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September 26
                         
September
             
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 14.November 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Hessenliga und Regionalliga Nord.


Eisbären Berlin  (DEL)
Constantin Braun wieder im Teamtraining
Eisbären-Verteidiger Constantin Braun wird ab dem heutigen Dienstag wieder mit dem Eisbären-Team trainieren. Der 29-Jährige kann im Rahmen seiner Wiedereingliederungsmaßnahme am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag die Eis- und Krafteinheiten mit der Mannschaft absolvieren. Ansonsten trainiert er zusätzlich nach einem individuellen Programm.
„Constantin ist auf dem Wege der Besserung“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. „Diese Maßnahme ist Teil seiner Rehabilitation, deshalb gibt es auch keine zeitlichen Vorgaben.“
Anfang September 2017 musste Constantin Braun wegen eines Rückfalls eine Pause einlegen. 2013 hatte der 5-malige deutsche Meister bereits aufgrund einer akuten Depression seine Spielerkarriere pausieren lassen müssen.


Deggendorfer SC  (OLS)
DSC will Kontinuität: John Sicinski bleibt bis mindestens 2020 Trainer
Gute Nachricht für die Fans des Deggendorfer SC: Trainer John Sicinski hat einen neuen Vertrag unterschrieben und bleibt mindestens bis 2020 Trainer und sportlicher Leiter des DSC.
„Ich habe in Deggendorf alles, was ich mir als Trainer wünsche: Das Umfeld wird immer professioneller und mit immer neuen Sponsoren gibt es mehr Spielraum. Die Nähe zu meiner Familie ist mit außerdem sehr wichtig“, sagt John Sicinski selbst zu den Beweggründen für die vorzeitige Verlängerung seines im nächsten Sommer auslaufenden Vertrags.
Auch auf der Seite Vereinsführung ist man froh, über die Verlängerung. Vorstand Artur Frank: „Wir wollen Kontinuität und unseren Weg weitergehen. Wir wissen, was wir an John haben und dass er genau der richtige Trainer für den DSC ist. Deshalb bin ich froh, dass die Weiterverpflichtung schon jetzt geklappt hat.“ Auch die für Eishockeyverhältnisse lange Laufzeit des Vertrags ist lt. Frank so gewollt: „Wir stehen komplett und konsequent zu dieser Personalentscheidung. Ohne doppelten Boden und Ausstiegsklauseln.“
Über dieses tiefe gegenseitige Vertrauen freut sich auch Sicinski, der auch schon verrät, dass die Pause am vergangenen Wochenende bereits für die Kaderplanung zur nächsten Saison genutzt wurde: „Wir werden unseren Weg mit den einheimischen Spielern und einer guten Mischung mit auswärtigen Leistungsträgern weitergehen. Die ersten Gespräche mit Spielern aus dem aktuellen Kader haben bereits stattgefunden und ich hoffe, dass wir schon in der nächsten Zeit Vollzug melden können.“


Starbulls Rosenheim  (OLS)
Stiftung Attl zu Gast bei den Starbulls
Eine wunderschöne Tradition fand vor wenigen Tagen ihre erfolgreiche Fortsetzung: Der langjährige Starbulls Partner Stiftung Attl war beim spannenden 5:3 Heimsieg gegen die EV Lindau Islanders zu Gast im Rosenheimer emilo-Stadion.
Auf Einladung der Starbulls Rosenheim und deren Partner Rosenheimer Gesellschaft
für betriebliche Altersversorgung mbH (RobAV GmbH) besuchten am Sonntag, den 05.11.2017, insgesamt 71 Eishockey-Begeisterte der Stiftung Attl das Heimspiel in der Eishockey Oberliga-Süd gegen die EV Lindau Islanders.
Die Fortsetzung dieser langjährigen Tradition und der gemeinsamen Zusammenarbeit wurde bereits im Sommer dieses Jahres bei einem Besuch von Vertretern der Starbulls Mannschaft und des Partners RobAV GmbH in den Inntal-Werkstätten der Stiftung Attl vereinbart und seitdem durch Vertreter aller Seiten geplant. Neben zahlreichen Starbulls Trikots mit Unterschriften des gesamten Teams, übergaben Herr Marc Werzinger und Herr Oliver Zindler, RobAV GmbH, damals einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro. Die Spende diente nun als Grundlage für die Fahrt mit zwei Bussen nach Rosenheim. „Ein Ausflug unserer Betreuten verlangt mehr Planung als nur die Anforderung von Bussen“, sagte Franz Hartl, Vorstand der Stiftung Attl, bei der Scheckübergabe. „Umso mehr freuen wir uns über die Spende, mit der wir allen Fans, die das Spiel erleben wollen, auch den Besuch ermöglichen können.“
Am Eisstadion angekommen, lösten die Besucher aus Attl ihre Eintrittsgutscheine, gesponsert von den Starbulls ein, und nahmen gemeinsam im Flötzinger-Block Platz. Besonders im Schlussdrittel war der Jubel unter allen Zuschauern riesengroß, als die Rosenheimer Eishockeycracks um ihren Trainer Manuel Kofler einen 1:3 Rückstand noch in einen 5:3 Heimsieg umwandeln konnten. Bei jedem Torjubel war ein Funkeln in den Augen der Attler Fans zu erkennen und die Freude über den Besuch des Spiels „Ihrer“ Starbulls war fast schon mit Händen zu greifen.
Auch für das leibliche Wohl aller Gäste  war bestens gesorgt. Die Rosenheimer Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung mbH (RobAV GmbH) verteilte zahlreiche Essens- und Getränke-Gutscheine. Diese konnten an dem für diesen Tag extra bereitgestellten Stadionkiosk eingelöst werden.
„Unsere Kooperation mit der Stiftung Attl ist ein schönes Beispiel für unsere gelebte soziale Verantwortung in der Region. Der Sport und insbesondere Eishockey verbindet die Menschen und macht sie glücklich – deshalb freuen wir uns schon heute auf unsere nächste Begegnung mit der Stiftung Attl“, so Starbulls Vorstand Marcus Thaller am Rande des Heimspiels gegen die EV Lindau Islanders.
Als besonderes Schmankerl übergaben die Vertreter der RobAV GmbH dem Leiter des Kultur- und Freizeitbereichs der Stiftung Attl, Uli Huber, zum Abschluss noch einige übertragbare Starbulls Saisonkarten, mit denen auch zukünftige Besuche im emilo-Stadion sichergestellt sind.
Die Stiftung Attl ist eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung bei Wasserburg am Inn. Gegründet 1873 bietet sie in vielfältigen Wohn-, Lern- und Arbeitsangeboten insgesamt 1250 Betreuungsplätze an. Mit mehr als 1000 Mitarbeitern zählt die Stiftung Attl zu den größten Arbeitgebern der Stadt Wasserburg am Inn. Sie setzt sich dafür ein, dass sowohl ältere Menschen als auch Menschen mit Behinderung ihr Leben selbstbestimmt gestalten und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.


Hannover Scorpions  (OLN)
Scorpions bisher überzeugend - Tabellenplatz 3 zur Deutschland-Cup-Pause
Es ist ihre erste Saison, die die wiedervereinigten Scorpions in der Eishockey-Oberliga-Nord am Puck sind. Zeit eine erste Bilanz zu ziehen. Die kurze Unterbrechung des Spielbetriebes zur Deutschland-Cup-Pause ist dafür ein geeigneter Zeitpunkt.
Der von vielen Eishockeyinteressierten in der Region Hannover und darüber hinaus als schwer kalkulierbar eingestufte Zusammenschluss der beiden Scorpions Vereine, kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt als absolut gelungen bezeichnet werden.
In den bisherigen Spielen dieser Saison haben durchschnittlich 1.000 Eishockeybegeisterte die hus de groot EISARENA in Mellendorf besucht und damit liegen die Besucherzahlen auf dem Niveau, mit denen auch gerechnet wurde.
Offen war die Frage, wie sich die Sponsoren der ehemaligen Scorpions und der Hannover Scorpions aus Langenhagen verhalten würden. Insgesamt ist nach dem Start in die Saison festzustellen, dass auch aus der Sponsorensicht der Zusammenschluss unterstützt wird, allerdings die Langenhagener Sponsoren nach der Enttäuschung der vergangenen Saison häufig abwehrend reagieren. „Ich möchte mir die erste gemeinsame Spielzeit erst einmal anschauen“ war die häufige Aussage.
Letztendlich ist allerdings die alles entscheidende Frage, wie sich der Zusammenschluss auf die sportliche Entwicklung der Scorpions auswirkt. Hier ist eindeutig festzustellen, dass die Scorpions mit ihrem aktuellen Tabellenplatz drei erheblich besser dastehen als man es vor Saisonbeginn gedacht hätte. Mit 5 Siegen in Folge und aktuell 28 Punkten, sowie mit dem dritten Tabellenplatz, einem Platz vor dem Lokalrivalen Hannover Indians, kann man sportlich mehr als zufrieden sein, zumal die Scorpions mit ihrem Spieler Björn Bombis und Patrick Schmid die Topscorerliste der gesamten Liga anführen.
Am Wochenende geht der Spielbetrieb nun weiter. Freitag müssen die Scorpions zum Spitzenreiter nach Tilburg in die Niederlande. Spielbeginn 20:00 Uhr. Am Sonntag um 18:30 Uhr empfangen die Scorpions die Harzer Falken, bei denen in den letzten Wochen ein Formanstieg sichtbar wurde.


