IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 8.November 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.
Deutscher Eishockey Bund (DEB)
Sieben DEB-Mannschaften parallel im Einsatz
Während die deutsche Nationalmannschaft beim Deutschland Cup 2017 in Augsburg (10.-12.11.2017) die Slowakei sowie die USA und Russland empfängt, stehen weitere sechs DEB-Mannschaften in internationalen Vergleichen auf dem Eis. Die U17- und die U20-Nationalmannschaft reisen in die Slowakei beziehungsweise die Schweiz, wohingegen die U18-Auswahl auf heimischem Eis in Füssen spielt. Im Frauenbereich geht es für die Frauen- und die U18 Frauen-Nationalmannschaft mit dem selben Flieger nach Russland, während die U16-Frauen in die Tschechische Republik fahren.
U17-Nationalmanschaft: 4-Nationen-Turnier in Puchov/Slowakei
Unter der sportlichen Leitung von Trainer Uli Liebsch nimmt die deutsche U17-Nationalmannschaft vom 07.-12.11.2017 an einem 4-Nationen-Turnier in Puchov/Slowakei teil. Das Turnier ist nach dem Saisonauftakt in Ostrava (Tschechische Republik) im August das zweite international gut besetzte Teilnehmerfeld mit dem sich die DEB-Jungs messen können. Die deutsche U17-Auswahl trifft dort auf Gastgeber Slowakei sowie Frankreich und die Schweiz. Liebsch sieht die Mannschaft gut gerüstet: „Wir haben einige neue Spieler dabei, darunter sind auch Jungs die jetzt schon länger nicht mit dabei waren. Wir wollen den Leistungsstand evaluieren und bezüglich unserer Spielstruktur einen Schritt nach vorne machen. Natürlich werden wir als Einheit hart arbeiten, um beim Turnier bestmöglich abzuschneiden.“ Unterstützt wird Liebsch dabei von Assistenztrainer Christian Hommel und Torwarttrainer Sigi Harrer.
U18-Nationalmannschaft: 4-Nationen-Turnier in Füssen
Heimauftakt: Die deutsche U18-Nationalmannschaft lädt vom 07. bis 11.11.2017 zum 4-Nationen-Turnier ins Bundesleistungszentrum (BLZ) Füssen. Die Mannschaft von Trainer Frank Fischöder trifft dabei auf heimischem Eis auf Weißrussland, Dänemark und die Slowakei. Fischöder wird während des Lehrgangs von Assistenztrainer Thomas Dolak, Torwarttrainer Ilpo Kauhanen sowie Athletiktrainer Andreas Gerg unterstützt. Neben spielerischen Aspekten soll vor allem auch an der Taktik gearbeitet werden. Für Fischöder ist es der erste Lehrgang mit der U18-Nationalmannschaft in dieser Saison, allerdings hatte er beim DEL Junior Cup in Mannheim neben seinen Aufgaben als Vereinstrainer der Jungadler Mannheim auch ein Auge auf die Auswahlmannschaft. Für das anstehende Turnier beruft er insgesamt 22 Spieler, darunter zwei Torhüter, acht Verteidiger und 12 Stürmer in den Kader.
U20-Nationalmannschaft: 4-Nationen-Turnier in Monthey/Schweiz
U20-Nationalmannschaft bei den Eidgenossen: Für die Mannschaft um Christian Künast steht vom 07.-12.11.2017 in Monthey ein hochkarätig besetztes 4-Nationen-Turnier an. Neben den Top-Division Teams Schweiz und Slowakei wartet außerdem noch Norwegen, die im letzten Jahr zwar in die Div.IB abgestiegen, aber auf keinen fall zu unterschätzen sind. „Das Turnier wird für uns ein wichtiger Härtetest vor der U20 WM im Dezember mit drei Spielen auf einem Top-Niveau“, so U20-Bundestrainer Christian Künast.
U16 Frauen-Nationalmannschaft mit Länderspielen in Lovosice/Tschechien
Die deutsche U16 Frauen-Nationalmannschaft trifft am 11. und 12.11.2017 in zwei Länderspielen im tschechischen Lovosice auf die U16-Auswahl der Tschechischen Republik. Trainer Florian Neumayer, der in diesem Fall U18 Frauen-Bundestrainer Tommy Kettner ersetzt, wird 22 Spielerinnen in seinem Kader haben. Neumayer steht dabei mit Assistenztrainer Daniel Bastell, Team-Manager Jörg Reimann und Equipment-Manager Michael Schuster ein eingespieltes Team zur Seite. Die Länderspiele sollen den Athletinnen in ihrer sportlichen Entwicklung auf dem internationalen Niveau weiterhelfen.
U18 Frauen-Nationalmannschaft: 4-Nationen-Turnier in Stupino/Russland
Nächster Härtetest: Die U18 Frauen-Nationalmannschaft reist gute zwei Monate vor der 2018 IIHF U18 Frauen-Eishockey Weltmeisterschaft nach Russland und trifft dort vom 09.-11.11.2017 in einem international top besetzten Turnier auf Schweden, Russland und Finnland. U18 Frauen-Bundestrainer Tommy Kettner will die Spiele nutzen, um sich so gut wie möglich auf die anstehende WM vorzubereiten: „Unser Fokus wird auf den spielerischen und taktischen Details liegen. Die Mannschaft hat in der laufenden Saison bereits sehr gute Leistungen gezeigt, welche wir natürlich ausbauen und konservieren möchten.“
Frauen-Nationalmannschaft: 4-Nationen-Turnier in Dmitrov/Russland
Der Frauen-Nationalmannschaft steht vom 09.-11.11.2017 die nächste sportliche Herausforderung bevor. Die DEB-Auswahl trifft in einem 4-Nationen-Turnier in Dmitrov auf die Tschechische Republik sowie die beiden Mannschaften aus Russland und der Schweiz, die sich aktuell in der direkten Olympia-Vorbereitung befinden. Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker beruft dafür 23 Spielerinnen in den Kader: „Für uns ist es in der laufenden Saison die erste Partie gegen die Tschechische Republik, gegen Russland und die Schweiz haben wir bereist gespielt. Wir reisen mit viel Selbstbewusstsein nach Russland und erwarten sehr intensiv geführte Partien. Wir werden als Mannschaft alles versuchen um uns zum einen weiterzuentwickeln und zum anderen um erfolgreiches Eishockey zu spielen. Mit den Sportsoldatinnen der Bundeswehr sind wir seit Montag bereits in Füssen und arbeiten an eishockeyspezifischen Details.“
HUDSON wird erster Partner im neu gegründeten „DEB Facility Pool“
Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) und die HUDSON GmbH haben ihre gemeinsame Absicht zur Weiterentwicklung von Betriebskonzepten für Eishallen in schriftlicher Form fixiert. Dafür wurde zwischen den beiden Partnern ein gemeinsamer Kooperationsvertrag unterzeichnet.
Dass viele Eishallen in Deutschland in die Jahre gekommen sind, ist Fakt. Auf der einen Seite besteht eine große Nachfrage an Eiszeiten, auf der anderen Seite müssen Hallen geschlossen werden, da sie den Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Als deutscher Spitzenverband hat sich der DEB diesem Thema angenommen und unter dem Motto „Neue Eishallen braucht das Land“ im Rahmen der FSB (Internationale Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen) eine Initialzündung gesetzt. Neben der sportlichen Situation ist vor allem der wirtschaftliche Betrieb einer Eishalle ein entscheidender Punkt für deren Fortbestand. Bei dem Thema Energieeffizienz greift der neue Partner HUDSON GmbH aus Amberg ein. Unter dem Slogan „LED und Mehr“ zeigt HUDSON unter anderem, dass ein wirtschaftliches Betreiben von Eishallen mit einer optimierten energetischen Nutzung einhergehen kann.
„Bei Beleuchtungsprojekten bieten wir Lösungen aus einer Hand an. So sind uns bei umgesetzten Maßnahmen Ansatzpunkte für eine ganzheitliche energetische Betrachtung aufgefallen. Diese Aufgabenstellung haben wir in unserem Netzwerk bearbeitet und bieten dieser Sparte Lösungsansätze für den wirtschaftlichen Weiterbetrieb und den Neubau von Eishallen“ sagt Robert Weinberg, Geschäftsführer der HUDSON GmbH. „Hierbei geht es neben intelligenten Lichtsteuerungen auch um die Einbindung einer Abwärmenutzung in Quartierskonzepten. Es gibt viele Möglichkeiten, die aber jeweils einer Einzelbetrachtung unterzogen werden müssen. Neben den baulichen Voraussetzungen, obliegt es auch einer Fördermittelberatung.“
Robert Schütt, Leiter Marketing DEB: „Mit dem DEB Facility Pool gehen wir einen innovativen Weg und verfolgen ein neues Konzept für den Bereich der Eishallen-Infrastruktur. Die Hudson GmbH ist hierfür der ideale erste Partner, um die Kompetenz verschiedener Experten zu bündeln und aktiv an der Hallensituation zu arbeiten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Robert Weinberg und seinem Team.“
Krefeld Pinguine (DEL)
Drei Pinguine-Stürmer auf internationaler Bühne
Gleich drei Pinguine-Stürmer sind in dieser Woche mit ihren Nationalmannschaften unterwegs: Daniel Pietta und Marcel Müller spielen für die DEB-Auswahl von Bundestrainer Marco Sturm beim Deutschland Cup in Augsburg. Gegner sind die Eishockey-Top-Nationen die USA, Russland und die Slowakei. Mathias Trettenes trifft mit Norwegen bei einem Turnier in Innsbruck auf Korea, Dänemark und Österreich.
