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Juli 26
                     
Juli Lindau
          
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
      
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks verstärken ihre Defensive mit Mathias Binder. Der 22-jährige stammt aus dem Nachwuchs des ERC Ingolstadt und spielte in den vergangenen zwei Jahren in der Bayernliga für den HC Landsberg. In 44 Spielen konnte er für die Riverkings in der vergangenen Saison 27 Scorerpunkte erzielen
  
Erding Gladiators
(OLS)  Daniel Henter komplettiert das Goalie-Trio der Gladiators. Der 19-Jährige spielte zuletzt beim EV Landshut in der DNL, stand auch im erweiterten DEL2-Kader und sammelte mittels Förderlizenz Spielpraxis in der Bayernliga beim EHC Waldkraiburg
  
EC Peiting
(OLS)  Dauerbrenner Lukas Gohlke hat seinen Vertrag beim ECP verlängert. Der 31-jährige Stürmer spielt bereits seit 11 Jahren für die Gallier. In der letzten Saison gelangen ihm in 46 Spielen 2 Tore und 20 Assists
 
Hannover Scorpions
(OLN)  Die Hannover Scorpions werden in der neuen Spielzeit eine Kooperation mit den grizzlys Wolfsburg eingehen, so dass junge Talente der Grizzlys mit Förderlizenz in Mellendorf Spielpraxis erhalten können
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Mit Topias Saramäki und Niklas Romppanen wechselt ein finnisches Sturmdio zum ECW. Die beiden 23-Jährigen gingen zuletzt zusammen beim finnischen Drittligisten SapKo auf Torejagd
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Bei den Kobras sind die nächsten Vertragsverlängerungen unter Dach und Fach. Die Verteidiger Toni Heinrichs und Peter Kovacs werden wieder im Dinslakener Trikot auflaufen und beide in ihre jeweils dritte Saison für den EV gehen
  
Eisiraten Dorfen
(BYL)  Verteidiger Moritz Geier, letztes Jahr aus dem Rosenheimer DNL-Team zum ESC gewechselt, geht mit den Eispiraten in die Bayernliga. Der 20-Jährige konnte in 34 Spielen 17 Scorerpunkte beisteuern
  
Eisbären Heilbronn
(BWL)  Mit Marco Horter bleibt ein langjähriger Akteur weiter beim HEC. Der 26-jährige Angreifer konnte in zuletzt 28 Spielen 7 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Trostberg Chiefs
(BLL)  Der TSV hat mit dem tschechischen Angreifer Jakub Poricky verlängert. Der 35-jährige Routinier wird damit in seine fünfte Saison für die Chiefs gehen. 13 Tore und 11 Vorlagen waren seine Bilanz azs 20 Partien in der letzten Spielzeit
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Mit Mark Meier bleibt dem ESC ein wichtiger Leistungsträger in der Offensive erhalten. Der 24-jährige kam letztes Jahr aus Pegnitz zu den Hawks und konnte in 37 Spielen beachtliche 21 Tore und 32 Vorlagen erzielen
 
Wanderers Germering
(BLL)  Mit Nico Rossi bleibt ein langjähriger Spieler weiter bei den Wanderers. der 32-jährige Stürmer brachte es in der vergangenen Saison in 28 Spielen auf 8 Tore und 10 Assists
  
Wiehl Penguins
(RLW)  Der  TuS hat die nächsten vier Spieler für die neue Saison bekannt gegeben. Die Stürmer Ben Kautschke, Marco Kosche, Phillip Schumacher und Constantin Nocker werden weiter das Trikot der Penguins tragen
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Torhüter Kevin Pfeiffer, der vor drei Jahren aus dem Iserlohner Nachwuchs kam, wird weiterhin die Schlittschuhe für die Grizzlys schnüren
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Verteidiger Bernhard Schönig bleibt beim ERSC und geht damit in seine dritte Saison in Ottobrunn. Der 23-Jährige stammt ursprünglich aus dem Nachwuchs des EHC Klostersee
  
Berlin Mighty Bucks
(LLB)  Tom-Pierre Heinisch und Sergei Terekhov gehen auch in der nächsten Saison wieder für den OSC auf Torejagd. Ausserdem kommt mit Stürmer Leod Edelhäuser ein weiterer Akteur vom ASC Spandau zu den Mighty Bucks
  
Waldkirchen Crocodiles
(BLL)  Stürmer Johannes Brunner hat bei den Karoli Crocodiles verlängert. Ausserdem meldete der DEC Inzell den Wechsel von Stürmertalent Noah Antos nach Waldkirchen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Als nächster Spieler hat Angreifer Christian Steinmetz seine weitere Zusage gegeben. Der 31-Jährige wird bereits in sein zehntes Jahr beim MEK gehen
  
EHC Essen
(BZLW)  Christian Sohlmann ist der nächste Neuzugang beim EHC. Der 41-Jährige kehrt damit an den Ort zurück, an dem er einst seine Laufbahn begonnen hat
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 28.Oktober 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West und Landesliga Nordrhein-Westfalen.


Düsseldorfer EG  (DEL)
Nichts zu holen in Niedersachsen
Die Düsseldorfer EG hat am Freitagabend bei den Grizzlys Wolfsburg mit 0:3 (0:2, 0:1, 0:0) verloren. Gegen den Vizemeister der vergangenen Spielzeit lief das Team von Mike Pellegrims von Beginn an einem Rückstand hinterher und fand keinen Schlüssel zur Aufholjagd.


Red Bull München  (DEL)
Red Bulls gewinnen Derby gegen Ingolstadt
Der EHC Red Bull München hat ein lange spannendes Derby beim ERC Ingolstadt am Ende deutlich mit 5:2 (1:0|2:1|2:1) gewonnen. Vor 3.764 Zuschauern trugen sich Keith Aucoin, Frank Mauer, Jason Jaffray sowie Brooks Macek mit einem Doppelpack in die Torschützenliste der Red Bulls ein. Macek traf damit auch im siebten Spiel in Folge und baute seine Bilanz auf zehn Treffer während dieser Serie aus. 
In der Anfangsphase lieferten sich die oberbayerischen Rivalen ein ausgeglichenes Duell ohne gefährliche Torszenen. Das änderte sich mit der Spieldauerstrafe für Fabio Wagner. Der Ingolstädter musste nach einem Check an Maximilian Daubner mit Verletzungsfolge vom Eis. Nach einer weiteren Strafe gegen die Panther schlug München in doppelter Überzahl zu. Keith Aucoin verwertete einen Bandenabpraller zum 1:0 (18.). 
Zu Beginn des Mittelabschnitts waren die Panther das aktivere Team, das zweite Tor machte aber München. Frank Mauer traf in Unterzahl aus zentraler Position nach schöner Vorarbeit von Maxi Kastner (27.). In der 35. Minute erzielte Greg Mauldin in Überzahl den Anschlusstreffer. München zeigte sich aber unbeeindruckt und stellte zweieinhalb Minuten später durch Brooks Macek auf 3:1. 
Im Schlussabschnitt verpasste Jakob Mayenschein das 4:1 (43.). Drei Minuten später sorgte Laurin Braun mit dem Anschlusstreffer für eine spannende Schlussphase. Da vergaben Patrick Hager, Konrad Abeltshauser (55.) sowie Keith Aucoin (56.) Topchancen auf das vorentscheidende 4:2. Das rächte sich nicht, da die Defensive der Red Bulls gut stand und Brooks Macek sowie Jason Jaffray in der 59. Minute mit zwei Empty-Net-Treffern den 5:2-Endstand markierten.
Elf Red Bulls für Nationalteams nominiert
Elf Spieler des EHC Red Bull München sind im November für ihre Nationalmannschaften unterwegs. Danny aus den Birken, Konrad Abeltshauser, Yannic Seidenberg, Daryl Boyle, Dominik Kahun, Patrick Hager, Frank Mauer, Brooks Macek und Andreas Eder, der vor seinem Debüt im A-Nationalteam steht, treten für die DEB-Auswahl beim Deutschland Cup in Augsburg an, wo sie auf Goalie David Leggio treffen, der für das Team USA nominiert wurde. Außerdem steht Markus Lauridsen im Aufgebot der dänischen Nationalmannschaft, die sich mit Österreich, Norwegen und Südkorea misst.
Yannic Seidenberg freut sich auf die Partien beim Deutschland Cup: „Es ist immer sehr schön für Deutschland spielen zu dürfen. Da treffe ich ehemalige Mitspieler, mit denen ich früher viel Zeit verbracht habe.“ Beim Turnier in Augsburg, das vom 10. bis 12. November stattfindet, liegt der Fokus für Deutschland auf der Vorbereitung für die Olympischen Winterspiele im kommenden Februar im südkoreanischen Pyeongchang – genau wie bei den starken Gegnern: „Russland, Slowakei und das Team USA nutzen den Deutschland Cup ebenfalls zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele und reisen mit entsprechend starken Kadern an“, so Bundestrainer Marco Sturm.
„Das Turnier ist ein guter Test, um uns für Olympia einzuspielen. Es geht darum, uns in unserem System weiterhin zu verbessern“, erklärt auch Seidenberg. Die Spieler der Münchner werden nach dem Champions-League-Achtelfinale gegen den SC Bern am 7. November zu ihren Nationalteams reisen. Für die Red Bulls geht es dann nach der Länderspielpause am Freitag, 17. November in der DEL im Olympia-Eisstadion gegen die Schwenninger Wild Wings weiter. 


