IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 19.April 2017. Heute mit Informationen von der Nationalmannschaft und dem Deutschen Eishockey Bund, sowie aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd, Oberliga Nord und Landesliga Berlin.
(DEB) Noch ohne Thomas Greiss und Dennis Seidenberg, dafür mit Tobias Rieder und Patrick Reimer startet die Deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in die dritte Trainingswoche zur Vorbereitung auf die Heim-WM (5. -21. Mai 2017) in Köln. Während mit Rieder bereits der erste NHL-Akteur in Nürnberg zum Team stößt, werden Greiss und Seidenberg (beide New York Islanders) in der kommenden Woche die deutsche Auswahl verstärken. "Beide haben grünes Licht gegeben und freuen sich sehr auf die Heim-WM", sagte Bundestrainer Marco Sturm am Dienstag.
Der 26-köpfige Kader bekommt es während der zweiten Hälfte der Euro Hockey Challenge bei seiner Heimpremiere am Samstag, 22.4. in Nürnberg und 23.4. in Mannheim (jeweils live bei SPORT1) mit der Auswahl Tschechiens zu tun. "Da kommt ein ganz schönes Kaliber auf uns zu. Es ist ja kein Geheimnis, dass die Tschechen immer technisch versierte und läuferisch starke Eishockey-Spieler in ihren Reihen haben. Sie gehören bei Weltmeisterschaften stets zum Favoritenkreis", sagte Patrick Reimer, neben Yasin Ehliz einer der Lokalmatadoren von den THOMAS SABO Ice Tigers, und verweist dabei auf die letzte Heim-WM 2010. Reimer: "Da wurden sie bei uns Weltmeister. Aber auch sonst ist das ein Team, das mindestens das Halbfinale anpeilt."
Neben "Triple Gold Club“-Mitglied Mikael Samuelsson, der für die dritte Vorbereitungsphase neben Sturm an der Bande steht, wird auch New Jersey Devils Assistenzcoach Geoff Ward an diesem Wochenende in Nürnberg erwartet um Bundestrainer Marco Sturm wie im Vorjahr auch bei der Heim-WM unterstützen.
Jürgen Fottner, Geschäftsführer der ARENA Nürnberg Betriebs GmbH freut sich auf den Vergleich mit Tschechien: „Mit einem solchen Gegner können wir den Fans kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft nochmal einen echten Eishockey-Leckerbissen präsentieren. Der Zuspruch ist entsprechend groß und wir freuen uns auf eine volle ARENA NÜRNBERGER VERSICHERUNG. Bereits jetzt sind über 5.600 Karten verkauft.“
(DEB) Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) hat mit ŠKODA einen neuen Automobilpartner. Die beiden Vertragspartner kooperierten bereits von 2006 bis 2010. ŠKODA Deutschland stattet die DEB-Offiziellen um Präsident Franz Reindl mit 19 hochwertigen ŠKODA-Fahrzeugen aus. Die Fahrzeuge wurden heute im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin im Rahmen einer feierlichen Zeremonie an den DEB-Präsidenten und weitere Offizielle übergeben.
ŠKODA erhält im Rahmen der Partnerschaft den Titel „Offizieller Automobilpartner des Deutschen Eishockey-Bundes und der deutschen Nationalmannschaft“. Die Kooperation sichert ŠKODA Werbeexklusivität als Automobilhersteller. Außerdem umfasst das Engagement auch die Präsenz auf allen Drucksachen und Kommunikationskanälen im Rahmen der Länderspiele des Verbandes. Herzstück der Partnerschaft ist die Integration des ŠKODA-Logos auf den Trikots der deutschen Nationalmannschaft sowie zentral im Mittelkreis beim Deutschland Cup und allen Heim-Länderspielen.
„Wenn die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft künftig aufs Eis geht, ist ŠKODA hautnah mit dabei“, sagt Frank Jürgens, Sprecher der Geschäftsführung der ŠKODA AUTO Deutschland GmbH, bei der offiziellen Übergabe der Fahrzeugflotte an den DEB im DRIVE. Volkswagen Group Forum in Berlin. „Eishockey ist ein faszinierender Sport, dem sich ŠKODA seit einem Vierteljahrhundert international verschrieben hat. Durch die neue Partnerschaft mit dem Deutschen Eishockey-Bund unterstützt unsere Marke die besten Profis und Nachwuchstalente auch in Deutschland. Es freut uns sehr, dass wir auf diese Weise unser langjähriges Eishockey-Engagement weiter ausbauen können“, so Jürgens weiter.
