IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Donnerstag 1.Februar 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberlga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.
Düsseldorfer EG
DEG löst Vertrag mit Marcel Brandt auf
(DEL) Die Düsseldorfer EG hat den Vertrag mit dem Spieler Marcel Brandt in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Der Kontrakt lief ursprünglich bis zum 30. April 2019. Der 25-Jährige wechselt für den Rest der Saison 2017/18 zum DEL2-Ligisten EC Bad Nauheim. Die DEG wünscht Marcel dort einen erfolgreichen Neustart und dem Stürmer/Verteidiger weiterhin alles private und sportlich Gute.
Marcel Brandt war im Sommer 2015 von den Straubing Tigers nach Düsseldorf gewechselt. Er bestritt für die DEG insgesamt 140 Spiele mit zwölf Toren und 24 Vorlagen.
DEG will den nächsten Derbysieg
Es sind die ganz besonderen Spiele einer Saison. Wenn Düsseldorfer EG und Kölner Haie aufeinandertreffen, dann ist Brisanz und Hochspannung garantiert. Das 219. Rheinische Derby am Freitag um 19.30 Uhr im ISS DOME ist aber nicht nur deshalb eine der wichtigsten Partien der Spielzeit. Die DEG will den 100. Derbysieg gegen den großen Rivalen aus dem Süden, um ihre Chance auf die Playoffs zu bewahren.
Rote Teufel Bad Nauheim
Eric Meland geht, Marcel Brandt kommt - "Freue mich riesig auf die Aufgabe in Bad Nauheim"
(DEL2) Die Kaderlisten in der DEL oder DEL2 bewegen sich – und jetzt auch nochmal in Bad Nauheim. Nachdem unserem US-amerikanischen Verteidiger Eric Meland seit letzter Woche ein Angebot aus der EBEL vorlag, bat er die Verantwortlichen am Samstag um Freigabe. Seitdem hat die Geschäfts- und sportliche Leitung fieberhaft nach einer Lösung gesucht und sie gefunden: Mit Marcel Brandt kommt vom Kooperationspartner aus Düsseldorf ein ebenso spielstarker Verteidiger bis zum Saisonende aus der DEL nach Bad Nauheim. Brandt ist gelernter Stürmer, jedoch wurde er in der Saison 2015/16 von Ex-DEG-Coach Christoph Kreutzer erfolgreich zum Verteidiger umfunktioniert. Dies blieb auch Bundestrainer Marco Sturm nicht verborgen, so absolvierte er in der Folge als Abwehrspieler in den letzten drei Jahren zehn Spiele für die deutsche Nationalmannschaft.
„Wir danken Eric für seinen Einsatz im Trikot des EC Bad Nauheim und wünschen ihm sportlich sowie persönlich alles Gute. Wir lassen ihn schweren Herzens ziehen, wollten aber in den letzten Tagen alles tun, um ihm diese Chance in der EBEL zu ermöglichen. Mit Marcel Brandt haben wir nun einen mehr als guten Ersatz gefunden. Marcel brennt auf seinen ersten Einsatz im EC-Trikot. Er wird bei uns auf seiner Wunsch-Position als Verteidiger eingesetzt, denn nach dem Saisonende für Jannik Woidtke haben wir dort den stärksten Bedarf. Ein großes Dankeschön an der Stelle auch an die Düsseldorfer EG, die uns hier einen kostenneutralen Tausch ermöglicht hat“, so EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein.
Marcel Brandt äußerte sich heute wie folgt zu seinem Wechsel zum Traditions-Club in die Wetterau: „Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe in Bad Nauheim. Ich habe sehr viel Gutes im Vorfeld gehört: Eine schöne Stadt, ein Superverein und tolle Fans. Natürlich will ich mit der Mannschaft die Playoffs schaffen. Dafür werde ich zu 100% bereit sein und will dazu beitragen, dass wir das gemeinsam erreichen. Ich bedanke mich bei der DEG für die gemeinsamen drei Jahre und dass ich die Chance mit Bad Nauheim wahrnehmen kann.“
Auch Eric Meland richtet noch ein paar Worte an die EC-Fans: “Ich möchte ‚Danke‘ sagen an alle Fans und Sponsoren. Bad Nauheim ist eine eishockeyverrückte Stadt. Ich wünsche dem Team alles Gute und bin sicher, sie packen die Playoffs. Danke auch dem Club, dass er so fair war und mir die Chance gibt, mich auf einem höheren Level zu beweisen“, so der sympathische US-Boy.
„Wenn alle Formalitäten erledigt sind, dann sollte Marcel am Freitag in Bietigheim sein Debüt für uns geben können. Durch ihn bleibt jetzt auch die vierte Ausländerstelle frei, was uns zwar Optionen bis zum Ende der Transferfrist am 28.02. gibt, das aber auch nur dann, wenn es wirtschaftlich machbar ist“, so EC-Team-Manager Matthias Baldys.
Marcel Brandt wird beim EC mit der Rückennummer 92 auflaufen und soll morgen erstmals mit dem DEL2-Team der Roten Teufel trainieren.
EHC Bayreuth
Zusammenfassung der Mitgliederversammlung
In der Gaststätte Tierzuchtklause in der Altstadt fand die schon im Dezember angekündigte und von verschiedenen Mitgliedern gewünschte Mitgliederversammlung des EHC Bayreuth statt. Knapp 100 der über 600 Mitglieder folgten dieser Einladung.
Die erste Vorsitzende des EHC begrüßte die Mitglieder und Pressevertreter und eröffnete die Versammlung. Man hatte lange gezögert, an die Öffentlichkeit zu gehen, um dem Bayreuther Eishockey nicht noch mehr Schaden zuzufügen, aber nun sieht sich die Vorstandschaft doch den Mitgliedern gegenüber in der Bringschuld .
Die Vorstände stellten klar, dass man sich keinesfalls als Feind oder Widersacher der GmbH sehe, was durch die maßgebliche Mitwirkung an der Ausgliederung des Spielbetriebs belegt ist. Es wurde alles dafür getan, dass die DEL2 in Bayreuth Fortbestand hat. Auch die Notwendigkeit einer Spielbetriebs-GmbH stand nie in Frage.
Es gab einige Punkte im Kooperationsvertrag, denen man nicht uneingeschränkt zustimmen konnte, der aber im Sinne des Kooperationsgedankens doch unterschrieben wurde. Auch mit dem Wunsch und Ziel, dass dieser Vertrag danach mit Leben gefüllt werden sollte.
Der zweite Vorstand und Mitgesellschafter der GmbH Michael Schwellengreber berichtete von der Gesellschafterversammlung im November 2017, bei der der Geschäftsführer der Bayreuth Tigers Eishockey GmbH wörtlich sagte: „Es ist unser erklärtes Ziel, den Verein und die Vorstände platt zu machen“. Er berichtete weiterhin, dass über eine mögliche Kündigung des Kooperationsvertrags gesprochen wurde und auch ein neuer Stammverein in Betracht gezogen werde.
Herr Schwellengreber wurde vorher von diversen Versammlungen ausgeschlossen und seitdem auch zu weniger offiziellen Anlässen die GmbH betreffend nicht mehr geladen. Seine Konsequenz sei es, nun seine Anteile zum Verkauf frei zu geben. Was dem Wunsch der Geschäftsführung entsprechen dürfte, die ohnehin prüfe, ob man ihn aus der GmbH ausschließen könne.
Anschließend wurden einige Gerüchte bereinigt. So wurde erklärt, dass man den Tigertunnel und auch das Maskottchen gerne auch kostenfrei zur Verfügung gestellt hätte. Allerdings wollten die Verantwortlichen eine vernünftige, schriftliche Vereinbarung treffen, um auch die Zuständigkeiten bei Schäden zu klären und auch noch Zugriff für eigene Zwecke zu ermöglichen.
Noch einmal unterstrich Herr Schwellengreber, dass der Verein seine Hauptaufgabe in der Nachwuchsarbeit sehe. Er führte an, dass es auch nicht immer „rund“ laufe und sogar bei der glücklicherweise großen Schar an ehrenamtlichen Mithelfern zu Engpässen kommen kann. Früher hat man eben solche auch mit Spielern aus dem Profibereich überbrücken können. Leider sei dies nun nicht mehr möglich – U19 bzw. Bezirksligaspieler springen dafür jetzt ein.
Überhaupt erklärte Frau Colditz, dass die Seniorenmannschaft die Perspektive für die aus der U 19 scheidenden Spieler sei, was man am Kader durchaus sehen könne. Außerdem sei sie ein finanzielles Standbein des Vereins geworden. Auch wurde das Gerücht ausgeräumt, die Spieler würden Geld verdienen, was dann dem Nachwuchs fehlen würde. Frau Colditz bot den Mitgliedern an, jederzeit mit Termin Einsicht in die Buchhaltung zu nehmen. Zudem seien viele Unterstützer auf den Nachwuchs durch die positive Außendarstellung aufmerksam geworden. Leider werde man aber nun durch die Geschäftsführung der GmbH sogar aufgefordert, die Trikots der Senioren Bezirksligamannschaft mit den Aufdrucken der Sponsoren abzulegen und die erzielten Erlöse an die GmbH zu bezahlen. Hierfür hat man beim EHC kein Verständnis. Wollten doch die Sponsoren und Spender den Nachwuchs unterstützen und seien fast ausschließlich Gönner, die nicht in der GmbH engagiert seien. Das Aufbieten einer Perspektive für junge Spieler habe man sich zur Pflichtaufgabe gemacht und eine Konkurrenz zu einem DEL2-Club sei doch weit hergeholt.
Als nächstes stand die finanzielle Lage im Fokus. Laut einem Stadtratsbeschluss von 2006 steht dem Nachwuchs 30% der gesamten Stadionwerbung zu. Im Etat für die Saison waren daher ca. 20.000 € eingeplant, basierend auf den Aussagen der GmbH-Geschäftsführung, mehr als 60.000 € Einnahmen erzielt zu haben. Auf Nachfrage des Vereins im November wurden bei einigen noch ausstehenden Zahlungen der Anteil mit weniger als 10.000 € angegeben. Dies würde aber bedeuten, dass weniger als die Hälfte der Banden verkauft wären. Selbst diese Summe wurde dem Verein vorenthalten. Man führt eine Beteiligung des Vereins an der Sanierung des Vereins 2017 in Höhe von 15.000 € an, der die Vorstände damals im Sinne der Kooperation – auf drei Jahre mit jährlich 5.000 € - zugestimmt haben. Nun werde die Summe auf einmal gefordert und mit den bereits deutlich reduzierten Werbeanteilen sowie der Kooperationssumme aufgerechnet. Trotz vieler ungeplanter Einnahmeausfälle sei der EHC aber bislang allen laufenden Zahlungsverpflichtungen nachgekommen und kann das auch weiterhin.
