IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen und pielankündigungen von Freitag 9.März 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Baden-Württemberg und Verbandsliga Nord.
Wölfe Freiburg
Playdowns beginnen am Dienstag – Vorverkauf läuft
(DEL2) ob Playoffs oder Playdowns: Das Finale einer Eishockeysaison ist Jahr für Jahr ein Highlight in Sachen Dramatik und Verbissenheit. So wird es auch zum Ende der Spielzeit 2017/18 sein: Von Dienstag an misst sich der EHC Freiburg mit den Tölzer Löwen.
Modus und Termine:Lausitzer Füchse vs. Bayreuth Tigers und EHC Freiburg vs. Tölzer Löwen – so lauten die Playdown-Duelle in der ersten Runde. Die Serie werden nach dem Modus "Best of seven" gespielt; benötigt werden also vier Siege. Die beiden Mannschaften, die diese als erstes eingefahren haben, können den Klassenerhalt feiern. Die beiden unterlegenen Teams spielen in einer weiteren "Best of seven"-Serie den Absteiger in die Oberliga aus. Damit steht fest, dass die Wölfe mindestens zwei Heimspiele bestreiten (Dienstag, 13. März, Sonntag, 18. März) und zweimal in Oberbayern antreten müssen (Freitag, 16. März, Dienstag, 20. März). Die weiteren Spiele finden, wenn nötig, am 23. März (in Freiburg), am 25. März (in Bad Tölz) und am 27. März (in Freiburg) statt. Die zweite Playdown-Runde wird dann zwischen dem 29. März und - maximal - 10. April statt.
Spektakel und Nervenkitzel:In einer Playoff- oder Playdown-Serie kann alles passieren. Die meisten EHC-Fans erinnern sich noch lebhaft an die Playdowns 2015 gegen Kaufbeuren. Sie sind ein Paradebeispiel für die - auch von EHC-Captain Philip Rießle - oft ins Feld geführte Eishockey-Weisheit, dass in einer langen Serie jene Mannschaft die besten Karten hat, die am besten vergessen kann: Erst gewann Kaufbeuren mit 3:1, dann der EHC mit 3:0, es folgten ein 1:0 der Allgäuer und ein Freiburger Overtime-Sieg. Nach dem anschließenden 8:1 des ESVK standen die Wölfe mit dem Rücken zur Wand – aber schafften es, das Gefühl der hohen Niederlage rasch zu verdrängen; sie stellten die Serie durch einen 2:0-Heimsieg auf 3:3. Das entscheidende siebte Spiel in Kaufbeuren ging klar an den damaligen Aufsteiger aus dem Breisgau. Diese Achterbahnfahrt zeigt, wie dramatisch und spektakulär eine Playdown-Serie sein kann.
Tickets sichern:Der Vorverkauf für die ersten beiden Spiele läuft bereits online auftickets.ehcf.de. Am Donnerstag, Freitag und Montag hat zudem die Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße jeweils zwischen 17 und 19 Uhr für den Kartenverkauf geöffnet. Am Spieltag gibt's von 16.30 Uhr an Tickets am Stadion.
Fokus:Während der Playoffs und Playdowns gilt in Freiburg alle Konzentration dem Geschehen auf dem Eis. Deshalb reduziert EHC-Stadionsprecher Arne Bicker die Zahl der Durchsagen auf ein Minimum. Zeremonien oder Ehrungen vor dem Spiel gibt es nur, so lange keine Spieler auf dem Eis sind: Nichts soll den Fokus der Mannschaft stören. Daher findet die Ehrung zum Spieler des Monats Februar ausnahmsweise im kleinen Rahmen statt und nicht direkt vor dem Eröffnungsbully.
Ausdauer beweisen:Auf Ehrenrunden während einer laufenden Playoff oder Playoff- oder Playdown-Serie wird verzichtet. Gefeiert wird erst, wenn es etwas zu feiern gibt – ein einzelnes Spiel ist nur eine Momentaufnahme, verfrühte Freude ist ein No-Go. Auch Shakehands gibt es erst nach einer Serie und nicht mittendrin.
Mitfiebern:Die Spiele in Freiburg werden wie gewohnt aufSprade.TVübertragen. Bad Tölz bietet dagegen keinen Livestream im Internet an. Aktuelle Infos liefert stets auch unserTwitter-Kanal.
