IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 3.Oktober 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Verbandsliga Nord.
Deutscher Eishockey Bund (DEB)
DEB-Frauen vor Härtetest - U18 Frauen mit 3-Nationen-Turnier in Füssen / Frauen treffen auf die Schweiz
In der ersten Oktoberwoche geht es für die Frauen-Nationalmannschaft ab dem 02.10.2017 und für die U18 Frauen-Nationalmannschaft ab dem 04.10.2017 erneut parallel und zum Teil auch gemeinsam im Bundesleistungszentrum (BLZ) in Füssen auf das Eis.
Unter der Leitung von Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker und U18 Frauen-Bundestrainer Tommy Kettner sowie dem Trainerteam um Franziska Busch (Assistenztrainerin), Andreas Jorde (Torwarttrainer), Viona Harrer (Torwarttrainerin) und Marco Dietzel (Athletiktrainer) stehen für die 23 Frauen- und 23 U18 Frauen-Nationalspielerinnen zunächst On- und Off-Ice-Einheiten auf dem Programm, bevor es am Wochenende in die internationalen Vergleiche geht.
Während die U18 Frauen in Füssen bleiben und dort gegen Russland (07.10. / 15.30 Uhr) und die Schweiz (08.10. / 10.30 Uhr) antreten, reisen die Frauen nach Zuchwil (Schweiz) und treffen dort in zwei Spielen auf die Eidgenossen ( 07.10. / 17.30 Uhr und 08.10. / 11.30 Uhr). Für die Nachwuchsfrauen wird der Test in Füssen eine schwere Aufgabe werden. Ihre letzten Spiele konnten sie zwar souverän gegen Österreich gewinnen, doch die beiden anstehenden Gegenüber sind mittlerweile beide etablierte Teams der Top-Division und somit im kommenden Januar bei der Weltmeisterschaft auch Gegner der DEB-Auswahl. „Die Spiele werden physisch viel intensiver werden, als die letzten Partien gegen Österreich“, prognostiziert Kettner. „Diese Tests sind enorm wichtig für die Entwicklung unseres Spiels und für die Mädels eine gute Möglichkeit zu sehen, wie Russland und die Schweiz agieren.“
Für die Frauen werden die Spiele in der Schweiz beim Olympia-Bronzemedaillengewinner von Sotschi nach den Partien im August gegen Schweden, Russland und Finnland die nächsten beiden Länderspiele in der noch jungen Saison sein. Die Schweizerinnen schnitten bei der letzten Weltmeisterschaft zwar nur auf dem siebten Platz ab, sind aber gewiss nicht zu unterschätzen und zählen zu den europäischen Top-Mannschaften. Im Gegensatz zum letzten Lehrgang in Schweden wird sich das Aufgebot auf einigen Positionen verändern und das gesamte Mannschaftsbild positiv beeinflussen.
Der finale Kader für beide Mannschaften wird allerdings erst im Laufe der Trainingswoche in Füssen nominiert. „Wir werden zwei spielstarke Mannschaften für das Wochenende benennen, unser Ziel ist es sowohl kurzfristig ergebnisorientiert als auch perspektivisch zu denken, um die stetige Entwicklung weiter zu forcieren." so Hinterstocker.
Eisbären Berlin (DEL)
Die Eisbären in Düsseldorf und live auf Sport1
Die Eisbären Berlin haben heute ein kurzes Eistraining absolviert bevor es bereits am Dienstag um
17 Uhr mit dem nächsten Auswärtsspiel in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weitegeht. Im
Düsseldorfer ISS Dome treffen die Berliner dann auf die gastgebende DEG. Das Spiel wird live
und direkt auf Sport1 übertragen.
Die Eisbären gewannen die letzten fünf Begegnungen mit den Düsseldorfern. Insgesamt
stehen in der Statistik 103 Partien zu Buche. 53 gewannen die Hauptstädter.
Im Eisbären-Kader fehlen auch in Düsseldorf die Verteidiger Frank Hördler und Constantin
Braun. Charlie Jahnke, Maximilian Adam und Vincent Hessler spielen morgen Abend mit dem
U20-Nationalteam in Salzburg.
„Wir sind daran gewöhnt, so viele Spiele in kurzer Zeit zu absolvieren“, sagte Eisbären-
Stürmer Sean Backman im gestrigen Fantalk. „Bei so einer engen Spielfolge muss man gut
auf seinen Körper Acht geben, nach den Spielen die Muskeln lockern. Grundsätzlich mag es
jeder aber lieber zu spielen, als zu trainieren.“
Nach der Partie in Düsseldorf geht es am Freitag für die Eisbären bei den Iserlohn Roosters
weiter (19:30 Uhr, Eissporthalle Iserlohn). Am kommenden Sonntag steht dann bereits das
nächste Heimspiel gegen die Augsburger Panther auf dem Programm (14:00 Uhr, Mercedes-
Benz Arena Berlin).
Düsseldorfer EG (DEL)
DEG will zuhause gegen Eisbären nachlegen
Nach dem überaus erfolgreichen Wochenende gibt es für die Düsseldorfer EG keine Pause. Nur zwei Tage nach dem souveränen 5:1 in Iserlohn und nur vier Tage nach dem emotionalen 6:4 gegen Meister EHC Red Bull München, kämpfen die Jungs von Cheftrainer Mike Pellegrims schon wieder auf heimischem Eis gegen einen attraktiven Gegner um Punkte. Am Dienstag um 17 Uhr (!) kommt der DEL-Rekordchampion Eisbären Berlin in den ISS DOME.
Wölfe Freiburg (DEL2)
Derby am Feiertag in Freiburg – Chance zur Revanche
Am Tag der deutschen Einheit kommt es zu einem Eishockey-Highlight im Breisgau: Um 18.30 Uhr trifft der EHC Freiburg am Dienstag auf die Ravensburg Towerstars.
Das Spiel, das vom Fasnachtsdienstag auf den 3. Oktober vorverlegt wurde, steht im Zeichen einer ganz besonderen Konstellation: Bereits am Sonntag trafen sich beide Mannschaften in Ravensburg, so dass es nun zu einer Art Rückspiel kommt. Zwei Partien gegen denselben Gegner innerhalb von zwei Tagen: Das ist ein Rhythmus, den es sonst nur in den Playoffs gibt und der für die Mannschaften wie auch für Zuschauer einen speziellen Reiz hat.
Für den EHC Freiburg ergibt sich dadurch zudem die Chance einer schnellen Revanche. Am Sonntag hatten die Wölfe bei den nominell überlegenen Towerstars diszipliniert und kampfstark dagegengehalten. Zwar erspielten sich die Hausherren ein Chancenplus, doch Cleverness und das gute Auftreten von Keeper Miroslav Hanuljak hielten die Blau-Weiß-Roten im Spiel; bis 2:12 Minuten vor Schluss stand es 3:3. Dann jedoch kassierten die Freiburger ein äußerst unglückliches Gegentor und gingen letztlich punktlos vom Eis.
Damit haben sie Wölfe nach sechs Spieltagen in der DEL2 sechs Zähler auf ihrem Konto – "und das, obwohl wir in jedem Spiel auf Augenhöhe mit dem Gegner waren und etwas hätten mitnehmen können", wie Kapitän Philip Rießle festhält.
Umso motivierter sind die EHC-Cracks nun, wenn es darum geht, die Heimserie zu halten: Bisher haben die Breisgauer jedes Mal gepunktet, wenn sie auf eigenem Eis angetreten sind. Nicht mithelfen kann dabei Ben Walker, der sich am Freitag gegen Bad Tölz eine Verletzung im oberen Körperbereich zugezogen hat und auf ein Comeback am Freitag hofft. Dann steht bereits das nächste Heimspiel an – um 19.30 Uhr gegen den SC Riessersee.