Tölzer Löwen  (DEL2)
Löwen unterliegen Kaufbeuren - Sonntagsderby gegen Riessersee
es will nicht so richtig klappen gegen den ESV Kaufbeuren. Mit 2:5 (0:2,
0:1, 2:2) haben die Tölzer Löwen auch das erste Punktspiel gegen die
Allgäuer verloren. Im ersten und zweiten Drittel waren sie unterlegen,
am Ende bäumten sie sich nochmals auf.
Die ersten 35 Minuten sind mit zwei Worten zusammengefasst: Joona
Karevaara. Der Finne schoss insgesamt drei Tore in dieser Zeitspanne und
brachte die Gastgeber damit zu einem beruhigenden Vorsprung. "Wir haben
etwas zu vorsichtig begonnen. Wir haben dem Gegner in der neutralen Zone
zu viel Raum gegeben, dadurch ist auch der erste Gegentreffer gefallen",
resümierte Rick Boehm. Beppo Frank lieferte Karevaara einen gern
genommenen Sichtschutz. Der Schlenzer schlug genau unter der Latte ein.
Genau am selben Ort musste Michael Boehm, der ins Löwentor rotierte,
auch den Puck nach dem zweiten Gegentor herausfischen. Karevaara traf
eine Sekunde vor Drittelende zum 2:0. "Auch etwas zu passiv" hätten die
Löwen agiert, monierte Boehm. Doch auch die Löwen hätten zu diesem
Zeitpunkt schon zwei Treffer haben können, doch sowohl Klaus Kathan, als
auch Michael Grabmaier scheiterten freistehend an starken Reflexen von
ESVK-Goalie Stefan Vajs.
"Danach war ich nicht unzufrieden. Es waren sehr viele Strafzeiten,
dadurch sehr viel Hektik", so Boehm. In der Tat: Das
Schiedsrichtergespann verteilte im zweiten Drittel insgesamt 61
Strafminuten, alleine 25 davon für Max Schmidle, der Andreas Schwarz
einen Schlittschuhtritt verpasste. Auch André Lakos musste länger raus,
er bekam 2+2+10 Strafminuten wegen eines Checks von hinten und einer
anschließenden Rangelei. Eine dieser doppelten Überzahlsituationen
nutzte Kaufbeuren zum 3:0. Karevaara gelang am Freitagabend einfach
alles - so schlug auch sein Schlenzer von der blauen Linie hinter
Michael Boehm ein. Nach dem 3:0 hätte seine Mannschaft "ein bisschen den
Faden verloren", kritisierte ESV-Coach Andreas Brockmann.
Die Löwen kamen besser ins Spiel und in Person von Michael Endraß auch
zu zwei Toren. Es waren die Treffer zum 1:3 und 2:4 aus Löwensicht, die
nochmals für Hoffnung sorgten. Doch auch Kaufbeuren traf im
Schlussabschnitt doppelt. Erst fälschte Christoph Kiefersauer einen
Schuss unhaltbar ab, dann traf Charlie Sarault ins leere Löwentor.
Dahin war die Hoffnung auf Punkte, dennoch konnte Rick Boehm seiner
Mannschaft wieder keinen Vorwurf machen: "Sie haben sich nicht
aufgegeben." Von "sehr hart umkämpften drei Punkten", sprach sein
Trainer-Kollege Brockmann.
Für Furore sorgten die mitgereisten Löwenfans: Noch weit nach
Spielschluss standen sie in der Auswärtskurve und feierten ihre Löwen -
vielleicht auch ein bisschen als Motivationsspritze für das Derby am
Sonntag:
Ab 18:00 Uhr bittet der SC Riessersee zum Tanz in der weeArena. Es sind
nur noch wenige hundert Karten im Verkauf. Diese können online im
Online-Ticketshop erworben werden. Außerdem gibt es Karten in der Tölzer
Tourist-Info und der Geschäftsstelle der TEG. Am Sonntag wird von 11 bis
14 Uhr ebenfalls ein Vorverkauf in der Geschäftsstelle angeboten. Selbst
wenn die Tickets schon gekauft sind, empfehlen wir frühzeitig in die
weeArena zu kommen, um sich die besten Plätze zu sichern und rechtzeitig
zum Eröffnungsbully da zu sein – der Andrang wird groß.


Bayreuth Tigers  (DEL2)
Tigers ohne Zählbares zurück aus Crimmitschau
Nach starkem Beginn und 20 Minuten Tempo-Eishockey stehen die Tigers mit leeren Händen da. Bayreuth begann das Spiel mit starken Aktionen und erarbeitete sich sofort nach Beginn mehrere Chancen. Noch bevor die Eispiraten zum ersten Mal vor dem Tigers-Tor auftauchen konnten, gingen die Tigers durch Luca Gläser in Führung, als dieser in der vierten Spielminute einen Schlenzer von der blauen Linie aufs Tor brachte. Die Scheibe, die nicht unhaltbar schien, landete im oberen rechten Eck des überraschten Roy im Tor der Gastgeber. Auch in der Folge bestimmten die Gäste weitestgehend das Geschehen auf dem Eis. Bis zur Mitte des Spielabschnitts passierte nicht viel vor dem Tor des Bayreuther Torstehers. Wie oft im Sport, rächte es sich, dass man nicht eine der zahlreichen Möglichkeiten – u.a. ein Pfostentreffer durch Geigenmüller - zu einer höheren Führung nutzen konnte. In weniger als 60 Sekunden drehten die Sachsen das Spiel auf den Kopf. B. Keil und Ciernik nutzen jeweils kurze Unaufmerksamkeiten in der Tigers-Abwehr zur Führung, die bis zum Ende des Abschnitts Bestand hatte.
Zum zweiten Abschnitt drehten sich die Vorzeichen, auch was die Intensität anbelangte. Die Heimmannschaft war es, die Dampf machte und mit hoher Laufbereitschaft die Tigers nicht mehr zur Entfaltung kommen ließ. So stellten B. Keil, Pohl und Schlenker auf 5:1, mit schnellen Umschaltspiel und intensiver Laufarbeit auch in dieser Höhe gerechtfertigt. Der große Schock für die Gäste dann in der 37. Spielminute. Tomas Vosvrda musste, nachdem er kurz vorher bei einem Abwehrversuch das Knie eines eigenen Mitspielers ins Gesicht bekam, das Spiel beenden. Zur Sicherheit wurde der Bayreuther Goalie kurz zu Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Für den Bayreuther Stamm-Goalie kam nun Friedrich Hartung zu seinem ersten Einsatz im Punktspielbetrieb in dieser Saison. Und Hartung machte seine Sache gut – er blieb bis zum Schluss ohne Gegentor. Kurz vor der zweiten Drittelpause nahm mit dem Crimmitschauer Olleff zum ersten Mal an diesem Abend ein Akteur auf der Strafbank Platz. 20 Sekunden später nutze Bartosch die nummerische Überlegenheit zum 2:5.
Zu Beginn des Schlussabschnitts – die Tigers mussten noch eine Strafe aus dem vorangegangen Drittel absitzen -zog Neher eine kleine Strafe und nahm den Platz neben seinem Kapitän auf der Strafbank ein. Eine knappe Minute wehrten sich die Tigers mit zwei Mann weniger auf dem Eis erfolgreich gegen einen weiteren Treffer der Gastgeber. Das sollte aber der letzte „Erfolg“ des Abends bleiben. Crimmitschau spielte geschickt und ohne großes
Risiko zu gehen die Partie herunter. Die Tigers mühten sich, versuchten mit aggressiven Einsatz das Spiel noch zu drehen, es wollte und sollte an diesem Abend aber nicht mehr viel gelingen.
Sergej Waßmiller sprach in der anschließenden Pressekonferenz von einem interessanten Spiel mit vielen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Der Unterschied war, dass die Gastgeber einige ihrer Chancen nutzen konnten. Jetzt gilt es, dieses Spiel abzuhaken und den Fokus direkt auf Sonntag zu legen, wenn der ESV Kaufbeuren zu Gast im Tigerkäfig sein wird.


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
5:2! Eispiraten feiern Heimsieg gegen Bayreuth - Westsachsen stürmen mit überzeugendem Auftritt auf Platz 6
Die Eispiraten Crimmitschau haben sich durch einen überzeugenden Auftritt vor heimischer Kulisse auf den sechsten Tabellenplatz vorgearbeitet. Gegen die Mannschaft der Bayreuth Tigers gewannen die Westsachsen mit 5:2. Das Ergebnis rundete somit ein tolles Heimspiel ab, bei dem 2.813 Zuschauer, darunter etwas mehr als 400 Bayreuther Anhänger, für eine wahnsinnig tolle Stimmung im Kunsteisstadion Crimmitschau sorgten. Für die Tore auf Seiten der Eispiraten zeigten sich Bernhard Keil (2), Ivan Ciernik, Patrick Pohl und Vincent Schlenker verantwortlich.
Im ersten Drittel erwischten die Gäste aus Bayreuth den besseren Start. Zwar waren die Eispiraten optisch etwas überlegen, doch Luca Gläser, selbst im Nachwuchs des ETC Crimmitschau aktiv gewesen, traf zu frühen 1:0-Führung für die Tigers (4.). Danach aber zogen die Gastgeber das Tempo an und setzten sich zeitweise im Drittel der Franken fest. Nach mehreren guten Möglichkeiten war es dann Bernhard Keil, der nach einem Fehlpass von Tigers-Goalie Tomas Vosvrada im zweiten Versuch zum 1:1 einnetzen konnte (13.). Die Rot-Weißen blieben am Drücker und stellten nur wenige Sekunden später das 2:1 her. Erik Gollenbeck sah nach einem Sprint hinters Gästetor den gut postierten Ivan Ciernik, der traf mit seinem Flachschuss ins lange Eck (14.). Die Westsachsen blieben bis zur Pause spielbestimmend, Bayreuth mit einem Aluminiumtreffer aber weiterhin brandgefährlich.
Im Mittelabschnitt drehten die Mannen von Trainer Kim Collins dann richtig auf. Immer wieder fuhren die Eispiraten überfallartige Angriffe auf das Vosvrada-Tor. Und prompt stach erneut die erste Reihe. Über die erneut sehr agilen Robbie Czarnik und Jordan Knackstedt kam der Querpass zu Bernhard Keil - 3:1 (26.)! Die Sachsen blieben weiter am Drücker und bauten ihre Führung weiter aus. Patrick Pohl traf zum 4:1 (34.) für die Crimmitschauer und löste im Sahnpark einen riesigen Jubel unter den 2.813 Zuschauern aus. Und diese hatten nur drei Minuten später erneut den Freudenschrei auf den Lippen. Nach toller Vorarbeit von Pohl traf Vincent Schlenker (37.), der erneut alles in die Waagschale legte und sich mit dem Treffer zum 5:1 für seine harte Arbeit endlich belohnen konnte. In Unterzahl mussten die Pleißestädter dann aber noch ein Gegentor im zweiten Durchgang hinnehmen. Michal Bartosch traf in der 40. Minute zum 5:2.
Nicht mehr mitmischen in den letzten 20 Minuten konnte Bernhard Keil, welcher sich im zweiten Drittel verletzte. Wirklich gefährlich wurde es im letzten Drittel zudem nicht mehr. Bayreuth blieb zwar weiter gefährlich, doch die Mannschaft von Kim Collins wusste das Ergebnis clever zu verteidigen. Dazu kam die Spielfreude in der Offensive. Immer wieder kamen die Westsachsen zu guten Möglichkeiten, waren zum Ende hin dann aber zu verspielt und weniger zwingend. Somit blieb es schlussendlich beim 5:2.


