IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 10.Oktober 2017. Heute mit Informtionen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Hessenliga, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.
Kölner Haie (DEL)
KEC vs. DEG: Am Freitag steigt DAS Derby des deutschen Eishockeys
+++ Die Kölner Haie empfangen die Düsseldorfer EG +++ BRINGS tritt vor dem Spiel auf +++ Es sind noch Oberrang-Tickets erhältlich +++ Gustaf Wesslau fällt auf unbestimmte Zeit aus +++ Robert-Müller-Gamer in der Haie-Charity +++
Am Freitag, 13.10.2017, steigt DAS Derby des deutschen Eishockeys schlechthin. Um 19:30 Uhr empfängt der KEC die Düsseldorfer EG zum ersten Duell in der laufenden Spielzeit in der LANXESS arena. Für die Partie sind noch Karten im Oberrang erhältlich. Haie-Tickets gibt es unter anderem auf www.haie.de.
Eingefleischte Derby-Zuschauer werden sich am Freitag zu Beginn die Augen reiben: Erstmals seit vielen Jahren wird die „Mutter aller deutschen Eishockey-Derbys“ auf Düsseldorfer Seite ohne die Familie Kreutzer stattfinden. Ex-Coach Christof wurde im Sommer von Mike Pellegrims abgelöst, Bruder Daniel musste seine lange Karriere verletzungsbedingt beenden und rückt hinter die Kulissen der DEG. Sportlich konnte Düsseldorf aus den vergangenen fünf Spielen drei Siege einfahren und musste sich zwei Mal geschlagen geben. Nach insgesamt elf Partien rangiert die DEG mit 15 Punkten vor dem Wochenende auf Rang acht der DEL-Tabelle, zwei Punkte hinter den Haien (Rang fünf). In der vergangenen Spielzeit gewann Düsseldorf beide Derbys auf Kölner Eis. Das soll sich natürlich nicht wiederholen. Die Gesamtbilanz zwischen KEC und DEG spricht vor dem insgesamt 216. Aufeinandertreffen beider Mannschaften weiter für die Domstädter: Von bislang 215 Spielen konnten die Haie 106 Partien für sich entscheiden, 98 Mal siegte Düsseldorf, elf Spiele endeten Unentschieden.
Verzichten müssen die Haie weiterhin und auf unbestimmte Zeit auf Goalie Gustaf Wesslau. Dies ergaben weitere Untersuchungen durch die Medizinische Abteilung. Damit wird am kommenden Spielwochenende wieder Daniar Dshunussow zwischen den Pfosten stehen. Als Back up steht wieder Hannibal Weitzmann zur Verfügung.
Unmittelbar vor Spielbeginn wartet ein Leckerbissen auf alle Haie-Fans: Die kölsche Kultband BRINGS tritt mit ihrem Hit "Kölsche Jung" auf und heizt die Arena zum Derby richtig auf.
Einen ganz besonderen Preis gibt es am Freitag in der Haie-Charity: Zu Gunsten des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Köln wird ein Haie-Gameworn-Trikot vom 2009 viel zu früh verstorbenen Torhüter Robert Müller verlost. Lose gibt es u.a. am Info Counter Nord und am Haie-Kids-Club-Stand (Treppe 10).
Dresdner Eislöwen (DEL2)
AXA-Sonderzug nach Bad Tölz zum Preis ab 85 Euro
Betriebsbedingt kann das ausführende Bahnunternehmen Centralbahn AG am 30. Dezember 2017 mehr Wagenmaterial anbieten. Dies hat zu Folge, dass der Sonderzug der Dresdner Eislöwen dieses Jahr auf bis zu 600 Teilnehmer erweitert werden kann. Die neuen Umstände führen auch zu geänderten Preisen.
Die Normal-Fahrkarte gibt es entsprechend zum Preis von 85 Euro, die VIP-Karte für 120 Euro und die Liegewagen-Karte für 150 Euro. Jeweils inkludiert ist der Eintritt zum Spiel.
Anmeldungen zum Sonderzug werden an den kommenden beiden Heimspieltagen am Sonderverkaufsstand und darüber hinaus durch das Organisationsteam entgegen genommen. Anmeldungen sind zudem auch über die Eislöwen-Geschäftsstelle und über den Onlineweg unter sonderzug-eisloewen @gmx.de möglich.
Wie auch im vergangenen Jahr muss anhand der Verkaufszahlen aufgrund unterschiedlicher Angebotsbindefristen bis Ende Oktober eine Entscheidung darüber fallen, ob der Zug fährt oder nicht.
Angebote in der Übersicht:
Normalticket: Zugfahrt im 6-Personen-Abteil ab Hauptbahnhof Dresden via Holzkirchen nach Bad Tölz und zurück + Eintritt zum Spiel
VIP-Ticket: Zugfahrt im 6-Personen-Abteil ab Hauptbahnhof Dresden via Holzkirchen nach Bad Tölz und zurück + Eintritt zum Spiel + Sonderzug-Fanartikel + Verpflegungspaket
Liegewagen-Ticket: Zugfahrt im 6-Personen-Abteil mit max. 2 weiteren Mitreisenden ab Hauptbahnhof Dresden via Holzkirchen nach Bad Tölz und zurück + Eintritt zum Spiel + Sonderzug-Fanartikel + Verpflegungspaket + Kissen und Decke
Kassel Huskies (DEL2)
Ausgekugelte Kniescheibe: Kapitän Manuel Klinge fehlt den Huskies einige Wochen
Die Kassel Huskies müssen in den kommenden Wochen ohne ihren Kapitän auskommen. Manuel Klinge hatte sich am Sonntag im Derby in Bad Nauheim Ende des zweiten Drittels verletzt und konnte die Begegnung daraufhin nicht fortsetzen.
Der Kapitän der Huskies hat sich heute Abend dem Mannschaftsarzt Dr. med. Hans-Günter Schafdecker vorgestellt. Hierbei hat sich herausgestellt, dass der 33-Jährige aufgrund einer ausgekugelten Kniescheibe sechs bis zwölf Wochen ausfällt. Eine Operation ist bei seiner Verletzung nicht notwendig.
Lindau Islanders (OLS)
EV Lindau Islanders haben beim Krimi gegen Selb Pech
Einen wahren Eishockeykrimi erlebten die 727 Lindauer Eishockeyfans am Sonntag zwischen den EV Lindau Islanders und den Selber Wölfen. Leider hatten die Islanders erneut Pech und verloren das Spiel in der Schlussphase mit 5:7 (1:2, 2:2, 2:3).
Am Ende blieb den Lindauern erneut nur Kopfschütteln. Da hatte man dem Spitzenteam aus Oberfranken teilweise mehr als Paroli geboten, einen 1:4 Rückstand gedreht, um die Partie in den letzten dreieinhalb Minuten dann doch wieder aus der Hand zu geben. „55 Minuten war alles gut, dann treffen wir zwei falsche Entscheidungen und verlieren das Spiel“, sagte Trainer Dustin Whitecotton.
Wie schon am Freitag in Deggendorf als sie ebenfalls auf Augenhöhe agierten, verloren die Islanders das Spiel in der Defensive. Sage und schreibe vier der sieben Lindauer Gegentore fielen aus dem sogenannten „Slot“, der Zone direkt zentral vor dem Tor. Hier war die Abwehrarbeit der Gastgeber nicht gut genug, vor allem in Unterzahl. Wenn bei fünf Strafen gegen die eigene Mannschaft der Gegner dreimal trifft, spricht das Bände. „Wir müssen mehr und besser kommunizieren. Leider lassen wir die Gegner zu sehr leichten Toren kommen“, sagt Dustin Whitecotton.
Als Gesamtpaket ist das alles ein gefundenes Fressen für überragende Stürmer wie Wölfe- Torjäger Kyle Piwowarczyk, der alleine insgesamt viermal traf. Ein deutlicher Unterschied zu seinem EVL Pendant Charlie Adams, der diesmal komplett ohne Scorerpunkt blieb und nach vier Spielen noch immer auf sein erstes Tor wartet.
