IHP Nachrichten(IHP) Weitere aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Montag 8.Januar 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga, Regionalliga Nord, Verbandsliga Nord und Regionalliga Ost.
Straubing Tigers
Rückschlag für Sandro Schönberger
(DEL) Der Kapitän der Straubing Tigers kann sein Aufbautraining nicht wie geplant fortsetzen und muss sich sogar einem operativen Eingriff unterziehen. Dieser wird am Freitag im Klinikum St. Elisabeth Straubing vorgenommen.
Der 30-jährige hatte, nachdem er sich mittels Cardio-Training langsam wieder herangetastet hatte, bereits seit Januar am Mannschaftstraining auf dem Eis teilgenommen und dabei festgestellt, dass sein Körper der Belastung noch nicht gewachsen ist.
„Dass ich der Mannschaft weiterhin nicht helfen kann, ist besonders bitter für mich. Die Saison habe ich noch nicht abgeschrieben, aber meine Gesundheit ist aktuell vorrangig“, erklärt Sandro Schönberger am Montag.
Eispiraten Crimmitschau
Ostmilch Handels GmbH wird Gold-Sponsor der Eispiraten Crimmitschau - Langjähriger Partner baut Engagement weiter aus
(DEL2) Die Ostmilch Handels GmbH und die Eispiraten Crimmitschau gehen auch in Zukunft weiter gemeinsame Wege. Das international agierende Handelsunternehmen für Milchprodukte, welches sich seit zahlreichen Jahren am Eishockey-Standort Crimmitschau engagiert, wird offizieller Gold-Sponsor des Eishockey-Zweitligisten. Die Verlängerung der Partnerschaft wurde im Rahmen des gestrigen Heimspiels gegen die Dresdner Eislöwen verkündet.
Schon seit dem Wochenende ist das Kunsteisstadion Crimmitschau im Sahnpark mit einer Vielzahl von Werbepräsentationen ausgestattet und soll den Ausbau des Sponsorings symbolisieren. Die Ostmilch Handels GmbH selbst wurde 1991 gegründet und ist heute von vielen nationalen und internationalen Lebensmittelherstellern und Handelsunternehmen als Geschäftspartner und Berater geschätzt. Mit einem jährlichen Handelsvolumen von ca. 250 Mio. Euro ist das Handelsunternehmen einer der erfolgreichsten Milchpulver- und Butterlieferanten in Europa. Verantwortlich für die Geschicke der Ostmilch Handels GmbH sind Jürgen Stephani, seit 1991 Geschäftsführer, und Jens Tützer, welcher seit 1996 Geschäftsführer vor allem für Finanzen und Controlling verantwortlich ist und zudem Gesellschafter der Eispiraten Crimmitschau GmbH ist.
„Ich freue mich sehr, dass die Ostmilch Handels GmbH ihr Engagement bei den Eispiraten Crimmitschau weiter ausbaut. Sie sind seit mehreren Jahren ein sehr starker Partner am Standort, haben viele Höhen und Tiefen mitgemacht, sind uns aber immer treu geblieben. Dafür möchten wir uns bei den Verantwortlichen ganz herzlich bedanken“, so Jörg Buschmann, Geschäftsführer der Eispiraten Crimmitschau.
„Natürlich wollen wir mit unseren erweiterten Sponsoring den Eispiraten Crimmitschau dabei helfen, ihre gesetzten sportlichen Ziele zu erreichen und ein stabiler Play-Off-Kandidat in der DEL2 zu werden. Auf der anderen Seite sehen wir in den Eispiraten Crimmitschau auch eine attraktive Plattform, um den Bekanntheitsgrad unseres Unternehmens zu erhöhen“, meint Jens Tützer.
Kassel Huskies
Ehrenbanner Zeremonie für Sven Valenti am 12. Januar
(DEL2) Am 12. Januar findet die zweite Ehrenbanner Zeremonie in der
Eissporthalle Kassel statt. Nachdem bereits die Banner von Milan Mokros, Shane Tarves, Herbert
Heinrich und Matthias Kolodziejczak im Rahmen einer Zeremonie im Oktober des letzten Jahres
enthüllt wurden, wird nun auch Sven Valenti diese Ehre zuteil. Die Zeremonie des einstigen
Publikumslieblings findet im Rahmen des Heimspiels der Kassel Huskies gegen den EHC Freiburg
statt. Dann komplettiert der Ehrenbanner mit der Nummer 19 die Reihe der Legenden des Kasseler
Eishockeys.
Sven Valenti absolvierte 602 Partien für die Huskies in der Deutschen Eishockey Liga (DEL),
Deutschen Eishockey Liga 2 (DEL2) und Oberliga – die zweithöchste Anzahl an Einsätzen, die von
einem Spieler in der Huskies-Historie erreicht wurde. In elf Spielzeiten gelangen dem
Publikumsliebling 120 Tore und 239 Assists. Er wurde von den Trainern und Mitspielern stets für
seine Vielseitigkeit, Zuverlässigkeit und Teamplayer-Mentalität geschätzt und entwickelte sich so
auch bei den Fans rasch zum Publikumsliebling. Nach der Saison 2015/16 beendete der damalige
40-Jährige seine Karriere – zum krönenden Abschluss mit dem DEL2-Meistertitel.
Die Nummer 19 wird aufgrund seiner Verdienste bei den Huskies nicht mehr vergeben. Nähere
Informationen zum Ablauf der Ehrenbanner Zeremonie werden von den Kassel Huskies im Verlauf
der Woche bekanntgegeben.
Kaufbeuren Buron Joker
Jarkko Immonen erleidet Innenbandanriss - Neuzugang verletzt sich beim Heimdebüt gegen den EHC Freiburg
(DEL2) Schlechte Nachrichten gab es heute aus der medizinischen Abteilung des ESVK. Jarkko Immonen erlitt im ersten Drittel beim gestrigen Heimspiel gegen den EHC Freiburg einen Innenbandanriss im Knie. Trainer Andreas Brockmann wird fünf bis sechs Wochen auf den finnischen Mittelstürmer verzichten müssen.
Ravensburg Towerstars
Schon im Startabschnitt die Weichen auf Sieg gestellt
(DEL2) Auch nach dem dritten Spiel des neuen Jahres sind die Ravensburg Towerstars als Sieger vom Eis gegangen. Das Team von Trainer Jiri Ehrenberger feierte am Sonntagabend einen nie wirklich gefährdeten 6:2 Erfolg über die Lausitzer Füchse. Bereits am Freitag ließen die immer noch personell dezimierten Oberschwaben beim Gastspiel in Bayeruth nichts anbrennen und gewannen mit 6:1.
Die Towerstars konnten zu diesem Spiel wieder Verteidiger Kilian Keller einsetzen, ansonsten gab es aus dem prominent besetzten Lazarett keine Neuigkeiten. Personelle Probleme hatten allerdings auch die Gäste. In ihrem Team kursierte unter anderem ein Magen-Darm Infekt, nur 14 Feldspieler blieben letztlich für einen Einsatz übrig.
Beide Mannschaften agierten in den Startminuten noch etwas zurückhaltend und testeten das jeweilige Vorchecking zunächst einmal aus. Zu den ersten nennenswerten Möglichkeiten kamen dann die Lausitzer Füchse in der 4. Spielminute, als Daniel Schwamberger eine 2-Minuten Strafe absaß. Diese überstanden die Oberschwaben zwar schadlos, dennoch ging Weißwasser in Führung. Roope Ranta wurde in der Halbdistanz angespielt und schlenzte präzise in den rechten Torwinkel, Torhüter Jonas Langmann sah diese Scheibe zu spät.
Dieser erste Treffer tat dem Spiel sichtlich gut, vor allem die Towerstars ließen den Puck fortan sehr gut laufen. In der 12. Minute erzielte Brian Roloff den verdienten Ausgleich. Er brach auf halblinker Position durch und hatte gar den Luxus, sich den eigenen Nachschuss abzuholen. Sieht man von zwei Kontern der Füchse ab, waren die Towerstars jetzt klar spielbestimmend. Bereits 128 Sekunden nach dem Ausgleich kombinierte diesmal die dritte Sturmreihe die gegnerische Abwehr aus, Thomas Supis schob sicher zum 2:1 ein.
Weitere fünf Minuten später ließ mit Sören Sturm erneut ein Verteidiger den nächsten Treffer folgen. Er traf aus der Halbdistanz, nachdem die Kollegen in den Sekunden zuvor ein regelrechtes Chancen-Feuerwerk abgebrannt hatten. Um ein Haar hätten Brian Roloff und Carter Proft wenige Sekunden vor der ersten Pause sogar noch das 4:1 markiert, eine gegnerische Schlägerkelle verhinderte aber den entscheidenden Querpass an den langen Pfosten.
Es durfte erwartet werden, dass die Lausitzer Füchse im zweiten Drittel den Ravensburger Angriffen aggressiver entgegentreten würden. In der 23. Minute ging Philipp Kuschel allerdings mit deutlich zu hohen Stock in den Zweikampf. Der Füchse-Stürmer durfte nach 22 Sekunden Strafbankaufenthalt schon wieder zurück aufs Eis, Carter Proft schlenzte aus zentraler Position zum 4:1 ins linke Kreuzeck. Proft zeigte sich auch für den fünften Ravensburger Trefffer verantwortlich, der rund vier Minuten später im Netz der Füchse zappelte.
Im Schlussabschnitt kam Weißwasser in der 44. Minute zu einer numerischen Überzahl, sie wurde durch Artur Tegkaev zum 5:2 Anschlusstreffer genutzt. Für Towerstars Keeper Jonas Langmann gab es da nichts zu halten, gleich zwei Feldspieler verdeckten ihm vor dem Torraum die Sicht. Getreu dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“, rückten die Towerstars die Verhältnisse allerdings sofort wieder gerade. Nach einer Vielzahl sehenswert kombinierter Angriffe stellte Brian Roloff in der 56. Minute den alten 4-Tore Abstand wieder her, das 6:2 war zugleich auch der Endstand.
"Wir haben uns diesen Sieg verdient, denn die Jungs haben sofort nach dem 0:1 Rückstand einen Weg gesucht, zum Ausgleich zu kommen. Dass wir dann sogar mit einem 2-Tore Vorsprung in die erste Pause gehen konnten, hat uns für den weiteren Spielverlauf natürlich gut getan", resümierte Towerstars Trainer Jiri Ehrenberger zufrieden. Sein Kollege aus Weißwasser, Robert Hoffmann war eher weniger glücklich: "Es wurden heute die Basics im Spiel nicht erfüllt und das macht mich als Trainer sauer."
Mit dem vierten Sieg in Folge haben die Towerstars ihre Ambitionen auf einen Platz in der direkten Play-off Zone untermauert. Zwar teilen sie Platz 6 immer noch mit den punktgleichen Eispiraten Crimmitschau, der Abstand auf Platz 4 beträgt aber nur noch 4 Punkte.
Lindau Islanders
Es wird eng für die EV Lindau Islanders
(OLS) Gekämpft, gespielt, geschossen – aber nur einmal getroffen. Die EV Lindau Islanders stehen nach dem 1:3 (0:2, 1:0, 0:1) gegen die Eisbären Regensburg in der Oberliga Süd mit dem Rücken zur Wand.
Nach der unglücklichen Niederlage wich die Enttäuschung aber schnell der Entschlossenheit. „Es ist noch nicht vorbei. Die Spieler haben sich kurz geschüttelt und sich dann geschworen, alles zu tun, um die Chance auf die Meisterrunde aufrecht zu erhalten“, berichte Team- Manager Sebastian Schwarzbart aus der Kabine. Die Rechnung ist dabei klar: Die Islanders müssen ihre beiden letzten Spiele in Miesbach und gegen Memmingen gewinnen, der aktuelle Tabellenachte Weiden in Deggendorf und gegen Selb verlieren.
Die Lindauer, die nun auf Schützenhilfe angewiesen sind, hätten selbst dazu beitragen können, dass sich die Lage etwas besser darstellt, als nun fünf Punkte und drei Tore Rückstand auf die Blue Devils aufzuweisen. Zwei Drittel lang spielten sie das druckvollere Eishockey, als der Gast aus der Oberpfalz, hatten viele gute Torchancen, scheiterten aber entweder am starken Eisbären- Torhüter Justin Schrörs oder am eigenen Unvermögen. Allerdings ist es eine alte Weisheit, dass zwei gute Drittel im Eishockey eben oft nicht zum Sieg ausreichen.
