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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
Bayreuth Tigers
(BLL)  Jan Hammerbauer bleibt dem Standort auch nach dem Oberliga-Aus weiter treu. Der 33-jährige Deutsch-Tscheche wird künftig für die neu formierte Mannschaft in der Landesliga auflaufen und zudem als Nachwuchstrainer fungieren. Der Deutsch-Tscheche konnte in der letzten Oberligasaison in 52 Spielen 18 Tore erzielen und weitere 17 Treffer vorbereiten
  
Adendorfer EC
(RLN)  Verteidiger Owen Miley wechselt von den Weserstars Bremen zu den Heidschnucken. Der 24-jährige US-Amerikaner kam vor zwei Jahren aus Kanada nach Europa. In Bremen stellte er letzte Saison mit 6 Toren und 26 Assists aus 26 Spielen auch seine Offensiv-Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Nach nur einer Saison wird Maximilian Schmidt den ESC wieder verlassen. Der 31-jährige Torhüter kam erst letztes Jahr vom EV Pegnitz zu den Hawks
  
Bären Neuwied
(OLN)  Der schwedische Verteidiger Ludvig Hedström wird den EHC bereits nach einer Saison wieder verlassen und wechselt nach Norwegen
  
ESV Kaufbeuren
(OLS)  Stürmer Maximilian Hadraschek, der bereits zwischen 2013 und 2016 für die Joker aufs Eis ging und letztes Jahr von den Ravensburg Towerstars zurückkehrte, wird nach dem Abstieg aus der DEL2 den ESVK wieder verlassen. Der 31-Jährige konnte in der letzten Saison in 52 Spielen 5 Tore un 9 Assists für sich verbuchen
  
Amberg Wild Lions
(BYL)  Der ERSC hat weitere Abgänge bekannt gegeben. Verteidiger Lukas Preßl wird sich einem Landesligisten anschliessen und Stürmer Matej Giesl erhält kein neues Vertragsangebot
  
Berlin Capitals
(LLB)  Nach Justin Ludwig-Herbst gibt es nun bereits die nächste Personalie. Stürmer Christopher Hidde läuft künftig für die neuen Capitals auf. Der 36-Jährige spielte zuletzt in der Saison 23/24 für die Adler Berlin
  
ESV Bergisch Gladbach
(RLW)  Verteidiger Erik Grein bleibt bei den Realstars. Der 23-Jährige wechselte letztes Jahr von der Grefrather EG zum ESV und konnte in 22 Spielen zwei Tore und acht Assists für sich verbuchen
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Die Duisburger Förderlizenzspieler Alp Karota, Joris Hagner und Cristiano Ferreira werden in der neuen Regionalligasaison nicht mehr für den GSC Moers zur Verfügung stehen
  
Black Bears Freising
(BBZL)  Eigengewächs Sami Hamza hält den Black Bears weiter die Treue. Der 24-jährige Angreifer absolvierte zuletzt 15 Spiele und konnte dabei 5 Scorerpunkte beisteuern
  
Senden Crocodiles
(BBZL)  Mit Melvin Kogler hat nun auch der erste Verteidiger für die nächste Bezirksligasaison zugesagt. Der 33-Jährige war früher lange Zeit für den VfE Ulm/Neu-Ulm auf dem Eis und spielt seit zwei Jahren für den EC
  
Black Dragons Erfurt
(OLN)  Eigengewächs Phil Bischoff wird wieder seine Chance in der 1.Mannschaft erhalten. Der 19-jährige Verteidiger hat in der letzten Saison 17 Oberliga-Spiele bestritten und brachte es dabei auf einen Assist
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Dominic Erdt ist der erste Neuzugang beim HCL für die nächste Saison. Das 25-jährige Eigengewächs kehrt nach drei Jahren beim EHC Königsbrunn zu den Riverkings zurück. Der Verteidiger konnte zuletzt in 44 Spielen 29 Scorerpunkte erzielen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Donnerstag 14.Dezember 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Regionalliga Ost.


Deutscher Eishockey Bund  (DEB)
Frauen-Nationalmannschaft bezwingt gegen Japan - Penaltyschießen bringt die Entscheidung / Hinterstocker: „Konnten intensives Spiel durch kompakte Mannschaftsleistung gewinnen“
Starke Leistung wird belohnt: Die Frauen-Nationalmannschaft gewinnt im zweiten Spiel des 5-
Nationen-Turniers in Rauma (Finnland) mit 2:1 (0:0; 1:0; 0:1: 0:0; 1:0) nach Penaltyschießen
gegen Japan.
Wie bereits im Spiel am Tag zuvor sollte auch heute das erste Drittel torlos bleiben, obwohl
beide Mannschaften in ihrem Überzahlspiel die Möglichkeit gehabt hätten zu punkten. Im
zweiten Spielabschnitt konnte Yvonne Rothemund dann aber ein deutsches Powerplay zur 1:0-
Führung nutzen. Sie fälschte einen Schuss von Anna Fiegert unhaltbar ins japanische Gehäuse
ab. Die Mannschaft um Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker konnte die Führung bis
fünf Minuten vor Ende der Partie halten, dann aber doch noch der japanische Ausgleich. Nach
einer torlosen Verlängerung sollte es ins Penaltyschießen gehen. Kapitänin Julia Zorn
verwandelte den entscheidenden Penalty gekonnt, während Ivonne Schroeder auf der
Gegenseite exzellent parierte und so den 2:1-Sieg festhielt.
Benjamin Hinterstocker, Frauen-Bundestrainer: „Das war heute das erste Aufeinandertreffen
mit den Japanerinnen seit Februar und wir sind natürlich überglücklich, dass wir ein äußerst
intensives Spiel durch eine kompakte Mannschsaftsleistung gewinnen konnten. Wir haben uns
vorgenommen heute zu punkten und haben dies auch geschafft. Für die Partie morgen gegen
Russland werden wir nun versuchen bestmöglich zu regenerieren und dann erneut eine gute
Leistung abzurufen.“
Die nächste Partie findet morgen um 15.00 Uhr gegen Russland statt.
U17-Nationalmannschaft gewinnt erste Partie gegen Österreich - Vier Tore im Schlussabschnit t/ Morgen erneut gegen Österreich
Letztes Drittel bringt die Wende: Die U17-Nationalmannschaft gewinnt im ersten von zwei
Spielen im Bundesleistungszentrum in Füssen mit 5:2 (1:0; 0:2; 4:0 ) gegen Österreich.
Die deutsche U17 Auswahl spielte im ersten Abschnitt überlegt und erarbeitete sich einige
vielversprechende Möglichkeiten. Trotzdem sollte Henriquez-Morales Treffer der einzige in
diesem Drittel bleiben. Im zweiten Abschnitt verlor das DEB-Team den Spielfaden und so
erlangten die Gegenüber aus Österreich Selbstvertrauen und mehr Spielanteile, die sie bis zur
zweiten Pause in zwei Tore ummünzen konnten. Doch im Schlussdrittel sollte die deutsche
Mannschaft wieder am Drücker sein und ihre Chancen auch verwerten. Vier Tore konnte die
Mannschaft um Trainer Uli Liebsch im bis zum Schlusspfiff noch erzielen und sich so den 5:2-
Sieg gegen Österreich sichern.
Die zweite Partie gegen den Nachbarn aus Österreich findet morgen um 13.00 Uhr statt.
Michael Pfuhl, Team Manager: „Insgesamt haben wir heute einen Arbeitssieg unserer U17-
Mannschaft gesehen. Im Bereich des Passspiels und am Torabschluss müssen wir uns aber
künftig noch steigern.“


