IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 20.Januar 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin
Düsseldorfer EG
ine starke DEG holt einen Punkt beim Meister! 4:5-Verlängerungsniederlage beim EHC Red Bull München
(DEL) Respekt DEG! Die Düsseldorfer haben beim Meister in München ein starkes Spiel gezeigt. Schlussendlich verlieren sie beim EHC Red Bull mit 4:5 (1:1, 3:2, 0:1, 0:1) nach Verlängerung. Die DEG zeigte in allen Mannschaftsteilen eine mehr als überzeugende Leistung. Dieses Spiel gibt viel Schub für die wichtige Partie Sonntag in Mannheim.
ERC Ingolstadt
ERC-Trainingslager wieder in Südtirol
(DEL) Der ERC Ingolstadt wird sich im August wieder in Südtirol auf die kommende Saison 2018/19 vorbereiten. Die Panther tragen ihr Trainingslager vom 20. bis 27. August 2018 erneut in der schönen Marktgemeinde Latsch aus. Beim 3. Vinschgau Cup (24.-26. August) ist der ERC außerdem wieder Mitverantalter und trifft auf renommierte, internationale Gegner.
„Das Trainingslager in Latsch hat sich bewährt und Mannschaft wie Fans haben tolle Erinnerungen an die vergangenen Jahre“, sagt Claudius Rehbein, Marketingdirektor des ERC. „Das wollen wir natürlich fortsetzen. Planen Sie die Südtiroler Woche gleich in Ihren Urlaubskalender ein. Genießen Sie die schöne Landschaft und die gute Vinschgauer Küche und erleben Sie die Panther in Trainingslager und Turnier.“
Wer sich den VinschgauCup nun „blau“ im Kalender anstreicht, wird wahrscheinlich sofort merken, dass an diesem Wochenende auch der Barthelmarkt in Oberstimm stattfindet. „Das ist uns bewusst,“ so Claudius Rehbein, „aber in Absprache mit unserem Partner Südtirol und unserem Sportdirektor Larry Mitchell ist das Trainingslager in dieser Woche der perfekte Zeitpunkt in unserer Saisonvorbereitung.“
Um Fans, die sowohl den Barthelmarkt als auch den VinschgauCup besuchen wollen, plant der ERC in Zusammenarbeit mit den Happy Fans Tagesfahrten, sollten sich genug Busreisende zusammenfinden. „Wir haben im Vorfeld mit einigen Fans gesprochen und viele sagten uns bereits, dass sie trotz des Termins nach Südtirol kommen werden“, so Rehbein, „Außerdem wäre bei anderer Planung wohl zumindest ein Testspiel zuhause die Alternative gewesen und das war in der Vergangenheit ja auch nicht gerade optimal.“
„Wir sind uns bewusst, dass am Turnierwochenende der Barthelmarkt stattfindet“, führt Rehbein aus. „Wir haben im Vorfeld mit einigen Fans gesprochen. Natürlich gibt es den ein oder anderen, der das Fest in Oberstimm nicht missen will. Viele andere haben aber zugesichert, dass sie nach Latsch kommen werden und sei es nur zu einem Spiel.“ Das ERC-Fanprojekt organisiert Tagesreisen zum VinschgauCup. Zur Erinnerung: Von Ingolstadt bis nach Latsch braucht man laut Routenplaner kürzer als von Ingolstadt bis nach Köln.
Sportdirektor Larry Mitchell, der derzeit mit Clubs aus verschiedenen Ligen über eine Teilnahme am VinschgauCup spricht, freut sich schon wieder auf das Trainingslager: „Wir finden mit den Eis- und Trockentrainingsmöglichkeiten in Latsch sehr gute Bedingungen vor. In dieser Phase der Vorbereitung ist es auch wichtig, dass wir gegen hochkarätige Gegner testen und das werden wir beim VinschgauCup.“
In den vergangenen beiden Ausgaben des ERC-Vorbereitungsturniers waren mit den BlackWings Linz aus der EBEL, den SCL Tigers aus der NLA (Schweiz) und dem schwedischen Rekordmeister Färjestad BK bereits attraktive Teams in Latsch.
Hotelangebote, Ausflugsziele und Veranstaltungshinweise finden Sie bereits jetzt auf www.latsch.it /// www.vinschgau.net /// www.suedtirol.info
Wer nicht die ganze Woche nach Latsch kommen will, derzeit für zwei oder drei Übernachtungen aber noch keine Zusagen von Hotels bekommt, kann sich ab nächster Woche auch über ein Formular an den Tourismusverein wenden, der in regelmäßigen Abständen seine Hotelkontingente prüft und zeitnah für jeden ERC-Fan das passende Hotel finden wird.
Kölner Haie
Kölner Haie bewerben sich für das DEL Winter Game 2019 / Kölner Haie gegen die Düsseldorfer EG - DER Eishockey-Klassiker im RheinEnergieSTADION am 12. Januar 2019
(DEL) Ein ausverkauftes Stadion, 50.000 applaudierende Fans, von Adrenalin durchströmte Eishockey-Spieler, ein Rahmenprogramm voller Action und Abwechslung. Willkommen beim DEL Winter Game 2019. Mit dieser Vision haben sich die Kölner Haie für das DEL Winter Game 2019 beworben.
Die Gegner: Kölner Haie gegen die Düsseldorfer EG: Das rheinische Derby ist DER Klassiker im deutschen Eishockey, vielleicht sogar im europäischen Eishockey. Keine andere Partie elektrisiert zwei Großstädte so stark! Dies hat bereits das DEL Winter Game 2015 in Düsseldorf gezeigt, das beste Werbung für diese Spielpaarung war. Die DEG sicherte sich den Sieg mit 3:2. Es ist also an der Zeit, die Revanche in Köln stattfinden zu lassen!
Der Austragungsort: Das RheinEnergieSTADION ist in höchstem Maße etabliert sowie in der Lage, ein solches Event austragen zu können. Dies wurde in der Vergangenheit bei Fußball-Länderspielen für die FIFA, UEFA und den DFB bewiesen. Zudem ist das RheinEnergieSTADION als Spielstätte bestens geeignet, u.a. mit idealer Verkehrsanbindung ausgestattet. Ob Autobahn, S-Bahn oder Straßenbahn – die Heimspiele des 1.FC Köln halten dem Verkehr bestens stand. Eine professionelle Betreibergesellschaft als Kooperationspartner rundet den Austragungsort ab.
"Zum insgesamt vierten Mal wird im Januar 2019 das DEL Winter Game ausgetragen, ein nationales Eishockey-Event der Superlative. Die Austragungen in den Jahren 2013, 2015 und 2017 haben gezeigt, dass unser Sport das Interesse der breiten Masse trifft. Eine sportbegeisterte Stadt, ein Stadion voller Emotionen, das größte Derby im deutschen Eishockey: Das DEL Winter Game 2019 soll ein elektrisierendes, ein emotionales, ein herausragendes Event für das deutsche Eishockey werden. Kölner Haie gegen Düsseldorfer EG im RheinEnergieSTADION: Das ist Musik in den Ohren für viele Fans des schnellsten Mannschaftssports der Welt und nur ein Grund unter vielen, warum sich die Kölner Haie für das DEL Winter Game 2019 beworben haben", erklärt Haie-Geschäftsführer Oliver Müller, der zudem starke Partner, wie Lukas Podolski, Schirmherr der Bewerbung der Kölner Haie zur Ausrichtung des DEL Winter Game 2019, das Land NRW oder die Kölner Sportstätten GmbH an der Seite der Kölner Haie weiß.
Die Bewerbungsunterlagen wurden am heutigen Freitag durch Oliver Müller auf der DEL-Geschäftsstelle in Neuss an DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke überreicht. "Wir haben unsere Hausaufgaben zunächst gemacht. Jetzt hoffen wir auf den Zuschlag für das DEL Winter Game 2019", so Oliver Müller nach der Übergabe.
Red Bull München
Red Bulls für das Playoff-Viertelfinale qualifiziert
(DEL) Der EHC Red Bull München hat sich zehn Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde als erstes Team für das DEL-Playoff-Viertelfinale qualifiziert. Beim 5:4-Erfolg nach Verlängerung (1:1|2:3|1:0|1:0) gegen die Düsseldorfer EG baute der amtierende Deutsche Meister außerdem seine Heimserie auf zehn Siege in Folge aus. Vor 5.640 Zuschauern trafen Ryan Button, Keith Aucoin und Michael Wolf für München, ehe Brooks Macek mit einem Doppelpack zunächst den Ausgleich und dann den Siegtreffer in der Overtime erzielte.
Nach 60 Sekunden sorgte Alexej Dmitriev mit seinem Powerplaytreffer für einen Traumstart der DEG. Danach lieferten sich beide Teams ein offenes Duell, in dem Brooks Macek die beste Chance auf den Ausgleich hatte (4.). In der 18. Minute verhinderte Münchens Torhüter Danny aus den Birken gegen John Henrion das 0:2. Die Red Bulls erhöhten nun den Druck und glichen 21 Sekunden vor Drittelende durch Ryan Button aus.
Nach dem Seitenwechsel wurde es spektakulär. Spencer Machecek schoss die Gäste erneut in Führung (26.). In der 31. Minute glichen die Red Bulls aus: Nach einem Traumpass von Derek Joslin traf Keith Aucoin per Tunnel. Es war der Auftakt zu 52 ereignisreichen Sekunden, denn im Gegenzug schnürte Spencer Machacek seinen Doppelpack (32.). München ließ nicht locker und glich wenig später durch Michael Wolf aus. 40 Sekunden vor Ende des Drittels stellte Eduard Lewandowski auf 4:3 für die Gäste.
Die Red Bulls fanden besser in den Schlussabschnitt, die Gäste hielten den knappen Vorsprung aber und konterten gefährlich. Bernhard Ebner verpasste in der 50. Minute die Vorentscheidung. Auf der Gegenseite machte es Brooks Macek besser. Er verlud DEG-Goalie Mathias Niederberger mit einer schönen Bewegung (53.). Münchens Toptorschütze lief nun heiß: Kurz nach dem Ausgleich landete sein Rückhandschuss an der Latte (55.).
In der Verlängerung wurde Macek dann zum Matchwinner, denn in der 62. Minute sicherte er den Red Bulls mit seinen zweiten Treffer den Zusatzpunkt.
Tölzer Löwen
Löwen erarbeiten sich Punkt gegen Ravensburg
(DEL2) Die Tölzer Löwen gingen als Außenseiter ins Spiel, wurden dieser Rolle
auch lange gerecht, schafften es aber im letzten Drittel doch zum
vielumjubelten Ausgleich. Es war eine Achterbahnfahrt für die
Gefühlswelt aller 1599 Fans in der weeArena. Am Ende entscheidet Kilian
Keller das Spiel zugunsten der Ravensburg Towerstars.
Beide Trainer waren nach dem Spiel glücklich über den Ausgang. Jiri
Ehrenberger freute sich über eine gute Leistung seines dezimierten
Teams, Rick Boehm durfte wieder einmal zufrieden mit der Moral seines
Teams sein. Philipp Schlager sicherte den Löwen den Punkt mit einem Tor
knapp eineinhalb Minuten vor Spielende. "Ich bin auch sehr glücklich,
dass wir endlich bei einer 6-gegen-5-Situation getroffen haben. Ich bin
zufrieden - auch mit dem einen Punkt. Wenn ich das gesamte Spiel
betrachte, ist der eine Punkt in Ordnung und angemessen", fasste Boehm
zusammen. Gerade im ersten Drittel sah der Löwencoach aber noch
Handlungsbedarf. Teilweise zu weit weg vom Gegner sollen seine Spieler
gewesen sein - gerade in der Defensive. So schossen die formstarken
Towerstars innerhalb von acht Minuten einen Zwei-Tore-Vorsprung heraus.
Justin Buzzeo und Carter Proft trafen für die Gäste. "Wir haben sehr gut
angefangen, waren dann aber nicht mehr so konzentriert. Wir hatten
einige Scheibenverluste, wo Tölz seine Möglichkeiten hatte", so Jiri
Ehrenberger. Eine dieser Chancen nutzte Marcel Rodman noch im ersten
Abschnitt zum Anschlusstreffer.
Auch im zweiten Abschnitt hatten beide Teams einige Chancen, doch das
Spiel verlief etwas kontrollierter. So dauerte es bis zur 38.
