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September 26
                         
Herbstanfang
               
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
EC Bad Nauheim
(DEL2)  Die Roten Teufel müssen mindestens vier Monate auf ihren Mannschaftskapitän verzichten. Jordan Hickmott hat sich im Training eine schwere Armverletzung zugezogen und muss sich einer Operation unterziehen
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Stürmer Alex Berger konnte im Tryout überzeugen und hat bei den TecArt Black Dragons einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Der 23-Jährige spielte in den letzten drei Jahren für den Rivalen Saale Bulls Halle. In zuletzt 46 Partien blieb er punktlos
  
Eisbären Eppelheim
(BWL)  Zur neuen Saison wurden mehrere Spieler nicht mehr berücksichtigt, oder stehen aus privaten Gründen nicht weter zur Verfügung. Demnach werden Elias Becker, Philippe Beisel, Kevin Herbel, Konstantin Ivanov, Luc Jann, Patrick Luo, Marius Metzner und Max Weber den ECE verlassen
  
EV Füssen
(OLS)  Stürmer Julian Straub hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und miss für mindestens sechs Wochen pausieren
  
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Sonntag 10.November 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern und Regionalliga West.


Düsseldorfer EG  (DEL)
Blitzstart nicht genug - DEG unterliegt Krefeld mit 1:4
Heimspiele gegen die Krefeld Pinguine waren in den vergangenen Jahren nicht unbedingt eine Spezialität der DEG. Nur zwei der letzten zwölf Straßenbahnderbys im ISS DOME konnte der achtmalige Deutsche Meister für sich entscheiden. Leider setzte sich dieser Trend beim 1:4 (1:1; 0:1; 0:2) vor 12.508 Zuschauern fort.


Tölzer Löwen  (DEL2)
Das Gestänge als Feind
ein gutes Auswärtsspiel gemacht und ohne Punkte nach Hause gefahren: Am
gestrigen Freitag lief es, wie so oft in dieser Saison. Lange Zeit waren
die Tölzer Löwen überlegen. Schlussendlich verloren die Buam aber
dennoch mit 2:5 (1:2, 1:0, 0:3) gegen die Ravensburg Towerstars.
Es ist die 59.Spielminute, als Johannes Sedlmayr seinem Frust freien
Lauf lässt. Der Löwen-Stürmer befördert den Puck mit voller Kraft in die
Rundung im Eisstadion Ravensburg. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt
unterbrochen, denn die Towerstars hatten mit dem Treffer zum 5:2 gerade
den Deckel auf die Partie gemacht. David Zucker hieß der Torschütze, es
war ein Sahneabend für den Ravensburger Stürmer. Ganze dreimal traf der
30-jährige ins Tor der Löwen, die zuvor fast die komplette Partie
dominiert hatten.
Es war ein Traumstart in die Partie, den die Tölzer hinlegten. Nach
sechs gespielten Minuten vollendete Andreas Schwarz einen perfekten
Aufbau zur frühen Führung. Das Tor gab dem Aufsteiger Auftrieb.
Ravensburg fiel in den nächsten Minuten meist über unerlaubte
Weitschüsse auf, ansonsten war wenig zu sehen von den sonst so
torgefährlichen Oberschwaben. Dennoch waren es die Ravensburger, die die
nächsten beiden Treffer erzielen konnten. Kilian Keller und der
angesprochene David Zucker trafen jeweils nach verdeckter Sicht für
Andreas Mechel zum 2:1 für Ravensburg. Kellers Schuss fand direkt den
Weg ins rechte Kreuzeck, Zuckers erste Möglichkeit wurde vom Löwengoalie
noch etwas unglücklich nach vorne abgewehrt, der zweite Versuch war dann
kein Problem für den gut aufgelegten Stürmer. Zwischen den beiden Toren
hatte Philipp Schlager noch eine weitere gute Chance vergeben.
Es folgte der große Auftritt des Videobeweises. Ende des ersten Drittels
entschieden die Schiedsrichter noch gegen ein Tor von Michael Endraß -
der Puck schien auf der Linie liegen geblieben zu sein. Kurz nach der
Pause dann die Erlösung für die Löwen: Marcel Rodmans Tor wurde nach der
Betrachtung des Bildmaterials anerkannt - 2:2. War das die Wende? Hatte
sich Fortuna auf die Seite der Tölzer geschlagen? Nein. Selbst in den
drei folgenden Unterzahlsituationen verteidigten die Buam sicher, ließen
kaum eine Chance zu. Doch es fehlte die Belohnung. Chris St. Jacques´
Versuch landete am Pfosten, es war der erste von insgesamt vier Schüssen
an die Torumrandung hinter Jonas Langmann.
"Die Zusammenfassung ist positiv. Wir haben vor allem in den ersten 40
Minuten gutes Eishockey gespielt. Auch das letzte Drittel war in
Ordnung, wir haben es einfach versäumt die beiden Überzahlsituationen zu
nutzen", resümierte Rick Boehm. Zu harmlos war das Powerplay der
Isarwinkler am Anfang des Schlussdrittels. Spätestens, als Andreas
Mechel dem entwischten Jakub Svoboda einen Strich durch die Rechnung
machte, waren die Löwen gewarnt und ergriffen ihrerseits wieder die
Offensive. Einen Latteschuss von Marcel Rodman und einen Versuch an den
Pfosten von André Lakos später traf Ravensburg erneut zur Führung.
Vincenz Mayer wurde zu viel Platz gelassen: Der Kapitän nutzte es zum
3:2. Als nicht mal eine Minute später David Zucker den Vorsprung
verdoppelte war die Tölzer Gegenwehr gebrochen. Dennoch traf Josef Frank
nochmals die Querlatte: Ein Sinnbild des Freitagabends. Das Spiel endete
mit der Frustration Sedlmayrs und des überschwänglichen Jubels von
Zucker: Ravensburg gewann 5:2.
"Man hat gesehen, dass auch eine Mannschaft wie Bad Tölz eine absolute
Top-Mannschaft ist", lobte Towerstars-Coach Jiri Ehrenberger den
couragierten Auftritt des Aufsteigers. Der Halb-Tscheche sah, wie sein
Gegenüber, die beiden ungenutzten Löwen-Powerplays im Schlussdrittel als
Knackpunkt.
Für die Buam geht's am Sonntag mit einem Heimspiel gegen Kassel weiter.
Spielbeginn ist bereits um 17:00 Uhr.


Bayreuth Tigers  (DEL2)
Bayreuther Rumpfkader unterliegt Heilbronn nach offenem Kampf
Die erneut schwer dezimierten Hausherren mussten diesmal sogar den kaum spielfähigen Verteidiger Heider zusammen mit seinem Kollegen Linden im Sturm aufbieten um neben vier verbliebenen Defendern wenigstens drei Angriffsreihen aufbieten zu können.
Die bis auf zwei Verteidiger kompletten Falken hatten dagegen „volle Kapelle“ und so entwickelte sich trotz der ungleichen Voraussetzungen von Beginn an ein flottes Spiel. Die Mittelzone wurde auf beiden Seiten meist schnell überbrückt und es stellten sich auch sofort, hüben wie drüben, gute Torchancen ein. Heider musste zwar schon bald wieder die „Segel streichen“ doch seine Kollegen forderten Heilbronn, so lange die Kräfte reichten, zum offen Kampf. Das nötige Quäntchen Glück neigte sich aber auf die Seite Gäste. Bestes Beispiel dafür war das 0-1, als Heywood einen Nachschuss genau auf den Schläger bekam und dann eiskalt einnetzte. Mit diesem Aufwind bestraften sie dann auch Unzulänglichkeiten in der Bayreuther Defensive durch Heatleys 0-2. Das trotz aller Widrigkeiten Tigers nie aufgeben zeigte sich kurz vor der ersten Pause. Aus einer „Halbchance“ zog Drews einfach schnell ab und überwand den zuvor starken neuen Goalie der Falken Melichercik zum Anschlusstreffer.
Mit neuem Mut begannen die Oberfranken das zweite Drittel. Gleich drei Möglichkeiten blieben dabei aber ungenutzt und im Gegenzug erhöhte Lavallee mit einem klasse verwandelten Break nach einem feinen Steilpass von Götz auf 1-3. Auch danach zeigte sich die höhere Effizienz im Abschluss bei den Greifvögeln. Während Luciani seine 1 gegen 0 Situation für die Tigers nicht verwerten konnte, traf Kirsch kurz später bei fast identischer Szene zum 1-4 und sorgte somit fast schon für eine frühe Vorentscheidung. Doch auch jetzt wollten die Oberfranken noch nicht endgültig nachgeben. Linden traf mit einem Distanzschuss in Überzahl, wo der Torwart kaum Sicht hatte, zum 2-4 und hielt sein Team damit „noch am Leben“. Zu allem Überfluss verletzte sich dann auch noch Voronov bei einem Angriff ohne Schuld des Gegners und erhöhte die Ausfallzahl noch mehr. Bayreuth kämpfte wacker weiter, doch die immer mehr schwindenden Kräfte des Miniaufgebots forderten ihren Tribut. Eigene, teilweise sogar immer noch hochkarätige Chancen brachten wieder keine Treffer und auf der anderen Seite nutzte Alderson ein Powerplay clever und abgebrüht zur frühen endgültigen Entscheidung.
Die Wagnerstädter hielten zwar auch im letzten Abschnitt weiter dagegen und hatten auch noch einzelne Chancen, aber der Großteil der Partie spielte sich nun in ihrer Zone ab. Auf dem sprichwörtlichen „Zahnfleisch“ agierend war nun einfach nicht mehr drin. Ohne den letzten Zug zum Tor verwalteten die Gäste das Resultat, schafften es aber auch nicht weiter zu erhöhen. Die Punkteverteilung blieb davon aber unangetastet und war so auch in Ordnung. Anfangs die bessere Chancenverwertung und später die ungleichen Bedingungen der Kader sorgten dafür, dass man die drei Zähler verdient mit an den Neckar nahm. -bis-


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
5:8! Eispiraten müssen sich Steelers geschlagen geben - Sachsen können Abwärtstrend trotz engagierter Leistung nicht stoppen
Erneut keine Punkte vor heimischen Publikum. Trotz einer couragierten Leistung unterlagen die Eispiraten Crimmitschauer dem Ligaprimus aus Bietigheim mit 8:5. Nachdem man das Anfangsdrittel verschlief, kämpften sich die Mannen von Trainer Kim Collins erst im zweiten Drittel, dann noch einmal im letzten Durchgang auf je zwei Tore zurück. Belohnt wurde die Moral der Westsachsen letztlich nicht. Am Sonntag geht es mit dem Auswärtsspiel bei den Wölfen Freiburg (10. Dezember - 18:30 Uhr) weiter.
Die Gäste aus Bietigheim machten von Beginn an viel Druck auf das Tor der Eispiraten, die viel Mühe hatten, sich aus dem eigenen Drittel zu befreien. So waren es auch die Baden-Württemberger, die bereits nach vier Spielminuten in Führung gehen konnten. McNeely fälschte einen Blueliner unhaltbar ab - 0:1! Tyler McNeely war es auch, der dann das zweite Tor für Bietigheim im Powerplay markierte (8.). Matt McKnight stellte in Minute 17 dann auf 0:3. Glück hatten die Eispiraten nur wenig später. Ein weiteres Tor der Gaudet-Mannschaft fand keine Anerkennung, nachdem das Tor von Brett Kilar verschoben wurde. Die Eispiraten fanden auf das Offensivfeuerwerk der Bietigheimer zunächst keine Antwort - Trotz guter Möglichkeiten! Doch weder Patrick Pohl, noch Brock Maschmeyer und Neuzugang Scott Allen konnten Sharipov im Steelers-Tor überwinden.
Und auch der Mittelabschnitt blieb vor den Augen der lediglich 1.685 Zuschauern, die den Weg in den kalten Sahnpark fanden und Bernhard Keil nach seinem Karriereende einen tollen Abschied in der ersten Pause bereitet haben, sehr unterhaltsam. Zunächst erhöhten die Steelers in Person von Norman Hauner auf 0:4 (21.). Danach starteten die Westsachsen ihre erste Aufholjagd. Patrick Pohl (26.) und nur kurze Zeit später Erik Gollenbeck (27.) trafen für Crimmitschau und stellten auf 2:4. Folglich waren die Schützlinge von Kim Collins das bessere Team. Durch die Offensivbemühungen ergaben sich aber auch Räume für den Ligaprimus, die das schamlos ausnutzten. McNeely und Sommerfeld (39.) trafen binnen wenigen Sekunden zum 2:5 und 2:6.


