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August 26
                     
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  KURZNACHRICHTEN  

           
      
Bären Neuwied
(OLN)  Nach Michael Jamieson hat als nächstes Eigengewächs Björn Asbach seine Zusage für die neue Saison in der Oberliga gegeben. Der 27-jährige Stürmer kehrte 2021 zu seinem Heimatverein zurück. In der letzten Saison hat er 15 Spiele bestritten und konnte dabei zwei Vorlagen beisteuern
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Stürmer Rafael Sturmberg wechselt aus der Regionalliga vom ESV Bergisch Gladbach nach Solingen. Der 33-Jährige absolvierte zuletzt für die Realstars 22 Partien, bei denen er allerdings punktlos blieb
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Bei den Tigers geht es Schlag auf Schlag weiter. Als nächstes hat Mannschaftskapitän Till Steffens seine Zusage für die kommende Saison gegeben. Das 23-jährige Eigengewächs konnte in der letzten Saison in 25 Partien 14 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
River Rats Geretsried
(BYL)  Die beiden Nachwuchscracks Vitus Bader und Korbinian Bigalk werden in der neuen Spielzeit ihre Chance im Bayernliga-Team des ESC erhalten
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Nachwuchscrack Vincent Deinert wird in der neuen Saison seine Chance in der 1.Mannschaft erhalten
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Mit Maurice Becker wechselt ein Oberliga-erfahrener Stürmer zum ESC. Der 28-Jährige der mehrere Jahre für Rostock und Halle aufs Eis ging, wechselt von den Eagles Essen-West aus der Regionalliga West zu den Hawks. Zum Gewinn der Meisterschaft konnte er in 29 Spielen 15 Tore und 36 Assists beisteuern
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Der Kanadier Kurt Sonne geht weiter für die EAS auf Torejagd. Der 30-jährige Angreifer, der in sein drittes Jahr in Schongau geht, konnte zuletzt in 24 Partien 15 Tore und 16 Vorlagen für sich verbuchen
  
Ravensburg Towerstars
(DEL2)  Die beiden Verteidiger Niclas Hempel und Niklas Hübner werden von den Schwenninger Wild Wings mit Förderlizenzen für die Towerstars ausgestattet. Hübner absolvierte bereits in der letzten Saison zahlreiche Spiele im Ravensburger Trikot, während Hempel bei seinem Heimatverein EHC Freiburg Spielpraxis erhalten hat
  
Eispiraten Dorfen
(BYL)  Torhüter Simon von Fraunberg wird auch in der neuen Spielzeit wieder für den ESC auflaufen. Der 31-Jährige spielte bislang ausschliesslich für seinen Heimatverein
  
Adendorfer EC
(RLNO)  Ayko Grewe bleibt als weiterer Torhüter bei den Heidschnucken. Der 22-Jährige, der ursprünglich aus dem eigenen Nachwuchs stammt, spielte zwischenzeitlich im Wolfsburger Nachwuchs und stand auch schon im erweiterten Oberliga-Aufgebot der Hannover Indians
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Stürmer Dorian Hanna wird in sein drittes Jahr beim EV gehen. Der 22-Jährige, der aus dme Duisburger Nachwuchs stammt, konnte in zuletzt 23 Partien 5 Tore erzielen und weitere 6 Treffer vorbereiten
  
SC Reichersbeuern
(BLL)  Mit Dennis Stoljarov kommt ein neuer junger Stürmer zum SCR. Der 20-Jährige begann einst im Tölzer Nachwuchs und spielte zuletzt im Nachwuchsbereich des ESC Geretsried
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Aus dem eigenen 1b-Team rückt Torhüter Luca Huster in den Regionalliga-Kader auf. Das Goalie-Trio neben der klaren Nummer-1 Dennis Korff wird von Dustin Hey komplettiert. Der 26-Jährige kommt vom 1b-Team der Saale Bulls Halle und spielte früher bereits für die 1b der Icefighters
  
Pfaffenhofen Eishogs
(BBZL)  Aus dem letztjährigen Bayernliga-Kader werden die beiden Verteidiger Leon Koppitz und Michael Wolf bleiben und den Neubeginn unterstützen. Ausserdem kommen mit Mathias Jeske und dem Tschechen Kresimir Schildhaben zwei torgefährliche Stürmer aus der Landesliga vom EV Fürstenfeldbruck zum ECP
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 8.Januar 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Verbandsliga Nord, Regionalliga Ost und von der Frauen-Nationalmannschaft.


Düsseldorfer EG
Wieder gewinnt Augsburg - Auch im vierten Anlauf kein Sieg
(DEL)  Neues Jahr, neues Glück, neue Anfahrt. Nach dem ereignisreichen 2017 beginnt das DEG-Jahr 2018 mit einer großen Neuerung. Endlich geht die langersehnte Straßenbahnanbindung in Betrieb und bringt die DEG-Fans fortan bequemer und schneller zum ISS DOME. Zur Premiere kamen 8.129 Zuschauer und sahen ein 2:3 nach Verlängerung (1:1; 0:0; 1:1; 0:1) gegen die Augsburger Panther, die sich so langsam zum Angstgegner unserer DEG mausern.


Red Bull München
Red Bulls holen einen Punkt in Ingolstadt
(DEL)  Der EHC Red Bull München verliert nach drei Siegen in Folge beim ERC Ingolstadt mit 5:4 nach Verlängerung (0:1|3:1|1:2|1:0), sichert somit zumindest einen Punkt im oberbayerischen Derby. Die Tore von Frank Mauer, Keith Aucoin, Jerome Flaake und Dominik Kahun reichten am Ende nicht zum Auswärtssieg.
Mit einem frühen Treffer eröffnete München die Partie beim ERC Ingolstadt: Frank Mauer erwischte einen Schuss von Ryan Button in der Luft, fälschte den Puck ab und traf zur Führung (3.). Im Anschluss kamen beide Teams zu guten Möglichkeiten. Die größte Chance hatten die Panther, für die Gregory Mauldin am langen Pfosten den Puck nicht aufs leere Tor brachte (10.).
Ingolstadt kam erst im Mitteldrittel richtig auf. Darin Olver schloss einen Doppelpass mit Laurin Braun zum Ausgleich ab (22.). Petr Taticek stand in der 26. Minute richtig, als Thomas Greilinger ihm den Puck vor den Torraum auflegte und zum 2:1 traf. Kurz nach der Halbzeit zog Keith Aucoin trocken ab und markierte mit seinem zehnten Saisontor den Ausgleich (31.). Vor dem Drittelende scheiterte Michael Wolf in Unterzahl am Ingolstädter Pfosten, auf der Gegenseite fälschte abermals Olver einen Schuss zum 3:2 ab (38.).
Auch im Schlussabschnitt wechselte die Führung noch einmal: Steve Pinizzotto umkurvte das Tor von ERC-Keeper Timo Pielmeier, schoss Jerome Flaake an, von dessen Schlittschuh der Puck ins Tor prallte (43.). Dominik Kahun traf kurz darauf zur zweiten Führung für München (45.). Mit seinem dritten Treffer des Abends glich Darin Olver für die Donaustädter aber erneut aus (47.).
In der Verlängerung setzte Thomas Greilinger zum Solo aus dem eigenen Drittel an, umkurvte Münchens Keeper David Leggio und schob den Puck zum 5:4-Siegtreffer für die Panther ein (61.).


Tölzer Löwen
Furiose Aufholjagd mit zwei Punkten belohnt
(DEL2)  Langweilig können die Tölzer Löwen in dieser DEL2-Saison einfach nicht.
Gegen Bayreuth haben sie sich ein besonderes Kunststück für die 1937
Fans in der weeArena ausgesucht. Mit 0:3 und 1:4 lagen sie hinten, am
Ende gewannen sie mit 5:4 (0:3, 3:1, 1:0, 1:0) nach Verlängerung.
Hannes Sedlmayr schnappt sich die Scheibe und schießt sie in der
Extrazeit in den rechten Winkel. So war es beim Heimsieg am Mittwoch
gegen Kaufbeuren und die Ereignisse sollten sich am Sonntag wiederholen.
Diesmal ging dem Ganzen allerdings ein komplett anderes Spiel voraus.
Schon vor der Partie war klar, dass echte Big Points verteilt werden
würden. Wie groß auch der moralische Sieg sein würde, konnte zu diesem
Zeitpunkt noch keiner vorhersagen. Die Tölzer Löwen spielten ein erstes
Drittel zum Vergessen. Die Bayreuther Top-Reihe um die Doppeltorschützen
Anthony Luciani und Sergej Stas schoss innerhalb der ersten 20 Minuten
einen 3:0-Vorsprung für die Tigers heraus. "Das was uns auszeichnet -
Einsatz, Kampf, Einstellung, Moral - waren im ersten Drittel überhaupt
nicht vorhanden", ärgerte sich Rick Boehm.
Erstmals in dieser Saison gab es sogar leichte Pfiffe von der Tribüne.
Ein Novum unter den treuen Löwenfans. Doch die Tölzer Supporter sahen ab
dem zweiten Drittel eine andere Löwenmannschaft. Ein Team, wie man es
aus der bisherigen Saison kennt: Mit viel Einsatz und gefälligen
Kombinationen, aber eben auch mit wenig Glück im Abschluss. Joonas Vihko
konnte die Bayreuther Wand in der 26. Minute durchbrechen, doch erneut
Luciani stellte den alten Abstand wieder her. Trotzdem: Die Löwen
machten weiter. Chris St. Jacques und Geburtstagskind Klaus Kathan
machten das Spiel zum Krimi.
Im letzten Drittel dann Tölzer Dauerdruck: Unglaubliche 26:5 Schüsse
zeigte das Verhältnis im Schlussdrittel an. Doch die Buam trafen nur
einmal. Im einzigen Powerplay einer sehr fairen Partie nutzte Marcel
Rodman die Überlegenheit zum mittlerweile verdienten Ausgleich. Die
Isarwinkler drückten noch bis zur letzten Minute auf den Siegtreffer,
doch immer wieder hielt der starke lettische Goalie Martins Raitums für
sein Team den Punkt fest. "Die Kraft unserer Mannschaft reicht nur für
30 Minuten. Das ist natürlich die Folge dieser vielen verletzten
Spieler. Die Jungs sind am Ende", analysierte Tigers-Coach Sergej
Wassmiller.
In der Verlängerung dauerte es nur 63 Sekunden, bis die ausgelaugten
Tigers ihrem Schicksal entgegenblicken mussten. Das Schicksal hörte auf
den Namen Hannes Sedlmayr, der wieder zum Tölzer Helden avancierte. Er
traf im Nachschuss zum 5:4-Siegtreffer. "Wir haben letztendlich verdient
gewonnen. Aber eben auch nur zwei Punkte verdient. Man kann nicht ein
Drittel so herschenken und dann sagen: „Wir hätten drei Punkte
verdient“. Es hätte zwar passieren können, aber so ist es gerecht",
resümierte Boehm. Mitten im Spektakel waren auch wieder die beiden
Junglöwen Leon Hüttl und Niklas Heinzinger. Boehm bescheinigte ihnen
erneut eine "sehr positive" Leistung.
Kurz vor Ende der regulären Spielzeit musste Joonas Vihko das Eis
verletzt verlassen. Der Finne hat einen kurzen, aber tiefen Schnitt an
der Wade. Eine genauere Diagnose folgt.
Nachdem die Löwenmaschine warm gelaufen ist, war es ein gelungener
Abend. Die Buam zeigen wieder mal, was in ihnen steckt und können den
Schwung in die neue Woche mitnehmen. Nächstes Wochenende geht es nach
Heilbronn und gegen Lausitz.


