen gemeinsam in die USA, wo wenige Tage später das Turnier beginnen wird.
Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Unser klares Ziel ist es, wie in den vergangen Turnieren auch schon, Spiele zu gewinnen. Die anstehende A-Weltmeisterschaft ist eine große sportliche Herausforderung. Wir werden uns in den kommenden Trainingstagen in Ann Arbor intensiv vor allem auf unseren ersten Gegner Schweden vorbreiten.“
DEL-Playoffs auch in Nordamerika im TV(DEL) Die Playoffs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) können nun auch in den USA via Pay-TV empfangen werden. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnete die DEL mit demschweizerischem Unternehmen Superswiss GmbH, die u.a. in den USA Pay-TV-Plattformen betreibt.
Die Kooperation, deren Ausbau geplant ist, beginnt mit der zeitversetzten Ausstrahlung der Halbfinal-Playoffs auf My German TV+ zwischen dem EHC Red Bull München und den Eisbären Berlin (25.3./19.50 Uhr Eastern Time) sowie den Thomas Sabo Ice Tigers und den Grizzlys Wolfsburg (21.25 ET).
My German TV+ ist zu empfangen im deutschen Paket auf Dish Network, mit 13 Millionen Kunden zweitgrößter Satelliten-Betreiber in den USA. Die Spiele werden zeitversetzt im Original, in voller Länge und mit deutschem Kommentar übertragen.
Die DEL-Halbfinals auf MGTV+ im Überblick (Eastern Standard Time):
25.03.: EHC Red Bull München –Eisbären Berlin (19.50)
Thomas Sabo Ice Tigers – Grizzlys Wolfsburg (21.25)
27.03.: Eisbären Berlin – EHC Red Bull München (20.05)
Grizzlys Wolfsburg – Thomas Sabo Ice Tigers (21.25)
29.03.: EHC Red Bull München – Eisbären Berlin (20.55)
30.03.: Thomas Sabo Ice Tigers – Grizzlys Wolfsburg (19.05)
01.04.: Eisbären Berlin – EHC Red Bull München (19.50)
Grizzlys Wolfsburg – Thomas Sabo Ice Tigers (21.25)
Rote Teufel Bad Nauheim: 3:1-Heimsieg gegen Crimmitschau bringt den vierten Erfolg in der Serie und damit den DEL2-Klassenerhalt - "Erleichterung und Lob ans Team"(DEL2) Es ist vollbracht: mit einem 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)-Heimsieg gegen Crimitschau holen sich die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim den vierten Sieg in der Playdownserie und sichern sich somit souverän den Klassenerhalt. "Es war eine harte Serie und es gibt hierbei keine leichten Gegner. Wir waren heute defensiv cleverer unterwegs und nach der Enttäuschung der so knapp verpassten Playoffs möchte ich mein Team loben, dass es so konzentriert die Sache angegangen ist", freute sich EC-Coach Petri Kujala nach dem Schlusspfiff über den Erhalt der DEL2 - und dies auch noch zuhause, so dass heute gefeiert werden kann.
Das Spiel begann wie erwartet: hoher Körpereinsatz, viele Checks und Zweikämpfe - allerdings zunächst wenig Torschüsse. Beide Goalies bekamen zunächst so gut wie nichts zu tun, das Geschehen spielte sich meist an der Bande oder zwischen den blauen Linien ab. Aber auch dies hatte seinen Reiz, denn beide Seiten steckten in keiner Szene zurück und gingen das volle Programm. Schiedsrichter Bidoul (Sonthofen) hatte das Geschehen vor einer lautstarken und gut besuchten Kulisse insgesamt gut im Griff, auch wenn die Partie dadurch schwer zu leiten war. Ab Mitte des Drittels kamen die Hausherren, die mit derselben Aufstellung wie am Dienstag antraten, dann besser vor das Tor von Hening Schroth. Drei Mal war es die dritte Reihe, die den nominellen Backup durch Aab mit einem Solo, Pauker mit einem Bauerntrick und Lange mit einem Schuss aus kürzester Distanz prüften (12.). Hinzu kamen zwei Powerplay-Möglichkeiten, nachdem der Referee nun gezwungen wurde, die Pfeife in den Mund zu nehmen, um das Geschehen nicht ausarten zu lassen. Die Szenen verpufften allerdings genauso wie zwei Überzahlchancen auf der anderen Seite, so dass es mit einem unter dem Strich gerechten 0:0 in die erste Pause ging.
Treffer sollten im zweiten Drittel folgen: Charlie Sarault wurde in der 22. Minute zunächst von einem abgefälschten Puck im Gesicht getroffen, statt sich auswechseln zu lassen, spielte er aber weiter. Und das war auch gut so, denn der Kanadier war urplötzlich ganz frei vor Schroth und verlud diesen zur 1:0-Führung. Mit Strafen ging es anschließend weiter, nachdem der Referee den Beteiligten in mehreren Gesprächen seine Linie im ersten Drittel mitgeteilt hatte, zog er diese dann in den zweiten 20 Minuten durch. Hierbei traf es gleich zwei Mal die Gäste, so dass die Roten Teufel in doppelter Überzahl agieren konnten. Dies nutzte Andreas Pauli, der einen Schlenzer von Johansson im Slot zum 2:0 abfälschen konnte (28.). Eine solche Zwei-Tore-Führung ist aber immer trügerisch und kann schnell eliminiert werden. Crimmitschau spielte somit munter weiter und übernahm phasenweise sogar das Zepter. Folge war der Anschluss durch Bartek, der in Überzahl das Hartgummi einfach mal in Richtung Rämö chippte, der sichtlich überrascht die Scheibe passieren lassen musste. Die Eispiraten blieben am Drücker und kamen zu weiteren guten Gelegenheiten, Rämö musste gleich mehrfach gegen Walsh, Ciernik und Bucheli parieren. Gegen Ende des Abschnitts kamen die Hessen wieder besser in Tritt und zu einer Riesengelegenheit von Nick Dineen, der aufgrund eines Intervenierens seines Gegenspielers nicht mehr platziert schießen konnte, so dass es mit einer knappen Pausenführung vor dem letzten Drittel spannend blieb.
Der letzte Abschnitt begann optimal für die Hausherren: Andreas Pauli zog nach zwei Minuten stramm von der linken Seite ab und das Hartgummi schlug unter der Latte zum 3:1 ein. Crimmitschau zeigte sich aber nicht geschockt und spielte weiter nach vorne, während die Gastgeber die Scheibe immer wieder aus der eigenen Zone bringen konnten. Die Eispiraten liefen sich Welle für Welle fest, was Kraft und Moral kostete, zumal einige Strafzeiten hinzu kamen. Zwar mussten auch die Hessen noch zwei Mal in die Kühlbox, am Ende brachte man das Ergebnis aber unter dem lautstarken Jubel der Fans, die immer wieder skandierten "Nie mehr Oberliga!", über die Zeit und feiert somit den Klassenerhalt. "Die Special Teams waren am Ende entscheidend, auch wenn wir viele Gelegenheiten hatten. Nun geht es für uns in die nächste Runde", war Crimmitschaus Trainer John Tripp sichtlich enttäuscht ob des Resultats - ob der Spielweise sollte dem ehemaligen Nationalspieler aber für die nächsten Partien nicht bange sein.