SC Riessersee  (DEL2)
Ravensburg am Freitag um 20Uhr zu Gast - SC Riessersee am Sonntag in Bayreuth
Es geht Schlag auf Schlag weiter in der DEL2, die selten wie nie zuvor, sportlich auf ausgeglichenem Niveau daherkommt. Am dritten Advents-Wochenende geht es bereits in die zweite Saisonhälfte.
Die Weiß Blauen spielen am Freitag, den 15.Dezember um 20 Uhr gegen die Ravensburg Towerstars, die aktuell als die Mannschaft der Stunde gilt. In den letzten acht Spielen fuhren die Puzzlestädter immerhin sieben Siege ein und das bei beachtlichen 40 erzielten Toren. Das wird für Kenner und Eishockeyfreunde wieder ein Fest, denn Ravensburg rangiert aktuell nur einen Platz hinter den Garmisch-Partenkirchenern, mit einem Punkt weniger, aber dafür zwei Spiele mehr auf dem Buckel. „Ravensburg ist momentan sehr stark und sie haben eine technisch versierte Mannschaft die sehr ausgeglichen ist. Wir konzentrieren uns erstmal auf uns selber, unser Defensivspiel hat sich letztes Wochenende wieder weiterentwickelt. Nur ein Fehler im Boxplay in Unterzahl ist uns unterlaufen, aber sonst haben wir im Penaltykilling gut gespielt. Wo wir besser spielen müssen, ist sicherlich in Überzahl, aber wir sind auf einem guten Weg. Gegen die Towerstars wird es ein interessantes Spiel und eine sehr gute Herausforderung. Wir freuen uns am Freitag wieder daheim zu spielen und freuen uns auf unsere Fans die uns immer super unterstützen.“ so Trainer Toni Söderholm.
Im Heimspiel gegen Kaufbeuren zog sich Louke Oakley eine Oberkörperverletzung zu und musste bereits beim Auswärtssieg in Heilbronn passen. Es entscheidet sich kurzfristig ob der kanadische Außenstürmer grünes Licht vom Ärzteteam des SCR erhält oder noch eine weitere Pause einlegen wird.
Tickets für das Oberland-Derby gegen Bad Tölz am Freitag, 22.12.2017 bekommen Sie in der Geschäftsstelle des SCR von Montag bis Freitag zwischen 11-15 Uhr oder an den Spieltagen an der Tageskasse. Außerdem hat der Fanclub, die Blue Bavarians Murnau, in Penzberg, Alpenstrasse 11 bei „Die Bayerische“ – geöffnet Montag bis Freitag von 9 – 12 Uhr, donnerstags von 15 – 18 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung unter 08856-933027 einen Vorverkauf eingerichtet.
Am Sonntag um 18:30Uhr spielt der SC Riessersee in der „Wagnerstadt“ Bayreuth bei den Tigers.


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
Hungrig in die zweite Saisonhälfte / Heimspiel gegen Bad Tölz – Auswärtsspiel in Heilbronn
25 Spieltage sind absolviert, am Freitag starten die Eispiraten dann vor heimischen Publikum in die zweite Saisonhälfte der diesjährigen DEL2-Hauptrunde. Wie schon zu Saisonbeginn treffen die Schützlinge von Cheftrainer Kim Collins dabei auf die Tölzer Löwen (Freitag, 15. Dezember - 20:00 Uhr) und die Heilbronner Falken (Sonntag, 17. Dezember - 18:30 Uhr). Den positiven Aufwärtstrend der beiden letzten Spiele wollen die Rot-Weißen unbedingt bestätigen.
Pünktlich zum Beginn der zweiten Saisonhälfte rutscht der Puck am Freitagabend ab 20:00 Uhr wieder über die Eisfläche im Kunsteisstadion Crimmitschau. Wie schon an Spieltag 1 gastieren dann die Tölzer Löwen im Wohnzimmer der Eispiraten. Eine vermeintlich einfache Aufgabe für das Team von Kim Collins. Aber eben nur vermeintlich! Der nächste Gegner heißt dann Heilbronn. Ebenso ein Gegner gegen den die Eispiraten punkten müssen, um den Anschluss zu den Top-6-Plätzen zu halten. Die Westsachsen erwartet also ein wichtiges, vielleicht sogar richtungsweisendes Wochenende, dem man, mit einem wichtigen Auswärtssieg gegen Freiburg im Rücken, durchaus optimistisch entgegenblickt.
Nimmt man die Statistiken der laufenden Saison, sollten die Rollen vor dem Duell der Eispiraten gegen den EC Bad Tölz relativ schnell geklärt sein. Ein 3:2-Heimsieg am ersten Spieltag und ein 3:2-Auswärtserfolg in der Tölzer wee-Arena, sowie ein Blick auf die aktuelle Tabelle, in der die Löwen auf Platz 14 rangieren, verraten: Die Mannschaft von Trainer Kim Collins, Tabellensiebter der zweiten Liga, ist der Favorit. Doch unterschätzen will das Team von Rick Boehm keiner! Denn die Schwarz-Gelben sind so langsam in der Liga angekommen und konnten in letzter Zeit einigen Gegner ein Bein stellen. Nicht zuletzt die Kassel Huskies mussten am vergangenen Sonntag eine schmerzliche Erfahrung bei den Bayern machen. Denn die Hessen, die seit Jahren zu den Top-Mannschaften der Liga gehören, unterlagen den Löwen mit 7:3! Mittendrin statt nur dabei und ein wichtiger Indikator für den Aufschwung der Kurstädter ist Chris St. Jacques, der noch im vergangenen Jahr für die Eispiraten spielte und mit sieben Toren und vier Vorlagen in zwölf Hauptrundenpartien, neben Philipp Schlager oder auch Marcel Rodman zu den gefährlichsten Spielern des Tabellenvierzehnten zählt. Dennoch müssen die Tölzer gerade auswärts noch einen Zahn zulegen, um ihren Kurs mit Beginn der zweiten Saisonhälfte zu korrigieren. Mit lediglich fünf Zählern aus 13 Spielen sind die Bayern das auswärtsschwächste Team der Liga. Natürlich wollen die Löwen das ändern. Doch das Gastspiel im Sahnpark wird definitiv nicht das einfachste Unterfangen. Denn die Eispiraten wollen auch vor heimischen Publikum ihre Form bestätigen und endlich wieder punkten. Dabei können sich die Pleißestädter einmal mehr auf ein frenetisches und lautstarkes Publikum verlassen.
Die Eispiraten sind am Sonntag zu Gast bei den Heilbronner Falken und wollen sich um jeden Preis eine gute Ausgangsposition im Kampf um die Top-6-Plätze, gerade in Anbetracht der kommenden Belastungen über die Feiertage und den Jahreswechsel, verschaffen. Bleiben wir bei der Auswärtstabelle: im Gegensatz zum Vorjahr können die Verantwortlichen der Westsachsen da nämlich ein ganz positives Resümee ziehen. War man nach Beendigung der vergangenen Hauptrunde noch im Tabellenkeller angesiedelt und gleichbedeutend das schlechteste Team auf fremden Eis, konnten die Rot-Weißen aus bislang zwölf Gastspielen immerhin 18 Zähler einfahren und sind somit das sechsbeste Team in der Ferne. Doch dass die nächste Aufgabe für das Team der Eispiraten keine Einfache wird, ist allen bewusst. Denn Heilbronn steht mit 28 Punkten nicht nur auf Platz elf, sondern auch mit dem Rücken zur Wand, will man sich schlussendlich doch noch für die Playoffs qualifizieren. Die Qualität ist sichtlich vorhanden. So muss sich die Hintermannschaft der Westsachsen besonders auf Brandon Alderson, Justin Maylan oder Kevin Lavalée einstellen, die zu den besten Scorern ihres Teams gehören. Ein kleiner Vorteil für die Pleißestädter könnte sein, dass der starke Goalie Andrew Hare, der kürzlich gegen die Eispiraten eine gute Performance bot und beim 3:0-Auswärtssieg im Sahn keinen Gegentreffer zuließ, durch den Slowenen Marcel Melichercik ausgetauscht wurde. Mehr wird man erst am Sonntag wissen: Auf einem großen Kampf soll in jedem Fall Zählbares folgen.
Bei einem Blick auf das Personal kann man schon sagen, dass Elia Ostwald definitiv in das Aufgebot der Westsachsen zurückkehren wird. Ihm plagte am vergangenen Wochenende ein grippaler Infekt. Ob Danny Pyka, Christoph Kabitzky und auch Will Weber am gegen Bad Tölz und Heilbronn schon wieder mitmischen können, ist allerdings noch offen.