Dass die Lindauer dennoch zu fünf Toren gegen die Selber kamen, denen man vor Jahresfrist noch mit 1:11 unterlag, zeige allerdings die Fortschritte, die das Team gemacht habe. „Wir sind eine bessere Mannschaft geworden, wir erspielen uns Chancen und schießen Tore.“ So übernahm die vierte Reihe den Job von Adams & Co. und erzielte durch Sascha Paul, der einen Querpass von Julian Tischendorf einschoss, das zwischenzeitliche 1:1 (18.)
Ebenso positiv war die Arbeitseinstellung der Islanders, die auch Rückschlage wie späte Treffer zum 1:2 (58 Sekunden vor der ersten Pause) und frühe Gegentore zum 1:3 (47 Sekunden nach Wiederbeginn) wegsteckten. Nach dem vierten Selber Tor nach 31 Minuten fighteten die Lindauer noch entschlossener zurück und kamen noch vor der zweiten Pause wieder ins Spiel. Zdenek Cech, der nach 37 Minuten den Schläger in einen Querpass von Michal Mlynek hielt und zwei Minuten später aus eher ungünstigem Winkel aus dem rechten Bullykreis in die lange Ecke traf, stellte mit seinem Doppelschlag auf 3:4.
Danach waren die Islanders deutlich am Drücker und begeisterten die Zuschauer mit ihrem zielstrebigen Tempospiel. Ein perfektes Beispiel für diese Entschlossenheit war der Treffer zum 4:4, als Florian Lüsch sich gegen zwei Gegner durchsetzte und in Überzahl einen Abpraller förmlich ins Tor arbeitete (46.). Ebenso sehenswert war der Führungstreffer von Simon Klingler vier Minuten später, der mit einem Handgelenk- Schlenzer in den Winkel traf.
Bis dreieinhalb Minuten vor Schluss hielt diese Führung. Dann kassierten die Islanders eine eher unglückliche Strafe und in deren Folge nicht nur den Ausgleich – es war die späte Wende zum Schlechten, zudem begünstigt durch die angesprochenen Fehler in der Defensive, die den EVL weiter auf den ersten Saisonsieg warten lassen. So kommt den Derbies gegen Memmingen am Freitag zuhause und am Sonntag bei den Indians eine noch größere Bedeutung zu.
Saale Bulls Halle (OLN)
Saale Bulls müssen erste Saison-Niederlage hinnehmen, sichern sich aber mit einem Sieg im zweiten Spiel vom Wochenende weiter den dritten Platz!
Das war ein Wochenende, wie es nicht unterschiedlicher sein kann, zumindest laut der Papierlage: zuerst das Duell gegen den amtierenden Oberliga-Meister und dann das Spiel gegen den derzeit Tabellenletzten.
Aber Papier ist geduldig und in dieser Liga ist grundsätzlich alles möglich. Eigentlich gibt es keine Favoriten mehr und man muss sich auf jeden Gegner gewissenhaft vorbereiten.
Das haben auch die Saale Bulls getan, doch zumindest am Freitag nützte die beste Vorbereitung nichts, als man gegen die Tilburg Trappers die erste Saisonniederlage hinnehmen musste.
Hier der Rückblick auf`s Wochenende:
Am Freitag empfingen die Saale Bulls im Sparkassen-Eisdom mit den Tilburg Trappers den Oberligameister der letzten Saison. Und es wurde das erwartet körperbetonte Duell, welches die Saale Bulls wohl im ersten Drittel an die Gäste abgaben. Eine versuchte Aufholjagd wurde durch zu viele Strafzeiten verhindert.
Am Sonntag stand dann wieder eine Auswärtsfahrt an, die Entfernung bis nach Braunlage im Harz war jedoch sehr überschaubar. Die Harzer Falken waren bis dato nicht gut in die Saison gestartet und mussten bereits 3 Niederlagen verkraften. Somit waren sie hochmotiviert, die evtl. angeschlagenen Saale Bulls vor heimischem Publikum besiegen zu können.
Doch auch die Saale Bulls wollten allen zeigen, dass man die Niederlage vom Freitag weggesteckt hatte und man gab alles auf dem Eis. Am Ende sicherte man sich gegen stark aufspielende und kämpferische Falken den Auswärtssieg und holte sich somit den dritten Platz in der Tabelle zurück.
Rostock Piranhas (OLN)
Piranhas erkämpfen erste Punkte
Zwei starke Gegner erwarteten die Rostock Piranhas am vergangenen Spielwochenende. In einer gut gefüllten Halle dauerte es fünf Minuten bis das Hamburger Publikum zum ersten Torjubel ansetzte. Offensichtlich war dies der Weckruf für die Piranhas, denn jetzt wurde ihr Spiel flüssiger und vor allem torbezogener. Vor allem ihr aggressives Forechecking machte den Gastgebern zu schaffen. Immer wieder gelangten die Rostocker gefährlich vor das gegnerische Tor. In der 13. Minute gelang Tomas Kurka ( Zuspiel Andrej Teljukin, Alexander Seifert ) dann der Ausgleichstreffer. Die Crocodiles versuchten zum Ende des Drittels mittels Weitschüssen den starken Andreas Magg im Rostocker Tor zu überwinden.
In drei Bullys vor dem Rostocker Tor gewannen die Piranhas immer die Oberhand und führten den Puck zum Hamburger Tor. Ein gut ausgeführter Konterangriff brachte in der 25. Minute den Führungstreffer, Torschütze Alexander Spister ( Zuspiel Michal Bezouska, Nico Ehmann). Die Hamburger spielen erneut sehr druckvoll, scheitern aber am Rostocker Torwart. Der Rostocker Verteidigung gelingt es zunehmend besser, Angriffe schon in der neutralen Zone zu stoppen. Fabian Heyter ( Zuspiel Gino Blank, Alexander Spister ) erhöht in der 31. Minute auf 1:3. Nach einem Bully spielen Nico Ehmann und Ricco Ratajczyk auf Dennis Dörner und der zieht von der blauen Linie ab – 1:4. Allerdings schwächelt es danach in der Rostocker Deckung- der Slot ist offen wie ein Scheunentor und die Crocodiles verkürzen nur 30 Sekunden später. Drei Bullys vor dem Rostocker Tor und in der Schlussphase noch einmal Tomas Kurka gefährlich vor dem Hamburger Tor.
Mit Spielstand 2:4 geht es in das letzte Drittel. Die Hamburger kommen mit viel Power aus der Kabine. Die Piranhas hingegen wirken unkonzentriert. Kaum Bullygewinne und Passfehler im Mittelfeld und so verspielt man auch eine Führung. Anschlusstreffer der Gastgeber in der 51. Minute und Ausgleich eine Minute später. Weitere Tore kann man verhindern und so geht das Spiel in die Overtime. Nur 34 Sekunden brauchen die Crocodiles bis zum Siegtreffer. Nach einer komfortablen Führung bringen die Piranhas noch einen Punkt mit nach Hause.
Dort erwartet sie am Sonntagabend die nächste anspruchsvolle Begegnung. Die Wohnbau Moskitos Essen erwiesen sich in der Vergangenheit für die Piranhas als unbezwingbar. Trotzdem verharrt das Rostocker Publikum in „ Schockstarre“ als es nach 18 Sekunden 0:1 steht. Die Piranhas lassen sich nicht entmutigen und starten ihrerseits mit Angriffen auf das gegnerische Tor. Nach einigen erfolglosen Versuchen bringt Tomas Kurka ( Zuspiel Alexander Spister, Michal Bezouska) in der 2. Minute die Scheibe im Essener Tor unter. In den nächsten 15 Minuten testen beide Teams die Qualitäten der Goalies. Die Gäste nutzen eine unübersichtliche Situation vor dem Rostocker Tor und gehen in der 17. Minute wieder in Führung. Kurz darauf bringt Michal Bezouska im Alleingang den Puck vor das gegnerische Tor, spielt ab auf Tomas Kurka, welcher leider den Torwart trifft.
