IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Freitag 22.Dezember 2017. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga und Regionalliga Nord.
Krefeld Pinguine (DEL)
Patrick Seifert kehrt gegen Berlin zurück - Jordan Caron wird weitere 3 Monate ausfallen
Kadernews bei den Krefeld Pinguinen! Bei den Langzeitverletzten gibt es Neuerungen: Patrick Seifert wird bei der morgigen Partie gegen die Eisbären Berlin (22.12.; 19:30 Uhr KönigPALAST) ins Team zurückkehren.
Jordan Caron hingegen wird drei weitere Monate ausfallen und muss erneut operiert werden. Dies hat eine weitere Untersuchung ergeben. „Jordan hatte eigentlich damit gerechnet nächste Woche wieder voll mit der Mannschaft trainieren und noch in diesem Jahr wieder spielen zu können. Die Nachuntersuchung hat nun überraschenderweise ergeben, dass ein weiterer Eingriff notwendig ist. Das ist ein harter Rückschlag für das gesamte Team. Insbesondere jedoch für Jordan selbst, der in den letzten Wochen positiv geblieben ist und hart trainiert hat. Entsprechend groß ist seine Enttäuschung über die gestrige Diagnose“, so die Worte von Sportdirektor Matthias Roos. Damit wird der Kanadier seinen Teamkollegen im Kampf um die Playoffs nun nicht mehr helfen können.
Thomas Sabo Ice Tigers (DEL)
Reinprecht fällt aus, Steckel und Festerling vor Rückkehr
Steven Reinprecht wird den THOMAS SABO Ice Tigers bis nach der Olympiapause im Februar fehlen. Der 41-jährige Mittelstürmer musste sich am Dienstag einer Rückenoperation unterziehen. Geplant ist derzeit, dass Reinprecht die letzten beiden Hauptrundenspiele der laufenden Saison absolviert, um rechtzeitig zu den Playoffs wieder im Spielrhythmus zu sein.
David Steckel und Brett Festerling stehen hingegen vor einer Rückkehr ins Team der Ice Tigers. Beide Spieler werden voraussichtlich zum Heimspiel gegen die Adler Mannheim am zweiten Weihnachtsfeiertag wieder für den Nürnberger DEL-Klub auflaufen.
Straubing Tigers (DEL)
Cody Brenner wird weiterhin in Straubing gefördert
Der gebürtige Bogener Cody Brenner hat seinen Vertrag beim Oberligisten Deggendorfer SC verlängert. Von dieser Konstellation profitieren alle Beteiligten: Cody Brenner, da er in seinem gewohnten Umfeld bleiben und Spielpraxis bei einem gestandenen Oberligisten sammeln kann und der DSC, weil er über einen talentierten Torhüter verfügt. Bei den Straubing Tigers trainiert der Linksfänger täglich mit und ist im Bedarfsfall per Förderlizenz abrufbar.
„Für mich war das Gesamtpaket ausschlaggebend“, informiert Cody Brenner. „Auch in der nächsten Saison will ich in Deggendorf viel spielen und in Straubing täglich dazulernen“, so der Torhüter abschließend.
Cody Brenner wurde im Deggendorfer Nachwuchs ausgebildet und ist, nach ein paar Jahren beim EV Regensburg, seit Sommer 2017 wieder an der Trat zu Hause. Mit seinen Leistungen hat der Linksfänger dazu beigetragen, dass der DSC derzeit Tabellenführer ist. „Cody ist ein aufstrebender Spieler, der uns sehr weiterhilft. Man sieht an seinen Fortschritten, dass er von den Vormittagseinheiten bei den Straubing Tigers profitiert. Mit DEL-Spielern auf das Eis zu gehen und von einem Torwarttrainer betreut zu werden, zahlt sich einfach aus“, merkt John Sicinski, Trainer des Deggendorfer SC, an.
„Cody ist ein talentierter Junge mit der richtigen Einstellung. Wir tun gemeinsam alles dafür, dass sich ein Talent aus der Region entwickeln und seinen Weg machen kann“, sagt Jason Dunham, Sportlicher Leiter der Straubing Tigers.
Tölzer Löwen (DEL2)
Vorweihnachtliches Derby am Riessersee
Eine besinnliche Stimmung herrschte in den letzten Wochen auf dem Tölzer
Christkindlmarkt. Zumindest für 60 Minuten wird die vorweihnachtliche
Harmonie allerdings ein Ende nehmen. Es steht die Mutter aller Derbys
an: Der SC Riessersee empfängt die Tölzer Löwen zum Kräftemessen.
Neben wichtigen Punkten für die Tabelle geht es vor allem um die
Vorherrschaft im Oberland. Konnten die Buam in der Vorbereitung schon
beide Spiele gegen den Rivalen gewinnen, gab es in der Hauptrunde
jeweils einen Sieg für beide Seiten. Nur ungern erinnert man sich an das
Punktspiel im Olympia-Eissportzentrum. Mit 4:9 verlor das Team aus dem
Isarwinkel - schon nach den ersten zwanzig Minuten stand es 0:5. Doch
die Revanche gelang Rick Boehm und seiner Mannschaft bereits: 7:3 hieß
es vor knapp zwei Monaten in der weeArena. Vor einer ausverkauften
Kulisse lieferten sich die Teams ein regelrechtes Eishockeyfest. Nicht
weniger ist von der Partie am morgigen Freitag zu erwarten. Der SC
Riessersee rechnet mit über 5000 Zuschauern. Um sicher zu gehen, wird
deshalb der Vorverkauf empfohlen. Möglich ist dies im SCR-Onlineshop.
Der Auswärtsblock ist Block "N".
Nicht nur in der regulären Saisonbilanz sind die beiden Teams
ausgeglichen. Auch in der ewigen Bilanz steht nahezu ein Unentschieden.
