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September 26
                         
Herbstanfang
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Donnerstag 9.November 2017. Heute mit Inforationen vom Deutschen Eishockey Bund und aus der Deutschen Eishockey Liga, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.


Deutscher Eishockey Bund  (DEB)
DefShop wird neuer Modeausstatter des DEB
Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) und DefShop verbinden sich zu Premium-Partnern. DefShop wird ab sofort neuer offizieller Premium-Partner des DEB und der Eishockey-Nationalmannschaft sein. Als Mode-Ausstatter wird DefShop unter anderem die deutschen Nationalspielerinnen und Nationalspieler aller Teams exklusiv mit Freizeit- und Businesskleidung ausstatten, dazu kommen umfangreiche Werbepräsenzen, z.B. auf den Hosen der Nationalmannschaft, den Trikots der Nachwuchsnationalmannschaften sowie der Frauen-Teams. Zum Deutschland Cup findet sich DefShop zudem auf Banden und im Untereis wieder. Die langfristig angelegte Partnerschaft beinhaltet zudem Werbeleistungen auf Drucksachen und im Online-Bereich sowie Ticket-Pakete. DefShop und der DEB begründen darüberhinaus eine Kooperation im Bereich Merchandising. Hier hat der DEB erst im Sommer die Rechte zurückerhalten und stellt sich in diesem Bereich neu auf.
DefShop ist der führende Onlineshop für Urban- und Streetwear und mit über 270 Marken und mehr als 22.500 verschiedenen Styles die Nummer 1 in Sachen stylischer Streetwear. Seit Juli 2017 ist Defshop mit dem Eishockey vertraut und unterstützt auf Clubebene das DEL-Team der Straubing Tigers. Die täglich rund 100 neuen Produkte sowie die Outfitkategorie mit extra Stylisten und Leuten aus der Szene wurden seitdem besonders im Bereich rund um das Thema Sport ausgebaut. Künftig soll es neben Fußball, Fitness und Basketball auch Sportbekleidung und –Equipment im Bereich Eishockey geben.
Robert Schütt, Leiter Marketing DEB: „Wir freuen uns riesig darüber, DefShop als neuen Partner an der Seite zu haben und blicken der künftigen Zusammenarbeit sehr positiv entgegen. DefShop ist ein junges, starkes Unternehmen, welches die Dynamik unseres Sports und unserer Nationalmannschaft unterstreicht und dem Style unserer Mannschaft einen frischen Auftritt verleiht.“
Projektleiterin Samanta Jane Büchner von DefShop: „Eishockey ist eine rasante Mannschaftssportart, die einen beim Zuschauen sofort fesselt. Dass ich jetzt die Möglichkeit habe dieses Projekt bei und mit DefShop sowie dem DEB durchzuführen ist für mich super motivierend.“ Samanta Jane Büchner arbeitet seit einem Jahr bei DefShop: „Ich freue mich darauf beim Deutschland Cup dabei sein zu dürfen und die Fusion zwischen Urban- Streetwear und dem Eishockeysport auf unseren Social Media Kanälen für unsere Community festzuhalten".
DefShop wird erstmals beim Deutschland Cup 2017 (10.-12.11.2017) im Curt-Frenzel-Stadion in Augsburg als Premium-Partner der deutschen Nationalmannschaft auftreten. An allen drei Tagen werden die Fans und Zuschauer die Möglichkeit haben sich selbst einen Überblick über die Kollektion der angesagtesten Shirts, Caps, Pullover und Hoodies von Nike, adidas und New Era sowie von DefShop’s Eigenmarken Ecko unltd. und DEF Clothing zu machen. Außerdem wird es neben dem Verkaufsstand eine DefShop Torschusswand sowie in den Drittelpausen eine Kettcar Rennstation auf dem Eis  geben, an dem die Fans aktiv teilnehmen können. 


Deutsche Eishockey Liga  (DEL)
DEL baut Partnerschaft mit Superswiss aus
Die Deutsche Eishockey Liga (DEL) baut ihre Partnerschaft mit dem schweizerischen Unternehmen Superswiss GmbH aus: Demnach werden ab dieser Saison ausgewählte DEL-Partien zeitversetzt in den USA im TV übertragen. Den Beginn macht im November die Begegnung von Meister EHC Red Bull München gegen die Düsseldorfer EG am 11. November. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die DEL und die Superswiss GmbH, die u.a. in den USA mehrere Pay-TV-Sender betreibt. 
Den ersten Probelauf für die Kooperation hatte es im Rahmen der vergangenen Playoffs gegeben, als Superswiss die Halbfinal-Playoffs auf My German TV+ zwischen dem EHC Red Bull München und den Eisbären Berlin sowie den Thomas Sabo Ice Tigers und den Grizzlys Wolfsburg übertragen hatte.
My German TV+ ist zu empfangen im deutschen Paket auf Dish Network, mit 13 Millionen Kunden zweitgrößter Satelliten-Betreiber in den USA. Die Spiele werden live oder zeitversetzt im Original, in voller Länge und mit deutschem Kommentar übertragen.
Die DEL-Partien auf MGTV+ im November im Überblick (Eastern Standard Time):
11.11.: EHC Red Bull München - Düsseldorf EG (06:50 PM)
13.11.: Iserlohn Roosters - ERC Ingolstadt (06:30 PM)
18.11.: Eisbären Berlin - ERC Ingolstadt (06:50 PM)
20.11.: Kölner Haie - EHC Red Bull München (06:40 PM)
25.11.: Adler Mannheim - EHC Red Bull München (06:50 PM)  
27.11.: Thomas Sabo Ice Tigers - ERC Ingolstadt (06:30 PM)


Red Bull München  (DEL)
23 Red Bulls für Deutschland
Der EHC Red Bull München stellt von seiner Profi-Mannschaft sowie seinen Nachwuchsteams insgesamt 23 Spieler für Partien der deutschen A-, U20-, U18- und U17-Nationalmannschaft ab. Neun Profis der Red Bulls sind drei Monate vor dem olympischen Eishockeyturnier in Pyeongchang/Südkorea für die DEB-Auswahl im Rahmen des Deutschland Cups gegen Rekordweltmeister Russland (10. November, 19.30 Uhr), gegen die Slowakei (11. November, 16.00 Uhr) und gegen die USA (12. November, 16.45 Uhr, alle live auf Sport1) im Einsatz. Für die U20-Nationalmannschaft steht ein Vier-Nationen-Turnier in der Schweiz an, die U18 spielt in Füssen und die U17 in der Slowakei.
Mit einem gesunden Mix aus Routiniers und „jungen Wilden“ geht die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in die 28. Auflage des Deutschland Cups. Neben Stefan Loibl von den Straubing Tigers ist auch Münchens 21-jähriger Stürmer Andreas Eder einer der von Nationaltrainer Marco Sturm eingesetzten Debütanten im DEB-Team. „Ich konnte sie während der Saison schon öfter beobachten. Sie gehören zu den besten Spielern ihres Jahrgangs und haben sich eine Nominierung durch gute Leistungen redlich verdient“, so Sturm. Für die acht weiteren Roten Bullen Danny aus den Birken, Konrad Abeltshauser, Daryl Boyle, Yannic Seidenberg, Patrick Hager, Brooks Macek, Frank Mauer und Dominik Kahun kommt es in Augsburg unter anderem zum Aufeinandertreffen mit ihrem Teamkameraden David Leggio, der für das Team USA aufläuft. „Wir haben drei schwere Brocken vor der Brust. Mit der Unterstützung unserer Fans wollen wir aber den größtmöglichen Erfolg einfahren“, sagt Patrick Hager.
Mit Tobias Eder, Pascal Grosse, Niklas Postel, Samuel Soramies und Nicolas Strodel (alle Red Bull Hockey Juniors) sowie Daniel Wirt (Red Bull Hockey Akademie) stehen sechs Red Bulls-Talente im Aufgebot der U20-Nationalmannschaft, die sich in Monthey (Schweiz) auf die U20-Weltmeisterschaft im Dezember vorbereitet. Gegner beim Vier-Nationen-Turnier sind die Schweiz, die Slowakei und Norwegen. Mit Grosse, Strodel, Postel und Eder standen vier der sechs Akteure sogar schon für die Profi-Mannschaft des EHC Red Bull München auf dem Eis.
Das U18-Team des DEB trifft sich in Füssen und spielt dort gegen die Slowakei, Weißrussland und Dänemark. Mit dabei sind die Junioren Florian Mnich, Tommy Pasanen, Taro Jentzsch, Justin Schütz, Dennis Lobach und Edwin Schitz (alle Red Bull Hockey Akademie). Darüber hinaus reisen Christopher Kolarz und Christian Obu (beide Red Bull Hockey Akademie) mit der U17 nach Puchov in die Slowakei und messen sich dort mit der Schweiz, Frankreich und der Slowakei.