Deggendorfer SC (OLOS)
Was für ein Krimi! DSC siegt auch im zweiten Saisonspiel
Spannung bis zur letzten Sekunde wurde den rund 1400 Zuschauern beim
ersten Heimspiel der neuen Oberligaspielzeit geboten. Gegen die
Indians aus Memmingen siegten die DSC-Cracks mit 6:4, mussten aber
gegen den Aufsteiger bis zur letzten Sekunde alles in die Waagschale
werfen.
Das Spiel begann denkbar schlecht aus Hausherrensicht. Nach dem
furiosen Start ins erste Drittel in Weiden mussten die DSC-Cracks
dieses Mal gleich im ersten Abschnitt zwei Gegentreffer hinnehmen. In
der Offensive scheiterten die Deggendorfer hingegen ein ums andere Mal
am blendend aufgelegten Jochen Vollmer im Memminger Gehäuse.
Ausgerechnet eine Sekunde vor Ende des ersten Drittels fiel dann doch
noch der verdiente Anschlusstreffer für den DSC. Curtis Leinweber
arbeitete den Puck förmlich über die Linie zum 1:2 Anschlusstreffer.
Dies gab den Deggendorfern Auftrieb und nur kurz nach der Pause gelang
der erstmalige Ausgleich. Ales Jirik bediente mustergültig Andrew
Schembri, der frei vor dem Tor nur noch den Schläger hinhalten musste.
Doch die Gäste blieben stets durch Konter gefährlich und einer dieser
blitzschnell vorgetragenen Gegenangriffe führte zum 2:3. Petr Haluza
tauchte allein vor Brenner auf und sorgte mit seinem zweiten Treffer
an diesem Abend für die erneute Memminger Führung. Doch der DSC
steckte nicht auf. Wiederum nur drei Minuten später folgte der erneute
Ausgleich. Dimitrij Litesov machte mit einem präzisen und harten
Schuss kurzen Prozess und ließ Vollmer keine Chance. Doch erneut waren
die Allgäuer zur Stelle und gingen das dritte Mal an diesem Abend in
Führung. Erneut war es Haluza, der nicht nur auf 3:4 erzielte, sondern
damit auch den Hattrick komplettierte und seinen starken Auftritt
weiter unterstrich. Doch die Deggendorfer bewiesen weiterhin Moral und
kamen noch einmal zurück. In der 43. Minute war es Torjäger Kyle
Gibbons, der goldrichtig stand und auf 4:4 stellte. Doch dieses Mal
war es der DSC, der zum Doppelschlag ausholte. Knapp 20 Sekunden
später war es erneut Gibbons, der den Puck quer übers ganze Spielfeld
trug, ihn hinter dem Tor behauptete und den mitgelaufenen Robert
Peleikis bediente, der mit seinem ersten Saisontreffer das Stadion zum
Beben brachte. Nun waren die Hausherren erstmals in Front und suchten
in der Folgezeit die Entscheidung. Diese wollte allerdings nicht bis
zur letzten Spielminute fallen. Dort war es dann erneut Robert
Peleikis, der mit einem Schuss aus dem eigenen Drittel den Puck im
mittlerweile verwaisten Tor der Memminger unterbrachte.
Die Mannschaft wurde nach der Partie für ihre tolle Moral noch
minutenlang gefeiert und hat damit auch schon wieder die Vorfreude
aufs nächste Heimspiel geweckt. Kommenden Freitag trifft die
Mannschaft von Trainer John Sicinski nämlich im heimischen Rund auf
die Lindau Islanders und dort soll auch wieder ähnlich viel Spektakel
geboten werden. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
Lindau Islanders (OLS)
EV Lindau Islanders holen den ersten Punkt
Nur knapp schrammten die EV Lindau Islanders an einem Sieg im ersten Heimspiel der Saison vorbei. Leider verspielten die Lindauer in der Schlussphase einen zwei Tore Vorsprung und unterlagen den Blue Devils Weiden nach Penaltyschiessen mit 6:7 (2:1, 3:1, 1:3, 0:0).
Immerhin bedeutete das Resultat den ersten Punkt für die Islanders, womit sie im Gegensatz zum Vorjahr nach dem Startwochenende nicht leer ausgegangen sind. Aber ärgerlich war es allemal, „vor allem weil es unnötig war“, wie EVL- Trainer Dustin Whitecotton sagte. „Wir waren in den letzten zehn Minuten viel zu passiv und haben den Gegner ins Spiel kommen lassen.“
Insbesondere die Reihe um den tschechischen Weidener Star Josef Straka nutzte dies gnadenlos aus, machte den Islanders aber auch sonst zu schaffen und erzielte fünf der sechs Gegentreffer, zudem verwandelte der ehemalige Nationalspieler den entscheidenden Penalty.
Es war das einzige Mal, dass die Gäste vorne lagen, denn zuvor waren die Islanders einen Wimpernschlag vorne dran. Schon nach zwei Minuten durften die 877 Zuschauer in der Eissportarena erstmals jubeln, als Andreas Farny auch im zweiten Saisonspiel erfolgreich war. Mitte des ersten Durchgangs schafften die Blue Devils, die noch am Freitag Deggendorf deutlich mit 2:7 unterlegen waren durch Martin Heinisch den Ausgleich, den Zdenek Cech eine Minute vor der Pause mit der erneuten Führung beantwortete.
Überhaupt schafften es die Islanders immer dann zuzuschlagen, wenn Weiden ein Erfolgserlebnis hatte. So bitter der Auftakt ins zweite Drittel mit dem erneuten Ausgleich durch Matt Abercrombie nach nur zwölf Sekunden nach einem groben Lindauer Abwehrschnitzer war, so erfreulich war die Reaktion des EVL: Nur weitere 30 Sekunden später brachte Miroslav Jenka die Islanders wieder in Führung. Nach 32 Minuten konnte die sogar ausgebaut werden, als Simon Klingler in Überzahl traf.
„Das ist das Positive, was wir mitnehmen. Jede Reihe hat ein Tor gemacht, unser aggressives Forechecken hilft uns, die Scheibe zu erobern, dazu haben wir jede Menge Kreativität im Team.“, sagt Whitecotton. So fiel zunächst der dritte Gästetreffer durch Straka (39.) nicht so sehr ins Gewicht, weil Michal Mlynek nur 35 Sekunden später zum Pausenstand von 5:3 einschoss.
Nach dem erneut unglücklichen Gegentor zum 5:4 durch Marcel Waldowsky (48.) begannen die Islanders dann aber zu sehr zu überlegen und wurden unsicherer. Erstaunlich, dass der Treffer von Martin Wenter zum erneuten zwei- Tore- Vorsprung sechs Minuten vor dem Ende dies nicht mehr änderte. Spätestens mit Heinischs Tor zum 6:5 in der 58. Minute brach vereinzelt Panik bei den Lindauern aus. Ein schlechter Ratgeber. Weiden fightete weiter und belohnte sich 82 Sekunden vor Feierabend mit dem Ausgleich.
Dennoch wäre der Sieg für die Islanders immer noch drin gewesen, denn in der Overtime hatten sie inklusive Überzahl genug Chancen, den siebten Treffer zu erzielen. Dies gelang nicht und deshalb schlug die Nadel am Ende in die andere Richtung aus. Kein Beinbruch, aber ärgerlich. Zumal vor den Aufgaben gegen die Spitzenteams aus Deggendorf am Freitag auswärts und Sonntag zuhause gegen Selb Punkte durchaus gut getan hätten.
