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September 26
                         
September
             
TodesanzeigeLechl
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 25.November 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Wets, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Nord.


Düsseldorfer EG  (DEL)
DEG bezwingt Eisbären - Vierter Sieg in Folge
Die Düsseldorfer EG hat am Freitagabend mit einer starken Leistung den Tabellenzweiten Eisbären Berlin mit 4:3 (0:2, 2:1, 1:0, 0:0, 1:0) nach Penalty-Schießen besiegt. Torjäger John Henrion und Goalie Mathias Niederberger sorgten am Ende für den vierten Erfolg hintereinander.


Tölzer Löwen  (DEL2)
Chancenverwertung als entscheidender Unterschied
"Puck Luck" nennt Steelers-Coach Kevin Gaudet das "entscheidende
Quäntchen Glück", dass Rick Boehm und seinen Tölzer Löwen am
Freitagabend erneut gefehlt hat. Wieder haben sie sich gut präsentiert,
doch wieder stehen null Punkte auf der Habenseite. Am Ende gewinnt der
Spitzenreiter mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0). 
"Das erste Drittel war sehr gut von uns. Wir haben viele Chancen
erarbeitet, Andi Mechel war hervorragend im Tor", zeigte sich Gaudet
zufrieden mit dem Auftakt seines Teams. Die Steelers spielten gefällig
und schlingerten sich immer wieder durch die Tölzer Defensive. Bei der
zweiten der insgesamt drei Strafzeiten der Löwen im Auftaktdrittel
schlug der Tabellenführer dann zu: Pass von Tyler McNeely vors Tor,
Einschuss Norman Hauner - 1:0. Objektiv gesehen war das Eishockey, dass
die Gäste spielten eine echte Augenweide. Für die Tölzer Löwen war es
aber mit harter Arbeit verbunden. Sie retteten den knappen Rückstand in
die Pause und kamen wie verwandelt zurück.
Rund um den wiedergenesenen Joonas Vihko waren es nun die Buam, die
Druck auf das gegnerische Tor machten. Das sah auch Kevin Gaudet
ähnlich: "Im zweiten Drittel waren die Tölzer besser. Sie sind viel
besser ins Spiel gekommen, haben einige Chancen gehabt. Bei der fünf
gegen drei haben wir wirklich Glück gehabt. Sie haben drei offene Tore
verpasst, auch unser Torwart Sharipov hat ein paar Big Saves gemacht.
Das war der Schlüssel." Der Kanadier sprach die fast zweiminütige
doppelte Überzahl der Löwen an. Auch für Rick Boehm die entscheidende
Situation im Spiel: "Dort hätte eigentlich der Ausgleich fallen müssen.
Das Tor ist aber nicht gefallen, im Anschluss hat Bietigheim clever
gespielt und das 2:0 geschossen. Dann war es relativ schwierig." Andrew
McPherson war es, der nach einem Querpass die Führung verdoppelte. Zuvor
hatten bei den Löwen Julian Kornelli, Klaus Kathan und eben Joonas Vihko
gegen den stark haltenden Ilya Sharipov das Nachsehen. Sichtlich erfreut
war Rick Boehm über die Rückkehr des finnischen Stürmers: "Es fehlt ihm
vielleicht die Spielkondition, aber er ist körperlich fit und hilft uns
enorm. Er bringt unwahrscheinlich viel Energie mit ins Spiel."
Auch im Schlussdrittel waren die Löwen die bessere Mannschaft,
allerdings spielten die Steelers nun im Stile einer Topmannschaft. Etwas
zurückgezogen, aber meist mit der Kontrolle über das Spiel. So hielten
sich die Löwen-Großchancen im Schlussabschnitt in Grenzen. "Es ist
schade, weil es - wieder mal - nicht nur kämpferisch gerade im zweiten
und dritten Drittel eine gute Leistung war", so Boehm. Angesprochen auf
die Zuschauerzahl von 1219 Besuchern entgegnete der Löwencoach: "Ich
finde es schade. Die Mannschaft gibt alles. Die Spiele sind auch
gut, unterhaltsam. Es ist schade, dass aufgrund der Tabellensituation
das ganze nicht honoriert wird. Die Zuschauer haben jahrelang um eine
Zweitligamannschaft gebeten und jetzt wo wir sie haben und Letzter sind,
ist die Unterstützung leider nicht da."
Die Löwen starten also mit einer Niederlage ins Wochenende. Am Sonntag
gibt´s in Bayreuth eine neue Chance Punkte zu sammeln. Dann erneut mit
den wiedergenesenen Joonas Vihko und Dominik Walleitner. Der Einsatz von
André Lakos ist noch offen.


Bayreuth Tigers  (DEL2)
Überlegene Towerstars // Verdienter Sieg der Oberschwaben
Gebrauchter Tag für die Tigers! Nach zehn gespielten Minuten konnte man noch nicht absehen, dass es am Ende die höchste Niederlage der Tigers in der DEL2 werden sollte, denn bis dahin war es eine Partie, in der beide Teams mit offenen Visier und auf Augenhöhe agierten.
Vier Tore in sieben Minuten
Die erste Strafe für die Tigers. Der erste Treffer für die Towerstars. Als Linden zwei Minuten zum abkühlen musste, nutzte dies der freigespielte und unbedrängt zum Schuss kommende Svoboda mit einem Kracher aus halblinker Position. Ab diesen Zeitpunkt war den Jungs aus Bayreuth eine gewisse Verunsicherung anzumerken. Ravensburg spielte und kombinierte sauber durch die Zonen. Bayreuth meist einen Schritt zu spät und zu weit weg vom Spielgeschehen. In der Folge erhöhte Schwamberger kurz darauf aus ähnlicher Position wie zwei Minuten vorher sein Kollege zum 2-0. Auch beim nächsten Treffer, der wieder in nummerischer Überzahl fiel, lies man den Oberschwaben zu viel Platz und nicht genug, stellte Sören Sturm in der 17. Minute, nach einem schnell vorgetragenen Angriff auf 4-0 für seine Farben. Tomas Vosvrda hatte genug und überlies den Platz im Tor seinem Kollegen Hartung.
Einer evtl. Aufholjagd ab dem zweiten Spielabschnitt schob nach weniger als einer gespielten Minute Lapsansky einen Riegel vor, der frei im Slot mit der Rückhand genau in den Winkel traf. Geigenmüller, der noch zu den Aktivposten im Spiel der Wagnerstädter gehörte verkürzte zwar kurz darauf mit einem schönen Schuss aus zentraler Position, doch dies sollte das einzige Erfolgserlebnis an diesem Abend bleiben. Ravensburg stellte sofort wieder den alten Abstand her.
Vierte Unterzahl – vierter Gegentreffer
Neher saß noch eine Strafe aus der 40. Minute ab, da schlug es erneut im Kasten von Hartung ein. Nun war es endgültig vorbei… Schwamberger, Keller und Zucker bei 6-3 - zwei Tigers saßen bereits auf der Strafbank als Ravensburg bei einer zusätzlich, in der letzten Minute, vom Schiedsrichter angezeigten Strafe den Goalie vom Eis nahm - schraubten das Ergebnis in zweistellige Sphären.
Neuzugang Anthony Luciani, dem nach nur wenigen Trainingseinheiten noch etwas die Bindung zu seinen Nebenleuten fehlt, deutete phasenweise an, dass er künftig die erhoffte Verstärkung im Angriff der Wagnerstädter sein kann.
„Das war schon ein sehr gebrauchter Tag. Bei uns hat nichts funktioniert, beim Gegner alles. So läuft das manchmal. Ravensburg war uns in allen Belangen überlegen und hat, auch in der Höhe, verdient gewonnen. Wir müssen das Spiel abhaken und uns ab sofort auf Sonntag konzentrieren,“ so Dietmar Habnitt kurz nach der Partie.
Sergej Waßmiller in der Pressekonferenz zum Spiel: „Wir waren nicht da und haben zurecht verloren. Teilweise war das Oberliga gegen DEL2. Im Prinzip war das Spiel nach dem 4-0 gelaufen. Wir müssen uns im nächsten Spiel anders präsentieren.“


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
8:5! Eispiraten unterliegen Löwen Frankfurt - Westsachsen gehen nach Torfestival leer aus
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Spitzenspiel in DEL2 gegen die Löwen Frankfurt mit 8:5 verloren. Dabei waren die Mainstädter, die das Torfestival letztlich für sich entscheiden konnten, das effektivere Team. Die Crimmitschauer, welche sich bis zum Schluss nicht ergaben, konnten das Eis nach einem engagierten Auftritt jedoch auch mit erhobenem Haupt verlassen.
Die Eispiraten wurden gleich zu Beginn des Spiels eiskalt erwischt. Nicht einmal eine Minute war gespielt, da trafen die Gäste aus Frankfurt zum 0:1 (1.). Brett Breitkreuz konnte das Spielgerät mit dem ersten Schuss der Partie im Tor von Olivier Roy unterbringen. Die Mainstädter blieben am Drücker. Früh störte die Gardner-Truppe den Spielaufbau der Crimmitschauer, zudem schossen die Frankfurter aus allen Lagen. Die Westsachsen wurden erstmals im Powerplay gefährlich. Doch einen blitzschnellen Konter in Unterzahl vollendete Eric Valentin, der den Abpraller von Roy im Kasten der Crimmitschauer versenkte, eiskalt - 0:2 (7.). Die Eispiraten fanden dann aber besser in die Begegnung und kamen nun auch zu guten Chancen. Zunächst parierte Hannibal Weitzmann mehrmals bärenstark, bei Jordan Knackstedts abgefälschten Schuss hatte der Goalie aber dann keine Abwehrchance - 1:2 (17.)! Doch noch während Stadionsprecher Patrick Augustin das Anschlusstor verkündete, verpassten die Löwen den Eispiraten die nächste kalte Dusche. Dominik Tiffels, erst in dieser Woche vom Förderlizenzpartner aus Köln zurückgekehrt, überwand Roy erneut - 1:3 (18.).
Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten dann die Schützlinge von Kim Collins. Im Powerplay war es Robbie Czarnik, welcher nach Vorarbeit von Jordan Knackstedt und Ossi Saarinen auf 2:3 verkürzen konnte (22.)! Doch dann geriet die Tormaschine der Liga ins Rollen und die Westsachsen fanden zunächst kein Gegenmittel gegen die effektiven Löwen. So waren es Matt Pistilli (29.), Tyler Gron (31.) und Stephan Seeger (33.), die die Anfangsphase des zweiten Drittels binnen fünf Minuten auf den Kopf stellten und ihrem Team einen komfortablen Vorsprung erspielten. Doch erneut war es Robbie Czarnik, welcher das Spiel noch nicht abschrieb und nach toller Vorarbeit von Jordan Knackstedt zum 3:6 traf (34.). Mittlerweile feierte auch Brett Kilar sein Debüt im Eispiraten-Dress. Er ersetzte Olivier Roy nach dem fünften Gegentor im Kasten der Pleißestädter.
So ging man mit drei Toren Rückstand gegen eines der besten Teams der Liga in das letzte Drittel. Und obwohl die Eispiraten schnell auf ein weiteres Tor drückten, eröffneten die Löwen den letzten Abschnitt mit dem Treffer zum 3:7 (43.). Nachdem Jordan Knackstedt ebenfalls einen Doppelpack schnürte (44.), sorgte Matt Pistilli in der 48. Minute mit seinem Treffer zum 4:8 bereits für die Vorentscheidung. Das letzte Tor des Abends erzielte Brock Maschmeyer in der 60. Minute. Sein Hammer unter den Giebel war zugleich sein erstes Tor für die Crimmitschauer.


