IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 5.September 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga und Regionalliga Ost.
Deutscher Eishockey Bund (DEB)
DEB e.V. startet Projekt „Integration im Eishockey“
Das Projekt „Integration im Eishockey“ wurde vom Deutschen Eishockey-Bund e.V. (DEB) und der International Ice Hockey Federation (IIHF) initiiert, um aktiv am Integrationsprozess mitzuwirken.
Ab der Saison 2017/18 möchte der DEB gemeinsam mit seinen Vereinen sogenannte Integration Days für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund oder aus sozial benachteiligten Verhältnissen durchführen. Das Thema Integration ist von zentraler Bedeutung und der Sport bietet seit vielen Jahren eine besonders geeignete Plattform. „Im Eishockey geht es nicht darum welche Sprache gesprochen wird, welcher Herkunft ein Sportler ist oder wie er aussieht. Jeder Aktive wird anhand der messbaren Faktoren Erfolg und Misserfolg bewertet. Jeder Mensch kann er selbst sein und wird auch als genau das betrachtet. Durch die einzigartigen Regeln des Sports wird ein Miteinander unabhängig von Religion und Herkunft ermöglicht“, so Karl Schwarzenbrunner, Leistungssportreferent des DEB.
Zu Beginn des Projekts „Integration im Eishockey“ hat der DEB ein Netzwerk aufgebaut, um das Thema spezifisch betreuen zu können und sich Expertise aus diversen Organisationen zu holen. Das Netzwerk umfasst unter anderem die Integrationsbeauftragten von Bund und Ländern sowie den Programmleitungen des Bundesprogrammes „Integration durch Sport“ im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und diverse Mitglieds- sowie Migrantenorganisationen.
Neben der Entwicklung eines umfangreichen Integrationskonzeptes für die Eishockeyvereine fand im Rahmen der Trainer-A-Ausbildung in Füssen bereits das erste Seminar zum interkulturellen Lernen im Sport statt. Für 2018 ist ein 15 Unterrichtseinheiten umfassendes Seminar geplant, das gleichzeitig auch zur Lizenzverlängerung der DEB-Trainerinnen und DEB-Trainer dient. Ziel ist es, das Thema Integration immer intensiver zu verankern. Darum wird das Projekt „Integration im Eishockey“ auch als weiterer Punkt in das 5-Sterne-Ausbildungsprogramm des DEB aufgenommen. Damit das Integrationsprojekt von Beginn an bestmöglich organisiert ist, wird den Vereinen ein umfangreiches Umsetzungs-Handbuch zur Verfügung gestellt. Dieses enthält neben dem DEB-Integrationskonzept einen allgemeinen
Leitfaden zur Umsetzung eines Integration Days sowie digitale Werbemittel, mehrsprachige Flyer und Poster.
„Da das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichem kulturellen und sozialen Hintergrund ein aktuelles Thema ist, stellt die Integration eine dringende gesellschaftliche Aufgabe dar, zu deren Lösung der organisierte Sport, wie auch der DEB, in allen Teilbereichen seiner Arbeit einen wesentlichen Beitrag leisten kann“, so Schwarzenbrunner.
Julia Eisenrieder, Projektbetreuerin beim DEB, sieht die Dringlichkeit eines nachhaltigen Aufbaus: „Man muss sich die Frage stellen, welche Aspekte berücksichtgt werden müssen, um eine Integration im Eishockey dauerhaft zu gewährleisten. Es reicht nicht nur ein Projekt aufzusetzen und zu hoffen, dass es von alleine läuft.“ Die 27-Jährige geht das Thema dabei äußerst strukturiert an: „Es müssen die bereits bestehenden Strukturen evaluiert und gegebenenfalls angepasst werden, um Kindern mit Migrationshintergrund oder aus sozial benachteiligten Verhältnissen langfristig den Zugang zum Eishockey zu ermöglichen. Außerdem müssen wir die Strukturen so schaffen, dass sie die Vereine in ihrer Arbeit unterstützen und sinnvoll genutzt werden können.“
Eisbären Berlin (DEL)
„Eishockey ist cooler“ – Eisbären starten Saisonkampagne - Berliner Agentur MWD kreiert Eisbären Berlin Werbekampagne 2017/2018
Die Eisbären Berlin starten mit ihrer neuen Saisonkampagne unter dem Motto „Eishockey ist cooler“ in die Spielzeit 2017/2018. Der Fokus der Kampagne liegt deutlich auf der Markenpositionierung, weshalb der Puck mit Eisbären-Logo als zentrales Kampagnenelement in den Vordergrund rückt. Zudem wird die Kommunikation wieder offener und frecher.
Der DEL-Rekordmeister wirbt in dieser Kampagne mit Claims wie „Mehr Strafzeiten als in Moabit“ und „Mehr Speed als auf’m Kotti“. Hierbei wird mit einem Augenzwinkern auf unterschiedliche Berliner „Wahrzeichen“ eingegangen – nur eben nicht auf die Standards wie das Brandenburger Tor, sondern Berlinerisch frech auf das größte Gefängnis Deutschlands in Moabit oder eben den kulturellen Hoptspot Kottbusser Tor.
Die Werbeagentur MWD, mit Standorten in Berlin und Frankfurt/Main, hat mit „Eishockey ist cooler“ bereits die vierte Werbekampagne für die Eisbären Berlin entworfen. MWD-Geschäftsführer David Weiss: „In diesem Jahr ist der Fokus sowohl auf der Markenbildung sowie auf der Einzigartigkeit dieses schnellsten Teamsports. Diese Verbindung können wir mit der sehr positiv besetzten Marke Eisbären Berlin wunderbar herstellen und sowohl im Bild wie im Video transportieren.“
„MWD hat über die vergangenen Jahre ein besonderes Gefühl für die Eisbären entwickelt und überrascht uns immer wieder mit guten Ideen, die wir gar nicht alle umsetzen können", sagt Eisbären- Geschäftsführer Peter John Lee. „Als Agentur sind sie genau so cool wie Eishockey."
Unterstützt wird die Kampagne durch 30 Sekunden lange Videoclips, die vor allem für die Social- Media-Kanäle produziert wurden. In den Videos wird Eishockey auf humorvolle Art mit anderen Freizeitbeschäftigungen verglichen und so die Einzigartigkeit des Sports herausgestellt. Im ersten Video mit dem Motto „Wie Crocket – nur Cooler“ wird der Kontrast zwischen Toren beim Crocket und der Geschwindigkeit der Tore beim Eishockey hergestellt. Die weiteren Videos werden im Laufe der Saison ausgespielt.
Zum Video: http://mwd-agentur.de/preview/EBB_Kampagne_2017_Crocket.mp4
MWD-Art Director Katharina Dinovski: „Mit der neuen Kampagne der Eisbären vergleichen wir keine Äpfel mit Birnen, sondern Fakten mit Zahnlücken. Einfach cooler eben."
Die Kampagne wird zum Saisonstart auf 1.600 City-Light-Postern (CLP), A1-Flächen und auf 12 großformatigen Stadtbannern ausgespielt. Hinzu kommen diverse digitale Formate, Postkarten und Spots auf den Marquee-Signs der Mercedes-Benz Arena, den überdimensionalen Videoscreens an der Warschauer Brücke und der Mühlenstraße.
Zudem hat MWD einen Großteil der Online-Kommunikation der Eisbären Berlin sowie Medienbespielung in der Mercedes-Benz Arena auf Grundlage des neuen Kampagnenlooks angelegt. Die Kampagne wird sich also durch alle Kommunikationskanäle und Events der Eisbären Berlin ziehen.
On Air machen die Eisbären Berlin seit Anfang September auf allen Sendern der Medienpartner Berliner Rundfunk, rs2 und Kiss FM auf sich aufmerksam.
Constantin Braun muss pausieren
Eisbären-Verteidiger Constantin Braun wird dem Eisbären-Team zum DEL-Saisonstart und auf unbestimmte Zeit fehlen. Der 29-Jährige konnte bereits seit dem vergangenen Freitag nicht trainieren und trat auch nicht die Reise mit dem Team nach Graz zu den letzten Vorbereitungsspielen an.
„Constantin Braun hatte einen Rückfall“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. „ Wir wünschen ihm alles Gute und werden alles dafür unternehmen, damit er gesund wird!“
Der Eisbären-Verteidiger unterbrach vor vier Jahren ebenfalls kurz vor Saisonbeginn seine Eishockey-Karriere aufgrund einer akuten Depression.
Düsseldorfer EG (DEL)
Letzter Test: DEG muss sich Langnau erst nach Penalty-Schießen geschlagen geben
Beim Schweizer Erstligisten SCL Tigers hat die Düsseldorfer EG am Sonntagnachmittag mit 4:5 (3:2; 0:2; 1:0; 0:0; 0:1) nach Penalty-Schießen verloren. Gegen den Favoriten zeigten die Rot-Gelben über weite Strecken eine spielerisch starke Leistung, kassierten jedoch zuviele Strafen und dadurch Gegentore in Unterzahl.
Weiterer Erfolg im Sponsoren- und Partnerpool. Auch BAUHAUS bleibt der DEG treu
die Düsseldorfer EG freut sich über einen weiteren Erfolg im Bereich der Partner und Sponsoren: Die Firma BAUHAUS bleibt der DEG treu und behält den Status eines offiziellen Team-Partners. Stefan Adam, Geschäftsführer der DEG Eishockey GmbH: „Wir freuen uns über dieses Bekenntnis zur DEG, dem in den nächsten Tagen und Wochen noch weitere Unternehmen folgen werden. Partnerschaften wie die mit BAUHAUS bilden die Basis für erfolgreiche Arbeit im Profisport. Ich bedanke mich für das Vertrauen!“
Heinz-Dieter Konrad, Geschäftsführer BAUHAUS NRW: „Wir wollten die im vergangenen Jahr begonnene Zusammenarbeit unbedingt fortführen. Wir sind Düsseldorf und dem hiesigen Sport seit mehr als 40 Jahren eng verbunden.
Sei es im Breitensport, beim Handball oder als Sponsor von Fortuna Düsseldorf. In diesem Zusammenhang ist die Unterstützung der DEG ein weiterer erfolgreicher Mosaikstein unseren Engagements!“ Optische Präsenz behält der DEG-Partner weiterhin auf Banden und Werbemitteln im ISS DOME sowie in ausgesuchten DEG-Medien.
ERC Ingolstadt (DEL)
Färjestad BK gewinnt den Vinschgau Cup
Färjestad BK heißt der Sieger des Vinschgau Cup 2017. Der neunfache schwedische Eishockey-Meister gewann auch seine zweite Partie im IceForum der Sportdestination Latsch (Südtirol). 3:1 besiegte Johan Pennerborns Mannschaft den ERC Ingolstadt in einer hochklassigen Partie. Kapitän Johan Ryno stemmte anschließend den Siegerpokal in die Höhe. Turnierzweiter wurden die Black Wings Linz, der ERC landete auf dem dritten Rang.
Die Partie begann aufregend und so sollte sie auch weitergehen. Rasmus Asplund nutzte die erste Torchance des Spiels, bedient von rechts, zur FBK-Führung – gerade mal 42 Sekunden waren da gespielt. Färjestad bewies in der Folge seine Klasse: schnelles Skating, bewegliche Angreifer, sicheres Passspiel. Die Panther aus Ingolstadt, ebenfalls talentiert besetzt, bemühten sich um den Ausgleich und hatten durchaus auch eigene Gelegenheit. Dennoch war die Führung für die Schweden nach 20 Minuten nicht unverdient.
