IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 12.September 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Landesliga Nordrhein-Westfalen.
Krefeld Pinguine (DEL)
Nikolas Linsenmaier wird Spielpraxis in Freiburg sammeln
Verletzungsbedingt hatte Nikolas Linsenmaier die ersten drei Wochen im August nicht mit dem Team trainieren können, weshalb ein entsprechender Rückstand auf seine Kollegen besteht. Sein Debüt im Pinguine-Trikot gab der Mittelstürmer an der Seite von Adrian Grygiel und Martin Schymainski Ende August beim Heimspiel gegen Köln. Bereits eine Woche später folgte jedoch der Rückschlag für den 24-jährigen Breisgauer als ihn beim Heimspiel gegen Kassel im Mitteldrittel der Puck im Gesicht traf. Eine Gehirnerschütterung bedeutete die nächste Zwangspause.
„Nikolas hat das Ziel in der DEL zu spielen, allerdings wird es für ihn nach der Verpflichtung von Christoph Gawlik umso schwerer bei uns unter die ersten zwölf Stürmer zu kommen. Durch Training allein wird er den Rückstand nicht aufholen. Er benötigt Spielpraxis und wird diese in den nächsten vier Wochen bei seinem Heimatverein in Freiburg in der DEL2 bekommen“, erklärt Sportdirektor Matthias Roos die Entscheidung den Mittelstürmer vorübergehend nach Freiburg auszuleihen. Da Nikolas Linsenmaier bereits 24 Jahre alt ist, fällt er nicht mehr unter die Förderlizenzregelung. Daher ist die Möglichkeit des doppelten Spielrechts zwischen einem DEL und einem DEL 2 Club in seinem Fall nicht gegeben.
„Ich freue mich, dass die Verantwortlichen in Krefeld und Freiburg mir die Möglichkeit geben, Spielpraxis zu bekommen. Ich werde die nächsten Wochen Alles geben um Leos Sulak und dem Team zu helfen. Danach möchte ich beweisen, dass ich auch ein wichtiger Spieler für die Pinguine werden kann“, so die Worte von Nikolas Linsenmaier. Bereits am Vormittag hat er sich von seinen Mannschaftkameraden und dem Trainerteam vorläufig verabschiedet und sich auf den Weg nach Freiburg gemacht, wo er bereits am Freitag zum Hauptrundenstart gegen Bayreuth auf Torejagd gehen wird.
Eispiraten Crimmitschau (DEL2)
André Schietzold fehlt zum Saisonstart - Rückkehr ins Team verzögert sich um weitere zwei Wochen
Bittere Nachrichten für André Schietzold! Der 30-Jährige hat sich bereits zum Beginn der Vorbereitung eine Knochensplitterung im Handgelenk zugezogen und musste bereits rund drei Wochen pausieren. Eine weitere Untersuchung im Klinikum Altenburger Land ergab, dass sich die Rückkehr des Verteidigers nun um mindestens zwei weitere Wochen verzögert. Der Routinier fällt somit definitiv für den Saisonstart gegen die Tölzer Löwen am Freitagabend (Anbully: 20:00 Uhr) aus.
André Schietzold wurde erst in der vergangenen Woche von seinen Mannschaftskameraden zum Teamkapitän für die neue Spielzeit ernannt worden. Im Hinblick auf eine weitere Prognose muss der Genesungsverlauf des dienstältesten Eispiraten-Profis abgewartet werden.
Kassel Huskies (DEL2)
Golfplatz statt Eishalle – Huskies-Spieler machen auf ungewohntem Terrain eine gute Figur
Kurz vor Saisonbeginn haben sich die Kassel Huskies mit ihren Sponsoren, Partnern und Freunden auf dem Golfplatz gemessen. 58 Teilnehmer stellten sich am Sonntag dem 18-Loch-Kurs des Golfclubs Kassel-Wilhelmshöhe e.V. Darunter fanden sich auch einige golfbegeisterte Huskies-Akteure: Geschäftsführer Joe Gibbs, Trainer Rico Rossi, Co-Trainer Hugo Boisvert und Spieler wie Mike Little, Jens Meilleur, Mirko Pantkowski, Stefan Della Rovere und Evan McGrath traten bei dem Golfturnier neben den Sponsoren an.
Während des Wettbewerbs kristallisierten sich schnell die Golftalente der Schlittenhunde heraus: Besonders hervorgetan haben sich Spieler Mike Little und Trainer Rico Rossi. In der Sonderdisziplin „Nearest to the Pin“ siegte Huskies-Neuzugang Stefan Della Rovere, der sich somit als Teilnehmer mit der größten Präzision erwies. Bereits vor zwei Jahren sorgte ein Kanadier in einer Spezialdisziplin für Furore: Jamie MacQueen machte sich 2015 mit seinem „Longest Drive“ auf dem Golfkurs einen Namen, bevor er auch auf dem Eis für die Huskies durchstartete.
Bei der anschließenden Abendveranstaltung wurden Malgorzata Blum, Christiane Mohr und Jano Posselt als Sieger des Golfturniers ausgezeichnet. Sie setzten sich in der Bruttowertung gegen 55 weitere Teilnehmer durch. Geschäftsführer Joe Gibbs und Trainer Rico Rossi sprachen am Abend über die Ziele der Huskies für die kommende DEL2-Saison und stellten den rund 100 Gästen die Neuzugänge vor. Bereits am Freitag wird es für die Huskies auf dem Eis ernst: Ab 19:30 Uhr treten sie im ersten Saisonspiel gegen die Dresdner Eislöwen an.
SC Riessersee (DEL2)
"Die Legenden werfen ihre Schatten voraus" - Ehrung von Franz Reindl und Ignaz Berndaner am 15.09.
Im Frühjahr fand in Zusammenarbeit mit dem Garmisch-Partenkirchner Tagblatt der zweite Teil der Wahl der Legenden des SC Riessersee statt. Zur Wahl stand die Epoche von 1966 – 1985. Die Leser und Anhänger der Weiß-Blauen haben deutlich für Ignaz Berndaner und Franz Reindl gestimmt.
Zum DEL2- Auftaktspieltag des SC Riessersee am 15.September gegen die Ravensburg Towerstars werden unmittelbar vor dem Spiel die Legenden Ignaz Berndaner und Franz Reindl auf dem Eis für ihre Leistungen für den SportClub geehrt.
Geschäftsführer Udo Weisenburger zeigt sich bereits im Vorfeld begeistert: „Das ist nun die zweite Legendenehrung und wir freuen uns ganz besonders, dass wir für die Zeremonie für Ignaz Berndaner und Franz Reindl einen prominenten Laudator gewinnen konnten. Das Geheimnis um unseren Überraschungsgast und Laudator wird am 15.September gelüftet.“
Außerdem wurden anlässlich dieser Ehrung die Olympia-Bronzemannschaft von 1976, die SCR-Meisterteams 1978 und 1981, sowie viele Prominente aus Politik und Sport eingeladen.
Tickets für das Auftaktheimspiel gibt es über den OnlineTicketPartner des SC Riessersee -München Ticket- oder am Spieltag zwischen 11 und 15 Uhr (Vorverkauf), bzw. ab 18 Uhr an der Stadionkasse des Olympia-Eissport-Zentrums.
Deggendorfer SC (OLS)
Was für eine Moral! Deggendorfer Aufholjagd wird belohnt
Was für ein erstes Testspiel im heimischen Rund gegen die Starbulls
Rosenheim! Der DSC bezwang den Zweitligaabsteiger mit 6:5 nach
Penaltyschießen, obwohl die Mannschaft von Trainer John Sicinski
bereits mit 0:3 und 1:4 zurücklag.
