IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Montag 18.September 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
Deutscher Eishockey Bund (DEB)
U18-Frauen: Erfolgreicher Start in die Länderspielsaison - Zwei deutliche Siege gegen Österreich / DEB-Auswahl spielt zwei Mal zu Null
Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft gewinnt ihre ersten beiden Spiele der Saison 2017/18 in der weeARENA in Bad Tölz mit 7:0 (3:0; 1:0; 3:0) und 8:0 (4:0; 2:0; 2:0) gegen Österreich.
Im ersten Spiel am Samstagabend starteten die deutschen U18-Frauen mit viel Selbstbewusstsein in das Spiel und gingen folgerichtig nach bereits 1:22 Minuten in Führung. Lilli Welcke verwandelte freistehend einen Nachschuss zum 1:0. In der 14.Spielminute war es erneut Lilli Welcke, die die Lokalmatadorin Sarah Kubiczek zum 2:0 bediente. Danach kontrollierte die deutsche Mannschaft das Spiel und erhöhte eine Minute vor dem Pausenpfiff durch Amelie Cyrulies im Nachschuss auf 3:0.
Zwei Minuten waren im zweiten Drittel absolviert, als Aileena Dopheide mit ihrem ersten Länderspieltor zum 4:0 traf. Nach einer chancenlosen Phasen auf beiden Seiten erhöhte die DEB-Auswahl das Tempo im Schlussabschnitt wieder deutlich und Anna-Maria Nickisch baute die Führung mit einem Schuss in Überzahl von der blauen Linien auf fünf Zähler aus. Knapp zweieinhalb Minuten später lief Christina Schwamborn hinter dem gegnerischen Tor herum, zog in den Slot und erzielte mit einem Schuss durch die Schoner der österreichischen Torhüterin das 6:0 für die deutsche Mannschaft. Den verdienten Schlusspunkt setzte fünf Minuten später Sarah Kubiczek mit ihrem zweiten Treffer an diesem Abend zum 7:0-Endstand.
Tommy Kettner, U18 Frauen-Bundestrainer: „Wir sind mit der Leistung der Mannschaft im ersten Spiel dieser Saison durchaus zufrieden. Dennoch wartet in den kommenden Monaten noch viel Arbeit auf uns. Jetzt gilt es die Beine auszuschütteln und morgen die gleiche Leistung abzurufen.“
Nach einer kurzen Nacht taten sich am Sonntagmorgen in der zweiten Partie beide Mannschaften schwer in den Anfangsminuten ins Spiel zu finden. Dann war es ein Doppelschlag der deutsche U18-Frauen in der 5. Spielminute, der das Spiel in Fahrt brachte. Erst war es Luisa Kaiser, die den Puck durch die Schoner der österreichischen Torhüterin schoss, neun Sekunden später erhöhte Lilli Welcke mit einem satten Schuss ins Kreuzeck auf 2:0. Das deutsche Team nahm in der Folge den Schwung mit und sorgte mit einem erneuten Doppelschlag in der siebten Minute durch Christina Schwamborn und Lilli Welcke zum 4:0-Pausenstand.
Das zweite Drittel war geprägt von hochkarätigen Chancen auf Seiten der deutschen U18-Frauen, die die Nachbarn aus Österreich regelrecht einschnürten. In der 33. Minute belohnte sich die DEB-Auswahl dann. Christina Schwamborn verwandelte aus kurzer Distanz zum 5:0, Sarah Kubiczek traf zwei Minuten später zum 6:0.
Im Schlussabschnitt erhöhte erst noch Alina Leveringhaus in der 50. Spielminute mit ihrem ersten Länderspieltor zum 7:0, bevor Lucia Schmitz in der 54. Minute mit dem 8:0 den Schlussstrich unter die Partie setzte.
Franziska Busch, Assistenztrainerin U18 Frauen-Nationalmannschaft: „Es ist uns gelungen an die Leistung von gestern anzuknüpfen. Wir hatten in beiden Spielen viele verschiedene Spielerinnen die sich in die Torschützenliste eintragen konnten. Alles in allem war dieses Wochenende ein guter Start in die Länderspielsaison. Bereits in wenigen Wochen treffen wir uns erneut und haben mit Russland und der Schweiz die nächsten starken Gegner vor uns, auf die wir uns davor noch einstimmen werden.“
Düsseldorfer EG (DEL)
DEG kämpft und begeistert - Zwei Punkte gegen Mannheim
Eine Mannschaft, die sich zerreißt. Ein Team, das um jeden Puck kämpft. Spieler, die es würdig sind das Trikot der DEG zu tragen. Genau diese Dinge hatte sich der neue Trainer Mike Pellegrims vor Saisonbeginn gewünscht und genau das sahen die 5893 Zuschauer im ISS DOME. Die engagierte DEG schlug die Adler Mannheim mit 4:3 nach Penaltyschießen (1:1; 0:0; 2:2; 0:0; 1:0).
Red Bull München (DEL)
Red Bulls holen Punkt in Wolfsburg / WOB – RBM 4:3 n.V. | aus den Birken: „Wolfsburg war heute eiskalt.“
Wolfsburg, 17. September 2017. Beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison mit dem Finalgegner von 2016 und 2017 hat der EHC Red Bull München mit 3:4 nach Verlängerung (0:1|2:0|1:2|0:1) bei den Grizzlys Wolfsburg verloren. Vor 2.177 Zuschauern waren die Treffer von Yannic Seidenberg, Michael Wolf und Dominik Kahun zu wenig.
Schon in der sechsten Minute gingen die Grizzlys durch ein Tor von Alexander Karachun in Führung. Die Münchner waren zwar die spielbestimmende Mannschaft, die beste Chance der Münchner vergab jedoch Michael Wolf per Alleingang (13.).
Im zweiten Drittel dauerte es bis zur 30. Minute, ehe Yannic Seidenberg nach einem gewonnen Bully per Direktabnahme zum verdienten 1:1 traf. Im Gegenzug verhinderte Danny aus den Birken mit einer starken Parade gegen Gerrit Fauser die neuerliche Grizzyls-Führung (31.). Besser machte es Michael Wolf. In Überzahl stellte der Kapitän mit einer sehenswerten Einzelaktion auf 2:1 für die Landeshauptstädter (36.).
Jon Matsumoto (43.) und Patrick Hager (48.) hatten im Schlussabschnitt die Chance auf 3:1 für die Red Bulls zu stellen, stattdessen erzielte Mark Voakes den überraschenden 2:2-Ausgleichstreffer (49.). In der Folge ging es Schlag auf Schlag. Jeweils im Powerplay erzielte zuerst Dominik Kahun technisch hochwertig die Münchner Führung (54.), drei Minuten später gelang Alexander Weiß der neuerliche Ausgleich (57.).
Die Entscheidung fiel dann in der Overtime. Die Grizzlys trafen in Überzahl durch Kris Foucault zum 4:3-Endstand (62.).
Dresdner Eislöwen (DEL2)
Eislöwen gewinnen Heimspiel gegen Kaufbeuren
Die Dresdner Eislöwen haben das erste DEL2-Heimspiel der Saison 2017/2018 gegen den ESV Kaufbeuren mit 4:2 (1:0; 1:1; 2:1) gewonnen. Vor 2408 Zuschauern nutzte Steve Hanusch ein Powerplay, um den Gastgeber in der zwölften Minute in Führung zu bringen. Im zweiten Spielabschnitt baute Alexander Höller die Dresdner Führung aus (22.), ehe Sami Blomqvist der Anschluss gelang (33.). 24 Sekunden waren im Schlussdrittel gespielt, als Charlie Sarault den Ausgleich markierte (41.). Dominik Grafenthin brachte die Eislöwen jedoch erneut in Führung (50.), Höller (54.) erzielte erneut im Powerplay den 4:2-Endstand.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Ich freue mich natürlich sehr über den Sieg. Spielerisch war es aber keine Glanzleistung. Kaufbeuren hat Druck gemacht und wir haben unser Forechecking nicht so auf Eis gebracht, wie wir es uns vorgenommen haben. Unser Goalie Marco Eisenhut hat heute wieder eine hervorragende Partie gezeigt. Das Überzahl- und Unterzahlspiel funktioniert immer besser. Unter dem Strich hilft es am Ende des Tages nichts, wenn man gut spielt, aber am Ende verliert.“
ESVK-Coach Andreas Brockmann: „Wir haben euphorisch und gut begonnen, aber Dresden hat gut verteidigt. Wie es ist, macht Dresden dann zu leicht das Tor. In der Pause haben wir uns viel vorgenommen, bekommen aber direkt das 2:0. Dennoch haben wir Moral gezeigt und sind verdient zum Ausgleich gekommen. Nach dem 2:2 hatten wir das Momentum auf unserer Seite, aber erneut war es ein individueller Fehler, der uns um den Lohn der Arbeit gebracht hat. Dresden hat heute disziplinierter gespielt und vorn die Chancen gemacht, die wir geboten haben.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 22. September um 19.30 Uhr bei den Löwen Frankfurt.
Kassel Huskies (DEL2)
Overtime-KO in Bietigheim
Das Auftaktwochenende der DEL2-Saison 2017/18 schlossen die Kassel Huskies am heutigen Sonntag beim Vizemeister, den Bietigheim Steelers, ab. Förderlizenzler Kevin Maginot in Mannheim gebraucht wurde, konnte Huskies-Cheftrainer Rico Rossi im Vergleich zum Dresden-Spiel lediglich sechs Verteidiger aufbieten. Die Sturmformationen blieben unverändert, im Tor startete Mirko Pantkowski. Steelers-Trainer Kevin Gaudet musste auf Freddy Cabana, Andrew McPherson, Max Lukes und Adam Borzecki verzichten.
Von Beginn an erspielten sich die Steelers optische Vorteile, Kassel sah sich häufig in der eigenen Defensivzone wieder. Nach knapp vier Minuten prüfte McKnight Mirko Pantkowski, der den Schuss mit den Schonern parierte. Im direkten Gegenzug verfehlte Lukas Koziol das Bietigheimer-Gehäuse, das von Sinisa Martinovic bewacht wurde. Die dickste Chance bis dato vergab Sommerfeld in der 7. Spielminute, als er aus aussichtsreicher Position einen McKnight-Querpass nicht im halbleeren Tor unterbrachte.
Die Huskies hatten im Abwehrbereich zwar alle Hände voll zu tun, zeigten sich vor dem Tor in der 13. Spielminute aber eiskalt. Nachdem Manuel Klinge mit einem langen Pass bedient wurde, leitete dieser den Puck zu Lukas Koziol weiter, der wiederum Braden Pimm mit einem Querpass bediente. Pimm hatte daraufhin keine Mühe, den Puck aus kurzer Distanz zum 0:1 in die Maschen zu befördern.
Die Gastgeber antworteten mit wütenden Gegenangriffen. Glück hatte Mirko Pantkowski in den Minuten 15 und 16, als McKnight und Auger am Metall scheiterte. Nachdem auch Tyler McNeely eineinhalb Minuten vor Ende des ersten Drittels eine Doppelchance nicht nutzte, nahmen die Schlittenhunde die knappe Führung mit in die Kabine.
Ins zweite Drittel starteten die Huskies offensiver und belohnten sich schnell. Zwar konnte Phil Hungerecker zunächst einen zwei auf eins Konter nicht krönen, kurz darauf traf Meilleur in Überzahl nach Little-Querpass jedoch zum 0:2 (25.). In der 30. Minute hatte Alex Heinrich sogar den dritten Treffer auf der Kelle, ihm gelang es allerdings nicht die Scheibe ins Tor zu stochern.
Die Minuten 30 bis 37 gehörte dann wieder dem Gastgeber und Mirko Pantkowski rückte vermehrt in den Fokus, beispielsweise, als er einen Alleingang von Marcus Sommerfeld entschärfte. Auch Alex Heinrich verhinderte den sicheren Gegentreffer, als er mit einem langen Schläger einen drei auf eins Konter der Steelers unterband. In der 35. Spielminuten zappelte der Puck dann aber doch im Netz, Sommerfeld traf per Gewaltschuss zum 1:2. Den vermuteten Rückenwind gab der Treffer dem Vizemeister allerdings nicht. In der Schlussphase den zweiten Drittels waren es die Huskies, die gefährlicher agierten. Nachdem Martinovic zwei Minuten vor Schluss von Glück reden konnte, dass Koziol am Pfosten scheiterte und auch ein vor der Linie liegender Puck von den Huskies nicht über die Selbige gedrückt wurde, zappelte die Hartgummischeibe doch nochmal im Netz des Steelers-Gehäuse. 13 Sekunden vor der Sirene traf Carciola nach Vorlage von della Rovere trocken zum 1:3.