Bayreuth Tigers
Tigers mit nur einem Punkt in Tölz - 0:3 Führung nach dem ersten Abschnitt reicht nicht aus
(DEL2)  Für beide Teams ging es von Beginn an, die Reihen möglichst so zusammen zu stellen, dass die fehlenden Akteure einigermaßen kompensiert werden konnten.
So mussten die Tigers auf Vosvrda, Heider, Potac und Neher in der Defensive verzichten, sowie auf Bartosch und die beiden länger ausfallenden Drews und Voronov. Auch Rick Boehm hatte einige Ausfälle zu beklagen, fehlten dem Tölzer Coach mit Lakos, Reiter, Schenkel Kristic, Vänttinen und Hörmann sechs Akteure.
Tigers-Coach Waßmiller baute kräftig um. So rückte Stas zu Chouinard und Luciani in die erste Sturmformation. Alanov gesellte sich zu Kolozvary und Geigenmüller und Gläser agierte mit den Busch-Brüdern. Die kürzlich aus Bad Tölz nach Bayreuth gewechselten Youngsters Ontl und Gams waren als zusätzliche Stürmer dabei und bekamen wechselte Partner zur Seite gestellt.
Im ersten Spielabschnitt gingen die Tigers konzentriert und vor allem in der Defensive mit Engagement zu Werke. Was die Bayreuther die letzten Jahre auszeichnete, blitzte immer wieder auf. Aus einer sicheren Abwehr heraus die Gelegenheiten, die einem geboten werden, eiskalt ausnutzen. So ging die 3 Tore-Führung völlig in Ordnung.
Ab dem Mitteldrittel besannen sich dich Tölzer darauf, ihr intensives Laufspiel aufs Parkett zu bringen und dies beeindruckte die Tigers scheinbar. Die Wagnerstädter mühten sich, verteidigten nach Kräften, konnten aber drei Treffer der Tölzer nicht verhindern.
Trotz einer sichtbaren Steigerung zum Spiel am vergangenen Freitag – Bayreuth verteidigte wesentlich zielstrebiger und mit mehr Engagement – war der Druck der Oberbayern am Ende zu groß. War man im ersten Abschnitt noch „vorne“, auch was die Schuss-Statistik anbetraf, so änderte sich diese zusehends. 26 zu 5 (49 zu 26 gesamt) im letzten Spielabschnitt zeigt deutlich auf, dass die Gastgeber die aktivere Mannschaft war.
Die Stimmen der Trainer zum Spiel:
Rick Boehm: „Es war spannender als es einige unserer Spieler erwartet haben. Das hat man dann im ersten Drittel gesehen. Dass, was uns auszeichnet, Einsatz, Kampf, Einstellung und Moral war im ersten Drittel nicht vorhanden. Um so positiver ist die Wendung und wie die Mannschaft dann aufgetreten ist und letztendlich verdient gewonnen hat. Verdient waren nur zwei Punkte. Das ist
okay so. Joonas Vihko hat einen tiefen Schnitt an der Wade, relativ kurz aber relativ tief. Was das bedeutet, kann ich noch nicht sagen.“
Sergej Waßmiller: „Wir haben uns heute einiges vorgenommen. Wir wollten unbedingt etwas tun, damit es zu Punkten reicht. Sind dann in Führung gegangen und haben taktisch sehr gut spielt. Die Jungs wollten das unbedingt umsetzen. Wille und Einstellung waren da aber Fakt ist, die Kraft reicht nur für 30 Minuten. Das ist die Folge der vielen Verletzen. Trotzdem wollten wir die Führung natürlich halten aber das haben wir nicht geschafft.


Eispiraten Crimmitschau
3:1! Eispiraten schlagen Dresden im Sachsenderby - Robbie Czarnik avanciert mit Dreierpack zum Matchwinner
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen gewonnen! Das Team von Cheftrainer und Geburtstagskind Kim Collins setzte sich über 60 Minuten mit 3:1 gegen den Rivalen aus der Landeshauptstadt durch und sicherte sich somit den Derbysieg. Zum Matchwinner avancierte dabei Robbie Czarnik. Der US-Boy erzielte alle drei Treffer für die Crimmitschauer. Das nächste Spiel findet am kommenden Freitag, den 12. Januar statt. Dann gastieren die Westsachsen beim EC Bad Nauheim.
Der Sahnpark war prall gefüllt und die Stimmung richtig gut. Vor mehr als 4.000 Zuschauern zeigten die Eispiraten ihren Gegnern dann auch gleich, wer der Hausherr ist. Keine drei Minuten waren gespielt, da erzielte Robbie Czarnik nach schöner Vorarbeit von Sturmkollege Jordan Knackstedt das 1:0 (3.). Und die Crimmitschauer blieben am Drücker. Immer wieder rollten Angriffe auf das Tor der Eislöwen, die anfänglich große Probleme hatten, sich aus dem eigenen Drittel befreien zu können. Doch die Dresdner waren es, die fast aus dem Nichts den Ausgleich erzielten. Eine Unachtsamkeit in der rot-weißen Hintermannschaft nutzte Nick Huard eiskalt aus und egalisierte die Eispiraten-Führung (11.). Doch das Team von Kim Collins konnte erneut in Führung gehen. Robbie Czarnik fälschte stark bedrängt einen Blueliner von Ales Kranjc ab - 2:1 (16.)!
Und auch im zweiten Abschnitt waren die Westsachsen die agilere Mannschaft. Brett Kilar hielt alles, was auf seinen Kasten kam souverän, seine Vorderleute legten im Sachsenderby eine tolle Moral an den Tag und kämpften vorbildlich. Folglich waren es auch die Pleißestädter, die aus einer ihrer zahlreichen Möglichkeiten ein weiteres Tor erzielten. Wieder war es Robbie Czarnik, der nach Vorlage von Jordan Knackstedt nur noch ins Tor schieben musste und seinen zweiten Hattrick innerhalb von vier Tagen schnürte (32.). Die Eislöwen konnten sich in Folge bei Goalie Marco Eisenhut bedanken. Denn sowohl Scott Allen als auch Chris Kabitzky scheiterten an dem Dresdner Schlussmann und schafften es somit nicht, die Führung weiter auszubauen.
Im Schlussabschnitt folgten dann viele Strafzeiten auf beiden Seiten, welche den Spielfluss immer wieder unterbrochen. Dennoch waren die Eispiraten den Eislöwen nicht nur optisch überlegen. Nur ein weiterer Treffer sollte nicht fallen. Auf der Gegenseite wurde ein Powerplay-Tor der Dresdner nach Videobeweis nicht gegeben. Schietzold traf kurz vor dem Ende nur den Pfosten des verwaisten Tores. Somit blieb es beim 3:1 für die Eispiraten, die vor sage und schreibe 4.031 Zuschauern den dritten Sieg in Folge feiern konnten.


Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Crimmitschau
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Eispiraten Crimmitschau mit 1:3  (1:2; 0:1; 0:0) verloren. Vor 4031 Zuschauern brachte Robbie Czarnik (4.) die Gastgeber in Führung. Nick Huard konnte den Ausgleich markieren (11.), doch abermals war Czarnik für Crimmitschau erfolgreich (16.). Im zweiten Abschnitt erhöhte Czarnik mit seinem dritten Treffer den Spielstand (32.). Nach Sichtung des Videobeweises entschieden die Hauptschiedsrichter nach einem Dresdner Treffer in der 49. Minute, das Tor wegen „Verschieben des Tores“ nicht zu werten.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Es war ein verdienter Sieg für Crimmitschau. Die Eispiraten sind 60 Minuten ein hohes Tempo gegangen. Das erste Drittel war ausgeglichen, jedoch verzeichnete Crimmitschau die besseren Chancen. Wir haben die Gegentreffer zu leicht kassiert, mit unserem kleinen Kader zu viele Strafen genommen.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag,  14.  Januar um 17 Uhr bei den Bayreuth Tigers. 


Kassel Huskies
Huskies verlieren nach Verlängerung in Bad Nauheim
(DEL2)  Am 34. DEL2-Spieltag waren die Kassel Huskies beim EC Bad Nauheim zu Gast. Nach zwei
Auswärtsniederlagen in Folge wollten die Schlittenhunde auch auf fremdem Eis wieder in die
Erfolgsspur zurückkehren, mussten jedoch auf den leicht angeschlagenen James Wisniewski
verpflichten. Tim Lucca Krüger rückte als 13. Stürmer in den Kader.
Die Huskies erarbeiteten sich in der Anfagsphase optische Vorteile, allerdings keine echte
Großchance. Nachdem die Gastgeber sich erstmals durch Livingston in der Kasseler Defensive
anmeldeten (6.), verpasste Lambacher eine Minute später nach Christ-Querpass die Führung. Die
Roten Teufel kamen in der Folge jedoch besser in die Partie. Ex-Teufel Markus Keller rückte
vermehrt in den Fokus, ließ sich aber von McNamee und Krestan nicht überwinden. Eineinhalb
Minuten vor Ende des ersten Drittels waren es wieder die Huskies, die für Gefahr sorgten, Carciola
verpasste bei einem Zwei-auf-eins-Konter allerdings den Torerfolg.
Nachdem die Huskies zu Beginn des Mittelabschnitts ihre zweite Unterzahlphase überstanden,
schlugen die Gastgeber bei fünf gegen fünf erstmals zu. Cody Sylvester fing einen Aufbaupass
von Braden Pimm ab und netzte humorlos zum 1:0 ein. Die Huskies benötigten jedoch keine zwei
Minuten für ihre Antwort. Kevin Maginot jagte den Puck mit einem mächtigen Schlagschuss zum
1:1 in die Maschen.
Bis zum Ende des zweiten Drittels verbuchten die Huskies ein Plus an Großchancen auf ihrem
Konto. Dass es nach 40 Minuten aber trotzdem nur Unentschieden stand, hatten sie sich
größtenteils selbst eingebrockt. In der 27. Spielminute machte Braden Pimm seinen Fehler
zunächst wieder gut, eroberte die Scheibe im Angriffsdrittel an der Bande, zog nach Innen und traf
trocken zum 1:2. Gut drei Minuten später patzte der Kasseler Goldhelm aber erneut. Bei HuskiesÜberzahl
ließ er sich den Puck durch Livingston abluchsen, der frei vor Keller das 2:2 markierte.
Kurz zuvor verpassten Merl und Carciola eine Führung von zwei Toren.
Von diesem Gegentor zeigten sich die Huskies allerdings nicht geschockt. In der 32. Minute
verpassten Christ und Lambacher aus dem Gewühl noch den Torerfolg, eine Minute später netzte der alleinstehende Kuchejda aus kurzer Distanz jedoch zum 2:3 ein. Die Schlittenhunde waren nun am vierten Treffer näher dran als die Wetterauer am Ausgleich. Meilleur und Heinrich brachten die jeweiligen Vier-auf-zwei-Konter nicht im Tor unter, McGrath scheiterte nach Meilleurs Rückhandpass aus kurzer Distanz ebenfalls an Bick. Die mangelnde Chancenausverwertung bestraften die Kurstädter so kurz vor der Sirene: In Überzahl wurde Slyvester von der Huskies-Defensive komplett aus den Augen gelassen, der Goldhelm der Bad Nauheimer bedankte sich und traf zum 3:3-Pausenstand. In der Anfangsphase des letzten Abschnitts konnten die Huskies vom Glück reden, dass sie nicht in Rückstand gerieten. Zunächst traf Meland den Pfosten, kurz darauf verfehlte der stark freigespielte Livingston das Tor und auch Leon Niederberger konnte Keller mit seinem Schuss ins kurze Eck nicht überwinden. Auch in der Folge hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, lediglich Little und Rogl brachten mit Distanzschüssen das Tor von Felix Bick in Gefahr. Nachdem ein Huskies-Überzahlspiel kurz vor Schluss lediglich in einem Koziol-Versuch ans Außennetz seinen Höhepunkt fand und sonst auch keine weiteren Treffer mehr fielen, ging das Spiel in die Verlängerung. Dort verpassten Sylvester und Meland zunächst noch die Entscheidung, in der dritten Overtime war Markus Keller dann aber doch geschlagen. Steve Slaton und Leon Niederberger tauchten allein vor dem Huskies-Gehäuse auf, nach Rückhand-Ablage des Routiniers traf Youngster Niederberger zum 4:3-Endstand.


