IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 6.März 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West und Landesliga Nordrhein-Westfalen.
Kölner Haie
Oilers vs. Haie in Köln! Die NHL kommt nach Europa!
(DEL) Die Edmonton Oilers treffen am 3. Oktober im Rahmen der 2018 NHL Global Series Challenge™ in der Kölner LANXESS arena auf die Kölner Haie. Tickets ab dem 14. März erhältlich.
Bereits am 1. Oktober messen sich die New Jersey Devils und der SC Bern in der Schweiz.
Im Rahmen der 2018 NHL GLOBAL SERIES™ eröffnen Oilers und Devils am 6. Oktober ihre reguläre Spielzeit 2018/19 mit einem Duell in Göteborg, Schweden. Am 1. und 2. November treffen zudem die Florida Panthers und Winnipeg Jets in Helsinki, Finnland, aufeinander.
Tickets für alle Spiele sind ab nächster Woche erhältlich.
Thomas Sabo Ice Tigers
Stellungnahme zu den Darstellungen der Kölner Haie
(DEL) Die Nürnberg Ice Tigers Eishockey GmbH weist die seit Sonntagabend über die Kölner Haie verbreiteten Vorwürfe bezüglich der Termine für die ersten beiden Spiele der anstehenden Playoff-Viertelfinalserie der beiden Teams vehement zurück. Die Faktenlage ist aus unserer Sicht völlig verdreht, daher möchten wir folgendes richtigstellen: Nicht wir, sondern die Kölner Haie können den im Rahmenspielplan frühzeitig festgelegten Spieltermin am Freitag, 16. März 2018, nicht wahrnehmen. Der 14. und 16. März wurden als Playoff-Spieltermine bereits im Dezember 2016 fest terminiert. Die ARENA NÜRNBERGER Versicherung hat daraufhin im Juli 2017 völlig legitim den 13. März 2018 als Termin für ein Konzert vergeben.
Der Änderungswunsch der Kölner Haie wurde erst Ende August 2017 formuliert, obwohl der Ticketverkauf für das Event in der LANXESS arena am 16. März 2018 bereits am 1. April 2017 begonnen hatte. Zum Zeitpunkt des Änderungswunsches war der 13. März in der ARENA NÜRNBERGER Versicherung also längst nicht mehr verfügbar. Bei einer früheren Rückmeldung hätten wir noch reagieren und den Termin freihalten können. Leider haben es die Kölner Haie wie zu den Playoffs 2016 versäumt, einen fest definierten Playoff-Termin rechtzeitig mit ihrem Halleneigentümer abzuklären.
Folglich kommt es am 14. März regulär zum ersten Spiel der Serie, da wir uns an den Rahmenterminplan der DEL halten. Nur mit einer Ausnahmeregelung der DEL dürfen die Kölner Haie ihr Heimspiel abweichend vom Rahmenplan am 15. März absolvieren.
Wir bedauern sehr, dass die Kölner Haie die Schuld ausschließlich bei anderen Parteien suchen und hoffen, dass sich nun alle wieder auf das Sportliche und eine hoffentlich spannende und faire Playoff-Serie konzentrieren können.
Eispiraten Crimmitschau
„Ich mag das Stadion und die Fans sind großartig!“ - Robin Soudek schildert seine ersten Eindrücke
(DEL2) Robin Soudek wechselte erst am vergangenen Donnerstag, kurz vor Ende des Transferfensters, zu den Eispiraten Crimmitschau. Nachdem er sein neues Team schon in Bayreuth von der Bande aus unterstütze, gab der 26-Jährige gestern Abend gegen Heilbronn sein Pflichtspieldebüt für die Rot-Weißen. Soudek spielte für den angeschlagenen Ossi Saarinen und stürmte somit in der zweiten Reihe als Außenstürmer neben Patrick Pohl und Vincent Schlenker und hinterließ dabei einen guten Eindruck.
„Ich mag das offene Stadion und die Fans sind großartig. Es war eine tolle Stimmung gestern“, so Soudek nach dem heutigen Mannschaftstraining. Der Tscheche, der bis zuletzt noch für Gamyo Épinal in der französischen Liga unter Vertrag stand, sprach weiter über seine aktuelle Situation: „Ich freue mich nun hier in Crimmitschau zu sein. Das ist eine große Chance für mich“. Kim Collins sprach schon gestern Abend positiv über seinen Neuzugang. Er ist technisch nicht schlecht, arbeitet hart und hat das heute Abend gut gemacht, obwohl er erst einmal mittrainieren konnte“, so der 56-jährige Eishockeylehrer. Robin Soudek urteilt jedoch nur ungern über sich selbst. „Das sollen andere machen“, schmunzelte der Offensivmann und fuhr fort: „Ich habe einfach mein Bestes gegeben und versucht, der Mannschaft so gut wie möglich zu helfen“.
Ausblick zum Pre-Playoff-Duell mit Ravensburg - Eispiraten wollen in die Playoffs
Nach Beendigung des letzten Hauptrundenspieltages in der DEL2 steht nun der kommende Eispiraten-Gegner in den Pre-Playoffs fest. Die Westsachsen treffen in einer Best-Of-Three-Serie auf die Ravensburg Towerstars. Gegen die Schwaben wollen die Crimmitschauer das Ticket für die erste Playoff-Teilnahme seit zehn Jahren lösen. In unserem Ausblick und dem dazugehörigen Faktencheck erfahrt ihr alles zum vermeintlichen „Lieblingsgegner“, zahlreichen Statistiken sowie Top-Torjäger Robbie Czarnik.
Der kommende Gegner der Eispiraten heißt Ravensburg - Die einzige Mannschaft, gegen die man in der Hauptrunde alle vier Spiele gewinnen konnte. Von einem vermeintlichen Lieblingsgegner möchte in Crimmitschau aber Keiner sprechen. Denn die Saison beginnt bei null und die Towerstars, welche den Sprung unter die Top-6 nur ganz knapp verpasst haben, wollen ohne wenn und aber in die Playoffs.
In 52 Hauptrundenspielen sammelten die Puzzlestädter 79 Punkte und landeten letztlich auf Platz sieben. So verpasste man am letzten Spieltag den direkten Einzug in die Playoffs. Dabei stellen die Towerstars mit 190 Treffern die drittbeste Hauptrunden-Offensive (3,65 Tore/Spiel). Die Top-Scorer der Ravensburger sind dabei Arturs Kruminsch (49 Punkte), der noch im vergangenen Jahr bei den Dresdner Eislöwen spielte, der US-Amerikaner Brian Roloff (48 Punkte) und David Zucker (41 Punkte). Zuverlässiger Rückhalt im Tor war über die Saison hinweg Jonas Langmann. Der Goalie konnte 26 Siege festhalten und kann mit einem Gegentorschnitt von 2,99 eine solide Statistik vorweisen.
Aus den letzten drei DEL2-Begegnung konnten die Baden-Württemberger drei Siege einfahren. Lediglich dem ESV Kaufbeuren (0:4) und dem EC Bad Nauheim (3:5) musste man sich in der heißen Phase der Hauptrunde geschlagen geben. Somit dürften die Schützlinge des ehemaligen Crimmitschauer Trainers Jiri Ehrenberger mit einer breiten Brust ins Rennen um die Playoffs gehen.
Die Termine:
Spiel 1 Ravensburg Towerstars - Eispiraten Crimmitschau - 06.03.2018 - 20:00 Uhr - Eissporthalle Ravensburg
Spiel 2 Eispiraten Crimmitschau - Ravensburg Towerstars - 09.03.2018 - 20:00 Uhr - Kunsteisstadion Crimmitschau
Spiel 3* Ravensburg Towerstars - Eispiraten Crimmitschau - 11.03.2018 - 18:30 Uhr - Eissporthalle Ravensburg
Der #Faktencheck:
#1 In der Premieren-Saison zuletzt in den Playoffs:
Bei den Eispiraten könnte sich in dieser Saison ein Kreis schließen. Vor genau zehn Jahren, zur Saison 2007/2008, spielten die Westsachsen das letzte Mal in den Playoffs der zweiten Liga. In ihrer Gründungssaison scheiterten die Crimmitschauer damals an den Kassel Huskies in der ersten Runde. Zum 10-jährigen Jubiläum haben die Eispiraten nun die große Chance, sich über die Pre-Playoffs gegen die Ravensburg Towerstars erneut für die Playoffs zu qualifizieren.
#2 Mehr Erfolg als in der Saison 2015/16?
Die letzte Teilnahme an den Pre-Playoffs liegt zwei Jahre zurück. Damaliger Gegner: Die Rivalen der Dresdner Eislöwen! Über den zehnten Platz sicherte man sich in der damaligen Saison 2015/16 das Ticket für die Qualifikationsrunde, konnte sich über drei Spiele hinweg aber nicht gegen die Mannschaft aus der Elbestadt durchsetzen. Zwar gewann man vor heimischen Publikum souverän mit 4:1, in der EnergieVerbund Arena musste die Mannschaft des damaligen Cheftrainers Chris Lee aber zwei Mal (aufgrund des Dresdner Heimrechts) knappe Niederlagen (1:2, 0:1) in der Overtime hinnehmen.
#3 Macht der DEL2-Toptorjäger den Unterschied?
Die Eispiraten Crimmitschau haben mit Robbie Czarnik nicht nur einen eiskalten Knipser in ihren Reihen, sondern auch den besten Torjäger der diesjährigen DEL2-Hauptrunde. Insgesamt 36 Treffer (und 27 Assists) konnte der US-Amerikaner in 52 Begegnungen erzielen und hat damit einen großen Anteil am Erreichen des vorzeitigen Klassenerhalts und natürlich an der jetzigen Pre-Playoff-Teilnahme. Der 28-jährige Angreifer könnte somit auch in den kommenden Duellen mit Ravensburg zu einem wichtigen Faktor werden, wenn nicht sogar den Unterschied ausmachen.