Die Huskies starteten holprig ins letzte Drittel. Unsicherheiten von Pantkowski und Heinrich wussten die Gastgeber noch nicht zu nutzen, nach drei Minuten markierte jedoch Matt McKnight den 2:3 Anschlusstreffer, indem er einen von der hinteren Bande zurückprallenden Puck aufnahm und verwertete.
In der Folge erarbeiteten sich die Steelers zwar mehr Spielanteile, den Schlittenhunden gelang es aber, ihre Gegenspieler vom Tor wegzuhalten. Dies allerdings nur bis zur 50. Minute: Alexander Preibisch traf auf der Grundlinie stehend eine Kasseler Kufe, von dort aus wanderte der Puck zum 3:3 über die Linie. In der Entstehung ein unglücklicher Ausgleich, gemessen an den Spielanteilen über die gesamte Partie jedoch verdient.
2.407 Zuschauer in der Bietigheimer Arena sahen recht ausgeglichene letzte zehn Spielminuten, in denen Manuel Klinge zwei Mal aus kurzer Distanz in Sinisa Martinovic seinen Meister fand. Auch Adriano Carciola kam kurz vor Schluss doppelt aus aussichtsreichen Positionen zum Schuss, wurde aber in beiden Fällen geblockt. So musste die Verlängerung die Entscheidung bringen. In diese starteten die Huskies zwar in Überzahl, schlugen daraus jedoch kein Kapital, unter anderem weil ein Schlenzer von Mike Little nur knapp am Tor vorbei ging. Besser machten es die Gastgeber: Zwei Sekunden vor Ende der Verlängerung netzte Dominic Auger im Powerplay zum 4:3 ein. Die Huskies präsentierten sich am heutigen Abend überwiegend auf Augenhöhe mit dem Titelfavoriten, schafften es allerdings nicht, die Führung von zwei Toren über die Ziellinie zu retten. Dennoch treten sie mit einem verdienten Punktgewinn die Heimreise an. Rico Rossi: „Wir sind etwas frustriert, dass wir die 3:1-Führung nicht zu drei Punkten genutzt haben, zumal wir gute Chancen auf den vierten Treffer hatten. Insgesamt haben wir zu viele Strafen kassiert, was gegen die Steelers als bestes Powerplayteam der Liga tödlich ist. Die Special Teams waren in diesem Spiel ein wichtiger Faktor, dort waren wir heute nicht gut genug.“
Kaufbeuren Buron Joker (DEL2)
Saisonauftakt in Dresden geht mit 4:2 verloren - ESVK belohnt sich trotz guter Leistung vor 2408 Zuschauern nicht mit Punkten
Der ESV Kaufbeuren konnte beim heutigen Auswärtsspiel in Dresden bis auf den verletzten Christopher Kasten auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Vom Partnerclub ERC Ingolstadt standen Christoph Kiefersauer und Simon Schütz im Aufgebot der Joker.
Die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann startete wie gewohnt mit viel Energie und Geschwindigkeit in den ersten Abschnitt und Charlie Sarault hatte schon nach wenigen Sekunden den Führungstreffer auf dem Schläger. Er scheitere mit seinem Schuss zentral vor dem Tor heraus jedoch am Eislöwen Schlussmann Marco Eisenhut. Die Kaufbeurer blieben auch das gesamte Drittel über immer wieder gefährlich und erarbeiteten sich einige sehr gute Tormöglichkeiten. Die Dresdner kamen dann aber in der 11. Spielminute in den Genuss eines Überzahlspieles, welches die Joker sehr gut verteidigten, bis Steven Hanusch einen verdeckten Schuss auf der Stockhandseite von Stefan Vajs im Tor unterbringen konnte. Die Wertachstädter ließen sich aber vom doch eher unglücklichen Rückstand nicht beeindrucken und hatten durch Joey Lewis und Sami Blomqvist sehr gute Chancen auf den Ausgleichstreffer.
Der Mittelabschnitt begann für die Wertachstädter denkbar unglücklich. Alexander Höller brachte nach 22 Minuten die Scheibe aus einem gestochere seitlich des ESVK Gehäuses an Stefan Vajs vorbei zum 2:0 für die Eislöwen. Die Schiedsrichter bemühten dazu aber dann noch den Videobeweis und erkannten diesen nach Ansicht der Videobilder auch an. Der ESVK zeigte sich aufgrund des schnellen Gegentreffers einige Zeitlang etwas geschhockt und hatte Mühe wieder zu seinem Spiel zu finden. Als die Joker wieder besser in die Partie fanden, häuften sich auch wieder die Torabschlüsse. Der Reihe nach hatten Sami Blomqvist und Charlie Sarault gute Einschussmöglichkeiten. Marco Eisenhut konnte aber jedesmal die Scheibe sichern. In der 33. Spielminute war es dann aber doch soweit. Charlie Sarault bediente den freistehenden Sami Blomqvist mustergültig und dieser ließ Marco Eisenhut mit einem satten Handgelenkschuss keine Abwehrchance. In seiner typischer Manier versenkte er die Scheibe zum 2:1 Anschlusstreffer in die Maschen des Eislöwen Tores. Direkt nach dem ersten Joker Treffer hatte Max Schmidle nach schönem Zuspiel von Steven Billich die große Möglichkeit auf den Ausgleichstreffer. Er scheiterte mit seinem Torabschluss jedoch erneut an Marco Eisenhut. Auf der Gegenseite hatte Nick Huard frei im Slot die Chance seine Mannschaft mit 3:1 in Führung zu bringen, Stefan Vajs konnte den guten Schuss des Kanadiers aber parieren und hielt sein Team damit weiter im Spiel.
Im Schlussabschnitt gelang den Allgäuern schnell der Ausgleich. Sami Blomqvist spielte Charlie Sarault, nach einem Scheibenverlust der Dresdner hinter dem eigenen Tor, frei und dieser hatte keine Mühe den Puck zum 2:2 für seine Farben einzuschießen. Nach dem bisherigen Spielverlauf ging das Unentschieden auch auf jeden Fall in Ordnung. Gute acht Minuten lang war das Spiel dann weiter sehr ausgeglichen, bis die Kaufbeurer Definsive sich in einem kurze Tiefschlafphase. Schlussendlich nutzen die Eislöwen eine Fehlerkette der Joker zum 3:2 durch Dominik Grafenthin. Die Elbeestädter legten dann im Powerplay auch noch nach. Alexander Höller nutzte einen Abpraller im Slot direkt aus der Luft zum 4:2. Der ESVK versuchte am Schluss noch einmal vergeblich wieder in das Spiel zurückzukommen. Am Ende mussten sich die Kaufbeurer trotz einer guten Auswärtspartie mit 4:2 geschlagen geben.
Deggendorfer SC (OLS)
DSC ringt die Icefighters Leipzig nieder
Der Deggendorfer SC gewann am Feitagabend auch seinen zweiten Test vor
heimischen Publikum. Vor 615 Zuschauern bezwangen die DSC-Cracks die
Icefighters aus Leipzig mit 5:4 nach Verlängerung.
Die Deggendorfer starteten zunächst gut in die Partie und konnten sich
einige Chancen erarbeiten, jedoch scheiterten sie zunächst noch am
hervorragend aufgelegten Gästekeeper Benedict Roßberg. In der 11.
Spielminute war jedoch auch er machtlos. In Überzahl gelangte die
Scheibe zu Curtis Leinweber, der vor dem Tor eiskalt blieb und zum 1:0
einnetzte. Dabei blieb es auch bis zur ersten ersten Drittelpause. Im
zweiten Abschnitt wurde die Partie immer zerfahrener. Beide Teams
leisteten sich viele Stock- und Abspielfehler, was zu wenig Spielfluss
führte. Nach 26 Minuten gelang es den Gästen jedoch in Person von Ian
Farrell durchzubrechen. Der Deutsch-Kanadier blieb vor Daniel
Filimonow, der an diesem Abend das DSC-Tor hütete, eiskalt und stellte
auf 1:1. Nun waren wieder die Deggendorfer an der Reihe. Knapp sieben
Minuten später war es Alexander Janzen, der im Powerplay den Abpraller
nach einem Sternkopf Schuss verwertete und für die erneute Führung der
Hausherren sorgte. Diese hielt wiederum nicht lange. Kurz vor Ende des
zweiten Drittels schlugen die Icefighters in Person von Damian
Schneider noch einmal zurück. Im letzten Abschnitt trafen beide
Mannschaften noch einmal doppelt, sodass es mit einem 4:4 in die
Verlängerung ging. Für den DSC trafen Curtis Leinweber und Ales Jirik,
während auf Leipziger Seite Stephan Tramm und Hubert Berger
erfolgreich waren. In der Obertime sorgte dann Torjäger Kyle Gibbons
für die Entscheidung, als er, perfekt eingesetzt von Curtis Leinweber,
seinem Gegenspieler auf und davon lief und zum 5:4 Siegtreffer
einnetzte. Trotz des Sieges gibt für den DSC noch viel Arbeit zu
verrichten. Obwohl gestern mit Milos Vavrusa ein wichtiger Mann in der
Abwehr angeschlagen fehlte, soll an der Defensivarbeit weiter
gearbeitet werden, sodass die DSC-Cracks in knapp zwei Wochen gut
gerüstet gegen die Blue Devils Weiden in die Saison starten können.
Neben Milos Vavrusa fehlte ebenfalls noch Santeri Ovaska, der
ebenfalls angeschlagen war. In der Testspielphase geht es allerdings
gleich heute weiter. Knapp 24 Stunden nach dem Vergleich in Deggendorf
trifft die Mannschaft von Trainer John Sicinski heute auswärts auf die
Icefighters aus Leipzig. Spielbeginn ist um 19 Uhr.
TEV Miesbach (BYL)
Miesbach siegt in Peißenberg
Der TEV gewann am Freitag das Testspiel in Peißenberg etwas glücklich mit 5:3 (0:0; 1:1; 4:2). 360 Zuschauern sahen ein ausgeglichenes 1. Drittel, in dem die Gastgeber in der Schussstatistik leichte Vorteile hatten. Zu Beginn des 2. Drittels übernahm der TEV die Initiative und erzielte nach 26. Minuten Spielzeit das 1:0 durch JT Hall. Danach folgten mehrere vermeidbare Strafzeiten des TEVs wodurch die Hausherren wieder besser ins Spiel kamen und in der 30. Minute den Ausgleich erzielten. Zu Beginn des letzten Drittels erzielte Josef Reiter das 2:1 für die Gäste , kassierte jedoch bei der nächsten Unterzahl wieder den Ausgleich. Die Partie wurde ruppiger und Peißenberg gelang in der 48. Spielminute erstmals die Führung. Der TEV tat sich schwer im gegnerischen Drittel festzusetzen profitierte jedoch von einer Unterzahl der Hausherren, in der Benjamin Frank den Ausgleich erzielte. Danach agierten die Gäste zielstrebiger, denn nur 20 Sekunden später erzielte Felix Feuerreiter nach schönem auf Zuspiel von seinem Bruder Florian und Stefano Rizzo die Führung des TEVs, bevor 2 Minuten vor Schluss Chris Stemke einen Schuss des Verteidigers Max Deichstetter von der blauen Linie unhaltbar zum Endstand von 5:3 abfälschte.
Für Coach Wieland war das Spiel noch nicht der erhoffte Schritt in die richtige Richtung, wie er nach Abpfiff analysierte: „ Der Sieg ist gut für das Selbstvertrauen, aber wir spielen noch nicht konsequent genug, müssen die Scheibe schneller spielen und auch in Punkto Einsatzbereitschaft, ist noch Luft nach oben.“ Letztlich war es die bessere Chancenverwertung, die den TEV als Sieger das Eis verlassen ließ.
Starbulls Rosenheim (OLS)
Starbulls-Sieg im letzten Heimspiel der Vorbereitung
Die Starbulls Rosenheim haben das letzte Heimspiel der diesjährigen Saisonvorbereitung gegen den EC Peiting mit 4:1 für sich entscheiden können. Die knapp unter 1000 Zuschauer im emilo-Stadion sahen dabei ein spielerisch überlegenes Starbulls-Team gegen den Konkurrenten aus der Eishockey Oberliga Süd.
