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Mai 2026
               
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  KURZNACHRICHTEN  

          
   
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(IHP)  Hinweis in eigener Sache:
Ab sofort stehen unsere Mannschaftslisten für die neue Saison 2026/2027 zur Verfügung. Wir werden weiterhin Informationen zu allen deutschen Ligen anbieten. Die Kaderlisten der Vereine der DEL, DEL2 und Oberliga sind bereits gut gefüllt, doch auch in den Landesverbänden gibt es bereits zahlreiche Eintreagungen.
Zudem wurde die Saison 2025/2026 nun auch unter History hinterlegt
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben zwei junge Neuzugänge bekannt gegeben. Torhüter Clemens Stocker kommt aus dem Dresdner Nachwuchs zum EHCK und aus dem Rosenheimer Nachwuchs kehrt Eigengewächs Lorenz Mühlfenzl zu seinem Heimatverein zurück
  
Waldkraiburg Löwen
(BYL)  Der EHC hat die Verträge mit zwei wichtigen Leistungsträgern verlängert. In der Defensive wird der Deutsch-Tscheche Martin Kokes wirder für Ruhe vor dem Tor sorgen und für Tore ist weiterhin der Deutsch-Finne Santeri Ovaska zuständig
  
Landsberg Riverkings
(BYL)  Die Verteidiger Matthias Binder und Jonathan Nieberle, sowie die Stürmer Lars Grözinger, Max Schieskow und der Schwede Filip Bergsdorf werden den HCL mit derzeit unbekanntem Ziel verlassen
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Nach 14 Jahren beim GSC wird Verteidiger Pascal Fischer den Verein nun verlassen. Der 31-Jährige wird die Schlittschuhe an den berühmten Nagel hängen
  
Diez-Limburg Rockets
(RLW)  Stürmer Otis Knecht, der letztes Jahr aus Baden-Württemberg von der ESG Esslingen zur EGDL kam, hat einen neuen Kontrakt erhalten. Der 21-Jährige wusste in seiner ersten Saison für die Rockets mit 25 Scorerpunkten aus 26 Spielen zu überzeugen
  
Harzer Falken
(RLN)  Die EC Harzer Falken haben ihre ersten Abgänge kommuniziert. Nicht mehr für Braunlage auflaufen werden Torhüter Taylor Dupuis, Verteidiger Petr Chaloupka, sowie die Stürmer Dennis Arnold, Jörn Weikamp und Bastian Schirrmacher
  
Beach Devils Timmendorf
(RLN)  Während der tschechische Angreifer Jakub Hofmann die Beach Devils verlassen wird, hat Verteidiger Malte Hoffmann beim CET verlängert. Der 25-Jährige wird bereits in sein viertes Jahr an der Ostsee gehen
  
Adendorfer EC
(RLN)  Während Dominik Chara kein neues Vertragsangebot erhalten wird, hat sich Kyle Brohters dazu entschieden zunächst nach Nordamerika zurückzukehren. Auch in der Defensive wird es Veränderungen geben, nachdem Timi Liivalahti die Heidschnucken verlässt und künftig in Österreich als Trainer tätig sein wird
  
Salzgitter Icefighters
(RLN)  Der zweite Neuzugang bei den Icefighters steht fest. Aus der Regionalliga West vom ESV Bergisch Gladbach wechselt Angreifer Stefan Traut nach Salzgitter. In der vergangenen Saison brachte er es im Trikot der Realstars in 21 Spielen auf 5 Tore und 9 Vorlagen. Mit Verteidiger Jannis Bahr und Stürmer Alexander Genze gibt es allerdings auch zwei Abgänge zu vermelden
  
Hamburger SV
(RLN)  Der junge Oberliga-erfahrene Mittelstürmer Oskar Siradze hat seine Zusage für die kommende Saison gegeben. Der 22-Jährige kehrte während der letzten Saison vom Stadtrivalen Crocodiles Hamburg zu seinem Ausbildungsverein zurück
  
Senden Crocodiles
(BBZL)  Der 34-jährige Torhüter Rainer Weiß wird in seine dritte Saison im Trikot des EC gehen.
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Mit Leon Axtner steht ein weiterer Abgang fest. Der bisheirge Mannschaftskapitän wird seine aktive Laufbahn beenden
  
Red Dragons Regen
(BBZL)  Der ERC hat als erstes mit Nico Wolfgramm verlängert. Der 35-jährige langjährige Oberliga-Akteur konnte in der letzten Saison in 17 Spielen für die Red Dragons 13 Tore und 18 Assists erzielen
  
ERC Ingolstadt
(DEL)  Angreifer Elias Pul, der bereits letztes Jahr von den Blue Devils Weiden zum ERCI wechselte und zuletzt in der nordamerikanischen WHL wertvolle Erfahrungen sammelte, gehört in der neuen Saison zum DEL-Kader der Panther
   

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 3.Februar 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Hessenliga und Verbandsliga Nord.


Düsseldorfer EG
100. Derby-Sieg - DEG schlägt Köln mit 3:2 nach Verlängerung
(DEL)  Es war das 219. Derby zwischen der Düsseldorfer EG und den Kölner Haien. Ein ganz wichtiges noch dazu, schließlich musste die DEG vor 13.205 Zuschauern im ausverkauften ISS DOME unbedingt gewinnen, um noch ein Wörtchen bei der Vergabe der Playoff-Plätze mitzureden. In einer packenden Partie sicherten sich die Rot-Gelben an einem großen Eishockey-Tag mit dem 3:2 (0:2; 2:0; 0:0; 1:0) zwei ganz wichtige Punkte nach einer starken Aufholjagd!


Tölzer Löwen
Dominik Walleitner erleidet Kreuzbandriss
(DEL2)  Dominik Walleitner erlitt im Spiel gegen die Eispiraten Crimmitschau am 28.01.18 eine schwere Knieverletzung. Er riss sich das vordere Kreuzband und ist bereits vom betreuenden Mannschaftsarzt PD Dr. Philipp Minzlaff am chirurgischen Klinikum München Süd operiert worden. Damit fällt der Stürmer für ungefähr neun Monate aus.
KAMPF UND SIEGESWILLE = DERBYSIEG!
Derbys sind meist hochemotional. Egal in welcher Liga, egal in welchem 
Land, egal in welcher Sportart. Am Freitagabend haben die Tölzer Löwen 
und der SC Riessersee allerdings auf ein Neues bewiesen, warum ihre 
Rivalität den anderen noch eine Stufe voraus ist. 4115 Zuschauer sahen 
ein sehr spannendes Spiel und einen 3:2-Löwensieg. "Eines der geilsten 
Derbys, die ich jemals gesehen habe", urteilte ein langjähriger Tölzer 
Fan nach der Partie.
Ereignisse wiederholen sich: Ende Oktober verloren die Tölzer Löwen ihr 
letztes Auswärtsspiel vor dem Derby in Kaufbeuren. Die Fans blieben 
trotzdem lange und stimmten ihr Team für das Spiel gegen den SC 
Riessersee ein. Am vergangenen Freitag, ziemlich genau drei Monate 
später das selbe Bild: Niederlage beim ESVK, Anfeuerung der Löwenfans 
und erneut springt der Derby-Heimsieg heraus. Vielleicht war es auch 
diese zusätzliche Motivation, die offensichtlich neue Kräfte bei den 
Tölzer Buam freisetzte.
"Es ist ein sehr positives Signal an die Mannschaft, was die Mannschaft 
letztendlich erreichen kann, wenn jeder nach wie vor zusammenhält und 
eine hohe kämpferische Leistung bringt", so Rick Boehm. Schon früh 
neigte sich das Spiel in Richtung der Löwen. Nach nur dreieinhalb 
Minuten zog Hannes Sedlmayr von links Richtung Tor - unbedrängt tanzte 
er Kevin Reich aus und traf zur frühen Führung. "Beide Mannschaften 
haben ein bisschen zu viele Chancen zugelassen. Die Gegentore, die wir 
kassiert haben, waren nicht in Ordnung", monierte Toni Söderholm. Der 
SCR-Coach kam nach dem Spiel, wie schon nach der ersten Derby-Klatsche 
in Bad Tölz, mit versteinerter Miene in den Presseraum. "Ich bin 
enttäuscht. Es war nicht das, was wir können. Es war kämpferisch und 
läuferisch nicht genug für ein Auswärts-Derby".
So dauerte es auch nur bis zur elften Spielminute, bis die Tölzer Löwen 
erneut trafen. Julian Kornelli netzte in Überzahl per Nachschuss ein. 
"Ich denke der Gegner hat heute seine Qualitäten gezeigt. Offensiv sehr 
stark, sie lassen die Scheibe sehr gut laufen. Wir haben unsere Chancen 
gut genutzt", analysierte Boehm. In der Tat hatte auch der SC Riessersee 
einige Hochkaräter. Doch es gab einen weiteren entscheidenden 
Unterschied bei beiden Teams: Kevin Reich hielt sehr gut. Doch was Mikko 
Rämö am Freitagabend ablieferte war nahezu außerirdisch. Es waren seine 
Saves und der ungebrochene Einsatz seiner Vorderleute, die die Führung 
verteidigten.
Erst gegen Ende des zweiten Drittels - ein paar weitere Großchancen auf 
beiden Seiten den Bach herunter - schaffte es Stephan Wilhelm die 
finnische Wand zu überwinden. Ein wuchtiger Schlagschuss fand den Weg 
ins Tor. Mitten ins Herz der Tölzer Südkurve. Das Spiel drohte zu 
kippen, doch die Löwen hatten noch einen zweiten spielentscheidenden 
Finnen in ihren Reihen: Joonas Vihko kam nach seiner Verletzung zurück 
und schoss zwanzig Sekunden vor Drittelende zum 3:1 ein. Ein enorm 
wichtiges Tor.
So gingen die Löwen zumindest mit einem kleinen Polster ins 
Schlussdrittel. Klar, dass der Tabellenzweite sich nicht einfach mit der 
Derbyniederlage abfinden wollte. "Wir haben bis zum Ende gekämpft, aber 
es war nicht gut genug. Ich glaube Tölz hat die Punkte heute verdient", 
so Söderholm. Der SC Riessersee hatte einige Großchancen im letzten 
Abschnitt, doch Mikko Rämö wuchs im Löwentor über sich hinaus. Bis zur 
59. Spielminute. Dann traf Richie Muller zum Garmischer 
Anschlusstreffer. Zittern war angesagt. Aber die Sorgen der Tölzer 
Anhänger waren unbegründet: Die Löwen überstanden auch die letzten 
eineinhalb Minuten und schafften die Mini-Sensation gegen den großen 
Favoriten vom Riessersee.
Es sind diese Abende, die die Tölzer Löwen ausmachen. Mit einer solchen 
Leistung kann jedes Team in der Liga geschlagen werden, sogar der 
vermeintlich übermächtige Nachbar von der Zugspitze. "Ich denke im 
Mittelpunkt steht natürlich der Einsatz der Mannschaft und die 
kämpferische Leistung. Heute hatten wir sicherlich einen sehr starken 
Torwart und das notwendige Glück, das wir vielleicht auch verdient 
haben. Wir sind sehr glücklich über den Sieg und ich denke jeder, der 
das Spiel mitbekommen hat kann sich freuen", so das Fazit von Rick 
Boehm. Der Löwencoach war auch sehr zufrieden mit seinem vorübergehenden 
Neuzugang Johannes Huss: "Er hat etwas Zeit gebraucht ins Spiel 
reinzukommen, aber dann eine sehr starke Leistung". Der 19-jährige 
bildete ein Verteidigungspaar mit dem 20-jährigen Tom Horschel und gab 
direkt eine Vorlage.
Der Adrenalinspiegel im Tölzer Land dürfte auch am Tag danach noch nicht 
auf dem Normalniveau angekommen sein. Zu spannend war das 237. 
Oberland-Derby. Mit dem 3:2-Sieg bleibt es dabei: Jeweils die 
Heimmannschaft konnte die Punkte im Rivalenduell bei sich behalten. 
Besonders für die Tölzer Buam ein bedeutsamer Erfolg.


