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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachwichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 9.September 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga und Regionalliga West.


Düsseldorfer EG  (DEL)
Aller Anfang ist schwer - DEG verliert 2:4 gegen die Augsburger Panther
Endlich wieder Eishockey! Um Punkt 19:30 Uhr hatte eine lange und kraftraubende Vorbereitung endlich ihr Ende. Die Düsseldorfer EG startete gegen die Augsburger Panther in
ihre 22. DEL-Saison. In den Anfängen der DEL wäre die DEG haushoher Favorit gewesen. Doch während in diesem Jahr der Kader des achtmaligen Meisters viele neue Gesichter
vorzuweisen hat und ein neuer Cheftrainer das Regiment an der Bande übernommen hat, geht es bei den Schwaben konstant zu. Etliche Leistungsträger der vergangenen Saison
konnten gehalten werden. So präsentierte sich den 6.879 Zuschauern im ISS DOME ein eingespielter Gast. Die Mannschaft von Mike Stewart zeigte sich abgezockter, machte
weniger Fehler, erzielte im richtigen Moment die Tore und hatte das bessere Überzahlspiel. So war das 2:4 (0:2; 2:1; 0:1) bei der Premiere nicht unverdient.


Red Bull München  (DEL)
Red Bulls erkämpfen Sieg in Krefeld / KRE – RBM 2:3 n.V. | Wolf: „Am Ende nehmen wir die zwei Punkte gerne mit“
Krefeld, 8. September 2017. Der EHC Red Bull München hat seine Auftaktpartie zur neuen DEL-Saison gewonnen. Bei den Krefeld Pinguinen feierte das Jackson-Team einen 3:2-Sieg nach Verlängerung (1:1|0:1|1:0|1:0). Vor 5.051 Zuschauern trafen Yannic Seidenberg, Neuzugang Patrick Hager und Kapitän Michael Wolf für die Münchner.  
Der EHC Red Bull München hatte bereits nach 30 Sekunden das erste Saisontor auf dem Schläger, Kapitän Michael Wolf scheiterte jedoch an Pinguine-Schlussmann Patrick Klein. Auch danach waren die Münchner spielbestimmend, den Treffer erzielten aber die Hausherren durch Nick St. Pierre (13.). Nur drei Minuten nach dem Rückstand markierte Yannic Seidenberg nach tollem Pass von Frank Mauer den verdienten 1:1-Ausgleich (16.). 
Zum Auftakt des zweiten Drittels wäre beinahe den Krefeldern ein schnelles Tor gelungen, Red-Bulls-Goalie Danny aus den Birken behielt beim Alleingang von Dragan Umicevic aber die Oberhand (21.). Während der Deutsche Meister zwei Powerplay-Situationen nicht ausnutzen konnte, brachte der Ex-Münchner Martin Schymainski die Pinguine mit 2:1 in Front (35.). Die beste Möglichkeit für die Isarstädter vergab Mads Christensen nach einem Solo in der 39. Minute.
Im Schlussabschnitt hatte Jason Jaffray die erste gefährliche Tormöglichkeit für die Red Bulls. Sein Schuss wurde jedoch von Patrick Klein entschärft, der sich bei dieser Aktion verletzte und ausgewechselt werden musste (44.). Für ihn kam der 19-jährige Michel Weidekamp ins Spiel und zu seinem DEL-Debüt. In der Folge rannten die Münchner weiter an, sie mussten aber bis zur 59. Minute warten, ehe Neuzugang Patrick Hager das 2:2 gegen den Rookie erzielen konnte.
In der Verlängerung hatten die Red Bulls dann das glücklichere Händchen. Michael Wolf verwandelte nach Foul an ihm den fälligen Penalty eiskalt zum 3:2 (64.).
Michael Wolf:
„Alle Mannschaft rufen das Beste gegen uns ab. Ich denke, wir haben kein schlechtes Auswärtsspiel gezeigt und hatten viele Tormöglichkeiten. Ich bin froh, dass der Penalty reingegangen ist. Am Ende sind wir froh, dass wir zwei Punkte mitnehmen.“ 


Bayreuth Tigers  (DEL2)
Generalprobe Teil 1 missglückt den Tigers
Dieses letzte Testwochenende begannen die Oberfranken mit vier kompletten Reihen und einer Zusammenstellung der Blöcke, wie sie eventuell auch für die Hauptrunde vorgesehen sind. Der ambitionierte Oberligist, der mit Crimmitschau und Ravensburg schon zwei anderen Zweitligisten größere Probleme bereitete trat fast mit kompletter Kapelle an, doch anfangs neutralisierte man sich die meiste Zeit gegenseitig. Defensiv gestatteten sich beide Mannschaften nicht viel aber besonders den Hausherren fehlten ab und an auch etwas die zündenden Ideen und die wenigen Chancen, die herausgespielt wurden, waren sichere Beute der beiden Goalies.
Ähnliches Bild auch im Mittelabschnitt, teilweise stockte schon Bayreuths Spielaufbau und nach knapp 22 Minuten gelang den Gästen die Führung. Bosas wurde von Kronawitter im Zentrum angespielt, schloss schnell ab und die flatternde Scheibe (abgefälscht ?) landete in den Maschen. Die Wagnerstädter kamen nun zu etwas mehr Spielanteilen und Abschlüssen. Was aber weiter fehlte, waren die spielerischen Akzente und die richtig klaren Torchancen. Ausnahme ein Alleingang von Geigenmüller, der aber an Holmgren (26.) scheiterte und einige turbulente Überzahlszenen, wo beide Teams, auch je einmal mit 2 Mann mehr, agieren konnten. Sonst machte Regensburg meist hinten die Räume eng, gewann die wichtigen Zweikämpfe und den Rest erledigte der sichere Torwart. Die Tigers verzeichneten zwar weitgehend eine leichte Feldüberlegenheit und Vosvrda musste bei schnellen Gegenzügen oder einzelnen Kombinationen mehrfach retten. So blieb es nach 40 Minuten beim 0-1.
Zum Schlussdrittel kam Freddy Hartung ins Gehäuse der Gastgeber und man merkt ihnen an, dass sie nun noch etwas mehr die Offensive suchten. Immer wieder lief man an, aber es mangelte immer noch etwas am Esprit und viele der Schüsse kamen aus eher ungünstigen Positionen. So musste ein Powerplay herhalten um den Bann zu brechen. Heider zog von der blauen Linie ab und Pesut verwertete den Abpraller in bester Abstauber-Manier (51.). Aber nur wenigen Minuten später stellten die Donaustädter die Führung wieder her. Baiers Schläger konnte im Slot nicht richtig kontrolliert und er so hatte er keine Mühe den scharfen Querpass vor Kolozvary über die Linie zu drücken. In den verbleibenden Minuten setzte man zwar weiter nach, doch als auch der letzte Versuch ohne Torwart nichts einbrachte musste man die Niederlage gegen die Oberpfälzer im vorletzten Testspiel endgültig akzeptieren.
Unter dem Strich hat das Regensburg im Rahmen seiner Möglichkeiten richtig gut gemacht und den Bayreuthern fehlten, ähnlich wie den anderen Zweitligisten zuvor, häufiger die nötigen Lösungen, was durchaus auf etwas Arbeit in der Feinabstimmung für Tigerdompteur Waßmiller hindeutet.


