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Januar 26
              
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  KURZNACHRICHTEN  

          
  
Amberg Wild Lions
(BYL)  Der ERSC hat sich für die entscheidende Saisonphase im Abstiekskampf nochmal verstärkt und Martin heinisch verpflichtet. Der deutsch-tschechische Stürmer spielte viele Jahre für die Blue Devils Weiden in der Oberliga. Zuletzt ging der 40-Jährige in der Landesliga für den ESC Dorfen aufs Eis
  
Eagles Essen-West
(RLW)  Torhüter Ilya Andryukhov gehört ab sofort nicht mehr zum Kader der Eagles.Mit Michael Kunstmann gibt es aber bereits einen neuen Goalie, der schon im erweiterten DEL-Kader der Nürnberg Ice Tigers stand. Zuletzt spielte der 22-Jährige in der Oberliga Süd für die Höchstadt Alligators
  
Crocodiles Hamburg
(RLN)  Nach Niki Huovinen gibt es einen weiteren Neuzugang für die Offensive der Hanseaten. Der Tscheche Max Kotrba soll für noch mehr Torgefahr sorgen. Der 21-jährige Stürmer spielte zuletzt in der dritthöchsten tschechischen Liga für SKLH Zdar nad Sazavou
  
Schongau Mammuts
(BYL)  Samuel Holzmann verlässt zum Ende der Hauptrunde die EAS. Der Verteidiger wird in die Landesliga wechseln um mehr Eiszeit zu erhalten
  
Regionalliga Nord
(RLN)  Da in der Hauptrunde der Regionalliga Nord nicht mehr alle ausgefallenen Spiele nachgeholt werden können, wurde vom Verband die Tabelle auf Wertung von Prunkte pro Spiel umgestellt
  
Adler Mannheim
(DEL)  Stürmer Kevin Bicker musste wegen einer Beinverletzung operiert werden und wird für etwa drei Monate ausfallen
  
Fischtown Pinguins
(DEL)  Die Fischtown Pinguins Bremerhaven müssen längerfristig auf Verteidiger Nicholas Jensen verzichten. Der gebürtige Däne musste nach einem Unfall im Training operiert werden
  
Eisbären Berlin
(DEL)  Stürmer Blaine Byron hat sich eine schwere Muskelverletzung zugezogen und muss operiert werden. Damit ist die Saison für den Kanadier bereits vorzeitig beendet
  
Hannover Scorpions
(OLN)  Die Mellendorfer haben sich wieder von Stürmer Ryan Olsen getrennt. Der 31-jährige Deutsch-Kanadier kam zum Jahreswechsel mit reichlich DEL- und DEL2-Erfahrung in die Wedemark. Letztendlich hat er allerdings lediglich zwei Spiele für die Scorpions bestritten und blieb dabei punktlos. Nun wechselt er in die nordamerikanische ECHL zu Wichita Thunder
  
Pforzheim Bisons
(BWL)  Der CfR hat sich mit Angreifer Andrew Lytle verstärkt. Der 33-jährige Kanadier war in der letztenSaison nicht aktiv. Davor spielte er in der fünfthöchsten schwedischen Liga für den Uddevalla HC
  
Dingolfing Isar Rats
(BYL)  Noel Oberrauch ergänzt den Kader des EVD. Der 22-jährige Südtiroler ist der Bruder von Rats-Stürmer Joey Oberrauch und wechselt aus der Landesliga vom EV Moosburg nach Dingolfing. In der laufenden Saison konnte er in 20 Spielen 5 Tore und 10 Assists erzielen
  
EHC Klostersee
(BYL)  Marinus Schunda, der zuletzt eine Eishockeypause eingelegt hat und zur Vorstandschaft der Grafinger gehört, wird künftig das Torhüter-Gespann des EHCK erweitern
  
Eisbären Heilbronn
(BWL)  Mit dem Kanadier Robbie Fisher verlässt ein wichtiger Leistungsträger den HEC. Dafür kehrt mit Marco Haas ein alter Bekannter vom ESC Hügelsheim zu den Eisbären zurück. Der Stürmer konnte in der letzten Saison im Heilbronner Trikot beachtliche 90 Scorerpunkte erzielen
  
Pforzheim Bisons
(BWL)  Stürmer Corey Schultheis wechselt aus der Regionalliga Nord vom ECW Sande zum CfR. Der 26-jährige gebürtige US-Amerikaner mit deutschem Paß hat 13 Spiele für die Jadehaie absolviert und konnte dabei einen Assist beisteuern. In der letzten Saison ging er für den ES Weißwasser in der Regionalliga Ost aufs Eis
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Giovanni Schönfeld hat sich dem GSC angeschlossen. Der 23-jährige Stürmer stammt aus dem Krefelder Nachwuchs und spielte in den letzten Jahren für die Ratinger Ice Aliens. Dabei brachte er es in der letzten Saison in 24 Partien auf 12 Scorerpunkte
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und Spielberichte von Montag 5.März 2018. Heute mit Informationen aus der Deutchen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Hessen, Regionalliga Nord, Verbandsliga Nord und Regionalliga Ost.


Düsseldorfer EG
Derbysieg zum Saisonabschluss - 7:3 gegen die Krefeld Pinguine
(DEL)  Ja, es war Straßenbahnderby, ja, der ISS DOME war mit 11.662 Zuschauern gut gefüllt, aber es waren zugegebenermaßen komische Vorzeichen. Der sportliche Wert des Duells zwischen unserer DEG und den Krefeld Pinguinen hielt sich in Grenzen, nachdem beide Mannschaften schon vor dem letzten Hauptrundenspieltag keine Chance mehr auf eine Playoff-Teilnahme hatten. So lag das Augenmerk darauf, einen würdigen Saisonabschluss vor den eigenen Fans zu feiern, was mit einem 7:3-Erfolg (3:1; 2:1; 2:1) gelang, und einige Ehrungen vorzunehmen.


Bayreuth Tigers
Hauptrunden-Abschluss im Werdenfelser Land
(DEL2)  Keine Bedeutung mehr, was den Tabellenplatz anging, hatte das Spiel für die Tigers beim SC Riessersee. Entsprechend ging es in erster Linie darum, sich weiter auf die kommenden Aufgaben vorzubereiten und möglichst keine Verletzten zu riskieren.
Mit einer Veränderung – Raitums spielte für Vosvrda – zur Partie am Freitag ging man das Spiel im Werdenfelser Land an.
Gleich zu Beginn hatte Luciani, der von Chouinard über die komplette Breite des Drittels angespielt werden konnte, eine gute Möglichkeit, scheiterte jedoch am guten Nemec im Tor der Gastgeber. In der Folge zeigten Garmischer dann, warum sie sich den Platz an der Sonne redlich verdient haben. Rimbeck und Eichinger, der den Pfosten anvisierte, hatten die ersten guten Chancen. Beck zielte zu zentral auf Raitums kurz bevor die Tigers zwei Strafen zogen. Chouinard folgte Müller auf die Strafbank. Mit zwei Mann mehr auf der Eisfläche dauerte es nur gut 20 Sekunden, bis sich der Torerfolg durch Driendl einstellte. Eichinger legte nach und erhöhte gar auf 2:0, kurz nachdem die Tigers wieder komplett aber noch unsortiert waren. Etwas Hoffnung keimte auf, als Luciani einen schnell weiter gespielte Scheibe von Chouinard, nach zwölf gespielten Minuten zum Anschlusstreffer im Tor von Nemec unterbringen konnte. Mueller mit seiner individuellen Klasse erhöhte jedoch kurz vor der ersten Pause mit einem schönen, verdeckten Schuss zum 3:1 für seine Farben.
Keine Strafen – keine Tore…
Im zweiten Abschnitt merkte man den Tigers durchaus an, dass man nicht so ganz mit leeren Händen zurückkehren wollte. Gleich zu Anfang probierten sich Geigenmüller, Müller und Luciani, der nach einem klasse Pass von Pavlu auf Chouinard vor dem Tor lauerte – die Scheibe aber nicht kontrollieren konnte. Die beste Gelegenheit ergab sich nach 26 Minuten, als man sich urplötzlich mit drei Akteuren nur einem Garmischer gegenüber sah – doch auch hier war Nemec gegen Luciani auf dem Posten, ebenso wie nur Sekunden später als sich Chouinard aus spitzen Winkel probierte. Weitere Möglichkeiten, durch Stas, Müller, Chouinard oder Bartosch, den Spielstand zu verkürzen konnten aber auch in diesem Abschnitt nicht genutzt werden.
Im Schlussabschnitt verwaltete der Hauptrunden-Champion die Partie und auch bei den Tigers war die Luft nach einer schweren und langen, 52 Spiele andauernden Runde, die Luft etwas raus. Zwei Überzahltreffer durch Mueller und Driendl schraubte das Ergebnis in die Höhe, welches Stas kurz vor der Schluss-Sirene mit dem zweiten Treffer der Tigers an diesem Abend noch etwas korrigieren konnte.
„Zu viele Strafzeiten gegen eine sehr gute Powerplay-Mannschaft“, sah Sergej Waßmiller in dieser Partie. „Der Sieg geht in Ordnung für Riessersee, wir haben uns ordentlich verkauft und ich sehe eine positive Tendenz für die Playdowns,“ so der Tigers-Coach im Anschluss an das Spiel.
Playdowns in der DEL2 - Termine und Modus

Nach einer schwierigen, von großem Verletzungspech geprägten Hauptrunde treten die Bayreuth Tigers den Weg in die Playdowns der DEL2 an. In zwei Runden wird der sportliche Absteiger in die Oberliga ermittelt werden.
Gegner der Tigers in der ersten Runde werden zunächst die Lausitzer Füchse sein. Das Team aus Weißwasser belegt nach Ende der Hauptrunde den 11. Platz und kämpfte bis zuletzt um den Einzug in die Pre-Playoffs und den damit verbundenen direkten Klassenerhat.
Die zweite Serie der Playdowns bestreiten die Tölzer Löwen und der EHC Freiburg. Die Gewinner dieser beiden Serien haben den Klassenerhalt in der DEL2 geschafft und treten die wohlverdiente Sommerpause an. Die beiden Verlierer dieser Serien spielen den verbleibenden Platz in der DEL2 aus – der Verlierer wird den Gang in die Oberliga antreten müssen.
Für die erste Runde sind folgende Termine festgelegt:
Di. 13.03.2018 Lausitzer Füchse – Bayreuth Tigers
Fr. 16.03.2018 Bayreuth Tigers – Lausitzer Füchse
So. 18.03.2018 Lausitzer Füchse – Bayreuth Tigers
Di. 20.03.2018 Bayreuth Tigers – Lausitzer Füchse
Fr. 23.03.2018 Lausitzer Füchse – Bayreuth Tigers (optional)
So. 25.03.2018 Bayreuth Tigers – Lausitzer Füchse (optional)
Di. 27.03.2018 Lausitzer Füchse – Bayreuth Tigers (optional)
In beiden Runden gilt der Modus Best-of-7 - das Team, welches zuerst vier Partien für sich entscheiden kann, geht als Sieger aus der Serie hervor. Dazu gibt es in der Spieldurchführung eine wichtige Änderung für die nun anstehende heiße Saisonphase: Kommt es zu einer Verlängerung, so wird diese nicht im aus der Hauptrunde bekannten Modus ausgetragen. Vielmehr spielt man nun weiter mit 5-gegen-5 Feldspielern, dazu beträgt die Dauer 20 Minuten und umfasst auch eine Eisbereitung. Ist nach 20 Minuten kein Sieger durch „sudden death“ gefunden, wird weiter verlängert, es kommt nicht (!) zu einem Penaltyschießen.