TEV Miesbach (OLS)
TEV unterliegt in Regensburg
Nichts zu holen gab es am zweiten Spieltag für den TEV vor 2103 (!!) Zuschauern in der Donau-Arena. Anstelle des am Freitag gesperrten Benjamin Frank rückte Tom-Patric Kimmel in die Abwehr, sodass dem Trainer Markus Wieland 3 Verteidigungspärchen zur Verfügung standen. Im Sturm spielt Josef Reiter neben Deml und Stiebinger, sowie Rizzo neben dem Feuerreiter-Duo. Das Tor hütete Timon Ewert. Im 1. Drittel konnte der TEV das Spiel offen halten, Regensburg hatte etwas mehr Spielanteile und ging nach 7. min mit 1:0 durch einen Schuss von der blauen Linie durch den Rosenheimer Alt in Führung, die beste Chance hatte jedoch Felix Feuerreiter, der bei einem Alleingang scheiterte. Das 2. Drittel begann wie das erste, auch hier erzielte Regensburg in der 7. min mit einem Schuss von der blauen Linie durch Flache das 2:0. Nur 2. Minuten später verlor Rizzo am gegnerischen Drittel bei einem Entlastungsangriff die Scheibe und nachdem seine 4 Mitspieler zum Wechseln fuhren, konnte der litauische Importspieler Bosas ungehindert zum 3:0 einschießen. Als dann nur 1 Minute später Flache zum 4:0 erhöhte und kurz darauf die Starspieler Flache und Pinizzotto in Unterzahl einen tollen Konter liefen und auf 5:0 erhöhten, senkten sich die Köpfe auf der Miesbacher Bank. Nach dem Anschlusstreffer durch Tom-Patric Kimmel, einem plazierten Schuss kurz nach der Linie, stellte Gulda bei einer 5:3 Überzahl die alte Führung wieder her, sodass es mit 1:6 in die Pause ging. Spannend war, wie die Gäste auf diesem unglücklichen Spielverlauf reagieren werden. Trainer Wieland brachte Geratsdorfer für den gut haltenden Ewert und den frischen Stumböck, der in der 3. Reihe rotierte. Bereits nach 12 Sekunden im letzten Drittel verkürzte Fissekis in Unterzahl auf 2:6, dem postwendend das 2:7 folgte, als Hall gerade die Strafbank nach abgelaufener Strafe verließ. Davon ließen sich die Oberbayern nicht beeindrucken und legten bis zur 49. Minute 2 Treffer durch Stemke, bei 5:3 Überzahl und Hall im Nachschuss nach. Kathan hatte in Überzahl 2 Minuten später Pech und traf nur den Pfosten. Ein weiteres Tor hätte sicherlich für einen spannendere Schlussphase gesorgt. " Ich bin stolz wie meine Mannschaft im 3. Drittel reagiert hat," bilanziert Wieland, " wir haben uns einige Chancen erarbeitet, vier Tore erzielt aber im 2. Drittel innerhalb von 3 Minuten das Spiel hergegeben. Mit mehr Kaltschnäuzigkeit wäre hier mehr drin gewesen, obwohl der Sieg für Regensburg natürlich verdient ist, haben wir einen gute Leistung gezeigt."
Löwen Waldkraiburg (OLS)
Zahnlos in Peiting
Nach der 0:6-Niederlage zum Saisonauftakt am Freitag gegen Zweitligaabsteiger Rosenheim gab es für den EHC Waldkraiburg auch am zweiten Spieltag nichts zu holen. Wegen eines schwachen ersten Drittels, in dem man viel vermissen ließ und Peiting die Weichen früh auf Sieg stellen konnte, unterlagen die Löwen am Sonntag verdientermaßen mit 1:6. Den Ehrentreffer erzielte Daniel Hämmerle nach einer knappen halben Stunde.
Ohne den noch verletzten Ludwig Synowiec und auch Philipp Seifert, den eine Grippe erwischt hatte, mussten die Industriestädter am Sonntag die Reise nach Peiting antreten. Nach dem 0:6 gegen Rosenheim hatte EHC-Coach Sergej Hatkevitch einiges an Aufbauarbeit zu leisten- besonders im mentalen Sektor- doch gerade im ersten Drittel in Peiting ließen die Löwen vieles vermissen. In der zweiten Minute hatten die Hausherren vor gut 500 Zuschauern erstmals Überzahl und Milan Kostourek traf mit einem relativ harmlosen Schuss zum 1:0 für den Playoff-Viertelfinalisten der Vorsaison (02:58). Beim zweiten Peitinger Tor, nur gut zwei Minuten später, kam dann auch noch das Pech für die Löwen dazu: Fabian Dietz zog von der Seite des Tores ab, die Scheibe ging dabei aber erst an den Pfosten. Leider, aus Löwen-Sicht, sprang sie von dort an den Rücken von EHC-Keeper Korbinian Sertl und prallte von da ins Tor (05:01). Erst in der siebten Minute gaben die Löwen mit Michail Sokolov den ersten, nennenswerten Torschuss ab und in der neunten Minute rettete Thomas Rott mit einem beherzten Sprung in den Torraum sein Team vor dem 0:3. Wenige Sekunden später fiel aber das 3:0 für Peiting durch Steven Wagner (08:50) und Sergej Hatkevtich nahm vollkommen zurecht seine Auszeit. In der Folge kam der EHC im Vergleich zu davor besser ins Spiel, doch die weiterhin forecheckenden Peitinger machten den Löwen weiter das Leben schwer.
Zu Beginn des mittleren Drittels kassierte Peitings Martin Andrä eine 5+ Spieldauerstrafe, nachdem er einen Check gegen den Kopf mit Verletzungsfolge gegen Christof Hradek ausgeteilt hatte. Die Löwen wussten diese dann bei 4:3 durch einen Treffer von Daniel Hämmerle auch zu nutzen (27:31), doch hätte durchaus noch mehr drin sein können. Mit knapp 30 Minuten Verspätung waren dann auch die Waldkraiburger im Spiel angekommen, doch einen 2-Tore-Rückstand gegen eine Top-Truppe wie Peiting wettzumachen ist nicht gerade leicht. Nico Vogl vergab einen Alleingang und in die stärkste Phase des EHC kam das 4:1 für Peiting durch Florian Stauder, der einen Rebound verwertete (37:49).
Im Schlussdrittel fiel Thomas Rott dann komplett aus, nachdem er sich in den ersten 20 Minuten bereits eine Zerrung zugezogen hatte. Ab der 50. Konnte auch Ken Neil nicht mehr mitwirken. So war es nach einer guten Chance der Löwen an Peiting, den Deckel drauf zu machen: Zum einen schön herausgespielt durch Milan Kostourek (56:20), zum anderen durch Jonas Lautenbacher in Überzahl kurz vor dem Ende (59:13).
Am Freitag geht es nun nach Miesbach und bis hier sollte die Aufbauarbeit beendet und die Verletzten genesen sein, denn mit dem ebenfalls noch punktlosen TEV wartet dann ein Gegner, der eher der Kragenweite des EHC bisher zu entsprechen scheint.
Saale Bulls Halle (OLN)
Saale Bulls starten mit perfektem 6-Punkte-Wochenende in die Saison!
Auch wenn die Papierlage vermuten ließ, dass dieses erste Punktspielwochenende eine durchaus machbare Aufgabe für die Saale Bulls werden würde, so ist eines nun definitiv klar: in dieser Oberliga Nord gibt es keine leichten Gegner mehr. Jedes Team hat das Potenzial, auch jedes andere Team schlagen zu können.
In einem Interview der Mitteldeutschen Zeitung mit unserem Kapitän Kai Schmitz vor dem ersten Punktspiel wird klar, auf was es deshalb in dieser Saison ankommt: Teamgeist, Kampfgeist, Zusammenhalt.
Und genau diese Eigenschaften sicherten den Saale Bulls die vollen sechs Punkte nach zwei Spielen, denn nach dem Ausfall einiger Spieler gleich zum Saisonauftakt musste das Team Charakter zeigen und durch harte Arbeit diese wichtigen Siege einfahren.
