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Juli 26
                     
Juli Weißwasser
          
   
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Höchstadt Alligators
(OLS)  Nach nur einem Jahr wird Vincent Jiranek den HEC wieder verlassen. Für die Alligators konnte er in 35 Spielen 9 Scorerpunkte erzielen
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Nachwuchsstürmer Felix Brechlin, der seine ersten Einsätze im seniorenbreich hinter sich hat, wird auch in der neuen Saison zum kader der 1.Mannschaft gehören. Ausserdem kommt aus dem Duisburger Nachwuchs Verteidiger Alp Karota zu den Kobras. Er absolvierte mittels Förderlizenz zuletzt auch mehrere Spiele für den GSC Moers
  
Neusser EV
(RLW)  Die nächsten Verlängerungen sind unter Dach und Fach. Sowohl Verteidiger Frank Buchwald, als auch die beiden Stürmer Samuel Hasenpusch und Mika Horrix bleiben dem NEV weiter treu
  
Wiehl Penguins
(RLW)  Der TuS hat seine ersten Spieler für die neue Saison vorgestellt. Das bewährte Goalie-Trio bleibt unverändert und wird aus Leonie Kruse, Tobias Müller und Jonas Nebgen bestehen
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Verteidiger Sören Lindackers wird in sein zweites Jahr in Solingen gehen. Der 24-Jährige, der zuvor in Moers aufs Eis ging, konnte in 17 Partien eine Vorlage erzielen und musste 55 Minuten auf der Strafbank absitzen
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Julian Humke ist der erste Spieler im neuen Kader der Schalker Haie. Der 34-jährige Verteidiger spielte in den letzten Jahren für das 1b-Team des Herner EV
  
Chemnitz Crashers
(RLNO)  Stürmer Daniel Hala kehrt nach einem Jahr in der dritthöchsten tschechischen Liga beim IHC Pisek zum ESV zurück. Der 22-jährige Tscheche spielte bereits in der Saison 24/25 sehr erfolgreich für die Crashers und bewies dabei seine Scorerqualitäten
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Stürmer Leo Prüßner, vor drei Jahren von den Hamburg Sailors zu den Crocodiles zurückgekehrt, hat für die neue Saison zugesagt. Der 25-Jährige konnte in der vergangenen Saison in 26 Partien 7 Tore und 9 Vorlagen beisteuern
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Nach zwei Jahren bei der EA Schongau kehrt Eigengewächs Luis Hegner zum HCL zurück. Der 23-jährige Angreifer brachte es zuletzt für die Mammuts in 37 Spielen auf 7 Treffer und 11 Assists
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Verteidiger-Eigengewächs Jonathan Kraus, der zuletzt pausierte, wird sein Comeback geben und wieder die Schlittschuhe für den EHC schnüren
  
Wölfe Wörishofen
(BLL)  Das Goalie-Quartett des EVW ist komplett, nachdem nun auch Marcel Paul mit den Wölfen in die Landesliga gehen wird
  
Wanderers Germering
(BLL)  Stürmer Michael Dorfner wird bereits in sein achtes Jahr in der Münchner Vorstadt gehen. Der 27-Jährige konnte zuletzt in 31 Partien 26 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Devils Ulm/Neu-Ulm
(BYL)  Nach nur einer Saison wird Stürmer Tobias Nöß den VfE wieder verlassen und sich einem anderen Verein anschliessen
  
Dachau Woodpeckers
(BBZL)  Die Stürmer Wassilij Guft-Sokolov und Robert Gebhardt, die beide zum Saisonendspurt den EC Pfaffenhofen in der Bayernliga unterstützt haben, kehren zum ESV zurück. Ausserdem kommt Stürmer Marko Babic, der zuletzt inaktiv war, neu zu den Woodpeckers
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Enzo Herrschaft hat bei sienem Heimatverein verlängert. Der 25-jährige Angreifer gehört bereits seit 2017 zum Kader der 1.Mannschaft. In der vergangenen Saison gelangen ihm in 50 Partien 6 Tore und 11 Assists
  
Luchse Lauterbach
(RLW)  Der EC hat seine erste Kontingentstelle mit dem groß gewachsenen Verteidiger Josh Bifolchi besetzt. Der 27-jährige Kanadier spielte mehrere Jahre in der College-Liga NCAAIII und sammelte zuletzt bereits wertvolle Erfahrungen in Polen, der Türkei und zuletzt in der Division 3 in Schweden
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 20.November 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Regionalliga Ost.


Düsseldorfer EG  (DEL)
3:1-Sieg beim ERC Ingolstadt! DEG gelingt zweites Sechs-Punkte-Wochenende
Absolutes Hurra! Die DEG hat binnen 47 Stunden den zweiten Sieg eingefahren und das Auswärtsspiel beim ERC Ingolstadt mit 3:1 (1:0, 2:0, 0:1) gewonnen! Sie zeigte dabei eine insgesamt starke Leistung. Schon am Mittwoch kommt mit den Straubing Tigers der nächste Gegner in den ISS DOME (19.30 Uhr). Dann können die Düsseldorfer ihren derzeit starken Lauf fortsetzen!


Red Bull München  (DEL)
Red Bulls nach Sieg in Köln wieder Tabellenführer
Der EHC Red Bull München hat bei den Kölner Haien nach einer starken Leistung mit 6:2 (1:2|3:0|2:0) gewonnen. Vor 14.411 Zuschauern lagen die Münchner mit 0:2 zurück, ehe Dominik Kahun, Patrick Hager, Frank Mauer, Mads Christensen und Doppelpacker Brooks Macek das Spiel drehten. Die Red Bulls führen das DEL-Ranking aufgrund der um sieben Treffer besseren Tordifferenz vor den punktgleichen Thomas Sabo Ice Tigers an.
Die Red Bulls begannen offensiv und erspielten sich in der Anfangsphase ein deutliches Chancenplus, Haie-Torhüter Justin Peters hielt aber alle Schüsse, die auf sein Tor kamen. In der elften Minute erlaubten sich die Münchner zwei Scheibenverluste, die Ben Hanowski und Ryan Jones jeweils per Konter eiskalt bestraften. München kam aber noch im ersten Drittel zurück. Nachdem Christian Ehrhoff den Pfosten traf, erzielte Dominik Kahun im Gegenzug sieben Sekunden vor der ersten Pause das 1:2.
Im Mittelabschnitt hatte Philip Gogulla die erste gute Chance, Münchens Torhüter Danny aus den Birken war aber zur Stelle (22.). Die Gäste fanden nun wieder besser ins Spiel und tasteten sich an den Ausgleichstreffer heran. In der 34. Minute war es dann der Ex-Kölner Patrick Hager, der in seinem ersten Spiel an alter Wirkungsstätte per Direktschuss zum 2:2 traf. Die kurzzeitige Verunsicherung der Haie nutzten Frank Mauer (36.) und Brooks Macek (37.) zu zwei weiteren Treffern aus.
Im Schlussdrittel gaben die Red Bulls den Kölnern keine Gelegenheiten, sich in die Partie zurückkämpfen zu können. Die Vorentscheidung fiel elf Minuten vor dem Ende, als Brooks Macek eine Druckphase der Gastgeber mit seinem zweiten Treffer beendete. Mads Christensen legte vier Minuten später den 6:2-Endstand nach.


Rote Teufel Bad Nauheim  (DEL2)
4:3-Heimsieg gegen Kaufbeuren bringt Platz acht zurück - Cody Sylvester "Man of the Match" mit zwei Treffern
Wichtiger 4:3 (1:1, 2:1, 1:1-)-Heimsieg für die Roten Teufel vom EC Bad Nauheim heute Abend gegen den ESV Kaufbeuren - einen direkten Mitkonkurrenten um die Playoffs. "Das war eine großartige Mannschaftsleistung und am meisten freut es mich, dass wir an diesem Wochenende vier Powerplaytore geschossen haben", sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem "Dreier", der die Hessen zurück auf Tabellenplatz acht klettern lässt.
Die Verunsicherung nach zuletzt fünf Niederlagen aus sechs Partien war den Gastgebern, bei denen neben den bekannten Ausfällen auch Dominik Meisinger nicht einsatzfähig war, in den ersten Minuten deutlich anzuerkennen. Kaufbeuren war gedanklich und körperlich präsenter und traf auch gleich mit dem ersten Schuss durch Karevaara nach nur 125 Sekunden zum 0:1. Der Schock saß tief bei den Kurstädtern, die sich bei Felix Bick bedanken konnten, dass es nach rund zehn Minuten nicht deutlicher für die Allgäuer stand. Doch mit zunehmender Spieldauer nahmen die Roten Teufel das körperbetonte Spiel der Bayern an und boten dem Gegner immer mehr Paroli. Lohn war das erste Saisontor von Max Brandl (16.), der einen Fehler des sonst so stark haltenden ESV-Goalies Stevan Vajs zum verdienten 1:1-Pausenstand nutzte.
Dieses Tor gab den Hausherren sichtlich Auftrieb, denn nun war es ein Match auf Augenhöhe. Es war spielerisch vielleicht nicht immer ein hochklassiges Spiel, aber der Einsatz stimmte auf beiden Seiten, so dass es viele Zweikämpfe - sowie auch Strafen hüben wie drüben gab. Es ging halt um viel, denn mit einem Sieg hätte sich Kaufbeuren deutlich vom EC absetzen können, während die Wetterauer unbedingt die Punkte benötigten. Somit fielen alle drei Treffer im Mittelabschnitt in Überzahl: zunächst brachte der Ex-Teufel Charlie Sarault mit einem satten Handgelenkschuss seine Farben wieder in Front (25.), förmlich ins Tor hinein arbeitete dann Cody Sylvester das Hartgummi (30.) zum erneuten Ausgleich. Wiederum im Powerplay ließ Radek Krestan sein Team in der 36. Minute erstmals in Führung gehen, dieses Resultat nahm man auch mit in die zweite Pause.
Nun hatte also Kaufbeuren den Druck auf seiner Seite, es war aber ausgerechnet ein kapitaler Fehler vom erneut stark haltenden Felix Bick, der Schmidle gar in Unterzahl das 3:3 für den ESVK ermöglichte. Der Bad Nauheimer Goalie wollte mit einem Mann mehr die Scheibe schnell weiterspielen, irgendwie landete das Hargummi aber auf der Kelle des Gäste-Spielers. Bad Nauheim zeigte jedoch Moral und kam durch Sylvester zum 4:3 nach einem starken Antritt des Kanadiers, der zum Spieler des Abends gewählt wurde und wenige Szenen später gar einen Penalty zugesprochen bekam, diesen hielt Vajs jedoch souverän. Die Uhr lief zugunsten der Gastgeber, die die Scheibe immer wieder aus der eigegen Zone brachten, so dass man am Ende die drei Zähler verdient für sich verbuchen kann.
Am kommenden Freitag geht es für die Roten Teufel mit dem Heimspiel gegen den Tabellensechsten Dresden weiter in der DEL2 (Spielbeginn 19.30 Uhr).


