IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 27.Januar 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Verbandsliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.
Augsburger Panther
STANDORTWECHSEL NACH DREI JAHREN - DEUTSCHLAND CUP NICHT MEHR IN AUGSBURG
(DEL) Die Entscheidung ist gefallen: Der Deutschland Cup bekommt nach drei erfolgreichen Jahren eine neue Heimat. Der Deutsche Eishockey-Bund und die Augsburger Panther, die seit 2015 als Co-Ausrichter fungierten, konnten sich nicht auf eine Fortsetzung des internationelen Eishockeyturniers in der Fuggerstadt einigen.
Leo Conti, Marketing-Manager der Panther, fügt an: “Wir haben drei schöne und stimmungsvolle Turniere im Curt-Frenzel-Stadion erleben dürfen. Unser Dank gilt dem Deutschen Eishockey-Bund, mit dem wir über die Jahre vertrauensvoll und freundschaftlich zusammenarbeiten konnten. Jetzt wünschen wir den Verantwortlichen viel Erfolg am neuen Standort. Vielleicht sehen wir die Nationalmannschaft eines Tages in Augsburg wieder.“
Zur Zukunft des Deutschland Cups hat der Deutsche Eishockey-Bund für kommenden Donnerstag in den KönigPALAST Krefeld eingeladen. Hier werden alle weiteren Informationen zum neuen Austragungsort kundgetan.
Düsseldorfer EG
DEG verliert deutlich in Bremerhaven
(DEL) Die Düsseldorfer EG hat am Freitagabend eine klare Niederlage kassiert. Bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven unterlag das Team vor ausverkauftem Haus mit 0:5 (0:2, 0:1, 0:2).
Wie schon fast die gesamte Spielzeit musste Mike Pellegrims auf den verletzten Tim Conboy verletzen. Dazu gesellte sich nach dem Spiel gegen Straubing bekannterweise auch Marco Nowak, der inzwischen operiert und auf dem Weg der Besserung ist. Für ihn rückte der junge Johannes Huß in den Kader. Und der erlebte wie seine Teamkollegen ein schwarzes Anfangsdrittel. Zwar hatten die Rot-Gelben durchaus ihre Möglichkeiten gegen auf defensive Sicherheit bedachten Gastgeber. Hinten sah es allerdings nicht gut aus. Erst brachte Ross Mauermann die Hausherren früh in Führung, dann erhöhte Cody Lampl auf 2:0 aus Pinguins-Sicht.
Sieben Siege aus sieben Partien gegen die Nordlichter hatte die DEG in der gemeinsamen DEL-Zeit bislang feiern können. Eine Fortsetzung dieser Serie geriet im zweiten Drittel in weite Ferne. In der 25. Spielminute erhöhte Jason Bast nämlich bereits auf 3:0 für den immer noch gefühlten Liga-Neuling. In dieser Phase nahm das Spiel auch an körperlicher Intensität zu. Manuel Strodel übertrieb es mit dem Einsatz ein wenig und musste für 2+10 Minuten raus, kurz darauf auch zwei Pinguins mit einer Abkühlpause auf der Strafbank. Mit zuletzt sechs Siegen in Folge im Rücken und der deutlichen Führung auf dem Eis, spielten die Pinguins beschwingt und befreit auf. Immer wieder kamen sie zu Chancen, während die Rot-Gelben verzweifelt versuchten, wieder ins Spiel zurückzufinden. Nach 40 Minuten blieb es allerdings dennoch beim Drei-Tore-Rückstand.
Im Schlussdrittel zogen sich die Pinguins weiter zurück. Die DEG nun zwar am Drücker, doch so richtig gefährlich wollten die Schüsse auf das Gehäuse von Goalie Tomas Pöpperle nicht werden. Und falls es doch mal brenzlig wurde, stand der ehemalige tschechische Nationaltorhüter beeindruckend seinen Mann. Der endgültige Nackenschlag dann durch einen Konter der Hausherren. Top-Scorer Jan
Urbas stellte 13 Minuten vor Schluss auf 4:0. Danach reagierte Mike Pellegrims und nahm Dan Bakala vom Eis. Mathias Niederberger ersetzte ihn zwischen den Pfosten. Doch auch das setzte der Torflut kein Ende. In Rylan Schwartz durfte der fünfte Schwarz-Rote einnetzen. Da waren immer noch zehn Minuten zu spielen.
Bereits übermorgen kommt es zu einem weiteren Duell im Rennen um die Playoffs. Am Sonntag um 19 Uhr sind die Grizzlys Wolfsburg zu Gast im ISS DOME. Tickets für die Partie gibt es an den Tageskassen und unter www.degtickets.de
Kölner Haie
Olympische Spiele: Christian Ehrhoff ist Fahnenträger-Kandidat - „Allein schon die Nominierung ist eine riesen Ehre und erfüllt mich mit Stolz.“ Fans und Athleten können bis zum 4. Februar abstimmen
(DEL) Große Ehre für das deutsche Eishockey und Haie-Kapitän Christian Ehrhoff: Der Nationalverteidiger wurde heute vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als einer der Fahnenträger-Kandidaten für die Eröffnungsfeier bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang (09. – 25. Februar 2018) vorgeschlagen. Neben Ehrhoff stehen noch Claudia Pechstein (Eisschnelllauf), Eric Frenzel (Nordische Kombination), Natalie Geisenberger (Rodeln) und Viktoria Rebensburg (Ski-Alpin) zur Auswahl.
„Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Ich war überrascht und erfreut zugleich, als ich davon erfahren habe. Es ist eine riesen Ehre, in diesem Kandidatenkreis neben solchen Top-Sportlern dabei sein zu dürfen. Allein schon die Nominierung erfüllt mich mit großem Stolz“, sagte Ehrhoff.
Zum zweiten Mal nach den Olympischen Spielen von Rio 2016 wird in einer gemeinsamen Wahl von Sportfans und Athleten entschieden, wer die deutsche Fahne in bei den Winterspielen in Pyeongchang tragen darf. Das Votum der Olympia-Mannschaft zählt dabei 50 Prozent. Die öffentliche Wahl erfolgt bis zum 4. Februar (23.59 Uhr/MEZ) gemeinsam mit den DOSB-Mediapartnern ARD, ZDF, Eurosport und Bild.
Hier geht’s zu Abstimmung: www.teamdeutschland.de
Im Anschluss an die Wahl werden die Stimmen beider Gruppen ausgezählt und die Prozentzahlen addiert. Wer die höchste Prozentzahl erreicht, wird Fahnenträger. Vor den Olympischen Spielen 2016 hatte stets die Delegationsleitung entschieden, welchem Sportler diese Ehre zuteil wird.
Tölzer Löwen
Torlos in Kaufbeuren
(DEL2) Es kommt nicht oft vor, dass im Eishockey eine Mannschaft über 60
Minuten ohne Tor bleibt. Den Tölzer Löwen ist dieses Missgeschick am
Freitagabend passiert. Gegen die beste Defensivmannschaft der Liga
fehlte den Buam jegliche Offensiv-Power. Das Spiel ging mit 0:5 (0:3,
0:1, 0:1) verloren.
Mit nur einem Kontingentspieler starteten die Tölzer Löwen in das Spiel
beim ESV Kaufbeuren. Joonas Vihko, Chris St. Jacques, Tuomas Vänttinen
und Marcel Rodman fielen allesamt verletzungsbedingt aus. Dazu gab Rick
Boehm Andreas Mechel im Löwentor die Chance. Der 26-jährige vertrat den
geschonten Mikko Rämö und erwischte einen schlechten Tag. Mechel erhielt
den Vorzug, weil er in den vorangegangenen Partien gegen den ESVK gut
gehalten habe, erklärte Rick Boehm. Der finnische Goalie Rämö durfte
Kraft für die wichtigen kommenden Wochen tanken.
Früh im Spiel hatten beide Teams Powerplay-Möglichkeiten. Schon in
dieser Phase machte sich ein deutlicher Unterschied zwischen beiden
Teams deutlich. Kaufbeuren spielte zielstrebig und schoss in Überzahl
schnell das 1:0. Christopher Kasten traf mit einem halb-verdeckten
Schuss ins Löwentor. "Kaufbeuren hat das Spiel verdient gewonnen. Sie
waren in allen Belangen stärker, als wir. Ausschlaggebend auch dazu das
Über- und Unterzahl. Wir hätten länger das 0:0 halten müssen, um eine
Chance zu haben zu gewinnen. Danach war es relativ schwierig", monierte
Boehm. Innerhalb des ersten Drittels erhöhte Kaufbeuren in Person von
Daniel Oppolzer auf 3:0. Der Mann mit der auffälligen Gesichtsbehaarung
schoss Mechel einmal durch die Hosenträger und einmal ins Torwarteck
über die Schulter.
Doch die Tölzer waren in allen Mannschaftsteilen unterlegen. Die
Ausfälle waren spürbar und auch die deutschen Leistungsträger fanden
nicht zu ihrem besten Spiel. Im Trainerjargon klingt das dann wie folgt:
"Wir waren auch leider etwas zu unentschlossen, in Bezug auf die
Chancenverwertung. Dadurch ist die null vorne auch in Ordnung", so
Boehm. Spätestens nach dem 4:0 durch Sami Blomqvist - einem Shorthander
- war das Spiel gelaufen. "Ab der 30. Minute sind einfach viel zu viele
Strafen auf beiden Seiten gefallen, das Spiel war dann sehr zerfahren",
sagte ESVK-Coach Andreas Brockmann.
Selten hatten die Tölzer Löwen so wenige Torchancen in einer
DEL2-Partie, wie am Freitagabend. Das war zum einen auf die gute
Defensivarbeit des Gegners, aber auch auf die eigene Harmlosigkeit
zurückzuführen. Nur Joey Lewis traf noch zum 5:0-Endstand. Ein
Powerplay-Tor in der letzten Spielminute.
Mit Rückkehrern aus der Kontingentspieler-Verletztenliste ist auch am
Sonntag noch nicht zu rechnen. Nur Mikko Rämö wird zurück ins Tor
kommen. Gegner ist ab 18 Uhr Crimmitschau.
Bayreuth Tigers
Tigers holen sich blutige Nase in Crimmitschau
(DEL2) Ohne den etatmäßigen Goalie Tomas Vosvrda, dafür mit vier Kontingentstürmern traten die Tigers zum Spiel in Sachsen an. Erstmals wieder an Bord war Thomas Voronov, Dafür fehlte neben den schon länger verletzten Akteuren Drews, Bartosch und Heider auch Mathias Müller, der sich erkrankt abmelden musste.
Die Eispiraten gingen mit vollen Engagement und starken Laufspiel die Partie an. Nach gerade einmal 31 Sekunden setzte es bereits den ersten Treffer gegen die Bayreuther, die den kompletten Spielabschnitt fast immer einen Schritt zu spät kamen. Schlenker war zuerst der Nutznießer, als er völlig alleingelassen im Slot zum Abschluss kam und Hartung das erste Mal hinter sich greifen musste. Dem zweiten Treffer nach fünf gespielten Minuten folgten noch zwei Postenschüsse der Sachsen bis ein kurzes Aufbäumen der Wagnerstädter zu verspüren war. Luciani auf Chouinard, der aus kurzer Distanz verkürzte. Bis zum Ende des Drittels schraubten die Collins-Schützlinge das Ergebnis noch um zwei weitere Tore nach oben – zwei Überzahlspiele schlossen sie dabei erfolgreich ab.
Das zweite Drittel gingen die Tigers etwas engagierte an und lieferten die ersten 15 Minuten zum Teil gutes Eishockey doch den verdienten und herausgearbeiteten Treffer – Stas verwertete einen Abpraller vom Goalie, als V. Busch sich versucht hatte - bei einem Mann mehr auf dem Eis konterten die Eispiraten keine 50 Sekunden später und stellten den alten Abstand wieder her. Das schien der „Genickbruch“ für die Gelb-Schwarzen an diesem Abend zu werden. Bezeichnend für die dann anschließende Dominanz der Gastgeber eine Situation in der 38. Spielminute als die Eispiraten im Drittel der Tigers wie im Powerplay agieren konnten. Selbst ein gebrochener Stock eines Crimmitschauers hielt diese nicht ab, weiter zu agieren und an der Scheibe zu bleiben. Zu allem Überfluss bekam Geigenmüller, kurz nachdem die Eispiraten noch einmal erhöht hatten, einen Schuss aufs Knie und musste in der 40. Spielminute vom Eis. In der gleichen Minute schraubten die Gastgeber das Ergebnis um noch ein weiteres Tor nach oben.
