IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 7.März 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen und Regionalliga Ost
Eispiraten Crimmitschau
5:4! Eispiraten sichern sich auswärts die Serienführung - Westsachsen gehen mit 1:0-Führung in ihr Pre-Playoff-Heimspiel
(DEL2) Großer Erfolg für die Eispiraten Crimmitschau! Im ersten Aufeinandertreffen mit den Ravensburg Towerstars konnten sich die Eispiraten mit 5:4 durchsetzen. In der Best-Of-Three-Serie steht es somit 1:0 für die Sachsen, welche sich mit einem Heimsieg in Spiel zwei die Qualifikation für die Playoffs perfekt machen können. Dieses steht dann am Freitag im Kunsteisstadion Crimmitschau an. Beginn ist 20:00 Uhr. Tickets sind unter www.eispiraten-crimmitschau.de, in der Eispiraten-Geschäftsstelle und in allen Vorverkaufsstellen verfügbar.
Zum Auftakt in die Pre-Playoffs konnte Cheftrainer Kim Collins wieder auf Mannschaftskapitän André Schietzold und Angreifer Ossi Saarinen zurückgreifen. Nicht im Aufgebot stand deshalb der Tscheche Robin Soudek. Zugleich fanden Danny Pyka, Maurice Keil und Benjamin Kosianski keine Berücksichtigung in den Kader.
Zunächst hatten die Eispiraten kleine Startschwierigkeiten. Doch die Schützlinge von Kim Collins fanden schließlich immer besser in die Partie und konnten durch die Chancen von Czarnik, Walsh und Pohl erste Ausrufezeichen setzen. Einem schön vorgetragenen Spielzug folgte dann das 1:0 für die Westsachsen. Ivan Ciernik bugsierte den Puck aus spitzem Winkel ins Tor von Jonas Langmann (15.). Die Towerstars hingegen nutzten nach 18 Minuten eine Überzahlsituation konsequent aus. Jakub Svoboda ließ Kilar mit seinem strammen Schuss unter die Latte keine Chance zur Abwehr - 1:1. Die in weiß gekleideten Crimmitschauer hatten im ersten Durchgang noch nicht genug. Ebenfalls durch ein Powerplay kamen die Eispiraten zum Torerfolg. Patrick Pohl zog mit Tempo ins Drittel ließ Langmann mit seinem humorlosen Schuss alt aussehen (19.)
Im zweiten Durchgang drehten die Mannen von Kim Collins dann richtig auf. Zunächst war es der mit aufgerückte slowenische Nationalspieler Ales Kranjc, der auf 3:1 erhöhte (25.). Nur wenige Minuten später klingelte es schon wieder im Towerstars-Kasten. Wieder war es ein Verteidiger, der für die Eispiraten traf. Elia Ostwalds Blueliner saß und der Abwehrecke traf somit zum 4:1 (29.). Carter Proft traf dann zwar zum 2:4-Anschluss (34.), doch Scott Allen, begünstigt durch einen Torwartfehler von Langmann, stellte lediglich eine Minute später den alten 3-Tore-Vorsprung wieder her - 2:5 (35.). Die Gastgeber ließen sich vom erneuten Rückschlag aber nicht beeindrucken. Erneut Jakub Svoboda traf im Powerplay zum 3:5 (38.) und im letzten Drittel begann noch einmal das große Zittern!
Schon früh im letzten Drittel trafen die Towerstars zum vierten Mal. 5:4 lautete der Spielstand, nach dem Treffer von Vincenz Mayer in der 44. Spielminute, nun nur noch. Die Baden-Württemberger um Cheftrainer Jiri Ehrenberger witterten nochmals ihre Chance. Doch die Eispiraten stemmten sich gegen die offensivstarken Puzzlestädter, die auf den Ausgleich drängten. Dieser fiel nicht und die zahlreich mitgereisten Eispiraten-Fans durften nach einem nervenaufreibenden Schlussdrittel abermals in der Eissporthalle Ravensburg jubeln. Immerhin gewannen die Cracks um Kapitän André Schietzold bereits zum fünften Mal in dieser Serie gegen die Schwaben. Mit einer 1:0-Serienführung geht es am Freitag nun ins Pre-Playoff-Heimspiel, in welchem die Eispiraten nach genau zehn Jahren erstmals wieder in die Playoffs einziehen könnten.
Dresdner Eislöwen
Eislöwen unterliegen im ersten Pre-Playoff-Spiel
(DEL2) Die Dresdner Eislöwen haben das erste Pre-Playoff-Spiel in der Serie „Best-of-Three“ gegen die Heilbronner Falken mit 1:3 (0:2; 0:1; 1:0) verloren. Vor 1373 Zuschauern brachte Kevin Lavallée die Gäste in Führung (13). Justin Kirsch baute diese wenig später im Powerplay aus (15.), Jordan Heywood legte ebenfalls in Überzahl nach (22.). Mit seinem Treffer in der letzten Spielminute im Powerplay konnte Martin Davidek nur noch Ergebniskosmetik betreiben (59.).