In 236 Vergleichen gab es - neben 27 Partien ohne Sieger - 105 Erfolge
für Riessersee und 104 für die Tölzer Buam.
Damit es mit dem Ausgleich auch in der ewigen Bilanz klappt, wird Rick
Boehm am Wochenende erstmals Unterstützung vom neuen Co-Trainer Flocko
Funk bekommen. Der DNL-Headcoach wurde unter der Woche als zusätzliche
Stützte involviert und wird am Freitag erstmals an der DEL2-Bande
stehen. Auch auf dem Eis können die Löwen auf weitere Unterstützung
bauen. Rick Boehm kann, erstmals seit einigen Wochen, wohl wieder auf
sechs Verteidiger zurückgreifen. Es wird eine Top-Leistung brauchen, um
dem Tabellenvierten ein Bein stellen zu können. Die internen Topspieler
sind beim SCR recht leicht auszumachen: Hinter Richie Mueller, Andreas
Driendl (beide 39 Pkt.) und Lubor Dibelka (30 Pkt.) klafft eine große
Lücke in der internen Scorerliste. So schaffen es die vier
Kontingentspieler Oakley, Gomes, Beck und Johansson mit insgesamt 47
Punkten beispielsweise nur knapp über die Marke von Driendl. Die
Spielzeit im Tor teilen sich Kevin Reich und Matthias Nemec, wobei
Letzterer als Stammgoalie gilt. Der Halb-Tscheche stand auch in beiden
Oberland-Derbys im Tor.
Spielbeginn zum Highlight-Spiel ist um 20:00 Uhr. Die Stadionkassen sind
bereits ab 10 Uhr geöffnet. Also: Auf ins Werdenfelser Land! Gemeinsam
zum Derbysieg!
Bayreuth Tigers (DEL2)
Zwei große Aufgaben für die Tigers
Vor den Feiertagen reisen Tigers ins Allgäu zum ESV Kaufbeuren (Freitag, 19:30 Uhr) und am zweiten Weihnachtsfeiertag (Achtung: Spielbeginn im Tigerkäfig ist bereits um 16 Uhr!) kommen die Kassel Huskies nach Bayreuth. Sponsor of the Match ist an diesem Tag die Jungheinrich AG.
Am Freitag führt der Spielplan die Tigers zum ESVK, wo man mit dem Saisonverlauf nicht ganz zufrieden ist. Mit einer starken Vorsaison und dem Umzug in die neue „erdgas schwaben arena“ konnte man eine neue Euphorie auslösen, die in den letzten Wochen ein wenig eingeschlafen ist. Nachdem man in den letzten Jahren meist in den Playdowns gelandet war, endete die Saison im vergangenen Jahr erst im Playoff-Halbfinale gegen Bietigheim. Zahlreiche Leistungsträger konnten gehalten werden, sodass auch in diesem Jahr die offensiven Finnen Sami Blomqvist (15 Tore, 23 Assists) und Joona Karevaara (9+14) für den ESVK wirbeln. Unterstützt werden sie von Neuzugang Charlie Sarault (11+24). Die Defensive mit Ex-Tigers Christopher Kasten wird von Sebastian Osterloh angeführt, der allerdings aktuell verletzungsbedingt ausfällt. Im Tor steht mit Stefan Vajs einer der besten Goalies der Liga, der seit Jahren oft den Unterschied zugunsten der Allgäuer machen konnte.
Beim ersten Spiel in Kaufbeuren gelang den Tigers ein deutlicher 5:1-Sieg, im Heimspiel kassierte man aber eine 0:3-Niederlage, bei der man erstmals in der jüngeren Bayreuther Eishockeygeschichte ohne Heimtor blieb.
Mit den Kassel Huskies kommt am zweiten Weihnachtsfeiertag ein Spitzenteam der Liga in den Tigerkäfig. Die beiden Kanadier Braden Pimm (18+22) und Evan McGrath (12+22) führen die Offensive der Hessen. Drittbester Punktesammler ist Verteidiger James Wisniewski, der nach mehr als 500 NHL-Einsätzen noch auf einen Platz im Olympia-Aufgebot der US-Amerikaner schielt. Es ist der Denker und Lenker im Spiel der Huskies und dabei von den Rooutiniers Michael Christ und Andre Reiß unterstützt. Im Tor hat der junge Mirko Pantkowski dem eigentlichen Stammtorhüter Markus Keller etwas den Rang abgelaufen. Dank der Kooperation mit den Adlern Mannheim sind auch einige hochtalentierte Spieler für Kassel im Einsatz, allerdings hat - wie auch bei den Tigers - hier immer der klassenhöhere Club den Erstzugriff. Mit dem Ex-Bayreuther David Kuchejda, der inzwischen einen deutschen Pass hat, konnten man sich in den letzten Wochen noch einmal verstärken. Früh in der Saison gelang den Tigers ein 2:1-Overtimeerfolg gegen die Huskies, in Hessen musste man eine 3:4-Niederlage ebenfalls nach Verlängerung hinnehmen - für Spannung sollte also gesorgt sein.
Neuzugang Timo Gams wird am Wochenende seinen Einstand im Bayreuther Trikot geben. Insgesamt hat sich die Kadersituation doch sichtlich entspannt. Neben den länger verletzten Sebastian Mayer, Thomas Voronov und Yannick Drews fehlen bei den Feldspielern noch Martin Heider und Luca Gläser, der sich in den Finger geschnitten hat. Eugen Alanov ist für Nürnberg im Einsatz. Im Tor wird in den beiden Spielen Friedrich Hartung stehen, wobei die Tigers ohne Backup auskommen müssen. Alle weiteren Spieler inkl. dem von der U20-Nationalmannschaft zurückgekehrten Valentin Busch sind einsatzbereit, wobei sich Sergej Waßmiller bezüglich der Reihenzusammenstellung noch nicht in die Karten blicken ließ. Da bei Kooperationspartner auch großer Personalnotstand herrscht, kann von dort kein Spieler abgestellt werden.