Bayreuth Tigers
Bayreuth sichert sich 2 Punkte nach dramatischem Finish
(DEL2)  Mit den Rückkehrern Geigemüller und Müller füllte sich das Line-up der Tigers weiter auf für diese Partie, in die man sehr engagiert startete. Gutes Zweikampfverhalten und Positionsspiel ließ den favorisierten Gästen wenig Entfaltungsmöglichkeiten und so neutralisierte man sich die ersten Minuten. Kaufbeuren erkämpfte sich dann zwar etwas mehr Spielanteile, doch echte Torchancen sprangen dabei nicht heraus und die „Halben“ wurden sichere Beute von Tomas Vosvrda. Zum Ende des ersten Drittels gab es dann Strafzeiten auf beiden Seiten, die der ESV allerdings gegen das gute Penalty-Killing der Gelb-Schwarzen nicht nutzen konnte. Ganz anders lief es auf der Gegenseite. Mit einem genialen Querpass, der wie das „heisse Messer durch die Butter“ diagonal durch die Unterzahlbox ging, bediente der auffällige S.Busch Luciani und der verwandelte direkt. Damit aber noch nicht genug, gab es keine zwei Minuten später eine sehr ähnliche Szene, in der nur Passgeber und Torschütze vertauscht waren. Nach einem starken Aufbaupass von Chouinard bediente diesmal Luciani S.Bussch, erneut diagonal, der zum 2-0 in einem der stärksten Drittel dieser Spielzeit für die Gastgeber einnetzte.
Im zweiten Abschnitt zogen die Allgäuer dann spürbar an und verlagerten immer mehr Spielanteile in die Zone der Wagnerstädter. Nur noch einzelne Gegenzüge gelangen den Bayreuthern, bei denen der Top-Torhüter der, Gäste Stefan Vajs auf dem Posten war. Deutlich mehr beschäftigt wurde nun aber sein Gegenüber Vosvrda, der ihm aber mit zahlreichen Prachtparaden in nichts nachstand. Ab und zu musste aber auch das nötige Quäntchen Glück helfen, als man im entscheidenden Moment doch noch den Körper oder Schläger dazwischen brachte. Mit vereinten Kräften hielt man dem teilweisen Dauerdruck der Joker stand und brachte den 2-Tore-Vorsprung in die zweite Pause.
Sergej Waßmiller tauschte dann Gläser für V.Busch und stellte auf drei Reihen, um die Kräfte mehr zu bündeln. Kaufbeuren blieb aber weiter am Drücker und mühte sich um den Anschluss. Aus dem Zentrum nach gewonnenem Zweikampf gelang dieser schließlich Sarrault und befeuerte damit die Bemühungen seines Teams weiter. Als Bartosch seine gute Leistung mit einem energischen Solo zum 3-1 krönte (55), dachte mancher an eine Vorentscheidung, doch der ESV wollte nach wie vor nicht nachgeben. Immer wieder angetrieben von Sarrault und Blomquist ließ man nicht locker und das Nachsetzen von Billich, als Vosvrda die Scheibe einmal nicht festhalten konnte, wurde mit dem erneuten Anschluss belohnt. Richtig dramatisch wurde es dann in den letzten 2 Minuten. Erst scheiterte Luciani an Vajs, was auch nach Videobeweis korrekt als kein Treffer gewertet wurde und dann nahm Trainer Brockmann seinen Goalie für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Lucianis „empty net“ Versuch scheiterte am Pfosten und das folgende Break von Lewis konnte Pavlu nur noch mit der Notbremse stoppen. Durch die Verletzung von Lewis durfte dann Sarrault den fälligen Penalty ausführen, welchen der Kanadier eiskalt zum späten Ausgleich verwandelte.
In der Verlängerung 3 gegen 3 ging es dann hin und her und Spieler des Tages Vosvrda musste gegen Karevaara und Sarrault beste Chancen spektakulär entschärfen, bis der sehr fleißige Kolozvary nach feinem Zuspiel von Potac, sich und sein Team mit dem „game winner“ für eine wirklich gute Partie, die viel besser war als es der Tabellenplatz der Oberfranken vermuten ließ, belohnte.
Das nächste Heimspiel der Tigers folgt am Sonntag, 11.02 um 18.30 Uhr gegen die Tölzer Löwen. 


Eispiraten Crimmitschau
5:2! Eispiraten gelingt Hauptrunden-Sweep gegen Ravensburg - Westsachsen drehen hochklassiges Eishockeyspiel
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben einen weiteren großen Schritt in Richtung Playoffs gemacht. Die Mannschaft von Cheftrainer Kim Collins hat sich mit 5:2 gegen die Ravensburg Towerstars durchgesetzt. Mit einer vollauf überzeugenden Leistung holten sich die Westsachsen zudem den Hauptrunden-Sweep. Alle vier Saisonspiele gingen an die Rot-Weißen. Eine lange Verschnaufpause können sich die Eispiraten aber nicht gönnen. Am Sonntag kommt es im Sahnpark zum Derby gegen die Lausitzer Füchse. Tickets sind unter www.eispiraten-crimmitschau.de erhältlich.
Die Eispiraten erwischten einen richtig guten Start - Trotz Unterzahl! Scott Allen, schön bedient von Ossi Saarinen erzielte nach nicht einmal zwei Minuten das 1:0 für die Westsachsen. In der Folge entwickelte sich ein schnelles, von beiden Teams mit offenem Visier geführtes und chancenreiches Spiel. Vor allem die Crimmitschauer erspielten sich wieder und wieder richtig gute Möglichkeiten. Robin Langmann, Goalie der Towerstars, verhinderte mit mehreren schnellen Reaktionen allerdings eine höhere Eispiraten-Führung. Die Towerstars hatten nicht annähernd so viele hochkarätige Möglichkeiten wie die Eispiraten, nutzten eine in der 14. Minute aber konsequent. Brian Roloff überwand Brett Kilar und egalisierte das frühe Führungstor der Pleißestädter.
Auch in Durchgang zwei bekamen die mehr als 2.500 Zuschauer in der Ravensburger Eissporthalle einiges geboten. Zunächst setzten die Towerstars mit einem Pfostenschuss das erste Ausrufezeichen, danach nahmen die Schützlinge von Kim Collins das Heft wieder in die Hand. Doch lange Zeit gab es kein Vorbeikommen an Robin Langmann, der seinem Team mit guten Saves ermöglichte, kurz vor der Pause selbst in Front zu gehen. Im Powerplay traf Justin Buzzeo mit einem satten Schuss in den Winkel zum 1:2 (40.).
Das späte Gegentor im zweiten Drittel brachte die Eispiraten allerdings nicht aus dem Konzept. Mit großer Moral und noch größerem Siegeswillen kamen die Sachsen zurück ins Spiel. Robbie Czarnik erzielte den wichtigen Ausgleich (46.), Sturmpartner Jordan Knackstedt setzte in der 54. Minute dann noch einen drauf. Der Deutsch-Kanadier traf im Nachschuss zum 3:2 - Spiel gedreht (54.)! Ivan Ciernik schoss 28 Sekunden später dann nicht nur die Trinkflasche vom Tor der Puzzlestädter, sondern auch das immens wichtige 4:2 für die Rot-Weißen, welches zwar erst nach dem Videobeweis Anerkennung fand, im Gästeblock allerdings ausgelassen gefeiert wurde. Robbie Czarnik schnürte in der 59. Minute dann seinen Doppelpack. Zunächst ließ der US-Amerikaner zwei Gegenspieler aussteigen und schoss dann ins verwaiste Ravensburg-Tor - 5:2 und gleichzeitig der Endstand einer spannenden und nervenaufreibenden Begegnung, welche den Pleißestädtern ganz wichtige Zähler bescherte!


Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen Frankfurt
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel gegen die Löwen Frankfurt vor 2529  Zuschauern mit 3:6 (1:2; 2:3; 0:1) verloren. Martin Schymainski brachte den Gast in der sechsten Minute in Führung; Dominik Tiffels (15.) baute diese aus. Kurz vor der Pausensirene erzielte Martin Davidek den Anschlusstreffer für die Eislöwen (20./PP2).
Im zweiten Drittel konnten zunächst erneut die Frankfurter durch einen Treffer von Matthew Pistilli jubeln (24.), doch  Alexander Höller (30./PP1) und Martin Davidek (31./PP1) brachten Dresden wieder ran. Abermals schlugen jedoch Clarke Breitkreuz (33.) und Pistilli (38.) aus Frankfurter Sicht zurück. Im Schlussdrittel markierte Breitkreuz den 3:6-Endstand (43.).
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben uns sehr gut zurückgekämpft, uns gut in Über- und Unterzahl präsentiert. Nach dem 3:3 konnten wir das Momentum auf unsere Seite ziehen, doch die Tore sind insgesamt zu einfach gefallen. Jetzt müssen wir den Blick schnell auf das Spiel beim SC Riessersee richten.“
Löwen-Coach Paul Gardner: „Es ist ein gutes Gefühl den Sieg zu holen und drei Punkte mitzunehmen. Der Erfolg basiert auf einer starken Teamleistung – obwohl Schlüsselspieler ausgefallen sind und wir ein verändertes Line Up aufgeboten haben. Insgesamt waren es solide 60 Minuten von uns, auch wenn wir unglückliche Strafen genommen haben.“
Das nächste DEL2-Punktspiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Sonntag, 4. Februar um 17 Uhr beim SC Riessersee.


Wölfe Freiburg
EHC Freiburg und Agentur für Arbeit gehen Kooperation ein
(DEL2)  der EHC Freiburg und die Freiburger Agentur für Arbeit haben eine enge Zusammenarbeit vereinbart und am Donnerstag der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist die bundesweit die erste Kooperation zwischen einem Eishockeyverein und der Agentur für Arbeit. 
Profisport – und dann? Diese Frage stellt sich immer wieder, wenn sich die Karriere von erfolgreichen Athleten ihrem Ende zuneigt oder sie plötzlich vom Verletzungspech heimgesucht werden. Denn allzu oft setzen junge Talente voll und ganz auf die Karte Sport – was angesichts von Trainingsbelastung, Karrierechancen und Leidenschaft nicht ganz unverständlich ist. "Gerade junge Menschen starten oft ohne berufliche Ausbildung oder Studium in die Eishockey-Karriere. Wenn diese nach Jahren endet, haben sie als Ungelernte ein um vielfach höheres Risiko, arbeitslos zu werden und es zu bleiben. Das wollen wir mit der Kooperation vermeiden", betont Theresia Denzer-Urschel, Stellvertretende Leiterin der Agentur für Arbeit Freiburg und erläutert: "Unsere Expertise ist, dass wir speziell auf die Bedürfnisse, die sich aus dem Trainings- und Spielbetrieb unter Profibedingungen ergeben, zugeschnittene Angebote machen können. Das kann zum Beispiel eine Ausbildung in Teilzeit oder die Entwicklung eines Plans zum beruflichen Wiedereinstieg sein, der schon vor dem Ende der Spielerkarriere ansetzt."
Die Weichen möglichst frühzeitig zu stellen: Das ist eine weitere Bemühung, bei der Arbeitsagentur und Eishockeyclub künftig Hand in Hand gehen. Beim EHC Freiburg sollen schon Nachwuchsspieler und – ganz wichtig – ihre Eltern eine kompetente Beratung und Begleitung erfahren: Welche Ausbildung lässt sich gut mit dem sportlichen Hobby vereinbaren? Was tun, wenn sich die Türen zu einer Profikarriere öffnen könnten? Welche Ausbildungsbetriebe ermöglichen flexible Arbeitszeiten, die mit dem Training vereinbar sind? Das sind nur einige der Fragen, die für jugendliche Eishockeycracks interessant sein könnten. Bei speziellen Infoabenden werden sie künftig beantwortet. 
Beim EHC Freiburg laufen die Experten der Arbeitsagentur offene Türen ein. "Soziale Verantwortung für unsere Spieler war uns schon immer wichtig. Mit der jetzt geschlossenen Kooperation machen wir den nächsten Schritt", sagt EHC-Vorsitzender Werner Karlin. Seit der Insolvenz der ehemaligen Wölfe-GmbH im Jahr 2011 hat sich der neu gewählte Vorstand einen "Freiburger Weg" auf die Fahnen geschrieben, dessen deutlichste Ausprägung ein aus einheimischen Akteuren bestehendes Fundament der Profimannschaft ist. Doch es steckt noch mehr hinter dem Konzept. So ist der EHC Freiburg der einzige Club in der DEL2, der neben hauptberuflichen Eishockeyspielern ganz bewusst auch auf Cracks setzt, die auch einer Tätigkeit abseits des Eises nachgehen. So arbeitet etwa Kapitän Philip Rießle in Vollzeit im Außen- und Innendienst des Glasspezialisten Saint-Gobain Glassolutions, Tobi Kunz hat in Freiburg studiert und ist jetzt bei der VAG im Marketing der Schauinslandbahn tätig, Dennis Meyer arbeitet bei der Volksbank, Marc Wittfoth, Lutz Kästle, Alexander Brückmann, Austin Cihak, Gabriel Federolf und Constantin Haas gehen allesamt einem Studium nach und Julian Airich hat eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann absolviert und arbeitet zurzeit in Teilzeit in einer Edeka-Filiale in Betzenhausen. Alle messen sie sich auf dem Eis mit Kontrahenten, die ausschließlich Eishockey spielen. 
"Mir war es von Anfang an wichtig, die Sache parallel anzugehen und mir neben dem Sport ein zweites Standbein aufzubauen", skizziert Julian Airich seinen Weg, "die Jahre der Ausbildung waren eine schwere Zeit. Jetzt bin ich aber froh, einen Berufsabschluss und eine Teilzeitbeschäftigung in der Tasche zu haben. Mein Arbeitgeber unterstützt mich dabei, den Job und das Eishockey unter einen Hut zu bringen.“ Airich ist daher einer jener EHC-Spieler, die als "Ausbildungsbotschafter" bei Elternabenden oder auf Berufsorientierungs- und Ausbildungsmessen eingebunden werden. "EHC-Spieler sind hervorragende Ausbildungsbotschafter mit einer hohen Glaubwürdigkeit. Vieles vom Sport kann auf die Berufswelt übertragen werden. Als Vorbilder helfen sie uns, Jugendliche zu motivieren, sich frühzeitig mit der beruflichen Zukunft zu beschäftigen", so Theresia Denzer-Urschel von der Arbeitsagentur bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages am Donnerstag vor der Presse im Freiburger VIP-Raum.


