Newsticker

    
September 26
                         
WahlenMVP
        
WahlenB
           
   
  www.ihp .hockey
  KURZNACHRICHTEN  

           
   
Crocodiles Hamburg
(RLNO)  Torhüter Lucas Di Berardo kehrt zu den Hanseaten zurück. Der 31-Jährige spielte bereits in der Saison 2017/18 für die Crocodiles in der Oberliga. In den vergangenen zwei Jahren ging er für den ERSC Amberg in der Bayernliga aufs Eis
  
Weserstars Bremen
(RLNO)  Stürmer Maximilian Herz kehrt nach einer Saison in der Verbandsliga beim REV Bremerhaven zu den Weserstars zurück. Der 26-Jährige konnte in 14 Spielen beachtliche 23 Tore und 23 Assists erzielen. Aus dem Nachwuchs des REV kommt zudem der junge ukrainische Stürmer Maksym Kovtun nach Bremen. Ausserdem haben Verteidiger Alexander Lutzow, sowie die Stürmer Niklas Apelt und Alexander Yevgenyev ihre weitere Zusage gegeben
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Mit den Verlängerungen von Stürmer Philipp Bergmann und Torhüter Thomas Schubert haben die Tigers ihre Kaderplanungen für die neue Saison abgeschlossen
  
TSVE Bielefeld
(LLW)  Mit Aleksandr Galimov kommt ein neuer Goalie zum TSVE. Der 33-jährige Russe wechselt von den EC Celler Oilers nach Bielefeld. Ausserdem kommt mit Alexander Penner ein neuer Verteidiger vom Ligakonkurrenten ESC Kristall Lippstadt
  
Troisdorf Dynamite
(LLW)  Verteidiger Patrik Morys wird seine aktive Laufbahn aus beruflichen Gründen beenden. Fünf Jahre lang spielte der Routinier für den EHC
  
Eispiraten Crimmitschau
(DEL2)  Die Fischtown Pinguins haben die beiden jungen Stürmer Lenny Boos und Florian Reinwald mit Förderlizenzen für die Westsachsen ausgestattet
  
EHC Klostersee
(BYL)  Die Grafinger haben nochmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und haben Stürmer Marvin drothen verpflichtet. Der 24-Jährige verfügt über DEL2-Erfahrung aus seiner Zeit in Ravensburg und spielte in den letzten Jahren in der Oberliga für Memmingen, Bayreuth, Bietigheim und Heilbronn 
  
Selber Wölfe
(OLS)  Um die Ausfälle zu kompensieren erhalten die Wölfe Unterstützung durch Förderlizenzspieler. Die Blue Devils Weiden haben Georg Thal mit einer Spielberechtigung ausgestattet und der ERSC Amberg hilft mit Lukas Krieger aus. Ausserdem hat Stürmer Matej Giesl einen Probevertrag erhalten. Der junge Stürmer wechselt fest von den Wild Lions nach Selb
  
Erding Gladiators
(OLS)  Die drei Landshuter DNL-Cracks Ferdinand Schlepp, Nikita Kolomejtsev und Julian Lier sind mit Förderlizenzen für die Gladiators ausgestattet worden
  
EHC Mitterteich
(BLL)  Die Stiftland Dragons haben ihre Torhüterstelle neu besetzt. Ondrej Pesek steht künftig im Gehäuse des EHC. Der 23-jährige Tscheche spielte in den letzten Jahren in der vierthöchsten Liga seines Heimatlandes und ging dort für den HC Certi Ostrov aufs Eis
  
EC Pfaffenhofen
(BBZL)  Mit Ondrej Vaculik kommt ein neuer Stürmer zum ECP. Der 26-jährige Tscheche ging bereits in der Saison 23/24 in der Bayernliga für die Pfaffenhofener aufs Eis. Zuletzt spielte er für den ESV Burgau
  
Stuttgart Rebels
(OLS)  Adam Zoweil konnte im tryout überzeugen und erhält einen festen Vertrag bei den Rebels. In der letzten Saison spielte er noch für die Füchse Duisburg in der Oberliga Nord
  
Wanderers Germering
(BLL)  Ferdinand Inselkammer, der letztes Jahr aus Bad Tölz kam, verteidigt weiter für die Wanderers. In der letzte Saison kam der 21-Jährige allerdings nur zu zwei Spieleinsätzen. Zudem wird Verteidiger Tim Sager in sein drittes Jahr in germering gehen
  
Herne Miners
(OLN)  Stürmer Davyd Makutsky wird ein Tryout beim HEV absolvieren. Der 27-jährige Stürmer, der auch am Wochenende zum Einsatz kommen wird, spielte zuletzt für den Ligarivalen Herforder EV. Im Trikot der Ice Dragons brachte er es in 52 Partien auf 9 Tore und27 Assists
 
Icefighters Leipzig
(OLN)  Die Dresdner Eislöwen haben Verteidiger Ivan Komirist und Stürmer Karl Gärtner mit Förderlizenzen für die KSW Icefighters ausgestattet
  

   

 Stichwortsuche:
ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Donnerstag 8.März 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Regionalliga Südwest, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Regionalliga Nord, Regionalliga Ost und Landesliga Berlin.


Eisbären Berlin
Sennheiser stattet die Eisbären Berlin aus
(DEL)  Die Eisbären Berlin begrüßen Sennheiser als offiziellen Kopfhörer-Ausstatter in der Eisbären-Familie. Der Sennheiser Store Berlin wird den DEL-Rekordmeister zudem mit verschiedenen Aktionen unterstützen.
„Die Mannschaft freut sich sehr über unseren neuen Partner“, sagt Eisbären-Geschäftsführer Peter John Lee. „Jeder Spieler hat einen hochwertigen Kopfhörer bekommen und hat nun nicht nur auf den Auswärtsreisen, sondern auch vor den Trainingseinheiten und Spielen den perfekten Sound auf den Ohren.“
Für alle Fans gibt es die Kopfhörer der Eisbären-Spieler im Berliner Sennheiser-Store in der Tauentzienstraße 17. Alle Interessierte können hier das Headset- und Kopfhörerportfolio des Audiospezialisten näher kennenlernen.
Darüber hinaus präsentiert Sennheiser in den Playoffs das Warmup des Eisbären-Teams auf dem Eis. Dazu wurden gemeinsam mit den Eisbären-Spielern Videoclips produziert, die vor den Spielen auf dem Videowürfel in der Mercedes-Benz Arena Berlin gezeigt werden.
Sennheiser ist einer der weltweit führenden Hersteller von Kopfhörern, Mikrofonen und drahtloser Übertragungstechnik.


Düsseldorfer EG
Doppel-Event für Groß und Klein: Saison-Abschlussfeier am 17. März im Stahlwerk, Verabschiedung Tim Conboy und Team 2017/18, vorher: Autogrammstunde (auch) für Kinder!
(DEL)  Die Düsseldorfer EG und das komplette Team der Saison 2017/18 möchten sich mit der traditionellen Saison-Abschlussfeier bei ihren Fans bedanken und sich (leider viel zu früh) in die Sommerpause verabschieden. Zuvor findet eine Autogrammstunde statt, bei der auch junge und jüngste DEG-Fans noch einmal mit der Mannschaft zusammenkommen können.


Eispiraten Crimmitschau
„Wir haben den Matchball und müssen damit umgehen!“ - Kim Collins vor dem Pre-Playoff-Heimspiel gegen Ravensburg
(DEL2)  Den Eispiraten Crimmitschau bietet sich morgen Abend eine große Chance. Gewinnen die Westsachsen ihr Heimspiel gegen die Ravensburg Towerstars, stehen sie erstmals seit zehn Jahren in den Playoffs. Nach dem 5:4-Auswärtssieg bei den Puzzlestädtern sprach Kim Collins nun über die aktuelle Situation und gab zudem einen Ausblick vor Spiel 2. Dabei sprach der Cheftrainer der Eispiraten unter anderem über Vorfreude, verschiedenste Pläne und wie seine Jungs mit dem Matchball umgehen.
„Wir haben etwas Glück gehabt. Gerade im zweiten Drittel konnten wir recht glückliche Tore erzielen“, meinte Kim Collins, als er nach seiner Einschätzung zum letzten Duell mit den Towerstars gefragt wurde. „Ravensburg hat schnelle Stürmer. Wir müssen hinten gut stehen und konsequent verteidigen. Und das von Beginn an“, fuhr Collins fort. „Wir haben momentan den Matchball und müssen damit gut umgehen. Doch ich bin sehr positiv gestimmt. Die Laune in der Mannschaft ist gut und die Atmosphäre in der Kabine auch“.
Außerdem sprach der Headcoach in der Medienrunde über…
… das Personal: Im Gegensatz zum letzten Spiel wird sich aller Voraussicht nach nichts verändern. Nicht dabei sind Danny Pyka, Ben Kosianski und Maurice Keil. Wir werden, wie schon am Dienstag, mit sieben Verteidigern spielen. Im Tor beginnt Brett Kilar. Er ist in der momentanen Situation der wichtigste Spieler in unserem Team und hat das auch im ersten Spiel schon gut gemacht. Bei den Gegentoren konnte er wenig anstellen.
… das Fernbleiben der Kühlbox: Wir müssen unbedingt von der Strafbank wegbleiben. Wir haben viele Strafminuten in Ravensburg bekommen, die uns viel Kraft gekostet haben. Wir müssen unbedingt hart und konsequent spielen, aber auch richtig. Das heißt, wir dürfen uns nicht zu Strafen hinreißen lassen. Ravensburg ist stark im Powerplay. Zwar kennen wir das System und haben dieses ja auch in der Videoanalyse ausgewertet, doch in einigen Situationan am Dienstag fehlte uns auch etwas Glück.
… die Playoff-Vorfreude in Crimmitschau: Wir müssen den Sprung in die Playoffs schaffen. Ich merke überall, dass die Leute hier in Crimmitschau brennen. In den letzten Jahren gab es nur die Abstiegsangst Die Playoff-Atmosphäre und die Freude der Fans müssen wir unbedingt ausnutzen. Sie stehen total hinter uns!
… verschiedene Pläne, je nach Ausgang der Partie: Klar haben wir Plan a, b und c (lacht). Sollten wir morgen gewinnen, dann wäre Samstag frei, Sonntag verkürztes und Montag dann wieder richtiges Training. So können wir uns optimal auf den Gegner einstellen und zugleich etwas regenerieren.


Dresdner Eislöwen
Eislöwen in Heilbronn gefragt
(DEL2)  Zweites Pre-Playoff-Spiel für die Dresdner Eislöwen: Am Freitag, 9. März um 20 Uhr sind die Blau-Weißen bei den Heilbronner Falken gefragt. Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer kann mit Ausnahme des Langzeitverletzten Petr Macholda auf den gesamten Kader zurückgreifen.
Eislöwen-Cheftrainer Franz Steer: „Wir werden am Freitag mit einer etwas anderen Formation spielen, in Überzahl verändert agieren. Wir brauchen Energie auf dem Eis. Wir haben in den letzten Stunden die positiven Aspekte in den Mittelpunkt gestellt, viel gesprochen. Klar, wir stehen mit dem Rücken zur Wand und sind damit alles andere als glücklich. Fakt ist aber: Keiner will morgen aufhören.“
Kapitän René Kramer: „Wir haben im ersten Pre-Playoff-Spiel viele Chancen kreiert, aber trotzdem keinen Zugriff bekommen. Das ist dann irgendwann auch eine mentale Geschichte. Wir wissen, um was es geht, haben den Kopf oben. Schlechte Laune hat bei uns keinen Platz. Wir fahren mit einem guten Gefühl nach Heilbronn.“
Das zweite Pre-Playoff-Spiel bei den Heilbronner Falken beginnt am Freitag, 9. März um 20 Uhr und wird geleitet von den HSR Marcus Brill sowie Fynn-Marek Falten. SpradeTV zeigt das Spiel live.