Lausitzer Füchse Weißwasser  (DEL2)
Füchse ziehen positives Fazit aus Mitgliederaktion - Bislang 55 neue Mitglieder im Rahmen „85 Jahre Eissport“
Knapp sechs Wochen nach dem Start der Mitgliederaktion „85 Jahre Eissport“ konnte der Eissport Weißwasser bislang 55 neue Vereinsmitglieder begrüßen. Auch wenn das selbstgesteckte Ziel, eine Verdoppelung der Zahlen auf etwa 800, noch ein gutes Stück entfernt ist, können die Füchse ein positives Fazit ziehen. Einen derartigen Zuwachs an Mitgliedern innerhalb kürzester Zeit hat es seit vielen Jahren nicht mehr gegeben.
Die Aktion wird fortgesetzt. Bis 31.12.2017 muss weiter keine Aufnahmegebühr bezahlt werden. Es gibt zehn Prozent Rabatt im neuen Füchse-Shop an der Eisarena (für Eishockeyzubehör). Jedes neue Mitglied erhält zudem einen Jubiläums-Autoschal, einen Jubiläums-Pin und einen Jubiläums-Aufkleber „Stolzes Mitglied“. Darüber hinaus werden alle neuen Mitglieder über die Homepage und die LED-Videowand in der Eisarena begrüßt.
Nach Abschluss der Sonderaktion erhalten alle neuen Mitglieder ein Schreiben vom Eissport Weißwasser und die Begrüßungsgeschenke. Eine Art „Antrag-Eingangsbestätigung“ gibt es aus organisatorischen Gründen nicht.
Parallel zum Vereinsgeburtstag läuft auch noch die Jubiläumstombola. Wegen der großen Nachfrage können nun auch noch zum Heimspiel am Sonntag (17 Uhr gegen Freiburg) Lose erworben werden. Die Gewinner werden dann in der kommenden Woche über die Klub-Homepage bekannt gegeben.
Die Füchse möchten außerdem darauf hinweisen, dass das Legendenspiel am Samstag bereits gegen 18.30 Uhr beginnt. Ursprünglich war 19 Uhr geplant.


Deggendorfer SC  (OLS)
DSC will in Memmingen in der Erfolgsspur bleiben
Ein wichtiges Auswärtsspiel erwartet den Deggendorfer SC am kommenden 
Freitag bei den Memmingen Indians. Die Mannen von Trainer John 
Sicinski treffen dabei zum vierten Mal in dieser Spielzeit auf die 
Schwaben und sind gewillt, den Abstand zu der Konkurrenz weiter 
aufrecht zu erhalten.
Die ersten drei Partien gegen die Indians konnte der DSC siegreich 
gestalten. Mit 6:4 und 6:2 bezwang man die Memminger auf heimischem 
Eis und auswärts sicherten sich die DSC-Cracks mit einem 5:6 Sieg nach 
Verlängerung ebenfalls zwei Punkte. Bei jenem Aufeinandertreffen in 
Memmingen zeigten die Indians bereits, dass sie ein sehr unangenehmer 
Gegner sein können. Auch personell hat sich bei den Schwaben etwas 
verändert seit der letzten Partie. Für den Langzeitverletzten Petr 
Haluza stürmt nun ein lettischer Nationalstürmer für die Indians. Der 
21-jährige Kirils Galoha bestritt in diesem Jahr bereits drei Spiele 
für die lettische Auswahl und wusste auch bereits im Trikot der 
Memminger zu überzeugen. Satte vier Tore und ein Assist gelangen dem 
Stürmer in zwei Partien für sein neues Team. Augen auf also für die 
DSC-Abwehr, die nach nur drei Gegentoren am vergangenen Wochenende 
auch gegen die Schwaben sattelfest stehen will. Spielbeginn am Freitag 
in Memmingen ist um 20 Uhr.


