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Juni 26
                          
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat den Vertrag mit Angreifer Maximilian Braun verlängert. Der 23-jährige Deutsch-Slowake kam letztes Jahr aus Essen an die Ostsee und konnte in 49 Partien 3 Tore und 12 Assists für sich verbuchen
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Stürmer Tomas Balat geht künftig für den EHC auf Torejagd. Der 23-jährige Slowake sammelte zuletzt Erfahrungen in der vierthöchsten Liga Frankreichs, sowie in Gdansk in der zweithöchsten Liga Polens
  
Bären Neuwied
(OLN)  Stürmertalent Christian Sprez, der letztes Jahr aus Bietigheim zum EHC kam, wird nach dem Aufstieg auch in der Oberliga die Schlittschuhe für die Bären schnüren. In der letzten Saison in der CEHL konnte der 21-Jährige in 47 Partien beachtliche 52 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Stürmer Lukas Miculka und Verteidiger Florian Brenninger werden mit dem Gewinn der Landesliga-Meisterschaft nun inre Karriere beenden und werden nicht mehr für die Eispiraten in der Bayernliga auflaufen
  
Türkheim Celtics
(BLL)  Verteidiger Florian Kaiser wird nicht mit dem ESV in die Landesliga gehen, sondenr wird seine aktive Laufbahn beenden
  
Bezirksliga Bayern
(BBZL)  Der EV Mittenwald wird seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückziehen. Grund für die Entscheidung ist die weiter ungeklärte Stadionfrage. Die Arena in Mittenwald ist seit mehr als 2 Jahren geschlossen und der EVM musste seine Heimspiele in Garmisch-Partenkirchen austragen. Der EVM will erst wieder mit Sanierung bzw. Eröffnung des heimischen Stadions in Mittenwald wieder eine Mannschaft für die Bezirksliga melden
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Maximilian Ohr verstärkt künftig die Defensive des ERC. Der 31-Jährige spielte lange Zeit beim EV Dingolfing in der Landesliga und Bayernliga und ging zuletzt für die 1b der Isar Rats in der Bezirksliga aufs Eis
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Die Realstars haben einen weiteren namhaften Neuzugang an Land gezogen. Aus der DEL2 vom EV Landshut wechselt Stürmer Elias Lindner zum ESV. Der 25-Jährige ging davor zwei Jahre in der DEL für die Kölner Haie aufs Eis und bringt damit reichlich höherklassige Erfahrung mit
  
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Kai Molleker verstärkt künftig die Defensive der EGDL. Der 19-Jährige stammt aus dem Nachwuchs der Löwen Frankfurt und stand mittels Förderlizenz bereits in der letzten Saison im Kader der Rockets und kam auch zu einem Spieleinsatz
  
Eagles Essen-West
(BZLW)  Nach der Rückstufung in die Bezirksliga wird Stürmer Lennart Otten den ESC verlassen. Ursprünglich war sein vertrag eigentlich bereits verlängert wordem
  
Luchse Lauterbach
(RLW)  Das Goalie-Duo der Luchse steht fest. Nach Benjamin Dirksen hat nun auch Benjamin Vavrena beim EC verlängert. Der 21-jährige Deutsch-Tscheche kam erst während der letzten Saison nach Lauterbach
  
Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Routinier Jakub Revaj läuft weiter im EHC-Trikot auf. Der 30-Jährige kam letztes Jahr aus der zweithöchsten polnischen Liga zurück nach Deutschland und absolvierte für die Löwen 33 Partien (1 Assisst)
  
Kölner Haie
(DEL)  Torhüter Nico Wiens wechselt von den Selber Wölfen zum KEC. Ausserdem werden auch die beiden DNL-Cracks Tobin Brandt und Nikita Müller zum Aufgebot gehören. Zudem kehrt Meteu Späth in den Kade rzurück. Er sammelte zuletzt wertvolle Erfahrung in Nordamerika. Alle vier Spieler sollen auch mit Förderlizenzen ausgestattet werden
  
Beach Devils Timmendorf
(RLNO)  Das neue Goalie-Duo der Beach Devils steht fest. Aus der Bayernliga vom ESC Kempten wechselt der Oberliga-erfahrene Clemens Wiedemann an die Ostsee. Ausserdem wurde Veli-Matti Mäkinen verpflichtet. Der 30-jährige Finne spielte zuletzt in der zweithöchsten Liga seines Heimatlandes für Pyry Hockes
  
Harzer Falken 
(RLNO)  Verteidiger Luis Jäckle wechselt vom SC Riessersee nach Braunlage. Der 20-jährige gehörte in den vergangenen drei jahren zum Oberliga-Kader des SCR
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Freitag 13.Oktober 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Nord.