Ersatzprogramm am Wochenende:Auch am spielfreien Pre-Playoff-Wochenende müssen die EHC-Fans nicht auf packenden Eissport verzichten: Am Sonntag um 17.15 Uhr tritt die 1b-Equipe in der Franz-Siegel-Hallegegen das Landesliga-Team aus Stuttgart an. Und sowohl am Samstag- als auch am Sonntagvormittag findet das großeHeimturnier der EHC-Eisstockschützenim Eisstadion an der Ensisheimer Straße statt.
Selber Wölfe
Wölfe vs. Füchse, Hochfranken vs. Ruhrpott!
(OL) Haupt- und Meisterrunde sind Geschichte, morgen beginnen endlich die PlayOffs! Als Süddritter empfangen unsere Wölfe den Nordsechsten aus Duisburg. In der WölfeVorschau sprechen wir mit WölfeCoach, Henry Thom, über das Duell Wölfe gegen Füchse.
Würde es Zwischenzeugnisse für die Selber für Haupt- und Meisterrunde geben, würden Floskeln wie, „Sie haben sich redlich bemüht“, mit Sicherheit keinen Platz finden.
„Wir haben eine absolut überzeugende Saison gespielt. Wir stehen defensiv sehr gut, die Jungs setzen unser System sehr gut um. Für uns gilt es die spielerische Form mit in die PlayOffs zu nehmen und den Kampf anzunehmen. Ab jetzt weht ein anderer Wind.“
Denn ab morgen beginnt nicht nur die schönste Zeit unseres Jahres, sondern praktisch eine neue Saison.
Im PlayOff-Achtelfinale, dass in dieser Saison erstmals sofort nach der Meisterrunde gegen die Nordstaffel ausgetragen wird, treffen unsere Wölfe als Dritter des Südens auf den Sechsten des Nordens. Und bei den Füchsen Duisburg ist man mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht wirklich zufrieden. Querelen rund um Trainerentlassungen, Kritik am Umgang mit Journalisten und das sportliche Abschneiden hatten in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen rund um den EV Duisburg gesorgt.
„Das darf uns alles herzlich egal sein. Was für uns zählt, steht nicht in der Zeitung und läuft auch nicht im Fernsehen bei WDR. Wir bereiten uns akribisch auf den Gegner Füchse Duisburg vor, die einen hervorragenden Kader haben und sich mit Sicherheit mehr als Platz sechs ausgerechnet hatten. Sie haben nicht nur viele gute Einzelkönner, die technisch hervorragend sind und auf den Schlittschuhen sehr gut ausgebildet wurden – sie haben auch einen breiten Kader. Wenn eine Saison nicht so wirklich gut gelaufen ist, kann man in den PlayOffs einiges wieder gut machen. Duisburg wird Widergutmachung wollen und darauf werden wir uns vorbereiten!“
Schlüsselpositionen nehmen bei den Füchsen unter anderem der holländisch-kanadische TopScorer Joly und Torhüter Mathis ein.
„Joly wurde in den letzten Spielen geschont, hieß es. Was dahinter steckt, weiß ich nicht. Ich beschäftige mich auch nicht damit. Fest steht jedenfalls, das er ein gefährlicher Stürmer ist. Aber davon haben wir auch ein paar. Ein wichtiges Duo sehe ich bei den beiden Torhütern. Mathis hat mehr gespielt, Lehr ist sein BackUp. Wir wissen alle, wie stark Philipp Lehr ist. Duisburg hat einen ausgeglichenen und breiten Kader. Das zeigen auch die ersten Videos, die ich mir ansehen konnte.“
Doch auch trotz aller Videos – was zählt ist, wie sich der Gegner auf dem Eis in der NETZSCH-Arena zeigen wird.
„Natürlich wird das alles neu sein. Das geht den Füchsen ja nicht anders. Wir werden uns einen Matchplan zurechtlegen und nach den ersten zehn, zwölf Minuten werden wir sehen, was der Gegner vorhat.“
Ein nicht unerheblicher Faktor könnte natürlich das Heimrecht sein. Unsere Wölfe haben im heimischen Vorwerk 57 Punkte in 23 Heimspielen eingesackt (19 Siege, 4 Niederlagen) und sind somit die zweitbeste Heimmannschaft der Oberliga Süd hinter den Starbulls Rosenheim.