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Eislöwen siegen in Freiburg mit 3:1
Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Wölfen Freiburg vor 1825  Zuschauern mit 3:1 (0:1; 2:0; 1:0) gewonnen. EHC-Neuzugang Mark Mancari brachte den Gastgeber in der sechsten Spielminute in Führung. In einem abwechslungsreichen Spiel drehten Martin Davidek (30.) und Rückkehrer Harrison Reed (35.) mit seinem ersten Treffer die Partie aus Dresdner Sicht. Nachdem ein Tor der Freiburger im Mitteldrittel nach Videobeweis durch die Referees nicht gewertet wurde, sorgte Alexander Höller mit seinem Treffer ins leere Tor in der Schlussminute für die Entscheidung.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Freiburg ist eine heimstarke Mannschaft, die gerade in Überzahl zu überzeugen weiß. Wir haben uns auf diesen Umstand intensiv vorbereitet. Die lange Fahrt kann man natürlich nicht von der Hand weisen. Wie zuletzt freitags auch schon, haben wir uns zum Beginn wieder etwas schwer getan. Freiburg hat uns im ersten Drittel unter Druck gesetzt und sehr aggressiv agiert. Ab dem zweiten Abschnitt sind wir besser ins Spiel gekommen. Freiburg hatte auch noch eine gute Möglichkeit, wenn die nicht an den Pfosten, sondern ins Tor geht, verläuft das Spiel vielleicht noch anders. Hätte, wäre und wenn zählt aber nicht. Wir sind froh, dass wir drei Punkte mit nach Dresden nehmen können.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 29.  Oktober bereits um 16 Uhr in der EnergieVerbund Arena gegen die Löwen Frankfurt. Im Rahmen des Playport-Familientages erwarten die Besucher zahlreiche Aktionen rund um das Spiel.   


Kassel Huskies  (DEL2)
Spätes Comeback gegen Ravensburg
Im Rahmen des heutigen 13. DEL2-Spieltags empfingen die Kassel Huskies nicht nur die
Ravensburg Towerstars, sondern auch die Ex-Profis Herbert Heinrich, Matthias Kolodziejczak,
Milan Mokros und Shane Tarves, die im Rahmen einer Ehrenbanner-Enthüllung von Fans und
Verantwortlichen für ihre Verdienste um das Kasseler Eishockey geehrt wurden. Im Spiel konnte
Chefcoach Rico Rossi endlich wieder auf die Dienste von Kevin Maginot und Lukas Koziol
zurückgreifen, die zuletzt beim Förderlizenzpartner Adler Mannheim zum Einsatz gekommen
waren.
Das erste Drittel gehörte trotz der besonderen äußeren Umstände den Gästen. Zwar konnten die
Huskies durch Braden Pimm die erste Chance des Spiels verbuchen (2.), doch fortan hatten vor
allem die Gäste aus Ravensburg das Heft des Handelns in der Hand. Das optische Übergewicht
verwandelte Jakub Svoboda in der 9. Spielminute in die Führung, als er über den rechten Flügel
durchgebrochen war und Pantkowski in der langen Ecke überwand. Dennoch war es einzig dem
Kasseler Zerberus zu verdanken, dass bis Drittelende nicht noch weitere Tore fielen. Kruminsch
(6.), Pozivil (8.) und Daniel Pfaffengut (15. und 20.) scheiterten am Youngster im Kasseler
Gehäuse.
Auch im zweiten Drittel spielten zunächst die Gäste aus Ravensburg und erhöhten durch einen
satten Handgelenkschuss des US-Amerikaners Brian Roloff auf 2:0 (28.). Doch spätestens mit
dem zweiten Gegentor wachten die Huskies auf und wurden zusehends physischer. Und während
Goldhelm Braden Pimm in der 32. Minute noch an Towerstars-Goalie Langmann scheiterte,
stocherte Jens Meilleur in Überzahl den Anschlusstreffer herbei (35.). Kurz vor Drittelende zeigte
Mirko Pantkowski nochmal sein ganzes Können, als er gleich mehrfach gegen Pfaffengut rettete
(40.).
Würden die Huskies im letzten Drittel die Wende schaffen? Die kurze Antwort: Ja! Für den
Startschuss sorgte James Wisniewski kurz nach Wiederbeginn, als er eine Unaufmerksamkeit
Langmanns zum 2:2 ausnutzte (41.). Zwar erzielte der bis dato unglückliche Pfaffengut acht
Minuten vor Schluss den erneuten Führungstreffer für die Ravensburger, dem nun ins Rollen gekommene Huskies-Schlitten sollte dies aber nicht zum Halten bringen. Erneut Wisniewski von der blauen Linie (57.), Carciola nach Querpass von Pimm (58.) und eben jener Kanadier ins leere Tor (59.) sorgten binnen drei Minuten für die Entscheidung zugunsten der Huskies und einen 6:3-Heimerfolg.
Damit überkamen die Huskies den frühen 0:2-Rückstand und sorgten für ausgelassene Stimmung in der Eishalle. Die Kassel Huskies möchten sich an dieser Stelle ausdrücklich bei den Gästen von den Ravensburg Towerstars für ihr Entgegenkommen und ihre Geduld bedanken, die Sie uns aufgrund der durch die Ehrungen entstandenen Verzögerungen zu Spielbeginn entgegengebracht haben.


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
ESVK schlägt Tölz mit 5:2 - Karevaara schießt Joker mit drei Toren zum Sieg
Am heutigen Freitag gewann der ESV Kaufbeuren mit 5:2 gegen die Tölzer Löwen. Den Grundstein vor 2.582 Zuschauer legte dabei der Finne Joona Karevaara mit den ersten drei Toren einer Partie, die teils reich an Strafzeiten war. Beim Debüt vom ausgeliehenen Alexander Thiel musste Andi Brockmann seine Reihen neu formieren, da er auf die Verteidiger Simon Schütz, Christopher Kasten und Denis Pfaffengut sowie Stürmer Philipp de Paly verletzungsbedingt nicht zurückgreifen konnte.
Die Hausherren gingen mit viel Schwung in die Partie und gewannen die ersten Minuten beinahe jeden Zweikampf, jedoch fehlten zwingende Torchancen. Diese hatten dann die Gäste, als ein missglückter Aufbaupass Klaus Kathan allein vor Stefan Vajs kommen ließ, der jedoch mit der Fanghand entschärfte. Auf Kaufbeurer Seite hatte dann ausgerechnet Thiel in der siebten Minute die beste Chance, doch sein Schuss wurde noch ins Fangnetz abgelenkt. Besser gelang dies dann Joona Karevaara, der einen Konter trocken in den rechten Winkel zum 1:0 verwandelte. Das Spiel plätscherte danach vor sich hin, bis zwei Sekunden vor der Pause Michael Böhm die Scheibe erneut aus dem Tor holen musste. Karevaara lief einfach mal in Überzahl durch die Mitte hindurch, wurde nicht richtig attackiert und schoss zum 2:0 ins lange Eck. Damit ging es nach einem mäßigen Drittel mit 2:0 in die Pause.
Die Tölzer zeigten sich im zweiten Drittel verbessert und Vajs musste in der 22. Minute gegen Johannes Sedlmayer im letzten Moment eingreifen. Das Spiel bot jedoch beidseitig immer mehr Chancen, da sich beide Teams einige Nachlässigkeiten leisteten. Dadurch waren Vajs und Böhm mehrfach in kritischen Situationen, doch beide Goalies entschärften vorerst mit Glück und Geschick. Als sich die Tölzer aber innerhalb einer Minute dann drei Strafzeiten leisteten, trafen die Hausherren einmal mehr. Und wer sollte es heute auch anders sein als Joona Karevaara. Der Finne zog einfach direkt ab und vollendete seinen Hattrick. Das Spiel legte an Härte zu und es folgten nochmals mehrere Strafzeiten sowie eine Matchstrafe wegen Schlittschuhtritts von Max Schmidle.
Diese Überzahl ab der 38. Minute vermochten die Oberbayern jedoch nicht zu nutzen. Erst als Florin Ketterer auf der Strafbank Platz nahm, gelang den Löwen zählbares. Der Puck kam in der 44. Minute zu Michael Endraß auf den langen Pfosten durch, von wo aus er nur noch einschob. Die Gäste hatten nun das Momentum und als Klaus Kathan einen Querpass zugespielt bekam, schien der Anschlusstreffer schon sicher, doch Vajs parierte glänzend. Der ESV ließ den Kopf aber nicht hängen und nutzte prompt die nächste Gelegenheit in Überzahl. Charlie Sarault zog aus zentraler Position verdeckt ab und sorgte mit dem 4:1 für eine kleine Vorentscheidung. Die „Buam" zeigten aber Moral und verkürzten nochmals. Nachdem Vajs den Puck zuerst mehrfach abwehrte, unterstützten ihn dann seine Kollegen im Torraum, doch wurde die Mühe nicht belohnt, da ausgerechnet von einem Eigenen der Puck über die Torlinie sprang. Die Löwen versuchten nochmals Druck aufzubauen, doch wurde ihre Schlussoffensive in der 57. Minute beendet. Michael Böhm war erst einige Sekunden aus dem Tor, als Karevaara Sarault allein in Richtung verwaistes Tor schickte. Somit endete ein kämpferisches Spiel mit 5:2 für den ESVK.
Das nächste Heimspiel findet am kommenden Dienstag, den 31.10.2017, um 17.00 Uhr gegen die Lausitzer Füchse statt.


Memmingen Indians  (OLS)
Selb behält die Oberhand: Indians mit knapper Niederlage in Oberfranken
Der ECDC Memmingen hat knapp mit 4:5 gegen den VER Selb verloren. Die Indians unterlagen nach einer engen Partie dem Favoriten, hätten kurz vor Ende aber noch den Ausgleich erzielen können. Nun richten sich alle Blicke auf das Heimspiel am Sonntag gegen Deggendorf (18:45 Uhr), ehe es dann bereits am Mittwoch zu Schlusslicht Miesbach geht.
Bereits bei der Anreise gab es die ersten Probleme für die Memminger, die erst eine halbe Stunde vor offiziellem Spielbeginn in Selb eintrafen. Nichts ging mehr auf den Straßen Richtung Oberfranken, doch nach kurzer Verzögerung starteten beide Teams mit Vollgas in die Begegnung. Die Hausherren erwischten dabei den besseren Start und gingen prompt in Führung. Gregor Kubail allerdings glich postwendend aus. Durch weitere Überzahlsituationen zogen die Gastgeber dann davon, waren sie doch zweimal noch erfolgreich.
Im zweiten Abschnitt wurde es dann wild. Chancen auf beiden Seiten und Tore am Fließband. Zuerst erzielte Petr Haluza den Anschluss, in der selben Minute erhöhte der VER auf 4:2. Nur wenige Sekunden später war dann Tim Wohlgemuth zur Stelle und verkürzte abermals, was den Trainer des Favoriten wohl zur Weißglut brachte. Als dann Mudryk mit seinem zweiten Treffer zum 5:3 einschob schienen die Nerven im Selber Lager wieder beruhigt, doch Patrik Beck sorgte mit der erneuten Memminger Antwort für eine spannende Schlussphase.
Im letzten Drittel hatten sich die Gemüter dann wieder etwas beruhigt und beide Teams konzentrierten sich mehr auf die Defensive. Die Indians versuchten mit aller Macht den Ausgleich zu erzielen, leider gelang es ihnen an diesem Abend nicht mehr. Die beste Chance bot eine Überzahlsituation kurz vor dem Ende, die Maustädter nahmen sogar noch Joey Vollmer zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Doch es sollte nichts mehr bringen. Die Indians unterlagen dem Favoriten knapp mit 5:4.
Am Sonntag empfangen die Memminger dann das Spitzenteam aus Deggendorf am Hühnerberg (18:45 Uhr). Karten sind immer noch an allen VVK-Stelen erhältlich. Am Mittwoch folgt bereits die nächste Partie beim Schlusslicht Miesbach. Hier wird auch ein Fanbus eingesetzt, Anmeldungen dafür sind unter Tel: 0160-7856269 möglich.