Kaufbeuren Buron Joker
Starkes letztes Drittel bringt klaren Sieg gegen Freiburg - Stefan Vajs feiert bei 5:0-Sieg seinen fünften Shutout der Saison
(DEL2)  Deutlich mit 5:0 besiegte der ESV Kaufbeuren am frühen Sonntagabend den EHC Freiburg und konnte vor 2.522 Zuschauern den ersten Sieg im neuen Jahr feiern. ESVK-Trainer Andreas Brockmann konnte dabei auf einen vollen Kader zurückgreifen, im Vergleich zum Freitag kehrten Stefan Vajs und Charlie Sarault zurück ins Team, Joona Karevaara und Sebastian Osterloh fehlten verletzt.
Beide Teams starteten recht flott in die Begegnung, fanden aber zunächst kaum den Weg zum Tor, woraus sich in den ersten zehn Minuten ein zerfahrenes Spiel entwickelte. Eine gute Möglichkeit von Daniel Oppolzer, die Miroslav Hanuljak entschärfte, war in der neunten Spielminute der Startschuss für einen Kaufbeurer Sturmlauf, dem in den ersten 20 Minuten lediglich das Entscheidende, nämlich Tore, fehlten. Drei Minuten nach Oppolzers Chance hatten die Kaufbeurer Fans den Torschrei schon auf den Lippen, Jannik Herm klärte die Situation jedoch Zentimeter vor der Torlinie. In der 16. Spielminute fand eine schöne Kombination über Blomqvist und Billich allerdings wiederum nur den Weg zu Hanuljak. Die Freiburger beschränkten sich in dieser Phase des Spiels beinahe ausschließlich auf das Verteidigen, die seltenen Angriffe der Breisgauer brachten Vajs nicht in Bedrängnis.
Das zweite Drittel begann wie das erste endete: Der ESVK rannte an, Freiburg verteidigte. In der 25. Minute wurde Julian Airich nach einem Check gegen den Kopf von Steven Billich mit 5 Minuten + Spieldauerdisziplinarstrafe zu Duschen geschickt und brachte den Kaufbeurern das erste Powerplay dieser Begegnung. Billich wurde sichtlich benommen von Eis geführt. Das Powerplay brachte für die Joker jedoch nichts ein. Im Gegenteil: die größte Chance dabei hatte Nikolas Linsenmaier aus kurzer Distanz, doch Vajs parierte glänzend. An das lange Überzahlspiel anschließend war das Spiel wiederum sehr zerfahren, die beiden Torleute verbrachten in dieser Zeit relativ ruhige Minuten.
Gleich zu Beginn des Schlussabschnitts kamen die Gäste in den Genuss eines Überzahlspiels, mussten dieses aber ebenso ungenutzt verstreichen lassen. Kurz nachdem die Kaufbeurer wieder komplett waren, brachte Charlie Sarault mit einem möglichweise abgefälschten Schuss seine Farben in Führung. Kurz darauf strich Blomqvists Schuss haarscharf am Pfosten vorbei. Danach öffneten die Freiburger ihr Spiel immer mehr, rückten von ihrer Defensivtaktik ab und tauchten immer wieder gefährlich vor Vajs auf. Das nächste Tor gelang jedoch Rot-Gelb, als Denis Pfaffengut mit einem satten Schuss von der blauen Linie direkt ins Kreuzeck Hanuljak keine Abwehrchance ließ. Fünf Minuten vor dem Ende sorgte Daniel Oppolzer, der die Scheibe im Fallen über die Linie bugsierte, für die Entscheidung. In der Schlussminnute durften die Fans nochmal doppelt jubeln: Erst staubte Jere Laaksonen zum 4:0 ab, Sekunden vollendete Charlie Sarault eine schöne Kombination zum 5:0 – Endstand.
In der anschließenden Pressekonferenz sprach Freiburgs Trainer Leos Sulak von zwei schwachen Dritteln seiner Mannschaft, erst im Schlussabschnitt sei man besser geworden. Besonders gestört habe ihn jedoch, dass die Mannschaft ihren Torwart in der Schlussphasse im Stich gelassen habe. Andi Brockmann sah ein diszipliniertes Spiel seiner Mannschaft, die die Vorgabe, keine Konter zu riskieren und möglichst wenig Chancen zuzulassen, gut umgesetzt habe. Zudem sprach er seinem Team nach dem sechsten Spiel in zwölf Tagen ein Kompliment für die heutige Leistung aus.


Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen qualifiziert sich vorab für die Playoffs - Bulls besiegen Waldkraiburg mit 5:3
(OLS)  Der ERC Sonthofen hat mit einem 5:3-Sieg (2:1; 1:2; 2:0) in Waldkraiburg vorzeitig die Playoffs der Eishockey-Oberliga Süd erreicht. 668 Zuschauer sahen ein durchaus hart umkämpftes Spiel mit guten Chancen für beide Teams. Kurios: Die 60 Minuten wurden am Stück durchgespielt. Beide Teams kassierten nicht eine Strafzeit! Wichtig für den Erfolg: ERC-Torhüter Patrick Glatzel hatte erneut einen überragenden Tag, wenngleich die Oberbayern ihm schon einiges abverlangten.
Gleich zu Spielbeginn war der Mann zwischen den Pfosten der Bulls gefragt, denn er musste schon nach wenigen Sekunden eine hundertprozentige Torchance der Gastgeber zunichtemachen, doch auf die Krake war Verlass und ein früher Rückstand abgewendet. Sonthofen dominierte das Spiel schnell und punktete mit einem echten Angriffs-Dreamteam: Marc Sill der Torschütze zum 1:0 und 2:0 für Sonthofen in der 7. und 14. Spielminute, jeweils nach Vorlagen von Maximilian Hadraschek und Marco Sternheimer. Doch gegen die schnelle Entscheidung hatte der Waldkraiburger Max Kaltenhauser etwas einzuwenden. In der 17. Spielminute besorgte er den Anschlusstreffer für die Löwen. Sonthofen führte „nur noch“ 2:1.
Im zweiten Spieldrittel die Gastgeber aus Oberbayern immer besser im Spiel. Fabian Kanzelsberger mit dem Ausgleich in der 24. Minute, doch Martin Guth traf zur erneuten Führung für Sonthofen nach Zuspielen von Fabian Voit und Phillip Messing. Doch Waldkraiburg erwies sich als der erwartet schwer zu spielende Gegner, sie kämpften und gaben nicht auf: 47 Sekunden vor Ablauf der Zeit des Mitteldrittels war es wiederum Max Kaltenhauser, der zum 3:3 ausglich.
In der Kabine der Bulls wurde es jetzt lauter. Trainer Heiko Vogler stimmte sein Team auf die letzten zwanzig Minuten ein und hatte mit seiner Ansprache wohl die richtigen Worte gefunden. Und der Mann des Abends hieß: Patrick Glatzel. Im richtigen Moment sah der Torhüter des ERC Sonthofen die Lücke, brachte so Maximilian Hadraschek ins Spiel und der schoss die Bulls mit 4:3 in Führung. Waldkraiburg versuchte alles, um noch einmal die Wende im Spiel zu erreichen. Kurz vor Schluss nahm Coach Rainer Zerwesz den in Sonthofen nicht unbekannten Korbinian Sertl aus dem Tor, doch seine Taktik ging nicht auf. Die Bulls ergatterten die Scheibe und das Sonthofer Dreamteam kam noch einmal ins Spiel: Nach Hadraschek-Sill-Kombination traf Marco Sternheimer zum Empty-Net-Goal und der Sonthofer Jubel kannte keine Grenzen.
Für die Bulls war es der 100. Sieg in 238 Spielen, die der ERC Sonthofen seit dem Aufstieg in die Eishockey-Oberliga Süd bestritten hat. „Wir haben jetzt noch drei Spiele, bevor die Playoffs starten, hier wollen wir uns noch teuer verkaufen und natürlich punkten. Es wäre natürlich schön, einen solchen Ritt hinzulegen, wie in der vergangenen Saison. Aber jede Mannschaft hat uns jetzt auf dem Radar. Die wissen wie hart wir arbeiten und kein Team wird uns etwas schenken. Wir können jetzt befreit aufspielen“, so Trainer und sportliche Leiter Heiko Vogler.


Löwen Waldkraiburg
KEINE PUNKTE IN DER OBERPFALZ
(OLS)  Ein klare 0:5-Niederlage kassierte der EHC Waldkraiburg am Sonntagabend gegen den EV Weiden. Die Blue Devils, die durch diesen Sieg das letzte Playoff-Ticket so gut wie sicher haben, zeigten den Löwen klar die Grenzen auf. Zwei ihrer Tore erzielten die Oberpfälzer bei eigener Unterzahl, ein Treffer fiel im Powerplay. Am Dienstag kommt der VER Selb in die Raiffeisen Arena zum Nachholspiel um 18:30 Uhr.
Die beste Nachricht vorneweg: Der gerade erst wieder genesene Verteidiger Christian Ettwein hat sich beim Open-Ice-Hit am Freitag gegen Sonthofen nicht schwerer verletzt und konnte in Weiden wieder von Beginn an mitwirken. Einigermaßen rechtzeitig zum Beginn der Verzahnungsrunde in knapp zwei Wochen leert sich das Löwen-Lazarett damit, in dem derzeit nur noch Verteidiger Florian Ullmann liegt. Ob es bei ihm allerdings bis zum 19.Januar 2018, wenn die ersten Begegnungen der letzten vier Oberligisten mit den besten acht Bayernligisten starten, reichen wird, ist aber eher nicht zu erwarten.
Weiden war vor diesem Wochenende mittendrin im Kampf um das achte und damit letzte Playoff-Ticket. Mit den punktgleichen Islanders vom EV Lindau lieferte man sich ein Fernduell, doch schon am Freitag zeichnete sich eine erste Richtung ab. Weiden gewann in der Verlängerung in Miesbach, Lindau unterlag in Landshut mit 1:5. Am Sonntag nun fiel die erste kleine Vorentscheidung, denn die Blue Devils holten gegen den EHC erneut den Sieg, Lindau musste sich Regensburg mit 1:3 geschlagen geben. Bei noch zwei ausstehenden Spielen und fünf Punkten Vorsprung hat Lindau zwar rechnerisch noch Chancen, diese sind aber eher unrealistisch einzuschätzen.
Gegen die Löwen ging Weiden bereits im ersten Drittel mit 2:0 in Führung, beide Male hieß der Torschütze Vitali Stähle (05:47 und 12:48), der im Sommer nach drei Jahren in Regensburg zu den Blue Devils gewechselt war und damit seine Saisontore 13 und 14 erzielte. In Unterzahl überwand Barry Noe, der ebenfalls in den letzten drei Jahren bei den Eisbären an der Donau aktiv war, dann EHC-Schlussmann Korbinian Sertl nach einer guten halben Stunde und stellte auf 3:0 (31:56). Kurz vor der zweiten Pause war es Weidens zweitbester Scorer Martin Heinisch, der in Überzahl den Industriestädtern den vierten Treffer einschenkte und damit für großen Jubel bei den knapp 1000 Zuschauern sorgte (39:24). Den Schlusspunkt unter eine einseitige Begegnung setzte dann Weidens Topscorer Josef Straka erneut bei eigener Unterzahl (49:51).
Am Dienstag, den 9.Januar 2018, findet um 18:30 Uhr nun das Nachholspiel gegen den VER Selb statt. Mitte Dezember musste die Begegnung in Selb beim Stande von 3:1 für die Hausherren abgebrochen werden, nachdem sich ein in der Kürze nicht zu behebender Eisschaden aufgetan hatte. Jetzt kommen die Wölfe in die Industriestadt und am Dienstagabend gibt der Tabellenvierte seine Visitenkarte hier ab. Mit 7:3 gewann der VER zuletzt sein Heimspiel gegen Peiting, am vorigen Freitag ging man in Rosenheim jedoch mit 1:6 unter. Doch alles kein Beinbruch, denn in den elf Spielen zuvor feierte die Mannschaft von Henry Thom neun Siege.


Herner EV
EHC Timmendorfer Strand - Herner EV 3 : 5 (1:0,0:3,2:2)
(OLN)  Der Herner EV konnte am Sonntagabend an der winterlichen Ostsee beim EHC Timmendorfer Strand auch sein drittes Spiel der neuen Runde gewinnen. Dieses Mal gab es mit dem 5:3 zwar einen verdienten Sieg, der fiel aber nicht so leicht wie in den beiden bisherigen Aufeinandertreffen der Hauptrunde. Nach dem ersten Drittel führte der EHC mit 1:0, der zweite Abschnitt ging dann klar an den HEV und in den letzten anderthalb Minuten gab es beim Stand von 3:5 noch einmal sehr viel Druck der stark verbesserten Timmendorfer. Eine Schrecksekunde gab es gut zwei Minuten vor Spielende, als der Torhüter der Gastgeber, Jan Dalgic, plötzlich in seinem Gehäuse abseits des Spielgeschehens zusammenbrach. Nach einer Behandlungspause wurde er erst in die Kabine und nach Spielende ins Krankenhaus gebracht. Der Herner EV wünscht dem jungen Torhüter alles Gute und eine baldige Genesung.
„Wir wussten dass es heute in Timmendorf schwer werden würde gegen einen Gegner, der nach dem Sieg am Freitag in Hamburg sehr motiviert in die Partie gehen würde. Der EHC hat sehr gut gespielt. Wir konnten erst im zweiten Abschnitt unsere Dominanz zeigen und am Ende war es dann ein hartes Stück Arbeit“ meinte HEV Coach Uli Egen hinterher. Sein Team hatte auch schon im ersten Abschnitt einige gute Möglichkeiten, musste sich aber immer wieder gegen die beherzt angreifenden Gastgebern zur Wehr setzen. Nach dem 1:0 des EHC Timmendorf in der 13. Minute erhöhten die Gysenberger den Druck, aber Aaron McLeod, Thomas Richter und Sören Hauptig scheiterten am Keeper der Gastgeber. Im zweiten Abschnitt dauerte es dann bis zur 30. Minute, dann sorgte Maik Klingsporn mit einer schönen Einzelaktion für den 1:1-Ausgleich. Das gefiel dem Verteidiger so gut, dass er mit einem verdeckten Schuss aus dem Hinterhalt drei Minuten später zum 1:2 nachlegte. Weitere drei Minuten später konnte Philipp Kuhnekath von der rechten Seite auf 1:3 erhöhen.
Im Schlussabschnitt konnte Danny Albrecht in der 46. Minute die Führung mit dem 1:4 zwar weiter ausbauen, aber die Timmendorfer steckten nicht auf und verkürzten zwei Minuten später auf 2:4. Auch das 2:5, erneut durch Danny Albrecht in der 51. Minute beantworteten die Gastgeber nur eine Minute danach mit dem 3:5. Um die 54. Minute hatte der HEV dann für 75 Sekunden eine doppelte Überzahl, aber trotz Dauerdruck gelang kein weiterer Treffer, so dass vor allem am Ende noch einmal Schwerstarbeit angesagt war. Christian Wendler im HEV Gehäuse und seine Vorderleute ließen aber nichts mehr zu, obwohl die Timmendorfer in den letzten 87 Sekunden den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzten. Brad Snetsinger und Aaron McLeod hatten noch die Chance auf ein Empty-Net-Goal, aber der Puck wollte nicht mehr über die Torlinie, auch auf der Gegenseite nicht.
Am nächsten Wochenende empfängt der Herner EV am Freitag ab 20 Uhr den ECC Preussen Berlin am Gysenberg. Am Sonntag muss das Team von Uli Egen ab 18 Uhr in Braunlage beim EC Harzer Falken antreten.