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Eislöwen feiern 4:1-Erfolg in Bad Nauheim
Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel beim EC Bad Nauheim vor 2210   Zuschauern mit 4:1 (2:0; 1:0; 1:1) gewonnen. Nach einem von Matt Siddall vergebenen Penalty brachte Cedric Schiemenz die Blau-Weißen durch seine Treffer in der vierten und neunten Minute mit 2:0 in Führung. Im zweiten Drittel legte Dominik Grafenthin für die Eislöwen nach (36.), ehe Nick Huard im Schlussdrittel zum vierten Mal einnetzen konnte. Ein Penaltytreffer von Cody Sylvester sorgte aus Bad Nauheimer Sicht noch für Ergebniskosmetik (59.).  
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Ich bin mit unserem Auftritt und dem Ergebnis sehr zufrieden. Die erneute Verletzung von Sebastian Stefaniszin ist sehr ärgerlich. Umso wichtiger ist es, dass Marco Eisenhut sofort wieder da war, als er gebraucht wurde. Ich denke, jeder hätte ihm heute den Shutout gegönnt. Ohne überheblich klingen zu wollen, hätte das Ergebnis deutlicher ausfallen müssen, denn viel zu oft rächt es sich am Ende, wenn zu viele Chancen ausgelassen werden. Heute war es zum Glück nicht der Fall!"
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen zum Wetten.TV-Gameday am Sonntag,  26.  November um 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena gegen die Eispiraten Crimmitschau. 


Kassel Huskies  (DEL2)
2:3-Niederlage nach Verlängerung: Huskies entführen einen Punkt aus Kaufbeuren
Die Kassel Huskies traten am heutigen Freitag ihre letzte Auswärtspartie des Monats
November in Kaufbeuren an. In der neuen erdgas schwaben arena konnten die Huskies
auf die wiedergenesenen Braden Pimm und Stefan Della Rovere zurückgreifen.
Weiterhin rückten die Förderlizenzspieler Kevin Maginot und John Rogl sowie die Nachwuchsspieler
Tim Lucca Krüger und Bastian Schirrmacher in den Huskies-Kader. Trainer Rico Rossi musste
lediglich auf Thomas Merl und den Langzeitverletzten Manuel Klinge verzichten. Auf Seiten des
Gastgebers fiel der Stammtorhüter Stefan Vajs aus.
Die Huskies gingen im Allgäu früh in Führung: Der 21-jährige Lukas Koziol ließ dem ein Jahr
jüngeren ESVK-Goalie Bastian Kucis im direkten Duell keine Chance und besorgte das 1:0 für die
Huskies. Joey Lewis hatte nur 68 Sekunden die passende Antwort: Er beförderte nach Vorarbeit von
Ex-Husky Sebastian Osterloh den Puck durch die Schoner von Mirko Pantkowski und sorgte somit
zugleich für den 1:1-Drittelstand.
Kaufbeuren startete besser in den Mittelabschnitt, tauchte deutlich öfter vor dem gegnerischen
Goalie auf. Jedoch konnten die Joker ihre Chancen nicht in Tore umwandeln. Ex-Husky Sebastian
Osterloh ärgerte sich nach 28 Minuten gleich doppelt, als er den Puck aus der Ferndistanz Richtung
Mirko Pantkowski befördern konnte, jedoch am Kasseler Rückhalt scheiterte. Kurz darauf war das
Kasseler Eigengewächs zur Stelle, als Teamkollege Braden Pimm den Puck verlor und sein
Gegenspieler gefährlich vor dem Tor auftauchte. Auf der Gegenseite wurden die Huskies in der 36.
Minute gefährlich, als Jens Meilleur mit der Scheibe in den Slot fuhr und durch den Schoner des
Goalies gestoppt wurde. Der wiedergenesene Braden Pimm schaltete in dieser Situation jedoch am
schnellsten und verwertete den Abpraller zur 2:1-Führung. Doch nur zwei Minuten vor dem Ende
des zweiten Drittels hatte der ESVK erneut die Antwort parat: Huskies-Torschütze Braden Pimm
beförderte den Puck überraschend in Richtung Steven Billich, der Pantkowski über das kurze Eck
überwand.
Die Huskies übernahmen im Schlussabschnitt das Ruder und kamen durch Mike Little nach 43
Minuten zur ersten zwingenden Abschlussgelegenheit. Jedoch landete der Puck in der Fanghand
von Bastian Kucis. Kassel drückte und ließ sich auch durch eine Unterzahlsituation (Alex Heinrich / Beinstellen / 2 Minuten) nicht beirren. Nach der souveränen Defensivleistung in Unterzahl schalteten die Huskies direkt in die Offensive um und scheiterten in Person von Jens Meilleur nur knapp an der erneuten Führung. Sechs Minuten vor dem Ende verzog auf der Gegenseite Christoph Kiefersauer mit einen Penaltyschuss und verpasste somit die mögliche Entscheidung zugunsten des Gastgebers.
In der Verlängerung folgte nach 2,5 Minuten ein offener Schlagabtausch um den Extrapunkt. Adriano Carciola scheiterte zunächst am ESVK-Goalie, Toni Ritter konnte anschließend ein Zusammenspiel mit Braden Pimm nicht zum Siegtreffer verwerten. Im direkten Gegenzug schlug der Gastgeber in Person von Sami Blomqvist zu und sicherte sich den Extrapunkt vor der Kulisse von 2.234 Zuschauern.


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
3:2 Sieg nach Verlängerung gegen die Kassel Huskies
Mit den Rückkehrern Steven Billich und Jonas Wolter aber ohne den angeschlagenen Stefan Vajs, der sich zu den verletzten Simon Schütz und Alex Thiel gesellte, ging der ESVK in die Partie. Coach Andreas Brockmann veränderte daher auch die Reihenzusammenstellung etwas. Auch die Kassel Huskies hatten ihrerseits einige Ausfälle zu verzeichnen, so dass man gespannt sein durfte, wie sich das Spiel entwickeln würde. Man durfte sich außerdem auch auf den Auftritt des vielfachen NHL-Spielers James Wisniewski freuen.
Nachdem sich beide Mannschaften etwas abgetastet hatten, bekam der ESVK das erste Powerplay zugesprochen. Nach dessen Ablauf bekam der von der Strafbank kommende Lukas Koziol den Puck und hatte freie Fahrt auf Basian Kucis. Er ließ sich nicht lange bitten und erzielte den Führungstreffer für seine Farben. Die Joker ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Sebastian Osterloh spielte einen tollen Pass aus der eigenen Zone auf Joey Lewis und schon stand es 1:1. Weitere Chancen auf beiden Seiten blieben zunächst ungenutzt und so ging es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die erste Pause.
Abwechselnd Chancen auf beiden Seiten bot der zweite Durchgang. Waren es einmal die Huskies, die sich im Drittel der Joker festsetzen konnten, drehte sich der Spieß und der ESVK beschäftigte die Kasselaner in deren Drittel. Charlie Sarault, Joey Lewis und Joona Karevaara auf der einen, Michael Christ und Braden Pimm auf der anderen Seite konnten gute Chancen für sich verzeichnen. Als Jens Meilleur über den rechten Flügel vor das Tor zog konnte Bastian Kucis noch abwehren. Gegen den Nachschuss von Topscorer Braden Pimm war er jedoch machtlos. Die Gäste gingen wiederum in Führung. Eine Energieleistung von Rekonvaleszent Steven Billich sollte den abermaligen Ausgleich bringen. Nach seinem abgewehrten Schuss konnte er den eigenen Rebound verwandeln. Braden Pimm hatte die frei liegende Scheibe unfreiwillig vorgelegt. Sami Blomqvist und Christoph Kiefersauer hatten jeweils die große Möglichkeit, ihre Farben noch vor der Drittelpause in Führung zu bringen. Mirko Pantkowski oder das falsch eingestellte Visier verhinderten zählbares.
Die Fans durften sich auf ein weiteres spannendes Drittel freuen. Joey Lewis verzog aus guter Position einen Querpass auf Christoph Kiefersauer knapp, Florian Thomas scheitere an Mirko Pantkowswki. Szenenapplaus gab es dann für Bastian Kucis, als Jens Meillur frei vor ihm auftauchte und er die Scheibe unter großem Applaus der Zuschauer unter sich begraben konnte. Turbulent wurde es sechs Minuten vor Spielende. Max Schmidle konnte sich in Unterzahl gut in Szene setzen und wurde gefoult. Die Pfeifen der beiden Schiedsrichter blieben stumm. Nur wenige Sekunden später brach Christoph Kiefersauer durch, wurde gefoult und der Puck war im Tor. Der Schiedsrichter entschied auf Penalty, bemühte davor allerdings noch den Videobeweis. Kein Tor lautete die Entscheidung. Den anschließenden Penalty verzog Christoph Kiefersauer dann knapp. Die Joker wollten nun unbedingt die Entscheidung herbeiführen. Lukas Koziol und Toni Ritter im Nachschuss prüften Bastian Kucis nochmals. Knappe drei Minuten vor Spielende durfte Lukas Koziol dann unter die Dusche, als er wegen Reklamierens eine zehnminütige Disziplinarstrafe aufgebrummt bekam. Es blieb bis zum Ende beim 2:2.
Es ging wieder einmal in die Verlängerung. Toni Ritter sowie Braden Pimm waren dem Sieg mit ihren Chancen ganz nah, beim ESVK war es Joey Lewis, der die Entscheidung auf dem Schläger hatte. Das Spiel stand nun auf des Messers Schneide. Als Charlie Sarault und Sami Blomqvist zum Konter ansetzten war es der Finne, der das Spiel endgültig entschied. Er überraschte Mirko Pantkowski aus kurzer Distanz in der kurzen Ecke. Eine besondere Ehre wurde nach Spielende Bastian Kucis zu Teil. Er wurde als bester Spieler auf Seiten des ESVK ausgezeichnet. Am Ende standen verdiente zwei Punkte auf der Habenseite der Joker.
Rico Rossi war mit dem gewonnen Punkt zufrieden. Das Spiel seiner Mannschaft sei etwas zerfahren gewesen und teilweise unkonzentriert. Andreas Brockmann attestierte seinem Team eine gute Leistung. Man habe viele Pässe der Huskies unterbinden können und sie so nicht zum gewohnten Spiel kommen lassen.


