IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Donnerstag 16.November 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord und Regionaliga Ost.
Deutscher Eishockey Bund (DEB)
DEB und Regenerationsbekleidungshersteller Venex gehen Partnerschaft ein - Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm: „VENEX passt bestens in unser sportliches Konzept“
V-TEX®-Erfinder und VENEX-Mitgründer Hideki Katano (im Foto links) und der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) besiegelten jetzt die Partnerschaft, von der das Team um Nationaltrainer Marco Sturm hellauf begeistert ist: „Wir freuen uns, mit VENEX einen innovativen Partner an der Seite zu haben, der bestens in unser sportliches Konzept passt und unseren Athleten die Möglichkeit bietet, sich in ihren Ruhephasen über Nacht zu regenerieren und die Energiespeicher wieder aufzufüllen“, so der Bundestrainer.
Robert Schütt,Marketingleiter des Deutschen Eishockey-Bundes e. V. (DEB) kam eigens aus München zu der gerade erfolgten Eröffnung des ersten VENEX Concept Store nach Mannheim. Der erste Kontakt mit VENEX wurde beim Trainingslager der Nationalmannschaft in Heidelberg hergestellt. Ein Termin mit V-TEX®-Erfinder und VENEX-Mitgründer Hideki Katano war schnell gefunden. Der japanische Regenerations-Experte erklärte die Funktionsweise der VENEX-Regenerationsbekleidung und das Trainerteam der Eishockey-Nationalmannschaft entschloss sich, die Produkte ausgiebig zu testen. Nationaltrainer – und Eishockey-Legende – Marco Sturm probierte VENEX-Shirt und -Hosen aus, ebenso die Physiotherapeuten der Nationalmannschaft. Ihr Fazit: „Das Produkt überzeugt uns, VENEX wirkt! Die Produkte sind überragend. Wir spüren das sogar schon direkt nach dem Anziehen.“
Warum sich der DEB so schnell für VENEX entschieden hat, erklärt Robert Schütt: „Für unsere Athleten möchten wir natürlich die bestmöglichen Produkte einsetzen. VENEX gehört dazu und hilft den Spielern, in dieser hoch-intensiven Saisonphase mit zwei bis drei Spielen pro Woche schneller zu regenerieren. Regeneration ist in unserem Sport ohnehin ein großes Thema. VENEX unterstützt dabei die Arbeit unserer Physiotherapeuten ausgezeichnet.“
Der Trainerstab und die Physiotherapeuten haben ihre VENEX-Ausstattung schon – dank der Tests im Sommer. Die Nationalmannschaft wird im November ausgestattet.
Die Wirkungsweise der VENEX-Produkte wurde auch gerade wieder wissenschaftlich nachgewiesen. Am 12. Oktober 2017 veröffentlichte das renommierte Wissenschaftsmagazin „PLOS One“ eine Studie der Ruhr-Universität Bochum, die die Funktionsweise der patentierten V-TEX®-Faser belegt: Schon ab der dritten Nacht waren die Probanden mess- und spürbar erholter, hatten geringere Muskelschmerzen und eine verbesserte Schlafqualität.
Entspannung in der Nacht, kraftvoll in den Tag: In Japan ist die VENEX-Regenerationsbekleidung seit Jahren ein Renner. Mehr als drei Millionen Einheiten wurden bereits verkauft, Prominente aus Sport, Showbusiness und Wirtschaft tragen VENEX. Die Revolution der Regeneration für jedermann geht in Deutschland von Q 6 Q 7 Mannheim – Das Quartier. aus. Hier eröffnete VENEX Ende Oktober seinen ersten Concept Store in Europa, der auch gleichzeitig „Hauptquartier“ ist, um den Regenerationsmarkt in Europa zu entwickeln und sich als führende Marke zu etablieren.
Gegründet wurde VENEX vor zwölf Jahren in Japan. Die Mission der Gründer hat sich seitdem nicht verändert: Hideki Katano, Taichi Nakamura und Shigenobu Hoshi möchten „Genki“ – japanisch für „munter sein“ – jedermann ermöglichen. „In Japan war damals um Nano-Technologie geradezu ein Hype ausgebrochen“, erläutert Hideki Katano. „Das brachte uns schnell auf die positiven Eigenschaften von Platin-Nano-Partikeln. Wir testeten und testeten. Mit der Kombination von Platin-Partikeln und einem Mineral-Mix erzielten wir dann endlich das gewünschte Ergebnis.“
Und so funktioniert V-TEX®, die „magische“ Faser, die in VENEX-Regenerationsbekleidung verwebt ist: Ausgehend von V-TEX® wird über die Rezeptoren der Haupt ein Signal an das Gehirn gesendet, die Blutgefäße zu erweitern und den „Ruhenerv“ Parasympathikus zu aktivieren. So wird im Ruhezustand der Erholungsprozess des Körpers unterstützt.
Der ISPO-Award in Gold als Funktionsfaser anlässlich der Internationalen Fachmesse für Sportartikel und Sportmode in München – die größte Messe dieser Art weltweit – machte VENEX bei Branchen-Insidern in Deutschland bekannt, führte letztlich zu Kooperationen mit dem Deutschen Schwimm-Verband, dem Team Tokio der Metropolregion Rhein-Neckar – und jetzt dem Deutschen Eishockey-Bund.
Düsseldorfer EG (DEL)
DEG voller Tatendrang nach Länderspielpause
12 Tage nach dem letzten DEL-Spiel in München kommt der Liga-Alltag zurück nach Düsseldorf. Und das mit Wucht! Denn am Freitag (19.30 Uhr) empfängt die DEG nicht nur die Iserlohn Roosters zum immer intensiven NRW-Duell im ISS DOME. Außerdem findet der erste Schools Day der Saison statt. Man kann sich also auf eine stimmungsvolle Partie vor vollem Haus freuen. Einlass ist bereits um 17.30 Uhr. Zwei Tage später treten die Rot-Gelben dann in Bayern beim ERC Ingolstadt (Sonntag, 16.30 Uhr) an.
Krefeld Pinguine (DEL)
KEV Pinguine Eishockey GmbH, Seidenweberhaus GmbH und KönigPALAST befinden sich auf gutem Weg einer weiteren Zusammenarbeit
Die KEV Pinguine Eishockey GmbH befindet sich derzeit in guten Gesprächen mit der Seidenweberhaus GmbH in Bezug auf einen neuen Mietvertrag mit dem KönigPALAST Krefeld. In den vergangenen Wochen wurde ein Eckpunktepapier verhandelt, das im Vorgriff auf die noch ausstehenden Verhandlungen des bis zum 30.06.2018 geltenden Mietvertrags inzwischen sowohl die Zustimmung des Aufsichtsrates der Seidenweberhaus GmbH als auch bei den Verantwortlichen der Pinguine und dem KönigPALAST gefunden hat.
Wolfgang Schulz, Aufsichtsratsvorsitzender der KEV Pinguine Eishockey GmbH: „Die Gespräche bisher waren sehr konstruktiv. Die Seidenweberhaus GmbH kommt mit der Vereinbarung dem Krefelder Eishockey sehr entgegen. Auch wenn letztendlich nicht alle unsere Wünsche umgesetzt werden konnten wird deutlich, dass alle Beteiligten aufeinander zu gehen. Wir freuen uns auf die ausstehenden Vertragsverhandlungen. Es stimmt mich zuversichtlich, dass man gemeinsam an einem Strang zieht. Nur so kann der wichtigste Werbeträger der Stadt Krefeld, die Krefeld Pinguine, bestehen bleiben. Wir danken allen politischen Parteien, die sich für den Erhalt des Standorts eingesetzt haben, speziell Ratsherrn Hans Butzen, der sein Herz für das Eishockey entdeckt hat.“
Matthias Roos, Geschäftsführer der KEV Pinguine Eishockey GmbH: „Das erzielte Verhandlungsergebnis hilft uns sehr, die laufende Saison wirtschaftlich abzusichern, auch wenn wichtige Punkte noch verhandelt werden müssen. Bis wir Vollzug melden können, werden noch weitere Gespräche von Nöten sein. Allerdings bin ich sehr zuversichtlich, dass die Verhandlungen einen positiven Abschluss finden werden, wir sind nach wie vor auf einem guten Weg.“
Bayreuth Tigers (DEL2)
Hessen-Wochenende für die Bayreuth Tigers
Freitag erwartet man unter „Sponsor of the Match“ mit dem Bayreuther Sportpatrioten Jochen Eichmüller Tabellennachbar EC Bad Nauheim ab 20 Uhr im Tigerkäfig, der momentan mit 22 Zählern und einem Punkt Vorsprung auf Platz acht liegt. Besonders auswärts tut sich das Team von Trainer Kujala schwer und sammelte erst vier Punkte mit zum Teil derben Niederlagen wie zuletzt dreimal in Folge mit 5-18 Toren. Etwas besser läuft es in den Heimspielen, wie z.B. beim Hinspiel in der Wetterau, wo die Oberfranken durch einen zweiminütigen Blackout im Mittelabschnitt knapp mit 2-1 unterlagen. Nicht verhehlen können die roten Teufel aber eine negative Tendenz, nach eigentlich gutem Saisonstart, mit speziell auf den Kontingentstellen zum Vorjahr verändertem Kader. Ex-DEL (Düsseldorf) Backup Felix Bick beerbte den Finnen Rämö im Tor und ist jetzt klare Nummer 1. Für die Abwehr sicherte man sich die Dienste des Amerikaners Eric Meland als Offensivverteidiger, doch zeitweise verletzt konnte er die Erwartungen bisher nicht ganz erfüllen und bekam mit dem Finnen Lehikoinen weitere Konkurrenz. Ziemlich schwer trifft die Kurstädter dabei der kurzfristige Wechsel von Topverteidiger Trivellato nach Krefeld in die DEL, der seine Ausstiegsklausel nutzte. Im Angriff sollten die Kanadier Livingston und Sylvester für neuen Schwung sorgen und durch die sehr erfahrenen Frosch und Krestan gibt es zusätzlich Unterstützung von bewährten Kräften. Da einige andere Akteure aber zuletzt doch relativ deutlich hinter den Erwartungen bleiben oder das Powerplay weiterhin nicht Recht in Schwung kommt, hakt es immer wieder mal. Nur drei Punkte aus den letzten fünf Partien sind dabei die jüngste Bilanz. Ein gewisser Erfolgsdruck liegt also auf beiden Kontrahenten.