Dazu gesellten sich zwei gravierende Fehlentscheidungen des Schiedsrichtergespanns, das einerseits ein reguläres Tor zum 2:2 nicht gab, weil die Scheibe angeblich von hinten unter dem Gehäuse hindurch ins Tor gekommen war (das Video beweist das Gegenteil) und andererseits eine klare Abseitsposition vor dem 1:3 übersah.
Zuzuschreiben hatten sich die Islanders die Niederlage aber auch selbst. Gerade im ersten Drittel ließen sie die Eisbären zu guten Möglichkeiten kommen, die diese dann auch aufgrund ihrer hohen individuellen Qualität nutzten. Besonders weh tat der zweite Treffer der Gäste, der 77 Sekunden vor der Pause fiel. So liefen die Islanders ständig einem Rückstand hinterher, den Tim Brunnhuber mit einem sehenswerten Direktschuss in Überzahl zum 1:2 verringerte (26.), allerdings ließen die Islanders vier weitere Powerplay- Möglichkeiten ungenutzt. Das Fehlen eines Torjägers kommt hier am deutlichsten zum Tragen. Angesichts einer Schussbilanz von 26:19 ab dem zweiten Drittel wäre mehr möglich und nötig gewesen.
Schade war das Ergebnis auch für die 975 Zuschauer in der Eissportarena, die für ihre Unterstützung ein Erfolgserlebnis verdient hätten. Die Hoffnung ist allerdings noch da auf Seiten der Islanders, die Entschlossenheit, zumindest den Boden für die Wende zu bereiten, ebenfalls.
Memmingen Indians
Indians siegen gegen das Schlusslicht
(OLS) Endlich wieder ein Sieg vor heimischer Kulisse: Die Indians haben Schlusslicht Miesbach mit 5:4 besiegt, machten die Partie aber unnötig spannend. Nun geht es in das letzte Wochenende der Oberliga-Hauptrunde, am Freitag kommt Regensburg in die Maustadt.
Die Indians starteten stark in die Partie, das erste Tor erzielte aber Miesbach. Quasi mit der ersten Gelegenheit nutzten die Gäste eine Überzahlsituation aus. Gläser konnte aber direkt im Anschluss den Ausgleich für sein Team erzielen, welches wiederum stark dezimiert antreten musste. Als die Indians dann die erste Führung durch eine feine Einzelaktion von Galoha erzielten, schienen die Memminger auf der Siegerstraße zu sein.
Doch bereits nach fünf Minuten im Mitteldrittel kam der TEV durch Ben Warda zurück. Dann drehten die Indians aber auf: Daniel Huhn mit einem Doppelpack sorgte für eine beruhigende Führung, die Patrik Beck dann noch einmal ausbaute, als er in Unterzahl einen schönen Treffer erzielen konnte und den Indians eine beruhigende 5:2 Führung bescherte.
Diese Führung schien den Indians dann doch etwas zu viel Sicherheit zu geben, die Gäste kamen noch einmal heran und trafen noch zwei Mal ins Tor von Florian Neumann. Da die Indians dann aber die Defensive noch einmal intensivierten, brachte den Miesbachern auch die Herausnahme des Torhüters nichts mehr ein und die Punkte blieben am Hühnerberg.
Ein wichtiger Sieg, vor allem fürs Selbstvertrauen der Indians, die nun nur noch zwei Spiele in der Hauptrunde der Oberliga-Süd zu absolvieren haben. Danach startet die Verzahnung mit den Bayernligisten, in der zahlreiche interessante Duelle und Derbys warten.
Starbulls Rosenheim
CRAFT neuer Business Partner
(OLS) Das weltweit bekannte Label CRAFT als Marke der New Wave GmbH mit Deutschlandsitz in Oberaudorf ist ab sofort Business Partner der Starbulls Rosenheim.
„Für uns steht das Engagement in und die Identifikation mit der Region an erster Stelle. Die Starbulls Rosenheim zeigen dies ideal mit der Integration des Nachwuchses in die erste Mannschaft. Wir freuen uns darauf künftig auch ein Teil der großen Starbulls Familie zu werden“, betont Andre Bachmann, Geschäftsführer der New Wave GmbH.
Im Rahmen der Partnerschaft wird CRAFT die rund 120 ehrenamtlichen Helfer der Starbulls Rosenheim mit neuen Winterjacken ausstatten. Des weiteren erhält die Oberliga Mannschaft der Starbulls eigene Blazer und dazu passende Hemden von J. Harvest & Frost – der Businessmarke von New Wave. Außerdem wird die DNL-Mannschaft ab nächster Saison mit Funktionsunterwäsche von CRAFT ausgestattet. „Es freut uns, dass wir mit CRAFT und der New Wave GmbH eine weltweit bekannte Marke mit Wurzeln in der Region für die Starbulls Rosenheim gewinnen konnten. Dies unterstreicht einmal mehr die Bedeutung der regionalen Identifikation zwischen Sport und Wirtschaft“, so Marcus Thaller, Vorstand Starbulls Rosenheim.
Starbulls Rosenheim siegen in Overtime-Thriller
Was für ein Spiel am Sonntagabend im Deggendorfer Eisstadion. Vor 2251 Zuschauern präsentierten sich beide Teams in Topform und boten eine hochklassige Partie, dass der DSC nach dramatischen Schlussminuten mit 3:4 nach Verlängerung verlor.
Die Gäste aus Rosenheim erwischten zunächst den optimalen Start ins Spiel. Gleich in der ersten Spielminute traf Jussi Nättinen mit einem verdeckten Schuss zum 0:1. Dies schien so etwas wie die Initialzündung für die Deggendorfer zu sein, denn die Hausherren antworteten ihrerseits mit wütenden Angriff. Jedoch wollte im ersten Abschnitt der Ausgleich nicht mehr fallen. Im zweiten Drittel zeigte sich dann ein ähnliches Bild. Der DSC blieb weiterhin bemüht und investierte viel, doch ein ums andere Mal stand Lukas Steinhauer im Weg und verhinderte das 1:1. Auf der Gegenseite hielt sich auch Cody Brenner schadlos, sodass der nächste Treffer erst in der 34. Spielminute fiel. Kyle Gibbons fälschte einen Schuss von Curtis Leinweber unhaltbar ins Rosenheimer Tor ab und brachte die Halle so richtig zum Beben. Doch die Freude über den Ausgleich währte nicht lange. Nur knapp vier Minuten später gingen die Starbulls erneut in Führung. Dieses Mal war es Michael Fröhlich, der Brenner mit einem leicht verdeckten Schuss überwand. Im Schlussdrittel taten die DSC-Cracks noch einmal alles, um zum Ausgleich zu kommen und hatten dann in der 56. Minute endlich Erfolg. Curtis Leinweber drückte einen Querpass von Kyle Gibbons über die Linie und ließ die Deggendorfer Fans ausflippen. Doch wieder hatten die Oberbayern die richtige Antwort parat. In der 58. Minute stocherte Daniel Bucheli den Puck irgendwie über die Linie und schockte damit die DSC-Fans, die kurzzeitig entsetzt in Schockstarre verfielen. Doch diese hielt nicht lange an und so peitschten die weiterhin begeisterten Zuschauer ihre Mannschaft noch einmal nach vorne. Trainer John Sicinski nahm kurz darauf Brenner zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis und diese Maßnahme zeigte tatsächlich Wirkung. Kyle Gibbons verwertete 14 Sekunden vor Schluss den Abpraller eines Gawlik-Schusses und brachte das Deggendorfer Eisstadion nun komplett zum explodieren. Somit ging es in die Verlängerung, in der der DSC zunächst die besseren Chancen hatte, jedoch Steinhauer im Rosenheimer Tor nicht überwinden konnte. Auf der Gegenseite sorgte dann Fabian Zick mit der ersten nennenswerten Chance in der Verlängerung für die Entscheidung. Der Starbulls-Stürmer lief nach einem geblockten Schuss alleine auf Cody Brenner zu und ließ dem Deggendorfer Schlussmann keine Chance. Nach dem Spiel gab es von Trainer John Sicinski noch ein Sonderlob für die Zuschauer, die durch ihre nicht enden wollenden Anfeuerungsrufe die Mannschaft nach den Rückschlägen wieder ins Spiel zurückgepeitscht hatten. Weiter geht es am kommenden Freitag mit dem Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
Wohnbau Moskitos Essen
Klasse Sieg gegen Leipzig
(OLN) Heftig, bissig, kämpferisch, so ging das Spiel gegen Leipzig los. Basti Staudt musst sich erwehren, doch die Mannschaft von Frank Gentges machte das gut. Dominik Patocka 0:1, doch der Sheriff hatte wieder einmal aufgepasst! Werner Hartmann mit dem trockenen Ausgleich. Und das Team der Moskitos ließ sich nicht beeindrucken, setzte nach und in Überzahl ließ Marcel Pfänder mal einen raus, trocken und flach unten rein. Technisch starke Leipziger trafen auf kämpferische Moskitos. Nickeligkeiten besonders auf Leipziger Seite mit einigen Strafen. Das 2:1 mehr als verdient.
Der zweite Abschnitt begann mit dem Ausgleich, wieder hatte Dominik Patocka etwas gegen die Essener Führung. Doch die Moskitos setzten sich durch, gewannen an Sicherheit. Andrej Bires trifft zur erneuten Führung und in Überzahl bringt Tom Fiedler die Moskitos auf die Siegerstraße. Diese gaben die Essener dann auch in einem zerfahrenen Mitteldrittel nicht mehr aus der Hand.
Im letzten Drittel gaben sich Thielsch und Co. keine Blöße mehr, im Gegenteil. Benedict Rossberg hatte früh Feierabend, in der 57. Minute durfte der ehemalige Essener bereits sein Tor verlassen. Doch genutzt hat es nichts, Dennis Thielsch traf zum 5:2 Endstand für die Wohnbau Moskitos. Der Essener Sportmanager und Cheftrainer sagte in seinem Statement: "Es war eine starke Mannschaftsleistung mit einem verdienten Sieg. Auf Grund unserer vielen Chancen hätten wir am Ende nicht noch zittern müssen."
EV Moosburg
Einsatz der EVM-Rumpftruppe wird erst im Schlussdrittel belohnt
(BYL) Die Unterschiede waren nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ deutlich erkennbar. Und trotzdem haben die tapferen 13 Moosburger Feldspieler den vier Blöcken des EV Füssen über weite Strecken der Partie Paroli geboten. Die 2:7 (0:3, 0:2, 2:2)-Niederlage gegen den Altmeister konnten die Grün-Gelben damit aber nicht verhindern.
Dass nach dem Trainerwechsel – Hans Eder und Patrice Dlugos sprangen für Dimitri Startschew interimsmäßig ein – plötzlich alles ganz anders und viel besser werden würde, war angesichts der Aufstellung eher nicht zu erwarten. Neben den bereits am Freitag in Erding fehlenden Max Ohr, Philipp Ujcik, Hermann Azimov und Marc Lenczyk musste, wie befürchtet, auch Max Retzer pausieren. Debütant Michael Herrmann rückte nach vorne, wodurch dem Trainerduo immerhin zwei Verteidigungs- und drei Sturmreihen zur Verfügung standen.
Als ob die personellen Probleme nicht schon groß genug gewesen wären, bereiteten im ersten Abschnitt auch die Schiedsrichter mit ihrer kleinlichen Regelauslegung den Hausherren Sorgen. Fast die Hälfte der 20 Minuten durften die Gäste mit einem Mann mehr spielen. So legte der EVF nach der frühen Führung auch noch zwei Powerplay-Tore drauf und konnte sich beruhigt in die erste Pause verabschieden.
Doch im zweiten Drittel kamen die Moosburger zurück. Sie erspielten sich nun einige gute Chancen. „Wir hatten doppelt so viele Torschüsse wie Füssen – das sagt eigentlich schon alles“, bilanzierte Hans Eder bei der Pressekonferenz. Gäste-Coach Thomas Zellhuber gab ihm Recht: „Wenn es da nur noch 5:2 oder 5:3 für uns steht, hätten wir uns nicht beschweren können.“ Aber die Scheibe wollte einfach nicht über die Füssener Torlinie. Auf der Gegenseite lief dafür alles weiter wie gehabt: Die Treffer in der 24. und 28. Minute überzeugten auch die letzten Optimisten, dass die Hausherren an der vierten Pleite in Folge nicht vorbeikommen würden.
