Newsticker

    
Juli 26
                     
Juli Lindau
          
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
      
Passau Black Hawks
(OLS)  Die Black Hawks verstärken ihre Defensive mit Mathias Binder. Der 22-jährige stammt aus dem Nachwuchs des ERC Ingolstadt und spielte in den vergangenen zwei Jahren in der Bayernliga für den HC Landsberg. In 44 Spielen konnte er für die Riverkings in der vergangenen Saison 27 Scorerpunkte erzielen
  
Erding Gladiators
(OLS)  Daniel Henter komplettiert das Goalie-Trio der Gladiators. Der 19-Jährige spielte zuletzt beim EV Landshut in der DNL, stand auch im erweiterten DEL2-Kader und sammelte mittels Förderlizenz Spielpraxis in der Bayernliga beim EHC Waldkraiburg
  
EC Peiting
(OLS)  Dauerbrenner Lukas Gohlke hat seinen Vertrag beim ECP verlängert. Der 31-jährige Stürmer spielt bereits seit 11 Jahren für die Gallier. In der letzten Saison gelangen ihm in 46 Spielen 2 Tore und 20 Assists
 
Hannover Scorpions
(OLN)  Die Hannover Scorpions werden in der neuen Spielzeit eine Kooperation mit den grizzlys Wolfsburg eingehen, so dass junge Talente der Grizzlys mit Förderlizenz in Mellendorf Spielpraxis erhalten können
  
Sande Jadehaie
(RLNO)  Mit Topias Saramäki und Niklas Romppanen wechselt ein finnisches Sturmdio zum ECW. Die beiden 23-Jährigen gingen zuletzt zusammen beim finnischen Drittligisten SapKo auf Torejagd
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Bei den Kobras sind die nächsten Vertragsverlängerungen unter Dach und Fach. Die Verteidiger Toni Heinrichs und Peter Kovacs werden wieder im Dinslakener Trikot auflaufen und beide in ihre jeweils dritte Saison für den EV gehen
  
Eisiraten Dorfen
(BYL)  Verteidiger Moritz Geier, letztes Jahr aus dem Rosenheimer DNL-Team zum ESC gewechselt, geht mit den Eispiraten in die Bayernliga. Der 20-Jährige konnte in 34 Spielen 17 Scorerpunkte beisteuern
  
Eisbären Heilbronn
(BWL)  Mit Marco Horter bleibt ein langjähriger Akteur weiter beim HEC. Der 26-jährige Angreifer konnte in zuletzt 28 Spielen 7 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Trostberg Chiefs
(BLL)  Der TSV hat mit dem tschechischen Angreifer Jakub Poricky verlängert. Der 35-jährige Routinier wird damit in seine fünfte Saison für die Chiefs gehen. 13 Tore und 11 Vorlagen waren seine Bilanz azs 20 Partien in der letzten Spielzeit
  
Haßfurt Hawks
(BLL)  Mit Mark Meier bleibt dem ESC ein wichtiger Leistungsträger in der Offensive erhalten. Der 24-jährige kam letztes Jahr aus Pegnitz zu den Hawks und konnte in 37 Spielen beachtliche 21 Tore und 32 Vorlagen erzielen
 
Wanderers Germering
(BLL)  Mit Nico Rossi bleibt ein langjähriger Spieler weiter bei den Wanderers. der 32-jährige Stürmer brachte es in der vergangenen Saison in 28 Spielen auf 8 Tore und 10 Assists
  
Wiehl Penguins
(RLW)  Der  TuS hat die nächsten vier Spieler für die neue Saison bekannt gegeben. Die Stürmer Ben Kautschke, Marco Kosche, Phillip Schumacher und Constantin Nocker werden weiter das Trikot der Penguins tragen
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Torhüter Kevin Pfeiffer, der vor drei Jahren aus dem Iserlohner Nachwuchs kam, wird weiterhin die Schlittschuhe für die Grizzlys schnüren
  
ERSC Ottobrunn
(BLL)  Verteidiger Bernhard Schönig bleibt beim ERSC und geht damit in seine dritte Saison in Ottobrunn. Der 23-Jährige stammt ursprünglich aus dem Nachwuchs des EHC Klostersee
  
Berlin Mighty Bucks
(LLB)  Tom-Pierre Heinisch und Sergei Terekhov gehen auch in der nächsten Saison wieder für den OSC auf Torejagd. Ausserdem kommt mit Stürmer Leod Edelhäuser ein weiterer Akteur vom ASC Spandau zu den Mighty Bucks
  
Waldkirchen Crocodiles
(BLL)  Stürmer Johannes Brunner hat bei den Karoli Crocodiles verlängert. Ausserdem meldete der DEC Inzell den Wechsel von Stürmertalent Noah Antos nach Waldkirchen
  
Münchner Luchse
(BBZL)  Als nächster Spieler hat Angreifer Christian Steinmetz seine weitere Zusage gegeben. Der 31-Jährige wird bereits in sein zehntes Jahr beim MEK gehen
  
EHC Essen
(BZLW)  Christian Sohlmann ist der nächste Neuzugang beim EHC. Der 41-Jährige kehrt damit an den Ort zurück, an dem er einst seine Laufbahn begonnen hat
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 5.Februar 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West und Regionalliga Ost.


ERC Ingolstadt
Sullivan zum All-Star-Cup
(DEL)  Sean Sullivan wird den ERC Ingolstadt beim „All Star Cup“ am 17. Februar in Bratislava vertreten. Die Deutsche Eishockey Liga wählte von jeder ihrer 14 Mannschaften einen Spieler aus. Das DEL-Team tritt gegen Auswahlen der slowakischen und tschechischen Extraligen sowie der austro-internationalen EBEL an.
Zur Kader-Zusammenstellung:
Jede Liga war für das 14er-Aufgebot angewiesen, von jedem ihrer Teams zumindest einen Spieler auszuwählen. Maximal sieben „Ausländer“ durften dabei berufen werden. 
Sean Sullivan:
Der Verteidiger kam im Sommer 2017 von den Straubing Tigers zum ERC Ingolstadt. Der 33-Jährige gilt als ruhiger Defensivmann, der auch in Über- und Unterzahl zum Einsatz kommt. ERC-Sportdirektor Larry Mitchell sagt: „Sean hat sich diese Einladung verdient. Er hat den Ruf als Offensivverteidiger, aber er hat trotzdem eine bemerkenswerte Plus-Minus-Bilanz.“ Schmunzelnd fügt Mitchell an: „Wir hatten in dieser Spielzeit schon einige Verlängerungen. Sully sollte darum bereits genug Erfahrung mit dem Modus beim All Star Cup gesammelt haben…“ 
Modus:
Die vier Teilnehmer messen sich im Modus „Jeder gegen Jeden“ über je zweimal 15 Minuten. Gespielt wird im kurzweiligen Verlängerungsprinzip 3-gegen-3, wie man es in der DEL aus Verlängerungen kennt. Preispool: 25.000 Euro.
Fernsehen:
Der All Star Cup ist am 17. Februar ab 14.25 Uhr live in Sport1 zu sehen.
Der DEL-Kader in der Übersicht:
Tor: Andreas Jenike (Nürnberg), Dustin Strahlmeier (Schwenningen)
Feldspieler: Keith Aucoin (München), Jeremy Dehner (Wolfsburg), Christopher Fischer (Iserlohn), Maximilian Kammerer (Düsseldorf), Cody Lampl (Bremerhaven), Stefan Loibl (Straubing), Daniel Sparre (Mannheim), Sean Sullivan (Ingolstadt), Dragan Umicevic (Krefeld), Sebastian Uvira (Köln), Matt Whithe (Augsburg), Sven Ziegler (Berlin).


Straubing Tigers
Stefan Loibl für Allstar Cup in Bratislava nominiert - Turnier steigt am 17. Februar 2018 in Bratislava / Jeder DEL-Club stellt einen Spieler / Live bei SPORT1
(DEL)  Am Samstag, 17. Februar steigt im slowakischen Bratislava der All Star Cup 2018. Vier All Star Teams aus der Slowakei, Tschechien, Österreich und Deutschland nehmen an dem Turnier teil. Jede Liga stellt 14 Spieler beste-hend aus zwölf Feldspielern und zwei Torhütern.
Kader-Zusammensetzung Jede Liga war für das 14er-Aufgebot angehalten, von jedem ihrer Teams zumindest einen Spieler auszu-wählen. Maximal sieben Importspieler durften dabei benannt werden.
Jedes Team trifft auf seine drei Konkurrenten (Rundlaufverfahren), um den Turniersieger zu ermitteln. Auf dem Eis wird im Modus Drei gegen Drei gespielt, wie es aus den Verlängerungen in zahlreichen Ligen – auch der DEL – bekannt ist. Ein Spiel besteht aus zwei Hälften mit jeweils 15 Minuten Spielzeit. SPORT1 überträgt das Turnier live. Weitere Informationen zum All Star Cup 2018 gibt es auf der offiziellen Homepage.
Teamchef der deutschen Auswahl ist Erich Kühnhackl und als Trainer steht Georg Holzmann an der Band. „Schorsch“ Holzmann, der derzeit die DNL-Mannschaft der Düsseldorfer EG trainiert, ist wie „Jahrhundert-Spieler“ Kühnhackl Mitglied der Hockey Hall of Fame Deutschlands.
Von Straubinger Seite geht Stefan Loibl für die DEL-Auswahl auf das Eis. Dem Turniertag blickt der 21-jährige wie folgt entgegen: „Dass ich die Straubing Tigers beim Allstar Cup vertreten darf, ist eine große Ehre.
Ich freue mich auf das Spielformat Drei gegen Drei, denn da ist viel Platz auf dem Eis. Bestimmt trifft man in Bratis-lava auch auf viele gute Spieler, mit denen man sich austauschen kann. Bei einer derartigen Veranstaltung steht zwar der Spaß im Vordergrund, aber wir wollen die DEL würdig vertreten und dabei gut abschneiden.“


Tölzer Löwen
Bad Nauheim zu stark für Löwen
(DEL2)  Es war angerichtet: Die Tölzer Löwen gewannen nach großem Kampf
gegen den SC Riessersee und fuhren voller Motivation nach Bad Nauheim. Die 
nächsten Punkte, vielleicht sogar das erste Sechs-Punkte-Wochenende 
sollte her. Doch die roten Teufel waren den Buam am Sonntagabend zu 
stark. Mit 6:3 (1:1, 2:0, 3:2) gewannen sie das Kurstadt-Duell.
Zum Familientag hatte der EC Bad Nauheim eingeladen. Als Geschenke gab 
es unter anderem Tröten, doch die Punkte gab es nicht als Präsent zu 
vergeben. Diese wollten die Hessen vor 3511 Zuschauern unbedingt bei 
sich behalten. "Wir waren am Anfang ein bisschen zu defensiv orientiert 
und haben nicht so viel nach vorne gemacht, wie wir vielleicht hätten 
machen können. Aber die Jungs haben sehr konzentriert in der defensiven 
Zone gearbeitet", analysierte Bad Nauheims Coach Petri Kujala. Nur ein 
kleiner Zuordnungsfehler passierte den Gastgebern im ersten Drittel - 
eiskalt ausgenutzt von Joonas Vihko. Mike McNamees erster Treffer am 
Abend egalisierte das Tölzer Führungstor aber schnell. Ab diesem 
Zeitpunkt, oder spätestens mit dem Eröffnungsbully zum zweiten Drittel, 
übernahmen die Gastgeber das Kommando.
Cody Sylvester traf in der 25.Minute zum 2:1 und erneut Mike McNamee 
erhöhte gegen Ende des Mittelabschnitts auf einen Zwei-Tore-Vorsprung. 
Die Löwen sahen ihre Felle davonschwimmen und hatten nicht mehr viel 
entgegenzusetzen. Verteidiger Hannes Huss, der erneut mit Tom Horschel 
zusammenspielte, wollte es nicht auf die Kraft schieben. Dennoch war der 
offensive Druck der Löwen im Schlussdrittel praktisch nicht vorhanden.
So entschieden die Hessen das Spiel, indem sie innerhalb von fünf 
Minuten auf 5:1 stellten. Marcel Brandt und Dominik Meisinger brachten 
die Teufel in eine komfortable Situation. Auch die beiden Treffer von 
Hannes Sedlmayr und Maximilian Hörmann änderten kaum etwas an der 
Nauheimer Souveränität, die man eben nach drei Siegen in Folge inne hat. 
"Ich hätte mir am Ende noch das vierte Tor gewünscht, dann wäre es in 
den letzten Minuten nochmal interessant geworden", so Rick Boehm. Doch 
die Löwen kamen kaum einmal gefährlich vor Felix Bick. Den Schlusspunkt 
setzte Dennis Reimer mit dem Empty-Netter zum 6:3.
So unterschied sich die Gefühlslage beider Coaches nach dem Spiel 
gewaltig. Während Rick Boehm "über die gesamte Spielzeit" als "bessere 
Mannschaft sah", freute sich Petri Kujala über den vierten Sieg in 
Folge: "Da kann man der Mannschaft nur gratulieren".
Für die Tölzer Löwen stehen am kommenden Wochenende zwei sehr wichtige 
Spiele an: Am Freitag kommt Spitzenreiter Bietigheim. Am Sonntag geht's 
zum Kellerduell nach Bayreuth.


