IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 31.Januar 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga West und Regionalliga Ost.
Düsseldorfer EG
Rheinisches Duell am Freitag / Splitter zum 219. Derby gegen die Kölner Haie:
Ehrung für Daniel Kreutzer und mehr…
(DEL) Am Freitag (2. Februar, 19.30 Uhr) steigt im Düsseldorfer ISS DOME der 219.
Eishockey-Klassiker zwischen der DEG und den Kölner Haien. Bislang haben die
Rot-Gelben – bei elf Unentschieden – 99 Duelle gewonnen. Gelingt am Freitag der
100. Derbysieg?
Einige Splittermeldungen:
- Ehrung und Bitte: Vor dem Spiel gibt es eine besondere Zeremonie für
Daniel Kreutzer. Auch die aktuelle Mannschaft hat sich hierfür etwas
Außergewöhnliches einfallen lassen. Die DEG bittet alle Zuschauer, fünf
Minuten früher als sonst ihre Plätze einzunehmen!
- Abschiedstrikot: Nur am Freitag und nur im Rahmen des Spiels gibt es die
besonderen Daniel Kreutzer-Abschiedstrikots. Sie sind im Fanshop im Foyer
des ISS DOME sowie an den mobilen Verkaufsständen erhältlich. HINWEIS:
Bei diesen Trikots ist der Eintausch von DEG-Gutscheinen nicht möglich.
- Moment deines DEG-Lebens: Am Freitag ist es wieder soweit – unter
hunderten Teilnehmern war Alexander Funk der glückliche Gewinner. Der
langjährige DEG-Fan darf in voller Montur mit der Mannschaft einlaufen und
DEN Moment seines DEG-Lebens genießen. Das gibt es nur bei der DEG!
- Einlass: Der ISS DOME öffnet am Freitag bereits um 17.30 Uhr (VIP-Bereiche
18.00 Uhr). Die DEG empfiehlt erneut eine frühe Anreise, damit sich die
Zugangssituation entzerrt.
- Besuch aus Finnland: Über 50 Gäste von Kärpät Oulu – ehemaliger
Champions Hockey League-Gegner der DEG – sind gemeinsam mit DEGGesellschafter
Peter Völkel bei der Partie im ISS DOME. Die Finnen ergänzen
ihren Deutschland-Besuch mit der Bundesliga-Partie Schalke gegen Bremen
am Samstag. Völkel: „Oulu ist ein Traditionsclub mit großer Professionalität,
der vor allem im Jugendbereich vorbildlich arbeitet. Ich versprechen mir
einen interessanten Austausch!“
- Guter Zweck: Vor einigen Wochen haben die „Young Boys“, eine engagierte
Fangruppe aus der Ostkurve, bei einer Bechersammel-Aktion 2.000,- € für
die Robert Enke-Stiftung eingenommen. Ein entsprechender Scheck wird im
Rahmen des Spiels an die Stiftung übergeben.
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- Nürnberg-Tour: Auf Einladung der Gesellschafter der DEG Eishockey GmbH
werden 200 DEG-Fans kostenfrei zum Auswärtsspiel nach Nürnberg reisen
(Mittwoch, 28. Februar). Karten für die Bus-Tour gibt es beim Köln-Spiel am
Stand des Fanprojektes (Foyer links). HINWEIS: Ausgabe der Tickets nur
gegen 20,- € Pfand (Bargeld!). Diese 20,- € werden bei Antritt der Bustour
Eins zu Eins zurückgezahlt. Weitere Infos zur Fahrt und zu weiteren
Überraschungen der Gesellschafter folgen (und beim Fanprojekt).
- Tickets: Bislang wurden für das wichtige Spiel etwa 12.500 Tickets
abgesetzt. Es sind noch Sitzplatzkarten im Oberrang sowie Stehplätze hinter
dem Gasttor erhältlich. Restkarten unter www.degtickets.de und
(wahrscheinlich) an der Abendkasse.
Eispiraten Crimmitschau
9:5-Heimsieg wird gegen die Eispiraten gewertet - Westsachsen setzen formell nicht lizenzierten Spieler ein
(DEL2) Das DEL2-Meisterschaftsspiel der Eispiraten Crimmitschau gegen die Bayreuth Tigers am 26.01.2018 wurde nachträglich durch die Ligagesellschaft mit 0:3 Punkten, 0:5 Toren als verloren für die Eispiraten Crimmitschau GmbH gewertet. Crimmitschau hatte einen formell nicht lizenzierten Spieler eingesetzt. Nach regulärer Spielzeit hatte es 9:5 für Crimmitschau gestanden.
"Die von uns vorgelegten Unterlagen waren nicht korrekt, wie sich hinterher herausstellte. Wir akzeptieren die Strafe der Ligagesellschaft und entschuldigen uns bei unseren Fans und der Mannschaft für den Punktabzug“, so Jörg Buschmann, Geschäftsführer der Eispiraten Crimmitschau.
Richtungsweisende Spiele für die Eispiraten / Auswärtsspiel in Ravensburg – Heimderby gegen Lausitzer Füchse
Für die Eispiraten Crimmitschau stehen in der DEL2 am kommenden Wochenende zwei richtungsweisende Duelle an. Die Westsachsen starten mit einem Gastspiel bei den Ravensburg Towerstars (2. Februar – 20:00 Uhr). Am Sonntag kommt es im Kunsteisstadion Crimmitschau dann zum Aufeinandertreffen mit den Lausitzer Füchsen (4. Februar - 17:00 Uhr). Beide Begegnungen versprechen Spannung pur. Denn die Rot-Weißen können zum Einen einen weiteren Schritt Richtung Playoffs machen und sich außerdem die inoffizielle Sachsenmeisterschaft sichern.
Mit viertem Sieg gegen die Towerstars den Anschluss halten?
Schaut man auf die Statistik der aktuellen Spielzeit, kann man durchaus davon sprechen, dass die Ravensburg Towerstars den Eispiraten liegen! Denn die Eispiraten konnten bislang alle drei Duelle gegen die Puzzlestädter für sich entscheiden. Wenn auch knapp, denn nie konnten sich die Westsachsen mit mehr als einem Tor Unterschied durchsetzen. Und auch an diesem Freitag sollte es an Spannung nicht mangeln. So geht es sowohl für die Baden-Württemberger (4.) und die Sachsen (7.), die nur drei Zähler voneinander trennen, um den direkten Einzug in die Playoffs.