Sonntag geht die Reise dann zum amtierenden Meister Löwen Frankfurt wo um 16.00 Uhr Anfangsbully ist. Aktuell liegen die Cracks aus der Bankenmetropole mit 34 Zählern auf Platz zwei und stellen mit 70 Einschüssen das torgefährlichste Team der Liga. Die Strumreihen der Hessen sind gespickt mit Könnern wie den Nordamerikanern Stretch, MacLeod und Pistilli. Die Offensive ist auch dahinter so gut besetzt, dass man sogar den Ausfall von Führungsspieler Nils Liesegang fast spurlos kompensieren konnte. Mit Dominik Tiffels, Tim Schüle oder Pavel Dronia hat man auch Hinten viel Qualität. Im Tor machte man sich zwar nach dem langwierigen Ausfall von Stammgoalie Brett Jaeger etwas Sorgen, doch die Jungen Weitzmann und Proske überzeugten sofort, so dass Trainer Gardner von einer möglichen Neuverpflichtung absah. Am Roten Main holten die Tigers bei der 2-3 Penaltyniederlage in einer couragierten Partie zumindest einen Zähler auf die Habenseite aber in „Mainhatten“ liegt die Favoritenrolle klar bei den Gastgebern, auch wenn man sich dort öfters wegen einiger Startschwierigkeiten zu Spielbeginn oder zu vielen Strafen selbst noch nicht am Limit sieht.
Tigers-Coach Waßmiller muss vorerst weiter ohne Ersatz auf, den durch die Abgänge von Pesut und Barta, verwaisten Kontingentstellen auskommen. „Natürlich wird die Personalsituation langsam kniffelig, da auch Eugen Alanov Donnerstag für Nürnberg in der DEL im Einsatz ist“, fasst der Deutschrusse seinen Kader kurz und prägnant zusammen, um dann gleich anzufügen: „Wie üblich werden wir aber wieder versuchen das Beste aus der Situation zu machen“. „Meine Jungs tun immer alles was in ihrer Macht steht“, stellt er sich kompromisslos vor seine Mannschaft, wenn ein Spiel einmal nicht so läuft, „das müsste eigentlich jeder erkennen, völlig unabhängig von einzelnen Spielen oder Ergebnissen“. „Die Liga ist sehr eng und alle Teams haben Qualität, was unseren guten Punktestand noch wertvoller macht“, legt er hierzu nach. Größere Verletzungen oder Krankheiten gibt es aktuell zumindest nicht, um die Variationsmöglichkeiten nicht noch weiter einzuschränken. An den bisherigen Verteidigungspärchen wird sich kaum etwas ändern und bei den Sturmreihen muss man abwarten, wer dann schlussendlich wirklich zur Verfügung steht, um die dann bestmögliche Zusammenstellung zu finden. Systematisches Training für Standards oder Feinheiten ist so natürlich schwierig, aber auch da gilt bei den Oberfranken das Motto „never give up“ und „just try if you really want it“.
Kaufbeuren Buron Joker (DEL2)
ESVK erwartet die Eispiraten Crimmitschau - Freitagabend um 19:30 Uhr Heimspiel in der erdgas schwaben arena - Sonntag in Bad Nauheim
Nach der verdienten Ruhepause durch den Deutschland Cup geht es für den ESV Kaufbeuren in der DEL2 nun wieder um wichtige Punkte. Am Freitagabend treffen die "Buron Joker" dabei in der heimischen erdgas schwaben arena auf den Tabellenfünften aus Crimmitschau. Erstes Bully ist um 19:30 Uhr. Am Sonntag führt der Spielplan die Allgäuer nach Bad Nauheim. Spielbeginn in der Kurstadt ist um 18:30 Uhr.
Tickets für das Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau gibt es online im Ticketshop des ESVK, in allen bekannten Vorverkaufsstellen (Bsp.: AZ-Service-Centern in Kaufbeuren im Buron Center. Beim Kreisboten Verlag Mühlfellner KG Kaufbeuren sowie bei der Lotto Bezirksstelle Vivell in Landsberg am Lech). Selbstverständlich auch in der Geschäftsstelle des ESVK und an der Abendkasse. Weiter werden alle Spiele auch wie gewohnt im Livestream von Sprade.TV zu sehen sein.
Im Lazarett des ESVK gbt es aktuell auch schon wieder Zu- und Abgänge. Stürmer Max Schäffler kehrt nach einer überstandenen Gehirnerschütterung auf jeden Fall wieder in den Spielbetrieb zurück. Etwas größere Fragezeichen stehen derzeit noch hinter den Einsätzen von Kapitän Sebastian Osterloh sowie von Philipp de Paly und Jere Laaksonen. Sicher verzichten muss Trainer Andreas Brockmann aber auch weitherin auf die Angreifer Jonas Wolter und Steven Billich. Vom DEL Partnerclub ERC Ingolstadt steht nach Einsätzen in der DEL für den ERCI und bei der U20 Nationalmannschaft Stürmer Christoph Kiefersauer wieder zur Verfügung.
ESVK Trainer Andreas Brockmann zu den Gegnern am Wochenende: "Die Eispiraten Crimmitschau stellen in dieser Saison eine sehr starke und gefährliche Mannschaft, die aktuell nicht umsonst auf dem fünften Tabellenplatz steht. Die Westsachsen haben richtig gute deutsche Spieler in ihren Reihen und haben auch die Ausländerpositionen sehr gut besetzt. Am Sonntag in Bad Nauheim erwartet uns dann mit Sicherheit ein anderes Spiel wie letzte Woche in Kaufbeuren und das 7:1 hat keine wirkliche Aussagekraft mehr. Wir müssen in beiden Spielen wieder hart arbeiten und vor allem unser Spiel spielen. Ein wenig hoffen wir natürlich auch darauf, dass der eine oder andere angeschlagene Spieler bis zum Freitag noch fit wird. Schlussendlich müssen wir es aber sowieso nehmen wie es kommt."
SC Riessersee (DEL2)
Duell der Tabellennachbarn - Freitag um 20 Uhr sind die Kassel Huskies zu Gast
Am kommenden Freitag um 20 Uhr kommt es in Spiel 1 nach der Deutschland Cup Pause zum direkten Duell um den dritten Tabellenplatz in der DEL 2. Der SC Riessersee, derzeit auf dem dritten Platz, empfängt die Kassel Huskies, die lediglich einen Zähler weniger auf ihrem Punktekonto haben und damit auf dem vierten Rang platziert sind.
"Die Mannschaft hatte in der letzten Woche frei und konnte ihre Akkus wieder aufladen, seit Sonntag ist unser Team in einem kleinen Trainingslager und hatte unter unserem Trainer Toni Söderholm sehr gute Trainingseinheiten auf und abseits der Eisfläche. Auf das Spiel am Freitag gegen die Huskies freuen wir uns, das wird nach unserem hohen Sieg in Kassel sicher eine interessante Aufgabe" so der sportliche Leiter Tim Regan.
Ebenfalls wieder zurück im Mannschaftstraining sind der Kapitän Florian Vollmer und Joel Johansson. Kevin Reich befindet sich in München im Aufbautraining. Sicher wird Florian Vollmer wieder spielen können. Fraglich ist noch der Einsatz von Joel Johannson. Im Fall des Schweden kommt es am Donnerstag zur letzten Untersuchung und danach werden die Teamärzte die Entscheidung fällen, ob der Verteidiger wieder eingesetzt werden kann.
Die Kassen sind im Vorverkauf am Freitag von 11.00 - 15.00 und ab 18.00 Uhr bis zum Spielbeginn geöffnet.
Am Sonntag kommt es zum Auswärtsspiel in Crimmitschau um 17 Uhr, wie gewohnt wird das Spiel Live in unserem SCR-Stüberl übertragen
Der SC Riessersee lädt zum Tag der Betriebe / AfterworkHOCKEYNight-in-GAP am Dienstag 28.11.2017, SCR – Bayreuth, 20:00h
Liebe Firmenchefs, Manager und Abteilungsleiter, wir haben uns für unser Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers etwas besonderes einfallen lassen und laden zur "AfterworkHOCKEYNight in GAP" ein. Mit speziellen Ticketpreisen für Gruppen ab 10 Personen, möchten wir Ihnen ein "etwas anderes" Feierabenderlebnis anbieten.
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Lausitzer Füchse Weißwasser (DEL2)
Füchse feiern 85 Jahre Eishockey in Weißwasser - Großes Festwochenende vom 15. bis 17.Dezember geplant
Das Eishockey in Weißwasser feiert im Dezember ein großes Jubiläum. Vor 85 Jahren gründete sich in der Stadt der erste Eishockeyverein. Rund um dieses Jubiläum planen der Eissport Weißwasser und die Lausitzer Füchse ein großes Festwochenende. Den Auftakt gibt es am 15. Dezember mit einer Veranstaltung für geladene Gäste in der Eisarena.
Am 16. Dezember wird es einen „Tag des offenen Stadions“ geben. Neben einem „Kids Day“, wo sich der Nachwuchs vorstellt, wird es auch ein öffentliches Training der Profis geben. Außerdem finden zwei Nachwuchsspiele und ein Freundschaftsspiel zwischen Traditionsmannschaften von Weißwasser und Berlin statt. Am Abend gibt es noch einen Laternenumzug vom Stadion zu den Telux-Sälen, wo am 15. Dezember 1932 der erste Eishockeyklub der Stadt gegründet wurde. Im Anschluss gibt es eine Eishockey-Fan-Party. Der genaue Zeitplan wird noch veröffentlicht.
Den Abschluss des Wochenendes bildet dann das Heimspiel der Lausitzer Füchse gegen Freiburg am 17. Dezember.
Im Zusammenhang mit dem Vereins-Jubiläum findet auch eine große Tombola statt, bei der zum Beispiel Erlebniswochenenden, Restaurant-Gutscheine und Fantrikots verlost werden. Insgesamt gibt es etwa 1000 Preise. Die Lose kosten ein Euro und sind an sofort im Fanshop an der Eisarena, bei Lotto Kucher, der AGIP-Service-Station, sowie in den Presseshops Gose (Muskauer Str. Sorauer Platz) erhältlich.
Deggendorfer SC (OLS)
Mit Vollgas aus der Deutschlandcuppause!
Das erste Spiel nach der Deutschlandcuppause ist für den Deggendorfer
SC gleich ein richtiger Kracher, denn das Team von Trainer John
Sicinski trifft mit dem EC Peiting am Freitag auswärts auf den
letztjährigen Playoffgegner.
In vier Spielen setzten sich die Oberbayern in der vergangenen Saison
gegen den DSC durch und beendeten damit die Saison der Deggendorfer.
Den Großteil der letzten Saison verbrachten die Peitinger mit einem
Fernduell mit dem DSC und dem damit verbundenen Heimvorteil. Wie
wichtig dieser sein kann, bewies der ECP vergangene Saison
eindrucksvoll und genau aus diesem Grund wollen die es Deggendorfer
Kufencracks den Oberbayern nachmachen und sich einen Platz unter den
ersten vier sichern. Die Peitinger sind seit Jahren die
personifizierte Konstanz in der Oberliga Süd. Unter anderem durch
Peitings günstige geographische Lage gelingt es den Oberbayern immer
wieder ehemalige Topspieler, die in der Region heimisch geworden sind,
für sich zu gewinnen, wie z.B. Dominic Krabbat (ehemals ESV
Kaufbeuren) oder Andreas Feuerecker (ehemals SC Riessersee und EV
Regensburg). Dieses Konzept klappt nicht nur bei den einheimischen
Spielern, sondern auch bei Spielern wie Ty Morris. Morris, der
nebenbei einer Ausbildung im Schreinerhandwerk nachgeht, spielt
nebenbei für den ECP und zählt dort zu den absoluten Leistungsträgern.