DEL-Medienpartner Sport1 zeigt alle deutschen Partien live im FreeTV. Am 10.11. treffen Pietta, Müller und Co. Um 19.30 Uhr auf Russland, am 11.11. im Nachmittagsspiel um 16 Uhr auf die Slowakei und am 12.11. um 16.45 auf Team USA.
Matthias Roos, Sportdirektor der Krefeld Pinguine: „Alle Drei haben sich mit konstant guten Leistungen in den vergangenen Wochen für einen Einsatz in der jeweiligen Nationalmannschaft empfohlen. Sie treffen auf gute Gegner, die sich größtenteils bei diesen Tests auf die Olympischen Winterspiele vorbereiten wollen.“
Red Bull München (DEL)
Red Bulls scheitern im CHL-Achtelfinale an Bern
Der EHC Red Bull München hat es knapp verpasst, als erste deutsche Mannschaft in das Viertelfinale der Champions League einzuziehen. Vor 2.690 Zuschauern unterlagen die Red Bulls dem Schweizer Meister SC Bern in einer hochklassigen Partie mit 2:5 (1:1|1:1|0:3). Die Tore von Brooks Macek und Derek Joslin reichten nicht fürs Weiterkommen, denn in der Addition des Hin- und Rückspielergebnisses unterlagen die Red Bulls mit 5:7.
Das Achtelfinal-Rückspiel stand dem ersten Duell der beiden Landesmeister vor einer Woche in den Bereichen Tempo und Intensität in nichts nach. Die Red Bulls wollten das 3:2 aus dem Hinspiel nicht nur verteidigen, sondern nach vorne spielen. In der zehnten Minute gelang ihnen das perfekt, als Steve Pinizzotto die Scheibe scharf vor das Tor passte und Brooks Macek zum 1:0 abfälschte. Nur 38 Sekunden später glich Bern durch Tristan Scherwey aus.
Zu Beginn des Mittelabschnitts legten die Red Bulls erneut vor: Derek Joslin schoss in der 22. Minute das 2:1. Bern ließ aber nicht locker und glich durch Simon Moser in Überzahl aus (27.). Danach hatten beide Teams Drangphasen, Münchens Schlussmann David Leggio und sein Gegenüber Leonardo Genoni hielten aber alles, was auf ihre Tore kam.
Im Schlussdrittel entwickelten die Gäste von Minute zu Minute mehr Druck. Das mussten sie auch, denn ein Unentschieden hätte den Red Bulls für das Weiterkommen gereicht. In der 44. Minute rettete David Leggio stark gegen Andrew Ebbett, wenig später war der US-Amerikaner beim Schuss von Luca Hischier allerdings chancenlos (46.). Simon Bodenmann erzielte zehn Minuten vor dem Ende den vierten Treffer für den SCB. München brauchte ein Tor für die Verlängerung, scheiterte aber am starken Berner Schlussmann. In der 57. Minute sorgte Andrew Ebbett für die Entscheidung.
Kassel Huskies (DEL2)
Unterstützerclub der Kassel Huskies wieder ins Leben gerufen
Der Unterstützerclub der Kassel Huskies ist wieder aktiv und bietet
kleinen und mittelständischen Unternehmen aus ganz Hessen die Möglichkeit durch den
Bekanntheitsgrad des Traditionsclubs zu profitieren. Es locken attraktive Pakete, die auf den
potentiellen Mikrosponsor zugeschnitten werden.
Das Projekt Unterstützerclub betreiben die Kassel Huskies in Kooperation mit der BAES
Deutschland GmbH aus Berlin. Die hoch attraktiven Partnerschaftsangebote sind bereits mit
kleinen Investitionen erwerbbar und bieten den Mikrosponsoren die Chance, spannenden
Eishockeysport in der Region live zu erleben. Zugleich können im Rahmen der Kooperation neue
Kunden- und Geschäftskontakte geschlossen und die eigene Reichweite vergrößert werden.
Die BAES Deutschland GmbH gilt als Spezialist für regionales Sportmarketing und arbeitet bereits
seit vielen Jahren mit renommierten Clubs aus den Sportarten Fußball, Basketball, Eishockey und
Handball zusammen. Im Eishockeysport arbeitet die Berliner Agentur mit namenhaften Clubs aus
der DEL und DEL 2 unter anderem z.B. mit den Eisbären Berlin, den Kölner Haien der Düsseldorfer
EG, den Iserlohn Roosters und den ERC Ingolstadt zusammen und konnte nun auch wieder für die
Kassel Huskies gewonnen werden.
Joe Gibbs, Geschäftsführer der Kassel Huskies: „So wie wir auf dem Eis zahlreichen Spielern
vertrauen, die aus der Region kommen und hier in Kassel ausgebildet wurden, so möchten wir auch
abseits des Eises weiter auf regionale Partnerschaften setzen. Wir freuen uns, mit der BAES
Deutschland GmbH eine erfahrene Sportmarketing-Agentur an unserer Seite zu wissen, die uns bei
diesem Vorhaben unterstützt. Ihr Ansatz und ihre Philosophie haben mich restlos begeistert, daher
freue ich mich sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit.“
Weitere Informationen zum Unterstützerclub, sowie zu den Leistungen und Vorteilen einer
Partnerschaft erhalten Sie hier: http://www.kassel-huskies.com/business/unterstuetzerclub/
Hiobsbotschaft für die Huskies: Saisonaus für Kapitän Manuel Klinge
Die Kassel Huskies müssen bis zum Saisonende ohne Kapitän Manuel
Klinge auskommen. Der 33-Jährige verletzte sich vor vier Wochen im Derby gegen Bad Nauheim
an der Kniescheibe. Zum damaligen Zeitpunkt wurde von Dr. med. Hans-Günter Schafdecker eine
Ausfalldauer von sechs bis zwölf Wochen prognostiziert, wobei kein operativer Eingriff vorgesehen
war. Nun wurde bei einer Untersuchung die erneute Verrenkung der Kniescheibe mit Abriss des
gesamten Kapselbandapparates festgestellt. Aufgrund dieser neuen Diagnose ist eine Operation für
den Kasseler Kapitän unumgänglich. Er wird für die Huskies in der Saison 2017/18 nicht mehr zum
Einsatz kommen und kehrt demnach erst zu Beginn der nächsten Spielzeit auf das Eis zurück.
Mannschaftsarzt Dr. med. Hans-Günter Schafdecker: „Nach konservativer Behandlung und
anfanglicher Besserung kam es beim Belastungsaufbau zu vermehrten Beschweden und einer
zunehmenden Instabilität im Kniegelenk. Die daraufhin eingeleitete klinische und bildgebende
Diagnostik ergab eine erneute Verrenkung der Kniescheibe mit Abriss des gesamten
Kapselbandapparates. Aufgrund der Schwere der Verletzung wurde die operative Versorgung
eingeleitet. Diese wird bereits am Mittwoch durchgeführt.“
Weiterhin wird Thomas Merl den Huskies in den kommenden vier Wochen fehlen. Mike Little steht
hingegen nach aktuellem Stand bei der Auswärtspartie am 17. November in Riessersee wieder auf
dem Eis. Gleiches gilt für Braden Pimm, der aus Vorsichtsgründen nicht über die volle Dauer beim
Spiel gegen die Bayreuth Tigers mitgewirkt hat.
Kaufbeuren Buron Joker (DEL2)
Deutlicher Sieg vor 1762 Zuschauern - ESVK besiegt den EC Bad Nauheim mit 7:1
Im ersten Drittel zeigte sich der ESVK sehr effizient im Ausnutzen der Torchancen. Die ersten drei großen Chancen konnten die Allgäuer nutzen. Bereits in der dritten Minute konnte Sami Blomqvist aus halbrechter Position hoch auf der Fanghandseite einnetzen und in diesem Stil ging es weiter. In der fünften Minute konnte Verteidiger Florin Ketterer einen Abpraller nach einem Schuss von Joey Lewis verwerten. Die Scheibe trudelte im hohen Bogen ins Tor. Das war für Gästecoach Petri Kujala der Anlass den Versuch zu unternehmen seine Mannen mit einer Auszeit aufzuwecken. Das ist im ersten Abschnitt nicht gelungen. Zu passiv und weit weg vom Gegenspieler agierten seine Spieler. Im Gegenteil – in der 10. Minute konnte Sami Blomqvist, schön in Szene gesetzt von Tim Wohlgemuth, seinen zweiten Treffer des Abends erzielen. Chancen für Bad Nauheim waren bis dahin Mangelware. Lediglich im Powerplay in der 18. Minute hatten die Gäste ihre ersten Chancen. Sylvester und Livingston die wohl größten. Aber zu einem Anschlusstreffer reichte es nicht, der ESVK spielte ein gutes Unterzahlspiel.