Die bereits bei der letzten Mitgliederversammlung bekannte Forderung der Deutschen Rentenversicherung aus der Prüfung der Jahre 2013 – 2016 konnte durch Beibringung von Unterlagen durch die aktuellen Vorsitzenden um mehr als 30.000 € reduziert werden. Beim Abschlussgespräch mit den Prüfern konnten die Vorstände eine weitere Fristverlängerung erreichen, in denen noch weitere Unterlagen zur Forderungssenkung eingereicht werden können, um den Betrag weiter deutlich zu senken. Man würde anschließend mit den betroffenen Krankenkassen Kontakt aufnehmen. Zudem stehe eine Lohnsteuernachzahlung, ebenfalls aus dem Zeitraum 2013 – 2016, sowie eine Umsatzsteuernachzahlung von 2016 noch aus. Die Vorsitzende zeigte sich zuversichtlich, dass es eine Lösung geben wird.
Nun erklärte die Vorsitzende noch, dass der Verein so viel Geld brauche, da in der DEL2 ein hauptamtlicher Nachwuchstrainer gefordert werde. Dieser sollte ursprünglich aus der Kooperationssumme bezahlt werden, was durch die nicht geflossenen Beträge sehr viel schwieriger sein dürfte.
Zum Schluss wies Frau Colditz noch einmal auf die Möglichkeiten hin, die eine gelebte Kooperation hätte, und appellierte an die Mitglieder, die Arbeit des Vereins weiterhin zu unterstützen. Danach war die Möglichkeit, Fragen an die beiden Vorsitzenden zu stellen. Dies wurde nur von einigen wenigen offen genutzt. Zu viel musste vermutlich erst noch verarbeitet werden.
Eispiraten Crimmitschau
„Wir werden gemeinsam weiter kämpfen!“ - Trainer Kim Collins vor dem anstehenden Punktspielwochenende
(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau starten morgen Abend in das nächste Punktspielwochenende gegen die Ravensburg Towerstars. Am Sonntag kommt es im heimischen Sahnpark zum Derby gegen die Lausitzer Füchse. In der üblichen Presserunde stand Kim Collins den Medienvertretern heute wieder Rede und Antwort. Dabei gab er unter anderem Auskunft über die Verletztenlage, die Pläne mit André Schietzold und die Charakterstärke der Mannschaft.
„Wir haben uns noch nicht großartig mit Weißwasser beschäftigt“, meinte Kim Collins zu Beginn der heutigen Presserunde und stellte somit gleich klar, dass die volle Konzentration momentan auf dem morgigen Auswärtsspiel bei den Ravensburg Towerstars liegt. „Ravensburg nimmt einen direkten Playoff-Platz ein, den wir natürlich auch gern hätten. Deshalb müssen wir gewinnen“, fuhr der 56-jährige Eishockeylehrer fort und unterstrich nochmals: „Wir müssen in beiden Spielen am Wochenende unser Bestes geben und so viele Punkte holen, wie möglich“. Gerade zum Derby gegen die Lausitzer Füchse hofft KC natürlich auch auf den erstklassigen Support von den Rängen: „Derbys sind immer besonders emotional, das ist doch ganz normal. Das Stadion wird wieder voll sein und die Fans noch mehr Gas geben als sonst. Darauf freue ich mich“.
Im Detail sprach Kim Collins in der Presserunde über…
… die personelle Situation: Christoph Kabitzky ist aufgrund seiner Gehirnerschütterung noch nicht wieder mit dabei. Er konnte gestern auch noch nicht trainieren. André Schietzold wird dafür zurückkehren. Er übernimmt die Position des Centers in der dritten Reihe. Neben ihm stürmen Dominic Walsh und Scott Allen. Einfach aus dem Grund, da wir zurzeit genügend Verteidiger aufbieten können. Die anderen Reihen verändern wir, sollten alle fit bleiben, nicht.
… die positive Bilanz gegen Ravensburg: Ja, wir haben alle drei Spiele gegen Ravensburg gewinnen können. Doch jedes Spiel war total eng. Wir haben zwei Mal 2:1 gewonnen und ein Mal 3:2. Zudem haben sich die Towerstars gut verstärkt und sie spielen kein schlechtes Eishockey. Heute werden wir mit den Spielern noch eine Videoanalyse machen und dann sind wir für das Spiel bestens gewappnet.
… den Abzug von drei Punkten: Wir haben noch elf Spiele. Das sind 33 Punkte, die wir rein theoretisch noch holen könnten. Ich fange jetzt sicher nicht an zu rechnen, dafür bin ich gar nicht schlau genug (lacht). Aber es ist nunmal wie es ist. Fehler können passieren und wir sind nicht die erste Eishockeymannschaft, der so etwas passiert. Ich war drei Jahre lang selbst Manager in der DEL und hatte immer Angst bei Lizenzierungen und habe gefühlt jeden Spieler immer wieder überprüft. Und auch die Mannschaft hat es gefasst aufgenommen. Jeder weiß, dass wir mit oder ohne diese Punkte so viele Spiele wie nur möglich gewinnen müssen, um unsere Ziele zu erreichen. Wir sind ein Team, alle gehören zusammen und wir alle machen Fehler. Jetzt werden wir gemeinsam weiter kämpfen.
Wölfe Freiburg
Sonntagsspiel gegen Bietigheim - ein Event für die ganze Familie
(DEL2) bereits um 15 Uhr beginnt am Sonntag die DEL2-Partie zwischen dem EHC Freiburg und Spitzenreiter Bietigheim. Neben einer prächtigen Stimmung - mehr als 500 Fans kommen mit dem Sonderzug der Steelers - und dem immer wieder reizvollen Duell zwischen dem Underdog aus dem Breisgau und dem schwäbischen Edel-Klub bietet das Event am Sonntagnachmittag noch vieles mehr.
Da ist zum einen der Nachwuchs: Bereits um 14 Uhr gehen die kleinsten Cracks des EHC Freiburg aufs Eis und demonstrieren ihr Können. Zu diesem Zeitpunkt wird die Franz-Siegel-Halle schon wesentlich voller sein als sonst eine Stunde vor Spielbeginn. Das hat mit den Bietigheimer Anhängern zu tun: Der Sonderzug aus Württemberg trifft um 12.40 Uhr am Freiburger Hauptbahnhof ein. Nach einem - zweifellos stimmungsvollen - Fußmarsch zur Franz-Siegel-Halle werden die Steelers-Fans zeitig in der Ensisheimer Straße sein und dort auf die Supporter des Gastgebers treffen. Das Verhältnis der Fans aus Bietigheim und Freiburg ist von gegenseitigem Respekt geprägt, die Zeichen stehen auf ein lautstarkes, entspanntes Eishockeyfest.
Dabei wird aber auch anderer Eissport geboten: Kurz vor dem DEL2-Match tritt ein Eistanz-Paar der Offenburger Varieté-Show "True Colors" auf, in der ersten Drittelpause gehen wie gewohnt die Eiskunstläuferinnen der Eissport-Gemeinschaft Freiburg zu Werke - dieses Mal mit einer speziellen Vorführung der kleinsten Eisprinzessinnen der Nachwuchsgarde. Vor dem Spiel gibt es außerdem eine Ehrung für Mark Mancari, der von den Freiburger Anhängern zum dritten Mal in Folge zum "Spieler des Monats" gewählt wurde.
Doch bei allem Rahmenprogramm: Das wahre Highlight des Nachmittags ist das Derby zwischen Freiburg und Bietigheim. Zwar ist die Breisgau-Metropole deutlich größer als die Doppelstadt Bietigheim-Bissingen. Im Eishockey-Vergleich aber ist Freiburg das kleine gallische Dorf, das dem großen Nachbarn schon ein ums andere Mal ein Schnippchen geschlagen hat - und alles daran setzt, den Tabellenführer erneut zu ärgern.
Dabei wird auch wieder Radek Duda mittun können, der nach seiner Matchstrafe in Bayreuth für eine Begegnung gesperrt wurde und am Freitagabend in Heilbronn (20 Uhr) pausieren muss. Weiter fehlen werden dem EHC die verletzten Ben Walker und Jakub Körner, Gabriel Federolf arbeitet an einem Comeback.
Kassel Huskies
Huskies-Autogrammstunde im Fanshop: Olympionike und Top-Scorer mit dabei!
(DEL2) Ein wichtiges Wochenende steht für die Huskies vor der Tür – zugleich
auch die letzten beiden Spiele des baldigen Olympioniken James Wisniewski! Deshalb planen die
Kassel Huskies in Kooperation mit BADONE eine Autogrammstunde mit dem US-Verteidiger im
Fanshop. Am Samstag, dem 3. Februar, stehen ab 13:30 Uhr neben Wisniewski auch die
Teamkollegen Evan McGrath und Braden Pimm für Autogrammwünsche parat.
Pünktlich zur Autogrammstunde und zur Olympia-Abreise von James Wisniewski kommen am
Samstag T-Shirts mit dem Schriftzug „Go for Gold, Wiz!“ im Fanshop an. Von dieser Sonderedition
sind exklusiv zur Autogrammstunde 150 Exemplare in den Größen S bis 3XL im Fanshop erhältlich.
SC Riessersee
Sonntag Familientag gegen Dresden, Spielbeginn um 17 Uhr - Freitag zum 237.Derby nach Bad Tölz
(DEL2) Der SC Riessersee hat sich durch acht Siege in den letzten 10 Punktspielen eine hervorragende Ausgangsposition für das direkte Erreichen der Playoffs geschaffen. Aktuell stehen die Weiß-Blauen gesichert auf dem zweiten Tabellenplatz. In der bisherigen Saison standen die Werdenfelser stets unter den Top-Sieben und haben sich in den letzten Wochen Schritt für Schritt nach oben gearbeitet. Mit Richie Mueller, Andi Driendl und Lubor Dibelka stellt der SC Riessersee eine der torgefährlichsten Sturmreihen der gesamten Liga, zusammen haben die drei schon 65 mal in des Gegners Tor getroffen.
Am kommenden Wochenende stehen zwei Vergleiche an, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Freitags kommt es zur vierten Auflage des Oberlandderby’s in Bad Tölz. „Wir haben vom letzten Spiel in Bad Tölz noch eine kleine Rechnung offen und möchten das Auswärtsspiel unbedingt gewinnen.
Derbys haben ihre eigenen Gesetze und jetzt haben wir eine neue Konstellation. Tölz hat auf dem Transfermarkt nachgelegt und sich gezielt verstärkt. Mit Rämö im Tor und mit Casey Borer einen Verteidiger der schon in der NHL gespielt hat" so der sportliche Leiter Tim Regan
Am Sonntag steht das Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen um 17 Uhr auf dem Programm. Dresden kommt mit einer durchwachsenen Bilanz aus den letzten zehn Begegnungen nach Garmisch-Partenkirchen. Vier Siegen stehen sechs Niederlagen gegenüber, die das Team der Eislöwen nun auf den achten Tabellenplatz gebracht hat.
Anlässlich dieses Spiels belebt der SC Riessersee wieder den beliebten Familientag, mit vergünstigten Eintrittspreisen für Frauen und Kinder. Frauen bezahlen auf allen Plätzen (außer die Blöcke A/I und VIP-Tickets) nur zehn Euro, Kinder nur fünf Euro. Nach dem Spiel gibt unsere Mannschaft eine Autogrammstunde und bereits in der zweiten Drittelpause kommt es zum beliebten Puckwerfen.