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
„Wir müssen richtig Gas geben!“ - Danny Pyka im Gespräch vor den letzten Testspielen
Die Vorbereitung der Eispiraten auf die Saison 2017/18 neigt sich langsam dem Ende entgegen. An diesem Wochenende stehen für die Westsachsen die letzten Tests vor dem Pflichtspielstart gegen die Tölzer Löwen an. Vor den beiden Generalproben gegen die EXA Icefighters Leipzig und den EV Landshut spricht Verteidiger Danny Pyka über die zurückliegende Dänemark-Reise, die kommenden beiden Gegner der Crimmitschauer, die Kapitänswahl und Probespieler Lars Schiller.
Das Fazit zur bisherigen Saisonvorbereitung fällt bislang positiv aus, sagt Eispiraten-Cheftrainer Kim Collins: „Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und auch in den Begegnungen während des Dänemark-Trips weitere Fortschritte gemacht“. Einzig und allein der erste Testspielsieg lässt noch auf sich warten. Doch an diesem Wochenende soll es endlich klappen - Die Westsachsen wollen sich mit einem Erfolgserlebnis aus der Testphase verabschieden. Dabei freuen sich bereits jetzt alle Spieler auf den Start in die neue DEL2-Saison und wollen richtig Gas geben, wie Assistenz-Kapitän Danny Pyka verriet.
Im Detail sprach der Verteidiger über…
… das vergangene Wochenende in Dänemark: Der Dänemark-Trip war für uns alle anstrengend. Wir hatten in kurzer Zeit drei schwere Spiele. Dennoch waren die Tests ganz gut, weil sowohl Odense als auch Rungsted und Herning mit einem sehr hohen Tempo gespielt haben, schlittschuhläuferisch stark waren und uns so viel abgefordert haben. Das hat uns als Mannschaft voran gebracht, auch wenn wir leider keinen Sieg einfahren konnten.
… den Gegner Leipzig: Es ist schwierig, etwas über die Icefighters zu sagen. Sie sind noch nicht so lange auf dem Eis, aber haben auf dem Papier eine starke Mannschaft. Wir werden wohl gegen Stephan Tramm, den Bruder von Jan Tramm (letztjähriger Spieler der Eispiraten, Anm. d. Red.), und Mark Arnsperger spielen. Er wird natürlich besonders motiviert sein, gegen seine Kollegen gut zu halten.
… den Gegner Landshut: Landshut hat natürlich auch eine sehr starke Oberligamannschaft. Sie haben sich gut verstärkt und wollen in ihrer Liga eine gute Rolle spielen. Deswegen erwarte ich ein sehr enges Spiel, welches wir aber trotzdem für uns entscheiden wollen. Um die Vorbereitung erfolgreich abzuschließen, müssen wir richtig Gas geben.
… die Ernennung zum Assistenz-Kapitän: Ich freue mich sehr, dass mir das Team so viel Vertrauen entgegen bringt. Ich will in erster Linie ein gutes Bindeglied zwischen Mannschaft und Trainer sein und eine Führungsrolle einnehmen. So möchte ich auch die jungen Spieler im Kader weiter voran bringen.
… Probespieler Lars Schiller: Lars ist ein sehr netter Kerl und bringt meiner Meinung nach auch viel Potenzial mit. Er ist mit seinen 20 Jahren noch sehr jung, aber auch hungrig. Bisher hat er auf dem Eis einen guten Eindruck gemacht. Ich bin gespannt, wie er in den Vorbereitungspartien aussieht.
… die letzte Trainingswoche vor dem Punktspielstart: Ich glaube, alle Jungs sind richtig heiß und freuen sich, dass es bald wieder richtig los geht. Für uns als Mannschaft ist es jetzt wichtig, dass wir in einen normalen Saisonrhythmus kommen und frisch in die Begegnung gegen Bad Tölz starten.


Kassel Huskies  (DEL2)
Golfturnier der Huskies im Golf Club Kassel-Wilhelmshöhe e.V.
Kassel, 09. September 2017. Kurz vor der Saison laden die Kassel Huskies ihre Sponsoren und Freunde zu einem Golf-Event ein. Neben geübten Golfspielern kommen am Sonntag ab 9:00 Uhr im Golf Club Kassel Wilhelmshöhe e.V. auch Golfschnupperer zum Einsatz. Zum Teilnehmerfeld der Veranstaltung gehören nicht nur Sponsoren und Partner. Auch Geschäftsführer Joe Gibbs, Trainer Rico Rossi, Co-Trainer Hugo Boisvert und einige Spieler stehen im Laufe des Tages am Abschlag. Ab 17:30 Uhr findet das Golfevent mit einer Abendveranstaltung ihren Ausklang. Neben einer Mannschaftsvorstellung werden am Abend die Ziele für die Saison definiert und die Sieger des Golfturniers geehrt.
Der Ablauf des Golfturniers im Überblick:
09:00 Uhr | Start des Turniers
14:00 Uhr | Schnupperwettbewerb für Nichtgolfer
17:30 Uhr | Abendveranstaltung mit Siegerehrung