Herner EV  (OLN)
Nach der Halbzeitpause in der Oberliga Nord geht es nun weiter!
Die kurze Pause in der Oberliga hat der Mannschaft des Herner EV gut getan. Nun geht es am Wochenende weiter mit dem zweiten Teil der Hauptrunde, die im Norden am 28. Dezember 2017 mit dem 26. Spieltag endet. Bereits zwei Tage später, am Samstag dem 30. Dezember 2017 starten dann die Meisterrunde (Plätze 1 bis 7 der Hauptrunde) bzw. die Qualifikationsrunde (Plätze 8 bis 14 der Hauptrunde). Dann wird jeweils eine Anderthalbfachrunde gespielt, d.h. jedes Team tritt bis zum 4. März 2018 neben den Hin- und Rückspielen noch je dreimal zuhause und auswärts an. Der DEB hat bereits einen Schlüssel für die „halbe“ Runde entsprechend der Abschlusstabelle der Hauptrunde erstellt. Mit dem Heimspiel am Freitag (20 Uhr) gegen die EXA Icefighters Leipzig geht also die Rückrunde los, zwei Tage später steht ab 18:30 Uhr am Essener Westbahnhof das nächste Ruhrpott-Derby auf dem Spielplan. Während sich der HEV im Hinspiel zuhause gegen die Moskitos mit 6:5 in der Overtime durchsetzen konnte, gab es zu Saisonbeginn bei den Icefighters mit 1:8 eine böse Schlappe. Da ist sicherlich Wiedergutmachung angesagt. Die Zielsetzung des HEV für den zweiten Teil der Hauptrunde ist klar. „Natürlich wollen wir die Meisterrunde erreichen. Und wir werden dazu alles tun was im Rahmen unserer Möglichkeiten möglich ist. Allerdings sind aktuell mindestens neun Vereine im Rennen um diese sieben Plätze. Das verspricht Spannung bis zum Jahresende, macht aber die Aufgabe natürlich nicht leichter“ meint HEV Geschäftsführer Jürgen Schubert. Ab dem heutigen Dienstag beginnt nach ein paar freien Tagen für das Team die Vorbereitung auf das Wochenende und damit auf die Rückrunde.


Wanderers Germering  (BYL)
Aktionsheimspiel: "Ladies Night" im Germeringer Polariom - Erding und Füssen heißen die nächsten Gegner
Die Wanderers Germering gehen als Tabellenelfter aus dem letzten Spielwochenende heraus, mit siebten Punkten Rückstand auf Tabellenplatz acht. Im Heimspiel gegen die Ice Dogs des EV Pegnitz gewann das Team um Wanderers Coach Heinz Feilmeier am Ende verdient mit 8:4 Toren. Richtungsweisend war bereits das erste Spieldrittel, wo Germering den Gegner gar nicht hat ins Spiel kommen lassen und gleichermaßen fast jede Chance zum Torerfolg genutzt hat, so dass es nach den ersten 20 Minuten bereits 4:0 für die Münchner Vorstädter stand. Insgesamt schaut man auf eine geschlossene Mannschaftsleistung zurück, wo alle drei Reihen inklusive Goalie Martin Hauser einen guten Job auf dem Eis gemacht haben. Mann des Abends war jedoch der im Sommer von Dorfen nach Germering gewechselte Torjäger Florian Fischer mit vier Toren.
Am kommenden Freitag bestreiten die Wanderers nun das Derby bei den Erdin Gladiators.
In der vergangenen Saison schloss die Mannschaft von Erdings Coach Thomas Vogl die Vorrunde als Tabellenzweiter ab, verfehlten dann aber als Vierter der Gruppe B in der Verzahnungsrunde die Playoffs.
Die Gladiators bauen im Großen und Ganzen auf den Kader des Vorjahres. Die wenigen Abgänge wurden durch erfahrene Akteure wie Alexander Rauscher (Dorfen), Stephan Hiendlmayer (Höchstadt), Philipp Michl (Landshut) oder der in der Vorsaison für Germering stürmende Dominik Retzer ersetzt. Auf die Besetzung der Ausländerpositionen wurde bisher bewusst verzichtet, nachdem der letztjährige Torjäger der Gladiators, der Tscheche David Michel nach Moosburg gewechselt war.
Dennoch verfügen die Gladiators gerade im Sturm noch über enorm viel Potential  wie Topscorer Daniel Krzizok oder auch die beiden Ex-Pfaffenhofener Philipp Spindler und Marco Deubler. Allerdings hat Erdings Coach Thomas Vogl seit Saisonbeginn immer wieder mit Verletzungssorgen zu kämpfen, sicherlich mit ein Grund dafür, dass sein Team noch nicht richtig in Schwung gekommen ist. Die Gladiators zählen zu den fairsten Teams der Liga und haben bisher die wenigsten Strafzeiten aller Vereine hinnehmen müssen. Der gewohnten Heimstärke wird man im bisherigen Saisonverlauf noch nicht gerecht, vielleicht die Chance für die schwarz-gelben Germeringer in Erding zu punkten.
Zur "Ladies Night" erhalten zwei Tage später, am Sonntag, den 19. November 2017, alle weiblichen Gäste in zahlender Begleitung freien Eintritt sowie ein Glas Sekt.
Damit bietet sich eine optimale Gelegenheit, die Partie gegen den Traditionsverein EV Füssen live zu verfolgen. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Die Kassen öffnen bereits eine halbe Stunde früher.
Der EV Füssen hat nach dem Durchmarsch aus der Bezirksliga in die Bayernliga einen Hype im Allgäu erzeugt und kann sich aktuell einem größeren Zuspruch als noch in vergangenen Oberligatagen rühmen. Als 16-facher Deutscher Meister ist der Standort Füssen wohl einer der namhaftesten in ganz Eishockey Deutschland. Gerade in den 60er und 70er Jahren war der EVF mit solch klanghaften Namen wie Xaver Unsinn schier unbezwingbar. Doch mittlerweile handelt es sich beim EVF um einen komplett anderen Verein. Denn 2015 musste man als damaliger Oberligist auf Grund finanzieller Probleme den Neustart in der Bezirksliga antreten. Die früher eher klammen Kassen des Altmeisters sind mittlerweile wieder gut gefüllt und so auch der Kader von Trainer Zellhuber - mit einer guten Mischung aus Erfahrung und jungen Talenten aus der eigenen DNL. Ein wichtiger und fast einzigartiger Faktor für Füssen, das Bundesleistungszentrum ermöglicht einen gewaltigen Vorsprung in Sachen Eistraining. Und dass der EVF fit ist haben u. a. schon Oberligateams wie Memmingen mit Niederlagen in der Vorbereitung erfahren müssen. Mit Andreas Jorde kam aus Pfronten einen starker Torhüter. In der Abwehr sorgen der Deutsch-Slowake Lubos Velebny (u.a. für Peiting und Bad Tölz aktiv) und Christian Krötz für Routine. Im Angriff gab es mit Veit Holzmann einen prominenten Rückkehrer. Geblieben sind Vorjahrs-Topscorer Nikolas Oppenberger (30 Tore) und die Deutsch-Kanadier Ron Newhook und Eric Nadeau. Da kann sich der EV Füssen leisten, die beiden Kontingentplätze an junge DNL-Spieler – den tschechischen Verteidiger Lukas Hruska und den Südtiroler Fabian Platzer zu vergeben. Beim mehrfachen deutschen Meister wird noch immer hervorragende Nachwuchsarbeit geleistet, so dass der Kader zu einem großen Teil aus stark ausgebildeten Eigengewächsen besteht.
Für die Wanderers wäre es mal wieder an der Zeit, etwas zählbares aus Erding mitzunehmen, liegt doch der letzte Punktegewinn doch schon einige Jahre zurück. Füssen zählt zum auswärtsschwächsten Team in der Bayernliga, der Gegner sollte jedoch nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Vor einer hoffentlich tollen Kulisse erhofft sich Schwarz-Gelb die Punkte in Germering zu behalten.