Dresdner Eislöwen (DEL2)
Eislöwen treffen auf Frankfurt
Die Dresdner Eislöwen stehen vor dem DEL2-Punktspiel bei den Löwen Frankfurt. Neben den Langzeitverletzten Harrison Reed, Petr Macholda und Sebastian Stefaniszin muss Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer auch auf den Einsatz von Cedric Schiemenz verzichten.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Frankfurt hat seine Qualitäten, agiert in Überzahl nicht immer nach dem gleichen Schema. Das Team spielt sehr individuell, hat eine sehr hohe Schusseffizienz. Wir werden keine vier Reihen zusammenbekommen, müssen uns noch überlegen, wie wir den Kader aufstellen und in Frankfurt agieren.“
Marco Eisenhut: „Es ist wirklich extrem, wie warm es in Frankfurt in der Halle ist. Man schwitzt stark, muss mehr Flüssigkeit zu sich nehmen. Was meine Stellung im Team angeht, habe ich es mir natürlich gewünscht, dass es sich so entwickelt. Vielleicht hatte ich in den letzten Monaten genau das Glück, was ich in den Jahren zuvor nicht immer hatte. Ich bin nach Dresden gekommen, um mich weiterzuentwickeln.“
Das DEL2-Punktspiel bei den Löwen Frankfurt bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 22. Dezember um 19.30 Uhr. Die Partie wird geleitet von den HSR Roland Aumüller und Robert Paule. SpradeTV überträgt das Spiel.
Lindau Islanders (OLS)
EV Lindau Islanders treten bei Tabellenführer Deggendorf an
Schwerer könnte die Aufgabe für die EV Lindau Islanders nicht sein. Zwei Tage vor Heiligabend treten die Lindauer am Freitag (20 Uhr) bei Tabellenführer Deggendorfer SC an.
Geschenke dürfen die Islanders bei den Niederbayern wahrlich nicht erwarten, denn gerade zuhause ist der DSC eine Macht. Erst im elften Heimspiel setzte es vergangenes Wochenende eine Niederlage. Vor erstmals seit dem Wiederaufstieg 2007 ausverkauftem Haus unterlag Deggendorf im Derby dem formstarken EV Landshut mit 2:5. Trotzdem ist die Ausbeute des DSC mit 30 von 33 möglichen Punkten im heimischen Eisstadion beeindruckend.
Für die Islanders ist es die zweite Reise nach Niederbayern, nachdem sie am dritten Spieltag dem Favoriten einen großen Kampf boten und nur knapp mit 3:5 verloren. Das zweite von vier Spielen gewannen die Lindauer dann zuhause überraschend mit 5:2, brachten dem Tabellenführer eine von nur fünf Saisonniederlagen bei.
„Wir wollen wieder ein unbequemer Gegner sein“, sagt Trainer Dustin Whitecotton, der mit seinem Team vor richtungsweisenden Spielen steht, kommt es doch zwischen den Jahren zum Doppelpack gegen Sonthofen, ehe dann Spiel Vier gegen Deggendorf ansteht. „Das wird uns voll herausfordern. Wir müssen an die Leistungsgrenze gehen.“
Zumal Deggendorf mit kaum weniger Euphorie als vor dem Landshut- Spiel antreten wird. Nicht nur, dass sportlich alle Erwartungen erfüllt bis übertroffen wurden, man plant auch schon eifrig an der Zukunft. So hat kürzlich erst Topscorer Kyle Gibbons, mit 49 Punkten (20 Tore) zweitbester Scorer der Liga seinen Vertrag ebenso um ein Jahr verlängert, wie auch die Brüder Sergej und Alexej Janzen, die den Islanders schon einige Male Probleme bereitet haben. Der Kanadier Curtis Leinweber, neben dem US Amerikaner Gibbons einer der herausragenden Ausländer der Liga (35 Punkte, 15 Tore), könnte bald folgen.
Beim torgefährlichsten Team der Liga (113 Treffer) wird die Defensive der Islanders also wieder einmal voll gefordert sein. Gut, dass man nach dem Spiel drei Tage Pause hat, denn es wird einiges an Kräften kosten.
Starbulls Rosenheim (OLS)
Top-Spiel Rosenheim – Regensburg mit Rohner-Comeback!
Mit dem Heimspiel gegen den Meisterschaftsfavoriten Eisbären Regensburg starten die Starbulls Rosenheim vor den Weihnachtsfeiertagen in die intensivste Hauptrundenphase der Eishockey-Oberliga Süd. Spielbeginn gegen die top besetzte und von Torwart-Legende Joseph „Peppi“ Heiß trainierte Mannschaft im Rosenheimer emilo-Stadion ist am Freitag um 19:30 Uhr. Danach stehen für die Starbulls zwei Derby-Vergleiche mit den Waldkraiburger Löwen, die kürzlich Tomas Martinec als neuen Trainer verpflichtet haben, auf dem Programm. Das erste dieser Duelle findet am zweiten Weihnachtsfeiertag in der Waldkraiburger Raiffeisen Arena statt. Zwei Tag später, am Donnerstag um 19:30 Uhr, kommt es zum Rückspiel in Rosenheim.