Eisbären Regensburg  (OLS)
Eisbären holen drei Punkte in Peiting
Die Eisbären Regensburg sind am Freitagabend mit drei Punkten aus Peiting zurückgekehrt. Das Team von Trainer Peppi Heiß setzte sich beim Tabellennachbarn in Oberbayern mit 6:3 durch.
Die Domstädter konnten fast wieder ihren kompletten Kader aufbieten. Einzig Leopold Tausch fällt mit einer Unterkörperverletzung weiter aus. Im Tor startete Peter Holmgren.
Den ersten Torabschluss der Partie verbuchten die Gastgeber. In der zweiten Spielminute fand Verteidiger Brad Miller seinen Meister in Peter Holmgren. Als Sebastian Alt in der 6. Spielminute in der Kühlbox saß, schlug das Team von Sebastian Buchwieser – Peiting hat die besten Spezial-Teams der Liga – zu. Milan Kostourek war zur Stelle und beförderte das Spielgerät zum 1:0 in die Maschen. Regensburg kam besser in die Partie und zu den ersten guten Chancen. Arnoldas Bosas (6.), Sebastian Alt (8.) und Nikola Gajovsky (10.) vergaben gute Einschussmöglichkeiten für die Gäste aus der Oberpfalz. In der 13. Minute war es dann soweit. Kronawitter bediente Sturmpartner Bosas mustergültig, der Litauer musste nur noch den Schläger zum 1:1 hinhalten. Aber der EC Peiting fand die passende Antwort. Nur 44 Sekunden nach dem Ausgleich schlug es erneut im Kasten von Peter Holmgren ein. Dominic Krabbat stellte mit seinem Tor zum 2:1-Pausenstand.
Peppi Heiß schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Eisbären brauchten nur 51 Sekunden, ehe Arnoldas Bosas in Überzahl zum 2:2-Ausgleich abschloss. Regensburg bestimmte die Anfangsphase des zweiten Abschnitts und hatte durch Gajovsky (23.) und Heger (24.) die Chance zur erstmaligen Führung. Diese gelang aber wenig später. Diesmal bedient Bosas Kronawitter mit einem schönen Flip-Pass und der nagelt das Ding eiskalt unter die Latte. Die Gäste spielten weiter nach vorne und kamen in der 32. Minute zum nächsten Treffer. Verteidiger Tomas Gulda bugsierte die Scheibe trocken zum 2:4 in den Kasten der Hausherren. Erneut war es ein Überzahlspiel des EC Peiting, welches für das nächste Tor der Partie sorgte. In Minute 35 brachte Fabian Dietz den ECP mit dem 3:4 wieder heran.
Wie bereits in Abschnitt zwei waren die Domstädter auch im Schlussdrittel früh erfolgreich. Diesmal dauerte es 54 Sekunden, ehe die Hartgummischeibe zum 3:5 hinter ECP-Torsteher Florian Hechenrieder einschlug. Der Torschütze war Peter Flache, der einen Rebound eiskalt vollstreckte. Das Team von Peppi Heiß verteidigte die Führung geschickt und ließ nicht mehr allzu viel anbrennen. Sollten die Gastgeber dennoch gefährlich vor das Tor der Eisbären kommen, war Schlussmann Peter Holmgren zur Stelle. Den Schlusspunkt in einer spannenden Partie sorgte Arnoldas Bosas, mit seinem dritten Treffer, zum 3:6-Endstand ins leere Tor.
Die Eisbären Regensburg nehmen verdient die drei Punkte mit in die Oberpfalz und klettern dadurch mit jetzt 18 Punkten auf Rang drei. Bereits am Sonntag stehen sich beide Teams beim großen Eisbären Kids Day in der Donau-Arena erneut gegenüber. Spielbeginn ist bereits um 16:00 Uhr.


Starbulls Rosenheim  (OLS)
9:1-Erfolg gegen ersatzgeschwächten TEV Miesbach
Die Starbulls Rosenheim haben ihr Heimspiel am 9. Spieltag der Eishockey-Oberliga Süd gegen den TEV Miesbach mit 9:1 gewonnen. Sieben verschiedene Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen, Fabian Zick und Simon Heidenreich trafen doppelt. 2.321 Zuschauer sahen einen seriös und konzentriert auftretenden Tabellenführer, der dem Tabellenletzten von der Schlierach in allen Belangen überlegenen war und es sich leisten konnte, zahlreiche Torchancen ungenutzt zu lassen.
Wie im Vorfeld angekündigt agierten die Starbulls mit neu zusammengestellten Angriffsformationen. Michael Baindl stürmte mit Michael Fröhlich und Petri Lammassaari, Jussi Nättinen mit Dominik Daxlberger und Daniel Bucheli. Die beiden weiteren Offensivlinien bildeten Fabian Zick, Thomas Reichel und Yannik Wenzel sowie Andreas Nowak, Simon Heidenreich und Christoph Echtler. Und jede Reihe sorgte vom ersten Wechsel an für mächtig Beschäftigung bei Gästekeeper Anian Geratsdorfer, der sich gleich in der Anfangsphase mit tollen Reflexen gegen Michael Fröhlich und Fabian Zick auszeichnen konnte. Bereits in der 4. Spielminute war er aber machtlos. Christoph Echtler hatte perfekt quergelegt auf den mitgefahrenen Simon Heidenreich und der schob die Scheibe nach einer Körpertäuschung mühelos zum 1:0 über die Linie. Das 2:0 erzielte Fabian Zick per Abstauber aus der Nahdistanz nach einem abgeprallten Schuss von Thomas Reichel (7.). Weitere Rosenheimer Treffer lagen in der Luft, doch Petri Lammassaari und Jussi Nättinen scheiterten gleich mehrfach am Gästekeeper.
Im zweiten Spielabschnitt zogen die Hausherren dann aber schnell auf 5:0 davon. Fabian Zick (21.), Christoph Echtler (27.) und Daniel Bucheli (30.) trafen jeweils freistehend aus der Nahdistanz. In dieser Phase konnten sich die Gäste minutenlang nicht vom Rosenheimer Druck befreien und hatten Glück, dass ihr Torwart den ein oder anderen Hochkaräter entschärfen konnte. Maximilian Vollmayer scheiterte zudem von der blauen Linie am Pfosten (26). Der überraschende Gegentreffer von James Hall zum 5:1 (32.) sorgte aber für einen kleinen Bruch im Rosenheimer Spiel. Zwar gelang Simon Heidenreich aus dem Gewühl heraus das 6:1 (37.), doch weitere klare Chancen für die Hausherren gab es bis zur zweiten Pause kaum noch.
Im letzten Spielabschnitt hätte Stefano Rizzo fast den zweiten Treffer für die ohne neun verletzte Spieler angetretenen Gäste erzielt, doch Starbulls-Keeper Lukas Steinhauer reagierte prächtig (44.). Der Rest vom Spiel gehörte dann aber wieder alleine den Starbulls. Allerdings fiel der nächste Treffer nicht unbedingt zwingend, denn Tobias Draxingers Flachschuss von der Seite, den Geratsdorfer bei freier Sicht zum 7:1 durch die Schoner passieren ließ, war alles andere als unhaltbar (48.). Yannik Wenzel erhöhte schließlich per Abstauber auf 8:1 (53.), ehe Manuel Neumann bei doppelter Rosenheimer Überzahl mit einem Schlagschuss ins obere rechte Eck für den 9:1-Endstand sorgte (57.). Es war das einzige Überzahltor des Tages, nachdem die Gastgeber, die selbst über 60 Minuten keine einzige Strafzeit kassierten, zuvor zahlreiche Powerplaysituationen ungenutzt ließen.
Schon am Sonntag steht der erneute Vergleich der beiden Teams auf dem Spielplan, dann aber an der Schlierach. Spielbeginn in der Miesbacher Eissporthalle ist um 18 Uhr. Das nächste Heimspiel bestreiten die Starbulls Rosenheim bereits am 1. November. Um 17 Uhr kommt es dann im emilo-Stadion zum absoluten Spitzenspiel gegen Deggendorf.


