IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Samstag 17.März 2018. Heute mit Infomationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg und Regionalliga West.
Krefeld Pinguine
Gleicher Preis – mehr Vorteile - neue Kategorien: Die Dauerkarte 2018/19
(DEL) Die Krefeld Pinguine starten am kommenden Montag, 19.3., mit dem Vorverkauf der Dauerkarten für die Spielzeit 2018/19. Die Saisonkarten können ab 10 Uhr online über www.krefeld-pinguine.de oder vor Ort im Fanshop an der Westparkstraße bestellt werden.
Die Saisonkarten werden auch 2018/19 in den gewohnten Kategorien Club, Premium und Rookie angeboten. Zusätzlich zu den drei Karten wird es ab sofort die Comeback-Karte für alle Fans geben, die aus den unterschiedlichsten Gründen in den vergangenen Jahren mit einer Saisonkarte pausiert haben. Die Preise bewegen sich sind im Vergleich zum Vorjahr auf einem ähnlichen Niveau – bei noch mehr Vorteilen: Neben zwei Kumpelkarten, vielen Vergünstigungen für weitere Tickets und Merchandise sowie freiem Eintritt für das diesjährige Saisoneröffnungsspiel erhalten alle Dauerkarteninhaber der Krefeld Pinguine Vergünstigungen auf Eintrittskarten des Deutschland-Cup (8.-11. November 2018 im KönigPALAST), sowie die Teilnahme an Sonderverlosungen während der 26 DEL-Heimspiele.
Clubkarte: (ab 400 Euro mit Frühbucherrabatt, regulär ab 440 Euro) Beinhaltet alle Playoff-Spiele der ersten Playoff-Runde („Pre-Playoffs“) sowie des Viertelfinales. Außerdem steht Clubkarteninhabern ein Vorkaufsrecht für alle weiteren Playoff-Runden sowie ein einmaliges, kostenfreies Update für „Die Kabine“ zu. Der Stammplatz im KönigPALAST erhält ein Namensschild. Ebenfalls enthalten ist die Teilnahme an der exklusiven Weihnachtsfeier. Clubkarteninhaber bekommen zudem 20% Rabatt auf alle Fanartikel in den KönigPALAST-Fanshops sowie auf bis zu zwei weitere Tickets pro Heimspiel.
Premium: (ab 300 Euro mit Frühbucherrabatt, regulär ab 355 Euro) Die Premiumdauerkarte beinhaltet alle Spiele der ersten Playoff-Runde („Pre-Playoffs“) sowie ein Vorkaufsrecht für alle weiteren möglichen Playoff-Spiele. Dazu kommt ein Namensschild auf dem jeweiligen Stammplatz. Premiumkarteninhaber erhalten zudem 15 % Rabatt auf alle Fanartikel in den KönigPALAST-Fanshops sowie auf bis zu zwei weitere Tickets pro Heimspiel.
Comeback: (ab 307 Euro mit Frühbucherrabatt, regulär ab 355 Euro) Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen. Gleiche Vorteile wie Angebot „Premium“.
Rookie: (ab 315 Euro mit Frühbucherrabatt, regulär ab 355 Euro) Neu-Dauerkarten, die keine Clubkarte sind, werden automatisch zur Rookie-Dauerkarte. Diese beinhaltet alle DEL-Hauptrundenheimspiele sowie ein Vorkaufsrecht für alle möglichen Playoff-Spiele. Dazu kommen 10% Rabatt auf alle Fanartikel in den Fanshops des KönigPALAST.
Gleichzeitig haben die Krefeld Pinguine Änderungen im Saalplan vorgenommen: So zieht der KEVin KidsBlock ab der Spielzeit 2018/19 in die Blöcke 112 und 113. Außerdem wird es zwei neue Preiskategorien geben: PK 5 befindet sich neben dem Gästeblock. Die günstigste Dauerkarte hier kostet mit Frühbucherrabatt 355 Euro, danach ist diese für 415 Euro buchbar. Ebenfalls neu ist PK 3. Plätze hier befinden sich in den Rundungen sowie im Mittelrang. Die günstigste Dauerkarte hier ist im Frühbucherrabatt ab 565 Euro buchbar, danach kostet diese mindestens 665 Euro.
Der Frühbucherrabatt gilt in diesem Jahr bis zum 1. Mai, 23:59 Uhr. Ebenfalls neu ist in diesem Jahr die Möglichkeit der Ratenzahlung. Weitere Informationen hierzu finden sich ab dem 19.3. auf der Homepage der Krefeld Pinguine. Die Dauerkarten werden in diesem Jahr erstmals alle per Post verschickt. Statt der Dauerkartenübergabe auf der Geschäftsstelle wird es ein exklusives Sommerfest für Saisonkarten-Inhaber geben, bei dem sich auch die Mannschaft zum ersten Mal vorstellen wird.
