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August 26
                     
Jahrestag des Mauerbaus 1961
          
Testspiele
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
      
Haßfurt Hawks
(BLL)  Mit Maurice Becker wechselt ein Oberliga-erfahrener Stürmer zum ESC. Der 28-Jährige der mehrere Jahre für Rostock und Halle aufs Eis ging, wechselt von den Eagles Essen-West aus der Regionalliga West zu den Hawks. Zum Gewinn der Meisterschaft konnte er in 29 Spielen 15 Tore und 36 Assists beisteuern
  
Bären Neuwied
(OLN)  Stürmer Michael Jamieson geht mit dem EHC in die Oberliga. Der 34-jährige US-Amerikaner kehrte vor zwei Jahren zu den Bären zurück. In der vergangenen Saison brachte es der Routinier in 49 Spielen auf 34 Tore und 23 Assists
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Der Kanadier Kurt Sonne geht weiter für die EAS auf Torejagd. Der 30-jährige Angreifer, der in sein drittes Jahr in Schongau geht, konnte zuletzt in 24 Partien 15 Tore und 16 Vorlagen für sich verbuchen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die beiden Verteidiger Niclas Hempel und Niklas Hübner werden von den Schwenninger Wild Wings mit Förderlizenzen für die Towerstars ausgestattet. Hübner absolvierte bereits in der letzten Saison zahlreiche Spiele im Ravensburger Trikot, während Hempel bei seinem Heimatverein EHC Freiburg Spielpraxis erhalten hat
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Torhüter Simon von Fraunberg wird auch in der neuen Spielzeit wieder für den ESC auflaufen. Der 31-Jährige spielte bislang ausschliesslich für seinen Heimatverein
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Ayko Grewe bleibt als weiterer Torhüter bei den Heidschnucken. Der 22-Jährige, der ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs stammt, spielte zwischenzeitlich im Wolfsburger Nachwuchs und stand auch schon im erweiterten Oberliga-Aufgebot der Hannover Indians
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Stürmer Dorian Hanna wird in sein drittes Jahr beim EV gehen. Der 22-Jährige, der aus dme Duisburger Nachwuchs stammt, konnte in zuletzt 23 Partien 5 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Mit Sascha Göth bleibt dem EHC ein langjähriger Akteur weiter treu. Der 29-jährige Verteidiger kam 2021 von den Mad Dogs Mannheim und ist inzwischen eine feste Größe in der Hintermannschaft der Hornets
  
SC Reichersbeuern
(BLL)  Mit Dennis Stoljarov kommt ein neuer junger Stürmer zum SCR. Der 20-Jährige begann einst im Tölzer Nachwuchs und spielte zuletzt im Nachwuchsbereich des ESC Geretsried
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Aus dem eigenen 1b-Team rückt Torhüter Luca Huster in den Regionalliga-Kader auf. Das Goalie-Trio neben der klaren Nummer-1 Dennis Korff wird von Dustin Hey komplettiert. Der 26-Jährige kommt vom 1b-Team der Saale Bulls Halle und spielte früher bereits für die 1b der Icefighters
  
Pfaffenhofen Eishogs
(BBZL)  Aus dem letztjährigen Bayernliga-Kader werden die beiden Verteidiger Leon Koppitz und Michael Wolf bleiben und den Neubeginn unterstützen. Ausserdem kommen mit Mathias Jeske und dem Tschechen Kresimir Schildhaben zwei torgefährliche Stürmer aus der Landesliga vom EV Fürstenfeldbruck zum ECP
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Verteidiger Alexander van gen Sassend bleibt dem MEK weiter treu. Der 35-Jährige wird somit vereits in seine vierzehnte Spielzeit im Trikot der Luchse gehen
  
Passau Black Hawks
(OLS)  Der Lette Klavs Planis soll die dritte Kontingentstelle bei den Black Hawks besetzen. Der 32-Jährige spielte zuletzt in der Oberliga Nord für die Füchse Duisburg und war zuvor drei Jahre lang sehr erfolgreich für den Ligakonkurrenten Höchstadt aktiv
  
Rostock Piranhas
(OLN)  Der REC hat den Vertrag mit Stürmer Jesper Öhrvall verlängert. Der 31-jährige Schwede, der vor zwei Jahren aus Österreich an die Ostsee kam, war in zuletzt 45 Spielen mit 21 Toren und 51 Assists teaminterner Topscorer der Piranhas
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 21.November 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga, Regionalliga Nord, Verbandsliga Nord und Regionalliga Ost.


Krefeld Pinguine  (DEL)
Kooperation zwischen Krefeld Pinguinen und AIDS-Hilfe Krefeld e.V. geht in die Verlängerung
Die Partnerschaft zwischen den Krefeld Pinguinen und der AIDS-Hilfe Krefeld e.V. wird auch in der Spielzeit 2017/18 fortgeführt. Neben dem Spieltagssponsor, der Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (EGN) wird die AIDS-Hilfe beim Heimspiel am 1. Dezember gegen die Kölner Haie viele Aktionen veranstalten.
Alle Fans werden an diesem Spieltag dazu aufgerufen, zu dieser Partie kleine Kuscheltiere mitzubringen. Diese werden im dritten Powerbreak aufs Eis des KönigPALAST geworfen. Nachwuchsspieler des KEV 81 e.V. sammeln diese dann ein. Die Kuscheltiere werden im Anschluss an das Kinderheim Kastanienhof in Krefeld gespendet.
Im Foyer wird die AIDS-Hilfe zudem mit einem eigenen Stand über ihre Arbeit informieren. Dort sind neben Teddybären für Kurzentschlossene auch Plastiktüten gegen eine Spende von 2 Euro erhältlich, in die die Kuscheltiere eingepackt werden können. Jede Plastiktüte nimmt zusätzlich an einem Gewinnspiel teil. Die Gewinner werden von Maskottchen KEVin nach der Partie gezogen.
Hintergrund: Am 1. Dezember findet bereits zum 29. Mal der Welt-Aids-Tag statt. Weltweit leben etwa 36,7 Millionen Menschen mit HIV. Rund 1,8 Millionen kamen 2016 dazu. Noch lange haben nicht alle Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten. Und noch immer erleben Betroffene Ausgrenzung und Stigmatisierung. Am Welt-Aids-Tag informieren deshalb Initiativen in der ganzen Welt über diese Krankheit. Bereits seit 25 Jahren unterstützen die Krefeld Pinguine die Arbeit der AIDS-Hilfe Krefeld e.V. In der Vergangenheit wurden bereits Trainingstrikots zu Gunsten der Initiative versteigert, auch gemeinsame Talks und Autogrammstunden oder Spieltage haben schon stattgefunden.


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Eislöwen empfangen Ravensburg / Start in die Heidesaft-Glühwein-Saison
Volles Programm für die Dresdner Eislöwen: Bereits am Mittwoch, 22. November sind die Blau-Weißen in der EnergieVerbund Arena gegen die Ravensburg Towerstars gefragt. Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer muss auf die Langzeitverletzten Harrison Reed und Petr Macholda verzichten. Der Einsatz von Timo Walther und Alexander Höller entscheidet sich kurzfristig. Im Rahmen der Partie wird offiziell die Glühwein-Saison durch den langjährigen Eislöwen-Partner Heidesaft eröffnet.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Ravensburg ist aus meiner Sicht derzeit die kompakteste Mannschaft der Liga. Das Team hat keinen so guten Start in die Saison erwischt, hatte lange Zeit mit Verletzungen zu kämpfen. Jetzt findet sich das Team aber immer besser, was auch die Ergebnisse unterstreichen. Auf uns wartet eine schwere Aufgabe.“
Kapitän René Kramer: „Vor dem Spiel gegen Ravensburg steht uns nur eine kurze Regenrationszeit zur Verfügung. Wir treffen auf ein erfahrenes und vor allem offensiv starkes Team, das sich in einen guten Lauf gespielt hat und uns alles abverlangen wird. Wir sind gut vorbereitet und werden alles geben.“
Das DEL2-Punktspiel gegen die Ravensburg Towerstars Mittwoch, 22. November um 17 Uhr wird geleitet von den HSR Göran Noeller und Kevin Salewski. Kassen und Arenatüren öffnen um 15.30 Uhr; der VIP Raum um 16 Uhr. SpradeTV zeigt die Partie live.  


Kassel Huskies  (DEL2)
Alex Lambacher künftig wieder für die Adler tätig
Die Adler Mannheim haben den an die Kassel Huskies ausgeliehenen Stürmer Alex
Lambacher zurückgeholt. Der gebürtige Italiener, der bei der zurückliegenden WM in Köln
und Paris sein Land vertrat, besitzt bei den Adlern noch einen Vertrag bis zum Ende der
laufenden Saison und wird im Heimspiel gegen den EHC Red Bull München am morgigen
Dienstag erstmals für die Mannheimer auflaufen.
Der in Südtirol geborene Lambacher schloss sich 2010 der U16-Mannschaft der Jungadler
an und schaffte über die Schüler-Bundesliga den Sprung in die DNL. In seinen fünf Jahren
in Mannheim feierte der Rechtsschütze fünf Meisterschaften und führte die U19 in der
Spielzeit 2014/15 als Kapitän aufs Eis. Die Saison 2015/16 verbrachte er in der North
American Hockey League (NAHL) und erzielte dort für die Minnesota Magicians und die
Coulee Region Chill 30 Punkte in 62 Spielen (11 Tore / 19 Assists).


Deggendorfer SC  (OLS)
Nächster Kantersieg gegen Waldkraiburg
Exakt zwei Wochen nach dem 3:13 Auswärtssieg des Deggendorfer SC in 
Waldkraiburg trafen beide Teams wieder aufeinander - dieses Mal 
allerdings in Deggendorf. Wie bereits beim ersten Duell beider Teams 
wurde es wieder ein Schützenfest aus Sicht des DSC, der die Oberbayern 
mit einer 8:3 Packung nach Hause schickte.
Das Spiel begann allerdings in den ersten Minuten nicht wie geplant, 
denn die Gäste holten in den ersten sechs Spielminuten zum 
Doppelschlag aus. Brent Norris und Tomas Vrba sorgten für die frühe 
Gästeführung, nach der sich DSC-Coach John Sicinski gezwungen sah, 
Goalie Daniel Filimonow für Cody Brenner vom Eis zu holen. Wie er nach 
dem Spiel auf der Pressekonferenz darlegte, wollte er damit seiner 
eigenen Mannschaft einen Weckruf vermitteln und dieser zeigte auch 
Wirkung. Noch im ersten Abschnitt glich der DSC die Partie aus. 
Zweimal war es Kyle Gibbons, der Gästegoalie Birk keine Chance ließ. 
Im zweiten Abschnitt legte die Deggendorfer Offensive dann so richtig 
los. Zunächst schnürte Topscorer Kyle Gibbons in der 26. Minute seinen 
Hattrick, ehe Ales Jirik in der 33. Minute in Unterzahl das 4:2 
markierte. Doch damit nicht genug im Mitteldrittel. Die Reihe um Ales 
Jirik, Dimitri Litesov und Andrew Schembri kam nun so richtig ins 
Rollen und schenkte den Waldkraiburgern noch zwei Treffer im zweiten 
Abschnitt ein. Zunächst Andrew Schembri und dann noch einmal Ales 
Jirik sorgten für eine komfortable Pausenführung. Im Schlussdrittel 
nahm die Mannschaft von Trainer John Sicinski etwas den Fuß vom Gas, 
erzielte aber dennoch noch zwei weitere Treffer. Zunächst traf Dimitri 
Litesov, ehe Kyle Gibbons mit seinem vierten Treffer an diesem Abend 
auf 8:2 stellte. Den Schlusspunkt markierten dann noch die Löwen. Kurz 
vor Ende traf erneut Norris für die Gäste. Damit baut der Deggendorfer 
SC seine Heimserie weiter aus und trifft nächsten Freitag auswärts auf 
die Blue Devils Weiden.


