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August 26
                     
Jahrestag des Mauerbaus 1961
          
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  KURZNACHRICHTEN  

           
      
Haßfurt Hawks
(BLL)  Mit Maurice Becker wechselt ein Oberliga-erfahrener Stürmer zum ESC. Der 28-Jährige der mehrere Jahre für Rostock und Halle aufs Eis ging, wechselt von den Eagles Essen-West aus der Regionalliga West zu den Hawks. Zum Gewinn der Meisterschaft konnte er in 29 Spielen 15 Tore und 36 Assists beisteuern
  
Bären Neuwied
(OLN)  Stürmer Michael Jamieson geht mit dem EHC in die Oberliga. Der 34-jährige US-Amerikaner kehrte vor zwei Jahren zu den Bären zurück. In der vergangenen Saison brachte es der Routinier in 49 Spielen auf 34 Tore und 23 Assists
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Der Kanadier Kurt Sonne geht weiter für die EAS auf Torejagd. Der 30-jährige Angreifer, der in sein drittes Jahr in Schongau geht, konnte zuletzt in 24 Partien 15 Tore und 16 Vorlagen für sich verbuchen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die beiden Verteidiger Niclas Hempel und Niklas Hübner werden von den Schwenninger Wild Wings mit Förderlizenzen für die Towerstars ausgestattet. Hübner absolvierte bereits in der letzten Saison zahlreiche Spiele im Ravensburger Trikot, während Hempel bei seinem Heimatverein EHC Freiburg Spielpraxis erhalten hat
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Torhüter Simon von Fraunberg wird auch in der neuen Spielzeit wieder für den ESC auflaufen. Der 31-Jährige spielte bislang ausschliesslich für seinen Heimatverein
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Ayko Grewe bleibt als weiterer Torhüter bei den Heidschnucken. Der 22-Jährige, der ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs stammt, spielte zwischenzeitlich im Wolfsburger Nachwuchs und stand auch schon im erweiterten Oberliga-Aufgebot der Hannover Indians
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Stürmer Dorian Hanna wird in sein drittes Jahr beim EV gehen. Der 22-Jährige, der aus dme Duisburger Nachwuchs stammt, konnte in zuletzt 23 Partien 5 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Mit Sascha Göth bleibt dem EHC ein langjähriger Akteur weiter treu. Der 29-jährige Verteidiger kam 2021 von den Mad Dogs Mannheim und ist inzwischen eine feste Größe in der Hintermannschaft der Hornets
  
SC Reichersbeuern
(BLL)  Mit Dennis Stoljarov kommt ein neuer junger Stürmer zum SCR. Der 20-Jährige begann einst im Tölzer Nachwuchs und spielte zuletzt im Nachwuchsbereich des ESC Geretsried
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Aus dem eigenen 1b-Team rückt Torhüter Luca Huster in den Regionalliga-Kader auf. Das Goalie-Trio neben der klaren Nummer-1 Dennis Korff wird von Dustin Hey komplettiert. Der 26-Jährige kommt vom 1b-Team der Saale Bulls Halle und spielte früher bereits für die 1b der Icefighters
  
Pfaffenhofen Eishogs
(BBZL)  Aus dem letztjährigen Bayernliga-Kader werden die beiden Verteidiger Leon Koppitz und Michael Wolf bleiben und den Neubeginn unterstützen. Ausserdem kommen mit Mathias Jeske und dem Tschechen Kresimir Schildhaben zwei torgefährliche Stürmer aus der Landesliga vom EV Fürstenfeldbruck zum ECP
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Verteidiger Alexander van gen Sassend bleibt dem MEK weiter treu. Der 35-Jährige wird somit vereits in seine vierzehnte Spielzeit im Trikot der Luchse gehen
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Der Lette Klavs Planis soll die dritte Kontingentstelle bei den Black Hawks besetzen. Der 32-Jährige spielte zuletzt in der Oberliga Nord für die Füchse Duisburg und war zuvor drei Jahre lang sehr erfolgreich für den Ligakonkurrenten Höchstadt aktiv
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat den Vertrag mit Stürmer Jesper Öhrvall verlängert. Der 31-jährige Schwede, der vor zwei Jahren aus Österreich an die Ostsee kam, war in zuletzt 45 Spielen mit 21 Toren und 51 Assists teaminterner Topscorer der Piranhas
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Sonntag 19.November 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga und Oberliga Süd, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Landesliga Nordrhein-Westfalen.