Auf alle 26 Heimspiele der DEL-Hauptrunde gerechnet, ist die Dauerkarte auf jeden Fall die günstigste Option. Die Aktion „Pinguine werben Pinguine“ findet in diesem Jahr ihre Fortsetzung. Dauerkarteninhaber, die Rookies oder Comebacker werben, erhalten eine Reduzierung auf die eigene Saisonkarte.
Tölzer Löwen
Tölzer Löwen bauen Vorsprung in Playdowns gegen Freiburg aus
(DEL2) mit einem 5:2-Heimerfolg bauen die Tölzer Löwen die Führung in der Serie gegen den EHC Freiburg auf 2:0 aus. Am Sonntag geht es erneut in den Breisgau.
Dass es in den Playdowns richtig zu Sache gehen kann, durften die knapp 3000 Zuschauer in der weeArena am Freitagabend erfahren. 76 zu 38. So lautet die Strafzeitenbilanz des zweiten Playdown-Spiels zwischen den Tölzer Löwen und dem EHC Freiburg. Die Mannschaften schenkten sich nichts in Sachen großem Körpereinsatz. Das Schiedsrichter-Gespann fuhr eine harte Linie und ahndete entsprechend viele Vergehen. Nun waren die Special-Teams zuletzt nicht gerade die Stärke der Tölzer Löwen. Anders am Freitagabend: Florian Strobl brachte die Tölzer im Powerplay in Führung (11.). Strobls zweiter Treffer des Abends – nachdem Tobias Kunz in doppelter Überzahl zwischenzeitlich ausgeglichen hatte (15.) – fiel in Unterzahl. Und auch Johannes Sedlmayr zeigte wieder seine Vollstrecker-Qualitäten, als er ebenfalls in Unterzahl bedient vom erneut starken Casey Borer auf 3:1 hochschraubte. Dass es auch bei gleicher Mannschaftsstärke geht, bewies schließlich Christian Kolacny, der einfach mal abzog und noch im Mittelabschnitt auf 4:1 stellte.
Im letzten Drittel war das Spiel im Grunde gelaufen. Die Löwen kamen noch durch einen kompromisslosen Handgelenkschuss von Joonas Vihko zum 5:1 ehe Freiburg in Überzahl verkürzte.
„Es war ein verdienter Sieg, die Special-Teams waren entscheidend“, sagte Freiburgs Trainer Leos Sulak nach dem Spiel. „Wenn man bei eigener Überzahl zwei Gegentore kassiert, ist es schwierig.“ Er schickte aber gleich eine Warnung für das nächste Spiel am Sonntag hinterher: „Wir werden wieder zurückkommen.“ Rick Boehm meinte, dass das Spiel das krasse Gegenteil zum Dienstagsspiel gewesen sei. „Am Dienstag war es spielerisch und sehr fair. Heute war es hektisch und unruhig.“ Auch er sah die beiden Unterzahltreffer als entscheidend an. „Es war sehr positiv, auch wenn es schade ist, dass es so viele unnötige Strafen gab.“ Sowohl Maximilian Hörmann als auch Joonas Vihko erhielten Spieldauer-Disziplinarstrafen.
Am Sonntag kommt es zu Spiel drei in Freiburg. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.
Eispiraten Crimmitschau
Eispiraten versteigern Heimspieltrikots - Anhänger können sich außerdem Playoff-Fantrikots sichern
Die Eispiraten Crimmitschau versteigern die originalen Heimspieltrikots aus der Saison 2017/2018! Die Einzelstücke, die von den Spielern des Eishockey-Zweitligisten während den Spielen im Crimmitschauer Sahnpark getragen wurden, suchen somit einen neuen Eigentümer. Alle Interessenten können sich die Trikots sichern, indem sie das höchste Gebot für diese „Schmuckstücke“ abgeben. Versteigert werden diese dann entweder am Sonntag, den 25.03. im Stadion (falls Spiel 6 stattfindet), alternativ zu einem Halbfinal-Heimspiel der Playoffs oder über eine eBay-Auktion. Weitere Informationen zu diesem Verfahren folgen.
Zudem können sich alle Fans der Eispiraten ein Playoff-Trikot sichern. Die Sondertrikots, welche bereits zu den Pre-Playoffs gegen Ravensburg getragen wurden, können am Fankiosk „Red Pearl“ im Kunsteisstadion Crimmitschau oder per Mail an merchandising @eispiraten-crimmitschau.de mit Angabe von Name und Trikotnummer verbindlich für 100,00€ bestellt werden. Die Vorbestellung läuft bis 18.03.2018 um 12:00 Uhr. Danach werden keine Bestellungen mehr angenommen. Die Lieferung wird voraussichtlich am Freitag, den 23.03. erfolgen.
3:0! Eispiraten bauen Serienführung aus - Westsachsen führen mit 2:0 im Playoff-Viertelfinale gegen Riessersee
Die Eispiraten Crimmitschau haben ihre Serienführung auf 2:0 ausbauen können! Im zweiten Spiel der Playoff-Serie gegen den SC Riessersee setzte sich die Mannschaft aus Crimmitschau nach einer starken Mannschaftsleistung verdient mit 3:0 durch. Der 40-jährige Routinier Ivan Ciernik, der doppelt netzten konnte, und Robbie Czarnik erzielten die Treffer für die Westsachsen, die am Sonntag zum dritten Aufeinandertreffen an die Zugspitze reisen.