#4 Auswärtsstarke Crimmitschauer:
Wer hätte das vor gut einem Jahr gedacht? Doch die bisherige Auswärtsstärke der Eispiraten könnte in der folgenden Pre-Playoff-Runde, in Hinsicht auf die beiden Auswärtsspiele bei den Towerstars, Gold wert sein. 37 Punkte sicherten sich die Schützlinge von Kim Collins auf fremden Eis, genau so viele wie im Kunsteisstadion Crimmitschau. In der Gasttabelle nehmen die Westsachsen somit einen soliden sechsten Rang ein.
#5 Maximale Unterstützung:
Die Mannschaft um Kapitän André Schietzold kann sich wohl auch zur Qualifikationsrunde zu den Playoffs auf die maximale Unterstützung der Eispiraten-Fans freuen. Zahlreiche Anhänger werden zu dem Duell gegen Ravensburg (09.03.2018 - 20:00 Uhr) den Weg ins Stadion suchen. Blickt man auf die eben zu Ende gegangene Hauptrunde, so hatten die Westsachsen mit einem Zuschauerschnitt von 2.169 den besten seit Gründung der DEL2 (2013/14). Zum letzten Pre-Playoff-Spiel am 06.03.2016 gegen Dresden kamen 4.497 Fans in den Sahnpark, zu den Playoffs in der Spielzeit 2007/08 konnten die Pleißestädter einen stolzen Zuschauerschnitt von 4.821 aufweisen.
Dresdner Eislöwen
Pre-Playoffs: Eislöwen empfangen Heilbronn
(DEL2) Die Dresdner Eislöwen treffen im ersten Spiel der „Best-of-Three“-Serie in den Pre-Playoffs am Dienstag, 6. März auf die Heilbronner Falken. Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer muss auf den Einsatz des Langzeitverletzten Petr Macholda verzichten.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir haben uns selbst in die Situation gebracht, haben es aber auch selbst in der Hand den weiteren Verlauf zu gestalten. Mit welchem Kader wir final auflaufen und welcher Importspieler nicht dabei sein wird, entscheiden wir erst im Laufe des Dienstags. Fest steht, dass wir im Tor mit Marco Eisenhut beginnen werden.“
Steven Rupprich: „Mit dem morgigen Spiel beginnt die Saison komplett neu. Es spielt keine Rolle, welche Ergebnisse wir bisher gegen Heilbronn erzielt haben. Das müssen wir alle verinnerlichen. Wir sind mit unserer Leistung bisher nicht zufrieden, wollen alle mehr. Wir wissen, dass wir Qualität und einen guten Torwart haben. Ausreichend Biss sollte dabei die Grundvoraussetzung sein. Ich bin fest überzeugt, dass wir es schaffen, in das Viertelfinale einzuziehen.“
Das DEL2-Punktspiel gegen die Heilbronner Falken beginnt am Dienstag, 6. März um 19.30 Uhr und wird geleitet von den HSR Benjamin Hoppe und Christoffer Hurtik. Kassen und Arenatüren öffnen um 18 Uhr; der VIP-Raum 18.30 Uhr. Eislöwen-TV zeigt die Partie live.
Kassel Huskies
Playoffs 2018: Ab jetzt Tickets fürs Hessenderby sichern!
(DEL2) Im Viertelfinale der DEL2-Playoffs 2018 treffen die Kassel Huskies auf die
Löwen Frankfurt. Ab jetzt können sich alle Fans Tickets für den Viertelfinalkracher sichern. Die
Dauerkarteninhaber bekommen ihre Eintrittskarte für das Spiel gegen Frankfurt zum regulären
Einzelkartenpreis der Hauptrunde. Diese Option gilt für das erste Heimspiel bis zum 12. März 2018
und für das zweite Heimspiel bis zum 16. März 2018. Die Dauerkartenoption ist online durch eine
Schaltfläche gekennzeichnet und kann dort aktiviert werden. Weiterhin ist dies auch an allen
Vorverkaufsstellen bei Vorlage der Dauerkarte möglich.
Einzelkarten für das Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt gibt es im Online-Ticketshop unter
www.huskies-heimspiele.reservix.de, im Fanshop, beim FanPoint Kassel sowie allen anderen
Vorverkaufsstellen. Der Preis für eine Stehplatzkarte erhöht sich, wie vor der Saison kommuniziert,
um 1 Euro und Sitzplatztickets sind 1,50 Euro teurer im Vergleich zu den Hauptrundentickets.
Fixe Termine:
Spiel 1 | Di | 13. März 2018 | 19:30 Uhr | Löwen Frankfurt - Kassel Huskies
Spiel 2 | Fr | 16. März 2018 | 19:30 Uhr | Kassel Huskies - Löwen Frankfurt
Spiel 3 | So | 18. März 2018 | 17:00 Uhr | Löwen Frankfurt - Kassel Huskies
Spiel 4 | Di | 20. März 2018 | 19:30 Uhr | Kassel Huskies - Löwen Frankfurt -
Optionale Spiele:
Spiel 5 | Fr | 23. März 2018 | 19:30 Uhr | Löwen Frankfurt - Kassel Huskies
Spiel 6 | So | 25. März 2018 | 17:00 Uhr | Kassel Huskies - Löwen Frankfurt
Spiel 7 | Di | 27. März 2018 | 19:30 Uhr | Löwen Frankfurt - Kassel Huskies
Lausitzer Füchse Weißwasser
Playdown-Tickets ab 6.März - Gegner steht fest
(DEL2) Die Lausitzer Füchse spielen in diesem Jahr nach der Hauptrunde in den Playdowns. Der Gegner sind die Bayreuth Tigers.
Der Start für die Playdown-Serie ist am 13. März. Da die Lausitzer Füchse die Hauptrunde auf Tabellenplatz 11 abgeschlossen haben, findet durch das erspielte Heimrecht das erste Spiel am Dienstag, dem 13. März um 19.30 Uhr in der Eisarena Weißwasser statt.
Die weiteren Termine sind: 16., 18., 20., 23., 25. und 27. März 2018. Es wird nach dem Modus „Best of Seven“ gespielt. Um die Serie zu gewinnen, sind also vier Siege nötig. Sind die vier Siege vorzeitig erreicht, entfallen die übrigen Spiele. Der Verlierer muss dann in einer weiteren Serie gegen den Verlierer der anderen Playdown-Paarung antreten. Auch diese wird im „Best of Seven“ Modus ausgespielt. Der Verlierer dieser Serie ist gleichzeitig der sportliche Absteiger aus der DEL2.
Der Verkaufsstart für die Playdowns ist am 6. März. Zeitgleich um zehn Uhr werden in der Füchse-Geschäftsstelle, im Fanshop „Hockeyfuchs“, sowie allen anderen Vorverkaufsstellen die Tickets freigeschalten.
Die Preise bleiben zur Hauptrunde unverändert.
Besitzer einer „all inklusive“-Dauerkarte haben ihren Platz in allen Playoff-Spielen sicher. Das gilt auch für die Sponsorenkarten. Besitzer einer „Dauerkarte Hauptrunde“ haben keinen Anspruch auf ihren bisherigen Platz.
Deutscher Eishockey Bund
Spielplan für Oberliga Play-Offs steht fest
(OL) Die Achtelfinalpaarungen der Oberliga Playoffs der Saison 2017/18 stehen fest. Die erste Playoffrunde startet in Form einer „Best-of-Five“-Serie am kommenden Freitag, den 09.03.2018, und geht bis zum maximal 18.03.2018. Die vier Gewinner der acht Paarungen ziehen am Ende der Serie in das Viertelfinale der Oberliga ein.
Insgesamt haben sich 16 Mannschaften für die erste Runde der Oberliga Playoffs qualifiziert. Acht aus dem Norden sowie acht aus dem Süden. Der Tabellenführer der Oberliga Nord, die Tilburg Trappers, treffen auf den Achtplatzierten der Oberliga Süd, die Blue Devils aus Weiden. Der Deggendorfer SC empfängt als Erster der Südrunde den letzten Qualifikanten der Nordrunde, den Herner EV. Die Saale Bulls aus Halle treffen auf die Eisbären aus Regensburg, die EXA Icefighters aus Leipzig auf den ERC Bulls Sonthofen sowie die Hannover Scorpions auf den EC Peiting. Der letztjähre Absteiger der DEL2, die Starbulls aus Rosenheim belegen am Ende der Hauptrunde den zweiten Platz der Oberliga Süd und messen sich nun in der ersten Playoff-Runde mit den Hannover Indians vom Pferdeturm. Die Selber Wölfe empfangen die Füchse aus Duisburg und der EV Landshut die ESC Wohnbau Moskitos Essen.
Deggendorfer SC
DSC beendet die Meisterrunde mit Niederlage
(OLS) Nach dem fulminanten Sieg über die Selber Wölfe am Freitagabend und
der damit verbundenen Meisterschaft der Oberliga Süd musste der
Deggendorfer SC am Sonntag zum Abschluss der Meisterrunde noch eine
Niederlage hinnehmen. Mit 7:1 verloren die DSC-Cracks bei den
Starbulls Rosenheim, die sich damit den zweiten Platz hinter dem DSC
sicherten.
Coach John Sicinski musste im letzten Spiel vor den Playoffs weiterhin
ohne Dimitri Litesov auskommen und auch Alexander Janzen fehlte, wie
bereits am Freitag, krankheitsbedingt. Zudem gewährte der Deggendorfer
Trainer dem zuletzt angeschlagenen Kyle Gibbons ebenfalls nochmal eine
Pause, bevor es nächstes Wochenende so richtig losgeht. Den Vorzug im
Tor erhielt an diesem Abend Daniel Filimonow.