Im zweiten Spielabschnitt zeigten sich die Wetterauer deutlich aktiver und schienen im Spiel angekommen zu sein. Sie hatten vielleicht sogar ein Chancenplus zu verzeichnen. Die erste Chance hatte aber der heute sehr agile Sami Blomqvist für die Gastgeber. Sein Schuss in der 22. Minute landete aber in der Fanghand von Bick. Den ersten Treffer im zweiten Durchgang konnte aber wieder der ESVK erzielen. Nach einer guten Chance für die Gäste in unterzahl war es im Gegenzug Kapitän Sebastian Osterloh, der das 4:0 für seine Farben erzielen konnte. Sami Blomqvist hätte die Führung der Allgäuer in der 27. Minute erhöhen können, nach einem feinen Zuspiel von Joona Karevaara, scheiterte aber an Bick. Kurz darauf hatte Meland für den EC Bad Nauheim zweimal große Gelegenheiten zu verkürzen. Dies gelang Dann in der 29. Minute Dennis Reimer auf Zuspiel von Trivellato. Damit aber nicht genug: Nur zwei Zeigerumdrehungen später konnte Sami Blomqvist seinen eigenen Abpraller verwerten und zum 5:1 einschießen. Ausfälle gab es bei beiden Mannschaften: Max Brandl musste im zweiten Drittel angeschlagen das Eis verlassen. Beim ESVK fehlte ab dem zweiten Abschnitt Jere Laaksonen.
Das letzte Drittel war ausgeglichen. Die Nauheimer versuchten weiter zu verkürzen und der ESVK wusste mit Gegenangriffen zu gefallen. Gerade die erste Reihe der Gäste wusste immer wieder zu gefallen. Aber wie im zweiten Drittel, war es den heute zielsicheren Allgäuern vorbehalten für die Tore zu sorgen. So konnte Joey Lewis ein Zuspiel von Joona Karevaara vor das Tor am langen Pfosten in der 56. Minute zum 6:1 verwandeln. In der 20. Minute setzte Max Schmidle im Powerplay den Schlusspunkt mit dem 7:1 im Powerplay. Charlie Sarault fand genau seinen Schläger und die Scheibe war im Netz.
In der anschließenden Pressekonferenz war Gästecoach Petri Kujala unzufrieden mit dem Start seiner Mannschaft. Zwei Fehler zu Beginn führten zum 2:0. Damit war es für seine Mannschaft schwer wieder ins Spiel zu kommen.
Andreas Brockmann machte seiner Mannschaft ein Kompliment für den Willen und den Einsatz, die zum Sieg geführt haben. Alle, auch die Jungen, haben einen hervorragenden Job gemacht.
Sieben Spieler im ESVK Lazarett - Genaue Prognose zur Rückkehr der verletzten Spieler teilweise nur schwer möglich
Stürmer Alex Thiel hat sich beim Heimspiel gegen die Heilbronner Falken leider das Kreuzband gerissen und fällt somit für den Rest der Saison aus, wie bekanntermaßen auch Verteidiger Simon Schütz. Steven Billich wird wohl nach der Deutschland Cup Pause wieder mit dem Trockentraining beginnen können und hofft auf eine Rückkehr auf das Eis bis Ende November. Bei Jonas Wolter, der mit einer Gehirnerschütterung ausfällt, kann im Moment noch keine weitere Prognose über die Ausfalldauer abgegeben werden. Max Schäffler, der ebenfalls nach einem Check unter einer Gehirnerschütterung gelitten hat, konnte bereits am vergangenen Montag wieder das erste Mal mit der Mannschaft auf dem Eis trainiert. Eine Rückkehr nach der Pause ist daher sehr wahrscheinlich. Philipp de Paly, der wegen einer Unterkörperverletzung pausieren muss, wird aller Voraussicht nach noch bis zu zwei Wochen ausfallen. Bei Sturmtank Jere Laaksonen, der gestern das Spiel gegen den EC Bad Nauheim nach dem ersten Drittel beenden musste, werden erst noch genauere Untersuchungen stattfinden, daher kann derzeit noch keine genaue Diagnose abgegeben werden.
Starbulls Rosenheim (OLS)
Starbulls Verteidiger Florian Krumpe für U20-Nationalmannschaft nominiert
Die deutsche U20 Eishockey-Nationalmannschaft absolviert vom Dienstag, den 07.11.2017 bis 12.11.2017 einen Vorbereitungslehrgang in Füssen mit anschließendem 4-Nationen-Turnier in Monthey in der Schweiz. Von den Starbulls Rosenheim wurde Verteidiger Florian Krumpe für den Nationalkader nominiert.
Im Rahmen der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft absolviert die deutsche U20- Eishockey-Nationalmannschaft ab Dienstag, den 07.11.2017 einen Vorbereitungslehrgang in Füssen und reist zu einem 4-Nationen-Turnier nach Monthey in die Schweiz. Beim Turnier trifft die Mannschaft um Nationaltrainer Christian Künast zum Auftakt am Freitag, den 10.11.2017 um 19:30 Uhr auf den Gastgeber aus der Schweiz. Am Samstag, den 11.11.2017 folgt um 14:15 der Test gegen das Nationalteam aus Norwegen. Zum Abschluss des Turniers trifft die U20 dann am Sonntag, den 12.11.2017 um 11:00 Uhr auf die Slowakei.
Nachdem Starbulls Verteidiger Florian Krumpe bereits Anfang Oktober beim Testspiel gegen Red Bull Salzburg im Kader der Nationalmannschaft stand wurde er auch jetzt wieder zur Teilnahme am 4-Nationen-Turnier eingeladen. Florian Krumpe ist stolz für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen zu dürfen: „Ich freue mich riesig, dass ich zur Nationalmannschaft mitfahren darf. Nachdem ich bereits bei der letzten Maßnahme dabei war, wurde ich jetzt erneut eingeladen. Es ist eine große Ehre für Deutschland zu spielen. Beim 4-Nationen-Turnier in der Schweiz werden wir sehen, wo wir aktuell stehen.“
„Für die Starbulls ist es eine riesen Sache, dass wir wieder einen U20-Nationalspieler haben. Nachdem Philipp Grubauer, Sinan Akdag und Patrick Hager die Starbulls in der A- Nationalmannschaft vertreten, ist es nun klasse, dass wir auch in der U20 einen Spieler mit dabei haben. Dies zeigt die gute Nachwuchsarbeit des Vereins. Mich persönlich freut es für Florian sehr, weil er sich sehr gut entwickelt hat. Er hat im Sommer schon sehr hart gearbeitet, da hat man schon gemerkt, dass er richtig Lust hat. Er ist ein sehr wissbegieriger Spieler, der sich gerne helfen lässt und der jetzt einfach seine Chance genutzt hat und deswegen auch zu Recht bei uns Stammspieler ist. Ich hoffe, dass ihm das Turnier dabei hilft, den nächsten Schritt zu machen, um sich weiterzuentwickeln und ein noch besserer Eishockeyspieler zu werden. Florian ist ein bisschen vergessen worden, da er weder bei der U16, U18 noch U19 berücksichtigt wurde, deshalb freut es mich umso mehr, dass er die Eiszeit bei uns genutzt hat, um sich in den Vordergrund zu spielen. Ich wünsche ihm viel Spaß und er soll so viele Erfahrungen sammeln wie möglich.“, so Starbulls Trainer Manuel Kofler.
Selber Wölfe (OLS)
Hiobsbotschaft für unsere Wölfe - Schwerwiegende Knieverletzung bei Michael Dorr
Freud und Leid liegen oftmals sehr eng beieinander.
Während unsere Wölfe sportlich in der „Englischen Woche“ begeisterten und drei Siege in drei Spielen
einfuhren, gab es eine niederschmetternde Hiobsbotschaft für Trainer, Verantwortliche und dem betroffenen Spieler selbst, die das sportliche Geschehen klar in den Hintergrund rückte.
Wie die MRT-Untersuchungen ergaben, zog sich Michael Dorr beim Spiel in Regensburg am Sonntag eine schwerwiegende Knieverletzung zu, welche nach aktuellem Kenntnisstand operativ behandelt werden muss.
Der mehrmonatige, krankheitsbedingte Ausfall ist gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Saisonende für den sympathischen Amerikaner.
Das ist sehr bedauerlich für Michael und ein riesen Verlust für unser Team, denn Michael ist nicht nur
sportlich, sondern auch menschlich eine absolute Bereicherung für jede Mannschaft, ihn zu ersetzen wird sehr schwer.
Der VER Selb wünscht Michael alles erdenklich Gute für den weiteren Genesungsprozess.