Im Schlussabschnitt gelang den Dreirosenstädtern aber zumindest noch ein kleines Happy-End: Als es bereits 0:7 stand, brach Daniel Möhle den Bann und überwand EVF-Goalie Benedikt Hötzinger zum ersten Mal (51.). Dem nicht genug: Bei 5:3 glückte Jakob Killermann fünf Minuten vor Schluss sogar noch das 2:7. Ergebniskosmetik, die gut tat.
Wanderers Germering
Vorrundenabschluss in Füssen
(BYL) Das neue Eishockeyjahr begann für die Wanderers ohne Punkte. In beiden Partien ging die Mannschaft von Trainer Heinz Feilmeier, der an beiden Spieltagen gleich auf mehrere Akteure verzichten musste, als Verlierer vom Eis.
Dabei sah es in Pegnitz zu Beginn noch recht vielversprechend aus. Torjäger Florian Fischer brachte sein Team durch zwei schnelle Tore früh mit 2:0 in Führung. Mit dem 1:2 Anschlusstreffer der Hausherren durch Kontingentspieler Aleksandrs Kercs Jr. in der 13. Spielminute nahm die Partie jedoch eine drastische Wendung. Die Franken übernahmen das Spielgeschehen und sorgten in den zwei folgenden Spielabschnitten für klare Verhältnisse, was sich in einem 11:4 Heimerfolg widerspiegelte.
Zwei Tage später kam es im Germeringer Polariom zum Bayernliga-Derby gegen die Gladiators aus Erding. Die rund 300 Zuschauer sahen in den ersten Minuten noch gut aufspielende Wanderers, deren Angriffsbemühungen mit dem 0:1 der Gäste in der 9. Spielminute vorerst eingestellt werden sollten. Denn der TSV legte in den darauffolgenden Spielminuten zügig nach und traf bis zur ersten Drittelpause noch drei weitere Male. Trotz des hohen Rückstandes gab sich die Feilmeier-Truppe noch nicht geschlagen und verkürzte zwischenzeitlich durch Sarsok (26. Min.) und Fischer (29. Min.) auf 2:4. Die Gäste antworteten jedoch postwendend und stellten noch im selben Drittel den alten Spielabstand wieder her. Der Schlussabschnitt verlief ähnlich. Wieder waren es die Hausherren, die doppelt trafen. Tobias Feilmeier verkürzte mit einem Doppelschlag auf 4:6. Durch einen für die Wanderers kurz darauf zugesprochenen Penalty ergab sich sogar die Möglichkeit, noch einmal an einer Punkteteilung zu schnuppern. Erdings Schlussmann Gerlspeck blieb jedoch Sieger im Duell gegen Florian Fischer und so war es seine Mannschaft, die mit zwei weiteren Toren für den 4:8 Endstand sorgte.
Nach diesem Wochenende belegen die Wanderers den 13. Tabellenplatz und haben momentan drei Punkte Vorsprung auf Verfolger Moosburg. Am letzten Spieltag der Vorrunde hat es die Mannschaft von Trainer Heinz Feilmeier somit in eigener Hand, die rote Laterne abzuwehren. Zu Gast sind die Wanderers am 26. Spieltag beim Eissportverein Füssen. Die Allgäuer belegen momentan den sechsten Tabellenplatz und gewannen gerade zuletzt häufig deutlich. Ein Blick auf die Teamstatistik des EVF zeigt, dass sich der Traditionsverein gleich auf mehrere Leistungsträger verlassen kann. Insgesamt fünf Spieler weisen eine Ausbeute von über 20 Punkten vor. Angeführt wird die interne Scorerwertung vom Füssener Urgestein Eric Nadeau sowie dem erst 18-jährigen Talent Marvin Schmid. Neben Schmid hat der 1922 gegründete Verein auch eine Reihe weiterer Talente in seinen Reihen und ist mit knapp 1.000 Zuschauern vor allem daheim brandgefährlich. Die Feilmeier-Truppe ist also gewarnt und wird am letzten Vorrunden-Spieltag noch einmal alles in die Waagschale werfen, um sich tabellarisch nicht zu verschlechtern. Bleiben die Münchner Vorstädter auch nach dem letzten Spieltag auf dem vorletzten Tabellenplatz, kämen sie in Verzahnungsgruppe D. Diese setzt sich aus den Zehnten und Elften der Bayernliga sowie den ersten fünf Teams der Landesliga-Gruppe 2 zusammen und beginnt am 19. Januar mit einem Heimspiel.
Landsberg Riverkings
Noch keine Punkte für die Riverkings im neuen Jahr
(BYL) Mit zwei Niederlagen starteten die Riverkings in das neue Jahr. Am Freitag unterlag der HC Landsberg vor eigenem Publikum mit 4:6 gegen den Tabellenzweiten aus Dorfen. Auch am Sonntag in Peißenberg zog man beim 6:2 den Kürzeren. Beide Niederlagen ändern nichts mehr an der Tatsache, dass die Riverkings die Vorrunde als Dritter abschließen werden und sich damit souverän für die Verzahnungsrunde qualifiziert haben. Das Topspiel zwischen Landsberg und Dorfen wollten knapp 1000 Zuschauer sehen. Sie erlebten ein fulminantes erstes Drittel. Die Riverkings führten nach zwei Treffern von Bobby Slavicek (6. & 12.) mit 2:0. Ein unnötiger Scheibenverlust in der eigenen Zone ermöglichte den Gästen den Anschlusstreffer. Im zweiten Drittel erhöhte Slavicek (26.) zur 3:1 Führung. Im Anschluss konnte Christoph Schedlbauer sein Können unter Beweis stellen. In dieser Phase hatten die Riverkings auch mehrere Chancen das Ergebnis nach oben zu schrauben. Doch entweder wurde der Angriff schlampig zu Ende gespielt oder der Gästetorwart blieb Sieger. Nach einer überstandenen Unterzahlsituation (35.) konnte die Scheibe nicht geklärt werden und die Gäste vollstreckten eiskalt. Nur eine Minute später zappelte die Scheibe erneut im Tor des HC Landsberg. Eine weitere Unterzahlsituation bescherte den Riverkings den Gegentreffer zum 3:4 Rückstand (46.) Nur zwei Minuten später erzielte Dorfen nach einem schönen Spielzug sogar das 3:5. Daniel Menge sorgte mit einem Schuss gegen die Laufrichtung für das 4:5. Nur noch zwei Minuten waren zu spielen, als die Schiedsrichter auf Penalty für Dorfen entschieden – doch Christoph Schedlbauer behielt in diesem Duell die Nerven und entschärfte den Schuss. Randy Neal setzte alles auf eine Karte und ersetzte Schedlbauer für einen weiteren Feldspieler. Diese Möglichkeit nutzte Dorfen (60.) für den Treffer zum 4:6 Endstand.
Die Rückkehr an seine alte Wirkungstätte hatte sich Trainer Randy Neal sicherlich anders vorgestellt. Durch einen Doppelschlag (4. & 5.) gerieten die Riverkings schnell in Rückstand. Mit einem Mann mehr auf dem Eis erzielte Peißenberg (11.) den nächsten Treffer. Erst im zweiten Drittel kamen die Riverkings besser in die Partie und verkürzten durch die Tore von Sven Gäbelein (24.) und Markus Kerber (26.) auf 2:3. Gästetrainer Josef Staltmayr sah sich gezwungen, den Spielrhythmus zu unterbrechen und entschied sich, die Auszeit zu nehmen. Im weiteren Verlauf dieses Drittels sollten keine weiteren Treffer mehr fallen. Das sollte sich in den letzten zwanzig Minuten ändern. Durch drei Treffer (46., 52. und 58.) erhöhte Peißenberg zum Endstand von 6:2.
Passau Black Hawks
Black Hawks mit Entscheidungsspiel am Sonntag - Ungenügende Leistung bei 3:1 Niederlage in Pfaffenhofen
(BYL) Die Passau Black Hawks haben ihr Gastspiel beim EC Pfaffenhofen am Sonntag mit 3:1 verloren. Dabei hätten die Dreiflüsse Städter mit einem Sieg oder Punktgewinn den Einzug in die Zwischenrunde fix machen können. So findet nun am kommenden Sonntag um 17:30 Uhr in der Passauer EisArena der Showdown um die Zwischenrunde gegen Geretsried statt.
Das Spiel in Pfaffenhofen war im Vergleich zum Comeback Sieg am Freitag gegen Peißenberg auf niedrigen Niveau. Beide Mannschaften brachten im ersten Drittel kaum zählbares zusammen. Im zweiten Drittel konnten die Passau Black Hawks durch Arthur Platonow in Führung gehen. Danach lief bei den Black Hawks nichts mehr zusammen. Robert Neubauer und Michael Chemello drehten die Partie noch im zweiten Drittel zugunsten des Gastgebers. Im Schlussabschnitt besiegelte Michael Chemello mit seinem zweiten Treffer an diesen Abend die 3:1 Niederlage der Passau Black Hawks. Der sportliche Leiter Christian Zessack brachte das Spiel auf den Punkt. „Das Spiel war wahnsinnig schlecht! Unsere Mannschaft hat eine brutal schlechte Leistung gebracht! So kann man gegen keinen Gegner der Welt bestehen. Absolut ungenügend.“ Sportvorstand Christian Eder zeigte sich nach der Niederlage in Pfaffenhofen ebenfalls enttäuscht: „Es ist rational nicht zu erklären, warum unsere Mannschaft zu Hause so begeistert und dann nur zwei Tage später auswärts nichts, aber auch gar nichts auf das Eis bekommt!“
Da zeitgleich Buchloe sein Auswärtsspiel in Geretsried gewinnen konnte, steht nun am Sonntag, am letzten Spieltag der Vorrunde, der Showdown um Platz 8 auf dem Programm. Die Passau Black Hawks haben aktuell drei Punkte Vorsprung auf die Buchloe Pirates. Diese müssen am letzten Spieltag zuhause gegen den Tabellenletzten EV Moosburg ran. Moosburg hat ein rabenschwarzes Wochenende hinter sich und kassierte in zwei Spielen 18 Gegentore. Es ist also davon auszugehen, dass Buchloe sein Heimspiel gegen Moosburg gewinnen wird. Für die Passau Black Hawks zählt also nur ein Sieg am kommenden Sonntag in der Passauer EisArena. Das Passauer Trainergespann wird die Trainingswoche nutzen und die Mannschaft intensiv auf diese Aufgabe vorbereiten.
Das Spiel am Sonntag gegen Geretsried beginnt bereits eine Stunde früher als sonst üblich um 17:30 Uhr. Die Passau Black Hawks haben zu der familienfreundlichen Anstoßzeit ein tolles Rahmenprogramm auf die Beine gestellt und freuen sich auf viele Kinder und Familien. -czo
Pfaffenhofen Ice Hogs
Ein Sieg für das Selbstvertrauen - ECP schlägt Passau mit 3:1
(BYL) Einen 3:1 (0:0; 2:1; 1:0) Sieg gegen EHF Passau konnte der EC Pfaffenhofen im letzten Heimspiel der Hauptrunde der Bayernliga feiern. Der nicht unbedingt erwartete, aber verdiente Erfolg änderte zwar nichts mehr an der Tatsache, dass die Pfaffenhofener in der Verzahnung mit den Landesligisten um den Klassenerhalt kämpfen müssen, aber für das Selbstvertrauen der nach den letzten deutlichen Niederlagen angeschlagenen IceHogs war er dennoch enorm wichtig. Auch für die Gäste wäre ein Punktgewinn von Bedeutung gewesen, wären damit doch auch die letzten theoretischen Zweifel am Erreichen der Zwischenrunde beseitigt gewesen. Dementsprechend angefressen war Passaus Trainer Ivan Horak. „Das war heute gar nichts und nur noch peinlich. Gratulation an Pfaffenhofen zum verdienten Sieg,“ fasste er sich bei der Analyse kurz. Seine Mannschaft konnte sich in der Anfangsphase zwar einige Vorteile erarbeiten, doch eine wieder gut organisierte ECP-Abwehr ließ nur wenig zu. Und wenn sich dann doch einmal eine Möglichkeit ergab, war spätestens beim glänzend aufgelegten Patrick Weiner im Tor der Gastgeber Endstation. Da auch sein Gegenüber, Ex-IceHog Christian Hamberger einen sicheren Eindruck machte, ging es torlos in die erste Pause. Der zweite Abschnitt begann äußerst unglücklich für die Hausherren. Einen von Passaus Verteidiger Arthur Platonow in Überzahl abgefeuerten und von Patrick Weiner parierten Schuss, sah der Schiedsrichter im Tor. Da halfen auch die Proteste der Gastgeber nichts, die sich von dem Rückstand allerdings nicht beeindrucken ließen. Je länger die Partie dauerte, desto mehr übernahmen die IceHogs das Kommando und setzten die Gäste aus Niederbayern unter Druck. In der 32. Minute musste mit Roman Nemecek erstmals ein Gästespieler auf die Strafbank. Und diese Überzahlmöglichkeit nutzten die Kreisstädter. Andi Pielmeier setzte sich auf der linken Seite energisch durch und seinen genauen Querpass verwandelte Robert Neubauer zum Ausgleich. Nur eine Minute später war es erneut Robert Neubauer, der zunächst an Christian Hamberger scheiterte, doch den Nachschuss setzte Mike Chemello zum 2:1 in die Maschen. Mit der knappen Führung wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt und Passau musste jetzt kommen. Doch der erwartete Ansturm blieb aus. Die IceHogs kontrollierten das Geschehen, erhöhten durch Mike Chemello in der 46. Minute auf 3:1 und hatten danach keine große Mühe, den Vorsprung bis zur Schlusssirene zu verteidigen.