Das Prunkstück der Ravensburger ist und bleibt in dieser Spielzeit der Angriff. Während man mit 134 Gegentreffern im Mittelfeld der Liga rangiert, ist man bei den eigens erzielten Treffern die klare Nummer eins der DEL2. 165 Mal trafen die Schützlinge des ehemaligen Crimmitschau-Trainers Jiri Ehrenberger ins Schwarze. Dabei sind die Punkte auf recht vielen Schultern verteilt. Arturs Kruminsch (45), Brian Roloff (39) und David Zucker (36) führen jedoch die interne Scorerwertung an. Hinten hält Offensivverteidiger Lukas Slavetinsky den Laden zusammen und ist mit sechs Toren und 24 Vorlagen zudem der punktbeste Defender der Towerstars. Im Tor vertraut Trainer Ehrenberger zunehmend auf Jonas Langmann, der bislang 36 Partien bestritt und mit einem Gegentorschnitt von 2.93 nicht nur statistisch gesehen einer der besten Goalies der Liga ist.
Am Sonntag kommen die Lausitzer Füchse in den Crimmitschauer Sahnpark. Auf dem ersten Blick ein vermeintlich leichter Gegner, doch die Ostsachsen sind im Aufwind! Vier ihrer letzten fünf Partien konnten die Mannen von Trainer Robert Hoffmann gewinnen, darunter auch recht furios mit 7:2 gegen den ESV Kaufbeuren. So wittern die Füchse, die mit 21 Zählern auf fremden Eis bislang die bislang drittschlechteste Gastmannschaft ist, ihre Chance, den Playdown-Plätzen mit einem enormen Schlussspurt noch zu entkommen.
Die Qualität der Spieler ist dabei unbestritten. So stürmen für die Lausitzer neben Topscorer Anders Eriksson (41) mit Roope Ranta (30) und Jeff Hayes (27) zwei weitere Vollblut-Angreifer, die in den letzten Spielen sicherlich Blut geleckt haben. Der punktbeste Spieler im Abwehrverbund neben Kapitän und Identifikationsfigur André Mücke sowie dem ehemaligen Eispiraten-Probespieler Lars Schiller ist Chris Owens. Mit 28 Punkten ist der Kanadier der drittbeste Scorer der Weißwasseraner. Das Füchse-Tor wird am Sonntag aller Voraussicht nach Maximilian Franzreb hüten. Er bestritt in dieser Runde bislang 35 Spiele und ist ein starker Rückhalt für sein Team.
Wichtig wird sein, dass die Mannschaft wie schon bei den letzten Spielen im Kunsteisstadion als Einheit auftritt. Die Grundlagen dafür wurden zwar nicht erst in dieser Woche gelegt, doch neben den bislang intensiven Übungseinheiten gab es am Dienstagabend einen gemeinsamen Teamabend mit Frauen und Kindern auf der Bowlingbahn, der das Team noch weiter zusammenschweißen sollte. Dieses Gemeinschaftsgefüge gilt es nun allerdings auch am Sonntag vor voller Hütte abzurufen. Immerhin können die Rot-Weißen mit einem Sieg die vorzeitige, wenn auch inoffizielle Sachsenmeisterschaft feiern.
Der slowenische Nationalspieler Ales Kranjc wird den Eispiraten an diesem Wochenende vorerst das letzte Mal zur Verfügung stehen. Bereits nach dem Heimderby gegen die Lausitzer Füchse wird der 36-Jährige aus Crimmitschau abreisen und mit seinen Teamkollegen der slowenischen Auswahl nach Südkorea reisen, wo er an seinen zweiten olympischen Winterspielen teilnehmen wird. Teamkapitän André Schietzold steht bereits seit letzter Woche wieder mit seinen Mannschaftskameraden auf dem Eis und nimmt am Training von Kim Collins teil. Ob es für einen Einsatz am Wochenende reichen wird, ist aber noch fraglich. Sicher ausfallen wird dagegen Christoph Kabitzky. Der Angreifer befindet sich nach seiner Gehirnerschütterung allerdings auf dem Weg der Besserung.
„Eispiraten für Lotta!“ - Typisierungsaktion zum Heimspiel gegen Weißwasser
Zum Heimspiel der Eispiraten Crimmitschau gegen die Lausitzer Füchse am kommenden Sonntag, zum internationalen Weltkrebstag, wird es im Kunsteisstadion Crimmitschau eine besondere Aktion geben. Gemeinsam mit der Deutschen Stammzellenspende Datei wird der Eishockey-Zweitligist im Rahmen des Sachsenderbys eine Typisierungsaktion durchführen. Dabei können sich die Zuschauer im Sahnpark an einem Stand der DSD mittels einer einfachen Speichelprobe typisieren lassen und somit einen großen Beitrag leisten, um schwer erkrankten Menschen, wie die 4-jährige Lotta aus Ronneburg zu helfen.
Für viele Menschen ist der Gedanke an eine Stammzellspende mit Angst verbunden. Sie fürchten einen schmerzhaften Eingriff oder sonstige gesundheitliche Unannehmlichkeiten und verschließen deshalb die Augen vor diesem wichtigen Thema. Ihre Angst resultiert allerdings schlicht und ergreifend aus Unwissenheit. Weitere Informationen zur Stammzellenspende erhalten Sie unter: www.deutsche-stammzellspenderdatei.de
Kaufbeuren Buron Joker
Joker erwarten die Heilbronner Falken / Sonntag um 17:00 Uhr Heimspiel - Freitagabend in Bayreuth
(DEL2) Im Kampf um die Pre- bzw. Playoffplätz in der DEL2 stehen für den ESV Kaufbeuren am Wochenende zwei wichtige Spiele auf dem Programm. Am Freitagabend gastieren die Allgäuer bei den Bayreuth Tigers. Spielbeginn in der Wagnerstadt ist um 20:00 Uhr. Am Sonntag um 17:00 Uhr trifft der ESVK dann in der erdgas schwaben arena auf die Heilbronner Falken. Erstes Bully in der erdgas schwaben arena ist um 17:00 Uhr.
Tickets für die Heimspiele des ESV Kaufbeuren gibt es im Online-Ticketshop, in allen bekannten Vorverkaufsstellen (Bsp.: AZ-Service-Center in Kaufbeuren im Buron Center. Beim Kreisboten Verlag Mühlfellner KG Kaufbeuren sowie bei der Lotto Bezirksstelle Vivell in Landsberg am Lech). Selbstverständlich auch in der Geschäftsstelle des ESVK und an den Abendkassen. Weiter sind die Spiele auch wie gewohnt im Livestream von Sprade.TVzu sehen.