Das Spiel begann denkbar schlecht aus Hausherrensicht. Ein DSC-Spieler
um den anderen musste auf die Strafbank wandern, wohingegen ähnliche
Vergehen der Gästespieler ungeahndet blieben. Dies gipfelte Mitte des
ersten Abschnitts mit den Spieldauerstrafen gegen Kyle Gibbons und
Marius Wiederer, was den Rosenheimern eine minutenlange
Fünf-gegen-Drei-Überzahlmöglichkeit bot. Dort zeigten die Starbulls
dann ihre Klasse und netzten gleich drei Mal ein, sodass es aus Sicht
der Deggendorfer mit einem 0:3 in die Kabine ging, nachdem man bei
Fünf gegen Fünf zunächst noch munter mitspielte. Zu Beginn des zweiten
Drittels wirkten die DSC-Akteure dann etwas geschlaucht von den vielen
Unterzahlspielen im ersten Abschnitt. Jedoch war es dann genau ein
Spieler, der den Deggendorfern dann wieder Leben einhauchte. Zunächst
war es Andrew Schembri, der in der 31. Minute mit einem Alleingang das
1:3 markierte. Dieses Mal noch hatten die Starbulls die richtige
Antwort parat und stellten nur kurze Zeit später durch Baindl auf 1:4.
Doch nun war Schembri nicht mehr zu stoppen und nahm die Sache allein
in die Hand. Per Doppelschlag in der 40. Spielminute verkürzte er auf
3:4 und erzielte damit einen lupenreinen Hattrick im zweiten Drittel.
Doch damit nicht genug. Knapp zehn Minuten waren im dritten Abschnitt
gespielt, als Schembri den verdienten Ausgleich besorgte. Knapp fünf
Minuten später dann auch die erstmalige Führung für die Hausherren.
Milos Vavrusa tankte sich energisch durch und schloss platziert ab zum
5:4 für den DSC. Doch kurz vor Schluss kamen die Rosenheimer noch
einmal zurück und glichen durch Maximilian Vollmayer in der 59. Minute
noch einmal aus. Somit musste das Penaltyschießen diese spannende
Partie entscheiden. Dort krönte DSC-Keeper Cody Brenner seine starke
Leistung mit zwei gehaltenen Penalties. Auf der Gegenseite
verwandelten gleich zwei Deggendorfer ihre Penalties. Santeri Ovaska
und, wer auch sonst, Andrew Schembri sorgten für die Entscheidung vor
knapp 1000 feiernden Zuschauern im Deggendorfer Eisstadion. Nun geht
es am Freitag weiter für die Sicinski-Truppe. Dann trifft man zuhause
um 20 Uhr auf die Icefighters Leipzig aus der Oberliga Nord.
Lindau Islanders (OLS)
EV Lindau Islanders verkaufen sich in Ravensburg teuer
Das zweite Saisonvorbereitungsspiel der EV Lindau Islanders brachte zwar eine Niederlage, aber eine, mit der alle Beteiligten gut leben konnten. Beim DEL2- Nachbarn Ravensburg Towerstars unterlagen die Lindauer nach guter Leistung knapp mit 2:4 (2:3, 0:0, 0:1).
Natürlich sah man einen Unterschied zwischen dem Zweit- und dem Drittligisten, zumal Ravensburg eine Woche vor Saisonstart steht und die Lindauer am Anfang der Vorbereitung. Aber der war erwartet worden und enger, als gedacht. Sicherlich ist es etwas früh, Rückschlüsse auf die Oberliga Süd Saison zu ziehen, aber ein paar Dinge fielen im Vergleich zur vergangenen Saison schon aus.
So scheinen die Islanders vor allem wesentlich tiefer besetzt zu sein, als in der vergangenen Saison. Dies beginnt schon im Tor, wo Hennig Schroth und Nils Velm, die sich die 60 Minuten Spielzeit teilten, starke Leistungen zeigten und sich gegenseitig offenbar zu Höchstleistungen antreiben. Vor den beiden stellten die Lindauer eine solide Abwehrreihe, die gegen die Profis aus Oberschwaben voll gefordert wurde und sich tapfer zur Wehr setzte. Trainer Dustin Whitecotton spielte die ganze Partie mit vier Blöcken durch und scheint auch in der Offensive schon eine gute Mixtur gefunden zu haben und auch eine gute Struktur. Die vier Sturmreihen agierten ausgeglichen, keine Formation fiel ab. Vor allem das Umschaltspiel klappte schon sehr gut. Auch dabei fiel auf: Die neuen, verjüngten Islanders sind schneller und haben einen guten Zug zum Tor. So kamen auch die beiden Treffer der Gäste durch Simon Klingler (3.) zum 0:1 und Florian Lüsch (11.) zum 2:2 Ausgleich zustande: Gedankenschnelligkeit und Entschlossenheit.
Auf diese Art und Weise hielten die Lindauer bis weit ins das zweite Drittel gut mit, ehe sich dann das Trainingslager der Vorwoche bemerkbar machte. „Wir haben hart und intensiv gearbeitet“, berichtete Whitecotton. Deshalb seien im Lauf der Partie die Beine immer schwerer geworden und die Überlegenheit des DEL2- Vertreters größer. Nach einer wilden Auftaktphase zu Spielbeginn mit fünf Toren in den ersten zehn Minuten gelang den Towerstars aber nur noch ein Treffer vier Minuten vor dem Ende zum 4:2 Endstand. Ein Ergebnis und ein Auftritt mit dem man im Lindauer Lager vollkommen zufrieden war. Auch die 250 mitgereisten Fans unter den 1288 Zuschauern waren mit der Leistung ihrer Islanders einverstanden und können sich nun auf die nächste Stufe der Vorbereitung freuen.
Noch können die Lindauer Cracks zwar nicht auf heimischem Eis loslegen. Auch wenn die Eissportarena von zahlreichen Ehrenamtlichen, die ihr Herz für den Verein zeigten, beim Einwintern schon für die Eisbereitung vorbereitet wurde. Nach dem Vorbereitungsspiel in Sonthofen am Freitag geht es aber dann aber am Sonntag (18 Uhr) im Derby gegen die Memmingen Indians in den ersten Test zuhause. Der Eintritt für dieses Spiel ist in der Dauerkarte mit inbegriffen – der Verkauf der Saisontickets läuft weiterhin bis Ende September.
Eisbären Regensburg (OLS)
Eisbären unterigen knapp den Bayreuth Tigers
Am gestrigen Sonntagabend unterlagen die Eisbären knapp den Bayreuth Tigers mit 3:5 und verlieren somit ihr erstes Vorbereitungsspiel in regulärer Spielzeit.
Bei den Eisbären startete Jakub Urbisch zwischen den Pfosten und dieser sollte ermeut eine tadellose Leistung abrufen. Bis auf Kevin Schmitt, der weiterhin aufgrund von Rückenproblemen fehlte, konnte Trainer Peppi Heiß seine komplette Mannschaft aufbieten. Bei den Tigers fehlte wie schon am Freitag Thomas Voronov. Dafür konnte Sergej Waßmiller wieder auf die Förderlizenzkräfte Eugen Alanov und Valentin Busch zurückgreifen.
Die Bayreuther drückten von Beginn an gleich aufs Tempo und versuchten sofort mit schnellen Spielzügen den frühzeitigen Führungstreffer zu erzielen. Die Eisbären brauchten wie schon beim Spiel zwei Tage zuvor einige Minuten Anlaufzeit, um ins Spiel zu finden. Nach gut zehn Minuten erspielten sich die Eisbären aber die ersten guten Gelegenheiten und konnten die Franken auch in Bedrängnis bringen. Als Schiedsrichter Salewski kurz hintereinander Martin Heider, Sebastian Mayer und Ivan Kolozvary auf die Strafbank schickte, hatten die Eisbären die Gelegenheit, bei den folgenden fünf gegen drei-Überzahlsituationen den Führungstreffer zu erzielen. Tomas Gulda nahm sich in der 16. Spielminute ein Herz und zog von der blauen Linie ab, Vosvrda konnte nur prallen lassen und über Pinizzotto gelangte die Scheibe zu Gajovsky, der nur noch einschieben musste. In der Folge mussten Benjamin Kronawitter und Sebastian Alt auf der Strafbank Platz nehmen, aber die Eisbären konnten ihren knappen Vorsprung mit einem guten Unterzahlspiel in die erste Drittelpause retten.