Kaufbeuren Buron Joker
ESVK muss sich in Bayreuth nach Verlängerung geschlagen geben - Joker holen nach zwei Tore Rückstand bei 4:3 Niederlage n.V. noch Punkt bei den Tigers
(DEL2)  ESVK Trainer Andreas Brockmann musste beim heutigen Auswärtsspiel in Bayreuth neben den bekannten Ausfällen auch auf Jere Laaksonen verzichten. Der finnische Sturmtank wird den Jokern aber vermutlich am Sonntag beim Heimspiel gegen Heilbronn wieder zur Verfügung stehen. 
Ein erstes Drittel mit kaum nennenswerten Chancen bei fünf gegen fünf bekamen die 1.305 Zuschauer zu Beginn des Spieles in der Bayreuther Eissporthalle zu sehen.Trotzdem führten die Hausherren durch zwei sehr gut herausgespielte Powerplaytore in der 16. und 17. Spielminute mit 2:0. Stefan Vajs war gegen die Treffer von Anthony Luciani und Sebastian Busch völlig chancenlos. Beide Torhüter hatten zuvor in einem von den Defensivreihen geprägten Spiel kaum Möglichkeiten ihr Können unter Beweis zu stellen.
Im zweiten Drittel kamen die Joker nach etwa gut fünf Minuten immer besser in das Spiel. Klare Torchancen waren aber weiterhin auf beiden Seiten Mangelware. Die Tigers konzentrierten sich auf das Verteidigen und suchten ihr Glück in der Offensive mit schnellen Kontern. Die Joker ihrerseits rannten an und bissen sich an der vielbeinigen Abwehr der Tigers immer wieder die Zähne aus. Den Kaufbeurern gelang es kaum Schüsse auf Thomas Vosvrada durch zu bringen. Zwei Mal Sami Blomqvist und Max Schmidle hatten noch die besten Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer für die Allgäuer. Tomas Vosvrada im Kasten der Bayreuther zeigte sich aber sehr gut aufgelegt und vereitelte mit tollen Paraden einen Treffer der Rotgelben.
Im Schlussabschnitt drängten die Kaufbeurer mit aller Macht auf einen ersten Treffer. Es dauerte allerdings bis zur 48 Minute bis Charlie Sarault Tomas Vosvrada im Kasten der Tigers mit einem trockenen Handgelenkschuss zum 2:1 überwinden konnte. Der ESVK drückte dann mit viel Energie auf den Ausgleichstreffer. Die beste Chance dazu hatte wohl Christoph Kiefersauer der frei im Slot am Pfosten scheiterte. Ein Wechselfehler der Joker Defensive bei vier gegen vier Feldspieler in der 55. Spielminute sorgte dann für das 3:1 der Bayreuther. Michal Bartosch konnte mit viel Geschwindigkeit auf das Kaufbeurer Tor zu laufen und schloss mit einem satten Schuss über die Fanghandseite von Stefan Vajs zur zwei Tore Führung für die Tigers ab. Steven Billich nutzte dann ein Überzahlspiel zum 3:2 Anschlusstreffer für die Joker. Der Außenstürmer brachte die im Torraum liegengebliebene Scheibe mit letztem Einsatz mit einem Hechtsprung im Tor unter. Die Allgäuer setzten in der Folge alles auf eine Karte und drängten auf den Ausgleich. Als ESVK Trainer Andreas Brockmann schon Torhüter Stefan Vajs für einen sechsten Feldspieler aus dem Tor nahm, hatte Joey Lewis die top Chance auf den Ausgleichstreffer. Er scheiterte mit seinem Direktschuss jedoch an der Beinschiene von Tomas Vosvrada. Im Gegenzug traf Anthony Luciani nur den Pfosten des leeren ESVK Gehäuses. Nach einem Bully in der eigenen Zone und nur noch wenigen Sekunden auf der Uhr, erspielten sich die Joker einen Alleingang von Joey Lewis, der frei vor dem Tigers Tor nur noch regelwidrig gestoppt werden konnte. Den fälligen Penaltyschuss verwandelte Charlie Sarault, der für den angeschlagenen Joey Lewis antreten musste, dann eiskalt zum späten 3:3 Ausgleichstreffer für seine Farben
In der Verlängerung hatten die Joker durch Sami Blomqvist und Joona Karevaara die Möglichkeit das Spiel für sich zu entscheiden. Wiederum ein Wechselfehler in der Kaufbeurer Defensive brachte dann den entscheidenden Treffer in dieser Partie. Ivan Kolozvary ließ sich nicht zwei Mal bitten und verwandelte frei vor Stefan Vajs gekonnt zum 4:3 Siegtreffer für die Bayreuther.


Ravensburg Towerstars
Das Spiel im Schlussdrittel aus der Hand gegeben
(DEL2)  Gegen ein entschlossen auftretendes Gäste-Team aus Crimmitschau konnten die Ravensburg Towerstars auch im vierten Anlauf keine Punkte einfahren. Zwei Drittel lang konnten sie dem Gegner mit Kampf und einem starken Torhüter entgegentreten, im Schlussdrittel schlugen die Eispiraten aber dann eiskalt zu.
Die Ravensburg Towerstars, die wie erwartet auf den erkrankten Adam Lapsansky und weitere sechs verletzte Stammspieler verzichten mussten, starteten nicht gerade vielversprechend in dieses wichtige Spiel. Einen schlampigen Pass der Bande entlang nahm Eispiraten Stürmer Ossi Saarinen auf und spielte zentral in den Slot zu Scott Allen. Der ließ bei seinem platzierten Schlenzer in den linken Torwinkel Ravensburgs Torhüter Jonas Langmann keine Chance. Die Towerstars waren zu diesem Zeitpunk in numerischer Überzahl. Das verbleibende Powerplay war dann eher verkrampfter Natur.
Eingeleitet von einer guten Möglichkeit durch Carter Proft in der 3. Minute lief es bei den Towerstars zusehends besser. Auch Marc Schmidpeter und David Zucker hatten nach fünf Minuten durchaus den Ausgleich auf dem Schläger. Dazwischen fuhren die Gäste immer wieder brandgefährliche Konter, Jonas Langmann musste da hellwach sein.Auch wenn die Gäste aus Crimmitschau optisch geradliniger wirkten, gelang den Towerstars nach 13 Minuten der 1:1 Ausgleich. Die erste Sturmreihe kombinierte zunächst hinter dem Tor, dann kam der Querpass zu Brian Roloff auf halbrechts. Gegen den verzögerten Flachschuss hatte Eispiraten Keeper Brett Kilar wenig Abwehrchancen. Chancen gab es danach auf beiden Seite zu Hauf, doch es bis zur ersten Pausensirene beim 1:1 Unentschieden.
Im zweiten Spielabschnitt wirkte die Partie dann noch verbissener, da hatten zunächst beide Teams so ihre Probleme eine Linie zu finden. Mehr und mehr rissen dann aber doch die Eispiraten das Spiel an sich. Da stand vor allem Towerstars Goalie Jonas Langmann im Brennpunkt, der mit starken Saves den zweiten Gäste-Treffer verhinderte. Auf der Gegenseite hatten die Towerstars ihre Probleme vor allem in numerischer Überzahl. Crimmitschau stand sehr effektiv in der eigenen Zone, nur selten kamen die Ravensburger Cracks in vielversprechende Schusspositionen.
In der Schlussphase des Mitteldrittels bekamen die Towerstars dann aber nochmals eine Powerplay-Möglichkeit, diesmal lief es prompt besser. Mit einem platzierten Handgelenkschuss traf Justin Buzzeo millimetergenau in den linken Torwinkel. Taktisch gesehen schien der Führungstreffer 40 Sekunden vor der Pause natürlich zur rechten Zeit gekommen zu sein. Zwei Minuten nach dem Anspielbully des Schlussdrittels hatte David Zucker die große Möglichkeit zum 3:1. Freistehend fand er aus rund fünf Metern jedoch seinen Meister in Eispiraten-Keeper Kilar. 
Drei Zeigerumdrehungen später fand sich der Puck auf der Gegenseite im Netz der Towerstars wieder. Robbie Czarnik lauerte am linken Pfosten und ließ Jonas Langmann bei der Direktabnahme zum 2:2 Ausgleich keine Chance. Die Towerstars reagierten sofort mit druckvollen Angriffen, Arturs Kruminsch und Brian Roloff hatten beispielsweise in der 51. Minute zwei dicke Chancen auf dem Schläger. 
Sechseinhalb Minuten vor Ende der Partie sollte es dann zur Schlüsselszene kommen. Vincenz Mayer wurde bei einem entschlossenen Angriff völlig freistehend im Slot angespielt, doch der Towerstars Kapitän war einen halben Schritt zu spät und der Puck zischte am linken Pfosten vorbei. Im direkten Gegenzug traf dann Eispiraten Topscorer Jordan Knackstedt mit einem verdeckten Schlenzer zum 2:3. Ein Schock aus Ravensburger Sicht, der nur 37 Sekunden später noch weiter verstärkt wurde. Ivan Ciernik überraschte auf halbrechter Seite die komplette Towerstars Defensive samt Torhüter Jonas Langmann mit einem Schlenzer ins linke Kreuzeck, das 2:4.
Auch mit der Herausnahme des Torhüters gelang den Towerstars der Anschlusstreffer nicht mehr, stattdessen setzte erneut Robbie Czarnik mit dem 2:5 ins leere Ravensburger Tor den „Fangschuss“.


Lausitzer Füchse Weißwasser
Verkauf der Charity-Kalender bringt 1800 Euro - Je 600 Euro an Vereine und Nachwuchs des ESW
(DEL2)  In Zusammenarbeit der “Lausitzer Füchse” Spielbetriebs GmbH mit “Ihr Friseur Cut and Style” wurden Charity-Kalender für einen guten Zweck gestaltet und in umliegenden Geschäften verkauft.
Es wurden insgesamt 49 Kalender verkauft zum Einzelpreis von 30 Euro. Die Einnahmen beliefen sich dabei auf 1.470 Euro. Durch das Engagement der Mitarbeiter der KITA “Regenbogen” konnten zusätzlich noch einmal in einer Sammelaktion 115 Euro eingenommen werden. Dafür gilt den Mitarbeitern ein besonderer Dank.
Durch Initiative von Frau Lill (Ihr Friseur Cut and Style) wurde der Betrag von 1.585 Euro auf 1.800 Euro aufgestockt.
Der Gesamtbetrag von 1.800 Euro kommt zu gleichen Teilen den Ringern des SV Grün Weiß Weißwasser, den Kleinschülern des Eissport Weißwasser und dem Verein “Herzenswünsche” e.V. zu Gute.
Die Übergabe der Gelder erfolgte in der Eisarena Weißwasser vor dem Spiel der Lausitzer Füchse gegen die Kassel Huskies am 02. Februar 2018.


