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Juli 26
                     
Juli Weißwasser
          
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Höchstadt Alligators
(OLS)  Nach nur einem Jahr wird Vincent Jiranek den HEC wieder verlassen. Für die Alligators konnte er in 35 Spielen 9 Scorerpunkte erzielen
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Nachwuchsstürmer Felix Brechlin, der seine ersten Einsätze im seniorenbreich hinter sich hat, wird auch in der neuen Saison zum kader der 1.Mannschaft gehören. Ausserdem kommt aus dem Duisburger Nachwuchs Verteidiger Alp Karota zu den Kobras. Er absolvierte mittels Förderlizenz zuletzt auch mehrere Spiele für den GSC Moers
  
Neusser EV
(RLW)  Die nächsten Verlängerungen sind unter Dach und Fach. Sowohl Verteidiger Frank Buchwald, als auch die beiden Stürmer Samuel Hasenpusch und Mika Horrix bleiben dem NEV weiter treu
  
Wiehl Penguins
(RLW)  Der TuS hat seine ersten Spieler für die neue Saison vorgestellt. Das bewährte Goalie-Trio bleibt unverändert und wird aus Leonie Kruse, Tobias Müller und Jonas Nebgen bestehen
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Verteidiger Sören Lindackers wird in sein zweites Jahr in Solingen gehen. Der 24-Jährige, der zuvor in Moers aufs Eis ging, konnte in 17 Partien eine Vorlage erzielen und musste 55 Minuten auf der Strafbank absitzen
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Julian Humke ist der erste Spieler im neuen Kader der Schalker Haie. Der 34-jährige Verteidiger spielte in den letzten Jahren für das 1b-Team des Herner EV
  
Chemnitz Crashers
(RLNO)  Stürmer Daniel Hala kehrt nach einem Jahr in der dritthöchsten tschechischen Liga beim IHC Pisek zum ESV zurück. Der 22-jährige Tscheche spielte bereits in der Saison 24/25 sehr erfolgreich für die Crashers und bewies dabei seine Scorerqualitäten
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Stürmer Leo Prüßner, vor drei Jahren von den Hamburg Sailors zu den Crocodiles zurückgekehrt, hat für die neue Saison zugesagt. Der 25-Jährige konnte in der vergangenen Saison in 26 Partien 7 Tore und 9 Vorlagen beisteuern
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Nach zwei Jahren bei der EA Schongau kehrt Eigengewächs Luis Hegner zum HCL zurück. Der 23-jährige Angreifer brachte es zuletzt für die Mammuts in 37 Spielen auf 7 Treffer und 11 Assists
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Verteidiger-Eigengewächs Jonathan Kraus, der zuletzt pausierte, wird sein Comeback geben und wieder die Schlittschuhe für den EHC schnüren
  
Wölfe Wörishofen
(BLL)  Das Goalie-Quartett des EVW ist komplett, nachdem nun auch Marcel Paul mit den Wölfen in die Landesliga gehen wird
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Michael Dorfner wird bereits in sein achtes Jahr in der Münchner Vorstadt gehen. Der 27-Jährige konnte zuletzt in 31 Partien 26 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Nach nur einer Saison wird Stürmer Tobias Nöß den VfE wieder verlassen und sich einem anderen Verein anschliessen
  
Dachau Woodpeckers
(BBZL)  Die Stürmer Wassilij Guft-Sokolov und Robert Gebhardt, die beide zum Saisonendspurt den EC Pfaffenhofen in der Bayernliga unterstützt haben, kehren zum ESV zurück. Ausserdem kommt Stürmer Marko Babic, der zuletzt inaktiv war, neu zu den Woodpeckers
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Enzo Herrschaft hat bei sienem Heimatverein verlängert. Der 25-jährige Angreifer gehört bereits seit 2017 zum Kader der 1.Mannschaft. In der vergangenen Saison gelangen ihm in 50 Partien 6 Tore und 11 Assists
  
Luchse Lauterbach
(RLW)  Der EC hat seine erste Kontingentstelle mit dem groß gewachsenen Verteidiger Josh Bifolchi besetzt. Der 27-jährige Kanadier spielte mehrere Jahre in der College-Liga NCAAIII und sammelte zuletzt bereits wertvolle Erfahrungen in Polen, der Türkei und zuletzt in der Division 3 in Schweden
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 9.Oktober 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.


Deutscher Eishockey Bund  (DEB)
DEB-Frauen zwei knappe Niederlagen gegen Schweiz / U18-Frauen unterliegen Schweizer Team 2:3, Frauen mit 1:2
Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft verliert im zweiten und letzten Spiel des 3-Nationen-Turniers in Füssen mit 2:3 (1:2; 0:1; 1:0) gegen die Schweiz.
Das DEB-Team erwischte einen guten Start und konnte sich in den ersten Minuten einige Torchancen erspielen. Aber auch Stephanie Neuert, die heute den Start im deutschen Tor bekam, sollte sich nicht über Langeweile beklagen. Nach den starken Anfangsminuten der deutschen U18-Frauen, kamen auch die Schweizerinnen besser ins Spiel und brachten die Scheibe ein ums andere Mal gefährlich vor das deutsche Tor. In der 7.Spielminute war es dann aber Lilli Welcke, die einen Abpraller von Sarah Kubiczeks Schuss zur deutschen Führung verwertete. Doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Zur Mitte des Drittels leisteten sich die Deutschen in der Abwehr ein paar Nachlässigkeiten und die Schweiz in Person von Rahel Enzler bedankte sich. Sie konnte unbedrängt auf Neuert zufahren und den Puck im Lattenkreuz unterbringen. Gerade mal eine Minute später war es Sydney Berta, die Neuert aus kurzer Distanz zur 2:1-Führung für die Schweiz überwinden konnte.
Die deutschen Frauen waren noch nicht ganz aus der Kabine gekommen, da rollte schon der erste Angriff der Schweizerinnen auf sie zu, den Rahel Enzler mit einem Schuss unter die Querlatte zum 3:1 nutzte. Auch in der Folge durften die Schweizer Stürmerinnen aus aussichtsreichen Positionen schießen, Stephanie Neuert hielt ihre Farben aber weiterhin im Spiel. In der 28.Minute bot sich die Chance für die deutsche Mannschaft im Powerplay zu verkürzen, doch sowohl Lilli Welcke aus dem Slot, als auch Korinna Fiedler von der blauen Linie, scheiterten.  Auch in der Folge konnten sich die Deutschen zwar im Schweizer Drittel festsetzen, doch die Schussversuche wurden immer wieder abgewehrt.
Im Schlussabschnitt wechselte das DEB-Team wie am Vortag schon die Torfrau, Pia Surke erhielt in den letzten zwanzig Minuten die Spielzeit. In einem Powerplay in der 45.Spielminute schien der Bann dann gebrochen. Christina Schwamborn brachte die Scheibe nach einem Querpass von Luisa Kaiser am langen Eck im Schweizer Gehäuse unter. Lilli Welcke verfehlte kurze Zeit später freistehend vor dem Tor nur knapp den Ausgleich. Die Schweiz nahm daraufhin eine Auszeit und die Maßnahme zeigte Wirkung. In der Folge sahen sich die deutschen Spielerinnen nun auch wieder öfter in der Defensive den Angriffen der Schweizerinnen ausgesetzt. Die deutschen U18-Frauen versuchten bis zuletzt alles, doch auch die Herausnahme der Torhüterin zu Gunsten einer sechste Feldspielerin brachte nicht den erhofften Effekt und somit siegte die Schweiz knapp mit 3:2 im letzten Spiel des Turniers.
Tommy Kettner, U18 Frauen-Bundestrainer: „Wir haben wichtige Erkenntnisse darüber gesammelt, an welchen Punkten wir bis zum WM-Start in zwei Monaten noch arbeiten müssen. In den nächsten Maßnahmen werden wir genau an diesen Punkten ansetzen. Im Großen und Ganzen sind wir dem Lehrgang aber sehr zufrieden.“


Düsseldorfer EG  (DEL)
Dramatische Wende im Schlussdrittel - DEG besiegt Bremerhaven
Gegen das jüngste DEL-Mitglied, die Fischtown Pinguins Bremerhaven, hatte die Düsseldorfer EG bislang in vier Spielen eine absolut weiße Weste. Im fünften Kräftemessen bekam dieses prestigeträchtige imaginäre Kleidungstück gefährlich dunkle Flecken. Doch im letzten Drittel bog die Mannschaft von Mike Pellegrims das Spiel noch um und triumphierte mit 3:2 (0:1; 0:1; 3:0).


Red Bull München  (DEL)
Red Bulls siegen im Spitzenspiel gegen Mannheim / RBM – MAN 4:2 | Kettemer: „Das war ein verdienter Sieg.“
Der EHC Red Bull München gewann das Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga gegen die Adler Mannheim vor 4.280 Zuschauern mit 4:2 (1:0|2:2|1:0). Die Treffer für die Isarstädter erzielten Michael Wolf, Konrad Abeltshauser, Brooks Macek und Jason Jaffray.
Die Red Bulls machten gleich zu Beginn der Partie klar, dass sie das unglückliche 1:2 nach Verlängerung gegen die Thomas Sabo Ice Tigers vom Freitag vergessen machen wollten. Nach acht Minuten kam Kapitän Michael Wolf in zentraler Position zum Abschluss und erzielte die Führung. Auf der Gegenseite parierte Münchens Keeper David Leggio einen Alleingang von Devin Setoguchi (14.).
In den zweiten Abschnitt startete der Deutsche Meister mit hohem Tempo und konnte doppelt nachlegen: Konrad Abeltshauser überwand Adler-Goalie Dennis Endras auf der Stockhandseite (22.) und Brooks Macek traf aus dem Bullykreis zum 3:0 (27.). Zwischendurch hätte bereits Jerome Flaake in seinem 500. DEL-Spiel per Alleingang treffen können (23.). Doch nach der Münchner Drangphase schlugen die Adler zurück: Chad Kolarik (30.) und Garrett Festerling (33.) verkürzten auf 3:2.
Auch im Schussdrittel bestimmte München die Partie. Nach 47 Spielminuten schloss Jon Matsumoto ab, den Rebound vollendete Jason Jaffray zum 4:2-Endstand. Selbst als die Adler Torhüter Dennis Endras vom Eis nahmen und die Red Bulls in Unterzahl spielen mussten, gelang den Gästen kein Treffer mehr. 
Florian Kettemer:
„Das war ein verdienter Sieg. Wir wussten, dass Mannheim stark kommen wird, aber auch worauf es ankommt. Das sind immer heiße Spiele gegen Mannheim, aber wir haben alles dafür getan, dass wir heute die Punkte holen und immer stark dagegen gehalten. Das war dann der Schlüssel zum Sieg.“


Tölzer Löwen  (DEL2)
Löwen jubeln über ersten Saisonsieg: 6:4 gegen Bayreuth
Acht lange Spieltage hat es gedauert: Nun steht hinter den Tölzer Löwen keine „0“ mehr in der Punktespalte, sondern eine „3“. Möglich gemacht durch ein Offensivfeuerwerk der hochmotivierten Buam, die Tomas Vosvrda im Tigers-Tor sechs Treffer einschenkten.
Wie schon beim Großteil der vergangenen Spiele legten die Löwen mit unbändigem Willen los. Trotz einiger guten Chancen mussten sich die 1.497 Zuschauer bis in die zwölfte Minute gedulden, um erstmals jubeln zu dürfen. Dann traf Manuel Edfelder zu seinem ersten Saisontor und zur Löwen-Führung. Letztere sollte nicht einmal fünf Minuten später verdoppelt werden. Dann nämlich schaltete Marcel Rodman von allen Akteuren auf dem Eis am Schnellsten und traf im Gewühl zum 2:0. Die ersten Punkte schienen nah, doch es waren noch 40 Minuten zu absolvieren.
Nachdem sie im ersten Drittel „komplett überlaufen“ wurden, so Bayreuth-Coach Waßmiller nach dem Spiel, wachten die Oberfranken im Mittelabschnitt auf. Andreas Geigenmüller traf nur 24 Sekunden nach Wiederbeginn zum Anschlusstreffer. Doch die Löwen wollten nicht einbrechen. Mit dem unbedingten Siegeswillen traf Klaus Kathan, etwas glücklich, wenig später zum 3:1. Doch das Spiel sollte in diesem Ablauf weiterlaufen. Einem Bayreuther Tor, folgte eines der Löwen. So stand auch nach den Treffer von Sebastian Busch und Josef Potac für die Gäste und Johannes Sedlmayr und Tom Horschel für die Buam, weiterhin ein zwei Tore Vorsprung für die Isarwinkler.
Auch im Schlussabschnitt gaben sich die Tigers nicht geschlagen. Michal Bartosch traf drei Minuten nach Wiederbeginn zum 4:5-Anschluss. Zittern war angesagt, doch die Löwen wirkten gefestigt. Angefangen mit dem beeindruckend ruhigen Michael Boehm im Löwentor, über die Abwehr bis hin zum Sturm. Es passte einfach am Sonntagabend. Als Marcel Rodman in der 47.Minute im Powerplay zum 6:4-Endstand traf, schien die Gäste-Gegenwehr gebrochen. Ganz anders die Gemütslage auf der linken Seite der Spielerbank. „Die Mannschaft hat trotz dem bescheidenen Tabellenstand an den Sieg geglaubt“, so Rick Boehm. Er fügte hinzu: „Die Tendenz war schon vorhanden, dass wir weniger unnötige Strafzeiten nehmen. Wir waren etwas cleverer und geduldiger. Heute sind wir dafür belohnt worden.“ Denn die Löwen brachten den Vorsprung problemlos über die Zeit, auch weil die Gäste in der Schlussphase zu viele Strafen nahmen.
Ein Sonderlob gab es von Rick Boehm für die beiden Youngster Constantin Ontl und Michael Grabmaier: „Extrem erfreulich. Vielleicht war das im Sommer nicht zu erwarten, dass zwei junge ´98er in der Startformation spielen – und dann auch noch erfolgreich. Das ist ein Plus und nach den Verletzungen auch notwendig. Deswegen bin ich extrem froh.“ Allgemein wirkten der Löwencoach erleichtert nach den ersten Punkten der Saison. Am Freitag sollen in Heilbronn die nächsten Zähler her, am Sonntag kommt Lausitz in die weeArena.