Buchloe Pirates
Piraten gewinnen torreiches Spiel in Geretsried - ESV Buchloe punktet im letzten Auswärtsspiel der Hauptrunde dreifach und holt dritten Sieg in Serie
(BYL)  Einen weiteren Erfolg fürs Selbstvertrauen sicherten sich die Buchloer Piraten am Sonntag beim ESC Geretsried. Das Duell bei den vor der Partie schon für die Zwischenrunde qualifizierten Riverrats war allerdings deutlich enger als noch der 11:2 Kantersieg am Freitag über Pfaffenhofen. Doch am Ende behielten die Piraten knapp aber verdient mit 6:5 (2:2, 3:2, 1:1) die Oberhand.
Wie schon am Freitag fanden die Rot-Weißen gut in die Partie. Fast schon folgerichtig ging man daher nach gut zwei Minuten früh in Führung, als Alexander Krafczyk vom Bully weg das 1:0 erzielte. Und nur zweieinhalb Zeigerumdrehungen später erhöhte David Vycichlo auf 2:0, da ESC-Tormann David Albanese die Scheibe irgendwie durchgerutscht war. Auch in der Folge blieben die Buchloer bei Fünf gegen Fünf zunächst die bessere Mannschaft. Doch im ersten Unterzahlspiel des ESV verkürzte Maximilian Hüsken mit einem Abstauber auf 2:1 (10.). Dieser Anschluss brachte die Riverrats etwas besser ins Spiel, auch wenn Maximilian Hermann mit einem Alleingang die nächste gute Chance für den ESV auf dem Schläger hatte, aber an Albanese scheiterte (13.). Als die Geretsrieder dann erneut in Überzahl agieren durften wurde es wieder gefährlich. Anfangs konnte ESV-Schlussmann Michael Bernthaler – der sein erstes Match in dieser Saison absolvierte – noch gegen den freistehenden Martin Köhler retten (17.). Doch nur eine Minute später war auch er geschlagen, als Klaus Berger immer noch im Powerplay zum 2:2 ausglich.
Im Mitteldrittel dauerte es dann aber nur ganze 15 Sekunden, bis wiederum Alexander Krafczyk mit einem Hammer die erneute Führung erzielte. Jedoch schlugen die Gastgeber erneut zurück, wobei man von einen bösen Schnitzer in der ESV-Abwehr profitierte. Nachdem ein Buchloer Spieler nämlich über die Scheibe haute, stand Dominik Meierl plötzlich alleine vor Bernthaler und ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen (27.). Die Piraten schienen nun kurzzeitig völlig aus dem Tritt zu geraten, was der Tabellensiebte umgehend nutzte und durch Benedikt May erstmals mit 3:4 in Front ging (28.). In dieser Phase war nun der ESC klar spielbestimmend und die Freibeuter konnten sich bei Torwart Bernthaler und der Abschlussschwäche der Geretsrieder bedanken, dass der Rückstand nicht größer wurde. Zwei Treffer von Marc Weigant brachten die Freibeuter dann bis zur zweiten Pause aber wieder in die Spur. Erst erzielte der 31-jährige Angreifer im Powerplay das 4:4 (33.) und kurz vor der Pause nutzte Weigant einen Aufbaufehler der Oberbayern zum 5:4 (38.).
Der Schlussabschnitt verlief dann ziemlich ausgeglichen. Beide Teams hatten ihre Gelegenheiten doch die beiden Torhüter waren auf der Hut. Als die Geretsrieder wieder einmal mit einem Mann mehr auf dem Eis agieren konnten, klingelte es erneut im ESV-Kasten. Den dritten Überzahltreffer zum 5:5 Ausgleich erzielte dabei Luis Rizzo, der somit auch auf der Anzeigentafel wieder für ausgeglichene Verhältnisse sorgte. Dass der ESV diese Partie dennoch als Sieger verließ war dem schönsten Tor des Abends von David Vycichlo zu verdanken. Mit einer Traumkombination über Marc Weigant und Alexander Krafczyk überwand er den ESC-Keeper zum entscheidenden 6:5 (54.). Im Anschuss brachten die Buchloer das knappe Ergebnis nämlich, trotz eines Pfostentreffers der Riverrats kurz vor der Schlusssirene, über die Zeit.
Durch den dritten Sieg in Folge können die Buchloer nun von Platz neun nicht mehr verdrängt werden. Zwar besteht durch die überraschende Niederlage des Achten Passau (1:3 in Pfaffenhofen) sogar rein rechnerisch noch eine minimale Chance auf Rang acht, die aber wohl wirklich nur noch von theoretischer Natur ist. Dazu müssten die Buchloer am letzten Spieltag nämlich auf eine erneute Niederlage in regulärer Zeit der Passauer im Heimspiel gegen Geretsried hoffen. Und gleichzeitig bräuchte die Piraten einen Kantersieg im letzten Heimspiel gegen Moosburg, um das bislang um 13 Tore schlechtere Torverhältnis im Vergleich zu den Blackhawks wettzumachen.


Erding Gladiators
Wie aufgedreht
(BYL)  Wie aufgedreht präsentierten sich die Gladiators am Freitag gegen den EV Moosburg. Das Schlusslicht hatte nie wirklich eine Chance. Die erstmals fast komplett angetretenen Erdinger zeigten sich ausgesprochen spielfreudig und schossen den Nachbarn mit 11:5 Toren (4:2, 4:2, 3:1) ab.
Dabei erwischte der EVM den besseren Start. Der Ex-Erdinger Patrice Dlugos überraschte Gladiators-Torwart Jonas Steinmann mit einem Schuss vom Bully weg zum 1:0 für die Gäste. Zwar drehten die Gastgeber die Partie durch Tore von Marco Deubler in Überzahl (6.) und Philipp Michl (7.) relativ schnell, doch gelang Jakob Killermann der 2:2-Ausgleich (9.). Aber bis zur ersten Drittelpause legten die Gladiators ein 4:2 vor – Philipp Spindler (11.) und Florian Zimmermann (19.) hatten getroffen.
Simon Pfeiffer eröffnete den zweiten Abschnitt mit dem 5:2 (23.), gerade als Moosburg wieder komplett war. Obwohl die Gladiators die Partie dominierten, blieben die Gäste zunächst hartnäckig. Sie hatten ihre Chancen, wurden dabei aber begünstigt durch ein schlechtes Defensivverhalten der Erdinger. So jagte EVM-Neuzugang Martin Dürr den Puck zum 3:5 in den Winkel. Und den ersten Saisontreffer von Neuzugang Lukas Krämmer (28.), den der Torschütze mit einem Purzelbaum feierte, konterte der Ex-Erdinger David Michel mit dem 4:6 (30.). Dann aber drückten die Gastgeber wieder ein wenig aufs Tempo, und Christian Poetzel (34.) sowie Spindler (35.) schossen bis zur zweiten Pause ein 8:4 heraus – die Vorentscheidung.
Michel erzielte zwar in der 50. Minute noch das 4:8, dann aber spielten die Gladiators die Partie locker herunter und trafen gegen Johannes Probst, der mittlerweile Thomas Hingel im Tor abgelöst hatte, noch dreimal. Die beiden Ex-Moosburger Mathias Jeske in Überzahl und Lukas Krämmer machten innerhalb von nur 30 Sekunden das zweistellige Ergebnis perfekt (51.). Den Schlusspunkt zum 11:5 setzte schließlich Verteidiger Christian Mitternacht mit einem platzierten Flachschuss (55.).


River Rats Geretsried
Rats im siebten Himmel – Sieg in Füssen beschert Verzahnungsrunde und Klassenerhalt
(BYL)  Die Ausgangslage war klar. Zwei Punkte aus den letzten drei Spielen reichen um sicher die Verzahnungsrunde und den damit verbundenen Klassenerhalt zu erreichen. Die Aufgabe war jedoch denkbar schwer, denn einen Sieg in Füssen mitzunehmen ist alles andere als ein Spaziergang.
Die große Frage war: Sind die Rats durch den Druck eher gehemmt oder motiviert? Recht schnell war klar: motiviert und zwar hochmotiviert. Sie kamen sehr gut in die Partie, Ondrej Horvath war von Beginn an hellwach und erzielte per Nachschuss das 1:0 (3.). Den Tick wacher war allerdings auch Newhook, der in der ersten Überzahl für Füssen eine abgefälschte Scheibe zum 1:1 einnetzte (10.). Danach legten die Teams ihr Augenmerk auf die Defensive, mit Erfolg. Großartige Möglichkeiten waren Mangelware, mit dem Unentschieden ging es in die erste Pause.
Torchancen waren auch im zweiten Abschnitt nicht im Überfluss vorhanden, das Spiel ging trotzdem munter hoch und runter. Füssen hatte bei einem Pfostenschuss Pech und Mäx Hüsken scheiterte knapp an Heimkeeper Jorde. Besser machte es wenig später Bene May, der zur erneuten Führung traf (39.).
Richtig haarig wurde es gleich zu Beginn des letzten Drittels. Zu einer schon bestehenden Strafe, musste auch noch Bene May auf der Strafbank Platz nehmen. Füssen drückte mit zwei Mann extrem auf den Ausgleich aber David Albanese stand wie eine Mauer im Kasten der Rats und hielt seinem Team die Führung fest. Umso besser die Antwort des ESC, Vladimir Zvonik sorgte für einen ganz wichtigen Treffer. Per Nachschuss brachte er die Rats mit 1:3 in Front und sorgte erstmalig für eine Zwei-Tore Führung (44.). Am Ende entwickelte es sich zu einer Abwehrschlacht für den ESC, Füssen versuchte alles um noch einmal zurückzukommen. Dementsprechend hitzig wurde die Schlussphase, allerdings schwächten sich die Hausherren durch einige Strafzeiten selbst. Mit z.T. zwei Mann mehr auf dem Eis erzielten die Rats noch zwei Tore zum 1:5 Endstand (Torschützen Hüsken - ENG und Horvath). Freilich ein viel zu hohes Ergebnis aber das interessierte nach dem Abpfiff niemanden mehr. Alle lagen sich in den Armen, mit diesem Sieg war der größte Vereinserfolg perfekt und die Rats können ganz entspannt Richtung Verzahnungsrunde blicken.
Fazit: Mit Blick auf die anderen Ergebnisse war dieser Sieg absolut Gold wert. Der ESC krönt eine starke Vorrunde mit dem Einzug in die Verzahnungsrunde und darf sich auf tolle Spiele gegen starke Mannschaften freuen. Die Abwehrleistung war heute der Schlüssel zum Sieg, Füssen hat sich an der Rats-Defensive die Zähne ausgebissen. Wenn man in der Verzahnungsrunde weiterhin solche Leistun-gen zeigt, wer weiß? Vielleicht kann man ja dem einen oder anderen Favoriten ein Bein stellen. Jetzt kommt ohnehin nur noch Zugabe, der Klassenerhalt ist in trockenen Tüchern und die Mannschaft kann befreit aufspielen.