Kassel Huskies
Bandverletzung am Kniegelenk - Michi Christ fällt bis Anfang April aus
(DEL2)  In den kommenden Wochen müssen die Kassel Huskies auf Michael Christ verzichten. Der 28-jährige Stürmer hatte sich im letzten Hauptrundenspiel gegen die Bietigheim Steelers im ersten Drittel im Zweikampf das Knie verdreht und ist anschließend darauf gefallen. Der gebürtige Kasseler konnte die Partie daraufhin nicht fortsetzen.
Michael Christ wurde Anfang der Woche in der Praxis von Dr. med. Hans-Günter Schafdecker untersucht. „Wir haben bei Michael eine Bandverletzung am Kniegelenk festgestellt, wodurch er in den kommenden vier Wochen nicht spielfähig sein wird“, erklärt der Mannschaftsarzt der Huskies. „Wir werden ihn konservativ behandeln, ein operativer Eingriff ist nicht notwendig.“


Lausitzer Füchse Weißwasser
PLAYDOWNS 2018 - MIT DER "MISSION 7. MANN" ZUM KLASSENERHALT / FAN-BUSSE NACH BAYREUTH GEPLANT
(DEL2)  Die Hauptrunde der Saison 2017/18 ist beendet. Die Füchse haben den Sprung in die Pre-Playoffs knapp verpasst. Mit einer unglaublichen Serie wuchsen die Füchse zum Team der Stunde heran. Ein Blick auf die Formtabelle der letzten 15 Spiele zeigt, dass man mit 31 von 45 möglichen Punkten nur einen Punkt hinter Bad Nauheim auf Platz 2 steht. Nun stehen die Playdowns an und es gilt, diesen Schwung mitzunehmen.
Mission 7. Mann geht weiter ...
Ende Januar wurde die Mission 7. Mann ins Leben gerufen und mit Stolz kann man behaupten, dass die breite Unterstützung und das „Wir Gefühl“ ungebändigt sind. Genau diese Unterstützung benötigt das Team auch in der bevorstehenden Playdown-Runde gegen die Bayreuth Tigers, denn es gilt nun im gemeinsamen Kampf, den Klassenerhalt zu sichern. Jung und Alt sind nun gefragt. Seid dabei als 7. Mann und gebt eure Stimme der Mannschaft - DENN WIR SIND EIN TEAM.
Um unsere Mannschaft so gut wie möglich zu unterstützen, bietet die Fanszene Weißwasser in enger Zusammenarbeit mit den Lausitzer Füchsen Fan-Busse für die ersten beiden Spiele in Bayreuth an.
Hier die wichtigsten Daten:
Freitag, 16. März 2018 Abfahrt nach Bayreuth: 14.00 Uhr am Prof.-Wagenfeld-Ring gegenüber der Eisarena Weißwasser Spielbeginn: 20.00 Uhr - Geplant sind 2 Busse.
Dienstag, 20. März 2018 Abfahrt nach Bayreuth: 14.00 Uhr am Prof.-Wagenfeld-Ring gegenüber der Eisarena Weißwasser Spielbeginn: 20.00 Uhr - Geplant ist ein Bus. Bei Bedarf wird auch hier ein zweiter Bus gestellt.
Die Fahrt gibt es zum „Mission 7. Mann Preis“ für symbolische 7,77 EUR*. Wenn man sich für beide Fahrten anmeldet lediglich 10,00 EUR*.
Zustiege sind in Bautzen (Aral), Dresden (Elbepark) sowie auf Nachfrage möglich. Die Anmeldung zu den Bussen erfolgt über FroliC Tel.: 017277266090.
Desweiteren wird es zum Heimspiel am 13. März 2018 einen Info- und Anmeldetisch hinter Block B geben. Seid dabei und gebt unserem Team eure volle Unterstützung für die anstehende Serie gegen die Bayreuth Tigers.


Deggendorfer SC
Jetzt gehts los! Der DSC startet in die Playoffs gegen den Herner EV
(OLS)  Das lange Warten hat für Fans und Verantwortliche des Deggendorfer SC 
nun ein Ende, denn am kommenden Wochenende starten die Deggendorfer 
Kufencracks endlich in die Playoffs. Der Deggendorfer SC startet als 
Tabellenerster mit der bestmöglichsten Ausgangslage, ein Resultat von 
sechs Monate harter Arbeit. Gegner ist der Achtplatzierte aus der 
Oberliga Nord, der Herner EV.
Nachdem sich das Team von Trainer John Sicinski am vergangenen 
Wochenende die Meisterschaft in der Oberliga Süd gesichert hatte, geht 
nun der Blick zum Herner EV, für den die Saison mehr als unglücklich 
verlief. Der letztjährige Tabellenführer der Oberliga Nord kämpfte in 
dieser Spielzeit gemeinsam mit einem Quinttet um die bestmöglichste 
Ausgangslage für die Meisterrunde. Diesem Kampf verloren die Herner 
dann am Ende knapp um zwei Punkte, sodass sie mit zwei Punkten 
Rückstand auf den siebten Tabellenplatz in die Qualifikationsrunde 
rutschten. In dieser Runde, in der die Teams aus der hinteren 
Tabellenregion den achten Platz unter sich ausspielten, war bereits 
früh klar, dass den Herner EV niemand mehr einholen würde. Dies zeigte 
sich auch in der Endabrechnung, als sich das Team aus dem Ruhrpott mit 
sage und schreibe 32 Punkten Vorsprung den letzten Playoff-Platz 
sicherten. Somit steht bereits jetzt fest, dass die Herner keinesfalls 
zu unterschätzen sind, da sie den Großteil der Hauptrunde auf 
Augenhöhe mit den anderen Topteams der Oberliga Nord spielten und am 
Ende nur ganz knapp an der Meisterrunde scheiterten. Angeführt werden 
die Herner von den beiden Topscorern Aaron McLeod und Brad Snetsinger, 
die beide über 100 Scorerpunkte in der laufenden Saison erzielten. 
Eine weitere wichtige Stütze ist auch Stürmer Danny Albrecht, der mit 
seiner Erfahrung aus über 400 Spiele in der DEL II eine wichtige Rolle 
einnimmt. Dennoch ist der Deggendorfer SC bestens gegen die Herner 
Offensivpower gewappnet, da Trainer John Sicinski zum kommenden 
Wochenende wohl erstmals seit langer Zeit wieder auf seinen kompletten 
Kader zurückgreifen kann.
Die Zuschauer dürfen sich somit auf spannende Spiele freuen. Das erste 
Match zwischen beiden Teams findet am kommenden Freitag um 20 Uhr in 
Deggendorf statt, während das Rückspiel am Sonntag um 18:30 Uhr in 
Herne steigt. Aufgrund des erwartet hohen Zuschaueraufkommens rät der 
Deggendorfer SC seinen Fans vor dem Spiel am Freitag auf die bekannten 
Vorverkaufsstellen zuzugreifen.