Bayreuth Tigers  (DEL2)
Licht und Schatten am Spieltags-Wochenende
Einem Sieg im Tigerkäfig gegen ein „Top-6 Team“ der Liga folgt eine Niederlage beim bis dahin punktlosen Kellerkind der Liga.
Die Tigers mit Kaltstart in die Partie. Nach dem erfolgreichen Heimspiel gegen Ravensburg konnte man eigentlich mit breiter Brust in die Partie gehen. Das Spiel machten aber die bis dahin noch punktlosen Löwen auf heimischen Eis. Mit überlegter und abgezockter Spielweise und gegen eine Tigers-Mannschaft, die nicht mit letzter Konsequenz am Spiel – jedenfalls im ersten Abschnitt -teilnahm gingen die Mannen um Coach Rick Böhm mit einem 2:0 in die erste Pause.
Im zweiten Abschnitt war es zunächst Geigenmüller, der im Powerplay mit einer Direktabnahme die Hoffnung auf Besserung nährte, doch nur kurze Zeit später stellt Kathan den alten Abstand wieder her. Den Anschlusstreffer von Sebastian Busch zur Mitte des Spielabschnitts konterten die Tölzer erneut nur kurz darauf. Und so ging es weiter. Als Potac in Spielminute 37 zum 4:3 traf und man abermals Hoffnung auf den Ausgleich haben durfte, dauerte es wieder nur wenige, genau zwei Minuten, bis der Zwei-Tore Vorsprung auf dem Würfel angezeigt werden konnte.
Auch im Schlussabschnitt kein anderes Bild. Den Treffer von Bartosch anfangs des Drittels konterten die Gastgeber drei Minuten später und stellten auf 6:4. Die weiteren Bemühungen an diesem Abend seitens der Tigers verliefen im Sand. Zu ungenau die Anspiele, zu wenig das Körperspiel gegen agile und hungrigen Löwen, die vor eigenem Publikum die ersten Punkte holen wollten und dies verdientermaßen auch geschafft haben.
„Bad Tölz war an diesem Abend die bessere Mannschaft und hat verdient gewonnen. Sie haben das Spiel engagiert bestritten, waren läuferisch gut und haben mit der nötigen Aggressivität gespielt. Wir hatten im zweiten Drittel vielleicht etwas Pech, dass wir immer auf ein Tor rangekommen sind, was die Tölzer aber immer sofort korrigieren konnten und immer noch eines nachlegt haben. Im letzten Spielabschnitt haben wir uns mit unnötigen Strafzeiten selbst die Chance genommen evtl. das Spiel noch zu drehen. Deshalb Glückwunsch an Tölz“, resümiert Teammanager Dietmar Habnitt den punktelosen Ausflug in den Isarwinkel.


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Eislöwen unterliegen Crimmitschau in der Verlängerung  
Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Eispiraten Crimmitschau vor 3533 Zuschauern nach Verlängerung mit 2:3 (0:1; 0:0; 2:1; 0:1) verloren. Robbie Czarnik brachte den Gastgeber in einer chancenreichen Partie in der siebten Spielminute in Führung. Nach einem torlosen Mitteldrittel wurde es nach dem Ausgleich durch Martin Davidek (45.) noch einmal spannend. Thomas Pielmeier konnte die Eislöwen in Überzahl sogar in Front bringen (48.), doch 42 Sekunden vor der Schlusssirene gelang André Schietzold im Powerplay der späte Ausgleich (60.). Entsprechend musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen. Jordan Knackstedt markierte in der Overtime den Crimmitschauer Siegtreffer.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Ich denke, wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht. Das Manko war, dass wir kurz vor dem Ende noch eine dumme Strafe kassiert und dann das 2:2 bekommen haben. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit waren wir noch einmal alleine vor dem Tor. Wir haben besser gespielt wie Crimmitschau, aber unsere Chancen nicht genutzt.“
Marius Garten: „Aus meiner Sicht war es über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel. Beide Seiten haben ordentlich Druck gemacht. Beide Teams hätten sich entsprechend die Punkte verdient, wir insgesamt gesehen wahrscheinlich sogar ein bisschen mehr.“
Timo Walther: „Wir hatten zum Beginn zu großen Respekt vor der Kulisse und dem Gegner, haben aber im Laufe des Spiels immer besser in die Partie gefunden, Chancen generiert, diese aber leider nicht verwertet. Das Glück war heute nicht auf unserer Seite.“
Alexander Höller: „Wir haben zunächst schwer ins Spiel gefunden, doch je länger das Spiel dauerte, desto bissiger sind wir geworden. Dann bekommen wir die unglückliche Strafe und der Ausgleich fällt. Ein Dank für die Unterstützung geht an unsere Fans. Sie haben uns gepusht.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 13.  Oktober um 19.30  Uhr. Zu Gast in der EnergieVerbund Arena sind die Ravenburg Towerstars. 


Wölfe Freiburg  (DEL2)
Tobi Kunz vor Rekordspiel
kurze Info für Ihre Wochenplanung: Stürmer Tobias Kunz steht unmittelbar vor seinem Rekordspiel im Dress des Eishockey-Zweitligisten EHC Freiburg. Die Partie am Sonntag in Kaufbeuren war Kunz' 550. Pflichtspiel für seinen Heimatverein im Erwachsenenbereich. Damit zog er im vergleichsweise jungen Alter von 28 Jahren mit dem bisherigen EHC-Rekordspieler (und heutigen Nachwuchstrainer) Rawil Khaidarow gleich.
Dies bedeutet, dass Tobias Kunz mit seinem nächsten Einsatz eine Bestmarke in der 33-jährigen Vereinsgeschichte aufstellt. Am Freitag um 19.30 Uhr tritt der EHC Freiburg bei den Kassel Huskies an, am Sonntag um 18.30 Uhr findet das Heimspiel gegen den Tabellenzweiten Frankfurt statt.


Kassel Huskies  (DEL2)
Huskies bleiben in Bad Nauheim punktlos
Mit dem Rückenwind des 4:1-Sieges über Kaufbeuren gingen die Kassel Huskies am heutigen
Abend ins Hessenderby bei den Roten Teufel Bad Nauheim. Cheftrainer Rico Rossi nahm keine
personellen Änderungen vor.
Giftig im Zweikampf und hochkonzentriert im Abwehrverhalten begannen die Huskies das Spiel.
Die erste Möglichkeit für die Schlittenhunde erhielt Mike Little in eigener Unterzahl, seinen
Schlenzer parierte Teufel-Schlussmann Bick aber mit der Schulter. Noch in der gleichen
Spielminute zappelte der Puck jedoch erstmals im Netz der Gastgeber. Jens Meilleur kam gerade
von der Strafbank zurück und leitete einen Konter ein, den Marco Müller zum 0:1 vollendete. Und
keine Minute später legten die Huskies nach. Manuel Klinge beförderte den Puck mit der
Rückhand zum 0:2 über die Linie.
Ein Traumstart für die Schlittenhunde, die nach zehn Minuten erstmals in Überzahl ran durften und
somit eine gute Möglichkeit erhielten, sogar den dritten Treffer nachzulegen. Der Schuss ging
jedoch sprichwörtlich nach hinten los. Nachdem der aufgerückte Andy Reiss einen Querpass
verpasste, nutzte Bad Nauheims Stürmer Cody Sylvester den Platz, stürmte in die Kasseler Zone
und überwand Markus Keller zum 1:2-Anschlusstreffer. Im Nachhinein sollte dies die
entscheidende Wende im Spiel gewesen sein.
Die Huskies zeigten sich zunächst nur kurz irritiert, erneut Sylvester hatte nach 14 Minuten sogar
den Ausgleich auf der Kelle. Die Schlussphase des ersten Drittels gehörte dann aber wieder dem
Auswärtsteam: Pimm (15.) und McGrath (20.) brachten aus kurzer Distanz den Puck jedoch nicht
im Tor unter.
Dies sollten für lange Zeit die letzten vielversprechenden Angriffe der Nordhessen gewesen sein,
denn der Mittelabschnitt gehörte klar den Gastgebern aus der Kurstadt. Zunächst brachten sie
zwei Konter in der 25. Spielminute nicht im Tor unter. Eine Minute später fiel dann aber der 2:2-
Ausgleich: Mike McNamee überraschte Markus Keller mit einem Schuss aus spitzem Winkel, woraufhin der Kasseler Schlussmann von Mirko Pantkowski abgelöst wurde.
Dieser hielt seinen Kasten allerdings auch nur knapp drei Minuten lang sauber, nach schnellem Bullygewinn und Querpass durch McNamee musste Bettahar aus kurzer Distanz nur den Schläger zum 3:2 hinhalten. Im darauffolgenden Überzahlspiel zeigten sich die Huskies zwar endlich wieder gefährlich, Littles Schlagschussund und McGrath Versuche aus kurzer Distanz führten aber nicht zum Erfolg. So schlugen die Roten Teufel ein weiteres Mal zu. Zunächst rettete Pantkowski noch sensationell gegen Rathmann und parierte auch den ersten Versuch von Stiefenhofer, der ehemalige Regensburger drückte seinen eigenen Rebound dann aber zum 4:2 über die Linie (37.). Ein Schock für die Huskies, die in der Sekunden nicht nur das Gegentor, sondern auch den Ausfall von Kapitän Manuel Klinge verkraften mussten, der verletzt in die Kabine gebracht werden musste.
Zwar bemühten sich die Schlittenhunde im Schlussabschnitt um den Anschluss und kombinierten sich auch ab und an gefällig in die Angriffszone, gefährliche Tormöglichkeiten blieben jedoch Mangelware, auch weil die Gastgeber zahlreiche Schüsse blockten. Auch die Maßnahme, Mirko Pantkowski zu Gunsten eines sechsten Skaters vom Eis zu nehmen zeigte keinen Erfolg. Eine Minute vor Schluss traf Cody Sylvester zum 5:2 ins leere Tor. Dies sollte die Vorentscheidung gewesen sein, Koziols Treffer zum 5:3-Endstand zwanzig Sekunden vor Schluss bedeutete lediglich Ergebniskosmetik.