EV Moosburg
EVM trennt sich nach Niederlage in Erding von Coach Startschew
(BYL)  Für die knapp 700 Zuschauer war es perfekte Freitagabend-Unterhaltung – und auch die gastgebenden Erdinger konnten am Ende jubeln. Der ersatzgeschwächte EVM hingegen stand trotz einiger starker Phasen nach der 5:11 (2:4, 2:4, 1:3)-Niederlage als der große Verlierer da. Was auch daran lag, dass zwei weitere Spieler vorzeitig verletzt vom Eis mussten – und Coach Dimitri Startschew einen Tag später seinen Job los war.
Dabei legten die Moosburger abermals eine richtig gute Anfangsphase hin: Die ersten fünf Minuten waren Einbahnstraßen-Eishockey auf das Gladiators-Gehäuse. Und es wäre deutlich mehr drin gewesen als Patrice Dlugos’ 0:1 (4.) direkt nach einem Bully. Doch kurz darauf bot sich den Hausherren in Überzahl die Gelegenheit auszugleichen – die auch prompt genutzt wurde. Keine zwei Minuten später gelang ihnen sogar die schmeichelhafte Führung, die Jakob Killermann aber kurz drauf wieder egalisierte. Der EVM war auch in der Folge mindestens ebenbürtig, leistete sich aber einen krassen Wechselfehler, den Erding ebenso bestrafte wie einen Stellungsfehler in der Defensive: So hieß es nach 20 Minuten 4:2.
Mit demselben Ergebnis endete der zweite Durchgang. Da allerdings gaben die Gastgeber ganz klar den Ton an. Trotzdem sorgte Moosburgs Neuzugang Martin Dürr mit einem feinen Solo für den schönsten Treffer des Abends (26.). Auch David Michel (30.) netzte für die Gäste ein – wodurch man zwischenzeitlich immerhin auf zwei Tore herankam. Nach einem Doppelschlag der Gladiators (33./34.) stand es jedoch 8:4 – die Vorentscheidung.
Trainer Dimitri Startschew hatte derweil an anderen Fronten zu kämpfen: Angreifer Max Retzer musste nach einem unglücklichen Check mit leichter Gehirnerschütterung und Prellungen ins Krankenhaus (ist inwischen aber schon wieder daheim) und auch Abwehrchef Kevin Steiger konnte wegen Leistenproblemen das letzte Drittel nicht mehr bestreiten. So musste Startschew umstellen und warf Youngster Michael Herrmann als vierten Verteidiger ins kalte BEL-Wasser. Der machte seinen Job sehr ordentlich.
Doch das Moosburger Notaufgebot (knapp zweieinhalb Blöcke) war in den letzten 20 Minuten auf verlorenem Posten und fing sich noch drei weitere Tore ein. David Michel gelang immerhin der fünfte Gäste-Treffer.
Am Samstag trennte sich der EVM dann nach einem langen Gespräch und in beiderseitigem Einvernehmen von Trainer Dimitri Startschew. Man müsse, wie es seitens des Vorstands hieß, den aktuellen Abwärtstrend bis zu den Playdowns stoppen und wolle auch ein Zeichen in Richtung Mannschaft setzen. Übergangsweise übernahmen Kapitän Patrice Dlugos (auf dem Eis) und Ex-Vorstand Hans Eder (an der Bande) die Verantwortung fürs Team.


Pfaffenhofen Ice Hogs
ECP völlig von der Rolle 
(BYL)  Gewaltig unter die Räder kam der EC Pfaffenhofen am Freitag in seinem Auswärtsspiel beim ESV Buchloe. 2:11 (0:4; 0:5; 2:2) lautete das aus Pfaffenhofener Sicht deprimierende Endergebnis. Die Gastgeber machten von Beginn an deutlich, dass sie ihre letzte kleine Chance, doch noch die Zwischenrunde zu erreichen, nutzen wollten und hatten dabei leichtes Spiel mit einem Gegner, der sich an diesem Abend völlig von der Rolle präsentierte und kaum Gegenwehr bot. Schon nach gut 10 Minuten lag man  mit 0:3  im Rückstand, zur zweiten Pause war beim Zwischenstand von 0:9 das Debakel bereits perfekt. Selbst die bis Weihnachten noch so stabile Defensive der IceHogs wirkt seit einigen Spielen überfordert. Mit seinem Doppelschlag 10 Minuten vor dem Ende konnte Mike Chemello wenigstens eine Nullnummer verhindern. Neben der Tatsache, dass wenigstens kein weiterer Ausfall zu beklagen ist und  mit Luis Seibert wenigstens ein Spieler von der Verletztenliste gestrichen werden konnte, das einzig Positive an diesem Abend. Jedenfalls scheint bei den seit Wochen verletzungsgeplagten IceHogs derzeit die Luft völlig raus zu sein. Nach der „schwächsten Saisonleistung“, wie einige Spieler selbstkritisch anmerkten, müssen die Pfaffenhofener nun möglichst schnell die Kurve bekommen, denn sonst dürfte der Abstieg in die Landesliga wohl kaum zu verhindern sein. 


Haßfurt Hawks
„Hawks“ dank Derbysieg zurück an der Tabellenspitze
(BLL)  „Ein Derbysieg? Das ist absolut geil“, strahlte Christian Dietrich, nachdem er zusammen mit seinen Teamkollegen vor und mit den knapp 500 mitgereisten ESC-Fans fast eine kleine Party gefeiert hat, über das ganze Gesicht. „Vor solch einer Kulisse, einfach Wahnsinn“, ergänzte der Kapitän der Haßfurter „Hawks“, die wenige Minuten zuvor mit einem 8:6-Erfolg bei den Schweinfurter „Mighty Dogs“ dafür sorgten, dass die Schlachtenbummler lautstark die bestens bekannten Worte skandierten: „Die Nummer 1 am Main sind wir.“
Dass der letztlich hart umkämpfte, aber verdiente Auswärtserfolg der Kreisstädter im mit offiziell 1737 Zuschauern nicht ganz prall gefüllten „Icedome“ auch ein Sieg des Willens war, stellte Dietrich noch einmal klar: „Wir waren von Anfang fest dahinter. Es hat einfach nur Spaß gemacht mit den Jungs.“ Und so wie sein Spielführer, freute sich auch Falken-Dompteur Martin Reichert über einen vollauf gelungenen Abend. „Ich bin schon sehr stolz. Vor allem weil wir nach dem schlechten Spiel in Dingolfing wieder so zusammengefunden haben“, gab es ein dickes Kompliment für den aus seiner Sicht „tollen Auftritt. Wir hatten zuletzt leider wenig Training. Trotzdem haben wir uns heute wieder so präsentiert, wie wir uns auch in der Aufstiegsrunde immer präsentieren wollen“, sagte der Sylbacher, der freilich auch den Hausherren ein gutes Zeugnis ausstellte. „Wir haben heute zwei gleich gute Mannschaften gesehen, die ein superschönes Spiel geliefert haben. Besser kann man Eishockey in unserer Region momentan nicht präsentieren.“
Willig und vor allem kampfstark bestritten die „Mighty Dogs“ die Partie. Die „Hawks“ hielten freilich fest dagegen. Und dies war auch wichtig, denn auf dem Eis ging es von Anfang an zur Sache und oftmals gar nicht zimperlich zu. Selbst eine kleine Schlägerei, die aber längst nicht die Ausmaße annahm wie beim letzten ESC-Gastspiel im „Icedome“, musste das Schiedsrichtergespann Siegfried Gut und Christopher Reitz, schlichten. Es blieb aber insgesamt bei insgesamt 16 zweiminütigen Bankstrafen. Den besseren Start erwischten zwar die scheinbar hochmotivierten und sehr druckvoll agierenden Hausherren, die mit ihren Großchancen aber immer wieder an ESC-Schlussmann Martin Hildenbrand scheiterten. Und wer vorne nicht trifft, wird eben bestraft: Ein Traumpass von Jakub Sramek, und Jan Trübenekr ließ Schweinfurts Torwart Benjamin Dirksen alt aussehen (11.). Doch in der Partie auf Augenhöhe markierte ERV-Verteidiger Simon Knaup nur wenig später den erstmaligen Ausgleich (14.). Richtig rund ging es im weiten Rund in Abschnitt Nummer 2, denn beide Mannschaften schickten die Zuschauer sprichwörtlich durch ein Wechselbad der Gefühle mit gleich acht „Einschlägen“. Am Ende lagen die „Hawks“ dann mit 4:6 vorn. Erneut Jan Trübenekr (22.), Jakub Sramek (34.), David Franek (39.) sowie Michal Babkovic mit einem Doppelpack (33./37.) waren dabei die stets viel umjubelten Torschützen für Haßfurt. Jonas Manger (13.), Richard Adam (30.) und Stephan Trolda (39.) hielten mit ihren Treffern derweil die Spannung offen. Als die Gäste dann aufgrund eines mächtigen Schlagschusses von Marco Hildenbrand Mitte der letzten 20 Minuten auf 4:7 erhöht hatten (51.), schien der Derbysieg zum Greifen nahe. Das Wort „Resignation“ kam für die Mannschaft von Schweinfurts sehr engagierten Trainer Zdenek Vanc freilich nicht infrage. Und Simon Knaup sowie Pascal Schäfer gelang es mit ihren Toren binnen zwei Minuten tatsächlich noch einmal, den Anschluss herzustellen sowie die merklich abgeflaute Stimmung bei den eigenen Anhängern nochmals zu mobilisieren (51./53.). Erst als Benjamin Dirksen eineinhalb Minuten vor dem Ende seinen Platz im ERV-Gehäuse für einen weiteren Feldspieler geräumt hatte, machte Jakub Sramek mit einem „Empty-net“ den Sack endgültig zu (59.), sorgte für eine Massenabwanderung der Schweinfurter Zuschauer und eröffnete sozusagen die „ESC-Party“ im „Icedome“.
„Für die Fans und alle in Haßfurt und Umgebung bedeutet der Erfolg denke ich sehr viel“, betonte Martin Reichert nach der Partie, als seine Mannschaft gerade mit der berühmten „Eis-Raupe“ vor den Fans auch ihr schauspielerisches Können unter Beweis stellte. „Wir sind jetzt in der Vorrunde die beste unterfränkische Eishockeymannschaft. Und das ist einfach toll.“
Das diesjährige Schweinfurter Prinzenpaar der Faschingsgesellschaft ESKAGE, Sergey I. und Tanja II., welches sich vor der Partie bei einer Ehrenrunde auf dem Eis seinen „Untertanen“ präsentierte, brachte jedenfalls nur den Gästen Glück.


Kempten Sharks
Sharks gewinnen spannendes Derby - Auch das dritte Aufeinandertreffen zwischen Kempten und Pfronten in dieser Saison geht ins Penaltyschießen
(BLL)  Auf die Frage warum diese Derbys immer so spannend enden waren sich beide Trainer nach dem Spiel einig. Sowohl Helmut Wahl vom EV Pfronten wie auch Andreas Becherer vom ESC Kempten betonten die besondere Bedeutung dieser Begegnung. Kein Spieler muss extra motiviert werden, man kennt sich und will dieses Spiel unbedingt gewinnen. Und obwohl die Falcons seit dem Hinspiel keine Partie mehr gewinnen konnten und auf dem Papier der zweite gegen den Vorletzten eigentlich eine klare Sache sein sollte war es ein hartes Stück Arbeit für die Illerstädter.
Kempten musste auf den gesperrten Topscorer Corey Pawley verzichten, dafür war zum ersten Mal wieder André Aschenbrenner mit dabei. Becherer hatte sein Team sehr defensiv eingestellt, er wollte nicht wie bei den beiden Spielen gegen Pfronten zuvor ins offene Messer laufen. Hinten solide verteidigen und auf Konter spielen, so seine Marschroute. Dies setzte seine Mannschaft auch gut um, die knappe 1:0 Führung durch Christian Engler aus der 7.min hatte über eine halbe Stunde Bestand. Geprägt von Taktik und Kampf entwickelte sich kein ansehnliches, aber ein sehr spannendes Spiel. Hinten ließen die Kemptener nicht viel zu, vorne scheiterten sie immer wieder am erneut gut aufgelegten Pfrontener Keeper Danny Schubert.
Kurz vor Ende des zweiten Drittels dann doch der Ausgleich durch Benni Gottwalz gerade am Ende eines 3-5 Überzahlspieles für die Pfrontener.
Im letzten Drittel zeigten sich die Falcons eiskalt und erzielten mit einem Bauerntrick durch Lukas Hruska in der 43. Min und ein Solo von Joel Titsch in der 49.min die überraschende 1:3 Gästeführung.
Kempten änderte nun die Marschrichtung und erhöhte den Druck in der Offensive. Lohn war der Ausgleich durch den starken Andreas Ziegler. Mit einem Doppelschlag in nur 82 Sekunden brachte er seine Mannschaft in die Verlängerung. Diese endete Torlos und so ging es ins Penaltyschießen.
Nachdem erneut Ziegler für die Sharks und Wiedmann für die Falcons trafen vergaben danach Friedl und Aschenbrenner auf  Kemptener Seite sowie Gmeiner und Titsch für Pfronten. Erneut Titsch scheiterte auch mit seinem zweiten Penalty an Martin Niemz während Alexander Henkel traf und somit zum Matchwinner für sein Team wurde. Derbysieger hallte es durchs Stadion und die stattliche Kulisse von über 500 Zuschauern feierte ausgelassen diesen Sieg.