Franz Reindl, DEB-Präsident: „Ich bin sehr stolz auf diese Kooperation. ŠKODA ist eine weltbekannte und hochattraktive Marke, die sich bereits seit 25 Jahren mit großem Engagement auf der internationalen Eishockeybühne bewegt. Dieser Auftritt sucht in der Sport- und Sponsoringwelt seinesgleichen. Wenn wir uns im deutschen Eishockey so entwickeln wie die ŠKODA Autos und die Weltmeisterschaften in den vergangenen Jahren, dann kommen wir unseren Zielen im POWERPLAY 26-Konzept noch etwas schneller näher. Eine essentielle Unterstützung ist die neue Partnerschaft auf jeden Fall, denn unsere Vereinsbetreuer werden die Fahrzeuge nutzen, um deutschlandweit gezielt in den Nachwuchsabteilungen der Vereine zu arbeiten und zu unterstützen.“
Eisbären Berlin: Co-Trainer Marian Bazany wechselt nach Krefeld(DEL) Co-Trainer Marian Bazany wird in der kommenden Saison 2017/18 nicht hinter der Bande der Eisbären Berlin stehen. Der 41-jährige wechselt zum DEL-Club Krefeld Pinguine.
„Marian hat in seinen drei Jahren bei uns hervorragend gearbeitet, dafür möchte ich ihm im Namen der Eisbären Berlin ein großes Dankeschön aussprechen“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. „Wir wünschen ihm auf seinem neuen Weg viel Erfolg.“
“Ich möchte mich bei den Eisbären für die Chance bedanken, die ich hier bekommen habe. Mein Dank geht an die ganze Organisation, vor allem aber Uwe Krupp, Peter John Lee, Stefan Ustorf und Stéphane Richer“, sagt Marian Bazany. „Der Wechsel nach Krefeld ist der nächste logische Schritt mich weiter zu entwickeln. Sowohl professionell als auch familiär ist dieser Weg für mich sehr wichtig.“ Marian Bazany arbeitete drei Jahre im Eisbären-Team. Er kam 2014 als Fitnesstrainer in die Hauptstadt und übernahm schon unter Chefcoach Jeff Tomlinson immer mehr Verantwortung im sportlichen Bereich. Mit Uwe Krupp bildete er nach dem Wechsel dann ein Tandem auf dem Eis, im Trainerzimmer und hinter der Bank.
Krefeld Pinguine: Marian Bazany wird Co-Trainer von Rick Adduono(DEL) Die Pinguine haben ihre Suche nach einem Co-Trainer erfolgreich abgeschlossen und können Marian Bazany als neuen Assistenten von Chef-Trainer Rick Adduono präsentieren. In den letzten drei Jahren ist der 41-Jährige in gleicher Position bei den Eisbären Berlin tätig gewesen. „Wir wollten einen Co-Trainer mit DEL-Erfahrung, der im Idealfall zu seiner aktiven Zeit Verteidiger gewesen ist und seine Stärken im Fitnesstraining und in der Videoanalyse hat. Marian erfüllt diese Kriterien und ist unser Wunschkandidat gewesen“, freut sich Matthias Roos, Sportlicher Leiter der Pinguine, über die Einigung mit dem gebürtigen Slowaken.
Vor seiner Zeit in Berlin hatte Marian Bazany als Spieler von 2005 – 2013 acht Jahre das Trikot der Düsseldorfer EG getragen und ist den KEV-Fans aus vielen Derbys bekannt. Insgesamt hat er 389 Vorrundenspiele mit 82 Punkten und 68 Playoff-Spiele mit 10 Punkten in der DEL bestritten. „Wir hatten ausgezeichnete Gespräche mit Marian und bekommen mit ihm eine ideale Ergänzung. Er wird sich im Training und den Spielen um die Verteidiger kümmern, so dass ich mich mehr auf die Stürmer konzentrieren kann. Gerade unsere jungen Verteidiger werden davon profitieren. Im Moment plant er seinen Umzug von Berlin zurück ins Rheinland. Am 2. Mai ist offizieller Trainingsstart in der spielfreien Phase, welche er hauptverantwortlich leiten wird. Zu diesem Zeitpunkt werde auch ich wieder in Deutschland sein und die ersten Tage unterstützend mit dabei sein“, erklärt Chef-Trainer Rick Adduono.