Sonthofen Bulls  (OLS)
ERC Sonthofen erkämpft sich zwei Punkte in Lindau - Maximilian Hadraschek verwandelt Penalty in der Verlängerung
Der ERC Sonthofen hat das Eishockey-Oberliga-Derby bei den EV Lindau Islanders am Freitagabend mit 4:3 (1:1; 0:0; 2:2; 1:0) nach Verlängerung gewonnen. Den Siegtreffer erzielte Maximilian Hadraschek in der Verlängerung durch einen Penalty. Zuvor war Sonthofens Nummer 12 auf dem Weg zum Lindauer Tor gefoult worden.
Das erste Drittel begann mit guten Gelegenheiten für beide Teams. Zunächst die Hausherren am Drücker, wenig später Sonthofen mit guten Chancen durch Stanley und Sternheimer, doch beide Torhüter verhinderten eine frühe Führung. Wegen Behinderung musste Robert Wittmann in der neunten Minute vom Eis. Jeffrey Smith brachte die Islanders nur kurze Zeit später in Führung. Die Bulls waren kaum wieder komplett, da versucht es Verteidiger Daniel Rau mit einem Weitschuss von der blauen Linie, Maximilian Hadraschek fälscht entscheidend ab zum 1:1.
Das zweite Drittel die Sonthofer Mannschaft zu passiv, Lindau kam dadurch immer besser ins Spiel und konnte richtig Druck aufbauen. Die Bulls in dieser Zeit mit verteidigen beschäftigt. Auch dank der Krake im Tor konnte Sonthofen das Unentschieden halten. „Wenn nicht jemand Patrick Glatzel die Sicht verbaut, fängt der echt jeden Puck“, stellte Islanders-Trainer Dustin Whitecotton fest.
Richtig abgeschrieben hatten die Sonthofer Fans ihre Mannschaft dann im letzten Drittel. Wieder war es eine Spieldauerstrafe, die den Bulls beinahe den Erfolg gekostet hätten. Nach einem Check musste Christian Wittmann vom Eis. Lindau nutzte die Strafzeit für den Führungstreffer in der 45. Minute durch Fuchs. Und auch der Ausbau auf 1:3 durch den Lindauer Fuchs aus Sonthofer Sicht sollte in Unterzahl erfolgen. Doch die Spieler des ERC zeigten Charakter, sie bissen auf die Zähne und hängten sich jetzt richtig rein. Fabian Voit schließlich mit dem 2:3 in der 53. Minute und Tyler Wood besorgte nur wenige Minuten später noch den Ausgleich - Absolut verdien zu diesem Zeitpunkt des Spiels.
In der Verlängerung spielte Sonthofen extrem stark, kam gefährlich vor das Lindauer Tor und verteidigte gut. Maximilian Hadraschek kommt an den Puck, läuft auf das Tor der Gastgeber zu und wird auf dem Weg dorthin gefoult. Der Schiedsrichter entscheidet auf Penalty. Hadraschek tritt selbst an und schließt halbhoch zum 4:3 ab. Sonthofen holt nach einer verrückten Aufholjagd verdiente zwei Punkte.
Oberliga-Favorit Selber Wölfe in Sonthofen zu Gast - Bulls wollen mit geschlossener Mannschaftsleistung punkten
Eine schwere Aufgabe steht dem ERC Sonthofen am Sonntag (18 Uhr) bevor. Mit den Selber Wölfen
kommt ein echter Top-Gegner der Eishockey-Oberliga Süd in die heimische Eissporthalle an der
Hindelanger Straße. Dass der VER zuletzt nur im Mittelfeld der Tabelle zu finden war, täuscht über
die eigentlichen Kraftverhältnisse hinweg. Mit Spielwitz und taktisch klugem Vorchecking muss die
Mannschaft von Trainer Heiko Vogler vorgehen, um das Wolfsrudel aus Oberfranken zu bändigen
und möglichst zu bezwingen.
Den ERC Sonthofen sieht Wölfe-Trainer Henry Thom bei Heimspielen gefährlicher als auswärts. Das
hat er unter der Woche in den vereinseigenen Medien des VER Selb kundgetan. Besonders das
Defensivspiel und die blitzschnellen Konter, die die Bulls zu Saisonbeginn gezeigt haben, sind bei ihm
offenbar in Erinnerung geblieben. Seinen Mannen wird er kurz vor dem Spiel noch einmal mitgeben,
genau diese gefährlichen Konter nicht zuzulassen. Die Mannschaft aus dem bayerischen
Regierungsbezirk an der tschechischen Grenze will außerdem mit hoher Geschwindigkeit angreifen.
Sonthofen wird von ihm dabei stärker eingeschätzt als die letzten Ergebnisse vermuten lassen. Ein
Zitat von Thom auf verselb.de: „Man muss sehen, dass sie auch einige neue Spieler integrieren
mussten und das braucht einfach Zeit“. Auf Sonthofer Seite wird erwartet, dass das Team nicht nur
konzentriert an die schwere Aufgabe herangeht, sondern dass die Spieler an ihre Grenzen gehen und
alles für den Erfolg geben. Hinten stark arbeiten, die Pässe müssen ankommen und
Schussmöglichkeiten sowie Abpraller genutzt werden, dann könnte es mit einem Sieg gegen die
Wölfe durchaus klappen.
Allerdings: Auch an diesem Wochenende wird es nichts mit einem Einsatz von Fabio Carciola. Der
Kapitän des ERC Sonthofen kuriert weiter eine Adduktorenverletzung aus - Ein zu frühes Einsteigen
macht keinen Sinn, da die Probleme dann nur wieder schlimmer werden könnten, heißt es von
medizinischer Seite.


Löwen Waldkraiburg  (OLS)
Landshut holt sich den Heimsieg gegen die Löwen
Im ersten Aufeinandertreffen des Wochenendes zwischen dem EV Landshut und dem EHC Waldkraiburg behielten die Niederbayern die Nase vorn. Am Freitagabend gewann der zweimalige Deutsche Meister sein Heimspiel gegen die Löwen, die mit gerade einmal drei Reihen anreisen konnten, mit 5:2. Für die Industriestädter trafen Nico Vogl und Philipp Seifert, am Sonntag kommt es in der Waldkraiburger Raiffeisen Arena zum Rückspiel.
Mit gerade einmal 16 Feldspielern und 2 Torhütern  machten sich die Löwen auf die Reise nach Landshut, nachdem Lukas Wagner nach einem Trainingsvorfall am Donnerstag ausfiel, Max Kaltenhauser ebenfalls verletzt und Michail Sokolov krank war. Die daraus resultierenden drei Reihen machten die Partie gegen den Traditionsverein noch schwerer, als sie ohnehin war, denn der EVL war nach dem „Ausrutscher“ am letzten Wochenende, als man mit 4:6 in Miesbach unterlag, vor eigenem Publikum auf Wiedergutmachung aus und wollte zudem Anschluss halten an das obere Tabellendrittel.
Und die Partie begann für die Mannschaft von Trainer Axel Kammerer auch mustergültig: Denn es dauerte keine 80 Sekunden, da brachte Maximilian Forster die Landshuter nach einem verdeckten Schuss mit 1:0 in Führung (01:14) und ließ Korbinan Sertl im Tor des EHC keine Chance. Die Löwen aus der Industriestadt jedoch fanden die passende Antwort und Nico Vogl konnte per Abstauber gute sechs Minuten später ausgleichen (07:46). Landshut aber mit seiner individuellen und spielerischen Klasse hatte den EHC im Griff und zeigte sich ziemlich unbeeindruckt von den aufmüpfigen Löwen und Max Forster schlug erneut zu und sorgte mit seinem vierten Saisontor für die erneute Führung der Hausherren und Jubel unter den 1656 Zuschauern- bis auf die knapp 200 davon aus Waldkraiburg (14:01). Den Atem mussten diese Löwen-Fans dann kurz vor Ende des ersten Drittels anhalten, als EHC-Keeper Sertl bei eigener Überzahl aus dem Tor stürmte um den Puck schnell wieder in Richtung Landshuter Drittel zu bringen. Leider hatte er nicht mit einem EVL-Crack gerechnet, der die Scheibe nach Sertls Schuss an der Bande abfing und auf das leere Tor schoss. Der Pfosten rettete Sertl nach dem glücklosen Ausflug.
Wie im ersten Drittel schafften es die Landshuter dann auch im mittleren Abschnitt nach nicht einmal 80 gespielten Sekunden, die Scheibe im Löwen-Tor unterzubringen. Diesmal war es Stürmer Peter Abstreiter, der mit seinem sechsten Saisontor auf 3:1 für die Niederbayern stellen konnte (21:16) und für einen zunächst beruhigenden Vorsprung sorgen konnte. Top-Stürmer Stefan Reiter durfte sich schließlich auch noch in die Torschützenliste eintragen und sorgte noch vor der Hälfte der Spielzeit für das 4:1 (28:37), doch die Löwen hatten sich noch nicht aufgegeben, kämpften um den Anschlusstreffer und diese Mühen sollten sich auszahlen. Philipp Seifert nahm sich von der blauen Linie ein Herz und jagte die Scheibe an Maximilian Engelbrecht vorbei in die Maschen zum umjubelten 2:4 aus EHC-Sicht (35:21). Kurz darauf hatte Ludwig Synowiec bei einem Alleingang sogar die Gelegenheit, erneut zu verkürzen, doch diesmal war Engelbrecht auf dem Posten und so ging es mit dem 4:2 für Landshut zum zweiten Pausentee.
Im Schlussdrittel entglitt so manchem Akteur auf dem Eis, der keiner Mannschaft angehörte, ein wenig die Partie und auch einige Waldkraiburger Spieler konnten ihren Unmut darüber nicht verbergen. Es gab zwei 10-minütige Disziplinarstrafen für Michael Trox und Christof Hradek und in der aktuellen personellen Situation war dies nicht gerade förderlich. Den Schlusspunkt setzte somit nochmals der EV Landshut mit dem 5:2 durch den 43-jährigen Stürmer Billy Trew, dessen Rückkehr im Sommer aus Regensburg sich bisher auszahlt für die Niederbayern, denn im neunten Saisonspiel war es bereits der sechsten Treffer für den Deutsch-Kanadier.
Am Sonntag kommt es bereits zum Rückspiel gegen Landshut, dann in der Waldkraiburger Raiffeisen Arena und die Löwen hoffen, bis dahin personell wieder etwas besser aufgestellt zu sein, um dem großen Favoriten länger und besonders stärker Paroli bieten zu können.