Lindau Islanders  (OLS)
EV Lindau Islanders holen zweiten Auswärtssieg
Endlich hat es für die EV Lindau Islanders auch Auswärts wieder geklappt. Mit 5:3 (2:0, 2:0, 1:3) beim EHC Waldkraiburg holten die Islanders drei wichtige Punkte bei einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.
Zwei Drittel lang spielten die Lindauer dabei souverän auf, um im Schlussabschnitt wie so oft schon in dieser Saison noch in Bedrängnis zu geraten, diesmal aber den Kopf zu behalten und die Führung zu verteidigen.
„Waldkraiburg startet mit hohem Tempo in die Spiele, die waren bisher am Anfang immer stark“, hatte EVL- Trainer Dustin Whitecotton vor der Partie gewarnt und dementsprechend konzentriert gingen die Islanders die Partie vor 712 Zuschauern an. Der Lindauer Trainer musste auf die verletzten Zdenek Cech, Kai Laux und Miroslav Jenka verzichten, dafür standen wie angekündigt drei Youngster aus dem DNL2- Team im Kader der Islanders. Michael Wirz, Matteo Miller und Marvin Wucher durften erstmals Oberliga Luft schnuppern. Es war das übrigens das erste Mal seit dem 16.2.2003, dass wieder ein Wucher auf dem Spielbericht der ersten Mannschaft des EVL vertreten war.
Die Schlagzeilen des Spiels lieferten aber andere. EVL- Goalie David Zabolotny zum Beispiel, der in der oben angesprochenen starken Anfangsphase der Löwen zweimal gegen Thomas Vrba und Christof Hradek. Perfekt lief dann das erste Überzahl der Gäste, bei dem Tim Brunnhuber schon in der fünften Minute die Führung für die Gäste erzielen konnte. Im gleichen Maße, wie dieser Treffer den Lindauern Sicherheit gab, sorgte er beim EHC für Unruhe. Das nutzte Marco Miller schon eine Minute später aus und erhöhte auf 2:0.
Das zeigte weitere Wirkung und gab den diszipliniert agierenden Lindauern die Kontrolle über das weitere Geschehen. Waldkraiburg entfaltete kaum Wirkung und die Islanders wirkten stets hochkonzentriert. Auch als sie zu Beginn des zweiten Abschnitt ein Powerplay ohne Erfolg bestritten hatten blieben sie dran und sorgten durch eine starke Einzelleistung von Andrea Farny nur Sekunden nach Ablauf der Strafzeit für das 0:3 (23.). Es lief sogar noch besser für die Gäste: In Unterzahl legte Sascha Paul zwei Minuten später sogar das 0:4 nach.
Dass auch eine hohe Führung in dieser Saison kein sanftes Ruhekissen für die Islanders ist, zeigte sich im Schlussabschnitt. Die Löwen riskierten noch einmal alles während die Gäste zunehmend ihre Ordnung verloren. Ein Powerplay wegen eines Lindauer Wechselfehlers brachte den EHC dann zum ersten Tor durch Fabian Kanzelsberger (47.). Dem folgte zwei Minuten später gleich der nächste Nackenschlag, als Florian Lüsch nach einem Bully unglücklich in einen Zweikampf mit Christian Ettwein ging, der sich dabei verletzte, was eine Spieldauer- Disziplinarstrafe für den Lindauer Stürmer nach sich zog. Zwar gelang es den Islanders, diese fünf Minuten Unterzahl ohne Gegentreffer zu überstehen, aber der Waldkraiburger Druck wurde natürlich immer größer. Zumal die Lindauer gleich noch einmal in Unterzahl gerieten, was Maxim Guft Sokolov zum zweiten Tor der Gastgeber nutzte (54.).
So wurde die Partie noch einmal unnötig spannend und dramatisch. Auch die Islanders durften noch einmal in Überzahl ran, schafften es aber nicht, das Spiel zu entscheiden. Das hatte Folgen. 45 Sekunden vor dem Ende war Waldkraiburg wieder ein Mann mehr, holte noch Torhüter Sertl vom Eis und schaffte tatsächlich mit sechs gegen vier sogar noch das 3:4 durch Brent Norris. 35 Sekunden vor dem Ende mussten die Lindauer also noch einmal zittern, aber sie schafften es nicht nur den Vorsprung über die Zeit zu bekommen. Marco Millers Schuss ins leere Tor besiegelte zwei Sekunden vor Schluss den wichtigen und letztlich verdienten Lindauer Auswärtssieg und konnten damit ohne Druck in das Spiel gegen Tabellenführer Rosenheim gehen, in dem Florian Lüsch aber leider gesperrt fehlen wird. 
EV Lindau Islanders holen zweiten Auswärtssieg
Endlich hat es für die EV Lindau Islanders auch Auswärts wieder geklappt. Mit 5:3 (2:0, 2:0, 1:3) beim EHC Waldkraiburg holten die Islanders drei wichtige Punkte bei einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.
Zwei Drittel lang spielten die Lindauer dabei souverän auf, um im Schlussabschnitt wie so oft schon in dieser Saison noch in Bedrängnis zu geraten, diesmal aber den Kopf zu behalten und die Führung zu verteidigen.
„Waldkraiburg startet mit hohem Tempo in die Spiele, die waren bisher am Anfang immer stark“, hatte EVL- Trainer Dustin Whitecotton vor der Partie gewarnt und dementsprechend konzentriert gingen die Islanders die Partie vor 712 Zuschauern an. Der Lindauer Trainer musste auf die verletzten Zdenek Cech, Kai Laux und Miroslav Jenka verzichten, dafür standen wie angekündigt drei Youngster aus dem DNL2- Team im Kader der Islanders. Michael Wirz, Matteo Miller und Marvin Wucher durften erstmals Oberliga Luft schnuppern. Es war das übrigens das erste Mal seit dem 16.2.2003, dass wieder ein Wucher auf dem Spielbericht der ersten Mannschaft des EVL vertreten war.
Die Schlagzeilen des Spiels lieferten aber andere. EVL- Goalie David Zabolotny zum Beispiel, der in der oben angesprochenen starken Anfangsphase der Löwen zweimal gegen Thomas Vrba und Christof Hradek. Perfekt lief dann das erste Überzahl der Gäste, bei dem Tim Brunnhuber schon in der fünften Minute die Führung für die Gäste erzielen konnte. Im gleichen Maße, wie dieser Treffer den Lindauern Sicherheit gab, sorgte er beim EHC für Unruhe. Das nutzte Marco Miller schon eine Minute später aus und erhöhte auf 2:0.
Das zeigte weitere Wirkung und gab den diszipliniert agierenden Lindauern die Kontrolle über das weitere Geschehen. Waldkraiburg entfaltete kaum Wirkung und die Islanders wirkten stets hochkonzentriert. Auch als sie zu Beginn des zweiten Abschnitt ein Powerplay ohne Erfolg bestritten hatten blieben sie dran und sorgten durch eine starke Einzelleistung von Andrea Farny nur Sekunden nach Ablauf der Strafzeit für das 0:3 (23.). Es lief sogar noch besser für die Gäste: In Unterzahl legte Sascha Paul zwei Minuten später sogar das 0:4 nach.
Dass auch eine hohe Führung in dieser Saison kein sanftes Ruhekissen für die Islanders ist, zeigte sich im Schlussabschnitt. Die Löwen riskierten noch einmal alles während die Gäste zunehmend ihre Ordnung verloren. Ein Powerplay wegen eines Lindauer Wechselfehlers brachte den EHC dann zum ersten Tor durch Fabian Kanzelsberger (47.). Dem folgte zwei Minuten später gleich der nächste Nackenschlag, als Florian Lüsch nach einem Bully unglücklich in einen Zweikampf mit Christian Ettwein ging, der sich dabei verletzte, was eine Spieldauer- Disziplinarstrafe für den Lindauer Stürmer nach sich zog. Zwar gelang es den Islanders, diese fünf Minuten Unterzahl ohne Gegentreffer zu überstehen, aber der Waldkraiburger Druck wurde natürlich immer größer. Zumal die Lindauer gleich noch einmal in Unterzahl gerieten, was Maxim Guft Sokolov zum zweiten Tor der Gastgeber nutzte (54.).
So wurde die Partie noch einmal unnötig spannend und dramatisch. Auch die Islanders durften noch einmal in Überzahl ran, schafften es aber nicht, das Spiel zu entscheiden. Das hatte Folgen. 45 Sekunden vor dem Ende war Waldkraiburg wieder ein Mann mehr, holte noch Torhüter Sertl vom Eis und schaffte tatsächlich mit sechs gegen vier sogar noch das 3:4 durch Brent Norris. 35 Sekunden vor dem Ende mussten die Lindauer also noch einmal zittern, aber sie schafften es nicht nur den Vorsprung über die Zeit zu bekommen. Marco Millers Schuss ins leere Tor besiegelte zwei Sekunden vor Schluss den wichtigen und letztlich verdienten Lindauer Auswärtssieg und konnten damit ohne Druck in das Spiel gegen Tabellenführer Rosenheim gehen, in dem Florian Lüsch aber leider gesperrt fehlen wird. 


