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September 26
                         
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 11.September 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Verbandsliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.


Düsseldorfer EG  (DEL)
Punkte am Pulvertum - 6:3! DEG gewinnt bei den Straubing Tigers!
Der erste Sieg für die DEG! Und was ein wichtiger. Die Düsseldorfer EG gewann bei
den Straubing Tigers mit 6:3 (1:1, 4:0, 1:2)! Sie zeigte dabei eine starke Leistung, war
in der Offensive diesmal effektiv und überstand – mit Herz, Leidenschaft und Glück –
zwischenzeitliche Drangperioden der Bayern.
Das zweite Saisonspiel führte die Mannen von Mike Pellegrims weit weg zu den
Straubing Tigers. Der Coach verzichtete erneut auf Lukas Laub, der als 22. Spieler im
21-Mann-Kader keinen Platz mehr fand.
Mit einiger Verspätung begann das Spiel. Nach der typisch druckvollen Anfangsphase
der Hausherren ging es ab Spielminute 8 dann hin und her und Schlag auf Schlag.
Zunächst überstanden die gelben Gäste eine Strafe gegen Rob Bordson unbeschadet.
Just in dem Moment, in dem unsere 91 von der Büßerbank zurückkehrte, nahm er
einen Pass von Burlon auf und fuhr ein klassisches Break, bei dem er jedoch an
Tigers-Torwart Vogl scheiterte. Wenig später doch die Führung der DEG: Die quirlige
Boyce-Brandt-Machacek-Reihe brachte die Scheibe zum Tor und Brandon Burlon
drückte den Puck in Baseballmanier über die Linie (10.30). Leider schon im Gegenzug
der Ausgleich. Renners Schuss aus der Distanz fand irgendwie seinen Weg an
Niederberger vorbei über die Linie (10.51). Schade! Danach die DEG mit einem
Chancenplus. Boyce, Kammerer und Burlon scheiterten aber. Mit einer ordentlichen
Leistung und einer knapp verpassten Führung ging es in die erste Pause.
Zwei Treffer in 41 Sekunden, vier in 20 Minuten
Was ein Mitteldrittel! Die DEG zeigte überragende 20 Minuten und zerlegte die
Straubing Tigers nach allen Regeln der Hockeykunst. Es ging los mit einem
Doppelschlag. Schöner Konter über Dmitriev und Barta und Picard traf zum 2:1 für die
Gäste (21.03). Klasse Rückpass unserer 29! Nur 41 bobbyhafte Sekunden später das
dritte Tor: Machacek bedient Ebner und der trifft aus kurzer Distanz (21.44). Straubing
wackelte und hätte bei Unterzahl beinahe das 1:4 durch Barta kassiert. Das fiel aber
erst später und durch Kammerer. Unsere 9 traf im zweiten Anlauf und im Powerplay
hoch in den Winkel (25.56, Vorlagen Boyce und Barta). Das erste Überzahltor unserer
Saison. Doch damit nicht genug! Wenig später ein knorke Konter durch John Henrion
und der Neuzugang trifft zum 1:5 ins linke Eck (35.03, Vorlage Jeremy Welsh). Weil
wir danach noch mit Herz und Leidenschaft eine Unterzahl verteidigten, ging es mit
einer satten 5:1-Führung in die zweite Pause.
Die letzten 20 Minuten dieses Spiels tröpfelten zunächst. Doch dann brüllten die
Tigers. Und wie. Binnen 18 Sekunden – es war das Spiel der Doppelschläge – machten
sie zwei Treffer durch Connolly und Zalewski (44.12 und 44.20). Pellegrims nahm
sogleich eine Auszeit. Als danach noch Picard eine Strafe bekam, waren die DEGSpieler
für zwei Minuten in höchster Not. Doch mit allem, was sie hatten, überstanden
sie diese Phase. Und dann: Darryl Boyce beendete mit dem sechsten Düsseldorfer
Torjubel alle Straubinger Hoffnungen (51.30, Nowak). Spiel, Satz und Sieg für die DEG
und die ersten drei Punkte der Saison!
Ausblick: Weiter geht es kommenden Wochenende mit Duellen gegen zwei Liga-
Größen: Am Freitag, 19.30 Uhr, geht es zu den Thomas Sabo Ice Tigers nach
Nürnberg, am Sonntag empfängt die DEG im ISS DOME die Adler Mannheim (17.00 Uhr).


Krefeld Pinguine  (DEL)
Kaderupdate: Dragan Umicevic fällt aus
Die Krefeld Pinguine müssen auf unbestimmte Zeit auf Stürmer Dragan Umicevic verzichten. Der 32-Jährige hatte sich im zweiten Drittel der Partie gegen den EHC Red Bull München am Freitag eine Rippenprellung zugezogen.
Weiterhin nicht im Kader stehen Tom Schmitz, Nikolas Linsenmaier und Andrew Engelage.


Red Bull München  (DEL)
Red Bulls verlieren den DEL-Heimauftakt / RBM – ERCI 0:4 | Seidenberg: „Wir hatten nicht genügend Verkehr vor dem Tor“
Der EHC Red Bull München verliert sein erstes Heimspiel in der DEL-Saison 2017/2018 vor 5.410 Zuschauern gegen den ERC Ingolstadt mit 0:4 (0:0|0:1|0:3). Am ersten Spieltag gewannen die Red Bulls noch 3:2 nach Verlängerung in Krefeld. 
Die Spieler des EHC Red Bull München waren zum Auftakt der achten DEL-Saison der Vereinsgeschichte am Oberwiesenfeld bereits fünf Minuten vor Anpfiff auf dem Eis und blickten unter die Hallendecke. Dorthin wurde das zweite Meisterbanner gezogen – die Erinnerung an den zweiten Liga-Titel in Folge für die Red Bulls. Im ersten Drittel taten sich später beide Teams schwer, zwingende Torchancen zu erarbeiten. Florian Kettemer scheiterte für München alleine vor dem Tor mit der größten Chance (7.).
Ein Tor gab es erst im zweiten Drittel: In der 27. Minute traf Thomas Greilinger für die Gäste. Die Red Bulls bestimmten die Partie, schnürten Ingolstadt immer wieder im eigenen Drittel ein, doch ein Treffer gelang selbst nach guten Einschussmöglichkeiten nicht. Die Panther konterten dagegen immer wieder gefährlich: Kael Mouillierat schnappte sich in der 37. Minute einen Querpass an der blauen Linie, konnte nach einem Alleingang nur Danny aus den Birken nicht mehr überwinden.
Auch im letzten Spielabschnitt kam München nur selten zu gefährlichen Aktionen vor ERCI-Keeper Jochen Reimer. Mehr Glück hatten die Donaustädter: Michael Collins umkurvte das Tor der Red Bulls und versuchte einen Bauerntrick – den ersten Versuch wehrte aus den Birken am kurzen Pfosten ab, beim zweiten Nachstochern schob Collins den Puck zum 0:2 über die Linie (48.). Den Red Bulls gelang in der Folge selbst nach einem Alleingang von Jon Matsumoto (57.) kein Treffer mehr. In der letzten Spielminute trafen Michael Collins und Brett Olson ins leere Münchner Tor zum 0:4-Endstand.


Bayreuth Tigers  (DEL2)
Tigers schließen Testphase mit einem Sieg in Regensburg ab
Nach neun Testspielen endete die Vorbereitung, die am 17.08.2017 mit dem international besetzten Tatra-Cup seinen Anfang fand, auf die anstehende DEL2-Saison mit einem 5:3 Sieg bei den Eisbären aus Regensburg.
Nach der knappen Niederlage gegen Regensburg nur zwei Tage zuvor präsentieren sich die Tigers stark verbessert. Gleich zu Anfang des Spiels ließ man keinen Zweifel daran, dass man das Ergebnis vom Freitag korrigieren möchte. Bis Mitte dieses Spielabschnitts waren es fast ausschließlich die Bayreuther, die Tempo machten und dem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Nach einem unglücklich gespielten Pass aus der Abwehr heraus, der beim Gegner landete und die erste Großchance für Regensburg bedeutete, wachten die Gastgeber auf und kamen immer besser ins Spiel. Zudem schwächten sich die Tigers selbst. Drei aufeinanderfolgende Strafzeiten zwischen der 13. und 15. Minute ermöglichten den Gastgebern in zwei aufeinander folgenden Phasen ihr Überzahlspiel mit zwei Mann mehr auf dem Eis zu trainieren bzw. zu optimieren als Pinizotto und Flache den auffälligsten Regensburger des Abends, Gajovsky die Scheibe so auflegten, dass dieser die Führung für seine Farben erzielen konnte.
Nach der ersten Drittelpause waren es die Oberpfälzer, die starken Druck aufbauen konnten und für einige Minuten das Heft in der Hand hatten. Gleich in der 23. Minute stand Bosas plötzlich alleine im Slot vor Vosvrda und verzog die Scheibe freistehend. Ein Alleingang, fast über die komplette Eisfläche, von Eugen Alanov, welchen Mathias Müller in bester Abstauber-Manier schließlich mit dem Ausgleich veredeln konnte, war der Wachmacher für die Gäste aus Bayreuth. Minuten später legten die Tigers, nachdem Bosas erneut eine Großchance – dieses Mal in Form eines Penaltys – ausließ, in Überzahl nach. Kolozvary wurde mit wenigen schnellen Pässen freigespielt und hatte keine Mühe, erstmalig die Führung für die Tigers auf die Anzeigentafel zu bringen. Den Ausgleich, welcher den Regensburger in der letzten Minute des Drittels in Überzahl durch Flache gelang, korrigierte Kolozvary Sekunden später, noch vor dem Pausenpfiff zur erneuten Führung.
Im letzten Abschnitt wurden die Beine, der jedoch nie aufgebenden Regensburger, merklich schwerer und die Konzentration schien nachzulassen. Ein kapitaler Fehlpass - der bei Barta landete, welcher die Scheibe schnell auf Pesut und dieser dann zu Alanov spielte – war die Einleitung zum nächsten Bayreuther Treffer. In dieser Phase hätte man sicher noch mehr Kapital schlagen können, auch wenn Bartosch, der in Minute 49 die komplette Abwehr der Gastgeber austanzte, mit ein wenig mehr Scheibenglück nicht nur den Pfosten getroffen hätte. Für die Gastgeber musste anschließend erneut ein Überzahlspiel herhalten - damit der dritte und an diesem Abend der letzte Treffer, durch den stärksten Regensburger Gajovsky, welche alle bei nummerischer Unterlegenheit der Tigers-Mannschaft zustande kamen - gelang. Sekunden vor Schluss machte Valentin Busch, nachdem der über die gesamte Partie stark haltende Back-Up der Oberpfälzer Urbisch das Gehäuse verlassen hatte, den Deckel mit einem Empty-Net-Goal den Deckel auf die Partie.