Starbulls Rosenheim
Playoff-Auftakt am Freitagabend: Starbulls empfangen Indians
(OLS)  Es ist alles andere als „nur“ das Duell des Tabellenzweiten der Oberliga Süd gegen den Tabellensiebten der Oberliga Nord. Es ist die traditionsreichste und vor allem die zuschauerträchtigste aller acht Playoff-Paarungen des Achtelfinales zur Oberliga-Meisterschaft, die mit dem Heimspiel der Starbulls Rosenheim am Freitagabend gegen die Hannover Indians um 19:30 Uhr im emilo-Stadion ihren Auftakt findet. Frühestens nach drei, spätestens nach fünf Spielen steht fest, welcher der beiden populären Eishockey-Standorte ab dem 21. März auch im Viertelfinale vertreten sein wird. Der „Heimvorteil“ weist den Starbulls zwar unbestritten die Favoritenrolle in der Serie zu, doch die Indians haben weitaus mehr Potenzial, als ihre finale Platzierung in der Oberliga Nord suggeriert.
Als die Hannover Indians vor drei Wochen den Lokalrivalen Hannover Scorpions mit sage und schreibe 7:0 aus dem ausverkauften Stadion am Pferdeturm zurück in die Wedemark schossen, deutete alles darauf hin, dass die Blau-Weiß-Roten selbst mit einem Heimspiel in das Playoff-Viertelfinale starten könnten. In den restlichen fünf Spielen der Meisterrunde fuhren die Indians dann aber nur noch zwei von 15 möglichen Punkten ein – und fielen am letzten Spieltag nach einer 1:4-Niederlage in Duisburg sogar noch auf den siebten und damit letzten Tabellenplatz zurück. Dass in der Endabrechnung Tabellenplatz fünf (Moskitos Essen) nur einen und die Heimrechts-Tabellenplätze drei (Icefighters Leipzig) und vier (Hannover Scorpions) lediglich vier Zähler entfernt waren, relativiert die bloße Abschlussplatzierung der Indians sehr deutlich.
Mit ursächlich für den finalen Tabellensturz war eine Grippewelle, die den ein oder anderen Akteur schwächte oder ganz außer Gefecht setzte. Trotzdem gelang noch einmal ein echtes Ausrufezeichen. Im letzten Heimspiel drängten die Indians die mit Abstand das Klassement anführenden Tilburg Trappers an den Rande der Niederlage. Erst in der allerletzten Sekunde der Verlängerung erzielte der in den Niederlanden beheimatete Topfavorit auf den deutschen Oberliga-Meistertitel doch noch den Siegtreffer.
Wie schwer es ist, im altehrwürdigen, seitlich teilweise offenen und immer stimmungsgeladenen Stadion der Indians im Hannoverschen Stadtteil Kleefeld zu gewinnen, das haben auch Rosenheimer Mannschaften schon oft zu spüren bekommen. In den drei Spielzeiten nach dem Aufstieg in die zweite Bundesliga 2010 gelang den meist favorisiert angetretenen Starbulls in sechs Versuchen nur ein einziger Sieg, bei ebenfalls sechs Gastspielen in der Oberliga zwischen 2005 und 2009 überhaupt keiner. Insofern gilt es für die Grün-Weißen, im zweiten Spiel der nunmehrigen Serie auch einen Trend umzukehren. Spielbeginn vor sicher herausragender Kulisse im 4.608 Zuschauer fassenden Stadion am Pferdeturm ist am Sonntag um 19 Uhr.
Zunächst steht aber die mit Spannung erwartete Auftaktpartie am Freitag in Rosenheim auf dem Programm. Spielbeginn im emilo-Stadion ist um 19:30 Uhr. „Wir haben uns intensiv mit dem Gegner beschäftigt. Die Indians sind eine sehr gute Mannschaft, die durchaus auch auf dem zweiten Platz der Oberliga Nord landen hätten können. Aber wir wissen, wie wir ihnen begegnen müssen, um erfolgreich zu sein. Und unsere Mannschaft ist auf den Punkt topfit“, äußert sich Starbulls-Coach Manuel Kofler respektvoll, aber selbstbewusst. Über die tatsächliche Aufstellung wird er allerdings erst am Spieltag selbst entscheiden.
Der Kader der Hannover Indians ist im Gegensatz zu manch anderem Team der Oberliga Nord nicht mit übertrieben vielen „großen Namen“ gespickt. Stars sind die Mannschaft und der Trainer. Seit dieser Spielzeit hat Len Soccio das Regiment an der Bande inne. Der 50-jährige Deutsch-Kanadier war schon als Spieler (504 DEL-Spiele für die Wedemark bzw. Hannover Scorpions) „mit allen Wassern gewaschen“ und ist in Eishockey-Hannover eine Institution – allerdings aufgrund einer Vita, in denen die Indians bis zu dieser Spielzeit nicht auftauchten. Mit über 600 Spielen für diverse Teams noch mehr DEL-Erfahrung hat Andreas Morczinietz. Der aus dem bayerischen Wolfratshausen stammende Stürmer wird am Sonntag bereits 40 Jahre alt, ist aber noch immer ein echter Leistungsträger im Team.
Topscorer der Indians (58 Punkte in 43 Spielen) ist Kapitän Branislav Pohanka. Der slowakische Stürmer ist Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Blau-Weiß-Roten. Die zweite Ausländerposition bekleidet Lasse Uusivirta, der aktuell als einer der besten Oberliga-Verteidiger gilt. In 40 Spielen bereitete der Finne schon 42 Treffer vor und erzielte weitere vier selbst. Auch Deutsch-Slowake Igor Bacek (48 Scorerpunkte in 42 Spielen) und Tobias Schwab (38 Punkte in 41 Spielen) sind immer für gefährliche Offensivaktionen gut. Ein Makel, den die Indians schon seit Saisonbeginn mit sich herumschleppen, ist allerdings die schlechte Chancenverwertung. Kein Team der Meisterrunde der Oberliga Nord braucht mehr Chancen, um zu treffen. Auf der Torhüterposition ist Sebastian Albrecht die unumstrittene Nummer eins „am Turm“. Der 27-Jährige wurde in den letzten beiden Spielzeiten, in denen er allerdings noch für die Saale Bulls Halle spielte, jeweils zum besten Torhüter der Oberliga Nord gewählt.
Der Aufstieg in die DEL 2 ist für die Hannover Indians im Gegensatz zu den Starbulls Rosenheim definitiv kein Thema. Entsprechend befreit kann die Mannschaft das Projekt Playoffs angehen. Und dass die Kleefelder dabei für große Überraschungen sorgen können, haben sie in der Vorsaison bewiesen. Als Tabellenneunter erst über erfolgreich gestaltete Pre-Playoffs gegen den favorisierten Lokalrivalen Hannover Scorpions für das Achtelfinale qualifiziert, schalteten sie dort sensationell den Hauptrundenmeister Herner EV aus. Auch im Jahr davor starteten die Indiand erfolgreich in die Ausscheidungsspiele und gewannen die Serie gegen Neuwied glatt mit 3:0. An Selbstbewusstsein dürfte es also auch den Gästen von der Leine am Freitag zum Playoff-Auftakt auf Rosenheimer Eis nicht mangeln. Zu einem prickelnden Eishockey-Abend im emilo-Stadion werden auch die traditionell reisefreudigen und stimmgewaltigen Fans der Indians beitragen.
Karten für das Playoff-Heimspiel gegen die Hannover Indians am Freitag um 19:30 Uhr sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich, oder in der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr und am Freitag zwischen 9 und 12 Uhr. Die Tageskasse öffnet um 17:30 Uhr. Auch Karten für das schon feststehende dritte Aufeinandertreffen der beiden Teams im Rahmen der Serie, das am kommenden Dienstag um 19:30 Uhr im Rosenheimer emilo-Stadion stattfindet, sind jeweils erhältlich.
Auch die Heimspiele der Starbulls in den Playoff-Runden werden live im Internet kommentiert und serviceorientiert (Wiederholungen aus unterschiedlichen Kameraperspektiven, Drittelzusammenfassungen, Spielerinterviews) übertragen. Die Liveübertragungen sind zum Preis von 5 Euro pro Spiel über www.sprade.tv buch- und abrufbar.


Selber Wölfe
Wer hätte das gewusst?
(OLS)  Vor der Achtelfinalserie unserer Wölfe gegen die Füchse Duisburg haben wir ein bisschen in den Annalen des VER Selb e.V. und des EV Duisburg gestöbert und sind auf ein bemerkenswertes Spiel gestoßen. Sowohl Nachwuchstrainer, Cory Holden, als auch WölfeCoach, Henry Thom, standen schon für den EV Duisburg auf dem Eis. Gemeinsam!
Die Eishockeywelt ist bekanntlich nicht die Größte. Man kennt sich, man schätzt sich und man ist sich mit Sicherheit in früheren Jahren schon mal über den Weg gelaufen. Oder hat sogar miteinander gespielt. Zum Beispiel waren unser Coach, Henry Thom, und der ehemalige Trainer des EV Regensburg, Doug Irwin, Sitznachbarn in der Kabine der Ratinger Löwen in der DEL-Saison 1995/96. Außerdem war die Kabine der Ratinger damals mit weiteren illustren Namen gespickt. Kapitän Irwin führte neben Henry Thom zum Beispiel auch Dave Rich (Trainer Saale Bulls Halle, ehemals EV Füssen oder Bulls Sonthofen) oder eben Cory Holden aufs Eis. Als die DEL, damals wohl noch üblich, über die Weihnachtstage eine kleine Pause einlegte, war der Weg für einige Spieler frei, beim Kooperationspartner der Ratinger Löwen, dem EV Duisburg, aufzulaufen. Thom, Holden und Rich haben dieses Angebot am 22. Dezember 1995 wahrgenommen und für den EV Duisburg beim Iserlohner EC gespielt.
„Ich weiß das auch nicht mehr so genau. Ist ja gefühlt auch schon eine Ewigkeit her. Aber die DEL hatte Pause, die Kontingentspieler sind damals nach Kanada oder die USA geflogen und wir hatten ein bisschen Zeit. Und Duisburg brauchte dringend Hilfe. Wir waren jung, wollten unbedingt spielen und sind dann eben nach Iserlohn gefahren. Die waren Tabellenführer, eigentlich hatten wir keine Chance. Aber das Spiel war dann doch sehr knapp. Am Ende haben wir glaube ich 3:2 oder 4:2 verloren.“
Elefantengedächtnis Thom liegt damit völlig richtig. Am Ende gewann der Tabellenführer ein hartes und enges Match mit 4:2. Und Henry kann sich auch noch an seinen Partner in der Verteidigungsreihe erinnern. Das war sein Vorgänger bei den Selber Wölfen und heute hauptamtlich Verantwortlicher für den Nachwuchs des VER Selb e.V., Cory Holden.
„Ja, ich weiß das auch noch. Vor allem das ich ein Tor und einen Assist gemacht habe! *lacht* Aber viel mehr kann ich auch nicht dazu sagen, außer das der Präsident der Duisburger damals so glücklich war, dass wir ihnen geholfen hatten, dass er uns noch ein kleines Geschenk machen wollte. Ich bin nach dem Spiel zu ihm und habe ihn gefragt, ob wir für die Heimfahrt im Bus einen Kasten Bier mitnehmen dürften. Das hätte uns ja schon gereicht. Er hat uns dann einen gekauft und hat Henry und mir auch noch ein kleines Weihnachtsgeld mitgegeben. *beide lachen* Das geht heute so wahrscheinlich nicht mehr. Aber er war einfach glücklich und wollte uns wahrscheinlich gleich verpflichten.“
So kamen also sowohl unser WölfeCoach als auch unser NachwuchsCoach zu genau einem gemeinsamen Spiel für unseren Achtelfinalgegner Duisburg im Jahr 1995. In Ratingen spielten sie eine gesamte Saison zusammen, bevor es Henry Thom nach Adendorf zog. Wer hätte das gedacht?


Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen ist heiß auf Play-Offs - Bulls erst in Leipzig dann zu Hause gefordert
(OLS)  Der Eishockey-Oberligist ERC Sonthofen startet am Freitagabend endgültig in die heiße Phase der Saison. Mit Beginn der Play-Offs beginnt der Versuch einer Wiederholung des Traums aus der Vorsaison. Im Modus „Best-of-Five“ müssen drei Siege gegen die Icefighters Leipzig aus der Oberliga-Nord her, um eine Runde weiterzukommen. „Genau das ist unser Ziel, meine gesamte Mannschaft ist heiß auf die Play-Offs“, sagt Sonthofens Trainer Heiko Vogler.
Seit Dienstag gibt es für die Bulls typische Fitness-Einheiten, Eistraining und mentale Vorbereitung auf den Gegner, der laut Heiko Vogler eine echte Kampftruppe ist. „Wir haben die gesamte Woche intensiv an uns gearbeitet und dürfen uns vor allem durch das Leizpiger Stadion nicht aus dem Konzept bringen lassen“, so Vogler. Einerseits ist das so genannte „Zelt“ der Sachsen von der Eisfläche her schmaler und kürzer als in den bisher gewohnten Arenen, hinzu kommt die lautstarke und antreibende Kulisse.
Zum Start der Play-Offs sind auch die zuletzt geschonten Spieler, wie Marc Sill und Torhüter Patrick Glatzel zurück im Kader, außerdem steht auch Förderlizenzspieler Leon Müller vom DEL2-Club Bietigheim Steelers wieder zur Verfügung.  „Bis hierhin sind wir - von Jenny abgesehen - von großen Verletzungen verschont geblieben. Jetzt müssen meine Spieler noch einmal alles geben, um mit Sonthofen so weit wie möglich in dieser Bonusrunde der Eishockey-Oberliga zu kommen“, so der Trainer der Bulls, Heiko Vogler, der gleichzeitig auch sportlicher Leiter ist.
Dass Leipzig alles andere als ein Alleingang wird, zeigt der Blick in die Statistik: Torhüter Eric Hoffmann ist mit einem Gegentorschnitt von 2,23 der zweitbeste Goalie der Oberliga-Nord. Sollte er ausfallen, steht den Icefighters mit Benedict Roßberg als Backup ein weiterer Torhüter aus der Oberliga Nord-Top10 zur Verfügung. Topscorer der Icefighters ist Michal Velecky, der aus 38 Spielen 48 Scorerpunkte verbuchen kann. 23 Mal netzte der Mann mit der Nummer 15 selbst ein und bereitete 25 Treffer seiner Leipziger vor. Icefighters-Trainer Sven Gerike hielt sich in der letzten Pressekonferenz und der Frage zum ERC Sonthofen bedeckt. Er meinte: „Wir haben unsere Informationen“ über die Bulls.
Auch der ERC Sonthofen will seinen Achtelfinalgegner am Freitag überraschen. Anschließend steht den heimischen Fans am Sonntag ein Eishockeyspiel auf bestem Niveau bevor. Karten gibt es im Vorverkauf am Samstag und Sonntag, jeweils zwischen 10 und 12 Uhr an der Ticket-Kasse der Eissporthalle in Sonthofen.