Deggendorfer SC
Trotz zahlreicher Ausfälle: DSC siegt in Sonthofen nach Verlängerung
(OLS)  Eine schwierige Aufgabe hatten die Deggendorfer Kufencracks am Freitagabend in Sonthofen vor der Brust. Das Team von Trainer John Sicinski reiste nämlich ohne Benedikt Böhm, Pascal Sternkopf, Andrew Schembri und dem kranken Andreas Gawlik ins Allgäu. Aller Widrigkeiten zum Trotz sicherten sich die Deggendorfer in einer hart umkämpften Partie mit einem 2:3 Sieg nach Verlängerung zwei wichtige Punkte im Kampf um das Playoff-Heimrecht.
Das Spiel begann gleich mit einem Paukenschlag aus Sicht der Gäste. Gleich in der ersten Spielminute schlenzte Kyle Gibbons den Puck von der blauen Linie Richtung Tor und Curtis Leinweber fälschte den Puck unhaltbar zum 0:1 ab. In der Folgezeit entwickelte sich eine spannende Partie, in der sich die Hausherren einige gute Chancen erspielen, jedoch stand ein ums andere Mal DSC-Keeper Cody Brenner im Weg, der an diesem Abend eine überragende Leistung bot. In der 29. Minute war allerdings dann auch er machtlos. Fabian Voit konnte von links außen alleine aufs Tor ziehen und überwand Brenner zum erstmaligen Ausgleich. Doch die Deggendorfer hatten postwendend eine Antwort parat. Kyle Gibbons tankte sich zunächst in seiner unnachahmlichen Art durch die Sonthofener Abwehr, umspielte den herausstürmenden Patrick Glatzel im Sonthofener Tor und schob ein zum erneuten Führungstreffer für die Gäste. Doch auch dieses Mal hatten die Hausherren die passende Antwort parat. In der 36. Spielminute traf Bulls-Stürmer Kyle Just im Powerplay aus halbrechter Position zum erneuten Ausgleich. Im Schlussdrittel gab es auf beiden Seiten noch einmal genügend Chancen, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Jedoch ließen sich beide Torhüter nicht mehr überwinden, sodass es nach 60 Minuten immer noch 2:2 stand. Vor knapp 760 Zuschauern in Sonthofen sollte die Entscheidung also erneut in der Verlängerung fallen, wie bereits beim letzten Aufeinandertreffen beider Teams vor knapp drei Wochen. Dieses Mal war es allerdings Kyle Gibbons, der zum Matchwinner für den DSC wurde. Er verwertete ein mustergültiges Zuspiel von Curtis Leinweber und brachte damit den Sieg für den Deggendorfer SC. Einziger Wehrmutstropfen an diesem Abend war die Verletzung von Santeri Ovaska. Der Deutsch-Finne musste bereits im ersten Drittel nach einem harten Check in die Kabine und kehrte auch später nicht mehr in die Partie zurück. Seinen Platz in der ersten Angriffsformation übernahm Sergej Janzen während Nachwuchsspieler Simon Hintermeier dann in der dritten Sturmreihe zum Zug kam.
Nun geht es für den DSC am morgigen Sonntag weiter. Dort trifft man im heimischen Stadion auf die Blue Devils Weiden, mit denen man in Deggendorf noch eine Rechnung offen hat. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.


Memmingen Indians
Indians siegen weiter – Erfolg in Passau
(OLS)  Mit einem 5:1 Sieg haben die Memminger Indians den nächsten wichtigen Erfolg in der Verzahnungsrunde gefeiert. In Passau setzte sich der ECDC am Ende verdient durch und untermauerte seine Ambitionen. Am Sonntagfolgt bereits das Rückspiel gegen die „Black Hawks“ am Hühnerberg.
Die Indians, die auf den beruflich verhinderten Martin Jainz sowie auf Kapitän Jan Benda verzichten mussten, taten sich zu Beginn schwer gegen tief stehende Passauer Hausherren. Diese kamen zwar auch nur vereinzelt zu Chancen, schafften es aber, kurz nach einer Überzahlsituation die Führung zu erzielen (12.). Die Memminger versuchten dann den Druck etwas zu erhöhen, um noch vor der ersten Pause ausgleichen zu können, dank Dominik Piskor, der in Überzahl vollstreckte, gelang ihnen das auch. So ging es mit einem Unentschieden in die Kabinen.
Das zweite Drittel war dann klar in Memminger Hand. Die Indians setzten Passaus Hintermannschaft zunehmend unter Druck und erzielten ganze vier Treffer. Gregor Kubail erzielte die erstmalige Führung für die Rot-Weißen, ehe Daniel Huhn und Lubor Pokovic in Überzahl weiter erhöhten. Den Schlusspunkt in einem starken Drittel setzte Markus Lillich, der zwei Minuten vor der Pause auf 5:1 stellte.
Im letzten Abschnitt sollten dann keine Tore mehr fallen, Passau schaffte es nicht mehr Joey Vollmer zu überwinden und die Indians nahmen etwas das Tempo aus der Partie. Erfreulich aus Memminger Sicht war dann noch das Comeback von Timo Schirrmacher und Tim Tenschert, die beide im Schlussabschnitt wieder Eiszeit erhielten.
Bereits am Sonntag treffen sich beide Teams wieder am Hühnerberg (18:30 Uhr), die Indians wollen mit einem Sieg weiter ihre Position, und damit das Heimrecht in den Play-Offs, untermauern. Am nächsten Wochenende kommt es dann zum absoluten Showdown gegen den HC Landsberg (Sonntag, 17:30 Uhr).


Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen verliert gegen Deggendorf 2:3 nach Verlängerung - Bulls mit starker Leistung und einem Beinahe-Sieg gegen den Tabellenzweiten
(OLS)  Der ERC Sonthofen hat nach einem starken Spiel gegen den Tabellenzweiten aus Deggendorf 2:3 (0:1; 2:1; 0:0; 0:1) nach Verlängerung verloren. Vorausgegangen war für die 757 Zuschauer ein an Spannung nicht zu überbietendes Spiel mit teils deutlichen Vorteilen für die Oberallgäuer. Allerdings scheiterten die Bulls entweder knapp oder am durchaus stark agierenden Deggendorfer Torhüter Cody Brenner.
Die Bulls starteten mit dem ersten Angriff in die Partie, doch im Gegenzug kamen die Gäste in den Sonthofer Spielabschnitt gelaufen. ERC-Torhüter Patrick Glatzel war die Sicht versperrt und der Abschluss von Curtis Leinweber lag nach nicht einmal einer gespielten Minute im Tor. Jetzt schlug aber die Stunde der Oberallgäuer: Guth in der dritten Minute mit einem fast perfekten Versuch, danach weitere Möglichkeiten für Hadraschek, Sill und Co. - doch es blieb beim 0:1 Pausenstand. Deggendorf keinesfalls überlegen, die Bulls mit 17:3 Torschüssen tonangebend.
Das zweite Drittel war schon deutlich ausgeglichener. Sonthofen weiter mit guten Gelegenheiten und schließlich setzte sich Fabian Voit über die linke Seite toll gegen zwei Gegenspieler durch, lief auf das Tor zu und verwandelte grandios zum 1:1-Ausgleich. Dann Rangelei und Strafen gegen beide Mannschaften und Deggendorf einen kurzen Augenblick wacher. Kyle Gibbons spielte Patrick Glatzel aus und schob zur erneuten Führung für die Niederbayern ein. Das 1:2 zu Beginn der 31. Minute. Die Bulls wischten sich den Mund ab und gaben weiter Gas. Vladimir Kames in Überzahl auf Maximilian Hadraschek, der sah Kyle Just und der Mann mit der Nummer 73 mit einem tollen Abschluss auf halber Höhe zum 2:2 für den ERC Sonthofen. Unentschieden ging es zum zweiten Mal in die Kabinen.
Die letzten zwanzig Minuten ein harter Schlagabtausch. Beide Teams kämpften um den möglichen Siegtreffer. Die Bulls einen Tick näher dran, ein Deggendorfer Feldspieler rettete seiner Mannschaft mit einer Schulterabwehr vor dem beinahe schon sicheren Rückstand. In den letzten Sekunden mussten der ERC noch einmal zittern, doch Glatzel rettete nun sein Team. In der Overtime bringt ein Treffer von Kyle Gibbons die Entscheidung zu Gunsten der Niederbayern. 2:3 nach Verlängerung und damit ein Punkt für den ERC Sonthofen, sowie zwei Punkte für den Deggendorfer SC. Der Aktion könnte ein Abseits vorausgegangen sein, dies hatten die Schiedsrichter aber nicht erkannt.


Löwen Waldkraiburg
EIN WICHTIGER SIEG FÜR DAS SELBSTVERTRAUEN
(OLS)  Der EHC Waldkraiburg konnte Spiel 5 der Verzahnungsrunde klar für sich entscheiden. Gegen die Gladiators vom TSV Erding siegte die Mannschaft von Trainer Rainer Zerwesz am Freitag in der Raiffeisen Arena verdient und ungefährdet mit 6:1. Tomas Rousek und Michael Trox trafen doppelt, die weiteren Tore erzielten Nico Vogl und Patrick Zimmermann, der sich dafür ein Sonderlob verdiente.
„Dass das entscheidende Tor der Patrick gemacht hat, hat mich sehr gefreut“ erklärte EHC-Coach Rainer Zerwesz auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Sein erstes Tor in der ersten Mannschaft. Er ist jetzt schon ein paar Wochen dabei und macht seine Sache richtig gut“ so Zerwesz weiter über den 18-Jährigen, der inzwischen Woche für Woche in der „Ersten“ aufs Eis geht und aus dem eigenen Nachwuchs stammt. Eine tolle Geschichte für den EHC und eine echte Auszeichnung für die starke Nachwuchsarbeit bei den Löwen.
Nicht so toll erging es den gut 800 Fans als sie bereits beim Aufwärmen des EHC bemerkten, dass da ein paar Spieler noch beziehungsweise auch fehlten. Neben den Langzeitverletzten Florian Ullmann und Daniel Schmidt fehlten gegen die Gladiators nämlich auch die Erste-Reihe-Stürmer Brent Norris und Lukas Wagner, die bereits unter der Woche wegen Krankheit nicht trainieren konnten. Die Löwen legten allerdings mit dem Eröffnungsbully gut los und Michail Sokolov und Tomas Rousek hatten in den ersten beiden Minuten gleich gute Chancen. Nach knapp drei Minuten erhielten die Gäste bereits das erste von am Ende sechs Powerplays zugesprochen, die Gladiators gaben aber nicht einen Schuss auf Löwen-Keeper Korbinian Sertl ab. Nach gut zehn Minuten gingen die Industriestädter dann verdientermaßen in Führung: Tomas Rousek marschierte durch die gegnerischen Abwehrreihen, zielte und feuerte in den Winkel zum 1:0 aus dem Slot (10:30). Rousek hatte dann auch das 2:0 auf dem Schläger, doch sein abgefälschter Hämmerle-Schuss verfehlte das Gehäuse von Jonas Steinmann in der 17. Minute um wenige Zentimeter.
Im zweiten Abschnitt sollte dann bereits die Entscheidung fallen und hier schlug nach besserem Beginn der Gäste die Stunde von EHC-Eigengewächs Patrick Zimmermann. Mit einem Traumpass schickte ihn Verteidiger Christian Ettwein durch die neutrale Zone und seinen Alleingang verwertete Zimmermann schließlich eiskalt in den Winkel zur 2:0-Führung (28:56). In den folgenden Minuten war von Erding nichts mehr zu sehen und die Löwen legten weiter nach. Michael Trox stellte bei vier gegen vier auf 3:0, der Treffer wurde jedoch Tomas Rousek gut geschrieben (32:09) und jetzt ging es dahin mit den Gladiatoren im Waldkraiburger „Kolosseum“ namens Raiffeisen Arena: Michael Trox stach über den Flügel ins Erdinger Drittel und ließ Steinmann mit einem flachen Schlagschuss alt aussehen (33:43), knapp drei Minuten vor der Pause vollstreckte Nico Vogl auf einem Knie zum 5:0 (37:03). „Nach dem 2:0 sind wir 10, 15 Minuten komplett auseinandergefallen“ versuchte Erdings Coach Thomas Vogl sich nach der Partie mit einer Einschätzung. „Für mich enttäuschend, wie wir uns im zweiten Drittel präsentiert haben. Bis dahin waren wir ebenbürtig, aber dann sind wir eingebrochen und das darf man sich nicht gegen eine Mannschaft, die Oberliga gespielt hat und weiter spielen will.“
Erding wechselte im Schlussabschnitt den Torhüter und für Steinmann kam Andreas Gerlspeck. Bei den Löwen blieb Max Kaltenhauser verletzt in der Kabine und auch Michail Sokolov hatte sich eine Verletzung zugezogen. Die Gladiators schafften mit Mathias Jeske in Überzahl dann früh den Ehrentreffer (41:15), recht viel mehr gab es über die Bemühungen der Erdinger aber nicht zu berichten. Da passte es, dass Michael Trox‘ Treffer zum 6:1 eigentlich als Pass vor das Tor gedacht war, Gerlspeck aber stattdessen zum 6:1-Endstand durch die Beine kullerte (45:29).
Für den EHC Waldkraiburg ein wichtiger Sieg, besonders fürs Selbstvertrauen, wie Rainer Zerwesz nach dem Spiel betonte. Gerade nach den zuletzt eher durchwachsenen Wochen. „Wir haben nur einen kleinen Kader gehabt und läuferisch war es ok. Aber es geht noch besser und daran müssen wir arbeiten“ so der Löwen-Coach. „Wir sind froh, dass wir die 3 Punkte haben, das war unser klares Ziel.“ Abzuwarten bleibt jedoch, wie es sich an der Verletzten-Front verhält- mit einer Rückkehr von Lukas Wagner und Brent Norris an diesem Wochenende rechnete Zerwesz nach dem Spiel nicht und auch bei Sokolov und Kaltenhauser wird die medizinische Abteilung des EHC gefordert sein.