Im letzten Abschnitt ging es darum, den Schaden so gering wie möglich zu halten und möglichst kein zweistelliges Ergebnis auf die Anzeigentafel zu pinnen. Zwei Tore der
Eispiraten konterten die Tigers mit zwei Treffern durch Luciani und den Schlusspunkt durch Kolupaylo.
„Das erste Drittel haben wir komplett verschlafen, sind regelrecht überrollt worden. Wir waren einfach nicht bereit, haben keine Zweikämpfe angenommen. Wir sind dann besser ins Spiel gekommen und haben ganz gutes Eishockey gezeigt, haben aber sofort nach dem 4:2 wieder ein Tor kassiert. Wenn wir das halten können und evtl. den Anschluss schaffen, sieht es vielleicht anders aus. Am Ende haben wir aber zu viele billige Tore bekommen,“ resümiert Sergej Waßmiller die Partie nach dem Schlusspfiff.
Eispiraten Crimmitschau
Patrick Klein erhält Förderlizenz für die Eispiraten - Westsachsen verpflichten weiteren Torhüter
(DEL2) Der Eishockey-Zweitligist Eispiraten Crimmitschau hat einen weiteren Transfer getätigt und Torhüter Patrick Klein verpflichtet. Der deutsche Schlussmann soll die Westsachsen zum anstehenden Schlussspurt in der DEL2-Hauptrunde mittels Förderlizenz weiter verstärken. Der 24-jährige Linksfänger kommt von den Krefeld Pinguinen, bei welchen er seit 2014 unter Vertrag steht, aus der DEL an die Waldstraße. In dieser Spielzeit bestritt Klein bereits 20 Spiele im deutschen Eishockey-Oberhaus und konnte mit soliden Auftritten überzeugen.
Patrick Klein, der am 1. Januar 1994 in Duisburg zur Welt kam, stammt aus dem Nachwuchs der Düsseldorfer EG. Nach einem kurzen Gastspiel bei den Füchsen Duisburg in der Oberliga, wechselte der Torhüter 2014 zu den Krefeld Pinguinen. Seither bestritt Klein 54 Spiele in der höchsten deutschen Spielklasse, kam in der vergangenen Spielzeit außerdem zu elf Zweitligaeinsätzen für die Kassel Huskies. In der entscheidenden Saisonphase der diesjährigen DEL2-Hauptrunde wollen sich die Eispiraten Crimmitschau mit der Verpflichtung des Torhüters auf dieser Position, auch durch den längerfristigen Ausfall von Mark Arnsperger, nochmals verstärken und zudem absichern.
„Wir freuen uns, mit Patrick Klein einen weiteren starken Torhüter am Standort begrüßen zu können. Er wird uns in dieser Schlussphase der Hauptrunde nochmals verstärken und Brett außerdem entlasten. Ein Dank gilt auch den Verantwortlichen der Krefeld Pinguine für die vertrauensvolle Zusammenarbeit“, so Eispiraten-Teammanager Ronny Bauer. „Da die DEL2 keine Olympia-Pause hat, freue ich mich auf die Gelegenheit per Förderlizenz in Crimmitschau auch während dieser Zeit weitere Spiele absolvieren zu können und mich so fit zu halten“, sagte Patrick Klein selbst.
9:5! Eispiraten mit Torfestival gegen Bayreuth - Westsachsen feiern höchsten Saisonsieg im Sahnpark
Die 2.184 Zuschauer im Kunsteisstadion Crimmitschau haben heute Abend ein Torfestival bestaunen können. Die Eispiraten Crimmitschau haben sich in ihrem Heimspiel mit 9:5 gegen die Bayreuth Tigers durchgesetzt. Die Westsachsen, die mitten im Kampf um die direkte Playoff-Teilnahme stehen, konnten somit ihren höchsten Saisonsieg einfahren. Mit von der Partie waren die beiden Neuzugänge Patrick Klein und Alex Roach. Die nächste Aufgabe von Cheftrainer Kim Collins und sein Team lautet Tölzer Löwen und wartet schon am Sonntag auf die Crimmitschauer. Anbully in der WeeArena ist 18:00 Uhr.
Schon früh im Spiel eröffneten die Eispiraten den Torreigen. Vincent Schlenker traf bereits nach 29 Sekunden zum 1:0 (1.). Und die Eispiraten legten gleich nach. Patrick Pohl konnte nur wenige Zeigerumdrehungen auf 2:0 stellen und erhöhte die Führung für die aggressiv und stark aufspielenden Crimmitschauer, die den Tigers kaum Luft zum Atmen ließen. Doch die Franken waren eiskalt und verwerteten ihre erste Chance ion Person von Eric Chouinard gleich zum 2:1-Anschluss (8.). Die Westsachsen ließen im ersten Durchgang aber keine Zweifel aufkommen, wer das stärkere Team ist. So netzte zunächst Robbie Czarnik (15.), wenig später auch Scott Allen (20.) in numerischer Überzahl und brachten ihre Mannschaft so mit 4:1 in Führung.
Die Tigers, welche im ersten Drittel nicht richtig Fuß fassen konnten und etwas verunsichert wirkten, spielten im zweiten Durchgang zunächst konzentrierter und verkürzten durch Jan Pavlu sogar auf 4:2 (35.). Doch in der gleichen Spielminute, lediglich 48 Sekunden später, erhöhte Jordan Knackstedt im Nachsetzen auf 5:2 und brachte die Westsachsen wieder auf Kurs. So konnten die Hausherren mit einem schnellen Doppelpack kurz vor der Pause noch zwei mal netzen. Eine wunderschöne Tic-Tac-Toe-Kombination vollendete Verteidiger Brock Maschmeyer zunächst zum 6:2 (39.), Dominic Walsh nutzte in Minute 40 dann eine Unsicherheit von Tigers-Goalie Friedrich Hartung und traf zum 7:2.
Die Bayreuther kämpften aber wacker weiter und konnten bereits nach gespielten 17 Sekunden im Schlussdrittel erneut treffen. Anthony Luciani bezwang erneut Patrick Klein bei seinem Debüt in Crimmitschau. Danach wurde es wild und ging es hin und her. Dominic Walsh (42.) und Ivan Ciernik (47.) erhöhten den Spielstand weiter und weiter und stellten auf 9:3. Zwar hatten die Pleißestädter noch weitere gute Möglichkeitenn, selbst das zehnte Tor zu erzielen, jedoch waren es wieder die Franken, welche zwei weitere Male den Puck ins Eispiraten-Gehäuse bugsieren konnten. Erneut Anthony Luciani und Fyodor Kolupylo sorgten mit ihren Toren für den 9:5-Endstand in einem verrückten Eishockeyspiel.
Dresdner Eislöwen
Keine Punkte aus Freiburg
(DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel bei den Wölfen Freiburg mit 5:7 (1:2; 1:3; 3:2) verloren. Vor 1690 Zuschauern brachte Mark Mancari den Gastgeber im Powerplay in Führung (5.). Nikolas Linsenmaier baute die Führung aus (10.), ehe Nick Huard (13.) den Anschlusstreffer markierte. Vor der Pause war Radek Duda (18.) jedoch erneut für Freiburg erfolgreich.
Im zweiten Abschnitt war es erneut Duda, der den Puck bereits nach 46 Sekunden im Dresdner Tor unterbrachte (21.). Die Eislöwen steckten nicht auf und kamen durch Tadas Kumeliauskas (26.) zum erneuten Anschlusstreffer, doch abermals kamen die Wölfe durch Marc Wittfoth (30.) zum Torabschluss. Auch im Schlussdrittel fielen zahlreiche Tore: Zunächst traf Thomas Pielmeier (49.), dann legte der Freiburger Christian Billich (53.) nach. Die Treffer von Martin Davidek (46.) und Kumeliauskas (59.) dienten nur der Ergebniskosmetik, da Jannik Herm (57.) nochmals für Freiburg erfolgreich war.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben mit drei Blöcken angefangen, im Verlauf den umgestellt und mit den vier Reihen dann auch die Tore gemacht. Freiburg hat jedoch immer wieder eine Antwort gefunden und unsere Stellungsfehler genutzt. Wir brauchen nicht diskutieren, unsere Defensivleistung war heute der Knackpunkt.“
Das nächste DEL2-Punktspiel gegen die Kassel Huskies bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 28. Januar um 17 Uhr.
Kassel Huskies
Huskies verlieren Torfestival gegen Ravensburg
(DEL) Am 40. DEL2-Spieltag empfingen die Kassel Huskies die Ravensburg Towerstars zum
Verfolgerduell. Für die Schlittenhunde ging es darum, die Gäste aus Süddeutschland auf Distanz
zu halten, dabei konnten sie neben dem wieder genesenen Michael Christ auch auf Neuzugang
Tyler Gron bauen. Das Tor hütete Markus Keller.
Dessen Arbeitstag war aber bereits nach knapp vier Minuten beendet. Ihre ersten beiden
Tormöglichkeiten nutzten die Gäste durch Buzzeo und Lapsansky, Keller wurde anschließend von
Mirko Pantkowski abgelöst. Doch auch dieser musste wenig später hinter sich greifen. David
Zucker netzte zum 0:3 ein und sorgte dafür, dass die Huskies zu diesem frühen Zeitpunkt auf die
Verliererstraße gerieten.
Dabei war den Schlittenhunden offensiv kein großer Vorwurf zu machen, höchstens der, dass sie
einige Großchancen nicht nutzten. Gron, Wisniewski, McGrath und Merl gelang es nicht, den
fehlerfreien Towerstars-Torhüter Jonas Langmann zu schlagen. Auf der Gegenseite kamen die
Gäste in der Schlussphase des ersten Drittels zu weiteren guten Möglichkeiten. Justin Buzzeo
hätte bei seinen Versuchen die Gästeführung durchaus ausbauen können.
Im zweiten Drittel legten die Huskies offensiv noch eine Schippe drauf und nutzten endlich auch
ihre Möglichkeiten. Klöpper überwandt Langmann in Überzahl per Rückhand, Merl schaffte dies
kurz darauf aus spitzem Winkel. Die Schlittenhunde waren per Doppelschlag in den Minuten 24
und 25 auf 2:3 herangekommen und drängten nun sogar auf den Ausgleichstreffer. Doch wie
schon im ersten Abschnitt kam in dieser Phase der entscheidende, letztlich spielentscheidende
Unterschied zum Vorschein. Im Gegensatz zu den Towerstars nutzten die Huskies ihre
Möglichkeiten nicht. Meilleur und Reiss scheiterten aus dem Slot, Gron aus der linken Halbposition
und McGrath fand bei seiner Direktabnahme in Überzahl in Jonas Langmann seinen Meister. Der
Ausgleich lag mehrfach in der Luft, doch mitten in die Kasseler Drangphase hinein zeigten die
Gäste wieder ihre Qualität aus der Anfangsphase der Partie: Der gerade von der Strafbank
wiedergekommene Daniel Pfaffengut schloss einen Konter zum 2:4 ab, Roloff stellte aus ähnlicher
Position mit seinem Treffer zum 2:5 den alten Abstand von drei Toren wieder her. Knapp drei Minuten vor der zweiten Sirene sahen sich die Huskies so weit wie nach sieben Minuten im ersten Drittel. Wer auf einen Sturmlauf der Gastgeber zu Beginn des Schlussabschnitts hoffte, wurde enttäuscht, denn es waren die Gastgeber, die sich zunächst gute Möglichkeiten erspielten und letztlich verdient durch Schwamberger nach 47 Minuten das 2:6 erzielte. Alles sprach für die gleichbedeutende Vorentscheidung, zumal den Huskies es in der Folge zunächst kaum gelang, Druck zu erzeugen. Sechs Minuten vor Schluss netzte Marco Müller jedoch per Schlagschuss zum 3:6 ein und sorgte dafür, dass nochmal ein Ruck durchs Team ging. Rico Rossi nahm nun Mirko Pantkowski zu Gunsten eines sechsten Feldspieler vom Eis und diese Maßnahme verfehlte ihr Ziel nicht: Zweieinhalb Minuten vor Schluss fälschte Merl einen Wisniewski-Schuss zum 4:6 ab, zwei Minuten später verkürzte Meilleur aus kurzer Distanz sogar auf 5:6. Die Schlittenhunde waren unverhofft wieder im Spiel. In der Schlussminute lag tatsächlich kurz der nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich in der Luft, Braden Pimm brachte die Scheibe im Stochern allerdings nicht an Langmann vorbei. 40 Sekunden sorgte David Zucker mit seinem Schuss ins leere Tor für die endgültige Entscheidung und den 5:7-Endstand.