Löwen Waldkraiburg  (OLS)
Deutliche Niederlage – Deggendorfs Kyle Gibbons schießt EHC ab
Der Deggendorf SC ist offensichtlich kein guter Gegner für die Löwen vom EHC Waldkraiburg. Zwei Wochen nach der 3:13-Heimniederlage kamen die Industriestädter am Sonntagabend auch auswärts beim Tabellenzweiten der Oberliga Süd unter die Räder. Das Team von Trainer Sergej Hatkevitch unterlag mit 3:8, kassierte dabei drei Tore in Unterzahl, gleichzeitig aber auch zwei bei eigener Überzahl. Für die Löwen trafen Tomas Vrba und Brent Norris (2).
Mit dem Langzeitverletzten Tobias Thalhammer und Christian Ettwein, der sich am Freitag zuvor eine Kopfverletzung zugezogen hatte, fehlten dem EHC Waldkraiburg beim erwartet schweren Auswärtsspiel in Niederbayern zwar gleich zwei Verteidiger, dennoch begann die Partie für die Industriestädter richtig gut und Keeper Fabian Birk, der den Vorzug vor Korbinian Sertl erhalten hatte durfte jubeln. Denn nach knapp sechs Minuten schlugen die Gäste in der ersten Überzahlsituation, die sich ihnen bot, prompt zu und stellten durch Brent Norris auf 1:0 (05:52). Damit aber nicht genug: Nur sieben Sekunden später musste sich DSC-Keeper Daniel Filimonow erneut geschlagen geben und anschließend auch seinen Arbeitstag beenden. Tomas Vrba hatte zugeschlagen (05:59) und von nun an stand Cody Brenner zwischen den Pfosten der Hausherren.
Die erholten sich allerdings schnell vom frühen Doppelschock und spielten ihre ganze Klasse aus. Kyle Gibbons, einer der besten Torjäger der Liga, traf zunächst in Überzahl zum Anschluss (09:02) und kurz vor der Pause gelang dem 26-jährigen Amerikaner der Ausgleich- in Deggendorfer Unterzahl (17:34). Das war es aber noch lange nicht in den ersten 20 Minuten, denn auch die zweite Angriffsreihe der Gastgeber war inzwischen auf Betriebstemperatur und so trieben Andrew Schembri (18:10) und Ales Jirik (18:24) mit einem Doppelschlag noch vor der ersten Pausensirene den Spielstand in die Höhe. Das 1:2 hatten die Löwen offenbar noch gut verkraftet, doch nach dem Ausgleich bei eigenem Powerplay warf man die guten Vorsätze scheinbar wieder alle über Bord. Es steht einfach nicht gut ums Selbstvertrauen des EHC, doch langsam aber sich sollte man sich wieder fangen.
Im mittleren Spielabschnitt legte erst Gibbons mit seinem dritten Tor des Spiels zum 5:2 für den DSC nach (25:51) und Ales Jirik durfte auch nochmals einnetzen (32:41). Erneut bei Waldkraiburger Überzahl und auch so etwas passiert einem Team wohl nur in schlechter psychischer Verfassung. Deggendorf spielte für seine Verhältnisse zwar nicht gut und leistete sich manche Aussetzer, doch die Löwen nutzten diese nicht, dafür konnte man dem Tabellenzweiten nicht das Wasser reichen. Vielmehr war der EHC nach den drei Nackenschlägen gegen Ende des ersten Drittels hauptsächlich mit sich selbst beschäftigt.
Ins letzte Drittel startete man dann zwar mit vielen guten Vorsätzen, doch gingen auch diese schnell wieder in Rauch auf. Gerade einmal 44 Sekunden waren gespielt, da hatte Dimitri Litesov bei doppelter Überzahl auf 7:2 erhöht (40:44) und kurz vor dem Ende trug sich der überragende Gibbons zum vierten Mal als Torschütze in den Spielbericht ein – ebenfalls bei doppelter Überzahl (56:59). Brent Norris zweites Tor zum 3:8-Endstand blieb dann nur mehr der Ergebniskosmetik (58:51).


Hannover Scorpions  (OLN)
Scorpions siegen 9:1 über Harzer Falken  - Freitag, 24.11.20:00 Uhr Spitzenspiel vs. Leipzig
Nach der äußerst unglücklichen Auswärtsniederlage in den Niederlanden am vergangenen Freitag schießen sich die Hannover Scorpions am Sonntag in der hus de groot EISARENA den Frust aus den Knochen und siegten auch in der Höhe verdient mit 9:1 (2:0/2:0/5:1). In einem Spiel in dem die Scorpions den Harzern in jeglicher Beziehung überlegen waren ragte Michael Budd mit seinen drei Treffern aus einer ansonsten geschlossenen Mannschaft heraus.
Am Freitag, den 24. November um 20:00 Uhr haben es die Scorpions dann mit dem aktuellen Tabellenzweiten den"EXA Ice Fighters Leipzig" in der hus de groot EISARENA zu tun.
Nach der unter äußerst unglücklichen Umständen zustande gekommene Auswärtsniederlage in Leipzig (7:6) als das nach dem Lichtausfall nur noch mögliche "Dämmerlicht" die Scorpions äußerst stark behinderte, wollen die Reiss Schützlinge am Freitag alles daran setzen, diese Scharte auszuwetzen.
„Wir haben sehr großes Glück gehabt, das Dennis Schütt nach dem brutalen Foul bei den Trappers wieder einsatzfähig ist, so Sportchef Eric Haselbacher, der auch glücklich darüber ist, dass die aus dem Tilburg Spiel gesperrten Fischer und Pantic am Freitag wieder dabei sein werden.
Ein ganz schweres Wochenende für die Hannover Scorpions, die nach dem Leipzig Spiel am Sonntag in Herne um 18:30 Uhr in der Gysenberghalle gegen die letztjährigen Meister antreten müssen.  


EV Füssen  (BYL)
EV Füssen liegt nach der Hinrunde dank eines 6-Punkte-Wochenendes auf dem fünften Platz
Durch ein 5:1 (2:1, 0:0, 3:0) gegen das Schlusslicht EV Moosburg gelang dem EV Füssen zunächst der Sprung auf den siebten Tabellenplatz. Nach hochüberlegenem Anfangsdrittel kam man im Mittelabschnitt in Schwierigkeiten, siegte insgesamt am Ende aber souverän.
Nach dem Ausfall von Neuber, Keller, Platzer, Velebny und Newhook für das Wochenende war Trainer Thomas Zellhuber gezwungen, neue Reihen zusammen zu stellen, und das klappte zunächst sehr gut. Thomas Böck und Tobias Meier trafen jeweils nach Bullys und toller Vorarbeit von Vincent Wiedemann beziehungsweise Marvin Schmid. Wermutstropfen in der überlegenen Vorstellung: Maxi Schorer und Veit Holzmann vergaben zwei sogenannte Hundertprozentige, auch Schmid und Oppenberger scheiterten knapp, und mit ihrer einzigen Torchance im gesamten ersten Drittel verkürzten die Gäste per Konter auf 2:1.
Der zweite Abschnitt verlief dann aber deutlich anders, und auf Füssener Seite war man an die schwachen Mitteldrittel der letzten Partien erinnert. Bereits nach einer Minute wäre beinahe der Ausgleich gefallen, ein Konter endete am Pfosten. Danach scheiterten zwar innerhalb von 45 Sekunden Holzmann, Wiedemann und Böck jeweils aussichtsreich, auf der Gegenseite musste aber Jorde zweimal sein ganzes Können aufbieten, und in der 38. Minute trafen die Gäste erneut den Pfosten. Bezeichnend, dass zwei Füssener Überzahlspiele in diesem Abschnitt keine einzige Torchance brachten.
Das Schlussdrittel begann der EVF dann wieder wesentlich engagierter, wobei zunächst Oppenberger Pech hatte, als nach seinem Solo die Scheibe noch von der Linie gekratzt wurde. Schmid und Böck scheiterten ebenfalls knapp, ehe es Kapitän Nadeau selbst war, der sträflich freigelassen den Platz zum 3:1 nutzte. Das war die Vorentscheidung, und Marvin Schmid und Nikolas Oppenberger legten noch zwei weitere Treffer nach, die Gäste hatten dagegen lediglich in der 53. Minute noch eine letzte gute Möglichkeit.
Pressesprecher Bastian Amann (Moosburg): „Unser Ziel war es vor dem Wochenende, personell wieder besser aufgestellt zu sein. Leider sind wir wieder zurückgeworfen worden, hatten heute nur 14 Feldspieler. Unser erstes Drittel war die schwächste Leistung, die ich bisher in der Bayernliga gesehen habe. Zum Glück hat uns Füssen und der Anschlusstreffer im Spiel gehalten. Im zweiten hatten wir sehr gute Chancen, ich denke auch die besseren, haben aber den Ausgleich nicht gemacht. Im dritten Abschnitt war das Spiel dann schnell entschieden.“
Trainer Thomas Zellhuber (Füssen): „Wir wollten heute Vollgas geben, das ist uns im ersten Drittel recht gut gelungen. Dann liefen wir in einen Konter, und nach dem Gegentor wäre das Spiel beinahe gekippt. Moosburg hatte im Mitteldrittel die besseren Chancen, aber Andi Jorde war heute sehr stark, Kompliment. Loben muss ich auch die neue Reihe mit Schorer, Böck und Wiedemann, die heute einen tollen Job gemacht hat. Am Ende haben wir das Spiel verdient gewonnen.“ (MiL)


Wanderers Germering  (BYL)
Wanderers wollen den Hebel umlegen - Ernüchterndes Fazit zur Vorrunden-Halbzeit
Vier Siege und neun Niederlagen stehen für die Wanderers zur Halbzeit der Vorrunde in der Bayernliga zu Buche. Damit belegen die Münchner Vorstädter nach 13 von 26 absolvierten Partien den 12. Tabellenplatz mit neun Punkten Rückstand auf Tabellenplatz 8, welcher nicht nur die Teilnahme an der Verzahnungsrunde sondern auch den direkten Klassenerhalt bedeuten würde.
Die interne Scorerwertung führen Florian Fischer (21 Punkte) und Trainersohn Tobias Feilmeier (20 Punkte) an, welche beide im Sommer vom ESC Dorfen nach Germering gewechselt sind.
Nach dem vergangenen Spielwochenende blickt man nun auf den bisherigen Saisonverlauf zurück.
Für Mannschaft, Verein und Fans eine eher ernüchternde Bilanz und entsprechend deutlich waren die Worte von EVG-Coach Heinz Feilmeier bei der gestrigen Pressekonferenz nach dem Heimspiel gegen den EV Füssen. Neben der fehlenden Tiefe im Kader kritisierte er die Einstellung und Moral mancher Spieler zweimal am Wochenende Bayernliga-Eishockey zu spielen und fordert zudem eine pflichtbewusstere Teilnahme an den wöchentlichen Trainingseinheiten. Letzteres ist ausschlaggebend dafür, dass keine Automatismen entstehen und man sich nicht entsprechend weiterentwickeln konnte. Am Wochenende beginnt nun für alle Mannschaften die Rückserie, in der noch viele Punkte vergeben werden und da heißt es für Schwarz-Gelb bereit zu sein und mit neuer Motivation und Leistungsbereitschaft in die Spiele zu gehen.
Im Freitagsspiel begrüßen die Wanderers den ESV Buchloe im Germeringer Polariom. Die Pirates belegen aktuell den begehrten 8. Tabellenplatz und möchten diesen natürlich im Aufeinandertreffen gegen das Feilmeier-Team verteidigen. Das Team um Trainer Topi Dollhofer nimmt mit die wenigsten Strafzeiten und ist gleichermaßen sehr effizient in den eigenen Powerplays. Der ESV hat ein nahezu ausgeglichenes Torverhältnis und hat folglich einige Spiele mit nur ein oder zwei Toren Unterschied gewonnen oder verloren. Die punktstärksten Buchloer Akteure sind Alexander Krafczyk, Martin Zahora und Markus Vaitl, auf die es für die Germeringer Defensive besonders zu achten gilt.
Nach dem nicht zu erwartenden Punktverlust im letzten Spiel gegen den EV Moosburg, möchten die Pirates gegen die Wanderers wieder in die Erfolgsspur zurückkehren.
Zwei Tage später reisen die schwarz-gelben Germeringer zum Auswärtsspiel in die Dreiflüssestadt nach Passau. Die Black Hawks sind ähnlich gut platziert wie der Freitagsgegner Buchloe und schielen mit einem Auge auf die Top 5 der Bayernliga. Ein Sieg vor heimischen Publikum ist für die Mannschaft von EHF-Trainer Ivan Horak daher Pflicht. Im eigenen Stadion ist die Statistik der Passauer ausgeglichen, drei Siege stehen drei Niederlagen gegenüber. Dass die Verantwortlichen im Sommer einen guten Job gemacht haben, zeigt die bisherige Statistik. Mit Petr Sulcik (Rostock Piranhas), Roman Nemecek (ESC Vilshofen) und Svatopluk Merka (EV Regensburg) stehen drei Neuzugänge auf den ersten drei Plätzen. Auf alle Eishockeyfreunde wartet in Passau eine einzigartige Atmosphäre, gehört die Eisarena der Black Hawks doch zu den am besten besuchten Stadien in der Bayernliga.
Nach den klaren Worten von Wanderers Coach Heinz Feilmeier muss nun von der Mannschaft um Kapitän Christian Czaika ein Zeichen kommen, um den schwarz-gelben Anhängern einen möglichst positiven Start in die Rückrunde zu bescheren. Einstellung, Kampfgeist und Disziplin müssen wieder an den Tag gelegt werden, so dass auch der Spaß am Erfolg wieder zurückkommt. 