Spielminute, bis erneut ein Towerstar Mikko Rämö überwand. Carter Profts
zweiter Treffer des Abends stellte den Zwei-Tore-Rückstand aus
Löwensicht wieder her. Zuvor vergaben Chris St. Jacques und Philipp
Schlager ihrerseits gute Chancen.
So hatten die Tölzer erneut ein dickes Brett im Schlussdrittel zu
bohren, doch sie gaben nicht auf. Hannes Sedlmayr stellt die Hoffnung
der Fans schon nach sechs Minuten wieder her. Doch die Buam hatten in
dieser Phase Glück, nicht erneut einen Gegentreffer zu kassieren. Zwei,
dreimal musste Mikko Rämö spektakulär eingreifen und hielt sein Team
damit im Spiel. Goldhelm Philipp Schlager dankte es dem finnischen
Goalie mit dem Abstauber zum 3:3.
Als die Löwen in der Verlängerung sogar in Überzahl ran durften, war
eigentlich alles angerichtet für den zweiten Erfolg Rämös im Tölzer
Trikot. Doch just, als das Powerplay vorbei war traf Kilian Keller zum
4:3 aus Ravensburger Sicht. Freistehend durfte er im Slot einschieben -
ein kleiner Wermutstropfen, an einem Abend, an dem ansonsten erneut vor
allem die Tölzer Moral beeindruckt.
Das Sonderlob von Rick Boehm durften sich am Freitagabend der stark
haltenden Mikko Rämö und Neuzugang Casey Borer abholen: "Ich war sehr
zufrieden mit Mikko (Rämö), vor allem mit seinen Saves im letzten
Drittel. Auch Casey Borers Einstieg war sehr positiv". Borer fügte sich
direkt mit einem Assist ein - zum punktrettenden 3:3.
Am Sonntag spielen die Löwen in Kassel. Spielbeginn ist um 18:00 Uhr.
Bayreuth Tigers
Tigers entführen zwei Punkte aus Heilbronn
(DEL2) Nach dem überzeugenden Auftritt gegen Dresden am letzten Sonntag mit dem ersten „Dreier“ seit vielen Wochen ging es zu den Heilbronner Falken, die zuletzt die Top-Teams aus Kassel, Frankfurt und Bietigheim in die Schranken weisen konnten.
Zum ersten Mal seit einigen Spielen war bei den Tigers Kapitän Potac wieder mit an Bord. Der kürzlich in einem Try-Out unter Vertag genommene Fedor Kolupaylo kam indes, obwohl die Spielberechtigung vorlag, noch nicht zum Einsatz.
In den ersten beiden Spielabschnitten hatten die Gastgeber ein optisches Übergewicht und insgesamt mehr Spielanteile. Die Tigers mühten sich, waren aber mehr mit verteidigen beschäftigt, als dass sie selbst zu nennenswerten Chancen kamen. Eine der wenigen, die vorhanden waren, verwandelte Luciani gleich zur Führung. Von Sergej Stas "auf die Reise geschickt“ nahm der Kanadier genau Maß und überwand den Heilbronner Torsteher in der 10. Spielminute. Diese Führung nahmen die Tigers mit in die erste Pause.
Den zweiten Abschnitt begannen die Falken mit noch mehr Dampf und nahmen das Tor der Bayreuther erneut unter Beschuss und die Tigers zeigten sich beeindruckt. Allerdings nur die ersten fünf Minuten, bis man sich freischwamm und zu wehren begann. Auch die Falken ließen nicht nach und kreierten weiterhin Gefahrensituationen für das Bayreuther Tor. Einmal unter Mithilfe des sonst guten und sicheren Rückhalts der Tigers, Tomas Vosvrda, der sich beim Mitspielen verschätzte und so kurz das Tor verließ. Noch ging es aber gut aus Sicht der Bayreuther, die aber kurz darauf auf Mayer verzichten mussten, der kurzzeitig auf der Strafbank Platz nahm. Die Falken, die sich schwer taten bei diesem Überzahlspiel, kamen aber dann doch noch zu einem – etwas kuriosen– Treffer und glichen verdientermaßen aus.
Zum Schlussabschnitt nahmen die Teams „leichte Strafen“. Zunächst Heilbronns Alderson – im Anschluss Geigenmüller und Pavlu auf Bayreuther Seite. 16 Sekunden waren bei der zweiten Bayreuther Strafe abgelaufen, da erzielte Lavallee nach schönem Zuspiel die Führung für seine Farben und den zweiten PP-Treffer für die Falken an diesem Abend. Den Jungs aus der Wagnerstadt setzte dieser Treffer, so hatte man den Eindruck, noch einmal Kräfte frei, denn nun übernahm man die Initiative. Der Lohn dieses Engagements war Lucianis zweiter Treffer des Abends, als dieser in einer Überzahlsituation eine Direktabnahme im Winkel des Heilbronner Tores versenkte.
In der anschließenden Overtime hatte Alderson die Chance als er bei einem Break völlig alleine auf Vosvrda zulaufen konnte – dieser ruhig und konzentriert blieb und den Sudden Death für sein Team verhinderte. Auch die Tigers hatten die Möglichkeit - Luciani Chouinard und Pavlu suchten den Abschluss – die Partie vorzeitig zu beenden. Bis zum Ende der fünfminütigen Überzahl viel allerdings kein Treffer mehr, sodass schließlich das Penalty-Schießen entscheiden musste.
Und dies war, wie sich dann herausstellte, nach dem ersten Penalty auch durch. Aufreizend langsam fuhr Chouinard auf den Melichercik zu, schlug vor diesem noch einen Haken und legte die Scheibe mit der Rückhand dem Goalie durch die Schoner…
Weder Kirsch, Alderson oder Lavallee auf Seiten der Falken noch Geigenmüller und Luciani bei den Wagnerstädtern gelang ein weiterer Treffer.
Sergej Waßmiller war in der anschließenden Pressekonferenz insgesamt zufrieden und bestätigte die aufsteigende Tendenz seines Teams, auch wenn er die Strafzeiten seiner Mannschaft im letzten Drittel kritisierte. „Die Mannschaft arbeitet hart und hat sich heute belohnt. Ich bin sehr zufrieden mit den Punkten, gegen eine läuferisch gute Mannschaft, die viel höher in der Tabelle steht,“ resümierte der Tigers-Coach kurz die Partie.
Eispiraten Crimmitschau
0:3! Eispiraten verlieren in Bietigheim - Westsachsen ohne Torerfolg beim Ligaprimus
(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr heutiges Auswärtsspiel bei den Bietigheim Steelers, dem Tabellenführer und Ligakrösus der DEL2, recht deutlich mit 0:3 verloren. Die Baden-Württemberger waren dabei über das gesamte Spiel die agilere Mannschaft. Die Eispiraten dagegen hatten insgesamt zu wenige Spielanteile und nicht den nötigen Zug zum Tor, um den Steelers Punkte abzuknöpfen. So blieben die Schützlinge von Cheftrainer Kim Collins ohne Torerfolg. Ein Erfolgserlebnis soll dann am Sonntag eingefahren werden. Vor heimischen Publikum spielen die Eispiraten gegen die Wölfe aus Freiburg. Tickets sind unter www.eispiraten-crimmitschau.de erhältlich.
Die Eispiraten hatten zunächst mächtig zu tun, dem Druck der Gastgeber Stand zu Halten. Bietigheim kam gut in die Partie und nahm von Beginn an das Heft in die Hand. Die Westsachsen kamen erst in numerischer Überzahl zu guten Gelegenheiten, welche jedoch keinen Ertrag brachten. Die Steelers zeigten auf der Gegenseite, wie man ein Überzahlspiel konsequent und eiskalt ausnutzt. Zunächst traf Shawn Weller im Powerplay zur 1:0-Führung (12.), nur fünf Minuten später erhöhte Sommerfeld dann, ebenfalls in einer Überzahlsituation, auf 2:0 für die Hausherren. Die beste Eispiraten-Chance im ersten Durchgang hatte Robbie Czarnik, Top-Torjäger der Westsachsen, welcher allerdings nur die Latte traf.
Das Mitteldrittel begann mit einer guten Chance für die Eispiraten. Doch Scott Allen traf lediglich das Außennetz, kurze Zeit später rückte dann wieder Goalie Brett Kilar in den Vordergrund. Der deutsch-amerikanische Schlussmann entschärfte einen Schuss von Sommerfeld mit einer überragenden Parade. Die Mannschaft von Trainer Kim Collins, der erst gestern seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert hatte, wurde dann aber wieder stärker. Doch sowohl Maurice Keil als auch Dominic Walsh konnten ihre guten Gelegenheiten kurz vor dem Drittelende nicht nutzen.
Der dritte Durchgang begann dann mit einer brenzligen Szene zwischen Will Weber und zwei Bietigheimern. Zunächst flogen zwischen dem Eispiraten-Verteidiger und Max Lukes die Fäuste. Doch auch Andrew McPherson hatte noch ein Wörtchen mitzureden und geriet mit Weber aneinander. Beide durften dafür zehn Minuten in die Kühlbox. In der Folge passierte auf dem Eis nur noch wenig. Die Eispiraten fanden nicht richtig zu ihrem Spiel, die Steelers dagegen spielten ihre Führung clever runter, setzten in Minute 43 aber noch einen drauf. Matt McKnight traf, erneut im Powerplay, für die Ellentaler und stellte auf 3:0 für die Gastgeber, an welchem sich bis zur Schlusssirene nichts mehr ändern sollte.
Erster Fantag im Kunsteisstadion Crimmitschau - Besonderer Tag für Groß und Klein im Eispiraten-Wohnzimmer
Die Eispiraten Crimmitschau laden ihre Anhänger am 27. Januar ins Kunsteisstadion Crimmitschau ein. Anlass ist der erste Fantag, welcher im Wohnzimmer des Eishockey-Zweitligisten stattfinden wird. Dabei wird allen großen und allen kleinen Eishockey-Fans ein spannendes Programm geboten. Neben dem zweiten Dauerkartenshooting gehören ebenfalls das Besichtigen des Eispiraten-Trainings, ein Eishockeyspiel zwischen den Fans und kostenlose Stadionführungen zu den Hauptpunkten des tollen Events.
Beginnend mit dem Mannschaftstraining der Eispiraten Crimmitschau, zu welchem die Anhängerschaft der Westsachsen gern schon eingeladen ist, startet der erste Fantag im Kunsteisstadion Crimmitschau. Direkt im Anschluss wird das zweite Fotoshooting für alle Dauerkartenbesitzer stattfinden, bei welchem sich die Fans zusammen mit ihren Lieblingsspielern ablichten können. Für großen Spaß ist im Anschluss gesorgt. Ab 14:30 Uhr können sich alle Besucher beim Spiel zwischen den Fans selbst mal die Schlittschuhe schnüren und ihr Können unter Beweis stellen. Abgerundet wird die Veranstaltung mit kostenfreien Stadionführungen durch das Eisstadion im Sahnpark. Bei diesem bekommen alle Interessenten einen genauen Einblick in die Stadion-Historie, den tagtäglichen Ablauf der Eispiraten sowie in die heiligen Katakomben der Profis. Der Besuch des ersten Fantages im Kunsteisstadion Crimmitschau ist kostenfrei.
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen im Derby
(DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Lausitzer Füchsen mit 3:4 (0:1; 2:1; 1:2) verloren. Die Gastgeber gingen durch einen Überzahl-Treffer von Anders Eriksson in der zweiten Spielminute in Führung. Martin Davidek markierte kurz nach dem Start des zweiten Drittels den Ausgleich (21.), doch Artur Tegaev (23.) brachte die Füchse abermals in Führung. Im Powerplay war es erneut Davidek, der zum 2:2 einnetzte (40.). Im Schlussdrittel waren André Mücke (44.) und Chris Owens (49.) für den Gastgeber erfolgreich. Nach einem vergebenen Penalty von Steven Rupprich sorgte Matt Siddall für eine Ergebniskorrektur. Die Punkte blieben jedoch in Weißwasser.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir konnten mehrere Alleingänge verzeichnen, haben diese Chancen aber nicht reingemacht. Die Mannschaft hat alles versucht. Im letzten Drittel haben wir 22:7 Torschüsse verzeichnet. Wir müssen uns unsere Treffer derzeit zu hart erarbeiten und bekommen die Gegentore zu einfach. “
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 21. Januar um 16 Uhr gegen die Bietigheim Steelers.