Dresdner Eislöwen  (DEL2)
Eislöwen feiern Derbysieg / 4:2-Erfolg gegen Weißwasser
Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Lausitzer Füchse mit 4:2 (1:0; 1:1; 2:1) gewonnen. Vor ausverkauftem Haus (4412 Zuschauer) brachte Steve Hanusch die Gastgeber durch ein Tor in Überzahl in Führung (19.). Matt Siddall baute den Dresdner Vorsprung zum Beginn des zweiten Abschnitts aus (24.), doch Roope Ranta nutzte eine Powerplaysituation zum Anschlusstreffer für die Füchse (31.). Im Schlussdrittel waren erneut die Eislöwen durch Nick Huard (44.) erfolgreich. Weißwassers Anschlusstreffer durch Chris Owens (47.) egalisierte Tadas Kumeliauskas (59.) per Empty Net. 
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben ein schönes und faires Derby erlebt, was am Ende sehr eng war. Weißwasser war sehr laufbereit und körperlich stark. Ich denke, die ersten Minuten des zweiten Drittels waren unsere beste Phase. Aus den Möglichkeiten hätten wir mehr machen können und müssen. Natürlich freuen wir uns über den Sieg und auch über das Debüt von Arne Uplegger. Er war sehr nervös, hat seine Aufgabe heute aber sehr gut gemacht.“
Füchse-Coach Robert Hoffmann: „Es war ein enges Spiel, in das wir gut reingekommen sind. Steve Hanusch zeigt sich besonders gegen seinen Heimatverein immer gut aufgelegt. Beim 2:0 waren wir nicht ganz da, deshalb habe ich auch eine Auszeit genommen. Für das, was meine Mannschaft im Anschluss gezeigt hat, kann ich ihr keinen Vorwurf machen. Dresden hat die Tore im richtigen Moment gemacht. Da müssen wir einfach noch ein bisschen cooler werden. Aber wenn wir weiterhin so auftreten, ist mir nicht Angst und Bange.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 10. Dezember um 17 Uhr bei den Bietigheim Steelers. 


Wölfe Freiburg  (DEL2)
Mit Rückenwind ins Heimspiel gegen Crimmitschau
mit dem Rückenwind zweiter Auswärtssiege bei besser platzierten Mannschaften geht der EHC Freiburg in sein Heimspiel gegen die Eispiraten Crimmitschau am Sonntag um 18.30 Uhr: Auf das sensationelle 4:2 bei Titelträger Frankfurt am vergangenen Sonntag folgte ein 5:3 beim EC Bad Nauheim am Freiburg. Durch die beiden Siege in Hessen schraubten die Blau-Weiß-Roten ihren Zählerstand auf 29. Bad Nauheim als Tabellenneunter nur noch einen Drei-Punkte-Vorsprung auf die zehnplatzierten Wölfe.
Der "Kampf am Strich" - die Mannschaften bis Rang 10 ziehen in die (Pre-) Playoffs ein, die restlichen vier kämpfen nach der Hauptrunde um den Klassenerhalt - bleibt aber hochspannend. So zehren die auch Heilbronner Falken, die im Moment auf dem ungeliebten elften Platz stehen, ebenfalls von einer Erfolgssträhne. Die dahinter rangierenden Teams aus Weißwasser, Bayreuth und Bad Tölz sind keineswegs abgeschlagen, die weiter oben platzierten Mannschaften noch nicht gesichert. Das Ringen um den direkten Klassenerhalt wird sich möglicherweise bis zum Ende der Punkterunde Anfang März hinziehen. Jedes Spiel bringt dadurch viel Brisanz mit sich. In diesem Licht war der Auswärtssieg in Bad Nauheim zweifellos Gold wert (zumal auch Heilbronn wieder gewonnen hat, mit 5:2 in Bayreuth). EHC-Coach Leos Sulak sprach danach von einem "perfekten Auswärtsspiel" und hob neben der geschlossenen Mannschaftsleistung die hervorragende Leistung des vierten Blocks hervor (Austin Cihak, Sofiene Bräuner, Lennart Palausch), der bis kurz vor Schluss regelmäßig auf dem Eis stand. Der Auswärtssieg trägt zudem Sulaks Handschrift; alle Kniffe des Trainers gingen auf. Der Schwenninger Doppellizenz-Goalie Marco Wölfl steckte seinen Reisestress - tags zuvor spielten die Wild Wings noch in Köln - ebenso gut weg wie Sturmkollege Lennart Palausch und absolvierte eine überragende Partie zwischen den Pfosten. Mark Mancari, der den allergrößten Teil seiner langen Karriere als Angreifer gespielt hat, wurde von Sulak zum Verteidiger umfunktioniert und glänzte als umsichtiger Quarterback mit Offensivqualitäten. Dadurch konnte der Ausfall von Lutz Kästle kompensiert werden, der im oberen Körperbereich verletzt ist und dessen Einsatz am Sonntag noch offen ist. Und auch die Formation mit den Importstürmern Walker, Duda und Babka lief rund. Gerade der 24-jährige Jakub Babka, der im Oktober als völlig unbeschriebenes Blatt zu den Wölfen gestoßen war, erweist sich mehr und mehr als Glücksgriff. Nach 16 Einsätzen stehen ihm bereits 5 Tore und 7 Vorlagen zu Buche.
Insofern ist gerade der unermüdlich rackernde und enorm mannschaftsdienlich agierende Babka eine Symbolfigur für den Freiburger Aufschwung. Vier der letzten sechs Begegnungen wurden gewonnen. Damit sind die Breisgauer aktuell einer der konstantesten Punktesammler in Deutschlands zweithöchster Eishockeyliga.
Der Gast am Sonntag kommt mit einem gegenläufigen Trend: Die Eispiraten Crimmitschau haben zuletzt sechsmal in Folge verloren. Dass dies nichts über die Qualität der Mannschaft aussagt, liegt aber auf der Hand: So ist unter anderem die Offensivabteilung der Westsachsen ist mit Spitzenkräften wie Knackstedt, Czarnik, Pohl und Saarinen hervorragend besetzt, in der ersten Saisonphase avancierten die Eispiraten zur Überraschungsmannschaft der Saison. Mit 36 Zählern liegen sie auf dem achten Platz, weiterhin mit Kontakt zur oberen Zone der Tabelle. Unterschätzen wird die Crimmitschauer in Freiburg niemand.
Vor der um 18.30 Uhr beginnenden Partie wird Mark Mancari für seine Wahl zum Spieler des Monats November ausgezeichnet. Karten für das Match gibt es am Samstag noch bis Mitternacht im Freiburger Onlineshop und am Sonntag von 15.30 Uhr am Eisstadion in der Ensisheimer Straße. Live übertragen wird das badisch-sächsische Kräftemessen auf Sprade.TV, einen Ticker bietet der Twitterkanal des EHC Freiburg.


Kassel Huskies  (DEL2)
Huskies schlagen Frankfurt nach Verlängerung
Am 24. DEL2-Spieltag stieg in der Kasseler Eissporthalle das Hessenderby zwischen den Huskies
und den Löwen Frankfurt. Neben Kapitän Manuel Klinge und Thomas Merl musste bei den
Schlittenhunden erneut Andy Reiss passen. Auch Stürmer Toni Ritter fiel aus, Torhüter Mirko
Pantkowski ist weiterhin mit der U20-Nationalmannschaft unterwegs. Die Löwen mussten auf
Angreifer Clarke Breitkreuz verzichten.
Die Gastgeber kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine und setzten die Löwen direkt unter
Druck. Bereits in dieser frühen Phase zeigte der Frankfurter Schlussmann, Hannibal Weitzmann,
seine Klasse und entschärfte gefährliche Torschüsse von Little, Koziol, Kuchejda und Meilleur. Die
Führung der Huskies lag latent in der Luft, nach zehn Minuten bestraften die Gäste die fahrlässige
Chancenverwertung aber beinahe. In Unterzahl konterten Schüle und Jarrett, der kanadische
Routinier brachte vor dem Tor jedoch den Querpass nicht unter Kontrolle.
Gerade als die Löwen selbst durch Stretch und Filin gefährlich wurden, schlugen die Huskies doch
zu. Jens Meilleur versenkte den Puck aus halblinker Position hoch zum verdienten 1:0 in die
Maschen. Die Schlittenhunde wollten direkt mehr, Carciola per Doppelchance und Klöpper nach
einem für ihn typischen Antritt hatten den zweiten Treffer auf der Kelle.
Ins Tor trafen jedoch die Löwen nach 16 Minuten. Tim Schüle ließ Markus Keller mit einem
krachenden Schlagschuss keine Chance und sorgte für den 1:1-Ausgleich. Vor der ersten Sirene
holten sich die Huskies aber die Führung zurück. Alexander Heinrich netzte in Überzahl zum 2:1
ein. Da Christ und Koziol anschließend das Tor verfehlten und MacLeod nach Little-Fehlpass von
Keller gestoppt wurde, hatte dieses Zwischenergebnis zur ersten Pause Bestand.
Nach 22 Minuten verpassten die Löwen bei eigener Überzahl den Ausgleich. MacLeod scheiterte
frei an Keller, Jarrett traf anschließend nur den Pfosten. Nachdem Kuchejda und Pimm auf der
Gegenseite erneut in Weitzmann ihren Meister fanden, erhielten die Löwen im Anschluss bei 1:14
Minuten doppelter Überzahl die nächste Möglichkeit auf den Torerfolg.
Die Schlittenhunde hielten dem großen Druck der Gäste in dieser Phase jedoch Stand und überstanden mit Glück und Geschick diese Situation. Bei gleicher Spieleranzahl präsentierte Frankfurt sich defensiv nun stabiler. Erst Carciola und Klöpper beschäftigten Hannibal Weitzmann bei ihren Versuchen erneut (38. und 40.). Es schien, als hätten sich die Löwen Frankfurt genug Offensivpatronen für den Schlussabschnitt aufgehoben. Liesegang und Tiffels vergaben zunächst noch Möglichkeiten zum Ausgleich, in der 46. Spielminute war Markus Keller dann aber doch geschlagen. Jarrett traf in Überzahl per Rückhand zum 2:2. Und nur eine gute Minute später legten die Südhessen nach. Gron startete über links durch und versenkte den Puck trocken zum 2:3.
Die Löwen hatten das Spiel gedreht und waren sogar drauf und dran, die Partie früh vorzuentscheiden, allerdings vergaben Stretch im Alleingang und Pistilli bei einem Konter ihre Möglichkeiten. Es schien, als müssten die Huskies, die in dieser Phase unkonzentriert wirkten und kaum noch in die Zweikämpfe kamen, dem hohen Tempo des ersten Drittels nun Tribut zollen. Ein Überzahlspiel brachte die Nordhessen jedoch wieder zurück. Nach feinem McGrath-Rückhandpass netzte Meilleur aus kurzer Distanz zum 3:3 ein. Nun drehte das Momentum wieder, die Schlittenhunde zeigten sich offensiv präsenter, Klöpper und Carciola verfehlten das Tor aus aussichtsreichen Positionen aber knapp. Da auch die Löwen, trotz druckvollen letzten 90 Sekunden, keinen Torerfolg mehr feiern konnten, musste das Spiel in der Verlängerung entschieden werden. Und dort nutzten die Huskies erneut – zum dritten Mal an diesem Abend – ihren Vorteil mit einem Mann mehr auf dem Eis. Braden Pimm zog aus dem rechten Bullykreis humorlos ab und überraschte Weitzmann mit einem Schuss ins kurze Eck zum 4:3-Siegtreffer.
Die Kassel Huskies feierten damit den zehnten Heimsieg in Folge und beendeten außerdem die sechs Spiele andauernde Niederlagenserie gegen die Löwen Frankfurt.


