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September 26
                         
September
             
TodesanzeigeLechl
    
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Falken Inzell
(BBZL)  Vom Nachbarrivalen EV Berchtesgaden wechselt der 41-jährige Torhüter Steve Förster zum DEC. Ausserdem kehren Maximilian Balthasar und Andreas Graf ins Aufgebot zurück
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Die Weserstars haben Stürmer Brandon Kakei verpflichtet. Der 23-jährige Kanadier pausierte zuletzt und spielte davor in der nordamerkianischen Nachwuchsliga OJHL für die Georgetown Raiders
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Filippo Crivellari verstärkt künftig die Defensive. Der 21-jährige Italiener kommt vom HCMV Varese zum ERSC. Ausserdem wechselt der junge ukrainische Stürmer Arsen Korol aus dem Münchner Nachwuchs nach Ottobrunn
  
Lindau Islanders
(OLS)  Stürmer Valentin Busch hat sich eine Unterkörperverletzung zugezogen und wird längerfrstig und aus unbestimmte Zeit ausfallen
  
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Donnerstag 21.Dezember 2017. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West und Regionalliga Ost.


Deutscher Eishockey Bund  (DEB)
DEB-Teams zwischen den Feiertagen im Einsatz - U18 Frauen mit WM-Vorbereitung in Bad Tölz / U18 bei 5-Nationen-Turnier in der Schweiz  / U16 in Wetzikon bei 4-Nationen-Turnier / U15 Frauen gehen beim jährlichen SKODA-Cup an den Start
Die U18 Frauen-Nationalmannschaft bereitet sich zwischen den Jahren in der weeArena in Bad Tölz gemeinsam auf das Comeback bei der 2018 IIHF U18 Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft in Dmitrov / Russland (06.-13.01.2018) vor.
U18 Frauen-Bundestrainer Tommy Kettner beruft dafür insgesamt 23 Spielerinnen in den Kader, darunter drei Torhüterinnen, acht Verteidigerinnen und zwölf Stürmerinnen.  Bis zum Abflug nach Russland muss der Kader noch auf 20 Spielerinnen und 2 Torhüterinnen gekürzt werden. „„Die Spiele in der Top-Division sind von anderer Qualität als in der letztjährigen WM in der Division I. Daher bereiten wir die Spielerinnen in den fünf Trainingseinheiten in Tölz nochmal bestmöglich vor. Einige von Ihnen waren vor Kurzem noch mit der U16 (Schweiz) oder A-Mannschaft (Finnland) im Einsatz. Wir freuen uns auf den Beginn der WM, auf die wir uns seit Juli vorbereitet haben.“
Die U18-Nationalmannschaft nimmt kurz vor dem Jahreswechsel an dem 5-Nationen-Turnier in Zuchwil (Schweiz) teil. Die Mannschaft um Trainer Frank Fischöder trifft in den vier Tagen auf die Eidgenossen (26.12. / 20.00 Uhr), die Tschechische Republik (28.12. / 18.30 Uhr), die Slowakei (29.12. / 15.30 Uhr) und Finnland (30.12. / 11.00 Uhr).
Auf dem Weg zur 2018 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft Div.I in Riga (Lettland) im April 2018 hat die DEB-Auswahl zwar noch ein weiteres Turnier zur Vorbereitung, dennoch sind die anstehenden Spiele ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Saisonhöhepunkt. „Wir treffen mit der Schweiz , Finnland, Tschechien und der Slowakei auf starke Gegner. Das wird uns helfen uns als Mannschaft zu verbessern, um in Riga den angestrebten Wiederaufstieg in die Top-Division zu erreichen“, so Team Manager Michael Pfuhl.
Die U16-Nationalmannschaft trifft im Zeitraum vom 27.-30.12.2017 im 4-Nationen-Turnier in Wetzikon (Schweiz) auf Finnland (28.12. / 14.00 Uhr), die Slowakei (29.12./ 14.00 Uhr) und den Gastgeber (30.2. / 13.30 Uhr). Unter der Leitung des Trainergespanns Mayer und Weber will die junge DEB-Auswahl ihr bis zuletzt sehr erfolgreiches Länderspieljahr mit einem guten Ergebnis abschließen: (Stefan Mayer U 16 Headcoach). „Da unsere 2 Topspieler Lukas Reichel und Tim Stützle die Ehre haben, bei der U18 mitzuwirken, wird es interessant sein wie das Team auf das Fehlen reagiert. Wir wollen sehen, ob Spieler die Chance nutzen und sich in den Vordergrund spielen können. Wir haben auch einige neue Gesichter im Team und freuen uns auf das anstehende Turnier.“
Die DEB U15 Mädchen nehmen auch in diesem Jahr traditionell zwischen den Feiertagen am jährlichen SKODA-Cup in Dresden teil. Unter der sportlichen Leitung von Daniel Bartell treffen die Mädchen in der Zeit vom 27.-29.12.2017 unter anderem auf die tschechische Mannschaft aus Usti, Dresden selbst sowie erstmalig auch auf die Starbulls aus Rosenheim.


Eisbären Berlin  (DEL)
Dauerkartenverkaufsstart für die Saison 2018/19 bei den Eisbären Berlin
Am heutigen Mittwoch und damit so früh wie selten starten die Eisbären Berlin mit dem
Dauerkartenverkauf für die DEL-Saison 2018/19. Ab sofort können alle Dauerkarteninhaber
der laufenden Spielzeit ihr Saisonabo verlängern und Interessenten an neuen Dauerkarten
ihre Buchung vornehmen.
„Wir haben richtig gute Nachrichten für unsere Fans, Dauerkartenverlängerer zahlen für die
kommende Saison nicht einen Cent mehr“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee.
„Außerdem bleibt der Preis auch für die Saison 2019/20 gleich, wenn man sich für die
automatische Verlängerung entscheidet.“
Neben Vorteilen, wie zusätzlichen Freikarten für Freunde, einer früheren Einlasszeit zum
Heimspiel in die Mercedes-Benz Arena oder Vergünstigungen beim Catering beinhaltet das
Dauerkartenpaket 2018/19 die Möglichkeit, in bis zu 10 Raten zu bezahlen. Zudem erhalten
Saisonaboinhaber zukünftig 20 Prozent Rabatt auf Eisbären-Merchandise im Fanshop in der
der Arena sowie online.
Für die laufende Saison hatten die Eisbären Berlin 5519 Dauerkarten verkauft. 2007 hatte der
Hauptstadteishockeyclub den Verkauf der Dauerkarten für die Premierensaison in der
Mercedes-Benz Arena am 9. Dezember gestartet und am Ende rund 2000 Dauerkarten
verkauft.


Düsseldorfer EG  (DEL)
Fehlstart kostet Punkte - DEG unterliegt in Straubing
Die Düsseldorfer EG musste am Mittwochabend eine 1:2 (0:2, 0:0, 1:0)-Niederlage bei den Straubing Tigers hinnehmen. Im äußersten Südosten der Republik fand die Mannschaft nach einem Blitz-Fehlstart nicht zurück und verlor somit drei Tage nach dem Erfolg über die Adler Mannheim beim Tabellenschlusslicht der DEL.
Weihnachtszeit ist Eishockeyzeit! DEG mit Heimspielen gegen Nürnberg und Iserlohn
Für viele Menschen sind die Weihnachtstage eine Zeit der Besinnung. Nicht so für Düsseldorfer Eishockey-Fans! Denn die DEG bestreitet unmittelbar vor und nach Heiligabend zwei Heimspiele im ISS DOME. Am Freitag, 22. Dezember, empfängt sie um 19.30 Uhr den Tabellenzweiten, die Thomas Sabo Ice Tigers. Am zweiten Weihnachtstag kommen dann die Iserlohn Roosters zum stets brisanten NRW-Duell nach Düsseldorf (16.30 Uhr).