Kassel Huskies
Huskies sichern Derbysieg nach Verlängerung
(DEL2) Am 37. DEL2-Spieltag reisten die Kassel Huskies in die Mainmetropole; in der Frankfurter
Eissporthalle stieg das Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt. Das Tor hütete Markus Keller, für
Michael Christ rückte Andy Reiss in den Sturm zu Alex Lambacher und Patrick Klöpper.
Bereits nach zehn Sekunden erhielten die Löwen die Möglichkeit, in Führung zu gehen, der
freistehende Matt Pistilli bekam den Puck am rechten Pfosten jedoch nicht an Markus Keller
vorbei. Im Gegensatz zu den Gastgebern nutzten die Huskies ihre erste Großchance direkt zum
Torerfolg. Nach eineinhalb Minuten schloss Mike Little einen Konter zum 0:1 ab. Und nur weitere
eineinhalb Minuten später hätte Klöpper sogar erhöhen können, sein Schuss nach feiner
Lambacher-Vorlage ging aber nur knapp über das Gehäuse.
Die Löwen antworteten mit einer starken Druckphase in eigener Überzahl. Nachdem diese aus
Kasseler Sicht in der fünften Minute überstanden war, präsentierten sich die Schlittenhunde
defensiv sattelfest und ließen zunächst keine Frankfurter Großchancen mehr zu. Die bis dahin
starke Defensivleistung wurde sogar durch einen Shorthander gekrönt. In der 14. Spielminute
schloss Andy Reiss eine tolle Vorlage von Braden Pimm mit einem trockenen Schuss zum 0:2 in
den Winkel ab.
Die Löwen zeigten sich davon jedoch nicht geschockt, sondern eher angestachelt. Es dauerte nur
eine gute Minute, bis Brett Breitkreuz einen Tiffels-Schuss unhaltbar abfälschte und auf 1:2
verkürzte. Bis zur Schlusssirene des ersten Drittels fanden sich die Huskies fast durchgängig in
der Defensive wieder und gerieten stark unter Druck, mit Glück und Geschick nahmen sie die
knappe Führung aber mit in den Mittelabschnitt.
Und analog zum ersten Drittel waren es wieder die Huskies, die als erstes einnetzten. Braden
Pimm startete über links durch und setzte Mike Little in Szene, der aus kurzer Distanz das 1:3
markierte. Im weiteren Verlauf des zweiten Drittels waren die Schlittenhunde sogar näher am
vierten Treffer als die Löwen am zweiten. Jedoch konnten sie zwei Überzahlphasen nicht nutzen, dazu scheiterte Marco Müller freistehend per Rückhand.
In der 35. Spielminute kippte das Spiel wieder zu Gunsten der Gastgeber. Innerhalb von 38 Sekunden trafen Pistilli und MacLeod für die Löwen ins Schwarze, das Spiel war urplötzlich wieder ausgeglichen. Und die Huskies konnten von Glück reden, dass sie vor der zweiten Sirene nicht sogar erstmals in Rückstand gerieten. Nachdem Little und McGrath innerhalb weniger Sekunden auf die Strafbank geschickt wurden, agierten die Südhessen für 1:54 Minuten in doppelter Überzahl. Die Schüsse, die in diesem Zeitraum aufs Tor kamen, gingen entweder knapp am Kasten vorbei oder wurden von Markus Keller pariert, so dass es beim Remis blieb. Im Anschluss waren es wieder die Schlittenhunde, die wieder dran waren am Führungstreffer. McGrath wurde herrlich durch Pimm freigespielt, Wisniewski prüfte Jaeger per Handgelenksschuss und Kuchejda wurde im letzten Moment bei seinem Move über die linke Angriffsseite geblockt.
Eine Strafzeit von Thomas Merl unterbrach diese gute Phase der Schlittenhunde. Diese hatten dann Glück, dass Pistilli aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten traf. Da auch Kassel sein Powerplayspiel kurz vor Schluss nicht verwerten konnte, da Jaeger stark gegen Carciola und McGrath hielt, ging es in die Verlängerung. Und dort hatten die Huskies das letzte Wort. Carciola zog nach eineinhalb Minuten unwiderstehlich nach Innen und überwand Brett Jaeger zum 3:4-Endstand. In einem packenden, intensiven Hessenderby sicherten sich die Schlittenhunde so den Zusatzpunkt.
Kaufbeuren Buron Joker
6:1 Derbysieg für die Joker - Bärenstarker Auftritt des ESVK vor ausverkauftem Haus gegen Riessersee
(DEL2) Vor ausverkauftem Haus besiegte der ESV Kaufbeuren am Freitagabend den SC Riessersee im Derby klar und deutlich mit 6:1. Schon nach der Hälfte der Spielzeit spielte sich der ESVK eine uneinholbare Führung heraus, die sie anschießend souverän nach Hause brachten. ESVK-Coach Andi Brockmann konnte mit Ausnahme von Jonas Wolter, für den Fabian Koziol in den Kader rückte, auf dasselbe Personal zurückgreifen wie am letzten Wochenende.
Dabei kamen die Garmischer zunächst besser in die Begegnung hinein und hatten die ersten guten Tormöglichkeiten, doch Stefan Vajs konnte in Zusammenarbeit mit seiner Abwehr einen frühen Rückstand verhindern. Quasi mit der ersten Chance erzielte Christoph Kiefersauer, dem Max Schmidle die Scheibe auflegte, mit einem gezielten Schuss das 1:0. Danach neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend, ehe in der 18. Spielminute Steven Billich mit einem Abstauber auf 2:0 erhöhte, das zu diesem frühen Zeitpunkt in der Begegnung den Spielverlauf nicht unbedingt wiederspiegelte.
Zu Beginn des Mittelabschnitts konnten die Joker eine Schippe drauf legen und bestimmten von da an das Geschehen. In der 26. Minute überlistete Schmidle aus spitzem Winkel den bis dahin bei den Gegentreffern chancenlosen Matthias Nemec zum 3:0 und beendete so dessen Arbeitstag. Nur drei Minuten später war es erneut der gebürtige Kaufbeurer, der den Puck einfach in Richtung Slot brachte und Mayenscheins Schlittschuh traf – von dort trudelte die Scheibe über die Linie zum 4:0. Weitere zwei Zeigerumdrehungen später sah der eingewechselte Kevin Reich im Tor der Garmischer nicht gut aus als Sami Blomqvist diesen zum 5:0 tunnelte – da waren noch nicht mal 31 Spielminuten absolviert. Von diesem Zeitpunkt an verwaltete der ESVK das Ergebnis geschickt, ohne aber zu passiv zu werden. Reich verhinderte mehrmals eine höhere Kaufbeurer Führung, doch auch Andreas Driendl auf Seiten der Werdenfelser hatte nach einer schönen Powerplaykombination das leere Tore vor sich – verzog allerdings knapp.
Den Schussabschnitt eröffnete Jere Laaksonen mit einem sehenswerten Treffer in das kurze Kreuzeck zum 6:0. Im weiteren Verlauf ergab sich der SC Riessersee mehr und mehr seinem Schicksal, das 6:1 von Stephan Wilhelm in der 45. Minute sollte sich mehr als ein klein wenig Ergebniskosmetik gewesen sein. Als auch die Allgäuer erkannten, dass der Widerstand gebrochen war und vom SCR keine Gefahr mehr ausgehen würde, nahmen auch diese das Tempo aus dem Spiel heraus.
Ravensburg Towerstars
Das Drama geht weiter: Mathieu Pompei steht nach Fußbruch vor langer Pause
(DEL2) Ausgerechnet vor dem verlängerten Wochenende mit den Begegnungen in Bad Tölz sowie in eigener Halle gegen Kaufbeuren und Bietigheim reißen bei den Ravensburg Towerstars die schlechten Nachrichten nicht ab. Jetzt hat es auch noch Mathieu Pompei erwischt, der sich im Spiel vergangenen Sonntag beim Blocken eines Schlagschusses einen Bruch im Fuß zuzog. Der 26-jährige Kanadier wird mindestens acht bis zehn Wochen pausieren müssen und steht damit für den Rest der Hauptrunde nicht mehr zu Verfügung.
„Das ist ein schwerer Schlag für das ganze Team“, sagte Towerstars Coach Jiri Ehrenberger am Donnerstag beim Pressegespräch über den derben Befund.
Da mit Martin Kokes wieder ein Verteidiger zur Verfügung steht, wird Vincenz Mayer die Rolle von Mathieu Pompei in der zweiten Sturmreihe einnehmen.
Deggendorfer SC
Stellungnahme des DSC zu den Ausschreitungen nach dem Spiel gegen den EV Landshut
(OLS) Groß war und ist die Freude über den Sieg im Derby gegen den EV Landshut. Selbstverständlich genießen auch wir es, wenn zwei Mannschaften Eishockeysport auf einem tollen Niveau bieten und die Fans dies mit tollen Stimmung honorieren.
Leider wurde diesem Eishockeyfest von einigen Chaoten ein bitterer Nachgeschmack verpasst. Nach Rücksprache bei der Deggendorfer Polizei wurde uns mittgeteilt, dass die Landshuter Fans zwar zunächst noch von den Einsatzkräften ohne Probleme zu ihren Bussen und Fahrzeugen geleitet wurden. Etwa 30 bis 40 Landshuter Hooligans kehrten im Anschluss zurück, um auf noch etwa 25 friedlich am Außenkiosk feiernde Deggendorfer Fans loszugehen.
Wir verurteilen dieses Verhalten aufs Äußerste und werden uns auch in Zukunft nicht damit abfinden, dass dies aus anderen Sportarten auch ins Eishockey getragen wird. Eishockeyfans sind faire Fans! Wir hoffen, dass die eingeleiteten Ermittlungsverfahren zu den richtigen Ergebnissen führen werden und dass solche gewaltorientierten Typen keinen Rückhalt in irgendeiner Eishockeyfanszene erhalten.
Ausdrücklich betonen wollen wir, dass wir uns durch eine solche gewaltbereite Minderheit, das sehr gute Verhältnis zu unseren niederbayrischen Nachbarn nicht zerstören lassen. Auch die überwiegende Zahl der Fans aus Landshut, die stimmgewaltig, friedlich und fair ihre Mannschaft unterstützen, sind in Deggendorf auch in Zukunft herzlich willkommen. Was wir uns allerdings hier wünschen, ist eine klare Distanz zu gewaltbereiten Hooligans, denn nur so können wir gemeinsam an einem positiven Image des Eishockeys arbeiten.
Allen Verletzten wünschen wir eine baldige Genesung und bedanken uns bei den Einsatzkräften, die äußerst schnell wieder am Deggendorfer Eisstadion eingetroffen waren.
Nach dem Derby ist vor dem Derby: DSC muss nach Regensburg
Gleich nach dem Niederbayernderby am Freitag in Deggendorf, geht es für den Deggendorfer SC am Sonntag mit dem Donauderby weiter. Die Mannschaft von Trainer John Sicinski ist zu Gast bei den Eisbären Regensburg. Trotz des Erreichens der Meisterrunde ist man donauaufwärts mit der Saison alles andere als zufrieden. Ein weiterer Tiefpunkt folgte jetzt kurz vor Beginn der Platzierungsrunde der besten 8 Mannschaften. Trainer Josef Heiß wurde der Stuhl vor die Tür gestellt. Die Eisbären haben damit auf die enttäuschenden Auftritte reagiert. Ab sofort wird Igor Pavlov an der Bande stehen. Pavlov stand zuletzt 2014 in Heilbronn als Trainer an der Bande, wo er im Dezember seinen Hut nehmen musste. Für den DSC war Regensburg zuletzt ein gutes Pflaster. Am 5. Januar konnten die Niederbayern das letzte Auswärtsspiel in der Donau-Arena mit 5:1 für sich entscheiden. Trainer John Sicinski muss auf die verletzten Pascal Sternkopf und Benedikt Böhm verzichten, kann aber wieder auf Kapitän Andreas Gawlik zurückgreifen. Spielbeginn in der Regensburger Donau-Arena ist um 18:00 Uhr. Für Fans, die ihr Team auswärts unterstützen wollen, setzt das Fan-Projekt des DSC einen Bus ein.