Amberg Wild Lions
Der neunte Sieg in Folge
(BLL) ERSC-Löwen geben sich auch in Burgau keine Blöße und setzen sich mit 7:5 durch. Am Freitag geht es zum ESC Vilshofen.
Der ERSC Amberg hat seinen neunten Sieg in Serie eingefahren. Die Partie beim ESV Burgau war die erwartet schwere Aufgabe, aber am Ende setzten sich die Löwen verdient mit 7:5 durch und stehen weiter auf dem zweiten Rang der Eishockey-Landesliga Gruppe A, allerdings mit zwei Spielen weniger als Tabellenführer EC Bad Kissingen. Herausragend bei den Ambergern waren Routinier Dan Heilman mit vier und Felix Köbele mit fünf Torbeteiligungen.
Burgau ging ausgeruht in diese Partie, weil die Fahrt am Freitag nach Ulm wegen des Donauhochwassers ausfiel. Trotz der langen Busfahrt machten aber zu Beginn die Löwen den wacheren Eindruck und kamen durch einen Doppelschlag von Daniel Troglauer und Florian Bartels zu einer frühen 2:0-Führung.
Erst nach und nach gab es auch für die Gastgeber Offensivaktionen zu notieren, zumeist über ihren stärksten Angreifer, Vladimir Klinga. Der Slowake war es auch, der seine Gefährlichkeit mit dem 1:2-Anschlusstreffer unterstrich. Amberg versäumte bei eigener Überzahl, den Vorsprung auszubauen, so kamen die Gastgeber überraschend durch Daniel Tsakalidis noch vor Drittelende zum Ausgleich.
Im Mittelabschnitt spielte der ERSC seine ganze Cleverness aus, die Eisbären aus Burgau dezimierten sich in Person von David Tomecko selbst entscheidend, denn der Verteidiger „verdiente“ sich mit einem üblen Foul die darauffolgende Spieldauerstrafe.
Während der fünfminütigen Überzahl schaffte sich Amberg durch Thomas Schreier und Heilman einen Zwei-Tore-Vorsprung. Zuvor hatte Bernhard Keil mit einem fulminanten Schlagschuss noch die Latte getroffen. Der ERSC war eindeutig spielbestimmend und traf in diesem Abschnitt auch noch doppelt in Unterzahl. Zunächst war es Felix Köbele, der insgesamt fünf Torbeteiligungen hatte, im Alleingang, danach Heilman über eine Bilderbuchkombination mit Schreier und Köbele.
Damit hatten die Löwen für eine Vorentscheidung gesorgt, aber im Schlussdrittel hatten die Gastgeber schon nach 23 Sekunden ein Lebenszeichen geschickt. Erneut Klinga war der Schütze zum 3:6. In der Folge neutralisierten sich die beiden Teams etwas, bis Benjamin Arnold auf 4:6 verkürzen konnte. Der ERSC behielt aber die Ruhe und wartete auf seine Chance. Heilman machte zwei Minuten vor dem Ende mit dem 4:7 den Sack endgültig zu. Am Löwensieg konnte auch Klingas dritter Treffer in der Schlussminute nichts mehr ändern.
Forst Nature Boyz
Keine Punkte bei Falcons ergattert - SC Forst bleibt Tabellenletzter
(BLL) Die Fahrt am Sonntag Nachmittag zu den Falcons vom EV Pfronten war nicht von Erfolg gekrönt, denn nach dem Ausfall einiger Stammkräfte mußten sich die Nature Boyz mit 6:2 (2:0, 3:1, 1:1) geschlagen geben.
Nach dem Ausfall von Thomas Ptok aus der Verletzung vom Freitag gesellten sich noch Manuel Weninger, Bastian Grundner und auch Ron Zinner, von den Langzeitverletzten gar nicht erst gesprochen. Es entwickelte sich ein Spiel auf niedrigem Landesliganiveau. Die 98 Zuschauer, darunter 10 Fans des Forster Fanclubs, waren Zeuge eines Spieles, das durch Nervosität und Unsicherheiten geprägt war. Eine spielerische Überlegenheit konnte sich keine Mannschaft erspielen, zu ungenau kamen die Zuspiele in den jeweiligen Reihen. Den besseren Start erwischten die Gastgeber, die in der 5. Spielminute durch den Vierfach-Torschützen Joel Titsch mit 1:0 in Führung gingen. In der 11. Spielminute erhöhte der gleiche Spieler auf 2:0. Die Antwort der Forster ließ auf sich warten, die Entlastungsangriffe verpufften in der Abwehr der Gastgeber.
Kurz nach dem Seitenwechsel klingelte es wieder im Kasten von Mathias Zink, in der 22. Minute erhöhte Titsch auf 3:0. Das 4:0 fiel in der 28. Spielminute, diesmal durfte sich Benjamin Gottwalz in die Torschützenliste eintragen, der an den ersten Toren bereits beteiligt war. Knapp 2 Minuten später war die Entscheidung gefallen, denn diesmal schlug Johannes Albl zu und stellte auf 5:0. Kurze Zeit später saß ein Forster auf der Strafbank, doch mit einem sehenswerten Konter verkürzte Manfred Guggemos auf 5:1. In der 36. Spielminute fälschte er einen Schuß von Markus Schneider ab, der vorher von Andreas Krönauer bedient wurde.
Auch der letzte Spielabschnitt war geprägt durch ungenaue Zuspiele und Pässe auf beiden Seiten. So war es nicht verwunderlich, dass dann noch jeweils ein Tor auf jeder Seite fiel. Zunächst waren die Hausherren nochmals an der Reihe, in der 50. Spielminute erhöhte Titsch auf 6:1, ehe Markus Schneider in der 53. Spielminute auf Zuspiel von Stefan Neumeier zum 6:2-Endstand einschob.
Haßfurt Hawks
„Hawks“ feiern dritten zweistelligen Sieg vor heimischer Kulisse in Folge
(BLL) Die Freisinger „Black Bears“ trafen in der ersten sowie in der vorletzten Minute der Partie. Doch mit insgesamt zwei Treffern hatten sie ihr Pulver am Sonntagabend im Haßfurter Eisstadion verschossen, denn dazwischen hatten nur die „Hawks“ das Sagen. Doch trotz des 11:2-Erfolges, dem dritten zweistelligen Kantersieg vor heimischen Fans in Folge, war Martin Reichert nicht uneingeschränkt einverstanden.
„Wir haben heute nicht gut gespielt, waren nicht konsequent“, bemängelte der ESC-Trainer das Auftreten des alten und neuen Spitzenreiters vor allem während der letzten 20 Minuten, welches lediglich mit einem 1:1 endete. „Aber nach dem Derbysieg am Freitag in Schweinfurt war es in Ordnung. Es passt, dass wir heute gewonnen haben.“ Es war auf alle Fälle kein Beinbruch, dass Marcus Mooseder die Gäste, die Ende letzter Woche ihren Trainer Heinz Zerres entlassen haben und mit der Verpflichtung von Nachfolger Michael Klein nochmals neue Kräfte für die anstehende Abstiegsrunde mobilisieren wollen, bereits nach 37 Sekunden in Führung brachte: Dank eines verwandelten Penaltys. Den bekam der Freisinger Angreifer zugesprochen, nachdem er kurz vor dem ESC-Gehäuse von den Beinen geholt wurde. Von diesem Rückstand ließen sich die „Hawks“, denen die Anstrengungen vom Derbysieg in Schweinfurt zwei Tage zuvor noch anzumerken waren, aber nicht lange beeindrucken. Und spätestens nach dem schnellen 1:1-Ausgleich durch Michael Breyer (3.), waren die Weichen auf Sieg gestellt. Durch weitere Treffer von Jakub Sramek und Daniel Hora (16./17.) stellten die „Hawks“ ein angenehmes Zwischenergebnis her. Im Mittelabschnitt ging dann aber im wahrsten Sinne die Post ab, wobei die durch den Last-Minute-Abgang von Toptorjäger Martin Dürr personell arg geschwächten Freisinger sprichwörtlich kein Land mehr sahen. Beim 7:0 (ins Schwarze trafen zwei Mal Jan Trübenekr sowie Jakub Sramek, Daniel Hora, Christian Dietrich, Michael Breyer, Georg Lang und Michal Babkovic, der zudem einen Penalty vergab) wurden die Gäste phasenweise schwindelig gespielt und hatten nicht den Hauch einer Chance.
Erst im letzten Drittel, nachdem Michael Breyer mit seinem dritten Tor am Sonntagabend auf 11:1 erhöht hatte (42.), war die Gegenwehr der Oberbayern deutlicher zu sehen, während die „Hawks“ auch mehrere Gänge zurückschalteten. Der seit Mitte der Partie im ESC-Tor stehende Jens Dietz bekam jedenfalls noch einiges zu tun, blieb bei den Bemühungen der Gäste angesichts von Ergebniskosmetik zunächst jedoch der Sieger. Pavel Hanke schaffte es kurz vor dem Ende dann doch noch, den Ersatzkeeper der Kreisstädter zu überwinden (58.).
„Ehrliche Antwort? Ja“, rechnete Martin Reichert schon vor der Partie mit einem sehr deutlichen Ergebnis. „Als ich gehört habe, dass Martin Dürr Freising verlassen hat, bin ich von einem hohen Sieg ausgegangen.“
Am Freitag steht nun die Wiederholung des Hinspiels in Freising auf dem Programm, welches im Oktober aufgrund der schweren Verletzung von Petr Krepelka abgebrochen werden musste. Mit einem weiteren Sieg könnten sich die „Hawks“ zumindest den zweiten Platz in der Endabrechnung der Landesliga Gruppe 1 sichern. Ob es sogar für die „Meisterschaft“ langt, hängt vom Abschneiden der „Wild Lions“ des ERSC Amberg ab, die am Wochenende zwei Spiele zu bestreiten haben und bei Erfolgen noch an den „Hawks“ vorbeiziehen würden. Auch bei Punktgleichheit wären die Oberpfälzer aufgrund des direkten Vergleiches am Ende vorne.
Kempten Sharks
Keine Punkte für die Sharks - ESC Kempten verliert gegen starke Bad Aiblinger
(BLL) Sehr deutliche Worte fand Trainer Andreas Becherer nach der 5:3 Niederlage beim EHC Bad Aibling bei der anschließenden Pressekonferenz.
Das war eine desolate Leistung und eines der schlechtesten Spiele der Hinrunde. Wahrscheinlich hatten meine Spieler schon die Aufstiegsrunde im Kopf.
Ohne Andreas Ziegler, Lukas Baader, Alessandro Feldmeier, Eugen Scheffer und dem Langzeitverletzten Fabian Zirngibl fehlten dem Coach gleich fünf Stammspieler. Dafür ergänzte Nachwuchsspieler Benni Dick wieder den Kader.