Kaufbeuren Buron Joker
Souveräner 5:0 Sieg gegen Tölzer Löwen - Oppolzers Doppelpack und Vajs' sechster Shutout sichern den Sieg
(DEL2) Am heutigen Freitag empfing der ESV Kaufbeuren die Tölzer Löwen zum bayrischen Derby. Dabei fuhren die Allgäuer einen ungefährdeten 5:0 Sieg ein, für den im ersten Drittel mit drei Toren der Grundstein gelegt wurde.
Wie bereits am Dienstag führte Osterloh den ESVK wieder als Kapitän aufs Eis. Brockmann konnte bis auf die Langzeitverletzten auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Sein Gegenüber Rick Boehm hatte dagegen nur zwei Kontingentspieler zur Verfügung, wobei Mikko Rämö als Ersatztorhüter das Spiel verfolgte.
Die Oberbayern durften bereits in der ersten Minute in Überzahl agieren, doch ließen die Hausherren sie nicht in Formation kommen und überstanden diese problemlos. Mit der Rückkehr von Schäffler von der Strafbank aufs Eis wurde Sami Blomqvist kurz vor dem Tor gefoult. Der ESVK spielte dann ein erfolgreiches Powerplay. Christopher Kasten versuchte es mehrmals von der Blauen und der dritte Versuch war in der fünften Minute schließlich von Erfolg gekrönt. Die bis dahin beste Tölzer Möglichkeit hatte dann der sehr agile Schlager in der sechsten Minute, als er über links Geschwindigkeit aufnahm, doch war der Schuss sichere Beute für Stefan Vajs. Kaufbeuren war das spielbestimmende Team und die „Buam" fanden kein richtiges Durchkommen. In der achten Minute brannte es dann lichterloh vor Mechel, doch ging Schmidles Schuss ans Außennetz und gegen Laaksonen und Blomqvist parierte der Schlussmann. Das Spiel plätscherte in der Folge vor sich hin, bis schließlich ein sauber vorgetragener Angriff durch Florian Thomas und den abschließenden Daniel Oppolzer in der 15. Minute mit dem 2:0, durch die Beine Mechels, belohnt wurde. Und Oppolzer legte nochmals einen drauf. In der 19. Minute düpierte er dann Mechel aus extrem spitzem Winkel hoch über die Schulter – Millimeter genau fand er hier die Lücke.
Das zweite Drittel hatte der ESVK zwar weitestgehend im Griff, doch blieben anfangs weitere Torerfolge aus, obwohl auch zwei Überzahlgelegenheiten vorhanden waren. Als Osterloh aber auf der Strafbank Platz nehmen musste, waren es nicht die Gäste, sondern die Hausherren, die trafen. Sami Blomqvist überlief seine Gegenspieler und schob die Scheibe durch die Schoner Mechels zum 3:0 in der 31. Minute ins Tor. Danach kamen die Gäste durch Nachlässigkeiten in der Kaufbeurer Defensive zwei Mal gefährlich vor das Tor, jedoch blieb Stefan Vajs der Sieger. Für die Oberbayern sollte sich dann vor allem kurz vor Drittelende die Chance auf den ersten Treffer bieten, als Osterloh und Pfaffengut zeitgleich vom Eis gestellt wurden. Die ersten 31 Sekunden davon überstand der ESVK noch im zweiten Drittel.
Die übrigen 99 Sekunden waren dann zwar nochmals gefährlich, doch Vajs' Parade gegen Johannes Sedlmayr, der eigentlich das leere Tore vor sich hatte, sicherte den Spielstand. In der Folge neutralisierten sich beide Teams weitestgehend. In der 49. Minute hatte dann Karevaara eine der wenigen Möglichkeiten, aber er fälschte den Puck am Tor vorbei ab. Kaufbeuren verwaltete den Spielstand und Bad Tölz gab zwar nicht auf, doch fanden die Gäste kein Erfolgsrezept. Mit zunehmendem Spielverlauf bot sich dann noch die ein oder andere Überzahl für die Rot-Gelben. In der 60. Minute setzte schließlich Joey Lewis in Überzahl den Schlusspunkt, als er einen Querpass von Steven Billich im Slot verwertete. Damit endete das Spiel mit einem auch in der Höhe verdienten 5:0 Sieg für Kaufbeuren.
Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Rick Boehm von einem verdienten Sieg der Kaufbeurer und sah auch die Special Teams als ausschlaggebend an. Sein Team hätte länger die Null halten müssen, um eine Chance zu haben, so Boehm. Andi Brockmann war froh über die wichtigen drei Punkte und hatte den Fokus bereits auf das nächste Spiel gelegt.
Deggendorfer SC
DSC erwartet schwere Auswärtshürde in Peiting
(OLS) Für den Deggendorfer SC geht es in der Oberliga Süd aktuell Schlag auf Schlag. Ein Topspiel jagt das nächste und am kommenden Sonntag geht es für das Team von Trainer John Sicinski nach Peiting, wo man mit dem heimischen EC auf den Verfolger der aktuellen Top vier der Liga trifft.
Zwar trennt den DSC vor dem Wochenende nur ein Punkt vom Spitzenreiter Rosenheim, dennoch gibt es eine Mannschaft in der Liga, die auf Lauerstellung liegt. Der EC Peiting, der seit Jahren zu den konstantesten Teams der Oberliga Süd gehört, liegt aktuell nur acht Punkte hinter dem Deggendorfern. Ähnlich wie beim DSC glänzen die Oberbayern mit einer hervorragenden Offensive. 153 eigene Treffer erzielten die Peitinger bereits in dieser Saison, nur drei weniger als der Deggendorfer SC. Einmal mehr ist Ty Morris der überragende Mann im Kader von Trainer Sebastian Buchwieser. Mit 58 Scorerpunkten in 33 Partien führt der Deutsch-Kanadier die teaminterne Scorerwertung an, gefolgt von den beiden Kontingentspielern Milan Kostourek (53 Punkte) und Brad Miller (52 Punkte). Somit wartet eine schwere Partie auf die Deggendorfer, die an diesem Wochenende neben den verletzten Benedikt Böhm und Pascal Sternkopf auch auf Andrew Schembri verzichten müssen, der nach einem kleinen operativen Eingriff 1-2 Wochen fehlen wird. Nach zuletzt starken Auftritten auswärts reist die Truppe von Trainer John Sicinski, verstärkt durch Neuzugang René Röthke, mit viel Selbstvertrauen nach Oberbayern und will endlich für den lang ersehnten Erfolg auswärts in Peiting sorgen. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
Hauchdünne Niederlage im Topspiel
Eine ganz enge Kiste war das Topspiel zwischen dem Deggendorfer SC am Freitagabend gegen die Starbulls Rosenheim. Am Ende unterlag die Sicinski-Truppe dem aktuellen Tabellenführer vor knapp 2100 Zuschauern mit 1:2.
Von Beginn an merkte man der Partie an, dass das Motto bei beiden Mannschaften an diesem Abend "Defense first" war. Beide Teams standen eng gestaffelt im eigenen Drittel, sodass große Chancen zunächst Mangelware waren. Bezeichnend war es dann, dass es eine Einzelleistung war, die für den ersten Treffer an diesem Abend sorgte. Rosenheims Dominik Daxlberger tankte sich auf der rechten Seite durch, zog vors Tor und überwand Cody Brenner zur erstmaligen Gästeführung. Dabei blieb es auch nach 20 gespielten Minuten. Die ersten Minuten im zweiten Abschnitt gehörten dann dem DSC. Zunächst scheiterte Curtis Leinweber am glänzend aufgelegten Lukas Steinhauer im Rosenheimer Tor und nur wenige Augenblicke später an der Querlatte. Der Ausgleich lag in der Luft und dieser sollte dann in der 25. Minute auch fallen. Verteidiger Jan-Ferdinand Stern war bei einem Konter mitgelaufen, wurde von Santeri Ovaska perfekt in Szene gesetzt und überwand Steinhauer zum viel umjubelten Ausgleich. Nach der Deggendorfer Drangphase fanden die Rosenheimer allerdings wieder besser in ihre Defensivstruktur, sodass sich wieder ein ähnliches Bild wie im ersten Drittel einstellte. Dies sollte sich auch im Schlussdrittel nicht ändern. Viele Zweikämpfe an der Bande und nur wenige Torchancen prägten die Partie. Dennoch konnten die Starbulls eine ihrer wenigen guten Möglichkeiten in einen Treffer ummünzen. Daniel Bucheli sorgte in der 45. Minute nach einer kurzen Unachsamtkeit in der Deggendorfer Hintermannschaft für die erneute Gästeführung. Buchelis Treffer sollte an diesem Abend auch das "Golden Goal" bleiben, denn trotz weiterer Bemühungen gelang dem DSC der erneute Ausgleich nicht mehr.
Mit dieser Niederlage rutscht der Deggendorfer SC auf den dritten Tabellenplatz ab und reist morgen zum schweren Auswärtsspiel nach Peiting. Spielbeginn ist um 18 Uhr.
EV Landshut
Stellungnahme des EV Landshut zu den Vorfällen in Deggendorf am 19.01.2018
(OLS) "Nach den Ausschreitungen vom vergangenen Freitag beim Spiel in Deggendorf sind die Ermittlungsverfahren noch nicht abgeschlossen. Deshalb wird sich der EV Landshut zum laufenden Verfahren nicht äußern sagt." erklärt der Landshuter Geschäftsführer Ralf Hantschke zu den aktuellen Geschehnissen.
Gleichzeitig distanziert sich der EVL aufs Schärfste von jeglicher Gewalt und Hetze in den Stadien (Banner, Flyer etc.) und ruft alle Fans zu Respekt und Fairness untereinander auf.
"Bei aller sportlicher Rivalität, sollten diese beiden Aspekte immer im Vordergrund bleiben.
Es kann nicht sein, dass gewisse Gruppierungen unseren Sport als Plattform für Ihre gewalttätigen Zwecke missbrauchen. Deshalb stehen wir mit den Behörden in engem Kontakt und sagen Ihnen in Ihrer Arbeit und der Aufklärung die vollste Unterstützung zu." so Ralf Hantschke abschließend.
Den verletzten Fans wünscht der EV Landshut weiterhin gute Besserung.
Lindau Islanders
EV Lindau Islanders in Miesbach – Alles ist anders
(OLS) Nur kurz nach dem letzten Aufeinandertreffen mit dem TEV Miesbach in der Oberliga Süd treten die EV Lindau Islanders am Sonntag (18 Uhr) in der Qualifikationsrunde erneut bei den Oberbayern an. Nur, dass diesmal alles anders ist.
Nahezu im Gleichschritt nahmen beide Vereine nach dem zweiten Spiel in der Verzahnungsrunde Wechsel im sportlichen Bereich vor, weshalb an diesem Wochenende schon neue Trainer die Mannschaften betreuten. Ziel: Den Fehlstart aus den ersten beiden Spielen zu korrigieren.
Beim TEV war es nach dem 2:3 gegen den ESC Geretsried Trainer Markus Wieland selbst, der sich zum Rücktritt entschloss. Wochenlang hatte der ehemalige Nationalspieler versucht, das Beste aus der Mannschaft herauszuholen, die zahlreiche Nackenschläge zu verkraften hatte, weshalb sie abgeschlagen Letzter in der Oberliga wurde. Dennoch wirkten die Oberbayern immer wie ein Verein, der trotz der Probleme den Kopf oben behält. Allerdings platzte auch dem sportlichen Leiter Stefan Moser zuletzt der Kragen, ob der Einstellung der Mannschaft. Alle wollten gerne Oberliga spielen, seien aber nicht bereit immer über ihre Grenzen hinaus zu gehen.