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
Joker erkämpfen sich einen Punkt - ESVK muss sich dem SCR in der Verlängerung mit 3:2 geschlagen geben
Nach dem sich der Mannschaftsbus des ESVK seinen Weg durch das winterliche Allgäu und Oberbayern nach Garmisch-Partenkirchen mit knapp 90 Minuten Verspätung gekämpft hatte, konnte die Partie beim SC Riessersee heute Abend erst um 20:20 Uhr beginnen. Den Mannen von Trainer Andreas Brockmann blieb aufgrund der verspäteten Anreise kaum Zeit sich richtig auf das Spiel vorzubereiten. Verzichten musste der ESVK neben den langzeitverletzten Simon Schütz und Alex Thiel auch weiterhin auf Stefan Vajs, Sebastian Osterloh und Tim Wohlgemuth. 
Im ersten Drittel sahen die 1837 Zuschauer, davon knapp 400 Rotgelbe Schlachtenbummler, ein ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften hatten gute Abschlussmöglichkeiten und es entwichkelte sich ein schnelles und intensives Eishockeyspiel. Den ersten Treffer markierten dann in der 7. Spielminute aber die Hausherren. Nach einem Scheibenverlust in der eigenen Zone wurde Mattias Beck mit einem feinen Pass schön in Szene gesetzt und der Schwede im Trikot des SCR versenkte die Scheibe mit einem platzierten Direktschuss in die Maschen des ESVK Gehäuses. Die Allgäuer zeigten sich keineswegs geschockt und versuchten ihrerseits mit guten Angriffen einen ersten Treffer zu erzielen. Nach dem die Joker zu erst noch ein eigenes Unterzahlspiel ohne Gegentreffer überstanden, sorgte Mychal Monteith im Powerplay für seine Farben den Ausgleich. In der 16. Minute versenkte der Kaufbeurer Verteidiger aus dem Gewühl heraus die Scheibe im Tor von SCR Goalie Matthias Nemec. Weitere gute Torabschlüsse auf beiden Seiten waren stets sichere Beute der beiden Torhüter.
Im zweiten Abschnitt übernahm die Heimmannschaft dann mehr und mehr das Kommando über das Spiel. Angetrieben von der top Reihe um Lubor Diebelka, Richie Müller und Andreas Driendl kamen die Werdenfelser zu vielen gefährlichen Torchancen. Die vielbeinige Defensive der Joker blockte aber wieder viele Schüsse und was doch auf das Tor der Rotgelben kam, war sichere Beute vom erneut starken Bastian Kucis im Tor des ESVK. Das dritte Drittel lief ähnlich dem zweiten ab. Der SCR machte Druck. Kaufbeuren verteidigte gut. In der 50 Spielminute traf dann aber Richie Müller in Überzahl nach feiner Vorarbeit von Lubor Diebelka zum 2:1 Führungstreffer für die Weißblauen. Die Joker gaben aber natürlich nicht auf und belohnten sich für ihren Kampfgeist in der 56. Spielminute mit dem Ausgleichstreffer. Charlie Sarault arbeitete die Scheibe nach einem ersten eigenen Schuss mit viel Willen zur Freude der knapp 400 mitgereisten ESVK Fans über die Torlinie und es ging mit einem 2:2 Unentschieden nach 60 Minuten in die Verlängerung.
In dieser hatten die Kaufbeurer durch Sami Blomqvist, Steven Billich, Joey Lewis und Max Schmidle mehrfach den Siegtreffer auf dem Schläger. Dieser sollte dann aber in Minute 63 Richie Müller gelingen. Der Goldhelm des SCR nutze einen Wechselfehler der Kaufbeurer mit einen schönen Rückhandtreffer in den Winkel zum 3:2 Siegtreffer.


Ravensburg Towerstars  (DEL2)
Zähes Spiel mit entschlossener Schlussphase
Die Ravensburg Towerstars haben sich gegen das Tabellenschlusslicht Bad Tölz einen 5:2 Heimsieg erkämpft. Bis zur 50. Minute taten sie sich allerdings sehr schwer mit einem in allen Spielfeldzonen sehr kompakt verteidigenden Gegner.
Die Towerstars, die wie im Vorfeld gemeldet auf Ondrej Pozivil und Mathieu Pompei verzichten mussten, spielten vom Anspielbully an zielstrebig nach vorne. Bereits nach einer halben Minute hatte Adam Lapsansky in halbrechter Position die Führung auf dem Schläger. Auch die Gäste aus Bad Tölz kamen alsbald zu ihren ersten Möglichkeiten und zeigten dabei die eine oder andere Schwäche der Towerstars an diesem Abend auf. Nach knapp sechs Minuten fuhren sie einen 3-2 Konter und Andreas Schwarz schloss diesen konsequent zum 0:1 ab. Dem Team von Trainer Jiri Ehrenberger war deutlich anzumerken, dass dieser Gegentreffer für Nervosität und Verkrampfung sorgte. So kam es auch zu einer Vielzahl von Icing- und Abseits-Unterbrechungen.
Hoffnung auf Besserung gab es in der 14. Minute, als Kilian Keller aus halblinker Position aufs Tor schlenzte und ein Bad Tölzer Verteidiger seinem Torhüter durch die Sicht fuhr - der 1:1 Ausgleich. Als drei Minuten später David Zucker mit einem entschlossenen Antritt den eigenen Nachschuss zum 2:1 verwerten konnte, war das bis dahin ziemlich zähe Spiel weitgehend vergessen.
Allerdings taten sich die Towertars auch im zweiten Spielabschnitt äußerst schwer. Das Spiel war geprägt von ungenauen Pässen und Missverständnissen schon beim Spielaufbau. Dies war auch das Resultat einer Szene nach nur 55 gespielten Sekunden. Die Towerstars Defensive hatte den Puck nicht aus der Gefahrenzone bringen können, höchst unglücklich schob dann Lukas Slavetinsky den Puck im Fallen zum 2:2 über eigene Linie. Die Hauptschiedsrichter wollten auf Nummer sicher gehen, ob der Puck nicht doch von Marcel Rodman mit einer Kickbewegung erzielt wurde. Doch der Videobeweis bot keinen Grund, den Treffer nicht zu geben.
Danach folgte ein Spielgeschehen, in dem die Towerstars nach 32 Minuten eine ordentliche Portion Glück abrufen mussten. Ein Schuss von Löwen Top-Stürmer Chris St. Jacques prallte vom Pfosten ins Spiel zurück. Das Torgehäuse – diesmal war es die Latte – rettete für Jonas Langmann auch zu Beginn des Schlussabschnitts. Kurz zuvor hatte Jakub Svoboda einen Alleingang nicht an Löwen-Keeper Andreas Mechel vorbei schieben können. Doch die Towerstars suchten den Weg zum Erfolg, jede Scheibe wurde jetzt zum gegnerischen Tor gebracht. Mit Erfolg für Kapitän Vincenz Mayer, der in der 50. Minute den Puck aus zentraler Position zum 3:2 am vollkommen sichtlosen Löwen-Torhüter vorbei schlenzte. Nur 58 Sekunden später erhöhte David Zucker auf 4:2, damit war die Vorentscheidung gefallen. Als Löwen-Trainer Rick Boehm schon zwei Minuten vor Schluss seinen Torhüter zugunsten eines 6. Feldspielers vom Eis holte, machte erneut David Zucker mit dem 5:2 den persönlichen Hattrick perfekt.


SC Riessersee  (DEL2)
Gericht bestätigt: Kündigung von Ralph Bader war rechtmäßig - SC Riessersee kann zuversichtlich in die Zukunft schauen
Im März 2017 hat der SC Riessersee seine Führungsstruktur neu aufgestellt und sich in diesem Zuge vom ehemaligen Geschäftsführer der SC Riessersee Eishockey Vermarktungs GmbH, Ralph Bader, getrennt. Heute hat die Kammer Weilheim des Arbeitsgerichts München –– entschieden: Die fristlose Kündigung von Ralph Bader war rechtmäßig. Die Richter haben die von Gesellschaftervertreter Udo Weisenburger vorgetragenen Gründe für die Kündigung bestätigt. Die begangenen Pflichtverletzungen waren derart schwerwiegend, dass die Trennung aus wichtigem Grund gerechtfertigt war. Dem Gericht reichte ein einziger der zahlreichen vorgetragenen Sachverhalte dafür aus, die Klage von Bader abzuweisen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Dazu erklärt Gesellschafter Udo Weisenburger:
„Wir befinden uns mit dem SC Riessersee sportlich wie wirtschaftlich auf einem guten Weg. Auf Basis des heutigen Urteils können wir nun hoffentlich die Auseinandersetzung der Vergangenheit abschließen und uns wieder vollständig auf den Sport konzentrieren, den wir so lieben. Unsere Fans, Partner und Sponsoren erwarten, dass der Verein professionell geführt wird und der SC Riessersee wieder eine wichtige Rolle im deutschen Eishockey spielt. Auch wenn noch eine lange Strecke vor uns liegt: Die heutige Gerichtsentscheidung bestätigt uns vollumfänglich darin, dass unser Weg der richtige ist.
Für die Region, für die Fans und unsere Partner soll weiterhin der sportliche Erfolg im Mittelpunkt stehen. Dafür setze ich mich im Team mit unserem sportlichen Leiter Tim Regan und Cheftrainer Toni Söderholm mit voller Kraft ein. Die Unterstützung unserer Anhänger, unserer Mannschaft, unserer Mitarbeiter und unserer Sponsoren trägt entscheidend dazu bei, dass wir zuversichtlich in die Zukunft schauen können. Heute ist ein guter Tag. Es lebe der SCR!“


Lausitzer Füchse Weißwasser  (DEL2)
Drei Tage Geburtstagsparty im Fuchsbau - Weißwasser feiert 85 Jahre Eishockey in der Stadt
Das Eishockey in Weißwasser feiert kommende Woche ein großes Jubiläum. Vor 85 Jahren gründete sich in der Stadt der erste Eishockeyverein. Rund um dieses Jubiläum gibt es ein großes Festwochenende. Der Auftakt ist am 15. Dezember mit einer Veranstaltung für geladene Gäste in der Eisarena.
Am Samstag finden in der Eisarena und den Telux-Sälen weitere Veranstaltungen statt. Höhepunkt ist das Spiel einer Auswahl von Spielern aus Weißwasser gegen ein Team aus Berlin. Dafür haben unter anderem Mirko Lüdemann und Sven Felski zugesagt. Bully ist um 19 Uhr. Der Eintritt für sämtliche Samstags-Veranstaltungen in der Eisarena ist frei. Nach dem Spiel findet ab 20 Uhr ein Lampionumzug zu den Telux-Sälen statt, wo 1932 die Geburtsstunde des Eishockeys in Weißwasser war. Dort beginnt dann gegen 21 Uhr auch eine Aftershowparty mit den Akteuren, die beim Legendenspiel auf dem Eis waren. Der Eintritt beträgt 8,50 Euro. Karten gibt es ab Dienstag im Füchse-Fanshop und der AGIP-Service-Station Weißwasser.
Zum Abschluss des Festwochenendes spielen dann die Lausitzer Füchse am Sonntag ab 17 Uhr gegen Freiburg. Dort ist eine große Choreographie geplant. Im Rahmen dieser Partie backen die Frauen und Freundinnen der Füchse-Spieler wieder Kekse. Dies ist in den letzten Jahren zu einer schönen Tradition geworden. Derzeit wird schon fleißig gebacken und verpackt. Im vergangenen Jahr konnten so fast 2000 Euro für zwei soziale Projekte eingenommen werden. Auch in diesem Jahr wird das Geld wieder an bedürftige Einrichtungen fließen. Details werden in der kommenden Woche bekannt gegeben. Außerdem gibt es auch wieder eine Tombola.