Starbulls Coach Manuel Kofler musste diesmal auf den leicht angeschlagenen Christoph Echtler, den am Mittwoch an der Schulter operierten Valentin Hein sowie auf die bereits bekannten Michael Rohner und Peter Lindlbauer verzichten. Auf Seiten des EC Peiting fehlten Lukas Gohlke (Sprunggelenk), Brad Miller und Fabian Weyrich welche beide geschont wurden. Mit von der Partie beim ECP war auch Christoph Frankenberg vom Kooperationspartner SC Riessersee.
Die offiziell 988 Zuschauer im Rosenheimer emilo-Stadion sahen von Beginn an zwei engagiert auftretende Mannschaften, denen man aber zu jeder Zeit die anstrengenden Trainingseinheiten der letzten Woche anmerkte. Nach kurzem Abtasten kamen die Starbulls dann zu einigen guten Möglichkeiten, aber auch der EC Peiting konnte sich mit längerem Verlauf der Spielzeit besser freispielen und verzeichnete auch die ein oder andere Chance. Mit der zweiten Überzahlsituation für die Mannen von Manuel Kofler gingen die Starbulls dann nicht unverdient in Führung. Auf Zuspiel von Matthias Bergmann erzielte Daniel Bucheli in der 17. Spielminute das 1:0. Mit diesem Zwischenstand ging es dann kurze Zeit später zum ersten Mal in die Kabinen.
Zu Beginn des zweiten Drittels kamen die Starbulls wieder mit Schwung aus der Pause und erzielten in der 23. Minute durch einen satten Rückhandschuss von Thomas Reichel auf Pass von Wenzel das 2:0. Im weiteren Verlauf des Mitteldrittels kam der EC Peiting zu guten Möglichkeiten, welche aber alle vom gut agierenden Lukas Steinhauer vereitelt wurden. Auch die Grün-Weißen konnte sich einige gute Situationen herausspielen, aber diese führten zu keinem weiteren Treffer nach 40 gespielten Minuten.
Im letzten Spielabschnitt waren die Starbulls dann die klar bessere Mannschaft, jedoch fiel das nächste Tor auf der anderen Seite. In der 44. Spielminute erzielte Krabbat auf Zuspiel von Saal den nicht unverdienten 2:1 Anschlusstreffer. Die Starbulls schüttelten sich jedoch nur kurz und kamen weiter zu guten Einschusschancen. In der 54. Minute war es dann soweit: Andreas Nowak wurde von Fabian Zick bedient und erzielte mit einem sehenswerten Schlagschuss von der blauen Linie das 3:1. Etwa eine Minute vor dem Ende der Partie nahm Peiting den Torhüter vom Eis und agierte mit sechs Feldspielern. Hier ließen sich die Starbulls nicht lange bitten: Bergmann lupfte die Scheibe gekonnt in die neutrale Zone zu Baindl, dieser legte schnell weiter zu Fröhlich welcher letztendlich zum verdienten Endstand von 4:1 einschießen konnte.
Selber Wölfe (OLS)
Bullen nehmen Wölfe auf die Hörner
Unseren Wölfen gelingt es im zweiten Aufeinandertreffen gegen Halle nicht, an die Leistung vom Freitag anzuknüpfen. Gegen die stark aufspielenden Bullen müssen wir uns mit 6:2 geschlagen geben. Die beiden einzigen Wölfe-Treffer erzielen Moosberger und Piwowarczyk.
Genau wie am Freitag liefern sich beide Teams gleich zu Beginn einen offenen Schlagabtausch. Wir stören früh die Angriffsbemühungen der Gastgeber und testen bereits nach wenigen Sekunden Gästegoalie Cerveny, der heute den Vorzug vor Beech erhält. Im Gegenzug pariert Wölfe-Goalie Kümpel mit einer Glanzleistung. Kurz darauf muss sich dieser aber geschlagen geben, als Striepeke das 1:0 markiert. Die Bullen, jetzt mit mehr Präsenz auf dem Eis, können mit zwei weiteren Treffern auf 3:0 erhöhen.
Auch der Mittelabschnitt beginnt denkbar schlecht für unsere Jungs. Keine drei Minuten stehen auf der Uhr, als Halle auf 4:0 erhöht. Wir zeigen uns aber keineswegs geschockt und drücken auf den Anschlusstreffer, doch alle Bemühungen scheitern spätestens am bestens aufgelegten Ceverny. Besser machen es dagegen Striepeke, der zum zweiten Mal an diesem Abend für seine Farben einnetzt.
Im Schlussabschnitt kommen wir anfangs etwas besser aus der Kabine und machen mehr Druck, können diesen Druck allerdings nie so weit erhöhen, um tatsächlich ein Tor zu erzwingen.
Das wiederum gefällt den Gastgebern gar nicht, denn die nehmen jetzt das Heft wieder in die Hand und erhöhen auf 6:0. Dann endlich ist es soweit: Halle zieht die Strafe und Moosberger trifft in Überzahl nach feiner Vorarbeit durch Müller und Pozivil. Nur sechzig Sekunden später lässt sich auf Mudryk nicht zweimal bitten und verkürzt auf 6:2 was gleichzeitig der Endstand ist.
Wölfe-Coach Henry Thom nach der Partie:
"In den ersten beiden Dritteln haben wir uns nicht an die Taktik gehalten. Wir sind nach vorne gerannt und haben zu wenig nach hinten gearbeitet. Im letzten Drittel standen wir dann besser, bekamen auch unsere Chancen. Darauf müssen wir aufbauen."
Bereits am Dienstag treten unsere Jungs in Leipzig an, ehe dann am kommenden Freitag das letzte Vorbereitungsspiel in der Netzsch-Arena auf dem Programm steht.
Sonthofen Bulls (OLS)
Erfolgreicher Abschluss der Vorbereitung für den ERC Sonthofen - Bulls siegen in Testspielen gegen Lindau und Buchloe
Der ERC Sonthofen hat die Vorbereitung erfolgreich abgeschlossen. Gegen den Ligakonkurrenten EV
Lindau und den Bayernligisten ESV Buchloe gab es am Wochenende gleich zwei deutliche Siege. Die
Bulls besiegten die Islanders am Freitagabend mit 5:1, Buchloe am Sonntag 3:0. Damit ist die
Vorbereitung abgeschlossen. Am kommenden Freitag lädt der Eishockey-Oberligist zu einem
Showtraining in die Eissporthalle in Sonthofen. Der Eintritt ist frei.
Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, da führte der ERC Sonthofen bereits mit 1:0. Chris Stanley
konnte nach Zuspiel von Sean Morgen und Gestocher vor dem Gästetor zum 1:0 einschieben. Die
Bulls über die gesamte Spielzeit überlegen. Doch Tore sollten im ersten Drittel keine weiteren fallen,
die hoben sich die ERC-Spieler für die weiteren vierzig Minuten auf. Im zweiten Spielabschnitt fiel
bereits die Vorentscheidung. Maximilian Hadraschek brachte Fabian Voit in Position, der erzielte das
2:0 in der 29. Minute. Wenige Minuten war erneut Chris Stanley zur Stelle. Jörg Noack hieß der
Torschütze zum 4:0, vier Minuten nach Beginn des dritten und letzten Drittels. 30 Sekunden später
kam Lindau über Tim Brunnhuber zum Ehrentreffer. Den Schlusspunkt setzte Vladimir Kames mit 5:1
acht Minuten vor Spielende. Es darf mit Spannung erwartet werden, wie sich die Islanders zum
Saisonauftakt in zwei Wochen präsentieren. Die Bulls überzeugten dagegen mit einer starken
Leistung.
Am Sonntag stand erstmals nach dem Testspiel gegen Heilbronn wieder Jennifer Harß statt Patrick
Glatzel im Tor. Sie sollte den Pirates an diesem Abend kein Tor vergönnen. In einer nicht ganz so
laufintensiven Partie als Freitag, setzte sich der ERC Sonthofen mit 3:0 durch. Nach einem torlosen
ersten Drittel gab es um die 28. Minute einen Doppelschlag von Fabio Carciola. Der 2:0-Führung
hatten die Buchloer Pirates nichts entgegenzusetzen. Wenige Minuten vor Schluss netzte noch
Fabian Voit nach Pass von Vladimir Kames ein.
Jetzt freuen sich Trainer Heiko Vogler und seine Mannschaft auf den kommenden Freitag. Ab 18 Uhr
gibt es in der Eissporthalle Sonthofen ein öffentliches Training, ehe ab 19:45 Uhr eine so genannte
„Skillz Competition“ startet. Heißt: Die Cracks ermitteln den schnellsten Eisläufer, den Schützen mit
dem härtesten Schuss und vieles mehr. Außerdem findet die Mannschaftsvorstellung statt.
Löwen Waldkraiburg (OLS)
Gelungene Saisoneröffnung beim EHC
Erfolgreich haben die Löwen aus Waldkraiburg am Freitag die Vorbereitung in der Raiffeisen Arena eingeläutet. Zur Saisoneröffnungsfeier gab es im dritten Testspiel den ersten Sieg für die junge Mannschaft von Coach Sergej Hatkevitch. Gegen den TSV Erding gewann der EHC mit 6:1, Ken Neil traf dabei doppelt, die anderen Treffer für die Industriestädter erzielten Nico Vogl, Tomas Vrba, Lukas Wagner und Philipp Seifert.
Knapp 500 Zuschauer waren zur Saisoneröffnungsfeier samt dem Testspiel gegen die Gladiators am Freitagabend gekommen und die Anhänger kamen auf ihre Kosten. Zwar fehlte neben Max Kaltenhauser und Michael Trox diesmal auch Neu-Verteidiger Ludwig Synowiec, der noch an einer Verletzung aus dem ersten Vergleich mit Erding laboriert, doch präsentierten sich die Löwen im Vergleich zur 1:2-Niederlage in der Vorwoche deutlich besser. Bereits nach 107 Sekunden durfte gejubelt werden, denn Nico Vogl hatte nach Zusammenspiel mit Thomas Rott und Tomas Vrba auf 1:0 gestellt (01:47). Waldkraiburg war über die gesamte Spielzeit eigentlich die bessere Mannschaft und die Qualität der Einzelspieler blitzte verstärkt auf- beim TSV fehlten zugegebenermaßen aber auch Leistungsträger wie Philipp Spindler und Timo Borrmann. Außerdem war ein wirklich deutlicher Klassen- und Ligenunterschied nicht klar auszumachen, da steht für den EHC Waldkraiburg bis zum Saisonstart am 29. September gegen Rosenheim, für den man inzwischen auf der Löwen-Homepage schon Karten bekommt, noch viel Arbeit an.
Tomas Vrba, der nach wie vor bei den Löwen spielt und sich im Training fit hält wenn es die Zeit zulässt, erhöhte wenig später auf 2:0 (07:41), doch dann gerieten die Hausherren erstmals in Unterzahl. Diese nutzte Erding zum Anschlusstreffer durch Top-Torjäger Daniel Krzizok (09:22), der nach guter Kombination allein vor EHC-Keeper Korbinian Sertl, der ein gutes Spiel machte, auftauchte. In Sachen Überzahlspiel präsentierten sich die Löwen meist ähnlich zahnlos wie in der Vorsaison in der Oberliga und Coach Sergej Hatkevitch hatte mehrfach Gesprächsbedarf auf seiner Auswechselbank. Nach einer guten halben Stunde zahlten sich die gerne auch zu verspielten Stafetten vor Erdings Tor aber aus und Gäste-Keeper Jonas Steinmann konnte nur zusehen, wie Ken Neil nach Traum-Kombination mit Lukas Wagner und Brent Norris auf 4:1 erhöhte (30:29).
Im Schlussabschnitt klingelte es dann doppelt innerhalb von 18 Sekunden. Zunächst trieb Philipp Seifert die Scheibe energisch ins Erdinger Drittel und gab einen Schuss aufs Tor ab. Zwar verzog der Verteidiger leicht, doch kein Problem: Der Puck prallte von der Bande ab, fiel dem nach wie vor im Vorwärtsgang anrauschenden Seifert vor den Schläger und schon hieß es 5:1 (46:13). Unmittelbar nach dem folgenden Bully eroberten die Waldkraiburger erneut das Spielgerät und Ken Neil stand in der Mitte des Bullykreises halblinks vor Erding-Schlussmann Steinmann. Er packte ganz trocken den Schlagschuss aus und es hieß 6:1 (46:31).
