Newsticker

    
September 26
                         
September
             
TodesanzeigeLechl
    
   
  www.ihp .hockey
  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 8.Oktober 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Landesliga Nordrhein-Westfalen.


Deutscher Eishockey Bund  (DEB)
DEB-Frauen trotz guter Leistung ohne Punkte - Frauen unterliegen Eidgenossen knapp / U18-Frauen müssen sich Russland geschlagen geben
Frauen-Nationalmannschaft: 0:2-Niederlage gegen Eidgenossen
Die Frauen-Nationalmannschaft unterliegt der Schweiz in einem bis zum Ende ausgeglichenen und äußerst laufintensiven Spiel in Zuchwil mit 0:2 (0:0; 0:0; 0:2). Die zweite Partie gegen die Eidgenossen findet morgen um 11.15 Uhr statt.
Benjamin Hinterstocker, Frauen-Bundestrainer: „Wir sind heute 60 Minuten lang ein sehr hohes Tempo gegangen und die Mannschaft hat sich durch spielerische Elemente sehr gute Chancen erspielt. Die zwei Tore entstanden auf Grund individueller Unachtsamkeiten.“
U18-Frauen unterliegen Russland
Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft verliert ihr erstes Spiel beim 3-Nationen-Turnier in Füssen auf heimischem Eis mit 1:5 (1:2; 0:1; 0:2) gegen Russland.
Gleich zu Beginn der Partie hatte die deutsche Mannschaft die Chance im Powerplay in Führung zu gehen, doch es waren die Russinnen, die ihren ersten richtigen Angriff in Unterzahl nach knapp zwei Minuten zur 1:0-Führung abschlossen. Ein unglücklicher Treffer, denn eine heraneilende deutsche Verteidigerin bremste den von der deutschen Torhüterin Tatjana Pfeifer zurückprallenden Puck ins eigene Tor. In der 11.Spielminute nutze Oksana Bratishcheva ein Überzahlspiel um noch im ersten Abschnitt auf 2:0 zu erhöhen.
Die deutsche Mannschaft kam nach der Pause motiviert zurück aufs Eis und zeigte einige schöne Kombinationen. Eine davon schloss Sarah Kubiczek auf Vorarbeit von Jennifer Miller in der 22.Spielminute mit einem Schuss aus dem Slot zum 1:2-Anschlusstreffer erfolgreich ab. Auch danach hatte die Mannschaft des Trainerduos Kettner und Busch gute Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen, doch entweder war Milena Tretyak im russischen Tor oder eine russische Verteidigerin zur Stelle. Danach ließ der Druck der deutschen Mannschaft etwas nach und Tatjana Pfeifer und ihre Verteidigerinnen rückten immer mehr in den Fokus. In der 32.Minute war Pfeifer dann machtlos, als Ilona Markova freistehend vor dem Tor zum 3:1 für Russland traf.
Im letzten Drittel wechselte Deutschland dann absprachegemäß die Torhüterin, Pia Surke hütete nun das deutsche Tor und bekam einiges zu tun. Die deutsche Mannschaft versuchte bis zum Schluss noch eigene Akzente Richtung russisches Tor zu setzen, doch auch eine Überzahlsituation konnte nicht zum Anschluss genutzt werden. Als dann Elena Mezentseva in der 18.Spielminute aus dem Gewühl heraus zum 4:1 für Russland traf, war das Spiel entschieden. 20 Sekunden vor Schluss fälschte Polina Luchnikova dann noch einen Schuss von der blauen Linie vor dem deutschen Tor zum 5:1-Endstand für Russland ab.
Die zweite und letzte Partie des Turniers findet morgen um 10.30 Uhr gegen die Schweiz statt.
Franziska Busch, Assistenztrainerin U18 Frauen-Nationalmannschaft: „Die Mädels haben gute Aktionen gezeigt. Man muss natürlich im Hinterkopf behalten, dass Russland in der A-Gruppe des Top-Pools spielt und ein anderer Gegner ist als z.B. Österreich. Das Ergebnis ist aus unserer Sicht am Ende dann aber doch etwas zu hoch ausgefallen. Morgen heißt es an die Leistung von heute anzuknüpfen und den Lehrgang mit einem positiven Spiel abzuschließen.“


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
Steven Billich fällt auf unbestimmte Zeit aus
Wie Untersuchungen im Krankenhaus ergaben hat sich Steven Billich leider eine schwerere Verletzung zugezogen. Nach einem unabsichtlichen und unglücklichen Ellenbogen-Check zu Beginn des 2. Drittels, erlitt er gestern Abend beim Auswärtsspiel in Kassel einen Anbruch des Stirnbeines und wird daher auf unbestimmte Zeit ausfallen. Wir wünschen Steven Billich eine schnelle Genesung und freuen uns jetzt schon auf seine baldige Rückkehr in den Sielbetrieb.


Deggendorfer SC  (OLS)
DSC mit Arbeitssieg über die Lindau Islanders
Mit 5:3 bezwangen die Deggendorfer Kufencracks am Freitagabend die 
Lindau Islanders, taten sich dabei gegan das Team von Trainer Dustin 
Whitecotton lange Zeit mehr als schwer.
Dabei starteten die Hausherren optimal in die Partie. Gerade einmal 
sieben Minuten waren gespielt, als Curtis Leinweber im Powerplay mit 
einem satten Schuss das 1:0 markierte. Doch lange hielt die Freude 
nicht an. Im direkten Gegenzug glichen die Lindauer aus. Michal 
Mylinek nutzte einen kapitalen Abwehrfehler des DSC und netzte ein zum 
1:1. Damit allerdings noch nicht genug. Nun waren die Gäste am Drücker 
und konnten sogar wenige Minuten später in Führung gehen. Erneut war 
es Mylinek, der im Powerplay DSC-Keeper Daniel Filimonow, der dieses 
Mal den Vorzug vor Cody Brenner erhielt, überwand. Die Deggendorfer 
zeigten sich sichtlich beeindruckt von der Lindauer Führung und es 
dauerte bis zur Mitte des zweiten Abschnitts, bis man sich wieder 
davon erholte. Erneut war es ein Powerplay, das dem DSC wieder Leben 
einhauchte. Kyle Gibbons tankte sich von außen schön durch und brachte 
einen gefährlichen Schuss aufs Lindauer Tor und Alexander Janzen hatte 
keine Probleme mehr zum Ausgleich einzuschieben. Nun kamen die 
Hausherren etwas besser in die Partie und erspielten sich einige gute 
Chancen. Jedoch blieb es nach zwei gespielten Dritteln beim 2:2. Im 
Schlussabschnitt schalteten die DSC-Cracks, wie bereits gegen 
Memmingen zwei Gänge hoch und gingen gleich früh in Führung. Kyle 
Gibbons bediente mit einem Zauberpass Benedikt Böhm am langen Pfosten, 
der in der 43. Spielminute nur noch den Schläger hinhalten musste. 
Doch die Deggendorfer konnten nachlegen. Nur knapp drei Minuten später 
war es dann Gibbons, der im Slot mustergültig freigespielt wurde und 
auf 4:2 erhöhte. Die meisten der knapp 1100 Zuschauer dachten nun, 
dass die Islanders nun geschlagen waren. Doch die Truppe vom Bodensee 
kam noch einmal zurück. Verteidiger Dylan Quaile setzte in der 51. 
Minute zum Sololauf an und verkürzte auf 4:3. Damit begann noch einmal 
das große Zittern für die Fans des DSC, doch kurz vor Ende der Partie 
sorgte Alexander Janzen per Empty-Net-Goal für die Entscheidung. Damit 
gewinnt der DSC auch das dritte Spiel in Serie und reist als 
Tabellendritter am Sonntag zu den Bulls nach Sonthofen. Spielbeginn 
ist um 18 Uhr.