Deggendorfer SC  (OLS)
Keine Chance für die Eisbären: DSC fulminant im Donauderby
Was für ein Abend in der Festung an der Trat! Gegen die Eisbären 
Regensburg präsentierte sich der Deggendorfer SC in echter Topform und 
schickte den Rivalen vor 1810 Zuschauern mit einer 5:1 Packung wieder 
zurück in die Domstadt.
Dabei erwischten die Hausherren gleich einen optimalen Start in die 
Partie. Gerade einmal 18 Sekunden waren gespielt, als sich Kyle 
Gibbons von außen durchtankt und dem verdutzten Gästekeeper Urbisch 
den Puck durch die Beine schob. In der Folgezeit erspielten sich die 
Deggendorfer dann zahlreiche Einschussmöglichkeiten, jedoch wollte ein 
weiterer Treffer zunächst nicht fallen. Dennoch durften die 
zahlreichen DSC-Fans im ersten Abschnitt noch einmal jubeln. In der 
16. Minute war es Curtis Leinweber, der einen Eisbären-Verteidiger 
austanzte und überlegt ins linke obere Eck abschloss. Somit wurde zum 
Ende des ersten Abschnitts die optische Überlegenheit der Hausherren 
auch auf der Anzeigentafel sichtbar. Im zweiten Drittel zeigte sich 
dann ein ähnliches Bild. Hinten ließen die DSC-Cracks wenig zu und 
vorne erspielte man sich gute Möglichkeiten. Dennoch dauerte es bis 
zur 35. Minute, ehe der Puck im Netz zappelte. Dieses Mal war es 
Andreas Gawlik, der im Powerplay den Hammer auspackte. Zu Beginn des 
Schlussdrittels konnten die Hausherren die Führung dann sogar noch 
weiter ausbauen. Erneut trafen die Deggendorfer im Powerplay und 
dieses Mal war es Andrew Schembri, der mit einem Gewaltschuss für eine 
komfortable 4:0 Führung sorgte. In der 53. Spielminute gab es dann 
doch noch Grund zum Jubeln für die Gäste. Jason Pinizotto erzielte im 
Powerplay den Ehrentreffer für die Eisbären. Doch die DSC-Cracks 
schlugen postwendend zurück. Wieder war es ein Überzahlspiel, das den 
Erfolg brachte. Dieses Mal war es Kyle Gibbons, der mit seinem zweiten 
Treffer an diesem Abend für das 5:1 und damit für den 100. 
Saisontreffer für den DSC sorgte. Dies war gleichermaßen auch der 
Endstand in einem einseitigen Derby, das der Deggendorfer SC zu jeder 
Phase kontrollierte. Durch die zeitgleiche Niederlage der Starbulls 
Rosenheim in Selb kletterte die Mannschaft von Trainer John Sicinski 
wieder zurück an die Tabellenspitze. Nun geht es am kommenden Sonntag 
nach Miesbach, wo die Deggendorfer auf das aktuelle Schlusslicht der 
Oberliga Süd treffen. Spielbeginn in um 18 Uhr.
DSC muss beim Schlusslicht ran
Nach dem Donau-Derby gegen den EV Regensburg am Freitag muss der 
Deggendorfer SC am kommenden Sonntag beim Schlusslicht aus Miesbach ran.
Doch der Tabellenplatz ist in dieser Spielzeit nicht immer der 
Gradmesser, an dem man die Oberbayern messen sollte. Speziell in 
Spielen gegen die Topteams konnte der TEV bereits mehrmals Paroli 
bieten. Zum Beispiel verloren die Miesbacher zuhause gegen die 
Starbulls nur mit 1:2 zu Beginn in der Saison und konnten sogar den EV 
Landshut besiegen. Auch bei ihrem Gastspiel in Deggendorf verkauften 
sich die Oberbayern mehr als teuer. Ein Treffer von Andrew Schembri im 
Powerplay erlöste damals das Team von Trainer John Sicinski spät in 
der Partie. Doch beim TEV herrscht aktuell Chaos. Mit James Hall und 
Christopher Stemke verließen Anfang der Woche beide Kontingentspieler 
das Team von Trainer Markus Wieland ohne vorherige Zustimmung des 
Vereins. Damit verlassen zwei der drei besten Scorer des diesjährigen 
Aufsteigers den TEV und hinterlassen große Lücken. Dennoch werden die 
DSC-Cracks die Oberbayern nicht unterschätzen und alles dafür tun, um 
sich gegen den aktuellen Tabellenletzten keine Blöße zu geben. 
Spielbeginn in Miesbach ist um 18 Uhr.


Lindau Islanders  (OLS)
EV Lindau Islanders reisen nach Peiting
Die EV Lindau Islanders stehen vor der nächsten schweren Partie in der Oberliga Süd. Am Sonntag (18 Uhr) müssen die Lindauer beim formstarken EC Peiting antreten.
Die Peitinger sind dabei die Serientäter der Oberliga Süd, denn nach dem Start mit fünf Siegen in den ersten sechs Spielen grüßte der ECP von der Tabellenspitze. Anschließend verloren sie mit fünf Niederlagen in den nächsten sechs Partien diesen Platz wieder, um sich nun wieder nach oben zu schleichen. Sechs der letzten sieben Spiele wurden gewonnen, was in der Gesamtabrechnung Platz fünf bedeutet mit 12 Punkten Vorsprung auf die Islanders vor diesem Wochenende.
Gerade zuhause ist das Team des ehemaligen Lindauer Trainers Sebastian Buchwieser eine Macht. Die letzten vier Spiele wurden deutlich gewonnen, wobei das 8:2 gegen Rosenheim heraussticht – letztlich aber ein Muster ohne Wert war, weil die Star Bulls ab dem zweiten Drittel verletzungsbedingt einen Feldspieler ins Tor stellen mussten, aber schon zuvor war Peiting das deutlich bessere Team. Zuletzt wurden die Eisbären Regensburg mit 7:4 nach Hause geschickt. Überragender Mann war dabei Verteidiger Brad Miller mit drei Toren und zwei Vorlagen. Der punktbeste Verteidiger der Liga steht sogar in der Gesamt- Scorerwertung auf Platz zwölf, im eigenen Team sind nur Milan Kostourek (33 Punkte) und Ty Morris (31) besser.
Die Islanders taten sich bisher in Peiting schwer und werden vor allem bei den Special Teams gefragt sein. Der ECP ist sowohl in Über- als auch in Unterzahl das zweitbeste Team der Liga. Sowohl vor dem eigenen, als auch vor dem gegnerischen Tor müssen die Lindauer deshalb sehr hart arbeiten um zum Erfolg zu kommen. Das zeigte auch das Hinspiel als es nach 60 Minuten 1:1 stand und der EVL dann im Penaltyschießen gewinnen konnte. Ein Unentschieden nach der regulären Spielzeit dürfte deshalb schon als Erfolg zu werten sein. 


Memmingen Indians  (OLS)
Hitzige Partie: Indians unterliegen Peiting knapp
Der ECDC Memmingen hat in einer hart geführten Partie mit dem EC Peiting am Ende den Kürzeren gezogen und knapp mit 4:5 verloren. Die Indians haderten mit dem Schiedsrichter, müssen am Ende aber die Klasse der Gäste anerkennen. Neuzugang Galoha erzielte zwei Treffer bei seinem Debüt vor eigener Kulisse.
Es war eine wahnsinnig hitzige Partie, welche die fast 1200 Zuschauer am Hühnerberg geboten bekamen. Die Indians starteten mit Florian Neumann im Tor und ohne die länger verletzten Kouba, Haluza und Benda. Erstmals im rot-weißen Trikot präsentierte sich Kirils Galoha, der lettische Neuzugang, der dann auch einen Start nach Maß erleben sollte. Bereits nachdreieinhalb Minuten fälschte er einen Schuss von Daniel Huhn unhaltbar ab und brachte sein Team in Führung. Die Partie bereits zu diesem Zeitpunkt sehr hitzig, mehrere Rangeleien und Kampfeinlage sollten folgen, u.a. duellierten sich Martin Jainz und Peitings Brad Miller mit dem besseren Ausgang für den Memminger. Doch auch spielerisch bekamen die Fans einiges geboten: Vor allem die erste Reihe um Miettinen, Galoha und Huhn setzte den Gästen gehörig zu. So war es dann auch der lettische Neuzugang, der in der elften Minute das 2:0 im Powerplay erzielen konnte, welches die Indians mit in die Pause nahmen. Einen Schockmoment hatten die Indianer auch noch zu überstehen, als Timo Schirrmacher von hinten in die Bande gecheckt wurde und regungslos ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Zum Entsetzen der Zuschauer ging der Peitinger Spieler ohne Strafe aus dieser Situation heraus, lediglich Sven Schirrmacher erhielt zwei Minuten, als er den Übeltäter zur Rede stellen wollte.
Im Mittelabschnitt kamen dann die Gäste mehr zum Zug, auch begünstigt durch die etwas einseitige Regelauslegung der Offiziellen. Als Lubor Pokovic eine Strafe absitzen musste zog Überzahlspezialist Brad Miller unhaltbar ab und konnte den Anschluss erzielen. In der 35. Minute dann folgte der Ausgleich durch Lautenbacher und die Partie war wieder völlig offen.
Im Schlussabschnitt gleich die kalte Dusche: Erneut nahm Miller Maß und erzielte die erstmalige Führung für die Oberbayern. Die Indians versuchten den Ausgleich zu erzielen, Peiting war aber zu diesem Zeitpunkt die erwartet starke Spitzenmannschaft und hielt die Indians vom Tor weg. In der 48. Minute dann die Vorentscheidung. Erneut in Überzahl trafen die Gäste zum 4:2, Dominik Piskor konnte zwar postwenden den Ausgleich erzielen, doch mehr war nicht drin. Maier traf dann zwei Minuten vor dem Ende zum 5:3 und die Partie war gelaufen, der Indians-Treffer eine Sekunde vor Ablauf der Spielzeit war da nur noch Makulatur.
Die Indians schafften es am Ende wieder nicht einen Großen der Oberliga zu schlagen. Trotz aufopferungsvollem Kampf und einem starken Debüt von Kirils Galoha reichte es am Ende nicht ganz zum Sieg, was viele Zuschauer auch an einigen sehr unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen festmachen wollten. Für die Indians gilt es nun aber nach vorn zu schauen und am nächsten Freitag gegen Deggendorf einen neuen Anlauf zu wagen. Ob Timo Schirrmacher dann wieder zur Verfügung steht ist ungewiss, doch immerhin konnte er das Krankenhaus kurz vor Spielende wieder verlassen und hat glücklicherweise keine größeren Blessuren davongetragen.


Selber Wölfe  (OLS)
Wölfe besiegen Spitzenreiter
Es war DAS Topspiel des 20. Spieltages in der Oberliga Süd und wurde allen Erwartungen gerecht. In einer hochklassigen und temporeichen Partie besiegten unsere Wölfe den Spitzenreiter und DEL2-Absteiger Starbulls Rosenheim am Ende mit 8:4. Grundstein für diesen sensationellen Heimerfolg zum Auftakt in das 2. Adventswochenende war eine hochkonzentrierte und geschlossene Mannschaftsleistung unserer Wölfe und die Tatsache, dass unsere Stürmer auf Rosenheimer Gegentore immer die passende Antwort parat hatten. „Wir haben ein tolles und schnelles Spiel über 60 Minuten gesehen und ich bin stolz auf mein Team, das Charakter zeigte, nachdem es zweimal einen 2-Torevorsprung abgeben musste“, so Wölfe-Coach Henry Thom in der Radio Euroherz Eiszeit.
Beide Teams brauchten etwas, um die gegenseitige Scheu voneinander abzulegen, Torchancen in den Anfangsminuten Mangelware, was der prächtigen Stimmung im weiten Rund keinen Abbruch tat. Unsere Wölfe fanden in einem sehr temporeichen Spiel schnell in ihren Rhythmus, störten frühzeitig die Angriffsbemühungen des Spitzenreiters, standen zudem defensiv gut und warteten auf die sich bietenden Möglichkeiten. Viele nennenswerte Einschussmöglichkeiten hatten wir bis dato nicht, aber eine der ersten nutzten wir eiskalt. Der von der Strafbank kommende Moosberger fing einen Querpass der Gäste ab, bediente den gut postierten McDonald, Gästegoalie Brunnert ohne Abwehrchance. Die befürchteten wütenden Angriffe des DEL2-Absteigers blieben aus, Reichels „Halbchance“ in der 10. Minute war das mit Gefährlichste, was Deske zu klären hatte. Rosenheim kam nicht wie gewünscht ins Rollen, unsere Taktik, die Passwege der Oberbayern zuzustellen, ging auf. Absolut verdient und sehenswert der Treffer zum 2:0 kurz vor dem Pausentee. Gare mit einem „Traumtor“ – sein extrem hart platzierter Schlagschuss ins lange linke Eck unhaltbar für den 16jährigen Gäste-Goalie.
Torreich startete der Mittelabschnitt. Innerhalb von 73 Sekunden bekamen die Zuschauer drei Treffer zu sehen. Der Reihe nach. In Überzahl gelang den Gästen durch Neumann aus spitzem Winkel der Anschlusstreffer, nur 50 Sekunden später glich Rosenheims Toptorschütze Draxinger (Verteidiger!) mit seinem 11. Saisontor zum 2:2 aus. Unsere Wölfe schüttelten sich kräftig und hatten die richtige Antwort parat. Nur 23 Sekunden nach dem Ausgleich fiel die abermalige Führung - erneut war es McDonald, der von Moosberger in Szene gesetzt wurde. Danach beruhigte sich das Spiel, welches weiterhin auf hohem Niveau stand, kurzzeitig, ehe die neuformierte zweite Sturmformation erneut für Jubel auf Rängen sorgte. Mudryk war es vorbehalten, der SBR-Goalie Brunnert zum vierten Male an diesem Abend überwand. In einem guten Überzahlspiel hatten unsere Cracks die Chance nachzulegen, aber der Spitzenreiter agierte clever und ließ nichts zu. Unseren Mannen war es nicht vergönnt, den Zwei-Tore Vorsprung mit in die Pause zu nehmen, der Spitzenreiter wurde stärker und Nättinen verkürzte auf 4:3.
Nichts für schwache Nerven – das Topspiel machte weiterhin seinen Namen alle Ehre. Unsere Wölfe lieferten Rosenheim einen heißen und packenden Kampf, aber es sind die Oberbayern, die den besseren Start erwischten und den Ausgleich markierten – Deske hatte gegen den freistehenden Echtler keine Chance. Ein Treffer, der den Gästen kurzzeitig etwas Oberwasser gab, zum Glück nur kurz. Denn es waren unsere Wölfe, die abermals gleich wieder nachlegten – Mudryk mit der 5:4 Führung. Wölfe-Coach Thom nahm frühzeitig eine Auszeit und fand scheinbar die richtigen Worte, wie seine Jungs einen weiteren Treffer nachlegen könnten. In doppelter Überzahl traf Geisberger zum 6:4. Die Vorentscheidung? Nein, die Gäste gaben sich noch nicht geschlagen, aber die Zeit lief für uns. Sehr früh setzte SBR-Coach Kofler alles auf eine Karte und nahm seinen Goalie aus dem Kasten. Sein Risiko sollte nicht belohnt werden. McDonald traf per empty-net zum 7:4. Nachdem Kofler, zur Überraschung vieler, weiterhin seinen Torhüter auf der Bank ließ, fiel 15 Sekunden vor Ende ein weiteres empty-net-goal zum 8:4 Endstand.