Kartenvorverkauf am Sonntag: um wieder längere Wartezeiten an der Abendkasse zu vermeiden, hat die Stadionkasse bereits ab 11 Uhr durchgehend bis Spielbeginn geöffnet.
Deggendorfer SC
Nächste schwere Auswärtsaufgabe wartet in Sonthofen
(OLS) Eine richtig harte Nuss wartet am kommenden Freitag auf den Deggendorfer SC, denn dann geht es für das Team von Trainer John Sicinski nach Sonthofen, wo sie auf die heimstarken Bulls treffen.
Vier Mal trafen beide Mannschaften in dieser Saison bereits aufeinander und die Deggendorfer konnten satte elf von zwölf Punkten gegen die Allgäuer sammeln. Dennoch ist im DSC-Lager allen klar, dass diese Partie alles andere als ein Selbstläufer wird. Auch beim letzten Aufeinandertreffen zum Ende der Hauptrunde taten sich die DSC-Cracks schwer. 4:2 lag man fünf Minuten vor Ende der Partie zurück, ehe Curtis Leinweber und Andrew Schembri per Doppelschlag für den Ausgleich sorgten. In der Verlängerung war dann Dimitri Litesov der Mann der Stunde. Er verwandelte einen Penalty und brachte damit den Sieg für die Gäste.
Die Bulls erwischten auch einen guten Start in die Meisterrunde und konnten speziell ihre starke Form auf heimischem Eis bestätigen. Zunächst bezwang das Team von Trainer Heiko Vogler die Selber Wölfe, ehe die Allgäuer am vergangenen Freitag den Peitingern keine Chance ließen. Aufhorchen ließen die Bulls dann als sie letzten Sonntag dann auswärts auch noch mit 1:2 den Favoriten aus Landshut bezwangen.
Da sich auch die DSC-Cracks zuletzt ein ums andere Mal auf fremden Eis hervorragend präsentierten (vier Auswärtssiege in Folge), darf man also mit einer spannenden Partie rechnen, in der beide Seiten an ihr Äußerstes gehen werden, um die Punkte zu holen. Spielbeginn in Sonthofen ist am Freitag um 20 Uhr.
Lindau Islanders
EV Lindau Islanders müssen zweimal gegen Geretsried ran
(OLS) An diesem Wochenende geht die Oberliga- Qualifikationsrunde in die Halbzeit. Dabei müssen die EV Lindau Islanders zweimal gegen den ESC Geretsried ran, zunächst einmal am Freitag (19:30 Uhr) auswärts, schon am Sonntag (18 Uhr) kommt es zum Rückspiel.
Für die Lindauer wird diese Partie ein unangenehmer Abend, denn in Geretsried wird unter freiem Himmel gespielt. So gesehen ist das eine Reise in die Vergangenheit für die Islanders, die ja selbst bis vor knapp acht Jahren unter solchen Bedingungen antreten mussten. „In Geretsried ist es immer ungemütlich zu spielen. Hier werden einige unserer Spieler neue Erfahrungen machen. Angenehm wird es dort nicht“, sagt Team- Manager Sebastian Schwarzbart. Das bekam zuletzt der EV Füssen zu spüren. So glänzend in die Verzahnungsrunde gestartet, verloren die Allgäuer auch ihr drittes Saisonspiel gegen die River Rats, die beim 2:1 eine starke Defensivleistung zeigten und im Oberligaerfahrenen Martin Morczinietz einen herausragenden Torhüter hatten.
Mit den Erfolgen kommen nun auch die Zuschauer wieder zum Ex- Oberligisten. Knapp 500 sahen die Partie im Heinz Schneider Eisstadion. Als Tabellenachter in die Runde gestartet, steht der ESC aktuell auf Platz vier vor Füssen und Miesbach und will natürlich seine Chancen auf die Play- Off Teilnahme am Leben halten. Wenn die Islanders nicht gleich hellwach und kämpferisch auf der Höhe sind, wird es schwierig sein, hier zu punkten. Denn in puncto Einsatz ist der ESC Geretsried eines der Top- Teams in dieser Runde.
Memmingen Indians
Indians auf langer Reise - Freitag Gastspiel in Passau
(OLS) Am Freitag, dem 5. Spieltag der Verzahnungsrunde treten die Memminger Indians bei den Passau Black Hawks an (20 Uhr) und wollen weiter punkten. Bereits am Sonntag steht dann das Rückspiel am heimischen Hühnerberg an, wo die Indians ihre weiße Weste zuhause wahren wollen.
Die Gastgeber wurden in der Bayernliga-Vorrunde Siebter der Tabelle und galten als Außenseiter in der Verzahnungsrundengruppe B. Bisher läuft es aber beachtlich und man konnte schon zwei Siege einfahren, was den dritten Tabellenplatz direkt hinter dem ECDC zur Folge hat. Damit ist man im Moment auf Play-Off Kurs, was ein großer Erfolg für die Niederbayern wäre. Aufpassen müssen die Memminger vor allem auf die beiden tschechischen Kontingentspieler Roman Nemecek und Petr Sulcik, die beide bisher eine glänzende Saison spielen. Einen echten Lauf hat derzeit auch Angreifer Dominik Schindlbeck, dem in vier Partien schon acht Treffer gelangen.
Die Indians wollen ihrer Favoritenrolle aber gerecht werden und haben das klare Ziel drei Punkte mit in die Heimat zu nehmen.
Wer das Team im zu erwartenden Passauer Hexenkessel unterstützen will, kann sich unter Tel. Nr. 0160 785 62 69 noch für den, bereits gut gefüllten, Fanbus anmelden. Abfahrt ist um 15.30 Uhr am BBZ in Memmingen, eine Zustiegsmöglichkeit in Erkheim besteht.
Heimspiel am Sonntagabend - ECDC empfängt Passau zum Rückspiel
Keine 48 Stunden nach dem ersten Aufeinandertreffen beider Teams in Passau steht schon das Rückspiel am Memminger Hühnerberg (Spielbeginn 18.30 Uhr) auf dem Programm. Die Indians peilen den nächsten Heimsieg an, um sich in eine optimale Ausgangsposition vor den letzten vier Spielen zu bringen. Trainer Waldemar Dietrich sollte hierbei wieder ein breiter Kader zur Verfügung stehen.
Die Gäste aus der Drei-Flüße-Stadt Passau werden sicherlich um jeden Zentimeter Eis kämpfen und versuchen die Memminger in Verlegenheit zu bringen. Gecoacht werden die "Black Hawks" seit einigen Jahren von Trainerfuchs Ivan Horak, der einst bereits in Memmingen hinter der Bande das Sagen hatte. Im Tor vertraut er auf die Dienste von Patrick Vetter, der ja bekanntlich aus der Maustadt stammt und gegen seinen Heimatverein sicher doppelt motiviert sein dürfte.
Abwehrchef der Niederbayern ist der 38-jährige Tscheche Roman Nemecek, der als einer der besten Verteidiger der Bayernliga gilt. Unterstützt wird er vom reaktivierten Routinier Helmut Kößl.
Im Angriff kommt man am tschechischen Topscorer Petr Sulcik nicht vorbei. Der 33-jährige hat viel Oberliga-Erfahrung und ist Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Gäste. Brandgefährlich ist momentan auch der junge Dominik Schindlbeck, der schon 8 Tore in den ersten vier Spielen erzielen konnte. Seit einiger Zeit verletzt ist der Ex-Indianer Anton Pertl, der aber möglicherweise schon wieder für ein Comeback zur Verfügung stehen könnte.
Die Indians, die am vergangenen Wochenende wieder einige Rückkehrer in ihren Reihen begrüßen konnten, wollen auch gegen Passau mit einem möglichst breiten Kader antreten. Eine Rückkehr des ein oder anderen noch fehlenden Akteurs ist im Bereich des Möglichen und wird sich kurzfristig entscheiden.
Da auch mit einigen Gästefans zu rechnen sein dürfte, hoffen die Verantwortlichen wieder auf einen gut besuchten und stimmungsvollen Hühnerberg.
Der Kartenvorverkauf für das Heimspiel läuft seit Anfang der Woche an den bekannten Stellen in Memmingen und Umgebung. Karten in ausreichender Anzahl wird es aber auch noch an den Abendkassen am Spieltag zu erwerben geben.
Starbulls Rosenheim
Starbulls unterstützen den Kampf gegen Blutkrebs
(OLS) Die Starbulls Rosenheim wissen, was es bedeutet, sich für ein gemeinsames Ziel einzusetzen und gemeinsam alles dafür zu tun. Um dies zu unterstreichen nahm das komplette Team der Starbulls inklusive Trainer Manuel Kofler in der vergangenen Woche an einer DKMS Typisierung teil.
Alle 15 Minuten erkrankt ein Mensch an Blutkrebs, darunter viele Kinder und Jugendliche. Im Kampf gegen diese lebensbedrohliche Krankheit kann ein Sieg nur dann herausspringen, wenn alle etwas tun. Aus diesem Grund nahm das komplette Team der Starbulls Rosenheim in der vergangenen Woche an einer DKMS Typisierung teil und möchte mit zusätzlichen Aktionen die Wichtigkeit dieser Thematik unterstreichen.
Unter dem Motto „Es kann jeden treffen. Wir alle tragen das Gegenmittel in uns!“ wollen die Starbulls Rosenheim auch alle ihre Fans und das gesamte Umfeld des Vereins dazu aufrufen, sich einer DKMS Registrierung zu unterziehen. Grundsätzlich kann jeder gesunde Mensch, der zwischen 17 und 55 Jahren alt ist und nicht bereits bei der DKMS oder einer anderen Datei registriert ist, Stammzellspender werden. Alle weiteren Informationen zum Thema Stammzellenspende sind auf der Website der DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) unter www.dkms.de zu finden.
Starbulls Kapitän Tobias Draxinger sagte nach seiner Typisierung: „Die Registrierung ist super einfach, dauert insgesamt nur zehn Minuten und tut überhaupt nicht weh. Es gibt also keine Ausreden, sich nicht typisieren zu lassen! Mit der Registrierung kann man vielleicht ein Leben retten. Etwas Schöneres gibt es doch gar nicht! Daher lautet mein Aufruf an alle unsere Fans: Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein!“
Beim Kampf gegen Leukämie werden auch Geldspenden dringend benötigt, da der gemeinnützigen Gesellschaft mit Sitz in Tübingen allein für die Registrierung eines jeden neuen Spenders Kosten in Höhe von 35 Euro entstehen. Um auch hier einen kleinen Beitrag zur Bekämpfung dieser heimtückischen Krankheit zu liefern, versteigern die Starbulls Rosenheim auf „Ebay“ ein Originaltrikot mit Unterschriften der kompletten aktuellen Mannschaft. Den Erlös dieser Versteigerung, die bis zum 10.02.2018 läuft, spenden die Starbulls Rosenheim im vollen Umfang an die DKMS gemeinnützige GmbH. Der Link zur Versteigerung ist unter www.starbulls.de sowie über die Social Media Plattformen des Vereins zu finden.