Tölzer Löwen  (DEL2)
Déjà-vu gegen Dresden
Im ersten Duell gegen die Eislöwen Dresden waren die Tölzer Löwen 0:3
hinten, starteten ein Comeback und verloren mit 2:3. Am Sonntag
duplizierten sich die Ereignisse nahezu. Dresden war 3:0 vorne, die
Löwen verkürzten bis auf ein Tor und kassierten erst kurz vor Schluss
den Treffer ins verlassene Tor. Dadurch gewinnen die Eislöwen mit 4:2
(1:0, 2:1, 1:1).
Es waren die Löwen, die im ersten Drittel den Favoriten unter Druck
setzten. Chris St. Jacques´ Einschussmöglichkeit wurde gerade noch
geklärt, Michael Endraß scheiterte mit seinem Solo und auch Philipp
Schlager hätte zur Führung treffen können. Doch wenn die Löwen in der
DEL2 etwas Neues gelernt haben, ist es, dass ungenutzte Torchancen
gnadenlos bestraft werden. Dies passierte in Person von
Eislöwen-Topscorer Alexander Höller, der einen Schlagschuss von Tomas
Schmidt hinter Andreas Mechel ins Tor abfälschte. 
Auch der zweite Treffer fiel kurios. Matt Siddalls Schuss sprang vom
Bein seines Mitspielers Nick Huard ins Löwentor - 2:0. Die Teams
neutralisierten sich in der Folge etwas, doch es waren erneut die Löwen,
die die nächste Großchance hatten. Marcel Rodman war nach einem
sehenswerten Pass von Josef Frank am langen Pfosten frei, scheiterte
aber an einer überragenden Reaktion von Marco Eisenhut. Trainer Franz
Steer bescheinigte seinem Goalie ohnehin eine super Leistung: "Unser
Plus ist heuer, dass wir einen starken Torwart haben." Auch Andreas
Mechel zeigte kurz vor dem 3:0 einen guten Reflex, doch nach vielen
Sekunden Gewühl - und eventueller Torhüterbehinderung - schob Marius
Garten zum dritten Eislöwen-Tor ein. "Das zwischenzeitliche 3:0
entsprach eigentlich nicht dem Spielverlauf. Wir sind nicht ins Spiel
gekommen. Das war unser größtes Manko", so Steer nach dem Spiel. Umso
bitterer für die Löwen, die in der Folge aber nochmal alle Kräfte
zusammennahmen.  
Chris St. Jacques und Johannes Sedlmayr trafen jeweils im Nachschuss und
verliehen dem Spiel damit neue Spannung. Die Löwen liefen an, doch
Dresden spielte jetzt cleverer. Nur selten kamen die Löwen vor das
Eislöwen-Tor. Falls es doch mal eine Möglichkeit gab, war Marco Eisenhut
zur Stelle. Matt Siddall entschied das Spiel eine Minute vor Ende mit
seinem Treffer ins leere Tor. 
"Ich war überwiegend mit unserem Spiel zufrieden. Wir waren letztendlich
rund um die jeweiligen Tore etwas zu wenig kampfbetont. Da war Dresden
etwas cleverer, etwas glücklicher. Ich mache meiner Mannschaft keinen
Vorwurf", so das abschließende Fazit von Rick Boehm. Auch Gegenüber
Franz Steer hatte wieder lobende Worte für die Buam: "Tölz hat das
wirklich gut gemacht. Sie haben sehr sehr diszipliniert in der neutralen
Zone gespielt. Es war ein enges Spiel. Ich muss sagen Tölz hat einen
Schritt nach vorne gemacht. Man muss sagen: Die Mannschaft spielt
kompakter, als noch im ersten Spiel."
Dennoch reichte es nicht zum Sieg, die Tölzer Löwen schließen das
Wochenende damit mit drei Punkten ab. Am Freitag kommt der Spitzenreiter
aus Bietigheim in die weeArena.


Bayreuth Tigers  (DEL2)
Tigers halten lange mit beim amtierenden Meister - Bayreuth mit großem Kampf, verliert am Ende und dem Spielverlauf entsprechend etwas zu hoch
Gleich zu Beginn, nach wenigen Sekunden, mussten die Tigers zeigen, dass ihr Unterzahlspiel zu den Stärken des Teams gehört. Müller musste zwei Minuten brummen – die Kollegen zeigten ein starkes Penatly-Killing und ließen die Frankfurter zu keiner echten Chance kommen. Und auch nach vier Minuten, dieses Mal nahm Bartosch auf den Sünderbänklein Platz, konnten die Gastgeber kein Kapital aus der nummerischen Überlegenheit schlagen. Im Anschluss nahm zwei Mal kurz nacheinander Filin, der in der Vorsaison als Förderlizenz-Akteur noch Einsätze für die Tigers hatte, auf der Strafbank Platz. Allerdings konnten auch die Tigers diese Gelegenheiten nicht in Zählbares ummünzen. Geigenmüller hatte noch die besten Gelegenheiten, doch seine Versuche verpufften, als er einmal aus dem Slot den Frankfurter Goalie Weitzmann zentral anschoss und beim zweiten Versuch etwas zu hoch ansetzte. Frankfurt tat sich in der Folge weiterhin schwer gegen kompakt stehende Bayreuther. Echte Chancen waren Mangelware, bis zur 18. Spielminute als Filin einen Abpraller, der nach einem Weitschuss von Gläßl, die schnell von der Bande zurückspringende Scheibe verwerten konnte.
Zum zweiten Abschnitt kamen die Löwen mit mehr Dampf und Engagement aus der Kabine. Noch keine Minute war gespielt, da visierte Liesegang – allerdings nach einer fragwürdigen Strafe gegen Drews – direkt nach dem Bully-Gewinn den Pfosten an. Das komplette ÜZ-Spiel – es sollte das einzige in diesem Drittel bleiben – lief kombinationssicher ab. Mehrmals musste Vosvrda sein Können beweisen, dass es nicht schon zu diesem frühen Zeitpunkt für einen Treffer der Gastgeber reichte. Auch bei gleicher Anzahl der Akteure auf dem Eis war Frankfurt jetzt die spielbestimmende Mannschaft. Es dauerte gut vier Minuten bis die Tigers überhaupt einmal gefährlich in die Angriffszone eindringen konnten. Langsam aber befreiten sich die Jungs aus der Wagnerstadt und setzten einzelne Nadelstiche. Just zu diesem Zeitpunkt ein langer Pass, ein schneller Gegenzug, nachdem Gläser kurz vorher gescheitert war, und Gron nahm Maß – überwand dabei den Bayreuther Torsteher und stellte damit auf 2:0 für seine Farben. Bayreuth versteckte sich dennoch nicht und hatte Gelegenheiten, den Spielstand positiver zu gestalten. Alanov und Linden in kurzem Abstand feuerten auf das Tor der Hessen. Weitzmann aber mit guten Spiel, blieb jeweils Sieger. Als Schüle unbedrängt an die Scheibe kommt, zieht dieser in der 31. Spielminute ab und trifft platziert in die obere rechte Torecke. Die Tigers, trotz des Rückstandes, aber weiter mit Engagement, was nach einigen weiteren Chancen, endlich belohnt wird. Müller schickt Bartosch auf die Reise und der Goalgetter umkurvt Weitzmann weiträumig, um dann locker einzuschieben. Und erneut Bartosch war es, der kurz vor der Pause, mit einem harten Schuss aus kurzer Distanz die letzte Chance des Drittels hatte.
45. Minute Abgefälschter Schuss, Vorsvrda auf dem Posten.
Die ersten Minuten des letzten Abschnitts neutralisieren sich die Teams weitestgehend. Echte Chancen konnte sich keine Mannschaft herausspielen. Es dauerte bis Spielminute 47, als Geigenmüller einen Versuch der Frankfurter blockte und mit der gewonnenen Scheibe auf und davon zog. In einer zwei auf eins-Situation – Bartosch war mitgelaufen – nahm Geigenmüller aus halbrechter Position genau Maß und
vollendete mit einem platzieren und harten Handgelenksschuss diesen schnellen Konter erfolgreich zum 2-3. „Die Tigers waren wieder da.“ Doch nur kurze Zeit später war Gron erfolgreich, als dieser den Abpraller seines eigenen Schuss-Versuches aufnehmen konnte und die Scheibe über die Linie drückte.
Und Frankfurt legte nach, veredelte ein Powerplay, als Neher die Strafbank drückte und Liesegang von hinter dem Tor auf Stretch passte und dieser die Lücke fand.
Mathias Müller holte sich noch eine große Strafe. Als er seinen Gegenspieler folgte und dieser kurz vor der Bande bremsen sich wegduckte, konnte der Bayreuther Verteidiger nicht mehr ausweichen. Die Unparteiischen ließen zunächst die Partie weiterlaufen und pfiffen erst nach ca. 10 Sekunden die Partie ab. Längere Diskussionen aller vier Unparteiischen waren von Nöten, um sich auf ein Strafmaß, welches mit 2 +10 Minuten wegen Bandenchecks ausfiel, einigen zu können. Den Schlusspunkt zum 6-1 setzte Filin nach einem schönen Alleingang und krönte damit seine gute Leistung mit dem zweiten Treffer, den er sich an diesem Abend gutschreiben lassen konnte.
„Frankfurt war die überlegene Mannschaft und hat verdient gewonnen. Das muss man ganz klar anerkennen. Aber wir hatten durchaus Chancen. Wenn wir nach dem Anschlusstreffer zum 3-2 nicht sehr schnell das nächste Tor kassieren und diesen Stand einige Minuten halten hätten können, schaut es vielleicht ganz anders aus. Insgesamt bin ich nicht enttäuscht. Die Jungs haben alles gegeben,“ resümiert Team-Manager Dietmar Habnitt die Partie.


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
2:1! Eispiraten gewinnen Top-Spiel gegen Riessersee - Saarinen und Pohl erlösen Crimmitschauer Fans
Die Eispiraten Crimmitschau haben das heutige Top-Spiel des 18. DEL2-Spieltages gewonnen! Mit 2:1 setzten sich die Westsachsen gegen den SC Riessersee durch. Dabei gaben die Mannen von Cheftrainer Kim Collins über 60 Minuten den Ton an, verpassten es aber schon frühzeitig in Führung zu gehen. Ossi Saarinen und Patrick Pohl sorgten im Schlussabschnitt dann für die beiden Tore, welche den Eispiraten den zwölften Saisonsieg beschert haben.
Die Eispiraten starteten mit dem gleichen Personal, das am Freitag in Kaufbeuren einen Punkt holen konnte und zeigten schon zu Beginn des Spiels, wer der Herr im Haus ist. Ganze 15 Schüsse musste Adam Nemec, Torhüter des SCR, im ersten Durchgang parieren. Zudem scheiterten die Westsachsen einmal am Aluminium des Gästetores. Die besten Chancen auf Seiten der Crimmitschauer vergaben dabei Patrick Pohl und Vincent Schlenker. Auf der Gegenseite war Olivier Roy einmal richtig gefordert, konnte einen Alleingang jedoch glänzend parieren.
In einem über weite Strecken mäßigen zweiten Drittel war es dann die Söderholm-Truppe, die in einem 5:3-Überzahlspiel mit 1:0 in Führung gehen konnte. Johansson zeigte sich in Minute 22 für den Treffer der Gäste verantwortlich. Die Eispiraten zeigten sich etwas geschockt, die Offensivmaschine gelang nach einigen Minuten dann jedoch wieder ins Laufen. Erneut rettete der Pfosten für Garmisch-Partenkirchen. Goldhelm Jordan Knackstedt und Patrick Pohl trafen jeweils das Aluminium.
Ab Minute 40 waren es dann jedoch die Schützlinge von Kim Collins und Jacek Plachta, die vermehrt aufs Tempo drücken konnten. Nachdem Roy reaktionsschnell retten konnte, waren es Knackstedt, Weber und Schlenker, die den bärenstarken Nemec nicht überwinden konnten. Der Goalie des SCR schien am heutigen Tage unbesiegbar. Doch dann kam das Herzschlagfinale der Eispiraten in diesem Top-Spiel, welches eigentlich alles hielt, was es bereits vor dem Anbully versprach. Ein schöner Pass von Pohl erreichte Saarinen, welcher allein vor Nemec die Nerven behielt und traf - 1:1 (51.)! Zwei Minuten vor dem Ende kannte der Jubel im Sahnpark dann keine Grenzen. Patrick Pohl tankte sich durch die ganze Riessersee-Hintermannschaft und erlöste die angespannten Eispiraten-Fans mit seinem sehenswerten Treffer zum 2:1 (58.)!


Dresdner Eisöwen  (DEL2)
Eislöwen feiern 4:2 Erfolg gegen Bad Tölz
Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Tölzer Löwen mit 4:2 (1:0; 2:1; 1:1) vor 2031 Zuschauern gewonnen. Die Gäste gingen durch einen Treffer von Alexander Höller in der 17. Minute in Führung. Nick Huard (25.) und Marius Garten (31.) bauten den Dresdner aus, ehe Chris St. Jacques den Anschluss für die Tölzer Löwen erzielen konnte (32.). Im Schlussdrittel erzielte Johannes Sedlmayr im Powerplay das 3:2 (50.), doch Matt Siddall traf zur Spielentscheidung ins leere Tor (59.).
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir freuen uns natürlich über den Sieg, auch wenn es ein schweres Stück Arbeit war. Der Auftritt kann sicher mit unserem Spiel in Heilbronn verglichen werden. Bad Tölz hat sich besonders im ersten Drittel gut in der Mittelzone präsentiert und uns daran gehindert, Druck zu erzeugen. Uns ist etwas glücklich das erste Tor gelungen. Im zweiten Abschnitt haben wir uns besser präsentiert. In dem Moment, als die Partie hätte kippen können, konnten wir auf unseren Goalie Marco Eisenhut zählen. Solche Schlüsselsituationen machen einen starken Torhüter aus.“
Tölzer Löwen-Coach Rick Boehm: „Die drei Punkte sind am Ende für Dresden verdient. Dennoch bin ich mit unserem Auftritt überwiegend zufrieden. Vielleicht waren wir vor dem gegnerischen und vor unserem eigenen Tor etwas zu wenig kampfbetont. Da wäre etwas mehr Cleverness gefragt gewesen. Ich will meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen bereits am Mittwoch, 22. November um 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena gegen die Ravensburg Towerstars. 