Sonthofen Bulls  (OLS)
ERC Sonthofen besiegt Waldkraiburg 6:2 - Neuzugang Kyle Just trifft im ersten Spiel gleich zwei Mal
Der ERC Sonthofen hat das Heimspiel am Freitagabend in der Eishockey- Oberliga-Süd gegen Waldkraiburg mit 6:2 (1:0; 2:0; 3:2) gewonnen. Einen guten Einstand vor über 529 Zuschauern feierte dabei Neuzugang Kyle Just, der erst Anfang der Woche von den Lausitzer Füchsen aus der DEL2 nach Sonthofen gewechselt war. Er verwandelte einen Penalty und erzielte im laufenden Spiel noch einen Treffer. Durch das Schneetreiben waren der EHC Waldkraiburg und das Schiedsrichtergespann erst sehr spät im Oberallgäu angekommen.
Im ersten Spielabschnitt kamen die Bulls nur schwer in Gang, von Busbeinen war auf Waldkraiburger Seite nichts zu merken. Erst nach einigen Minuten hatte sich das Team von Trainer Heiko Vogler gefangen. In der 18. Spielminute glänzte Kyle Just durch eine perfekte Vorlage zu Martin Guth, der zum 1:0 für Sonthofen verwandelte.
Im Mitteldrittel der ERC die spielbestimmende Mannschaft. In der 32. Minute schließt Sean Morgan nach Zuspiel von Sternheimer und Sill von der blauen Linie ab und trifft zum 2:0, ehe Kyle Just etwas mehr als 20 Sekunden vor dem Ende der zweiten zwanzig Minuten einen Penalty äußerst präzise für die Bulls verwandelt. Vorausgegangen war ein Foul direkt vor dem Tor der Gäste.
Im letzten Drittel der ERC Sonthofen gedanklich irgendwie noch in der Kabine. Hämmerle und Rousek auf Gästeseite nutzten diesen Moment für die Treffer zum 3:1, bzw. zum 3:2-Anschluss. Die Bulls waren gewarnt und ließen jetzt nichts mehr anbrennen. Stattdessen warfen sie die Tormaschine an. In der 44. Minute trifft Just zum 4:2, Wayne Lucas in der 55. Minute zum 5:2 nach Vorbereitung von Leon Müller und dem wiedergenesenen Manuel Malzer. In der 60. Minute Marco Sternheimer mit einer tollen Einzelaktion zum 6:2-Endstand.
Sonthofen festigt durch die gleichzeitige Niederlagen von Lindau und Weiden den siebten Platz und hat jetzt drei Punkte Vorsprung auf die Islanders. Außerdem ist auch der Abstand zum sechsten Rang geschmolzen, nachdem auch Regensburg in Deggendorf verloren hatte. Am Sonntag wartet eine schwere Auswärtsaufgabe beim Tabellenzweiten aus Rosenheim auf die Bulls.


Löwen Waldkraiburg  (OLS)
TOMAS MARTINEC NEUER TRAINER DER LÖWEN
Tollen Nachrichten für die Fans des EHC Waldkraiburg, denn der Trainerstuhl der Löwen ist ab sofort neu besetzt. Mit dem früheren Stürmer und Deutschen Meister des Jahres 2007 Tomas Martinec können die Verantwortlichen der Industriestädter einen echten Eishockey-Fachmann präsentieren, der ab sofort die Geschicke an der Bande übernehmen wird. Damit wurde ein Nachfolger für Interimstrainer Rainer Zerwesz, der maximal bis 10.Dezember einspringen konnte.
Geboren wurde der 41-Jährige Tomas Martinec in Pardubice, seine erste Station als Spieler in Deutschland waren die Kaufbeurer Adler, mit denen er ab 1994 in der DEL spielte. Über den ETC Timmendorfer Strand und die tschechischen Teams des HC Slezan Opava und HC Prevrov kam er 1998 zum Iserlohner EC. Am Seilersee freute er sich im zweiten Jahr über den Aufstieg und seine persönliche Rückkehr in die DEL, in der Spielzeit 2001/ 2002 machte er sein erstes Spiel für die deutsche Nationalmannschaft. Nach zwei Jahren in Mannheim und zwei Spielzeiten bei den Nürnberg Ice Tigers kehrte Martinec 2006 zu den Adlern zurück und gewann mit dem Waldkraiburger Christoph Ullmann die deutsche Meisterschaft 2007 und den DEB-Pokal. Nach vier Jahren Mannheim erfolgte der Wechsel in die zweite Liga nach Heilbronn und dann wurde die Karriere als Spieler eigentlich beendet. Im letzten Jahr feierte er für vier Spiele bei den Hannover Scorpions- die er als Trainer betreute- nochmals ein kurzes Comeback auf dem Eis.
Als Trainer startete Martinec seine Karriere in Mannheim und von 2012 bis 2015 betreute er die U16 des EKU Mannheim, das Schüler-Bundesliga-Team der Jungadler und den Mannheimer ERC2 als Head-Coach. 2015 verpflichtete ihn der ambitionierte Oberligist EV Duisburg, in der Vorsaison stand er in Hannover an der Bande, musste jedoch nach der Fusion der Hannoveraner und der Wedemark Scorpions gehen. Die aktuelle Spielzeit begann er als Co-Trainer bei den Harzer Falken in der Oberliga Nord, nach zwei Monaten trennte man sich jedoch in beiderseitigem Einverständnis.
Nun beginnt für ihn beim EHC Waldkraiburg ein neues Kapitel und die Löwen freuen sich, mit diesem erfolgreichen ehemaligen Spieler und Trainer einen echten Fachmann präsentieren zu können. Auch Martinec selbst, kann es nicht erwarten, dass es endlich los geht: "Ich freue mich natürlich sehr! Wir haben zwar nicht so viel Zeit, aber wir wollen etwas bewegen. Das dauert zwar immer ein wenig, aber ich bin heiß" so der Deutsch-Tscheche.
Bereits im Heimspiel gegen Selb am vorigen Sonntag war er in der Raiffeisen Arena und gewann einen ersten Eindruck seines neuen Teams. "Das Team hat auf jeden Fall Charakter" erklärte Martinec. "Sie sind läuferisch sehr, sehr stark und sie kämpfen. Die Verunsicherung war zwar noch etwas da und sie haben sich nicht viel zugetraut und wollten nicht immer eine Entscheidung treffen. Aber das hängt mit dem Selbstvertrauen zusammen, da müssen wir jetzt ansetzen." Ab sofort ist er Chef-Coach der Löwen und steht am Freitag in Sonthofen hinter der Bande, Rainer Zerwesz wird ihm im Dezember im Training und den Spielen assistieren, um die Eingewöhnung mitten in der Saison zu erleichtern.
Der EHC Waldkraiburg heißt Tomas Martinec und seine Familie herzlich willkommen und wünscht ihm eine erfolgreiche Zeit bei den Löwen!
EHC SCHLÄGT SICH WACKER IM ALLGÄU
Mit einer 2:6-Niederlage und ohne Punkte im Gepäck mussten die Löwen am Freitag zwar die Heimreise aus Sonthofen antreten, dennoch machte der EHC aber einen weiteren Schritt nach vorne. Denn die Industriestädter, die erstmals vom neuen Chef-Coach Tomas Martinec und Rainer Zerwesz betreut wurden, gaben nie auf, boten den Bulls mächtig Paroli und das Ergebnis spiegelte den Spielverlauf nicht komplett wieder. Außerdem konnte Neuzugang Tomas Rousek mit seinem ersten Tor für den EHC einen prächtigen Einstand feiern.
90 Minuten vor dem Spiel gab es bereits eine erste Nachricht vom EHC Waldkraiburg, denn die Löwen verkündeten, dass mit dem DEL-Champion aus dem Jahr 2007 Tomas Martinec, ab sofort der Trainerstuhl der Industriestädter fix besetzt sei. Gemeinsam mit Interimstrainer Rainer Zerwesz, der in dieser Woche das Team noch betreute und der in den kommenden Wochen den Staffelstab „übergeben“ wird, um den Einstieg während der Saison zu erleichtern, stand der 41-Jährige Martinec in Sonthofen bereits an der Bande. Heilende Hände hat jedoch auch Martinec nicht und so standen den 20 Feldspielern des ERC nur die 15 Mannen aus Waldkraiburg gegenüber. Christian Ettwein, Tobias Thalhammer, Michael Trox, Lukas Wagner und Basti Rosenkranz waren beim Gastspiel im Allgäu nicht dabei, doch konnte man mit Tomas Rousek nach der Verletzung von Tomas Vrba wenigstens wieder einen zweiten Kontingentspieler aufbieten. Diesbezüglich gab es im Vorfeld auch bei den Gastgebern gute Nachrichten und Kyle Just feierte für den ERC sein Debüt. Aus Weißwasser hatten ihn die Verantwortlichen der Bulls losgeeist und in der Partie gegen die Löwen deutete der Kanadier mehr als an, der erhoffte „Knipser“ zu sein.
Das erste Drittel verlief recht ausgeglichen und den Löwen war erneut anzumerken, dass das Selbstvertrauen wieder zurückehrt- und man in jedem Fall wieder mehr an sich glaubt. Beide Teams verbuchten ihre Chancen, wenngleich die der Gastgeber etwas klarer ausfielen. Ein einziges Mal schafften es die Bullen, den starken Löwen im Tor des EHC, Korbinian Sertl, zu überwinden: Martin Guth traf nach einer guten Viertelstunde (17:26) zum 1:0, doch blieb es eng und ging es auch mit diesem Spielstand zum ersten Pausentee.
Verteidiger Sean Morgan erhöhte nach einer guten halben Stunden dann auf 2:0 für die Hausherren (31:39) und Kyle Just verwandelte per Penalty kurz vor dem zweiten Pausengong zum 3:0 (39:39). Doch die Löwen gaben sich nicht auf und auch in der Kabine ließ niemand den Kopf hängen. „Wir haben unsere Sache nicht so schlecht gemacht. In der Situation, in der wir sind, gibt es nichts zu verlieren und man darf nur nach vorne schauen“ erklärte der neue „Co“ Rainer Zerwesz nach dem Spiel. „Die Mannschaft hat sich nicht aufgegeben, wollte eine gute Reaktion zeigen und dann sind sie auch belohnt worden“ so Zerwesz weiter.
Den Schlussabschnitt eröffneten die Löwen nun nämlich und nach Daniel Hämmerles Anschlusstreffer zum 1:3 (41:36). Verkürzte Tomas Rousek 36 Sekunden später sogar auf 2:3 (42:12)- erstes Spiel, erstes Tor für den neuen Klub- so darf es gerne weitergehen für den 24-Jährigen tschechischen Center. Die erhoffte Granate bei Sonthofen zündete dann aber auch und Kyle Just sorgte kurz drauf wieder für den 2-Tore-Vorsprung (43:44). Wichtig für Sonthofen schnell eine Reaktion gezeigt zu haben, gab nach dem Spiel auch Trainer Heiko Vogler zu, denn zu diesem Zeitpunkt waren die Löwen am Drücker, wie er erklärte. Die Löwen versuchten es in der Folge zwar weiter, wieder heranzukommen und gaben bis zum Schluss ihr Bestes, doch irgendwann machte sich auch die personelle Situation bemerkbar und so kam Sonthofen durch Wayne Lucas (54:54) und Marco Sternheimer (59:07) zu den letzten beiden Treffern. Insgesamt aber ein guter Auftritt der Industriestädter, der- auch wenn das Ergebnis etwas zu hoch ausfiel- für die Waldkraiburger Mut macht. „Wir haben ein paar individuelle Fehler gemacht und Sonthofen hat eben die Qualität, diese auszunutzen“ erklärte Rainer Zerwesz nach dem Spiel auf der Pressekonferenz. Dennoch sei man mit der Leistung sehr, sehr zufrieden gewesen und gratulierte Sonthofen zum verdienten Erfolg. Doch die Löwen wollen am Sonntag im Heimspiel gegen Memmingen den nächsten Schritt machen, hoffen auf weitere personelle Entspannung und möchten auch ihrem neuen Trainer Tomas Martinec ein perfektes Debüt in der Raiffeisen Arena bereiten.