Eispiraten Crimmitschau
1:3! Eispiraten verlieren letztes Hauptrundenspiel - Westsachsen treffen in Pre-Playoffs auf Ravensburg
(DEL2)  Die Eispiraten Crimmitschau haben ihr letztes Hauptrundenspiel verloren. Vor heimischen Publikum unterlagen die Westsachsen den Heilbronner Falken mit 1:3. Nach Beendigung des letzten DEL2-Spieltages steht nun auch der kommende Gegner in den Pre-Playoffs fest. In einer Best-Of-Three-Serie treffen die Crimmitschauer auf die Ravensburg Towerstars. Das erste Spiel findet am Dienstag (6. Februar) in der Puzzlestadt statt.
Cheftrainer Kim Collins musste im ersten Spiel nach dem vorzeitigen Klassenerhalt und dem Einzug in die Pre-Playoffs auf den angeschlagenen André Schietzold verzichten. Ebenfalls nicht auf dem Eis war Ossi Saarinen. Für ihn stürmte heute der Tscheche Robin Soudek, der sein Debüt im Eispiraten-Jersey feierte. Im Tor startete einmal mehr Brett Kilar.
Die Eispiraten waren im ersten Drittel das über weite Strecken spielbestimmende Team mit einer Mehrzahl an Großchancen. Eine davon konnte Ivan Ciernik bereits nach fünf Minuten nutzen. Nach Vorarbeit von Jordan Knackstedt traf er zum 1:0! Die Defensive der Gäste und speziell Leon Frensel verhinderten danach beste Möglichkeiten, wie durch Robin Soudek, der erstmals vor den heimischen Fans im Sahn auflief. In Spielminute 15 schafften es die Baden-Württemberger dann auf 1:1 zu stellen. Brandon Alderson, Goldhelm der Falken, vollendete einen Konter zum eher schmeichelhaften Ausgleich.
Die Eispiraten konnten den Schwung aus dem ersten nicht mit in das zweite Drittel nehmen. So flachte die Begegnung mehr und mehr ab. Kabitzky hatte nach seinem Alleingang noch die beste Gelegenheit für die Hausherren im zweiten Durchgang. In numerischer Überzahl fiel dann aber der Führungstreffer für Heilbronn. Kevin Lavallée profitierte von einem Stockfehler von Ales Kranjc und überwand Kilar per Rückhand zum 1:2 (37.).
Die Eispiraten hatten schon kurz nach Wiederbeginn dann die große Chance zum Ausgleich. Scott Allens Schuss verfehlte nach seinem Breakaway jedoch weit. Der Druck der Crimmitschauer wurde folglich höher, doch der Puck wollte nicht in den Kasten der Falken. Leon Frensel parierte stark gegen Patrick Pohl, Jordan Knackstedt und Co. Die cleveren Heilbronner machten mit ihrem Empty-Net-Treffer ins verwaiste Crimmitschauer Tor dann den Sack zu - Heatley traf zum 1:3 (60.)
Mit Beendigung der Hauptrunde steht nun auch der Pre-Playoff-Gegner der Eispiraten fest. In der Qualifikation zu den Playoffs treffen die Westsachsen auf die Ravensburg Towerstars, die durch ihre Niederlage gegen Bad Nauheim schlussendlich auf Platz sieben landeten.


Dresdner Eislöwen
Niederlage in Kaufbeuren / Pre-Playoffs gegen Heilbronn  
(DEL2)  Die Dresdner Eislöwen haben das DEL2-Punktspiel beim ESV Kaufbeuren mit 1:5 (0:2; 1:1; 0:2) verloren. Vor 2704 Zuschauern brachten Sami Blomqvist (16./SH) und Jere Laaksonen (19.) den Gastgeber in Führung. Im zweiten Abschnitt war zunächst erneut Blomqvist (23.) erfolgreich, doch Martin Davidek sorgte für den Anschlusstreffer (36.), der jedoch nicht mehr als Ergebniskosmetik darstellen sollte, da Daniel Oppolzer (55./PP2) und Christoph Kiefersauer (57.) im Schlussdrittel erneut für den ESVK den Puck im Tor unterbringen konnten.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Leider war nach einem guten Start auch in der heutigen Partie die Chancenverwertung unser großes Problem. Jetzt müssen wir den Weg über die Pre-Playoffs nehmen. Heilbronn ist natürlich kein leichter Gegner. Wir haben uns in den bisherigen Aufeinandertreffen gut präsentiert, aber nicht die Punkte mitgenommen. Das Team agiert mit einem starken Torwart und ist sehr effizient im Abschluss. Was in der Vergangenheit war, ist aber nicht relevant, denn jetzt beginnt alles bei null.“
In den Pre-Playoffs treffen die Dresdner Eislöwen auf die Heilbronner Falken. Der Ticketvorverkauf für das erste Spiel in der "Best-of-Three"-Serie am Dienstag, 6. März um 19.30 Uhr in der EnergieVerbund Arena läuft ab sofort über den Eislöwen-Online-Ticketpartner etix sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.


Kassel Huskies
Huskies unterliegen Bietigheim und schließen Hauptrunde als Sechster ab
(DEL2)  Nach der schmerzhaften 1:4-Niederlage bei den Ravensburg Towerstars am
vergangenen Freitag mussten die Huskies am 52. und letzten Spieltag der Hauptrunde gegen
Spitzenteam Bietigheim ran. Gegen die Steelers ging es für die Nordhessen insbesondere im
Fernduell mit den Tabellennachbarn aus Kaufbeuren und Bad Nauheim um wichtige Punkte im
Rennen um den letzten, das Heimrecht garantierenden vierten Tabellenplatz.
Den besseren Start in die Partie erwischten jedoch die Gäste. Kaum war die erste Minute der
Partie gespielt, da zappelte der Puck bereits im Tor der Huskies. Benjamin Hüfner hatte pünktlich
zum Ende der Hauptrunde seinen ersten Saisontreffer für die Bietigheimer erzielt und seine
Farben in Front gebracht (2.). Und auch in der Folge taten sich die Huskies schwer. Erst nach
einigen Minuten sorgte Adriano Carciola für einen sehenswerten Abschluss, den Torsteher
Sharipov im Kasten der Steelers jedoch stoppen konnte. Besser machte es wenig später jedoch
Tyler Gron. Einen Schlagschuss von Pimm hatte Sharipov nicht festhalten können, so dass Gron
aus kürzester Distanz wenig Probleme hatte und das Spiel auf 1:1 stellte. Doch auch in dieser
Phase blieben die Angriffe der Gäste stets gefährlich.
Analog zum ersten Drittel kamen die Steelers auch im Mittelabschnitt besser aus der Kabine.
Zunächst war es Goldhelm Matt McKnight, der einen Fehlpass Grons ausnutzte, durch die Mitte
des Spielfelds auf und davon zog und Mirko Pantkowski im Tor der Schlittenhunde keine Chance
ließ (25.). Und wenig später erhöhten die Gäste von der Enz gar auf 3:1. Als die Schlittenhunde
die Scheibe eigentlich schon unter Kontrolle hatten, nutzten die Steelers eine Unachtsamkeit der
Huskies Defensive und trafen in Persona Tyler McNeely (28.) zum 3:1.
Die Möglichkeit zur Aufholjagd bot sich den Huskies spätestens in doppelter Überzahl zu Beginn
des Schlussdrittels. Doch auch bei numerischer Überlegenheit schafften es die Nordhessen nicht
zur Aufholjagd zu blasen. Erst als Neu-Husky Alex Roach in der 51. Minute per Schlagschuss von
der blauen Linie zum 2:3 ins lange Eck traf, wachten die Schlittenhunde auf und fanden neuen
Glauben. Keine Minute später vereitelte Sharipov mit einer Glanzparade gegen Carciola gar den
Ausgleich. Doch gegen die gut stehende Steelers-Defensive fanden die Nordhessen
schlussendlich kein Mittel, so dass Matt McKnight 30 Sekunden vor dem Ende alles klar machte und zum 2:4-Endstand ins leere Tor traf.
Mit dieser Niederlage verspielten die Nordhessen endgültig ihre gute Ausgangslage auf den 4. Tabellenplatz und müssen - dank der Siege der Konkurrenz - nun als sechstplatzierte Mannschaft in die anstehenden Playoffs starten. Dabei treffen die Huskies ab dem 13.03.2018 auf die Löwen Frankfurt.


Kaufbeuren Buron Joker
Joker springen am letzten Spieltag auf den vierten Platz / 5:1 Heimsieg bringt Heimrecht in den Playoffs - Bad Nauheim der Gegner im Viertelfinale
(DEL2)  Alles Wissenswerte zu den Playoff-Spielen gibt es hier. Zum Spiel. Das erste Drittel hatte zuerst nicht viel Brisantes zu bieten. In einer ersten Überzahl für die Joker brennte es dann das erste Mal, dafür aber gleich mehrfach, lichterloh vor dem Tor von Eislöwen Torhüter Sebastian Stefaniszin. Ausgerechnet ein Powerplay der Sachsen brachte das erste Tor des Spieles. Zu erst hatte Joey Lewis den Shorthander für seine Farben auf dem Schläger, aber er scheiterte an der Beinschiene von Sebastian Stefaniszin. Wenige Sekunden später war es dann Sami Blomqvist, der nach einem schönen Zuspiel von Max Schäffler, die Joker agierten immer noch in Unterzahl, mit seinem 30. Saisontreffer auf 1:0 stellte. Gegen den wuchtigen und platzierten Direktschuss war der Eislöwen Schlussmann völlig machtlos. Der ESVK hatte nun Lunte gerochen und durch Joona Karevaara und Jonas Wolter weitere Chancen auf einen Treffer. Diesen machte dann aber Jere Laaksonen. Von Philipp de Play perfekt im Slot in Szene gesetzt ließ der finnische Sturmtank sich die Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte eiskalt in den Winkel. In der Folge musste Jonas Wolter einen ungeahndeten hohen Stock mit Verletzungsfolge einstecken und beendete das erste Drittel frühzeitig. Da Joona Karevaara kurz vor der Pause noch eine zwei Minuten Strafe aufgebrummt bekam, mussten die Joker das zweite Drittel in Unterzahl beginnen.
Kaum waren die Joker wieder komplett, eroberte Sami Blomqvist an der Bande die Scheibe, zog alleine vor das Tor der Eislöwen und vollstreckte mit einer schönen Bewegung zum 3:0. Die Allgäuer hatten nach ihrem dritten Tor deutliche Probleme in der Defensive. Stefan Vajs musste mehrfach in höchster Not retten und vereitelte dabei die eine oder andere hundertprozentige Torchance der Sachse. In der Offensive hatten die Kaufbeurer weiterhin die eine oder andere gute Abschlüsse, konnten sich aber bis Dato bei ihrem Torhüter bedanken, dass den Gästen kein Treffer gelingen sollte. ESVK Trainer Andreas Brockmann gefiel die Sorglosigkeit seiner Mannschaft ebenfalls nicht. Der Coach der Allgäuer nahm eine Auszeit und ermahnte seine Spieler lautstark. Seine Mannschaft aber hatte weiter Schwierigkeiten in der eigenen Zone und es kam wie es kommen musste. Martin Davidek nagelte die Scheibe aus kürzester Distanz zum 3:1 Anschlusstreffer für die Eislöwen in die Maschen. In der Folge agierten die Joker dann wieder etwas konsequenter und setzten die Sachsen wieder mehr unter Druck und hatten dadurch auch wieder etwas mehr vom Spiel.
Der Schlussabschnitt ist schnell erzählt. Viele Strafen auf beiden Seiten hemmten Spielfluss und beide Teams hatten ausreichend Zeit ihre Spezialreihen auf das Eis zu schicken. Zuerst konnten die Eislöwen längere Zeit im Powerplay agieren, davon sogar zwei Minuten mit zwei Spielern mehr auf dem Eis. Die Kaufbeurer Verteidigung blockte aber sämtliche Schüsse oder Stefan Vajs im Kasten der Joker zeigte wieder einmal fantastische Paraden. Auf der Gegenseite nutze Daniel Oppolzer eine fünf gegen drei Überzahl für die Rotgelben und erhöhte auf 4:1. Den Schlusspunkt setze Christoph Kiefersauer der seinen eigenen Nachschuss zum 5:1 über die Linie bugsierte. Somit beendete der ESV Kaufbeuren die DEL2 Hauptrunde 2017/2018 nicht nur mit einem 5:1 Heimsieg gegen die Dresdner Eislöwen, sondern auf dem vierten Tabellenplatz.
Franz Steer war auf der Pressekonferenz aufgrund der schlechten Chancenverwertung, die sich durch die ganze Saison gezogen hatte vom Ergebnis enttäuscht. Er gratulierte dem ESVK zur direkten Play-Off Qualifikation. Man werde sich ab sofort auf das Spiel am kommenden Dienstag konzentrieren. 
Andi Brockmann war stolz auf das erreichte über den ganzen Saisonverlauf. Es ist etwas Besonderes in dieser Liga vierter zu werden, wenn man sieht, wen man hinter sich lassen konnte. Man werde den Moment zunächst genießen und sich dann umgehend auf die nächste Aufgabe gegen den starken EC Bad Nauheim fokussieren.