Auch wenn nach aktueller Tabellensituation „nur“ der Zweite auf den Sechsten trifft, so darf das Duell der Starbulls am Freitag gegen die Eisbären Regensburg guten Gewissens als Topspiel tituliert werden. Dass die von Torwart-Legende „Peppi“ Heiß trainierten und personell herausragend besetzten Donaustädter mit bislang 36 erzielten Zählern 15 Punkte hinter den Starbulls rangieren, ist eigentlich völlig unerklärlich. Erst recht, wenn man einen Blick auf die Scorerwertung der Liga wirft. Diese führt der in Regensburger Diensten stehende Tscheche Nikola Gajovsky mit satten 50 in 23 Spielen verbuchten Punkten an. Fast die identische Erfolgsquote (48 Punkten in 22 Spielen) weist sein Teamkollege Arnoldas Bosas (Litauen) auf. Die beiden Deutsch-Kanadier Jason Pinizzotto (32 Punkte in 23 Spielen) und Peter Flache (31 Punkte in 22 Spielen) sind ebenfalls unter den „Top 15“ der Ligascorer platziert. Zum Vergleich: Als bester Starbulls-Spieler rangiert in dieser Wertung Michael Baindl mit 24 Punkten jenseits des 30. Platzes.
Die genannten Import- und Zwei-Flaggen-Spieler der Eisbären haben nicht nur nahezu alle 23 bisher gespielten Partien bestritten, auch der Löwenanteil – 73 von 99 – der im bisherigen Saisonverlauf erzielten Regensburger Tore geht auf ihr Konto. Ein hochinteressanter Aspekt also für das Duell mit den in dieser Hinsicht im krassen Unterschied breit aufgestellten Starbulls. Die bisherige Erfolgsbilanz – sowohl absolut, als auch in den direkten Duellen (in der Frühphase der Saison gewannen die Starbulls 4:1 an der Donau und 4:2 im emilo-Stadion) – spricht eher für die Starbulls-Philosophie.
Einen Favoriten für das nun dritte Aufeinandertreffen der Teams zwei Tage vor Heilig Abend in Rosenheim auszumachen, fällt trotzdem schwer. Zu herausragend besetzt und höherklassig erfahren ist das Regensburger Team, als dass die derzeitige Tabellenposition die grundsätzliche Leistungsfähigkeit adäquat spiegeln könnte. Heißt aber auch, dass die Eisbären unter Druck stehen. Der offiziell als Ziel ausgegebene vierte Tabellenrang ist neun Punkte entfernt – drei Zähler mehr, als das Polster auf Platz 9, der die Abstiegsrunde bedeuten würde! Im Umfeld rumort es. Ende November trennten sich die Wege der Eisbären Regensburg Spielbetriebs GmbH und des erst im Frühjahr installierten Geschäftsführers Stefan Liebergesell, wobei die Gründe „nebulös“ blieben.
Vor dem vergangenen Spielwochenende gab es eine „Aussprache-Veranstaltung“ zwischen Mannschaft und den unzufriedenen Fans. Es folgte ein 4:0-Auswärtssieg in Waldkraiburg, aber auch eine 2:4-Heimniederlage gegen Peiting, bei der die Mannschaft ihre Fans allerdings über weite Strecken begeistern konnte. Für den längerfristig verletzten Stammtorwart Peter Holmgren wurde Justin Schrörs (zuletzt in der Oberliga Nord für Duisburg und Essen aktiv) verpflichtet. Gegen Peiting streifte er erstmals das Regensburger Trikot über, fungierte aber nur als Backup für Jonas Leserer. Es wäre keine Überraschung, wenn er nun in Rosenheim seine Premiere zwischen Holmen in der Oberliga Süd hätte.
Das Rosenheimer Tor wird am Freitag aller Voraussicht erneut der junge Luca Endres hüten, auf der Bank wohl Nachwuchskeeper Tim Uhrig Platz nehmen. Die Rückkehr von Lukas Steinhauer, der unter der Woche nur einmal trainierte, wird vermutlich erst nach Weihnachten möglich sein. Richtig gut sieht es dagegen mit dem sehnsüchtig erwarteten Comeback vom lange verletzten und dann durch eine Grippe zurückgeworfenen Michael Rohner aus. Trainer Manuel Kofler rechnet jedenfalls fest damit; er will das Rosenheimer Urgestein neben Christoph Gottwald verteidigen lassen. Bei einigen anderen Akteuren war Kofler dagegen im Vorfeld noch skeptisch, ob ein Einsatz möglich ist. Verteidiger Maximilan Vollmayer sowie die Stürmer Jussi Nättinen, Michael Fröhlich, Fabian Zick und der Doppeltorschütze vom letzen Spiel in Miesbach, Michael Baindl, konnten krankheitsbedingt nicht oder kaum trainieren. Im schlechtesten Fall müsste der Rosenheimer Trainer seine Sturmreihen also kräftig durcheinander wirbeln – im besten Fall könnte es sogar für eine komplette vierte Offensivformation reichen. Auf alle Fälle steht der etatmäßige Verteidiger Florian Krumpe wieder zur Verfügung, der die letzten sechs Spiele wegen seiner WM-Einsätze für die U20-Auswahl des DEB fehlte.
Karten für das mit Spannung erwartete Topspiel der Starbulls am Freitag um 19:30 Uhr im emilo-Stadion gegen Regensburg sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich. Im Vorverkauf sind Karten zudem in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion erhältlich und zwar am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr und am Freitag von 9 bis 12 Uhr. Die Tageskasse öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn um 17:30 Uhr. Das Spiel wird wie gewohnt auch live und kommentiert im Internet übertragen. Die Liveübertragung ist zum Preis von 5 Euro über die Internetadresse www.sprade.tv buch- und abrufbar.