Bayreuth Tigers
Tigers holen Overtime-Sieg in Kassel
(DEL2)  Die leichte optische Überlegenheit im ersten Spielabschnitt für die Gastgeber täuschte über den eigentlichen Spielverlauf etwas hinweg. Mit einem Schussverhältnis von 15:10 zu Gunsten der Tigers endete dieser erste Abschnitt.
Eine stabile Abwehrarbeit war über die kompletten 60 Minuten der Schlüssel zum Erfolg gegen den Favoriten aus Hessen.
Unterbrochen von einer Unterzahl-Situation nach knapp drei Minuten, bestimmten dennoch die Gastgeber die ersten Minuten der Partie. Alanov, der nach einigen erfolgreichen Einsätzen bei seinem Stammverein in Nürnberg wieder das Trikot der Tigers überstreifte, wartete nach sieben gespielten Minuten mit der ersten Chance für seine Farben auf und unterbrach damit eine erste Druckphase der Huskies. Nach elf gespielten Minuten musste Sebastian Busch in die Kabine, der unglücklich eine hohe Scheibe aus dem Drittel der Gastgeber ins Gesicht bekam. Einige Minuten Unterbrechung, unter anderem um das Blut vom Eis zu bekommen, war die Folge. Kurz darauf die erste „Groß-Chance“ für die Tigers als Luciani ein strammes Anspiel von Chouinard in den Slot durch die Beine rutscht. Zum Ende des Abschnitts kamen die Gelb-Schwarzen nochmals zu mehreren Möglichkeiten. Pavlu aus zentraler Position, Müller mit einem Schuss von außen und nochmals Luciani, der schnell reagierte und aus der Drehung abziehen konnte, brachten die Scheibe schlussendlich nicht im Tor unter, sodass es ohne Tore in die erste Pause ging.
Den ersten Treffer der Partie gehört den Gastgebern. Nach 24 Minuten umkurvte Carciola das Tor der Gäste und konnte mit einem „Bauerntrick“ den wieder gewohnt starken Vosvrda überwinden. Und die Hessen legten nach. Noch bevor in Spielminute 27 Carciola einen Pass in der Mittelzone aufnehmen konnte und alleine aufs Tor der Tigers zulief – dieser Alleingang aber sichere Beute von Vorsvrda werden sollte – entschärfte der Bayreuther Torsteher Sekunden vorher nochmals eine Großchance der Hessen. Nur kurz darauf nahm Gron seine zweiten zwei Minuten der Partie und diese Chance ließen sich die Tigers nicht entgehen. Luciani mit einem langen Pass durchs Angriffsdrittel auf den wieder am Spiel teilnehmenden Sebastian Busch, der sich positioniert hatte und der Ausgleich stand auf der Anzeigentafel. Gegen Ende des Abschnitts rückte Stas in den Mittelpunkt des Geschehens.
Zunächst mit einem messerscharfen Pass auf Luciani, der seinen Torriecher dabei hatte und seine Farben in Führung schoss. Nur kurz darauf checkte Stas hart aber fair einen Huskie, was den Ex-Tiger Meilleur auf den Plan rief, der Stas zum Kampf herausforderte, der jedoch keinen „Sieger“ hervorbrachte. Stas brummte im Anschluss 2+2 – sein Gegenüber Meilleur, der Initiator der Auseinandersetzung zwei Minuten länger- jeweils wegen übertriebener Härte. Bitter und etwas schmeichelhaft für die Gastgeber fiel 16 Sekunden vor Ende des Abschnitts – Potac saß zwei Minuten ab – der Ausgleich.
Im Schluss-Drittel musste der Top-Verteidiger der Huskies, Wisniewski wegen einer Knöchel-Verletzung in der Kabine bleiben. Beide Teams versuchten Fehler zu vermeiden. Entsprechend kam wenig Spielfluss auf. Richtig gefährlich für die Torsteher der Teams wurde es selten und so musste, nach diesem torlosen Abschnitt, die Verlängerung entscheiden. Wie bereits zwei Tage zuvor im Heimspiel gegen Kaufbeuren waren Potac und „Vollstrecker“ Kolozvary bereit, als es um den Zusatzpunkt ging. Nach 44 Sekunden der Overtime beendete Kolozvary die Partie mit einem platzieren Schuss ins Gehäuse von Keller.
„Wir haben heute verdient gewonnen. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer starken Defensive haben wir uns die Punkte redlich verdient,“ resümiert Team-Manager Habnitt knapp die Partie.


Eispiraten Crimmitschau
1:3! Eispiraten unterliegen den Lausitzer Füchsen - Westsachsen kassieren bittere Derbyniederlage
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben es heute verpasst, mit den Ravensburg Towerstars gleichzuziehen und einen weiteren Schritt in Richtung Playoffs zu machen. Vor 2.236 Zuschauern im Sahnpark unterlagen die Westsachsen den Lausitzer Füchsen mir 1:3. Nach anfänglichen Problemen wurden die Eispiraten immer besser, verpassten es aber gerade im Schlussdrittel ihre hochkarätigen Chancen zu verwerten. Einziger Torschütze für die Rot-Weißen war Dominic Walsh. Das nächste Heimspiel steht schon am Freitag an. Dann kommen die Löwen Frankfurt nach Crimmitschau. Tickets sind unter www.eispiraten-crimmitschau.de erhältlich.
Cheftrainer Kim Collins konnte bis auf Alex Roach die selben Spieler ins Sachsenderby schicken. Mit dem deutsch-kanadischen Verteidiger und Christoph Kabitzky, der nach seiner Gehirnerschütterung noch nicht ins Teamtraining zurückkehren konnte, fehlten dementsprechend zwei Akteure.
Als das aktivere Team präsentierte sich in den Anfangsminuten die Mannschaft von Füchse-Coach Robert Hoffmann, doch Brett Kilar entschärfte alle Angriffe der Ostsachsen. Die Crimmitschauer kamen zunächst nicht so recht ins Spiel, wurden dann aber stärker und erspielten sich auch ihre Torchancen. Doch weder Ossi Saarinen noch Patrick Pohl konnten aus ihren Möglichkeiten einen Ertrag erzielen.
Vor rund 2.300 Zuschauern begannen die Füchse erneut mit mehr Elan als die Eispiraten, die sich dem eher mäßigen Tempo anpassten, in der Defensive allerdings immer aufmerksam sein mussten. Auch wenn die Eispiraten-Führung in der Folge nach den hochkarätigen Möglichkeiten von Ivan Ciernik und André Schietzold in der Luft lag, gingen die Weißwasseraner nach 26 Minuten in Führung. Dabei war es Ciernik, der die Scheibe bei seinem Klärungsversuch über die eigene Torlinie lenkte. Jeff Hayes bekam den Treffer jedoch zugeschrieben - 0:1. Und die Füchse legten nach. Jeff Hayes hatte Platz und Zeit und bediente Roope Ranta, der dann leichtes Spiel hatte zum 0:2 einzuschieben (33.). Den Eispiraten gelang dann aber der Anschluss zum 1:2. André Schietzold schickte Dominic Walsh auf die Reise. Der Angreifer, dessen Familie um Stiefvater und Ex-Eispiraten-Trainer Fabian Dahlem im Sahnpark zu Gast war, tunnelte Maximilian Franzreb gekonnt und die Westsachsen waren wieder im Spiel! Fast hätte es vor der Pause nochmals geklingelt. Doch Vincent Schlenkers Schuss, den Franzreb nicht sicher parieren konnte, rutschte nicht mit einer vollen Umdrehung über die Torlinie.
Das letzte Drittel entwickelte sich zu einem Spiel auf ein Tor. Die Eispiraten waren am Drücker und drängten die Ostsachsen in ihr eigenes Drittel. Die Mannschaft von Robert Hoffmann konnte kaum Entlastungsangriffe fahren, doch die Westsachsen verpassten es auf der Gegenseite selbst zu treffen. Trotz bester Chancen von André Schietzold und Patrick Pohl, der erst die Maske von Franzreb und dann nur den Pfosten traf, fiel kein weiteres Eispiraten-Tor. Als Brett Kilar das Gehäuse der Gastgeber verließ, traf Jeff Hayes dann zum 1:3-Endstand (59.) und machte den Sack im Sachsenderby zu.


Dresdner Eislöwen
Eislöwen feiern 5:4-Erfolg beim SCR 
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel beim SC Riessersee mit 5:4 (2:2; 2:2; 1:0) gewonnen. Vor 2435 Zuschauern brachte Stephan Wilhelm den Gastgeber in der fünften Minute in Führung. Es folgte ein offener Schlagabtausch, in dem Dresden auf die SCR-Vorgabe immer wieder eine Antwort fand. Tadas Kumeliauskas (7.) glich aus, doch Andreas Driendl (8.) schlug zurück. Sekunden später war es Martin Davidek, der für die Eislöwen ebenfalls erfolgreich war (9.).
Im zweiten Drittel brachte Jakob Mayenschein den SCR im Powerplay erneut in Front (23.), doch Marius Garten war auf der Gegenseite für Dresden zur Stelle (24.). Driendl brachte den Puck in Überzahl für Garmisch-Partenkirchen im Tor unter (31.), aber Davidek konterte im Powerplay mit dem 4:4 (34.). Die Entscheidung sollte erst in den letzten Sekunden der Partie fallen. In Überzahl erzielte Alexander Höller das spielentscheidende Tor (59.).
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben das erwartet schwere Spiel erlebt, uns aber immer wieder zurückgekämpft. Sicher hatten wir auch etwas Glück, insgesamt haben wir uns aber gerade im Mitteldrittel gut präsentiert. Unser Torwart hat heute einige riesen Paraden gezeigt, die uns im Spiel gehalten haben.“
Das nächste DEL2-Punktspiel beim EC Bad Nauheim bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 9. Februar um 19.30 Uhr.


Kassel Huskies
Huskies verlieren nach Verlängerung gegen Bayreuth
(DEL2)  Während die Hallen in der DEL zur Olympiapause am heutigen Sonntag das erste Mal
verwaist blieben, empfingen die Kassel Huskies zum insgesamt vierten Aufeinandertreffen
der laufenden Saison die Bayreuth Tigers. Die von Sergej Waßmiller trainierten
Oberfranken, die seit geraumer Zeit auf dem letzten Tabellenplatz rangieren, zeigten
zuletzt einen deutlichen Aufwärtstrend und gewannen fünf der letzten sieben Duelle.
Gleich zu Beginn der Partie mussten sich die Huskies zunächst auf die Defensive
konzentrieren. Nachdem Neuzugang Tyler Gron auf der Strafbank hatte Platz nehmen
müssen, war es primär ECK-Zerberus Markus Keller, der sich auszeichnen durfte. Doch
als die Huskies wieder vollständig waren, wurde es auch vor dem Kasten von Tomas
Vosvrda gefährlich. Carciola verpasste nach scharfer Hereingabe von Thomas Merl (5.)
und eben dieser vergab wenig später aus aussichtsreicher Position mit der Rückhand. Die
Huskies bestimmten in der Folge zwar das Spiel, die Angriffsbemühungen der Nordhessen
fanden jedoch regelmäßig in der massiert stehenden Abwehr der Bayreuther ein jähes
Ende.
Die Torlosigkeit durchbrachen beide Teams erst im zweiten Drittel. Gleich zu Beginn des
Mittelabschnitts hatte Evan McGrath die Führung auf dem Schläger, wurde jedoch
abermals vom toll aufspielenden Vosvrda gestoppt. Besser machte es dann Adriano
Carciola in der 24. Spielminute. Das Eigengewächs probierte es per Bauerntrick und traf
mit gütiger Mithilfe des Schlägers von Ex-Husky Mathias Müller zum 1:0. Keine zwei
Minuten später hätte Carciola im Alleingang gar auf 2:0 erhöhen können, doch abermals
war beim Bayreuther Schlussmann Endstation. Und die Tigers? Die kamen ihrerseits mit
einem Powerplaytor zurück in die Partie. Der starke Luciani fand in Überzahl den im ersten
Drittel per Pucktreffer K.O.-gegangenen Sebastian Busch, der zum 1:1 vollendete (28.).
Und damit nicht genug: Kurz vor Drittelende war Luciani selbst der Vollstrecker, als er einen scharfen Pass von Sergej Stas zum 1:2 verwertete (37.). Doch entgegen der Vorzeichen schlugen die Huskies postwendend zurück. In Überzahl nahm Toni Ritter am kurzen Pfosten einen Rebound von Adriano Carciola auf und netzte zum 2:2-Ausgleich ein (40.).
Im Schlussdrittel mussten die Huskies zu allem Überfluss auch noch auf den angeschlagenen James Wisniewski verzichten. Die Nordhessen bemühten sich zwar weiter um ein engagiertes Offensivspiel, doch die Bayreuther Defensive war immer wieder zur Stelle. Auf der Gegenseite musste jedoch auch Markus Keller immer wieder sein Können zeigen. So hielt der Zerberus in der 49. Minute seine Mannen mit einer sehenswerten Parade gegen Jozef Potac in der Partie. Bis zur Schlusssirene sollten jedoch trotz mehrerer Gelegenheiten keine Tore mehr fallen.
In der Overtime hatten dann die Gäste aus der Wagnerstadt das bessere Ende für sich. Ivan Kolozvary erzielte in der 61. Spielminute vom linken Bullypunkt aus das 3:2 für die Tigers.