Red Bull München  (DEL)
Red Bulls verlieren gegen Schwenningen
Der EHC Red Bull München hat das erste DEL-Spiel nach der Deutschland-Cup-Pause verloren. Trotz guter Chancen unterlagen die Red Bulls den Schwenninger Wild Wings mit 2:5 (1:3|0:1|1:1). Vor 4.250 Zuschauern erzielten Daryl Boyle und Maximilian Kastner die Tore für München.
Die Red Bulls begannen druckvoll und hatten gute Chancen, lagen aber nach fünf Minuten mit 0:3 in Rückstand. Istvan Bartalis (2.), Simon Danner (4.) und Damien Fleury (5.) trafen für die Wild Wings. Daryl Boyle erzielte in der neunten Minute den Anschlusstreffer. München drängte nun auf das 2:3, Frank Mauer scheiterte aber am Pfosten (17.).
Auch im Mitteldrittel hatten die Münchner mehr Spielanteile, Dustin Strahlmeier hielt aber alles, was auf sein Tor kam. Ob gegen Maxi Kastner, Frank Mauer (jeweils 24.) oder Keith Aucoin – der SERC-Goalie parierte alles, was auf sein Tor kam. Schwenningen setzte auf Konter. Einen dieser schnellen Gegenangriffe nutzte Markus Poukkula in der 37. Minute zum vierten Tor.
Im Schlussabschnitt wurden die Red Bulls noch offensiver. In der 46. Minute zahlte sich das aus, denn Maxi Kastner staubte zum 2:4 ab. Einen weiteren Treffer verhinderte aber der überragende Strahlmeier, unter anderem mit einer Parade gegen Daryl Boyle (53.). Und Schwenningen? Die Gäste blieben im Angriff extrem effizient. In der 55. Minute schloss Kalle Kaijomaa einen der wenigen SERC-Angriffe im Schlussabschnitt zum 2:5-Endstand ab.
Florian Kettemer:
„Schwenningen hat uns ausgehebelt, das muss man anerkennen. In der zweiten Drittelpause hat Don Jackson die richtigen Worte gefunden. Wir sind danach besser geworden, am Ende hat es aber nicht gereicht.“


TEV Miesbach  (OLS)
Keine Punkte, nur Lob für den TEV gegen Selb
Am gestrigen Freitag unterlag der TEV vor 425 Zuschauern den Selber Wölfen mit 2:5 (1:0, 1:2, 0:3). In einem schnellen und spannenden Spiel konnte der TEV bereits nach 28 Sekunden durch Tom-Patric Kimmel, auf Zuspiel von Hall und Fissekis in Führung gehen und gestaltete die Partie gegen den nahezu in Bestbesetzung angetreten Tabellendritten ausgeglichen. Mit schnellem Umschaltspiel konnten sich die Mannen von Trainer Markus Wieland immer wieder vom sicheren Kombinationsspiel der Gäste befreien. Den Ausgleich  kassierte der TEV in der 21. Minute nachdem es mehrfach lichterloh vor dem Tor vom abermals überzeugenden Anian Geratsdorfer brannte und die Scheibe zum freistehenden Gare gelangte, der mit einem plazierten Schuss traf. In der 31. Minute dann Aufregung vor dem Tor von Geratsdorfer, als Gare aus kurzer Distanz traf, die Schiedsrichter jedoch länger beraten mussten, ob der Treffer aufgrund „hohen Stocks“ regulär war. Das der Stock von Gare und auch von Verteidiger Martin Lidl zu hoch war, stand außer Frage, dennoch entschieden die SR auf Tor. Etwas unglücklich für den TEV, der sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen ließ und in der 36. Minute durch Stemke auf Zuspiel von Gams den vielumjubelten Ausgleich erzielte. Dann folgten 3 Strafzeiten für den TEV, zuerst wurde spielen mit 6 Mann gepfiffen, danach erhielt Lidl eine Strafe wegen Behinderung und anschließend noch Stemke wegen Beinstellen. Während dieser Hinausstellung ging Selb durch ihren Neuzugang McDonald mit 3:2 in Führung, was bitter war, da die Entscheidung mehr als zweifelhaft war. Doch selbst nach dem 4:2 durch Mydryk für die Gäste in der 50. Minute, hatte der TEV den Glauben an sich noch nicht verloren und  erarbeitete sich immer widere gute Chancen. Als dann Lidl in der 56. Minute wegen hohem Stock 5 Minuten + Spieldauer erhielt, war die Partie gelaufen. Interessant das der Schiedsrichter zuerst Beinstellen angezeigt hat und sich durch die dann ausgesprochene Strafe endgültig den Unmut der Miesbacher Zuschauer zugezogen hat. „Kompliment wie Miesbach heute gespielt hat, das haben wir nach ihrem Tabellenstand und den bisherigen Ergebnissen nicht erwartet !“, eröffnete Selb-Trainer Henry Thom die Pressekonferenz. Der sichtlich frustrierte Markus Wieland konnte sein Team ebenfalls nur loben, haderte mit der ein oder anderen Schiedsrichterentscheidung, stellte dann aber positiv heraus, wie sich sein Team die letzten Wochen entwickelte hat: „ Mir tut es um meine Mannschaft leid, die heute am Limit gespielt hat und dennoch mit leeren Händen dasteht, allerdings ist uns bei dem Zusammenhalt und Charakter nicht bange, dass wir unsere Ziele diese Saison erreichen werden.“  