Wohnbau Moskitos Essen  (OLN)
Dritter Overtime Sieg in Folge
Nachdem die Moskitos sich die letzten Wochen immer näher an die ersten Plätze der Oberliga herangepunktet hatten, traf man am Freitag auf den EHC Timmendorfer Strand. Das Team aus dem hohen Norden hatte noch vor der Saison große Schwierigkeiten, überhaupt am am Spielbetrieb teilnehmen zu können, auf Grund der damaligen problematischen Hallensituation.
Der Tabellenletzte hatte es von Anfang an extrem schwer mitzuhalten und somit durfte man davon ausgehen, dass es gegen Essen nahezu unlösbar sein sollte, zu punkten.
Nachdem in Hannover Julien Pelletier seine Festspiele hatte, so trumpfte in Timmendorf Dominik Lascheit im ersten Drittel auf. In der 9. und der 18. Minute netzte erst ein, ansonsten war es ein zähes Spiel, man hat nicht das Gefühl, dass da ein Tabellenletzter auf einen Play Off Anwärter traf. Mehr als 2 Tore gelang den Moskitos nicht gegen die angeschlagenen Ostseestädter im ersten Drittel.
Gleich zu Beginn des Mitteldrittels musste Goalie Staudt das Anschlusstor hinnehmen und nach 6 Minuten etwas überraschend der 2:2 Ausgleich, Daniel Clairmont und Petr Gulda erfolgreich für Timmendorf. Jason Horst legte in der 10. Minute des 2. Drittels nach und das Spiel zur Hälfte der Partie komplett gedreht. 4 Minuten später Clairmont mit seinem 2. Treffer zum 4:2. Das Abwehrverhalten im Mitteldrittel ließ auf Seiten der favorisierten Moskitos sehr zu Wünschen übrig und der EHC mit viel Selbstvertrauen gegen verunsicherte Defensive der Essener.
Trotz Anrennen im letzten Drittel, dauerte es tatsächlich bis in die allerletzten Minuten des Spiels, um nach dem Wahnsinn in Hannover letzte Woche, erneut ein verloren geglaubtes Spiel durch 2 späte Tore (Pfänder in der 57. und wieder Lascheit in der 60. Minute) in die Verlängerung zu retten. Dennis Thielsch nach 56 Sekunden der Verlängerung zum 5:4 und somit doch noch 2 Punkte für das Team vom Westbahnhof.
In der Pressekonferenz hat Frank Gentges darauf verwiesen, dass in Timmendorf Tilburg und Leipzig nicht umsonst Punkte gelassen haben und er in der Vorbereitung zum Spiel vor dem Team aus dem hohen Norden gewarnt hatte.
Unterm Strich: 29:42 Torschüsse und trotzdem beinah ein gebrauchter Abend für die Gentges Truppe, Glückwunsch für eine couragierte Leistung nach Timmendorf.
Coach Frank Gentges mit dem Statement zum Spiel: `Es war der dritte Overtime-Sieg in Serie, das ist hoch nervenaufreibend. Auch heute haben wir als es gut für uns lief und wir 2:0 vorne waren das Spiel im zweiten Drittel durch dumme Strafen und falsche Entscheidungen wieder vollkommen unnötig gedreht und auch heute hätten wir das Spiel auf Grund der vielen Chancen nach regulärer Spielzeit gewinnen müssen. So mussten wir am Ende noch froh sein das Spiel überhaupt gewonnen zu haben.


Saale Bulls Halle  (OLN)
21. Punktspiel der Saison 2017/18: Saale Bulls vs. Füchse Duisburg
Was weder Tilburg oder auch Duisburg schafften, gelang am Freitag den Saale Bulls: als erste Mannschaft in dieser Saison reiste man mit der Maximalpunktzahl vom Pferdeturm zurück und sicherte sich damit drei eminent wichtige Zähler im Kampf um die Playoff-Plätze. Ein Kampf, bei dem zwischen dem Achtplatzierten Herne (35) und dem Tabellendritten Duisburg (41) nur sechs Punkte und die Bulls liegen mit 37 Zählern mittendrin.
Herne? Duisburg? Da war doch diese Woche irgendwas…  Genau. Nach fünf Jahren als Cheftrainer und sportlicher Leiter beim Herner Eissportverein wechselte Frank Petrozza Anfang der Woche in gleichen Funktionen hinter die Bande der Duisburger Füchse. Ein durchaus legitimer Wechsel, der  aber auch ein sogenanntes „Geschmäckle“ hat. Somit wird der Franko-Kanadier nach dem Spiel im Dienste des HEV (29.10.) morgen zum zweiten Mal in dieser Spielzeit an den Sparkassen-Eisdom reisen und sein erstes Auswärtsspiel als Duisburg-Coach absolvieren.
Ebenfalls eine Premiere wird ab 18:15 Uhr Angreifer Patrik Rypar erleben. Der 20-jährige Angreifer wechselte unter der Woche von den Blue Devils Weiden aus der Oberliga Süd zu den Saale Bulls und wird sich am Sonntag erstmals vor heimischem Publikum präsentieren können.
Zwar wird es besonders auf die Defensive ankommen, denn in acht der letzten neun Partien erzielten die Füchse immer mindestens vier Treffer und Spieler wie Slanina und Joly sind ausgewiesene Goalgetter. Doch mit dem Wissen, mit Kevin Beech den aktuell besten Goalie der Liga im Gehäuse zu haben sowie der Torgefährlichkeit der eigenen Verteidiger (sechs der letzten zehn Bulls-Treffer erzielten Defender) ist durchaus ein Erfolg gegen die Füchse drin. Zumal mit der Verpflichtung von Rypar auch die Offensive in der Breite verstärkt wurde und man somit noch unberechenbarer geworden ist. Mit der Unterstützung von den Rängen und zusammen als eine Einheit werden die Bulls alles daran setzen, die Auswärts-Premiere von Frank Petrozza missglücken zu lassen und sich selbst mit wichtigen Zählern zu beschenken.


Crocodiles Hamburg  (OLN)
Crocodiles erkämpfen erneut einen Punkt gegen Tilburg
Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend ihr Heimspiel gegen die Tilburg Trappers mit 4:5 (0:1/2:2/2:1/0:1) in Overtime verloren. Die Mannschaft von Trainer Herbert Hohenberger kämpfte sich vor 1566 Zuschauern nach einem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand zurück.
Die Verunsicherung nach fünf sieglosen Spielen in Folge war den Gastgebern im ersten Drittel deutlich anzusehen. Der Tabellenzweite war überlegen und ging in der 11. Minute durch Mickey Bastings verdient in Führung. Zu allem Überfluss kollidierte Brad McGowan in der 15. Minute mit einem Mitspieler und musste das Spiel abbrechen.
Im zweiten Drittel fingen die Hamburger besser an, kamen durch Christoph Schubert und im Nachschuss Christos Stambolidis zu guten Chancen – mussten allerdings einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Parker Bowles erhöhte in der 25. Minute zum 0:2. Die Crocodiles zeigten Moral und schlugen zurück. In doppelter Überzahl bediente Josh Mitchell Norman Martens, dessen Direktschuss zum Anschluss im Tor der Niederländer landete (35.). Die Freude währte kurz: eine Minute später stellte Jonne de Bonth den alten Abstand wieder her. Doch der Wille der Gastgeber blieb ungebrochen. Nur drei Minuten später traf André Gerartz nach feiner Vorarbeit von Josh Mitchell und Daniel Reichert zum 2:3.
Das letzte Drittel war an Spannung kaum zu überbieten. Zunächst glich Moritz Israel aus (46.), bevor Mickey Bastings zur erneuten Führung traf (50.). Diese egalisierte Moritz Israel mit seinem zweiten Treffer in der 56. Minute. Trotz zahlreicher Chancen auf beiden Seiten blieb es beim 4:4. In der Overtime war es schließlich Mickey Bastings, der mit seinem dritten Treffer an diesem Abend seiner Mannschaft den Extrapunkt sicherte (61.)
„Wir kämpfen uns zweimal zurück ins Spiel und haben kurz vor Schluss durch einen Alleingang die Chance zum Sieg. Die Moral stimmt, da kann man den Jungs keinen Vorwurf machen. Es tut echt weh, dass wir diese Spiele dann nicht gewinnen“, sagte Christoph Schubert nach der Partie.


Herner EV  (OLN)
Herner EV – EC Harzer Falken 5 : 1 (2:0,1:1,2:0)
Mit einer geschlossenen und engagierten Mannschaftsleistung konnte der Herner EV am Freitagabend am heimischen Gysenberg die Harzer Falken verdient mit 5:1 bezwingen. Jeweils zwei schnelle Treffer zu Beginn des ersten und des zweiten Abschnitts legten den Grundstock zum Sieg bei der Premiere von Interimstrainer Elmar Schmitz, der sich insgesamt nach der kurzen Eingewöhnungszeit sehr zufrieden zeigte. Lediglich im Überzahlspiel sah er hinterher noch sehr viel Verbesserungspotential. In der Tat hätte der HEV gerade im Powerplay schon früher alles klar machen können. Das taten die Gysenberger dann aber in der Schlussphase und hielten damit das Rennen um die begehrten Playoff-Plätze offen. Mit den Essener Moskitos konnten sie an diesem Abend sogar punktemäßig gleichziehen.
Bereits nach 28 Sekunden konnte Youngster Philipp Kuhnekath in zentraler Position eine Kombination seiner Sturmpartner Marcus Marsall und Danny Albrecht aufnehmen und zum 1:0 einschießen. Der HEV zeigte sich von Beginn an einsatzfreudig und holte sich weitere gute Chancen heraus. Vor allem die Spieler, die zuletzt weniger Eiszeiten bekamen, wirkten couragiert und spielfreudig. Auch das Fehlen von mittlerweile drei Verteidigern (Tom Schmitz, Tobias Esch und Maik Klingsporn) konnte gut kompensiert werden. Dafür rückten Thomas Richter und Julius Bauermeister in die Defensive, gemeinsam mit DNL-Förderlizenzspieler Mathias Onckels. In der 13. Minute folgte das 2:0 durch Marcus Marsall, der vier Minuten vor der ersten Pause nach einem tollen Alleingang am guten Harzer Keeper Dennis Korff scheiterte. Allerdings zeigten sich auch die Gäste vom Wurmberg angriffsfreudig, so dass auch Christian Wendler im Herner Tor einiges zu tun bekam.
Auch der Start ins zweite Drittel verlief aus Herner Sicht optimal. Dieses Mal dauerte es nur 24 Sekunden, bevor der Keeper der Falken erneut hinter sich greifen musste. Danny Albrecht war der Torschütze zum 3:0. Entschieden war damit aber noch nichts, denn das Team aus dem Harz kam in der 32. Minute durch Viktor Elias Bjuhr zum 3:1. Kurz darauf hatte Lois Spitzner eine gute Möglichkeit, dann Brad Snetsinger und Aaron McLeod, aber bis zum nächsten Treffer musste noch gewartet werden. Der fiel dann in der 53. Minute durch Christian Nieberle, der mit einem verdeckten Schuss von der linken Seite auf 4:1 erhöhen konnte. Nach einer Strafe gegen den HEV nahm Gästetrainer Bernd Wohlmann gut vier Minuten vor Spielschluss eine Auszeit und ersetzte für das Powerplay kurz darauf seinen Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Aber es dauerte nur eine knappe halbe Minute, dann konnte Goalie Christian Wendler einen Harzer Angriff abfangen und den Puck auf Sören Hauptig spielen. Der konnte dann treffsicher zum 5:1 ins leere Tor der Falken vollenden.
Am Sonntag geht die Winterreise nach Thüringen. Um 16:00 Uhr erwarten die TecArt BlackDragons in Erfurt den Herner EV. Keine leichte Aufgabe für die Grün-Weiß-Roten, denn die Schwarzen Drachen zeigten sich in den letzten Wochen deutlich stärker als es ihr Tabellenplatz aussagt.