Lindau Islanders
EV Lindau Islanders spielen am Sonntag in Peißenberg
(OLS) Das erste Auswärtsspiel der Oberliga- Qualifikation für die EV Lindau Islanders am Sonntag (17 Uhr) zum TSV Peißenberg. Für die Lindauer wird dies keine leichte Aufgabe werden, denn die „Eishackler“ beendeten die aktuelle Bayernliga- Vorrunde als Tabellenvierter, die beste Platzierung seit 2009.
Seit Jahren gehört der TSV zu den festen Größen in der Bayernliga. Die Oberbayern profitieren dabei von der hohen Dichte von Vereinen im Umfeld, aus deren Fundus man schon im Nachwuchsbereich eifrig schöpft und damit werben kann, man spiele mit vielen Einheimischen, sowie den Ergebnissen der Jugendarbeit. So konnte die Mannschaft der vergangenen Saison als ebenfalls die Verzahnungsrunde erreicht wurde, in der nach der Gruppenphase aber Schuss war, weitgehend zusammengehalten und durch den Schongauer Florian Höfler verstärkt werden. Der 22jährige ist aktuell mit 38 Punkten (12 Tore) drittbester Scorer der Peißenberger hinter Routinier Manfred Eichberger (46 Punkte, Platz 10 in der Liga) und dem Kanadier Brandon Morley (44 Punkte). Morley trat das schwere Erbe von Torjäger Tyler Wiseman an und überzeugte mit seiner quirligen und temporeichen Spielweise.
Die signifikanteste Änderung hatte Peißenberg auf der Trainerposition zu verzeichnen, wo der langjährige Spieler Sepp Staltmayr den nach Landsberg abgewanderten Randy Neal ersetzte. Auch dieser Wechsel erfolgte reibungslos. Der Vorteil, das Gesamtgefüge zu kennen, passt zur Arbeitsweise im Oberland. Dementsprechend geschossen tritt der TSV als Team auf, das gerade vor heimischem Publikum zu gemeinsamen Bayernligazeiten den Islanders das Leben stets sehr schwer machte.
In dieser Saison überzeugten die „Eishackler“ allerdings eher auswärts, wo sie deutlich weniger Tore hinnehmen mussten, als in den Heimspielen. Allerdings bot man den eigenen Fans auch Highlights wie das 10:2 gegen Vizemeister Dorfen und zuletzt das 6:2 gegen den Dritten HC Landsberg. „Peißenberg ist eine gefährliche und ausgeglichene Mannschaft, die körperbetont spielt und jeden Gegner in dieser Runde schlagen kann“, sagt EVL- Trainer Dustin Whitecotton. „Wir müssen von Anfang an bereit sein“. Denn die Islanders werden in dieser ersten Auswärtspartie schon einmal spüren, was es heißt, der Gejagte zu sein. Sie werden auf einen hoch motivierten Gegner treffen, der gerade bei seinem ersten Heimspiel alles in die Waagschale werfen wird, um dem Oberligisten Lindau ein Bein zu stellen.. Die Islanders werden ihre Kräfte konzentrieren müssen, um genau das zu verhindern.
Memmingen Indians
Wichtiger Sieg zum Auftakt: ECDC bezwingt Erding
(OLS) Der ECDC Memmingen hat das erste Spiel der Verzahnungsrunde gegen starke Erding "Gladiators" mit 4:1 gewonnen. Die Indians, die auf einige Stammkräfte wieder zurückgreifen konnten, siegten durch Treffer von Jan Benda, Markus Lillich, Kirils Galoha und Daniel Huhn. Am nächsten Freitag kommt dann der ESC Dorfen an den Hühnerberg.
Rund 1500 Zuschauer fanden sich am Hühnerberg ein, um den Auftakt der Verzahnungsrunde zwischen den Indians und dem TSV Erding zu verfolgen. Personell sah es wieder besser im Team des ECDC aus, das auf die Rückkehrer Sven Schirrmacher, Patrik Beck, Kapitän Jan Benda und den gesperrten Markus Lillich zählen konnten. Zudem feierte Eddy Rinke-Leitans sein Debüt im Indianer-Trikot.
Das erste Drittel begann zerfahren, so kamen die Hausherren kaum zu Chancen. Die Gäste aus Oberbayern hingegen, waren von Anfang an bereit den Kampf anzunehmen und agierten bissig und aggressiv, wodurch sich einige gute Möglichkeiten für die „Gladiators“ ergaben. In der 14.Minute ereignete sich dann eine doppelte Überzahlsituation zugunsten der Indians. Auch wenn man sich die zwei Minuten über äußerst schwer tat, war kurz nach Ablauf der Strafen Jan Benda zur Stelle. Sein satter Schlagschuss schlug zum 1:0 in die Maschen ein und besorgte die Führung.
Das zweite Drittel verlief ähnlich zerfahren wie das Erste, denn die leidenschaftlich spielenden Gäste steckten nicht auf. Eine gute Möglichkeit für den ECDC, die Führung auszubauen, gab es in der 24.Minute, als Martin Jainz nur knapp verfehlte. Erst in der 33.Minute zirkelte Markus Lillich die Scheibe gekonnt ins linke oberer Eck, was den Hühnerberg erneut zum Jubeln brachte. Dies war zugleich der Weckruf für die Hausherren, die zunehmend das Heft in der Hand hielten und jetzt auch befreiter aufspielten. Die Gäste kamen in der Folge kaum noch zu guten Szenen.
Im letzten Spielabschnitt kamen der TSV Erding nochmals heran. Kurz nach Wiederbeginn lag der Puck im Gehäuse von Joey Vollmer. Torschütze für die Gäste war Christian Poetzel. Doch anstatt den Heimsieg noch einmal zu gefährden, legten die Indians in Überzahl nach. Der stark aufspielende Kirils Galoha traf in abgezockter Manier zum 3:1. Den Schlusspunkt der Partie setzte Daniel Huhn. Abermals im Powerplay verwandelte er eiskalt zum 4:1, wobei es auch blieb und die ersten drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt eingefahren werden konnten.
Ein wichtiger Sieg, der dennoch zeigt, dass noch ein langer Weg zum Klassenerhalt vor den Indianern liegt. Bereits am Sonntag kommt es schon zum Derby-Kracher am Lech. Um 17:00 ist Spielbeginn gegen den letztjährigen Viertelfinalgegner und Rivalen aus Landsberg, ehe am nächsten Freitag die Eispiraten aus Dorfen an den Hühnerberg reisen. Im Lager der Indianer hofft man auf zahlreiche Unterstützung, um die nächsten wichtigen Punkte einzufahren.
ECDC am Sonntag in Landsberg gefordert
Das erste Auswärtsspiel in der Verzahnungsrunde dürfte gleich ein Highlight für die zahlreichen Indians-Fans werden: Am Sonntag (17 Uhr) gastiert der ECDC, begleitet von einigen hundert Schlachtenbummlern, in Landsberg zum Nachbarschaftsduell.
Viel Brisanz steckte zuletzt immer in den Partien zwischen beiden Teams und so wird es wohl auch diesmal wieder sein, wenn die Kontrahenten die Schläger kreuzen. Die Landsberger zählen als ernsthafter Aufstiegskandidat und hielten, trotz zwischenzeitlicher Verletzungsmisere, fast durchgehend den Anschluss an die Tabellenspitze der BEL. Am Ende sprang ein guter dritter Platz für das Team von Trainerfuchs Randy Neal (zuvor in Peißenberg) heraus. Unter der Woche haben die „Riverkings“ dann auch noch einen zweiten Kontingentspieler verpflichtet, um den Ausfall ihres Kapitäns, Andreas Geisberger, kompensieren zu können. Kein geringerer als Jan Jarabek wird ab sofort im blau-weißen Trikot der Lechstädter auflaufen. Im letzten Jahr wurde der Slowake noch mit den Indians Bayernligameister, ein Engagement in der Oberliga für die Indians kam aus verschiedenen Gründen aber nicht zustande. Neben einer soliden Defensive ist vor allem der Angriff der Gastgeber vom Lech traditionell stark besetzt: Hier ragt seit dieser Spielzeit der torgefährlich Tscheche Bohumil Slavicek heraus, der starke 31 Tore bisher erzielen konnte. Ebenfalls brandgefährlich sind Dennis Sturm, der Ex-Memminger Markus Kerber sowie die beiden Routiniers Daniel Menge und Marcel Juhasz. Auf die Dietrich-Truppe wartet also ein echter Gradmesser im Kampf um eine Spitzenposition in der Gruppe B.
Wie man gegen Landsberg besteht, haben die Memminger aber in der letzten Saison im Viertelfinale eindrucksvoll bewiesen, als die „Riverkings“ auf dem Weg in die Oberliga glatt besiegt wurden. Damit es auch diesmal auswärts mit Punkten klappt, werden sich auch wieder mehrere hundert Fans in Bewegung setzen und ihr Team unterstützen. Anmeldungen für den Fanbus werden unter Tel.Nr. 0160 785 62 69 noch entgegengenommen. Abfahrt wird um 15 Uhr am BBZ-Parkplatz in Memmingen sein, eine Zustiegsmöglichkeit in Erkheim besteht zusätzlich.
Starbulls Rosenheim
Starbulls besiegen Weiden mit 3:1 und sind wieder Spitzenreiter
(OLS) Die Starbulls Rosenheim haben das erste Spiel der Meisterrunde gegen die Blue Devils Weiden mit 3:1 für sich entschieden. Vor knapp 2.000 Zuschauern im Rosenheimer emilo-Stadion begannen die Hausherren druckvoll, konnten sich im weiteren Spielverlauf auf ihren souveränen Torwart Lukas Steinhauer verlassen und sahen ab Mitte des zweiten Drittels dank einer 3:0-Führung einem ungefährdeten Heimsieg entgegen. Der Treffer zum 3:1, den der engagiert und tapfer, aber letztlich zu ungefährlich agierende Tabellenachte aus der Oberpfalz in der Schlussphase in Überzahl noch erzielzte, war nur noch Ergebniskosmetik. Die Starbulls haben sich damit die Tabellenführung zurückgeholt und führen das Klassement nun mit drei Punkten Vorsprung auf Landshut und Deggendorf an.
Eine turbulente Woche, die dem Eishockey-Standort Weiden die größte Medienpräsenz seiner Geschichte beschert hat, liegt hinter den Blue Devils. Dem Emotionsausbruch von Assistenzkapitän Marcel Waldowsky vor laufender Kamera, der bundesweit und darüberhinaus Wellen schlug, folgten ein Trainerwechsel (Ken Latta für Milan Mazanec) und schließlich die Ankündigung der beiden vereinsführenden Vorstände, sich mit Ablauf ihrer Amtszeit nach dieser Saison zurückzuziehen. Entsprechend gespannt durfte man auf den ersten Auftritt der Mannschaft nach diesen aufwühlenden Ereignissen sein.
Das Gastspiel beim heimstarken Tabellenzweiten Starbulls Rosenheim war freilich gleich eine der größtmöglichen Herausforderungen zum Auftakt der Meisterrunde. Neutrainer Latta, der bis Anfang der Woche noch Coach von Nord-Oberligist Rostock Piranhas war, musste auf Stürmer Philipp Siller (Gehirnerschütterung) und Verteidiger Daniel Willaschek (krank). Verzichten. Stammkeeper Johannes Wiedemann musste überraschend auf der Bank Platz nehmen, stattdessen hütete der mit einer Förderlizenz ausgestattete Josef Lala (Nürnberg Icetigers) das Tor der Oberpfälzer.
Die Anfangsminuten gehörten noch klar den favorisierten Hausherren, die – mit Ausnahme von Peter Lindlbauer – in Bestbesetzung auflaufen und mit vier Sturmreihen agieren konnten. Schon nach wenigen Sekunden hatte Dominik Daxlberger nach geschicktem Zuspiel von Michael Baindl die Chance zur Führung, doch Keeper Lala war auf dem Posten. Rosenheim blieb am Drücker. Michael Fröhlich schnappte sich einen Abpraller, verlud den Torwart, wurde beim Versuch, die Scheibe ins leere Tor zu schieben, dann aber durch einen langen Schläger noch effektiv gestört. Sekunden später ließ der frei vor dem Tor auftauchende Starbulls-Verteidiger Maximilian Vollmayer dem bis dahin schon viel beschäftigten Josef Lala keine Abwehrchance und ließ die Starbulls-Fans unter den 1.980 Zuschauern jubeln – 1:0 (5.).