„Der Heimvorteil ist auf vielen Ebenen wichtig. Taktisch kann man natürlich besser Einfluss nehmen. Uns gehört der letzte Wechsel im Spiel, wir spielen zweimal auf die bessere Seite für fliegende Wechsel. Aber natürlich gibt dir dein Wohnzimmer Sicherheit, unsere Fans sind absolut unglaublich und kein Gegner spielt gerne gegen so eine Kulisse, gegen so eine Wand aus Blau, Weiß, Rot und gellender Lautstärke. Das kann uns tragen und ich weiß, dass unsere Fans immer wie der 7. Mann hinter uns stehen!“
Ein Wiedersehen wird es am Freitag ebenfalls geben. Sogar gleich zwei. Mit Jari Neugebauer kommt ein ehemaliger WölfeStürmer als Fuchs zurück in die NETZSCH-Arena und Marius Nägele hat in dieser Saison sogar schon für unsere Farben gespielt. Für Jari Neugebauer scheinen die Erinnerungen an die Saison 2014/15 nicht die besten zu sein. So äußerste er sich zumindest auf der Homepage der Füchse Duisburg. „Eine Zeit, die er missen möchte.“, gab er den Fragestellern im Ruhrpott zur Antwort. In 41 Spielen hatte Neugebauer 17 Scorerpunkte für die Wölfe verbuchen können. Ein herzliches Wiedersehen wird es mit Marius Nägele geben. Zwei Jahre schnürte Marius die Schlittschuhe in der NETZSCH-Arena (2013/14 und 2014/15) und auch in dieser Saison kam er zu einem Einsatz im Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden. Für dieses Spiel wurde er mit einer Förderlizenz von den Lausitzer Füchsen ausgestattet, bevor es ihn von Weißwasser nach Duisburg zog.
Für unseren Coach zählt aber vor allem anderem eines: Teamgeist.
„Meine Mannschaft hat in dieser Saison schon so oft gezeigt, welcher Charakter in ihr steckt. Nie aufgeben, jeden Zweikampf annehmen, unsere spielerische Klasse ausspielen und immer für den Nebenmann kämpfen! Das macht meine Jungs aus und das werden wir auch in den PlayOffs zeigen.“
Sonthofen Bulls
Die ERC Sonthofen Spielbetriebsgesellschaft mbH und das Allgäu Outlet haben die Zusammenarbeit beendet
(OLS) Wie die Spielbetriebsgesellschaft erfahren musste, hat die Outlet Ventures GmbH (Betreiberin des Allgäu Outlet) ohne Rücksprache und Genehmigung das allseits bekannte und beliebte „ERC Sonthofen Bulls Logo“ beim Deutschen Patent- und Markenamt als Marke anmelden lassen. Das Logo entworfen haben jedoch Vereinsmitglieder des Eis- und Rollhockeyclub Sonthofen 1999 e.V. Diese Vereinsmitglieder haben das Logo sowohl dem Verein als auch der Spielbetriebsgesellschaft unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Welche Rechte der Inhaber einer Marke hat, ergibt sich aus § 14 MarkenG ( https://www.gesetze-im-internet.de/markeng/__14.html ).
Saale Bulls Halle
ALLES AUF ANFANG – ES IST PLAYOFFZEIT! 1. Achtelfinal-Playoffspiel: Saale Bulls vs. Eisbären Regensburg
(OLN) Endlich ist es soweit, die für Eishockeyspieler und -fans schönste Zeit des Jahres beginnt am heutigen Freitag – die Playoffs um den Aufstieg in die DEL2 starten. Die sechszehn besten Mannschaften aus den Oberligen Nord und Süd treten an, um es den Bayreuth Tigers sowie den Tölzer Löwen nachzumachen, beide Vereine schafften in den vergangenen zwei Spielzeiten den sportlichen Aufstieg in die Zweitklassigkeit.