Buchloe Pirates  (BYL)
Gute Moral beschert den Pirates einen Punkt gegen Erding / ESVB holt nach 0:3 Rückstand noch einen Zähler - die Verletzungsserie reißt dagegen einfach nicht ab
Nur 13 Feldspieler konnte Trainer Topias Dollhofer am Freitagabend für das Spiel gegen die Erding Gladiators aufbieten und leider wurde die Verletztenliste der Freibeuter nach der 5:6 (0:2, 3:3, 2:0) Niederlage nach Verlängerung bei den Gladiators auch noch länger. Denn bereits zur Mitte des ersten Drittels fiel Lucas Ruf und gegen Ende des letzten Drittels der gerade erst wiedergenesene Max Dropmann verletzt aus. Trotz dieser Rückschläge zeigten die Freibeuter eine gute Moral und erkämpften sich nach einem zwischenzeitlichen 0:3 und 1:4 Rückstand noch einen Punkt.
Die Freibeuter kamen gut ins Spiel und konnten bereits in den ersten Minuten gute Akzente setzen. Ladislav Marek spielte die Spielscheibe durch den Slot auf Martin Zahora, doch Jonas Steinmann im Tor der Hausherren reagierte glänzend und parierte den Schuss (3.). Nur eine Minute später scheiterte Alexander Krafczyk an der Latte (4.). Aber das Aluminium rettete auch für Daniel Blankenburg im Tor der Pirates in der siebten Spielminute. Begünstigt durch eine Strafzeit des ESV konnten die Gladiators dann ihr Überzahlspiel aufbauen und so durch Florian Zimmermann mit 0:1 in Führung gehen. Diese Führung und der verletzungsbedingte Ausfall von Lucas Ruf brachte Erding besser ins Spiel und so war Daniel Blankenburg jetzt häufiger im Mittelpunkt des Geschehens. Er rettete vor Bastian Cramer (13.) und Daniel Krzizok (18.). In der letzten Spielminute des ersten Drittels hatte er dann keine Chance als Marco Deubler eine schöne Kombination von Sebastian Schwarz und Florian Zimmermann zum 0:2 Pausenstand abschloss.
Im zweiten Drittel drängten die Freibeuter auf den Anschlusstreffer, doch Ladislav Marek (21.) und Marc Weigant mit einem Rückhandschieber im Fallen scheiterten an Steinmann. Stattdessen bauten die Erdinger mit dem ersten Angriff durch Philipp Michl, der angespielt von Timo Borrmann von links kommend den Puck mit der Rückhand rechts vorbei an Daniel Blankenburg einschob, die Führung aus. (24.). Nach 27 Minuten brachte ein gewonnenes Bully dann aber endlich den ersehnten Anschlusstreffer für die Freibeuter. Martin Zahora brachte den Puck zu Mario Seifert, der diesen in die Maschen zum 1:3 Anschlusstreffer knallte. Doch im Gegenzug stellte Lorenz Dichtl, angespielt von Timo Borrmann, den alten Abstand zum 1:4 wieder her (28.). Auch diesen Rückschlag konterten die Buchloer durch Simon Beslic, der angespielt von Martin Zahora aus halb rechter Position zum 2:4 einnetzte (30.). Die Pirates drängten die auch ersatzgeschwächten Erdinger nun ins Verteidigungsdrittel. Erst scheiterte Ladislav Marek noch an Steinmann, doch Maritn Zahora tunnelte den Erdinger Keeper schließlich und verkürzte so auf 3:4 (35.). Diesem Anschlusstreffer folgte dann noch der sechste Treffer im zweiten Drittel zum 3:5 Pausenstand durch Lorenz Dichtl, der den Puck ins lange Eck unter die Latte nagelte (37.).
Im letzten Drittel merkte man beide Mannschaften den Kräfteverschleiß an. Nur noch wenig Höhepunkte konnten verzeichnet werden, bis zur 53. Spielminute, als Marc Weigant einen Gewaltschuss auspackte und den Puck ins Kreuzeck hämmerte. Dieser Treffer brachte den Freibeutern die zweite Luft und eine Minute später gelang Martin Zahora der nicht mehr für möglich gehaltene 5:5 Ausgleichstreffer. Thomas Vogl nahm nach diesem Treffer eine Auszeit und diese schien zu wirken, da Simon Pfeiffer und Marco Deubler die größten Möglichkeiten hatten das Spiel noch in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Doch beide Male konnte Blankenburg dieses verhindern und so ging es mit dem 5:5 Spielstand in die Verlängerung.
Diese war aber bereits nach 23 Sekunden vorbei, da Florian Zimmermann mit dem 5:6 für den Zusatzpunkt für die Erdinger Gladiators sorgte. 


Passau Black Hawks  (BYL)
Spitzenspiel in der EisArena - Sonntag um 18:30 Uhr das Spitzenspiel gegen Erding
Die Zuschauer erwartet in der Passauer EisArena ein Schmankerl nach dem anderen. Zuletzt bereits der überragende Heimsieg gegen Tabellenführer Höchstadt – am morgigen Sonntag um 18:30 Uhr dann das Spitzenspiel gegen die Erding Gladiators. Spiele gegen die Erding Gladiators haben sich in den letzten Jahren zu einem „Klassiker“ gewandelt. Seit der Landesliga kämpfen beide Mannschaften verbissen, aber fair, um Punkte und Siege. Im morgigen Spiel stehen die Chancen für die Passau Black Hawks auf Punkte vielleicht so gut, wie nie zu vor. Der Passauer Kader hat enorm an Qualität zugelegt und die Black Hawks haben das Hinspiel in Erding nur knapp mit 4:2 verloren. „Wir müssen sechzig Minuten Eishockey spielen. Wir dürfen uns keine Phase im Spiel leisten wo wir nicht bei 100% sind. Laufen, fighten und jeder für jeden kämpfen“ so der Ausblick von Coach Ivan Horak. In der Tat kostete, genauso eine Phase im Hinspiel, die Passau Black Hawks mögliche Punkte. Dazu kommt, dass die Oberbayern in der Tabelle nur einen Platz vor den Habichten liegen. Es ist also angerichtet für einen spannenden Eishockey Abend um die Plätze für die Bayernliga Zwischenrunde.
Der Trainer der Gladiators Thomas Vogl kennt die Passau Black Hawks aus seiner aktiven Zeit als Spieler bestens und wird sein Team dementsprechend einstellen. Dazu sind die Oberbayern gerade im Angriff bombenmäßig aufgestellt. Mit Daniel Krzizok und Florian Zimmermann befinden sich zwei der gefährlichsten Stürmer der Bayernliga in den Reihen der Erdinger. Dazu kommt Philipp Michl, welchen die Erdinger aus Landshut los geeist haben. Torhüter Jonas Steinmann hat im Hinspiel eine klasse Partie abgeliefert und muss von den Passauern deutlich mehr gefordert werden. Im eins zu eins Vergleich der beiden Mannschaften haben sicherlich die Erding Gladiators Vorteile – dass dies nichts heißen muss, haben die Passau Black Hawks letztes Wochenende eindrucksvoll bewiesen.
Neuzugang Oliver Wawrotzki wird sich nach seinem kurzen „Abstecher“ nach Moosburg das erste mal in der Passauer EisArena präsentieren. Der 22 jährige Stürmer tritt in schwere Fußstapfen und muss Stefan Groß ersetzen. Groß hatte sich im Heimspiel gegen Höchstadt eine schwere Beinverletzung zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus. „Die Verletzung von Stefan tut uns unheimlich weh. Da sind wir natürlich froh mit Olli Wawrotzki sofort Verstärkung geholt zu haben. Olli kennt die Stadt und die Mannschaft, was sicherlich von Vorteil für uns ist.“ so der sportliche Leiter Christian Zessack.
Die Zuschauer bekommen am Sonntag zum Spiel gegen Erding wieder einiges geboten. Neben dem traditionellen Torwand schießen in der Drittelpause, gibt es auch zum ersten mal Lose, im Zuge des 20 jährigen Vereinsjubiläums, zu kaufen. Am 23. Dezember feiern die Passau Black Hawks ihren zwanzigsten Geburtstag. Die Verlosung mit vielen tollen Preisen und Highlights findet dann am zweiten Weihnachtsfeiertag beim Heimspiel gegen Dorfen statt.
Die Passau Black Hawks empfehlen für das Heimspiel am Sonntag, 10.12. um 18:30 Uhr die Vorverkaufsstellen zu nutzen. Tickets erhalten Sie beim Reisebüro Eichberger (Fuzo) und der Tankstelle Färber in Passau Maierhof. Die Abendkasse öffnet um 17:30 Uhr. – czo


Forst Nature Boyz  (BLL)
Trotz guter Leistung keine Punkte - Nature Boyz unterliegen EHC Klostersee
Zwei Mannschaften mit vielen Ausfällen traten am Freitag Abend im Peißenberger Eisstadion gegeneinander an. Der Topfavorit aus Grafing setzte sich erwartungsgemäß mit 0:9 (0:3, 0:3, 0:3) gegen die Nature Boyz durch.
Bei den Gastgebern war es schon unter der Woche abzusehen, dass wie im Vorbericht schon geschrieben, einige Spieler fehlen werden. Auch bei den Gästen fehlten einige Akteure. Trotzdem begann ein flottes Spiel, bei dem natürlich die Grafinger die Oberhand behielten. Die Nature Boyz, mit Mathias Zink im Tor, stemmten sich gegen die Angriffe mit aller Macht entgegen. Die Spieler waren bereit, eine erwartete Niederlage möglichst gering zu halten. Die Mannen um Trainer Sepp Bachmeier erspielten sich einige Chancen über das ganze Spiel verteilt, doch wurden diese entweder unkonzentriert abgeschlossen, oder der wenig geforderte Gästetorhüter stand richtig. In der sehr fair geführten Partie, es gab jeweils nur zwei Hinausstellungen, konnten beide Mannschaften kein Kapital aus ihren Überzahlsituationen schlagen. Die ersten drei Tore der Gäste fielen in den ersten 5 Spielminuten, anschließend hatten sie im ersten Spielabschnitt ihr Pulver verschossen, oder Mathias Zink rettete sehr souverän.
Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild, die Gäste versuchten, ihr Torkonto aufzubessern, die Nature Boyz setzten alle Hebel in Bewegung, weitere Treffer zu verhindern. Zwischen der 30. und 36. Spielminute erhöhten die Münchner Vorstädter auf 0:6.  Im letzten Spielabschnitt dann ein erfreuliches Ereignis für die Forster Anhänger, Andreas Scholz gab nach seiner langen Verletzungspause sein Come-Back. Das erste Gegentor mußte er in der 42. Minute nach einer etwas kuriosen Situation hinnehmen. Er zeigte, wie in der Vergangenheit gewohnt, ebenfalls eine starke Leistung. In der Folgezeit mußte er noch zwei weitere Treffer hinnehmen.
Die Mannschaft hat in diesem Spiel alles getan, um sich mit Einsatz und Kampfbereitschaft gegen den Topfavoriten zu wehren. Sie hat sich teuer verkauft.