Kaufbeuren Buron Joker
3:1 Arbeitssieg gegen die Heilbronner Falken
(DEL2)  Tabellenplatz fünf gegen Tabellenplatz zehn oder ESV Kaufbeuren gegen die Heilbronner Falken lautete die Partie am 43. Spieltag der DEL2 in der erdgas schwaben arena. Nach zuletzt drei sieglosen Spielen in Folge wollten die Falken wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Dies versuchten die Buron Joker zu verhindern, nachdem man am Freitag ebenfalls mit einer Niederlage – allerdings erst nach Verlängerung – das Eis verlies. Auf Seiten des ESVK musste man weiterhin auf die Langzeitverletzten Simon Schütz und Alexander Thiel verzichten. Joey Lewis war nach der am Freitag erlittenen Verletzung mit vom Spiel. Auch auf Seiten der Gäste gab es zahlreiche Ausfälle, so dass man lediglich 12 Feldspieler aufbieten konnte.
Bevor das Spiel begann gab es Gänsehautfeeling pur im Stadion. Nach einer Trauerminute für den verstorbenen Ralf Leising stimmte das ganze Stadion „You never walk alone" an. Die Mannschaft zollte auf ihre Art und Weise Tribut. Sami Blomqvist erzielte auf Zuspiel von Steven Billich bereits nach 50 Sekunden das 1:0. Heilbronn suchte sein Heil in der Offensive, bedingt auch durch ein Powerplay. Vor allem Sami Blomqvist brachte die Falkenabwehr, unter anderem mit einem Pfostenschuss, ein ums andere Mal ins Schwitzen.
Dass mit den Käthchenstädtern jederzeit zu rechnen war, bewiesen sie in der 23. Minute, als nach einem abgefangenen Angriff schnell umgeschaltet wurde und Mark Heatley trocken in den Winkel zum Ausgleich verwandelte. Als Schiedsrichter Volker Westhaus kurz nacheinander Jere Laaksonen und Florian Thomas des Eises verwies wurde es brenzlig für die Joker. Mit Glück und Geschick konnte man sich in dieser Situation schadlos halten. Kurz darauf wurde Justin Kirsch allein gegen Stefan Vajs auf die Reise geschickt. Die Nummer 32 im Kaufbeurer Tor blieb ruhig und entschied dieses Duell letztendlich klar für sich. Als die 30. Spielminute angebrochen war, schnappte sich Sami Blomqvist die trudelnde Scheibe, umkurvte Leon Frensel im Heilbronner Tor und erzielte die abermalige Führung für den ESVK. Auch die Joker bekamen im Anschluss ein doppeltes Überzahlspiel zugesprochen. In diesem wurde Joey Lewis von Charlie Sarault schön freigespielt und fälschte die Scheibe gekonnt zur 3:1 Führung ab.
Das dritte Drittel begann mit einem tollen Fanghand-Save von Stefan Vajs gegen Falken-Topscorer Brandon Alderson. Die Falken waren lediglich während zweier Überzahlspiele gefährlich. Natürlich merkte man ihnen den Kräfteverschleiß nun immer mehr an. In Unterzahl scheiterte Jere Laaksonen nur knapp an Leon Frensel. Auch Joey Lewis fand kurz vor Spielende seinen Meister in Person des Falken Torhüters. Am Ende stand ein 3:1 Arbeitssieg gegen die Heilbronner Falken.
Gerhard Unterluggauer war stolz auf seine verbliebenen Spieler, die aus der Situation das Beste rausgeholt hatten und im 2. Drittel sogar Chancen auf die Führung hatten. Andreas Brockmann hatte sein Team hingegen schon vorher darauf hingewiesen, sich von der Spieleranzahl des Gegners nicht beeinflussen zu lassen, was nicht immer gelang. Alles in allem war es jedoch wichtig, die Punkte in Kaufbeuren zu behalten.


Lindau Islanders
Rückschlag für die EV Lindau Islanders
(OLS)  Einen herben Rückschlag mussten die EV Lindau Islanders in der Qualifikationsrunde zur Oberliga Süd hinnehmen. Beim ESC Geretsried unterlagen die Lindauer vollkommen verdient mit 3:6 (0.2, 3:2, 0:2).
Vor allem im ersten und im letzten Drittel kam der Auftritt der Islanders einer Arbeitsverweigerung, gleich. Blutleer, Zweikampfschwach und ohne Laufbereitschaft überließen die Islanders dem Achten der Bayernliga die Initiative, die dieser gerne ergriff. „Man hat schon in den ersten fünf Minuten gesehen, dass das nichts wird. Das hatte nicht mal Bayernliga- Niveau“, sagte der zweite Vorsitzende des EVL, Michale Messmer. Da konnte auch nicht als Entschuldigung herhalten, dass mit Tobias Fuchs, Kai Laux, Sascha Paul und Adrian Kirsch gleich vier Mann ausfielen. Geretsried trat hochmotiviert und mit viel Spielfreude an, nutzte dazu die reichlich vorhandenen Fehlpässe und Scheibenverluste der Lindauer. Diese verloren zum Beispiel in der 15. Minute den Puck hinter der eigenen Linie und gingen durch Daniel Merls Schuss in den Winkel mit 1:0 in Führung. Drei Minuten später hätte Zdenek Cech ausgleichen müssen, brachte aber das Kunststück fertig, am leeren Tor vorbei zu schießen.
Zur miserablen Lindauer Einstellung gehörte noch das Produzieren von überflüssigen Strafzeiten. 19 Sekunden vor der Pause nutzte dies Ondrej Horvath, der in Überzahl ungehindert durch die Reihen der Gste spazieren durfte.
Die kamen zwar mit Wut aus der Kabine, machten dann endlich Druck und konnten auch schnell durch einen Bauerntrick von Jeff Smith den Anschluss erzielen (23.). Aber nur eine Minute später fand sich niemand für einen Abpraller vor dem Lindauer Tor zuständig, den Maximilian Hüsken zum 3:1 einschoss.
In der Folge drückten die Lindauer weiter auf das Tempo und bedrängten das Tor des guten ESC Keepers Martin Morczinietz mit Macht. Aber auch dabei zeigten sie wenig Oberliga- Reife und rannten dem Gegner ins offene Messer. Gleich vier Mann liefen nach 35 Minuten blindlings ins gegnerische Drittel und verloren die Scheibe, so dass der Gegner mit drei gegen einen Kontern und erneut durch Horvath das 4:1 erzielen konnte.
Dennoch schien die Partie damit noch immer nicht entschieden zu sein, denn die Antwort der Islanders war stark. Gleich zweimal schlugen sie nur eine Minute später in Unterzahl zu. Zunächst brachte Miroslav Jenka nach starker Vorarbeit von Florian Lüsch den Puck zum 4:2 im Tor unter und nur 27 Sekunden danach war es Jeff Smith, der sogar verkürzen konnte. Lüsch hatte sogar noch die Ausgleichsschance auf dem Schläger, die aber David Albanese vereitelte, der nach dem 4:3 für Morczinietz eingewechselt wurde.
Die Gäste hatten den Moment auf ihrer Seite – machten aber gar nichts draus. Statt im Schlussabschnitt nachzusetzen spielten die Islanders wieder das Alibi- Eishockey des ersten Drittels und wurden vom Bayernligisten dann noch abgeschossen. Sieben Minuten vor Schluss verloren die Lindauer wieder einmal die Scheibe hinter dem eigenen Tor, weil der Gegner engagierter war und kassierten durch Horvaths dritten Treffer das 5:3, nur zwei Minuten später durften dann auch die River Rats durch Vladimir Zvonik ein Tor in Unterzahl erzielen. Den abstiegsreifen Auftritt der Islanders rundete dann Jenka ab, der sich die Peinlichkeit eines versuchten Stockstichs leistete, der zurecht eine Disziplinarstrafe nach sich zog.


Memmingen Indians
Nächster Erfolg: Indians schicken Passau mit 7:1 nach Hause
(OLS)  Der ECDC Memmingen hat einen weiteren Sieg gelandet. Die Indians bezwangen den Bayernligisten aus Passau klar mit 7:1 und bleiben damit vor eigener Kulisse weiterhin ohne Punktverlust. Am nächsten Wochenende kommt es nun bereits zu einer Vorentscheidung um Platz 1 in der Gruppe, wenn die Gegner Erding und Landsberg heißen.
Die Indians konnten am Sonntag erneut mit einem großen Kader in die Partie starten, die fehlenden Förderlizenzspieler Markus Lillich und Fabian Koziol wurden durch Jan Benda und Rückkehrer Antti Miettinen ersetzt. Das Spiel war zu Beginn recht einseitig, die Indians dominierten die Partie und gingen nach rund 70 Sekunden durch Patrik Beck bereits in Führung. In der Folge weitere Memminger Überlegenheit, doch Treffer wollten keine mehr fallen. Zu verspielt und nicht konsequent genug im Abschluss präsentierten sich die Hausherren, die so das Spiel unnötig spannend hielten.
Im zweiten Abschnitt dann erneut ein schneller Treffer für die Rot-Weißen, für die Daniel Huhn in Unterzahl vollstrecken konnte. Nach dem Treffer plätscherte die Partie etwas dahin und auch die Gäste kamen nun zu Gelegenheiten, die Joey Vollmer aber allesamt parieren konnte.
Das Schlussdrittel hatte es dann aber in sich und die Memminger schenkten ihren Fans eine ganze Reihe an Toren. Dominik Piskor eröffnete den letzten Abschnitt mit dem 3:0 in der 42. Minute, Gregor Kubail legte zwei Minuten später ein weiteres Tor nach. Der Ehrentreffer für die Gäste wurde postwendend von Eddy Rinke-Leitans beantwortet und die Partie ging mit einem Spielstand von 5:1 in die letzten zehn Minuten. Hier erhöhte Timo Schirrmacher auf 6:1, ehe Patrik Beck nach toller Kombination den Endstand erzielte.
Die Indians sind damit weiter klar auf Kurs in Richtung Play-Offs. Am nächsten Wochenende soll dann der erste Platz in der Gruppe angegriffen werden. Am Freitag reisen die Memminger nach Erding, am Sonntag steigt dann der Showdown gegen den HC Landsberg. Die Lechstädter, die im Moment einen Punkt mehr als die Indians aufweisen, kommen dann zum Spitzenspiel und Derby an den Hühnerberg (17:30 Uhr).