Selber Wölfe  (OLS)
HighlightVideos und WeihnachtsSchokolade
Die Highlights der Heimspiele der Selber Wölfe in HD-Qualität im Nachgang nochmal genießen und dazu gemütlich ein Stück Qualitätsschokolade aus dem exklusiven Wölfe-Adventskalender naschen? Beides ist ab nächster Woche möglich.
Die Selber Wölfe haben ab dem Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg am Sonntag, 19. November 2017, einen Partner für HighlightVideos. YouSport.tv heißt das Online-Streamingportal von Pro7/Sat.1, mit dem wir ab sofort nach den Heimspielen unserer Wölfe ein Highlightvideo auf unserer Facebookseite zur Verfügung stellen werden. In Zukunft ist außerdem geplant, auch ein Livestreamingangebot zu präsentieren. Dies kann allerdings erst frühestens zu den PlayOffs 2018 angeboten werden.
Außerdem kann man das gesamte Sportstreaming von YouSport.tv auch auf der Homepage
http://sportdeutschland.tv/yousport verfolgen.
Außerdem dürfen wir zum Weihnachtsfest 2017 eine Neuheit präsentieren. Mit dem exklusiven WölfeAdventskalender gibt es eine willkommene Aufmerksamkeit für jeden WölfeFan, um sich gemeinsam mit uns auf die schönste Zeit des Jahres zu freuen.
Die Schokoladen hinter den 24 Türchen sind aus deutscher Herstellung von einem namhaften Hersteller, der unter anderem für die großen deutschen Marken produziert. Die Schokolade enthält mindestens 30% Kakao.
Den exklusiven Adventskalender wird es zum Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden am 26. November 2017 im FanShop in der NETZSCH-Arena geben und ab Donnerstag, 23. November 2017 in den Märkten von EDEKA Egert in Selb und Arzberg. Die Auflage ist limitiert. Das heißt: zugreifen solange der Vorrat reicht.