Personell musste Kim Collins in Spiel 2 des Viertelfinales herbe Rückschläge verkraften. Mannschaftskapitän André Schietzold sowie Robin Soudek fielen grippegeschwächt aus. Scott Allen musste aufgrund einer Oberkörperverletzung pausieren. Dafür wieder mit dabei war Robbie Czarnik, der noch am Dienstag aufgrund von Rückenbeschwerden fehlte, sowie Ben Kosianski und Maurice Keil, die zuletzt keine Berücksichtigungen fanden.
„Wir müssen genau da weiter machen, wo wir in Garmisch aufgehört haben“, meinte Cheftrainer Kim Collins vor dem zweiten Spiel des Playoff-Viertelfinales. Und die Gastgeber erwischten auch dieses Mal den besseren Start und setzten sich immer wieder im Drittel des SC Riessersee fest. So musste Matthias Nemec schon in der zweiten Minute das erste Mal stark gegen Dominic Walsh parieren. Bei der Großchance von Jordan Knackstedt half dann gleich zwei Mal das Aluminium für den bereits geschlagenen Nemec. Die Scheibe sprang an den Innenpfosten, schlitterte die Torlinie entlang und wurde dann, nachdem sie den anderen Pfosten tuschierte, von Florian Vollmer geklärt. Die Gäste aus Bayern kamen nur gelegentlich zu Offensivaktionen. Die Defensive um Torhüter Brett Kilar verrichtete ihren Job jedoch sehr akribisch. Eine Minute vor dem Drittelende belohnten sich die Westsachsen dann für ihre Mühen. Knackstedt eroberte den Puck, sah den mitgelaufenen Ivan Ciernik und der verwandelte eiskalt zum 1:0 (19.).
Der SC Riessersee kam nun besser aus der Kabine. Doch die Mannschaft von Kim Collins hielt gut dagegen, spielte defensiv sehr überlegt und überstand somit die kurze Druckphase der Weiß-Blauen. Dann nehmen die Crimmitschauer wieder das Heft des Handelns in die Hand. Maschmeyer traf nur die Maske von Nemec, auch Ciernik vergab eine gute Gelegenheit. Doch der 40-jährige Routunier verwandelte kurze Zeit später wieder total abgezockt. Erneut gut bedient von Goldhelm Jordan Kannckstedt, ließ Ivan Ciernik dem SCR-Goalie Matthias Nemec mit seinem Schuss durch die Beine ganz schön alt aussehen - 2:0! Und fast setzte der Deutsch-Slowake noch einen drauf. Doch statt selbst zu schießen und den Hattrick einzutüten, bediente er Knackstedt, der die Hartgummischeibe aber nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnte.
Die Eispiraten starteten mit guten Chancen in das Schlussdrittel. Will Weber, Jordan Knackstedt und Christoph Kabitzky verpassten es, trotz guter Möglichkeiten, ihre Führung weiter auszubauen. Brett Kilar wuchs dagegen einmal mehr über sich hinaus und hielt, was es zu halten gab. Folglich kassierte der deutsch-amerikanische Goalie keinen Gegentreffer und feierte seinen ersten Shoutout der Saison. Den Deckel machte derweil Robbie Czarnik drauf. Der US-Amerikaner bugsierte den Puck zum 3:0 über die Torlinie des leeren Tores.
Kassel Huskies
7:4 –Huskies entscheiden Torfestival für sich
(DEL2) Nach dem Playoff-Auftaktsieg vom vergangenen Dienstag wollten die
Kassel Huskies heute vor eigener Kulisse nachlegen und sich die 2:0-Serienführung sichern.
Sowohl Huskies als auch Löwen traten gegenüber dem ersten Spiel unverändert an.
Und genauso wie am Dienstag in Frankfurt sahen 5.917 anwesende Fans direkt von Beginn an ein
an Torchancen reiches Spiel. Den Torreigen eröffneten die Schlittenhunde in der zehnten Minute.
Sie nahmen den Schwung aus einem druckvollen Überzahlspiel mit und gingen durch Sam
Povorzniouk, der den Torabschluss entscheidend verzögerte, mit 1:0 in Führung. Die Gäste, die
zuvor ihrerseits teils unglücklich die Führung verpassten, schlugen gut drei Minuten später zurück.
C. J Stretch fälschte eine flache Schüle-Hereingabe zum verdienten Ausgleich ab.
Freuen konnten sich die Frankfurter jedoch nur neun Sekunden. Nachdem der Puck aus Kasseler
Sicht glücklich von der Bande zu Braden Pimm prallte, bediente dieser Matt Neal, der Löwen-
Schlussmann Karjalainen mit einem Rückhandschuss durch die Beine überwand.