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
ESVK gewinnt in neuer Heimat - Ausverkaufte erdgas schwaben arena bejubelt 1:0
Es war der 8. Oktober 2017 um 18:36 Uhr, als das Kaufbeurer Eishockey einen Moment für die Ewigkeit erlebte – erstes Bully in der neu erbauten und mit 3.100 Zuschauern restlos ausverkauften erdgas schwaben arena. Der ESV Kaufbeuren gestaltete die Heimpremiere dabei erfolgreich und gewann gegen die Wölfe Freiburg mit 1:0.
Die bis auf Steven Billich vollzählige Truppe von Andi Brockmann startete mit viel Schwung ins Spiel und machte den Gästen aus Freiburg von Beginn an mit aggressivem Forechecking Probleme. In der zweiten Minute verpasste Max Schmidle nach einem Querpass von Jere Laaksonen. Kurze Zeit später machte Gästekeeper Miroslav Hanuljak dann die Beine rechtzeitig zu, als Florian Thomas einen harten Pass von Jonas Wolter aufs Tor ablenkte. Freiburg gelang erst eine richtige Entlasung in der 13. Minute, als Christopher Kasten auf die Strafbank musste. Die Hausherren überstanden die Unterzahl jedoch schadlos und hatten danach selber die Möglichkeit in Überzahl, doch Goldhelm Sami Blomqvist scheiterte knapp. So ging es mit einem torlosen Unentschieden in die erste Pause.
Der Mittelabschnitt startete zuerst Verhalten, bevor dann Florin Ketterer von der Blauen und Christoph Kiefersauer mit einem Abfälscher nur knapp ihr Ziel verfehlten. Danach hatten die Breisgauer bedingt durch zwei Überzahlsituationen mehr vom Spiel, jedoch war Stefan Vajs oder - im Fall von Roman Tomaneks Rückhandschuss - die Latte zur Stelle. In der 33. Minute brannte es dann lichterloh vor Hanuljak, als der Puck nach einem Schlagschuss von Joona Karevaara durch seine Schoner rutschte, aber vor der Linien zum Liegen kam. Es entwickelte sich ein Hin und Her, bei dem in der 39. Minute Mychal Monteith die beste ESV-Chance hatte, doch der Puck ging nach einer Hereingabe von Joey Lewis neben das Tor. Im Gegenzug blieb dann Vajs Sieger gegen Tomanek, der frei vor ihm zum Abschluss kam. Dadurch musste das Schlussdrittel die Entscheidung herbeiführen.
Dieses startete für den ESVK mit einem Schockmoment, als Simon Schütz in der 44. Minute nach einem Zweikampf nicht mehr ohne Hilfe das Eis verlassen konnte. Doch die Antwort der Rot-Gelben kam prompt. Christoph Kiefersauer gelangte an der eigenen blauen Linie in Puckbesitz und eilte auf und davon. Mit einem Handgelenkschuss brach er den Bann und erzielte unter ohrenbetäubendem Jubel das erste Tor in der erdgas schwaben arena. Kapitän Sebastian Osterloh hatte die Entscheidung dann förmlich auf dem Schläger, doch sein Schuss blieb im Powerplay auf der Torlinie liegen und wurde von den Wölfen schließlich geklärt. Damit ging es in eine spannende Schlussphase, in der
Freiburg nochmals alles in die Waagschale legte, doch blieb Stefan Vajs am heutigen Abend unüberwindbar für die Gäste. Somit endete das Premierenspiel mit einem 1:0 Sieg.
Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Leos Sulak von einem harten Programm durch fünf Spiele in zehn Tagen. Aus seiner Sicht hätte das Spiel bereits vor dem 1:0 durch seine Jungs entschieden werden können. Irgendwann werden wir das Glück haben, so der Übungsleiter, der die erdgas schwaben arena toll fand: „Wir hätten auch gerne so ein Stadion".
Andi Brockmann hatte eine etwas andere Sicht auf das Spiel. Er sah ein hervorragendes erstes Drittel. Im Zweiten habe sich das etwas gewendet durch die zwei Unterzahlspiele, aber im Schlussdrittel habe man wieder mehr vom Spiel gehabt. „Es macht jedem Spaß hier zu spielen", so Brockmann über das neue Stadion.
Das nächste Heimspiel des ESV Kaufbeuren findet am kommenden Sonntag, den 15.10.2017, um 18:30 Uhr gegen die Bietigheim Steelers statt.


Deggendorfer SC  (OLS)
Viertes Spiel, vierter Sieg
Der Deggendorfer SC behält in dieser Saison auch nach vier Spielen 
seine weiße Weste. Am Sonntagabend bezwang das Team von Trainer John 
Sicinski auswärts die Sonthofen Bulls mit 2:4 und steht damit aktuell 
punktgleich mit den Starbulls Rosenheim an der Tabellenspitze.
Das Spiel begann ausgeglichen. Beide Teams konnten sich zu Beginn 
Chancen erspielen, doch zunächst ließ sich keiner der beiden Goalies 
bezwingen. Den ersten Treffer gab es damit erst spät im ersten 
Abschnitt. In Überzahl bezwang Sonthofens Tyler Wood Cody Brenner im 
DSC-Kasten und sorgte damit für die Führung der Hausherren. Doch die 
Deggendorfer ließen sich davon keinesfalls beeindrucken. Zu Beginn des 
zweiten Abschnitts nahm man die Partie immer mehr in die Hand und 
konnte schließlich folgerichtig den Ausgleich erzielen. In der 34. 
Minute bediente Kyle Gibbons den freistehenden Curtis Leinweber, der 
Patrick Glatzel im Sonthofener Kasten bezwang. Doch damit nicht genug. 
Der DSC holte zu einem Doppelschlag aus und traf nur 50 Sekunden 
später erneut. Dieses Mal war es Ales Jirik, der die mitgereisten Fans 
jubeln ließ. Dies war dann gleichermaßen der Spielstand nach zwei 
gespielten Dritteln. Im letzten Abschnitt suchte der DSC dann die 
Entscheidung und nach einigen guten Chancen durfte in der 50. Minute 
erneut gejubelt werden. Benedikt Böhm wurde auf der rechten Außenbahn 
schön von Milos Vavrusa freigespielt und der junge DSC-Stürmer schloss 
mit einem satten Schlagschuss ab und überwand Glatzel zum 1:3. Zwar 
mussten die Deggendorfer in der Folgezeit den Anschlusstreffer und 
zwei Unterzahlsituation hinnehmen, jedoch meisterte man diese 
Herausforderungen mit Bravour, sodass die Bulls zu keinem weiteren 
Treffer mehr kamen. In der 60. Minute traf Torjäger Kyle Gibbons noch 
ins verwaiste ERC-Gehäuse zur endgültigen Entscheidung.
Nach diesen vier Siegen in vier Spielen steht am kommenden Wochenende 
für die DSC-Cracks ein richtiges Hammerprogramm an. Zunächst trifft 
man am Freitag auswärts auf die Selber Wölfe, ehe die Franken zwei 
Tage später ihre Visitenkarte in Deggendorf abgeben.


Memmingen Indians  (OLS)
Auswärtspunkt in Weiden: Indians unterliegen erst im Penaltyschießen
Der ECDC Memmingen hat auch im zweiten Spiel des Wochenendes punkten können. Beim EV Weiden unterlagen die Indians erst im Penaltyschießen mit 5:4. Die Tore in der regulären Spielzeit erzielten Petr Haluza, Anton Barrein, Jan Kouba und Antti Miettinen. Weiter geht es für die Maustädter mit zwei Partien gegen den EV Lindau am kommenden Wochenende.
Die ersten vier Punkte nehmen die GEFRO-Indians aus dem Wochenende gegen Sonthofen und Weiden mit in die Geschichtsbücher des Vereins. Dem ersten Sieg in der Oberliga im Allgäu-Derby am Freitag,, folgte nun am Sonntag der erste Zähler in der Fremde. Bereits früh lagen die Indians, durch Treffer von Haluza und Barrein, in Front, ehe die Gastgeber noch vor der ersten Pause verkürzen konnten.
Im zweiten Drittel dann kamen die Hausherren viel besser ins Spiel und drehten die Partie durch Treffer von Heinisch und Abercrombie. Die Indians konnten sich bei Torhüter Joey Vollmer bedanken, der wieder einmal ein tolles Spiel ablieferte und die Gäste im Spiel hielt.
Die Partie schien dann bereits früh eine Vorentscheidung zu bekommen, da die Oberpfälzer nach gut 42 Minuten das 4:2 erzielen konnten. Doch die Memminger gaben nicht auf und kamen durch Jan Kouba zum Anschluss (47.). Die Moral stimmte im Indianer-Lager und tatsächlich wurden die Maustädter für ihren Einsatz noch belohnt. Antti Miettinen glich knapp drei Minuten vor dem Ende aus und schickte die Partie in die Verlängerung.
In der Overtime sollte aber kein weiterer Treffer mehr fallen und so musste im Shootout über den Zusatzpunkt an diesem Abend entschieden werden. Den einzigen Treffer markierte hier der ehemalige tschechische Nationalspieler Josef Straka für die Hausherren und sicherte ihnen damit zwei Punkte vor eigener Kulisse. Für die Indians kann der Zähler aber durchaus als Erfolg gewertet werden, waren sie als Aufsteiger ohnehin nur in der Außenseiterrolle die lange Reise angetreten.
Mit vier Punkten aus vier Spielen sind die Memminger momentan absolut im Soll, am kommenden Wochenende müssen sie nun zweimal gegen den EV Lindau antreten. Der direkte Konkurrent um Platz 8 und gleichzeitig Derbyrivale empfängt die Indianer am Freitag in der Eissportarena am Bodensee, ehe am Sonntag (18:45 Uhr) das zweite Aufeinandertreffen am Hühnerberg folgt.
Zu beiden Partien werden große Fanaufkommen erwartet, Informationen zu Fanbussen und dem Vorverkauf für das Heimspiel folgen in Kürze.


Starbulls Rosenheim  (DEL2)
4:0 im Spitzenspiel: Auch Peiting kann Starbulls nicht stoppen
Die Starbulls Rosenheim haben das Spitzenspiel der Eishockey-Oberliga Süd gegen den EC Peiting mit 4:0 gewonnen. Die wie auch die Starbulls in den ersten drei Spielen ohne Verlustpunkt gebliebenen Gäste erwiesen sich vor 2.401 Zuschauer im emilo-Stadion als unangenehmer und gut eingestellter Gegner. Die geduldige Spielweise der Mannschaft von Trainer Manuel Kofler, gepaart mit einer erneut disziplinierten Defensivleistung, führte dennoch zu einem verdienten und ungefährdeten Heimerfolg.
Das Spitzenspiel kam relativ schwer in die Gänge. Peitings Taktik, das Rosenheimer Tempospiel mit konsequentem Zweikampspiel und effektiver Laufarbeit im Keim zu ersticken, ging zunächst bestens auf. Zwar hatte Maximilian Vollmayer in der ersten Powerplaysituation die frühe Rosenheimer Führung auf dem Schläger (2.), ansonsten taten sich die Gastgeber aber schwer, klare Einschussmöglichkeiten zu kreieren. „Wir haben gewusst, was auf uns in Rosenheim zukommt und uns gut darauf eingestellt. Wir sind gut aus dem eigenen Drittel gekommen und die Spieler haben sich gegenseitig gut unterstützt“, sagte Sebastian Buchwieser nach der Partie. Und der Gästetrainer sah im ersten Spielabschnitt auch einige gute Torchancen seiner Mannschaft durch Andreas Feuerecker, Steven Wagner und Dominic Krabbat.
Jubeln durften aber die Starbulls, wobei das 1:0 in der 14. Spielminute keiner zwingenden Aktion entsprang. Einen Schrägschuss von Fabian Zick ließ Gästetorwart Marc-Michael Henne unter der Stockhand durchrutschen. Zu diesem Zeitpunkt war einer der beiden finnischen Stürmer im Rosenheimer Dress schon nicht mehr mit von der Partie. Petri Lammassaari blieb nach zwei Wechseln draußen, Yannick Wenzel übernahm seine Position. Laut Trainer Manuel Kofler eine „Vorsichtsmaßnahme“, nachdem Lammassaari aus der Partie in Regensburg am Freitag leichte muskuläre Probleme mitgenommen hatte.
Im zweiten Spielabschnitt wurden die Rosenheimer Aktionen zunehmend schneller und gefährlicher. Peiting konnte das Tempospiel der Hausherren vor allem wegen der nun längeren Wechselwege nicht mehr so effektiv stören. Torwart Henne konnte sich mehrfach auszeichen, unter anderem mit einer tollen Parade nach einem sehenswerten Sololauf von Simon Heidenreich. Christoph Echtler, Jussi Nättinen und Michael Fröhlich verfehlten das Gästetor nur knapp. Das Rosenheimer 2:0 in der 37. Spielminute war letztlich hochverdient. Tobias Draxinger erzielte es nach Zuspiel von Wenzel und Nättinen mit einem Flachschuss von der blauen Linie ins kurze Eck. Peiting hatte zwar zuvor die große Doppelchance zum 1:1 durch Ty Morris und Anton Saal – Starbulls-Keeper Lukas Steinhauer reagierte zweimal hervorragend ­– ansonsten waren aber meist unerlaubte Weitschüsse das einzig wirksame Rezept gegen den permanenten Druck der Hausherren. „Wir waren im Kopf dann schon etwas zermürbt“, gab Gästetrainer Buchwieser zu.
Im letzten Spielabschnitt waren die Starbulls dem dritten Treffer jederzeit näher, als die defensiv weiter wacker, nach vorne aber zunehmend einfallsloser agierenden Gäste dem Anschlusstor. In der 55. Spielminute durften die Fans der Grün-Weißen dann wieder jubeln. In Überzahl bewies Michael Fröhlich hinter dem Peitinger Tor Geduld und Übersicht und seinen idealen Rückpass in den Slot verwertete Daniel Bucheli eiskalt zum 3:0. Zwei Minuten und zwei Sekunden vor der Schlusssirene stellte Fröhlich dann selbst den Endstand von 4:0 her. Michael Baindl war hinter dem Tor herumgefahren und hatte ideal aufgelegt.
„Wir haben heute grundsolide gespielt und verdient gewonnen. Aber Peiting hat uns alles abverlangt und war der bisher defensiv stärkste Gegner in dieser Saison“ zollte eine zufriedener Rosenheimer Trainer Manuel Kofler den Gästen nach der Partie ein großes Kompliment.