Pinguine Köngsbrunn
Niederlage im letzten Heimspiel
(BLL)  Mit 0:4 verliert der EHC Königsbrunn sein Heimspiel gegen die Bad Kissinger „Wölfe“. Dabei war es gegen die international sehr stark besetzten Gäste lange Zeit eine Partie auf Augenhöhe, ehe die Unterfranken das Spiel für sich entscheiden konnten.
Coach Fabio Carciola musste vor der Partie auf zwei Leistungsträger verzichten, so fiel Defensiv-Chef Marc Streicher aufgrund einer Verletzung aus. Und auch Matthias Forster musste erneut aussetzen, er zog sich einen Magen-Darm Infekt zu und wird wohl die ganze Woche fehlen. Doch auch die Gäste hatten einen Ausfall zu beklagen, so konnte Verteidiger Marc Hemmrich nicht mitspielen, da unter anderem seine Ausrüstung vergessen wurde. Die 417 Zuschauer sahen von Anfang an eine sehenswerte Begegnung zweier starker Landesligisten. Der EHC startete gut in die Partie, verpasste es aber Tore zu erzielen. Die Gäste standen zunächst defensiv stark und störten immer wieder die Königsbrunner Bemühungen. Mit der Zeit fanden die passsicheren Bad Kissinger immer besser in die Partie und kamen dann durch das Tor des russischen Neuzugangs Alexei Zaitsev in Führung. Der EHC versuchte nun bis Drittelende alles, um den Ausgleich zu erzielen, scheiterte aber immer wieder am herausragenden Gästegoalie Donatas Zukovas.
Auch nach dem Pausentee blieb Bad Kissingen am Drücker und erspielte sich gute Möglichkeiten, doch auch Königsbrunns Keeper Kring zeigte eine Klassepartie und vereitelte weitere Tore der Wölfe. In der 26. Spielminute trafen die Gäste aber erneut, der EHC fing sich kurz zuvor eine Strafzeit ein. Zwar waren die Brunnenstädter während des Tores komplett, hatten aber ihre Ordnung noch nicht gefunden und wurden dafür von den Wölfen bestraft. Doch der EHC steckte keineswegs auf und hatte nur Minuten später zwei Großchancen, aber leider nicht das Glück des Tüchtigen. Die Gäste machten es besser und wussten ihre Chancen zu nutzen, so legte Zaitsev kurz vor der Pause den 0:3 Drittelendstand nach.
Im letzten Spielabschnitt gaben die Brunnenstädter aber nochmal alles und zeigten großen Einsatz und Kampfgeist. Leider fing sich die Mannschaft aber auch unnötige Strafzeiten ein. Die Gäste spielten die letzten Minuten gekonnt herunter und waren nochmals erfolgreich, als der EHC-Coach Torwart Markus Kring zugunsten eines weiteren Angreifers vom Eis nahm. Sechs Sekunden vor Schluss schoss Brett Wur in das leere Königsbrunner Tor ein und sorgte so für den 0:4 Endstand.
Der EHC verliert somit verdient nach großem Kampf sein Heimspiel gegen clever agierende Gäste, das Ergebnis fiel aber um ein, zwei Treffer zu hoch aus. Trotzdem bleibt Königsbrunn auf dem so wichtigen fünften Platz und kann nun entspannt den letzten beiden Auswärtspartien entgegensehen.
EHC-Coach Fabio Carciola weiß um die Ursachen für die Niederlage: „Es war bis zum Ende ein enges Spiel, wir haben erst nach dem 2:0 wirklich begonnen Eishockey zu spielen. Jetzt auf diesem Niveau ist das aber zu wenig, der Gegner hat das besser gemacht. Wir kamen zwar zu unsere Chancen, Bad Kissingen hat aber die Tore erzielt und somit verdient gewonnen.“


EV Aich
EV AICH SIEGT IN BERCHTESGADEN KLAR MIT 8:3
(BBZL)  Für die Eishackler aus Aich hat das neue Jahr begonnen wie das alte aufgehört hat. Mit dem siebten Sieg in Folge ist der EVA auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt. Mehr als vierzig Fans haben ihre Mannschaft nach Berchtesgaden begleitet und Heimspielatmosphäre  geschaffen. Von Anfang an wurden die Spieler um Kapitän Stefan Urzinger lautstark unterstützt. Trotzdem war der Beginn, bedingt durch Berchtesgadens körperbetonte Spielweise, aus Aicher Sicht etwas zerfahren. Die Gastgeber kamen immer wieder zu Chancen aber Linus Messerer im Aicher Tor war auf dem Posten.
Ausgerechnet als gegen den EVA die erste Strafe ausgesprochen wurde fiel dann der Führungstreffer für die Gäste. Daniel Korn nutzte eine Unachtsamkeit bei den Gastgebern, luchste ihnen die Scheibe ab, Jens Trautmann war zur Stelle und traf zum 1:0 (6:17). In der zehnten Minute dann ein schneller Konter über Matt Puntureri zu Andreas Koller, der nach seinem Alleingang den Puck unhaltbar in den Winkel versenkte. Und es ging jetzt ganz nach dem Geschmack der mitgereisten Fans weiter.
Nur gut eine Minute später lenkte Tarek Mustapha in Überzahl einen Schuss von der blauen Linie von Stefan Urzinger ins gegnerische Tor. Beflügelt von diesem deutlichen Vorsprung und der Unterstützung der Fans dominierten die Aicher jetzt die Begegnung. Drei Sekunden vor Ende des ersten Drittels traf Alexander Scholz (Trautmann) nach einem kapitalen Bock der Berchtesgadener zum 4:0 für die Aicher.
Die Gastgeber waren anscheinend noch bei Pausentee, als Korn eine Traumkombination über Scholz und Trautmann nach nur 29 Sekunden im Mittelabschnitt zum 5:0 abschloss. Trotz des deutlichen Rückstands gaben die Gebirgler nicht auf. Die Aicher Defensive stand aber sicher und wenn doch ein Schuss durchkam war er sichere Beute des Aicher Goalies Messerer.
Nachdem der EV Aich schon dezimiert angereist war, es fehlten Alexander Neumeier und Tom Pollner wegen Verletzung, musste der Aicher Coach ab Mitte des zweiten Drittels auf zwei weitere Spieler verzichten. Armin Rotzinger schied verletzt aus und Andreas Koller erhielt eine fragwürdige Spieldauerstrafe. Kurz danach wanderte dann auch noch Urzinger in die Kühlbox, aber auch bei 3 gegen 5 traf zunächst der EVA. Matt Puntureri wurde bei seinem Alleingang gefoult, den  fälligen Penalty verwandelte er zum 6:0. Die verbleibende Überzahl konnte Berchtesgaden schließlich doch noch zum ersten Treffer nutzen. Aber noch vor Ende des Mitteldrittels stellte Stefan Urzinger (Andreas Schmid) mit seinem Treffer zum 7:1 den alten Abstand wieder her.
Die letzten zwanzig Minuten standen unter dem Motto „keine weiteren Spieler verlieren“ und angesichts der deutlichen Führung schlich sich immer wieder „Bruder Leichtsinn‘“ ein. Die Konsequenz war, dass die Berchtesgadener noch zu zwei Treffern kamen. Aber auch die Aicher schlugen noch einmal zu. Herbert Jarczyk (Scholz/Urzinger) erzielte im Powerplay den achten Treffer für die Aicher. Besonders erfreulich war aus Aicher Sicht auch, dass die acht Tore von acht verschieden Schützen erzielt wurden.
Trotz des deutlichen Sieges gab es vom Aicher Trainer nicht nur lobende Worte. Positiv wurde von Herrmann angemerkt, „dass wir unsere Chancen vor allem im ersten Drittel konsequent verwertet haben. Aber es gab zu viele Fehlpässe und Scheibenverluste. Außerdem nehmen wir einen verletzten und einen gesperrten Spieler mit nach Hause, die uns im nächsten Heimspiel fehlen werden.“
Das nächste Spiel bestreitet der EV Aich am kommenden Samstag um 17:00 Uhr zuhause gegen den EK München


Eisbären Heilbronn
Sechs-Punkte-Wochenende für die Eisbären
(RLSW)  Mit einem 9:1 (2:1, 6:0, 1:0) gegen die Fire Wings Schwenningen und einem 7:2 (2:0, 2:2, 3:0)-Sieg bei den Mad Dogs Mannheim haben die Eisbären Heilbronn am Wochenende ihre Erfolgsserie auf inzwischen sechs Siege in Folge ausgebaut.
Gegen Schwenningen taten sich beide Teams anfangs schwer, ehe Sören Breiter in der 14. Minute mit seinem ersten Tor für die Eisbären das 1:0 erzielte. Nur 25 Sekunden später zappelte die Scheibe erneut im Schwenninger Netz – Arno Metz hatte zum 2:0 getroffen. Doch die Gäste konnten in der 18. Spielminute in doppelter Überzahl durch Alexander Funk auf 2:1 verkürzen.
Im zweiten Drittel kamen die 684 Fans dann kaum mehr aus dem Jubeln heraus. Moritz Hauß startete in der 28. Minute mit seinem Treffer zum 3:1 den Reigen mit insgesamt sechs Toren. Benjamin Brozicek (31.) sowie Claudio Schreyer und Patrick Luschenz mit einem erneuten Doppelpack innerhalb von 22 Sekunden schraubten das Ergebnis auf 6:1, ehe Trainer Sascha Bernhardt einen Torwartwechsel vornahm. Für Patrick Seeger kam mit Andre Vorlicek ein Neuzugang ins Spiel, der quasi unter dem Radar der Öffentlichkeit ins Team gerutscht war. Trainer Sascha Bernhardt sorgte nach dem Spiel für Aufklärung: „Wir waren vor ein paar Wochen im Training öfter mal nur mit einem Torwart dagestanden, da hat Claudio Schreyer seinen Kumpel Andre Vorlicek aus Mannheim mitgebracht, der zuvor bei den Mad Dogs gespielt hatte, zu der Zeit aber inaktiv war. Andre steht mit seinen 32 Jahren voll im Saft und ist top zuverlässig, weshalb wir den Pass beantragt und ihn an uns gebunden haben.“
Vorlicek hatte kaum seinen Platz im Tor eingenommen, da machte Moritz Hauß mit seinem zweiten Treffer das 7:1 (35.), dem Claudio Schreyer (38.) noch vor der zweiten Pause das 8:1 folgen ließ (38.). Nach etwas mehr als einer Minute im Schlussdrittel erhöhte Stefano Rupp auf 9:1, doch dann stellten beide Teams das Toreschießen ein.
Im Sonntagsspiel, zu dem die Eisbären nur mit vier Verteidigern und neun Stürmern antreten konnten, traf Benjamin Brozicek nach fünf Minuten in Überzahl zum 0:1. Auch das 0:2 fiel mit einem Mann mehr auf dem Eis: Sven Breiter netzte in der 12. Minute auf Zuspiel von Kapitän Stefan Schrimpf ein.
Zu Beginn der zweiten 20 Minuten kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel und verkürzten in der 27. Minute durch Julian Reiss zum 1:2. Bevor die Begegnung aufgrund dieses Anschlusstreffers womöglich hätte kippen können, schlugen die Eisbären zurück. Erneut war es Sven Breiter, der in der 28. Minute für die Eisbären das 1:3 erzielte. Als nicht mal eine halbe Zeigerumdrehung später Leontin Kreps auch noch zum 1:4 traf, hätte dies schon die Vorentscheidung bedeuten können. Doch Silvio Bruno hielt die Mad Dogs mit seinem Tor zum 2:4 weiter im Rennen.
Wie so oft, sorgte das Team von Trainer Sascha Bernhardt wieder einmal im Schlussdrittel mit kurz aufeinander erzielten Toren für die Entscheidung. Moritz Hauß und Benjamin Brozicek machten in der 54. Minute innerhalb von 22 Sekunden aus dem 2:4 ein 2:6, bevor Marc Oppenländer drei Minuten vor dem Ende für den 2:7-Endstand sorgte.
Am kommenden Freitag führt der Weg der Eisbären auf die Stuttgarter Waldau, wo um 20 Uhr die Stuttgart Rebels auf sie warten.


Schwenninger Fire Wings
Schwenninger Fire Wings mit Sieg und Niederlage ins Jahr 2018
Nach der 4-wöchigen Spielpause starten die Schwenninger Fire Wings mit einem Heimsieg gegen Ravensburg und einer Auswärtsniederlage in Heilbronn ins neue Jahr.
Bei den Fire Wings standen die Vorzeichen vor dem Auswärtsspiel in Heilbronn alles andere als gut, denn Trainer Matthias Kloiber konnte lediglich mit 11 Feldspielern aufwarten. Dennoch konnte man im ersten Drittel dem Favoriten aus Heilbronn Paroli bieten. Nach erstem Abtasten beider Mannschaften dauerte es bis in die 14. Spielminute, ehe Heilbronn mit einem Doppelschlag mit 2:0 in Führung ging. Allerdings hatten die Neckarstädter die passende Antwort parat und konnten in doppelter Überzahl durch Alex Funk auf 2:1 verkürzen. Mit diesem Ergebnis ging es auch ins 2. Drittel in dem die Fire Wings bis zur 28. Minute ihre defensive Spielweise beibehielten. Dann brachen aber alle Dämme und die Eisbären stellten innerhalb sieben Spielminuten das Ergebnis auf 7:1. Im letzten Spielabschnitt waren die Schwenninger daher darauf bedacht, sich nicht zweistellig aus der Halle schießen zu lassen und so stelle Stefano Rupp bereits in der 42. Minute den Endstand von 9:1 her.
Am Sonntag beim Heimspiel gegen die 1b-Vertretung des EV Ravensburg sollte Wiedergutmachung betrieben werden.In der 7. Spielminute brachte Mike Soccio seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Diese hielt bis zur ersten Drittelpause. Im zweiten Spielabschnitt agierten die Gäste aus Ravensburg druckvoller und konnten in Minute 22 bei eigener Unterzahl zum 1:1 ausgleichen. Doch die Fire Wings schien dies nicht zu beeindrucken. Stattdessen agierten sie zwei Minuten vor Drittelende clever und gingen durch Tore von Simon Schlenker und Felix Steinhäuser erneut in Front. Das 4:1 durch Stefan Schäfer in der 45 Minute schien die Vorentscheidung gewesen zu sein und man sah sich im Lager der Schwenninger bereits auf der Siegerstraße. Doch die Gäste aus Oberschwaben kamen noch einmal ran und konnte 2 Minuten vor Spielende den 4:3 Anschlusstreffer erzielen. Es wurde somit nochmals spannend. Doch mit einer Energieleistung verwalteten die Schwenninger das Ergebnis und konnten die 3 Punkte somit am Neckarursprung behalten.
Bereits kommendes Wochenende geht es erneut mit einem Doppelwochenende weiter. Am Freitag gastieren die Fire Wings in Eppelheim, ehe am Sonntag die Hügelsheim Rhinos in der Helios Arena zu Gast sind.