Peißenberg Eishackler  (BYL)
Starke Leistung im Regen – 1:5 Sieg gegen Geretsried
Wenn man ehrlich ist, dann standen die Peißenberger Eishackler vor dem Spiel bzw. nach der bitteren Heimspielniederlage am Freitag, schon unter einem gewissen Druck. Auch ein weiterer Ausfall in der Defensive machte Sorgen. Manuel Singer verletzte sich am Freitag am Schleimbeutel des Ellenbogens der noch am Freitagabend ambulant entfernt werden musste. Er wird voraussichtlich nach Tobi Maier der zweite Verteidiger sein der mehrere Wochen ausfällt. Doch das Team um Coach Staltmayr zeigte Moral und Charakter.  Sie kamen mit dem Druck und auch mit ungewohnten und widrigen Wetter- bzw. Eisverhältnissen gut zurecht.
Die Peißenberger setzten die Vorgaben der Trainer zu 100% um und spielten im Regen einfaches geradliniges Eishockey. Das Spiel musste schon wegen der schlechten Wetterverhältnisse im Freiluftstadion von Geretsried 45 Minuten später angepfiffen werden. Zu Anfang des ersten Drittels machten zunächst die „Riverrats“ gehörig Druck und bei einer doppelten Überzahl machte Hüskens das 1:0 (6.) für die Gastgeber. Danach hatten die Peißenberger noch Glück bei zwei Pfostenschüssen und auch Felix Barth im Tor hatte mächtig zu tun wobei er aber seinen Kasten sauber halten konnte.
Je länger das Spiel dauerte, desto mehr übernahmen die Eishackler das Heft des Handelns. Sie ließen die Geretsrieder gar nicht mehr groß ins Spiel kommen. Mit kluger schnörkelloser Spielweise, viel Laufarbeit und kompromisslosen Zweikämpfen beim Forechecking erarbeiteten sich die Eishackler ihre Chancen. Auch eine überzogene Spieldauerstrafe (23.) gegen Eishackler-Goalie Felix Barth sowie eine gleich darauffolgende Strafe gegen Manfred Eichberger und die daraus entstehende doppelte Unterzahl meisterten die Eishackler mit Bravour. Der gestrafte Manfred Eichberger machte in der Folge den wichtigen und verdienten Ausgleich (31.) mit einem platzierten Handgelenkschuss unter die Querlatte. Mehr und mehr drückten die Eishackler in dass Drittel der Gastgeber und aus diesem Druck resultierte der Führungstreffer. Brandon Morley erkämpfte sich die Scheibe beim Forechecking, passt zu Fritz Stögbauer, der schießt und „Hiasl“ Müller steht vor dem Tor und fälscht ab. Es steht 1:2 (37.) und das verunsicherte die Geretsrieder doch sichtlich. Das letzte Drittel startete und das Wetter wurde etwas besser. Dejan Vogl legte dann nach schöner Vorarbeit von Florian Höfler – der zum besten Spieler der Peißenberger nach dem Spiel gewählt wurde - noch eins drauf und schließt zum 1:3 (44) ab. Es war nicht sein letztes Tor wobei das nächste Tor von Vogl zum 1:4 (48.) sehr umstritten war weil eine Hand von Vogl im Spiel gewesen sein soll, doch letztlich wurde es anerkannt. So stand es 1:4. Da war dann die Luft bei den „Rats“ raus. Es ging nicht mehr viel nach vorne. Die Eishackler hingegen ließen nicht nach und machten Druck. Kapitän Florian Barth belohnte sich nach einem starken Spiel mit dem 1:5 nach dem zuerst zwei Schüsse von Morczinietz gehalten wurden, jedoch noch vorne abprallten und Barth war dort zur Stelle mit einem Rückhandschuß im Drehen. Nachfolgend hatten die Peißenberger noch weitere Chancen zu Toren doch es viel keins mehr. So konnten die Mannen von Trainer Staltmayr nach einer starken Leistung über 60 Minuten mit 3 wichtigen Punkten vom Eis gehen. Peißenberg steht jetzt wieder auf dem 5.Platz in der Liga und am kommenden Wochenende wird es richtig hart. Da müssen die Peißenberger am Freitag nach Landsberg und am Sonntag kommt Überflieger Dorfen nach Peißenberg.


Amberg Wild Lions  (BLL)
Ambergs Landesligist gewinnt gegen Vilshofen mit 6:0
Geduld war gefordert und Geduld haben die Löwen gezeigt. Der ERSC Amberg gewann auch sein fünftes Heimspiel in der Eishockey-Landesliga gegen einen unbequemen, aber letztendlich doch überforderten Gast aus Vilshofen. Besonders erfreulich für Lukas Stolz: Der Löwen-Goalie blieb beim 6:0 ohne Gegentor und feierte damit einen Shut-Out.
Beim ERSC hatte man schon erwartet, dass die Gäste aus Niederbayern mit einer massierten Abwehr auftreten und ihr Heil im Konterspiel suchen würden. Diese Taktik ging für die Wölfe zunächst auf und sie konnten die Partie ausgeglichen gestalten. Mit dem 1:0 durch Kirill Groz aber übernahmen die Gastgeber eindeutig das Kommando. Gästekonter gab es nur noch sporadisch. Eine Überzahlsituation nutzte Amberg dann in rekordverdächtigen zwölf Sekunden zum 2:0 durch Felix Köbele, wieder einmal im Teamwork mit Florian Bartels. Damit war schon nach dem ersten Drittel ein deutliches Zeichen gesetzt.
Der Mittelabschnitt zeigte weiterhin klar überlegene Löwen, die bei der Chancenverwertung aber nicht zwingend und beinahe etwas zu verspielt wirkten. Gästetorhüter Alexander Krenn zeigte sich zudem in dieser Phase als großer Rückhalt für sein Team, das nur noch in eigener Überzahl sich mal für längere Momente im Amberger Verteidigungsdrittel festsetzen konnte. Bartels und Dan Heilman hatten die dicksten Gelegenheiten zum dritten Treffer, den dann in der Schlussminute des Drittels Köbele gelang, erneut im Powerplay und erneut im Zusammenspiel mit Bartels.
Man hatte kaum das Gefühl, dass die Gäste dem Spiel noch eine Wende geben könnten und nach vier Minuten im Schlussabschnitt war mit dem 4:0 durch Heilman auch der allerletzte Zweifel am ERSC-Erfolg beseitigt. Die Löwen spulten das restliche Programm routiniert herunter und kamen durch Andreas Hampl und Youngster Daniel Troglauer – nach einem gekonnten Alleingang – zum in jeder Beziehung verdienten 6:0-Endstand.  


