IHP Nachichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielankündigungen von Freitag 2.März 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landeslga Baden-Württemberg, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost.
Eisbären Berlin
Eisbären Berlin verpflichten lettischen Nationalspieler Rihards Bukarts
(DEL) Die Eisbären Berlin verstärken sich kurz vor den Playoffs mit dem lettischen Nationalstürmer
Rihards Burkarts. Der 22-Jährige kommt vom KHL-Club Dinamo Riga nach Berlin und erhält
einen Vertrag bis Saisonende.
„Rihards wird uns mehr Tiefe im Kader für die Playoffs geben“, sagt Eisbären-Sportdirektor
Stéphane Richer. „Wir haben ihn in der vergangenen Saison bei der WM beobachtet. Er hat uns
gut gefallen und ist flexibel auf dem linken und rechten Flügel einsetzbar.“
Rihards Bukarts durchlief die lettische Eishockeyschule bis zur Nachwuchsliga MHL bei Dinamo
Riga. Dann wechselte er in die kanadische Western Hockey League (WHL) und spielte drei
Saisons bei den Brandon Wheat Kings. Von hier ging er in die AHL/ECHL nach Springfield bzw.
in die Organisation der LA Kings zu den Manchester Monarchs. Diese Saison spielte er bereits in
der tschechischen Extraliga (Zlin) bzw. bei Dinamo Riga.
Rihards Bukarts wird bei den Eisbären die Nummer 10 tragen und wird am Donnerstagvormittag
erstmals mit der Mannschaft trainieren.
Grizzlys Wolfsburg
Saison-Aus für Gerrit Fauser
(DEL) Herber Schlag für die Grizzlys Wolfsburg und ihren Stürmer Gerrit Fauser: Der Angreifer hatte sich im Spiel gegen Straubing eine Schulterverletzung zugezogen und fällt nach letzter Diagnose für den Rest der Saison 2017-2018 aus.
Im ersten Spiel nach den sensationellen Olympischen Winterspielen zog sich der Silbermedaillengewinner am Mittwoch im Spiel gegen die Straubing Tigers eine schwere Schulterverletzung zu. Eine Operation folgt in Kürze.
Die Grizzlys Wolfsburg wünschen ihrem Stürmer einen optimalen Heilungsverlauf.
Tölzer Löwen
Löwen gegen Defensiv- und Offensivprimus
(DEL2) Spannender könnte es kaum sein: Nicht nur im Tabellenmittfeld streiten
sich die Teams um die besten Plätze. Auch auf den Rängen 13 und 14 bahnt
sich ein packendes Fernduell an. Die Tölzer Löwen haben den
rechnerischen Vorteil von zwei Punkten auf die Bayreuth Tigers.
Allerdings müssen die Buam am letzten Wochenende gegen zwei Top-Teams
ran.
Freitag: Tölzer Löwen vs. ESV Kaufbeuren (Beginn: 19:30 Uhr)
Beste Defensive gegen schlechteste Defensive: Das Spiel gegen den ESV
Kaufbeuren verspricht Spannung. Die Allgäuer haben ganze 63 Gegentore
weniger kassiert, als die Buam. Neben konzentrierter Arbeit der
Defensive um Mychal Monteith, Florin Ketterer und Sebastian Osterloh ist
der entscheidende Faktor für diesen Erfolg der Goalie Stefan Vajs. Durch
die Arbeit seiner Vorderleute bekommt er die drittwenigsten Schüsse im
Ligavergleich auf den Kasten. Seit Jahren gehört Vajs zu den besten
Torhütern der Liga. Mit 92,27% Fangquote führt er die Rangliste der
Stammtorhüter an. Gleiches gilt für den Gegentorschnitt von 2,36.
Bezeichnend: Beim einzigen Sieg der Löwen über Kaufbeuren stand
Ersatzgoalie Bastian Kucis zwischen den Pfosten. Der Overtime-Heimerfolg
gegen den ESVK tanzt im Vergleich zur 2:5- und 0:5-Niederlage im Allgäu
aus der Reihe. Dank drei Siegen in Folge hat Kaufbeuren die direkte
Playoffteilnahme so gut wie sicher. Bei den richtigen Ergebnissen ist
sogar noch Tabellenplatz vier drin. Zuletzt gab es sehr überzeugende
Siege gegen Bietigheim (7:0), Garmisch (3:1) und Ravensburg (7:0).
Goalie Vajs hat in diesem Zeitraum 94 von 95 Schüssen abgewehrt:
Fangquote 98,95%!
Neben der deutlich auffallenden defensiven Stärke hat der ESVK natürlich
auch offensive Strahlkraft. Charlie Sarault (CAN) und Sami Blomqvist
(FIN) führen die interne Rangliste nicht nur in Punkten, sondern auch in
der +/–Wertung an. 65 und 62 Punkte, sowie eine deutlich positive Zahl
in letzterer Rangliste zeigen die Klasse der beiden Kontingentspieler.
Auch Joey Lewis, Joona Karevaara (FIN), Max Schmidle und Jere Laaksonen
(FIN) haben die 30-Punkte-Marke geknackt.
Sonntag: Löwen Frankfurt vs. Tölzer Löwen (Beginn: 18 Uhr)
Löwenduell. In dieser Saison steht dieses Wort vor allem für eins: Tore!
Ganze 30 Tore fielen in den bisher drei ausgespielten Duellen. Immer mit
dem besseren Ende für den amtierenden Meister. Eine richtige Klatsche
gab es noch nie, auch wenn es beim ersten Auswärtsspiel danach aussah.
Doch nach einem 0:4-Rückstand kämpften sich die Tölzer Löwen bis auf 4:5
heran – am Ende stand eine denkbar knappe 5:6-Niederlage.
Doppeltorschützen waren damals sowohl C.J. Stretch, als auch Matthew
Pistilli. Der Amerikaner und der Kanadier führen die interne
Scoringliste an. Nils Liesegang folgt mit 55 Punkten im Gleichschritt.
Die Hessen stellen mit 197 Toren die beste Offensive der Liga. Die
200er-Marke haben sie schon in der vergangenen Saison geknackt – auch
nun scheint das in noch zwei absolvierenden Spielen absolut möglich.
Ihren dritten Platz in der Tabelle haben sie sicher. Weniger Einsatz ist
so kurz vor den Playoffs dennoch nicht zu erwarten.