Tölzer Löwen  (DEL2)
Blut geleckt: Löwen wollen auch gegen Heilbronn und Weißwasser punkten
Das vergangene Wochenende konnten die Tölzer Löwen positiv abschließen. Nach dem Erfolg gegen die Bayreuth Tigers stehen die ersten drei Punkte zu Buche. Am kommenden Wochenende wollen die Buam genau dort wieder anschließen. Einfaches, aber effektives Eishockey ist gefragt.
Der Freitagsgegner der Löwen musste vergangene Saison bis zum Ende um den Klassenverbleib zittern. Erst in den Play-downs sicherten sich die Heilbronner Falken den sportlichen Verbleib in der DEL2. Ein 4:2-Seriensieg gegen den späteren Absteiger aus Rosenheim war dabei ausschlaggebend. Der Erfolg kam damals durchaus überraschend, hatten die Rosenheimer die Hauptrunde doch vor den Falken abgeschlossen und das Heimrecht auf ihrer Seite. Besonders auffällig war, dass das Team von Coach Gerhard Unterluggauer bei jedem der vier Siege maximal ein Gegentor kassierte. Mitentscheidend dafür war auch die starke Form des kanadischen Torhüters Andrew Hare. Dazu kamen insgesamt elf Punkte von Rylan Schwartz und Tyler Gron. Ersterer spielt mittlerweile DEL. Gron ist in Frankfurt untergekommen. Die Falken hatten also zwei wichtige Stützen zu ersetzen. Dies gelang bislang mit den beiden Kanadiern Brandon Alderson und Justin Maylan, die beide schon 13 Scorerpunkte schafften. Hinter den beiden Stürmern klafft eine große Lücke bis zum nächstbesten Scorer. Erneut ist es ein Kanadier, diesmal aber ein Verteidiger: Jordan Heywood mit sechs Zählern. Trotz des kanadischen Quartetts um Hare, Alderson, Maylan und Heywood reichte es bislang noch zu keinem Heimsieg. Nicht ein Punkt konnte in der Kolbenschmidt-Arena gehalten werden. Auswärts gewann man ganze drei Mal in der Overtime, in Freiburg, Dresden und beim Löwen-Gegner vom Sonntag: Weißwasser.
Die Füchse haben einen ähnlich harten Saisonstart hinter sich. Vor der Saison gingen sie als vermeintliches Top-Team in die Spielzeit – nun stehen sie mit neun Punkten aus sieben Spielen auf dem zehnten Platz. Dabei begann die Saison für den Verein durchaus überzeugend. Der EHC Freiburg wurde zuhause besiegt und auswärts nahm man einen Punkt in Kassel mit. Seitdem ist die Punktemaschine der Füchse aber nicht mehr ins Rollen gekommen. Niederlagen gegen Crimmitschau, Frankfurt, Bietigheim und Heilbronn waren die Folge. Immerhin gab es zuletzt wieder einmal einen Erfolg: 5:3 in Ravensburg. Möglich machte dies auch ein Doppelpack von Füchse-Topscorer Anders Eriksson. Der Schwede hat insgesamt schon zehn Scorerpunkte auf seinem Konto und wird mit dem Goldhelm in der Tasche nach Bad Tölz reisen. Es ist die erste Karrierestation im Ausland für den 32-jährigen. Unterstützt wird er auf den Kontingentstellen mit Landsmann Viktor Lennartsson, dem Kanadier Kyle Just und dem Ungarn Christopher Bodó. An die Punkteausbeute von Eriksson ist aber noch keiner dieser Spieler rangekommen. Hinter dem Schweden stehen nämlich erstmal zwei deutsche Verteidiger, die jeweils acht Punkte gesammelt haben: Maximilian Adam, der per Förderlizenz aus Berlin spielt, und André Mücke. Im Tor steht ebenfalls ein Spieler, der bei den Eisbären unter Vetrag steht, nämlich Maximilian Franzreb. Er hat den Kampf um die Nummer eins im Füchse-Tor gegen den Ex-Löwen Konstantin Kessler gewonnen.
Besonders gefährlich ist Weißwasser im Powerplay. 23,3%-Erfolgsquote bedeuten im Liga-Vergleich Platz vier.
Die Lausitzer Füchse sind ein Team, mit guter Zweitligaqualität. Man sollte sich von der Tabellensituation nicht täuschen lassen: Es wartet ein hartes Spiel auf die Löwen.


SC Riessersee  (DEL2)
Heimspiel am Sonntag um 15 Uhr / Sonderzug aus Bad Nauheim - Freitag in Weißwasser 
Ein paar Tage Regeneration tat dem dezimierten Kader der Weiß-Blauen nach dem Mini-Spielemarathon, bestehend aus vier Spielen innerhalb von nur einer Woche, sichtlich gut. Die Bilanz daraus kann sich durchaus sehen lassen, immerhin holten die Mannen von Trainer Söderholm drei Siege aus den vier Spielen und damit rangiert das Team auf dem dritten Tabellenplatz der DEL2. Lediglich die hohe Niederlage gegen Frankfurt trübt den positiven Eindruck "wir haben aus der Niederlage gegen Frankfurt viel gelernt, in der eigenen Defensivzone mehr kämpfen und aktiv verteidigen. Nach einer brutal anstrengenden Woche, haben wir den Jungs zwei Tage freigegeben, damit sie sich erholen können. Und seit gestern sind wir in die in die Vorbereitung auf das nächste Wochenende eingestiegen." so Trainer Söderholm.
Am Freitag ist der SC Riessersee bei den Lausitzer Füchsen zu Gast und möchte seine Bilanz an der Lausitz aufbessern. Der letzte Auswärtssieg der Garmisch-Partenkirchner bei den Füchsen liegt beinahe schon zwei Jahre zurück, am 20.11.2015, lautete der Endstand damals 6:4 für den SCR. "Weißwasser ist im eigenen Stadion ein schwieriger Gegner, sie spielen hart und sind sehr schnell" so erneut Toni Söderholm.
Am Sonntag kommt der EC Bad Nauheim per Sonderzug ins Werdenfelser Land. Es werden ca. 700 Gästefans werden aus der Wetterau von der Blaskapelle Partenkirchen am Bahnhof erwartet und zum OlympiaEissportZentrum begleitet. Auf Grund des zu erwartenden hohen Andrangs bieten wir erneut einen Karten-Vorverkauf an der Stadionkasse ab 11 Uhr an, um längere Wartezeiten vor dem Spielbeginn um 15 Uhr zu vermeiden.
Derzeit gibt es keine Statusänderung bezüglich der verletzten Spieler. Michael Rimbeck, Florian Vollmer und Jared Gomes sind Stand Mittwochabend, noch nicht einsatzfähig und fallen noch eine unbestimmte Zeit aus.