Das Spiel begann denkbar schlecht aus Sicht der Gäste, denn es dauerte
nur drei Minuten, ehe man mit 2:0 zurücklag. Christoph Echtler und
Fabian Zick waren die Torschützen. Die Deggendorfer fingen sich zwar
in der Folgezeit, jedoch blieben gute Chancen für die Deggendorfer
zunächst Mangelware. Besser machten es an diesem Abend die Hausherren,
die in der 12. Minute auf 3:0 stellten. Im zweiten Abschnitt zeigte
sich ein ähnliches Bild und die Gastgeber kamen durch Treffer von
Witala und Heidenreich zu weiteren Torerfolgen. Im Schlussdrittel
gelang Benedikt Böhm in der 42. Minute der Anschlusstreffer, ehe die
Starbulls durch Bucheli und Vollmayer noch zwei weitere Treffer
erzielten.
Damit verliert der Deggendorfer SC das letzte Meisterrundenspiel mit
7:1, jedoch blieb dieses Ergebnis ohne sportliche Konsequenz für die
Sicinski-Truppe. Am kommenden Freitag starten nun die Playoffs in der
Oberliga. In der ersten Runde treffen die Deggendorfer dabei auf den
Herner EV, dessen Fans zum ersten Spiel am Freitag in Deggendorf
gleich mit einem Sonderzug anreisen. Spielbeginn in der Deggendorfer
Eissporthalle ist um 20 Uhr.
Sonthofen Bulls
ERC Sonthofens startet Playoff-Vorverkauf
(OLS) Der ERC Sonthofen startet den Vorverkauf für das bevorstehende Playoff-Heimspiel. Tickets für die Partie am kommenden Sonntag um 18 Uhr gegen die Icefighters Leipzig sind heute (Dienstag), morgen und am Donnerstag jeweils von 18-19 Uhr, sowie am Samstag und Sonntag jeweils von 10 bis 12 Uhr an der Ticket-Kasse der Eissporthalle Sonthofen erhältlich. Im Modus „Best-of-five“ treffen die Sachsen und die Oberallgäuer maximal fünf Mal aufeinander. Die Mannschaft, die drei Partien gewinnt, zieht in das Playoff-Viertelfinale der Eishockey-Oberliga ein. Auftakt ist am kommenden Freitag zunächst in Leipzig, am Sonntag darauf wird in Sonthofen gespielt, Dienstag (13.3) in Leipzig, Samstag (16.3.) falls nötig in Sonthofen und Sonntag (18.3.) falls nötig in Leipzig.
Löwen Waldkraiburg
LÖWEN SPIELEN WEITER OBERLIGA
(OLS) Das Saisonziel ist erreicht und der Klassenerhalt sicher! Der EHC Waldkraiburg hat am Sonntagabend in der Raiffeisen Arena den vierten Sieg in Folge im Playoff-Viertelfinale gegen den TSV Peißenberg gefeiert und sich damit per „Sweep“, also ohne Niederlage, durchgesetzt und den Einzug ins Halbfinale klar gemacht. Früh legten die Löwen mit drei Toren in 147 Sekunden den Grundstein für den großartigen Erfolg, ab sofort kann man sich auf die Titelverteidigung in der BEV-Playoff-Meisterschaft konzentrieren! Im Halbfinale warten die Indians aus Memmingen.
Man hätte nach der Partie eigentlich meinen können, dass sich Löwen-Coach Rainer Zerwesz etwas mehr freut. Nicht nur, weil er den gesichtslosen Kritikern in den sozialen Netzwerken mal wieder gezeigt hatte, was er und diese Mannschaft können, sondern auch, weil man Peißenberg per Sweep ausgeschaltet hatte und die Löwen auch im kommenden Jahr wieder in der dritten Liga der Republik spielen. Doch die Stimmung war getrübt: „Ich bin zwar erleichtert, dass wir die Serie gewonnen haben, die wirklich sehr umkämpft war“ erklärte EHC-Coach Rainer Zerwesz nach dem Spiel. „Die ersten Spiele waren sehr fair, aber heute hatte ich den Eindruck, dass ein wenig eine Hetzjagd auf Tomas Rousek gemacht wurde“ so Zerwesz weiter. Dies tat ihm für die Fans leid, nachdem ab dem zweiten Drittel viele Unterbrechungen das Spiel zerstörten und gleichzeitig auch viele Strafzeiten verhängt wurden: Insgesamt 51 Minuten für die Gäste, 16 für die Löwen. Und auch, dass mit Daniel Hämmerle und dem aktuellen „Playoff-Monster“ des EHC, Tomas Rousek, zwei weitere Verletzte bzw. Angeschlagene nach dem Spiel zu beklagen waren.
Doch es ging erst mal prächtig los für den EHC vor knapp 800 Zuschauern: Denn Tomas Rousek zog früh über den rechten Flügel ins Peißenberger Drittel und vollstreckte nach 72 Sekunden eiskalt zum 1:0 (01:12). Nur 40 Sekunden später konnten die Industriestädter erneut die Arme in die Höhe reißen, denn nun war es Nico Vogl, der per Bauerntrick auf 2:0 erhöht hatte (01:52). Peißenbergs Trainer Josef Staltmayr war bedient, nahm umgehend seine Auszeit und mahnte seine Mannen, die Konzentration wieder zu finden, doch sie brauchten mit der Suche noch etwas: 35 Sekunden nach Ende der Auszeit hatte nämlich Michail Sokolov zugeschlagen und auf 3:0 für die Hausherren gestellt (02:27). Mit dieser beruhigenden Führung im Rücken nahmen die Löwen nach rund zehn Minuten auch etwas vom Tempo raus, doch nach einer knappen Viertelstunde mussten sie sich wieder sammeln, denn in Überzahl erzielte Peißenberg mit Dejan Vogl den Anschlusstreffer (16:14).
Nach einer starken Einzelleistung von Brandon Morley zu Beginn des mittleren Abschnitts verkürzte Peißenberg sogar auf 2:3 (21:58) und jetzt wurde es zunehmend ungemütlicher auf dem Eis. Die von Zerwesz nach der Partie angesprochene Hetzjagd auf Tomas Rousek begann und gipfelte in einem Stockstich von Manuel Singer, die mit einer Spieldauerstrafe und vorzeitigem Duschen belohnt wurde. In der 36. Minute gab Rousek dann die richtige Antwort auf die Unsportlichkeiten und jagte die zusätzlich auch noch abgefälschte Scheibe in die Maschen hinter TSV-Schlussmann Jakob Goll (35:42).
Das Schlussdrittel startete der EHC dann ohne Daniel Hämmerle und Peißenberg verkürzte erneut mit Dejan Vogl auf 3:4 (50:42), doch bis in die Verlängerung retteten sich die Eishackler nicht mehr. Zwar traf man 37 Sekunden vor dem Ende zum 4:4, doch gab das teils überforderte Schiedsrichtergespann den Treffer zu Recht wegen hohen Stocks nicht. So geht die Reise für die Löwen durch die Playoffs und nächste Spielzeit in der Oberliga weiter, die Eishackler spielen im kommenden Jahr weiter in der Bayernliga und dürfen nun die Sommerpause starten.
Füchse Duisburg
Füchse Duisburg: Oberliga-Playoffs 2018: Modus, Termine
(OLN) am 09.03.2018 startet der Eishockey-Oberligist Füchse Duisburg gegen die Selber Wölfe in die diesjährigen Playoffs ein. Gespielt wird zunächst in Selb. Am Sonntag den 11.03.2018 kommt es dann zum 1. Aufeinandertreffen in Duisburg. Die nachfolgenden Hintergründe und Rahmendaten sind für alle Duisburger Eishockeyfans und –interessierte zu beachten.
Modus:
Die Teilnehmer der Oberliga Meisterschafts- und Aufstiegs-Playoffs zur DEL2 sind die 8 Mannschaften der Oberliga-Süd Meisterrunde, die 7 Mannschaften der Oberliga-Nord Meisterrunde sowie die bestplatzierteste Mannschaften der Oberliga-Nord Qualifikationsrunde. Anders als die letzten zwei Spielzeiten wird es gleich zu einer Verzahnung im Achtelfinale kommen. So spielt zum Beispiel der erste aus dem Norden gegen den achten aus dem Süden und umgekehrt. Die Playoffs werden im Modus „best of five“ durchgeführt.
Termine:
Achtelfinale
1. Spieltag: 09.03.2018
2. Spieltag: 11.03.2018
3. Spieltag: 13.03.2018
4. Spieltag: 16.03.2018
5. Spieltag: 18.03.2018
Viertelfinale
1. Spieltag: 21.03.2018
2. Spieltag: 23.03.2018
3. Spieltag: 25.03.2018
4. Spieltag: 27.03.2018
5. Spieltag: 29.03.2018
Halbfinale
1. Spieltag: 02.04.2018
2. Spieltag: 04.04.2018
3. Spieltag: 06.04.2018
4. Spieltag: 08.04.2018
5. Spieltag: 10.04.2018
Finale
1. Spieltag: 13.04.2018
2. Spieltag: 15.04.2018
3. Spieltag: 17.04.2018
4. Spieltag: 20.04.2018
5. Spieltag: 22.04.2018
Das jeweils erste Heimspiel findet bei dem Club statt, der die bessere Platzierung aufweist! Anschließend wechselt das Heimrecht von Spiel zu Spiel.
Erreichen gleichplatzierte Clubs das Viertelfinale, das Halbfinale oder das Finale, so gilt in der Saison 2017/2018 jeweils der Club der Oberliga Nord als „besser platziert“.
Hannover Scorpions
Scorpions starten gegen Peiting in Playoffs - Sahnehäubchen auf die Saison
(OLN) „Wir haben eine Supersaison gespielt“, so Sportchef Eric Haselbacher. „Mit dem frühzeitigen Erreichen der Playoffs war unser Saisonziel schon zum Jahreswechsel erreicht.“
Dass die Scorpions sich jetzt das Heimrecht in den ersten Playoffs erkämpft haben, war das Sahnehäubchen auf die bisherige Saison.