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir hatten uns viel vorgenommen, sind aber wieder an unserer Chancenverwertung gescheitert. Jetzt können wir uns nur selbst helfen. Aufgeben gibt es jedenfalls nicht.“
Falken-Coach Gerhard Unterluggauer: „Es war ein sehr umkämpftes Spiel. Dresden hat die ersten Minuten dominiert, aber wir haben uns sehr gut gefangen. Unser Torwart hat gut gehalten. Die erste Aufgabe haben wir erfüllt.“
Das nächste Pre-Playoff-Spiel bestreiten die Dresdner Eislöwen am Freitag, 9. März um 20 Uhr bei den Heilbronner Falken.
Ravensburg Towerstars
Towerstars Aufholjagd am Ende ohne Wert
(DEL2) Die Ravensburg Towerstars konnten zum Auftakt der Pre-Play-off Serie gegen Crimmitschau den Heimvorteil nicht nutzen und mussten sich mit 4:5 geschlagen geben. Die Vorgaben für den kommenden Freitag sind damit klar und deutlich definiert.
Die 2200 Zuschauer sahen von Beginn an ein flottes Spiel, in dem beide Teams gleich einmal mit viel Zug aufs gegnerische Tor agierten. Nach knapp zwei Minuten hatten Arturs Kruminsch und Daniel Pfaffengut die erste Einschussmöglichkeit. Ab der fünften Minute gewannen aber die Gäste spielerisches Übergewicht und verbuchten innerhalb von nur 90 Sekunden gleich drei gute Chancen durch Christoph Kabitzky, Ivan Ciernik und Ossi Saarinen.Die Towerstars fanden alsbald wieder den Rhythmus, viel Tempo zeigte auch die zweite Sturmreihe. Diese lief überraschend mit Mathieu Pompei auf, der nach rund elf Wochen Verletzungspause wieder sein Comeback gab. In der 15. Minute kam es allerdings zum Rückschlag. Eispiraten Topstürmer Ivan Ciernik wurde durch den Slot am linken Pfosten angespielt und schlenzte mit der Rückhand ins Tor. Just in diesem Moment war das Gehäuse durch die Schulter von Jonas Langmann aus der Verankerung gehoben, nach Sichtung des Videobeweises sollte der Führungstreffer der Gäste aber zählen.
Knapp drei Minuten später war die Scharte aber wieder ausgewetzt. In numerischer Überzahl entschied sich Jakub Svoboda nach einer Passstafette für einen kurzen Antritt und der Schlenzer schlug verdeckt im kurzen Eck zum 1:1 Ausgleich ein. Die Freude währte allerdings nicht allzu lange. Nur eineinhalb Minuten später waren die Gäste in numerischer Überzahl, Patrick Pohl fuhr ins Ravensburger Drittel und setzte geschickt vor dem Ravensburger Verteidiger den Handgelenkschuss ins rechte Eck.
Dass Gegentreffer kurz vor einer Pause nicht gerade förderlich für die mentale Verfassung sind, sollte sich im zweiten Spielabschnitt bestätigen. Zwar hatten die Oberschwaben durch einen Sololauf von Brian Roloff die erste Chance, doch nach vier Minuten erhöhte Ciernik auf 1:3. Wieder war Patrick Pohl entschlossen durch das Ravensburger Drittel gefahren, der zunächst geblockte Puck wurde dann auf Ales Kranjc zurückgelegt und gegen den satten Schuss aus der Halbdistanz hatte Jonas Langmann wenig Abwehrchancen.
Die Towerstars hingen jetzt in den Seilen und es machte sich noch mehr Nervosität breit. Das galt sowohl in der eigenen, wie auch gegnerischen Zone. So tickte auch ein Powerplay in der 25. Minute ohne wirkliche Chance auf den Anschlusstreffer von der Uhr. Effektiver und abgebrühter präsentierten sich definitiv die Gäste aus Westsachsen. Elia Ostwald bekam das gewonnene Bully auf den Schläger und zog sofort ab – 1:4.
Doch die Towerstars blieben dran, denn fünf Minuten später konnte Carter Proft auf 2:4 verkürzen. Vorausgegangen war ein schneller Gegenstoß von Mathieu Pompei, dessen Schlenzer konnte Brett Kilar nur zur Seite abwehren. Die Hoffnung auf eine Stabilisierung im Spiel sollte allerdings nur eineinhalb Minuten später den nächsten Dämpfer erhalten. Scott Allen drang ins Ravensburger Drittel ein, zog kurz nach links und traf aus der zweiten Reihe zum 2:5.
Erneut zeigten die Towerstars eine Trotzreaktion. Zwei Minuten vor der zweiten Pause startete Jakub Svoboda an der eigenen blauen Linie einen Sololauf und vollendete stark zum 3:5 Anschlusstreffer.
Für den Schlussabschnitt hatten sich die Oberschwaben sichtlich viel vorgenommen, denn sie agierten sofort mit hohem Tempo und viel Zug zum gegnerischen Tor. Crimmitschau reagierte mit einer Strafzeit, welche die Towerstars prompt zu nutzen wussten. Nachdem Arturs Kruminsch ins gegnerische Drittel eingedrungen war, spielte er einen Diagonalpass auf Kapitän Vincenz Mayer. Der hatte sich im richtigen Moment gelöst und schob am linken Pfosten unbedrängt zum 4:5 ein.
Noch waren 17 Minuten auf der Uhr und die Towerstars starteten einen Angriff nach dem anderen. Quer durch alle Sturmreihen gab es hochkarätige Möglichkeiten und mehrfach lagen die Scheiben vermeintlich frei vor dem gegnerischen Tor. Doch die Gäste aus Westsachsen waren letztlich nicht mehr zu knacken und auch die Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers brachte nichts mehr ein.