Diez-Limburg Rockets
Sechs-Punkte-Wochenende für die EGDL: Rockets gewinnen auch beim Meister
(RLW)  Ein offenes Spiel mit viel Tempo und nur einem Tor - das beschreibt das erste Drittel in Hamm mit wenigen Worten. Bereits nach einer halben Minute hatten die Gastgeber die erste Überzahl-Situation, die sie jedoch ebensowenig nutzen konnten wie die Rockets ihre beiden Powerplays in den ersten 20 Spielminuten. Der einzige Treffer bis zum ersten Pausentee fiel beim Fünf-gegen-Fünf, und er ging auf das Konto von Kevin Trapp, der die Eisbären in der 9. Minute mit 1:0 in Führung schoss. „Wir haben das erste Drittel ziemlich verschlafen“, sagte Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Hamm hat viel Druck gemacht und lag zu Recht in Führung.“
Um die Partie im zweiten Drittel (ergebnistechnisch) zu drehen, brauchte die EGDL lediglich 80 Sekunden: Pierre Wex traf in Überzahl zum 1:1 (25.), wenig später schoss Konstantin Firsanov die Raketen zum ersten Mal in Führung (26.). Bei zwei weiteren Situationen, in denen Hamm auf der Strafbank Platz nahm, setzte sich nicht die beste Powerplay-Mannschaft der Liga durch (Diez-Limburg), sondern das beste Penaltykilling der Liga (Hamm). So ging es mit einer knappen 2:1-Führung für das Team von Arno Lörsch in die zweite Pause.
„Im dritten Drittel haben wir dann einen Vorgeschmack auf Play-off-Hockey bekommen“, beschreibt Lörsch die härtere Gangart im letzten Spielabschnitt. Einzig: Die Rockets ließen sich darauf weder ein noch davon anstecken. „Die Jungs sind mental fokussiert und sagen sich: Lass sie machen, wir bleiben konzentriert und zielstrebig.“ Belohnt wurde das mit der zwischenzeitlichen 3:1-Führung durch Joey Davies (51.), der Hamm jedoch postwendend das 2:3 durch Marvin Cohut (52.) folgen ließ.
Ein knappes Spiel, am Ende mit einem Tor Unterschied - das wäre der passende Ausgang für dieses Duell gewesen. Doch als die Eisbären alles nach vorne warfen und den Keeper für einen sechsten Feldspieler zogen, schlugen die Rockets noch einmal zu: Konstantin Firsanov, der an diesem Wochenende zum Mister Empy-net-goal wurde, traf wie in Herford ins leere Tor - dieses Mal zum 4:2 (59.). Dass Philipp Maier mit einem schönen Schlagschuss in den Winkel sogar noch das 5:2 nachlegte (60.), war für die EGDL sehenswert, des Guten aber fairerweise zu viel.
„3:2 oder 4:3 wäre angemessen gewesen“, sagte Lörsch. „Das 5:2 spiegelt nicht die Kräfteverhältnisse auf dem Eis wieder. Der Sieg aber war unter dem Strich verdient, zumal wir für unsere Verhältnisse heute mit kleinem Kader und nur einem Keeper angereist waren. Aber wie schon in Herford so gehört auch dieses Mal Constantin Schönfelder ein Sonderlob. Überragend, was der wieder alles gehalten hat.“
Ein Lob bekamen die Rockets auch von Eisbären-Trainer Ralf Hoja, der auf der Pressekonferenz der EGDL zum Sieg gratulierte. „Beim Warmmachen habe ich mich gefragt, wieso die 15 Punkte mehr haben als wir. Am Ende des Spiels wusste ich es. Diez-Limburg hat eine richtig gute Mannschaft zusammen, die in den entscheidenden Situationen die Tore gemacht haben, die wir in den entscheidenden Situationen nicht gemacht haben. Aber ich war nach Niederlagen schon geknickter. Wir haben heute gut mitgehalten.“
Mit dieser Resonanz hatten die Verantwortlichen nicht gerechnet: Als man im Dezember Vereine, Gruppen und Firmen dazu einlud, sich kostenlos ein Heimspiel der Rockets anzuschauen, da hatten die Optimisten auf 400 Zuschauer gehofft. Die Gruppen mussten sich per E-Mail bis Anfang Januar für das Pokal-Heimspiel am Freitag, 12. Januar, gegen den Eishockeyclub Nordhorn (20.30 Uhr) anmelden und erhielten im Gegenzug freien Eintritt. „Wir freuen uns riesig, dass sich insgesamt unglaubliche 850 Personen angemeldet haben und an unserer Aktion #euerheimspiel teilnehmen“, sagt Vorstandsmitglied Willi Lotz. „Jetzt hoffen wir natürlich, dass wir die 1000-Zuschauer-Marke knacken können. Die Abendkasse wird an diesem Abend natürlich geöffnet sein, es gibt noch ausreichend Tickets für alle Zuschauer, die sich nicht als Gruppe angemeldet haben. Die EG Diez-Limburg möchte sich auch ausdrücklich bei Feinkost Dittmann für die Unterstützung im Rahmen der Aktion #euerheimspiel bedanken. Nur mit starken Partnern an unserer Seite können wir es uns überhaupt leisten, eine solche Aktion anzubieten. Unser Sponsor Feinkost Dittmann hat mit seiner Unterstützung diese tolle Resonanz überhaupt erst möglich gemacht.“


Ice Dragons Herford
Ice Dragons unterliegen dem Spitzenreiter knapp!
(RLW)  Spitzenspiel stand drauf, Spitzenspiel war drin! Vor gut 1000 Zuschauern, davon ca. 100 Gästefans, lieferten sich beide Teams ein hochklassiges, temporeiches Spiel auf Augenhöhe, in dem es immer wieder hin und her ging, am Ende aber die Gäste mit 4:6 die Oberhand behielten. Dennoch, unzufrieden konnte eigentlich kein Herforder Fan die Halle verlassen, dazu hatten die Ice Dragons zu stark gespielt, am Ende war es lediglich die etwas bessere Chancenverwertung der Gäste, die den Unterschied ausmachte.
Die ersten knapp 5 Minuten des Spiels gehörten eindeutig den Gästen. Mit aggressivem Forechecking erzwangen sie immer wieder Scheibenverluste der Ice Dragons, überbrückten dann mit viel Tempo die neutrale Zone und drängten die Hausherren hinten rein. Doch Justin Figge im Herforder Tor war auf dem Posten, hielt, was auf sein Tor kam und gab seinem Team so die benötigte Sicherheit. Nach und nach befreiten sich die Ice Dragons, die in der eigenen Defensive immer mehr Zugriff aufs Spiel bekamen, aus der Umklammerung und machten sich nun ihrerseits auf, das Tor von Gäste-Goalie Constantin Schönfelder unter Beschuss zu nehmen. So wogte das Spiel hin und her, ohne das ein Treffer fallen wollte. Chancen wären auf beiden Seiten ohne Frage genug da gewesen, doch zwei starke Goalies verhinderten, den ersten Treffer. Dies änderte sich in der 12. Minute. Während Dennis Schmunk auf der Strafbank saß, spielten die Ice Dragons eigentlich ein gutes Unterzahlspiel, machten dann jedoch einen folgenschweren Stellungsfehler, der Gästestürmer Philipp Maier so in Position brachte, dass er durch den Verkehr vorm Tor zum 0:1 einnetzen konnte, Justin Figge war chancenlos. Doch die Ice Dragons antworteten. Sie setzten die Gäste unter Druck, näherten sich ihrem ersten Treffer immer mehr an. Ein Schuss von Fabian Staudt tanzte in der 18. Minute noch über die Latte, doch nur eine Minute später war es endlich passiert. In Überzahl stand Gleb Berezovskij goldrichtig und glich zum verdienten 1:1 Pausenstand aus.
Das zweite Drittel begann wie das erste, wieder waren die Gäste anfangs Feldüberlegen, dieses Mal nutzten sie die Überlegenheit jedoch auch prompt aus: Joey Davies brachte die Gäste in der 24. Minute mit 1:2 in Führung. Die Ice Dragons antworteten mit wütenden Angriffen, versuchten die Rockets in die Verteidigung zu drängen. Ein Treffer gelang ihnen jedoch erst in der 29. Minute, als RJ Reed in doppelter Überzahl an der blauen Linie durchlud und Schönfelder mit einem sehenswerten Schlagschuss keine Chance ließ! Doch der Ausgleich währte nur 5 Minuten, dann brachte Marvin Bauscher sein Team wieder in Führung. Den erneuten Ausgleich hatte RJ Reed nur wenige Sekunden später auf dem Schläger, für den bereits geschlagenen Schönfelder rettete jedoch, wie schon im ersten Drittel, die Latte. Und es kam noch schlimmer: Einen misslungener Aufbaupass der Ice Dragons landete bei Florian Flemming, der in der 38. Minute an der blauen Linie abzog und die Gäste mit 2:4 in Führung brachte, eine Führung die bis zur letzten Pause bestand hatte.
Die Ice Dragons warfen im letzten Drittel noch einmal alles nach vorne, doch die Gäste verteidigten geschickt, ließen wenig echte Torchancen zu. Kam die Mannschaft von Jeff Job doch einmal durch, stand da noch Constantin Schönfelder, der eine starke Partie lieferte. Die Zeit verrann und als dann noch Joey Davies nach einem Konter zum 2:5 in der 50. Minute abschloss, sahen wohl die Meisten der anwesenden Eishockeyfans die Partie als bereits gelaufen an. Nicht so jedoch die Ice Dragons. Sie rackerten, sie kämpften, sie erarbeiteten sich gegen die nun dicht gestaffelte Abwehr der Gäste ihre Chancen. Als dann noch Fabian Staudt in der 52. Minute einen Nachschuss zum 3:5 nutzte, sah man förmlich, dass dieser Treffer den Ice Dragons neue Energie gab! Sie erhöhten weiter den Druck, doch irgendwie schafften es die Gäste immer wieder, die Scheibe noch vor dem Tor zu stoppen. Die Ice Dragons gaben jedoch nicht auf, sie stürmten weiter und wurden belohnt! Leon Nasebandt verkürzte in der 57. Minute auf 4:5, erneut war es ein Nachschuss. Kurz vor Schluss nahm Jeff Job dann eine Auszeit um sein Team noch einmal neu einzustimmen. Kaum waren die Ice Dragons in Scheibenbesitz, verließ dann Justin Figge das Tor für einen weiteren Feldspieler. Doch dieser Schachzug hatte nicht die gewünschte Wirkung. Die Gäste konnten die Scheibe aus dem eigenen Drittel klären und Konstantin Firsanov schoss von der Mittellinie aus ins verwaiste Herforder Tor zum 4:6 Endstand.