„Es gibt viele Menschen, deren Leben sich durch solche Schicksalsschläge plötzlich verändert. Wir als Starbulls Rosenheim wollen Vorbild sein und dort unterstützen, wo es uns möglich ist. Durch eine Registrierung bei der DKMS erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass ein anderer Mensch die Chance auf ein neues Leben erhält. Mit der Registrierungsaktion unseres Teams wollen wir gezielt helfen und hoffen, dass diese Aktion unter unseren Fans viele Nachahmer findet, sich möglichst viele Menschen registrieren lassen und damit zu potenziellen Lebensrettern werden!“ sagt Starbulls Leiter Sponsoring Daniel Malguth.
Die DKMS ist eine internationale gemeinnützige Organisation, die sich dem Kampf gegen Blutkrebs verschrieben hat. Sie wurde vor 27 Jahren in Deutschland von Dr. Peter Harf gegründet, dessen Ehefrau an den Folgen einer Leukämieerkrankung verstarb. Heute ist die DKMS-Familie außer in Deutschland auch in den USA, in Polen, Spanien und im Vereinten Königreich aktiv.
Gemeinsam haben sie 7,5 Millionen Lebensspender registriert und die DKMS zu einer weltweit bedeutenden Organisation im Kampf gegen Blutkrebs gemacht. Über 600 DKMS-Mitarbeiter aus mehr als 20 Nationen setzen sich täglich dafür ein, jedem Blutkrebspatienten eine zweite Lebenschance zu ermöglichen.
Derby in Landshut - Zuhause gegen Peiting
Am morgigen Freitagabend kommt es um 19:30 Uhr zum insgesamt fünften Mal in dieser Saison zum niederbayerisch-oberbayerischen Duell zwischen dem EV Landshut und den Starbulls Rosenheim. Austragungsort dieses Mal ist die Städtische Eissporthalle Landshut. Am darauffolgenden Sonntag gastiert der EC Peiting um 17 Uhr im Rosenheimer emilo-Stadion.
„Hauptrundenmeister“ EV Landshut ist überraschend mit drei Niederlagen aus vier Partien in die diesjährige Meisterrunde der Eishockey Oberliga Süd gestartet. Niederlagen gegen Deggendorf (2:4), Peiting (2:3 n.P.) und Sonthofen (1:2) steht nur ein Erfolg bei den Blue Devils Weiden (1:5) gegenüber. Auf Grund dieses kleinen Formtiefs ist die Mannschaft von Trainer Axel Kammerer auf Rang drei der Tabelle zurückgefallen und hat aktuell 6 Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus Rosenheim.
Die Qual der Wahl hat der gebürtige Tölzer Kammerer bei der Besetzung der beiden möglichen Kontingentspielerstellen auf dem Spielberichtsbogen. Bei der 1:2 Heimniederlage gegen die ERC Bulls Sonthofen standen die beiden Angreifer David Wrigley und Viktor Lennartsson für die Rot-Weißen auf dem Eis und Verteidiger Devon Krogh musste auf der Tribüne Platz nehmen. Letzten Informationen aus Landshut zu Folge, wird diese Konstellation auch beim Derby am Freitagabend weiterhin Bestand haben.
Entwarnung konnte der EVL unter der Woche bei Verteidiger Christopher Schadewaldt geben. Dieser bekam beim Heimspiel gegen Sonthofen einen Schuss an die Hand und musste das Eis in der Folge angeschlagen verlassen. Bei anschließenden Untersuchungen stellte sich die Verletzung aber nur als leichte Prellung dar und somit dürfte der Starbulls Rivale von der Isar mit der sogenannten „vollen Kapelle“ zum Derby antreten können.
Die Topscorer-Position beim EVL teilen sich aktuell Peter Abstreiter (23/21) und Maximilian Forster (20/24) mit jeweils 44 Punkten. Maximilian Forster steht auch in einer weiteren, diesmal nicht allzu positiven Kategorie, am Platz an der Sonne: Dort stehen 69 Strafminuten für den gebürtigen Landshuter zu buche.
Ein besonderes Augenmerk müssen die Starbulls Rosenheim am Freitag auf das hervorragende Powerplay der Niederbayern richten. Eine Erfolgsquote von 29,8 % bedeutet Platz 1 der Oberliga Süd in dieser Teamstatistik.
Der EC Peiting zählt seit Jahren zu den konstantesten Teams der Oberliga Süd und liegt auch in dieser Saison mit 65 Punkten wieder auf einem hervorragenden fünften Platz der Tabelle. Die Hauptwaffe des Teams von Coach Sebastian Buchwieser ist eine hervorragenden Offensive: 156 eigene Treffer erzielten die Peitinger bereits in dieser Saison, insgesamt fünf mehr als der aktuelle Tabellenführer aus Rosenheim. Einmal mehr ist Ty Morris der überragende Mann im Kader des ECP. Mit 59 (19/40) Scorerpunkten in 35 Partien führt der Deutsch-Kanadier die teaminterne Scorerwertung an, gefolgt vom Tschechen Milan Kostourek mit 53 (20/33) Punkten und Brad Miller mit 53 (17/36) Punkten.
Der sogenannte „böse Bube“ im Team des ECP ist Florian Stauder. Der gebürtige Oberauer bekam in der laufenden Runde bereits 77 Strafminuten zugesprochen. In der Disziplin „Powerplay“ steht die Mannschaft aus dem Landkreis Weilheim-Schongau dem Starbulls Gegner vom Freitag in fast nichts nach. Mit einer Erfolgsquote von 28,5 % belegt man hier den zweiten Platz dieser Statistik und konnte in dieser Spielzeit bereits 49 Überzahltreffer erzielen.
Trainer Sebastian Buchwieser wird am Sonntag in Rosenheim sehr wahrscheinlich fast auf seinen vollen Kader zurückgreifen können. Lediglich hinter Verteidiger Tim Rohrbach steht auf Grund einer Hüftverletzung noch ein Fragezeichen.
Eine Premiere nach Maß feierte die am vergangenen Wochenende neu zusammengestellte erste Angriffsreihe der Starbulls Rosenheim: Insgesamt sagenhafte 18 Scorerpunkte erzielte die von Manuel Kofler neu zusammengestellte Formation um den kanadischen Neuzugang Chase Witala, den tschechischen Debütanten Vítězslav Bílek und den „alt eingesessenen“ Michael Fröhlich. Der Kader, welcher am Freitag die ca. 1:45 stündige Fahrt nach Landshut auf sich nehmen wird, ist im Vergleich zum 10:1 Kantersieg gegen die Eisbären Regensburg unverändert. Tobias Draxinger fällt weiterhin mit einer Schulterverletzung aus, konnte aber diese Woche bereits wieder die ersten Runden auf dem Rosenheimer Eis drehen. Der im Regensburg-Spiel nach einem Stockschlag ausgefallene Angreifer Michael Baindl ist hingegen wieder einsatzbereit.
Auf das Derby in Landshut und die damit verbundene Brisanz angesprochen sagte Starbulls Trainer Manuel Kofler: „Wir haben diese Woche sehr gut trainiert und freuen uns riesig auf dieses Spiel. Am Freitagabend ist der EVL fällig!“.
Für das Heimspiel der Starbulls am Sonntag um 17 Uhr gegen Peiting sind Eintrittskarten in allen Kategorien online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich. Außerdem besteht am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr und zwischen 17 und 19 Uhr die Kaufmöglichkeit in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion. Die Abendkasse öffnet zwei Stunden vor Spielbeginn um 15 Uhr.
Das Spiel wird, wie alle Starbulls-Heimspiele, live und kommentiert im Internet übertragen. Die Liveübertragung ist zum Preis von 5 Euro über das Portal www.sprade.tv – erreichbar auch per Direktlinkt auf www.starbulls.de – buch- und abrufbar.
Auch die Partie am Freitagabend in Landshut wird live via www.sprade.tv übertragen und kann ebenfalls für 5 Euro gebucht und abgerufen werden.
Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen erwartet heißen Kampf gegen Deggendorf - Bulls holen neuen US-Amerikaner ins Allgäu
(OLS) Der ERC Sonthofen empfängt am Freitagabend den Deggendorfer SC (20 Uhr, Eissporthalle Sonthofen) und damit eine der Topmannschaften der Meisterschaftsrunde in der Eishockey-Oberliga Süd. Die Gäste aus Niederbayern belegen aktuell den zweiten Tabellenplatz und besiegten zuletzt den EC Peiting mit 7:2. Die Bulls sind gewarnt und verstärkten sich noch vor Ablauf der Transferperiode am Mittwoch mit Derek Roehl - Einem Stürmer, der bislang für Cortina in der Alps-Hockey-League (AHL) spielte. Dabei handelt es sich um einen mit der Oberliga vergleichbaren Ligen-Zusammenschluss von Teams aus Italien, Österreich und Slowenien.
Damit wollen sich die Bulls im Falle einer möglichen Verletzung eines Spielers absichern und gleichzeitig an Kadertiefe zulegen. Mit Roehl kommt ein echter Kämpfer an die Hindelanger Straße. In elf Spielen erzielte er für sein Team aus Cortina vier Tore selbst, bereitete einen weiteren Treffer vor. Besonders attraktiv: „Der 29-Jährige ist sowohl in der Verteidigung, wie auch im Sturm flexibel einsetzbar. In der etwas höher als die Oberliga einzuschätzenden englischen EPIHL schaffte er in 40 Spielen 20 Treffer und bereitete noch weitere 20 vor“, so Trainer Heiko Vogler, der seinen neuen Schützling am Mittwoch direkt in Italien abgeholt hatte. Schon am Freitag könnte der Neuzugang für Sonthofen im Kader stehen.
Das Auswärtsspiel am Wochenende bestreiten die Bulls darüber hinaus bei den Eisbären Regensburg. Die durchaus als stark einzuschätzende Mannschaft schlägt sich in der Meisterschaftsrunde bislang unter Wert. „Wir müssen von Anfang an konzentriert zu Werke gehen und von der ersten Sekunde an hellwach sein. Vor dem Tor müssen wir die sich uns bietenden Chancen eiskalt nutzen“, so Vogler. Den ERC Sonthofen hat inzwischen jeder auf dem Zettel, schließlich waren die Oberallgäuer im Dezember und Januar die beste Mannschaft der gesamten Oberliga: Kein Team holte mehr Punkte als der ERC!
Löwen Waldkraiburg
ERDING FORDERT DEN EHC
(OLS) Am kommenden Wochenende steht für den EHC Waldkraiburg der Doppel-Spieltag gegen die Gladiators aus Erding an. Am Freitag gastieren die Herzogstädter ab 19:45 Uhr in der Raiffeisen Arena, am Sonntag um 18:00 Uhr geht es für die Mannschaft von Rainer Zerwesz nach Erding. Der Druck für die Löwen ist nach den bisherigen Auftritten in der Verzahnungsrunde unverändert groß und der Gegner verspricht spannende Partien.
Eines eint den EHC Waldkraiburg und die Gladiators aus Erding in dieser Verzahnungsrunde bislang nämlich: Man weiß nie, was einen in den Spielen erwartet. Legten die Löwen zum Auftakt in Dorfen eine Bruchlandung hin, gab es in Spiel zwei gegen Passau eine Steigerung und den ersten Sieg. Dieses Niveau konnte dann gehalten werden und es folgte ein Penalty-Sieg beim bislang besten Team in Landsberg, nur um dann gegen Memmingen wieder einen Rückschlag zu erleiden. „Wir müssen uns deutlich stabiler präsentieren. In jedem Spiel von Beginn an bereit sein und 60 oder 65 Minuten alles abrufen. Sonst kannst du in dieser Runde keine Spiele gewinnen“ fordert darum jetzt EHC-Coach Rainer Zerwesz.