Wohnbau Moskitos Essen
Wieder nichts zu holen in Halle
(OLN)  Das begann sehr heikel für unser Team, denn bereits nach 43 Sekunden lagen die Moskitos 1:0 zurück. Ohne Lucas Topfstedt, Marvin Deske und Christian Schmidt, die ihren Chefcoach unter der Woche nicht überzeugen konnten, lagen die Moskitos also schnell im Hintertreffen. Halle entwickelte schnell Druck auf das Tor von Basti Staudt, doch mehr ließen der Essener Keeper und seine Vorderleute nicht zu. Auch die Moskitos versuchten natürlich den Rückstand auszugleichen, aber so recht wollte sich im ersten Drittel kein hochklassiges Spiel entwickeln. Die Chancen, die beide Teams sich erspielten waren sichere Beute der beiden Torleute, Cerveny und Staudt waren auf dem Posten. Eigentlich hätten die beiden Strafzeiten gegen Halle gegen Gunkel und Striepeke für die Moskitos hilfreich sein sollen, doch niemand in grün/lila brachte die Scheibe an Cerveny vorbei.
Und es ging bescheiden weiter. Auch das zweite Drittel begann mit einer Klatsche, denn wieder konnte Halle einen frühen Treffer erzielen, wieder Maximilian Spöttel, das 2:0. Doch auch hier hatten die Moskitos wieder die Möglichkeit in Überzahl etwas zu verbessern, doch auch diese Chance verstrich. Besser machten es die Bulls, zunächst gab es Verwirrung um einen vermeintlichen Treffer, der nicht gegeben wurde, dann machten es die Bulls besser und erzielten das 3:0. Im Grunde war mit diesem Ergebnis der Drops für unser Team gelutscht. Als im Gewühl um Basti Staudt auch noch das 4:0 fiel, war das Thema Halle für die Moskitos mal wieder kein Gutes. Kyle De Coste traf vorsichtshalber noch im zweiten Abschnitt, damit es auch kein Debakel gibt. Und als Eric Wunderlich eine 5 plus Spieldauerstrafe kassierte bestand die Chance das Ergebnis zu verbessern. Essen war auch bemüht, doch bis zum Ende des Drittels passierte nichts mehr.
Zufriedenstellend waren die letzten 20 Minuten aus Sicht unserer Moskitos dann auch nicht. Gegen kompakte Teams wie die Saale Bulls fehlt dann irgendwann vorne die Durchschlagskraft, was sich regelmäßig rächt. Tom Fiedler eröffnete nochmal die Chance das Spiel zu drehen, sein Tor zum 4:2 war wichtig. Ist der Name Maximilian an der Saale eigentlich geschützt? Wenn nicht sollten die Bulls darüber nachdenken, denn der nächste Treffer durch einen Maximilian, der ehemalige Essener Spöttel erhöhte auf 5:2. Wie schon in den ersten 40 Minuten gab es auch im letzten Drittel gute Chancen, doch die von Frank Gentges oft bemängelte Finalität fehlte einmal mehr. So war auch in diesem Meisterrundenspiel in Halle wieder einmal nichts zu holen. Damit wird es nicht leichter im Kampf um eine günstige Ausgangsposition für die Play Offs.


Herner EV
Herner EV – EHC Timmendorfer Strand 10 : 1 (4:0,2:1,4:0)
(OLN)  Der Herner EV konnte am Freitagabend am Gysenberg auch sein neuntes Spiel in der Quali-Runde gewinnen und das gleich mit 10:1 gegen den EHC Timmendorfer Strand. Es war auch in der der Höhe ein verdienter Erfolg des Teams von Uli Egen gegen einen Gegner, der nur im zweiten Abschnitt das Ergebnis erträglicher gestalten konnte. So nebenbei konnte nun auch rechnerisch die Playoff-Teilnahme gesichert werden. Das stand nicht nur für die HEV Fans faktisch schon vorher fest und so konnte dann auch schon während der Partie stolz verkündet werden dass der HEV Fanexpress zum ersten Playoff-Spiel am 9. März 2018 um einen weiteren Waggon verlängert wird.
Der Herner EV brauchte nur eine kurze Anlaufzeit um klar zu machen wer der Herr am Berg ist. Gut vorbereitet von Brad Snetsinger eröffnete Lois Spitzner in der 8. Minute mit dem 1:0 den Torreigen und als drei Minuten später Brad Snetsinger mit einem Unterzahl-Break knapp scheiterte, da zog Thomas Richter Sekunden später von der blauen Linie ab und erhöhte auf 2:0. Die nächsten beiden Treffer fielen kurz vor der ersten Pause in der 19. Minute. Zuerst schloss Marcus Marsall eine gute Überzahlkombination mit dem dritten Tor ab, nur 42. Sekunden später war es erneut Lois Spitzner, der zum Pausenstand von 4:0 einlochte.
Mit dem zweiten Drittel war HEV Coach Uli Egen hinterher nicht so ganz zufrieden, es ging ‚nur‘ mit 2:1 an die Gysenberger. Den Ehrentreffer der Timmendorfer erzielte Lukas Gärtner in der 30. Minute in doppelter Überzahl. Dann waren aber wieder die Herner an der Reihe. Ein Schlagschuss von Michel Ackers ging in der 33. Minute vom Innenpfosten zum 5:1 ins Tor der Gäste und dann gab es die nächste tolle Kombination mit dem Treffer von Marcus Marsall zum 6:1. Beide Tore fielen erneut in Überzahl.
Im Schlussabschnitt gaben die Gysenberger dann noch einmal Vollgas. Aaron McLeod traf in der 42. Minute nur den Pfosten, aber im Nachschuss war dann Lois Spitzner mit seinem dritten Treffer zum 7:1 zur Stelle. Auch Marcus Marsall war ein drittes Mal erfolgreich und zwar in der in der 48. Minute zum 9:1. Zwei Minuten zuvor war der Top-Vorlagengeber der Liga, Brad Snetsinger, mit dem achten Herner Treffer zur Stelle. Dieses Mal legte er nicht für Aaron McLeod auf sondern verwandelte dessen Zuspiel. Den Timmendorfern schwanden mittlerweile nicht nur die Kräfte sondern auch die Motivation. Einmal mussten sie aber noch ‚leiden‘ und zwar in der 55. Minute, als Michel Ackers mit dem 10:1 erneut von der blauen Linie traf. Zuvor hatte der HEV eine vierminütige Unterzahl schadlos überstanden.


Buchloe Pirates
Piraten bleiben weiter in der Spur - ESV Buchloe feiert gegen Moosburg nach furiosem Startdrittel den nächsten Heimsieg
(BYL)  Einen sehr unterhaltsamen und gelungenen Eishoceky-Abend gab es am Freitag in der Buchloer Sparkassenarena zu sehen – zumindest wenn man Anhänger der heimischen Piraten ist. Denn nach einen bärenstarken Auftaktdrittel, in dem der ESV schon nach gut zehn Minuten mit 5:0 führte, behielten die Gennachstädter gegen den EV Moosburg am Ende verdient mit 9:4 (5:0, 1:3, 3:1) die Oberhand. Bis auf eine kurze Auszeit im Mitteldrittel bot das Team von Norbert Zabel den Zuschauern stellenweise tolles Offensiv-Hockey und ließ sich nach drei Gegentreffern im zweiten Durchgang in den letzten 20 Minuten auch nicht wie im letzten Heimspiel gegen Haßfurt aus der Ruhe bringen. Durch den zweiten Heimsieg der Verzahnung überholten die nun auf Rang vier liegenden Buchloer den EVM auch in der Tabelle und stehen damit nur noch einen Platz hinter den begehrten ersten drei Rängen, die den Klassenerhalt bedeuten würden.
Den Grundstock für den dritten Sieg in Serie legte der ESV schon in den ersten 20 Minuten, wo man ein nahezu perfektes erstes Drittel spielte. Denn die Hausherren überrollten die Gäste zwischen der sechsten und elften Minute mit gleich fünf Toren förmlich. Den Startschuss besorgte Markus Vaitl (6.), dem nur 41 Sekunden später das 2:0 durch Martin Zahora folgte. Als die Buchloer dann gleich mit zwei Mann mehr auf dem Eis agieren durften, legte Alexander Krafczyk das 3:0 nach (8.). Und nachdem der bis dato fast beschäftigungslose ESV-Tormann Alexander Reichelmeir einen Alleingang von David Michl entschärfte (9.), schlug es im folgenden Gegenzug das vierte Mal hinter EVM-Schlussmann Thomas Hingel ein (9.). Gästetrainer Bernhard Engelbrecht hatte nach dem 4:0 von Ladislav Marek genug und nahm erst einmal eine Auszeit. Aber auch diese und der anschließende Torwartwechsel weckten die Moosburger nicht aus ihrem Tiefschlaf in der Defensive. Schließlich erhöhte Maximilian Hermann nach noch nicht einmal elf Minuten gar auf 5:0.
Zumindest kamen die Moosburger dann etwas verbessert aus der Kabine und verkürzten durch Florian Müller auf 5:1 (25.). Doch auch darauf hatten die spielfreudigen Freibeuter zunächst die passende und prompte Antwort, als Martin Zahora nur 23 Sekunden später gleich zwei Verteidiger einfach stehen ließ und Keeper Johannes Probst zum 6:1 verlud. In der Folge schalteten die Buchloer dann etwas zurück, hatten das Spiel aber dennoch weiter unter Kontrolle. Erst gegen Drittelende schlich sich aber doch die ein oder andere Unkonzentriertheit ein. In Überzahl verkürzte David Michl daher mit einem unhaltbaren Schuss in den Winkel auf 6:2 (38.). Und Sekunden vor der zweiten Pause fingen sich die Hausherren durch das Powerplaytor von Daniel Schander zum 6:3 noch ein Gegentor ein – genau wie schon am letzten Sonntag im Heimspiel gegen Haßfurt.
Doch statt einem möglichen Déjà-vu und einer erneut drohenden Zitterpartie rückten die Buchloer an diesem Abend die Verhältnisse im letzten Drittel ganz schnell wieder zurecht. „Wir haben uns wieder auf unseren Spielplan konzentriert und die Zweikämpfe wieder gewonnen“, nannte Trainer Norbert Zabel die Gründe, warum der ESV dieses Mal nach dem klaren Vorsprung keine Spannung mehr aufkommen ließ. Denn der bestens aufgelegte Ladislav Marek nahm dem EVM mit dem 7:2 schon 42 Sekunden nach Wiederbeginn jeglichen Wind aus den Segeln. Und der Treffer von Marc Weigant (45.), sowie ein satter Schuss von Alexander Krafczyk (53.) erhöhten den Spielstand anschließend auf 9:3. Das Tor von Kevin Steiger zum 9:4 Endstand in Überzahl war dann nur noch Ergebniskosmetik und änderte nichts mehr am auch in der Höhe verdienten Erfolg der Buchloer, denen durch einen Pfostenschuss von Max Hofer (58.) sogar fast noch das zehnte Tor gelungen wäre.