Selber Wölfe  (OLS)
Auswärtsdreier nach verrücktem Spielverlauf
Zum vierten Spieltag der Oberligasaison 2017/2018 gewinnen unsere Wölfe bei den Lindau Islanders mit 7:5. Die Partie ist nichts für schwache Nerven, unsere Jungs geben nach 4:1 Führung das Spiel
unverständlicherweise aus der Hand und müssen gehörig zittern. Aber das Wölfe-Rudel beweist Charakter und biegt in der Schlussphase einen 4:5 Rückstand noch in einen Auswärtsdreier um. Überragender Akteur beim Gastspiel am Bodensee ist Kyle Piwowarczyk mit vier Treffern und zwei Assist.
Unsere Wölfe kommen nur schwer ins Spiel. Ohne Gare, Pozivil und den wieder von Weißwasser
abkommandierten Nägele heißt es zu Beginn den Angriffsbemühungen der Gastgeber standhalten. Kümpel, der den Vorzug vor Deske erhält, ist der Turm in der Schlacht und darf sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen. Offensiv geht bei unserem Team wenig zusammen, aber bei einigen der wenigen sich bietenden Einschussmöglichkeiten schlagen unsere Jungs eiskalt zu. Piwowarczyk, mustergültig von seinen Sturmkollegen Mudryk und Geisberger bedient, mit dem Führungstreffer. Letzteren hatten die Gastgeber ebenfalls auf dem Schläger, aber das gute Wölfe-Penaltykilling läßt nichts zu. Und was durchkommt, ist stets sichere Beute von Kümpel und seinen starken Paraden. Chancenlos ist der Selber Goalie beim 1:1 Ausgleich gegen zwei durchgebrochene Islander-Stürmer. Im direkten Gegenzug vergibt Mudryk haarscharf, auch der Nachschuss aus spitzem Winkel verfehlt sein Ziel knapp. Den Unterschied macht wieder einmal das Selber Powerplay. Piwowarczyk läßt EVL-Goalie Schroth keine Abwehrmöglichkeit und besorgt die 2:1 Führung.
Traumstart für unsere Wölfe im Mittelabschnitt. 47 Sekunden sind von der Uhr und unsere Jungs stellen auf 3:1. Wieder in Überzahl, wieder Piwowarczyk – der Hattrick für unseren Toptorjäger ist perfekt. Unsere Cracks behalten trotz der beruhigenden Führung kühlen Kopf, stehen defensive gut rund um Goalie Kümpel und schlagen offensiv im Stile einer Spitzenmannschaft zu. Dorr, zuletzt ohne Scheibenglück, darf sich über seinen ersten Saisontreffer zum 4:1 freuen. Unsere Wölfe haben das Spiel im Griff, geben aber unnötigerweise kurz vor Drittelende das Heft aus der Hand. Mit fatalem Beigeschmack. Zwei Tore der Islanders durch Cech innerhalb von 112 Sekunden lassen die komfortable Wölfe-Führung dahin schmelzen.
Die Hausherren mit dem besserem Start – in Überzahl fällt das 4:4 - die Beschwerden unserer Wölfe auf Torraumabseits vergeblich. Lindau mit Aufwind, wittern Morgenluft und drehen ein verlorengeglaubtes Spiel.
Klingler mit dem 5:4 Führungstreffer, jetzt sind unsere Wölfe gefordert. Dorr knapp vorbei, aber Piwowarczyk mit seinem vierten Streich zum abermaligen Ausgleich. Unsere Jungs zeigen Charakter und werfen nochmals alles in die Waagschale. Wölfe-Kapitän bringt mit seinem Treffer sein Team endgültig auf die Siegerstraße, sechs Sekunden vor Ende stellt Mudryk per empty net den Endstand her.


Sonthofen Bulls  (OLS)
ERC Sonthofen verliert trotz Kampf mit 2:4 gegen Deggendorf
Der ERC Sonthofen hat nach dem Allgäu-Derby auch sein Heimspiel am Sonntagabend gegen Deggendorf verloren. Am Ende stand es vor 764 Zuschauern 2:4 (1:0; 0:2; 1:2) aus Sicht der Bulls. Wenigstens mangelnden Kampf konnten die Fans ihrer durch Verletzungen stark dezimierten Mannschaft heute nicht attestieren. Sonthofen ging durch TryOut-Spieler Tyler Wood in der 16. Minute in Führung. Die Wende brachte dann der zweite Spielabschnitt, an dem auch die Schiedsrichter nicht unschuldig waren. Sie erkannten Strafzeiten gegen die Gastgeber, Deggendorf konnte sich mehrere strafbare Aktionen leisten, ohne diese absitzen zu müssen. Den Ausgleich erzielte Curtis Leinweber in der 34. Minute, ehe eine Minute später Alis Jirik das Spiel drehte. Die Bulls hatten das Unentschieden auf dem Schläger, scheiterten aber am Gästetorhüter. Deggendorf im letzten Spielabschnitt sogar mit dem 1:3, doch Maximilian Hadraschek konnte für Sonthofen auf 2:3 verkürzen. Zum Schluss ging Bulls-Goalie Patrick Glatzel vom Eis, um einem sechsten Mann den Einsatz zu ermöglichen. Deggendorf kommt durch Kyle Gibbons an den Puck und muss nur noch ins leere Tor einschieben.


Löwen Waldkraiburg  (OLS)
Löwen kratzen an der Sensation
Der EHC Waldkraiburg musste sich am Sonntagabend vor knapp 900 Zuschauern in der Raiffeisen Arena dem EV Regensburg mit 3:7 geschlagen geben. Für viele vielleicht ein zu erwartendes Ergebnis im Vorfeld, gegen den Titelanwärter aus der Oberpfalz- doch wäre vielleicht etwas mehr drin gewesen für die Industriestädter, die nach 20 Minuten noch mit 3:1 in Führung gelegen hatten. Die Tore für die Löwen erzielten Ken Neil, Max Kaltenhauser und Michael Trox.
Nach dem deutlichen 7:1-Erfolg zwei Tage zuvor in Miesbach, der in der Höhe ein wenig zu extrem ausfiel und EHC-Coach Sergej Hatkevtich nach der Partie dazu brachte, von einem etwas glücklichen Sieg zu sprechen, wollten die Löwen am Sonntag auf eigenem Eis nachlegen. Allerdings war von Vornherein klar, dass dies gegen die Eisbären nicht gerade leicht werden würde, hatte die Mannschaft von Trainer Peppi Heiß doch bisher auch schon mit Lindau und Miesbach keine Probleme gehabt und sich nur Rosenheim geschlagen geben müssen.
Der Start in die Begegnung verlief für die Löwen und ihre zahlreich gekommenen Anhänger aber mehr als verheißungsvoll: Denn bereits nach 20 Sekunden hatte Waldkraiburgs Ken Neil EVR-Keeper Jakub Urbisch überwunden und nach Vorarbeit seiner Kollegen Brent Norris und Max Kaltenhauser zum 1:0 getroffen (00:20). Der erste Treffer des Kanadiers an diesem Tag der Debüts, denn auch auf der Sprecherbank hatten die Löwen mit Thomas Föckersberger einen neuen Mann am Mikrofon, der eben dieses von der „Meisterstimme“ Dirk Gümpel übernommen hatte und einen tollen Job machte. Nur 150 Sekunden später klingelte es dann erneut im Kasten der Gäste und diesmal jubelte Max Kaltenhauser, der schon in Miesbach zwei Treffer erzielt hatte (02:50) und offenbar viel Gefallen daran gefunden hat, mit den beiden Kanadiern zusammen zu spielen. Benjamin Kronawitter konnte nur wenig später für Regensburg den Anschlusstreffer erzielen (04:11), die begeisterten Fans stellten sich schon auf eine unterhaltsame Partie ein und dies sollte sich auch bewahrheiten, denn noch vor der ersten Drittelpause stellte Michael Trox den alten 2-Tore-Abstand wieder her (17:54).
Die Löwen kratzten mit ihrer jungen und sich noch immer einspielenden Truppe bereits ein wenig an der Sensation, doch ab dem zweiten Durchgang sollte das Pendel gewaltig in Richtung der Gäste ausschlagen. Zunächst wechselte Gäste-Coach Peppi Heiß seinen Keeper und brachte Peter Holmgren für Jakub Urbisch. Und dann drehte der Rest seiner Spitzentruppe auf, während die Waldkraiburger sich immer wieder in unpassenden Momenten auf die Strafbank zum Abkühlen verabschiedeten. In Überzahl traf Jason Pinizzotto zunächst 41 Sekunden nach Wiederbeginn zum 2:3 (20:41) für den EVR, Kevin Schmitt sorgte nach nicht mal einer halben Stunde für den Ausgleich (26:06).  Ebenfalls in Überzahl schlug dann der Litauer Arnoldas Bosas zu und drehte die Partie für die Eisbären (31:07), abermals Pinizzotto traf schließlich vor der zweiten Pause zum 5:3 (38:36). Nach zwei Treffern von Pinizzotto und insgesamt vier Tor-Vorlagen durch den starken Nicola Gajovsky schraubte Bosas das Ergebnis im Schlussdrittel mit seinen Treffern zwei (44:54) und drei (55:17) dann weiter in die Höhe und sorgte so für den Endstand. Mit 16 Löwen- zu 18 Eisbären-Strafminuten war diese Verteilung zwar recht ausgeglichen, doch hofften die Fans nach dem Spiel auf den Lerneffekt bei der jungen Waldkraiburger Truppe und der Erkenntnis, dass man sich in der Oberliga besser von der Strafbank fernhalten sollte, wenn man Ende etwas Zählbares mitnehmen oder gar eine Sensation gegen ein Top-Team schaffen möchte. 


Harzer Falken Braunlage  (OLN)
Harzer Falken weiterhin ohne das Quentchen Glück
Erwartungsgemäß als Verlierer aber letztendlich auch besser als 
erwartet mussten die Harzer Falken auch gegen den MEC Halle 04 Saale 
Bulls das Eis als Verlierer verlassen. Vor offiziell 642 Zuschauern 
musste man sich am Ende verdient aber deutlicher als es der 
Spielverlauf hergab mit 1:5 (0:1; 1:3; 0:1) geschlagen geben.
Nun sind nicht zwingend die fünf Hallenser Tore zuviel des Guten. 
Vielmehr haderte man auch an diesem Abend mit der schwachen 
Chancenverwertung und den mittlerweile fast schon traditionellen 3 
Minuten, die dem Gegner in schöner Regelmäßigkeit reichen, um ein 
Spiel zu entscheiden. Vor allem im 1. Drittel sahen die Zuschauer eine 
Harzer Mannschaft die, ohne Florian Böhm, Louis Trattner und Lasse 
Bödefeld zudem zusätzlich geschwächt, den Jungs von der Saale 
ordentlich Paroli boten und insgesamt ein gleichwertiger Gegner waren. 
Da fiel auch das 0:1 der Gäste in der 8. Spielminute nicht sonderlich 
ins Gewicht, als sich Philipp Gunkel irgendwie durch die Harzer 
Hintermannschaft spielte und alleine vor Korff routiniert abschloss. 
Bis zu diesem Tor und auch im Anschluss gab es Chancen auf beiden 
Seiten, aber vor allem Dennis Korff im Falkentor erledigt seinen Job 
in diesem Drittel mit Bravour.
Und auch das 2. Drittel sah sich bis zur 31. Minute recht ordentlich 
an, wenngleich man zeitweise den Eindruck hatte, dass die Falken 
permanent in Unterzahl spielen würden. Denn die Spieldevise hieß an 
diesem Abend hinten kompakt im Block stehen und auf Konter lauern. 
Doch hatte Halle dieses System schnell erkannt und wusste diesem mit 
schnellen und sicheren Spielzügen entgegenzusteuern. Und so kam es, 
wie es eigentlich kommen musste und wie es in dieser Saison auch schon 
so oft kam. In Überzahl markierte Jan-Niklas Pietsch mit einer schönen 
Direktabnahme den 0:2-Führungstreffer und innerhalb von nur 125 
Sekunden schraubten Tim May und Bryan Cameron das Ergebnis auf ein aus 
Hallenser Sicht beruhigendes 0:4 hoch. Nur noch der sehr aktive Artjom 
Kostyrev konnte in der 36. Minute die Harzer Bemühungen mit dem 
zwischenzeitlichen 1:4 durch einen sehr souverän geschossenen Penalty 
belohnen.
Im Schlussdrittel spielten die Saale Bulls das Spiel sehr abgeklärt 
herunter und mit einem absolut sehenwerten Schuss in den oberen 
Torwinkel ließ Bryan Cameron Schlussmann Dennis Korff überhaupt keine 
Chance und markierte den 1:5-Endstand.
Insgesamt muss man auch diesmal resümieren, dass die Zuschauer 
wahrscheinlich erneut recht zwiegespalten den Heimweg angetreten 
haben. Denn eigentlich hatte man eine recht gute Partie gesehen, zu 
der man auch anmerken muss, dass Hauptschiedsrichter Carsten Lenhart 
mit seiner sehr souveränen und ruhigen Spielleitung wesentlich dazu 
beigetragen hat. Eine Leistung, der auch seine Linienrichter Dominic 
Six und Alexander Zislin mit einem nahezu fehlerfreien Spiel in nichts 
nachstanden.
Doch Aktivposten Artjom Kostyrev und die sehr abgeklärten Alexander 
Engel und Thomas Schmid in der Defensive konnten dem Spiel nicht den 
Verlauf geben, den man sich eigentlich verdient gehabt hätte. So wurde 
wieder einmal offenbar, dass man Schwächen der Gegner bzw. eigene 
starke Phasen einfach nicht in Tore umgemünzt bekommt und sich 
innerhalb weniger Minuten um den Lohn der Arbeit brachte. Aspekte, an 
denen vor allem der nunmehr verpflichtete Kanadier Trevor Hendrikx 
etwas ändern soll. Als sehr robuster Verteidiger, der sich an der 
Bande und vor dem eigenen Tor zu behaupten weiß und erfahren genug 
ist, nicht nur seine Nebenleute zu führen, sondern auch ein Spiel 
aufzubauen, verspricht man sich von dieser Verpflichtung vor allem, 
dass der Fluch der ominösen 3 Minuten gebrochen und gleichzeitig 
eigene Erfolgserlebnisse gefeiert werden können. Hendrikx wird in 
dieser Woche in Braunlage eintreffen und die Verantwortlichen werden 
alles tun, damit seine Spielgenehmigung bereits zum kommenden 
Wochenende vorliegt. So wie vor allem Teammanager Devid Wilde in den 
letzten vier Wochen alle Hebel in Bewegung gesetzt und in der Nacht 
von Samstag auf Sonntag endlich den Zuschlag von Hendrikx hatte. Zudem 
wird in dieser Woche noch ein deutscher Stürmer vorspielen, der bei 
Gefallen sofort verpflichtet werden soll. Man ist also auch weiterhin 
rege hinter den Kulissen. (Hei)