Schweinfurt Mighty Dogs  (BLL)
Mighty Dogs setzen Siegesserie fort
Nach ihrem 3:10 Sieg gegen den VER Selb 1b holen sich die Mighty Dogs vorübergehend die Tabellenführung zurück.
Auch ohne die erkrankten Maurice Köder, Jan Slivka und Jens Freund und den gesperrten Maximilian Rabs, der außerdem nach einer Verletzung am letzten Wochenende operiert werden musste und voraussichtlich zwei Monate ausfällt, zeigten die Mighty Dogs eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung. Gleich in der zweiten Spielminute eroberte Marcel Grüner den Puck an der eigenen blauen Linie und passte zu Jonas Manger, der zum 0:1 einnetzte. In der 4. Spielminute spielte Mathias Kohl vor dem Tor einen Querpass auf Stephan Trolda, doch Radek Uhrin im Selber Tor verhinderte einen weiteren Treffer der Mighty Dogs. Stattdessen glich Fabian Bauer in der 6. Minute zum 1:1 aus. In Überzahl nahm Florian Heinz einen Abpraller volley und netze die Scheibe zum 2:1 ein. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten, in der 11. Spielminute scheiterte Stephen Heckenberger zuerst an Radek Uhrin, bevor Dion Campbell den Abpraller zu Pascal Schäfer spielte, der zum 2:2 Ausgleich traf. Dabei sollte es aber nicht bleiben, denn in der 16. Minute umspielte Dion Campbell die Selber Abwehr und erzielte das 2:3. In Überzahl passte Dion Campbell kurz vor der Pause zu Marcel Grüner, der auf 2:4 erhöhte.
Nach der Drittelpause verkürzten die Hausherren durch Sebastian Lück auf 3:4. Bei einem Alleingang in der 27. Minute ging Stephan Troldas Abschluss knapp am Tor vorbei. Jedoch Fritz Geuder fand in der 30. Minute eine Lücke zwischen dem Selber Goalie und dem Pfosten und netzte zum 3:5 ein. Genau zwei Minuten später nutzte Dion Campbell einen Abpraller zum 3:6, nach dem die Hausherren den Torhüter wechselten. Allerdings musste Timon Baetge im zweiten Drittel noch zweimal hinter sich langen. Zuerst zappelte Dion Campbells Schlagschuss in der 37. Minute im Netz, bevor Stephan Troldas Schuss über die Unterseite der Latte zum 3:8 im Tor landete.
Zurück auf dem Eis legte Marcel Grüner gleich das 3:9 nach. Danach hatten die Hausherren noch ein paar Torchancen, jedoch hatte Benjamin Dirksen unter anderem Fabian Bauers Abschluss und den Abpraller nach einem Pfostentreffer von Philipp Hechtfischer sicher. In ihrer zweiten Überzahl in diesem Spiel setzten die Mighty Dogs auch ihren zweiten Überzahltreffer durch Fritz Geuder zum 3:10 Endstand.
Am kommenden Wochenende folgen erneut zwei Auswärtsspiele. Am Freitag. den 17.11.2017, um 20 Uhr soll das Derby in Bad Kissingen zum Heimspiel gemacht werden. Bei der Partie zwischen dem derzeit Dritt- (Mighty Dogs, 21 Punkte, 8 Spiele) und Viertplatzierten (EC Bad Kissingen, 20 Punkte, 9 Spiele) hoffen die Schweinfurter auf eine reichliche Unterstützung durch ihre Fans um die Siegesserie weiter fortsetzen zu können. Am Sonntag, den 19.11.2017, findet um 18 Uhr das Spiel gegen den EV Dingolfing statt.


EV Aich  (BBZL)
DER EV AICH VERLIERT IN WALDKRAIBURG KNAPP MIT 2 : 4
„Am freien DEB-Eishockey-Wochenende (Deutschland-Cup) musste man in Waldkraiburg nicht auf Spitzeneishockey verzichten. Zu Gast war der EV Aich, immerhin in den letzten fünf Jahren vier Mal Vizemeister geworden, und mit besten Ambitionen, dieses Jahr der „Klassenprimus“ zu werden. Dagegen haben aber die Löwen was, wollen sie doch auch den Platz an der Sonne erreichen. Somit stand das Spiel unter glänzenden Voraussetzungen, dazu kamen zwei Schiedsrichter, die das Spiel laufen ließen, ohne es aus der Hand zu geben. Heraus kam erstklassiges Eishockey und ein Leckerbissen für alle die im Stadion waren.“ Mit diesem Resümee haben die Gastgeber die bis zuletzt spannende Partie sehr treffend zusammengefasst.
Der EV Aich kam besser ins Spiel und erarbeitete sich gleich mehrere Großchancen. In der zweiten Spielminute setzte sich  der unermüdlich rackernde Matt Puntureri gegen die gesamte Hintermannschaft der Löwen durch, scheiterte aber am glänzenden Torhüter Dejan Velkoski. Genauso erging es kurz darauf Andreas Koller der mit einem Schlagschuss aus kurzer Distanz, ebenso wie Tarek Mustapha in  Velkoski seinen Meister fand. Aber auch die Gastgeber  hatten ihre Chancen. In der 5. Minute scheiterte Dennis Ladigan am bestens aufgelegten Aicher Torhüter Linus Messerer. Beide Torhüter lieferten ein absolut starkes Spiel ab.
Einen Abspielfehler der Gastgeber im eigenen Drittel ließ sich der Aicher Torjäger Andreas Koller nicht entgehen und traf zum 0:1. Vorher hatte der EHC Keeper einen Alleingang des Aicher Angreifers entschärft. In der Folge mussten die Aicher eine doppelte Unterzahl (3 gegen 5) überstehen. Die Gastgeber kamen gegen Ende des ersten Drittels immer besser ins Spiel und mit dem Abpfiff des ersten Drittels traf Markus Schütz in Überzahl zum Ausgleich für die Gastgeber.
Der zweite Spielabschnitt gehörte von Anfang an den Gastgebern. Die Aicher hatten den Faden verloren und leisteten sich viele Fehlpässe und Missverständnisse. Das nutzten die Gäste und gingen in der 25. Spielminute nach einer schönen Kombination mit 2:1 in Führung. Ein ebenfalls sehenswerter Treffer brachte den Ausgleich für den EV Aich.  Matt Puntureri traf auf Vorarbeit von Tarek Mustapha und Armin Rotzinger. Mehr zählbares brachten beide Teams im Mittelabschnitt nicht mehr zustande obwohl Rotzinger zwei Minuten vor Schluss noch einmal eine Riesenchance hatte und im Gegenzug die Gastgeber am Pfosten scheiterten.
Im Schlussdrittel sahen die zahlreichen Zuschauer einen offenen Schlagabtausch mit besten Chancen auf beiden Seiten. Bereits nach gut 2 Minuten könnten die Gastgeber aus dem Gewühl vor dem Aicher Tor den 3:2 Führungstreffer erzielen. Die Aicher drängten in der Folge vehement auf den Ausgleich und kamen durch Jarczyk, Scholz, Koller und Puntureri zu besten Möglichkeiten. Die Gastgeber konnten aber mit einer starken Verteidigung und der  Führung im Rücken leichter kontern, kamen aber ebenso zu keinem Treffer und so blieb das Spiel bis Sekunden vor Schluss offen.
Der Aicher Trainer Georg Hermann setzte zwei Minuten vor Spielende alles auf eine Karte und nahm den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Trotz bester Chancen kamen die Aichern aber nicht zum Ausgleich. Ein Empty-Net-Tor 18 Sekunden vor dem Ende brachte die Entscheidung. Ein Waldkraiburger lupften die Scheibe aus dem eigenen Drittel und Greimel machte sich auf den Weg Richtung leeres Tor. Das war das 4:2 und auch der Schlusspunkt in einem sehr spannenden und packenden Partie.
Nächsten Sonntag geht es zum aktuellen Tabellenführer ESV Gebensbach. Die Gebensbacher haben sich an einigen Positionen gezielt verstärkt und gehören sicher auch zum Kreis der Mannschaften, die sich Hoffnung auf einen der vorderen Tabellenplätze machen dürfen.