Wohnbau Moskitos Essen
Es ist wieder mal Play Off Zeit am Westbahnhof! Und es ist der EV Landshut!
(OLN)  Ein Wiedersehen mit alten Bekannten, denn Christopher Schadewaldt und Peter Baumgartner waren auch schon in Essen aktiv. Mittlerweile gehören die beiden Verteidiger zu den festen Größen in der Oberliga Süd und beim EV Landshut. Allerdings gibt es Spieler im Kader der Landshuter, die noch mehr in ihrer Karriere hinter sich gebracht haben. Allen voran Bill Trew, der mittlerweile 43-jaehrige Center, der lange Jahre am Pulverturm in Straubing seine Schlittschuhe geschnürt hat, ist sowas wie der Kopf der Mannschaft. Unterstützt wird der ehemalige Nationalspieler dabei von Peter Abstreiter. Auch der 36-jaehrige Abstreiter trug bereits das Trikot mit dem Adler auf der Brust. Und Abstreiter ist sowas wie der Torjäger der Niederbayern, mit 26 Toren hat er die meisten Treffer der Landshuter erzielt. Aufpassen müssen die Essener Verteidiger also auf Peter Abstreiter und Bill Trew. Dazu gesellt sich Maximilian Forster, der ebenfalls bereits 21 Treffer verbuchen konnte.
Mit Verteidiger Olli Granz und Stürmer Andrej Bires geht es für zwei Moskitos an alte Wirkungsstätte zurück. Olli Granz stammt gebürtig aus Landshut und verbrachte einen großen Teil seiner Jugend in Landshut. Außerdem erlernte der Essener Verteidiger seine Fähigkeiten auf dem Eis in Landshut. Auch Andrej Bires kennt das Stadion am Gutenbergweg bestens, der Essener Stürmer spielte in Landshut für die dortige DNL Mannschaft und auch in der 1. Mannschaft war der Essener Stürmer in der Saison 2011/2012 in der DEL 2 aktiv.
In der letzten Saison starteten die Moskitos gegen Leipzig in die Play Offs, zogen dann gegen Peiting ins Halbfinale ein und scheiterten dort schließlich am späteren Meister Tilburg. Mag es in dieser Saison ähnlich erfolgreich sein, wird es noch einige Spiele in den Play Offs zu sehen geben, auch nach den Spielen gegen Landshut.


Herner EV
Der Countdown läuft weiter: Noch zwei Tage, dann beginnen die Playoffs!
(OLN)  Die Vorfreude auf die am Wochenende beginnenden Playoffs wächst beim Herner EV immer weiter, bei den Verantwortlichen, bei Trainer Uli Egen und seinem Team und natürlich bei den Anhängern der Grün-Weiß-Roten. Die werden sich am Freitagmorgen in großer Zahl mit dem Sambazug oder mit dem Auto auf den gut 600 Kilometer langen Weg nach Niederbayern machen oder die erste Partie mit Spannung von zu Hause aus verfolgen. Wenn dann um 20 Uhr in der Eissporthalle an der Trat in Deggendorf das erste Bully angepfiffen wird, dann sind auf dem Papier die Rollen klar verteilt: Der DSC als Süd-Meister ist der Favorit, der HEV als Nord-Achter ist der Außenseiter. Aber was heißt das schon wenn Playoff-Zeit ist. John Sicinski ist in der zweiten Saison Trainer beim Deggendorfer SC. Der 43-jährige gebürtige Kanadier kam 1998 als Spieler nach Deutschland und war 15 Jahre lang in der Oberliga und in der 2. Liga aktiv, darunter auch drei Spielzeiten in Deggendorf. Seine erste Trainerstation war dann ab 2013 Peiting. In Deggendorf hat er die kontinuierliche sportliche Entwicklung des dortigen Teams fortgesetzt. Top Scorer der Mannschaft des DSC und der gesamten Oberliga Süd ist Kyle Gibbons. Der amerikanische Stürmer ist ebenso wie sein kanadischer Sturmpartner Curtis Leinweber das zweite Jahr in der Donau-Stadt. Die Verteidiger Nico Wolfgramm und Marius Wiederer sind am längsten im Deggendorfer Team, sie stammen wie einige andere auch aus dem eigenen Nachwuchs. Auch Andrew Schembri gehört schon länger zum festen Bestandteil des DSC. Mit einer einjährigen Unterbrechung spielt der kleine Kanadier mit deutschem Pass seit 2011 bei den Niederbayern. Mit einem Altersschnitt von 26 Jahren stellt Deggendorf eine sehr erfahrene und routinierte Mannschaft, zumal sieben Spieler 30 Jahre und älter sind. Verteidiger Milos Vavrusa wird im April sogar schon 40 Jahre alt, er kam im letzten Sommer vom Zweitligisten aus Freiburg und überzeugt seit vielen Jahren als Verteidiger mit Offensivqualitäten. Aber der DSC hat auch viele junge Spieler im Kader, angefangen bei den Torhütern. Die beiden 21-jährigen Cody Brenner und Daniel Filimonow bilden ein gutes Tandem, hinzu kommt die erst 16-jährige Stefanie Neuert, die auch in der Deggendorfer DNL2-Mannschaft das Tor hütet. Wie konsequent der DSC sein Oberliga Team weiter entwickelt zeigte sich Anfang dieses Jahres, als Stürmer Rene Röthke von Straubing aus der DEL nach Deggendorf wechselte. Man sieht also, dass sehr viel Qualität im Team von John Sicinski steckt. Das Erreichen der Oberliga-Meisterschaft im Süden hat das eindrucksvoll bestätigt.
Bald ist es so weit: Noch ein Tag, dann beginnen die Playoffs!
„Wir fahren nicht nach Deggendorf um zu verlieren, aber wir wissen natürlich dass es gegen den Meister der Oberliga Süd schwer werden wird“ meinte Trainer Uli Egen am Mittwochabend beim Pressegespräch mit der WAZ. Am Wochenende ist es so weit, die Playoffs um die Oberliga Meisterschaft beginnen und der Herner EV trifft bekanntlich auf den Deggendorfer SC. Gespielt werden die Playoffs nach dem Modus „Best-of-5“, das bedeutet dass zum Weiterkommen drei Siege benötigt werden. Wenn ein Spiel nach regulären 60 Minuten unentschieden steht, erfolgt anders als in der Punkterunde eine zwanzigminütige Overtime, die bei einem Treffer vorzeitig beendet ist. Fällt der nicht in der Nachspielzeit, so gibt es ein Penaltyschiessen. Am Freitag geht es los mit dem Spiel in Deggendorf (20 Uhr), am Sonntag hat dann der HEV vor hoffentlich großer Kulisse am Gysenberg Heimrecht. Das dritte Aufeinandertreffen findet dann am kommenden Dienstag (13. März 2018 - 20 Uhr) wieder in Deggendorf statt. Sollte bis dahin keine Entscheidung gefallen sein, so würde es am dann folgenden Wochenende weiter gehen und zwar freitags (16. März 2018 – 20 Uhr) am Gysenberg und sonntags (18. März 2018 – 18:30 Uhr) in Niederbayern.
Auch wenn Uli Egen als Spieler oder Trainer noch nie in Deggendorf war, so hat er sich doch mit entsprechenden Informationen über die Niederbayern versorgt. So hängen dann auch in der Mannschaftskabine Zusammenfassungen über die einzelnen Spieler des DSC. „Wir müssen taktisch dagegen halten und werden gut eingestellt sein. Deggendorf verfügt über eine sehr gute Offensive. Deshalb müssen wir defensiver spielen als in der Quali-Runde. Jeder muss eine Schüppe drauf legen. Wir müssen auch mental darauf eingestellt sein Rückstände zu verkraften. Wir dürfen nicht aufstecken, geduldig und konzentriert bleiben, diszipliniert spielen und auf unsere Chancen warten“ meint der gebürtige Allgäuer. Unter seiner Regie haben die Grün-Weiß-Roten 19 von 21 Spielen gewinnen können. „Wir haben genug Selbstvertrauen bekommen können. Natürlich wissen wir, dass die Spiele in der Quali-Runde nicht den gleichen sportlichen Anspruch hatten wie in der Meisterrunde. Das können wir schon richtig einordnen. Aber es ist immer gut auf viele Erfolgserlebnisse zurückgreifen zu können.“
Der HEV wird zwar nicht komplett in die Playoff-Spiele gehen können, denn Verteidiger Julius Bauermeister wird wegen seiner hartnäckigen Virus-Infektion nicht zur Verfügung stehen können. Jung-Verteidiger Tobias Esch wird aus schulischen Gründen am Freitag nicht mit in den Süden fahren. „Ich bin dennoch zuversichtlich dass wir mit drei eingespielten Reihen antreten können und vielleicht ist es ja ein kleiner Vorteil dass wir die langen Auswärtsfahrten gerade durch die Quali-Runde schon gewohnt sind“ sagt ein insgesamt optimistischer Trainer abschließend. „Die Playoffs sind immer das Highlight einer jeden Saison. Wir gehen als Außenseiter ins Rennen, haben im Grunde genommen nichts zu verlieren. Unsere Chancen wollen wir trotzdem nutzen.“


Höchstadt Alligators
Erfüllen sich die Alligators den Traum vom Aufstieg?
(BYL)  Weit offen steht die Tür zur Oberliga Süd für die Höchstadt Alligators, denn die Mannschaft um Kapitän Martin Vojcak führt in der „Best-of-7“-Serie gegen den TSV Erding mit 3:1 und benötigt nur noch einen einzigen Sieg für den Aufstieg in Deutschlands dritthöchste Liga.
Dieser kann bereits am kommenden Freitag (20 Uhr) vor eigenem Publikum im Eisstadion am Kieferndorfer Weg eingefahren werden, doch Erdings Trainer Thomas Vogl hätte gerne noch ein weiteres Heimspiel am Sonntag und wird am Freitag versuchen die Serie auf 3:2 zu verkürzen. Die Oberbayern erwiesen sich in den bisherigen vier gespielten Playoff-Duellen als unbequemer und kampfstarker Gegner, der den Alligators alles abverlangt.
"Dieses Team hat es verdient aufzusteigen", blickt Trainer Daniel Jun auf die bisherige Saison zurück. "Wir werden mit drei starken Reihen antreten und unsere jungen Spieler haben sich vor allem in den vergangenen Wochen stark entwickelt." An diesem Wochenende hat Jun erneut die Qual der Wahl ob Neuzugang Ondrej Nedved oder Teamroutinier Tomas Urban auf dem Eis stehen wird, verzichten müssen die Höchstadter allerdings auf Max Cejka, der sich am Sonntag in Erding im ersten Drittel verletzte.
Auch einen Zuschauer hatte es in der vergangenen Woche am Freitag erwischt: Der 15jährige bekam einen Puck an die Stirn, erlitt eine Platzwunde und verbrachte einige Tage mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus. Wir wünschen weiterhin gute Besserung und freuen uns, dass er schon am Freitag wieder mit dabei ist... Eishockeyspieler kennen keinen Schmerz, ihre Fans auch nicht.
In ganz Höchstadt kennt die Euphorie rund um den HEC derzeit keine Grenzen, die Zahlen im Nachwuchsbereich steigen stetig an und neben den sportlichen Erfolgen freut man sich in der Vorstandschaft über die großartige Stimmung im jede Woche gut gefüllten Höchstadter Eisstadion. Auch am Freitag dürfen die Zuschauer sich erneut auf ein packendes Duell zwischen beiden Mannschaften mit mindestens 60 Minuten purem Einsatz und Kampf um jeden Zentimeter auf dem Eis freuen.