Memmingen Indians  (OLS)
Heimspiel am Freitagabend: Tabellenführer Deggendorf gastiert am Hühnerberg
Mit dem aktuellen Tabellenführer aus Deggendorf erwartet die Memminger Indians am Freitag (20 Uhr) eine echte Herausforderung. Das Team um den lettischen Neuzugang Galoha will mit einer engagierten Leistung punkten, auch wenn dafür eine Überraschung nötig sein dürfte. Am Sonntag reisen die Indians dann nach Sonthofen zum letzten Allgäu-Derby der Hauptrunde.
Beim Blick auf die Tabelle wird klar: Es wäre an der Zeit auch einmal gegen die „Großen“ der Liga zu punkten, um näher an den umkämpften achten Platz heranzurücken. Ob das gerade gegen den Spitzenreiter der Oberliga-Süd eintreten wird, scheint zumindest auf den ersten Blick eher unwahrscheinlich, sind die Niederbayern doch seit Wochen in bestechender Form. Doch bisher zogen sich die Memminger in Vergleichen mit Deggendorf stets gut aus der Affäre, speziell im Heimspiel schnupperten die Dietrich-Schützlinge an der Sensation und mussten sich nach einer echten Nervenschlacht erst in der Verlängerung geschlagen geben.
Personell sieht es nach langer Durststrecke nun wieder besser aus, langsam aber sicher kommen die Verletzten zurück in den Kader. Sicher ausfallen wird weiterhin Kapitän Jan Benda. Hinter manchen Akteuren steht zwar noch ein Fragezeichen, doch wird definitiv ein schlagkräftiges Team auf dem Eis stehen. Sehr gut eingeschlagen hat bisher der neue Kontingentspieler der Indians: Der 21-jährige Lette Kirlis Galoha steuerte am letzten Wochenende gleich vier Treffer bei. Seine Treffsicherheit können die Indians sicherlich auch gegen den Tabellenführer gebrauchen.
Die Gäste spielen bisher eine überragende Saison und sind nur schwer zu schlagen. Trainer John Sicinski steht ein breiter und hochwertiger Kader zur Verfügung. Nach einigen durchwachsenen Spielzeiten ist man endgültig in der Spitze der Oberliga angekommen und will sich natürlich weiterhin so stark präsentieren. Im Tor des DSC steht mit Cody Brenner eines der größten Torhütertalente im Land. Vor ihm steht eine routinierte Abwehr um die beiden Leader Andreas Gawlik und Milos Vavrusa. Schwer auszurechnen ist der Angriff des Spitzenreiters. Hier stehen drei exzellente und eingespielte Formationen auf dem Eis. Überragend natürlich das Konti-Duo aus Übersee um Spielmacher Curtis Leinweber und Torjäger Kyle Gibbons.
Um hier zu bestehen, und eventuell den ein oder anderen Punkt am Hühnerberg zu behalten, hofft die Mannschaft natürlich auch auf eine gut gefüllte Eissporthalle und lautstarke Unterstützung. Der Kartenvorverkauf an den bekannten Stellen läuft seit Anfang der Woche. Ausreichend Eintrittskarten wird es auch am Spieltag an den Abendkassen geben. 


Selber Wölfe  (OLS)
Auf die Insel
Auf unsere Wölfe warten am kommenden Wochenende die Lindau Islanders und die Löwen Waldkraiburg. Gerade in Lindau könnte es ungemütlich werden. Mit unserem Coach, Henry Thom, blicken wir in der WölfeVorschau auf die beiden Aufgaben voraus.
Zwei Spieltage mit PlayOff-Charakter liegen hinter uns. Gegen die Starbulls Rosenheim haben unsere Wölfe drei Punkte in der NETZSCH-Arena behalten, am Sonntag beim EV Landshut sind wir leer ausgegangen. Mit der Ausbeute ist Coach zufrieden.
„Das waren schon zwei absolute Topspiele gegen Topmannschaften. Mit etwas mehr Glück hätten wir auch in Landshut was mitnehmen können. Die Niederlage geht aber in Ordnung. In diesen beiden Spielen hat man aber schon so bisschen Vorgeschmack auf das bekommen, was man leisten muss, wenn es weit in der Saison gehen soll. Die beiden Spiele haben unfassbar viel Kraft gekostet, vor allem das Rosenheim-Spiel. Auch die Starbulls hatten am Sonntag anscheinend ein bisschen schwere Beine. Ich würde mir mehr von solchen Wochenenden wünschen, bei denen man ans absolute Limit gehen muss. So holt man die letzten Prozente aus sich raus und bereitet sich auf Meisterrunde und PlayOffs vor.“
Deshalb stand bisher in dieser Woche auch ein bisschen Regeneration an.
„Ich habe den Jungs am Dienstag mal das Fitnessstudio erlassen und wir haben am Abend eine schöne Weihnachtsfeier gemacht. Man geht jedes Jahr durch Phasen, an denen es besonders kräftezehrend ist. Weihnachten und Jahreswechsel sind immer sehr anstrengend. Viele Spiele in kurzer Zeit. Für uns ist es wichtig, dass wir gut und fit aus dieser Zeit kommen. Darauf arbeiten wir hin und wir wollen den richtigen Mix aus Belastung und Regeneration finden.“
Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt auch vor den Weihnachtsfeiertagen nicht. Die Konzentration gilt es hochzuhalten, denn auch in Lindau wird es kein Spaziergang werden.
„Die Islanders haben sich stabilisiert. Uns war schon vor der Saison klar, dass das eine Mannschaft ist, die mindestens in den Top8 spielt. Sie haben in den vergangenen Wochen Rosenheim geschlagen, haben in Peiting gewonnen und auch uns schon mächtig geärgert. Die Islanders haben drei sehr gefährliche Sturmreihen und sind blitzschnell im Umschalten. Auf diese Konter müssen wir aufpassen, gerade in Lindau. Unsere Devise muss sein, dass wir uns nicht zu sehr locken lassen und einfache Fehler im Aufbauspiel vermeiden. Dazu kommen eine extrem lange Fahrt und ein offenes Stadion direkt am See. Die Aussicht ist schön, aber davon können wir uns nichts kaufen.“
Ein hartes Stück Arbeit, von dem man sich schnellstmöglich erholen sollte. (Bisherige Vergleiche: 4:3, 7:5, 6:3)
Denn am Sonntag geben die Löwen Waldkraiburg das erste Mal Ihre Visitenkarte in der NETZSCH-Arena ab.
„Nach diesem Wochenende treffen wir in der Hauptrunde weder nochmal auf Lindau noch auf Waldkraiburg. Schon deshalb sind Punkte gegen beide sehr wichtig. In Waldkraiburg haben wir ein fast perfektes Auswärtsspiel gemacht (6:0). Bei den Löwen ist immer noch Umbruchphase. Sie haben mit Tomas Martinec einen neuen und erfahrenen Trainer bekommen. Nach seiner ersten kompletten Woche mit der Mannschaft kann das schon erste Früchte tragen. Sie sind sehr laufstark, geben sich nie auf und kämpfen bis zum Umfallen. Nichts desto trotz wollen die drei Punkte im Vorwerk behalten.“
Alle Jahre wieder ist eine kleine Erkältungswelle unterwegs. Bisher hat es keinen Wolf schlimmer erwischt. Somit sollten am Wochenende alle Akteure zur Verfügung stehen.