Auf dem Personalsektor gibt es für ESVK Trainer Andreas Brockmann aktuell für die Spiele gegen Bayreuth und Heilbronn keine Veränderungen. Neben den langfristigen Ausfällen von Simon Schütz und Alexander Thiel muss der Kaufbeurer Übungsleiter auch weiterhin auf Jarkko Immonen und Florin Ketterer verzichten. Beide befinden sich allerdings schon wieder im Trockentraining und arbeiten auf ein baldige Rückkehr in das Eistraining hin.
Lausitzer Füchse Weißwasser
Wiederholter Becherwurf wird für die Füchse teuer - 700 Euro Strafe für erneutes Vergehen
(DEL2) Die Lausitzer Füchse teilen mit, dass die Spielbetriebs-GmbH für einen Bierbecherwurf am 17.12.2017 auf Schiedsrichter eine Strafe in Höhe von 700 Euro entrichten muss. Der Täter wurde bereits dingfest gemacht und zur Verantwortung gezogen.
Die Verantwortlichen der Lausitzer Füchse distanzieren sich hier noch einmal konsequent von solch einem Verhalten, was nicht nur den Ablauf des Spielbetriebs stört, sondern auch den Verein in Misskredit und Verruf bringt. Gegen solchen Störenfriede wird in Zukunft noch energischer vorgegangen werden.
Mit Hilfe von Videotechnik im Innenbereich der Eisarena werden solche Vorkommnisse künftig sofort ausgewertet und geahndet. Jeder, der sich eines derartigen Fehlverhaltens schuldig macht, muss mit drastischen Konsequenzen, bis hin zu einer Geldstrafe von 4000 Euro und mit einem Stadionverbot rechnen.
Saale Bulls Halle
HALLE MEINT ES ERNST UND LEGT NOCHMAL NACH – WILLKOMMEN THOMAS ZURAVLEV!
(OLN) Seitdem es den Saale Bulls gelang, quasi auf der Zielgeraden noch den Sprung in die Meisterrunde zu schaffen, läuft es für wirklich gut: sieben Siege aus neun Spielen, 21 von möglichen 27 Punkten sprechen hier eine eindeutige Sprache.
Doch wir wollen mehr und vor allem wollen wir auf alle Eventualitäten im weiteren Saisonverlauf vorbereitet sein. Deshalb waren wir nach den jüngsten Verpflichtungen von Kacper Guzik und Lars Schiller auch weiterhin auf der Suche nach Spielern, die unsere Mannschaft punktuell verstärken können.
Und so freut es uns außerordentlich, dass wir – quasi wieder auf der Zielgeraden, nämlich zum heutigen Ende der Wechselfrist (31.01.2018) – eine weitere Verpflichtung bekannt geben können: Dank eines „On Top“-Projekts, in welchem sich unsere langjährigen Sponsoren ForSeMa GmbH, Rolf-Dietrich GmbH, MPI Immobilien und Malerbetrieb Sven Lennicke zusammenschlossen, um einen weiteren Spieler zusätzlich zu finanzieren, können wir heute mitteilen, dass wir den aktuellen Toptorjäger der Crocodiles Hamburg bis zum Saisonende verpflichten konnten: Thomas Zuravlev!
Der 25-jährige Angreifer (mit deutsch-russischem Pass) stand von 2010-2014 für Chaika Nizhny Novgorod in der russischen Junioren-Liga MHL auf dem Eis, ehe er sich 2014 den Fishtown Pinguins in der DEL 2 anschloss. Für die Bremerhavener absolvierte der Linksschütze insgesamt 105 Ligapartien (zehn Tore, zehn Vorlagen) sowie sechs Spiele im Continental Cup.
Zur letzten Saison wechselte der gebürtige Hannoveraner, der im Nachwuchs unter anderem auch für die Eisbären Juniors Berlin in der Schüler-Bundesliga aktiv war, dann an die Alster und schloss sich den Crocodiles Hamburg in der Oberliga Nord an. Für die Echsen bestritt der 174cm große Angreifer insgesamt 75 Partien, in denen er 28 Tore und 40 Vorlagen verbuchen konnte.
Nun entschloss sich Thomas Zuravlev für den Wechsel an die Saale, um die Bulls in den restlichen Partien der Meisterrunde zu verstärken und um mit seinem neuen Team auch in der schönsten Eishockeyzeit des Jahres, den in Kürze beginnenden Playoffs, auf Tore- und Punktejagd zu gehen (Hamburg hat theoretisch kaum noch die Chance auf das Erreichen der Playoffs).
Wir heißen Thomas, der bereits ab Freitag für die Saale Bulls auflaufen wird, ganz herzlich in Halle willkommen und wünschen ihm weiterhin viel Scheibenglück und eine verletzungsfreie und erfolgreiche Zeit im Bulls-Trikot.
Crocodiles Hamburg
Siegesserie der Crocodiles reißt in Herne
(OLN) Die Crocodiles Hamburg haben am Dienstagabend beim Herner EV mit 6:4 (1:1/5:1/0:2) verloren. Mit lediglich 13+2 Spielern konnten die Gäste vor 790 Zuschauern durch ein Tor von Christos Stambolidis in der zweiten Spielminute früh in Führung gehen, kassierten aber in Unterzahl noch im ersten Drittel den Ausgleich (13.). Ein desaströser Start in den zweiten Spielabschnitt warf die Crocodiles allerdings weit zurück: Keine zwei Minuten waren gespielt, da führten die Herner bereits mit 4:1. Eine Auszeit von Trainer Herbert Hohenberger brachte zwar wieder Ordnung in die Defensive, dennoch konnten die Hausherren auf 6:1 erhöhen (26., 37.), bevor André Gerartz in Überzahl den Anschlusstreffer erzielte.
Im letzten Drittel brachten die Crocodiles durch Tore von André Geratz (44.) und Brad McGowan (56.) noch Spannung in die Partie, konnten das Spiel aber nicht mehr drehen.
„Wir konnten den Schwung aus Rostock mit ins erste Drittel nehmen und haben uns super präsentiert. Die ersten sieben Minuten im zweiten Drittel waren richtig schlecht. Da haben wir gedacht, dass wir offensiv mitspielen können und sind ins offene Messer gelaufen. Im letzten Drittel haben wir gekämpft und das gespielt, was wir sollten. Das sieht man dann auch am Ergebnis. Leider haben wir verloren, aber die Mannschaft hat in den letzten zwanzig Minuten Moral bewiesen“, so Trainer Herbert Hohenberger.