Wohnbau Moskitos Essen  (OLN)
Moskitos unterliegen auch in Rostock
Die Fans der Wohnbau Moskitos müssen weiter auf den ersten Sieg der jungen Saison warten. Auch beim Tabellennachbarn, den bisher ebenfalls sieglosen Rostock Piranhas war am Ende für das Team von Frank Gentges nichts zu holen, mit 4:2 behielten die Rostocker am Ende den ersten Dreier an der Ostsee.
Ohne die Verletzten Bires (Fieber), Lautenschlager (Gehirnerschütterung), Hildebrand (Magen/Darm), Fominych (Syndesmoseband) traten die Essener die lange Fahrt an die Ostsee an. Dani Bindels musste zudem in Köln bei der DNL Mannschaft ran, war also ebenfalls nicht mit nach Rostock gefahren.
Und der erste Abschnitt begann so ganz nach dem Geschmack der Moskitos, bereits nach 18 Sekunden traf Tom Fiedler zum 0:1. Allerdings musste Sebastian Staudt nach 1:34 ebenfalls zum ersten Mal hinter sich greifen. Beide Mannschaften hatten in den ersten zwanzig Minuten ihre Chancen, Fiedler mit seinem zweiten Treffer brachte grün/lila wieder in Front.
Der zweite Abschnitt gehörte dann eher der Heimmannschaft. Wie schon im Freitagsspiel gegen Leipzig hatten die Moskitos nicht ihr bestes Drittel erwischt. Teljukin in Überzahl und Koopmann drehten den Spieß zugunsten ihres Teams um und plötzlich führte Rostock mit 3:2.
In den letzten zwanzig Minuten probierten die Moskitos das Spiel wieder zu drehen. Doch Staudt und Co. mussten immer auf der Hut sein nicht in einen gefährlichen Konter zu laufen. Ein Tor für die Moskitos brachte das Team von Frank Gentges jedoch auch im letzten Drittel nicht mehr auf die Reihe. 9 Sekunden vor dem Ende, Sebastian Staudt hatte sein Tor verlassen, dann die endgültige Entscheidung zum 4:2.


Crocodiles Hamburg  (OLN)
Schwache Chancenverwertung kostet Crocodiles den Sieg
Am Sonntagabend haben die Crocodiles Hamburg ihr Auswärtsspiel gegen den Herner EV knapp mit 4:2 (0:0/0:0/4:2)verloren. In den ersten beiden Dritteln erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer Herbert Hohenberger ein Chancenplus, ließ diese aber reihenweise liegen. Im letzten Drittel wurde das Pech im Abschluss bestraft. Nach nur 46 Sekunden erzielte Brad Snetsinger seitens der Herner den Führungstreffer. Keine zwei Minuten später war Aaron McLeod in Überzahl zur Stelle und traf im Nachschuss zum 2:0. Wie schon am Freitag gegen Rostock zeigten die Crocodiles Charakter und kämpften sich zurück in die Partie. In der 47. Minute wurde die Moral belohnt: Verteidiger Norman Martens traf per Schlagschuss in Überzahl zum 2:1. Herne hatte in diesem turbulenten Schlussdrittel allerdings die passende Antwort parat. Ein verdeckter Schuss von Maik Klingsporn stellt in der 49. Minute den alten Vorsprung wieder her. Obwohl Norman Martens eine Minute später seinen zweiten Treffer erzielte, sollte es an diesem Abend einfach nicht sein. Kurz nachdem Trainer Hohenberger Torwart Kai Kristian für einen sechsten Feldspieler opferte, traf Lois Spitzner zum 4:2. „Wir haben jedes Spiel zig Top-Torchancen, bekommen die Scheibe aber nicht über die Linie. Die müssen wir einfach nutzen. Wir sind in zwei Konter gelaufen, das hat Herne genutzt. Am Ende hat uns einfach das Glück gefehlt. Ein Unentschieden wäre heute gerecht gewesen“, sagte Crocodiles-Trainer Herbert Hohenberger nach dem Spiel. Der Österreicher blickt aber trotz der Niederlage positiv auf die kommenden Spiele: „Es ist schade, dass wir uns auswärts so viele Chancen erarbeiten und die dann nicht nutzen. Aber wir haben wieder sehr gut gespielt, die Erfolge werden kommen.“


Herner EV  (OLN)
Herner EV – Crocodiles Hamburg 4 : 2 (0:0,0:0,4:2)
Als Brad Snetsinger nach 46 Sekunden des Schlussabschnitts das 1:0 erzielte, da war der Knoten endlich geplatzt. Zwei Drittel lang sahen die Zuschauer zwar ein gutes und schnelles Spiel mit mehr Herner Spielanteilen und Chancen, aber beide Torhüter, Christian Wendler auf Seiten des HEV und Kai Christian im Dress der Crocodiles, hielten ihren Kasten sauber. Das änderte sich dann in den letzten zwanzig Minuten. Am Ende stand dann ein 4:2 des Herner EV nicht nur auf der Anzeigentafel sondern auch auf den neuen Videowänden. Es war ein verdienter Sieg der Gysenberger, auch wenn der vierte Treffer erst sieben Sekunden vor der Schlusssirene fiel. So war dann HEV-Coach Frank Petrozza zufrieden mit dem Sieg seiner Mannschaft, die er nach seiner Sperre erstmals coachen durfte.
Die Crocodiles Hamburg starteten die Partie sehr druckvoll und so dauerte es bis zur 4. Spielminute, bevor Lois Spitzner zur ersten Herner Chance kam. Dann aber waren die Gysenberger im Spiel, holten sich gute Möglichkeiten heraus, unterbrochen von Hamburger Kontern. Aber noch sollte es nicht sein mit dem Torjubel. Auch im zweiten Spielabschnitt nicht. Hier hatte der HEV ebenfalls mehr Spielanteile, so scheiterte in der 22. Spielminute z.B. Danny Albrecht innerhalb von zwanzig Sekunden gleich zweimal an Kai Kristian. Die Crocodiles kamen erst in den letzten Minuten des zweiten Drittels wieder stärker auf und Crocodile Stürmer Andre Gerartz hatte in der 40. Minute ebenfalls gleich zweimal kein Scheibenglück.
Das sollte aber nach der zweiten Pause anders werden, denn nun ging es Schlag auf Schlag. Zuerst zog Brad Snetsinger von der rechten Seite trocken zum 1:0 ab, dann nutzte Aaron McLeod gut zwei Minuten später im Nachschuss eine Powerplay-Situation zum 2:0. Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt nur drei Minuten, dann war Norman Martens ebenfalls in Überzahl mit einem satten Schuss aus rechter Position für die Crocodiles zum 2:1-Anschlusstreffer erfolgreich. Weitere zwei Minuten später konnte Maik Klingsporn den Herner EV mit einem verdeckten Schuss, den Hamburgs Keeper über die Fanghand rutschen ließ, wieder auf 3:1 nach vorne bringen. Bis zum erneuten Anschlusstreffer, wieder in Überzahl, wieder durch Norman Martens dauerte es dann nur 64 Sekunden. Fünf Treffer in nur neun Spielminuten, damit war die Torflaute der ersten 40 Minuten vergessen. Mittlerweile waren die Hamburger auch wieder wesentlich aktiver geworden und es sollten noch spannende zehn Schlussminuten folgen. Beide Teams schenkten sich in einer insgesamt fairen Partie nichts. Aus Herner Sicht musste 78 Sekunden vor dem Abpfiff noch einmal gezittert werden, als Andre Gerartz noch eine gute Möglichkeit hatte. Aber er traf nicht. Stattdessen konnte Lois Spitzner dann den Schlusspunkt setzen, als er ein weites Zuspiel von Brad Snetsinger aufnahm und aufs mittlerweile leere Hamburger zu laufen konnte. Das 6-Punkte-Wochenende des HEV war perfekt!
Am kommenden Wochenende stehen für den Herner EV die beiden nördlichsten Teams der Oberliga auf dem Spielplan. Zuerst werden am Freitag (20 Uhr) die Rostock Piranhas am Gysenberg erwartet, am Sonntag geht die Fahrt an die Ostsee. Dann müssen die Gysenberger ab 18 Uhr beim EHC Timmendorfer Strand antreten.


Hannover Scorpions  (OLN)
Scorpions empfangen Hamburg Crocodiles - Unglückliche Spielausgänge gegen Herne und Leipzig
Mit 6:0 Punkten und zwei Siegen über die Harzer Falken und Tillburg Trappers war das erste Wochenende der neuen Oberligasaison perfekt. Mit zwei Niederlagen gegen Herne (2:3) und in Leipzig (6:7) ist das zweite Wochenende einfach nur unglücklich gelaufen.
Der Herner Siegtreffer fiel in der hus de groot ARENA am Freitag vor über 1000 Zuschauern exakt 4 Sekunde vor Ende der Schlusssirene.
In Leipzig fiel kurz vor Ende der 2ten Drittels die komplette Hallenbeleuchtung aus, die auch während der ganzen restlichen Spielzeit nur noch 50% Leistung brachte.
Die Leipziger kamen mit diesen irregulären Spielbedingungen jedoch besser zurecht und drehten das Spiel während der dunklen Bedingungen zum 7:6 Sieg.
„Abhaken, und nach vorne schauen“, so die Ansage von Trainer Dieter Reiss nach diesen tatsächlich unglücklichen Spielverläufen des vergangenen Wochenendes.
Am nächsten Freitag, den 13. Oktober um 20:00 Uhr findet nun das nächste Spiel in der hus de groot EISARENA gegen die Hamburg Crocodiles statt.
„Wir haben in allen vier Spielen der bisher kurzen Saison gut gespielt und gekämpft“, so Sportchef Eric Haselbacher, der jetzt volle Konzentration auf das kommende Spiel am Freitag fordert.   