Auch nach dem zweiten Abschnitt führte Färjestad mit einem Tor. Nach den 40 gespielten Minuten allerdings wäre statt dem 2:1 ein ausgeglichener Spielstand verdient gewesen. Denn Tommy Samuelssons Ingolstadt arbeitete, fand zu Angriffen und drückte zeitweise sogar. Fabio Wagner nach langem Pass (26.) hatte eine von mehrere guten Chancen – alle vereitelte FBK-Goalie Lars Haugen. So war der Ausgleich durch Petr Taticeks Abstauber (32.) dann auch überfällig. Doch kurz vor Ende des Abschnitts schlug Färjestad Kapital aus einem Überzahlspiel – Martin Johansson vollstreckte eiskalt (40.).
Dieser Führung rannten die Panther im Schlussdrittel hinterher. Färjestad, das sich aus der heimischen Liga SHL sehr gut aufs Defensivspiel versteht, konzentrierte sich nun auf die Verteidigung. Der ERC fand kaum zu guten Schussmöglichkeiten, Färjestad erkämpfte sich Ingolstadts empty net und nutzte die Gelegenheit durch Per Aslund (60.).
Die Siegerpokale übergaben Richard Theiner, stellvertretender Landeshauptmann der Provinz Südtirol; Roman Schwienbacher, Präsident des Tourismusverein Latsch-Martell; Hansjörg Haller, Amtsdirektor Funktionsbereich Tourismus der Provinz Südtirol; sowie Sonja Platzer, Vize-Bürgermeisterin der Marktgemeinde Latsch.
Claus Gröbner, Geschäftsführer des ERC Ingolstadt, sagte: „Wir bedanken uns bei den Mannschaften für hochklassigen Eishockeysport und ganz besonders auch beim Land Südtirol, dem Vinschgau und der Sportdestination Latsch für die Freundschaft und die Ausrichtung des tollen Turniers. Für uns war das einwöchige Trainingslager und der Vinschgau Cup eine hervorragende Vorbereitung auf die Saison in der Deutschen Eishockey Liga, die kommende Woche beginnt.“
Red Bull München (DEL)
Red Bulls nach Sieg in Helsinki im CHL-Achtelfinale / IFK – RBM 2:4 | Jackson: „Wir haben uns heute viele Chancen erarbeitet.“
Der EHC Red Bull München zieht durch einen 4:2-Sieg (1:0|2:1|1:1) bei IFK Helsinki vorzeitig ins Champions-League-Achtelfinale ein. Vor 2.808 Zuschauern erzielten Steve Pinizzotto, Brooks Macek, Mads Christensen und Patrick Hager die Münchner Treffer. Mit dem Maximum von zwölf Punkten stehen die Red Bulls weiter auf Platz eins in Gruppe G.
Der EHC Red Bull München startete schwungvoll in die Partie. Scheiterte Kapitän Michael Wolf noch im Powerplay an IFK-Schlussmann Atte Engren (4.), verwertete Steve Pinizzotto wenig später einen Alleingang zum 1:0 für die Landeshauptstädter (8.). Die Führung hatte auch nach 20 Minuten Bestand – verdientermaßen bei 13:2-Torschüssen für die Münchner.
Auch im zweiten Drittel kontrollierten die Landeshauptstädter die Partie, dennoch gelang den Finnen in der 36. Minute durch Henri Tamminen der schmeichelhafte Ausgleich. Die Red Bulls schlugen aber umgehend doppelt zurück. Innerhalb von 88 Sekunden stellten Brooks Macek (37.) und Mads Christensen (38.) auf 3:1 für das Jackson-Team.
Im Schlussabschnitt wurde Steve Pinizzotto bei einem weiteren Alleingang unsauber gestoppt, den fälligen Penalty konnte der Deutsch-Kanadier aber nicht verwandeln (43.). Die Red Bulls waren auch danach die spielbestimmende Mannschaft, dennoch konnte IFK noch einmal auf 2:3 verkürzen. Das Tor von Juha Jääskä kam aber zu spät (57.), weil Patrick Hager 56 Sekunden vor dem Ende per Empty Netter zum 4:2-Endstand traf (60.).
Don Jackson:
„Es war ein sehr hartes Spiel. Wir haben zum Glück die Führung erzielen können und uns vom Ausgleich auch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wir haben viele Chancen erarbeitet und dadurch verdientermaßen vier Tore erzielt, die zum Sieg reichten.“
Tölzer Löwen (DEL2)
Starkes Schlusdrittel sichert Tölzer Löwen Heimsieg gegen Miesbach
ein ähnliches Ergebnis, wie im Freitagsspiel, aber ein komplett anderer Spielverlauf. Das ist das Fazit der zweiten Partie am Wochenende gegen den TEV Miesbach. Hatten die „Buam“ im ersten Aufeinandertreffen noch über fast die komplette Spielzeit die Kontrolle auf ihrer Seite, taten sie sich am Sonntag gerade in den ersten 40 Minuten schwer Druck aufs gegnerische Tor auszuüben.
Trotz eines Blitzstartes mit Toren von Julian Kornelli, der nach einem groben Fehler in der Miesbacher Abwehr nur noch ins halbleere Tor einschieben musste, und Thomas Schenkel, dessen Schlagschuss-Kracher im Tor einschlug, konnten die Tölzer Löwen nicht zufrieden sein mit ihren ersten beiden Dritteln. Das lag daran, dass sie es den Gästen in der Folge zu einfach machten und sie damit zurück ins Spiel ließen. Nicht einmal eine Minute nach dem 2:0 traf James Hall für die Gäste zum Anschluss. Zwischenzeitlich brandete nochmal Jubel bei den 781 Zuschauern auf. Constantin Ontl traf zum vermeintlichen 3:1, doch der Hauptschiedsrichter hatte die Situation zuvor bereits abgepfiffen. „Die ersten zwei Drittel waren wir weder spielerisch noch vom Zweikampf her überlegen. Ohne 100 Prozent Einsatz können wir nicht gut spielen. Die ersten beiden Tore für uns sind zu leicht gefallen.“, monierte Rick Boehm nach der Partie.
In der Tat taten sich die „Buam“ gerade im zweiten Abschnitt enorm schwer. Zu allem Überfluss verletzte sich Tuomas Vänttinen zu Anfang des zweiten Drittels auch noch am Knie. Der Finne wird am Montag weiter untersucht, erst dann kann eine genaue Diagnose erfolgen. Der TEV nutzte die vorübergehende Schwäche der Löwen für zwei Tore. Erst traf Florian Feuerreiter, dann erzielte Stephan Stiebinger das 3:2 für die Gäste. Trainer Boehm wirkte sichtlich bedient, aber was auch immer der Löwen-Coach seinen Spielern in der zweiten Pause sagte: Es wirkte.
Im Schlussdrittel stand wieder eine spielfreudige Mannschaft auf dem Eis, die mit insgesamt sechs Toren im letzten Drittel das Spiel auf ihre Seite zog. Marinus Reiter eröffnete nach nur 19 Sekunden den Torregen mit einem wuchtigen Schlagschuss ins Kreuzeck. Erneut nach einem Blueliner traf Marcel Rodman. TEV-Goalie Anian Geratsdorfer konnte den Schuss von André Lakos nicht entscheidend abwehren und Rodman staubte ab – Führungswechsel. Christian Kolacny und Tom Horschel wollten ihren Teamkollegen nichts nachstehen und trafen ebenfalls per Schlagschuss. Spätestens jetzt gingen die Köpfe der Gäste nach unten und offensichtlich fehlten beim Oberligisten auch die letzten Kraftreserven. Johannes Sedlmayr und Klaus Kathan stellten problemlos den 8:3-Endstand her.
Am kommenden Wochenende testen die Tölzer Löwen zweimal gegen den ESV Kaufbeuren. Am Freitag geht´s auswärts ran, bevor es am Sonntag zum Abschluss der Vorbereitung das Heimspiel gegen den ESVK gibt.
Löwen-Stürmer Tuomas Vänttinen fällt lange aus
Löwen-Stürmer Tuomas Vänttinen hat sich beim Testspiel gegen Miesbach am Sonntag schwer am rechten Kniegelenk verletzt. Er muss wegen einem vorderen Kreuzbandriss operiert werden und wird nach Einschätzung des betreuenden Mannschaftsarztes Priv.-Doz. Dr. med. Philipp Minzlaff, der die Operation am chirurgischen Klinikum München Süd an diesem Dienstag vornehmen wird, voraussichtlich für mindestens sechs Monate ausfallen.
„Ich bin mit dem Schlittschuh im Eis hängen geblieben“, sagt Vänttinen darüber, wie es passierte. „Dann wurde ich gecheckt. Das war eigentlich gar nicht so heftig, es war einfach eine sehr unglückliche Situation.“ Direkt nach dem Spiel wurde Vänttinen ins Krankenhaus gebracht, wo am Montagvormittag die eingehende Untersuchung stattfand.
„Das ist natürlich ein Riesenrückschlag“, sagt Trainer Rick Boehm. „Nicht nur sportlich und auf dem Eis, sondern auch als Mensch. Tuomas ist in der Mannschaft sehr beliebt. Jetzt können wir nur hoffen, dass die Operation erfolgreich ist und die Genesung für ihn sehr gut läuft.“
„Eine solche Verletzung ist ein harter Schlag für alle“, sagt Löwen-Geschäftsführer Christian Donbeck. „Das Wichtigste ist jetzt die bestmögliche Versorgung für unseren Spieler und ihm zu helfen. In erster Linie geht es um den Menschen. Das dürfen wir trotz des Profigeschäfts nicht vergessen. Bei Dr. Minzlaff ist Tuomas in den besten Händen“, so Donbeck. „Parallel müssen wir aber natürlich auch auf unser Team schauen. Daher werden wir uns um einen Ersatz bemühen, ohne dabei einen Schnellschuss zu machen.“
Bayreuth Tigers (DEL2)
Tigers bieten ansprechende Partie gegen den Kooperationspartner
Auf gleich fünf Stammkräfte mussten die Ice Tigers bei ihrem letzten Test vor dem Beginn der DEL-Saison verzichten. Philippe Dupuis, David Steckel, Patrick Köppchen, Patrick Buzas und Colten Teubert konnten nicht teilnehmen. Die Förderlizenz-Spieler Valentin Busch und Eugen Alanov mussten deshalb am heutigen Abend das Trikot der Nürnberger überstreifen.
Die Mittelfranken starteten behutsam in die Partie und wurden schnell, bereits in der dritten Spielminute mit dem Treffer durch Ziga Pesut überrascht. Nürnberg, stets gefährlich, versuchte sich in der folgenden Phase mit Weitschüssen oder Versuchen aus dem Halbfeld. Als in der elften Spielminute Steven Reinprecht, die erste Strafe der Partie wurde ausgesprochen, auf die Strafbank fuhr und man in Erwartung eines Powerplays die Bayreuther vielleicht im Vorteil sah, verloren eben diese unachtsam die Scheibe an der eigenen blauen Linie – Brandon Segal bedankte sich und stellte per Shorthander auf 1:1. Noch vor der ersten Drittelpause gelang dann Petr Pohl noch die Führung für seine Farben.
Im zweiten Spielabschnitt drückten die Gäste merklich mehr aufs Tempo. Die Bayreuther hielten nach Kräften dagegen und setzten den einen oder anderen Nadelstich. Ganz ohne Gegenwehr sollte der „große fränkische Bruder“ die Partie nicht nach Hause schaukeln. Den ersten Treffer dieses Drittels durch Ehliz konterte wenige Minuten später Sebastian Busch mit dem zweiten Tor des Abends für Bayreuth. Nachdem Gilbert kurz darauf den alten Abstand wieder herstellen konnte, legte Segal mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel noch einen drauf und stellte auf 2:5 für die Mittelfranken.