Einen Schrecken löste Ludwig Synowiec aus, der nach einem Check bewusstlos auf dem Eis liegen blieb. „Laut Schiedsrichter ging der Check Schulter an Schulter. Aber wenn mein Spieler im Gesicht blutend und bewusstlos auf dem Eis liegen bleibt, muss man sich fragen, ob das wirklich Schulter an Schulter war. Es ist eine fragwürdige Entscheidung, da keine Strafe zu geben“, so Hohenberger.
Der Verteidiger konnte mit dem Mannschaftsbus zurück nach Hamburg reisen.
Hannover Scorpions
Scorpions heiß auf die Saale Bulls aus Halle - Überzeugender 6:3 Sieg über Duisburg
(OLN) Die Meisterrunde biegt auf die Zielgerade ein. Dass jetzt jeder Punkt wichtig ist und über die Ausgansposition in den Playoffs gegen den Süden entscheidet, spürte man am vergangenen Dienstag in der hus de groot EISARENA, als die Scorpions den nach wie vor zum Favoritenkreis zählenden EV Duisburg empfingen und letztendlich hochverdient mit 6:3 (2:1/0:2/4:0) auf die Heimreise an die Wedau schickten.
Jetzt steigt die Dramatik von Spiel zu Spiel. Bei den am 9. März beginnende Playoffs zum Aufstieg in die DEL 2 das Heimrecht zu erkämpfen ist das große Ziel der Scorpions. „Tabellenplatz 2 nach dem Sieg über Duisburg ist stark“, so Teamchef Eric Haselbacher, „bedeutet bei der äußerst knappen Punktesituation in der Meisterrunde aber gar nichts“.
Mit den Saale Bulls Halle empfangen die Scorpions am Sonntag 18:30 in der hus de groot EISARENA das Team, das den direkten Tabellenplatz 3 hinter den Scorpions einnimmt und in der bisherigen Meisterrunde mit äußerst starke Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hat.
Ehe es allerdings am Sonntag gegen die Saale Bulls geht, müssen die Scorpions am Freitag bei den Tillburg Trappers (Tabellenführer) in den Niederlanden antreten. Mit den Hallensern am Sonntag, mussten die Reiss Schützlinge dann innerhalb von 10 Tagen 5 Mal zum Spielen um die Nordmeisterschaft aufs Eis gehen.
Herner EV
Herner EV – Crocodiles Hamburg 6 : 4 (1:1,5:1,0:2)
(OLN) Die Siegesserie des Herner EV hält weiter an, am Dienstagabend konnte auch das achte Spiel in der Quali-Runde gewonnen werden. Mit 6:4 wurden die Crocodiles Hamburg bezwungen in einer Partie mit durchaus wechselhaftem Spielverlauf. Die Gäste aus dem Norden gingen früh mit 1:0 in Führung, dann drehte der HEV den Spieß um und lag nach 37 Minuten klar mit 6:1 in Führung. Am Ende konnten die Crocodiles Ergebniskorrektur betreiben und auf 6:4 verkürzen. Am verdienten Sieg der Gysenberger gab es aber nichts zu rütteln.
Bereits nach zwei Minuten gingen die Hamburger durch Christos Stambolidis mit 1:0 in Führung und der HEV brauchte seine Zeit um in die Partie zu kommen. Immer wieder kamen die Crocodiles mit schnellen und direkten Angriffen vor das von Michel Weidekamp gehütete Tor. Erst mit dem Ausgleich durch Aaron McLeod in der 13. Spielminute in Überzahl lief es dann unter den Augen des Herner Oberbürgermeisters Dr. Frank Dudda besser und zielstrebiger.
Viel besser war dann der Auftakt des zweiten Abschnitts, zumindest aus Sicht des HEV. Ganze 92 Sekunden brauchte das Team von Uli Egen um aus dem 1:1-Pausenstand durch Treffer von Marcus Marsall und Aaron McLeod (2) eine 4:1-Führung zu machen. Daraufhin nahm Hamburgs Coach Herbert Hohenberger eine frühe Auszeit um wieder Ruhe ins Spiel seiner Mannschaft zu bringen. Allerdings verhinderte dies auch nicht, dass Thomas Richter mit einem fulminanten Schuss von der blauen Linie in der 26. Minute und Marcus Marsall elf Minuten später die Führung sogar auf 6:1 ausbauen konnten. Erst danach kamen die Crocodiles, die trotz eines kleinen Kaders nicht aufsteckten, in der 39. Minute mit ihrem ersten Überzahlspiel durch Andre Gerarzt zum 6:2.
Zwar blieb der HEV auch im letzten Drittel weiter am Drücker und holte sich gute Möglichkeiten heraus, aber der krönende Abschluss fehlte. Das machten die Hamburger besser. Erneut Andre Gerarzt und wieder in Überzahl konnte in der 44. Minute auf 6:3 verkürzen und als der wieder genesene Brad McGowan in der 56. Minute sogar das 6:4 markierte, da deutete sich für die Schlussphase noch einmal Spannung an. Die hatte sich aber spätestens gut zwei Minuten vor Spielende mit einer Hamburger Strafzeit erledigt, so dass der HEV den nächsten Sieg verbuchen konnte.
Am kommenden Wochenende empfängt der Herner EV am Freitagabend den EHC Timmendorfer Strand ab 20 Uhr am Gysenberg. Mit einem Sieg könnten die Grün-Weiß-Roten auch rechnerisch den Platz eins in der Quali-Runde und damit Platz acht im Oberliga Nord Ranking klar machen. Am Sonntag geht früh am Morgen die weite Reise nach Rostock zu den Piranhas. Dort beginnt die Partie dann um 19 Uhr.
Erding Gladiators
Verkorkstes Wochenende
(BYL) Zwei grundverschiedene Auftritte haben die Erding Gladiators am
Wochenende gezeigt. Das Resultat war allerdings beide Male das gleiche:
null Punkte.