EV Moosburg
EVM trifft zum Saisonfinale zweimal auf Bad Kissingen
(BYL)  Ein Hauch von Playoff-Atmosphäre kommt zum Finale der Saison 17/18 noch einmal bei Moosburgs Kufenflitzern auf. Denn sowohl am Freitag (19.30 Uhr, Sparkassen-Arena) als auch am Sonntag (18 Uhr; Busabfahrt 12.30 Uhr) heißt der Gegner EC Bad Kissingen. Und dem kann der EVM noch seine Aufstiegsträume vermiesen.
Moosburgs Coach Bernie Engelbrecht ist guter Dinge, dass die Mannschaft an ihre zuletzt guten, aber leider unbelohnten Auftritte anknüpfen und vielleicht doch noch was fürs Punktekonto tun kann. „Wir wollen uns anständig und ehrenvoll aus dieser Saison verabschieden“, fordert er von seinem Team. Die beiden Goalies werden sich zum Finale abwechseln: Thomas Hingel steht am Freitag, Johannes Probst am Sonntag im Kasten.
Dass der EVM nach sechs Jahren BEL in der kommenden Spielzeit wieder der Landesliga angehört, ist für Englbrecht in Bezug auf seine Zukunft beim Verein kein Hindernis: „Ich habe alle Ligen durch, da gibt’s keine Berührungsängste.“ Derzeit führe er entsprechende Gespräche mit dem Vorstand. „Wenn die Richtung stimmt, denke ich schon, dass wir hier trotz des Abstiegs eine gute Zukunft haben können“, so der Trainer. Jetzt müsse jedenfalls ein Neuanfang gemacht werden, „um in ein, zwei Jahren wieder aufzusteigen“. Um auch die eigene Jugend nach oben zu bringen, hat Bernie Englbrecht außerdem angeboten, in der nächsten Saison zusätzlich eine Nachwuchsmannschaft zu trainieren.
Zurück zur Gegenwart: Die internationale Auswahl der Kissinger Wölfe, die über mehr als zehn Spieler verfügt, die ihre Eishockey-Ausbildung außerhalb Deutschlands absolviert haben, geht mit großem Optimismus ins finale Wochenende: „Nach dem Erfolg in Buchloe ist den Saalestädtern der Aufstieg nicht mehr zu nehmen“, teilen sie auf ihrer Homepage mit. Erst nach einem Gedankenstrich kommt der Zusatz: „Zwei Siege gegen Moosburg vorausgesetzt“.
Dass es überhaupt zu einer solchen Doppel-Konstellation kam, lag an der Absage der Kissinger am 9. Februar. An diesem Tag war das Moosburger Heimspiel eigentlich angesetzt gewesen.


Peißenberg Eishackler
Rückblick auf eine tolle Saison der Eishackler
(BYL)  Die Eishackler sind aus den Play-offs gegen Waldkraiburg ausgeschieden. Alle Spiele in der Serie waren denkbar knapp und sehr spannend. Somit endet eine sehr erfolgreiche Saison für die Peißenberger Eishacklertruppe. Nach einem zugegeben holprigen Start in die Bayernliga-Saison wurden die Peißenberger von Woche zu Woche stabiler und effektiver. Mit 128:45 Toren also einer Tordifferenz von +45, schlossen die Eishackler die Vorrunde der Bayernliga als hervorragender Vierter ab. Ein sehr gutes Ergebnis auch im Rückblick auf die letzte Saison wo ja in großen Teilen der gleiche Kader gespielt hat.
Sepp Staltmayr und Co-Trainer Simon Mooslechner formten in Staltmayrs erster Trainerherausforderung eine wirklich schlagkräftige Truppe und auch die Neuzugänge Brandon Morley sowie Florian Höfler waren sowohl sportlich als auch menschlich ein Gewinn für das eingeschworene Peißenberger Team aus überwiegend Einheimischen oder ehemaligen Nachwuchsspielern. Die Struktur dieser Peißenberger Mannschaft ist schon einzigartig gerade auch im Hinblick auf die „Ausländermania“ in der Landesliga oder so manchem Bayerliga-Kader.
Dann kam die Verzahnungsrunde und auch hier spielten die Eishackler tolles Eishockey und begeisterten die Peißenberger Eishockeyfans. In dieser mit der Oberliga-Süd verzahnten Runde ließen sie 2 Oberligateams (Miesbach und Lindau), den EV Füssen und den ESC Geretsried hinter sich. Lediglich den TOP-Kader aus Höchstadt konnten sie nicht besiegen. Der souveräne zweite Platz in der sog. Verzahnungsrunde mit der Oberliga-Süd und damit die Teilnahme am Play-off Viertelfinale, war für sich alleine gesehen schon ein sehr grosser Erfolg auf den die Trainer, Spieler und Vorstand sehr stolz sein können. Allen Kritikern zum trotz spielte diese junge Truppe aus Peißenberg eine sehr wichtige Rolle in der Bayernliga und darauf können die Verantwortlichen, die Sponsoren und alle Peißenberger Eishockeybegeisterten sehr stolz sein. Die Eishackler sind das sportliche Aushängeschild der Gemeinde Peißenberg und daran dürfte es keinen Zweifel geben.
„Last but not least“ sollte man aber auch ein großes Dankeschön an alle Fans und Sponsoren sowie allen ehrenamtlichen Helfern, den Rettungsdiensten und den vielen Helfern die einfach mal einspringen wenn Not am Mann war, aussprechen. Ohne sie alle würde ein Eishockeyverein nicht funktionieren. Aber auch technische Highlights wie das Live-streaming in HD-Qualität von diversen Heimspielen via Facebook waren toll. Hier gilt ein besonderer Dank an Mario Schlüter vom Pressedienst der Eishackler für seine tollen Fotos und die Bereitstellung des Equipments für das Streaming. Vielen Dank möchten die Eishackler aber auch an seine Medienpartner und hier insbesondere dem Weilheimer Tagblatt mit Paul Hopp und Stefan Schnürer sowie dem Kreisboten mit Roland Halmel sagen.
Die gesamte Eishacklermannschaft inkl. Trainer, Betreuer und Physio sowie die Verantwortlichen in der Sparte  sagen vielen herzlichen Dank und hoffen, dass sie alle die Eishackler auch wieder im nächsten Jahr tatkräftig unterstützen.


Black Bears Freising
Ein anständiger Saison-Abschluss - möglichst mit Heimsieg / Black Bears gegen Burgau und in Ulm
(BLL)  Zum Abschluss der Eishockey Landesliga-Saison spielen die Black Bears noch einmal zu Hause gegen den ESV Burgau (Freitag, 9. März, Spielbeginn 20.15 Uhr) und am Sonntag in Ulm. „Zumindest zu Hause wollen wir unbedingt nochmal gewinnen – für unsere treuen Fans und für uns selbst auch!“, sagt Trainer Michael Klein. Er hofft allerdings darauf, dass sein gesundheitlich stark angeschlagener Kader bis Freitag wieder ein paar Zuwächse erhält.
Drei Mal trafen die Black Bears in dieser Saison auf die Eisbären Burgau, die mit ihren zahlreichen ausländischen Spielern plus tschechischem Trainer Stanislav Hlozek zu Beginn deutlich höher Ziele als die Abstiegsrunde hatten. Zwei Mal siegten die Burgauer, am 20. Oktober konnten die Freisinger nach tollem Kampf gewinnen. „Beim Training diese Woche haben sich sieben Stammspieler mit starker Erkältung oder Fieber neben den sowieso verletzten Thiede, Kröger und Mooseder abgemeldet. Da müssen schon einige bis Freitag wieder fit werden, dass wir die Burgauer schlagen können“, hofft Coach Klein. Auf alle Fälle verspricht er den Freisinger Fans ein anderes Spiel als zuletzt gegen Vilshofen. „Da haben wir fünf Mal nacheinander gut gespielt und gewonnen – und dann sind einige in das Spiel gegen Vilshofen reingegangen mit dem Gefühl, das haben wir sowieso schon gewonnen. Und so haben sie dann auch gespielt: Fehler auf Fehler und ein Fehlpass nach dem anderen vor dem eigenen Tor. So kannst du nicht gewinnen!“
Zum Finale geht’s am Sonntag nach Ulm. Die „Devils“ sind ein Gegner, der den Black Bears liegt, alle drei Begegnungen waren siegreich. Klein will an der Donau möglichst alle fitten Spieler auflaufen lassen, auch alle Torhüter Hanisch, Krojer und Sedelmaier, ebenso sämtliche Nachwuchsspieler, die seit vielen Wochen voll mittrainieren. „Die Stimmung im Team und das Engagement im Training sind super, da wollen wir uns gemeinsam anständig von dieser Saison verabschieden“, verspricht der Coach.


Haßfurt Hawks
Hawks wollen zum Abschluss im Auswärtsderby und bei den „Wild Lions" punkten
(BLL)  41 Partien haben sie seit dem 8. September 2017 bereits bestritten. Am Wochenende endet für die Haßfurter „Hawks“ (7./10) mit dem Nachholspiel am Freitagabend bei den Schweinfurter „Mighty Dogs“ (4./23), sowie dem letzten Auswärtsspiel am Sonntag beim ERSC Amberg (5./17), nach einem halben Jahr nun die Saison 2017/2018. Und vielleicht können Torjäger Michal Babkovic und Co. vor allem den Schweinfurtern mit einem Spiel kurz vor der „Ziellinie“ die ganze Saison noch vermiesen.
Denn eines scheint bei einem Blick auf die Tabelle der Verzahnungsrunde klar: bei einer Heimniederlage dürfte das Thema „Bayernliga“ für die Mannschaft von Trainer Zdenek Vanc wohl erledigt sein, wenn gleichzeitig die drittplatzierten Kissinger „Wölfe“ in ihrer Partie bei Schlusslicht EV Moosburg punkten und sie dann am Sonntag gegen denselben Gegner auch ihr Heimspiel gewinnen. Ebenso hat der Tabellenzweite EHC Königsbrunn gegen den ESV Buchloe sicher eine leichtere Aufgabe vor der Brust als die „Mighty Dogs“, die zum Abschluss bei einem ausgeruhten Spitzenreiter EV Pfaffenhofen antreten müssen.
Martin Reichert nimmt diese Auf- beziehungsweise Klassenerhaltsvarianten aber lediglich zur Kenntnis. „Mit geht es vor allem darum, dass wir uns in Schweinfurt und dann in Amberg nochmals ordentlich präsentieren und so viele Punkte wie möglich holen“. Gerade die ausschlaggebenden individuellen Fehler, die zur „unnötigen Heimniederlage“ im Derby vor fünf Tagen geführt haben, haben den Trainer der „Hawks“ arg gewurmt. „Ich weiß, dass die Mannschaft selbst am meisten daran zu knabbern hatte, gerade nach solch einem guten Anfangsdrittel mit einer 3:0-Führung.“ Doch das Nachtrauern ist endgültig vorbei. Die Augen aller Beteiligten sind längst wieder nach vorne gerichtet. „Wir werden jedenfalls wieder alles geben“, kündigt Martin Reichert erneut „harte Gegenwehr“ an. Er hofft, dass ihm erneut ein paar zuletzt noch erkrankte und beruflich verhinderte Spieler zur Verfügung stehen, um noch mehr Alternativen zu haben. „Dann“, gibt er sich „vorsichtig optimistisch“, wäre eine Wiederholung des Haßfurter 8:6-Derbysieges im „Icedome“ vom 5. Januar „keine Utopie“.
Und auch nach der definitiv letzten Begegnung der Kreisstadtpuckjäger soll etwas Zählbares mit nach Hause gebracht werden. „Ich hoffe mehr, als beim letzten Mal“, verweist Martin Reichert auf die äußerst knappe 4:3-Niederlage beim ERSC Amberg, die erst nach der Verlängerung feststand und immerhin einen Punkt einbrachte. Außerdem hatte der damals kleine ESC-Kader doch arge Lücken, nachdem neben den drei ESC-Topscoreren Jakub Sramek (100 Scorerpunkte), Michal Babkovic (96) und David Franek (55) auch Ilja Kinereisch oder Pascal Marx fehlten. Da die zuletzt wiedererstarkten „Wild Lions“ ihre letzten vier Heimspiele, darunter die gegen Pfaffenhofen, Schweinfurt, Bad Kissingen und zuletzt Moosburg gewonnen haben, könnte es zum Abschluss der Runde jedoch nochmals einen ganz heißen Tanz geben.