Lindau Islanders  (OLS)
Das Doppel- Derby: EV Lindau Islanders zweimal gegen Memmingen
Jetzt beginnt die Saison für die EV Lindau Islanders richtig. Am Freitag (19:30) empfangen die Lindauer zuhause den EDCDC Memmingen zum ersten Oberliga Süd Derby zwischen den beiden überhaupt. 47 Stunden später folgt dann bereits das Rückspiel in Memmingen.
Es ist nicht nur das erste Aufeinandertreffen der langjährigen Rivalen dem bisher höchsten sportlichen Level, der dritten Liga. Es ist für die Islanders auch die Chance für den Neustart in die Saison. Denn nachdem sich die Vorbereitungsphase durch die Eisprobleme doch länger hinzog als geplant musste man die ersten Spiele der Saison durchaus noch unter dem Aspekt „Aufbauarbeit“ betrachten. „Das kann nun nicht mehr gelten“, sagt Trainer Dustin Whitecotton, der ohnehin nie auf der Suche nach Ausreden oder Entschuldigungen ist, sondern Probleme pragmatisch anpackt.
So waren Defensiv- Verhalten und Unterzahlspiel das beherrschende Thema der Lindauer Trainingsarbeit. Denn sowohl die Anzahl der Gegentore insgesamt (24 in vier Spielen), als auch die Erfolgsquote in Unterzahl (59%) sind so nicht oberligatauglich. Auch wenn der Job des Tore- Verhinderns beim Torwart beginnt, so sind dazu nicht nur die Defensivakteure eingeladen, sondern dies betrifft alle Mannschaftsteile.
Gerade gegen Memmingen sollten die Islanders darauf bedacht sein, wenig Chancen zuzulassen, denn der Aufsteiger überzeugte bisher mit einer überzeugenden Chancenverwertung. Dies bekamen die Islanders ja auch in den Vorbereitungsspielen zu spüren, als sie vom Bayernliga- Meister zweimal geschlagen wurden. Die Euphorie des Aufstiegs haben die Indians dann auch in die Punktspiele mitgenommen. Vor allem der erste Sieg im Allgäu- Derby gegen Sonthofen vor der überragenden Kulisse von 2700 Zuschauern hat den ECDC noch einmal darin bestärkt, dass es richtig war das Abenteuer Oberliga anzugehen – wohin der Verein vom Potenzial und vom Umfeld her auch mindestens gehört.
Das ohnehin schon offensivstarke Team wurde nach dem Aufstieg noch einmal verstärkt. Dabei bauen die Allgäuer wie auch die Islanders auf einen Importspieler in der Abwehr und einen im Sturm. Der Kanadier Rory Rawlyk gibt der Abwehr um den ehemaligen Kapitän der deutschen Nationalmannschaft Jan Benda, der auch mit 45 seine Klasse zeigt, halt. Mittelstürmer Petr Haluza (34) hat bereits fünf Tore erzielt und ist mit Antti- Jussi Miettinen auch erfolgreichster Skorer im Memminger Team, in dem mit Daniel Huhn und Jan Kouba weitere Leistungsträger an Bord blieben. Auch der Liebling der Lindauer Fans, Verteidiger Martin Jainz, trägt noch das Trikot mit dem Häuptlingskopf.
Den Lindauer Fans bietet sich allerdings nicht nur der Blick auf den stark gestarteten Tabellensiebten, der von rund 400 begleitet werden wird. Emotional wird sicherlich die Rückkehr von Jeff Smith auf Lindauer Eis. Die ersten Runden drehte er bereits am Donnerstagvormittag, nahm später natürlich am Abschlusstraining teil. “Ich bin froh, dass wir nochmal mit Jeff zusammen arbeiten können, er wird sehr gut in unser Spielsystem passen und wird sehr schnell in die Mannschaft integriert sein“, sagt Dustin Whitecotton. Sicherlich wird man vom Amerikaner nach der kurzen Zeit keine Wunderdinge erwarten dürfen. Aber alleine schon die Aufbruchstimmung, die seine Rückkehr bereits bei den Lindauer Fans ausgelöst hat, wird für positive Energie sorgen.
Aufgrund des zu erwartenden Zuschauerandrangs werden die Kassen und auch das Eisstüble bereits um 18 Uhr geöffnet sein. Es ist deshalb ratsam, rechtzeitig anzureisen, um sich frühzeitig einen Platz in der Eissportarena zu sichern. 


TEV Miesbach  (OLS)
TEV reist nach Peiting
Der Spielplan der Oberliga Süd sieht vor, dass sich der TEV und Peiting bereits am 5 Spieltag wiedersehen, nachdem sie bereits zum Saisonauftakt in Miesbach Gegner waren. So kommt es nach der 2.6 Niederlage vor 2 Wochen am morgigen Freitag zum Rückspiel gegen den EC Peiting. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Die Gastgeber sind erwartungsgemäß mit 3 Siegen in die Saison gestartet und mussten sich erst am letzten Spieltag im Spitzenspiel vor über 2400 Zuschauern dem Tabellenführer Starbulls Rosenheim mit 0:4 geschlagen geben. So ist man in Peiting auch sehr zufrieden mit dem Saisonstart und profitiert von der eingespielten Mannschaft, da nur wenige Änderungen vorgenommen wurden. „Peiting ist eine eingespielte und sehr kompakte Mannschaft mit erfahrenen Spielern. Für mich ist das eines der besten Teams der Liga mit einem klasse Trainer, dessen Handschrift man klar erkennen kann. “, zollt TEV-Coach Markus Wieland Respekt. Dem TEV steht nach überstandener Verletzung Martin Lidl in der Verteidigung wieder zur Verfügung und kann auch auf Michael Kristic zurückgreifen, der am Freitag nochmals den gesperrten Benjamin Frank ersetzen wird. Weitere Unterstützung vom Kooperationspartner ist nicht in Aussicht, sodass man aufgrund der Verletzten Gaschke, Amann und Seiderer wieder mit 3 Sturmreihen auflaufen wird. „ Ich hoffe in naher Zukunft auf zusätzliche Spieler aus Tölz, so wie es auch im Vorfeld der Saison mehrfach besprochen wurde, um mit 4 Reihen für Entlastung sorgen zu können. “, erklärt Wieland.
Wo die Probleme des TEV liegen, wurde in den ersten 4 Spielen offensichtlich: zu viele leichte Fehler und unnötige Strafzeiten. Zudem ist das Unterzahlspiel ausbaufähig, da mit 1 Mann mehr die hohe Qualität der Einzelspieler, die jedes Team in der Oberliga zweifelsohne in ihren Reihen hat, zu tragen kommt. Daran wurde unter der Woche auf dem Eis und per Videoanalyse gearbeitet. „ Alle Mannschaftsteile sind noch steigerungsfähig. Auch die anderen Mannschaften machen Fehler, aber wir konnten diese Chancen noch nicht nutzen.“, sagt Wieland und fügt hinzu: „Die Stimmung im Team ist weiterhin sehr gut. Jedem ist bewusst, dass wir 60 Minuten am oberen Limit spielen müssen, um uns für unseren Aufwand belohnen zu können.“ So reist der TEV als Außenseiter nach Peiting und will mit einer konzentrierten Leistung dem Favoriten Paroli bieten. 