Kempten zeigte sich vom starken Beginn der Hausherren sichtlich überrascht. Mit aggressivem Forechecking und läuferisch stark ließen die Aibdogs den Sharks keinen Raum für einen geordneten Spielaufbau. Gefahr entstand, wenn dann hauptsächlich durch Einzelaktionen ihrer schnellen Stürmer. In der 8.min die Führung für Bad Aibling durch einen 2 gegen 0 Konter, mit der es auch in die Pause ging. Auch im zweiten Drittel das gleiche Bild, Die Oberbayern konsequent verteidigend und gefährlich im Angriff und so fiel schon kurz nach der Pause das 2:0 als die Hausherren dreimal nachstochern konnten bevor die Scheibe endlich im Netz landete. Wie schon mehrfach in dieser Saison schien der Rückstand die Allgäuer zu beflügeln, denn nun begann deren stärkste Phase. Corey Pawley und Gregor Stein mit einem sehenswerten Solo sorgten innerhalb von drei Minuten für den Ausgleich. Weitere Chancen blieben aber ungenutzt und so ging es ins letzte Drittel. Mit zwei weiteren Treffern durch den sehr starken Johannes Seidl erzielte Bad Aibling die Vorentscheidung. Alexander von Sigriz vollendete zwar einen schönen Alleingang von Phillip Stalla zum erneuten Anschluss doch die Hausherren setzten den Schlusspunkt zum 5:3 Endstand. Letztendlich ein verdienter Sieg der Aibdogs, sie waren einfach aggressiver, immer einen Schritt schneller und schafften es die Kemptener Schlüsselspieler konsequent aus dem Spiel zu nehmen.
Am Freitag gastiert Bad Wörishofen zum Nachholspiel in Kempten, hier wird sich entscheiden wer die Vorrunde als Zweiter und als Dritter beendet.
EHC Bayreuth 1b
Zu erwartender Sieg gegen verstärkte Schweinfurter 1b
(BBZL) Zum Spiel gegen den ERV Schweinfurt 1b reiste man ohne die Junioren-Spieler an, da diese selbst am Vormittag ein Spiel zu absolvieren hatten, das sie mit 4:1 souverän gewannen. Somit war der Kader zu dieser Auswärtspartie deutlich dezimiert, aber unsere Senioren ließen sich davon nicht beirren.
Die rund 70 mitgereisten Fans feuerten in gewohnter Manier die Mannschaft von der ersten Minute an und diese zeigte Einsatzbereitschaft und Lauffreude. Als in der 8. Minute das erste Tor für die Wagnerstädter fiel, hatte man fast das Wort „endlich“ auf den Lippen, welches man sich dann beim Blick auf die Spielzeituhr verkniff. Natzi netzte auf Zuspiel von Steffens und des seit langem erstmals wieder spielenden Maier ein. Die Schweinfurter mit deutlich verstärkter Mannschaft hielten ordentlich dagegen, aber trotzdem war die Überlegenheit der Bayreuther zu sehen, was sich auch auf der Anzeigetafel niederschlug, als Thomys auf Zuspiel von Bärnreuther und Zimmermann das 2:0 machte. Nach einem weiteren Treffer von Natzi, Assists Steffens und Müller, ging man mit einer verdienten 3:0-Führung nach dem ersten Drittel in die Kabine.
Im zweiten Drittel wurde die Partie etwas ruppiger und beide Seiten erhielten Strafzeiten, welche nicht immer durchschaubar waren, jedoch auch nicht einseitig.
In der achten Minute des zweiten Abschnitts baute Natzi, Assists wieder Steffens und Zimmermann, die Führung auf 4:0 aus. Bereits fünf Minuten später hieß es 5:0 durch Runge, welcher von Bärnreuther und Müller bedient wurde. Das 6:0 machte dann Marco Zimmer, auf Zuspiel Hagen in der 39. Minute. Dies reichte unseren Jungs jedoch nicht zum Pausenstand, und so erhöhte in der 40. Minute Maier, Assists Müller und Natzi, auf 7:0.
Im letzten Drittel fielen dann noch zwei weitere Tore. Zum einen durch Steeger, Assists von Runge und Bärnreuter, in der 47. Minute und durch Bärnreuther in der 59. Minute, auf Zuspiel von Runge und Bärnreuther.
Ein verdienter Sieg, der dank einer soliden Leistung unseres Goalies Markus Buser zu Null ausgeht.
Die geschlossene Mannschaftleistung und die Bereitschaft jedes Einzelnen, die an ihn gestellten Aufgaben zu erfüllen, führten dann letztlich zu dem Ergebnis in dieser Höhe, so Trainer Marco Zimmer. Außerdem betont Zimmer erneut, wie wichtig der Support für das Team ist, welcher wieder 60 Minuten lang das Schweinfurter Stadion zum Beben brachte. Zimmer zeigt sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und blickt positiv auf die nun folgenden Auswärtsspiele am 14.01. gegen Ingolstadt und am 20.01. gegen Regensburg.
ESV Bad Bayersoien
ESV Bad Bayersoien startet erfolgreich ins neue Jahr
(BBZL) Am Ende stand ein klares 6:1 auf der Anzeigentafel. Doch so einfach wie es ausschaut war es nicht. Die 1b der EA Schongau forderte die Soier von Beginn an. Konnte schon früh Chancen erarbeiten und Ullsperger im Kasten des ESVs fordern. Sein Gegenüber war aber nicht minder gefordert. Hohenester war allerdings auch gut aufgelegt und konnte den Sturmlauf der der Schmaußer-Truppe bis zur 18. Spielminute standhalten. Martin Maier schob die Scheibe, mit der Rückhand am Schoner des EAS Keepers vorbei. Mit dem 1:0 ging es in die erste Pause. Nach Wiederanpfiff legte Schongau los wie die Feuerwehr. Drängte das Heimteam ins eigene Drittel, sie wollten unbedingt den Ausgleich und der gelang ihnen auch in der 23. Minute. Martin Kößl verwandelte zum 1:1. Ein Weckruf für den ESV, den nur wenig später ließ Markus Hirschvogel sein Team, zur erneuten Führung, jubeln. Kurz darauf rettete Ullsperger diese mit einen klasse Save, allerdings mit Folgen. Er zerrte sich so die Leiste, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Zum Glück hatte man mit Andreas Mayr einen ebenso starken Mann auf der Ersatzbank. Er konnte sich gleich in einer 3-5 Unterzahl auszeichnen. Kaum war diese überstanden traf Ferkau zum 3:1 für die Gastgeber. Ein wichtiger Treffer, denn danach knickte die EAS ein. Kurz vor dem Ende des zweiten Drittels die erste Strafe für Schongau, doch Tobias Findl saß nur 12 Sekunden auf der Bank, denn so lange brauchte der Thomas Maier für das 4:1. Im letzten Drittel gab Bayersoien den Ton an, ließ sich nicht mehr in Bedrängnis bringen. In der 49. Spielminute dann das 5:1. Wieder nutzte Thomas Maier eine Überzahlsituation. Schattmeier schaffte es immerhin 17 Sekunden auf die Bank. Diesmal war der ESV in Überzahl gnadenlos. Nur zweimal musste in diesem Spiel ein Schongauer auf die Strafbank und zweimal trafen die Soier in Sekunden. 100% Erfolgsquote im Powerplay hat man auch in der Bezirksliga nicht oft. Den Schlusspunkt setzte Martin Maier sechs Minuten vor Schluss. Mit einem verdienten 6:1 startete man ins neue Jahr, ist wieder zurück auf den zweiten Rang. Bitter ist nur die Verletzung von Martin Ullsperger. Wie lang er ausfallen wird ist noch nicht klar.
Lechbruck Flößer
Auf der Zielgeraden Sieg verschenkt
(BBZL) Bis zur 60. Minute führten die Flößer mit 2:1 gegen den Tabellenführer der Bezirksliga SG Lindenberg/Lindau und kassierten dann in doppelter Unterzahl den Ausgleich. Im Penaltyschießen waren die Gäste aus dem Westallgäu schließlich die Glücklicheren und der ERC musste sich trotz beherzter Leistung in einem Spitzenspiel mit nur einem Punkt begnügen.
Die Flößer sollten das Ergebnis unter der Rubrik Erfahrung einreihen. Und dass diese unbedingt notwendig ist, erwies sich in der Schlussphase der Partie. Denn anstatt die Scheibe bei einer 2:1-Führung vom eigenen Tor fernzuhalten, wurde im eigenen Drittel zu hart gekämpft, so dass sie unnötige Strafminuten und nur 46 Sekunden vor Abpfiff den Ausgleichstreffer in doppelter Unterzahl kassierten.
Die favorisierte Mannschaft aus Lindenberg tat sich gegen einen hart kämpfenden und streng dagegen haltenden ERC schwer, ins Spiel zu kommen. Erst in der 12. Minute gelang ihr der Führungstreffer. Im zweiten Abschnitt nahmen die Gastgeber das Spiel in die Hand und Matthias Erhard schaffte in der 28. Minute den Ausgleich. Knapp zehn Minuten später war es wiederum Erhard, der den ERC mit 2:1 in Führung brachte.
Das Ergebnis hielt und schien auch bis zum Spielende zu halten, doch dann wurden die Flößer zu nervös und ließen sich zu schwerwiegenden Fehlern hinreißen. Dafür gab es Strafzeiten, der ERC war mit zwei Mann in Unterzahl – Lindenberg ersetzte den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler und schaffte den Ausgleich.
Im Penaltyschießen holte sich Lindenberg letztlich den Sieg und bestätigte seinen Spitzenplatz in der Tabelle. Dieser Traum dürfte für den ERC für diese Saison abgehakt sein. (fis)
HC Maustadt
Zurück an der Tabellenspitze - HCM/ECDC 1b siegt problemos mit 7:0 in Bad Wörishofen
(BBZL) Mit einem problemlosen 7:0 (3:0/1:0/3:0)-Auswärtssieg beim Schlußlicht EV Bad Wörishofen 1b hat sich die SG HC Maustadt/ECDC 1b wieder an die Tabellenspitze der Eishockey-Bezirksliga, Gruppe 4, geschossen. Gleichzeitig hat Konkurrent Lindenberg einen Zähler in Lechbruck liegen gelassen.
Für das Spitzenspiel im Oberallgäu war der souveräne Erfolg in Bad Wörishofen beste Eigenwerbung. Von Beginn an agierte der HCM konzentriert und war sichtlich die bessere Mannschaft. „Wir haben es geschafft, den Gegner trotz der Tabellensituation nicht zu unterschätzen“, freute sich Spielertrainer Ingo Nieder über die disziplinierte Einstellung seiner Jungs. Die sorgten schon im ersten Durchgang für klare Verhältnisse; Armin Pauli, sowie zweimal Kevin Aschenbrenner schossen eine sichere 3:0-Führung heraus. Die Entscheidung war damit relativ früh gefallen, zumal das Team auch defensiv gut stand und kaum Chancen für die jungen Wörishofer zuließ. Allerdings war es wieder einmal die schon leidige Chancenverwertung der Grün-Gelben, die eine weitaus höhere Führung verhinderte. So traf im Mittelabschnitt nur Martin Löhle zum 4:0-Zwischenstand.
Erfolgreicher lief’s in den letzten 20 Minuten. Armin Ullmann, Jimmy Nagle und Philipp Hacker schraubten das Ergebnis auf 7:0, übrigens blieb der HCM damit erstmals in dieser Saison auch ohne Gegentreffer.
Eine ungleich schwerere Aufgabe steht der SG HCM/ECDC 1b am Freitag (20 Uhr) bei der SG Oberstdorf/Sonthofen 1b bevor. Übrigens dem fünften (!) Auswärtsspiel in Folge. Die Oberallgäuer erwiesen sich schon im Hinspiel als unangenehmer Gegner, erst im Penaltyschießen konnte mit 4:3 gewonnen werden. Mit vier Punkten Rückstand auf den HCM rechnen sich die Oberstdorfer durchaus noch Chancen aus, im Meisterschaftsrennen nochmals einzugreifen.
Eisbären Eppelheim
Eisbären unterliegen Bietigheim knapp
(RLSW) Im ersten Spiel des Jahres mussten sich die Eisbären im heimischen Icehouse erneut dem Tabellennachbarn knapp mit 2:3 geschlagen geben. Die Aufholjagd durch die Tore von Colin McIntosh und Lukas Sawicki kam am Ende zu spät, um den Tabellenzweiten zu schlagen.
Dabei begann die Partie durchaus vielversprechend. Beide Teams hatten die Winter-Pause offensichtlich genutzt, um Kraft zu tanken, denn in den ersten Minuten ging das Spiel hin und her, wobei zunächst jedoch keine Tore fallen sollten. Dies änderte sich in der 11. Minute als Bietigheim sich in der Defensive mit einem Konter befreien konnte und den ersten Treffer markierte. Trotz leichtem Chancenplus gelang es den Eisbären nicht, diesen Rückstand noch im ersten Abschnitt auszugleichen.