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
Eispiraten schlagen Leipzig mit 3:2 - Collins-Team setzt sich gegen Nord-Oberligisten durch
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr Testspiel bei den Icefighters Leipzig gewonnen. Mit 3:2 setzte sich die Mannschaft von Kim Collins über 60 Minuten gegen Nord-Oberligisten durch. Somit gelang den Westsachsen im siebten Anlauf endlich der erste Testspielsieg, der für die kommenden Aufgaben Selbstvertrauen geben sollte. Torschützen für die Eispiraten waren Jordan Knackstedt, Patrick Pohl und Robbie Czarnik.
Zum Personal: Im Tor der Eispiraten startete Olivier Roy. Elia Ostwald musste dagegen mit Rückenproblemen passen. Seinen Platz in der Verteidigung nahm Lars Schiller ein. Der 20jährige Defensivspieler absolviert in dieser Woche ein Probetraining bei den Westsachsen.
Die Leipziger starteten mutig in die Partie gegen die Eispiraten, welche jedoch die erste Gelegenheit der Begegnung hatten. Robbie Czarnik scheiterte mit seinem Versuch an IFL-Goalie Roßberg und im direkten Gegenzug folgte die erste Schrecksekunde für die Collins-Truppe. Die Leipziger trafen zum vermeintlichen 1:0, welches aufgrund eines hohen Stocks allerdings keine Anerkennung fand. Die Westsachsen aus der Pleißestadt wurden folglich besser und erspielten sich durch Bernhard Keil und Robbie Czarnik gute Möglichkeiten. Eine der wenigen Unachtsamkeiten in der Eispiraten-Defensive wurde dann böse bestraft. Florian Eichelkraut traf in Minute 7 zum 1:0 für die Icefighters. Die in weiß-grau gekleideten Crimmitschauer antworteten allerdings recht schnell auf den Gegentreffer. Robbie Czarnik scheiterte mit seiner Chance zwar noch an Roßberg, sein Sturmkollege Jordan Knackstedt verwertete den Abpraller aber zum Ausgleich in der 11. Minute - 1:1! Und der Zweitligist legte nach! Patrick Pohl traf nur eine Minute später zum 2:1 und sorgte somit für die verdiente Eispiraten-Führung (12.). Nachdem Ivan Ciernik kurze Zeit später auch am Goalie der Leipziger scheiterte, konnten die Icefighters Olivier Roy zum zweiten Mal an diesem Abend überwinden: Im Powerplay traf Paavilainen zum 2:2 (18.).
Die Leipziger erhöhten zum zweiten Durchgang den Druck und drängten auf eine rasche Führung. Doch die Schützlinge von Kim Collins hielten gut dagegen und machten den Icefighters so das Leben schwer. Bei dem Oberligisten kam zur Hälfte der Begegnung ein bekanntes Gesicht ins Spiel. Mark Arnsperger, bei den Eispiraten unter Vertrag stehend und per Förderlizenz an die Icefighters ausgeliehen, ging ins Tor - Und machte seine Sache gut. Mehrere Schüsse wusste der 17jährige Schlussmann zu entschärfen, darunter auch zwei Hochkaräter von Probespieler Lars Schiller und Will Weber. Beim 3:2 für die Westsachsen hatte Arnsperger aber keine Chance zur Abwehr. Jordan Knackstedt legte im Powerplay auf Robbie Czarnik und der bugsierte die Scheibe im Kasten der Icefighters - 3:2!
Das Spiel wurde im letzten Abschnitt sehr zerfahren. Viele Strafen auf beiden Seiten sorgten für viele Unterbrechungen. Während sich Olivier Roy im Tor der Westsachsen dagegen mehrfach auszeichnen könnte, scheiterten Jordan Knackstedt, Bernhard Keil, Vincent Schlenker und Robbie Czarnik am anderen Ende des Spielfeldes an Mark Arnsperger. Somit endete das Testspiel mit 3:2 für die Eispiraten, welche schon am morgigen Sonntag um 17:00 Uhr den EV Landshut im Sahnpark empfangen.
3:4! Eispiraten unterliegen dem EV Landshut - Westsachsen müssen im letzten Testspiel eine Niederlage einstecken
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihre Generalprobe vor dem Saisonauftakt gegen Bad Tölz verloren. Vor 854 Zuschauern im Kunsteisstadion Crimmitschau unterlagen die Westsachsen dem EV Landshut mit 4:3. Der Süd-Oberligist spielte clever und machte der Collins-Truppe das Leben lange schwer. Ein Doppelpack von Bernhard Keil und der 4:3-Anschlusstreffer durch Jordan Knackstedt brachten für die Crimmitschauer letztlich nicht den gewünschten Ertrag.
Zum Personal: Wie schon im gestrigen Test gegen die Icefighters Leipzig startete auch heute Olivier Roy im Tor der Eispiraten. Neben Elia Ostwald (Rückenbeschwerden) und André Schietzold (Handgelenksplitterung) fiel zudem auch Dominic Walsh aus. Laut des Angreifers, welcher Schmerzen in der Leistengegend verspürte, eine reine Vorsichtsmaßnahme.
Die Eispiraten waren im ersten Drittel deutlich tonangebend und hatten zudem mehr Spielanteile in der Offensive, als die Mannschaft aus Bayern. Zunächst blieb ein starkes Powerplay ohne Ertrag, dann scheiterte Weber am Goalie der Gäste. Fast im Gegenzug präsentierten sich die Landshuter eiskalt und erzielten das 0:1 in Person von Trew (7.). Auch in den verbleibenden Minuten des ersten Durchgangs machten die Eispiraten viel Druck auf das Tor der Landshuter. Philipp Halbauer, Ales Kranjc, Ivan Ciernik und auch Vincent Schlenker fehlte jedoch das nötige Quäntchen Glück im Abschluss.
Die Mannschaft von Kim Collins startete dann recht erfolgreich in den Mittelabschnitt. Bereits eine Minute nach Wiederbeginn traf Bernhard Keil in numerischer Überzahl zum Ausgleich - 1:1 (21.)! Nach einer Großchance durch Christoph Kabitzky, dessen Schussversuch vom Torhüter der Landshuter stark pariert wurde. Die Mannschaft von Trainer Axel Kammerer stellte dann zunächst auf 1:2 (27.), doch der erneute Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Wieder war es Bernhard Keil, der den Puck zunächst an den Pfosten hämmerte und wenige Zeigerumdrehungen dann zum 2:2 traf (30.)! Die Crimmitschauer konnten den Rückenwind nach dem Treffer allerdings nicht mitnehmen und mussten, nach einem Doppelschlag in der 36. und 39. Minute, zwei weitere Gegentreffer hinnehmen - 2:4!
Mit einem Zwei-Tore-Rückstand ging es für die Eispiraten also in den Schlussabschnitt. In diesem nahmen die Westsachsen noch einmal das Heft in die Hand und konnten schon in den Anfangsminuten gute Gelegenheiten durch Robbie Czarnik und Jordan Knackstedt verzeichnen. Die beiden Stürmer waren es auch, die den Angriff zum 3:4-Anschlusstreffer fuhren. Nach einer schönen Körpertäuschung und dem anschließenden Querpass von Robbie Czarnik vollendete Jordan Knackstedt kaltschnäuzig (45.). Es folgte erneut eine Drangphase der Eispiraten. Ales Kranjc, Vincent Schlenker, Robbie Czarnik und auch Bernhard Keil schafften es allerdings nicht, die Hartgummischeibe im Kasten der Landshuter unterzubringen. Somit gewann der Süd-Oberligist, welcher gut verteidigte und clever spielte, letztlich mit 4:3.


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Eislöwen gewinnen Test in Hannover mit 5:1
Die Dresdner Eislöwen haben das letzte Testspiel vor dem DEL2-Saisonstart bei den Hannover Indians mit 5:1 (1:1; 2:0; 2:0) gewonnen. Kapitän René Kramer brachte seine Farben in der 13. Minute in Führung. Drei Sekunden vor der Pausensirene gelang Hannover durch Branislav Pohanka in Unterzahl der Ausgleich. Im zweiten Abschnitt waren Shawn Boutin (23.) und Alexander Höller für den Gast (32.) erfolgreich. Der Österreicher traf auch im Schlussdrittel ein weiteres Mal (48.). Mike Glemser (57.) markierte den 5:1-Endstand.  
Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben schlecht begonnen, waren zu weit vom Gegner weg. Dann haben wir ein paar Anpassungen vorgenommen und das Spiel infolge im Griff gehabt. Das Spiel heute hat uns gezeigt, dass wir noch Potenzial nach oben haben. Dies zum Saisonstart abzurufen, wird unsere Aufgabe für die nächsten Tage sein.“
Am Freitag, 15. September um 19.30 Uhr starten die Dresdner Eislöwen bei den Kassel Huskies in die neue DEL2-Spielzeit. Nur zwei Tage später empfangen die Blau-Weißen um 17 Uhr den ESV Kaufbeuren zum ersten Heimspiel in der EnergieVerbund Arena.   


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
ESVK gewinnt Testspiel beim Ligakonkurrenten Bad Tölz mit 8:2 - Auswärtssieg wird von Gesichtsverletzung von Daniel Oppolzer getrübt
Der ESVK agierte wie gewohnt mit vier kompletten Sturmreien beim Testspiel in Bad Tölz. Das Tor der Joker hütete Stammgoalie Stefan Vajs.
Die Wertachstädter kamen sehr gut in die Partie und hatten auch so gleich durch Joona Karevaara der erste gute Tormöglichkeit, aber Löwen Keeper Andreas Mechel konnte den Schuss des Finnen parieren. Kurze Zeit später scheiterte Karevaara in aussichtsreicher Position am Pfosten, nach dem er von Charlie Sarault schön über die Außenposition freigespielt wurde. Im Powerplay dann aber der erste Treffer für die Joker. Joey Lewis wurde im Slot mustergültig von Charlie Sarault und Simon Schütz freigespielt und netzte in der 11. Minute eiskalt zum 0:1 für seine Farben ein. Die Hausherren kamen dann ebenfalls im Powerplay zu guten Tormöglichkeiten, ohne aber die Scheibe im Tor von Stefan Vajs unterbringen zu können. Die Kaufbeurer macht es dann in Person von Philipp de Paly besser. Er eroberte im eigenen Drittel die Scheibe, fuhr auf und davon und tunnelte Mechel aus kurzer Distanz zum 0:2. Nur gut eine Minute später kombinierten sich Steven Billich und Jere Laaksonen in das Drittel der Bad Tölzer und Max Schmidle konnte frei vor Torhüter Andreas Mechel die Scheibe unhaltbar zum 0:3 abfälschen.
Im zweiten Abschnitt hatte der ESVK gleich eine doppelte Überzahlsituation, welche aber jedoch ohne Torerfolg blieb. Die dritte Kaufbeurer Sturmformation belohnte sich in der 26. Minuten dann für einen sehr starken Wechsel mit dem 0:4. Simon Schütz spielte Florian Thomas im Slot frei und der Mittelstürmer schloss unhaltbar für Andreas Mechel im Tor der Tölzer ab. Nach dem vierten Treffer der Joker kam in das Spiel der Gäste ein kleiner Bruch. Die Tölzer kamen dadurch besser in das Spiel und belohnten sich mit dem ersten Treffer des Tages zum 1:4 durch Christian Kolacny. Im Gegenzug hatten Joona Karevaara und Sami Blomqivst Möglichkeiten auf den fünften ESVK Treffer. In der 33. Minuten gelang dem Heimteam dann der zweite Treffer. Philipp Schlager netzte die Scheibe mit einem schönen Direktschuss im Winkel ein und die Löwen waren wieder voll im Spiel.
Der Schlussabschnitt begann für den ESVK mit einem großen Schreckensmoment. Daniel Oppolzer wurde von der Scheibe im Gesicht getroffen und musste benommen und blutend vom Eis geführt werden. Der Kaufbeurer Publikumsliebling befindet sich derzeit im Krankenhaus in Bad Tölz. Seine Mannschaftskollegen zogen dann aber das Spieltempo wieder an und erzielten vier weitere Treffer. Zuerst traf Philipp de Paly in der 51. Minute zum zweiten Mal an diesem Abend. Wieder war er alleine auf und davon und überwand Mechel mit einer schönen Bewegung zum 2:5. In der 52. Minute war dann nach einem schönen Spielzug der ersten Kaufbeurer Sturmreihe Sami Blomqvist frei vor dem Tölzer Schlussmann und markierte gekonnt das 2:6. Wieder nur eine Minute später, die Joker agierten im Powerplay, schloss Charlie Sarault eine schöne Passstafette mit einem Direktschuss ins Gehäuse der Löwen zum 2:7 ab. Den Schlusspunkt setzte Joona Karevaara, als er einem Tölzer Verteidiger die Scheibe abluchste und mit seinem Schuss unter die Latte den achten Kaufbeurer Treffer erzielte.
Für den ESVK geht es am Mittwochabend um 20:00 Uhr mit dem letzten Testspiel der diesjährigen Vorbereitung beim Oberliga Kooperationspartner ECDC Memmingen weiter. 