Fazit/Personalsituation:
Beide Gegner haben herausstechende Merkmale: Die Defensive des ESVK und
die Offensive der Löwen Frankfurt sind in der Kategorie „Extraklasse“
einzuordnen. Es braucht eine starke Leistung, um Punkte aus dem
Wochenende mitzunehmen. Die Konkurrenz aus Bayreuth spielt noch gegen
Crimmitschau und Garmisch – ebenfalls nicht die leichtesten Aufgaben.
Rick Boehm muss weiter auf Chris St. Jacques verzichten. Zu den
Playdowns soll der Kanadier aber wieder fit sein. Hannes Huss wird die
Saison bei der Düsseldorfer EG zu Ende spielen. Der DEL-Club konnte dem
Youngster aufgrund der anhaltenden Playoff-Möglichkeiten keine Freigabe
vor dem Transferschluss geben.
Bayreuth Tigers
Crimmitschau kommt zum Abschluss der Hauptrunde
(DEL2) Freitag, 19.30 Uhr (geänderte Anfangszeit wegen der Vorgabe die letzten beiden Spieltage absolut gleichzeitig zu absolvieren) kommen die Eispiraten nochmals an den Roten Main, die nach dem 7-1 gegen den extrem dezimierten Spitzenreiter Bietigheim unter der Woche mit 71 Zählern aktuell auf Platz 9 liegen. Damit hat man sich in eine sehr gute Ausgangsposition gebracht, nachdem es in den letzten Wochen noch richtig eng mit der Playoff-Qualifikation wurde. Ein Indiz dafür, wie sorgenvoll man deswegen an der Pleiße war ist die Personalie Torwart Ben Meisner. Für vier Spiele sicherte man sich leihweise die Dienste vom Goalie des DEL-Clubs Augsburger Panther, wohin zuvor der Stammgoalie Olivier Roy zu Saisonbeginn gewechselt war. Mit ihren 175 Gegentreffern gibt es nur noch zwei Clubs in der Liga, bei denen es noch häufiger im eigenen Gehäuse „rappelt“ und bisher ist es trotz vielfältiger Versuche noch nicht gelungen diese Baustelle richtig zu schließen. Besser läuft es im Team von Trainer Collins dagegen im Angriff, der geprägt ist von zwei prächtig harmonierenden Duos (Knackstedt-Czarnik und Pohl-Saarinen) die zusammen mit 88 Treffern für fast 60 % der Torerfolge der Westsachsen verantwortlich zeichnen. Größere Unterstützung in der Torproduktion gibt’s noch vom 40-jährigen Ivan Ciernik und dem Kanadier Scott Allen. Aus der anfälligen Defensive der Eispiraten stechen der routinierte slowenische Olympiateilnehmer Ales Kranjc und Brock Maschmeyer noch etwas heraus, aber der Eindruck dass viel „Last“ beim ETC auf nur wenigen Schultern verteilt ist, lässt sich nicht ganz von der Hand weisen. Präsentiert wird Ihnen die Partie am Freitag von den Stadtwerken Bayreuth.
Zum Abschluss der Vorrunde geht es dann Sonntag nochmals nach Garmisch (Bully 18.30 Uhr) wo der heimische SC Riessersee nach einer bisher glänzenden Spielzeit noch Chancen auf den imaginären Titel Hauptrundenmeister hat. Zwei Spieltage vor Ende liegt der SCR nur einen Zähler hinter Bietigheim und am Freitag stehen sich die beiden Spitzenteams im Ellental auch noch direkt gegenüber. Herausragend bei den Werdenfelsern ist ebenfalls der Angriff, wo sich mit Richard Mueller, Andreas Driendl und Lubor Dibelka gleich drei der Top 15-Scorer der Liga tummeln. Mit 186 Toren, nur Frankfurt hat häufiger getroffen, aber auch die nur 143 Gegentreffer werden nur von den „Defensivmonstern“ aus Kaufbeuren noch überboten. Gestützt auf die beiden Goalies Nemec und Reich – kurzfristig noch durch den Ex-Heilbronner Hare ergänzt – halten die Defender um Eichinger, Wilhelm und Johansson meist dicht, so dass Trainer Söderholm ein echtes Spitzenteam formen konnte, dem auch der ganz große Coup DEL2-Meisterschaft sicher zuzutrauen ist.
Nachdem die zuletzt nochmals aufkeimende Grippewelle bei den Tigers jetzt hoffentlich endgültig abklingt, kehrten zuletzt auch einige Verletzte wie Geigenmüller ins Mannschaftstraining zurück. Man muss aber noch etwas abwarten, ob es bei allen Kandidaten schon für dieses Wochenende reicht, oder man hier und da noch auf Nummer sicher geht und das Risiko eines zu frühen Einsatzes, weit vor den KO-Spielen meidet. Festzuhalten bleibt aber die Tendenz, dass man außer bei Heider und Drews berechtigte große Hoffnungen auf komplette Einsatzfähigkeit zu den Entscheidungsspielen hat. Auch weiterhin zum Kader der Oberfranken gehört dabei Nürnbergs Förderlizenzspieler Alanov, der mit über 20 Saisoneinsätzen für Bayreuth auch die Spielberechtigung in den DEL2-Playdowns erreicht hat. Da es das „Festspielen“ bei einem Club bzw. Liga so wie früher nicht mehr gibt, besteht dann auch die Möglichkeit, je nach Bedarf, mehrfach hin und her zu wechseln, was die Optionen für Trainer Waßmiller noch weiter verbessert. Da nach Wochen mit intensiverem Training als Vorbereitung für die „crunchtime“ auch die Spritzigkeit wieder kommen wird, sieht man sich bei den Wagnerstädtern, egal gegen wen dann gespielt wird, auch nicht als chancenlos. Nicht selten hatten in der Vergangenheit die Teams Schwierigkeiten, die bis zuletzt um die Prep-Payoffs kämpften, da ihnen dadurch die Möglichkeit fehlte, sich länger, gezielter auf diese Endspiele vorzubereiten.
Kassel Huskies
Offiziell bestätigt: Alex Roach komplettiert den Playoff-Kader der Huskies
(DEL2) Die Kassel Huskies bekommen für die letzten beiden Hauptrundenspiele
und die Playoffs Verstärkung aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Alex Roach wechselt von
den Grizzlys Wolfsburg zu den Nordhessen. Die letzte notwendige Bestätigung für den Transfer gab
der Eissport-Verband Nordrhein-Westfalen e.V. am Freitagmorgen.