Kassel Huskies  (DEL2)
3:0 – Huskies-Shutout gegen Heilbronner Falken
Am heutigen Sonntag trafen die Kassel Huskies vor heimischer Kulisse auf die Heilbronner Falken.
Die von Verletzungen geplagten Huskies mussten neben den weiterhin verletzten Pimm, Merl und
Klinge auch auf den erkrankten Stefan Della Rovere verzichten. Ferner weilten Kevin Maginot und
John Rogl weiter bei Förderlizenzpartner Mannheim. Immerhin meldete sich mit Alex Heinrich ein
wichtiger Akteur für die nordhessische Defensive zurück.
Trotz der personellen Sorgen kamen die Schlittenhunde mit Tempo in die Partie. 90 Sekunden
waren gespielt, da ließ Goldhelm James Wisniewski die 2.591 Huskies Fans das erste Mal jubeln.
Der Ex-NHLer hatte von der blauen Linie abgezogen und Andrew Hare im Kasten der Heilbronner
keine Chance gelassen (2.). Doch auch die Gäste zeigten sich gefährlich. Gleich mehrfach hatte
Stürmer Brandon Alderson den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte jedoch entweder an
Pantkowski oder am eigenen Unvermögen. Bei den Huskies blieben die Verteidiger die
Aktivposten. Sowohl Wisniewski als auch Müller hatten bis zur ersten Pausensirene die Chance
die Führung auszubauen, ließen ihre Möglichkeiten jedoch ungenutzt.
Das zweite Drittel zeigte sich zunächst rar von Torchancen. Zwar erarbeiteten sich die Heilbronner
Gäste vor allem in den ersten Minuten des Mittelabschnitts ein optisches Übergewicht -
Möglichkeiten blieben jedoch hüben wie drüben Mangelware. Erst um die 30. Minute wurden die
Chancen zwingender. McGrath über den rechten Flügel und wenig später Michi Christ fanden
ihren Meister in Hare. In der 34. Minute machten sich die Bemühungen der Nordhessen dann
bezahlt. Adriano Carciola hatte vom linken Bullypunkt Maß genommen und Hare in der kurzen
Ecke überrascht. Doch die Gäste aus Baden-Württemberg steckten nicht auf. Gleich mehrfach
rettete Mirko Pantkowski gegen die Falken-Stürmer Lavallee und Ross in aussichtsreicher
Position.
Im Schlussdrittel schonten die dezimierte Huskies ihre Kräfte und besannen sich auf
Defensivarbeit. Nur selten gelangten die Heilbronner in der Folge vor das Kasseler Gehäuse und
wenn, war der tadellose Pantkowski zur Stelle. Doch mit fortlaufender Dauer wurde die gen Null
tickende Stadionuhr das größere Problem der Falken. Als Andrew Hare kurz vor Schluss das Tor
zugunsten eines weiteren Feldspielers verlassen hatte, besiegelte Evan McGrath mit seinem Schuss ins verwaiste Tor das Heilbronner Schicksal (58.) und traf zum 3:0-Endstand. Mirko Pantkowski durfte einen verdienten Shutout feiern.


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
Niederlage in Bad Nauheim - Trotz einer Fülle an Torchancen und starken 30 Minuten muss sich der ESVK mit 4:3 geschlagen geben
Die Kaufbeurer, die neben den langzeitverletzten Simon Schütz und Alex Thiel weiterhin auch auf Sebastian Osterloh, Steven Billich und Jonas Wolter verzichten mussten, kamen sehr gut in die Partie und konnten in der dritten Spielminute durch Joona Karevaara, der nach einem gewonnen Bandenzweikampf zwischen den beiden Bullypunkten frei zum Schuss kam, mit 0:1 in Führung gehen. Gegen den platzierten Handgelenkschuss des finnischen Außenstürmers, der direkt im Kreuzeck einschlug, war Nauheims Torhüter Felix Bick völlig machtlos. Kurz nach dem Führungstreffer der Joker hatte Teufel Dusan Frosch völlig allein vor Stefan Vajs die top Chance auf den Ausgleichstreffer. Er scheiterte mit seinem Versuch jedoch am Kaufbeurer Torhüter. Danach spielte eigentlich nur noch der ESVK. In Überzahl agierend hatten der Reihe nach zwei Mal Jere Laaksonen sowie Max Schmidle und Daniel Oppolzer die Chance auf den zweiten Treffer für die Joker. Felix Bick im Kasten der Roten Teufel behielt aber immer wieder die Übersicht und parierte teilweise fast schon sensationell. Der ESVK blieb aber weiter am Drücker und hatte durch Charly Sarault, Max Schmidle und Sami Blomqvist wiederum große Möglichkeiten, welche leider wieder ungenutzt blieben. Auf der Gegenseite dann in der 16. Spielminute fast schon wie aus dem Nichts der Ausgleich. Stefan Vajs lies einen harmlosen Schuss fallen und Max Brandl nutze dies mit einer schnellen Bewegung um das Kaufbeurer Tor im nachsetzen zum 1:1 aus. Das Heimteam war durch den Treffer dann besser im Spiel, wobei die Allgäuer weiterhin gute Offensivaktionen hatten, ohne jedoch einen Treffer erzielen zu können.
Im zweiten Drittel ließen sich die Allgäuer nach einer weiteren guten Phase und dem 2:1 Führungstreffer im Powerplay durch Charlie Sarault in der 26. Spielminute langsam aber sich die Butter vom Brot nehmen. Anstatt sich die weiterhin bietenden Chancen - besser - zu nutzen, mussten die Joker in zwei Unterzahlsituationen je einen Gegentreffer hinnehmen. Zuerst konnte Cody Sylvester nach einem schönen Aufbaupass von Eric Meland von der Seite kommenden alleine auf Stefan Vajs zufahren. Dessen Schuss schien der Kaufbeurer Schlussmann schon sicher zu haben, doch Sylverster brachte die Scheibe im Fallen noch irgendwie im Tor der Joker zum 2:2 Ausgleichstreffer unter (30. Spielminute). Im nächsten Powerplay hatte Radek Krestan am langen Pfosten zwei mal die Chance den Puck erfolgreich im Tor unterzubringen und nutze dies auch zum erstmaligen Führungstreffer für die Hessen an diesem Abend. Die Allgäuer hatten zwar optisch auch im zweiten Abschnitt etwas mehr vom Spiel, verpassten es aber immer wieder selbst beste Abschlussmöglichkeiten zu nutzen und wurden dabei in der eigenen Defensive immer anfälliger.
Im Schlussabschnutt hatte der ESVK gleich zu Beginn durch Max Schmidle und Jere Laaksonen, die beide am wiederholt  herausragenden Felix Bick scheiterten, die Möglichkeit auf den Ausgleichstreffer. Danach wurden die Nauheimer aber immer spielbestimmender und die Joker hatten vor allem in der eigenen Zone immer wieder große Schwierigkeiten. Ausgerechnet in Unterzahl sollte dann aber Max Schmidle nach einem Fehler des sonst so starken Nauheimer Torhüters das 3:3 erzielen. Der ESVK konte aber die Gunst der Stunde nicht weiter nutzen und wurde rund um die die 51. Spielminute, als Cody Sylvester, erneut im Nachschuss aus kürzester Distanz, die Roten Teufel in Führung brachte, regelrecht über Minuten in der eigenen Zone festgespielt. In der 52. Minute bekamen die Hausherren dann einen Penaltyschuss zugesprochen nach dem Cody Sylvester in letzter Sekunde einschussbereit noch regelwiedrig gestoppt wurde. Der Bad Nauheimer Goldhelm scheiterte mit seinem etwas unglücklichen Versuch dann aber an ESVK Torhüter Stefan Vajs. In den letzten Minuten versuchten die Kaufbeurer noch einmal vergeblich den Ausgleichstreffer zu markieren. Schlussendlich konnten die Hessen das Spiel über die Zeit bringen und hatten sich den Sieg dabei auch hart erarbeitet. Der ESVK muss sich dabei vor allem vorwerfen lassen, dass man es in den ersten 30. Minuten versäumt hat das Spiel vorzeitig zu entscheiden, als die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann sehr dominant und stark gespielt hat und dabei aber leider eine Fülle an Torchancen ungenutz blieb.
In der anschließenden Pressekonferenz hielt ESVK Coach Andi Brockmann sein Statment sehr kurz. Er gratulierte seinem Gegenüber Petri Kujala zum Sieg und machte dies vor allem am größeren Einsatzwillen der Hessen fest. Die mehr Schüsse geblockt hätten und im Gegensatz zu seinem Team vor dem eigenen Tor konsequenter verteidigt hätten. Nauheims Coach Petri Kujala zeigte sich aufgrund der drei Punkte sehr erleichtert und freute sich vor allem für seine Mannschaft. Besonders hervor hob er dabei, dass sein Team am Wochenende insgesamt vier Powerplaytore erzielen konnte und man sich in dieser Disziplin auch deutlich verbessert zeigte.


Memmingen Indians  (OLS)
Toller Kampf wird nicht belohnt: Indians-Rumpfteam unterliegt Landshut
Was für eine Partie am Memminger Hühnerberg: Der ECDC Memmingen unterliegt dem EV Landshut knapp mit 4:5. Die Indians, die nur mit einer Rumpftruppe von 12 Spielern auflaufen konnten, waren lange Zeit die bessere Mannschaft, mussten dem Favoriten aber die Punkte überlassen. Nun gilt es die zahlreichen Blessuren auszukurieren, ehe es am nächsten Wochenende gegen Regensburg und Lindau um wichtige Punkte geht.
Die Vorzeichen standen schlecht. Zu den bereits länger verletzten Gläser und Vollmer gesellten sich auch Jan Kouba und Dominik Piskor mit Verletzungen aus dem Freitagsspiel in Rosenheim. Und als wäre das nicht genug, ging auch noch ein Magen-Darm-Virus in der Kabine umher, so dass tatsächlich noch zusätzlich Florian Neumann, Stefan Rott, Tim Tenschert, Fabian Koziol und Daniel Huhn zum Zuschauen gezwungen wurden.
Mit Goalie Nummer Drei, Michael Güßbacher, gingen die Memminger in die Partie und bereits nach einer halben Minute musste der Kaufbeurer Förderlizenzspieler das erste Mal hinter sich greifen. Die Indians fingen sich aber und kreierten eigene Möglichkeiten. Patrik Beck war es dann, der nach rund neun Minuten den Ausgleich erzielen konnte. Doch die Gäste legten nach, fünf Minuten vor der Pausensirene konnten sie die Führung wiederherstellen und den ersten Abschnitt mit 2:1 beschließen.
Im Mittelabschnitt dann erneut die Gäste am Drücker, fünf Minuten gespielt und Landshut erhöhte auf 3:1. Doch wer nun dachte, dass die Memminger Gegenwehr nun enden würde, der hatte sich getäuscht. Die Indians rappelten sich auf und stürmten Richtung Landshuter Gehäuse. Zuerst war Markus Lillich erfolgreich, dann erzielte Lubor Pokovic den viel umjubelten Ausgleich. Diese Treffer fielen beide in einer fünfminütigen Überzahl, die nach einem Foul an Petr Haluza verhängt wurde, der im Anschluss an den Kniecheck sofort in die Kabine bzw. das Krankenhaus gebracht werden musste und wohl längere Zeit ausfällt. Mit dem Unentschieden ging es dann in die wohlverdiente Pause.
Im letzten Drittel angekommen machten die Indians da weiter, wo sie aufgehört hatten. Munter ging es Richtung Tor von Maximilian Englbrecht, der in der 45. Minute von Gregor Kubail überwunden wurde. Die erstmalige Memminger Führung war gefallen und der Hühnerberg brodelte. Die Gastgeber verteidigten nun mit allen Mitteln. Die wenig verbliebenen Spieler holten alles aus sich heraus und versuchten die Gäste möglichst weit vom eigenen Tor wegzuhalten. Bereits fünf Minuten vor dem Ende nahm der EVL dann den Torhüter vom Eis, der Ausgleich fiel aber erst wenig später, als den Indians eine Strafe aufgebrummt wurde und Krogh eiskalt in Überzahl vollstreckte. Doch es kam noch dicker für die Hausherren, rund 80 Sekunden vor dem Ende machten die Gäste den glücklichen Siegtreffer und schockten die tapfer kämpfenden Indianer, die ohne Punkte aus diesem Wochenende gehen mussten.
Auch wenn am Ende das Punktekonto der Indians nicht weiter anwächst, war es eine tolle Partie des ECDC, der nun am kommenden Wochenende gegen Regensburg und Lindau ranmuss. Das Wichtigste wird aber nun sein, die zahlreichen verletzten und kranken Akteure wieder fit zu bekommen, um eine spielfähige Mannschaft ins Rennen zu schicken.