Nach Weihnachten steht für die Starbulls der Doppelvergleich mit den Waldkraiburger Löwen auf dem Spielplan. Das erste von zwei Duellen findet am zweiten Weihnachtsfeiertag (Dienstag) in der Industriestadt – Spielbeginn um 17:15 Uhr! – statt. Zwei Tage später, am Donnerstag, kommt es ab 19:30 Uhr zum Rückspiel im Rosenheimer emilo-Stadion. Die beiden bisherigen Aufeinandertreffen konnten die Starbulls mit 6:0 auswärts und 4:1 vor eigenem Publikum für sich entscheiden. Damals stand auf Waldkraiburger Seite noch der aus Weißrussland stammende Sergej Hatkevitch an der Bande, der sich Ende November mit einer Bilanz von neun Punkten aus 15 Spielen zurückzog. Kurzzeitig übernahm Waldkraiburgs Eishockey-Idol Rainer Zerwesz, ehe die Löwen Tomas Martinec als neuen Trainer installierten. Ein Erfolgserlebnis war Martinec, vor einigen Jahren noch im Heilbronner Trikot Zweitliga-Gegenspieler der Starbulls, mit seiner neuen Mannschaft noch nicht vergönnt. In Sonthofen (2:6) und zuhause gegen Memmingen (4:6) und Regensburg (0:4) gab es drei Niederlagen, das Spiel am vergangenen Sonntag in Selb musste beim Stand von 3:1 für Selb wegen eines Lochs im Eis abgebrochen und neu angesetzt werden.
Alles andere als zwei Starbulls-Siege gegen den Tabellenvorletzten (12 Punkte nach 22 Spielen) wäre eine Überraschung. Doch genau für diese Überraschung zu sorgen, das haben sich die Waldkraiburger, die nun kaum noch Ausfälle zu beklagen haben, als Ziel ausgerufen. Dabei setzen sie auch auf das treue und lautstarke Publikum, das die Raiffeisen Arena am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags zu einem prall gefüllten Hexenkessel machen soll. Offiziell fasst das Stadion 2.400 Zuschauer, wobei ausnahmslos Sitzplätze (frei wählbar) ausgewiesen sind. Tickets – Normalpreis 12 Euro – sind im Vorverkauf online über die Club-Website bzw. unter der Adresse http://tickets.ehcwaldkraiburg.com zum Selbstausdruck buchbar, jedoch nur bis 24 Stunden vor Spielbeginn und nur mit Paypal-Zahlung.
Sonthofen Bulls (OLS)
ERC Sonthofen vor wichtigsten Spielen des Jahres - Bulls hoffen auf viele Punkte vom Christkind zu Weihnachten
Für den ERC Sonthofen stehen vor und nach Weihnachten einige der wichtigsten Spiele des Jahres bevor. Heute (Freitag, 20 Uhr, Eissporthalle Sonthofen) haben die Bulls die Blue Devils Weiden zu Gast, ehe es am zweiten Weihnachtsfeiertag zu den Lindau Islanders (Mittwoch, 26.12., 18 Uhr, Eishalle Lindau) an den Bodensee geht. Beide Mannschaften sind die stärksten Mitbewerber um eine Playoff-Teilnahme.
Zwar geht der ERC Sonthofen mit einem knappen Punktevorsprung ins Rennen, doch ausruhen können sich Trainer Heiko Vogler und sein Team auf den drei Zählern nicht. Mindestens vier Spiele müssen bis Mitte Januar gewonnen werden, dann sollte einer Platzierung unter den ersten acht Mannschaften der Tabelle nichts im Wege stehen. Es ist das Minimalziel: Gegen mehr Erfolge hätten weder die Verantwortlichen, noch die Fans etwas einzuwenden, zumal die Reihen nach der Ergänzung um neue Spieler wie Kyle Just oder Ralf Rinke immer besser eingespielt sind. Besonders wichtig könnten Erfolge gegen Weiden und Lindau schon allein deshalb sein, weil das eigene Punktekonto gefüllt und gleichermaßen die Herausforderer auf Abstand gehalten werden könnten.
„Die Oberliga ist dieses Jahr so verrückt, wie wohl nie zuvor. Jeder kann jeden schlagen“, so Heiko Vogler, der neben dem Traineramt auch sportlicher Leiter beim ERC Sonthofen ist. Lindau besiegte zuletzt Selb und Peiting, musste dann aber ausgerechnet in Weiden eine 0:4-Niederlage hinnehmen. Die torgefährlichsten Goalgetter der Oberpfälzer heißen Martin Heinisch, Matt Abercrombie und Josef Straka. Doch die Bulls sind vorbereitet: Unter der Woche wurde das Überzahlspiel nochmals intensiv trainiert, außerdem gab es intensive Videoanalysen. Gleiches gilt auch für die Einstimmung auf das Weihnachts-Auswärtsderby bei den Lindau Islanders am Bodensee. Der Kader ist deutlich stärker als zu Saisonbeginn.
Marco Sternheimer, der erst am Dienstag für seinen Heimatverein, die Augsburger Panther, in der DEL zum Einsatz kam und ERC-Kapitän Vladimir Kames hatten am Donnerstag ein ganz besonderes Vorbereitungsprogramm. Mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 2c von der Grundschule an der Berghofer Straße in Sonthofen standen sie zusammen auf dem Eis und übten Schlittschuhlaufen und Eishockeyspielen. Lehrerin Patricia Gessenharter war froh über die Unterstützung der Eishockeyspieler. So konnten für die insgesamt 16 teilnehmenden Kinder unterschiedliche Gruppen gebildet werden und jeder konnte nach seinem Leistungsniveau trainieren.
Harzer Falken Braunlage (OLN)
Harzer Falken vor Weihnachten nach Duisburg
Harzer Falken reisen erneut an einem Freitag in den Westen
Die Macher des Spielplanes hatten es nicht gut gemeint mit den Harzer
Falken. Denn ausnahmslos freitags machen sich die Harzer auf ihre
Spiele im Westen inklusive Tilburg zu bestreiten. Und so geht es auch
am morgigen Freitag in diese Richtung, wenn der Doppelvergleich mit
Duisburg im Ruhrpott eröffnet wird.