Buchloe Pirates  (BYL)
Den Schwung mitnehmen - ESV Buchloe reist am Freitag zum einzigen Spiel des Wochenendes nach Pfaffenhofen
Nach dem ersten perfekten Wochenende mit zwei Siegen gegen Landsberg und Peißenberg steht für den ESV Buchloe in der Eishockey Bayernliga an diesem Wochenende nur ein Spiel auf dem Programm. Für die Mannen von Trainer Topias Dollhofer geht es dabei am Freitag ab 20 Uhr zum EC Pfaffenhofen, der momentan auf Tabellenrang zwölf rangiert.
Dort heißt es für die Buchloer nach dem erfolgreichen letzten Wochenende möglichst den Schwung mitzunehmen und nachzulegen. Mit den beiden knappen und somit sicherlich auch etwas glücklichen Siegen gegen Landsberg und Peißenberg haben sich die Buchloer vergangenes Wochenende wieder eindrucksvoll zurückgemeldet. „Wir müssen trotzdem weiter hart arbeiten und auch zulegen, wenn wir unter die ersten Acht wollen“ meint Coach Topias Dollhofer, der auf der Pressekonferenz nach dem Heimsieg gegen Peißenberg schon schmunzelnd mutmaßte, dass man das Glück für die gesamte Hinrunde nun aufgebraucht haben könnte. Trotzdem war dieses Glück gewissermaßen in beiden Partien auch hart erarbeitet. Und so sind die Piraten nach den zwei moralisch ganz wichtigen Erfolgen nach dem sieglosen Wochenende zuvor erst einmal wieder auf den heißbegehrten achten Tabellenrang zurückgekehrt. Diesen gilt es nun am Freitag in Pfaffenhofen auch zu verteidigen.
Vom Papier her scheint das auf den ersten Blick durchaus machbar zu sein, doch Dollhofer warnt bereits im Voraus: „Die Liga ist heuer insgesamt enger zusammengerückt und auch die Teams aus den unteren Tabellenregionen haben sich verstärkt. Für uns gibt es daher keine vermeintlich leichten Spiele.“ Denn obwohl die Pfaffenhofener derzeit nur auf Platz zwölf liegen, sind die Icehogs sicher nicht zu unterschätzen. Immerhin hat man mit 28 Gegentoren derzeit die sechstbeste Defensive. Vorne drückt der Schuh allerdings bisher, denn mit 22 erzielten Toren stellt man momentan die schwächste Offensive der BEL. Trotzdem taten sich die Buchloer in den letzten Jahren gegen solche Gegner bekanntermaßen immer wieder extrem schwer. Gegen die Icehogs hat man aber eigentlich recht gute Erinnerungen. Schließlich konnte man beim letzten Aufeinandertreffen Ende Dezember letzten Jahres mit einem 4:2 Auswärtssieg den vorzeitigen Klassenerhalt feiern. Die Oberbayern dagegen musste in der abgelaufenen Spielzeit in die Abstiegsrunde, sicherten sich dort aber recht souverän den Ligaverbleib. Im Sommer wurde das Team des neuen Trainerduos Dimitri Kurnosow und Gregor Tomasik dann etwas umgebaut. Für den in die Oberliga nach Regensburg abgewanderten David Felsoci holte man ebenfalls aus Regensburg den oberligaerfahrenen Angreifer Daniel Huber, der zuvor schon elf Spielzeiten in der Domstadt absolviert hat. Ebenso hat man sich mit den beiden Kanadiern Michael Chamello und Jake Fardoe verstärkt, die beide ganz gut eingeschlagen haben. Der 25-jährige Stürmer Chamello führt mit sieben Toren und zwei Assist nämlich aktuell die teaminterne Scorerwertung an. Und auch Verteidiger Jake Fardoe hat schon sechs Zähler auf seinem persönlichen Punktekonto. Auf die beiden muss die Buchloer Defensive neben dem letztjährigen Torjäger Robert Neubauer also wohl besonders aufpassen. Dass die Icehogs ein unbequemer Gegner sind musste auch schon so manches Top-Team feststellen. Gegen den Spitzenreiter Höchstadt (2:4) oder auch den Tabellenzweiten Dorfen (1:3) verloren der ECP nämlich nur knapp. Unterschätzen oder gar auf die leichte Schulter nehmen darf man die Icehogs also nicht, sonst erwartet die Buchloer ein böses Erwachen.


EV Moosburg  (BYL)
Derby gegen Erding: EVM will Boden gutmachen
Bereits zum dritten Mal heißt es in dieser Saison: Derby-Time in der Sparkassen-Arena! Mit dem TSV Erding ist dabei am Freitag um 19.30 Uhr der von der Entfernung nächste Nachbar zu Gast. Auch tabellarisch will der EVM den Abstand zu den Gladiators unbedingt verkürzen. Übrigens: Am Sonntag ist Deutschland-Cup-Pause.
So schnell kann sich das Blatt wenden: Noch am Freitag standen die Moosburger Eishockeyspieler gegen Spitzenreiter Höchstadt auf verlorenem Posten, am Sonntag sah die Welt nach dem verdienten Auswärtserfolg in Pegnitz schon wieder ganz anders aus. „Dieser Sieg kam genau zum richtigen Zeitpunkt“, ist Pressesprecher Bastian Amann überzeugt. „Es war ja auch nicht alles schlecht, was in den Spielen davor passiert ist. Aber die Punkte haben halt gefehlt.“ Und die Spieler. Aber jetzt scheint man die Verletzungsmisere tatsächlich überstanden zu haben.
Fast vier Blöcke waren am Dienstag im Training (darunter auch wieder die Stamm-Stürmer Daniel Möhle und Tobias Hanöffner). Coach Dimitri Startschew dürfte damit vor dem Lokalduell erstmals seit langer Zeit wieder die Qual der Wahl haben. Amann: „Es ist noch nichts verloren. Uns erwarten noch drei Spiele in der Vorrunde – gute Gelegenheiten, den Abstand aufs Mittelfeld zu verkürzen.“
Genau da, nämlich auf Rang neun, stehen mit 13 Zählern auf dem Konto die Erding Gladiators – sechs Punkte vor dem EVM. Während sich bei den Grün-Gelben die personelle Lage zuletzt stark verbessert hat, müssen die Herzogstädter weiter auf wichtige Leistungsträger verzichten. Timo Borrmann und Christian Poetzel werden frühestens im Dezember zurückerwartet, der Moosburger Sebastian Lachner fällt mit einer schweren Knieverletzung sogar bis Saisonende aus. Da kann es derzeit schon mal vorkommen, dass Trainer Thomas Vogl – wie zuletzt in Landsberg – drei Jugendspieler in den Kader miteinbaut.
Der EVM will jedenfalls an die Auftritte gegen Erding anknüpfen, die man heuer in der Saisonvorbereitung absolviert hat: Da gingen nämlich zweimal – mit 7:6 n.P. zuhause und 4:1 auswärts – die Dreirosenstädter als Sieger vom Eis.