Starbulls Rosenheim
7:2 gegen Peiting – Bucheli, Wenzel und Reichel treffen doppelt
(DEL2)  Mit einem 7:2-Erfolg gegen den EC Peiting haben die Starbulls Rosenheim ihre Tabellenführung in der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd erfolgreich verteidigt. Vor 2.112 Zuschauern im Rosenheimer emilo-Stadion ließen sich die Grün-Weißen auch durch einen frühen Rückstand nicht aus dem Konzept bringen, schlugen schnell zurück und siegten letztlich auch in der Höhe verdient. Thomas Reichel, Daniel Bucheli und Yannick Wenzel trafen jeweils doppelt.
Ganze 29 Sekunden waren gespielt, als Starbulls-Torwart Lukas Steinhauer erstmals hinter sich greifen musste. Peitings Anton Saal nahm einen Flachschuss von Simon Maier quer durch den Slot fahrend auf und schob gegen eine verdutzt wirkende Rosenheimer Defensive zur frühen Gästeführung ein. Die Hausherren hatten aber eine schnell Antwort parat. Yannick Wenzel kam dank eines rechts neben das Peitinger Tor abgelenkten Schusses aus kurzer Distanz zum Abschluss und schob flach auf das offene kurze Eck. Gästekeeper Florian Hechenrieder kam mit seinem Schläger zwar noch ran, konnte die Scheibe aber nur noch ins eigene Netz ablenken (2.). Zwei Minuten später hatte Hechenrieder erneut Pech. Wieder kam der Torwart gut reagierend im letzten Moment mit dem Stock noch an das Spielgerät, schob es sich aber doch noch über die eigene Linie. Thomas Reichel hatte nach gutem Querpass von Vitezslav Bilek aus kurzer Distanz abschließen können – 2:1 (4.). Reichel vertrat den verletzten Michael Fröhlich, harmonierte mit dem Tschechen Bilek und dem Kanadier Chase Witala aber ebenfalls bestens. Die nominell zweite Sturmreihe der Hausherren zauberte immer wieder sehenswerte Spielzüge auf das Eis.
Nachdem die Hausherren eine erste Powerplaysituation, in der sie eine knappe Minute sogar mit zwei Spielern mehr auf dem Eis standen, ungenutzt ließen, gelang Dominik Daxlberger in der nächsten Überzahlsituation der Treffer zum 3:1. Beim im oberen Eck einschlagenden Handgelenkschuss aus dem rechten Bullykreis hatte Michael Baindl dem Gästekeeper effektiv die Sicht verstellt (14.). Die Zuschauer sahen vor der ersten Pause noch einige weitere gute Rosenheimer Torchancen, so dass die 3:1-Führung nach 20 temporeichen Minuten absolut in Ordnung ging.
Der zweite Spielabschnitt hielt nicht mehr ganz, was der erste versprach. In der 
27. Spielminute lieferten die Gäste einen Beweis, warum ihnen die zweitbeste Powerplaybilanz der Liga am Revers haftet. Ganze 13 Sekunden dauerte es, bis Ty Morris den einstudierten Pass in den idealen Laufweg von Milan Kostourek spielte und der Tscheche im Peitinger Trikot keine Mühe hatte, aus kurzer Distanz zum 3:2-Anschlusstreffer einzunetzen. Den nächsten einstudierten und erfolgreichen Überzahl-Spielzug legten dann aber die Starbulls aufs Eis. Über Baindl und Daxlberger kam die Scheibe zu Daniel Bucheli, der aus der Halbdistanz direkt abzog und mit einem Flachschuss ins linke Eck zum 4:2 traf (30.). Thomas Reichel erhöhte per Direktabnahme aus kurzer Distanz schließlich auf 5:2 – Bilek hatte ihn von hinter dem Tor maßgenau bedient (36.).
Im letzten Spielabschnitt fehlten den Gäste aus Peiting, die mit nur vier nominellen Verteidigern antreten konnten und mit Dominic Krabbat, Philip Wachter und Jonas Lautenbacher auch auf wichtige Offensivkräfte verzichten mussten, jegliche Mittel, das Spiel noch einmal spannend zu machen. Die mehr und mehr unkonzentriert wirkende Mannschaft von Trainer Sebastian Buchwieser lud die Starbulls durch Scheibenverluste und Abwehrfehler vielmehr dazu ein, die Führung noch klarer zu gestalten. Torwart Hechenrieder konnte sich einige Male auszeichnen, musste sich aber auch noch zwei weitere Male geschlagen geben. Bei einer aus der Rosenheimer Verteidigungsszone weit nach vorne gelupften Scheibe zögerte er mit dem Herauskommen, so dass Bucheli sie ungehindert annehmen konnte und frei auf den Keeper zufahrend zum 6:2 traf (47.). 50 Sekunden später traf Yannick Wenzel zum 7:2, indem er eine sehenswerte „No-Lock-Vorlage“ von Baindl aus halbrechter Position eiskalt im Netz versenkte (48.).
Trotz der unglücklich zustande gekommenen 3:6-Niederlage am Freitag in Landshut sind die Starbulls Rosenheim damit auch nach dem dritten Meisterrunden-Wochenende Tabellenführer – zwei Punkte vor dem Deggendorfer SC. Am kommenden Freitag gilt es, die Spitzenposition mit einem weiteren Heimsieg zu verteidigen. Zu Gast im emilo-Stadion ist dann der Lokalrivale aus Landshut. Das mit Spannung erwartete Derby beginnt um 19:30 Uhr.


Löwen Waldkraiburg
RUMPFKADER UNTERLIEGT IN ERDING
(OLS)  Nichts ist es geworden, aus dem zweiten Sieg in Folge gegen die Gladiators aus Erding. Zwei Tage nach dem 6:1-Heimsieg unterlag die Mannschaft des EHC Waldkraiburg am Sonntag in der Herzogstadt nach einem schwachen Auftritt mit 1:3. Zahlreiche Ausfälle schwächten die Löwen, die sich in der Gruppe B jetzt wohl Platz 1 und 2 abschminken dürfen und auf den Kampf um die letzten beiden Playoff-Tickets konzentrieren müssen.
Es hatte sich bereits am Freitag angedeutet und am Sonntag in Erding hatte man Gewissheit, dass die personell ohnehin nicht auf Rosen gebetteten Löwen gegen die Gladiators komplett auf dem Zahnfleisch daherkommen. EHC-Coach Rainer Zerwesz musste nämlich nicht nur auf die Langzeitverletzten Daniel Schmidt und Florian Ullmann verzichten, sondern auch auf den Kanadier Brent Norris, seinen Sturmkollegen Lukas Wagner und Michail Sokolov. Bis auf Sokolov waren diese zwar auch schon am Freitag beim 6:1-Heimsieg im Löwen-Lazarett gelegen, doch zwei Spiele in Folge mit diesem dünnen Kader waren offenbar zu viel des Guten. „Wir waren heute nicht in der Lage Erding zu schlagen, weil wir viel zu müde waren, denn mit zweieinhalb Reihen gewinnst Du keine Spiele“ erklärte EHC-Chefcoach Zerwesz nach der Partie. „Wir haben keinen Zweikampf gewonnen, waren läuferisch schwach, was ich eigentlich gar nicht gewohnt bin. Und mit vier Verteidigern, die 20, 21 Jahre alt sind, wird es dann eben schwer“ so Zerwesz weiter. Der Teilzeit-Konti Tomas Vrba übrigens ist derzeit krank und auch nicht im Training, so war Tomas Rousek einziger „Ausländer“ im Team des EHC, das nach knapp sechs Minuten durch Christof Hradek aber in Führung gehen konnte:  Max Kaltenhauser prüfte Jonas Steinmann im Tor der Hausherren und dieser ließ nur abprallen. Hradek war zur Stelle und stellte auf 1:0 für die Industriestädter (05:58). Nur 21 Sekunden später ließ aber auch EHC-Schlussmann Korbinian Sertl eine Scheibe abprallen und leider stand Lukas Krämmer parat und reagierte ebenso schnell wie Hradek (06:19). Erding wurde in der Folge stärker und mit zwei überflüssigen Strafzeiten spielten sie Erding noch zusätzlich in die Karten. Allerdings taten die rund 200 EHC-Fans ihr Bestes und so ging es mit dem gerechten 1:1 in die Kabine.
Stephan Hiendlmeyer stellte nach wenigen Sekunden im zweiten Abschnitt dann plötzlich auf 2:1 für Erding (21:09). In der Folge gaben die Gladiators plötzlich den Ton und die Löwen glänzten mit Fehler, mangelnder Konzentration, überflüssigen und vermeidbaren Strafzeiten und läuferischer Schwäche.
In der 30. Minute fand ein Querpass vor Sertls Gehäuse mit Marco Deubler einen dankbaren Abnehmer und es hieß 3:1 für die Gastgeber (29:06). Rainer Zerwesz nahm umgehend seine Auszeit und es setzte ein mächtiges Donnerwetter, doch alle Blitzen verfehlten offensichtlich ihr Ziel. Nur eine Minute später taten sich in EHC-Unterzahl Räume, die von der Größe an Terminal 2 des Erdinger Flughafens erinnerten, auf und Daniel Krzizok verzog nur knapp. Eine Minute später wieder eine Strafe gegen die Löwen und Unterzahl- die Gladiators drückten, schafften den vierten Treffer aber nicht. Ihren zweiten wollten vor der zweiten Pause die Löwen im Powerplay erzielen, doch statt mit sechs Mann und ohne Torwart beim Bully schnell die Formation zu finden, übertrieb man es bereits beim Anspiel, kassierte selbst eine Strafe und damit war die Powerplay-Gelegenheit auch wieder dahin.
Im Schlussdrittel hatte Michael Trox die nennenswerteste Chance, verzog den gefühlt fünften Waldkraiburger Torschuss des Spiels aber aus kurzer Distanz. Der EHC baute sogar noch weiter ab in der Folge und als man zwei Minuten vor dem Ende Korbinian Sertl vom Eis holte und durch einen weiteren Feldspieler ersetzte, gab man nicht mal einen echten Schuss aufs Erdinger Tor ab. Dass es so aber relativ schwer wird, einen Treffer zu erzielen und eine drohende Niederlage noch abzuwenden leuchtet aber ein. Bleibt zu hoffen, dass sich die personelle Lage bei den Löwen in den kommenden Tagen weiter entspannt, sonst wird es am Wochenende mit den Spielen gegen Dorfen am Freitag in der Raiffeisen Arena und am Sonntag in Passau erneut richtig schwer für den Waldkraiburger Rumpfkader. Die ersten beiden Tabellenplätze der Gruppe B sind ohnehin bereits fast utopisch zu erreichen.


Crocodiles Hamburg
Crocodiles unterliegen in Erfurt
(OLN)  Die Crocodiles Hamburg haben am Sonntagnachmittag bei den TecArt BlackDragons Erfurt mit 5:4 (1:1/1:2/3:1) verloren. Vor 488 Zuschauern lagen die Gäste zwischenzeitlich mit 2:4 durch Tore von Moritz Israel (8., PP), Brad McGowan (30.), Daniel Reichert (35.) und Tim Marek (43.) in Führung. Durch individuelle Fehler konnten die Hausherren das Spiel allerdings wieder ausgleichen und drei Minuten vor Spielende den Siegtreffer markieren. Trainer Herbert Hohenberger nahm in der letzten Minute Torwart Lucas Di Berardo aus dem Tor der Crocodiles, um mit einem weiteren Feldspieler den Ausgleich zu erzwingen.
„Wir sind gut aus dem eigenen Drittel gekommen, haben Defensiv gut gestanden. Aber man darf eben nicht bei einem so knappen Spielstand Strafen ziehen. Offensiv haben wir uns oft zu tief in das Drittel locken lassen. Dadurch hatten die Erfurter viele Konter. Wahrscheinlich waren wir uns nach der 4:2-Führung auch zu sicher und haben etwas nachgelassen. Aber das müssen wir abhaken, nächste Woche geht es weiter“, so Torschütze Tim Marek.
Am kommenden Freitag kommt es erneut zur Begegnung der beiden Mannschaften. Gastgeber werden die Crocodiles sein. Die Hamburger bleiben trotz der Niederlage durch ein besseres Torverhältnis auf dem zweiten Platz der Qualifikationsrunde.


Herner EV
Rostock Piranhas - Herner EV 1 : 6 (0:2,1:2,1:2)
(OLN)  Der Herner EV wurde auch am Sonntagabend seiner Favoritenrolle in der Oberliga Nord Quali-Runde gerecht. So gab es bei den Piranhas im zehnten Spiel den zehnten Sieg für die Gysenberger. Auch das Fehlen von Maik Klingsporn (Handverletzung), Sebastian Eickmann (erkrankt), Christian Nieberle (beruflich verhindert) und kurzfristig Stephan Kreuzmann (er musste noch vor Spielbeginn wegen Magenproblemen passen) änderte nichts am klaren Endergebnis von 1:6. „Wir haben clever gespielt, unsere Chancen genutzt und zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen“ meinte ein zufriedener HEV Coach Uli Egen nach dem Spiel. Das konnte er natürlich sein, auch wegen der Über- und Unterzahlbilanz. Zwei von drei Powerplay-Situationen konnten genutzt werden, während auf der anderen Seite gut acht Minuten Unterzahl auch mit nur vier Verteidigern schadlos überstanden werden konnte.
Nach acht konnte der HEV mit 1:0 in Führung gehen, als Brad Snetsinger eine gute Vorarbeit von Aaron McLeod treffsicher nutzen konnte. Nur knapp zwei Minuten später markierte Dominik Luft in Überzahl den zweiten Treffer der Grün-Weiß-Roten, die noch einige weitere Chancen im ersten Abschnitt hatten. Mit Wiederbeginn nach der ersten Pause witterten die Piranhas Morgenluft, denn der gebürtige Krefelder Alexander Spister sorgte nach nur gespielten 15 Sekunden für den 1:2-Anschlusstreffer der Heimmannschaft, die sofort den Druck erhöhten. Nun musste Christian Wendler im HEV Gehäuse einige Male beherzt eingreifen um das Ergebnis zu halten. Zwei weitere Herner Treffer in kurzer Folge sorgten dann wieder für Beruhigung bei den Gysenbergern. Zuerst war Lois Spitzner in der 29. Minute erfolgreich, dann erzielte Sturmpartner Aaron McLeod zwei Minuten später das 1:4. Im Schlussdrittel versuchten die Piranhas noch einmal ins Spiel zu kommen, aber dann konnte erneut Aaron McLeod in der 45. Minute auf 1:5 erhöhen. Zu dem Zeitpunkt musste Brad Snetsinger kurzzeitig Verteidiger spielen, da der Helm von Michel Ackers ein paar Minuten lang „in der Reparatur“ war. Spätestens mit dem 1:6 durch Thomas Richter in der 51. Minute erlahmte dann auch die Motivation der Piranhas, so dass der Herner EV die Partie in Ruhe zu Ende bringen konnte
Am kommenden Wochenende geht es für den Herner EV erneut gegen die Rostock Piranhas, dieses Mal am Herner Gysenberg und zwar am Freitagabend ab 20 Uhr. Am nächsten Sonntag fährt der HEV Bus dann nach Thüringen. Ab 16 Uhr treten die Grün-Weiß-Roten dann bei den TecArt Black Dragons in Erfurt an.