Marian Bazany steht noch bis zum Monatsende in Berlin unter Vertrag und hat bei den Pinguinen zunächst für eine Spielzeit bis zum 30. April 2018 unterschrieben. „Nach drei schönen Jahren in Berlin bin ich auf die Krefelder Mannschaft gespannt und habe auch gleich die Möglichkeit mit einigen Spielern in den nächsten Wochen intensiv zu arbeiten. In den Sommermonaten müssen die Basis für eine erfolgreiche Saison gelegt werden. Daher haben wir keine Zeit zu verlieren und werden sogleich loslegen. Es gibt viel zu tun“, gibt der neue Co-Trainer einen Ausblick, was die Profis in den nächsten Wochen erwarten wird.
Profisportler beim Breitensport - Pinguine-Spieler beim Fußballcamp des SV St. Tönis
Die Krefeld Pinguine freuen sich immer, wenn sich die Möglichkeit zum Engagement im Breitensport in Krefeld und der Region bietet. Deshalb werden die Eishockey-Profis Mike Schmitz, Mike Mieszkowski, Martin Schymainski und Daniel Pietta am Freitag (21.04., 14 Uhr) auf der Platzanlage des SV St. Tönis, Gelderner Str. 73, 47918 Tönisvorst, an der „Oster-Fußballschule des SV St. Tönis“ teilnehmen. Sie zeigen den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen, wie man sich als professioneller Sportler richtig aufwärmt und stehen den Nachwuchssportlern für Fotos und Fragen zur Verfügung.
Der SV St. Tönis veranstaltet in der zweiten Woche der Schulferien zum wiederholten Mal seine Oster-Fußballschule. Spaß und Abwechslung stehen für die Kinder und Jugendlichen zwischen 7 und 14 Jahren im Vordergrund, die täglich zwischen 10:00 und 16:00 Uhr unter der Anleitung von professionellen Trainern an ihrer Fußballtechnik arbeiten. Das Training findet dabei nach DFB-Standards statt.
Wir möchten Sie und Ihren Fotografen herzlich zu diesem Termin einladen. Bei dem Termin ergeben sich sicherlich zahlreiche interessante Fotomotive. Parkmöglichkeiten gibt es am Trainingsgelände.
Meister samma! Red Bulls München verteidigen Titel | Jackson: „Bin einfach nur stolz auf meine Mannschaft“(DEL) JAAAA! DER EHC RED BULL MÜNCHEN IST WIEDER DEUTSCHER MEISTER. Mit seinem 48. DEL-Sieg in dieser Spielzeit beendete der Titelträger von 2016 in eigener Halle die Saison 2016/2017 und wiederholte damit seinen letztjährigen Erfolg. Gegen die Grizzlys Wolfsburg gewannen die Red Bulls das fünfte Finalspiel der Best-of-Seven-Serie mit 4:0 (1:0|1:0|2:0), stehen durch den 4:1-Seriensieg zum zweiten Mal in ihrer Klubgeschichte auf Deutschlands Eishockeythron. Jon Matsumoto, Jerome Flaake, Derek Joslin und Brooks Macek sicherten mit ihren Toren den Titel.
Die Gäste aus Niedersachsen begannen stark und hatten nach 32 Sekunden die erste Torchance, Brent Aubin traf aus spitzem Winkel aber nur den Pfosten. Eine Minute später scheiterte Gerrit Fauser knapp. München hatte zu Beginn Probleme, sich gegen die kompakte Defensive der Grizzlys durchzusetzen. Ab Mitte des Drittels fanden die Roten Bullen dann zu ihrem Spiel. Mit gutem Forechecking provozierten sie Scheibenverluste der Grizzlys. Einen davon nutzte Jon Matsumoto zum 1:0 (19.).