Wohnbau Moskitos Essen  (OLN)
Moskitos mit drittem Sieg in Serie
936 Zuschauer und die beiden Trainer hatten den dritten Moskitos Sieg in Serie gesehen. Der Couch der Gäste, Dave Rich sprach in der Pressekonferenz davon, dass er und seine Mannschaft sich das anders vorgestellt hatten. „Man muss in jedem Spiel bereit sein an seine Grenzen zu gehen, das war unsere Mannschaft heute oft nicht und dann macht man Fehler. Und wenn man Fehler macht kassiert man Strafen, und von der Strafbank kann man nicht in Essen gewinnen. Meine Mannschaft hat zu viele Fehler gemacht, das war das schlechteste Auswärtsspiel dieses Jahr.“
Der Cheftrainer der Moskitos, Frank Gentges nahm die Gratulation seines Gegenübers dankend an. Bei Thomas Gauch sei die Schulter komplett raus und bei Kyle De Coste müsse man die Untersuchung abwarten ob Rippen gebrochen wären. Wir sind aber jetzt heilfroh, wir haben drei Spiele in Serie gewonnen. Ihr wisst wie schwer das am Anfang war, wir haben die Tore nicht gemacht und haben immer den ein oder anderen Fehler gemacht. Fehler haben wir heute auch wieder gemacht, aber wir haben fünf Tore gemacht. Für die Moral der Mannschaft war das heute sehr gut, das hilft uns weiter. Jetzt versuchen wir am Sonntag in Erfurt was zu machen und dann am Dienstag wird auch Olli Granz wieder da sein.“
Bereits nach wenigen Minuten musste Defender Werner Hartmann sich behandeln lassen, konnte aber kurz darauf wieder auf seine Position auf dem Eis zurückkehren. Und die Moskitos starteten in der Folge sehr gut ins Spiel. Recht sicher in der Defensive und mit Zug zum gegnerischen Tor. Viele der Zuschauer hatten das 1. Tor dann bei Marcel Pfänder gesehen, doch irgendwie war wohl Julian Lautenschlager noch dran, Letzten Endes war es egal, der Lohn für konsequentes Spiel im ersten Drittel verwandelte bei der Heimmannschaft die Null in eine Eins auf der Anzeigetafel. Die Meisten Zuschauer waren sich einig, so konnte es auch in den nächsten 40 Minuten weitergehen.
Und es ging so weiter, noch im ersten Drittel kassierte Halles Topstürmer Nathan Robinson zwei Minuten und die Wohnbau Moskitos zogen gleich zum Start von Drittel ein Zwei ein gutes Powerplay auf. Julien Pelletier und Dennis Thielsch spielten kontrolliert und als Kyle De Coste dann frei am linken Pfosten die Scheibe serviert bekam, brauchte er sie nur noch über die Linie drücken. Doch die Moskitos selbst brachten die Gäste wieder ins Spiel. Wieder in Überzahl konnten die Essener die Scheibe nicht im Drittel der Gäste halten, den Konter der Hallenser schloss Steven Tarasuk zum ersten Gästetor ab. Mit dem dritten Essener Treffer gaben die Mücken die richtige Antwort, Dominik Lascheit aus ganz spitzem Winkel an Pfosten und Schoner von Halles Keeper Cerveny, und dann lag sie im Netz. Erneute Überzahl der Wohnbau Moskitos brachte das 4:1, Kyle De Coste bekam die Scheibe in halblinker Position und traf genau rechts oben in den Winkel. Und doch brachten die Moskitos sich durch eine weitere Unachtsamkeit wieder in Gefahr. Jannik Striepeke stand plötzlich mutterseelenalleine und hatte keine Mühe Basti Staudt zu überwinden.
Im letzten Drittel versuchten die Moskitos das Spiel kontrolliert und ohne großes Risiko nach Hause zu bringen. Geholfen hat dabei das 5:2 durch Tom Fiedler. Wieder Überzahl, Lautenschlager und Thielsch bauen klug auf und Tom Fiedler hatte dann aus kurzer Entfernung keine Mühe das Tor zu erzielen. Ein wenig bangten die Anhänger der Moskitos dann noch einmal als Halle Druck machte und tatsächlich auch in der 51. Minute durch ihren Topspieler das 5:3 erzielen konnte. Doch die restlichen Minuten spielten die Essener gekonnt zu Ende, hatten selbst noch Chancen das Ergebnis zu erhöhen. Am Ende ein verdienter Essener Sieg, der nicht nur der Mannschaft Selbstvertrauen gegeben hat, auch für die Fans gibt es endlich wieder Grund zu jubeln.


Crocodiles Hamburg  (OLN)
Crocodiles verlieren das Heimspiel gegen die Hannover Indians
Die Mannschaft um Kapitän Christoph Schubert musste sich am Freitagabend mit 2:5 (0:2/2:0/0:3) den Hannover Indians geschlagen geben. Dabei zeigten die Crocodiles eine passable Leistung, stolperten allerdings über individuelle Fehler. „Wir haben im Großen und Ganzen von beiden Seiten ein gutes Eishockeyspiel gesehen. Unsere Mannschaftsleistung war gut. Es sind uns Einzelfehler unterlaufen, die zu den Gegentoren geführt haben“, sagte Trainer Herbert Hohenberger nach dem Spiel.
Im ersten Drittel sahen die 1803 Zuschauer ein ausgeglichenes, schnelles Spiel. Chancen erspielten sich beide Mannschaften, verwerten konnten diese allerdings nur die Indianer. Mark Ledlins Schuss wurde in der sechsten Spielminute von einem Crocodiles-Spieler abgefälscht und trudelte über die Stockhand von Kai Kristian ins Tor. Knapp drei Minuten vor Drittelende wurde es dann kurios: Während Andreas Morczinietz alleine auf das Tor der Hamburger der zulief, schlug Indianer Florian Kraus Christoph Schubert den Schläger aus der Hand. Schiedsrichter Ali Soguksu zeigte sofort eine Strafe an und pfiff ab. Dass Morczinietz fast gleichzeitig den Puck im Tor versenkte, bekam der Referee zunächst nicht mit, erkannte den Treffer aber nach Rücksprache mit den Linienrichtern trotz wilder Proteste der Hamburger an.
Im zweiten Drittel kamen die Crocodiles durch einen Gewaltschuss von Christoph Schubert noch ran (28.) und glichen in Überzahl durch Norman Martens aus (33.). Mit einem 2:2 ging es in die Pause.
Im letzten Drittel ließ die Konzentration allerdings nach. Nach individuellen Fehlern brachte Roman Pfennings mit einem Doppelpack die Indians wieder in Führung (47.,52.), Branislav Pohanka traf in der letzten Minute das leere Tor zum 2:5-Endstand. Trainer Herbert Hohenberger hatte Kai Kristian für einen sechsten Feldspieler aus dem Tor genommen.
Am Sonntag treten die Crocodiles Hamburg in der Hauptstadt gegen die Preussen Berlin an.  


Herner EV  (OLN)
Herner EV verliert zu Hause deutlich
Am gestrigen Abend unterlag der Herner EV gegen die Tilburg Trappers mit 2-7 sehr deutlich.
Der Abend fing dabei noch recht gut für die Hausherren an und sie gingen in der 3. Minute mit 1-0 durch Aaron McLeod in Führung.
Aber schneller als die Fans jubeln konnten, glichen die Holländer bereits 17 Sekunden später aus und waren fortan in einer einzigen Vorwärtsbewegung.
Schnell schraubte man das Ergebnis bereits im 1. Drittel auf 1-4 nach oben.
Der gesperrte Kapitän Stephan Kreuzmann fehlte natürlich an allen Ecken und Enden, aber die Niederländer spielten einfach ihr Ding herunter und Herne war hier zu oft neben der Spur.
Nachdem die Niederländer bereits auf 1-5 davongezogen waren, kam es zu einem sehenswerten Penaltytreffer des jungen Lois Spitzner, aber das ganze ohne weiteren Wert, denn kurz darauf folgte bereits das 2-6 durch einen zusammen mit R. de Hondt an diesem Abend einfach viel zu starken P. Bowles. Die beiden Niederländer kamen alleine an diesem Abend auf 10 Gesamtpunkte.
So ging es im letzten Drittel vor 1438 Zuschauern dann bis fast kurz vor Schluss ohne weitere Treffer von statten, bis dann in der Schlussminute I. van den Heuvel den Schlusspunkt mit dem 2-7 setzte.
HEV Goalie Christian Wendler verhinderte am Ende sicherlich weitere Treffer, aber alles in allem war niemand in den grün-weiss-roten Farben zufrieden, ganz das Gegenteil war der Fall. Die Spieler, sichtlich geknickt, gingen vom Eis und werden ganz bestimmt alles dafür tun, um am Sonntagabend in Halle möglichst verlorenen Boden wieder gutmachen zu können.


Buchloe Pirates  (BYL)
ESV kassiert Heimniederlage gegen Tabellennachbarn - Buchloer Pirates verlieren zu Hause gegen Passau Blackhawks
Es bleibt am Freitag einfach wie verhext. Denn auch das vierte Freitagsspiel der Saison verloren die Buchloer Piraten in der Eishockey Bayernliga am gestrigen Abend und das ausgerechnet gegen den unmittelbaren Konkurrenten aus Passau. Mit 4:6 (2:2, 0:2, 2:2) zogen die Freibeuter gegen die Blackhawks den Kürzeren und mussten somit die dritte Heimniederlage der Spielzeit einstecken. Dementsprechend rutschen die Buchloer vor der Sonntagspartie beim Tabellenzweiten in Dorfen (17 Uhr) auch in der Tabelle auf den neunten Rang ab, während sich die Passauer auf Platz vier verbesserten.
Dabei hätte die Partie eigentlich nicht besser starten können. Gerade einmal 26 Sekunden waren gespielt, als Alexander Krafczyk auf Zuspiel von Martin Zahora einen Zwei auf Eins Konter zum frühen 1:0 abschloss. Doch die Gäste, die zuletzt drei Niederlagen in Folge einstecken mussten, zeigten sich erstaunlicherweise kaum geschockt. Und so dauerte es nicht lange, bis der Ausgleich fiel. Zunächst parierte ESV-Keeper Daniel Blankenburg noch glänzend gegen den allein durchgebrochenen Svatopluk Merka (8.), doch knappe zwei Minuten später konnte Petr Sulcik den Piraten-Schlussmann mit einem Schuss ins kurze Eck aus Spitzem Winkel doch zum 1:1 überlisten (10.). Während bei den Buchloern der Anfangsschwung nun völlig verschwunden schien, legten die Gäste aus der Dreiflüssestadt umgehend nach. Einen schnellen Angriff verwertete Dominik König zum 1:2 (14.). Zumindest gelang Markus Vaitl in Überzahl noch vor der Pause der Ausgleich, als er EHF-Goalie Patrick Vetter zum 2:2 überwand (17.).
Aber auch im Mitteldrittel bekamen die Buchloer keinen wirklichen Zugriff mehr aufs Spiel. Die Passauer dagegen sorgten mit ihrem blitzschnellen Umschaltspiel immer wieder für mächtig Druck vor dem Buchloer Tor und brachten die ESV-Hintermannschaft so ein ums andere Mal in arge Bedrängnis. „Defensiv wurde es nicht besser, offensiv dafür schlechter“, fasste Trainer Topias Dollhofer diesen Abschnitt passend zusammen. Und so fiel das 2:3 durch Roman Nemecek (23.) und das 2:4 erneut durch Sulcik bei Vier gegen Vier (26.) praktisch nach demselben Muster. Beide Male zogen die cleveren und frischer wirkenden Gäste vor das Buchloer Tor und blieben eiskalt. Offensiv brachten die Buchloer dagegen nur eine gefährliche Aktion zustande, die Dustin Vycichlo in Unterzahl nach schönen Pass von Markus Vaitl aber vergab (33.).
Folglich mussten die Piraten mit einem Zwei-Tore-Rückstand ins Schlussdrittel gehen, in dem man den Freibeuter jetzt aber zumindest noch einmal den Willen anmerke, das Spiel zu drehen. Dies galt erst Recht, als Martin Zahora einen berechtigten Penalty zum 3:4 Anschluss einnetzte und somit die Hoffnungen auf eine Wende weiterwachsen ließ (45.). Doch die Gäste antworteten in einer nun immer intensiver werdenden Partie mit zahlreichen kleinen Nickligkeiten und Fouls prompt. Wieder war es Roman Nemecek, der nicht hartnäckig genug am Abschluss gehindert wurde und so den alten Abstand wiederherstellte (52.). Zwar kamen die Buchloer in der Schlussphase durch das achte Saisontor von Alexander Krafczyk im Powerplay noch einmal auf ein Tor heran (57.), doch für Mehr reichte es nicht mehr. Denn mit einer Strafzeit in den letzten beiden Minuten beraubten sie die Buchloer selbst um eine mögliche Aufholjagd. Stattdessen machte der dritte Treffer von Petr Sulcik in Überzahl zum 4:6 Endstand endgültig den Deckel drauf.