Eisbären Oberstdorf  (BBZL)
Eisbären mit verdientem Heimsieg
Am vergangenen Wochenende standen die Eisbären gleich zweimal auf dem Eis. Am Freitagabend wurde der stark dezimierte Kader in Buchloe mit einer 12:4 Niederlage abgefertigt. Umso erfreulicher war der 5:2 Heimsieg am Sonntagabend gegen die EG Woostock Augsburg.
Von Beginn an traten die Eisbären in den Vordergrund und setzten den Gegner aus Augsburg stark unter Druck. In der 6. Spielminute gelang Tobias Waibel auf Zuspiel von Jochen Hartmann das 1:0. Viele weitere Torchancen entstanden für die Oberstdorfer Jungs, die aber alle vom gegnerischen Goalie pariert wurden. Dadurch endete das erste Drittel mit nur einem knappen Vorsprung.
Der zweite Spielabschnitt begann wie der Erste endete. Die Eisbären fuhren souverän über ihr Eis, Pässe waren präzise und Spielzüge gelangen. Nur der Puck wollte nicht ins Tor. Der Fluch brach in der 35. Minute als Jochen Hartmann über Sebastian Blaha das Tor zum 2:0 in einfacher Überzahl traf. Nur eine Minute später versenkte Fabian Haspel, durch Lukas Stadelmann und Hannes Wächter in Szene gesetzt, den Puck und erhöhte das Torverhältnis auf 3:0.
Im letzten Spielabschnitt meldeten sich dann auch die Gäste zu Wort und erzielten in der 44. Spielminute in Überzahl den 3:1 Anschlusstreffer. In der 47. Spielminute folgte die Antwort der Hausherren. In einfacher Überzahl war es Sebastian Blaha auf Zuspiel von Martin Hocker, der mit dem 4:1 den drei-Tore Abstand wieder herstellte. In der 51. Spielminute erzielte Marco Socher den letzten Treffer dieses gelungenen Spieles. Den Augsburger gelang zwar noch der 5:2 Anschlusstreffer, doch der erste Sieg ohne Penaltyschießen für die Eisbären war nicht mehr gefährdet.
Das Wochenende zeigt uns, dass unsere Jungs ein tolles Team sind, die zusammen alle Hoch und Tiefs bestreiten und sich nicht von Niederlagen herunter ziehen lassen. So wollen wir das sehen! Gemeinsam kämpfen und siegen!
Bereits am Freitag sind die Eisbären um 20:00 Uhr in Bad Wörishofen wieder gefordert. 


Eisbären Eppelheim  (RLSW)
Fütterungszeit für die Eisbären
Am kommenden Wochenende gibt es für unsere Eisbären ein 2-Gänge Menü.
Zunächst steht der feurigen „Gänsebraten“ am Freitag Abend auf dem
Speiseplan, ehe es am Sonntag „Hot Dogs“ zu verspeisen gilt. Um die
Play-Off-Platzierung zu halten, darf den Eisbären jedoch keiner der Gänge
im Halse stecken bleiben.
Die vermeintlich schwerere Aufgabe wartet auf die Eisbären am Freitag
Abend. Mit den Fire Wings ist  ein Team Gastgeber der Eisbären, die noch
hinter ihren Erwartungen zurück stehen und alles für eine Aufholjagd geben
wird. Dass die Fire Wings keinesfalls zu unterschätzen sind, zeigt, dass
neben vermeintlich leichteren Aufgaben auch zwei Siege gegen die
diesjährig starken Ravensburger, aber auch ein Heimsieg gegen den Meister
aus Zweibrücken eingefahren werden konnte. Der ECE kommt zwar mit breiter
Brust nach den drei Siegen gegen die Top-Teams angereist, tut sich in
Schwenningen jedoch traditionell schwer und muss auf Grund der Ansetzung
am Freitag den dezimierten Kader kompensieren.
Am Sonntag kommt es dann im heimischen Icehouse zum zweiten Derby gegen
die Mannheimer Mad Dogs. Eine trügerisch leichte Aufgabe, denn der
Aufsteiger hat zwar die schwächste Offensive und eine der schwächsten
Defensiven der Liga zu bieten, kompensiert dies jedoch mit enormen
Kampfgeist. Lange das Spiel offen halten um dann zuzuschlagen, könnte die
Devise bei der EKU lauten, was bei den zwei Siegen gegen Stuttgart
funktioniert hat und vielen Favoriten erst spät den Weg zum erhofften Sieg
ermöglicht hat. Dies mussten auch die Eisbären im Hinspiel erfahren, die
früh klar führten, dann jedoch genau so schnell den Anschlusstreffer
kassierten, ehe am Ende dann doch ein klarer Sieg heraus sprang. Mit nur
noch einem Punkt Rückstand auf den Vorletzten bietet sich den Mad Dogs
eine weitere Motivation und was wäre mehr Ansporn, als den letzten Platz
durch einen Derbysieg zu verlassen. Die Eisbären stehen dagegen derzeit
auf Rang 4, haben jedoch mit nur einem Punkt Vorsprung zwei Konkurrenten
im Rücken die es auf Distanz zu halten gilt.


Eisbären Heilbronn  (RLSW)
8:3-Sieg nach Viererpack von Stefano Rupp
Mit einem 8:3 (0:1, 4:1, 4:1)-Sieg bei den Fire Wings Schwenningen haben die Eisbären Heilbronn am Samstag die Tabellenführung der Regionalliga Südwest auf drei Punkte Vorsprung vor den Amateuren der Bietigheim Steelers ausgebaut.
Obwohl das Team von Trainer Sascha Bernhardt nur mit 13 Feldspielern - darunter der 17-jährige Alexander Feldbusch vom Kooperationspartner Heilbronner EC - angereist war, ließ man von Beginn an keine Zweifel daran, dass man die drei Zähler mit nach Hause nehmen wollte. Zählbares jedoch gab es im ersten Drittel auf Seiten des Favoriten nicht zu verbuchen. Dafür traf der Schwenninger Hannes Deuring neun Sekunden vor der ersten Pause zum überraschenden 1:0 ins Schwarze.
Auch in den zweiten 20 Minuten hatten die Stürmer der Eisbären Ladehemmung - doch dafür sprangen die Verteidiger in die Bresche: Arno Metz (22.), Moritz Hauß (26.), Stefan Schrimpf (38.) und Adrian Kolar (39.) schossen einen 4:1-Vorsprung heraus, ehe Andreas Erlenbusch 17 Sekunden nach dem 1:4 auf 2:4 verkürzte.
Das Schlussdrittel stand dann ganz im Zeichen von Eisbären-Stürmer Stefano Rupp. Der 22-Jährige netzte innerhalb von zwölf Minuten gleich viermal ein (42./50./53./54.) und stellte - bei einem Gegentreffer von Waldemar Wehrle zum zwischenzeitlichen 3:5 in der 44. Minute - den am Ende doch noch hohen 8:3-Sieg der Eisbären sicher.
"Wir wollten heute unbedingt die Punkte mitnehmen, und die Jungs haben wirklich Wechsel für Wechsel Vollgas gegeben, um dieses Ziel zu erreichen", freute sich Sascha Bernhardt über die Leistung seines Teams. "Vor allem Stefano Rupp und Claudio Schreyer sind richtig aufgeblüht und haben überragend gespielt. Aber auch Alexander Feldbusch hat sich super integriert, hat frech nach vorne gespielt und am Ende sogar noch einen Scorerpunkt geholt. Gefreut hat mich auch die Leistung von Goalie Patrick Seeger, der an der richtigen Stelle die wichtigen Saves gemacht hat."
Am Sonntag (18 Uhr) steht nun mit dem Heimspiel gegen die Stuttgart Rebels die nächste Bewährungsprobe für den Tabellenführer an.