Passau Black Hawks
Rückspiel bei den Indians - Black Hawks müssen in Memmingen ran
(BYL)  „Nach dem Spiel, ist vor dem Spiel!“ so ein bekannter Satz aus der Fußballwelt. Bei den Passau Black Hawks passt dieser Spruch an diesem Wochenende ganz genau. Es ist das Wochenende an dem die Habichte gleich zweimal gegen den Oberligisten aus Memmingen ran müssen. Am Freitag fand in der Passauer EisArena das Hinspiel in der Qualifikationsrunde zur Oberliga Süd auf dem Programm. Am Sonntag um 18.30 Uhr steigt bereits das Rückspiel bei den Schwaben.
In den Spielen gegen den Oberligisten sind die Passau Black Hawks der klare Außenseiter. Dazu kehren bei den Indians einige Spieler in den Kader nach Verletzungen zurück. So wird der mit vielen Stars besetzte Kader der Memminger noch breiter und bietet dem Trainergespann die Möglichkeit ihr Spiel noch mehr zu variieren. Etwas voller wird auch der Kader der Black Hawks, denn neben Kapitän Waldemar Detterer, kehren auch Daniel Huber und Oliver Wawrotzki wieder zurück. Bei Anton Pertl stehen die Zeichen schlecht, er wird diese Saison aufgrund seiner Verletzung nicht mehr auflaufen können. In Memmingen müssen die Dreiflüsse Städter zudem auf Verteidiger Helmut Kößl verzichten. Der Routinier steht aufgrund privater Termine am Sonntag nicht zur Verfügung. „Wir haben zuletzt mit einem kleinen Kader sehr erfolgreich gespielt. Die Mannschaft ist fit und durchtrainiert. In dieser Gruppe kann jeder jeden schlagen. So gehen wir auch das Spiel in Memmingen an.“ so der sportliche Leiter Christian Zessack.
Und auch das kommende Wochenende wirft bereits seine Schatten voraus. Am Freitag steht für die Black Hawks die Partie in Landsberg auf dem Programm, ehe es am Sonntag zum Duell mit dem EHC Waldkraiburg in der Passauer EisArena kommt. Zu dem Spiel am Faschingswochenende sind alle Fans und Zuschauer recht herzlich eingeladen in Kostüm oder Verkleidung in die EisArena zu kommen.
Die Passau Black Hawks empfehlen für das Heimspiel gegen Waldkraiburg die Vorverkaufsstellen zu nutzen. Tickets erhalten Sie im Reisebüro Eichberger (Fußgängerzone) und der Tankstelle Färber in Passau Maierhof. -czo


Kempten Sharks
Drei Verletzte statt drei Punkte - Unnötige Niederlage der Sharks in Fürstenfeldbruck
Gleich drei Spieler des ESC Kempten mussten die Partie nach Verletzungen vorzeitig beenden. Andreas Ziegler  mit Leistenbeschwerden. Tobias Epp musste nach einem Foul lange auf dem Eis behandelt werden, er konnte danach mit einem dicken Knie nicht mehr weiterspielen. André Aschenbrenner stürzte gegen die Bande und wurde ebenfalls lange behandelt, bevor er zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde. Über die Schwere der Verletzungen ist noch nichts bekannt.
Nach den teilweise starken Auftritten zuvor gegen die Bayernligisten galt es für die Allgäuer den Schalter umzulegen und sich auf körperbetontes Hockey auf offenem Eis einzustellen. Dies schien zu Beginn auch zu gelingen. Aschenbrenner in der 9.min. und Epp in der 14.min. brachten die Sharks mit 0:2 in Führung. Kempten hatte das Spiel im Griff und durchaus Möglichkeiten den Vorsprung auszubauen.
Stattdessen erzielten die Crusaders kurz vor der Pause in Überzahl den Anschlusstreffer. Ab dem zweiten Drittel ein anderes Bild. Ein zerfahrenes Spiel mit wenigen technischen Aktionen. Kempten wirkte verkrampft, der Spielaufbau lief nicht mehr und die Illerstädter wurden mehr und mehr in die Defensive gedrängt. Logische Konsequenz der 2:2 Ausgleich, ebenfalls in Überzahl. Auch das Powerplay der Sharks funktionierte nicht und so kassierte man sogar in eigener Überzahl, durch einen Konter nach Scheibenverlust im Aufbau, das 3:2 wieder kurz vor der Pause.
Das letzte Drittel war geprägt von vielen Fouls und Strafen und den besagten Verletzungen. Kempten drängte auf den Ausgleich und Andreas Becherer nahm zum Spielende noch Torwart Martin Niemz zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis.
Doch auch dies half nichts,  Fürstenfeldbruck  traf zum 4:2 Endstand ins leere Tor.
Nun heist es darauf hoffen das die Verletzungen der Spieler nicht zu schwer sind und diese baldmöglichst wieder zur Verfügung stehen. 


Haßfurt Hawks
EHC Königsbrunn – ESC Haßfurt 8:6 (1:2, 3:2, 4:2)
(BLL)  „Mehr geht nicht. Uns fehlte halt gerade im ersten Abschnitt das Quäntchen Glück. Wir müssen einfach so weiterspielen.“ Nicht nur aus der Sicht von Haßfurts Martin Reichert, sondern auch der seines spielenden Königsbrunner Trainerkollegen Fabio Carciola, boten die „Hawks“ bei ihrem Gastspiel am Freitagabend bei den „Pinguinen“ wieder einmal eine tolle Leistung.
Doch davon können sich die Kreisstädter letztlich nichts kaufen. Mit 8:6 verloren sie die Partie, und rutschten durch die dritte Niederlage in Folge auf den letzten Platz der Verzahnungsrunde C ab. „Wie es momentan läuft, ist es einfach traurig.“ An seinem 54. Geburtstag schenkten ihm Kapitän Christian Dietrich und seine Teamkollegen also nicht wie erhofft weitere Guthabenpunkte. Unbändiger Einsatzwillen und tolle Moral bis zum Ende reichten nicht aus. Dabei wäre es durchaus möglich gewesen, trotz der miserablen personellen Situation: Mit nur einem Torhüter und gerade einmal zwölf Feldspielern, hatten die „Hawks“ im ersten Abschnitt klar die Oberhand. „Die Jungs haben super gespielt und wieder 120 Prozent gegeben“, lobte Reichert. „Wir waren zu diesem Zeitpunkt klar die bessere Mannschaft.“ Nach und bereits vor dem Führungstreffer der Hausherren durch Dominik Zimmermann (11.) gelang es jedoch lediglich Lucas-Andreas Thebus (15.) sowie dem wiedergenesen Jakub Sramek (19.) – sogar in Unterzahl – die Königsbrunner Nummer 1 Markus Kring zu überwinden. In der sehr intensiven, aber fairen Begegnung, ließen die Gäste zahlreiche weitere Chancen, darunter gleich drei Alleingänge, liegen. Eine weitaus deutlichere Führung wäre möglich gewesen.
Den besseren Start in den Mittelabschnitt erwischten zugebenermaßen die Hausherren, denen zunächst der schnelle Ausgleich zum 2:2 gelang (Torschütze war Michael Fischer, 25.). Und dank weiterer Treffer in der 27. und 34. Minute schossen sie einen erstmaligen Zwei-Tore-Vorsprung heraus. Dann jedoch kassierte der US-Amerikaner Chad Trupp eine Spieldauerdisziplinarstrafe, nachdem er Haßfurts Neuzugang Michael Stach, der nach seiner Rückkehr aus Schweinfurt erstmals für Haßfurt aktiv war, einen unglücklichen Check gegen den Kopf verpasst hatte. Die fünfminütige Überzahl nutzte vor allem Michal Babkovic, der per Doppelschlag (37./40.) bis zur zweiten Pausensirene auf 4:4 ausglich. Das „Wechselspielchen“ ging indes auch im letzten Drittel weiter. Christian Dietrich (41.) brachte die „Hawks“ erneut nach vorne, ehe Jeffrey Szwez und Dominik Zimmermann (51./54.) den Spieß wieder umdrehten. Per Penalty markierte David Franek, seit Wochen in bestechender Form, das 6:6 (56.). Weil Dominik Zimmermann die Schwaben erneut nach vorne schoss (58.), „opferte“ Reichert daraufhin Torhüter Michael Tscherepanow für einen zusätzlichen Feldspieler. Einen Puckverlust der „Hawks“ nutzte der ehemalige DEL-Profi Matthias Forster schließlich, um mit einem „Empty-net-Goal“ den 8:6-Endstand zu markieren.
„Alle Spiele bisher stets auf Augenhöhe. Wir spielen super Eishockey, aber wir belohnen uns momentan leider nicht“, lautete das ernüchternde Fazit von Martin Reichert, der „ganz klar“ von einer „unverdienten Niederlage“ sprach. „Schade, dass wir wieder ohne Punkte heimfahren mussten.“


Pinguine Königsbrunn
Eishockeykrimi gegen starke Gäste
(BLL)  Mit 8:6 gewinnt der EHC Königsbrunn sein Heimspiel gegen die Haßfurter „Hawks“ und holt damit wichtige drei Punkte. Dabei erwischten die Gäste den besseren Start und hatten am Ende auch die besseren Karten.
Im ersten Drittel tat sich Königsbrunn schwer gegen die stark besetzten Gäste aus Unterfranken und fing sich einige Konter, doch der heute wieder mal herausragend agierende Goalie Markus Kring verhinderte einen frühen Rückstand der Brunnenstädter. In Überzahl ging der EHC dann in der elften Spielminute mit 1:0 in Führung, Dominik Zimmermann netzte auf Zuspiel von Forster gekonnt ein. Doch nur vier Minuten später schlossen die Gäste ihr starkes Überzahlspiel mit dem Ausgleich ab. Bitter war aber das 1:2 kurz vor Drittelende, als Sramek in Unterzahl einen sehenswerten Konter einschoss und seine Mannschaft zum ersten Mal in Führung brachte. Die Gäste waren im ersten Drittel die klar bessere Mannschaft, Königsbrunn leistete sich zu viele individuelle Fehler.
Auch nach der Pause erwischte Haßfurt den besseren Start, doch der EHC wachte nun langsam aus dem Dornröschenschlaf auf und agierte konzentrierter. Der verdiente Ausgleich fiel dann in der 25. Spielminute durch Michael Fischer. Nur zwei Minuten später zappelte nach einem Alleingang zuerst Lukáš Hruzík im Tor der Haßfurter, doch kurz darauf landete dann auch der Puck zum 3:2 im Tor der Gäste. Mit dem 4:2 in der 34. Spielminute war das Spiel schon fast entschieden, doch Hayden Trupp kassierte nach einem verunglückten Check fünf Minuten plus eine Spieldauerstrafe. Haßfurt zeigte wieder starkes Überzahlspiel und glich mit zwei Treffern bis zum Drittelende aus, die Partie war wieder offen.
Im letzten Spielabschnitt legten die Gäste gleich flott los und erzielten das 4:5, der EHC musste nun ohne erste Sturmreihe dagegenhalten. Denn Patrick Zimmermann verließ schon im ersten Drittel verletzungsbedingt das Eis, Lukas Fettinger war von Anfang an nicht dabei, und mit Hayden Trupp fehlte nun auch der letzte Angreifer der Paradereihe. Doch Königsbrunn kämpfte sich wieder zurück, Jeff Szwez sorgte für den verdienten Ausgleich zum 5:5. Dominik Zimmermann schoss den EHC nur drei Minuten später in Führung, doch die Gäste glichen mit dem sehenswerten Penalty von Franek wieder zum 6:6 aus. Doch Zimmermann hatte noch einen Pfeil im Köcher und netzte zum dritten Mal ein, so dass den Gästen am Ende nur noch die Herausnahme ihres Goalies zugunsten eines weiteren Feldspielers blieb. Nach einem Puckverlust der Hawks sorgte dann Matthias Forster mit seinem empty net goal für den 8:6 Endstand.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten gewinnt der EHC letztendlich verdient gegen technisch versierte Gäste die fair geführte und sehenswerte Partie. Am Ende entschieden trotz schwerwiegender Ausfälle der unbedingte Wille zum Sieg und eine geschlossene Mannschaftsleistung. Der EHC steht somit am Ende des Tages auf dem zweiten Rang und belegt damit einen Aufstiegsplatz.
EHC-Coach Fabio Carciola ist trotz der Punkte unzufrieden: „Wir haben uns heute von Anfang an selbst das Leben schwer gemacht und nicht das umgesetzt, was wir zuvor besprochen haben. Klar, am Ende haben wir gewonnen, aber so dürfen wir nicht mehr auftreten. So war es spannend bis zum Schluss.“