Memmingen Indians
Klassenerhalt gesichert: Indians stehen im Halbfinale
(OLS)  Durch einen 8:1 Sieg im vierten Spiel der Viertelfinal-Serie haben die Memminger Indians den Klassenerhalt in der Oberliga-Süd erreicht. Die Rot-Weißen stehen somit souverän im Halbfinale um die Bayerische Meisterschaft, wo der Gegner nun Waldkraiburg lauten wird.
Einen Sieg waren die Indians vom großen Saisonziel Klassenerhalt entfernt und den galt es in Geretsried am Sonntagabend einzufahren. Die Partie im Freiluftstadion begann aber erst mit rund einstündiger Verspätung, die Sonneneinstrahlung und die relativ hohen Temperaturen hatten dem Eis deutlich zugesetzt. Entsprechend fehlte auch der Schwung in dieser Begegnung, lediglich Jan Kouba in der 7. Minute konnte den Puck im Tor unterbringen.
Im zweiten Abschnitt steigerte sich das Niveau auch nur minimal. Die Indians-Tormaschine kam noch nicht ins Rollen und das nutzten die Hausherren aus. Bernhard Jorde erzielte nach 32 Minuten den Ausgleich für die „Riverrats“, die damit erstmals vor eigenem Publikum gegen die Indians trafen. Doch jegliche aufkeimende Hoffnung wurde nur wenig später durch Patrik Beck wieder zunichte gemacht, der sein Team erneut in Führung brachte.
Kurz nach Beginn des letzten Drittels legte Timo Schirrmacher dann einen Treffer nach, spätestens nach der Spieldauerstrafe gegen Wiedenbauer, die mit einem Tor von Galoha bestraft wurde, war die Partie dann entschieden und die Indians hatten nur noch rund 12 Minuten zu überstehen, ehe sie ihr Saisonziel abhaken konnten. In der verbleibenden Zeit legten sie dann noch ganze vier Treffer nach: Tim Tenschert, Pierre Gläser, Lubor Pokovic und Dominik Piskor stellten auf 8:1 aus Memminger Sicht und sorgten für ein standesgemäßes Ergebnis.
Die Indians haben sich somit souverän den Ligaverbleib gesichert und werden auch im nächsten Jahr in der dritthöchsten deutschen Spielklasse antreten. Am kommenden Wochenende haben die Memminger spielfrei, ab dem 16. März treffen sie im Halbfinale auf den EHC Waldkraiburg, der sich gegen Peißenberg durchsetzen konnte. Die Indians haben in dieser Serie, in der zwei Siege zum Finaleinzug notwendig sind, Heimrecht und starten damit am Hühnerberg.


Starbulls Rosenheim
7:1-Heimsieg gegen Deggendorf: Playoff-Start gegen Hannover
(OLS)  Die Starbulls Rosenheim haben sich dank eines 7:1-Heimsiegs gegen Spitzenreiter Deggendorfer SC den zweiten Platz in der Abschlusstabelle der Meisterrunde der Eishockey-Oberliga Süd gesichert. Am letzten Spieltag vor Beginn der Playoffs sahen 2.570 Zuschauer im Rosenheimer emilo-Stadion eine über weite Strecken einseitige Partie, in der die Hausherren bereits durch einen Doppelschlag in der Anfangsphase die Zeichen auf Sieg stellten. Bemerkenswert: Die sieben Rosenheimer Tore erzielten sieben verschiedene Spieler. Im Playoff-Viertelfinale, das am kommenden Freitag um 19:30 Uhr mit einem Heimspiel beginnt, treffen die Starbulls auf die Hannover Indians.
Während bei den Starbulls die angeschlagenen Michael Fröhlich und Tobias Draxinger geschont wurden, fehlten bei den Gästen Kyle Gibbons, Dimitrij Litesov und Alxander Janzen. Anstelle von Cody Brenner (Trainer John Sicinski: „Er hat sich jetzt mal eine Pause verdient) hütete Daniel Filimonov das Deggendorfer Tor. Und Filimonov musste bereits nach 146 Sekunden erstmals hinters sich greifen. Christoph Echtler staubte ab, nachdem Yannick Wenzel die Scheibe in aussichtsreicher Position nicht richtig traf (3.). Eine gute halbe Minute später zappelte das Spielgerät erneut im Netz. Diesmal verwertete der im Slot völlig frei stehende Fabian Zick einen Rückpass von Chase Witala unhaltbar im rechten Eck (4.).
Benedikt Böhm hatte nach einem furchtbaren Fehlpass der Rosenheimer Defensive völlig freistehend die Chance zum Anschlusstreffer, doch Starbulls-Keeper Lukas Steinhauer rettete per Reflex (5.). Auch gegen Andrew Schembri und Curtis Leinweber reagierte Steinhauer bei Deggendorfer Überzahl gut (10.). Die Mehrzahl an Torchancen aber hatten die Hausherren. Die 3:0-Führung zur ersten Pause war daher völlig verdient. Vitezslav Bilek besorgte sie im Rahmen eines Powerplays, indem er nach einem geblockten Schuss von Michael Rohner ins offene Tor abstaubte (12.).
Im zweiten Spielabschnitt wurde die Rosenheimer Überlegenheit phasenweise eklatant. Weitere Tore waren die logische Folge. Für das 4:0 sorgte Witala (27.), ehe Simon Heidenreich nach schönem Spielzug und idealem Vorbereitungspass von Thomas Reichel aus kurzer Distanz auf 5:0 erhöhte. Den einzigen Treffer für den Tabellenführer aus Deggendorf erzielte in der Anfangsphase des Schlussdrittels Benedikt Böhm, der keine Mühe hatte, ein Zuspiel von Leinweber frei vor Steinhauer zu verwerten (42.). Vorausgegangen war ein Rosenheimer Scheibenverlust in der Rundung.
Die letzten Ausrufezeichen der Partie setzen wieder die Hausherren. Daniel Bucheli staubte in Überzahl nach einem abgewehrten Schlagschuss von Matthias Bergmann zum 6:1 ab (48.) und hätte knapp zehn Minuten später seinen zweiten Treffer nachlegen können. Frei auf den Gästekeeper zufahrend, wurde Bucheli von Robert Peleikis per Stockschlag unfair gestört. Den fälligen Strafschuss gestaltete Bucheli dann aber viel zu harmlos, so dass ihn Torwart Filimonov mühelos halten konnte. Direkt im Anschluss des folgenden Anspiels hämmerte Maximilian Vollmayer aber die Scheibe dann zum 7:1-Endstand ins Netz (58).
Für die Starbulls bedeutet der zweite Tabellenplatz nach der Meisterrunde, dass die Mannschaft im Playoff-Achtelfinale auf die Hannover Indians trifft, die die Meisterrunde der Oberliga Nord als Tabellensiebter abschlossen. Die erste Partie dieser im Modus „best of five“ zu spielenden Serie findet am kommenden Freitag um 19:30 Uhr im Rosenheimer emilo-Stadion statt. Deggendorf trifft indes auf den Tabellenersten der Qualifikationsrunde der Oberliga Nord – den Herner EV.
John Sicinski (Deggendorf): „Zum Spiel brauch ich heute nicht viel sagen. Bei uns war die Konzentration nicht da und wir haben einige billige Tore kassiert. Der Rosenheimer Sieg ist völlig verdient. Wichtig ist, dass sich niemand verletzt hat und niemand gesperrt ist. Es sieht gut aus, dass wir zu Beginn der Playoffs erstmals wieder in Bestbesetzung auflaufen können“.
Manuel Kofler (Rosenheim): „Gratulation an Deggendorf zum Gewinn der Meisterrunde. Das haben sie sich absolut verdient. Wir haben als Tabellenzweiter aber eine sehr gute Ausgangsposition und können nun auch mit einem positiven Eindruck in die Playoffs gehen. Heute haben wir so gespielt, wie ich mir das vorstelle und wie wir immer auftreten wollen.“


Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen verliert 2:7 in Peiting - Bulls treffen in Playoffs auf Icefighters Leipzig
(OLS)  Der ERC Sonthofen hat das letzte Spiel der Meisterschaftsrunde in der Eishockey-Oberliga Süd in Peiting mit 2:7 (0:2; 0:2; 2:3) verloren. „Der Sieg am Freitag kostete viel Kraft, gedanklich waren meine Spieler wohl schon bei den Playoff-Spielen“, so Trainer Heiko Vogler. Unterdessen ist klar, dass die Bulls in der am Freitag startenden Playoff-Serie auf die Icefighters Leipzig treffen werden.
Peiting ging bereits nach fünf Minuten durch Andreas Feueracker in Führung, er baute diese in der 11. Minute auf 2:0 für die Gastgeber aus. Ferdinand Dürr, der das Tor der Sonthofer hütete, war grippal angeschlagen, weitere Treffer musste er aber im ersten Drittel nicht mehr hinnehmen. Im zweiten Spielabschnitt erhöhte Peiting die Anzahl der Torschüsse und kam so zu noch mehr Gelegenheiten. Kostourek und Dietz schließlich mit den Treffern zum 3:0 und 4:0 für den ECP. Im letzten Drittel wechselte Trainer Heiko Vogler Ferdinand Dürr aus und brachte mit Florian Lempenauer den vierten Mann auf der Torhüterliste des ERC. Gleichzeitig war dieser Spielabschnitt auch der erfolgreichste des gesamten Spiels für die Oberallgäuer. Zwar hatte Kopp zunächst zum 5:0 für Peiting getroffen, doch dann besorgte Kyle Just in Überzahl den ersten Treffer für Sonthofen. Roehl legte direkt mit dem 5:2 nach. In Überzahl traf zunächst Dietz, ehe Bartsch den 7:2-Endstand herbeiführte. Lempenauers beste Aktion: Er hielt einen für Peiting gegebenen Penalty gegen den ERC Sonthofen.
In der Oberliga-Nord fiel gleichzeitig die Entscheidung, gegen wen der ERC Sonthofen das Playoff-Achtelfinale spielen wird. Die Hannover Scorpions standen auf Platz drei, hatten aber spielfrei. Essen hätte mit einem Sieg gegen Leipzig an Hannover vorbeiziehen können, Leipzig wiederum musste mit mindestens vier Toren Unterschied gegen Essen gewinnen, um den dritten Platz zu sichern. Und das beinahe unmögliche wurde wahr: In der 58. Minute schoss Niklas Hildebrand das entscheidende Tor zum 7:3-Sieg über Essen für die Icefighters Leipzig. Damit steht fest, dass die Bulls am Freitag zunächst nach Sachsen reisen, ehe es zum Heimspiel am Sonntag um 18 Uhr in Sonthofen kommt. Eine erste Entscheidung könnte bereits beim dritten Aufeinandertreffen am Dienstag wiederum in Leipzig fallen. Der Spielmodus ist Best-of-Five, heißt: Drei Siege werden für ein Weiterkommen benötigt.
Heiko Vogler: „Wir werden Videomaterial über Leipzig sichten und uns so ein Bild unseres Gegners machen. Nach dem trainingsfreien Montag liegt ab Dienstag der Fokus auf der Playoff-Vorbereitung. Wir respektieren Leipzig und werden versuchen, ihnen unser Spiel aufzuzwingen. Angst werden wir keine haben.“
Wichtiger Hinweis:
Die Arena in Leipzig fasst nur 1.750 Zuschauer. Wer das Auswärtsspiel am Freitag direkt vor Ort im Stadion verfolgen möchte, sollte daher unbedingt den Online-Ticket-Vorverkauf (ab Montag) auf der Internetseite der Icefighters Leipzig nutzen und sich rechtzeitig Eintrittskarten sichern!


Blue Devils Weiden
Dank für 400 Spiele / Blue Devils ehren Michael Kirchberger – In den Top10 der ewigen Vereinsstatistik
(OLS)  Vor dem Heimspiel gegen den EC Peiting haben die Blue Devils Weiden ihren Stürmer Michael Kirchberger für 400 Spiele im Trikot der ersten Mannschaft geehrt. EV-Vorsitzender Thomas Siller dankte dem „echten Weidener Jungen“ für dessen große Treue zum Verein und überreichte eine Bildcollage als Präsent.
Seit 2008 gehört der gebürtige Weidener ununterbrochen zum Kader der Blue Devils, 400 Spiele, 94 Tore, 94 Vorlagen und 214 Strafminuten gehen auf das Konto des fleißigen Stürmers. Der 28-Jährige stammt aus dem eigenen Nachwuchs des 1. EV Weiden und gehört mit seinen 400 Einsätzen für die erste Mannschaft zu den „Top10“ der ewigen Vereinsstatistik. EV-Vorsitzender Thomas Siller: „Diese große Treue ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Wir hoffen, dass er uns noch lange erhalten bleibt.“


Wohnbau Moskitos Essen
Niederlage in Leipzig
(OLN)  Das war heftig am Anfang! Leipzig im engen Zelt in Taucha begann mit viel Druck, den das Team von Frank Gentges entsprechend zu spüren bekam. Und die ehemaligen Essener Spieler blühten so richtig auf, allen voran, Michal Velecky. Hochgeschwindigkeitshockey in den ersten 20 Minuten im Zelt von Taucha. Und Michal Velecky war gleich zwei Mal erfolgreich, die Moskitos hatten ihre Mühe das Spiel offen zu gestalten. Zunächst netzte Velecky nach Zuspiel von Eichelkraut ein, dann traf Eichelkraut selbst. Den dritten Leipziger Treffer besorgte wieder Velecky nach einem guten Zuspiel von Tramm. Doch die Moskitos wollten noch nicht aufgeben, Julian Lautenschlager gelang gut vier Minuten vor der ersten Pause der Anschlusstreffer.
Und es ging in den 2. Zwanzig Minuten so weiter, zunächst traf Paavilainen zum 4:1, gerade einmal gut 23 Minuten waren gespielt. Leon Fern brachte die Moskitos aber wieder zurück ins Geschäft, sein Treffer zum 4:2 war zu diesem Zeitpunkt wichtig. Beide Teams schenkten sich in der Folge nichts, es war Play Off Hockey angesagt, Visier oben und Kampf bis zum Ende. Und die Moskitos hatten das Spiel noch nicht abgeschrieben. Andrej Bires war es, der den dritten Essener Treffer erzielen konnte und das Team von Frank Gentges wieder asuf Schlagdistanz brachte. Kurz vor dem Ende des Drittels musste Julian Lautenschlager auf die Strafbank, und wieder war es die Kombination Eichelkraut/Velecky, die die Essener Defensive nicht in den Griff bekam. Der Treffer von Eichelkraut zum 5:3 zu diesem Zeitpunkt tat weh.
Schlecht für die Moskitos ging es im letzten Abschnitt weiter, Tom Fiedler musste für zwei Minuten auf die Bank und die Icefighters brauchten nicht lange um diese Chance zu nutzen. Niklas Hildebrand war es, der den sechsten Leipziger Treffer erzielen konnte. So zog es sich über die letzten zwanzig Minuten, bis kurz vor dem Ende. Alle, die noch geglaubt hatten, es koennte noch was gehen in Taucha, spätestens 2:11 vor dem Ende machte Niklas Hildebrand alles klar. Am Ende war dieses Mal nichts zu holen, in Leipzig.