Auch bei den Kontingentspielern setzen die Peitinger auf Konstanz. Mit
Brad Miller geht einer der offensivstärksten Verteidiger der Oberliga
in seine dritte Saison in Peiting. Miller gelangen vergangene Saison
73 Scorerpunkte in 50 Partien.
Einzig der zweite Kontingentspieler ist ein halbwegs neues Gesicht.
Der Tscheche Milan Kostourek wechselte Mitte der vergangenen Saison
von den Wölfen Schönheide nach Peiting und ersetzte dort den
verletzten Ben Warda.
Aktuell stehen die Oberbayern mit 22 Punkten auf dem sechsten
Tabellenplatz und sind, wie auch vor der Saison zu erwarten war, voll
im Rennen um die ersten vier Tabellenplätze und dem damit verbundenen
Playoffheimrecht.
Für den DSC wird dies somit eine harte Nuss nach der knapp
zweiwöchigen Pause, dennoch wird man alles daran setzen, die aktuelle
Siegesserie weiter fortzusetzen. Spielbeginn in Peiting ist um 19:30
Uhr.
Memmingen Indians (OLS)
ECDC beim Tabellenführer: Rawlyk und Gleß verlassen die Indians
Der ECDC Memmingen tritt nach der Länderspielpause beim Spitzenreiter und Topfavorit der Oberliga-Süd an. Beim mehrmaligen Deutschen Meister in Rosenheim wollen sich die Indians möglichst gut präsentieren. Bereits am Sonntag folgt dann das Heimspiel gegen die ebenfalls sehr hoch gehandelten Landshuter (18:45 Uhr).
Kaum jemand hätte es vor wenigen Monaten für möglich gehalten, dass die Indians in einem Punktspiel dem Traditionsstandort Rosenheim einen Besuch abstatten würden. Mit dem Memminger Aufstieg in die Oberliga und dem gleichzeitigen Abstieg der „Starbulls“ aus der DEL2 wird genau dies nun passieren. Am Freitag reisen die Rot-Weißen zum absoluten Topfavoriten der Liga, der bislang auch die Tabelle souverän anführt. Lediglich zwei Niederlagen mussten die Oberbayern bis zur Länderspielpause hinnehmen, ganze elf Siege stehen dem entgegen. Besonders defensiv glänzt das Team um Torhüter Steinhauer mit nur 22 Gegentoren in 13 Spielen – ein wahnsinnig starker Wert. Topscorer der Rosenheimer ist dann auch ein Verteidiger, Ex-DEL Spieler Tobias Draxinger führt die interne Wertung an, in der zahlreiche Akteure beinahe gleichauf liegen. Ein äußerst ausgeglichenes Team also, das Rosenheim zum Wiederaufstieg verhelfen soll. Dazu sollen auch viele junge, schnelle und gut ausgebildete Cracks ihren Teil beitragen, die von erfahrenen Spielern wie Michael Fröhlich oder Michael Baindl angeleitet werden.
Für die Indians wird dies eine der bis dato härtesten Aufgaben des Jahres. Mut machen den Memmingern ihre bislang starken Auftritte gegen die großen Teams, wie etwa das Heimspiel gegen Deggendorf, als die Indians den Favoriten am Rande einer Niederlage hatten. Jene Deggendorfer, die dann knapp eine Woche später den Rosenheimern deren erste Heimniederlage zufügten. Personell sollten die Memminger wieder etwas auskuriert aus der Pause kommen, manche Akteure schlagen sich aber weiterhin mit Verletzungen herum, so dass noch keine endgültigen Aussagen getroffen werden können. Sicher ist nur, dass Timo Gleß sowie Rory Rawlyk den Verein mit sofortiger Wirkung verlassen.
Zwei Abgänge gibt es im Kader der Indians zu vermelden. Mit sofortiger Wirkung verlassen die Verteidiger Timo Gleß und Rory Rawlyk den Verein.
Gleß kam vor der Saison aus Hamburg nach Memmingen, konnte sich aber nie einen Stammplatz in der Memminger Hintermannschaft erkämpfen. Beide Parteien einigten sich auf eine Auflösung des Vertrags, Gleß wird ab sofort für Timmendorf in der Oberliga-Nord verteidigen.
Rory Rawlyk, der vor der Saison als Kontingentverteidiger verpflichtet wurde, wird die Indians ebenfalls verlassen. Der Kanadier, der in den letzten Wochen bereits nicht mehr zum Einsatz kam, wird vorerst nach Kanada zurückkehren. Seinen Ersatz für die vakante Kontingentverteidiger-Position haben die Indians in Person von Lubor Pokovic bereits seit einigen Spieltagen gefunden.
Starbulls Rosenheim (OLS)
Starbulls Spieler lesen Grundschülern vor
Im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetag waren die Starbulls-Spieler Manuel Neumann, Yannick Wenzel, Valentin Hein und Daniel Bucheli am Dienstag, den 14. November 2017 zu Gast bei der Grundschule Großkarolinenfeld. Die Spieler lasen dabei den Schülern aus verschiedenen Kinderbüchern vor.
Im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetag waren vier Starbulls Spieler zu Gast an der Grundschule Großkarolinenfeld. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Lehrer verteilten sich die Spieler anschließend auf die Klassen und lasen den Schülern aus verschiedenen Kinderbüchern für jeweils gut zwanzig Minuten vor.
Die Schüler lauschten dabei aufmerksam den Geschichten aus Büchern wie „Die kleine Hexe“ von Otfried Preußler und „Michel aus Lönneberga“ von Astrid Lindgren. Auch den Spielern machte die ungewohnte Betätigung als Vorleser großen Spaß. Zum Abschluss der gelungenen Veranstaltung wurden noch zahlreiche Fotos gemacht.
Aufgrund des großen Interesses der Schüler wurde kurzfristig die Pause für eine Autogrammstunde in der Aula der Schule genutzt. Hierbei beantworteten die Spieler viele Fragen und kamen gerne den Autogrammwünschen nach.
Sonthofen Bulls (OLS)
ERC Sonthofen ist wieder zurück im Training - Bulls wollen gegen Regensburg und Miesbach angreifen
Der ERC Bulls aus Sonthofen haben die freien Tage des Deutschland-Cups gut hinter sich gebracht. Am Dienstag meldeten sich die Spieler aus dem „Kurzurlaub“ zurück zum Training.
Die vergangenen Tage haben gutgetan. Die Mannschaft hatte Zeit sich außerhalb der Eisstadien zu erholen. Doch jetzt liegt der Fokus schon wieder bei den nächsten Gegnern. Mit Regensburg und Miesbach kommen zwei harte Brocken auf den ERC Sonthofen zu. Dennoch können die Eisbären Regensburg gerade auch in ihrer eigenen Arena durchaus bezwungen werden, wie Rosenheim, Peiting, Landshut und Selb bewiesen haben. Sind die Bulls vollzählig und topfit, dürfte ein spannender Kampf um die Punkte zu erwarten sein. Am Freitag ist eine frühe Abfahrt notwendig, um möglichst vor Spielbeginn die Busfahrt noch aus den Beinen zu bekommen. Mehrere Pausen sollen ihr Übriges dazu tun.
Ebenfalls eine spannende Partie erwartet Heiko Vogler und Co. am Sonntag im Heimspiel gegen Miesbach. Zu familienfreundlicher Uhrzeit um 16 Uhr lädt der ERC alle Eishockeyinteressierten in die Eissporthalle an der Hindelanger Straße ein. Dazu sind sämtliche Schüler der Sonthofer Schulen eingeladen worden, in Begleitung ihrer Eltern das Eishockeyspiel zu besuchen. Sportlich will die Mannschaft gegen die Oberbayern wieder an die Partie gegen Rosenheim anknüpfen. In Miesbach war vor der Deutschland-Cup- Pause die Luft raus, jetzt sind neue Kräfte gesammelt und ein anderer ERC dürfte dem Tabellenletzten gegenüberstehen.
Karten für die Partie am Sonntag (16 Uhr) gibt es ab sofort im Vorverkauf im Allgäu Outlet in Sonthofen. Außerdem sind Fans herzlich zum öffentlichen Training am Mittwochabend ab 19:30 Uhr ins Overtime eingeladen. Von dort und von der VIP-Tribüne aus, können die Einheiten auf dem Eis kostenfrei verfolgt werden. Außerdem gibt es mittwochs von 18 bis 21 Uhr immer einen Kartenvorverkauf für das nächste Heimspiel.
Löwen Waldkraiburg (OLS)
Mit neuem Mut gegen Lindau und Deggendorf
Am kommenden Freitag, den 17.11.2017, kommt es in der Raiffeisen Arena in Waldkraiburg ab 19:45 Uhr zur Neuauflage des letztjährigen BEV-Playoff-Endspiels zwischen den Löwen und dem EV Lindau. Die beiden Tabellennachbarn kämpfen dabei um den Anschluss an die Playoff-Plätze. Zwei Tage später reist die Mannschaft von Trainer Sergej Haktevitch zum Deggendorfer SC, wo man sich ab 18:30 Uhr deutlich besser verkaufen möchte als zuletzt.
Die 3:13-Packung, mit der Deggendorf den EHC Waldkraiburg vor knapp zwei Wochen in die Länderspielpause schickte, ist einigermaßen verarbeitet und die Lehren daraus wurden gezogen. Nach dem Wunden lecken geht bei den Löwen jetzt wieder der Blick nach vorne und allen im Verein ist klar, dass man sich so nicht verkaufen könne und dürfe, hieß es aus dem Vorstand des EHC. Intern wurden zahlreiche Gespräche geführt, der Transfermarkt wird genauestens beobachtet und neuer Mut ist geschöpft.
Mit dem EV Lindau kommt nun am Freitag aber nur ein vermeintlich „einfacher“ Gegner mit zehn Punkten, also einem Zähler mehr als die Löwen, auf dem Konto. Der Tabellenzehnte war in den vergangenen Jahren einer der ärgsten Widersacher der Industriestädter und immer lieferten sich die Löwen mit den Islanders hart umkämpfte Duelle. Vor drei Jahren eliminierten die Lindauer den EHC im Playoff-Halbfinale der Bayernliga und holten am Ende den Titel, ein Jahr später lief es genau umgekehrt und die Löwen triumphierten. In der Vorsaison schafften es beide Mannschaften, über die Verzahnungsrunde die Klasse in der Oberliga zu halten und in einem am Ende doch noch packenden Playoff-Finale behielten erneut die Löwen die Nase vorn und drehten einen 0:2-Rückstand in der Serie noch in einen 3:2-Sieg.
In dieser Saison verkaufen sich beide Teams in der Oberliga ähnlich: In 13 Spielen konnte das Team vom Bodensee drei Mal gewinnen, einmal davon nach Penaltyschießen (2:1 gegen Peiting). Dagegen kassierte das Team von Trainer Dustin Whitecotton zehn Niederlagen, acht davon nach regulärer Spielzeit, eine nach Verlängerung, eine im Penaltyschießen. Vor der Saison wurden elf neue Spieler nach Linda geholt, darunter die beiden neuen Kontingentspieler Dylan Quaile (Braunlage) und Charlie Adams (Wedemark Scorpions). Von Stürmer Adams hat man sich derweil wieder getrennt und den letztjährigen Jeff Smith aus der Vereinslosigkeit zurückgeholt, Verteidiger Quaile scheint seine Sache aber gut zu machen, ist mit zwei Toren und acht Vorlagen punktbester Verteidiger des EVL.