Mit den EC Peiting aus dem tiefsten Bayern haben die Scorpions einen äußerst starken Gegner erwischt, der gerade am letzten Spieltag mit äußerst starker Leistung gegen Sonthofen aufhorchen ließ.
Schon Montag früh klingelten die Telefone bei den Scorpions ohne Unterlass, um Karten für das erste und zweite Playoff- Spiel in der hus de groot EISARENA zu ordern.
Nach dem ersten Playoff Spiel am Freitag, den 9. März müssen die Scorpions am Sonntag um 18:00 Uhr in Peiting zum Rückspiel antreten. Die dritte Partie findet dann wieder in der hus de groot EISARENA in Mellendorf um 20:00 Uhr statt.
Da die Playoffs im Modus "Best of five" ausgetragen werden, würden die weiteren Spiele am Freitag (16. März) in Peiting und ein fünftes Spiel dann am Sonntag (18. März) 19:00 Uhr wieder im Eisstadion Mellendorf stattfinden.
Erding Gladiators
Gladiators fehlt das Glück im Penalty-Drama
(BYL) Wieder haben die Erding Gladiators dem Top-Favoriten aus Franken alles
abverlangt und wieder hat es nicht gereicht. Die Erding Gladiators
stehen im Playoff-Viertelfinale kurz vor dem Aus. Am Sonntagabend
kassierte das Team von Trainer Thomas Vogl eine knappe Heimniederlage
gegen die Höchstadt Alligators und liegt in der Best-of-seven-Serie 1:3
hinten. In Spiel vier stand es nach 60 und auch nach 65 Minuten 4:4
(1:0, 1:3, 2:1). Im Penaltyschießen setzten sich jedoch die Höchstadt
Alligators durch, denen jetzt noch ein Sieg fürs Halbfinale fehlt.
Die Partie begann turbulent. Schon nach 29 Sekunden lag der Puck im
Höchstadter Tor nach einem wilden Gestochere. Doch hatte der
Hauptschiedsrichter den Bruchteil einer Sekunde zuvor abgepfiffen, so
dass der Treffer nicht zählte. Wenig später eine Strafe gegen Höchstadt.
Gerade als Ales Kreuzer zurückkam, bekam er den Puck maßgerecht
serviert, lief alleine aufs Erdinger Tor zu, doch Jonas Steinmann hielt.
Es ging mit vollem Einsatz rauf und runter, mit packenden Szenen vor
beiden Toren. Und dann durfte auf Erdinger Seite zum ersten Mal gejubelt
werden: In Überzahl zog Lars Bernhardt von der blauen Linie ab, Marco
Deubler fälschte unhaltbar ab, und es stand 1:0 (15.).
Die Alligators kamen ungemein bissig und giftig aus der Kabine und
drückten jetzt richtig aufs Tempo. Schon nach 60 Sekunden die erste
große Möglichkeit, doch traf Ondrej Nedved nur den Pfosten. Die
Gladiators hielten voll dagegen und hatten ihrerseits durch Deubler eine
faustdicke Chance, doch Philipp Schnierstein hielt bravourös (23.). Als
dann aber ein Erdinger auf der Strafbank saß, wuchtete Nedved den Puck
von der blauen Linie zum 1:1 ins Tor (26.).
Aber es kam noch besser für die Gäste aus Höchstadt. Zunächst rettete
der Pfosten für die Alligators bei einem Krzizok-Schuss (27.), eine
Minute später gelang Jiri Mikesz bei Vier gegen Drei das 2:1. Und nur
gut zwei Minuten später schoss Michal Petrak eine tolle Einzelleistung
zum 3:1 ab. Aber die Antwort der Gladiators kam postwendend. Nach
starker Vorarbeit von Lukas Krämmer verkürzte Philipp Michl nur 45
Sekunden später auf 2:3.
Im Schlussdrittel wurde der Playoff-Fight noch intensiver. Anfangs
handelten sich die Erdinger einige Strafen ein, eine davon nutzte
Höchstadt zum 4:2 durch Mikesz aus (48.). Aber noch einmal bäumten sich
die Gladiators auf und kamen durch Michl zum 3:4 (54.). Und als Erding
den Torwart vom Feld holte, traf Daniel Krzizok 72 Sekunden vor Schluss
zum 4:4.
Nach torloser Verlängerung, mit Erding als besserer Mannschaft, die
einige gute Möglichkeiten hatte, fiel die Entscheidung im
Penaltyschießen. Und hier traf Höchstadts Petrak als einziger von sechs
Schützen. Damit war das 5:4 für die Alligators perfekt.
Wanderers Germering
Wanderers wahren Minimalchance auf den Ligaverbleib - Schongau auf der Pole Position vor dem letzten Spielwochenende
(BYL) Die Chancen auf den Klassenerhalt in der höchsten bayerischen Eishockeyliga sind für das Feilmeier-Team nach den vergangenen beiden Spielen auf das minimalste gesunken. Mit einer 2:5 Niederlage beim EHC Klostersee und einem 4:3 Heimsieg am Sonntag gegen den EV Pegnitz haben nun die Mammuts von der EA Schongau die besten Karten auf den Ligaverbleib. Aktuell haben die Wanderers zwar noch den 3. Tabellenplatz in der Verzahnungsrunden-Gruppe D inne mit drei Punkten Vorsprung auf Schongau, jedoch hat das Team von Trainer Roman Mucha ein Spiel weniger absolviert. Selbst bei Punktgleichheit würde am Ende die EAS, dank des besseren Torverhältnisses und des gewonnenen direkten Vergleichs gegen die Münchner Vorstädter, der glückliche Gewinner des brisanten Kopf-an-Kopf-Rennens sein. Germering hofft auf Schützenhilfe aus Reichersbeuern und Fürstenfeldbruck, ein eigener Sieg am nächsten Sonntag in Bad Wörishofen vorausgesetzt. Man hat es nicht mehr in der eigenen Hand, die Entscheidung aber bis zum letzten Spieltag vertagen können.
Auf der Pressekonferenz nach dem letzten Heimspiel der Saison 2017/2018 ließ Wanderers-Trainer Heinz Feilmeier die abgelaufene Spielzeit Revue passieren. Er blickt auf eine sehr schwierige Saison in Germering zurück. Aus seiner Sicht fehlte bei manchen Spielern über den kompletten Saisonverlauf die Bereitschaft, Bayernliga spielen zu wollen. Ausschlaggebend für das nicht zufriedenstellende Eishockeyjahr war sicher auch die fehlende Tiefe im Kader, gefolgt von einer schlechten Trainingsbeteiligung. Als Trainer war es ihm nicht wirklich möglich, Automatismen zu entwickeln, Spielaufbau und Überzahl einzustudieren. Den unbedingten Willen, den massiven Umbruch innerhalb der Mannschaft mitzugehen und das Neue anzunehmen, daran hat es ihm im Kollektiv ebenfalls gefehlt. Phasenweise attestierte er seinem Team aber auch ansprechende Leistungen und gute Spiele, die Lust auf mehr gemacht haben. Für die Gegner war man letztlich durch die Abhängigkeit von wenigen Leistungsträgern zu ausrechenbar. An dieser Stelle hätte er sich von der gesamten Mannschaft mehr Verantwortungsbewusstsein und Kampfbereitschaft gewünscht. Eine mannschaftliche Geschlossenheit war nie wirklich erkennbar. Er wird jedoch nochmal alle Kräfte mobilisieren und Möglichkeiten ausschöpfen, um den Klassenerhalt in der Bayernliga zu realisieren.
Nach dem spielfreien Freitag (Schongau spielt in Reichersbeuern) geht es für Germering am Sonntag zum Saisonfinale nach Bad Wörishofen. Die Wölfe sind abgeschlagener Tabellenletzter in der Verzahnungsrunde, man will aber den Fans im letzten Heimspiel der Saison noch einmal eine gute Leistung zeigen. Den einzigen Sieg in der Abstiegsrunde feierten die Unterallgäuer Anfang Februar beim 12:6 gegen den SC Reichersbeuern. Die erfolgreichsten Scorer sind Michael Telesz, Patrick Münch und Jakob Schwarzfischer. Für das Team um Wanderers Kapitän Daniel Kreß zählt nur ein Sieg, will man noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt haben. Mit einem Auge schaut man dabei immer auf den direkten Konkurrenten aus Schongau, der am Sonntag in heimischem Stadion auf den EV Fürstenfeldbruck trifft.
Germering wäre nicht Germering, wenn sie ihre Fans nicht, wie so oft, bis zum Schluss vor Spannung leiden lassen würden. Mit einem Pflichtsieg gegen Bad Wörishofen heißt es hoffen und bangen, was parallel in Schongau passiert. Wird am Ende ausgerechnet der ewige Landkreis-Rivale Fürstenfeldbruck zum alles entscheidenden Faktor für die Wanderers werden? Vor dem Eishockeysommer freuen sich Mannschaft und Trainer noch einmal über zahlreiche und lautstarke Unterstützung in der Ferne.
Höchstadt Alligators
Alligators haben das Saisonziel vor Augen
(BYL) 3:1 steht es nach dem vergangenen Wochenende in der Serie Best-of-Seven für die Mannschaft des Höchstadter Eishockeyclubs im Kampf um ihr Saisonziel: Den Wiederaufstieg in die Oberliga Süd vor Augen lieferten sich die Alligators zwei hart umkämpfte Spiele mit ihren Gegnern aus Erding.