Auch in diesem Jahr gelten die Trappers wieder als der Favorit auf den Titel des Oberliga-Meisters, doch wem gelingt das ultimative Ziel, der Aufstieg? Nach zwei Jahren, in denen jeweils der Süden den Aufsteiger stellte, wäre dieses Mal eigentlich der Norden dran. Vielleicht sogar die Saale Bulls? Wer weiß, doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg, der mit der ersten Runde gegen die Eisbären Regensburg beginnt. Auch wenn der Südligist nach durchwachsener Saison nur als Siebtplatzierter der OL Süd in die Entscheidungsspiele startet, werden diese Duelle für den Saale Bulls-Coach alles andere als ein Selbstläufer: „Die Endplatzierung von Regensburg sagt nichts aus, es wird für uns nicht einfach werden“, so Dave Rich. „Ich rechne mit heißen Playoffs und denke wirklich, dass am Ende der Heimvorteil den Unterschied ausmachen wird, wahrscheinlich sogar erst im fünften Spiel.“
So stand in den letzten Tagen akribische Gegneranalyse auf der to-do-Liste unseres Trainers, der auch seine Beziehungen in den Süden spielen ließ. „Ich kenne den Süden wohl besser als jeder Trainer aus dem Norden, ich war insgesamt zwölf Jahre dort unten aktiv“, so der 48-jährige Kanadier. „Ich habe mit drei Trainern aus dem Süden telefoniert und mir viele Videos angeschaut.“ Und dabei dürften ihm besonders die beiden überragenden Ausländer Gajovský und Bosas aufgefallen sein, genau wie Flache und Pinizzotto. Alle vier absolute Leistungs-träger der Eisbären, die es in Schach zu halten gilt.
Sollte es den Bulls gelingen, ihre disziplinierte Spielweise der Meisterrunde – gepaart mit der überragenden Defensivleistung auch in den Playoffs abzurufen, dann dürfen sich die Fans und Sponsoren auf packende Duelle mit Regensburg freuen.
Die Saale Bulls jedenfalls können es kaum erwarten, das erste Pflichtspiel überhaupt gegen den EV Regensburg zu bestreiten. Oder, wie es Dave Rich prägnant zusammenfasste, „wir werden vorbereitet sein!“.
Buchloe Pirates
Saisonabschluss in Königsbrunn - ESV Buchloe bestreit letztes Spiel beim Nachbarn der noch um den Aufstieg kämpft
(BYL) Wenn die Buchloer Piraten am Sonntag ab 18 Uhr zum letzten Duell dieser Spielzeit nach Königsbrunn reisen, könnten die Voraussetzungen beider Teams eigentlich nicht gegensätzlicher sein. Denn während das Saisonfinale für die Königsbrunner tatsächlich noch ein wahres Endspiel ist, geht es für die Buchloer eigentlich um nichts mehr, außer um die viel zitierte Ehre.
Schließlich steht der bittere sportliche Abstieg der Gennachstädter in die Landesliga nach insgesamt zehn Spielzeiten am Stück in der Bayernliga schon seit der Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen Bad Kissingen fest. Der EHC Königsbrunn dagegen befindet sich noch immer im heiß umkämpften Rennen um die drei zu vergebenden Bayernligaplätze. Dieses ist mittlerweile zu einem Vierkampf geworden ist, da der Tabellenführer Pfaffenhofen (27 Punkte), die derzeit zweitplatzierten Königsbrunner (26 Punkte) und die mit je 23 Zählern punktgleichen Bad Kissinger und Schweinfurter immer noch die Chance auf den Aufstieg haben. Und nachdem Bad Kissingen und Schweinfurt am Freitag noch ein Nachholspiel absolvieren, könnte es am letzten Spieltag in der Verzahnungsrunde zu einem echten Herzschlagfinale um die ersten drei Plätze kommen, bei dem am Ende bei Punktgleichheit sogar das Torverhältnis den Ausschlag geben könnte.
Für die Buchloer ist das Thema Klassenerhalt dagegen leider schon vom Tisch. Zumindest Rang fünf könnte man mit einem Sieg in der Gruppe noch erreichen, sofern Amberg zu Hause gegen Haßfurt patzen sollten. Dennoch wäre dies nur ein schwacher Trost, nachdem die Enttäuschung über das Scheitern im Lager der Piraten riesengroß ist. Mit einem Derbyerfolg könnte man aber wenigstens den treuen Fans zum Abschluss noch einmal einen Sieg schenken. Und daher wir die sportliche Leitung um Trainer Norbert Zabel noch einmal alles mobilisieren, um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen.
Immerhin hat man nach der Hinspielniederlage auch durchaus noch eine Rechnung mit dem qualitativ stark besetzten Nachbarn offen. Denn vor knapp einem Monat führten die Buchloer nach einem engen Spiel bis 10 Sekunden vor dem Ende mit 3:2, ehe dem EHC durch Patrick Zimmermann doch noch der Ausgleich und in der anschließenden Verlängerung sogar der 3:4 Siegtreffer gelang. Neben dem torgefährlichen Zimmermann sind aber vor allem auch die drei ehemaligen DEL-Akteure das Herzstück der Schwaben. So haben Jeffrey Szwez, Matthias Forster und Fabio Carciola zusammen über 660 DEL- und mehr als 1000 DEL2-Spiele absolviert und stehen daher natürlich keinesfalls überraschend an der Spitze der Scorerwertung.