Die ersten Minuten des zweiten Drittels mit guten Torchancen auf beiden Seiten. Die Piranhas nutzen ihr Powerplay ab der 31. Minute und erzielen mit einem Treffer von Andrej Teljukin ( Zuspiel Alexander Seifert, Constantin Koopmann) den Ausgleich , welcher geschickt den Puck durch die Beine des Essener Torwarts ( und gefühlt noch durch etliche Spielerbeine) ins Tor schießt. Die Piranhas schießen jetzt aus allen Lagen auf das Tor. Fast im Flug trifft Constantin Koopmann ( Zuspiel Tomas Kurka, Dennis Dörner ) mit der Kelle den Puck und platziert ihn im Tor. Damit in der 34. Erstmalig die Piranhas in Führung. Die Antwort der Essener ist erhöhtes Pressing auf das Rostocker Tor.
Trotz Unterzahl gelingt es den Gästen, die Piranhas in deren Drittel zu halten. Andreas Magg bekommt jetzt mehr zu tun und stellt wiederholt sein Können unter Beweis. In der 47. Minute erneut Powerplay für die Moskitos. Um den Druck zu erhöhen, nimmt Gästetrainer Gentges auch noch den Goalie zugunsten eines Feldspielers heraus, ohne Erfolg. 51. Minute wiederum Powerplay der Essener. Die Abwehr der Piranhas funktioniert sehr gut. Diese können ihrerseits ein Powerpay ab der 54. Minute nicht ummünzen. Beide Teams kämpfen erbittert aber fair um den Sieg bzw. Ausgleich. Neun Sekunden vor Abpfiff erkämpft Alexander Spister den Puck und stürmt auf das erneute empty net des Gegners und besiegelt mit seinem Treffer die Niederlage der Gäste. Die Partie endet 4:2 und vier Punkte stehen nach diesem zweiten Wochenende im Ligabetrieb auf dem Konto der Piranhas.
EV Füssen (BYL)
Lange Zeit auf Augenhöhe, am Ende aber deutlich geschlagen
Als klarer Außenseiter angetreten unterlag der EV Füssen beim Oberligaabsteiger Höchstadt am Ende deutlich mit 2:7 (0:2, 1:2, 1:3). Über lange Strecken hielt die junge EVF-Mannschaft aber sehr gut mit, und wurde insgesamt etwas unter Wert geschlagen.
Mit siebzehn Spielern im Kader, die in der letzten Saison noch höherklassig aktiv waren, lag die Favoritenrolle klar bei den gastgebenden Alligators. Diese hatten auch die erste große Chance des Spiels, danach tauchten aber Schmid und Krötz jeweils frei vor dem gegnerischen Tor auf, vergaben jedoch. Bei Füssener Überzahl verlor dann ein junger Spieler im Aufbau die Scheibe, und der HEC ging per Alleingang in Führung. Auch dem 2:0 kurze Zeit später ging ein Fehlpass der Schwarz-Gelben voraus. Kurz vor Drittelende scheiterte Besl frei am starken Schnierstein im Gehäuse der Gastgeber.
Das zweite Drittel gehörte zunächst klar der Mannschaft von Trainer Thomas Zellhuber. Belohnung war der schnelle Anschlusstreffer, und der Ausgleich lag in der Luft. Er fiel aber nicht, im Gegenteil machten die routinierten Topstürmer von Höchstadt erneut in Unterzahl das 3:1. Als nach einem weiteren Fehlpass im Aufbauspiel der vierte Treffer hingenommen werden musste, war das eine Vorentscheidung.
Im letzten Abschnitt hatte zunächst Wiedemann frei vor dem gegnerischen Tor die Chance zum zweiten Treffer, in Unterzahl fiel aber kurz darauf das 5:1. Nadeau und Keller vergaben weitere große Möglichkeiten, ehe doch noch der zweite Füssener Treffer fiel. Zwei Tore in der Schlussphase gegen nun resignierende Füssener bedeuteten den 7:2-Sieg des Favoriten.
Fazit: Ohne Florian Simon, Nikolas Oppenberger und Andreas Schorer zeigte der EVF gegen den letztjährigen Oberligisten über weite Strecken ein gutes Auswärtsspiel, machte sich durch Fehler im Aufbauspiel und zu viele vergebene Chancen das Leben aber selbst schwer. Die individuelle Klasse der Gastgeber sorgte schlussendlich für das deutliche Ergebnis. Höchstadt siegte verdient, aber um ein paar Treffer zu hoch. (MiL)
Wanderers Germering (BYL)
Derbytime am dritten Spieltag - Nach Germeringer Marktsonntag folgt das Heimspiel gegen Peißenberg
Mit einem Sieg und einer Niederlage starten die Wanderers Germering in die Bayernliga-Saison 2017/2018. Während man im Freitagsspiel einen eher überraschenden 6:3 Auswärtserfolg beim ESV Buchloe feiern konnte, vergab man im Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen den EHF Passau leichtfertig den zweiten Sieg und musste sich letztlich doch mit 4:6 geschlagen geben.
Am kommenden Freitag gastiert die Mannschaft von Wanderers Coach Heinz Feilmeier nun beim HC Landsberg zum Derby. Die Landsberger belegten in der Saison 2016/2017 den 6. Platz in der Hauptrunde und den 3. Platz in der Verzahnungsrunde, scheiterten dann jedoch in drei Spielen am ECDC Memmingen, der sich dadurch für die Oberliga Süd qualifizierte. Die Mannschaft blieb weitestgehend unverändert so, kompensierte man die Abgänge von Hoffmann, Schweiger, Freemann, Beslic durch Dennis Neal, Thomas Zeck und Tyler Wiseman. Allerdings hat Wisemann aufgrund einer langwierigen Erkrankung seinen Vertrag bereits wieder gelöst, sodass die Ausländerposition neu besetzen musste. Fündig wurde man in dem Tschechen Bohumil Slavicek. Trotz seines jungen Alters bringt er die Erfahrung aus über 300 Spiele in der 2. tschechischen Liga mit. Derzeit spielt zudem der Kanadier Rob McFeetersbei den Lechstädtern vor, der bereits unter anderem für Kaufbeuren, Füssen und Sonthofen auf dem Eis stand, und sich für einen Vertrag empfehlen möchte. Ob der HCL jedoch neben Slavicek noch einen zweiten Kontingentspieler unter Vertrag nimmt, ist noch ungewiss. An der Bande steht Randy Neal, der die letzten Jahre sehr erfolgreich in Peißenberg gearbeitet hat nun in Landsberg am mittelfristigen Ziel Oberliga arbeiten soll.
Zwei Tage später geht es vor heimischen Publikum gegen die Eishackler vom TSV Peißenberg.
In der letztjährigen Spielzeit gingman als Vorrunden-Fünfter in die Verzahnungsrundeund zog dort mitPlatz 5 von 6 spürbar den kürzeren, was der erfolgreichen Saison jedoch keinenAbbruch tat.
In Sachen Kader hat man zwar nur drei Abgänge zu verzeichnen, diese sindjedoch sehr schmerzhaft für den TSV. Neben Trainer Randy Neal und dessen Sohn Dennis Neal, verließ auch der kanadische Topscorer Tyler Wiseman (47 Scorerpunkte in 32 Ligaspielen) den Verein in Richtung Landsberg. Doch die Euphoriewelle bei den Riverkings am Lech über diese Hammer-Verpflichtung währte nur kurz. Tyler Wiseman fällt wegen einer schwerwiegenden Erkrankung auf ungewisse Zeit aus und kann deswegen den Vertrag in Landsberg nicht erfüllen. Die Peißenbergerverpflichteten als Ersatz für die frei gewordene Position des Kontingentspielersbereits Ende Juli Brandon Morley. Der 23-Jährige spielte zuletzt als linker Außenstürmer und Kapitän für die University of Alaska-Fairbanks in der höchstenamerikanischen Universitätsliga NCAA (WCHA). Bisher absolvierte er in der NCAA 139 Spiele, wo er 38 Scorerpunkte erreichte. In der Saison 2015/16 war erauch Mitglied des NCAA (WCHA) All-Academic Team. Randy Neal auf der Trainerposition ersetzen wird Sepp Staltmayr zusammen mit Co-Trainer Simon Mooslechner. Der 36-jährige Staltmayr der letzte Saison noch eine tragende Säule in der Eishackler-Abwehr war, blickt auf eine nunmehr 16- jährige Karriere als Eishockeyprofi zurück. Er spielte für Wolfsburg, Hannover,Riessersee, Haßfurtund auch schon mal zu Anfang seiner Karriere inPeißenberg.