Passau Black Hawks  (BYL)
Traditionsclub Füssen zu Gast bei den Black Hawks - Highlight am Sonntag um 18.30 Uhr in der EisArena
Zum Heimspiel am morgigen Sonntag begrüßen die Passau Black Hawks um 18.30 Uhr den Altmeister aus Füssen in der Passauer EisArena. Ein Traditionsverein, der in den letzten Jahren auch seine Höhen und Tiefen erlebte. Der Verein wurde 1922 als Eissportverein Füssen gegründet. Dieser war von den späten 1940er bis in die 1970er Jahre einer der dominierenden Eissportvereine in Deutschland. Der EV Füssen ist mit 16 deutschen Meisterschaften nach dem Berliner Schlittschuhclub der erfolgreichste deutsche Eishockeyverein. Nach Insolvenz wurde 2015 ein neuer Verein ebenfalls unter dem Namen Eissportverein Füssen gegründet.
Der Bayernliga Aufsteiger gilt als einer der großen Favoriten auf die vorderen Tabellenplätze. Nach dem Insolvenz bedingten Abstieg aus der Oberliga, konnte ein Großteil des Kaders in Füssen gehalten werden. Folglich marschierten die Allgäuer von der Bezirksliga relativ problemlos in die Bayernliga. Klangvolle Namen befinden sich im Kader des EV Füssen. Dazu gehören der bereits 43 jährige Eric Nadeau und der 40 jährige Ron Newhook. Beide Spieler sind trotz ihres, für Sportler, fortgeschrittenen Alters absolute Leistungsträger und ganz vorne in der Team internen Scorerwertung zu finden. Keine leichte Aufgabe welche die Passau Black Hawks am Sonntag erwartet. Trotz dem gibt es nur eine Marschrichtung. „Wir wollen die drei Punkte gegen Füssen holen und werden mit Leidenschaft und Kampf den Fans zeigen, dass die letzte Woche ein Ausrutscher war!“ so das Passauer Trainergespann.
Das übersichtliche letzte Wochenende ist in Passau derweil längst Vergangenheit. In den Trainingseinheiten wurde intensiv und hart gearbeitet. Dazu müssen die Spieler gegen den EV Füssen individuelle „Patzer“ unbedingt vermeiden. Die Mannschaft aus Füssen ist abgebrüht sowie erfahren und dürfte solche Fehler sofort ausnützen. Kein Handicap sieht das Passauer Trainergespann zum jetzigen Zeitpunkt im kleinen Kader. „Das ist kein Problem. Wir sind fit und ein kleiner Kader kann auch Vorteile haben.“ Freuen darf sich das Trainergespann auf einen Rückkehrer. Dominik Schindlbeck kehrt nach überstandener Krankheit in den Kader zurück und soll im Angriff die gegnerischen Verteidiger ordentlich durcheinander wirbeln. Fehlen wird dafür Philipp Müller der mit Grippe am Wochenende passen muss. „Wir sind heiß auf die drei Punkte – es zählt am Wochenende nur der sportliche Erfolg. Dafür werden wir alles geben.“ gibt der sportliche Leiter Christian Zessack die Richtung vor.
Das Heimspiel gegen den EV Füssen sorgt bereits vor dem Anpfiff für große Vorfreude bei den Passau Black Hawks und deren Anhänger. Die Passauer EisArena dürfte sich ein weiteres Mal in einen Hexenkessel verwandeln. Dazu ist der Spieltermin am Sonntag um 18:30 Uhr auch für Familien und Kinder bestens geeignet, da am Tag darauf die Herbstferien beginnen. Die Passau Black Hawks freuen sich daher auf viele Familien und Kinder zum Heimspiel am Sonntag. „Familien und Kinder sind bei den Passau Black Hawks immer herzlich willkommen. Wer ein Eishockeyspiel noch nicht live gesehen hat, kann sich am Sonntag selbst ein Bild von der tollen Stimmung machen. Wir investieren enorm viel in unserem Nachwuchs und bieten im Landkreis ein einmaliges und abwechslungsreiches Sportprogramm für Kinder und Jugendliche in jeder Altersklasse. Sportbegeisterte Kinder sind in unserem Nachwuchs immer willkommen. Wir suchen gerade in der U8 auch noch Verstärkung – gerne auch Eishockey-Neulinge.“ freut sich Nachwuchsleiterin Stefanie Kohlbacher.
Übrigens, für Familien gib es an der Abendkasse eine sehr attraktive Familienkarte bei der alle Familienmitglieder Eishockey live erleben können.  
Die Passau Black Hawks empfehlen für das Heimspiel am Sonntag um 18.30 Uhr gegen den EV Füssen die Vorverkaufsstellen zu nutzen. Tickets gibt’s im Vorverkauf beim  Reisebüro Eichberger (FuZo, Brunngasse 12) oder bei  der Shell-Tankstelle Färber in Passau-Maierhof. Die Abendkasse öffnet um 17.30 Uhr. –czo


Pinguine Königsbrunn  (BLL)
Das Lazarett schlägt zurück
Gegen die „Black Bears“ des SE Freising schaffte der EHC am Freitagabend eine kleine Überraschung. Mit einer Rumpftruppe schickten die Brunnenstädter die Gäste mit 6:1 nach Hause und holten drei wichtige Punkte im Kampf um einen Qualifikationsplatz.
Dabei schaute es vor Spielbeginn gar nicht so gut für die Gastgeber aus. Königsbrunn konnte gerade mal mit 2 kompletten Reihen antreten, nur 14 Feldspieler standen EHC-Coach Alexander Wedl zur Verfügung. Davon waren noch einige angeschlagen, so wie die beiden Zimmermann-Brüder und Maxi Merkle. Doch Königsbrunn startete konzentriert in die Partie und agierte ruhig aus einer gesicherten Abwehr heraus. Mit viel Biss erarbeiteten sich die Spieler einige Tormöglichkeiten und waren von Anfang an die klar bessere Mannschaft. Freising hatte sichtlich Probleme mit dem Spiel der Brunnenstädter und leistete sich viele Fehler, bei den Gästen war noch sehr viel Sand im Getriebe. So fiel das 1:0 durch Maxi Merkle nicht wirklich überraschend, die Bears ließen den Hausherren zu viel Platz. Das nutze der EHC natürlich aus und nur eine Minute danach legte Max Arnawa dem wiedergenesenen Henning Schütz zum 2:0 auf. Vier Minuten später netzte der angeschlagene Patrick Zimmermann zum 3:0 ein, den Gästen drohte ein Debakel. Erst gegen Drittelende wachte die Freisinger auf und hielten dagegen, sie blieben aber bis zur Pause ohne Torerfolg. Im zweiten Abschnitt erwischten die Black Bears den besseren Start und hatten den Anschlusstreffer auf der Kelle, scheiterten aber am souverän parierenden Königsbrunner Goalie Markus Kring. Freising ging nun entschlossener in die Zweikämpfe, schaffte es aber nicht die Gastgeber wirklich in Gefahr zu bringen. In der 29. Spielminute tankte sich Patrick Zimmermann durch die Abwehr der Gäste, scheiterte aber knapp am Keeper der Oberbayern. Dafür machte er es dann in einer ähnlichen Situation kurz vor dem Pausentee besser, dieses Mal zappelte der Puck im Netz. Nur Sekunden später hatte Maxi Merkle das 5:0 auf der Kelle, doch bis Drittelende fielen keine Treffer mehr. Im letzten Spielabschnitt kamen die Gäste nach einem Alleingang zwar noch auf 4:1 heran, doch Lukas Fettinger machte mit dem 5:1 den Sack zu, nur eine Minute später erzielte Paul Siegler sein erstes Tor im Seniorenbereich und sorgte so für den hochverdienten 6:1 Endstand für Königsbrunn. Allerdings kassierte kurz vor Spielende Alexander Strehler eine Matchstrafe, der Defensivspezialist wird somit in der wichtigen nächsten Partie am Sonntag in Selb ausfallen. Damit stehen dem EHC gegen die Oberfranken nur noch drei Verteidiger zur Verfügung.
EHC-Coach Alexander Wedl war voll des Lobes über seine Mannschaft: „Wir haben heute mit einer Rumpftruppe und einigen angeschlagenen Spielern angefangen. Zudem fehlte mit Hayden Trupp unser wichtigster Mann, trotzdem haben wir so ein tolles Ergebnis herausgespielt. Die Mannschaft hat sehr gut gespielt und ist auch hinten gut gestanden. Nun müssen wir am Sonntag nachlegen, die Partie gegen Selb wird sehr schwer werden.“


Dinslaken Kobras  (RLW)
Kobras unterliegen im Kellerduell
Die Dinslakener Kobras warten weiterhin auf den ersten Sieg. Dazu reichte es beim 2:3 (2:0; 0.3, 0:0) auch gegen den Tabellenvorletzten aus Lauterbach nicht.
Gegenüber vieler legendärer Vergleiche konnte man dem gestrigen Aufeinandertreffen nicht den Stempel „Spektakulär“ aufdrücken. Einzig die Anfahrt hatte wegen eines enorm hohen Verkehrsaufkommens, unzähliger Baustellen und Umleitungen das Prädikat „Außergewöhnlich“ verdient, so dass das Eröffnungsbully erst mit einstündiger Verspätung stattfand.
Doch dies war den mit nur 11 Feldspielern und 1 Torwart angereisten Dinslakenern auch völlig wurscht. 3 Punkte sollten her. Dennoch stand man am Ende erneut mit leeren Händen da. Und dies trotz eines souverän geführten ersten Drittels. So abgeklärt und überlegen hatten die Kobras noch kein Drittel in dieser Saison gestaltet.
Gegen einen völlig verunsicherten Gegner erarbeitete man sich deutlich die Oberhand, kreierte gute Möglichkeiten und konnte diese auch auf die Anzeigetafel bringen. Michal Plichta war der Doppeltorschütze, der seinen Farben eine zunächst beruhigende 2:0-Führung bis zur ersten Pause bescherte.
Doch die Gäste reagierten. Ab dem Mittelabschnitt setzten sie die Dinslakener mit aggressiven Forechecking immer wieder unter Druck und die Kobras taten sich schwer, den Puck geordnet aus dem eigenen Verteidigungsdrittel heraus zu bugsieren. Es häuften sich die Abspielfehler im eigenen Verteidigungsdrittel und die Zuordnungen wurden durcheinandergewirbelt. Diesen Zustand nutzten die Hausherren dann ihrerseits zu 3 Treffern.
Im Schlussabschnitt agierten die Giftschlangen wieder druckvoller, aber gegen das Abwehrbollwerk der Luchse, die ihrerseits nun eine deutlich defensivere Variante wählten und sich aufs Kontern verlegten, konnten sich die Gäste nicht mehr entscheidend durchsetzen, so dass die letzten 20 Minuten eine Nullnummer blieben.
Bei der Spielanalyse auf der anschließenden Pressekonferenz machte Krystian Sikorski die Niederlage an der Tatsache fest, dass man heute nur mit 2 Reihen antreten konnte und dadurch im wichtigen Schlussabschnitt wohl bei dem ein oder anderen die Kräfte nachließen. Der Eishockeylehrer räumte aber auch gleichzeitig ein, dass natürlich auch die Lauterbacher bei ihren Auswärtsspielen mit dieser Situation zu kämpfen haben. Damit wollte er wohl andeuten, dass sich die Vorzeichen beim Rückspiel in der Schlangengrube möglicherweise umkehren könnten.
Somit verbleibt man seitens der Niederrheiner auf dem letzten Tabellenplatz, nur der Abstand nach oben hat sich seit gestern auf 4 Punkte vergrößert.