Ravensburg Towerstars  (DEL2)
Towerstars feiern zweistelligen Sieg über Bayreuth
Die Ravensburg Towerstars haben am Freitagabend die 2420 Zuschauer mit einem zweistelligen Sieg über die Bayreuth Tigers für ihr Kommen belohnt. Ausschlaggebend war mitunter die Konsequenz im Abschluss und das Überzahlspiel, bereits nach 16 Minuten stand es 4:0
Die Oberschwaben ließen vor 2420 Zuschauern keinen Zweifel daran, dass sie die Begegnung zielstrebig angehen wollten. Schon vom Anspielbully weg spielten die Towerstars die Scheibe konsequent in Richtung gegnerisches Tor, zudem wurde früh der Abschluss gesucht. Nach drei Minuten sollte es erstmals auf der Gegenseite brenzlig werden, Brian Roloff musste wegen Hakens auf die Strafbank. Das Penalty-Killing der Gastgeber präsentierte sich jedoch effektiv und nach der überstandenen Unterzahl konnten die Towerstars auch alsbald wieder das Kommando übernehmen.
In der 10. Minute musste dann mit Felix Linden erstmals ein Tigers-Akteur wegen eines Regelverstoßes vom Eis, ganze neun Sekunden später hatte sich die Überzahl der Towerstars auch schon wieder erledigt. Jakub Svoboda hämmerte die Scheibe aus halblinker Position zum 1:0 unter die Latte. Adam Lapsansky hatte dem Bayreuther Torhüter noch die Sicht verdeckt, dieser konnte da nur noch den Kopf einziehen. Der frühe Führungstreffer tat den Towerstars freilich gut, den Gästen aus Oberfranken eher nicht. Nur 66 Sekunden später schlenzte Daniel Schwamberger den Puck zum 2:0 über die Fanghand des Gäste-Keepers.
Bayreuth wirkte jetzt vollkommen verunsichert und kassierte weitere drei Minuten auch die nächste Strafzeit. Die Towerstars ließen sich da nicht zweimal bitten, diesmal traf Lukas Slavetinsky aus zentraler Position und es stand nach 14 Minuten 3:0. So wirklich schienen die Gäste den Ernst der Lage nicht erkannt zu haben, denn in der 17. Minute konnte der mitgelaufene Verteidiger Sören Sturm auf der rechten Seite den präzisen Pass von Adam Lapsansky ohne Probleme zum 4:0 im Bayreuther Tor unterbringen. Die Entscheidung eines Torhüterwechsels nahm Tomas Vosvrda seinem Trainer ab, er fuhr entnervt zur Bank und machte seinem Backup Friedrich Hartung Platz.
Im zweiten Spielabschnitt sollte sich am Spielverlauf nichts ändern. Die Towerstars waren in allen Spielsituationen überlegen, beispielsweise gewannen die Mittelstürmer zwei Drittel aller Bullys. Der Lohn für das stärkere Engagement machte sich schon nach 42 Sekunden bemerkbar, als Adam Lapsansky einen zurückeroberten Puck mit der Rückhand zum 5:0 in die Maschen setzte. Dass die Bayreuth Tigers eine Minute später mit einem platzierten Schlagschuss von Geigenmüller den 1:5 Anschlusstreffer markierten, ließ weder auf den Rängen, erst recht nicht auf Eis Besorgnis aufkommen. Nur dreieinhalb Minuten später markierte Mathieu Pompei postwendend das 6:1, wieder weilte ein Gäste-Akteur zeitgleich auf der Strafbank. Die Weichen zum Sieg schienen eindrucksvoll gestellt, mit einem 5-Tore Vorsprung ging es in die zweite Pause.
Die Frage, ob die Gäste aus Oberfranken sich noch einmal aufbäumen würden, war spätestens nach 80 Sekunden beantwortet. Wieder konnten die Towerstars geduldig ihr Powerplay aufziehen, nach einem Distanzschuss von Ondrej Pozivil staubte Adam Lapsansky über die Innenseite der gegnerischen Torhüterschiene zum 7:1 ab. Nun war jegliche Moral der Bayreuth Tigers gebrochen, was sich auch in der Vielzahl an Strafzeiten bemerkbar machte. Die Towerstars ließen keinerlei Konsequenz vermissen und dank der weiteren Treffer von Daniel Schwamberger und Kilian Keller wurde der Spielstand bis zur 53. Minute auf 9:1 nach oben geschraubt. „Die 10 muss stehen“, skandierten die Towerstars Fans auf den Rängen, fünf Sekunden vor Ende der Partie wurde dieser Wunsch prompt erfüllt. David Zucker drückte zum 10:1 Endstand ein, einen zweistelligen und so deutlichen Sieg hatten die Towerstars in der Ravensburger Eissporthalle in einem Punktspiel selten gefeiert.
Der unterhaltsame Torreigen wurde mit drei Punkten und einer weiteren Verbesserung in der Tabelle honoriert. Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger rangiert vor den beiden schweren Auswärtsspielen in Weißwasser und Bad Nauheim nun auf Rang 8.


Deggendorfer SC  (OLS)
DSC erkämpft sich drei Punkte in Weiden
Auch im dritten Anlauf können die Blue Devils dem Deggendorfer SC 
nichts anhaben. Mit 2:5 bezwangen die Deggendorfer am Freitagabend die 
Oberpfälzer und sind nun nur noch einen Punkt hinter Tabellenführer 
Rosenheim, der gegen den EV Landshut einen Punkt abgab.
Der DSC startete gut in die Partie und konnte sich gleich in den 
ersten Minuten einige Chancen erspielen, die jedoch noch ohne Folgen 
für die Hausherren blieben. Daraufhin kam der EVW immer besser in die 
Partie und gab den Ton an. Einige gute Einschussmöglichkeiten boten 
sich Straka und Co., die jedoch alle von einem überragenden Cody 
Brenner im Deggendorfer Tor zunichte gemacht wurden. Wie es geht 
zeigte in der 11. Minute dann Ales Jirik. Ausgerechnet der Ex-Weidener 
sorgte mit einem tollen Solo für das 0:1. Im Gegensatz zu vergangenen 
Vergleichen ließen sich die Oberpfälzer dadurch nicht aus der Ruhe 
bringen und setzten den DSC weiterhin unter Druck. In der 18. Minute 
belohnten sich die blauen Teufel für ihre Hartnäckigkeit selbst. 
Vitali Stähle sorgte mit einem Schuss aus spitzem Winkel für den 
Ausgleich. Im zweiten Abschnitt bot sich dann ein ähnliches Bild. 
Weiden investierte viel in die Partie und der DSC setzte einige 
Nadelstiche über schnelle Gegenangriffe. Als die Blue Devils dann in 
der Endphase des zweiten Drittels zwei Strafzeiten nahmen, schlug das 
Deggendorfer Powerplay wieder einmal zu. Gerade als ein Weidener 
wieder von der Strafbank zurückkam, setzte sich Dimitri Litesov vor 
dem Tor energisch durch und verwertete seinen eigenen Abpraller zum 
erneuten Deggendorfer Führungstreffer, was gleichermaßen auch den 
Spielstand nach 40 gespielten Minuten darstelle. Im Schlussabschnitt 
rechneten die mitgereisten Fans des DSC dann noch einmal mit einer 
Weidener Mannschaft, die alles daran legen würde, den Deggendorfern 
noch in die Suppe zu spucken. Doch es kam ganz anders. Zunächst legte 
Curtis Leinweber nach knapp 47 gespielten Minuten zum 1:3 nach, ehe 
Kyle Gibbons und Ales Jirik per Doppelschlag in der 50. und 51. Minute 
das Spiel komplett auf den Kopf stellten. 1:5 - die mitgereisten 
Deggendorfer Fans waren längst in Partylaune und diese ließen sie sich 
auch nicht mehr nehmen, selbst als Barry Noe in der 55. Minute für die 
Weidener nochmal auf 2:5 verkürzte. Durch diesen am Ende verdienten 
Sieg festigt die Mannschaft von Trainer John Sicinski den zweiten 
Tabellenplatz und steht aktuell nur noch einen Zähler hinter den 
Starbulls Rosenheim. Am morgigen Sonntag treffen die DSC-Cracks dann 
im Heimspiel auf die Bulls aus Sonthofen. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.


Memmingen Indians  (OLS)
Keine Chance in Regensburg: Indians unterliegen mit Rumpftruppe
Der ECDC Memmingen hat sein Auswärtsspiel in Regensburg mit 1:7 verloren. Die Indians konnten ohne viele wichtige Stammkräfte nichts entgegensetzen und fuhren mit leeren Händen nach Hause. Am Sonntag folgt nun das Allgäu-Bodensee-Derby gegen den EV Lindau, welches bereits um 17:30 Uhr startet. Als Highlight tragen die Memminger hier wieder ihren Teddy Bear Toss aus.
Erneut mit nur 13 Feldspielern, ohne u.a. Kontingentstürmer Haluza, Kapitän Benda und die Angreifer Piskor und Kouba, reisten die Memminger in die Oberpfalz zum EV Regensburg. Die Eisbären nahmen sofort das Heft in die Hand und waren das überlegene Team. Es dauerte zwar bis zur 16. Minute ehe die Hausherren die Führung erzielten, dann legten sie aber postwenden das zweite Tor nach.
Die beste Phase der Memminger dann im zweiten Drittel. Nach einigen guten Möglichkeiten erzielte Daniel Huhn den Anschluss für die Rot-Weißen. Doch Regensburg war zu stark, um sich davon beeinflussen zu lassen. Durch Treffer von Bosas, Felsoci und Gajovski zogen sie bis zum Ende des zweiten Drittels endgültig davon.
Im letzten Abschnitt war dann Kräfteschonen bei den Memmingern angesagt, die schon am Sonntag ein ganz wichtiges Spiel gegen Lindau vor der Brust hatten. Die Gastgeber erzielten durch den überragenden Bosas noch zwei weitere Treffer, weitere Möglichkeiten wurden vom gut haltenden Florian Neumann entschärft.
Am Sonntag müssen die Memminger nun gegen den EV Lindau antreten. Los geht es am heimischen Hühnerberg bereits um 17:30 Uhr. Diese familienfreundliche Zeit hängt auch mit dem großen Teddy Bear Toss zusammen, den die Memminger auch in diesem Jahr wieder veranstalten. Sämtliche Teddy werden der Hilfsorganisation „Humedica“ übergeben und bescheren dann vielen armen Kindern ein schöneres Weihnachtsfest.


Starbulls Rosenheim  (OLS)
Michael Fröhlich führt Starbulls zum 3:2-Derbysieg
Die Starbulls Rosenheim haben auch die zweite Auflage des Traditionsderbys gegen den EV Landshut auf eigenem Eis für sich entscheiden können. Allerdings benötigte der Tabellenführer der Eishockey-Oberliga Süd am 16. Spieltag vor über 4.000 Zuschauern im emilo-Stadion dazu das Penaltyschießen. Nach Ende der regulären Spielzeit und der torlosen Verlängerung stand es 2:2. Matchwinner für die Hausherren war Michael Fröhlich, der bei seinem Comeback beide Rosenheimer Tore in der regulären Spielzeit erzielte und auch im Penaltyschießen traf.
Trotz zahlreicher gesundheitlich angeschlagener und ausgefallener Spieler in der vorausgegangenen Trainingswoche konnten beide Mannschaften im dritten Traditionsderby der laufenden Oberliga-Saison – dem zweiten auf Rosenheimer Eis – problemlos drei Reihen aufbieten. Die Starbulls mussten aber neben den Langzeitverletzten Peter Lindlbauer, Michael Rohner, Valentin Hein und Andreas Nowak auch auf Verteidiger Matthias Bergmann (Virusinfektion) verzichten. Dafür kehrte Stürmer Michael Fröhlich ins Team zurück. Bei den Gästen fehlte neben den längerfristig verletzten Stürmern Maximilian Hofbauer, Stefan Reiter und Marco Baßler sowie dem gesperrten Verteidiger Niki Meier auch Routinier und Topscorer Bill Trew.
Das Team der Gastgeber war jenes, das vor 4.018 Zuschauern im Rosenheimer emilo-Stadion eigentlich besser in die Partie fand. Und die Starbulls kamen auch früh in den Genuss eines Überzahlspiels, bei dem Michael Baindl im Nachschuss das leere Tor verfehlte. Im Gegenzug schlug Landshut in Unterzahl eiskalt zu. Peter Abstreiter und Maximilian Forster fuhren auf das Rosenheimer Tor zu und letzterer überwand Lukas Steinhauer zum 0:1 (3.). Rosenheim blieb das Team mit den etwas größeren Spielanteilen, die besseren Torchancen hatten nun aber die Niederbayern. Nachdem Rosenheims Verteidiger Maximilian Vollmayer sich bei einem springenden Puck verschätzte, scheiterte Luca Trinkberger gleich zweimal an Steinhauer (8.). Richtig spektakulär war dann die Abwehraktion des Rosenheimer Torwarts, mit der er einen Direktabnahme von David Wrigley entschärfte (12.).
Rosenheim hatte zu diesem Zeitpunkt Glück, nicht höher in Rückstand zu liegen. Doch das Blatt wendete sich. Nach einem Schuss von Petri Lammassari staubte Michael Fröhlich in zentraler Position überlegt zum 1:1-Ausgleich ab (12.). Zwei Minuten später hatte Fröhlich gleich noch den Rosenheimer Führungstreffer auf dem Schläger, scheiterte aber nach einem raffinierten Solo in Unterzahl (14.). Drei Minuten später verhinderte der Pfosten des Landshuter Tores das 2:1 für die Hausherren, nachdem die Gästeabwehr Lammassaari und Baindl nicht von der Scheibe trennen konnten.
Weniger chancenreich ging es nach der ersten Pause weiter. Beide Mannschaften agierten nun defensiv fast fehlerlos. Rosenheim verzeichnete erneut etwas mehr Spielanteile, Landshut ließ aber wenig zu und versuchte, über schnelles Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen. Marco Sedlar tauchte auf diese Weise frei vor dem Rosenheimer Tor auf, scheiterte aber an Lukas Steinhauer (26.). Auch gegen Wrigley rettete der Starbulls-Keeper stark, hatte zuvor aber Glück, dass bei einem Schuss von Luca Zitterbart der Pfosten rettete (32.). Kurz vor der zweiten Pausensirene schlugen allerdings die Gastgeber zu. Baindl spekulierte erfolgreich, schaltete am schnellsten, spielte von hinter dem Tor den idealen Pass in den Slot und Michael Fröhlich versenkte das Spielgerät per Onetimer aus kurzer Distanz hoch im rechten Eck (40.).
Die Rosenheimer 2:1-Führung hatte bis zur 53. Minute bestand – und ein Tor lag im bis dahin intensiv geführten, aber ohne Überraschungsmomente ausgestatteten Schlussabschnitt nicht in der Luft. Doch dann hebelte Peter Abstreiter mit einem Pass genau in die Schnittstelle die zu hoch stehende Defensivlinie der Starbulls aus, so dass Luis Schinko unbedrängt auf Lukas Steinhauer zufahren konnte. Und der erst 17-jährige Nachwuchsstürmer brachte die Scheibe in seinem ersten Oberliga-Spiel zum 2:2 über die Torlinie.
Danach tat sich in der regulären Spielzeit nicht mehr viel – umso mehr aber in der Verlängerung. Zahlreiche Einschussmöglichkeiten wurden von den fehlerfrei haltenden Torhütern zu Nichte gemachte. In der 64. Spielminute scheiterte zunächst der perfekt freigespielte Dominik Daxlberger aus kurzer Distanz an Gästekeeper Max Engelbrecht, im Gegenzug fuhr Alexander Ehl mutterseelenallein auf Lukas Steinhauer zu, hatte alle Zeit der Welt, brachte die Scheibe aber nicht am Torwart vorbei.
Im Penaltyschießen scheiterte Ehl erneut und ebenso wie sein Teamkamerad Max Forster. Die Starbulls konnten dagegen gleich ihre ersten beiden Versuche durch Manuel Neumann und Michael Fröhlich in jeweils souveräner Manier verwerten.
Die Trainerstimmen:
Axel Kammerer, EV Landshut: „Das war ein großartiges Eishockeyspiel vor toller Kulisse. Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. Sie war sehr gut organisiert, hat schnell umgeschaltet, sich viele Chancen herausgespielt und hätte heute mehr als einen Punkt verdient gehabt.
Manuel Kofler, Starbulls Rosenheim: „Wir sind glücklich über die zwei Punkte. Es war das erwartete Kampfspiel. Wir konnten nicht das gewohnte Tempo gehen und haben ungewohnte Fehler gemacht. Aber trotzdem muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen. Viele Spieler haben krank und angeschlagen gespielt, deshalb ist auch das Training am Samstag abgesagt. Die Jungs sollen sich auskurieren.“