Eispiraten Crimmitschau  (DEL2)
Besinnliche Zeit? Von wegen! Heimspiele gegen Ravensburg und Kaufbeuren – Weihnachtsderby in Weißwasser
Weihnachten: Eigentlich eine ruhige und besinnliche Zeit - Nicht jedoch für die Cracks der Eispiraten Crimmitschau! Denn auf die Mannschaft von Cheftrainer Kim Collins warten schwere Aufgaben, die vor dem Jahreswechsel noch gemeistert werden sollen. Zunächst treffen die Crimmitschauer am Freitag zu Hause auf die Ravensburg Towerstars (22. Dezember - 20:00 Uhr). Und nach dem Gastspiel bei den Lausitzer Füchsen (26. Dezember - 17:00 Uhr) kommt es erneut im Sahnpark gegen Kaufbeuren (28. Dezember - 20:00 Uhr) zum letzten Spiel des Kalenderjahres 2017.
Bei den Duellen zwischen den Eispiraten und den Ravensburg Towerstars wurde in den vergangenen Jahren immer einiges geboten. Langeweile? Fehlanzeige! Das Gute: Die letzten beiden Aufeinandertreffen in dieser Saison gingen beide an die Westsachsen. Sowohl vor heimischen Publikum als auch bei den Puzzelstädtern gewann die Mannschaft von Kim Collins jeweils mit 2:1. Doch die Mannschaft von Jiri Ehrenberger hat sich nach einem schwierigen Saisonstart gefangen und steht mit 45 Zählern auf dem sechsten Platz, vier Punkte vor den Pleißestädtern, die den siebten Platz in der DEL2-Tabelle einnehmen. Somit kommt es zum Duell zweier direkter Konkurrenten, in welchem beide wieder dreifach punkten wollen. Ebenso wie die Eispiraten, konnten auch die Baden-Württemberger am vergangenen Wochenende lediglich zwei Zähler einfahren. Eine Ursache dafür ist die triste Personallage der Schwaben. Denn mit Jakub Svoboda, Stephan Vogt, Raphael Kapzan und Ondrej Pozivil fehlen Ravensburg gleich mehrere wichtige Spieler. Dennoch wartet auf die Westsachsen eine unangenehme Aufgabe. Gerade im Offensivbereich sind die Towerstars sehr stark aufgestellt. Sowohl Arturs Kruminsch, Adam Lapsansky als auch Brian Roloff sind Spieler, die den Unterschied ausmachen können. Die Mannschaft der Eispiraten sollte daher gewarnt sein, auch wenn die letzten beiden Spiele einen positiven Ausgang aus Sicht der Sachsen fanden.
Zwei Siege fuhren die Eispiraten bislang auch gegen die Lausitzer Füchse ein. Die Mannschaft aus Ostsachsen kam nach der starken Vorsaison nicht gut aus den Startlöchern und hatte zuletzt auch immer wieder mit Nebenkriegsschauplätzen zu kämpfen. Viele Spieler verließen den Verein, später auch Cheftrainer Hannu Järvenpää. Neuer Mann hinter der Füchse-Bande ist nun Robert Hoffmann, der vom Co-Trainer zum Headcoach aufgestiegen ist und für frischen Wind sorgen soll. Zudem kehrten mit Roope Ranta und Jeff Hayes zwei Spieler an ihre alte Wirkungsstätte zurück, die da im vergangenen Jahr bereits für Aufsehen sorgten. Ohnehin kann man getrost davon sprechen, dass Weißwasser mehr Qualität hat, als ihr momentaner Tabellenplatz (12.) aussagt. Auch deshalb will die Ostsachsen bei den Eispiraten keiner unterschätzen. Denn in einem Derby, gerade noch auf fremden Eis, ist alles möglich. Und die Füchse wollen die vergangenen beiden Niederlagen gegen die Crimmitschauer sicherlich nicht auf sich sitzen lassen.
Das Jahr 2017 neigt sich langsam dem Ende entgegen. Somit auch ein Jahr, welches aus sportlicher Sicht eine einzige Berg- und Talfahrt war und fast alles zu bieten hatte. Nachdem sich die Westsachsen in dieser Spielzeit deutlich stabilisiert hatten, fiebern nun alle einem schönen und versöhnenden letzten Spiel entgegen. Spannend wird es allemal, denn mit dem ESV Kaufbeuren kommt ein starker und vor allem unberechenbarer Gegner in den Sahnpark. Qualitativ gehören die Allgäuer zu den absoluten Top-Teams der Liga, was auch die beiden letzten Aufeinandertreffen mit den Eispiraten (0:4, 4:5 n.V.) gezeigt haben. Von der überragenden Form der Vorsaison ist die Mannschaft von Andreas Brockmann allerdings noch entfernt. So rangiert der ESVK momentan auf Platz acht, eine bessere Platzierung wird jedoch angestrebt. Neben dem finnischen Trio Infernale um Sami Blomqvist, Joona Karevaara und Jere Laaksoonen zeichnete sich auch Charlie Sarault zuletzt als torgefährlicher Spieler aus. Doch das Brunkstück der Allgäuer liegt nicht unbedingt im Sturm. Mit nur 76 Gegentoren haben die Kaufbeurer die drittbeste Verteidigung der Liga und mit Goalie Stefan Vajs einen ausgezeichneten Rückhalt. Somit wartet auch auf die Offensivabteilung der Crimmitschauer ein schwieriges Unterfangen.
Kim Collins kann bei seinen Vorhaben allerdings auch wieder aus dem Vollen schöpfen. Ossi Saarinen, der am vergangenen Freitag gegen Bad Tölz zum Matchwinner wurde, gegen Heilbronn jedoch angeschlagen fehlte, kehrt wieder in den Kader der Eispiraten zurück. Einzig und allein Danny Pyka, welcher auf dem Wege der Besserung ist, fehlt weiterhin. Wann der Verteidiger wieder ins Mannschaftstraining einsteigen wird, ist allerdings noch offen.
„Das Pensum wird nicht gelockert!“ - Kim Collins in der Presserunde vor den anstehenden Punktspielen
Bei den Eispiraten Crimmitschau ist von Ruhe und Besinnlichkeit im Moment wenig zu spüren. Schließlich stehen vor dem Jahreswechsel drei wichtige Spiele vor der Tür. Vor den Begegnungen gegen die Ravensburg Towerstars, die Lausitzer Füchse und dem ESV Kaufbeuren sprach Kim Collins in der wöchentlichen Presserunde über die Personallage, die hohe Belastung und das Weihnachtsfest selbst.
Auf die Frage ob Kim Collins Weihnachtsstollen kennt, musste der Cheftrainer der Eispiraten erst einmal kurz überlegen. „Ich kann mit dem Begriff nicht viel anfangen, habe es aber natürlich schon gegessen“, schmunzelte der Coach dann. Ob es die Leckerei auch in Kanada gibt, glaubt er allerdings nicht. „Ich habe seit gut 40 Jahren kein Weihnachten mehr in Kanada erlebt“. Und auch in diesem Jahr wird daraus nichts. „Ich bin am 24. Dezember zu Hause in Deggendorf bei meiner Frau, komme aber schon einen Tag später wieder nach Crimmitschau“. Schließlich ist da schon wieder ein Training angesetzt.
In der heutigen Presserunde sprach der Eispiraten-Cheftrainer unter anderem auch über…
… die kommenden Gegner: Ravensburg ist eine sehr starke Mannschaft, die viele Tore schießt. Sie sind eins der offensivstärksten Teams der Liga, deshalb müssen wir sehr konzentriert spielen und hinten endlich wieder gut stehen. Dann haben wir eine gute Chance. Mit Weißwasser und Kaufbeuren befasse ich mich im Moment noch nicht. Klar, das sind auch wichtige Spiele, gerade da im Derby auch immer Emotionen eine große Rolle spielen, aber für mich liegt die Konzentration voll auf das morgige Heimspiel.
… die hohe Belastung vor dem Jahreswechsel: Ja klar, wir haben drei schwierige Spiel vor der Brust. Aber den anderen Teams in unserer Liga geht es doch nicht anders. Wir haben nicht den größten Kader. Trotzdem sind wir, wenn wir gut trainieren und gut leben, für die Aufgaben gerüstet und haben auch genug Power, um zu punkten.
… die aktuelle Personallage: Wir haben zum Glück wieder einen vollen Kader. Bis auf Danny Pyka sind alle mit dabei. Ossi Saarinen hat bereits gestern voll mittrainiert und ist beschwerdefrei. Auch Alexander Karachun wird mit dabei sein. Er hat die letzten Tage auch in Wolfsburg trainiert, kommt aber heute oder spätestens dann nach Crimmitschau. Wie ich meine Reihen dann zusammenstelle, lasse ich noch offen.
… den Zeitplan für die kommenden Tage: Statt Vormittags werden wir öfter auch mal am Abend trainieren, doch das Pensum wird nicht gelockert. Auch wenn es Weihnachten ist, müssen wir für den Erfolg weiter hart arbeiten und ganz normal trainieren. Das ist jedes Jahr so und das geht anderen Mannschaften nicht anders.


Wölfe Freiburg  (DEL2)
Heimspiel gegen Heilbronn mit Teddy Bear Toss am Freitag
es ist einer der Höhepunkte eines jeden Eishockeyjahres: Am Freitag fliegen wieder die Kuscheltiere in der Freiburger Franz-Siegel-Halle - es ist Teddy Bear Toss. Und auch sportlich ist das Match um 19.30 Uhr ist etwas ganz Besonderes.
Denn der Gast, die Heilbronner Falken, sind in der DEL2 gerade so etwas wie die Mannschaft der Stunde: Drei der zurückliegenden vier Partien haben die Käthchenstädter gewonnen, zuletzt durchaus imponierend mit 6:2 in Bad Nauheim und 8:3 gegen das Überraschungsteam aus Crimmitschau. Bereits seit Wochen zeigen sich die Falken in einer hervorragenden Verfassung, halten Spiele gegen Top-Teams eng, stehen disziplinert in der Abwehr und können sich auf ihren neuen Torhüter Marcel Melichercik (Slowakei) verlassen. So hat sich das Team von Trainer Gerhard Unterluggauer peu à peu nach oben gearbeitet, vom zwischenzeitlichen letzten auf den nunmehr zehnten Tabellenplatz.
Damit werden die Württemberger dem gerecht, was ihr Kader verspricht - den nominell sind die Heilbronner Falken ein Team, dem der Playoff-Einzug zuzutrauen ist. Insofern spricht es nur für die Qualität und Ausgeglichenheit der Liga, dass die Falken trotz eines exquisit besetzten Kaders um jeden Punkt kämpfen müssen.
Das tun auch die Freiburger, bei denen sich zuletzt Siege und Niederlagen abgewechselt haben. Für die Wölfe geht es nun darum, den Heim-Trend wieder umzukehren und ihre Anhänger nach drei Niederlagen auf eigenem Eis möglichst wieder ein Erfolgderlebnis zu bescheren. Mit welcher Formation sie dies in Angriff nehmen, wird wie immer erst am Spieltag bekannt gegeben. Die Rotationsmöglichkeiten mit fünf ausländischen Kontingentspielern lassen Überraschungseffekte zu und auch über den Einsatz von Doppellizenz-Akteuren aus Schwenningen wird immer erst kurzfristig entschieden. Klar ist lediglich, dass Gabriel Federolf und Sofiene Bräuner mit Verletzungen im oberen Körperbereich passen müssen.
Helfen wird den Freiburgern sicherlich die Euphorie, die in der altehrwürdigen Franz-Siegel-Halle allein aufgrund des Stofftier-Spektakels herrschen wird: Der Teddy Bear Toss ist ursprüngliche eine nordamerikanische Eishockeytradition, hat sich inzwischen aber auch in Freiburg fest etabliert - heuer findet er zum sechsten Male statt. 2016 wurde mit 2793 gespendeten Stofftieren eine Rekordmarke erreicht, die Bilder davon sind unvergesslich: Wenn in der ersten Unterbrechung des Spiels Hunderte von Plüschtieren aufs Eis gewofen werden, ist das einer der großen Gänsehaut-Moment im Freiburger Sportjahr. Und es ist mehr als nur ein Spektakel - das bestätigen Jahr für Jahr unsere Partner und Freunde von der Organisation "Luftfahrt ohe Grenzen", die die flauschigen Trostspender zusammen mit anderen Hilfsgütern in Kriegs-, Krisen und Katastrophengebiete in aller Welt transportieren und allzu oft erleben, welch große Emotionen die Geschenke aus dem Breisgau bei Kindern in Not auslösen. Da von den südbadischen Eishockeyanern neuwertige Stofftiere gespendet werden, summiert sich der materielle Wert der Geschenke auf mindestens 45.000 Euro - was den Teddy Bear Toss zu einer der größten karitativen Verantstaltungen der Region macht.
Doch auch die Spender selbst können Gewinner werden: "Luftfahrt ohne Grenzen" verlost unter allen Käufern eines Piloten-Teddys - zwei Verkaufsstände werden im Stadion aufgebaut - Reisegutscheine ihres Partners Condor, der Freiburger Sportans zu Urlaubszielen auf der ganzen Welt bringen wird. Auch das zeigt, welch besonderes Event der Teddy Bear Toss im Freiburger Eisstadion ist.
Am Freitag um 19.30 Uhr geht das Spiel los; danach dürfen auch gestresste Eishockeyprofis Weihnachten feiern. Am Abend des ersten Feiertages ruft Coach Leos Sulak dann aber schon wieder zum Training, denn am 26. Dezember findet das nächste Derby statt: Am zweiten Weihnachtstag tritt der EHC Freiburg in Bietigheim an. Und am Donnestag, 28. Dezember, steht das nächste Heimspiel auf dem Programm: Um 19.30 Uhr gastiert Aufsteiger Bad Tölz im Breisgau.
Karten für die Heimspiele gibt es wie immer auf der Online-Ticketshop sowie am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr und am Freitag ab 16.30 Uhr am Stadion in der Ensisheimer Straße. Das Nutzen des Vorverkaufs ist ratsam; Sitzplatzkarten sind bereits knapp.
Eisstadion an Kapazitätsgrenze / Verlängerte Öffnungszeiten für Freizeitsportler
Der Trend ist eindeutig: Das Eislaufen in der Freiburger Franz-Siegel-Halle wird immer beliebter. Darauf reagiert der EHC Freiburg als Betreiber des Eisstadions auch in diesem Winter: In den Weihnachtsferien werden Breitensportlern verlängerte Öffnungszeiten geboten. Damit ist es allerdings nicht getan.
Rund 70.000 Menschen haben in der Eislaufsaison 2016/17 das Breitensport-Angebot im Freiburger Westen genutzt, Tendenz steigend. Der Boom des Schlittschuhlaufens unterm Hallendach hängt – unter anderem – mit den schneearmen Wintern in unserer Region zusammen: Je weniger Weiß auf den Schwarzwaldbergen die Wintersportler anlockt, desto größer ist der Andrang im Freiburger Eisstadion.
"Die drangvolle Enge im öffentlichen Eislauf zeigt, dass die Sportstadt Freiburg mit der Franz-Siegel-Halle an ihre Grenzen stößt. Die Räumlichkeiten in Schlittschuhverleih sind so klein, dass viele Sportbegeisterte auch bei schlechtem Wetter draußen auf den Einlass warten müssen", sagt EHC-Vorsitzender Werner Karlin und betont die Wichtigkeit einer zweiten Eisfläche: "Mit nur einer Eisfläche für Breiten- und Spitzensport können wir der Nachfrage nicht gerecht werden. Unser Eis ist von frühmorgens bis spätabends durchgehend belegt. Hobbyteams trainieren oft um 7.15 Uhr morgens oder bis 22.45 Uhr abends. Immer wieder müssen wir Eissportfreunde aus Freiburg und der Region abweisen." In den zahlreichen Gesprächen über das Projekt einer neuen Eissporthalle stünde die Dringlichkeit von zwei Eisflächen daher stets im Mittelpunkt. "Hier konnten wir viel Überzeugungsarbeit leisten", gibt sich Karlin optimistisch, dass die Hilferufe der Freiburger Eissport-Treibenden in der Kommunalpolitik Gehör finden.
Gleichzeitig ist die Situation so prekär, dass Karlin auch eine Übergangslösung mit einer zweiten Eisfläche am jetzigen Standort für betrachtenswert hält. "Wir gehen fest davon aus, dass Freiburg eine neue Eishalle bekommt. Allerdings ist uns klar, dass das noch einige Jahre dauern wird", hält der EHC-Vorsitzende fest und betont: "Mit nur einer Eisfläche ist der Eissport in Freiburg in all seinen Facetten zum Stillstand verurteilt. Die Zahlen zeigen aber, dass der Bedarf – auch als Folge der schneearmen Winter - rapide steigt."
Mehr als ein Drittel der Eiszeiten im Freiburger Eisstadion wird fürs öffentliche Schlittschuhlaufen genutzt (881 Stunden in der Saison 2016/17, das entspricht 36,35 Prozent). In den Weihnachtsferien, wenn verlängerte Laufzeiten gelten, steigt dieser Anteil auf rund 40 Prozent. Zum Vergleich: Die Profis des EHC Freiburg nutzen die Sportstätte in den meisten Monaten der Saison gerade einmal zu 10 Prozent, bei rund 26 Prozent liegt die Nachwuchsabteilung des EHC Freiburg. Auch hier steigt der Bedarf beträchtlich, weil der EHC einen Zuwachs an Nachwuchsspielern zu verzeichnen hat. Den Rest teilen sich die jungen Kunstläufer/-innen der Eissportgemeinschaft Freiburg, Hobby-Eishockeyteams, die Eisstockschützen und das paralympische Sledge-Eishockey, an dem es ebenfalls ein immer größeres Interesse gibt. Insgesamt nutzt der EHC Freiburg die Eissporthalle also zu gut einem Drittel. Zu knapp zwei Dritteln steht das Eis der Öffentlichkeit und anderen Vereinen zur Verfügung.
In den kommenden Wochen müssen unter anderem die EHC-Nachwuchsteams zudem kürzer treten, denn in den Weihnachtsferien hat traditionell der Freizeitsport Vorfahrt. Von Freitag, 22. Dezember, bis zum Dreikönigswochenende gelten verlängerte Öffnungszeiten: Nicht nur vormittags, sondern auch zwischen 13.30 und 16.30 Uhr ist die Eisbahn wochentags für den öffentlichen Eislauf reserviert. In diesen Zeiten sind Rücksichtnahme und Achtsamkeit der Schlittschuh-Liebhaber gefragt; das gleichzeitige Eislaufen von mehreren hundert Menschen ist nur möglich, wenn sich alle in dieselbe Richtung bewegen. Bis zu 400 Läuferinnen und Läufer tummeln sich an gut besuchten Tagen gleichzeitig in der Franz-Siegel-Halle.