Der TSV Erding zeigt bisher ebenfalls gerne in jedem Spiel ein anderes Gesicht. Das erste Spiel der Verzahnung ging für den Bayernliga-Sechsten in Memmingen mit 1:4 verloren, Partie zwei zuhause gegen Dorfen konnte nicht nur mit 6:4 gewonnen werden, sondern auch Lukas Miculka wurde aus dem Spiel genommen. In Passau ging man letzten Freitag mit 2:5 unter und hatte 16 Mal mehr Strafminuten als der Gastgeber, am vergangenen Sonntag unterlag man trotz guter Leistung zuhause gegen Landsberg mit 2:4. In dieser Gruppe könne Jeder Jeden schlagen, erklärte Erdings Trainer Thomas Vogl nach dem Duell mit den Riverkings aus Landsberg und so rechnet sich der Übungsleiter der Gladiators sicher auch etwas gegen die inkonstanten Industriestädter aus.
„Klar, in jedem Spiel in der Verzahnungsrunde kann alles passieren“ weiß auch Löwen-Trainer Zerwesz. „Es geht komplett bei Null los und die Top-Teams der Bayernliga sind auf dem gleichen Niveau wie die hinteren Oberligisten. Mit dem feinen zusätzlichen Unterschied, dass sie nach vielen Erfolgen mit Euphorie kommen und topmotiviert sind“ so Zerwesz weiter. Bestens zu sehen im aktuellen Tableau: In der Tabelle der Verzahnungsgruppe B liegt Landsberg weiterhin auf Platz 1 mit 10 Punkten aus vier Spielen. Dahinter folgen Memmingen mit neun, Passau mit sechs und die Löwen mit fünf Punkten. Mit jeweils drei Punkten stehen Dorfen und Erding auf den letzten beiden Rängen und damit dürfte klar sein, dass der EHC auf dem Weg zum Klassenerhalt gegen Erding eigentlich die Maximalausbeute holen sollte, um noch vorne bei der Musik dabei zu sein. „Wir haben von Beginn an gesagt, dass wir alles für den Klassenerhalt geben wollen. Wir wollen ins Viertelfinale- und zwar mit Heimrecht – und dann in die Runde der letzten vier“ erklärte Rainer Zerwesz. „Um das zu erreichen, müssen wir uns steigern. Und zwar deutlich. Ich hoffe, dass die Fans uns die Treue halten und uns nach vorne peitschen, damit wir wieder wie im Vorjahr in die Erfolgsspur finden, Selbstvertrauen tanken können und erfolgreich sein können.“
Bester Stürmer der Erdinger in der Bayernliga-Vorrunde war Philipp Michl, den die Gladiators während der Saison wieder aufs Eis holten und der zuletzt für Oberligist Landshut aufgelaufen war. In 20 Vorrundenspielen verbuchte der 29-Jährige in Erding 32 Scorerpunkte (18 Tore), in der Verzahnung kam er bisher in allen Spielen auf drei Tore und drei Assists. Doch auch die Herren Florian Zimmermann, Daniel Krzizok, Ex-Löwe Timo Borrmann und Marco Deubler darf man nicht aus dem Auge verlieren, zusammen erzielten sie in der Vorrunde 46 und damit knapp die Hälfte aller 109 Erdinger Tore.
Zum Spiel nach Erding am Sonntag soll wieder ein Fanbus rollen. Treffpunkt wird am 4.2.18 um 16:15 Uhr an der Raiffeisen Arena sein und der Fahrpreis liegt je nach Teilnehmerzahl zwischen 9 und 12 Euro. Anmelden kann man sich in der Geschäftsstelle des EHC im Stadion, per Facebook-Direktnachricht an den EHC oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Eintrittskarten für das Heimspiel am Freitag in Waldkraiburg dagegen gibt es wie üblich bis 24 Stunden vor Spielbeginn Online zum Selbstausdrucken auf der Homepage des EHC im Bereich Tickets und natürlich im Vorverkauf sowie am Spieltag ab 15:45 Uhr an den Kassen.
Wohnbau Moskitos Essen
Wieder den Rhythmus finden
(OLN) Nach dem Wochenende mit nur einem Spiel in Duisburg haben die Spieler vom Westbahnhof am kommenden Wochenende wieder zwei Spiele vor der Brust. Es gilt also wieder den Rhythmus von Heim- und Auswärtsspiel zu finden, denn bis zum Ende der Meisterrunde wird das jetzt auch wieder so bleiben. Dabei haben die Moskitos wieder am Sonntag das Heimspiel und müssen am Freitag zunächst reisen. Um 20 Uhr kommt es im Sparkassen Eisdom in Halle zum erneuten Match gegen die Saale Bulls. Am kommenden Sonntag gibt es dann am Westbahnhof (18:30 Uhr) ein Wiedersehen mit Branislav Pohanka und seinen Hannover Indians.
In den bisherigen Spielen erwiesen sich die Saale Bulls für die Wohnbau Moskitos, zumindest in der laufenden Saison als undankbarer Gegner. Nur eine, die erste der insgesamt vier bisherigen Begegnungen, konnten die jungen Wilden 3.0 gewinnen. Und das Team von der Saale hat sich mittlerweile noch mehr gefestigt, steht in der Tabelle punktgleich mit den Hannover Scorpions auf einem Tabellenplatz direkt hinter Tabellenführer und Meister Tilburg. Das derzeit erfolgreiche Abschneiden ist umso höher anzusehen, weil auch die Saale Bulls immer wieder mit Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen haben. Mit Kacper Guzik und Lars Schiller haben sie vor kurzem zwei Spieler verpflichten können, die die angespannte Personallage etwas entspannen können. Und mit dem Ende der Wechselfrist gelang es noch einen namhaften Spieler an die Saale zu holen. „Halle meint es ernst und legt nochmal nach“, ist ein Zitat von der Meldung der Saale Bulls, denn Thomas Zuravlev wechselt mit dem Ende der Wechselfrist von den Hamburg Crocodiles zum Team von Trainer Dave Rich. Der Stürmer soll bereits am Freitag im Spiel gegen die Wohnbau Moskitos auflaufen, was die Aufgabe für unsere Mannschaft nicht einfacher macht.
Am kommenden Sonntag heißt der Gegner der Moskitos dann wieder einmal Hannover Indians. Auch gegen die Indianer gab es in dieser Saison meist enge, manchmal kuriose Ergebnisse. Bereits in der Vorbereitung begann das, denn zunächst gewannen die Moskitos bei den Indians am Pferdeturm, zwei Tage später drehten die Indians den Spieß um und entführten den Sieg vom Essener Westbahnhof. In der Hauptrunde dann gewannen wiederum die Indians zunächst in Essen, doch das Team von Frank Gentges holte sich dann den Sieg im Eisstadion in Hannover. Lediglich im einzigen Spiel der Meisterrunde, welches beide Teams bisher bestritten haben, gab es einen Heimsieg. Knapp mit 7:6 in der Overtime gewannen die Indians im zweiten Spiel der Meisterrunde am heimischen Pferdeturm. Die Moskitos Fans könnten sicherlich bestens damit leben, wenn die Mannschaft am Sonntag nach dem Gesetz der Serie nun auch einen Heimsieg einfährt. Mit 28 Toren und 23 Vorlagen ist der Kapitän der beste Scorer bei den Indians, die Rede ist von Branislav Pohanka. Der ehemalige Stürmer der Moskitos ist derzeit in guter Form und hat unlängst seinen Vertrag um weitere drei Jahre verlängert.
Damit hat unsere Mannschaft am kommenden Wochenende wieder den im Eishockey normalen Rhythmus. Das Team hat aber auch zwei knifflige Aufgaben zu bewältigen. In den letzten Tagen sind auch die Durchführungsbestimmungen für die Oberliga Play Offs bei den Vereinen angekommen. Demnach beginnen die Play Offs am 09. März im bereits bekannten Modus, gespielt werden alle Runden im Modus Best of Five.
Herner EV
Das nächste „Ostsee-Weekend“ für den Herner EV!
(OLN) Zweimal gab es schon in der Hauptrunde ein „Ostsee-Weekend“ für den Herner EV. Nein, nicht zu gewinnen sondern zu spielen. EHC Timmendorfer Strand und Rostock Piranhas heißen die nächsten Gegner in der Quali-Runde. Zuerst kommt am Freitagabend das Team vom Strand im Kreis Ostholstein an den Gysenberg, der erste Puck wird um 20 Uhr eingeworfen. Zwei Tage später müssen die Herner Grün-Weiß-Roten dann die Fahrt in die Hansestadt Rostock nach Mecklenburg-Vorpommern antreten. Nach der ca. 530 Kilometer langen Reise beginnt dann die Partie an der Schillingallee um 19 Uhr.
Der Freitagsgegner vom Timmendorfer Strand konnte sich in der Woche einen wichtigen 4:1-Heimsieg gegen die Harzer Falken im Kampf gegen den sportlichen Abstieg erkämpfen. Da das Team von Steve Pepin zwei Tage zuvor ebenfalls zuhause die Preussen aus Berlin mit 6:3 bezwingen konnten haben die „Strandjungs“ mittlerweile bei zwei Spielen weniger neun Punkte Vorsprung auf den Konkurrenten aus dem Harz. Deshalb wird die Mannschaft mit den Topscorern Cedric Montminy und Daniel Clairmont aber die Partie am Gysenberg nicht ruhiger angehen. Im Gegenteil, die kleine Serie von zwei Siegen in Folge wird sicherlich zusätzliche Motivation bieten, auch oder gerade weil es in dieser Saison bereits drei Niederlagen gegen den HEV gab. Verzichten müssen die Timmendorfer auf Verteidiger Petr Gulda, der kurz vor Transferschluss nach Regensburg mit der Aussicht auf Playoff-Spiele wechselte. Als Ersatz konnte kurzfristig Tim Dreschmann verpflichtet werden, der in der letzten Saison noch beim HEV spielte. Die Aussicht auf die Playoffs ist natürlich auch bei den Gysenbergern schon sehr real. Den letzten theoretischen Zweifel könnte am Freitagabend das Team von Uli Egen beseitigen. Mit einem Sieg gegen Timmendorf wären die Grün-Weiß-Roten auch rechnerisch nicht mehr vom ersten Platz der Quali-Runde zu verdrängen.
Die Rostock Piranhas haben in dieser Quali-Runde bisher durchaus überzeugen können, sie haben hinter dem HEV den zweitbesten Punkteschnitt erreicht. Nach zuletzt drei Siegen in Folge gab es allerdings am letzten Sonntag eine 1:5-Niederlage in Hamburg. Nachdem Piranha-Trainer Ken Latta Mitte Januar kurzfristig nach Weiden abwanderte wird das Team nun von Manfred Jurczyk betreut. Er war vorher schon Trainer und Co-Trainer bei den Piranhas. In der Hauptrunde gab es zwei knappe 4:3-Siege für den HEV, wobei der Auswärtserfolg erst in der Overtime erkämpft werden konnte. Auch in der letzten Saison taten sich die Gysenberger in Mecklenburg-Vorpommern schwer und unterlagen im Penaltyschiessen. Es wird also volle Konzentration am Sonntag gefordert sein, damit die Futterzeit für die Piranhas eher karg ausfällt.