EV Moosburg  (BYL)
1:5-Pleite in Füssen: EVM sieht beim Altmeister alt aus
Nichts zu holen gab es für den EV Moosburg am Freitagabend beim EV Füssen: Lediglich im zweiten Drittel brachte man den mit vielen jungen Spielern bestückten Altmeister in Schwierigkeiten. Am Ende stand eine verdiente 1:5 (1:2, 0:0, 0:3)-Niederlage.
Die Euphorie, die bei den Füssenern nach dem Durchmarsch in die Bayernliga herrscht, war überall in der Halle zu spüren. Trotz der jüngsten Rückschläge waren über 700 Zuschauer gekommen. Und die sahen in den ersten zehn Minuten eine völlig überforderte Moosburger Mannschaft, die mit dem Tempo der Allgäuer überhaupt nicht zurecht kam. Schlussmann Thomas Hingel war von Beginn an gefordert, musste in der Anfangsphase gleich zweimal hinter sich greifen. Erst nach einer Viertelstunde gaben auch die Gäste ein Lebenszeichen von sich. Als sich infolge eines Abspielfehlers der Hausherren eine 3:1-Kontersituation ergab, vollendete Daniel Schander zum 1:2-Anschluss.
Der schmeckte dem EVF ganz und gar nicht. Im zweiten Abschnitt machte sich nun die Unerfahrenheit der jungen Truppe bemerkbar und der EVM kam immer besser in die Partie. „Ich bin froh, dass das Spiel in dieser Phase nicht gekippt ist, Moosburg hatte da klare Vorteile“, kommentierte Füssens Trainer Thomas Zellhuber das Mitteldrittel. Aber sowohl Daniel Möhle als auch zweimal David Michel konnten ihre Großchancen nicht verwerten, weshalb torlos zum zweiten Mal die Seiten gewechselt wurden.
Nun bekamen die Hausherren wieder Aufwind: Zwischen der 45. und 50. Minute entschieden sie mit den Toren drei und vier die Partie, der Treffer zum 5:1 fünf Minuten vor dem Ende war nur noch für Statistiker interessant. EVM-Trainer Dimitri Startschew zeigte sich nach dem Match mächtig angefressen: „Unsere Defensivleistung ist in dieser Form nicht akzeptabel. Der eine oder andere muss sich wirklich fragen, ob er den Ernst der Lage begriffen hat.“ Aufgrund der Ausfälle von Patrice Dlugos, Jakob Killermann und Marc Lenczyk hatte Startschew abermals keine drei kompletten Blöcke aufbieten können. „Aber das soll heute keine Ausrede sein“, sagte er.


Pfaffenhofen Ice Hogs  (BYL)
Überraschung gelungen – ECP holt drei Punkte in Passau / Christian Birk gleicht dreimal einen Rückstand aus
Mit diesem Erfolg war nun wirklich nicht zu rechnen. Nur als krasser Außenseiter war der EC Pfaffenhofen am Freitag  nach Passau zum Tabellenfünften gereist. Die Passau Black Hawks gingen mit breiter Brust in die Partie gegen den Vorletzten, hatten sie doch zuletzt in Peißenberg einen 1:5 Rückstand noch in einen Sieg umgewandelt. Die IceHogs hatten dagegen noch an der unglücklichen Heimniederlage gegen Buchloe zu knabbern und mussten zudem auf Patrick Weiner, Michael Pfab, Christian Semmler (alle wegen Verletzung) und Schichtarbeiter Luis Seibert verzichten. Dafür kam erneut der 17jährige Nick Csirmaz zum Einsatz, der in der Abwehr den Platz von Quirin Oexler einnahm. Dieser rückte dafür in den Sturm vor, um überhaupt drei komplette Reihen aufbieten zu können. Und die Umstellung sollte sich auch gleich bezahlt machen. In der 3. Spielminute war er Ausgangspunkt eines mustergültigen Angriffs, den Robert Gebhardt erfolgreich abschließen konnte. Danach hatten die Gastgeber Glück, nicht noch weiter in Rückstand zu geraten, denn die IceHogs hatten in der Anfangsphase noch einige weitere gute Möglichkeiten. Dann aber fing sich der Favorit, bekam mehr Zugriff auf das Geschehen und konnte bis zur ersten Pause die Partie drehen. Zunächst besorgte Daniel Huber, Bruder von ECP-Kapitän Stefan Huber, den Ausgleich (15.), dann brachte Roman Nemecek mit einem satten Schuss von der blauen Linie die Black Hawks in Überzahl in Front (18.).  Nach dem Wechsel sollten sich die Ereignisse dann überschlagen. Innerhalb von nur vier Minuten fielen vier Tore und die Hauptakteure waren dabei Christian Birk und der Ex-Pfaffenhofener Svatopluk Merka. Zunächst gelang dem Pfaffenhofener  der Ausgleich (22.), zwei Zeigerumdrehungen später lag Passau nach einem Treffer von Merka wieder vorne. Dann war Christian Birk wieder an der Reihe, doch noch in derselben Spielminute schlug der Passauer wieder zurück. Zwischendurch haderten die IceHogs mit den Schiedsrichtern, die einem klaren Treffer von Mike Chemello die Anerkennung verweigerten. Danach beruhigte sich das Geschehen wieder etwas und bis zur zweiten Pause blieb es beim knappen Vorsprung der Hausherren, was den IceHogs für den Schlussabschnitt aber noch alle Möglichkeiten ließ, zumal sie sich nun auch gut auf das Spiel der Passauer Leistungsträger Roman Nemecek, Petr Sulcik und Svatopluk Merka eingestellt hatten. In der 46. Minute wurden die IceHogs dann für ihren engagierten Auftritt belohnt, als Christian Birk mit einem Bauerntrick Passaus Schlussmann Andreas Resch düpierte und mit seinem dritten Treffer zum dritten Mal an diesem Abend einen Rückstand egalisierte Die Gastgeber wurden nun zunehmend nervös und dies nutzten die IceHogs. Mit einem Rückhandschuss traf Robert Neubauer zum 5:4. Als dann kurz darauf Philipp Hähl, der wieder ein starker Rückhalt für seine Mannschaft war, einen Penalty von Merka entschärfen konnte, verteidigten die Gäste ihren knappen Vorsprung erfolgreich bis zur Schlusssirene und machten damit die Überraschung perfekt. 