Zu Beginn des Mittelabschnitts erarbeiteten sich die Löwen optische Vorteile, den Schlittenhunden
gelang es deutlich seltener, das Tor von Antti Karjalainen in Gefahr zu bringen. Trotzdem waren es
wieder die Gastgeber, die als nächstes einnetzten. Toni Ritter eroberte den Puck von Nils
Liesegang und setzte Sam Povorozniouk in Szene, der den scharfen Querpass direkt zum 3:1
nutzte. Frankfurt zeigte sich leicht geschockt, wurde aber durch einen Youngster zurück ins Spiel
geholt: Stephan Seeger fing einen Befreiungsversuch Povorozniouks ab und markierter per
Flachschuss das 3:2.
In der 35. Spielminute wäre Clarke Breitkreuz beinahe der Ausgleich gelungen, jedoch konterten
die Huskies eiskalt. Pimm und Gron liefen einen Gegenzug, den Gron zum 4:2 verwertete. Doch
auch diesmal antworteten die Löwen schnell, Pistilli traf in Überzahl zum 4:3-Anschluss. Und wer
dachte, der Torreigen würde zumindest in diesem zweiten Drittel ein Ende finden, sah sich schnell
getäuscht, denn vor der zweiten Sirene jubelten beide Mannschaften noch je einmal. Es
wiederholte sich das Spiel: Die Huskies bauten – diesmal durch Littles Hammer in Überzahl – ihre
Führung auf zwei Tore aus, die Löwen kamen durch Stretch in der Schlussminute zurück. 5:4 prankte nach dem zweiten Drittel auf der Anzeigetafel.
Nach genau einer Minute im letzten Drittel hätten die Gäste bei eigener Überzahl erneut zuschlagen können. Doch statt des Ausgleichs fiel wenig später das Tor für die Huskies. Diese verteidigten ihre Unterzahl – auch dank Kellers Glanzparade gegen Pistilli – und erzielten in eigener Unterzahl das 6:4. Meilleurs Querpass fälschte Löwen-Verteidiger Yorke unglücklich ins Tor ab.
Sollten die Löwen nach erneutem Rückstand von zwei Toren nochmals zurückkommen? Nein, denn in der 48. Spielminute krönte Braden Pimm eine feine Einzelleistung mit dem 7:4. Dies sollte die Vorentscheidung und auch den Endstand bedeuten, denn Löwen-Coach Gardner schonte fortan seine Schlüsselspieler.
Die Huskies bauten vor ihren eigenen Fans die Serienführung somit auf 2:0 aus. Spiel 3 des Duells steigt am kommenden Sonntag ab 18:30 Uhr in der Frankfurter Eissporthalle.
Kaufbeuren Buron Joker
Bad Nauheim gleicht Serie zum 1:1 aus - ESVK unterliegt in der Wetterau vor 4.146 Zuschauern mit 2:1
(DEL2) Der Start in das zweite Spiel der Playoff-Serie gegen den EC Bad Nauheim hätte für den ESVK fast nicht besser laufen können. Ein verdeckter Schuss von Denis Pfaffengut fand nach gut vier Minuten den Weg durch Freund und Feind hindurch zur frühen 1:0 Führung für die Allgäuer. Felix Bick im Tor der Nauheimer hatte keine Abwehrchance. In der Folge waren die Kaufbeurer das aktivere Team. Torchancen auf beiden Seiten waren aber eher Mangelware, da beide Teams gut und konzentriert verteidigten und die Defensivreihen viele Schüsse blockten. Stefan Vajs verhinderte in der 16. Spielminute mit einem tollen Save gegen Dusan Frosch, der alleine vor ihm auftauchte, zuerst noch den Ausgleichstreffer. Eine Minute vor der Pause sollte dieser dann aber doch noch fallen. In Überzahl agierend nagelte Marcel Brandt die Scheibe unhaltbar zum 1:1 für die Hessen unter das Lattenkreuz.
Der entscheidende Treffer der Partie sollte dann schon nach 55 Sekunden im zweiten Spielabschnitt fallen. Nach einem Pass von hinter dem Tor konnte James Livingston die Scheibe aus kürzester Distanz an Stefan Vajs vorbei zum 2:1 Führungstreffer für seine Farben ins Tor einschieben. Die Kaufbeurer versuchten mit wütenden Angriffen zu antworten und hatten durchaus Möglichkeiten auf den Ausgleichstreffer. Die beste Chance auf einen weiteren Treffer hatten aber die Hausherren. In der 27. Spielminute bekamen die Wetterauer einen Penaltyschuss zugesprochen, da Philipp de Paly die Scheibe im eigenen Torraum unerlaubter weise mit der Hand blockierte. Mike McNamee fand aber seinen Meister in ESVK Torhüter Stefan Vajs, der den Schuss des Kanadiers gekonnt parierte. Auf der Gegenseite hatte Felix Bick das Glück des Tüchtigen, als er eine abprallende Scheibe nach einem Ausflug hinter das eigene Tor, um Haaresbreite in das selbige gelenkt hätte.