Löwen Waldkraiburg  (OLS)
Mit neuem Mut gegen Regensburg am Freitag
Für den EHC Waldkraiburg geht es im Heimspiel am kommenden Freitag ab 19:45 Uhr in der Raiffeisen Arena gegen den EV Regensburg zur Sache. Zwei Tage später tritt die Mannschaft von Tomas Martinec um 18:00 Uhr beim VER Selb an. Nach dem starken Einstieg am vorigen Wochenende, an dem man aber noch punktelos blieb, soll jetzt endlich der Bock umgestoßen und ein Erfolgserlebnis gefeiert werden.
Nach dem „Kaltstart“ mit den beiden Partien gegen Sonthofen und Memmingen am vorigen Wochenende hatte Waldkraiburgs neuer Chefcoach Tomas Martinec in dieser Woche etwas mehr Zeit, seinem Team seine Vorstellungen zu vermitteln und sie entsprechend für die Duelle mit den Eisbären und den Wölfen einzustellen. Als großer Psychologe musste er aber nicht mehr auftreten. „Das ist nicht nötig, die Jungs ziehen schon voll mit, hören gut zu, nehmen die Ideen an. Es ist eine ganz normale Trainingswoche im Eishockeygeschäft mit Eistraining und Krafttraining“ so Martinec. Und noch dazu eine Woche, die für Martinec recht erfreulich läuft, denn mit dem zuletzt erkrankten Lukas Wagner und Michael Trox und Tobias Thalhammer konnte er wieder Akteure im Training begrüßen, die lang Zeit pausieren hatten müssen. Zumindest personell sieht es damit wieder etwas rosiger aus, wenngleich mit Christian Ettwein nach wie vor ein wichtiger Spieler in der Defensive an den Folgen einer Verletzung zu knabbern hat.
Dennoch, wie auch die Mannschaft, so versprüht auch der Trainer Optimismus und Zuversicht, was die anstehenden Aufgaben angeht. „In jedem Eishockeyspiel kann man etwas holen“ erklärte Martinec, der aber weiß, dass mit Regensburg und Selb zwei echte Großkaliber der Oberliga auf die Löwen warten. Freitagsgegner Regensburg liegt aktuell auf dem sechsten Tabellenplatz und hat nach vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen sicherlich große Lust, mit einem Erfolgserlebnis wieder für etwas Ruhe zu sorgen. Die ambitionierten Eisbären hatten zuletzt etwas Unruhe, nachdem der erst im Sommer eingesetzte Geschäftsführer den Klub verließ und weil auch auf dem Eis nicht alles glatt lief und die Fans spielerisch in den vergangenen Partien einiges bei ihren Spielern vermissten. Trotzdem werden aber sicherlich Arnoldas Bosas und Nikola Gajovsky im Regensburger Bus sitzen, wenn dieser am Freitag an der Raiffeisen Arena parkt- und genau diese beiden werden den Arbeitstag von EHC-Torhüter Korbinian Sertl und seinen Vorderleuten hektisch machen. Bosas ist mit 27 Toren in 20 Spielen der besten Stürmer der Liga und drittbester Scorer (45 Punkte), Gajovsky liegt mit 47 Zählern (31 Assists) in 21 Partien sogar eine Position vor ihm.
Am Sonntag geht es dann nach Selb und die Wölfe aus der Porzellanstadt zeigten erst vor zwei Wochen beim 6:0-Sieg in Waldkraiburg, dass sie sich in ihrem Rudel inzwischen gefunden haben. Hatten einige „Experten“ das Top-Team der letzten Jahre im Sommer schon ins Mittelfeld geschrieben, beweist die Mannschaft von Henry Thom bislang das Gegenteil. Allein in den letzten elf Spielen holte der aktuell Tabellendritte neun Siege, am vorigen Wochenende wurden auch die oft zur Übermacht stilisierten Rosenheimer Starbulls mit 8:4 zerlegt. Selbs große Stärke ist die Ausgeglichenheit in den einzelnen Reihen, wobei allerdings besonders die Herrschaften Jared Mudryk (21 Spiele, 43 Punkte), Herbert Geisberger (21 Spiele, 34 Punkte) und Kyle Piwowarczyk (21 Spiele, 33 Punkte) herausstechen. Allein beim 6:0 in Waldkraiburg war bei fünf Toren mindestens Einer der drei Genannten beteiligt, zudem zauberte Lanny Gare damals groß auf und holte fünf seiner 27 Scorerpunkte in dieser Saison in dieser einen Partie. Hatte der damalige Interimscoach Rainer Zerwesz, der an diesem Wochenende Martinec aus beruflichen Gründen nicht unterstützen kann, von einem Klassenunterschied gesprochen, wollen sich die Löwen diesmal aber besser verkaufen und auch die Auftritte zuletzt machen Mut, dass dies klappt.
In Sonthofen und auch gegen Memmingen gaben die Löwen aus Waldkraiburg bis zur letzten Spielminute alles und begeisterten so auch ihre Fans. Obwohl es am Ende noch nicht mit einem Dreier klappte, zeigten die Löwen aber, dass mit ihnen wieder zu rechnen ist und sie für ihre Anhänger alles geben. Entsprechend hofft man auch, dass zum Heimspiel am Freitag gegen Regensburg wieder viele Fans kommen, den EHC unterstützen und der Begegnung somit einen entsprechenden Rahmen verleihen. Karten für die Partie gibt es online unter ehcwaldkraiburg.com bis 24 Stunden vor Spielbeginn und am Spieltag, also Freitag, selbst ab 18:15 Uhr an den Abendkassen. Der Vorverkauf auf der Geschäftsstelle am Donnerstag findet in dieser Woche wegen der Jahreshauptversammlung des EHC Waldkraiburg nicht statt.