EV Aich
EV AICH STEHT VOR RICHTUNGSWEISENDEM WOCHENENDE – EMIL SVEC KOMMT
(BBZL)  Für den EV Aich beginnt die heiße Schlussphase in der Vorrunde der Bezirksliga. Nach dem spielfreien Wochenende ist der EV Aich in der Tabelle vom ersten auf den dritten Rang abgerutscht. Allerdings sind die für die Playoff-Qualifikation notwendigen Plätze 1 und 2 weiter äußerst eng umkämpft. Ganz oben steht momentan wieder Waldkraiburg mit 35 Punkten aus 15 Spielen vor Inzell mit 34 Punkten (15 Spiele) und dem punktgleichen EV Aich (13 Spiele).
In dem bevorstehenden „Doppelwochenende“ warten gleich zwei harte Brocken auf die Schützlinge von Trainer Georg Herrmann. Am Samstag ist um 17:15 Uhr der ERSC Ottobrunn zum letzten Heimspiel im heimischen Stadion zu Gast, tags darauf geht es dann auswärts gegen den EK München. Beide Mannschaften stehen zwar im unteren Tabellendrittel, was aber nicht ihrer wahren Spielstärke entspricht.
Ottobrunn hat zuletzt in Berchtesgaden einen 4:2 Sieg eingefahren. Mit einem deutlichen 15:1 Sieg gegen Bad Aibling und einem 8:4 gegen Dorfen haben sie zusätzlich unterstrichen, dass ihnen einiges zuzutrauen ist. Die letzte 1:5 Niederlagen gegen Waldkraiburg war nach eigenen Angaben unglücklich. In dem ausgeglichenen Spiel lag es an der Chancenverwertung, die bei den Waldkraiburgern deutlich besser gewesen sein soll.
Ohne Verschnaufpause geht es dann am Sonntag nach München ins Olympiastadion. Spielbeginn ist um 19.45 Uhr. Auch die Münchner haben vor allem in den letzten Spielen ihr Potential gezeigt. Ein 6:4 Sieg in Berchtesgaden sowie ein deutlicher 8:3 Erfolg zuhause gegen Pfaffenhofen sprechen eine deutliche Sprache. Wie schwer es gegen den MEK zu spielen ist mussten die Aicher beim knappen Heimsieg vor zwei Wochen erfahren.
Die Mannen um Kapitän Stefan Urzinger sollten also gewarnt sein und keinen der beiden Gegner unterschätzen. Der Aicher Coach kann bis auf den langzeitverletzten Rotzinger voraussichtlich auf seine komplette Truppe zurückgreifen und will natürlich eine ähnlich gute Leistung wie in den letzten Spielen bei seiner Mannschaft abrufen.
Ein besonderes Schmankerl gibt es vor allem für die älteren Fans des EVA. Wenn der Name Emil Svec fällt, dann kommen Erinnerungen an die erfolgreichste Zeit der 90er Jahre auf, als der tschechische Stürmer im Trikot des EVA mit seiner unnachahmlichen Spielweise den Gegnern das fürchten lehrte. Sein Sohn soll nun beim abstiegsbedrohten Moosburger Nachbarn die nötigen Tore für den Klassenerhalt schiessen und so dürfen sich auch die Fans vom EV Aich freuen, wenn Emil sen. auf einen Besuch im Stadion vorbeischaut.


EHC Bayreuth 1b
Letztes Derby mit der Schweinfurter Zweiten
(BBZL)  Bereits zum vierten Mal stehen sich in dieser Saison der EHC Bayreuth und der ERV Schweinfurt 1b in der Bezirksliga gegenüber. Bully ist im Tigerkäfig am Samstag um 17:30 Uhr. 
Es ist das erste Heimspiel der Tigers im Jahr 2018, das im Januar vorgesehene Heimspiel gegen Würzburg fiel bekanntlich aufgrund des Rückzugs der Eisbären aus. Das Duell mit dem Tabellenletzten ist wichtig für die weitere Platzierung der Gelb-Schwarzen. Bei einem Sieg wäre man dem Ziel, die PlayOffs zu erreichen, ein großes Stück näher. Es kommen noch zwei schwere Spiele gegen den ERC Ingolstadt, dann ist die Vorrunde beendet. Bei momentan 29 Punkten nach 13 Spielen und Rang 2 in der Tabelle sieht das sehr gut aus, wobei man noch berücksichtigen muss, dass das Team zwei Spiele weniger haben wird als Waldkirchen, Regensburg und Mitterteich und in der bereinigten Tabelle aktuell sogar Tabellenführer wäre. 
Zunächst müssen aber die Punkte gegen die Mighty Dogs unter Dach und Fach gebracht werden. Die sind gerade in der Liga angekommen; nach zum Teil deftigen Niederlagen konnte man vor kurzem den ERC Regen, bei dem im Dezember auch der EHC Federn lassen musste, mit 4:3 bezwingen. Der Kader der Unterfranken hat neben vielen jungen auch einige erfahrene Spieler, so dass man die trotz der bisherigen klaren Ergebnisse keinesfalls unterschätzen darf. 
Coach Marco Zimmer hat außer Nicolas Sievers und Daniel Bähr den kompletten Kader zur Verfügung, im Tor werden Sebastian Dünkel und Markus Buser zum Einsatz kommen. 
Auch dieses Spiel wird wieder eine Besonderheit für die Fans bieten: Unser Sponsor Fliesen Cremer wird Klatschpappen mitbringen. Diese kann man für 1 Euro an der Abendkasse kaufen. Der Erlös kommt komplett dem Nachwuchs zugute. Und wie immer wird es am Fanstand wieder neue Artikel von M & M Design geben, außerdem Winterjacken, Poloshirt und einiges andere. 
Das nächste Heimspiel, das gleichzeitig das letzte Spiel der Hauptrunde sein wird, findet in 14 Tagen am 17. Feburar um 17:30 Uhr gegen den noch amtierenden Meister ERC Ingolstadt statt. 


Eisbären Eppelheim
Eisbären sichern mit Sieg über Stuttgart Rang 3
(RLSW)  In einem erwartet engen Match haben sich die Eisbären verdient durch die Tore von Jonas Breier, Colin McIntosh, Roman Gottschalk und Cedric Striepeke mit 4:3 gegen die Stuttgart Rebels durchgesetzt und so den 3. Tabellenplatz vorzeitig gesichert.
Stark dezimiert mussten die Eisbären das Duell gegen das Tabellenschlusslicht antreten, waren dank des Freitagabendtermins doch wieder zahlreiche Spieler beruflich verhindert. Doch auch die Gastgeber konnten ebenfalls keine vollen 3 Reihen aufbieten. Das Heft des Handelns nahmen von Beginn an die Eisbären in die Hand und ließen den Rebels wenig Platz zur Entfaltung. Der frühe Führungstreffer durch Breier (5.), der Sven Jacobaschkes Schuss unhaltbar abfälschte, war der verdiente Lohn. In der Folge verpasste man es jedoch nachzulegen und wurde prompt bestraft. Stuttgarts Topscorer bahnte sich seinen Weg durch die zu passiv agierende Defensive und brachte die Scheibe zum 1:1 unter (10.). Doch die Eisbären fanden die perfekte Antwort durch McIntosh (13.), der in Überzahl richtig stand und nur noch zur erneuten Führung einschieben musste (13.).
Die Rebels blieben in der Folge ihrem Spielstil treu, den Eisbären das Spiel zu überlassen und sie so in Sicherheit zu wiegen. Diese Einladung nahmen die Eisbären gerne an, zeigten ansehnliche Kombinationen, jedoch ohne die nötige Abschlussstärke. Die Rebels hingegen warteten auf die passenden Gelegenheiten, ihre „Kick and Rush“ Angriffe zu fahren, so dass mehrfach hohe Pucks in Richtung des Eppelheimer Tores geflogen kamen und die schnell aufrückenden Stürmer versuchten hieraus Kapital zu schlagen. Dies sollte einzig in der 29. Minute Erfolg haben, als plötzlich zwei Rebelsstürmer vor Janis Wagner auftauchten, der den Querpass zwar erahnte, den platzierten Schuss jedoch nicht abwehren konnte. Die Rebels witterten nun ihre Chancen und wurden etwas offensiver. Die Eisbären ließen jedoch nichts anbrennen, überstanden eine Unterzahl schadlos und „retteten“ das Remis in die 2. Pause.
Für den Schlussabschnitt war die Devise klar. Sichere Defensive mit offensiver Cleverness sollte den Rebels den Zahn ziehen. Diese leisteten sich in den ersten 8 Minuten dabei drei Strafen, so dass die Eisbären nahezu durchgehend den Beginn des Drittels im Powerplay agierten. Doch wie so oft konnte man hieraus kein Kapital schlagen, was vor allem auf die schwache Chancenverwertung zurückzuführen war. Bei ausgeglichener Spielerzahl klappte es dann besser. Ein Scheibengewinn im Mitteldrittel führte zu einem schnellen Gegenstoß der Eisbären, McIntosh sah den zentral platzierten Gottschalk, der den Puck zur abermaligen Führung (52.) am Stuttgarter Schlussmann vorbeibrachte. Die Rebels drehten nun den Schalter auf Offensiv und wurden knallhart bestraft. Kapitän Brenner sah den Stellungsfehler der Hausherren und spielte einen weiten Pass an die gegnerische blaue Linie, an der zwei Eisbären lauerten. Im Alleingang scheiterte zunächst McIntosh, doch Striepeke konnte den Abpraller im Tor unterbringen (55.). Erneut fanden die Rebels dabei die richtige Antwort, in doppelter Überzahl (Strafe gegen Eppelheim und Herausnahme des Goalies) setzte man sich beim Bully durch, fand den freien Mann vor dem Tor, der zum Anschlusstreffer verwandelte (57.). Ein Deja-Vu für alle, die das Hinspiel gesehen hatten, bahnte sich an, als die Eisbären nur 21 Sekunden vor dem Ende den Ausgleich kassierten und auch heute nochmals in Unterzahl gerieten. Doch am heutigen Abend waren die Eisbären hellwach und in den Schlusssekunden hielt Wagner den Eisbären-Sieg fest.
Dieser sichert dem ECE vorzeitig den 3. Rang gegenüber den Verfolgern und zudem die Chance, bei einem Patzer der Namensvetter aus Heilbronn, diesen bei einem „Endspiel“ zum Platz 2 am kommenden Freitag im heimischen Icehouse, das Heimrecht im Play-Off-Halbfinale streitig zu machen, bei dem man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aufeinandertreffen wird.