Am Freitag bei der 2:5-Niederlage in Passau war die Mannschaft von
Trainer Thomas Vogl komplett indisponiert, nur Torwart Jonas Steinmann
zeigte Normalform. Entsprechend geknickt war der Coach in der
Pressekonferenz. „Ich kann nicht viel sagen. Einfach abhaken“, erklärte
Vogl. „Wir waren einfach nicht bereit, um hier drei Punkte abzuholen,
Passau schon.“ Angesprochen auf die Leistung des Schiedsrichters, der
gegen Passau zwei und gegen Erding 32 Strafminuten verhängte, meinte der
Gladiators-Trainer: „Das lag nicht am Schiri, das waren wir schon
selber.“ Er erzählte auch noch, dass es bei der Mannschaft in der Kabine
eine Aussprache gegeben habe und blickte nach vorne: „Wir brauchen mehr
Herz und Leidenschaft, dann ist gegen Landsberg was drin.“
Die Gladiators beherzigten die Worte ihres Trainers und wirkten am
Sonntag gegen Landsberg wie verwandelt. Phasenweise spielten sie den
Tabellenführer förmlich an die Wand. Umso bitterer für die Erdinger war,
dass sie 2:4 unterlagen und erneut mit leeren Händen da standen.
Auffällig war die Disziplin, nur vier Strafen verhängte der
ausgezeichnete Schiedsrichter Sebastian Eisenhut gegen die Gladiators –
sechs gegen die Riverkings. „Die Landsberger haben zwei Überzahltore
gemacht, dann ist uns im zweiten Drittel noch ein kleiner Fehler
unterlaufen. Das hat ein Spitzenteam wie Landsberg ausgenutzt“,
analysierte Vogl. „Es ist halt sehr bitter, weil es eins unserer besten
Saisonspiele war.“ Mut habe ihm gemacht, „dass es ein Spiel auf
Augenhöhe war“. Man dürfe jetzt den Kopf nicht hängen lassen.
Er habe während der Partie die Reihen ein wenig umgestellt. Unter
anderem war Stürmer Stephan Hiendlmeyer nach zweimonatiger
Verletzungspause wieder ins Team gerückt, dafür musste Marco Deubler
sitzen. „Ich habe jetzt zehn Stürmer zur Verfügung und kann variieren“,
sagte der Trainer, der positiv dem kommenden Wochenende entgegen sieht,
mit den zwei Spielen gegen Waldkraiburg. Vogl weiß: „In dieser Gruppe
kann jeder jeden schlagen.“
Diez-Limburg Rockets
Rockets wollen als Spitzenreiter in die Play-offs gehen
(RLW) Vier Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde bleibt der Kampf um die besten
Plätze in der Regionalliga West weiter spannend und packend. Und mittendrin
steckt mit der EG Diez-Limburg der Spitzenreiter der Liga, der am
Wochenende nur einmal gefordert sein wird - wenn am Freitag um 20.30 Uhr
die Dinslaken Kobras in der Eissporthalle am Diezer Heckenweg zu Gast sein
werden. Es ist das vorletzte Heimspiel vor Beginn der Play-offs.
Die Konstellation in der Tabelle
Die EGDL hat derzeit 64 Punkte auf dem Konto, gefolgt von Herford (58) und
Neuwied (56). Der viertplatzierte aus Ratingen (50) kann die Raketen schon
nicht mehr abfangen. Holen die Rockets in den verbleidenden vier Spielen
mindestens vier Punkte, dann können sie von Neuwied nicht mehr von einem
der beiden vorderen Ränge verdrängt werden. Sechs Punkte aus vier Spielen
sollten aufgrund des deutlich besseren Torverhältnisses (Diez-Limburg +70,
Herford +44) für die Tabellenführung am Ende der Hauptrunde reichen, sollte
Herford alle restlichen Spiele gewinnen. Die Ice Dragons und die Bären
werden sich jedoch am letzten Spieltag noch gegenseitig Punkte wegnehmen.
Im Gegenzug haben die beiden Konkurrenten in der Endphase der
Hauptrunde ein Heimspiel mehr als die EGDL. Bei Punktgleichheit am Ende
der Hauptrunde entscheidet das Torverhältnis über die Platzierung. Ist auch
dies identisch, entscheidet der direkte Vergleich - den hat die EGDL gegen
Neuwied (9 von 12 Punkten) und Herford (7 von bisher 9 vergebenen Punkten)
für sich entschieden.
„Jedes Team auf den vorderen Plätzen will natürlich das Maximum erreichen“,
sagt Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Wir müssen auf uns selbst schauen und
unsere Spiele gewinnen, um Tabellenplatz eins zu behaupten. Auf der anderen
Seite werden nach dem 18. Februar die Uhren ohnehin wieder auf Null gestellt.
Dann beginnt die Saison quasi noch einmal von vorne. Unter dem Strich muss
sich jedes Team jetzt in Play-off-Form bringen, denn nur darum geht es ab
dem 23. Februar. Wenn du die Form nicht hast, ist auch die Platzierung egal.
Dann bekommst du in den Play-offs Probleme. Aber uns wird das nicht
passieren.“
Lörsch sagt dies, obwohl seine Mannschaft am vergangenen Sonntag in Soest
mit 2:5 verloren hatte. Es war erst die siebte Niederlage in 28 Spielen - kein
Team in der Liga hat bisher derart effizient Punkte gesammelt. „Uns war völlig
klar, dass das Spiel in Soest eine Besonderheit ist. Die Bördeindianer können
sich Zuhause und gegen die starken Mannschaften ganz besonders motivieren.
Dazu hat der Soester Torwart eine überragende Leistung gezeigt. Wir haben
aber auch gesehen, dass noch nicht alle Spieler die taktische Disziplin an den
Tag legen, die du bei einer knappen 1:0-Führung im letzten Drittel brauchst.
Das muss jeder Spieler verinnerlichen. Dazu hat uns bei mehr als 60 Schüssen
natürlich auch das Scheibenglück gefehlt. Ich denke, die Mannschaft hat die
Niederlage gut verkraftet. Sie war noch mal ein Warnschuss zur rechten Zeit."
Dass seine Mannschaft am Wochenende nur einmal gefordert ist, sieht der
EGDL-Trainer als klaren Vorteil an: „Nach einer solch anstrengenden
Vorrunde ist es gut, dass wir am Sonntag die Akkus aufladen können. Die
kleine Pause kommt nahezu perfekt und passt genau in unseren Plan. Zudem
ist die Motivation gegen Dinslaken ohnehin extrem hoch, nicht nur, weil es das
einzige Spiel ist am Wochenende. Wir wollen die Heimniederlage gegen die
Kobras begradigen. Wir gehen es an wie ein Play-off-Spiel."