Pinguine Königsbrunn
Das letzte Spiel entscheidet
(BLL)  Am Sonntag kann der EHC Königsbrunn den anvisierten Aufstieg in die Bayernliga aus eigener Kraft schaffen. Dazu müssen die Brunnenstädter allerdings das Heimspiel gegen die höherklassigen „Pirates“ des ESV Buchloe für sich entscheiden, das hochbrisante Derby in der Hydro-Tech Eisarena wird ab 18 Uhr angepfiffen. Selten war eine Aufstiegsrunde so spannend wie diese, denn neben dem EHC haben noch drei weitere Konkurrenten Chancen auf einen der drei begehrten Aufstiegsplätze.
Über 50 Jahre ist EHC Vorstand Willi Bertele Kenner der Szene, wenn es um den schnellsten Mannschaftssport der Welt geht. Aber so ein Playoff-Finale wie es am Sonntag ansteht, hat er noch nie erlebt: „Nach 17 Spielen stehen am Ende 4 Mannschaften oben, an so eine knappe Entscheidung kann ich mich nicht erinnern. Und wir hatten einige Spiele, die dermaßen knapp ausgegangen sind, das ist einfach der Wahnsinn.“ Denn in der „Todesgruppe“ finden am Wochenende die letzten Begegnungen statt. Falls so wie erwartet Schweinfurt und Bad Kissingen ihre Nachholspiele am Freitag gewinnen sollten, trennt die ersten vier Mannschaften gerade mal ein Punkt. „Wir wollen unbedingt in die Bayernliga“ meint Bertele, „dort erwarten uns viele attraktive Gegner aus unserer Nähe. Dazu müssen wir am Sonntag unbedingt gegen Buchloe gewinnen, dann sind wir definitiv durch. Aber wer jetzt nun meint, das sei ein Selbstläufer, der hat keine Ahnung vom Eishockey.“
Denn mit den Ostallgäuern wartet ein gestandener Bayernligist auf den EHC Königsbrunn, der nach der regulären Saison nur knapp die Aufstiegs-Playoffs verpasste und nun schon vorzeitig als Absteiger feststeht. Königsbrunn konnte sich im Hinspiel nur knapp in der Verlängerung mit 4:3 durchsetzen. Und auch in einigen anderen Partien waren die Pirates einem Sieg nahe, standen am Ende aber doch wieder ohne Punkte da. Dabei ist Buchloe nicht nur in der Offensive sehr gut und breit aufgestellt. Mit Alexander Krafczyk haben die Gäste einen Top 10 Angreifer der Bayernliga in ihrem Kader, und auch der der 23-jährige tschechische Angreifer Martin Zahora konnte in der Saison seine Torgefährlichkeit beweisen. Zwar verloren die Pirates zuletzt ihr Heimspiel gegen Bad Kissingen mit 3:7, allerdings wurde die Partie erst im letzten Drittel mit vier Treffern der Unterfranken entschieden. Ein großes Ausrufezeichen konnte Buchloe letzten Freitag setzen, als sie den Schweinfurter Mighty Dogs eine empfindliche 3:5 Heimpleite zufügten. Königsbrunn sollte also gewarnt sein, denn für die Pirates geht es um nichts mehr. Zudem dürften viele Buchloer Fans ihre Mannschaft lautstark unterstützen, wenn es darum geht den Königsbrunnern noch ein Bein zu stellen.
Doch der EHC hatte am letzten Wochenende wieder in die Spur gefunden, mit dem unerwarteten Erfolg bei den Bad Kissinger Wölfen und einem klaren 7:2 Heimsieg gegen Amberg werden die Brunnenstädter mit viel Selbstvertrauen auftreten. Coach Fabio Carciola kann bis auf die Langzeitverletzten wieder auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, die Mannschaft ist hochmotiviert und will gegen die Pirates erneut Vollgas geben.
Für die Partie hat sich der EHC gut vorbereitet, wie Vorstand Tim Bertele zu berichten weiß: „Am Sonntag ist das Spiel, auf das wir die ganze Saison hart hingearbeitet haben. Den Aufstieg kann der EHC aus eigener Kraft schaffen und muss nicht auf Zwischenergebnisse in den anderen Stadien schauen. Wir brauchen auf jeden Fall die zahlreiche Unterstützung der Zuschauer, da das die Mannschaft zusätzlich motiviert. Den Abend wollen wir so attraktiv wie möglich gestalten und haben uns einige Specials wie beispielsweise Prosecco for free, Freibier oder Verlosungen von Original-Trikots einfallen lassen."
Anpfiff ist ab 18 Uhr, allerdings werden sehr viele Zuschauer erwartet. Deswegen bittet der Verein die Zuschauer, frühzeitig vor Ort zu sein, ansonsten droht ein Stau am Einlass.


Schweinfurt Mighty Dogs
Vorteil verspielt
(BLL)  Noch ist nichts verloren, doch durch die 3:5 Niederlage gegen den ESV Buchloe erschweren sich die Mighty Dogs den Weg in Richtung Saisonziel.
Für das Spiel gegen den ESV Buchloe stand Trainer Zdenek Vanc der gesamte Kader zur Verfügung, auch wenn einige noch gesundheitlich etwas angeschlagen waren. Die Mighty Dogs starteten offensiv in die Partie. In der 3. Minute spielte Michele Amrhein einen Querpass auf Dion Campbell, der an Alexander Reichelmeir scheiterte. Wenig später liefen die Hausherren allerdings in einen Konter, den Ladislav Marek zum 0:1 Führungstreffer nutzte. Die Pirates rissen nun das Spiel an sich und nur eine Minute später rettete der Pfosten die Mighty Dogs vor einem Doppelschlag. Jedoch in der 9. Minute konnte Benjamin Dirksen zwar noch einen Schuss von Pavel Vit blocken, aber Christoph Heckelmüller netzte den Abpraller zum 0:2 ein. Sieben Minuten später behauptete Marc Zajic die Scheibe und stocherte sie zum 1:2 Anschlusstreffer ins Tor. Bevor es in die Pause ging musste Benjamin Dirksen allerdings noch einen Alleingang von Martin Zahora entschärfen, nachdem Simon Knaup ein Rückpass an der blauen Linie durchgerutscht war.
Im zweiten Drittel übernahmen die Mighty Dogs wieder das Spiel. In Überzahl passte Marc Zajic an den Pfosten zu Mathias Kohl, der in der 23. Minute den Puck zum 2:2 Ausgleich ins Tor lenkte. In den darauffolgenden Minuten stand Alexander Reichelmeir dann unter Dauerbeschuss. Zuerst scheiterte Andreas Kleider mit einem Schuss von der blauen Linie und anschließend Richard Adam und Marek Proks am Buchloer Schlussmann, der ebenfalls einen Alleingang von Dion Campbell in der 27. Minute abwehrte. In der 36. Minute konnten sich die Mighty Dogs nur mit einem Icing befreien, jedoch führte der lange Wechsel zum 2:3 Treffer von Christopher Lechner. In der 40. Minute waren die Hausherren geistig anscheinend bereits wieder in der Kabine und kassierten in Überzahl gleich zwei Treffer, so dass die Schweinfurter nun mit 2:5 zurücklagen.
Im letzten Spielabschnitt stand nun Kevin Keßler für Benjamin Dirksen im Tor. Die Gäste konzentrierten sich vor allem darauf ihre Führung zu verteidigen, wohingegen die Mighty Dogs alles gaben, um den Rückstand zu verkürzen. Allerdings waren weder Dion Campbell, Pascal Schäfer noch Stephan Trolda in der Lage Alexander Reichelmeir zu überwinden. Bei angezeigter Strafe war Kevin Keßler in der 49. Minute gefordert, doch er wehrte den Alleingang von Markus Vaitl mit dem Schoner ab. In den Schlussminuten erhöhten die Mighty Dogs noch einmal den Druck auf das gegnerische Tor, allerdings war entweder der Torwart oder bei einem Schuss von Marek Proks der Pfosten im Weg, bevor Andreas Kleider in der 59. Minute das 3:5 erzielte. Doch die Druckphase der Hausherren kam zu spät und es blieb bei der 3:5 Niederlage.
Durch die Punktverluste gegen den ESV Buchloe haben die Mighty Dogs zwar den Vorteil verspielt, den sie im Aufstiegskampf durch das noch ausstehende Nachholspiel hatten. Jedoch können sie immer noch aus eigener Kraft den Sprung unter die besten drei Teams der Verzahnungsrunde und somit den Aufstieg in die Bayernliga schaffen.


Eisbären Eppelheim
Eisbären starten ins Finale
(RLSW)  Am kommenden Samstag beginnt für die Eisbären des EC Eppelheim das Finale um die diesjährige Meisterschaft. Um 15:15 fällt das erste Bully in der Best-of-three Serie in der EgeTrans Arena beim SC Bietigheim.
Die jungen Steelers sind in dieser Saison dabei eines der Überraschungsteams. Nach 2 Finalteilnahmen 2014 und 2015, in denen man jeweils dem späteren Meister Heilbronn unterlag, ging es in den Folgejahren stetig bergab, bis man in der vergangenen Saison mit Platz 5 gar die Play-off-Teilnahme verpasste. Mit dem Trainerwechsel zur neuen Saison in Verbindung mit Neu-Goalie Dominik Guris, die beide vom Stuttgarter EC ins Ellental wechselten, kam der Erfolg zurück.
Der Abschluss der Hauptrunde auf dem 1. Rang ist durchaus verdient, denn die Steelers stellten dabei die beste Verteidigung und konnten sich auch in der Tor-Differenz den Spitzenplatz sichern. Mit einen Toreschnitt von 5,6 Treffern pro Partie musste man sich nur den Heilbronner Eisbären geschlagen geben. Vor allem aber zeigte die Truppe von Coach Hodul eine beeindruckende Konstanz, da man jedes Team im direkten vergleich bezwingen konnte und vor allem in der heimischen Arena nur einmal sieglos das Eis verlies. Die Last ist dabei auf viele Schultern verteilt. Mit 38 eingesetzten Spielern, darunter auch einige Akteure der eigenen Jugend aus der DNL2, stellt Bietigheim den größten Kader der Saison. So sind mit Marco Windisch und Matthias Vostarek zwar nur zwei Akteure in der Top 10 der Scorer Wertung zu finden, doch während Top-Scorer Windisch nur knapp Platz 1 verpasste, kann man auf weitere 25 Torschützen bauen, die der Mannschaft die entsprechende Tiefe verleiht.
Aus Sicht der Eisbären ist zwar der SC klarer Favorit, doch verstecken muss man sich nicht. Denn als einziges Team gelang es dem ECE die Steelers in der heimischen Arena zu besiegen (3:1), in den beiden Heimspielen ging der Sieg jeweils nur knapp mit einem Tor Unterschied an die Steelers. Zudem haben die Eisbären mit Janis Wagner einen Torwart, der in der Goalie-Wertung auf einer Höhe mit den Schlussmännern des SCBB zu finden ist. Und auch im Team des ECE ist die Ausgeglichenheit zu sehen. Während mit Thomas Korte ein Eisbär in den Top-10 der Scorerwertung zu finden ist, schultern sich die 115 Saison-Tore ebenfalls auf immerhin 20 Schultern.
Es dürfte also auch im Finale sehr eng zu gehen und in Spiel 1 wird sich gleich zeigen, ob das Beste Heim-Team der Hauptrunde, dem besten Auswärtsteam ein Bein stellen kann und wer somit das erste Kräftemessen für sich entscheidet.