Im letzten Drittel nahmen die Gäste einen Gang raus – ohne jedoch an Gefährlichkeit zu verlieren. Immer wieder musste Tomas Vosvrda in höchster Not eingreifen und Schüsse der Mittelfranken parieren. Nach 52 Minuten war aber auch er machtlos als die Nürnberger mit einer schönen Aktion, eingeleitet von Kapitän Reimer, der Gilbert über die Station Pfleger erreichte und dieser die Scheibe über die Linie drücken konnte. Das letzte Tor des Abends war aber, ebenso wie der erste Treffer, den Bayreuther vorbehalten. Bartosch kam nur in Spielminute 52 an die Scheibe, trug diese ins Angriffsdrittel und überraschte den nach der Hälfte der Spielzeit für Andreas Jenke eingewechselten Niklas Treutle mit einem flachen, verdeckten Schuss.
Bayreuth präsentierte sich gegen einen der Favoriten der DEL, mit nur drei Reihen agierend, ausgesprochen gut. Im Vergleich zum Freitags-Spiel zeigten sich die Tigers wesentlich lauffreudiger, mit großem Einsatz und die Laufwege – auch von der im Einsatz befindlichen KGB-Reihe stimmten.
Eispiraten Crimmitschau (DEL2)
Eispiraten verlieren in Herning mit 5:2 - Zu viele Strafen werden Westsachsen zum Verhängnis
Den Eispiraten Crimmitschau wurden am heutigen Sonntagnachmittag erneut ihre vielen Strafzeiten zum Verhängnis. Beim Metal-Ligisten Herning Blue Fox unterlagen die Crimmitschauer letztlich mit 5:2. Auch eine Aufholaktion im zweiten Durchgang, als die Westsachsen einen 3:0-Rückstand auf 3:2 verkürzen konnten, brachte schlussendlich nicht den gewünschten Ertrag. Somit warten Cheftrainer Kim Collins und seine Spieler trotz eines guten Auftritts weiter auf einen Sieg in der Saisonvorbereitung.
Zum Personal: Clemens Ritschel bekam von Trainer Kim Collins heute den Vorzug im Tor der Eispiraten. Somit erhielt jeder Goalie an diesem Wochenende je 60 Minuten Spielzeit. Robbie Czarnik kehrte wieder in die erste Reihe neben Walsh und Knackstedt zurück und Elia Ostwald führte die Crimmitschauer erneut als Spielführer auf das Eis in Herning.
Bereits wenige Sekunden nach Beginn des dritten Testspiels während der Dänemark-Reise gab es zwischen beiden Teams die erste Rauferei. Während Ales Kranjc und Will Weber auf die Strafbank mussten, blieben die Dänen komplett und spielten in doppelter Überzahl. Diese wusste Herning auch auszunutzen und stellte bereits in der zweiten Minute auf 1:0. Nach dem Gegentreffer wurden die Westsachsen besser und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Doch sowohl Ivan Ciernik als auch Robbie Czarnik, Patrick Pohl und Will Weber scheiterten am Goalie der Hausherren.
Auch im zweiten Drittel ließ ein Tor der Gastgeber nur zwei Minuten auf sich warten. Wieder traf Herning in Überzahl und erhöhte somit auf 2:0 (22.). Einer Großchance der Eispiraten folgte nur wenige Augenblicke später ein weiteres Gegentor. Zunächst verpasste Dominic Walsh nach feinem Zuspiel von Jordan Knackstedt, im direkten Gegenzug bauten die Blue Fox ihre Führung auf 3:0 aus (25.). Doch die Schützlinge von Kim Collins fanden darauf die richtige Antwort. Christoph Kabitzky bediente Ivan Ciernik und der bugsierte die Scheibe in den Kasten der Hausherren - 3:1 (28.)! Der Anschlusstreffer gab den Crimmitschauern sichtlich Auftrieb. Nachdem zunächst Saarinen und Walsh das nötige Quäntchen Glück fehlte, folgte auf einem gewonnenen Bully das Tor zum 2:3 (39.). Robbie Czarnik legte für Jordan Knackstedt auf, der die Scheibe im Herning-Kasten unterbrachte. Währenddessen mussten die Westsachsen mehrere Minuten auf Christoph Kabitzky verzichten. Der Stürmer verletzte sich nach einem Check gegen seinen Gegenspieler selbst am Hals, kehrte zum Schlussdrittel aber zurück auf das Eis.
Im dritten und letzten Abschnitt neutralisierten sich beide Mannschaften weitesgehend. Chancen gab es jedoch einige auf beiden Seiten. Zunächst hielt Clemens Ritschel stark, dann verpassten Robbie Czarnik und Jordan Knackstedt den Ausgleichstreffer nur knapp. Das Tor fiel dann wenige Zeigerumdrehungen später auf der anderen Seite. Nach einer schönen Kombination stellten die Skandinavier den alten 2-Tore-Vorsprung wieder her - 4:2 (46.)! Die Eispiraten hielten auch nach dem Gegentreffer weiter gut dagegen und konnten in Person von Ivan Ciernik und Ole Olleff selbst weitere Chancen verzeichnen. Doch das letzte Wort gehörte wieder den Dänen. Nach einer Auseinandersetzung vor dem Piraten-Tor musste erneut Will Weber auf die Strafbank. Einem strammen Schuss, drei Sekunden vor Spielende, hatte auch Clemens Ritschel dann nichts entgegenzusetzen (60.).
Somit endete auch das dritte Spiel des Dänemark-Trips mit einer Niederlage. Dennoch haben sich die Eispiraten gegen die Teams aus der höchsten dänischen Spielklasse im Großen und Ganzen gut verkauft und können auf engagierten Auftritten weiter aufbauen. Ein großer Dank geht an die über 40 Eispiraten-Anhänger, welche ihr Team im hohen Norden würdig vertreten haben. Dies zeigt einmal mehr die Leidenschaft zum Crimmitschauer Eishockey und den Zusammenhalt zwischen Fans und Mannschaft!
Dresdner Eislöwen (DEL2)
Eislöwen gewinnen Test in Weiden mit 6:3
Die Dresdner Eislöwen haben das Testspiel bei den Blue Devils Weiden am Sonntagabend mit 6:3 (2:2; 3:1; 1:0) gewonnen. Sebastian Zauner brachte die Blau-Weißen bereits in der zweiten Minute in Führung, Steve Hanusch legte in doppelter Überzahl nach (7.). Ebenfalls im Powerplay verkürzte Peter Hendrikson in der 14. Minute aus Sicht der Gastgeber, ehe David Rypar in Überzahl noch vor der Pause der Ausgleich gelang (18.).
Im Mitteldrittel setzten Matt Sidall (22.) und Cedric Schiemenz (23.) mit ihren Treffern früh Achtungszeichen. Bevor Matt Abercrombrie der Anschlusstreffer gelang (31.), hielt Goalie Sebastian Stefaniszin einen Penalty. Aufgrund eines Problems mit der Eisfläche wurde das Mitteldrittel vorzeitig beendet und der letzte Spielabschnitt mit einer Dauer von 23:34 Minuten fortgesetzt. Zurück auf dem Eis waren erneut Hanusch im Powerplay (37.) und Nick Huard (47.) für Dresden erfolgreich.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben mit vier Reihen durchgespielt, läuferisch viel investiert. Offensiv geht unsere Leistung am heutigen Abend in Ordnung, allerdings haben wir bei den Gegentoren in Unterzahl schlecht verteidigt. Unser Unterzahlspiel ist ganz klar ausbaufähig. Positiv ist jedoch, dass wir Weiden aus dem Spiel heraus kaum zu großen Chancen haben kommen lassen. “
Das nächste Testspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 8. September um 20 Uhr bei den Saale Bulls Halle.
Kaufbeuren Buron Joker (DEL2)
Ungefährdeter Sieg gegen Kooperationspartner vor 1.773 Zuschauern
Ohne die angeschlagenen Philipp de Paly und Chrisopher Kasten sowie dem geschonten Stefan Vajs ging es heute zum vorletzten Spiel im altehrwürdigen Stadion am Berliner Platz.
Steven Billich und Max Schmidle hatten in der 2. Minute bereits gute Möglichkeiten. Nach Foul an Wolter dann das erste Überzahlspiel für den ESVK. In der 4. Minute war es dann Joey Lewis vorbehalten, das erste Tor des Abends zu erzielen. Ein Zuspiel von Sami Blomqvist versenkte er direkt in den Winkel. Nachdem die Joker weiterhin das Spiel in der Hand hatten und sich einige gute Chancen herausspielen konnten, bekam Jonas Wolter in Unterzahl die große Chance, als er allein auf Joey Vollmer zulief. Der Torhüter der Indians konnte dieses Duell für sich entscheiden. In der 15. Minute eine Glanztat von Bastian Kucis gegen Petr Haluza. Eine Zeigerumdrehung später war Steven Billich fast mit dem 2:0 zur Stelle. Seine Direktabnahme landete direkt unter der Latte und vermeintlich auch im Tor der Memminger. Schiedsrichter Patrick Altmann sah den Puck allerdings nicht hinter der Linie.
Im zweiten Drittel waren gerade einmal 128 Sekunden gespielt, als Jonas Wolter das lange überfällige zweite Tor für den ESVK erzielen konnte. Steven Billich setzte ihn mustergültig im Slot ein und die Nr. 7 der Joker ließ Joey Vollmer keine Abwehrchance. Gegen Mitte des Spiels kam bei den Indians Florian Neumann ins Tor. So langsam ließen bei den Maustädtern die Kräfte nach. Joey Lewis mit seinem zweiten Treffer des Abends sorgte mit dem 4:0 für die Vorentscheidung. Sein trockener Schuss fand den Weg ins kurze Eck. Weiter waren die Joker am Drücker. Nach feinem Querpass von Florin Ketterer musste Jere Laaksonen die Scheibe nur noch mit seinem Schläger ins Tor abfälschen.
Im letzten Drittel ließ man es auf Seiten des ESVK dann etwas ruhiger angehen, ohne sich das Heft jedoch aus der Hand nehmen zu lassen. Sami Blomqvist zündete den Turbo und ließ Florian Neumann keine Chance mit einem weiteren tollen Treffer in den Winkel. Dies war zugleich der Endstand in einem auch von Memminger Seite ansprechenden Spiel.
Ravensburg Towerstars (DEL2)
Mit einem 3:1 Erfolg über den HC Ajoie haben die Ravensburg Towerstars den fünften Sieg im achten Vorbereitungsspiel eingefahren. Dabei konnten sie gegen einen spielstarken Gegner mit einer geschlossenen und disziplinierten Teamleistung überzeugen.
Die Ravensburger Cracks brauchten doch einige Minuten, um in die Partie zu kommen. Die Gäste aus der Schweiz ließen die Scheibe in allen Zonen sehr gut laufen, die Towerstars waren stets einen Schritt hinter ihren Gegenspielern. Nach rund fünf bis sechs Minuten kam das Team von Trainer Jiri Ehrenberger aber zusehends besser in die Partie und Robin Just hatte hier die erste wirklich gute Einschussmöglichkeit aus kurzer Distanz. Kontinuierlich wurde der Druck auf das Ajoier Tor erhöht und in der 14. Minute war die Führung perfekt. Mathieu Pompei zog frei vor das Tor und den von Gäste-Keeper Dominic Nyffeler zunächst abgewehrte Puck staubte Marc Schmidpeter zur Ravensburger Führung ab. Dies schien den Towerstars nicht nur in den verbleibenden Minuten des Startabschnitt, sondern auch in der Startphase des zweiten Spieldrittels die Sicherheit im Spiel zu stärken.