Lindau Islanders  (OLS)
EV Lindau Islanders unterliegen unglücklich in Deggendorf
Nahe dran an einer Überraschung waren die EV Lindau Islanders beim Deggendorfer SC. Letztendlich verloren die Lindauer aber eher unglücklich beim Tabellendritten mit 3:5 (2:1, 0:1, 1:3).  
So interessant wie das Spiel waren auch die Aussagen der Trainer bei der anschließenden Pressekonferenz. Als EVL- Coach Dustin Whitecotton die mangelnde Spritzigkeit seines Teams als einen der Faktoren für die Niederlage ausmachte, reagierte Deggendorfs John Sicinski überrascht. „Dann möchte ich Euch einmal spritzig sehen, denn wir sind eine halbe Stunde mit dem Tempo kaum zurechtgekommen und konnten froh sein, nicht höher als 1:2 zurück zu liegen.“
Ein schönes Lob, für das sich die Islanders allerdings wenig kaufen können. Stark war jedenfalls die Reaktion auf den 0:1 Rückstand nach der Drangphase der Gastgeber in der achten Minute. Denn postwendend kamen die Lindauer zurück. Zdenek Cech erkämpfte sich 26 Sekunden später hinter dem DSC- Tor die Scheibe und bediente Michal Mlynek im Slot, der zum Ausgleich einschoss. Überhaupt war Mlynek der auffälligste Lindauer Stürmer im ersten Durchgang, gab er doch alleine sechs der 14 Torschüsse der Gäste ab, die allerdings nur noch einmal – erneut durch Mlynek in Überzahl – trafen (15.).
Bis Mitte des zweiten Drittels gerieten die Lindauer kaum in Gefahr, wurden aber dafür bestraft, dass sie es versäumten, das 1:3 zu erzielen. Nach 32 Minuten verwertete Alexander Janzen in Überzahl einen Abpraller zum Ausgleich. Danach gerieten die Gäste mehr unter Druck, das Unentschieden nach 40 Minuten ging demnach dann in Ordnung.
Danach folgte das, was Whitecotton eingangs erwähnte. „Uns hat ein Schritt gefehlt, wir haben keinen Weg gefunden unseren Druck auszuüben.“ Diese plötzliche Passivität nutzten die Gastgeber im Stile eines Spitzenteams gnadenlos aus. Benedikt Böhm und DSC- Torjäger Kyle Gibbons schraubten in der 43. und 46. Minute das Ergebnis auf 4:2.
Die Reaktion der Islanders war dann aber wieder positiv. Unmittelbar nach der Auszeit, die Whitecotton nach dem Doppelschlag nahm, waren die Gäste wieder präsenter und kamen durch ein sensationelles Tor von Dylan Quaile, der bei einem Solo aus dem eigenen Drittel gleich vier Deggendorfer stehen ließ, zum Anschluss (51.). Im folgenden Lindauer Sturmlauf, in dem die Islanders sich einige Torchancen erspielten, hatte Quaile sogar noch die Möglichkeit zum Ausgleich, DSC Keeper Daniel Filimonov verhinderte aber mit einer überragenden Parade das fällige 4:4.
Statt Unentschieden hieß es dann wenig später 5:3, nachdem Janzen in der 59. Minute ins leere Tor getroffen hatte. Es war also wieder mehr drin, leider fehlte den Islanders in der entscheidenden Phase die Kaltblütigkeit, um dies umzusetzen. Dennoch bleibt festzuhalten: Der Richtung, in die Whitecottons Team geht, stimmt. 


Memmingen Indians  (OLS)
Derbysieger: ECDC ringt den ERC Sonthofen nieder
Memmingen (fl). Was für ein Derby zwischen den Indians und den Bulls aus Sonthofen. Der ECDC kann durch einen 4:2 Sieg über den ERC Sonthofen die ersten Punkte in der Eishockey-Oberliga feiern. Vor einer stattlichen Derbykulisse von insgesamt 2724 Zuschauern schossen Antti Miettinen, Petr Haluza, Timo Schirrmacher und Gregor Kubail die Tore für die GEFRO-Indians, die endlich den Derbyfluch besiegen konnten.
Im ersten Drittel fingen die Gastgeber munter an, schnürten die „Bulls“ gleich in deren Drittel ein und kamen zu ersten Chancen. So scheiterte beispielsweise Milan Pfalzer nur knapp. Doch wirklich Grund zum Jubeln hatten dann die Gäste aus dem Oberallgäu. Sonthofens Sill brachte die Bulls mit 0:1 in Führung (11.Minute). Und es sollte noch schlimmer kommen, denn Maximilian Hadraschek schob nach einer tollen Kombination zum viel umjubelten 0:2 für die Gäste ein, die von rund 500 Anhängern begleitet wurden. Doch die Indians ließen sich davon nicht beeindrucken. In der 18.Minute war es Publikumsliebling Antti Miettinen, der in Überzahl auf 1:2 verkürzte und ERC-Torwart Glatzel keine Chance ließ (18.Minute). Im darauffolgenden Powerplay hatte man noch mehrmals die Chance auf den Ausgleich, doch dieser sollte vor der ersten Drittelpause nicht mehr fallen.
Das zweite Drittel wurde von den Indianern ganz klar dominiert, die nun kontinuierlich auf das Gehäuse der Bulls stürmten. Weitere Gelegenheiten in Überzahl konnten vorerst noch nicht zum Erfolg führen. Die erste strittige Szene des Abends ereignete sich in der 35.Minute, als Timo Schirrmacher den vermeintlichen Ausgleich erzielte, welcher aber nicht anerkannt wurde. Dennoch lag der nächste Indians-Treffer förmlich in der Luft und der Kampf sollte belohnt werden. Abermals in Überzahl knallte Petr Haluza die Scheibe in die Maschen, nachdem er zuvor von Rory Rawlyk mustergültig bedient worden war (38.Minute). Alles in allem ein starkes Drittel, das die Rot-Weißen für sich entscheiden konnten.
Im letzten Drittel des Abends machten die Jungs von Coach Dietrich und Boldavesko da weiter, wo sie aufgehört hatten. Nach 45 gespielten Minuten zappelte der Puck erneut im Netz der Bulls, doch erneut wurde der Treffer der Indians nicht anerkannt.  Aber dafür hatte Timo Schirrmacher direkt danach die passende Antwort: Während viele Gedanken noch an dem nicht gegebenen Treffer hingen, fasste sich ausgerechnet Ex-Sonthofner Schirrmacher ein Herz und zog ab. Nachdem der Puck, der Torhüter Glatzel durch die Hosenträger rutschte, im Netz landete, gab es kein Halten mehr auf den Rängen und der Hühnerberg verwandelte sich wieder in einen Hexenkessel. Nur noch wenige Gegenstöße waren von den Bulls zu sehen, die allesamt vom toll parierenden Joey Vollmer vereitelt werden konnten. Fünf Minuten vor dem Ende hatte Petr Haluza die größte Chance den Sack endgültig zuzumachen, scheiterte jedoch im Alleingang an Sonthofens Goalie. Eine Minute vor der Schlusssirene machten die Indianer den Derbysieg perfekt. In doppelter Überzahl war Gregor Kubail erfolgreich und ließ den Hühnerberg den Derbysieg sowie die ersten Punkte in der Oberliga bejubeln.
Eine tolle und äußerst disziplinierte Mannschaftsleistung des ECDC Memmingen bescherte den letztendlichen Sieg über den Erzrivalen in einem äußerst packenden Match. Daraus gilt es Mut und Zuversicht für die kommenden Aufgaben zu schöpfen, die es ebenso in sich haben. Weiter geht es am Sonntag beim brisanten Auswärtsspiel in Weiden, während es am kommenden Sonntag dann schon zum nächsten Derby kommen wird. Zu Gast am Memminger Hühnerberg ist dann der EV Lindau, was allen Fans und allen Beteiligten einen weiteren heißen Kampf um den nächsten Derbysieg versprechen sollte.


TEV Miesbach  (BYL)
TEV unterliegt Waldkraiburg deutlich
Mit 1:7 kam der TEV beim Heimspiel am Freitag gegen die Waldkraiburg Löwen unter die Räder. Die Drittelergebnisse waren 0:2, 1:2, 0:3. Nachdem kurzfristig mit Marinus Reiter ein weiterer Förderlizenzspieler der Tölzer Löwen abgestellt wurde, konnte der TEV mit 3 Verteidigungsreihen und 3 Sturmreihen agieren. Reiter, der ein gutes Spiel machte, agierte in der 2. Reihe neben seinem Kollegen Michael Kristic. So waren die Vorzeichen nicht schlecht vor der Partie, aber es folgte ein ernüchterndes Spiel. Bereits mit dem 2 Schuss auf das von Timon Ewert gehütete Tor gingen die Gäste mit 1:0, einem unhaltbar abgefälschten Schuss durch Guft-Sokolov in Führung. Trotz einem überlegen geführten 1. Drittel mit 25:11 Torschüssen und besten Einschussgelegenheiten erzielte Kaltenhauser nach 16. Minuten in Überzahl die 2:0 Führung. Kaltenhauser war es auch der bereits nach 30 Sekunden im 2. Drittel auf 3:0 erhöhte und erst in der 33. Spielminute konnte JT Hall nach schöner Kombination mit Stemke und Fissekis einer der weiterhin zahlreichen Chancen verwerten. Hoffnung keimte auf, jedoch wurden diese durch einen Wechselfehler und dem darauffolgenden 4:1 durch Norris im Keim erstickt. Dauerte es im 1. Drittel 90 Sekunden, im 2. Drittel 28 Sekunden, glich sich im 3. Drittel das Bild: bereits nach 107 Sekunden zappelte die Scheibe nach einem verdeckten Schuss von Seifert zum 5:1 für die Gäste im Netz. Damit war die Partie entschieden und die Gäste erhöhten durch Norris und Hradek noch auf 7:1. Ein Ergebnis das nicht den Spielverlauf widerspiegelt, was auch Gästetrainer Sergej Hatkevitch meinte, als er in der Pressekonferenz von einem glücklichen Sieg sprach. Beim TEV haderte man abermals mit der Chancenverwertung und der Einstellung einiger Spieler, von denen man nicht den Eindruck hatte an ihr Leistungslimit zu gehen und der insbesondere in der Defensive viel zu sorglos agierte. Matchwinner für Waldkraiburg war Torhüter Korbinian Sertl, der das Duell mit Timon Ewert an diesem Abend für sich entscheiden konnte. Nun reist der TEV am Sonntag zu dem ebenfalls noch punktlosen EV Landshut und nur mit einer deutlichen Leistungssteigerung können dort die Punkte entführt werden.