Landsberg Riverkings (BYL)
Riverkings starten mit zwei Siegen in die Punktrunde
Knapp 800 neugierige Zuschauer fanden am vergangenen Freitag den Weg in das Landsberger Eisstadion um sich die Punktspielpremiere der Riverkings anzusehen. Nach komfortabler Führung siegten der HCL am Ende mit 6:5 und hatte die ersten drei Punkte auf dem Konto. Die Gastgeber starteten mit hohem Tempo und brachten die River Rats aus Geretsried dadurch von Beginn an unter Bedrängnis. Bereits in der zweiten Spielminute erzielte Bohumil Slavicek den ersten Treffer für Landsberg. Die Mannschaft von Randy Neal erspielte sich mit schönen Kombinationen weitere gute Möglichkeiten, musste allerdings mit zur 15. Spielminute warten ehe Torjäger Dennis Sturm seine Qualitäten unter Beweis stellte. Im zweiten Drittel erhöhte zunächst Marcel Juhasz (23.) in Überzahl auf 3:0. Kurios wurde es in der 26. Minute. Die Riverkings erzielten in eigener Unterzahl innerhalb von nur 15 Sekunden durch Markus Kerber und erneut Dennis Sturm zwei Treffer zur 5:0 Führung. Nachdem Bohumil Slavicek (33.) mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend den ersten Treffer der Gäste (28.) beantwortete war der alte fünf Tore Abstand wieder hergestellt. Doch ab diesem Zeitpunkt lief nicht mehr viel beim HC Landsberg zusammen. Geretsried konnte noch vor der Pause mit einem Doppelschlag auf (34. & 35.) auf 6:3 verkürzen. Auch nach der Pause kamen die Riverkings nicht mehr zu ihrem zu Beginn gezeigten Spiel. Mit einem Mann weniger auf dem Eis musste der HCL den Gegentreffer (50.) zum 6:4 wegstecken. Die Gäste hatten nun endgültig Lunte gerochen und konnten in einer Landsberger Überzahl durch einen Konter (54.) sogar den Treffer zum 6:5 erzielen. Die letzten Minuten waren dann wieder Spannung pur. Chancen auf beiden Seiten, die Riverkings brachten den knappen Sieg allerdings über die Zeit und konnten sich über Ihre ersten drei Punkte in der neuen Saison freuen. „Die ersten dreißig Minuten haben wir gut gespielt und unseren Plan gut umgesetzt. Ich muss der Mannschaft wohl noch sagen, dass ein Eishockeyspiel allerdings 60 Minuten dauert.“ so Randy Neal nach der Partie in der Presskonferenz.
Mit einem deutlichen 10:3 Sieg im Gepäck, der gleichzeitig die Tabellenführung in der Bayernliga bedeutet, kamen die Riverkings am Sonntag von Ihrem Auswärtsspiel aus Moosburg zurück. Vor allem das Überzahlspiel funktionierte an diesem Abend sehr gut – alleine fünf Treffer erzielte der HC Landsberg mit einem Mann mehr auf dem Eis. Die Riverkings erwischten wieder einen richtig guten Start und führten bereits nach drei Spielminuten durch Treffer von Markus Kerber und Dennis Neal mit 0:2. Durch die Tore von Thomas Fischer (13.) und Mika Reuter erhöhte der HCL noch vor der Pause auf 0:4. Kurz nach der Pause konnten die Gastgeber durch zwei Treffer (22. & 25.) zunächst auf 2:4 verkürzen und zwangsläufig wurden die Erinnerungen an den Freitag wieder wach. Doch die Mannschaft von Randy Neal hatte aus der Partie am Freitag gelernt. Markus Kerber erhöhte bis seinem zweiten (26.) und dritten (40.) Tor an diesem Abend noch vor der Pause auf 2:6. Als Dennis Sturm gleich zu Beginn des letzten Drittel (42.) das 2:7 erzielte waren sämtliche Zweifel, dass der Sieg noch in Gefahr wäre, zerstreut. Die Riverkings konnten das Ergebnis sogar noch durch den weiteren Treffer von Mika Reuter (46.) von Bohumil Slavicek (51.) auf 2:9 nach oben schrauben. Nach dem Gegentreffer zum 3:9 (55.) setzte wenige Sekunden vor dem Ende Dennis Neal den Schlusspunkt auf diese Torreiche Partie.
Bereits am kommenden Freitag um 20:00 Uhr steht das nächste Heimspiel für die Riverkings auf dem Spielplan. Zu Gast sind dann die Wanderers aus Germering.
Pfaffenhofen Ice Hogs (BYL)
Misslungener Heimauftakt - IceHogs unterliegen Dorfen mit 1:3
Keine Punkte für den EC Pfaffenhofen am Wochenende. Nach der knappen 2:4 Niederlage vom Freitag in Peißenberg unterlagen die Pfaffenhofener auch am Sonntag dem ESC Dorfen auf eigenem Eis mit 1:3 (0:1, 0:1, 1:1). In einer wiederum sehr engen und hart umkämpften Partie hatten die Gäste das bessere Ende für sich und entführten nicht ganz unverdient die drei Punkte. „Das war das erwartet schwere Spiel. Wir haben es nicht geschafft, uns abzusetzen und Pfaffenhofen hat nie aufgegeben,“ sagte Dorfens Coach John Samanski. Die IceHogs hatten vor allem im Auftaktdrittel enorme Probleme, ins Spiel zu finden. Es fehlte an der Passgenauigkeit und man leistete sich zudem jede Menge Strafzeiten. Bis zur ersten Pause standen schon 24 Strafminuten für die Gastgeber zu Buche. „Das ist eindeutig zu viel, kostet richtig Kraft und lässt dann natürlich auch keinen Spielfluss aufkommen,“ stellte ECP-Coach Dimi Kurnosow fest. Nur gut, dass mit Philipp Hähl ein ECP-Spieler von Beginn an hellwach war. Denn was immer auch auf seinen Kasten kam, vornehmlich initiiert von den schnellen Lukas Miculka und Trevor Hills, entschärfte der Goalie der IceHogs. „Der Philipp war heute ein großer Rückhalt für uns,“ sprach Dimi Kurnosow dann auch ein Extralob aus. Einmal musste er im ersten Drittel aber doch hinter sich greifen, als Lukas Miculka in der 11. Minute in Überzahl aus einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor die Scheibe über die Linie stochern konnte. Gehörte das erste Drittel eindeutig den Gästen, kamen nach dem Wechsel die IceHogs stärker auf und setzten Dorfen zunehmend unter Druck. Jetzt musste auch ESC-Torhüter Kevin Yeingst mehrmals sein Können unter Beweis stellen, um den Ausgleich zu verhindern. Dafür traf auf der Gegenseite Florian Mayer, wiederum in Überzahl, zum 0:2 und sorgte damit für Ernüchterung bei den Hausherren. Die hatten danach auch noch Pech, als ein Schuss von Robert Neubauer nur an den Innenpfosten ging. Trotz weiterer guter Möglichkeiten blieb den IceHogs bis zur zweiten Pause der Anschlusstreffer aber versagt. Der fiel dann allerdings gleich nach Wiederbeginn. Nach einem Zuspiel von Christian Birk sorgte Robert Neubauer wieder für Hoffnung unter den ECP-Fans. Beide Mannschaften lieferten sich nun einen offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. In der Schlussphase verstärkten die Pfaffenhofener nochmals ihre Offensivbemühungen und waren dadurch natürlich anfälliger für Konter der Gäste. In der 57. Minute konnte der durchgebrochene Andreas Attenberger nur auf Kosten eines Penalty gestoppt werden, scheiterte aber mit seinem Versuch am cool reagierenden Philipp Hähl. Noch in derselben Minute unterlief den IceHogs ein Fehlpass im Aufbau und dies nutzte Trevor Hills zum 1:3 und damit zur Entscheidung in einem von beiden Seiten sehr intensiv geführten Match.