Trainer und Vorstandschaft werden sich zur weiteren Vorgehensweise beraten/abstimmen und in den
kommenden Tagen entsprechend wieder informieren.
"Länderspielpause" auch für die VER-Angestellten in der Geschäftsstelle
Länderspielpause – ein paar freie Tage haben sich unsere Jungs nach den zuletzt beeindruckenden Spielen auch mehr als verdient.
Aber auch unsere Verwaltungsangestellten in der Geschäftsstelle müssen nach anstrengenden Wochen auch einmal kräftig durchschnaufen.
Die Folge. Ab morgen, 08.11.2017 bis einschließlich 15.11.2017 hat unsere Geschäftsstelle geschlossen.
Ab 16.11.2017 ist sie für den Publikumsverkehr zu den bekannten Zeiten wieder geöffnet.
Sonthofen Bulls (OLS)
ERC Sonthofen in der Deutschland-Cup-Pause - Training und freie Tage für die Bulls
Der ERC Sonthofen befindet sich in der Deutschland-Cup- Pause. Am kommenden Wochenende wird es keine Spiele für die Bulls geben. Damit steht das erste freie Eishockeywochenende seit den Vorbereitungsspielen im September bevor. Zeit für eine erste Bilanz nach dreizehn Spielen.
Die Mannschaft um Trainer Heiko Vogler hat einen besseren Saisonstart hingelegt als im vergangenen Jahr. Allerdings ist die Erwartungshaltung groß, schließlich haben fast alle Fans noch die hervorragenden Spiele in den Playoffs Anfang des Jahres im Kopf. Nach der Trennung von Spielern und der Integration von neuen Kräften, zeigte die Leistungskurve zuletzt deutlich nach oben - Genau zum richtigen Zeitpunkt, nachdem mit Selb, Landshut und Rosenheim echte Kracher der Liga auf dem Spielplan standen. Das macht sich auch bei den Zuschauerzahlen bemerkbar: Durchschnittlich kamen zu den ersten sechs Spielen jeweils rund 960 Zuschauer - Deutlich mehr als im vergleichbaren Zeitraum letztes Jahr. Jetzt sollen die Akkus wieder aufgeladen werden, um das Saisonziel - Eine Platzierung unter den ersten acht Mannschaften der Oberliga-Süd - zu erreichen.
Mittwochs bietet der ERC Sonthofen seinen Fans auch weiterhin die Möglichkeit die aktuelle Trainingseinheit ihrer Lieblingsmannschaft von Overtime und VIP-Tribüne aus verfolgen. Der Eintritt ist frei. Mittwochs beginnt außerdem immer ab dem Nachmittag der Vorverkauf der Tickets für das nächste Heimspiel im Allgäu Outlet in Sonthofen. Mittwochs zwischen 18 und 21 Uhr gibt es diese auch in der Stadiongaststätte Overtime zu kaufen.
Das nächste Spielwochenende sieht dann so aus: Zunächst spielt der ERC Sonthofen auswärts in Regensburg (17.11.), ehe am Sonntag (19.11.) um 16 Uhr im Rahmen eines Familientags der TEV Miesbach in die Eissporthalle nach Sonthofen kommt.
Preussen Berlin (OLN)
Halbzeit - Wohin führt die sportliche Reise beim ECC Preussen Berlin?
Die Hinrunde in der Oberliga Nord ist bereits Geschichte. Nach der für viele Vereine willkommenen Pause, welche dem Vier-Nationen-Turnier (Deutschlandcup) zu verdanken ist, wollen auch die „Jungen Wilden“ aus Charlottenburg durchstarten und in der Tabelle Boden gut machen.
Die Hinrunde ließ bei den Berlinern doch viele Wünsche unerfüllt.
Während der Sportliche Leiter Björn Leonhardt das Wort Playoffs nicht in den Mund genommen hat, gab es nicht wenige , egal ob Aktive , Verantwortliche oder Fans, im Verein die sich zu diesen Träumen haben verleiten lassen.
Bereits nach zwei Spieltagen kehrte Ernüchterung am Glockenturm ein. Statt der erhofften sechs Punkte aus den beiden Begegnungen gegen TecArt Black Dragons Erfurt wies die Tabelle ein mageres Pünktchen aus.
Es fehlte die Leichtigkeit des Seins. Es wurde zu umständlich agiert und im Abschluss zu oft die Verantwortung weitergereicht.
Dann folgte das bisherige Saisonhighlight. Das Team von Ex-Trainer Lenny Soccio, die Hannover Indians, wurden am heimischen Glockenturm niedergerungen. Schnörkeloses Hockey vorgetragen mit viel Selbstvertrauen machten diesen Sieg möglich.
Auch in Duisburg wusste man zu gefallen und war ganz nah dran an zumindest einem Punkt.
Am Ende mussten die Preussen der „kurzen Bank“ Tribut zollen.
Bei der nächsten Spitzenmannschaft in Leipzig und zu Hause gegen Halle hatte man nicht viel zu bestellen. Wieder wirkte vieles zu umständlich und es war deutlich zu sehen, die vielen jungen Spieler müssen noch viel lernen. Robustheit und Cleverness fehlen einfach noch.
Trainer David Haas hat trotzdem „große Lust“, mit jungen Spielern zu arbeiten und sie in individueller Detailarbeit zu entwickeln. Der Trainer selbst erwartet, „dass sie hart arbeiten und sich der Konkurrenz stellen. Sie werden sicherlich noch viele Fehler machen, aber die muss man ihnen in ihrer Entwicklung auch erlauben, damit sie daraus lernen können.
Jetzt kam es knüppeldick für das Team um Kapitän Max Janke. Jakub Rumpel, Topscorer der Preussen, fällt mit einer schweren Knieverletzung –operativer Eingriff ist leider unumgänglich-vermutlich für den Rest der Saison aus.
Es folgt ein Hammerwochenende mit drei Spielen in drei Tagen. Zweimal Essen und Tilburg sorgten endgültig für Katerstimmung an der Glocke weil auf der Habenseite eine fette Null stand.
Die Pechsträhne mit vielen verletzten Spielern hielt an und der Kader wurde zusehends sehr übersichtlich.
Zeit zum Handeln!
Drei neue Spieler wurden mit „Tryout“ Verträgen bis zum Ende der Hinrunde ausgestattet.
Besonders die Reaktivierung von Marvin Tepper sorgte allerorts für Aufmerksamkeit.
In Rostock kämpfte das neu zusammen gestellte Team tapfer, hielt bis zwei Minuten vor Ende der Begegnung ein Unentschieden, aber belohnen für ihr couragiertes Spiel konnten sie sich nicht. Am Ende fehlten Glück und Puste.
Gegen die Crocodiles Hamburg hatten die Jungen Wilden nicht zu bestellen. Der Gegner macht aus jeder kleinen Chance eine Bude –abgezockt nennt man das- und Preussen lässt die dicksten Dinger liegen.
Aber ein Lichtstreif am Horizont. Marvin Tepper war an allen drei Preussen-Toren beteiligt und zeigte, dass er wieder Spaß an dem Spiel mit dem Puck hat.
Nächste Chance auf Punkte in Braunlage. Es war keine Delikatesse, aber die Jungs bissen sich regelrecht in das Spiel und belohnten sich mit einem Dreier.
Marvin Tepper hat eine perfekte Bewerbungsmappe für eine Vertragsverlängerung vorgelegt. Zwei Tore und drei Vorlagen konnte er zum Sieg beisteuern.
Spiel Nummer dreizehn in der Hauptrunde galt es am Timmendorfer Strand zu absolvieren.
Mit einem Erfolgserlebnis (5:2 Sieg) konnte die Heimreise angetreten werden.
Das bisher letzte Spiel, zu Hause gegen die Hannover Scorpions ging mit 0:3 verloren.
Die Bewerbungsmappe von Marvin Tepperhat leider einen Kratzer davon getragen. 5+Spieldauer bereits nach vier Spielminuten bescherten ihm freie Auswahl im Duschtrakt.
So und nun endlich 2 Wochen Pause. Hat das Team auch dringen nötig!
Jedenfalls ist mit den Preussen, wenn auch die verletzten Spieler wieder dabei sind, in der Rückrunde durchaus zu rechnen.
Wanderers Germering (BYL)
Wanderers wollen weiter Punkte sammeln - Das Feilmeier-Team ist nur einmal im Einsatz
Das nun zweite Spielwochenende in Folge konnten die Wanderers Germering Punkte einspielen. Das Vorhaben von Germerings Coach Heinz Feilmeier, jede Woche zu punkten, wird aktuell perfekt auf dem Eis umgesetzt, auch wenn beim 2:1 Heimsieg nach Penaltyschiessen gegen die EA Schongau durchaus auch der Sieg in der regulären Spielzeit und damit der dritte Punkt möglich gewesen ist.
Im Auswärtsspiel beim Tabellenführer aus Höchstadt hingegen waren die Münchner Vorstädter chancenlos. Trotz aufopferungsvollem Kampf stand am Ende eine 1:8 Niederlage auf der Anzeigentafel. Doch kein Grund für Schwarz-Gelb die Köpfe in den Sand zu stocken.