Die Towerstarars kontrollierten das Spiel in allen Zonen und in der 29. Minute machte sich das auch im Spielstand bemerkbar. Wieder war Pompei Dreh- und Angelpunkt eines beherzten Angriffs, den Puck drückte der kanadische Stürmer letztlich im unübersichtlichen Getümmel vor dem Ajoier Tor zum verdienten 2:0 über die Linie. In den Folgeszenen waren die Towerstars gleich mehrfach dem dritten Treffer nahe, zeigten sich vor dem gegnerischen Tor allerdings nicht konsequent genug. Mehr und mehr bröckelte die Ravensburger Dominanz aber ab und es war vor allem Torhüter Jonas Langmann zu verdanken, dass die „Null“ stand, zumindest bis zur 38. Minute. Philip-Michael Devos konnte vor dem Tor nicht entscheidend gestört werden und die Gäste verkürzten auf 2:1. 15 Sekunden zuvor hatte noch der Pfosten für Jonas Langmann gerettet.
Im Schlussabschnitt war die Partie weitgehend ausgeglichen, die 1064 Zuschauer sahen von beiden Mannschaften attraktives Eishockey mit spannenden Torszenen auf beiden Seiten. Auch wenn die Oberschwaben an diesem Abend mit einer über alle Sturm- und Verteidigungsreihen geschlossenen Leistung auftraten, so war Mathieu Pompei mit seinen schnellen Antritten doch der auffallendste Akteur an diesem Abend. Der kanadische Stürmer war in der 51. Minute gleich zwei Gegenspielern auf und davon gezogen, wurde kurz vor dem Torraum aber gefoult. Den fälligen Penalty konnte er zwar nicht verwerten, den Treffer zum 3:1 holte er jedoch siebeneinhalb Minuten später nach schöner Vorarbeit von David Zucker nach.
Eine Minute vor Schluss holten die Gäste aus der Schweiz als letzte Möglichkeit zwar noch den Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis, doch die Towerstars brachten den Spielstand souverän über die Zeit.
Deggenforfer SC (OLS)
Deutlicher DSC-Sieg in Pisek
In seinem dritten Testspiel bezwang der Deggendorfer SC am frühen
Sonntagabend den IHC Pisek deutlich auswärts mit 0:4.
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten gegen den tschechischen
Drittligisten konnte der DSC bereits früh in Führung gehen. Kyle
Gibbons wurde von Milos Vavrusa freigespielt, setzte sich vor dem Tor
energisch durch und vollendete eiskalt zur Führung in der 6. Minute.
Daraufhin war es im ersten Abschnitt eine ausgeglichene Partie mit
leichten Vorteilen für den IHC Pisek. Dies änderte sich dann im
zweiten Abschnitt, als der DSC durch geschicktes Verteidigen und einem
passsicheren Spielaufbau immer mehr die Partie in die Hand nahm.
Erneut war es Torjäger Kyle Gibbons, der in der 23. Minute dann auch
folgerichtig auf 0:2 stellte. Doch damit nicht genug. Die
Sicinski-Truppe hatte nun Feuer gefangen und legte gleich noch einmal
nach. Andreas Gawlik hämmerte die Scheibe in der 26. per Schlagschuss
in den Winkel. Endgültig den Deckel drauf machte in der 36. Minute
dann Santeri Ovaska. Der Deutsch-Finne netzte per platzierten
Schlenzer ein zum 0:4 und damit zum Pausenstand nach zwei gespielten
Dritteln. Im letzten Abschnitt gab es dann noch einmal viele Chancen
auf beiden Seiten. Ein weiteres Tor wollte allerdings nicht mehr
fallen, sodass der DSC nicht nur den nächsten Testspielsieg feiert,
sondern auch den ersten Shutout von Cody Brenner im DSC-Tor.
Weiter geht es für das Team von Trainer John Sicinski am kommenden
Freitag. Dann kommt es auswärts zum Aufeinandertreffen mit dem
Oberligaaufsteiger TEV Miesbach.
Memmingen Indians (OLS)
Saisoneröffnung am Hühnerberg: Mannschaftspräsentation und erstes Testspiel in Kaufbeuren
Der ECDC Memmingen ist in die neue Spielzeit gestartet. Mit einer Saisoneröffnung und dem ersten Spiel der Vorbereitung haben sich die Indians erstmals ihren Anhängern präsentiert. Rund 300 Interessierte fanden sich am Samstag in der Eissporthalle ein, um die neuen Mannschaften und auch die sehnlich erwartete Bande zu begutachten. Einen Tag später reisten die Indians zum DEL-2-Club aus Kaufbeuren und unterlagen, nach ansehnlicher Partie, mit 0:6.
Der ECDC Memmingen lud zur Saisoneröffnung: Über 300 Anhänger folgten dieser Einladung und fanden sich am Samstag in der Memminger Eissporthalle ein. Dort bekamen sie nicht nur die neue Bande zu sehen, sondern auch sämtliche Mannschaften des Vereins. Nachdem sich die Nachwuchsteams, samt Betreuern und Trainern, präsentiert hatten, folgte das Damenteam um Chefcoach Werner Tenschert, welche hohe Saisonziele verfolgen. So soll dieses Jahr erstmals das Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Europacup in die Maustadt geholt werden.
Als dann die erste Mannschaft die Bühne betrat entlockte Moderator Wolfgang Radeck dem ein oder anderen Spieler wichtige Details zur anstehenden Spielzeit. Im Fokus standen vor allem die Neuzugänge rund um die Kontingentspieler Petr Haluza und Rory Rawlyk. Doch es blieb nicht nur bei Worten, die Indians ließen auch gleich Taten folgen und präsentierten sich den Fans wenig später in einem öffentlichen Training. Die Trainer Waldemar Dietrich und Sergejs Boldavesko brachten ihr Team ordentlich ins Schwitzen, die Anhänger waren aufgrund des hohen Tempos in den Übungen sehr zufrieden.
Testspielauftakt trotz Niederlage geglückt:
Am nächsten Tag wurde es dann erstmal ernst für die Indians. Mit Kooperationspartner und Zweitligist Kaufbeuren wartete ein großes Kaliber auf die Memminger. Bei den Indianern waren alle Akteure, außer dem angeschlagenen Dominik Piskor, sowie die Förderlizenzspieler aus Kaufbeuren, mit an Bord. Ebenfalls stellten zwei weitere Tryout-Spieler ihr Können unter Beweis, nämlich Fabian Dolezel aus Bietigheim und Pierre Gläser (letzte Saison bei Fass Berlin). Ebenso beachtlich war wieder einmal die Anzahl der Fananhänger aus der Maustadt. Von insgesamt 1773 Zuschauern, waren ca. 300 Memminger Fans beim ersten Auftritt des neuen Oberligisten dabei.
Das erste Drittel verlief anfangs beachtlich, so konnte Kontingentangreifer Petr Haluza eine erste Chance in den Anfangsminuten verzeichnen. Doch der Zweitligist aus Kaufbeuren ließ es sich nicht nehmen in Führung zu gehen. Nach einer Überzahlsituation konnte Kaufbeurens Joey Lewis zum 0:1 einschieben. Auch wenn die Gastgeber das Heft in der Hand hielten, konnte der ECDC ein ums andere Mal gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse auftauchen. Alles in allem also ein gelungenes erstes Drittel und eine solide Vorstellung der Indianer.
Nach der ersten Drittelpause erzielte der ESVK durch Jonas Wolter das 0:2. Joey Vollmer konnte jedoch des Öfteren durch tolle Paraden eine höhere Führung der „Buron Joker“ vermeiden, musste jedoch gegen Mitte des zweiten Drittels für Neuzugang Florian Neumann im Tor Platz machen. Die Kaufbeurer konnten jetzt durch ihr cleveres Spiel und einige gute Kombinationen das Ergebnis auf 0:5 erhöhen, der Klassenunterschied und der unterschiedliche Stand der Vorbereitung war mittlerweile deutlich zu sehen.
Auch im letzten Drittel drückte der ESVK auf weitere Treffer und konnte in der 43.Minute durch einen Schuss in den Winkel für das 0:6 sorgen. Die GEFRO-Indians wehrten sich tapfer und versuchten ihr erstes Tor zu erzielen. So sorgte der „Lattenknaller“ von Steffen Kirsch nochmals für Aufruhr im Lager der Indianer, doch es sollte an diesem Abend nicht mehr gelingen. So blieb es beim 0:6 für den ESV Kaufbeuren und bei phasenweise überzeugenden Indianern. Auch aus diesem ersten Test gilt es die ersten wichtige Schlüsse zu ziehen, um dann schon in den nächsten Testspielen am kommenden Wochenende weitere Fortschritte erkennen zu können.
EC Peiting (OLS)
Peiting zeigt zum Saisonauftakt gutes Spiel gegen Riessersee
Zum Saisonauftakt zeigt der EC Peiting gegen den SC Riessersee eine ansprechende Leistung. Die Gäste aus der DEL2 sind zwar dominant, doch das Team von Trainer Sebastian Buchwieser hält dagegen und überzeugt mit gutem Überzahlspiel.
Der SC Riessersee macht von Beginn an Druck, geht bereits in der sechsten Minute durch Michael Rimbeck mit 0:1 in Führung. Peiting ist bei Kontern gefährlich, scheitert aber mit guten Gelegenheiten von Anton Saal und Manuel Bartsch an Gästekeeper Matthias Nemec. Ein Doppelschlag der Werdenfelser durch Louke Oakley (14.) in Überzahl und Richard Mueller (16.) bringt die Gäste im ersten Spielabschnitt zu deutlich mit 0:3 in Front. Gegen Drittelende hat Peiting bei doppelter Überzahl die Chance zum Anschlusstreffer, doch Simon Maier scheitert am Außenpfosten, Anton Saal lupft die Scheibe über das Tor und Milan Kostourek bringt das Spielgerät in aussichtsreicher Position nicht im Gästetor unter.
Das zweite Drittel beginnt furios. Zunächst stoppt Florian Hechenrieder einen Konter des gerade von der Strafbank gekommenen Maximilian Daubner mit einem tollen Reflex (sicherer Fang auf der Fanghandseite). Danach dreht der ECP gewaltig auf, Garmisch verliert den Faden. Und so kommt unser EC Peiting innerhalb von drei Minuten durch drei Überzahltore zum Ausgleich. Zweimal schlägt Ty Morris (25. u. 26.) nach tollen Kombinationen in doppelter Überzahl zu, kurz darauf gelingt Milan Kostourek (27). bei einfacher Überzahl der Ausgleich im Nachsetzen. Doch die Antwort der Gäste lässt nicht lang auf sich warten. Kaum komplett trifft Jared Gomes (28.) zur erneuten Führung der Garmischer. In der 32. Minute erhöht Richard Mueller in Überzahl auf 3:5.
Im Schlussabschnitt stellen die Werdenfelser bereits in der 45. Minute, erneut in Überzahl, durch Felix Thomas den 3:6-Endstand her. Danach ist die Luft raus und es ergeben sich kaum noch zwingende Chancen.
Starbulls Rosenheim (OLS)
Euer Name für unser Maskottchen - jetzt abstimmen
Etwas mehr als zwei Wochen wurden Vorschläge eingereicht. Jetzt stehen die zwölf besten Namensvorschläge fest! Wie soll der Maskottchen-Nachwuchs der Starbulls Rosenheim heißen? Ab Montag, den 04.09.17 besteht auf der Webseite der Starbulls Rosenheim die Möglichkeit unter zwölf Vorschlägen abstimmen.