Kempten Sharks  (BLL)
Derbyniederlage gegen die Falcons aus Pfronten
Eine unnötige Niederlage handelte sich der ESC Kempten am Freitag Abend bei den Falcons aus
Pfronten ein. Das spannende Spiel ging mit 4:3 nach Penaltyschiessen an die Gastgeber.
Der Reihe nach.
Das erste Drittel war noch keine Minute Altusried, als die Sharks das erste mal in Unterzahl
spielen mussten. Kaum war diese überstanden schossen die Pfrontener nach einer
Unaufmerksamkeit der Kemptner durch Weixler das 1:0. In der Folge wanderten immer wieder
Kemptener Spieler auf die Strafbank, was nicht nur auf den Rängen bei den zahlreichen
Kemptener Fans für Unmut sorgte. Trotz Unterzahl mit zwei Mann weniger konnte Patrick Weigant
bei einem Konter nur durch ein Foul gebremst werden. Den fälligen Penalty hielt dann allerdings
der Ex-Kemptener Schubert im Pfrontener Tor. In Minute 15 musste Kempten den Torhüter
wechseln. Schütze kam für Niemz ins Tor.
Das zweite Drittel begann Pfronten wieder aggressiver und gingen durch einen Fehler im
Kemptener Spielaufbau in der 22. Minute durch 2:0 in Führung. In der 26. Spielminute fiel dann
beinahe das dritte Tor für die Falcons. Im direkten Gegenzug könnte aber Weigant auf Pass von
Pawley auf 1:2verkürzen. Nun wahren die Gäste aus Kempten die aktivere Mannschaft. In der 33.
Minute fiel der Ausgleich durch den sehr agilen Engler, der nach Pass von Pichler von der Seite
auf‘s Tor zog und unhaltbar ins kurze Eck abschloss. Das schönste Tor des Abends war sogleich
der Pausenstand nach dem zweiten Drittel.
Auch das letzte Drittel begann sehr schwungvoll, wobei sich die Schiedsrichter vor allem den
Unmut der Kemptener Fans zuzog. Seltsame Entscheidungen waren jetzt an der Tagesordnung,
wobei die vielen Fouls an Pawley kein einziges mal gepfiffen wurden.
In der 45. Minute war es abermals Engler der die Gäste das erste mal in Führung brachte.
Es ging jetzt hin und her und beide Torhüter konnten sich etliche Male auszeichnen.
Nach abermals zwei Minuten gegen Kempten auf Zuruf kam es zur wohl spielentscheidenden
Szene. Die Pfrontener schossen in der 54. Minute aufˋ s Tor und jubelten, gerade als Kempten
wieder komplett war. Nur, außer der Schiedsrichter, sah fast jeder im Stadion, dass der Puck gar
nicht im Tor war.
Mit dem 3:3 ging es in die Verlängerung, die die Kemptener hätten vermeiden können, wenn sie
die 5 gegen 3 Situationen kurz vor Schluss entschiedener genutzt hätten.
Auch in der Verlängerung könnten sich Schubert auf Pfontener Seite und Schütze auf Kemptener
Seite mehrfach auszeichnen.
Im Penaltyschiessen konnte dann nur Pfronten treffen, wobei auch dieser Treffer umstritten war,
dar der Spieler bremste und eigentlich schon stand, was zum Abbruch des Penaltys hätte führen
müsssen.
Fazit: Nach nicht ganz so starkem Beginn hat man sich in die Party gekämpft, konnte aber
letztendlich gegen aufopferungsvoll kämpfende Pfrontener und so mancher Benachteiligung nicht
bestehen. (sts)