Eisbären Regensburg  (OLS)
Eisbären unterliegen in temporeicher Partie den Starbulls Rosenheim
Es war das erwartete Topspiel am Freitagabend in der Donau-Arena und keiner der Zuschauer wird sein Kommen bereut haben auch wenn die Eisbären am Ende mit 1:4 gegen die Starbulls Rosenheim unterlagen. 
Coach Peppi Heiß konnte auf seinen kompletten Kader zurückgreifen und im Tor bekam erneut Peter Holmgren das Vertrauen. Auf der Gegenseite mussten die Oberbayern auf Peter Lindlbauer und Michael Rohner aus der Verteidigung verzichten. 
Das erste Drittel war geprägt von sehr hohem Tempo auf beiden Seiten. Die Eisbären fanden zunächst besser in die Partie, konnten allerdings noch keinen Torerfolg für sich verbuchen. Doch die Oberbayern waren stets über die schnellen Konter gefährlich. In der 11. Spielminute bekam Xaver Tippmann die erste Strafzeit des Spiels und die wurde von den Gästen sofort genutzt. Michael Fröhlich zog von der blauen Linie ab und die Scheibe wurde von Michael Bucheli unhaltbar für Peter Holmgren zum 0:1 abgefälscht. Im Anschluss bekamen die Eisbären ihr erstes Powerplay des Spiels und Arnoldas Bosas hatte erneut mit einem Pfostenknaller Pech im Abschluss. 
Zu Beginn des zweiten Drittels mussten die Eisbären noch eine Unterzahlsituation überstehen, hatten aber sogar mit Peter Flache einen Shorthander auf dem Schläger, den der Stürmer aber nicht nutzen konnte. In den darauffolgenden Minuten machten die Gäste ordentlich Druck und die Domstädter hatten in der Phase Glück nicht mit 0:2 ins Hintertreffen zu geraten. Eine starke Aktion von Benjamin Kronawitter, der sich die Scheibe erläuft und punktgenau auf Peter Flache in den Slot legte, wurde mit dem Ausgleich belohnt. Das Spiel war wieder völlig offen. Die Eisbären waren am Drücker aber einen Aufbaufehler der Gastgeber, nutzten die Gäste zur erneuten Führung. Michael Baindl überwand Peter Holmgren mit einer schönen Bewegung zum 1:2. 
Auch den Schlussabschnitt mussten die Mannen von Peppi Heiß zu viert beginnen und konnten aber auch dieses Unterzahlspiel schadlos überstehen. In der 48. Minute dann die Vorentscheidung. Petri Lammassaari verwertete seinen eigenen Rebound sehenswert zum 1:3. In der Folge hatten die Eisbären Schwierigkeiten die gut organisierten Gäste nochmals unter Druck zu setzen. Die beste Gelegenheit hatte Tomas Gulda in der Schlussminute als er völlig freistehend den Puck über den Kasten drosch. Auch wenige Sekunden in doppelter Überzahl zum Ende des Spiels konnten die Eisbären nicht mehr nutzen und mussten sogar noch das Empty-Net Tor zum 1:4 schlucken. 
Somit unterliegen die Eisbären Regensburg am Ende mit 1:4 etwas zu hoch gegen die Starbulls aus Rosenheim. Bei besserer Chancenverwertung wäre durchaus mehr für die Gastgeber drin gewesen. Die Zuschauer haben eine starke Partie auf sehr hohem Oberliga Niveau gesehen und dürften nicht allzu enttäuscht nach Hause gegangen sein. Für die Eisbären geht es schon morgen in Waldkraiburg weiter. Nach der Niederlage im letzten Vorbereitungsspiel, dürften die Eisbären hier noch etwas gutzumachen haben. 
Eisbären wollen offene Rechnung in Waldkraiburg begleichen
Am vierten Spieltag geht für die Eisbären Regensburg die Reise zu den Löwen Waldkraiburg. Gegen die Oberbayern ist aus der Vorbereitung noch eine Niederlage wieder gut zu machen.
Peppi Heiß und sein Team können aus der ersten Saisonniederlage gegen die Starbulls Rosenheim zahlreiche Rückschlüsse ziehen. Die stärkste Mannschaft der Liga ist keineswegs unschlagbar, jedoch bedarf es größerer Cleverness und einer besseren Chancenverwertung, um solche Spiele zu ziehen. 
Personell ändert sich bei den Oberpfälzern im Grunde nichts, lediglich Jakub Urbisch kommt zu seinem Punktspiel-Debüt für die Eisbären. Nachdem Peter Holmgren die ersten drei Starts inne hatte, erhält der Deutsch-Schwede eine erste Verschnaufpause. Die Gastgeber, betreut von Sergej Hatkevich, können nach dem befreienden Sieg in Miesbach am heutigen Sonntag mit etwas mehr Ruhe in die Partie gehen. Ob Ausfälle bei den Löwen zu vermelden sind, ist noch nicht bekannt.
Der EHC Waldkraiburg behielt im letzten Testspiel vor der Hauptrunde gegen die Eisbären mit 3:0 die Oberhand und schon alleine deswegen sollten die Gäste aus der Oberpfalz am heutigen Abend mehr als nur gewarnt sein. Die Löwen starteten mit einem 0:6 gegen Rosenheim und einem 1:6 in Peiting denkbar schlecht in die neue Spielzeit. Deshalb war es wie erwähnt umso wichtiger, in Miesbach den ersten Befreiungsschlag zu landen. Das nimmt den Druck von einigen Schultern, denn schon nach drei Spielen ist mit Ken Neil einer der beiden Importspieler in den Fokus der Kritiker gerückt. Umso wichtiger wird das heutige Spiel gegen die favorisierten Eisbären Regensburg, die aber mit Sicherheit kein punktloses Wochenende fabrizieren wollen.
Die Eisbären reisen hoch motiviert nach Waldkraiburg und sind sich ihrer Aufgabe bewusst. Geradlinig und konsequent muss bei den Löwen agiert werden, um zum Erfolg kommen. Nachdem die erste Reihe um Nikola Gajovsky, Arnoldas Bosas und Lukas Heger gegen Rosenheim etwas glücklos agierte, wird sie am heutigen Sonntag mit Sicherheit auf Punktejagd gehen. Aber nicht nur diese Formation, sondern das komplette Team brennt auf einen weiteren Dreier, denn dieser ist für das kommende Wochenende schon wieder so wichtig, geht es doch schon wieder gegen den EV Landshut in fünf Tagen.
Alle Fans, die nicht mitreisen können, haben die Chance, ab dem Anpfiff um 17.15 Uhr hautnah im Liveticker unter www.eisbaeren-liveticker.de dabei zu sein. Die Abendkassen in Waldkraiburg öffnen bereits um 15.45 Uhr, um lange Schlangen zu vermeiden.


Löwen Waldkraiburg  (OLS)
Deutlicher Erfolg für den EHC in Miesbach
Aller Guten Dinge sind bekanntlich drei und mit genauso vielen Punkten im Gepäck kehrten die Löwen vom EHC Waldkraiburg am Freitagabend nach dem dritten Spieltag in die Industriestadt zurück. Zuvor gelang dem EHC  beim TEV Miesbach der erste Sieg der Saison, das Team von Coach Sergej Hatkevitch gewann mit 7:1 gegen den Aufsteiger. Max Kaltenhauser und Brent Norris trafen doppelt, die weiteren Tore erzielten Michail Sokolov, Philipp Seifert und Christof Hradek.
Für Thomas Rott und Ludwig Synowiec kam ein Einsatz in Miesbach noch zu früh, von daher konnte Coach Hatkevitch neben Dennis Ladigan die berühmte „volle Kapelle“ auffahren im Duell gegen den Aufsteiger aus dem Oberland. Miesbach hatte in seinen vorigen Partien gegen Peiting und in Regensburg zwar keine Punkte, aber viel Respekt von den Gegnern gewonnen und so gingen die Löwen gewarnt in die Begegnung, in der der EHC nach dem Null-Punkte-Wochenende zum Auftakt auch Selbstvertrauen tanken wollte.
Michail Sokolov erzielte mit seinem ersten Tor für den EHC in dieser Saison früh die Waldkraiburger Führung (01:30) und dank eines starken Korbinian Sertl im Tor der Löwen verliefen die Miesbacher Angriffsbemühungen in der Folge lange erfolglos. Stattdessen waren es die Löwen, die sich eiskalt vor TEV-Keeper Timon Ewert zeigten und den Spielstand weiter in die Höhe schrauben konnten: Gleich ihr erstes Powerplay nutzten die Industriestädter prompt zum 2:0 durch Max Kaltenhauser, nach guter Vorarbeit von Tobias Thalhammer und Ken Neil (15:25) und so ging es mit einer fürs Selbstvertrauen alles andere als schlechten Führung in die erste Pause.
Den zweiten Abschnitt eröffnete erneut Max Kaltenhauser, der nach nur 28 Sekunden und einem Traumtor wieder jubelte und seine Farben noch weiter nach vorn brachte (20:28)- erneut kam die Vorarbeit vom starken Ken Neil, diesmal in kanadischer Kooperation mit Brent Norris, von welchem später noch die Rede sein wird. Zunächst aber machten die Hausherren von sich reden, denn James Hall versenkte einen  klassischen Konter im Zusammenspiel mit seinem amerikanischen Kollegen Christopher Stemke zum 1:3 (32:12). Mehr als der Anschlusstreffer und am Ende auch die berühmte Ergebniskosmetik sollte dieses Tor aber sein, denn noch vor dem zweiten Pausentee bediente Neil seinen Kumpel Norris mustergültig und dieser schob ein zum 4:1 für den EHC (38:16).
Ein früher Treffer gelang den Löwen dann auch im letzten Drittel durch Philipp Seifert, der mit seinem Schuss gegen die Laufrichtung die exakt richtige Entscheidung traf (41:47), keine sieben Minuten später war erneut Brent Norris erfolgreich: Christian Ettwein setzte den Kanadier mit einem Traumpass in Szene und Norris versenkte den Alleingang eiskalt zum 6:1 (48:32). Den Schlusspunkt unter eine sehenswerte Partie setzte schließlich Christof Hradek (59:47) mit dem 7:1 13 Sekunden vor dem Ende. Damit waren die ersten drei Punkte der Saison auf dem Konto des EHC angekommen und auch der Tank für das nötige Selbstvertrauen für die kommenden, schweren Aufgaben dürfte jetzt etwas voller sein.