Damit feierten die Löwen im dritten Test der Vorbereitung den ersten Sieg, allerdings „nur“ gegen einen Bayernligisten, der ebenfalls erst seit wenigen Tagen auf dem Eis trainieren konnte. Eine echte Standortbestimmung dürfte allerdings das Testspiel am Sonntag werden, wenn die Löwen zum Ligakonkurrenten EV Regensburg reisen. Die Eisbären haben schon einige Wochen Eistraining auf dem Buckel, zudem mehrere Testspiele gegen Zeitligisten absolviert- und verloren die wenigsten davon. Von daher wird es interessant zu sehen sein, wie sich die Löwen dort verkaufen und ob die Spieler sich weiter steigern können. Nach den Leistungen zuletzt ist aber davon auszugehen, dass auch hier die nächsten Schritte in die richtige Richtung gemacht werden können.
Harzer Falken Braunlage (OLN)
Harzer Falken weiter sieglos in der Vorbereitung
Auch das dritte Vorbereitungswochenende, diesmal gegen die Hannover
Indians, brachte den Harzer Falken kein Erfolgserlebnis und bei
Ergebnissen von 6:0 (4:0; 0:0; 2:0) in Hannover und 0:5 (0:2; 0:2;
0:1) im heimischen Wurmbergstadion konnten noch nicht einmal einzelne
Spieler ein Erfolgserlebnis in Form eines Tores feiern.
Dabei ist man in den Reihen der Harzer Falken sicherlich nicht so
vermessen, dass man gegen die bisherigen Gegner Siege einfahren muss.
Denn neben dem DEL2-Team der Kassel Huskies hatte man es im
Ligenvergleich zuletzt mit den Scorpions und den Indians aus Hannover
mit zwei Mannschaften zu tun, die ganz andere Ambitionen und, man muss
es einfach so sagen, Möglichkeiten haben als die Harzer. Und auch dass
man gegen die Indians kein Tor schießt kann durchaus vorkommen,
angesichts der überaus disziplinierten und systemtreuen Vorstellung
der Hannoveraner, die in dieser Zusammensetzung und Verfassung
durchaus ein Wörtchen um die vorderen Play-Off-Plätze mitzureden haben
werden.
Doch wenn man in beiden Spielen, bis auf einige wenige starke Phasen
mit guten Torchancen, kaum ins Spiel kommt und den Gegner eigentlich
nie wirklich ernsthaft unter Druck gesetzt bekommt, dann muss man
resümieren, dass da noch ganz viel Arbeit vor einem liegt, bevor es in
die Saison geht. Denn rund um die beiden richtungsweisenden Spiele
gegen Erfurt und Rostock, die man noch am ehesten in Schlagweite sehen
könnte, geht es zunächst ausschließlich gegen die Topteams der Liga.
Nun ist es nicht so, dass man den Spielern Engagement und Kampf
absprechen kann. Doch vergleicht man Aufbau- und Zusammenspiel der
bisherigen Gegner mit dem der Falken, so werden teilweise große
Klassenunterschiede deutlich. Erfahrene Spieler wie Erik Pipp oder
Thomas Schmid gehen voran, doch insgesamt spielten die Indians an
diesem Wochenende gegen ein Team aus Indianern – einzig die ein bis
zwei Häuptlinge fehlten, die eben nicht nur vorangehen, sondern dem
Harzer Spiel den entscheidenden Input in Form von Torszenen und eben
auch Toren geben. Und so wird bislang deutlich, wie wichtig es ist,
dass die Kontingentstellen durch genau solche Spieler besetzt werden,
wie es in den vorherigen Spielzeiten kontinuierlich der Fall war. Denn
insgesamt erscheint das Team quantitativ deutlich besser besetzt auch
qualitativ nicht unbedingt schlechter als in der letzten Saison. Den
Unterschied machten dabei allerdings Spieler wie McGrath, Bosch,
Undershute oder Bailey. Und wenn Tobias Schwab den Harzern vier Tore
einschenkt kann man festhalten, dass auch dieser Spielertyp, der keine
Kontingentstelle besetzt, bislang nicht adäquat ersetzt werden konnte.
Alles Dinge, die auch die Verantwortlichen der Harzer Falken wissen
und entsprechend die Arbeit hinter den Kulissen intensiver in puncto
Kader weiterführen, als es zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung üblich
sein sollte. Denn auch der US-Boy Daylan Lipanovich, der an diesem
Wochenende getestet wurde, machte zwar einen soliden Eindruck, konnte
aber auch nicht die Akzente setzen, die so dringend nötig sind. (Hei)
Saale Bulls Halle (OLN)
Bulls versus Wölfe … das zweite Duell !!!! 4. Testspiel der Saison 2017/18: Saale Bulls vs. VER Selb
Am Freitag mussten unsere Jungs die Reise nach Oberbayern antreten – es ging in die NETZSCH-Arena, wo sie in ihrem dritten Testspiel auf die Selber Wölfe trafen.
Und nach dem überzeugenden Start in die Saison-Vorbereitungsphase am letzten Wochenende waren alle zu Recht gespannt, wie sich das Team von Dave Rich nun gegen den Vize-Oberliga-Süd-Meister präsentieren wird (Selb schied erst im Playoff-Viertelfinale gegen den späteren Oberliga-Meister Tilburg Trappers aus).
Mit den Selber Wölfen stand also ein ganz anderes Kaliber gegen unsere Saale Bulls auf dem Eis, als noch am Sonntag in Chemnitz, als man bei dem Regionalligisten gleich 16 Mal einnetzen konnte. Selb präsentierte sich als erwartet starker Gegner, der unseren Jungs alles abverlangte.
Am Ende hätte gestern jedes Team als Sieger vom Eis gehen können, doch das glücklichere Ende lag beim Gastgeber, der die sich ihm bietende Überzahl in den Schlussminuten zu seinen Gunsten nutzen und das entscheidende Siegtor erzielen konnte. Obwohl Halle zuvor zweimal einen Rückstand egalisieren konnte, gelang dies bis zur Schlusssirene leider nicht mehr.
Crocodiles Hamburg (OLN)
Crocodiles bleiben auch in Rostock ungeschlagen
Die Crocodiles Hamburg konnten am Sonntagabend auch ihr fünftes Testspiel erfolgreich abschließen. Mit 2:6 gewann die Mannschaft um Kapitän Christoph Schubert ihr Auswärtsspiel gegen die Rostock Piranhas. Dabei war die Ausgangslage ungünstig – gleich sechs Spieler konnten die Reise nach Mecklenburg-Vorpommern nicht antreten. „Mit den ganzen Ausfällen mussten wir als Mannschaft enger zusammenrücken. Wir haben defensiv sicherer gestanden und Kleinigkeiten im Vergleich zu Freitag besser gemacht. Unsere Chancen haben wir gut genutzt. Insgesamt war es eine super Mannschaftsleistung, auf die wir auch stolz sein können. Wir haben uns den Sieg hier verdient“, sagte Christoph Schubert nach dem Spiel.
Herner EV (OLN)
Tilburg Trappers - Herner EV 6:5 (0:1,3:2,2:2;1:0) nach Overtime
In einem ausgesprochen torreichen Vorbereitungsspiel musste sich der Herner EV am Freitagabend in den Niederlanden bei den Tilburg Trappers mit 5:6 geschlagen geben. Der Siegtreffer der Gastgeber fiel allerding erst nach 23 Sekunden in der Overtime, denn nach 60 gespielten Minuten stand es 5:5 Unentschieden. Zweimal erkämpften sich die Gysenberger einen Zwei-Tore-Vorsprung, den der amtierende Oberliga Meister in einer schnellen und umkämpften Partie aber immer wieder egalisieren konnte. HEV Coach Frank Petrozza war dennoch sehr zufrieden mit diesem echten Härtetest: „Das war die erwartete Standortbestimmung. Wir haben den nächsten Schritt in der Vorbereitungszeit gemacht.“
Der Herner EV konnte seine erste Überzahlsituation in der 9. Spielminute nutzen, Aaron McLeod sorgte mit einem harten Schuss in die obere Ecke des Tilburger Gehäuses für das 0:1. Knapp drei Minuten zuvor musste Tilburgs Stürmer Brock Montgomery wegen eines regelwidrigen Checks frühzeitig unter die Dusche. Das zweite Drittel begann dann optimal für die Gysenberger, als Vladimir Vaskovskiy bereits in der 22. Minute erhöhen konnte. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 61 Sekunden konnten die Trappers aber in der 33. und 34. Minute auf 2:2 ausgleichen. Genug Treffer waren damit im zweiten Abschnitt aber immer noch nicht gefallen. Zunächst brachte Aaron McLeod den HEV in der 35. Minute wieder nach Vorne, aber noch vor dem zweiten Pausentee konnten die Gastgeber den erneuten Ausgleich zum 3:3 erzielen.
Auch in den letzten Zwanzigminuten sollten noch einige Tore fallen. Wieder war es der Herner EV, der in Führung ging. Innerhalb von zwei Minuten traf Danny Albrecht in der 46. und 48. Minute gleich zweimal zur erneuten Herner Zwei-Tore-Führung. Nun erhöhten die Trappers wieder den Druck und brauchten ab der 53. Minute nur 78 Sekunden um wiederum auszugleichen. Vor Abpfiff der regulären 60 Spielminuten musste der HEV noch eine zweiminütige Unterzahl überstehen, konnte sich aber erfolgreich das Remis sichern. In der notwendigen Overtime hatten die Trappers dann das glücklichere Ende für sich, als Parker Bowles nach nur 23 Sekunden der Extra-Spielzeit den 6:5-Siegtreffer für die Niederländer erzielen konnte.
Herner EV - Tilburg Trappers 4:2 (0:0,1:0,3:2)
Es war nur ein Vorbereitungsspiel, aber vor allem in der Schlussphase konnte man am späten Sonntagnachmittag beim 4:2-Sieg des Herner EV gegen die Tilburg Trappers den Eindruck gewinnen dass man schon in den Playoffs wäre. Auf jeden Fall sahen die Zuschauer eine schnelle und gutklassige Partie, die mit zunehmender Spielzeit immer intensiver geführt wurde. Dass sie nicht immer den Regeln entsprechend verlief belegen die insgesamt 102 Strafminuten, allerdings wurden 60 davon erst in den letzten zwanzig Sekunden ausgesprochen. Der verdiente Sieg der Gysenberger wurde durch drei Treffer zu Beginn des letzten Abschnitts innerhalb von knapp drei Minuten zum 4:0-Zwischenstand ermöglicht, der Oberliga Meister aus Tilburg konnte erst in den letzten fünf Minuten Ergebniskorrektur zum 4:2-Endstand betreiben.
Nach einer kurzen ausgeglichenen Phase zu Beginn der Partie waren es die Trappers, die zuerst zwei gute Möglichkeiten hatten. Dann kam der HEV besser zum Zuge und hatte seinerseits durch Aaron McLeod die erste Chance. Mit der Tilburger Härte musste dann Vladimir Vaskowskiy in der 10. Minute nach einem heftigen Check Bekanntschaft machen. Die weiteren Herner Chancen hatten Aron Wagner und Lois Spitzner, auch Danny Albrecht musste dann drei Minuten vor der ersten Pause einiges einstecken. Das Spiel wurde nun zunehmend härter geführt.
Als Christian Wendler in der 27. Minute mit einem Big Save einen Rückstand verhindern konnte und die Trappers zunehmend dominierender wurden war es drei Minuten später Marcus Marsall. Der ein gutes Zuspiel noch vor der blauen Linie annehmen und gekonnt zum 1:0 vollenden konnte. Bei angezeigter Strafe gegen Tilburg folgte weitere zwei Minuten später ein starkes Herner Powerplay, aber ein weiterer Treffer sollte (noch) nicht folgen. Auch Aaron McLeod, Brad Snetsinger und Marcus Marsall scheiterten noch mit weiteren Möglichkeiten in diesem mittleren Abschnitt.
Besser und vor allem effektiver wurde die Chancenverwertung dann in den letzten zwanzig Minuten. Zwei Strafen gegen Tilburg in kurzer Folge, darunter ein weiterer böser Check dieses Mal gegen Maik Klingsporn, brachten dem HEV eine doppelte Überzahl. Brad Snetsinger nutzte die zuerst in der 43. Minute in unnachahmlicher Art mit einem Schuss von rechts fast von der verlängerten Torlinie aus in die lange Ecke. Immer noch in Überzahl war es dann Michel Ackers eine halbe Minute später mit einem verdeckten Schuss von der linken Seite, der auf 3:0 erhöhen konnte. Die Trappers wirkten nun angeknockt und Aaron McLeod nutzte dies nach gutem Pass von Kapitän Stephan Kreuzmann in der 46. Minute zum 4:0 aus. Danach kam Tilburg wieder etwas besser ins Spiel, aber erst in den letzten fünf Minuten konnten sie das Ergebnis noch etwas korrigieren. Zum Schluss gab es dann noch einige Aktionen, die nicht unbedingt einen freundschaftlichen Charakter hatten, aber durchaus den Ehrgeiz im Aufeinandertreffen des amtierenden Oberliga Meisters mit dem Meister der Nord-Hauptrunde der letzten Saison zeigten.