EHC Bayreuth: Torfestival zum Saisonabschluss - Tigersfans feiern ihr Team trotz klarer Niederlage über das ganze Spiel(DEL2) Die Bayreuth Tigers verabschieden sich mit einem 11:3 (5-1;2-0;4-2) beim Hauptrundensieger Bietigheim nach einer grandiosen Saison in die Sommerpause. Vor 2675 Zuschauern im Ellental machten die Hausherren früh alles klar und ließen damit nie einen Zweifel aufkommen wer ins Halbfinale einziehen wird. Goldhelm Michal Bartosch, David Wohlberg und Jozef Potac trafen für die Oberfranken, die trotz des deutlichen Resultates fast über die kompletten 60 Minuten von ihren noch einmal zahlreich mitgereisten und lautstarken Fans verdientermaßen gefeiert wurden.
1:3! Spiel 5 bringt Entscheidung - Eispiraten Crimmitschau müssen in zweite Playdown-Runde(DEL2) Das fünfte Spiel der ersten Playdown-Runde brachte die Entscheidung! Mit 3:1 mussten sich die Eispiraten Crimmitschau dem EC Bad Nauheim vor 3.012 Zuschauern im Colonel-Knight-Stadion geschlagen geben und verloren die Serie am Ende somit deutlich 4:1. Nach einer hoffnungsvollen Anfangsphase verlor die Mannschaft von John Tripp zunehmend den Faden und überließ den Hausherren zu viele Spielanteile. Martin Bartek gelang in numerischer Überzahl der einzige Treffer für die Westsachsen zum zwischenzeitlichen 2:1.
Zunächst wollten die Eispiraten von Beginn an klar machen, wer den Ton angibt und kamen bereits wenige Augenblicke nach dem Eröffnungsbully zur ersten Chance durch Mark Lee. In der Folge entwickelte sich allerdings ein offener Schlagabtausch ohne nennenswerte Möglichkeiten auf beiden Seiten. Erst nach elf Minuten kamen die Westsachsen wieder gefährlich vor das Tor der Roten Teufel. Martin Bartek scheiterte mit seinem Schlagschuss an Miko Rämö. Im Anschluss übten die Hausherren aus Bad Nauheim zunehmend mehr Druck auf das Tor der Eispiraten aus. Hierbei rettete Henning Schroth, der den gesperrten Ryan Nie zwischen den Pfosten vertrat, gleich mehrmals stark.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs bekamen die Schützlinge von John Tripp dann die Möglichkeit in Überzahl zu agieren, konnten ihr Powerplay allerdings nicht ausnutzen. Im Gegenteil: Charlie Sarault brachte die Roten Teufel eine Sekunde vor Ablauf ihrer numerischen Unterzahl mit 1:0 in Front (22.). Die Crimmitschauer taten sich nun sichtlich schwer gefährlich vor das Tor der Hessen zu gelangen. Die Mannschaft von Petri Kujala verteidigte dagegen gut und konnte ihre Führung in doppelter Überzahl weiter ausbauen. Henning Schroth war bei Andreas Paulis straffen Direktabnahme machtlos (28.). Nur drei Minuten später gelang den Eispiraten jedoch etwas überraschend der Anschlusstreffer (31.). Martin Bartek tunnelte Miko Rämo - 2:1! Nachdem Erik Gollenbeck in der Folge gleich zweifach den Ausgleichstreffer verpasste, parierte Schroth erneut stark gegen Dineen und Lascheit.
Auch im Schlussabschnitt waren die Gastgeber aus Bad Nauheim das aktivere Team und bestraften die Fehler der Eispiraten eiskalt. Lediglich zwei Minuten nach Wiederbeginn erhöhten die Hessen auf 3:1 und stellten in Person von Andreas Pauli den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (42.). Für die Vordermannschaft der Westsachsen gab es fortan kaum ein Durchkommen. Die Kurstädter standen defensiv kompakt, ließen bis zum Schluss nur selten einen Angriff der Eispiraten zu und brachten ihre 3:1-Führung somit über die Zeit. Während die Kujala-Mannschaft nach der Schlusssirene den Klassenerhalt feiern konnte, müssen die Crimmitschauer den schweren Gang in die zweite Playdown-Runde antreten. Dann trifft man entweder auf die Heilbronner Falken oder die Starbulls Rosenheim.
Dresdner Eislöwen feiern 5:2-Erfolg / Sonntag Spiel #6 in Kaufbeuren(DEL2) Die Dresdner haben das Playoff-Viertelfinalspiel gegen den ESV Kaufbeuren mit 5:2 (1:0; 2:2; 2:0) gewonnen und ein vorzeitiges Ausscheiden verhindert. Vor 3163 Zuschauern waren gerade mal sechs Sekunden gespielt, als Dominik Grafenthin nur den Pfosten traf. Auch die zweite hochkarätige Chance der Partie verzeichnete Grafenthin im Powerplay, doch ESVK-Goalie Stefan Vajs konnte den Puck in letzter Sekunde klären. Marius Garten und Arturs Kruminsch scheiterten ebenso (8.) am Torhüter wie Pat Baum, dessen Schuss von der blauen Linie in allerletzter Sekunde von Vajs mit den Schonern zur Seite abgewehrt werden konnte. Garten traf abermals nur den Pfosten, ehe Petr Macholda in Überzahl von der blauen Linie abzog und das 1:0 markierte (15.). Kurz vor der Pause prüfte Christoph Kiefersauer Kevin Nastiuk im Dresdner Kasten.
Kaufbeuren startete offensiv in das zweite Drittel, doch Branden Gracel und Sami Blomqvist ließen ihre Chancen ungenutzt. 25 Minuten waren gespielt, als Grafenthin das 2:0 erzielte. Ondrej Pozivil zog im Powerplay aus der Distanz ab, doch der Puck prallte von der Bande hinter dem Tor zu Florin Ketterer, der ihn vorbei an Nastiuk im Tor unterbringen konnte (26.). Während Eric Valentin den Gästetorhüter prüfte, gelang Blomqvist mit einem Alleingang der Ausgleich (32.). Macholda war aus der Distanz ebenso wie Garten, der den Pfosten traf, nicht erfolgreich. Rupprich markierte vor der Pause das 3:2 (38.).
Im letzten Drittel legte Ville Hämäläinen den vierten Dresdner Treffer nach (41.). Nach einer weiteren Chance von Tomas Schmidt traf Grafenthin in zweifacher Überzahl aus kurzer Distanz zum 5:2. Jere Laaksonen und Max Schmidle scheiterten infolge an Nastiuk – und auch ein vermeindlicher ESVK-Treffer mit Videobeweis brachte keine Veränderung am Ergebnis mehr.
ESVK-Coach Andreas Brockmann: „Der Sieg von Dresden ist absolut verdient. Am Dienstag hat Bill von seiner Mannschaft Leidenschaft und Wille eingefordert. Heute ist es uns nicht gelungen, diese Dinge auf das Eis zu bringen. Dresden wollte das Spiel von der ersten Minute entscheiden.“
Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Es ist eine hart umkämpfte Serie. Unser Auftritt am Dienstag war peinlich, umso wichtiger war jedoch heute unsere Charakterleistung. Ich bin stolz, wie die Jungs das Spiel angenommen haben. Wir atmen weiter, aber wir keinen die Umstände. Wir müssen klar besser als bei den ersten beiden Auftritten in Kaufbeuren sein. An dieser Stelle möchte ich einen Dank an unsere Fans und Unterstützer schicken!“
Das nächste Spiel im Playoff-Viertelfinale bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 26. März 2017 um 18.30 Uhr. Die „Freiberger Auszeit“ zeigt das Spiel via SpradeTV live.