Black Eagles Reutlingen  (LLBW)
TSG Reutlingen Black Eagles – Stuttgarter EC 1b 8:4 (1:1;3:1;4:2)
Ihre ersten Punkte der Saison konnten die Black Eagles am Sonntag gegen den Stuttgarter EC 1b einfahren. Die Hauptstädter waren als Tabellenzweiter in die Partie gegangen. Drei der errungenen Punkte waren allerdings aus einer Spielwertung gegen den FSV Schwenningen hervorgegangen. Im Vergleich zum Vorbereitungsspiel zeigten sich die Gäste deutlich sicherer an der Scheibe. Gleichwohl erwischten die Black Eagles den besseren Start. Nach nur 82 Sekunden verwertete Maximillian Enz den Abpraller vom gegnerischen Torhüter und konnte aus kurzer Distanz zum 1:0 einschießen. Die Black Eagles drückten mit vier Angriffsreihen weiterhin aufs Tempo, wobei die Gäste gut mithielten. Die Black Eagles brachten dabei weitaus mehr Scheiben auf das gegnerische Gehäuse und das Spiel verlagerte sich in das Verteidigung Drittel der Gäste. So wurde Black Eagles-Torhüter Florian Grad kalt erwischt, als Stuttgarts Jonas Mauch aus halbrechter Position nach einem schnellen Konter die Scheibe mit seinem Schuss vom Innnenpfosten ins Tor versenkte. 1:1 hieß es damit nach dem ersten Drittel. Aus der Kabine heraus konnten die Black Eagles ihr schnelleres Tempo Spiel fortsetzen und erhöhten durch Matthew Lewis, Maximilian Enz und Dennis Kramer auf vier zu eins. Es dauerte bis zur 36. Minute, bis die Gäste durch Leopold Schätzler auf 4:2 verkürzen konnten. Auch im Schlussdrittel gaben die Black Eagles Gas. In der 45. Minute fälschte Black Eagles Verteidiger Jan Eliewsky die Scheibe vor dem Tor nach einem Schuss von Matthew Lewis gekonnt zum 5:2 ab. Rund 6 Minuten später konnten die Hauptstädter durch Carlo Saal a.D. lobet auf 5:3 verkürzen, sodass kurze Zeit Spannung in der Luft lag, ob der EC nochmals herankommen würde. TSG Verteidiger Marcin Trybus rückte mit einem erfolgreich abgeschlossenen Alleingang die Verhältnisse nur 30 Sekunden nach dem Tor der Gäste aber wieder klar. Das zwischenzeitliche 6:4 durch Jonas Mauch in der 55. Minute brachte die Black Eagles aber nicht mehr ins Trudeln. Insbesondere nach dem Dominik Tilgner in der 58. Minute den Traumpass von Matthew Lewis zum 7:4 verwertete und Dennis Kramer nur 80 Sekunden später nach einer sehenswerten Kombinationen auf Zuspiel von Matthias Schreiber zum Endstand 8:4 einnetzte.
Mit neuen Spielsystem und hoher Laufbereitschaft präsentierten sich die Black Eagles gegen einen im Vergleich zur Vorsaison erheblich verbesserten EC damit in aufsteigender Form. Ob diese Form- steigerung ausreichen wird, um am kommenden Samstag beim Tabellenführer EHC Freiburg 1b bestehen zu können, wird sich zeigen. Der EHC gewann zuletzt deutlich gegen die ESG Esslingen mit 7:1, ließ gegen den EKU Mannheim 1B allerdings einen Punkt liegen, um am vergangenen Sonntag deutlich mit 9:3 gegen die Eisbären Balingen zu gewinnen. Ein sehr großer Wehmutstropfen wird für die Black Eagles nach dem Sieg gegen den Stuttgarter EC 1b allerdings bleiben: Verteidiger Marcin Trybus wird nach anhaltenden gesundheitlichen Problemen für die Black Eagles im Spielbetrieb nicht mehr zur Verfügung stehen. Den Ausfall von Marcin Trybus werden die Black Eagles nicht kompensieren können, da er über die Jahre gesehen der wahrscheinlich beste Verteidiger der Landesliga war.


Dinslaken Kobras  (RLW)
Gegen den Meister blieb die Überraschung aus
Nach dem, trotz der Niederlage, positiven Auftritt beim Tabellenführer Herforder EV hatten sich die Kobras gegen den Meister Hammer Eisbären einiges vorgenommen. Doch die Eisbären wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und brachten den Kobras eine 3:6 Niederlage in der Schlangengrube bei. Obendrein mussten Kevin Wilson krankheitsbedingt und Philipp Heffler verletzungsbedingt ihren Einsatz vorzeitig beenden. Beiden gute Besserung und eine schnelle Genesung.  
Eigentlich sind die Kobras gut ins Spiel gestartet und hatten auch ihre ersten Großchancen. Doch die Verwertung solcher Möglichkeiten ließ an diesem Abend zu wünschen übrig. Besser machte es Hamm. Allen voran das Tschechen-Duo Benes und Spacek schoss im ersten Drittel eine 3:0 Führung für die Eisbären heraus und sorgte so schon eigentlich für die Vorentscheidung.
Das zweite Drittel konnten die Kobras etwas ausgeglichener gestalten. Allerdings hatte Hamm da schon einen Gang zurück geschaltet. Mehr als der Anschlusstreffer zum 1:4 durch Michal Plichta sprang dabei nicht an zählbaren heraus. Zuvor hatte Michal Spacek die Eisbären ein weiteres mal in Front gebracht. Mit diesem Spielstand und einem kleinen Fünkchen Hoffnung für die Giftschlangen ging es in die zweite Pause.
Gleich zu Beginn des letzten Drittels war diese Funke Hoffnung passé und die Kobras endgültig auf die Verliererstraße. Mit einem Doppelschlag in der 44. Minute vergrößerte Hamm den Vorsprung auf 1:6 und sorgte für die Vorentscheidung. Durch die Tore von Timothy Tanke in der 57. Minute und Michal Plichta in der 60. Minute kamen die Kobras zwar noch auf 3:6 ran, mehr als Ergebniskosmetik waren diese Tore aber nicht. „Wir haben das Spiel schon im ersten Drittel verloren. Nach vier hochkarätigen Chancen hätten wir 2:0 führen müssen. Dann wird das ein anderes Spiel. Dann muss der Gegner kommen und wir können ein anderes Spiel aufziehen. Doch wir haben vorne momentan nicht die Qualität der anderen Teams. Trotzdem haben wir mit dem kleinen Kader gekämpft und noch alles versucht.“ so Coach Sikorski auf der Pressekonferenz.
Für die Kobras wird es am kommenden Wochenende nicht leichter mit der derzeitigen personellen Situation. Am Freitag müssen die Giftschlangen nach Diez zu den Rockets reisen, die derzeit auf Platz zwei liegen und am Sonntag ist der Neusser EV zu Gast in der Schlangengrube. Die Gäste aus Neuss werden nach dem 4:2 Derby-Sieg in Ratingen mit breiter Brust nach Dinslaken reisen und zählen eh schon zu den unbequemsten Teams der Liga.