HC Maustadt  (BBZL)
HCM/ECDC 1b bleibt weiter ungeschlagen - 4:2-Sieg in Königsbrunn
Memmingen (rad). Die SG HC Maustaddt/ECDC 1b hat auch die Hürde beim EV Königsbrunn genommen. Mit ihrem 4:2 (2:1/1:0/1:1) Sieg bleiben die Maustädter auch nach der vierten Partie in der Bezirksliga weiter ungeschlagen.
Schon früh stellten die Grün-Gelben die Zeichen auf eine erfolgreiche Begegnung. Markus Schmid brachte seine Farben nach fünf Minuten in Führung, auch nach dem schnellen Ausgleich war der HCM das dominante Team. Dank dem 2:1-Treffer von Tobias John ging es mit einer knappen Führung in die erste Pause. Kaum wieder auf dem Eis, zappelte der Puck erneut im Königsbrunner Netz: gerademal sieben (!) Sekunden war die Scheibe im Spiel, ehe sie Jimmy Nagle versenken konnte. Aber anstatt nachzusetzten, überließ der HCM nach und nach den einsatzfreudigen Gastgebern die Spielgestaltung. Erst im letzten Durchgang konnten die Grün-Gelben wieder den „Schalter“ umlegen und letztendlich auch die Partie entscheiden. Nachdem zuvor eine Vielzahl bester Möglichkeiten ungenutzt blieb, war es ein Köngisbrunner Abwehrfehler, den Ingo Nieder nach feinem Zuspiel von Dennis Schirrmacher nach 55 Minuten zur Entscheidung verwertete. Das 2:4 der Gastgeber in der Schlußminute hatte nur noch statistischen Wert.
Pech hatte Marco Schmidbauer, der sich im letzten Drittel ohne Fremdeinwirkung schwerer am Knie verletzte und für unbestimmte Zeit ausfallen wird.
Am kommenden Freitag (20 Uhr) empfängt der HCM/ECDC 1b um 20 Uhr Woodstock Augsburg am Hühnerberg. Gegen die unbequemen Fuggerstädter taten sich die Maustädter in der Vergangenheit bisweilen schwer, in Augsburg setzte es letztes Jahr eine Niederlage. In der Vorbereitung auf diese Spielzeit gelang allerdings auch ein deutlicher 8:2-Testspielsieg.