Bereits am Freitag zitterten die Höchstadter Fans nicht nur vor Kälte und auch Erdings an diesem Abend gesperrter Trainer Thomas Vogl dachte das Spiel könnte sich noch drehen: "Im zweiten Drittel hab ich gedacht jetzt können wir es reissen!" Danach sei er aber eines Besseren belehrt worden, denn Höchstadt haben seine Chancen gnadenlos genutzt. Am Sonntag werde wieder dagegen gehalten, kündigte er an und auch Höchstadts Daniel Jun rechnete mit einem schweren Spiel, auf das man sich vor allem im Kopf vorbereiten müsse.
Und diese Prognose sollte sich bewahrheiten: Nachdem die Alligators in Erding zuerst in Rückstand gerieten, konnten sie ausgleichen und für lange Zeit in Führung gehen. Die Gladiatoren kämpften sich jedoch wieder heran und so ging das Spiel zuerst in die Verlängerung, in der die Alligators auch noch eine Strafzeit überstehen mussten, und am Ende fiel die Entscheidung erst im Penaltyschießen.
"Das war ein wichtiger Schritt um unser Ziel zu erreichen", so Daniel Jun am Sonntag Abend und fügte hinzu: "...aber auch unnötiger Stress!" Dem dürften die mehr als 250 mitgereisten HEC-Fans, die dem TSV Erding erneut zu einer gut gefüllten Halle verhalfen, wohl zustimmen.
Landsberg Riverkings
Die Riverkings haben jetzt nichts mehr zu verlieren
(BYL) Nach den beiden Niederlagen am vergangenen Wochenende gegen den EV Lindau haben die Riverkings nichts mehr zu verlieren. Der Favorit vom Bodensee setzte sich sowohl am Freitag (5:8) als auch am Sonntag (6:3) durch und führt nun mit 3:1 in der Viertelfinalserie.
Bereits am Freitag erwischten die Gäste vom Bodensee den besseren Start in die Partie. Sie schnürten die Riverkings in Ihrem eigenen Drittel förmlich ein und sorgten für mächtig Trubel vor dem Tor von Franziska Albl. Nach etwa fünf Minuten konnten sich die Riverkings immer besser aus der Umklammerung der Islanders lösen. Mit einem Doppelschlag durch Jan Jarabek (7.) und Bobby Slavicek (8.) gingen die Riverkings mit 2:0 in Führung. Noch im ersten Abschnitt sorgte erneut Bobby Slavicek (18.), diesmal in Überzahl, für den dritten Landsberger Treffer. Das zweite Drittel begann richtig bitter für die Riverkings. Sie erspielten sich weitere gute Chancen, mussten allerdings nach 23 Minuten den Anschlusstreffer der Gäste verdauen. Gut zur Hälfte der Spielzeit profitierten die Gäste von einem Abspielfehler von der ansonsten gut spielenden Franziska Albl. Gästestürmer Simon Klingler musste die Scheibe nur noch im leeren Tor unterbringen. Eine Überzahlsituation nutzte der Oberligist zum 3:3 Ausgleichstreffer (33.). Mit einem Mann mehr auf dem Eis erzielte Jan Jarabek mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend die 4:3 Führung für Landsberg. Dieser Vorsprung sollte allerdings nicht lange halten. Bereits in der 42. Minute erzielte Lindau schon wieder den Ausgleich. Gute zehn Minuten vor dem Ende gingen die Gäste mit 4:5 in Führung. Nur zwei Minuten später hatte Bobby Slavicek mit seinem dritten Treffer die passende Antwort parat. Dann brachten sich die Riverkings mit zwei Strafen selbst in große Schwierigkeiten. Die erste Strafzeit überstand der HC Landsberg noch schadlos, doch der Treffer zum 5:6 (56.) konnte mit einem Mann weniger nicht mehr verhindert werden. Auch die Gäste erhielte gute zwei Minuten vor dem Ende noch eine Strafzeit. Randy Neal nahm seine Auszeit um seinen Jungs den Plan für die letzten Spielminuten zu erläutern. Natürlich ging der Trainer jetzt volles Risiko und ersetzte Torfrau Franziska Albl für einen weiteren Feldspieler. Dieser Mut wurde leider nicht belohnt, stattdessen erzielten die Gäste noch zwei Empty Net Goals zum Endstand von 5:8. „Wenn du fünf Tore schiesst, musst du normal gewinnen. Wir sind heute selber Schuld, weil wir dem Gegner zu einfache Tore ermöglicht haben.“ so Randy Neal nach der Partie.
Auch am Sonntag in Lindau war für die Riverkings bei der 6:3 Niederlage nichts zu holen. Bereits nach 34 Sekunden ging der Gastgeber in Führung. Dieser schnelle Gegentreffer war wie ein Schock für die Riverkings und warf den Plan von Trainer Neal über den Haufen. Durch die weiteren Gegentreffer (11., 13. & 18.) erhöhte Lindau noch vor der Pause auf 4:0. Mit dem 5:0 (28.) und 6:0 (34.) war die Partie eigentlich gelaufen. Doch es spricht für die tolle Moral und den Charakter der Riverkings, dass Sie sich nicht haben hängen lassen. Sven Gäbelein (39.), Markus Kerber (49.) und Thomas Fischer (50.) sorgten für das Endergebnis von 6:3. „Natürlich hat Lindau nun die Trümpfe in der Hand. Eine alte Eishockeyweisheit besagt jedoch, dass der letzte Sieg in einer Serie immer der schwerste ist. Ich bin mir sicher, dass sich die Mannschaft am Freitag wieder alles geben wird um die Serie am Leben zu erhalten.“ so 1. Vorstand Markus Haschka.
Pfaffenhofen Ice Hogs
EC Pfaffenhofen muss weiter bangen - Trotz Sieg in Moosburg „Endspiel“ gegen Schweinfurt wahrscheinlich
(BYL) Trotz eines 2:1 (0:1; 2:0; 0:0) Sieges am Sonntag in Moosburg muss der EC Pfaffenhofen weiter um den Klassenerhalt bangen. Da alle Mitkonkurrenten ihre Spiele ebenfalls gewannen, reichte selbst ein Sechs-Punkte-Wochenende nicht, um sich den Verbleib in der Bayernliga zu sichern. So deutet alles auf ein Endspiel am letzten Spieltag kommenden Sonntag gegen den ERV Schweinfurt hin. Es sei denn, Schweinfurt oder Bad Kissingen patzen in ihren Nachholspielen am Freitag.
Doch zunächst war für die rund 100 ECP-Fans unter den etwa 200 Zuschauern beim Hallertauer Derby in Moosburg Zittern angesagt. Der EV Moosburg, dessen Abstieg schon längst besiegelt ist, war nämlich überhaupt nicht gewillt, den IceHogs irgendwelche Gastgeschenke zu machen. So bekamen es die Pfaffenhofener mit einem hoch motivierten Gegner zu tun, der ihnen mehr Probleme bereitete, als ihnen lieb sein konnte. „Wenn wir in der Abstiegsrunde immer so gespielt hätten, würden wir heute anders dastehen,“ zeigte sich EVM-Coach Bernhard Englbrecht vom Auftritt seiner Truppe durchaus angetan. Nachdem die Pfaffenhofener gleich in den ersten beiden Minuten zwei gute Möglichkeiten vergeben hatten, setzten danach eher die Gastgeber die Akzente. Und anders als die Gäste, waren die Hausherren gleich mit ihrer ersten richtig guten Chance erfolgreich. In der 4. Minute traf Daniel Schander auf Zuspiel von Daniel Möhle und Emil Svec zum 1:0. Auch danach kam der EVM immer wieder gefährlich vor das Tor des wiederum stark haltenden Philipp Hähl und profitierte dabei von der hohen Fehlerquote der zuweilen fahrig und pomadig wirkenden IceHogs, die zunächst überhaupt nicht ins Spiel fanden und zur Pause verdient zurücklagen. Erst nach dem Wechsel wurde es besser und das Spielgeschehen verlagerte sich mehr in die Moosburger Hälfte, wo nun auch EVM-Torhüter Thomas Hingel öfter im Mittelpunkt stand. In der 28. Minute gerieten zunächst Luis Seibert und Moosburg Kapitän Patrice Dlugos aneinander und wanderten zur Abkühlung auf die Strafbank, dann folgte ihnen nur 15 Sekunden später Kevin Steiger nach einem Foul. „Da habe ich dann mal Team Kanada auf das Eis geschickt,“ sagte Abteilungsleiter Alex Dost. Dann dauerte es genau 11 Sekunden bis die Vier gegen Drei-Situation für Moosburg Folgen hatte. Auf Zuspiel von Jake Fardoe und Dillon Duprey traf Mike Chemello zum Ausgleich. Und erneut waren es die ECP-Kanadier , die sieben Minuten später für die Führung sorgten. Wieder war es Mike Chemello, der nach glänzender Vorarbeit von Dillon Duprey und Kenny Matheson einnetzte. Mit der knappen Führung ging es ins letzte Drittel, in dem sich die Hausherren zwar bemühten, aber gegen die nun viel konsequenter zur Sache gehenden IceHogs kaum mehr nennenswerte Aktionen zu verzeichnen hatten. Zumal bei ihnen nun auch die Kräfte sichtlich schwanden. Allerdings versäumten es die Pfaffenhofener auch, trotz einiger sehr guter Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden, so dass es bis zum Schluss spannend blieb.
Amberg Wild Lions
ERSC in Königsbrunn stark gehandicapt
(BLL) Alleine zwölf Stürmer konnten die Königsbrunner Pinguine aufbieten, die gleiche Anzahl an Feldspielern insgesamt hatte der ERSC Amberg als Gast gerade einmal dabei. Die Löwen verkauften sich bei ihrem letzten Auswärtsspiel in der Bayernliga-Qualifikation trotzdem seriös und so gut es eben ging.