Die nächsten Punkte werden bereits in wenigen Tagen wieder vergeben. Da gilt es wieder gut vorbereitet und konzentriert an die anstehende Aufgabe heranzugehen.
Am Freitag begrüßt das Team um Wanderers Coach Heinz Feilmeier den EV Pegnitz im heimischen Polariom. Die Ice Dogs ohne Markus Schwindl war über Jahrzehnte nicht vorstellbar. Jetzt hat der Torjäger mit 42 Jahren wegen zunehmender Knie- und Rückenprobleme seine einzigartige Karriere beendet. Darüber hinaus hat sich im Kader der Ice Dogs im vergangenen Sommer einiges getan, zehn neue Spieler nahm man unter Vertrag.
Wie eine Bombe hat der Wechsel von Daniel Sikorski eingeschlagen, war dieser doch 14 Jahre lang das Gesicht und der Kapitän des Höchstadter EC. 2014 zum besten Verteidiger der Bayernliga gewählt, soll der 39-Jährige mit seiner Oberliga-Erfahrung die durch den Abgang von Simon Bogner (Amberg), Robert Fritsche und Florian Müller (EHC Bayreuth) sowie Sven Rothemund (Bad Aibling) dezimierte Abwehr stabilisieren. Mithelfen soll der kurzfristig nachverpflichtete 33-jährige Daniel Sevo vom Oberligisten Blue Devils Weiden, ein gebürtiger Bayreuther, der unter anderem in Nürnberg und Hamburg DEL-Erfahrung gesammelt hat. Obwohl neben Schwindl auch Oleg Seibel (Höchstadt) nicht mehr zur Verfügung steht, gibt es im EVP-Sturm sehr viel Potential. Vom Letten Kercs, dem vorjährigen Top-Scorer, erwartet er einen weiteren Leistungsschub. Helfen soll ihm dabei der 31-jährige Pierre Kracht von den Crocodiles Hamburg (Oberliga Nord), der in fast allen deutschen Ligen Erfahrung gesammelt und in der Saison 2006/2007 für die Iserlohn Roosters sechs Partien in der DEL bestritten hat. Mit dem ehemaligen deutschen Jugendmeister und letztjährigen Bayreuther DEL2-Crack Michael Kuhn kehrt eines der größten Talente des Vereins zu den Ice Dogs zurück. Der 22-Jährige absolvierte 90 Spiele für Bayreuth in dir Oberliga, wo er letztlich in der Saison 2014/2015 mit den Tigers in die DEL2 aufstieg.
Trotz der bescheidenen finanziellen Möglichkeiten ist der achte Platz und damit die Qualifikation für die Play-off-Runde wieder das erklärte Ziel.
Gemäß einer bekannten Sportlerweisheit "Wichtig ist, dass wir unsere Heimspiele gewinnen" möchten die Wanderers ins nächste Spielwochenende gehen. Zusammen mit ihren wenigen aber treuen Fans möchte man wieder zählbares mitnehmen, um weiter den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu halten.
Pinguine Königsbrunn (BLL)
Zwei knifflige Derbys am Wochenende
Der EHC Königsbrunn hat am Wochenende zwei hochbrisante Auswärtsspiele auf dem Programm. Zuerst geht es am Freitag ab 20 Uhr gegen die "Eisbären" des ESV Burgau. Sonntags folgt dann ab 18 Uhr das Spiel gegen die "Donau Devils" des VfE Ulm/Neu-Ulm. Beides Gegner, die dem EHC wohlbekannt sind, mit denen sich Königsbrunn aber bisher immer wieder sehr knappe Partien geliefert hatte.
Der momentane Tabellenachte Burgau konnte von seinen bisherigen acht Partien nur zwei gewinnen. Zuhause besiegten die Eisbären Freising mit 5:2, auch in Selb konnte Burgau mit 5:4 als Sieger vom Eis gehen. Dafür setzte es aber deutliche Niederlagen gegen Schweinfurt und Bad Kissingen, das Rückspiel in Freising sowie die Partien gegen Ulm und Dingolfing wurden ebenfalls verloren. In Haßfurt verkauften sich die Eisbären jedoch sehr teuer und unterlagen dem bisher ungeschlagenen Tabellenführer nur sehr knapp mit 7:8 nach Verlängerung. Dabei kann sich der Kader durchaus sehen lassen, allerdings gab es dafür kaum Anerkennung durch die gegnerischen Vereine. Wie auch die Mannschaft aus Bad Kissingen stand Burgau aufgrund der aktuellen Personalpolitik in der Kritik, so verstärkte sich der Verein mit vier EU-Europäern aus der Slowakei. Alleine die drei Stürmer David Hornak, Vladimir Klinga und Boris Drosd sorgten in den bisherigen Saisonspielen für 37 Scorerpunkte. Mit Benjamin Arnold, Dennis Tausend und Ronny Zientek hat Burgau zudem drei Stürmer in den Reihen, die auch schon höherklassig gespielt haben. Es steht also sehr viel Qualität im Kader zur Verfügung. Gegen Königsbrunn müssen aber Punkte her, denn auch Burgau möchte im Kampf um Platz fünf ein gewichtiges Wörtchen mitreden und hat sich noch nicht aufgegeben.
Der Sonntagsgegner Ulm startete mit jeweils drei Siegen und Niederlagen in die Saison. Gegen Freising, Amberg und Haßfurt setzte es zwar Niederlagen, die Spiele gegen Selb und Burgau brachten aber sechs Punkte auf die Haben-Seite. Vor allem der 4:3 Erfolg gegen die bisher unbesiegten Mighty Dogs aus Schweinfurt zeigt die Gefährlichkeit der Donau Devils, die an einem guten Tag wohl jede Mannschaft in der Liga schlagen können. In der Vorbereitung gegen Königsbrunn zeigten die Donaustädter ihre beiden Gesichter, zuerst verlor die Mannschaft gegen den EHC mit 2:5, konnte dann mit aber mit den Neuzugängen die Heimpartie mit 8:3 sehr deutlich für sich entscheiden. Vor allem die erste Reihe mit Routinier Mike Dolezal, dem slowakischen Neuzugang Jan Michalek und dem kurz vor Saisonbeginn zu der Mannschaft gestoßenen Schweden Johan Larsson stellte die Königsbrunner Defensive vor große Probleme. In Unterzahl war diese Formation kaum zu verteidigen, der EHC kassierte so beim letzten Aufeinandertreffen fast jeden der acht Treffer. Auch der restliche Kader der Donau Devils kann sich sehen lassen, dank vieler Hochkaräter wird der VfE Ulm/Neu-Ulm sich noch sicher weiter oben in der Tabelle festsetzen.
Königsbrunn darf keinen der beiden Gegner unterschätzen, denn die Landesligagruppe 1 hat an den vorangegangenen Spieltagen gezeigt wie ausgeglichen die Teams und dementsprechend knapp die Ergebnisse der bisherigen Begegnungen waren. Doch es fehlen noch einige Akteure im Kader, und der zuletzt wieder eingesetzte angeschlagene Hayden Trupp wird wohl wieder aussetzen müssen. Dazu fehlen mit Patrick Zimmermann und Max Arnawa zwei weitere Stürmer aus der ersten Reihe. Neu in der langen Liste der Ausfälle ist Moritz Lieb, dafür steht Verteidiger Alexander Strehler nach seiner Sperre wieder zur Verfügung.
Doch Vorstand Tim Bertele gibt sich wie gewohnt kämpferisch: „Die zwei Begegnungen sind richtungsweisend für uns. Wenn wir beide Spiele gewinnen, ist es ein großer Schritt Richtung Aufstiegsrunde. Es wird jedoch nicht leicht werden, da sich die Verletztenliste nicht verkleinert. Ein großes Kompliment geht an die verbliebenen Spieler, die mit erhöhtem Trainingseinsatz versuchen die Ausfälle wett zu machen.“
Schweinfurt Mighty Dogs (BLL)
6 Punkte Wochenende für die Mighty Dogs - 3-Punkte-Pflicht erfüllt, Kür noch ausbaubar
Mighty Dogs gewinnen das Hinspiel gegen den EHC Straubing mit 8:2.
Auch wenn die Hausherren bereits nach 45 Sekunden in Überzahl durch Fritz Geuder in Führung gingen, war Trainer Zdenek Vanc vor allem im ersten Drittel unzufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. In der vierten Spielminute waren die Schweinfurter sogar in doppelter Überzahl, vergaben aber ihre Chancen die Führung frühzeitig auszubauen. Stattdessen glichen die Gäste in der 10. Minute durch Manfred Rothhammer zum 1:1 aus. Zwei Minuten später gingen die Straubinger fast in Führung, nachdem Daniel Popp im Schweinfurter Drittel den Puck von Kevin Faust eroberte, konnte Stephan Trolda jedoch den Abpraller klären. In der 16. Minute versuchte Stephan Trolda bei einem Alleingang den Straubinger Torwart zu umspielen, doch Benedikt Hof machte den Kasten dicht. Aber kurz darauf konnten die Fans dann doch das 2:1 nach einem Treffer von Michael Stach bejubeln. Gerade einmal eine Minute später legte Marcel Grüner das 3:1 nach. Bevor es allerdings in die Kabine ging, verkürzten die Gäste noch durch Sebastian Gaul auf 3:2.