Amberg Wild Lions (BLL)
Amberg rettet Vorsprung über die Zeit
Der ERSC Amberg feiert einen gelungenen Saisoneinstand. Das Team von Coach Alex Reichenberger hätte es aber weniger spannend machen können, denn nach einem scheinbar sicheren 4:1-Vorsprung wurde es gegen Dingolfing nochmals eng.
In Anbetracht der gesamten Spielanteile geht der knappe 4:3-Erfolg für die Löwen aber in Ordnung, zumal man zu Beginn des Schlussdrittels auch noch das mögliche 5:1 durch einen vergebenen Penalty verpasste. Von Beginn an gingen beide Teams gleich ein hohes Tempo, aber zunächst dominierten die Defensivabteilungen und ließen wenig zwingende Möglichkeiten zu. Mitte des Anfangsdrittels hatte Dominik Schopper auf Amberger Seite die erste aussichtsreiche Gelegenheit. Trotz der „Nullnummer“ im Anfangsdrittel war es dennoch eine recht anspruchsvolle Partie; Amberg überzeugte läuferisch, die Gäste waren sehr scheibensicher. Zum Mittelabschnitt kamen die Gastgeber ambitionierter aus den Kabinen. Kapitän Florian Bartels und David Rybka – mit einem sehenswerten Schuss in den Torwinkel – drückten mit ihren Treffern zum 2:0 die Amberger Überlegenheit auch numerisch aus. Dingolfing verkürzte postwendend durch Benjamin Franz, der einfach nicht intensiv genug angegriffen wurde. Die Partie blieb immer noch abwechslungsreich, aber der ERSC gewann zusehends mehr Spielanteile. Gegen Ende des Drittels schienen die Löwen dann vorzeitig auf die Siegerstraße zu gelangen. Zunächst netzte Sebastian Aukofer zum 3:1 ein und kurz darauf ließ Felix Köbele in Überzahl den vierten Treffer folgen. Die Pausensirene rettete die Gäste dann schließlich vor noch größerem Unheil gegen nun überlegene Amberger. Dies sollte sich zunächst auch im Schlussabschnitt fortsetzen, in dem der ERSC sogar in Unterzahl zu einer Konterchance kam, in der Simon Bogner regelwidrig vor dem Tor behindert wurde. Den fälligen Penalty ließ der Amberger Verteidiger allerdings ungenutzt. Dingolfing erhielt dadurch offensichtlich nochmals etwas Auftrieb und die Isar Rats machten die Begegnung dann binnen 59 Sekunden wieder so richtig spannend. Zunächst nutzte Tobias Gilg eine Unachtsamkeit in der ERSC-Defensive, dann fälschte Daniel Schickaneder einen Weitschuss unhaltbar zum 4:3 ab. Der Schlagabtausch wurde fortgesetzt. Diverse Strafzeiten sorgten in der Schlussphase dann für zusätzliche Brisanz, aber trotz Chancen beiderseits, einer Auszeit der Gäste und einem zusätzlichen Feldspieler anstelle des Torhüters für Dingolfing blieb es beim knappen Resultat in einer wirklich sehenswerten Partie, in der beide Teams ihre Ansprüche untermauerten.
Schweinfurt Mighty Dogs (BLL)
Premiere geglückt
Mighty Dogs gewinnen durch eine erfolgreiche Reihenumstellung zum zweiten Drittel ihr erstes Punktspiel der Landesligasaison 2017/18 mit 4:1 gegen den EHC Königsbrunn.
Zum Auftakt der Landesliga Punktespiele konnte Trainer Zdenek Vanc auf die komplette Mannschaft zurückgreifen. Jedoch ließen die Mighty Dogs die Gäste aus Königsbrunn, die sich nach dem letztjährigen Saisonaus im Halbfinale dieses Jahr den Aufstieg zum Ziel gesetzt haben, in den Anfangsminuten zu ungehindert auf dem Eis und im Schweinfurter Drittel agieren. In der zweiten Spielminute zog Maximilian Merkle unbedrängt vor dem Tor ab, doch Benjamin Dirksen war zur Stelle. Nach dem Spiel bemängelte der Königsbrunner Trainer Alexander Wedl, dass seine Mannschaft im ersten Drittel zwar besser war, allerdings nicht oft genug aufs Tor geschossen hatte. Da auch die Hausherren kaum torgefährlich waren, blieb es bei einem 0:0.
Doch dies sollte sich im zweiten Drittel ändern. Nachdem Zdenek Vanc mit dem ersten Spielabschnitt nicht zufrieden war, stellte in der Pause die Reihen um. In der 22. Minute spielte Mathias Kohl die Scheibe zu Jonas Manger, dessen Schuss knapp am Pfosten vorbei ging. Im kurz darauf folgenden Powerplay machten die Schweinfurter Druck, konnten aber noch nicht in Führung gehen. Aber in der 28. Minute konnten die Fans dann endlich das 1:0 durch Mathias Kohl bejubeln. Keine zwei Minuten später legte Dion Campbell auf Zuspiel das 2:0 nach. Anschließend drängten die Königsbrunner auf den Anschlusstreffer, doch Marc Streichers Schuss von der blauen Linie hatte Benjamin Dirksen sicher. Kurz vor der Drittelpause konnten die Mighty Dogs ihre Führung auf 3:0 ausbauen, da Stephan Trolda aus dem Gewühl heraus den Puck ins Tor beförderte.
Im letzten Spielabschnitt machten die Mighty Dogs dort weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Stephan Trolda spielte sich durch die Abwehr der Gäste, doch sein Rückhandschuss wurde von Marcus Kring abgewehrt. In der 45. Minute musste der Königsbrunner Goalie dann erneut hinter sich greifen, denn nach Dion Campbells Pass von hinter dem Tor zu Andreas Kleider, netzte dieser zum 4:0 ein. Kurz darauf hagelte es Strafen auf beiden Seiten. Bei 3 gegen 3 nutzte dann Marc Streicher den Platz zum 4:1. Daraufhin nahmen die Gäste ihre Auszeit und bereits 10 Minuten vor Spielende den Goalie für die verbleibenden Strafzeiten vom Eis. Aber alle Anstrengung war umsonst und es blieb bei dem 4:1 Sieg der Mighty Dogs, die somit wichtige Punkte aus dem ersten Punktspiel Zuhause behielten.
Nächstes Wochenende geht es am Freitag, den 13.10.2017, um 20 Uhr mit einem Heimspiel gegen den VER Selb 1b weiter, die ebenso ihr Auftaktspiel gegen den EHC Straubing gewonnen haben. Am Sonntag, den 15.10.2017, treten die Mighty Dogs die Reise zum ebenfalls siegreichen ESV Burgau 2000 an. Spielbeginn ist um 18 Uhr. Nach Burgau bieten die Supporters Schweinfurt einen Fanbus an. Die Anmeldung ist in deren Forum, über Facebook oder unter der 015151116397 möglich.
Dinslaken Kobras (RLW)
Herford zu stark für die Kobras
Auch die spielstarken Herforder Dragons waren eine Nummer zu groß für die Kobras. Mit 2:7 verlor der DEC sein drittes Spiel in Folge und muss sich derzeit mit dem Tabellenende zufrieden geben. Dabei waren es vor allem die Powerplays, die den derzeitigen Unterschied deutlich machten. Ein Überzahltor und zwei Unterzahltreffer der Herforder und nur ein Überzahltor der Kobras standen am Ende auf dem Spielbericht.
Doch der Reihe nach. Herford erwischte den besseren Start und hatte auch gleich die erste Torchance, die noch eine sichere Beute für Felix Zerbe im Dinslakener Tor war. Die Giftschlangen, die vor Spielbeginn auf Moritz Hofschen verletzungsbedingt verzichten mussten, kamen nach der anfänglichen Herforder Druckphase besser ins Spiel und konnten das Spielgeschehen etwas ausgeglichener gestalten. Doch das erste Herforder Powerplay in der 5. Spielminute brachte die Kobras gleich ins Hintertreffen. John Reed traf zur erstmaligen Herforder Führung in die Dinslakener Maschen. Die Kobras versuchten, schnell zum Ausgleich zu kommen, waren aber zu harmlos im Abschluss. Besser machten es da die Dragons, die in der 14. Spielminute ihre Führung auf 0:2 ausbauten. Mit diesem Spielstand ging es erstmals in die Pause.