Dies soll sich nun ändern, denn seit letzter Woche hat Aufstiegstrainer Simon Steiner das Ruder wieder übernommen. Ein kompromissloser und sehr anspruchsvoller Trainer. So anspruchsvoll, dass er nach dem Aufstieg von seinem Amt zurückgetreten war, weil er wohl diverse Defizite bei Mannschaft und Umfeld sah. Dass es allerdings ein von Pech durchzogenes Jahr für den TEV werden würde, konnte auch er nicht ahnen. Keine Unterstützung durch Förderlizenzspieler, zwei Importspieler, die die Flucht ergreifen, Verletzungsprobleme und zuletzt noch zwei Spielwertungen zu Beginn der Qualifikationsrunde, weil der gesperrte Sebastian Deml auf Spielbericht und Mannschaftsmeldeliste stand und deshalb als eingesetzt und die Sperre als nicht abgesessen gilt. Deshalb wurden die Niederlagen in Höchstadt (1:5) und Geretsried (2:3) jeweils in ein 0:5 umgewandelt.
Immerhin ist der Rekordspieler in Spe des TEV gegen die Islanders wieder einsatzbereit und wird beim ersten Heimsauftritt unter neuem altem Trainer eine hungrige Mannschaft anführen. „Es ist wie bei uns: Neuer Trainer, neue Zeitrechnung. Da will sich jeder beweisen“, sagt EVL- Coach Alexander Jäger, der sich intensiv über den Gegner informierte. Die Lindauer sind aber ohnehin gewarnt. In Miesbach war es für die Islanders immer schwer, Erfolg zu haben – aber gerade jetzt wäre ein solcher umso wichtiger.
Einen Tag vor dem Spiel, am Samstag, steht bei den Islanders aber erste einmal der Spaß im Vordergrund. Dann veranstalten die Lindauer den „Kidsday“ für Kinder zwischen drei und acht Jahren. Von 16 Uhr 30 bis 17 Uhr 30 können interessierte Kinder gratis Eishockey unter Anleitung der EVL- Trainer ausprobieren, dabei erhält jedes Kind eine Überraschung und kostenlosen Eintritt zum anschließenden Publikumslauf. Dazu gibt’s noch eine Autogrammstunde mit dem Oberliga Team, von dem auch ein Trikot verlost wird.
Memmingen Indians
Starker Auftritt: Indians besiegen Dorfen klar
(OLS) Der ECDC Memmingen hat das Heimspiel gegen den Vizemeister der Eishockey-Bayernliga deutlich mit 7:2 für sich entscheiden können. Die Indians setzten sich verdient durch und können nun etwas beruhigter in die nächsten Partien gehen. Die Treffer vor rund 1450 Zuschauern erzielten Kirils Galoha (2), Patrik Beck (2), Eddy Rinke-Leitans, Daniel Huhn und Milan Pfalzer.
Obwohl unter der Woche noch sehr viele Fragezeichen bei der Aufstellung der Indians zu sehen waren, konnten die Memminger wieder auf einige Akteure zurückgreifen, die gegen Landsberg noch fehlten. So mussten die Hausherren lediglich auf Antti Miettinen, Timo Schirrmacher, Tim Tenschert, Stefan Rott und den gesperrten Markus Lillich verzichten, konnten aber drei starke Reihen aufbieten. Diese setzten die Gäste aus Dorfen dann auch gleich gewaltig unter Druck. Zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten wurden vom Dorfener Torhüter Yeingst vereitelt. Es dauerte bis zu 18. Minute, ehe die zahlreichen Indians Fans das erste Mal jubeln durften. Nach einem tollen Zuspiel von Marc Stotz ging Kirils Galoha alleine auf den Torhüter zu und schob eiskalt zur Führung ein. Nur rund 90 Sekunden später nutzte Patrik Beck dann eine Überzahlsituation und erhöhte auf 2:0.
Im zweiten Abschnitt dann wieder die Indians mit Vorteilen. Milan Pfalzer war der nächste, der daraus Kapital schlagen und ein Tor erzielen konnte. Damit schien die Partie bereits vorentschieden, erst Recht als Eddy Rinke-Leitans mit einem Schuss in den Winkel seinen Premierentreffer im Indianertrikot markierte. Daniel Huhn konnte sogar noch in Überzahl auf 5:0 erhöhen, der Gästetreffer durch Sarsok besorgte dann den zweiten Pausenstand von 5:1.
Im letzten Abschnitt ging es wieder gut los für die Gastgeber, Galoha erzielte mit der Rückhand seinen zweiten Treffer des Abends. Nach einem weiteren Gegentreffer durch Sarsok machte Patrik Beck mit einem Abfälscher den Deckel auf eine starke Partie der Indians, die sich damit wieder nach oben in der Tabelle orientieren können.
Bereits am Sonntag reisen die Rot-Weißen dann zum zweiten Oberligisten der Gruppe nach Waldkraiburg. Am nächsten Wochenende treffen sie zweimal auf die „Black Hawks“ Passau.
Starbulls Rosenheim
Starbulls besuchen Schüler im LSH Marquartstein
(OLS) Zum zweiten Mal in diesem Jahr hieß es am 18.01.2018 wieder „Starbulls machen Schule“. Diesmal war der Tabellenführer der Oberliga Süd am Landschulheim (LSH) Marquartstein zu Gast.
Christoph Echtler, Thomas Reichel, Matthias Bergmann und Jussi Nättinen trafen in der Turnhalle der Schule auf ca. 80 interessierte Schüler der 7. Klasse. Die Spieler stellten sich den Kindern vor und die anschließende Fragerunde konnte beginnen. Dabei wurden Themen wie Training, Ausrüstung und Eishockeyregeln sowie Fouls und Verletzungen behandelt.
Eine Schülerin erklärte sich freiwillig dazu bereit, die komplette Eishockeymontur anzuprobieren. So hatten die Spieler die Möglichkeit, die Ausrüstung nochmal anschaulich im Detail zu erklären.
Das Highlight war die anschließende Partie Hallenhockey, in der die vier Profis gegen die Schüler antraten. Das Endergebnis wurde dabei zur Nebensache. Viel wichtiger waren der Spaß und das besondere Erlebnis für die Kinder.
Zum Abschluss wurden noch zahlreiche Autogramme gegeben und Starbulls-Poster verteilt. Außerdem durften sich die Schüler des LHS` über Eintrittskarten zum Heimspiel gegen die Eisbären Regensburg freuen, bei dem die Starbulls sicherlich mit lautstarker Unterstützung rechnen dürfen.
Die Starbulls Rosenheim bedanken sich bei Sportlehrer Matthias Ramoser und allen Schülern für den herzlichen Empfang und freuen sich bereits auf den Gegenbesuch im emilo-Stadion zum Spiel gegen Regensburg.
Selber Wölfe
Aufatmen im Wolfsbau
(OLS) Die Bilder der gestrigen MRT-Untersuchung bei Niklas Deske haben sich auch heute bei einer abschließenden Untersuchung im Klinikum Fichtelgebirge bestätigt. Es bleibt somit bei der Diagnose eines Muskelfaserrisses in der Wade.Dies hat zur Folge, dass Niklas - je nach Verlauf des Heilungsprozess - bis zu ca. 4 Wochen unserem Team fehlen könnte.
Die Verantwortlichen inklusive Trainer Henry Thom sind erleichtert, dass keine ernsthaftere Verletzung bzw. Beschädigung festgestellt wurde, die einen längeren Ausfall des sympathischen Wölfe-Goalies zur Folge gehabt hätte.
Niklas Deske ist natürlich selbst erleichtert, dass die Verletzung nun doch nicht so schlimm ist wie von vielen anfänglich befürchtet. Und er ist immer noch ganz hin und weg, wie die Fans an ihn in den letzten Tagen dachten. „Erstmal möchte ich mich für die zahlreichen Genesungswünsche seit Sonntag, die mich aus ganz Eishockeydeutschland erreichten, bei allen bedanken. Mein Handy stand nicht mehr still, das Mailpostfach randvoll, einfach Wahnsinn und ein tolles Gefühl. Ich werde nun von außen mein Team unterstützen und alles in meiner Macht stehende tun, dass ich sobald wie möglich wieder auf dem Eis stehen kann“, so Niklas Deske weiter.
Wir wünschen Niklas Deske alles Gute, schnelle Genesung und dass er bald wieder für unsere Wölfe auflaufen kann.
Oberpfalz-Tage für die Wölfe
(OLS) Normalerweise würden unsere Wölfe heute Abend aufs Eis gehen. Doch der Belegungsplan der Donau-Arena macht diesem Plan einen Strich durch die Rechnung. In der WölfeVorschau blicken wir unserem Coach, Henry Thom, auf die beiden Derbys gegen Weiden und Regensburg voraus und klären die Frage, warum der Dienstag auch nur ein Freitagsspiel ist.
In Sonthofen und zuhause gegen Rosenheim. Das Auftaktprogramm in der Meisterrunde hatte es in sich. Am Ende standen zwei Verlängerungen und drei Punkte.
„Zwei Punkte gegen Rosenheim zu holen ist klasse (4:3 n.P.)! Vor allem haben wir und unsere Fans ein fantastisches Spiel sehen dürfen. Wenn du gegen Rosenheim allerdings zwei holst, dann ärgert dich die Niederlage (2:3 n.V.) in Sonthofen fast ein bisschen mehr. Wir hatten die Chancen, dort alle Punkte mitzunehmen. Aber das ist vorbei, ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden.“
Das Wochenende hat aber nicht nur zwei Derbys zu bieten. Es bietet sogar eine völlig neue Erfahrung für unsere Jungs. Einen freien Freitagabend. Zumindest was Punkte angeht.
„Wir trainieren natürlich und werden uns das Spiel unserer 1b zuhause anschauen. Im Endeffekt gewinnen wir nach dem sehr kräfteraubenden Spiel gegen Rosenheim ein bisschen Zeit, die Milchsäure aus den Beinen zu schütteln. Es ist nicht unbedingt schön, aber danach fragt niemand. Wir trainieren statt zu spielen und bereiten uns absolut fokussiert auf Weiden vor.“
Keine zwei Wochen ist es her, als das letzte Aufeinandertreffen mit den Blue Devils deutschlandweit hohe Wellen geschlagen hat (10:5).
„Wutrede hin oder her. Mich interessiert, dass Weiden einen neuen Coach hat und sie bereits gepunktet haben. Jeder Trainer hat sein eigenes System, wir wissen nicht so wirklich wie sie spielen werden. Das bedeutet für uns, besonders wachsam zu sein, konzentriert zu Werke zu gehen und sich auf das eigene Spiel zu besinnen. Die ersten Minuten werden interessant.“
Es ist bereits das fünfte Kräftemessen beider Teams in dieser Saison. Vor dem Spiel am Sonntag konnten beide je zwei Spiele für sich entscheiden (3:4, 3:4, 6:4, 10:5).
Ebenfalls einen neuen Coach haben die Eisbären Regensburg verpflichtet. Im Gegensatz zu Ken Latta in Weiden ist Igor Pavlov in Regensburg in seinen beiden ersten Spielen leer ausgegangen.
„Das macht die Sache nicht einfacher für uns. Selb gegen Regensburg sind Spiele mit besonderem Reiz, Regensburg will zurück in die Erfolgsspur und sie spielen zuhause. Egal ob Dienstag oder Freitag, wir wollen die Punkte aus der Donau-Arena mitnehmen. Aber wie heißt es so schön: angeschlagene Boxer sind am gefährlichsten. Es liegt also an uns, alles auf dem Eis zu lassen und sie nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.“
Mit Abschluss der Hauptrunde hatten sich die Eisbären Regensburg von Peppi Heiß getrennt. Außerdem plagen die Eisbären nach wie vor Verletzungssorgen. Die bisherigen zwei Partien gegen die Eisbären konnten unsere Wölfe jeweils für sich entscheiden. In regensburg stand am Ende ein 3:2 und in der NETZSCH-Arena waren unsere Jungs mit 5:1 erfolgreich.
Wir konnten in dieser Woche schon erleichtert vermelden, dass unser Goalie Niklas #29Deske noch einmal mit dem Schrecken davongekommen ist. Er wird für die nächsten beiden Spiele jedoch nicht zur Verfügung stehen. Sein Ausfall kann bis zu vier Wochen dauern. Ob wir von unserem Kooperationspartner Lausitzer Füchse im Tor unterstützt werden, hängt vom heutigen Spiel der Füchse ab. Eine Entscheidung in Sachen Förderlizenzspieler fällt im Laufe des Samstages. Der Heilungsverlauf bei Herbert Geisberger verläuft indes nach Plan. Ob er bereits am Sonntag zum Einsatz kommt, entscheidet sich ebenfalls am Samstag.