Kaufbeuren Buron Joker  (DEL2)
Freitagabend Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers / Dienstag und Donnerstag Auswärtsspiele in Heilbronn und Crimmitschau - humdedica Aktionstag
Zwei Tage vor dem Weihnachtsfest trifft der ESV Kaufbeuren am Freitagabend um 19:30 Uhr in der erdgas schwaben arena auf die Bayreuth Tigers. Das Heimspiel gegen Bayreuth steht im Zeichen der Kaufbeurer Hilfsorganisation humedica e.V.. Weiter werden Mitarbeiter von humedica im Stadion vor Ort sein und an allen vier Kiosken sowie in der VIP Lounge der erdgas schwaben arena gibt es die Möglichkeit für die Fans und Zuschauer eine Kleinigkeit an die Hilfsorganisation zu spenden. 
Tickets für die Heimspiele des ESV Kaufbeuren gibt es im Online-Ticketshop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen (Bsp.: AZ-Service-Centern in Kaufbeuren im Buron Center. Beim Kreisboten Verlag Mühlfellner KG Kaufbeuren sowie bei der Lotto Bezirksstelle Vivell in Landsberg am Lech). Selbstverständlich auch in der Geschäftsstelle des ESVK und an den Abendkassen. Weiter sind die Spiele auch wie gewohnt im Livestream von Sprade.TV zu sehen.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag geht es für die Mannschaft von Trainer Andreas Brockmann nach Heilbronn. Spielbeginn bei den Kätchenstädtern ist um 18:30 Uhr. Zwei Tage später steht dann auch schon das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Zu Gast sind die Joker am Donnerstagabend um 20:00 bei den Eispiraten in Crimmitschau.
Verzichten muss der ESVK dabei weiterhin auf Sebastian Osterloh (Gehirnerschütterung) sowie auf die langzeitverletzten Simon Schütz und Alexander Thiel. Wieder mit dabei ist nach überstandener Grippe Daniel Oppolzer. Zurück von der U20 Weltmeisterschaft in Frankreich und somit ebenfalls wieder mit von der Partie ist Stürmer Christoph Kiefersauer vom DEL Partnerclub ERC Ingolstadt.


Lausitzer Füchse Weißwasser  (DEL2)
Ronald Byron übernimmt ab Januar die Pressearbeit bei den Lausitzer Füchsen - Robin Steppat unterstützt ihn bei der Außendarstellung über die sozialen Medien
Ronald Byron wird ab Januar die Pressearbeit bei den Lausitzer Füchsen übernehmen. Der 52-Jährige übernimmt die Aufgabe von Andreas Friebel, der zum Ende des Jahres seine Tätigkeit beim Eishockey-Zweitligisten beendet. Ronald Byron sammelte bereits Erfahrungen im Pressebereich, bei Radio WSW, sowie auch als Hallensprecher bei einem regionalen Sportverein.
„Es ist eine schöne und verantwortungsvolle Aufgabe, der ich mich sehr gerne stelle. Gemeinsam mit der Geschäftsleitung werde ich alles tun, um die geleistete Arbeit von Andreas Friebel, im Interesse der Fans, Zuschauer und Sponsoren weiter fortzuführen“, so Byron bei seiner Vorstellung am Mittwoch.
„Mit Ronald haben wir einen Nachfolger gefunden, der die Aufgaben zur Zufriedenheit aller erfüllen wird. Er ist ein Junge aus der Region und kennt die Füchse und das Umfeld bestens und wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit ihm“, sagt Füchse-Geschäftsführer Dirk Rohrbach.
Ronald Byron wird neben seiner Funktion als Pressesprecher, auch die Heimspiele der Füchse auf SpradeTV kommentieren und als Stadionsprecher auf dem Eis stehen.
Unterstützt wird der 52-Jährige von Robin Steppat, der seit Oktober im Marketing der Lausitzer Füchse tätig ist. Steppat wird sich um die Außendarstellung über die sozialen Medien kümmern.


Deggendorfer SC  (OLS)
Kurz vor Weihnachten: Lindau Islanders bitten zum Tanz
Zwei Tage vor Heiligabend ist beim Deggendorfer SC noch keinesfalls 
die "stade Zeit" eingekehrt, denn auf heimischen Eis treffen die 
DSC-Cracks am Freitagabend auf die Lindau Islanders.
Schwer zu verdauen war die Derbyniederlage am vergangenen Sonntag 
gegen den EV Landshut. Ausgerechnet der niederbayerische Rivale 
brachte den Deggendorfern die erste Heimniederlage bei. Doch wenn die 
Mannschaft von Trainer John Sicinski in dieser Saison eines bereits 
bewiesen hat, dann dass sie mit Rückständen und Rückschlägen umgehen 
kann. Doch auch die Islanders reisen mit breiter Brust nach 
Deggendorf, denn der letztjährige Aufsteiger spielt bisher eine 
beeindruckende Saison. Mit 30 Punkten stehen die Lindauer aktuell auf 
dem achten Platz in der Oberliga Süd, der ihnen am Ende der Vorrunde 
sogar die Playoffteilnahme einbringen würde.  Trainer Dustin 
Whitecotton schickt bisher eine schlagkräftige Truppe aufs Eis, die 
speziell durch ihre Ausgeglichenheit glänzt. Gleich zehn Spieler 
konnten bisher zweistellig scoren, sodass die Islanders nur schwer 
auszurechnen sind. Am eigenen Leib mussten das die Deggendorfer 
bereits im ersten Spiel in Lindau erfahren. Dort siegte das Team vom 
Bodensee mit 5:2 und stellte danach auch Teams wie Rosenheim, Selb 
oder Peiting noch ein Bein. Dennoch will der DSC nach der Niederlage 
am vergangenen Wochenende wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und 
wird alles daran setzen, die Islanders mit einer Niederlage zurück an 
den Bodensee zu schicken. Spielbeginn im Deggendorfer Eisstadion ist 
am Freitag um 20 Uhr.


Memmingen Indians  (OLS)
Weihnachtshighlight: Indians empfangen Selb zum „Spiel der Herzen“
Zwei Tage vor Heiligabend geht es in der Eishockey-Oberliga um wichtige Punkte und um finanzielle Unterstützung der Kartei der Not. Zum „Spiel der Herzen“ erwarten die Indians nämlich nicht nur einen starken Gegner aus Selb, sondern auch hunderte blinkende Herzen, die für den guten Zweck an den Mann gebracht werden sollen.
Bereits im letzten Jahr veranstaltete der ECDC Memmingen erstmals ein „Spiel der Herzen“, ein toller Erfolg, der nun wiederholt wird. Am Hühnerberg wird, rund um die Oberliga-Partie gegen den VER Selb, einiges geboten sein. An den Eingängen erhalten die Zuschauer blinkende Herzen gegen eine Spende von mindestens 2 Euro. Sämtliche Einnahmen aus dieser Aktion, die von Hitradio RT1 Südschwaben und der VR-Bank Memmingen unterstütz wird, gehen direkt an die ‚Kartei der Not‘, welche Menschen in der Region unterstützt, die unverschuldet in eine Notlage geraten sind.
Auf dem Eis werden die GEFRO-Indians versuchen, den Favoriten aus Selb bestmöglich zu fordern. Ein Sieg gegen ein Spitzenteam der Oberliga wollte den Maustädtern bislang noch nicht gelingen, vielleicht können sie sich kurz vor Weihnachten für ihren tollen Einsatz der letzten Wochen selbst belohnen. Nicht dabei sind auf Memminger Seite definitiv Sven Schirrmacher, der sich beim letzten Heimspiel verletzte sowie Kapitän Jan Benda, zu dem der Verein demnächst ein Update bekanntgeben wird. Nach den Niederlagen am letzten Wochenende gegen Deggendorf und in Sonthofen ist der Rückstand auf Platz 8 inzwischen weiter angewachsen, nur mit einer Siegesserie werden die Rot-Weißen hier noch einmal ein Wort um den Play-Off-Einzug mitreden können.
Der Gegner aus Oberfranken hingegen steht gut da. Mit Rang 5, punktgleich mit dem viertplatzierten Peiting, sind die Wölfe auf Kurs in Richtung Heimrecht in den Playoffs. Mit Niklas Deske im Tor, Florian Ondruschka und Lukas Pozivil in der Abwehr verfügen die Wölfe über einige Defensivspezialisten. Das Prunkstück des VER ist aber definitiv der Angriff: Hier wirbeln mit Jared Mudryk, Herbert Geisberger, Kyle Piwowarczyk und Landon Gare absolute Ausnahmekönner durch die gegnerischen Reihen. Um gegen Selb punkten zu können, ist also eine defensiv konzentrierte und disziplinierte Leistung von Nöten.
Kartenvorverkauf:
Karten für die Begegnung sind an folgenden Stellen erhältlich: Memminger Zeitung, Vitalcenter Gerstberger, Dietzels Hockeyshop (jeweils Steh- und Sitzplätze) sowie Puck Sportsbar, Geschenkartikel Mitschka Erkheim (jeweils nur Stehplätze).