Aber es zeigte sich noch etwas: die Jungs von Head Coach Dave Rich müssen dringend an ihrer Chancenverwertung arbeiten.
Am Freitag empfingen die Saale Bull
Am Sonntag stand die erste lange Reise auf dem Programm der Hallenser - musste man doch bis an die Ostsee zum Ex-Team von Coach Dave Rich - den Jungs vom EHC Timmendorfer Strand 06 - fahren.
Auch hier startete man stark und spielbestimmend, gab im zweiten Drittel jedoch das Heft aus der Hand. So wurde es nach der erneut erzielten Führung im letzten Abschnitt eine Zitterpartie, aber durch unbändigen Kampfgeist und fairen Zweikampf (für die Saale Bulls wurden 0 Strafminuten für dieses Spiel in der Statistik vermerkt!) konnte man die knappe Führung bis zur Schlusssirene retten.
Herner EV (OLN)
Wiederholungsspiel gegen die Essener Moskitos am Feiertag!
Der erste Versuch am letzten Freitag ging gründlich schief, die extremen Wetterbedingungen führten relativ schnell zum bedauerlichen Spielabbruch der Oberliga Partie Herner EV gegen die Essener Moskitos. Nun steht am morgigen Dienstag, dem 3. Oktober 2017 um 18:30 Uhr („Tag der Deutschen Einheit“) am Herner Gysenberg die Wiederholung im DEB-Spielplan. Beide Teams starteten am Sonntag mit einer Niederlage in die Meisterschaft. Die klare Niederlage des HEV bei den Leipziger Icefighters war dabei besonders schmerzhaft. Das von Guido Drongowski interimsweise betreute Team hat nun die Gelegenheit sich entsprechend zu rehabilitieren. Dass das keine leichte Angelegenheit gegen den Nachbarn vom Westbahnhof sein wird dürfte klar sein. Die Moskitos unterlagen zuhause gegen Ligafavoriten Duisburg zwar mit 1:3, das entscheidende dritte Tor der Füchse fiel dabei allerdings erst 92 Sekunden vor dem Abpfiff. Deshalb benötigt die Herner Mannschaft jetzt erst recht die Unterstützung ihrer Fans. Bei der Erstauflage waren knapp 3000 Zuschauer am Gysenberg. Von daher kann man davon ausgehen, dass das Ruhrpott-Derby erneut eine gute Kulisse anziehen wird. Die Eintrittskarten vom Freitag behalten ihre Gültigkeit, weitere Eintrittskarten sind an der Abendkasse erhältlich. Interimscoach Guido Drongowski wird auch Dienstag nicht aus dem Vollen schöpfen können. Neben den langzeitverletzten Tom Schmitz und Dominik Luft droht nun auch der Ausfall von Marcus Marsall, der sich im Leipzig Spiel eine Leistenverletzung zugezogen hat. Dafür werden aber die Krefelder Förderlizenzspieler Philipp Kuhnekath, Darren Mieszkowski und Valentin Pfeifer zum Einsatz kommen. Für Vladimir Vaskowskiy liegt allerdings immer noch keine Spielberechtigung vor.
Rostock Piranhas (OLN)
Piranhas unterliegen zum Ligastart
Zum ersten Auswärtsspiel ging es für die Piranhas an die Saale. In ihren Reihen fehlten Verteidiger Andrej Teljukin ( Matchstrafe aus der letzten Saison) und Constantin Koopmann ( beruflich bedingt). Vor Spielbeginn wurde im Hallenser Eisdom eine Schweigeminute in Gedenken eines kürzlich verstorbenen Fans abgehalten.
Vorsichtig tasteten beide Teams zu Beginn des ersten Drittels einander ab. Ab der dritten Minute ließen die Piranhas ihre Überzahl ungenutzt. Der Gastgeber griff mit Beendigung der Unterzahl gezielt an und Niko Stark bekam den Puck nicht unter Kontrolle. Der Hallenser Zille netzte zum 1:0 ein. Drei Minuten später eine ähnliche Situation und die Bulls erhöhen auf 2:0. Im folgenden Geschehen nutzen die Gastgeber jede Möglichkeit zum Rebound. In der 12. Minute ergab sich die wirklich erste ernste Torchance für die Piranhas. Allerdings wissen die Gastgeber genau, welchen unserer Stürmer sie besonders „ bewachen“ müssen und so bekommen die Rostocker kaum eine Chance auf einen erfolgreichen Abschluss. Ab der 13. Minute erneut Powerplay für die Piranhas. Erst in der 15. Minute kann sich Valerij Guts allein durchsetzen und erzielt den Anschlusstreffer. Trotz Unterzahl ab der 19. Minute ( Alexander Spister muss für zwei Minuten pausieren ) ergibt sich vier Sekunden vor der Pause noch eine Riesenchance für Michal Bezouska.
Das Unterzahlspiel zu Beginn des zweiten Drittels meisterten die Rostocker sehr gut. Die Hallenser kommen oft gefährlich vor das Rostocker Tor. In Minute 23 erneut Überzahl für die Piranhas. Die Bulls haben zu viele Spieler auf dem Eis. Allerdings müssen die Piranhas nur kurze Zeit später auch auf einen Spieler verzichten, denn Alexander Seifert muss auch pausieren. Die Rostocker erweisen sich im zweiten Drittel als sehr laufstark und spielen konzentriert mit Zug auf das gegnerische Tor. In der 34. Minute erneut Unterzahl – Michal Bezouska bekommt eine 2-Minuten- Strafe und in Folge dessen, hat Niko Stark gut zu tun. Ab der 36. Minute dann erneut Powerplay Piranhas.
Nach dem torlosen zweiten Drittel ergibt sich zu Beginn des letzten Drittels die große Chance für die Gastgeber. Nach einem Stürmerfoul durch Pascal Kröber erhält der Hallenser Ehemann die Möglichkeit, durch einen Penaltyschuss die Tordifferenz zu erhöhen, verschießt aber. Im weiteren Spielverlauf ergibt sich für keines der Teams eine wirkliche Abschlussmöglichkeit. Kurzzeitig setzen sich die Gastgeber im Rostocker Drittel fest. In der 59. Minute setzt Trainer Ken Latta alles auf eine Karte und nimmt Niko Stark aus dem Tor. Der Hallenser Albrecht ist nicht zu stoppen und trifft ins empty net. Nur kurz vor Spielende kann der gegnerische Gunkel noch auf 4:1 erhöhen. Ein Ergebnis, welches den Verlauf des Spieles nicht wiederspiegelt.
Gut gefüllt war die Rostocker Eishalle zum ersten Ligaspiel der Saison. Mehr als 1000 Zuschauer, unter ihnen auch einige Hannoveraner Gäste, waren wohl genauso überrumpelt vom schnellen ersten Tor der Gäste. Nur neun Sekunden nach Spielbeginn traf Morczinietz für die Hannover Indians. Die Niedersachsen agieren sehr laufstark und bringen die Abwehr der Piranhas immer wieder in Bedrängnis. In der sechsten Minuten Powerplay für die Rostocker. 20 Sekunden später folgt eine Strafe gegen Arthur Lemmer. Ab der 12. Minute dann Kevin Piehler auf der Bank. Die Indians nutzen effektiv ihre Überzahl und erhöhen durch Treffer von Schwab auf 0:2. Zum Ende des Drittels kommen die Piranhas etwas besser ins Spiel. Nach einem Bandencheck muss die Nummer 61 der Gäste verletzt vom Eis. Verdacht auf Innenbandriß.