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
Bye-bye Berliner Platz! ESVK gewinnt mit 5:3 gegen die Tölzer Löwen bei Abschiedsspiel
Ein besonderes Spiel fand am heutigen Freitag für den ESV Kaufbeuren statt. Die Begegnung gegen die Tölzer Löwen sollte vor 1.866 Zuschauern das Abschiedsspiel des Berliner Platzes werden, die nach Spielende nicht nur den 5:3 Sieg des ESV feierten, sondern auch emotional von „ihrem" Wohnzimmer Abschied nahmen und den Eigengewächsen sowie der gesamten Mannschaft weit nach Spielende noch denkwürdige Momente bescherte.
Die Hausherren mit Simon Schütz, Christoph Kiefersauer und dem wiedergenesen Philipp de Paly gingen druckvoll ins Spiel und hatten in Überzahl die ersten Chancen, doch blieben Tore aus. Mit der Zeit entwickelte sich dann ein ausgeglichenes Spiel, welches durch viele Strafzeiten geprägt war. So war es auch eine doppelte Überzahl kurz vor der ersten Pause, die zum 1:0 durch einen abgefälschten Schuss von Florin Ketterer führte.
Im Mittelabschnitt sollte ein gebrochenes Plexiglas in der 23. Minute zu einer längeren Unterbrechung führen. Die Tölzer erspielten sich danach immer mehr Spielanteile und kamen mit den nun zunehmenden Nickligkeiten besser zurecht. So glichen die Oberbayern in der 26. Minute nicht unverdient durch Marcel Rodman aus, der mustergültig freigespielt wurde. In Minute 39 sollte gar die 1:2 Führung durch den auffälligen Johannes Sedlmayr fallen.
Der ESVK wollte im Schlussabschnitt dieses Ergebnis nicht auf sich sitzen lassen und nach anfänglichen Startproblemen nahmen die Rot-Gelben schließlich das Heft in die Hand. Nach einer Traumkombination über Jere Laaksonen und Steven Billich musste Max Schmidle nur noch ins leere Tor einschieben. Die Joker spielten sich nun in einen Rausch und nach einem Kabinettstückchen von Charlie Sarault hatte Billich nun leichtes Spiel nach einem Querpass. Der Kanadier erhöhte dann gar auf 4:2. Er täuschte einen Querpass an und schloss trocken ins kurze Eck ab. Der Torhunger war aber noch nicht gestillt. Bei einem Konter bediente Sarault Christoph Kiefersauer, der das 5:2 markierte. Die Feierlichkeiten auf den Rängen begannen nun endgültig und so merkte so mancher Zuschauer das 5:3 durch Julian Kornelli in der 57. Minute schon gar nicht mehr. Somit gewann der ESVK vor allem wegen einer sehr guten Schlussviertelstunde die Partie mit 5:3.
Damit endet für den Eissportverein nun eine ereignisreiche und lange Geschichte am Berliner Platz mit vielen Höhen und Tiefen, die jedoch in genau 30 Tagen in der erdgas schwaben arena seine Fortsetzung finden wird.
Die Nachwuchsspieler Fabian Koziol, Tim Wohlgemuth und Markus Lillich waren heute für unseren Kooperationspartner Memmingen im Einsatz.


Ravensburg Towerstars  (DEL2)
Erneuter Sieg und schöne Tore
Die Ravensburg Towerstars haben mit den Lakers aus Rapperswil-Jona auch den dritten Vertreter aus der Schweizer Nationalliga B bezwingen können. Knapp über 1000 Zuschauer sahen dabei ein Spiel auf hohem Niveau und blitzsauber herausgespielte Treffer.
Das Bestreben, möglichst in selber Aufstellung wie zum Hauptrundenstart in einer Woche antreten zu können, sollte zu diesem Testspiel gegen Rapperswil-Jona leider nicht aufgehen. Trainer Jiri Ehrenberger musste umplanen, das Brian Roloff wegen Leistenproblemen sicherheitshalber draußen blieb und auch Jakub Svoboda kein grünes Licht für einen Einsatz erhielt.
Die Zuschauer in der Ravensburger Eissporthalle sahen ein temporeiches Startdrittel, in dem zunächst die Gäste den Ton angaben. Hatten sich die Lakers einmal in das Ravensburger Drittel hinein kombiniert, liefen die Pässe pfeilschnell. Die Gäste-Führung durch Berger fiel dennoch etwas unglücklich, denn gerade hatten die Towerstars den Rhythmus gefunden und durch Robin Just eine hochkarätige Möglichkeit aus der Halbdistanz verbucht. Auffallend in der Partie war danach das hohe Tempo und die wenigen Unterbrüche. Den Spielfluss nahmen die Towerstars prompt mit. Als Lakers Florian Schmuckli wegen übertriebener Härte auf die Strafbank musste, erzielte Mathieu Pompei den verdienten 1:1 Ausgleich. Er hielt in den scharfen Pass von David Zucker einfach die Kelle rein, damit wurde der Treffer unhaltbar für den Rapperswiler Torhüter Nyffeler.
Auch im zweiten Spielabschnitt boten beide Mannschaften ein Testspiel auf hohem spielerischen Niveau. Sowohl die Spielanteile, als auch die Zahl der hochkarätigen Möglichkeiten hielten sich da vollkommen in der Waage. Die Towerstars wussten dies allerdings den entscheidenden Tick besser zu nutzen. Wieder war die erste Ravensburger Sturmreihe auf dem Eis, schnell wechselte die Scheibe zurück an die blaue Linie und mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie brachte Sören Sturm sein Team wieder mit 2:1 in Führung. Gleich mehrfach hatten die Towerstars danach gute Chancen auf weitere Treffer, doch rund acht Minuten später glichen die Eidgenossen auch schon wieder aus. Die Ravensburger Defensive brachte hinter dem Tor den Puck nicht unter Kontrolle, Casutt spielte zurück und der vom heranstürmenden Lindemann abgegebene Schuss fand den Weg am linken Pfosten ins Tor von Jimmy Hertel. Der Treffer zum 2:2 war gerade durchgesagt, da hallte aber schon wieder der Jubel der Towerstars Fans durch die Halle. Vincenz Mayer besorgte mit einem platzierten Schlenzer das 3:2, gerade einmal 37 Sekunden lagen zwischen diesen beiden Toren.
Im Schlussabschnitt sahen die 1026 Zuschauer über die meisten Phasen regelrecht begeisterndes Eishockey. Beide Teams versuchten das Tempo hochzuhalten und überbrückten die neutrale Zone noch schneller. Nach rund fünf Minuten sollten dann die Gäste aus Rapperswil-Jona die Kontrolle zu übernehmen. Mit schnellen und meist direkt gespielten Kombinationen schnürten sie die Towerstars in deren Drittel ein und die Gegenwehr der Gastgeber war nach sechseinhalb Minuten gebrochen. Gegen den satten und zudem verdeckten Schuss von Hügli hatte Hertel keine Abwehrchance, mit dem Treffer zum 3:3 schien das Spiel wieder offen.
Doch was das Team von Trainer Jiri Ehrenberger auch in diesem Spiel auszeichnete, waren die Möglichkeiten der Reaktion. Das Vorchecking wurde nochmals aggressiver, die meisten Zweikämpfe wurden gewonnen und die Fans auf den Rängen spürten den Siegeswillen der Oberschwaben. Drei Minuten nach dem Ausgleich der Gäste wurde David Zucker mustergültig von den Kollegen Mathieu Pompei und Robin Just freigespielt und der Neuzugang aus Bremerhaven vollendete eiskalt zur 4:3 Führung. Vincenz Mayer sorgte dann nicht nur für die Vorentscheidung, sondern auch für einen Hinweis der Statistik-Liebhaber. Ganze zehn Sekunden waren nach dem Anspielbully nur vergangen, eine nicht alltägliche Zeitspanne.
Zwar nahm Gäste-Coach Jeff Tomlinson bereits in der 57. Minute den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch letztlich brachten die Towerstars den sechsten Sieg im neunten Vorbereitungsspiel souverän nach Hause.
Am Sonntag kommt es dann nach der Saisoneröffnungsfeier zur nächsten Generalprobe, wenn die Islanders des EV Lindau zu Gast sein werden. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr, die Feierlichkeiten der Saisoneröffnung starten allerdings schon um 13 Uhr. 