Deggendorfer SC  (OLS)
Kurz vor Beginn der Eiszeit: Der DSC präsentiert sich in der Fußgängerzone
Einmal seine Idole ohne Ausrüstung zu erleben und hautnah an die Eishockey-Cracks des Deggendorfer SC herankommen konnten die Fans am vergangenen Samstag in der Deggendorfer Innenstadt. Einen Tag vor der Heimspielpremiere präsentierte sich der DSC der Öffentlichkeit.
Die beiden Moderatoren Romy Dadlhuber und Stadionsprecher Meych führten mit Witz und Charme durch den gelungenen Nachmittag. Zunächst konnte die Moderatorin sämtliche Nachwuchsmannschaften und die Laufschule auf die Bühne auf dem Oberen Stadtplatz bitten. Zusammen mit Trainern und Betreuern zeigte sich die Nachwuchsabteilung von ihrer besten Seite.
Anschließend stellten sich neben den DSC-Vorständen Artur Frank und Johannes Strohmaier die Sponsoren Andreas Mack, Geschäftsführer von Laschinger Seafood, Josef Falter von der Privatbrauerei Falter und Trainer John Sicinski den Fragen der Moderatoren und des Publikums, das ausgesprochen zahlreich mittlerweile die Plätze rund um die Bühne bevölkerten.
Dann das Highlight: Die Mannschaft wurde mit allen neuen Gesichtern auf der Bühne einzeln vorgestellt. Die meisten Lacher hatten diejenigen Spieler auf ihrer Seite, die von den Moderatoren zum „Bayern-Test“ geladen wurden. Die größte Überraschung für die Fans folgte am Ende der Vorstellung: Try-Out-Spieler Santeri Ovaska wurde als Neuzugang vorgestellt. Der junge Deutsch-Finne hat einen Vertrag für die anstehende Saison unterschrieben.
Bevor die Veranstaltung perfekt durch die abschließende Autogrammstunde abgerundet wurde, präsentierten die „Models“ Kyle Gibbons, Curtis Leinweber, Robert Peleikis, Alex und Sergej Janzen Mode aus dem Kaufhaus Schötz Stenzer und machten auch auf diesem unbekannten Terrain eine außerordentlich gute Figur.
Nicht nur die Fans waren von der Mannschaftsvorstellung begeistert. Auch Vorstand Artur Frank war sichtlich angetan und meinte kurz und knapp: „Das machen wir im nächsten Jahr wieder.“


Memmingen Indians  (OLS)  
Zwei Erfolge am Wochenende: Indians siegen mit Neuverpflichtungen
Am Wochenende konnte der ECDC Memmingen zwei Testsiege für sich verbuchen. Einem 5:4 Sieg nach Verlängerung in Landsberg folgte am Sonntag ein 3:1 Erfolg in Füssen. Mit diesen ersten gewonnenen Partien im Rücken, bereiten sich die Indians nun auf das erste Heimspiel der Vorbereitung gegen den ESV Kaufbeuren vor. Die Partie findet am Mittwoch um 20 Uhr am Memminger Hühnerberg statt.
In Landsberg sahen die Zuschauer ein aufregendes Spiel. Die erste frühe Chance für die Indians konnte dabei Petr Haluza verzeichnen. Den ersten Treffer aber erzielte der Kanadier Rory Rawlyk. Nachdem er seine Strafe abgesessen hatte und von der Strafbank kam, wurde dieser mustergültig bedient und tanzte Landsbergs Torwart Güßbacher in abgezockter Manier aus (10.Minute). Doch der HCL erzielte prompt den Ausgleich. In Überzahl war es Dennis Neal, der die Scheibe zum 1:1 im Tor von Joey Vollmer versenkte. Alles in allem konnte also ein offensivfreudiges Drittel beider Mannschaften beobachtet werden, wobei auch die „Riverkings“ einige gute Möglichkeiten hatten, um in Führung zu gehen.
Nach der Pause besorgte Maier die Hührung für die Hausherren und das Spiel wurde fortan deutlich ruppiger, möglicherweise sorgten hier noch Erinnerungen aus den letzten Partien für erhitzte Gemüter. Der HCL konnte in der Folge sogar noch die Führung ausbauen. Sven Gäbelein überwand Joey Vollmer und sorgte für das 3:1 (30.Minute). Die Indianer hatten die scheinbar passende Antwort und trafen, nachdem die Scheibe von der Latte ins Gehäuse von Christoph Schedlbauer fiel. Doch der Treffer wurde von den Unparteiischen nicht anerkannt. So war es dann eben eine Minute später Petr Haluza, der die Landsberger Verteidigung stehen ließ und Jan Benda mit einem Querpass bediente, sodass dieser nur noch zum 2:3 einschieben musste.
Im letzten Drittel drängten die Rot-Weißen auf den Ausgleich. Petr Haluza traf in Überzahl nur die Latte und auch Steffen Kirsch vergab eine weitere Chance vor dem Tor der Lechstädter. Doch in der 45.Minute war es dann soweit und Kontingentstürmer Haluza erzielte auch sein erstes Tor für die Indians, nachdem er eiskalt mit der Rückhand das Ergebnis auf 3:3 stellte. Die Gastgeber konnten dann nach einer 5 gegen 3 Überzahl sogar in Führung gehen, denn Topscorer Marcel Juhasz knallte die Scheibe zum 4:3 in die Maschen (52.Minute). Dennoch gab der ECDC nicht auf und so war es Publikumsliebling Antti Miettinen, der im Powerplay das 4:4 nach Zuspiel von Petr Haluza erzielte (57.Minute). Damit ging es in die Overtime, in der die Indians abermals in Überzahl erfolgreich waren. Daniel Huhn konnte den Schuss von Kapitän Jan Benda abfälschen und damit den 5:4 Sieg nach Verlängerung perfekt machen.
In Füssen gab es weit weniger Tore zu bejubeln. Auch ließ das Spielniveau insgesamt etwas zu wünschen übrig. Nach einem torlosen ersten Drittel konnten die Memminger durch Petr Haluza in Führung gehen, als dieser den Füssener Goalie geschickt ausspielte. Nach einem Abwehrfehler der Hausherren erhöhte Steffen Kirsch sogar auf 2:0, kurze Zeit später erzielten die Hausherren aber ihrerseits einen Treffer und machten das Spiel wieder spannend. Trotz Offensivbemühungen des Bayernligisten hielten die Indians ihren Kasten sauber. Florian Neumann im Tor machte hier durchwegs eine gute Figur. Kurz vor Ende machte dann Dominik Piskor mit einem Schuss ins leere Tor den Sieg perfekt und bescherte den Indians den ersten Triumph nach regulärer Spielzeit in dieser Vorbereitung.
Kurz vor der ersten Testpartie des Wochenendes konnten die Rot-Weißen auch noch weitere Personalentscheidungen bekannt geben. Pierre Gläser konnte im Try-Out überzeugen und erhält einen Vertrag bei den Indians. Der 24-jährige Berliner, der mit 1,84m und 92kg körperlich robust auftritt, sammelte bereits Oberligaerfahrung und soll den Kader in der Breite verstärken. Mit Gregor Kubail konnte zudem kurzfristig noch ein weiterer vielversprechender Stürmer an den Hühnerberg gelotst werden. Der 21-Jährige spielte in der vergangenen Saison in der DEL2 und wird ab sofort für die Memminger auflaufen. Er gilt als schneller und technisch versierter Angreifer und soll für zusätzliche Torgefahr sorgen.


TEV Miesbach  (OLS)
TEV unterliegt Deggendorf und gewinnt eigenes Blitzturnier
Das Vorbereitungsspiel am vergangenen Freitag gegen den Ligarivalen Deggendorfer SC unterlag der TEV deutlich mit 1:7. Bis zum Führungstreffer des TEVs war es ein ausgeglichenes Spiel, danach legten die Gäste einen Gang zu und bestimmten die Partie. Dem TEV gelang es nicht sich über Einsatzwillen und Zweikampfstärke in die Begegnung zu kämpfen und war in der Defensive stark gefordert. Die Gäste zeigten technisch hochklassiges Eishockey und dass mit ihnen in der Punkterunde zu rechnen ist. Allenfalls im letzten Drittel zeigte der TEV eine Reaktion und spielte engagierter. Enttäuscht äußerte sich Trainer Markus Wieland nach der Partie: „ Uns allen war klar, dass wir spielerisch nicht werden mithalten können, sondern nur wenn wir unsere Tugenden in die Waagschale werfen und das war heute deutlich zu wenig “.
Bereits am darauffolgenden Samstag stand ein Blitzturnier in der Miesbacher Eishalle an. In 2 Dreier-Gruppen spiele jeder gegen jeden und im Anschluss wurden die Platzierungsspiele absolviert. In der Gruppe A setzte sich das Oberliga-Team des TEV gegen die Germering Wanderers und die Aibdogs Bad Aibling durch. In der Gruppe B der EHC Klostersee gegen die Erding Gladiators und das Team TEV  Miesbach 1b. Die junge Truppe zeigte 2 sehr gute Spiele und verlor jeweils erst in der Spielform 3:3 gegen Ende ihre Partien. Im Spiel um Platz 5 gegen Aibling fehlte dann die Kraft, sodass sie am Schluss den 6. Platz belegten, aber durchaus Stolz auf ihre Leistungen sein konnte. Im Spiel um Platz 3 besiegte Erding den Ligarivalen Germering mit 5:2. Im Finale setzte sich das Oberligateam in einem guten Spiel verdient gegen Grafing mit 3:0 durch. Alle Mannschaften lobten das gut organisierte Turnier mit Gegnern in verschiedenen Leistungsstärken und gewannen dem knapp 11stündigen Aufenthalt in der Eishalle nur positives ab. „ Der sportliche Wert hat gestimmt und die Zeit zwischen den Spielen nutzen die Jungs um sich besser kennenzulernen,“ bilanzierte der Wanderers-Trainer Heinz Feilmeier. 