Mit der Führung im Rücken starteten die Roten Bullen druckvoll in den zweiten Abschnitt. In der 25. Minute wurde Jerome Flaake auf dem Weg zum Tor gefoult. Beim daraus resultierenden Penalty ließ er Felix Brückmann sehenswert aussteigen. Danach hatten die Gäste eine starke Phase. Danny aus den Birken im Münchner Tor war mehrfach gefordert, hielt aber die Null. Kurz vor der zweiten Pause meldeten sich die Red Bulls mit Großchancen von Konrad Abeltshauser und Frank Mauer zurück (38.).
Im Schlussdrittel verteidigte das Team von Don Jackson den Zwei-Tore-Vorsprung offensiv. Dank der konzentrierten Defensivarbeit von Spielern wie Yannic Seidenberg, der nach der Partie zum Finals-MVP gewählt wurde, ließen die Münchner nichts mehr zu. Derek Joslin und Brooks Macek, der eine Traumkombination veredelte, stellten mit ihren Treffern sogar noch auf 4:0. Dass es bei diesem Spielstand blieb, lag auch am überragenden Torhüter Danny aus den Birken, der sich zum Abschluss über einen Shutout freuen durfte.
(DEL2) „Momentum an sich reißen“ – Das wollen die Bietigheim Steelers im nächsten Aufeinandertreffen gegen die Löwen Frankfurt am Mittwochabend. Das Momentum – oft von den Trainern benutzt und von den Fans belächelt – ist der Umstand, welcher ein Spiel entscheiden kann. Wobei dabei immer etliche Faktoren ausschlaggebend sind. Dieses Zusammenspiel der Ereignisse wird bekanntlich zum Momentum erklärt. Und genau diesen Impuls wollen die Ellentaler am Mittwoch auf ihre Seite bringen. Trotz der beiden Niederlagen haben sich die Mannen um Kapitän Adam Borzecki zu keinem Zeitpunkt aufgegeben. Auch Steelers-Trainer Kevin Gaudet war mit dem Kampfgeist seiner Spieler zufrieden. Mit Leidenschaft, Konzentration und unbändigen Sieges-Willen soll der erste Sieg gegen die Mainstädter in der Finalserie geholt werden. Doch die Frankfurter werden sich dagegen stemmen und an ihrem Momentum festhalten wollen. Seit insgesamt 17 Spielen sind die Hessen ungeschlagen. Ein großer Rückhalt im Team ist dabei Torhüter Brett Jaeger. 35 Schüsse parierte Frankfurts Schlussmann im zweiten Finalspiel. Mit einer kompakten Teamleistung soll Sieg Nummer drei geholt werden. Ob dies gelingen wird oder Bietigheim sich mit einem Sieg zurückmelden kann, entscheidet sich am Mittwoch ab 20:00 Uhr in der EgeTrans Arena.
Bietigheims Marcus Sommerfeld: „Die Partie am Montag war ein sehr hartes Spiel. Aber eine Mannschaft muss vier Mal gewinnen. Am Mittwoch geht es weiter und wir werden alles tun, um das Spiel zu gewinnen.“
Löwe David Cespiva: „Die Emotionen im Finale sind schon besonders. Als Sportler arbeitet man auf das Finale hin - es ist eine ganz besondere Serie. Wir sind stolz, dass wir im Finale spielen dürfen. Wir freuen uns auf die weiteren Spiele. Spiel drei ist für beide Mannschaften ein wichtiges Spiel. Wir versuchen das Spiel auf unsere Seite zu ziehen und hinten gut zu verteidigen."
Eispiraten Crimmitschau: Versteigerung von originalen Trikots und Goldhelm - Exklusive Sammlerstücke kommen bei Ebay unter den Hammer(DEL2) Am heutigen Dienstag (18.04.2017 - ca. 19:00 Uhr) fällt der Startschuss für die Versteigerung der originalen Heimtrikots und des Goldhelms von Topscorer Patrick Pohl aus der abgelaufenen Saison. Die Ausrüstungsgegenstände, die von den Spielern der Eispiraten in der Spielzeit 2016/2017 während den Spielen im Crimmitschauer Sahnpark getragen wurden, suchen nach einem neuen Eigentümer. Alle Interessenten können sich die Einzelstücke nun sichern, indem sie das höchste Gebot für diese „Schmuckstücke“ bei einer ebay-Auktion, die nur über fünf Tage geht, abgeben.