Buchloe Pirates  (BYL)
Piraten fahren die ersten Punkte ein - ESV Buchloe gewinnt erstes Auswärtsspiel in Schongau mit 7:4 und holt so den ersten Dreier
Nach der 3:6 Auftaktniederlage am Freitag gegen Germering haben die Buchloer Pirates am Sonntagabend beim ersten Auswärtsspiel der Saison den ersten Sieg errungen. Mit 7:4 (1:0, 3:2, 3:2) besiegten die Gennachstädter die Schongau Mammuts und fuhren somit die ersten drei Zähler der neuen Bayernligaspielzeit ein. Entsprechend erleichtert zeigte sich auch Trainer Topias Dollhofer im Anschluss, denn im letzten Durchgang wäre es trotz zwischenzeitlicher 3-Tore Führung beinahe nochmals eng geworden. „Hier hat uns anfangs ein bisschen die Souveränität gefehlt“, stellte der Buchloer Coach richtigerweise fest. Schlussendlich verließen die Freibeuter aber verdientermaßen das Eis als Sieger.
Die Piraten hatten nach der Freitagspartie einiges gut zu machen und dementsprechend motiviert startete man auch in den ersten Minuten. Der ehemalige Schongauer Maximilian Raß, der im Sommer nach Buchloe kam, hatte schon nach 31 Sekunden die erste Chance, doch sein Schuss touchierte nur den Pfosten. Besser machte dies Alexander Krafczyk, der die Rot-Weißen nach acht Minuten mit 1:0 in Front brachte, als er im Nachschuss Mammut-Schlussmann Niklas Marschall bezwang. Auch danach blieben die ESV´ler die offensiv etwas gefälligere Mannschaft. Ein weiteres Tor sollte bis zum ersten Gang in die Kabinen aber nicht mehr fallen, auch wenn die Schongauer kurz vor der Pause nochmals zwei brenzlige Situationen - darunter erneut ein Aluminiumtreffer - vor dem eigenen Tor überstehen mussten (19.).
Dafür dauerte es im Mitteldrittel nicht lang, bis die Buchloer ihre knappe Führung weiter ausbauten. Denn als Christoph Heckelsmüller nach 51 Sekunden plötzlich alleine vor Marschall auftauchte, ließ er sich diese Gelegenheit nicht nehmen. Und es kam noch besser, als Timo Rauskolb keine 40 Sekunden später gar auf 3:0 erhöhte (22.). Nach diesem Doppelschlag nahmen die Gastgeber erst einmal bedient ihre Auszeit, die aber ihre Wirkung zeigen sollte. Nach der Standpauke von Trainer Roman Mucha fingen sich die Hausherren nämlich schnell wieder und kamen schließlich zum verdienten wenn auch etwas glücklichen Anschlusstreffer. Johannes Schierghofer traf, nach einer unübersichtlichen Situation vor ESV-Tormann Daniel Blankenburg zum 3:1 (29.). Danach wurde die Partie etwas ruppiger, was in einer Keilerei zwischen Maximilian Raß und Schongaus Fabian Maag endete, die beide dafür auf die Strafbank wanderten. Unbeeindruckt davon stellte Timo Rauskolb mit seinem zweiten Tor den alten Abstand aber wieder her, als er alleine auf Marschall zulief und die Nerven behielt (37.). Dieser wichtige Treffer hielt aber gerade einmal eine gute Zeigerumdrehung, ehe Markus Waldvogel eine Unachtsamkeit in der Buchloer Hintermannschaft zum 4:2 nutze (38.).
Und als die Gastgeber nach 43 Minuten durch Waldvogel auf 4:3 verkürzten, wurde es wieder spannend. Besonders, als Schongau eine Minute später dann einen Penalty zugesprochen bekam. Und wer weiß wie das Spiel im Anschluss verlaufen wäre, wenn Vitalijs Hvorostinins mit dem Strafschuss nicht am glänzend reagierenden Blankenburg gescheitert wäre. Stattdessen befreiten sich die Buchloer wieder etwas aus ihrer Nervosität und Passivität und Markus Vaitl sorgte mit seinem abgefälschten Schuss von Marc Weigant mit dem 5:3 wieder für etwas mehr Beruhigung (49.). Während Vaitl danach gleich mehrfach in Marschall seinen Meister fand, markierte Martin Zahora per Bauerntrick in Überzahl mit dem 6:3 die Vorentscheidung. Daran änderte auch das 6:4 von Maximilian Mewes nichts mehr (57.). Denn auf der Gegenseite machte Martin Zahora mit seinem Empty-Net-Tor zum 7:4 Endstand endgültig den Deckel drauf.
Am kommenden Wochenende sind die Buchloer dann gleich doppelt zu Hause im Einsatz. Am Freitag gastiert zunächst der Oberligaabsteiger Höchstadt in der Sparkassenarena (20 Uhr), ehe am Sonntag ab 17 Uhr dann der EV Pegnitz in der Gennachstadt kommt.


EV Moosburg  (BYL)
3:10 - Landsberg für den EVM eine Nummer zu groß
Das befürchtete Null-Punkte-Wochenende zum Saisonstart ist Realität: Nachdem der EVM in Passau zumindest phasenweise am ersten Zähler schnuppern durfte, waren die Dreirosenstädter am Sonntag in der Sparkassen-Arena gegen den Titelkandidaten HC Landsberg chancenlos. Am Ende heiß es 3:10 (0:4, 2:2, 1:4).
„Wir müssen weiterarbeiten und aus unseren Fehlern lernen. Landsberg war einfach eine Klasse besser“, analysierte EVM-Coach Dimitri Startschew bei der Pressekonferenz. Was die Gäste außerdem waren: eiskalt. Aufs gegnerische Tor schossen die Hausherren im ersten Abschnitt zwar mindestens genau so oft wie die Riverkings, die brachten die Scheibe aber gleich viermal im Kasten von Thomas Hingel unter. Die Moosburger blieben im Abschluss oft zu harmlos.
Dass die Begegnung im zweiten Abschnitt fast gekippt wäre, spricht immerhin für die Moral der Startschew-Schützlinge. Die spielten nun 15 Minuten lang so, wie man es heuer aus der Vorbereitung kannte: Schnell, lauffreudig, zielstrebig – und endlich auch erfolgreich: Daniel Möhle und der in die zweite Sturmreihe aufgerückte Patrice Dlugos verkürzten bis zur 25. Minuten auf 2:4. „Da hatten wir einen richtigen Bruch drin“, kommentierte Landsberg-Coach Randy Neal diese Phase, die bis zur 36. Minute ging. Ein dritter oder sogar vierter Treffer lag in der Luft, die Chancen blieben aber allesamt ungenutzt. Die Folge: Ein Konter aus dem Nichts bescherte den Gästen das 2:5, die in Überzahl kurz vor der zweiten Pause auch noch den sechsten Treffer drauflegten. Apropos Überzahl: Fünf der zehn Riverkings-Tore fielen mit einem Mann mehr auf dem Eis. Eine anständige Quote – schließlich hatte der HCL dazu nur sechsmal die Gelegenheit. Startschew: „Das Powerplay von Landsberg war wirklich stark.“
Der Schlussabschnitt lief dann eher unter der Rubrik „Schaulaufen“. Wobei sich die gut 200 Zuschauer schon gewünscht hätten, dass die Niederlage am Ende nicht so klar ausfällt. Aber die Landsberger spielten ihre Überlegenheit nun gnadenlos aus und zogen auf 3:10 davon. David Michel war es mit einem schönen Solo vorbehalten, noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben (55.).


Passau Black Hawks  (BYL)
Comeback Qualitäten! Black Hawks drehen Spiel - Sechs-Punkte-Wochenende nach Siegen gegen Moosburg und Germering
Es war ein Wochenende ganz nach dem Geschmack der Passauer Eishockeyfans. Der verjüngte und qualitativ verstärkte Kader der Passau Black Hawks überzeugte am Wochenende bei seinen Siegen gegen Moosburg und Germering. Es stimmte nicht nur Einsatz und Moral, auch spielerisch konnten die Habichte viele Akzente setzen. Bereits am Freitag gewannen die Passau Black Hawks in eigener Halle vor 718 Zuschauern gegen den EV Moosburg mit 6:3. Am Sonntag legten die Black Hawks beim 4:6 Erfolg bei den Wanderers Germering nach. Dabei zeigten die Passau Black Hawks wahren Charakter in einer sehr emotionalen Partie.
Das Spiel begann denkbar ungünstig für die Mannschaft um Kapitän Patrick Geiger, bereits nach einer Minute mussten die Passau Black Hawks den ersten Gegentreffer hinnehmen. Beeinflusst von vielen kleinlichen Strafzeiten, taten sich die Dreiflüssestädter schwer, zu ihrem Spiel zu finden. In Unterzahl kassierten die Passauer in der sechsten und siebten Spielminute zwei weitere Gegentreffer. Danach war der Arbeitstag für Torhüter Andreas Resch beendet. Patrick Vetter kam für Andreas Resch und sollte sich am Ende als Matchwinner erweisen. Im zweiten Drittel übernahmen die Passau Black Hawks das Kommando und verkürzten durch Waldemar Detterer und Dominik Schindlbeck auf 3:2. Benedikt Pfeil konnte in der 29 Spielminute Patrick Vetter überwinden und erhöhte wieder auf 4:2 für die Gastgeber. Es sollte der einzige Gegentreffer für Vetter bleiben. Kurz vor Ende des zweiten Drittels erzielte Petr Sulcik den wichtigen 4:3 Anschlusstreffer. Kaum war die Partie im Schlussabschnitt wieder angepfiffen, da schlug der Puck erneut im Germeringer Kasten ein. Petr Suclik traf zum umjubelten 4:4 Ausgleich. Als vier Minuten später Waldemar Detterer zur 4:5 Führung einnetzte, kannte der Jubel im Passauer Fanblock keine Grenzen mehr. Zwar machten die Germeringer danach richtig Druck und drängten auf den Ausgleich, ein glänzend aufgelegter Patrick Vetter und eine kampfstarke Passauer Vordermannschaft, verhinderten jedoch einen weiteren Germeringer Treffer. Den Schlusspunkt setzte Waldemar Detterer, der den Puck sechs Sekunden vor Ablauf der Spielzeit im leeren Germeringer Tor unterbrachte. Tor Nummer drei und damit ein schöner Hattrick für den 31-jährigen Routinier. „Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns. Die Mannschaft hat unglaubliche Moral gezeigt und sich die drei Punkte redlich verdient. Zwei Erfolge gegen die direkte Konkurrenz tun uns richtig gut. Wir werden jetzt hart weiterarbeiten und wollen nächste Woche nachlegen.“ freut sich Trainer Ivan Horak nach dem Spiel in Germering.
In der Tat haben die Passau Black Hawks nicht lange Zeit den gelungen Auftakt in die Saison zu genießen. Bereits am Freitag den 13. Oktober kommt es in der Passauer EisArena um 20 Uhr zum nächsten Showdown. Die Mammuts aus Schongau sind der nächste Kontrahent für die Passau Black Hawks in der Bayernliga. Ein Duell das es in sich hat, wenn man den letzten Spieltag der Vorsaison bedenkt. Dort sicherten sich die Passau Black Hawks mit einem 3:6 Auswärtserfolg in Schongau den Klassenerhalt.
Karten für das Spiel am Freitag gegen Schongau erhalten Sie im Vorverkauf beim FIRST Reisebüro Eichberger (Fuzo) oder der Shell Tankstelle Färber in Passau Maierhof. –czo


Pfaffenhofen Ice Hogs  (BYL)
2:4 Niederlage in Peißenberg zum Auftakt - IceHogs verpassen Punktgewinn nur knapp
Der EC Pfaffenhofen hat zum Auftakt der Bayernliga-Saison  eine Überraschung nur knapp verpasst. Am Freitag unterlagen die Pfaffenhofener in einer umkämpften Partie in Peißenberg mit 2:4 (1:0, 0:1, 1:3) und mussten sich dabei den favorisierten Gastgebern erst in der Schlussphase geschlagen geben. Nachdem die IceHogs dem letztjährigen Vorrundenfünften mit hohem läuferischem Aufwand lange Zeit erfolgreich Paroli geboten hatten, fehlte dem stark dezimierten ECP-Kader am Ende auch etwas die Kraft. Durch die Ausfälle von Michael Welter, Michael Pfab, Luis Seibert und Christian Semmler standen dem Pfaffenhofener Trainerduo Tomasik/Kurnosow ohnehin nur 14 Feldspieler zur Verfügung, dann erwischte es Mitte des zweiten Drittels mit Quirin Oexler auch noch einen der vier Verteidiger, der mit einer Knieverletzung vom Eis musste. Wie lange er ausfallen wird, ist noch offen. Trotzdem wäre auch für den Pfaffenhofener Rumpfkader was zu holen gewesen, denn die Gastgeber waren gerade zu Beginn der Partie überhaupt nicht im Bilde und so boten sich den Gästen Großchancen im Minutentakt. Doch Thomas Bauer, Fabian Eder, Steven Maier oder auch Mike Chemello scheiterten allesamt  am starken Jakob Goll im TSV-Kasten. „Wenn wir am Anfang einige unserer Chancen nutzen, läuft das Spiel vielleicht anders,“ trauerte Dimi Kurnosow den vergebenen Möglichkeiten nach. Sepp Staltmayr konnte ihm da nur beipflichten. „In dieser Häufigkeit dürfen uns solche Fehler nicht passieren,“ sagte Peißenbergs Coach, dessen Mannschaft sich dann aber fing und auch zu Chancen kam, doch auch Philipp Hähl im Tor der IceHogs war glänzend aufgelegt und ließ keinen Treffer zu. Ausgerechnet in Unterzahl schlugen die Gäste dann doch noch zu. Nach starker Vorarbeit von Robert Neubauer traf Mike Chemello zur Führung (19.). Die hatte allerdings nicht lange Bestand, denn nur 58 Sekunden nach Beginn des Mittelabschnitts konnten die Hausherren durch Brandon Morley ausgleichen. Peißenberg erarbeitete sich danach ein leichtes Übergewicht, doch die ECP-Defensive stand sicher, so dass gute Chancen Mangelware blieben. Auf der Gegenseite zeigte sich Goll bei den Kontern der IceHogs auf dem Posten, so dass es zur zweiten Pause beim 1:1 blieb. Im Schlussdrittel erhöhten die Eishackler den Druck weiter und die Pfaffenhofener wurden zunehmend ins eigene Drittel gedrängt. In der 49. Minute war Philipp Hähl zum zweiten Mal geschlagen. Matthias Müller brachte die Gastgeber in Führung und als dann Manfred Eichberger mit einem satten Schuss auf 3:1 (54.) erhöhte, war die Partie gelaufen, weil den IceHogs auch mehr und mehr die Kräfte schwanden. Eineinhalb Minuten vor dem Ende ging Philipp Hähl für einen sechsten Feldspieler vom Eis und tatsächlich konnte Mike Chemello noch auf 3:2 verkürzen, doch mit einem Schuss ins weiterhin leere Tor machte Manfred Eichberger fünf Sekunden vor der Sirene alles klar. 