EC Peiting  (OLS)
Rückspiele gegen Miesbach und in Waldkraiburg - Freitag zuhause (19:30 Uhr) und sonntags auswärts
3 Siege aus bislang 4 Spielen – das ist eine sehr gute Startbilanz, vor allem wenn man weiß, dass die eine Niederlage beim Topfavoriten in Rosenheim verbucht wurde. Ansonsten unsere Erste bislang gut in Schwung, konzentriert und bissig, schenkte Miesbach, Waldkraiburg und Landshut jeweils 6 Treffer ein.
Der Spielplanrhythmus bringt uns dieses Wochenende schon die Rematches gegen Miesbach und den EHC Waldkraiburg.
Miesbach rangiert bislang trotz engagierter Auftritte am Tabellenende, ist das einzige Team ohne Punktgewinn. Trainer Markus Wieland konstatierte zuletzt: „Fehler werden in der Oberliga brutal hart bestraft, alles geht schneller und kaltschnäuziger als in der Bayernliga.“ Ob der TEV im Saisonverlauf nochmal nachrüstet? Das hat er nach derzeitigem Stand so gut wie ausgeschlossen. Zuletzt haben die Miesbacher mit 4:9 gegen den EV Landshut verloren. Sorgen machen muss aber nur die 1:7 – Pleite gegen den direkten Konkurrenten aus Waldkraiburg. Beide Kontis, Chris Stemke und James Hall, scheinen  ihre Form beim TEV schon gefunden zu haben, sie halten bislang je bei 2 Toren und 2 Assists.
Der EHC Waldkraiburg spielt nach dem Klassenerhalt zuletzt nun sein zweites Jahr in der OLS. Bislang haben die Löwen einen holprigen Start hingelegt, der eben angesprochene Sieg brachte die einzigen 3 Punkte bisher ein. Nach dem 1:6 bei uns hatte Trainer Hatkevitch Konsequenzen angekündigt, war mächtig angefressen. Mal schauen, was unsere Jungs am Sonntag (Anpfiff schon um 17:15 Uhr) dort reißen werden. Fakt ist: Punkte gibt es keine zu verschenken, wollen wir die Spitze in Schlagdistanz behalten!


Eisbären Regensburg  (OLS)
Nächstes Ostbayernderby steht an - Eisbären erwarten den EV Landshut
Nur zwei Wochen nach dem Ligaauftakt in Landshut treffen die Eisbären erneut auf den Rivalen aus Niederbayern. Das Team von Axel Kammerer brennt auf Revanche für das verlorengegangene Heimspiel im Eisstadion am Gutenbergweg, bei dem die Domstädter mit 3:1 siegreich waren. 
Der Saisonstart verlief für den EV Landshut äußerst holprig. Mit nur drei Punkten aus den ersten vier Begegnungen stehen die Niederbayern derzeit nur auf Rang Neun. Doch das Auftaktprogramm hatte es für die Gäste durchaus in sich. Regensburg, Rosenheim, Peiting und Aufsteiger Miesbach kreuzten bisher die Schläger mit dem Team von Kapitän Billy Trew. Aufgrund der Tatsache, dass Landshut am Sonntag bereits wieder gegen den Ligaprimus Rosenheim antreten muss, dürfte eine gewisse Drucksituation für das Gästeteam am heutigen Abend bestehen. Das Landshuter Lineup dürfte nahezu komplett sein. Einzig der Einsatz von Leon Abstreiter ist aufgrund seiner Verletzung aus dem ersten Saisonspiel gegen die Eisbären fraglich. 
Das Team von Peppi Heiß, wird auch heute wieder alles daransetzen, dass nächste Derby für sich zu entscheiden. Dabei kann Peppi Heiß fast auf seinen kompletten Kader bauen. Einzig Jakub Felsoci wird im Rahmen der Förderlizenzvereinbarung an die Bayreuth Tigers abgestellt. Den Start im Tor wird auch heute vorrausichtlich wieder Peter Holmgren bekommen. 
Die Domstädter, die vergangenen Freitag gegen die stark aufspielenden Starbulls Rosenheim die erste Heimniederlage einstecken mussten, wollen ihren Fans heute unbedingt wieder einen Heimsieg präsentieren. Abgestellt müssen dabei aber die kurzzeitig immer wieder auftretenden Konzentrationsschwächen, die das Team um Kapitän Peter Flache unnötig in Bredouille bringen. 
Das Eisbären-Team baut heute, wie schon letzte Woche gegen Rosenheim auf die fantastische Unterstützung der Fans aus der Heimkurve, und freut sich auf zahlreiches Erscheinen, um gemeinsam den nächsten Derbysieg einzufahren. 
Auch heute möchten die Verantwortlichen aufgrund des erwarteten erhöhten Zuschaueraufkommens darauf hinweisen, dass sich möglichst alle Fans ihre Karte bereits im Vorverkauf unter www.reservix.de sichern. Die Donau Arena öffnet um 18.30 Uhr, die Abendkassen heute bereits um 18.00 Uhr. Alle Fans werden gebeten, frühzeitig zu erscheinen, um auch die Lage beim Einlass zu entspannen.
Für alle Daheimgebliebenen gibt es die Möglichkeit den Liveticker unter www.eisbaeren-liveticker.de zu verfolgen. Der Livestream des Teams von Eisbären TV ist für 5,00€ unter www.sprade.tv zu buchen. Die Übertragung startet ab 19.30 Uhr aus der Donau-Arena.