Während die 1. Mannschaft des ESV also zum Abschluss auswärts gefordert ist, gebührt der letzte Auftritt in heimischer Halle im Übrigen noch einmal dem Nachwuchs und den Kunstläufern. Denn bevor nach dem Wochenende das Eis in der Sparkassenarena abgetaut wird und es endgültig in die Sommerpause geht, wartet am Samstag von 10 bis 11.30 Uhr noch einmal ein „Kids on Ice Day“ auf die kleinen Kufencracks, zudem auch Neulinge wie immer herzlich eingeladen sind. Der inzwischen dritte kostenlose Schnuppertag in diesem Winter bietet wieder ein abwechslungsreiches Programm auf dem kalten Untergrund und wird zudem auch von einem 2x 20 Minuten langem Freundschaftsspiel der U8-Mannschaft des ESV begleitet, die ab 10.15 Uhr auf die Alterskollegen des Augsburger EV treffen. Am Nachmittag steht ab 14 Uhr dann auch noch das letzte Saisonspiel der Jugend in der Bayernliga an, das mit dem Duell gegen den Tabellenführer HC Landsberg auch noch ein waschechtes Derby ist. Und schließlich gibt es am Sonntag ab 10.30 Uhr bei der Eiskunstlaufabteilung zum ersten Mal eine interne Vereinsmeisterschaft, zu der jeder Zuschauer gerne gesehen ist.
Erding Gladiators
Gladiators wollen ein drittes Heimspiel
(BYL) Runde fünf ist am heutigen Freitag im Playoff-Viertelfinale zwischen den
Höchstadt Alligators und den Erding Gladiators angesagt. Den Franken
fehlt noch ein Sieg zum Halbfinale.
3:1 steht es in der spannenden Best-of-seven-Serie für die Höchstadt
Alligators. Heute Abend (20 Uhr) haben die Franken in Spiel fünf
Heimrecht und können den Sack zumachen. Wenn die Truppe von
Spielertrainer Daniel Jun gewinnt, dann stehen sie nicht nur im
Halbfinale, sondern haben auch den sofortigen Wiederaufstieg in die
Oberliga geschafft. Nur zu gerne aber würden die Gladiators die Serie
zumindest um ein weiteres Spiel verlängern. Bei einem Erfolg der Truppe
von Trainer Thomas Vogl müssten die Franken am Sonntag (18 Uhr) wieder
in Erding antreten, und ein weiteres Heimspiel würde der Kasse gut tun.
Großen Respekt hat Alligators-Coach Jun vor den Gladiators. Das hat man
bisher in allen Spielen gemerkt. „Da kriegt man echt graue Haare – und
einen grauen Bart“, merkte der 40-Jährige zuletzt beim Gastspiel in
Erding grinsend an, als sein Team einen 5:4-Erfolg im Penaltyschießen
gefeiert hatte. Natürlich steht sein Team kurz vor dem Erreichen des
großen Saisonziels, aber er warnt seine Mannschaft davor, die Serie
gegen die Gladiators schon abzuhaken. „Dafür seid ihr einfach zu stark“,
meinte er zu seinem Kollegen Vogl.
Der möchte zu gerne noch ein Heimspiel. Hatte er doch nach Spiel zwei
angekündigt: „Ich verspreche euch, dass wir die Höchstadter dreimal zu
uns nach Hause holen.“ Angesprochen auf seine Aussage meinte er
grinsend: „Ich bin bekannt dafür, dass ich meine Versprechen halte.“
So schlecht sind die Voraussetzungen sicher nicht. Drei Begegnungen sind
bislang mit einem Tor Unterschied ausgegangen, einmal gewann Höchstadt
klar 6:2 – mit 3:0 im letzten Abschnitt. „Das war das einzige Drittel,
in dem wir nicht auf Augenhöhe waren“, konstatierte der Erdinger
Banden-Chef. Die Woche über hat sein Team gut trainiert, Dienstag war
eine leichte Regenerationseinheit, am Mittwoch und Donnerstag wurde es
wieder intensiver. Vogl hat alle Mann an Bord, bis auf Stephan
Hiendlmeyer, der sich zuletzt in Höchstadt eine leichte
Gehirnerschütterung zugezogen hat. „Ich habe drei Reihen, die
marschieren und Vollgas geben können“, weiß Vogl. „Und ich bin sicher,
dass wir den Alligators wieder alles abverlangen werden.“ Und wer weiß,
vielleicht schaffen die Gladiators ja die Überraschung und holen die
Franken nochmal nach Erding. Die Fans würde es freuen.