Dass die Raketen gegen Dinslaken 100 Prozent abrufen müssen, ist nicht erst
nach den jüngsten Ergebnissen der Kobras klar. In der Vorwoche etwa schlug
man Meister Hamm auf eigenem Eis mit 2:0. „Ein starker und unbequemer
Gegner“, blickt Lörsch nach vorne. „Sie werden uns deutlich aufzeigen, wo wir
noch Schwächen haben und welche Hausaufgaben es vor den Play-offs noch zu
machen gilt. Ich erwarte ein intensives Spiel mit guter Geschwindigkeit. Von
uns erwarte ich, dass die Mannschaft den Pre-Play-off-Modus auf das Eis
bringt, mit viel Leidenschaft, Laufbereitschaft und Kampf. Mit einem Sieg
können wir einen großen Schritt machen in Richtung Tabellenplatz eins nach
der Hauptrunde. Das motiviert die Jungs natürlich zusätzlich."
Dinslaken Kobras
Einmal Außenseiter, einmal Favorit !
(RLW) Das kommende Wochenende beschert den Kobras und ihren Anhängern wieder 2 Spiele, Am Freitag, 02.02.2018 ist man auf Reisen, 2 Tage später haben die Giftschlangen ein Heimspiel in der Schlangengrube.
Gegensätzlicher könnten die beiden Begegnungen kaum sein. Gegen Tabellenführer Diez-Limburg ist man der Papierform nach klarer Außenseiter, gewann aber die beiden letzten Partien in Hessen. Am Sonntag gegen Neuss trifft man auf eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller, tut sich aber traditionell schwer gegen das Team vom Südpark, obwohl die Statistik in dieser Spielzeit für die Dinslakener schon etwas besser aussieht.
Nach dem letzten Auswärtssieg der Kobras bei den Rockets kommentierte man die Niederlage seitens der Hausherren mit einem Augenzwinkern wie folgt: Es sei unsere Taktik, mit einem möglichst kleinen Kader in Limburg aufzulaufen und damit die Rockets in eine trügerische Sicherheit zu wiegen. Und dies war bis dato schon zweimal erfolgreich. Dazu können wir aus Dinslaken nur sagen (Augenzwinkern an !): Mist, ertappt! Aber aller guten Dinge sind drei. Wir werden es wohl ein weiteres Mal auf diese Weise probieren. Kleiner Kader, möglichst wenig Verteidiger. Coach Sikorski legt schon nicht mehr sein Handy aus der Hand, in der Hoffnung, weitere Absagen zu erhalten. Während einer Mannschaftssitzung wurde sogar kurz darüber diskutiert, beide Torhüter zuhause zu lassen. Dies wurde dann aber verworfen, weil die Taktik dann doch zu leicht zu durchschauen gewesen wäre. Aber es wird euch auch nichts nützen, dass ihr euch nochmal mit Verteidiger Emanuel Grund aus Lauterbach und Nikolai Varianov vom Oberligisten Hamburg Crocodiles verstärkt habt. Die werden wir genauso einlullen wie alle anderen auch. Jedenfalls ist der Teambus für Freitag bereits angemietet. Ist übrigens ein Mini-Cooper. Also seht euch vor, ihr Raketen, eine Handvoll Kobras kommen (Augenzwinkern aus !). In dieser Spielzeit ist die Bilanz gegen das Team von der Lahn noch negativ. Einer 1:4 – und einer 4:9 – Niederlage in der Schlangengrube folgte ein 4:3 – Überraschungssieg in der Diezer Eissporthalle. Diesen Überraschungserfolg würden die Giftschlangen natürlich gerne wiederholen. Das Eröffnungsbully gibt’s um 20.30 Uhr.
Schwere Zeiten durchlebt derzeit unser Gast, der am Sonntag, 04.02.2018, zu uns in die Schlangengrube kommt. Denn der Neusser e.V. ist inzwischen im Tabellenkeller angekommen. Sogar die Playoffs sind für das unseren langjährigen Weggefährten in Gefahr. Waren es zu Saisonbeginn noch die vielen Neuzugänge, die es für den damaligen Trainer Fuchs zu integrieren galt, musste man sich später plötzlich auf 2 neue Trainer einstellen. Zunächst quittierte nach 8 Jahren Trainer Fuchs seinen Dienst bei den Linksrheinischen und übergab das Zepter an seinen Assistenten Daniel Benske, kurze Zeit später wechselte dieser innerhalb der Liga zu den Neuwieder Bären. Jetzt ist ihm auch noch ihr wahrscheinlich bester Verteidiger, Daniel Pering, nach Rheinland-Pfalz gefolgt. Keine leichte Aufgabe für die Mannschaft und ihren neuen Coach Boris Ackermann. Dass in dieser Mannschaft dennoch viel Qualität steckt, steht außer Zweifel. Aber Eishockey ist eben auch Kopfsache. Und wenn dieser nicht frei ist und sich die Spieler nicht auf das Wesentliche konzentrieren können, ist die Lage schwierig. Hinzu kommt, dass man die Spielweise des neuen Übungsleiters erst einmal verinnerlichen muss. Dennoch sollten die Kobras voll konzentriert und motiviert in diese Begegnung gehen, denn den Schalter während einer Partie umzulegen, gestaltet sich häufig als äußerst schwierig. Die nackten Zahlen sprechen in dieser Saison für die Kobras. Einer demütigenden 3:8 – Niederlage am Südpark zu Saisonbeginn folgten zwei glatte Siege. Beim nächsten Vergleich in der Schlangengrube erreichten die Kobras einen glatten 6:2 – Sieg, noch einen Treffer deutlicher war dann das Resultat beim 7:2 – Erfolg auf der anderen Rheinseite, an das die Kobras selbstverständlich anknüpfen möchten. Davon, ob sie das Vorhaben auch in die Tat umsetzen werden, kann man sich am Sonntag um 19:00 Uhr überzeugen.
Ice Dragons Herford
Ice Dragons empfangen Eisbären zum Derby!
(RLW) Erneut haben die Ice Dragons nur ein Spiel am Wochenende, dieses Mal jedoch zu Hause. Und wie alle bisherigen Heimspiele im Jahr 2018 ist auch dieses Spiel ein absolutes Top-Spiel. Denn mit den Hammer Eisbären gibt der amtierenden Meister ein letztes Mal in der Vorrunde seine Visitenkarte in der Eishalle „Im kleinen Felde“ ab. Betrachtet man die jüngere Vergangenheit dieser Paarung, teilten sich beide Teams meist die Punkte, das Torverhältnis war ausgeglichen. So auch in dieser Saison: Das erste Ligaspiel gewannen die Eisbären mit 5:1, das zweite ging nach Penaltyschießen an die Ice Dragons, das dritte gewannen die Ice Dragons mit 4:2 in Hamm. Punkteverteilung: Hamm 4, Herford 5; Torverhältnis Hamm 11, Herford 10.