Sonthofen Bulls  (OLS)
Bullenstarker ERC Sonthofen besiegt Selber Wölfe - Völlig verdienter 4:1-Erfolg gegen Oberliga-Zweitplatzierten
Der ERC Sonthofen hat am Freitagabend den Zweitplatzierten der Eishockey-Oberliga Süd mit 4:1 besiegt. Mit dem wohl besten ersten Drittel der Saison legten die Bulls gegen die Selber Wölfe den Grundstein für drei wichtige Punkte im Kampf um den achten Tabellenplatz. Spieler des Tages war wieder einmal Youngstar Marco Sternheimer, der gleich zwei wichtige Treffer zum Sieg der Oberallgäuer beigetragen hatte.
Gerade einmal eine Minute war gespielt, da hatte Maximilian Hadraschek schon den ersten Treffer der Partie auf dem Schläger, doch es sollte noch ganze sechs Minuten dauern, bis Fans und Spieler des ERC das erste Mal die Arme in die Höhe reißen durften. Dazwischen Chancen um Chancen für die Sonthofer, Selb auf dem Eis äußerst passiv. Chris Stanley und Martin Guth bringen in der neunten Minute Fabian Voit ins Spiel, der läuft allein auf den Torhüter der Gäste zu und trifft halbhoch zum 1:0. Sonthofen blieb daraufhin weiter am Drücker, eine Chance nach der anderen spielten sich die Jungs von Trainer Heiko Vogler heraus. In der 16. Minute war es schließlich soweit: Ein Doppelschlag brachte gleich zwei Tore innerhalb einer Minute für die Bulls. Stanley hatte einen Abpraller vom Selber Goalie zum 2:0 genutzt, Sternheimer war für das 3:0 verantwortlich.
Im zweiten Drittel blieb der ERC von Anfang an gefährlich, Martin Guth gleich mit einer dicken Chance zu Beginn und direkt im Anschluss folgte gleich noch eine Großchancen für die Bulls. Selb dagegen mit der ersten gefährlichen Aktion in der 25. Minute gleich mit dem Tor. Knapp hinter der blauen Linie schließt Achim Moosberger auf den Kasten von Patrick Glatzel ab, dem ist die Sicht versperrt und so steht es „nur noch“ 3:1 aus Sicht der Hausherren. Sonthofen berappelte sich schnell, nahm wieder Fahrt auf und nach fünf sechs Chancen war es erneut das Augsburger Großtalent Marco Sternheimer der auf 4:1 für den ERC erhöhte.
Das letzte Spieldrittel sollte deutlich später beginnen, nachdem eine Scheibe der Spielfeldumrandung im Bereich der Zamboni-Garage gesplittert war aber noch in der Verankerung hing. Sonthofen kam nach der Pausenverlängerung deutlich gebremster aus der Kabine. Selb nahm zu diesem Zeitpunkt zeitweise das Heft in die Hand. Erst zum Schluss drehten die Bulls wieder auf. Tore sollten aber keine mehr fallen - Auch dank eines wieder überragend haltenden Patrick Glatzels, der seinem Spitznamen „Krake“ wieder einmal alle Ehre machte.
Sonthofen durch den Dreier gegen Selb nur noch einen Punkt von Platz sieben entfernt, allerdings liegen die Lindau Islanders den Bulls im Kampf um Platz acht mit nur zwei Punkten Abstand im Nacken. Selbs Trainer Henry Thom sagte nach der Partie, dass Sonthofen verdient gewonnen habe. Heiko Vogler meinte, dass Sonthofen in den letzten Wochen sich oftmals selbst im Weg gestanden habe und dass er heute der Mannschaft ein Kompliment machen müsse. Am Sonntagabend spielt Sonthofen beim Zweitplatzierten aus Deggendorf. Die Hoffnung besteht durchaus, dass sich die Bulls zum Favoritenschreck entwickeln.


Löwen Waldkraiburg  (OLS)
Peiting eine Nummer zu groß
Mit 2:7 unterlag der EHC Waldkraiburg am Freitagabend in der Raiffeisen Arena bei der Rückkehr von Coach Rainer Zerwesz hinter der Bande der Löwen dem EC Peiting. Schon etwas verbessert, aber immer noch leicht verunsichert präsentierten sich die Industriestädter bei der ersten Partie nach der Trennung vom bisherigen Trainer Sergej Hatkevitch. Die einzigen Treffer für den EHC erzielten Brent Norris und Daniel Hämmerle.
Der Eine oder Andere hatte vielleicht geglaubt, er könne übers Wasser gehen- und zwar nicht nur das Gefrorene- oder durch Handauflegen und ein paar warme Worte alles mit einem mal ins Gute wenden- doch selbst für Rainer Zerwesz war es nicht machbar, aus dem zuletzt verunsicherten EHC Waldkraiburg in zwei Trainingseinheiten eine Oberliga-Spitzenmannschaft zu machen. Ohne die Verteidiger Christian Ettwein und Tobias Thalhammer traten die Löwen vor einem trotz frühen Rückstandes großartig unterstützenden Publikum gegen den EC Peiting an und bereits nach gut drei Minuten traf Peitings Fabian Dietz am kurzen Pfosten zum 1:0 (03:09).  Keine zwei Minuten später leistete sich die Waldkraiburger Defensive einen kapitalen Schnitzer, den Milan Kostourek auf Zuspiel des starken Ty Morris zum 2:0 verwertete (04:56). Zuletzt war der EHC meist nach dem ersten Gegentreffer leicht auseinandergebrochen, doch diesmal hielten die Löwen an ihrem „Matchplan“ fest und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen- selbst, nachdem Anton Saal in Überzahl auf 3:0 für die Gäste erhöhte (14:32). Brent Norris setzte zum Bauerntrick an und wollte hinter dem Tor das Gehäuse umfahren, um am anderen Pfosten die Lücke zu nutzen- doch mitten in der Bewegung drehte er sich blitzschnell und wählte die andere Tor-Ecke zum Anschlustreffer (15:37). Wenig später prüfte dann auch noch Michael Trox Peitings Keeper Hechenrieder und drei Sekunden vor der Drittelpause jagte Lukas Wagner die Scheibe an den rechten Pfosten.
In Überzahl starteten die Löwen ins mittlere Drittel, doch verstrich diese genauso torlos wie zwei weitere Powerplays in den Minuten drauf. Nach einer knappen halben Stunde war es dann aber soweit und Daniel Hämmerle traf aus dem Slot zum 2:3 und nun wachte die Raiffeisen Arena  komplett auf (28:34). Zum genau richtigen Zeitpunkt- weil nur 72 Sekunden später- hatte Peitings Andreas Feuerecker aber die richtige Antwort parat und stellte mit einem Schlenzer den alten Vorsprung wieder her (29:46). Die Löwen-Fans aber ließen sich nicht beirren, sie sahen eine kämpfende Mannschaft und darum wurde der EHC auch nach dem erneuten Nackenschlag weiter lautstark angefeuert.
Die Abwehr-Böcke stellten die Hausherren aber, leider wie man sagen musste, nicht ab und so dauerte es jetzt ganze 71 Sekunden und Brad Miller machte den Peitinger Doppelschlag perfekt und stellte auf 5:2  (30:57). Michail Sokolov hätte kurz vor der zweiten Drittelpause abermals verkürzen können, doch fand der jungen Angreifer seinen Meister in Hechenrieder.
Im Schlussdrittel ließen die Peitinger den EHC dann gewähren und beschränkten sich selbst darauf, das Ergebnis zu verwalten. Gleichzeitig standen die körperlich soliden Gäste gut und ließen nur wenige Waldkraiburger Abschlüsse zu. Ty Morris (51:50) und Feuerecker (58:24) trieben das Ergebnis dann für den Spielverlauf noch übertrieben weit hoch nach oben, die Löwen aber zeigten insgesamt gute Ansätze. Trotz der Niederlage scheint Zerwesz gute mentale Aufbauarbeit geleistet zu haben und man kann wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft blicken- sofern man die kapitalen Abwehrfehler in den nächsten Begegnungen vermeiden kann.