Am nächsten Wochenende stehen die beiden letzten Vorbereitungsspiele auf dem Programm. Gegner sind dann die Ratinger Ice Aliens, Vize-Meister der letztjährigen Regionalliga West. Das erste Spiel ist am Freitag um 20 Uhr am Herner Gysenberg, das Rückspiel findet zwei Tage später am Sonntag um 18 Uhr am Ratinger Sandbach statt.
Buchloe Pirates (BYL)
Respektables Ergebnis trotz Niederlage beim Oberligisten - ESV Buchloe verliert zweites Vorbereitungsspiel gegen Sonthofen mit 0:3
Nach dem 7:2 Auftaktsieg am Freitag beim Nachbarn in Bad Wörishofen hat der ESV Buchloe sein zweites Vorbereitungsspiel am Sonntagabend beim ERC Sonthofen mit 0:3 (0:0, 0:2, 0:1) verloren. Trotz der Niederlage zeigten die Mannen von Trainer Topias Dollhofer aber eine ordentliche Leistung gegen den letztjährigen Halbfinalisten der Oberliga.
Während es für die Buchloer erst der zweite Test war, spielten die Oberallgäuer bereits ihre letzte Vorbereitungspartie vor dem Ligastart. Die Bulls waren zwar von Beginn an die tonangebende Mannschaft, doch die Freibeuter hielten nicht nur im torlosen Startdrittel mit ihren Mitteln gut dagegen. Mit am auffälligsten war bei den Gastgebern noch der ehemalige Pirat Lukas Hruzik, der gleich mehrfach mit einigen guten Schüssen den wachsamen ESV-Tormann Alexander Reichelmeir prüfte. Die Buchloer legten das Augenmerk zunächst vermehrt auf die Defensive, aber auch offensiv konnte der ESV durchaus den ein oder anderen Akzent setzen. Und so hatte man mit einem Pfostentreffer nach zehn Minuten sogar die beste Möglichkeit zur Führung.
Im Mitteldrittel vergab dann anfangs Chris Stanley einen Zwei auf Eins Konter für die Hausherren (22.), ehe auf der Gegenseite Christoph Heckelsmüller aus dem Gewühl heraus einen gefährlichen Schuss aufs Tor brachte, den Nationaltorhüterin Jennifer Harß aber entschärfen konnte (24.). Zur Mitte des zweiten Abschnitts erhöhten die Sonthofer dann nochmals das Tempo. So rückte nun immer wieder Schlussmann Reichelmeir in den Mittelpunkt, als er beispielsweise reaktionsschnell gegen den freistehenden Lukas Hruzik parierte (27.). Nach 28 Minuten war aber auch der Buchloer Keeper machtlos, als die Oberallgäuer durch einen verdeckten Schuss von Fabio Carciola in Überzahl in Front gingen. Der ehemalige Zweitligaprofi war es dann auch, der nur 41 Sekunden später sofort nachlegte. Carciola nutze eine Nachlässigkeit in der Buchloer Hintermannschaft und erhöhte mit seinem Doppelschlag auf 0:2 (29.). Kurz danach wechselten die Gennachstädter dann – wie schon am Freitag – den Torhüter. Für den guten Alexander Reichelmeir stand fortan also Daniel Blankenburg zwischen den Pfosten, der sogleich ebenfalls gut zu tun hatte. Die Versuche von Chris Stanley und Daniel Rau gingen aber jeweils knapp vorbei (34., 37.). Erst gegen Ende des Drittels konnten schließlich auch die Pirates mal wieder gefährlich vor dem Kasten der Bulls auftauchen. Martin Zahora scheiterte allerdings aus spitzem Winkel an Harß (39.). Da auf der anderen Seite auch Daniel Blankenburg nochmals stark gegen Stanley hielt, ging es mit dem 0:2 Rückstand für die Rot-Weißen letztmalig in die Kabine.
Auch im Schlussabschnitt blieben die favorisierten Hausherren weiter die offensiv aktivere Mannschaft, ohne aber wie schon zuvor den letzten Zug zum Tor zu zeigen. Die diszipliniert agierenden Buchloer machten im eigenen Drittel aber auch oft geschickt die Räume eng. So blieb ein toller Stocksave von Blankenburg gegen Fabian Voit zunächst der einzige Aufreger (50.). Einmal setzte sich die individuelle Klasse des Oberligisten aber dann doch nochmals durch, als Voit frei vor dem Tor per Flachschuss zum 0:3 traf (56.). Weil Dustin Vycichlo kurz vor dem Ende noch eine gute Gelegenheit auf den Ehrentreffer vergab, blieb es schlussendlich beim verdienten, für die Buchloer aber durchaus respektablen Endergebnis von 0:3.
Am nächsten Wochenende steht nach dem Auswärtsspiel am Freitag beim EHC Klostersee (20 Uhr) am Sonntag nicht nur der erste Test gegen einen direkten Ligakonkurrenten sondern auch das erste Heimspiel an. Ab 18 Uhr kommt dann nämlich der HC Landsberg in die Buchloer Sparkassenarena.
EV Füssen (BYL)
EV Füssen überrascht Oberligist Memmingen
Der EVF bot auch im zweiten Testspiel eine starke Leistung, und siegte nach der knappen 1:3-Heimniederlage am vergangenen Sonntag im Rückspiel beim ECDC Memmingen vor 700 Zuschauern mit 6:3 (0:0, 2:3, 4:0). Ein Klassenunterschied war im Vergleich mit dem Oberligisten auch diesmal nicht festzustellen. Allerdings gehörte das Anfangsdrittel den Gastgebern gegen die sehr passiv auftretenden Füssener. Bei diesen gab es einige Umstellungen, so ersetzte Benedikt Hötzinger im Tor Andreas Jorde, auf dem Feld kamen Hruska, Steiner und Baader für Krötz, Nadeau und Meier zum Einsatz.
Das torlose Unentschieden nach dem Anfangsdrittel war für den EVF etwas glücklich, zumal Memmingen gerade zwischen der 10. und 12. Spielminute Chancen zuhauf vergab. Im zweiten Abschnitt nahm die Partie dann deutlich an Fahrt auf, und die Maustädter konnten in der 23. Spielminute verdienterweise durch Piskor mit 1:0 in Führung gehen. Füssen antwortete darauf sofort mit starken Offensivszenen, und nur zwei Zeigerumdrehungen später glich Ron Newhook nach feinem Velebny-Pass aus. Zur Hälfte der Partie kam Memmingen in Überzahl, und per Schlagschuss traf Tenschert von der blauen Linie zur abermaligen Führung der Heimmannschaft (32. Minute). Als kurz darauf Barrein ebenfalls von der blauen Linie Hötzinger im Füssener Kasten zum 3:1 überraschte, schien das Spiel den erwarteten Gang zu nehmen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Zellhuber steckte jedoch nicht zurück, und wurde durch den Anschlusstreffer von Veit Holzmann (Newhook) in Überzahl belohnt.
Das letzte Drittel überraschte dann wohl so ziemlich alle in der Eishalle am Hühnerberg. Hatte der ECDC zunächst noch gute Chancen zum vierten Treffer, schockte Nikolas Oppenberger mit seinem listigen Treffer ins kurze Eck zum 3:3 die Heimmannschaft vollends (44. Minute). Nun hatte der Bayernligist Füssen klar Oberwasser, und ging nach einem gewonnenen Bully durch Florian Simon (Schmid) erstmals in Führung. Noch in der gleichen 47. Minute fälschte Marvin Schmid auch noch einen Velebny-Schuss zum 3:5 ins Tor ab. Es folgten Riesenchancen von Simon, Schorer und Wiedemann gegen konsterniert wirkende Gastgeber, die auch eine Überzahl nach einer kleinen Auseinandersetzung nicht nutzen konnten. Den Schlusspunkt setzte erneut der junge Marvin Schmid (Holzmann) kurz vor Spielende zum überraschenden 3:6-Auswärtssieg beim klassenhöheren Vertreter. (MiL)
Wanderers Germering (BYL)
Wanderers blicken drittem Testspiel-Wochenende entgegen - Geretsried und Burgau heißen die nächsten Gegner
Den Wanderers gelang am vergangenen Freitag beim Vorbereitungsspiel gegen die „Mammuts“ aus Schongau ein 2:1 Heimerfolg. Dabei sahen die Zuschauer eine spielerisch überlegende Germeringer Mannschaft, die jedoch durch den gut aufgelegten EAS-Torhüter Niklas Marschall das eine oder andere Mal an weiteren Torabschlüssen gehindert wurde.
Am kommenden Freitag wartet auf die Mannschaft von Trainer Heinz Feilmeier der nächste Test unter Wettkampfbedingungen. Zu Gast im Germeringer Polariom ist an diesem Abend der ESC Geretsried. Im Vergleich zur Vorsaison ist der Kader der „RiverRats“ nahezu gleich geblieben. Lediglich ESC-Kapitän Andreas Dornbach beendet im Alter von 36 Jahren seine aktive Eishockeykarriere. Das Loch in der Defensive stopfen soll Stephan Englbrecht. Der 22-Jährige wechselte 2014 aus der Tölzer DNL-Mannschaft nach Miesbach und stand anschließend für den TEV 92 Bayernligapartien auf dem Eis. Den größten Erfolg feierte er mit seinen nun ehemaligen Mannschaftskollegen aus Miesbach, nämlich den Aufstieg in die Oberliga Süd. Martin Morczinietz ist neuer Bestandteil des Torhüter-Trios. Er ist in Geretsried kein Unbekannter, wurde der 32-jährige Torhüter doch beim TUS Geretsried ausgebildet. Nach drei Jahren in der 1. Mannschaft zog es den talentierten Schlussmann über die Fischtown Pinguins Bremerhaven (2. Liga) bis in die DEL, wo er einige Spiele für Augsburg und Hannover bestritt. Beruflich hat es ihn wieder zurück in die Heimat gezogen, ein echter Glücksgriff für den ESC.
Im Sturm kommen Daniel Merl und Christian Heller neu nach Geretsried. Wie bereits einige andere Spieler aus dem Kader des ESC, hat auch Merl seine Ausbildung in der ausgezeichneten Nachwuchsschmiede des EC Bad Tölz genossen. Neben etlichen Einsätzen in der DNL stehen bei dem erst 20-jährigen Stürmer bereits 95 Oberligaspiele auf dem Konto. Christian Heller kann gleichermaßen auf einige Spiele für die Tölzer Löwen zurückblicken. Nach zwei Oberligaspielzeiten zog es ihn vergangenes Jahr weiter zum TEV Miesbach, wo er 28 Punkte in 39 Spielen zum Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse beitragen konnte.
Zwei Tage später geht es für die Wanderers schließlich in das rund 95 km entfernte Burgau. Die Eisbären treten zur Saison 2017/2018 in der Landesliga Gruppe 1 an und messen sich gegen die hoch gehandelten Aufstiegskandidaten Schweinfurt und Königsbrunn. Zu den bekanntesten Akteuren zählen Dennis Tausend, Benjamin Arnold sowie das slowakische Vierergespann David Hornak, Boris Drozd, Vladimir Klinga und David Tomecko. Dennis Tausend stammt aus dem Nachwuchs der Augsburger Panther. Er hat in der Oberliga bei den Hammer Eisbären gespielt und verfügt über reichlich Erfahrung in der Bayernliga, dort war Tausend unter anderem für die Teams aus Landsberg uns Sonthofen im Einsatz. In 72 Bayernligaspielen konnte er 35 Scorerpunkte erzielen. Benjamin Arnold war unter anderem bereits für den ECDC Memmingen, EV Lindau und ESV Königsbrunn auf Punktejagd. Die slowakische Angriffspower zeigte sich deutlich in der letztjährigen Statistik. 50 Tore und 82 Assists gehen auf das Konto der vier Landsmänner. Sie sind ein ständiger Unruheherd für jede Verteidigung und harmonieren nahezu blind.
Viel Zeit bleibt nicht mehr bis zum Saisonstart. Umso wichtiger ist es für das Feilmeier-Team in den beiden anstehenden Vorbereitungsspielen sich weiterhin für das erste Punktspiel in Buchloe (06.10.) einzuspielen. Beide Gegner werden schwer zu bespielen sein, es bedarf entsprechend einem engagierten Auftreten. Spielbeginn im Polariom ist am Freitag gegen Geretsried um 20:00 Uhr. Die Mannschaft freut sich auch in dieser Phase der Saison auf zahlreiche Unterstützung.