Die Tabellensituation beider Teams könnte vor diesem Derby unterschiedlicher kaum sein. Denn während die Ice Dragons jeden Punkt brauchen, um den 2. Tabellenplatz halten zu können, also in gewissen Weise unter Druck stehen, werden die Gäste aus Hamm befreit aufspielen können. Schließlich sind die Abstände in der Tabelle sowohl nach oben als auch nach unten so groß, dass die Möglichkeit, den aktuell belegten 5. Platz zu verlassen, nur noch theoretischer Natur ist.
Auch personell gibt es einen kleinen Unterschied: Während die Gäste auf ihren absoluten Top-Scorer Martin Benes verzichten müssen, der sich beim letzten Spiel eine Spieldauer-Disziplinarstrafe eingehandelt hat, kann Jeff Job erstmals seit langer Zeit personell mehr oder weniger aus dem Vollen schöpfen. Das liegt natürlich auch an den Neuzugängen Tim Stenger, Maurice Becker, Ben Skinner und Aric Schinke, die darauf brennen, sich den Fans der Ice Dragons zu zeigen und eine erste Duftmarke zu setzen. Vor allem für Ben Skinner, der im Gegensatz zu den anderen dreien bisher kein Spiel in der Eishalle „Im kleinen Felde“ erlebt hat und voller Vorfreude auf sein erstes Spiel im Trikot der Ice Dragons blickt: „Die Erzählungen der anderen Jungs, wie toll die Atmosphäre in Herford sein soll, dazu im ersten Spiel noch ein Derby, wo noch mehr Energie in der Luft liegt, dem fiebere ich wirklich entgegen!“
Am Ende jedoch sind alle diese Fakten uninteressant, nur eines zählt: Das Spiel ist ein Derby mit langer Tradition! Ein Spiel, in dem alle Spieler bis an ihre Grenzen gehen, und wenn nötig, darüber hinaus. Ein Spiel, in dem die Fans beider Seiten alles tun werden, um ihr Team nach vorne zu peitschen! Angepfiffen wird dieser Eishockey-Leckerbissen am Freitagabend um 20:30 Uhr, die Leitung werden die unparteiischen Lars Müller, Jan-Moritz Schäfer und Svenja Strohmenger übernehmen!
Bären Neuwied
EHC greift Platz zwei an
(RLW) Dass der EHC „Die Bären“ 2016 die Play-offs erreichen wird, stand schon Anfang Januar fest. Mit dem spektakulären 9:5-Auswärtssieg am Sonntagabend bei den Lauterbacher Luchsen erreichten die Neuwieder Kufencracks das nächste Etappenziel in der Eishockey-Regionalliga West: Vier Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde beträgt der Vorsprung bei noch zwölf zu vergebenden Punkten 13 Zähler auf die fünftplatzierten Hammer Eisbären. Will heißen: Der EHC hat im Play-off-Viertelfinale den Vorteil von mindestens einem Heimspiel mehr als der Gegner. „Dafür haben wir in jedem Spiel hart gekämpft, weil wir genau wissen, wie wichtig gerade in den Play-offs der Heimvorteil sein kann“, unterstreicht Manager Carsten Billigmann. Erledigt ist die Hauptrunden-Mission der Bären aber noch lange nicht, auch mit Platz drei geben sich die Deichstädter nicht zufrieden. „Wir haben es selbst in der Hand, als Zweiter in die Play-offs einzuziehen, weil wir am letzten Spieltag noch Herford empfangen“, rechnet Billigmann vor. Der Rückstand zu den Ice Dragons ist mittlerweile auf zwei Pünktchen zusammengeschmolzen. Im Heimspiel am Freitagabend ab 20 Uhr gegen die Ratinger Ice Aliens kann Neuwied somit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Mit drei Punkten gegen den Vizemeister würde man Herford auf den Fersen bleiben und sich gleichzeitig ein deutliches Polster von neun Punkten auf den Verfolger verschaffen und damit ziemlich sicher einem gefürchteten Viertelfinale gegen die Vorjahresfinalisten aus Ratingen sowie Hamm aus dem Weg gehen. „Das heißt nicht, dass wir Dinslaken, Soest oder Lauterbach auch nur ansatzweise unterschätzen“, betont Billigmann. „Aber unsere aktuelle Verfassung macht mir Mut, dass wir in den nächsten Wochen noch Grund zur Freude haben.“
Das galt in den drei bisher absolvierten Partien gegen Ratingen in dieser Saison nicht. Die Außerirdischen sind die einzige Mannschaft, gegen die der EHC komplett leer ausging. Ein Angstgegner? Ganz so weit will Bären-Trainer Daniel Benske nicht gehen, er sagt jedoch auch: „Es gibt immer Gegner, die einem nicht gut liegen. Aber wir wissen, dass wir uns in den zurückliegenden Wochen weiterentwickelt haben und wollen jetzt zum ersten Mal gegen Ratingen gewinnen. Das ist eine sehr, sehr gute Mannschaft, die ausgeglichen besetzt ist und ein halbes Dutzend Spieler aufbietet, die über viel Oberliga-Erfahrung verfügen.“
Am Sonntag fahren die Neuwieder zum letzten Hauptrunden-Auswärtsspiel zur Soester EG (Beginn: 19 Uhr). Die Bördeindianer um ihre erfahrenen Leuten wie Martin Juricek, Igor Furda oder Ernst Reschetnikow haben seit Mitte Dezember in ihrem heimischen Eissportzentrum Möhnesee Meister Hamm (2:1), den Tabellenzweiten Herford (1:0) und am Sonntag Spitzenreiter Diez-Limburg (5:2) bezwungen. „Das zeigt uns, wie gut der Gegner drauf ist“, sagt Benske, der sich nichts anderes als sechs Punkte wünscht, denn: „Wir wollen die Hauptrunde unbedingt als Zweiter abschließen und uns die Ausgangssituation für ein Endspiel um Platz zwei gegen Herford verschaffen.“
Ratinger Ice Aliens
Angriff auf Platz 3
(RLW) Am nächsten Wochenende stehen wieder zwei Spiele auf dem Programm der Ice Aliens. Beide Begegnungen wird man in der Ferne absolvieren, Freitag ist man zunächst in Neuwied zu Gast, am Sonntag empfangen dann die Luchse aus Lauterbach die Ice Aliens.