Kassel Huskies gewinnen Viertelfinale gegen Weißwasser – nun Halbfinale gegen Frankfurt(DEL2) Halbfinaleinzug oder Nachsitzen? Das war die Frage für die Kassel Huskies am diesem Abend. Zu Playoff-Spiel 5 rückte Michael Christ wieder für Austin Wycisk ins Team. Die Gäste aus der Oberlausitz mussten auf den gesperrten Dominik Bohac verzichten. Außerdem erhielt Kyle Just den Vorzug vor Jakub Svoboda.
Und der Start ins Spiel hätte für die Huskies nicht perfekter laufen können. Nach nur 15 Sekunden
wurde Steve Hanusch von Thomas Merl bedient und traf zur frühen Führung ins lange Eck.
Allerdings zeigten sich die Gäste davon nicht geschockt. Im Gegenteil, fortan spielte sich das
Geschehen in erster Linie vor dem Gehäuse von Markus Keller ab. Vor allem in Überzahl drückten
die Lausitzer gewaltig, Götz, Bruneteau und Palka brachten glänzende Möglichkeiten aber nicht in
den Maschen unter.
Die Schlittenhunde nahmen offensiv ihrerseits in Überzahl wieder Fahrt auf. MacKenzie geriet in
Puckbesitz an der blauen Linie ins stolpern, spielte die Scheibe aber kniend weiter, so dass
Downing die Möglichkeit auf das 2:0 erhielt, den Querpass jedoch nicht erreichte. Besser machte
es Toni Ritter nach 13 Minuten. Nachdem die Gäste in numerischer Unterlegenheit den Puck in
der neutralen Zone verloren, liefen die Huskies einen schnellen Gegenzug, den Ritter mit einem
ansatzlosen Schuss ins kurze Eck zum 2:0 krönte.
Ein bitteres Zwischenergebnis aus Sicht der Gäste, die sich offensiv nur vorwerfen lassen
mussten, ihre Einschussmöglichkeiten nicht auf die Anzeigetafel gebracht zu haben.
Zu Beginn des Mittelabschnitts schlug es dann aber erstmals im Tor von Markus Keller ein.
Goldhelm Dennis Swinnen traf aus dem linken Bullykreis ansatzlos zum 2:1-Anschlusstreffer.
Quasi im direkten Anschluss fanden sich die Huskies mit dem Rücken an der Wand wieder, denn
nach Fouls von Hungerecker und MacKenzie agierte Weißwasser für 1:52 Minuten mit zwei Mann
mehr. Die Schlittenhunde kämpften aber aufopferungsvoll und verhinderten so den Ausgleich.
Dieser fiel allerdings wenig später. Erneut war es Dennis Swinnen, der einen Rebound nach 26 Minuten zum 2:2 über die Linie drückte. Wer jedoch dachte, dass das Momentum nun endgültig auf Gäste-Seite gewechselt ist, sah sich schnell getäuscht. Nur 23 Sekunden nach dem Gegentreffer antworteten die Huskies in Person von Thomas Merl, der über den rechten Flügel in die Angriffszone eindrang und mit Hilfe des Innenpfostens das 3:2 markierte.
Nun hatten die Gastgeber wieder Oberwasser und legten keine drei Minuten später nach. Nachdem eine Überzahlphase ohne echte Torchance vorüberging, verwertete Toni Ritter eine Direktabnahme nach Downing-Zuspiel und netzte zum 4:2 ein. Dies machte den Gästen sichtbar zu schaffen. Bis zur zweiten Sirene waren die Schlittenhunde näher am fünften Treffer als die Füchse am Anschluss. DeBlois‘ Unterzahlkonter endete mit einem krachenden Pfostentreffer und Franzreb war zur Stelle, als Merl es vom Bully weg mit einem Direktschuss versuchte. Im Schlussabschnitt hielten die Huskies ihren Gegner zunächst an der langen Leine und ließen kaum echte Torchancen zu. Erst in der 50. Spielminute wurde es wieder gefährlich, als Keller einen Schuss von Fischer mit der Schulter über die Latte lenkte. Die Zeit lief in dieser Phase immer schneller für die Huskies, doch vier Minuten vor Schluss kamen die Gäste wieder zurück ins Spiel. Nach einem Mücke-Schlenzer blieb der Puck vor den Füßen von Dennis Swinnen liegen, der aus kurzer Distanz auf 4:3 verkürzte.
Nun riskierte Füchse-Trainer Järvenpää natürlich alles, nahm Maximilian Franzreb zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Das leere Tor nutzten aber die Schlittenhunde: Eine Minute vor der Sirene netzte Jack Downing zum 5:3-Endstand ein. Die Gäste aus der Lausitz hatten den Huskies in Spiel 5 nochmal alles abverlangt, am Ende setzte sich jedoch der tiefere Kader der Schlittenhunde durch. Mit dem vierten Sieg in der Serie zogen sie ins Halbfinale ein und treffen nun im Halbfinale auf die Löwen Frankfurt.
ESV Kaufbeuren: Dresden gewinnt Spiel fünf mit 5:2 - Kartenvorverkauf für Spiel sechs am Sonntag beginnt am Samstag um 09:00 Uhr(DEL2) In Spiel fünf der Playoff-Viertelfinalserie gegen die Dresdner Eislöwen musste der ESVK am heutigen Freitagabend vor 3163 Zuschauer mit 5:2 geschlagen geben. Spiel sechs der Serie findet am Sonntag um 18:30 Uhr in der Sparkassen Arena statt.
Der Kartenvorverkauf dazu beginnt am Samstagmorgen um 09:00 Uhr in der Geschäftsstelle des ESVK sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen. Online unter tickets.esvk.de. können ab sofort Ticket erworben werden. Alle Dauerkarteninhaber können ihre Tickets wie schon für die ersten beiden Heimspiele in der Geschäftsstelle oder auch ab sofort im online Ticketshop bis Sonntag um 09:00 Uhr freischalten. Dauerkarten die bis dahin nicht verlängert wurden, gehen in den freien Verkauf.
Das erste Drittel begann für den ESVK gleich nach wenigen Sekunden mit einem Fehlpass im Aufbauspiel, Eislöwe Dominik Grafenthin fing die Scheibe ab und traf alleine vor ESVK Torhüter Stefan Vajs nur den Pfosten. Die Hausherren waren in den ersten Minuten klar tonangebend und erarbeiteten sich weitere gute Abschlussmöglichkeiten. Der ESVK hatte weiterhin Schwierigkeiten in das Spiel zu finden und Offensivaktionen waren sichtlich Mangelware. Die Sachsen nutzten dann in der 15. Spielminute ein Powerplay zum Führungstreffer. Zuerst scheiterte Marius Garten noch an der Latte, ehe wenige Sekunden später Petr Macholda mit einem wuchtigen Schlagschuss von der blauen Linie ESVK Torhüter Stefan Vajs zur 1:0 Führung überwinden konnte. Kurz vor der Pause scheiterte Max Schmidle nach einem Konterangriff der Joker am Pfosten des Eislöwen Gehäuses und verpasste den Ausgleichstreffer für seine Farben.