Buchloe Pirates
Herber Rückschlag im Abstiegskampf - ESV Buchloe unterliegt nach schwacher Leistung mit 1:7 in Pfaffenhofen
(BYL)  Einen schweren Dämpfer im Kampf um dem Klassenerhalt in der Eishockey-Bayernliga mussten die Buchloer Piraten am Sonntag in Pfaffenhofen einstecken. Mit 1:7 (0:3, 0:3, 1:1) kamen die Gennachstädter am Ende gehörig unter die Räder und zeigten im Vergleich zum Heimsieg am Freitag über Moosburg ein komplett anderes und enttäuschendes Gesicht. Denn während beim überzeugenden 9:4 Erfolg zwei Tage zuvor noch vieles fast wie von alleine lief, ging das Match gegen die Icehogs vollkommen daneben. „Alles was wir uns vor dem Spiel vorgenommen und besprochen hatten, haben wir falsch gemacht“, so das kurze aber treffende Fazit des 2. Vorstands Florian Warkus, der an diesem Abend gemeinsam mit Pavel Vit den verhinderten Trainer Norbert Zabel an der Bande vertrat. „Angefangen vom Zweikampfverhalten, über die Abwehrarbeit, bis hin zur fehlenden Entschlossenheit vor dem Tor.“ Die Hausherren aus Pfaffenhofen zeigten den Piraten im Gegensatz dazu einfaches, zielstrebiges und am Ende auch effektives und somit erfolgreiches Eishockey, weshalb der ECP die jetzt auf Rang fünf liegenden Buchloer absolut verdient nun auch in der Tabelle wieder überholt hat.
Der Auftakt verlief dabei auf beiden Seiten noch recht verhalten, wobei die ersten Annäherungsversuche zum Tor die Buchloer machten. Wirklich zwingend war das aber nicht, was die Pfaffenhofener gegen Mitte des Drittels dann besser machten. Denn nachdem Ladislav Marek mit 2+2 Strafminuten in die Kühlbox wanderte, staubte der auffälligste Spieler des Abends, Stefan Huber, zur 0:1 Führung für die Icehogs ab (11.). Und für die nun konfus wirkenden Buchloer kam es noch schlimmer. Gerade als Marek wieder zurück war, klingelte es erneut hinter Keeper Daniel Blankenburg. Die Piraten hatten die Scheibe – auch bedingt durch die lange Unterzahl im Voraus – einfach nicht aus der Gefahrenzone gebracht und so abermals dem Pfaffenhofener Kapitän Huber das 0:2 ermöglicht (13.). Dass nur eine knappe Minute später sogar noch das 0:3 durch den völlig alleingelassenen Robert Neubauer fiel, machte es in der Folge nach der Auszeit nicht einfacher für die Rot-Weißen. Und mehr als ein gefährlicher Konter über Ladislav Marek und Martin Zahora, der den Puck aber neben das Tor setzte, sollte bis zur ersten Pause auch nicht mehr passieren.
Ins Bild passte an diesem verkorksten Abend dann auch, dass Ladislav Marek zum Mitteldrittel auf Grund einer gebrochenen Kufe am Schlittschuh nicht mehr mitwirken konnte. Aber auch auf dem Eis lief es für die Freibeuter einfach nicht besser – ganz im Gegenteil. Schließlich wurde man kurz nach Wiederbeginn klassisch ausgekontert und kassierte durch den dritten Treffer von Huber das 0:4 (24.). Die frühe Vorentscheidung fiel dann nach 27 Minuten, als Michael Chemello relativ unbedrängt in Überzahl die Hartgummischeibe zum 0:5 unter die Latte setzte. Die Piraten wirkten viel zu verkrampft und zeigten in der Defensive um den machtlosen Daniel Blankenburg im Tor immer wieder Lücken, die die Hausherren mit ihrem geradlinigen Eishockey ein ums andere Mal aufdeckten. Auch die am Freitag noch so schwungvolle Offensive blieb blass, sodass ECP-Tormann Philipp Hähl bis auf einen abgewehrten Schuss des vor dem Tor freistehenden Alexander Krafczyk kaum etwas zu tun hatte (34.). Dennoch fiel direkt vor der zweiten Pause noch ein weiterer Treffer, den aber abermals die Oberbayern erzielten. Christian Semmler drückte einen Abpraller im Powerplay zum ernüchternden 0:6 Zwischenstand nach 40 Minuten über die Linie.
Im Schlussabschnitt passierte auf beiden Seiten dann nicht mehr wirklich viel. Kein Wunder, die Partie war schließlich längst entschieden. Immerhin glückte Tobias Kastenmeier mit einem Alleingang noch der Ehrentreffer (57.), dem die Ilmstädter abschließend den 1:7 Endstand folgen ließen, als der Kanadier Chemello nach einem schönen Konter den Puck genau in den Winkel setzte (58.).


EV Füssen
EV Füssen mit Niederlage und Sieg gegen den Oberligisten Miesbach
(BYL)  Durch ein unglückliches 3:4 beim Oberligavertreter TEV Miesbach (1:2, 1:0, 1:2) ist der EV Füssen am Freitag gehörig unter Zugzwang geraten. Ohne einen kompletten Block verletzter Spieler (Keller, Meier, Nadeau, Velebny, Krötz) scheiterten die Ostallgäuer vor allem an ihrer schwachen Chancenverwertung.
Der EVF erwischte zunächst einen guten Start. Bereits in der ersten Minute gab es einen Pfostentreffer, in der dritten erzielte Veit Holzmann die verdiente Führung. Von den Gastgebern war in der Anfangsphase nicht viel zu sehen. Füssen bestimmte das Geschehen, versäumte es aber, einen zweiten Treffer nachzulegen. In der 18. Minute ging dann das Verhängnis los. Nach einer Riesenchance für den EVF kamen die Gastgeber durch einen vom US-Amerikaner Ben Warda abgefälschten Schuss zum glücklichen Ausgleich. Und nur 19 Sekunden später fiel sogar die Führung für den Tabellenletzten durch Stephan Stiebinger. Das Ergebnis spiegelte nicht das Geschehen auf dem Eis wieder.
Auch im zweiten Drittel gelang Füssen ein schnelles Tor, Florian Simon glich zum 2:2 aus. Insgesamt wurden aber weiterhin zu viele Chancen liegen gelassen. Oppenberger, Newhook, Schmid, Schorer und Platzer mit einem Alleingang hatten allesamt die Führung auf dem Schläger, vergaben aber. In dem fairen Spiel kassierte der EVF nur drei Strafzeiten, zwei davon innerhalb einer Minute zur Hälfte der Partie. Da die Gastgeber kurz darauf aber ebenfalls eine Hinausstellung hinnehmen mussten, wurde die Situation schnell überstanden. Zählbares gelang in diesem Drittel keinem der beiden Teams mehr.
Den letzten Abschnitt begannen die Schwarz-Gelben mit viel Schwung und einigen Chancen, die beste davon durch Holzmann. Den Treffer machte aber der litauische Nationalstürmer Daniel Bogdziul auf der anderen Seite, er war an allen Toren des TEV beteiligt. Die große Chance zum Ausgleich kam für den Eissportverein in der 50. Spielminute, als der umsichtige Schiedsrichter auf Penalty entschied, Sean Kavanagh scheiterte jedoch. Kurz darauf hatte der EVF nochmals eine große Möglichkeit, die Verwertung blieb aber das Manko. Miesbach nutzte die offensivere EVF-Ausrichtung sechs Minuten vor Spielende zum 4:2 durch Fissekis, der Anschlusstreffer von Marc Besl in der Schlussminute kam zu spät. (MiL)
Im Rückspiel am Sonntag hat der EVF seine Chancen auf die Playoff-Teilnahme gewahrt. Durch ein knappes 5:4 gegen den Oberligavertreter TEV Miesbach (3:2, 1:1, 1:1) bleiben die ersatzgeschwächten Schwarz-Gelben im Rennen um einen der ersten vier Plätze in der Zwischenrundengruppe.
Es war ein bis zum Ende spannendes, aber auch eher niveauarmes Spiel, welches die Mannschaften den rund 800 Zuschauer am Kobelhang boten. Vor allem, weil die Abwehrarbeit an diesem Abend auf beiden Seiten nicht besonders groß geschrieben wurde. Bereits in der Anfangsphase durften sich Oppenberger und Böck völlig frei vor dem gegnerischen Tor probieren, beim ersten Angriff der Gäste rutschte die Scheibe unglücklich ins Gehäuse von Andi Jorde. Eine halbe Minute später stand es schon 1:1, Veit Holzmann konnte abstauben. Nach Strafen gegen beide Teams hatte Maxi Schorer die nächste große Möglichkeit, auf der anderen Seite musste Andre Bühler gleich zweimal auf der Linie für seinen geschlagenen Goalie retten. In Füssener Unterzahl schlug ein Schuss von Gästeverteidiger Gaschke zum 1:2 ein, der EVF konterte ebenfalls mit einem Mann mehr durch Nikolas Oppenberger zum 2:2. Wieder nur eine halbe Minute später schloss Marvin Schmid einen schönen Angriff zur erstmaligen EVF-Führung ab.
Nach dem ereignisreichen ersten Abschnitt ging es im zweiten etwas ruhiger zu. Die Anfangsphase gehörte den Gäste, danach erhielt der EVF vom sehr kleinlichen Unparteiischen innerhalb von vier Minuten auch noch drei Strafzeiten. Marvin Schmid konnte einen Fehler der Oberbayern aber zum 4:2 in Unterzahl nutzen, immer noch im Powerplay fiel wieder nur kurz darauf der dritte Gästetreffer. Miesbach erwischte es danach mit ebenfalls drei Hinausstellungen in kurzer Zeit, die Füssener konnten die Möglichkeiten aber nicht verwerten.
Im letzten Drittel machte das Heimteam das Spiel, hatte durch Kavanagh, Schorer, Wiedemann oder Oppenberger große Chancen. Schließlich war es Ron Newhook, der aus spitzem Winkel zum 5:3 traf. Doch mit dem allerersten Angriff in diesem Abschnitt verkürzte der Oberligist kurz darauf wieder, und so blieb es bis zum Ende spannend, zumal der EVF bei einem Konter durch Holzmann sowie einem anschließenden Powerplay nicht für die Vorentscheidung sorgen konnte. Am Ende brachte das Team aber den knappen Sieg auch dank großen Einsatzes über die Zeit. (MiL)
Trainer Simon Steiner (Miesbach): „Wir gingen erst ängstlich ins Spiel, sind dann aber doch ganz gut rein gekommen. Heute war es oft ein offener Schlagabtausch, im zweiten Drittel haben wir unsere guten Chancen nicht genutzt. Ein unglückliches Tor hat das Spiel dann entschieden. Am Ende hatte Füssen das Quäntchen mehr Glück, wir haben auch zu viele individuelle Fehler gemacht. Wir kämpfen aber weiter, solange wir rechnerisch noch Chancen haben.“
Trainer Thomas Zellhuber (EVF): „Mit der Art und Weise des Sieges kann ich überhaupt nicht zufrieden sein. Das Spiel war sehr zerfahren, das Läuferische, sonst immer unsere große Stärke, war heute nicht zu sehen. Die Punkte waren sehr wichtig für uns, am Freitag gegen Lindau müssen wir aber besser spielen, wenn wir eine Chance haben wollen.“ (MiL)


Peißenberg Eishackler
Eishackler verlieren in Höchstadt deutlich
(BYL)  In Höchstadt hatten die Eishackler zu keinem Zeitpunkt etwas zu melden. Ohne den noch erkrankten Daniel Lenz und ohne Florian Höfler der vom Freitagsspiel verletzt war machten sich die Eishackler auf den weiten Weg nach Höchstadt.
Mit 6:0 siegten die Höchstadter im zweiten Spiel an diesem Wochenende gegen Peißenberg und dieser Sieg war auch in dieser Höhe verdient. Die Staltmayr-Truppe hatte zu keinem Zeitpunkt Zugriff zum Spiel und war läuferisch, spielerisch und auch in den Zweikämpfen eindeutig unterlegen. Daran gibt es nichts zu rütteln. Die Eishackler konnten nicht an die Leistung des letzten Drittels beim Heimspiel anknüpfen. Die nur vereinzelt erkämpften und meistens harmlosen Chancen wurden durch Schnierstein im Tor der Gastgeber vereitelt. Aber auch auf Seiten der Peißenberger machte Felix Barth im Tor seine Sache gut und verhinderte dass das Ergebnis nicht noch deutlicher ausfiel.
Jetzt heißt es für die Eishackler, sich mit intensiven Trainingseinheiten auf das kommende Wochenende vorzubereiten und auch mental diese Niederlage gegen den TOP-Kader der Franken abzuhaken. Am Wochenende warten schwere Spiele gegen Geretsried und Lindau auf die Peißenberger. Die Eishackler stehen nach wie vor mit 11 Punkten auf dem zweiten Platz der Gruppe A, jedoch ist der Vorsprung auf den fünften Füssen auf 3 Punkte geschrumpft. Am kommenden Wochenende müssen also Punkte her, damit sich die Peißenberger weiter unter den ersten vier behaupten können.