Im zweiten Abschnitt zogen die Franken das Tempo nochmals an und kamen in der 25. Minute zum verdienten Ausgleich. Ein schneller Gegenzug über Eugen Alanov und Ziga Pesut, die den aufgerückten Sebastian Alt überlaufen konnten, schloss Mathias Müller mit etwas Glück zum 1:1 ab. Kurz nach dem Bayreuther Ausgleich fand Yannik Baier mit einem sehenswerten Pass den davon eilenden Arnoldas Bosas, der nur noch durch ein Foul zu stoppen war. Den fälligen Penalty konnte der litauische Nationalspieler trotz einer guten Bewegung aber leider nicht zur erneuten Eisbären Führung nutzen, da Goalie Tomas Vosvrda eine glänzende Rettungstat hinlegte. Als in der 32. Spielminute Felix Schwarz auf der Strafbank brummte, kamen die Tigers zu ihrem zweiten Treffer. Michal Bartosch probierte es mit einer guten Bewegung im Slot und der Abpraller fiel Ivan Kolozvary regelrecht vor die Füße und haute den Puck zur Führung in die Maschen. Das Spiel sollte dadurch nochmals etwas an Fahrt aufnehmen. Kurz vor der zweiten Pause erhielten die Eisbären nochmals ein Powerplay und nur wenige Sekunden danach konnte Peter Flache eine schöne Kombination über Jason Pinizzotto und Nikola Gajovsky erfolgreich abschließen. Doch der Gleichstand hatte nicht lange Bestand. Ein Fehlpass hinter dem eigenen Tor der Eisbären und Ivan Kolozvary bedankte sich nach Zuspiel von Andreas Geigenmüller mit der erneuten Führung für den DEL2-Club. Vier Sekunden vor dem Pausentee hatte Arnoldas Bosas mit einem Alleingang die Chance zum erneuten Ausgleich, aber sein Abschluss landete nur an der Latte.
Das Schlussdrittel begann etwas zerfahren und in der 46. Spielminute zeigten sich die Franken erneut eiskalt im Ausnutzen von Fehlern der Eisbären. Ein Fehlpass im Aufbau, welcher den Tigers eine drei auf eins-Situation bescherte und der Förderlizenzakteur Eugen Alanov ließ sich nicht zweimal bitten und erhöhte auf 4:2. Die Eisbären bewiesen aber erneut, dass sie Nehmerqualitäten besitzen und kamen nochmals ins Spiel zurück. Im Powerplay traf Jason Pinizzotto zum 3:4-Anschluss. Daraufhin bliesen die Domstädter zur Schlussoffensive, nahmen eine Minute vor dem Ende Jakub Urbisch für einen sechsten Feldspieler vom Eis und hatten tatsächlich durch Tomas Gulda die riesen Chance, das Spiel doch noch auszugleichen. Sein Versuch ging nur knapp rechts über den Kasten und den Gegenzug konnten die Gäste dann durch Valentin Busch zum 3:5 ins leere Tor nutzen.
Damit verlieren die Eisbären ihren letzten Test gegen einen höherklassigen Gegner knapp mit 3:5, können aber ein äußerst positives Fazit von dieser Testphase ziehen. Weiter geht es am kommenden Freitag auswärts gegen die IceHogs Pfaffenhofen. Spielbeginn zum Testspiel gegen die vielen Ex-Spieler ist um 20.00 Uhr in Pfaffenhofen.
Sonthofen Bulls (OLS)
Strahlende Gesichter bei Saisonkartenübergabe - ERC Sonthofen gewährt Blick hinter die Kulissen
Diesen Montagabend werden einige Fans des ERC Sonthofen wohl so schnell nicht vergessen. Nicht nur, dass sie den Spielern des Eishockey-Oberligisten ganz nah sein konnten, sie durften auch ins Allerheiligste: Die Kabine.
Dort gaben Jennifer Harß, Patrick Glatzel, Marc Sill, Chris Stanley und Heiko Vogler seltene Einblicke hinter die Kulissen. Wo sonst nur Mannschaft, Trainer und maximal noch Betreuer Zugang haben, durften sich die Saisonkarten-Frühbucher ganz genau umsehen und Fragen stellen. Wo sitzt Maximilian Hadraschek, wieso sitzen neben den ganz jungen Spielern immer erfahrene Eishockey-Cracks und warum sind sechs mit Tape zusammengeklebte Holzstäbe an einem Seil an der Decke in der Kabine befestigt? - Die Torfrau und die anderen Spieler der Bulls gaben breitwillig Auskunft.
Die Sitzordnung beispielsweise dient der besseren Konzentration und die Holzstäbe sagen aus: „Zusammen sind wir stark“ - Einzeln könnten die Stöcke gebrochen werden, aber alle sechs als Einheit die fest zusammen steht - „Beinahe unmöglich die auseinanderzubrechen“, so Chris Stanley. „Das ist für uns inzwischen ein wichtiges Symbol. Bei einem Spiel in Duisburg hatte ich schon gedacht, wir haben das Ding in der Kabine liegen gelassen und wollte dem Busfahrer schon sagen, dass er umkehren muss. Zum Glück hatte Wayne Lucas es eingesteckt. Ohne das wären wir sicher nicht heimgefahren“, so Heiko Vogler, der beim ERC Sonthofen nicht nur Trainer, sondern auch sportlicher Leiter ist.
Selbst zur Eisbereitung hatte Heiko Vogler noch Einiges zu sagen. So war einige Stunden vor dem Termin mit den Fans noch auf das Eis gefahren, um Spannungsrisse zu erzeugen. Wenn nun die Eismeister mit der Zamboni (Eisbereitungsmaschine) ihre Runden drehen, werden die Risse aufgefüllt und das Eis noch weiter verdichtet. „Für mich hat das Eis in Sonthofen dieses Jahr schon fast DELCharakter“, sagte Vogler. Nach der Kabinenbesichtigung gab es für alle Anwesenden Braten mit Spätzle und Soße, sowie Getränke in der Stadiongaststätte Overtime, die durch die ERCSpielbetriebsgesellschaft betrieben wird.
Nach den ersten Eistrainingseinheiten diese Woche gibt es am Wochenende gleich zwei Testspiele in der heimischen Eissporthalle in Sonthofen. Am Freitag sind die EV Lindau Islanders (20 Uhr) zu Gast, ehe am Sonntag Bayernligist ESV Buchloe (18 Uhr) in die Oberallgäuer Kreisstadt reisen.
Hannover Indians (OLN)
Hannover Indians empfangen Preussen Berlin - Benefizspiel zugunsten des Nachwuchses der ECH e.V.
Zum vierten Vorbereitungsspiel empfangen die Hannover Indians am Mittwoch, 13. September 2017, den Oberliga-Mitbewerber ECC Preussen Berlin am Pferdeturm. Spielbeginn ist 19.30 Uhr.
Die Partie ist ein Benefizspiel zugunsten des Nachwuchses der Hannover Indians e.V.. Dauerkarten haben deshalb keine Gültigkeit. Im Vorverkauf gibt es Tickets Dienstag, 12. September 2017, von 16.00 bis 19.00 Uhr im Fanshop am Pferdeturm. Die Abendkasse wird am Mittwoch ab 17.30 Uhr geöffnet sein. Alles Tickets kosten sechs Euro, Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt.
Indians-Trainer Len Soccio erwartet nach den bisherigen Testspielen gegen zwei DEL2-Ligisten und einen der Topfavoriten der Oberliga, Füchse Duisburg, ein offensiveres Spiel seiner Mannschaft: „Gegen Dresden fehlte der Mannschaft am Ende die Kraft. Völlig normal in unserer frühen Saisonphase gegen eine Mannschaft, die kurz vor dem Saisonstart steht. Mit einem Tag Ruhepause werden wir gegen Preussen sicher wieder die nötige Spritzigkeit über 60 Minuten haben.“
Für Len Soccio ist das Duell gegen die Berliner kein alltägliches Spiel, da er vor der Saison von Charlottenburg an den Pferdeturm gewechselt ist. Sein Nachfolger an der Bande der Preussen ist mit David Haas kein Unbekannter in Hannover. Dagegen wechselte mit Brian Gibbons ein ehemaliger Indianer an die Spree und soll die Berliner weiter nach oben scoren.