Schweinfurt Mighty Dogs  (BLL)
Zweites Derby – zweiter Sieg
Trotz eines 3:1 Rüchstands vier Minuten vor Spielende drehen die Mighty Dogs das mitreißende Derby und gewinnen in der Verlängerung mit 3:4.
Pünktlich zum Derby und Spitzenspiel war Michele Amrhein zum Team zurückgekehrt, aber auch Richard Adam und Marc Zajic nach Schweinfurt zurückgewechselt. Michele Amrhein, der sein Debüt in der dritten Reihe gab, legte in der 11. Spielminute auf Jonas Manger ab, der zur 0:1 Führung der Mighty Dogs traf. Doch kurz vor der Pause glichen die Hausherren durch Michael Breyer auf 1:1 aus.
Den zweiten Spielabschnitt dominierten die Hausherren, auch weil die Mighty Dogs zu viele Strafzeiten kassierten. So traf Jakob Sramek bei angezeigter Strafe zum 2:1. Dabei blieb es bis zur nächsten Drittelpause denn Benjamin Dirksen hielt seine Mannschaft im Spiel.
Zu Beginn des letzten Drittels erhöhte David Franek auf 3:1 für die Haßfurt Hawks. Doch wer dachte, dass nach diesem Treffer das Spiel für die Gäste bereits gelaufen war, den belehrten die Mighty Dogs mit einem Doppelschlag eines Anderen. In doppelter Überzahl erzielte Kapitän Dion Campbell in der 56. Minute den 3:2 Anschlusstreffer. Anderthalb Minuten später glich Michele Amrhein zum 3:3 aus. Somit ging es doch noch in die Verlängerung, in der Richard Adam auf Vorlage von Marc Zajic zum 3:4 Siegtreffer in Überzahl einnetzte. Die Fans feierten gemeinsam mit der Mannschaft den erneuten Derbysieg und die gewonnen 2 Punkte. 
Wichtige drei Punkte
Mighty Dogs gewinnen gegen einen direkten Mitkonkurrenten um die ersten fünf Plätze in der Vorrunde und behalten 3 wichtige Punkte im Icedome.
Aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse verspäteten sich die Schiedsrichter und die Partie begann 35. Minuten später. In der dritten Spielminute passte Stephan Trolda vor dem Tor quer auf Mathias Kohl, dessen Schuss Manuel Hanisch im Tor der Gäste abwehrte. Jedoch vier Minuten später überwand Michael Stach den Freisinger Schlussmann zum 1:0. Nach sechs Sekunden in Überzahl glichen die Gäste in der 11. Minute zum 1:1 durch Martin Dürr aus. Kurz darauf wurde ein Tor von Stephan Trolda nicht gegeben, da im gleichen Moment gegen Mathias Kohl eine Strafe ausgesprochen wurde. Stattdessen traf Martin Dürr Benjamin Dirksen durch die Hosenträger zum 1:2. Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten, 16 Sekunden später glich Michele Amrhein zum 2:2 aus. Anderthalb Minuten vor der Pause legte Marc Zajic in Überzahl die Scheibe quer auf Dion Campbell, der den Puck zum 3:2 für die Mighty Dogs im Tor versenkte.
Der zweite Spielabschnitt war geprägt von Strafen auf beiden Seiten, die den Spielfluss unterbrachen. In der 26. Spielminute passte Jonas Manger zum Michael Stach, der am Pfosten stehend am Torerfolg gehindert wurde. Drei Minuten später nutzte Felix Kammermeier bei 4 gegen 4 den Platz auf der Eisfläche zum 3:3 Ausgleich, das gleichzeitig der Pausenstand nach dem zweiten Drittel war, da beide Mannschaften ihre Überzahlspiele nicht zu einem Tor nutzen konnten.
Zu Beginn des letzten Spielabschnitts war Benjamin Dirksen sofort gefordert und wehrte nach einem Alleingang den Schuss von Martin Dürr ab.  In der 45. Spielminute spielte Richard Adam die Scheibe ums Tor herum, doch Manuel Hanisch war am Pfosten zur Stelle. Nach einem Schuss von Mathias Kohl lag Manuel Hanisch bereits auf dem Eis und Marc Zajic musste nur noch über den Goalie hinweg zum 4:3 in der 48. Minute einnetzten. Zwei Minuten vor Spielende hatte Stephan Trolda bei einem Alleingang noch die Chance die Führung auszubauen, allerdings blieb es beim 4:3 Sieg der Mighty Dogs. In der Pressekonferenz sah für Trainer Zdenek Vanc in den drei gewonnen Punkten das einzig Positive, ansonsten war er mit der Spielweise seiner Mannschaft nicht zufrieden.
Am Sonntag, den 10.12.2017, steht um 18:00 Uhr das Rückspiel gegen den Derbygegner Bad Kissingen an. Wie bereits vor Saisonbeginn kommuniziert fällt in den Derbys gegen die Kissinger Wölfe und die Haßfurt Hawks ein Topzuschlag von einem Euro an. Dauerkarteninhaber sind von diesem Zuschlag nicht betroffen. Wir freuen uns auf ein spannendes und faires Derby, in dem Marc Zajic und Richard Adam kurz nach ihrer Rückkehr nach Schweinfurt auf ihre ehemaligen Mannschaftskollegen treffen. Gleichzeitig handelt es sich bei dem Derby um ein Spitzenspiel, der Viertplatzierte aus Schweinfurt (31 Punkte in 14 Spielen) trifft auf den Zweitplatzierten aus Bad Kissingen (32 Punkte in 15 Spielen).


ESV Bad Bayersoien  (BBZL)
Bayersoien bleibt weiterhin ungeschlagenen
Und wieder steht die NULL. Diesmal durfte sich Martin Ullsperger über seinen ersten Saison Shutout freuen.
Das Rückspiel in Peiting gegen den ESV Dachau fing allerdings etwas später an. Durch das Schneechaos rund um Peiting konnten einige Spieler der „Woodpeckers“ nicht rechtzeitig zum Spielbeginn kommen. Selbst um 19:45 Uhr waren erst 9 Feldspieler auf dem Eis. Genug für das Schiedsrichtergespann Bittner und Ehrhardt, die die Partie dann anpfiffen. Wenig später waren die Gäste aber komplett.
Es dauerte nicht lange, da musste Severin Dürr im Dachauer Tor schon hinter sich greifen. Thomas Maier netzte in der dritten Spielminute zum 1:0 ein. Mitte des ersten Drittels erhöhte er auf 2:0. Dachau bemüht, kam aber durch die gute Defensivarbeit der Soier nicht wirklich ins Spiel. Angriffe wurden oft schon im Mitteldrittel gestoppt. Falls die Gäste aber dann doch durchkamen war bei Ullsperger Endstation. Markus Hirschvogel ließ kurz for dem Ende des ersten Drittels keinen Zweifel wer heute als Sieger vom Eis geht. In Überzahl erzielte er das 3:0. Das zweite Drittel begann etwas schleppend. Zwar waren einige schöne Aktionen zu sehen aber Treffer blieben aus. Doch plötzlich ging es ganz schnell. Erst Martin Maier und nur 39 Sekunden Philipp Maier erhöhten auf 5:0. Damit ging es in die letzte Drittelpause.
Etwas nachlässig startete man in den letzten Spielabschnitt. Man ließ den Gästen etwas zu viel Raum und so konnten sie sich ein um die andere Chance erarbeiten. Ullsperger hielt aber seine Null fest. Selbst wenn es vor seinen Kasten richtig brenzlig wurde hatte er die Ruhe weg. Mitte des des letzten Drittels war es wieder Martin Maier der das halbe Duzend voll machte. Die Soier spielten die letzten Minuten runter. 5. Sieg in Folge für den ESV Bad Bayersoien. Damit stehen die Soier nun auf den 2. Platz und sind als einzigste Mannschaft noch ungeschlagen. So kann es weitergehen!


Ice Dragons Herford  (RLW)
Ice Dragons verlieren nach Penaltyschießen gegen Soest
Das hatten sich die gut 650 anwesenden Herforder Eishockeyfans sicher anders vorgestellt! Die erste Heimniederlage der Saison war von ungläubigem Kopfschütteln begleitet, Chancen um das Spiel für sich zu entscheiden, waren schließlich genug da gewesen. Doch da die Ice Dragons am Gästegoalie Marvin Nickel schier verzweifelten, konnten die Boerdeindianer mit 2:3 nach Penaltyschießen 2 Punkte aus der Eishalle „Im kleinen Felde“ entführen und den Ice Dragons die erste Heimniederlage der Saison zufügen.
Schon zu Beginn der Partie war zu merken, irgendetwas stimmte nicht. Die Ice Dragons, normalerweise Blitzstarter, waren noch gar nicht richtig auf dem Eis, das stand es schon 0:2. 47 Sekunden, 2 Angriffe und 4 Torschüsse hatten die Gäste benötigt, um 2 Mal mitten ins Herforder Herz zu treffen! Bereits nach 35 Sekunden war Marc Polter zur Stelle, um nach einem Schuss von Nils Hilgenberg, den Justin Figge im Herforder Tor parierte, völlig unbedrängt den Nachschuss zu verwerten. Nur 12 Sekunden später hatte Filip Sedivy draufgehalten, wieder hatte Figge pariert, wieder stand ein Soester Spieler plötzlich völlig frei, dieses Mal war es Ernst Reschetnikow, der den Nachschuss verwandelte. Die Ice Dragons wirkten völlig konsterniert, benötigten einige Zeit, um zurück ins Spiel zu finden. Nach und nach jedoch bekamen sie die Gäste immer besser in den Griff, machten gewaltig Druck. Doch sie hatten die Rechnung ohne Marvin Nickel gemacht, der an diesem Abend 8 Arme zu haben schien. Immer wieder vereitelte der Soester Goalie auch beste Torchancen, reihenweise brachte er die HEV Stürmer dazu, kopfschüttelnd abzudrehen. So dauerte es bis zur 15 Minute, ehe der Herforder Druck endlich etwas zählbares hervor brachte. Philipp Brinkmann, von Jeff Job in den Sturm beordert, verwertete eine wunderbare Vorarbeit von Fabian Staudt und Leon Nasebandt zum 1:2, was zu einem kollektiven Aufatmen im Herforder Fanblock führte. Doch der vielzitierte Dosenöffner war der Treffer nicht, es blieb bis zur Pause bei diesem Spielstand.
Auch im zweiten Drittel waren die Ice Dragon die spielbestimmende Mannschaft, die Gäste verlegten sich auf aufopferungsvolle Defensivarbeit und versuchten sich mit schnellen, schnörkellos gespielten Kontern. So musste auch Justin Figge immer wieder sein ganzes Können aufbieten, um nicht einen weiteren Gegentreffer hinzunehmen. Die Ice Dragons hingegen belagerten zwar oft genug das Tor von Marvin Nickel, spielten aber häufig den einen Pass zu viel, waren nicht konsequent genug im Abschluss oder scheiterten eben am Torhüter der Gäste. Als dann RJ Reed in der 29. Minute den viel umjubelten Ausgleich erzielte, vorangegangen war ein kluger Pass von Gleb Berezovskij, hätten man denken können, dass der Knoten nun platzen würde. Spielerisch platze er auch, die Torchancen wurden immer besser, aber weiterhin war der Abschluss das Problem. So ging es mit dem unentschieden in die 2. Pause.
Die Geschichte des letzten Drittels ist schnell erzählt: Die Ice Dragons rannten an, die Boerdeindianer verteidigten geschickt und am Ende stand noch ein Marvin Nickel im Tor, der 2 Unterzahl-Konter und einige Hochkaräter einfach so aus der Luft fischte. Tore fielen jedoch keine mehr, so dass es in die Verlängerung ging.
Die spielerische Überlegenheit der Ice Dragons war in der 5minütigen Verlängerung noch besser zu erkennen als in den 60 Minuten zuvor. Einen Angriff der Gäste mussten sie überstehen, danach spielte sich die Partie fast ausschließlich in der Soester Verteidigungszone ab. Schuss um Schuss ging auf das Tor der Gäste. Schuss um Schuss wurde von Nickel pariert. So blieb auch die Verlängerung torlos, das Penaltyschießen musste entscheiden.
Im Penaltyschießen konnte auf Seite der Ice Dragons lediglich Gleb Berezovskij seinen Versuch für die Ice Dragons verwandeln, sowohl RJ Reed als auch Killian Hutt blieben am Goalie hängen. Bei den Gästen zog Ernst Reschetnikow den kürzeren gegen Justin Figge, bei den Versuchen von Igor Furda und Martin Juricek war Figge jedoch chancenlos, so dass am Ende die Gäste jubeln konnten.


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Sonntag 10.Dezember 2017
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