Zwei Tage später müssen die Löwen zum Tabellenzweiten nach Deggendorf, der sich aktuell mit fünf Punkten Vorsprung auf den drittplatzierten VER Selb und nur einem Zähler Rückstand auf Liga-Primus Rosenheim etwas abgesetzt hat. Zur Stärke Deggendorfs muss nach dem 13:3-Sieg vor knapp zwei Wochen in der Raiffeisen Arena eigentlich nicht mehr viel gesagt werden, schließlich sprach das letzte Resultat Bände. Dass sich an der Spielstärke in naher Zukunft etwas ändert, ist nicht zu erwarten, denn die Deggendorfer verkündeten in der Länderspielpause die langfristige Vertragsverlängerung mit Trainer John Sicinski bis 2020.
Trotz und gerade wegen des schwachen Auftritts der Löwen zuletzt gegen Deggendorf, soll zum Auswärtsspiel am Sonntag ein Fanbus rollen, um dem Team des EHC zu zeigen, dass die Anhänger in guten und auch weniger guten Zeiten hinter ihrer Mannschaft stehen. Anmelden kann man sich wie immer via Facebook-Direktnachricht, per Email an fanbus @ehcwaldkraiburg.com, oder am Freitag beim Heimspiel gegen Lindau an der Fanshop-Hütte. Treffpunkt ist am Sonntag um 15:45 Uhr vor der Raiffeisen Arena, Abfahrt um 16:00 Uhr und der Fahrpreis liegt bei 16€.
Preussen Berlin (OLN)
Preussen begrüßen Gäste aus Holland am Glockenturm • Marvin Tepper bleibt ein preussischer Adler
Das Team um Kapitän Max Janke hat keinen Bammel vor Alphatieren. „Die kochen auch nur mit Wasser“ so die Kampfansage der gesamten Mannschaft.
Die Niederländer gehören zu den wenigen Teams gegen die Preussen jetzt bereits in der dritten Saison noch nicht punkten konnte. Das gilt es am Sonntag aber hurtig zu ändern. Gegen den amtierenden Meister der Oberliga bedarf es keiner besonderen Motivation.Für dieses Ziel hat die Mannschaft von Trainer David Haas unter der Woche hart und konzentriert gearbeitet.
Das Team hat durchaus das Potential den Dino der Liga zu ärgern. Gegen die Hannover Indians haben sie ihre Fähigkeiten auf dem Eis eindrucksvoll unter Beweis gestellt und gegen das Profiteam aus Duisburg haben sie an der Wedau um eine Kellenlänge die Overtime verpasst. Da auch der ein oder andere verletzte Spieler in den Kader zurückkehrt, ist verhaltener Optimismus durchaus berechtigt.
Gerumpelt und geteppert wird leider nicht, also müssen es die Jungs über eine starke Teamleistung richten. Trotz der Spieldauersperre aus dem Spiel gegen die Hannover Scorpions gibt es sehr erfreuliche Nachrichten. Marvin Tepper geht auch weiterhin für den ECC Peussen auf das Eis.
Bei Joe Timm und Tobias Maeter bedanken wir uns sehr herzlich, da sie sich in einer angespannten Personalsituation bereit erklärt haben auszuhelfen.
Liebe Preussenfans, lasst uns alle zusammen stehen. Pilgert Sonntag zahlreich zur Eissporthalle am Glockenturm und seid der siebte Mann. Nur gemeinsam sind wir stark!
Stadionsprecher Dirk Franke hat vor Spielbeginn nur eine Frage:
„Habt ihr Bock auf Eishockeeeeeeey?“
Jaaaa, die Preussenfans werden wie eine Wand hinter dem Team stehen.
In diesem Sinne ist mal wieder alles angerichtet für einen tollen Eishockeyfight.
Und daher lasst uns die Halle füllen, sagt es allen Freunden, Bekannten und Eishockeybegeisterten…
Wenn der erste Puck am Sonntag eingeworfen wird heißt es wieder:
„David lass die Adler los…“
Natürlich gibt es wieder das allseits beliebte Gewinnspiel mit Preisen aus dem Preussen-Merchandising-Fundus. Für 1,00 € könnt ihr euch das Gewinnlos oder gar mehrere an der Kasse holen und absahnen.
Nach dem Spiel ehren wir dann natürlich die besten Spieler der Begegnung und wer seinem Kind eine Freude machen will, Eishockeyspieler zum Anfassen nahe, der kann gern in der Drittelpause unseren Dirk Franke ansprechen und schwups übergibt die Tochter oder der Sohnemann die Präsente an die jeweils besten Spieler.
Wir sind nun mal der Eishockeyverein für alle Berliner und Brandenburger, bei dem man Eishockey spürt und erlebt! In diesem Sinne ist mal wieder alles angerichtet für einen spannenden Eishockeynachmittag unter Freunden.
Wie immer lautet das Motto: “Auf geht`s Preussen kämpfen und Siegen”
Wohnbau Moskitos Essen (OLN)
Das Doppelderby Wochenende steht an
Mit den heißen Derbys in Duisburg (Freitag, 19:30 Uhr im Kenston Fuchsbau) und dem Hammerspiel gegen Herne (Sonntag, 19.11. um 18:30 Uhr in der Eissporthalle Essen-West) beginnt sozusagen die Rückrunde der Vorrundenspiele. Nachdem die Wohnbau Moskitos doch nach anfänglichen Problemen in die Spur gefunden haben, werden diese Spiele sicherlich einen gewissen richtungsweisenden Charakter haben.
In den letzten Jahren konnte die Mannschaft von Cheftrainer Frank Gentges die favorisierten Füchse doch des Öfteren mal ärgern, oder ihnen gar ein Bein stellen. Auch im ersten Meisterschaftsheimspiel der laufenden Saison war durchaus mehr drin, als die 1:3 Niederlage, die am Ende in die Spielberichte eingetragen wurde. Irgendwie hat die Mannschaft in diesem Spiel im zweiten Drittel nie ihre Linie gefunden, und am Ende war es vor allem Robin Slanina, der für Duisburg die Punkte klarmachen konnte. Apropos Slanina, der ehemalige Essener hat auch in Duisburg direkt wieder in die Spur gefunden, mit 13 Toren und 5 Beihilfen ist er der Primus in der internen Scorerwertung. Robin Slanina profitiert dabei natürlich auch von den zahlreichen Ausfällen, die das Team von der Wedau zu verkraften hatte. Mittlerweile ist der niederländische Topstürmer Raphael Joly wieder im Spielbetrieb und trifft auch wieder. Von Armands Berzins, der derzeit den verletzten Pavel Pisarik auf der zweiten Kontingentspieler Position ersetzen soll, hatte man sich da wohl mehr erwartet. Ein einziges Tor hat der Lette bisher in 13 Spielen erst geschossen. Mit der Fortsetzung der zuletzt gezeigten konzentrierten Leistungen der Wohnbau Moskitos ist auch „der Fuchs“ dieses Mal nicht unverwundbar.
Am Sonntag wird es vermutlich sehr voll am Essener Westbahnhof. Der Vorverkauf läuft bereits sehr gut und wenn dann das Team von Frank Petrozza mal wieder seine Visitenkarte abgibt, dürften auch wieder sehr viele Fans aus dem nahen Herne nach Essen pilgern. So einfach, wie die Herner in der vergangenen Saison an die Tabellenspitze gestürmt waren, ist es diese Saison bei weitem nicht. Zwar sind die beiden Kontingentspieler Brad Snetsinger und Aaron McLeod wieder ganz oben bei den Toren und den Assists zu finden. Auch die Neuzugaenge Danny Albrecht und Marcus Marsall kommen in ihrem neuen Team ganz gut zurecht. In dieser Saison frisst das Team trotz der Verpflichtung des letztjährigen Essener Verteidigers Sebastian Eickmann zu viele Gegentore. Mit 50 Gegentoren liegt der Derbygegner der Wohnbau Moskitos in einem Bereich den auch Teams der unteren Tabellenränge aufweisen. Um das Hinspiel gab es einige Irritationen, das ursprünglich gestartete Spiel am Gysenberg wurde nach mehreren Unterbrechungen und gut acht Minuten wegen Nebels abgebrochen, die Moskitos führten 1:0. Das Spiel wenige Tage später mussten die Wohnbau Moskitos am Ende in der Overtime mit 5:6 verloren geben.
Es ist also alles angerichtet für ein tolles Eishockey Wochenende. Doch ganz sorgenfrei kann der Headcoach der Moskitos nicht in die Spiele gehen. Marco Babic fällt nach einer Verletzung aus dem letzten Heimspiel gegen Timmendorf und der daraus folgenden OP am Finger für etwa sechs Wochen aus. Auch der Einsatz von Thomas Gauch ist noch fraglich, er ist allerdings nach seiner Schulterverletzung wieder im Training. Von den Förderlizenzspielern ist für das Spiel in Duisburg Dani Bindels zu erwarten, auch da gibt es wahrscheinlich nicht mehr Unterstützung zu vermelden. Dagegen wird ein Spieler nicht mehr zu den Moskitos stoßen, der dritte Torwart Jan Dalgic gehört ab sofort nicht mehr zum Kader. Statement von Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges: "Jan ist Spieler der Kölner Haie und nur mit Förderlizenz bei uns, wir haben da keinerlei Anrechte. Es war vereinbart, dass Jan bei der DNL der Kölner Haie spielt und bei uns trainiert und bei Bedarf spielt. Seit geraumer Zeit bekommt Jan nicht die gewünschte Spielpraxis in der DNL und unsere beiden Torhüter sind einsatzfähig. Jetzt hat Jan die Möglichkeit in der Oberliga zu spielen, die Chance muss er nutzen. Jan ist ein talentierter Torwart und ich wünsche ihm für seine Zukunft alles Gute."
Herner EV (OLN)
Zwei anspruchsvolle Aufgaben für den HEV am Wochenende!