Passau Black Hawks  (BLYL)
Black Hawks gegen Peißenberg gefordert / Freitag Auswärts – Sonntag „Deutschland Cup“ Pause
Nur einmal müssen die Passau Black Hawks an diesem Wochenende antreten. Aufgrund des „Deutschland Cup“ in Augsburg haben die Habichte am Sonntag spielfrei. Nach dem harten Programm der letzten Wochen, den vielen verletzten Spielern ein guter Zeitpunkt für Mannschaft und Trainer um durchzuatmen und zu regenerieren. Bevor es allerdings soweit ist, müssen die Passau Black Hawks am Freitag um 19:30 Uhr beim TSV Peißenberg antreten. Schon vor dem Spiel in Peißenberg müssen die Black Hawks den nächsten schwerwiegenden Ausfall verkraften. Anton Pertl hat sich am Wochenende eine Armverletzung zugezogen und wir voraussichtlich sechs Wochen fehlen. Freuen können sich die Dreiflüsse Städter auf den ersten Saisoneinsatz von Simon Schießl. Der junge Stürmer hat seine Verletzung komplett auskuriert und brennt aus seinen ersten Einsatz in dieser Saison. „Der Ausfall von Toni Pertl tut uns natürlich enorm weh. Wir rücken als Mannschaft jetzt noch mehr zusammen um die Ausfälle zu kompensieren. Es tut uns in der Phase sehr gut dass Simon Schießl in den Kader zurückkehrt.“ so der Ausblick vom sportlichen Leiter Christian Zessack. Der weil wurden im Training die Fehler vom letzten Wochenende aufgearbeitet und sollen nach den Vorstellungen des Passauer Trainergespanns der Geschichte angehören. Der TSV Peißenberg brennt darauf die Passau Black Hawks in der Tabelle zu überholen. Lediglich zwei Punkte trennen die beiden Clubs vor dem Spiel am Freitag. Es ist für beide Teams ein wichtiges Spiel, da zwischen dem vierten und dem zehnten Tabellenplatz lediglich 4 Punkte liegen. Der Kampf um die Zwischenrunde ist im vollen Gange. Die „Eishackler“ haben im Gegensatz zu den Passau Black Hawks einen breiten Kader und müssen wohl lediglich auf Verteidiger Tobias Maier verzichten. Dass die Peißenberger im Aufwind sind, zeigt der klare 3:0 Erfolg gegen den EV Füssen. „Es muss eine perfekte Leistung unserer Mannschaft sein, dann können wir die Punkte entführen.“ so der Ausblick von Vorstand Christian Eder. Das nächste Heimspiel steht für die Passau Black Hawks dann erst wieder am Freitag, 17.11 um 20 Uhr auf dem Programm. Zu Gast in der EisArena sind dann die RiverRats aus Geretsried. -czo


Peißenberg Eishackler  (BYL)
Die „Black Hawks“ und „River Rats“ warten am Wochenende
Werden die Eishackler eine „lösbare Aufgabe“ für die Passauer sein, wie es so schön auf deren Homepage heißt? Sie werden auf jeden Fall alles tun, um den schwarzen Habichten eine Aufgabe zu stellen die sie hoffentlich nicht lösen können. Das unglücklich verlorene Spiel gegen Buchloe ist abgehakt und die Peißenberger gehen mit neuem Mut intensiven Training und großer Motivation in das Heimspiel am Freitag um 19.30 Uhr. Leider wird am Wochenende Tobias Maier nicht mit im Kader sein. Er hat sich im Spiel gegen Buchloe eine Schultereckgelenksverletzung zugezogen und wird voraussichtlich 4-6 Wochen ausfallen.
Natürlich sind die neu aufgestellten „Passau Black Hawks“ ein schwerer Brocken doch, wenn man ganz realistisch ist, dann gibt es in dieser Liga keine leichten Spiele mehr. In fast allen Mannschaften hat es mehr oder weniger einschneidende personelle Umbrüche gegeben. So natürlich auch in Passau. Da kam z.B. der Tscheche Petr Sulcik neu in den Kader. Sulcik war in der Saison 15/16 ein richtiger Torjäger in der Oberliga Nord bei Rostock. Hier machte er 37 Tore und 49 Assists. Das ist schon eine Hausnummer in der Oberliga. In der Saison 16/17 pausierte er und stieg dann heuer bei den Black Hawks ein. Hier ist er aktuell auch der führende in der teaminternen Scorerwertung (10 Tore, 11 Assists) gefolgt von Roman Nemecek der die zweite Ausländerstelle mit ebenfalls 21 Scorerpunkten (8 Toren, 13 Assists) besetzt. Beides sind also gefährliche Stürmer die wissen wo das Tor steht. Weitere Zugänge wie Resch und Platonow kamen von Oberligist Deggendorf, Svatopluk vom EV Regensburg, Groß vom EV Landshut und last but not least Dominik Schindlbeck vom EV Moosburg. Alles in allem haben die Passauer auf jeden Fall eine Menge Qualität und höherklassige Erfahrung in ihren Kader gebracht. Die „Black Hawks“ sind derzeit in der Tabelle auf dem vierten Platz und zwei Punkte von den Eishacklern entfernt. Das wird also eine heiße Nummer am Freitag werden.
Am Sonntag müssen die Männer von Trainer Staltmayr zum Nachholspiel nach Geretsried fahren. Hier können nicht nur die Neuzugänge wie z.B. Merl vom EC Bad Tölz, Hölzl aus der U18 des EC Bad Tölz, Englbrecht und Heller aus Miesbach, Martin Morczinietz vom Oberligist Sonthofen und Vladimir Zvonik aus Germering, der die zweite Ausländerstelle besetzt, das Leben schwermachen, sondern auch evtl. die Wetterverhältnisse bei denen ja Spieler, die eine geschlossene Halle gewöhnt sind, manchmal so ihre Schwierigkeiten haben. Führender Scorer bei den „Rats“ ist der Tscheche Ondrej Horváth der bereits seit letztem Jahr in Geretsried spielt. Die „River Rats“ sind ein schnelles und kampfstarkes Team das dem Favoriten aus Landsberg gleich zu Anfang der Saison ein beachtliches 6:5 (Niederlage) beim Auswärtsspiel abgetrotzt hat. Auch z.B. gegen Moosburg, Germering, Schongau und Erding konnten sie Siege erreichen. Wie da z.B. die Eishackler abgeschnitten haben ist ja bekannt. Die Geretsrieder stehen punktgleich auf den siebten Platz gleich hinter den Eishacklern und da werden die Peißenberger schon 60 Minuten voll konzentriert und unter Spannung sein müssen, wenn sie in Geretsried Punkte holen wollen. Das Spiel in Geretsried beginnt am Sonntag um 18 Uhr.