Doch mit dem verdienten Führungstreffer war die Rosenheimer Anfangsdominanz beendet. Stattdessen war plötzlich Weiden am Drücker und hätte durch Josef Straka ausgleichen können. Der tschechische Topscorer scheiterte erst nach Zuspiel von Sturmpartner Martin Heinisch (6.), ehe er tatsächlich die Scheibe über die Torlinie schob. Allerdings hatte der Hauptschiedsrichter schon abgepfiffen – Glück also für die Starbulls (8.). Fabian Zick und Florian Krumpe hätten in einem nun ausgeglichenem ersten Spielabschnitt das 2:0 nachlegen können, scheiterten aber ebenso am Torwart wie auf der Gegenseite Marcel Waldowsky. Danach rettete auf beiden Seiten einmal das Torgestänge. Weitschüsse von Weidens Ralph Herbst (18.) und Rosenheims Matthias Bergmann (20.) landeten jeweils am Pfosten.
Weiterhin ausgeglichen, jedoch mit weniger Torgefahr auf beiden Seiten, begann der zweite Spielabschnitt. Weidens Matt Abercrombie zeigte einige Male seine Klasse, unter anderem als er sich per Körpertäuschung in gute Schussposition brachte, dann aber an Lukas Steinhauer scheiterte (24.). Der Rosenheimer Torwart agierte über die gesamte Spielzeit fehlerlos und bekam von beiden Trainern nach der Partie ein Sonderlob ausgesprochen. Er machte nun durchaus den Unterschied aus. Denn bei Rosenheims zweiten Treffer, der aus heiterem Himmel fiel, sah der junge Gästekeeper nicht gut aus. Michael Baindl brachte die Scheibe mit der Rückhand relativ ungefährlich vor das Tor. Lala klatschte zur Seite ab und machte die kurze Ecke nicht rechtzeitig zu, Daxlberger staubte aus spitzem Winkel erfolgreich zum 2:0 ab (25.). Vier Minuten später erhöhte Michael Fröhlich gar auf 3:0. Im Slot von der Gästeabwehr völlig vergessen, versenkte er einen Rückpass vom hinter dem Tor stehenden Bergmann direkt (29.) – Torwart Lala reagierte erst, als das Spielgerät schon im Tor lag.
Bei zwei Breakchancen hätte Weiden auf 3:1 verkürzen können. Lukas Steinhauer fischte eine von Tom Pauker auf das Tor gebrachte Scheibe aber spektakulär mit der Fanghand aus dem Winkel (32.) und blieb auch gegen den alleine auf ihn zufahrenden Gästekapitän Herbst Sieger (35.) – Baindl hatte in Überzahl die Scheibe in der Vorwärtsbewegung leichtfertig verloren. Das Überzahlspiel war insgesamt, und ganz im Gegensatz zum letzten Spiel gegen Peiting, diesmal der Schwachpunkt der Starbulls. Kaum ein Spielzug gelang, kaum ein gefährlicher Abschluss war zu protokollieren.
Die Gäste konnten dagegen ihr erstes und einziges Überzahlspiel in ein Tor ummünzen. Als Martin Heinisch traf, lief aber schon die 56. Spielminute. Und eine nennenswerte Torchance auf den Anschlusstreffer konnten sich die tapferen Oberpfälzer in der Folge nicht mehr erspielen. Dass der Treffer zum 3:1 nicht früher fiel, war erneut Lukas Steinhauer zu verdanken. Er fischte unter anderem einen etwas verunglückten, aber gefährlichen Schuss von Adam Schusser aus dem kurzen Eck (53.) und störte den frei vor ihm bedienten Heinisch effektiv (54.). Weil aber auch sein Gegenüber Josef Lala im letzten Spielabschnitt noch die ein oder andere Rosenheimer Torchance zunichte machte, ging der 3:1-Heimerfolg durchaus in Ordnung.
Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen besiegt Selb in der Verlängerung - 3:2-Erfolg sichert den Bulls die ersten Punkte
(OLS) Der ERC Sonthofen ist mit einem Sieg in die Meisterschaftsrunde der Eishockey-Oberliga Süd gestartet. Gegen die Selber Wölfe mussten die Bulls allerdings in die Verlängerung. Marco Sternheimer traf in der 64. Minute zum 3:2-Endstand (1:1; 1:1; 0:0; 1:0) und sicherte seiner Mannschaft damit zwei von drei möglichen Punkten. Sehr zum Ärger des Selber Trainers Henry Thom: „Ich beginne langsam ihn zu hassen“. Sonthofens Trainer Heiko Vogler entgegnete: „Also ich liebe ihn“.
Selb war erst sehr spät in der Sonthofer Eissporthalle aufgetaucht. Eine Bus-Panne hatte für die Verspätung gesorgt. Die Bulls mit dem besseren Beginn vor 689 Zuschauern, nachdem die Gäste anfangs nur schwer in Tritt kamen. Dies nutzte Chris Stanley in der fünften Spielminute zum 1:0, nachdem Ralf Rinke und Martin Guth vorbereitet hatten. Die Bulls zwar mit weiteren Chancen, doch auch die Wölfe kamen jetzt immer besser in die Partie. In der 17. Minute war es schließlich Landon Gare, der für Selb den 1:1-Ausgleich schoss.
Nach der ersten Drittelpause der ERC von Anfang an druckvoll. Sean Morgan baute in der 22. Minute den nächsten Angriff auf. Dazu passte Sonthofens Nr. 2 auf Youngstar Marco Sternheimer, der wiederum spielte weiter zu Marc Sill und der Publikumsliebling erzielte die absolut verdiente 2:1-Führung. Danach noch weitere Chancen, unter anderem durch Martin Guth, der wieder einmal eine starke Partie ablieferte, doch Selb kam mit einem Angriff in der 33. Minute über Dennis Schiener wiederum zum Ausgleich. 2:2 ging es in die Pause.
Die Gäste aus Oberfranken im letzten Spielabschnitt sehr dominant und trotzdem konnte der ERC immer wieder Akzente setzen. So ergatterte Jörg Noack die Scheibe und lief vor das Selber Tor, der Puck prallte jedoch von Torhüter Niklas Deske ab. Torlos ging die reguläre Spielzeit zu Ende und so folgte die Verlängerung.
Selb mehrmals gefährlich vor Torhüter Patrick Glatzel, der erneut eine Wahnsinns-Leistung zeigte, doch auch Sonthofen mit durchaus gelungenen Aktionen. Die Entscheidung brachte schließlich Marco Sternheimer in der 64. Minute. Kapitän Vladimir Kames hatte zu Kyle Just gespielt, der mit dem tödlichen Pass zu Sternheimer, der Deske im Tor der Selber überwand. Jubel auf den Rängen über die ersten beiden Punkte der Meisterschaftsrunde 2017/2018.
Black Dragons Erfurt
Neues Präsidium steht an der Bande bereit - Eishockeyclub (EHC) Erfurt e.V.: Für reibungslosen Übergang bei den „TecArt Black Dragons“ und im Nachwuchs ist gesorgt
(OLN) „Familiärer Zusammenhalt. Ausgeprägte Nachwuchsarbeit. Wirtschaftlich solide. Sportlich ambitioniert.“ Mit diesen vier Feststellungen fasst Hans-Peter Meinhardt zusammen, was er beim Eishockeyclub (EHC) Erfurt, mit den „TecArt Black Dragons“ als Aushängeschild, vorgefunden hat: „Nämlich einen kerngesunden Verein - dank einer über Jahre hinweg sehr vorbildlichen Vorstandsarbeit.“
Und damit meint der 54-jährige Medienmanager insbesondere das dreiköpfige Präsidium mit Thomas Semlow (Präsident), Frank Dimitrovici (Vizepräsident) und Dr. Annekathrin Semlow (Schatzmeister). Diese drei haben in den vergangenen zehn Jahren das Erfurter Eishockey zu einer etablierten Sportgröße gemacht, „was ohne die Spieler insbesondere aus dem eigenen Nachwuchs, was ohne die Trainer und ohne die vielen, vielen Helfer im Vorstand, im Verein und bei den Fans nie möglich gewesen wäre“, so der Noch-Präsident Thomas Semlow.
Semlow, der im Laufe des vergangenen Jahrzehnts mit dem Vorstand die Strukturen geschaffen hat, durch die der EHC Erfurt heute eine beständige und anerkannte Größe in Erfurt ist, hat gemeinsam mit seiner Frau Annekathrin und Vize Dimitrovici vorausschauend auch dafür gesorgt, dass die Vereinsführung ohne Stress und ohne Not in andere Hände gelegt werden kann. Und dies soll nun mit der Neuwahl des Präsidiums am Montag, 29. Januar, bei der Mitgliederversammlung geschehen.
Zur Wahl stehen der Unternehmer Christian Fischer, der als geschäftsführender Gesellschafter von „TecArt“ bereits einer der ideellen und finanziellen Unterstützer der „TecArt Black Dragons“ ist. Der 41-Jährige ist durch seine beiden eishockeyspielenden Kinder ohnehin eng mit dem EHC verbunden, hat aber zusätzlich durch seinen Unternehmergeist Gefallen daran gefunden, maßgeblich an der weiteren Entwicklung des Vereins mitzuwirken, „mit großer Wertschätzung für die bisher geleistete Arbeit aller Verantwortlichen“.
Fischer, der als Vize-Präsident kandidiert, war es auch, der in den vergangenen Monaten intensiv daran gearbeitet hat, dass sich der Wunsch des heutigen Präsidiums nach einem kontinuierlichen Übergang der Verantwortung erfüllen kann. Und so steht mit Martin Deutschmann ein weiterer Erfurter Unternehmer zur Wahl, der als geschäftsführender Gesellschafter der „HKL Ingenieurgesellschaft mbH“ ebenfalls bereits Sponsor des Erfurter Eishockeys ist. Deutschmann ist Jahrgang 1976 und begleitet ebenso wie die Familie Fischer den eigenen Nachwuchs bei den Heim- und Auswärtsspielen der Kinder- und Jugendmannschaften, „was natürlich die größte Triebfeder ist, den Verein so zu erhalten, dass von den Bambinis bis hin zu den Profis eine durchgängige Perspektive für alle Aktiven gegeben ist“, so Deutschmann, der sich als Schatzmeister zur Wahl stellt.
Und dann geht es natürlich noch um den künftigen Präsidenten. Und hierfür kandidiert Hans-Peter Meinhardt, den es vor vier Jahren beruflich nach Erfurt gezogen hat. Der 54-jährige ist Mitglied der Geschäftsleitung der Mediengruppe Thüringen und seit mehr als 20 Jahren dem Eishockey aus Leidenschaft verbunden – kein Wunder, wenn man aus dem rheinland-pfälzischen Neuwied kommt, in dem Eishockey eine lange und erfolgreiche Tradition hat.
Meinhardt war dort viele Jahre lang Berichterstatter, Unterstützer, Medienpartner und nicht zuletzt auch Mitglied im erweiterten Vorstand des dortigen Eishockeyvereins („Die Bären“). Erfahrungen in der Vorstandsarbeit hat er u.a. auch durch sein Amt als Präsident des dortigen Wirtschaftsforums gesammelt. „Die beim EHC Erfurt so ausgeprägte Nachwuchsarbeit mit insgesamt mehr als 120 Aktiven verdient eine bestmögliche Vereinsarbeit – mit großer Verantwortung, aber auch mit Spaß und Leidenschaft“, so der Verlagsmanager, der sich über eine breite Unterstützung freut, die sich im erweiterten Präsidium manifestieren soll:
Der Nachwuchskoordinator und -trainer Henry Tews, der sich wie kaum ein anderer in den Strukturen und den Spielbefähigungen des Eishockeys auskennt, gehört ebenso dazu wie Rainer Behnke, der Spieler der 2. Mannschaft ist und langjährige Erfahrungen aus dem Leistungssport mitbringt, sich aber auch hervorragend mit Marketing und PR auskennt. Ebenso auf der Kandidatenliste steht Ronny Flügel, der bereits unter Thomas Semlow als Kassenprüfer tätig war und dessen Sohn ebenfalls bei den „Young Dragons“ im Nachwuchs aktiv ist. Der Berufssoldat wird auch weiterhin zahlreiche Aktivitäten rund um die Vereinsaktivitäten koordinieren. Christian Grosch, bis vergangenes Jahr noch von den Fans gefeierter Spieler der ersten Mannschaft und nun Nachwuchstrainer und Unternehmer, wird eng an den Vorstand angebunden sein und in beratender Funktion zur Verfügung stehen.