Nach einer Ansprache in der Drittelpause waren die Hausherren präsenter auf dem Eis. In der 22. Minute spielte sich Jonas Manger durch die Straubinger Abwehr und versenkte die Scheibe zum 4:2 im Tor. Bis zur 36. Minute, in der Maximilian Rabs die Lücke zwischen Goalie zum 5:2 traf, gab es auf beiden Seiten wenig zu berichten. Gerade einmal 24 Sekunden später passte Pascal Schäfer die Scheibe vor das Tor zu Dion Campbell, der auf 6:2 erhöhte. Fünf Sekunden vor der zweiten Drittelpause traf Stepan Trolda in Überzahl noch zum 7:2 Pausenstand.
In der 43. Minute fuhr Jonas Manger vor dem Tor vorbei, doch der eingewechselte Tim Liedtke machte den Kasten dicht. Vier Minuten später versuchte Maximilian Rabs den Straubinger Goalie zu umspielen, aber er schaffte es nicht den Puck einzunetzen. Auf der Gegenseite scheiterte Fabian Hillmeier bei einem Alleingang an Benjamin Dirksen. Bei 4 gegen 4 musste der Schweinfurter Torhüter in der 57. Minute einen Schuss vom freistehenden Manfred Rothhammer klären, bevor Dion Campbell sich eine Minute vor Spielende durch die Straubinger Abwehr spielte und die Scheibe zum 8:2 Endstand im Tor versenkte.
Souveräner Sieg im Rückspiel
Mighty Dogs gewinnen das Rückspiel in Straubing mit 2:9, das kurz vor Spielende fast noch komplett aus dem Ruder zu laufen drohte.
Zu Spielbeginn gab es ein Déjà-vu, denn genauso wie im Hinspiel am Freitag starteten die Mighty Dogs in der ersten Spielminute in Überzahl mit einem Treffer in die Partie. Im Gegensatz zum Hinspiel ließen die Gäste in den darauffolgenden Minuten nicht nach und machten weiterhin Druck. Aber der Straubinger Torwart Tim Lidtke vereitelte teilweise mit Glanzparaden bis zur 10. Minute einen weiteren Treffer der Mighty Dogs, als Kevin Faust in Überzahl das 0:2 erzielte. Auch wenn Kevin Kessler auf der Gegenseite im Tor der Mighty Dogs nicht so viel zu tun bekam, war er dennoch hellwach und parierte den Schuss von Fabian Hillmeier. Vor der Pause rundete Jens Freund in der 18. Minute mit seinem unter die Latte platzierten Treffer zum 0:3 das erste Drittel ab.
Zurück auf dem Eis machten die Mighty Dogs dort weiter, wo sie aufgehört hatten. In der 23. Minute traf Maximilian Rabs auf Zuspiel von Stephan Trolda zum 0:4. Zwei Minuten fuhr Pascal Schäfer mit der Scheibe ums Tor herum und versenkte diese darin, nachdem Tim Lidtke nicht rechtzeitig den Pfosten dicht machen konnte. In der ersten Überzahl der Hausherren versuchte Johannes Wolf in der 27. Minute aus kurzer Distanz ins lange Eck zu treffen, doch Kevin Kessler lenkte den Puck mit dem Schoner ab. In der 35. Minute spielte Mathias Kohl die Scheibe vor das Tor zu Maximilian Rabs, dessen Schuss aber über das Tor hinweg ging. Zwei Minuten vor Drittelende nutzte Dion Campbell eine Überzahl zum 0:6. Im Gegenzug spielte Fabian Hillmeier den Puck quer auf Manfred Rothhammer, der zum 1:6 Pausenstand traf.
In der 43. Minute scheiterte Jonas Manger bei einem Alleingang am eingewechselten Benedikt Hof. Aber ab der 44. Minute fielen die Tore dann im Minutentakt. Zuerst erhöhten Fritz Geuder und Kevin Marquardt auf 1:8, bevor Fabian Hillmeier in Überzahl den 2. Treffer für die Gastgeber erzielte. Im Anschluss entglitt den Schiedsrichtern leider die Partie, was zu unnötigen harten Spielzügen führte. In der 50. Minute kam es hinter dem Straubinger Tor nach einem Stockschlag von Florian Meichel zu einer Schlägerei, die auf beiden Seiten mehrere kleine Strafen und eine Spieldauer für Florian Meichel nach sich zog. Nach einem Bandencheckin der 58. Minute bekam Sebastian Gaul zwei plus zehn Minuten Disziplinarstrafe. Da er auf dem Weg in die Kabine allerdings noch die Schiedsrichter beleidigte, kam noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe hinzu. In der daraus resultierenden Überzahlsituation erzielte Marcel Grüner noch das 2:9 für die Mighty Dogs. Anderthalbminuten vor Spielende wurde aufgrund eines Beinstellens noch eine Spieldauer gegen Maximilian Rabs ausgesprochen, der somit am kommenden Freitag, den 10.11.2017, in Selb fehlen wird.
HC Maustadt (BBZL)
4:3-Sieg nach Penaltyschießen gegen Oberstdorf
Auch nach dem dritten Spieltag ist Eishockey-Bezirksligist SG HC Maustadt/ECDC 1b noch ungeschlagen. Allerdings mußten die Maustädter beim 4:3 (1:1/1:1/1:1/1:0)-Sieg gegen die SG Oberstdorf/Sonthofen 1b ins Penaltyschießen und damit einen Punkt abgeben.
Die Oberallgäuer erwiesen sich als der erwartet unangenehme Gegner und machte den Grün-Gelben von Anfang an das Leben schwer. Aber der HCM nahm die Aufgabe ernst – immerhin war man durch die Testspielniederlage gegen denselben Gegner gewarnt – und war das spielbestimmende Team. Wieder einmal wurden aber beste Einschußmöglichkeiten vergeben. Flo Jahrmann und Martin Löhle brachten ihre Farben zweimal in Führung, zweimal glich Oberstdorf/Sonthofen aus. Die Gäste standen defensiv sicher und gingen nach 44 Minuten sogar in Führung, als Disziplinlosigkeiten in Form von Strafzeiten und Unachtsamkeiten des HCM ausgenutzt wurden.
Die Einheimischen „zogen nochmals an“ und glichen durch Olli Reinhardt in der 51. Minute aus. Kurz vor der Schlußsirene hatte Flo Jahrmann den Siegtreffer auf dem Schläger, scheiterte aber knapp. Damit mußte das Penaltyschießen über den Zusatzpunkt entscheiden – hier hatte Johannes Epple als einziger Schütze die nötigen Nerven und sicherte den Sieg für den HCM. Dessen Keeper Flo Edelmann machte alle Versuche der Gäste zunichte.
Erst am 17. November geht’s für den HCM in der Bezirksliga weiter, dann steht um 20 Uhr das Gastspiel beim EV Königsbrunn auf dem Programm.
Eisbären Oberstdorf (BBZL)
Eisbären holen einen Punkt gegen Maustadt
Am Sonntagabend erlagen die Eisbären der SG Maustadt/ECDC in Memmingen mit 4:3 (1:1/1:1/1:1) nach Penaltyschießen. Durch das Unentschieden nach der regulären Spielzeit konnten sich die Eisbären einen Punkt sichern.
Mit einem dezimierten Kader von 14+2 traten die Eisbären am Hühnerberg an. Das erste Drittel startete unter hohem Druck der Gastgeber mit einigen Strafzeiten auf beiden Seiten. In der 6. Minute fiel das erste Tor für die Maustädter in Unterzahl. Doch die hervorragende Chancenverwertung der Eisbären folgte prompt. Mario Schöllhorn, von Markus Becker und Lukas Stadelmann in Szene gesetzt, glich mit dem 1:1 nach nur weiteren 30 Sekunden aus.
Im zweiten Spielabschnitt bieteten sich beide Mannschaften einen direkten Schlagabtausch. Bei einem Schussverhältnis von 16:12 standen vor allem die Goalies im Vordergrund. Dem Gastgeber gelang in der 36. Spielminute die 2:1 Führung. Die Eisbären zogen in der 37. Spielminute mit dem 2:2 nach. Der Torschütze war Jochen Hartman, der nach Zuspiel von Tobias Waibel die Scheibe im Netz zappeln ließ.
Das letzte Drittel musste die Entscheidung bringen: Beide Mannschaften spielten auf Augenhöhe. Dominik Bauer konnte sich im Tor der Eisbären mehrfach durch klasse Paraden auszeichnen. In der 44. Spielminute lief die Scheibe in Überzahl über Joachim Hartman und Jochen Hartmann auf Tobias Waibel, der die Eisbären mit dem 2:3 in Führung brachte. In der 51. Spielminute konnte die SG Maustadt/Memmingen zum 3:3 ausgleichen. In der regulären Spielzeit setzte sich kein Team mehr durch und so musste das Penaltyschießen entscheiden.