Pfaffenhofen Ice Hogs  (BYL)
Nur ein Spieltag am Wochenende - IceHogs erwarten am Freitag den ESV Buchloe
Wegen des gleichzeitig in Augsburg stattfindenden Deutschland-Cups legt die Bayernliga am Sonntag eine kurze Pause ein, so dass am Wochenende nur ein Spieltag auf dem Programm steht. Am heutigen Freitag (20 Uhr) hat dabei der EC Pfaffenhofen den ESV Buchloe zu Gast. Die Mannschaft von Ex-IceHog-Coach Topias Dollhofer kommt mit breiter Brust und viel Selbstvertrauen nach Pfaffenhofen. Nach dem prestigeträchtigen Derbyerfolg von letztem Freitag beim EV Landsberg legten die Buchloer am Sonntag mit einem Heimsieg gegen Peißenberg nach und kletterten durch dieses Sechs-Punkte-Wochenende auf  Tabellenplatz Acht. Ein seltenes Kunststück gelang im Spiel gegen Peißenberg ESV-Verteidiger Maximilian Raß mit einem lupenreinen Hatttrick innerhalb von nur 101 Sekunden. Ansonsten sind in Buchloe jedoch andere für das Toreschießen zuständig, allen voran Alexander Krafczyk, der mit 12 Treffern zu den besten Torschützen der Liga gehört. Genauso wie der Tscheche Martin Zahora, der vor der Saison vom Landesligisten Kempten kam mit 14 Vorlagen zu den besten Vorbereitern gehört. Das starke Angreifertrio wird ergänzt durch Routinier Markus Vaitl, der auch schon sechs Mal getroffen hat und weitere neun Treffer aufgelegt hat. Mit 43 erzielten Toren verfügt Buchloe über den fünftbesten Angriff der Liga und hat damit bereits fast doppelt so oft getroffen wie der ECP. Die schwache Chancenverwertung hat sich im bisherigen Saisonverlauf als das größte Manko der IceHogs erwiesen. „Wir machen einfach zu wenig aus unseren Möglichkeiten,“ hatte Coach Dimi Kurnosow schon nach wenigen Spieltagen festgestellt. Mit 22 Toren hat man bisher die mit Abstand wenigsten aller 14 Mannschaften erzielt. Dabei liegen die IceHogs in allen übrigen Statistiken deutlich weiter vorne. Bei den Gegentoren (6. mit 3,8/Spiel), Strafzeiten (7. mit 15,4 Min./Spiel), Überzahl- (6. mit 19,35 %) und Unterzahlquote (6 mit 83 %) gehören die Pfaffenhofener zur oberen Hälfte der Liga. Doch mit durchschnittlich nur 2,2 Toren pro Partie ist es trotz der übrigen guten Werte natürlich schwer, zu punkten oder gar Spiele zu gewinnen. Bleibt also nur zu hoffen, dass bei den IceHogs bald der Knoten platzt und die durchaus vorhandenen Chancen endlich einmal besser genutzt werden. Am heutigen Freitag wäre jedenfalls eine gute Gelegenheit, damit anzufangen.   


Amberg Wild Lions  (BLL)
Löwen fordern den Tabellenführer
Die bisherigen Begegnungen haben gezeigt, dass es in der Eishockey-Landesliga keine einfachen Aufgaben gibt, einmal abgesehen vielleicht vom Schlusslicht Straubing. Den heutigen Gegner wird der ERSC Amberg ohnehin nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn die Auswärtsfahrt geht zum Spitzenreiter nach Haßfurt. Spielbeginn im Stadion „Am großen Anger“ ist um 19.30 Uhr.
Die gastgebenden Hawks stehen etwas überraschend auf der Pole-Position, haben bislang alle sieben Auftritte erfolgreich absolviert und lediglich gegen Burgau (8:7) in die Nachspielzeit müssen.
Eine weitere Partie in Freising wurde aus traurigem Grund beim Stande von 3:3 nach dem ersten Drittel abgebrochen und wird neu angesetzt. Der 22-jährige Angreifer der Hawks, Petr Krepelka, stürzte ohne Fremdeinwirkung und prallte so unglücklich gegen die Bande, dass er sich einen Halswirbelbruch zuzog. Er wurde per Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Murnau gebracht, in der er nun seit knapp vier Wochen stationär behandelt wird. In den letzten Tagen konnte er wenigstens auf die normale Station verlegt werden.
Trotz dieses Ausfalls ist das Team von Trainer Martin Reichert in der Spur geblieben und hat wichtige Zähler im Kampf um die ersten fünf Ränge eingefahren. Zuletzt gelang in einer Wasserschlacht im Freiluftstadion von Vilshofen ein 5:4-Erfolg, wobei die Überzahlsituationen mit drei Treffern ausgenutzt wurden.
Den Sieg stellte der bisherige Top-Torschütze, Jakub Sramek (16 Tore), kurz vor dem Ende sogar in Unterzahl her. Der Tscheche ist sicherlich der Hauptgrund für den aktuellen Erfolg der Unterfranken, dazu noch der slowakische Stürmer Michal Babkovic, der aus Salzgitter an den Main wechselte.
Das verspricht ein kniffliger Job für den ERSC zu werden, aber nicht unlösbar. Im Amberger Lager hat man den nötigen Respekt vor dem Gastgeber, ohne dass man gleich in Ehrfurcht erstarren müsste. Der namhafteste Gegner der Hawks war bislang Bad Kissingen, gleich zum Saisonauftakt. Hier gelang ein 7:6-Derbyerfolg, allerdings konnten die Kissinger Wölfe da noch nicht in Bestbesetzung antreten, wie aktuell.
Die Löwen fahren mit sechs Siegen aus sieben Begegnungen selbstbewusst nach Haßfurt. Trainer Alex Reichenberger hat gewiss die eine oder andere Idee, wie man die Hawks in Verlegenheit bringen kann.
Ambergs Coach Alex Reichenberger muss in Haßfurt auf David Rybka aus beruflichen Gründen verzichten. Das könnte wegen der frühen Abfahrtszeit vielleicht noch den einen oder anderen treffen, aber der Kader ist breit genug.
Vielleicht kann man sich auch das eigene U19-Team als Omen nehmen: Die Young Lions gewannen vor Wochenfrist mit 3:0 in Haßfurt – und da waren die Franken auch Tabellenführer
Und schon zwei Tage später wartet auf die Amberger Löwen die nächste Aufgabe in der Landesliga. Am Sonntag um 18.30 Uhr haben die Löwen den ESC Vilshofen zu Gast – und das könnte durchaus wieder eine „enge Kiste“ werden.
Die Niederbayern haben ihren Kader vor der Saison qualitativ und quantitativ deutlich verstärkt. Da ist es schon etwas enttäuschend, dass nach fünf Partien lediglich drei Zähler auf dem Guthaben standen.
Am Freitag hatten die Wölfe aber schon die Möglichkeit, diese Bilanz in Freising aufzubessern. Ansonsten würde man bei einer Niederlage in Amberg noch mehr in Zugzwang kommen, was die Qualifikation für die Bayernliga-Verzahnungsrunde betrifft.
Coach Christian Altmann hadert derzeit auch ein wenig mit dem Verletzungspech, so stand unter anderem auch Oberliga-Goalie Sandro Agricola auf der Ausfallliste. Der Torhüter ist einer von vier Deggendorfern, die nach Vilshofen wechselten. Zurück aus Passau kehrte Sturmführer Vladimir Gomov. Der erfolgreichste Scorer ist – wie schon im Vorjahr – Michael Fischer. Der hatte es in der letzten Saison auf 51 Scorerpunkte gebracht und darf von der ERSC-Defensive keinesfalls aus den Augen gelassen werden.
Es wird von den Löwen volle Konzentration gefordert, und das Einschätzen des Gegners nach dem Tabellenstand könnte zum Gegenteil verleiten. Aber Vilshofen hat auch zwei, drei Spiele weniger absolviert, was das Klassement im Moment etwas verzerrt. Auf der „To-do-Liste“ des ERSC steht dennoch der fünfte Heimsieg in Folge.  