Diez-Limburg Rockets
Endlich Play-off-Halbfinale: Rockets treffen auf Ratingen
(RLW)  Wenn Rockets-Trainer Arno Lörsch an Freitagabend denkt, dann sprudelt es aus ihm heraus. „Bringt Euch in Halbfinalstimmung. Bringt jeden mit, den Ihr kennt. Macht die Eishalle zum Tollhaus. Genießt mit uns das Gefühl Play-offs und seid so laut es geht. Alle Zusammen: Verein, Team, Fans - gemeinsam für unser Ziel." Mehr braucht man eigentlich nicht zu sagen, vielleicht maximal noch den Spieltermin: Freitag, Eissporthalle Diez, 20.30 Uhr: Die EG Diez-Limburg empfängt im ersten Spiel des Play-off-Halbfinals die Ratinger Ice Aliens. „Wir brennen auf das Spiel", sagt Lörsch. 
Nach dem souveränen Sweep im Viertelfinale mit drei Siegen gegen die Luchse Lauterbach ist die Vorfreude riesig auf das nun anstehende Halbfinale gegen den Vizemeister aus der Saison 2016/17 und den Meister der Saison 2015/16. „Dieses Halbfinale ist die Bestätigung für unsere Arbeit vor und während der Saison“, sagt Lörsch. „Wir alle haben sehnsüchtig auf diese Phase der Saison gewartet. Jetzt stehen sich die Besten der Liga in den Halbfinalspielen gegenüber. Jeder noch so kleine Fehler wird knallhart bestraft. Wir haben schon einen großen Schritt gemacht um dorthin zu kommen, wo wir jetzt stehen. Jetzt ist die Zeit gekommen, Besonderes zu erreichen." 
Während Ratingen in seiner Viertelfinalserie gegen Hamm bis Dienstagabend über insgesamt fünf Spiele gehen musste, konnten die Rockets seit vergangenen Freitag durchschnaufen. „Das hat den Jungs gut getan. Das hat sich im Training am Dienstag gezeigt. Da waren alle mit hoher Konzentration bei der Sache. Wir hatten eine hohe Geschwindigkeit in den Aktionen und zudem auch eine Menge Spaß - auf dem Eis und in der Kabine. Ich spüre und sehe eine positive Anspannung. Die Jungs sind hoch konzentriert und dennoch voller Vorfreude." 
Der Halbfinal-Gegner aus Ratingen hat mit dem Einzug ins Halbfinale „in einer sehr hart umkämpften Serie gegen Meister Hamm ein klares Zeichen gesetzt“, sagt der Rockets-Trainer. „Die Ice Aliens sind eine gewachsene Mannschaft mit vielen guten und vor allem sehr erfahrenen Spielern. Dass wir dieses Team in der Saison drei Mal geschlagen haben hat nur noch statistischen Wert. Ratingen wird uns maximal fordern. Wir müssen als Team jede kleine Schwäche, die Ratingen uns bietet, ausnutzen. Wir werden unser Spiel spielen und unserem Gameplan folgen. Ich denke, das werden richtig tolle Spiele gegen Ratingen." 
Der freie Sonntag hat auch dem Lazarett gut getan - Lörsch hatte im Viertelfinale zum Teil auf gleich zehn Spieler verzichten müssen. „Die Sperre von Pierre Wex ist abgelaufen und der Genesungsprozess bei Konstantin Firsanov ist auch auf einem guten Weg. Lediglich Florian Flemming ist - neben den Langzeitverletzten - noch angeschlagen. Sein Einsatz am Wochenende ist fraglich. Ansonsten sollten wir relativ komplett in dieses erste Halbfinal-Spiel gehen." 
Zuvor hat Lörsch auch noch eine wichtige Botschaft an die Zuschauer und Fans der Rockets: „Wir wurden bis zum heutigen Tag schon klasse unterstützet, auch wenn wir mal schlechtere Phasen hatten. Die Fans haben sich immer wieder neue Choreographien einfallen lassen, das hat die Mannschaft und mich deutlich beeindruckt. Umso mehr freuen wir uns jetzt auf das Halbfinale gemeinsam mit unseren Fans in heimischer Halle. Wir wollen am Freitag gemeinsam den ersten Sieg einfahren!"


Bären Neuwied
Benske: Die Euphorie ist greifbar
(RLW)  Sie ist endgültig in Neuwied angekommen: die Play-off-Euphorie. 849 Zuschauer besuchten im Durchschnitt die beiden Heimspiele gegen Dinslaken – Bestwert aller vier Viertelfinalserien. Am Sonntagabend klickten im sozialen Netzwerk Facebook in den ersten vier Minuten nach der Meldung des Einzugs in die Runde der letzten vier in Folge des 7:3-Erfolgs über Dinslaken 72 Nutzer den „Gefällt mir“-Knopf – rekordverdächtig. Während die Eishockeyspieler des EHC „Die Bären“ 2016 in der Dinslakener Schlangengrube den dritten und entscheidenden Sieg gegen die Kobras feierten, begann in der Heimat bereits das Halbfinal-Fieber. Und auch die Mannschaft ist infiziert. „Die Erleichterung war nach dem Sieg riesig, die Stimmung in der Kabine sowie auf der Heimfahrt hervorragend und die Euphorie ist greifbar“, schildert Trainer Daniel Benske. Euphorisch und gleichzeitig ebenso diszipliniert wie fokussiert – so sieht momentan die Stimmungslage beim EHC aus vor den ersten Halbfinal-Teilnahme einer Neuwieder Mannschaft seit der Erstliga-Meistersaison vor 20 Jahren. „Und das“, da sind sich Trainer Benske, Manager Carsten Billigmann und die Spieler einig, „werden spektakuläre Partien zwischen zwei Top-Mannschaften“.
Mindestens drei- und maximal  fünfmal stehen sich die Bären und der Herforder EV gegenüber, um den Endspielteilnehmer zu ermitteln. Zum ersten Mal am Freitagabend ab 20.30 Uhr in Herford, zwei Tage später dann ab 19 Uhr im Neuwieder Icehouse. Herford? Da war etwas. Vor einem Jahr schied der EHC im Viertelfinale gegen die Ice Dragons aus. „Dafür wollen wir uns revanchieren“, kündigt Billigmann an.
In den vier Hauptrundenpartien bekamen die Zuschauer immer einiges geboten. Im Schnitt fielen pro Begegnung elf Treffer. „Das waren hochklassige Topspiele“, erinnert sich Benske, der die 2:9-Niederlage des EHC Ende Oktober ausklammert. „In den drei anderen Partien haben wir sehr gute Leistungen gezeigt. Man denke nur an den 10:4-Auswärtssieg.“
An Selbstvertrauen mangelt es den Deichstädtern nicht. Gegen eine schwierig zu bespielende, weil sehr defensiv eingestellte, mit Kontern aber immer gefährliche Dinslakener Mannschaft musste der EHC nur in Spiel zwei einen Ausrutscher hinnehmen. Benske: „Dann haben die Jungs die Situation erkannt, sie angenommen und sich deutlich gesteigert. Am Ende setzte sich unsere Qualität durch, wir haben die Spiele drei und vier klar beherrscht.“ Mit Herford kommt nun noch einmal ein anderes Kaliber auf die Neuwieder zu. Die Ice Dragons zählen zu technisch stärksten Teams der Liga und mögen es offensiv. „Wir wissen, worauf wir uns einstellen müssen“, betont der EHC-Coach. „Das haben wir unter der Woche getan. Und jetzt wollen wir unsere Euphorie nutzen, um den nächsten Schritt zu gehen.“ 849 Zuschauer im Viertelfinale im Schnitt – auch hier rechnen die EHC-Verantwortlichen noch einmal mit einem weiteren Schub. „Die Heimspieltermine am Sonntag sind bei uns traditionell noch einmal besser besucht als der Freitag, und sicherlich können wir auch vom Hype profitieren, den die deutsche Nationalmannschaft bei Olympia ausgelöst hat“, ist Billigmann zuversichtlich, dass die Halle proppenvoll sein wird. „Wenn man jetzt nicht zum Eishockey geht, wann denn dann?“, fragt Benske und verspricht: „In dieser Serie wird man auf seine Kosten kommen.“


Ratinger Ice Aliens
Aliens stürmen ins Halbfinale - jetzt wartet Diez-Limburg
(RLW)  Die Ratinger Ice Aliens drehen eine verloren geglaubte Viertelfinalserie gegen die Hammer Eisbären mit zwei Siegen schlussendlich doch noch und ziehen ins Halbfinale ein.
Im ersten Abschnitt merkte man schnell, dass beide Mannschaften erst einmal keinen Fehler machen wollten und sehr verhalten agierten. Der Treffer der Gäste in der 9.Minute durch Benes änderte das weitestgehend. Beide Mannschaften spielten nun nach vorne und nur eine Minute später war Tim Brazda für die Aliens erfolgreich. Hamm drängte nun energisch auf die erneute Führung, die auch in der 19. Spielminute durch Loecke gelang. Doch die Aliens schlugen mit der Pausensirene zurück, als Benjamin Hanke exakt zum Kabinengang für die Aliens erfolgreich war. Ein Knackpunkt in der Partie, wie sich später zeigen sollte.
Nach der ersten Pause drängten die Eisbären erneut auf die Führung, aber die Aliens verteidigten geschickt den aktuellen Spielstand. Und wenn dann doch etwas auf das Aliens Tor kam, stand da mit Goalie Oster eine Fachkraft, der alles mit stoischer Ruhe klärte. Zur Halbzeit des Spiels wurden auch die Aliens wieder aktiver und nach 32 Minuten war Dreischer im Nachschuss erfolgreich. Und als Fischbuch nur fünf Minuten später die Führung ausbaute, stand die Ratinger Halle auf dem Kopf. Erst recht, als nur kurz danach Schumacher von der blauen Linie erfolgreich war und Gäste-Torhüter May mit seinem Schuss überraschte. Ausgerechnet in diesem Spiel entdeckten die Aliens ihre Fähigkeiten im Überzahlspiel – drei Tore bei 5:4 Situationen waren die Folge. Hamm war zumindest angeschlagen.
Die Eisbären versuchten im letzten Drittel die Aliens in ihrem Drittel festzusetzen. Die Aliens konnten sich durch Konter aber immer wieder befreien und dann brannte es lichterloh vor dem Tor der Gäste. Nach einer Strafzeit der Aliens zog Eisbären-Trainer Hoja seine letzte Option und nahm seinen Torhüter zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Die Gäste zogen nun ein Powerplay auf, doch auch hier konnten sich die Aliens immer wieder befreien – trafen dabei aber viermal das leere Tor nicht und sorgten so weiterhin für Spannung. Erst recht als Demuth noch einmal für Hamm verkürzte. Doch das war es und die letzten Sekunden wurden lauthals auf den Rängen mitgezählt. Damit endet eine mehr als denkwürdige Viertelfinalserie gegen den größten Konkurrenten aus Hamm, eine Serie die alles bot, was Eishockey ausmacht, mit dem am Ende glücklicheren Ausgang für die Aliens. Nun trifft man ab Freitag auf Diez-Limburg, welche in der Vorrunde als erste über die Ziellinie gingen und auch im Viertelfinale gegen Lauterbach nichts anbrennen ließen.