Mit 7:2 behielt der Favorit am Ende die Oberhand, aber einen Vorwurf konnte man der Amberg Mannschaft nicht wirklich machen. Während die Gastgeber ihre „volle Kapelle“ aufbieten konnten, fehlten beim ERSC neben Christoph Schönberger, Lukas Salinger, Daniel Troglauer und Bernhard Keil bekanntlich auch die ersten drei nominellen Torhüter. Youngster Florian Hüttner, der bereits gegen Moosburg zu seinen ersten Einsatzzeiten als Senioren-Goalie gekommen war, machte seine Sache aber wirklich gut und wurde am Ende „als Zuckerl“ zum besten Amberger gekürt. „Wir wollten so lange wie möglich hinten erst einmal dichtmachen“, hatte Coach Dirk Salinger gehofft. Allerdings war diese Blase schon bald zerplatzt, denn nach 125 Sekunden stand es bereits 2:0 für die Pinguine. Ex-DEL-Stürmer Jeff Szwez und US-Boy Hayden Trupp hatten getroffen. Die Löwen fingen sich aber relativ schnell wieder und konnten die Partie einigermaßen offen gestalten. Mit dem 3:0 durch Chad Trupp war aber noch im Anfangsdrittel eine Vorentscheidung bereits gefallen.
Nach nur 29 Sekunden im Mittelabschnitt konnte Andreas Hampl dann für die Löwen verkürzen und Königsbrunn wirkte danach längst nicht souverän, aber es ist müßig darüber zu spekulieren, was der ERSC in Bestbesetzung daraus hätte machen können. Die Partie schien etwas zerfahren, wofür wohl auch die relativ hohe Anzahl kleiner Strafen an beide Teams mit verantwortlich sein durfte. Weil für die Pinguine nur Thomas Forster traf, konnte Amberg diesen Abschnitt jedenfalls auch vom Resultat her ausgeglichen gestalten.
Letzte Zweifel an ihrem Erfolg beseitigten die Gastgeber im Schlussabschnitt nach vier Minuten durch den zweiten Treffer von Szwez – wegen der Vorarbeit von Forster und Fabio Carciola ein reines Produkt ehemaliger DEL-Spieler. Felix Köbele konnte dann in der Schlussphase in Unterzahl nochmals Ergebniskosmetik für den ERSC betreiben, ehe die Trupp-Brüder für den 7:2-Endstand sorgten.
Die Löwen bleiben trotz der Niederlage auf dem 5.Rang der Qualifikationsrunde und können diesen mit einem Sieg im letzten Heimspiel gegen Haßfurt auch über die Ziellinie bringen – ob und was der noch Wert sein kann, werden erst die nächsten Monate zeigen.
Haßfurt Hawks
„Hawks“ verlieren aufgrund zu vieler Fehler auch im zweiten Heim-Derby nur knapp
(BLL) „Die individuellen Fehler waren das Problem“. Ein kurzes, aber wohl treffendes Fazit, zog Haßfurts Trainer Martin Reichert nach dem dritten „Main-Derby“ in dieser Saison. Mit 5:7 zogen die „Hawks“ dabei zum zweiten Mal den Kürzeren gegen die Schweinfurter „Mighty Dogs“, die damit ihren Patzer von der Heimniederlage gegen Buchloe wettgemacht haben und weiter vom Aufstieg in die Bayernliga träumen können.
Dass die Hausherren diesem Traum – zumindest über weite Strecken der Partie – eine weitere große Delle hätten zufügen können, spielte nach der Schlusssirene, als die Mannschaft von Trainer Zdenek Vanc mit ihren gut 350 mitgereisten Schlachtenbummlern den letztlich hart umkämpften Erfolg feierte, in diesem Augenblick keine Rolle mehr. „Mission erfüllt“, lautete vielmehr das Motto. Dies wäre sicher zu verhindern gewesen, denn nach einem 4:4-Remis nach 40 Minuten war die Partie noch völlig offen. Dass die Hausherren eine im ersten Abschnitt erarbeitete komfortable 3:0-Führung durch gleich drei Überzahltreffer von Jan Trübenekr, Geburtstagskind Jakub Sramek und Michael Breyer (4./16./18.) wieder aus der Hand gaben, ärgerte verständlicherweise nicht nur die ESC-Fans. „Es ist halt immer schade, wenn ein Unentschieden oder sogar Sieg drin gewesen wäre. Und das war heute definitiv der Fall. Das ist das schlimme.“ Recht hat der 54-Jährige, denn die „Mighty Dogs“, die nach einer Auszeit unmittelbar nach dem 2:0-Rückstand Torwart Benjamin Dirksen mit dessen Ersatz Kevin Keßler tauschten, meldeten sich im zweiten Drittel eindrucksvoll zurück, woran auch Trainer Zdenek Vanc sicher seinen Anteil hatte. „Er hatte deutliche Worte gefunden“, räumte Marketing-Vorstand Steffen Reiser ein, dass es in der Kabine sehr laut zugegangen ist. Was zusammen mit der anschließenden Spielumstellung aber gefruchtet hat: Mit vier Treffern in Folge (die Torschützen waren zwei Mal Matthias Kohl, Marc Zajic und Stefan Trolda) stellte Schweinfurt die ersten 20 Minuten sozusagen auf den Kopf. Zumindest machte sich Haßfurts Topscorer Jakub Sramek an seinem 25. Geburtstag sich selbst und vor allem den „Hawks“ nur 43 Sekunden nach der Gästeführung ein tolles Geschenk: Nach einem kurzen Alleingang zeigte sich der Tscheche vor Schweinfurts Kevin Kessler wieder einmal abgebrüht und ließ diesem beim 4:4-Ausgleich – sein insgesamt 100. Scorerpunkt im 30. Pflichtspiel – keine Chance (34.). Dass aber Freud und Leid eng beisammen liegen, musste der Torschütze im Schlussabschnitt dann gleich zwei Mal schmerzlich erfahren: Ausgerechnet Sramek vertändelte, nachdem zuvor bereits ESC-Schlussmann Michael Tscherepanow aufgrund eines ebenso dicken Patzers die erneute ERV-Führung durch Marek Proks ermöglichte (52.), den Puck an den Schweinfurter Kapitän Dion Campbell. Der Kanadier ließ sich die Gelegenheit, auf 4:6 zu erhöhen, freilich nicht entgehen (54.). Zwar gelang ESC-Scorer Nummer 2, Michal Babkovic, im Gegenzug nochmals der Anschlusstreffer. Mit seinem zweiten sprichwörtlichen „Ausrutscher“ im eigenen Angriffsdrittel ermöglichte erneut Sramek einen schnellen Tempogegenstoß der Gäste. Stefan Trolda gab schließlich nach Zusammenspiel mit Michelle Amrhein den „Hawks“ den endgültigen „Knock out“ (56.).
Trotz allem zeigte sich Martin Reichert mit der Leistung der Mannschaft einverstanden. „Mit dem Spiel muss man zufrieden sein. Im ersten Drittel waren wir überlegen, haben super gespielt und dabei alles, was wir vor hatten, umgesetzt.“ Mehrere Knackpunkte seien dann „leider die individuellen Abspiel- und taktische Fehler“ gewesen, die „einfach nicht passieren“ dürfen. Für Steffen Reiser war es derweil ein für Schweinfurt „typisches Spiel. In den ersten 20 Minuten phlegmatisch, mit dummen Strafzeiten oder oft einen Schritt zu langsam. Sport“, betonte er, „spielt sich halt sehr stark im Kopf ab.“ Am Ende habe die Mannschaft die Partie gedreht. Der Sieg war aus seiner Sicht letztlich „hochverdient“. Über die Bayernliga wollte Reiser an diesem Abend jedoch keinen Gedanken verschwenden. „Wir reden nicht vom Aufstieg. Das ist alles noch auf Messers Schneide. Wir haben noch zwei Spiele vor der Brust, gleich am Freitag das nächste Derby.“ Er rechnet damit, dass die Partie im Schweinfurter „Icedome“ ebenso packend wird, wie am Sonntagabend.
Christian Dietrich, ESC-Kapitän: „Wir haben 3:0 geführt. Scheinbar war danach wieder irgendwas in der Mannschaft und Schweinfurt ist wieder zurückgekommen. Das hätten wir nicht zulassen dürfen. Am Ende war es ein heißer Kampf. Jeder wollte die Punkte, jeder wollte den Derbysieg. Letztlich hat Schweinfurt dann verdient gewonnen, weil wir einfach zu viele Fehler gemacht haben.“
Kevin Marquardt, Verteidiger „Mighty Dogs“: „Das erste Drittel haben wir verschlafen, sind danach aber richtig gut ins Spiel gekommen. Zuvor haben wir uns selbst das Leben schwer gemacht. Wir haben richtig gut Druck gemacht und unsere Chancen verwertet. Wir hätten wahrscheinlich noch einige Tore mehr machen können. Auf jeden Fall ein verdienter Derbysieg für uns.“
EV Aich
HALBFINAL-THRILLER IN WALDKIRCHEN
(BBZL) Nach dem überzeugenden 5:2 Erfolg gegen Bayreuth am Freitag und dem damit verbundenen Halbfinaleinzug stand für den EVA schon am Sonntag das erste von maximal drei Spielen gegen den ESV Waldkirchen an, der sich seinerseits in drei Spielen gegen Waldkraiburg durchgesetzt hatte.
Waldkirchen war stark ersatzgeschwächt in die Partie gegangen und anscheinend nahmen die Aicher den Gegner deshalb etwas auf die leichte Schulter. Die Gastgeber nutzen gleich zu Beginn eine 5 gegen 3 Überzahl durch den Österreicher Pichler zum Führungstreffer und legten keine zwei Minuten später das 2:0 nach. Das war aber dann offenbar der nötige Weckruf für den EVA. Lukas Ströbl zog einfach mal von der blauen Linie ab und Stephan Kreuzer lenkte den Puck unhaltbar ins Netz. Die erste Überzahlsituation in der 12. Minute für den EVA verwertete Herbert Jarczyk (A. Koller / Puntureri) zum Ausgleich und keine zwei Minuten danach – wieder in Überzahl – traf Alexander Neumeier zur erstmaligen Führung. Waldkirchen reagierte mit einer Auszeit, um sich gegen die ins Rollen gekommenen Aicher wieder zu sammeln. In der Folge waren auf beiden Seiten teils hochkarätige Chancen zu verzeichnen, vor allem die schnellen Angriffe der Waldkirchner stellten die Aicher Abwehr immer wieder vor erhebliche Probleme. Kurz vor Drittelende schlug der EVA aber nochmal zu. Matt Puntureri tankte sich unwiderstehlich durch das gegnerische Drittel und Andreas Koller musste bei Spielzeit 19:59 am langen Pfosten nur noch den Schläger hinhalten.