Selber Wölfe  (OLS)
Die heißes Phase beginnt
Bevor der Heilige Abend ansteht, geht es für unsere Wölfe nochmal aufs Eis. Besinnlich wird die Auswärtsfahrt nach Memmingen allerdings nicht werden. Die Indians wollen in den verbleibenden neun Spielen der Hauptrunde noch den Sprung unter die ersten Acht schaffen. Mit unserem Coach, Henry Thom, nehmen wir die ECDC Memmingen Indians in der WölfeVorschau unter die Lupe.
Es liegt ein verrücktes Wochenende hinter uns. Bei den Lindau Islanders gab es für unsere Wölfe nichts zu holen (1:3). Und am Sonntag wurden im Heimspiel gegen die Löwen Waldkraiburg erst gart keine Punkte vergeben. Wegen der beschädigten Eisfläche musste das Spiel abgebrochen werden.
„Es war schon kurios. Aber ganz so unwahrscheinlich ist das gar nicht. Das gibt es immer wieder mal. Wir sind froh, dass das Spiel nicht gegen uns gewertet wurde und wir am 09. Januar die Chance bekommen, in Waldkraiburg drei Punkte zu holen. Das wird schwer genug, gerade weil es unter der Woche ist. Auch wir haben einen Großteil Spieler, die eigentlich arbeiten müssen. Aber so ist es und wir wollen das Beste aus der Situation machen.“
In dieser Saison hatten wir den Fall mit einer beschädigten Eisfläche schon einmal. Beim Auswärtsspiel in Regensburg hatte es ebenfalls Stellen auf der Eisfläche gegeben, bei denen die Untereiswerbung zum Vorschein kam. Einen ähnlichen Fall gab es auch bei der Weltmeisterschaft in diesem Jahr.
In den Köpfen der Mannschaft spielt diese Geschichte aber keine Rolle. Viel wichtiger ist, dass mit dem Spiel in Memmingen endgültig die heißeste Phase der Hauptrunde beginnt.
„Es ist ja nichts Neues, dass es um die Feiertage zum Jahreswechsel richtig heiß wird. Wir spielen jeden zweiten Tag. Dabei ist es wichtig, dass unsere Köpfe in Memmingen sind und nicht schon zuhause unterm Weihnachtsbaum. Die Indians haben noch alle Chancen, in die Meisterrunde zu rutschen und dafür werden sie alles tun. Beim 5:1 Auftaktsieg in Memmingen lagen wir nach dem ersten Drittel 0:1 zurück. Und auch zuhause haben wir uns durchaus schwergetan (5:4). Memmingen will ein offenes Spiel, sie haben vor allem im Angriff viele starke Einzelkönner. Wir sollten darauf achten, im System zu bleiben und uns nicht auf einen offenen Schlagabtausch einzulassen.“
Nach der Partie wird es dann zwei freie Tage geben, bevor es ab dem zweiten Weihnachtsfeiertag mit dem Heimspiel gegen Tabellenführer Deggendorf mit der beschaulichen Zeit schon wieder vorbei ist.
„Wir denken noch nicht soweit. Wir haben noch zehn Spiele in der Hauptrunde. Und wir wollen am Ende einen Platz unter den TopVier. Jeder Punkt ist deshalb wichtig und das haben meine Jungs verinnerlicht.“Dem Trainerteam um Henry Thom und Marc Thumm stehen alle Spieler zur Verfügung.


Löwen Waldkraiburg  (OLS)
EISHOCKEY-FESTSPIELE FÜR DIE LÖWEN
Passend zum Weihnachtsfest stehen für die Waldkraiburger Löwen echte Highlights auf dem Plan. Zwei Tage vor dem Fest, am Freitag den 22.12.2017, reisen die Industriestädter zum EV Landshut, der aktuell von Sieg zu Sieg eilt. Am zweiten Weihnachtsfeiertag kommen dann um 17:15 Uhr die Starbulls aus Rosenheim zum EHC. Die beiden Spiele sind der Auftakt in den Saison-Endspurt der Oberliga Süd, der einem echten Marathon gleicht und den Spielern von Tomas Martinec nochmals alles abverlangen wird.
In den 17 Tagen zwischen dem 22.12.2017 und dem 7.01.2018 stehen für die Löwen vom EHC Waldkraiburg insgesamt sieben Spiele auf dem Programm, von daher gilt es jetzt, die Kräfte einzuteilen. Und es kommt noch dicker: Denn für die zuletzt abgebrochene Begegnung zwischen dem VER Selb und den Löwen hat man inzwischen auch einen Nachholtermin gefunden. Das Spiel wird am 9.Januar um 18:30 Uhr in der Raiffeisen Arena ausgetragen und damit wird der Terminplan der Löwen noch praller gefüllt.
Zunächst wartet am Freitag aber der wieder erstarkte Traditionsklub aus der niederbayerischen Hauptstadt. Aktuell belegt das Team von Axel Kammerer den dritten Tabellenplatz, wird den traditionell hohen Ansprüchen gerecht und reiht einen Erfolg an den nächsten. In den letzten elf Spielen wurden zehn Siege gefeiert, lediglich beim brisanten Derby in Rosenheim musste man sich im Penalty-Schießen geschlagen geben. Mit 17 Siegen aus 23 Spielen holte man bislang 50 Punkte und liegt nur einen Zähler hinter dem Zweiten Rosenheim und vier hinter dem Primus der Liga aus Deggendorf. Landshut hat das beste Powerplay mit einer Quote von 35,2% und zudem zuletzt einen goldrichtigen Griff getätigt. Denn nachdem sich David Wrigley mit einem Kieferbruch für mehrere Wochen in den Krankenstand verabschieden musste, hat man den schwedischen DEL2-Stürmer Viktor Lennartsson aus Weißwasser ausgeliehen. Der 24-Jährige hatte sich bei den Lausitzer Füchsen zunächst verletzt, musste pausieren und nachdem ein weiterer Kontingentspieler geholt wurde, gesund auf die Tribüne setzen müssen. Landshut ergriff die Möglichkeit, lieh den Stürmer zunächst laut Medienberichten bis zum 7.Januar aus und gibt ihm die Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln. Eine absolute Win-Win-Situation wie man bisher festhalten muss, denn Lennartsson kommt bisher in vier Spielen auf neun Tore und zwei Vorlagen. Die Trauben hängen also mächtig hoch für die Löwen im Eisstadion am Gutenbergweg.
TOMBOLA & SPENDEN-AKTION BEIM SPIEL GEGEN DIE STARBULLS
Am zweiten Weihnachtsfeiertag kommt dann erneut der Zweitligaabsteiger Rosenheim in die Industriestadt. Mit 6:0 und 4:1 sind die bisherigen Vergleiche klar an die Starbulls gegangen, doch für das Highlight an den Feiertagen werden die Karten neu gemischt. Mit einer besonderen Aktion wartet bei dieser Partie das Team des EHC Waldkraiburg samt den Verantwortlichen auf. Die Mannschaft hat bereits intern Spenden eingesammelt und am 26.12. kann jeder Besucher auch sein Becherpfand für einen guten Zweck spenden. Die gesammelte Summe soll dann am 30.12.2017, beim Heimspiel gegen Landshut offiziell an den „Sterntaler e.V.“ aus Waldkraiburg gehen. Der Verein hat das Ziel, in materieller Not befindliche Familien mit Kindern unmittelbar finanziell zu unterstützen. Eine tolle Sache und die Mannschaft aus Waldkraiburg will mit gutem Beispiel vorangehen: Es gehe darum, etwas zurückzugeben, erklärte Löwen-Kapitän Max Kaltenhauser. Schließlich wurde die Mannschaft in den vergangenen Jahren und auch in der aktuellen Spielzeit immer grandios von ihrer Stadt und den Fans unterstützt. Zudem werden am 26.12.2017 beim Spiel gegen Rosenheim die Auslosung und Preisvergabe der großen EHC-Weihnachtstombola stattfinden. Die Starbulls aus Rosenheim konnten das letzte Wochenende erfolgreich gestalten und gegen Weiden mit 7:2 und in Miesbach mit 2:1 gewinnen. Das Team von Manuel Kofler, das aktuell ein paar Verletzte zu beklagen hat, ist Zweiter der Oberliga Süd und möchte baldigst an die Tabellenspitze zurückkehren. Dafür werden sie auch bei den Löwen alles geben und entsprechend konzentriert müssen die Mannen von Trainer Tomas Martinec zu Werke gehen. Personell sieht es nach den mauen Wochen beim EHC in jedem Fall wieder besser aus und bis auf Christian Ettwein dürften alle Mann an Bord sein.
Es lohnt sich also wieder einmal, den Löwen, die allen Fans ein schönes Weihnachtsfest wünschen, am zweiten Feiertag einen Besuch in der Raiffeisen Arena abzustatten. Spitzen-Eishockey und gleichzeitig Gutes tun. Der EHC freut sich auf viele Fans!


Preussen Berlin  (OLN)
News aus dem Lazarett
Topscorer Marvin Tepper fällt für 4 Wochen wegen eines Bänderrisses im Knöchel aus.
Für Jakub Rumpel ist nach erfolgreicher Operation die Saison beendet.
Can Matthäs muss für mindestens 8 Wochen wegen eines Innenbandrisses im Knie pausieren.
Quirin Stocker und Lukas Stettmer stehen ebenfalls für 4 weitere Wochen nicht zur Verfügung.
Julian van Lijden ist zwar bei bester Gesundheit, jeoch scheint es bei den deutschen Behörden einige Ausfälle zu geben, da er weiterhin auf seinen deutschen Pass wartet.
Um diese Ausfälle zu kompensieren hat der Sportliche Leiter Björn Leonhardt trotz seines gestrigen Geburtstag die Fühler ausgestreckt und konnte zwei Förderlizenzspieler von den Kassel Huskies für die Preussen gewinnen.
Louis Trattner und Nico Schnell, zwei junge Talente aus Kassel, die dort hauptsächlich in der DNL Spielerfahrung gewinnen konnten und auch in Braunlage das ein oder andere Mal aufliefen, werden unsere Preussen schon am kommenden Freitag im Heimspiel gegen den Herner EV unterstützen.


Harzer Falken Braunlage  (OLN)
Harzer Falken vor Weihnachten nach Duisburg
Harzer Falken reisen erneut an einem Freitag in den Westen
Die Macher des Spielplanes hatten es nicht gut gemeint mit den Harzer 
Falken. Denn ausnahmslos freitags machen sich die Harzer auf ihre 
Spiele im Westen inklusive Tilburg zu bestreiten. Und so geht es auch 
am morgigen Freitag in diese Richtung, wenn der Doppelvergleich mit 
Duisburg im Ruhrpott eröffnet wird.
Welche Probleme mit diesen Spielansetzungen einhergehen, wird auch 
diesmal wieder offenkundig. Denn Mindestens Thomas Herklotz wird die 
Reise aus beruflichen Gründen nicht antreten können. Doch auf der 
anderen Seite entspannt sich die Personalsituation etwas. Denn nachdem 
Huskies-Torwart Mirko Pantkowski von der U20-WM zurückgekehrt ist, 
steht einem Einsatz von Leon Hungerecker im Harzer Tor nichts 
entgegen. Zudem werden Tim Lucca Krüger, Lasse Bödefeld und Bastian 
Schirrmacher ebenfalls die Reise in den Westen mitmachen und Patrik 
Franz nach seiner Sperre am letzten Wochenende wieder zur Verfügung 
stehen.
Doch natürlich sind die Füchse Duisburg haushoher Favorit. Zwar hinkte 
man auch in dieser Spielzeit den eigenen Ansprüchen anscheinend derart 
hinterher, dass man sich bereits in der Vorrunde vom sportlichen 
Leiter und Trainer Doug Irwin trennte und diesen durch Frank Petrozza 
ersetzte. Aber nach und nach hat man sich mittlerweile auf den 3. 
Tabellenplatz gekämpft und hat sich bei 9 Punkten Vorsprung auf Platz 
8 bereits einen Play-Off-Platz gesichert. Garant dafür ist unter 
anderem ein Spieler, dessen schnelle Genesung auch für die Harzer 
Falken ein Glücksfall werden sollte. Denn mit 33 Punkten (14 Tore und 
19 Torvorlagen) in nur 19 Spielen unterstrich Raphael Joly nicht nur 
seine Wichtigkeit für das Füchseteam, sondern machte mit seiner 
Rückkehr auch den Weg für die Harzer Falken frei, die seinen Ersatz 
Elias Bjuhr unter vorbildlicher Hilfestellung der Duisburger 
Verantwortlichen verpflichten und damit einen echten Topscorer in den 
Harz holen konnten. Und so wird das Spiel im Westen für Elias Bjuhr 
eine kleine Rückkehr zu seinem ehemaligen Team, von dem er mit viel 
Vorschusslorbeeren verabschiedet wurde, die er sehr eindrucksvoll im 
Harz bestätigt.
In eigener Sache sei abschließend noch anzumerken, dass das Rückspiel 
im heimischen Wurmbergstadion am 26.12.2017 um 19:00 Uhr angepfiffen 
wird. (Hei)