Landsberg Riverkings  (BYL)
Auf Derbysieg folgt Auswärtsniederlage
Gute 1100 Zuschauer wollten am Freitagabend das Derby zwischen dem HC Landsberg und dem TSV Peißenberg sehen. Nach den vielen Ausfällen der letzten Wochen konnte Trainer Randy Neal wieder auf Torwart Christoph Schedlbauer, Bobby Slavicek, Dennis Neal, Markus Kerber und Elias Maier zurückgreifen. Für Randy Neal und Sohn Dennis war es eine besondere Partie, wechselten doch bei vor der Saison von Peißenberg zu den Riverkings.
Den besseren Start in die Partie erwischten eindeutig die Gäste, sie gingen durch zwei Tore (6. & 11.) in Führung. Nur Sekunden nach dem zweiten Gegentreffer konnte Verteidiger Tobias Wedl für die Riverkings auf 1:2 verkürzen. Die Riverkings arbeiteten sich von nun an immer besser ins Spiel hinein. Das zweite Drittel war von vielen Strafzeiten und Emotionen sowohl auf dem Eis als auch auf den Rängen geprägt. In eigener Unterzahl erzielte Markus Kerber (36.) den Ausgleichtreffer. Diesmal antworteten die Gäste nur Sekunden später auf den Treffer und erzielten noch mit einem Mann mehr auf dem Eis die erneute Führung. Kurz nach der Pause sorgte Bobby Slavicek (41.), nach einer schönen Einzelleistung, für den 3:3 Ausgleich. Beide Mannschaften hatten noch gute Chancen, die Partie bereits während der regulären 60 Spielminuten zu entscheiden, es wollte jedoch kein weiterer Treffer mehr fallen. So mussten beide Mannschaften in die Extraschicht. 31 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung sorgte Markus Kerber, mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend, für den umjubelten Siegtreffer für die Riverkings.
Mit einer 4:1 Auswärtsniederlage in Pfaffenhofen beendeten die Riverkings Ihr Wochenende in der Bayerliga. Man merkte, dass den Spielern aufgrund der letzten Wochen sowohl die geistige als auch die körperliche Frische fehlte. Durch diese Niederlage verpassten es der HC Landsberg, den Punkteabstand zum Tabellenzweiten aus Dorfen, die zeitgleich in Peißenberg deutlich mit 10:2 verloren, zu verkürzen. Die Gastgeber aus Pfaffenhofen kamen am Sonntag besser aus den Startlöchern und erzielten nach fünf Minuten den ersten Treffer. Noch vor der Pause (14.) erzielte Bobby Slavicek den Ausgleichstreffer für die Riverkings. Mit diesem Unentschieden ging es in die erste Pause. Zu Beginn des zweiten Drittels ließen die Riverkings eine Überzahlsituation ungenutzt. Zur Hälfte des Spiels musste der HC Landsberg den Gegentreffer zum 2:1 verdauen.  Auch im letzten Abschnitt konnten nur die Gastgeber ihre Chancen in zählbares verwerten. Dem Treffer zum 3:1 (52.) folgte noch das 4:1 ins leere Tor. Markus Haschka: „Es gibt Spiele, da will trotz guter Chancen einfach kein Tor gelingen. Genauso eine Spiel hatten wir heute.“ 


EV Moosburg  (BYL)
Es ist geschafft: Der EVM feiert seinen ersten Heimsieg
Bis zum letzten Spieltag der Hinrunde hat es gedauert – jetzt durfte auch in der Sparkassen-Arena mal wieder gejubelt werden: Beim 4:3 (0:1, 1:1, 2:1, 1:0) nach Penaltyschießen über den ESV Buchloe fuhr der EVM den ersten Heimsieg der Saison ein und verabschiedete sich damit vom letzten Tabellenplatz.
Manche Besuche lohnen sich. Einen solchen stattete EVM-Vorstand Ludwig Kieninger am Sonntag vor Spielbeginn der Mannschaft in der Kabine ab. Nach dem über weite Strecken indiskutablen Auftritt am Freitag in Füssen appellierte Kieninger an die Ehre der Spieler – ein „Wake-up-Call“, wie es Goalie Thomas Hingel bei der Pressekonferenz bezeichnete.
Wach waren die Moosburger gegen den Tabellenachten von Beginn an. Auch die beiden Rückschläge in der Anfangsphase des ersten (0:1) und des zweiten Abschnitts (0:2) hinterlissen keine allzu tiefen Spuren. Der EVM war ein gleichwertiger Gegner für die Pirates. Doch das Toreschießen ist derzeit ein grün-gelbes Problem: nur ein Treffer gegen Erding, einer in Füssen – und auch diesmal scheiterten die Hausherren zunächst in aussichtsreichen Positionen am gegnerischen Schlussmann. Den Bann brach in der 24. Minute Daniel Möhle mit dem wichtigen 1:2-Anschluss. Doch der Ausgleich ließ auf sich warten. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf den Kasten der Pirates, die ihrerseits über schnelle Gegenstöße gefährlich blieben.
Fünf Minuten nach dem letzten Wechsel beendete Topscorer David Michel mit dem überfälligen Ausgleich seine jüngste Torflaute. Doch die erneute kalte Dusche kam prompt: Zwei mehr als überflüssige Fouls an der Mittellinie bescherten dem EVM eine länger Unterzahl, die die Gäste mit der abermaligen Führung bestraften. „Aber wir haben uns nicht aufgegeben und sind dran geblieben – das war heute unser großes Plus“, bilanzierte Hingel. Und so nutzten die Dreirosenstädter sieben Minuten vor Schluss in Person von Tobias Hanöffner ein Powerplay zum 3:3.
Klare Vorteile hatten die Moosburger dann auch dank einer erneuten numerischen Überlegenheit in der Overtime. Aber der ESV rettete sich ins Penaltyschießen. Dieses hätte man nach dem ersten Schützen – Moosburgs Kevin Steiger war erfolgreich – eigentlich beenden können. Die anderen Fünf brachten die Scheibe nämlich nicht im Tor unter.


Peißenberg Eishackler  (BYL)
WOW – Eishackler schießen Dorfen mit 10:2 aus der Halle
Es hatte sich schon in den letzten beiden Spielen angedeutet. Die Eishackler sind wieder bei der Musik wie Coach Staltmayr bei der Pressekonferenz sagte. Mit einem eindrucksvollen 10:2 entzaubern sie die Eispiraten aus Dorfen. Großes Lob an die Mannschaft.
Nach einer vierminütigen Abtastphase ging es mit dem Tore schießen los. Manfred „Magic“ Eichberger bekommt in Überzahl, nach schöner Vorarbeit von Florian „Haatsch“ Höfler und Dejan „Pungi“ Vogl, die Scheibe genau im Slot zugespielt und zieht direkt ab. Es steht 1:0 (5.). Drei Minuten später sind es wieder die gleichen drei Spieler, die das 2:0 machen. Dann greifen „Valli“ Hörndl und Brandon Morley ins Geschehen ein. Morley erkämpft sich die Scheibe im Drittel braust um das Tor herum und passt auf Hörndl. Der zieht platziert ab und es steht 3:0 (9.). Die Dorfner mit ihren Stars Miculka und Hills wissen gar nicht wie ihnen geschieht denn Brandon Morley macht nur 1 Minute später nach schöner Vorlage von Kapitän Florian Barth das 4:0. Danach wechseln die Eispiraten ihren Torwart und außer ein paar Entlastungangriffen kommt von Dorfener Seite nicht viel. Lediglich in der 15.Minute wurde es mal ein bisschen brenzlig vor dem Tor von „Jacke“ Goll der eine sehr sichere und souveräne Leistung ablieferte. In Unterzahl musste Morley – der auch zum besten Eishackler des Abends gewählt wurde – zweimal einen Schuß von der Blauen mit seinem Körper blocken und verhinderte schlimmeres. Die Eishackler standen aber auch insgesamt in der Defensive sehr gut und so war das 5:0 (18.) von Tobias „Wacky“ Estermaier der einen Schuß vom souverän spielenden Daniel Lenz von der Blauen abfälscht, nur eine Frage der Zeit.
Im zweiten Drittel kam dann die Gäste aus Dorfen ein wenig besser ins Spiel und Hills verkürzt in der 29.Minute auf 5:1. Nun ist ein 5:1 Vorsprung im zweiten Drittel eigentlich eine sichere Sache aber es hat schon Spiele in Peißenberg gegeben – von den man eigentlich nicht mehr sprechen sollte …..Genug davon.
Doch nicht an diesem Abend. Die Eishackler zogen auch im zweiten Spielabschnitt voll durch. Der sehr auffällige Dejan Vogl holt zusammen mit seinem Sturmpartner Manfred Eichberger nach dessen Alleingang und Zuspiel die Eispiratenflagge vom Mast und macht das 6:1.
Und auch im letzten Spielabschnitt hatten die Peißenberger noch nicht genug. Jetzt wollten sie die Eispiraten aus der mit über 600 Besuchern gut gefüllten Peißenberger Eishalle endgültig vertreiben. Innerhalb von dreieinhalb Minuten schrauben Daniel Lenz, Moritz Birkner und Brandon Morley das Ergebnis auf 9:1 hoch. Man traute seinen Augen nicht. Aber immer noch nicht genug. Vier Minuten später passen Fritzi Stögbauer, Florian Höfler und Manfred Eichberger in Überzahl zu schnell für die Eispiraten und Eichberger knallt sein zweites Tor ins Netz von Eispiraten Goalie von Fraunberg. Es steht 10:1 und das war hoch verdient für die Peißenberger. Das 10:2 von Miculka acht Minuten vor Schluss war lediglich Ergebniskosmetik. Die Eishackler ließen es dann etwas ruhiger angehen und so blieb es bei 10 Toren für die Staltmayr-Truppe in diesem sehenswerten Heimspiel.