Vor ziemlich genau einem Jahr gab es die gleiche Konstellation, dass der Herner EV an einem Wochenende (ebenfalls nach der Länderspielpause) zuerst freitags zuhause gegen Leipzig und dann zwei Tage später sonntags auswärts in Essen spielen musste. Beide Begegnungen endeten knapp aber erfolgreich für die Gysenberger, denn sie konnten jeweils mit 2:1 gewinnen. Gegen Leipzig waren es ein früher und ein später Treffer, jeweils von Brad Snetsinger erzielt, die bei zwischenzeitlichem Ausgleich der Gäste zum Erfolg führte. Am Essener Westbahnhof (vor gut 3000 Zuschauern) kam der HEV trotz 0:1-Rückstand noch auf die Siegerstrasse. Keine Frage, beide Siege wurden hart erarbeitet, aber die Mannschaft von Frank Petrozza verdiente sich diese Erfolge durch unermüdlichen Einsatz, Kampfeswillen und Teamgeist. Diese Tugenden werden auch an diesem Wochenende gefragt sein, wenn es für den HEV wieder heißt: Am Freitag am Gysenberg um 20 Uhr die Icefighters bekämpfen, am Sonntag ab 18:30 Uhr am Westbahnhof sich gegen die Moskitos erfolgreich zur Wehr setzen. „Natürlich ist der Start in die Rückrunde schwer. Aber wir sind bereit und haben uns gut vorbereitet. Die nächsten drei Wochen könnten schon eine erste Vorentscheidung im Kampf um die besten Tabellenplätze bringen. Deshalb werden wir voll motiviert sein und uns wie immer auf das nächste Spiel fokussieren. Leipzig ist eine Top Mannschaft, für mich ist es keine Überraschung dass sie ganz oben stehen. Sie haben sich gut verstärkt. Und über das Derby gegen Essen braucht man gar keine Worte verlieren, da werden noch einmal zusätzliche Energien frei“ erläutert HEV Chefcoach Frank Petrozza. Nachdem Dominik Luft nach seiner Verletzung aus der Vorbereitungszeit schon einige Trainingseinheiten absolviert hat, wird er nun am Wochenende zu seinen ersten Meisterschaftseinsätzen kommen können. Das eröffnet Frank Petrozza zusätzliche Varianten in der Zusammensetzung der Sturmreihen. Leider wird er nicht auf den DEL-Förderlizenzspieler Philipp Kuhnekath zurückgreifen können. Der wird bei den Krefelder Pinguinen zum Einsatz kommen. Bei dessen Mannschaftskollegen Tom Schmitz hat sich die Befürchtung leider bestätigt, dass sein Trainingsstart vor ein paar Wochen nach der Knieverletzung zu früh kam. Er wird wohl in diesem Jahr nicht mehr aufs Eis gehen können. Da HEV Verteidiger Sebastian Eickmann sich eine schwere Bronchitis eingefangen hat und sein Einsatz am Wochenende mehr als fraglich ist, rückt der Krefelder DNL-Förderlizenzspieler Matthias Onckels in den Herner Kader. Darren Mieszkowski ist leider angeschlagen und kommt für einen Einsatz nicht in Frage. Hinsichtlich möglicher Neuzugänge ist die Situation unverändert: „Wir beobachten weiterhin intensiv den Spielermarkt, aber der gibt an echten und bezahlbaren Verstärkungen wenig her. Deshalb müssen wir uns weiterhin auf unseren Kader konzentrieren“, so Frank Petrozza. Die EXA Icefighters Leipzig stehen punktgleich mit den Tilburg Trappers an der Tabellenspitze der Oberliga Nord und sind das einzige Team, dass nach 6o Minuten noch nicht verloren hat. Neben 10 Siegen erwischte es die Icefighters lediglich dreimal in der Overtime bzw. im Penaltyschiessen und zwar jeweils auswärts bei den Indians, etwas überraschend in Timmendorf und in Tilburg. Mit Dominik Patocka, Ian Farrel, Hannes Albrecht und Antti Paavilainen stehen gleich vier Icefighters unter den besten 20 der Scorerliste. Maßgeblich verantwortlich für die sportliche Entwicklung der Leipziger ist Trainer Sven Gerike, der mittlerweile die dritte Saison hinter der Bande der Sachsen steht. „Es muss am Freitagabend schon alles stimmen, damit wir diesen Gegner bezwingen können. Aber wir sind zuversichtlich dass uns das gelingen kann und natürlich hoffen wir auf die entsprechende Unterstützung von den Rängen“ richtet Frank Petrozza den Appell an die Fans der Grün-Weiß-Roten. „Wir sind bereit für einen spannenden Eishockey-Abend am Gysenberg und die Fans sicherlich auch.“ Lautstarke Unterstützung von den eigenen Anhängern kann der Herner EV sicherlich auch am Sonntag am Essener Westbahnhof gebrauchen. In der letzten Saison waren die Ruhrpott-Derbys ein absoluter Zuschauermagnet und die 3700 Besucher beim Hinspiel haben gezeigt dass das auch in dieser Saison nicht anders sein wird. Die Moskitos liegen vor dem Wochenende drei Punkte hinter dem HEV und müssen am Freitagabend erst noch ein weiteres Derby in Duisburg bestreiten. Da ist es klar, dass es am Sonntagabend um sehr viel geht. Das Wochenende kann schon richtungsweisend sein, spannend und umkämpft wird es auf jeden Fall sein.
Rostock Piranhas (OLN)
Rostock Piranhas gegen Hannover Indians und Halle Saale Bulls
Die Länderspielpause ist endlich vorbei und die Piranhas setzen die Punktejagd fort. Zum Auftakt der zweiten Hälfte der Hauptrunde begeben sich die Rostocker erneut in die niedersächsische Landeshauptstadt. Dort erwarten sie die Hannover Indians. Derzeit belegen diese nach 13 Spielen mit 27 Punkten den vierten Tabellenplatz. Die erste Begegnung konnten die Hannoveraner in Rostock für sich entscheiden. Sie gelten als Favoriten der Partie, aber in der vergangenen Saison zeigten die Piranhas, dass die Indians auf heimischen Eis durchaus zu schlagen sind. Die Partie beginnt im Eisstadion am Pferdeturm um 20.00 Uhr.
Der Gegner des nächsten Heimspiels ist derzeit Tabellensiebter und hat sieben Punkte Vorsprung auf die Rostock Piranhas. Am kommenden Sonntag treffen diese zum zweiten Mal auf die Saale Bulls aus Halle. Die Hallenser konnten erst in der Schlussphase das erste Spiel für sich entscheiden. Anbully in der Rostocker Eishalle ist zur gewohnten „ Futterzeit“ um 19.00 Uhr.
Nach einer Woche „ Kurzurlaub“ und einer Woche intensiven Trainings stehen Trainer Ken Latta alle Spieler zur Verfügung. Valerij Guts kann nach seiner Verletzungspause wieder in das Geschehen eingreifen. Auch der „ Neuzugang“ steht mit den Piranhas auf dem Eis.
Buchloe Pirates (BYL)
Hinrunden-Endspurt für den ESV / Buchloe trifft am Freitag zu Hause auf Tabellennachbarn Geretsried – am Sonntag geht es nach Moosburg
In der Eishockey Bayernliga stehen an diesem Wochenende bereits die letzten beiden Spiele der Hinserie an, bevor dann die Rückrunde beginnt. Für die Buchloer geht es dabei nochmals um wichtige Punkte, denn am Freitag trifft man zu Hause auf einen unmittelbaren Konkurrenten um die ersten acht Plätze. Ab 20 Uhr ist nämlich der Tabellennachbar ESC Geretsried in der Buchloer Sparkassenarena zu Gast. Am Sonntag reisen die Piraten schließlich ab 17.15 Uhr zum Hinrundenabschluss nach Moosburg.
Eng geht es derzeit zu in der Bayernliga. Das trifft nicht nur auf die letzten drei Partien des ESV zu, die die Buchloer allesamt mit einem Tor Unterschied für sich entscheiden konnten, sondern auch auf die Tabelle der BEL. Den Zenten Schongau und die viertplatzierten Erdinger trennen nämlich beispielsweise gerade einmal fünf Punkte. Bis auf das Spitzenduo Höchstadt und Dorfen, die an diesem Freitag übrigens aufeinandertreffen, ist die Liga also wie erwartet eng beisammen, was auch Pirates-Coach Topias Dollhofer schon vor der Saison so prophezeit hatte. Die Buchloer müssen demnach weiter fleißig Punkte sammeln, um das angestrebte Ziel der Top Acht verwirklichen zu können. Zuletzt ist dies mit drei Erfolgen in Serie durchaus geglückt, wodurch man sich wieder auf den begehrten achten Tabellenrang vorschieben konnte. Rundum zufrieden war Dollhofer nach dem knappen 2:1 Auswärtssieg beim Vorletzten Pfaffenhofen am abgelaufenen Wochenende aber nicht. “Wir müssen wieder mehr dafür arbeiten, um unsere Punkte zu holen“, sagt der Buchloer Trainer, nach dem etwas glücklichen Sieg gegen die Icehogs.
Im Heimspiel gegen die kampfstarken Geretsrieder werden die Buchloer schließlich eine Schippe drauflegen müssen, wenn der nächste Dreier folgen soll. Denn die Riverrats sind bislang eine der positiven Überraschungen der Spielzeit und stehen momentan punktgleich mit dem ESV auf Rang sieben. Ein Sieg gegen den Tabellennachbarn wäre somit also doppelt wertvoll. Nachdem man nach dem Aufstieg 2015 in den ersten beiden Jahren zweimal in die Abstiegsrunde musste, soll es heuer bei den Oberbayern mit den Top Acht klappen. Und trotz der 1:5 Heimniederlage am letzten Sonntag gegen Peißenberg ist der ESC für dieses Vorhaben aktuell noch voll mit dabei. Genauso wie die Buchloer konnte man schon sechs Siege feiern und ließ dabei zum Beispiel mit einem 5:2 Erfolg über Füssen oder einem 5:4 Sieg nach Verlängerung in Erding aufhorchen. Vor der Saison hat man den Kader allerdings auch gut verstärkt. Zwar beendete der langjährige Kapitän Andreas Dornbach seine Karriere, doch mit den beiden Miesbachern Stephan Engelbrecht und Christian Heller wurden ebenso wie mit Daniel Merl vom EC Bad Tölz starke Leute geholt. Königstransfer war aber wohl Torhüter Martin Morczinietz, der aus Sonthofen kam und schon jahrelang in der DEL und Zweiten Bundesliga zwischen den Pfosten stand. Zudem konnte auch der letztjährige Topscorer Ondrej Horvath gehalten werden, der auch heuer bereits wieder neun Tore und sieben Vorlagen beigesteuert hat.
Im abschließenden Hinrundenspiel geht es für die Buchloer am Sonntag dann nach Moosburg. Der momentane Tabellenletzte hat eine harte Hinrunde hinter sich. Bedingt durch zahlreiche Verletzte sammelten die Dreirosenstädter nämlich bislang nur sieben Punkte. So schlecht wie es der derzeitige Tabellenplatz aussagt ist der EVM aber mit Sicherheit nicht. Zuletzt konnten die arg gebeutelten Moosburger auch wieder auf mehr Spieler zurückgreifen und erzielten mit einem 5:2 Sieg in Pegnitz und einer knappen 1:2 Niederlage gegen Erding auch wieder bessere Ergebnisse. Unterschätzen darf man die Mannschaft von Trainer Dimitri Startschew also keinesfalls. Denn mit dem ehemaligen Passauer Oliver Wawrotzki, der in der letzten Saison im Trikot der Blackhawks in zwei Spielen ganze sechs Treffer gegen die Piraten erzielen konnte, hat sich der EVM einen torgefährlichen Angreifer geholt. Bester Scorer ist aber David Michl, der im Sommer vom Nachbarn Erding kam. Zudem wurde mit Torhüter Thomas Hingel ein starker Rückhalt vom Oberligisten Waldkraiburg zurückgeholt, der trotz seines jungen Alters zu den besten Torleuten der Liga zählt.