Auch im zweiten Drittel beweisen die Gäste ihre spielerische Überlegenheit Die Piranhas kommen zu langsam aus dem eigenen Drittel, in Zweikämpfen setzen sie sich selten durch. In der 29. Minute nutzt Valasek die freie Schussbahn und platziert den Puck über Niko Starks Schulter zielgenau im oberen Eck des Tores. Es steht 0:3. Konter der Piranhas werden früh gestoppt und kommen kaum über die neutrale Zone hinaus. Nach einem üblen Check an Dörner in der 39. Minute müssen die Gäste bis zur Pause in Unterzahl agieren.
Das letzte Drittel machte den Rostocker Fans wieder etwas mehr Hoffnung. Die Gastgeber wirkten präsenter. In der 43. Minute brachte die zweite Reihe den Puck unter Kontrolle und vor das gegnerische Tor. Kevin Piehler ( Zuspiel Ricco Ratajczyk, Constantin Koopmann) trifft zum 3:1. Das Spiel wird jetzt immer körperbetonter. Sowohl die Piranhas als auch die Indians kassieren kleine Strafen. In der 56. Minute bleibt ein Hannoveraner Spieler nach einem Bandencheck auf dem Eis liegen und muss mit einer Trage heruntergebracht werden. Dafür spricht HSR Apel gegen Kevin Piehler eine Matchstrafe aus. ( Sehr schwer kann der Indians Spieler nicht verletzt worden sein, da er nach Spielende in der Kabine mit seiner Mannschaft den Sieg feiern konnte.) Minuten vor Spielende noch einmal eine große Chance für Tomas Kurka. Leider kann er seinen Penaltyschuss nicht verwandeln. Der Hannoveraner Spieler Uusivirta tut seinen Unmut über die Entscheidung des HSR auf Penalty lautstark kund und darf in Folge dessen, mit einer Disziplinarstrafe versehen, vorzeitig duschen gehen.
Punktelos schließen die Piranhas das erste Punktspielwochenende ab. Für Trainer Ken Latta ergaben sich reichlich Arbeitsschwerpunkte für die kommenden Trainingseinheiten.
Wanderers Germering (BYL)
Mit Selbstvertrauen in die neue Bayernliga-Saison - ESV Buchloe und EHF Passau sind die ersten Gegner
Vergangenen Sonntag beendete die Mannschaft um Kapitän Christian Czaika mit einem 9:0 Heimerfolg gegen die „BlackBears“ aus Freising eindrucksvoll die Vorbereitungsphase. Dabei wurde der Klassenunterschied der beiden Mannschaften von Beginn an deutlich, denn die Hausherren trafen zur Freude ihrer Fans in Person von Nico Rossi (2x), Tobias Feilmeier, Tobias Kirchhofer, Florian Fischer, Maximilian Hermann, Quirin Reichel, Christian Czaika und Jaroslav Sarsok gleich neun Mal. Aber auch schon innerhalb der vergangenen Wochen konnte die Feilmeier-Truppe direkte Konkurrenz aus Schongau und Geretsried bezwingen und hinterließ beim Vorbereitungsturnier in Miesbach ebenfalls einen guten Eindruck.
Diese positiven Resultate sind ab dem kommenden Wochenende belanglos, verschafften den Wanderers jedoch wichtiges Selbstvertrauen für die bevorstehenden Aufgaben in der neuen Bayernliga-Saison. Der Auftaktgegner heißt in diesem Jahr ESV Buchloe. Die Ostallgäuer haben im Vergleich zur Vorsaison nur wenige Änderungen am Kader vorgenommen. Die Abgänge von Mathias und David Strodel sowie Oliver Braun und Tobias Kastenmeier kompensierte der ESV mit fünf neuen Gesichtern. Aus der Talentschmiede des ESV Kaufbeuren wechselte mit dem erst 19-jährigen Maximilian Gerbold ein talentierter Youngstar nach Buchloe. Vier Jahre älter ist Dustin Vycichlo aus dem nahegelegenen Bad Wörishofen. Die Kontingentstelle besetzt die Mannschaft von Trainer Topias Dollhofer mit dem Tschechen Martin Zahora. Der 23-Jährige stürmte in der abgelaufenen Spielzeit für den Landesligisten Kempten und konnte in 26 Partien 31 Tore und 24 Assists beisteuern. Maximilian Raß aus Schongau bildet den fünften Neuzugang im Bunde und soll die Abwehr des Bayernligisten verstärken. In der Sparkassenarena Buchloe taten sich die Wanderers in der Vergangenheit oftmals schwer. Dennoch ist die Mannschaft von Trainer Heinz Feilmeier gewillt, mit der Unterstützung der eigenen Fans zum Saisonauftakt etwas Zählbares mit nach Germering nehmen zu können und wird daher hochmotiviert die Fahrt in das 55 km entfernte Buchloe aufnehmen. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr.
Rund 150 Kilometer mehr Wegstrecke hat der Sonntagsgegner Passau auf dem Weg in das Polariom zurückzulegen. Mit den „BlackHawks“ werden in Germering emotionale Partien in Verbindung gebracht. Allen voran die Relegationsserie vor zwei Jahren, die die Wanderers mit zwei Auswärtsspielen letzten Endes gewannen. Die Mannschaft von Trainer Ivan Horak hat sich im Sommer grundlegend verändert. Gleich acht Spieler, darunter auch Leistungsträger wie Ruben Kapzan, Oliver Wawrotziki oder Andreas Popp verließen den Verein oder beendeten ihre Karriere. Der sicherlich vielversprechendste Neuzugang ist der Tscheche Petr Sulcik. Der 33-Jährige spielte jahrelang für die Rostock Piranhas in der Oberliga Nord und konnte dort mehrmals dreistellige Scorerpunkte pro Saison verbuchen. Ebenfalls Torgefahr ausstrahlen soll der deutsch-tschechische Angreifer Merka Svatopluk, der aus Regensburg in die Universitätsstadt wechselt sowie Dominik Schindlbeck vom EV Moosburg. In der Verteidigung nahmen die Verantwortlichen den Österreicher Niklas Mayrhauser unter Vertrag, der zuletzt in der hochklassigen EBEL für den EHC Linz auflief. Die Falken haben damit auch in dieser Spielzeit gefährliche Akteure in ihren Reihen und werden sicherlich, wie such schon in den vergangenen Aufeinandertreffen, mit reichlich Anhang im Gepäck nach Germering reisen.
Aus diesem Grund ist auch das Germeringer Publikum am Sonntag gefordert. Denn die Wanderers möchten alles daran setzen, möglichst erfolgreich in die neue Spielzeit zu starten. Deshalb gilt es, jeden Fan zu mobilisieren, um gemeinsam dem EHF Paroli zu bieten. Die Partie beginnt um 18:00 Uhr und die Mannschaft freut sich über zahlreiche Unterstützung auf den Rängen.