Wohnbau Moskitos Essen  (OLN)
Moskitos mit Torflaute
Das war auch gegen die Icefighters aus Leipzig wieder nichts mit dem erhofften ersten Sieg. Die Moskitos waren zwar über weite Strecken gut im Spiel, doch die Tore machten im zweiten Abschnitt die Gäste.
Das erste Drittel hört sich an, wie das Alphabet der vergebenen Chancen. Bires am Tor vorbei, Pelletier knapp am Tor vorbei, Ziolkowski mit schönem Schuss aber Roßberg lenkt den Puck am Tor vorbei. In der Tat konnten die Moskitos den Puck nicht im Tor der Leipziger unterbringen was sich im zweiten Abschnitt rächen sollte.
Gut eine Minute waren im zweiten Abschnitt gespielt, da nahm das Unheil seinen Lauf. Andrej Bires musste wegen Haltens auf die Strafbank und Dominik Patocka traf zur Gästeführung. Irgendwie bekamen die Moskitos in Drittel zwei so gar nichts mehr auf die Reihe und die Treffer zwei und drei der Gäste waren irgendwann die logische Folge. Farrell und Martin eine Minute vor Drittelende machten die komfortable Führung der Gäste perfekt.
Frank Gentges muss dann in der zweiten Pause deutliche Worte gefunden haben, denn die Moskitos kämpften sich wieder zurück in die Begegnung. Ohne Lautenschlager und Hildebrand wurden weitere Chancen generiert und in der 47. Minute durften die Moskitos Fans zum ersten Mal jubeln, Kyle DeCoste hatte zum Anschlusstreffer eingenetzt. Angriff auf Angriff rollte nun auf Benedict Roßberg, doch bis zur 60. Minute hielt er seinen Kasten sauber. Dennis Thielsch traf zwar noch im Powerplay, doch am Ende nahm Leipzig die Punkte mit.
Cheftrainer Frank Gentges war natürlich in seinem Statement nicht gerade begeistert: "Wir haben viel zu verhalten begonnen, dann aber mehr als genügend Chancen erspielt um deutlich zu führen, diese dann aber wiedermal nicht final verwertet und dann kann man die Uhr danach stellen, dass defensiv einem Verteidiger ein Konzentration- oder Leichtsinnsfehler passiert und wir verlieren mehr und mehr Selbstvertrauen. Im letzten Drittel hatten wir dann auch noch genügend Möglichkeiten das Spiel zu drehen. Die Ausfälle von Lautenschlager und Hildebrand, zwei unserer besten Spieler, machten sich deutlich bemerkbar. Die Mannschaft braucht jetzt dringend ein Erfolgserlebnis."


Erding Gladiators  (BYL)
Alligators beißen gnadenlos zu
Tapfer gewehrt haben sich die Erding Gladiators beim Saisonauftakt am Freitagabend gegen die Höchstadt Alligators. Am Ende behielt der Top-Favorit aus Franken verdient mit 3:1 Toren (0:1, 2:0, 1:0) die Oberhand. Er nutzte im entscheidenden Moment die Fehler der Gastgeber gnadenlos aus.
Die Gäste waren in Top-Besetzung angereist, Erding dagegen musste mit Gantschnig, Lachner Poetzel und Schwarz gleich auf vier Leistungsträger verzichten. Im Tor der Gladiators stand der knapp 19-jährige Jonas Steinmann, der damit sein Bayernliga-Debüt feierte. Und noch einer bestritt sein erstes Bayernligaspiel: Jonas Steinmanns 16-jähriger Bruder Kilian, der in der dritten Reihe mit dem Duo Hiendlmeyer/Pfeiffer stürmte und seine Sache recht gut machte.
Die Gäste, mit rund 200 stimmgewaltigen Fans im Rücken begannen, als wollten sie die Gladiators überrennen und schnürten sie erst einmal in ihrem Drittel ein. Doch langsam konnten sich die Gastgeber befreien und ihrerseits ein wenig Druck aufbauen. Aber trotz eines extrem hohen Tempos ergaben sich zunächst relativ wenig Torchancen auf beiden Seiten – auch nicht in Überzahl. Doch dann saß erneut ein Alligator auf der Strafbank, und im Nachstochern drückte Marco Deubler den Puck zum 1:0 über die Linie (20.).
Zu Beginn des zweiten Abschnitts saßen gleich zwei Erdinger auf der Strafbank. Doch brachten die Höchstadter außer einem Pfostenschuss von Spielertrainer Daniel Jun nichts Nennenswertes zustande. Kurz danach hatte Erding einen Mann mehr auf dem Eis, doch nach einem katastrophalen Abwehrschnitzer gelang Michal Petrak per Konter das 1:1 (24.).
Dieser Treffer hinterließ Spuren. Die Gladiators wirkten total verunsichert und brachten nun kaum mehr einen gezielten Spielaufbau zustande. Die Alligators dagegen agierten jetzt ungemein bissig und druckvoll. Angriff auf Angriff rollte auf Jonas Steinmann zu, der erstklassig hielt. Erst zum Ende des Drittels hin fingen sich die Gladiators wieder. In Überzahl spielte Daniel Krzizok auf den freistehenden Philipp Spindler, doch Torwart Philip Schnierstein hielt spektakulär (34.). Das wäre die geroße Chance zur Führung gewesen. Und dann passierte den Gladiators das gleiche Missgeschick noch einmal. Bei eigener Überzahl gab es einen Scheibenverlust, den diesmal Ex-Nationalspieler Vitalij Aab ausnutzte und Höchstadt 53 Sekunden vor Drittelschluss mit 2:1 in Führung brachte.
Im Schlussdrittel musste Erding erneut einige Strafen gegen sich hinnehmen. Ales Kreuzer war es schließlich in der 50. Minute, der im Powerplay zum 3:1 traf und damit für die Vorentscheidung sorgte (50.). In den letzten zehn Minuten warfen die Gladiators noch einmal alles nach vorne. Doch die körperlich ungemein starken Alligators zeigten, dass sie zurecht der Top-Favorit auf den Meistertitel sind. Sie schaukelten den Sieg über die Zeit. wk


EV Füssen  (BYL)
Zum Saisonstart hart umkämpftes 4:3 nach Verlängerung gegen Schongau
Mit einem hart umkämpften 4:3 nach Verlängerung (2:2, 1:1, 0:0) gegen die EA Schongau ist der EV Füssen in die Bayernliga gestartet. Die Gäste erwiesen sich am Kobelhang als kampfstarke Mannschaft, die eine sehr reife Spielanlage zeigte, und ab dem Ende des zweiten Drittels dem Siegtreffer sogar näher schien.
Neben dem gesperrten Florian Simon musste der EVF auch kurzfristig auf seinen Topscorer Nikolas Oppenberger verzichten. Dadurch konnten nur drei Reihen eingesetzt werden, die neu zusammengestellt wurden. Das Anfangsdrittel gehörte klar dem EVF, der aber wieder viele gute Chancen liegen ließ. Lediglich Thomas Böck in Überzahl und Eric Nadeau mit einem tollen Sololauf trafen. Zu sorglos agierte man allerdings in der Defensive, was den Mammuts zwei Treffer aus drei Torchancen ermöglichte. Besonders bitter der Ausgleich zum 2:2 kurz vor Ende des Abschnitts in eigener Überzahl, als man nach einem Foul an Tobi Meier fünf Minuten lang mit einem Spieler mehr auf dem Eis agierte.
Im zweiten Drittel gelang zwar schnell der dritte Führungstreffer in Überzahl, vier weitere Großchancen wurden aber nicht verwandelt, und wie es so kommt gelang Schongau nach der Hälfte der Partie zum dritten Mal der Ausgleich. Glück hatten die Füssener, als sie nach einem groben Abwehrfehler von der Pausensirene vor einem Rückstand bewahrt wurden.
Im letzten Abschnitt machte sich das kräftezehrende Anrennen gegen die defensivstarken Gäste bemerkbar, und es kam fast kein Druck mehr zustande. Schongau kontrollierte das Spiel, ohne selbst die ganz großen Chancen zu haben. Das ereignisarme Drittel endete mit einer Bankstrafe gegen den EVF wegen zu vielen Feldspielern. Die EA konnte den Vorteil aber nicht nutzen, und wieder komplett wurde Tobias Meier im letzten Moment regelwidrig gestoppt. Das Überzahlspiel nutzten die Füssener zum etwas glücklichen Siegtreffer.
Trainer Roman Mucha (Schongau): „Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass nach unserer schwachen Vorbereitung das Spiel so ausgeglichen verläuft. Wir wollten heute defensives Eishockey spielen, das hat sehr gut funktioniert. In manchen Phasen waren wir sogar leicht besser. Ich habe Vertrauen in die Mannschaft, sie hat Potential.“
Trainer Thomas Zellhuber (Füssen): „Wir haben gegen einen sehr gut organisierten Gegner gespielt, der uns das Leben sehr schwer gemacht hat. Das Fehlen von Simon und Oppenberger hat sich natürlich bemerkbar gemacht. Anstatt vier Reihen konnten wir nur mit drei spielen, das hat uns am Ende viel Kraft gekostet. Es war ein hartes Spiel, und mit zwei Punkten bin ich zufrieden. Wir müssen weiter arbeiten, und uns auf die neue Liga einstellen.“ (MiL)