Sonthofen Bulls  (OLS)
ERC Sonthofen besiegt Miesbach 5:2 - 1.068 Zuschauer kommen zum Wonnemar-Familientag
Eine mehr als gelungene Partie des ERC Sonthofen bekamen 1.068 Zuschauer am Wonnemar-Familiensonntag gegen den TEV Miesbach geboten. 5:2 besiegen die Bulls den Tabellenletzten der Oberliga-Süd und machen damit einen wichtigen Schritt Richtung Platz acht (Die anderen Spiele waren bei Redaktionsschluss noch nicht beendet). Eine besondere Ehre gab es vor Spielbeginn für Marc Sill. Der Publikumsliebling erhielt von Heiko Vogler (Trainer und sportlicher Leiter) einen Geschenkkorb für 400 Pflichtspiele im Dress der Bulls überreicht.
Beide Teams begannen druckvoll, doch der ERC nahm schließlich das Ruder in die Hand. In der 14. Minute passt Maximilian Hadraschek zum Jubilar, Sill spielt hinter dem Tor stehend nach vorne, dort lauert Marco Sternheimer, der den Puck am Miesbacher Goalie vorbeischiebt. Doch die 1:0-Führung war noch nicht genug. In der 19. Minute erhöht Chris Stanley nach Zuspielen von Hadraschek und Rau auf den 2:0-Pausenstand.
Nach bester Unterhaltung mit einigen Toren durch die Kleinstschüler in der Drittelpause ging es auf Seiten des ERC Sonthofen konzentriert weiter. Martin Guth besorgte schließlich die 3:0-Führung, wieder hatten Rau und Hadraschek vorbereitet, ehe erneut Marco Sternheimer ins Geschehen eingreifen sollte. Diesmal Sill auf Hadraschek, der zum Youngstar und Marco Sternheimer schließt kurz nach der blauen Linie per Direktschuss ab zum 4:0.
Die Fans gleich doppelt glücklich: Sponsor Wonnemar hatte Freikarten für das Puck-Gewinnspiel gesponsert, Robbe „Wonni“ war zur Freude der Kinder im Stadion unterwegs und verteilte Süßigkeiten und Plüschrobben. Die letzten zwanzig Minuten hatten schließlich begonnen und der ERC weiter der Taktgeber. Fabio Carciola mit dem 5:0 in der 45. Minute – Es lief, zumindest bis hierhin. Miesbach dann zunehmend aggressiver, kassierte eine Strafzeit nach der anderen und die Bulls ließen sich anstecken. Zwar mussten sie nicht auf der Strafbank platznehmen, dennoch wurde die Partie äußerst fahrig. In der 49. und 51. Minute spielt Miesbach in Unterzahl den ERC geschickt aus und betreibt mit den Treffern zum 5:1 und 5:2 Ergebniskorrektur. Patrick - die Krake - Glatzel ohne Chance.
Miesbachs Trainer Markus Wieland sprach nach der Partie von einem „verdienten Sieg“ für die Sonthofer. Heiko Vogler war zumindest mit den ersten zwei Dritteln zufrieden, fand allerdings unter dem Spiel deutliche Worte zu seiner Mannschaft, nach den beiden Gegentreffern zehn Minuten vor Schluss, in einer genommenen Auszeit.
Das nächste Heimspiel spielt der ERC Sonthofen am kommenden Freitag um 20 Uhr gegen den VER Selb.


Wohnbau Moskitos Essen  (OLN)
Moskitos sind Doppelderbysieger
Noch völlig im Bann des fulminanten Auswärtssieges am Freitag bei den Füchsen Duisburg (6:4), ging es am Sonntag gleich weiter zum nächsten Derby - daheim gegen den Herner EV - der Freitag gegen die Überraschungsmannschaft aus Sachsen 2:4 unterlag. Die EXA IceFighter Leipzig mit einer cleveren Leistung am Gysenberg. Die Wohnbau Moskitos Essen also mit einem prima Start nach der Deutschlandcup-Pause, während Herne sich das wohl anders vorgestellt hatte.
Essen ist mittlerweile mit 23 Punkten auf Platz 7 geklettert, Herne steht mit gleicher Punktzahl auf Platz 9, es ballt sich im Mittelfeld der Oberligatabelle und mit einem Sieg der Moskitos, blickt man direkt in die vorderen Play-Off-Ränge. Aber Derby ist Derby und hat seine eigenen Gesetze und darum durfte man ein ausgeglichenes Spiel erwarten.
Bereits in den ersten Minuten des ersten Drittels auf beide Torhüter ein Schuss nach dem anderen, taktieren unbekannt und beide Fanlager laut bis sehr laut. Ein Schuss von der blauen Linie von halbrechts, abgefälscht durch Granz [7:50] zum 1:0, keine Chance für Hernes Goalie Weidekamp und kurz danach wieder, wunderbar im Slot durch Marvin Deske, den Schläger zum 2:0 dazwischen gehalten [8:37].
Ein klasse Beginn der Moskitos und das sahen auch lautstark die Essener Fans. Strafzeiten für beide Teams, je 2+2 wegen unnötiger Härte und da etwa begann die Initialzündung für deutlich mehr Härte im Spiel, flankiert durch die nächsten Strafen, es wurde gemütlich warm in der Sünderbox (Nieberle mit Kreuzmann sowie Sheriff Hartmann mit Birès saßen ab) nach gespielten 12 Minuten. Und dann nur noch ein „Pling“ mit Jubel, Julien Pelletier mit dem schnellsten Handgelenk am Westbahnhof, völlig unhaltbar, 5 Minuten vor Drittelende. Herne bekam 2 Minuten später verdient einen Penalty zugesprochen, den Albrecht sehr clever zum 1:3 aus Herner Sicht versenkte. Das erste Drittel zeigte bereits ein typisches Derbygame, Tore, Härte und viel Stimmung und mit einem 3:1 für Essen auch den verdienten Drittelgewinner.
Herne drängte zu Beginn des Mitteldrittels mächtig auf den Anschlusstreffer. Glück, Geschick und ein Sebastian Staudt im Moskitos-Tor wussten das aber zu verhindern. Eine Strafe gegen HEV in Minute 35, Ackers nahm Platz nach Stockschlag, brachte für Essen nichts ein, stattdessen musste Fiedler ebenso mit 2 Minuten in die Kühlbox, auch diese Strafe blieb ungenutzt. Essen mit guter Defensivarbeit, die Snetsingers und McLeods noch ohne Punkte. In der 42. Minute wanderte Essens Granz für 2 Minuten ein, Hernes Überzahlspiel auch hier erfolglos, trotzdem musste man bisher ein starkes Drittel für den Gast konstatieren und die Belohnung, wenn auch kurios, mit dem 2:3 durch Marsall. Essens Goalie musste in Zeitlupe den Puck über die Linie passieren lassen [37:12]. Es blieb dabei und Herne deutlich druckvoller, als in Durchgang Eins.
Das Gast Team auch zu Beginn des letzten Drittels aggressiv und Essen mit viel Glück und Torwart Staudt verhinderten den Ausgleich. Nach gespielten 44 Minuten musste Hernes Albrecht wegen Bandencheck eine Strafe antreten, Gelegenheit für die Moskitos, sich vom Druck der Gäste zu befreien. Das Publikum spürte, dass es gebraucht wurde und feuerte jeweils ihr Team lautstark an. Nach der Hälfte des letzten Drittels spielte der HEV weiter permanent auf das Moskitos-Tor und Essen lauerte auf Konter. McLeod nahm sich eine kleine Strafe [50:18] und Essen erneut mit 5 gegen 4, exakt mit Ablauf der Strafe, rutschte Hernes Torwart der Puck irgendwie durch den Handschuh, wieder Oliver Granz der Torschütze, zum 4:2 für das Heimteam. Marvin Deske bekam wenig später eine Strafe aufgebrummt, die ein wenig „seltsam“ anmutete, somit Unterzahl für Essen und es waren noch 6:20 auf der Uhr. Völlig offenes Spiel und beide Teams auf letzter Rille, als Hernes Richter 3 Minuten vor Ende wegen Stockschlag in die Box musste, roch es nach dem zweiten Sieg für den ESC an diesem Wochenende.
Trotz Überzahl nach Herausnahme ihres Torwarts, gelang den Gästen keine Ergebnisverbesserung und somit 2 Derbys an dem Wochenende siegreich für die Moskitos abgearbeitet. Solch ein Spiel muss erstmal gewonnen werden, Glückwunsch an die Truppe von Cheftrainer Frank Gentges.
Beide Trainer hatten in der Pressekonferenz ein sehr gutes Oberliga Spiel gesehen und waren jeweils zufrieden mit ihren Teams. Frank Gentges, der Essener Cheftrainer sagte: „Dieses Spiel hat alles gehabt, was ein Oberliga-Spitzenspiel haben musste, wir haben ein sehr, sehr gutes Oberliga Spiel gesehen, von beiden Mannschaften. Das ist zwischen beiden Mannschaften in den letzten Jahren schon Standard. Als Trainer musst du natürlich das ein oder andere bemängeln, aber das ist bei so einem Spiel so. Herne hat uns alles abverlangt, aber anders herum genauso“.


Crocodiles Hamburg  (OLN)
Bittere Niederlage gegen die Füchse Duisburg
Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagnachmittag ihr Heimspiel gegen die Füchse Duisburg mit 3:5 verloren. Nach einem torlosen ersten Drittel gingen die Gäste in der 27. Minute in Überzahl durch Lars Grözinger in Führung. Ebenfalls in Überzahl glich Brad McGowan zwei Minuten später aus. Die Freude währte kurz: 29 Sekunden später stellte Sam Verelst die Führung der Gäste wieder her. Doch die Crocodiles ließen nicht nach und bekamen in der 33. Minute einen Penalty zugesprochen. Der gefoulte Thomas Zuravlev verwandelte souverän – erneut der Ausgleich. Ex-Duisburger Norman Martens gelang in Überzahl noch der das 3:2, bevor es mit der knappen Führung in die Pause ging (35.).
Das letzte Drittel ging so weiter wie die vorangegangen: hohes Tempo, viele Chancen und viele Strafzeiten. Am Ende entschieden fünf schwache Minuten der Gastgeber das Spiel zugunsten der Duisburger. Raphael Joly (46.) und erneut Lars Grözinger drehten das Spiel innerhalb von wenigen Minuten. Als Trainer Herbert Hohenberger Kai Kristian für einen weiteren Feldspieler opferte, traf Marius Nägele das leere Tor zum 3:5-Endstand (60.).
„Die Niederlage schmerzt sehr, gerade weil wir auf Augenhöhe oder sogar besser gespielt haben. Wir hätten die zahlreichen Überzahlsituationen besser nutzen müssen, das ist uns nicht gelungen. Am Ende kosten uns dann zwei individuelle Fehler die Punkte. So ist nun mal Mannschaftssport“, sagte Trainer Herbert Hohenberger nach dem Spiel.