Forst Nature Boyz  (BLL)
Nature Boyz zweimal im Einsatz - Crusaders auswärts, Miesbach zu Hause
Der Terminplan in der Landesliga Gruppe 2 sieht für die Nature Boyz zwei Spiele an diesem Wochenende vor. Am Freitag, um 20:00 Uhr geht es zum EV Fürstenfeldbruck, ehe am Sonntag um 17:00 Uhr die SG Miesbach 1b / TSV Schliersee in Peißenberg zum Rückspiel antritt.
Das Saisoneröffnungsspiel gegen die Fürstenfeldbrucker begann sehr verheißungsvoll, gingen die Nature Boyz doch mit 3:0 bereits im 1. Spieldrittel in Führung. Diese Führung reichte bekanntermaßen nicht für einen 3-fachen Punktgewinn, denn die Gäste glichen kurz vor Ablauf des Spieles aus und siegten dann in der Verlängerung. Das Aufeinandertreffen am Freitag hängt von mehreren Faktoren ab, der wichtigste dürfte das Wetter sein, denn in Fürstenfeldbruck gibt es kein Dach. Der aktuell Tabellensechste wird sicherlich alles dafür tun, den 5. Platz zu erreichen, der zur Verzahnungsrunde berechtigt. Der Rückstand auf den aktuellen Tabellenfünften Farchant beträgt zwei Punkte. Um dieses Ziel zu erreichen, engagierten die Crusaders bereits vor der Saison den Ukrainer Vinnytskyi Yehor, zum 01.12. wurde dessen Landsmann Ganopolskyy Ivan verpflichtet, beide sollen für die nötigen Tore als Stürmer sorgen.
Am Sonntag läuft die Spielgemeinschaft TEV Miesbach 1b / TSV Schliersee im Peißenberger Eisstadion auf. Auch dieser Gegner rechnet sich noch Chancen auf den 5. Tabellenplatz aus. Gute Erinnerung haben die Forster Eishackler an diesen Gegner, denn in Miesbach konnten die Mannen um Trainer Josef Bachmeier 2 Punkte entführen, denn das Spiel wurde mit 4:3 nach Verlängerung gewonnen. Dass die Gäste gut aufgestellt sind, belegen die letzten Ergebnisse aus dem Ligenbetrieb. So konnten sie beim Freitagsgegner der Nature Boyz 3 Punkte mit nach Hause nehmen, denn nach 60 Minuten stand es 1:3 für die SG. Die teilweise recht knappen Niederlagen gegen die Tabellen-Oberen bestätigen die Stärke dieser Mannschaft.
Die Forster werden am Freitag wiederum mit reduziertem Kader zu den "Crusaders" reisen, denn berufliche Verpflichtungen hindern den einen oder anderen Akteur, ins Trikot der Nature Boyz zu schlüpfen. In der Woche wurde gut trainiert, Ziel war in erster Linie die Stabilisierung der Abwehr. Gelingt es, die Kreise der gegnerischen Stürmer einzuengen, könnte der eine oder andere Punkt herausspringen, der den Seelen der Spieler sicherlich gut tun würde. Jeder Punkt stärkt das Selbstvertrauen der Mannschaft.


Schweinfurt Mighty Dogs  (BLL)
Teamleistung führt zum Derbysieg
Durch ein gutes Defensivverhalten und eine kompakte Teamleistung sichern sich die Mighty Dogs mit einem 3:1 den Sieg gegen die Kissinger Wölfe und bleiben in den Derbies dieser Saison ungeschlagen.
Aufgrund des erneuten Wintereinbruchs begann die Partie gegen den EC Bad Kissingen etwa eine halbe Stunde später, da die Schiedsrichter aufgrund der Straßenverhältnisse verspätet im Icedome eintrafen. Im ersten Spielabschnitt waren sich beide Mannschaften ebenbürtig. In der dritten Spielminute legte Fritz Geuder in Überzahl auf Michael Stach ab, dessen Abschluss knapp am Pfosten vorbeiging. In Unterzahl störten die Mighty Dogs die Gäste früh im Aufbauspiel, so dass diese kaum die Gelegenheit bekamen in ihre Überzahlformation zu kommen. Zehn Minuten waren gespielt, als Mathias Kohl und Marc Zajic mit einem Doppelpass Donatas Zukovas ausspielen wollten, doch dieser parierte die Torchance. Kurz darauf musste Richard Adam nach einem Check von Domantas Cypas in der Kabine behandelt werden. In der 16. Minute spielte sich Anton Zeivald durch die Schweinfurter Abwehr und versenkte den Puck zum 0:1 für die Kissinger Wölfe. In Überzahl drängten die Hausherren auf den Ausgleich doch Donatas Zukovas wehrte wenige Sekunden vor der Drittelpause einen Schuss von Michele Amrhein mit den Schonern ab.
Immer noch in Überzahl waren die Hausherren nach der Drittelpause heiß auf dem Ausgleich. 15 Sekunden nach dem Anpfiff zog Fritz Geuder von der blauen Linie ein und traf in das Tor des Kissinger Schlussmanns, dem die Sicht auf die Scheibe verdeckt war. Nach dem frühen Ausgleich drängten die Mighty Dogs nun auf den Führungstreffer. In der 22. Minute spielte sich Stephan Trolda durch die Kissinger Abwehr, doch Donatas Zukovas hielt im Nachfassen. Mathias Kohl eroberte in der 28. Minute den Puck in der neutralen Zone und fand die Lücke zum 2:1 Führungstreffer der Mighty Dogs. Kurz vor der Drittelpause begingen die Hausherren noch einen Fehler im Aufbauspiel, aber Benjamin Dirksen hatte den Schuss von der blauen Linie sicher.
Genauso wie im zweiten Spielabschnitt waren die Mighty Dogs ebenfalls im letzten Drittel die spielbestimmende Mannschaft und konnten durch Pascal Schäfer in Überzahl die Führung auf 3:1 erhöhen. In Unterzahl zeigten die Hausherren weiterhin ein gutes Defensivverhalten und hatten mit Benjamin Dirksen, der in der 49. Minute einen Schuss von Domantas Cypas sicher hatte, einen starken Schlussmann im Tor. Auf der Gegenseite fischte Donatas Zukovas die Scheibe nach einem Konter von Maurice Köder weg. Frisch von der Strafbank kommend schnappte sich Dion Campbell in der 57. Minute den Puck und scheiterte einzig am Kissinger Schlussmann. Daraufhin nahmen die Gäste nach einer Auszeit ihrem Goalie vom Eis, doch es blieb beim 3:1 Derbysieg der Mighty Dogs.
Nach dem Spiel war Trainer Zdenek Vanc mit der Devensiv- und Teamleistung seiner Mannschaft zufrieden, die auf einige erkrankte Spieler (Freund, Manger, Marquardt) verzichten mussten. Nun steht am kommenden Freitag, den 15.12.2017, um 20 Uhr ein weiteres wichtiges Spiel gegen den EV Dingolfing im Icedome an. Die Gäste belegen derzeit den fünften Platz in der Tabelle. Mit einem Sieg wollen die Mighty Dogs einen weiteren Schritt in Richtung der Teilnahme an der Verzahnungsrunde gehen.