Welche Probleme mit diesen Spielansetzungen einhergehen, wird auch
diesmal wieder offenkundig. Denn Mindestens Thomas Herklotz wird die
Reise aus beruflichen Gründen nicht antreten können. Doch auf der
anderen Seite entspannt sich die Personalsituation etwas. Denn nachdem
Huskies-Torwart Mirko Pantkowski von der U20-WM zurückgekehrt ist,
steht einem Einsatz von Leon Hungerecker im Harzer Tor nichts
entgegen. Zudem werden Tim Lucca Krüger, Lasse Bödefeld und Bastian
Schirrmacher ebenfalls die Reise in den Westen mitmachen und Patrik
Franz nach seiner Sperre am letzten Wochenende wieder zur Verfügung
stehen.
Doch natürlich sind die Füchse Duisburg haushoher Favorit. Zwar hinkte
man auch in dieser Spielzeit den eigenen Ansprüchen anscheinend derart
hinterher, dass man sich bereits in der Vorrunde vom sportlichen
Leiter und Trainer Doug Irwin trennte und diesen durch Frank Petrozza
ersetzte. Aber nach und nach hat man sich mittlerweile auf den 3.
Tabellenplatz gekämpft und hat sich bei 9 Punkten Vorsprung auf Platz
8 bereits einen Play-Off-Platz gesichert. Garant dafür ist unter
anderem ein Spieler, dessen schnelle Genesung auch für die Harzer
Falken ein Glücksfall werden sollte. Denn mit 33 Punkten (14 Tore und
19 Torvorlagen) in nur 19 Spielen unterstrich Raphael Joly nicht nur
seine Wichtigkeit für das Füchseteam, sondern machte mit seiner
Rückkehr auch den Weg für die Harzer Falken frei, die seinen Ersatz
Elias Bjuhr unter vorbildlicher Hilfestellung der Duisburger
Verantwortlichen verpflichten und damit einen echten Topscorer in den
Harz holen konnten. Und so wird das Spiel im Westen für Elias Bjuhr
eine kleine Rückkehr zu seinem ehemaligen Team, von dem er mit viel
Vorschusslorbeeren verabschiedet wurde, die er sehr eindrucksvoll im
Harz bestätigt.
In eigener Sache sei abschließend noch anzumerken, dass das Rückspiel
im heimischen Wurmbergstadion am 26.12.2017 um 19:00 Uhr angepfiffen
wird. (Hei)
Saale Bulls Halle (OLN)
Nicht nur ein „Derby“ – Bulls kämpfen um Einzug in Playoffs / 24. Punktspiel der Saison 2017/18: Saale Bulls vs. EXA Icefighters Leipzig
Dezember, Advent, Weihnachten. Zeit für Besinnlichkeit, Zeit für Geschenke. Normalerweise. Denn morgen Abend wird es alles andere als besinnlich werden. Und Präsente werden definitiv auch nicht ausgeteilt. Denn es steht das wohl wichtigste Spiel der bisherigen Spielzeit an, die EXA Icefighters Leipzig reisen zum ersten Derby 2017/18 an die Saale.
Resultiert die Spannung und Bedeutung dieser Duelle normalerweise schon aus dem Derby-Charakter heraus, kommt dieses Mal noch die besondere sportliche Situation hinzu. Unsere Nachbarn aus der Messestadt spielen ihre beste Saison der Vereinsgeschichte, wechseln sich von Beginn an mit den Tilburg Trappers an der Tabellenspitze ab und konnten sich als erstes Team beider Oberligen sicher für die Playoffs qualifizieren.
Ein Ziel, welches auch unsere Jungs vor Augen haben und aus eigener Kraft erreichen können. Und wollen. Doch dafür bedarf es ab sofort regelmäßiger Punkte, um den aktuell siebten Tabellenrang gegen Herne verteidigen zu können und eventuell – mit Schützenhilfe – sogar noch eines der vor uns stehenden Teams überholen zu können.
Den ersten Schritt in diese Richtung können unsere Jungs mit einem Derbysieg gegen Leipzig gehen, doch dazu bedarf es von der ersten Sekunde an eine hochkonzentrierte Leistung, reisen unsere Gäste doch mit der besten Offensive (108 Treffer) der gesamten Liga an. Stoppen soll sie neben der Abwehr auch Kevin Beech, der aktuell beste Goalie der Liga und Kenner eines Großteils der Leipziger Mannschaft, trug er letzte Saison doch noch die „falschen Farben“. Sicherlich ein Pluspunkt für das Team von Dave Rich, für den es, im Gegensatz zu vielen Akteuren auf beiden Seiten, sein erstes mitteldeutsches Derby sein wird. Doch auch unserem Headcoach wird die Bedeutung bekannt sein, getreu der Aussage seiner und unserer Nummer Eins: „Du kannst jedes Spiel verlieren, aber nicht dieses."
In diesem Sinne wünschen wir uns allen einen packenden und spannenden Eishockeyabend im Sparkassen-Eisdom!
Passau Black Hawks (BYL)
Black Hawks: Wichtigstes Spiel der Vorrunde! Richtungsweisendes Duell gegen Buchloe heute ab 20 Uhr in der EisArena
Am heutigen Freitag geht es um 20 Uhr in der Passauer EisArena um die sogenannte „Wurscht“. Im Duell zwischen den Passau Black Hawks und den Buchloe Pirates, können die Habichte einen entscheidenden Schritt in Richtung Eishockey Zwischenrunde machen. Die Eishockey Bayernliga ist in dieser Saison so ausgeglichen wie lange nicht mehr. Alle Mannschaften haben noch Chancen den so begehrten achten Platz zu erreichen. Die ersten acht Teams qualifizieren sich für die Teilnahme an der Zwischenrunde. Die letzten sechs Mannschaften müssen in die Verzahnungsrunde mit den Landesligisten und kämpfen um den Klassenerhalt. Aktuell stehen die Passau Black Hawks auf dem heiß begehrten achten Rang. Der Vorsprung auf den ersten Verfolger und heutigen Gegner Buchloe beträgt allerdings nur drei Punkte. So kommt es am heute zum Showdown in der Passauer EisArena. Bei nur noch sechs verbleibenden Spielen können die Passau Black Hawks mit einem Sieg gegen die Ostallgäuer ein Ausrufezeichen setzen. „Die Zuschauer werden heute ein Spiel mit Playoff Charakter erleben. Das sind die spannenden Spiele auf die man sich die ganze Saison freut. Eishockey pur in einem vor Emotionen kochenden Stadion.“ schwärmt Vorstand Christian Eder.