Pfaffenhofen Ice Hogs  (BYL)
Erstes Sechs-Punkte-Wochenende - ECP lässt auch den Tabellendritten stolpern
Ist der Knoten nun endlich geplatzt2 Nach dem überraschenden Auswärtserfolg vom Freitag in Passau legte der EC Pfaffenhofen am Sonntag nach und ließ mit einem 4:1 (1:1; 1:0; 2:0) vor eigenem Publikum mit dem HC Landsberg auch den Tabellendritten stolpern. Dies bescherte den Kreisstädtern somit nicht nur das erste Sechs-Punkte-Wochenende der Saison, sondern auch eine Verbesserung in der Tabelle auf Platz elf. Sichtlich erleichtert zeigte sich Gregor Tomasik. „Wir haben schon die ganze Saison eigentlich nicht schlecht gespielt, aber die Ergebnisse haben nur selten gepasst, weil wir aus unseren Chancen einfach zu wenig gemacht haben. Jetzt haben wir uns endlich mal selbst belohnt,“ freute sich der ECP-Coach. Sein Landsberger Kollege Randy Neal hatte die Niederlage schon kommen sehen. „Ich hatte heute von Beginn an ein schlechtes Gefühl,“ sagte er und wies auf seine vielen Ausfälle und den damit verbundenen Kräfteverschleiß hin. Aber immerhin konnte er drei komplette Blöcke aufbieten, mehr brachten auch die IceHogs schon die ganze Saison nicht auf das Eis. Der Favorit aus Landsberg begann druckvoll, so dass die Hausherren zunächst überwiegend in der Defensive beschäftigt waren, Chancen sprangen dabei aber noch keine heraus, weil auf die stabile ECP-Abwehr wieder einmal Verlass war. Dafür musste Gästekeeper Christoph Schedlbauer schon in der 5. Minute zum ersten Mal hinter sich greifen. Einen der ersten guten Angriffe der IceHogs schloss Steven Maier erfolgreich ab. In der Folge sahen die Zuschauer eine ziemlich ausgeglichene Partie mit einigen Möglichkeiten auf beiden Seiten In der 14. Minute entwischte der schnelle Bohumil Slavicek nach einem langen Pass aus dem eigenen Drittel den IceHogs-Verteidigern und überwand Philipp Hähl zum Ausgleich. Der Pfaffenhofener Schlussmann sollte in der Folgezeit zum großen Rückhalt seiner Mannschaft werden, denn als nach der Pause Landsberg stärker aufkam, war spätestens bei ihm Endstation. In der 30. Minute wurde Robert Gebhardt nicht energisch genug gestört, zog aus der Kurve nach innen und düpierte Schedlbauer aus spitzem Winkel zum 2:1 Mit diesem Ergebnis ging es auch in den Schlussabschnitt. Die Gastgeber hatten schon lange erkannt, dass gegen den Favoriten an diesem Abend etwas zu holen war. Mit hoher Laufbereitschaft und viel Einsatz machten sie die Räume eng und ließen so die gefährlichen Landsberger Angreifer kaum zur Entfaltung kommen. Etliche Schussversuche der Gäste wurden geblockt und was dennoch auf den Kasten kam, war eine sichere Beute von Philipp Hähl. In der 52. Minute dann die Vorentscheidung. Ein gewonnenes Bully von Quirin Oexler in der Landsberger Verteidigungszone jagte Luis Seibert per Direktabnahme zum 3:1in die Maschen. „Die Jungs machen das richtig gut. Heute haben sie schon wieder zweimal getroffen,“ lobte Gregor Tomasik seinen dritten Block, in dem der von der Jugend hochgezogene,  erst 17jährige Nick Csirmaz erstaunlich abgeklärt in der Abwehr agiert. Schon zwei Minuten vor dem Ende riskierte Gästecoach Randy Neal alles und ersetzte seinen Keeper durch einen sechsten Feldspieler. Doch Thomas Bauer machte nach einem Querpass von Mike Chemello mit einem Schuss ins leere Tor den Deckel drauf und sorgte damit endgültig für Jubel bei den ECP-Fans.


Schongau Mammuts  (BYL)
Wahnsinniger Schlussspurt sichert Schongau drei Punkte!
Diese Partie war wieder einmal der Wahnsinn. Die EA Schongau mit Blitzstart – 18 Sekunden zum 1 : 0 . In der 3. Minute  schon 2 : 0 vorn und bis zur Pause wieder alles verschenkt – 3 : 3. Und es sollte noch bitterer kommen – 7 Minuten vor Spielende lag die EA Schongau eigentlich schon aussichtslos 3 : 6 zurück und sicherte sich dank eines wahnsinnigen Schlussspurts  - einzig durch einen gesamten Stromausfall in der Eishalle (Haupteinspeisung) unterbrochen – doch noch die volle Punktzahl.
Wie schon in Pegnitz – erster Angriff – erstes Tor. Milan Kopecky schockte nach 18 Sekunden die Gäste. Starker Einsatz – und schon fast am Boden liegend drückt Vitalijs Hvorostinins genau 2 Minuten später die Scheibe zum 2 : 0 über die Linie. Zeit für Gästetrainer Thomas Vogl seine Burschen zum Gespräch an die Bande zu bitten (Auszeit). Aber selbst der zwischenzeitliche Anschluss der Gäste in der 9. Minute ließ die Mammuts unbeeindruckt. In der 11. Minute kam die Scheibe über Milan Kopecky, Fabian Magg zurück auf den aufgerückten Verteidiger Friedrich Weinfurtner  - 3 : 1.
Doch so schön wie der Vorsprung erarbeitet wurde, so fahrlässig wurde er  wieder verschenkt.  Zweimal in der Schlussminute arbeitete das Team in der Defensive zu lässig und inkonsequent. Die Gäste nahmen es dankbar an und gingen sehr glücklich mit einem 3 : 3 in die Kabine.
Und es sollte noch bitterer für die EA Schongau kommen. Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts legten die Gäste mit dem 3 : 4 vor und die EA Schongau zeigte sich sichtlich beeindruckt, konnte außer einem Pfostenschuss wenig Produktives in diesem Spielabschnitt aufweisen.
Als im Schlussdrittel die Erdinger bei einer 5-4 Überzahl gar das 5. Tor erzielten, nahm auch Schongaus Trainerduo ihre Auszeit, doch noch war alles zu verkrampft – das nächste Tor machten erneut die Gäste. Nach dem 6 : 3 des TSV durch ihren Torjäger Daniel Krzizok bei 52:58 gab wohl niemand mehr einen Pfifferling auf das Team der Mammuts. Doch wenigstens diese Lektion hatte die EAS aus bitterer Erfahrung gelernt – niemals aufgeben, bevor der Schlusspfiff das Spiel beendet.
Die Scheibeneroberung im gegnerischen Drittel durch den zuletzt so oft glücklosen Martin Schweiger bescherte buchstäblich die Wende. Der Routinier der EAS traf aus der Drehung zum 4 : 6 und noch waren 6 Minuten und 23 Sekunden zu spielen !
Der nächste Angriff der EA Schongau – Marius Klein auf Simon Maucher und dessen Schuß vors Erdinger Tor verlängerte Fabian Magg zum 5 : 6 (54:19). Das gab dem Spiel der Mammuts nun den richtigen Auftrieb  - Erding geriet in Unterzahl und bei 56:35 war es soweit – Markus Waldvogel drückte die Scheibe zum 6 : 6 über die Linie.
Die Spieler der EAS jubelten noch, das Tor war noch gar nicht angesagt, noch auf der Uhr, da flackerte das Licht über der Eisfläche.  Wer noch glaubte, es wäre ein Jubelgag, sah sich getäuscht – denn bis auf die Notbeleuchtung lag das Stadion nun im Dunkeln. Die Hauptsicherung der Stromeinspeisung hatte sich nahtlos  in die Dramaturgie des Spiels angepasst – und seinen Geist aufgegeben. Da diese Sicherung nur durch einen qualifizieren Elektriker gewechselt werden darf, war die Partie für gute 20 Minuten unterbrochen. (Dank hier an den ehemaligen EAS-Kapitän Rainer Knäbel für seinen schnellen Einsatz !)  
Nach der Zwangspause zeigte sich die EA Schongau wacher als ihre Gäste, die zu diesem Zeitpunkt eigentlich von der zusätzlichen Auszeit mehr profitieren sollten.
Keine 30 Sekunden nach Wiederanpfiff versenkte Marius Klein die Scheibe zum 7 : 6 im Erdinger Tor  (57:04). Die Gäste zogen wohl noch alle Register und nahmen den Torhüter zeitig vom Eis, doch die Spieler der EA Schongau zeigten mehr Willen und Biss und brachten den Erfolg geschickt über die Zeit.
Mit dem 6 Punkte-Wochenende ( Gesamt: 18 Punkte)  hat die EA Schongau zur Vorrundenhälfte den Anschluss an Mittelfeld gehalten, auch wenn sie weiterhin auf Rang 10 der Tabelle stehen. Doch der liegt nun nur noch 4 Punkte hinter Rang 4 und nur 2 Punkte vom begehrten 8. Rang.  Die Bayernliga ist derzeit so ausgeglichen wie selten zuvor – lediglich Höchstadt segelt unbeeindruckt und ungeschlagen an der Spitze. Der Abstand von Dorfen (2. ) und Landsberg (3. ) schrumpft  - aber auch die Teams hinter der EAS haben bis auf Pegnitz an diesem Wochenende alle ein paar Punkte eingefahren ! 