Grefrath Phoenix
GEG zu Gast in Neuss und Wiehl
(LLW)  Nachdem die Grefrather EG am vergangenen Wochenende ihr letztes Heimspiel bestritten hat, geht nun die Saison mit drei weiteren Aufstiegsrunden-Spielen auf fremdem Eis in die finale Phase.
Dabei ist das Team von der Niers am Freitag, 09.03. um 20:00 Uhr zunächst beim benachbarten Neusser EV zu Gast. Zwar gewann die Grefrather EG das Hinspiel im heimischen EisSport & EventPark überraschend deutlich mit 4:1, das Team um Mannschaftskapitän Andreas Bergmann geht dennoch als krasser Außenseiter in die Partie beim Regionalligisten und derzeitigen Spitzenreiter der Aufstiegsrunde.
“Die Neusser haben uns beim ersten Aufeinandertreffen ein wenig unterschätzt und dazu selbst gewiss nicht ihren besten Tag erwischt” resümiert GEG-Trainer Karel Lang die zurückliegende Begegnung. Der Grefrather Coach ist sich jedoch sicher, dass die Neusser das Spiel gegen seine Phoenix kein zweites Mal auf die leichte Schulter nehmen werden.
Definitiv fehlen werden auf Grefrather Seite neben den Langzeitverletzten Jason Adler, Dennis Lüdke und Dennis Holstein auch Blueliner Gerrit Ackers, welcher nach einer Spieldauerstrafe aus der letzten Begegnung gegen Troisdorf am Freitag gesperrt sein wird. Dennoch werden sich die ‘Feuervögel’ nicht auf den kurzen Weg nach Neuss machen, um dem Favoriten die Punkte mir nichts, dir nicht überlassen. “Wir werden auch gegen den NEV unsere Chancen suchen und alles daran setzen, Zählbares mit nach Grefrath zu nehmen”, so Karel Lang.
Bereits knapp 20 Stunden später, kämpfen die Grefrath Phoenix am Samstag, 10.03. um 17.00 Uhr bei den Wiehl Penguins erneut um wichtige Punkte im Aufstiegsrennen. Während die GEG in dieser Spielzeit gegen die Penguins in eigener Halle bereits drei Mal als Sieger vom Eis gehen konnte, waren die Blau-Gelben den Oberbergischen in den bisherigen beiden Auswärtsspielen unterlegen. Die Wiehler warten in der Endrunde noch auf den ersten Punktgewinn und dürften daher gegen die GEG erneut besonders motiviert und engagiert zu Werke gehen. Gleiches gilt jedoch auch für das Team von der Niers, welches im dritten Anlauf endlich alle Punkte mit nach Grefrath nehmen will.
Fans, die das Team nach Wiehl begleiten und unterstützen möchten, haben die Gelegenheit zum Unkostenbeitrag von 15 € im Mannschaftsbus mitzufahren. Treffpunkt ist am Samstag, 13.00 Uhr am Parkplatz des Grefrather Eissportzentrums. Die Rückkehr wird gegen 22.00 Uhr erwartet. Der Eintritt zum Eishockeyspiel in Wiehl ist frei.


EC Nordhorn
Crocodiles an der Vechte - EC Nordhorn empfängt Hamburg Crocodiles 
(RLN)  Es ist keine wirkliche Auf- und keine wirkliche Abstiegsrunde – dennoch eine gute Gelegenheit, alte Bekannte wiederzusehen: Am Freitag, dem 09. März empfangen die Kufencracks es EC Nordhorn mit der 1b-Vertretung der Crocodiles Hamburg einen möglichen Aufstiegskandidaten in die neue Regionalliga Nord. 
Nach dem Aufstieg des ECN in die viertklassige Regionalliga haben die Crocodiles die Führung in der Verbandsliga übernommen – und auch gleich geklärt, wer hier der neue Platzhirsch ist. In 14 Partien wurden die Elbstädter nicht einmal geschlagen, nur in einer  Begegnung fiel die Entscheidung in der Verlängerung. 115 geschossene Tore bei nur 34 Gegentreffern sprechen Bände für die Qualität der Mannschaft aus Hamburg. Damit sichern sich die Crocodiles die Verbandsligameisterschaft, mit Abstand zum Verfolger aus Sande. 
Heiko Niere und sein Team wollen nach dem schweren Jahr in der Regionalliga noch einmal beweisen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt – erstmals spielen die Nordhorner ohne Urgestein Patrick Kaminski, der aus beruflichen Gründen nun in Australien lebt. 
Gespielt werden je zwei Partien (Hin- und Rückspiel) gegen die Hamburg Crocodiles und die Jadehaie des ECW Sande. Da die Ligenstruktur im Sommer erneut überarbeitet wird, um ein interessanteres Angebot für Fans und Vereine zu ermöglichen, wird es aus dieser Runde keinen Absteiger geben – diese Spiele sind vielmehr als Chance für die Teilnehmer aus der Verbandsliga zu sehen und sich für einen möglichen Aufstieg in die Regionalliga zu qualifizieren. 
Die Termine gegen die Crocodiles Hamburg 1b: 
Freitag, 09.03.2018: EC Nordhorn – Crocodiles Hamburg (20 Uhr) 
Sonntag, 11.03.2018: Crocodiles Hamburg – EC Nordhorn (16 Uhr) 
Die Termine gegen die Jadehaide vom ECW Sande: 
Sonntag, 18.03.2018: ECW Sande – EC Nordhorn (19:30 Uhr) 
Freitag, 23.03.2018: EC Nordhorn – ECW Sande (20 Uhr) 
Die Partie am 09. März beginnt um 20 Uhr in der Eissporthalle von Nordhorn, der Einlass beginnt wie gewohnt um 19 Uhr. Tickets gibt es nur an der Abendkasse. Dauerkarten behalten ihre Gültigkeit, 50 Prozent der Einnahmen aus den Ticketverkäufen an diesem Abend gehen zu an den Förderverein des EC Nordhorn zur Unterstützung der hervorragenden Nachwuchsarbeit. 


Tornado Niesky
Die Playoffs beginnen - Halbfinale gegen den EHC Blues Berlin
(RLO)  Am kommenden Wochenende beginnen die Playoff-Spiele in der Regionalliga Ost. Die Tornados als Vorrundenerste treten im Halbfinale gegen den EHC Blues Berlin als Tabellenvierten an. Der ELV Niesky musste aus organisatorischen Gründen notgedrungener Weise sein Heimrecht für das 1. Spiel aufgeben.
So fahren die Tornados am Freitag, den 09.03.2018 zu den Blues nach Berlin. Das Spiel beginnt um 19:30 Uhr in der Eissporthalle P9 am Glockenturm in Berlin-Charlottenburg.
Einen Tag später – am Sonnabend, den 10.03.2018 – stehen sich dann beide Teams ein zweites Mal
um 18:30 Uhr im Nieskyer Waldstadion gegenüber. In diesem spannenden Duell bauen die Tornados natürlich auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans auf der Zuschauertribüne.
Da im Modus „Best of Three“ gespielt wird, kann es falls erforderlich noch ein weiteres Spiel am 17.03.2018 in Niesky gegeben.
Verletzungsbedingt fehlen an diesem Wochenende Marcel Leyva und Tom Domula. Auch der Einsatz von Richard Jandik ist aufgrund seiner Knieverletzung fraglich. Ebenfalls fehlen werden voraussichtlich an beiden Tag Jörg Pohling, am Freitag Philip Riedel und am Samstag Marco Noack.
Hinweis: Für die Heimspiele in den Playoffs und im Pokalfinale gelten die Saisondauerkarten nicht mehr!
Der Kartenvorverkauf erfolgt wie gehabt in der Modeboutique Ramona Jandik auf der Görlitzer Straße und bei ETN auf der Rothenburger Straße in Niesky. In Weißwasser können Karten in „DER TANKESTELLE“ auf der Berliner Straße erworben werden. Sitzplatzkarten gibt es im Vorverkauf nur in der Modeboutique R.Jandik oder an der Abendkasse. Kissen und Decken für die Sitzplätze können gern mitgebracht werden. Das ist sogar empfehlenswert.


ECC Berlin 1b
Es ist angerichtet, volles Haus bei Preussen / ECC Preussen vs. Eisbären Juniors Sonntag, 11.März 2018 16.00 Uhr, Eissporthalle am Glockenturm/P09
(LLB)  Die Kühlaggregate müssen am Sonntag volle Pulle hochfahren. Andernfalls könnte das Eis schmelzen. Die Jungs der Preussen sind heiß auf dieses Match, die Kufen qualmen schon.
Ein Saisonabschluss wie er emotionaler nicht sein könnte. Die Eisbären Jr. Berlin gastieren das erste Mal am Glockenturm. Und die Glocke soll richtig voll werden.
Es wird sich knisternde Spannung über die Glocke legen, denn es gibt Hockey in seiner schönsten Form ohne viel Brimborium und anderem Firlefanz.
Ein Favorit ist nicht auszumachen. Tagesform und vielleicht ein überragender Torwart könnten den Ausschlag bei diesem Derby geben.
Die Jungs von Head Coach Andreas Engelberg werden jedenfalls die letzten Körner investieren um als Sieger das Eis zu verlassen.
Das Team der Preussen freut sich auf das Spiel und auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.
Allen Fans, Zuschauern, Spielern und Offiziellen beider Mannschaften wünschen wir ein rasantes, spannendes und friedliches Eishockeyspiel auf und neben dem Eis.
Einlass ist ab 14:30 Uhr. Der Eintritt ist frei!


 www.icehockeypage.de | www.eishockey.news  Informationen zum Thema
 Datum:
 Thema:
 Bericht:
Donnerstag 8.März 2018
Nachrichten / Spielberichte
IHP - pm
    -  Kaderlisten
    -  Ergebnisse und Tabellen
    -  IHP facebook
  

Spielersuche

Spielerdatenbank
Nachname:
Vorname:
 

Partner

  
RizVN Login




Partner2


  
Noppe
 
 
   
facebook
 
 

 
www.ihp.hockey

Hinweis in eigener Sache:
Wir verweisen auf unsere 
Nutzungsbedingungen und
die Datenschutzerklärung.
Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen sie den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung zu!