Am vergangenen Wochenende mussten sowohl die Passau Black Hawks, wie auch die Buchloe Pirates „Federn“ lassen. Die Horak Truppe verkaufte sich beim EV Füssen teuer und verlor kurz vor Schluss unglücklich mit 5:4. Die Pirates hingegen hatten es mit dem Tabellenzweiten aus Dorfen zu tun und mussten sich am Ende klar mit 1:7 geschlagen geben. Ein Ergebnis das die Black Hawks mit Sicherheit nicht überbewerten werden. Volle Konzentration wird am heutigen Freitag mitunter ein Schlüssel zum Erfolg werden. Dabei ist es wichtig den Gegner nicht zu unterschätzen. Buchloe hat einen Kader mit viel Qualität und möchte wie im Vorjahr den Einzug in die Zwischenrunde feiern.
Die Passau Black Hawks können zum Spiel gegen Buchloe das erste mal in dieser Saison auf sechs Verteidiger zurückgreifen. Kapitän Patrick Geiger kehrt nach einer beruflich bedingten Auszeit in den Kader zurück. „Das wird ein Spiel das viel Kraft kosten wird. Da ist es natürlich von Vorteil auf drei komplette Reihen zurückgreifen zu können.“ freut sich Coach Ivan Horak.
Bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag steht das nächste Heimspiel für die Passau Black Hawks auf dem Programm. Am 26. Dezember um 18.30 Uhr ist der Tabellenzweite aus Dorfen zu Gast in der Passauer EisArena. Die Eispiraten spielen wieder eine starke Saison und machen kräftig Druck auf Tabellenführer Höchstadt. Ein Sieg gegen die Eispiraten ist trotzdem für die Black Hawks nicht unrealistisch. Die Habichte haben zuletzt auch den Favoriten aus Höchstadt und Erding in der EisArena ein Bein gestellt.
Freuen können sich die Zuschauer in der Passauer EisArena auf die Weihnachtsverlosung im Zuge des 20 jährigen Vereinsjubiläums. Zum Geburtstag der Passau Black Hawks gibt es eine Verlosung mit vielen tollen Preisen. Die Lose können am Fanshop ab sofort erworben werden. Die Ziehung findet zum Heimspiel am 26. Dezember statt. Neben einem spannenden Eishockeyspiel ist so auch für Abwechslung neben der Eisfläche gesorgt.
Tickets für das heutige Heimspiel um 20 Uhr gegen Buchloe, erhalten Sie im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger (Fußgängerzone) und der Tankstelle Färber in Passau Maierhof. Die Abendkasse öffnet um 19 Uhr. –czo
Pfaffenhofen Ice Hogs (BYL)
Keine Pause an Weihnachten - ECP empfängt Pegnitz und reist nach Erding
Nur eine kurze Verschnaufpause ist dem EC Pfaffenhofen während der Weihnachtstage gegönnt. Der Spielbetrieb der Eishockey-Bayernliga läuft auch während der Feiertage weiter. So empfangen die Pfaffenhofener am heutigen Freitag (20 Uhr) zunächst den EV Pegnitz im heimischen Eisstadion und müssen dann am zweiten Weihnachtsfeiertag um 18 Uhr beim TSV Erding antreten. Nach dem nie erwarteten 5:4 Erfolg beim Spitzenreiter Höchstadter EC geht es nun gegen den zweiten Vertreter Frankens in der Bayernliga, der derzeit das andere Ende der Tabelle ziert. Allerdings sollte man sich vom Tabellenstand nicht täuschen lassen, denn zum einen sind die Teams auf den hinteren Plätzen nur durch wenige Punkte getrennt und zum anderen ließ Pegnitz Anfang Dezember mit drei Heimsiegen hintereinander gegen Füssen, Buchloe und Passau aufhorchen. Zuletzt gab es dann wieder zwei Niederlagen, wobei die Oberfranken auf ihren Torjäger Aleksanders Kercs verzichten mussten, der gesperrt ist und deshalb auch in Pfaffenhofen fehlen wird. Der Lette hatte bisher immerhin 14 Tore und 16 Assists verbuchen können. Ihm am nächsten kommt Kapitän Sergej Hausauer mit 28 Punkten. Etwas mehr hätte man sich dagegen in Pegnitz wohl von den Neuverpflichtungen erwartet. Nachdem vor der Saison etliche langjährige Leistungsträger ihre Karriere beendet oder den Verein verlassen hatten, wurden diese durch eine ganze Anzahl durchaus namhafter Akteure ersetzt wie z.B. Daniel Sevo mit der Erfahrung von rund 700 Spielen in der DEL, DEL 2 und Oberliga. Doch er konnte, wie manch anderer auch, die Erwartungen nicht erfüllen und hat inzwischen sogar seine Karriere beendet. Im Hinspiel mussten sich die IceHogs in der Verlängerung mit 2:3 geschlagen geben, nun soll zuhause die Revanche gelingen und mit einem Dreier die kleine Chance auf Platz acht gewahrt werden. Dazu müssten die Pfaffenhofener auch auswärts weiterhin fleißig Punkte sammeln, doch mit der Partie in Erding steht ihnen eine ganz schwere Aufgabe bevor. Der erste Vergleich ging deutlich mit 6:1 an die Gladiators, obwohl die IceHogs zu Beginn klar dominierten und auch führten, doch mit einem ganz schwachen zweiten Drittel das Spiel komplett aus der Hand gaben. Dies sollte dieses Mal auf gar keinen Fall passieren, möchte man aus Erding etwas Zählbares mit nach Hause nehmen. Allerdings haben die IceHogs heuer schon mehrmals bewiesen, dass sie gerade in fremden Stadien jederzeit für eine Überraschung gut sind. Immerhin haben sie diese Saison auswärts mehr Punkte geholt als auf eigenem Eis, eine Tatsache, die übrigens auch auf die Gladiators zutriftt. Beim ECP wird wohl Andreas Pielmeier, der letztes Wochenende Vater einer Tochter geworden ist, wieder mit dabei sein, während Michael Welter, Thomas Mende und Christian Semmler weiter fehlen werden. Christian Birk, von dem sich der Verein letzten Samstag getrennt hatte, hat inzwischen mit den Wanderers Germering einen neuen Verein gefunden.