Amberg Wild Lions  (BLL)
ERSC Amberg geht komplett leer aus
Ein gebrauchtes Wochenende für den ERSC Amberg. Nach der Heimniederlage vom Freitag gegen Freising gingen die Löwen auch beim Sonntagsgastspiel in Königsbrunn leer aus. Beim 0:4 blieben sie erstmals sogar ohne eigenen Treffer, trotz ausreichend vorhandener Einschussmöglichkeiten. Damit endet auch der direkte Vergleich mit den Pinguinen zugunsten der Schwaben (4:0, 2:4), was bei Punktgleichheit über die bessere Platzierung entscheidet. Anstelle eines komfortablen Vorsprungs in der Tabelle müssen die Löwen nun zusehen, wieder in die Spur zu finden, um einen Rang unter den ersten Fünf nicht zu gefährden.  Neben dem gesperrten Andreas Hampl traten die Amberger ohne Daniel Troglauer, Christoph Schönberger und Markus Hausner die Reise nach Königsbrunn an. Im Tor stand diesmal wieder Oli Engmann.
Im Anfangsdrittel begannen beide Teams etwas verhalten und wollten dem Gegner nicht zu viele Möglichkeiten zum Kontern lassen. So neutralisierten sich die Kontrahenten, ohne sich zwingende Torchancen zu erarbeiten. Erst kurz vor Drittelende hatte Amberg durch Dan Heilman den ersten „Hochkaräter“, der nur denkbar knapp das Tor verfehlte. So blieb es bis zur ersten Pause torlos.
Im zweiten Abschnitt verzeichnete wieder der ERSC eine gute Chance über Felix Köbele und Heilman, aber den ersten Treffer erzielten die Gastgeber durch einen abgefälschten Schuss von Patrick Zimmermann. Die Löwen drückten auf den Ausgleich, hatten den auch durch David Rybka auf dem Schläger, gleich danach noch durch Dominik Schopper, der lediglich den Pfosten traf.
Im direkten Gegenzug erhöhte US-Boy Hayden Trupp zum 2:0 für die Pinguine – das nennt man Effizienz vor dem Tor, was den Ambergern an diesem Abend fehlte. Mit dem Vorsprung im Rücken kontrollierten die Gastgeber den Mittelabschnitt.
Im letzten Drittel wollte der ERSC mit aller Macht den Anschluss, hatte dann auch einige Gelegenheiten, jedoch ohne die nötige Durchschlagskraft. Mit zunehmender Dauer wurde es auch immer schwieriger, weil sich die Strafzeiten gegen Amberg häuften. Als David Rybka und Simon Bogner gleichzeitig die „Kühlbox“ aufsuchten, hatten die Löwen gleich eine doppelte Unterzahl zu überstehen. In diese Phase fiel eine handgreifliche Auseinandersetzung zwischen Lukas Salinger und dem Königsbrunner Alex Strehler, was beiden eine Spieldauerstrafe einbrachte. Die Zeit lief den Löwen davon, die nicht aufgaben, aber mit zwei weiteren Überzahltoren machten die Gastgeber den – doch um ein, zwei Treffer zu hoch ausgefallenen – Sieg perfekt. 


Eisbären Oberstdorf  (BBZL)
Eisbären punkten weiter
Am Freitagabend waren die Eisbären in Bad Wörishofen zu Gast. Zum ersten Mal in der Punkterunde traten die Oberstdorfer Jungs mit ganzen drei Reihen an und gewannen das Spiel prompt dominierend mit 1:11.
Dabei begann das Spiel alles andere als nach Plan: In der 1. Spielminute agierten die Eisbären, nach einer Strafe der Gegner, in vorteilbringender Überzahl. Doch durch eine dumme Unachtsamkeit gelang den Bad Wörishofnern das erste Tor.
Die Eisbären übernahmen danach das Spiel und so war es in der 9. Spielminute Marco Socher auf Zuspiel von Florian Stöckl, der den 1:1 Ausgleich erzielte. In der 20. Spielminute schoss Tobias Waibel auf Zuspiel von Sebastian Blaha und Jochen Hartman die 1:2 Pausenführung.
Im Mitteldrittel drängten die Eisbären darauf die Führung weiter auszubauen, doch die Scheibe wollte nicht ins Netz. Erst in den letzten vier Minuten fielen die Tore: Zuerst traf Florian Stöckl, danach Jochen Hartmann durch Zuspiel von Tobias Waibel und das 1:5 versenkte wieder Florian Stöckl nach einem Pass von Kevin Adebahr.
Im letzten Spielabschnitt überliefen die Eisbären die Gegner. In der 47. Minute traf Tobias Waibel, von Martin Hocker in Position gebracht, zum 1:6. Nur Sekunden später traf das Duo Waibel/Hocker erneut. Dieses Mal ließ die #45 Martin Hocker den Puck im Netz zappeln. In der 52. Spielminute lief die Scheibe über Florian Stöckl und Marco Socher auf Kevin Adebahr, der sich mit dem 1:8 in die Scorerliste eintrug. Die nächsten beiden Treffer versenkte unser Kapitän Markus Abler. Einmal als Kraftschuss von der blauen Linie und das 1:10 gemeinsam mit Kevin Adebahr in doppelter Überzahl. 23 Sekunden später schoss der Verteidiger Sebastian Blaha das 1:11 Endergebnis.
Die gewonnen drei Punkte und das hervorragende Torverhältnis sind sehr gut für das Tabellenverhältnis in der Bezirksligagruppe. Außerdem können die Eisbären sehr stolz auf die Gemeinschaftsleistung in Bad Wörishofen sein! Mit dieser Leistung können sie noch einige Punkte holen!
Bereits am kommenden Sonntag kommt es um 18 Uhr zu einem Wiedersehen mit dem EV Königsbrunn im Bundesleistungszentrum Oberstdorf.


Black Eagles Reutlingen  (LLBW)
EHC Freiburg - TSG Reutlingen Black Eagles – 9:1(4:0;3:0;2:1)
Nachdem die Black-Eagles mit Matthew Lewis, Maximillian Enz, Tilo Fritz und Chris Melchior auf vier Stammspieler verzichten mussten, gab es am vergangenen Samstag beim Tabellenführer EHC Freiburg für das Team von Roberto Cazacu beim deutlichen 9:1 nichts zu holen. Die Gastgeber waren mit 20 Feldspielern und damit der möglichen maximal Zahl angetreten, wohingegen die Black Eagles lediglich elf Spieler aufbieten konnten. Stürmer Marc Strohmaier schied mit einer gebrochenen Schlittschuh Kufen noch beim wahrmachen aus, sodass die Black Eagles nur zwei Blöcke aufbieten konnten. Dies war gegen die sehr laufstarken Breisgauer zu wenig. Nur jeweils zu Beginn der Drittel gelang es kräftemäßig die taktischen Vorgaben von Trainer Roberto Cazacu umzusetzen. In diesen Phasen konnten auch prompt Gegentreffer vermieden werden. Bei schwindenden Kräften war das Tempo des EHC zu hoch und Tore waren die Folge. Den Ehrentreffer für die Black Eagles markierte Matthias Schreiber in der 50. Spielminute mit einem sehenswerten Schlagschuss in den rechten oberen Winkel.
Bereits am kommenden Sonntag geht es für die Black Eagles gegen die Bisons Pforzheim. Der Tabellenzweite aus der Goldstadt zeigte sich in allen vergangenen Partien sehr sicher und gewann zuletzt deutlich mit 9:1 gegen EKU Mannheim 1b. Black Eagles werden auf alle Spieler zurückgreifen müssen, um Paroli bieten zu können. Los geht es wie immer um 19:15 Uhr.


Dinslaken Kobras  (RLW)
Sieg gegen Neuss macht das Wochenende perfekt
Es war ein Abend wie gemalt für die Kobras. Mit dem 6:2-Sieg gegen den Neusser EV dürfen die Giftschlangen ihr erstes Sechs-Punkte-Wochenende dieser Saison feiern und bleiben auf dem achten Tabellenplatz. Dieser Sieg war auch bitter nötig, denn die Lauterbacher Luchse konnten sich gleichzeitig gegen die Ratinger Ice Aliens im Penaltyschießen durchsetzen und zwei Punkte holen.
Im ersten Drittel war das Spiel zwischen den beiden Teams noch ausgeglichen aber keineswegs langweilig. Beide Mannschaften suchten ihr Heil im Angriff und kreierten einige sehr gute Einschussmöglichkeiten. Doch sowohl Dinslakens Marvin Haedelt, wie auch Gästetorhüter Mario Matuschik waren auf dem Posten und entschärften beste Chancen. Trotzdem fiel der erste Treffer dieser Partie schon in der 2. Minute, als Kevin Wilson in Überzahl für die Kobras von der blauen Linie traf. Allerdings ließ die Neusser Antwort nicht lange auf sich warten, denn nur eine Minute später fiel der 1:1-Ausgleich. Bei diesem Ergebnis blieb es in dem ansehnlichen Spiel, dass nicht mit Torchancen geizte, bis zum ersten Pausentee.
Das zweite Drittel stand ganz im Zeichen der Kobras. Mit gleich drei Toren in diesem Drittel stellten die Giftschlangen die Weichen auf Sieg. Los ging es in der 26. Minute, als Joey Menzel mit einem Bauerntrick Mario Matuschik im Neusser Tor überlistete und zum 2:1 einschob. Nur zwei Minuten später schloss Kevin Wilson eine schöne Kombination mit Stefan Dreyer und Joey Menzel zum 3:1 für die Kobras ab. Einen weiteren Treffer steuerte Alex Brinkmann in der 36. Minute bei, als er den Puck unhaltbar zum 4:1 für die Kobras in die Neusser Maschen haute. Der NEV hatte zwar auch seine Möglichkeiten in diesem Spielabschnitt, doch die Dinslakener Defensive ließ nur wenig anbrennen und brachte den Drei-Tore-Vorsprung sicher in die Pause.
Das letzte Drittel begannen die Kobras weiter druckvoll und wollten eine schnelle Vorentscheidung. Wie in der 42. Minute, als Mario Matuschik noch Endstation war. Allerdings verletzte er sich bei dieser Aktion so schwer, dass ein Weiterspielen für ihn nicht mehr möglich war. Die Kobras wünschen ihm auf diesem Wege gute Besserung und eine schnelle Genesung. Für ihn kam Ken Passmann ins Neusser Tor. Doch auch er konnte den weiteren Siegeszug der Kobras nicht mehr verhindern. Zunächst erhöhte Joey Menzel in der 45. Minute auf 5:1 für Dinslaken und sorgte für die Vorentscheidung. In der 53. Minute war es dann Michal Plichta, der mit seinem Tor zum 6:1 die Weichen endgültig auf Sieg gestellt hatte. Zwar konnten die Neusser noch mal auf 6:2 verkürzen und versuchten anschließend noch, das Ergebnis zumindest noch zu korrigieren. Doch die Kobras ließen sich diesen Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen und fuhren ungefährdet die nächsten drei Punkte ein. Coach Krystian Sikorski war nach dem Spiel sehr zufrieden mit seinem Team. „Wir haben am Freitag und auch heute sehr gut gespielt. Das waren wichtige Punkte für uns gegen Neuss und Diez-Limburg.“
Schon kommendes Wochenende geht es für die Kobras um die nächsten wichtigen Punkte im Kampf um die Playoffs. Zunächst geht die Reise am Freitag zum Tabellendritten EHC Bären Neuwied, wo man vielleicht für die nächste Überraschung sorgen kann. Und Sonntag steigt mit dem  Duell gegen die Luchse Lauterbach ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel in der Schlangengrube, denn mit einem Sieg können sich die Giftschlangen weiter vom Tabellenende absetzen.