Pfaffenhofen Ice Hogs (BYL)
Gelungene Generalprobe der IceHogs - ECP und Klostersee trennen sich 4:4
Eigentlich sollte es das vorletzte Testspiel des EC Pfaffenhofen werden, doch nachdem die ursprünglich für Sonntag geplante Partie gegen den EV Dielsdorf-Niederhasli abgesagt werden musste, weil die Schweizer keine spielfähige Mannschaft aufbieten konnten, war der Vergleich gegen den EHC Klostersee am Freitag für die Pfaffenhofener gleichzeitig zur Generalprobe für die am kommenden Wochenende beginnende Bayernligasaison. Und der letzte Test kann aus Sicht der IceHogs durchaus als gelungen bezeichnet werden, zeigte das Team des Trainerduos Tomasik/Kurnosow beim 4:4 (0:1; 1:0 3:3) gegen sehr starke Gäste eine über weite Strecken der Partie doch sehr ansprechende Vorstellung. Die Gäste aus Grafing, die sich vor zwei Jahren aus finanziellen Gründen aus der Oberliga zurückgezogen hatten und mit verbliebenen 13 Spielern aus dem Oberligakader zu den absoluten Topfavoriten der Landesliga zählen , hatten sich noch kurzfristig mit dem früheren NHL- und ERC Ingolstadt-Profi Bob Wren verstärkt, der in Pfaffenhofen sein Debüt gab. Von Beginn an sahen die Zuschauer eine flotte und abwechslungsreiche Begegnung, in der Klostersee zunächst leichte Vorteile besaß und in der 10. Minute nicht ganz unverdient durch Marvin Kablau in Führung ging. Nach der ersten Pause kamen die IceHogs immer stärker auf und schon nach zwei Minuten traf Dominik Thebing zum Ausgleich. Als dann Michael Welter mit einer Spieldauerstrafe vom Eis musste, überstanden die Gastgeber die fünfminütige Unterzahl schadlos. Dann übernahmen die ohne Michael Pfab, Fabian Eder und Steven Maier angetretenen IceHogs wieder das Kommando und hätten bis zum zweiten Wechsel durchaus in Führung gehen können, doch Jake Fardoe und Quirin Oexler scheiterten an der Latte bzw. am Pfosten. Dafür folgte gleich zu Beginn des Schlussabschnitts die kalte Dusche. Nur 38 Sekunden waren gespielt, als Bernd Rische mit einem strammen Schuss das1:2 besorgte und Gennaro Hördt nur wenige Sekunden später nachlegen konnte. Aber die Hausherren ließen sich davon nicht beeindrucken und schlugen prompt zurück. Mike Chemello mit einem ansatzlosen Schuss (44.) und Stefan Huber mit einem sehenswerten Solo (46.) sorgten wieder für den Gleichstand. In der Schlussphase leisteten sich die Gäste einige unnötige Strafzeiten, von denen Christian Birk eine in der 58. Minute zur erstmaligen Führung nutzte. Für den Sieg sollte dieser späte Treffer allerdings dennoch nicht reichen, weil Youngster Christian Semmler dreißig Sekunden vor der Sirene ein unglückliches Eigentor unterlief.
Forst Nature Boyz (BLL)
Glücklicher Sieg in Schongau - Nature Boyz noch kein Team
Mit einem knappen 2:3 (1:0, 1:1, 0:2)-Sieg kehrten die Spieler um Trainer Josef Bachmeier am Sonntag vom Nachbarn Schongau zurück. Gegen die dortige 1b mühte sich die Mannschaft zum knappen Sieg.
Lag es daran, dass sich die meisten Spieler aus früheren Zeiten kennen, oder wurde der klassenniedere Gegner einfach unterschätzt, denn der Spielbeginn verlief für die Gäste äußerst defensiv. Die Mammuts legten vom ersten Bully weg sehr engagiert los, die Gäste kamen fast nie vor das Gehäuse der Hausherren. Mathias Zink hatte einiges vor seinem Kasten wegzuräumen. Es verwunderte also nicht, dass die Mammuts in der 8. Spielminute mit 1:0 in Führung gingen. In Überzahl schlenzte Bernd Riedenauer ins lange Eck, Zink war die Sicht verstellt. Kurz darauf Glück für die Nature Boyz, krachte ein Schuß an den Pfosten. Nach etwa 10 Minuten konnte der erste ernsthafte Schuß auf das Tor des gut parierenden Markus Kieslich abgefeuert werden. Zu umständlich trug der Landesligist seine Angriffe vor. Zwingende Torchancen ergaben sich im ersten Drittel nicht.
Leicht verbessert kehrten die Spieler aus der Drittelpause zurück. Die Angriffsbemühungen waren ersichtlich, jedoch wurden die Angriffe immer noch sehr umständlich vorgetragen. Die sich jetzt häufiger ergebenden Torchancen wurden sehr großzügig vergeben, denn aufs Tor geschossen wurde selten, jeder wollte die Scheibe ins Tor tragen. Wie man Chancen verwertet, zeigte in der 36. Spielminute Manfred Guggemos, der per Direktabnahme zum 1:1 einnetzte. Manuel Weninger hatte die Scheibe scharf vor das Tor gebracht. Der Torjubel war noch nicht ganz verhallt, als die Heimmannschaft mit 2:1 wieder in Führung ging. In der 36. Minute schlug Julian Kropp per Konter zu. Mit diesem Ergebnis ging es zur letzten Pause.
In der Pause mußte Trainer Bachmeier einige Worte an die Mannschaft gerichtet haben, denn die Aktionen wurden jetzt drang- und ziegerichteter vorgetragen. Einen sehr schönen Spielzug bekamen die Zuschauer zu sehen, als Forst in Unterzahl im eigenen Drittel in Scheibenbesitz gelang, Manfred Guggemos spielte auf den durchstartenden Daniel Stöberl, der dem Torschützen Thomas Ptok in der 43. Minute zum 1:1-Ausgleich auflegte. Die Gäste waren jetzt optisch klar überlegen, doch die Mannschaft, so Trainer Sepp Bachmeier, funktionierte immer noch nicht richtig. Die Chancen ergaben sich jetzt fast im Minutentakt, doch stehts fanden die Stürmer ihren Meister in Markus Kieslich. Der Torhüter zeigte eine starke Leistung, gepaart auch mit dem Glück des Tüchtigen. Die Mammuts brachten meist im letzten Moment einen Schläger oder Fuß dazwischen, die Scheibe wollte einfach nicht über die Linie. Erst in der 58. Minute fiel die Entscheidung zu gunsten des Landesligisten, denn Manuel Weninger konnte einen erfolgreich angelegten Angriff zum 2:3-Endstand verwandeln. Das Zuspiel kam vom gut aufgelegten Manfred Guggemos.
Coach Sepp Bachmeier mußte in diesem Spiel mehrfach leiden, denn mit der Teamleistung war er sehr unzufrieden, da ist noch viel Potential nach oben, wie er nach dem Spiel sagte. Verletzt wurde er im letzten Drittel von einer über die Bande springende Scheibe am Ohr, er mußte nach dem Spiel genäht werden. Daniel Stöberl hatte seine Nerven nicht im Griff, denn er ging einen Spieler absolut unüberlegt und unnötig an, die Bestrafung mit 5 Min. + Spieldauerdisziplinarstrafe war die "Belohnung" dafür. Er ist aufgrund dieser Strafe beim ersten Punktspiel in Grafing gesperrt.
Dinslaken Kobras (RLW)
Kobras zurück auf dem Boden der Tatsachen
War man bei den Giftschlangen noch 2 Tage zuvor aufgrund der gegen die Ice Aliens gezeigte Leistung optimistisch, die fehlende Vorbereitungsphase verschmerzen zu können, so wurde man von den Soester Bördeindianern beim 2:8 (0:3; 1:2; 1:3) schnell eines Besseren belehrt.
Denn eigentlich hatte die Sikorski – Truppe von Beginn an das Nachsehen. Jeder Spieler der Hausherren war seinem Gegenüber gedankenschneller, antrittsschneller und in puncto spielerischem Element hatten die Hausherren sowieso ein deutliches Plus. Die Kobras mussten zusehen, wie sie von Beginn an nahezu überrannt wurden und konnten nichts Gleichwertiges entgegensetzen. Wieder versuchte man über den Kampf zum Spiel zu kommen, doch diesmal misslang dieses Vorhaben völlig. Im Gegenteil: Man bewegte sich durch den hohen kämpferischen Einsatz immer nah an einer Strafzeit und hatte das Pech, auf einen Schiedsrichter zu treffen, der eine sehr enge Regelauslegung bevorzugte. Somit befand man sich schon im Eröffnungsdrittel mit 8 Strafminuten 4 Mal in Unterzahl. Und was eine gute Vorbereitung Wert ist, zeigte dann das Team vom Möhnesee mit einer Tic-Tac-Toe – Überzahl und verwertete zwei der vier Überzahlsituationen zu den Toren 2 und 3. Der erste Treffer resultierte aus einem Scheibenverlust an der eigenen blauen Linie, womit man den Gegner zum 1:0 einlud.