„Eine bessere Kombination aus Erfahrung, Leidenschaft, Netzwerk, Finanzen ist für einen Vereinsvorstand wohl kaum denkbar“, so Noch-Präsident Thomas Semlow, der beste Voraussetzungen für die Fortführung und den Ausbau der souveränen Vorstandarbeit sieht. „Jetzt müssen die Neuen nur noch gewählt werden“, ergänzt mit einem Lächeln Vize Dimitrovici, der daran nicht wirklich zweifelt.
Wohnbau Moskitos Essen
Knappe Niederlage in Halle
(OLN) Die Wohnbau Moskitos haben das Auswärtsspiel bei den Saale Bulls in Halle knapp mit 4:3 verloren. Dabei hatte das Team von Cheftrainer Frank Gentges zwar zu Spielbeginn die Führung erzielt, musste dann aber einem 4:1 Rückstand hinterherlaufen.
39 Sekunden war das Spiel alt, da nutzte Kyle De Coste eine Hereingabe von Dominik Ochmann zur schnellen Führung. Beide Teams hatten in den nächsten Minuten Chancen, doch bis zur 8. Spielminute blieb es beim aus Essener Sicht guten Spielstand. Tim Dreschmann brachte sein Team zurück ins Spiel, der Ausgleich für die Heimmannschaft. Noch im ersten Drittel gerieten die Moskitos in Rückstand, Marvin Deske musste für 2 Minuten auf die Strafbank. Steven Tarasuk erzielte den Führungstreffer für Halle.
In Drittel Zwei konnte Halle dann gar in der 24. Minute auf 3:1 davonziehen. In der Folge neutralisierten sich beide Mannschaft allerdings weitgehend und weitere Tore fielen nicht. Das sollte sich mit Beginn des Schlussdrittels wieder ändern. Zunächst nutzte Halle eine Überzahl, Olli Granz hatte draußen gesessen, durch das 4:1 von Jan-Niklas Pietsch. Doch die Mannschaft der Moskitos zeichnet auch in dieser Saison wieder ein Wille aus, auch aussichtslos aussehende Spiele nicht verloren zu geben. Julian Lautenschlager eröffnete in der 55. Spielminute die Jagd auf den Ausgleich. Enrico Salvarani, der wieder für Basti Staudt ran durfte, musste vorzeitig sein Tor verlassen. In der Tat reichte es noch zum zweiten Treffer von Kyle De Coste, in der 59. Spielminute traf der Essener Stürmer zum 4:3. Für den Ausgleich reichte es dann leider in den verbleibenden Spielminuten nicht mehr.
Moskitos Cheftrainer Frank Gentges sagte in seinem Statement zum Spiel: "Halle hat die einfachen Dinge richtig gemacht, sprich die Scheiben von der blauen Linie vors Tor gebracht und zwei Spieler sind hart vors Tor gegangen. Das sind die Basics und das ist Finalität. Wir dagegen haben fast immer einen Pass zu viel gespielt und nicht den Charakter vor dem gegnerischen Tor bewiesen und dort entsprechende Präsenz gezeigt."
Crocodiles Hamburg
Crocodiles gelingt Revanche vor heimischer Kulisse
(OLN) Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend das Heimspiel gegen den ECC Preussen Berlin mit 3:1 (1:0/0:1/2:0) gewonnen. Wie schon im Hinspiel am vergangenen Sonntag entwickelte sich eine spannende Partie, in der die Gastgeber nach einem starken ersten Drittel durch Fabian Calovi (9.) in Führung gingen. Im zweiten Durchgang verloren die Hamburger den Faden und kassierten nach einer Druckphase der Gäste durch Brian Bölke (24.) den Ausgleich.
Im letzten Spielabschnitt fanden die Hausherren zurück ins Spiel und gingen vor 1345 Zuschauern erneut in Führung. Der 17-jährige Leo Prüßner verwandelte in der 47. Spielminute zum 2:1. Erst eine Sekunde vor Schluss machte Thomas Zuravlev den Sack zu, als die Berliner ihren Torwart gegen einen sechsten Feldspieler tauschten.
„Man gewinnt ein Spiel nicht wegen der Schönheit, sondern wegen des Resultates. Das ist es, was heute zählt. Die Jungs haben sich richtig reingehauen und zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen. Nach einem sehr passiven zweiten Drittel haben wir im letzten Drittel defensiv wieder besser gestanden. Drei Punkte sind drei Punkte“, sagte Trainer Herbert Hohenberger nach der Partie.
Norman Martens musste kurz vor dem Spiel aufgrund von Leistenproblemen passen. Auch in der Partie am Sonntag gegen die Harzer Falken wird der Trainer voraussichtlich auf den Verteidiger verzichten müssen.
Herner EV
Herner EV – EC Harzer Falken 5 : 1 (2:0,1:1,2:0)
(OLN) Auch die zweite Partie des Herner EV in direkter Folge gegen die Harzer Falken ging an die Gysenberger. Dieses Mal gab es auf heimischem Eis einen 5:1-Sieg für das Team von Uli Egen. Es war ein verdienter Erfolg des HEV gegen einen Gegner, der erneut gut mithielt und zu keiner Zeit aufsteckte. Matchwinner bei den Grün-Weiß-Roten wurde Marcus Marsall, der dreimal hintereinander traf und kurz vor Spielende sogar noch seinen vierten Treffer hätte erzielen können.
Zwar begann der HEV sofort mit einem guten Überzahlspiel, aber in der 3. Spielminute hätten die Falken nach einem schnellen Break durch Trevor Hendrikx in Unterzahl in Führung gehen können. Treffsicherer war da drei Minuten später Verteidiger Sebastian Eickmann, der ein gutes Zuspiel von Marcus Marsall zur 1:0-Führung für die Gysenberger nutzen konnte. Weitere Herner Chancen folgten, u.a. ein Pfostenschuss von Aaron McLeod. Aber auch die Falken blieben gut im Spiel. Es folgte ein weiterer Pfostentreffer durch Lois Spitzner in der 14. Minute, bevor der gleiche Spieler dann zwei Minuten später in Überzahl auf 2:0 erhöhen konnte.
Auch der zweite Abschnitt begann mit einer guten Möglichkeit der Gäste aus dem Harz und die Falken wurden dann in der 27. Minute für ihren unermüdlichen Einsatz durch den Anschlusstreffer zum 2:1 belohnt. Viktor Bjuhr konnte in Überzahl einen Querpass von Trevor Hendrikx erfolgreich nutzen. Die Freude der Gäste hielt aber nur knapp zwei Minuten an, dann sorgte Marcus Marsall mit dem 3:1 wieder für den alten Zwei-Tore-Abstand. Im Schlussabschnitt setzte der 27-jährige Stürmer des HEV dann seine Torejagd fort. So konnte er in der 48. Minute eine gute Vorarbeit von Philipp Kuhnekath zum 4:1 vollenden und dann in der 56. Minute in Überzahl nach toller Kombination über mehrere Stationen für den Endstand von 5:1 sorgen.
Bei den Gysenbergern fehlte erneut Kapitän Stephan Kreuzmann. Die Heilung seiner Schulterverletzung macht allerdings gute Fortschritte, so dass er schon bald wieder dabei sein könnte. Gute Besserung wünscht der HEV dem Falken Verteidiger Alexander Engel. Der wurde bereits im ersten Drittel bei einem harten Schlagschuss vom Puck am Daumen getroffen und konnte deshalb nicht mehr weiter spielen.
Am Sonntag ist der Herner EV ebenso wie am kommenden Freitag spielfrei. Am Sonntag in einer Woche folgt dann der dritte Teil der Braulage-Trilogie. Dann muss der HEV erneut an den Wurmberg reisen. Das nächste Heimspiel am Gysenberg findet am Dienstag, dem 30. Januar um 20 Uhr statt. Dann kommen die Crocodiles Hamburg.
Buchloe Pirates
Verpatzter Start für den ESV - Buchloe Piraten verlieren Auftaktspiel in der Verzahnungsrunde zu Hause gegen Schweinfurt
(BYL) So haben sich die Buchloer Piraten den Start in die Abstiegsrunde sicherlich nicht vorgestellt. Denn statt einem Erfolg setzte es in der Verzahnungsrunde mit den Landesligisten im Auftaktspiel eine 1:2 (0:2, 1:0, 0:0) Heimniederlage gegen den ERV Schweinfurt. „Schweinfurt hat uns heute gezeigt, wie man vom Einsatz und der Einstellung in so einer Runde spielen muss“, sagte ESV-Trainer Topias Dollhofer nach der Partie und nannte so gleich einen von mehreren Gründen, warum am Ende die Gäste aus Unterfranken sicherlich nicht unverdient die Nase vorne hatten.
Denn schon das erste Drittel verlief aus Buchloer Sicht alles andere als optimal. Zwar starteten beide Teams zunächst ziemlich nervös, doch der erste Paukenschlag gelang dann den Mighty Dogs aus Schweinfurt. Ausgerechnet im ersten Überzahlspiel fing nämlich der bärenstarke Kontingentspieler Dion Campbell die Scheibe ab und verwandelte seinen Alleingang in Unterzahl eiskalt zum 0:1 (6.). Dieser Treffer hinterließ bei den Hausherren Spuren, auch wenn Alexander Krafczyk zwei Minuten später fast der Ausgleich gelungen wäre. Doch er scheiterte am Aluminium. In der Folge war aber vor allem ESV-Keeper Alexander Reichlmeier öfter im Mittelpunkt als ihm lieb sein konnte. Aber erst kurz vor der Pause konnten die Schweinfurter ihn erneut überwinden. Im ersten Überzahlspiel erhöhte Michele Amrheim auf 0:2 (18.). „In den ersten 20 Minuten hat so ziemlich alles gefehlt“, so das vernichtende Urteil von Dollhofer.
Und auch im Mitteldrittel wollte den Buchloern gegen clever und kompakt stehende Gäste und deren überragenden Torwart Benjamin Dirksen anfangs nicht viel einfallen. Die größte Gelegenheit hatte nach gut 25 Minuten noch Maximilian Raß, der den bis dato besten Angriff des ESV aber am glänzend reagierenden Dirksen im Schweinfurter Kasten vergab. Nach 31 Minuten war aber auch er geschlagen, als die Buchloer im Powerplay schließlich doch verkürzen konnten. Christoph Heckelsmüller war es, der im zweiten Nachsetzten die Scheibe endlich zum 1:2 über die Linie brachte. Bis zur zweiten Pause konnten die Buchloer dann zwar auch auf Grund von einigen Überzahlgelegenheiten gewissen Druck aufbauen, aber so richtig zwingend wurde es dennoch nicht.
Demnach ging es mit dem knappen Rückstand auch in den entscheidenden Abschnitt. Hier bemühten sich die Buchloer gegen nun immer tiefer stehende Gäste zwar, doch zu wirklichem Spielfluss fanden die Piraten auch hier nicht. So machten die Schweinfurter wie schon in den beiden Durchgängen zuvor die Räume vor allem in der eigenen Zone extrem eng und kämpften zudem verbissen um jeden Zentimeter Eis, um den hauchdünnen Vorsprung irgendwie ins Ziel zu retten. Ein Alleingang von Martin Zahora hätte nach 52 Minuten noch einmal die Wende bringen können. Doch der Angreifer vergab fast schon symptomatisch, da ihm die Scheibe unglücklich versprang. Auch als man in den letzten Minuten den Torwart zu Gunsten eines weitern Feldspielers vom Feld nahm, wollte der Puck einfach nicht mehr über die Linie, sodass es schlussendlich bei der 1:2 Niederlage blieb.
Und so konnte sich Schweinfurts Trainer Thomas Berndaner über drei Punkte freuen, bei denen laut seiner Aussage vor allem eine „überragende kämpferische Leistung und Disziplin, sowie ein Sahnetag von Tormann Dirksen und am Ende auch ein wenig Glück“ den Ausschlag zu Gunsten des Landesligisten gaben.