Wohnbau Moskitos Essen  (OLN)
Arbeitssieg mit Shutout
„Wenn’s uns gut geht fangen wir an den Gegner anzufüttern“, das war eine der Kernaussagen von Wohnbau Moskitos Cheftrainer Frank Gentges nach dem 3:0 (3:0, 0:0, 0:0) Sieg der Wohnbau Moskitos gegen die Rostock Piranhas. Erfreulich jedoch, dass die Gäste von der Ostsee im ersten Drittel nicht viel zustande brachten und dass Sebastian Staudt einmal mehr in dieser Saison ohne Gegentor blieb.
Der Bus der Gäste von der Ostsee trudelte erst etwa eine Stunde vor Spielbeginn am Essener Westbahnhof ein, man hatte einige Zeit im Stau gestanden. Da waren die Spieler von Frank Gentges nach ihrem Aufwärm- und Dehnprogramm schon wieder in der Kabine verschwunden um sich aufs Warmmachen vorzubereiten. Kenneth Latta, Trainer der Raubfische wollte das auch nicht als Ausrede verstanden wissen, merkte aber doch an, dass es schwierig sei nach der langen Busfahrt in so kurzer Zeit die nötige Fokussierung aufs Spiel zu finden.
Den Moskitos war das egal, Dominik Lascheit schaltete bei einem kapitalen Fehler der Rostocker im Aufbau am Schnellsten, schnappte sich die Scheibe und haute sie von links ins lange Eck, es waren noch nicht einmal zwei Minuten gespielt. Und die Wohnbau Moskitos legten direkt nach, machten deutlich wer am Westbahnhof das Sagen hat, von den Gästen in dieser frühen Phase nur gelegentliche Entlastungsangriffe. Nach knapp 10 Minuten des ersten Drittels kombinierten die Mücken wieder einmal sehr gut durch das Drittel vor Gästekeeper Andreas Magg, so lange, bis Julien Pelletier mutterseelenalleine vor eben Magg stand und den Pass von Tom Fiedler nur noch ins leere Tor schieben musste. Und die Moskitos machten an dieser Stelle direkt weiter, machten Druck auf Magg und seine Defense, gut zwei Minuten später war es dann an der Zeit zum erneuten Jubeln für die 893 Zuschauer in der Eishalle Essen-West. Wieder war es Julien Pelletier, der einen sehr druckvollen Angriff über Dominik Ochmann und Kyle De Coste zum 3:0 abschloss.
Dann jedoch, spätestens mit Beginn des zweiten Drittels sahen die Moskitos Fans das, was der Cheftrainer mit seiner Aussage in der Pressekonferenz gemeint hatte. Im Gefühl der klaren Führung schlichen sich Fehler ins Spiel der Moskitos ein, Unachtsamkeiten, die immer wieder zu brenzligen Situationen führten. Einzig Sebastian Staudt behielt die Nerven und stand wie ein Felsen zwischen seinen Pfosten. „Ich habe nicht einen einzigen Fehler von ihm gesehen, er hat mit einer unglaublichen Konzentration gespielt und hat immer genau das richtige getan, das freut einen Trainer“, zollte der Moskitos Chefcoach seinem Stamm-Goalie in der Pressekonferenz Sonderlob.
Mit seinen Stürmern war er dagegen nur bedingt zufrieden: „Sicher weißt du als Trainer wie schwer es ist, wenn du quasi aus dem Bus direkt aufs Eis gehen muss, daher müssen wir auch mehr aus unseren Chancen machen. Bires und der ein oder andere hätten heute mehrere Tore machen können, aber er hat nicht den Lauf, den er haben müsste.“ Alles in allem hatten die Moskitos im ersten Drittel ihre Überlegenheit genutzt, ab der 21. Minute konnte das Team zwar nicht unbedingt bei den Fans punkten, doch auch solche Spiele gehören in einer langen Saison gewonnen. Es blieb beim 3:0 Sieg und „Basti“ Staudt durfte den nächsten Shutout feiern.


Herner EV  (OLN)
Crocodiles Hamburg - Herner EV 3 : 4 (0:3,1:1,2:0)
„Endlich drei Punkte“ meinte Frank Petrozza sichtlich erleichtert nach dem 4:3-Auswärtssieg des Herner EV am Freitagabend bei den Crocodiles Hamburg. „Es war am Ende ein hart umkämpftes Spiel mit einer deutlichen Leistungssteigerung meines Teams, nachdem wir zuletzt nicht so erfolgreich gespielt hatten. Wir waren in den ersten beiden Dritteln die klar bessere Mannschaft und hätten noch eindeutiger als mit vier Toren führen müssen. Im letzten Drittel wurden die Crocodiles stärker, bei uns war dann am Spielende etwas Chaos. Aber alle haben gut gekämpft und haben sogar in den letzten 26 Sekunden eine 3:6-Unterzahlsituation überstanden. Deshalb bin ich sehr froh über die wichtigen drei Punkte.“
Damit hatte Frank Petrozza den Spielverlauf in Hamburg–Farmsen gut umrissen. Der Herner EV begann die Partie sehr konzentriert und nahm sofort das Zepter in die Hand. Die Gysenberger konnten zum ersten Mal mit vier Sturmreihen antreten, da Danny Albrecht entgegen einiger Befürchtungen doch mitspielen konnte und auch DEL-Förderlizenzspieler Philipp Kuhnekath zum Einsatz kommen konnte. Das sollte sich sofort auszahlen, denn nach acht Minuten führten die Gysenberger schon mit zwei Treffern. Lois Spitzner setzte sich in der 6. Spielminute auf der linken Seite gut durch und konnte erfolgreich abschließen. Zwei Minuten später war es Verteidiger Sebastian Eickmann, der mit einem verdeckten Schuss die Führung ausbaute. In Überzahl konnte Aaron McLeod in der 15. Minute dann sogar auf 0:3 erhöhen. Viel besser hätte der HEV nicht in dieses wichtige Spiel kommen können.
Auch den zweiten Abschnitt begannen die Grün-Weiß-Roten druckvoll und spielbestimmend. Bereits in der 23. Minute konnte Brad Snetsinger eine weitere Überzahlsituation zum Spielstand von 0:4 nutzen. Weitere gute Herner Chancen folgten, in diesem Drittel holte sich der HEV sogar ein Schussverhältnis von 17:8. Das einzige Manko dieses Spiels war dass die Chancen nicht genutzt werden konnten. „Wenn wir den fünften und sechsten Treffer nachgelegt hätten, dann wären die Crocodiles wohl nicht mehr ins Spiel gekommen“ meinte Frank Petrozza hinterher. So aber kamen die Gastgeber in der 38. Minute durch Anton Zimmer zum 1:4 und als kurz darauf in kurzer Folge auf die Strafbank mussten wurde es noch einmal spannend.
Der HEV überstand aber diese erste 3:5-Unterzahl auch mit Hilfe von Michel Weidekamp im Tor, der nun noch einiges an Arbeit zu tun bekommen sollte. Denn im letzten Abschnitt sollten die Crocodiles nun den Druck deutlich erhöhen. Zuerst gab es aber in der 44. Minute eine ebenso unnötige wie unschöne Aktion von Hamburgs Kapitän Christoph Schubert, der Hernes jungen Verteidiger Tobias Esch mit einem Check gegen Kopf und Nacken brutal in die Bande schickte. Während Schubert völlig verdient mit einer Matchstrafe unter die Dusche geschickt wurde musste Tobias Esch sichtlich benommen vom Eis geführt und hinterher ins Krankenhaus gebracht werden. Die Diagnose lautete hinterher: Jochbeinbruch und Gehirnerschütterung. Der 20-jährige musste später im Krankenhaus verbleiben und konnte nicht mit der Mannschaft die Heimreise antreten. Der HEV zeigte sich geschockt von diesem Zwischenfall und fand nicht mehr den Faden. Stattdessen kamen nun die Crocodiles besser ins Spiel und nutzten ihre zweite 5:3-Überzahl in der 52. Minute zum 2:4. Als die Gastgeber zwei Minuten später nach einem kapitalen Herner Abwehrschnitzer sogar zum Anschlusstreffer kamen wurde es noch einmal eng, in der Schlussminute sogar sehr eng. Aber der HEV überstand auch dank Michel Weidekamp die Hamburger Schlussoffensive und sicherte sich den verdienten Sieg.
Am Sonntag kommen nun die Hannover Scorpions an den Gysenberg, Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. „Wir sind in der Tabelle näher an die vor uns liegenden Mannschaften herangerückt. Jetzt müssen wir die guten Leistungen aus dem Hamburg Spiel bestätigen und die nächsten Punkte holen“ gibt Frank Petrozza die klare Parole aus.


Buchloe Pirates  (BYL)
Piraten enttäuschen zum Rückrundenauftakt in Germering auf ganzer Linie - ESV Buchloe verliert nach schwacher Leistung bei den Wanderers mit 2:4
Eine ganz bittere 2:4 (1:1, 1:2, 0:1) Niederlage kassierte der ESV Buchloe am Freitagabend bei den Wanderers Germering. In einer niveauarmen Partie waren die Hausherren am Ende die glücklichere Mannschaft, da die Buchloer zu keiner Zeit wirklichen Zugriff aufs Spiel bekamen. „Das war durch die Bank ein absolut enttäuschender Auftritt von uns“, waren sich Trainer Topias Dollhofer und der 2. Vorstand Florian Warkus einig. „Es fehlte bis auf ein kurzes Aufbäumen gegen Ende des zweiten Drittels an Kampf, Körpersprache und entsprechendem Zweikampfverhalten. Außerdem war unser Backchecking und auch die Chancenverwertung miserabel“, so das Urteil der beiden.
Denn schon vom Start weg entwickelte sich im Germeringer Polariom ein extrem zerfahrenes Duell. Viele Ungenauigkeiten und Fehler prägten das Bild auf dem Eis, sodass vor den Toren von Germerings Schlussmann Martin Hauser und Buchloes Daniel Blankenburg kaum gefährliche Aktionen entstanden. Die beste Chance hatte da noch Marco Göttle, doch sein Schuss wurde gerade noch geklärt (3.). Kein Wunder, dass das 1:0 für den ESV etwa sieben Minuten später auch eher aus einem Zufallsprodukt entstand. Timo Rauskolb nutzte dabei eine unübersichtliche Situation vor Hauser und versenkte einen Abpraller zum 1:0 (10.). Allerdings gab auch dieser Treffer den Piraten nicht die nötige Sicherheit im Spiel. Während beide Teams im Anschluss ein Powerplay ungenutzt verstreichen ließen, fiel der Ausgleich ebenso aus dem Nichts, wie auch die Buchloer Führung zuvor entstanden war. Quirin Reichel marschierte plötzlich auf Blankenburg zu und sorgte für den 1:1 Pausenstand (18.).
Der zweite Abschnitt fügte sich im Anschluss nahtlos an den ersten an. Kein Team konnte sich mit gelungenen Kombinationen hervortun und so boten auch die zweiten 20 Minuten viel Stückwerk auf beiden Seiten. Dabei hatten die Buchloer direkt nach Wiederbeginn noch die riesen Gelegenheit zur erneuten Führung, als Markus Vaitl nur durch ein Foul auf dem Weg zum Tor gestoppt werden konnte. Den fälligen Penalty vergab der Stürmer aber (22.). Und als der ESV kurz drauf etwas unglücklich gleich mit zwei Mann weniger auf dem Eis auskommen musste, gingen die Hausherren durch einen Flachschuss von Simon Klopstock mit 1:2 in Front (26.). Die Buchloer mühten sich danach zwar, doch wirklichen Druck konnte man nicht aufbauen. Und so passte es ins Bild, dass Martin Zahora mit einem Alleingang wiederum am Germeringer Tormann scheiterte (31.). Statt dem Ausgleich fingen sich die Gennachstädter auf der Gegenseite dann bei einem Konter das 1:3 durch Thomas Fischer (35.). Zumindest verkürzten die Rot-Weißen in Überzahl noch vor der Pause auf 2:3, als Alexander Krafczyk nach feinem Querpass von Markus Vaitl kaum mehr Mühe hatte den Puck in die Maschen zu setzen (37.).
Wer nun im Lager der Freibeuter mit einer Aufholjagd im Schlussdrittel rechnete, sah sich schnell enttäuscht. Denn auch hier konnten die Buchloer nicht mehr entscheidend zusetzen. Stattdessen hatten Matthias Götz, Christian Czaika und Tobias Feilmeier bei drei Top-Chancen sogar die Gelegenheit, die Führung für die Wanderers weiter auszubauen (47./51./52.). Während sie die Vorentscheidung noch leichtfertig liegen ließen, machte es Thomas Fischer nach 55 Minuten besser. Er markierte den 2:4 Endstand, nachdem die Buchloer Defensive zuvor gegen die Vorbereiter Tobias Kirchhofer und Tobias Feilmeier viel zu passiv agiert hatte. Und so mussten die Buchloer nach der 3:6 Hinspielpleite nach einem ganz schwachen Auftritt auch im Rückspiel punktlos die Segel streichen.
Am Sonntag ab 17 Uhr im Heimspiel gegen Schongau bedarf es nun einer deutlichen Leistungssteigerung, wenn die Buchloer nicht die dritte Niederlage in Folge kassieren wollen.