EC Peiting  (OLS)
„Tag der offenen Tür“ gegen Landsberg
In einer torreichen Partie besiegt der EC Peiting den Bayernligisten aus Landsberg. Zu Beginn der Partie verabschiedet Peitings Vorstand Gerhard Weyrich mit Thomas Zeck einen der verdientesten Spieler des ECP, der viele Jahre für den Verein aktiv war und zum Abschluss seiner Karriere an den Lech wechselte.
Der EC Peiting muss mit Fabian Weyrich (Schädelprellung), Brad Miller (Rückenprobleme) und Alex Winkler (Fußprellung) auf drei Verteidiger verzichten. Dadurch kommen Christoph Frankenberg, Förderlizenzspieler aus Garmisch, und Thomas Fetschele (aus der eigenen DNL2) zum Einsatz. Während des ersten Spielabschnitts verletzt sich auch noch Lukas Gohlke und muss mit Verdacht auf eine Sprunggelenksverletzung ausscheiden.
So entwickelt sich zu Beginn ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften agieren defensiv eher nachlässig, was zu einer Vielzahl an Chancen führt. Beide Torhüter sind meist auf sich gestellt und erfahren von ihren Mitspielern nur wenig Unterstützung. Kein Wunder, dass die Tore wie reife Früchte fallen. Landsberg eröffnet den Torreigen und geht im ersten Abschnitt durch Marcel Juhasz (1.), Stefan Kerber (15.) und Markus Kerber (18.) dreimal in Führung. Peiting gleicht jeweils durch Anton Saal (4., 16.) und Fabian Dietz (19.) nach Penalty aus.
Im zweiten Abschnitt zieht die Heimmannschaft das Tempo an und geht durch Florian Stauder (22.), Anton Saal (26.) mit seinem dritten Treffer und Ty Morris (27.) mit 6:3 in Führung. In Unterzahl, Peiting in der Defensive erneut nachlässig, gelingt den Gästen durch Stefan Kerber (31.) der 4:6 Anschlusstreffer.
In den Schlussabschnitt startet der ECP erneut furios. Innerhalb von vier Minuten baut das Team von Sebastian Buchwieser seine Führung auf 9:4 aus. Zunächst lässt Simon Maier mit toller Körpertäuschung einen Gegner aussteigen, legt quer und Ty Morris (45.) vollendet per Schlagschuss. Danach schließt Fabian Dietz (46.) eine Kombination über Florian Stauder und Ty Morris in Überzahl ab. Kurz darauf ist Florian Stauder (48.) an der Reihe und versenkt das Spielgerät, ebenfalls in Überzahl, zur komfortablen Führung. Dann ist wieder Landsberg am Drücker. Mit zwei Überzahltoren durch Sven Gäbelein (55.) und Andreas Geisberger (59.) betreiben die Lechstädter Ergebniskosmetik.


Selber Wölfe  (OLS)
Wölfe machen Lust auf mehr
Endlich wieder Eiszeit in der Netzsch-Arena! Unsere Selber Wölfe starten gegen den Kooperationspartner aus der DEL2, die Lausitzer Füchse aus Weißwasser, in die Saisonvorbereitung. Während für die Gäste am kommenden Wochenende bereits die Saison startet, ist es für unsere Mannschaft das erste Testspiel. Dass der Gegner höherklassig agiert und auch besser eingespielt ist, ist über weite Strecken des Spielverlaufs sichtbar. Doch unsere Wölfe schlagen sich trotz der deutlichen Niederlage gut und zeigen schon sehr gute spielerische Ansätze. Die Neuzugänge machen allesamt eine gute Figur.
Früh im Spiel kann sich Weißwasser zum ersten Mal vor unserem Tor festsetzen. Geisberger verteidigt mit unerlaubten Mitteln und zu allem Überfluss stehen im gleichen Moment sechs Selber Feldspieler am Eis: Doppelte Überzahl für die Lausitzer Füchse. Unsere Jungs verteidigen diese Situation gut, doch zwei Sekunden vor Ablauf der beiden Strafen ist Goalie Deske dann doch geschlagen. Der zweite Treffer für die Gäste fällt dann bei angezeigter Strafe. Auch hier spielen die Füchse die numerische Überlegenheit gut aus. Der Schlusspunkt im ersten Spielabschnitt ist ein komisch abgefälschter Schlenzer von der blauen Linie. Keine Chance für Deske in unserem Tor.
Unsere Wölfe lassen sich von dem Rückstand nicht entmutigen und spielen weiter munter mit. Die Neuzugänge in der Abwehr wirken schon sehr gut integriert, wenn auch zum Teil an den Laufwegen noch ein wenig gefeilt werden muss. Zunächst scheitern Gare und Dorr in Unterzahl mit einem gut vorgetragenen Konter, dann machen es wiederum die Füchse bei ähnlicher Situation besser und erzielen den vierten Treffer. Immer wieder können sich aber auch unsere Wölfe im gegnerischen Drittel festsetzen, scheitern aber am sehr guten Franzreb im Lausitzer Tor. Abgezockt ist Weißwasser aber auch im Abschluss: Zum Ende einer Selber Überzahlsituation landet die Scheibe bei den Füchsen und der von der Strafbank kommende Adam netzt zum fünften Mal für seine Farben ein.
Unsere Wölfe können das Tempo auch im Schlussabschnitt weiter gehen, drängen immer wieder auf den Ehrentreffer. Das merken auch die Zuschauer, die ihre Mannschaft nach vorne treiben. Als Neumann die Strafbank „drückt“ schlagen die Füchse abermals gnadenlos zu und machen das halbe Dutzend voll. Wir versuchen in den letzten zehn Minuten nochmal alles. Geisberger, Mudryk und auch der quirlige Gastspieler Penc scheitern jedoch am DEL-erfahrenen Franzreb im Gehäuse der Gäste.


Sonthofen Bulls  (OLS)
ERC Sonthofen verliert gegen DEL2-Vizemeister 0:5 - Trotz Niederlage starker Auftritt der Bulls in Pfronten
Der ERC Sonthofen hat sich am Sonntagabend mit 0:5 gegen die Bietigheim Steelers geschlagen
geben müssen. Gerade zu Beginn konnten die Bulls aus dem Oberallgäu gut mit dem amtierenden
DEL2-Vizemeister mithalten. Später machte sich der Klassenunterschied dann bemerkbar. Bis zum
Ende kämpfte die Mannschaft von Trainer Heiko Vogler weiter, ein Tor sollte für die Gastgeber aber
nicht fallen.
Nach der Niederlage gegen Heilbronn und dem Sieg am Freitag in Peiting zeigte sich der ERC
Sonthofen gegen den Kooperationspartner aus Bietigheim noch eine Spur besser. In der ersten
Viertelstunde ließen sie kaum Torchancen zu - Den Rest erledigte Patrick Glatzel, der auch in dieser
Partie von Anfang an den Kasten der Bulls hütete. Erst in der 17. Minute schafften es die Steelers in
Form von Benjamin Zientek die Sonthofer „Krake“, wie Goalie Glatzel inzwischen genannt wird, zu
überlisten. Mit dem knappen Vorsprung für Bietigheim ging es auch in die Kabine zur ersten
Drittelpause.
In Spielabschnitt zwei starteten die Bulls ebenfalls kämpferisch. Langsam machte sich aber der
Trainingsvorsprung des DEL2-Clubs aus Baden-Württemberg und auch die spielerische Stärke
bemerkbar. Nach einer knappen halben Stunde war es erneut Zientek, der auf 0:2 für die Gäste
erhöhte - Nicht einmal eine Minute später schließlich das durchaus verdiente 0:3 durch Preibisch.
Der ERC jetzt bemüht die Gäste wieder in den Griff zu bekommen. Doch Weller konnte in den
darauffolgenden Minuten bis zum Surren der Pausensirene noch zwei Mal einschieben. Dabei fiel
auf, dass die Bietigheimer vor allem durch Querpässe und einen scharfen Schuss auf einen Abstauber
direkt vor dem Kasten der Gastgeber zu ihren Torerfolgen kamen - 0:5 nach gespielten 40 Minuten.
Das letzte Drittel schraubte der DEL2-Club seine Anstrengungen etwas zurück. Dies ermöglichte
wiederum Torchancen für den Eishockey-Oberligisten aus dem Allgäu. Fabio Carciola und Robert
Wittmann zogen ab, verpassten die Treffer teils nur knapp. So blieb es am Ende beim 0:5. Besonders
positiv anzumerken sind die wenigen Strafzeiten, die sich die Vogler-Truppe eingehandelt hatte. Die
einzigen Strafen auf Seiten des ERC Sonthofen kassierten Thomas Botzenhardt bereits in der 16.
Minute und später Patrick Glatzel, der einem gegnerischen Spieler mit dem Schläger ein Bein gestellt
hatte.
Am kommenden Freitag empfängt der ERC Sonthofen die EV Lindau Islanders zum ersten Heimspiel
in der heimischen Eissporthalle. Spielbeginn an der Hindelanger Straße wird wie gewohnt um 20 Uhr
sein.