Ratinger Ice Aliens
Den Start verschlafen
(RLW)  Die Ratinger Ice Aliens müssen im ersten Spiel des Jahres gegen die Hammer Eisbären eine 2:6 Niederlage einstecken. Vor allem das verschlafene erste Drittel war Grund für die Niederlage.
Das hatten sich die Jungs um Trainer Achim Johnigk sicherlich anders vorgestellt. Anstatt im dritten Anlauf endlich gegen den Meister zu punkten, verlor man die Partie ehe sie richtig begonnen hatte. Schon nach 15 Minuten stand es durch Treffer von Kuchnia, Spacek und zweimal Loecke 4:0 für Hamm. Die Aliens waren immer einen Schritt zu spät und kamen einfach nicht in die Partie. Zwar erspielte man sich noch ein paar Chancen, nach 20 Minuten waren aber alle Ratinger froh, dass es in die Kabine ging.
Das Mitteldrittel gestaltete sich aus Ratinger Sicht dann schon wesentlich freundlicher. Die Aliens nahmen den Kampf jetzt an, fighteten um jeden Puck und wurden in der 30.Minute auch endlich belohnt, als Dennis Appelhans nach einer schönen Vorlage von Florian Pompino den Puck durch die Schoner von Eisbären Keeper May bugsieren konnte. Keine zwei Minuten später sorgte Milan Vanek für den zweiten Treffer, angesichts der noch langen Spielzeit keimte wieder Hoffnung auf. Achim Johnigk ließ sein Team nun wesentlich offensiver agieren, der Anschlusstreffer musste her und wäre auch verdient gewesen, doch keine Minute nach dem zweiten Treffer der Aliens sorgte Hamms Spacek mit dem 5:2 für die Vorentscheidung.
Mit einem drei Tore Rückstand ging es ins Schlussdrittel, weiterhin rannten die Ice Aliens an, scheiterten aber entweder an sich selbst, am Torpfosten oder an Torhüter May. Durch den hohen Offensivdruck ließ man gleichzeitig gefährliche Konter der Hausherren zu. Hamms Stürmer Kraft konnte in der 46.Minute alleine aufs Tor von Christoph Oster zulaufen und auf 6:2 erhöhen. Das 6:2 war gleichzeitig dann auch das Endergebnis, zwar erspielten sich beide Teams noch ein paar Chancen, weitere Treffer waren den Zuschauern aber nicht mehr vergönnt.
Bleibt die Frage wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte man das erste Drittel nicht komplett verschlafen. In den letzten vierzig Minuten waren die Ratinger in einer insgesamt sehr fairen Partie durchaus auf Augenhöhe.


Sande Jadehaie
ECW Sande kassiert erneute Derby-Niederlage
(VLN)   Der ECW Sande hat das Derby beim REV Bremerhaven verloren. Das Team von Trainer Sergey Yashin unterlag am Samstagabend mit 6:9 beim Tabellenzweiten. 
Nachdem das Hinspiel (7:8 n.P.) unter keinem guten Stern stand und eine Fan-Gruppierung des REV für mächtig Unruhe in der Eishalle Sande gesorgt hatte, ging das Derby in der Eisarena Bremerhaven friedlich über die Bühne.
Gekämpft wurde nur auf dem Eis, und zwar um wichtige Punkte. Den besseren Start in die Partie erwischten jedoch Pinguine. Nach Treffern von Runge, Eckert und Sobczak lag der REV nach zehn Minuten mit 3:0 in Führung. Christoph Josch traf im ersten Drittel zum zwischenzeitlichen 1:3, aber nach einem weiteren Tor von Thorben Alfs ging es mit einem Drei-Tore-Rückstand in die erste Drittelpause.
Nach einem Doppelschlag zogen die Gastgeber im Mittelabschnitt auf 6:1 davon, bevor Karol Bartanus und Lubomir Sivak die Jadehaie mit weiteren Treffern im Spiel halten konnten. Zur Freude der rund 120 mitgereisten Haie-Fans entschärfte Fabian Janssen dann auch noch einen Penalty, allerdings ließen zwei weitere REV-Treffer nicht lange auf sich warten. Marcel Struck, der nach seiner abgesessenen Sperre wieder das Trikot des ECW Sande trug, traf kurz vor der zweiten Pause noch zum 4:8.
„Wir haben uns zwar oft im gegnerischen Drittel festsetzen können, aber unsere Torchancen einfach zu selten genutzt“, erklärt der Stürmer. 
Obwohl die Jadehaie den Schlussabschnitt mit 2:1 für sich entscheiden konnten, war für das Yashin-Team an diesem Abend in Bremerhaven nichts zu holen, „was leider dazu führte, dass wir keine drei Punkte mit nach Hause genommen haben“, blickt Marcel Struck auf die Partie.


Tornado Niesky
Gelungener Start ins neue Jahr
(RLO)  Am Sonnabend starteten die Tornados im Eisstadion am Waldbad mit einem Heimspiel gegen die Cracks des ESC Dresden 1b ins neue Jahr. Die Nieskyer waren in dieser Saison bereits zweimal zu Gast in der Landeshauptstadt. Beide Spiele konnten sie gewinnen. Das sollte auch beim dritten Aufeinandertreffen der beiden Teams wieder so sein.
Die Nieskyer gingen bereits in der 2.Minute durch einen Treffer von Robert Bartlick (Assistenten: Marco Noack, Philip Riedel) in Führung. Andreas Brill (Assistenten: Philip Riedel, Robert Bartlick) erhöhte in der 10. Minute zum 2:0. Doch die Dresdner zeigten sich davon unbeeindruckt und hielten stark dagegen. In der 19. Minute gelang ihnen dann auch der Anschlusstreffer. So ging es mit einem Spielstand von 2:1 in die erste Pause.
Auch im Mitteldrittel behielten die Gastgeber die Oberhand. Durch zwei weitere Tore von Eric Girbig (Assistent:  Philipp Rädecker) in der 26. Minute und Chris Neumann (Assistenten: Jörg Pohling, Christian Rösler) in der 31. Minute bauten sie ihre Führung aus. Doch beide Teams hatten zahlreiche Chancen und die Torhüter viel zu tun.
Im letzten Drittel zeigten die Tornados noch mal ihre ganze Klasse. Mit 4 Toren innerhalb von 13 Minuten durch Richard Rentsch (Assistenten: Richard Jandik, Tristan Schwarz), Andreas Brill (Assistenten: Marco Noack, Philip Riedel), Robert Bartlick (Assistenten: Daniel Wimmer, Andreas Brill) und Andreas Brill (Assistenten: Marco Noack, Daniel Wimmer) machten sie den Sieg perfekt. Die Dresdner zeigten sich trotzdem weiter kämpferisch. Eine Minute vor dem Abpfiff gelang ihnen sogar noch ein zweiter Treffer.
Zum Schluss gewannen die Tornados klar und verdient mit 8:2 (2:1; 2:0; 4:1). Die ca. 600 zahlenden Zuschauer sahen ein durchaus spannendes Spiel und waren mit der Leistung ihres Teams am Ende sehr zufrieden!


Frauen-Nationalmannschaft
Nations-Cup 2018 Tag 4: Russland gewinnt Nations-Cup, Deutschland belegt 6. Platz
Russland gewinnt das Finale gegen Schweden. Finnland sichert sich Platz 3 nach Penaltyschießen. Deutschland unterliegt Kanada.
Russland gewinnt Nations-Cup
Russland gewinnt ein kampfbetontes Finale des Nations-Cup und wird Nachfolger von Finnland.
19:00 Uhr Schweden – Russland 1:4 (0:1/0:0/1:3)
Schweden hatte den etwas besseren Start und durch zwei Strafen gegen Russland sogar die Möglichkeit, früh in Führung zu gehen. Sie nutzten das aber nicht aus, was die Russinnen bestraften, denn Valeriya Pavlova nutzte nach fünf Minuten ein Break zum 0:1. Es blieb der einzige Höhepunkt im 1. Drittel. Der Rest war ein intensiv geführtes Drittel. Beide Teams gingen gut zur Sache.
Das 2. Drittel hatte an Höhepunkten nicht viel zu bieten. Russland verteidigte sehr gut und notfalls sogar mit Körpereinsatz. Schweden kam so kaum durch. Das ging den Russinnen nach vorne hin allerdings auch nicht anders, denn auch die Schweden standen hinten ebenfalls gut.
Was immer die Schwedinnen auch versuchten, Russland ließ einfach keine Torchancen zu. Und sie beschäftigten zwischendurch auch die Abwehr der Schwedinnen. Die Vorentscheidung fiel dann nach 51 Minuten. Elena Dergachyova traf im Anschluss an ein Powerplay zum 0:2 und eine Minute später machte Valeriya Pavlova mit dem 0:3 den Sack zu. Sie traf nach einem Break. Schweden versuchte es aber dennoch ohne Goalie, ein Fehler im eigenen Drittel führte aber zum 0:4 durch Anna Shokhina (58.). Emma Nordin gelang immerhin noch der Ehrentreffer (59.). 
Auch wenn das Finale nicht zu den besten Spielen des Turniers gehörte, hat Russland diese Auflage des Nations-Cup verdient gewonnen.
Krimi geht an Finnland
Ein tolles Spiel zeigten die Schweiz und Finnland den Zuschauern. Nach spannendem Spielverlauf gewann Finnland nach Verlängerung.
15:30 Uhr Schweiz – Finnland 3:4 (1:2/1:0/1:1) n.V.
Finnland übernahm sofort das Kommando und setzte die Schweiz gleich unter Druck. Diese konnten sich nur selten befreien, standen dafür aber hinten recht gut. Und den Rest erledigte Florence Schelling im Tor der Eidgenossinnen. Nach elf Minuten war aber auch diese machtlos, Emma Nuutinen traf per Nachschuss zum 0:1. Doch die Schweizerinnen blieben dran und kamen bei einem ihrer Angriffe zum 1:1. Ewelina Raselli traf nach 15 Minuten. 34 Sekunden später jubelten erneut die Skandinavierinnen, denn Ronja Savolainen brachte Finnland erneut in Führung. Mehr passierte in diesem rasanten Anfangsdrittel zwar nicht, es machte aber Spaß auf mehr.
Mit viel Druck von Finnland ging es im 2. Drittel weiter. Die Schweiz stand aber hinten sehr gut und ließ nicht viele klare Chancen zu. Und die Breaks der Schweizerinnen waren stets gefährlich. Einer davon brachte den Ausgleich, Ewelina Raselli wurde auf die Reise geschickt und traf nach 29 Minuten zum 2:2. Es ging nicht mehr ganz so stürmisch zu wie noch in den ersten 20 Minuten, dennoch war es weiterhin ein schönes Spiel.
Es blieb auch im Schlussabschnitt ein gutes und schnelles Spiel. Beide standen hinten sehr gut und nahmen den Goalies viel Arbeit ab. Dann die letzten fünf Minuten. Phoepe Staenz zog von der Seite ab und der Puck schlug im langen Eck ein. Finnland versuchte recht früh alles und nahm 136 Sekunden vor dem Ende den Goalie vom Eis. 86 Sekunden vor dem Ende brachte dass Erfolg, Sabina Tapani erzielte den Ausgleich. Es blieb bei diesem Ergebnis und es kam zur Verlängerung.
Die dauerte 139 Sekunden, dann erzielte erneut Sabina Tapani den Siegtreffer für Finnland. Finnland belegt damit den 3. Platz, die Schweiz wird Vierter.
Kanada gewinnt sicher gegen Deutschland
Keine Chance ließ Kanada dem deutschen Team beim Spiel um den 5. Platz. Deutschland kämpfte zwar, unterlag am Ende aber trotzdem klar.
12:00 Uhr Deutschland – Kanada 1:5 (0:1/1:3/0:1)
Kanada versuchte gleich Druck aufzubauen und nutzte die erste kleine Unaufmerksamkeit aus. Kristin O’Neill stand nach drei Minuten völlig alleine vor Franziska Albl im deutschen Tor und ließ ihr keine Chance. Deutschlands Torhüterin wurde bis zur Pause gut beschäftigt, sie und ihre Vorderleute kämpften aber sehr gut und so blieb es der einzige Treffer der Kanadierinnen im Angriffsdrittel. Deutschland kam auch zu einigen Angriffen, ein Treffer gelang dabei aber nicht.
Und auch im 2. Drittel griff Kanada weiter an. Was allerdings noch schlimmer war aus deutscher Sicht, sie nutzten ihre Torchancen. Brooke Stacey nach 64 Sekunden und Amy Potomak nach 23 Minuten sorgten früh für eine Vorentscheidung. Deutschland fing sich aber und konnte weitere Gegentore verhindern. Es gab auch gute Angriffe des Teams, ein Treffer wollte aber nicht gelingen. Dann aber doch noch Jubel auf der deutschen Bank, 28 Sekunden vor der Pause erkämpft sich Deutschland eine Chance und die nutzte Julia Zorn zum Anschlusstreffer. Allerdings schlug Kanada gleich zurück, Amy Potomak erzielte mit ihrem zweiten Treffer in diesem Spiel 18 Sekunden vor der Pause das 1:4.
Die Abwehr von Deutschland und Goalie Franziska Albl kämpften im letzten Drittel weiter. Trotzdem gab es einige gute Chancen für Kanada und bei den wenigen Angriffen von Deutschland auch für das Team von Trainer Benjamin Hinterstocker. Fünf Minuten vor dem Ende gelang Kanada doch noch ein Tor, Loren Gabel ging alleine durch und ließ Deutschlands Torfrau keine Chance. Kanada gewann am Ende verdient, auch wenn das deutsche Team sich diesmal gut verkaufte.
Es war nicht ganz das Turnier für Deutschland, sie können mehr als sie zeigten. So blieb am Ende „nur“ der 6. Platz und die Erkenntnis, dass weiterhin viel gearbeitet werden muss.
(Norbert Stramm)


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Montag 8.Januar 2018
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