Erding Gladiators  (BYL)
Erding ärgert den Favouriten
Obwohl die Erding Gladiators am Freitagabend nur mit einem Rumpfteam zum ungeschlagenen Spitzenreiter nach Höchstadt gefahren sind, haben sie dem Favoriten 60 Minuten lang eingeheizt. Am Ende behielten die Alligators zwar 5:2 (0:1, 4:1, 1:0) die Oberhand, mussten aber bis zum Schluss um den Sieg zittern.
Dank der Jugendspieler Kilian Steinmann und Paul Wallek hatte Gladiators-Coach Thomas Vogl wenigstens 13 Feldspieler zur Verfügung. Neben den Verteidigerpaaren Bernhardt/Lorenz und Schwarz/Wallek konnte er drei Angriffsreihen aufs Eis schicken, wobei nur der erste Sturm in der Besetzung Krzizok/Zimmermann/Deubler schon in dieser Formation zusammengespielt hat. In die zweite Reihe stellte der Trainer zu Simon Pfeiffer die etatmäßigen Verteidiger Konstantin Mühlbauer und Dominik Wagner. Der dritte Sturm bestand aus Lorenz Dichtl, Dennis Berndt und Kilian Steinmann. Im Tor stand Andreas Gerlspeck.
Die Höchstadter waren quantitativ kaum besser besetzt, hatten aber fast alle Leistungsträger dabei. Die Gastgeber staunten erst einmal, denn in der 13. Minute stand es 1:0 für die Gladiators, als Florian Zimmermann nach einem Schwarz-Schuss abstaubte. In der 20. Minute steckte Thilo Grau Erdings Zimmermann nieder und erhielt eine Spieldauerstrafe.
Im zweiten Drittel war der Favorit aber dann auf Touren und schoss durch Michael Petrak in Überzahl (26.), Felix Ribarik (27.) und Daniel Tratz (30.) eine 3:1-Führung heraus. Bei Erding rückte nun Jonas Steinmann zwischen die Pfosten und musste das 1:4 durch den überragenden Tschechen Petrak hinnehmen (34.). Aber die Gladiators heizten den Alligators weiter ein, und kurz vor Drittelschluss verkürzte Daniel Krzizok auf 2:4.
Im Schlussdrittel boten die Gladiators eine tolle Leitung und machten dem Tabellenführer das Leben schwer. Erst kurz vor Schluss traf Vitalij Aab zum 5:2-Endstand (59.).


Passau Black Hawks  (BYL)
Offene Rechnung mit Germering begleichen - Stachel aus Heimniederlage der Vorsaison sitzt noch tief
Am morgigen Sonntag um 18.30 Uhr sind die Germering Wanderers zu Gast in der Passauer EisArena. Es spricht vieles für eine spannende Partie. Zu viel „verbindet“ die beiden Mannschaften nach den engen und umkämpften Duellen der letzten Jahre. In der Aufstiegssaison erlebten die Passau Black Hawks und deren Fans in der Relegation drei knappe Spiele mit jeder Menge Emotionen. In der letzten Saison, dann am vorletzten Spieltag der Playdowns das Duell in der Passauer EisArena. Die Habichte führten bereits mit 3:0 und verloren am Ende mit 3:4 nach Verlängerung. Am Ende hielten die Passau Black Hawks durch einen starken 3:6 Auswärtssieg in Schongau die Klasse. Trotzdem gibt es gegen die Wanderers, in der Passauer EisArena, noch eine offene Rechnung, welche die Passau Black Hawks am Sonntag begleichen möchten.
Das Hinspiel in Germering konnten die Passau Black Hawks nach deutlichen Rückstand im ersten Drittel durch eine überragende kämpferische Leistung drehen und die Punkte mit nach Passau nehmen. Am Ende feierten die Passau Black Hawks mit den mitgereisten Fans einen 4:6 Auswärtserfolg. Germering kämpft mit aktuell elf Punkten auf der Haben-Seite um den Anschluss an Platz acht. Die Germeringer stehen also gehörig unter Druck um den Anschluss an den Platz der zur Zwischenrunde berechtigt, nicht aus den Augen zu verlieren. Ein Sieg der Germeringer am morgigen Sonntag ist fast Pflicht.  
Bei den Passau Black Hawks gibt es sowieso nur eine Marschrichtung. „Wir müssen unsere Heimspiele gewinnen und dürfen gegen Gegner die hinter uns in der Tabelle liegen keine Punkte mehr lassen. Wir erwarten eine Reaktion der Mannschaft nach den beiden Niederlagen letzte Woche!“ so der Ausblick von Vorstand Christian Eder. Fehlen wird den Passau Black Hawks Kapitän Patrick Geiger. Der eigentlich unverzichtbare Verteidiger muss beruflich bis Weihnachten ins Ausland und wird den Passau Black Hawks somit mehrere Wochen fehlen. Dafür kehrte Anton Pertl unter der Woche nach auskurierter Verletzung in den Trainingsbetrieb zurück. „Wir sind natürlich sehr froh das Toni doch schon wieder einsatzbereit ist. Seine Präsenz auf dem Eis hilft der Mannschaft!“ so Eder.
Derweil sondiert der sportliche Leiter Christian Zessack, in enger Absprache mit Trainer Ivan Horak, den Spielermarkt. Die Passau Black Hawks möchten auf die vielen Verletzungen reagieren und ab 01.12. (Beginn der Wechselfrist) wenn möglich die Mannschaft qualitativ und quantitativ verstärken. Allerdings hat sich die Lage auf dem Transmarkt zu den Vorjahren weiter zugespitzt. „Es ist aktuell total schwierig die offenen Positionen zu besetzen. Der Markt ist so gut wie leer. Wir werden nur Spieler verpflichten die uns auch weiterhelfen.“ so Christian Zessack. Insbesondere suchen die Passau Black Hawks in der Verteidigung nach Verstärkung.
Bis zur Öffnung des Transferfensters sind die Passau Black Hawks darauf angewiesen mit dem kleinen Kader zu Punkten. „Wir haben genug Qualität in der Mannschaft und müssen uns vor keinem verstecken. Es gilt jetzt einfach die Qualität auch aufs Eis zu bringen.“ ist man sich bei den Verantwortlichen der Passau Black Hawks einig. Unterstützung erhoffen sich die Passau Black Hawks wieder von der Tribüne. „Gerade in engen und knappen Spielen sind unsere Fans ein wichtiger und toller Rückhalt“ freut sich der neue Interimskapitän Waldemar Detterer von den Black Hawks vor dem Duell mit den Wanderers am Sonntag. Auch er ist natürlich heiß auf das Spiel und hat die Schmach aus der letzten Saison noch nicht vergessen!
Am morgigen Sonntag treffen die Passau Black Hawks im Heimspiel um 18.30 Uhr auf die Wanderers Germering. Tickets erhalten Sie im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger (Fuzo) und der Tankstelle Färber in Passau Maierhof. Die Abendkasse öffnet um 17.30 Uhr –czo
Black Hawks verteilen Geschenke / 5:6 Niederlage in Moosburg – Sonntag kommt Germering
Die Passau Black Hawks haben am Freitag Abend beim EV Moosburg mit 5:6 verloren. Dabei schlichen sich wieder viele individuelle Fehler ein, welche am Ende die Niederlage besiegelten. Erneut zeigten die Passau Black Hawks ihre unterschiedlichen Gesichter. Zwei Drittel spielten die Cracks von Trainer Ivan Horak körperloses und leidenschaftsloses Eishockey. Erst im Schlussdrittel wachten die Habichte auf – zu spät! 2:2/2:0/2:3 lauteten die jeweiligen Drittelergebnisse welche am Ende zur Niederlage führten. Unglücklich agierte auch das Schiedsrichtergespann, welches den Ausgleichstreffer in der letzten Spielsekunde für Passau nicht gegeben hat. Der Hauptschiedsrichter hatte bereits auf Tor entschieden, nach Rücksprache mit den Linesman wurde der Treffer zurück genommen. Angeblich war die Zeit bereits abgelaufen, als der Puck im Netz einschlug. Insgesamt lies man in der Moosburger Zeitnahme die Uhr generell sehr großzügig zum Vorteil der eigenen Mannschaft laufen. Mehrmals lief die Uhr um einige Sekunden weiter. Das Schiedsrichtergespann reagierte darauf zur Verärgerung der Gäste nicht. „Das war heute wieder ein verschenkter Sieg. Unsere Fehler und zu wenig Einsatz führten am Ende zur Niederlage. Dazu reizte Moosburg den Heimvorteil bis zum Ende aus. Das der Ausgleichstreffer nicht gewertet wurde, verwundert uns natürlich!“ so der enttäuschte Christian Eder.
Bereits am Sonntag müssen die Passau Black Hawks um 18:30 Uhr in der Passau EisArena gegen die Germering Wanderers ran. Um die Oberbayern zu schlagen, müssen die Black Hawks deutlich mehr auf dem Eis zeigen als zuletzt. Vor den eigenen Fans will man aber zurück in die Erfolgsspur finden und endlich wieder Punkte sammeln. „Die letzten Spielen ärgern uns alle. Vor allem auch die Art und Weise wie wir die Punkte teilweise verschenkt haben. Das muss sich gegen Germering ändern.“ Ist man sich bei den Passau Black Hawks einig. Trotz der drei Niederlagen am Stück bauen die Passau Black Hawks auf die Unterstützung ihrer Fans. Der Rückhalt in der EisArena kann in engen Spielen den Unterschied ausmachen. Die Abendkasse öffnet um 17:30 Uhr vor der Passauer EisArena. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr. 


Peißenberg Eishackler  (BYL)
Souveräner 9:1 Sieg der Eishackler gegen Pfaffenhofen
Die Eishackler machten in Pfaffenhofen da weiter wo sie am letzten Sonntag aufgehört hatten. Mit einer läuferisch, spielerisch und kämpferisch sehr guten Leistung verpassten sie den Icehogs in Pfaffenhofen eine überlegene Niederlage mit 9 Toren. Man kann ihnen einfach nur gratulieren zu dieser Leistung.
Das Spiel begann etwa fünf Minuten später als geplant, weil zum Einlauf der Heimmannschaft in Pfaffenhofen das Eisstadion verdunkelt wurde, aber die Lampen nicht wieder alle gleich einwandfrei anspringen wollten. Als das Spiel begann machten die Gastgeber zu Anfang viel Druck auf das Tor von Felix Barth, der aber ganz souverän seinen Kasten sauber hielt. Das ganze dauerte etwa drei Minuten doch dann übernahmen die Männer von Coach Staltmayr das Heft des Handelns. Brandon Morley bekommt ein schönes Zuspiel von „Valli“ Hörndl auf den Schläger und verwandelt direkt zum 0:1 (5.).  Aber auch in der Defensive, die ohne den erkrankten Daniel Lenz antrat, machten Fritz Stögbauer, Max Malzatzki, Max Barth, Max Brauer, Dominik Ebentheuer und der junge Marco Loth, der aber erst im letzten Drittel seinen Einsatz bekam, ihre Sache sehr gut. Sie ließen mit gutem Stellungsspiel und energischem aber fairen Körpereinsatz hinten nichts anbrennen. Und vorne? Ja in der Offensive wurden die Icehogs angezündet. Ein sehr auffälliger Dejan Vogl und Florian „Hatsch“ Höfler spielten den Puck vor zwei Verteidigern dreimal hin und her und Vogl knallt die Scheibe unhaltbar ins Kreuzeck zum 0:2 (11.) Die selbe Sturmreihe macht  dann 8 Minuten später durch „Magic“ Eichberger und nach dem sie die Defensive der Gastgeber alt aussehen ließen, dass 0:3.
Im zweiten Drittel kamen die Pfaffenhofner etwas besser ins Spiel, doch die Eishackler kontrollierten das Geschehen und Hörndl macht nach schönen Zuspiel von Mooslechner das 0:4 (36.) Mehr Tore fielen in diesem Drittel nicht mehr.
Im letzten Drittel kam bei den Icehogs noch etwas Hoffnung auf. In Überzahl erzielte Chemello das erste Tor für die Gastgeber. Doch die Eishackler ließen gar keine Hoffnung aufkommen, als 6.Minuten später wieder Manfred Eichberger mit einem eher harmlosen Schuss aufs kurze Eck das 1:5 (49.) erzielte.  Dann drehten die Eishackler nochmal richtig auf. In 5-3 Überzahl narrten sie die Verteidigung der Icehogs und Höfler macht in Zusammenarbeit mit Hörndl und Stögbauer das 1:6 (54.) Eine Minute später bekommt Müller einen Zuckerpass von Morley vors Tor und macht das 1:7 (55.). Doch damit noch nicht genug. Die zusehends demoralisiert wirkenden Gastgeber ließen sich jetzt von den Eishacklern manchmal richtiggehend vorführen. „Wacky“ Estermaier und wieder „Pungi“ Vogl erzielten die wunderschön herausgespielten Treffer zum 1:8 (57.) und 1:9 (58.).
Am morgigen Sonntag müssen die Eishackler zuhause gegen Geretsried ran und hoffen auf lautstarke Unterstützung von den Rängen. Das Spiel beginnt um 17 Uhr in der Eishalle Peißenberg.