Peißenberg Eishackler (BYL)
Eishackler verlieren Testspiel gegen Miesbach 3:5
Die Peißenberger Eishackler verloren am Freitagabend ihr Testspiel gegen Oberliga Aufsteiger Miesbach mit 3:5 (0:0 - 1:1 - 2:4). Auch gegen Miesbach lieferten die Peißenberger eine gute Leistung vor 355 Zuschauern ab. In den ersten beiden Dritteln waren die Spielanteile sogar mehr auf Seiten der Staltmayr-Truppe. Tore waren in den ersten 40 Minuten Spielzeit Mangelware. Der Miesbacher Kontingentspieler James Hall erzielte in der 26.Minute das 0:1 (Fisseskis) wobei 3 Minuten später Fritz Stögbauer mit einem Schuss von der Blauen in Überzahl wieder ausglich. Weiter Tore vielen nicht. Im letzten die Drittel legten die Miesbacher gleich nach 60 Sekunden durch Reiter zum 1:2 wieder vor. Die Eishackler ließen sich aber nicht entmutigen und machten 6 Minuten später durch Müller (Lenz, Eichberger) nach einem schön herausgespielten Überzahltor den verdienten Ausgleich. In dieser Phase drückten die Peißenberger erheblich und die Folge war, dass das Geschehen auf der Eisfläche etwas intensiver und ruppiger wurde. Dejan Vogl konnte rund eine Minute später gar die Führung zum 3:2 (Lenz) erzielen. In der Folge wurden etliche Strafen auf beiden Seiten ausgesprochen wobei die Miesbacher zum Ende der Partie mehr vom Spiel hatten und daraus resultierten dann auch drei Tore von Deml (54:06), Feuerreiter (54:26) und Stemke (58:15) zum Endstand von 3:5 für Miesbach. Letztlich konnten die Gäste ihre Chancen besser Nutzen und gewannen das Spiel verdient doch die Peißenberger waren zu keiner Zeit überfordert und bewegten sich 60.Minuten auf Augenhöhe.
Forst Nature Boyz (BLL)
Saisonstart mit Sieg geglückt - Nature Boyz bezwingen ESV Bad Bayersoien
Das lange Warten hat sofort ein Ende, denn am vergangenen Freitag startete die Serie von 6 Vorbereitungsspielen, der erste Gegner hieß im Peitinger Eisstadion SG Bad Bayersoien / EC Peiting 1b.
Die Nature Boyz hatten bis zum Beginn dieses Spieles bereits sechs Trainingseinheiten auf dem Eis hinter sich, der Gegner deren zwei. Dementsprechend gingen schon wegen der höheren Ligenzugehörigkeit die Gäste als Favorit in diese Partie. Forst nahm das Heft recht schnell in die Hand und versuchten, das gegnerische Tor unter Druck zu setzen. Eine leichte Überlegenheit konnte der Zuschauer erkennen, jedoch setzten die Gastgeber auf eine verstärkte Defensive. Das Zusammenspiel klappte schon ganz gut, es schlichen sich aber natürlich auch noch Abstimmungsfehler ein. Ebenso kamen die Pässe nicht immer so an, wie es sein sollte. Die Schüsse auf das von Martin Ullsperger gehütete Tor waren noch zu ungenau, um diesen zu bezwingen. Ein erstes Highlight in diesem Spiel setzte Neuzugang Florian Deibler, der den sich freilaufenden Manuel Weninger mit einem Zuckerpass aus dem Verteidigungsdrittel bediente. Manuel nahm die Scheibe an der blauen Linie an, lief auf Ullsperger zu und verlud ihn zur 0:1-Führung. Glück dann in der 20. Minute, als Markus Hirschvogel allein auf Forsts Torhüger Rene Wieland zulief, jedoch an diesem scheiterte.
Im zweiten Drittel anfangs ausgeglichenes Spiel von beiden Seiten, wobei wiederum die Nature Boyz leichte Vorteile erlangten. Bayersoien hätte in der 25. Spielminute in Überzahl ausgleichen können, doch wiederum Rene Wieland parierte den platzierten Schuß. Die Gastgeber ließen dann spielerisch etwas nach, sodaß sich wieder Chancen für die Nature Boyz ergaben. In der 31. Spielminute wechselten die Gastgeber ihre Torhüter. Doch auch den neuen Andreas Mayr konnten die Forster nicht überwinden. Somit wurden zum letzten mal die Seiten gewechselt.
Der letzte Spielabschnitt begann mit einem Angriffswirbel der Nature Boyz. Bei angezeigter Strafe nutzte Manuel Weninger ein Zuspiel von Matthias Reil zur 0:2-Führung. Wer jetzt dachte, das Spiel sei entschieden, der unterschätzte den Gegner, denn die Angriffsbemühungen wurden verstärkt. Der Ex-Forster Timmo Weindl hätte den Anschluß erzielen können, doch sein Mitspieler paßte zu ungenau. In den letzten Minuten des Spieles mußte Rene Wieland des öfteren sein Können zeigen, denn die Defensive agierte teilweise zu leichtfertig. Letztendlich war es ein verdienter Sieg, somt gelang auch die Revanche, doch es gibt noch einiges zu verbessern. Am kommenden Wochenende kommen der TSV Trostberg und der EV Fürstenfeldbruck ins Peißenberger Eisstadion.
Der geneigte Fan fragt sich, wer denn Torhüter Rene Wieland ist, woher der kommt und warum keiner der gemeldeten drei Torhüter spielt. Nun, die Erklärung ist ganz einfach: Andreas Scholz kuriert seine Knieverletzung aus, die beiden anderen hatten schon vor längerer Zeit den Urlaub gebucht. Rene spielte mit einer Gastspielerlizenz und war sofort bereit, uns zu helfen, nachdem ihn Coach Sepp Bachmeier gefragt hatte. Auch einige Trainingseinheiten hat er schon bei uns absolviert. Rene hat seine Sache wirklich super gemacht, seine Vorderleute hatten es ihm schon teilweise sehr schwer gemacht, den Shut-Out zu halten. Wir danken Rene für sein Engagement, so Trainer Sepp Bachmeier
Haßfurt Hawks (BLL)
Zweiter Sieg im dritten Testspiel / ESC Haßfurt – EC Lauterbach 4:3 (4:0, 0:2, 0:1)
Einerseits sind sie sicher auf dem richtigen Weg, andererseits gibt es schon noch viel Arbeit für Martin Reichert bis zum Saisonbeginn am 8. Oktober. Zwar gewannen „seine“ Haßfurter „Hawks“ ihr drittes Vorbereitungsspiel am Freitagabend gegen die „Luchse“ aus Lauterbach mit 4:3. Doch diese vier Treffer erzielten sie allesamt im ersten Abschnitt, wogegen die Hessen noch ohne Torerfolg blieben. Das änderte sich dann jedoch in den verbleibenden zwei Dritteln.
Dementsprechend war der ESC-Trainer insgesamt „nicht einverstanden. Wir haben 40 Minuten kein Tor geschossen. Da kann ich trotz des Sieges nicht wirklich zufrieden sein“, so der Sylbacher nach der Schlusssirene. Wie schon beim knappen Heimerfolg gegen Eppelheim einige Tage zuvor, gingen die mit 19 Feldspielern angetretenen „Hawks“ nach zwei Treffern von Georg Lang in dessen erstem Spiel (13./18.), Alexander Stahl (14.) und Jakub Sramek (16.), komfortabel gegen die nur mit elf Feldspielern angetretenen Gäste in Führung. Doch wieder galt: Wer von den Zuschauern dachte, es gibt auch danach ein Schützenfest, wurde enttäuscht. Schon während der ersten 20 Minuten verhinderte der gut aufgelegte Torwart Martin Hildenbrand den einen oder anderen Gegentreffer. Doch dem immer mehr zunehmenden Druck der Gäste hatten vor allem seine Vorderleute nach dem ersten Seitenwechsel immer weniger entgegenzusetzen. Nachdem Carsten Hohmann binnen 26 Sekunden durch einen Doppelschlag auf 4:2 verkürzt hatte (jeweils 27.), übernahmen die „Luchse“ sogar das Kommando und drängten auf weitere Tore. Ein weiterer Erfolg blieb zunächst jedoch trotz zahlreicher Möglichkeiten aus. Erst zwei Minuten vor dem Ende, markierte Thomas Lichnovsky den Anschluss (59.) zum 4:3. Die anschließende Herausnahme von Torwart Sebastian Grunewald für einen weiteren Feldspieler brachte jedoch nicht mehr den erhofften Ausgleich.
„Im ersten Drittel haben wir wirklich gut gespielt, haben dann aber wieder aufgehört. Es war zunächst schwer, wieder zurückzukommen“, sagte Martin Reichert. Seine Mannschaft hätte einfach „noch ein, zwei Tore machen müssen. Die Chancen dafür waren da.“ Unterdessen wollte er absichtlich nicht von vier auf drei Sturmreihen umstellen, sondern allen Akteuren – so wie er es am Fanstammtisch angekündigt hat – möglichst viel Eiszeit geben.
Pinguine Königsbrunn (BLL)
Am Ende war es ein klarer Sieg
Vor heimischen Publikum gewann der EHC Königsbrunn am Sonntagabend sein zweites Vorbereitungsspiel gegen die „Donau Devils“ des VfE Ulm/Neu-Ulm mit 5:2. Nach einer flotten und immer fair geführten Partie hatten die Gastgeber das bessere Ende für sich.
Von Anfang an schenkten sich die Mannschaften nichts und starteten energisch in die Begegnung. Das Team der Königsbrunner wirkte aber nicht ganz so frisch wie in der Partie vom Freitag gegen Geretsried. Beide Kontrahenten kamen immer wieder zu Chancen vor dem gegnerischen Tor, der EHC hatte in dieser Phase ein wenig mehr vom Spiel. Doch wie schon am Freitag markierten die Gäste den ersten Treffer, in der siebten Spielminute stand es plötzlich 1:0 für die Donau Devils. Der EHC versuchte den Druck zu erhöhen, ließ aber zu viele Möglichkeiten liegen und erarbeitete sich bis Drittelende ein Chancenübergewicht. Trotzdem fiel bis zur Pause kein Treffer mehr, der Ausgleich wäre bis dahin verdient gewesen. Doch nach der Pause erhöhte Königsbrunn die Schlagzahl und nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff zappelte die schwarze Hartgummischeibe im gegnerischen Tor, die Brüder Zimmermann sorgten für den ersehnten Ausgleich. Nur Minuten später nutzte Lukas Fettinger einen Abpraller und spitzelte den Puck in den Ulmer Kasten. Doch auch die Gäste schliefen nicht und nutzten kurz darauf einen Fehler im Königsbrunner Defensivverhalten zum 2:2 Gleichstand aus. In der 30. Spielminute wechselten beide Teams ihre Torleute, für den bis dahin hervorragend haltenden Sebastian Kinader kam Neuzugang Markus Matula ins Tor der Brunnenstädter. Bis zur Pause hielten auch beide Goalies ihren Kasten sauber. Die Entscheidung fiel erst im letzten Drittel als Hayden Trupp in der 50. Spielminute sein Team erneut auf die Siegerstraße brachte. Vier Minuten später war es erneut Dominik Zimmermann, der auf Zuspiel seines Bruders auf 4:2 erhöhte. Mit dem 5:2 kurz vor Schluss kam nun auch Henning Schütz zu seinem ersten Treffer und sorgte für den Endstand. Königsbrunn gewinnt nach zähem Beginn verdient gegen die immer gefährlichen Donau Devils und wird am nächsten Wochenende wieder zwei Heimspiele absolvieren. Mit dem Auftreten seiner Mannschaft kann der Königsbrunner Trainer zufrieden sein, auch die Neuen zeigten wieder eine gute Partie und präsentierten sich einsatzfreudig.
EHC-Coach Alexander Wedl fand viel Lob für seine Schützlinge: „Das Team hatte am Freitag gegen einen guten Bayernligisten viel Kraft gelassen. Da war es kein Wunder, dass am Anfang noch viel Sand im Getriebe war. Aber im Verlauf der Partie lief die Scheibe immer besser durch die Reihen und wir haben dann im letzten Drittel den Sack zugemacht. Wir sind auf einem sehr guten Weg“
Schweinfurt Mighty Dogs (BLL)
Gutes Spiel trotz knapper Niederlage
Auch wenn das zweite Vorbereitungsspiel gegen die EV Pegnitz Ice Dogs verloren ging, hielten die verbliebenen Spieler der Mighty Dogs gut mit dem Bayernligisten mit und beherrschten sogar lange Zeit das Spiel.