Diez-Limburg Rockets  (RLW)
EGDL trifft auf Soest und Lauterbach
Die Tabelle und die jüngsten Erfolge ausblenden, volle Konzentration auf die nächsten Aufgaben: Die EG Diez-Limburg spielt in der Regionalliga West am Freitag gegen den Tabellensechsten Soest (Eissporthalle Diez, 20.30 Uhr) und am Sonntag beim Tabellenletzten in Lauterbach (18 Uhr). „Jede Spitzenmannschaft hat längst erkannt: Das Schlimmste, was du tun kannst, ist einen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen“, sagt Rockets-Trainer Arno Lörsch. Der Tabellenzweite könnte mit einem Heimsieg erstmals an die Spitze der Regionalliga West springen, weil der Ligaprimus aus Herford spielfrei hat. Viel wichtiger als diese Momentaufnahme wäre jedoch, sportlich weiter in der Spur zu bleiben. Und das wird gegen die Bördeindianer und die Luchse alles andere als ein Selbstläufer.
Stell dir vor, du spielst an einem Wochenende beim Tabellenführer in Herford und gegen den Meister aus Hamm - und du gewinnst beide Spiele. Dieses Kunststück ist in der Vorwoche den Bördeindianern aus Soest gelungen, die sowohl die Ice Dragons (3:2 nach Penaltyschießen) als auch Hamm (1:0) besiegten. „Soest ist für mich die Mannschaft der Stunde“, sagt Arno Lörsch. „Sie haben im Vergleich zu den Topteams weniger Mittel, fahren aber dennoch hervorragende Ergebnisse ein.“
Ein Garant für den Erfolg: die starke Abwehrarbeit. „Soest hat eine superstarke Defensive“, lobt der EGDL-Trainer. Gegen die beiden Spitzenteams kassierte man nur zwei Gegentore. „Ein Gegner, der von dir äußerste Geduld verlangt. Sie erkennen Fehler sofort und sind dann in der Lage, diese auch umgehend zu bestrafen. Und dann können schon wenige Tore ausreichen, um ein Spiel zu gewinnen. Weil das Team offensiv mit Spielern wie Martin Juricek und Ernst Reschetnikow torgefährliche Denker und Lenker im Team hat. Mit Fleischer und Nickel kann sich Soest zudem auf zwei sehr starke Keeper verlassen.“
Das erste Aufeinandertreffen in Diez Mitte Oktober hatte die EGDL mit 8:3 gewonnen. Doch die Bördeindianer haben sich seither deutlich stabilisiert und sind derzeit das stärkste Team hinter den enteilten „Top Five“-Mannschaften in der Regionalliga. „Wir werden einen kühlen Kopf bewahren müssen und dürfen an der starken Defensive nicht verzweifeln. Unsere Aufgabe wird es sein, aggressiv zum Tor zu gehen und unsere Chancen zu nutzen. Defensiv müssen wir clever sein und dürfen keine Konter zulassen.“
Nicht anders lautet die Marschroute für die Auswärtsfahrt nach Lauterbach am Sonntag. Bisher konnten die Rockets die beiden Heimspiele gegen die Luchse jeweils zweistellig gewinnen. „Interessiert nicht“, sagt Lörsch. „Diese Ergebnisse streichen wir mal schön aus den Köpfen. In Lauterbach wird das ein ganz anderes Spiel.“ Hamm und Ratingen hatten dort zuletzt verloren, nur ungern wollen sich die Rockets in diese Liste einreihen. „Ich erwarte die Luchse daheim deutlich motivierter und aggressiver. Es gibt in dieser Liga keine Mannschaft, die du im Vorbeigehen schlagen kannst. Wenn du ein solches Spiel wegen der falschen Einstellung verlierst, sind die tollen Ergebnisse davor nur noch die Hälfte wert.“
Personell wird das Wochenende gleichwohl zu einer Herausforderung für die EGDL. Topscorer Joey Davies fällt nach überstandener Operation noch vier Wochen aus, Marijus Maier ist ebenfalls noch an der Leiste verletzt. Neu hinzugekommen ist eine Verletzung von Dominik Kail an der Hüfte, der Stürmer fällt ebenso wie der langzeitverletzte Dennis Stroeks aus. Hoffnung besteht hingegen bei Pierre Wex und Philipp Maier, beide sollten am Wochenende wieder einsatzfähig sein. In beiden Spielen erhalten die Rockets personelle Verstärkung vom Kooperationspartner aus Bad Nauheim. Und auch der Tscheche Jakub Zdenek ist als Ersatz für Davis für das Wochenende fest eingeplant.
„Wir funktionieren sehr gut als Kollektiv und sind nicht von einzelnen Spielern abhängig“, sagt Lörsch. „Natürlich sind die Ausfälle eine Herausforderung. Aber die Mannschaft muss sich ihrer Stärke und ihrer Möglichkeiten bewusst sein. Wir haben auch schon ohne Joey Spiele gewonnen wie gegen Neuwied und in Ratingen. Bei der blauen Reihe um Florian Böhm ist zuletzt der Knoten geplatzt, sie kann für uns genauso Spiele gewinnen wie die rote Reihe um Matt Fischer und Konstantin Firsanov. Jeder einzelne Spieler ist gefragt, sich weiterhin so einzubringen wie zuletzt. Dann können wir auch die Ausfälle kompensieren.“


Dinslaken Kobras  (RLW)
Kobras beim Meister zu Gast
Nach dem spielfreien Wochenende geht es für die Kobras am kommenden Wochenende nur beim amtierenden Meister Hammer Eisbären um weitere Punkte im Rennen um die Playoffs. Keine leichte Aufgabe für die Sikorski-Truppe, die aber nach den Ergebnissen der letzten Wochen nicht unlösbar ist. Zwar verloren die Dinslakener beide bisherigen  Vergleiche gegen die Eisbären, zogen sich aber in beiden Begegnungen achtbar aus der Affäre. Seitdem letzten Aufeinandertreffen sind die Kobras stabiler in ihrer Leistung geworden und konnten aus den letzten sechs Spielen 14 Punkte holen. Was nach derzeitigem Stand Platz sieben für die Giftschlangen bedeutet. Diese Aufholjagd wollen die Kobras Freitag gegen Hamm fortsetzen. Doch gerade zu Hause ist das von Ralf Hoja trainierte Team eine Macht. Lediglich ihr Auftaktspiel verloren die Eisbären vor eigenem Publikum, ansonsten gingen alle bisherigen Heimspiele an den Meister, der derzeit den dritten Tabellenplatz inne hat. Lediglich auswärts zeigen die Eisbären von Zeit zu Zeit ein anderes Gesicht, wie zuletzt beim Tabellenletzten aus Lauterbach, als man das Spiel mit 6:5 verlor. Doch die Kobras dürfen sich nicht darauf verlassen, das der Meister auch zu Hause an diesem Abend irgendwelche Schwächen zeigt, sondern müssen sich auf ihr Spiel konzentrieren. Da ist es natürlich hilfreich, dass die Mannschaft nun eine Pause hatte, um sich zu regenerieren. Die Männer um Kapitän Sven Linda werden auf jeden Fall wieder alles geben, um das Spiel solange wie möglich offen zu halten und den einen oder anderen Punkt aus dem Westfalenland zu entführen. 