Rostock Piranhas (OLN)
Gelungener Testspielauftakt für die Piranhas
Der Gegner der ersten beiden Testspiele kam aus der Hauptstadt. FASS Berlin ist aus der vergangenen Saison als schwer zu spielende Mannschaft in Erinnerung geblieben und zügig begann die Partie am Freitag. Schon nach 20 Sekunden testeten die Hauptstädter die Reaktionsfähigkeit von Andreas Magg im Rostocker Tor. Ziemlich ausgeglichen gestalteten beide Teams die folgenden Minuten im ersten Drittel. In der neunten Minute kam Sebastian Brockelt in die richtige Position vor dem gegnerischen Tor und erzielte das erste Saisontor für die Rostock Piranhas. Ein weiterer Neuzugang im Team saß die ersten Strafminuten ab. In der 15. Minute musste Simon Fetschele auf die Bank.
Druckvoller begannen die Piranhas das zweite Drittel. Bis zur 23. Minute hielten sie den Gegner gut in dessen Drittel fest und Arthur Lemmer erhöhte auf 0:2. Danach waren es aber die Gastgeber, die nun führend am Puck waren. Erneut überwand Sebastian Brockelt in der 31. Minute die gegnerische Abwehr und erhöhte auf 0:3, Valerij Guts traf nur Sekunden später zum 0:4. Fabian Heyter musste in der 33. Minute auf die Strafbank und die Berliner nutzten ihr Überzahlspiel zum 1:4. Alexander Spister stellte in der 37. Minute den Abstand wieder her. In der 39. Minute traf Tomas Kurka zum 1:6. Nur 12 Sekunden vor der Pause nutzten die Akademiker eine Unachtsamkeit in der Rostocker Abwehr und verkürzten auf 2:6.
In den Anfangsminuten des letzten Drittels bestimmten die Piranhas den Spielverlauf und Valerij Guts traf zum 2:7 in der 46. Minute. Allerdings blieben auch etliche Torchancen ungenutzt und man ließ den Gastgebern etwas zu viel Spielraum und so konnten diese in der 51. Minute erneut verkürzen. Das Überzahlspiel ab der 53. Minute verstrich ebenfalls ohne nennenswerten Chancen. Mit Spielstand 3:7 endete die Partie in Berlin.
Vor Beginn des Rückspiels wurde es sehr emotional auf dem Eis in der Rostocker Eishalle. Mit Tobias John und Paul Stratmann wurden die beiden „ dienstältesten „ Piranhas verabschiedet. Nach 12 Saisons mit 508 Spielen und 582 Punkten wird Paul Stratmann das Trikot der Piranhas nicht mehr überstreifen. Tobias John beendet nach 417 Einsätzen in 10 Jahren seine aktive Laufbahn als Spieler und trainiert die Jugendmannschaft des REC. Ergriffen zeigte sich an dieser Stelle auch der Vorstand des REC. Fans und beiden Spielern wurde als Geschenk das Versprechen gegeben, am Ende der Saison ein Abschiedsspiel zu organisieren.
Dann starteten die Teams in das erste Drittel. Die Gäste aus Berlin machten von Anfang an Druck. Die Piranhas hielten gut dagegen und setzten sich im gegnerischen Drittel fest. Vereinzelt gelang den Gästen ein Durchbruch. Das Blatt wendete sich in der 13. Minute als Constantin Koopmann nach einem Bandencheck zum Duschen geschickt wurde. Die Gäste nutzten ihre Überzahl und brachten ihr Team in Führung. Niko Stark im Rostocker Tor wurde nun öfter gefordert, konnte aber einen weiteren Treffer der Gäste in der 18. Minute nicht verhindern. 0:2 stand es vor Beginn der ersten Pause.
Offensichtlich fand Trainer Kenneth Latta in der Kabine die richtigen Worte, denn die Piranhas wirkten jetzt konzentrierter auf dem Eis. Bereits nach 40 Sekunden schoss Andrej Teljukin den Anschlusstreffer. In der 25. Minute lupfte Alexander Spister den Puck gekonnt über die Schulter des Berliner Goalies ins Tor. 70 Sekunden später brachte Michal Bezouska die Rostocker in Führung. Augenblicke später war es erneut Andrej Teljukin der den Spielstand auf 4:2 ( Überzahltor) erhöhte. Die Gäste konnten ihrerseits ein Überzahlspiel ab der neunten Minute nicht nutzen. Tomas Kurka schnappte sich in der 12. Minute den Puck und hämmerte ihn ins Tor. Der Keeper der Gäste hatte keine Chance und es stand 5:2. Die restlichen Minuten des zweiten Drittels zeigten ein Spiel auf Augenhöhe, allerdings ohne wirkliche Torchancen für beide Teams.
Spielbestimmend aus Rostocker Sicht begann das letzte Drittel. Ein Vorstoß von Michal Bezouska wurde jäh vom Gegner gestoppt. Leider konnte er den Penalty – Schuss nicht erfolgreich im Tor der Gäste landen. Tore konnten die knapp 730 Zuschauer nicht mehr bejubeln. Das Spiel der Teams wurde doch etwas ruppiger und so musste Kevin Piehler vorzeitig zum Duschen, Pascal Kröber und Sebastian Brockelt durften noch einmal auf der Strafbank Platz nehmen. Trotz Unterzahl beschäftigten die Piranhas die Verteidigung der Gäste. Das Spiel endete 5:2.
Auswertend sagte Trainer Kenneth Latta, dass da noch reichlich „ Luft nach oben „ ist und jetzt natürlich das Taktik – Training im Vordergrund steht.
EV Füssen (BYL)
Der erste Härtetest fiel für den EV Füssen durchaus positiv aus. Zwar unterlag man dem neuen Oberligisten ECDC Memmingen vor knapp 800 Zuschauern in eigener Halle mit 1:3 (0:0, 1:2, 0:1), war über weite Strecken aber die schnellere und druckvollere Mannschaft. Füssen spielte homogen mit vier Reihen, und bekam eigentlich nur Probleme, wenn der erste Block der Maustädter auf dem Eis war.
Die Anfangsphase sah ein deutliches Chancenplus für den EVF, allerdings zeigte sich Memmingens Torhüter Florian Neumann stets auf dem Posten. Schmid, Besl und Oppenberger hatten die besten Möglichkeiten, erst nach 13 Minuten musste Füssens Goalie Andi Jorde gegen Rott erstmals eingreifen. Als Florian Simon auf der Strafbank Platz nehmen musste, wurde der Rückkehrer aus Pfronten gleich mehrmals gefordert, vor allem Gäste-Neuzugang Petr Haluza ließ immer wieder seine Klasse aufblitzen. Keller und Schmidt hatten danach weitere gute EVF-Möglichkeiten, ehe es mit einem 0:0 in die Drittelpause ging.
Im zweiten Abschnitt war Memmingen deutlich besser im Spiel, und nach nur 10 Sekunden scheiterte Huhn denkbar knapp an Jorde. Als Simon erneut auf das Sünderbänkchen musste, hatte Besl mit einem Unterzahlbreak die große Chance zur EVF-Führung, aber auch er blieb nur zweiter Sieger. Als danach Bühler, Meier und Neuber weitere gute Möglichkeiten bekamen, lag das 1:0 für die Heimmannschaft ebenso in der Luft. Allerdings erholte sich der Oberligist wieder, und traf nach einer größeren Druckphase in der 33. Minute durch einen schönen Move von Haluza (Miettinen, Kubail) seinerseits zur Führung. In der 38. Spielminute dann bereits die entscheidende Phase der Begegnung. In Überzahl setzte Füssens Velebny die Scheibe per Schlagschuss ans Lattenkreuz, kurz darauf unterlief dem EVF ein Fehler im Spielaufbau, und diesen nutzte Kirsch zum 0:2. Fast genau eine Minute später durfte aber auch der Füssener Anhang einmal jubeln, Maxi Schorer staubte nach einem Sololauf von Newhook zum Anschlusstreffer ab.
Im letzten Drittel hatte diesmal Füssen gleich eine Riesenchance, Meier scheiterte aber am Pfosten. Danach entwickelte sich ein offenes Spiel, bei dem Andi Jorde zwei Alleingänge von Piskor entschärfte. Auf der anderen Seite scheiterte der bestens freigespielte Dressel an der Lattenunterkante, und Holzmann nach einem Solo am gegnerischen Goalie. Gegen Ende schlichen sich auch einige Härten im Spiel ein, insgesamt blieb aber alles im Rahmen, und nachdem Jorde zugunsten eines sechsten Feldspielers eingetauscht wurde, machte Piskor (Miettinen, Benda) mit seinem 1:3 ins leere Gehäuse alles klar.