Gegen die zahlreich angereisten Gäste (2+20 Feldspieler) konnte Trainer Zdenek Vanc heute nur auf 2 plus 12 Feldspieler zurückgreifen, da Pascal Schäfer, Jona Schneider, Marcel Grüner, Jan Slivka und Maximilian Rabs beruflich verhindert waren. Jedoch kamen die Mighty Dogs trotz kleinen Kaders besser aus der Kabine und hatten durch Andreas Kleider und Kevin Faust die ersten Torschüsse, bis Kevin Marquardt dann in der 9. Spielminute zum 1:0 traf. Doch Maximilian Schmidt im Tor der Gäste bekam in diesem Drittel noch einiges zu tun und musste nach einem wunderbar herausgespielten Doppelpass in Unterzahl von Mathias Kohl und Dion Campbell noch ein weiteres Mal hinter sich greifen. Auf der anderen Seite war Kevin Kessler fast arbeitslos und musste nur wenige Male ins Spielgeschehen eingreifen. Somit gingen die Gäste aus Pegnitz mit einem 2:0 Rückstand in die Kabine, nachdem es den Anschein hatte, dass sie mit der falschen Einstellung das Spiel begonnen hatten.
Das zweite Drittel gestaltete sich ausgeglichener, die Gäste hatten nun mehr Spielanteile, wobei sie auch von Strafzeiten profitierten, die gegen die Hausherren ausgesprochen wurden. In der 23. Minute klärte Kevin Kessler einen Schuss von der blauen Linie von Pierre Kracht. Aber auch beim Powerplay der Mighty Dogs herrschte viel Betrieb vor dem Tor der Gäste. Zuerst musste Maximilian Schmidt einen Schlagschuss von Andreas Kleider in der 30. Spielminute abwehren, bevor er Dion Campbells Schuss aus nächster Nähe mit dem Schoner klärte. Bei 4 gegen 4 nutzen dann aber die Pegnitzer den Platz auf dem Eis zum 1:2 Anschlusstreffer durch Sergej Hausmacher. Kurz vor der Drittelpause spielte Michael Stach die Scheibe vor dem Tor quer auf Dion Campbell, doch Maximilian Schmidt war erneut mit den Schonern dran und sorgte dafür, dass die Mighty Dogs nur mit einer knappen 2:1 Führung in die zweite Drittelpause gingen.
Zurück auf dem Eis fiel dann in der 43. Minute der Ausgleich durch Stefan Hagen. Doch die Mighty Dogs ließen nicht nach und Dion Campbell sorgte in der 47. Minute für die erneute Führung. Sechs Minuten später spielte sich der Kapitän durch die Pegnitzer Abwehr, traf aber nur ins Lattenkreuz. In der 55. Spielminute stand es nach einem Treffer von Michael Kuhn, der ungehindert abschließen konnte, wieder unentschieden. Anderthalb Minuten vor Spielende legte dann aber Daniel Sevo mit einem unhaltbaren Schlagschuss das 3:4 für die Ice Dogs nach. Daraufhin nahm Zdenek Vanc seine Auszeit und im Anschluss Kevin Kessler für einen weiteren Feldspieler vom Eis. Allerdings blieb es bei der knappen 3:4 Niederlage der Mighty Dogs.
An diesem Sonntag findet das nächste Vorbereitungsspiel der Mighty Dogs statt. Zu Gast im Icedome sind die Schwenninger Fire Wings. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
SG Bad Bayersoien/Peiting (BBZL)
Trotz 0:2 Niederlage gegen den SC Forst, Schmaußer zufrieden
Gerade zwei Trainingseinheiten hatte das Team von Hans Schmaußer ehe es in der Vorbereitung gegen die „Nature Boys“ aus Forst ging. Das sah man der Mannschaft gerade im ersten Drittel an. Alles wirkte noch etwas konfus aber es wurde immer besser. Forst hingegen war schon sechs mal auf dem Eis und hatte eine leichte Feldüberlegenheit. Diese nutzte Manuel Weninger in der 11. Minute zum 1:0 aus Sicht der Gäste. Die Soier ließen allerdings nicht die Köpfe hängen, kamen immer besser ins Spiel und generierten nun ebenfalls zahlreiche Chancen. Die Beste hatte wohl Markus Hirschvogel, Gäste Goalie Wieland war praktisch schon überwunden aber die Scheibe rutschte am Tor vorbei.
Im zweiten Drittel war es dann ein auf und ab. Das meiste spielte sich im Mitteldrittel ab und wurde von vielen Scheibenverlusten geprägt. Gut aufgelegte Torleute auf beiden Seiten sorgten dafür dass dieser Spielabschnitt 0:0 endete. Auch im letzten Drittel schenkten sich die Mannschaften nichts. Fair wurde gekämpft aber in der 41. Spielminute wurde Andreas Mayr im Soier Tor doch geschlagen. Wieder war es Weninger für den SC Forst. Bayersoien war zwar oft genug gefährlich vorm Tor der Gäste aber die Scheibe wollte einfach nicht rutschen. Auch in der letzten Spielminute, als Thomas Maier alleine auf das Forster Gehäuse zulief und dann von hinten gefault wurde. Den zugesprochen Penalty nagelte er allerdings über das Tor. Es blieb somit beim 0:2. Ein Ergebnis gegen einen Landeslisten mit dem man durchaus leben kann. Die Neuzugänge fügen sich schon ganz gut aus. Natürlich wird Schmaußer noch einiges Ausprobieren. Auch sind die SpezialTeams noch nicht gebildet aber bis zum Punktspielstart am 3. November hat man ja noch ein bisschen Zeit.
Diez-Limburg Rockets (RLW)
Rockets gewinnen auch in Nijmegen
Vierter Test, vierter Sieg: Die EG Diez-Limburg kann jetzt auch offiziell international, ließ dem 5:0-Erfolg am Freitagabend nur zwei Tage später bei den Nijmegen Devils einen 6:3 (2:2, 2:1, 2:0)-Sieg folgen. Den Sieg in der niederländischen Provinz Gelderland fuhren die Rockets ohne sechs Stammspieler ein. Selbst ein schneller 0:2-Rückstand konnte die EGDL nicht aus dem Konzept bringen.
Die Gastgeber erwischten einen Blitzstart und lagen schon nach sieben Minuten mit 2:0 in Führung. Beide Male bereitete Levi Houkes vor, der im Sommer nach Nijmegen gewechselt ist - als zweifacher Oberliga-Meister, denn Houkes hatte in den vergangenen beiden Jahren für die Tilburg Trappers in der Oberliga Nord gespielt und seinen Anteil am doppelten Titelgewinn. Gegen die Rockets bereitete der Routinier den Doppelpack von Aivaras Bendzius vor - der litauische U20-Nationalspieler, der bei der WM erfolgreich für sein Land traf, machte das 1:0 (3.) und später das 3:4 (40.). Den zweiten Treffer der Gastgeber im ersten Drittel besorgte Kay Gielen (7.).
Die Antwort der Rockets gab es auf kanadisch: Matt Fischer traf zum 1:2 (14.), Joey Davies zum 2:2 (17.). Damit glichen die Gäste im beeindruckend-schönen Stadion von Nijmegen noch vor der ersten Pausensirene aus. Beeindruckend ist aber auch das, was die EGDL in dieser frühen Phase der Vorbereitung bereits auf dem Eis zeigt, denn auch in Nijmegen wurden wieder zahlreiche Spieler aufgrund kleinerer Blessuren geschont - ganze sechs an der Zahl: Steve Themm, Dennis Stroeks, Ville Kärkäs, Konstantin Firsanov, Julian Grund und Daniel Niestroj. Damit fehlte neben der etatmäßigen Nummer eins ein kompletter Block des Stammpersonals. Zu interessieren scheint das diese Mannschaft aber nicht. Sie dominierte auch in Nijmegen über weite Strecken der Partie das Geschehen.
Dem ausgeglichenen ersten Drittel ließ die EGDL einen 2:1-Zwischensprint folgen: Ein Doppelpack von Matt Fischer (22., 31.) sorgte für die erstmalige Führung, der bereits erwähnte Treffer von Bendzius zum 3:4 machte die Partie vor dem letzten Drittel noch einmal spannend. Doch die neuformierte Rockets-Mannschaft fand auch im letzten Drittel immer wieder Lösungen, den Gegner selbst in Unterzahl vom eigenen Tor fernzuhalten. Im Gegenteil: Tim Ansink (51.) mit seinem ersten Treffer im Rockets-Trikot und Joey Davies (60., empty net goal) schraubten das Ergebnis noch auf 6:3 in die Höhe. Eine abermals überzeugende Leistung der personell dezimierten Raketen.
„Mit zunehmender Spieldauer hat die Mannschaft die Aufgabe sehr gut angenommen und sich gefunden“, sagte Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Natürlich müssen wir solche leichten Fehler wie den vor dem dritten Treffer der Devils in Zukunft verhindern, daran müssen wir arbeiten. Aber als Nijmegen im letzten Drittel alles nach vorne geworfen hat, haben wir das sehr gut gelöst. Besonders gefreut habe ich mich über das Empty-Net-Goal von Joey Davies, denn das war in der Auszeit von Nijmegen genau so besprochen und ist prima aufgegangen. Insgesamt, auch vor dem Hintergrund der vielen Ausfällen, ein äußerst erfolgreiches und aufschlussreiches Wochenende für uns."
Bären Neuwied (RLW)
Janne Kujala verlässt die Eishockey-Bühne
Zum Abschluss gehörte die Bühne ganz alleine ihm. Noch einmal die „Humba“ anstimmen, noch einmal die La-Ola-Welle initiieren, noch einmal voller Dankbarkeit in Richtung Fans applaudieren und winken. Und dann dreht der Mann des Abends nach mehreren Ehrenrunden schweren Herzens ab, um im leichten Nebel, der sich über das Neuwieder Eis gelegt hat, und unter „Kujala“-Sprechchören in der Kabine zu verschwinden. Die Nummer zehn sagt „Danke“ für einen unvergesslichen Abend – und „Tschüss“. Eine Nummer, die im Neuwieder Eishockey nie wieder ein Spieler auf dem Trikot tragen wird. „Ich weiß nicht, ob ich es verdient habe, dass man diese Nummer in Erinnerung an mich hier nicht mehr vergibt“, sagt er später im Vip-Raum des Icehouses. Janne Kujala wird an diesem Abend in der Deichstadt endgültig in den Legendenstatus der schnellsten Mannschaftssport der Welt gehoben. Sein Jersey hängt nun an der Hallenwand in Erinnerung an einen großen Spieler, der nach 197 Einsätzen für den SC Mittelrhein und den EHC Neuwied einen denkwürdigen Abschied bereitet bekommt. „Es bleibt mein ganzes Leben lang ein besonderer Abend für mich, den ich nie vergessen werde“, versichert der 35-Jährige.
Sie waren alle gekommen, um einen großen Sportsmann und tollen Menschen vom aktiven Sport zu verabschieden: Neuwieder Eishockey-Helden wie Mario Naster, Jedrzej Kasperczyk oder Ladislav Strompf, seine „Suomi-Gang“ mit Janne Ruohola, Sami Leinonen, Miikka Jäske und Antti-Jussi Miettinen sowie unzählige Fans, die beim Abschiedsspiel nicht nur zum ersten Mal nach der Sommerpause ihren EHC, sondern auch die Ikonen von früher auf dem Neuwieder Eis sehen wollten. Und die haben das Eishockeyspielen auch nach ihrer aktiven Laufbahn, die sie vor mehr oder weniger kurzer Zeit beendeten, nicht verlernt. „Sie brauchten eine zehnminütige Warm-up-Phase, aber dann erinnerte vieles an früher. Eishockey ist wie Fahrradfahren – wenn du das einmal kannst, bleibt das für immer“, sagte Daniel Walther, der die Allstars als Trainer betreute. „Ich habe in der Kabine bisschen die Reihen aufgestellt, der Rest war ein Selbstläufer, weil alle nach wie vor Eishockey spielen können. Diese Mannschaft betreuen zu dürfen, war eine Ehre für mich. Das hatte etwas von einem Legenden-Team, das du dir an der Play Station zusammenstellst.“
Die Vorbereitungen, die der Vorstand des EHC „Die Bären“ 2016 und Manager Carsten Billigmann getroffen hatten, zahlten sich aus. „Ich glaube es war ein runder, gelungener Abend, den niemand so schnell vergessen wird“, war sich Billigmann sicher. So sahen es auch die Spieler selbst. „Dieser Tag hat mich sprachlos gemacht. Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Fans kommen und bin mehr als glücklich, das Gefühl Bärenhöhle noch einmal erlebt haben zu dürfen“, sagte Kujala.