Ice Dragons Herford  (RLW)
Ice Dragons gewinnen auch in Lauterbach und festigen Platz 1!
Ein Arbeitssieg gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden, unbequemen Gegner, so kann man den 3:5 Erfolg der Ice Dragons in Lauterbach beschreiben. Lange Zeit stand das Spiel auf des Messers Schneide, am Ende aber setzten sich die Ice Dragons dann doch durch und konnten so das nächste 6-Punkte Wochenende perfekt machen und ihren 1. Tabellenplatz festigen.
Ohne den gesperrten RJ Reed (mittlerweile wurde das Strafmaß vom Verband auf 3 Spiele plus einem auf Bewährung festgesetzt), den erkrankten Lucas Klein und die verhinderten Lukas Derksen und Kris Gehring waren die Ice Dragons von Beginn die spielbestimmende Mannschaft. Gestützt auf Justin Figge im Tor, der seinen ersten Einsatz für die Ice Dragons bekam, setzten sie die Hausherren aus einer stabilen Defensive heraus immer wieder unter Druck. Jedoch fehlten ein wenig die Zielstrebigkeit und Genauigkeit im Abschluss. Es dauerte bis zur 7. Minute, ehe die Ice Dragons aus ihrer optischen Überlegenheit Kapital schlagen konnten. Nach toller Vorarbeit von Kapitän Fabian Staudt, der mit einem Solo die gesamte Lauterbacher Hintermannschaft düpierte und dann ein Auge für den besser postierten Mitspieler hatte, war es Gleb Berezovskij, der die Ice Dragons in Führung brachte. Doch die Gastgeber schlugen postwendend zurück. Mitten in der Herforder Sturm- und Drangphase war es Carsten Hohmann, der eine Vorarbeit von Marko Sakic zum 1:1 verwertete. Doch das Team von Jeff Job ließ sich davon nicht beirren, rannte weiter an, einzig die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig, so dass es mit diesem Unentschieden in die 1. Pause ging.
Das Bild änderte sich auch im 2. Drittel nicht, die Ice Dragons waren optisch überlegen, konnten jedoch selbst beste Chancen nicht verwerten. Die Gastgeber waren vor allem auf Defensive bedacht und zeigten sich bei Ihren Gegenangriffen dann etwas effektiver, was sich in der 31. Minute auch auf der Anzeigetafel ausdrückte. Michal Zizka hielt von der blauen Linie drauf und Justin Figge war so stark die Sicht verdeckt, dass er erst reagieren konnte, als die Scheibe schon im Netz flatterte. Die Gastgeber hatten das Spiel gedreht. Die Reaktion der Ice Dragons folgte jedoch umgehend: In der 34. Minute spielte Nejc Korpar Alexander Lindt frei und der glich zum 2:2 aus. In der Folge erhöhten die Ice Dragons den Druck ein wenig, das größte Problem blieb aber auch bis zur 2. Pause die Chancenverwertung.
Das letzte Drittel begannen die Ice Dragons zwar in Unterzahl, aber sie konnten sich trotz einem Mann weniger schadlos halten. Kaum wieder komplett, versuchte das Team von Jeff Job die Kontrolle wieder zu übernehmen, schwächte sich dann jedoch durch eine weitere Strafe selbst. Und dieses Mal machten es die Gastgeber geschickter als zuvor. Sie spielten Marko Sakic vor dem Tor frei, der keine Mühe hatte, Justin Figge zum 3:2 in der 48. Minute zu überwinden. Ein Rückstand gut 10 Minuten vor Schluss, Jeff Job war wahrlich nicht zufrieden, gab lautstark Kommandos an der Bande. Und sein Team reagierte. Sie erhöhten die Schlagzahl, phasenweise wirkte es, als hätten die Ice Dragons einen Mann mehr auf dem Eis, einzig das Tor wollte nicht fallen. Eine Strafzeit gegen die Luchse in der 53. Minute brachte dann jedoch die Wende. Die Ice Dragons zeigten nun ihre Qualität im Powerplay. Zwar benötigten sie knapp 90 Sekunden, um sich die Gastgeber zurecht zu legen, dann jedoch hielt Killian Hutt von der blauen Linie drauf, Nils Bohle fälschte ab und Stenger war geschlagen. Der nun immer höher werdende Druck der Ice Dragons sorgte dafür, dass die Gastgeber sich gleich die nächste Strafe fingen und auch dieses Mal waren die Ice Dragons erfolgreich! Erneut war Nils Bohle erneut erfolgreich, brachte sein Team in der 56. Minute mit 3:4 in Front. Und da es im Powerplay so gut lief, wurde auch gleich das nächste Überzahlspiel in der 58. Minute genutzt, um endgültig den Deckel auf die Partie zu machen. Nur waren dieses Mal die Protagonisten andere, den Schuss von der blauen Linie feuerte dieses Mal Aaron Reckers ab, Jan-Niklas Linnenbrügger vollendete zum 3:5 Endstand.
Derby? Oder Spitzenspiel? Beides! Ice Dragons empfangen Hamm!
Die Ice Dragons haben nur ein Spiel am Wochenende, dafür aber ein echtes Spitzenspiel! Mit dem amtierenden Meister aus Hamm, derzeit auf Platz 3 der Tabelle, kommt nicht nur einer der Top-Favoriten der Regionalliga West nach Herford, um seine Visitenkarte in der Eishalle „Im kleinen Felde“ abzugeben. Die Eisbären sind auch so etwas wie der ewige Rivale, die Partien gegen das Team aus Hamm sind sowohl für die Spieler des HEV als auch für seine Fans das, was einem Derby am nächsten kommt!
Trotz eines Negativerlebnisses zum Start, gleich das erste Heimspiel ging mit 2:5 gegen Neuwied verloren, fingen sich die Eisbären schnell, legten eine Serie von 5 Siegen in Folge hin und etablierten sich in der Spitzengruppe. Ein kurzes Formtief, das zu einem 0-Punkte-Wochenende führte, haben sie mittlerweile überwunden, holten aus den letzten 3 Spielen die maximal möglichen 9 Punkte mit 24:7 Toren, darunter ein klarer 6:2 Erfolg am Ratinger Sandbach. Auch dank der beiden Tschechen Martin Benes und Michal Spacek, die nach leichten Startschwierigkeiten mittlerweile die interne Scorerwertung anführen, sind die Spieler von Coach Ralf Hoja wieder auf dem Weg zur Form der letzten Saison.
Auf die Ice Dragons, die das Hinspiel in Hamm mit 5:1 verloren haben, kommt also eine echte Mammutaufgabe zu, zumal sie weiterhin auf den gesperrten Torjäger RJ Reed verzichten müssen. Doch mit der Unterstützung der Fans im Rücken, auf die das Team um Kapitän Fabian Staudt sich gerade bei diesem Derby besonders freut, werden sich die Ice Dragons jedoch auf keinen Fall verstecken. Denn eins ist klar: Die Niederlage im Hinspiel hat niemand vergessen, das Team von Jeff Job wird sich zerreißen, um sich zu revanchieren!
Angepfiffen wird die Partie am Freitagabend um 20:30 Uhr, die Leitung werden die Unparteiischen Andreas Kissing, Jan-Moritz Schäfer und Philipp Siebel übernehmen.


Ratinger Ice Aliens  (RLW)
Wieder nichts zu holen
Die Ratinger Ice Aliens erleben zurzeit eine ungewohnte Misere. Auch am vergangenen Wochenende gab es zwei Niederlagen. Auswärts verlor man gegen Diez-Limburg mit 3:4, am Sonntag musste man sich dem Neusser EV mit 2:4 geschlagen geben.
Zuallererst die gute Nachricht: Torhüter Christoph Oster hatte sich doch nicht ernsthaft verletzt und konnte am Wochenende schon wieder das Tor hüten, dies war auch bitter nötig, denn Dennis Kohl und Richard Steffen standen beide nicht zur Verfügung.
Freitagabend waren die Aliens zu Gast bei den Rockets aus Diez, diese legten auch direkt wie die "Raketen" mit einem Offensivspektakel los und überforderten die Aliens Abwehr mit ihren sehenswerten Kombinationen. Als Konsequenz wurden im ersten Drittel viel zu viele Strafminuten gezogen. Ständig war man in Unterzahl und lief dem Puck hinterher.  Schon nach fünf Spielminuten klingelte es dann zum ersten Mal im Aliens-Tor. Tim Ansink war erfolgreich. In der 15. Spielminute machte der überragende Diezer Importspieler Matthew Fischer dann das 0:2 aus Alien-Sicht, und das auch völlig verdient.
In Mitteldrittel fingen sich die Ratinger wieder ein wenig, konnten ein ums andere Mal vor Rockets Torhüter Constantin Schönfelder auftauchen und erzielten durch Sven Schiefner und Thomas Dreischer auch direkt zwei Tore. Die stärkste Phase der Aliens begann, und ausgerechnet diese wussten die Rockets auszunutzen.  Wie schon so öfter in dieser Saison stand man zu offensiv und lief ins offene Messer. Nur drei Minuten nach dem Ausgleich durch Thomas Dreischer lag man durch den zweiten Treffer von Matthew Fischer erneut zurück. Der gleiche Spieler sorgte dann in der 46. Minute mit dem 2:4 für die Vorentscheidung. Zwar schoss Dustin Schumacher kurz vor dem Ende noch das 3:4, aber an der Niederlage konnte auch dieses Tor nichts mehr ändern.  Es wäre an diesem Abend definitiv mehr für die Ice Aliens drin gewesen.
Sonntag waren dann unsere Nachbarn aus Neuss zu Gast.
Es entwickelte sich nach einer kurzen Drangphase der Aliens zu Beginn ein sehr offenes, faires Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der 10. Spielminute konnten die Aliens sogar in Führung gehen, als nach einer schönen Vorlage von Stepan Kuchynka Dennis Fischbuch mustergültig abschließen konnte. Danach verflachte die Partie bis zur ersten Pause. Neuss kam hellwach aus der Kabine, stellte schon nach wenigen Sekunden den Ausgleich her und war danach die spielbestimmende Mannschaft. Zwar gingen die Ice Aliens durch S. Kuchynka in der 36.Minute erneut in Führung, aber auch darauf hatten die Rheinländer noch vor der erneuten Pause eine Antwort. Mit 2:2 ging es ins letzte Drittel. Im letzten Drittel waren die Neusser dann die dominierende Mannschaft und konnten durch zwei Tore von Janeck Sperling und Ex-Alien Francesco Lahmer dann auch verdient den Sieg einfahren. Die Aliens hatten den Neussern an diesem Tag einfach zu wenig entgegen zu setzen.
Zufrieden mit den Leistungen konnten die Verantwortlichen in Ratingen sicherlich nicht sein, nun gilt es, die Niederlagen zu analysieren, Fehler abzustellen und sich auf die kommenden Spiele zu konzentrieren.
Aliens gehen auf Reisen
Die Ratinger Eishockeyfans müssen nun ganz stark sein, denn die nächsten vier Begegnungen werden die Ice Aliens allesamt auswärts bestreiten müssen. Erst Anfang Dezember wird wieder in Ratingen gespielt. Da heißt es,  sich in Geduld zu üben oder das Team lautstark in der Ferne zu unterstützen.
Erste Etappe des "Road-Trips" wird am Freitag das ca. 130 Kilometer entfernte Neuwied sein. Die Neuwieder Bären liegen zurzeit in der Tabelle auf dem vierten Platz, sind dabei punktgleich mit den Ice Aliens und haben auch nur eine unwesentlich bessere Tordifferenz als Ratingen. Auf dem Papier sieht also alles nach einer sehr engen Partie aus. Die Aliens haben dabei den Vorteil, die Bären in dieser Saison schon einmal geschlagen zu haben. Mit 6:3 wurden die Gäste aus der heimischen Halle gefegt. Einfach wird diese Aufgabe gewiss nicht, denn Neuwied findet immer besser in die Saison und kann sich zuhause stets auf eine große Anzahl Fans verlassen, welche ihr Team frenetisch bejubeln. Der Hexenkessel Neuwied hat schon so manchen Gast verzweifeln lassen.
Sonntag reist man dann ins beschauliche Lauterbach, gelegen im Vogelsbergkreis in Hessen. Die 14000 Einwohner-Gemeinde ist die kleinste Stadt aller Regionalliga-West Teams und lebt für das Eishockey.  Die Zuschauer und auch die Verantwortlichen beider Mannschaften werden sich bei der liebevoll "Eisschrank" getauften Eishalle warm anziehen müssen, gilt die Halle doch als eine der kältesten Eishallen Deutschlands. Warm ums Herz soll den Ratinger Fans durch eine gute Leistung werden. Das Team arbeitet fieberhaft daran, die Baustellen im Aliens Spiel zu schließen und am Wochenende endlich wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden.