Saale Bulls Halle  (OLN)
Bulls starten in schwieriges Wochenende! 5. Punktspiel der Saison 2017/18: Saale Bulls vs. Black Dragons Erfurt
Heute Abend empfangen die Saale Bulls die TecArt Black Dragons aus Erfurt. Und dieses Duell ist an Brisanz kaum zu überbieten – weniger aufgrund des Gegners an sich, sondern vielmehr wegen der aktuellen Personalsituation bei den Bulls: Albrecht, Suchomer, Dreschmann, Cameron … was so banal klingt wie der Beginn der Kaderaufstellung ist tatsächlich die aktuelle Ausfall-, Fehlliste, irgendwie passend zum heutigen Freitag, dem 13.! Aber der Reihe nach:
Nach der Partie in Braunlage am letzten Sonntag steht fest: Georg Albrecht fällt erneut auf unbestimmte Zeit aus, gleich zwei Verletzungen setzten den Angreifer dauerhaft außer Gefecht. Des Weiteren wird an diesem Wochenende Verteidiger Vojtech Suchomer nicht auflaufen können. Nachdem er sich trotz gebrochener Nase noch am Sonntag in Braunlage in den Dienst der Mannschaft stellte, wurde sein Einsatz nicht belohnt, sondern mit einer starken Schulterprellung quittiert. Und nicht zuletzt muss auch Tim Dreschmann aufgrund eines Magen-Darm-Infekts pausieren.
Hinzu kommt die Causa Cameron: Wie aktuell kommuniziert, wird Bryan nicht mehr für die Saale Bulls auflaufen, der Vertrag wurde in dieser Woche aufgelöst. Leider liegt für seinen Nachfolger Nathan Robinson die Spielberechtigung noch nicht vor, wir arbeiten aber intensiv daran, dass alle Passformalitäten noch vor dem Start des Punktspielwochenendes erledigt sind, so dass wir dann doch mit 14 statt nur mit 13 Feldspielern auflaufen können.
Und auch wenn das alles nicht die besten Voraussetzungen sind, um gegen Erfurt (und am Sonntag gegen Berlin) erfolgreich aufzuspielen, die Jungs von Coach Dave Rich haben schon mehr als einmal ihren Kampfgeist unter Beweis gestellt und gezeigt, dass sie durchaus in der Lage sind, Ausfälle in ihren Reihen zu kompensieren. Und genau das wird nötig sein, denn sowohl Erfurt als auch Berlin sind stark in die Saison gestartet und werden ihre Chance nutzen wollen, gegen personell geschwächte Saale Bulls zu punkten.


EV Moosburg  (BYL)
Ob in Peißenberg oder gegen Pfaffenhofen - der EVM will punkten
Klappt's an diesem Wochenende mit den ersten Punkten? Wohl nur eine Außenseiterchance hat der EVM am heutigen Freitag beim TSV Peißenberg (19.30 Uhr, Busabfahrt 15.45 Uhr). Am Sonntag allerdings kommt es um 17.15 Uhr in der Sparkassen-Arena zu einem echten Keller-Derby gegen den EC Pfaffenhofen, der ebenfalls noch ohne Zähler dasteht.
In jüngerer Vergangenheit waren die Moosburger zu Saisonbeginn meist hellwach. Vor zwei Jahren stürmte man sogar an die Tabellenspitze, führte mit dem ESC Dorfen über Wochen die Liga an. Heuer müssen die Grün-Gelben den Kampf um Platz acht von der anderen Seite des Klassements annehmen. "Wir sollten allerdings nicht vergessen, dass wir ein schweres Auftaktprogramm hatten und erst zwei von 26 Partien in der Vorrunde gespielt sind", wirft Pressesprecher Bastian Amann ein. "Trotzdem war natürlich nicht geplant, gegen Landsberg zweistellig zu verlieren." Zumal die Erwartungshaltung nach der überzeugenden Vorbereitungsphase im Umfeld recht hoch war. "Aber das zeigt wieder nur mal: Testspiele sind Testspiele", so Amann.
Aber wo heuer einiges anders ist, würde es sich ja auch anbieten, dass man die schwarze Serie in Peißenberg beendet. Seit der Rückkehr in die Bayernliga haben die Moosburger dort noch nie etwas geholt. Der TSV war zwar am Sonntag spielfrei, hat am vergangenen Freitag aber mit dem 4:2-Heimerfolg über Pfaffenhofen bereits den ersten Dreier eingefahren. Der Sieg kam allerdings erst in der Schlussphase zustande und sollte Warnung genug vor dem ECP sein, mit dem es die Moosburger am Sonntag zuhause zu tun bekommen. Die Hallertauer haben sich mit den beiden Kanadiern Jake Fardoe und Michael Chemello verstärkt und wollen sich im Gegensatz zur Vorsaison aus dem Abstiegskampf raushalten. Bastian Amann erwartet schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison ein Sechs-Punkte-Spiel - "auch Pfaffenhofen will im Kampf um Platz acht mitmischen".
Nicht nur, was die Punkte betrifft, sondern auch personell muss der EVM gerade eine kleine Durststrecke überwinden. Die jungen Angreifer Jan Herrmann und Hermann Azimov fallen an diesem Wochenende ebenso verletzungsbedingt aus wie Verteidiger Julian Fink. Stürmer Andrej Bartz hat aus beruflichen Gründen das Thema Bayernliga abgehakt und wird nach Dingolfing in die Landesliga zurückkehren. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Abwehrspieler Max Ohr, der heuer aufgrund einer OP noch gar nicht auf dem Eis stand, kann nächste Woche endlich ins Training einsteigen.