Thomas Zellhuber (Trainer EVF): „Auf Grund unseres Leistungsstandes in der Vorbereitung können wir mit dem Spiel sehr zufrieden sein. Das Team hat die Sachen, die wir vorgaben, richtig umgesetzt. Wir haben durchgehend mit vier Reihen gespielt, bisher immer nur mit drei. Da benötigt man eine entsprechende Wechseldisziplin. Diese Umstellung wurde sehr gut bewerkstelligt, und zeigt auch den Zusammenhalt in der Mannschaft.“ (MiL)
Wanderers Germering (BYL)
Nach Klostersee ist vor Schongau - Mammuts gastieren im Germeringer Polariom zum zweiten Heimspiel in der Vorbereitung
Neben der Mannschaftsvorstellung fand am vergangenen Freitag Abend das erste Testspiel der Wanderers gegen den EHC Klostersee statt. Nach Toren von Daniel Rossi (2x) und Neuzugang Florian Fischer ging der EVG früh im Spiel mit 3:0 in Führung. Über die verbleibende Spielzeit entwickelte jedoch die aus zahlreichen Ex-Oberligaspielern bestehende Mannschaft von Trainer Dominik Quinlan mehr und mehr ein Übergewicht und gewann letztlich verdient mit 6:3 in Germering.
Einen Tag später belegte das Team um Wanderers Coach Heinz Feilmeier beim Blitzturnier vom TEV Miesbach den 4. Platz. Nach einem 6:1 Sieg gegen den Landesligisten EHC Bad Aibling und der 0:3 Niederlage gegen das Oberligateam aus Miesbach, verlor man letztlich das Spiel um Platz 3 gegen die Erding Gladiators mit 2:5.
Insgesamt sahen die Germeringer Fans durchaus viel positives. Das sich die neu zusammengestellte Mannschaft aus der Münchner Vorstadt in den nächsten Wochen jedoch erst noch finden und einspielen muss, war in vielen Situationen zu erkennen. Man darf im schwarz-gelben Lager aber optimistisch sein und bleiben.
Am kommenden Freitag gastieren nun die Mammuts aus Schongau im heimischen Polariom.
Nachdem Ende Juni bekanntgegeben wurde, dass in Bad Kissingen trotz des Aufstiegs in die Bayernliga, wegen der unsicheren Situation der Spielstätte höchstens noch Landesliga gespielt werden könne, standen die EA Schongau bereit und spielen nun auch 2017/18 in der Bayernliga. Zu den prominentesten Neuzugängen zählen Martin Schweiger (HC Landsberg) und der lettische Kontingentspieler Vitalijs Hvorostinins (EHV Schönheide).
Neben seiner Erfahrung als Profi mit fast 1000 Spielen (26 Spiele in der DEL, 354 Spiele in der 2. Liga und 347 in der Oberliga), darunter 285 Toren und 363 Vorlagen, wird Martin Schweiger mit seinen mittlerweile 39 Jahren auf und auch neben dem Eis eine Führungsrolle im Team einnehmen.
Vitalijs Hvorostinins tritt bei der EA Schongau die Nachfolge von Milan Kopecky auf der Kontingentstelle an. Der 1,83 m große Stürmer ist mit seinen erst 25 Jahren schon viel herumgekommen, spielte in der Saison 2010/2011 in der Québec Major Junior Hockey League in Kanada und konnte im Ausland schon zwei Meistertitel feiern. So wurde er in der Saison 2012/2013 ukrainischer Meister mit Bila Tserkva und ein Jahr später mit den Canterbury Red Devils Meister in Neuseeland. In der ersten lettischen Liga hat er bisher 128 Spiele absolviert, in welchen ihm 65 Tore und 57 Assists gelangen. In der Saison 2015/2016 kam er sogar auf drei Spiele für die Nationalmannschaft Lettlands.
Auf die Wanderers wartet, wie schon am vergangenen Wochenende, ein echter Härtetest, der viel Brisanz verspricht. Das Feilmeier-Team will weiter am Feinschliff für die anstehenden Bayernliga-Saison arbeiten und den Fans einen schönen Eishockey-Abend bereiten.
Peißenberg Eishackler (BYL)
Gelungener Start in die Vorbereitung – 5:3 Sieg gegen Waldkraiburg
Rund 450 Zuschauer waren zum ersten Spiel der Eishackler Mannschaft gekommen und haben es nicht bereut. Die Jungs von Sepp Staltmayr dankten es den Peißenberger Fans gleich mit einem Sieg. Mit einer konzentrierten Leistung, viel Einsatz und Biss waren sie oft die bessere Mannschaft auf dem Eis. Vor allem im zweiten Spielabschnitt hatten die Waldkraiburger, die sehr müde wirkten, nicht viel zu melden. „Man sah viele gute Ansätze auch in spielerischer Hinsicht und der Einsatz und Kampfgeist haben gestimmt. Natürlich klappte nicht alles aber wir werden weiter daran hart arbeiten“ meinte Coach Staltmayr nach dem Spiel.
Zuerst legten die Gäste durch Norris vor. Die Eishackler waren aber wenig beeindruckt und schlugen schon kurze Zeit später durch Estermaier (Lenz) zurück. In der 21. Minute konnten die Peißenberger wieder durch Estermaier (Vogl D., Morley B.) dann gar auf 2:1 vorlegen. In diesem zweiten Drittel hatten die sehr frisch und einsatzfreudig wirkenden Peißenberger das Zepter vollends in der Hand. Mit schnellen Spielzügen kamen sie immer wieder gefährlich vor das Tor der Waldkraiburger und das wunderschöne 3:1 von Hörndl V. (Ebentheuer D., Morley B. PP1), war nur eine Frage der Zeit. Waldkraiburg konnte zwar kurze Zeit später den Anschlusstreffer (Neil K. ,Ullmann F. PP1), erzielen doch mehr oder weniger im Gegenschlag mussten sie das 4:2 durch Brauer (Mooslechner M.), hinnehmen. Jetzt war die Stimmung in der Eishalle, angefeuert durch den Peißenberger Fanclub, natürlich sehr gut. Die Eishackler gingen dann sogar noch mit 5:2 erneut durch Estermaier T. (Hörndl V, Ebentheuer D. PP1) in Führung und die Gäste waren sichtlich froh als die Pausensirene aufheulte.
Im letzten Drittel kamen die Oberligisten wieder besser ins Spiel und zeigten auch wieder mehr Einsatz und so konnten sie auf 5:3 (Vogl N.) verkürzen. Die Eishackler ließen sich aber nicht beeindrucken und der Sieg war eigentlich zu keiner Zeit in Gefahr. Auch der kanadische Neuzugang Brandon Morley konnte bei seinem ersten Spiel für Peißenberg überzeugen. Aber eigentlich sollte man die gesamte Mannschaft inkl. der beiden Jugendspieler Marco Loth und Simon Sendl loben. Die beiden Youngsters machten ihre Sache bei ihrem Debüt in der Seniorenmannschaft gut. Die geschlossene Mannschaftsleistung nach einer harten durchgehenden Trainingswoche von Dienstag bis Samstag war auf jeden Fall sehr ansprechend und macht Lust auf mehr. Einziger Wehrmutstropfen war die Spieldauerdisziplinarstrafe für Dejan Vogl der im nächsten Testspiel gegen Miesbach am Freitag den 15.09.2017 um 19.30 nicht dabei sein wird.
Amberg Wild Lions (BLL)
Seit letzten Samstag herrscht beim ERSC Amberg wieder Eiszeit
Der Amberger Eishockeyverein hat im Stadion am Schanzl das Vor-Eis vom Betreiber bis Anfang Oktober gemietet und geht seit 9.September gleich in die Vollen.
Im Mittelpunkt stand beim Auftakt der Löwen-Nachwuchs, der Samstag und Sonntag jeweils ganztägig ein Trainings-Tagescamp abhielt. Auch das Landesliga-Team der 1.Mannschaft drehte nach drei Monaten "Trockenübungen" seine ersten Runden auf Schlittschuhen. Der ERSC-Coach sah das zum Akklimatisieren und wird sein Team ab dieser Woche mehrmals wöchentlich bis Oktober für die Saison in die nötige Verfassung bringen.