River Rats Geretsried  (BYL)
Aufholjagd wird nicht belohnt - Rats unterliegen knapp in Landsberg
Das Warten hat endlich ein Ende, es ist wieder Hockey-Time! Der Startschuss für unsere Rats ist heuer in Landsberg gefallen, ein großes Kaliber also gleich zu Beginn. Schon vor dem Spiel gab es einige Ausfälle zu verzeichnen. Ondrej Horvath fällt voraussichtlich bis zu sechs Wochen aus, Daniel Merl schlägt sich noch mit einer Gehirnerschütterung aus dem Schongau-Spiel herum, Nico Wischnewsky und Klaus Berger sind ja schon länger auf der Verletztenliste. Außerdem meldete sich Torhüter Martin Morczinietz beruflich ab und Jonas Köhler musste krankheitsbedingt kurzfristig passen.
Das Spiel hätte schlechter nicht beginnen können. Kapitaler Fehlpass im Aufbau von Last-Minute Neuzugang Vladimir Zvonik, Nutznießer war HCL-Stürmer Slavicek der völlig blank gegen David Albanese zum frühen 1:0 einschieben konnte (2.). Die Riverkings machten im Anschluss genau dass, was sich eigentlich der ESC vorgenommen hatte: Kontern und zwar brandgefährlich. David Albanese sowie mangelnde Kaltschnäuzigkeit verhinderten aber vorerst einen zweiten Treffer für die Hausherren. Gerade als sich die Rats besser in der Partie zurechtfanden, schlug der nächste Konter hinter Albanese ein. Dennis Sturm war auf und davon, 2:0 (15.). Die Nervosität im Spiel des ESC war doch deutlich spürbar.
Auch im zweiten Spielabschnitt fing man sich einen schnellen Gegentreffer, in Unterzahl fälschte Michi Wiedenbauer einen Querpass unhaltbar zum 3:0 in die eigenen Maschen ab. Als Torschütze durfte sich Marcel Juhasz feiern lassen (26.). Die Landsberger Offensivabteilung kam immer besser ins Rollen und erzielte in eigener Unterzahl gleich zwei Treffer. Völlig unsortiert in der Hintermannschaft, ließ der ESC Kerber sowie Sturm zwei fast identische Treffer innerhalb von 15 Sekunden erzielen (26.). Ein Lebenszeichen gaben die Rats dann in Form von Michi Hölzl von sich, der einen Stellungsfehler der Landsberger Defensive nutzte und überlegt zum ersten Geretsrieder Saisontreffer einnetzen konnte (28.). Die Riverkings meldeten sich in Form des auffälligen Slavicek aber umgehend wieder zurück, im dritten oder vierten Nachschuss war er zur Stelle und erzielte den sechsten Treffer (33.). Auf einmal ging es hoch und runter, denn nun waren die Rats wieder am Zug. Florian Lechner stellte auf 6:2 und machte das Ergebnis vorerst etwas erträglicher (34.). Auf einen Schlag witterte der ESC Morgenluft und konnte abermals durch Hölzl verkürzen, das 6:3 in der 35. Spielminute. Mit jedem Treffer merkte man, dass das Selbstvertrauen der Männer von Ludwig Andrä stieg und plötzlich war es ein Spiel auf Augenhöhe. Das vierte Tor war durchaus möglich, die Drittelsirene beendete die Aufholjagd aber vorerst.
Wie reagierten die Hausherren auf das plötzliche aufbäumen der Rats? Vorerst durch Fouls. 12 Minuten vor Schluss ergab sich für den ESC zum ersten Mal eine knapp einminütige doppelte Überzahl und tatsächlich klingelte es diesmal im richtigen Tor. HCL-Torwart Schedlbauer hatte bei dem verdeckten Handgelenkschuss von Dominic Fuchs keine Chance (50.). Als Florian Lechner kurz darauf auf der Strafbank Platz nehmen musste, drehten die Rats den Spieß endgültig um. Bene May vollendete einen Alleingang wunderschön und verkürzte zum 6:5 (54.). Die Krönung wäre der Ausgleich gewesen, doch Domi Meierl verzog in aussichtsreicher Position und drosch die Scheibe in das Plexiglas. Ungünstig dann die erneute Strafe gegen Florian Lechner, denn Landsberg war dadurch die letzten zwei Minuten in Überzahl. Alles kämpfen half nichts mehr, der HCL zitterte den knappen Vorsprung über die Zeit.
Fazit: Nach dem 5:0 deutete sich ein Debakel an. Es dauerte knappe 30 Minuten bis die Rats ihre Aufregung abschüttelten aber dann ging die Post ab. Am Ende war man ganz knapp dran am Punktgewinn, es sollte aber nicht sein. Die Moral stimmt schon mal, auf den zweiten 30 Minuten darf man aufbauen.


EV Moosburg  (BYL)
EVM kehrt mit leeren Händen aus Passau heim
Bis zum Schluss wurde um Zählbares gekämpft – aber vergeblich. Ein Empty-Net-Goal der Gastgeber besiegelte am Freitag die 3:6 (0:1, 2:1, 1:4)-Auftaktniederlage der Moosburger in Passau.
Hätte eine Jury den Sieger dieser fairen Partie – insgesamt nur zehn Strafminuten – bestimmen müssen, sie hätte sich mit ziemlicher Sicherheit für die Passau Black Hawks entschieden. Die Niederbayern waren über weite Strecken das spielbestimmende Team mit den besseren Chancen. „Und trotzdem war da heute was drin. Wir haben in der entscheidenden Phase aber nicht zugeschlagen“, sagte EVM-Trainer Dimitri Startschew nach der Schlusssirene.
Damit meinte er weniger die ausgeglichenen Anfangsminuten, in denen ein Schuss von Josef Kankovsky an den Pfosten knallte (4.), sondern vielmehr die zweite Hälfte des Mitteldrittels: Trotz komfortabler 2:0-Führung verloren die Hausherren nach ihrer ersten Strafzeit plötzlich völlig den Faden. „Dabei haben wir in den zwei Minuten nicht mal ein Gegentor kassiert“, rätselte EHF-Coach Ivan Horak. Das fiel erst kurz danach, als die erste Moosburger Sturmreihe nach Belieben kombinieren durfte und Daniel Möhle vollendete. Doch nun dominierte der EVM – und die über 700 Zuschauer in der Eisarena mussten mitansehen, wie Tobias Hanöffner beim nächsten Powerplay auf 2:2 ausglich. Horak: „Zum Glück hat Moosburg es da verpasst, noch das eine oder andere Tor draufzulegen.“ So retteten sich die Black Hawks mit dem Remis in die zweite Pause.
Doch die sollte ihnen reichen, um sich wieder zu ordnen: Nur 45 Sekunden nach Wiederbeginn mussten die Grün-Gelben den wohl entscheidenden Rückschlag in Form des 2:3 einstecken. Passau bekam das Spiel nun wieder in den Griff, scheiterte zunächst aber am gut aufgelegten Thomas Hingel. Mit dem Doppelschlag in der 54. Minute schien den Hausherren dann die Entscheidung gelungen zu sein. Aber die Gäste gaben trotzdem nicht auf, schmissen noch einmal alles nach vorne und kamen durch Doppeltorschütze Hanöffner auf 3:5 heran. Als dann Hingel zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis gegangen war, setzte Passau mit einem Weitschuss ins leere Tor den Schlusspunkt.
Für Moosburgs Trainer Startschew, der in diesem Auftaktmatch neben dem gesperrten Abwehrmann Marc Lenczyk (für ihn verteidigte Patrice Dlugos) auch auf Jan Herrmann, Max Ohr, Andrej Bartz und Julian Fink verzichten musste, gab es in der Schlussminute noch eine weitere personelle Hiobsbotschaft: Youngster Hermann Azimov ging wegen einer Bänderverletzung vorzeitig vom Eis.