Deggendorfer SC  (OLS)
Deutlicher DSC-Sieg in Miesbach
Einen deutlichen Testspielsieg feierte der Deggendorfer SC am 
Freitagabend beim Oberligaaufsteiger TEV Miesbach. Nahezu mühelos 
bezwang die Sicinski-Truppe den TEV mit 1:7.
Dennoch waren es die Oberbayern, die zunächst nach knapp acht 
gespielten Minuten in Führung gingen. Der DSC agierte in dieser Phase 
noch etwas zu behäbig, jedoch wirkte der Gegentreffer wie ein Weckruf. 
Ab sofort nahmen die Deggendorfer das Spiel in die Hand und konnten 
die Partie noch im ersten Drittel drehen. Zunächst glich Kyle Gibbons 
aus, ehe Andreas Gawlik nur kurze Zeit später den Führungstreffer 
markierte. Und kurz vor der Pause legten die DSC-Cracks noch einen 
drauf. Ales Jirik bediente mustergültig Andrew Schembri, der auf 1:3 
stellte. Im zweiten Abschnitt übernahm der DSC nun vollständig das 
Heft in die Hand und ließ den Miesbachern so gut wie keinen Raum mehr 
zur Entfaltung. Das Resultat davon war, dass das Ergebnis weiter nach 
oben geschraubt wurde. Zunächst traf Robert Peleikis nach einer tollen 
Kombination im Powerplay, ehe Benedikt Böhm, ebenfalls im Powerplay, 
noch einen drauf legte. In der Folgezeit boten sich weitere Chancen, 
doch es blieb beim 1:5 nach zwei gespielten Dritteln. Im letzten 
Abschnitt machten die Deggendorfer da weiter, wo sie aufgehört hatten. 
Curtis Leinweber traf nach tollem Pass von Milos Vavrusa zum 1:6 und 
kurz vor Ende der Partie traf Santeri Ovaska mit einem tollen 
Handgelenksschuss zum 1:7 und damit zum Endstand. Nun geht es am 
kommenden Sonntag weiter mit dem ersten Heimspiel der diesjährigen 
Vorbereitung. Spielbeginn gegen die Starbulls Rosenheim ist um 18:30 
Uhr.


EC Peiting  (OLS)
Peiting unterliegt Sonthofen und verliert Fabian Weyrich nach Zusammenprall!
Nach einer harten Trainingswoche unterliegt der EC Peiting dem Ligakonkurrenten aus Sonthofen. Bester Spieler der Heimmannschaft ist Torhüter Marc-Michael Henne, der viele Paraden zeigt und ein hervorragendes Spiel abliefert (0:0/0:1/0:1).
Sorgen bereitet dagegen ein Zusammenstoß von Marc Sill mit Fabian Weyrich. Der ECP – Verteidiger scheidet zu Beginn des letzten Drittels mit Verdacht auf Gehirnerschütterung aus und wird zur Behandlung ins Klinikum Murnau eingeliefert. Sill erhält für seinen „blind – side – hit“ eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Außerdem muss auch Brad Miller im Schlussdrittel aufgrund von Rückenbeschwerden passen.
Es gibt Spiele, in denen gelingt einfach kein Tor, selbst wenn man noch Stunden weiterspielen würde. So ergeht es dem Team von Trainer Sebastian Buchwieser gegen die Gäste aus dem Allgäu. Peiting lässt eine Vielzahl von guten Möglichkeiten liegen, scheitert entweder am bestens aufgelegten Gästetorhüter Patrick Glatzel oder verfehlt das Tor nur knapp. Die Gäste aus Sonthofen sind dagegen mit zwei plazierten Treffern erfolgreich. Zunächst trifft Fabio Carciola (22.) mit einem verdeckten Schuss zur 0:1-Führung. In der 52. Minute legt Chris Stanley mit einem Konter in Unterzahl nach und stellt den 0:2-Endstand her.
Beide Mannschaften agieren auf Augenhöhe, doch die letzte Präzision fehlt. So ergeben sich zwar viele Chancen, die aber wenig zwingend sind. Peitings Übungsleiter ist bei den ersten beiden Sturmreihen noch auf der Suche nach der idealen Zusammensetzung. So wechseln im Vergleich zur ersten Partie gegen Riessersee Milan Kostourek (zu Anton Saal und Dominik Krabbat) und Ty Morris (zu Simon Maier und Florian Stauder) die Reihen. Dies funktioniert teilweise ganz ordentlich, doch die Feinabstimmung fehlt noch. Zum Problem könnte die dünne Besetzung im Defensivbereich werden. Sollte Fabian Weyrich länger ausfallen, stehen ohne Förderlizenzspieler aus Garmisch nur fünf Verteidiger zur Verfügung. Doch Jammern hilft nichts. Bereits am Sonntag geht es mit der Partie gegen Landsberg weiter (Eisstadion Peiting, 18:00 Uhr). Dann sollte auch die Torproduktion wieder aufgenommen werden.