Ratinger Ice Aliens  (RLW)
Einen Punkt entführt
Die Ratinger Ice Aliens können auch am zweiten Spiel des Wochenendes punkten und verlieren erst nach Verlängerung gegen Lauterbach mit 1:2.
Leider müssen sich die Ice Aliens beim zweiten Auswärtsspiel des Wochenendes mit nur einem Punkt zufrieden geben, auch wenn durchaus ein Sieg drin gewesen war. Ganze 43 Torschüsse konnten die Ratinger für sich verbuchen, aber nur einmal konnte Torhüter Bernhofen im Tor der Luchse überwunden werden.
Von der ersten bis zur letzten Minute kontrollierten die Aliens das Spiel, kamen im Minutentakt zu Chancen, doch es mangelte entweder an Präzision oder Torhüter Bernhofen packte eine seiner vielen Paraden aus. Da auch Christoph Oster einen Sahnetag erwischt hatte, stand es auch ziemlich lange 0:0. Erst in der 28.Spielminute konnte Pascal Behlau den Bann brechen und die Aliens verdient in Führung bringen. Doch wie schon beim ersten Aufeinandertreffen beider Mannschaften vor rund einem Monat gab der kleine Kader der Lauterbacher nie auf. Trotz der Überlegenheit der Aliens stand es ja nur 0:1 aus Sicht der Gastgeber. Immer wieder musste die Ratinger Defensive gute Kontergelegenheiten der Luchse vereiteln, und vorne wollte ein zweites Tor einfach nicht fallen. Sieben Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit fiel dann der überraschende Ausgleich für die Hausherren, damit war urplötzlich alles wieder offen.
In den restlichen Minuten sollte dann trotz einiger erneuter Chancen kein Treffer mehr fallen, eine Verlängerung musste für die Entscheidung sorgen.
Diese verlief leider sehr unglücklich, denn schon nach 59 Sekunden lief man in einen Konter der Luchse, Michal Zizka stand frei vor Christoph Oster, dieser war chancenlos.
So jubelten am Ende die Hausherren über die zwei Punkte, dennoch wäre mit ein wenig mehr "Scheibenglück" auch ein Dreier drin gewesen.
Die Aliens-Defensive präsentierte sich an diesem Wochenende wieder deutlich gefestigter, jetzt müssen nur noch vorne wieder mehr Tore erzielt werden. Mit vier von sechs möglichen Punkten können die Ratinger mit diesem Wochenende aber dennoch zufrieden sein, schließlich ist das Sprichwort "Jeder kann jeden schlagen" in dieser Liga keine hohle Phrase. In der Tabelle wurde der Kontakt zur Tabellenspitze wieder hergestellt und hinter den Herfordern lauert das Team auf dem zweiten Platz.


Troisdorf Dynamite  (LLW)
TUS Wiehl gegen Troisdorf Dynamites 2:3 (1:0/1:2/0:1)
Troisdorf konnte an dem zweiten Spiel am Wochenende an die gute, jedoch nicht mit Punkten belohnte, Leistung in Grefrath anknüpfen.
Die noch am Freitag fehlenden Spieler Sebastian Kleimann, Daniel Fegus und Tobias Schäfer waren wieder an Bord, so dass man in Wiehl wieder mit 4 Sturmreihen agieren konnte.
Die ersten 12 Minuten ist Wiehl fast gar nicht aus dem eigenen Drittel gekommen und wurde nur durch die gute Leistung ihres Torhüters Tim Kühlem im Spiel gehalten. In der 13. Spielminute musste auf Seite der Troisdorfer Oliver Dröge auf die Strafbank, der seinen Gegenspieler nicht fair vom Puck getrennt hatte. Das Überzahlspiel nutze Wiehl zum Führungstreffer. Troisdorf steckte nicht auf und versuchte noch im ersten Spielabschnitt den Ausgleich zu erzielen, was jedoch nicht gelingen sollte. Mit 1:0 für Wiehl ging es in die erste Pause.
Voll motiviert startete Troisdorf in das zweite Drittel und setzte seine taktische Überlegenheit wieder in gute Torchancen um. In der 29. Spielminute war es aber der Wiehler Kontingentspieler Dominik Cerovsky, der die Wiehler Führung auf 2:0 ausbauen konnte. Wie gewohnt zeigten die Troisdorfer Spieler ihre Kämpfernatur und alle Zuschauer konnten spüren, dass Wiehl den Sieg noch nicht in trockenen Tüchern hatte. Die erste Sturmreihe mit Mario Wonde, Lucas Hubert und Stefan Kaltenborn und die Verteidiger Thorsten Metzen und Tobias Schäfer konnten mit einem Doppelschlag innerhalb von 43 Sekunden in der 37. Spielminute den Ausgleich zum 2:2 herstellen. Mit dem Spielstand von 2:2 ging es dann auch in die letzte Pause.
Der letzte Spielabschnitt war ein offener Schlagabtausch mit Möglichkeiten für beide Teams, die jedoch immer wieder von den starken Torhütern in beiden Teams vereitelt wurden. In der 55. Spielminute war es Justyn Tursas im gefühlten 10. Nachschuss, der den lang ersehnten Führungstreffer auf Vorarbeit von Daniel Fegus und wieder Stefan Kaltenborn für Troisdorf erzielen konnte. Im Anschluss folgte eine sehr umstrittene Entscheidung des Schiedsrichters, der bei 58:33 Thorsten Metzen wegen Spielverzögerung auf die Strafbank schickte. Die letzten 87 Sekunden waren die von Lukas Haack, der mit Glanzparaden die 6 Wiehler Spieler zur Verzweiflung brachte. Wiehl hatte den Torwart durch einen sechsten Feldspieler ersetzt und drängte auf den Ausgleich und auf ein Penaltyschießen wie im Hinspiel in Troisdorf. Aber der Teufelskerl Lukas Haack rettete die drei Punkte über die Zeit und das Team und die Zuschauer bedankten sich bei ihm frenetisch. Lukas Haack wurde letztendlich auch zum Spieler des Tages gewählt und nahm die Trophäe freudestrahlend entgegen.
Statement des Trainers André Koslowski: „Solche Spiele machen richtig Spaß. Das Team setzt die taktischen Vorgaben gut um und setzt kämpferische Akzente. Wir haben verdient gewonnen und wollen mit weiteren guten Leistungen auf jeden Fall die Aufstiegsrunde erreichen“.
Das nächste Heimspiel findet am 24.11.2017 um 20:00 Uhr in der Eishalle am Rotter See gegen den Lokalrivalen aus Bergisch Gladbach statt. Bergisch Gladbach die vom Alt-Nationalspieler Andreas Lupzig trainiert werden und sich in den letzten Wochen durch Neueinkäufe auf dem Spielermarkt verstärkt haben, sind nicht zu unterschätzen und die Zuschauer können sich auf ein spannendes, temporeiches und kämpferisches Spiel freuen.


Eifel-Mosel Bären  (HL)
Mit Oberlippenbärte zum Heim-Erfolg - Starker 8:1-Sieg der Eifel-Mosel Bären im „Movember-Game“
Kontrolliert gewinnen die Eifel-Mosel Bären zum ersten Mal in dieser Saison auf Bitburger Eis. Mit einem 8:1-Erfolg gegen die Eintracht Frankfurt bugsieren sich die „Kufencracks“ aus Bitburg und Trier in greifbare Nähe zur Tabellenspitze. Im Kampf um den Einzug in die Endrunde der Hessenliga herrscht aktuell große Spannung.


Hamburger SV  (RLN)
Treffen der Generationen
Ein positives Element des Eishockey-Nordpokals ist die Tatsache, daß anstelle der „üblichen Verdächtigen“ andere Gegner auf die teilnehmenden Clubs warten. So stellte sich gestern Abend im Stellinger „Palast der Winde“ mit dem ECW Sande der aktuelle Verbandsligaaufsteiger vor. Der ambitionierte Club aus dem Wilhelmshavener Vorort ist Nachfolger des EC Wilhelmshaven, der bekanntlich vor einigen Jahren nach der Schließung der örtlichen Eishalle die Segel streichen mußte. Neue Halle, neues Glück – nach der Neueröffnung der Halle in Sande fehlen natürlich einige Jahre aktiven Spielbetriebes, so daß die Mannschaft des ECW aktuell vor allem aus den alten – mittlerweile deutlich in die Jahre gekommenen – Spielern besteht. Für die junge Mannschaft des Hamburger SV also fast ein Gegner aus einer anderen Generation. Die Routiniers von der Nordseeküste mußten am Sonntagabend dann schnell erkennen, daß ihre Erfahrung allein nicht ausreichen würde, um eine Partie auf Augenhöhe zu spielen. Gelangen in der Offensive noch einige gute Aktionen fehlte in der Defensive gegen die deutlich tempostärkeren Hamburger zumeist der Zugriff, Treffer fielen dadurch fast zwangsläufig. Am Ende kam der HSV nach sechzig durchweg überlegen geführten Minuten zu einem klaren 14:2 (4:1,5:,5:1)-Erfolg. Absehbar, daß in der Dreiergruppe jetzt das Rückspiel  bei den Berlin Blues die Entscheidung über das Weiterkommen im Cupwettbewerb bringen wird – für das Team aus Sande bringt die Teilnahme vor allem die Erkenntnis, daß mit einem weiteren eventuell geplanten Aufstieg in die höchste norddeutsche Spielklasse eine deutliche Verjüngung des Teams einhergehen muß.