Wohnbau Moskitos Essen  (OLN)
Der Meisterrunden Endspurt beginnt
Drei Spiele haben die Wohnbau Moskitos noch zu bestreiten, dann ist spätestens am Abend des 28.Dezember, wer aus der Oberliga Nord direkt für die Play-Off Runde qualifiziert ist. Bereits am 30.12. geht es weiter in der Meisterrunde um die besten Plätze in den Play-Offs gegen die Südvertreter. Dabei gilt es dann bis zum 04. März die beste Ausgangsposition zu erspielen bevor die Saison dann endgültig in die heiße Phase geht.
Für die Mannschaft von Chefcoach Frank Gentges geht es rund um Weihnachten zunächst gleich zwei Mal gegen den amtierenden Meister der Oberliga Nord, die Tilburg Trappers. Zunächst müssen die Moskitos an den Stappegorweg nach Tilburg, wo am kommenden Freitag vor ausverkauftem Haus um 20 Uhr das Hinspiel stattfinden wird. Am 2. Weihnachtsfeiertag ist dann um 18:30 Uhr (Eissporthalle Essen-West) direkt das Rückspiel angesagt. Beim einzigen niederländischen Vertreter in der Oberliga war man sich nach der letzten Saison und der Meisterschaft nicht sicher ob man wieder oben anknüpfen könne. Neben Topstürmer Justin Larson, der den Verein neben einigen anderen gestandenen Spielern verlassen hatte, ging auch der langjährige Stürmer Diederick Hagemeijer. Trainer Bohuslav Subr hatte also zur aktuellen Saison doch so einiges an Arbeit neue Spieler in den Kader zu integrieren. Doch sein Team interessierte das reichlich wenig, seit Beginn der Hauptrunde liefern sich die Trappers ein heißes Duell an der Tabellenspitze mit den starken Icefighters Leipzig. Im Moment haben die Tilburger die Nase mit zwei Zählern vorne. In der letzten Saison waren es oft intensive Spiele der Wohnbau Moskitos gegen die Trappers, vor allem die Spiele im Halbfinale der Play-Offs hatten einen ganz heftigen Charakter, am Ende mit dem etwas besseren Ergebnis für den späteren Meister. Wer nun für das Freitagsspiel in Tilburg keine Karten mehr bekommt, der ist nach Weihnachtsbraten und Geschenken am 2. Weihnachtstag goldrichtig in der Eissporthalle Essen-West. Erfahrungsgemäß liefern Spiele an solchen Tage eine gute Kulisse und das Team von Frank Gentges wird sicherlich alles dafür tun um spätestens hier auf den Play-Off Zug aufzuspringen.
Zum Abschluss der Hauptrunde kommt es dann am 28.12. um 19 Uhr im Sparkassen Eisdom in Halle zum letzten Spiel der Hauptrunde. Auch die Saale Bulls sind einer der Bewerber für die direkte Qualifikation für die Meisterrunde. Mit 14 Toren und 12 Assists in nur 18 Hauptrundenspielen hat der Transfercoup der Bulls, Nathan Robinson die Torflaute an der Saale beendet. Allerdings ist Robinson mit Abstand der gefährlichste Stürmer bei den Saale Bulls, nur die Hälfte seiner Tore schafften bisher Maximilian Schaludek und Verteidiger Jan-Niklas Peitsch. Im vorletzten Spiel des Jahres 2017 (am 30.12. beginnt bereits die Meisterrunde) haben die Moskitos also hoffentlich vorher in zwei Begegnungen gegen Tilburg den Einzug in die Meisterrunde klarmachen können, denn an der Saale könnte es, wenn das Team von Frank Gentges unbedingt muss, noch ein ganz schwerer Gang werden.
Ein Titel ist jedoch bereits vergeben in der Saison 2017/2018, denn Wohnbau Moskitos Verteidiger Werner Hartmann hat bei der Wahl zum Mr. Movember der Eishockey Fachzeitschrift Eishockey NEWS gewonnen. Mit 986 Stimmen gewann der Essener Defender deutlich vor Brady Lamb (Bremerhaven) mit 586 Stimmen und Daniel Kolvenbach (Troisdorf) 447 Stimmern. Die Movember-Aktion ist gegründet worden, um das Thema Hoden- und Prostatakrebs bei Männern in die Öffentlichkeit zu bringen. Mehr dazu unter: https://de.movember.com/  Die Wohnbau Moskitos gratulieren „dem Sheriff“ zur Wahl und seinem Titel.
Leider fallen Chefcoach Frank Gentges für die heiße Phase der Hauptrunde wichtige Spieler aus: Julien Pelletier (Schulterverletzung aus Spiel gegen Erfurt; fällt nach aktueller Diagnose länger aus). -Dominik Lascheit (Viruserkrankung). - Marko Babic (Einsatz nach Fingerverletzung mit OP noch fraglich). Förderlizenzspieler: Dani Bindels (gerade zurück von der U-20 WM). Statement Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges: "Sehr schade dass gerade jetzt in der heißen Phase mit Julien Pelletier und Dominik Lascheit zwei Top-Stűrmer ausfallen die in den letzten Wochen klar zu unseren besten Spielern gehörten. Auf den längeren Ausfall von Julien Pelletier müssen wir reagieren, mit nur einem Import zu spielen ist "tödlich". Ob wir zum jetzigen Zeitpunkt einen geeigneten Import finden ist aber mehr als fraglich, was bis jetzt von den Agenten angeboten wurde reicht mir qualitativ nicht."


Hannover Scorpions  (OLN)
Keine Abendkasse beim Derby Scorpions vs. Indians
Beim Derby in der Eishockey-Oberliga-Nord zwischen den Scorpions und den Indians in der hus de groot EISARENA wird die Abendkasse geschlossen bleiben.
Wer keine Eintrittskarte besitzt braucht sich also am zweiten Weihnachtsfeiertag nicht auf dem Weg in die hus de groot EISARENA machen.


Herner EV  (OLN)
Uli Egen ist neuer Trainer beim Herner EV!
Ulrich „Uli“ Egen ist ab sofort neuer Cheftrainer beim Herner EV. Vor dem Training wurde er am Dienstagabend der Mannschaft vorgestellt. Er wird bis zum Saisonende die Grün-Weiß-Roten sportlich anführen. Nach dem überraschenden Abgang von Frank Petrozza Anfang dieses Monats war Elmar Schmitz vom Kooperationspartner Krefeld als Trainer eingesprungen um dem HEV in der Übergangsphase zu helfen. Er wird in dieser Woche beim Training noch mit dabei sein um vor den beiden wichtigen Spielen gegen Preussen Berlin Uli Egen die Einarbeitung zu erleichtern. „Wir bedanken uns noch einmal ausdrücklich bei unserem Kooperationspartner Krefeld und dabei ganz besonders bei Elmar Schmitz und Matthias Roos, Geschäftsführer und Sportdirektor bei den Krefeld Pinguinen, für diese ganz besondere Zusammenarbeit. Sie hat uns sehr geholfen, so dass wir in Ruhe eine gute Entscheidung in der Trainerfrage treffen konnten. Wir haben uns für Uli Egen entschieden, weil er sehr viel Erfahrung mitbringt und die Liga gut kennt. Wir vertrauen auf seine Fachkompetenz und seine Fähigkeiten eine Mannschaft zu motivieren. Natürlich ist es für die Mannschaft immer eine Herausforderung, sich auf einen neuen Trainer einzustellen, aber durch den gleitenden Übergang wird es da keine Schwierigkeiten geben“ erläutert Jürgen Schubert, Geschäftsführer der Gysenberghallen GmbH. Der 61-jährige in Füssen geborene Uli Egen kann auf eine lange Karriere als Trainer und Sportmanager zurückblicken. Seine bisherigen Stationen waren Kassel, Köln, Berlin, Essen, Duisburg, Kaufbeuren und Geleen, wo er seit 10 Jahren auch wohnt. Zuletzt war er in Gröden (Südtirol) als Cheftrainer aktiv, bevor er Anfang dieses Jahres ein weiteres Mal nach Duisburg zurückkehrte. Dort konnte er die letzten drei Spiele der Meisterrunde mit den Füchsen gewinnen und als Tabellenzweiter hinter dem HEV in die Playoffs einziehen. Als Spieler kam er neben den Einsätzen in der Nationalmannschaft bei den Stationen Füssen, Düsseldorf, Berlin und Frankfurt auf knapp 600 Einsätze in der 1. und 2. Liga, bevor er 1993 in Kassel seine Laufbahn beendete um ein Jahr später dort als Sportmanager weiter zu arbeiten. „Ich freue mich auf meine neue Aufgabe am Gysenberg. Bisher war ich dort immer nur als Gästetrainer. Dabei habe ich natürlich die gute Entwicklung des HEV sehr intensiv verfolgt. Ich bin zuversichtlich, dass wir nun gemeinsam das Ziel des Erreichens der Meisterrunde schaffen können. Dass das nicht einfach sein wird wissen wir alle. Aber gerade deshalb werden wir alles daran setzen“ sagt der äußerst motivierte neue Cheftrainer des Herner EV. Einige Spieler an seiner neuen Wirkungsstätte kennt er schon aus der gemeinsamen Zusammenarbeit bei anderen Vereinen. So hatte er z.B. Stephan Kreuzmann, Brad Snetsinger und Danny Albrecht in Kassel unter seine Fittiche. Michel Ackers, Sören Hauptig und Christian Nieberle kennt er noch aus den gemeinsamen Zeiten in Essen.
Der Kampf um Platz sieben geht in die Endphase!
Nicht so ganz beschaulich verläuft in diesem Jahr die Weihnachtszeit für den Herner EV, denn es stehen zwei weitere wichtige Spiele im Kampf um den siebten und letzten Teilnehmer der in Kürze beginnenden Meisterrunde der Oberliga Nord auf dem Programm. Der Gegner ist beide Male der gleiche, es sind die Berliner Preussen. Das erste Spiel findet am Freitagabend um 19:30 Uhr in Berlin in der Eissporthalle Charlottenburg ("PO9") statt, das zweite Aufeinandertreffen startet am 2. Weihnachtstag ab 18:30 Uhr am Herner Gysenberg. Die Ausgangslage für den HEV ist klar: Bei zwei Punkten Rückstand auf die auf Platz sieben stehenden Saale Bulls Halle müssen beide Begegnungen gewonnen werden um sich die Chancen zu wahren am Team aus Sachsen-Anhalt vorbei zu ziehen. Die Saale Bulls müssen parallel zweimal gegen die Icefighters Leipzig antreten.
„Wir gehen gut vorbereitet in diesen Endkampf der Hauptrunde. Die Mannschaft hat im Training hart gearbeitet, alle ziehen hervorragend mit. Ich bin zuversichtlich dass wir die notwendigen Punkte holen“ meint Uli Egen, der neue Trainer des HEV. Er ist von seinem neuen Team gut aufgenommen worden und hat sich mit Hilfe von Elmar Schmitz einen Überblick über das Leistungsvermögen der Spieler verschafft. „Wir fahren am Freitagmorgen zuversichtlich in die Bundeshauptstadt und wollen nicht mit leeren Händen zurückkommen.“
Allerdings werden die Berliner Preussen sicherlich keine (Weihnachts-)Geschenke verteilen und sehen sich als Zünglein an der Waage bei der Entscheidung um Platz sieben. Zuletzt lief es gut für das Team von David Haas. Der ehemalige NHL- und DEL-Spieler ist seit Saisonbeginn Trainer am Glockenturm und konnte mit seiner Mannschaft die letzten drei Spiele siegreich beenden. Damit konnten die Preussen die Piranhas aus Rostock in der Tabelle überholen und stehen nun auf Platz elf. Zudem konnte so auch der Anschluss an die Black Dragons aus Erfurt und die Crocodiles aus Hamburg geschafft werden, die nur einen bzw. zwei Punkte mehr auf dem Konto haben. Die Berliner Topscorer sind Brian Gibbons, Marvin Tepper, Marvin Krüger und Josh Rabbani, die zusammen knapp die Hälfte der Scorerpunkte der Preussen gesammelt haben.
Personell wird es beim HEV wenig Veränderungen geben. Bis auf die Langzeitverletzten Tom Schmitz, Tobias Esch und Maik Klingsporn sind alle an Bord. Von den DNL-Förderlizenzspielern wird Darren Mieszkowski auf jeden Fall mit dabei sein, bei der Zusammensetzung der Reihen lässt sich Uli Egen noch nicht in die Karten schauen.