Zur Vorbereitung gehören auch die Testspiele gegen Mitterteich (Sonntag, 17.9.), Höchstadt (Freitag, 22.9.), Pegnitz (Sonntag, 1.10.) und in Höchstadt (Feiertag, 3.10.).
Pinguine Königsbrunn (BLL)
Heimspielstart für Königsbrunn
Schon am Freitag geht es für den EHC Königsbrunn mit dem ersten Testspiel gegen Bayernligist Geretsried in die heiße Phase der Vorbereitung. Gleich am Sonntag folgt dann eine zweite Partie gegen den Ligenkonkurrenten Ulm.
Seit einigen Tagen gibt es in Königsbrunn wieder Eis im Stadion. Neu in dieser Saison ist eine extra weiße Schicht für das Spielfeld, die von einer Spezialfirma aufgetragen wurde und Standard in modernen Austragungsorten ist. Am letzten Wochenende ging es für die Spieler des EHCs in das finale Trainingslager. Nach vier intensiven Übungseinheiten auf heimischen Eis mit Trainer Alexander Wedl steht am Freitag ab 20 Uhr der erste Testspielgegner auf dem Programm.
Schon letztes Jahr kreuzte der EHC Königsbrunn mit den „River Rats“ des ESC Geretsried die Schläger. Damals siegten die Brunnenstädter zwar überraschend, aber absolut verdient mit 4:2 über den ligenhöheren Favoriten. Dieses Jahr wollen sich die Gäste aber besser präsentieren. Denn schon in der letzten Saison steigerten sich die River Rats unter ihren damaligen Trainer Florian Funk deutlich und erreichten nach der Vorrunde Platz 10. Zwar musste Geretsried in die Abstiegsrunde, doch diese wurde souverän als Tabellenerster gewonnen. Vor der neuen Saison kam es aber zu einem überraschenden Trainerwechsel, nun steht das Bad Tölzer Urgestein Ludwig Andrä als Coach hinter der Bande. Nachdem der Kader fast unverändert blieb holten sich die River Rats auf der Torhüterposition den 32-jährigen Keeper Martin Morczinietz. Er wechselt vom Oberligisten Sonthofen nach Oberbayern und hat schon in der DEL Erfahrung gesammelt. In der Defensive verstärkten sich die Gäste mit dem 22-jährigen Stephan Englbrecht. Der talentierte Verteidiger erlernte sein Handwerk im Tölzer DNL-Team und spielte letzte Saison beim Oberliga-Aufsteiger TEV Miesbach. Mit dem 20-jährige Stürmer Daniel Merl wechselt ein weiterer begabter junger Spieler nach Geretsried, in der vorherigen Spielzeit schnürte er noch für den Oberligisten Bad Tölz seine Schlittschuhe. Auf der rechten Außenposition soll künftig der 20-jährige Angreifer Christian Heller für mehr offensive Durchschlagskraft sorgen, auch er lief schon für Bad Tölz und Sonthofen auf. Ein erstes Ausrufezeichen setzten die River Rats erst kürzlich in Bad Wörishofen, als sie die Wölfe klar mit 7:0 vom Eis fegten. Dabei trafen sieben verschiedene Spieler, unter anderem der 25-jährige tschechische Gastspieler Vladimir Zvonik. Für das Königsbrunner Team werden die River Rats ein sehr großer Prüfstein werden, denn Geretsried will die Scharte vom Vorjahr auswetzen und dieses Mal der Favoritenrolle gerecht werden.
Am Sonntag folgt dann ab 18 Uhr die zweite Herausforderung für den EHC, mit den Donau Devils des VfE Ulm/Neu-Ulm steht ein direkter Konkurrent aus der Landesliga auf dem Programm. Letztes Jahr trafen beide Teams dreimal aufeinander, alle Partien konnte Königsbrunn mit insgesamt 24 Toren bei nur 6 Gegentreffern für sich entscheiden. Danach verstärkten sich die Gäste aber noch vor der Abstiegsrunde und holten sich den erfahrenen linken Außenstürmer Mike Dolezal an Bord. In dieser Saison wollen die Gäste unter Coach Martin Valenti endlich weiter oben mitmischen und konnten sich punktuell clever verstärken. Mit dem gebürtigen Slowaken Jan Michalek haben die Verantwortlichen ein gutes Händchen bewiesen und einen weiteren sehr erfahrenen Spieler vom Oberligisten Rostocker EC geholt. Die neue Nummer 22 soll dem Angriff mehr Schlagkraft verleihen und für reichlich Tore sorgen. Dazu kommt mit dem 26-jährigen Michael Simon ein talentierter Stürmer vom Oberligaaufsteiger ECDC Memmingen an die Donau. Nachdem der Kontingentspieler Kyle Armstrong nach Zweibrücken wechselte, wurde diese Stelle mit dem US-Boy Chris Caroll besetzt. Der 1,91m große und 88kg schwere 22-jährige New Yorker will nun in Deutschland sein Talent präsentieren und sich mit der Rückennummer 91 durch die gegnerischen Reihen tanken.
Zu Beginn der Testspielphase gleich zwei schwere Gegner für den EHC Königsbrunn, doch Vorstand Tim Bertele hat klare Ziele: „Am Wochenende stehen die ersten Prüfsteine an. Die Trainingseinheiten unter unserem neuen Trainer waren sehr hart, aber heben die Mannschaft künftig taktisch und körperlich auf ein neues Level. In den ersten beiden Spielen geht es nun vorwiegend darum die Reihen und die neuen Spieler zu testen“
Eisbären Eppelheim (RLSW)
Eisbären verlieren erste Testspiele
Mit zwei Niederlagen sind die Eisbären in die Saison-Vorbereitung
gestartet. Nach der herben 1:6-Niederlage im Heimspiel gegen den EHC
Neuwied musste man sich auch dem Bayernligisten Hassfurt mit 7:8
geschlagen geben.
Zum ersten Testspiel gastierte mit den Bären Neuwied der erste Brocken im
heimischen Icehouse. Obwohl beide Teams nach nur wenigen Eiseinheiten ihr
erstes Spiel bestritten, sahen die Zuschauer ein temporeiches
Anfangsdrittel, in dem sich beide Teams gute Chancen erspielten. Doch
lediglich die Gäste aus der RL West konnten diese mit einem Powerplay Tor
(19.) zum Erfolg nutzen. Den Eisbären gelang in der 26. Minute durch
Try-out Spieler Dominik Tobola in eigener Unterzahl zwar der bis dahin
verdiente Ausgleich, doch die Gäste schlugen postwendend zurück. Obwohl
die Eisbären weiterhin dem Gegner ebenbürtig waren, lies die Präzision in
der Offensive bisweilen zu Wünschen übrig. Besser machten es da die
Gastgeber, die kurz vor der zweiten Pause erhöhen konnten (39.). Im
Schlussabschnitt sollten die Eisbären dann erneut kalt erwischt werden,
als in eigener Überzahl wiederum die Gäste erfolgreich waren (46.). Der
US-Amerikaner hatte jedoch nun Blut geleckt und legte seinen beiden zuvor
erzielten Treffern zwei weitere nach (49., 55.), während die Eisbären
erfolglos auf das Bären-Gehäuse stürmten, so dass die klare 1:6-Niederlage
nicht unverdient, auf Grund des ausgeglichenen Chancenverhältnisses jedoch
ein paar Tore zu hoch ausfiel.