Herner EV
Herner EV – ECC Preussen Berlin 11 : 1 (4:0,6:1,1:0)
(OLN)  Keine Mühe hatte der Herner EV am Freitagabend am heimischen Gysenberg mit den Gästen aus Berlin. Am Ende stand ein klares 11:1 der Grün-Weiß-Roten gegen die Preussen auf der Anzeigetafel, wobei es zur zweiten Pause bereits 10:1 stand. Am Ende feierten die Fans dann Janek Prillwitz. Der noch 16-jährige Torhüter der U19 des HEV war nicht nur zum ersten Mal im Oberliga-Kader, er kam auch in den letzten achteinhalb Minuten zum Einsatz und konnte seinen Kasten sauber halten. Nach Spielschluss stand dann auch vorzeitig der Playoff-Gegner der Gysenberger fest. Es ist, vielleicht etwas überraschend, der Deggendorfer SC. Die Niederbayern konnten ebenfalls am Freitagabend den Mitkonkurrenten aus Selb schlagen, die favorisierten Rosenheimer unterlagen gleichzeitig in Sonthofen. Damit hat Deggendorf bereits vor den letzten Spielen am Sonntag uneinholbar sechs Punkte Vorsprung auf Rosenheim und Selb und wurde damit Meister der Oberliga Süd. Gratulation an das Team von Trainer John Sicinski.
Bereits nach 27 Sekunden zeigte sich am Freitagabend, wie die Partie sich wohl wie bereits viermal in dieser Saison entwickeln würde, nämlich zumeist in Richtung Berliner Tor. Denn bereits der erste Herner Angriff brachte das 1:0 für die Gastgeber. Drei weitere HEV Treffer sollten im ersten Abschnitt noch folgen und im zweiten Drittel sollten es dann sogar sechs werden. Egal, ob beim Spiel fünf gegen fünf, in Überzahl oder in Unterzahl, der HEV dominierte die Partie nach Belieben. Bezeichnend war z.B. die 29. Minute, als die Gysenberger eine Unterzahlsituation mit 3 gegen 4 Spieler bestreiten mussten, Brad Snetsinger aber mit aggressivem und cleverem Forechecking ein schnelles Break fuhr und nur knapp scheiterte. Auch danach zeigte der Kanadier seine Qualitäten, ging immer wieder dazwischen und ließ den Gästen keine Chance an den Puck zu kommen. Dass es bei den Preussen an diesem Abend überhaupt nicht lief konstatierte nicht nur ihr Trainer Björn Leonhardt hinterher. In der 56. Minute behinderten sich zwei Berliner Spieler so unglücklich, dass Marvin Krüger mit einer schweren Knieverletzung vorzeitig in die Kabine musste. Im Schlussabschnitt spielte der HEV dann nicht mehr so konsequent und zielstrebig nach vorne, dass nur noch ein weiterer Treffer fiel. Da waren die Gedanken sicherlich schon bei den Playoffs. Stattdessen mussten noch zwei Unterzahlsituationen verteidigt werden. Und das taten die Grün-Weiß-Roten mit Bravour, natürlich auch um ihrem jungen Torhüter Janek Prillwitz einen gelungenen Oberliga Einstand zu ermöglichen. Den hatte er dann auch noch und die lautstarken Rufe seines Namens wird er sicherlich erst einmal in Erinnerung behalten.
Am Sonntag bestreitet der Herner EV auswärts bei den TecArt Black Dragons in Erfurt sein letztes Spiel der Qualifikationsrunde. Danach beginnt dann die Vorbereitung auf die spannendste Zeit im Eishockey: Die Playoffs!
TecArt BlackDragons - Herner EV 3 : 4 (1:2,1:0,1:1;0:0,0:1) n. P.
Auch das letzte Spiel der Punkterunde konnte der Herner EV am frühen Sonntagabend für sich entscheiden. Allerdings mussten die Grün-Weiß-Roten dabei zum ersten Mal in dieser Saison ins Penaltyschiessen gehen um dann am Ende sich in Erfurt bei den TecArt Black Dragons mit 4:3 durchzusetzen. Den entscheidenden Schuss setzte Danny Albrecht im dritten Durchgang. Damit ist die Qualifikationsrunde abgehakt. Ab sofort richtet sich die volle Konzentration auf die Playoff-Serie gegen Deggendorf, die am Freitag auswärts beginnt und sich dann am Sonntag um 18:30 Uhr am Gysenberg fortsetzt. Das dritte Spiel findet dann am Dienstag, dem 13. März 2018 wieder in Deggendorf statt. Gespielt werden die Playoffs nach dem Modus „Best-of-5“, das heißt zum Weiterkommen sind drei Siege nötig. Deshalb wären ggfs. die weiteren Begegnungen am Freitag, dem 16. März 2018 wieder am Gysenberg und das eventuell nötige fünfte Spiel am Sonntag, dem 18. März 2018 in Deggendorf. Die Niederbayern verloren das für sie bedeutungslose letzte Spiel in Rosenheim mit 1:7.
HEV Coach Uli Egen war mit dem Spiel seiner Mannschaft in Erfurt zufrieden. „Das erste Drittel verlief ausgeglichen, aber wir konnten unsere Chancen etwas besser nutzen. Im zweiten Abschnitt hatten wir deutlich mehr Spielanteile, aber Erfurt nutzte einen Abwehrfehler zum Ausgleich. Hier hätten wir die Partie schon entscheiden können. Nach der Erfurter Führung sind wir sofort zurückgekommen. Es war eine sehr faire Partie mit nur zwei Strafzeiten gegen Erfurt, während wir von der Strafbank weg blieben. Wir haben sehr diszipliniert gespielt. Michel Ackers wurde wegen einer Grippe geschont.“ Erwähnung verdient noch, dass DNL-Förderlizenzspieler Valentin Pfeifer mit dem 0:1 in der sechsten Spielminute seinen ersten Oberliga-Treffer für den HEV erzielen konnte. Nachdem Aaron McLeod bereits am Freitag seinen 100. Scorerpunkt verbuchen konnte, legte sein Sturmpartner Brad Snetsinger nun in Erfurt nach. Er liegt nun bei 101 Punkten, Aaron McLeod hat einen Punkt mehr.


Buchloe Pirates
Doppelschlag in Unterzahl sichert drei Punkte in Schweinfurt - Piraten gewinnen mit 5:3 bei den Mighty Dogs
(BYL)  ESV-Trainer Norbert Zabel konnte beim Auswärtsspiel am Freitag aus den Vollen schöpfen, denn bis auf Oliver Braun waren alle Piraten mit an Bord in die 300 Kilometer entfernte unterfränkische Stadt Schweinfurt gefahren, um aus dem Schweinfurter Icedome gegen die heimischen Migthy Dogs Punkte zu erbeuten. Dies gelang den Buchloer Pirates gegen den sich noch mitten im Aufstiegsrennen befindenden Tabellendritten mit einem 5:3 (2:1, 3:1, 0:1) Sieg letztlich auch.
Ebenso wie die Buchloer konnte auch ERV-Coach Zdenek Vanc auf den kompletten Kader zurückgreifen. Und so wollten die Mighty Dogs zum Start gleich zeigen, wer Herr im Hause ist und dementsprechend begannen die Hausherren die Partie sehr offensiv. Jedoch scheiterten Dion Campbell und Michele Amrhein an ESV-Tormann Alexander Reichelmeier. Der erste gut vorgetragene Angriff der Piraten wurde dann gleich von Erfolg gekrönt, als Markus Vaitl sich den Puck erkämpfte, den freistehenden Ladislav Marek anspielte und der Benjamin Dirksen keine Chance ließ. (5.) Durch dieses Tor fanden die Buchloer wieder zu ihrem Offensivspiel und bereits eine Minute später hatte Christopher Götz Pech, als sein Schuss nur an den Pfosten ging. Sieben Sekunden vor Ende des ersten Buchloer Powerplays konnte Christoph Heckelsmüller den Spielstand dann aber auf 2:0 erhöhen. (9.) Danach stand Alexander Reichelmeir wieder im Mittelpunkt des Geschehens, da er nochmals vor Dion Campbell und Michele Amrhein in höchster Not den Vorsprung rettete. In dieser Drangphase der Mighty Dogs war es dann Marc Zajic, der angespielt von Richard Adam den Puck am rechten Schoner von Alexander Reichelmeir zum 2:1 Anschlusstreffer vorbei ins Netz schob. (16.) Mit diesem Spielstand ging es auch in die erste Pause.
Nach dieser waren gerade 22 Sekunden gespielt, als Max Hofer wegen eines Check gegen den Kopf eine 2+10 minütige Strafzeit kassierte. Diese nutzten die Migthy Dogs durch Marc Zajic, der den freilaufenden Matthias Kohl anspielte und dieser zum Ausgleich einnetzte (23.). Der ESV Buchloe musste jetzt also wieder mehr investieren um erneut in Führung zu gehen. Doch weder Maximilian Hermann konnte einen Abpraller von Benjamin Dirksen verwerten, noch Markus Vaitl, Martin Zahora und Ladislav Marek brachten freistehend den Puck im Tor unter. In der 36. Spielminute zog dann aber Christopher Lerchner aus halb linker Position einfach mal ab und überraschte damit Benjamin Dirksen, der den Puck nur noch aus dem Netz holen konnte. (36.) Kurz vor Ende des zweiten Drittels musste Maximilian Hermann nach einer Strafe in die Kühlbox. Doch diese sollte kurios enden und dem Spiel eine entscheidende Wendung geben. Erst erkämpfte sich Alexander Krafczyk den Puck im eigenen Drittel, spielt auf den freigelaufenen Markus Vaitl und dieser baute die Führung zum 4:2 aus. (40.) Noch in der selben Minute war es Martin Zahora, der von zwei Mighty Dogs Spielern an der Bande gestellt, den Puck in die Mitte zum völlig verwaisten Ladislav Marek spielte. Und Marek ließ Schlussmann Dirksen keine Chance zur Abwehr, wodurch die Piraten den zweiten Unterzahltreffer binnen kürzester Zeit erzielten und mit einer 5:2 Führung in die Kabine gehen konnten.
Aus dieser kam der ERV besser, aber Simon Knaup und Stephan Trolda vergaben ihre Möglichkeiten. Die Partie wurde nun von Minute zu Minute zerfahrener und viele Fehlpässe bestimmten das Geschehen. Die Freibeuter zogen sich mehr zurück und versuchten mit Pässen in die Tiefe noch mit Konter und Entlastungsangriffe zu setzten. Und diese Taktik ging auf, denn in den Schlussminuten konnte nur Andreas Kleider den Spielstand noch zum 5:3 Endstand verkürzen.  
Erneute Heimniederlage besiegelt endgültig sportlichen Abstieg - ESV Buchloe muss nach 3:7 Pleite gegen Bad Kissingen in die Landesliga
Jetzt ist es bittere Gewissheit: Der ESV Buchloe steht nach der erneuten Niederlage im letzten Heimspiel der Saison gegen den EC Bad Kissingen nun auch rechnerisch als Absteiger in die Landesliga fest. Mit 3:7 (2:2, 1:1, 0:4) unterlagen die Buchloer dabei am Sonntag gegen individuell stark besetzte Gäste, wobei vor allem das schwache Schlussdrittel ausschlaggebend für die letztlich auch in der Höhe verdiente Niederlage war. Das abschließende Heimspiel am vorletzten Spieltag der Abstiegsrunde war somit gewissermaßen ein Spiegelbild der am Ende völlig verkorksten Saison, die nach ordentlichem Start in der Bayernligahauptrunde zum Finale in der Verzahnungsrunde mit dem Abstieg nun einen enttäuschenden und traurigen Schlusspunkt nahm.
Allerdings hatte das Spiel gegen die mit mehreren Kontingentspielern recht international besetzte Kissinger Truppe schon denkbar ungünstig begonnen. Schon nach zweieinhalb Minuten überwand der russische Angreifer Alexei Zaitsev Piraten-Tormann Daniel Blankenburg mit einem Flachschuss vom Bully weg zum 0:1. Nach dem frühen Schock versuchten die Hausherren ins Spiel zu kommen, doch der ESV tat sich zunächst weiter schwer. Während man Vorne Bad Kissingens litauischen Keeper Donatas Zukovas kaum in Verlegenheit brachte, musste man nach 15 Minuten das 0:2 schlucken. Torschütze war abermals Zaitsev, der von Spielertrainer Mikhail Nemirovsky wunderbar auf die Reise geschickt wurde und alleine vor Blankenburg eiskalt blieb. Doch direkt vor der Pause schlugen die Buchloer mit einem Doppelschlag doch noch zurück. Erst staubte Tobias Kastenmeier einen Abpraller nach einem Schuss von Simon Beslic zum 1:2 ab (16.), ehe Jungstürmer Maximilian Gerbold in Überzahl mit seinem Premierentor für den 2:2 Ausgleich sorgte (19.).
Doch die Freude über das Comeback hielt nicht lange. Denn genau 98 Sekunden nach Wiederbeginn gingen im Mitteldrittel wieder die Gäste in Front. Eugen Nold hatte die Scheibe zum 2:3 in die Maschen gelenkt. Aber die Buchloer hielten nun dagegen und überstanden in der Folge auch eine fast eineinhalb minütige doppelte Unterzahl schadlos und konnten nach 33 Minuten den erneuten Ausgleich bejubeln. Einen mustergültigen Konter hatte Martin Zahora auf Pass von Marc Weigant zum 3:3 verwertet. Und da es über 40 Minuten auch ein Duell zweier Teams auf Augenhöhe war, ging es somit mit dem bis dahin leistungsgerechten Remis zum letzten Mal in die Kabinen.
Das abschließende Drittel sollte dann allerdings zum Desaster werden, da die Buchloer hier wie schon vergangenes Wochenende nicht mehr zusetzen konnten – ganz im Gegenteil. Ganze vier Gegentore besiegelten nicht nur die Niederlage im letzten Auftritt auf heimischen Eis in dieser Saison, sondern auch nach zehnjähriger Bayernligazugehörigkeit den Abstieg in die Landesliga. „Wir haben es den Kissingern viel zu leicht gemacht und auch die Gegentreffer viel zu leicht bekommen“, zeigte sich Florian Warkus über das schwache Schlussdrittel enttäuscht. Anton Seewald hatte mit einem Konter nach 32 Sekunden schnell für den neuerlichen Rückstand gesorgt. Und als Eugen Nold zwei Minuten später das 3:5 nachlegte, war die Partie praktisch schon vorzeitig entschieden. Doch die Wölfe, die durch den Sieg weiter vom Aufstieg träumen dürfen, trafen im Anschluss durch zwei Überzahltore von Simon Eirenschmalz und Nemirovsky (49.) noch zweimal, während die Piraten keine Ergebniskosmetik mehr verzeichnen konnten und sich so mit einer deutlichen Niederlage von den eigenen Fans verabschiedeten.