Herner EV  (OLN)
Moskitos Essen - Herner EV 4 : 2 (3:1,0:1,1:0)
„Meine Mannschaft hat im ersten Abschnitt eine Minute geschlafen“ übte Frank Petrozza, Trainer des Herner EV, nach Spielende Kritik an seinem Team. Damit meinte er die 47 Sekunden zwischen der 8. und 9. Spielminute, in denen die Essener Moskitos am Westbahnhof mit zwei schnellen Toren eine beruhigende 2:0-Führung herausholen konnten. Mit dem 3:0 nach 15 Minuten sah es schon fast nach einer Vorentscheidung aus, aber dieses Mal schlugen die Gysenberger schnell zurück und konnten zwei Minuten später das 3:1 erzielen. Im zweiten Abschnitt war der HEV klar überlegen, was auch Moskito Trainer Frank Gentges hinterher bestätigte, aber das Petrozza Team belohnte sich trotz vieler Chancen erst in der 38. Minute mit dem Anschlusstreffer zum 3:2. Die letzten zwanzig Minuten waren umkämpft, das bessere Ende hatten die Moskitos, die in der 53. Minute auf 4:2 erhöhen konnten.
Der Herner EV startete druckvoll in die Partie und hatte auch sofort die ersten Möglichkeiten durch Sören Hauptig und Aaron McLeod. Michel Weidekamp im HEV Gehäuse musste in der 5. Minute gegen Julien Pelletier zum ersten Mal beherzt eingreifen. Ein verdeckter Schuss von der linken Seite durch Oliver Granz brachte dann in der 8. Minute etwas überraschend das 1:0. Und kurz darauf sollte es aus Herner Sicht noch schlimmer kommen. Wieder war es ein Essener Angriff von der linken Seite, dieses Mal war es Marvin Deske, der das 2:0 erzielte. Der Rückstand zeigte kurzzeitig Wirkung, dann baute der HEV wieder Druck auf und fing sich in der 15. Minute prompt das 3:0 durch Julien Pelletier ein. Trotzdem blieben die Gysenberger im Spiel. Danny Albrecht hatte in der 16. Minute eine gute Möglichkeit und eine Minute später die nächste. Dieses Mal konnte er nur regelwidrig gebremst werden. Den fälligen Penalty verwandelte er gekonnt, indem er Moskito Goalie Sebastian Staudt in dessen linken Ecke schickte, aber den Puck in die andere Ecke schob. Das 3:1 machte wieder Hoffnung bei den zahlreich mitgereisten Herner Fans.
Im zweiten Abschnitt versuchte der HEV alles um das Ergebnis zu korrigieren. Das Schussverhältnis von 16:11 für das Petrozza Team belegt dies. Sören Hauptig, Brad Snetsinger, Aaron McLeod oder Marcus Marsall hatten zum Beispiel gute Möglichkeiten, aber es fehlte das Scheibenglück. Das hatte dann Marcus Marsall in der 38. Minute beim 3:2-Anschlusstreffer und kurz darauf hätte er sogar den Ausgleichstreffer erzielen können. Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Beide Teams hatten ihre Möglichkeiten und es wurde um jeden Zentimeter verbissen gekämpft, auch nach dem 4:2 durch Oliver Granz in der 53. Minute, als er das Scheibenglück dieses Mal auf seiner Seite hatte. Aber so langsam ging dem HEV die Zeit aus, zumal drei Minuten vor dem Abpfiff noch eine Strafe zur Unzeit hingenommen werden musste. So nutzte auch die Herausnahme des Torhüters in den letzten 40 Sekunden nichts mehr. „Meine Mannschaft hat gut gespielt, aber wir haben leider keine Punkte geholt. Trotzdem bleibt unser Ziel unter die erste sieben zu kommen“ meinte HEV Coach Frank Petrozza abschließend.
Am kommenden Wochenende muss der Herner EV zuerst am Freitagabend um 20 Uhr in Hamburg bei den Crocodiles antreten, am Sonntag kommen dann um 18:30 Uhr die Hannover Scorpions an den Gysenberg. Bei drei Zählern Rückstand auf Platz sieben der Tabelle müssen Punkte her um die Meisterrunde zu erreichen. Zwar sind noch elf Partien in der Hauptrunde zu absolvieren, aber der Kontakt zu Rang sieben sollte nicht abreißen.


Buchloe Pirates  (BYL)
Piraten lassen in Moosburg Punkte liegen - ESV Buchloe verliert nach zuletzt vier Siegen in Serie beim Schlusslicht mit 3:4 nach Penaltyschießen
Jetzt hat es die Buchloer Piraten also auch wieder einmal erwischt und das ausgerechnet beim bis dato Tabellenletzten der Eishockey Bayernliga in Moosburg. Mit 3:4 nach Penaltyschießen (1:0, 1:1, 1:2) verloren die Freibeuter am Sonntag bei den Oberbayern und ließen somit nach zuletzt vier Siegen in Folge wichtige Zähler im engen Kampf um Platz Acht liegen. Die Moosburger konnten sich dagegen über den ersten Heimsieg der Saison freuen und die rote Laterne erst einmal an den EV Pegnitz abgeben.
Dabei starteten die Buchloer durchaus hoffnungsvoll in die Partie. Gleich mit dem ersten Powerplay des Spiels erzielte Torjäger Alexander Krafczyk nach schöner Vorarbeit des spielfreudigen Markus Vaitl das 1:0 (4.). Auch im Anschluss blieben die Buchloer die offensiv deutlich aktivere und vor allem strukturiertere Mannschaft. Einziges Manko: Man nutze die sich bietenden Gelegenheiten nicht konsequent, um die Führung weiter auszubauen. So scheiterte Christoph Heckelsmüller nach einen feinen Solo übers komplette Feld ebenso am starken Moosburger Torwart Thomas Hingel, wie auch Marco Göttle aus zentraler Position (6./9.). Und auch Martin Zahora traf wenig später nur den Pfosten (15.). Erst gegen Drittelende kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel, wobei Daniel Blankenburg im ESV-Gehäuse lediglich bei zwei nennenswerten Möglichkeiten auf der Hut sein musste.
Nach dem Seitenwechsel dauerte es dann allerdings nur 99 Sekunden, ehe die Piraten ihren knappen Vorsprung doch ausbauen konnten. Wieder hatte Markus Vaitl mit viel Übersicht den freigelaufenen Marc Weigant bedient, der zum 2:0 einnetzte. Wer nun jedoch dachte, dass sich die Hausherren ihrem Schicksal ergeben würden, sah sich getäuscht. Nur zweieinhalb Minuten später verkürzte Daniel Möhle aus kurzer Distanz zum 2:1 (24.). Dieses Tor schien dem bislang zu Hause sieglosen Schlusslicht neuen Mut zu verleihen, denn im Anschluss kamen die Gastgeber immer besser ins Spiel. So entwickelte sich fortan ein ausgeglichenes Duell mit Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten. Timo Rauskolb und der agile Vaitl scheiterten beispielsweise auf Buchloer Seite, während beim EVM Daniel Schander mit einem Postenschuss die größte Gelegenheit auf den Ausgleich hatte. Doch bis zur zweiten Pause sollten keine weiteren Treffer mehr fallen, sodass es mit dem knappen 2:1 für die Piraten ins Schlussdrittel ging.
Hier schien dem ESV, der ohne den erkrankten Simon Beslic, mit nur fünf Verteidigern auskommen musste, ein wenig die Luft auszugehen. Die Moosburger ergriffen nämlich immer mehr die Initiative und so war das 2:2 durch David Michel nach 46. Minuten praktisch nur eine Frage der Zeit. Als die Gennachstädter dann aber nochmals in Überzahl agieren durften, brachte Alexander Krafczyk die Rot-Weißen erneut in Front. Am langen Eck hatte er nach wunderbarer Vorbereitung von Markus Vaitl wenig Mühe zum 3:2 einzuschieben (52.). Doch wie schon am Freitag beim 4:3 Sieg nach Verlängerung gegen Geretsried schafften es die Pirates nicht, den Vorsprung ins Ziel zu bringen. Nur eine Minute nach der neuerlichen Führung glichen die Moosburger ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis aus einer unübersichtlichen Situation vor Blankenburg durch Tobias Hanöffer zum 3:3 aus.
Dabei blieb es auch nach 60 Minuten, weshalb es in die Verlängerung ging. Dort hatten beide Teams die Chance auf den Siegtreffer. Mattias Jeske traf aber ebenso wie Maximilian Raß nur ans Aluminium. Auch eine erneute Überzahl der Moosburger überstand der ESV mit vereinten Kräften schadlos, sodass das Penaltyschießen die Entscheidung bringen musste. Da dort lediglich Kevin Steiger traf, konnten sich die Moosburger schließlich über einen knappen Erfolg freuen, während die Freibeuter ihrem Trainer Topias Dollhofer kein Geschenk zu dessen 36. Geburtstag machen konnten.
Tabellarisch bleibt es nach dem letzten Hinrudenspiel weiter enorm eng in der Bayernliga. Die Moosburger verbesserten sich nach dem ersten Heimerfolg der Spielzeit vom letzten auf den vorletzten Platz. Buchloe rangiert derweil auf dem heißbegehrten achten Rang, wobei der Vorsprung auf Platz Neun und Zehn gerade einmal zwei Punkte beträgt. Dort stehen die Passau Blackhawks und die Schongau Mammuts, auf die die Buchloer am kommenden Sonntag zu Hause treffen (17 Uhr). Zuvor geht es zum Rückrundenstart am Freitag ab 20 Uhr aber zunächst nach Germering.


Erding Gladiators  (BYL)
Gladiators ohne Punkte in Schongau
Dramatik pur, 13 Tore und ein Stromausfall waren gestern Abend in der Schongauer Eishalle geboten. Am Ende behielten die gastgebenden Mammuts dank eines unglaublichen Schlussspurts die Punkte.
Fassungslosigkeit bei den Erding Gladiators nach der Schlusssirene. Nach einer 6:3-Führung mussten sie sich Schongau noch mit 6:7 Toren geschlagen geben (3:3, 1:0, 2:4) – und verloren zudem zwei Spieler wegen Verletzung.
„Heute könnten wir mit dem Kleinbus fahren“, scherzten die Gladiators noch, als sie sich auf den Weg nach Schongau machten. Trainer Thomas Vogl hatte nur 14 Feldspieler zur Verfügung, also nicht einmal mehr drei Blöcke. Im Tor stand Jonas Steinmann, der gleich kalt erwischt wurde. Bereits nach 18 Sekunden führten die Schongauer nämlich 1:0. Die Erdinger hatten bei einem Icing auf den Pfiff des Schiedsrichters gewartet und stellten das Spielen ein. Doch der Pfiff kam nicht, dafür Schongaus Routinier Milan Kopecky, der zum 1:0 traf. Und nur zwei Minuten später legte der Lette Vitalijs Hvorostinins das 2:0 nach.
Gladiators-Coach Thomas Vogl nahm sofort eine Auszeit und verpasste seiner Truppe eine deutliche Ansage. Und das zeigte Wirkung, denn jetzt fanden die Erdinger langsam in ihr Spiel und kamen durch Marco Deubler zum 1:2 (9.). Die Antwort der Mammuts kam zwar nahezu postwendend, denn Fritz Weinfurtner traf zum 3:1 (11.), aber die Gladiators waren jetzt am Drücker. Mit einem Doppelschlag in der 20. Minute durch Philipp Michl, nach perfekter Vorarbeit von Gantschnig, und Deubler, nach tollem Pass von Florian Zimmermann, stellte Erding auf 3:3.
Das zweite Drittel war noch keine zwei Minuten alt, da war die Partie auf den Kopf gestellt, als ein Schuss von Zimmermann zum 4:3 für Erding einschlug. Stephan Hiendlmeyer war zu diesem Zeitpunkt bereits verletzt ausgeschieden, Zimmermann folgte ihm später nach, als er einen Puck ins Gesicht bekam. Trotzdem schienen die Gladiators mit zwei Blöcken die Punkte mitzunehmen, denn Konstantin Mühlbauer (49.) und Daniel Krzizok (53.) schossen eine 6:3-Führung heraus. Aber das letzte Häuflein Gladiators war nun mit den Kräften total am Ende. Nur vier Minuten später stand es nach Treffern von Schweiger, Magg und Waldvogel 6:6. Offenbar war dem Stromnetz die Spannung zu viel, denn es fiel aus. Nach über 20 Minuten Unterbrechung ging es weiter, und nur 30 Sekunden später markierte Marius Klein den 7:6-Siegtreffer für die Mammuts.


Amberg Wild Lions  (BLL)
Clevere Eisbären knacken die Löwenserie
Der ERSC Amberg hat seine erste Heimniederlage zu verdauen.
Gegen starke Freisinger brachte ein verkorkstes Anfangsdrittel die Löwen auf die Verliererstraße und die Aufholjagd reichte nicht mehr. Dabei hätte die Partie schon nach zwei Dritteln sogar komplett beendet sein können.
Zu diesem Zeitpunkt stellte Schiedsrichter Marius Voigt beiden Teams die Frage, ob sie einverstanden wären, wenn er alleine die Begegnung zu Ende leiten würde. Sein Kollege, Markus Schmidt, war in der 28.Minute von einem Schlagschuss in der Hals-Nackengegend getroffen worden und quasi „außer Gefecht“. Nach zwei Dritteln wäre der aktuelle Spielstand in die Wertung gegangen und hier stand es 2:3 zu Gunsten der Gäste. SFE-Trainer Heinz Zerres zeigte sich sportlich fair und wollte die Punkte nicht geschenkt, stimmte der Weiterführung der Partie zu – und seine Mannschaft enttäuschte ihren Coach nicht.
Der ERSC war im ersten Abschnitt schnell in Rückstand geraten. Zwei Überzahlsituationen nutzten die Black Bears jeweils schon nach wenigen Sekunden zu einer 2:0-Führung. Die Gegentore zeigten Wirkung bei den Löwen, denen kaum wirkungsvolle Aktionen gelangen. Erst in den Schlussminuten konnte massiver Druck aufgebaut werden, eine Ergebniskorrektur gelang aber nicht.
Fest entschlossen startete die Mannschaft von Coach Alex Reichenberger zum Mittelabschnitt – und wurde bereits nach 19 Sekunden ausgekontert. Das 0:3 durch SFE-Torjäger Martin Dürr überraschte dem Spielverlauf nach nicht einmal. Die Gäste zeigten sich bissiger, unterbrachen immer wieder erfolgreich den Amberger Spielaufbau und konterten brandgefährlich. Aber die Moral der Gastgeber war intakt und es war ja offensichtlich noch genügend Zeit um das Spiel zu drehen. Felix Köbele verkürzte zum 1:3 und der Druck der Löwen stieg. Mit dem 2:3 durch Matti Swadzba war der ERSC vollends in der Partie zurück. Kurz vor dem Drittelende aber kassierte Andreas Hampl wegen Stockschlagens gegen den Torhüter eine Spieldauerstrafe. Die fünfminütige Überzahl nutzte Freising dann zu Beginn des Schlussabschnittes clever um die Führung auf 5:2 auszubauen. Aber da ja Löwen gewissermaßen niemals aufgeben, startete Amberg nochmals eine Aufholjagd. Florian Bartels, nur 37 Sekunden nach dem fünften Gästetreffer, und David Rybka (49.) brachten den ERSC auf 4:5 heran. Der Ausgleich lag in der Folge mehrmals in der Luft und in vielen Aktionen war es schier unglaublich, dass die Scheibe nicht den Weg ins Freisinger Tor fand. Bereits knapp zwei Minuten vor dem Ende nahm Reichenberger Torhüter Lukas Stolz zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und der Torschrei lag Spielern wie Fans nochmals auf den Lippen, aber es blieb beim 4:5 – über das ganze Spiel gesehen sicher nicht unverdient für die Gäste.