Crimmitschau konnte damit den ersten Sieg der Serie verbuchen. Die Towerstars müssen damit am Freitag auswärts zwingend gewinnen, um ein drittes Spiel am Sonntag in Ravensburg zu erzwingen. „Es war sicher bitter, dass wir mit 1:4 in Rückstand geraten sind, denn zu diesem Zeitpunkt hatte das nicht den Spielverlauf widergespiegelt. Die Jungs haben alles versucht, doch am Ende hat auch das Glück gefehlt. Da hätte ein abgefälschter Puck durchaus auch zum Ausgleich ins Tor gehen können“, sagte Towerstars Coach Jiri Ehrenberger nach dem Spiel. „Für Freitag heißt es jetzt Siegen oder Fliegen und wir müssen mit viel Moral und Kampfbereitschaft ins Spiel gehen“, ergänzte der Coach.
Lausitzer Füchse Weißwasser
Dauerkartenbestellungen sind angelaufen - Preise bleiben auch in diesem Jahr stabil
(DEL2) Bei den Lausitzer Füchsen laufen bereits die Planungen für die neue Saison. Ein Schwerpunkt ist dabei die Preisgestaltung der Tickets, inklusive der Dauerkarten. Wie auch schon zur letzten Saison, werden mit Beginn der Spielzeit 2018/19 wieder drei Preislevel angeboten. Neben Vollzahler-Karten und ermäßigten Tickets, gibt es auch spezielle Kinder-Karten. Diese gelten für Kinder bis 14 Jahre. Ab 15 Jahre greift auch wieder der ermäßigte Tarif. Dieser gilt weiterhin auch für Schüler, Auszubildende und Studenten bis maximal 20 Jahre. Auch Schwerbeschädigte fallen unter diesen Tarif. Für sie gilt aber selbstverständlich keine Altersgrenze.
Bei der Preisgestaltung zur neuen Saison gibt es keine Veränderungen im Sitzplatzbereich zur Vorsaison. Der preiswerteste Sitzplatz bleibt für Vollzahler bei 17 Euro. Er umfasst den Familienblock O. Auch der teuerste Sitzplatz bleibt stabil. Er wird weiter 21 Euro kosten. Auch gilt dieses Preisniveau weiterhin für die Blöcke H, I, J, R und T.
Keine Veränderungen gibt es auch bei der Erhebung des Topzuschlages. Weiterhin gilt, dass er nicht nur für Derbys erhoben wird, sondern auch für die Heimspiele um die Weihnachtsfeiertage.
Die Basis-Preise für die Stehplätze bleiben auch in der kommenden Saison unverändert, inklusive der Kinderkarte.
An Hand der festgelegten Preise für die Tageskarten, wurden die Preise für die Dauerkarten festgelegt. Diese sind unter http://www.lausitzer-fuechse.de Medien/Downloads einsehbar und können auch heruntergeladen werden. Wie in der letzten Saison werden wieder eine Dauerkarte nur für die Hauptrunde und eine Dauerkarte für alle Pflichtspiele
(All-inklusive) angeboten. Gegenüber dem Einzelkauf spart man so bis zu 20 Prozent, da Dauerkartenbesitzer unter anderem keinen Topzuschlag zahlen müssen.
Die Bestellformulare stehen ab sofort zum Download auf der Homepage der Füchse bereit und können auch im Fanshop „HOCKEYFUCHS LAUSITZ“, sowie in der Geschäftsstelle abgeholt werden.
Besitzer einer Dauerkarte für die Saison 2017/18 (egal ob „DK Hauptrunde“ oder „DK all-inklusive“) haben bis zum 31.Mai 2018 ein Vorkaufsrecht für ihren Platz. Danach gehen die Plätze in den freien Verkauf.
Fragen zu möglichen freien Plätzen beantwortet die Füchse-Geschäftsstelle.
EV Landshut
PK bei Möbel Biller am vergangenen Montag
(OLS) Hier einige Informationen zusammengefasst sowie weitere Neuigkeiten:
- Unser langjähriger Partner Möbel Biller ist am kommenden Freitag gegen Essen unser "Sponsor of the Day", daneben präsentiert sich auch die Discothek "Flux" im Eisstadion.
- Marco Sturm und Christian Künast werden im Rahmen der Partie auf dem Eis geehrt, dazu gibt es am Fanshop ein eigens entworfenes Marco Sturm Shirt zu erwerben - der Erlös geht in die Nachwuchsabteilung des EVL.
- Am 17.03. findet bei Möbel Biller eine Signierstunde mit Mitgliedern der Meistermannschaft von 1983 anlässlich des 35-jährigen Jahrestages der 2. Deutschen Meisterschaft statt.
- Die Ticketpreise für die Playoffs werden - wie auch in den vergangenen Jahren - moderat angehoben. Auf dem Stehplatz bedeutet dies 1,- Euro, auf dem Sitzplatz eine Erhöhung von 2,- Euro. Dauerkartenbesitzer sind davon natürlich nicht betroffen.