Forst Nature Boyz  (BLL)
Nature Boyz nur am Freitag im Einsatz - Gegner ist die SG TEV Miebach 1b / TSV Schliersee
Am kommenden Freitag sind die Nature Boyz auswärts gefordert, denn sie treten um 20:00 Uhr im Miesbacher Eisstadion gegen die dortige SG TEV Miesbach 1b/TSV Schliersee an.
Das Vorbereitungsspiel in Peißenberg gewannen die Miesbacher mit 2:5 Toren, obwohl Forst das Spiel lange offen gehalten hatte. Erst zum Schluss setzten sich die Gäste entscheidend durch. Genau so sollte das Spiel am Freitag laufen, ein enges, faires Spiel, mit dem besseren Ende für die Spieler um Trainer Josef Bachmeier.
In der laufenden Saison stehen die Gastgeber nach 7 Spielen mit 6 Punkten auf Tabellenplatz 7, die Nature Boyz tragen aktuell die rote Laterne, mit 1 Punkt nach 5 Spielen. Miesbach bezwang in der laufenden Saison Bad Aibling mit 3:1 Toren, beim TSV Trostberg obsiegten sie etwas überraschend mit 1:4. Die Frage wird sein, mit welchen Spielern die Gastgeber auflaufen werden.
Die lange Spielpause seitens der Nature Boyz konnte genutzt werden, um fleißig zu trainieren und Schwächen auszumärzen. Die Mannschaft hat gut trainiert und ist für dieses Spiel gut eingestellt. Mit der entsprechenden Konzentration, speziell im eigenen Drittel und der nötigen Einstellung liegt es im Bereich des Möglichen, den einen oder andern Punkt ergattern zu können. Leicht wird es sicherlich nicht, denn einige Ausfälle muss die Mannschaft kompensieren. Einige Spieler sind noch verletzt, oder haben sich neu verletzt, z. B. Michael Krönauer im Farchant-Spiel. Dazu gesellen sich noch einige berufsbedingte Ausfälle.


Haßfurt Hawks  (BLL)
„Hawks“ wollen Tabellenspitze gegen stark aufspielende „Wild Lions“ und beim Underdog in Straubing verteidigen
Zwei Spiele innerhalb 25 Stunden – auf die „Hawks“ des ESC Haßfurt (1./20) kommt ein sehr anstrengendes Programm zu: Während David Franek und Co. am Freitagabend vor heimischen Fans die „Wild Lions“ des ERSC Amberg (4./16) empfangen, steht bereits einen Tag später die Fahrt zum EHC Straubing (12./0) an. Am Ende soll das Guthabenkonto des Spitzenreiters nach den Vorstellungen von Falken-Dompteur Martin Reichert um weitere sechs Punkte angewachsen sein. „Natürlich wollen wir unsere Position behaupten und die Chancen auf den Einzug in die Aufstiegsrunde weiter erhöhen.“
Doch der Sylbacher ist lange genug im Eishockeygeschäft um zu wissen, „dass auch diese beiden Partien, wie alle anderen bisher, wieder bei Null beginnen.“ Will heißen: „Die Mannschaft muss sowohl gegen Amberg als auch beim vermeintlichen Underdog Straubing wieder 100 Prozent Leistung bringen, um zu bestehen. Immerhin stehen wir ganz oben, und einen Tabellenführer vom Thron zu stürzen, ist schließlich für jeden Gegner zusätzlich motivierend. Wir befinden uns jetzt in der Rolle des Gejagten.“
Schon gegen die „Wild Lions“ dürfen sich die Zuschauer seiner Meinung nach auf eine packende Begegnung einstellen, schließlich haben die Oberpfälzer auch heuer wieder den Anspruch, in der Spitzengruppe mitzuspielen. Und dies tun sie bislang sehr ordentlich. Während die Mannschaft von Trainer Alexander Reichenberger ihre bisherigen vier Heimpartien allesamt für sich entschied, ging sie auch in Dingolfing (5:6 nach Verlängerung) und in Straubing (2:9) als Sieger vom Eis. Einzig beim Auftritt in Bad Kissingen hatten Ambergs Schlussmann Oliver Engmann und seine Vorderleute bei der 3:2-Niederlage das Nachsehen. Wenn die Serie der letzten Heimspiele im Haßfurter Stadion Am Großen Anger Bestand hat, dann wären derweil die Hausherren am Zug: In der Saison 2013/2014 fuhren die „Hawks“ einen deutlichen 7:3-Sieg ein, während sie 2014/2015 nach einer 3:5-Niederlage das Eis verließen. Im Jahr darauf gab es dann wieder einen Erfolg zu feiern (3:2) und in der letzten Saison schließlich musste eine erneute Niederlage (3:5) verarbeitet werden. „Was in den letzten Jahren passiert ist, interessiert mich nicht mehr. Beide Mannschaften haben sich personell sehr geändert. Für mich ist es wichtig, dass wir weiterhin so engagiert und motiviert sowie vor allem als Team auftreten. Dann“, ist Martin Reichert überzeugt, „werden wir weiter erfolgreich sein. Ich erwarte jedoch einen sehr starken Gegner auf Augenhöhe.“
Mit einem weiteren Sieg im Gepäck wäre die Fahrt nach Straubing sicher etwas leichter, wenngleich der Auftritt in der Gäubodenstadt auch angesichts oder gerade wegen des Tabellenstandes des EHC „vermutlich kein leichter“ wird. Reichert ist überzeugt, dass sich Straubing „nicht hängen lässt. Die werden wieder alles versuchen, uns das Leben so schwer wie möglich zu machen“, rechnet er nicht mit einem weiteren zweistelligen Erfolg wie beim 10:2 im ersten Aufeinandertreffen zwei Wochen zuvor. Freilich ist das Ziel „ganz klar“ mit einem Sieg und weiteren drei Punkten nach Hause zu fahren. „Wir können nicht als Spitzenreiter kommen und uns mit einem Punkt zufrieden geben.“ Er warnt seine Mannschaft lediglich vor Überheblichkeit und erinnert an die schmerzliche 4:3-Niederlage im Vorjahr. Nur wenn die Haßfurter die Aufgabe in Straubing mit dem notwendigen Engagement und Respekt angehen, steht einem weiteren „Dreier“ nichts im Wege. Gegen Amberg und Schweinfurt (jeweils 2:9) sowie Bad Kissingen (3:5) und sogar Selb 1b (0:1) gab es für den Tabellenletzten jeweils nichts zu erben – dass soll gegen die „Hawks“ nicht anders sein.


EHC Bayreuth 1b  (BBZL)
Derbytime und Spitzenspiel im Tigerkäfig
Erster gegen Zweiter – besser konnte es der Spielplan des EHC Bayreuth am Deutschland-Cup-Wochenende nicht meinen. Denn am Samstag um 17:30 Uhr kommt der aktuelle Tabellenzweite EHC Stiftland Mitterteich zum Spitzenduell in den Tigerkäfig.
Die Oberpfälzer haben im Moment 11 Punkte auf ihrem Konto und liegen damit einen Punkt hinter dem EHC, der seine vier Partien bisher erfolgreich gestalten konnte. Das Hinspiel konnten die Gelb-Schwarzen mit 4:1 bereits für sich entscheiden. Das Ergebnis täuscht aber, denn die Dragons hielten lange Zeit dagegen und hatten durchaus ihre Möglichkeiten, das Ergebnis anders zu gestalten.
Die Stiftländer sind vor allem im Tor gut besetzt. Neben dem Ex-Freiburger Mensator ist auch der 22-jährige Pauloweit ein sicherer Rückhalt im Team. Der restliche Kader ist sehr ausgeglichen besetzt, das Pfund ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Ein Wiedersehen gibt es mit zwei Ex-Bayreuthern. Patrick Schadt, vor einigen Jahren noch in der Bayernliga für die Wagnerstädter tätig, konnte neu verpflichtet werden, und Thomas Bodenschatz stammt selber aus dem Talentschuppen der Young Tigers.
Coach Marco Zimmer kann diesmal wieder auf die Junioren zurückgreifen, wobei Jean-Maurice Meixner aufgrund einer Strafe bei der U19 gesperrt ist. Dagegen fällt Tobias Weise vermutlich für den Rest der Saison wegen einer Knieverletzung aus. Im Tor kommt wie gegen Schweinfurt Markus Buser zum Einsatz. Der Trainer erwartet ein rassiges Spiel mit offenem Visier auf beiden Seiten.
Die Verantwortlichen erwarten wieder eine stattliche Kulisse zu diesem Derby. Auch aus Mitterteich dürften sich einige Fans aufmachen. Es ist also alles angerichtet für einen spannenden Eishockeyabend im Tigerkäfig.