Alles Weitere möchte unser jüngster Sprössling der Starbulls Familie am liebsten selbst sagen:
"Servus Starbulls Fans!
Für diejenigen die mich noch nicht kennen: Ich bin der Maskottchen-Nachwuchs der Starbulls Rosenheim! Ihr könnt mich in Zukunft bei den Spielen der Starbulls, bei öffentlichen Veranstaltungen, in Schulen und überall in und rund um Rosenheim antreffen. Die ersten Tage bin ich noch "ohne Namen" durch mein neues Zuhause "gestreunert", deshalb ist es nun an der Zeit, dass wir einen Namen für mich finden. Nachdem Ihr in der ersten Runde schon viele Namensvorschläge für mich eingereicht habt, müsst Ihr Euch jetzt für einen entscheiden.
Zur Auswahl stehen die besten zwölf Namen, die vorab aus Euren Vorschlägen von einer Jury bestimmt wurden. Jetzt seid Ihr gefragt Euren Lieblingsnamen für mich zu finden und für diesen abzustimmen. Ich bin schon ganz gespannt was Euer Favorit ist & kann es gar nicht mehr abwarten "getauft" zu werden :)
Die Abstimmung läuft bis 17.09.17. Getauft werde ich dann am 01.10.17 beim ersten Heimspiel im großen Derby gegen den EV Landshut! Dass wir die nicht so ganz mögen, habe ich übrigens auch schon mitbekommen ... ;)
Anschließend bin ich dann bei allen Spielen meiner Starbulls und auch sonst bei allen anderen Auftritten unserer Grün-Weißen für euch im Einsatz.
Und jetzt heißt es ab Montag: fleißig abstimmen ... Ich bin doch schon so gespannt! :)
Viele Grün-Weiße Grüße
euer Maskottchen-Nachwuchs"
Starbulls siegen souverän
Die Starbulls Rosenheim haben das Vorbereitungsheimspiel gegen den HC Pustertal vor 832 Zuschauern verdient mit 5:3 gewonnen.
Im Vergleich zur 1:4 Niederlage in Südtirol am vergangenen Freitag, musste Starbulls Trainer Manuel Kofler am Sonntag neben den bereits bekannten Michael Rohner und Peter Lindlbauer zusätzlich auf Andreas Nowak (beruflich), Thomas Reichel und Luca Endres (beide DNL) verzichten. Das Tor der Starbulls wurde auch heute wieder von Lukas Steinhauer gehütet, bei den Wölfen bekam im Rückspiel Alexander Kinkelin den Vorzug vor Thomas Tragust. Auf Grund der zusätzlichen Ausfälle waren die Grün-Weißen dazu gezwungen, mit nur 3 Angriffsreihen zu agieren.
Im ersten Drittel hatte das Team von der Mangfall ein leichtes Übergewicht und konnte sich dabei mehrere gute Chancen erspielen. Auf Grund vieler Strafzeiten wurde die Partie mit zunehmender Spieldauer aber immer zerfahrener und somit rechneten eigentlich alle anwesenden Zuschauer mit einem 0:0 in die erste Pause zu gehen. Aber weit gefehlt: In der 20. Spielminute fasste sich Verteidiger Christoph Gottwald ein Herz, zog mit Tempo über die linke Angriffsseite aufs Tor der Gäste und überwand Torhüter Kinkelin 14 Sekunden vor dem Ende mit einem sehenswerten Schlenzer ins Kreuzeck. Somit gingen beide Mannschaften bei einem Spielstand von 1:0 in die Kabinen.
Zu Beginn des zweiten Abschnitts kamen die Starbulls mit viel Energie aufs Eis und schnürten die Gäste teilweise minutenlang in deren Verteidigungszone ein. Aufgrund mangelnder Chancenverwertung blieb jedoch ein weiterer Treffer für das Heimteam zu diesem Zeitpunkt aus. Besser machten es die Wölfe nach exakt 28 Spielminuten: Eric Johansson (ehemals SC Riessersee) nutzte einen schnell gespielten Konter und stocherte den Puck zum 1:1 über die Linie. Das Team um Kapitän Tobias Draxinger war davon aber nur kurz geschockt, übernahm wenige Momente später wieder das Kommando und erspielte sich zahlreiche Topchancen. Folgerichtig fiel kurze Zeit später auch der erneute Führungstreffer für das Team von der Mangfall: Nach einem feinem Pass von Jussi Nättinen umkurvte Petri Lammassaari in der 33. Minute den Gästetorhüter und schob überlegt zum neuen Spielstand von 2:1 ein. Kurz bevor es an diesem Abend zum zweiten Mal in Kabinen ging, erzwangen die Starbulls durch aggressives Forechecking einen Fehler im Spielaufbau des HCP. Diesen nutzte Michael Baindl in der 40. Spielminute aus der Halbdistanz eiskalt aus und schoss zum inzwischen absolut verdienten 3:1 ein.
Im letzten Drittel konnten sich die Gäste anfangs wieder etwas vom Druck der Starbulls befreien und kamen in der 48. Spielminute durch Patrick Bona nach Zuspiel von Johansson zum 3:2 Anschlusstreffer. Aber auch dieses Mal befreiten sich die Starbulls ganz schnell von diesem Gegentreffer und stellten nach nicht mal zwei weiteren Minuten den alten zwei Tore Abstand wieder her. Im Powerplay netzte "Bum-Bum Bergmann" von Höhe des Bullykreises zum vielumjubelten 4:2 ein. Wenig später bekam Christoph Echtler bei einem Alleingang einen Penalty zugesprochen, fand dabei aber seinen Meister in HCP-Goalie Alexander Kinkelin. Wiederum im Powerplay machten die Starbulls dann endgültig "den Sack zu": Jussi Nättinen schoss in der 55. Spielminute auf Zuspiel von Daxlberger und Lammassaari zum 5:2 ein. 53 Sekunden vor dem Ende der Partie schrieben dann auch die Gäste nochmal auf der Anzeigetafel an: Raphael Andergassen fälschte einen Schuss von Danny Elliscasis ab und markierte damit den 5:3 Endstand im Rosenheimer emilo-Stadion.
Nach dem Spiel resümierte ein zufriedener Starbulls Coach Manuel Kofler: „Der Sieg für uns war verdient und wir kommen in unserer Spielweise immer mehr dahin, wo wir hinwollen."
Für die Starbulls geht es kommenden Freitag mit einem weiteren Highlight in der Vorbereitung 17/18 weiter: Am 08.09.2017 gastiert kein geringerer als der DEL2 Meister der vergangenen Saison, die Löwen Frankfurt, im Rosenheimer Eisstadion. Spielbeginn gegen das Team um die Ex-Rosenheimer C.J. Stretch und Wade MacLeod ist um 19:30 Uhr. Auch für diese Partie gelten die stark ermäßigten Eintrittspreise von 5 Euro auf den Steh- und 10 Euro auf den Sitzplätzen. Eintrittskarten sind jederzeit im Online-Ticket-Shop auf www.starbulls.de buchbar.
Harzer Falken Braunlage (OLN)
Harzer Falken verlieren zwei Mal gegen Preussen Berlin
Harzer Falken verlieren den Doppelvergleich mit dem ECC Preussen Berlin
Gleich zwei Mal mussten sich die Harzer Falken gegen einen der
direkten Ligenkonkurrenten geschlagen geben. Am Freitag gab es in
Berlin eine 5:2 (2:1; 1:0; 2:1)-Niederlage und die geplante Revanche
im Eisstadion am Wurmberg fiel am Sonntag abend mit einem 1:3 (0:1;
0:1; 1:1) nur vom spielerischen Aspekt etwas besser aus.
Vor allem der teilweise überharte Körpereinsatz der Berliner im
Hinspiel war dann für ein Vorbereitungsspiel doch etwas überraschend.
Und so lief im 1. Drittel zunächst nicht wirklich viel zusammen im
Harzer Spiel. Erschwert durch den Umstand, dass Artjom Kostyrev und
Alexander Engel im Stau feststeckten und dieses Drittel verpassten sah
man sich schnell mit 2:0 im Rückstand. Zwar konnte Christian Schock
noch vor der Pause den Anschlusstreffer markieren und im 2. Drittel
kam man auch immer besser ins Spiel. Doch insgesamt muss man klar
konstatieren, dass die Preussen ihre Abschlussschwäche, die sie noch
nach den ersten Freundschaftsspielen gegen zwei tschechische Teams
kritisierten, anscheinend abgelegt hatten. Denn bis auf einen durch
Richard Zerbst verwandelten Penalty trafen nur noch die Berliner. Doch
viel mehr als mit dem Ergebnis haderten die Harzer mit der zeitweise
überharten Gangart der Hauptstädter und einiger fragwürdiger
Entscheidung des Schiedsrichters, der an diesem Abend sein erstes
Oberligaspiel als Hauptschiedsrichter pfeifen durfte. Immer wieder von
Brian Gibbons mit dem Schläger attackiert sah Max Bauer dann im
Mitteldrittel irgendwann rot und lieferte sich einen sehenswerten
Faustkampf mit dem US-Amerikaner, den Bauer souverän für sich
entschied und Gibbons auf's Eis legte. Die nachfolgenden
Spieldauerdisziplinarstrafen hatten dann auch nur Konsequenzen für das
Freitagspiel, da diese Strafen in der Vorbereitung keine weiteren
Konsequenzen nach sich ziehen.
Und so begneten sich Bauer und Gibbons bereits zwei Tage später im
Rückspiel wieder, diesmal allerdings ohne Zweikampf abseits des
Spieles. Doch von Beginn an entwickelte sich ein sehr temporeiches
Spiel, in dem jeder Check konsequent zu Ende gefahren wurde und sich
Chancen auf beiden Seiten entwickelten. Doch sowohl Lucas Hofmann im
Berliner Kasten als auch Leon Hungerecker im Harzer Tor zeigten ein
ums andere Mal Glanztaten, auch wenn die Harzer Falken nicht nur im 1.
Drittel, sondern eigentlich über das ganze Spiel etwas mehr
Spielanteile hatten. Doch die Preussen waren konsequent und nutzten
ihre Chancen einfach besser. Und so musste man noch vor der Pause ein
durchaus sehenswertes Tor von Jakub Rumpel hinnehmen, der Hungerecker
mit einem trockenen Handgelenkschuss aus der Bedrängnis heraus keine
Chance ließ.
Und auch im Mitteldrittel sollten die Fans der Harzer Falken ein
ähnliches Bild zu sehen bekommen. Die Harzer drückten immer wieder auf
das Berliner Tor und gerade das Überzahlspiel produzierte einiges an
guten Chancen. Doch von der Strafbank kommend fischt Jakub Rumpel
einen Harzer Pass ab und bedient Can Matthäs, der seinen Alleingang
zum 0:2 abschließt. Ein Tor, das weitere wütende Sturmläufe der Falken
nach sich zog. Aber sowohl Artjom Kostyrev scheitert mit seinem
Alleingang an Hofmann, als auch Lukas Brückner, der den Puck zuvor
mustergültig von Erik Pipp in den Lauf gelegt bekommen hatte.
Im Schlussdrittel hatte man dann in den ersten 10 Minuten das Gefühl,
das schnelle Tempo bei hohem Körpereinsatz forderte nun bei beiden
Mannschaften etwas ihren Tribut. Doch dann kam der Moment von Sammy
Banga, der dem Spiel nochmal richtig Leben einhauchen sollte.