Bären Neuwied
Emotion, Dramatik und Diskussionswürdiges im Quadrat
(RLW)  Drei Drittel zu je 20 Minuten reguläre Spielzeit sieht Regel 44 im Regelbuch des Weltverbandes IIHF für eine Eishockeypartie vor. Wie lange zwei Mannschaften und die Schiedsrichter aber brauchen, um diese 60 Minuten zu absolvieren, ist individueller Natur. Am Freitagabend war es fast 23 Uhr, als der Zuschauertross aus dem Neuwieder Icehouse strömte. Knapp drei Stunden nachdem die Partie in der Regionalliga West zwischen dem EHC „Die Bären“ 2016 und den Ratinger Ice Aliens mit der Eröffnungsbully begonnen hatte. 721 Besucher sahen sieben Tore, drei davon gingen in einer Partie mit Emotionen, Diskussionsstoff und Dramatik im Quadrat auf das Konto der Bären, die somit auch das vierte Hauptrundenspiel gegen die Ice Aliens abgeben mussten. Die Außerirdischen hatten den EHC in dieser Saison schon ein paar Mal nicht gut aussehen lassen, aber diesmal standen sich zwei Teams absolut auf Augenhöhe gegenüber, die einen Vorgeschmack auf die Play-offs gaben. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben sehr gut gespielt, ich bin zufrieden mit der Leistung“, hatte Neuwieds Trainer Daniel Benske trotz der knappen Niederlage nichts auszusetzen. Die Bewertung seines Ratinger Kollegen Achim Johnigk ging in die gleiche Richtung: „Ich habe ein sehr engagiertes, schnelles Spiel mit tollen Fans und zwei Mannschaften gesehen, die sich aufgeopfert haben. Wir hatten am Ende auch das Quäntchen Glück.“ Soweit super Werbung für die schnellste Mannschaftssportart der Welt (Johnigk: „Solche Spiele wollen die Leute sehen“). Aber wenn in einer Partie mit sieben Toren die Anzahl der Treffer der der zehnminütigen Disziplinarstrafen entspricht, müssen auch Worte über das Unparteiischengespann verloren werden. „Es gab die eine oder andere Entscheidung, die beide Seiten in Frage stellen können“, rätselte Gästecoach Johnigk über die Regelauslegung von Daniel Melcher sowie seinen Assistenten Alexander Moritz und Matthias Flöthner. „Ich bin überrascht, was uns hier jede Woche erwartet. Das heute setzte allem in dieser Saison die Krone auf“, schüttelte Daniel Benske den Kopf. Bevorteilt – und das war in der Summe das einzig Positive – haben die Schiedsrichter niemanden, aber insgesamt blieb Vieles diskussionswürdig. Kompliment an beide Mannschaften: Die Hinausstellungsorgie mit 132 Strafminuten bildete schwierige Voraussetzungen, aber sie schafften es trotzdem, ein hochattraktives Duell aufs Eis zu bringen. Mit viel Dynamik, etlichen Torchancen und Spannung bis zur letzten Sekunde. Die Bären haben sich schon einige Male in dieser Saison als Blitzstarter mit frühen Toren erwiesen. Diesmal legten die Gäste los wie die Feuerwehr. Nach nur 17 Sekunden und einem Angriff über die rechte Seite erzielte Milan Vanek das 0:1. Das Tor befand sich zum Zeitpunkt des Einschlags zwar schon außerhalb der korrekten Position, weil sich Vanek da jedoch schon im Begriff des Schießens befand, war der Treffer regelkonform. „Das war natürlich kein guter Start“, musste Benske zugeben. Aber sein Team legte schnell den Hebel auf Offensive um und war dem Ausgleich einige Male nahe. Jubilar Willi Hamann scheiterte in seinem 250. Spiel für den EHC mit einem Penalty an Christoph Oster, der danach immer wieder den Beweis antrat, warum er zu den besten Schlussmännern der Liga zählt. Und wenn der 26-Jährige einmal das Nachsehen hatte, rettete ein Kollege. So zum Beispiel in Minute elf: Dennis Appelhans klärte wenige Zentimeter vor der Torlinie den Schuss von Andreas Wichterich. Ratingen blieb bei Kontern gefährlich. Alexander Schneider scheiterte mit einem dieser schnellen Gegenangriffe am Pfosten (15.), und als sich die EHC-Defensive eine Nachlässigkeit in der eigenen Verteidigungszone erlaubte, staubte Thomas Dreischer nach starker Kombination zum 0:2 ab (20.). Die Benske-Truppe ließ sich von diesen Rückschlägen nicht beirren. „Wir haben im zweiten Drittel 15 Minuten lang super gearbeitet“, sagte der Übungsleiter der Deichstädter, die zwei Drei-gegen-fünf-Situationen meisterten und durch zwei Tore von Martin Brabec (24., 28.) egalisierten. Die Freude über den Ausgleich hielt jedoch nur 15 Sekunden. Dann lag Neuwied schon wieder hinten. Stepan Kuchynka drehte sich um Brabec und verwandelte zum 2:3. Drei EHC-Überzahlsituationen brachten in den Minuten danach keinen durchschlagenden Erfolg. Brabecs Schlagschuss an den Pfosten kurz vor der zweiten Pause ließ die Bären-Spieler und -Fans hadern. Nicht zum letzten Mal. In der 55. Minute schob dann Tobias Brazda die Scheibe auf eine Art und Weise zum 2:4 über die Linie, die aus Neuwieder Sicht nicht dem Regelwerk entsprach. „Kölle hält die Scheibe, und der Ratinger drückt ihn einfach drüber“, beschrieb Benske die mehr als strittige Situation, die die Vorentscheidung bedeutete – und das Aus von Köllejan. Der Bären-Keeper konnte seine Emotionen schwer zügeln und erhielt von Melcher seine zweite Disziplinarstrafe, die eine automatische Spieldauerdisziplinarstrafe und damit eine Sperre für das Auswärtsspiel am Sonntag in Soest bedeutet. Am Freitag bekam er nicht mehr viel zu tun. Zweieinhalb Minuten nachdem sein Einsatz begonnen hatte, winkte Benske seinen Keeper für einen sechsten Feldspieler zur Bank. Das Mut zum Risiko zahlte sich zunächst aus. Sven Schlicht verkürzte zum 3:4 (58.), und als Milan Vanek dann eine Strafe wegen Beinstellens erhielt, machte Schaffrath erneut Platz. Neuwied schoss, kämpfte, rackerte – aber der vierte Treffer sollte nicht mehr gelingen. In der Luft lag die Verlängerung. Diese (maximal) fünf Minuten hätten die Neuwieder Fans dann schon noch gerne gesehen an diesem ohnehin schon langen Eishockeyabend.


Troisdorf Dynamite
Der 7. Sieg für die Dynamites in Folge
(LLW)  Troisdorf hatte im ersten Drittel ca. 90% Spielanteile, aber konnte diese Übermacht nur in zwei Tore umsetzen. Das Publikum war begeistert von dem Tempo und den Kombinationen, die die Troisdorfer aufs Eis zauberten.
Nur eine Unachtsamkeit in der 8. Spielminute nutzen die Solinger für ihren einzigen Treffer im ersten Drittel. Die Tore für die Dynamites erzielten Thorsten Metzen und Mario Wonde.
Im zweiten Drittel war vom Troisdorfer Tempo und Kampfkraft nichts mehr zu erkennen. Das Spiel war auf einmal zerfahren und es häuften sich auf Troisdorfer Seite Fehlpässe und Abstimmungsprobleme bei der Zuordnung in der Defensive.
In der 33. Spielminute konnte Solingen den Ausgleich zum 2:2 in Überzahl schießen. Nur 2 Minuten später war es der Kapitän Lucas Hubert, der in Unterzahl den erneuten Führungstreffer zum 3:2 erzielte.
Mit dem knappen Vorsprung von einem Tor ging es in die letzte Pause.
Damit das Spiel gewonnen werden konnte und die Chancen auf den Meistertitel gewahrt blieben, musste der Troisdorfer Trainer tief in die Trickkiste greifen und mit einer geänderten Aufstellung in den letzten Spielabschnitt gehen. 
Diese Maßnahme wurde bereits nach einer Minuten und 16 Sekunden mit dem Treffer zum 4:2 wieder durch den Kapitän Lucas Hubert belohnt. Solingen wollte sich aber nicht geschlagen geben und drängte wieder auf den Anschlusstreffer.
Dieser glückte den Solinger in der 45. Spielminute. Wieder war der Kapitän Lucas Hubert an einem Treffer beteiligt, indem er in der 53. Spielminute den entscheidenden Pass auf Kevin Stöhr gab, der zum 5:3 einlochte.
Das Spiel bliebt sehr spannend, weil Solingen nur 4 Minuten vor Spielende wieder auf ein Tor herankam und es 5:4 stand. Den entscheidenden Treffer, damit der Sieg der Troisdorfer nicht mehr zu nehmen war schoss der Verteidiger Dominik Klein.
Die letzten Sekunden setzte Solingen noch einmal alles auf eine Karte und ersetzte den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler. Troisdorf wehrte sich aber erfolgreich und siegte verdient mit 6:4.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: „Das war nicht unser bestes Spiel, aber nächste Woche fragt niemand mehr wie wir diese 3 Punkte eingefahren haben.“
Das letzte Spiel der Troisdorfer in der Meisterrunde findet am 18.02.2018 um 19:00 in Dortmund statt.


Eintracht Frankfurt
Klarer Sieg im kleinen Stadtderby
(HL)  Einen vollen Erfolg feierten die Eisadler in der Landesliga. Die Eisteufel Frankfurt, derzeit Tabellenführer der Liga, wurden deutlich mit 9:3 geschlagen. Überragender Spieler war Marco Albrecht, der drei Tore zum Erfolg der Eintracht beitrug.
Schon beim ersten Angriff der Begegnung schienen die Eisadler in Führung zu gehen. Aus kurzer Distanz wurde der Puck in Richtung Torlinie gestochert. Während die Spieler der Eisadler jubelt abdrehten, entschieden die Unparteiischen, dass die Scheibe nicht die über der Linie war. Dafür waren es dann die gastgebenden Eisteufel, die erstmals an diesem Abend etwas Zählbares auf die Anzeigentafel zaubern konnten. Carsten Stäcker brachte die Eisteufelmit 1:0 in Führung.
Doch die Eisteufel hatten die Rechnung ohne Tim Krahforst gemacht. Nachdem er bereits dem ein oder anderem Eisteufel Knoten in die Beine gelaufen hatte, übernahm er die Scheibe im eigenen Drittel, ließ mehrere Verteidiger stehen und schoss den Puck an der Stockhandseite von Goalie Daniel Schweiger vorbei ins Tor.
Doch die Eisadler hatten noch nicht genug. Innerhalb von 64 Sekunden klingelte es gleich doppelt im Tor der Hausherren. Marco Albrecht und Frederik Böttcher sorgten für den 3:1-Vorsprung.
Zwar konnte der Tabellenführer mit seinen Anschlusstreffern zum 2:3 und 3:4 noch eine zeitlang mithalten, doch die Eisadler waren ihnen letztendlich deutlich überlegen. Zu den Treffern von Gioia Fritz, Tomica Kompes und Johanna Vuille-Dit-Bille kamen noch ein weiterer Treffer von Tim Krahforst und ein Doppelpack von Marco Albrecht. So siegten die Eisadler sehr deutlich mit 9:3 gegen den Tabellenführer und rücken damit auf den fünften Rang vor. Da die Mannschaft jedoch erst fünf Saisonspiele absolviert hat, kann man durchaus noch in der Meisterschaftsfrage mitreden. Die engsten Konkurrenten sind die zweite Mannschaft aus Darmstadt und der neue Tabellenführer Ice Devils Bad Nauheim.
Bereits nächste Woche geht es für Mannschaft um Kapitän Patrick Schoch weiter, wenn man beim ERC Pohlheim zugast ist. Das Spiel findet am Samstag, den 02.03, in der Frankfurter Eissporthalle statt. Bully ist um 20:15 Uhr.


Sande Jadehaie
Jadehaie reisen zum Doppelspiel-Wochenende nach Berlin
(VLN)  Bereits um 10.00 Uhr macht sich der ECW Sande am Samstagmorgen auf den Weg in die Hauptstadt, wo am Wochenende gleich zwei Partien auf dem Programm stehen.
Zunächst trifft das Yashin-Team im Erika-Heß-Eisstadion (19.00 Uhr) auf Fass Berlin 1b. Nur 21 Stunden später wartet in der Eissporthalle Charlottenburg mit dem EHC Berlin Blues ein ganz dicker Brocken auf die Jadehaie.
„Gegen FASS müssen wir einen Pflichtsieg einfahren und im Pokal gegen den EHC werden wir einfach unser Bestes geben, um uns achtbar aus der Affäre zu ziehen", blickt Witalij Saitz, der am Wochenende auf die Zielgerade seiner sportlichen Laufbahn einbiegt, auf die kommenden Aufgaben.
Ich habe bereits am Anfang der Saison gesagt, dass ich langsam zu alt bin und nur spielen werde, solange ich der Mannschaft helfen kann", erklärt der 44-jährige Stürmer weiter. Dann fügt er hinzu: „Am Ende der Saison ist definitiv Schluss, aber natürlich nur, was die erste Mannschaft angeht. Als Hobbyspieler werde ich weiter auf dem Eis stehen und als Vorsitzender des Vereins habe ich ja sowieso genug Arbeit auf dem Tisch."
Ein Abschiedsspiel ist bereits in Planung, aber zunächst einmal möchte sich der Stürmer auf die kommenden Spiele konzentrieren, in denen Trainer Sergey Yashin fast
alle Kufencracks zur Verfügung stehen. „Aktuell reisen wir mit 17 Spielern nach Berlin und vielleicht steht Jan Holiga nach seiner Hand-OP auch schon wieder im Kader", blickt Jörg Opitz auf das sich langsam lichtende Lazarett. Der Teammanager weiter: „Wir hatten in dieser Saison reichlich Verletzungspech und auch in Berlin wird Christoph Josch wegen einer Rückenverletzung nicht zur Verfügung stehen. Eventuell läuft unser Neuzugang aber schon für uns auf."
Sobald alle Formalitäten mit dem Verband geklärt sind, wird der 18-jährige Arturs Pantelejevs, der am 31. Januar kurz vor Transferende von den Weserstars Bremen nach Sande wechselte, das Haie-Trikot tragen. „Damit kann ich also in Ruhe in Eishockey-Rente gehen", fügt Witalij Saitz mit einem Schmunzeln hinzu.  


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Samstag 3.Februar 2018
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