Diez-Limburg Rockets  (RLW)
Rückschlag für die Rockets: Niederlage trotz Führung gegen Dinslaken Kobras
Seit Freitagabend ist es nicht mehr nur eine Vermutung: Die Dinslaken Kobras haben die Rockets-DNA entschlüsselt. Seit der Rückkehr in die Regionalliga konnte die EG Diez-Limburg kein Heimspiel gegen die Kobras gewinnen. Deren Erfolgsrezept: Man fahre als Tabellenschlusslicht nach Diez und nehme nur zehn Feldspieler mit - in der Hoffnung, der Gegner würde den eigenen Minikader unterschätzen. Der Plan ging auf - im November 2016, als Krystian Sikorski bei seinem ersten Spiel als verantwortlicher Kobras-Trainer drei Punkte bei der EGDL entführte (4:2). Und auch im November 2017, als die Gäste aus einem 1:3 noch ein 4:3 machten und die Partie für sich entscheiden konnte. Mit viel Leidenschaft und Einsatz. Und hochverdient.
Es lief wie geschmiert zuletzt - in der Liga, im Rheinland-Pfalz-Pokal, im Norddeutschen Eishockeypokal. Die Rockets cruisten von Erfolg zu Erfolg. Grundtenor: Wir können uns in dieser Form nur selbst schlagen. Seit Freitagabend wissen sie: Stimmt! Und dennoch: Vielleicht wäre alles gut gegangen, wären die Kobras mit 15 statt 10 Feldspielern angereist. „Das müssen wir aus dem Kopf bekommen“, wusste die Mannschaft schon vor Spielbeginn. Es sollte über 60 Minuten nicht gelingen.
Und dennoch - Klappe, die Zweite: Vielleicht wäre alles gut gegangen, wenn schwach ins Spiel findende Raketen nicht nach 20 Minuten mit 3:1 in Führung gelegen hätten. Zunächst traf Tim Ansink in Überzahl zur frühen 1:0-Führung (3.). Und dann täuschten die Kobras auch noch ein gnadenlos schwaches Überzahlspiel vor. Pierre Wex traf sehenswert in doppelter Unterzahl zum 2:0 (13.), Joey Davies in einfacher Unterzahl zum 3:1 (18.). Die Beine waren mäßig willig, aber die Anzeigentafel sendete ein fatales Zeichen in Richtung Kopf: Schaut her, die schlagen wir ja sogar in Unterzahl. Dinslaken hatte lediglich in doppelter Überzahl durch Joey-Max Menzel getroffen (14.). Alles im grünen Bereich.
Zum ersten Pausentee hatte die EGDL die Partie im Kopf bereits gewonnen, in Wirklichkeit aber längst hergeschenkt. Im Abschluss fehlte in der Folge die letzte Konsequenz: Natürlich waren in den Minuten 21 bis 40 bei einem Schussverhältnis von 20:8 ausreichend Chancen für die EGDL da, den einzigen Treffer im zweiten Drittel aber machte Michal Plichta (39.). Bezeichnend: Der Kobras-Stürmer profitierte davon, dass sich zwei Rockets-Verteidiger gegenseitig ausschalteten. Passiert in zehn Spielen ein Mal, am Freitag war dieses eine Mal.
„Das wird jetzt ein ganz ekeliges letztes Drittel“, hörte man nach 40 Minuten rund um die Rockets-Kabine. Längst war klar, wie der Hase hier laufen würde. Ein dreckiges Tor zum 4:2 und alles ist gut, aber ein Ausgleich und das Ding geht nach hinten los. Es kam wie befürchtet - und natürlich war es Kevin Wilson, der die Partie nun zugunsten der Kobras drehte. Wilson hatte im ersten Drittel zehn Minuten auf der Strafbank gesessen und sich so die entscheidenden Körner für die Schlussphase aufgespart. Jeweils in Überzahl traf der Stürmer zum 3:3 (49.) und mit einem satten Schuss von der blauen Linie in den Torwinkel zum 4:3 (54.). An allen Tore nichts ausrichten konnte ein stark aufgelegter Steve Themm im EGDL-Kasten, der seine Mannschaft mit zahlreichen Saves überhaupt erst im Spiel gehalten hatte.
Dass in den Schlussminuten nichts mehr gelingen sollte, auch nicht, als man den Keeper für einen weiteren Feldspieler vom Eis nahm, passte in den Abend. Am Ende hatte schlichtweg die richtige Mannschaft gewonnen. Wäre der Freitagabend ein Spiel auf der Playstation gewesen, die Rockets hätten einen weiteren Erfolg freigeschaltet: „Verliere ein Eishockeyspiel gegen zehn Mann nach 3:1-Führung noch mit 3:4.“ Punktlandung. Bemerkenswert war die Reaktion der Fans, die ihr Team bis zum Schluss anfeuerten, dabei stets hinter der Mannschaft standen und nach dem Spiel dem Gegner fair Beifall spendeten.
„Wir hatten schon am Donnerstag im Training und auch vor dem Spiel noch einmal vor diesem Gegner gewarnt“, sagte EGDL-Trainer Arno Lörsch. „Die Mannschaft hat heute nicht die richtige Reaktion gezeigt und in den entscheidenden Phasen durch Undiszipliniertheit auch zu viele Strafen kassiert. Natürlich ist die Niederlage ein Rückschlag, aber vielleicht kommt der zur rechten Zeit. Ich habe immer gesagt, dass man die Teams, die hinter uns stehen, nie unterschätzen darf. Die kommen hier hin und haben nichts zu verlieren, die können uns nur weh tun und uns ärgern. Genau das hat Dinslaken heute gemacht. Glückwunsch an die Kobras zu einem verdienten Sieg.“