Forst Nature Boyz  (BLL)
Wieder keine Punkte am Freitag - Nature Boyz unterliegen EHC Bad Aibling
Wenn es nicht läuft, kommt Pech dazu, so könnte man das Heimspiel des SC Forst gegen den EHC Bad Aibling am Freitag Abend beschreiben, denn die Aibdogs entführten nach einem 2:8 (1:3, 0:3, 1:2)-Sieg alle drei Punkte aus dem Peißenberger Eisstadion.
Wieder nur mit 15 Feldspielern angetreten, wobei der eine oder andere Leistungsträger unter der Woche gar nicht wegen Erkrankung trainierten konnte, begann die Partie recht flott. Die Gastgeber legten sehr mutig los und wurden für den Angriffseifer belohnt, denn bereits nach 2 Minuten stand es 1:0 für die Einheimischen. Martin Burger beförderte das Zuspiel von Markus Schneider und Manuel Weninger in die Maschen. Die Freude über die Führung dauerte nicht lange, denn knapp 3 Minuten später glichen die Gäste, zu diesem Zeitpunkt überraschend, durch Jan Lukats zum 1:1 aus. Kurz darauf waren die Gäste in Unterzahl, doch ein Fehler der Forster Mannschaft nutzte Johannes Seidl zur 1:2-Führung. Es waren noch nicht mal 6 Minuten gespielt. Der Angriffsschwung war durch die beiden schnellen Toren erlahmt, die Scheibe lief äußerst zäh durch die Reihen der Forster. Chancen wurden gelegentlich erspielt, doch der Zug zum Tor fehlte. Diese Unsicherheit nutzten die Gäste in der 18. Spielminute in Überzahl und erhöhten durch Sebastian Glaß auf 1:3, zum Pausenzwischenstand.
Die verkrampfte Spielweise der Gastgeber setzte sich im zweiten Spielabschnitt fort, dazu beigetragen hat sicher auch das 1:4 der Gäste durch Luca Herden. Die Gäste kamen noch besser ins Spiel und drückten immer wieder ins Verteidigungsdrittel der Mannen um Trainer Josef Bachmeier. In der 30. Spielminute mußte der gut haltende Christopher Sievers wegen Verletzung ohne Einwirkung eines Gegners gegen Mathias Zink ersetzt werden. Dieser mußte nach einigen guten Paraden in der 36. Minute hinter sich greifen, denn Tobias Flach erhöhte auf 1:5. In Überzahl erhöhte die Gäste in der 40. Minute durch Thomas Neumaier auf 1:6.
Im letzten Spielabschnitt kann man der Heimmannschaft den Willen zur Ergebnisverbesserung nicht absprechen. Sie war bemüht, jedoch die entsprechenden Mittel fehlten dazu. Die Angriffe verpufften meist schon im Aufbau, Schüsse auf des Gegners Tor zu ungenau und zu selten. Die Defensive hielt nicht konsequent dagegen und produzierte diverse Fehlpässe im Spielaufbau. Scheibenverluste ermöglichten den Gästen immer wieder, Mathias Zink zu fordern. So war es nicht überraschend, dass die Gäste in der 54. Spielminute auf 1:7 erhöhten, Wieder war Thomas Neumaier der Torschütze. Dass es geht zeigten die Nature Boyz eine Minute später, denn Albert Neuner verkürzte mit seinem 1. Saisontor auf Zuspiel von Andreas Krönauer, in seinem 1. Spiel in dieser Saison, und Roberto Gangemi auf 2:7.  Den Schlußpunkt setzten in der 56. Minute die Gäste mit dem Treffer zum 2:8 Endstand durch Matthias Ahrens.


Kempten Sharks  (BLL)
Heimspiel gegen den EV Bad Wörishofen beim Stande von 2:2 abgebrochen
Kurz vor Ende des zweiten Spieldrittels wurde die Partie auf Grund eines medizinischen Notfalls eines Zuschauers folgerichtig, wenn auch leider viel zu spät, von den Schiedsrichtern abgebrochen.
Bis dahin sahen die Zuschauer ein sehr kurzweiliges Spiel, bei dem die Kemptener, trotz fehlen von Corey Pawley, sehr gut und kämpferisch entgegen halten konnten.
Das 0:1 der Kneippstätter in der neunten Spielminute konnte Gregor Stein mit einem Schuss von der blauen Linie in der neunzehnten Minute ausgleichen.
Das zweite Drittel begannen die Wörishofener forsch und gingen in der 25. Spielminute folgerichtig mit 1:2 in Führung.
Danach gab es Chancen auf beiden Seiten, die jedoch ungenutzt blieben.  In der 28 Minute hatte Ziegler zwei Chancen im einem Einsatz, konnte sich jedoch nicht selber belohnen.
Keine 30 Sekunden später fand jedoch sein Pass zu Patrick Weigant den richtigen Abnehmer, der zum 2:2 Ausgleichstreffer einnetzte. Die Sharks überstanden im. Anschluss eine 3:5 Unterzahlsituation schadlos, um danach ihrerseits wieder Chancen zu kreieren.
Bis zum Abbruch in Minute 38:51 war es eine ausgeglichene Partie, die sicherlich vom BEV neu angesetzt wird.
(STS)


HC Maustadt  (BBZL)
Arbeitssieg über Woodstock Augsburg - HCM/ECDC 1b nach 4:1-Erfolg weiter ungeschlagen
Memmingen (rad). Auch nach dem fünften Spiel in der Eishockey-Bezirksliga bleibt die SG HC Maustaddt/ECDC 1b ungeschlagen. Gegen Woodstock Augsburg war es allerdings eine zähe Angelegenheit, ehe der verdiente 4:1 (1:0/2:1/1:0) Arbeitgssieg feststand.
Der HCM bleibt weiter effektiv, heißt „Wir spielen zwar nicht schön, gewinnen aber“, zog Spielertrainer Ingo Nieder ein postives Fazit nach dem Spiel. Tatsächlich haben es die Augsburger den Grün-Gelben schwer gemacht, ehe der letztendlich verdiente 4:1-Sieg feststand. Die Maustädter traten mit vier Spielreihen an, was sicherlich den Spielfluß ein wenig hemmte, andererseits in der entscheidenden Phase auch für das nötige Kräfteplus verantwortlich war. Der HCM hatte die Partie weitgehend im Griff, auch wenn sich durch die Beharrlichkeit der Gäste immer wieder Fehler einschlichen. Torhüter Steffen Chronz erwies sich hier als sicherer Rückhalt.
Es dauerte bis zur 16. Minute, ehe Martin Löhle den HCM in Führung schoß. Jimmy Nagle und Markus Schmid bauten den Vorsprung kurz nach der ersten Pause auf 3:0 aus und sorgten damit für eine Art Vorentscheidung. Augsburg hielt jedoch dagegen und konnte noch im zweiten Spielabschnitt auf 1:3 verkürzen. Kevin Tögel machte nach 55 Minuten dann den „Deckel drauf“ und sicherte den Maustädtern drei weitere wichtige Punkte.
Gleichzeitig „patzte“ einer der Meisterschaftskonkurrenten: Lechbruck ließ zuhause gegen Königsbrunn nach der 3:4-Niederlage im Penaltyschießen zwei Punkte liegen.
Wieder Heimspiel am Freitag: Türkheim kommt
Mit einem weiteren Heimspiel geht es für den HCM/ECDC 1b schon am Freitag, 1. Dezember, weiter. Dann gastiert um 20 Uhr der ESV Türkheim am Hühnerberg. Mit der nötigen Konzentration und Disziplin sollte ein weiterer Erfolg möglich sein. Im letzten Jahr gelangen mit 11:1 und 7:2 zwei sichere Siege.


Bären Neuwied  (RLW)
Nach Jamiesons Tor fallen Steine von den Herzen
Michael Jamieson sprach die Suchmeldung der etwas anderen Art noch am Freitagabend am Spielereingang des Neuwiedes Icehouses aus: „Find that guy." „Finde den Kerl", forderte der Angreifer der Neuwieder Bären - schließlich wollte er jemandem einen besonderen Dank aussprechen. Er meinte „den Kerl", der am Plexiglas hinter dem Tor die US-Flagge befestigt hatte und beim Nordamerika-Import mit dieser Extramotivation Heimatgefühle weckte. So verwunderte es nicht, dass Jamieson in der 58. Minute des Neuwieder Regionalliga-Heimspiels gegen die Dinslakener Kobras seinen Gruß in Richtung der „stars and stripes" schickte und mit einem breiten, zufriedenen Grinsen auf die Spielerbank zurückkehrte. Es war der Moment der großen Erleichterung beim EHC, der Moment als Carsten Billigmann und Andreas Halfmann fast synchron die Fäuste ballten und ihnen riesige Steine von den Herzen fielen. Jamieson hatte gerade das 5:2 für die Bären erzielt, und nun - 144 Sekunden vor der Schlusssirene - stand fest, dass das Interimstrainerduo Billigmann/Halfmann seine Premiere nach dem Rücktritt von Jens Hergt zu Wochenbeginn mit drei Punkten versüßt bekommen wird. „Heute haben wir bei unseren Fans wieder etwas gutgemacht. Ich ziehe den Hut vor der Mannschaft, wie sie nach einer stürmischen Woche aufgetreten ist", freute sich Billigmann nach der Partie.
Abwehr-Haudegen Halfmann tigerte vor der Begegnung „richtig nervös" hinter der Halle auf und ab. So viele Schlachten er im Icehouse auch schon geschlagen hatte - als Trainer hinter Bande zu stehen, war auch für ihn eine neue Erfahrung. Genauso für den Neuwieder Manager. Der setzte direkt neue Impulse und stellte die Angriffsreihen um: Deion Müller, Stephan Fröhlich und Moritz Schug bildeten die erste Angriffsformation, die Imports Martin Brabec und Michael Jamieson stürmten gemeinsam mit Tobias Etzel. „Das hat sehr gut harmoniert", stellte Billigmann zufrieden fest.
Erster Wechsel, erstes Tor - nach nur 34 Sekunden schoss Kapitän Stephan Fröhlich seine Mannschaft mit 1:0 in Führung und eröffnete ein starkes erstes Drittel der Bären, die nicht nur mit dem Tor, sondern auch mit dem Körper in den Zweikämpfen Akzente setzten. Martin Brabec (12.) und Frederic Hellmann (17.) in einer fünfminütigen Überzahl schraubten die Führung in die Höhe. Zwei Spieler standen bereits unter der Dusche, als die Pause begann. Schiedsrichter Markus Eberl hatte nach einem Bandencheck von Moritz Hofschen gegen Martin Brabec und dem Prototyp eines Kniechecks von Dennis Schlicht an Michal Plichta keine andere Wahl, als gegen beide Spieldauerdisziplinarstrafen zu verhängen.
Im Mittelabschnitt büßten die Gastgeber von ihrer Dominanz ein, die Kobras kamen nun besser zur Geltung und in Überzahl zum Anschluss. Das Penaltykilling der Bären konnte sich zwar sehen lassen - Stephan Fröhlich (20.) und René Sting (22.) boten sich in nummerischer Unterlegenheit sogar gute Konterchancen -, aber in der 33. Minute mussten sie doch das 1:3 hinnehmen. Mark Alexander Essery lenkte einen Schlagschuss Tom Giesens unhaltbar für den Ex-Dinslakener Lukas Schaffrath im Neuwieder Tor ab. Dinslaken ist eine Mannschaft, die sich von Rückständen nicht unterkriegen lässt. Das hatten die Giftschlangen erst vor Wochenfrist bei der EG Diez-Limburg gezeigt, als sie aus einem 1:3-Rückstand noch einen 4:3-Sieg machten. Und auch diesmal steckten die Gäste nicht auf. Der US-Amerikaener Essery verkürzte bei seinem ersten Regionalliga-Auftritt in der 53. Minute zum 2:3 und stellte das Ergebnis wieder Spitz' auf Knopf. „Respekt, wie die Mannschaft dann den Kopf aus der Schlinge gezogen und den Schalter noch einmal umgelegt hat", kommentierte Carsten Billigmann die Reaktion seines Teams, das binnen 30 Sekunden das Nervenspiel in eine auf der Anzeigetafel klare Sache verwandelte. Martin Brabec (58.) und Michael Jamieson (58.) setzten den Doppelschlag zum 5:2-Endstand.