Die Trikots sind Unikate, besitzen einen individuellen Wert und bestechen durch ihr elegantes Design. Allen voran ist dabei die Stadtsilhouette von Crimmitschau zu nennen, die sich von der roten Fläche abhebt. Zum Thema Piraten zählen hingegen zwei Schiffe, welche die Werbefläche des Hauptsponsors Freiberger flankieren. Die Fans der Westsachsen können sich außerdem die Auswärtstrikots von Fabio Pfohl, Jannis Ersel und Niclas Lucenius sichern, die ebenfalls auf ebay angeboten werden. Die Jerseys, die jeder Spieler getragen hat, sind begehrte Sammlerstücke und deshalb äußerst beliebt.
Ebenso bekannt dürfte der Topscorer-Helm sein! Der mit goldener Folie überzogene Helm wurde größtenteils von Patrick Pohl zu den Spielen der Eispiraten getragen. Die Kopfbedeckung weist teilweise Gebrauchs- und Zweikampfspuren auf und erzählt damit seine ganz eigene Geschichte. Nun suchen wir für das unterschriebene „Goldstück“ einen neuen Eigentümer.
Wie groß das Interesse an der Eispiraten-Ausrüstung tatsächlich ist, zeigt ein Blick auf die Versteigerungen in den Vorjahren. Besonders begehrt war im letzten Jahr das Heim-Trikot von John Tripp, das mit 900,00 Euro den Spitzenpreis erzielte. Ob eines der nun angebotenen Stücke einen ähnlich hohen Preis erreichen wird, bleibt abzuwarten. Der Startpreis der Auktionen bei ebay wird bei 50,00 Euro liegen.
Wahrscheinlich ab 19:00 Uhr können alle Interessenten ihr Angebot abgeben. Aufgrund von Überprüfungen durch ebay kann es jedoch auch zu einer kleinen Verzögerung kommen. Die ebay-Auktion läuft nur fünf Tage und endet damit bereits am kommenden Sonntag (23.04.2017) gegen 19:00 Uhr. Die Eispiraten Crimmitschau hoffen auf eine große Beteiligung und großes Interesse an den exklusiven Ausrüstungsgegenständen aus der vergangenen Saison.
(OLS) Es ist vollbracht: Die Tölzer Löwen gewinnen am Montagabend mit 4:1 gegen Sonthofen, ziehen ins Finale ein und stehen als sportlicher Aufsteiger in die DEL2 fest.
Die Voraussetzungen waren bereits vor dem Eröffnungsbully klar: Im zweiten Halbfinale am Montagnachmittag hatten die Tilburg Trappers Essen mit 6:4 besiegt. Würden die Tölzer Löwen also gewinnen, wäre der sportliche Aufstieg in die Zweite Liga damit schon perfekt. Nach anfänglichem Abtasten wurden die „Buam“ immer stärker. Als zwei Sonthofener kurz hintereinander auf die Strafbank mussten, nutzte Klaus Kathan die doppelte Überlegenheit zur Führung (14.). Die Tölzer hatten das Spiel nun unter Kontrolle, mussten allerdings bis sechs Sekunden vor Drittelende warten, ehe Stefan Reiter auf 2:0 stellte (20.).
Nach der Pause starteten zunächst die Gastgeber besser. Bei einer Großchance von Maximilian Hadraschek zeigte Markus Janka einen unglaublichen Reflex. Überhaupt erwischte der Tölzer Goalie einen Sahnetag, seine Vorderleute standen sicher. So überstanden die Gäste auch die Druckphase der Bulls unbeschadet. In der 37. Spielminute dann die Vorentscheidung: Josef Frank traf mit einem verdeckten Schuss zum 3:0.
Im Schlussabschnitt spielten die Tölzer defensiv höchstkonzentriert und ließen kaum bedeutende Chancen zu. Auch der Ehrentreffer knapp drei Minuten vor dem Ende durch Marco Sternheimer brachte die „Buam“ nicht aus der Ruhe. In der selben Minute nämlich beseitigte Klaus Kathan mit seinem zweiten Treffer alle restlichen Zweifel an einem Tölzer Sieg. Nach der Schlusssirene war nur noch Jubeln angesagt: Die mitgereisten Löwen-Fans stürmten das Eis, die Spieler tanzten und feierten.