Buchloe Pirates  (BYL)
Richtungsweisendes Duell vor dem Weihnachtsfest - ESV Buchloe reist zum Tabellennachbarn nach Passau und braucht dort dringend Punkte
Ist es bereits das vorentscheidende Duell für den ESV Buchloe im Kampf um Rang acht? Abschließend lässt sich diese Frage sicherlich nicht beantworten, doch dass das letzte Spiel vor dem Weihnachtsfest am Freitag ab 20 Uhr in Passau ein enorm wichtiges und sehr wahrscheinlich auch richtungsweisendes ist, lässt sich nicht abstreiten. Immerhin reisen die neuntplatzierten Buchloer zu den derzeit auf dem heißbegehrten achten Platz rangierenden Blackhawks. Bei einem derzeitigen Rückstand von drei Punkten könnte man bei einem Sieg punktemäßig gleichziehen und wäre nach zuletzt fünf Niederlagen in Serie wieder mitten drin im Rennen um die Verzahnungsrunde. Gleichzeitig würde eine Niederlage in der Dreiflüssestadt den Rückstand bei dann noch fünf ausstehenden Spielen auf ganze sechs Punkte anwachsen lassen. Die Bedeutung der Partie sollte also allen Beteiligten schon im Voraus klar sein.
„Wir müssen wieder eine andere Körpersprache an den Tag legen“, nennt Trainer Topias Dollhofer die Voraussetzungen, um endlich den ersten Erfolg im noch immer sieglosen Kalendermonat Dezember einfahren zu können. „Und dabei können wir nur selbst den Umschwung schaffen, von außen wird uns da keiner helfen“, so Dollhofer weiter, der aber auch richtigerweise anmerkt, dass man durchaus noch alles in eigener Hand hat. Denn in den noch verbleibenden sechs Partien spielen die Buchloer noch zweimal gegen Teams, die in unmittelbarer Reichweite sind.
Das erste kleine Finale um Platz acht findet dabei am Freitag in Passau statt. Die Blackhawks sind aber alles andere als ein Lieblingsgegner für die Piraten. Denn alle drei bisherigen Vergleiche nach dem Aufstieg der Niederbayern im letzten Jahr gingen für die Buchloer verloren. In der vergangenen Saison zog man mit 2:7 und 4:7 den Kürzeren und auch in dieser Spielzeit unterlag man im Hinspiel zu Hause mit 4:6. „Es ist im Sport aber oft so, dass das dann die Spiele sind in denen man zeigen kann, ob man das Rückgrat und das Herz hat“, meint der Buchloer Coach über das Duell mit gewissem Endspielcharakter.
Ein einfaches Unterfangen wird das Match aber so und so nicht. Denn die Passauer sind vor allem zu Hause eine Macht. Sechs der insgesamt neuen Saisonsiege holte man in der heimischen Eisarena und dabei schlug vor kurzem zum Beispiel auch den Tabellenführer Höchstadt mit 4:3. Mit dafür verantwortlich sind auch die beiden tschechischen Kontingentspieler Petr Sulcik und Roman Nemecek, mit denen man im Sommer zwei wahre Glücksgriffe getätigt hat. Der 33-jährige Sulcik ist mit 19 Toren und 18 Vorlagen der treffsicherste Passauer, während sein vier Jahre älterer Landsmann mit 14 Treffern und 15 Assists sogar ligaweit der torgefährlichste Verteidiger der BEL ist. Beide waren auch im Hinspiel mit drei beziehungsweise zwei Toren praktisch im Alleingang für den Hinspielerfolg der Passauer verantwortlich. Und kürzlich wurde die ohnehin schon gut besetzte Offensive nochmals mit Rückkehrer Oliver Wawrotzki verstärkt, der nach einem kurzen Intermezzo in Moosburg zurückkehrte. Die Buchloer Defensive sollte also auf der Hut sein, wenn man sich selbst und den Fans vor Weihnachten endlich mit dem ersten Erfolg im Dezember bescheren will.


EV Moosburg  (BYL)
Weihnachts-Heimspiel gegen Schongau - und nach dem Fest in Höchstadt
Klappt's mit drei Zählern unterm Christbaum? Im Heimmatch am Freitag (19.30 Uhr) gegen die EA Schongau wird der EVM jedenfalls alles tun, um sich für die 3:4-Hinspielniederlage bei den Mammuts zu revanchieren. Am Zweiten Weihnachtsfeiertag steht dann die schwere Auswärtspartie bei Spitzenreiter Höchstadt (18 Uhr; Busabfahrt 14 Uhr) auf dem Programm.
Sechs Begegnungen müssen die Grün-Gelben in der BEL-Hauptrunde noch absolvieren. Danach geht’s – wenn kein mittelgroßes Wunder mehr passiert – in die mit den zehn besten Landesligisten verzahnte Abstiegsrunde. Diese beginnt am 19. Januar. Bis dahin will der EV Moosburg natürlich noch den einen oder anderen Punkt holen – alleine schon deshalb, um psychologisch für den Kampf um den Klassenerhalt gerüstet zu sein.
Ob es gelingen wird, die jüngst durch die Abgänge von Verteidiger Mathias Jeske und Angreifer Oliver Wawrotzki entstandenen Lücken zu füllen, steht allerdings noch in den Sternen. Immerhin werden mit den zuletzt verletzten Philipp Ujcik und Jan Herrmann demnächst ein Abwehrmann bzw. ein Stürmer im Kader zurückerwartet. „Und dann muss man die Möglichkeiten prüfen, die sich auf dem Transfermarkt ergeben“, sagt Pressesprecher Bastian Amann. „Aber wir sind halt nicht der einzige Bayernligist, der sich gerade umschaut.“
Während die Chancen der Moosburger, als aktueller 13. vielleicht doch noch den rettenden achten Platz zu erreichen, nur noch theoretischer Natur sind, steckt der Freitags-Gegner, die EA Schongau, mittendrin im Kampf um die Playoff-Pätze. Durch das 6:1 über Geretsried und die gleichzeitigen Niederlagen der Konkurrenten konnten die auf Platz zehn rangierenden Mammuts den Abstand zum rettenden Ufer auf vier Zähler verkürzen.
Schon fix dabei in der Verzahnungsrunde mit der Oberliga ist Tabellenführer Höchstadter EC. Die Alligatoren haben bereits 50 Zähler auf dem Konto, schwächelten zuletzt allerdings etwas. Nachdem sich die Jun-Truppe von der Niederlage in Passau vor drei Wochen erholt zu haben schien, setzte es am vergangenen Sonntag die erste Heimpleite der Saison: mit 4:5 gegen EVM-Tabellennachbar EC Pfaffenhofen.


Peißenberg Eishackler  (BYL)
Nochmal Action und Spendenaufruf vor Weihnachten – Eishackler spielen gegen Erding und spenden an Peißenberger Gabentisch
 Kurz vor den besinnlichen Tagen wird es in der Peißenberger Eishalle nochmal richtig zur Sache gehen. Die Erding „Gladiators“ kommen nach Peißenberg und somit tritt der vierte gegen den sechsten in der Tabelle an.
An diesem Spieltag wird von der Abt. Eishockey des TSV Peißenberg von jeder Eintrittskarte 1 Euro an den Peißenberger Gabentisch gespendet und alle Mitarbeiter des Peißenberger Gabentisch haben freien Eintritt. Außerordentliche weitere Spenden vor oder während des Spiels an den Peißenberger Gabentisch sind natürlich ebenfalls willkommen.
Beim Peißenberger Gabentisch sind etwa 67 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus Peißenberg und Umgebung tätig und sammeln Woche für Woche „überschüssige“, aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel aus nicht verkaufter und gespendeter Ware ein und verteilen sie an Menschen, die nachweislich Hilfe benötigen.
Die Erdinger haben einen Abstand von nur 8 Punkten zu den Eishacklern und waren in den vergangenen Spielen nach den Berichten in der Presse zu urteilen von Personalnot wegen Verletzungen geplagt. Ein wenig wurden diese Nöte aber auch verbessert denn sie konnten auch Zugänge verbuchen. Mit Martin Jeske vom EV Moosburg bekamen sie eine wirkliche Verstärkung in der Defensive und mit Lukas Krämer ebenfalls vom EV Moosburg einen Stürmer hinzu. Die Spiele gegen Erding sind für die Peißenberger Fans immer etwas Besonderes, weil ja hier viele Freundschaften zwischen den Fanlagern bestehen und beide Fangruppen für ordentlich Stimmung sorgen. Die Eishackler möchten natürlich bei diesem Spiel unbedingt punkten und damit auch die knappe 0:2 Niederlage vom Auswärtsspiel wieder gut machen.  Aber auch ihren derzeitigen hervorragenden vierten Tabellenplatz möchten sie verteidigen und den Abstand zu den Verfolgern ausbauen bzw. halten. Nach diesem Spiel haben die Eishackler Weihnachtspause denn das ursprünglich geplante Spiel am 26.12. gegen den EV Füssen wurde ja schon vorgezogen. Es findet dann also das nächste Heimspiel erst am 29.12. gegen den ESV Buchloe statt.


Forst Nature Boyz  (BLL)
Auswärts beim EHC Bad Aibling - Zu Hause gegen TSV Trostberg
Am kommenden Freitag müssen die Forster Nature Boyz beim EHC Bad Aibling antreten, das Spiel beginnt um 19:30 Uhr.  Die Aibdogs liegen als aktuell Tabellenachter nur 4 Punkte hinter dem Tabellenplatz fünf, der zur Verzahnungsrunde berechtigt. Zudem ist deren Auswärtsspiel beim TSV Trostberg wegen starken Schneefalls abgebrochen worden und wird voraussichtlich am 12.01.2018 nachgeholt. Im Hinspiel vor 4 Wochen in Peißenberg behielten die Aibdogs mit 2:8 die Oberhand. Die Gastgeber werden also alles daran setzen, die 3 Punkte zu Hause zu behalten.
Am 2. Weihnachtsfeiertag gastieren um 17:00 Uhr die bereits erwähnten Trostberg Chiefs im Peißenberger Eisstadion. Bei diesem Duell spielen der Tabellenletzte und der Tabellenvorletzte gegeneinander. Bei den Gästen läuft es ähnlich zäh, wie bei den Einheimischen. Vor der Saison wurden die Chiefs höher eingeschätzt. Dass der Gegner den Gastgebern von der Spielweise her liegt, bewies der Auswärtserfolg ebenfalls vor vier Wochen in Trostberg. Mit einem 3:6-Auswärtssieg konnten die Nature Boyz den ersten Dreier in der laufenden Saison verbuchen.
Für die Nature Boyz geht es, wie in den vergangenen Spielen darum, die Defensivarbeit zu verbessern. Gleichzeitig müssten die Stürmer ihr Visier besser einstellen, um die herausgespielten Chancen besser zu verwerten. Ziel der beiden Spiele wird es sein, mit dem einen oder anderen Punkt das Selbstvertrauen zu stärken, um gestärkt in die Abstiegsrunde zu gehen.