Forst Nature Boyz  (BLL)
Von den "Wölfen" gefressen - Nature Boyz zu schwach in Bad Wörishofen
Mit 15 Feldspielern und zwei Torleuten reiste der SC Forst nach Bad Wörishofen, um sich am Sonntag eine deutliche Niederlage mit 12:1 (2:1, 3:0, 7:0) einzufangen.
Von diesem Spiel kann nur ein positiver Aspekt gezogen werden, denn für den Vorstand des Forster Fanclubs war es das 150. Auswärtsspiel, in dem er die Mannschaft treu begleitet. Leider durfte er aber nur einmal jubeln.
Die Gastgeber gaben vom ersten Bully an den Ton an und zeigten, wer dieses Spiel gewinnen möchte. Sie betrieben auch Wiedergutmachung für ihre am Freitag erlittene 1:10-Niederlage beim EHC Klostersee. Die Abwehr der Gäste stand stark unter Druck, doch anfangs konnten sie sich den Angriffen erwehren. Mathias Zink im Forster Tor zeigte eine gute Leistung, er bekam genügend Möglichkeiten im Spiel, sein Können zu beweisen. Machtlos war er bei der 1:0-Führung durch Patrick Münch. Forst ließ sich nicht beeindrucken und versuchte immer wieder, per Konter zum Torerfolg zu kommen. Den Alleingang von Roberto Gangemi konnte Marius Münch entschärfen. Wieder Patrick Münch war es, der in der 16. Spielminute auf 2:0 erhöhte. Ein kleiner Hoffnungsschimmer keimte auf, als Markus Schneider auf Zuspiel von Bastian Grundner 20 Sekunden nach dem 2:0 per Weitschuß auf 2:1 verkürzen konnte.
Im zweiten Spielabschnitt waren wiederum die Wölfe am Drücker, obwohl Forst teilweise dagegenhalten konnte. Die gelegentlichen Chancen der Gäste verpufften ergebnislos. Zwischen der 31. und 33. Spielminute dann schon die Entscheidung, denn die Wölfe erhöhten auf 5:1. Unnötige Strafzeiten spielten den Wölfen in die Karten, denn 2 der 3 Tore erzielten sie jeweils mit einem Spieler mehr auf dem Eis. Zweimal Michal Telesz und Adrian Haarer waren die Torschützen. Mitte des zweiten Drittel schied Christoph Barnsteiner, und zum Ende des Drittels auch noch Michael Kölbl nach Verletzung aus.
Die Ausfälle waren jetzt, ob der klaren Führung der Gastgeber, nicht mehr zu verkraften. Die meisten Spieler ließen ihre Köpfe hängen, es war kein strukturierter Spielaufbau mehr zu erkennen. Die Defensive konnte den Sturmwirbel nicht mehr standhalten und kassierte im letzten Spielabschnitt folgerichtig noch 7 weitere Tore zum 12:1-Endstand. Eishockey ist ein Mannschaftssport, der vom Zusammenhalt der Mannschaft lebt. Stimmen Harmonie und Spielverständnis, sowie die Einstellung einiger Akteure nicht, entsehen solche Spielergebnisse.


Haßfurt Hawks  (BLL)
„Hawks“ springen mit ungefährdetem 6:2-Auswärtssieg in Burgau zurück an die Tabellespitze
Die Haßfurter „Hawks“ sind weiter auf sehr gutem Kurs Richtung Aufstiegsrunde, denn durch einen souveränen und zu keiner Zeit gefährdeten 6:2-Auswärtserfolg beim ESV Burgau am Sonntagabend bleibt der Vorsprung auf Platz sechs weiterhin komfortabel. Weil zeitgleich noch die Schweinfurter „Mighty Dogs“ ihre Partie in Dingolfing verloren haben, eroberten sich Spielführer Christian Dietrich und Co. auch die Tabellenführung vom Nachbarn, welche dieser erst zwei Tage zuvor dank eines Derbysieges in Bad Kissingen übernahm, zurück.
Apropos Dietrich: „Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht“, lobte Falken-Trainer Martin Reichert nach der Schlusssirene den gebürtigen Bayreuther, der als Krönung seiner bisherigen Topleistung in dieser Saison seine ersten beiden Treffer markierte. Was die mitgereisten 40 Schlachtenbummler unter den 150 Zuschauern ebenso freute wie das überraschende „Comeback“ von Philipp Bates: Knapp ein Jahr nach seinem Schien- und Wadenbeinbruch, erlitten bei der heftigen Prügelei der „Hawks“ im letzten Derby bei den „Mighty Dogs“ durch dessen jetzigen Trainer Zdenek Vanc, kehrte Dietrichs Vorgänger auf das Eis zurück. „Schön, dass er wieder dabei ist“, sagte Reichert und war gleich vom ersten Auftritt des 26-Jährigen angetan, der bei der 0:2-Führung des dritten Blocks (Torschütze war Christian Dietrich, 15.) auch gleich seine erste Beihilfe gab. „Das hat unserem Spiel sehr gut getan“, zog der Sylbacher ein überaus positives Fazit eines insgesamt gelungenen Abends.
Dabei war vor Beginn noch äußerste Vorsicht geboten, denn erst unter der Woche haben die Eisbären-Verantwortlichen die Reißleine angesichts bislang eher verkorksten Saisonverlaufes gezogen und Trainer Thore Knopf von seinen Aufgaben entbunden. Doch dessen Nachfolger Stano Hlozek schaffte es in wenigen Tagen nicht, den Hebel auf Erfolg umzustellen. Was jedoch weniger am Bemühen der Hausherren lag, wie vielmehr am überzeugenden Auftreten der Kreisstädter. Denn nach der Führung von Michael Babkovic (8.) und dem zweiten Treffer von Christian Dietrich (15.) sorgte David Franek (16.) noch im ersten Drittel für eine kleine Vorentscheidung. Spätestens nach dem zweiten Treffer von Dietrich zu Beginn des zweiten Abschnittes (24.), war die Partie zugunsten des alten und neuen Spitzenreiters eigentlich schon entschieden. Daran ändert auch der 1:4-Anschluss durch „Eisbär“ Vladimir Klinga nach nur 38 Sekunden im Schlussdrittel nichts, weil erneut Franek mit einem verwandelten Penalty den alten Abstand wieder herstellte (46.). Mit seinem dritten Treffer sorgte der Publikumsliebling der „Hawks“-Fans auch für den 6:2-Endstand (54.), nachdem Daniel Tsakalidis drei Minuten zuvor noch einmal auf 2:5 verkürzen konnte (52.). „Im letzten Drittel haben leider einige gemeint, sie seien Wayne Gretzky, was nicht ganz stimmte“, ärgerte sich Reichert lediglich über einige Phasen während der letzten 20 Minuten. „Das hat sich Gott sei Dank schnell wieder gelegt und sie haben erkannt, dass sie wieder einen Zahn zulegen müssen.“
Die Generalprobe vor dem nächsten wichtigen Wochenende mit dem Derby beim EC Bad Kissingen am kommenden Freitag (20 Uhr) und dem Heimauftritt gegen die immer besser in Fahrt kommenden „Pinguine“ des EHC Königsbrunn (Sonntag, 18.30 Uhr) ist also geglückt. „Die Mannschaft hat es einfach gut gemacht heute. Sie hat anfangs sehr kompromisslos gespielt.“ Erstmals in dieser Saison blieb Jakub Sramek derweil ohne Torerfolg und steuerte lediglich einen Assist bei. „Der Jakub war unter der Woche erkrankt und konnte nicht trainieren“, erklärte Reichert und zeigte sich froh, dass bis auf den beruflich verhinderten Ilja Kinereisch alle Mann an Bord waren. „Wir hatten letzte Woche übrigens viele Krankheitsfälle zu beklagen.“


Kempten Sharks  (BLL)
Beste Saisonleistung der Sharks
So bezeichnete Trainer Andreas Becher nach dem 0:3 Sieg beim TSV Farchant am Sonntagabend die Leistung seiner Mannschaft. Wir haben 60 Minuten diszipliniert und konsequent gespielt. Das war ein Spiel auf hohem Niveau von beiden Mannschaften, schnell und fair. Und dank der geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir die Punkte auch verdient mitgenommen, so der Coach des ESC Kempten.
Becherer musste neben dem im Spiel in Pfronten am Knie verletzten Torwart Martin Niemz auch auf André Aschenbrenner u
Dafür zeigte Fabian Schütze im Tor erneut eine überragende Leistung  und wurde zu Recht mit seinem ersten Shutout der Saison belohnt und von den mitgereisten Fans wie auch der Rest der Mannschaft gebührend gefeiert.
Von Beginn an entwickelte sich ein sehr schnelles Spiel ohne Abtasten auf Augenhöhe von zwei Mannschaften die an diesem Abend ordentlich Spielfreude im Gepäck hatten. Gespickt mit den Nachkommen von langjährigen bayerischen Eishockeylegenden wie Reindl, Berndanner und Schlickenrieder wollten die Hausherren die Punkte im heimischen Olympia Eisstadion in Garmisch behalten. Beide Teams erspielten sich mit sehenswerten Spielzügen gleich zahlreiche Chancen, es war nur eine Frage der Zeit bis ein Treffer fallen sollte, aber konsequente Abwehrarbeit und starke Torhüter sorgten für einen Pausenstand von 0:0
Ein leichtes spielerisches Übergewicht der Sharks war zu erkennen, dies setzte sich auch im zweiten Drittel fort. Doch wie bereits am Freitag in Pfronten war das Tor der Gastgeber wie vernagelt. Weiter wechselten die Angriffe auf beiden Seiten hin und her, es sprang aber nichts Zählbares heraus. Und so dachten viele schon an ein weiteres torloses Drittel. Doch 5 min. vor der Pausensirene war es endlich soweit, Johannes Friedl nutzte ein schönes Zuspiel von Tobias Epp und netzte abgeklärt zur Sharks Führung ein.
Im letzten Drittel erhöhten die Hausherren den Druck und wollten unbedingt den Ausgleich erzielen. Doch es führte an diesem Abend trotz einigen dicken Chancen kein Weg an Fabian Schütze vorbei. Kempten behielt seine Marschroute und erspielte sich mit schönen Kombinationen weitere Chancen. Und dies wurde letztendlich auch belohnt. Ein Doppelschlag in der 51 und 52 min. durch Corey Pawley und Andreas Ziegler brachte letztendlich die Entscheidung zugunsten der Allgäuer. Auch das Herausnehmen des Farchanter Goalies zugunsten eines sechsten Feldspielers brachte den Oberbayern nichts mehr ein, die Sharks hatten sogar noch die Chance durch ein Empty Net Goal das 0:4 zu erzielen doch der Puck trudelte um Zentimeter am verwaisten Farchanter Gehäuse vorbei.
Letztendlich ein verdienter Erfolg und drei wichtige Punkte. Nun kommt es am Freitag zum Duell 2ter gegen 3ter wenn die Wölfe aus Bad Wörishofen nach Kempten kommen. Ein Spiel in dem die Sharks Revanche für die knappe Hinspiel Niederlage nehmen wollen.