Freigespielt von Leon Hungerecker und Max Bauer marschierte Banga
durch die gesamte Berliner Hintermannschaft und ließ letztendlich auch
Hofmann keine Chance den Anschlusstreffer zu verhindern. Doch trotz
aller Bemühungen und einer weiteren guten Möglichkeit durch Louis
Trattner war es Josh Rabbani vorbehalten den Schlusspunkt zu setzen
und in das mittlerweile zu Gunsten eines sechsten Feldspieler
verwaiste Harzer Tor zum 1:3 einzuschieben.
Abgesehen vom 1. Drittel in Berlin kann man resümieren, dass man zwar
gegen einen direkten Konkurrenten um das Tabellen-Mittelfeld zwei Mal
nicht gewinnen konnte. Doch noch sind es einige Wochen, garniert mit
sechs weiteren Vorbereitungsspielen, bis es dann Ende September mit
dem ersten Punktspiel ernst wird. Zeit um die durchaus guten Ansätze
im Harzer Spiel noch zu verfeinern, die Fehler herauszuarbeiten und
konsequent daran zu arbeiten. Dabei kann man vor allem festhalten,
dass jeder Spieler vollen Einsatz gefahren ist und das Tempo sowie der
Körpereinsatz für die Zeit der Vorbereitung schon erstaunlich hoch
war. Zudem vertraute das Trainerteam erneut auf die Kasseler Reihe und
die Reihe mit Kostyrev, Böhm und Herklotz. Stellte aber Sammy Banga an
die Seite von Schock und Zerbst und ließ Lukas Brückner neben Pipp und
Pitsikoulis auflaufen. Eine Maßnahme die zeigt, dass durchaus noch
Stellschrauben vorhanden sind, an denen man feilen kann um bis zum
29.09.2017 vier durchschlagskräftige Sturmreihen vor einer bereits
recht gut organisierten Verteidigung zu stellen. Und wenn man dann
auch noch an der Chancenverwertung arbeitet, sollten die Falken
imstande sein, eine gute Rolle zu spielen.
Wohnbau Moskitos Essen (OLN)
Ein Pünktchen gegen den neuformierten Meister
Zwei Spiele in 24 Stunden gegen die Tilburg Trappers, insgesamt Fünf erzielte Tore, aber leider auch acht Gegentore, so die Bilanz der beiden Testspiele in Tilburg am Samstag und am Sonntag in der Eissporthalle Essen-West.
Zur Saisoneröffnung kam es im niederländischen Tilburg zur Neuauflage des letztjährigen Oberliga Halbfinales zwischen dem neuformierten Meister Tilburg und den Wohnbau Moskitos Essen. Mitch Bruijsten gelang im ersten Abschnitt die Führung in Unterzahle, doch Christoph Ziolkowski glich die Partie noch im ersten Drittel wieder aus. Die zweiten zwanzig Minuten waren dann schon überraschend stark von den Trappers, Nardo Nagtzaam und Max Hermens brachten ihre Farben mit 3:1 in Front, bevor Julien Pelletier mit seinem ersten Treffer für die Moskitos wieder anschließen konnte. Doch Danny Stempher ließ die holländischen Fans dann jubeln, ein Zuspiel von Reno de Hondt versenkte er zum 4:2. Viel gab es dann im letzten Drittel nicht mehr für die beiden Teams, es blieb beim 4:2 Sieg.
Am Sonntag machten die Trappers vor 719 Zuschauern am Essener Westbahnhof in den ersten Minuten da weiter, wo sie am Samstag im zweiten Drittel aufgehört hatten. Der Pfosten musste nach etwa drei Minuten für Sebastian Staudt im Gehäuse der Wohnbau Moskitos retten. Tilburg machte in Überzahl viel Druck und sie bekamen direkt die nächste Überzahlchance. Doch die Moskitos fanden nun besser ins Spiel und entwickelten ihrerseits viel Druck auf das zunächst von Ruud Leeuwesteijn gehütete Trappers Tor. Doch zunächst mussten die Spieler von Frank Gentges noch einen Wermutstropfen schlucken, bei einer unglücklichen Aktion bekam Marcel Pfänder den Puck ins Gesicht und musste in die Kabine.
Die erste Überzahl nutzten die heimischen Wohnbau Moskitos dann. Niklas Hildebrand und Dennis Thielsch wirbelten durch das Tilburger Drittel, den klugen Rückpass an die blaue Linie hämmerte Dominik Ochmann dann in die Maschen. Und es kam noch besser, 34 Sekunden später spielte Kapitän Olli Grnaz einen klugen Pass auf den startenden Julien Peletier und der Kanadier ließ sich diese Chance nicht entgehen, trocken versenkte er die kleine Scheibe. Als die Zuschauer sich schon mit der Pausensirene angefreundet hatten, wurde es noch einmal spannend, Penalty für die Wohnbau Moskitos und wieder trat Julien Pelletier an. Gegen den trockenen, platzierten Schuss hatte Leeuwesteijn nicht den Hauch einer Chance.
Doch die Trappers fanden in den zweiten zwanzig Minuten besser ins Spiel, setzten Sebastian Staudt und seine Defensive immer mal unter Druck. Die Gäste hatten im Tor gewechselt, Ian Meierdres stand nun mit offener Fanghand im Kasten der Gäste und er machte seine Sache sehr gut. Alle Möglichkeiten, die die Wohnbau Moskitos sich erspielen konnten endeten beim Goalie der Holländer. Anders bei den Gästen, Nardo Nagtzaam stahl sich davon, wurde an Essens blauer Linie von Mitch Bruijsten bedient und ließ Sebastian Staudt keine Chance. 5:56 Minuten standen noch auf der Spielzeituhr, da konnte Ivy van der Heuvel im Essener Drittel recht unbedrängt spielen, kurvt vor Staudts Tor und ließ dem Essener Goalie mit einem trockenen Schuss keine Chance.
Im letzten Drittel bekommen die Essener nicht mehr den Druck der ersten zwanzig Minuten hin. Zwar gelang phasenweise etwas Druck, nach einer sehr schönen Kombination zwischen Cameron und Bires verzog Andrej Bires knapp und die Scheibe rutschte am Tor vorbei. Besser wieder der Meister, 51. Spielminute, Mickey Basting hatte freie Schussbahn und er Ausgleich ist für die Gäste gefallen.
Damit waren die 60 Spielminuten zunächst auch aufgebraucht und beide Teams mussten bei drei gegen drei in die Overtime. Durch eine Strafzeit gegen Thielsch und Bires, bei gleichzeitiger Strafe gegen Montgommery hatten die Gäste die Chance, in Überzahl den Sack zuzumachen, doch am Ende hatten die Moskitos hier die Chance. Penaltys mussten ran, keiner der Essener Schützen konnte treffen, doch am Ende entschied Parker Bowles das Spiel für die Trappers.
Statement von Wohnbau Moskitos Cheftrainer Frank Gentges zu den beiden Spielen gegen Tilburg:
"Es waren zwei gute Spiele gegen den Meister aus Tilburg, der nichts von seinem letztjährigen Niveau eingebüßt hat. Im gestrigen Spiel hätten wir punkten können und heute hätten wir gewinnen müssen. Bei uns ist deutlich zu sehen, dass unsere sehr junge Verteidigung großen Nachholbedarf und somit viel Arbeit vor sich hat. In der Offensive brauchen wir mehr Finalität, womit ich insbesondere die Imports anspreche. Julien Pelletier ist gerade 21 Jahre geworden, bei ihm sieht man eine gewisse Steigerung und Potential. Caleb Cameron kann das Niveau der Bires-Reihe nicht gehen und ist auch nicht final, das reicht aktuell absolut nicht für eine Import-Position."
Vorsitzender Torsten Schumacher relativiert allerdings auch ein wenig: „Es ist noch Erprobungsphase, da ist es normal das experimentiert wird. Sportlich wird ja jetzt der Grundstein für eine hoffentlich wieder sehr erfolgreiche Saison gelegt. Sollte sich herausstellen, dass einzelne Spieler nicht die Erwartungen erfüllen können und wir hätten die Chance uns zu verstärken, würden wir das nur tun, wenn Verträge aufgelöst würden. Wir werden uns nicht wie in der letzten Saison einen dritten Importspieler auf die Bank setzen.“
Testspiele Schlag auf Schlag
Zum letzten Mal testen die Wohnbau Moskitos vor Saisonbeginn gegen einen höherklassigen Gegner. Am Dienstag, 05.09. ist die Mannschaft von Cheftrainer Frank Gentges zu Gast in der Wetterau. Um 19:30 Uhr kommt es im Colonel-Knight Stadion zum Rückspiel gegen den Kooperationspartner der Stechmücken, den EC Bad Nauheim.
In Hinspiel gab es, wie sich die Fans erinnern werden, ein dünnes 3:2 für die Gäste, der Siegtreffer fiel wenige Sekunden vor dem Ende für Bad Nauheim. Es ist also noch eine Rechnung offen mit dem DEL-2 Ligisten, und wie es gehen kann zeigten die Füchse Duisburg. Zwar unterlag der Favorit der Oberliga Nord am Freitag in der Wetterau mit 1:7, am vergangenen Sonntag entschieden die Füchse das Spiel gegen die Nauheimer aber auf heimischen Eis mit 6:5 nach Penaltyschiessen für sich. Für die Fans in Bad Nauheim dürfte damit nach fünf Vorbereitungsspielen noch Luft nach oben sein, zwei knappe Siege, ein deutlicher Sieg gegen Duisburg. Jedoch auch sieben Gegentore bei der 7:5 Niederlage in Heilbronn, sowie die Penaltyniederlage in Duisburg wird Fans und Verantwortliche in der Wetterau sicherlich nicht gerade erfreuen.
Die letzten Spiele zeigten Moskitos Chefcoach Frank Gentges bei seinem Team auch noch Luft nach oben. Seine Defensive habe noch viel zu lernen und auch mit den Importspielern war der Trainer nicht so zufrieden. Da wird ihm der Bruch des Oberkiefers und der Nase bei Stammverteidiger Marcel Pfänder sicherlich so gar nicht schmecken. Generell erhoffen sich die Fans am Westbahnhof nun auch mal positive Ergebnisse. Nach der Auftaktniederlage gab es am heimischen Westbahnhof zwei vermeidbare und knappe Niederlagen gegen die klassenhöheren Gäste aus Düsseldorf und Bad Nauheim. Auch das Heimspiel gegen Meister Tilburg hätte man nicht verlieren brauchen. Vom reinen Ergebnis war die knappe Penaltyniederlage da noch das Positivste und so langsam darf es etwas mehr sein.
River Rats Geretsried (BYL)
Neue „River Rat“ für den ESC Geretsried!
Lange wurde gebastelt und getüftelt, nun ist sie da: die neue „River Rat“ für den ESC! Das neue Logo gilt ab sofort für alle Sparten des ESC Geretsried und ist selbstverständlich auch schon auf dem aktuellen Bayernligatrikot zu sehen. Im Zuge des neuen Logos passen wir auch unseren Internetauftritt sowie nach und nach alle öffentlich wirksamen Maßnahmen wie Spielankündigungen, Flyer, Plakate, Facebookauftritt u.v.m. an, ein Schritt der längst überfällig war.
„Das alte Logo ist doch etwas in die Jahre gekommen, zudem sind in der letzten Zeit verschiedene Abwandlungen des alten Logos entstanden. Da war keine wirklich klare Linie zu erkennen. Deshalb entstand schon zum Ende der letzten Saison die Idee, ein völlig neues Logo zu kreieren. Außerdem sind wir generell dabei unsere Außendarstellung zu verbessern und da haben wir mit dem neuen Logo einen schönen „Cut“ um alles neu aufzubauen“, so Pressesprecher Kevin Olivo.