River Rats Geretsried  (BYL)
Geänderter Spielbeginn Heimspiel gegen Dorfen 15.10.
Aufgrund der warmen Witterung, wird das erste Heimspiel am 15.10. gegen den ESC Dorfen um eine Stunde nach hinten geschoben. Spielbeginn ist daher nicht um 18 Uhr sondern um 19 Uhr!


Pfaffenhofen Ice Hogs  (BYL)
IceHogs wollen schlechte Bilanzen verbessern - Gegen Geretsried und Moosburg war zuletzt nicht viel zu holen
Nicht gerade mit seinen Lieblingsgegnern bekommt es der EC Pfaffenhofen am Wochenende zu tun. Weder gegen den ESC Geretsried, am heutigen Freitag (20 Uhr) zu Gast in Pfaffenhofen, noch gegen den EV Moosburg, der die Pfaffenhofener am Sonntag (17.15 Uhr) empfängt, gab es für die IceHogs die beiden letzten Jahre in Pflichtspielen viel zu holen. Gegen den EVM gingen alle sechs Derbys verloren, von den acht Vergleichen mit Geretsried konnte der ECP nur ganze zwei für sich entscheiden. Nun soll die Bilanz möglichst aufgebessert werden. Nachdem die Kreisstädter am Auftaktwochenende durch die beiden knappen Niederlagen gegen Peißenberg und Dorfen leer ausgingen, will man nun die ersten Punkte einfahren. Im Lager der IceHogs könnte man durchaus optimistisch an die Aufgaben herangehen, denn insgesamt macht die Mannschaft bisher einen deutlich stabileren Eindruck als noch letzte Saison. Allerdings schlägt inzwischen auch das Verletzungspech schon wieder zu. Erwischte es bereits in Peißenberg Verteidiger Quirin Oexler am Knie, folgte ihm gegen Dorfen wenige Sekunden vor dem Ende Torjäger Mike Chemello. Wie lange beide ausfallen werden, ist noch offen. Bei dem ohnehin kleinen Kader der Pfaffenhofener kann der Ausfall der beiden Stammspieler nur schwer verkraftet werden. Nur gut, dass am Freitag die beiden Schichtarbeiter Luis Seibert und Christian Semmler zur Verfügung stehen, denn sonst würden die ECP- Coaches Gregor Tomasik und Dimi Kurnosow nicht einmal drei komplette Blöcke aufbieten können. Derartige Probleme kennt der ESC Geretsried nicht, immerhin verfügen sie über einen 27-Mann-Kader. Bis auf Routinier Andreas Dornbach (Karriereende) und Verteidiger Fabian Schlager blieb die Mannschaft komplett zusammen und konnte durch den DEL-erfahrenen Torhüter Martin Morczinietz, Stephan Englbrecht, Christian Heller (beide aus Miesbach), Michael Hölzl und Daniel Merl (beide Bad Tölz) sogar noch verstärkt werden. Die zweite Ausländerstelle neben Torjäger Ondrej Horvath nimmt Vladimir Zvonik ein, letzte Saison noch in Germering. Etliche Veränderungen gab es dagegen im Kader des EV Moosburg. Neben Christian Birk verließen mit Rudi Lorenz (Erding), Alexander Feistl (Karriereende), Dominik Schindlbeck (Passau) und Christian Seidlmayer (Dorfen) noch weitere Leistungsträger den Verein. Gefüllt wurden diese Lücken überwiegend mit jungen Talenten. Bekanntester und sicherlich auch wertvollster Neuzugang ist jedoch der Tscheche David Michel, letzte Saison mit 50 Punkten in 25 Spielen für Erding einer der Topskorer der Liga. Sowohl Geretsried als auch Moosburg stehen wie der ECP noch ohne Punkte da und wie die  IceHogs werden auch sie sicherlich alles daran setzen, am Wochenende die ersten Erfolgserlebnisse zu feiern. Für genügend Spannung dürfte also auf jeden Fall gesorgt sein.  