Das zweite Drittel begann der ESVK schwungvoller und hatte sogleich gute Aktionen in der Offensive. Der nächste Treffer sollte aber wieder den Dresdner gelingen. Dominik Grafenthin nutze einen Abpraller in der 25. Spielminute zur 2:0 Führung für die Eislöwen. Die Joker konnten dann aber in Überzahl nur eine Minute später zurückschlagen. ESVK Verteidiger Florin Ketterer konnte Eislöwen Torhüter Kevin Nastiuk nach dem die Scheibe von der Bande vor das Tor prallte, gekonnt zum 2:1 Anschlusstreffer überwinden. In der 32. Minuten nutze Sami Blomqvist einen perfekt vorgetragenen Konterangriff über Florin Ketterer und Branden Gracel in Person von Sami Blomqvist zum 2:2 Ausgleichstreffer. Die Joker waren nun am Drucker und hatten zweimal durch Joona Karevaara die Möglichkeit auf den Führungstreffer, der bei beiden Chancen knapp verzog. Kurz vor der Pause nutze Steven Rupprich einen Konterangriff der Hausherren mit einen Schlagschuss aus halblinker Position zur erneuten Führung der Sachsen, welche dann auch bis zur zweiten Pause bestand haben sollte.
Das letzte Drittel hatte noch garnicht richtig begonnen, da konnten die Eislöwen erneut jubeln. Ville Hämäläinen konnte Stefan Vajs im Nachschuss zum 4:2 überwinden. Die Heimmannschaft hatte das Spiel dann wieder besser unter Kontrolle und nutze in der 48. Spielminute eine fünf gegen drei Überzahlsituation zum vorentscheidenden 5:2. Wiederum war Dominik Grafenthin erfolgreich. Der ESVK versuchte danach nochmal Druck auf die Defensive der Sachsen aufzubauen, was schlussendlich aber nicht mehr von Erfolg gekrönt wurde und die Eislöwen die Serie somit auf 3:2 verkürzen konnten.
Jiri Ehrenberger ist neuer Trainer der Ravensburg Towerstars(DEL2) Die Ravensburg Towerstars haben ihre Cheftrainer-Position neu besetzt. Am Freitagmorgen wurde auf einer Pressekonferenz Jiri Ehrenberger offiziell vorgestellt. Der 61 Jahre Deutsch-Tscheche begleitete zuletzt die Position des Sportdirektors beim DEL Club Ingolstadt.
Die Towerstars hatten nach dem tragischen Tod ihres bisherigen Trainers Toni Krinner die Suche nach einem Nachfolger begonnen und führten auch direkteGespräche mit mehreren Kandidaten. In diesen Kreis rückte auch dann vorletzte Woche auch Jiri Ehrenberger. „Nachdem uns bekannt wurde, dass Jiri wieder auf dem Markt ist, haben wir uns ein paar Mal getroffen und gemerkt, dass die Chemie offenbar stimmt“, erklärte Towerstars Geschäftsführer Rainer Schan zum Verlauf der Kontaktaufnahme und Verhandlungen.
Jiri Ehrenberger selbst freut sich auf seine neue Aufgabe, vor allem weil er sich wieder selbst auf dem Eis für eine Mannschaft einbringen kann. „Ich habe immer sehr gerne in der zweiten Liga gearbeitet. Hier läuft alles sehr professionell und es gibt inzwischen zur DEL keinen großen Unterschied“, sagte der neue Towerstars Coach bei seiner Vorstellung.
„Wir werden jetzt die Sache gemeinsam anpacken und die restlichen Positionen im Kader besetzen“, ergänzte Jiri Ehrenberger. Bei der Pressekonferenz bot der neue Cheftrainer auch einen ersten Einblick der Philosophie für die kommende Saison: „Wir wollen laufintensives Eishockey bieten, dementsprechend sind auch läuferisch starke Spieler im Blickpunkt bei den weiteren Planungen.“ Dank seiner langjährigen Erfahrung auch im Nachwuchsbereich soll mit Jiri Ehrenberger auch die Arbeit mit Talenten aus dem Stammverein intensiviert werden.
Neben der Verpflichtung von Jiri Ehrenberger haben die Towerstars auch weitere Eckpunkte zur neuen Saison gesetzt. So wird der bisherige Co-Trainer Christopher Oravec eine weitere Saison zur Verfügung stehen. Zudem gab Geschäftsführer Rainer Schan bekannt, dass eine Reihe von Spielern des bisherigen Kaders keine neuen Vertragsangebote erhalten werden. Dazu gehören Verteidiger Alexander Dück sowie die Stürmer Max Brandl, Philipp dePaly, Philipp Schlager, Norman Hauner, Jesse Mychan und Ivan Rachunek. Mit allen anderen Spielern, deren Weiterverpflichtung oder laufender Vertrag ohnehin noch nicht bekanntgegeben wurden, laufen derzeit noch Gespräche und auch hier soll in Kürze Klarheit bestehen.
Starbulls Rosenheim: 1:5-Niederlage bringt Starbulls in Zugzwang(DEL2) Die Starbulls Rosenheim haben das fünfte Spiel der Playdown-Serie um den Klassenerhalt in der DEL 2 gegen die Heilbronner Falken mit 1:5 verloren. 2.752 Zuschauer im emilo-Stadion sahen eine bis Anfang des letzten Drittels offene Partie, in der die Starbulls zu Beginn sogar Vorteile hatten und verdient in Führung gingen. Doch die ersatzgeschwächte Mannschaft von Franz Steer, die diesmal zusätzlich auf Teamleader Tyler McNeely verzichten musste, konnte der Partie nach dem dritten Heilbronner Treffer in der 44. Spielminute keine Wende mehr geben. Damit liegen die Rosenheimer nun in der Serie mit 2:3 Siegen in Rückstand und sind nun gewaltig in Zugzwang. Um ein entscheidendes siebtes Spiel zu erzwingen benötigen sie nun am Sonntag einen Auswärtssieg in Heilbronn.
Während die Gäste aus Heilbronn lediglich auf den erkrankten Richard Gelke – für ihn rückte Matthias Forster ins Team – verzichten mussten, fehlten den Starbulls neben den Langzeitverletzen Michael Baindil, Simon Fischhaber, Peter Lindlbauer und Simon Heidenreich zwei weitere ganz wichtige Akteure. Verteidiger Joonas Valkonen, der bereits im letzten Spiel in Heilbronn nicht mit dabei war, musste erneut passen. Und auch der torgefährliche Team-Leader Tyler McNeely musste krankheitsbedingt auf einen Einsatz verzichten. Seinen Platz in der ersten Sturmreihe neben Tyler Scofield und Joseph Lewis nahm Dominik Daxlberger ein. Ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen fehlten zudem die Nachwuchsstürmer Veit Wieczorek und Valentin Hein; Starbulls-Coach Franz Steer konnte also im Gegensatz zu seinem Gegenüber Gerhard Unterluggauer keine vierte Sturmreihe auf das Eis schicken.
Trotzdem waren die Starbulls zunächst das tonangebende Team. Und nach einem bösen Fehlpass von Patrick Kurz hatte Leopold Tausch freistehend vor Gästekeeper Andrew Hare die frühe Chance zur Führung, schoss jedoch den Torwart an (2.). Nachdem Tyler Scofield das Gästetor zweimal nur knapp verfehlt hatte – einmal rettete der Außenpfosten für die Falken – war es in der 8. Spielminute soweit. Verteidiger Gustav Veisert wurde von Christian Neuert schön in Szene gesetzt und schloss erfolgreich flach ins linke Eck zum 1:0 ab. Doch die Gäste, die zuvor durch Kevin Lavallée bereits eine gute Torchance hatten, schlugen sofort zurück. Lavallée schnappte sich gegen den nahe der blauen Linie im Rosenheimer Drittel inkonsequent agierenden Cameron Burt die Scheibe, fuhr hinter das Tor und legte zurück auf Ville Järveläinen. Starbulls-Keeper Timo Herden konnte noch abwehren, aber Verteidiger Jordan Heywood stocherte das Spielgerät zum 1:1 über die Linie (9.).