Das zweite Drittel begann ganz nach dem Geschmack der wieder zahlreich mitgereisten Aicher Fans unter den 250 Zuschauern. Als ein Waldkirchner auf der Strafbank saß dauerte es gerade mal vier Sekunden, bis Christian Koller nach einem gewonnenen Bully von Jarczyk die Führung auf 5:2 ausbaute. Angesichts der dünnen Waldkirchner Personaldecke hätte man jetzt erwarten können, dass dies die Vorentscheidung sein musste. Aber die Gastgeber gaben sich noch lange nicht geschlagen und kämpften wie die Löwen. Mehrfach stand EVA-Goalie Pfafferott im Mittelpunkt und bewahrte seine Mannschaft vor dem Anschlusstreffer. Nach einem kollektiven Aicher Blackout in der 33. Minute war aber auch er machtlos, als Waldkirchen durch einen Alleingang von Schreyer zum 3:5 traf.
Im dritten Abschnitt mobilisierte Waldkirchen die letzten Kräfte, der EVA hingegen schien teilweise wie paralysiert. Nicht einmal eine Minute war gespielt und es stand es nur noch 5:4 aus Aicher Sicht. Zwar konnte Matt Puntureri (A. Koller) wenig später den alten Abstand wieder herstellen, aber auch das brachte keine Ruhe ins Aicher Defensivspiel. Als Waldkirchen schon in der 45. Minute auf 5:6 herankam, begann das große Zittern. Der EVA konnte nur noch wenige Akzente nach vorne setzten und hing im eigenen Drittel teilweise gehörig in den Seilen. Die logische Konsequenz war schließlich der Ausgleichstreffer für Waldkirchen in der 56. Minute durch Pekarek. Als alles schon auf eine Entscheidung im Penaltyschiessen hindeutete schlug die Stunde von Matt Puntureri. Nach einem Bully im gegnerischen Drittel kam die Scheibe über Jarzcyk und A. Koller irgendwie vor den Kasten und der US-Boy machte 12 Sekunden vor der Schlusssirene den glücklichen und umjubelten Siegtreffer.
Dadurch konnte der EVA zum 1:0 in der „best-of-three“-Serie vorlegen. Das zweite Spiel findet am kommenden Samstag, 10. März um 17:15 Uhr in der heimischen Sparkassenarena statt. Ein mögliches drittes Spiel wäre am 11. März wieder in Waldkirchen.
Im anderen Halbfinale gewann die SG Lindenberg das erste Spiel gegen Geretsried mit 4:1. Die Sieger des Halbfinales ermitteln im Finale den Bayerischen Meister, die Verlierer spielen um Platz 3.
Pforzheim Bisons
Überraschende Niederlage für die Bisons
(LLBW) Auch beim Auswärtsspiel gegen die zweite Mannschaft der Mad Dogs Mannheim geb es keine Punkte für die Bisons. Am Ende hieß es 2:5 (0:1/1:2/1:2) aus Sicht der Pforzheimer.
Im ersten Drittel fanden sich beide Mannschaften schnell auf dem Eis zurecht. Beide Goalies konnten sich mehrfach auszeichnen. Nach zwölf Minuten öffnete sich zum ersten Mal die Tür zur Kühlbox, doch das Powerplay der Mad Dogs dauerte lediglich acht Sekunden, denn schon durfte auch ein Mannheimer auf der Strafbank platznehmen. Luca Werner nahm eine Vorlage von Sebastian Fuchs auf und ließ Tobias Nuffer im Kasten der Bisons keine Chance und erzielte die Führung für die Kurpfälzer (17.). Mit dieser knappen Führung ging es in die erste Pause. Das zweite Drittel begannen die Bisons noch in Unterzahl, doch die Bisons ließen wenig zu. Nach vier gespielten Minuten im Mittelabschnitt schlugen die Gastgeber durch Mirco Majewski zu und erhöhten auf 2:0. Genau 60 Sekunden später schlug die schwarze Hartgummischeibe erneut im Gehäuse der Bisons ein und Carsten Haas bejubelte seinen Treffer zum 3:0. Die Bisons wirkten durch den Doppelschlag zunächst verunsichert, doch durch zwei Hinausstellungen gegen die Gastgeber, kämpften sich die Bisons zurück ins Spiel. Brar Momme Rickmers nutzte die Druckphase der Bisons zum 1:3-Anschluss. Im weiteren Verlauf kamen beide Teams zu guten Einschussmöglichkeiten, es sollte allerdings zunächst beim 3:1 bleiben. Im Schlussdrittel versuchten die Bisons den schnellen Anschluss, doch in der 46.Minute waren die Mad Dogs wieder erfolgreich und Mirco Majewski netzte den Puck zum 4:1 in die Maschen. Nur knapp 90 Sekunden später traf erneut Brar Momme Rickmers für die Bisons zum 2:4. Neun Minuten vor dem Ende machten sich die Bisons das Leben selbst schwer, denn die beiden Unparteiischen schickten gleich drei Spieler innerhalb von 114 Sekunden auf die Strafbank. Die Mad Dogs wollten die Entscheidung, doch Tobias Nuffer war immer zur Stelle. Genau in dem Moment, als mit Steffen Bischoff der letzte Bison wieder aus der Kühlbox aufs Eis zurückkehrte, trafen die Mannheimer durch Oliver Zbaranski zum 5:2-Endstand.
Erst am Abend zuvor besiegten die Mad Dogs Mannheim 1b die Reserve der Stuttgart Rebels klar mit 11:0. Dennoch gehen die drei Punkte in die Landeshauptstadt, denn wegen Einsatzes eines nicht spielberechtigten Akteurs wurde das Spiel vom Verband mit 5:0 für Stuttgart gewertet.
Am kommenden Sonntag, 11.03.2018 findet das nächste Heimspiel der Bisons gegen die Black Eagles Reutlingen in der St.-Maur-Halle statt. Das erste Bully erfolgt um 18:30 Uhr.
Black Eagles Reutlingen
TSG Reutlingen Black Eagles – EHC Freiburg 1b 0:15 (0:2;0:6:0:7)
(LLBW) Erneut erwies sich der EHC Freiburg 1b als ein Gegner, der den Black Eagles Reutlingen überhaupt nicht liegt. Mit einem 0:15 gab es die seit Jahren höchste Niederlage für die Black Eagles. Zunächst sah es im ersten Drittel danach aus, dass das Team von Trainer Roberto Cazacu deutlich besser mithalten kann, als dies im Auswärtsspiel beim EHC der Fall war. Auch dort war die TSG kräftig unter die Räder gekommen. In der 8. und in der 12. Minute kamen die laufstarken und scheibensicheren Badener zur 0:2 Führung. Die Black Eagles konnten sich aber ab und zu befreien, sodass es Entlastung in der Abwehr gab. Im Mittelabschnitt war die TSG kurz vor dem Anschlusstreffer. Lukas Borchert konnte den ihm zugesprochenen Penalty nach einem Foul beim Alleingang allerdings nicht verwerten. Bis zur 28. Minute gelang es den Black Eagles sich auch im Mittelabschnitt noch gegen das spielerische und läuferische Übergewicht der Gäste zu behaupten. Echte Chancen die Partie offen zu gestalten gab es allerdings nicht. In der 28. Minute fiel dann allerdings die Vorentscheidung. Binnen 49 Sekunden kassierten die Black Eagles drei Treffer und mussten auch in der 30. Minute einen weiteren Treffer hinnehmen. Auch die taktische Auszeit von Trainer Cazacu konnte dabei nichts mehr retten. Es folgten die Treffer 7 und 8 in der 34. und 37. Minute. Die Partie war damit endgültig gelaufen. Auch der Versuch der Black Eagles im Schlussabschnitt noch Ergebniskosmetik zu betreiben schlug gehörig fehl. Bis zum Beginn des letzten Drittels hatten die Gäste bereits über 50 mal auf das Reutlinger Gehäuse geschossen. Im Schlussabschnitt folgten weitere 30 Schüsse. Weitere sieben Treffer waren die Folge. Den Black Eagles bleibt nur die Partie schnell nach der Devise abzuhaken: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Die Konzentration gilt somit der am Sonntag anstehenden Auswärtspartie bei den Bisons Pforzheim. Das Heimspiel hatten die Black Eagles knapp im Penaltyschießen verloren. Die Goldstädter zählen allerdings zu den Mannschaften der vorderen Tabellenplätze. Zuletzt Unterlagen die Bisons überraschend dem EKU Mannheim 1b mit 5:2. Um noch im Kampf um die vorderen Plätze dabeizusein, sind die Goldstädter auch gegen die Black Eagles unter Zugzwang.