Amberg Wild Lions  (BLL)
Freitag der 13. gegen Kissingen / Sonntag in Dingolfing
Der Auftakterfolg in der Eishockey-Landesliga gegen starke Dingolfinger war sicherlich ein Aufputschmittel für das Selbstvertrauen des ERSC Amberg. Nun soll am Freitagabend, 20 Uhr, gegen Bad Kissingen der zweite Heimsieg folgen, aber das verspricht vom Papier her eher noch schwieriger für die Löwen zu werden – enorm schwieriger.
Grund für die „Herkulesaufgabe“ der Amberger ist der mit starken Einzelspielern nur so gespickte Kader der Saale-Wölfe. Die hatten in der Vorsaison bekanntlich den sportlichen Aufstieg in die Bayernliga erreicht, der ihnen wegen unzureichender Nachwuchsteams von den Statuten aber verwehrt wurde. Die Mannschaft von Spielertrainer Mikhail Nemirovski muss nun noch stärker einzustufen sein, wobei sich das Wolfsrudel dazu quer durch halb Europa bediente, und auch in Übersee. Litauen, Tschechien, Finnland, Lettland, Russland und Kanada – die Verständigung in der Kabine wird da schon klappen und – viel wichtiger – auch auf dem Eis. Praktisch ohne Testspiel mussten die Kissinger in Haßfurt einen „Kaltstart“ hinlegen, bei dem auch noch mit Grönstrand und Adam zwei Top-Verteidiger fehlten. So setzte es eine knappe 6:7-Niederlage bei den Hawks, denen ein slowakischer Block zum Erfolg verhalf. Wenn der Haßfurter Coach Martin Reichert dann auch noch „zwei starke Torhüterleistungen“ gesehen haben will, spricht das für sehr offene Abwehrreihen oder aber geballte Angriffspower. Auf Seiten der Kissinger war das sicherlich der 20-jährige Anton Zeivald, der aus der 3.russischen Liga (Altay Barnaul) geholt wurde und gleich 5 Scorerpunkte (3 Tore) verbuchte. Nicht nur er wird dem Amberger Defensivspiel jede Menge Arbeit und vollste Konzentration abverlangen, denn Nemirovski, Nikitin, Nold oder Ledin sind ja auch noch da.
Die Löwen haben aber gegen Dingolfing ihrerseits in allen Mannschaftsteilen eine starke Leistung geboten und dürften in dieser Verfassung auch die hoch eingeschätzten Kissinger vor Probleme stellen können. Kleine Defizite gab es zwar noch bei der Genauigkeit im Passspiel oder mit der Konstanz nach der klaren Führung. Aber die Tendenz bei den Schwarz-Gelben ist weiterhin mit Pfeilrichtung nach oben zu notieren. Einige Sorgenfalten dürfte Coach Alex Reichenberger aber dennoch haben, fehlten während der Woche doch einige Spieler wegen grippalen Effekten im Training und auch der Einsatz des angeschlagenen Andreas Hampl ist wahrscheinlich nicht möglich.
Am Sonntag, 18 Uhr, gibt es ein schnelles Wiedersehen in Dingolfing mit den Isar Rats. Natürlich sind dort die Gastgeber in der Favoritenrolle, aber man muss die Freitagsspiele und den Spielverlauf erst einmal abwarten. Wenn der ERSC sich dort in einer Rolle mit massiver Abwehr und schnellen Konterangriffen festsetzen kann, sind durchaus auch Auswärtspunkte mit auf der Rechnung.


Lechbruck Flößer  (BBZL)
Derby gegen die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b
Am kommenden Sonntag um 18:00 Uhr stehen sich der ERC Lechbruck und die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b zum Vorbereitungsderby im Eisstadion Peiting gegenüber. Für beide Teams ist es der letzte Test vor der anstehenden Meisterschaftsrunde und damit die Generalprobe bevor es um Punkte geht.
Die SG Bad Bayersoien/Peiting 1b hat in der letzten Saison die Play-Offs knapp verpasst. Diese sollen diesmal unbedingt erreicht werden. Dafür haben sich die Soier personell verstärkt und mit Andreas Saal (EA Schongau), Timmo Weindl (SC Forst), Johannes Beyer (EC Peiting Junioren) und Michael Preu (EA Schongau Junioren) vier Neuzugänge an Bord geholt. Topscorer in der Mannschaft von Trainer Hans Schmaußer ist Thomas Maier und im Tor ist Andreas Mayr seit Jahren eine Bank bei den Oberbayern. Schmaußer ist der Test gegen die Flößer sehr wichtig und er erwartet vollen Einsatz seiner Akteure.
Ähnlich sieht es beim ERC Lechbruck aus: Auch die Flößer haben sich das Erreichen der Play-Offs als Saisonziel auserkoren. Traditionell stottert der Motor in der Vorbereitung noch etwas, aber das Trainerduo Köpf/Ego arbeitet mit dem Team auf den Start der Punktrunde am 28.10.2017 in Augsburg hin. Am vergangenen Wochenende konnte im Test die 1b des EV Bad Wörishofen mit 7:6 besiegt werden, allerdings gaben die Flößer einen 5:1-Vorsprung leichtfertig aus der Hand. Mit dem Tore schießen klappt es bisher ganz gut, Verbesserungspotenzial gibt es in der Defensivarbeit.


Eisbären Eppelheim  (RLSW)
Eisbären doppelt gefordert
Am anstehenden Spieltag müssen die Eisbären in nicht einmal 24 Stunden
gleich doppelt auswärts antreten. Zunächst geht es am Samstag zum
Tabellennachbarn Hügelsheim, ehe am Sonntag das Derby gegen die Mannheimer
Mad Dogs ansteht.
Die Baden Rhinos sind erfolgreich in die Saison gestartet. Entgegen dem
üblichen Trend konnte man die bisherigen beiden Partien gegen Schwenningen
und Ravensburg gewinnen. Das Team der Rhinos verfügt dabei seit Jahren
über einen relativ konstanten Kader, so dass der Trainerwechsel hin zum
Ur-Gestein Trenholm, sowie die Verpflichtung von Goalie Häberle
(Bietigheim) sowie Verteidiger Druzhinin (Schwenningen) für die badischen
Verhältnisse schon große Veränderungen bedeuten. Die Rhinos wollen ihren
Siegeslauf selbstredend fortsetzen, während die Eisbären die Niederlage am
vergangen Spieltag ausmerzen wollen. Die jüngsten Ergebnisse untereinander
versprechen dabei ein spannendes Duell, waren doch meist umkämpfte, enge
Spiele ein Garant für sehenswertes Eishockey.
Mit dem schweren Spiel in den Knochen geht es direkt am Sonntag weiter mit
dem ersten von drei Derbys gegen die Mad Dogs. Der Aufsteiger verlor seine
bisherigen beiden Partien ebenso wie beide Vorbereitungsspiele gegen die
Eisbären. Was auf dem Papier eine leichte Aufgabe zu sein scheint, wird
sich als harte Probe herausstellen. Neben der Tatsache, dass Mannheim
alles geben wird, die vermeintlich nicht vorhandene Chance zu nutzen,
liegt der Favoritendruck auf den Eisbären. Und die Brisanz des Derbys wird
sein Übriges dazu beitragen, dass beide Teams bis zur Schlusssekunde
fighten werden.