Ein Blick auf die Tabelle verrät die besondere Brisanz der Begegnung gegen die Neuwieder Bären. Nach 28 absolvierten Spielen befinden sich die Bären auf dem dritten Platz, die Ratinger Ice Aliens folgen mit sechs Punkten Rückstand auf dem vierten Platz. Da rein rechnerisch noch eine Restchance auf den dritten Platz besteht, wollen die Ice Aliens unbedingt in Neuwied gewinnen und so den Abstand auf drei Punkte verkürzen. Das wird gewiss ein schwieriges Unterfangen, aber in den drei bisherigen Aufeinandertreffen setzten sich die Aliens immer durch. Die Neuwieder scheinen den Aliens also zu liegen. Unabhängig vom Ausgang des Spiels, dieses Duell ist enorm wichtig im Kampf um das Playoff Heimrecht, da bei einer Niederlage der fünftplatzierte Hamm den Aliens wieder im Nacken liegt.
Sonntag reist man dann nach Hessen, genauer gesagt nach Lauterbach. Auch wenn die Begegnung mit den Luchsen auf dem Papier die einfachere Aufgabe ist, so darf man die Gastgeber nicht unterschätzen. Nachdem die Luchse einige Wochen die rote Laterne innehatten, wurden die Luchse in den letzten Spielen immer stärker und drehten urplötzlich auf. Die rote Laterne gab man an Neuss weiter, die vorige Woche in eigener Halle zweistellig von den Hessen aus der Halle geschossen wurden. Vorsicht ist also geboten, die Ice Aliens können ein Lied davon singen wie schwer es ist, in Lauterbach zu gewinnen. Mitte November unterlag man den Luchsen nach Verlängerung.
Es stehen also zwei ganz schwierige, aber gleichzeitig auch enorm wichtige Begegnungen auf der Agenda der Aliens. An diesem Wochenende können die ersten Entscheidungen um eine Playoff Platzierung fallen. Pascal Behlau wird nach seiner Matchstrafe in Diez-Limburg am kommenden Wochenende noch gesperrt ausfallen.
ESC Berlin
Regio muss zu den Akademikern und Bombers
(RLO) Wieder doppelt im Einsatz ist das Regio-Team vom ESC 07 Berlin. Es geht zu FASS Berlin und Bad Muskau.
Beim Derby bei FASS, welches am Samstag ab 14:30 Uhr im Erika-Hess-Eisstadion ausgetragen wird, ist der Club wieder Außenseiter. Und die Weddinger werden mit Sicherheit auch kein Interesse daran haben, irgendwelche Punkte gegen die Kleinen der Liga abzugeben. Viel zu eng geht es im Kampf um die Play Off-Plätze zu und da sind Ausrutscher verboten. Die erste Runde der Saison ging bereits mit 6:0 an die Akademiker. Dennoch wird der Club auch dieses Spiel nicht kampflos abgeben, muss dennoch auf den Kräfteverschleiß achten. Denn am Sonntag geht es nach Weißwasser, ab 16:00 Uhr wird bei den Bombers von Bad Muskau um die nächsten Punkte gekämpft. Und hier hat der Club realistische Chancen, welche zu holen. Und das nicht nur, weil es ein Auswärtsspiel ist (denn zu Hause wartet man ja immer noch auf die ersten Punkte), es ist ein Gegner auf Augenhöhe. Zwei Spiele gab es bisher. In Weißwasser gewann der Club mit 6:4, im heimischen PO 9 gab es ein 3:6. Drei Punkte liegen die Bombers hinter dem Club, könnten mit einem Sieg also gleichziehen. Umso wichtiger wäre also ein Erfolg für den Club, zumal dieser neues Selbstvertrauen für den Saisonendspurt geben würde.
(Norbert Stramm)
Schönheider Wölfe
Wölfe reisen zum Spitzenspiel nach Niesky
(RLO) Mit dem Wissen, dass Niesky bisher drei Spiele weniger absolviert hat und deshalb eher mit einem kleinen Augenzwinkern vermerkt, reisen die Schönheider Wölfe am Samstag, dem 03.02.18 (Anbully 18:30 Uhr) als Tabellenführer der Regionalliga Ost zum Spitzenspiel zu den Zweitplatzierten Tornados.
Verkehrte Welt möchte man meinen, doch diese Momentaufnahme kam zustande, da die Tornados aufgrund fehlender einsatzfähiger Torhüter am vergangenen Wochenende spielfrei hatten. Das letzte Meisterschaftsspiel der Lausitzer fand also vor zwei Wochen statt, welches dann ausgerechnet im eigenen Stadion auch noch mit 3:6 gegen FASS Berlin verloren ging und die Akademiker den Tornados damit die erste Niederlage in dieser Spielzeit bescherten. Dass dies irgendwann einmal passieren wird, wussten auch die Nieskyer und werden aufgrund der aktuellen Konstellation am Samstag sicher alles raushauen, um wieder in die Erfolgsspur zu kommen. Ein schweres Spiel für die Wölfe und ein echter Gradmesser in Hinblick auf die im März beginnenden Play-Offs. Allerdings gefällt den Wölfen auch die momentane Situation, denn mit zuletzt sechs Siegen in Folge und überzeugenden Ergebnissen und Leistungen will das Team um Coach Sven Schröder am Samstag die Tabellenführung verteidigen. „Wir wollen wieder ein gutes Spiel aufs Eis bringen und zeigen, dass wir zurecht da stehen, wo wir seit ein paar Wochen sind. Wir wissen, dass Niesky eine herausragende und erfahrene Mannschaft hat und müssen eigene Fehler vermeiden, da diese eiskalt von den Tornados ausgenutzt werden.“, so der Wölfe-Coach vorausschauend auf das Topspiel am Samstag in Niesky. Wer am Samstag nicht in Niesky dabei sein kann und dennoch nicht auf Eishockey verzichten möchte, der kann gerne unseren Knaben der Meldeklasse 1 die Daumen drücken. Zum Meisterschaftsspiel empfängt nämlich die SG Crimmitschau/Schönheide am Samstag, dem 03.02.18, um 11:00 Uhr im Wolfsbau keinen geringeren Gegner, als die Eisbären Berlin.
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