Kurz keimte Hoffnung bei den mitgereisten Fans auf, als Michal Plichta in der 24. Minute auf 3:1 verkürzen konnte, doch keine Zeigerumdrehung später hatte das stark verbesserte Team von Trainer Dieter Brüggemann den alten Abstand wiederhergestellt.
Zunehmend haderte man nun mit den Schiedsrichterentscheidungen und manche Äußerung war dem Referee dann wohl auch zu deftig und der Strafminutenzähler arbeitete auf Hochtouren. Zu allem Überfluss ließ sich Petr Macaj in der 49. Minute noch zu einem Kniecheck hinreißen, der eine Spieldauerdisziplinarstrafe nach sich zog. Damit fehlt er auch am Sonntag gegen Herford.
Pech hatte Moritz Hofschen, der einen nicht geahndeten Stockschlag abbekam, welcher ihn zum Aufhören zwang. Bleibt zu hoffen, dass er am Sonntag wieder dabei sein kann.
Der zweite Kobra-Treffer 10 Minuten vor dem Ende durch Kevin Wilson (so die offizielle Version, eigentlich war es Alex Brinkmann) beim Stand von 7:1 war dann nicht mehr als Ergebniskosmetik.
45 Strafminuten in Summe sind dann doch eindeutig zu viel, will man einen starken Gegner in die Knie zwingen.
Normalerweise sollte hier ein Statement des Dinslakener Coaches stehen, doch wer beim Verlassen der Eishalle in das Gesicht des Eishockeylehrers geschaut hat, ließ automatisch von der Bitte nach seiner Meinung ab.
Wollen die Dinslakener am Sonntag gegen Herford eine Chance haben, müssen sie es schaffen, der Strafbank fern zu bleiben. Denn auch von Herford ist die individuelle Klasse der meisten Spieler so groß, dass man sich häufige Unterzahlsituationen nicht erlauben kann.
Mit diesem Spiel hat das Team vom Möhnesee die Kobras wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und gezeigt, wie wertvoll eine vernünftige Vorbereitung ist.
Neusser EV (RLW)
Saisonstart des Neusser Eishockey Verein im heimischen Südpark
Mit einem Auswärtsspiel bei der EG Dietz-Limburg startete die Mannschaft des Neusser EV in die Saison 2017/18.
In einem körperlichen Spiel in dem man merkte, dass beide Mannschaften ihre Abstimmung noch nicht gefunden haben, hatte die Heimmannschaft etwas glücklich und nicht ganz unverdient, dass bessere Ende für sich.
Die junge NEV-Mannschaft ging durch den Neuzugang vom Herne EV, Alexander Zaslavski (Jahrg.: 98), schnell in Führung. In Unterzahl musste in der 18.Minute der Ausgleich hingenommen werden, den Jamie Lindt bereits in der 19. Minute in die erneute Neusser Führung umwandelte. Zu Beginn des Mitteldrittels konnte die Führung mit dem 3:1 durch Alexander von Berg (Jahrg.95), Neuzugang von den Grizzlies des Aachener EC 2013, ausgebaut werden.
Nach dem 1:3 fand die Heimmannschaft aus Dietz-Limburg besser ins Spiel und drehte dies noch durch 4 weitere Tore zum Endstand von 5:3.
Nun erwartet der Neusser EV in seinem ersten Heimspiel am kommenden Freitag, den 06.10, um 20.00 Uhr die Bären 2016 aus Neuwied.
Anlässlich dieses Spiels hat sich der NEV etwas Besonderes für die Zuschauer einfallen lassen.Die Käufer der ersten 150 Eintrittskarten erhalten zusätzlich einen 10,00 € Einkaufsgutschein von Möbel Höffner, der bei einem Einkauf ausschließlich am Tag nach dem Spiel (07.10.) im Möbelhaus eingelöst werden kann.
Somit bekommt man also beim Kauf einer Eintrittskarte (Preise zwischen 3,00 € und max. 9,00 €) zusätzlich zum Eishockeyspiel noch einen Gutschein, der über Wert der Eintrittskarte hinausgeht. Dies gilt auch für Dauerkarteninhaber, die den Gutschein beim vorzeigen der Dauerkarte an den Tageskasse erhalten.
Ein guter Grund also, mal wieder einen Besuch im Neusser Südpark im Kalender zu vermerken!
Ratinger Ice Aliens (RLW)
Aliens starten mit 5 Punkten in die neue Woche!
Nachdem man schon am Freitag in Dinslaken hart um Punkte kämpfen musste, zeigte sich auch am gestrigen Sonntag, dass es in dieser Liga keine leichten Gegner mehr gibt und jeder jeden schlagen kann.
Beide Mannschaften, noch bestens miteinander bekannt durch das Halbfinale der Vorsaison, wussten um Stärken und Schwächen des Gegners und waren entsprechend gewarnt.
Von Beginn an entwickelte sich eine schnelle Partie, beide Mannschaften standen aber vor allem an der roten Mittellinie sehr gut und ließen wenige Torchancen zu. In der Folgezeit des ersten Drittels kamen dann unsere Aliens immer besser in die Partie und prüften Herfords Goalie Kieren Vogel im Minutentakt. Dieser hatte allerdings einen "Sahnetag" erwischt und brachte unsere Stürmer regelmäßig zur Verzweiflung.So ging es, mit leichten Vorteilen für die Aliens, in die erste Pause.
Auch im zweiten Abschnitt nahmen unsere Aliens das Spiel in die Hand und ließen Herford selten Luft für einen eigenen Angriff, durch eine gute Abwehrleistung konnten in der Folgezeit immer größere Spielanteile erarbeitet werden. Stepan Kuchynka war es dann, der Herfords Goalie zum ersten Mal bezwingen konnte. Nach einem satten Schuss zappelte der Puck zum ersten Mal im Netz, nicht unverdient zu diesem Zeitpunkt. Die Aliens waren nun die bessere Mannschaft, ließen aber durch Ungenauigkeiten im Abschluss die Möglichkeiten zu einer höheren Führung aus.So ging es nur mit 1:0 in das letzte Drittel.
Im Eishockey rächt es sich sehr schnell, wenn man vorne die Chancen nicht nutzt, auch unsere Aliens können davon jetzt ein Lied singen. In der 45. Spielminute sahen die 405 Zuschauer einen eher ungefährlichen Fernschuss auf das Tor von Aliens Goalie Christoph Oster, dieser schien ein wenig überrascht zu sein und ließ den Puck genau auf den Schläger von Herfords Stürmer Linnenbrügger zurückprallen. Dieser zögerte nicht lang und sorgte für den zu diesem Zeitpunkt sehr überraschenden Ausgleich.
Auch in der Folgezeit waren die Aliens das bessere, offensivere Team, ließen aber alle ihre Chancen ungenutzt.So endete die Partie nach 60 Minuten mit 1:1, eine Overtime musste die Entscheidung bringen.
5 Minuten mit 4 gegen 4 Spielern heißt auch mehr Platz auf dem Eis. Nun waren auch die Herforder wieder offensiv bemüht und hatten direkt die erste Großchance, trafen aber nur den Innenpfosten. Es ging hin und her, mit dem besseren Ausgang für unsere Ratinger. Captain Fischbuch sorgte nach 2:39 für die Erlösung und hämmerte nach einer schönen Vorlage von Stepan Kuchynka den Puck ins obere rechte Eck.