Löwen Waldkraiburg  (OLS)
Licht und Schatten in Peißenberg
Der EHC Waldkraiburg hat auch sein zweites Vorbereitungsspiel verloren- allerdings zeigte die Mannschaft von Trainer Sergej Hatkevitch am Sonntag beim 3:5 in Peißenberg gute Ansätze und auch die beiden Kontingentspieler Ken Neil und Brent Norris konnten ihre ersten Treffer für die Löwen markieren. In der kommenden Woche soll nun das Training in der Raiffeisen Arena beginnen.
Erneut traten die Löwen ohne Max Kaltenhauser und Michael Trox an, außerdem fehlte auch Neu-Verteidiger Ludwig Synowiec verletzt. Mit samt seien Krücken war er aber dennoch mit zu den Eishacklern gereist, im Tor stand diesmal Fabian Birk. Bei den Löwen war zu erkennen, dass nach wie vor viel Arbeit ansteht: Zu ungenau agierten die Industriestädter im Spielaufbau, vor dem Tor machte man sich durch komplizierte Varianten selbst das Leben schwer und auch vom Tempo her gilt es noch zuzulegen, wenn die Oberliga-Teams anrücken. Außerdem fing sich die Truppe von Coach Sergej Hatkevitch viele Strafzeiten ein, was ein Eishockeyspiel bekanntlich nicht leichter macht- auch wenn es gegen einen vermeintlich tieferklassigen Gegner geht. Dass in Peißenberg aber eine Mannschaft spielt, die nicht zur Laufkundschaft der Bayernliga zählt, dürfte sich aber inzwischen auch unter den Kritikern des Waldkraiburger Eishockeyprojekts herumgesprochen haben.
Nun gab es aber auch Erfreuliches zu berichten aus dem Pfaffenwinkel: Zum Beispiel den frühen Treffer zum 1:0 durch Brent Norris (03:31), welcher damit sein erstes Tor für sein neues Team erzielen konnte. Zwar glich Tobias Estermaier wenig später aus (04:13) und nach einem schwachen mittleren Spielabschnitt erhöhten die Hausherren  dank der Peißenberger Tore von Estermaier (20:26), Valentin Hörndl in Überzahl (24:14) und Max Brauer (33:11). Dazwischen konnte aber auch Ken Neil (32:55) seinen Premierentreffer feiern.
Der letzte Abschnitt ging dann an die Löwen, da Nico Vogl den einzigen Treffer der letzten 20 Minuten erzielen konnte (56:22). Zudem kassierte Lukas Wagner eine Peißenberger Zärtlichkeit, für die sich EHC-Verteidiger Florian Ullmann mit einer Wangenmassage des Gegenspielers revanchierte und 10 Minuten kassierte. Bei Wagner ist aber kein Ausfall zu befürchten und so darf in der kommenden Woche im Eistraining in Waldkraiburg weiter gearbeitet werden, um bis zum Freitag bei der Saisoneröffnung in der Raiffeisen Arena gegen Erding (Beginn: 19:45 Uhr) die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen.


Harzer Falken Braunlage  (OLN)
Harzer Falken unterliegen Hannover Scorpions
Harzer Falken verlieren den Doppelvergleich gegen die Hannover Scorpions
Der 6:1-Auswärtsniederlage am Freitag folgte am Sonntagabend im 
Braunlager Wurmbergstadion eine Niederlage, die mit 3:6 (0:0; 0:5; 
3:1) zwar etwas knapper ausfiel, doch vor allem im Mitteldrittel 
einiges an Schwächen offenbarte, die bis zum Saisonstart Ende 
September unbedingt noch behoben werden müssen.
Dabei wehrte man sich im 1. Drittel durchaus tapfer gegen eine 
Mannschaft, die klare Ambitionen signalisiert hat, in den nächsten 
Jahren um den Aufstieg in die DEL2 mitspielen zu wollen und einen 
entsprechend hochkarätigen Kader auf das Eis schickt. Und so waren 
gerade einmal 10 Sekunden gespielt, als Chad Niddery das erste Mal den 
an diesem Abend ganz starken Dennis Korff im Harzer Tor prüfte. Eine 
Chance der Scorpions, die einen kleinen Vorgeschmack geben sollte auf 
das, was da in den nächsten zumindest erstmal 40 Minuten auf die 
Falken zukommen sollte. Denn nicht nur das die Gäste Korff unter 
Dauerbeschuss nahmen, sie ließen die Harzer auch gar nicht erst ins 
Spiel kommen und verhinderten zudem durch teilweise überharte Aktionen 
einen geordneten Spielfluss. Höhepunkt in der 18. Minute als der 
Deutsch-Kanadier Sean Fischer einen harten aber fairen Check von Nick 
Pitsikoulis anscheinend nicht so recht verkraften konnte und sich 
sofort die Handschuhe abstriff um Pitsikoulis auf das Eis zu 
befördern. Dieser ließ sich jedoch nicht provozieren und so durfte 
Fischer für 2 + 10 Strafminuten alleine auf die Kühlbox.
Doch neben der harten Gangart hatten die Hannoveraner natürlich auch 
einiges an feinen Spielzügen zu bieten, die immer wieder die 
individuelle Klasse einzelner Akteure, aber auch bereits ein starkes 
Zusammenspiel des Teams aufzeigte, welches sich gerade erst vor einer 
Woche erstmals auf dem Eis zusammengefunden hatte. Waren das 0:1 (ein 
abgefälschter Schuss) und das 0:2 (ein Abstauber nach einer Parade von 
Korff) noch eher Glücksprodukte, die jedoch angesichts des 
Spielverlaufes fast schon überfällig waren, so zeigte man beim 0:3 
schulbuchmäßig wie man mit einem einfachen Doppelpass die gesamte 
neutrale Zone überwindet. Und ein Spieler wie Björn Bombis sich vor 
dem gegnerischen Kasten nicht zwei Mal bitten lässt. Die Scorpions 
hatten nun ihren Spielrythmus gefunden und anscheinend geschockt durch 
die frühen Gegentreffer im 2. Drittel führten jeweils ein Puckverlust 
der Harzer im Defensivbereich und in der neutralen Zone zu den Toren 4 
und 5 der Gäste.
Doch anscheinend hatte das Trainerteam der Falken in der 2. 
Drittelpause die passenden Worte parat. Denn im Schlussdrittel sollte 
eine andere Harzer Mannschaft auf dem Eis stehen. Immer mehr konnte 
man sich die Spielanteile zurück erkämpfen. Und sollte man in den 
ersten beiden Dritteln bis zur 30. Minute auf die erste zwingende 
Chance der Falken warten, so schaffte man es nun auch mal die 
Scorpions um Schlussmann Björn Linda im Drittel zu halten und Chancen 
zu kreiieren. Dabei tat sich vor allem ein Mann hervor, der an diesem 
Abend als einziger Torschütze der Harzer Falken auf dem 
Spielberichtsbogen stehen sollte. Nachdem man selbst einmal den Puck 
in der neutralen Zone erkämpfen konnte wurde Richard Zerbst mit einem 
feinen Querpass auf die Reise geschickt und dieser zeigte dann gleich 
mal die Torjägerqualitäten, die Trainer Norbert Pascha bei seiner 
Verpflichtung so anpries. Ein Weckruf. Denn die Harzer sollten weitere 
Chancen bekommen und vor allem auch das Powerplay wesentlich 
gefährlicher gestalten. Zwar musste Dennis Korff nochmal sein ganzes 
Können aufbieten, als Michael Budd und Björn Bombis ganz alleine auf 
sein Tor liefen, doch genau diesen Safe hatte Korff sich nach einer 
sehr ordentlichen Leistung redlich verdient. Doch insgesamt waren die 
Falken am Drücker und nach einer schönen Kombination mit Christian 
Schock und Erik Pipp veredelte Richard Zerbst mit seinem zweiten 
Treffer das Harzer Überzahlspiel. Den Glanzpunkt setzte Zerbst dann 
ganz alleine, als er sich im eigenen Drittel den Puck schnappte, alle 
Scorpions einfach mal stehen und auch Björn Linda im Hannoveraner Tor 
keine Chance ließ. Doch auch wenn man sich nun wieder herangekämpft 
hatte, sollte die Aufholjagd jäh beendet werden. Denn wenn Michael 
Budd im Slot unbedrängt den Puck bekommt, ist die Abschlussquote des 
Kanadiers recht hoch - und so sollte es auch in diesem Falle sein.
Natürlich hatte man sich im Vorfeld nicht zwingend eine hohe 
Siegeschance gegen die mit ehemaligen DEL- und DEL2-Spieler 
neuformierte Mannschaft der Hannover Scorpions ausgerechnet. Doch 
letztendlich muss man sagen, dass die Art und Weise wie die Spiele 
verloren gingen noch einiges an Wünschen offen ließ. Sicherlich keine 
Probleme sollte man in dieser Saison auf der Torhüterposition 
bekommen. Denn sowohl Dennis Korff als auch zuvor Leon Hungerecker 
zeigten teilweise schon ganz starke Leistungen. Und mit Fritz Hessel 
und Mario D'Antuono hat man zwei weitere Schlussleute, die bereits den 
einen oder anderen starken Leistungsnachweis erbracht haben. Doch wenn 
man nach dem Sonntagsspiel gegen die Scorpions feststellen muss, dass 
neben dem dreifachen Torschützen Richard Zerbst vor allem die ganz 
jungen Spieler wie Lasse Bödefeld, Tim Lucca Krüger oder Nico Schnell 
ganz besonders durch viel Einsatz und Kampf auffielen, dann muss man 
zu dem Schluss kommen, dass gerade die erfahrenen und etablierten 
Spieler noch eine Schippe drauf legen dürfen. Denn von den 18- und 
19-jährigen Jungs kann man grundsätzlich erstmal nicht erwarten, dass 
sie Spiele an sich reißen und gewinnen können. Dass aber gerade diese 
jungen Spieler dennoch fähig sind, Akzente zu setzen gibt der Hoffnung 
auf eine ordentliche Saison allerdings durchaus Nahrung. (Hei)


Hannover Scorpions  (OLN)
Gelungener Saisonstart der Hannover Scorpions - Gänsehautatmosphäre bei Pokalübergabe
Gänsehautatmosphäre herrschte in der hus de groot EISARENA als Marco Stichnoth, langjähriger Geschäftsführer der Hannover Scorpions den Meisterpokal an die neue Heimstätte der Hannover Scorpions und damit an die "Stätte der Geburt" wo die Scorpions 1996 in die DEL aufstiegen, zurückbrachte und an Jochen Haselbacher übergab.
Es schloss sich eine interessante Auftacktpartie in die neue Eishockeysaison an.
Mit einem hochverdienten 6:1 (3:0, 1:0, 2:1) im Test gegen die Harzer Falken starteten die neu vereinten Hannover Scorpions ihre neue Oberliga-Saison. 1064 Zuschauer wurden dabei Zeuge, wie sich die neu formierten Sturmreihen, immerhin mussten aus zwei Mannschaften eine zusammengestellt werden, schlugen.
Hannovers Trainer Dieter Reiß schien aber ganze Arbeit geleistet zu haben, denn die Harzer hatten, obwohl sie schon Testspiele hinter sich hatten, an dem Abend keine Chance.
Den Torauftakt, bereits nach 155 Sekunden, schaffte Delf Sinnecker. Der erst 19jährige, zuletzt im DNL-Team der Iserlohner tätig, erzielte in Unterzahl, Michael Budd saß auf der Strafbank, die etwas überraschende Führung. Das musste den jungen Neuzugang angespornt haben, denn er spielte drei Minuten später, zusammen mit Spelleken Sachar Blank frei und dieser erzielte das 2:0. In der achten Minute dann sogar das 3:0, als der „Mann des Tages“, ich erwähnte bereits Delf Sinnecker, wiederum mit einem Tor in Erscheinung trat. Damit war das erste Drittel für beide Parteien gelaufen und erst in der 36. Minute kam es mit dem 4:0 zum nächsten Höhepunkt. Ein weiterer Scorpions-Neuzugang, Patrick Schmid, letzte Saison beim Südligisten Weiden aktiv, überwand nach schönem Zuspiel von Niddery Braunlages Schlussmann Leon Hungerecker. Andrei Strakhov in der 41. und Patrick Schmid in der 47. Minute erzielten die zwei weiteren Scorpions-Tore, während zwischenzeitlich, in der 45. Minute, der Kanadier Nick Pitsikoulis wenigstens den Ehrentreffer für die Gäste erzielten durfte.
Am kommenden Freitag, den 15. September 20:00 Uhr, findet das nächste Testspiel in der hus de groot EISARENA gegen den ETC Timmendorfer Strand statt.