Amberg Wild Lions
ERSC entscheidet Krimi gegen Pfaffenhofen im Shoot-Out
(BLL)  Was für eine Spannung! Der ERSC Amberg und der EC Pfaffenhofen liefern einen offenen Schlagabtausch, der sich zum Ende hin in einen Krimi steigert – und erst nach Overtime und dem 16.Penalty zu Gunsten der Löwen entschieden ist. 
Dan Heilman verwandelte entscheidend zum 4:3 für Amberg, weil Oli Engmann den letzten Schuss von EC-Stürmer Robert Neubauer parierte, und niemand hatte vorher das Stadion verlassen.
In einer Partie mit gleich verteilten Spielanteilen war der ERSC zwei Drittel lang das etwas bessere, weil clevere Team. In dieser Phase versäumten es die Gastgeber, ihr Chancenplus zu einer klareren Führung umzusetzen. Im Schlussabschnitt waren dann die Gäste der Punktsieger, auch weil Amberg – nach einer Trainingswoche mit Blessuren und Krankheit – die Kräfte schwanden. Erst hier konnten sich die vier Kanadier im Team der „Ice Hogs“ besser in Szene setzen, die vorher weitgehend neutralisiert wurden.
Genau nach einer Minute hatte der ERSC die erste gute Chance durch Heilman und auch danach brannte es öfter einmal vor dem ECP-Tor. Erst nach einiger Zeit konnten sich die Gäste etwas Luft verschaffen. Ihre erste Überzahlmöglichkeit nutzten die Löwen aber gleich zum 1:0 durch Heilman. Die Spielanteile blieben weiter ausgeglichen, aber deutlich gefährlicher wirkten die Löwen in ihren Offensivaktionen. Beim ERSC strahlte die Sicherheit von Torhüter Engmann auch auf seine Vorderleute aus. 
Im Mittelabschnitt wirkten die Gastgeber weiterhin druckvoller, zwingende Chancen blieben aber in der Menge überschaubar. Die Abwehraufgaben erledigte der ERSC relativ unkompliziert. Umso überraschender fiel der Ausgleich nach einem riskanten Pass aus der Amberger Abwehr heraus, den Pfaffenhofen zu einem erfolgreichen Konter durch Dillon Duprey verwertete. Dominik Schopper gelang aber die neuerliche Führung für die Löwen, die fünf Sekunden vor der Pausensirene Felix Köbele noch hätte ausbauen können. 
Das Schlussdrittel begann Amberg mit einer Großchance, die über Andreas Hampl eingeleitet wurde, aber danach erhöhte Pfaffenhofen den Druck. Der Ausgleich durch den Kanadier Chemello fiel in Überzahl der Gäste und der gleiche Spieler sorgte auch für die erstmalige Führung Pfaffenhofens. Nach den Spielanteilen her hatte sich dies fast schon angedeutet. Der ERSC hatte aber nur 31 Sekunden nach dem Gästetreffer die richtige Antwort parat. Köbele lochte auf Vorlage von Florian Bartels unhaltbar zum 3:3 ein. Beide Mannschaften spielten nicht verhalten und suchten noch in der regulären Spielzeit die Entscheidung. Pfaffenhofen hatte mehrere Gelegenheiten – zumeist vereitelt durch Engmann – aber der ERSC auf jeden Fall die beste, doch Bernhard Keil traf nach einer Einzelaktion 90 Sekunden vor dem Ende nur den Pfosten. So ging es in die Verlängerung, in der auf beiden Seiten das gewinnbringende Tor zum „Sudden death“ hätte fallen können. Aber auch die Overtime blieb ohne Treffer und so musste der „Shoot-Out“ die Entscheidung bringen, das Penaltyschießen. Von den ersten sieben Amberger Versuchen trafen nur Hampl und Keil, aber auch die Gäste zweifach. Dann lochte Heilman souverän und Engmann hielt den Zusatzpunkt fest. (apg) 


Haßfurt Hawks
„Hawks“ kassieren gegen Tabellenführer höchste Saisonniederlage
(BLL)  Gespielt waren im Haßfurter Eisstadion gerade einmal vier Minuten und 34 Sekunden, als die Gäste aus Bad Kissingen beim Derby gegen die „Hawks“ einen Treffer erzielten. An sich nichts Außergewöhnliches. Doch Christian Masel traf zu diesem führen Zeitpunkt bereits zum zweiten Mal binnen 32 Sekunden ins Schwarze und markierte, nachdem Teamkollege Niko Grönstrand schon nach 41 Sekunden erfolgreich war, das 0:3. „Wir haben es am Anfang völlig verpennt“, war Martin Reichert nach der Schlusssirene deshalb sehr niedergeschlagen.
Kein Wunder, denn trotz des „Ehrentreffers“ im ersten Abschnitt durch Michal Babkovic, der eine tolle Kombination mit Jakub Sramek und Daniel Hora zum 1:3 abschloss (16.), sowie eines durchaus ebenbürtigen 2:2-Mitteldrittels, war aus Haßfurter Sicht letztlich nichts mehr zu retten. Deutlich mit 3:9 verloren sie am Ende nicht nur die vierte Partie in der Verzahnungsrunde hintereinander, sondern kassierten zugleich – ausgerechnet in einem Derby – die höchste Heimpleite dieser bislang so erfolgreichen Saison. „Kissingen“, räumte Reichert fair ein, „war heute insgesamt eine Klasse besser.“ Zumindest in den ersten zehn Minuten sei seine Mannschaft zudem „nicht präsent“ gewesen. „Die Kissinger haben uns überrollt.“
Doch der Reihe nach: Tatsächlich schafften es die Hausherren, sich vor allem während der zweiten 20 Minuten gegen die einfach individuelle Klasse im „Wolfsrudel“ erfolgreich zu wehren. Und beim Stand von 1:5 (Anton Seewald, 23., sowie Alexei Zaitsev, 31., ließen Haßfurts Torwart Michael Tscherepanow zunächst keine Chance) bekamen sie endlich auch den Lohn ihrer Arbeit. Der immens fleißige Jakub Sramek erzielte im Zusammenspiel mit Michal Babkovic und Daniel Hora das 2:5 (33.), während Phillip Bates die schönste ESC-Kombination des Abends zum 3:5 abschloss (35.). Trotz aller Bemühungen gelangen weitere Treffer allerdings nicht mehr – weder bis zum Ende des Drittels, noch im Schlussabschnitt. Stattdessen trumpften die Kurstädter wieder auf. Und relativ leicht schraubten Nikolai Zaitsev (2), Christian Masel und Domantas Cypas das Ergebnis sehr zur Freude der mitgereisten 70 Kissinger Fans in die Höhe. Zumindest eine zweistellige Klatsche blieb den „Hawks“ erspart.
„Im letzten Drittel hat bei Bad Kissingern wieder alles geklappt und wir, ich weiß nicht. Bei uns so gut wie nichts. Es war heute einfach schrecklich“, nahm Reichert kein Blatt vor den Mund und fasste das Derby aus Haßfurter Sicht treffend mit einem Wort zusammen: „Grottenschlecht.“ Ziemlich angefressen war auch ESC-Stürmer Michael Breyer nach Partie, die stellenweise einer Lehrstunde glich. „Derby verloren, drei Punkte verloren. Wir hatten uns das alles ganz anders vorgestellt“, sagte der 21-Jährige. Für ihn habe einerseits die hervorragende Technik und Schnelligkeit des alten und neuen Spitzenreiters eine Rolle gespielt. Andererseits aber auch die eigene Leistung. „Ich glaube, dass wir defensiv deutlich besser spielen können als heute.“ Für Breyer waren die ersten fünf Minuten nicht entscheidend für den Ausgang, denn „wir hatten danach noch immer 55 Minuten Zeit.“ Seine Devise: „Schnellstmöglich abhaken und am Freitag wieder neu angreifen. Wir müssen einfach schauen, dass wir wieder eine Positivserie hinbekommen.“
Zum Kellerduell empfangen die „Hawks“ als Tabellenschlusslicht am Freitagabend (Beginn ist um 19.30 Uhr) nun die „Wild Lions“ des ERSC Amberg, Tabellenvorletzter, im Stadion Am Großen Anger. 


Kempten Sharks
6:5 Sieg der Sharks nichts für schwache Nerven
(BLL)  Nach dem Spiel waren sich der Gästetrainer Andreas Schweinberg und der sportliche Leiter der Sharks Markus Wartosch einig, dass das Spiel nichts für schwache Nerven war. Leider hatte der bis dahin sehr gut pfeifende Schiedsrichter in den letzten fünf Minuten auch daran seinen Anteil.
Die Sharks waren nominell mit nur 7 Stürmern angetreten, da sowohl Andre Aschenbrenner, wie auch Andreas Ziegler nach dem Freitagsspiel verletzungsbedingt nicht auflaufen konnten. Lediglich Tobias Epp konnte mit dickem Knie wieder mitwirken. So mussten die Sharks mit Eugen Scheffer und Phillip Stalla zwei Verteidiger als Stürmer umfunktionieren, um mit drei Sturmreihen antreten zu können.
Wie auch Markus Wartosch in der Pressekonferenz feststellte, waren die Sharks gegen die quirligen Gäste in den ersten 30 Minuten immer einen Schritt zu langsam. Die Gäste aus Bad Wörishofen hatten ein klares Chancenplus, konnten dies aber nur zu einem Tor in der vierten Spielminute nutzen.
Gleich zu Beginn des zweiten Drittels waren die Wölfe in Überzahl, welches sie konsequent nutzten und zum 0:2 erhöhten. Als sich die Sharks ganz langsam an das Tempo der Gäste gewöhnt hatten und ihrerseits Chancen herausarbeiten konnten, wurden sie von einem Konter der Gäste überrascht und diese vollendeten zum 0:3 in der 25. Spielminute. Zu diesem Zeitpunkt sahen die Wölfe wie der sichere Sieger aus. Doch sie hatten die Rechnung ohne die Truppe um den angeschlagenen Trainer Andreas Becherer gemacht. Wie schon so oft in dieser Saison ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft und die Chancen häuften sich. Nach dem Gregor Stein in der 31. Spielminute noch die Latte getroffen hatte, war es Patrick Weigant der den Torhüter der Gäste in der gleichen Minute erstmals mit einem flachen Schuss durch die Schoner überwinden konnte.
Der gleiche Spieler konnte in der 33. Spielminute nach einem erneuten Sololauf den Torhüter zum 2:3 Anschlusstreffer überwinden. Einen kurzen Dämpfer mussten die Sharks in der 35. Spielminute hinnehmen  als die Gäste erneut in Überzahl gekonnt zum 2:4 abschlossen. Die Sharks kämpften sich zurück und Engler konnte  einen Abpraller (Schuss Weigant) zum 3:4 im Gästenetz versenken. Die Sharks waren nicht mehr wieder zu erkennen und so traf auch noch Gregor Stein 5 Sekunden vor Drittelende auf Pass von Weigant zum vielumjubelten 4:4 Ausgleichstreffer.
Beide Mannschaften kamen hoch konzentriert aus der Kabine und das Spiel wog hin und her.  Dem Treffer von Alexander Henkel in der 44. Spielminute ließen die Gäste in der 51. Spielminute erneut den Ausgleich zum 5:5 folgen.
Längst hatten die Kemptener auf zwei Sturmreihen umgestellt, um selbst mehr Druck zu erzeugen. Dies sollte sich auszahlen. Alexander von Sigritz war es, der in der 56. Spielminute zum 6:5 einnetzte, als er sich in Überzahl an den gegnerischen Verteidigern vorbeitankte.
Einige seltsame Entscheidungen, ein nicht gegebenes Tor wegen verschobenem Gehäuse der Sharks und ein Spiel 6 gegen 4 ohne Torhüter rundeten dieses Spiel ab. Es war nichts für schwache Nerven und die Sharks konnten wieder auf die Unterstützung der Fans, darunter die C-Jugend des FC Kempten, bauen.
Nun gilt es den Schwung mit ins Spiel am Freitag zu nehmen, in dem es gegen die seit zwei Jahren unbesiegten Gäste aus Klostersee geht.