Im zweiten Drittel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Dinslaken war bemüht, den Anschlusstreffer zu erzielen, musste sich aber immer wieder den Herforder Angriffen erwehren. Das gelang der Dinslakener Defensive nicht immer. Wie in der 26. Minute, als abermals John Reed zum 0:3 für die Dragons traf. Selbst mit einem Mann weniger auf dem Eis waren die Drachen gefährlich. In der 27. Minute schloss Fabian Staudt einen Herforder Unterzahlkonter zum 0:4 Zwischenstand ab. Mitte des zweiten Drittels versuchten die Kobras über den Kampf zurück ins Spiel zu kommen, was ihnen auch kurzfristig gelang. Kevin Wilson wurde von Alexander Brinkmann auf die Reise geschickt und traf in der 30. Minute zum 1:4 Anschluss für die Kobras. Nur 3 Minuten später verkürzten die Sikorski-Schützlinge in doppelter Überzahl sogar auf 2:4 und witterten nun Morgenluft. Doch die Herforder Strafe folgte auf dem Fuß. Immer noch in Unterzahl spielend, war es erneut John Reed, der zum 2:5 für Herford traf. Auch wenn die Giftschlangen weiter versuchten, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen, gelang ihnen kein weiterer Treffer mehr in diesem Drittel.
Im letzten Spielabschnitt feierte dann Marvin Haedelt seine Premiere im Tor der Kobras und konnte sich direkt zu Beginn des Drittels nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Im Spiel nach vorne holte die Dinslakener Stürmer nichts zählbares mehr heraus. Zu effektiv war die Herforder Defensivarbeit. Und wenn doch mal ein Schuss durchkam, war Kieren Vogel im Herforder Tor zur Stelle. Den Schlusspunkt setzten die Dragons, die in der 60. Minute mit einem Doppelschlag zum 2:7 die Dinslakener Niederlage endgültig besiegelten. Für Coach Sikorski und seine Giftschlangen heißt es nun, sich im Training Schritt für Schritt weiter zu verbessern und nicht das Selbstvertrauen zu verlieren, um dann endlich die ersten Punkte einfahren zu können und aus dem Tabellenkeller zu kommen. Leicht wird es bei den Spielen gegen Hamm und Diez am kommenden Wochenende nicht, aber die Kobras sind immer dann am Gefährlichsten, wenn sie keiner mehr auf der Rechnung hat.
Ice Dragons Herford (RLW)
Ice Dragons klettern mit Sieg in Dinslaken auf Platz 1!
Das erste 6-Punkte-Wochenende ist perfekt! Mit einem engagierten und konzentrierten Auswärtsspiel konnten die Ice Dragons den letztjährigen „Angstgegner“ Dinslaken mit 7:2 in die Schranken weisen und so zumindest vorerst auf Platz 1 der Regionalliga-Tabelle klettern!
Jeff Job standen, wie schon am Freitagabend, fast alle Spieler zur Verfügung, einzig Kevin Rempel fiel weiterhin verletzt aus. Und der Coach hatte seine Mannschaft gut auf diese Partie eingestellt, von Beginn an machten die Ice Dragons Druck, erarbeiteten sich tolle Chancen. Um jedoch die Scheibe erstmals an Felix Zerbe im Dinslakener Tor vorbei zu bekommen, benötigten sie eine Überzahlsituation in der 6. Spielminute. Aaron Reckers und Killian Hutt hatten RJ Reed in Szene gesetzt und der hämmerte die Scheibe mit einer solchen Wucht in die Maschen, dass Zerbe nicht den Hauch einer Chance hatte. Dieser Treffer gab noch mehr Auftrieb, die Ice Dragons drängten gleich auf das nächste Tor, während Kieren Vogel im Herforder Tor die Konzentration hoch halten musste, um bei den seltenen, dafür aber brandgefährlichen Dinslakener Kontern auf dem Posten zu sein. Einer dieser Konter war es dann auch, der das nächste Herforder Tor einleitete. Kieren Vogel entschärfte einen Dinslakener Alleingang, spielte die Scheibe schnell weiter und im direkten Gegenzug war es Fabian Staudt, der in der 14. Minute das 0:2 erzielte. Nach und nach fanden nun aber die Hausherren besser ins Spiel, so dass die Ice Dragons in den letzten Minuten des Drittels defensiv viel arbeiten mussten, um die 2-Tore Führung mit in die Pause zu nehmen.
Im zweiten Drittel bot sich dann plötzlich ein komplett anderes Bild. Auf einmal waren die Gastgeber deutlich engagierter, drängten mit Macht auf den Anschlusstreffer. Die Ice Dragons brauchten ein wenig, um wieder in Fahrt zu kommen, schlugen dann aber mitten in der Dinslakener Druckphase eiskalt zu. Erneut war es RJ Reed, der in der 26. Minute einen Entlastungsangriff zum 0:3 nutzte. Und da Kapitän Fabian Staudt seinem kanadischen Mitspieler in nichts nachstehen wollte, legte er nur 40 Sekunden später in Unterzahl das 0:4 nach. Doch die Kobras kamen zurück: Kevin Wilson sorgte mit einem sehenswerten Solo in der 31. Minute für den 1:4 Anschluss. Als dann mit Aaron Reckers und Kris Gehring gleich zwei Herforder Verteidiger zeitgleich auf die Strafbank mussten, nutzten die Kobras die doppelte Überzahl, um durch Nikolai Tsvetkov auf 2:4 in der 34. Minute zu verkürzen. Noch hatten sie fast 90 Sekunden Überzahl, der direkte Anschlusstreffer war also für die Gastgeber in Reichweite, doch sie hatten die Rechnung ohne das Duo Hutt/Reed gemacht. Killian Hutt startete durch, spielte ab auf Reed der nur noch seinen Schläger hin halten musste und es stand 2:5! Im Anschluss wurden die Ice Dragons immer sicherer, erarbeiteten sich bis zur Pause wieder ein leichtes Übergewicht, zählbares sprang jedoch nicht mehr heraus.
Das letzte Drittel begann mit einem Torwartwechsel der Gastgeber, Marvin Haedelt löste Felix Zerbe zwischen den Pfosten ab. Und der neue Goalie sah, wie sich sein Team redlich mühte, jedoch kaum Möglichkeiten gegen die nun sicher und routiniert agierende Defensive der Ice Dragons bekam. Die zogen sich nämlich zurück, ließen die Kobras anrennen und versuchten mit schnellem Umschalten zum Erfolg zu kommen. Desto mehr die Zeit herunterlief, desto größer wurde die Kontrolle der Ice Dragons über das Spiel. Und als alle Anwesenden dachten, es würde beim 2:5 bleiben, schlugen die Ice Dragons noch mal eiskalt zu. Denn es waren nur noch 43 Sekunden zu spielen, als Fabian Staudt mit einem sehenswerten Zuspiel Lucas Klein vorm Tor bediente und der nur noch zum 2:6 einschieben musste! Doch damit nicht genug, nur 28 Sekunden später fing Jan-Niklas Linnenbrügger einen Dinslakener Aufbaupass ab, startete durch und machte mit seinem Treffer zum 2:7 endgültig den Deckel auf diese Partie.
Neusser EV (RLW)
KEINE PUNKTE BEIM HEIMDEBÜT
Punkte im Heimspiel gegen die Bären aus Neuwied hatte niemand erwartet. Hatte der Gast doch schon vor einer Woche beim Meister in Hamm seine Visitenkarte mit einem 5:2 Auswärtssieg abgegeben.
Erstaunlich daher der Beginn des NEV. Druckvoll und mit zwei guten Einschußmöglichkeiten zollte man dem stark besetzten Gästekader keinen Respekt. Die erste gefährliche Situation der Bären erst in der 5. Minute. Durch einen starken Safe von Ken Passmann in der 12. Minute verblieb es beim 0:0. In der 14. Minute das 0:1 durch Michael Jamieson aus dem Gewühl heraus vor dem NEV Tor.