„Das war eine großartige Leistung, über die ganze Saison“, sagte Trainer Axel Kammerer. Die Serie gegen Sonthofen sei „spektakulär und ein Kampf auf Biegen und Brechen“ gewesen. „Jetzt wollen wir alles versuchen, um Oberliga-Meister zu werden.“ Im Finale treffen die Tölzer Löwen ab dem kommenden Freitag, 21. April, auf die Tilburg Trappers (Spielbeginn: 19.30 Uhr).
Tölzer Löwen im Finale gegen Tilburg: Ticket-Vorverkauf startet
am Freitag starten die Tölzer Löwen in die Final-Serie gegen die Tilburg Trappers. Gegen den amtierenden Meister geht es nun in maximal fünf Spielen um die Deutsche Oberliga-Meisterschaft. Die Löwen als Vorrunden-Erster im Süden haben Heimrecht gegen den Nord-Vierten Tilburg. Gespielt wird an den folgenden Terminen:
21.4., 19.30 Uhr: Tölzer Löwen – Tilburg Trappers
23.4., 15 Uhr: Tilburg Trappers – Tölzer Löwen
25.4., 19.30 Uhr: Tölzer Löwen – Tilburg Trappers
28.4., 20 Uhr: Tilburg Trappers – Tölzer Löwen (falls nötig)
30.4., 18 Uhr: Tölzer Löwen – Tilburg Trappers (falls nötig)
Ab sofort können Tickets im Online-Shop der Tölzer Löwen bestellt werden:
https://www.eventimsports.de/ols/toelz
ESC Essen: Stolz auf ein tolles Team!(OLN) Auch wenn die Saison für die Wohnbau Moskitos im vierten Spiel gegen den amtierenden Meister, Tilburg Trappers, nach der 6:4 (1:1, 2:2, 3:1) Niederlage im Halbfinale endet. Man kann absolut stolz und zufrieden auf eine Klasse Saison mit tollen Leistungen zurückblicken und Mannschaft und Trainer, sowie dem Betreuerstab nur danken. Das war Klasse!
Die Trappers begannen, als wollten sie von Anfang an für klare Verhältnisse sorgen und machten direkt starken Druck auf das Tor von Sebastian Staudt. Phasenweise gelang es den Moskitos kaum, den Puck geordnet aus dem eigenen Drittel zu befördern und in der 6. Spielminute war es dann auch soweit. Konnte Sebastian Staudt kurz vorher noch mit einer Glanztat einen Rückstand verhindern versenkte Mitch Bruijsten einen Abpraller zur Führung von Tilburg. Doch gut zwei Minuten später schlugen die Essener zurück, mit der eigentlich ersten echten Chance der Ausgleich. Julian Lautenschlager setzte sich schön über die rechte Seite durch und links steht Michal Velecky mutterseelenalleine. Gegen seinen Knaller hatte Oosterwijk keine Chance. Ausgeglichen ging es in die erste Pause.
Nach dem Wiederbeginn die Trappers direkt wieder bemüht die Wohnbau Moskitos unter Druck zu setzen. Doch bereits nach knapp zwei Minuten rangeln noch etliche Spieler beider Teams an der Bande im Essener Drittel, da schnappte sich Robin Slanina die Scheibe und lief auf Oosterwijk zu, lässt auch den noch aussteigen und plötzlich führten die Gäste aus Essen. Die Trappers antworteten mit wütenden Angriffen, unter dem Druck vertändelten die Moskitos in der neutralen Zone die Scheibe und der Pfosten musste für Staudt einspringen. In der 25. Spielminute leistete sich Niklas Hildebrand dann eine Strafzeit und die Tilburger fanden direkt in die nötige Überzahlformation. 44 Sekunden brauchten die Trappers, dann schlug es flach hinter Sebastian Staudt ein. Zwar fanden die Essener immer besser ins Spiel, doch der Druck der Tilburger war permanent sehr hoch. Einen schönen Angriff schloss Hagemeijer dann mit einem trockenen, flachen Schuss zur erneuten Führung für sein Team ab. Doch auch jetzt kamen die Moskitos noch einmal zurück ins Spiel, einen sehenswerten Konter über Dominik Patock, Niklas Hildebrand schloss am Ende Andrej Bires zum erneuten Ausgleich ab. Und wieder ging es ausgeglichen in die vorerst letzte Pause.