Während die Eisbären im ersten Test mit 4 Reihen agierten, reiste man zum
folgenden Spiel bei den Hawks nur mit drei Reihen an, nachdem Patrick
Patschull und die Förderlizenzspieler des MERC nicht zur Verfügung
standen. Doch der Start in das zweite Spiel hätte für die Eisbären kam
schlechter Laufen konnten. Während die Eisbären sich spielerisch von den
Gastgebern abhoben und sich im Verlaufe des ersten Drittels Chance um
Chance herausspielten, zeigten die Hawks im Kontermodus eine Lehrstunde in
Sachen Effektivität. Dem frühen Führungstreffer (6.) legten sie während
eigener Unterzahl zwei weitere Treffer (10./11.) nach. Die Eisbären waren
zwar gewillt den Rückstand zu verkürzen, konnten den schnellen Kontern,
die teils durch Fehler in der Defensive eingeleitet wurden, kaum etwas
entgegensetzen. So waren die weiteren Rückschläge (13./15.) die nahezu
logische Konsequenz. Coach Drewniak reagierte mit einer Auszeit, die unser
Goalie Marcel Kappes gelegen kam, direkt auf der Bank Platz zu nehmen und
Luca Weiler für den Rest des Spiels das Feld zu überlassen, wenngleich ihm
an den Gegentreffern nur wenig Schuld zugesprochen werden kann. Die
Ansprache sollte zumindest kurzfristig Früchte tragen, denn in den
verbleibenden Minuten konnte man zumindest die Gegentor-Flut stoppen.
Zu Beginn des Mittelabschnitts sah man noch aggressiver anrennende
Eisbären, die erneut mit dem ersten Gäste-Torschuss eiskalt erwischt
wurden (0:6, 24.). Doch langsam sollte sich das Blatt wenden. Ein
schneller Konter unserseits konnte Michael Dorfner mit einem sicheren
Abschluss zum ersten Lebenszeichen der Eisbären nutzen (27.). Doch
selbiger verursache kurz darauf eine Unterzahl der Eisbären, in der die
Hawks den alten Vorsprung wiederherstellen konnten (29.). Die Eisbären
gaben jedoch nicht auf und beflügelt durch den ersten Treffer wollten sie
eine Aufholjagd erzwingen. Während man die schnellen Hawks nun defensiv in
Schach halten konnte, spielten sich die Eisbären phasenweise im Drittel
der Gastgeber fest. Ein Doppelschlag von Roman Gottschalk (34.) und Eric
Artman (35., Powerplay) waren den enormen Aufwand wert.
Das Aufbäumen war den Gastgebern wohl Warnung genug, denn mit dem 8.
Treffer zu Beginn des Schluss-Drittels wollte man die Aufholjagd der
Eisbären stoppen (44.). Doch nun fanden die Gastgeber kein Mittel mehr
gegen offensiv clevere Eisbären, die das Tor der Hawks unter Dauerbeschuss
stellten. Der Erfolg lies dabei nicht lange auf Sich warten und ein
weiterer Doppelschlag durch Sebastian Bohr (44., Powerplay) und Cedric
Striepeke (46.) brachte die Eisbären zurück ins Spiel. Die Gastgeber
reagierten in Form eines Torwart-Wechsels, in dem der zuvor zur Halbzeit
ausgewechselte Stammkeeper zurück ins Spiel kam. Doch die Eisbären fanden
nun Lösungen und kamen fünf Minuten vor dem Ende mit zweit weiteren
Treffern durch Lukas Sawicki (55.) und Marc Brenner (56.) bis auf ein Tor
an die Hawks heran. Als Luca Weiler in den Schlussminuten einen Penalty
der Hawks sehenswert entschärfte und die Gastgeber auch am leeren Tor
scheiterten, als Weiler bereits zu Gunsten eines 6. Feldspielers das Eis
verlassen hatte, schien die Zeit für die Eisbären gekommen zu sein. Doch
der verdiente Lohn für den Einsatz sollte es am Ende nicht mehr geben und
der 6-Tore Rückstand erwies sich nun als zu hohe Hypothek, der man letzten
Endes Tribut zollen musste.
Nichts desto trotz attestierte Drewniak seinem Team ein positives Fazit,
nachdem man sich trotz der fehlenden Frische durch tägliches Eistraining
gut präsentierte. In beiden Spielen zeigte man ansprechendes Eishockey,
konnte sich auch im Powerplay beste Chancen herausspielen und vor allem in
Spiel zwei eine bemerkenswerte Mentalität an den Tag legen. Doch die
mangelnde Chancenverwertung und die Konteranfälligkeit vor allem auch in
eigener Überzahl sind zwei elementare Belange, die es bis zu den kommenden
Spielen abzustellen gilt.
Dinslaken Kobras (RLW)
Kobras mit Kaltstart in die neue Saison
Das hatten sich alle Beteiligten sicher anders vorgestellt: Eistraining ab Mitte August, bis zu Saisonbeginn 4-6 Testspiele, um für die neue Spielzeit bestens gerüstet zu sein. So lautete der Plan in der Vorstandsebene der Dinslakener Kobras. Doch es sollte anders kommen. Ganz anders. Denn eine routinemäßige Überprüfung der Kühlanlage der Eissporthalle durch die Kreisbehörde bestätigte zwar die volle Funktionalität der Kühlanlage, offenbarte aber auch, dass sich diese nicht auf dem sicherheitstechnisch neusten Stand befand.
Und die Behörde forderte Nachbesserungen. Doch so sehr man sich auch seitens der Eishallenbetreiber bemühte, den Nachforderungen nachzukommen, immer wieder sorgten diverse Störgrößen für Verzögerungen. Es mussten sicherheitsrelevante Bauteile bestellt, eingebaut und nach Einbau durch die Behörde abgenommen werden. Und es waren einige Bauteile, die es zu bestellen und installieren galt.
„Das Meiste davon ist erledigt, leider aber noch nicht alles. Wir warten noch auf Teile, die im Laufe dieser Woche kommen und von einer Fachfirma eingebaut werden sollen. Dann sind 99% der sicherheitstechnischen Aufrüstung vollbracht. Wenn es so eintrifft, bin ich guten Mutes, dass wir am 29.09. mit dem Heimspiel gegen Ratingen in die Saison starten“, so Christian Kühn, Eishallenbetreiber und Vorsitzender der Kobras in Personalunion. „Leider mussten wir alle Testspiele absagen und es haben sich auch keine Alternativen ergeben, so dass wir in diesem Jahr ausnahmsweise mal mit einem Kaltstart in die neue Saison gehen müssen, so der Kobra - Gesellschafter weiter.
Auf die Frage, warum denn auch das Testspiel in Den Haag abgesagt wurde antwortete er: Es ist so, dass wir uns derzeit auf fremdem Eis auf die nächste Spielzeit vorbereiten. Doch die Eishallen in der Umgebung haben nicht auf die Kobras gewartet und ihr Eis zu den Top-Zeiten ihrer eigenen Mannschaft, öffentlichen Laufzeiten oder anderen Hobbyteams vermietet. Wir mussten uns hintenanstellen und haben in den meisten Fällen Trainingszeiten am sehr späten Abend erhalten. Zu diesen Zeiten kann auch nicht immer jeder Spieler. Es kommen manche Spieler auch aus der Nähe von Düsseldorf oder Krefeld und wenn dann deine Trainingseinheit erst um 23:30 Uhr endet, kann ich einen Spieler verstehen, die nicht an jeder dieser Trainingseinheit teilnimmt, wenn er am nächsten Tag arbeitsbedingt früh aufstehen müssen. Damit müssen wir derzeit leben, aber es ist nun einmal nicht zu ändern. Außerdem ist das Team erst seit der letzten Woche auf dem Eis. Unter diesen Bedingungen macht ein Kräftevergleich mit einer holländischen Mannschaft, die nach deutschen Maßstäben eine Top-Oberligamannschaft ist, keinen Sinn. Es hätte für keine Seite tiefgreifende Erkenntnisse bezüglich des eigenen Teams gegeben. Und das ist doch schließlich der Sinn solcher Testspiele“, erläutert der Kobra-Chef.
Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr, so Christian Kühn weiter.
Somit können die Kobras nur hoffen, dass das erste Heimspiel der neuen Saison für die Kobras tatsächlich am 29.09.2017 stattfindet. Dies ist nach derzeitigem Stand wahrscheinlich, zu 100% sicher ist es aber noch nicht.
Ice Dragons Herford (RLW)
Ice Dragons erneut mit guter Leistung gegen Herne!
Auch im zweiten Vorbereitungsspiel gegen den Oberliga-Nord Meister aus Herne konnten die Ice Dragons mit einer guten Leistung überzeugen, mussten sich dem klassenhöheren Gegner jedoch erneut geschlagen geben. Am Ende unterlagen sie dem Favoriten nach 60 umkämpften Minuten mit 1:6, zeigten aber viele gute Ansätze, auf denen Coach Jeff Job in den kommenden Trainingseinheiten aufbauen kann.