Die ersten drei Schützen vergaben auf beiden Seiten ihre Torchance. Im vierten Versuch scheiterten die Eisbären am Schlussmann der Gastgeber und Maustadt versenkte ihren zum 4:3 Endstand.
Fazit dieses spannenden Spieles ist, dass die Eisbären sich mehr als verdient einen Punkt nach Hause holen und wir wirklich stolz auf unsere junge Mannschaft sein können, die trotz andauernden Verletzungspech dem starken Gegner die Stirn bieten konnten.
Der Blick geht nun nach vorne: Am kommenden Wochenende geht es am Freitag nach Buchloe und am Sonntag ist um 18:00 Uhr die EG Woodst. Augsburg in Oberstdorf zu Gast.
Eisbären Heilbronn (RLSW)
Eisbären Heilbronn: Wochenend-Trip in den Schwarzwald
Am Samstag, 11.11.17 (Spielbeginn 19h), treten die Eisbären Heilbronn in der Helios Arena Schwenningen zu ihrem nächsten Spiel an.
Die Fire Wings haben die Sommerpause genutzt und einige Neuzugänge an den Neckarursprung geholt. - Die Bandbreite reicht hierbei von Spielern aus der eigenen Jugend, über Rückkehrer, bis hin zu Alexander Dück, der mit 37 Jahren zwar zur älteren Garde gehört, dafür aber reichlich Erfahrung aus DEL- und DEL2 -Zeiten mitbringt.
Das letzte Mal, als die Eisbären und die Fire Wings in dieser Saison aufeinander trafen, ist schon einige Wochen her. Für beide Mannschaften war es Damals das erste Saisonspiel. Spielverlauf und Ergebnis waren hierbei aus Sicht der Eisbären eindeutig, denn am Ende stand ein 9:3-Sieg auf der Anzeigentafel. Auch die weitere Saison verlief für Schwenninger bisher recht wechselhaft. 4 Siege bei 5 Niederlagen, ein Torverhältnis von 26:38 und somit eine Tordifferenz von -12, bedeuten aktuell Platz 7 in der Tabelle.
Ganz anders liest sich die Statistik der Eisbären, die nach dem Kraftakt vom Sonntag gegen die Baden Rhinos mit 7 Siegen und 2 Niederlagen (Tordifferenz +31) auf dem Sonnenplatz der Liga stehen.
Doch die Regionalliga Südwest erweist sich diese Saison als wahre „Wundertüte“, in der Jeder Jeden schlagen kann. So werden die Eisbären Heilbronn sich hüten, die kommende Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen!
Ice Dragons Herford (RLW)
Ice Dragons treffen auf Tabellenschlusslichter Dinslaken und Lauterbach!
Schaut man auf die derzeitige Tabelle, könnte man meinen, das kommende Wochenende wird ein Selbstläufer. Schließlich bekommen die Ice Dragons am Freitagabend Besuch vom Tabellenletzten aus Dinslaken und reisen am Sonntag zum Tabellenvorletzten nach Lauterbach. Klar, es gibt das für alle Sportarten universelle Sprichwort „die Tabelle lügt nicht“, aber die Tabelle gibt halt oft auch nicht die ganze Wahrheit wieder!
Die Kobras aus Dinslaken hatten den wohl schlechtesten Start aller Vereine in der Regionalliga West. Auf Grund von Problemen mit dem Kühlsystem fiel die Vorbereitung für die Kobras fast komplett flach. Obwohl fast unverändert und daher eingespielt, benötigte das Team von Christian Sikorsky einige Zeit, um den Rückstand auf die Konkurrenten aufzuholen. Mittlerweile jedoch zeigt die Formkurve der Kobras nach oben. Interessanter Weise sind es vor allem die favorisierten Teams, die dem Team vom Niederrhein liegen, was sie auch in dieser Saison schon mit knappen Ergebnissen gegen Ratingen, Hamm und Neuwied bewiesen. Es ist davon auszugehen, dass die Giftschlangen mit ein wenig zusätzlichem Selbstvertrauen auch schnell wieder zum absoluten Favoritenschreck werden können. Aus genau diesem Grunde sollten die Ice Dragons, auf dem Papier klarer Favorit am Freitagabend, hoch konzentriert in diese Partie gehen. Denn sie sollten es tunlichst vermeiden, den angeschlagenen Gegner aufzubauen, schließlich wollen Sie am Ende die drei Punkte in Herford behalten! Anpfiffen wird die Partie am Freitagabend um 20:30 Uhr von den Unparteiischen Eugen Schmidt, Dietrich Jonas und Philipp Siebel, Einlassbeginn ist wie gewohnt um 19:45 Uhr.
Sonntag reisen die Ice Dragons dann in den Vogelsbergkreis nach Lauterbach. Die dort heimischen Luchse stehen derzeit mit einem Punkt mehr vor den Kobras auf dem vorletzten Platz der Regionalliga West. Im Sommer komplett neu zusammengestellt und vom neuen Coach Thomas van Euw übernommen, wirkt es von den Ergebnissen so, als würde das junge Lauterbacher Team noch ein wenig brauchen, um voll in der Regionalliga West anzukommen. Die bisherigen 5 Punkte sammelten die Luchse in den Heimspielen gegen Neuss und Dinslaken, beides direkte Konkurrenten im Kampf um die Playoffplätze, gegen die „großen“ der Liga konnten sie bisher noch nicht ganz mithalten. Einzig die knappe 1-Tor-Niederlage in Ratingen lässt sich als Achtungserfolg verbuchen. Doch das alles zählt am Sonntagabend nicht mehr wirklich.
Ratinger Ice Aliens (RLW)
Rück- und Ausblick
Die Ratinger Ice Aliens verlieren auch das zweite Spiel am Wochenende und müssen sich den Hammer Eisbären in einer hitzigen Partie mit 2:6 geschlagen geben.
Man sah den Spielern durchaus an, dass sie das verlorene Freitagsspiel wieder gut machen wollten. Zu Beginn waren die Aliens die spielbestimmende Mannschaft, schafften es allerdings nicht, Sebastian May im Gästetor zu bezwingen. Schon nach wenigen Minuten kamen auch die Gäste immer besser in die Partie und zu ersten Großchancen. Beide Torhüter hatten allerdings einen guten Tag erwischt. Insgesamt wurde das Spiel im Verlauf des ersten Drittels immer nickeliger, zweikampfbetonter und aggressiver. Tore fielen, trotz einiger Chancen auf beiden Seiten, keine mehr.
Wie schon am Freitag war es dann ein verschlafenes zweites Drittel, welches für die Vorentscheidung sorgen sollte. Die Aliens waren gedanklich wohl noch in der Kabine, da schlug der Meister gnadenlos zu. Erst brachte Kevin Thau die Gäste in Führung(21.), zwei Minuten später erhöhten die Gäste durch Ibrahim Weißleder sogar auf 0:2. Hamm war fortan die spielbestimmende Mannschaft, konnte die Aliens-Abwehr viel zu leicht auskontern. Eine höhere Führung war zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon überfällig, doch Christoph Oster verhinderte Schlimmeres. Der Frust saß tief bei den Aliens. Dustin Schumacher holte sich eine Disziplinarstrafe ab (24.), Pascal Behlau lieferte sich sogar eine schöne Boxeinlage mit Hamms Kevin Thau, für die beide Akteure mit 2+2 Strafminuten in die Kühlbox mussten (30.). Das Spiel wurde zunehmend hektischer, es gab viele Strafminuten auf beiden Seiten. Auch das Schiedsrichtergespann sorgte mit einigen, zumindest zweifelhaften Entscheidungen an diesem Abend nicht gerade für Ruhe auf dem Eis und auf den Rängen. Gegen Ende des Mitteldrittels hatten unsere Aliens das nächste Powerplay, wollten unbedingt den Anschluss herstellen, und liefen ins offene Messer. Nach einem klasse Zuspiel stand Kevin Thau völlig frei vor Christoph Oster, dieser war nach dieser Einladung völlig machtlos. 0:3, Tor in eigener Überzahl kassiert - das Mitteldrittel war, wie auch das in Herford, schwach. Als wäre dies nicht schlimm genug verletzte sich gegen Ende des Drittels auch noch unser Torhüter Christoph Oster. Er konnte das Drittel zwar noch zu Ende spielen, wurde aber im letzten Abschnitt durch Backup Dennis Kohl ersetzt.