Eisbären Regensburg  (OLS)
EISBÄREN ENTFÜHREN SIEG AUS BAYREUTH
Die Eisbären Regensburg bleiben gegen einen Zweitligisten in der Vorbereitung nach 60 Minuten weiter ungeschlagen. Am Freitagabend setzte sich das Team von Peppi Heiß bei den Bayreuth Tigers nach einer starken Leistung mit 2:1 durch.
Die Oberpfälzer konnten bis auf Verteidiger Kevin Schmitt (Rückenprobleme) den kompletten Kader aufbieten. Zwischen den Pfosten kam Peter Holmgren zu seinem dritten Einsatz in der Pre-Season. Bei den Gastgeben aus Bayreuth musste Sergej Waßmiller auf Thomas Voronov verzichten, dafür waren die beiden Förderlizenzspieler Eugen Alanov sowie Valentin Busch mit von der Partie.
Den besseren Start erwischten die Hausherren. In der 2. Spielminute fälschte Michal Bartosch einen Schuss von Ivan Kolozvary gefährlich ab und prüfte Eisbären-Schlussmann Peter Holmgren. Auch Sergej Stas fand in der 5. Minute in Holmgren seinen Meister. Es dauerte bis zur 7. Spielminute, bis die Gäste aus Regensburg zu ihrer ersten guten Chance kamen. Jason Pinizzotto scheitere auf Zuspiel von Lukas Heger an Tigers-Torsteher Tomas Vosvrda. Im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts versuchten beide Teams den ersten Treffer zu erzielen, was aber nicht gelang.
Die Eisbären hatten im Mittelabschnitt den besseren Beginn und konnten die erste nennenswerte Chance in einen Treffer ummünzen. Benjamin Kronawitter bediente in der 22. Spielminute Arnoldas Bosas im Slot mustergültig, der fackelte nicht lange und bugsierte das harte Rund zur 1:0-Führung für die Gäste in die Maschen. Regensburg war jetzt besser in der Partie und erspielte sich gute Möglichkeiten. Sebastian Alt (24.), Arnoldas Bosas (26.) sowie Peter Flache (28.) brachten das Spielgerät nicht im Tor der Hausherren unter. Aber auch die Tigers tauchten gefährlich vor dem Kasten vor Peter Holmgren auf. Sergej Stas, Ivan Kolozvary (beide 25.) und Andreas Geigenmüller (27. und 34.) hatten den Ausgleich auf dem Schläger. Zum Ende des zweiten Drittel wurde die Partie etwas ruppiger, was für ein paar Überzahlsituationen führte. Aber keines der beiden Teams konnte eine zu einem Treffer verwerten.
Zu Beginn des letzten Abschnitts wechselten die Gastgeber den Torhüter. Für Tomas Vosvrda kam Friedrich Hartung in die Partie. Dieser konnte sich nach einem Schuss von Yannik Baier (42.) gleich auszeichnen. Bayreuth erhöhte im Verlauf des letzten Abschnitts den Druck und drängte auf den Ausgleich. Michal Bartosch verfehlte in der 47. Minute nur knapp den Ausgleich auf die Anzeigetafel zu bringen. Auch der Ex-Regensburger Yannick Drews konnte die Scheibe in der 47. Minute nicht im Tor der Gäste unterbringen. In der 51. Spielminute war es dann dich soweit. Peter Holmgren konnte den Schuss von Martin Heider nicht unter Kontrolle bringen und Ziga Pesut versenkte im Nachschuss den Puck zum 1:1 in den Maschen. Direkt nach dem Treffer der Bayreuther scheiterte Regensburg in Person von Arnoldas Bosas an Harting. Besser machte es in der 54. Spielminute Yannik Baier, der die Scheibe im Slot mit seinem Schläger nach toller Vorarbeit von Leopold Tausch zur erneuten Gästeführung über die Linie drückte. Bayreuth versuchte in der Schlussphase alles, um den Ausgleich zu erzielen, fand aber kein Mittel mehr, Peter Holmgren zu überwinden.
Die Eisbären Regensburg fahren nach zwei Siegen nach Penaltyschießen den ersten Erfolg nach 60 Minuten in der Vorbereitung ein. Bereits am Sonntag stehen sich beide Kontrahenten um 18:00 Uhr in der Donau-Arena erneut gegenüber.


Starbulls Rosenheim  (OLS)
Starke Torhüter sichern Frankfurt den Favoritensieg
Die Starbulls Rosenheim haben das Vorbereitungsspiel gegen die Frankfurter Löwen am Freitagabend mit 1:4 verloren. Die knapp 1.000 Zuschauer im emilo-Stadion sahen dabei nicht nur ein rassiges Eishockeyspiel, sondern auch eine dem amtierenden Zweitliga-Meister über weite Strecken ebenbürtige Rosenheimer Mannschaft. Die Grün-Weißen gingen sogar verdient mit 1:0 in Führung, mussten sich aber letztlich den klassenhöheren Gästen beugen, bei denen bezeichnender Weise die beiden Torhüter – Förderlizenspieler von Erstligist Adler Mannheim – zu den besten Akteuren zählten.
Starbulls-Coach Manuel Kofler modifizierte die Reihenzusammenstellungen im Vergleich zu den bisherigen Testspielen und ließ diesmal Christoph Echtler neben den finnischen Kontingentspielern Jussi Nättinen und Petri Lammassaari stürmen. Die zweite Sturmreihe bildeten Michael Baindl, Michael Fröhlich und Dominik Daxlberger, im dritten Sturm spielten Fabian Zick, Daniel Bucheli und Yannick Wenzel. Die vierte Sturmreihe mit Andreas Nowak, Thomas Reichel und Valentin Hein bekam ebenfalls von Beginn an regelmäßig Eiszeit. Simon Heidenreich schlüpfte wiederum in die Verteidiger-Rolle – an der Seite von Matthias Bergmann –, die beiden anderen Defensiv-Paare bildeten Tobias Draxinger und Maximilian Vollmayer sowie Florian Krumpe und Christoph Gottwald.
Die offiziell 936 Zuschauer im emilo-Stadion waren natürlich auf das Auftreten der Ex-Starbulls-Stürmer C.J. Stretch und Wade Mac Leod im Trikot der Gäste gespannt, die aber zunächst kaum in Erscheinung traten. Im Fokus stand ein anderer ehemaliger Rosenheimer, nämlich Löwen-Torwart Hannibal Weitzmann. Er hatte in der Anfangsphase alle Hände voll zu tun, um gegen Gottwald, Bucheli, Reichel und Daxlberger die Rosenheimer Führung zu verhindern. Nach der neunten Zeigerumdrehung rettete er noch spektakulär gegen Zick, war dann aber gegen den abstaubenden Daniel Bucheli geschlagen (10.). Die Starbulls führten mit 1:0 – und das aufgrund der Mehrzahl an Torchancen und eines sehr durchdachten Spielkonzeptes verdient!
Es folgte ein offener Schlagabtausch. Für die plötzlich deutlich druckvoller agierenden Gäste scheiterten Tyler Gron, Wade Mac Leod und Nils Liesegang am stark haltenden Starbulls-Keeper Lukas Steinhauer, auf der Gegenseite traf Michael Fröhlich nur den Pfosten (12.).  Rosenheim roch am 2:0 – und wurde eiskalt erwischt. In der zu offenen Starbulls-Defensive fand der Ex-Heilbronner Gron genau die Schnittstelle und verwerte einen perfekten Pass frei vor Steinhauer zum 1:1 (13.). Weil die Hausherren danach ein sehr ordentlich anmutendes Powerplay nicht in die erneute Führung ummünzen konnten, ging es mit diesem Spielstand auch in die erste Pause.
Im zweiten Spielabschnitt wurden die Gäste aus der Bankenmetropole am Main dann ihrer Favoritenrolle aber von Beginn an voll gerecht. Immenser Druck vom ersten Anspiel weg führte schon nach 27 Sekunden zum Führungstreffer. Nach Zuspiel von Pawel Dronia und Stretch mogelte schließlich Matthew Pistilli die Hartgummischeibe unter den Schonern von Steinhauer hindurch über die Rosenheimer Torlinie zum 1:2 (21.). Und in der 24. Spielminute – die Gäste agierten in Überzahl – schloss Brett Breitkreuz eine schnelle Kombination über Stretch und Dominik Tiffels zum 1:3 ab.
Die Starbulls mussten nicht nur diesen doppelten Gegenschlag verkraften, sondern auch den Ausfall von Valentin Hein, der nach einem Foul von Dalton York in die Kabine musste. Erst in der Schlussphase des zweiten Drittels brachte die Kofler-Truppe das Gästetor wieder in Gefahr – dafür aber gleich mehrfach: Vollmayer, Bucheli und Lammassaari scheiterten bei schnellen Gegenstößen völlig frei am seit der 31. Spielminute im Gästetor stehenden Florian Proske. Nättinen hatte im Powerplay ebenfalls zweimal den Anschlusstreffer auf dem Schläger, verzog aber jeweils knapp (38.). Spätestens jetzt wäre der zweite Rosenheimer Treffer mehr als verdient gewesen.
Erneut im Powerplay, diesmal durch Bucheli und Lammassaari, hätten die Hausherren gleich zu Beginn des Schlussdrittels das Anschlusstor erzielen können. Doch erneut zeichnete sich Torwart Prsoke mehrfach aus. Danach verflachte die zuvor durchgehend rassige Partie etwas. Weil die Defensivreihen auf beiden Seiten konsequent und diszipliniert agierten, gab es kaum noch klare Torchancen. Eher ein Zufallsprodukt war daher auch der Schlusspunkt der Partie, den Erich Seeger nach Zuspiel von Eric Stephan und Eric Valentin frei vor Steinhauer ins rechte Toreck setzte – 1:4 (51.).
Nachdem die Starbulls im Rahmen der Saisonvorbereitung nun acht Vergleiche mit höherklassigen und internationalen Gegnern absolviert haben, treffen sie vor dem Start der Oberliga-Saison am 29. September jetzt noch ausschließlich auf Ligakonkurrenten.
Am Sonntag gastieren die Grün-Weißen zunächst beim Deggendorfer EC (Spielbeginn 18:30 Uhr). Das letzte Vorbereitungsspiel auf eigenem Eis bestreiten die Schützlinge von Manuel Kofler am kommenden Freitag. Der Gegner im emilo-Stadion ab 19:30 Uhr heißt dann EC Peiting. Zwei Tage später, am 17. September, treten die Starbulls zum Rückspiel in Peiting an, ehe das Auswärtsspiel in Miesbach am 24. September das Rosenheimer Testspielprogramms 2017 beenden wird.