Der 24-Jährige wurde in Schongau geboren, wuchs allerdings in Kanada auf und widmete dem
Eishockeysport bereits im Juniorenbereich viel Zeit. Im Jahr 2011 wurde er von den Los Angeles
Kings für ihre Farmteams unter Vertrag genommen. Der Verteidiger stand in der Western Hockey
League zwischen den Jahren 2010 und 2014 in über 250 Partien für Calgary Hitmen auf dem Eis,
ehe er in die East Coast Hockey League wechselte. Dort weckte Roach durch seine Einsätze für die
Ontario Reign, Manchester Monarchs und Atlanta Gladiators sowie durch die Teilnahme eines
Development Camps der Los Angeles Kings das Interesse der Verantwortlichen der Eisbären Berlin.
Diese verpflichteten den 1,95 Meter großen Linksschützen in der vergangenen Spielzeit und zogen
mit dem Deutsch-Kanadier ins Halbfinale der DEL-Playoffs ein. In dieser Saison kam Roach
zunächst für die Grizzlys Wolfsburg in 25 Spielen zum Einsatz. Vor der Olympia-Pause ging er zum
Kooperationspartner Eispiraten Crimmitschau und stand für die Sachsen weitere acht Partien auf
dem Eis.
Alex Roach steht den Huskies bereits beim Freitagsspiel in Ravensburg zur Verfügung. Der
Verteidiger wird künftig die Rückennummer 86 bei den Schlittenhunden tragen.
Geschäftsführer Joe Gibbs: „Alex Roach konnte bereits in Berlin und Wolfsburg zahlreiche DELErfahrung
sammeln und bekam zuletzt in Crimmitschau Eiszeit in der DEL2. Wir freuen uns, dass
wir solch einen talentierten Verteidiger kurz vor der Wechselfrist verpflichten konnten.“
Trainer Rico Rossi: „Alex ist ein großgewachsener Spieler mit einer enormen körperlichen Präsenz.
Er ist unser letzter Baustein in der Defensive für die bevorstehenden Playoffs.“
Deggendorfer SC
Das Saisonfinale steigt in Rosenheim
(OLS) Eine ungewöhnliche und spannende Konstellation am allerletzten Spieltag der Meisterrunde bietet die Oberliga Süd in diesem Jahr, denn drei Teams können immer noch den Titel holen.
Zum absoluten Showdown kommt es am kommenden Sonntag dann in Rosenheim, wenn beim Duell Zweiter gegen Erster der Deggendorfer SC auswärts bei den Starbulls Rosenheim ranmuss.
Drei Punkte trennen beide Teams vor dem Wochenende voneinander und für die DSC-Cracks ist bereits jetzt klar: So kurz vor Schluss will man sich die Meisterschaft nicht mehr nehmen lassen.
Zwar besteht die Chance, durch einen Sieg am Freitag gegen Selb und einer zeitgleichen Niederlage der Starbulls in Sonthofen, bereits vorzeitig Meister zu werden, jedoch will sich die Sicinski-Truppe nicht auf Rechenspielchen einlassen und in beiden Spielen Vollgas geben. Zwar rutschten die Rosenheimer in letzter Zeit in ein kleines Tief (Vier Niederlagen in den letzten fünf Partien), dennoch ist das Team von Trainer Manuel Kofler auf keinen Fall auf die leichte Schulter zu nehmen. Speziell durch die zur Meisterrunde neu verpflichteten Kontingentspieler Chase Witala (10 Spiele, 15 Punkte) und Vitezslav Bilek (9 Spiele, 18 Punkte) sorgen für zusätzliche Torgefahr beim letztjährigen Zweitligaabsteiger und Aufstiegsaspiranten. Doch auch beim Deggendorfer SC gibt es am kommenden Wochenende kleine personelle Veränderungen. Mit Andrew Schembri kehrt ein absoluter Leistungsträger nach mehrwöchiger Verletzungspause wieder zurück ins Deggendorfer Aufgebot und will mit seiner unnachahmlichen Art wieder für viel Wirbel sorgen. Auch der Einsatz von Kyle Gibbons, der sich im Spiel gegen den EC Peiting verletzte, scheint wahrscheinlich. Ein Fragezeichen steht allerdings noch hinter Dimitri Litesov, der nach seiner Bauchmuskelzerrung weiterhin angeschlagen ist.
Für Spannung dürfte in diesem Showdown also zur Genüge gesorgt sein. Spielbeginn in Rosenheim ist am Sonntag um 17 Uhr.
Lindau Islanders
EV Lindau Islanders erweitern den Vorstand: Thomas Gläßer wird Vizepräsident
(OLS) Die EV Lindau Islanders machen einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft und stellen sich in der Führungsebene breiter auf. Mit Wirkung zum 1. März gehört Thomas Gläßer als Vizepräsident der Islanders dem Vorstand des Vereins an.
Seit knapp zwei Jahren ist Tomas Gläßer der Lindauer Öffentlichkeit ein Begriff als erfolgreicher Geschäftsführer der Stadtwerke Lindau. „Wir haben Thomas zunächst als Sponsor kennengelernt, der Sport lebt, sympathisch und kommunikativ ist“, sagt EVL- Präsident Marc Hindelang. „Sehr schnell ist er aber jemand geworden, der uns mit seinem Know- How als charismatische Führungspersönlichkeit in der Wirtschaft und der damit verbundenen extrem hohen Professionalität und Zielorientierung wichtige Impulse gegeben hat. Jeder Verein muss froh sein, wenn er solche Leute in seinen Reihen wissen kann.“ Da die Anforderungen an den Verein stetig anstiegen, sei die Erweiterung des Vorstandes für den Verein existenziell, um sich weiterentwickeln zu können.
Hierin wird das Hauptaugenmerk der Arbeit Gläßers liegen. Die EV Lindau Islanders strukturell weiterzubringen, deren Etatzahlen in den letzten Jahren auf ein Niveau gestiegen sind, dass sie denen eines mittelständischen Unternehmens gleichen. „Thomas kann aufgrund seiner Erfahrungen und seiner Vita wie ein Unternehmensberater wirken. Diese langfristige Hilfe wird für uns im operativen Geschäft und der Entwicklung Gold wert sein“, sagt EVL- Vorsitzender Bernd Wucher, der schon früh festgestellt hat, „dass auch die menschliche Komponente passt. Wir haben von Anfang an auf einer Wellenlänge gelegen und Thomas hat das Eishockeyfieber gepackt. Er hat sich sofort im Nachwuchs engagiert, weil er unsere Philosophie teilt.“ Eine Leidenschaft, die auch seine Frau und die beiden Söhne (17 und 11 Jahre alt) teilen.