Passau Black Hawks  (BYL)
Überragende Teamleistung als Schlüssel zum Erfolg - Black Hawks schlagen Moosburg mit 6:3
Am Freitag Abend war es endlich soweit: Die Passau Black Hawks eröffneten die Eishockey Bayernliga Saison mit dem Heimspiel gegen den EV Moosburg. 713 Zuschauer wurde Eishockey vom allerfeinsten geboten. Am Ende triumphierten die Passau Black Hawks völlig verdient mit 6:3. Die Gäste aus Moosburg spielten eine fast perfekte Saisonvorbereitung und gingen leicht favorisiert in die Partie. Bei den Passau Black Hawks fehlten außerdem drei Leistungsträger mit Simon Schießl, Lukas Daschinger und Stefan Friedl.
Den Zuschauern wurde von der ersten Minute an, ein abwechslungsreiches Eishockeyspiel geboten. Die Passau Black Hawks legten los wie die Feuerwehr und schnürten die Gäste aus Moosburg minutenlang im eigenen Drittel ein. Einzig Thomas Hingel im Moosburger Tor verhinderte einen frühen Rückstand. Kurz vor Ende des ersten Drittels hämmerte Anton Pertl den Puck dann doch in das Moosburger Tor. Kurz nach Anpfiff zum zweiten Drittel war es dann Ex-Moosburger Dominik Schindlbeck der auf 2:0 erhöhte. Durch unnötige Strafzeiten brachten sich die Dreiflüsse Städter selbst in Bedrängnis und kassierten noch im zweiten Drittel das 2:1 und kurz vor Ende sogar noch den Treffer zum 2:2 Ausgleich. Im letzten Drittel ließen die Passau Black Hawks keine Zweifel aufkommen und spielten sich in einen wahren „Rausch“. Petr Sulcik traf nach nur fünfundvierzig Sekunden zur 3:2 Führung. Roman Nemecek und erneut Petr Sulcik erhöhten bis innerhalb acht Minuten auf 5:2. Der Anschlusstreffer zum 5:3 war nicht mehr als Moosburger Ergebniskosmetik. Svatopluk Merka erzielte in der letzten Spielminute mit seinem Treffer den 6:3 Endstand. Die Zuschauer feierten die Mannschaft am Ende zu recht. So haben die Passau Black Hawks nicht nur drei sehr wichtige Punkte geholt, sondern auch spielerisch und als Mannschaft voll überzeugt.
„Die Mannschaft hat heute nach der schwierigen Vorbereitung richtig Gas gegeben. Wir haben als Team gute Arbeit geleistet. Jeder hat für jeden gekämpft und gespielt. Die Mannschaftsleistung und das Miteinander war entscheidend. Wir haben bis auf zehn Minuten im zweiten Drittel hervorragend gespielt. Darauf werden wir aufbauen und an unseren Schwächen weiter arbeiten.“ analysierte Trainer Horak das Spiel auf der nachfolgenden Pressekonferenz.
Die Passau Black Hawks treten am Sonntag beim nächsten direkten Konkurrenten um die Playoffs in Germering an. Dort wird auch eine geschlossene Mannschaftsleistung notwendig sein um die Punkte aus der Münchner Vorstadt zu entführen.
Freuen können sich alle sportbegeisterten Fans auf den kommenden Freitag. Der Freitag der 13. soll dann zum Albtraum für den EA Schongau werden. Die Mammuts aus Schongau sind dann nämlich ab 20 Uhr der nächste Gegner im Hexenkessel EisArena. -czo


Peißenberg Eishackler  (BYL)
Eishackler siegen 4:2 gegen Pfaffenhofen im ersten Punktspiel
Die Eishackler erreichten in ihrem ersten Punktspiel, gegen den EC Pfaffenhofen die ersten drei Punkte in der Saison. Mit 4:2 (0:1, 1:0, 3:1) gingen die Eishackler vor rund 550 Zuschauern vom Eis.
In dem eher durchwachsenen Eishockeyspiel das auf Seiten der Eishackler Anfangs von Nervosität geprägt war, gingen die Gäste durch Chemello nach einem Break in Unterzahl mit 0:1 in Führung.  Der längst fällige und verdiente Ausgleich fiel erst in der 21.Minute durch Morley nach Pass von Daniel Lenz. Matthias Müller machte dann nach einem schönen Pass von Florian Barth in der 39.Minute das 2:1 und Eichberger in der 54.Minute das 3:1.  Kurz vor Schluß legten die Gäste nochmal durch Chemello auf 3:2 nach und nahmen in der Folge den Tormann vom Eis. Der letzten Treffer des Abends war wieder von Eichberger der Sekunden vor Schluß durch ein Empty-net-Goal den 4:2 Endstand herstellte.
Am Sonntag haben die Peißenberger spielfrei und das nächste Heimspiel findet am Freitag den 13.10.2017 um 19.30 gegen Moosburg statt.


Schongau Mammuts  (BYL)
EA Schongau unterliegt Altmeister Füssen erst in der Verlängerung
Nach der sehr bescheidenen Vorbereitung der EA Schongau kann man von einem Punktgewinn sprechen. Andererseits wenn man bedenkt wie lange die EAS in dieser Partie in Unterzahl auf dem Eis stand, schmeichelt der doppelte Punktgewinn eigentlich  dem Gastgeber.
So fiel auch der entscheidende  4. Treffer des EV Füssen in der Verlängerung mit einem Mann mehr auf dem Eis.
Nachdem es im Training letzte Woche noch ziemlich aufgeräumt im Team der EAS aussah, konnte Trainer Roman Mucha am Freitag doch noch auf einen ganz ordentlichen Kader zurückgreifen, zumal es auch mit den Last-Minute-Transfers  Johannes Schierghofer und Markus Jänichen noch geklappt hat.
Vor über 1300 Zuschauern ging die Partie nach buntem Rahmenprogramm leicht verspätet an den Start. Und es blieb den Gastgebern vorbehalten den ersten Treffer der neuen Bayernligasaison zu erzielen.  Als in der 7. Minute gleich zwei Schongauer und ein Füssener auf der Strafbank Platz nehmen mussten, nutzten die Routiniers in den Reihen des EVF diese Chance. Doch die EA Schongau schlug in der 11. Minute zurück (Schierghofer) - 1 : 1.
In der 16. Minute legten die Hausherren erneut vor  - Torschütze war der Deutschkanadier Eric Nadeau – 2 : 1. Weil nur wenige Sekunden später Schongaus Verteidiger Christoph Altstetter  nach einem Check mit 5 + Spieldauer vorzeitig zum Duschen  musste – hatten die Gastgeber die Chance den Vorsprung auszubauen, denn die EAS musste das restliche Drittel in Unterzahl überstehen .
Aber die Mammuts machten das Unterzahlspiel gut und konnten mit einem Konter kurz vor der Pause durch Martin Schweiger gar das 2 : 2 erzielen.  
Mit einer erneuten Überzahl konnte der favorisierte EVF erneut in Front gehen (23. ) – doch abermals glich die EAS aus – 3 : 3 (Schierghofer ;  33. Min)und hatten ab dann sogar die besseren Spielanteile für sich.
Trotz weitere Unterzahlspiele der EAS und starker Torhüter auf beiden Seiten – Niklas Marschall bei der EAS und Andreas Jorde beim EVF blieb es bis zum Ende der regulären Spielzeit beim 3 : 3.
Nun folgte die 5-minütige Verlängerung – und die begann die EAS erstmals in dieser Partie in Überzahl .  Leider konnte sie diese 4-3 Situation nicht nutzen.  Das machte der EVF besser – erneut in Überzahl traf erneut Marvin Schmid und sicherte seinem Team den zweiten Punkt  - 4 : 3 (64.).
So konnten sich am Ende beide Teams vor einer fast einheitlich gelbschwarzen Zuschauerschar feiern lassen – wie es halt so ist,  wenn zwei Teams/Städte die gleichen Farben tragen ! Der EVF weil er das bessere Ende für sich hatte – und die EAS, die nach schwacher Vorbereitung  zum Punktspielauftakt voll überzeugen konnte!


Kempten Sharks  (BLL)
4:2 Sieg der Sharks im letzten Vorbereitungsspiel zu Hause
Im letzten Vorbereitungsspiel zu Hause kamen die Sharks zu einem nie
gefährdeten 4:2 Sieg gegen den  Bezirksligisten SG Lindenberg/ Lindau
1b.
Im ersten Drittel legten die Kemptener los wie die Feuerwehr. Patrick
Weigant traf zuerst nur die Latte und kurze Zeit späte den Pfosten des
Gästegehäuses.
In der 7. Minute war es dann endlich soweit. Corey Pawley war nur durch
ein Foul zu stoppen. So kam es folgerichtig zu einem Penalty, den er
sicher verwandeln konnte. In der 16. Spielminute war es der gleiche
Spieler, der sich durch die ganze Hintermannschaft der Gäste durchtankte
und sehr überlegt zum 2:0 abschloss.  Das erste Drittel gehörte fast
ausschließlich der Heimmannschaft in der sich die Gäste nur selten in
Szene setzen konnten. Alles was doch auf das Kemptener Tor kam, war
sichere Beute des Kemptener Torhüters Schütz.
Das zweite Drittel begann für die Gäste in Überzahl, die sich nun auch
besser in Szene setzen konnten. Trotzdem fiel das 2:1durch Gästespieler
Feistle wie aus dem nichts. Die Sharks waren zu dieser Zeit etwas
leichtsinnig und wurden folgerichtig dafür bestraft. Mitte des zweiten
Spielabschnittes wurden die Kemptener wieder aggressiver, was sich
sofort im Spiel und im Ergebnis auswirkte. Patrick Weigant erzielte beim
5:3 Überzahlspiel das 3:1 und Christian Engler in der 38. Minute das 4:1
für die Sharks. Auffällig in diesem Drittel war das stark verbesserte
Überzahlspiel im Vergleich zum Vorjahr.
Die Geschichte des letzten Spielabschnittes ist schnell erzählt. Die
Sharks verwalteten mehr oder wenige das Spiel. Durch einen Fehler im
Aufbauspielers kamen die Gäste noch auf 4:2 durch Wellenberger heran.
Der Sieg war aber zu keiner Zeit in Gefahr.
Fazit: Immer wenn die Gäste aufkamen, legten die Sharks noch eine
Schippe drauf und kamen so zu einem nie gefährdeten Sieg in einem fairen
Spiel.