Forst Nature Boyz (BLL)
Richtungsweisendes Wochenende - Nature Boyz zweimal gefordert
In der laufenden Landesligasaison bekommen es die Nature Boyz am Freitag zu Hause mit dem SC Reichersbeuern zu tun, ehe sie am Sonntag zu den Wölfen nach Bad Wörishofen reisen müssen.
Am Freitag um 19:30 Uhr gastiert der aktuell Tabellenfünfte im Peißenberger Eisstadion, um seine Visitenkarte abzugeben. Reichersbeuern war bereits in der letzten Saison Gegner der Nature Boyz, allerdings in der Abstiegsrunde. Beide Partien verliefen äußerst spannend, denn jede Mannschaft gewann ihr Heimspiel mit einem Tor Vorsprung. Die Gäste haben sich in dieser Saison aus dem Spielerkader des aufgelösten EC Bad Tölz 1b kräftig bedient. Auch von der U19 wechselten Spieler zum SC. Vom Bayernligisten River Rats Geretsried schloß sich Torhüter Michael Iszovics an, von den Löwen Waldkraiburg Verteidiger Andreas Andrä. Die Gäste verzeichnen aktuell vier Siege, unter anderem schlugen sie den Tabellenzweiten EV Bad Wörishofen knapp mit 5:4 Toren. Zudem profitierten sie vom Spiel beim EV Pfronten von einer 5:0-Wertung. Für die Hausherren gilt es, die positive Stimmung aus dem Spiel gegen Miesbach mitzunehmen und die aufsteigende Tendenz zu bestätigen. Bleiben die Punkte in Peißenberg, besteht noch eine geringe Chance, den 5. Tabellenplatz zu erreichen.
Anders sieht es am Sonntag beim EV Bad Wörishofen aus. Wenn um 17:00 Uhr der Puck zum Eröffnungsbully eingeworfen wird, werden die Trauben sehr hoch hängen. Die Wölfe belegen aktuell den 2. Tabellenplatz, nachdem sie 6 Siege einfahren konnten, einen davon beim Spiel in Peißenberg, das sie letztendlich mit 2:5 für sich entschieden. Auch Wörishofen kam in den Genuß einer Spielwertung gegen den EV Pfronten. Dass die Mannschaft verwundbar ist, belegt die 3:4-Heimniederlage gegen den TSV Farchant. Für die Forster wird es darum gehen, möglichst konzentriert ins Spiel zu gehen und den zuletzt gezeigten Kampfgeist zu bestätigen. Wenn dann noch der eine oder andere, in der Vergangenheit pausierende Akteur mitwirken kann, könnte ein Pünktchen herausspringen.
Pinguine Königsbrunn (BLL)
Spitzenspiel gegen Amberg
Am Wochenende steht für den EHC Königsbrunn zwar nur ein Spiel auf dem Programm, dafür aber gegen einen großen Gegner. Sonntags geht es ab 18 Uhr vor heimischen Publikum gegen die favorisierten „Wild Lions“ des ERSC Amberg um wichtige Punkte.
Im Hinspiel Anfang November setzen sich die Wild Lions mit 4:2 gegen den EHC Königsbrunn durch. Dabei war die Partie sehr eng, die Brunnenstädter konnten kurz vor Spielende ausgleichen. Doch Amberg nutze eine darauf folgende Überzahlsituation zur erneuten Führung und machte hinterher mit einem „empty net goal“ den Sack zu. Nach der Partie haderte Vorstand Tim Bertele mit den Schiedsrichterleistungen und fand harte Worte für die Unparteiischen. Nun hat Königsbrunn die Möglichkeit, mit einem Sieg die sportliche Antwort in der heimische Eisarena zu geben. Doch Amberg ist momentan die wohl stärkste Mannschaft in der Liga. Der Tabellenzweite besiegte erst am letzten Wochenende zuerst auswärts den erstplatzierten ESC Haßfurt klar mit 5:2 und siegte zuhause gegen den ESC Vilshofen sehr deutlich mit 6:0. Die Gäste hatten sich vor Saisonbeginn gut verstärkt, alleine die beiden Neuzugänge Felix Köbele und Daniel Heilmann erzielten in der laufenden Saison 38 Scorerpunkte in neun Spielen, fünf davon gegen Königsbrunn. Amberg reist also mit sehr viel Selbstvertrauen nach Königsbrunn und will die Siegesserie fortsetzen.
Doch auch die Brunnenstädter sind momentan in einer guten Verfassung und können mit breiter Brust antreten. Zwar fehlen noch einige Spieler im Kader, so auch der Top-Scorer Patrick Zimmermann nach seiner Operation. Dafür kehrte am letzten Wochenende Hayden Trupp in das Team zurück und zeigte sofort wieder seine ganze Klasse. Und auch Max Arnawa kehrte früher als gedacht zurück in die Mannschaft, gegen Ulm hatte er bereits seinen ersten Einsatz. Langsam aber sicher kommt er in Fahrt, der 21-jährige Stürmer stieg ja zu Saisonbeginn nach über einem Jahr Pause ins Training ein. Gegen Ulm traf er am letzten Sonntag gleich dreifach und zeigte sich in aufsteigender Form. Die ganze Mannschaft überzeugte bislang durch enorme Einsatzbereitschaft und Kampfgeist, jeder setzt sich für den anderen ein. Leider kann Königsbrunn noch nicht den aktuellen Neuzugang einsetzen, unter der Woche wurde mit Matthias Forster ein sehr vielversprechender Offensivspieler vorgestellt. Letztes Jahr agierte er noch in der DEL 2 und darf erst im Dezember mitspielen. Im Training ist er aber schon mit dabei und bereitet sich akribisch auf seinen Einsatz vor. Doch auch ohne Forster soll ein Sieg gegen die wilden Löwen her.
Vorstand Marc Streicher freut sich schon auf das Spiel und macht eine klare Ansage: „In unserer jetzigen Form sind wir bereit, Jeden in der Liga zu schlagen. Wir haben in den letzten Spielen wichtige Tore geschossen, in den ersten Begegnungen sind die noch nicht reingegangen. Amberg ist ein guter Gegner, hatte im Hinspiel aber einen klaren Heimvorteil. Wenn unsere Tormaschine am Sonntag wieder anläuft, wird es jeder schwer haben gegen uns zu punkten.“
Eisbären Heilbronn (RLSW)
Eisbären empfangen die Rebels
Am kommenden Sonntag, dem 18.11. 2017, steht ab 18Uhr für die Eisbären Heilbronn in der Kolbenschmidt Arena die nächste Hauptrunden-Partie an. Mit den Stuttgart Rebels trifft der aktuelle Tabellen-Vorletzte auf den Spitzenreiter der Regionalliga Südwest.
Das erste Aufeinandertreffen in Stuttgart konnten die Eisbären mit 6:3 für sich entscheiden. Doch so eindeutig, wie sich der Endstand liest, war der Spielverlauf dieser Partie keineswegs. Für die Eisbären aus Heilbronn ist auf jeden Fall volle Konzentration geboten, denn erfahrungsgemäß sind die Spiele gegen die „Rebellen“ aus Stuttgart alles andere als Selbstläufer!
Für die Rebels läuft es diese Saison bisher nicht gut. Mit 6 Punkten aus 10 Spielen, stehen sie mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Tabellenletzten, auf Platz sieben der Regionalliga Südwest.
Nach dem überzeugenden Sieg der grippegeschwächten Eisbären-„Rumpftruppe“ in Schwenningen, hat das Team um Sascha Bernhardt nun eine ganze Woche Zeit, um die Grippe auszukurieren und für die anstehende Aufgabe wieder Kraft zu tanken.
Denn eines ist klar: die Eisbären Heilbronn wollen auch nach dem 11. Spieltag weiterhin die Tabelle anführen !
Schwenninger Fire Wings (RLSW)
Schwenninger Fire Wings zuhause gegen Eppelheim und auswärts in Hügelsheim
Nach der deftigen 3:8 Heimklatsche vor Wochenfrist gegen Heilbronn geht es für die Schwenninger Fire Wings am kommenden Wochenende mit gleich zwei Spielen weiter. Am Freitag empfängt man die Eisbären Eppelheim und tags darauf gastiert die Mannschaft von Trainer Matthias Kloiber bei den Baden Rhinos in Hügelsheim.
Das hatten sich die Verantwortlichen und die Cracks der ERC Fire Wings sicher anders vorgestellt, als nach 10 Spieltagen auf dem 7. Tabellenplatz zu stehen. Und in der Tat steckt in der Mannschaft durchaus mehr Potential, im Gegensatz wie es die gegenwärtige Tabelle widerspiegelt. Doch wurden einige Partien unglücklich verloren, weil teils nicht clever genug agierte und teils zu sorglos mit den Torchancen vor des Gegners Gehäuse umging. Doch den verschenkten Punkten nun nach zu trauern wäre fehl am Platz. Und so geht es am kommenden Wochenende auch gleich mit 2 weiteren Spielen in der Regionalliga-Südwest weiter. Am Freitag empfängt man die Eisbären Eppelheim, die gegenwärtig auf Tabellenplatz vier stehen. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison verloren die Neckarstädter bei den Eisbären mit 6:2. Und das mit den Eppelheimern diese Saison zu rechnen ist bestätigen auch die letzten drei Spiele, als man mit Heilbronn, Zweibrücken und zuletzt Bietigheim allesamt Meisterschaftsfavoriten bezwingen konnte. Einen wirklichen „Star“ sucht man in der Mannschaft vergeblich, denn die Kompaktheit und individuelle Klasse aller Spieler ist hier zu erwähnen. Dennoch haben die Eisbären mit Striepeke, Korte und Semlow Spieler in ihren Reihen, die wissen, wo das gegnerische Tor steht und so wird auf die Schwenninger Defensivabteilung eine Menge Arbeit zu kommen.
„Eppelheim war letztes Jahr eine Art Überraschungsmannschaft der Liga und auch dieses Jahr stehen sie zurecht oben in der Tabelle. Wir müssen unser Spiel einfach gestalten, jedoch über die kompletten 60 Spielminuten konzentriert bei der Sache sein.“, so Verteidiger Dennis Böhm
Spielbeginn gegen Eppelheim ist am kommenden Freitag, den 17.11.2017, um 20:00 Uhr in der Schwenninger Helios-Arena.