Im Vergleich zum Spiel am Freitag ließ Jeff Job die Ice Dragons ein wenig offensiver agieren, wollte, dass sein Team mehr Torgefahr ausstrahlt. So ergab sich auch die erste echte Torchance der Partie für die Ice Dragons, Nils Bohle scheiterte jedoch nach gut einer Minute an Christian Wendler im Herner Tor. In der Folge übernahmen die Gastgeber jedoch mehr und mehr das Kommando, so daß Kieren Vogel im Herforder Tor immer mehr in den Blickpunkt des Geschehens rückte. Nach knapp 11 Minuten war es dann so weit, ein verdeckter Schuss von Aron Wagner schlug unhaltbar hinter Vogel ein, die Hausherren führten mit 1:0. In der Folge berannten die Hausherren das Herforder Tor, doch gestützt auf den erneut starken Kieren Vogel Tor konnten die Ice Dragons das knappe Ergebnis bis zur Pause halten.
Das zweite Drittel begann denkbar ungünstig für die Ice Dragons. RJ Reed fing sich bereits nach 90 Sekunden 2+10 Strafminuten für ein Haken mit anschließender Beschwerde beim Schiedsrichter, 4 Minuten später gesellte sich Killian Hutt für 2+2+10 Minuten dazu. Ohne die nominelle 1. Reihe wurde es für die Ice Dragons nun noch schwerer und die Gastgeber nutzen das aus. Sebastian Eickmann sorgte in Überzahl in der 30. Minute für das 2:0, keine 60 Sekunden später legte Vladimir Vaskovskiy das 3:0 nach. Dennoch, der Wille der Ice Dragons war nicht gebrochen, sie kämpften weiter unermüdlich um jede Scheibe, bis die Sirene zur 2. Pause erklang.
Im letzten Drittel merkte man dann immer stärker den Kräfteverschleiß der Ice Dragons. Das 4:0 von Marcus Marsall, der in der 42. Minute einen Abpraller in den Maschen versenkte, gab die Richtung vor, das 5:0 von Brad Snetsinger, der in der 47. Minute einen Unterzahlkonter verwandelte, machte den Klassenunterschied nun auch auf der Anzeigetafel endgültig deutlich. Doch trotz uneinholbarem Rückstand, trotz schwindender Kräfte, die Ice Dragons gaben nicht auf! Sie bissen auf die Zähne, sie kämpften und sie kamen zum Ehrentreffer! Es lief die 51. Minute, über Gleb Berezovskij und Alexander Lindt kam die Scheibe zu Lucas Klein, der nicht lange fackelte und den verdienten Ehrentreffer erzielte. Das letzte Wort jedoch hatten die Gastgeber, die durch Lois Spitzner in der 55. Minute den 6:1 Endstand herstellten.
Luchse Lauterbach (RLW)
Die neue Eiszeit hat begonnen – Luchse schärfen die Krallen
Jubelnde Luchse und harte Checks auf dem Eis, Schlachtgesänge auf der Tribüne… die neue Eiszeit im Vogelsberg hat begonnen.
Wenn es am Ende auch nicht ganz zum ersten Sieg im ersten Spiel gereicht hat, so zeigten die Luchse im ersten von insgesamt vier Vorbereitungsspielen, gegen die Mighty Dogs aus Schweinfurt, eine für diesen Zeitpunkt der Saisonphase mehr als ordentliche Leistung.
Angereist ohne fünf Stammspieler, unterlagen die Luchse dem ambitionierten bayrischen Nord-Landesligisten aus Schweinfurt am Ende mit 5:6. Zwar erzielten die Luchse, die nach dem 1. Drittel 0:3 zurück lagen, in der letzten Spielminute noch den Ausgleich, bekamen diesen von den unparteiischen allerdings nicht anerkannt.
Die Mighty Dogs aus Schweinfurt, die mit Marcel Grüner einen letztjährigen Luchs in ihren Reihen haben, nutzen zu Beginn des Spiels den Vorteil ihrer vielen Trainingseinheiten in der vergangenen Woche um bis zu Beginn des zweiten Drittels, mit 3:0 in Führung zu gehen. Den Luchsen merkte man bedingt an, dass sie bislang erst einmal auf dem Eis standen und als Mannschaft noch nicht zusammen trainiert haben.
Die Mannschaft von Coach Thomas von Euw agierte als sehr geschlossene Einheit und zeigte eine tolle Moral und Einstellung. Bis Ende des zweiten Drittels, machten die Lauterbacher aus einem 0:3 ein 4:5 und war somit wieder auf Schlagdistanz. Auch im letzten Drittel lieferten sich beide Teams einen offenen und fairen Schlagabtausch, mit dem besseren Ende für die Gastgeber.
Am kommenden Freitag gastieren die Luchse bei den Hawks aus Hassfurt, bevor dann am Sonntag, den 17.09.2017 um 18:00Uhr, das erste Bully der neuen Saison in Lauterbach eingeworfen wird. Gegner sind dann erneut die Hawks aus Hassfurt.
Ratinger Ice Aliens (RLW)
Aliens testen am Sonntag um 18.00Uhr gegen Soest
In einem weiteren Vorbereitungsspiel auf die neue Saison treffen die Ice Aliens am kommenden Sonntag auf die Soester EG, einen Gegner, der dem Ratinger Team in der letzten Spielzeit einiges abverlangt hat. Auch wenn die Boerdeindianer nicht die Meisterrunde der Regionalliga erreichen konnten, so waren die Spiele doch immer lange umkämpft. In der Play-Down-Runde setzen sich die Gäste dann souverän gegen die Eisadler Dortmund und die die Zweitvertretung von Bad Nauheim durch.
Nach den beiden überaus erfolgreichen Heimspielen am vergangenen Wochenende (8:2 gegen den Neusser EV am Freitag und 7:3 gegen die Antwerpen Phantoms am Sonntag) dürfen sich die Fans wieder auf eine spannende Begegnung und ein hochmotiviertes Aliens-Team freuen.
Der Eintrittspreis für dieses Spiel beträgt nur 5,00 € auf allen Plätzen, Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
Für die Abholung von bereits bestellten Dauerkarten, wie auch für neue Dauerkartenbestellungen wird ab 17.00Uhr im Vorraum der Eishalle ein gesonderter Stand der Ice Aliens aufgebaut werden.
So können die Karten direkt zum ersten Spiel, bei dem Eintritt erhoben wird, eingesetzt werden. Beim Kauf einer Dauerkarte spart der Fan fast 25% gegenüber dem Kauf von Einzelkarten und erspart sich jede Wartezeit an der Kasse.
Troisdorf Dynamite (LLW)
Mit Regionalligisten auf Augenhöhe
Mit 5:6 ging das letzte Vorbereitungsspiel gegen die Soester EG, die diese Saison eine Liga über den Troisdorfern auf Punktejagd gehen wird, zwar verloren, aber man war weite Teile spiel bestimmend.
Nur durch individuelle Fehler hatte man den Soestern unnötige Chancen gegeben, die diese zu nutzen wussten. Diese belegen unter anderem auch die Drittelergebnisse (1:1 / 2:3 / 2:2).
Immer wenn Troisdorf seine Qualitäten wie Tempo und den direkten Weg zum Tor ins Spiel brachte, konnte Soest stark unter Druck gesetzt werden,
Nach dem ersten 10 Spielminuten sah es sogar so aus, dass Soest in Troisdorf untergehen würde.
Im Gegensatz zu dem Spiel vor einer Woche, wurde aber gegen Soest nicht über die gesamte Spielzeit konzentriert und konsequent gearbeitet, was dann wiederum die Soester ins Spiel brachte.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: „Bei dem Spiel konnte man unsere Stärken aber auch unsere Schwächen sehen. Mit dieser Erkenntnis werden wir in das Training der nächsten 3 Wochen einsteigen, um im ersten Meisterschaftsspiel bestens gerüstet zu sein.
Das nächste Spiel des EHC Troisdorf, welches gleichzeitig das erste Meisterschaftsspiel sein wird, findet am Freitag den 29.09.2017 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen das Team aus Grefrath statt.
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