Im Zuge seiner ehrenamtlichen Tätigkeit wird Gläßer die Sponsoring- Aktivitäten der Stadtwerke Lindau im Zusammenhang mit den Islanders nicht mehr entscheiden oder wahrnehmen, sondern komplett in die Hände von Hannes Rösch, dem Bereichsleiter Marketing & Vertrieb der Stadtwerke geben. „Ich möchte hier eine saubere Trennung haben“, sagt der 49jährige gebürtige Essener, der die Aufgabe bei den Islanders wahrnehmen wird, „weil die Leidenschaft im Verein auf mich übergeschwappt ist und ich das, was hier über viele Jahre so erfolgreich auf den Weg gebracht wurde, weiter unterstützen möchte.“
Gläßer soll nun im März im Zuge einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, die über die erweiterte Führungsstruktur entscheiden wird, im neu geschaffenen Amt bestätigt werden.
Harzer Falken Braunlage
Harzer Falken mit zwei Spielen vor der Sommerpause
(OLN) Harzer Falken beenden die Saison gegen Rostock und in Berlin
Zwei Mal müssen die Harzer falken noch ran und dann ist auch die
Saison 2017/2018 schon wieder Geschichte. Zunächst empfangen die
Harzer am Freitag um 20:00 Uhr die Rostock Piranhas im Wurmbergstadion
Braunlage zum letzten Heimspiel, bevor es am Sonntag bei den Preussen
in Berlin zum letzten Saisonspiel kommt.
Dabei haben die beiden Begegnungen nur noch statistischen Wert, denn
die Harzer Falken haben bereits am letzten Wochenende mit der
Niederlage gegen Preussen Berlin die letzte Chance verspielt, das
Schlusslicht doch noch an den Timmendorfer Strand weiterzureichen.
Dennoch will sich die Mannschaft mit einer ähnlich guten Leistung wie
zuletzt in Timmendorf, als man 3:7 gewinnen konnte, von seinen Fans
verabschieden. Und noch dazu wird den Zuschauern auch rund um das
Spiel einiges geboten. Eingelassen werden sie nämlich bereits im
Kassenbereich vom Edelfan der Harzer Falken. Denn trotz einer Menge
Arbeit nicht nur in Berlin lässt es sich Dr. Roy Kühne, seines
Zeichens Mitglied des Deutschen Bundestages, nicht nehmen, Flagge zu
zeigen und den Falken auch in schwierigen Zeiten den Rücken zu
stärken. Ein Signal, das die Verantwortlichen und auch das Team der
Harzer Falken mit großer Freude und Respekt aufgenommen haben.
Doch damit nicht genug. Im Rahmen des Spieles werden gleich vier
Ehrungen vorgenommen. Ehrungen verdienter Harzer Falken, ohne die
vieles nicht möglich gewesen wäre und einiges viel erfolgreicher
angegangen werden konnte. Nach dem Spiel werden noch die schwarzen
Game-Worn-Trikots versteigert und natürlich wird es bei dieser
Gelegenheit ausreichend Zeit geben, um sich mit den Spielern
auszutauschen, bevor diese verstreut in alle Richtungen in die
Sommerpause gehen.
Rein sportlich wird es vor allem darum gehen, sich mit gutem Eishockey
in eben diese Sommerpause zu verabschieden. Denn weder für Rostock
noch für die Preussen gibt es in der Tabelle noch großartige
Möglichkeiten sich zu bewegen. Dennoch haben gerade die beiden letzten
Spiele gegen Rostock einiges an Spannung zu bieten gehabt und
letztendlich wird es für die Falken auch darum gehen, nach den knappen
Niederlagen endlich den Bock umzustoßen und die Piranhas zu besiegen.
Und auch wenn man zuletzt nicht immer Eigenwerbung betrieben hat,
würde sich das Team freuen, wenn sie diese Aufgabe mit zahlreichen
Fans angehen dürfte. (Hei)
Saale Bulls Halle
IM ZEICHEN DER ZWEI - 43. Punktspiel der Saison 2017/18: Saale Bulls vs. Füchse Duisburg
(OLN) Nach dem sensationellen ZWEITEN Platz der Deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen wollen es die Saale Bulls dem DEB-Team gleich tun und die Meisterrunde der Oberliga Nord auf dem ZWEITEN Platz abschließen. Denn aktuell belegt das Team von Dave Rich den Silberrang, könnte allerdings theoretisch bei sechs Zählern Vorsprung und noch ZWEI zu absolvierenden Partien von den Moskitos Essen abgefangen werden. Somit benötigen die Bulls am heutigen ZWEITEN März im Duell gegen die Füchse aus Duisburg Punkte, um auch rechnerisch sicher auf dem ZWEITEN Rang zu verbleiben.
Eine Platzierung, die unsere Gäste von der Wedau sicherlich auch zu Beginn der Spielzeit und Meisterrunde als Ziel im Hinterkopf gehabt haben, diese aber aufgrund durchwachsener Leistungen im Saisonverlauf ad acta legen mussten. Nachdem man sich während der Saison von ZWEI Cheftrainern getrennt hat (Irwin & Petrozza), steht abermals Reemt Pyka in verantwortlicher Position hinter der Bande der Füchse. Und er wird alles daran setzen, sich mit dem EVD vom aktuellen siebten Rang noch weiter nach vorne zu schieben. Denn auch für das Team um die ehemaligen halleschen Angreifer Marco Habermann und Robin Slanina könnte es aufgrund der engen Tabellenkonstellation theoretisch noch bis zum dritten Rang reichen.
Alleine schon diese Ausgangslage verspricht Spannung pur, werden sich doch beide Teams nichts schenken und jeder seine ganz eigenen Ziele verfolgen. Und die Füchse werden alles geben, um nach zuletzt ZWEI Pleiten gegen den MEC in Folge den drohenden Hattrick zu vermeiden.
Die Bulls hingegen wollen bei der neunten Fuchsjagd im heimischen Jagdrevier endlich den ZWEITEN Erfolg gegen den EVD einfahren und sich endgültig Rang ZWEI sichern, am liebsten natürlich mit drei Zählern. Es würde aber auch schon ein Punkt oder deren ZWEI reichen, um endgültig alle ZWEIfel an der finalen Platzierung für die anstehenden Playoffs auszuräumen.