Im Schlussabschnitt waren die Kaufbeurer dann wieder das spielbestimmende Team. Allerdings sollte den Rotgelben kein Treffer mehr gelingen. Beste Ausgleichschancen blieben leider ungenutzt. Die aussichtsreichsten davon hatten Philipp de Paly, Sami Blomqvist und Max Schmidle. Philipp de Paly scheiterte in frei im Slot an einem hervorragenden Reflex von Felix Bick. In der Schlussminute, der ESVK agierte schon mit einem sechsten Feldspieler, scheitere Topscorer mit einem satten Schlagschuss am Innenpfosten und Max Schmidle verpasste aus kürzester Distanz den Nachschuss im Tor unterzubringen. Somit ging das zweite Spiel der Serie an den EC Bad Nauheim. Das nächste Spiel der findet nun am Sonntag in der ausverkauften erdgas schwaben arena statt.
Einzeltickets für Spiel fünf der Serie gibt es ab kommenden Mittwoch um 17:00 Uhr an den Kassen 1 und 2 der erdgas schwaben arena (17:00 bis 19:00 Uhr), in allen bekannten Vorverkaufsstellen und im online Ticketshop. Dauerkarteninhaber können Spiel fünf ab Samstag um 12:00 Uhr im Dauerkartenonlineshop wandeln, oder am Sonntag vor dem Spiel zwischen 17:00 und 18:30 Uhr an Kasse zwei der erdgas schwaben arena. Weiter gibt es noch die Möglichkeit die Dauerkarten am Montag von 09:00 bis 12:00 Uhr in der Geschäftsstelle zu wandeln. Am Montag um 18:00 Uhr endet dann auch die Möglichkeit die Dauerkarte online aufzuladen.
Lindau Islanders
EV Lindau Islanders fehlt ein Sieg zum Finale – Sascha Paul hört auf
(OLS) Die EV Lindau Islanders stehen mit einem Beim im Play- Off Finale um die Bayrische Meisterschaft. Nach dem 5:1 (0:1, 3:0, 2:0) in Höchstadt könnten Lindauer schon am Sonntag (18 Uhr) in der Eissportarena mit einem weiteren Erfolg den erneuten Endspieleinzug klarmachen.
Dabei hatte es nach dem ersten Drittel noch nicht nach den klaren Lindauer Erfolg ausgesehen. Vor 689 Zuschauern machte der Bayernliga- Meister und Oberliga- Mitaufsteiger zunächst einmal mächtig Druck und ging nach sechs Minuten durch Oleg Seibel in Führung. Zwar konnten die mitgereisten Lindauer Fans in der 13. Minuten ebenfalls einmal jubeln – allerdings nur kurz, da der vermeintliche Ausgleichstreffer von den Schiedsrichtern aberkannt wurde, da er angeblich mit der Hand erzielt wurde.
Die Wende in einem schnellen und offensiv geführten Spiel kam dann im zweiten Durchgang. Nach 24 Minuten mussten die Islanders erstmals in Unterzahl ran und machten das Beste draus. Jeff Smith fing einen gegnerischen Fehlpass ab, marschierte auf und davon, umspielte Alligators Keeper Carsten Metz und schoss zum 1:1 ein. Danach waren die Lindauer das Team mit mehr Torchancen. Die wurden bei einer doppelten Überzahl zunächst vergeben, als die Gastgeber wieder zu viert waren klappte es aber dann doch noch mit der Lindauer Führung, als Simon Klingler einen Pass von Tobi Fuchs zum 1:2 verwertete (31.) Für Klingler bereits das achte Play-Off Tor. Sieben Minuten später setzte Marco Miller noch einen Treffer drauf, als er einen Fehler von Metz zum 1:3 nutzte.
Im Schlussabschnitt versuchten die Gastgeber noch einmal alles, um dem Spiel eine Wende zu geben. Dies ließen aber die EVL- Defensive und der stark haltende Torhüter David Zabolotny nicht zu. Die Lindauer schafften auch immer wieder Entlastung und schlugen noch zweimal entscheidend zu. Zunächst sorgte Florian Lüsch nach 54 Minuten für das beruhigende 1:4 und als Höchstadt alles riskierte und schon drei Minuten vor dem Ende seinen Torhüter vom Eis nahm, sorgte Michal Mlynek für den 1:5 Endstand.
Nun können die Lindauer am Sonntag den notwendigen zweiten Sieg einfahren. Allerdings werden die Franken noch einmal mit Macht versuchen, das Saisonende noch zu verschieben und das entscheidende dritte Spiel am Dienstag zu erreichen.
Die bedeutet auch, dass die Lindauer trotz des Auswärtssieges keinesfalls bereits ein weiteres Heimspiel sicher haben. Sicher ist nur, dass am Sonntag noch nicht das letzte Spiel von Sascha Paul stattfinden wird. Der 30jährige hat angekündigt, seine Karriere nach dieser Saison, der 12. Im Islanders Trikot zu beenden. Danach wird er mit Lindauern allerdings in anderer Funktion zusammenarbeiten. Welche das sein wird, werden die Islanders am Dienstag bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung bekannt geben.