Eisbären Eppelheim  (RLSW)
Eisbären starten in zweite Halbrunde
Mit dem Erfolg in Zweibrücken haben die Eisbären die erste Halbrunde
abgeschlossen und treffen von nun an jeweils zum zweiten Mal auf ihre
Gegner. Den Auftakt macht dabei das Gastspiel in Bietigheim am Samstag
abend.
Als man sich am 2. Spieltag zum ersten Mal gegenüberstand, lagen die
Eisbären nach dem 1. Spieltag auf dem 2. Platz, während Bietigheim in
Lauerstellung auf Rang 4 rangierte. Am kommenden Samstag sind diese
Vorzeichen exakt vertauscht. Denn während sich Bietigheim nach dem knappen
und glücklichen 2:1-Erfolg in Eppelheim in der Folge nur 2 Niederlagen
erlaubte, gingen die Eisbären noch dreimal als Verlierer vom Eis. Doch
durch die beiden Siege gegen die Topteams aus Heilbronn und Zweibrücken
hat der ECE nicht nur enormes Selbstvertrauen getankt, sondern auch den
Rückstand auf den SC mit 7 Punkten bei zwei ausstehenden Partien so im
Rahmen halten können, dass man diesen nun wieder gefährlich nahe kommen
kann. Und nach dem Verlauf des Hinspiels sinnen die Eisbären ohnehin auf
die Revanche.
Allerdings wird das Spiel wieder äußerst schwer werden, denn wie zuletzt
der EHC Zweibrücken, ist auch der SC im der heimischen Arena noch
unbesiegt. Mut machen kann dabei jedoch die Vorsaison, in der man
ebenfalls mit einer Niederlagenserie in der EgeTrans-Arena im Gepäck den
ersten Sieg dort feiern konnte. Dabei gilt es nicht nur die eigenen
Chancen besser zu nutzen als im Hinspiel, sondern auch auf die gefährliche
Offensive der Gastgeber zu achten, die mit Windisch den besten Torschützen
der Liga in ihren Reihen wissen.


Schwenninger Fire Wings  (RLSW)
Schwenninger Fire Wings empfangen Tabellenführer Heilbronn
Nach dem Kraftakt gegen Ravensburg, welcher mit einem Sieg und gleichzeitig drei wichtigen Punkten belohnt wurde, empfangen die Schwenninger Fire Wings am kommenden Samstag den aktuellen Tabellenführer der Regionalliga-Südwest, die Eisbären Heilbronn.
Drei wichtige Punkte im Kampf um einen Play-Off Platz konnten die ERC Fire Wings am vergangenen Sonntag aus Ravensburg entführen. Die Stimmung am Neckarursprung ist somit gut und es gilt nun diese Euphorie mit ins kommende Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenführer mit zu nehmen. Dieser kommt aus Heilbronn und hat bereits nach 9 Spielen satte 21 Punkte auf dem Konto. Vor allen Dingen die Offensive scheint das Prunkstück der Käthchenstädter zu sein. Nicht weniger als 65 Tore schoss die Mannschaft um Kapitän Stefan Schrimpf in bis dato 9 Partien. Die Defensivabteilung der Schwenninger wird somit am Samstag gefordert sein, so wenig Chancen wie möglich zu zu lassen.
Auch beim Blick auf die Scorerliste finden sich mit Rupp, Filobok, Schrimpf, Maras und Brozicek gleich 5 Akteure der Eisbären unter den ersten zehn Top-Punktesammlern der Liga. Doch das auch der aktuelle Tabellenführer nicht unschlagbar ist bewiesen vor 2 Wochen die Eisbären Eppelheim, die trotz eines 0:3 Rückstandes noch mit 8:7 über deren Artgenossen triumphierten. Schwenningens Coach Kloiber weiß jedoch um die Stärken der Heilbronner. „Die Eisbären sind eine eingespielte Truppe, die seit Jahren fast unverändert zusammen agieren. Von der ersten bis zur dritten Reihe können alle Spieler Tore schießen. Daher müssen wir von der ersten bis zur letzten Sekunde hellwach und konzentriert sein.“, so ein warnender Fire Wings Trainer.
Wir müssen das Spiel einfach gestalten und unsere Chancen vor dem gegnerischen Tor konsequenter nutzen. Die Defensive wird dabei ebenso ein Schlüssel zum Erfolg sein.“, so Stürmer Silas Abert.
Spielbeginn am kommenden Samstag, den 11.11.2017, ist um 19:00 Uhr in der Schwenninger Helios Arena.


Diez-Limburg Rockets  (RLW)
Spitzenspiel daheim gegen Ratingen, danach reisen die Rockets in den Hohen Norden
Vier (gefühlte) Siege in Folge, damit können die Rockets derzeit sehr gut leben. In der Liga gab es zuletzt drei überzeugende Erfolge, dazu zwischendrin das Erreichen des Rheinland-Pfalz-Pokals mit einem Remis in Neuwied. Das gibt Schwung für die kommenden Aufgaben, und die haben es allesamt in sich. Am Freitag kommt mit den Ratinger Ice Aliens einer der Meisterschaftsfavoriten der Regionalliga West in die Diezer Eissporthalle (20.30 Uhr). Und keine 24 Stunden später ist die EG Diez-Limburg im Norddeutschen Pokal bei den Weserstars aus Bremen, dem Spitzenreiter der Regionalliga Nord, gefordert (19.30 Uhr).
„Wir haben am vergangenen Wochenende gegen Neuwied und in Dinslaken insgesamt 16 Tore geschossen und nur sechs Buden kassiert, davon vier auswärts - damit lässt sich schon ganz gut leben“, sagt EGDL-Trainer Arno Lörsch. „Zumal zwei Gegentore in Dinslaken ganz sicher dem Pensum und der damit nicht zu 100 Prozent vorhandenen Konzentration geschuldet waren. Das, was die Mannschaft zuletzt geleistet hat, ist aller Ehren wert.“
Zumal sie in beiden Wochenendpartien unterstrich, wie heiß sie vor allen Dingen auf das Toreschießen ist. In Dinslaken etwa ging das Team mit einer 7:4-Führung und in Unterzahl in die letzte Spielminute. Wenig später stand ein 9:4-Sieg auf der Anzeigentafel, weil die Mannschaft in den finalen Sekunden durch Joey Davis und Konstantin Firsanov noch zwei Shorthander nachlegte. „Wir müssen da ein bisschen in Schubladen denken“, sagt der Trainer. „Powerplay 5 gegen 4 können wir richtig gut, da liegen wir bei rund 40 Prozent Erfolgsquote, das ist schon gewaltig. Überzahl 5 gegen 3 können wir gar nicht, da sind wir unterirdisch schlecht, weil jeder Spieler denkt, jetzt muss doch einer rein. Was wir aber auch richtig gut können ist Unterzahl.“
Schon gegen Neuwied hatte Konstantin Firsanov mit einem Mann weniger auf dem Eis getroffen, und er tat es auch in Dinslaken. „Diese Tore muss man der Intelligenz der Spieler zuschreiben“, sagt Lörsch. „Firsanov denkt in der Situation nicht an den nächsten, sondern schon an den übernächsten Schritt des Gegners und macht intuitiv das Richtige. Natürlich werden solche Tore immer auch von Fehlern der Gegner begünstigt, aber dennoch musst du diese Situationen erst einmal lesen können. Und das können einige der Jungs richtig gut.“
Am Freitag nun wollen die Rockets den nächsten Sieg nachlegen, sie treffen mit den Ratinger Ice Aliens jedoch nicht nur auf eine Topmannschaft der Liga, sondern auch auf einen sicherlich angefressenen Gegner. „Ratingen hat am vergangenen Wochenende in Herford und gegen Hamm verloren. Das ist der klassische angeschlagene Boxer, der jetzt darauf sinnt, es wieder besser zu machen. Die kommen entweder zu uns und denken sich: Okay, die haben gerade einen Lauf und machen Tore ohne Ende - das wird schwer. Oder sie denken sich: Jetzt muss eine Trotzreaktion her gegen eines der anderen Top-5-Teams. Für den Gegner kann ich nicht sprechen“, sagt Lörsch. „Gleichwohl aber für uns: Wir werden richtig heiß sein auf dieses Spiel.“ Fehlen wird in diesem Match Stürmer Florian Böhm, der in Dinslaken seine dritte 10-Minuten-Strafe kassiert hat und nun eine Partie aussetzen muss.
Am ungewohnten Samstag geht es für die Rockets dann gen Norden - zum ersten Gruppenspiel im Norddeutschen Pokal. Im Eisstadion Paradice in Bremen geht es am Samstag gegen die heimischen Weserstars. „Für mich derzeit die Topmannschaft der Regionalliga Nord“, sagt der Trainer. Bremen ist amtierender Vizemeister, verlor das Finale im Vorjahr gegen den Hamburger SV, der den Schwerpunkt seiner sportlichen Aktivität vielleicht vom Fußball weg verlagern sollte. Aktuell sind die Weserstars nach vier Siegen souveräner Spitzenreiter im Norden. Und sie spielen, weil der Verband dies im Norden erlaubt, in der Regel mit drei EU-Ausländern. In der Vorbereitung schlugen die Weserstars in eigener Halle den derzeitigen Spitzenreiter der Regionalliga West aus Herford mit 9:7.
„Wir freuen uns auf dieses Duell, es wird ein echter Gradmesser für uns“, sagt der Rockets-Trainer. „Wir wissen nicht, was da wirklich auf uns zukommt. Wir kennen nur Namen und Statistiken. Und natürlich wird es nur einen Tag nach dem Topspiel gegen Ratingen auch eine Frage der Kraft werden. Aber wir wollen uns dennoch schon in Bremen eine gute Ausgangslage verschaffen, um im Norden auch nach der Gruppenphase noch im Pokal aktiv zu sein.“ Neben Bremen trifft Diez-Limburg in der Gruppe auch auf dem Eishockeylub Nordhorn (jeweils Hin- und Rückspiel). Der Erste schafft den Sprung in die nächste Runde.
Dass die Mannschaft nach dem Spiel in Bremen verweilt, freut den Trainer besonders. Vorstandsmitglied und Sponsor Willi Lotz übernimmt als Belohnung für die zuletzt starken Ergebnisse die Kosten für die Unterkunft und beschert der Mannschaft damit einen gemeinsamen Abend im Hohen Norden. „Eine schöne Chance für die Jungs, abseits von Training und Spiel gemeinsam etwas zu unternehmen und Zeit für sich zu haben.“