EV Moosburg
Aufholjagd für die Katz: EVM lässt in Amberg alle drei Punkte liegen
(BYL)  Es waren wieder mal die Kleinigkeiten, die den EVM am Freitag in Amberg Punkte gekostet haben. Über weite Strecken der Partie gaben die Gäste den Ton an, torgefährlicher waren allerdings die Hausherren, die sich deshalb am Ende verdient mit 8:5 (3:2, 2:2, 3:1) durchsetzten.
Fünf Auswärts-Tore klingen erst einmal gut, blickt man allerdings auf die Torwartsituation der Amberger, hätten die Moosburger wohl schon noch den einen oder anderen Treffer drauflegen müssen. Weil die beiden Stamm-Goalies ausfielen, stand ERSC-Keeper Nummer drei im Tor – und auch der war nach einer halben Stunde nicht mehr einsetzbar (Schlüsselbeinbruch). Jetzt musste der 17-jährige Jugend-Torwart in den Kasten. Doch diesen Vorteil nutzten die Grün-Gelben nur kurzzeitig aus: Zwar machten die nie aufgebenden Englbrecht-Schützlinge bis zu 45. Minute aus dem 2:5-Rückstand ein respektables 5:5, anschließend wurde das Toreschießen jedoch wieder eingestellt. Mit ein Grund dürfte die Schulterverletzung des bis dato zweifachen Torschützen und Antreibers Tobias Hanöffner gewesen sein, der für den Rest des Spiels ausfiel.
Die letzten zehn Minuten gehörten dann wieder den besonders im Powerplay (dreimal 5:4, drei Tore) starken Oberpfälzern: Obwohl sowohl der sechste als auch der siebte Treffer sehr umstritten waren und zu Protesten bei den Gästen führten, gab der Unparteiische beide Tore – die Vorentscheidung. Da half es auch nichts, dass EVM-Schlussmann Thomas Hingel in den letzten Minuten für einen sechsten Feldspieler vom Eis ging. Die Wild Lions verteidigten die Führung und kamen 71 Sekunden vor der finalen Sirene per Empty-Net-Goal sogar noch zum 8:5.
Kein Glück im Derby: Knappe 1:2-Niederlage gegen Pfaffenhofen
Schön langsam, da ist man sich beim EVM inzwischen einig, wird es Zeit, dass diese Saison zuende geht: Auch im sonntäglichen Heimderby gegen Verzahnungsrunden-Tabellenführer EC Pfaffenhofen gingen die Grün-Gelben leer aus. Dabei waren sie den IceHogs beim 1:2 (1:0, 0:2, 0:0) mindestens ebenbürtig.
"Es war das erwartet schwere Derby", fasste Pfaffenhofens Abteilungsleiter Alexander Dost die zähen 60 Minuten zusammen. Und Moosburgs Coach Bernie Englbrecht wollte seinen Jungs "keine Vorwürfe machen". Einsatz und Willen hätten gestimmt, nur das Ergebnis eben nicht - und die Sache mit dem Toreschießen: Nachdem der EVM zuletzt in zwei Spielen elfmal getroffen hatte, sollte die frühe 1:0-Führung in der 4. Minute, als Emil Svec Daniel Schander mit einem Zuckerpass in Szene gesetzt hatte, der einzige Torjubler des Abends bleiben. Und das, obwohl die Hausherren danach genug Möglichkeiten hatten, sich einen passablen Vorsprung zu erarbeiten.
Von den zuletzt auf einer Erfolgswelle reitenden Gästen war in den ersten 20 Minuten wenig zu sehen. Die machten erst nach dem Pausentee auf sich aufmerksam: Bei einer Powerplay-Situation in Minute 29 "habe ich dann mal Team Kanada aufs Eis geschickt", formulierte es Dost. Was bedeutete: Dillon Duprey und Jake Fardoe lotsten die Scheibe an ihren Landsmann Michael Chemello weiter - und der traf zum Ausgleich.
Sieben Minuten später war es dann abermals die ECP-Kontingentspieler-Fraktion - in leicht anderer Besetzung -, die den Unterschied machte: Diesmal handelte es sich um Duprey und Kenneth Matheson, die Chemello suchten und fanden: 1:2.
Das reichte, um die ersatzgeschwächten Moosburger, bei denen heute zusätzlich noch Tobias Hanöffner, Stefan Loidl und Marc Lenczyk fehlten, auf die Verliererstraße zu schicken. Im letzten Durchgang bemühten sich die Dreirosenstädter zwar nach Kräften, zumindest die Overtime zu erreichen, aber das Defensivkonzept der früh forecheckenden Gäste ging auf. Und weil in der Schlussphase der Akku bei den Gastgebern immer leerer wurde, gab es auch nicht mehr die ganz großen Torgelegenheiten.
Moosburgs Eishackler bleiben in der Verzahnungsrunde C somit weiterhin auf Rang acht. Die Saison beenden wird man am kommenden Freitag (zuhause) und Sonntag (auswärts) mit einem Doppelwochenende gegen Bad Kissingen. Danach kann der Vorstand mit den Planungen für die Landesliga beginnen.


Pfaffenhofen Ice Hogs
Ein wichtiger Schritt zum Klassenerhalt - 7:4 Erfolg der IceHogs gegen starke Haßfurter Gäste
(BYL)  Mit einem 7:4 (3:3; 4:1; 0:0) Erfolg gegen den ESC Haßfurt hat der EC Pfaffenhofen am Freitag einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt in der Bayernliga gemacht. Es war aber das erwartet harte Stück Arbeit, bis der sechste Sieg im sechsten Heimspiel der Abstiegsrunde feststand. Drei Mal mussten die Pfaffenhofener einem Rückstand gegen starke Haßfurter hinterherlaufen, ehe sie ihnen mit zwei Unterzahltoren zum Ende des zweiten Drittels den entscheidenden Schlag versetzten.
Einer der Schlüssel zum Erfolg war sicher, dass die Hausherren an diesem Abend gerade bei den Special Teams ihrem Gegner klar überlegen waren. Sowohl in Überzahl als auch in Unterzahl erwiesen sich die IceHogs als die deutlich effektivere Mannschaft. In nur sieben Minuten nummerischer Überzahl trafen die IceHogs drei Mal. Dagegen gelang Haßfurt, sonst mit die beste Überzahlmannschaft der Runde, in neun Minuten kein einziger Treffer. Schlimmer noch, man fing sich sogar zwei Shorthander ein. „Das haben wir richtig gut gemacht,“ freute sich Alexander Dost, während Haßfurts Coach Martin Reichert die mangelnde Durchschlagskraft seiner Mannschaft bemängelte. „Wir hatten unsere Möglichkeiten, aber die haben wir nicht genutzt.“ Was auch daran lag, dass sich die Gastgeber mit zunehmender Spieldauer immer besser auf die überragenden Haßfurter Einzelkönner wie Daniel Hora, Jakub Sramek oder Michal Babkovic einstellten. In der Anfangsphase aber zeigten sie, warum sie in der Skorerliste die ersten drei Plätze einnehmen. Angetrieben von Abwehrchef Daniel Hora sorgten sie zeitweise für große Verwirrung bei den IceHogs, die kurzfristig auf ihren erkrankten Kapitän Daniel Huber verzichten mussten. So kam die Führung für die Gäste durch Georg Lang in der 11. Minute nicht einmal überraschend. Dann aber mussten kurz hintereinander zwei ESC-Spieler auf die Strafbank und nach nur 10 Sekunden in doppelter Überzahl hatte Robert Neubauer ausgeglichen (14.) Mit einem strammen Schuss aus vollem Lauf brachte Daniel Hora die Hawks wieder in Front (17.), aber fast mit einer Kopie dieses Treffers stellte Thomas Bauer nur eine Minute später wieder den Gleichstand her (19.) Vom Bully weg schnappte sich dann Dillon Duprey die Scheibe, ließ beide Verteidiger stehen und düpierte auch noch Torhüter Michael Tscherepanow . Ganze sechs Sekunden lagen zwischen Ausgleich und der erstmaligen Führung. Doch diese hielt nicht bis zur Pause. Zwanzig Sekunden vor der Sirene brachte die ECP-Abwehr den Puck nicht aus der Gefahrenzone und David Franek bedankte sich mit dem 3:3. Besser aus der Kabine kamen die Gäste, die in der 23. Minute durch Michal Babkovic zum dritten Mal in Führung gingen. „Die ersten dreißig Minuten waren wir unkonzentriert und machten zu viele Fehler,“ kritisierte Alex Dost, dessen Mannschaft allerdings dann innerhalb von 10 Minuten die Partie entscheiden sollte. Die nächsten beiden Strafzeiten der Gäste nutzten zunächst Kenny Matheson (31,) und Thomas Bauer nach glänzender Vorarbeit von Matheson (34.), um die Partie wieder zu drehen. Und als dann mit Luis Seibert und Andi Pielmeier zwei ECPler in die Kühlbox mussten und die knappe Führung dadurch wieder in Gefahr geriet, schnappte sich Dillon Duprey den Puck und ließ bei seinem Alleingang Tscherepanow keine Chance (39.). Immer noch mit einem Mann weniger auf dem Eis erhöhte Michael Pfab kurz vor der zweiten Pause gar noch auf 7:4, was den Gästen einen weiteren heftigen Nackenschlag versetzte, von dem sie sich nicht mehr erholen sollten. So plätscherte der Schlussabschnitt mehr oder weniger vor sich hin. Die IceHogs verwalteten ihren Vorsprung souverän, auch weil bei den nur mit 12 Feldspielern angetretenen Hawks, zunehmend die Kräfte schwanden und so der letztendlich verdiente Erfolg nie mehr in Gefahr geriet.