Wer also einen der größten Kämpfer im Lindauer Eishockey also auf jeden Fall noch einmal live erleben will, sollte am Sonntag in die Eissportarena kommen.
Memmingen Indians
Nur noch ein Sieg bis zum Finale: Indians besiegen Waldkraiburg
(OLS) Der ECDC Memmingen hat sein Heimspiel gegen den EHC Waldkraiburg mit 4:3 für sich entscheiden können. Die Indians setzten sich am Ende knapp durch und brauchen damit nur noch einen Sieg, um in das Finale einzuziehen. Über 1500 Zuschauer sahen die Tore von Milan Pfalzer, Patrik Beck, Kirils Galoha und Gregor Kubail, die schlussendlich zum Erfolg führten.
Unter anderem ohne Eddy Rinke-Leitans, Timo Schirrmacher sowie die Förderlizenzspieler Lillich und Koziol gingen die Indians in die Partie gegen den Ligakonkurrenten aus Waldkraiburg. Die Gäste, die im Viertelfinale den TSV Peißenberg glatt ausschalten konnten, kamen gut in die Partie, den ersten Treffer aber erzielten die Indians. Nach einem guten Angriff der dritten Sturmformation konnte Milan Pfalzer den Puck mit der Rückhand im Tor unterbringen und brachte sein Team in Führung (7.). In Überzahl legten die Memminger dann nach: Kurz vor Ablauf der Strafe zog Patrik Beck trocken ab und überwand Gästegoalie Sertl rund fünf Minuten vor der ersten Pause.
Im zweiten Abschnitt dann ein perfekter Start der Memminger. Nach nur einer guten halben Minute war Kirils Galoha, nach Zuspiel von Miettinen und Huhn, erfolgreich und sorgte so für eine vermeintliche Vorentscheidung. Die Indians verwalteten das Ergebnis und die Gäste erweckten vorerst nicht den Eindruck, als hätten sie hier noch viel entgegenzusetzen. So gestaltete sich das Mitteldrittel eher ereignisarm, lediglich einige Strafminuten gegen Ende erhitzten die Gemüter etwas.
Der Schlussabschnitt hatte für die gut 1500 Zuschauer dann wieder einiges zu bieten. Aus Sicht der Indians-Fans hätte man aber wohl gut und gerne auf die Ereignisse verzichten können. Ab der 47. Minute nämlich kamen die Löwen noch einmal auf. Besonders einer schien mit dem Ergebnis so gar nicht zufrieden zu sein: Kontingentstürmer Tomas Rousek, der bereits gegen Peißenberg glänzen konnte, schaffte es, innerhalb von rund sechs Minuten einen lupenreinen Hattrick zu schnüren. Die Indians waren zu dieser Zeit viel zu passiv und wohl bereits im „Schongang“ unterwegs, die Löwen ihrerseits wussten dies auszunutzen und glichen bis zur 53. Minute das Spiel wieder aus. Als dann ein Schuss der Gäste an den Pfosten ging und beinahe der erste Rückstand der Partie eingetroffen wäre, fasste sich die starke dritte Reihe der Hausherren ein Herz und erlöste die zahlreichen Zuschauer am Hühnerberg. Ein Konter über Jan Kouba und Milan Pfalzer wurde mustergültig zu Ende gespielt, so dass Gregor Kubail am Ende zum 4:3 verwerten konnte. Der Sturmlauf der Löwen war damit gebremst, die Indians spielten die restlichen Minuten wieder etwas sicherer und schafften es so, den knappen Sieg einzufahren.
Damit sind die Maustädter dem Finale zum Greifen nahe, nur noch ein Sieg muss erreicht werden, um ins Endspiel einzuziehen. Die erste Möglichkeit bietet sich bereits am Sonntag (17:15 Uhr) in Waldkraiburg. Sollten die Oberbayern den vorzeitigen Finaleinzug der Indians verhindern, sehen sich beide Teams bereits am Dienstag wieder in Memmingen. Ein mögliches Finale würde dann am nächsten Wochenende stattfinden, Gegner wäre hier entweder Lindau oder Höchstadt.
Starbulls Rosenheim
Fabian Zick schießt die Starbulls ins Viertelfinale
(OLS) Die Starbulls Rosenheim haben die Achtelfinalserie der Playoffs um die deutsche Eishockey-Oberligameisterschaft gegen die Hannover Indians gewonnen und sich für das Viertelfinale qualifiziert. Der notwendige dritte Sieg gelang den Grün-Weißen am Freitagabend im insgesamt vierten Aufeinandertreffen. Nachdem die Starbulls vor 3.155 Zuschauern im Stadion am Pferdeturm in Hannover vier Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit den 2:2-Ausgleich hinnehmen mussten, gelang Fabian Zick in der 12. Spielminute der Verlängerung der Siegtreffer zum 3:2. Auf welchen Gegner die Starbulls Rosenheim im Viertelfinale treffen entscheidet sich erst am Sonntag.