Pinguine Königsbrunn  (BLL)
Zwei richtungsweisende Spiele
Nach dem verlorenen Spiel vom letzten Wochenende steht der EHC Königsbrunn unter Zugzwang und muss am Freitag auswärts gegen die „Black Bears“ des SE Freising siegen. Danach folgt am zweiten Weihnachtsfeiertag vor heimischen Publikum das Duell mit den „Wölfen“ des VER Selb 1b.
Ende Oktober kam es zum ersten Aufeinandertreffen der Königsbrunner mit den Black Bears. Der EHC schaffte damals mit einem Rumpfkader eine kleine Überraschung gegen Freising und schickte die Oberbayern mit 6:1 nach Hause. Nach insgesamt 17 gespielten Partien und acht Siegen stehen die Black Bears momentan auf dem sechsten Platz vor Königsbrunn. Zuletzt setzte es eine Auswärtsniederlage in Bad Kissingen, wie auch der EHC verlor Freising mit 1:4 in Unterfranken. Nach zuletzt drei Niederlagen stehen die Oberbayern aber mit dem Rücken zur Wand und müssen ihr Heimspiel gegen Königsbrunn unbedingt gewinnen, um noch eine Chance auf den so begehrten fünften Tabellenrang zu haben. Zu Irritation bei den Königsbrunner Verantwortlichen führte die Äußerung des Freisinger Kapitäns Bernhard Weinzierl, der nach der Niederlage gegen Bad Kissingen folgenden Kommentar zum EHC von sich gab: „Die haben einige Spieler drin, die kommen nicht nur zum Eishockey spielen zu uns – da müssen und werden wir mit fairen Mitteln voll dagegen halten!“ (Quelle: Webseite der Black Bears). Ob Königsbrunn auf dem Eis die sportliche Antwort darauf geben kann, wird sich freitags ab 20:15 Uhr zeigen.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag empfangen die Brunnenstädter dann ab 18 Uhr die Selber Wölfe. Für die Gäste aus Oberfranken ist die Saison schon so gut wie gelaufen, nach 19 Spielen und insgesamt fünf Siegen haben die Wölfe keinerlei Chance mehr auf die Aufstiegsrunde. Im Hinspiel konnte sich der EHC trotz dezimierten Kaders zwar mit 5:2 durchsetzen, hatte aber ab dem zweiten Drittel große Probleme mit den kämpferisch starken Oberfranken. Zuletzt verlor Selb in Burgau mit 6:7, war aber auch nur mit zehn Feldspielern angereist. Königsbrunn ist allerdings klarer Favorit in dieser Begegnung und zum Siegen verdammt.
Denn nach der unerwartet klaren 1:5 Niederlage gegen den dezimierten Kader des Spitzenreiters Schweinfurt darf sich der EHC keine weiteren Ausrutscher mehr erlauben und muss unbedingt punkten. Momentan belegt Königsbrunn den siebten Tabellenplatz, hat allerdings auch nur 13 Spiele hinter sich. Mit zwei Siegen könnte der EHC die Freisinger Black Bears verdrängen und sich den sechsten Platz sichern. Königsbrunns Trainer Fabio Carciola hat unter der Woche hart trainieren lassen und fordert volle Punkteausbeute von seiner Mannschaft. Dabei kann er wie schon am vorherigen Wochenende bis auf die Langzeitverletzten auf seinen gesamten Kader zurückgreifen.
Für Vorstand Tim Bertele ist die Marschroute klar: "Die beiden Spiele sind für uns richtungsweisend, wir müssen unbedingt die Qualifikation für die Aufstiegsrunde erreichen. Mit zwei Siegen können wir den Sprung auf Platz fünf schaffen. Im letzten Spiel haben wir ein wenig in der Reihenzusammenstellung experimentiert, was leider nicht so gut funktioniert hat. Das haben wir diese Woche im Training korrigiert, sodass wir wieder zur alten Stärke zurückkehren werden. Zuletzt waren unsere Spiele immer gut besucht und es herrschte eine tolle Stimmung im Stadion. Ich hoffe auch am zweiten Weihnachtsfeiertag wieder auf die lautstarke Unterstützung der Zuschauer.“


ESV Bad Bayersoien  (BBZL)
Fürstenfeldbruck und Mittenwald fordern den ESV Bad Bayersoien zur Weihnachtszeit!
Alles andere als staad wird es für die Soier um die Feiertage. Am kommenden Freitag um 19:30 Uhr steht das Heimspiel gegen „De Zwoate“ des EV Fürstenfeldbruck an. Die 1b der „Brucker“ hat sich vom Punktelieferant zum Favoritenschreck gemausert. Siege gegen Mittenwald und Germering stehen zu Buche. Gegen Geretsried und Holzkirchen kamen sie allerdings schwer unter die Räder. Stehen jetzt mit 9 Punkten, noch vor Schongau und Dachau, auf den 7. Platz. Fürstenfeldbruck profitierte von dem Wegfall der U23 Liga. Konnte somit auf viele junge Spiele zurückgreifen, die älteren, erfahrenden Spieler stehen aber weiterhin zur Verfügung. Mit einem lockeren Spielchen kurz vor Weihnachten braucht das Team um Hans Schmaußer also nicht rechnen. Man(n) wird also kämpfen müssen um am Freitag die Eisfläche als Sieger zu verlassen.
Am 2. Weihnachtsfeiertag folgt dann DAS Derby in Mittenwald. Dieses Spiel ist schon Tradition. Seit Jahren fährt der ESV am 26.12. zum EV Mittenwald 1. Mannschaft um dort zu bestehen.
Bis jetzt lief es für die Mittenwalder noch nicht so nach Plan. In acht Spielen haben sie schon fünf Niederlagen gesammelt. Vier davon allerdings erst im Penaltyschießen. Nur gegen Geretsried gab es ein 1:4. Im letzten Spiel holten sie aber gegen Schliersee alle drei Punkte. 0:2 hieß es nach 60 Minuten. Das lässt aufhorchen. Denn gegen die SG Schliersee/Miesbach kein Tor zu kassieren heißt schon was.
Der ESV wird aber alles versuchen um auch dort seine weiße Weste zu behalten. Man hat eh noch ein offene Rechnung. Beim Hopfpokal, im Oktober, musste man sich knapp geschlagen geben. Außerdem wurmt noch die Heimniederlage im Natureisstadion von letzter Saison. Den EVM liegt allerdings auch dran endlich mal zuhause gegen die Soier zu gewinnen. Seit beide Mannschaften in der gleichen Gruppe spielen ging immer der ESV als Sieger vom Eis. Nur 2013 gab es ein 3:3. Da spielte man aber schon im November! Beste Voraussetzungen für ein spannendes, kampfbetontes DERBY.


Diez-Limburg Rockets  (RLW)
Nur noch Augen für das Spitzenspiel: EGDL (1.) empfängt Herford (2.)
Mehr Spitzenspiel geht nicht: Wenn die EG Diez-Limburg am Freitag die Ice Dragons Herford empfängt, dann trifft der Tabellenführer von der Lahn auf den Tabellenzweiten aus dem Ravensberger Hügelland. Die beiden offensivstärksten Teams der Regionalliga West haben schon beim ersten Aufeinandertreffen ein Torfestival gefeiert - ähnlich könnte es auch am Freitagabend ab 20.30 Uhr in Diez laufen. Der „Knaller zum Fest" um die Tabellenführung an Heiligabend wird viele Fans in die Diezer Eissporthalle locken. Das Interesse ist groß, alleine aus Herford werden rund 100 Fans mit Fanbus und Autos anreisen.
6:3 in Führung, 30 Minuten waren gespielt: Als die Rockets am 20. Oktober zum ersten Mal auf die Ice Dragons trafen, da war die Partie schon zur „Halbzeit“ entschieden. Zumindest dachten das die Gastgeber - und stellten den Spielbetrieb weitestgehend ein. Herford sagte Danke, glich zum 6:6 aus und gewann die Partie im Penaltyschießen. In der Statistik tauchten anschließend zwei Namen auf: Vier Tore plus den entscheidenden Penalty hatte RJ Reed versenkt, die zwei anderen Tore steuerte sein Kumpel Killian Hutt bei. Die beiden Kanadier gehören nicht ohne Grund zu den vier besten Scorern der Liga. Die zwei anderen kommen auch aus Kanada - und spielen für Diez-Limburg: Matt Fischer und Joey Davies.
 „Die Jungs sind alle vier gefährlich und sammeln fleißig Punkte“, sagt Herfords Trainer Jeff Job. „Sie bringen einfach das Torjäger-Gen aus Kanada mit, sind alle top ausgebildet. Sie sind für Torhüter und Verteidiger in der Regionalliga nur schwer zu verteidigen.“ Job muss es wissen - er kam einst selbst vor 30 Jahren als kanadischer Stürmer nach Deutschland und ist seither ein Name in der hiesigen Eishockeyszene.
Doch Rockets und Ice Dragons bestehen aus weit mehr als „nur“ vier starken Imports, von denen Joey Davies nach seiner Operation ohnehin am Freitag - Stand Dienstag - nicht im Kader stehen kann. Vermutlich wird der Kanadier erst im Pokal gegen Nordhorn ins Team zurückkehren. Doch auch ohne den Kanadier hatte die EGDL zuletzt überzeugt, am vergangenen Wochenende die Siegesserie weiter ausgebaut. Seit sieben Spielen sind die Rockets ungeschlagen und stehen derzeit einen Punkt vor Herford an der Tabellenspitze, die Ice Dragons haben jedoch ein Spiel weniger ausgetragen.
„Natürlich stärkt die Tabellenführung das Selbstbewusstsein der Jungs“, sagt EGDL-Trainer Arno Lörsch. „Es zeigt aber auch die Entwicklung der Spieler. Wir haben einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Ein Spiel wie das 8:7 gegen Soest hätten wir vor sechs Wochen noch verloren. Mich freut aber auch die physische Verfassung der Spieler. Wir tuen uns freitags gegen Soest schwer, gewinnen aber die Partie. Zwei Tage später fahren wir mit deutlich dezimiertem Kader nach Lauterbach und sprühen vor Spielfreude. Das zeigt: Fitnesszustand und Psyche sind gut. Natürlich wäre die Verteidigung der Tabellenführung nur eine Momentaufnahme, aber eine, die wir genießen würden. Und sie wäre hart erarbeitet und hochverdient. Herford und wir haben uns bereits ein kleines Polster zu den restlichen Teams angelegt, aber wir haben beide auch noch ein schweres Programm vor der Brust.“
Das sieht auch sein Gegenüber Jeff Job so: „Es muss doch das Ziel sein, einen der vorderen Plätze zu ergattern mit Blick auf die Play-offs. Fünf verdammt starke Teams haben sich etwas abgesetzt, keiner will Vierter oder Fünfter werden. Derzeit wäre das Viertelfinale Neuwied gegen Hamm. Na herzlichen Glückwunsch. Gleich in der ersten Play-off-Runde auf eines der Topteams zu treffen wollen wir in jedem Fall verhindern. Wenngleich auch die Spiele gegen die Teams dahinter bei weitem keine Selbstläufer sind. Wir wissen aber auch, wie schwer unser Restprogramm ist. Wir müssen zum Beispiel noch drei Mal gegen Diez-Limburg spielen. Und wir werden für Freitag sicherlich nicht alle Mann an Bord haben.“
Auch die Rockets werden Ausfälle kompensieren müssen, zum letzten Heimspiel des Jahres aber möglicherweise wieder Unterstützung vom Kooperationspartner aus Bad Nauheim erhalten. „Ein absolutes Spitzenspiel, auf das sich wirklich alle mega freuen“, sagt Lörsch. „Es wird auf Kleinigkeiten ankommen, vielleicht machen auch die dritten Reihen den Unterschied, weil sich die anderen Reihen neutralisieren. Wir werden von der ersten Sekunde an fokussiert sein und es einfach spielen. Der schnelle erste Pass, aggressives Forechecking, den ersten Check fahren, die eigene blaue Linie halten, die Zweikämpfe gewinnen, vor dem eigenen und dem gegnerischen Tor gnadenlos sein. Dann können wir auch den Knaller zum Fest gewinnen.“