Forst Nature Boyz  (BLL)
Generalprobe verpatzt - Nature Boyz unterliegen Schongau 1b
Das letzte Vorbereitungsspiel am Sonntag im Peißenberger Eisstadion ging für die Nature Boyz mit 1:4 (1:2, 0:1, 0:1) gegen die zweite Mannschaft der Mammuts in die Hose.
In einem niveauarmen Spiel revanchierten sich die Gäste für ihre 2:3-Heimniederlage und besiegten die Mannen um Trainer Sepp Bachmeier mit 1:4. Der Sieg der Schongauer geht in Ordnung und ist verdient, weil in diesem Spiel nichts bei den Gastgebern passte. Die Pässe kamen selten an, die Defensive reagierte zu schläfrig und wenn sich eine Chance zum Torschuß ergab, wurde diese fahrlässig ausgelassen. Die Einstellung ließ an diesem Sonntag alle Wünsche offen. Selbst eine Ansprache von Coach Bachmeier in den Drittelpausen rüttelte die Mannschaft nicht wach.
Am kommenden Wochenende beginnt die Punktrunde mit dem Auftaktspiel beim Top-Favoriten EHC Klostersee, ehe am Sonntag der EV Fürstenfeldbruck in Peißenberg antritt. Es bedarf einer gewaltigen Steigerung in allen Mannschaftsteilen, will man sich am kommenden Wochenende nicht abschießen lassen.
Dank an Franz Eckel und Max Bergmann
Beim Heimspiel des SC Forst am 08.10.2017 wurden zwei Personen gedankt, die in den letzten Jahren viel für die Nature Boyz geleistet haben.Da ist zum einen „Strafbankkönig“ Franz Eckel, wie ihn Präsident Lorenz Barfüßer scherzhaft nannte, der sich mit Ende der vergangenen Saison aus dem „aktiven“ Vereinsleben zurückziehen wollte. Franz Eckel war seit 1983 in vielen Funktionen in der Eislaufabteilung des SC Forst tätig. Speziell in den letzten Jahren durfte er einige Spieler, auch der Gegner, näher kennenlernen, denn er war für die Strafbank zuständig.  Wurde ein Spieler mit einer Zeitstrafe belegt, mußte er an Franz Eckel vorbei, um in der „Kühlbox“ Platz zu nehmen. Diese Aufgabe sieht für den Außenstehenden relativ einfach aus, ist es aber nicht. Läßt er einen Spieler zu früh oder einen falschen auf das Eis, könnte das weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen, schlechtenstenfalls würde eine Spielwertung folgen. Wir danken Franz für die immer zuverlässige Erfüllung seiner Funktion und freuen uns, wenn er die Spiele der Nature Boyz besucht.
Über Max Bergmann muß man nicht mehr viel schreiben. Der mittlerweile 33-Jährige ist im ganzen Oberland als zuverlässiger Torhüter bekannt. Er wechselte in der Saison 2012 zu den Nature Boyz und hat einige Schlachten für den Verein geschlagen. Sein Körper wollte die Strapazen nicht mehr mitmachen, somit entschied er sich, die aktive Laufbahn zu beenden. Er bleibt dem Verein jedoch als Co-Trainer erhalten und wird seine Erfahrung an das Team weitergeben.
Beiden dankte Lorenz Barfüßer und übergab das „Legenden-Trikot“ des Vereins, selbstverständlich mit dem aufgedruckten Namen des Betreffenden.


Pinguine Königsbrunn  (BLL)
In zweiten Drittel den Faden verloren
Mit einer 1:4 Niederlage musste der EHC Königsbrunn nach einer intensiv und fair geführten Partie die Heimreise aus Schweinfurt antreten. Gegen die „Mighty Dogs“ gab es nichts zu holen, dabei hatten die Brunnenstädter durchaus Chancen auf den Sieg.
Königsbrunn begann stark und agierte geschickt auf dem Eis. Schon gleich in den ersten Minuten setzte sich der EHC mehrfach im Drittel der Schweinfurter fest und generierte gute Chancen. Die Mighty Dogs starteten eher passiv in die Partie und kamen erst ab der achten Spielminute zu ihrer ersten richtigen Einschussmöglichkeit. Königsbrunn hatte mehr von der Partie und zeigte schönes, schnelles Offensivspiel. Dabei verpasste der EHC aber diese Dominanz in Zählbares umzusetzen, mit einem 0:0 gingen beide Kontrahenten in die erste Pause. In der Schweinfurter Kabine hatte der Coach wohl eine konkrete Ansprache gehalten und seine Reihen umgestellt. Denn nach Wiederanpfiff waren die Gastgeber endlich im Spiel angekommen und zeigten sich aggressiver als in den vorherigen 20 Spielminuten. Die Mighty Dogs nutzen nun jeden Fehler der Königsbrunner und kamen zu gefährlichen Kontern. In der 28. Spielminute zappelte der Puck dann zum ersten Mal im Tor der Brunnenstädter, das 1:0 für Schweinfurt beantwortete der EHC nun mit wütenden Angriffen. Doch ein Puckverlust brachte kurz darauf Dion Campbell, den Kontingentspieler der Schweinfurter, ins Spiel. Dieser tankte sich durch die Königsbrunner Defensive und belohnte sich kurz darauf mit dem sehenswerten 2:0. Der EHC versuchte zwar sich immer wieder im Drittel der Schweinfurter festzusetzen, versäumte es aber auch mal auf das Tor zu schiessen. Die Gastgeber zeigten sich dafür gnadenlos effektiv und erhöhten noch vor Drittelende auf 3:0. Nach dem Pausentee startete Königsbrunn die Schlußoffensive und drängte mit Mann und Maus auf den Anschlusstreffer. Doch der EHC rannte wieder in das offene Messer und kassierte nun sogar den vierten Treffer. Erst als der Schiedsrichter zwei Spieler jeder Mannschaft auf die Strafbank schickte konnten die Brunnenstädter in der 49. Spielminute auf 4:1 verkürzen. Trainer Alexander Wedl versuchte nun alles und nahm schon zehn Minuten vor Spielende Goalie Markus Kring zugunsten eines weiteren Feldspieler aus dem Tor. Doch alle Bemühungen der Gäste waren brotlose Kunst, am Ende hieß es 4:1 für die Gastgeber. Schweinfurt siegt dank gnadenloser Effizienz gegen glücklose Königsbrunner, der EHC verpasste es Tore zu erzielen und reist mit der ersten Niederlage nach Hause.
EHC-Coach Alexander Wedl hatte nach der Partie Grund zur Kritik: „Im ersten Drittel waren wir noch die klar bessere Mannschaft. Leider haben wir im zweiten Drittel den Faden verloren, am Ende hatten wir einfach zu wenig auf das gegnerische Tor geschossen. Die Einstellung der Mannschaft hat aber gepasst, am Freitag steht schon das Heimspiel gegen Dingolfing auf dem Programm.“


Devils Ulm/Neu-Ulm  (BLL)
Auf Kantersieg folgt Pleite
Die Devils Ulm/Neu-Ulm gehen nach den letzten beiden Vorbereitungsspielen mit gemischten Gefühlen in die Punkterunde. Während die Ulmer am Freitag Abend beim 8:3-Erfolg gegen den EV Pfronten noch ein Offensivfeuerwerk abbrannten, mussten sie zwei Tage später gegen die Kempten Sharks nach einer über weite Strecken sehr behäbigen Vorstellung mit 3:4 klein beigeben.
Gegen die Falcons erzielten zunächst Louis Delsor (5.) und Armin Nußbaumer (16.) je ein Tor in Überzahl. Nach Nußbaumers zweiten Streich und einem Kontertor der Gäste in Unterzahl ging es dann in die Drittelpause. Innerhalb von sieben Minuten stellten die Devils nach Toren von Chris Carroll (25.), Johan Larsson (26.) und erneut Carroll den Spielstand auf 6:1. Pfronten gelang zunächst in Überzahl der Anschlusstreffer (37.), ehe sie erneut auf 6:3 verkürzten (49.). Mike Dolezal, mit einem Mann mehr auf dem Eis (55.), und Joschua Eckmann trafen zum 8:3-Endstand.
Zwei Tage später gegen die Kempten Sharks sah es zunächst gar nicht so rosig aus. Bereits nach 45 Sekunden zappelte der Puck im Ulmer Netz und Michael Simon ließ dann die Ausgleichschance allein gegen den Kemptener Torhüter liegen (3.). Das rächte sich vier Minuten später als die Sharks zum 0:2 trafen. Zumindest gelang Joschua Eckmann noch vor der Pause der Anschlusstreffer (18.). Im zweiten Drittel musste der lauernde Gästespieler nach einem Schnitzer in der Ulmer Defensive nur noch ins leere Tor einschieben (30.), womit der alte Abstand wiederhergestellt wurde. Nur eine Minute später bauten die Kemptener die Führung sogar auf 4:1 aus. Zumindest konnte Chris Carroll noch in diesem Drittel auf 2:4 verkürzen (36.).
10 Minuten später gelang den Hausherren durch Eckmanns zweiten Treffer das Anschlusstor. Börner hatte acht Minuten vor dem Ende den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber am starken Gästekeeper und so blieb es bei der 3:4-Niederlage im letzten Test.


Diez-Limburg Rockets  (RLW)
EGDL gibt Führung in Ratingen aus der Hand
Andere Mütter haben auch torhungrige Jungs. Und das letzte Drittel ist nicht zwingend das Drittel der Rockets. Diese zwei Erkenntnisse bleiben hängen von einem Eishockeyabend in Ratingen, der so überraschend erfolgreich begann und doch mit einer Enttäuschung endete. Die EG Diez-Limburg hat das Auswärtsspiel bei den Ice Aliens mit 5:6 verloren, konnte dabei auch aus einer zwischenzeitliche 3:0-Führung kein Kapital schlagen. Im zweiten Auswärtsspiel der Saison kassierten die Rockets die zweite Niederlage.
Endlich mal von der ersten Minute an präsent sein und defensiv gut stehen - dieser Plan der EGDL ging im ersten Drittel in Ratingen perfekt auf. Die Rockets hatten die Partie bei den starken Ice Aliens im Griff, lagen obendrein nach 20 gespielten Minuten mit 3:0 vorne: Joey Davies in Unterzahl (8.), Julian Grund (17.) und Pierre Wex (17.) schossen ein vermeintlich beruhigendes Polster heraus. Bis auf den angeschlagenen Konstantin Firsanov, der durch Förderlizenzspieler Michael Martaller ersetzt wurde, waren die Gäste in Bestbesetzung nach Ratingen gereist.
„Wir haben stark begonnen und den Gegner auch absolut im Griff gehabt“, sagte Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Wir waren bereit, die Gastgeber waren es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Dann haben wir aber den schlafenden Wolf geweckt.“ Der Trainer blickt vor allem auf zwei Strafzeiten, die die Ice Aliens im zweiten Drittel zum 1:3 (Benjamin Hanke, 24.) und 2:3 (Dustin Schumacher, 29.) nutzten. Nur eine Minute später traf Tim Ansink zwar zum 4:2 für die Gäste (30.), die das Spiel danach wieder ausgeglichen gestalten konnten. Ärgerlich war jedoch der erneute Anschlusstreffer zum 3:4 durch Thomas Dreischer (39.) kurz vor der Pause.
Wer nun gehofft hatte, Diez-Limburg könnte sich erneut auf das letzte Drittel verlassen, der wurde schnell enttäuscht. Mit drei Treffern in Serie drehten die Gastgeber nun die Partie: Benjamin Hanke (45.), Stepan Kuchynka (51.) und Thomas Dreischer (54.) sorgten für den 6:4-Zwischenstand und damit auch für die Vorentscheidung. 
„Ab Mitte des zweiten Drittels hat eine richtig stark aufspielende und kombinierende Mannschaft aus Ratingen unsere individuellen Schwächen aufgedeckt“, sagte Rockets-Trainer Lörsch. „Natürlich waren da auch unglückliche Gegentore dabei. Aber es war auch eine Phase, die uns unsere Grenzen aufgezeigt hat.“ Zwar freute sich der Trainer darüber, „dass die Mannschaft Moral zeigt, auf 5:6 verkürzt und eine riesen Chance zum 6:6 hat, aber wir haben uns leider nicht belohnt. Ich denke, ein Punkt wäre absolut verdient gewesen.“ Julian Grund hatte in Überzahl noch einmal verkürzt (56.), zu mehr sollte es aber nicht mehr reichen.