Rostock Piranhas
Piranhas gegen Preussen und Herne
(OLN) Und täglich grüßt nicht das Murmeltier, sondern der preussische Adler. Wie am vergangenen Freitag heißt der Gegner des nächsten Auswärtsspieles ECC PREUSSEN Berlin. Um 19.30 Uhr wollen die Piranhas im Eisstadion in der Glockenturmstraße erneut den Kampf um die Punkte aufnehmen. Das letzte Aufeinandertreffen konnten sie nach einem spannenden Match knapp für sich entscheiden. Im Gegensatz zu den Gegnern des kommenden Wochenendes hatten die Piranhas am Dienstag spielfrei. Die PREUSSEN unterlagen hier den TecArt Black Dragons. Leider wird das Geburtstagskind des Tages, Nico Ehmann, sein Team weiterhin nur von der Bande unterstützen können.
Am Sonntag findet auf heimischem Eis das erste Aufeinandertreffen der Piranhas mit dem Herner EV in der Qualifikationsrunde statt. Beide Begegnungen in der Hauptrunde endeten denkbar knapp. Das erste Spiel konnten die Herner erst in der Overtime 4:3 für sich entscheiden. Auch das Rückspiel endete mit einem 4:3 Sieg für die Gäste. Diese rangieren mit 68 Punkten auf dem ersten Platz der Tabelle der Qualifikationsrunde und haben ihren Platz in den Playoffs schon sicher. Der Vorsprung auf die Piranhas beträgt 26 Punkte. Trotz alledem werden die Piranhas alles geben, die Punkte in Rostock zu behalten, da ein Teammitglied ein besonderes Jubiläum begeht. Klemens Kohlstrunk bestreitet sein 250. Spiel im Trikot der Piranhas. In der Position als Verteidiger schoss er 12 Tore und gab 67 Vorlagen. Er ist der dienstälteste Spieler in der Mannschaft. Anbully ist zur gewohnten Futterzeit um 19.00 Uhr.
EV Moosburg
EVM geht mit neuem Kontingentspieler ins dritte Wochenende
(BYL) Kurz bevor am 31. Januar das Transferfenster geschlossen wurde, hat der EVM noch einmal Verstärkung für die Offensive geholt: Vom slowakischen Extraliga-Club MsHK Zilina wechselte der Tscheche Emil Svec (23) nach Moosburg. Er übernimmt die Kontingentstelle von Josef Kankovsky, der heuer nicht mehr für die Grün-Gelben auflaufen wird.
Damit kann der EV Moosburg in das dritte Verzahnungsrunden-Wochenende wieder mit zwei Ausländern gehen. „Emil ist ein Typ, wie wir ihn in der Offensive noch nicht haben“, sagt Vorstandsmitglied Ludwig Kieninger über den 1,93 Meter großen und 92 Kilogramm schweren Angreifer, der das Eishockeyspielen in Budweis gelernt hat. Schon sein Vater Emil Svec sen. war in Moosburg: In den 90er Jahren stürmte er an der Seite von EVM-Vorstand Bernhard Loidl für den EV Aich. Über Unterstützer Johann Stäringer und Ex-Spieler Edi Buzek kamen dann die Verbindungen zu seinem Sohn zustande. Zuletzt war Svec jun. an den Zweitligisten HK Michalovce ausgeliehen.
Für Moosburgs Coach Bernie Englbrecht kommt diese Verstärkung wie gerufen. Auch wenn sich mit den zuletzt angeschlagenen Philipp Ujcik und Max Retzer zwei Akteure zurückgemeldet haben, mussten die Dreirosenstädter unter der Woche auch eine personelle Hiobsbotschaft verkraften: Stürmer Martin Dürr hat sich gegen Schweinfurt die Patellasehne angerissen und fällt somit vier bis sechs Wochen aus.
Und die Aufgaben haben es auch an diesem Wochenende in sich: Am Freitag ist der EVM bei einem Bayernligisten zu Gast – dem ESV Buchloe (20 Uhr; Busabfahrt 16.15 Uhr). Die Pirates haben Englbrecht zu dessen Einstand vor zwei Wochen bekanntlich eine ziemlich kalte Dusche verpasst: 11:2 hieß es am Ende für den ESV. Da es sich dabei lediglich um das letzte Vorrundenspiel gehandelt hat, ist davon auszugehen, dass die Moosburger diesmal schon anders auftreten werden.
Einige große Namen gibt es am Sonntag um 17.15 Uhr in der Sparkassen-Arena zu sehen, wenn der prominent besetzte EHC Königsbrunn zu Gast ist. Pinguine-Coach Fabio Carciola, der selber fast 400 DEL-Spiele bestritten hat und 2007 Deutscher Meister wurde, hat Spieler wie Matthias Forster (Deutscher Meister 2005), Jeffrey Szwez (125 DEL-Spiele) oder die amerikanischen Brüder Chad und Hayden Trupp im Kader. Dass aber auch die Königsbrunner nur mit Wasser kochen, lässt ihr mühsamer 7:5-Heimsieg über den EC Pfaffenhofen vermuten. Mit einem Zähler Rückstand belegen sie in der Tabelle hinter dem EVM Rang vier.
Für die Dreirosenstädter könnte dieses Wochenende schon von richtungsweisender Bedeutung sein. Wenn am nächsten Freitag das letzte Hinrundenspiel gegen Bad Kissingen auf dem Programm steht, will die Englbrecht-Truppe natürlich weiter auf einem Stockerl-Platz stehen.
Peißenberg Eishackler
Am Wochenende wollen die Eishackler gegen Höchstadt punkten
(BYL) Zweimal in der Vorrunde hatten die Schützlinge von Coach Staltmayr schon das Vergnügen gegen die „Alligators“ und zweimal konnten sie keine Punkte holen. Auch in der letzten Saison in der Verzahnungsrunde war es den Peißenbergern nicht möglich zu punkten. Alle Spiele waren knappe Angelegenheiten bzw. Spiele die auch nach Einschätzung von Höchstadts Spielertrainer Jun anders ausgehen hätten können oder anders gesagt den TOP-Kader des Aufstiegskandidaten bis an die Grenzen gefordert haben. Hört sich alles gut an, hilft aber nix denn es gab halt keine Punkte und das war ärgerlich.
Damit soll aber jetzt am Wochenende Schluss sein. Natürlich wird es schwer werden doch die Eishackler wollen jetzt endlich Punkte gegen den HEC holen. Die Voraussetzungen sind dafür eigentlich nicht schlecht. Manfred Eichberger ist wieder im Training und wird spielen, Florian Barth und Fritz Stögbauer werden voraussichtlich auch wieder spielen können. Ein Fragezeichen steht noch vor dem Einsatz von Tobi Maier (erkrankt) und leider hat jetzt auch Daniel Lenz die Grippe gepackt. Lenz wird wohl am Wochenende nicht eingesetzt werden können. Der Kader ist also fast komplett und für die beiden Spiele gegen Höchstadt bis in die Fingerspitzen motiviert. Sepp Staltmayr und Simon Mooslechner bereiten die Mannschaft sehr fokussiert auf das kommende knallharte Wochenende mit 2 Spielen gegen Höchstadt vor. Denn das Ergebnis sollen endlich mal wieder Punkte gegen den amtierenden Bayernliga-Meister sein. Mithelfen dabei sollen aber auch die Peißenberger Fans und Zuschauer. Sie haben ihre Mannschaft auch beim Spiel gegen Füssen beim Siegen unterstützt. Dies soll auch beim Heimspiel am Freitag ab 19.30 Uhr in Peißenberger Eishalle so sein. Also „aufgeht’s“ Peißenberger und Eishackler Fans, kommt am Freitag in die Eishalle und feuert eure Peißenberger Eishackler lautstark an.
Haßfurt Hawks
Gegen Königsbrunn und Bad Kissingen wollen die „Hawks“ zurück in die Erfolgsspur
(BLL) Einfacher wird es mit Sicherheit nicht. Doch die Haßfurter „Hawks“ (7./3) wollen nach den beiden knappen 6:5-Niederlagen gegen die Bayernligisten Moosburg und in Buchloe den Schalter wieder auf „Erfolg“ umstellen. Am Freitagabend beim EHC Königsbrunn (4./6) sowie im Heimderby am Sonntagabend gegen die „Wölfe“ des EC Bad Kissingen (1./9) sollen laut ESC-Trainer Martin Reichert „nun wieder Punkte“ eingefahren werden.
Darüber würde er sich nicht nur angesichts seines 54. Geburtstages am Freitag freuen. „Das wäre vor allem für die Mannschaft und deren Selbstvertrauen enorm wichtig“, betont Reichert und verweist dahingehend auf die Tabelle. „Noch ist nichts passiert und es sind noch genügend Punkte zu vergeben. Doch wenn wir auch weiterhin mitmischen wollen, dürfen wir nicht erneut leer ausgehen.“ Recht hat er, denn der Abstand auf den zum Bayernligaaufstieg berechtigten dritten Platz beträgt trotz einer Partie weniger als die Konkurrenz momentan „nur“ vier Zähler und soll zumindest nicht größer werden.
An sich sind die Voraussetzungen ganz gut, denn in den vier Vorrundenpartien holten sich die „Hawks“ immerhin neun Zähler von zwölf möglichen gegen Königsbrunn und Bad Kissingen. Doch mittlerweile hat sich vor allem personell einiges getan. Und das bekamen die Haßfurter bereits beim Rückspiel bei den „Pinguinen“ zu spüren, als sie als damaliger Tabellenführer der Vorrundengruppe 1 und nach einem deutlichen 8:4-Heimerfolg im Rückspiel eine noch deutlichere 8:1-Klatsche kassierten unmittelbar, nachdem sich die bayerischen Schwaben mit der Erfahrung von fast 500 DEL-Spielen verstärkt hatten. Dass Spielertrainer Fabio Carciola, Matthias Forster und Jeffrey Szwez sowie ihre Teamkollegen allerdings auch nur mit Wasser kochen, stellten wenige Tage später aber die Schweinfurter „Mighty Dogs“ eindrucksvoll unter Beweis: sie gewannen nicht nur in Königbrunn deutlich mit 5:1, sondern behielten auch im ersten Aufeinandertreffen der Verzahnungsrunde in der Verlängerung gegen die Brunnenstädter knapp mit 5:4 die Oberhand.