Auf des Messers Schneide ging das Spiel dann weiter, sollte es wieder keinen Heimsieg geben und die Moskitos noch ein fünftes Spiel erzwingen? Drei Minuten vor dem Ende des Spiel nahm dann die Entscheidung ihren Lauf, zunächst wird ein Foul gegen die Moskitos nicht geahndet, dann ist Hagemeijer frei vor Staust, diesen Schuss konnte der Torhüter der Moskitos noch entschärfen, doch gegen den Nachschuss von Mitch Bruijsten war er machtlos. Robin Slanina machte es dann noch einmal spannend, knapp zwei Minuten vor dem Ende gelang ihm der Anschlusstreffer. Moskitos Chefcoach Frank Gentges nahm dann auch die Auszeit, probierte noch einmal das Blatt zu wenden doch erneut Mitch Bruijsten setzte mit einem Empty Net Goal den Schlussstrich unter diese Halbfinalserie.
Cheftrainer Frank Gentges gratulierte seinem Gegenüber in der Pressekonferenz zum Gewinn der Serie und dem damit verbundenen Finaleinzug. Er war aber sehr, sehr stolz auf seine eigene Mannschaft. Mit der jüngsten Mannschaft der Liga das Halbfinale nach großem Kampf verloren zu haben sei ein toller Erfolg auf dem man aufbauen müsse. „Wenn ich das unserem Präsidenten im letzten August gesagt hätte, er hätte mir wohl nicht geglaubt, wir können alle sehr stolz auf unsere Mannschaft sein.“
Saisonabschlussfeier mit dem tollen Team
Nach der erfolgreichen Spielzeit feiern die Wohnbau Moskitos mit ihren Fans und dem tollen Team, und zwar mit allen Spielern eine Saisonabschlussfeier. Auch wenn der Termin nicht ganz glücklich gewählt werden konnten, kann vielleicht jeder verstehen, dass das Team nun auch in den wohlverdienten Urlaub möchte. Daher wird die Feier am Donnerstag, 20. April ab 19:00 Uhr in der Gaststätte „Zum Puck“ stattfinden.
Geplante Aktionen:
- Play-Off-Trikotversteigerung (ausgewählte Trikots werden vor Ort versteigert)
- Autogrammstunde mit den Spielern (Es werden mitgebrachte Trikots, Schals, T-Shirts, Fotos oder ähnliches unterschrieben)
- Interview mit Frank Gentges
- Die Wahl zum Spieler der Saison
- Es wird die erste und letzte Runde Freibier geben
- Happy Hour von 20.00 - 21.00 Uhr - Pils (0.3l) für 2 €
- Currywurst - Pommes - Majo (3,50 €)
Unser Hallensprecher, Dominik Sänger, wird durch den Abend führen.
Der Eintritt ist kostenlos!
Es ist auch aktuell nicht ausgeschlossen, dass eine oder vielleicht sogar zwei weitere Vertragsverlängerungen bekanntgeben werden. Ein Kommen lohnt daher auf alle Fälle.
ECC Berlin 1c: Saisonrückblick 2016/17 der Landesligapreussen(LLB) Mit acht Mannschaften startete die Landesliga Berlin in die Spielzeit 2016/17. Mit dabei natürlich der Meister der vergangenen zwei Jahre, die Wikinger vom ECC Preussen Berlin. Die Zielsetzung des Teams war sonnenklar, das Triple sollte her. Für Head Coach Andreas Engelberg also keine leichte Aufgabe den Spielern zu vermitteln das dies kein Selbstläufer wird. Der Trainer selbst macht den Erfolg seines Wirkens nicht an Titeln fest, sondern ihn freut es mehr wenn die Mannschaft umsetzt was er vorgibt.