Danach wurde die Partie zerfahrener. Gelungene Spielzüge gab es kaum noch, Torchancen ebensowenig. Erwähnenswert war nur noch ein satter Schuss von Yannick Wenzel auf den Körper von Andrew Hare, von dem sich der benommen wirkende Gästetorwart einige Sekunden erholen musste (15.). Zwei Minuten später hatte Lavallée die Heilbronner Führung auf dem Schläger, scheiterte aber freistehend aus halbrechter Position am gut reagierenden Torwart Herden. Ansonsten neutralisierten sich die Teams nun weitgehend – und das sollte sich auch im zweiten Spielabschnitt zunächst nicht ändern. Ihre zweite Überzahlsituation hätte den Hausherren dann aber fast die erneute Führung beschert, doch ein Schlagschuss von Michael Rohner von der blauen Linie knallte an den Pfosten (28.) und Greg Classens Schuss aus kurzer Distanz flog knapp über die Latte (29.).
Fortan geriet dann aber mehr und mehr das Rosenheimer Tor in Gefahr, und als Heilbronn gleich zweimal zwei Minuten lang mit einem Mann mehr auf dem Eis stand, hatte Starbulls-Keeper Herden alle Hände voll zu tun. Er rettete gegen Lavallée und Jonathan Harty aus der Ferne, gegen Rylan Schwartz gleich mehrfach aus der Nähe und ließ sich auch vom frei auf ihn zufahrenden Jordan Heywood nicht überwinden. Gegen Ende des zweiten Drittels hatten Harty und Schwartz sogar gute Möglichkeiten zu einem Unterzahltreffer. Und als die 40. Minute gerade fünf Sekunden alt war, zappelte die Scheibe zur durchaus verdienten Gästeführung im Rosenheimer Tornetz. Schwartz und Kirsch scheiterten noch an Herden, doch den zweiten Nachschuss versenkte Tyler Gron aus kurzer Distanz unhaltbar rechts oben zum 1:2.
Die Starbulls, die somit erstmals in dieser Playdown-Serie in einem Heimspiel mit einem Rückstand in eine Drittelpause gehen mussten, starteten sehr engagiert in den letzten Spielabschnitt. Die defensiv konsequent agierenden Gäste gewährten aber keine klaren Torchancen – und schlugen mit ihrer ersten gelungenen Offensivaktion sofort eiskalt zu: Rylan Schwartz versenkte die Hartgummischeibe freistehend per Direktabnahme vom rechten Bullypunkt flach im Rosenheimer Tor zum 1:3 (44.). Thomas Reichel, der sein Visier bei einem Schuss aus zentraler Position etwas zu hoch eingestellt hatte und Tyler Scofield, dessen Schrägschuss der erneut fehlerlose Heilbronner Torwart Hare mit dem Schoner erfolgreich abwehrte, hätten mit dem Anschlusstreffer noch einmal für Spannung sorgen können. Doch dann entschieden die Falken die Partie mit einem Doppelschlag binnen 25 Sekunden endgültig für sich. Erst versenkte Kyle Helms einen Banden-Rebound, nachdem Lavallée geschossen hatte (52.), zum 1:4. Dann krönte Lavallée einen Sololauf durch die ganze Rosenheimer Verteidigungszone freistehend vor Torwart Herden mit dem Treffer zum 1:5-Endstand (53.).
Die Trainerstimmen:
Gerhard Unterluggauer (Heilbronner Falken): „Wir waren anfangs sehr verkrampft und haben oft nur zugeschaut. Man hat beiden Teams angemerkt, dass sie keinen Fehler machen wollten. Rosenheim war aber laufwilliger und wir waren zu weit weg vom Mann. Erst im letzten Drittel haben wir dann so gespielt, wie ich mir das vorstelle. Es war angenehm, dass wir diesmal schon am Vortag angereist sind. Es ist dann fast so ein Ablauf, wie bei einem Heimspiel.“
Franz Steer (Starbulls Rosenheim): „Der Treffer zum 1:3 hat uns das Genick gebrochen. Bis dahin war das Spiel völlig offen. Wenn wir im zweiten Drittel in Führung gehen, dann kann das Spiel ganz anders laufen. Leider hatten wir da auch Pech mit einem Pfosten- und einem Lattenschuss. Die Mannschaft hat es bis zum 1:3 eigentlich gut gemacht. In Überzahl haben wir aber leider wieder einmal viel zu wenig geschossen, das war grausam.“
(OLS) Der nächste Play-off-Gegner der Tölzer Löwen steht fest. Ab Freitag, 31. März, geht es gegen die Hannover Indians. Diese setzten sich überraschend in vier Spielen gegen den Nord-Meister Herne durch.
Die Viertelfinal-Serie wird ebenfalls im Modus Best-of-Five gespielt. Die Mannschaft, die zuerst drei Siege eingefahren hat, rückt ins Halbfinale vor. Die Tölzer Löwen starten am Freitag, 31. März, um 19.30 Uhr mit einem Heimspiel in der Hacker-Pschorr Arena. Am Sonntag, 2. April, geht es nach Hannover. Für dieses Spiel hat die „Südkurve“ einen Fanbus geplant. Anmeldung ist möglich an diesem Wochenende beim Endturnier der Schüler und DNL am Fanstand in der Hacker-Pschorr Arena.
Um langes Anstehen an den Kassen zu vermeiden, empfiehlt es sich, sich rechtzeitig Eintrittskarten zu sichern. Besucher des DNL- und Schüler-Endturniers am Wochenende erhalten die Möglichkeit, sich in der ersten Drittelpause des Abendspiels (Tölzer Junglöwen gegen Köln, Beginn 18 Uhr) Stehplatzkarten für das erste Play-off-Spiel zu sichern. Verkauft werden die Tickets durch Spieler der Ersten Mannschaft. Außerdem gibt es Eintrittskarten im Online-Ticketshop (www.toelzer-eissport.de unter Punkt „Tickets“) oder im Vorverkauf in der Tölzer Tourist Info.
EV Lindau: Das Bayrische Finale garantiert Gänsehautatmosphäre(OLS) Eine volle Eissportarena, Einlauf durch Spalier stehenden Nachwuchsspieler, Bayernhymne, Starting Six und zwei titelhungrige Mannschaften – das zweite Finale um die Bayrische Meisterschaft zwischen den EV Lindau Islanders und dem EHC Waldkraiburg am Sonntag (17 Uhr 30) verspricht noch einmal Gänsehautatmosphäre im Eichwald.