Die NETZSCH-Arena wird ihre Tore am Sonntag bereits um 16:30 Uhr öffnen. Wir bitten alle Fans den Vorverkauf bei EDEKA Egert in Selb, Sport Stodl in Wunsiedel oder unter verselb.de zu nutzen, um längere Wartezeiten an der Abendkasse zu vermeiden.
Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen besiegt Peiting 4:1 - Bulls dominieren Spiel gegen fünftplatzierte Oberbayern
(OLS) Der ERC Sonthofen hat das nächste Spiel der Meisterschaftsrunde der Eishockey-Oberliga Süd mit 4:1 (1:1; 1:0; 2:0) gewonnen. Damit verkleinerten die Bulls den Rückstand zu den Oberbayern auf sechs Punkte. Zurück in den Kader gekommen war Sonthofens Goalgetter Maximilian Hadraschek, Marco Sternheimer war dagegen für die Augsburger Panther in der DNL im Einsatz. 808 Zuschauer konnten die Bulls in der heimischen Eissporthalle begrüßen, darunter zahlreiche Einsatzkräfte verschiedener Organisationen im Rahmen des so genannten „Blaulicht-Tags“.
Im ersten Spielabschnitt der ERC Sonthofen die eindeutig dominierende Mannschaft. Marc Sill und Co. zu Beginn gleich mit echten Großchancen, doch der Puck wollte noch nicht über die Linie. Schließlich war es Tyler Wood, der mit einem Schlagschuss den Treffer zur Führung für die Bulls vorbereitete. Der Puck prallte hinter dem Tor gegen die Bande und dann direkt zurück vor Jörg Noack, der in der neunten Minute zum 1:0 einnetzte. Nach mehreren Torabschlüssen durch Sonthofen, zog Peiting in Person von Andreas Feuerecker auf den Sonthofer Kasten ab. Das schwarze Hartgummi landete per Schlagschuss im Tor von Patrick Glatzel - Ausgleich in der 13. Minute für die Gäste aus Oberbayern. Besonders stark: Eine doppelte Unterzahl meisterten Kapitän Vladimir Kames und seine beiden Mitstreiter glänzend, ließen keinen Treffer zu. 1:1 stand es am Ende der ersten zwanzig Minuten.
Weiter ging es im Mitteldrittel und die Sonthofer Fans sollten gleich etwas zu jubeln haben. Kyle Just eiskalt in der 22. Minute zum 2:1 für die Bulls nach perfekter Vorbereitung durch Rinke und Stanley. Der ERC wirkte weiter spritzig, erarbeitete sich ein Dutzend Torchancen, Peiting mit einigen wenigen glänzenden Aktionen. Zur Pause blieb es aber bei der 2:1-Führung für die Oberallgäuer.
In den letzten zwanzig Minuten dominerte der ERC Sonthofen zunächst weiter, ohne sich zwingende Torchancen herauszuspielen. Doch dann kamen die letzten zehn Spielminuten: Zunächst traf Robert Wittmann, der zwei Peitinger Spieler ausspielte und mit einem Schlenzer in die Maschen der Gäste zum 3:1 traf. Wenige Augenblicke nach Wiederbeginn war es Maximilian Hadraschek, der nach Zuspiel von Daniel Rau und Marc Sill nach einem Täuschungsmanöver mit seinem Schläger zum 4:1 einschob.
Nach sechzig spannenden Minuten endete die Partie mit einem absoluten verdienten 4:1-Erfolg für den ERC Sonthofen. Damit besorgte die Mannschaft ihrem Trainer Heiko Vogler nachträglich ein Geburtstagsgeschenk. Der Coach der Bulls hatte am Donnerstag seinen 34. Geburtstag gefeiert. Am Sonntag reisen die Bulls zum Tabellenzweiten, dem EV Landshut.
Löwen Waldkraiburg
HÄMMERLE WIRD MATCHWINNER BEIM PENALTY-KRIMI IN LANDSBERG
(OLS) Nächster Sieg für den EHC Waldkraiburg in der Verzahnungsrunde! Am Freitagabend gewann die Mannschaft von Trainer Rainer Zerwesz bei den Riverkings des HC Landsberg nach Penalty-Schießen mit 3:2 und sicherte sich damit weitere Punkte im Kampf um den Oberliga-Klassenerhalt. Daniel Hämmerle und Tomas Rousek trafen in der verhältnismäßig hochklassigen Begegnung für den EHC, den entscheidenden Penalty versenkte ebenfalls Hämmerle.
EHC-Coach Rainer Zerwesz musste in Landsberg mal wieder improvisieren, denn neben den Langzeitverletzten Daniel Schmidt und Florian Ullmann fehlte am Freitag im Duell mit dem Gruppenersten auch Kapitän Max Kaltenhauser. Nach dem 1:4 in Dorfen und dem ersten Sieg der Verzahnung am letzten Wochenende gegen Passau wollten die Löwen nachlegen, schließlich sind Platz 1 oder 2 in der Gruppe für das Heimrecht in einem möglichen Playoff-Viertelfinale das erklärte Ziel. Doch der Tabellendritte der Bayernliga-Vorrunde hatte sich bisher bestens präsentiert, am ersten Wochenende Memmingen und Passau geschlagen und wollte auch gegen die Löwen nichts anbrennen lassen.
Diese verschliefen erneut die Anfangsminute und kassierten wie auch zuletzt gegen Passau in den ersten 60 Sekunden den ersten Gegentreffer. Nach 18 Toren in der Vorrunde freute sich der 24-Jährige Dennis Sturm über seinen ersten Torerfolg in der Verzahnung, überwand Korbinian Sertl im Löwen-Tor und stellte auf 1:0 für die Gastgeber (00:31). Die Löwen weckte der Gegentreffer aber umgehend auf und es entwickelte sich eine rasante Partie, die hin und her wog. Nach drei Minuten schaffte Daniel Hämmerle aber den Ausgleich für die Industriestädter und damit wurden die Karten wieder neu gemischt (03:03). Allerdings nur kurz, denn nach nicht einmal zehn Minuten waren die Riverkings erneut durch Sturm erneut in Führung gegangen (09:48). Der EHC hatte aber ebenfalls wieder die richtige Antwort parat und nun war es Tomas Rousek, der abermals für den Ausgleich sorgen konnte (12:34).
Auch im zweiten Abschnitt wurden die knapp 1000 Zuschauer bestens unterhalten, langsam aber sicher übernahmen die Löwen jedoch die Kontrolle im Spiel. Aufgrund der wenigen Strafzeiten und Unterbrechungen blieb es ein rasantes Duell und Landsberg präsentierte sich als der erwartet schwere Gegner für die Zerwesz-Truppe. Der Löwen-Coach musste sich in der Folge aber ein ums andere Mal ärgern, weil seine Mannschaft wie auch schon in den letzten Begegnungen zu harmlos und auch zu ungenau vor dem gegnerischen Tor präsentierte. Die Landsberger Chancen dagegen vereitelte Korbinian Sertl im Löwen-Tor bravourös, wobei sich auch sein Gegenüber Christoph Schedlbauer mehrfach auszeichnen konnte.
Nach einem torlosen zweiten und dritten Drittel brachte auch die Verlängerung keine Treffer und so sollte im Penalty-Schießen entschieden werden, wer sich über den Zusatzpunkt freuen dürfen sollte. Daniel Hämmerle versenkte dabei gleich den ersten Waldkraiburger Versuch und weil Brent Norris und Tomas Rousek Schedlbauer ebenso wenig überwinden sollten wie die Landsberger, war Hämmerles Treffer der entscheidende zum EHC-Sieg.
In den anderen Freitags-Begegnungen der Gruppe B setzte sich Memmingen mit 7:2 deutlich gegen den ESC Dorfen durch und auch Passau feierte eine recht klaren 5:2-Heimsieg gegen Erding. In der Tabelle der Gruppe B liegt Landsberg mit sieben Zählern nach wie vor auf Rang 1, gefolgt von Memmingen mit sechs Punkten und dem EHC mit fünf. Mit jeweils drei Zählern folgen auf den Rängen vier, fünf und sechs der ESC Dorfen, Erding und Passau. In der Gruppe A thront der TSV Peißenberg mit drei Siegen und acht Punkten auf Platz eins, vor Geretsried und dem EV Füssen. Der Meister der Bayernliga-Vorrunde Höchstadt ist aktuell Vierter, vor Lindau und dem punktlosen Schlusslicht vom TEV Miesbach.
Crocodiles Hamburg
Crocodiles bezwingen Timmendorf im Derby
(OLN) Die Crocodiles Hamburg haben am Freitagabend das Derby gegen den EHC Timmendorfer Strand 06 mit 5:4 (2:2/1:2/2:0) gewonnen. In einer an Spannung kaum zu überbietenden Partie gingen zunächst die Gäste mit 0:2 in Führung. Doch innerhalb von 20 Sekunden stellten die Crocodiles wieder auf Unentschieden: Zunächst traf Moritz Israel in Überzahl (15.), weniger später legte André Gerartz nach (16).
Im zweiten Spielabschnitt legten die Timmendorfer erneut vor (27.), doch André Gerartz glich mit seinem zweiten Treffer des Abends aus (31.). Ein individueller Fehler in der 32. Minute bescherte den Crocodiles allerdings einen Rückstand zur letzten Drittelpause.
Im letzten Spielabschnitt verstärkten die Gastgeber ihre Offensivbemühungen und wurden belohnt: In der 41. Spielminute versenkte Thomas Zuravlev die Scheibe zum 4:4 im Tor der Gäste und 29 Sekunden vor dem Spielende avancierte Josh Mitchell vor den 1654 Zuschauern mit seinem sehenswerten Treffer zum Matchwinner.
„Es war wieder eine gute Teamleistung und solche Siege sind für uns wichtig. Es stärkt natürlich das Selbstvertrauen, wenn man so enge Spiele gewinnt. Im dritten Drittel hat man gesehen, dass wir unseren Willen wiedergefunden haben. Wir haben da super gespielt, früh den Ausgleich erzielt und zum richtigen Zeitpunkt das entscheidende Tor getroffen. Da muss man Josh Mitchell auch mal besonders loben. Ich glaube, es gibt nicht viele Kontingentspieler, die als Stürmer kommen und dann die Position als Verteidiger spielen. Er macht das super und hat es toll angenommen. Ich freue mich, dass er uns heute zum Sieg geschossen hat“ so Doppeltorschütze André Gerartz.
Herner EV
Das ‚Meet & Greet & Skate‘ des Herner EV war ein voller Erfolg!
(OLN) Es hat Spaß gemacht am Freitagnachmittag am Herner Gysenberg, den zahlreichen Schlittschuhläufern, den Fans und der spielfreien Mannschaft des HEV. Im Rahmen der öffentlichen Eislaufzeit mischten sich nämlich die Spieler der 1. Mannschaft der Grün-Weiß-Roten unter die Eisläufer. Schnell löste sich die Zurückhaltung und so gab es viele Gespräche, Autogrammwünsche wurden erfüllt und es gab Gelegenheit für einige Fotos. Thomas Richter, der HEV Verteidiger, bekam an seinem Geburtstag dann auch ein vielstimmiges Ständchen auf dem Eis. Nur einer kam gar nicht erst aufs Eis, denn Brad Snetsinger war sofort umringt von den Fans und denen, die es einmal werden könnten. Also musste er fleißig seinen Namen schreiben und freundlich in diverse Kameras blicken. Auf jeden Fall hat sich die Veranstaltung gelohnt, denn so oft kann man schließlich nicht mit richtigen Eishockeyspielern gemeinsam seine Runden drehen, sich das ein oder andere vielleicht abgucken und dann noch hautnahe mit ihnen ins Gespräch kommen.