Die Starbulls, die nur auf Christoph Echtler verzichten mussten und bei denen erneut der erfahrene Finne Petri Lammassaari den Vorzug gegenüber dem jungen Kanadier Chase Witala erhielt, zeigten bei Ihrem zweiten Playoff-Auswärtsspiel im Stadion am Pferdeturm eine ihrer besten Defensivleistungen der gesamten Spielzeit. Taktisch diszipliniert, mannschaftlich kompakt und mit unaufgeregter Spielweise erstickten die Grün-Weißen die Offensivbemühungen der Hausherren oft im Keim. Anzahl und Qualität der Torchancen der Indians befanden sich daher auf deutlich niedrigerem Niveau als in den drei vorangegangenen Vergleichen.
In der intensiv geführten Partie vermieden die Starbulls im Spiel nach vorne jegliches Risiko – und schlugen in den wichtigen Momenten eiskalt zu. In der 8. Spielminute sah Michael Fröhlich die Lücke in der neutralen Zone und hebelte die Defensive der Gastgeber mit einem perfekten Pass aus und Michael Baindl, der von Vitezslav Bilek begleitet auf Torwart Sebastian Albrecht zufahren konnte, verwertete eiskalt. Zwei Unterzahlspiele überstanden die Starbulls schadlos, wenngleich es in diesen Phasen Chancen für die Hausherren gab und Lukas Steinhauer im Rosenheimer Tor gefordert war.
Mit der 1:0-Führung im Rücken agierten die Starbulls noch ein Stück sicherer und souveräner, als sie in die Partie gestartet waren. Im Verlauf des zweiten Spielabschnitts wirkten die Blau-Weiß-Roten schon zunehmend ratlos in ihren Offensivaktionen. Außerdem leistete sich die Mannschaft von Manuel Kofler keine einzige weitere Strafzeit mehr, konnte andererseits zwei eigene Überzahlmöglichkeiten aber nicht in einen Torerfolg ummünzen, so dass es mit der knappen, aber verdienten 1:0-Führung auch in den zweite Pause ging.
Wie schon in den ersten beiden Dritteln verpuffte auch Hannovers dritter Versuch, die Starbulls gleich nach Wiederbeginn unter Druck zu setzen, völlig wirkungslos. Trotzdem gelang den Indians aus heiterem Himmel der Ausgleich. Robby Hein brachte die Scheibe auf das Rosenheimer Tor, Lukas Steinhauer schien sie unter seinem Körper begraben zu haben. Doch nach Meinung von Hauptschiedsrichter Eric Daniels lag das Spielgerät knapp hinter der Linie. Die Entscheidung Tor, die erst nach einigen Sekunden fiel, überraschte auch Spieler und Fans der Indians – es stand 1:1 (44.). Rosenheims Spielweise blieb trotz des unglücklichen Gegentores völlig abgeklärt. Erneut warteten die Grün-Weißen geduldig auf die Chance, erneut nutzte sie die erste Sturmreihe eiskalt aus. Diesmal kam der perfekte Pass von Michael Baindl in den Slot, wo Michael Fröhlich cool blieb und sie frei vor dem Keeper zum 1:2 unter das Tordach hebelte (53.).
Die Indians erhöhten das Risiko, kamen aber trotzdem zu keinen nennenswerten Torchancen und bissen sich an der kompromisslosen Rosenheimer Defensive die Zähne aus – bis Trainer Len Soccio eine gute Minute vor der Schlusssirene eine Auszeit nahm und in der Folge ohne Torwart und mit sechsten Feldspielern spielen ließ. Zwar konnten sich die Starbulls zweimal gut befreien, doch eine Chance auf den erlösenden Treffer ins leere gegnerische Tor gab es nicht. Und vier Sekunden vor dem Ende gelang den Hausherren doch noch der 2:2-Ausgleich. In der Entstehung hatten die Hausherren Scheibenglück – das Spielgerät versprang an der Bande unkontrolliert – dann standen gleich zwei Indians Stürmer am Torraum frei und Kapitän Branislav Pohanka schob aus kurzer Distanz ein.
In der Verlängerung drängte dann aber die Truppe von Len Soccio mit Nachdruck auf den Siegtreffer – und jetzt mussten die Starbulls auch regelmäßig Chancen zulassen. Lukas Steinhauer rettete zunächst klasse gegen den alleine auf ihn zufahrenden Lukas Valasek. Dann kamen die Starbulls in den Genuss eines Überzahlspiels, bei dem Tobias Draxinger per Schlagschuss und Vitezslav Bilek im Nachschuss das Spiel entscheiden hätten können. Wieder komplett, waren es wieder die Gastgeber, die den Ton angaben. Bei Schüssen von Tobias Schwab und Dennis Arnold reagierte Lukas Steinhauer gut, letztlich war es dann Verteidiger Maximilian Vollmayer, der entscheidend klären konnte. Und dann fuhren plötzlich zwei Hannoveraner völlig alleine auf das Rosenheimer Tor zu, Pohanka hatte Steinhauer schon so gut wie verladen, doch der Rosenheimer Torwart holte die Scheibe aus der Luft noch von der Torlinie.