Dinslaken Kobras  (RLW)
Kobras wollen gegen Drachen und Eisbären punkten
Kommendes Wochenende wollen die Kobras wieder so viele Punkte wie möglich einsammeln, um weiter den Anschluss an die Playoff-Plätze zu halten. Allerdings wird es kein leichtes Unterfangen, wenn die Gegner Herford Dragons und Hammer Eisbären heißen. In beiden Spielen gehen die Dinslakener als Außenseiter auf das Eis. Vor allem am Freitag, wenn die Giftschlangen um 20.30 Uhr in Herford auf die Dragons treffen. Gerade in der heimischen Eishalle „Im kleinen Felde“ sind die Herforder in dieser Saison noch ungeschlagen. Doch auch auswärts konnte der HEV den ein oder anderen Punkt entführen, was ihnen derzeit den zweiten Tabellenplatz einbringt. Vor allem auf das Sturmduo Reed/Hutt müssen die Giftschlangen aufpassen. Die beiden sind gemeinsam für 27 der bisher 49 erzielten Herforder Tore verantwortlich und führen die Scorerliste der Liga mit dem besten Scorerdurchschnitt an. Wie effektiv dieses Duo spielt, durften die Kobras auch schon im ersten Aufeinandertreffen erfahren. Damals waren die beiden für drei der sieben Herforder Tore verantwortlich bei der Dinslakener 2:7 Heimniederlage. Doch nach der schwierigen Startphase sind auch die Kobras nun endlich in der Saison angekommen und konnten nach dem Sieg gegen die Soester EG weiteres Selbstvertrauen tanken. Ob es schon für einen Punktgewinn gegen die Herforder Dragons reicht, wird sich zeigen. Bislang haben sich die Kobras gegen die Topteams der Liga gut präsentiert und warum sollte nicht mal ein Überraschungscoup gelingen.
Das gleiche gilt auch für das Heimspiel am Sonntag gegen die Hammer Eisbären. Im  ersten Aufeinandertreffen in Hamm zogen sich die Kobras achtbar aus der Affäre. Zwar verlor man das Spiel mit 0:3, konnte aber lange Zeit gegen den amtierenden Meister mithalten. Derzeit erleben die Eisbären eine für ihre Verhältnisse eher durchwachsene Saison. Nach einem Wochenende mit null Punkten und Null Toren sahen einige Außenstehende die Eisbären schon in einer Krise. Doch der Meister meldete sich eindrucksvoll mit einem 12:2 Sieg gegen die Luchse Lauterbach zurück. Zwar liegen die Eisbären momentan nur auf dem fünften Tabellenplatz, sind aber mit derzeit 18 Punkten in Schlagweite zu den Spitzenplätzen. Dort wollen die Kobras auch hin, doch bis dahin ist es noch ein langer Weg. Aber Coach Krystian Sikorski gibt sich zuversichtlich. „Jedes Spiel dauert 60 Minuten und man hat immer eine Chance zu gewinnen.“ Diese wollen die Kobras auch nutzen und mit einem möglichen Punktgewinn weiteren Boden auf die Playoff-Plätze gut machen. Ein wichtiger Hinweis noch zum Spielbeginn. Dieser verschiebt sich an diesem Spieltag wegen einer vorherigen Veranstaltung um eine Stunde nach hinten auf 20.00 Uhr.     


Grefrath Phoenix  (LLW)
Grefrath Phoenix erwartet Eisadler
Nachdem die Grefrath Phoenix am zurückliegenden Freitag und Sonntag gleich zwei Mal ran mussten, steht an diesem Wochenende nur ein einziger, dafür aber um so wichtigerer Termin auf dem Spielplan der Blau-Gelben. Am Freitag, 10.11. schaut um 20.00 Uhr mit Mitabsteiger Eisadler Dortmund ein “guter alter Bekannter” aus der Vorsaison im Grefrather EisSport & EventPark vorbei.
Nach dem überraschenden Abstieg aus der Regionalliga kam es zum großen Umbruch bei den Eisadlern. Neben zahlreichen Veränderungen im Kader übernahm zudem mit Bernd Schnieder ein ausgewiesener Eishockey-Fachmann die Vereinsführung. Nach einer bitteren 1:10-Niederlage gegen Wiehl zum Saisonauftakt warfen der neue Trainer Uwe Malz und Co-Trainer Jesper Dahl-Jörgensen bereits hin. Waldemar Banaszak übernahm an der Bande und brachte die Westfalen seither ordentlich auf Trab.
Mittlerweile haben die Ruhrstädter nach drei Siegen in Folge Anschluss an die Spitzenplätze gefunden und wollen nun am liebsten mit einem erneuten Sieg weiteren Boden auf die Tabellenspitze gutmachen. Keine Frage, dass Phoenix-Trainer Karel Lang und sein Team da etwas gegen haben, zumal der “Platz an der Sonne” aktuell von der GEG belegt wird.
“Auch wenn sich das Gesicht der Dortmunder Mannschaft zum Teil deutlich verändert hat, werden wir es wieder mit einem Gegner zu tun bekommen, der extrem torgefährlich ist” warnt Karel Lang vor den Qualitäten der Gäste. Dabei rät er dazu, die deutliche Auftaktniederlage der Dortmunder in Wiehl nicht überzubewerten: “Am ersten Spieltag kann sowas passieren. Auch wir haben letztes Wochenende gegen die Penguins nicht gut ausgesehen”.
Nach zwei intensiven Trainingseinheiten in dieser Woche möchten die “Grefrather Jungs” jetzt gegen Dortmund beweisen, dass sie die richtigen Schlüsse aus der deutlichen 1:5-Niederlage am Sonntag gezogen haben und das Duell der Regionalliga-Absteiger für sich entscheiden. Dabei gilt es auch noch eine kleine Rechnung aus der Vorsaison zu begleichen, wo die Eisadler in vier Begegnungen drei Mal als Sieger das Eis verließen.
Ein erneut spannender Eishockey-Abend an der Niers steht bevor.