EV Füssen
Gelungener Auftakt für den EVF beim 5:4 n.V. in Lindau
(BYL) oller Start des EV Füssen in die Zwischenrunde. Beim Neunten der Oberliga, den EV Lindau Islanders, siegten die Ostallgäuer verdient mit 5:4 (3:3, 0:1, 1:0, 1:0) in der Verlängerung. Damit konnten bereits am ersten Spieltag wichtige Punkte im Kampf um einen der vier Plätze, die zur Teilnahme an den Playoffs berechtigen, errungen werden.
Der EVF trat mit vier kompletten Reihen an, um entsprechend Tempo zu machen, die klar favorisierten Gastgeber bauten auf deren drei. Bereits sechs Treffer gab es für die Zuschauer, unter denen sich auch viele Anhänger der Schwarz-Gelben befanden, im ereignisreichen ersten Drittel zu feiern, jeweils drei in beiden Fanlagern. Routinier Miroslav Jenka hatte die Islanders in Führung gebracht, keine Minute später glich Nikolas Oppenberger aus. Mit einem Doppelschlag durch Tim Brunnhuber und Michal Mlynek schien Lindau dann seiner Rolle gerecht zu werden und zog auf 3:1 davon. Doch Sean Kavanagh und Eric Nadeau sorgten noch in diesem Abschnitt für den Ausgleich.
Im zweiten Drittel hatte Lindau zunächst ein optisches Übergewicht, der EV Füssen aber die besseren Torchancen, unter anderem zwei Stangentreffer. Etwas überraschend konnte der EVL in Überzahl durch Importspieler Dylan Quaile wieder in Führung gehen.
Der letzte Abschnitt sah einen überlegenen EVF, der vor allem läuferisch klar tonangebend war. Es dauerte aber bis in die Schlussphase, ehe ein Schuss von Lubos Velebny den längst verdienten Ausgleich zum 4:4 bedeutete. In der Verlängerung des fairen Spiels zog ausgerechnet Lindaus Topstürmer Jeff Smith eine Strafzeit wegen Bandenchecks, den Platz auf dem Eis nutzte Veit Holzmann nach tollem Zuspiel von Kapitän Eric Nadeau zum umjubelten Siegtreffer. Mit diesem überraschenden Erfolg im Rücken treten die Füssener nun am Sonntag zuhause gegen den EC Höchstadt an, der zum Auftakt den Oberliga-Letzten Miesbach deutlich mit 5:1 bezwingen konnte.
Trainer Thomas Zellhuber (EVF): „Es hört sich komisch an, aber heute haben wir nach dem Verlauf des Spiels fast einen Punkt zu wenig geholt. Lindau ist kein direkter Gegner für uns, das sind andere, für uns waren das heute Zusatzzähler. Ich bin aber wahnsinnig stolz auf mein Team, wenn man bedenkt, dass wir vor noch nicht allzu langer Zeit hier an dieser Stelle gegen Lindenberg gespielt haben, und heute fünfzehn Jungs von diesem Spiel noch dabei waren. Was zeigt besser unsere Entwicklung?“ (MiL)
Passau Black Hawks
Black Hawks schnuppern Oberliga Luft - Erstes Auswärtsspiel der Qualifikationsrunde zur Oberliga Süd in Waldkraiburg
(BYL) Am Sonntag steht für die Passau Black Hawks das erste Auswärtsspiel in der Qualifikationsrunde zur Oberliga Süd auf dem Programm. Eine Partie die es gleich richtig in sich hat: Die Black Hawks treten am Sonntag um 17:15 Uhr beim EHC Waldkraiburg an. Die „Löwen“ haben die Vorrunde auf Platz 11 der Oberliga Süd abgeschlossen und müssen somit den Gang in die Qualifikationsrunde mit den Bayernligisten antreten. Seit Trainer Rainer Zerwesz das Ruder in Waldkraiburg wieder übernommen hat, zeigt die Formkurve des Oberliga Clubs klar nach oben. So konnte Waldkraiburg dem großen Favoriten EV Landshut ein Bein stellen und gewann vor dem Jahreswechsel mit 3:1. Das Auswärtsspiel in der Raiffeisen Arena in Waldkraiburg ist das erste Duell mit einem Oberliga Club in der Qualifikationsrunde zur Eishockey Oberliga für die Passau Black Hawks. Memmingen und Waldkraiburg sind die klaren Favoriten auf die ersten beiden Tabellenplätze in der Zwischenrunde. Trotzdem werden die Dreiflüsse Städter am Sonntag alles dafür tun um die Punkte aus Waldkraiburg mit nach Passau zu nehmen. Die Rolle des Außenseiters liegt den Black Hawks in dieser Saison. So konnten zuletzt Gegner wie Höchstadt, Füssen, Peißenberg und Dorfen geschlagen werden.
Zurechtkommen müssen die Black Hawks am Sonntag mit der jungen und pfeilschnellen Mannschaft des EHC Waldkraiburg. Viel wird davon abhängig sein, wie die Passau Black Hawks in die Partie kommen. Dazu muss die Horak Truppe diszipliniert spielen und versuchen die Strafbank zu meiden. „Die Oberliga ist eine sehr schnelle Liga. Daran müssen wir uns schnellstmöglich im Spiel gegen Waldkraiburg gewöhnen. Das sind Spiele in denen alles möglich ist – zu verlieren hat nur Waldkraiburg was – wir können nur gewinnen.“ so der Ausblick des sportlichen Leiters Christian Zessack. Ein Wiedersehen gibt es auch mit einem ehemaligen Spieler der Passau Black Hawks. Max Kaltenhauser schnürte bereits für die Black Hawks die Schlittschuhe und spielt nun bereits seit einigen Jahren für die Löwen Waldkraiburg. –czo
Pinguine Königsbrunn
Weitere Niederlage gegen Bad Kissingen
(BLL) Mit 3:6 verliert der EHC Königsbrunn sein erstes Spiel der Aufstiegsrunde gegen die Bad Kissinger „Wölfe“. Wie schon vor zwei Wochen gab es für die Brunnenstädter gegen die international stark besetzte Truppe aus Unterfranken nichts zu holen.
Vor dem Spiel kehrten wieder Defensiv-Chef Marc Streicher und Mathias Forster in den Kader zurück. Zudem machten die beiden Neuzugänge Michael Fischer und Chad Trupp ihr erstes Spiel in den Königsbrunner Farben. Der Auftakt in die Partie war durchaus verheißungsvoll, denn der EHC legte los wie die Feuerwehr und erzielte schon fast überfallartig das 1:0 durch Hayden Trupp nach nur wenigen Sekunden. Auch nach dem Treffer war Königsbrunn die klar bessere Mannschaft und erarbeitete sich immer wieder gute Chancen, die Gäste hatten hingegen arge Probleme mit ihrem Spielaufbau und verloren zahlreiche Scheiben. In Überzahl kassierte Bad Kissingen sogar noch ein zweites Tor, nach gerade mal fünf Spielminuten stand es schon 2:0 für Königsbrunn. Auch danach blieben die Gastgeber am Drücker und hätten durchaus weitere Treffer erzielen können, doch bis zum Pausenpfiff fielen keine Tore mehr.
In der Gästekabine hatte es sicher eine deutliche Ansprache des Bad Kissinger Spielertrainers Mikhail Nemirovsky gegeben, denn nach der Pause traten die Unterfranken ganz anders auf. Die Gäste drängten den Königsbrunner nun ihr Spiel auf und nutzten eine erste Überzahlsituation zum Anschlusstreffer. Das Mitteldrittel gehörte Bad Kissingen, die Gäste hatten jetzt eindeutig mehr vom Spiel und setzen Königsbrunn unter Druck. In der 32. Spielminute klingelte es gleich zweimal im Tor von EHC-Keeper Markus Matula, der aber an den Treffern schuldlos war. Das 2:3 war dann auch der Drittelendstand.
Nach dem Pausentee konnte Königsbrunn durch Patrick Zimmermann zwar noch auf 3:3 ausgleichen, doch auch das letzte Drittel gehörte den Gästen, die konzentriert zu Werke gingen und drei weitere Treffer erzielten. Der EHC kassierte zu viele Strafzeiten und war auch vor dem gegnerischen Tor nicht gefährlich genug, um die starken Unterfranken zu stoppen. So stand es am Ende hochverdient 3:6 für die Gäste aus Bad Kissingen.
Zwar zeigte sich Königsbrunn verbessert zur letzten Partie vor zwei Wochen, doch auch die Gäste waren stärker, was wohl an dem russischen Neuzugang Nikolai Kiselev lag. Er war an vier der sechs Gästetreffer beteiligt und fügte sich gleich perfekt in das Spiel der Unterfranken ein. Bad Kissingen hat sich damit als bisher stärkster Landesligist in Königsbrunn präsentiert, die Mannschaft wird wohl ein gewichtiges Wort um die begehrten ersten drei Plätze mitreden.
Für EHC-Coach Fabio Carciola heißt es nun nach vorne zu schauen: „Wir haben stark und aggressiv begonnen und waren nach dem ersten Drittel verdient in Führung. Doch danach hatten sich die Gäste auf uns eingestellt und zeigten eine klasse Partie, der Sieg war klar verdient. An dieser Mannschaft werden sich noch einige andere Teams die Zähne ausbeißen. Wir müssen nun am Sonntag in Amberg punkten, um noch eine Chance zu haben.“
Bären Neuwied
Lange Unterzahl wird zum Verhängnis
(RLW) Gefühlswelt und Fan-Dank in einem Satz: „Nach einer Niederlage in die Kurve zu gehen und Gänsehaut zu haben - schafft nur ihr." Christian Neumann, Verteidiger des EHC „Die Bären" 2016, machte kurz nach Mitternacht via Facebook klar, in welcher Stimmung er den Derby-Freitag hinter sich ließ. Knapp anderhalb Stunden vorher standen die Neuwieder Eishockeyspieler mit dem Ertönen der Schlusssirene in der Eissporthalle am Diezer Heckenweg zwar als Verlierer des Nachbarschaftsduells bei der EG Diez-Limburg fest, aber die zahlreich mitgereisten EHC-Anhänger bewiesen mit stehenden Ovationen das richtige Gespür für die Leistung der Bären. Mit 4:5 zogen sie beim Tabellenführer der Regionalliga West den Kürzeren, doch die Art und Weise, wie sich die Deichstädter bei den Rockets präsentiert hatten, macht Lust auf mehr. „Wir haben super gespielt", brauchte Neuwieds Trainer Daniel Benske nur vier Worte, um die Leistung seines Teams zu bewerten, das ohne den gesperrten Torjäger Martin Brabec und Robin Schütz auskommen musste. Auf der anderen Seite fehlten Arno Lörsch Marijus Maier, Julian Grund, Ville Kärkäs, Steve Themm und Dennis Stroeks - trotzdem gab es bei den Rockets keine freie Zeile auf dem Spielberichtsbogen. Mit den beiden Nachverpflichtungen von unter der Woche sowie Bad Nauheimer Förderlizenz-Unterstützung standen 22 Mann zur Verfügung.
Die Bären knüpften nahtlos an die hochengagierten Leistungen der zurückliegenden Wochen an, fuhren jeden Check zu Ende, liefen den Gegner früh an und stellten die Diezer und Limburger damit vor einige Probleme. Folglich gingen die Gäste im ersten Drittel verdient mit 2:0 in Führung. Deion Müller setzte den ersten ernsthaften Schuss auf Constantin Schönfelder auf Anhieb unter die Latte (4.), und Michael Jamieson erhöhte per Bauerntrick auf 0:2 (13.). Perfekter Start des EHC, der zudem die geballte Offensivpower der Raketen mit Joey Davies, Matt Fischer und Konstantin Firsanov so gut aus dem Spiel nahm, wie es eben ging und es kaum eine andere Mannschaft in dieser Saison bislang geschafft hatte. Wann immer möglich, versuchte Benske Tobias Etzel, Sven Schlicht und Deion Müller gegen die erste EGDL-Reihe aufs Eis zu schicken und traf damit eine prima Entscheidung. Die Tore zum Ausgleich gingen nicht von ungefähr auf die Konten anderer Spieler. Emanuel Grund, genauso wie Nikolai Varianov erst am Donnerstag nach Diez gewechselt, verkürzte in der 16. und André Bruch egalisierte nach einem starken Solo entlang der Bande in der 30. Minute zum 2:2. Neuwied ließ das nicht lange auf sich sitzen. Nur anderthalb Minuten später holte Dennis Schlicht die Führung zurück.