Bären Neuwied  (RLW)
In 69 Sekunden geht alles dahin
Der Herforder EV ist alles andere als ein Lieblingsgegner für den EHC „Die Bären“ 2016. Nach dem Aus im Play-off-Viertelfinale in der Vorsaison kassierten die Neuwieder Eishockeyspieler am Freitag nördlich von Bielefeld eine 2:9-Abreibung. Zum ersten Mal in dieser Saison herrscht bei der Mannschaft von Jens Hergt Ernüchterung, zum ersten Mal musste sie einsehen, dass sie an diesem Tag chancenlos war. „Herford war läuferisch und körperlich überlegen“, musste der Trainer neidlos anerkennen. „Außerdem haben wir zu viele Strafen kassiert. Das kostete Kraft.“
35:46 Minuten sind in der Eissporthalle im Kleinen Feld in Herford am Freitagabend gespielt, als bei den Neuwieder Bären Hoffnung aufkeimt. Kurz nachdem Deion Müller auf 1:4 verkürzt hatte, legt Stephan Fröhlich nach. Die Neuwieder haben Rückenwind, wollen mehr und ähnlich wie am Sonntag zuvor in Dinslaken den Fehlstart ausmerzen. Im Eishockey kann es schnell gehen, jetzt noch den Anschlusstreffer und im Spitzenspiel der Regionalliga West ist wieder alles drin für die Gäste. Es dauert auch nicht lange, bis der Puck das nächste Mal im Netz zappelt – einmal, zweimal sogar. Aus Neuwieder Sicht allerdings auf der falschen Seite. 69 Sekunden nach Fröhlichs Treffer liegen die Dragons mit 6:2 vorne. Ross John Reed und Nils Bohle haben getroffen, und die Neuwieder Hoffnung verwandelt sich in Enttäuschung. „Vielleicht sind wir nach dem 2:4 etwas zu euphorisch geworden, anstatt zunächst einmal die Defensive zu stärken. Die beiden Gegentreffer innerhalb einer Minute waren dann die Entscheidung“, so Hergt. Die Deichstädter mussten sich somit schon vor der zweiten Pause damit anfreunden, dass die Revanche für die Play-offs im Frühjahr nicht gelingen wird. Und zu allem Überfluss wurde das Resultat am Ende auch noch deutlich, weil der kanadische Paradesturm der Gastgeber in der zweiten Hälfte des Spiels in den Rausch kam, den Neuwied verhindern wollte. Killian Hutt hatte am Ende zwei-, RJ Reed dreimal eingeschenkt. In den letzten drei Minuten machten sie aus dem 6:2 den 9:2-Endstand. Aus einer Niederlage entwickelte sich eine Klatsche. 15 Minuten lang verlief das Schlussdrittel ausgeglichen, ehe Herford in der Schlussphase noch einmal das Tempo erhöhte.
„Wir haben keine Zeit den Kopf in den Sand zu stecken. Schon am Sonntag geht es mit dem Heimspiel gegen Hamm weiter, und dann wollen wir zurückkommen. Bis dann werden wie dieses Ergebnis aufgearbeitet haben“, erklärte Hergt, was am Samstag im Icehouse ansteht.


Grefrath Phoenix  (LLW)
Cleverer Phoenix punktet erneut gegen Wiehl
Im Moment läuft es einfach rund bei der Grefrather EG. Am Freitagabend bezwangen die Blau-Gelben in der Neuauflage des Spitzenspiels erneut den Tabellenzweiten aus Wiehl mit 4:1 (1:0,1:0,2:1).
“Drei gewonnene Drittel sprechen eine deutliche Sprache” mag man sich denken, wenn man am Ende auf den Spielberichtsbogen schaut. Betrachtet man jedoch den Spielverlauf, so dürfen die Feuervögel am Ende dank einer cleveren Spielweise, wenn auch nicht unverdient, als “glücklicher Sieger” die wichtigen Punkte behalten.
Die Gäste aus dem Oberbergischen hatten sich vorgenommen, Revanche für die knappe Last-Minute-Niederlage vor zwei Wochen zu nehmen und begannen umgehend Druck auf das von Oliver Nilges gehütete Phoenix-Tor aufzubauen. Als mit Kai Weber und Dennis Holstein in der 9. Minute gleich zwei Grefrather Spieler auf der Strafbank saßen, schien die Gelegenheit für die Gäste günstig. Stattdessen gelang es Matthias Holzki die Scheibe abzufangen und schließlich Gerrit Ackers anzuspielen. Dieser ließ sich trotz zweifacher Unterzahl die Gelegenheit nicht nehmen und netzte wuchtig zur überraschenden Grefrather Führung ein.
Auch in der Folgezeit erarbeiteten sich die Wiehl Penguins ein leichtes Chancenplus, scheiterten aber immer wieder an einer konzentrierten und konsequent eingestellten Phoenix-Defensive oder am sicheren Grefrather Schlussmann.
Die Gäste ackerten, Grefrath lauerte und schickte mit Kai Weber, Andre Nelleßen & Co. immer wieder erfolgreich seine “Abfangjäger” ins Rennen. So dauerte es bis zur 33. Minute, ehe erneut die GEG jubeln durfte. Diesmal war es Roby Haazen, der auf Zuspiel von Matthias Holzki und Dennis Holstein zum 2:0 zuschlug.
‘Hop oder Top?’ - Die Gäste mussten im Schlussabschnitt noch einmal kommen, um den Feuervögeln die Tabellenführung doch noch streitig zu machen. Die nun zunehmenden Offensiv-Bemühungen der Penguins boten den Grefrathern jetzt ihrerseits Räume für Konter. So lag es förmlich in der Luft: ‘Entscheidung oder Zitterpartie?’ - Schließlich waren es Phoenix-Kapitän Andreas Bergmann (3:0 in der 52. Minute und erneut Roby Haazen (54.), die den Gästen endgültig den Zahn zogen.
Ganze vier Sekunden vor der Schlusssirene kamen die Gäste noch zum 4:1-Ehrentreffer und brachten damit Oliver Nilges noch um sein zweites Shutout in Folge. Der Freude über den Sieg im Spitzenspiel tat dies aber keinen Abbruch, zumal die GEG nun weiter mit dem Selbstvertrauen des Tabellenführers die nächsten Herausforderungen angehen kann.


Troisdorf Dynamite  (LLW)
Die Gäste vom Eis gefegt
Auch wenn das erste Drittel mit 0:0 torlos endete spiegelt dies nicht den Spielverlauf wieder. Die Trosidorf Dynamites erspielten sich im ersten Spielabschnitt sehr viele gute Torchancen und das Publikum konnte sehr schöne Spielzüge bewundern.
Das Troisdorfer Team war hervorragend auf die Spielweise der Gäste aus Bergisch Gladbach eingestellt. Man machte die Räume eng und setzte den Gegner stark unter Druck.
Nach der ersten Pause setzte Troisdorf die Angriffswellen fort und dominierte das Spiel. In der 27. Spielminute war es Dominik Klein auf Zuspiel den Jugendspielers Christian Thelen, der den längst überfälligen Führungstreffer für Troisdorf erzielte.
Der Siegeswille der Troisdorfer war deutlich zu erkennen, denn Bergisch Gladbach fand kein Mittel, um sich gegen diese Übermacht durchzusetzen. Verdient ging es mit der Führung in die letzte Pause.
Im letzten Spielabschnitt wurde der Einsatz und die kreative Spielweise der Troisdorfer belohnt. Nur 15 Sekunden nach dem Anpfiff erzielte wieder Dominik Klein auf Zuspiel von Mario Wonde den Treffer zum 2:0.
Jetzt war der Knoten geplatzt. Christian Thelen erzielte in der 44. Spielminute seinen ersten Treffer für die erste Mannschaft und nur 4 Minuten später war es der Kapitän Lucas Hubert auf Zuspiel von Mario Wonde und Daniel Kühlem, der auf 4:0 erhöhte.
Bergisch Gladbach konnte sich dem Druck nicht mehr wehren. Troisdorf ließ nicht nach, so dass Sebastian Kleimann in der 50. Spielminute den 5. Treffer für Troisdorf erzielte.
Durch eine einzige Unachtsamkeit in der Mitte des letzten Spielabschnittes konnte Bergisch Gladbach den "shutout" für den fehlerfreien Lukas Haack vernichten.
Mit einem ungefährdeten 5:1 ging dieses Spiel für Troisdorf zu ende und die Zuschauer waren begeistert von der Schnelligkeit und Dynamik des Troisdorfer Spiels.
Das Spiel  gegen die Real Stars aus Bergisch Gladbach erfolgt als Benefizspiel zu Gunsten des gemeinnützigen Vereines Brustkrebs Deutschland e.V.. Im Anschluss an dem Spiel wurde ein Scheck in Höhe 410 € übergeben. Der EHC Troisdorf und die Brustkrebs Deutschland bedankt sich bei den Zuschauern für diese Unterstützung.
Das nächste Spiel der Trosidorf Dynamites findet am 04.11.2017 um 20:00 in Bergisch Gladbach statt.
Das nächste Heimspiel startet am 10.11.2017 um 20:00 Uhr in der Eishalle am Rotter See.


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Samstag 28.Oktober 2017
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