Sonthofen Bulls  (OLS)
ERC Sonthofen verdienter Sieger beim EC Peiting - 2:0-Erfolg aber Spieldauerstrafe gegen Marc Sill
Der ERC Sonthofen hat das zweite Vorbereitungsspiel beim EC Peiting mit 2:0 gewonnen. Die Tore
erzielten Fabio Carciola kurz nach Beginn des zweiten Drittels und Chris Stanley in der 53.
Spielminute. Die Bulls über die gesamte Spiellänge gesehen der verdiente Sieger. Die Defensivarbeit
ist heute besonders hervorzuheben, genauso wie Torhüter Patrick Glatzel, der durch beeindruckende
Saves glänzte.
Nach der 0:7-Niederlage zum Auftakt der Vorbereitungsspiele gegen DEL2-Club Heilbronn war der
Auftritt der Bulls am Freitagabend für viele Fans ein Gradmesser. Schließlich spielt Gegner EC Peiting
ebenfalls in der Oberliga Süd. Die Mannschaft von Trainer Heiko Vogler begann druckvoll und ließ
schon im ersten Spielabschnitt nur wenige Torchancen zu. Zwei gefährlichen Aktionen der Peitinger
setzten die Bulls mehrere äußerst gefährliche Aktionen vor dem Tor der Gastgeber entgegen. Forster,
Noack, Sill und Morgen versuchten ihr Glück, scheiterten aber an Marc-Michael Henne, der beim EC
Peiting bis zur ersten Drittelpause den Kasten sauber hielt. Ganz zu Beginn war Henne gleich von
Fabio Carciola und Maximilian Hadraschek geprüft worden.
In Spielabschnitt zwei starteten die Bulls gleich hellwach. Fabio Carciola schnappte sich den Puck an
der eigenen blauen Linie und startete Richtung gegnerisches Tor. Dort folgte noch ein kurzes
Doppelpassspiel mit Marco Sternheimer, der heute das erste Spiel der neuen Saison im Trikot der
Bulls spielte, und schließlich der Torabschluss durch Carciola rechts oben - 1:0 für Sonthofen. Nach
Strafzeiten für Peiting mussten auch die Bulls zum Ende des Mitteldrittels zu viert ran. Patrick Glatzel
allerdings mit tollen Aktionen. Es blieb beim 1:0.
Das letzte Drittel war geprägt von übertriebener Härte. Peiting offenbar gefrustet durch den
Rückstand versuchte jetzt die Bulls herauszufordern, doch weder Marc Sill noch andere ERC-Spieler
ließen sich auf die Provokationen ein. Dann: Die 49. Minute. Ein Spieler des EC Peiting liegt am
Boden, fasst sich ins Gesicht. Marc Sill deutet sofort an, dass er ihn vielleicht unabsichtlich getroffen
hatte. Alles half nichts. Die Schiedsrichter schickten die Sonthofer Nummer 33 mit einer
5+Spieldauer-Strafe zum Duschen. Ausgerechnet Marc Sill, der nun wirklich nicht für unfaire
Aktionen gegenüber Gegenspielern bekannt ist. Der ERC ließ sich nicht kleinkriegen und spielte die
fünfminütige Unterzahl souverän herunter. Peiting fahrig – Dies ermöglicht immer wieder Chancen für die Bulls. Schließlich verwandelt Chris Stanley nach tollem Zuspiel aus dem eigenen Spielabschnitt
durch Vladimir Kames zum 2:0-Endstand.
Am Sonntag empfängt der ERC Sonthofen im Eisstadion Pfronten die Bietigheim Stellers aus Liga
zwei. Spielbeginn ist um 17:30 Uhr.