So ein Logo fällt selbstverständlich nicht vom Himmel, daher möchten wir uns bei mehreren Personen bedanken. Zum einen beim Schöpfer und Grafiker Thomas Hnat, dem hier aus unserer Sicht eine wirklich tolle Arbeit gelungen ist. In Zusammenarbeit mit der Hüsken Textilveredelung Golf and more UG ist nach anfänglich zahlreichen Entwürfen und Ideen ein absolut ansehnliches Endprodukt
herausgekommen!
Ebenfalls sehr viel Arbeit hatte und hat Hans Tauber. Alle Grafiken, die im Zusammenhang mit dem neuen Logo entstanden sind bzw. noch entstehen werden, stammen von dem Rats-Verteidiger. Viele Entwürfe, mehrere Anpassungen und Änderungen, viele Stunden am Rechner und das ganze neben seiner normalen Arbeit und dem intensiven Sommertraining, alles andere als eine Selbstverständlichkeit. „Ich habe mich mit Hansi bereits vor einigen Monaten zusammengesetzt und gemeinsam haben wir überlegt, wie wir den Neustart des Logos am besten aufbauen bzw. fortsetzen. Ein großer Punkt war der Wiedererkennungswert, wir wollten eine Art „Corporate Design“ entwickeln. Wichtig war, dass wir gleich zu Beginn eine klare Linie reinbekommen, aber ich denke der erste Schritt ist uns gelungen. Das Ganze ist ein Prozess, der sich ständig weiterentwickeln wird. Wir haben noch
viel Arbeit vor uns. Auch an dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an Hansi Tauber, ich bin froh das wir so viel in Eigenregie betreiben können!“, erläutert Olivo weiter.
Die Trikotvorstellung fand im Sportstudio Innings statt, mit dem man in diesem Sommer einen wichtigen Partner hinzugewinnen konnte. Erstmalig bestand die Möglichkeit, in der Sommervorbereitung Trainingszeiten innerhalb eines Fitnessstudios abzuhalten. Die Spieler waren sehr zufrieden, ESCStürmer Martin Köhler dazu: „Im Vergleich zu den letzten Jahren ist das natürlich eine deutliche Steigerung. Unser Kraftraum im Heinz-Schneider Eisstadion hat eine ziemlich alte Ausstattung, im Innings ist das Angebot an Trainingsalternativen extrem gut. Yoga stand z.B. noch nie auf unserem Trainingsplan und war eine schöne Abwechslung. Es wäre sehr gut, wenn wir auch in den nächsten Jahren hier im Sommer trainieren könnten“. An einer langfristigen Zusammenarbeit ist auch das Innings interessiert, wie Studioleiter Max Münch verrät: „Wir wollen den Spielern auch in den kommenden Jahren von März bis August eine vielfältige Alternative zu ihrer normalen Sommervorbereitung geben.
Von Yoga über Boxen sowie Krafttraining können wir genügend Abwechslung reinbringen. Wir freuen uns, dass es dieses Jahr gut angefangen hat und wollen dies auch zukünftig so beibehalten.“ Für die Rats wird es langsam ernst, nach einem harten Sommertraining steht jetzt die Vorbereitung auf
dem Eis an. Die ersten Eiszeiten in der Tölzer Trainingshalle wurden bereits absolviert und schon nächste Woche steht das erste Testspiel bei den Wölfen in Bad Wörishofen auf dem Plan, Spielbeginn ist am Freitag den 08.09. um 20 Uhr.
Wanderers Germering (BYL)
Erstes Vorbereitungsspiel mit Mannschaftsvorstellung - Wanderers Germering präsentieren sich ihren Fans
Genau 173 Tage nach Spiel 3 in der Relegation gegen den EC Bad Kissingen startet die Mannschaft von Neu-Trainer Heinz Feilmeier mit einem Testspiel gegen den EHC Klostersee in die Vorbereitungsphase auf die Bayernliga-Saison 2017/2018.
Ab 18:30 Uhr findet im Polariom auf der Eisfläche eine Mannschaftsvorstellung statt. Hier wird nicht nur das Bayernliga-Team vorgestellt, sondern auch alle Nachwuchs-Altersklassen. Das Kommen lohnt sich. Alle Personen, die bis 18:45 Uhr an der Veranstaltung teilnehmen, erhalten einen Coupon für das erste Punktspiel und sparen 3 Euro auf den regulären Eintrittspreis.
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich bei den Wanderers einiges getan. Nicht nur auf dem Eis gibt es für die schwarz-gelben Anhänger einige neue Gesichter zu sehen, auch auf der Trainerposition begrüßen die Münchner Vorstädter einen neuen starken Mann. Heinz Feilmeier ist neuer Coach in Germering und übernimmt nicht nur das Traineramt, sondern fungiert auch gleichzeitig als sportlicher Leiter. Lange Zeit war diese Position nicht besetzt und wurde zusätzlich zum operativen Geschäft durch den Vorstand übernommen. Man wollte nun aber die sportliche Führungsrolle in neue Hände übergeben.
Florian Winhart, der Mitte der letzten Spielzeit das Amt von Alfred Weindl übernommen hatte, hat auf eigenen Wunsch den Trainerposten nach der vergangenen Saison wieder verlassen und widmet sich künftig anderen Aufgaben im Verein. Sein Fachwissen kommt der Koordination des Nachwuchskonzeptes zugute. Der Vorstand bedankt sich bei Florian nochmals recht herzlich für seine geleistete Arbeit und ist glücklich, seine Kompetenz weiterhin in den eigenen Reihen zu haben.
Innerhalb der Mannschaft können die Verantwortlichen einen neuen Torwart, zwei neue Verteidiger und sechs neue Stürmer präsentieren. Allen wünscht man schon jetzt eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison im schwarz-gelben Trikot.
Nur einen Tag nach dem Klostersee-Spiel steht für das Team von Heinz Feilmeier das Turnier beim TEV Miesbach auf dem Programm (Turnierbeginn: 09:30 Uhr). Neben Germering nehmen noch Klostersee, Bad Aibling, Erding und Miesbach (2 Teams) teil und duellieren sich im Spielmodus „jeder gegen jeden“ innerhalb der jeweiligen 3er Gruppe:
10:45 Uhr: Wanderers Germering vs. EHC Bad Aibling
15:45 Uhr: TEV Miesbach 1 vs. Wanderers Germering
Spiel um Platz 5
17:00 Uhr: Platz 3 (Gruppe 1) vs. Platz 3 (Gruppe 2)
Spiel um Platz 3
18:15 Uhr: Platz 2 (Gruppe 1) vs. Platz 2 (Gruppe 2)
Finale
19:30 Uhr: Platz 1 (Gruppe 1) vs. Platz 1 (Gruppe 2)
Im Anschluss an das Finale erfolgt direkt die Siegerehrung. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Es werden 3 verschiedene Warmgerichte inkl. 1 Getränk für einen Einheitspreis von ca. 11 Euro in der Stadiongaststätte angeboten. Bei Turnierbeginn werden Bestellscheine ausgegeben, worauf das jeweilige Gericht angekreuzt bzw. ausgewählt werden kann.
Für die Eishockeyfans ist am bevorstehenden Wochenende also aller Hand geboten, auch wenn es noch nicht um Punkte geht. Für das Feilmeier-Team geht es darum, die zahlreichen Neuzugänge in die Mannschaft zu integrieren und sich bestmöglich für die Punkterunde einzuspielen.
Die Wanderers werden in der kommenden Saison mit neuen Trikots auflaufen. Die Präsentation der neuen Spielgewänder folgt in den nächsten Tagen und spätestens bis zur Punkterunde werden sie zur Verfügung stehen. Bis dahin wird man noch mit den alten Trikots auflaufen.
Landsberg Riverkings (BYL)
Gute Leistung im ersten Testspiel
Nach der ersten Trainingswoche unter dem neuen Trainer Randy Neal starteten die Riverkings am vergangen Sonntag in die Testspielphase. Zu Gast war der Oberligist vom EV Lindau. Trotz des TV Duells zwischen Angela Merkel und Martin Schulz fanden 625 Zuschauer den Weg in die Landsberger Eishalle und sahen ein für diesen Zeitpunkt der Saison ein gutes Spiel beider Mannschaften. Zwar verlor der HC Landsberg die Partie mit 3:5, Randy Neal war dennoch nicht unzufrieden mit der Darbietung seiner Mannschaft. In einem temporeichen ersten Drittel erwischten die Gäste vom Bodensee den besseren Start und gingen bereits in der zweiten Spielminute in Führung. Auf den zweiten Treffer der Gäste (14.) hatte Marcel Juhasz dann in Unterzahl (16.) die passende Antwort und erzielte den schönen Anschlusstreffer zum 1:2. Im zweiten Drittel erhöhten die Gäste dann deutlich den Druck und so war die Landsberger Abwehr immer wieder gefordert. Mit einem Doppelschlag (29. & 30.) erhöhte der EV Lindau das Ergebnis auf 1:4. Wiederum war es Marcel Juhasz der erneut vor der Pause auf 2:4 verkürzen konnte. Im letzten Drittel erhöhte der Oberligist zunächst auf 2:5 (43.), ehe Neuzugang Dennis Neal in Überzahl seinen ersten Treffer für seinen neuen Verein (54.) zum Endstand von 3:5 erzielte.
Schweinfurt Mighty Dogs (BLL)
Fanstammtisch ein voller Erfolg
Am Sonntag trafen sich über 100 Fans der Mighty Dogs im Skoda Autohaus Löffler zum Weißwurstfrühstück, aber natürlich auch um Neuigkeiten aus erster Hand zu erfahren.
Genau eine Woche vor dem ersten Vorbereitungsspiel präsentierte sich die Mannschaft der Mighty Dogs bei einem Fanstammtisch ihren Fans. Unter der Moderation von Sergej Chevalier vom Autohaus Löffler, der sich selbst als großer Eishockeyfan outete, begrüßten die Spieler ihre Fans und mussten sich auch ein paar Fragen stellen. Angefangen mit den Goalies, wurde Benjamin Dirksen mit dem Gerücht konfrontiert, dass die Kissinger Wölfe an ihn herangetreten waren. „Die Anfrage war da, für mich kam das gar nicht in Frage, es war ganz klar, dass ich in Schweinfurt bleibe“, erwiderte Benni. Für Andreas Kleider gab es erst einmal ein Ständchen, da er Tags zuvor Geburtstag hatte. Anschließend erklärte er, dass der Schlüssel zum Aufstieg eine verletzungsfreie Saison sei. Pascal Schäfer prognostizierte Sergej Chevalier wieder viele Eiszeiten, was dieser mit „n bisschen was sollen die Torhüter auch noch machen“ konterte. Den Sturm führte dann der letztjährige Leistungsträger und Publikumsliebling Mathias Kohl an, bevor Jonas Manger „ganz klar den Aufstieg“ als sportliches Ziel definierte, „aber man soll von Spiel zu Spiel denken und das Beste daraus machen“. Nach den Rückkehrern Marcel Grüner und Jan Slivka, erklärte Stephan Trolda, dass man einfach „alle Spiele gewinnen“ solle. Kapitän Dion Campbell kann es kaum erwarten wieder auf dem Eis zu stehen und die Fans zu begeistern und schloss mit den deutschen Worten „Ich liebe Schweinfurt“. In seinem neuem Amt als Teammanager benannte Thomas Berndaner den ERSC Amberg, EV Dingolfing und ESC Königsbrunn als stärkste Konkurrenten in der Landesligagruppe. Der neue Trainer Zdenek Vanc berichtete von der ersten Eiseinheit, bei der sich die Spieler erst einmal wieder mit dem Eis vertraut machen sollten, bevor es nun mit dem intensiven Training losgeht. Abschließend stimmten die Fans dann noch den Fangesang „Weiß-blau ERV“ an und endeten mit einem dreifachen „Schweinfurt“, um der Mannschaft klar zu machen, dass sie die volle Unterstützung der Fans haben und es nun an ihnen liegt, das Bestmöglichste zu zeigen.