Schon um 16 Uhr wird die Arena geöffnet, damit alle Zuschauer dann auch noch Zeit genug haben, sich Karten und gute Plätze zu sichern. Ab halb sechs werden die Islanders dann versuchen, durch einen Sieg ein weiteres, dann letztes Heimspiel der Saison zu erreichen – und natürlich einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem möglichen Titelgewinn zu gehen. „Für uns hätte die Meisterschaft einen sehr hohen Stellenwert“, sagt EVL- Präsident Marc Hindelang. „Allerdings sieht das Waldkraiburg genauso.“
So werden sich auf dem Eis zwei starke Teams auf Augenhöhe begegnen. „Wer mehr Motivation einbringt wird die Serie gewinnen“, sagt EVL- Coach Dustin Whitecotton, der dazu auch auf einige Spieler in Topform bauen kann. Gleich fünf Mann stehen an der Spitze der Scorerwertung der Play-Off Spiele. Zdenek Cech als Topscorer mit 16 Punkten gefolgt von Jeff Smith (mit 10 Treffern bester Torjäger der Play-Offs), Simon Klingler, Andreas Farny und Troy Bigam. Erst auf Platz sieben folgt mit Fabian Zick der beste Waldkraiburger (10 Punkte) – wobei man dazu sagen muss, dass die Löwen ein Spiel weniger in der Endrunde absolvieren mussten. „Man darf sich von dieser Liste auch nicht täuschen lassen. Der EHC hat drei in etwa gleichstarke Reihen und seine Torgefahr sehr gut verteilt.“
Zwar haben die Lindauer insgesamt weitaus mehr Tore als die Oberbayern (41:23) erzielt, was im Wesentlichen am starken Überzahlspiel des EVL liegt. Im Spiel fünf gegen fünf liegen beide Teams aber nahezu gleichauf (23:20 Tore). Dazu kommt die alte Weisheit, dass die Defensive Meisterschaften gewinnt. Hier sehen die Zahlen Waldkraiburg im Vorteil, das nur 13 Gegentreffer zuließ (9 bei Gleichzahl) im Gegensatz zu den 27 Lindauer Gegentoren (17 bei Gleichzahl). Hier fiel bei den Lindauern natürlich die torreiche Serie gegen Schönheide ins Gewicht. Die Zahlen zeigen aber, dass die Sturm- und Abwehrreihen beider Teams erstklassig besetzt sind. Auf die Duelle der starken Individualisten darf man sich also freuen, ob sie nun Smith gegen Vrba, Cech gegen Kaltenhauser, Farny gegen Zick, Fuchs gegen Hilpert oder eben Sertl gegen Linda heißen.
Apropos starke Individualisten: Die Bayernhymne wird vor dem ersten Bully live von Anja Miller gesungen. 2015 hat sich das ja schon einmal bewährt…
Am Rande des Spiels am Sonntag gibt es noch einen zusätzlichen Sonderservice für alle Eishockey- Fans aus der Region. Beim EVL- Fanshop können Eintrittskarten für das Länderspiel Deutschland- Lettland, das am 1. Mai in Ravensburg ausgetragen wird, erworben werden. Die Partie ist der letzte Test der Mannschaft von Bundestrainer Marco Sturm vor Beginn der Eishockey- Weltmeisterschaft in Deutschland. Hier wird also das beste Team am Start sein.
Perfekter Start ins Finale für die EV Lindau Islanders
Welch fulminanter Start der EV Lindau Islanders in die Finalserie. Gleich mit 5:1 (3:0, 1:1, 1:0) gewannen die Lindauer Spiel Eins der Best of Five Serie beim EHC Waldkraiburg und eroberten das Heimrecht vom EHC.
Entscheidend war der Start, den die Lindauer hinlegten. Wurde in Auswärtsspielen in diesen Play-Offs die Anfangsphase von den Islanders häufig einmal verschlafen, waren sie diesmal voll da. „Man hat gesehen, dass die Mannschaft vor allem auch darauf heiß war, die zwei Niederlagen gegen den EHC in den Gruppenspielen zu korrigieren“, sagte Dustin Whitecotton.
Dieses Vorhaben setzten die Gäste von Anfang an um und überraschten die Löwen mit hoher Laufbereitschaft, Tempo und Zug zum Tor. Schon nach sieben Minuten war es einmal mehr Simon Klingler, der nach Zuspiel von Zdenek Cech sein bereits siebtes Play-Off Tor erzielte. Keine zwei Minuten später feierten die Islanders dann eine Premiere. Ausgerechnet im Finale erzielte der 19jährige Julian Tischendorf sein erstes Tor im Seniorenbereich für den EVL und brachte die Lindauer mit 2:0 in Front. Auch das Powerplay lief wieder gut. Beim ersten Versuch in Überzahl gelang den Inselstädtern zwar kein Treffer, sie hielten den Druck aber auch aufrecht, als die Gastgeber wieder komplett waren und wurden dafür belohnt. Petr Heider nahm einen Rückpass von Jeff Smith direkt ab und traf nach 13 Minuten zum 0:3 in den Winkel.
Mit diesem Ergebnis im Rücken kontrollierten die Islanders die Partie weiter gegen geschockte Gastgeber. Sie konnten sogar nachlegen. Einmal mehr war es in Überzahl, als Jeff Smith nach einer Passfolge über Troy Bigam und Andreas Farny die Scheibe humorlos zum 0:4 in den Winkel knallte (31.).
Das erste Lebenszeichen der Löwen kam dann aber recht schnell. Die Gastgeber hatten dabei in der 34. Minute gleich zwei Mann mehr auf dem Eis, als Andreas Paderhuber vollstrecken und das 1:4 erzielen konnte. Zu mehr reichte es trotz Aufbäumens im Schlussabschnitt für die Waldkraiburger nicht. Zu hoch war die Hypothek aus dem ersten Drittel, zu konzentriert verteidigten die Lindauer um den guten Korbinian Sertl ihr Tor. Dass mit Philipp Haug dann auch noch ein Verteidiger sieben Minuten vor Feierabend das 1:5 erzielte, rundete den gelungenen Abend für den EVL ab.
„Die ersten 30 Minuten waren hervorragend von meiner Mannschaft. Danach hat man aber schon gesehen, dass Waldkraiburg das so nicht hinnehmen wollte. Deshalb bin ich überzeugt, dass wir am Sonntag eine ganz andere EHC- Mannschaft sehen werden und es noch eine lange Serie werden wird“, warnte Whitecotton gleich nach der Schlusssirene. Der Blick in die jüngere Vergangenheit gibt ihm dabei recht: Im letztjährigen Halbfinale gewannen die Islanders das erste Spiel in Waldkraiburg ebenfalls recht deutlich, um anschließend dreimal in Serie zu verlieren und auszuscheiden. Auch diesmal haben die Lindauer die Löwen gereizt – allerdings machen sie einen hungrigeren und stabileren Eindruck, als im Vorjahr.
Das zweite Finale am Sonntag wird in dieser Hinsicht sicher Aufschluss geben und zeigen, wohin die Reise geht. Die Bedeutung dieser Partie ist also noch einmal gestiegen.
Het is officiell: Wolves moeten Holland - Tilburg Trappers warten im Viertelfinale auf unsere Selber Wölfe(OLS) „Het is officiell: Wolves moeten Holland.“ Das ist holländisch und heißt so viel wie: Jetzt ist es offiziell, Wölfe müssen nach Holland. Gemeint sind natürlich unsere Wölfe.
Die Entscheidung im Norden ist gefallen. Nachdem der Meister Herner EV völlig überraschend durch die Hannover Indians in die Sommerpause geschickt wurde, treffen unsere Wölfe im Viertelfinale der Playoffs im Modus „Best of five“ auf den letztjährigen Oberligameister Tilburg Trappers, der sich gegen die Crocodiles Hamburg durchsetzte.
Die Tilburg Trappers waren in den 70er Jahren der erfolgreichste Eishockeyverein in den Niederlanden, wurden insgesamt 15 Mal Meister. Seit der Saison 2015/16 spielen die Trappers in der deutschen Oberliga Nord, dort belegten sie in ihrer ersten Spielzeit den zweiten Platz hinter Duisburg. Durch Playoff-Siege gegen die Hannover Scorpions, dem EV Landshut und dem EC Peiting erreichten sie das Finale um die Oberliga-Meisterschaft, das durch eine 3:0-Finalserie gegen den EHC Bayreuth gewonnen wurde. Die Trappers sind damit das erste ausländische Team, welches einen nationalen deutschen Eishockeytitel gewann… und treffen nun auf unsere Wölfe.