Hamburger SV (RLN)
Der HSV im Testspielkoller
Das dritte Wochenende mit Testspielen und der herbei gesehnte Punktspielauftakt immer noch in weiter Ferne – da bekommt man irgendwann einen zünftigen Testspielkoller. So traf es denn die Regionalligamannschaft des Hamburger SV am Wochenende. Wohl noch im entspannten Gefühl, am Wochenende zuvor zwei Oberligateams fast auf Augenhöhe begegnet zu sein, ließ es das Team um Kapitän Marcel Schlode im ersten Match am Samstag in der Volksbankarena gegen Oberligaabsteiger FASS Berlin von Beginn an fahrlässig entspannt angehen. Die frühe Führung durch Pascal Heitmann führte dann endgültig zum Umschalten auf den Freizeitmodus. Gegner FASS Berlin nahm die Einladung gerne an, um im letzten eigenen Testspiel ordentlich Selbstvertrauen zu tanken – am Ende siegte die Mannschaft aus Wedding auch in der Höhe verdient mit 9:2 (4:1,2:0,3:1).
Bereits 24 Stunden später stand die zweite Partie in Bremen gegen den letztjährigen Finalgegner Weser Stars auf dem Programm – für die Heimmannschaft die Gelegenheit, sich für die Niederlage im entscheidenden Playoff-Finale zu revanchieren. Entsprechend entschlossen gingen die Stars zu Werke, beim überschaubaren Hamburger Kader stimmte wenigstens die Einstellung. Am Ende behielt das Heimteam bei seiner Generalprobe mit 3:1 (2:1,1:0,0:0) die Oberhand.
Am kommenden Wochenende folgt – das nächste Testspiel. Gegen Verbandsligist Harsefeld Tigers wird es vor allem darum gehen, eine angemessene Einstellung an den Tag zu legen – damit der Testspielmarathon auch einen sportlichen Nutzwert bekommt
TAG Salzgitter Icefighters (RLN)
Zweite Testspiel-Niederlage nach Penaltyschiessen
Im zweiten Vorbereitungsspiel gegen die Berlin Blues mussten sich die Icefighters vor eigenem Publikum erneut nach Penaltyschiessen mit 3:4 (1:1, 1:0, 1:2, 0:1) geschlagen geben.
Gleich mit dem ersten Angriff konnte der Club aus der Hauptstadt den guten Schlussmann Niklas Weikamp im Tor der Icefighters bezwingen (1.). Den frühen Gegentreffer steckte das Team von Radek Vit gut weg und konnte zwei Minuten später den Ausgleichen durch den kanadischen Testspieler Chad Evans (3.) erzielen. Weitere klare Chancen waren dann im ersten Spieldrittel Mangelware, weil beide Mannschaften sortiert in der Defensive standen.
Im Mittelabschnitt kamen die Icefighters langsam besser in die Partie, bauten in der Folgezeit eine Druckphase auf in der jedoch alle teilweise hochkarätigen Chancen und ein Fünf- gegen-Drei Überzahlspiel ungenutzt blieben. Einzig Neuzugang Artur Bippus konnte den sicheren Berliner Goalie Benjamin Nitschke in der 35. Spielminute mit einem platzierten Schuss überwinden. Somit ging es mit einer knappen Führung in das letzte Spieldrittel.
Im Schlussdrittel war den Icefighters der Schwung aus dem zweiten Spielabschnitt etwas abhanden gekommen und so konnten sich die Gäste wieder brandgefährliche Gelegenheiten erspielen und den Ausgleich in der 50. Spielminute markieren. Auch der erneuten Führungstreffer der Icefighters durch Verteidiger Justin Spenke (51.) konnten die Berliner kurz drauf egalisieren (53.).
Dieses Ergebnis hatte bis Spielabschluss bestand und daher musst die Entscheidung erneut im Penaltyschiessen gefunden werden. Da hatten die Stahlstädter wieder kein Abschlussglück und scheiterten in zwei Versuchen am Berliner-Schlussmann. Den einzigen Penalty-Treffer am Abend konnte Georgie Wudrick für Berliner erzielen wodurch die Gäste letztendlich, in einer stets fairen geführten Partie, als Sieger vom Eis gingen.
Wedemark Scorpions (VLN)
Eishockey Verbandsliga-Start geglückt / Wedemark Scorpions starten siegreich – 5:1 gegen den HSV 1b
„Ein großer Schritt von der Landes- in die Verbandsliga“ sagte unser Trainer Friedhelm Bögelsack immer wieder während der Sommerpause. Nachdem das Testspiel gegen die Eisbären Juniors Berlin erfolgreich absolviert wurde, stand nun dieser große Schritt an und mit dem HSV Eishockey 1b-Team reiste auch kein allzu leichter Gegner in die „hus de groot EISARENA“ Mellendorf an. Beide Teams traten mit dezimiertem Kader in dieses erste Saisonspiel, wobei die Hausherren mit 11+2 noch einen Mann mehr zur Verfügung hatten. Das Spiel hat kaum begonnen, die letzten Nebelschwaden hingen noch auf dem Eis, da fiel auch schon das erste Tor des Abends – aus unserer Sicht leider gegen uns – 0:1. Das Gegentor wirkte wie ein „Hallo-wach“ für unsere Jungs. Von der 3.Minute an schnellte der Stachel unserer Scorpions immer wieder nach vorne. Viele der Angriffe endeten mit einem Torschuss. Man merkte jedoch auch, dass einige neue Spieler im Team sind und das Zusammenspiel noch nicht ganz 100% lief. Das erste Drittel war zur Hälfte rum als die Torsirene endlich zu hören war. Unser neuer Kapitän Marco Busse bediente Rolf Diederichs, der die Scheibe am Gäste-Goalie vorbei in die Maschen zirkelte – 1:1. Noch vor der Pause machte Marco Busse es selbst und erzielte die Führung zum 2:1. Nach dem ersten Pausentee setzten der ESC nach und beschäftigten die Abwehr der Hansestädter immer mehr. Den Gästen schmeckte das gar nicht. Es ging von nun an Körper-betonter durch das Spiel. Wenn ein Hamburger doch mal einen Konter fahren konnte war spätestens an unserem hervorragenden Goalie Florian Holst Schluss. Chancen gab es auf beiden Seiten, wobei ein leichtes Übergewicht der Wedemärker erkennbar war. Dies sollte sich auch noch auf der Anzeigetafel zeigen. Rolf Diederichs legte auf Marco Busse, der präzise Lukas Bernhardt bediente, der wiederum nur noch einschieben musste zum 3:1 Zwischenstand. Weitere Tore fielen im Mittelabschnitt nicht mehr, auch wenn viele Chancen bei beiden Teams auf der Strecke blieben. Das letzte Drittel musste nun die endgültige Entscheidung bringen wer noch ausreichend Luft hatte um die ersten Punkte zu bekommen. Die Hausherren schnürten die Gäste förmlich um ihr Tor ein. Marco Busse leitete einen dieser Angriffe ein, Lukas Bernhardt nahm die Scheibe ab und leitete sie umgehend weiter auf Rolf Diederichs, der mit seinem zweiten Tor des Abends abschloss – 4:1. Die Elbstädter wollten sich nach wie vor nicht geschlagen geben. So richtig viel hatten sie aber dem Angriffsturm der Scorpions nicht mehr entgegen zu setzen. Einzig ihr Torwart verhinderte, dass das Ergebnis sich deutlich erhöhte. Tim Böttcher startete einen dieser Aktionen, der die Scheibe auf Patric Bigus lenkte, der den frei stehenden Kevin Salzer bediente, der die Scheibe am Schoner des HSV-Schlussmannes vorbei ins Netz beförderte. Am Ende ein verdienter 5:1-Sieg, der richtig Lust auf mehr macht. Weiter geht es für unser Team schon nächsten Samstag, wenn der REV Bremerhaven zu Gast sein wird in der hus de groot EISARENA. Spielbeginn ist 20 Uhr.
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