Im Schlussdrittel lief es dann urplötzlich wieder rund. Schon nach 15 Sekunden traf unser Captain Dennis Fischbuch zum 1:3 Anschlusstreffer und nur wenige Sekunden später waren die Aliens dann wieder völlig im Spiel. Tim Brazda sorgte in der 21. Spielminute für den 2:3 Anschlusstreffer. Das Spiel schien sich wieder in eine andere Richtung zu wenden. Hamms Trainer nahm eine Auszeit, die Aliens waren sehr nah am Ausgleich. In der 52. Spielminute, gerade als die Aliens die stärkste Druckphase hatten und bereits in Unterzahl agierten, spielte Dennis Appelhans den Puck versehentlich über die Bande. Das Schiedsrichtergespann schickte Appelhans wegen Spielverzögerung in die Kühlbox, obwohl durchaus glaubhaft versichert wurde, dass die Scheibe vor Verlassen der Eisfläche die Plexiglasscheibe noch berührt habe. Es kam wie es kommen musste: Hamm nutzte die folgende doppelte Überzahl und versenkte den Puck direkt zweimal im Tor. Schon stand es 2:5, das Spiel war entschieden, nicht wenige gaben dem Schiedsrichter eine Mitschuld am Ergebnis. Hamm spielte das Spiel danach konzentriert nach Hause, konnte durch Martin Benes in der 55.Spielminute sogar noch auf 2:6 erhöhen.
Schon am nächsten Wochenende hat das Team um unseren Trainer Alex Jacobs wieder die Gelegenheit, die beiden verlorengegangenen Spiele gegen Herford und Hamm vergessen zu machen und zurück in die Spur zu finden. Freitag tritt man auswärts um 20 Uhr gegen die Rockets aus Diez an, am Sonntag kommt dann der "ewige Rivale" aus Neuss an den Sandbach.
Das Freitagsspiel wird dabei von einigen als die schwerere von beiden Aufgaben gesehen, denn die Rockets gelten als sehr heimstark. Lauterbach wurde zweistellig nach Hause geschickt, gegen Neuwied gab es einen 7:2 Erfolg und auch gegen den neuen Tabellenführer Herford reichte es immerhin für einen Punkt (6:7 nach Penalty). Die Offensive gilt dabei als Prunkstück der Mannschaft. Trainer Arno Lörsch pflegt einen sehr offensiven Spielstil, mit ganzen 67 Toren aus elf Spielen sind die Diezer bislang auch mit Abstand die torgefährlichste Mannschaft der Liga. Zum Vergleich: Unsere Aliens haben in zehn Spielen 47 mal getroffen. Alex Jacobs muss die zuletzt schwächelnde Aliens-Defensive also dringend stabilisieren, wenn man Punkte aus Diez mitnehmen will.
Sonntag kommt es dann zum "ewig jungen Duell" gegen unsere Freunde aus Neuss. Gegen keine andere Mannschaft spielten unsere Ice Aliens öfter, gegen keine andere Mannschaft konnten die Aliens öfter gewinnen. Dabei sind die Spiele, auch wenn Ratingen oft als Favorit ins Spiel geht, stets hart umkämpft. Trainer Andrej Fuchs kennt Liga und Leute aus dem Effeff und wird seine Spieler gewiss wieder zu motivieren wissen. Neuss liegt zurzeit mit acht Punkten auf dem siebten Platz, muss so langsam aber sicher auch wieder punkten. Auf die leichte Schulter darf man den Neusser EV nicht nehmen, denn ein Derby hat schließlich "eigene Gesetze".
EC Nordhorn (RLN)
Hamburger SV zu Gast in Nordhorn - Regionalliga-Rückspiel am Sonntag
Heimspielzeit beim Eishockey Club Nordhorn e.V.: Am Sonntag, 12. November empfangen die Kufencracks von der Vechte den Hamburger SV zum vierten Punktspiel der Regionalliga-Saison 2017/18. Spielstart ist um 18 Uhr in der Eissporthalle Nordhorn.
Die Elbstädter haben erst zwei Partien absolviert, zum Auftakt schlugen sie die Nordhorner mit 7:3 in eigener Halle. Auch Salzgitter unterlag deutlich mit 5:3 – obwohl sie vorher noch mit 0:3 in Führung gingen. Der Regionalliga-Meister aus der letzten Saison baut vor allem auf seine Reihe um die Top-Scorer Jannik Höffgen und Pascal Heitmann. Beide führen mit je sieben Punkten die interne Scoringliste an und sind entsprechend fix unterwegs.
Vor der Begegnung am Sonntag haben die Hamburger am Freitagabend den Adendorfer EC zu Gast und hoffen natürlich, aus dieser Partie entsprechend Schwung mitzunehmen.
Der ECN musste ohne Vorbereitung in die Saison starten und konnte gerade in den ersten beiden Begegnungen überzeugen – als Aufsteiger befindet sich das Team von Trainer Heiko Niere in einer schwierigen Position, nach der Niederlage gegen Salzgitter am letzten Wochenende hofft man noch immer auf die ersten Punkte in der neuen Liga.
Verzichten muss Niere am Sonntag auf Neuzugang Micah Anderson (Spielsperre), Alexander Paul (Schulterverletzung gegen Salzgitter), den Langzeit-Verletzten Lars Schellerhoff und Urgestein Patrick Kaminski.
Die Partie beginnt am Sonntag, 12. November um 18 Uhr in der Eissporthalle Nordhorn. Tickets gibt es an der Abendkasse sowie im Vorverkauf (nur Erwachsene und Ermäßigt) beim VVV Nordhorn.
Schönheider Wölfe (RLO)
SELGROS wird Partner der Schönheider Wölfe
Das Unternehmen des SELbstbedienungsGROSshandels „SELGROS“ unterstützt ab dieser Saison die über 80-jährige Eishockeytradition in Schönheide und wird Partner bei den Wölfen.
Der kompetente und zuverlässige Selbstbedienungsgroßhandel („Cash & Carry“) ist in Deutschland, Polen, Rumänien und Russland verbreitet und bietet gewerblichen Kunden Food und Non-Food zu günstigen Großhandelspreisen an. Dabei sind die Sortimente sowie Betriebe auf die Bedürfnisse von Gastronomen, Einzelhändler, Kiosken und anderen Gewerbetreibenden zugeschnitten. Hauptaugenmerk liegt auf der schnellen Umsetzung und Lieferung der Ansprüche und Wünsche der Kunden. Auf bis zu 11.000 qm Verkaufsfläche können in den leistungsfähigen Cash und Carry Märkten rund 50.000 Food und Non-Food Artikel erworben werden. Mit 41 Betriebsstätten ist SELGROS derzeit einer der führenden Cash & Carry-Anbieter in Deutschland.
Die Schönheider Wölfe bedanken sich für das entgegengebrachte Vertrauen und hoffen auf eine angenehme Zusammenarbeit und Partnerschaft.
ECC Berlin 1b (LLB)
Eishockeyberlin im Derbyfieber
Jaffe- und Deutschlandhalle sind der Abrissbirne zum Opfer gefallen. Nur der Welli hat alles überdauert und ist am Sonntag Austragungsort des Revivals Eisbären – Preussen.
Viele der Akteure sind beim letzten Aufeinandertreffen der Erzrivalen noch zur Schule gegangen, am 3.3.2002 fanden diese hitzigen Duelle mit einem 5:3 Sieg der Capitals zunächst ihr Ende.
Das Punktspiel in der Landesliga Berlin ist möglich geworden, da die Eisbären Juniors zur Saison 2017/18 ein Team in der Landesliga Berlin gemeldet haben.
Im Vorfeld ist viel spekuliert worden was für eine Truppe in Hohenschönhausen an den Start geht.
Das Geheimnis ist inzwischen gelüftet und es ist ein Team was von der Leistungstärke her n die Liga passt. Bedient hat man sich hauptsächlich beim ESC 07 und FASS Berlin. Bekanntester Akteur dürfte der inzwischen in die Jahre gekommene Dirk Franetzki (Jahrgang 1969) sein, welcher als Spielertrainer fungiert.
Das können die Preussen aber noch toppen, der Altinternationale Marco Rentzsch, ist drei Jahre älter.
Genug der Vorrede und rein ins Geschehen. Die Eisbären haben bereits sechs Spiele ausgetragen und grüßen vom Platz an der Sonne mit vier Siegen und zwei Niederlagen.
Preussen rangiert mit drei Siegen und einer Niederlage auf Platz drei.
Man darf also getrost von einem Spitzenspiel sprechen.
Es wird sich knisternde Spannung über den Welli legen, denn es gibt Hockey in seiner schönsten Form ohne viel Brimborium und anderem Firlefanz.
Beide Teams wollen den Sieg und werden absolut fokusiert ins Spiel gehen.
Ein Favorit ist nicht auszumachen. Tagesform und vielleicht ein überragender Torwart könnten den Ausschlag geben.
Hoffentlich haben beide Mannschaften ihre Nerven im Griff und die Zuschauer dürfen ein spannendes aber faires Match sehen.
Auch den Schiedsrichtern Posacki und Schewe ist ein scharfes Auge zu wünschen.
Sowohl die DEL als auch die Oberliga Nord hat aufgrund des Deutschlancups Pause.
Also eine gute Gelegenheit für die Fans beider Lager ihre Teams anzufeuern.
Das Landesliga-Team der Preussen jedenfalls freut sich auf das Spiel und lautstarke Unterstützung von den Rängen.
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