EHC Bayreuth 1b  (BBZL)
Umkämpftes Spiel auf hohem Niveau
250 Zuschauer, ca. 50 davon aus Bayreuth, sahen in der Eishalle Waldkirchen ein spannendes Spiel auf hohem Niveau!
Im ersten Drittel zeigten sich die Hausherren stark und man spielte weite Teile im Drittel des EHC. In einer doppelten Überzahl schossen in der 8. Minute die Crocodiles das 1:0, gerade einmal sieben Sekunden später hatte unsere Nummer 7, Florian Müller, aber die Antwort auf der Schaufel und glich zum 1:1 aus. In der neunten Minute brachte Benjamin Barz die Waldkirchner wieder in Führung und so ging man nach den ersten 20 Minuten mit einem 2:1 Rückstand in die Kabine.
Offenbar nutzte man die Zeit in der Kabine, um sich zu sammeln und die Bayreuther traten im zweiten Drittel selbstbewusst und kampflustig auf. So konnte man nach guten vier Minuten den Ausgleich erzielen. Auf Zuspiel von Müller netzte die 37, Stephan Schmidt, ein. Eine knappe Minute später traf Marco Schrüfer (17) nach einem Assist von Alexander Dorsch (14) zum 2:3. Das Spiel der Waldkirchner wirkte in dieser Phase zerfahren und so konnte man in der 8. Minute sogar ausbauen auf 2:4. Torschütze war unsere 89, Marco Zimmer. Kurz vor der Pausensirene verkürzten die Crocodiles auf 3:4.
Im Schlussabschnitt kämpften beide Teams, die Bayreuther zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung und konnten sich auf ihren Rückhalt Markus Buser verlassen, er hatte alle Hände voll zu tun und machte einen sehr guten Job. Doch auch er konnte den Treffer zum 4:4 nicht verhindern, der erneut in Unterzahl passierte. Als der Schiedsrichter in der 53. Spielminute auf einen nicht ganz eindeutigen Penalty gegen Bayreuth entschied, fiel das 5:4. Barz verwandelt eiskalt und brachte sein Team damit in Führung.
In der 60. Minute lieferte erneut Barz den Assist für das alles entscheidende Empty Net Goal, mit dem Roman Schreyer die Hoffnung auf den Ausgleich aus den Köpfen schoss.
Alles in allem ein verdienter Sieg der Krokodile laut Trainer Marco Zimmer, der heute mit einem kleinen Kader angereist war. Gekämpft habe das Team, nicht aufgegeben, das müsse man anerkennen. Dies sahen wohl auch die mitgereisten Fans so und feierten ihr Team nach der Partie gebührend.
Es fehlten heute fast alle Spieler der U19, da diese in Bad Aibling selbst ein Spiel absolvierten, und auch die Stammspieler Wagner und Hagen konnten nicht spielen, ebenso wie die noch immer verletzten Sievers und Weise.
Spielgruppenleiter Roman Pulec war ebenfalls vor Ort. Er fand lobende Worte über das Niveau in der Bezirksliga in diesem Jahr. Dem stimmen wir uneingeschränkt zu.


Eisbären Eppelheim  (RLSW)
Auswärtssieg und Derby-Niederlage
Im ersten Spiel des Doppelwochenendes konnten die Eisbären einen
historischen Sieg feiern. In einer an Höhepunkten armen Partie machten
Nicolas Ackermann und Sebastian Ott erst im Schlussabschnitt alles klar,
nachdem zuvor Lukas Sawicki die frühe Führung erzielt hatte.
Nach einer 5 Spiele andauernden Siegesserie mussten sich die Eisbären dann
jedoch überraschend dem bisherigen Schlusslicht Mannheim mit 4:6
geschlagen geben. Die Tore von Thomas Korte, Lars White, Roman Gottschalk
und Eric Artman sollten am Ende nicht zu einem Sieg reichen.
Trotz später Ankunft auf Grund des üblichen Verkehrs kamen die Eisbären
deutlich besser ins Spiel. Als beide Teams dezimiert agierten, nutzte
Sawicki den Platz und netzte früh zur 1:0- Führung für die Eisbären ein
(8.). Trotz sich bietender Powerplay-Möglichkeiten für beide Teams blieben
zwingende Torchancen im Verlaufe des Spiels aus. Kurz vor Ende des ersten
Abschnitts durften sich die Eisbären trotzdem noch kurz feiern lassen.
Nicht etwa für einen Tor-Erfolg, sondern als fairer Gegner, der auf
Rückfrage des Schiedsrichters ein bereits geahndetes „Foulspiel“ der
Schwenninger revidierte und den Gastgebern so eine Unterzahl ersparte.
Was sich im ersten Drittel bereits andeutete zog sich in den
Mittelabschnitt durch. Beide Teams legten den Fokus auf die Verteidigung,
störten gut das Angriffsspiel des Gegners ohne sich selbst nennenswerte
Torchancen zu erspielen. Erst gegen Ende kamen die Eisbären nochmal etwas
auf, doch das knappe 1:0 hatte auch nach 40 Minuten noch Bestand. Auch
wenn die Gastgeber nicht wirklich den Eindruck erweckten, das Spiel noch
drehen zu können, war die knappe Führung eine trügerische, so dass im
Schlussabschnitt die Devise auf „Nachlegen“ lautete.
Es dauert allerdings auch hier bis zur Mitte des Schlussabschnittes, ehe
die Eisbären die vermeintliche Dominanz auch auf die Anzeige-Tafel
übertrugen. Ein Blueliner von Ott (51.) brachte die benötigte Sicherheit,
die zu einem schön kombinierten Torerfolg durch Ackermann (52.) führte.
Spätestens jetzt war das Spiel entschieden, auch wenn die Fire Wings nun
nochmal etwas offensiver agierten, allerdings nicht zwingend genug, um den
ECE ernsthaft in Gefahr zu bringen. So konnte sich nach 60 Minuten auch
der sichere Rückhalt Janis Wagner über den verdienten ersten Shut-Out der
Saison feiern lassen.
Dass es im zweiten Derby gegen die Mannheimer Mad Dogs nicht einfach
werden würde, war im Eisbären-Lager allen klar. So war es auch nicht
überraschend, dass die Eisbären in der ersten Unterzahl den 0:1 Rückstand
(4.) hinnehmen mussten. Zwar zeigten sich beide Teams im ersten Abschnitt
auf Augenhöhe, doch sollte es für die Eisbären nicht zum Ausgleichstreffer
reichen. Dies sollte sich dann im zweiten Abschnitt ändern. Korte, White
und Gottschalk drehten innerhalb von nur knapp 4 Minuten die Partie zu
Gunsten der Eisbären (25. – 3:1). Doch die Eisbären verpassten es, dass
geradlinige Spiel aufrecht zu erhalten und ließen in der Defensive
weiterhin zu viele Chancen zu, dass der schnelle Anschlusstreffer
innerhalb von nur 15 Sekunden den Gegner wieder aufbaute. Gottschalk
konnte für die Eisbären zwar nachlegen (29.) doch wiederrum sollte der
schnelle Gegentreffer folgen (31.). Den knappen Vorsprung konnten die
Eisbären jedoch bis zur zweiten Pause retten.
Auch im Schlussabschnitt konnten die Eisbären jedoch nicht ihre Stärken
ausspielen und ließen sich vom aggressiven Spiel des Aufsteigers
beeindrucken. Selbst eine doppelte Überzahl konnte der ECE nicht nutzen
und so musste man mit dem drohenden Ausgleichstreffer rechnen. Und dieser
sollte 4 Minuten vor dem Ende dann auch fallen. Nicht genug, konnten die
Mannheimer 2 Minuten später wieder in Führung gehen. Die Eisbären
reagierten und nahmen den Goalie zu Gunsten eines 6. Feldspielers vom Eis
und wurden prompt bestraft. Der Empty-Net-Treffer 42 Sekunden vor dem Ende
besiegelte die verdiente Niederlage.
Während sich Mannheim durch den Sieg der roten Laterne entledigen konnten,
verpassten die Eisbären sich im Kampf um die Play-Off-Plätze Luft zu
verschaffen. Als nun Vierter spürt man den Atem des Verfolgers Hügelsheim,
die mit einem Punkt und zwei Spielen weniger in Lauerstellung liegen. Und
diese Baden Rhinos sind am kommenden Wochenende der nächste Gegner, den es
nun um so wichtiger zu schlagen gilt.


Eisbären Heilbronn  (RLSW)
6:2-Arbeitssieg gegen kampfstarke Rebellen
Mit einem 6:2 (1:1, 3:0, 2:1)-Sieg gegen die Stuttgart Rebels haben die Eisbären Heilbronn vor 434 Zuschauern ihre Tabellenführung der Regionalliga Südwest vor den Bietigheim Steelers behauptet. Die Rebellen aus der Landeshauptstadt rutschten dagegen durch die Niederlage und den gleichzeitigen Sieg der Mad Dogs Mannheim in Eppelheim erstmals überhaupt auf den letzten Platz ab.
Die Begegnung begann relativ zäh, und die Eisbären taten sich fast schon traditionell schwer mit der defensiv ausgerichteten Spielweise der Gäste. Torhüter Markus Nachtmann, der diesmal den Vorzug vor Patrick Seeger erhalten hatte, bekam in den ersten zehn Minuten relativ wenig zu tun. Doch dann kam die 15. Spielminute. Der Routinier wehrte einen Schuss von Patrick Eisele mit dem Oberkörper ab - den Nachschuss versenkte Arthur Gross zum 0:1.
Schlimmer als das Gegentor wog jedoch die Erkenntnis, dass sich der erste Schuss irgendwie einen Weg an Nachtmanns Schutzausrüstung vorbei gebahnt hatte und knapp unterhalb des Schlüsselbeins sehr schmerzhaft eingeschlagen war. Der 41-Jährige konnte das Spiel nicht fortsetzen und musste für Patrick Seeger Platz machen. Dieser war dann noch keine 20 Sekunden auf dem Eis, als die Eisbären zurückschlugen. Daniel Steinke gleich zum 1:1 aus.
Der mittlere Spielabschnitt startete mit einem Pfostenschuss der Gäste, doch dann konnten die Eisbären ihre technische Überlegenheit auch in Tore ummünzen. Stefan Schrimpf (24.), Igor Filobok (26.) und Marc Oppenländer (33.) schossen bis zur zweiten Pause einen sicheren 4:1-Vorsprung heraus.
Die letzten Zweifel an einem Sieg des Vizemeisters beseitigte in der 44. Minute Daniel Steinke mit seinem zweiten Treffer zum 5:1, dem Felix Kollmar nach 52 Minuten das 6:1 folgen ließ. Der Stuttgarter Treffer zum 6:2 Sekunden vor dem Spielende bedeutete nur noch Ergebniskosmetik.
Trainer Sascha Bernhardt zeigte sich mit der Leistung seines Teams zufrieden. "Das war eine starke Mannschaftsleistung gegen einen Gegner, der über 60 Minuten gekämpft und uns das Leben ziemlich schwer gemacht hat", so der Eisbären-Coach, der während des Spiels neben Nachtmann auch noch Arno Metz mit einem Pferdekuss am Oberschenkel verlor.
Am kommenden Wochenende müssen die Eisbären gleich zweimal innerhalb von 23 Stunden antreten. Am Samstag gastieren sie zum 19 Uhr zum Spitzenspiel in der Bietigheimer Egetrans-Arena, bevor am Sonntag um 18 Uhr der EV Ravensburg sein Gastspiel in Heilbronn geben wird.