Zu Beginn des Mittelabschnitts sollte ein Powerplay die Gelegenheit bringen, dies zu ändern, doch die Eisbären hatten die Pause wohl nicht gut verdaut. Anstelle eines druckvollen Angriffsspiels musste man sich teilweise in die Defensive drängen lassen. Bezeichnenderweise gelang den Gästen mit Ablauf der Strafzeit, als sich die Eisbären nun doch in der Offensive befanden, der Befreiungsschlag auf den, von der Strafbank kommenden Spieler. Dieser setzte sich glücklich gegen Janis Wagner durch und konnte auf 0:2 erhöhen (25.). Die Eisbären waren nun völlig von der Rolle, während Bietigheim mehrere Gänge hochschaltete und sich in der ECE-Defensive festsetzte. Eine erneute ECE-Überzahl sollte diese Drangphase vermeintlich durchbrechen, doch erneut gelang den Gästen die Befreiung und im Unterzahl-Konter das 0:3 (33.). Auch in der Folge fanden die Eisbären nicht mehr in die Spur und konnten zu diesem Zeitpunkt froh sein, nur den 3-Tore-Rückstand in die Pause mitzunehmen.
Diese konnte man offensichtlich nutzen, um sich wieder zu besinnen, denn wie verwandelt kam man zum Schlussabschnitt aufs Eis. Die Zielstrebigkeit in der Offensive zahlte sich mit dem frühen Treffer durch McIntosh (41.) aus, nur Sekunden später verpasste man um ein Haar den Anschlusstreffer. Ausgebremst durch zwei Strafzeiten musste man sich dann jedoch zunächst um die Defensive bemühen, was jedoch schadlos bewältigt wurde. In der Folge rannte man weiter gegen die Gäste an und scheiterte ein ums andere Mal knapp am Torerfolg. Die Erlösung folgte spät durch den Lukas Sawicki (58.), doch die Eisbären waren gewillt, das Momentum zu nutzen, den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleichstreffer zu erkämpfen. Doch was dann folgte, brachte die Stimmung nochmal ordentlich zum Kochen. Nach einem Defensivfoul an McIntosh entschieden die Schiedsrichter auf ein Foul durch selbigen, so dass Bietigheim im Puckbesitz blieb, was bis zur folgenden Unterbrechung ein weiteres vermeintliches Foulspiel durch den ECE zur Folge hatte, so dass statt eines Powerplays eine doppelte Unterzahl alle Träume jäh beenden sollte. Doch damit sollte es nicht enden, denn eine Kapitän Tim Brenner, der die Entscheidung ob der Strafe gegen McIntosh anzweifelte, erhielt hierfür ebenfalls eine kleine Strafe. Als kurz darauf zwei weitere ECE Spieler in dem sonst fairen Spiel dafür sorgten, dass sich auf der Strafbank mehr Spieler befanden, als auf dem Eis, war der mögliche Ausgleichstreffer Utopie. Zwar warfen die verbliebenen Spieler auf dem Eis nochmals alles nach vorne, in doppelter Unterzahl jedoch ein Kampf gegen Windmühlen.
Im Rückblick musste der ECE seinen Defensiv-Fehlern Tribut zollen, die dem Gegner im Mittelabschnitt den Weg zum Sieg ebneten, wenngleich der Eingriff kurz vor Schluss dem ECE alle Chancen genommen hat, die Moral zum Ausgleich nutzen zu können. Die Fans feierten das Team für diesen Kraftakt am Ende zu Recht und nun gilt es, sich auf das kommende Wochenende einzustellen, in dem man gegen Schwenningen und Mannheim nun mehr denn je keine Punkte verschenken darf.
Dinslaken Kobras
Kobras starten mit Niederlage ins neue Jahr
(RLW) Ihr erstes Heimspiel im neuen Jahr und nach einmonatiger Abstinenz in der Schlangengrube verloren die Kobras mit 2:4 gegen die Neuwieder Bären. Dabei fiel die Entscheidung zugunsten der Deichstädter erst im letzten Drittel eines teilweise hektischen Spiels. Trotz der Niederlage bleiben die Dinslakener auf dem sechsten Tabellenplatz, weil auch die Soester EG, die den Kobras auf den Fersen ist, ihr Spiel gegen Lauterbach verlor.
Gleich zu Beginn des ersten Drittels musste die Dinslakener Defensivabteilung Schwerstarbeit verrichten. Die Bären legten los wie die Feuerwehr und setzten die Kobras immer wieder unter Druck. Ab der vierten Minute kamen die Giftschlangen besser ins Spiel und konnten sich Stück für Stück aus der Neuwieder Umklammerung befreien. Ein sehenswerter Konter der Giftschlangen brachte gleichzeitig die Dinslakener Führung. Die Reihe Wilson, Dreyer und Essery spielte sich mit einer sehenswerten Kombination ins Neuwieder Drittel und Kevin Wilson vollendete diesen Angriff mit seinem Tor zum 1:0 für Dinslaken. Das war nach dem druckvollen Start der Neuwieder Balsam für die Nerven der Dinslakener Fans, die mit ihren Kobras mitfieberten. Die nächsten Minuten konnten die Dinslakener das Spiel nun offener gestalten. Zwar blieben die Bären die spielbestimmende Mannschaft und hatten mehr Schüsse auf das Tor, doch die Giftschlangen blieben mit ihren wenigen Angriffen weiterhin gefährlich. So mussten sowohl Kobra-Goalie Marvin Haedelt, wie auch sein Gegenüber Felix Köllejahn ihr ganzes Können zeigen, um beste Torgelegenheiten zu entschärfen. Damit blieb es bis zur Pause bei der knappen Dinslakener Führung.
Im zweiten Drittel kamen die Dinslakener kaum aus ihrem eigenen Drittel raus. Die Bären drängten mit aller Macht auf den Ausgleich, scheiterten aber immer wieder am glänzend aufgelegten Marvin Haedelt oder blieben in der Dinslakener Verteidigung hängen. Offensiv fanden die Kobras zu diesem Zeitpunkt nur selten statt. Einige wenige vorgetragene Angriffe verschafften der Dinslakener Defensive zwar Gelegenheit zum Durchschnaufen, waren aber nicht gefährlich genug, um einen weiteren Treffer für die Kobras herbeizuführen. Zwangsläufig fiel in der 38. Minute der Neuwieder Ausgleich durch Michael Jamieson. Bei diesem Spielstand blieb es bis zur Pause, was auch der hervorragenden Dinslakener Defensivarbeit in diesem Drittel zu verdanken war. Denn bei einem gefühlten Torschussverhältnis von 50 zu 20 für die Gäste, hätte es bis dahin deutlich schlechter für die Giftschlange laufen können.
Das letzte Drittel versprach somit viel Spannung und die Kobras starteten gut ins Spiel. Gleich in den ersten Minuten hatten die Dinslakener bei doppelter Überzahl Gelegenheit, erneut in Führung zu gehen. Und da ließen sich die Giftschlangen nicht zweimal bitten und erzielten das 2:1 durch Sven Linda. Da sich bei seinem Treffer ein Neuwieder Spieler regelwidrig verhielt, blieben die Kobras in doppelter Überzahl, schafften es aber nicht, noch einen weiteren Treffer zu erzielen. Eine der Schlüsselszenen, die das Spiel zugunsten Neuwieds beeinflusste, fand in der 49. Minute statt, als sowohl Dinslakens Kapitän Sven Linda wie auch Neuwieds Tobias Etzel nach einer handfesten Auseinandersetzung mit 2 + 10 Strafminuten auf die Strafbank mussten. Die derzeit dünn besetzte Dinslakener Verteidigung hatte nun noch einen Akteur weniger, was für die Verteidigerpärchen Hofschen/Hüsken und Linse/Tsvetkov noch mehr Eiszeit bedeutete und die Kräfte Stück für Stück schwinden ließ. Die Folge waren Dinslakener Strafzeiten, die von den Bären eiskalt ausgenutzt wurden. Jeweils in einfacher Unterzahl mussten die Kobras in der 52. und 55. Minute einen Neuwieder Treffer hinnehmen, was gleichzeitig kurz vor dem Ende den ersten Dinslakener Rückstand an diesem Abend bedeutete. Nun waren es die Kobras die dem 2:3 hinterherliefen und alles daransetzten, sich durch den erneuten Ausgleich in die Verlängerung zu retten. Doch der Schlusspunkt blieb den Gästen vorbehalten, als Neuwieds Michael Jamieson mit seinem Tor zum 2:4 die Dinslakener Niederlage endgültig besiegelte. „Neuwied war heute das bessere Team und hat auch verdient gewonnen. In den letzten 10 Minuten des Spiels fehlte uns die Kraft. Individuelle Fehler und die Strafzeiten, die wir nehmen mussten, haben letzten Endes zu der Niederlage geführt.“ so Coach Krystian Sikorski auf der anschließenden Pressekonferenz.
Kommenden Freitag geht es für die Kobras dann zum Tabellenletzten Luchse Lauterbach, die mit ihrem Sieg bei der Soester EG wieder ihre Chance auf die Playoffs wittern. Voraussichtlich wird Coach Sikorski wieder nur ein kleiner Kader zur Verfügung stehen, was die Aufgabe für die Giftschlangen nicht einfacher macht.
Ice Dragons Herford
Ice Dragons halten mit Sieg in Neuss den Abstand auf Platz 3!
(RLW) Es war viel Platz im Mannschaftsbus, als die Ice Dragons am Sonntagabend nach Neuss fuhren. 2 Torhüter, 12 Feldspieler, größer war der Kader nicht, der Jeff Job zur Verfügung stand. Doch auch ohne Tim Schürstedt, Lukas Derksen, Kevin Rempel, Leon Nasebandt und Lucas Klein ließen die Ice Dragons in Neuss nichts anbrennen und gewannen am Ende verdient mit 1:6.
Die Ice Dragons legten am Neusser Südpark einen Blitzstart hin, nur 20 Sekunden waren gespielt, als Gleb Berezovskij eine Vorarbeit von Killian Hutt zur 0:1 Führung nutzte. In der Folge erspielten sich die Ice Dragons dann zwar ein deutliches Übergewicht, waren jedoch nicht zwingend genug. Erst in der 13. Minute durfte das Team um Kapitän Fabian Staudt erneut jubeln, RJ Reed hatte Killian Hutt bedient und der überwand Ken Passmann zum 0:2. Anschließend blieben die Ice Dragons zwar spielbestimmend, jedoch ohne Fortune im Abschluss. Auf der Gegenseite kamen nun auch die Gastgeber zu guten Chancen, die Justin Figge im Herforder Tor jedoch routiniert vereitelte.
Das zweite Drittel begann ausgeglichener als das erste, beide Teams neutralisierten sich weitestgehend. So kam dann auch der Anschluss der Gastgeber, Francesco Lahmer verkürzte in der 25. Minute auf 1:2, nicht von ungefähr. Dann jedoch zogen die Ice Dragons das Tempo wieder ein wenig an und erhöhten den Druck auf das Tor von Ken Passmann. Nach und nach erhöhte sich so auch die Anzahl der Torchancen, für den nächsten Treffer benötigten die Ice Dragons jedoch ein wenig unfreiwillige Mithilfe vom ansonsten sehr stark agierenden Goalies der Gastgeber. Aaron Reckers hielt in der 35. Minute einfach mal drauf, Ken Passmann fischte die Scheibe aus der Luft, ließ sie dann aber „durch“ die Fanghand rutschen, die Ice Dragons führten 1:3. Der Neusser Coach nahm daraufhin eine Auszeit, um seine Mannschaft neu einzustellen. Doch wirklich von Erfolg gekrönt war diese Maßnahme nicht. Zwar blieben die verbleibenden 5 Minuten des Drittels torlos, an der optischen Überlegenheit der Ice Dragons änderte sich jedoch nichts.