„Wir machen hoffentlich nicht mehr dieselben Fehler wie am 10. Dezember des vergangenen Jahres und wollen uns diesmal anders präsentieren“, betont Reichert. „Natürlich“, fügt er hinzu, „ist Königsbrunn erneut Favorit. Aber ich glaube fest an unsere Außenseiterchance.“
Nicht nur auf dem Papier beziehungsweise bei einem Blick auf die Tabelle sind auch die Rollen am Sonntag klar verteilt. „Die haben mittlerweile einen solch hochkarätig besetzten Kader, dass am Ende der sportliche Aufstieg wohl unvermeidbar ist“, macht Martin Reichert deutlich, dass die Partie gegen Bad Kissingen „alles andere als ein Vergnügen“ wird. Nach vier Partien steht die Mannschaft um Spielertrainer Mikhail Nemirowksy an der Spitze. Bis auf einen „Ausrutscher“ bei der 2:1-Niederlage in Pfaffenhofen haben die „Wölfe“ bislang überzeugt. Sowohl beim EHC Königsbrunn (3:6), gegen den ESV Buchloe (9:2) sowie gegen den ERSC Amberg (9:4), stellten sie ihr Können bislang unter Beweis. Dabei hat sich der EC-Kader in den letzten Wochen sehr verändert. Neben Rückkehrer Marc Hemmerich wechselten auch der Schwede Johan Larson, der Litauer Domantas Cypas (jeweils Verteidigung) sowie die Russen Alexei Zaitsev und Nikolai Kiselev (beide Angriff) nach Bad Kissingen. Mit Nikolai Varianov, Georgiy Buga, Marc Zajic und Richard Adam haben auf der anderen Seite vier Spieler den Verein verlassen. Trotzdem schnüren noch Spieler aus sieben verschiedenen Ländern ihre Schlittschuhe für die „Wölfe“.
„Ich erwarte eine ähnlich enge und knappe Partie wie bei unserem hartumkämpften 7:6-Erfolg in der Vorrunde“, rechnet Martin Reichert mit einem offenen Schlagabtausch. „Ich denke schon, dass die Zuschauer und unsere Fans, von denen hoffentlich viele ins Stadion kommen und uns lautstark unterstützen, ein tolles Derby erleben.“
Dass die zuletzt erkrankten Jakub Sramek und Jan Trübenekr wieder mitspielen können, ist derweil zumindest für Freitag sehr unwahrscheinlich. Ihr Fehlen wäre natürlich wie schon in Buchloe eine enorme Schwächung. Dagegen sollten die zuletzt ebenfalls fehlenden Phillip Bates und Ilja Kinereisch wieder an Bord sein.
Pinguine Königsbrunn
Es bleibt schwierig
(BLL) Für den EHC Königsbrunn stehen im Kampf um den Aufstieg in die Bayernliga zwei harte Brocken auf dem Programm. Am Freitag geht es ab 20 Uhr auf heimischem Eis gegen die „Hawks“ des ESC Haßfurt, sonntags folgt dann ab 17:15 Uhr die Auswärtspartie gegen den EV Moosburg.
Auf die Hawks traf der EHC in der Vorrunde zweimal, zuerst auswärts in Haßfurt, dort kassierten die ersatzgeschwächten Königsbrunner eine bittere 4:8 Niederlage. Vor allem der 28-jährige Slowake Michal Babkovic und der 24-jährige Tscheche Jakub Sramek setzten die Königsbrunner Defensive vor arge Probleme und trafen fast nach Belieben. Doch im Rückspiel wurden die Karten neu gemischt, mit einem sehr deutlichen 8:1 konnten die Unterfranken nach Hause geschickt werden. Doch bei der geglückten Revanche mussten die Gäste aus Haßfurt auf ihren Leistungsträger Jakub Sramek verzichten. Nach nun einem Sieg und zwei Niederlagen in der Aufstiegsrunde steht der ESC unter Erfolgsdruck, doch die Gäste müssen ohne ihren Stammgoalie, dem „Hexer“ Martin Hildenbrand, antreten. Dafür steht seit zwei Partien Neuzugang Michael Tscherepanow im Tor der Haßfurter. Zuletzt fehlten auch noch die beiden erkrankten tschechischen Leistungsträger Jakub Sramek und Jan Trübenekr, am Freitag werden sie aber wohl wieder in den Reihen der Hawks stehen.
Mit dem EV Moosburg steht nun sonntags der zweite Bayernligist auf dem Programm der Königsbrunner. Neben den zwei Siegen auswärts in Haßfurt und zuhause gegen Amberg kassierte der EV auch zwei Niederlagen. Momentan haben sich die Oberbayern auf dem dritten Tabellenrang positioniert und sind noch im Soll. Zuletzt trafen die Moosburger auf die Schweinfurter „Mighty Dogs“ und kassierten eine 4:8 Heimpleite. Der EHC muss sich nun gut auf den EV einstellen, denn mit dem 22-jährigen Tschechen David Michel, Daniel Schander, Martin Dürr und Patrice Dlugos stehen brandgefährliche Offensivkräfte in den Reihen der Oberbayern.
Für Königsbrunn gilt es nun, am Ball zu bleiben und weiter Punkte zu holen. Allerdings muss EHC-Trainer Fabio Carciola auf seinen Top-Scorer Lukas Fettinger verzichten, der in der letzten Partie eine Spieldauerstrafe kassierte und dadurch gegen Haßfurt in der ersten Reihe fehlen wird. Diese Lücke gilt es nun zu füllen, unter der Woche muss Carciola im Training seine Aufstellung umändern.
Ein pikantes Detail am Rande: Zwischen beiden Gegnern vom Wochenende herrscht im Moment Eiszeit. Auslöser ist ein angebliches Zitat des Moosburger Trainers und Ex-Nationaltorwarts Bernhard Englbrecht, der sich gegenüber dem Haßfurter Trainer Martin Reichert despektierlich über den schwerverletzten ESC-Spieler Petr Krepelka geäußert haben soll. Nun steht in der heißen Phase der Saison Aussage gegen Aussage, die Fronten auf beiden Seiten sind verhärtet.
EHC-Vorstand Tim Bertele hofft auf volle Punkteausbeute: „Mit zwei Siegen am Wochenende können wir einen großen Schritt Richtung Aufstiegsplätze machen. Daher ist das auch ganz klar das Ziel für die beiden Spiele. Die Partien waren zuletzt mit über 400 Zuschauern immer gut besucht, allerdings erhoffen wir uns für die entscheidenden Begegnungen noch den ein oder anderen Zuschauer zusätzlich. Es sollten sich aus meiner Sicht mehr Leute zu dem Ziel Aufstieg in die höchste bayrische Liga bekennen und uns unterstützen.“
ESV Bad Bayersoien
Brisantes Derby gegen Mittenwald!
(BBZL) Kurz vor dem Ende der Hauptrunde gibt es noch einen richtigen Kracher im Peitinger Eisstadion. Der EV Mittenwald ist zu Gast und der ESV hat mit den Gästen noch eine Rechnung offen. Bitter aber durchaus verdient war die Niederlage in Mittenwald. Diese Scharte will der ESV am Sonntag nun ausbügeln und noch was sollte die Motivation und den Kampfgeist nach oben treiben. Denn für die Soier geht es auch um den zweiten Platz und somit um die Playoff-Teilnahme. Noch haben die Soier einen Punkt Vorsprung vor Geretsried und ein Spiel weniger, allerdings ist man noch in Holzkirchen gefordert. Mit einem Sieg gegen Mittenwald kann die Schmaußer-Truppe einen riesen Schritt machen. Dann darf man allerdings nicht so auftreten wie zuletzt gegen Schongau. Die Chancenverwertung war einfach miserabel. Bleibt zu hoffen, dass am Sonntag der Knoten platzt. Die Soier endlich mal wieder treffen. Mit einen Sieg gegen die kampfstarken Mittenwalder würde der ESV ein Zeichen in Richtung Playoff setzten. Aber dazu muss jeder Spieler alles geben. Konzentriert bis in die Haarspitzen. Unterzahlsituationen sind zu vermeiden, denn Mittenwald spielt ein gnadenloses Powerplay. Es wird ein heißer Tanz am Sonntag um 18:00 Uhr. Das Team von „Butzi“ Mayr hat letztes Wochenende nämlich was für die Moral getan und den Tabellenführer in Holzkirchen mit 6:3 geschlagen. Psychologischer Vorteil? Vielleicht. Dem ESV sollte es egal sein. Er hat es selbst in der Hand und hofft auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung!
Eisbären Heilbronn
Eishockeyspiel mit Spendenaktion für Lolo's Friends
(RLSW) Wenn am Sonntag um 17 Uhr in der Kolbenschmidt Arena die Eisbären Heilbronn den Titelverteidiger Zweibrücken Hornets empfangen, wird das zentrale Thema "Gute Ausgangsposition für die Playoffs" etwas in den Hintergrund rücken. Denn bei dieser Neuauflage der letztjährigen Regionalliga-Finalserie machen die Eisbären ihre traditionelle Spendenaktion - diesmal für "Lolo's Friends".
Der ehrenamtliche Verein unterstützt die Familien von Kindern mit besonderen Bedürfnissen bei der Finanzierung von Therapien und Hilfsmitteln, bei denen den Krankenkassen aufgrund der gesetzlichen Vorgaben die Hände gebunden sind. Seit 2012 konnte Lolo's Friends schon über 20 Familien aus der Region unterstützen - vorrangig bei der Anschaffung von Therapierfahrrädern und der Finanzierung von Delfintherapien. Doch immer dann, wenn gleichzeitig mehrere Familien bei den Leingartenern um Hilfe bitten, kommt der auf Spenden angewiesene Verein an seine Grenzen. "Dann müssen wir die vorhandenen Mittel aufteilen und können so nur einen Teil dessen übernehmen, was tatsächlich benötigt wird. Leider sind unsere Mittel nicht unerschöpflich, und wenn die Kasse des Vereins leer ist, müssen wir auch mal eine Absage erteilen", so der Vorsitzende Markus Bleich.
Hier möchten nun die Eisbären am Sonntag Abhilfe schaffen. Schon drei Tage vor dem Event ist ein vierstelliger Betrag auf dem Spendenkonto eingegangen. Damit am Sonntag möglichst viele weitere Spenden zusammenkommen, verzichten die Eisbären auf Eintrittsgelder. Stattdessen bekommt jeder, der einen Geldbetrag seiner Wahl in die Spendenkassen wirft, eine Eintrittskarte für das Spiel.
Bei der großen Tombola zu Gunsten von Lolo's Friends gibt es exakt 1.000 Gewinne - darunter unter anderem Eintrittskarten für das Fußball-Bundesligaspiel der TSG Hoffenheim gegen Wolfsburg, für das Handball-Bundesligaspiel der Neckarsulmer Sport-Union gegen den Thüringer HC, für Bundesliga-Turnen des KTT Heilbronn gegen den Siegerländer KV und für das ATP Challenger Tennisturnier NECKARCUP. Ein Los kostet 3 Euro, fünf Lose im Paket 12 Euro.
Außer den normalen Essens-Angeboten an den Kiosken gibt es in der Halle frisch gemachten Flammkuchen aus dem Holzbackofen sowie von Franziska Rauhut mit Freunden und Familie selbstgemachte Cupcakes, Muffins und herzhafte Wraps. Der Erlös aus den Verkäufen fließt ebenso in die Spendenkasse.