Löwen Waldkraiburg  (OLS)
Noch Sand im Getriebe
Der EHC Waldkraiburg verliert am Freitagabend sein erstes Testspiel beim TSV Erding mit 1:2, doch ist die Niederlage für die Löwen sicher kein Beinbruch. Schließlich war das Spiel gegen die routinierte Truppe der Gladiators für das Team von Coach Sergej Hatkevitch erst die fünfte „Einheit“ auf dem Eis. Schwerwiegender war da schon der Ausfall von Neu-Verteidiger Ludwig Synowiec, der verletzt vom Eis musste.
Erfahrung ist im Sport bekanntlich ein ungemein wichtiger Faktor- und noch bitterer ist, dass man sich diese nicht kaufen, sondern verdienen, erarbeiten- eben erfahren muss. Da war es nicht weiter überraschend, dass am Freitagabend beim ersten Test des EHC Waldkraiburg in Erding für die neu gebastelte, sehr junge und zum Teil auch unerfahrene Truppe der Löwen noch nicht viel zusammenlief. Lediglich Daniel Hämmerle zeigte eine gewohnt routinierte Leistung- aber da ist der 35-jährige Stürmer ja bereits seit Jahren ein Phänomen. Egal ob erstes oder letztes Spiel- auf ihn ist Verlass. An sich aber auch kein Wunder, und da wären wir wieder bei der Erfahrung: Hämmerle geht in seine 17.Saison im Seniorenbereich und am Freitag war er auch der älteste Spieler auf dem Eis, da Max Kaltenhauser geschont wurde und Michael Trox noch in den Flitterwochen weilt. Hämmerle trug das „C“ für den Kapitän auf der Brust- ein „E“ für Erfahrung hätte sicher auch noch gepasst- und erzielte nach einem ausgeglichenen ersten Drittel, in dem die Löwen noch sehr fahrig daher kamen zu Beginn des mittleren Durchgangs das 1:0 für den EHC Waldkraiburg: Ludwig Synowiec kam über den rechten Flügel ins Erdinger Drittel und legte quer auf Hämmerle und dieser verlängerte ins lange Eck zur Führung. Die Industriestädter waren zu Beginn des Mittelabschnitts zwar das klar bessere Team, doch dann verloren sie wieder den Faden und Erding kam durch Johannes Kroner in der 34. Minute zum Ausgleich.
Die Laufwege stimmten noch nicht wirklich beim EHC, oft standen sich bis zu drei Spieler gegenseitig im Weg- in Anbetracht des neuen Kaders und für ein erstes Spiel unter Wettkampfbedingungen aber nicht weiter verwunderlich. Die beiden Kanadier Brent Norris und Ken Neil ließen vereinzelt ihre Klasse aufblitzen, doch müssen auch sie sich erst in der neuen Mannschaft, auf der größeren Eisfläche und mit hart attackierenden Gegenspielern zurechtfinden. Mit zunehmender Spieldauer verlor die Partie dann ihren Fluss, immer wieder kam es zu Unterbrechungen und sowohl einige Zuschauer auf den Tribünen als auch einige Spieler auf dem Eis verwechselten dieses Freundschaftsspiel offensichtlich mit einem Playoff-Endspiel. Ex-Löwe Philipp Spindler hatte zu Beginn des Schlussdrittels gezeigt, dass er es nach wie vor drauf hat, energisch nachgesetzt und die Erdinger Führung erzielt, in der Folge aber kassierte Christian Ettwein, der wie sein Kollege Michail Sokolov aus Salzburg gekommen war und gute Ansätze zeigte, eine Spieldauerstrafe. Ettwein war unglücklich am Mittelkreis mit Spindler kollidiert, war sich seiner Schuld zwar sofort bewusst und hob entschuldigend die Arme- trotzdem wurde er von vier Mann umzingelt und es entwickelte sich ein etwas intensiverer Austausch von Freundlichkeiten, die auch für Nico Vogl eine Spieldauerstrafe ermöglichten. Synowiec war zu diesem Zeitpunkt bereits in der Kabine, nachdem er sich am Bein eine Verletzung zugezogen hatte- wie schwer diese wiegt, wird sich in den folgenden Tagen herausstellen, die Spieldauerstrafen in der Vorbereitung werden für die Akteure des Oberligisten aber keine Auswirkungen haben.


Crocodiles Hamburg  (OLN)
Crocodiles Hamburg siegen nach spätem Torreigen in Timmendorf
Das Team um Kapitän Christoph Schubert konnte am Freitagabend beim EHC Timmendorfer Strand 06 den dritten Sieg im dritten Spiel einfahren. Die Hamburger gewannen ihr Gastspiel an der Ostsee mit 6:1. Nach einem torlosen ersten Drittel gelang Moritz Israel im zweiten Spielabschnitt das 1:0.
Im letzten Drittel drehten die Hamburger auf: Thomas Zuravlev, Lukas Gärtner und wieder Zuravlev erhöhten auf 4:0. „Wir haben erst im letzten Drittel zueinander gefunden und Gefahr vor dem Tor aufbauen können. Dann hat es richtig gut geklappt“, sagt der zweifache Torschütze. Durch die Ausfälle von André Gerartz, Josh Mitchell und Tim Marek musste Trainer Herbert Hohenberger die Reihen umstellen.
Nach einer Auszeit der Gastgeber kam ein kurzes Aufbäumen der Timmendorfer und der Anschlusstreffer zum 4:1. Doch Torwart Lucas Di Berardo hielt anschließend die Bude dicht. „Nach der hohen Führung haben wir kurz nachgelassen, uns aber schnell wieder gefangen und das Spiel wieder in die Hand genommen“, sagt der 22-jährige Torhüter. Richard Henze und Brad McGowan trafen zum Endergebnis von 6:1.


Herner EV  (OLN)
Herforder EV - Herner EV 0:2 (0:0,0:2,0:0)
Der Herner EV konnte am Freitagabend beim Herforder EV sein zweites Vorbereitungsspiel mit 2:0 gewinnen. Das Team von Cheftrainer Frank Petrozza war über die gesamten 60 Minuten spielbestimmend, so dass das Ergebnis auch höher hätte ausfallen können. Allerdings erwies sich der Regionalligist aus Ostwestfalen als ein äußerst motivierter und engagierter Gegner, der aus einer dichten Abwehr heraus sein Heil in gelegentlichen schnellen Kontern suchte.
Bereits im ersten torlosen Drittel hatten die Gysenberger ihre Möglichkeiten, aber mehr als ein Pfostentreffer von Danny Albrecht in der 16. Minute sprang nicht dabei heraus. Besser machte es Aaron McLeod direkt zu Beginn des zweiten Abschnitts, als er im Nachschuss das 0:1 markieren konnte. Der Herner EV blieb am Drücker, in der 29. Minute gab es gleich drei Chancen in kurzer Folge, das 0:2 fiel aber erst drei Minuten später. Erneut war es Aaron McLeod, der wiederum im Nachschuss erfolgreich war. Wie schon in den ersten zwanzig Minuten gab es zwischendurch ein paar gute Herforder Konter.
Im letzten Drittel vergab der Herner EV um die 50. Minute weitere gute Möglichkeiten und scheiterte am gut aufgelegten Herforder Keeper Kieren Vogel, bevor die Ice Dragons in der Schlussphase offensiv noch etwas zulegten und dem Anschlusstreffer nahe waren. Es blieb aber beim 2:0-Erfolg der Gysenberger. Beim Herner EV fehlten krankheits- bzw. verletzungsbedingt Christian Nieberle und Tom Schmitz. Der andere DEL-Förderlizenzspieler Philipp Kuhnekath stand ebenso im Kader der Krefelder Pinguine wie Hernes junger Keeper Michel Weidekamp. Der hütete bei den Pinguinen ab der 46. Minute das Tor im DEL-Auftaktspiel gegen München.