Diez-Limburg Rockets  (RLW)
Rockets drehen Heimspiel gegen Lauterbach mit 7:0-Schützenfest im letzten Drittel
Auf das letzte Drittel können sich die Rockets derzeit blind verlassen, über den Rest muss dringend gesprochen werden: Die EG Diez-Limburg hat gegen tapfer kämpfende Luchse aus Lauterbach einen 3:4-Rückstand nach 40 Minuten noch in einem 10:4-Heimsieg umgewandelt. Wie schon in allen bisherigen Saisonspielen (2:0 gegen Neuss, 1:0 und 5:2 gegen Neuwied) ging auch dieses Mal der letzte Spielabschnitt an die Mannschaft von Trainer Arno Lörsch. Das 7:0 im letzten Drittel ließ jedoch auch Fragen offen - die wichtigste: Warum nicht gleich so?
In hörweite zur Lauterbacher Spielerbank zu stehen ist in dieser Saison wie ein Skiurlaub im Wallis: Die Eisfläche vermittelt die Grundkälte. Und wenn man die Augen schließt und nur den Kommandos von Lauterbachs Trainer Thomas von Euw lauscht, dann fühlt sich das an wie ein Skikurs am Fuße des Matterhorns. Der Akzent des Schweizers ist in jedem Fall eine Bereicherung für die Regionalliga West - wie auch die zum Teil noch recht junge Mannschaft, mit der die Luchse auf Torejagd gehen. Insgesamt acht ehemalige Lauterbacher stehen in dieser Saison im Kader der Rockets. Es war wenig überraschend, dass die Gäste extrem motiviert in dieses Hessenderby gingen.
Und die Gastgeber machten es ihnen phasenweise auch zu einfach: Der frühen Führung durch Joey Davies (8.) folgten zum Teil unerklärliche Fehler in Spielaufbau und Stellungsspiel. Die Luchse sagten im Doppelpack Danke: Jens Feuerfeil glich zum 1:1 aus (12.), Marko Sakic brachte Lauterbach in Führung (16.). Immerhin besorgte der Kanadier Matt Fischer noch vor der Pause in Überzahl den Ausgleich (19.), aber das Spiel war zu diesem Zeitpunkt wirklich nicht schön mit anzusehen.
Lauterbach blieb auch im zweiten Abschnitt giftig und gefährlich. Nur selten schossen einzelne Akteure im „Denen-zeigen-wir-es-heute"-Modus über das Ziel hinaus. Das wäre bei einer zwischenzeitlichen 4:2-Führung nach weiteren Toren von Carsten Hohmann (31.) und Jens Feuerfeil (32.) ohnehin nicht nötig gewesen. Viel schwerer aber wog der Fehler, den das junge Team in der Folge machte: Man verzettelte sich darin, zu viel Spaß an diesem Zwischenstand zu haben, verteilte verbale Spitzen und reichlich hämische Blicke. Das lockte die an diesem Abend eher durchwachsen aufgelegten Rockets noch einmal aus der Reserve. Matt Fischer traf kurz vor der zweiten Drittelpause noch auf 3:4 (39.), im letzten Abschnitt dann bestraften spielfreudige Gastgeber die Luchse mit einem Sturmlauf.
Dem Ausgleich von Matt Fischer (41.) folgten vier Treffer in weniger als zwei Minuten: Joey Davies (45.), Juian Grund (46.), Dustin Bauscher (46.) und erneut Davies (47.) erhöhten innerhalb von 107 Sekunden auf 8:4. Auch eine zwischenzeitliche Auszeit der Gäste konnte den Torreigen in dieser Phase nicht mehr stoppen. Das Ergebnis zweistellig machten am Ende der sehenswerte Treffer von Konstantin Firsanov (54.) und ein Tor 30 Sekunden vor dem Ende durch Matt Fischer (60.). Der kanadische Stürmer war mit vier Toren und einem Assist auffälligster Akteur auf dem Eis, auch wenn sein Landsmann Joey Davies sogar noch einen Punkt mehr sammelte (drei Tore, drei Assist).
„Es waren ja eigentlich zwei Spiele“, flachste Thomas von Euw auf der Pressekonferenz, als er um ein Fazit zum Spiel gebeten wurde. „In den ersten 40 Minuten haben wir das gut gemacht. Wir hatten einen Plan, den die Spieler auch sehr gut umgesetzt haben. Das letzte Drittel war dann so leider nicht voraussehbar. Diez hat aber auch einfach die Qualität, die Fehler, die wir gemacht haben, dann auch eiskalt auszunutzen. Mir hat nicht gefallen, wie wir in dieser Phase auseinandergefallen sind. Da müssen wir mehr Biss zeigen. Die Rockets waren bis zum Schluss torhungrig.“
„Auch wir hatten einen Plan“, sagte EGDL-Trainer Arno Lörsch. „Der ist in den ersten zehn Minuten auch aufgegangen. Aber dann muss ihn irgendjemand auf der Spielerbank zerrissen haben. Plötzlich habe wir alles über Bord geworfen. Das bringt eine Mannschaft wie Lauterbach natürlich ins Spiel und sie haben den Jungs eine richtige Denksportaufgabe mit auf den Weg gegeben. Der Plan ist dann im letzten Drittel plötzlich wieder aufgetaucht, nachdem ich in der Kabine ein bisschen lauter geworden bin. Am Ende haben wir die Tugenden auf das Eis gebracht, die wir uns im Training erarbeitet haben und die uns auch auszeichnen sollen. Unterm Strich waren das drei sehr wichtige Punkte für uns.“


Ice Dragons Herford  (RLW)
Ice Dragons erhöhen ihr Punktekonto mit Sieg gegen Soest!
Nein, das schönste Spiel war es nicht gerade, da waren sich die knapp 700 anwesenden Zuschauer alle einig. Aber spanned war es, und fair. Und das wichtigste: Am Ende zählten nur die 3 Punkte, die die Ice Dragons mit einem 6:3 Erfolg für sich verbuchen konnten!
Eigentlich lief das Spiel von Beginn an für die Ice Dragons, die weiterhin auf den verletzten Kevin Rempel verzichten mussten, dafür aber wieder beide Kanadier zur Verfügung hatten. Mit viel Druck berannten sie von Beginn an das Tor von Marc Fleischer, ließen dabei allerdings die eine oder andere gute Gelegenheit ungenutzt. So scheiterten sie Reihenweise am gut aufgelegten Fleischer im Soester Tor oder setzten die Scheibe knapp vorbei, bis es endlich das erste Mal „klingelte“. Jan-Niklas Linnenbrügger hatte in der 6. Minute die verwaiste Scheibe links vom Tor auf die Kelle bekommen, zog ab und der Puck senkte sich unhaltbar für Fleischer ins lange Eck. Als dann noch kurz darauf Fabian Staudt (die Schiedsrichter hatten irrtümlich Philipp Brinkmann das Tor gegeben) eine Vorarbeit von Gleb Berezovskij und Kris Gehring zum 2:0 verwandelte, schien die Herforder Eishockeywelt noch vollkommen intakt. Auch in der Folge waren die Ice Dragons tonangebend, doch so nach und nach ließ der Zug zum Tor ein wenig nach. Die Gäste fanden nun immer mehr Mittel, das Tempo der Ice Dragons zu verlangsamen, bekamen ihrerseits mehr Räume und prüften nun auch immer mal wieder Kieren Vogel im Herforder Tor. Für den Anschlusstreffer in der 17. Minute bekamen sie jedoch durch einen katastrophalen Fehler der Ice Dragons Schützenhilfe, plötzlich waren Igor Furda und Maurice Becker durch, der routinierte Furda brachte Becker in Stellung und der schob locker ein. Dieser Treffer schien die Ice Dragons ein wenig zu lähmen, sie konnten die Führung nur mit Mühe in die Pause retten.
Das Tempo verschleppen und mit schnellen Kontern zum Erfolg kommen, das schien auch die Marschroute der Gäste im zweiten Drittel zu sein. Und es gelang ihnen, sie nahmen den Ice Dragons die Wucht und konnten dann einen erneuten, unnötigen Puckverlust auf die gleiche Art und Weise nutzen wie zuvor. Es lief die 24. Minute, als Felix Berger Igor Furda auf die Reise schickte, der erneut Maurice Becker in Stellung brachte. Und der ließ sich nicht lange bitten, langte wieder hin und es stand 2:2. Zwar waren die Ice Dragons auch weiterhin optisch überlegen, mussten sich jedoch immer wieder vor den gefährlichen Kontern der Gäste hüten. So bekamen beide Torhüter immer wieder Gelegenheit mitzuspielen, wobei zwingende Chancen wiederum Mangelware waren. Bis zur 35. Minute. Denn da waren die Gäste in Überzahl und spielten die numerische Überlegenheit clever aus. Über den Ex-Herforder Jim Ross und Felix Berger kam die Scheibe zu Igor Furda und der ließ Kieren Vogel keine Chance, Soest hatte das Spiel gedreht. Die Antwort der Ice Dragons? Wütende Angriffe! Erst scheiterte Staudt an Fleischer, dann Linnenbrügger und als im nächsten Wechsel die Scheibe über Morgan Reiner und Killian Hutt zu RJ Reed in den Slot kam, fackelte der nicht lange und glich das Spiel aus, seit dem Gegentreffer waren erst 82 Sekunden vergangen. Die Ice Dragons schienen nun wieder mehr in Fahrt zu kommen, wollten noch vor der Pause wieder in Führung gehen. Und sie bekamen ihre Chance! Ebenfalls in Überzahl spielten Aaron Reckers und RJ Reed in der 39. Minute Killian Hutt am linken Bullypunkt frei, der schlenzte in Richtung Tor, der Puck rutschte langsam über die Schulter von Marc Fleischer hinweg und während der Goalie die Scheibe noch suchte, trudelte sie langsam zum 4:3 über die Linie. Fast fiel im nächsten Angriff noch das 5:3, doch Fleischer war beim satten Schuss von RJ Reed auf dem Posten, so dass es bis zur Sirene beim 4:3 blieb.
Im letzten Drittel dann hatten die Ice Dragons das Spiel wieder besser im Griff, ließen nur wenig zu und suchten ihrerseits die Entscheidung. Als Killian Hutt dann in der 43. Minute von Philipp Brinkmann und RJ Reed auf die Reise geschickt wurde, narrte er Fleischer im Tor und schob durch die Beine des Goalies zum 5:3 ein. Jetzt merkte man dem Team von Jeff Job an, dass sie die Fehler aus den vergangenen 40 Minuten nicht mehr wiederholen wollten. Souverän schnürten sie die Gäste immer wieder in ihrem Verteidigungsdrittel ein, zielten aber oft zu genau, so dass es bis zur 50. Minute dauerte, ehe die endgültige Entscheidung fiel. Und dafür hatten sie sich wohl den schönsten Spielzug des Abends aufgehoben. Killian Hutt und RJ Reed spielten mit der Soester Verteidigung Katz und Maus, bis Nils Bohle vollkommen frei im Slot stand, dann kam der genaue Pass und Bohle vollendete mit einem sehenswerten Treffer zum 6:3. In der Folge stand Marc Fleischer immer wieder im Mittelpunkt des Geschehens, die Genauigkeit der Abschlüsse war jedoch an diesem Abend das größte Manko der Ice Dragons. So blieb es bis zum Schluss beim 6:3.