Im letzten Drittel hatten die Ice Dragons schon nach 20 Sekunden die Chance, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, jedoch scheiterte Killian Hutt in aussichtsreicher Position an Ken Passmann. Kurze Zeit später waren die Ice Dragons dann in Unterzahl und Justin Figge musste mehrfach sein ganzes Können unter Beweis stellen, um den 2-Tore-Vorsprung zu halten. Kaum wieder komplett legten die Ice Dragons dann aber wieder den Vorwärtsgang ein und erhöhten auf 1:4, Florian Kiel hatte mit einem Schlagschuss von der blauen Linie in der 45. Minute getroffen. Die Gastgeber warfen nun noch einmal alles nach vorne, um das Spiel zu drehen, die Ice Dragons verlegten sich aufs Kontern. Doch sowohl Justin Figge als auch Ken Passmann ließen sich vorerst nicht überwinden. So fiel der nächste Treffer erst in der 55. Minute, als Philipp Brinkmann eine Vorarbeit von Alexander Lindt zum 1:5 nutzte, das Spiel war entschieden. Den Deckel machte dann RJ Reed nur 60 Sekunden später drauf, als er eine Vorarbeit von Florian Kiel und Philipp Brinkmann zum 1:6 Endstand nutzte.
Bären Neuwied
Geduldige Bären beißen spät zu
(RLW) „Die bekommen nicht viele Gegentore. Deshalb wird es besonders wichtig sein, auch nicht viel zuzulassen. Und Geduld, wir brauchen Geduld", hatte sich Daniel Benske das Rezept für das Auswärtsspiel seiner Bären bei den Dinslakener Kobras schon früh zurechtgelegt. Nach der Schlusssirene kam der Eindruck auf, der neue Neuwieder Trainer hätte die Begegnung im Vorfeld irgendwo in der Glaskugel schon einmal gesehen. Denn beim 4:2-Auswärtssieg war vieles genauso, wie prognostiziert. Dinslaken, eine Mannschaft, die von den letzten neun Begegnungen nur zwei (in Neuwied und gegen Herford) verloren hatte, zu besiegen - alleine schon dafür, verdiente sich der EHC viel Respekt. Noch mehr dafür, bis in die Endphase hinein mit 1:2 hinten liegend, nicht den Kopf verloren zu haben. Vielleicht waren es auch die Erinnerungen an vergangene Spiele gegen die Giftschlangen, in denen die Bären bereits ihre Comeback-Qualitäten offenbart hatten. Im Oktober 2016 drehten sie im Icehouse einen 0:3-Rückstand nach 40 Minuten in einen 4:3-Sieg, vor zweieinhalb Monaten machten sie in Dinslaken aus einem 1:3-Handicap noch zwei Punkte durch einen 5:4-Erfolg nach Penaltyschießen.
Und diesmal: Neuwied gelang in 52 Minuten zunächst nur ein Tor gegen den Ex-EHCler Marvin Haedelt zwischen den Pfosten. Michael Jamieson glich in der 38. Minute den frühen Rückstand durch Kevin Wilson (4.) aus. Weil eingangs des Schlussabschnitts Sven Linda eine doppelte Überzahlsituation ausnutzte (43.), hoffte Dinslaken nicht zu unrecht auf eine Fortsetzung seiner bemerkenswerten Serie. Und dann in einer Phase, als der Liveticker die zu Hause gespannt wartenden Fans auf die Folter zu spannen begann und partout seinen Status nicht aktualisierten wollte, trat bei den Gästen der Ketchupflaschen-Effekt ein. Zunächst kam nicht viel, aber dann alles auf einmal. Innerhalb von 287 Sekunden trafen zweimal Dinslaken-Spezialist Jamieson (sechs Saisontore gegen diesen Gegner in drei Partien, 53., 58.) und dazwischen Martin Brabec (56.). 4:2 nach 1:2 - die Moral der Deichstädter ist beeindruckend.
Viel Arbeit war notwendig, um dem ERV Einhalt zu gebieten, aber der große Aufwand und eine geschlossene Mannschaftsleistung brachten den zweiten Sieg des Wochenendes nach dem 7:5 in Lauterbach am Freitag ein. „Die Mannschaft hat eine sehr, sehr gute Leistung gegen ein Dinslakener Team gezeigt, das der erwartet starke Gegner war und gezeigt hat, warum die starken Herforder hier nur knapp gewonnen haben", äußerte sich Benske hochzufrieden zum Auftritt seiner Truppe. Ob er in der Endphase, als sein Team auch acht Minuten vor Ultimo noch hinten lag, ins Zweifeln kam? „Nein, weil wir schon vorher die ganze Zeit mehr Spielanteile hatten. Und als dann unsere Überzahlsituation kam, wusste ich, dass wir das Ruder noch herumreißen."
Der EHC fand am Niederrhein eine ausgewogene Linie aus Offensive und Defensive. Wichtig gegen den konterstarken Tabellensechsten. Benske: „Dinslaken kommt in einem Spiel normalerweise zu zehn Kontergelegenheiten. Wir haben heute vielleicht drei zugelassen. Das war ein sehr konzentrierter Auftritt und ein noch eine Schippe mehr als Freitag in Lauterbach."
Troisdorf Dynamite
Torrausch zum Jahresstart
(LLW) Der EHC Troisdorf ist mit einem wahren Torrausch ins neue Jahr gestartet.
Von Beginn an ließ man den Eisadlern aus Dortmund keinen Raum und Zeit, um ihr Spiel auszuziehen. Lediglich die nicht optimale Chancenverwertung im ersten Spielabschnitt war zu bemängeln. Traumhafte Kombinationen wurden gezeigt, die aber nur in zwei Fällen in ein Tor umgesetzt werden konnten.
Den ersten Treffer in diesem Match erzielten jedoch die Gäste aus Dortmund, die eine kurze Unsicherheit im Defensivspiel der Troisdorfer ausnutzen. Dies war aber dann auch schon der Schlusspunkt was Dortmund in der Offensive zu bieten hatte.
Kurz nachdem man in der 10. Spielminute in Rückstand geraten war, stellte Justyn Tursas in der 11. Spielminute den Ausglich her. Nur 5 Minuten Später ging Troisdorf durch Dominik Patt in Führung. Mit der 2:1 Führung ging es in die erste Pause.
Troisdorf war sich sicher, wenn man das Tempo hoch halten kann, würde Dortmund keine Chance haben. Genau dies konnte man auch weiter umsetzen und baute die Führung in der 35. Spielminute weiter aus. Kevin Stöhr erzielte das 3:1 auf Vorlage von Lucas Hubert. Auf der Uhr war 38:33 abzulesen, als Thorsten Metzen von der blauen Linie zum 4:1 einnetze. 13 Sekunden später war es wieder Dominik Patt der nachlegte und nur weitere 33 Sekunden später erhöhte Justyn Tursas auf 6:1. Drei Tore in 46 Sekunden sieht man auch im Eishockey nicht alle Tage. Mit der sicheren 6:1 Führung ging es zum letzten Verschnaufen in die Kabine.
Im letzten Spielabschnitt legte die Troisdorfer Tormaschine noch drei weitere Tore nach. Lucas Hubert, Sebastian Kleimann und schlussendlich Patrick Stellmaszyk erhöhten auf den Endstand von 9:1.
Die Fans waren mehr als zufrieden, da sie neun Tore ihres Teams bejubeln konnten. Besonders begeistert war auch das Nachwuchsteam der Troisdorf Jets, die zu einem Gastbesuch in die Eishalle am Rotter See gekommen waren. Beide Mannschaften besuchen sich schon seit Jahren abwechselnd bei den Heimspielen.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: „Besser kann der Start für uns ins neue Jahr nicht sein. Jetzt sind wir dem Tabellenführer dicht auf den Fersen und sollten jetzt auch die Meisterschaft ins Auge fassen.“
Das nächste Heimspiel findet am 12.01.2018 um 20:00 in der Eishalle am Rotter See statt. Gegner werden wieder die Eisadler aus Dortmund sein.
Eifel-Mosel Bären
Mit Hattrick vom Gastspieler zum Erfolg beim Meister - Stefan Lenk schießt die Bären zum 3:6-Auswärtssieg in Kassel
(HL) Beeindruckend starten die Eifel-Mosel Bären ins neue Kalenderjahr und stellen damit alle Weichen auf Playoff-Kurs. Mit lediglich 12 Spielern gewinnt die Mannschaft rund um Spielertrainer Michal Janega gegen 19 „Huskies“ aus Kassel mit 3:6 (1:3,1:3,1:0).
Arbeitsbedingt kam Stefan Lenk vor drei Jahren aus Schönheide nach Trier und schloss sich kurzer Hand den Eifel-Mosel Bären an. Mit fünf Spielen, 7 Tore, 6 Vorlagen und einer gemeinsamen Rheinland-Pfalz Meisterschaft verewigte er sich als großartiger Teamkollege bei den Bären. Im Sommer 2015, als klar wurde, dass Lenk die älteste Stadt Deutschlands wieder verlassen müsse, glaubte wohl niemand mehr daran, dass noch einige Tore folgen werden.
Da die Anreise nach Kassel aus dem östlichsten Deutschland kürzer ist als aus Trier beziehungsweise Bitburg, stoß Lenk bereits in der vergangenen Spielzeit zum Auswärtsspiel in Kassel hinzu. In dieser Saison sah man den Gast aus Schönheide bereits vor kurzem in Bad Nauheim wieder im Bären-Dress – nun die Krönung: Hattrick beim Auswärtssieg in Kassel.
Auf dem Papier sah es für die verletzungs- und krankheitsgeschwächten Eifel-Mosel Bären nicht rosig aus. 11 Feldspieler und 1 Torhüter gegen insgesamt 19 heimstarke „89ers“ aus Kassel, die mit Stéphane Robitaille (471 DEL Spiele) auch eine wahre Legende im Kader hatten. Dennoch beeindruckten die Rheinland-Pfälzer von Beginn an: Michal Janega (5. Spielminute), Stefan Tschammer (13.) und Stefan Lenk (16.) waren im ersten Drittel für die Bären erfolgreich. Selbst ein Treffer von Robitaille in der 15. Spielminute nahm keinen Wind aus dem Segel.
Denn im zweiten Spielabschnitt machte Stefan Lenk in der 23. und 38. Minute seinen Hattrick perfekt und stellte gemeinsam mit Dennis Konz (35.) den Spielstand auf ein zwischenzeitiges 2:6, welcher sich erst kurz vor Ende der Partie (60.) noch auf ein finales 3:6 abänderte.
Unterm Strich ein wichtiger Sieg für die Eifel-Mosel Bären, welche vor der Partie noch punktgleich hinter Kassel auf Platz drei rangierten. Mit nun lediglich zwei Punkten Rückstand zu den Darmstadt Dukes sind die Bären auf deutlichen Playoff-Kurs, jedoch noch nicht garantiert. Eine Entscheidung des Verbands, ob die besten drei oder vier der Liga in die Endrunde einziehen, steht noch aus. Im ersten Falle fehlen den Bären zwei weitere Punkte, um nicht mehr aus den Top 3 zu rutschen.
Dies könnte bereits am kommenden Wochenende zu Gast bei dem direkten Konkurrenten, Löwen Frankfurt, gemeistert werden, ehe man eventuell beim Heimspiel am 28. Januar sogar die Chance bekommen könnte, gegen die Darmstadt Dukes um die Meisterschaft der Vorrunde zu kämpfen.
Unbeeindruckt davon und von seiner eigenen Leistung resümierte Stefan Lenk den Abend in Kassel sehr bescheiden. „Das war heute eine hervorragende Mannschaftsleistung! MVP war das Team und es war mir eine Ehre. Auch an alle Bären-Fans sende ich liebe Grüße aus dem Erzgebirge.“
Hamburger SV
Nicht gut – aber gewonnen
(RLN) Einen holprigen aber letztlich erfolgreichen Jahresauftakt erlebte die Regionalligamannschaft des Hamburger SV am Sonntagabend gegen die Salzgitter Icefighters – nach durchwachsener Leistung reichte es am Ende immerhin zu einem 5:4 (0:2,3:1,1:1,1:0)-Erfolg nach Verlängerung.
Die Tatsache, dass sich die Icefighters am Freitagabend beim Pokalerfolg in Adendorf in starker Form präsentiert hatten schien sich noch nicht bis Hamburg-Stellingen herumgesprochen zu haben - pomadig, mit zu vielen Einzelaktionen und anfällig für schnelle Gegenangriffe präsentierten sich die Rautenträger im ersten Drittel. Besonders schwach das Unterzahlspiel: zwei Strafzeiten – zwei Gegentore. Die Defensive um Keeper Philip Hein machte dabei keine glückliche Figur. Rückstand also nach dem ersten Drittel.