Buchloe Pirates
ESV vor letztem Heimspiel der Saison / Buchloer reisen am Freitag nach Schweinfurt – am Sonntag letzter Auftritt zu Hause gegen Bad Kissingen
(BYL) Die Eishockey-Saison biegt auf die Zielgerade ein. Denn nach dem Auswärtsspiel am heutigen Freitag in Schweinfurt (20 Uhr) steht für die Buchloer Piraten am vorletzten Wochenende in der Verzahnungsrunde am Sonntag bereits das letzte Duell vor eigener Kulisse an, zu dem ab 17 Uhr der EC Bad Kissingen zu Gast ist. Es wird wohl auf längere Zeit erst einmal das letzte Heimspiel für den ESV in der Bayernliga sein. Schließlich steht für die Freibeuter nach den zwei Niederlagen am vergangenen Wochenende der bittere sportliche Abstieg in die Landesliga schon so gut wie fest. Rein rechnerisch ist der Klassenerhalt zwar noch möglich, aber selbst bei optimaler Punkteausbeute wird sich die Konkurrenz nicht mehr von Platz drei verdrängen lassen.
Das vorrangige Ziel dürfte daher lauten, sich in den abschließenden drei Partien anständig aus der Runde und von den Fans zu verabschieden, was vor allem auch für das letzte Heimspiel gilt. Der trostlose Auftritt bei der 1:3 Heimniederlage vergangenen Sonntag gegen Amberg, als man sich fast kampflos seinem Schicksal ergab, hat nämlich nicht nur die Verantwortlichen mehr als enttäuscht. Und dadurch wurde nicht nur die allerletzte Chance verpasst, doch noch einmal ins Rennen um Platz drei einsteigen zu können, sondern man musste auch die Amberger in der Tabelle vorbeiziehen lassen.
Als Sechster haben die Buchloer somit nun acht Punkte Rückstand auf den Freitagsgegner Schweinfurt, der derzeit auf Platz drei rangiert. Für die Schweinfurter, die genauso wie die Kissinger Wölfe noch ein Spiel weniger absolviert haben, geht es im Aufstiegsrennen also noch um alles. Denn die ersten vier Mannschaften trennt gerade einmal ein mickriges Pünktchen. So lauern hinter dem Spitzenreiter Pfaffenhofen (21 Punkte) mit Bad Kissingen, Schweinfurt und Königsbrunn gleich drei Teams, die mit 20 Zählern punktgleich sind. Ein extrem spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem die Buchloer allerdings mittlerweile außen vor sind. Die heimstarken Schweinfurter werden am Freitag dagegen hochmotiviert sein, um die dringend benötigten Punkte im Aufstiegskampf am Main zu behalten. Schon das Hinspiel zum Start in die Verzahnungsrunde konnten die Mighty Dogs in einer engen Partie für sich entscheiden. Garant für den knappen 1:2 Auswärtssieg vor einigen Wochen war dabei der bärenstarke Tormann Benjamin Dirksen, der schon zu Oberliga- und Bayernligazeiten der Schweinfurter zwischen den Pfosten der Franken stand. Im Sturm baut man außerdem auf den kanadischen Topscorer Dion Campbell, der ein Tor und eine Vorbereitung seiner 12 Treffer und 7 Assists ebenfalls im Hinspiel erzielt hat. Mit dem Tschechen Martin Proks (11 Scorerpunkte) hat man sich zur Verzahnungsrunde auch noch einmal zusätzlich verstärkt, damit das Saisonziel „Aufstieg“ realisiert werden kann.
Den Aufstieg plant auch der EC Bad Kissingen, bei dem die Buchloer am zweiten Spieltag die bislang höchste Niederlage dieser Runde einstecken mussten. 2:9 hieß es am Ende gegen die offensiv bestens besetzten Wölfe, die sich mit ihrem recht international besetzten Kader schon so manche Kritik der Konkurrenten gefallen lassen mussten. Dennoch scheint der deutsch-russische Spielertrainer Mikhail Nemirovsky aus den vielen qualitativ starken Einzelspielern ein hungriges Team geformt zu haben. Heraus ragt dabei vor allem der unter der Saison neu verpflichtete russische Angreifer Nikolai Kiselev (14 Tore, 8 Assists), der schon bei der empfindlichen Hinspielniederlage an vier Toren beteiligt war. Eigentlich müssten die Buchloer also mit dem Tabellenzweiten noch eine Rechnung offen haben, sodass man – auch nach dem schwachen letzten Heimspiel – noch einmal alles geben sollte, um sich mit Anstand von den eigenen Fans zu verabschieden.
1b Mannschaft fordert Ulm im BEV-Pokal-Viertelfinale, Stadtmeisterschaften im Eisstockschießen
Auch sonst ist an diesem Wochenende noch einmal einiges geboten in der Buchloer Sparkassenarena. Denn am Sonntag finden bereits ab 7 Uhr die alljährlichen Stadtmeisterschaften im Eisstockschießen statt. Einen Tag zuvor ist auch die Jugend in der Bayernliga ab 14 Uhr gegen die Wanderers Germering im Einsatz.
Schon am heutigen Freitagabend trifft die Buchloer 1b ab 20 Uhr im Hinspiel des BEV-Pokals auf den ligahöheren Landesligisten VfE Ulm/Neu-Ulm. Schon im letzten Jahr traf man im damals neugeschaffenen Pokal, der aus Hin- und Rückspiel besteht, auf die Ulmer, die dort die Oberhand behielten und anschließend auch den Titel holten. Im Viertelfinale kommt es jetzt also zur Neuauflage, die somit die Möglichkeit zur Revanche bietet. Das sieht auch Trainer Charly Schönberger so: „Wir haben noch eine Rechnung offen, auch wenn wir natürlich nicht der Favorit sind.“ Und dennoch hofft er vor dem Rückspiel, das dann eine Woche später in Ulm stattfindet, auf eine kleine Überraschung und würde sich freuen, wenn so mancher Anhänger die Youngpirates unterstützen würde, da auch alle Frei- und Dauerkarten hier Gültigkeit haben.
Erding Gladiators
Lachners Comeback – hinter der Bande
(BYL) Weiter geht’s im Playoff-Viertelfinale zwischen den Erding Gladiators
und den Höchstadt Alligators: Spiel drei steigt am Freitag in Franken –
mit einem Aushilfs-Coach hinter der Erdinger Bande.