Grefrath Phoenix  (LLW)
5:2 bei den Eisadlern - Matthias Holzki macht den Unterschied
Die Grefrather EG bleibt weiter in der Erfolgsspur. Mit stark ersatzgeschwächtem Kader bezwang der Tabellenführer von der Niers erstmals die Dortmunder Eisadler in deren eigener Halle.
Ohne die verletzten Angreifer Andreas Bergmann und Roby Haazen, den gesperrten Max Parschill sowie Dennis Holstein, Carsten Reimann und Christian Robens hatten sich die Blau-Gelben auf den Weg in die Ruhr-Metropole gemacht. GEG-Trainer Karel Lang musste deshalb wie zuletzt beim 4:1-Sieg gegen Troisdorf erneut seine Angriffsformationen kräftig umbauen.
Die taktische Umstellung schien gleich aufzugehen, denn bereits in der 3. Spielminute gelang es Sascha Schmetz nach guter Vorarbeit von Lukas Bisel und Matthias Holzki die frühe Grefrather Führung zu erzielen. Diese hatte jedoch nur wenige Minuten Bestand, denn in der 8. Minute kamen die sehr engagierten Gastgeber durch Robin Lieschke zum Ausgleich. Grefrath zeigte sich trotz des Rückschlages durch die Dortmunder wenig beeindruckt und hielt sich weiter strikt an die Vorgabe des Trainers, das Spiel zu kontrollieren und dann die sich bietenden Chancen zu suchen. Noch vor der ersten Pausensirene nutze Matthias Holzki eine Überzahlsituation zur erneuten Grefrather Führung. Wieder waren seine neuen Sturmpartner Sascha Schmetz und Lukas Bisel mit ihren Vorarbeiten am 2:1-Treffer in der 19. Minute beteiligt.
Im zweite Spielabschnitt agierten die Eisadler zunehmend druckvoll. Zwar gelang es den nun immer stärker werdenden Gastgebern zunächst noch nicht, eine Powerplaysituation gegen die GEG zu nutzen, just in der Sekunde, als Andre Nelleßen von der Strafbank kommend das Eis wieder betrat, schlug die Scheibe schließlich doch noch im Grefrather Gehäuse ein. Phoenix-Goalie Oliver Nilges war ein zweites Mal geschlagen (29.). Die Grefrather Antwort auf den erneuten Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. In der 33. Minute war Matthias Holzki mit seinem zweiten Treffer zum Grefrather 3:2 zur Stelle.
Aufregung herrschte dann in der 39. Spielminute, nachdem GEG-Verteidiger Gerrit Ackers Dortmunds Torhüter Patrick Fücker mit einem unerlaubten Check von den Beinen holte. Für beide Akteure war der Abend gelaufen. Der Schlussmann der Eisadler musste mit einer Blessur durch Backup-Goalie Sören Werth ersetzt werden, während Ackers mit einer 2 plus 5 plus Spieldauer-Strafe von Schiedsrichterin Tijana Haack regelkonform zum Duschen geschickt wurde.
Der Schlussabschnitt begann mit einer gut 5-minütigen Grefrather Unterzahlsituation. Die wenigen mitgereisten Phoenixfans machten sich schon auf Schlimmeres gefasst, doch es sollte anders kommen. Anstatt den Ausgleich hinnehmen zu müssen, nutzten die Feuervögel eine Dortmunder Unachtsamkeit und erzielten das zu diesem Zeitpunkt sehr glückliche und überraschende 4:2. Wieder hatte eine clevere Aktion über Andre Nelleßen und Interims-Kapitän Julius Krölls den Erfolg gebracht. Abermals war es Grefraths Routinier Matthias Holzki, der in der 44. Minute als Vollstrecker fungierte.
Der vierte Grefrather Treffer riss die bemühten, aber oft glücklos agierenden Gastgeber aus allen Wolken und zwang diese nun zunehmend alles auf eine Karte zu setzen. Dabei entpuppte sich einmal mehr Grefraths Nr. 19 als großer Spielverderber. Wieder war es Matthias Holzki, der in der 54. Minute mit seinem vierten Treffer des Abends den 5:2-Sieg für die Grefrather EG perfekt machte.
Damit durfte sich Phoenix-Trainer Karel Lang über den saisonübergreifend ersten Phoenix-Sieg auf Dortmunder Eis überhaupt freuen: “Die Jungs haben heute genau das umgesetzt, was wir uns vorher vorgenommen haben. Unsere Youngsters Till Schwarte, Jason Adler und Viktor Hubbertz haben die ausgefallenen ‘Alten Hasen’ super ersetzt und über Matthias muss ich heute wohl garnichts sagen”, so der strahlende GEG-Coach über den 'Mann des Abends'.
Für die Grefrather EG geht es nun in eine zweiwöchige Spielpause. Bevor es am Freitag, 10. Dezember in eigener Halle wieder gegen die RealStars aus Bergisch Gladbach aufs Eis geht, hofft man an der Niers vor allem, dass sich das Verletztenlager bis dahin wieder lichtet.


Troisdorf Dynamite  (LLW)
Wieder 2 Tore Rückstand aufgeholt
Durch den Sieg gegen den Lokalrivalen aus Bergisch Gladbach konnte der EHC Troisdorf seinen zweiten Tabellenplatz in der Landesliga NRW festigen.
Der Start der Partie war äußerst unglücklich für das Troisdorfer Team. Auf der Uhr waren erst 1:11 gespielt, da erhielt Stefan Kaltenborn eine zweiminütige Strafe, die Bergisch Gladbach zur 0:1 Führung nutzen konnte.
Etwas gehemmt durch diesen frühen Gegentreffer kam Troisdorfer im ersten Spielabschnitt nicht richtig ins Spiel, auch wenn der Ausgleich durch Sven Walterscheid auf Zuspiel von Dominik Klein bereits in der 4. Spielminute erzielt wurde.
Bergisch Gladbach nutze die Unsicherheiten im Troisdorfer Team in der 17. Spielminute und ging wieder in Führung. Mit 1:2 ging es in die erste Pause.
Sichtlich irritiert durch die Führung der Bergisch Gladbacher, die sich in den letzten Tagen erheblich verstärkt haben, startete das Troisdorfer Team auch im zweiten Spielabschnitt etwas gehemmt. Bergisch Gladbach hat sich mit den Hornig Brüdern Marius und Matthias sowie Peter Zirnov alle mit Oberliga-  und Regionalligaerfahrung und Ricardo Frohn ebenfalls mit Regionalligaerfahrung erheblich verstärkt. Es waren nicht einmal 2 Minuten gespielt, da konnte Bergisch Gladbach wieder jubeln und mit zwei Toren in Vorsprung gehen (Spielstand 1:3). Jetzt kam Troisdorf langsam in Fahrt und setzte Bergisch Gladbach immer mehr unter Druck und konnte das Spiel immer häufiger bestimmen. In der 32. Spielminute nutzen Daniel Kühlem und in der 37. Spielminute Mario Wonde jeweils ein Überzahlspiel, um den Ausgleich wieder herzustellen. Mit dem 3:3 auf der Stadionuhr ging es in die letzte Pause.
Aber auch im letzten Drittel waren es erst einmal wieder die Gäste, die sich durchsetzten konnten. In der 53 Spielminute ging Bergisch Gladbach wieder in Führung. Diese Führung sollte den Gästen aber nicht lange Freude bereiten, den bereist in der 54. Spielminute war es der erste Block, der alles wieder auf Null setzte und den Ausgleich zum 4:4 erzielen konnte. Diesmal war es Stefan Kaltenborn auf Zuspiel von Mario Wonde und Lucas Hubert. Auch bei den beiden folgenden Treffern zum 5:4 und zum 6:4 war die erste Sturmreihe auf dem Eis. Das 5. Tor für Troisdorf schoss Dano Janßen und  beim letzten Treffer zum 6:4 war es wieder Stefan Kaltenborn, der den Schlusspunkt setze. Mit 6:4 ging dieses spannende Spiel zu Ende und Troisdorf hat wieder einmal gezeigt, dass man auch bei einem Rückstand nicht aufgibt und bis zum Ende kämpft. Die Zuschauer belohnten diese Leistung mit tosendem Applaus.
Statement des Trainers André Koslowski:"Auch wenn wir heute nicht unsere Beste Leistung abrufen konnten, haben wir diese wichtigen drei Punkte gewonnen. Ich bin mir sicher, dass Bergisch Gladbach durch den neuen Kader für das eine oder andere Team der Landesliga noch zum Stolperstein werden wird, aber wir haben diese Punkte schon auf unserem Konto."
Das nächste Heimspiel findet am 08.12.2017 um 20:00 Uhr in der Eishalle am Rotter See gegen den Lokalrivalen aus Wiehl statt. Der TUS Wiehl ist in der Tabelle auf Platz drei ein direkter Konkurrent um die Plätze für die Aufstiegsrunde und die Zuschauer können sich auf ein spannendes, temporeiches und kämpferisches Spiel freuen.
Vorher muss das Team aus Troisdorf aber am 03.12.2017 um 19:00 Uhr in Solingen antreten.


TAG Salzgitter Icefighters  (RLN)
Erneut gegen den Adendorfer EC – Icefighters wollen in der Spur bleiben
Exakt eine Woche nach der letzten Begegnung geht es am Sonntagabend wieder daheim gegen den AEC auf das Eis.
Hierbei möchten die TAG Salzgitter Icefighters ihren positiven Trend fortsetzen, und nach dem siegreichen Wochenende in Liga (Nordhorn) und Pokal (Adendorf) weitere Punkte sammeln.
Gründe für einen Erfolg liegen auf der Hand, immerhin endete das letzte Duell mit 4:1. Entscheiden war in diesem Fall mehr die Effektivität im Abschluss sowie die Stabilität in der Abwehr. So konnte das spielerische Übergewicht des Favoriten aus der Heide aufgewogen werden und diszipliniert der zweite Sieg an diesem Wochenende erspielt werden.
Vorher müssen die Gäste noch ihr Heimspiel gegen Nordhorn abspulen, was bedeutet, dass die Belastung des Doppelspieltages an einem Wochenende diesmal bei den Heidschnucken zu finden ist.
In der Tabelle stehen die Adendorfer derzeit direkt vor den Icefighters und hinter Hamburg und Bremen, bei einer Begegnung mehr auf dem Konto und Punktgleichheit könnten die Salzgitteraner auf den dritten Platz aufrücken, vorausgesetzt man setzt sich gegen das Team von Spielertrainer Marcus Krützfeldt durch.
Nicht mitwirken gegen den AEC am Wochenende werden aufgrund von Verletzungen  Dominik Borchmeier, Maik Gatzka, Igor Proskuryakov und Kapitän Christian Pelikan. Steven Heckmann und Nils Blankschyn haben ihre Verletzungen auskuriert. Heckmann ist allerdings beruflich verhindert, Blankschyn wird am Wochenende zum Kader gehören, doch ob es zu einem Einsatz reicht ist fraglich.
Spielbeginn ist am Sonntag, den 26.11.2017 um 18 Uhr.


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Samstag 25.November 2017
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