Amberg Wild Lions
Sieg mit Herz und Hirn
(BLL)  „Sowas erlebt man selten!“ – ERSC-Coach Dirk Salinger musste sich nach dem 8:5-Erfolg seiner Wild Lions in der Bayernliga-Qualifikation über den (Noch-)Bayernligisten EV Moosburg erst einmal sammeln. Die Löwen hatten vor und während der Partie einige Rückschläge zu verkraften, aber am Ende feierte man einen Teenager.
Durch den verletzungs- beziehungsweise krankheitsbedingten Ausfall des Torhüter-Duos Oliver Engmann/Lukas Stolz rückten am Freitagabend die beiden Youngster Paul Thiede und Florian Hüttner auf die Goalie-Positionen. Der 20-jährige Thiede ist die nominelle Nummer Drei und bekam deshalb auch den Vorzug. „Wie wir im 1.Drittel gespielt haben, damit konnten wir nicht zufrieden sein, das war viel zu lethargisch“, übte Salinger Kritik. Die Löwen führten zwar mit 3:2, schienen aber nicht wirklich bei der Sache zu sein. Immerhin: Das Überzahlspiel klappte 100-prozentig. Die 1:0-Führung durch Andreas Hampl wie auch das 2:1 durch Christoph Schönberger entsprangen dem Amberger Powerplay. Felix Köbele hatte kurz darauf auf 3:1 gestellt, aber der ERSC ließ den Gästen noch zu viele Freiheiten. Vor allem der Tscheche Emil Svec wusste dies zu nutzen, war an vier Treffern der Moosburger beteiligt, auch beim 3:2 durch Verteidiger Bastian Krämmer kurz vor der Pause. Bei den Oberbayern wusste man natürlich über die Torhüter-Situation des ERSC Bescheid und so wurde bei jeder Gelegenheit und aus allen Lagen der Torschuss versucht.
Das war auch im Mittelabschnitt der Fall, in den aber die Löwen besser starteten. Sebastian Aukofer im Zusammenspiel mit Dominik Schopper und erneut Christoph Schönberger im dritten Powerplay bauten die Führung auf 5:2 aus. Nach dem 5:3-Anschluss durch Daniel Möhle verließ plötzlich Paul Thiede das Eis, gestützt von Mitspielern. Die Diagnose hinterher in der Kabine: Schlüsselbeinbruch – und den hatte er sich vermutlich im Anfangsdrittel schon zugezogen. So wurde nun der 17-jährige Florian Hüttner buchstäblich ins eiskalte Wasser geworfen und Moosburg witterte seine vermeintliche Chance, erst Recht als bald darauf das 5:4 durch Tobias Hanöffner fiel. „Das war ein Schlüsselerlebnis, denn von da an hat die Mannschaft zurückgefightet und sich vor allem taktisch wesentlich cleverer verhalten – also mit Herz und Hirn“, so Salinger, der Hüttner dazu noch ein gutes Stellungsspiel bescheinigte.
Die nächste Hiobsbotschaft gab es vor dem Schlussdrittel, denn für Bernhard Keil war das Spiel wegen einer Knöchelverletzung vorzeitig beendet und dann gelang Moosburg in Überzahl auch noch der Ausgleich. „Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie völlig intakt ist“, beschreibt Salinger den ERSC-Auftritt im Schlussabschnitt. Die Schüsse des Gegners wurden bei jeder Gelegenheit geblockt und im Gegenzug mit schnellen Konterangriffen die Nadelstiche gesetzt. „Da ist uns Moosburg entgegengekommen, wirkte unkonzentriert und versuchte zuviel über Einzelaktionen“, resümierte der Löwen-Coach. Köbele – mit seinem 80.Scorerpunkt! - im Alleingang und Matti Swadzba zum 7:5 ließen die ERSC-Aktien rapide steigen. Doch es blieb gefährlich, auch, weil mit Hampl ein weiterer Löwe angeschlagen vom Eis musste. In der Schlussphase packte Moosburg die Brechstange aus, holte Torhüter Thomas Hingel zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. 71 Sekunden vor dem Ende begrub Schönberger mit seinem dritten Treffer ins verwaiste Moosburger Tor aber die letzten Gästehoffnungen – und bei der Vorbereitung half ausgerechnet Youngster Hüttner mit. Kein Wunder, dass ihn die Teamkollegen in der Kabine später hochleben ließen. Der ERSC baute damit seine beachtliche Serie auf 13 Zähler aus den letzten fünf Partien aus. 


Black Bears Freising
Die Luft bei den Black Bears ist raus - Deftige 1:7-Klatsche in Selb
(BLL)  Trainer Michael Klein war sauer auf sein Team. Verlieren ja – aber ohne Kampf und Gegenwehr, das wollte er nicht akzeptieren. Seine Eishackler-Jungs waren in der Landesliga-Abstiegsrunde beim VER Selb 1b sang- und klanglos mit 1:7 untergegangen.
Neben den Langzeitverletzten Marcus Mooseder, Sebastian Kröger und Sebastian Thiede und fehlten dieses Mal aus beruflichen Gründen Domenic Schnirch, Kevin Rentsch und Johannes Weyer. Dafür war Pavel Hanke wieder mit dabei und auch Nachwuchsspieler Severin Stippl erhielt Eiszeit in der Landesliga. Die ersten Minuten spielten beide Teams auf Augenhöhe und tasteten sich vorsichtig ab. Doch mit dem 1:0 in der zehnten Minute war schlagartig Selb dominierend und bei Freising klappte nach vorne gar nichts mehr. Folgerichtig daher das 2:0 in der 14. Minute. Im zweiten Abschnitt spielten nur noch die Gastgeber, denen in der 25. Minute ein Doppelschlag zum 4:0 innerhalb von 30 Sekunden gelang, beides Mal netzte Kevin Tausend ein. Dazu passte dann auch, dass Jonas Maierthaler bei einem der ganz wenigen gefährlichen Angriffe der Black Bears unfair gestoppt wurde und er den fälligen Penalty vergab. Kurz vor Ende des Drittels dann eine unschöne Szene, als der Selber Stefan April einem Freisinger ins Gesicht spuckte und dafür zu Recht eine Spieldauerstrafe kassierte.
Auch im letzten Spielabschnitt dominierten zunächst die Mannen aus dem Fichtelgebirge, doch ganz überraschend kam Freising durch Manuel Kühnl im Powerplay zum 1:4-Ehrentreffer. Die Black Bears erhielten kurz Oberwasser, doch in den Minuten 50, 57 und 58 sorgte Selb für klare Verhältnisse. Am, verdienten und klaren Sieg der Hausherren konnte der nun im Tor stehende Marco Krojer auch nichts mehr ändern.
Bei letzten Heimspiel am kommenden Freitag, 9. März (Spielbeginn 20.15 Uhr) haben sich die Spieler von Coach Klein ganz fest vorgenommen, doch noch einmal einen Sieg klar zu machen.


Pinguine Königsbrunn
Den Löwen den Zahn gezogen
(BLL)  Mit dem deutlichen 7:2 Heimsieg gegen die Amberger „Wild Lions“ ist der EHC Königsbrunn weiter auf Kurs Bayernliga und stürzt damit die Gäste ins Tal der Tränen. Dabei ließen die Brunnenstädter mit sehenswertem Eishockey von Anfang an nichts anbrennen und dominierten die unnötig hart geführte Partie.
Der EHC musste das Spiel ohne den Defensivspezialisten Josef Barnsteiner antreten, doch auch die Gäste hatten mit Ausfällen zu kämpfen. So traten die Oberpfälzer verletzungsbedingt mit ihrem 17-jährigen Nachwuchstormann Florian Hüttner an, der eigentlich nur die Nummer vier im Team ist. Wie der EHC waren auch die Gäste zum Siegen verdammt, doch den besseren Start erwischte Königsbrunn. Nach gerade mal drei Minuten stand es schon dank zweier Treffer durch Jeff Szwez und Hayden Trupp 2:0. Die Wild Lions ließen den Brunnenstädtern zu viel Platz und hatten arge Probleme mit den aggressiven Vorstößen der Königsbrunner. Der EHC agierte konzentriert aus einer gesicherten Defensive heraus und dominierte das Spiel deutlich. In der 15. Spielminute schlenzte dann Chad Trupp den Puck am Gästegoalie vorbei und sorgte für den wohlverdienten 3:0 Pausenstand.
Gleich nach Wiederanpfiff konnten die Gäste auf 3:1 verkürzen und hatten danach gleich gute Chancen wieder in die Partie zu kommen. Denn gegen den EHC setzte es ab der 24. Strafminute Strafzeiten, die Wild Lions konnten teilweise in doppelter Überzahl ihr Powerplay aufziehen. Doch Amberg war zu schwach im Abschluss und verpasste es weitere Treffer zu erzielen. Bis zur 34. Spielminute kassierte Königsbrunn insgesamt sechs Strafzeiten. Der EHC verteidigte aber aufopferungsvoll und konterte dann sogar in Unterzahl die Gäste aus, Matthias Forster schoss auf Vorlage von Patrick Zimmermann zur 4:1 Führung ein. Bis Drittelende fielen dann aber keine weiteren Treffer mehr.
Nach dem Pausentee starteten die Gäste ihre Schlussoffensive, doch Tore machte nur der EHC. Jeffrey Szwez erhöhte mit seinem zweiten Treffer auf 5:1, und auch Hayden Trupp hatte noch einen Pfeil im Köcher. Mit seinem Treffer in der 51. Spielminute zum 6:1 traf auch er zum zweiten Mal. Die Gäste konnten dann zwar nur eine Minute später ausgleichen, aber spätestens mit dem 7:2 drei Minuten vor Spielende war die Messe nun gelesen. Dabei setzte Hayden Trupp seinen Bruder Chad in Szene, der mit einem sehenswerten Treffer für den Schlusspunkt sorgte. Nach 60 Spielminuten gewinnt Königsbrunn hochverdient gegen die Wild Lions, in den letzten beiden Spielminuten feierten die begeisterten Fans mit Standing Ovations ihre Mannschaft.
Mit den sechs Punkten vom Wochenende ist der EHC voll im Soll und kann mit einem Sieg am nächsten Sonntag den Aufstieg möglich machen. Doch die Luft an der Tabellenspitze ist dünn. Falls Bad Kissingen und Schweinfurt am Freitag die Nachholpartien gewinnen sollten, wären die erst vier Mannschaften nach 18 Spieltagen gerade mal einen Punkt auseinander. Für Amberg ist das Thema Aufstieg aber nun endgültig durch, die Oberpfälzer können jetzt mit der Landesliga planen.
EHC-Coach Fabio Carciola ist froh über den so wichtigen Heimsieg: „Wir waren von Anfang an die klar bessere Mannschaft und haben das Spiel zurecht gewonnen. Leider haben wir uns zeitweise dem Niveau der Gäste angepasst, hatten aber Markus Kring im Tor und in allen Drittel gutes Eishockey gespielt. Der Sieg geht voll in Ordnung, nun müssen wir noch das letzte Spiel gewinnen und dürfen die Konzentration nicht verlieren.“