Es war ein sehr intensiver und hoch dramatischer Start ins
Playoff-Viertelfinale. 1:1 steht es zwischen Erding und Höchstadt. Wer
vier Spiele gewinnt, steht im Halbfinale. Speziell in Spiel zwei am
vergangenen Sonntag in Erding sind ordentlich die Fetzen geflogen und
Strafen verteilt worden. Auch Gladiators-Trainer Thomas Vogl hatte es
erwischt, der nach einem Flaschenwurf aufs Eis eine Spieldauerstrafe
aufgebrummt bekam. „Zurecht“, wie er nach der Partie sagte. „Ich hätte
mich nicht dazu hinreißen lassen dürfen.“
Damit ist er für eine Partie als Coach gesperrt, sein Vertreter heute
Abend (20 Uhr) ist Sebastian Lachner. Der 30-Jährige, der seine aktive
Laufbahn mittlerweile beendet hat, weist bislang nur Erfahrung im
Nachwuchsbereich auf. Die anderen Kandidaten wie Robert Steinmann,
Markus Knallinger oder Axel Schütz sind heute selbst im Einsatz, so dass
Lachner zu seiner Premiere als Bayernliga-Trainer kommt.
Natürlich wird Vogl mit dabei sein. Die Einstellung auf die Partie wird
er ebenso vornehmen wie die Besprechung in den Pausen – nur darf er eben
nicht während der Begegnung hinter der Bande stehen. „Der ,Lache’ macht
das schon“, meint Vogl entspannt.
Obwohl die Partie am Sonntag mit 5:6 verloren ging, versprühte Erdings
Trainer Optimismus. Hatte doch sein Team nach dem 4:3-Erfolg in
Höchstadt die Alligators auch am Sonntag am Rande der Niederlage. „Ich
bin sowas von stolz auf die Jungs“, betonte er. „Spielerisch haben wir
gegen Höchstadt keine Chance, aber das macht die Mannschaft mit
Einsatzfreude, Leidenschaft und Kampfgeist wett.“ Sein Gegenüber Daniel
Jun meinte: „Ich glaube, das wird eine lange Serie.“ Vogl nickte und
fügte an: „Ich verspreche euch, wir holen die Höchstadter noch ein
drittes Mal nach Erding.“
Dazu müssen die Gladiators aber mindestens eine Partie an diesem
Wochenende gewinnen, entweder heute in Franken oder am Sonntag (18 Uhr)
daheim. „Ich habe wieder mehr Alternativen“, freut sich Vogl schon auf
Spiel drei. Florian Zimmermann und Christian Poetzel, die vergangenen
Freitag aus beruflichen Gründen nicht mit von der Partie sein konnten,
werden heute dabei sein, Simon Pfeiffer und Philipp Spindler haben ihre
Erkrankungen soweit auskuriert.
Nur einer aus der Stammbesetzung fehlt heute noch: Lukas Krämmer. Der
Stürmer hatte in Spiel eins eine Matchstrafe erhalten und wurde für zwei
Begegnungen gesperrt, plus eine Partie auf Bewährung. Das bedeutet, er
wird am Sonntag auflaufen. Wieder eine Alternative mehr für Vogl, der
dann auch wieder Banden-Chef sein darf.
Text: Wolfgang Krzizok (wk)
Schweinfurt Mighty Dogs
Pure Spannung im Kampf um die Plätze in der Bayernliga / Drei Plätze in der Bayernliga – vier fast punktgleiche Teams an der Tabellenspitze, aber ein kleiner Vorteil für die Kissinger Wölfe und die Mighty Dogs
(BLL) Spannender könnte es fast gar nicht mehr sein. Im der Verzahnungsgruppe C sind die ersten vier Mannschaften fast punktgleich. Drei von ihnen dürfen in die Bayernliga aufsteigen beziehungsweise in der Bayernliga verbleiben. Der EC Pfaffenhofen (1. Platz; 21 Punkte; 11 Spiele) ist derzeit Spitzenreiter. Aber mit nur einem Punkt weniger sind ihm die direkten Verfolger der EC Bad Kissingen (2. Platz; 20 Punkte; 10 Spiele), die Mighty Dogs (3. Platz; 20 Punkte; 10 Spiele) und der EHC Königsbrunn (4. Platz; 20 Punkte; 11 Spiele) auf den Fersen. Allerdings haben die Kissinger Wölfe und die Mighty Dogs gegenüber ihren Konkurrenten einen kleinen, aber feinen Vorteil. Für beide Mannschaften steht am Freitag, den 09.03.2018, noch ein Nachholspiel an. Die Kissinger Wölfe sind beim derzeit letztplatzierten EV Moosburg zu Gast und im Icedome wird das Derby gegen die Haßfurt Hawks nachgeholt. Sollte am Wochenende alles perfekt laufen und sechs weitere Punkte auf dem Punktekonto der Mighty Dogs landen, könnte zum Heimderby der Aufstieg in die Bayernliga schon perfekt gemacht werden.
Nachdem der ERSC Amberg (5. Platz; 14 Punkte, 11 Spiele) mit hauptsächlich Niederlagen in die Verzahnungsrunde gestartet war, hat er nun nach dieser Schwächephase die Aufholjagd angetreten. Damit der ERSC Amberg aber noch eine reelle Chance auf die Aufstiegsplätze hätte, müssten die ersten vier noch einige Punkte liegen lassen. Nach den beiden Niederlagen am letzten Wochenende scheint der derzeitige Sechstplatzierte ESV Buchloe (6. Platz; 12 Punkte; 11 Spiele) und Gegner der Mighty Dogs beim Heimspiel am Freitag (02.03.2018; 20 Uhr) bereits jede Hoffnung auf einen Platz in der Bayernliga aufgegeben zu haben. Aber trotzdem kann man davon ausgehen, dass die Pirates die Punkte nicht kampflos im Icedome lassen.
Der verletzungsbedingte Ausfall von Hexer Martin Hildenbrand gleich zu Beginn der Verzahnungsrunde wurde den Haßfurt Hawks (7, Platz; 10 Punkte; 10 Spiele) zum Verhängnis. Obwohl der Sturm punktete, kassierten die Hawks meist zu viele Gegentore. Ebenso kein Wort mehr um den Verbleib in der Bayernliga hat der EV Moosburg (8. Platz; 9 Punkte, 10 Spiele) mitzureden. Nach der Negativserie steht der EV Moosburg nun auf dem letzten Platz der Verzahnungsrunde.