Aber wer das Ganze aufmerksam mitverfolgte, musste doch feststellen, dass vier Schweinfurter Eigengewächse noch nicht den Weg zurück in den Mighty Dogs Kader gefunden haben. Bei Maximilian Schneider, Michele Amrhein aber auch Jonas Knaup sind die beruflichen und familiären Verpflichtungen gestiegen, so dass sie vorerst nicht ins Trikot der Mighty Dogs schlüpfen werden. Der Frischvermählte Jürgen Stumpf hat sich außerdem entschieden kürzer zu treten und für die 1b aufzulaufen. Somit geht ein großes Dankeschön an Stumpfi, der stets einer der mannschafts-dienlichsten Spieler auf und vor allem neben dem Eis war. Aufgrund des Gentleman-Agreement der Landesligisten, diese Saison maximal 2 Kontingentspielern aufzustellen, spielen sowohl Marc Zajíc als auch Richard Adam keine Rolle mehr bei der Kaderplanung der Mighty Dogs. Aleksander Andrusovic wird in der kommenden Saison ebenfalls nicht mehr für die Mighty Dogs auflaufen.
Nach der Mannschaftspräsentation mischten sich die Spieler unter die Fans und saßen gemütlich mit ihnen bei Weißwürsten, Brezeln und Weißbier – gesponsert von den Premiumpartnern Autohaus Löffler und der Brauerei Roth – beisammen.
Am Dienstag, den 05.09.2017, können die Fans sich von 18:30 – 20:15 Uhr einen ersten Eindruck von ihrem Team beim ersten öffentlichen Eistraining machen, bevor am Sonntag, den 10.09.2017, die Vorbereitung um 18 Uhr im Icedome gegen die Luchse Lauterbach beginnt.
Nächsten Spiele:
Sonntag, den 10.09.2017 um 18:00 Uhr: Mighty Dogs – Luchse Lauterbach
Freitag, den 15.09.2017 um 20:00 Uhr: Mighty Dogs – EV Pegnitz
Sonntag, dem 17.09.2017 um 18:00 Uhr: Mighty Dogs – Firewings Schwenningen
Ratinger Ice Aliens (RLW)
Freitag erster Test gegen Neuss - Freier Eintritt beim Saisoneröffungsspiel gegen Antwerpen am Sonntag
Am kommenden Sonntag findet um 18.00 Uhr das Eröffnungsspiel der Saison 2017/2018 gegen die Antwerpen Phantoms statt. Vor dem Spiel und während der Drittelpausen werden alle Mannschaften, die in der Spielzeit 2017/2018 für Ratingen antreten werden, auf dem Eis vorgestellt.
Wie schon in den letzten Jahren, so ist auch in diesem Jahr der Eintritt zum Saisoneröffnungsspiel frei, sicherlich eine gute Gelegenheit, einfach mal am Sandbach vorbeizuschauen und sich die Mannschaften anzusehen. Die Pistenbar wird vor dem Stadion mit einem Bier- und Grillstand für die Gäste da sein, so dass sich im Stehen oder Sitzen zahlreiche Möglichkeiten bieten, sich auf die neue Saison einzustimmen.
Vorher kommt es bereits am Freitag um 20.00 Uhr zum Test gegen einen der ewigen Rivalen, dem Neusser EV. Der Eintritt für dieses Spiel beträgt nur 5,00 € auf allen Plätzen, Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
Für die Abholung von bereits bestellten Dauerkarten, wie auch für neue Dauerkartenbestellungen wird bei beiden Spielen ab 17.00Uhr im Vorraum der Eishalle ein gesonderter Stand der Ice Aliens aufgebaut werden. Beim Kauf einer Dauerkarte spart der Fan fast 25% gegenüber dem Kauf von Einzelkarten und erspart sich jede Wartezeit an der Kasse.
Troisdorf Dynamite (LLW)
Den Regionalligameister geärgert
Nachdem man am Freitag in Hamm noch recht chancenlos aussah, konnte man das Rückspiel am Sonntag in der Eishalle am Rotter See wesentlich ausgeglichener gestalten.
Der EHC Troisdorf war zu Beginn an auf Augenhöhe mit den Gästen aus Hamm und konnte das hohe Tempo mitgehen.
Außerdem war Troisdorf immer körperlich präsent und verlangte den Gästen viel ab, um sich überhaupt durchsetzen zu können.
Das erste Drittel endete 0:0, was aus Sicht der eine Klasse tiefer spielenden Troisdorfer als Erfolg zu werten ist.
Sichtlich gereizt von der Gegenwehr der Troisdorf Dynamites, wurde das Spiel der Hammer Eisbären im zweiten Spielabschnitt rauer und ging auch in die Richtung unfair.
Von den körperlichen Attacken ließ sich Troisdorf leider aus dem Rhythmus bringen und man musste mehrfach in Unterzahl spielen.
Zweimal konnte Hamm Strafzeiten für einen Treffer nutzen. Nur einmal gelang es den Hammer Eisbären bei 5 gegen 5 den Torhüter zu überlisten.
Mit einem respektablem 0:3 ging das Spiel letztendlich an Hamm. Die Zuschauer waren begeistert von der Troisdorfer Leistung.
Statement des Trainers André Koslowski: „Ich bin mit der Leitung des Teams zu diesem Zeitpunkt der Saison sehr zufrieden und glaube, dass wir uns im Laufe der nächsten Wochen noch steigern können“.
Am kommenden Sonntag den 10.09.2017 um 18:00 Uhr findet das nächste Vorbereitungsspiel in der Eishalle am Rotter See statt.
Es wird das Team aus Soest erwartet, welches wie Hamm in der Regionalliga, also eine Klasse über Troisdorf, auf Punktejagd geht.
Eifel-Mosel Bären (HL)
Spielplan der Eifel-Mosel Bären terminiert - Hessenliga Vorrunde und RLP-Pokal Halbfinale stehen fest
Anders als noch im Frühsommer angekündigt, wird die Eishockey Hessenliga nun offiziell mit sechs anstelle von sieben Teams stattfinden. Die „Pirates“ aus Wallernhausen verzichten aus diversen Gründen und ohne eigener Eishalle auf einen Aufstieg. Somit enstehen 10 Vorrunden-Spiele zuzüglich dem RLP-Pokal Halbfinale für die Mannschaft von Spielertrainer Michal Janega.
Die Hessenliga eröffnen wird der amtierende Meister aus Kassel gegen den Regionalliga-Absteiger aus Bad Nauheim bereits am 17. September 2017. Zu diesem Zeitpunkt sitzen die Bären zuhause noch auf dem Trockenen, da die Eissporthalle Bitburg erst am 23. September 2017 in die neue Eiszeit starten wird. Andere Konkurrenten stehen bereits seit Wochen wieder auf dem kühlen Nass.
Das erste Saisonspiel der Bitburger und Trierer Kufen-Cracks findet planmäßig am 15. Oktober 2017 um 19:00 Uhr in eben jener Eissporthalle Bitburg statt. Wie im vergangenen Jahr emfängt man zunächst die Löwen aus Frankfurt. Nur eine Woche später kommt dann auch der Meister aus Kassel zu Besuch. Insgesamt beginnen die Bären die Saison mit einer hohen Anzahl von Heimspielen, ehe man zum Jahreswechsel fünf Auswärtsspiele am Stück absolvieren muss.
Ab Februar teilt sich die Hessenliga in eine Meisterschaftsrunde und Abstiegsrunde auf. Welcher Modus dort gespielt wird, werden die Vertreter aller Mannschaften während der Vorrunde noch festlegen.
Neben der Hessenliga Vorrunde treten die Eifel-Mosel Bären auch im Rheinland-Pfalz Pokal Halbfinale an. Hier trifft man mit dem EHC Zweibrücken „Hornets“ auf den amtierenden Meister der höherklassigeren Regionalliga Süd-West. Bereits am 17. September treffen beide Mannschaften in einem Vorbereitungsspiel um 19:00 Uhr in Zweibrücken aufeinander, um wichtige Eiszeit für die kommende Saison zu sammeln.
Am 24. September ab 18:15 Uhr werden die Bären in einer öffentlichen Trainingseinheit das erste Mal in Bitburg trainieren. Zu diesem Tag sind Zuschauer und Pressevertreter eingeladen. Ebenfalls wird an diesem Tag das neue Trikot der Eifel-Mosel Bären enthüllt und ein neuer, großer Hauptsponsor mit Vertragsunterzeichnung vorgestellt.
Chemnitz Crashers (RLO)
Crashers starten mit Sommerfest ins neue Spieljahr
Am kommenden Sonntag, 10. September, starten wir mit einem Sommerfest in die Saison 2017/18. Ab 15:30 Uhr stellen wir Euch auf dem Festplatz vor dem Haupteingang zur Eissporthalle unser Team inkl. Autogrammstunde vor. Zudem erfahrt ihr, was es sonst noch über die Chemnitz Crashers, den ESV 03 und seine Anhänger zu berichten gibt.
Höhepunkt des Sommerfestes ist ab 17:30 Uhr unser Testspiel gegen die Saale Bulls - MEC Halle 04 e.V.. Das Hallenser Profi-Team um Coach Dave Rich beendete eine recht durchwachsene Saison mit 69 Zählern auf Platz 8 der Oberliga Nord hinter unserem Kooperationspartner Icefighters Leipzig.
Schönheider Wölfe (RLO)
Kooperation mit Bürstenmann bleibt bestehen
Das Traditionsunternehmen Bürstenmann GmbH aus Stützengrün bleibt auch in der Saison 2017/2018 Sponsor der Schönheider Wölfe und unterstützt somit die 80-jährige Eishockeytradition in Schönheide weiter. Der seit 1925 bestehende Bürsten- und Pinselproduzent ist im europäischen Handel eine feste Größe geworden. Das Unternehmen bietet von Haushaltswaren bis hin zum Heimwerkerbedarf rund 1.600 Artikel an. Ein Schwerpunkt liegt auf der Zahnbürstenproduktion. Die Kernkompetenzen bilden die drei Geschäftsfelder Haushaltswaren, Zahnpflege und Heimwerkerbedarf, welche durch neue Produkte, neue Sortimente, neues Verpackungsdesign immer auf dem neusten Stand und ein wichtiger Erfolgsfaktor ist. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Zufriedenheit der Kunden und die Optimierung von Prozessen und Produkten auf die Bedürfnisse und Trends vom Markt. Die Bausteine erfolgreichen Handelns sind bei der Bürstenmann GmbH das Qualitätsbewusstsein, welches höchste Produkt- und Servicequalität beinhaltet und die Nachhaltigkeit, bei welchem die Umwelt- und Sozialverträglichkeit realisiert wird.
Die Schönheider Wölfe bedanken sich bei der Bürstenmann GmbH für die langjährige Treue und das Engagement. Mit Vollgas und Leidenschaft können die Gegner nun aus der Halle gefegt werden.
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