Die Viertelfinalserie unserer Wölfe gegen die Trappers beginnt am 31.03.2017 mit einem Heimspiel in der Netzsch-Arena (20.00 Uhr).
Die weiteren Spieltermine sind: 02.04., 04.04., 07.04., 09.04.2017. Sollte eine Mannschaft vorzeitig 3 Siege erzielt haben, entfallen die restlichen Termine
Für die beiden Heimspiele ist der Ticketvorverkauf bereits gestartet (http://www.verselb.de/saison2016-2017/eintrittspreise-tickets). Außerdem gibt es natürlich Tickets in unseren Vorverkaufsstellen bei EDEKA Egert im Vorwerk (Dr.-Ludwig-Rieß-Str. 2, 95100 Selb), in Wunsiedel bei Sport Stodl (Turnerheimweg 6-12, 95632 Wunsiedel), sowie in der Geschäftsstelle des VER Selb e.V.
Mit unserem Trainer Henry Thom blicken wir wie gewohnt in der WölfeVorschau Mitte der kommenden Woche auf die anstehenden Viertelfinalspiele.
(OLS) Spiel 1 der „Best-of-5“-Serie im Playoff-Finale zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem EV Lindau geht an die Islanders vom Bodensee. Am Freitagabend unterlagen die Löwen aus der Industriestadt nach einem schwachen Auftritt mit 1:5 in der Raiffeisen Arena und gaben damit ihren vermeintlichen Heimvorteil ab. Diesen gilt es jetzt schnellstmöglich zurückzugewinnen.
EHC-Coach Rainer Zerwesz hatte nach der Partie kein Problem, seinem Trainerkollegen Dustin Whitecotton zum ersten Sieg zu gratulieren: „Das war völlig verdient. Wir waren 60 Minuten nicht bereit, Playoff-Hockey zu spielen, darum sind wir auch verdient als Verlierer vom Eis gegangen“ sagte Zerwesz auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Am Sonntag müssen wir ein anderes Gesicht zeigen und das werden wir auch. Denn so einen Auftritt will ich nicht noch einmal sehen“ so der 48-Jährige weiter.
Bereits im ersten Drittel legten die Lindauer das Fundament für den späteren Sieg. In der siebten Minute brachte Simon Klingler die Gäste mit 1:0 in Führung (06:22) und keine zwei Minuten später legte Julian Tischendorf nach (08:12). Ihr erstes Powerplay ließen die Lindauer noch torlos verstreichen, doch nur zwei Sekunden nachdem der EHC wieder vollzählig war, schraubte Petr Heider mit einem Schuss von der blauen Linie das Ergebnis weiter in die Höhe (12:41).
Im mittleren Abschnitt gerieten die Hausherren erneut in Unterzahl und es dauerte nur 34 Sekunden, da musste sich Björn Linda im Löwen-Tor erneut geschlagen geben und Top-Torjäger Jeffrey Smith durfte das 4:0 bejubeln (32:41). Wenig später waren dann die Industriestädter mit sogar zwei Spielern mehr auf dem Eis vertreten und Andreas Paderhuber ließ von der blauen Linie nichts anbrennen (33:43).
Von der großen Aufholjagd, die im letzten Drittel geplant war, konnten die über 1000 Zuschauer – rund 30 davon aus Lindau- dann aber nicht viel sehen. Lindau verteidigte gut, blieb offensiv brandgefährlich und unterstrich seine Favoritenstellung in dieser Endspiel-Serie. So blieb es auch den Gäste vorbehalten, den 5:1-Endstand zu erzielen. Verantwortlich dafür war erneut Jeffrey Smith mit einem satten Schlagschuss von der blauen Linie.
FTV Hamburg: Raus mit Applaus! 3:5 Niederlage gegen die Tilburg Trappers(OLN) Das war's. Mit einem tollen Spiel und einer unglücklichen Niederlage verabschieden sich die Crocodiles vor knapp 1.700 Zuschauern aus einer sensationellen Saison 2016/2017. Auch wenn die Spieler nach dem Spiel enttäuscht auf das Eis zurückkamen, die Fans waren einfach nur stolz auf diese tolle Truppe, die uns allen diese unerwartet erfolgreiche und mitreißende Saison beschert hat. Christoph Schubert richtete im Anschluss auch noch sehr emotionale Worte an Fans und Team. Man spürte, dass der "alte Haudegen" sehr stolz auf das Erreichte war. Meist eine prall gefüllte Halle, tolle Stimmung, ein heimstarkes Team, das die Fans begeistert hat und die sich mit Willen und Leidenschaft in deren Herzen gespielt hat. Wer hätte das vor 9 Monaten gedacht. Insofern waren die Fans auch nicht traurig, sondern einfach nur stolz und unterstützen das Team trotz permanenten Rückstands frenetisch. Dem Vollprofi-Team aus den Niederlanden hat man alles abverlangt und ihnen das Leben richtig schwergemacht. Alle vier Spiele waren sehr knapp und auf Augenhöhe. Das Bartkevics-Team konnte im Vergleich zur Meisterrunde spielerisch und vor allem kämpferisch noch einmal eine Schippe drauflegen, Respekt Krokodile! Einer soll heute aber noch einmal besonders hervorgehoben werden, denn er hat eine sensationelle Arbeit abgeliefert und steht häufig nicht im öffentlichen Mittelpunkt, Coach Andris Bartkevics! Nicht nur, dass er Ende letzter Saison einen riesigen Beitrag für die unerwartete Rettung der Crocodiles geleistet hat, nein, ihm ist es mit Hilfe seiner Führungsspieler gelungen, dieses neue Team zu einer Einheit zu formen, und mit attraktivem und erfolgreichen Eishockey Hamburg zu begeistern. Chapeau und Danke an den bescheidenden und sympathischen Coach mit dem Hut!
Zum Spiel: Spiel 4 im Playoff-Duell mit Tilburg hatte wieder einmal Rasse und Klasse. Von Beginn an hohes Tempo, harte Checks und verbissene Zweikämpfe. Leider hatten die Hamburger heute das Glück nicht auf ihrer Seite, denn nach knapp 11 Minuten führten die Trappers bereits mit 3:0. Alle drei Gegentore fielen sehr unglücklich. Das 0:1 (4:17) ein abgefälschter Schuss. Beim 0:2 will Kracht am eigenen Slot klären, schießt unglücklich einen Tilburger Spieler an und der Puck liegt im Netz. Das 0:3 sogar in Hamburger Überzahl, Schubert zieht von der blauen Linie ab, der Schuss prallt von einem Tilburger Spieler weit nach vorne ab, der geht sofort hinterher und kann allein auf Kai Kristian zulaufen und treffen. Dieses Glück fehlt den Crocodiles heute leider. Trotz des klaren Rückstandes lassen die Crocodiles und ihre Fans aber nicht nach („Crocodiles geben niemals auf“) Wirklich überragend, die Einstellung von Team und Fans! Im gleichen Überzahlspiel kann Josh Mitchell zwei Sekunden vor Ablauf der Strafe den Anschluss herstellen, 1:3 (11:49). Seinen Schuss aus dem Halbfeld kann Holland-Goalie Meierdres zwar parieren, aber am Ende rutscht der Puck dann doch über die Linie. Im Anschluss scheitert Bruns knapp an Meierdres. Anstatt 2:3, steht es plötzlich 1:4. Bruijsten fängt einen Angriff der Crocos früh ab, bedient Verkiel, der mit einem schönen Move frei vor Kristian auftaucht und trifft. Holland wieder drei Tore vorn. Wenig später, Duplizität der Ereignisse. Tilburg schießt und von Mitchell prallt der Puck weit nach vorn ab. Er geht sofort hinterher und überwindet Meierdres, 2:4 (15:59). Ein ärgerliches Drittel, denn die Fehler der Crocodiles wurde gnadenlos bestraft.