Für die Mighty Dogs stehen an den kommenden beiden Wochenenden weitere Endspiele um den Aufstieg in die Bayernliga an. Die Devise lautet am besten alle Spiele zu gewinnen, damit man nicht auf Patzer der Konkurrenten hoffen muss. Man hat - auch gerade wegen des Nachholspiels - alles selbst in der Hand und eine hervorragende Ausgangslage um das Saisonziel zu erreichen. Volle Konzentration heißt es daher, damit man am Freitag (02.03.2018; 20 Uhr) die Pirates entern und die 3 Punkte im Icedome behalten kann. Am Sonntag (04.03.2018; 18.30 Uhr) steht das Auswärtsderby in Haßfurt an, bevor am darauffolgenden Freitag (09.03.2018; 20 Uhr) das Derby gegen die Haßfurt Hawks im Icedome nachgeholt wird. Auch wenn die Hawks abgeschlagen auf dem vorletzten Tabellenplatz stehen, ist dennoch gerade wegen ihrer hervorragenden Offensive Vorsicht geboten. Nicht zuletzt heißt es: Derbys haben ihre eigenen Gesetze. Doch diesmal wollen die Mighty Dogs es richten und in beiden Partien als Sieger vom Eis gehen. Im letzten Spiel der Verzahnungsrunde sind die Schweinfurter noch zu Gast beim derzeitigen Spitzenreiter EC Pfaffenhofen. Dort wollen sich die Mighty Dogs für die Niederlage im Icedome revanchieren. Für das letzte Spiel der Verzahnungsrunde bieten die Supporters Schweinfurt wieder einen Fanbus an. Mit dem siebten Mann im Rücken wollen die Mighty Dogs auch aus Pfaffenhofen die Punkte entführen.
Wenn man einen Blick in die Parallelgruppe wirft, geht es dort etwas weniger aber trotzdem vergleichbar eng zu. Dem EHC Klostersee (1. Platz; 30 Punkte; 11 Spiele) kann man nach dem letzten Wochenende bereits zum Aufstieg in die Bayernliga beglückwünschen! Ebenso dem EV Pegnitz (2. Platz; 29 Punkte, Spiele) ist ein Platz in der Bayernliga fast schon sicher, 2 Punkte aus den letzten drei Spielen reichen für den Verbleib in der Bayernliga. Um den dritten Platz in der Bayernliga kämpfen hingegen noch drei Mannschaften. Die Wanderers Germering (3. Platz, 21 Punkte; 11 Spiele) haben derzeit nur drei Punkte Vorsprung auf den Viertplatzierten EA Schongau (4. Platz; 18 Punkte; 11 Spiele). Weitere drei Punkte fehlen dem ESC Kempten (5. Platz; 15 Punkte; 11 Spiele) auf den dritten Platz. Allerdings hat der EA Schongau mit dem EV Bad Wörishofen (8. Platz; 3 Punkte; 11 Spiele), dem SC Reichersbeuern (7. Platz; 6 Punkte; 11 Spiele) und dem EV Fürstenfeldbruck (6. Platz; 10 Punkte; 11 Spiele) die vermeintlich leichteren Gegner, wohingegen sowohl die Wanderers Germering als auch der ESC Kempten noch gegen beide Spitzenreiter antreten müssen.
EV Aich
SHOWDOWN IN DER SPARKASSENARENA
(BBZL) Zum Showdown im Playoff-Viertelfinale kommt am Freitag, 02. März der EHC Bayreuth in die Moosburger Sparkassenarena. Nach einem Heimsieg (4:3) und einer Auswärtsniederlage (2:7) hat es der EV Aich nun selbst in der Hand mit einem Sieg im dritten und entscheidenden Spiel ins Halbfinale einzuziehen.
Die Mannschaft von Trainer Georg Herrmann hat die beste Saison in der 42-jährigen Vereinsgeschichte hinter sich. Mit 15 Siegen in 18 Spielen hat der EV Aich den 1. Platz in der Bezirksliga Gruppe 2 belegt. Und das auch mit deutlichem Vorsprung. Zuhause musste man in dieser Saison keine einzige Niederlage hinnehmen. Dies ist umso stärker einzuschätzen, da die Liga heuer ausgeglichener war als im letzten Jahr und mindestens vier Teams berechtigte Aussichten auf den Platz an der Sonne hatten.
Die Auswärtsniederlage gegen die Bayreuther hat zwar die Euphorie etwas gedämpft, aber der erfahrene Aicher Coach Hermann kann das Ergebnis durchaus einordnen: „In Playoff-Spielen sind auch deutliche Niederlagen normal und sagen gar nichts für das nächste Spiel aus“. Aber wie schon in den vorangegangen beiden Spielen haben die Aicher mit einem starken Gegner zu rechnen, der nicht umsonst ganz vorne in der Bezirksliga Gruppe 1 mitgemischt hat. Erst eine knappe Auswärtsniederlage am vorletzten Spieltag gegen den letztjährigen Aicher Viertelfinalgegner Ingolstadt vermasselte den Oberfranken den 1. Platz.
Neben den Langzeitverletzten Thomas Pollner und Armin Rotzinger gab es Anfang der Woche einige grippebedingte Ausfälle. Der Aicher Coach hofft aber, dass zum Spiel wieder alle fit sind und er mit drei kompletten Blöcken antreten kann. Aufgrund der Ausschreitungen einiger Gästefans im ersten Spiel, haben die Verantwortlichen des EV Aich entsprechende Vorkehrungen getroffen. Neben der Anwesenheit der Polizei werden die Ordnungskräfte verstärkt und die Heim- und Gästefans in Blöcken getrennt. Die Bayreuther Vorsitzende Christiane Colditz, die diesmal selber dabei sein wird, bringt eigenes Ordnerpersonal mit und verspricht: „Wir haben unsere Fans im Griff“.
Wenn der EVA mit einem Sieg ins Halbfinale einzieht ginge es gegen den Sieger der Begegnung Waldkirchen – Waldkraiburg. Gegen Waldkirchen müssten die Aicher voraussichtlich zuerst auswärts antreten. Sollte Waldkraiburg weiterkommen hätte der EVA Heimrecht und würde schon am Samstag, 03. März das erste Halbfinale austragen.
Pforzheim Bisons
Bisons vor Pflichtsieg
(LLBW) Nach der Niederlage im Topspiel gegen den Tabellenführer ESG Esslingen am vergangenen Wochenende sind die Bisons auf Wiedergutmachung aus. Am Sonntagabend reisen die Kufencracks des 1.CfR Pforzheim in die Kurpfalz zu den Mad Dogs Mannheim 1b. Spielbeginn in der Nebenhalle der SAP Arena ist um 17:00 Uhr.