Pinguine Königsbrunn
Erneut Hochspannung bis zum Schluss
(BLL)  Der EHC Königsbrunn gewinnt mit dem gleichen Ergebnis wie am Freitag auch seine Auswärtspartie gegen den EV Moosburg. Mit dem 8:6 bei den starken Bayernligisten untermauern die Brunnenstädter ihre Ambitionen auf den Aufstieg in die höchste bayrische Spielklasse.
Im ersten Drittel begann Moosburg druckvoll und erarbeitete sich einige gute Gelegenheiten, verpasste es aber zu treffen. Königsbrunn kam nur selten vor das Tor der Gastgeber und hatte sichtlich Probleme mit dem aggressiven, aber immer fairen Spiel der Oberbayern. Den ersten Treffer markierte aber der EHC, der durch ein Tor von Fabio Carciola in Führung ging. Nur zwei Minuten später musste auch der Königsbrunner Stammkeeper Markus Kring das erste Mal hinter sich greifen und den Ausgleich hinnehmen. Moosburg war in den ersten 20 Minuten die klar bessere Mannschaft, verpasste es aber bis auf den schön herausgespielten Führungstreffer kurz vor Drittelende weiter zu treffen.
Auch nach der ersten Pause legte Moosburg energisch los, in der 22. Spielminute bewahrte nur der Pfosten den EHC vor einem größeren Rückstand. Doch wie auch schon am Freitag kam Königsbrunn langsam in die Gänge und setzte nun auch die Gastgeber immer wieder unter Druck, in der 26. Spielminute traf Carciola erneut und sorgte für den Ausgleich. Doch gleich im Gegenzug legte Moosburg nach und ging erneut in Führung. Königsbrunn war jetzt aber auf Betriebstemperatur und nur drei Minuten später netzte Dominik Zimmermann zum 3:3 ein. Nun folgte der große Auftritt von Matthias Forster, der innerhalb vier Minuten dreimal traf und eine doppelte Strafzeit der Moosburger gnadenlos ausnutzte. Mit einem komfortablen 6:3 für den EHC ging es dann ein letztes Mal in die Kabinen.
Nach dem Pausentee folgte die große Aufholjagd der Gastgeber, die begünstigt durch Königsbrunner Strafzeiten bis zur 52. Spielminute ausgleichen konnten. Doch nur eine Minute später gab Lukas Fettinger mit seinem 7:6 die richtige Antwort und erhöhte den Druck auf Moosburg. Die Gastgeber warfen nun alles nach vorne, und kurz vor Spielende musste deren Keeper zugunsten eines weiteren Feldspielers weichen. Nach einem Puckverlust der Oberbayern verpasste Michael Fischer dem EV mit seinem „empty net goal“ zum 8:6 den Gnadenstoß, die Partie war jetzt entschieden.
Mit dem hartumkämpften Sieg gegen den höherklassigen EV Moosburg macht Königsbrunn das 6 Punkte-Wochenende perfekt und bleibt auf dem angestrebten zweiten Rang, der zum Aufstieg berechtigen würde. Der EHC zeigte wieder großen Einsatz und viel Herz, die Mannschaft gab nie auf und konnte immer wieder nachlegen. Am nächsten Freitag folgt nun das hochbrisante Auswärtsderby gegen den ESV Buchloe.
EHC-Coach Fabio Carciola ist zufrieden mit dem Auftreten seiner Mannschaft: „Wir wussten dass Moosburg hart spielen und wie die Feuerwehr loslegen will, das haben sie dann auch gemacht. Wir haben aber unsere Chancen genutzt, waren meist konzentriert und konnten am Ende verdient gewinnen.“


EV Aich
EV AICH MÜHT SICH ZU HEIMSIEG GEGEN OTTOBRUNN – POLLNER VERLETZT
(BBZL)  Dass es auch gegen vermeintliche Hinterbänkler nicht einfach ist mussten die Aicher am Samstag gegen den Tabellenvorletzten ERSC Ottobrunn zur Kenntnis nehmen. Der Aicher Coach hatte seine Truppe bereits in den letzten Trainings eingebläut, keinen der nächsten Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Und das bewahrheitete sich vor allem im ersten Spielabschnitt. Die erste Großchance hatten allerdings die Aicher, als sie zu dritt frei auf den Ottobrunner Torhüter zusteuerten, Tom Pollner aber doch knapp scheiterte.
In der Folge waren dann aber die Ottobrunner spielbestimmend, schnürten den EVA phasenweise im Drittel ein und erarbeiteten sich gleiche mehrere dicke Chancen. Dem Aicher Torhüter Johannes Pfafferott war es zu verdanken, dass die Gäste in dieser Phase zu keinem Treffer kamen. Als in der 10. Minute dann ein Aicher in der Kühlbox saß, dauerte es keine 10 Sekunden und die Ottobrunner erzielten das 1:0. Die Aicher waren nun anscheinend wachgerüttelt und kamen besser ins Spiel. In der 11. Minute prüfte Andreas Koller mit einem Weitschuss den Gästetorhüter. Kurz darauf war er dann machtlos als Daniel Korn nach einem Schuss von Stefan Urzinger den Abpraller zum Ausgleich verwertete.
Die nächste Überzahl nutzten die Aicher in der 14. Minute  durch ihren Kapitän Stefan Urzinger (Scholz/Korn) zum 2:1 Führungstreffer. Kurz darauf hatte der Ottobrunner Thomas Huber den Ausgleich auf dem Schläger, alleinstehend vor dem Aicher Goalie blieb er aber nur zweiter Sieger. Die Aicher machten es im Gegenzug besser und erhöhten durch Matt Puntureri (A. Koller/Jarczyk) auf 3:1.
Trotz der Führung fanden die Aicher auch im Mitteldrittel nicht zu ihrem gewohnten Spiel. Durch viele Leichtsinnsfehler kamen die kampfstarken Gäste immer wieder zu besten Torchancen und hielten die Begegnung weiterhin offen. „Wir haben es von Anfang an versäumt den Gegner durch konsequentes Forechecking unter Druck zu setzen und sie so viel zu sehr ins Spiel kommen lassen“, war das Resümee nach dem Spiel des Aicher Trainers Herrmann.
Auch nach dem 4:1 durch Andreas Koller (Alexander Neumeier) in Unterzahl steckten die Gäste nicht auf und kamen 5 Sekunden vor Ende des 2. Drittels zu ihrem 2. Treffer. Im letzten Spielabschnitt mussten die Ottobrunner dann aber ihrer knappen Personaldecke Tribut zollen. Die Aicher zogen nach zwei Treffern von Alexander Scholz auf 6:2 davon. In dieser Phase verhinderte der Torhüter der Gäste Schinner eine zweistellige Niederlage. Gleich mehrere hundertprozentige Chancen von Jarczyk, Trautmann, Kreuzer, C. Koller u. Schwenk konnte er mit tollen Reflexen entschärfen. In der 59. Minute war er aber dann machtlos als A. Koller (Puntureri/ C. Koller) den Endstand zum 7:2 erzielte.
Der Ottobrunner Coach war trotz der deutlichen Niederlage mit der kämpferischen Einstellung seiner Truppe sehr zufrieden. „Im ersten Spielabschnitt hätten wir mit etwas Glück durchaus deutlicher in Führung gehen können. Zum Schluss hatten wir es der sehr guten Leistung unseres Torhüters zu verdanken, dass die Niederlage nicht höher ausfiel.“
Die Aicher mussten sich den Sieg allerdings teuer erkaufen. Noch im ersten Drittel zog sich EVA-Stürmer Thomas Pollner nach einem Zweikampf an der Bande einen komplizierten Schlüsselbeinbruch zu. Er muss operiert werden und fällt für den Rest der Saison aus.


ESV Bad Bayersoien
ESV gibt Spiel im zweiten Drittel aus der Hand!
(BBZL)  Nichts war es mit der Revanche, nichts war es mit zweiten Platz festigen,
obwohl es nach zwanzig Minuten nicht schlecht aussah für die Soier.
Zwar machte erst Mittenwald das Spiel, aber in der 14. Spielminute traf Florian Ferkau, aus dem Slot, zum 1:0.
Nur 21 Sekunden später erhöhte Markus Hirschvogel auf 2:0 und im Powerplay traf Thomas Maier zum 3:0. Wenig später erzielte Nico Tolle zwar den ersten Treffer für Mittenwald aber das schockte nicht wirklich. Dann kam das zweite Drittel und da war der ESV komplett von der Rolle. Eigentlich wusste man, dass Mittenwald mit Vollgas aus der Kabine kommen würden aber trotzdem ließ man sich überrumpeln. So erzielte Fleyss nach 25 Sekunden schon den Anschlusstreffer. Bayersoien ideen- und kraftlos. Man ließ dem EVM einfach zu viel Platz. War physisch und psychisch einen Schritt langsamer. Eine Überzahlsituation nutzte Mittenwald zum Ausgleich und zog im zweiten Drittel noch auf 3:5 davon. Es war wirklich eine miserable Leistung die der ESV im zweiten Drittel zeigte. Die Kabinenpredigt von Hans Schmaußer hatte es dann auch in sich. Der Coach war verständlicherweise auf 180. Die Ansage zeigte Wirkung. Der ESV wieder etwas gefestigter. Kam in Überzahl auf 4:5 heran. Doch Nico Tolle, der schon in Mittenwald dem ESV den Garaus machte, traf zum 4:6 und 4:7. Das Tor von Martin Maier war nur noch Ergebniskosmetik. Lois Mutz sorgte mit dem 5:8 für den Schlusspunkt. Jetzt ist auch für den ESV Schluss mit lustig. Man hätte es wirklich selbst in der Hand gehabt, aber mit der Leistung…? Zwei Spiele stehen jetzt noch aus. Zwei Spiele die ohne Punktverlust für Bayersoien enden müssen. Wenn man nicht an den Play-offs teilnehmen will, dann kann man von mir aus so weiter spielen. Wenn man aber um die Bayerische Meisterschaft spielen will dann erwarte ich 100 % und von denen, die dazu nicht bereit sind, eine ehrliche Antwort. Die können sich die Fahrt nach Fürstenfeldbruck und Holzkirchen sparen.


EHC Bayreuth 1b
Ungefährdeter Kantersieg gegen den Tabellenletzten
(BBZL)  Auch in dieser Höhe verdient mit 7:0 gewann Bezirksligist EHC Bayreuth das Heimspiel gegen den ERV Schweinfurt 1b . Dabei genügte eine eher durchschnittliche Leistung gegen die über weite Strecken überforderten Gäste, die kaum aus ihrem Drittel kamen. 
Es waren noch keine zwei Minuten gespielt, da zappelte der Puck bereits im Netz von Goalie Graf; Stephan Schmidt schloss die Hereingabe von Florian Müller zum 1:0 ab. Als dann Tobias Weise in der 6. Minute zum 2:0 nachlegte, war das Spiel praktisch schon entschieden. Wieder Schmidt erhöhte in der 13. Minute zum 3:0, und so ging es in die Pause. 
Im Mittelabschnitt ein unverändertes Bild, die Tigers ausschließlich im Vorwärtsgang, die 1b der Mighty Dogs eher um Schadensbegrenzung bemüht. Bärnreuther, Steffens und Steeger schraubten das Ergebnis auf 6:0 bis zum Drittelende, was für die Unterfranken eher noch schmeichelhaft war. 
Im Schlussdrittel setzten die Schiedsrichter in der einseitigen und fairen Partie den Akzent, indem sie Kevin Steeger, der vorher noch das 7:0 erzielte, nach einem unnötigen Check von hinten zurecht mit einer Spieldauersteafe vorzeitig zum Duschen schickten. 
Die Gelb-Schwarzen haben jetzt 32 Punkte und haben bis auf einen Punkt zu Tabellenführer ESV Waldkirchen (33) aufgeschlossen. In der „bereinigten“ Tabelle, die sich aus der unterschiedlichen Anzahl der Spiele ergibt, haben sie sogar die Tabellenführung übernommen. Der Schnitt von 2,29 Punkten pro Spiel aus den bisherigen 14 Partien den 2,20 Punkten der Konkurrenz aus 15 Spielen gegenüber.
Die beiden restlichen Spiele der Bezirksliga-Hauptrunde gegen den noch amtierenden Meister ERC Ingolstadt finden am kommenden Freitag, 9. Februar, um 20:00 Uhr in der Autostadt und am Samstag, 17. Februar, um 17:30 Uhr im Tigerkäfig statt. Es bedarf aber einer deutlichen Leistungssteigerung, um in den darauf folgenden PlayOff-Spielen, die praktisch schon erreicht sind, gegen die Top-Mannschaften der Bezirksliga Gruppe 2 zu bestehen.


Lechbruck Flößer
Krokodile mit Kantersieg nach Hause geschickt
(BBZL)  Eine ganz klare Angelegenheit war am Sonntag das Heimspiel der Flößer gegen die Senden Crocodiles. Durch eine konzentrierte und kombinationssichere Leistung der Lecher, hatten die Gäste von der Illerau nicht den Hauch einer Chance. Auch in der Höhe verdient, schickt Lechbruck die Crocodiles mit 12:2 (6:1;4:0;2:1) wieder auf die Heimreise.
Von Beginn an machten die Flößer deutlich: Heute sollen Spielfreude, schön herausgespielte Tore und ein klarer Sieg vorherrschen. Auch wenn der Gegner nicht ansatzweise an die Leistungen der Überraschungssiege der vergangenen Wochen anknüpfen konnte, muss man dem Team von ERC-Trainer Jörg Peters ein Lob aussprechen: Diesmal passte man sich ganz und gar nicht dem Niveau des Gegners an, sondern zeigte über die gesamte Spielzeit welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt.
Bereits in der 2. Spielminute wurde der Torreigen durch Sammy Wörle eröffnet und bis zur ersten Pause hieß es durch weitere Treffer von Stefan Dubitzky, Matthias Erhard, Marcus Köpf, Josef Bayrhof und Kapitän Christoph Pfeiffer 6:1 für den ERC Lechbruck.
Auch im zweiten Abschnitt klare Kräfteverhältnisse: Der ERC spielte überlegt, kombinationssicher und zwang die Crocodiles immer wieder zu Befreiungsaktionen. Meist über mehrere Stationen lief die Scheibe schön durch die Lecher Reihen bis dann letztlich eiskalt verwandelt wurde. So fügten sich weitere ERC-Tore durch Matthias Erhard, Marcus Köpf, Fahri Arslan und Patrick Völk zum 10:1-Pausenstand nach dem zweiten Drittel an.
Im letzten Abschnitt nahm der ERC etwas den Fuß vom Gas, jedoch ohne von seiner Überlegenheit einzubüßen. Machte der Gästetorhüter noch in den ersten beiden Dritteln eine unglückliche Figur, so verhinderte er in den letzten zwanzig Minuten mit Glück und Geschick doch den ein oder anderen Lecher Treffer. Die Tore von Fabian Bacz und Christoph Pfeiffer konnte er allerdings nicht verhindern und so hieß es am Ende 12:2 für den ERC Lechbruck.
Weiter geht’s am kommenden Freitag mit dem letzten Heimspiel dieser Saison gegen die SG Oberstdorf/Sonthofen.