Das zweite Drittel war denn eines der stärksten Drittel in der gesamten Saison. Die Hamburger mobilisierten noch einmal alle Kräfte und fighteten was das Zeug hielt. Anfangs hatte man endlich mal Glück als der Pfosten für Kristian rettete. In Minute 13 dann der Anschlusstreffer durch Gerartz, der im Powerplay am langen Pfosten stehend toll von McGowan bedient wurde, 3:4 (13:03). Die Stimmung auf dem Siedepunkt! Beide Teams hatten noch weitere hochkarätige Chancen aber am Ende ging es dann mit diesem knappen Rückstand in die letzte Drittelpause.
Letztes Drittel, Alles oder Nichts! Tilburg nach 1:27 mit einer weiteren Strafzeit, Chancen sind da, aber der Puck will nicht rein. Dann der Schock, Ivy van de Heuvel schießt Tilburg 5:3 in Front (10:57). Wieder ein unglücklicher und vor allem unnötiger Gegentreffer. Die Crocodiles bekommen den Puck einfach nicht aus dem eigenen Drittel und am Ende landet ein eher harmloser Schuss im Croco-Tor. Kristian ist die Sicht komplett versperrt, da mehrere Spieler direkt vor ihm stehen - bitter! Die Fans der Crocodiles feuern das Team weiter grandios an, aber nun merkt man dem Team trotz aller weiteren Bemühungen an, dass die Kraft gegen die Vollprofis aus Tilburg nicht reichen wird, um noch einmal zurückzuschlagen. Ein weiteres Überzahlspiel brachte keinen Erfolg. Verzweifelt rannten die Crocos an, Coach Bartkevics nahm gut zwei Minuten vor dem Ende noch eine Auszeit, brachte einen sechsten Feldspieler für Goalie Kristian, aber der Eishockey-Gott hatte kein Einsehen mit den Krokodilen. 3:5 verloren, Saison vorbei.
Am Ende darf man sehr stolz auf die Serie gegen Tilburg sein, denn man konnte dem übermächtigen Gegner erstmals bezwingen und in jedem Spiel Paroli bieten. Ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg der Trappers war sicherlich, dass es ihnen gelungen ist, ein Rezept gegen das extrem starke Powerplay der Crocodiles zu finden. In der regulären Saison führte praktisch jeder dritte Versuch zum Erfolg. Den Holländern gelang es diese Top-Quote erheblich zu reduzieren. Für die Trappers geht es nun in den Playoffs weiter, nächster Gegner ist Selb, dem Zweitplatzierten der Oberliga Süd. Wir wünschen dem Team von Coach Bohuslav Subr und den zahlreichen Fans der Trappers alles Gute für die nächste Runde! Bevor nun die Sommerpause beginnt, möchten Verantwortliche und Team diese sensationelle Saison mit einer tollen Abschlussfeier gemeinsam mit den Fans ausklingen lassen. Der genaue Termin wird in Kürze über die Medien bekanntgegeben. Ort der Feier wird das Eisland sein. Neben Trikotversteigerungen und Bierchen mit den Spielern, wird Sportchef sicher auch schon einen ersten Ausblick auf die Saison 2017/18 geben können. Aber zu allererst geht es darum diese außergewöhnliche Saison gemeinsam mit den Spielern die bleiben werden und denen, die die Crocodiles leider verlassen werden zu feiern. Man darf sich also auf eine tolle Saisonabschluss-Party freuen. Da darf wirklich niemand fehlen! (geh)
EHC Heilbronn: 1:4 - Finalspiel 1 geht verdient an Zweibrücken (RLSW) Enttäuschte Gesichter gab es am Freitagabend bei den Eisbären Heilbronn. Der Titelkandidat der Regionalliga Südwest unterlag im ersten Finalspiel vor eigenem Publikum den Zweibrücken Hornets mit 1:4 (0:1, 1:1, 0:2).
Vor knapp 1.200 Zuschauern legten beide Teams von Beginn an ein sehr hohes Tempo an den Tag, wobei die routinierten Eisbären um Einiges nervöser wirkten als der Hauptrundenzweite aus der Pfalz. Aus dieser ungewohnten Unsicherheit resultierte dann auch das 0:1 in der 7. Spielminute. Stephen Brüstle kam ungehindert zum Schuss, Eisbären-Keeper Markus Nachtmann konnte die Scheibe nicht festhalten und Tom Tracy musste nur noch zum 0:1 einschieben.
Die Eisbären mühten sich zwar redlich, doch stand der Gegner so kompakt, dass nur sehr wenige Schüsse ihren Weg in Richtung Zweibrücker Tor fanden.
Das zweite Drittel begann dann gleich mit einer kalten Dusche, denn nach 37 Sekunden erhöhte Ryan McDonald auf 0:2. Als Benjamin Brozicek in der 23. Minute die Scheibe irgendwie zum 1:2 über die Linie bugsierte, hofften die Zuschauer, dass mit diesem "dirty goal" der Aufschwung kommen würde.
Doch weit gefehlt. Die Körpersprache der Eisbären-Cracks signalisierte nichts Verheißungsvolles. Pässe gingen ins Leere, Zweikämpfe wurden verloren und die wenigen Schüsse verfehlten weit ihr Ziel - das zweite Drittel erinnerte stark an die Spiele aus dem "schwarzen Januar", als es fünf Niederlagen in Folge gegeben hatte.
Zum Beginn des Schlussdrittels schienen sich die Eisbären dann doch noch auf ihre Qualitäten zu besinnen. Endlich übernahmen sie das Kommando und begannen auf den Ausgleich zu drängen. Doch dann musste Igor Filobok für zwei Minuten auf die Strafbank und der Aufschwung wurde jäh gestoppt. Und es kam noch schlimmer, denn Tom Tracy traf während der Zweibrücker Überzahl zum 1:3. Maximilan Dörr besiegelte mit seinem Tor zum 1:4 in der 52. Minute die erste Heimniederlage, die die Eisbären je in einer Playoff-Finalserie einstecken mussten.
"Wir haben überhaupt nicht in das Spiel gefunden und waren nicht so bereit wie wir hätten sein müssen", konstatierte Trainer Sascha Bernhardt nach der Niederlage. "Dazu sind wir mit unseren wenigen Chancen zu fahrlässig umgegangen. Der Zweibrücker Sieg geht voll in Ordnung und war hochverdient. "
Dennoch schreibt Bernhardt nach dieser Niederlage das Ziel Titelverteidigung noch lange nicht ab: "Wir haben uns im Halbfinale gegen Hügelsheim nach einer Heimniederlage wieder zurückgekämpft und werden uns auch diesmal nicht so einfach geschlagen geben. Wir müssen nun in Zweibrücken gewinnen - was zwar schwierig, aber nicht unmöglich ist."
Die zweite Finalpartie findet am kommenden Freitag, den 31.3., um 20 Uhr in Zweibrücken statt. Da das Spiel restlos ausverkauft sein wird, sollten Fans, die noch keine Eintrittskarte haben, von einer Fahrt in die Pfalz absehen.
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