Selber Wölfe
Blau, Weiß, Retro
(OLS) Es knistert, die Spannung steigt – die schönste Zeit des Jahres steht an. Am Freitag starten unsere Wölfe gegen die Füchse Duisburg in die PlayOffs! Und dabei ist nicht nur der Gegner neu in dieser Saison.
Unsere Jungs werden in PlayOff-Trikots auf Eis gehen. Zuhause in Blau, auswärts in Weiß. Unsere Wölfe werden dabei im echten Hockey-Retro-Look auf den Eisflächen der Bundesrepublik unterwegs sein. Für das Design möchten wir uns bei unserem treuen und langjährigen Partner medienimpuls aus Wunsiedel sehr herzlich bedanken!
Auch im FanShop werden die PlayOff-Trikots, Heim- als auch Auswärtstrikots, von ausgewählten Spielern in gängigen Größen verfügbar sein. Natürlich können aber auch individualisierte Jerseys im FanShop oder zu den Öffnungszeiten der Geschäftsstelle bestellt werden.
Herner EV
Es ist angerichtet: Noch drei Tage, dann beginnen die Playoffs!
(OLN) Nachdem der Herner EV am Sonntag die Qualifikationsrunde erfolgreich abschließen konnte, richtet sich nun der Focus auf die am kommenden Wochenende beginnenden Oberliga-Playoffs 2018. Dass die Grün-Weiß-Roten als Achter der Oberliga Nord in diese entscheidende Phase zur Ermittlung des Oberliga-Meisters der Saison 2017/18 gehen würden, stand schon länger fest. Auf den Gegner, den Meister der Oberliga Süd, musste HEV Coach Uli Egen und sein Team bis zum letzten Freitag warten. In einem spannenden Dreikampf setzte sich der Deggendorfer SC gegenüber den Starbulls Rosenheim und dem VER Selb durch. Vielleicht etwas überraschend, denn Rosenheim als Absteiger aus der DELII war etwas höher gewettet. Aber die Niederbayern haben sich den ersten Platz im Süden durch die größere Konstanz in der Endphase der Punkterunde auf jeden Fall verdient.
Betrachtet man die letzten fünf Jahre, so fällt die kontinuierliche sportliche Entwicklung beim Deggendorfer SC auf. Von Platz 10 in der Saison 2013/14 ging es über die Ränge 8 und 7 bis auf Platz 5 in der letzten Spielzeit. Vor einem Jahr war dann in der ersten südinternen Playoff-Runde gegen Peiting Endstation. Der Herner EV traf zuletzt in der Saison 2009/10 auf die Niederbayern. In der damaligen eingleisigen Oberliga traf man viermal auf den DSC und konnte alle Spiele für sich entscheiden. Am Ende jener Spielzeit belegte der HEV in der Doppelrunde den ersten Platz, die Deggendorfer den 11. und letzten Platz. Acht Jahre später sind die Vorzeichen nun aber umgekehrt. Der Deggendorfer SC als Südmeister ist sicherlich nun klarer Favorit gegen den Achten im Norden. Aber wie das so mit der Favoritenrolle ist, das mussten die Gysenberger ja in der letzten Saison selbst erleben, als sie als Nordmeister in die Playoffs starten und in der ersten nordinternen Runde am Achten, den Hannover Indians scheiterten. Deshalb geht der Herner EV mit großer Motivation in die Playoffs und die haben ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze.
„Wir freuen uns auf die Playoff-Serie gegen Deggendorf, hoffen auf spannende Spiele und natürlich auch auf eine große Kulisse bei unserem ersten Heimspiel am kommenden Sonntag um 18:30 Uhr am Herner Gysenberg. Unsere Fans stimmen sich ja bereits durch den Fan-Sonderzug nach Deggendorf am Freitag ein und diese tolle Unterstützung wollen wir auch mit in den Sonntag nehmen und noch weiter ausbauen. Wir bitten dabei allerdings um ein sportlich faires Verhalten auf den Rängen. Wir wollen uns sportlich auf dem Eis mit einem starken Gegner messen, wir wollen um unsere sportliche Chance kämpfen, allerdings jederzeit im Rahmen der Regeln. Das erwarten wir auch von unseren Fans. Alle Aktionen, die diesen Rahmen sprengen, werden wir nicht dulden“ erläutert Jürgen Schubert, Geschäftsführer der Gysenberghallen GmbH, der etwaigen Revanche-Aktionen im Rückblick auf das letzte Jahr mit der bösen Attacke gegen Aaron McLeod eine klare Absage erteilt.
Erding Gladiators
Gladiators-Trainer: „Bin stolz auf die Jungs“
(BYL) Was für eine Serie: Die Erding Gladiators und die Höchstadt Alligators
liefern sich ein Playoff-Viertelfinale, in dem alles drin ist. Und auch
wenn die Franken mit 3:1 Spielen vorne liegen, durch sind sie noch
nicht.