Eisbären Heilbronn
Drei Zähler für's Punktekonto, über 5.000€ für Lolo's Friends
(RLSW)  "Es macht uns unheimlich stolz, was ihr heute für uns auf die Beine gestellt habt. Wir haben das total unterschätzt, was bei dem Spiel heute passieren würde, und wir sind total überrumpelt von der Hilfsbereitschaft" - Noch lange nach dem 7:2 (2:1, 4:1, 1:0)-Heimsieg der Eisbären Heilbronn gegen die Zweibrücken Hornets war Markus Bleich, Vorsitzender des Vereins Lolo's Friends, überwältigt von dem ganzen Drumherum in der Kolbenschmidt Arena.
5.230 Euro hatte der Abend in die Spendenkassen gespült. Ob Tombola-Losverkauf, Spendendosen, Verkaufsstände oder auch eine Spende des Gegners aus Zweibrücken - Eisbären-Schatzmeister Volker Hofmann kam mit dem Zählen der Einnahmen zu Gunsten von Lolo's Friends kaum hinterher. Bereits vor dem Benefizspiel waren zudem schon 1.600 Euro auf dem Spendenkonto eingegangen, so dass mit dem Abschluss des Abends fast 7.000 Euro an Spenden zusammengekommen waren.
Die Begegnung wurde vor knapp 1.500 Zuschauern mit einem symbolischen Anfangsbully eröffnet, das die 17-jährige Lea ausführte, die vor fünf Jahren selbst eines der ersten Kinder war, die von Lolo's Friends unterstützt wurden. Sowohl die Schiedsrichter des Abends als auch die Zweibrücken Hornets überreichten den Eisbären ihre Spenden, bevor die Neuauflage der letztjährigen Finalserie beginnen konnte.
Patrick Luschenz brachte die Eisbären in der 6. Minute mit 1:0 in Führung, ehe Robin Spenler nach zwölf Minuten für den personell arg gebeutelten Titelverteidiger ausgleichen konnte. Zwei Minuten später traf Sven Breiter auf Zuspiel vom Claudio Schreyer zum 2:1. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Pause.
Igor Filobok erhöhte in der 24. Minute in Überzahl auf 3:1, ehe erneut Spenler in der 31. Minute auf 3:2 verkürzte. Als genau 15 Sekunden später Stefano Rupp den Zwei-Tore-Abstand zum 4:2 wiederherstellte, war den Zuschauern klar, dass die Hornets an diesem Abend auf dem Eis der Kolbenschmidt Arena keine Chance haben würden - was sich dann kurz darauf auch bestätigte, als Igor Filobok den Vorsprung mit einem Doppelpack in der 36. und 40. Minute auf 6:2 erhöhte.
Bevor die Fans in der 43. Minute den vierten Filobok-Treffer an diesem Abend zum 7:2-Endstand bejubeln konnten, sorgte in der zweiten Pause der Auftritt von Eiskunstläuferin Lourdes (REV Heilbronn) und Sängerin Nicole für Gänsehaut, die gemeinsam den Song "You raise me up" performten. Das Geschehen auf dem Eis war im Schlussdrittel an Höhepunkten arm, was jedoch angesichts der sportlichen Situation nicht verwunderlich war: Die Eisbären hatten den Sieg schon sicher, während den Gästen klar war, dass sie sich mit dieser Niederlage endgültig aus dem Rennen um die Playoff-Qualifikation verabschieden mussten. Nennenswerter Fakt zu diesem Spiel: Erstmals seit langer Zeit überstanden die Eisbären wieder ein Spiel ohne eine einzige Strafzeit.
Die Eisbären bedanken sich nach diesem rundum gelungenen Abend bei allen ehrenamtlichen Helfern, die zu dessen Gelingen beigetragen haben - vor allem aber bei Danny Zisch und seiner Gruppe, bei Franziska Rauhut mit Familie und Freunden für die lecken Cupcakes, Cakepops und Wraps, bei Familie Malicki und den Helfern vom Heilbronner EC für die tatkräftige Unterstützung immer dort, wo es geklemmt hat, bei den Tombola-Helfern mit Losverkauf und Preisausgabe, bei der Besatzung des Flammkuchenstandes, bei den Spendensammlern sowie bei dem Team, das Spiel für Spiel an den Imbissständen einen riesen Job macht, und natürlich bei allen anderen, die dafür sorgen, dass so ein toller Abend überhaupt möglich ist.
Natürlich ist die Spendenaktion mit diesem Abend noch nicht beendet, denn die Eisbären freuen sich auch weiterhin über Spenden auf das Konto
BW-Bank Stuttgart
EHC Eisbären Heilbronn e.V.
IBAN: DE10 6005 0101 0002 9892 22
BIC: SOLADEST600
Verwendungszweck: „Spende Lolo‘s Friends“ (bitte unbedingt angeben)


Bären Neuwied
Bären finden nach Rückstand zur alten Stärke zurück
(RLW)  Sie hatten den Tabellenführer EG Diez-Limburg (5:2) und den Rangzweiten Herforder EV (2:1) bezwungen und sie führten am Sonntagabend auch gegen den EHC „Die Bären“ 2016 nach zwölf Minuten mit 2:0: Vor den Bördeindianern aus Soest sind die Spitzenteams der Eishockey-Regionalliga West nicht sicher. „Wir haben nicht gut ins Spiel reingefunden“, kommentierte der Neuwieder Trainer Daniel Benske die Anfangsphase der Begegnung am Sonntagabend. Dass seine Bären die letzte Auswärtspartie der Hauptrunde am Ende doch noch verdient und deutlich mit 7:4 für sich entschieden, lag an einer deutlichen Leistungssteigerung im weiteren Spielverlauf. Die Gäste stabilisierten sich und fanden zu ihrer alten Stärke zurück, die sie nach Punkten gleichziehen ließ mit dem Herforder EV, der allerdings noch eine Partie mehr austragen darf, ehe die Play-off-Viertelfinalpaarungen ermittelt werden. Noch vor der ersten Pause machten Michael Jamieson (17.) und Tobias Etzel (20.) den Fehlstart vergessen. Eine in der Breite überzeugende EHC-Mannschaft führten die Leistungsträger an. „Martin Brabec, Michael Jamieson, Stephan Fröhlich, Moritz Schug – ihre individuelle Klasse hat sich durchgesetzt“, sagte Benske über seine Goalgetter. Die beiden Kontingentspieler Seite an Seite stürmen zu lassen, stellt sich seit Wochen als durchschlagskräftige Maßnahme heraus. Dreimal Brabec, einmal Jamieson – der Tscheche und der US-Amerikaner schafften in Soest die absolute Mehrheit. Brabec baute die Neuwieder Führung nach Moritz Schugs 2:3 (29.) sowie James Karl Ross‘ Anschlusstreffer zum 3:4 (36.) zweimal auf zwei Tore Vorsprung aus (32., 38.) und machte in der 59. Minute schließlich den Deckel drauf, als er in Überzahl den 4:7-Endstand herbeiführte. „Aber wir haben gesehen, was Soest kann. Ein einfaches Spiel war es ganz bestimmt nicht“, unterstrich Benske, dessen Team eine engagierte Leistung brauchte und diese am Möhnesee auch über weite Phasen aufs Eis brachte. Denn die Bördeindianer ließen nicht locker, schließlich haben sie noch das Ziel die sechsplatzierten Kobras aus Dinslaken abzufangen. Simon Tambosi (39.) verkürzte den Rückstand noch einmal, aber Neuwied ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Tobias Etzel (55.) führte die Vorentscheidung herbei. Für endgültige Gewissheit sorgte Martin Brabec – mit seinem dritten Tor in diesem Spiel und seinem fünften des Wochenendes (59.).


Tornado Niesky
Tornados behaupten ihre Führung im Kampf um die Meisterschaft
(RLO)  Am Sonnabend, den 03.Februar 2018 waren die Wölfe aus Schönheide erneut zu Gast bei den Tornados.
Die zwei bisherigen Begegnungen der beiden Teams in dieser Saison konnten die Tornados gewinnen. Auch diesmal sollte das wieder so sein. Schließlich geht es bei den Nieskyern um die Titelverteidigung. Und die Gäste aus dem Erzgebirge sind in der Meisterschaft sehr ernst zu nehmende Konkurrenten. Das bewiesen sie auch an diesem Samstagabend.
Das erste Drittel dominierten die Tornados klar. Bereits in der 4. Minuten gingen sie durch ein Tor von Jörg Pohling nach Vorlage von Christian Rösler, der an diesem Tag sein 100.Spiel für den ELV absolvierte, und Chris Neumann in Führung. Richard Jandik erhöhte in der 8. Minute nach Zuspiel von Tristan Schwarz und Richard Rentsch zum 2:0. Damit ging es auch in die 1. Pause.
Im Mitteldrittel hatten die Goalies Ivonne Schröder und Eric Hanke nicht zu viel zu tun. Viel Spiel, wenig echte Torchancen und viele Strafen waren die Bilanz. Für die mehr als 600 zahlenden Zuschauer war es trotzdem keine langweilige Partie. Die kämpferische, streckenweise etwas robuste Spielweise bot viel Action und sorgte für Spannung. Die Strafbänke - besonders der Nieskyer – waren in den letzten beiden Dritteln kaum mal unbesetzt. So nutzte Daniel Wimmer ein Überzahlspiel in der 45. Minute nach Vorarbeit von Robert Bartlick für Tor Nr. 3. Den Gästen aus Schönheide gelang 3 Minuten vor dem Abpfiff –ebenfalls in Überzahl- der Ehrentreffer.
Letztendlich siegten die Tornados verdient mit 3:1 (2:0; 0:0; 1:1) und sind so ihrem Ziel in Richtung Titelverteidigung wieder ein Stückchen näher gekommen. 


Schönheider Wölfe
Wölfe mit Niederlage bei Tornado Niesky
(RLO)  Nach zuletzt sechs Siegen in Folge mussten die Schönheider Wölfe am vergangenen Samstag wieder mal eine Niederlage einstecken und verloren beim ELV Niesky mit 1:3 (0:2, 0:0, 1:1). Damit währte die Freude über den ersten Platz in der Regionalliga Ost leider nur eine Woche, denn mit diesem Erfolg holten sich die Tornados die Tabellenführung zurück. Es war das erwartete Spitzenspiel, welches schon einen guten Vorgeschmack gab, was auf die besten vier Teams in den Play-Offs zukommen könnte. Die Tornados wollten nach der Heimniederlage gegen FASS Berlin wieder zurück in die Erfolgsspur und die Wölfe, mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein angereist, ihre derzeitigen Leistungen bestätigen, was sie, unabhängig vom Endergebnis, auch in die Tat umsetzten.
Zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu erahnen, sollte der Knackpunkt im Spiel schon in den ersten zehn Minuten sein, als die Hausherren durch Jörg Pohling (4.) und Richard Jandik (8.) eine 2:0-Führung herausschossen. Die Wölfe waren hingegen bei etlichen guten Kontermöglichkeiten nicht konsequent und gefährlich genug, um das Ergebnis ausgeglichen zu gestalten. Auch im zweiten Abschnitt lag das Plus hochkarätiger Möglichkeiten eher auf Schönheider Seite, doch entweder Nieskys Torfrau Ivonne Schröder oder die fehlende Kaltschnäuzigkeit bei den Wölfen, verhinderte einen Treffer. Niesky spielte nach der Führung insgesamt clever und war über weite Strecken nur darauf aus, das Schönheider Spiel zu zerstören. Provokationen und Nickligkeiten gab es zu Hauf, aber hatten die Tornados eben auch ein gutes Penaltykilling, durch welches es die Wölfe nicht schafften, ihr gewohntes Spiel aufzuziehen. In solchen Situationen zeigte sich, was die Tornados den Wölfen an Erfahrung voraushaben. Wölfe-Coach Sven Schröder brachte die Niederlage dann auch entsprechend auf den Punkt: „Ein Spiel um den ersten Platz kann man auswärts bei einem starken Gegner mit 1:3 verlieren, keine Frage. Wichtig ist aber, dass die Jungs die Erfahrungen aus solchen Spielen mitnehmen, daraus lernen und es beim nächsten Mal besser machen, denn genau solche Spiele wird es in den Play-Offs nur noch geben.“


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Montag 5.Februar 2018
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