Zunächst ging es in der Hauptrunde darum mindestens Platz sechs zu erreichen um in die Zwischenrunde einzuziehen. Zum Saisonauftakt lief alles nach Plan. Die Hirsche vom OSC wurden mit 9:1 gleich mal mächtig am Geweih gepackt. Zweites Spiel gegen den Bezirksrivalen SC Charlottenburg, der perfekte Start war vorprogrammiert. Doch Pustekuchen, der Schuss ging mit 0:2 nach hinten los. Da brauchte man auch nicht lange nach Entschuldigungen suchen, eine Mannschaft besteht eben nicht nur aus einem Spezialteam. Jetzt waren alle Spieler gefordert den Ausrutscher auszubügeln. Der ASC Spandau durfte mit 1:8 die Suppe auslöffeln. Preussen wieder in der Spur?
FASS Berlin verneinte die Frage mit einem 6:5 Sieg.
Jetzt stellte sich unweigerlich die Frage: Ist das Landesligateam nach zwei Titeln noch hungrig genug?
Gegen den Überflieger der Hauptrunde setzte es eine weitere Schlappe. Berliner Bären – ECC Preussen 6:2 stand nach Spielschluss auf der Anzeigetafel. Kurzes Lebenszeichen gegen die Blues mit 11:0 aber die Frischzellenkur währte nicht lange. Gegen den Erzrivalen ESC 07 gab es beim 4:5 den nächsten Dämpfer.
Nach der Hinrunde stand Platz vier zu Buche.
In die Rückrunde startete der Titelverteidiger mit vier Siegen, ehe die Schertz-Bären die Serie beendeten und anschließend die Blues die Punkte mitnahmen. Jetzt folgte das Rückspiel gegen den „Lieblingsgegner“ und dem ein oder anderen wurde schon etwas mulmig.
Rückschläge sind dazu da um daraus zu lernen, wir sind nicht der FC Bayern der Landesliga, so Trainer Andy.
Und die Mannschaft hat gründlich ihre Hausaufgaben erledigt. Der Club wurde mit 7:4 bezwungen.
Das war der Beginn einer wunderbaren Reise auf dem Weg zum Hattrick. Die Zwischenrunde gegen den OSC und Club wurde souverän gemeistert. Im Halbfinale wurde FASS Berlin in zwei Spielen ausgeschaltet und der Sturm auf die Bastille sollte folgen.
Im Finale, welches mit Hin- und Rückspiel ausgefochten wurde, wartete der Saisonüberflieger -der ERSC Berliner Bären – auf die Seefahrer vom ECC.
Hat Magier Andy seine Truppe auf den Punkt topfit vorbereitet?
Kann der Tripleanwärter dem Favoriten Paroli bieten?
Es waren zwei packende Finalspiele auf höchstem Niveau, so manch ein Regionalligist hätte eine Tracht Prügel bezogen.
In beiden Spielen eine volle Glocke und da auch der ERSC mobil gemacht hatte, herrschte eine prächtige aber absolut friedliche Stimmung auf den Rängen.
Preussen legte im ersten Spiel nach 1:3 Rückstand mit 6:4 vor und hatte eine Hand am Pott.
Noch war nichts erreicht. Die Bären sind eine ausgebuffte und abgezockte Truppe.
The Final Countdown wurde zu einem großartigen Triumphzug für die Charlottenburger.
Völlig losgelöst von der Erde eroberten die Wikinger die Meere der Welt.
Sie legten sich in die Riemen als gäbe es kein Morgen und legten völlig humorlos ein 3:0 nach dem ersten Drittel vor. Addiert mit dem Hinspiel 5 Tore Vorsprung und nach dem 4:0 im zweiten Drittel waren alle Messen gesungen. Über 500 Preussenfans auf den Rängen waren bereits im Feiermodus.
Am Ende des Tages stand ein 7:4 für den ECC Preussen Berlin auf der Anzeigetafel.
Das Hattrick steht und wird nun im Wanderpokal der Landesliga verewigt.
Wenn man es mit dem Spruch hält:“ Hinten kackt die Ente“, war dieser erneute Geniestreich nicht unverdient.
Auch von dieser Stelle nochmal Glückwunsch und Respekt an alle Beteiligten, die diesen nicht alltäglichen Erfolg möglich gemacht haben.
Ein absolut in sich ruhendes und kompetentes Trainerteam, Betreuer vom allerfeinsten und eine Mannschaft die zusammenhält wie Pech und Schwefel haben eine nicht ganz einfache Saison gewuppt.
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