4:3 für Erding, 6:5, 6:2 und 5:4 nach Penaltyschießen für Höchstadt –
enger können die Spiele kaum sein. „Leck mich am Arsch, Daniel!“ So
begrüßte Erdings Trainer Thomas Vogl – völlig geschafft – seinen
Höchstadter Kollegen Daniel Jun am Sonntag in der Pressekonferenz. Der
40-Jährige, der ebenfalls total fertig aussah, umarmte Vogl
freundschaftlich und entgegnete: „Leck mich am Arsch, Thomas!“
Es war in der Tat eine denkwürdige Partie, die sich beide Teams am
Sonntag geliefert hatten. Das Spiel am Freitag war mit 6:2 Toren an die
Alligators gegangen – und war deutlich enger, als es das Ergebnis
aussagt. Die Sonntagspartie aber war endgültig nichts für schwache
Nerven. Eine 1:0-Führung der Gladiators verwandelten die Alligators in
ein 3:1, auf das 2:3 setzten sie das 4:2 – eine Viertelstunde vor
Schluss. Nach dem 3:4 nahm Erding den Torwart vom Eis und kam wenige
Sekunden vor Schluss zum Ausgleich. In der Verlängerung hatte Erding
einige gute Chancen, die Partie zu gewinnen, nutzte sie aber nicht. Also
fiel die Entscheidung im Penaltyschießen. Hier traf von sechs Schützen
nur Michal Petrak, das reichte zum Sieg für Höchstadt.
„Es war wieder ein enges Spiel“, meinte Höchstadts Spielertrainer Jun,
der am Freitag eine Spieldauerstrafe erhalten hatte und am Sonntag auf
der Tribüne sitzen musste. „Das war ein riesiger Vorteil, von oben
zuzuschauen“, sagte er. „Da hat man eine ganz andere Sicht und kann in
den Pausen viel besser einwirken.“ Und er bekannte: „Wir haben gerade in
der Verlängerung richtig Glück gehabt.“
„Gar nichts aufs Spiel eingehen“ wollte Vogl. „Wir waren gegen das beste
Team der Liga – mit Ausnahme des letzten Drittels am Freitag – zu jeder
Zeit auf Augenhöhe“, sagte Erdings Bandenchef. „Ich bin so stolz auf die
Jungs.“ Obwohl er keinen explizit herausheben wollte, lobte er neben dem
19-jährigen Torwart Jonas Steinmann diesmal die dritte Reihe in der
Besetzung Pfeiffer/Poetzel/Spindler. „So brutal, wie diese Reihe gegen
die Top-Reihe des Gegners gearbeitet hat, das ist aller Ehren wert.“ In
den beiden Heimspielen sei man ganz nah dran gewesen „gegen diese
absolute Top-Mannschaft. Ich bin wirklich so stolz auf die Jungs. Hut
ab. Das war einfach überragend.“ Und zu seinem Gegenüber Jun meinte er:
„Das hättest du dir bestimmt leichter vorgestellt.“
Der Angesprochene nickte und meinte nach der Pressekonferenz im lockeren
Gespräch mit Vogl: „Ihr seid das beste Team, gegen das wir in dieser
Saison gespielt haben. Wenn ihr jetzt noch einen Top-Ausländer hättet,
wäre die Serie wahrscheinlich schon für euch entschieden.“
Am Freitag in Höchstadt geht es erstmal weiter. Sollten die Alligators
gewinnen, stehen sie im Viertelfinale, und für die Gladiators wäre die
Saison beendet. Trainer Vogl hätte aber zu gerne noch ein weiteres
Heimspiel am Sonntag. „Ich habe versprochen, dass wir die Höchstadter
noch einmal zu uns holen, und normalerweise halte ich meine
Versprechen“, meinte er schmunzelnd und verabschiedete sich von den
Erdinger Fans mit den Worten: „Also dann, bis Sonntag.“
Text: Wolfgang Krzizok
Forst Nature Boyz
Nature Boyz behalten die Oberhand - Deutlicher Sieg gegen SG Miesbach 1b/TSV Schliersee
(BLL) Der erste Teil der Verabschiedung aus der laufenden Landesligasaison ist den Nature Boyz gelungen, denn sie konnten ihre Gäste aus Miesbach mit 7:3 (0:2, 3:0, 4:1) besiegen.
Der Anfang dieses für den Ligenverbleib bedeutungslose Spiel begann für die Gastgeber recht mau, denn die Einstellung und der Einsatz ließ zu Wünschen übrig. So war es nicht verwunderlich, dass die Gäste spielbestimmender waren. In dem zerfahrenen ersten Drittel zeigte lediglich Mathias Zink eine überzeugende Leistung. Bei den beiden Gegentoren war er machtlos. In der 11. Spielminute die 0:1-Führung der Gäste durch Sebastian Stuffer, in der 17. Spielminute der 0:2-Pausenstand durch Maximilian Meineke. Die Gastgeber konnten zwei Alleingänge nicht im Miesbacher Tor unterbringen.
Trainer Josef Bachmeier hielt der Mannschaft in der Drittelpause eine Standpauke, die bei den Spielern ankam. Wie verwandelt kamen sie aus der Kabine und spielten jetzt konzentrierter und auch engagierter. Der Lohn für den Einsatz traf schnell ein, denn bereits in der 24. Spielminute verkürzte Bastian Grundner auf 1:2, der eine Hereingabe von Markus Schneider abfälschte. In der 30. Minute stand es 2:2, denn der Dreifachtorschütze Stefan Neumeier schlug auf Zuspiel von Manuel Weninger zu. Die einzige Strafzeit der Gäste nutzten die Hausherren in der 35. Spielminute in Überzahl zur 3:2-Führung. Wieder verwandelte Stefan Neumeier auf Zuspiel von Daniel Stöberl.