Buchloe Pirates
Piraten zeigen Moral - ESV Buchloe trifft 16 Sekunden vor Spielende zum Ausgleich und holt anschließend ersten Sieg in der Overtime
(BYL) Ein hitziges Duell mit einem verrückten Finish lieferten sich die Buchloer Piraten am Freitagabend mit den Wildlions des ERSC Amberg. Am Ende konnten die Piraten den ersten Erfolg in der bislang so ernüchternden Verzahnungsrunde feiern. Denn während Ladislav Marek erst 16 Sekunden vor dem Ende den ESV mit dem 5:5 Ausgleich in die Overtime brachte, sicherte Dreifachtorschütze Alexander Krafczyk anschließend den 6:5 (1:1, 3:2, 1:2) Sieg nach Verlängerung.
Nach dem Trainerwechsel unter der Woche wurde von der Mannschaft eine Reaktion erwartet. „Diese hat das Team heute auch gezeigt“, war Neu-Trainer Norbert Zabel mit der gezeigten Leistung und dem Einsatz durchaus zufrieden. In einer Partie mit aufgeheizter Atmosphäre, in der sogar die Buchloer Mannschaftsbank Ziel von Bierduschen und Wurfgeschossen wurde, belohnten sich die Buchloer somit mit den ersten beiden Punkten.
Dabei hatte das Spiel noch relativ ruhig begonnen, obwohl die Buchloer loslegten wie die Feuerwehr. Nach der ersten riesen Chance nach 26 Sekunden brachte Markus Vaitl das Kunststück fertig, den Puck statt ins eigentlich schon leere Tor nur an den Pfosten zu setzen. Aber auch die Hausherren setzten früh die ersten Duftmarken. So musste der nach Verletzung zurückgekehrte Daniel Blankenburg im ESV-Tor gleich einen Alleingang von Andreas Hampl entschärfen (3.). Gerade als die Amberger in einem flotten Spiel stärker wurden und erstmals in Überzahl agieren durften, gelang den Piraten der doch sehr kuriose Führungstreffer. In Unterzahl hatte Maximilian Hermann von der Mittelinie die Scheibe aufs Tor von Lukas Stolz gebracht. Vor diesem sprang sie zwar noch einmal unglücklich auf um dann hinter dem verdutzt blickenden Amberger Schlussmann zum 1:0 in die Maschen zu gehen (12.). Gegen Drittelende wurde dann das bis dato umkämpfte aber faire Spiel zunehmend ruppiger, was sich auch gleich auf die Ränge übertrug. Ungünstigerweise fiel Sekunden vor der Pause tatsächlich noch der Ausgleich, als Thomas Schreier in Vier zu Drei Überzahl einen Abpraller von der Bande zum 1:1 einschob (20.).
Großartig geschockt zeigten sich die Freibeuter davon aber nicht, denn auch ins zweite Drittel legte der ESV einen Blitzstart hin. 24 Sekunden nach Wiederbeginn vollendete Markus Vaitl nämlich einen Konter über Maximilian Raß zur neuerlichen Führung. Doch auch die Wildlions machten ihrem Namen alle Ehre und bissen sich postwendend wieder zurück. Florian Bartels stand plötzlich alleine vor Blankenburg und netzte zum 2:2 ein (23.). Im Anschluss kochten die Emotionen auf und neben dem Eis ein ums andere Mal hoch, da immer wieder Spieler auf die Strafbank wanderten. Dies nutzte schließlich Alexander Krafczyk, als er per Direktabnahme in doppelter Überzahl seine Mannen wieder mit 3:2 in Front brachte (29.). Auch beim neuerlichen Ausgleich durch einen verdeckten Blueliner von Thomas Schreier waren auf beiden Seiten nur jeweils vier Akteure auf dem Eis gestanden (37.). Dass die Buchloer aber dennoch mit einem knappen Vorsprung in die zweite Pause gehen konnten lag am zweiten Tor von Alexander Krafczyk, der im Powerplay wunderbar freigespielt von Max Hofer zum 4:3 traf (39.).
Und beinahe hätte Maximilian Raß nach 32 Sekunden im letzten Drittel umgehend nachgelegt, doch sein relativ harmlos wirkender Schuss touchierte nur die Latte. Danach bot sich den Freibeutern die große Möglichkeit zur Vorentscheidung, weil man nach einer 5+Spieldauerstrafe gegen Ambergs Bernhard Keil (Kniecheck) fast zwei Minuten lang in doppelter Überzahl spielen durfte. Doch das Powerplay des ESV, das an diesem Abend noch ausbaufähig blieb, war zu harmlos. Ganz im Gegenteil fing man sich nach einem Bilderbuchkonter sogar den 4:4 Ausgleich durch Dan Heilman, der von Alexander Köbele bedient wurde (44.). Und der Amberger Topscorer Köbele war es auch, der den ERSC schließlich nach 49 Minuten erstmalig in Front brachte. Die Buchloer stemmten sich zwar nach Leibeskräften gegen die drohende dritte Niederlage in Folge, doch das Tor von Stolz schien nun wie vernagelt. Und als keiner mehr damit rechnete, glückte Ladislav Marek 16 Sekunden vor dem Ende doch noch der nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich, dem Krafczyk mit dem seinem dritten Tor nach 37 Sekunden in der Overtime den viel umjubelten Siegtreffer hinterlegte, der den Buchloer den Zusatzpunkt sicherte.
Nach diesem vor allem für die Moral enorm wichtigen ersten Sieg gilt es für die Buchloer nun am Sonntag im Heimspiel ab 17 Uhr gegen Haßfurt nachzulegen.
EV Füssen
DefShop neuer Premium Partner des EV Füssen
(BYL) Der Eissportverein Füssen freut sich sehr, mit DefShop einen neuen Premium Partner präsentieren zu können. Ab sofort wird das Berliner Unternehmen auf den Hosen und Helmen unserer ersten Mannschaft vertreten sein, außerdem wird das Logo von DefShop die Hosen unseres DNL-Teams zieren.
Unser neuer Partner DefShop ist ein in Deutschland führender Multichannel-Händler für Streetwear und Hip-Hop-Bekleidung. Er wurde im Jahr 2006 durch Alexander Büchler gegründet. Das Berliner Unternehmen hat rund 180 Mitarbeiter und bedient europaweit fast eine Million Kunden. Zum Sortiment gehören über 25 000 Artikel von rund 350 angesagten Marken.
Lukas Jentsch, verantwortlich für Marketing und Sponsoring beim EV Füssen, zeigt sich begeistert von der neuen Zusammenarbeit: „Wir freuen uns sehr, mit DefShop einen weiteren Premium Partner gewonnen zu haben. Hier hat sich die gute Zusammenarbeit mit unserem Wirtschaftsbeirat ausgezahlt. Marc Meier war als Mitglied des Beirates maßgeblich an der Akquise unseres neuen Sponsors beteiligt. DefShop passt gut zu unserem jungen Verein, es ist ein dynamisches Unternehmen, das im Onlinehandel sehr erfolgreich Streetwear für ein junges Publikum anbietet.“
Erneut gibt es für den EVF in Geretsried keine Punkte
Auch beim dritten Aufeinandertreffen in dieser Spielzeit konnte der EV Füssen nicht gegen den ESC Geretsried gewinnen. Nach dem tollen Start in die Zwischenrunde mit Siegen gegen Lindau und Höchstadt unterlagen die Ostallgäuer bei den „River Rats“ mit 1:2 (1:1, 0:1, 0:0). Dabei konnte nicht nur vom Ergebnis, sondern auch von der Leistung her nicht an die Auftritte vom letzten Wochenende angeknüpft werden.
Der Spielverlauf ist schnell wiedergegeben. Geretsried genügten zwei Treffer, die Führung in Unterzahl sowie der Gamewinner in Überzahl, um alle drei Punkte einzufahren. Der EVF konnte in dem taktisch geprägten Spiel seine Offensiv-Stärken dagegen nur selten ausspielen, und verlor auch das dritte Spiel in einem offenen Eisstadion in dieser Spielzeit. Schmerzlich wurde bei der verdienten Niederlage auch Kapitän und Topscorer Eric Nadeau vermisst, der Leitwolf wird wohl lange pausieren müssen.
Dass die Füssener diesmal nicht so recht ins Spiel kamen, belegt auch die Strafzeitenstatistik. Ab der 28. Spielminute gab es sieben Hinausstellungen gegen den EVF, aber keine mehr für den ESC. Nun kommt dem Heimspiel gegen Peißenberg am Sonntag noch größere Bedeutung zu, denn nach den Freitagsergebnissen ist man am Kobelhang fast schon unter Zugzwang, es droht das Abrutschen auf den fünften Rang.
Trainer Thomas Zellhuber (EVF): „Wir waren heute von Beginn an nicht da, und haben eigentlich zu niedrig verloren. Unser junger Torhüter Maximilian Meier bot eine ganz starke Vorstellung, ihm war es zu verdanken, dass wir bis zum Ende noch im Spiel waren und noch Ausgleichschancen hatten. Wenn der Topscorer fehlt und das keiner im Kader kompensieren kann ist das natürlich für kein Team gut. Wenn man ehrlich ist wären Punkte heute aber auch unverdient für uns gewesen.“ (MiL)
Passau Black Hawks
Black Hawks wittern Beute bei den Eispiraten - Passau in Dorfen am Sonntag um 17 Uhr
(BYL) Es geht „Schlag auf Schlag“ in der Eishockey Qualifikationsrunde zur Oberliga Süd. Die Passau Black Hawks müssen am Sonntag um 17 Uhr beim Liga zweiten ESC Dorfen ran. Die beiden Duelle in der Vorrunde waren eng geführt und spannend bis zum Schluss. Beide Mannschaften konnten je einen Sieg für sich verbuchen. Im dritten Spiel treffen nun zwei verletzungsgeplagte Teams aufeinander. Die Passau Black Hawks müssen aktuell auf sieben Spieler verzichten. In Dorfen wiegt der Ausfall von Liga Top Scorer Lukas Miculka schwer. Dazu fehlt den Eispiraten mit Mario Sorsak ein weiterer Reihe 1 Angreifer.
Dass die Qualifikationsrunde zur Oberliga Süd anders geführt wird, als die Vorrunde zeigt sich bei beiden Mannschaften deutlich. Die ersten beiden Spiele haben deutliche Spuren hinterlassen. Die Eispiraten siegten am ersten Spieltag im Derby gegen den Erzrivalen Waldkraiburg. Im hart geführten Match trugen einige Spieler Blessuren davon. Im zweiten Derby gegen Erding, dann die Schocknachricht bei Lukas Miculka. Eine Verletzung am Schlüsselbein bedeutet das vorzeitige Saisonende des Top Scorers.
In Passau hat der sportliche Leiter Christian Zessack auf die vielen Verletzungen reagiert und Florian Meichel vom EHC Straubing verpflichtet. Der ein oder andere verletzte Spieler könnte in den nächsten zwei Wochen ins Training zurückkehren. Bis dahin vertraut man in Passau auf den bestehenden Kader. „Die vielen Verletzungen dürfen keine Ausreden sein. Wir wollen unsere Leistung bringen. Wichtig ist es konzentriert und vor allem diszipliniert zu spielen. Unnötige Strafzeiten können wir uns nicht leisten.“ mahnt Trainer Ivan Horak die Mannschaft. Genau jene Flut an Strafzeiten, sowie die mangelhafte Chancenverwertung, kostete die Habichte am letzten Wochenende wichtige Punkte.
Wie wichtig es ist, diese Woche Punkte zu holen, zeigt ein Blick auf den Spielplan. Am kommenden Wochenende geht es für die Black Hawks in der EisArena am Freitag gegen den Oberligisten aus Memmingen. Am Sonntag steht dann bereits das Rückspiel in Memmingen auf dem Programm. Tickets für das Heimspiel erhalten Sie bereits jetzt im Vorverkauf beim Reisebüro Eichberger (Fußgängerzone) und der Tankstelle Färber in Passau Maierhof. -czo
Peißenberg Eishackler
WOW was für eine Leistung – Eishackler holen drei ohne vier bzw. Fünf gegen Miesbach
(BYL) Ohne Kapitän Florian Barth, ohne Max Barth, ohne Felix Barth die wegen eines wichtigen privaten Termins verhindert waren und ohne Manfred Eichberger (erkrankt) wie auch ohne Daniel Lenz (erkrankt) holen die Eishackler gegen den Oberligisten Miesbach drei Punkte im Heimspiel. Aber der Erkrankten oder Verhinderten noch nicht genug konnte Fritz Stögbauer nach einem Foulcheck im ersten Drittel ebenfalls nicht mehr mitspielen. Er wurde im UKM Murnau untersucht und hat sich Prellungen im Rippenbereich und am Arm zugezogen. Erfreulicherweise nichts schlimmeres aber er wird wohl gegen Füssen nicht spielen können. Gotttseidank wird aber Max Barth am Sonntag wieder auflaufen können. Was man aber auch bemerken muss ist, das der Youngster Marco Loth aus der Eishackler Jugendmannschaft eine richtige Verstärkung in der Abwehr war und seine Sache sehr gut machte.