Keine 24 Stunden später müssen die Schwenninger Kufencracks erneut ihre Schlittschuhe schnüren. Dann gastiert man bei den Rhinos in Hügelsheim, welche 5 Punkte vor den Fire Wings auf Tabellenplatz 5 zu finden sind. Mit zwei Auswärtserfolgen in die Saison gestartet, unter anderem 1:4 in Schwenningen, wechselten sich in den letzten Spielen Siege und Niederlagen kontinuierlich ab. Doch das es im Baden Airpark immer schwer für die gegnerische Mannschaft ist, wissen die Fire Wings nur zu gut. Für den letzten Schwenninger Erfolg im Nashorn Gehege muss man sehr tief in die Geschichtsbücher rein blicken. Aus diesem Grund wollen die Fire Wings endlich mal wieder mit einem Sieg die Heimreise aus Baden antreten. „Wir wollen gegen Hügelsheim mit konzentriertem und einfachem Eishockey zum Erfolg kommen. Vor allem müssen wir von der Strafbank weg bleiben, dies wird sicher ein Schlüssel zum Erfolg sein“, so Fire Wings Verteidiger Johannes Stöhr.
Diez-Limburg Rockets (RLW)
Rockets freuen sich auf zwei Heimspiele gegen Dinslaken und Bremen
Heimspiel-Doppelpack für die EG Diez-Limburg - die Rockets sind am Wochenende in Liga und Pokal gleich zwei Mal vor heimischen Fans gefordert. In der Regionalliga West geht es am Freitag (20.30 Uhr) zunächst gegen die Dinslaken Kobras, bevor am Sonntag (18.30 Uhr) die Weserstars aus Bremen im Norddeutschen Eishockeypokal ihre Visitenkarte in der Diezer Eissporthalle abgeben. „Das werden ganz sicher zwei spannende und attraktive Spiele für unsere Zuschauer“, freut sich Rockets-Trainer Arno Lörsch.
Rückblick, Samstagabend, Gästekabine, Eisstadion Paradice Bremen. Draußen auf der Anzeigentafel steht nach 40 Minuten ein 1:0 für die Weserstars, als drinnen in der Kabine einer der Jungs das Wort ergreift. „Männers, wir wollen nachher noch feiern, oder? Und mit einem Sieg in der Tasche lässt sich deutlich besser feiern.“ Der Rest ist bekannt: Mit einem 3:0 im letzten Drittel drehen die Rockets die Partie und fahren im ersten Gruppenspiel des Norddeutschen Eishockeypokals den ersten Sieg ein.
„Ich denke, diese Szene aus der zweiten Drittelpause beschriebt die momentane Situation sehr gut“, sagt Lörsch. „Die Jungs wollen einfach aus jedem Spiel das Maximum herausholen. Und genau so haben sie das Spiel in Bremen dann auch zu Ende gespielt. Das war die Krönung eines fantastischen Wochenendes, mit dem ich als Trainer aus sportlicher Sicht einfach nur zufrieden sein kann.“ Doch die Mannschaft setzte nicht nur sportliche Akzente. „Die Jungs sind dann abends in Bremen geschlossen losgezogen, das hat mich auch sehr gefreut. Bei dem einen oder anderen Spieler ist auch abseits der Eisfläche der Knoten geplatzt. Ich glaube, die hatten richtig viel Spaß.“
Doch mit der neuen Woche rückten auch die nächsten Aufgaben in den Fokus. Und da geht der Blick zunächst auf das Heimspiel gegen Dinslaken. „Wir tun uns auswärts derzeit fast ein wenig leichter als daheim“, sagt der Rockets-Trainer. „Weil wir es vor heimischen Fans zu schnell erzwingen wollen. Diese Geduld, die es eben auch braucht, lassen wir bei den Heimspielen bisher manchmal noch vermissen. Aber gerade gegen Dinslaken wird es diese Geduld brauchen. Denn wir dürfen und werden nicht den Fehler machen zu denken, wir haben da 4:1 und 9:4 gewonnen - was soll uns schon passieren? Dann hast du in dieser Liga schneller verloren als es dir lieb ist. Dinslaken ist ein unangenehmer Gegner, der auswärts noch ein bisschen defensiver agiert und auf Konter wartet. Und da sind sie brandgefährlich. Für uns muss es egal sein, welche Tabellenposition der Gegner hat. Wir wollen in der Erfolgsspur bleiben. Die Qualität dafür haben wir. Jetzt gilt es, diese auch abzurufen.“
Auch das Heimspiel gegen Bremen wird nicht zu einem Selbstläufer, nur weil man in Bremen bereits gewinnen konnte. „Die Weserstars sind ein starkes Kollektiv und nach eigener Aussage ohnehin eher eine Auswärtsmannschaft. Die haben ganz sicher nichts zu verschenken und werden uns das Leben maximal schwer machen. Die Fans können sich auf einen besonderen Gegner in einem besonderen Wettbewerb freuen. Wann trifft man schon mal auf den Spitzenreiter der Regionalliga Nord? Ich bin mir sicher, dass sich viele Zuschauer auf diesen Abend freuen - auf neue Gesichter, ein neues Team und einen schönen Pokalfight. Beide Teams werden die Fans nicht enttäuschen.“ Neben Bremen trifft Diez-Limburg in der Gruppenphase des Norddeutschen Pokals zu einem späteren Zeitpunkt auch noch auf den Eishockeyclub Nordhorn.
Dinslaken Kobras (RLW)
Auf der Jagd nach den Punkten 5-7
Am kommenden Wochenende warten schon die nächsten beiden Aufgaben auf die Kobras. Dabei verschlägt es sie zunächst am Freitag, 17.11.2017 nach Hessen, wo sie bei den dortigen Rockets aus Diez-Limburg zu Gast sein werden; zwei Tage später empfängt man dann das Team des Neusser EV in eigener Halle.
Durch das vorgezogene Spiel gegen die Rockets Anfang November treffen die Giftschlangen bereits zum dritten Mal auf die Mannschaft von Trainer Arno Lörsch. Erstmalig allerdings auf hessischem Terrain. Dabei vergleichen sich die Giftschlangen an diesem Tag mit der treffsichersten Mannschaft der Liga.
Die Bilanz gegen das Team von der Lahn ist mit 0:6 Punkten und 5:13 Toren alles andere als rosig. Auch in diese Partie gehen die Niederrheiner als krasse Außenseiter. Dennoch ist immer noch ein kleiner Prozentsatz an Siegeschance erhalten. Doch dazu muss bei den Gästen an diesem Abend alles klappen. Es gilt in erster Linie, die Paradereihe Fischer / Davies / Firsanov, die schon so manche Verteidigung vor unlösbare Probleme gestellt hat, in den Griff zu bekommen. Auch wird der Umstand von Bedeutung sein, wie viele Dinslakener Akteure die Fahrt nach Hessen mitmachen können. Definitiv verzichten muss Coach Sikorski auf Tom Giesen (beruflich) und Philipp Heffler (verletzungsbedingt) sowie Daniel Pleger. Letzterer nimmt sich aus privaten Gründen eine längere Auszeit, deren Dauer er selbst derzeit noch nicht benennen kann. Details wollte der sympathische 34-jährige nicht nennen. Diese Auszeit trifft die Kobras in der aktuellen Situation besonders hart. Schon fast generell bei Auswärtsbegegnungen nur mit einem kleinen Kader ausgestattet und mit notorischer Abschlussschwäche kämpfend, ist das Fehlen des All-Time-Top-Scorers natürlich besonders bitter. „Doch so ist das nun einmal im Leben. Die Familie und der Beruf haben immer Vorrang“, sieht Trainer Sikorski diese Auszeit durchaus realistisch. Auch der Einsatz von Kevin Wilson ist fraglich. Er hatte sich Ende letzter Woche einen grippalen Infekt eingefangen und musste daher seinen Einsatz beim Spiel gegen Meister Hamm nach kurzer Zeit abbrechen. Ob er am Wochenende schon wieder gesundheitlich hergestellt ist, wird sich zeigen. Doch eins ist sicher: Diejenigen, die in Diez-Limburg auf dem Eis stehen, werden mit Sicherheit alles daransetzen, damit man nicht am Ende des Tages sagen muss: Außer Spesen nichts gewesen.
„Wir haben schon zweimal gegen Arno Lörsch und seine Mannschaft gespielt und beide Spiele verloren. Diez-Limburg hat eine sehr starke Mannschaft. Dennoch ist jede Partie anders und mein Team wird wie immer bis zum Schluss kämpfen. Natürlich sind die Chancen auf einen oder mehr Punkte auch davon abhängig, wer die Fahrt mit antreten wird, aber entschieden ist es frühestens nach 60 Minuten“, macht der Dinslakener Übungsleiter seiner Mannschaft und den Fans für die anstehende Aufgabe Mut.
Am Sonntag, den 19.11.2017, empfangen die Kobras dann in der Schlangengrube die Mannschaft des Neusser EV. Allein der Name dieses Vereins erzeugt bei den erfahreneren Kobra-Fans ein mulmiges Gefühl in der Magengegend. Denn, obwohl die Gäste nicht zu den Top-Favoriten der Liga zählen, schaffen es die Giftschlangen regelmäßig, bei diesen Vergleichen ihre schlechteste Saisonleistung abzurufen. Glücklicherweise bis jetzt aber nur in des Gegners Halle. Und dies haben Mannschaft und Fans bei der 3:8-Klatsche am Neusser Südpark glücklicherweise schon hinter sich gebracht. Es ist nicht eindeutig zu verifizieren, woran es liegt. Möglicherweise an der Tatsache, dass die Truppe von Trainer Fuchs sich allein auf das besinnt, was sie können: Geradliniges, diszipliniertes Eishockey, gestützt auf einen starken Torhüter Ken Passmann den Gegner überfallartig aus zu kontern. Außerdem sind sie mit einem exzellenten Überzahlspiel ausgestattet. Somit kann die Devise von Kapitän Sven Linda & Co. nur lauten: Kontrollierte Offensive, geduldig spielen und auf alle Fälle Strafbankkontakt vermeiden. Die Gäste kommen mit der Empfehlung eines Auswärtssieges bei Vizemeister Ratinger Ice Aliens nach Dinslaken.
„Beim Hinspiel haben wir sehr schlecht gespielt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass uns das beim Heimspiel noch einmal passiert. Jedenfalls werde ich am Sonntag wieder mehr Personal zur Verfügung haben, was mir wieder mehr taktischen Spielraum bietet. Ob dies am Ende des Tages zu einem Sieg reicht, werden wir sehen“, so der Chef hinter der Dinslakener Bande.
Inwieweit sich dieses Vorhaben in die Tat umsetzen lässt, werden die Fans ab 19:00 Uhr in der Schlangengrube verfolgen können.
Bären Neuwied (RLW)
Die Außerirdischen kommen zum Topspiel
Sie haben durchgeschnauft, die Beine ein wenig hochgelegt, die eine oder andere Blessur und Erkältung auskuriert, die Akkus aufgeladen - die Neuwieder Bären nutzten das spielfreie Wochenende, um jetzt frisch gestärkt wieder ans Werk zu gehen und sich den nächsten beiden Aufgaben zu stellen. Ratingen (Heimspiel am Freitagabend ab 20 Uhr im Icehouse) und Soest (am Sonntag auswärts ab 19 Uhr) heißen die beiden Gegner in der Eishockey-Regionalliga West an diesem Wochenende.