Das Hinspiel Mitte November endete klar mit 9:1 für die Bisons, doch trotz der bislang nur sieben Punkte, die die Reserve des Regionalligisten sammeln konnte, sind die kleinen Hunde nicht zu unterschätzen. Bereits dreimal ging es ins Penaltyschießen bei Spielen mit Mannheimer Beteiligung. Darunter war auch das Gastspiel des EHC Freiburg 1b in der Quadratestadt. Den einzigen „Dreier“ heimste Mannheim vor einem Monat bei Schlusslicht FSV Heritage Schwenningen ein, als sie die Schwarzwälder mit 7:1 aus der eigenen Halle fegten. Doch bei den beiden folgenden Partien waren die Kurpfälzer chancenlos, so mussten sie zunächst in Reutlingen (0:9) und am vergangenen Samstag in Freiburg (2:11) zwei deutliche Niederlagen hinnehmen. Bereits am Samstagabend (03.03.2018) empfangen die Mad Dogs Mannheim 1b die zweite Mannschaft der Stuttgart Rebels.
Aus eigener Kraft können die Bisons nicht mehr die Meisterschaft erreichen, allerdings können sie noch auf einen Ausrutscher hoffen, denn die ESG Esslingen empfängt am Samstag die Eisbären Balingen zum Topspiel der Landesliga Baden-Württemberg. Die Bisons selbst müssen allerdings die restlichen Spiele der Saison gewinnen, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren.
Das nächste Heimspiel der Bisons in der St.-Maur-Halle folgt am Sonntag, 11.03.2018 um 18:30 Uhr. Dann sind die Black Eagles Reutlingen zu Gast im Bisonsstall.
Black Eagles Reutlingen
Vorbericht
(LLBW) Am Sonntag empfangen die Black Eagles zu ihrem vorletzten Saisonheimspiel den EHC Freiburg 1b. Die Badener stehen mit einem Punkt Rückstand derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz und gewannen zuletzt deutlich gegen den EKU Mannheim mit 11:2. Das Ergebnis gegen den Tabellenvorletzten ist sicherlich nicht besonders aussagekräftig. Im Hinspiel taten sich die Black Eagles gegen den EHC sehr schwer. Nach dem Aufwärtstrend der Black Eagles, insbesondere in der letzten Partie gegen das Team aus Pforzheim, sollte es gegen die laufstarken Mannschaft aus Freiburg aber eine engere Partie werden, zumal einige erkrankte Spieler wieder an Bord sind. Los geht es wie immer um 19:15 Uhr.
Grefrath Phoenix
GEG mit letztem Heimspiel der Saison
(LLW) Nachdem die Grefrather EG mit zwei Heimsiegen gegen die Wiehl Penguins und den Neusser EV und damit der Maximalausbeute von 6 Punkten in die Aufstiegsrunde zur Regionalliga gestartet ist, bestreitet das Team von der Niers nun am kommenden Sonntag, 04.03 um 19:30 Uhr gegen den EHC Troisdorf "Dynamite" e.V. bereits sein letztes Heimspiel der Saison .
“Der Start in die Relegation war optimal. Die Jungs haben die Vorgaben stark umgesetzt” lobte Phoenix-Trainer Karel Lang vor allem die taktische und moralische Einstellung seiner zuletzt stark durch die Grippe geschwächten Mannschaft. “Gut möglich, dass uns der eine oder andere Gegner dabei auch ein wenig unterschätzt hat.” Dass dies nun gegen die Gäste aus dem Rheinland ganz gewiss nicht der Fall sein wird, ist sich der Grefrather Coach indes sicher: “Troisdorf hat zum Rundenauftakt gegen Neuss eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen und steht gegen uns bereits ein wenig unter Zugzwang”.
Die Eishockeyfans an der Niers dürfen sich also am Sonntag erneut auf eine spannende und packende Begegnung mit den Dynamites freuen. Bereits vier Mal in dieser Saison trafen beide Teams aufeinander und verbuchten dabei jeweils zwei Siege für sich. Dabei werden am Sonntag einmal mehr zwei verschiedene taktische Systeme aufeinander treffen. Während Troisdorf im Saisonverlauf mit seiner stets gefährlichen Offensive überzeugen konnte, gelten die ‘Feuervögel’ ligaweit als defensiv stärkstes Team.
Bei der GEG hofft man für das letzte Heimspiel der Saison noch einmal auf eine wie zuletzt gut besuchte und stimmungsvolle Tribüne. “Gegen Wiehl und Neuss haben wir erlebt, wie sehr die Stimmung die Jungs zusätzlich motivieren kann”, so GEG-Vorstand Dirk Pfeiffer.
Was die lange Liste der krankheits- und verletzungsbedingten Grefrather Ausfälle angeht, so zeichnet sich für Sonntag zumindest leichte Entspannung ab. Immerhin kehren Angreifer Christoph Kiwall sowie die Verteidiger Julius Krölls und Till Schwarte nach auskurierten Blessuren und überstandener Grippe wieder ins Team zurück.
Unabhängig vom Spielausgang wartet nach der Schlusssirene ein weiteres Saison-Highlight auf Mannschaft und Fans. Dann soll der von den Zuschauern gewählte “GEG-Spieler der Saison 2017/18” geehrt werden.
Tornado Niesky
Jetzt auch Sitzplätze im Eisstadion
(RLO) Der ELV Niesky hat dank guter Beziehungen zum Theater Görlitz kurzfristig eine Sitztribüne für die letzten Spiele der Saison angemietet. Normalerweise steht diese Tribüne zum Sommertheater im Stadthallengarten Görlitz.
Benutzen dürfen die Zuschauer diese Tribüne - nach Abnahme die Bauaufsicht- erstmals am 03.03.2018, zum Heimspiel der Tornados gegen die Blues Berlin. An diesem Tag ist „Probesitzen“ angesagt und das sogar gratis.
Ab dem 10.03.2018 kostet dann ein Sitzplatz zusätzlich 2,00 EUR für Erwachsene und 1,00 EUR für Kinder und Schwerbeschädigte. Die Sitzplatzkarten gibt es dann auch im Vorverkauf in der Modeboutique Ramona Jandik auf der Görlitzer Straße in Niesky.
Kissen und Decken für die Sitzplätze können gern mitgebracht werden. Das ist sogar empfehlenswert. Nun hofft der ELV Niesky, dass viele Zuschauer, besonders Ältere und Familien mit Kindern dieses Angebot nutzen.
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