Selbstbewußt kehrte die Mannschaft ins letzte Spieldrittel aufs Eis zurück. Zuerst jedoch glichen die Gäste zum 3:3 in der 44. Spielminute aus, eine Minute später wieder die Forster Führung durch Thomas Ptok. Als ein Forster die Strafbank drückte, gelang Daniel Stöberl in der 48. Minute die 5:3-Führung, nachdem Stefan Neumeier die Vorarbeit leistete. Die Gäste waren nun nicht mehr in der Lage, Mathias Zink im Forster Tor zu fordern. Vielmehr waren es die Hausherren, die verdientermaßen noch zweimal zuschlugen. In der 55. Spielminute war Markus Schneider zur Stelle, der auf Zuspiel von Kapitän Martin Burger auf 6:3 erhöhte, ehe Stefan Neumeier seine starke Leistung mit seinem dritten Torerfolg in der 58. Spielminute zum 7:3-Endstand krönte. Er lief allein auf den Gästetorhüter zu und verlud diesen.
Die Mannschaft hat sich, vom ersten Drittel abgesehen, sehr gut präsentiert und gezeigt, dass sie sich anständig von seinen treuen Fans verabschieden will. Die letzte Gelegenheit haben sie am kommenden Sonntag, wenn der TSV Trostberg im Peißenberger Eisstadion gastiert.
Ice Dragons Herford
HALBFINALE! Ice Dragons treffen auf Neuwied!
(RLW) Die Bären sind los! Schon wieder! Das diesjährige Halbfinale ist eine Neuauflage des letztjährigen Viertelfinals, das die Ice Dragons ebenso überraschend wie souverän für sich entscheiden konnten. Die Paarung ist jedoch die einzige Gemeinsamkeit, die Vorzeichen haben sich deutlich geändert.
Waren die Ice Dragons in der letzten Saison noch der unterschätzte Underdog, lieferten sie sich mit den Bären in dieser Saison ein Kopf an Kopf Rennen um Platz 2, beide Teams wissen also genau, dass sie es mit einem Gegner auf Augenhöhe zu tun bekommen! Das dabei 3 von 4 Vergleichen an die Ice Dragons gingen, ist zwar eine schöne Randnotiz, aber am Ende auch wieder Geschichte, denn bekanntlich werden in den Playoffs die Uhren auf „0“ gestellt. Eines jedoch lässt sich aus den bisherigen Spielen herauslesen: Es wird auf dem Eis zur Sache gehen! Denn um gegen die robuste Spielweise der Bären - in der Strafzeitentabelle ist das Team von Daniel Benske recht deutlich in Führung – gegenzuhalten, werden die Ice Dragons Ihrerseits auch körperbetont spielen müssen, schließlich wollen sie sich nicht den Schneid nicht abkaufen lassen! Und nicht nur auf dem Eis wird es zur Sache gehen, drum herum wird es extrem laut und stimmungsvoll werden, treffen doch die beiden Eishockeystandorte aufeinander, die mit Abstand den größten Zuschauerschnitt in der Regionalliga-West stellen!
Es ist also alles angerichtet für Eishockeyfeste der Superlative, am Ende wird sich sicherlich jeder ärgern, der nicht dabei war. Das erste von maximal 5 Spielen findet am Freitagabend in der Eishalle „Im kleinen Felde“ statt, angepfiffen wird die Partie wie gewohnt um 20:30 Uhr, Spiel 2 im IceHouse in Neuwied startet am Sonntagabend um 19:00 Uhr.
Ratinger Ice Aliens
Aliens schlagen sich selbst und stehen wieder auf
(RLW) Am vergangenen Freitag waren die Ratinger Ice Aliens kurz davor, im dritten Play-Off Viertelfinale einen „Matchball“ zu erzielen und brachten sich durch mangelnde Disziplin in den letzten Minuten des Spiels selbst um den durchaus möglichen Erfolg. Doch der Reihe nach.
Der Ratinger Sieg in Spiel 2 der Serie letzten Sonntag schien im ersten Drittel doch Spuren bei den Hammer Eisbären hinterlassen zu haben. Sie spielten in diesem Abschnitt ziemlich gehemmt und trugen ihre Angriffe nur zaghaft vor. Die Aliens spielten mit viel Schwung nach vorne und hatten dabei eine Menge Torchancen, die entweder leichtsinnig vergeben oder durch den Gäste-Torhüter May entschärft wurden. Lediglich Dreischer gelang es aus einem Gewühl vor dem Hammer Tor, den Puck über die Linie zu bugsieren. So ging es mit einem „Fußball-Resultat“ in die erste Pause.
Den besseren Start in das zweite Drittel erwischten die Gäste, bei denen nun die „Handbremse“ aus dem ersten Drittel gelöst schien. Jetzt hatten die Aliens einige brenzlige Situationen zu überstehen und als Thau nach 33 Minuten zum Ausgleich kam, kippte das Spiel vollends. Hamm zog das Tempo an und kam folgerichtig auch nur drei Minuten später zur Führung durch Loecke. Die Aliens retteten sich mit viel Glück in die zweite Pause und hatten bei dem knappen Spielstand auch noch alle Optionen für den letzten Abschnitt.