Herner EV  (OLN)
Herner EV – Herforder EV 6:1 (1:0,2:0,3:1)
Der Herner EV konnte am Sonntagnachmittag auch das Rückspiel gegen den Herforder EV gewinnen. Dieses Mal endete die Partie am Herner Gysenberg standesgemäß mit 6:1, wobei der Regionalligist aus Ostwestfalen mit dem sicheren Keeper Kieren Vogel erneut gut dagegen halten konnte. Frank Petrozza, Cheftrainer des Herner EV, war zufrieden mit dem Testspielwochenende. „Wir haben den nächsten Schritt in der Vorbereitung gemacht. Der Gegner hat uns durchaus gefordert. Ich konnte verschiedene Formationen ausprobieren. Natürlich fehlt noch einiges, vor allem im Zusammenspiel. Aber daran wird weiter gearbeitet. Dafür ist die Vorbereitungszeit ja da.“
Mussten die Herner Zuschauer vor zwei Tagen noch gut ein Drittel auf den ersten Treffer warten, so ging es dieses Mal etwas schneller. Nach 11 Minuten war es Verteidiger Aron Wagner, der den vielbeschäftigten Herforder Torhüter mit einem Handgelenksschuss aus zentraler Position zum 1:0 überwinden konnte. Wie schon beim Hinspiel in Ostwestfalen waren die Gysenberger erneut spielbestimmend, wobei die Ice Dragons die erste Möglichkeit der Partie nach gut einer Minute hatten.
Auch der zweite Herner Treffer wurde von einem Verteidiger erzielt. Sebastian Eickmann konnte nach 30 Minuten in Überzahl aus halbrechter Position zum 2:0 einhämmern. Zuvor wurde Danny Albrecht vom Ellbogen des kanadischen Stürmers Kilian Hutt am Unterkiefer getroffen, eine der wenigen unsauberen Aktionen in einer insgesamt fairen Partie. Knapp eine Minute nach der 2:0-Führung setzte sich Vladimir Vaskowskiy auf der rechten Seite gut durch und markierte den dritten Herner Treffer.
Im Schlussabschnitt konnte Marcus Marsall bereits in der 42. Minute auf 4:0 erhöhen. Er verwertete einen Abpraller nach einem guten Alleingang von Danny Albrecht. Mit dem fünften Herner Treffer nach 47 Minuten war dann endgültig die spielerische Überlegenheit des Oberligisten auch am Ergebnis abzulesen. In Unterzahl spielte Stephan Kreuzmann einen weiten Pass auf Brad Snetsinger, der frei aufs Herforder Tor ziehen und erfolgreich abschließen konnte. Die Ostwestfalen steckten dennoch nicht auf und kamen in der 51. Minute zum verdienten 5:1-Anschlusstreffer. Danach kam dann noch Tim Lehwald, DNL-Förderlizenzspieler aus Krefeld, zu seinem Debüt im Trikot der Grün-Weiß-Roten. Den Schlusspunkt setzte Lois Spitzner, der eine gute Vorarbeit von Danny Albrecht zum 6:1 vollendete. Am Ende fehlte dann den Ice Dragons doch etwas die Kraft, weitere Gegentreffer konnten sie trotz weiterer Herner Chancen aber vermeiden.
Am nächsten Wochenende trifft der Herner EV zweimal auf den zweifachen Oberliga Meister, die Tilburg Trappers. Die erste Partie ist am Freitag, dem 15. September 2017 ab 20:15 Uhr im Tilburger Stappegoorweg, das Rückspiel am Herner Gysenberg beginnt am Sonntag, dem 17. September 2017 erneut zur vorgezogenen Zeit um 16 Uhr.


Erding Gladiators  (BYL)
Gladiators müssen gleich ans Limit gehen
In der ersten Woche auf dem Eis sind die Erding Gladiators gleich mal an ihr Limit gegangen. Vier Trainingseinheiten, ein Testspiel am Freitag und ein Turnier am Samstag – härter kann man eine Saisonvorbereitung kaum beginnen.
Erschöpft schlichen die Erdinger am Samstagabend vom Miesbacher Eis. Mit Platz drei hatten sie beim Blitzturnier des TSV ein gutes Ergebnis abgeliefert, waren aber körperlich am Ende. Noch bemerkenswerter war allerdings am Freitagabend der 2:1-Erfolg (0:0, 1:1, 1:0) gegen den EHC Waldkraiburg. Knapp 500 Zuschauer waren zum Vergleich Bayernligist gegen Oberligist gekommen. Und sie sahen eine Partie mit Wettkampfcharakter.
Torlos verlief das erste Drittel, wobei Andreas Gerlspeck im Erdinger Tor erstklassig hielt. Nach 66 Sekunden im zweiten Drittel musste er sich aber doch geschlagen geben, Daniel Hämmerle hatte zum 1:0 für Waldkraiburg getroffen. Jetzt diktierte der Oberligist, der schon eine Woche länger auf dem Eis steht, das Geschehen, konnte jedoch keinen weiteren Treffer mehr nachlegen. Auch nicht, als zur Hälfte der Partie Jonas Steinmann für Gerlspeck kam. Im Gegenteil: Erding wurde stärker. In Überzahl wuchtete Neuzugang Alex Rauscher den Puck zum 1:1 ins Netz, und zu Beginn des Schlussdrittels traf Philipp Spindler, ebenfalls in Überzahl, zum 2:1. Die Schlussphase wurde hektisch, mit vielen Strafen, unter anderem gab es zwei Spieldauerstrafen gegen Waldkraiburg, doch es blieb beim 2:1.
Tags darauf in Miesbach wurde immer 2 x 20 Minuten gespielt, wobei die Uhr nicht angehalten wurde. Auch hier probierte Gladiators-Tainer Thomas Vogl viel aus und setzte einige Nachwuchsspieler ein. Im ersten Match gegen den Landesligisten EHC Klostersee unterlag Erding 1:4, das Tor erzielte Marco Deubler. Lange hatte es 1:2 gestanden, als die Gladiators aufmachten, fingen sie sich noch zwei Treffer ein. In Spiel Nummer zwei war die Mannschaft Miesbach 2 der Gegner. In einer torreichen Partie setzte sich Erding 5:3 durch. Für die Gladiators trafen Dominik Retzer (2), Stephan Hiendlmeyer, Daniel Krzizok und Deubler. Im Spiel um Platz drei wartete dann Ligakonkurrent Wanderers Germering, der relativ deutlich mit 5:2 Toren geschlagen wurde. Für die Vogl-Truppe waren Florian Zimmermann (3), Hiendlmeyer und Rauscher erfolgreich. Turniersieger wurde Miesbach 1 mit einem 3:0 gegen Klostersee.
Die müden Gladiators haben am Montag noch trainingsfrei, dann geht das harte Vorbereitungsprogramm weiter. Am Freitag, 15. September, findet das Rückspiel in Waldkraiburg statt (19.45 Uhr), und am Sonntag, 17. September, steht um 18 Uhr das erste Derby der Saison beim ESC Dorfen auf dem Programm.


Haßfurt Hawks  (BLL)
Knapper Heimsieg nach komfortabler Führung
Zweites Testspiel, erster Sieg: Zwei Tage nach der 1:4-Niederlage gegen den EV Pegnitz behielten die Haßfurter „Hawk“ am Sonntagabend gegen die „Eisbären“ des EC Eppelheim mit 8:7 die Oberhand. Doch dieses knappe Ergebnis hätten wohl die wenigsten Zuschauer erwartet – zumindest nach dem ersten beziehungsweise zweiten Drittel. Mit 5:0 und 7:3 lag die Mannschaft von Trainer Martin Reichert jeweils deutlich vorne.
„Da haben wir haben uns noch an den Spielplan gehalten“, begründete Martin Reichert den tollen ersten Abschnitt, als der Landesligist dem Süd-West-Regionalligisten fast keine Zeit zum Atmen ließ. Außerdem machte sich die erste harte Trainingswoche mit neun Eiseinheiten in sieben Tagen noch nicht bemerkbar. Nach teils tollen Kombinationen schossen Oleg Seibel (6.), Petr Krepelka (10.), Marco Hildenbrand (11.), Jakub Sramek (13.) und David Franek (15.) ihre Mannschaft fast schon uneinholbar nach vorne. Fast, denn bereits im zweiten Abschnitt, als sich Franek erneut rein aus Vorsichtsmaßnahmen (der Topscorer der vergangenen Jahre hatte kürzlich erst einen Muskelfaserriss) vorzeitig wieder umgezogen hatte, traten die Gäste nun aggressiver in Erscheinung. Mit Erfolg: Während die „Hawks“ zumindest zwei weitere Male ins Schwarze trafen (die Torschützen waren erneut Oleg Seibel, 24., und Petr Krepelka, 29.), brachten die Eppelheimer den Puck immerhin schon drei Mal im ESC-Gehäuse unter. Und deshalb war Martin Reichert während der zweiten 20 Minuten mit dem Auftreten seiner Mannschaft nicht einverstanden. „Jeder hat gemeint, er muss es ganz alleine machen und ein Tor schießen. Ein bisschen Zaubern“, ärgerte sich der Sylbacher. Erst recht über den letzten Abschnitt, denn nachdem Max Hildenbrand das Ergebnis auf 8:3 in die Höhe geschraubt hat, machten die Gäste nochmals gewaltig Druck und hatten letztlich vierfachen Erfolg. Aus der komfortablen ESC-Führung machten sie dank einer (fast) erfolgreichen Aufholjagd noch ein ganz knappes Ergebnis. Zwar hätte Jakub Sramek mit einem zugesprochenen Penalty kurz vor dem Ende auf 9:7 erhöhen können, doch der tschechische Testspieler, der insgesamt aber erneut überzeugte und vor allem mit seinem Landsmann Petr Krepelka gut harmonierte, scheiterte.
„Der Verlauf war für mich jedenfalls sehr interessant und ganz wichtig für uns in der Vorbereitung“, will Martin Reichert aus dem zweiten und letzten Drittel des zweiten Vorbereitungsspieles nun seine Lehren ziehen. „Für mich war es wichtig zu sehen, was die Mannschaft macht. Ich habe auch absichtlich keine Auszeit genommen. Es war nicht schön, aber man muss sich das einfach auch mal anschauen.“
Am kommenden Wochenende stehen nun zwei vergleiche mit dem EC Lauterbach auf dem Vorbereitungsprogramm. Während die „Hawks“ am Freitagabend das Hinspiel mit den „Luchsen“ bestreiten (19.30 Uhr) findet das Rückspiel dann am Sonntag um 18 Uhr statt.