Text: Wolfgang Krzizok
Passau Black Hawks
Saisonabschluss mit vielen Eishockeygrößen in Passau - Passau Black Hawks verabschieden Trainer Ivan Horak
(BYL) Am Sonntag den 11. März um 16:30 Uhr treffen die Passau Black Hawks beim Saisonabschluss in der Passauer EisArena auf eine von Christian Zessack zusammengestellte Mannschaft. Dabei dürfen sich die Passau Black Hawks Fans auf viele prominente Spieler freuen. Der Superstar der Mannschaft von Christian Zessack ist mit Sicherheit der DEL Spieler Christoph Gawlik. Gawlik wurde 2013 mit ERC Ingolstadt deutscher Meister und lief in dieser Saison für die Krefeld Pinguine in der DEL auf. Leider kann Gawlik selbst am Sonntag nicht aktiv in das Geschehen auf dem Eis eingreifen. Der DEL-Profi zog sich im vorletzten Saisonspiel eine Schulterverletzung zu. Trotzdem kommt er mit nach Passau und steht den Eishockeyfans für Autogramme und auch für einen „Expertentalk“ zur Verfügung.
Besonders emotional dürfte das Spiel für Ivan Horak, dem Coach der Passau Black Hawks werden. Der 60ig jährige leitete die letzten drei Jahre die Geschickte der Habichte hinter der Bande und schaffte den Aufstieg von der Landesliga in die Bayernliga. Das Saisonabschluss Spiel wird nach diesen drei erfolgreichen Jahren der letzte Auftritt von Ivan Horak mit der ersten Mannschaft der Passau Black Hawks sein. Zu Beginn der nächsten Saison wird ein neuer Trainer die Passau Black Hawks übernehmen. Die Black Hawks wollen mit neuem Personal vor und hinter der Bande den nächsten Schritt machen. „Wir danken Ivan Horak für seinen Engagement bei den Passau Black Hawks – nicht nur als Trainer der ersten Mannschaft, sondern auch im Nachwuchsbereich. Für die Zukunft wünschen wir Ivan nur das Beste.“ so Vorstand Christian Eder.
So wird das Saisonabschluss Spiel auch das Abschiedsspiel für Trainer Ivan Horak. Die Passau Black Hawks Fans können den Black Hawks Coach somit noch gebührend verabschieden. Apropos Fans: „In erster Linie ist es ein Dank an unsere großartigen Fans und das Passauer Publikum. Ich freue mich auf die bunte Truppe aus aktuellen Eishockeygrößen, ehemaligen Stars und regionalen Topspielern!“ so der sportliche Leiter der Passau Black Hawks Christian Zessack in Vorfreude auf ein Highlight zum Saisonabschluss. Am Sonntag um 16:30 Uhr trifft der Eishockey-Bayernligist in der EisArena auf eine Promi-Truppe mit vielen großen Namen. Im Tor steht der ehemalige Bundesliga Torhüter Christian Helber (u.a. Köln und München), in der Verteidigung Jan Schinköthe (u.a. Straubing Tigers). Vorne werden Stefan Ortolf, ebenfalls Straubing Tigers und Milan Blaha, der in Italien, Tschechien und auch in Deutschland als Profi aktiv war, richtig wirbeln. Keine Frage, die Mannschaft die unter dem Namen „Zessack & Friends“ an den Start geht, ist bunt, prominent und spielstark. Kein Wunder, dass auch einige Deggendorfer Oberliga-Cracks auflaufen werden. So steht auch Markus Ruderer, Sylvester Radlsbeck, Johannes Saßmannshausen und auch Dominik Retzer in der Aufstellung. Neben dem Spiel erwartet die Fans eins abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Unter anderem stehen mehrere Wettkämpfe der ersten Mannschaft gegen die Fans auf dem Programm. Dazu dürfen sich die Zuschauer auf Freibier und Aktionen am Fanshop freuen.