„Die fünf Spiele in zehn Tagen haben ein paar Spuren hinterlassen. Wir haben gemerkt, dass am Ende dieser zwei intensiven Wochen die Beine der Spieler schwer waren“, kommentiert Trainer Jens Hergt. Schwer vielleicht, aber nicht zu schwer, um den Neusser EV in die Schranken zu verweisen (5:0) und so die Position unter den Top-Teams der Liga zu festigen. „Wir haben von elf Partien acht für uns entschieden und sind absolut bei der Musik dabei“, so Hergts Zwischenfazit, nachdem rund ein Drittel der Hauptrunde absolviert ist.
An den Auswärtsleistungen, daraus macht der Trainer keinen Hehl, müsse man noch etwas arbeiten, aber die Ergebnisse im heimischen Icehouse können dafür nicht besser sein. Fünf Siege in fünf Spielen, immer mit mindestens drei Toren Unterschied - das hinterlässt Eindruck, zumal Spitzenteams wie Hamm (6:0) und Diez-Limburg (6:3) keine Chance hatten. Das soll nun auch nach der Partie gegen Ratingen so bleiben. „Die Woche nach dem Neuss-Spiel haben wir genutzt, um auch im Training den Spaßfaktor vermehrt mit einzubringen. Die Mannschaft hat dadurch an Lockerheit dazugewonnen, und seit Dienstag stand mit Vollgas die intensive Vorbereitung auf die Ice Aliens an“, erklärt Hergt, welche Schwerpunkte er im Training setzte. Seine Erkenntnis: „Die Mannschaft ist gut drauf und gut aufgestellt, um den nächsten Sieg einzufahren. Wir wollen auch gegen Ratingen zeigen, dass in der Bärenhöhle für niemanden etwas zu holen ist.“
Wenn Regionalliga-Top-Adressen, zu denen Neuwied und Ratingen zweifelsfrei zählen, aufeinandertreffen, entscheiden Kleinigkeiten. Das haben auch die bisherigen Duelle gezeigt: 2016/17 endeten drei von vier Aufeinandertreffen mit einem Treffer Differenz. Ratingens 6:3-Erfolg vor einem Monat am Sandbach war zwar etwas deutlicher, aber auch da begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe.
Der EHC erwartet für Freitagabend eine Ratinger Mannschaft, die nach den jüngsten Ergebnissen angefixt ist. Gegen Herford (5:7), Hamm (2:6), Diez-Limburg (3:4) und Neuss (2:4) gingen die Außerirdischen viermal in Folge leer aus. Das ist ungewohnt für die vom Niederländer Alexander Jacobs trainierten Aliens. „Die werden angefressen zu uns kommen und aus diesem kleinen Tief herauskommen wollen. Ratingen muss abliefern, wir aber auch“, rechnet Jens Hergt mit einer umkämpften Partie.
Die Ergebniskrise des Vizemeisters, der neben Hamm den ausgeglichsten Mannschaftskader ins Rennen schickt, zeigt einmal mehr, dass es in der Weststaffel der vierthöchsten deutschen Spielklasse keinen Alleingang geben wird. „Das ist keine Partyliga, in der jemand alle anderen abschießt“, weiß Hergt. Das gilt für Hamm, Herford und Ratingen genauso wie für Diez-Limburg und den EHC.
„Und die Mannschaften", fügt der Neuwieder Coach hinzu, „die in der Tabelle weiter unten stehen, geben gegen die Spitzenteams immer doppelt so viel Gas." Das wird am Sonntagabend wohl auch bei der Soester EG gelten. Die Bördeindianer zeigten nicht nur in Neuwied (4:7), dass sie in der Offensive mit Martin Juricek und Ernst Reschetnikow über gute Qualität verfügen, auch den starken Herfordern machten die Schützlinge von Dieter Brüggemann das Leben schwer. Nach zwischenzeitlicher 5:2-Führung mussten sie sich den Ice Dragons noch mit 6:9 beugen. Im Eisstadion am Soester Möhnesee ist die Eisfläche zwar genauso groß wie andernorst, aber dort haben Spiele immer einen eigenen Touch. „Da haben wir uns schon immer schwer getan - auch als ich selbst noch aktiv war", erinnert sich Hergt. In Ermangelung einer Plexiglasumrandung sorgen hohe Schüsse und abgefälschte Pucks häufiger als in anderen Hallen für Unterbrechungen. „Es geht nur mit Konzentration und einer geschlossenen Teamleistung", betont der EHC-Trainer.
Grefrath Phoenix (LLW)
GEG erwartet “Dynamites” im Spitzenspiel
Den Eishockeyfans an der Niers steht am kommenden Freitag, 17. November erneut ein interessanter und spannender Eishockey-Abend ins Haus. Um 20.00 Uhr erwarten die Grefrath Phoenix den EHC Troisdorf "Dynamite" e.V. zum Spitzenspiel im Grefrather EisSport & EventPark.
In der ligaweit mit Spannung erwarteten Begegnung trifft die GEG als aktueller Tabellenführer auf ihren direkten Verfolger aus dem Rheinland. Zudem misst sich die bislang beste Defensive mit dem derzeit torgefährlichsten Team der NRW-Liga.
Funkenflug im Sprengstofflager. Feuervögel gegen hochexplosives Dynamit. Kann das gut gehen?
Zumindest beim Saisonauftakt haben die Grefrather bereits einmal diese brenzliche Mission erfolgreich beendet, als die Blau-Gelben in einem hochspannenden Match im Troisdorfer Icedome die “Dynamites” schließlich mit 4:2 entschärften.
Ähnlich wie es die Vorzeichen bereits andeuten, erwartet Phoenix-Trainer Karel Lang erneut eine enge Begegnung auf Augenhöhe: “Troisdorf hat eine starke und sehr gut eingespielte Truppe. Vieles wird davon abhängen, wer mit der besseren Strategie auf das Eis geht”. Trotz aller Vorsicht und großem Respekt vor dem Gegner wird das Team von der Niers mit dem Selbstbewusstsein eines Spitzenreiters in die Partie gehen. “Wir wissen was wir können und wollen unser Spiel machen” so der Grefrather Chef an der Bande.
Neben dem Top-Spiel dürfen sich die Phoenixfans auf brandneue Fanschals freuen, welche ab Freitag in der Eishalle und in der Geschäftsstelle für 10 € erhältlich sein werden.
EC Nordhorn (RLN)
Direkter Tabellen-Konkurrent beim EC Nordhorn - Salzgitter Icefighters zu Gast in Nordhorn
Die erste Mannschaft des Eishockey Club Nordhorn e.V. steht kurz vor ihrem fünften Spiel in der viertklassigen Regionalliga Nord und ist noch immer ohne Punkte. Nächster Gegner des EC Nordhorn sind die TAG Salzgitter Icefighters, denen der ECN im Hinspiel mit 6:4 unterlag. Die nächste Partie findet am 18. November in der Eissporthalle Nordhorn statt – unterdessen füllt sich das Lazarett des Vechte-Vereins.
Die Icefighters aus Salzgitter haben ebenfalls einen schwachen Saisonstart zu beklagen, bisher konnte aber immerhin der Sieg gegen Nordhorn verbucht werden. Gegen die starken Teams aus Adendorf, Bremen und Hamburg war jedoch für die Stahlstädter unter der Führung von Radek Vit nichts zu holen. Es geht also gegen den direkten Konkurrenten.
Topscorer ist der starke Justin Spenke, dicht gefolgt von Ron Friedrich und Michael Kopke. Insgesamt können die Icefighters auf einen breit aufgestellten Kader bauen, welcher einiges an Qualität zu bieten hat – in Nordhorn wird sich zeigen, wer im Rückspiel dominieren wird.
Der EC Nordhorn braucht in seinem fünften Spiel den Sieg – nach dem Aufstieg in die Regionalliga ist gerade der Saisonbeginn wie erwartet schwierig. Nun müssen Punkte geholt werden, damit die Mannschaft von Trainer Heiko Niere nicht den Anschluss verliert.
Problem dabei: Nach den zwei starken Auftaktspielen flacht die Leistung ab, zudem hat die Mannschaft einige schwere Ausfälle zu verzeichnen: Lars Schellerhoff war als langzeitverletzter Spieler eingeplant, nun fehlen verletzungsbedingt auch Alexander Paul, Patrick Kaminksi und Leonard Lämmchen definitiv auf unbestimmte Zeit.
Das Spiel gegen die TAG Salzgitter Icefighters beginnt am Samstag, 18. November um 19 Uhr in der Eissporthalle Nordhorn. Karten gibt es im Vorverkauf beim VVV Nordhorn und an der Abendkasse in der Eishalle, der Einlass beginnt eine Stunde vor Spielbeginn.
Tornado Niesky (RLO)
Tornados empfangen ESC Berlin 07
Am Sonnabend, den 18.11.2017 sind die Cracks des ESC Berlin 07 zu Gast bei den Tornados.
Das Spiel im Eisstadion Niesky beginnt um 18:30 Uhr. Die beiden Teams treffen das erste Mal in der Saison aufeinander. Derzeit belegen die Gäste aus der Hauptstadt Platz 7 der Tabelle in der Regionalliga Ost.
Im Kader der Tornados fehlen am kommenden Wochenende in jedem Fall Jörg Pohling sowie die drei Verletzten Marcel Leyva, Tom Domula und Christian Rösler.
Wölfe Schönheide (RLO)
Schönheider Wölfe vor erstem Doppelwochenende Samstag Eishockey satt im Wolfsbau
Am kommenden Samstag, dem 18.11.17, um 17:00 Uhr treffen die Schönheider Wölfe um Coach Sven Schröder im heimischen Wolfsbau auf die aktuell drittplatzierten Berlin Blues und damit erneut auf ein Team, welches, nimmt man die bisherigen Ergebnisse der Hauptstädter, zu den Favoriten in der Regionalliga Ost zählt. Nur einen Tag später, am Sonntag, dem 19.11.17, um 16:00 Uhr heißt der Gegner dann Bad Muskau Bombers, welcher seine Heimspiele in Weißwasser austrägt und bisher stets mit achtbaren Ergebnissen gegen die Topteams der Liga auf sich aufmerksam machte. So konnte Niesky “nur“ 3:1 gewinnen und ebenso knapp war es am letzten Sonntag, als FASS Berlin beim 5:2-Erfolg doch einige Mühe hatte.
Personell entspannt sich die Situation bei den Wölfen etwas. Zwar wird Danny Reimann nach seiner Verletzung beim Spiel in Berlin die kommenden Wochen ausfallen und auch Florian Richter wird am Wochenende wieder berufsbedingt fehlen, doch werden aller Voraussicht nach Christoph Rogenz, Vincent Wolf und auch der zuletzt gesperrte Jannik-Noah Grätke wieder ins Team stoßen. „Wir müssen den Trend, welchen wir seit dem Meisterschaftsbeginn vollziehen, weiter fortsetzen. Außer in Jonsdorf, haben wir bisher nur gegen Teams gespielt, welche sich selbst als Kandidaten für die vier Play-Off-Plätze sehen und um diese Plätze werden auch wir bei den nächsten Hürden Berlin Blues und Bad Muskau Bombers kämpfen.“, gibt Wölfe-Coach Sven Schröder die Marschrichtung vor.
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