EC Nordhorn (RLN)
Hoffen auf ein Weihnachtswunder - Weserstars Bremen als nächster Gegner
Kurz vor den Weihnachtstagen, es ist der 22. Dezember im Jahr 2017. Die erste Mannschaft des Eishockey Club Nordhorn e.V. macht sich unter der Führung von Trainer Heiko Niere auf den Weg nach Bremen – denn dort warten die Weserstars, der aktuell Zweitplatzierte der Regionalliga. Das Team ist guter Dinge, nach den Spielen gegen den Hamburger SV und Salzgitter sind die ersten vier Punkte eingesackt; Probleme machen Heiko Niere aktuell nur krankheits- und berufsbedingte Absagen.
Die Weserstars haben einen starken Kader und kämpfen aktuell mit den HSV um die Tabellenführung, zuletzt unterlag man den Elbstädtern deutlich mit 2:6. Insgesamt sieht es in dieser Saison jedoch ganz gut aus für die Jungs von der Weser: Aus insgesamt sieben Spielen wurden fünf Siege, eine Niederlage und eine Niederlage nach Verlängerung gemacht.
Beim letzten Aufeinandertreffen von Bremen und Nordhorn präsentierte sich das Team aus Nordhorn über zwei Drittel hinweg äußerst stark, bevor die Weserstars das Tempo anzogen und kurzerhand auf den späteren Endstand von 7:3 erhöhten. Neben den beiden Topscorern Igor (18 Punkte, 12 Tore / 6 Vorlagen) und Paul Schön (14 Punkte, 4 Tore / 10 Vorlagen) sind auch die beiden Ex-Nordhorner Sascha Schophuis und Tim Maier mit im Kader der Bremer.
In den letzten Spielen hat die Mannschat von Heiko Niere eine überaus ordentliche Leistung an den Tag gelegt, dieses Niveau gilt es nun zu halten. Problematisch für das Auswärtsspiel in Bremen wird für Heiko jedoch die Personaldecke: So kurz vor den Weihnachtsfeiertagen kommen nun krankheits- und berufsbedingte Absagen, für das Spiel an der Weser wird jedoch eine schlagkräftige Truppe bereitstehen. Bereits im Winter vor einigen Jahren war der Vorgängerverein GEC gerade einmal mit der Minimalstärke nach Hannover angereist und hat dem dortigen Favoriten von den EHC Hannover Indians mächtig Probleme bereitet – beim EC Nordhorn ist man unterdessen guter Dinge und hofft auf ein kleines Weihnachtswunder.
TAG Salzgitter Icefighters (RLN)
Letztes Spiel vor den Feiertagen – gegen FASS Berlin im Pokal
Das letzte Spiel vor den Feiertagen steht für die TAG Salzgitter Icefighters an, bevor es „zwischen den Jahren“ noch einmal aufs Eis geht.
Noch ungewohnter als ohnehin schon der Samstag für die Zuschauer ist, wird sich hierbei der Freitagabend als Spieltermin gestalten.
Die Begegnung ist dem Pokalwettbewerb zugehörig, und zu Gast ist einer der Traditionsvereine im Eishockey. Mit FASS (Freier akademischer Sportverein Siegmundshof) Berlin kommt der aktuelle Tabellenzweite der Regionalliga Ost in die Stahlstadt, und dies ist ebenfalls die Platzierung in der Pokalrunde. In beiden Fällen steht der lokale Rivale Tornado Niesky noch vor den Berlinern.
Die Gäste aus dem Osten spielen seit diesem Jahr in der Regionalliga, nachdem man in der Oberliga zunächst sportlich abgestiegen war, allerding dort weiter verweilte weil ein anderer Verein auf den Verbleib verzichtet hatte.
Die Icefighters hingegen versuchen wieder einmal über den Pokalwettbewerb wieder etwas in die Spur zu finden nach den beiden letzten Niederlagen gegen Nordhorn und Adendorf, bei denen das Ergebnis jeweils recht deutlich ausgefallen ist.
Das Team der Icefighters wird alles geben und versucht sich mit einer guten Vorstellung im letzten Heimspiel des Jahres nochmal vor seinen Fans zu präsentieren.
Personell wird es auf der Torhüterposition einen Ausfall beider Stammkräfte (Weikamp/Lhotska) geben, deshalb wird wohl Oldie Lars Tschirner zum seinem ersten Einsatz kommen. Dazu werden Steven Heckmann, Maik Gatzka und Igor Proskyrakov nicht dabei sein.
Spielbeginn in der Eishalle an der Humboldtallee ist am Freitag, den 22.12.2017 um 20 Uhr.
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