Eifel-Mosel Bären  (HL)
Bären ohne Biss und hungrig auf Heimsieg - 1:7 Niederlage gegen Regionalligist Zweibrücken
Das Rheinland-Pfalz Pokal Halbfinale zwischen den Eifel-Mosel Bären und den „Hornets“ aus Zweibrücken endete mit 1:7. Den sechs-Tore Rückstand könnten die Bären zwar am 21. Januar 2018 beim Rückspiel in Zweibrücken theoretisch aufholen, praktisch rückt eine eher überraschende Finalteilnahme in weite Ferne. Bereits kommenden Sonntag kommt es stattdessen zum „Movember Game“ in Bitburg.
Zwar war der amtierende Meister der Regionalliga Südwest aus Zweibrücken ohne Zweifel der Favorit für das Pokalspiel, jedoch erhofften sich die Bären rund um Michal Janega einen anderen Start in die Partie. Insbesondere das erste Drittel ließ Leidenschaft und Kampf vermissen, sodass die Hornets früh mit 0:4 in Führung gehen konnten. Der Treffer von Patrick Berens (17. Spielminute) ließ die knapp 200 Zuschauer in der Eissporthalle Bitburg nochmal jubeln, änderte am Spielverlauf jedoch wenig.
Im zweiten und dritten Abschnitt der Partie rauften sich die Bären, insbesondere in der Defensive, nochmals auf und sammelten wertvolle Spielpraxis gegen den höher-klassigen Gegner. Gute Ansätze generierten zusätzlich Chancen auf weitere Torerfolge, wurden jedoch nicht konsequent genug genutzt. Zweibrücken hingegen kontrollierte die Partie über weite Strecken und unterstrich somit die Favoritenrolle in diesem Aufeinandertreffen zwischen Regional- und Hessenligist.
Der Fokus für die Eifel-Mosel Bären rückt jedoch somit stärker auf die Hessenliga. Hier trifft man bereits am kommenden Sonntag, 19. November 2017 um 19:00 Uhr auf die Eintracht Frankfurt und ist somit hungriger denn je auf einen ersten Heimspiel-Erfolg. Auf Grund der Pokalspielpause sind die Eifel-Mosel Bären in der Hessenliga auf den vorletzten Platz abgerutscht, haben jedoch auch die wenigstens Anzahl der Spiele und sind die einzige Mannschaft die nach regulärer Spielzeit noch nicht verloren hat.
Wie in den vergangenen Jahren werden die Eifel-Mosel Bären am 19. November ihr „Movember-Game“ ausrichten, bei denen Bären mit Oberlippenbärte auf Männerkrankheiten aufmerksam machen und für die Movember Foundation Spenden sammeln. Hierbei kamen in der Vergangenheit bereits ein vierstelliger Betrag zusammen. Neben der Option freiwillige, zusätzliche Spenden für einen guten Zweck zu generieren, werden die Bären auch pro Zuschauer 1€ in jenen Spendentopf hinzufügen.


Hamburger SV  (RLN)
Nahe am perfekten Wochenende
Mit einem 5:1 gegen den Adendorfer EC begann es – mit einem am Ende deutlichen 8:1 (2:1,2:0,4:0)-Erfolg beim Aufsteiger EC Nordhorn endete ein sehr starkes Spielwochenende für das Regionalligateam des Hamburger SV. Dabei waren die Voraussetzungen für das Auswärtsspiel in der Grafschaft am  Sonntagabend nicht eben günstig: arbeits- und verletzungsbedingt standen Coach Dominik Döge nur drei etatmäßige Verteidiger zur Verfügung, so dass Angreifer Marc Stüven „umschulen“ musste. Trotz der Ausfälle begann der HSV konzentriert und legte schnell zwei Treffer durch Jannik Höffgen und Matyas Kovacs vor. Die engagierten Nordhorner blieben jedoch durch den Anschlusstreffer bis weit ins zweite Drittel im Spiel. Dann folgten jedoch die Schlüsselszene des Spiels: binnen 22 Sekunden erhöhten Pascal Heitmann und Robin Richter auf 4:1. Im Schlußabschnitt bauten die Rautenträger dann gegen nachlassende Gastgeber den Vorsprung konsequent aus.
Sechs Punkte, 13:2 Tore – mehr ist aus einem Spielwochenende kaum mitzunehmen. Am Wochenende kann das Team nun seine Blessuren kurieren bevor es am 24.11. zum ersten Gipfeltreffen bei den Weserstars Bremen kommt.


EC Nordhorn  (RLN)
Hamburger SV triumphiert in Nordhorn - Auch im zweiten Heimspiel glücklos
Der Eishockey Club Nordhorn e.V. bleibt weiter punktlos: Beim Heimspiel gegen den Hamburger SV hat der Regionalligist seine Chance nicht genutzt und nach einer schwachen Leistung deutlich mit 1:8 (1:2; 0:2; 0:4) verloren. Insgesamt 628 Zuschauer sahen zu, wie die Mannschaft von Trainer Heiko Niere im ersten Drittel noch tapfer mithalten konnte und dann zunehmend überrannt wurde.
Eigentlich sollte im vierten Spiel in der neuen Liga langsam der Knoten platzen, der Trainingsrückstand vom Saisonbeginn sollte inzwischen möglichst aufgearbeitet sein. Nach zwei starken Partien zu Beginn der Saison lässt die Leistung beim EC Nordhorn jedoch nach: Die Gäste vom Hamburger SV konnten am Sonntag in der Eissporthalle von Nordhorn groß aufspielen und dominierten das Spielgeschehen über weite Strecken.
Durch Tore von Jannik Höffgen und Matyas Kovacs gingen die Gäste früh in Führung, der Anschlusstreffer von Anton Gluchich in der 17. Minute auf Zuspiel von Kevin Zimbelmann und Marc Wollner ließ die Zuschauer in der Halle neuen Mut schöpfen – danach ging es für die Gastgeber jedoch nur noch abwärts. Ein starker Daniel Bethe im Tor der Elbstädter blockte jeden einzelnen Torversuch und hielt seinen Kasten sauber.
So bleibt am Ende eine 1:8-Niederlage für den EC Nordhorn in der Uhr stehen, der große Rückstand konnte nicht aufgeholt werden. Die nächste Chance auf Punkte ergibt sich gleich am kommenden Wochenende: Am Samstag, 18. November sind die TAG Salzgitter Icefighters zu Gast in Nordhorn. Tickets gibt es bereits im Vorverkauf und an der Abendkasse.


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Dienstag 14.November 2017
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