EV Aich
DIE REISE GEHT WEITER – EV AICH STEHT IM HALBFINALE
(BBZL)  Im dritten und entscheidenden Viertelfinalspiel der Playoffs um die Bayerische Bezirksligameisterschaft hatte der EV Aich am Freitag den EHC Bayreuth zu Gast. Nach dem 4:3 Auftaktsieg zuhause und der 2:7 Niederlage in Bayreuth, die der Aicher Coach nicht überbewerten wollte – „das sind halt Playoffs, da ist es egal ob du hoch oder knapp verlierst“ – hat Herrmann seine Truppe im Training noch einmal speziell auf den Gegner eingestellt. Und er selbst strahlte bereits vor dem Spiel gegenüber seiner Truppe große Selbstsicherheit aus: „Das Spiel gewinnen wir heute, wir haben die bessere Mannschaft“.
Und das, obwohl natürlich auch die Gäste in den bisherigen Begegnungen zeigten, dass sie einiges drauf haben. Vor allem die Defensive um den Ex-Oberliga Torwart Sievers war bisher ihre große Stärke. Aber nicht nur die Mannen um Kapitän Stefan Urzinger waren bis in die Haarspitzen motiviert. Eine Rekordkulisse auf den Zuschauerrängen – darunter auch wieder viele Gästefans – stärkten ihrer Mannschaft lautstark den Rücken. Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an die extra aus Bayreuth mit angereisten Ordner, die zur friedlichen Atmosphäre auf den Rängen beitrugen und nach dem Spiel auch noch lange im Eisstüberl sitzen blieben.
Die Aicher starteten mit Vollgas und setzten die Gäste von der ersten Sekunde an unter Druck. Nach einem Wechselfehler der Bayreuther hatten die Gastgeber in der 2. Minute zum ersten Mal eine Überzahlsituation. Daniel Korn und kurz darauf Andreas Koller scheiterten aber am gegnerischen Torhüter. Die Aicher waren in der Folge die dominierende Mannschaft und schnürten den Gegner mehrfach im Drittel ein. Bei doppelter Überzahl dann der längst überfällige Führungstreffer für die Aicher, Andreas Koller drückte nach Vorarbeit von Jarczyk und Neumeier die Scheibe über die Linie.
Eine kleine Rangelei nach dem Pausenpfiff bescherte den Aichern zu Beginn des zweiten Spielabschnitts eine Überzahl. Erneut war Andreas Koller nach Zuspiel von Christian Koller zur Stelle und es hieß 2:0. Als in der 25. Minute Stefan Kreuzer auf die Strafbank musste, hatten die Aicher Glück, als die Gäste am leeren Tor vorbeizielten. Wenig später war es aber dann soweit, Thomys von den Gästen verkürzte auf 2:1. Die Aicher ließen sich aber davon nicht beeindrucken und erarbeiteten sich Chancen am laufenden Band. Matt Puntureri steuerte mutterseelenallein auf den Gästekeeper zu, konnte die Scheibe aber ebenso wie wenig später Jens Trautmann nicht im Tor unterbringen. Der Gästetorhüter war in dieser Phase der Turm in der Schlacht und verhinderte mehrfach einen Aicher Treffer.
In der 34. Minute war er aber dann machtlos als Daniel Korn (Urzinger / Scholz)  das 3:1 erzielte. Mit einer tollen Parade vereitelte Linus Messerer danach gegen den freistehenden Runge den Anschlusstreffer der Oberfranken. Als Andreas Koller vor dem Ende des zweiten Drittels mit seinem dritten Treffer an diesem Abend das 4:1 erzielte, war die Türe zum Halbfinale weit aufgestoßen.
Im letzten Drittel wurde es dann nochmal unnötig spannend, als die Aicher im eigenen Drittel nicht konsequent agierten und Bayreuth auf 4:2 verkürzen konnte. Dass die Fans bis zum Ende zittern mussten, lag weniger am eher zaghaften Aufbäumen der Gäste sondern an der Aicher Chancenverwertung, u.a. verzog Puntureri bei einem Alleingang. Bayreuth holte zwar am Ende den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis, kam aber zu keinen nennenswerten Chancen mehr. Als der Gästekeeper wieder im Kasten stand hämmerte Jens Trautmann 30 Sekunden vor Spielende den Puck aus kurzer Distanz zum 5:2 unter die Latte.


EHC Bayreuth 1b
Es hat nicht sollen sein...
(BBZL)  Es hat nicht sollen sein – im dritten Spiel des PlayOff-Viertelfinales zum Aufstieg in die Landesliga zog der EHC Bayreuth beim EV Aich mit 5:2 (1:0, 3:1, 1:1) den Kürzeren und beendete damit die erste Bezirksliga-Saison nach der Neuformierung der Mannschaft. Die letzten 8 Minuten aus dem ersten Spiel schmerzen im Nachhinein noch besonders, da man da eine 3:1-Führung noch aus der Hand gab, der EV Aich ausglich und im anschließenden Penaltyschießen den entscheidenden Treffer setzte. Das Heimspiel im Tigerkäfig war beim 7:2 eine klare Angelegenheit. 
Die Hausherren kamen in diesem entscheidenden Spiel wesentlich frischer aus der Kabine und setzten die Bayreuther sofort unter Druck. Die Gäste aus der Wagnerstadt zogen am Anfang mehr Strafzeiten, die die Oberbayern eiskalt bestraften. Vor allem die Reihe um den Dreifach-Torschützen Andreas Koller, Matt Puntureri und Herbert Jarczyk setzten die Akzente in dieser Partie. Andreas Koller war es auch, der in der 14. Minute auf Zuspiel von Puntureri das verdiente 1:0 erzielte.  Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabinen. 
Kurz nach Wiederanpfiff – die Tigers waren sogar zunächst in doppelter Unterzahl – erhöhte erneut Andreas Koller auf 2:0, wieder auf Vorlage von Puntureri. Danach kam ein spielabschnitt, in der die Oberfranken stärker wurden. In dieser Phase erwies sich der Aicher Torwart Messerer als sicherer Rückhalt seines Teams. Gegen den Schuss von Dominik Thomys (28.) war er allerdings machtlos. Aich war aber auch zu jeder Zeit weiterhin gefährlich, so musste Nikolas Sievers zweimal in höchster Not gegen die allein durchgebrochenen Puntureri und Trautmann retten und hielt seine Mannschaft noch im Spiel. Wieder in Überzahl – Michael Messerer saß eine von drei Wechselstrafen ab – erhöhte Daniel Korn in der 34. Minute auf 3:1. Mitten ins Herz dann der vierte Treffer der Oberbayern kurz vor Drittelende wieder durch Andreas Koller, was einer Vorentscheidung gleichkam. 
Die Gelb-Schwarzen versuchten im Schlussdrittel nochmal, gegen die sich abzeichnende Niederlage anzukämpfen, und warfen alles nach vorne. Aber mehr als der Anschlusstreffer durch Michael Messerer wollte nicht fallen. Am Ende nahm man auch Sievers zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, es nützte alles nichts. Den Schlusspunkt setzte dann Trautmann, der in der letzten Minute die Scheibe zum Endstand von 5:2 ins Netz drückte. 
Insgesamt ein verdienter Sieg für den EV Aich, der im Halbfinale nun auf den ESV Waldkirchen trifft, der sich ebenfalls in drei Spielen gegen den EHC Waldkraiburg durchsetzte. Für die Schützlinge von Coach Marco Zimmer ist dadurch die Saison beendet. Die Spieler bedankten sich noch ausgiebig bei den wieder zahlreichen Bayreuther Fans unter den 215 Zuschauern für ihren sensationellen Support über die gesamte Saison.
Wer die 1. Mannschaft des EHC Bayreuth nochmal sehen möchte, kann dies am 31.03 in der Bayreuther Hütte auf dem Frühlingsfest tun, diese wird den ganzen Tag von unseren Jungs bewirtet, es sind auch einige kleine Aktionen geplant.


Ice Dragons Herford
Ice Dragons gewinnen auch Spiel 3 und ziehen ins Halbfinale ein!
(RLW)  Knapp 900 Zuschauer waren in die Eishalle „Im kleinen Felde“ gekommen, um die Ice Dragons bei ihrem Versuch zu unterstützen, den entscheidenden dritten Sieg im Viertelfinale einzufahren. Dieses Vorhaben war dann auch von Erfolg gekrönt, mit einem deutlichen 7:1 sicherten sich die Ice Dragons den dritten Sieg in einer von beiden Teams zwar kampfbetont aber immer sehr fair geführten Serie. Deshalb an dieser Stelle ein Dank an die Boerdeindianer, die die Ice Dragons 3 Spiele lang gefordert haben und immer hart aber fair dagegen hielten! Liebe Boerdeindianer, auch wenn eure Saison nun beendet ist, wir freuen uns auf ein Wiedersehen in der nächsten Saison!
Ohne den erkrankten Aric Schinke musste Jeff Job zwar ein wenig die Verteidigungsreihen umstricken, dies tat jedoch dem Tatendrang der Ice Dragons keinen Abbruch. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der sich schnell zeigte, dass die Gäste wesentlich aggressiver verteidigten als zuletzt und ihr Heil im Weg nach vorne suchten, fanden die Ice Dragons immer besser ins Spiel. Ein Doppelschlag innerhalb von weniger als 2 Minuten brachte dann die Ice Dragons endgültig auf die richtige Spur. Erst hatte Jan-Niklas Linnenbrügger in der 4. Minute einen Schlagschuss von Lukas Derksen unhaltbar für den Soester Goalie Marc Fleischer zum 1:0 abgefälscht, dann zeigte Ben Skinner ein Musterbeispiel für perfekte Hand-Auge-Koordination in der 5. Minute: Killian Hutt hatte den Puck vors Tor gespielt, die Hartgummischeibe sprang kurz auf, und Ben Skinner reagierte mit einer perfekten Direktabnahme aus der Luft zum 2:0. Die Ice Dragons kontrollierten nun sicher Puck und Gegner, ließen sehr wenig zu und versuchten ihrem Goalie Kieren Vogel einen ruhigen Abend zu bescheren. Dabei ließen selbst jedoch zu viele Chancen ungenutzt, ein Umstand, dem vor allem Kapitän Fabian Staudt, der eine bärenstarke Performance ablieferte, im Laufe des Abends entgegenwirken sollte. Es lief die 14 Minute, als er nach Vorarbeit von Leon Nasebandt und Florian Kiel auf 3:0 erhöhte, was gleichzeitig den Pausenstand darstellte.
Mit einem Überzahlspiel starteten die Ice Dragons ins zweite Drittel, perfekt, um den Vorsprung weiter auszubauen. Gesagt, getan: Killian Hutt brachte Ben Skinner in der 22. Minute in Position, dessen Schuss konnte zwar von Fleischer abgewehrt werden, Nils Bohle stand jedoch goldrichtig, um den Abpraller zum 4:0 zu verwerten. Die Ice Dragons versuchten nun, dass Spiel vorzeitig zu entscheiden, vergaßen dabei aber kurzzeitig, das vor allem die defensive Disziplin das Faustpfand war, mit dem sie überhaupt erst in diese Position gekommen waren. Leidtragender war Kieren Vogel, der nun immer wieder eingreifen und in der 33. Minute auch hinter sich greifen musste. Felix Berger war im Slot bedient worden, drehte sich um die eigene Achse, um seine Bewacher abzuschütteln und verwandelte mit dem Rücken zum Tor zum 4:1, ein sehenswerter Treffer, wie man neidlos anerkennen muss. Doch die Ice Dragons hatten die passende Antwort parat! Wieder war es ein Schuss von Ben Skinner, den Fleischer nur prallen lassen konnte, Fabian Staudt reagierte am schnellsten, zog in Richtung Tor und überwand Fleischer mit der Rückhand zum 5:1 Pausenstand in der 35. Minute.
Im letzten Drittel gaben die Ice Dragons die Spielkontrolle dann nicht mehr aus der Hand. Immer wieder tauchten Herforder Stürmer gefährlich vor Marc Fleischer auf, der jedoch jede noch so große Chance vereiteln konnte. So dauerte es bis zur 55. Minute, ehe der nächste Herforder Treffer fiel. Bei einer angezeigten Strafe gegen die Gäste war Fabian Staudt als zusätzlicher Stürmer aufs Eis gelaufen, bekam den Pass von Ben Skinner und zog trocken zum 6:1 ab und machte seinen Hattrick perfekt. Den Schlusspunkt unter diese am Ende dann doch eindeutig verlaufene Partie setzte Leon Nasebandt, der 3 Minuten vor Schluss in Überzahl das 7:1 erzielte. Nun heißt es für die Ice Dragons am Sonntag Füße hochlegen und schauen, ob sich schon der Halbfinalgegner ergibt, oder ob sie bis Dienstag warten müssen.