Der sollte spannender als das gesamte Spiel werden. Nach 45 Minuten hatte Tobias Brazda ausgeglichen und nur vier Minuten später mit seinem zweiten Treffer das Spiel gedreht. Die Aliens drängten jetzt auf die Entscheidung, Hamm war mit Kontern gefährlich. Aber eigentlich hatten die Gastgeber das Spiel unter Kontrolle – bis sich in der 54. Spielminute Behlau einen Stockcheck gegen seinen Gegenspieler erlaubte und vollkommen zurecht eine Spieldauerstrafe kassierte. Knapp eine Minute später wurde Tim Brazda wegen eines versuchten Stockstichs mit 2+2+10 Minuten bestraft und die Aliens hatten vier lange Minuten in zweifacher Unterzahl vor sich. Drei Minuten wehrten sich die verbliebenen Spieler der Aliens mit Erfolg gegen die Hammer Übermacht und wurden dabei von den Ratinger Zuschauern vehement unterstützt. Dann erzielte Spacek für die Eisbären den Ausgleich und nur 60 Sekunden später war Demuth für die Gäste – immer noch in Überzahl - zum glücklichen 4:3 erfolgreich. Dabei blieb es und die Aliens hatten sich durch zwei dumme Aktionen selbst um den möglichen Matchball in der Serie gebracht.
Nach dem dritten Spiel im Viertelfinale mit dem für Aliens „traurigen“ Ende hatte wohl kaum einer der zahlreichen Ratinger Fans in Hamm mit einem solchen Spielausgang in Spiel 4 gerechnet. Offenbar hatten die dummen Strafzeiten am Freitagabend die Aliens Mannschaft so richtig wachgerüttelt. Anders kann man die Leistung auf Eisbären-Eis kaum erklären.
Drei Minuten waren gespielt, als Vanek seine Mannschaft freistehend vor dem Tor in Führung brachte. Das wirkte wie ein Schock für die Gastgeber, die fortan noch mehr mit ihren Nerven zu tun hatten und so viele Fehler im Spielaufbau produzierten, dass die Aliens nur bis zum nächsten Blackout abwarten mussten. Der kam dann auch bei einer Aliens-Überzahl, als der vollkommen freistehende Schumacher die Scheibe in aller Ruhe über die Torlinie der Eisbären schieben konnte. Als nach 17 Minuten Hanke ein Solo im Nachschuss erfolgreich abschließen konnte, schien bereits zu diesem frühen Zeitpunkt eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Dabei stecken die Aliens auch eine schwere Verletzung von Routinier Vanek weg, der mit ausgekugelter Schulter in ein Krankenhaus gebracht werden musste.
Das zweite Drittel war ein Spiegelbild des ersten Abschnitts. Die Eisbären rannten blindlings an, die Aliens Abwehr war aber stets gut organisiert und fing die Angriffe früh ab. Kam dann doch etwas auf das Tor, konnten sich die Gäste auf ihren Goalie Oster verlassen. Einziges Manko: die Aliens Sturmreihen versäumten es, die endgültige Entscheidung herbeizuführen. So ließen Hanke und Tobias Brazda eine 2:0 Situation ungenutzt – Torhüter May, der beste Eisbären Spieler an diesem Abend konnte ein weiteres Gegentor in diesem Drittel verhindern.
Das erzielte dann Kuchynka in der 45.Spielminute, als er sich mit viel Tempo an gleich drei Eisbären-Verteidigern vorbei kämpfte und Torhüter May keine Chance ließ. Das Spiel wurde danach etwas ruppiger, aber der umsichtig leitende HSR Krawinkel hatte es stets im Griff. Die Aliens legten nun Wert darauf, ihrem Torhüter ein „Shootout“ zu gönnen, blieben bei den Angriffen aber so gefährlich, dass sie einem fünften Tor näher waren, als die Eisbären einem Ehrentreffer.
Somit treffen beide Mannschaften am heutigen Dienstag zum entscheidenden Spiel in Ratingen nochmals aufeinander. Der Sieger trifft dann im Halbfinale auf die EG Diez-Limburg.
Fanbus, Vorverkauf und Family-Day - Alle Informationen zum kommenden Wochenende
Fanbusfahrt am Freitag nach Diez-Limburg:
Zum ersten Spiel des Halbfinales am Freitag um 20.30Uhr in Diez-Limburg fährt wieder ein Fanbus, organisiert von den Ratinger Ice Aliens und dem Fanclub Supcom.
Abfahrt ist um 17.15Uhr vom Parkplatz der Ratinger Eishalle, der Fahrpreis beträgt 12€, Dauerkarteninhaber zahlen nur 10€. Anmeldungen sind beim Fanclub Supcom, bei Laser 66 auf der Hochstraße 23 und direkt beim Verein per Mail (office @icealiens97.de) oder über die Facebookseite möglich.
Vorverkauf für Sonntag:
Für das erste Heimspiel des Halbfinales am Sonntag um 18.00Uhr können wieder Karten im Vorverkauf bei Laser66 auf der Hochstraße 23 während der normalen Geschäftszeiten erworben werden. Der Verein bittet die Fans, dieses Angebt zu nutzen um Wartezeiten an der Abendkasse zu vermeiden.
Family-Day am Sonntag:
Am Sonntag ist wieder Family-Day, 2 Erwachsenen zahlen in Begleitung ihrer Kinder/Enkelkinder nur 12€.
Die Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Generell bitten die Ice Aliens die Besucher des Spieles, möglich rechtzeitig zu erscheinen, da mit einer hohen Zuschauerzahl gerechnet wird.