Erst mit dem zweiten Drittel wurde die Überlegenheit der Gäste sichtbar. Kurz nach Drittelbeginn das 0:2 in der 21. Minute durch Stephan Fröhlich als die Scheibe nicht konsequent verteidigt wurde. Das 0:3 folgte in Unterzahl als Sven Gotzsch auf der Strafbank saß. Pascal Rüwald erzielte in der 28. Minute das erste Heimtor der Saison in Überzahl durch einen trockenen Flachschuß durch die Beine des Neuwieder Goalies.
Es folgte eine Strafzeit gegen den NEV. In dieser erspielte sich das Team zwei 100% Torchancen. Einmal durch den schnellen Maximilian Stein als er im Alleingang am Neuwieder Torhüter scheiterte. Auch Tim Dohmen wenig später machte es nicht besser. Hätte man es nutzen können, wäre es plötzlich wieder spannend geworden.
Besser machten es die Gäste als ein Fehlpass in der Abwehr Stephan Fröhlich in Position bringt und er das 1:4 erzielte.
Damit war das Spiel entschieden und die Gäste erzielten in der 41. und 55. Minute noch zwei weitere Tore. Den Schlußpunkt setzte die Heimmannschaft durch Dominick Busse zum Endstand von 2:6.
Fazit: Es war kein schlechtes Spiel unserer Mannschaft aber das zur Zeit kein Spieler ein Torgarant is,t schwächt enorm im Gegensatz zum Vorjahr. Hoffen wir, dass unser Kapitän Holger Schrills bald wieder fit ist. Die Mannschaft braucht ihn.
Ratinger Ice Aliens (RLW)
Samstagsspiel gegen Neuwied im Zeichen des Kampfes gegen den Brustkrebs
Es ist sicherlich gefährlich, zu viel an das Heimspiel am kommenden Samstag gegen die Bären Neuwied zu denken, denn auch die Aufgabe am Freitag beim Neusser EV wird nicht einfach werden.
Am Samstag wird dann der Ratinger Sandbach aber eine Invasion der Bären-Fans erleben, denn die Neuwieder Gäste werden mit einem ausverkauften Sambaschiff mit 300 Teilnehmern anreisen. Dazu werden sich auch noch einige Selbstfahrer gesellen, so dass die Ratinger Fanszene aufgerufen ist, Präsenz zu zeigen und dieses Spiel dennoch zu einem echten Heimspiel werden zu lassen.
Spielbeginn ist am Samstag (!) um 20.00Uhr, die Eishalle wird bereits um 18.30Uhr geöffnet.
Da der Monat Oktober im Zeichen des Kampfes gegen den Brustkrebs steht, hat sich die Mannschaft der Ice Aliens für dieses Spiel eine besondere Aktion ausgedacht. Die Pinke Schleife ist Symbol für diesen Kampf und die Ice Aliens werden an diesem Tag in speziell hierfür entworfenen pinkfarbenen Trikots auflaufen, die nach dem Spiel in der Pistenbar versteigert werden.
Partner des Abends ist "zebra", das unabhängige Brustkrebsberatungszentrum in Düsseldorf.
Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.zebra-brustkrebs.de/
Der bei der Versteigerung der Trikots erzielte Überschuss wird, wie auch die Stadionsammlung des Nachwuchses und der Erlös des Puckwerfens, an "zebra" gehen.
Um sich für die Unterstützung des Vereins zu bedanken, hat der Vorstand der Ice Aliens auch alle Sponsoren in den VIP-Raum eingeladen, die bei diesem Spiel sicherlich einen sehr interessanten sportlichen Abend verleben werden.
Das erste Nachbarschaftsderby
Am Freitagabend „reisen“ die Aliens über den Rhein zum ersten Duell mit dem Neusser EV. Erinnerungen an „alte Zeiten“, als die Halle am Südpark dicht gefüllt und die Gegengerade fest in Ratinger Hand war, erübrigen sich, da Neusser und Ratinger Zuschauer inzwischen gemeinsam noch nicht einmal die Tribüne füllen. Bei einem der letzten Auftritte der Aliens in Neuss, fragte der Neusser Trainer Andréj Fuchs laut in Richtung der Neusser Fans, ob man auf einer Beerdigung sei und nicht stören wolle. Er erntete dafür den Applaus der Ratinger Zuschauer. Vielleicht kommen ja auch mal wieder zumindest bei einem Derby bessere Zeiten, sprich vollere Hallen. Zu wünschen wäre es den engagierten Mitarbeitern in Neuss allemal.
Zumindest sportlich scheint es beim Neusser EV aufwärts zu gehen. Am letzten Wochenende erreichte die Mannschaft von Andrej Fuchs und Daniel Benske ein beachtenswertes Unentschieden bei den Luchsen in Lauterbach und damit den ersten Punkt in der Meisterschaftsrunde. Da die Spiele zwischen Neuss und Ratingen in den letzten Jahren oft mit überraschenden Ergebnissen endeten, sollten die Aliens mit den bisher erzielten drei Siegen im Rücken nicht allzu sorglos über den Rhein fahren. Die Mannschaft von der anderen Rheinseite, bestückt mit vielen ehemaligen Ratinger Spielern und einem mit allen Wassern gewaschenen „Trainer-„ Fuchs würde den Aliens liebend gerne die erste Saison-Niederlage beibringen.
Aliens-Trainer Alex Jacobs hofft, dass sich die Grippewelle aus der Ratinger Kabine verzogen hat und er in dieser Woche wieder mit dem kompletten Kader arbeiten und auch in Neuss antreten kann. Es wäre auch im Hinblick auf das schwere Heimspiel am darauf folgenden Abend gegen die Bären aus Neuwied wichtig, Kräfte zu sparen und mit möglichst vier Blöcken zu spielen.
Eifel-Mosel Bären (HL)
Die neue Eishockey-Saison beginnt: Bären gegen Löwen - Löwen Frankfurt e.V. zu Gast bei den Eifel-Mosel Bären in Bitburg
Als amtierender Vize-Meister starten die Eifel-Mosel Bären am kommenden Sonntag, 15. Oktober 2017, 19:00 Uhr in ihre zweite Spielzeit in der Eishockey Hessenliga. Wie im vergangenen Jahr empfängt man zunächst die Löwen aus Frankfurt – damals verlor man das Eröffnungsspiel mit 4:6.
In diesem Jahr möchten die Eifel-Mosel Bären erfolgreicher in die Saison starten. Zwar nimmt Spieletrainer Michal Janega das Ziel der Meisterschaft noch nicht in den Mund, betonte jedoch besonders auf heimischen Eis keine Punkte verschenken zu wollen. In die Top 3 möchte der gebürtige Tscheche seine Bären am Ende der Vorrunde bringen. Erst in der anschließenden Endrunde ginge es dann um die Meisterschaft und dort sei alles möglich im Kampf um den Titel.
Ein Titel nach dem die Löwen vor Beginn dieser Saison ganz laut brüllen. Offiziell verkündete man nicht nur die Hessenliga gewinnen zu wollen, sondern gleichzeitig auch den Aufstieg in die Regionalliga West anzupeilen. Diesbezüglich verstärkten sich die Löwen unter anderem mit Spielertrainer Stanislav Fatyka, der 2014 noch DEL2-Meister mit den Fishtown Pinguins wurde. Ebenso erhalten die Löwen mit den ehemaligen DEL2 Spielern Frederik Gradl und Marc Schaub weitere Unterstützung. Letzterer, der 25-jährige Schaub, spielte untere anderem mehrere Saisons bei den Krefeld Pinguinen in der DEL.
Ein richtiger Wegweiser wartet demnach auf die Eifel-Mosel Bären, die ihren Kader beinahe komplett erhalten und zusätzlich neue Kräfte akquirieren konnten. Neben drei neuen Spielern (Grahl, Wollmann und Konz) konnte der Verein während der Saisonvorbereitung auch einen neuen Hauptsponsor und ein neues Outfit präsentieren. Auch die Eissporthalle Bitburg zeigt sich zunehmend im Eishockey-Flair und heißt alle Eishockey-Fans zum ersten Bully am 15. Oktober 2017 um 19:00 Uhr recht herzlich willkommen.