„Die Mannschaft sowie die Passau Black Hawks, wollen am Sonntag einfach noch einmal danke für die grandiose Unterstützung während der Saison sagen. Die Fans, unsere Sponsoren und Partner haben diese tolle Spielzeit überhaupt erst ermöglicht. Da ist das Spiel unserer ersten Mannschaft gegen die mit Stars gespickte Mannschaft von Christian Zessack der richtige Rahmen, um unseren Dank zum Ausdruck zu bringen.“ freut sich Vorstand Christian Eder auf das Saisonabschluss Spiel. Für die Passauer Sportbegeisterten gibt es zur kinderfreundlichen Eishockeyzeit die Gelegenheit den schnellsten Mannschaftssport der Welt live zu erleben. Nach dem großartigen Erfolg der Nationalmannschaft bei Olympia, hat der Sport viele neue Freunde gewonnen. „Wir möchten allen die Möglichkeit geben am Sonntag dabei zu sein und werden deshalb die Kassen nicht öffnen!“ so Pressesprecher Oliver Czapko. Wer möchte, darf aber gerne am Eingang mit einer freiwilligen Spende für den Nachwuchs der Black Hawks seinen Beitrag leisten, ergänzt Czapko.
Gerade die U12-Mannschaft der Passauer ist sehr erfolgreich unterwegs und steht kurz davor das Endturnier um die bayerische Landesligameisterschaft zu erreichen. Die vier besten Teams kämpfen am 18. März 2018 in der Passauer EisArena im Endturnier um den Titel des bayerischen Meisters. „Finale dahoam“ davon träumt die Mannschaft von Trainer Markus Neumaier weiter.
Pfaffenhofen Ice Hogs
Die Entscheidung fällt am letzten Spieltag - ECP empfängt am Sonntag um 18 Uhr Schweinfurt zum Showdown
(BYL) Drei aus vier lautet weiterhin die Formel vor den letzten Spielen der Verzahnungsrunde der Bayernliga mit der Landesliga. Da sich keiner der Konkurrenten in den Partien des letzten Wochenendes eine Blöße gegeben hat, sind es nach wie vor vier Mannschaften, die die drei freien Plätze in der Bayernliga unter sich ausmachen werden. Sollten Bad Kissingen (in Moosburg) und Schweinfurt (gegen Haßfurt) in ihren Nachholspielen am Freitag nicht patzen, wird die Entscheidung erst am Sonntag fallen. Vor dem letzten Spieltag, an dem alle Partien zeitgleich um 18 Uhr beginnen, hätte der ECP dann 27 Punkte auf dem Konto, gefolgt von Königsbrunn, Bad Kissingen und Schweinfurt mit jeweils 26 Punkten. Mit einem Sieg stünden Königsbrunn (gegen Buchloe) und Bad Kissingen (gegen Moosburg) auf jeden Fall als Aufsteiger fest, da sich der ECP und Schweinfurt im direkten Duell gegenseitig die Punkte nehmen werden. Der Sieger dieser Partie wird dann den dritten freien Platz einnehmen. Gewinnen müssen beide. Ein Punktgewinn der IceHogs bei einem Unentschieden nach regulärer Spielzeit würde nicht reichen, weil bei Punktgleichheit das Torverhältnis zählt und da haben die Schweinfurter die Nase vorne. Es läuft also alles auf einen Showdown zwischen beiden Mannschaften hinaus. Die Gäste drängen mit Macht in die Bayernliga und die Pfaffenhofener als Dino der Liga wollen unbedingt die Klasse halten, so dass beide Teams in diesem letzten, alles entscheidenden Spiel, nochmal alles in die Waagschale werfen werden. Wie man den Mighty Dogs beikommen kann, haben die IceHogs im Hinspiel gezeigt, als ihnen ein eindrucksvoller 5:1 Auswärtssieg gelang. Aber die Unterfranken sind vor allem auswärts brandgefährlich und haben bisher mehr Punkte auf fremdem Eis geholt als zuhause. Dafür haben die Pfaffenhofener alle sechs Heimspiele gewonnen und damit die beste Heimbilanz in dieser Runde aufzuweisen. Mit einer Quote von 34 % ist Schweinfurt sehr stark in Überzahl und verfügt mit nur 36 Gegentreffern über die beste Abwehr dieser Runde. Organisiert wird sie vom Tschechen Richard Adam und den erfahrenen Simon Knaup und Andreas Kleider. Für die nötigen Tore vorne sind vor allem die beiden Tschechen Marek Proks und Marc Zajic, der Kanadier Dion Campbell und der letztjährige Pfaffenhofener Stephan Trolda zuständig. Die IceHogs werden wieder auf ihren Kapitän Stefan Huber bauen können, der letztes Wochenende erkrankt gefehlt hatte. Sollte es in den Spielen am Freitag keine Überraschung geben, dürfte am Sonntag von Beginn an für Höchstspannung gesorgt sein. In diesem Duell zweier Teams auf Augenhöhe könnte nicht nur die Tagesform eine Rolle spielen, sondern auch das Nervenkostüm der Spieler.Und da haben die Pfaffenhofener aus den Abstiegskämpfen der letzten Jahre doch einige Erfahrung sammeln können. In diesem Alles-oder-nichts-Spiel hoffen die IceHogs natürlich um kräftige Unterstützung der heimischen Fans, damit es auch nächste Saison wieder Bayernliga-Eishockey in Pfaffenhofen zu sehen gibt.