Bären Neuwied
Bären schalten Dinslaken aus und fiebern Herford entgegen
(RLW)  Helmut Kohl verliert nach 16-jähriger Kanzlerschaft die Bundestagswahl gegen Gerhard Schröder, in Nordamerika sorgt die Lewinsky-Affäre für Schlagzeilen, die deutsche Fußball-Nationalmannschaft scheidet bei der Weltmeisterschaft in Frankreich unter Bundestrainer Berti Vogts im Viertelfinale mit 0:3 gegen Kroatien aus – lange her. 20 Jahre um genau zu sein. Es war das Jahr 1998, das Jahr in dem eine Neuwieder Eishockey-Mannschaft zum letzten Mal in einem Play-off-Halbfinale stand. 20 Jahre später haben die Bären diese schier endlose Zeit des Wartens beendet und den „Viertelfinal-Fluch“ zur Seite geräumt. Damals war’s ein 6:5-Sieg im entscheidenden dritten Spiel über Grefrath in der 1. Bundesliga, diesmal öffneten die Bären in Dinslaken die Tür zur Runde der letzten vier mit weniger Risiko, es mit den Nerven zu tun bekommen. Mit 7:3 ging das vierte Viertelfinale gegen die Kobras an den EHC. „Hochverdient“, wie Trainer Daniel Benske urteilte. „Wir haben sehr souverän gespielt, Dinslaken hatte diesmal nicht den Hauch einer Chance.“ Und das, obwohl dem einen oder anderen Bären noch die Reste der Grippe in den Knochen steckten.
Die Neuwieder Mannschaft war hochkonzentriert, als es galt. Wer am Sonntag am Niederrhein unter den Zuschauern weilte, fragte sich, wie die Deichstädter hier eine Woche zuvor mit 0:7 verlieren konnten. Dieses Ergebnis kam rückblickend betrachtet vielleicht sogar zur rechten Zeit, denn die Bären hatten schon am Freitag im Icehouse die passende Antwort gegeben und beim 6:4 ihre Überlegenheit zum Ausdruck gebracht, um in diesem wichtigen vierten Vergleich noch eine weitere Schippe draufzulegen. „Das war eine super Teamleistung. Alle Spieler haben hervorragende Arbeit geleistet“, schwärmte Benske. „Wir waren in allen Bereich die überlegene Mannschaft.“
Die Zahlen auf der Anzeigetafel pflichteten dieser Einschätzung bei. Kapitän Stephan Fröhlich (8.), Christian Neumann mit seinem ersten Saisontor (26.) und der nach vier Toren am Freitag noch immer nicht satte Moritz Schug (31.) legten für Neuwied vor. Der EHC behielt zwar die Kontrolle, aber die Giftschlangen kamen trotzdem näher. Sven Linda (32.) und Tom Giesen (35.) verkürzten. Ob Trainer Benske da nervös wurde? „Eigentlich nicht.“ Ein abgefälschter Schuss Lindas und ein kurzer Moment mit zu viel EHC-Offensivdrang ließen Dinslaken aufkommen. So etwas beeindruckt Neuwied in diesen Tagen allerdings nicht. Am Freitag hatte man zwei frühe Gegentore hervorragend weggesteckt, auch diesmal fingen sich die Bären schnell. Deion Müller legte nur zwei Minuten später das 2:4 nach – Prädikat wichtig. Genauso wie Dennis Schlichts 2:5 in Minute 44. Der am Freitag noch gesperrte Verteidiger machte Dinslaken klar, dass der EHC das dritte Drittel genauso fortsetzen wollte (und es schließlich auch tat) wie er zuvor 40 Minuten lang aufgetreten war. Kevin Wilson betrieb noch einmal Ergebniskosmetik (46.), ins Spiel zurück brachte dieses Tor die Einheimischen aber nicht mehr. Da stand eine Neuwieder Mannschaft auf der anderen Seite, die zu deutlich überlegen agierte und mit Überzahltoren von Martin Brabec (49.) sowie Stephan Fröhlich (53.) die Feierlichkeiten in die Wege leitete. 
Die Botschaft des dritten Neuwieder Siegs in der Serie hatten auch die Dinslakener verstanden, bei ihnen machte sich Frust breit. Mark Alexander Essery wurde von Schiedsrichter Eugen Berger nach zwei Disziplinarstrafen zum Duschen und in die vorzeitige Sommerpause geschickt.
Die lässt für Neuwied noch auf sich warten. Ab Freitag geht es für die Bären im Halbfinale gegen den Herforder EV weiter. Die erste Partie gegen die Ice Dragons muss das Benske-Team auswärts bestreiten. Spiel Nummer zwei steigt dann am Sonntag, 11. März, ab 19 Uhr im heimischen Icehouse. Herford, Neuwieds Viertelfinal-Besieger aus der Vorsaison, verpasste im Viertelfinale der Soester EG einen „3:0-Sweep“. Genauso deutlich setzte sich die EG Diez-Limburg gegen die Luchse aus Lauterbach durch. Die Rockets müssen sich unterdessen noch gedulden, bis sie ihren Halbfinalgegner kennen, weil die Ratinger Ice Aliens die Neuauflage des Vorjahres-Endspiels gegen die Hammer Eisbären ausglichen. Am Dienstagabend fällt im fünften Spiel die Entscheidung, ob die Außerirdischen oder Titelverteidiger weiter im Rennen um die Meisterschaft bleibt.


Eintracht Frankfurt 1b
Goalies hielten den Sieg fest
(LLH)  Es waren die Schlussmänner der Eintracht, die sich an diesem kalten Freitag Abend den Unterschied im Landesligaduell zwischen den Eisadlern und den Darmstadt Dukes ausmachten. Erst behielt Marcus Daniel zwei Drittel lang die weiße Weste an, dann brachte Lukas Wehrheim im Schlussdrittel seine Gegner zur Verzweiflung.
Gerde in den ersten zwanzig Minuten als die Spieler mit dem Adler auf der Brust das Unterzahlspiel ausdauernd übten, hielt Marcus Daniel seine Vorderleute im Spiel. Sowohl auf der Stock- als auch auf der Fanghandseite zeigte er, dass bei den Dukes kein Kraut gegen seine pfeilschnellen Reaktionen gewachsen war. Doch auf der gegenüberliegenden Seite lief es nicht so rund für die Eisadler. So blieb das erste Drittel torlos.
Es dauerte bis zur Hälfte des zweiten Drittels ehe die erste Reihe der Eintracht mal ihre volle Leistung abrief. Eine tolle Kombination von Martin Pluchta, der die Scheibe diagonal auf Victor Leip spielte, vollende Tim Krahforst mit dem ersten Tor des Tages. Nur 45 Sekunden später machten die drei Stürmer genau an der selben Stelle weiter. Krahforst auf Pluchta, zu Leip – 2:0. Zur Pause machte der überragende Frankfurter Goalie Marcus Daniel Platz für Backup Lukas Wehrheim, der seinem Kollegen in Nichts nachstand. Überragende Saves waren an der Tagesordnung und auf der anderen Seite des Eises bediente Martin Pluchta Tim Krahforst, der den 3:0-Endstand erzielte. Sowohl Martin Pluchta als auch Tim Krahforst waren an allen drei Frankfurter Treffern beteiligt.
Zwei Spiele vor Schluss stehen die Eisadler dort, wo sie hinwollten und grüßen von der Spitze der Landesliga. Nach acht Siegen in Folge, wollen die Spieler aus der Mainmetropole bis zum Saisonende noch die Siege Nummer neun und zehn einfahren. Das nächste Spiel auf dem Weg zur Meisterschaft findet am Sonntag (11.03) bereits um 14.15 Uhr statt. Zu Gast in der Frankfurter Eissporthalle sind dann die Ice Tigers des EV Wiesbaden. Der Eintritt ist frei!


Hamburger SV
Zu früh in die Sommerpause
(RLN)  Es hat nicht sollen sein: durch ein 2:3 n.V. im entscheidenden fünften Playoffspiel gegen den Adendorfer EC scheidet die Regionalligamannschaft des Hamburger SV aus der diesjährigen Endrunde aus und muß ausgerechnet an den winterlichsten Tagen des Jahres den Weg in die Sommerpause antreten.
Den grippegeplagten Rautenträgern standen am Freitagabend zumindest auf dem Papier wieder alle Leistungsträger zur Verfügung, trotzdem begann der AEC - beflügelt von den beiden Siegen am vergangenen Wochenende – sehr selbstbewußt. Der HSV kam nur langsam in die Partie und nutzte vor allem mehrere Überzahlspiele nicht. Das sollte sich rächen: nach torlosem ersten Drittel nutzte Adendorf gleich die erste eigene Powerplaysituation zur Führung. Jannik Höffgen gelang postwendend jedoch der Ausgleich. Als Pascal Heitmann wenig später sogar die Führung gelang schien alles einen guten Weg zu nehmen, nur: der HSV vergaß es, nachzulegen – Adendorf blieb im Spiel. So kam es, wie es vielleicht kommen mußte: mit zunehmender Spieldauer machten sich die Auswirkungen der Grippewelle dann doch bemerkbar, Adendorf glich Mitte des letzten Drittels aus und erzielte nach ebenso dramatischen wie quälenden zehn Verlängerungsminuten schließlich den Siegtreffer.
Für den HSV endet damit eine etwas skurrile Saison früher als erwartet: gegen den Halbfinalgegner Adendorfer EC gab es in kaum fünf Monaten zehn (!) Duelle - eine Konstellation, die kaum noch zu vermitteln ist. Erfreulicherweise wurden am vergangenen Wochenende die Weichen gestellt, die unhaltbar gewordene Ligensituation aufzulösen: durch die Verzahnung mit der Regionalliga Ost wird es zu einer breiter aufgestellten Spielklasse mit höherem Niveau kommen. Die noch laufende Saison wird dabei zukünftig hoffentlich als eine Art „Übergangsspielzeit“ gesehen werden können – eine Spielzeit, aus der HSV trotz alledem viel zu früh ausgeschieden ist.


Sande Jadehaie
Jadehaie verlieren gegen Harsefeld nach Penaltyschießen
(VLN)  Der ECW Sande hat am Samstagabend eine Heimniederlage kassiert. Das Team von Trainer Sergey Yashin unterlag den Harsefeld Tigers mit 4:5 nach Penaltyschießen.
Die Jadehaie erwischten einen schlechten Start und bereits im ersten Drittel schossen sich die Gäste eine Drei-Tore-Führung heraus. „Wir sind das Spiel einfach zu arrogant angegangen und dann muss man sich nicht wundern, wenn man auf einmal einem Rückstand hinterherlaufen muss“, blickt Nick Hurbanek auf die Partie. Dann fügt der Kapitän hinzu: „Zum Glück haben wir noch mal die Kurve bekommen und noch einen Punkt geholt.“
Im Mittelabschnitt trafen Nick Hurbanek, Arturs Pantelejevs und Vitali Janke zum 3:3-Ausgleich und gleich nach der zweiten Drittelpause erzielte Marcel Struck sogar den 4:3-Führungstreffer. Die rund 546 Zuschauer in der Eishalle Sande mussten sieben Minuten vor dem Schlusspfiff jedoch mit ansehen, wie der Tabellenvierte eine weitere Unachtsamkeit in der Haie-Abwehr bestrafte.
„Leider haben uns Dominik Bartlog und Karol Bartanus verletzungsbedingt gefehlt. Alex Josch konnte das Spiel auch nicht zu Ende spielen, weil er sich bei einem Check eine Gehirnerschütterung abgeholt hat. Zumindest sag es nach Spielende danach aus“, analysiert Hurbanek das Spiel, das nach 60 Spielminuten 4:4-Unentschieden endete.
Die Partie ging in die Verlängerung, die torlos endete. Die Entscheidung fiel im Penaltyschießen: Nick Hurbanek traf für die Jadehaie, Vitali Janke und Slawa Koubenski scheiterten. Erik Wolfram erzielte für Harsefeld den entscheidenden Treffer.


Tornado Niesky
Tornados stehen im Pokalfinale - Halbfinale gegen Blues gewonnen
(RLO)  Am Sonnabend, den 03.03.2018 waren die Blues aus Berlin zu Gast bei den Tornados im heimischen Waldstadion in Niesky. Dieses Spiel wurde doppelt gewertet; einmal als letztes Spiel der Hauptrunde in der Regionalliga Ost und zum anderen als erstes Spiel im Halbfinale 1 um den Norddeutschen Eishockey-Pokal 2017/2018. Darauf einigten sich im Vorfeld die beiden Vereine in Abstimmung mit dem LEV Sachsen und LEV Niedersachsen.
Das Sonnabendspiel bot bei eisiger Kälte den ca. 450 zahlenden Zuschauern Hochspannung pur. In den ersten beiden Dritteln gab es viele Torchancen auf beiden Seiten, aber leider keinen einzigen Treffer. Erst in der 57.
Minute gingen die Tornados durch Andreas Brill nach Vorlage von Philip Riedel und Marco Noack in Führung.
Nach diesem „Befreiungsschlag“ versenkte Sven Becher nur eine Minute später in Überzahl und nach Zuspiel von Jörg Pohling und Chris Neumann erneut den Puck im Kasten von Goalie Benjamin Nitschke. Danach zog der Blues-Trainer noch mal alle Register. Er nahm Nitschke aus dem Tor und versuchte mit einem weiteren Feldspieler mehr das Ergebnis noch mal zu drehen. Doch vergebens! Jörg Pohling schob den Puck nach Vorarbeit von Sven Becher 36 Sekunden vor dem Abpfiff ins leere Tor der Blues. Damit war die Partie mit einem Endstand von 3:0 (0:0; 0:0; 3:0) entschieden, die Vorrunde der Regionalliga für die Tornados beendet und das erste Halbfinalspiel um den Norddeutschen Eishockeypokal gewonnen.
Das Rückspiel im Pokalhalbfinale fand am heutigen Sonntag in der Eissporthalle P9 am Glockenturm in Berlin-Charlottenburg statt. Wieder war es eine Zitterpartie für die Nieskyer. Im ersten Drittel waren die Gäste aus der Lausitz klar die bessere Mannschaft, allerdings mit vielen ungenutzten Torchancen. Im Mitteldrittel verloren sie dann ganz den Faden und Goalie Robert Handrick kassierte gleich mal 3 Gegentore. Dich die Cracks von
Trainer Jens Schwabe bewiesen im letzten Drittel Moral und ließen sich nicht entmutigen. Philip Riedel wurde zum Held des Tages. Er erzielte in der 42., 45. und 60. Minute noch 3 Tore für den ELV Niesky. Trotz eines weiteren Tores der Gäste und einem Endstand von 4:3 (0:0; 3:0; 1:3) schafften es die Nieskyer aufgrund des besseren Torverhältnisses ins Pokalfinale.


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Montag 5.März 2018
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