Grefrath Phoenix  (LLW)
GEG mit Heimspielauftakt gegen den Tabellenführer
Mit sechs Punkten aus zwei Auswärtsspielen ist die Grefrather EG optimal in die neue Saison 2017/18 gestartet. Jetzt findet am Samstagabend um 19.30 Uhr im Grefrather EisSport & EventPark endlich auch das erste Heimspiel statt.
Dabei dürfen sich die Eishockeyfans an der Niers gleich auf eine besonders reizvolle Begegnung freuen, denn mit den punktgleichen Penguins aus Wiehl schaut der aktuelle Tabellenführer der NRW-Landesliga an der Grefrather Stadionstraße vorbei.
Für die Jungs in blau-gelb um Phoenix-Kapitän Andreas Bergmann sicherlich alles andere als eine leichte Aufgabe, zumal der Gegner aus dem Oberbergischen Kreis für die GEG kein gänzlich unbekannter ist. Ein Großteil des jungen Teams entstammt der Talentschmiede der Kölner Haie und ist in den letzten Jahren zu einer eingespielten und kampfstarken Truppe zusammen gewachsen. Spätestens nach dem Wiehler 10:1-Sieg gegen Regionalliga-Absteiger Eisadler Dortmund zum Saisonauftakt, sollte jedem klar sein, dass mit den Penguins in dieser Saison unbedingt zu rechnen sein wird.
“Wiehl ist eine starke Truppe, die ganz oben um die Aufstiegsrunden-Plätze mitspielen wird” hat Phoenix-Trainer Karel Lang im Vorfeld lobende Worte für die Gäste übrig. “Wir wissen aber auch, was wir können und werden alles tun, um die Punkte an der Niers zu halten. Am Ende können Kleinigkeiten entscheiden.” rechnet der Grefrather Coach mit einem engen Eishockey-Match auf Augenhöhe.
Vieles spricht also für einen packenden und spannenden Eishockey-Abend. Bei der GEG hofft man dabei auch auf die Unterstützung der Zuschauer und Fans, denn vielleicht sind ja gerade sie das ‘Zünglein an der Waage’ um am Ende mit einem Grefrather Sieg die Tabellenführung zu übernehmen.


Troisdorf Dynamite  (LLW)
Benefitzspiel des EHC Troisdorf am 27.10.2017
Das Spiel der EHC Troisdorf Dynamits am 27.10.2017 gegen die Real Stars aus Bergisch Gladbach erfolgt als Benefizspiel zu Gunsten des gemeinnützigen Vereines Brustkrebs Deutschland e.V..
Geplant ist, dass während des Spiels mit einer Spendendose gesammelt wird und das Team mit pinken Schnürsenkeln aufläuft. Die Grundidee von  Brustkrebs Deutschland e.V. war die Gründung einer Organisation, bei der Ärzte, Patientinnen, Angehörige, aber auch nicht Betroffene gleichberechtigt zusammenarbeiten.
Die Ziele sind u. a. die Öffentlichkeit aufzurütteln und für das Thema Brustkrebs zu sensibilisieren, die Prävention und Früherkennung zu fördern und Tabus zu brechen,  umfangreiche Informationen über Diagnose- und Operationsmöglichkeiten zu geben, Therapiemöglichkeiten und Nachsorge bereit zu stellen, betroffene Frauen und deren Familien zu unterstützen, Ärztefortbildungen durch zu führen und unabhängige Forschung zu fördern.
Der EHC Troisdorf möchte mit der Aktion am 27.10.2017 einen kleinen Teil dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen.


TAG Salzgitter Icefighters  (RLN)
Der Vizemeister gastiert in Salzgitter – Icefighters gegen die Weserstars
Nur eine Woche nach dem ernüchternden Saisonauftakt, in dem die TAG Salzgitter Icefighters zuerst im Pokal gegen Tornado Niesky unterlagen, um nur einen Tag später auch gegen die Weserstars Bremen den Kürzeren zu ziehen, ergibt sich die Möglichkeit zur Revanche.
Vergangenen Sonntag mussten sich die Salzgitteraner mit 5:1 in der Hansestadt geschlagen geben, wobei das Ergebnis allerdings den Spielverlauf nur bedingt gerecht wiedergibt.
Vielmehr hatten die Icefighters bis zur Mitte des Spieles die Oberhand und eine 0:1 Führung inne, bevor durch zwei Doppelschläge zur Mitte und zum Ende des Mitteldrittels den Siegeswillen der Stahlstädter brach.
Für die verbleibenden 20 Minuten fehlte nach dem kräfteraubenden Spiel Tags zuvor zum einen die Kraft und zum anderen das Glück des Tüchtigen. So wurde stattdessen das Ergebnis auf 5:1 heraufgeschraubt.
Trainer Radek Vit hat nüchtern analysiert und wird die Mannschaft für das Heimspiel erneut motivieren und taktisch einstellen, damit die Punkte an der Humboldtallee bleiben sollen, und der Saisonauftakt nicht vollends misslingt.
Bei den Bremern indes ist natürlich das Bestreben zutage gefördert, einen perfekteren Start hinzulegen, nachdem sie im Finale der letzten Spielzeit durch den HSV entthront wurden, und so die dritte Meisterschaft in Folge verpassten.
Im Team sind derzeit keine Ausfälle zu verzeichnen, auch Verteidiger Viktor Aust wird wieder mit dabei sein, nachdem er vergangenes Wochenende berufsbedingt nicht teilnehmen konnte.
Spielbeginn in der Eissporthalle am Salzgittersee ist am Sonntag, den 15.10.2017 um 18 Uhr.


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Freitag 13.Oktober 2017
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