FASS Berlin  (RLO)
Schönheider Wölfe gastieren im Wedding – Luis Noack neu bei den Akademikern
Zum zweiten Mal binnen einer Woche treffen am kommenden Samstag um 19:00 Uhr die Akademiker im Erika-Hess-Eisstadion auf die Schönheider Wölfe. In der Vorwoche konnte das Team von Trainer Victor Proskuryakov im “Wolfsbau“ erneut einen Weg finden, ein ausgeglichenes Spiel mit 5:4 (1:1, 2:3, 1:0, 1:0) nach Penaltyschießen für FASS zu entscheiden.
Im Duell gegen den Gast aus dem Erzgebirge soll also wieder gepunktet werden. Verzichten muss Coach Proskuryakov auf einige verletzte oder kranke Akteure, darunter Marvin Miethke, der nach einem Foul in Schönheide mit einer Gehirnerschütterung länger ausfallen wird. Gute Besserung Marvin.
Die Schönheider Wölfe haben ihre Import-Positionen mit den Tschechen Petr Kukla und Lukas Novacek sehr stark besetzt. Hinzu kommt eine robuste Defensive um gestandene Recken wie Björn Schenkel oder Kilian Glück. Aber auch der restliche Kader ist nicht zu unterschätzen.
Unser Team wird also wieder alles aus sich herausholen müssen, um die Punkte im Erika-Heß-Eisstadion zu behalten. Helfen dabei soll ein Neuzugang aus Berlin. Der 20-Jährige Stürmer Luis Noack hat sich den Akademikern angeschlossen. Luis ist Student der TU, Studienbereich Bauingenieurwesen und ist mit einem sehr ordentlichen Tempo ausgestattet. Der 1,84 m große ehemalige DNL-Stürmer der Eisbären Juniors wird zukünftig das schwarze Trikot mit der 15 tragen.
Er wird unseren Kader mit Sicherheit bereichern. Herzlich Willkommen


Chemnitz Crashers  (RLO)
Spitzenreiter im Küchwald zu Gast
Am Samstag sind die aktuell tabellenführenden Berlin Blues zu Gast im Küchwald. Noch vor wenigen Monaten hätten die Verantwortlichen der Crashers nur geschmunzelt, wenn man von favorisierten Blues gesprochen hätte. Mit 11:1, 7:1 und 10:4 frühstückten erfolgsverwöhnte Crashers die Berliner in der letzten Saison förmlich ab. In dieser Saison sind die Blues jedoch wieder voll dabei. Angeführt von ihrem Spielmacher Ilya Demidov sind die Hauptstädter mit 16 Punkten aus 6 Spielen der Ligaprimus. Die Crashers liegen mit 9 Punkten aus 8 Spielen nur auf Platz 6; weit hinter dem angestrebten Saisonziel.
Trotzdem oder gerade deswegen gehen die Crashers hoch motiviert in ihr Heimspiel am kommenden Samstag. Angeführt von Mannschaftskapitän Michael Stiegler will das Team beweisen, dass es für die laufende Saison noch nicht als „abgeschrieben“ gilt. Unterstützt werden die Crashers von zwei der besten Nachwuchsakteure des Vereins.
Viktor Braun, Mannschaftskapitän der U19, und Max Weigandt, Stürmer der U19, haben an diesem Wochenende spielfrei in der DNL2. Für beide ist es eine tolle Gelegenheit zu zeigen, wie stark sie sich entwickelt haben. Viktor Braun kann sogar einen Dreijahresvertrag bei den Eispiraten Crimmitschau in der DEL2 vorweisen. Er hatte in den Sommermonaten die komplette Vorbereitung bei den Westsachsen bestritten.
Zudem hofft das Team, schon am Samstag einen neuen Kontingentspieler vorstellen zu dürfen. Die Lizenzierungsunterlagen werden aktuell bearbeitet. Morgen gibt es hoffentlich grünes Licht von der Passstelle. In den Schatten gestellt wird die neue Ausländerposition allerdings durch Adduktorenprobleme von Jan Nekvinda. Der Topscorer der Saison 16/17 fällt nach einer Verletzung im Spiel gegen Niesky noch mindestens 14 Tage aus.


Tornado Niesky  (RLO)
Anstrengendes Doppelwochenende für Tornados  
Am Sonnabend, den 11.11.2017 fahren die Tornados das 2.Mal in der Saison in die Landeshauptstadt. Dort treffen sie um 20:00 Uhr in der EnergieVerbund Arena auf die Cracks des ESC Dresden. Das erste Treffen in Dresden gewannen die Nieskyer mit 3:5.
Gleich einen Tag später stehen die Cracks um Trainer Jens Schwabe dann in Niesky auf heimischem Eis.
Das Pokalspiel gegen die Salzgitter Icefigthers beginnt am Sonntag um 17:30 Uhr im neuen Eisstadion am Waldbad. Im Hinspiel am 07.10.2017 in Salzgitter siegten die Tornados mit 2:4.
An diesem Wochenende fehlen im Team der Nieskyer Cracks drei Spieler arbeitsbedingt und drei Spieler langfristig durch Verletzungen. Außerdem ist Torfrau Ivonne Schröder mit der Frauennationalmannschaft beim Halloween Cup in Dmitrov/Russland.  


Schönheider Wölfe  (RLO)
Wölfe am Samstag bei FASS Berlin zu Gast
Nach der Penalty-Niederlage am vergangenen Samstag kommt es eine Woche später, am Samstag, dem 11.11.17, um 19:00 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion im Berliner Stadtteil Wedding erneut zum Top-Duell zwischen FASS Berlin und den Schönheider Wölfen.
Wölfe-Coach Sven Schröder hat die letztwöchige Partie gegen die Akademiker schnell analysiert und blickt wie folgt auf das Spiel am Samstag: „Wir wollen die Dinge besser machen, die uns letztendlich die Punkte gekostet haben. Das heißt, weniger einfache Fehler machen und natürlich von der Strafbank weg bleiben. Wir haben in den letzten zwei Spielen zwei große Strafen kassiert, dass kostet Kraft und nimmt uns selbst aus dem Rhythmus. Vor dem gegnerischen Tor müssen wir noch härter und konsequenter arbeiten und hinten die einfachen Gegentore vermeiden. Der Gegner soll genauso hart dafür arbeiten müssen wie wir. Wenn wir es schaffen, unseren Gameplan über sechzig Minuten durchzuziehen, bin ich überzeugt, dass wir dieses Mal das glücklichere Ende auf unserer Seite haben.“
Aufgrund der Spieldauerstrafe wird Jannik-Noah Grätke am Samstag in Berlin fehlen. Ebenso muss Florian Richter berufsbedingt passen. Dafür steht aber Wölfe-Kapitän Kilian Glück nach abgesessener Strafe wieder im Kader. 


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Donnerstag 9.November 2017
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