Grefrath Phoenix  (LLW)
GEG mit teurem Sieg im Spitzenspiel
Es war ohne Zweifel ein hartes Stück Arbeit für die Grefrather EG, welche im Spitzenspiel der NRW-Landesliga den Tabellenzweiten Troisdorf Dynamite mit 4:1 (0:1,1:0,3:0) bezwingen und somit die Tabellenführung ausbauen konnte.
Abgesehen von den beiden Angreifern Sascha Schmetz und Christoph Kiwall konnte Phoenix-Trainer Karel Lang für die Begegnung aus dem Vollen schöpfen. Für den zuletzt starken Keeper Rene Dömges rückte diesmal wieder Oliver Nilges zwischen die Pfosten des Grefrather Tores.
Die Partie begann mit einem Paukenschlag der Gäste. Gerade einmal 53 Sekunden waren gespielt, da gelang es den Dynamites bereits, die noch nicht auf Betriebstemperatur befindlichen Feuervögel mit dem 0:1 zu überraschen. Der frühe Rückstand sorgte sichtlich für Verunsicherung bei den Blau-Gelben. Zwar zeigte sich die Grefrather Defensiv-Abteilung fortan auf dem Posten, nach vorne agierte das Team um Kapitän Andreas Bergmann jedoch zunächst eher etwas verhalten und vorsichtig. “Jetzt nur nicht den offensiv starken Troisdorfern ins offene Messer laufen” mag auch die sportliche Vorgabe von Seiten des GEG-Trainers gewesen sein. So ging es mit der knappen Gästeführung in die erste Drittelpause.
Auch im zweiten Spielabschnitt taten sich die Phoenix zunächst schwer, die nötige Durchschlagskraft gegen einen sehr konzentriert und immer wieder brandgefährlichen Gegner zu entwickeln. Zu diesem Zeitpunkt war es GEG-Schlussmann Oliver Nilges, welcher sein Team mit einigen starken Aktionen vor einem deutlicheren Rückstand bewahrte. Zudem fielen auf Grefrather Seite mit Kai Weber (Knieverletzung), nach einem Schlag aufs Handgelenk auch Roby Haazen und schließlich mit einer Muskelverletzung auch noch Kapitän und Angriffsmotor Andreas Bergmann aus.
Das Glück schien an diesem Abend einfach nicht mit dem Team von der Niers zu sein. Was blieb, war nun offenbar der Wille, allen Widrigkeiten zum Trotz das Spiel durch jetzt erkennbar mehr Präsenz und Körpereinsatz an sich zu reißen. Jetzt wurde auf Seiten der GEG wieder mehr ins Offensivspiel investiert. Der Einsatz sollte sich in der 34. Minute erstmals bezahlt machen, als Matthias Holzki nach sehenswerter Vorarbeit von Gerrit Ackers und Dennis Holstein den inzwischen verdienten Grefrather Ausgleich zum 1:1 erzielte.
Während der zweiten Drittelpause wurde schnell klar, dass es für die drei verletzten Phoenix-Spieler nicht würde weiter gehen können. Karel Lang sah sich gezwungen, seine Formationen noch einmal umzubauen und ab sofort mit nur noch zwei Reihen spielen zu lassen. Beim Wiederbetreten des Eises blickte man in entschlossene Grefrather Spieler-Gesichter. “Jetzt erst recht” schien die trotzige Devise, welcher nun direkt auch Taten folgten. Schließlich war es Youngster Max Parschill, welcher die GEG mit seinem 2. Saisontreffer zum viel umjubelten 2:1 erstmals in Führung brachte. Der Bann war gebrochen, das Spiel auf den Kopf gestellt. Nun waren es die Gäste aus dem Rheinland, die unter Zugzwang gerieten.
Grefrath spielte jetzt clever und zeigte sich konsequent in der Nutzung der sich nun bietenden Räume und Möglichkeiten. So schloss Dennis Lüdke in der 52. Minute einen von Stefan Bronischewski eingeleiteten Angriff zum 3:1 ab, ehe schließlich Christian Robens zwei Minuten vor Spielende mit seinem Treffer zum 4:1 alles klar machte.
“Die Mannschaft hat besonders nach unseren verletzungsbedingten Ausfällen eine starke Reaktion gezeigt und sich hervorragend ins Spiel gekämpft. Das war eine tolle Team-Leistung. Auch Oli Nilges hat im Tor wieder einen super Job gemacht.” freute sich Karel Lang nach dem immens wichtigen, aber teuer erkauften Sieg. Die Grefrather EG festigt somit ihre Tabellenführung und hofft gleichzeitig auf eine möglichst baldige Genesung ihrer drei verletzten Leistungsträger.
Bereits am Montag beginnt die Vorbereitung auf das nächste Auswärtsspiel in Dortmund (Freitag, 24.11., 20.00 Uhr). Das nächste Heimspiel findet erst wieder am Sonntag, 10.12. um 19.30 Uhr im Grefrather EisSport & EventPark statt. Zu Gast sind dann die RealStars aus Bergisch Gladbach.


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Sonntag 19.November 2017
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