Ratinger Ice Aliens  (RLW)
Ganz ohne „Drama“ geht es wohl nicht am Sandbach
Die Aliens Fans unter den Zuschauern am Sandbach rieben sich in der ersten Drittelpause verwundert
die Augen. Die EG Diez Limburg führte zu diesem Zeitpunkt mit 3:0 und das noch nicht einmal unverdient. Die Aliens fanden überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel und konnten sich bei Goalie Christoph Oster bedanken, dass es bis dahin nur drei Gegentore gegeben hatte. Psychologische Schwerstarbeit für Trainer Alex Jacobs  für die Drittelpause war angesagt.
Er schien auch die richtigen Worte gefunden zu haben, denn mit Beginn des 2.Drittels wurde das Spiel der Heimmannschaft wesentlich druckvoller. Resultat der Bemühungen waren die beiden Anschlusstreffer durch Benjamin Hanke und Dustin Schumacher. Kam jetzt die Wende im Spiel? Nein, denn die Gäste stellten mit Ihrem nächsten Treffer  den vermeintlich sicheren Abstand wieder her. Wütende Angriffe der Hausherren waren die Folge und in der 39. Spielminute gelang Thomas Dreischer der ersehnte Treffer zum 3:4. Und wieder war Coach Alex Jacobs gefordert.
Alles schien auf ein spannendes letztes Drittel hinauszulaufen. Und der Heimmannschaft gelang tatsächlich die Wende. Benjamin Hanke erzielte im Nachschuss den Ausgleich und dann schlug der kleine Aussenstürmer der Aliens, Stepan Kuchynka, zu. Mit einem schnellen  Vorstoß überlief er die EGDL Verteidiger und schob die Scheibe unter dem guten Gäste-Keeper hindurch. Die Zuschauer  waren ob des schönen Treffers aus dem Häuschen. Und als Thomas Dreischer seinen zweiten Treffer des Abends erzielte, glaubten die Aliens Fans an einen klaren Sieg, hatten die Rechnung aber ohne die Gäste gemacht. Während einer Strafzeit gegen die Heimmannschaft  gelang ihnen schnell der Anschluss und das Aliens Tor geriet bis zum Schlusspfiff mehrfach in höchste Gefahr. Doch es blieb bei dem knappen Spielstand und den Aliens boten sich, nachdem die EGDL den Torhüter vom Eis genommen hatte, noch einige Möglichkeiten, das verwaiste Gästetor zu treffen. Diese Übung kann Coach Alex Jacobs ruhig mal in sein Trainingsprogramm aufnehmen, dann erspart er den Zuschauern das Zittern um den Sieg bis zur Schluss-Sirene.


Grefrath Phoenix  (LLW)
GEG entführt nach Arbeitssieg die Punkte aus Bergisch Gladbach / Dennis Holstein trifft doppelt - Goalie Oliver Nilges mit erstem Shutout
In einem äußerst intensiven und spannenden Eishockey-Match schlugen die Grefrath Phoenix am Samstag-Abend die RealStars aus Bergisch Gladbach mit 2:0 (0:0,2:0,0:0) und entführten alle Punkte an die Niers.
Im Vorfeld der Begegnung galten die RealStars bei Phoenix-Trainer Karel Lang als “Unbekannte Größe”. Entsprechend vorsichtig hatte man sich vorgenommen, das Spiel erstmal zu kontrollieren und dem Gegner zunächst auf den Zahn zu fühlen, zumal auf Seiten der GEG mit den Verteidigern Christian Robens und Gerrit Ackers, sowie den Angreifern Sascha Schmetz und Teamcaptain Andreas Bergmann gleich vier wichtige Stammkräfte fehlten. Dabei wurde schnell klar, dass man es an diesem Abend mit einem Gegner zu tun hatte, welcher es der GEG nicht nur möglichst schwer machen wollte, sondern selbst voll auf Sieg spielte. So entwickelte sich rasch eine muntere Begegnung in der sich beide Teams einen verbissenen Kampf um jeden Zentimeter der Eisfläche boten.
Während Grefrath im Anfangsdrittel versuchte, spielerisch Akzente zu setzen, hielten die Gastgeber aus dem Bergischen Land vor allem körperlich robust dagegen. Trotz einiger Grefrather Überzahlsituationen und zahlreicher guter Möglichkeiten auf beiden Seiten ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die erste Drittelpause.
Auch im zweiten Spielabschnitt agierten beide Teams sehr engagiert und gewillt, die Kontrolle über das Geschehen auf dem Eis zu übernehmen. So entwickelten sich weiter zahlreiche sehenswerte Torchancen bei denen sich bei den Gastgebern Schlussmann Raphael Leibfried sowie Oliver Nilges im Phoenix-Tor mehrfach auszeichnen konnten.
Eine traumhaft über Matthias Holzki und Max Parschill herausgespielte Kombination brachte in der 31. Minute urplötzlich GEG-Stürmer Dennis Holstein an die Scheibe, welcher diese sehenswert zum 0:1 für das Team von der Niers versenkte. “So geht das also heute” mögen sich die drei am Treffer Beteiligten gedacht haben, denn gerade einmal 40 Sekunden später klingelte es erneut im Gehäuse der Bergischen. Wiederholt hatte Dennis Holstein über die Stationen Holzki und Parschill zugeschlagen. Das Zeitfenster für`s Toreschießen schien aufgestoßen, denn der Grefrather Doppelschlag zeigte Wirkung beim Gastgeber. Anstatt nun jedoch munter nach vorne zu stürmen, um den Zwei-Tore-Vorsprung weiter auszubauen, blieben die “Feuervögel” der taktischen Vorgabe ihres Trainers treu und setzten erst einmal weiter auf Spielkontrolle und defensive Sicherheit.
Im letzten Drittel versuchten die RealStars noch einmal dem Spiel eine Wende zu geben, rieben sich von Minute zu Minute jedoch immer mehr an der gut organisierten Phoenix-Verteidigung auf oder bissen sich spätestens am souveränen Grefrather Keeper Oliver Nilges die Zähne aus.
So blieb es beim am Ende hart erarbeiteten aber verdienten 2:0-Auswärtserfolg der GEG, welcher die Blau-Gelben zunächst auf den 2. Tabellenplatz hinter den punktgleichen Penguins aus Wiehl befördert.
Torhüter Oliver Nilges nach dem Grefrather Arbeitssieg: “Es war natürlich kein einfaches Spiel, aber Dank einer geschlossen, guten Mannschaftsleistung, in der wir die Vorgaben vom Coach umgesetzt haben, konnten wir das Spiel für uns entscheiden.” Am Rande durfte sich der sichtlich abgekämpfte aber glückliche Guoalie auch über seinen ersten Shutout der Saison freuen: “Ich habe eigentlich keine Sekunde damit gerechnet das es passieren könnte, daher freu ich mich riesig drüber. Jetzt wird aber nicht lange gefeiert, denn die Zeit bis zum nächsten Spiel ist kurz. Darauf werden wir uns nun intensiv vorbereiten.”
Im nächsten Spiel empfängt die Grefrather EG am Samstag, 14. Oktober um 19.30 Uhr erstmals im heimischen Grefrather EisSport & EventPark mit den Wiehl Penguins den derzeitigen Tabellenführer der NRW-Landesliga. Wie könnte es einen spannenderen Heim-Auftakt geben.


Weserstars Bremen  (RLN)
Sieg zum Saisonauftakt
Den Weserstars gelingt ein erfolgreicher Start in die Regionalliga Nord Hauptrunde 2017/2018. Mit
5:1 bezwangen sie am Sonntagabend, die TAG Salzgitter Icefighters und sind erster Tabellenführer
der noch jungen Saison.
Es war das von allen erwartete Spitzenspiel. Der Gast aus der Stahlstadt zeigte gerade im ersten
Drittel, warum er zu den Geheimfavoriten auf den Titel gehört. Die Weserstars brauchten eine Weile
um ins Spiel zu finden. Vielleicht war es auch einfach nur Nervosität, den mit zunehmender
Spieldauer übernahmen sie die Spielanteile und konnten an die in den Vorbereitungsspielen gezeigte
Form anknüpfen. Das Premierentor blieb den Gästen überlassen. In der 13. Minute traf Luca Häufler
für die Icefighters. Mit diesem Zwischenstand ging es in die erste Pause.
Im Zweiten Abschnitt legten die Weserstars eine Schippe drauf und bekamen nun mehr Anteile im
Spiel. Der Ausgleichstreffer durch Sascha Schophuis (31.) und die zwei Minuten später folgende
Führung durch Marc Meinhardt (33.) spiegelten mittlerweile auch den Spielverlauf wieder. Und die
Weserstars hatten noch nicht genug. Mit einem Doppelschlag (Igor Schön 40. / Tim Maier 40.) in der
letzten Minute des Mittelabschnittes erhöhten die Hausherren das Ergebnis auf 4:1.
Im Letzten Drittel zeigten die Weserstars weiter sehr ansehnliches Eishockey und kamen durch Tim
Maier (54.) zu einem weiteren Treffer. Die Icefighters waren nicht mehr in der Lage, das Spiel der
Weserstars zu unterbrechen und mussten sich am Ende deutlich mit 1:5 geschlagen geben.
Andreas Niewiera (sportl. Leiter): Ein sehr guter Auftakt der Mannschaft. Wir brauchten ein wenig
Zeit um ins Spiel zu kommen, aber dann lief der Motor. Besonders das Unterzahlspiel war heute ein
Schlüssel zum Erfolg.


Tornado Niesky  (RLO)
Zwei Spiele – zwei Siege  
Am Samstag starteten die Tornados offiziell in die Saison 2017/ 2018. Im Rahmen der Norddeutschen Pokalrunde fuhren sie zu ihrem 1. Spiel nach Salzgitter und waren zu Gast bei den Salzgitter IceFighters.
Die Gastgeber machten den Nieskyern das Spielen nicht gerade leicht. Trotz vieler guter Aktionen gab es im eigenen Drittel noch viele Fehlpässe. Dennoch konnte Trainer Jens Schwabe mit der Gesamtleistung seines Teams zufrieden sein. Schließlich gewannen die Tornados das erste Pokalspiel mit 2:4. Die Torschützen waren zweimal Sebastian Greulich sowie Philip Riedel und Marco Noack. Der Sieg war gleichzeitig auch das schönste Geburtstagsgeschenk für Kapitän Sven Becher, der natürlich mit in Salzgitter war.
Bereits einen Tag später hatten die Cracks des ELV Niesky ihr erstes Auswärtsspiel in der Regionalliga Ost. Im Eisstadion Weißwasser trafen sie auf die Bombers aus Bad Muskau. Das 1. Kreisderby der Saison sahen mehr als 500 Zuschauer. Von Beginn an bestimmten die Tornados das Spiel. Schon in der 6. Minute gingen sie durch ein Tor von Christian Rösler nach Vorlage von Jörg Pohling und Sebastian Greulich in Führung. Zwei Minuten vor der 1. Pause sorgte Chris Neumann nach Vorarbeit von Jörg Pohling und Christian Rösler für einen weiteren Treffer. Marco Noack traf in der 30. Minute nach Zuspiel von Stephan Kuhlee und Andreas Brill zum 0:3. Im letzten Drittel kam noch mehr Härte ins Spiel. Die Bad Muskauer wollten sich nicht kampflos geschlagen geben. So gelang ihnen schließlich in der 50. Minute noch der Ehrentreffen durch Alexander Krall. Am Ende siegten die Tornados verdient mit 1:3 (0:2; 0:3; 1:0). 


Schönheider Wölfe  (RLO)
Gastroservice Rodewisch bleibt Catering-Partner
Der Gastroservice Rodewisch von Oliver Ullrich bleibt Catering-Partner der Schönheider Wölfe und sorgt somit weiter für das leibliche Wohl zu den Heimspielen im Wolfsbau.
Oliver Ullrich hält mit seinem Service und dem breit gefächerten Angebot für Jeden etwas bereit. Egal zu welchem Anlass, jede Feier wird mit vogtländischer Gemütlichkeit und Herzlichkeit professionell abgerundet. Mit Gastfreundschaft und kulinarischen Genüssen wird bei den Kunden gepunktet, da die Zufriedenheit aller Gäste immer im Vordergrund steht.
Neben dem Catering bietet der Gastroservice Rodewisch einen Büfett- und Partyservice, einen Veranstaltungsservice und einen Personalservice für Küche und Restaurant. Des Weiteren bietet das Team von Oliver Ullrich den Ratskeller für private, geschäftliche Feierlichkeiten oder Veranstaltungen an und sorgt für einen angenehmen und gelungenen Aufenthalt. Auch zu den öffentlichen Freilaufzeiten und der monatlichen Eisdisco steht den Gästen im Schönheider Wolfsbau ein Imbiss mit kleinen Speisen, Süßigkeiten, sowie kalten und heißen Getränken zur Verfügung.
Die Schönheider Wölfe bedanken sich für die Treue, das Engagement und die Unterstützung und wünschen unseren Fans und Gästen einen immer guten Appetit.


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Montag 9.Oktober 2017
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