Troisdorf Dynamite
Sieg trotz Grippewelle
(LLW) Mit einem stark dezimierten Kader und zwei Jugendspielern ging es zu dem zweiten Spiel in der Aufstiegsrunde nach Grefrath.
Grefrath, bisher in der Aufstiegsrunde ungeschlagen, hatte bereits gegen Wiehl und Neuss Siege einfahren können. Mit einer starken defensiven Leistung konnte das erste drittel mit 0:2 gewonnen werden. Lukas Haack konnte mit seinen Paraden das Troisdorfer Tor sauber halten.
Die Tore erzielten Lucas Hubert und Dominik Klein.
Nur eine Minute war im zweiten Drittel gespielt, da konnte Grefrath den Anschlusstreffer erzielen. In der 28. Spielminute konnte Grefrath sogar ausgleichen. In der 33. Spielminute musste der Troisdorfer Stürmer Kevin Stöhr aufgrund eines Checks gegen den Kopf vorzeitig das Spiel beenden. Der Grefrather Spieler erhielt hierfür eine 5 plus Spieldauer Disziplinarstrafe. Diese Strafzeit nutzen die Troisdorfer, um auf 2:4 davon zu ziehen. Die Tore erzielten Victor Zimmermann und Sebastian Kleimann.
Zu Beginn des letzten Spielabschnittes das gleiche Bild. Grefrath, mit dem Willen das Spiel noch zu drehen, nutze jede Chance, um den Troisdorfer Torhüter zu testen. In der 42. Spielminute konnte Grefrath wieder den Anschlusstreffer erzielen. Troisdorf konnte den Druck der Grefrather standhalten und kreierte selber mehrere hochkarätige Torchancen. In der 48. Spielminute war es Justyn Tursas auf Zuspiel von Daniel Fegus, der den fünften Treffer für Troisdorf schießen konnte. Der letzte Treffer für Grefrath war lediglich eine Ergebniskorrektur. Mit 4:5 ging das Spiel verdient an die Troisdorfer, die jetzt zusammen mit Neuss und Grefrath lediglich eine Niederlage haben. Wiehl ist bereits mit drei Niederlagen etwas abgeschlagen am Tabellenende.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: "Es war zwar nicht unser bestes Spiel diese Saison, aber ein wichtiger Sieg, um unsere Aufstiegschancen zu wahren!"
Schönheider Wölfe
Freitag beginnt Play-Off-Halbfinale im Wolfsbau - Schönheider Wölfe erwarten FASS Berlin
(RLO) Für die vier besten Teams nach der Hauptrunde geht die Eishockeysaison 2017/2018 in der Regionalliga Ost am kommenden Wochenende in die “fünfte Jahreszeit“. Play-Offs sind angesagt…! Während sich Hauptrundensieger Niesky in maximal drei Spielen (Best-of-Three-Modus) mit den viertplatzierten Berlin Blues auseinander setzen muss, treffen am Freitag, dem 09.03.18, um 19:30 Uhr die Schönheider Wölfe und FASS Berlin zum ersten Spiel des Play-Off-Halbfinales im Wolfsbau aufeinander. In der abgelaufenen Hauptrunde standen sich beide Teams insgesamt drei Mal gegenüber. Beim ersten Aufeinandertreffen im November vergangenen Jahres verloren die Wölfe ihr Heimspiel gegen die Akademiker noch mit 4:5 nach Penaltyschießen, nahmen aber nur eine Woche später mit einem 7:3-Erfolg in der Hauptstadt erfolgreich Revanche. Die dritte Partie Ende Januar in Berlin gestaltete sich dann schon wieder enger, als die Wölfe mit 6:5 nach Penaltyschießen die Oberhand behielten. Ähnlich knappe Ergebnisse dürfen wohl auch im Play-Off-Halbfinale zu erwarten sein. Nimmt man nur die Ergebnisse beider Teams in den letzten Wochen, treffen zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander.
Ähnlich schätzt auch Wölfe-Coach Sven Schröder diese Halbfinal-Serie ein: „FASS Berlin ist ein spielerisch starker und in allen drei Blöcken kompakter Gegner. Im Vergleich zur Hauptrunde erwarte ich die Akademiker mit einer Systemumstellung und viel defensiver. Sie werden versuchen, mit einer guten Defensivarbeit und überfallartigen und schnellen Angriffen zum Erfolg zu kommen. Auch ihre Spielweise in Überzahl müssen wir versuchen zu unterbinden, wenn sie in unserer Defensivzone immer wieder den Pass aus der Ecke in den Slot suchen. Wir müssen in jedem Spiel unsere beste Leistung auf das Eis bringen, mit cleverer Taktik, Einsatz, Willen und Leidenschaft agieren und der Eishockeypuls muss bei jedem Spieler auf 180 sein. Am Ende wird die Mannschaft ins Finale einziehen, die diese Tugenden am besten beherzigt und über 120 oder 180 Minuten die wenigsten Fehler macht. Ob am Ende der Heimvorteil ausschlaggebend sein könnte, ist spekulativ. Schaden kann er natürlich nicht, denn wir erwarten am Freitag einen gut gefüllten Wolfsbau und lautstarke Wölfefans, die unser Stadion idealerweise in einen Hexenkessel verwandeln!“
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