EHC Netphen  (LLW)
Auftaktsieg beim Titelverteidiger / EHC Netphen bezwingt Bergisch Raptors – Neuzugänge aus Tschechien überzeugen beim Auftakt
Der EHC Netphen ist mit einem Sieg in die neue Saison gestartet. Der Aufsteiger konnte trotz der Nebenkriegsschauplätze den Titelverteidiger und Favoriten „Bergisch Raptors“ aus Solingen in deren Halle mit 6:4 (3:0 1:2 2:2) bezwingen. Obwohl die Netphener diese Woche zum Training wieder nach Limburg reisen mussten, konnten sie dem Gastgeber von Beginn an Paroli bieten. Dabei zeigten die beiden Neuzugänge Dominik Svehla im Tor und Jakub Zdenek im Angriff dass sich die Netphener auf einiges freuen können.
Im Auftaktdrittel waren beide Teams ausgeglichen, die Netphener zeigten sich dabei abgezockter vor dem gegnerischen Gehäuse. Ein Unterzahltor von André Jung und zwei weitere schnelle Gegenangriffe durch André Bruch und Moritz Mockenhaupt brachte die Siegerländer mit 3:0 in Front.
Im Mittelabschnitt bot sich zu Beginn das gleiche Bild. Nach drei Minuten war es Jakub Zdenek, der mehrere Gegenspieler aussteigen ließ und zum 4:0 einnetzen konnte. Die ersten Minuten waren dann auch die letzten des zweiten Abschnitts, die der EHC in voller Stärke spielen konnte. Erst handelte sich Florian Schäfer eine 5-Minuten-Strafe mit Spieldauerdisziplinarstrafe ein. Die überstanden die heimischen Kufenflitzer schadlos. Auch in der Folgezeit fand man sich immer wieder auf dem „Sünderbänkchen“ ein, so dass sich die „Bergischen“ mehr und mehr Chancen erarbeiten konnten. Dabei konnten sich die Netphener bei ihrem Goalie Dominik Svehla bedanken, der mit vielen überragenden Paraden seinen Kasten sauber hielt. In der 38. Spielminuten war er aber auch machtlos. Die Solinger agierten mit doppelter Überzahl und hatten ihren Goalie zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen. Eine Minute später führte eine unglückliche Aktion in der Verteidigung des EHC zum 4:2.
Im Schlussabschnitt kehrte wieder mehr Disziplin in die Reihen des EHC, so dass man das Spiel wieder ausgeglichener gestalten konnte. Die Gastgeber konnten auf 4:4 ausgleichen, doch die Siegerländer zeigten sich von der verspielten Führung unbeeindruckt. Jakub Zdenek kam nach Ende einer doppelten Unterzahl von der Strafbank und wurde von Matti Stein auf die Reise geschickt. Er verlud den Torwart und netzte zur erneuten EHC-Führung ein (57. Spielminute). Der EHC verteidigte mit Kampf und Einsatz, blockte viele Schüsse und Dominik Svehla zeigte, welcher Rückhalt er ist. In der vorletzten Spielminute sorgte André Bruch mit einem Powerplaytor zum 6:4 für die Entscheidung. Der EHC verteidigte geschickt und verhinderte sogar, dass die Gastgeber ihren Torwart vom Eis nehmen konnten und sicherte damit den Auftaktsieg.
Nach Spielschluss ließen sich die EHC-Cracks von den mitgereisten Fans gebührend feiern.


Troisdorf Dynamite  (LLW)
Den Sack nicht zu gemacht
Das Team aus Wiehl zählt zu den Top-Favoriten der Landesliga. Mit vielen Talenten aus dem Kölner Nachwuchs besetzt, müsste das Team sogar in der Oberliga mitspielen können. Die meisten Spieler in Wiehl haben eine lange Ausbildung in Köln genossen und hätten auch in der DEL1 oder DEL2 landen können.
Ungeachtet von der Wiehler Favoritenrolle startete das Team aus Troisdorf wie gewohnt mit viel Tempo und Engagement. Troisdorf arbeitete sehr konzentriert und stand defensiv stabil uns sicher. Die harte Arbeit wurde 29 Sekunden vor Ende des ersten Drittels mit dem 0:1 für Troisdorf belohnt. Stefan Kaltenborn, letztes Jahr hatte er noch die Schlittschuhe für den TUS Wiehl geschnürt, erzielte den Führungstreffer. Mit der 0.1 Führung für Troisdorf ging es in die erste Pause.
Den zweiten Spielabschnitt begann Troisdorf mit der gleichen Tempo und guten taktischer Einstellung . Nur 5 Minuten waren im 2. Drittel gespielt und Mario Wonde erhöhte auf Zuspiel von Lucas Hubert und Sebastian Kleimann auf 0:2. Zwischen der 30. und 35. Spielminute sah es so aus, als wenn Troisdorf einen Kurzurlaub eingeschoben hätte. Diese 5 Minuten "Auszeit" reichten Wiehl um mit 3:2 in Führung zu gehen. Zwar konnte Troisdorf die letzten 5 Minuten im 2. Drittel wieder mit guten Spielzügen überzeugen, aber der Anschlusstreffer wollte nicht gelingen, auch wenn hochkarätige Chancen dabei waren.
Das letzte Drittel sollte aus Sicht von Troisdorf genutzt werden, um den Spielstand zu drehen. Leider wurden den Wiehler Spielern zu viele Kontermöglichkeiten eingeräumt. Nach der 53. Spielminute war Wiehl mit 5:3 in Führung gegangen. Die 4 Strafzeiten in diesem Abschnitt konnte Wiehl zwar nicht für einen Treffer nutzen, aber letztendlich kommt man durch das Unterzahlspiel aus dem Rhythmus und verliert viel Kraft. Als Parallele  zum vorherigen Spiel gegen Grefrath, ließ Troisdorf die letzten Minuten im Spiel die Kufen wieder glühen. Der Wiehler Torhüter Tim Kühlem hatte vermutlich die Traumminuten seiner Karriere. Erst 6 Sekunden vor Spielende konnte Patrick Stellmaszyk den dritten Treffer für Troisdorf erzielen. Das Spiel endete, letztendlich verdient mit 5:3 für Wiehl.
Statement des Trainers André Koslowski: "Wie haben es nicht geschafft beim Spielstand von 0:2 das Spiel zu kontrollieren. Satt dessen haben wir Wiehl ins Spiel kommen lassen und ihnen zu viele Möglichkeiten gebeten. Auch wenn Wiehl sicherlich zu den Favoriten zählt, war heute für uns mehr drin gewesen. "
Das nächste Heimspiel des EHC Troisdorf findet am Sonntag den 15.10.2017 um 18:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen das Team aus Solingen statt. Solingen ist der Landesliga-Meister der Saison 2016/2017 und es ist mit einem spannenden und temporeichen Spiel zu rechnen.


 www.icehockeypage.de | www.eishockey.news  Informationen zum Thema
 Datum:
 Thema:
 Bericht:
Sonntag 8.Oktober 2017
Nachrichten / Spielberichte
IHP - pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
    -  IHP facebook
  

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login




Partner2


  
Noppe
 
 
   
facebook
 
 

 
www.ihp.hockey

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!