Pforzheim Bisons
Bisons empfangen Adler
(LLBW) Nach zwei Niederlagen in Folge wollen die Bisons am Sonntag, 11.03.2018 um 18:30 Uhr gegen die Black Eagles Reutlingen wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.
Am vergangenen Wochenende erlebten die Reutlinger ihre höchste Niederlage der Saison, denn die zweite Mannschaft der Wölfe Freiburg deklassierte die Schwaben in deren Halle mit 15:0. Freiburg übernahm durch den Sieg die Tabellenführung, da Esslingen ihr Heimspiel gegen Balingen mit 1:3 verlor.
Reutlingen liegt in der Tabelle mit 15 Punkten auf dem sechsten Platz, nach Zweibrücken und Schwenningen haben sie mit 73 Gegentoren eine der schlechtesten Defensiven der Landesliga. Erst vor drei Wochen reisten die Bisons nach Reutlingen. Lange sah es nach einem Sieg der Pforzheimer Kufencracks aus, doch kurz vor Ende glich Reutlingen aus und die Bisons nahmen nach dem Sieg im Penaltyschießen nur zwei Punkte mit in die Goldstadt. Die Bisons haben selbst wohl keine Chance mehr auf den Meistertitel, können aber noch entscheidend eingreifen, sollten sie am letzten Spieltag in zwei Wochen den EHC Freiburg 1b in der heimischen St.-Maur-Halle gewinnen.
Nächstes Wochenende gibt es gleich zwei Spiele für die Bisons. Zunächst reisen sie am Samstag, 17.03.2018 zum Stuttgarter EC 1b, ehe ein Tag später das Nachholspiel gegen den FSV Heritage Schwenningen ansteht.
Sande Jadehaie
ECW Sande reist zum Liga-Schlusslicht
(VLN) Die Jadehaie reisen am Freitag zum bereits letzten Spiel der Verbandsliga-Hauptrunde nach Hamburg, wo sie in Stellingen (20.00 Uhr) auf die zweite Mannschaft des HSV treffen.
Die Hanseaten liegen mit null Punkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und im Hinspiel feierte das Yashin-Team einen 14:3-Kantersieg. Alles andere als ein Auswärtssieg wäre somit eine Überraschung.
„In Hamburg zählen nur drei Punkte und wir brauchen nach zwei Niederlagen in Folge wieder ein Erfolgserlebnis“, blickt Johannes Mundt auf die Partie, der gegen den HSV sein Comeback gibt. Sechs Wochen nach seiner Schulterverletzung steht der Stürmer erstmals wieder im Kader. „Nach so einer langen Zeit brenne ich natürlich auf einen Einsatz“, erklärt der 27-Jährige, der in neun Saisonspielen 13 Tore erzielte und die gleiche Anzahl an Treffern vorbereitete.
Personell wird Trainer Sergey Yashin, wie bei der 4:5-Niederlage nach Penaltyschießen gegen die Harsefeld Tigers am vergangenen Wochenende, auch in Hamburg auf ein paar Spieler verzichten müssen. „Christoph Josch kann es arbeitsbedingt nicht einrichten und sein Bruder Alex plagt sich mit einer leichten Gehirnerschütterung herum“, erklärt Teamleiter Jörg Opitz. Dann fügt er hinzu: „Dafür ist Karol Bartanus wieder mit von der Partie, sodass insgesamt zwei Torhüter, acht Verteidiger und sieben Stürmer zur Verfügung stehen.“
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