Dinslaken Kobras  (RLW)
Wehret dem Trauma !
Für die Kobras geht es am kommenden Freitag um 20:00 Uhr einmal mehr in den Südpark zum dort beheimateten Neusser e.V. Allein die Erwähnung dieses Namens ruft bei den meisten Kobrafans Schweißausbrüche mit gleichzeitigen Eiszapfen an der Stirn hervor. Nein, nicht weil es in der Neusser Eishalle besonders kalt oder heiß wäre, die Erinnerung an die Auftritte der eigenen Mannschaft verhindert zumindest ein Magengrummeln nicht. Denn die Neusser Eishalle ist für die Fans der Kobras der Inbegriff einer uneinnehmbaren Festung. Kaum ein Anhänger der Dinslakener Giftschlangen kann sich noch an den letzten Auswärtssieg beim langjährigen Weggefährten erinnern. Und nicht nur das: Die Niederlagen waren auch völlig berechtigt, weil die Dinslakener nahezu jedes Mal ein Eishockey spielten, was nicht einer Regionalliga würdig war.
Natürlich soll sich dies am Freitag ändern, aber das sollte es jedes Mal.
Was Hoffnung auf ein vernünftiges Spiel der Niederrheiner macht, ist die Tatsache, dass sie derzeit einen Lauf haben und nach schwachem Start endlich in der Liga angekommen sind. Auch die zuletzt erreichten 4 Siege in Folge lassen Kobra-Fans wieder positiv in die Zukunft blicken. Eigentlich sind die Giftschlangen aufgrund der Tatsache, dass sie in der Liga einen Platz vor dem NEV beheimatet sind, sogar leicht favorisiert. Wäre da nicht dieses Mysterium „Eishalle am Südpark“.
Viel Neues gibt es bei unserem Tabellennachbarn nicht. Bis auf den Umstand, dass Coach Andrej Fuchs Ende November nach 8 Jahren das Zepter aus der Hand gelegt hat und den Stab an seinen bisherigen Co-Trainer Daniel Benske abgegeben hat. Allerdings wird dieser die Mannschaft wohl im Sinne seines Vorgängers weiterführen, so dass keine großen Überraschungen zu erwarten sind.
Die Bilanz gegen das Team vom Südpark in dieser Saison ist noch ausgeglichen: Die Scharte der 8:3 – Auswärtsklatsche konnten die Giftschlangen mit einem 6:2 – Heimsieg wiedergutmachen.
Übrigens: Deutlich nüchterner als die Fans sieht Dinslakens Coach Sikorski das Aufeinandertreffen beider Protagonisten. „Natürlich wird dies wieder ein schweres Spiel. Neuss hat eine starke Mannschaft. Dennoch bin ich der Meinung, dass wir auf Augenhöhe agieren können, erst recht nach dem Sieg in Hamm. Ich glaube, es wird ein knappes Ergebnis geben“, blickt der Dinslakener Übungsleiter ein paar Tage voraus.
Dass sich die Weihnachtstage rasant nähern, merkt man auch an der Aufstellung der Kobras, denn beruflich wird am Freitag kein Spieler fehlen. Lediglich Tim Cornelißen ist nach seiner Erkrankung noch nicht zu 100% wiederhergestellt, aber ansonsten kann der Dinslakener Übungsleiter aus dem Vollen schöpfen. Da ist man geneigt, den 22.12.2017 im Kalender rot zu markieren, denn ein solch großes Spielerangebot steht ihm im Laufe einer Saison nur sehr selten zu Verfügung. Es ist also für einen Angriff auf Platz 6 angerichtet. In der Hoffnung, dass die Mannschaft mindestens ihre Normalform abruft, kann man dem Dinslakener Eishockeylehrer in diesen Zeiten nur wünschen: Möge die Macht mit ihm sein !


Bären Neuwied  (RLW)
Neuwieder Bären brauchen mehr Konstanz
Die Hauptrunde der Eishockey-Regionalliga West bietet vieles, was das Fan-Herz begehrt. Das Tabellenbild ändert sich durch die knappen Punktabstände nach jedem Spieltag und überraschende Ergebnisse sind die zusätzliche Prise Salz in der Suppe, die so manchem Favoriten nicht immer schmeckt. „Da muss der Fan doch heiß sein darauf zu wissen, wie es weitergeht und sich die Sache entwickelt. Vor allem jetzt in der Zeit Ende Dezember, die eine klassische Eishockeyzeit ist“, rührt Carsten Billigmann, Interimstrainer des EHC „Die Bären“ 2016, die Werbetrommel. „Aber leider kommen einige nur, wenn wir gegen eine Spitzenmannschaft spielen. Eine interessantere Liga als eine, die jedes Wochenende spannende Partien bietet - auch wenn man gegen den Tabellenletzten spielt - ist doch das, was alle wollen.“ Auch das 21. und letzte Saisonspiel der Neuwieder in diesem Jahr hat es in sich: Am Freitagabend wird ab 20 Uhr die Soester EG im Icehouse vorstellig. „Wahnsinn, was in Soest momentan los ist“, sagt Billigmann voller Respekt. Die sechstplatzierten Bördeindianer sind in der Adventzeit heißgelaufen, bezwangen sowohl Meister Hamm (1:0) als auch den Tabellenzweiten aus Herford (3:2 nach Penaltyschießen) und erzielten bei der EG Diez-Limburg sieben Auswärtstore (7:8). „Wer nach diesen Resultaten denkt, Soest sei Laufkundschaft, der befindet sich auf dem völlig falschen Dampfer“, so der EHC-Übergangscoach. Die 4:6-Niederlage gegen den Neusser EV auf eigenem Eis bremste am Sonntag die Euphorie der Mannschaft von Hans-Dieter Brüggemann, die  nach einer halben Stunde noch mit 4:1 geführt hatte. „Unsere Jungs wissen genau, wie gut die Soester momentan drauf sind“, musste Billigmann in der Vorbereitung auf das Jahresfinale vor den freien Wochen über Weihnachten und Silvester keine besonderen Motivationskünste auspacken. Viel mehr ging es darum zu vermitteln, dass weniger manchmal mehr ist. „Wir haben immer wieder Aktionen in unserem Spiel, in denen sich die Spieler alleine gegen drei durchzaubern wollen. Das funktioniert in dieser Liga gegen keinen Gegner. Wenn wir das beherzigen und über drei Drittel durchziehen, müssen wir keine Angst haben vor dem weiteren Saisonverlauf haben.“
Wo der EHC sich außerdem noch steigern muss, ist das Verkürzen beziehungsweise idealerweise komplette Abstellen der „Auszeiten“, mit denen sich die Mannschaft zuletzt gegen Lauterbach (5:4) und in Ratingen (3:7) das Leben schwer machte. Richtig gute Phasen (gegen Lauterbach war es das erste Drittel und der Abschnitt zwischen der 30. und 40. Minute, in Ratingen drückte man zwei Drittel lang vor dem Einbruch mit fünf Gegentoren nach der zweiten Pause) wechselten sich mit Unkonzentriertheiten ab. „Wir müssen beginnen, unser Spiel über 60 Minuten durchzuziehen. So etwas wie im letzten Drittel gegen Ratingen, darf eigentlich nicht passieren“, fordert Billigmann. „Egal gegen welche Mannschaft – egal ob gegen den Tabellenersten, den Letzten oder die starken Soester.“


Tornado Niesky  (RLO)
Ein Tag vor Weihnachten kommen die Wölfe aus Schönheide - Sicher ein Highlight der Saison
Das nächste Heimspiel der Tornados dürfte wohl zu den Highlights der Saison gehören. Einen Tag vor Weihnachten, dem 23.12.2017 empfangen die Nieskyer um 18:30 Uhr im heimischen Eisstadion am Waldbad die Wölfe aus Schönheide. Das ist die erste Begegnung der beiden Mannschaften in dieser Saison. Nach ihrem „Ausflug“ in die Oberliga gehören die Gäste aus dem Erzgebirge wohl zum Favoritenkreis in der Regionalliga Ost. Die Zuschauer dürfen sich garantiert auf ein besonderes und auch spannendes Spiel zu Weihnachten freuen.
Im Kader der Nieskyer fehlen an diesem Wochenende verletzungsbedingt Marcel Leyva und Tom Domula, wegen einer Matchstrafe Robert Bartlick sowie Stephan Kuhlee, Jörg Pohling und Ronny Greb.
Wichtiger Hinweis:
Der Kartenvorverkauf erfolgt wie gehabt in der Modeboutique Ramona Jandik auf der Görlitzer Straße und bei ETN auf der Rothenburger Straße in Niesky. In Weißwasser können Karten in „DER TANKESTELLE“ auf der Berliner Straße erworben werden. Das heißt, kein langes Warten an der Kasse vor dem Stadion!
Aus gegebenem Anlass weisen wir darauf hin, dass alle im Vorverkauf erworbenen Karten grundsätzlich für alle Heimspiele der Tornados gelten. Außerdem sind Eintrittskarten immer auch eine tolle Geschenkidee für Weihnachten. 


Schönheider Wölfe  (RLO)
Freitag im Wolfsbau - Derby gegen Chemnitz / Samstag Auswärtsspiel beim Spitzenreiter Niesky
Am kommenden Freitag, dem 22.12.17, um 19:30 Uhr steigt im Wolfsbau das zweite Derby in dieser Saison zwischen den Schönheider Wölfen und den Chemnitz Crashers. Das erste Aufeinandertreffen im Oktober in Chemnitz konnten die Mannen um Coach Sven Schröder mit 4:3 gewinnen und möchten natürlich auch im heimischen Wolfsbau sich selbst und den Wölfefans drei Punkte unter den Weihnachtsbaum legen. Während die Wölfe mit einem weiteren Erfolg klar auf Play-Off-Kurs bleiben würden, sieht die Situation für die Crashers schon anders aus. Zwar will man es in Chemnitz nicht gerne hören, aber will der selbsternannte Mitfavorit weiter von den Play-Offs träumen, müsste in Schönheide schon ein Sieg her. Für jede Menge Spannung sollte damit gesorgt sein und zusätzlich zum erwartet “heißen Spiel“, heizen wir den Fans dann auch schon anderthalb Stunden vor dem Derby ein, wenn um 18:00 Uhr eine professionelle Flex- & Feuershow auf dem Eis zu erleben sein wird. Daher öffnen die Stadionkassen am Freitag auch bereits um 17:30 Uhr. Also, zeitiges Kommen sichert gute Plätze!
Am Samstag, dem 23.12.17 reisen die Wölfe dann zu den Tornados nach Niesky. Anbully im neuen und überdachten Eisstadion am Waldbad ist um 18:30 Uhr. Für die Wölfe ist es das erste Aufeinandertreffen gegen den aktuellen Spitzenreiter in dieser Saison. Der amtierende Regionalliga-Ost-Meister ist auch in dieser Spielzeit noch ohne einen einzigen Punktverlust und geht daher als Favorit in diese Partie.
„Wir benötigen in beiden Spielen am Wochenende eine kompakte und geschlossene Mannschaftsleistung vom ersten bis zum letzten Mann. Wir wollen natürlich zu Hause unseren Sponsoren und Fans einen Derbysieg unter den Weihnachtsbaum legen, aber dafür müssen und werden wir sechzig Minuten konzentriert und hart arbeiten. Aufgrund der Tabellensituation sind wir gegen Chemnitz zwar Favorit, aber Derbys haben ja bekanntermaßen ihre eigenen Gesetze.“, blickt Wölfe-Coach Sven Schröder auf das Derby voraus. „Am Samstag wechselt die Favoritenrolle nach Niesky. Die Tornados haben eine erfahrene und abgezockte Mannschaft. Sie stehen ganz oben in der Tabelle und strotzen nur so vor Selbstbewusstsein. Dennoch, wenn wir uns an unseren Gameplan halten, von der Strafbank wegbleiben und unser Spiel spielen, dann sehe ich auch in Niesky die Möglichkeit, etwas Zählbares mitzunehmen.“, so Sven Schröder mit Blick auf die Samstagspartie in der Lausitz.


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Donnerstag 21.Dezember 2017
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