EC Nordhorn  (RLN)
ECN ist heiß auf den nächsten Sieg - Hamburger SV zu Gast an der Vechte
Große Aufgabe für den EC Nordhorn: Nach dem Sieg gegen die TAG Salzgitter Icefighters empfangen die Nordhorner nun den Hamburger SV zum nächsten Heimspiel am dritten Advent. Spielstart gegen die Hansestädter ist am Sonntag, 17. Dezember um 18 Uhr in der Eissporthalle Nordhorn.
Die Rautenträger von Trainer Dominik Döge kommen auf fünf Siege aus sechs Spielen. Eine Partie konnte in der Overtime gegen Bremen gewonnen werden, zuletzt unterlag man bei den Salzgitter Icefighters knapp mit 4:5. So sitzt der Hamburger SV nun auf Platz zwei der Tabelle, der Adendorfer EC sitzt jedoch mit nur zwei Punkten Rückstand direkt im Nacken. Man steht also unter Zugzwang, will der Verein nicht den Anschluss an die Spitze verlieren.
Spielerisch konzentriert sich das Spielgeschehen auf die Topreihe um Pascal Heitmann, Jannik Höffgen und Marcel Schlode. Alle drei kommen gemeinsam auf 53 Punkte in der laufenden Saison und haben in den bisherigen zwei Partien auch dem EC Nordhorn große Probleme bereiten können. Im Tor sichert weiterhin Daniel Bethe die Lage, der ebenfalls in den letzten Partien gegen den ECN stark aufgespielt hat.
In Nordhorn weiß man, mit welch starkem Gegner man es beim Hamburger SV zu tun hat. Dass ausgerechnet dieser Gegner jedoch bei seiner letzten Begegnung mit Salzgitter harsch einstecken musste, das lässt Mut aufkommen beim Regionalliga-Aufsteiger. Momentan ist Aufwind spürbar, nachdem gegen Bremen tapfer mitgehalten und auswärts in Salzgitter die ersten Punkte eingefahren wurden.
Trainer Heiko Niere kann auf die zwei Rückkehrer Leonard Lämmchen und Patrick Kaminski bauen, die beide nach längerer Verletzung wieder im Kader stehen und entsprechend frischen Wind ins Spiel der Nordhorner gebracht haben. Diesen Schwung aus den letzten beiden Spielen soll die Mannschaft nun weiter ausbauen und auf dem Eis in Tempo, Energie und Disziplin ummünzen – dann ist auch ein Sieg gegen den Vorjahresmeister möglich.
Das Spiel in der Eissporthalle Nordhorn gegen den Hamburger SV findet statt am dritten Advent um 18 Uhr, der Einlass beginnt eine Stunde zuvor. Karten gibt es wie immer im Vorverkauf beim VVV Nordhorn und an der Abendkasse.


Tornado Niesky  (RLO)
Nächstes Kreisderby gegen Bad Muskau
Das nächste Kreisderby findet am Sonnabend, den 16.12.2017 im Eisstadion am Waldbad in Niesky statt. Dann empfangen die Tornados um 18:30 Uhr die Cracks von Rot Weiß Bad Muskau. Bei dem Bombers aus dem Norden unseres Landkreises waren die Nieskyer bereits am 08.10.2017 zu Gast. Damals gewannen die Tornados mit 3:1. Diesen Sieg wollen sie natürlich am kommenden Wochenende wiederholen und hoffen auf die tatkräftige Unterstützung ihrer Fans.


Schönheider Wölfe  (RLO)
Schönheider Wölfe wollen weiter Punkten
Am kommenden Samstag, dem 16.12.17, um 17:00 Uhr kommt es im Schönheider Wolfsbau zum ersten Mal in dieser Saison zum Duell zwischen den Schönheider Wölfen und dem ESC 2007 Berlin. Der Schlittschuhclub steht aktuell auf dem siebten Tabellenplatz in der Regionalliga Ost und konnte bislang nur drei von elf Spielen gewinnen. Darunter aber immerhin ein 5:2-Auswärtserfolg bei den so ambitioniert gestarteten Chemnitz Crashers. Die Wölfe sind dagegen mitten im Kampf um die Play-Off-Plätze und wollen am Samstag im heimischen Wolfsbau unbedingt weiter punkten. Die Vorzeichen vor der Begegnung gegen die Hauptstädter sind nicht wegzureden, die Wölfe sind in diesem Spiel Favorit, sich dieser Rolle bewusst und werden diese auch annehmen.
Wölfe-Coach Sven Schröder sieht die bevorstehende Aufgabe wie folgt: „Wir wollen Gas geben, unser Spiel spielen und unser Tempo durchziehen. An unserer Chancenverwertung und an weiteren Kleinigkeiten, die es zu verbessern gilt, werden wir arbeiten. Ziel ist es, mit ordentlich Selbstvertrauen in die vorweihnachtlichen Spiele gegen Chemnitz und Niesky zu gehen.“
Aufgrund eines Infekts fehlt aktuell Goalie Eric Hanke im Training. Ob er bis Samstag rechtzeitig fit wird, werden die nächsten Tage zeigen. Florian Richter wird aber definitiv berufsbedingt gegen den Schlittschuhclub fehlen.
Bilanz nach einer Woche Crowdfunding-Projekt
Nachdem die Schönheider Wölfe mit der ersten Männermannschaft und den Nachwuchsteams erfolgreich in die Saison gestartet sind, heißt es für die Vereinsverantwortlichen nun, weiter fleißig zu arbeiten, um den Eishockeystandort auch perspektivisch gesehen am Leben zu erhalten. Seit einer Woche läuft nunmehr das Crowdfunding-Projekt “Macht die Wölfe mobil!“, bei welchem sich bisher knapp 40 Unterstützer beteiligt haben und eine Summe von 1.600,00 Euro zusammengekommen ist. Dies ist erfreulich, wenngleich sich die Verantwortlichen gerade in den ersten Tagen eine viel größere Resonanz erhofft hätten, liegt die bisher erreichte Summe doch hinter den Erwartungen zurück.
Um ein stabiles Umfeld zu schaffen und den Spielbetrieb für die kommenden Jahre sicherzustellen, war es für die Saison 2017/2018 aus ökonomischen Gesichtspunkten notwendig, einen Kleinbus für Fahrten der Männer- und Nachwuchsmannschaften anzuschaffen. Um das benötigte Kapital von mindestens 15.000,00 Euro für den Kleinbus zu erreichen, brauchen die Schönheider Wölfe noch viel mehr Hilfe von Mitgliedern, Fans, Eishockeyliebhabern und Sponsoren. Alle haben noch bis zum 05.01.2018 die Möglichkeit, unter www.fairplaid.org/schoenheider-woelfe-ev einen Betrag ihrer Wahl zu spenden oder sich eine der veröffentlichten Prämien zu sichern und können somit helfen, dass das Projekt erfolgreich wird und ein Puzzleteil der mittlerweile über 80-jährigen Eishockeytradition im Ort für die nächsten Spielzeiten abgesichert ist.


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Donnerstag 14.Dezember 2017
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