„Erfahrung schlägt heute Jugend“, hatten sich die Allstars vor dem Spiel in der Kabine geschworen. Genauso kam es. Mit 5:10 (1:2, 2:3, 2:5) unterlagen die Regionalliga-Bären dem Kujala-Team. Aber so bierernst sahen die Beteiligten dieses Ergebnis natürlich nicht. „Ich habe den Jungs in der Kabine gesagt, dass sie Spaß haben und die Allstars knapp gewinnen lassen sollen“, berichtete Billigmann, der für Jens Hergt als Trainer einsprang, weil dieser auf der Gegenseite die Verteidigung zusammenhielt, augenzwinkernd. Ein Abschiedsspiel hat als einen Programmpunkt natürlich auch Tore der Hauptprotagonisten: Kujala traf zweimal und bereitete einen Treffer vor, auch Marc Blumenhofen trug sich in die Torschützenliste ein. Der Kölner wird die Schlittschuhe genauso wie Andreas Halfmann an den Nagel hängen. Die abgelaufene Regionalligasaison war ihre letzte, auch sie verabschiedeten sich von ihren treuen Fans. „Blumi und Halfi haben über Jahre hinweg Besonderes für den EHC geleistet, und wir sind ihnen extrem dankbar dafür, dass sie uns in der vergangenen Saison noch einmal geholfen haben, als wir innerhalb kurzer Zeit eine Mannschaft aufbauen mussten. Sie werden immer Bestandteil der Bärenfamilie bleiben“, bedankte sich Manager Billigmann. „Ich finde es toll, dass der Verein es mir ermöglicht hat, mich so von den Zuschauern verabschieden zu können. Man hat heute noch einmal gemerkt, dass Eishockey in Neuwied etwas ganz Besonderes ist“, schwärmte Blumenhofen.
Das Trikot von Janne Kujala bleibt nicht der einzige Zuwachs in der Ahnengalerie: Auch das Dress von Stephan Petry mit der Nummer 13 hängt nun eingerahmt in der Halle. Billigmann: „Stephan, der immer nur in Neuwied gespielt hat, hat das schon lange verdient. Sein Trikot gehört hier an die Wand – das war überfällig.“ Auch er brachte den Puck im EHC-Tor unter und bestätigte das, was Daniel Walther sagte: „Vieles erinnerte an die Zeit von vor einigen Jahren.“ Einmal griff der während des Spiels größtenteils beschäftigungslose Allstar-Trainer dann aber doch ein, als er 58 Sekunden vor der Schlusssirene sein Team zur Auszeit um sich scharte. Man hatte sich in der zweiten Drittelpause über etwas Besonderes für Janne Gedanken gemacht – die Bierdusche, die er inmitten seiner Kameraden empfing, war das Ergebnis und nahm das später versteigerte Trikot als Dufterinnerung mit. Als Erinnerung an den letzten aktiven Eishockey-Abend des Janne Kujala.
Ice Dragons Herford (RLW)
Ice Dragons bestehen erste Standortbestimmung mit Bravour!
Ja, es war nur ein Vorbereitungsspiel, die Aussagekraft ist dementsprechend nicht so hoch wie in einem Ligaspiel. Aber damit hatte nun wirklich niemand gerechnet! Mit 5:1 besiegten die Ice Dragons den amtierenden Meister aus Hamm, zeigten tolle Spielzüge und hatten ihre Gäste spätestens ab Mitte des 2. Drittels voll unter Kontrolle. Besonders die Reihe mit Nils Bohle, Killian Hutt und RJ Reed wirbelte dabei die Hammer Defensive immer wieder durcheinander und spielte mit den Verteidigern der Gäste ein ums andere Mal Katz und Maus.
Knapp 5 Minuten dauerte die Abtastphase im ersten Drittel, in der sich beide Mannschaften weitestgehend neutralisierten. Zwar kamen beide Teams jeweils schnell ins gegnerische Drittel, da jedoch waren sowohl Sebastian May im Hammer Tor als auch Kieren Vogel im Herforder Tor genau wie ihre Vorderleute hellwach und hielten die Scheibe aus der Gefahrenzone heraus. Nach und nach jedoch verstärkten die Ice Dragons nun ihre Angriffsbemühungen und versuchten, die Gäste aus Hamm unter Druck zu setzen. Die Abwehr der Gäste kam nun deutlich mehr ins Schwitzen und der Druck der Ice Dragons führte in der 9. Minute dann auch endlich zum Erfolg! Killian Hutt schickte RJ Reed auf die Reise, der zog über rechts ins Hammer Drittel, kreuzte Richtung Tor, ließ Sebastian May aussteigen und verwandelte aus spitzem Winkel zum 1:0! In der Folge war ein deutliches Chancenplus der Hausherren zu verzeichnen, dennoch gehörte der nächste Treffer den Gästen. Martin Benes spielte Michal Spacek in der 13. Minute vor dem Herforder Tor an, der schoss mit der Rückhand flach aufs Tor, Kieren Vogel wurde durch Verkehr vor seinem Kasten leicht irritiert und so rutschte die Scheibe ihm irgendwie durch. Das Spiel war wieder ausgeglichen. Bis zur Pause waren danach zwar noch einige gute Torchancen zu bestaunen, einen Treffer konnte jedoch niemand mehr bejubeln.
Das zweite Drittel ging aus Sicht der Ice Dragons dann wieder richtig gut los! Es lief die 23. Minute, als RJ Reed einen Pass in der neutralen Zone abfing, durchstartete und seinen Alleingang mit dem Treffer zum 2:1 vergoldete. Die Ice Dragons wurden nun noch offensiver, ließen den Gästen so aber Raum zum Kontern. Doch auf ihren Goalie Kieren Vogel war Verlass, gleich 2 Hammer Alleingänge konnte er entschärfen und so die knappe Führung halten. In der 30. Minute dann sorgte Killian Hutt für den nächsten Herforder Jubel. Über Aaron Reckers und RJ Reed war er an die Scheibe gekommen, zog auf der Torlinie in Richtung Sebastian May, deutete einen Pass auf den lauernden RJ Reed an und löffelte die Scheibe aus kürzester Distanz über May hinweg unter die Latte zum 3:1. Die Eisbären waren nun geschockt, die Ice Dragons hatten ihre Gäste voll im Griff und kontrollierten das Geschehen, weitere Tore fielen jedoch bis zur Pause nicht mehr.
Im letzten Drittel dauerte es wieder nur 2 Minuten, bis die heimischen Fans ein Tor bejubeln konnten! Von Lukas Derksen mit einem klugen, langen Pass auf die Reise geschickt, lief Gleb Berezovskij alleine aufs Tor zu und ließ May keine Chance, es stand 4:1. Der Druck der Ice Dragons ließ auch in der Folge nicht nach und der nächste Treffer sollte nur eine Frage der Zeit sein. In Überzahl hatten sich die Ice Dragons in der 48. Minute sehenswert durch das Hammer Verteidigungsdrittel kombiniert, über Aaron Reckers und Killian Hutt kam die Scheibe dann irgendwann zu RJ Reed, der mit seinem dritten Treffer an diesem Abend sehenswert zum 5:1 Endstand verwandelte.
FASS Berlin (RLO)
Gelungenes Sommerfest der Akademiker mit Testspielsieg gegen den HSV zum Abschluss
Viel geboten wurde den zahlreichen Besuchern des Sommerfest von FASS Berlin. Neben zahlreichen Aktionen auf und neben dem Eis erlebten die Zuschauer ein gutes Freundschaftsspiel mit einem 5:4-Erfolg nach Verlängerung (3:2/1:0/0:2) der Weddinger gegen den Hamburger SV.
Um 15:00 Uhr startete der lange FASS-Tag und die Zuschauer bekamen einiges geboten. Da das Wetter mitspielte, verweilten die Besucher zunächst vor der Halle, schauten sich aber auch die Präsentationen der einzelnen Teams der Akademiker an. Neben Aktivitäten für die Kleinen im Freien gab es auch auf dem Eis ein paar kleine Spielchen zwischen den einzelnen FASS-Mannschaften.
Mit dem Hamburger SV wurde im letzten Heimspieltest ein Gegner empfangen, gegen den man sich einige Erkenntnisse zum aktuellen Leistungsstand versprach. Schließlich wurde bisher nur gegen Oberligisten gespielt, nun aber gegen den amtierenden Meister der Regionalliga Nord. Und es wurde ein spannendes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Die erste hatten die Gäste, dann übernahmen die Weddinger das Kommando. Völlig verdient gelang Felix Karlsson nach elf Minuten in Überzahl das 1:0. Und der Schwede legte vier Minuten noch einen drauf. Dass FASS auch mit einem Mann weniger erfolgreich sein kann, zeigt FASS nach 16 Minuten. Ein Break von Nico Jentzsch konnte Philipp Golz zum 3:0 abschließen. Dann aber wurden die Hamburger wach und konnten bis zur Pause das Spiel wieder eng gestalten. Malyas Kovacs (18.) und Jonas Behrens (19.) trafen für die Gäste.
Das zweite Drittel ging glatt an FASS, sie machten aber zu wenig aus der Überlegenheit. Die Hamburgern versuchten zwar gegenzuhalten, aber spätestens bei Damon Bonness endeten die Angriffe des HSV. Sein Gegenüber Rico Bolduan im Hamburger Gehäuse bekam deutlich mehr zu tun und er kassierte nach 32 Minuten das 4:2. Torschütze war diesmal Christian Leers.
Auch wenn es das erste Spiel des HSV war, lief es schon ganz gut bei den Gästen. Und das merkte man im letzten Drittel, die Hamburger kämpften nun, um das Ergebnis besser zu gestalten. Fünf Minuten vor dem Ende verkürzte Jonas Behrens auf 3:4 und nun wurde es wieder richtig spannend. Denn auch die Akademiker versuchten durchaus weiter anzugreifen und so war es eine offene Partie. 19 Sekunden vor dem Ende belohnten sich die Hamburger für ihren Kampf, Jannik Höffgen ließ die Gäste mit dem 4:4 jubeln.
Beide Trainer einigten sich darauf eine Verlängerung im Modus drei gegen drei zu spielen und die dauerte 73 Sekunden. Die erste Chance vergab FASS noch, dann aber traf Patrick Czajka zum 5:4 und so gewann FASS diese faire und spannende Partie.
Beide Trainer waren insgesamt durchaus zufrieden mit den Leistungen ihrer Mannschaft. Bei den Hamburgern stimmten Einsatz und Moral, aber auch spielerisch sah es trotz nur einer Woche Training schon ganz gut aus. Bei den Weddingern sieht man mit jedem Spiel die Verbesserungen, es gibt aber natürlich auch noch einige kleine Schwächen.
Am 30. September folgt dann das Rückspiel in Hamburg, eine Woche früher geht es für FASS zur Saisoneröffnung des bayrischen Landesligisten EHC Straubing.
Tornado Niesky (RLO)
Klarer Sieg in Frýdlant
Zu einem Testspiel gegen die Cracks des HC Frýdlant fuhren die Tornados am Freitag nach Tschechien. Trotz eines kleinen Kaders und eines „geborgten“ Torhüters gewannen die Nieskyer diese Partie klar mit 6:0.
Für die Tore sorgten 2x Christian Rösler, 2x Neuzugang Philip Riedel, 1x Richard Jandik und 1x Neuzugang Nr. 2 Tom Domula. Die Gäste aus Niesky waren von Beginn an spielbestimmend und glänzten mit vielen guten Kombinationen. Nur mit der Abwehr war Trainer Jens Schwabe noch nicht ganz zufrieden. Dafür zeigte der von den Lausitzer Füchsen ausgeliehene Goalie Niklas Zoschke an diesem Abend eine sehr gute Leistung.
Die Gastgeber hingegen spielten ab der 10. Minute ziemlich ruppig. Viele Strafen waren die Folge.
Für die Tornados war es jedenfalls ein gelungener Auftakt in die Eishockeysaison 2017/ 2018.
| www.icehockeypage.de | www.eishockey.news | Informationen zum Thema | ||
|
- Kaderlisten - Ergebnisse und Tabellen - IHP facebook |