Zum besten Spieler der Eishackler wurde Dejan Vogl gemacht und er hat es sich redlich mit seinem Einsatz und 4 Scorerpunkten verdient. Aber um ehrlich zu sein hätte man die gesamte Mannschaft zur Ehrung vorschlagen können. Voran auch ein bärenstarker Jakob Goll der seiner dezimierten Mannschaft immer ein sicherer Rückhalt war. Alles in allem eine gelungene Vorstellung der Eishackler mit hoch verdienten 3 Punkten. Die Eishackler fahren nun als Tabellenführer der Oberliga Qualifikationsrunde Gruppe A nach Füssen und werden die Unterstützung ihrer Fans brauchen um dem starken EV Füssen evtl. Punkte abnehmen zu können.
Pinguine Königsbrunn
Königsbrunn entführt einen Zähler aus Schweinfurt
(BLL) Mit einer knappen 4:5 Niederlage nach Verlängerung musste der EHC Königsbrunn nach einer intensiv und fair geführten Partie die Heimreise aus Schweinfurt antreten. Beide Mannschaften lieferten sich einen ansehnlichen Fight auf hohem Niveau, am Ende bleibt den Brunnenstädter ein Punkt.
Königsbrunn begann stark und agierte souverän im gegnerischen Drittel, dabei ließ die Defensive kaum Chancen für den Gegner zu. Der erste Treffer fiel aber dennoch wie aus heiterem Himmel, als sich der Schweinfurter Goalie Dirksen ein eigentlich haltbares Tor fing, Fabio Carciola netzte auf Zuspiel von Matthias Förster zum 1:0 ein. Erst eine Strafzeit brachte die Schweinfurter „Mighty Dogs“ ins Spiel, in der 10. Spielminute konnte aber EHC-Goalie Markus Kring noch mit einer sensationellen Parade den Ausgleich verhindern. Doch nur eine Minute später war er chancenlos, als die Gastgeber ihr Powerplay gekonnt aufzogen und den Ausgleich erzielten. Königsbrunn blieb dennoch weiter tonangebend und ging in der 14. Spielminute nach Überzahlspiel erneut in Führung, Dominik Zimmermann sorgte für den zweiten Abschluss. Der EHC verpasste es aber trotz weiterer Großchancen noch weitere Treffer zu erzielen, bis Drittelende fielen keine Tore mehr.
Im mittleren Spielabschnitt brachten sich die Brunnenstädter durch weitere Strafzeiten aus dem Tritt und den Gegner ins Spiel, Schweinfurt glich in der 24. Spielminute aus und hatte nun mehr von der Partie. Königsbrunn war nur bei Kontern gefährlich und hätte das 2:2 fast schon in die letzte Pause gerettet, doch die Mighty Dogs legten nur Sekunden vor dem Pausenpfiff nach und gingen das erste Mal in Führung.
Nach dem Pausentee hatte sich der EHC aber wieder gefangen, beide Mannschaften lieferten sich einen ansehnlichen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Die Gastgeber nutzen fünf Minuten vor Spielende eine weitere Überzahlsituation zum 4:2, doch gleich im Gegenzug schlug der EHC zurück und kam auf 3:4 heran. Gegen Ende nahm Königsbrunn Goalie Kring zugunsten eines weiteren Stürmers vom Eis, in letzter Minute und begünstigt durch eine Strafe gegen die Gastgeber schafften die Brunnenstädter den Ausgleich. Die Entscheidung musste jetzt in der Verlängerung fallen, doch der EHC kassierte eine weitere Strafe. Schweinfurt nutzte diesen Vorteil und holte sich mit dem vierten Powerplay-Treffer den Sieg.
Königsbrunn sichert sich damit einen wichtigen Punkt aus Schweinfurt, hatte aber auch Chancen auf den Sieg. Schweinfurt bleibt ungeschlagen und hat sich nach dem heutigen Erfolg eine gute Position im Kampf auf den Aufstieg erarbeitet. Aber auch für Königsbrunn ist noch alles drin, allerdings müssen nun alle Heimspiele gewonnen werden.
EHC-Coach Fabio Carciola ist unzufrieden mit der Punkteausbeute: „Im ersten Drittel waren wir die klar bessere Mannschaft und haben es verpasst, uns einen größeren Vorsprung herauszuspielen. Leider haben wir im zweiten Drittel mal wieder den Faden verloren und durch Strafzeiten Schweinfurt ins Spiel gebracht. Am Ende zeigten wir große Moral und haben uns nochmal herangekämpft, der Punkt ist hochverdient. Andererseits hatten wir den Sieg in Reichweite.“
Schweinfurt Mighty Dogs
Neuzugang für die Mighty Dogs
(BLL) Marek Proks verstärkt ab sofort die Mighty Dogs. Der 25 jährige Stürmer kommt mit der Erfahrung aus 133 Spielen in der tschechischen 2. Liga nach Schweinfurt und trainiert bereits seit Dienstag mit der Mannschaft.
Eisbären Eppelheim
Eisbären empfangen den EV Ravensburg
(RLSW) Am Sonntag (28. Jan, 19h) gastiert mit dem EV Ravensburg ein weiterer Verfolger im Play-Off-Kampf im Icehouse. Wenngleich die Puzzlestädter den ECE nicht mehr einholen können, zählt für die Gäste nur ein Sieg um die theoretische Chance auf die Play-Off-Teilnahme am Leben zu halten.
Dass die Gäste nicht mehr den Status „Punktelieferant“ verdienen, der sie in den vergangenen Jahren zu einem gerngesehenen Gegner gemacht hatte, hat der EVR in der bisherigen Saison bereits unter Beweis gestellt. Nach einem starken Saison-Auftakt musste man jedoch eine kleine Schwächephase durchlaufen, die einem nahezu aller Play-off-Chancen beraubt hat. Doch nach den Siegen gegen Zweibrücken und Heilbronn ist man nun zurück und will die Minimal-Chance auf Platz 4 nutzen.
Hierzu wäre jedoch eine Siegesserie bis zum Ende der Hauptrunde nötig, bei der man auf Ausrutscher der Konkurrenz bauen muss. Die Eisbären hingegen haben sich durch die eigene Serie in die komfortable Situation gebracht, den EVR bereits im Fernduell geschlagen zu haben und bei einem weiteren Sieg die Play-Off-Qualifikation nahezu perfekt zu machen. Hierzu muss jedoch eine ähnlich konstante Leistung wie vor Wochenfrist abgerufen werden, um der Offensivabteilung des EVR um Repka und Sekula Herr zu werden, und nicht wie im Hinspiel eine Niederlage zu kassieren.
Da die ärgsten Verfolger Hügelsheim und Zweibrücken jeweils Doppelwochenenden zu bestreiten haben, könnten diese bei einer ECE-Niederlage wieder bis auf einen bzw. zwei Punkt heran rücken, bei einer Nullnummer eines der Teams würde dem ECE hingegen ein Sieg zur vorzeitigen Play-Off-Qualifikation reichen. Nach oben darf der Blick auch nicht ganz außer Acht gelassen werden, denn da der Tabellenzweite Heilbronn ein spielfreies Wochenende genießt, könnte man hier den Rückstand verkürzen und im letzten Heimspiel gegen den Serien-Meister diesem nochmal durchaus gefährlich werden.
Dinslaken Kobras
In diesem Hashtag steckt viel Wahrheit: Kobras geben niemals auf
(RLW) Der Eishockey – Regionalligist Dinslakener Kobras benutzt diesen Hashtag gerne auf diversen Internetplattformen. Dass dies nicht nur ein Hashtag ist, stellte die Sikorski -Truppe am gestrigen Abend im Spiel gegen den Tabellenzweiten Herforder e.V. einmal mehr unter Beweis. Denn nach einem 0:4 – Rückstand nach gut 22 Spielminuten hieß es am Ende 6:5 (0:2; 3:2; 2:1,1:0) n.V. für die Giftschlangen. Ein Kraftakt in der zweiten Spielhälfte machte diesen Erfolg erst möglich.
Zumindest die beiden Treffer der Herforder entsprachen keinesfalls den Spielanteilen im ersten Spielabschnitt. Munter ging es auf beiden Seiten vor allem in den ersten 10 Minuten die Torlinien rauf und runter, doch die Gastgeber vergaßen dabei das Tore schießen, während sich die Dragons in dieser Disziplin deutlich kaltschnäuziger zeigten. Und so stand es zum ersten Pausentee nach Treffern von Nils Bohle und Fabian Staudt 2:0 für die Gäste.
Auch der Mittelabschnitt verhieß aus Dinslakener Sicht zunächst nichts Gutes: Nur 17 Sekunden nach Wiederanpfiff erhöhte der kurzfristig aus Soest verpflichtete Maurice Becker auf 3:0 und weitere 2 Zeigerumdrehungen später erneut Fabian Staudt zum 4:0 aus Sicht der Westfalen. Während dieser Phase merkte man den Kobras deutlich ihre Nervosität an, was sich vor allem darin zeigte, dass ihr Spielaufbau immer zerfahrener wurde. In der 26. Spielminute dann der Wendepunkt der Partie. Als Joey Menzel von halblinks den auf halbrechts besser postierten Timothy Tanke erblickte, passte er seinen Sturmkollegen punktgenau an und dieser ließ sich nicht zweimal bitten und schlenzte den Puck halbhoch in die rechte Torhälfte hinein. Jetzt witterten die Dinslakener Morgenluft und als Kevin Wilson in der 33. Spielminute das 2:4 erzielte, brachte er damit nicht nur den Zuschauern den Glauben an einen möglichen Sieg wieder zurück. Sofort sprangen die Fans der Stehgeraden an und unterstützten ihre Jungs von jetzt an lautstark. Und als Michal Plichta 58 Sekunden vor der zweiten Sirene den 3:4 – Anschlusstreffer erzielte, war alles für ein spannendes letztes Drittel angerichtet.
Und das Drittel hielt, was es versprach. Großer Jubel brandete auf, als Alex Brinkmann mit einem verdeckten Schuss in der 42. Minute den 4:4 - Ausgleichstreffer erzielte und viele hofften, dass die Hausherren in der regulären Spielzeit auch noch den Siegtreffer erzielen würden. Doch da hatten sie die Rechnung ohne die Dragons gemacht. Denn die Westfalen, die übrigens ohne ihren Kanadier Killian Hutt angereist waren, zeigten noch einmal, warum sie ganz weit oben in der Tabelle stehen. Sie nutzten eine Unaufmerksamkeit in der Defensive des Tabellensechsten, um sich selbst in der 52. Spielminute wieder in Führung zu bringen.
Das war’s ? Mitnichten ! Denn jetzt warfen die Kobras alles nach vorne und belagerten das Gehäuse von Herford’s Goalie Justin Figge. Und in der 57. Spielminute fuhren sie dann endlich den Ertrag für ihre Mühen ein. Auf Vorarbeit von Mark Essery und Michal Plichta war es Kapitän Sven Linda vorbehalten, seine Mannschaft mit dem Treffer zum 5:5 in‘s Spiel zurück zu bringen. Es gab in der verbliebenen Restspielzeit für beide Seiten noch die Möglichkeit auf einen Dreier, doch weder an Justin Figge noch an Felix Zerbe gab‘s in dieser Phase ein Vorbeikommen. Somit stand es nach 60 Minuten 5:5 unentschieden.
Jetzt musste die Verlängerung herhalten.
Und wie beim Spiel gegen Soest zeigten sich die Hausherren auch an diesem Abend nervenstark, als Stefan Dreyer unmittelbar nach Ablauf einer Strafzeit gegen die Herforder in der 63. Spielminute den vielumjubelten 6:5-Siegtreffer erzielte. Damit sicherte er den Hausherren den Zusatzpunkt, der noch einmal sehr wichtig werden könnte.
Bei der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich Kobra-Coach Sikorski naturgemäß zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, während Jeff Job auf Seite der Herforder mit der ein oder anderen Strafzeitentscheidung gegen sein Team haderte.