Weiterhin haben die Eisbären spezielle Charity-T-Shirts mit dem Benefizspiel-Motiv machen lassen, die am Fanartikelstand für 15 Euro pro Stück verkauft werden. Die T-Shirts liegen nur in begrenzter Anzahl vor, daher gilt das Motto "first come, first serve" - jedoch können auch weitere Shirts bestellt werden, nachdem diese vergriffen sind.
Eine Ebay-Auktion, bei der „ein Tag als Co-Trainer der Eisbären“ versteigert wird, endet am Freitagabend um 21 Uhr. (https://www.ebay.de/itm/Eishockey-Co-Trainer-fur-einen-Tag-Spendenaktion-fur-Lolos-Friends-/263463850833?hash=item3d57ab5351)
Das Spiel gegen Zweibrücken wird auf dem Eis durch die 17-jährige Lea aus Leingarten eröffnet, die das symbolische Anfangsbully ausführen wird. Lea kam mit einer grobmotorischen Entwicklungsstörung und einer ausgeprägten Spastik in den Beinen auf die Welt und wurde auf ihrem beschwerlichen Weg durch Operationen, Reha-Aufenthalte und Physiotherapien von Lolo's Friends unterstützt - unter anderem bei der Anschaffung eines dreirädrigen Therapiefahrrades.
In der ersten Drittelpause findet eine Aktion einer Gruppe von Rollstuhlfahrern statt, die regelmäßig bei den Eisbären zu Gast sind und gemeinsam mit den Fans eine selbstgeschriebene Eisbären-Hymne singen möchten. Gänsehautmomente wird es dann in der zweiten Pause geben, wenn die Eiskunstläuferin Lourdes vom REV Heilbronn ihre Kür zum live von der Sängerin Nicole vorgetragenen Song "You raise me up" präsentieren wird.
Diejenigen, die sich an der Spendenaktion beteiligen möchten, am Sonntag aber verhindert sind, können ihre Spende gerne auf das folgende Konto überweisen:
BW-Bank Stuttgart
EHC Eisbären Heilbronn e.V.
IBAN: DE10 6005 0101 0002 9892 22
BIC: SOLADEST600
Verwendungszweck: "Spende Lolo‘s Friends" (bitte unbedingt angeben)
Wer eine Spendenquittung haben möchte, kann seine Adresse in die Überweisung schreiben oder eine entsprechende Mail an office @eisbaeren-heilbronn.de schicken.
Schwenninger Fire Wings
Schwenninger Fire Wings mit letztem Auswärtsspiel in Mannheim
(RLSW) Für die ERC Fire Wings steht am kommenden Samstag bei den Mad Dogs in Mannheim das letzte Auswärtsspiel in dieser Saison an. Dabei will die Mannschaft von Trainer Matthias Kloiber nochmals einen Sieg einfahren.Zwei Spieltage vor Ende der Hauptrunde steht der Abschlussplatz der Schwenninger Fire Wings in der Regionalliga-Südwest bereits fest. Mit 20 Punkten können die Neckarstädter nicht mehr weiter nach vorne rücken aber auch nicht mehr von den dahinter platzierten Mannheimern und den Stuttgart Rebels überholt werden. Somit geht es für die Fire Wings lediglich noch darum, sich in den letzten beiden Spielen von seiner besten Seite zu zeigen und die erste Aufgabe, mit der Auswärtspartie in Mannheim, erfolgreich zu gestalten. „Wir wollen nochmals zeigen, dass der aktuelle Tabellenplatz nicht wirklich das Schwenninger Eishockey Gesicht widerspiegelt, sondern dass wir normalerweise viel weiter oben in der Tabelle stehen sollten. Allerdings haben wir in dieser Runde zu einfach und leichtfertig Punkte liegen lassen, deshalb wurde am Ende auch kein besserer Tabellenplatz erzielt.“, so der Schwenninger Übungsleiter Kloiber.
Das die Aufgabe bei den Mad Dogs jedoch kein Selbstläufer werden wird zeigen auch die knappen Ergebnisse der Mannheimer gegen vermeintlich stärkere Mannschaften wie Heilbronn oder Hügelsheim. Man darf somit auf ein enges Spiel gespannt sein, zumal die Schwenninger beide Partien im bisherigen Saisonverlauf gegen Mannheim gewinnen konnten und somit gegen die Mad Dogs noch eine reine Weste haben. Die Tagesform wird daher entscheidend sein, welche Mannschaft am Ende das Eis als Sieger verlassen wird.
„Wir müssen uns wieder auf unser Spiel konzentrieren und einfaches Eishockey spielen. Das haben wir in dieser Saison oft nicht aufs Eis bringen können. Aus einer sicheren Defensive heraus müssen wir uns Torchancen erarbeiten und den Gegner mit aggressivem Fore-Checking zu Fehlern zwingen.“, so Fire Wings Stürmer Marcel Thome.
Spielbeginn am kommenden Samstag, den 03.02.2018, ist um 19:30 Uhr in der Mannheimer SAP-Arena.
Grefrath Phoenix
GEG mit klarer Zielvorgabe: Aufstiegsrunde klarmachen!
(LLW) Ein schweres und überaus wichtiges Doppelwochenende steht der Grefrather EG bevor. Während das Team von der Niers am Samstagabend, 03.02. um 20:30 Uhr in eigener Halle die Realstars Bergisch Gladbach erwartet, geht es gut 18 Stunden nach Spielende (Sonntag, 04.02., 17:15 Uhr) beim Tabellennachbarn Wiehl Penguins erneut im Kampf um wichtige Punkte auf das Eis.
Die GEG konnte in den letzten Wochen nicht immer ganz an die starken Leistungen der ersten Saisonhälfte anknüpfen. Nachdem die Blau-Gelben in den zurückliegenden 6 Spielen gerade einmal zwei Siege einfahren konnten, war man hinter den EHC Troisdorf und die Wiehl Penguins auf den derzeitigen dritten Tabellenplatz zurückgefallen. Sicherlich nicht das, was man sich vor den letzten Begegnungen vorgenommen hatte, aber auch kein Beinbruch, zumal eben dieser dritte Tabellenplatz die Qualifikation für die noch in diesem Monat beginnende Aufstiegsrunde zur Regionalliga bedeuten würde.
Während Tabellenführer Troisdorf und Verfolger Wiehl bereits sicher qualifiziert sind, gilt es nun für Grefrath, möglichst schon am Samstag den einzig verbliebenen Konkurrenten um den letzten freien Aufstiegsrundenplatz auszuschalten: Die Realstars aus Bergisch Gladbach. Die Gäste aus dem Bergischen Land rangieren derzeit auf dem vierten Tabellenrang, und kommen mit der unbedingten Absicht an die Niers, ihre letzte Chance zu nutzen.
Den ‘Feuervögeln’ um Kapitän Andreas Bergmann genügt dabei bereits der Gewinn eines einzigen Punktes und das Saisonziel wäre vorzeitig erreicht. Schwer genug, zumal die Realstars im Laufe der Saison nach verhaltenem Start ordentlich zugelegt haben und bereits das erste Gastspiel in Grefrath mit 3:1 für sich entscheiden konnten.
Am Sonntagnachmittag machen sich dann Spieler und Phoenixfans gemeinsam im Mannschaftsbus auf den Weg ins oberbergische Wiehl. Auch beim Tabellenzweiten darf man sich auf einen ‘heißen Tanz’ einstellen, aber schließlich wäre auch da noch eine Revanche offen.
Trainer Karel Lang formuliert für das Wochenende eine klare Zielvorgabe: “Wir wollen wieder gutes Hockey spielen und dadurch die Aufstiegsrunde klarmachen!”
FASS Berlin
Derbytime im Erika-Heß-Eisstadion
(RLO) Fans und Freunde von FASS Berlin können sich wieder auf ein Doppel-Wochenende freuen. Am Samstag (3. Februar, 14:30 Uhr) ist der ESC 07 Berlin zu Gast, am Sonntag (4. Februar, 13:30 Uhr) kommt der Adendorfer EC ins Erika-Heß-Eisstadion.
Im Derby gegen den „Club“ geht es für die Weddinger um wichtige Punkte für die Play-off-Qualifikation. Fünf Punkte fehlen noch, dann kann für das Halbfinale (ab 9. März) geplant werden. Die Gäste durchleben eine schwierige Saison und mussten zuletzt sieben Niederlagen in Folge quittieren. FASS geht also als Favorit in diese wichtige Begegnung.
Gegen Adendorf wird am Sonntag die Vorrunde des Nordpokals abgeschlossen. Leider kann FASS als Zweitplatzierter der Gruppe 1 das Halbfinale nicht mehr erreichen. Reizvoll ist der Vergleich mit Adendorf dennoch. Die Regionalligen Nord und Ost wollen in der kommenden Saison enger zusammenrücken. Vom Kräftemessen mit dem Nordvertreter versprechen sich die Verantwortlichen hierfür wichtige Aufschlüsse. Die Gäste werden übrigens von etwa 50 stimmungsvollen Fans begleitet, die wir im Wedding herzlich begrüßen wollen.
Trainer Victor Proskuryakov muss an diesem Wochenende auf Angreifer Richard Jansson (Sperre nach Matchstrafe in Jonsdorf) und voraussichtlich auf Goalie Niklas Zoschke (im Einsatz bei den Lausitzer Füchsen) verzichten. Einige weitere Akteure sind krank oder angeschlagen. Für Jansson wird sein schwedischer Landsmann Felix Karlsson auflaufen, der zuletzt als dritter Import-Spieler, aber auch aus Studiengründen nicht eingesetzt werden konnte.
Sponsor of the Day ist am Samstag der FASS-Mobilitätspartner Transdev. Über das Spiel wird der Sport-Channel Hauptstadtsport.TV in einer Zusammenfassung berichten.
Am Sonntag wird das Spiel von Maxxprosion präsentiert, dem Hersteller von Premium-Sportnahrung aus Hannover.
Tornado Niesky
Wölfe im Nieskyer Revier
(RLO) Am Sonnabend, den 03.Februar 2018 empfangen die Tornados erneut die Wölfe aus Schönheide. Das Spiel beginnt wie gewohnt um 18:30 Uhr im Nieskyer Waldstadion. Die zwei bisherigen Begegnungen der beiden Teams gewannen die Tornados. Klar ist auch, dass im Kampf um die Meisterschaft die Gäste aus dem Erzgebirge ernst zu nehmende Konkurrenten sind. Gegenwärtig belegen sie sogar Platz 1 der Tabelle. Allerdings trügt das Bild. Die Tornados absolvierten erst 17, die Wölfe schon 20 Punktspiele in der Hauptrunde.
In jedem Fall gehört das Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften für die Fans immer zum Highlight der Saison. Natürlich rechnen das Team von Trainer Jens Schwabe und die Verantwortlichen des ELV Niesky auch am kommenden Samstag mit vielen Zuschauern und eishockeybegeisterten Gästen.
Im Kader der Tornados fehlen in jedem Fall am Sonnabend Tom Domula, Ronny Greb und Philipp Rädecker. Bei drei weiteren Spielern ist der Einsatz noch fraglich. Dennoch wollen die Nieskyer mit einem starken Team in die Partie gehen und einen weiteren Sieg und damit drei wichtige Punkte im Kampf um die Titelverteidigung erringen.
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