EV Füssen  (BYL)
Nach dem Durchmarsch aus der Bezirksliga ist der EVF in der Bayernliga angekommen. Jene Spielklasse, in welche der alte Eislaufverein 2015 sportlich abgestiegen war. Dabei ist die höchste Liga des Bayerischen Eissport-Verbands Neuland für das Füssener Eishockey. Dementsprechend gilt es, sich in dieser starken Liga zu etablieren, und gerade die vielen jungen Spieler im Kader müssen sich der neuen Herausforderung stellen. Geführt werden sie dabei wieder von einigen Routiniers, die als Stützen fungieren werden. Die Fans können sich auf jeden Fall auf eine interessante Mischung freuen.
Für die neue Spielzeit kann der EV Füssen auch einige neue Personalien präsentieren. Interessant wird sicherlich die Rückkehr von Stürmer Veit Holzmann vom Oberligisten Essen, der in der Bayernliga eine tragende Rolle einnehmen soll. Auch Andreas Jorde als fest eingeplante Nummer 1 dürfte eine wichtige Position in der neuen Liga inne haben. Und mit Thomas Böck wurde der Topscorer des EV Pfronten geholt, der nach seiner Nachwuchszeit nun auch erstmals für die Seniorenmannschaft des EVF auflaufen wird.
Vor dem Liga-Start am 6. Oktober gegen Schongau haben die Verantwortlichen ein interessantes Vorbereitungsprogramm zusammen gestellt. Los geht es dabei am Sonntag um 18 Uhr mit dem Heimspiel gegen den Oberligaaufsteiger ECDC Memmingen. Zuvor gibt es ab 15 Uhr die Mannschaftspräsentation sowie die Ausgabe der bestellten Dauerkarten an der Stadionkasse. Wir freuen uns auf euer Kommen.
Nach zwölf Spielzeiten in der Bayernliga gelang Memmingen letzte Spielzeit der Aufstieg in die Oberliga. Seit 2005 war der ECDC ständig gewachsen, konnte zuletzt fast 1700 Zuschauer im Schnitt am Hühnerberg begrüßen. Mit Stars wie dem ehemaligen Nationalspieler Jan Benda in der Verteidigung, Antti-Jussi Miettinen, Daniel Huhn oder dem Tschechen Lukas Varecha im Sturm sowie einem starken Jochen Vollmer im Tor konnten die Indians in der Hauptrunde den ersten Platz belegen, und in der folgenden Verzahnungsrunde den Oberligisten Schönheide hinter sich lassen. Dadurch sicherte man sich im Viertelfinale mit Landsberg einen Bayernligavertreter, und konnte sich gegen diesen auch in drei Spielen durchsetzen. Im Halbfinale unterlag man Oberligavertreter Waldkraiburg in vier Partien, doch der Aufstieg war bereits geschafft.
Für die Oberliga blieben die Maustädter im Kern zusammen, sicherten sich durch eine Kooperation mit dem ESV Kaufbeuren aber wichtige junge Spieler, und besetzten die beiden Kontingentstellen hochkarätig. Dabei gilt Verteidiger Rory Rawlyk als Wandervogel, spielte alleine letzte Saison bei vier verschiedenen Teams. Doch der Kanadier ist durch seine Engagements in DEL2, Oberliga, AHL und ECHL sicherlich ein Topmann für die Liga. Gleiches gilt für Stürmer Petr Haluza. Der langjährige tschechische Zweitligaspieler war zuletzt drei Jahre in Freiburg aktiv, wo er zuletzt in der DEL2 48 Punkte in 54 Spielen scorte.
Für den EV Füssen gleich zu Beginn ein sehr starker Gegner, der sicherlich auch auf Revanche für die letzte Saison in der Vorbereitung erlittene 2:6-Heimniederlage aus sein wird.


Bären Neuwied  (RLW)
Neuzugänge sind schon gut in Schuss
Erstes Testspiel, erster Sieg: Der EHC „Die Bären“ 2016 hat am Freitagabend beim Südwest-Regionalligisten ERC Eppelheim seine Serie der Vorbereitungspartien mit einem 6:1-Erfolg eingeläutet. „Es war ein guter erster Test, mit einem ordentlichen Ergebnis“, resümierte Jens Hergt nach zuvor erst zwei absolvierten Einheiten auf dem Eis sowie zwei harten Off-Ice-Trainings unter der Woche. „Dafür, dass wir taktisch noch gar nichts gemacht haben, passte das“, so der Neuwieder Trainer weiter.
Die Bären traten im Rhein-Neckar-Kreis mit nur vier gelernten Verteidigern an. Dennis Schlicht musste krankheitsbedingt passen, Christian Neumann aufgrund seiner Arbeit und Karl Neubert wegen einer bevorstehenden Klausur. Dafür standen mit den Brüdern Sven und Björn Asbach sowie Philipp Dieser alle drei Kräfte aus dem eigenen Nachwuchs im Aufgebot, die langsam an die Regionalliga herangeführt werden sollen. Bereits im Vorfeld der Partie hatte Hergt festgelegt, dass sich die beiden Torhüter die Spielzeit teilen werden. Neuzugang Lukas Schaffrath begann und machte nach 30 Minuten Platz für Felix Köllejan.
Die stürmenden Verpflichtungen zeigten sich bereits gut in Schuss. Fünf der sechs EHC-Treffer erzielten die Neu-Bären. Den Anfang machte in der 19. Minute Deion Müller zum 0:1-Pausenstand. Die Gastgeber glichen in der 26. Minute aus, aber das ließ Kapitän Stephan Fröhlich nicht lange auf sich sitzen und holte nur 15 Sekunden später nach Vorarbeit von Martin Brabec sowie Robin Schütz die Führung zurück. „Im zweiten Drittel war etwas Sand im Getriebe“, beobachtete Jens Hergt. Doch den spielten sich die Deichstädter in den letzten 20 Minuten immer mehr heraus. Es begann die Gala des Michael Jamieson: Der US-Boy erzielte kurz vor der zweiten Pause das 1:3, legte im Schlussdrittel seine Treffer Nummer zwei bis vier des Abends nach und sicherte sich den inoffiziellen Titel „Mann des Abends“. „Wir wussten, dass wir mit Michael einen sehr guten Griff getan haben. Ich freue mich für ihn, wie er heute getroffen hat. Aber das ist natürlich nur Vorbereitung. Hoffentlicht schlägt er in der Liga genauso ein“, kommentierte  EHC-Manager Carsten Billigmann den Auftritt des Import-Angreifers.


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Samstag 9.September 2017
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