Eisbären Heilbronn  (RLSW)
2:3-Niederlage im ersten Testspiel bei den Steelers
Die Eisbären Heilbronn sind mit einer 2:3 (2:1, 0:2, 0:0)-Niederlage im Testspiel bei den Amateuren der Bietigheim Steelers in die Eishockeysaison 2017/18 gestartet. Nach nur zwei Trainingseinheiten auf dem Eis war man dem Dauerrivalen, der schon seit rund sechs Wochen auf dem Eis steht und bereits drei Spiele bestritten hat, über weite Strecken ebenbürtig. Am Ende gab dann aber doch die fehlende Spielpraxis auf Seiten der Eisbären den Ausschlag für die Niederlage.
Das Team um den alten und neuen Kapitän Stefan Schrimpf begann couragiert und wäre nach zweieinhalb Minuten beinahe in Führung gegangen, doch trudelte ein abgefälschter Schuss von Moritz Hauß nur an den Pfosten. Drei Minuten später folgte dann aber doch das 1:0 für die Eisbären. Stefan Schrimpf hatte von der blauen Linie abgezogen, Steelers-Keeper Viktor Laveuve ließ abprallen und Leontin Kreps stand goldrichtig um die Scheibe ins weit offene Tor zu schlenzen.
Es entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem Eisbären-Keeper Markus Nachtmann mehrfach exzellent rettete. In der 12. Minute war der Routinier jedoch machtlos, als der ehemalige Eisbär Dominique Hensel zum 1:1 ausglich. Dennoch gingen die Eisbären mit einer Führung in die zweiten 20 Minuten, denn zwei Sekunden vor der Pausensirene traf erneut Leo Kreps in Überzahl zum 1:2.
In der 31. Minute reichten den Gastgebern dann 54 Sekunden, um aus dem Rückstand eine Führung zu machen, die sie bis zum Ende nicht mehr aus der Hand geben sollten. Erst führte ein Missverständnis zwischen Markus Nachtmann und seinen Vorderleuten zum 2:2 durch Mike Weigandt - die letzte Aktion des Goalies an diesem Abend, denn er machte nach diesem Gegentor wie geplant nach rund der Hälfte des Spiels Platz für Patrick Seeger. Dieser konnte bei seiner ersten Aktion dann gleich gegen Weigandt retten, doch versenkte mit Andrej Kaufmann ein weiterer ehemaliger Eisbären-Spieler die Scheibe im Nachschuss zum 3:2 (32.).
Trotz dieser beiden Treffer war das zweite Drittel arm an Höhepunkten, was sich dann aber im Schlussdrittel änderte. Die rund 200 Zuschauer sahen unterhaltsames Eishockey mit Chancen vor beiden Toren. Auf der einen Seite machte ein starker Patrick Seeger sämtliche Gelegenheiten der Steelers zunichte, während die Eisbären auf der anderen Seite einige gute Chancen nicht verwerten konnten. So hatte Neuzugang Stefano Rupp in der 50. Minute bei einem Konter über Leontin Kreps in Unterzahl die wohl größte Gelegenheit zum Ausgleich, er scheiterte jedoch an Bietigheims Keeper Laveuve. Am Ende blieb es beim 3:2 für Bietigheim.
"Ich bin zufrieden mit meinem Team", gab Eisbären-Coach Sascha Bernhardt nach der Begegnung zu Protokoll. "Dafür, dass wir erst zweimal auf dem Eis waren, war die Leistung top. Natürlich gab es noch einige Abstimmungsschwierigkeiten und die Kondition hat noch nicht ganz gereicht, aber wir hätten durchaus auch das 3:3 schaffen können. Insgesamt gesehen geht der Sieg der Steelers aber in Ordnung."
Die Eisbären haben nun zwei Wochen Zeit um ihren Trainingsrückstand aufzuholen, ehe es am 24. September zur Generalprobe für den Rundenstart nach Lindau geht.


Diez-Limburg Rockets  (RLW)
Viele gute Ansätze, viele schöne Tore: Rockets schlagen tapfere Darmstädter
Chapeau, Eike Busch! Chapeau, Darmstadt Dukes! Mit nur kleinem Kader angereist gaben sich die Hessen zwar irgendwann ihrem Schicksal hin, nicht aber, ohne dabei den Kopf stets oben zu behalten und bei allem Einsatz nie einen Schritt zu hart zu Werke zu gehen. Für die EG Diez-Limburg aus der Regionalliga West war der klassentiefere Hessenligist der ideale Auftaktgegner zum Start in das Vorbereitungsprogramm. Dass die Rockets die Partie am Ende deutlich mit 15:2 (3:1, 5:0, 7:1) für sich entschieden, war eher eine Randnotiz. Und dass ein Keeper bei 15 Gegentoren zum besten Mann seines Teams avanciert, ist ganz oft mehr Floskel und verbales Geschenk denn Realität. Wer wie Eike Busch jedoch 89 Schüsse auf den Kasten bekommt, der darf auch 15 Buden kassieren und dennoch ein dickes Lob einfahren.
Apropos Goalies: Constantin Schönfelder feierte sein Debüt im EGDL-Kasten und durfte auf Anhieb durchspielen, weil Steve Themm angeschlagen und ohnehin beruflich verhindert fehlte. Dankbar war der Abend gleichwohl nicht für den Rockets-Neuzugang: Gleich im ersten Drittel wurde er einmal sträflich alleine gelassen und musste bei Darmstadts 1:0-Führung prompt hinter sich greifen. Über 60 Minuten gesehen aber - und bei nur einem weiteren Gegentor nach einem Dukes-Konter - deutete sich bereits an, was Schönfelder zu leisten im Stande ist. Auch wenn er selbst resümierte: „Nee, das war noch nicht so dolle. Das geht noch deutlich besser.“ Nur kein Stress - dafür ist die Vorbereitung ja da.
Spielerisch wurde schnell deutlich, dass die EGDL wie zu erwarten die Partie bestimmen würde. Klar war aber auch, dass nach einer Woche mit drei intensiven Eiseinheiten und drei Atheltikeinheiten noch deutlich Luft nach oben sein würde. Die Scheibe lief schon ganz ordentlich, aber nicht immer so, wie sie soll. Und im Abschluss ließen die Raketen noch zu viele Chancen liegen. „Wichtig ist aber, dass diese Chancen erspielt werden“, sagte Rockets-Trainer Arno Lörsch. Diesen ersten Schritt machten seinen Mannen schon ganz gut. Konstantin Firsanov, Joey Davies und Matt Fischer mit starkem Solo in doppelter Unterzahl drehten die Partie noch im ersten Drittel.
Der Rest war „einrollen“ auf gutem Niveau und vor allem viel Spaß - den hatte die Mannschaft sichtbar. Nicht, weil man dem Gegner nun kräftig Tore einschenkte, sondern vielmehr, weil die Chemie in dieser Mannschaft schon jetzt zu stimmen scheint. Ebenfalls erfreulich: Die insgesamt 15 Tore verteilten sich prima auf alle drei Sturmreihen. Marijus Maier, Kevin Schophuis, Joey Davies, Florian Flemming und Pierre Wex trafen im zweiten Drittel. Im letzten Abschnitt legten Matt Fischer (3), Marc Hemmerich, Dustin Bauscher, Julian Grund sowie erneut Marijus Maier nach.
„Insgesamt bin ich zufrieden“, sagte EGDL-Trainer Arno Lörsch. „Am Anfang waren wir ein bisschen nervös und hatten auch noch Abstimmungsprobleme. Aber das ist alles nichts, was mir Sorgen bereitet. Alle drei Reihen haben sehr gut und aggressiv zum Tor gearbeitet, den Gegner früh gestört. Bei den beiden Gegentoren haben wir definitiv nicht gut ausgesehen, daraus müssen wir lernen. Aber das sind Stand heute nur Kleinigkeiten.“
Rockets bestätigen beim Auswärtssieg in Zweibrücken die gute Frühform
Starkes Auswärtsspiel der Rockets beim Regionalliga-Meister aus dem Südwesten: Die personell dezimierte EG Diez-Limburg hat auch das zweite Testspiel der neuen Saison gewonnen, setzte sich bei den Hornets in Zweibrücken verdient mit 5:2 (2:0, 1:0, 2:2) durch. „Ein ganz, ganz großes Lob an Zweibrückens Keeper Tobias Chadim“, sagte EGDL-Trainer Arno Lörsch. „Das war phasenweise überragend. Ich denke, wenn wir hier 7:2 oder 8:2 gewinnen, hätte sich auch niemand beschweren können.“
Die Meister-Hornets hatten ihr Team in der Sommerpause noch einmal verstärkt: Von den Luchsen aus Lauterbach kam Topscorer Kenny Matheson, von den Ice Dragons aus Herford Aric Schinke und vom Zweitligisten aus Weißwasser Keeper Tobias Chadim. Alle drei kamen beim Test gegen die EGDL zum Einsatz, die Gastgeber boten 20 Akteure auf, bei den Rockets waren 17 Mann am Start. Es fehlten die Urlauber Tim Ansink und Dominik Kail sowie Julian Grund und der angeschlagene Konstantin Firsanov.
Arno Lörsch nutzte die personellen Ausfälle, um die Sturmeihen durchzuwechseln und im Vergleich zu Freitag vieles zu testen. Für Roman Löwing etwa ging es von der Verteidigung in den Sturm an die Seite von Daniel Niestroj und Kim Mainzer, die jungen Wilden stürmten in der Kombination Dustin Bauscher, Florian Flemming und Marijus Maier und die beiden Kanadier Matt Fischer und Joey Davies liefen gemeinsam mit Neu-Kapitän Pierre Wex auf.
Trotz der zahlreichen Umstellungen und mit nur einer Woche Eistraining in den Beinen zeigten die Gäste von Beginn an eine couragierte Leistung und gingen ein hohes Tempo. In einem ausgeglichenen ersten Drittel besorgten Matt Fischer und Marc Hemmerich die 2:0-Führung. Dass die Hornets zu diesem Zeitpunkt auch in Überzahl nicht zum Torerfolg kamen, lag an einem starken Keeper Steve Themm bei dessen Debüt im Rockets-Trikot. „Steve hat wie sein gegenüber ein super Spiel gemacht und war bei den beiden Gegentoren im weiteren Spielverlauf absolut chancenlos“, lobte Lörsch.
Zunächst aber legten die Gäste im zweiten Drittel den dritten Treffer nach. In einem nun intensiver werdenden Spiel zogen die Rockets die eine oder andere Strafe und kamen in den Genuss, schon fleißig Unterzahl zu üben. Im zweiten Drittel gelang dies noch ohne Gegentreffer, im letzten Abschnitt nutzten die Gastgeber die numerische Überzahl zu Treffern zum 1:3 und 2:4. Starke Reaktion der EGDL: Direkt nach dem 1:3 sorgte der Kanadier Joey Davies für den alten Drei-Tore-Abstand. Und kurz vor Schluss behielt Kevin Schophuis die Ruhe und traf zum 5:2 ins verwaiste Hornets-Tor - Zweibrücken hatte den Keeper für einen weiteren Feldspieler vom Eis genommen.
„Das war phasenweise wirklich schon erste Sahne, was die Jungs gespielt haben“, sagte Lörsch, dessen Team sich starke 49 Torschüsse erarbeitete (Zweibrücken: 43). „Wir haben für diese frühe Phase der Saison einen sehr guten Job gemacht, vor allem wenn man bedenkt, dass uns vier Stammspieler gefehlt haben. Nächste Aufgabe: Wir müssen jetzt von hinten heraus noch schneller den ersten Pass spielen und am Spiel in der neutralen Zone arbeiten.“