In der Liga stellt sich die Situation für die Dinslakener wie folgt dar: Da zeitgleich die Soester EG mit 1:9 bei dem morgigen Gegner der Kobras, Meister Hammer Eisbären, unterlag, beträgt der Vorsprung der Kobras auf die Bördeindianer in der Tabelle nun 3 Punkte. Jedoch haben die Dinslakener auch bereits ein Spiel mehr absolviert. Es bleibt also unheimlich spannend.
Bären Neuwied
Die Bären erwartet ein heißer Gegner
(RLW) Der EHC „Die Bären“ 2016 kehrt am Sonntag dorthin zurück, wo Anfang Januar die noch junge und so erfolgreiche Amtszeit von Trainer Daniel Benske (fünf Siege aus sechs Partien) begann. Die Neuwieder Eishockey-Spieler sind nach dem spielfreien Freitag ab 18 Uhr in der Regionalliga West bei den Lauterbacher Luchsen zu Gast. „Die haben im letzten Spiel gegen uns eine bis dahin ihrer besten Saisonleistungen gebracht“, erinnert sich der EHC-Coach an den umkämpften 7:5-Erfolg der Bären. Im Nachhinein lässt sich sagen, dass die Leistung der Hessen keine Eintagsfliege war. Sie bündeln auf der Zielgeraden der Hauptrunde alle Kräfte, haben 9 ihrer 19 Punkte in den vergangenen fünf Begegnungen geholt, trotz 1:4-Rückstand nach einer Viertelstunde in Hamm noch gewonnen (8:5), gegen Tabellenführer EG Diez-Limburg (3:7) bis zur 55. Minute nur mit 3:4 hinten gelegen – und das obwohl jeweils nur elf Feldspieler zur Verfügung standen. „Die Lauterbacher sind eine unangenehme Mannschaft, die ähnlich wie Neuss am Sonntag aus einer stabilen Defensive kommt. Wir müssen die Verteidiger taktisch etwas anders anlaufen und mehr Pressing ausüben“, erklärt Benske. In diesen Bereichen sei er beim 3:1-Sieg am Sonntag über seinen Ex-Verein „nur 90 bis 95 Prozent zufrieden“ gewesen.
Zu denjenigen, die „anders anlaufen“ sollen, zählen anders als am zurückliegenden Wochenende wieder die kompletten vorderen Angriffsreihen, nachdem im Derby gegen Diez-Limburg Torjäger Martin Brabec und am Sonntag gegen Neuss Moritz Schug jeweils nach Spieldauerdisziplinarstrafen gesperrt waren. Aussetzen muss diesmal Abwehr-Routinier Andreas Wichterich. „Wir spielen körperbetontes Eishockey und müssen uns bei den Strafen natürlich zunächst einmal an die eigene Nase fassen. Aber ob wirklich jede große Strafe gegen uns angebracht ist, da habe ich meine Zweifel“, sagt Benske, nach seiner aktiven und vor seiner Trainerlaufbahn selbst als Schiedsrichter aktiv, zu so mancher nicht nur in seinen Augen zweifelhaften Entscheidung der Unparteiischen. „In Lauterbach müssen wir auf jeden Fall versuchen, von der Strafbank wegzubleiben.“ Das Powerplay der Luchse hat nicht zuletzt durch die Nachverpflichtungen des Deutsch-Tschechen Jan Hammerbauer und des US-Amerikaners Robert Sokol noch einmal an Qualität gewonnen. „Richtig gute, torgefährliche Leute“, hat Benske längst erkannt. Die Zahlen sprechen für sich: Hammerbauer verbuchte gegen Diez-Limburg, Hamm und Dinslaken zehn, Sokol elf Scorerpunkte. Ihre Tore bringen die Vogelsbergler wieder ins Geschäft um die Play-off-Qualifikation. Vor ihrem Freitagspiel in Neuss haben die Lauterbacher nur einen Zähler Rückstand auf Rang acht. „Die haben nichts zu verschenken“, rechnet der EHC-Coach am Sonntag erneut mit einem Gegner, der um jeden Quadratzentimeter Eis kämpft.
Der Kampf der Bären gilt weiterhin mindestens Platz drei. Sechs Zähler beträgt der Vorsprung bei einem mehr absolvierten Spiel auf die Ratinger Ice Aliens, die beim nächsten EHC-Heimspiel am Freitag, 2. Februar, im Icehouse auflaufen. „Wir schreiben auf Rang zwei noch lange nicht ab“, merkt Manager Carsten Billigmann fünf Spieltage vor den Play-offs an. Die lange Zeit topplatzierten Herforder liegen nur noch vier Punkte vor Neuwied. „In Lauterbach wollen wir gewinnen, um an Herford dranzubleiben“, kündigen Billigmann und Benske an.
Troisdorf Dynamite
Der 6. Sieg für die Dynamites in Folge
(LLW) Troisdorf begann das Spiel ungewohnt verhalten und defensiv in Grefrath. Die Gastgeber konnten in den ersten 10 Minuten das Spiel bestimmen, aber Dominik Liesenfeld sorgte dafür, dass der Troidorfer Kasten sauber geblieben ist.
In der 16. Spielminute war es Mario Wonde auf Zuspiel von Lucas Hubert und Kevin Stöhr, den den ersten Treffer in diesem Spitzenspiel der Landesliga schoss. Mit dem 0:1 für Troisdorf ging es in die erste Pause.
Das zweite Drittel war geprägt von Strafzeiten, die das Schiedsrichtergespann recht gleichmäßig auf beide Teams verteilte. Troisdorf war es aber, der in dieser Situation die Nerven behielt und durch einen Doppelschlag in der 29. Spielminute auf 0:3 erhöhte. Das 0:2 erzielte Daniel Fegus auf Zuspiel von Justyn Tursas und Lucas Kürten und das 0:3 schoss Justyn Tursas auf Zuspiel von Voctor Zimmermann und Daniel Fegus.
Mit der 0:3 Führung reduzierte Troisdorf etwas den Druck und agierte nicht mehr so konzentriert. Grefrath nutze diese Unachtsamkeit in der 31. Spielminute, um auf 1:3 heranzukommen. Mit zwei Toren Vorsprung ging es dann auch in die letzte Pause.
Troisdorf wusste, dass eine zwei Tore Führung im Eishockey nicht sicher ist und setze alles daran den Vorsprung auszubauen. Viele der heraus gespielten Torchancen wurden jedoch leichtfertig vergeben. Erst in der 46. Spielminute war es der Troisdorfer Kapitän Lucas Hubert, der auf Zuspiel von Mario Wonde und Justyn Tursas auf 1:4 erhöhte. Grefrath wollte sich aber nicht geschlagen geben und mobilisierte noch einmal alle Kräfte und setzte Troisdorf immer mehr unter Druck. In der 55. Spielminute konnten die Grefrather dann doch noch einmal den Troisdorfer Goalie überwinden und den Treffer zum 2:4 erzielen. Es dauerte aber nur eine Minute, bis der alte Vorsprung von 3 Toren wieder hergestellt wurde. Thorsten Metzen setzte mit einem platzierten Schuss von der blauen Linie den Schlusspunkt in diesem Spiel.
Troisdorf konnte verdient mit einem 2:5 Sieg und 3 Punkten im Gepäck die Heimreise antreten.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: „Wieder eine gute Leistung vom gesamten Team. Jetzt heißt es auch noch die letzten beiden Spiele der Vorrunde zu gewinnen, bis dann Ende Februar die Aufstiegsrunde zur Regionalliga startet.“
Das nächste Heimspiel findet am 02.02.2018 um 20:00 in der Eishalle am Rotter See statt. Gegner wird das Team aus Solingen sein.
Vor dem Meisterschaftsspiel am 02.02.2018 gegen die Bergisch Raptors aus Solingen wird der EHC Troisdorf, in Kooperation mit dem Verein „Danke an unsere Soldaten e. V.“, ein Salute to Service durchführen.
Damit will der EHC Troisdorf allen Personen danken, die helfen, dass wir in Deutschland in Freiheit und Demokratie leben und arbeiten können.
Außerdem wir dadurch den Soldatinnen und Soldaten Respekt und Anerkennung für Ihren Einsatz und die Bereitschaft gezeigt, ihr Leben einzusetzen.
Sande Jadehaie
Bahlau erwartet schnelles und körperbetontes Spiel
(VLN) Die Jadehaie empfangen am Samstag (19.30 Uhr) die Rostocker Freibeuter in der Eishalle Sande.
„Nach den zwei Siegen gegen Wedemark herrscht eine super Stimmung im Team. Alle sind fit und bereit für das Spiel“, blickt Alexander Bahlau auf die Partie, in der Trainer Sergey Yashin neben den Langzeitverletzten (Merta, P. Bartlog, Holiga) auch auf Alexander Josch verzichten muss. Der Verteidiger bekam nach einem Check gegen den Kopf- und Nackenbereich seines Wedemarker Gegenspielers eine Matchstrafe aufgebrummt, woraufhin ihn der Verband bis einschließlich 31. März 2018 aus dem Verkehr zog. Gegen die Freibeuter möchte das Yashin-Team deshalb unnötige Strafen vermeiden.
„Das Hinspiel haben wir 10:3 gewonnen, aber in Rostock haben uns am Anfang ziemlich schwer getan. Die Freibeuter haben sehr gute und schnelle Spieler im Team“, analysiert Bahlau den kommenden Gegner. Dann fügt er hinzu: „Beide Mannschaften kennen sich mittlerweile ganz gut, dadurch wird das Spiel von Anfang an schneller und körperbetonter sein.“
Mit den Jadehaien hat sich der Verteidiger, der in jedem Saisonspiel auf dem Eis stand und dabei drei Treffer erzielte, noch viel vorgenommen: „Hoffentlich schaffen wir es in die Playoffs - und dann natürlich den Aufstieg in die Regionalliga.“
Während die Spieler des ECW Sande bereits mit einem Auge auf die oberen Tabellenplätze schielen, warten die Verantwortlichen noch immer auf den konkreten Aufstiegsmodus. Ob nur der Verbandsligameister direkt aufsteigt oder es eine Aufstiegsrunde mit dem Tabellenletzten der Regionalliga und den ersten beiden Verbandsliga-Teams geben wird, steht immer noch nicht fest. Der Verband sucht derzeit nach einer Lösung.
Tornado Niesky
Auswärtsspiel fällt aus
(RLO) Das für Sonnabend, den 27.01.2018, geplante Auswärtsspiel der Tornados gegen den ESC 2007 Berlin in der Eissporthalle am Glockenturm in Berlin-Charlottenburg muss leider ausfallen. Ein Ersatztermin wird zeitnah bekannt gegeben.
Landesliga Berlin
Keine Play Offs / Meisterrunde in der Landesliga
(LLB) Gestern trafen sich Vertreter der Landesliga und die der Ligenleitung, um unter anderem über ein Thema zu entscheiden: Play Offs - Meisterrunde ja oder nein.
Vor der Saison waren Play Offs oder eine Meisterrunde durchaus ein Thema, es gibt da nur ein Problem. In diesem Jahr fällt Ostern auf einen sehr frühen Zeitpunkt und entsprechend früh schließen da auch die Eishallen. Diese sind ja an gewisse Ferienzeiten gebunden, was man ja auch im Sommer an den Eröffnungszeiten merkt. Dadurch war es nicht möglich, noch Spielzeiten zu bekommen. Und auch im Welli gibt es keine freien Zeiten, dort finden noch einige Veranstaltungen statt. Gestern war der letzte Versuch, noch etwas zu organisieren, es blieb aber vergeblich. Die Landesligasaison endet deshalb, Stand jetzt, am 18.03.2018. Zur kommenden Saison wird aber wieder versucht, mindestens eine Meisterrunde zu organisieren. Diese wurden bekanntlich sehr gut angenommen und wird auch von den Vereinen gewünscht.
Es gibt aber trotzdem noch etwas Positives zu berichten. Ligenleiter Peter Hannemann lobte die Teams, denn es gab bisher nur eine Match- und zwei Spieldauerdisziplinarstrafen. Auch die Anzahl der 10er-Strafen hält sich in Grenzen. Bleibt zu hoffen, dass dies auch in den letzten noch zu absolvierenden Spielen so bleibt.
(Norbert Stramm)
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