Dinslaken Kobras
Raus mit Applaus
(RLW) Es hat nicht sollen sein. Im vierten Playoffspiel unterliegen die Dinslaken Kobras den Neuwieder Bären mit 3:7 und müssen vorzeitig in die Sommerpause. Doch traurig müssen die Giftschlangen trotzdem nicht sein, verlangten sie den favorisierten Deichstädtern in den vier Spielen doch einiges ab und machten ihnen das Weiterkommen nicht ganz so einfach. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Coach Sikorski in allen vier Spielen nie den kompletten Kader zur Verfügung hatte. So auch dieses mal, denn Michal Plichta musste krankheitsbedingt passen und seine Torgefährlichkeit fehlte den Kobras. Doch auch ohne ihn war die taktische Marschroute vorgegeben. Aus einer gesicherten Abwehr heraus sollten schnelle Konter gefahren werden, die nach Möglichkeit zum Torerfolg führen. Dieses Konzept ging bis zur 8. Spielminute auf, dann klingelte es das erste mal im von Marvin Frenzel gehüteten Dinslakener Tor. Kurz zuvor hatten die Kobras schon Glück, als die Dinslakener Verteidigung mit vereinten Kräften den auf der Torlinie liegenden Puck in letzter Minute klären konnte. Das 0:1 für die Bären war zu diesem Zeitpunkt verdient, denn der Favorit begann druckvoll und die Dinslakener Abwehr musste ein ums andere mal Schwerstarbeit verrichten. Doch auch die Giftschlangen hatten ihre Möglichkeiten, die aber noch nicht ihren Weg ins Neuwieder Tor fanden. Zwei Minuten vor der Pause gewann das Spiel noch mal an Dramatik, als ein Neuwieder Schlagschuss unter die Dinslakener Torlatte knallte und alle Beteiligten glaubten, ein Tor gesehen zu haben, Doch der Schiedsrichter ließ weiterlaufen und Kevin Wilson machte sich auf und davon. Doch er scheiterte am Neuwieder Schlussmann Felix Köllejan. So blieb es bei dem knappen 0:1 Rückstand zur ersten Pause.
Im zweiten Drittel bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Neuwied machte Druck und die Giftschlangen waren hauptsächlich in ihrem eigenen Drittel beschäftigt. Durch Tore in der 25. und 30. Minute zogen die Rheinland-Pfälzer sogar auf 0:3 davon und so manch einer in der Schlangengrube ahnte böses. Doch man sollte die Kobras und ihre Comebackqualitäten nie unterschätzen. Denn durch Tore von Kapitän Sven Linda in der 32. Minute und Tom Giesen in der 35. Minute kamen die Dinslakener wieder auf 2:3 ran und das Spiel war plötzlich wieder offen. Doch nur zwei Minuten später erhöhte Deion Müller auf 2:4 für Neuwied. Mit diesem Spielstand ging es ein letztes mal in die Pause.
Eine Neuwieder Überzahl in den ersten Minuten des letzten Drittels brachte eine erste Vorentscheidung zugunsten der Deichstädter, als Dennis Schlicht zum 2:5 ins Dinslakener Tor traf. Zwar konnte Kevin Wilson nur kurze Zeit später einen Alleingang in seiner unnachahmlichen Art vollenden und die Kobras noch mal auf 3:5 heran bringen, doch die Bären ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Mit Toren in der 48. und 52. Spielminute machte Neuwied den Sack endgültig zu und stieß das Tor zum Halbfinale weit auf. Die Kobras versuchten zwar noch mal heranzukommen und das scheinbar Unmögliche zu schaffen, doch ein weiterer Treffer wollte ihnen nicht mehr gelingen. Somit war das Saison-Aus für die Sikorski-Truppe besiegelt und die Sommerpause nun schneller da, als gehofft. Dennoch konnten die Giftschlangen erhobenen Hauptes das Eis verlassen, hatte man den Bären wenigsten ein weiteres Spiel abgetrotzt. Das wusste auch das Dinslakener Publikum zu schätzen, welches die Kobras mit Standing Ovations in die Sommerpause verabschiedete. Auf der abschließenden Pressekonferenz bedankte sich Coach Sikorski bei seinem Team, dem Vorstand und allen im Umfeld der Kobras, die Eishockey in Dinslaken möglich machen. „Wir haben das Bestmögliche aus unserer Situation in dieser Saison herausgeholt. Mit Platz sechs in der Vorrunde und dem Erreichen des Viertelfinales bin ich voll zufrieden, wenn man bedenkt, wie schwierig der Saisonstart war. Heute wollten wir so spielen wie letzten Sonntag. Das ist uns dieses mal nicht gelungen. Trotzdem bin ich stolz auf mein Team, dass heute auch wieder sein ganzes Herz in Spiel gelegt hat.“
Zum Ausklang werden die Kobras noch ein paar Trainingseinheiten absolvieren, bevor es dann endgültig in die Sommerpause geht. Hinter den Kulissen werden auf jeden Fall schon die Weichen für die kommenden Saison gestellt, um dann wieder eine schlagkräftige Dinslakener Mannschaft präsentieren zu können.
Grefrath Phoenix
4:5 - GEG unterliegt im letzten Heimspiel gegen Troisdorf / Matthias Holzki ist “Spieler der Saison”
(LLW) Nach dem mit zwei Siegen gelungenen Start in die Aufstiegsrunde zur Regionalliga West gab es am Sonntagabend vor gut 250 Zuschauern im Grefrather EisSport & EventPark einen 4:5-Dämpfer gegen Troisdorf Dynamite.
Nach überstandener Grippewelle konnte GEG-Trainer Karel Lang erstmals nach längerer Zeit wieder drei komplette Reihen aufbieten, musste aber auf die beruflich verhinderten Verteidiger Christian Robens und Yorck Löwenstein, sowie die Langzeit verletzten Angreifer Jason Adler, Dennis Lüdke und Dennis Holstein verzichten.
Grefrath begann engagiert gegen die Gäste aus dem Rheinland und erarbeitete sich früh ein kleines Chancenplus. Anstatt jedoch den Führungstreffer zu erzielen, gelang es den Troisdorfern in der 14. Minute einen ihrer gefährlichen Konter erfolgreich abzuschließen und Oliver Nilges im Phoenixtor zu überwinden. In der 18. Minute stand es plötzlich sogar 0:2, nachdem die Dynamites eine Überzahlsituation zu nutzen wussten.
Der Rückstand zur ersten Pause war ganz sicher nicht das, was sich das Team in blau & gelb für die letzte Heimbegegnung der Saison vorgenommen hatte. Entsprechend bissig ging es für die GEG zurück auf das Eis. Es hatten noch nicht alle Zuschauer wieder auf ihre Plätze zurück gefunden, da hatte Routinier Carsten Reimann auf Zuspiel von Max Parschill und Matthias Holzki in der 22. Minute mit seinem ersten Saisontreffer auf 1:2 verkürzt. Grefrath war jetzt wieder am Drücker und schiennach Matthias Holzki’s Ausgleich in der 28. Minute endlich wieder zurück in die Spur gefunden zu haben.
Inmitten der nun folgenden starken Grefrather Phase ging in der 33. Minute ein Troisdorfer Gegenspieler nach einem harten Check von GEG-Verteidiger Gerrit Ackers benommen zu Boden. Das Schiedrichter-Duo entschied nach eingehender Beratung auf Check gegen den Kopf- und Nackenbereich und schickte Grefraths Nummer 59 mit 5 Minuten plus Spieldauerstrafe vorzeitig unter die Dusche. Die Mehrheit Zuschauer in der Halle sahen in der Szene keine unfaire Aktion, mussten letztlich aber die harte Strafe gegen Ackers als Tatsachenentscheid akzeptieren. Die daraus resultierende lange Unterzahlsituation sollte sich als Knackpunkt der Begegnung herausstellen, denn die vor dem Tor äußerst konsequenten Gäste wussten ihren nummerischen Vorteil mit zwei Treffern in der 35. und 36. Minute zu nutzen.
So ging es abermals mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabine. War es das etwa schon gewesen? Ein paar aufrichtende Worte des Trainers, durchatmen und raus aufs Eis. Und tatsächlich sollte es kurz nach Wiederbeginn des Spiels wieder spannend werden, denn erneut war es Matthias Holzki welcher in der 42. Minute auf 3:4 für die GEG verkürzen konnte. Auch nach dem nächsten Rückschlag, dem Troisdorfer 3:5 in der 48. Minute kamen die Blau-Gelben noch einmal zurück und verkürzten tatsächlich noch einmal gegen die cleveren Gäste. Mehr als der 4:5-Anschlusstreffer in der 55. Minute durch Roby Haazen sollte jedoch nicht bei der Grefrather Schluss-Offensive herausspringen.
So musste sich das Team von der Niers im dritten Aufstiegsrunden-Spiel am Ende erstmals geschlagen geben, bleibt jedoch weiterhin auf Rang 2 und damit dem derzeitigen Spitzenreiter aus Neuss auf den Fersen.
Auch wenn es diesmal keine Punkte zu bejubeln gab, so gab es im Anschluss an die Begegnung doch noch eine gehörige Portion Beifall von den Rängen, als nach inzwischen guter alter Tradition Matthias Holzki vor Andre Nelleßen (2. Platz) und Max Parschill (3. Platz) von den Fans zum “Spieler der Saison” ausgezeichnet wurde.
Bereits nach dem kommenden Wochenende wird im EisSport & EventPark an der Niers abgetaut. Damit ist für die Grefrath Phoenix die heimische Eiszeit nach einem Abschlusstraining am Donnerstag beendet. Jedoch geht für die “Feuervögel” das Rennen um den Wiederaufstieg auf fremdem Eis weiter. Am kommenden Freitag, 09.03, 20:00 Uhr kommt es für die GEG zum Rückspiel beim Neusser EV. Einen Tag später geht es dann am Samstag, 10.03. um 17:00 Uhr bei den Wiehl Penguins erneut um wichtige Punkte. Auch diesmal haben Fans die Möglichkeit, das Team im Mannschaftsbus nach Wiehl zu begleiten. Treffpunkt ist Samstag um 13:00 Uhr am Parkplatz des Eissportzentrums. Die Rückkehr wird gegen 22:00 Uhr erwartet. Eine Voranmeldung ist bei 15 € Unkostenbeteiligung nicht nötig.
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