Da aktuell mit einem erhöhten Zuschaueraufkommen zu rechnen ist, wird gebeten frühzeitig den Weg zur Spielstätte aufzusuchen. Sollte die maximale Auslastungsgrenze der Eissporthalle erreicht sein, kann kein Einlass mehr gewährt werden. In den vergangenen Tagen verteilte der Eissportverein zusätzliche Freikarten, die zu einem solchen Szenario führen könnten. Parkplätze, gemäß StVO, stehen im Umfeld der Eissporthalle zur Verfügung.
TAG Salzgitter Icefighters (RLN)
Starke Icefighters bleiben erfolglos – Saisonbeginn ohne Punkte
Gut gespielt und doch verloren. So lassen sich beide Begegnungen TAG Salzgitter vs. ELV Tornado Niesky 2:4 (1:0, 0:2, 1:2) und Weserstars Bremen vs. TAG Salzgitter Icefighters 5:1 (0:1, 4:0, 1:0) des ersten Doppelwochenendes der TAG Salzgitter Icefighters beschreiben.
Zunächst stand am ungewohnten Samstagabend das Pokalspiel gegen Tornado Niesky an. Hier konnte man auf keine Statistik zurückgreifen, da es dieses Duell noch nie gab. Der Meister der Regionalliga Ost der letzten beiden Jahre war demnach eine unbekannte Größe.
Entsprechend vorsichtig begann das Spiel dann mit Sondierung der Spielweise und ersten Ansätzen zu Angriffen. Dies fruchtete zunächst in der 5. Minute bei den Gästen die mit 0:1 in Führung gingen.
Auf Augenhöhe agierend spielten sich die Icefighters zunehmend druckvoll in die gegnerische Hälfte und das Angriffsdrittel hinein.
Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten als Artur Bippus den bis dato verdienten Ausgleich erzielte (13. Minute). Damit gaben sich die Mannen von Radek Vit nicht zufrieden und vier Minuten später konnte Christian Pelikan mit einer sehenswerten Rückhand die Torfrau der Lausitzer bezwingen, welche in der deutschen Nationalmannschaft der Damen nominiert ist (17.).
In einer stets fairen Partie gab es im zweiten Abschnitt zum Bedauern der knapp 200 Zuschauern zu sehen wie man ein Spiel zwar faktisch auf Augenhöhe gestalten kann, jedoch durch 2 individuelle Fehler im Abwehrverhalten hergeben kann.
Dies passierte in der 28. und 33. Spielminute zur sichtlichen Verärgerung bei Coach Radek Vit.
Der Rückstand wurde mit in den letzten Abschnitt genommen, und in diesem wurden alle Bemühungen noch den Ausgleich zu erzielen durch eine kompakte Abwehrleistung der Gäste zunichte gemacht, die ihrerseits immer wieder durch schnelle Konter gefährlich wurden. Letztlich wurde der 2:4 Endstand durch ein Empty-Net erzielt, nachdem die verbleibenden 90 Sekunden ohne Torhüter zugunsten des sechsten Feldspielers durchgeführt wurden.
So ging man ohne wirklich schlechter gewesen zu sein doch als Verlierer vom Feld.
Ähnlich lief keine 24 Stunden später das erste Ligaspiel in Bremen bei den Weserstars ab. Der Vorjahresfinalist empfing die Salzgitteraner mit dem Vorsatz gleich die Tabellenführung in der jungen Spielzeit zu übernehmen. Das dieses Unterfangen mehr Geschenk als denn erarbeitet zustande kam war wieder der Umstand das noch einiges an Arbeit in Punkto Abwehrverhalten und Pucksicherung zu leisten ist.
In den ersten 20 Minuten gab es hier noch keine Defizite, man spielte engagiert und hatte einiges mehr vom Spiel als die Weserstars. Durch einen Treffer von Luca Häufler nach 13 Minuten wurde eine 0:1 Pausenführung hergestellt.
Im mittleren Drittel drehte sich dann das Geschehen durch 2 Treffer in Minute 30 und 33 sowie direkt hintereinander erzielten Toren in der 40. Spielminute.
Obgleich man hier auch das Spielgeschehen diktierte lud man die Gastgeber durch Abspielfehler und Unaufmerksamkeiten nahezu ein die Tore zu machen, resümierte Radek Vit:“Wir haben es den Bremern wieder einmal viel zu einfach gemacht, ihnen die Vorlagen quasi auf dem Tablett geliefert. Dabei sah es nie wirklich aus als ob die Weserstars aus eigenem Antrieb viel Druck aufbauen konnten.“
Die herbe 4:1 Führung der Hausherren hatte im Schlussdrittel ein komfortables Polster geschaffen, das bequem verteidigt werden konnte und entgegen aller Angriffsbemühungen der Gäste aus Salzgitter durch Konteraktionen einmal sogar zum Endstand von 5:1 ausgenutzt wurde. Hierbei spielte die Doppelbelastung selbstredend auch eine gewisse Rolle.
So gehen die Icefighters zwar optisch überlegen, aber trotzdem mit leeren Händen aus dem ersten Pflichtspielwochenende.
Bereits am kommenden Sonntag kann in eigener Halle jedoch die Rechnung mit den Vorjahresfinalisten beglichen werden, wenn die Weserstars an der Humboldtallee gastieren.
ESC Berlin (RLO)
Chemnitz gelingt Revanche
An diesem Abend nutzten die Crashers ihre Chancen besser und so unterlag der ESC 07 Berlin gegen die Chemnitzer eine Woche nach der Überraschung dort leider zu Hause mit 3:6 (1:2/1:2/1:2)
Beide Teams traten erneut mit einem Minikader an. Chemnitz kam mit 12 Feldspielern und Torhüter Nils Langer nach Berlin, der Club konnte zehn Feldspieler aufbieten. Das Tor hütete wieder Max Franke.
Der Club begann stürmisch und kam auch gleich zu guten Chancen. Chemnitz versuchte es mit Kontern, die auch zu Möglichkeiten führten. Nach acht Minuten hatten die Chrashers Glück, ein Hammer von Jan Krautmann landete am Pfosten. Genauer traf Patrick Kienscherf eine Minute später, sein Schuss landete im Tor der Gäste. Diese waren kurz danach erstmals in Überzahl und das nutzten sie zum Ausgleich durch Patrick Fritz (12.). Vier Minuten später nutzten die Crashers ihr zweites Powerplay im ersten Drittel und gingen durch Torsten Hofmann in Führung.
Mit vier gegen vier ging es ins Mitteldrittel und kaum war der Club komplett, erzielte Peter Gräber den Ausgleich (22.). Es war nun eine offene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Nach 30 Minuten zeigte Chemnitz‘ Tscheche Jan Nekvinda seine Klasse. Einen Puckgewinn nutzte er eiskalt aus und brachte die Gäste wieder in Führung. Und vier Minuten später gelang ihm mit etwas Glück auch der vierte Gästetreffer.
Mit viel Druck kam der Club aus der Kabine und konnte schnell verkürzen. Per Nachschuss traf Patrick Kienscherf nach 43 Minuten zum 3:4. Doch Chemnitz schlug zurück, ein Break führte zum 3:5 durch Kenneth Hirsch (45.). Es blieb ein enges Spiel, nur eben diesmal mit dem besseren Ende für die Gäste. Erneut Kenneth Hirsch machte 76 Sekunden vor dem Ende mit dem 3:6 den Sack zu. Und so konnten die drei mitgereisten Chemnitzer Fans, die ihr Team unermüdlich anfeuerten, einen Sieg feiern.
Am kommenden Wochenende stehen für den Club zwei Derbys auf dem Programm. Freitag geht es um 19:30 Uhr im PO 9 gegen die Berlin Blues und an Sonntag um 13:30 Uhr geht es zu FASS Berlin ins Erika-Hess-Eisstadion.
(Norbert Stramm)
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