Ice Dragons Herford  (RLW)
Ice Dragons bieten Herne einen tollen Kampf!
Am Ende stand eine 0:2 Niederlage gegen den amtierenden Meister der Oberliga Nord, aber unzufrieden mit dem Spiel waren weder die Ice Dragons noch die anwesenden Fans. Denn die Art und Weise, wie die Ice Dragons das umsetzten, was Jeff Job sich erhofft hatte, nötigte Respekt ab! Über die vollen 60 Minuten war das Team um Kapitän Fabian Staudt fast vollständig in der Defensive gebunden, kämpfte bis zum Umfallen, gab keine Scheibe verloren und setzte immer wieder Nadelstiche in Form von schnellen Kontern!
Von der ersten Sekunde an war der erwartete Klassenunterschied auf dem Eis zu sehen. Die Gäste aus Herne waren passsicherer, immer wieder einen Schritt schneller als die Ice Dragons und setzten das von Kieren Vogel hervorragend gehütete Herforder Tor dauerhaft unter Druck. Doch der junge Herforder Schlussmann strahlte eine ungeheure Ruhe aus, fischte alles weg was auf sein Tor kam. Seine Vorderleute versuchten immer wieder schnell umzuschalten, die pfeilschnellen Stürmer Killian Hutt, RJ Reed und Tryout Spieler Morgan Reiner in Szene zu setzen, aber selbst wenn sie durchkamen, Christian Wendler im Herner Tor war auf dem Posten. Während also Herne Druck machte und Herford unermüdlich dagegen ankämpfte, lief die Uhr herunter und es ging mit einem torlosen Remis in die erste Pause.
Das Bild änderte sich auch im zweiten Drittel nicht. Eine Unkonzentriertheit in der 22. Minute führte dann zur verdienten Gästeführung. In höchster Not konnte Kieren Vogel die Scheibe nur nach vorne klären, die Ice Dragons bekamen die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone und Hernes Toptorjäger Aaron McLeod konnte aus kurzer Distanz zum 0:1 einsetzen. Kurze Zeit später dann die erste Strafe des Spiels, die Ice Dragons waren in Unterzahl. Die Gäste versuchten nun mit aller Macht die numerische Überlegenheit zum 0:2 zu nutzen, doch plötzlich war Killian Hutt alleine auf und davon, zog auf Christian Wendler zu, konnte den Herner Keeper jedoch nicht überwinden. Man merkte den Ice Dragons nun mehr und mehr den Kräfteverschleiß an, der zu weiteren Strafzeiten führte. In einer davon, es lief die 33. Spielminute, war es wieder McLeod, der goldrichtig stand und erneut im Nachschuss auf den 0:2 Pausenstand erhöhte.
Trotz der enormen Anstrengungen, auch im letzten Drittel brachen die Ice Dragons nicht ein. Im Gegenteil, sie wollten den Ehrentreffer, ihre eigenen Angriffe wurden gefährlicher. Natürlich war Herne immer noch spielbestimmend, aber das Team von Jeff Job war nicht bereit, auch nur einen Zentimeter Eis kampflos aufzugeben. Auf beiden Seiten war jedoch immer wieder Schluss beim Goalie. So lief die Zeit herunter und es blieb beim 0:2.


Sande Jadehaie  (VLN)
Fantreffen in der Eishalle Sande
Bei dieser Veranstaltung wird Euch der Vorstand über den neuesten Stand der Dinge informieren.
Alle Eishockey-Fans sind herzlich eingeladen, um eventuelle Ideen und Vorschläge auszutauschen.
Wir freuen uns auf Euch!
Wann: 20. September 2017, 19:00 Uhr
Wo: Eishalle Sande


Chemnitz Crashers  (RLO)
Debakel zum Saisonauftakt
Im ersten Testspiel der noch jungen Saison hatten personell sehr dünn besetzte Crashers gegen sehr starke Saale Bulls aus Halle nichts entgegenzusetzen. Lediglich in den ersten 10 Spielminuten boten noch 13 + 1 Chemnitzer den Hallensern Paroli. Nach den frühzeitigen Ausfällen von Weigandt und Strejc zur Mitte des ersten Drittels allerdings kippte das Spiel deutlich zu Gunsten der Gäste. Und innerhalb weniger Minuten netzten die Bulls vier Mal bis zum Ende des ersten Spielabschnitts ein.
Am Ende stand ein nicht akzeptables 0:16 (0:4, 0:8 und 0:4) in einem Testspiel zu Buche. Jetzt hieß es sehr kurzfristig nicht nur "Kopf hoch, Mund abputzen und weiter geht's!", sondern auch Trainer und Sportliche Leitung mussten die Situation analysieren. So trafen sich bereits heute Morgen alle Verantwortlichen zu einer Krisensitzung. Mit dem Ergebnis, dass das für kommende Woche Sonntag, 17.09.2017, terminierte Vorbereitungsspiel gegen die Icedogs Pegnitz kurzfristig aus der Spielplanung gestrichen wurde.
„Der Saisonstart war so definitiv nicht geplant. Das ist nicht unser Anspruch. Aber auch solche Ergebnisse müssen vernünftig analysiert, verkraftet und abschließend abgehakt werden. Eins ist klar, wir müssen unser aktuell sehr dünn besetztes Spielermaterial, seien es arbeits-, krankheits- bzw. unfallbedingte Ausfälle, spielt hier gar keine Rolle, schonen und pflegen“ hieß es von der Sportlichen Leitung. „Zwei Spiele innerhalb von 20 Stunden sind aktuell nicht abzuarbeiten. Das gibt der Kader nicht her, weil auch die U19-Bundesligamannschaft ein Doppelwochenende zu absolvieren hat. Und das erst vergangenen Donnerstag uns bekannt gewordene Pflichtspiel gegen die Bombers hat absolute Priorität. Wir wollen unter die ersten Vier in der Regio, wir wollen in die Play-Offs, und dafür brauchen wir ausreichend Kraft und jeden einzelnen Punkt. Das ist der Plan. Wir werden uns jetzt durch die missliche Lage durchboxen und nicht den Kopf in den Sand stecken. Nach einem Tief kommt auch wieder ein Hoch“, schließt Torsten Buschmann kurz und bündig ab.
Saisonstart in der Regionalliga Ost, kommender Samstag, 16.09., ab 20:30 Uhr in Weißwasser Bombers Bad Muskau vs. Chemnitz Crashers
Das nächste Heimspiel der Crashers findet am Samstag, 30.09., ab 18:00 Uhr gegen den ESC Berlin statt.


Schönheider Wölfe  (RLO)
Edeka Höfer und Wölfe verlängern ihre Zusammenarbeit
Der Lebensmittelmarkt Edeka Höfer unterstützt die 80-jährige Eishockeytradition weiter und bleibt Sponsorenpartner der Schönheider Wölfe.
Das regionale, nachhaltige und reichhaltige Sortiment aus hochwertigen Lebensmitteln ist in jedem der drei Edekamärkte Höfer in Schönheide, Lengenfeld und Zwickau vertreten und ist somit ein wichtiger Nahversorger. Das nette und hilfsbereite Personal sorgt rund um die Uhr für ein angenehmes Einkaufserlebnis ohne langes Suchen zwischen den Regalen und ohne lange Wartezeiten an der Kasse. Bei Fragen oder Wünschen stehen kompetente Mitarbeiter mit hohen Erfahrungswerten zur Seite. Unter dem Leitspruch “Wir lieben Lebensmittel.“ stellt Edeka täglich frische Lebensmittel zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit der Naturschutzorganisisation World Wide Fund for Nature (WWF) ist Edeka Partner für Nachhaltigkeit und handelt im Sinne der Umwelt und der Natur.
Die Schönheide Wölfe bedanken sich für die Zusammenarbeit und wünschen eine erfolgreiche Saison 2017/2018 mit einer angenehmen Partnerschaft.


Eisbären Juniors Berlin  (LLB)
Juniors ärgern Regionalligisten
Gut besucht war der erste Auftritt des neuen Landesligateams der Eisbären Juniors. Und die Besucher wurden beim 7:8 nach Penaltyschießen (1:3/2:3/4:1) den SV Rot-Weiß Bad Muskau nicht enttäuscht.
Denn beide Teams griffen munter an und die ersten Chancen hatten die Juniors. Die Bombers waren aber effektiver, Elias Grabein nutzte die erste Chance der Bombers nach 108 Sekunden zum 0:1. Die Führung hielt drei Minuten, dann fälschte Jakob Sauerzapfe bei Überzahl der Eisbären einen Schuss von Tobias Riemer zum 1:1 ab. Beide Teams hatte in der Folge weitere gute Chancen, die Eisbären nutzten diese aber nicht. Bad Muskau hingegen nutzte ein doppeltes Überzahlspiel durch Mateusz Muszynski (11.), der nach 18 Minuten auch zum 1:3-Pausenstand traf.
Powerplay klappt bei den Juniors schon ganz gut, das zeigte der 2. Abschnitt. Nach fünf Sekunden kassierten die Bombers eine Strafe, 36 Sekunden später stand es nur noch 2:3. Patrick Ristow war erfolgreich. Die Gäste nutzten ihre Chancen aber weiter konsequent und zogen auf 2:6 davon. Maximilian Neef (23.), Jörg Wartenberg (26.) und Martin Güttler (32.) waren die Torschützen. Die Juniors kämpften aber weiter und konnten erneut in Überzahl den dritten Treffer erzielen. Nach 36 Minuten traf Yannick D'Arino.
Auch das letzte Drittel begann mit einem frühen Treffer der Eisbären. Yannick D'Arino erzielte nach 17 Sekunden das 4:6. Die Bombers konterten diesen Treffer aber drei Minuten später durch das 4:7 von Martin Güttler. Das war aber noch längst nicht alles, denn Kenneth Englisch konnte nach 48 Minuten auf 5:7 verkürzen. Acht Minuten vor dem Ende machte es Marco Mund mit Überzahltreffer Nr. 4 in diesem Spiel noch einmal richtig spannend. Und 89 Sekunden vor dem Ende wurde auf der Eisbärenbank noch lauter gejubelt, denn Jakob Sauerzapfe erzielte sogar den Ausgleich.
Bei diesem Ergebnis blieb es, das Penaltyschießen ging dann aber an die Gaste, denn Martin Güttler konnte seinen Penalty als Einziger verwandeln.
Beide Teams zeigten gute Ansätze, aber auch gewisse Schwächen. In bestimmten Situationen war ein Klassenunterschied zu sehen, die Juniors hielten aber gut dagegen. Insgesamt war es aber ein sehr ansehnliches und faires Spiel.
(Norbert Stramm)


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Montag 11.September 2017
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