Pforzheim Bisons  (LLBW)
Bisons machen es deutlich
Die Pforzheim Bisons besiegten am Sonntagabend die zweite Mannschaft der Mad Dogs Mannheim deutlich mit 9:1 (1:1/2:0/6:0).
Die Bisons begannen offensiv, bereits nach 30 Sekunden hatte Rickmers die erste Chance, doch Andre Vorlicek im Kasten der Mannheimer verhinderte die frühe Führung der Hausherren. Die Gäste aus der Kurpfalz machten es besser, denn er erste Torschuss fand den Weg in die Maschen zur 1:0-Fürhtung für die Gäste durch Robin Saam (3.). Knapp 90 Sekunden später scheitert Bischoff zunächst knapp, er setzte jedoch nach und schob die schwarze Hartgummischeibe zum vielumjubelten Ausgleich ein (5.). Die Bisons machten nun Druck auf das Mannheimer Gehäuse, doch die Scheibe wollte zunächst nicht mehr über die Linie, so dass es mit dem Unentschieden in die erste Pause ging. Kurz nach Wiederbeginn mussten die beiden Unparteiischen die erste Strafe gegen die Bisons aussprechen, doch die Gäste aus der Kurpfalz konnten sich nicht im Angriffsdrittel festsetzen. In der 23. Minute hatte Marius Lorenz eine Riesenchance, doch die Latte verhinderte die Führung. Im ersten Überzahlspiel der Bisons war es dann soweit, denn Steffen Bischoff nutzte ein schönes Zuspiel von Christian Pratnemer zum 2:1 (26.). Die Bisons wollten die Führung weiter ausbauen, mussten allerdings auf die Konter aufpassen, doch Bisonsgoalie Tobias Nuffer hielt die knappe Führung fest. Hermann Jeckel traf in der 31. Minute nur den Pfosten, so blieb es zunächst beim 2:1. Knapp drei Minuten vor der zweiten Pause war Steffen Bischoff zur Stelle und erhöhte auf 3:1. Anschließend gab es noch ein Powerplay für die Kurpfälzer, die einzige nennenswerte Möglichkeit vergab Dominic Andreou. Die erste Torchance im Schlussabschnitt hatten die Gäste, Nuffer verhinderte mit einer starken Parade den Anschlusstreffer durch Enrique Zapata. Zwei Minuten später lief Steffen Bischoff alleine auf das gegnerische Tor zu, diesmal fand er in Vorlicek seinen Meister. Nun wurde das Spiel von Seiten der Gäste ruppiger, Vladimir Viller nutze eine sehr ansehnliche Kombination in Überzahl zum 4:1 (50.). Auch das nächste Überzahlspiel konnten die Bisons durch Sergej Wittmann zum Torerfolg nutzen (5:1/52.), nur zehn Sekunden später netzte Valentin Pustosilav zum 6:1 ein. Die Härte auf dem Eis nahm zu und die Schiedsrichter sprachen gegen die Gäste drei weitere Strafen aus. Die Bisons nutzten den Platz auf dem Eis konsequent und Brar Momme Rickmers traf zunächst in doppelter Überzahl zum 7:1 (54.) ehe Christian Pratnemer bei einfacher Überzahl auf 8:1 stellte (55.). Zwei Minuten vor dem Ende checkte Marcel Schmitt den Youngster der Bisons, Valentin Pustosilav, so dass dieser mit dem Kopf gegen die Bande prallte. Den Schlusspunkt des torreichen Schlussabschnitts setzte Steffen Bischoff 39 Sekunden vor der Sirene zum 9:1. Nach dem Spiel wurde Valentin Pustosilav wegen des Verdachts auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus abtransportiert.
Am kommenden Sonntag, 26.11.2017 um 19:15 Uhr geht’s für die Bisons bei den Black Eagles Reutlingen weiter. Das nächste Heimspiel steht am Sonntag, 03.12.2017 um 18:30 Uhr an, dann empfangen die Pforzheim Bisons den Stuttgarter EC 1b.


Diez-Limburg Rockets  (RLW)
6:0-Sieg gegen Bremen: Rockets bleiben im Pokal weiter ungeschlagen
Die EG Diez-Limburg bleibt im Pokal weiter ungeschlagen: Gegen die Weserstars aus Bremen feierten die Rockets am Sonntagabend in der Diezer Eissporthalle den zweiten Sieg im zweiten Spiel der Gruppenphase im Norddeutschen Eishockeypokal. Nach dem 3:1 beim Spitzenreiter der Regionalliga Nord in der Vorwoche gewannen personell dezimierte Gastgeber dieses Mal auch in der Höhe verdient mit 6:0 (1:0, 5:0, 0:0).
Die Liste der Ausfälle war am Sonntagabend so lang wie noch nie in der laufenden Saison: Mit Constantin Schönfelder, Nils Krämer, Dennis Stroeks, Marc Hemmerich, Andre Bruch und Florian Böhm fehlten sechs Stammkräfte. Dazu standen auch Förderlizenzspieler Janik Langer und der Tscheche Jakub Zdenek (beruflich verhindert) nicht zur Verfügung. Obendrein wurde Matt Fischer über weite Strecken der Partie geschont und nur ein einziges Mal Überzahl eingesetzt. Und auch Pierre Wex blieb nach der zweiten Pause in der Kabine, um eine Verletzung auszukurieren.
Von Beginn an entwickelte sich ein flottes Spiel, in dem die Gastgeber früh das Heft in die Hand nahmen. Die Rockets standen defensiv gut, suchten im Angriff mit hohem Tempo den direkten Weg zum Tor und brachten möglichst viele Scheiben auf das Gehäuse der Gäste. Die frühe Führung durch Tim Ansink (6.) war die nahezu logische Konsequenz.
„Was wir dann im zweiten Drittel gespielt haben, war natürlich überragend“, freute sich EGDL-Trainer Arno Lörsch darüber, dass die vielen Scheiben zum Tor nun auch vermehrt den Weg ins Tor fanden. „Heute hatten aufgrund der Ausfälle auch mal die Jungs reichlich Eiszeit, die sonst vielleicht auch mal weniger zum Zuge kommen. Umso mehr freue ich mich zum Beispiel über den Doppelpack von Daniel Niestroj.“ Der Stürmer traf in Minute 24 zum 2:0 und 3:0 und besorgte damit bereits früh die Vorentscheidung.
Weil in der Folge auch Joey Davies (27., in Überzahl), Pierre Wex (37.) und Marijus Maier (38.) trafen, führten die Rockets nach dem zweiten Drittel souverän mit 6:0. „Wir hatten die Partie von der ersten Minute an unter Kontrolle und konnten so nicht nur Matt Fischer, sondern im letzten Drittel auch Pierre Wex schonen. Mich freut besonders, wie souverän die Mannschaft die Ausfälle kompensiert hat und wie entschlossen sie auf die Niederlage gegen Dinslaken reagiert hat. Das war heute von A bis Z eine tadellose Leistung und eine starke Willensleistung.“
Ein Sonderlob gab es zudem für Steve Themm, der nicht nur einen Shutout feierte, sondern auch zum Spieler des Spiels gewählt wurde. „Absolut berechtigt“, freute sich Lörsch. „Steve war heute auch in kritischen Situationen so wie ich ihn kenne - total souverän. Er hat klasse Reflexe gezeigt und auch vor seinem Kasten sehr sauber die Scheiben weggeräumt. Die ganze Mannschaft ist heute sehr dominant, aber auch sehr respektvoll dem Gegner gegenüber aufgetreten. Das hat mir sehr gut gefallen.“
Lörsch lobte aber auch die Unterstützung von den Rängen: „Die Choreo vor dem Spiel, die Unterstützung im Spiel, dazu Szenenapplaus bei guten Aktionen - das hat heute Abend riesen Spaß gemacht. Wir haben heute Selbstbewusstsein getankt für das nächste Spiel in der Liga, wenn wir am Freitag in Diez gegen den Meister aus Hamm spielen.“


Bären Neuwied  (RLW)
Drei Brabec-Tore führen EHC zum Sieg
Zwei Regionalliga-Niederlagen in Folge? Bislang nicht mit dem EHC „Die Bären" 2016. Zwei Tage nach der ernüchternden 1:3-Heimniederlage gegen die Ice Aliens aus Ratingen rehabilitierten sich die Neuwieder am Sonntagabend vor offiziell 164 Zuschauern in Soest, behielten mit 5:4 die Oberhand und kehrten mit nun 26 Punkten aus 13 Partien auf Tabellenplatz drei der Eishockey-Regionalliga West zurück. Für die Gäste begann die Partie ideal. Bereits nach etwas mehr als acht Minuten führte der EHC nach Treffern von Martin Brabec und Sven Schlicht mit 2:0, während Soest zunächst nur selten in die Nähe des Tores von Lukas Schaffrath kam. Das änderte sich im abwechslungsreichen zweiten Drittel, in dem die Bördeindianer zulegten. „Sie haben uns in dieser Phase Probleme bereitet, und der Anschlusstreffer kündigte sich schon vorher an", erklärte EHC-Trainer Jens Hergt. Er kündigte sich an und fiel in der 31. Minute auch. Marc Polter läutete neun Minuten ein, in denen es munter hoch und runter ging. Dreimal egalisierten die Gastgeber, zweimal antworteten die Deichstädter postwendend mit der erneuten Führung - jeweils durch Martin Brabec in den Minuten 34 und 37. Die Karten für das Schlussdrittel komplett neu mischte Simon Tambosi. Sieben Sekunden vor der Pause markierte er das 4:4. Es war Soests zweites von Erfolg gekröntes Powerplay an diesem Abend.
Dass die Endphase der nach diesen torreichen Minuten nur noch einen weiteren Einschuss bereithielt, gefiel den Gästen. Denn mit Stephan Fröhlich war es einer aus ihren Reihen, der in der 47. Minute eine starke Einzelaktion krönte. Auf den Prüfstand stellte eine Soester 5:3-Überzahl den EHC. „Die Mannschaft hat sich da aber gut durchgekämpft", atmete Hergt auf, der in den letzten Minuten auf seinen US-Import Michael Jamieson verzichten musste. Der Angreifer zog sich eine Leistenverletzung zu und musste vorzeitig das Eis verlassen. Eine genaue Diagnose wird eine Untersuchung zu Wochenbeginn hervorbringen.


Ratinger Ice Aliens  (RLW)
Aliens sind wieder in der Spur
Die Ratinger Ice Aliens sind nach zuletzt vier Niederlagen in Folge wieder zurück in der Spur und schlagen die Neuwieder Bären nach einer starken Abwehrleistung mit 3:1.
Schon nach wenigen Trainingseinheiten unter dem neuen Trainer Achim Johnigk ist sein Spielsystem klar erkennbar, denn anstatt wie früher sehr offensiv zu Werke zu gehen, wird nun mehr Wert auf die Defensive und Spielkontrolle gelegt. Dies schien die sonst so heimstarken Neuwieder sehr überrascht zu haben. Von Beginn der Partie an waren die Aliens hochmotiviert und standen stets sehr eng am Mann, verstanden es super, die neutrale Zone dicht zu machen und ließen selbst nur sehr wenig gegnerische Chancen zu.
Man spielte geduldig und lauerte auf eigene Chancen. So entwickelte sich eine umkämpfte, stets aber faire Partie mit nur wenigen Torchancen. Erst im zweiten Drittel drohte die Partie zugunsten der Hausherren zu kippen. Immer öfter tauchten die  Stürmer der Bären vor dem starken Christoph Oster auf, der sich mehrfach auszeichnen konnte. In der 29. Spielminute gingen die Neuwieder durch Brabec in Führung, aber gerade dieser Rückstand schien die Aliens in der Folgezeit noch zusätzlich zu motivieren. Vier Niederlagen am Stück waren schließlich auch genug. Die Ice Aliens übernahmen immer mehr die Initiative und wurden sehr schnell auch belohnt. Erst glich Pascal Behlau nur drei Minuten nach der Neuwieder Führung aus, wenig später sorgte Milan Vanek dann sogar für die Ratinger Führung. So ging es ins letzte Drittel. Neuwied belagerte zwar das Ratinger Tor, wirklich zwingend waren die Bären allerdings nicht. Nur einmal hatten die Aliens Glück als die Bären nur den Pfosten trafen. Die Zeit rannte den Hausherren davon, schließlich blieb dem Neuwieder Trainer Jens Hergt nichts anderes übrig, als den Torhüter vom Eis zu nehmen. Stepan Kuchynka scheint im vorigen Leben Snooker-Profi gewesen zu sein, er eroberte sich die Scheibe und schoss nicht etwa auf das leere Tor, sondern baute die Bande in seinen Kunstschuss ein. Stilvoll versenkt.
Dies war der kunstvolle Abschluss einer spannenden Partie, in der die Aliens endlich wieder ihr Potential aufrufen konnten und am Ende auch verdient mit 3:1 gewannen. Vor allem die Defensive konnte sich heute auszeichnen. Mit dieser Leistung sehen sich die Aliens den kommenden Herausforderungen gewachsen.


Tornado Niesky  (RLO)
Klarer Heimsieg gegen ESC Berlin 07
Am Sonnabend empfingen die Tornados im heimischen Stadion die Cracks des ESC Berlin 07. Von Beginn an dominierten die Gastgeber klar das Spiel. Bereits 15 Sekunden nach dem Anpfiff versenkte Stephan Kuhlee den Puck das erste Mal im gegnerischen Kasten. In der 5. Minute sorgte Marco Noack nach Zuspiel von
Andreas Brill und Daniel Wimmer für den 2.Treffer der Nieskyer. Doch Jan Krautmann kam in der 9.Minute - dank mangelnder konsequenter Verteidigung der Gastgeber - zum Anschlusstreffer für die Berliner. So ging es mit einem Spielstand von 2:1 in die erste Pause.
Trotz vieler guter Möglichkeiten – auch im Mitteldrittel – spielten die Tornados oft zu kompliziert und ließen Torchancen einfach liegen. In der 28. Minute gelang Philipp Riedel nach Vorlage von Marco Noack Tor Nr. 3.
Die Gäste aus der Hauptstadt bemühten sich redlich, waren aber zu keiner Zeit wirklich torgefährlich.
So vollendeten Tristan Schwarz in der 49.Minute und Daniel Wimmer in der 50. Minute den klaren Sieg für die Cracks des ELV Niesky. Mit einem Endstand von 5:1 (2:1; 1:0; 2:0) und 3 Punkten bleiben die Tornados weiterhin auf Platz 1 in der Tabelle der Regionalliga Ost.


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Montag 20.November 2017
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