EC Nordhorn  (RLN)
ECN weiter punktlos - Heimniederlage gegen Salzgitter
Die nächste Enttäuschung beim Eishockey Club Nordhorn e.V.: Vor 354 Zuschauern scheitert die Mannschaft von Trainer Heiko Niere an den TAG Salzgitter Icefighters mit 3:6 (1:0; 1:4; 1:2). Dabei ging die Partie mit viel Zug zum Tor los, im ersten Drittel bekamen die Fans und Zuschauer ein gutes Eishockeyspiel zu sehen – dann folgte der Leistungseinbruch.
Bisher ohne Sieg in der Liga und mit der extrem schwachen Leistung aus dem Hamburg-Spiel im Nacken war der Druck bei der ersten Mannschaft des ECN groß: Gegen Salzgitter sollen endlich die ersten Punkte her. Entsprechend gut lief auch das erste Drittel. Viel Einsatz und gute Chancen auf beiden Seiten, Christian Synowiec kann in der 17. Minute auf Zuspiel von Jonas Cremers verwandeln und den ersten Treffer der Partie erzielen. Grundsätzlich eine starke und gute Leistung im ersten Abschnitt.
Im Mitteldrittel folgt dann der Leistungseinbruch: Unsauberes Spiel, keine Chancenverwertung und zu schwach in der Defensive – Salzgitter kann in einem Drittel gleich vier Tore erzielen, Micah Anderson kann immerhin in der 29. Minute noch einmal anknüpfen und sorgt für kurzzeitige Hoffnung beim EC Nordhorn.
Die darauffolgende Ansprache in der Kabine schien Wirkung zu zeigen, im letzten Drittel spielt Nordhorn wieder frischer auf und zeigt Energie und Einsatz; leider nicht genug. Die Gäste tauchen zu oft vor dem Tor, Marek Hanisz kann oft nur in letzter Sekunde retten. Alexander Zimbelmann ist der nächste und letzte Torschütze für Nordhorn, auf Zuspiel von Christian Synowiec und JJ Kalawarny kommt er über die linke Seite und netzt erfolgreich ein – das Spiel ist noch offen, der Rückstand aus dem zweiten Abschnitt kann noch aufgeholt werden. Eine Minute vor Schluss nimmt Niere seinen Goalie aus dem Tor, Justin Spenke bekommt die Gelegenheit und versenkt zum Empty Net für Salzgitter. Es steht 3:6, die Partie ist trotz guten Einstiegs verdient verloren.


TAG Salzgitter Icefighters  (RLN)
Perfektes Doppelwochenende für die TAG Salzgitter Icefighters
Mit der bisher stärksten und konstantesten Leistung sicherten sich die TAG Salzgitter Icefighters am Wochenende zwei Siege in Folge. Auswärts konnte in der Regionalliga-Partie der EC Nordhorn mit 6:3 (0:1, 4:1, 2:1) und vor eigenem Publikum im Nord/Ost-Pokal der Adendorfer EC mit 4:1 (0:0, 2:1, 2:0) besiegt werden.
Mit einem kleinen Kader fuhren die Stahlstädter am Samstag an die holländische Grenze zum Landesligaaufsteiger aus Nordhorn. Nachdem ersten Drittel lag man mit 0:1 (17.) im Rückstand und wer vermutete, dass der mittlere Abschnitt erneut einen weiteren Knick in der Linie der Stahlstädter hinterlassen könnte sah sich getäuscht.
In der 24. Spielminute traf der Slowake Tomas Lesko zum Ausgleich und Stürmer Leon Geffers erzielte wenig später den 2:1-Führungstreffer (27.). Auch wenn die Hausherren erneut den Ausgleich bejubeln konnten (29.) geriet das Team von Trainer Radek Vit nicht mehr ins Hintertreffen und erarbeitete sich weiter zahlreiche Chancen. In Überzahl markierte Yannick Mewe (33.) die erneute Führung und Neuzugang Lukas Pfaffinger (40.) traf kurz vor Ende des zweiten Spieldrittels zum 4:2.
Die letzten 20 Minuten zeigten die Icefighters eine überzeugende Abwehrleistung und konnten das Ergebnis weiter erhöhen. Kyrill Borisov traf zum 5:2 in der 47. Spielminute. Der erneute Anschlusstreffer des ECH zwei Minuten später (49.) brachte die Icefighters nicht aus dem Spielrhythmus und erst der Treffer von Justin Spenke ins verwaiste Tor der Nordhorner (60.) stellte den 6:3 Endstand her.
Keine 24 Stunden später konnten die Icefighters gegen den Adendorfer EC einen überraschenden aber keinesfalls unverdienten Heimsieg feiern.
Vor einer enttäuschenden Kulisse von nur etwa 160 Zuschauern boten die Stahlstädter eine
gute Partie. Der erste Spielabschnitt war aber eher vom Abtasten beider Teams geprägt.
Adendorf hatte zwar im zweiten Spielabschnitt etwas mehr Spielanteile, vermochte daraus jedoch kein Kapital zu schlagen. Mit einem schnellen Konter konnte Icefighter-Spieler Leon Geffers in der 29. Spielminute den ersten Treffer des Abends erzielen. Kurz drauf traf Justin Spenke (33.) im Powerplay. Den Anschlusstreffer per Penalty-Schuss (34.), nach dem Maik Gatzka den Puck verbotenerweise im Torraum mit der Hand verdeckte, erzielte AEC Kapitän Vadim Kulabuchov.
Mit einer 2:1 Führung ging es dann in die zweite Spielpause.
Die letzten 20 Minuten zeigten dann eine Phase in der die Heidschnucken ihr gewohnt druckvolles Spiel aufziehen wollten, jedoch ein ums andere Mal in der Abwehr der Stahlstädter steckenblieben.
Niklas Weikamp im Tor der Icefighters hatte eine guten Tag erwischt und brachte mit seinen Paraden den Gegner mehrfach zur Verzweiflung. Die Vorentscheidung in einem harten aber dennoch insgesamt fairen Duell fiel in der in der 49. Minute als Tomas Lesko aus spitzen Winkel zum 3:1 traf.
Neuzugang Daniel Doroshko erzielte in der 53. Spielminute freistehend den letzten Treffer an diesem Abend.
„Das war ein sehr gutes Spiel. Die Mannschaft hat über das gesamte Wochenende zwar nicht das schönste Eishockey gezeigt, aber sie ist als Team aufgetreten und hat den Sieg klar verdient. Wir haben heute über 60 Minuten unser Spiel durchgezogen, wir waren konzentriert und diszipliniert und haben uns endlich belohnt“, kommentierte der hochzufriedene Icefighters Trainer Radek Vit nach dem zweiten Sieg des Wochenendes gegenüber Regionalsport.de.


Sande Jadehaie  (VLN)
Jadehaie kassieren Pokal-Niederlage
Der ECW Sande ist meiner einer Niederlage in den norddeutschen Pokalwettbewerb gestartet. Das Team von Trainer Sergey Yashin verlor beim Hamburger SV mit 2:14.
Der amtierende Regionalliga-Meister ließ von Beginn an nichts anbrennen, ging ein hohes Tempo und erzielte in der vierten Spielminute den ersten Treffer. Nach zwei weiteren HSV-Toren konnten die Jadehaie durch Slawa Koubenski (14. Minute) verkürzen, aber nach einem weiteren Gegentreffer ging es mit einem Drei-Tore-Rückstand in die erste Drittelpause.
„Der HSV hat schon eine gute und vor allem junge Truppe, die weiß, wie man Eishockey spielt. Besonders ärgerlich ist dann noch, dass wir viele Tore in Unterzahl bekommen haben“, blickt Kapitän Nick Hurbanek auf die Partie.
Im zweiten Abschnitt kassierte das Yashin-Team, das auf sechs Spieler (Bartanus, Fleischauer, P. Bartlog, D. Bartlog, Merta, C. Josch) verzichten musste, fünf Gegentore. Und auch im letzten Drittel musste Fabian Janssen fünf weitere Pucks aus seinem Netz fischen.
Hurbanek weiter: „Wir haben heute viel Lehrgeld bezahlt. Seit den Niederlagen gegen die Weserstars wissen wir bereits, dass in der Regionalliga ein ganz anderer Wind weht. Heute war der Klassenunterschied dann noch einmal mehr als deutlich.“


Schönheider Wölfe  (RLO)
Wölfe mit vier Punkten gegen Blues und Bombers
Die Schönheider Wölfe haben ihr erstes Doppelwochenende in der Regionalliga Ost hinter sich und können mit der Punktausbeute durchaus zufrieden sein. Auch wenn die knappe 2:3-Niederlage nach Penaltyschiessen am Samstag im Wolfsbau gegen die Berlin Blues völlig unnötig war, zeigten sich die Wölfe am Sonntag in Weißwasser wieder torhungriger und gewannen ihr Auswärtsspiel bei den Bad Muskau Bombers am Ende doch deutlich mit 7:3 (2:0, 2:2, 3:1). Damit bleiben die Wölfe nach sieben absolvierten Meisterschaftsspielen nach 60 Minuten ungeschlagen und sind weiter auf Kurs Richtung Playoffs. Bester Scorer am Wochenende war Lukas Novacek mit 5 Toren und einem Assists, gefolgt von Petr Kukla (2 Tore/3 Assists) und Yannick Löhmer (1 Tor/4 Assists).
Vor über 450 Zuschauern im heimischen Wolfsbau begannen die Wölfe die Partie gegen die Berlin Blues denkbar schlecht, was den Gästen eine schnelle 2:0-Führung durch Tore von Marcus Maaßen (1.) und Jan Schmidt (6.) bescherte. Unmittelbar nach der anschließenden Auszeit von Wölfe-Coach Sven Schröder übernahmen die Hausherren aber das Kommando auf dem Eis und kamen durch den Treffer von Lukas Novacek bis zur ersten Pause auf 1:2 heran. Gut vier Minuten waren im Mittelabschnitt gespielt, da besorgte erneut Lukas Novacek den verdienten 2:2-Ausgleich für die Wölfe. Was folgte war fast Einbahnstraßen-Eishockey Richtung Blues-Gehäuse, welche sich oft nur mit Fouls zu verteidigen wussten oder sich bei ihrem starken Goalie Benjamin Nitschke bedanken konnten, welcher die Wölfestürmer im zweiten und letzten Drittel reihenweise zur Verzweiflung brachte. Dass am Ende für die Wölfe kein Sieg heraussprang, lag weniger am Gegner, sondern vielmehr am eigenen Unvermögen, an der Passgenauigkeit oder der Schusspräzision. So mussten die Hausherren ins Penaltyschiessen, bei welchem die Berliner die Glücklicheren waren.
Für Sonntag in Weißwasser hieß es also “Mund abwischen“ und weiter machen. Die Wölfe spielten dann auch von Anfang an ihr Tempo aus, ließen Scheibe und Gegner laufen und erspielten sich bis zur 27. Minute durch Tore von Petr Kukla (2), Yannick Löhmer und Lukas Novacek eine verdiente 4:0-Führung. Die Bombers kamen danach durch zwei Treffer von Martin Rost (28.) und Jörg Wartenberg (39.) auf 2:4 heran und konnten kurz nach der zweiten Pause sogar durch René Landgraf den 4:3-Anschlusstreffer setzen, doch danach schalteten die Wölfe wieder zwei Gänge hoch und verhinderten damit, dass das Spiel noch enger wird. Bis zur Schlusssirene schraubten Tim Peters (45.) und Lukas Novacek per Doppelpack (46./58.) das Ergebnis bis auf 7:3, womit die Wölfe als verdiente Sieger das Eis verließen.
Fazit… Am Samstag an einem überragenden Goalie und dem eigenen Unvermögen gescheitert, gab man gegen die Blues unnötig zwei Punkte ab. Das Spiel am Sonntag gegen die noch punktlosen Bombers wurde letztendlich zur Pflichtaufgabe und souverän gelöst.


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Dienstag 21.November 2017
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