Die schließlich spielentscheidende Situation ereignete sich nach 36:08 Minuten auf der linken Seite des Diezer Verteidigungsdrittel: EHC-Angreifer Moritz Schug trifft Kevin Schophuis, dabei landet der Ex-Lauterbacher in der Bande, wird später mit Halskrause und auf der Trage vom Eis geschoben, während Schiedsrichter Sascha Westrich den Gästespieler mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen schickt. Der Unparteiische sprach wegen eines Fouls mit Verletzungsfolge die große Strafe aus, die später für Diskussionsstoff sorgte, weil Schophuis im letzten Drittel wieder voller Tatendrang mitmischte. Westrich vermerkte den Umstand in einem Zusatzbericht. Nur das konnte der Referee aus Poppenweiler zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen, sodass die EGDL eine fünfminütige Überzahlsituation erhielt und in dieser Phase die Partie für sich vorentschied. „Wir haben da leider die Ordnung verloren", haderte Benske. Konstantin Firsanov glich in der 40. Minute zum 3:3 aus, und die Bären sollten noch nicht einmal mit dem Remis zum zweiten Mal in die Kabine gehen, weil zwei Sekunden vor der Pause Philipp Maier das Ergebnis drehte. Noch immer mit einem Mann mehr auf dem Eis, erhöhte Matt Fischer auf 5:3 (41.).
„Aber wir haben großes Herz gezeigt", kommentierte der EHC-Coach die starke Endphase seines Teams, das den Unterzahl-Schock nicht an sich heranließ und bei gleicher Mannschaftsstärke wieder den besseren Eindruck hinterließ. Deion Müller hatte in der 50. Minute den Anschlusstreffer auf der Kelle. Der fiel, als Stephan Fröhlich in Überzahl einnetzte (57.). „Wir hätten das Ding heute auch genauso gut gewinnen können. Auch wenn wir klasse gespielt haben, ärgert mich diese Niederlage", fand Benske. Worte, die er im Kabinengang sprach, nachdem es seitens mehrerer EGDL-Verantwortlicher gehießen hatte, ein offizielles Trainergespräch würde an diesem Abend nicht stattfinden und bevor die Gastgeber später die offizielle Darstellung wählten, Benske habe an der Pressekonferenz nicht teilgenommen. „Ich hätte durchaus etwas zu sagen gehabt", wunderte sich der 36-Jährige im Nachhinein. Diese offensichtlich dann doch abgehaltene Pressekonferenz hätte beinahe erst später auf der Tagesordnung gestanden: Andreas Wichterichs Strahl von der blauen Linie verpasste nämlich nur ganz knapp das Ziel - es wäre das 5:5 gewesen und hätte möglicherweise die Verlängerung in einem Spiel bedeutet, das alle Erwartungen erfüllte, und hinten heraus auch Inhalte bot, die mit den Fäusten geklärt wurden: Dennis Schlicht und Pierre Wex kannten bei ihrem beherzten Fight keine Hemmungen, Tobias Etzel und Philipp Maier hatten ebenfalls eine Meinungsverschiedenheit, und der wiedergenesene Schophuis wollte es mit Marco Herbel aufnehmen.
„Das war ein Vorgeschmack auf die Play-offs", zeigte sich Neuwieds Manager Carsten Billigmann angetan von der intensiven Spielweise seiner Mannschaft. „Man hat heute deutlich gemerkt, dass die Diezer weich sind, wenn man konsequent auf den Mann geht. Wir werden diese Gangart beibehalten, und ich bin überzeugt davon, dass wir so noch unsere Erfolge haben werden."
TAG Salzgitter Icefighters
Im Endspurt gegen den Tabellenführer – Icefighters empfangen Weserstars
(RLN) Nur noch wenige Spiele sind in der Vorrunde der Regionalliga Nord zu absolvieren, und im Rennen um die Playoff plätze empfangen die TAG Salzgitter Icefighters am Sonntagabend den derzeitigen Tabellenführer Weserstars Bremen.
Hierbei richtet sich der Blick seitens der Gastgeber sowohl nach unten als auch nach oben. Nach dem jüngsten Erfolg gegen Adendorf vergangene Woche sind diese in Reichweite um eventuell den dritten Platz der Tabelle zu erobern.
Einfach wird dieses Unterfangen jedoch nicht, denn die Bilanz in dieser Spielzeit gegen den zweimaligen Meister der vergangenen Jahre ist ernüchternd.
Mit 2:9 haben die Weserstars erst vor kurzem in Adendorf einen Kantersieg gelandet und ihrer starke Form unter Beweis gestellt.
Zudem ist der Blick auch auf den Verfolger zu werfen, denn der EC Nordhorn versucht seinerseits ebenfalls noch die begehrten Plätze für das Halbfinale zu sichern. Mit den Erfolgen in letzter Zeit und einer stetigen Formsteigerung setzen sie die Salzgitteraner unter Druck.
Dieser steht in Verbindung mit der bekannten Spielstärke der Gäste und unterstreicht hierbei die Wichtigkeit für die Icefighters wieder ihr Potential abzurufen.
Dass dies zu einem Sieg führen kann wurde vergangene Woche eindrucksvoll bewiesen, als man zwar knapp mit 1:0, jedoch mit einer durchweg soliden Mannschaftsleistung den Andendorfer EC bezwang.
Auf diesem Erfolg möchte man nun aufbauen und somit verhindern dass die folgende Begegnung gegen Nordhorn nicht zum Endspiel um den weiteren Verbleib im Wettbewerb führt.
Personell wird das Trainer Dou Radek Vit/Sascha Pelikan wieder auf einen größeren Kader zurückgreifen können. In den Kader zurückkehren werden Christian Pelikan und Maik Gatzka nach den überstandenen Verletzungen. Dagegen wird Kirill Borisov die nächsten drei Wochen aus privaten Gründen pausieren und auch Artur Bippus steht erstmal nicht zur Verfügung.
Spielbeginn im Chinadome ist am Sonntag den 21.01.2018 um 18 Uhr.
Tornado Niesky
Anstrengendes Wochenende für die Tornados
(RLO) Das kommende Wochenende wird für die Nieskyer Tornados recht anstrengend! Am Sonnabend, den 20.01.2018 empfangen sie um 18:30 Uhr im heimischen Eisstadion am Waldbad die Cracks von FASS Berlin.
Das ist schon die dritte Begegnung der beiden Teams in der Hauptrunde der Regionalliga in der laufenden Saison. Bereits letztes Wochenende siegten die Nieskyer mit 7:1 bei den FÄSSern. Nun wollen sie das zu Hause natürlich wiederholen.
Einen Tag später, also am Sonntag, den 21.01.2018 fahren die Tornados ca. 470 km zum nächsten Pokalspiel nach Adendorf. Die Partie gegen die Heidschnucken beginnt um 18:00 Uhr im Walter-Maack-Stadion. In Niesky verloren die Adendorfer am 10.12.2017 nur knapp mit 3:2.
Das heißt, auf die Nieskyer Cracks warten am Wochenende zwei schwere Aufgaben und dazu am Sonntag eine lange Busfahrt. Montag früh müssen die Amateure allerdings alle wieder ihrer geregelten Arbeit nachgehen. Schon jetzt Hochachtung und Respekt vor diesem Engagement!
Hinzu kommen jetzt auch noch personelle Probleme im Kader der Tornados. Neben den verletzten Spielern Sven Becher und Tom Domula fehlen krankheitsbedingt Eric Girbig, Ronny Greb und wahrscheinlich auch Stephan Kuhlee. Am Sonnabend wird auch Richard Jandik nicht dabei sein. Dafür ist an diesem Tag Marcel Leyva wieder mit an Bord. Fraglich ist noch der Einsatz von Daniel Wimmer, Marco Noack und Markus Fabian. Samstag hofft Trainer Jens Schwabe, dass ihm 13 bis 15 Spieler zur Verfügung stehen, am Sonntag in Adendorf 12 bis 14.
Schönheider Wölfe
Wölfe mit Doppel-Wochenende in Berlin
(RLO) Die Schönheider Wölfe verbringen zwar das kommende Wochenende in der Hauptstadt, doch von Shopping- oder Sightseeingtour kann keine Rede sein, denn die Wölfe müssen innerhalb von 19 Stunden zwei Spiele in der Regionalliga Ost absolvieren. Zunächst geht es am Samstag, dem 20.01.18, um 19:00 Uhr im Erika-Heß-Eisstadion gegen den siebtplatzierten ESC 2007 Berlin, ehe am Sonntag, dem 21.01.18 bereits um 13:30 Uhr das Spitzenspiel zwischen dem Tabellendritten FASS Berlin und den Zweitplatzierten Wölfen an gleicher Stelle angepfiffen wird. Von der Papierform her könnten beide Partien kaum unterschiedlicher sein, denn während die Wölfe am Samstag gegen den Schlittschuhclub klarer Favorit und die drei Punkte fast schon Pflicht sind, wartet mit den Akademikern ein direkter Konkurrent im Rennen um die besten Play-Off-Plätze. Wölfe-Coach Sven Schröder äußert sich wie folgt über das bevorstehende Berlin-Wochenende: „Positiv ist, dass wir mit fast komplettem Kader nach Berlin reisen können. Einzig Robert Horst und Christian Laszig werden verletzungs- und berufsbedingt fehlen. Von der Tabellensituation her sind beide Spiele ähnlich wie am vergangenen Wochenende. Am Samstag sind einfach die drei Punkte Pflicht um am Sonntag beim direkten Konkurrenten FASS Berlin müssen wir uns auf ein deutlich schwereres Spiel einstellen. Die Akademiker haben im letzten Heimspiel gegen Niesky eine deutliche 1:7-Niederlage kassiert, wonach die Motivation hoch sein wird, gegen uns etwas Zählbares mitzunehmen, um den dritten Platz verteidigen zu können. Wie letzten Sonntag gegen die Blues, werden wir aber auch wieder alles in die Waagschale werfen und versuchen, dieses Spiel erfolgreich zu gestalten. Dann hätten wir zudem auch den direkten Vergleich gegen FASS gewonnen und zumindest einen Konkurrenten um den zweiten Tabellenplatz distanziert.“
Landesliga Berlin
FASS gewinnt Verfolgerduell nach Penaltyschießen
(LLB) Nach spannendem Spiel mit wechselnden Führungen gewann FASS Berlin 1c bei der 1b vom ESC 07 Berlin nach Penaltyschießen mit 5:4 (2:2/1:0/1:2).
Beide begannen sehr offensiv und kamen gleich mehrfach gefährlich vor das Tor des Gegners. Nach einigen Minuten übernahmen die Weddinger das Kommando, die Zweete aber erzielte die Tore. Steven Niemeyer (4.) und Harald Windler (5.) brachten den Club in Führung. FASS griff aber weiter an und nutzte nach 14 Minuten durch Christopher Krämer eine Chance zum 2:1. 57 Sekunden vor der Pause gelang Christopher Kramer sogar der Ausgleich.
Auch in 2. Drittel hatte FASS deutlich mehr Torchancen, musste aber bei Gegenangriffen der Zweeten höllisch aufpassen. Einen Treffer gab es in 2. Drittel und den erzielte Robert Bäuerle nach 23 Minuten.
Es ging auch im letzten Drittel spannend zu. Dem Club gelang nach 45 Minuten durch Gregor Wemken das 3:3, drei Minuten später brachte Robert Bäuerle die Akademiker erneut in Führung. Nun musste der Club kommen und FASS konterte. Beide hatten sehr gute Torchancen, die aber nicht genutzt wurden. 37 Sekunden vor dem Ende gelang Steven Niemeyer doch noch der insgesamt verdiente Ausgleich.
Es ging ins Penaltyschießen und hier mussten alle sechs Schützen ran. Als einziger traf mit Jörg Müller der einzige Verteidiger unter den Schützen und sicherte FASS damit den Zusatzpunkt. Beide bleiben damit im Rennen um die oberen Tabellenplätze.
(Norbert Stramm)
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