Robin Richters Anschlusstreffer nach fünf Minuten des zweiten Abschnitts machte Hoffnung auf Besserung – doch bald darauf schlug das Grauen des Unterzahlspiels wieder zu: dritte Strafzeit – drittes Gegentor. HSV-Coach Dominik Döge hatte genug und wechselte den Torhüter: Junior Rico Bolduan kam zwischen die Pfosten. Jedenfalls ging so etwas wie ein Ruck durch das Team, es wurde Eishockey gespielt. Die Treffer von Robin Richter und Lasse Haffke zum 3:3 nach der zweiten Sirene entsprachen dann auch dem Spielverlauf.
Wer unter den HSV-Anhängern für den letzten Abschnitt auf eine Fortsetzung des ordentlichen Spiels gehofft hatte wurde alsbald eines Besseren belehrt: Salzgitter ging erneut in Führung, der HSV verfiel in alte Muster. Selbst in Überzahl sprang einfach zu wenig Zwingendes heraus. So dauerte es bis eine Minute vor Schluss bis die Scheibe am Ende doch noch durch Jannik Höffgen zum Ausgleich ins Tor gewürgt wurde. Salzgitter zeigte sich kooperativ und handelte sich Sekunden später eine Strafzeit ein. In den verbleibenden Sekunden der regulären Spielzeit passierte zwar nichts mehr, nach einer Minute der Verlängerung sorgte dann aber Jonas Behrens für den Zusatzpunkt.
Ein glücklicher Erfolg also für den HSV, dem jetzt nur noch ein Zähler zur Playoffqualifikation fehlt. Für Salzgitterwird es dagegen eng – Konkurrent Nordhorn gewann das Parallelspiel gegen Adendorf. Ärgerlich für die Icefighters – ihr Auftritt in Hamburg hätte ein besseres Resultat verdient gehabt.
EC Nordhorn
Perfektes 6-Punkte-Wochenende für den ECN - Nordhorn wieder in der Spur
(RLN) Große Freude beim Eishockey Club Nordhorn e.V. – der Regionalligist hat am vergangenen Wochenende in zwei Partien zwei Siege eingefahren. Und das gegen starke Gegner: Im Nordpokal machte die Mannschaft von Trainer Heiko Niere am Freitag auswärts den Anfang und holte mit einem Ergebnis von 2:4 die ersten Punkte im Pokal. Noch wichtiger und erfreulicher war dann der Heimsieg am Sonntagabend: Mit 6:4 war vor 436 Zuschauern der erste Heimsieg im Jahr 2018 gesichert und der Anschluss an die Tabelle gehalten.
Der Sieg gegen die Weserstars hat dem Team aus Nordhorn die nötige Sicherheit gegeben, die in den vorherigen Partien noch etwas vermisst wurde. Mit knapper Besetzung ging es an die Weser und dort wurde geliefert. Nach viel Kampf und viel Einsatz stand das Ergebnis fest – ein verdienter 2:4-Sieg für den ECN.
Zum zweiten Spiel an einem Wochenende war der Adendorfer EC zu Gast. Die Heidschnucken unterlagen zuvor den Icefighters aus Salzgitter und hatten die Punkte ebenfalls dringend nötig – da hatten sie jedoch nicht mit dem ECN gerechnet. Mit Maik Holzke als sichere Bank im Tor und ohne den starken Anton Gluchich entspann sich eine muntere Partie mit vielen Höhepunkten.
Der erste Abschnitt verlief dabei noch recht ereignislos, zu Beginn des zweiten Drittels ging es dann so richtig los: Tor von Kevin Zimbelmann (21.), der darauffolgende Ausgleich (22.) und Führungstreffer der Gäste (27.) und der erneute Ausgleich für den EC Nordhorn durch Christian Synowiec in Überzahl in der 29. Minute. Dann dreht Nordhorn das Tempo höher und Kevin Zimbelmann versenkt zum zweiten Mal – dieses Mal in doppelter Überzahl - bevor Micah Anderson in der 38. Minute zum 4:2 aufstockt.
Die letzte Pause wurde scheinbar auf beiden Seiten genutzt, denn das letzte Drittel lief nicht ohne weitere Tore ab. Erst können Markus Schneider und Mathias Oertel für Adendorf den Ausgleich erzielen – es steht 4:4 und noch gut neun Minuten sind zu spielen. Patrick Kaminski schiebt in der 54. zum 5:4 nach, Mikhail Berezhnoi macht dann in der 57. Minute mit dem 6:4 den Sack zu – die Punkte bleiben in Nordhorn, der Sieg ist drin.
Weiter geht es für die wiedererstarkten Jungs von Heiko Niere am Freitag, dem 12. Januar – dann wird auswärts gegen die Rockets der EG Diez-Limburg im Pokal gespielt. Zuhause wird ebenfalls im Pokal gespielt, denn bereits am Sonntag, dem 14. Januar winkt das nächste Heimspiel. Zu Gast sind dann die Weserstars aus Bremen.
TAG Salzgitter Icefighters
Starkes Doppelwochenende für die TAG Salzgitter Icefighters
(RLN) Mit zwei starken Leistungen in Pokal und Liga präsentierten sich die TAG Salzgitter Icefighters am Wochenende. Im Nord/Ost-Pokal konnte in Adendorf ein 2:5 (1:0/0:2/1:3) Sieg gefeiert werden und in der Regionalliga-Partie beim HSV wurde erst nach Verlängerung mit 5:4 (0:1, 4:1, 2:1) verloren.
Mit einem kleinen Kader fuhren die Stahlstädter am Freitagabend in die Lüneburger Heide. Das erste Tor (12.) in der nichtigen Nord/Ost Pokal-Partie vor 722 Zuschauern erzielte der AEC in doppelter Überzahl im Nachschuss. Die größte Chance auf den Ausgleich vergab Icefighters-Spieler C. Schröder eine Sekunde vor Drittelende als er in bester Position vergabt.
In der 29. Spielminute traf dann C. Schröder trocken zum umjubelten Ausgleich und Offensiv-Verteidiger J. Spenke gelang wenig später in Überzahl der verdiente 2:1-Führungstreffer (36.). Mit dem Vorsprung ging es in die zweite Pause.
Das nächste Tor für die Icefighters erzielte N. Blankschyn in der 49. Spielminute per Alleingang, für die Vorentscheidung sorgte dann T. Lesko (52.) mit seinem Treffer. Kurz Zeit später ließ sich AEC Stürmer D. Böttger zu einer unschönen Aktion hinreißen als er den Icefighters-Kapitän C. Pelikan mit dem Schläger am Kopf traf. In der anschließenden Rangelei erhielten Spieler auf beiden Seiten diverse große Strafen. Nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt hatten wurde wieder Eishockey gespielt. Kurz vor Spielende (58.) gelang dem AEC noch der Anschlusstreffer durch D. Dorion, den Schlusspunkt zum 5:2 markierte R. Friedrich (59.) in einer temporeichen Partie.
Am Sonntagabend mussten die Icefighters in die Hansestadt Hamburg reisen. Die personelle Situation sah etwas besser aus, die beiden Stürmer L. Geffers und D. Doroshko kehrten zurück ins Team.
Nachdem ersten Drittel führten die Icefighters durch zwei Überzahl-Tore von V. Ponatovskis (9.) und C. Schröder (18.) verdient mit 2:0.
Im zweiten Spielabschnitt wurde es turbulent, erst traf der HSV durch R. Richter zum Anschluss (26.). Stürmer D. Doroshko konnte zwei Minuten später (28.) erneut in Überzahl den alten Spielstand wieder herstellen. Der HSV wechselte daraufhin den Schlussmann. Die Aktion zweigte Wirkung, die Hansestädter konnten durch zwei Treffer von R. Richter und L. Haffke (31./36.) das Spiel egalisieren.
Den besseren Start in den letzten Spielabschnitt erwischten die Icefighters durch den erneuten Führungstreffer durch Y. Meve in 43. Spielminute. Bis kurz vor Spielschluss änderte sich nichts am Ergebnis. Ärgerlicherweise gelang dem HSV 52 Sekunden vor Schluss der Ausgleich, und in der anschließenden Verlängerung machten die Hansestädter die Niederlage in Überzahl nach knapp einer Minute perfekt als J. Behrens zum Siegtreffer traf.
Sande Jadehaie
Neuer Spieltermin
(VLN) Am Sonntag, 4. Februar (16.00 Uhr) treten wir im Pokalwettbewerb beim EHC Berlin Blues an.
Schönheider Wölfe
Wölfe starten mit Kantersieg ins neue Jahr
(RLO) Mit einem souveränen 9:1 (2:0, 2:1, 5:0)-Erfolg gegen die Black Panther vom ESC Jonsdorf sind die Schönheider Wölfe am vergangenen Samstag vor knapp 450 Zuschauern im Wolfsbau ins neue Jahr gestartet. Zudem eroberten die Mannen um Coach Sven Schröder erstmals in dieser Saison den zweiten Tabellenplatz in der Regionalliga Ost und sind damit weiter auf geradem Weg in die Mitte März beginnenden Playoffs. Den Torreigen eröffnete Lukas Novacek in der vierten Minute und nach einer Viertelstunde erhöhte Jannik-Noah Grätke auf 2:0. Eher zufällig glückte den Gästen zu Beginn des Mittelabschnitts der 2:1-Anschlusstreffer, nachdem zuvor die Schönheider Abwehr den Puck leichtfertig vertändelte und Jonsdorfs Tom Brezina freistehend einnetzte. Daraufhin häuften sich die Schönheider Chancen und nach knapp einer halben Stunde gelang Lukas Novacek sein zweiter Treffer des Abends. 41 Sekunden vor der zweiten Pausensirene erzwang Christoph Rogenz mit dem 4:1 schon die Vorentscheidung. Im Schlussdrittel nutzten die Gastgeber dann ihre Möglichkeiten konsequenter. Per Doppelschlag durch Danny Reimann und Petr Kukla innerhalb von 21 Sekunden machten die Wölfe in der 49. Minute das halbe Dutzend voll. Eine Minute später dann das 7:1 durch Christoph Rogenz. Der Nummer 96 der Wölfe gelang dann auch noch ein Hattrick zum 8:1 (54.), ehe Petr Kukla mit dem 9:1 (57.) den Deckel auf die Partie machte. Die doch sehr einseitige Partie hätte durchaus noch höher ausfallen können, denn speziell in den ersten vierzig Minuten waren die Wölfe zwar spielbestimmend, doch fehlte noch die Zielstrebigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse. Obendrein können sich die Black Panther bei ihrem guten Goalie Lars Morawitz bedanken, welcher ordentlich zu tun hatte und einige Hochkaräter der Hausherren parierte.
Erzgebirgssparkasse bleibt Wölfe-Hauptsponsor
Tolle Nachrichten für den Schönheider Wölfe e.V. an der Sponsorenfront! Schon viele Jahre Unterstützer unseres Eishockey-Standortes, hält die Erzgebirgssparkasse auch im Jahr 2018 den erzgebirgischen Wölfen die Treue und bleibt weiter wichtiger Hauptsponsor.
Die Erzgebirgssparkasse ist für ihr regionales Engagement bekannt und hat allein im Jahr 2016 rund 500 Projekte gefördert und mit 1,5 Millionen Euro aktiv zum Erhalt des kulturellen, sportlichen und sozialen Lebens in der Region beigetragen. Die Verantwortlichen des Schönheider Wölfe e.V. sind sehr froh und dankbar darüber, dass auch immer der Eishockeysport eines der geförderten Projekte war, ist und bleibt, dessen schriftliche Fixierung am letzten Samstag beim Heimspiel gegen den ESC Jonsdorf auf dem Eis im Schönheider Wolfsbau stattfand. Dazu begrüßten die Vorstände Steffen Münch und Dana Reimann die verantwortliche Mitarbeiterin für Sponsoring, Öffentlichkeitsarbeit und Nutzenstiftung für die Regionen Aue, Schwarzenberg, Marienberg und Olbernhau - Frau Angela Wabnitz (links im Bild) und den Bereichsleiter Vorstandsstab der Erzgebirgssparkasse - Herrn André Leonhardt (2.v.l.) in Schönheide.
Die Schönheider Wölfe bedanken sich recht herzlich bei der Erzgebirgssparkasse für das entgegengebrachte Vertrauen, die jahrelange Unterstützung des Schönheider Eishockeysports und wissen dieses Engagement, gerade in der jetzigen Neugründungsphase, sehr zu schätzen.
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