Über den entscheidenden Gegentreffer, hätten sich die Starbulls in dieser Phase sicher nicht beschweren können, doch wurden sie schließlich für ihre gute Leistung in den ersten drei Dritteln doch noch belohnt. Schnell gespielt kam die Scheibe über Matthias Bergmann und Daniel Bucheli zu Fabian Zick, der sie direkt aus dem Handgelenk und zu überraschend für Torwart Albrecht raffiniert im Tor versenkte. Die Spielzeituhr zeigte 71:53 Minuten.
Das erste Viertelfinalspiel der Starbulls findet am kommenden Mittwoch in Rosenheim statt. Spielbeginn im emilo-Stadion ist um 19:30 Uhr. Der Gegner steht noch nicht fest. Wer es sein wird, entscheidet sich am Sonntag. Dann fällt im jeweils fünften Spiel auch in den letzten beiden Achtelfinalserien zwischen den Hannover Scorpions und dem EC Peiting bzw. den Leipzig Icefighters und dem ERC Sonthofen die Entscheidung. Sollten sich dabei die beiden favorisierten Teams aus Hannover und Leipzig durchsetzen, wäre der Lokalrivale der Indians Rosenheims nächster Gegner. Falls Peiting oder Sonthofen die Überraschung des Weiterkommens gelingt, wären die Moskitos Essen der Viertelfinalkontrahent der Starbulls. Falls sich sogar Peiting und Sonthofen am Sonntag auswärts durchsetzen, käme es zur Viertelfinalpaarung Rosenheim – Peiting.
Sonthofen Bulls
ERC Sonthofen muss noch einmal nach Leipzig - Nach Niederlage zu Hause entscheidet Spiel fünf um den Viertelfinaleinzug
(OLS) Der ERC Sonthofen verliert 4:5 (1:2; 2:2; 1:0; 0:1) nach Verlängerung gegen die Icefighters Leipzig. Dabei hätten die Bulls mit einem Sieg den Viertelfinaleinzug der Play-Offs in der Eishockey-Oberliga perfekt machen können. Insgesamt aber Leipzig spritziger und damit nicht unverdient der Sieger des Spiels am Freitagabend. Nun müssen sich die Bulls am Sonntag auf die lange Reise nach Sachsen machen, um die Serie im fünften Spiel gegen Leipzig für sich zu entscheiden und eine Runde weiterzukommen.
Das Leipzig gewinnen musste, merkten die Sonthofer gleich in den ersten Minuten. Die Gäste bauten großen Druck auf und überrumpelten die Bulls in der dritten Minute mit dem Führungstreffer. Patocka hatte für die Icefighters getroffen. Sonthofen tat sich weiter schwer, Leipzig mit mehr Spielanteilen und Schneider erhöhte für die Gäste in der zehnten Spielminute auf 0:2. Doch dann kam Daniel Rau: 13 Sekunden nach dem Leipziger Treffer sorgte er für das 1:2-Anschlusstor, in dem er einen seiner gefährlichen Schüsse ausgepackt und abgezogen hatte. 16 Minuten waren gespielt, da ging es nach Problemen mit einer Tür auf Seiten der Gäste in die Kabinen. In den letzten vier Minuten des ersten Drittels gab es noch gute Gelegenheiten, ins Mitteldrittel ging es dennoch beim Spielstand von 1:2.
Sonthofen verpasste es in Überzahl den Ausgleich zu erzielen und Leipzig nutzte einen Fehler von ERC-Torhüter Patrick Glatzel um die Führung auf 1:3 auszubauen. „Die Krake“ hatte bei freier Sicht danebengelangt. Die Bulls ließen sich aber nicht beeindrucken, überstanden eine Unterzahlsituation und fuhren in Richtung des gegnerischen Tors. Marc Sill mit dem entscheidenden Pass auf Maximilian Hadraschek, der zum vielumjubelten 2:3-Anschlusstreffer einnetzte. Wenig später Wayne Lucas mit einer tollen Einzelaktion, der fast der Ausgleich gewesen wäre. Den besorgte in der 31. Minute Martin Guth, allerdings kassierten die Oberallgäuer schon in der ersten Aktion nach Wiederbeginn das 3:4 durch den Leipziger Antti Paavilainen. Zum Ende des Mitteldrittels Leipzig erneut stärker, Tore fielen aber nicht mehr.
Im letzten Spielabschnitt war Patrick Glatzel wieder mehr als einmal der Lebensretter für die Bulls. Die kuriosesten Abschlüsse konnte er bravourös parieren und wurde von den Fans nicht umsonst besonders angefeuert. Das Zittern auf Seiten der Sonthofer Fans hatte in der 54. Minute ein Ende. Derek Roehl hatte sein Team mit dem 4:4 erlöst. Zum Schluss des dritten Spielabschnitts wurde es noch hitzig. Der Leipziger Damian Schneider hatte Ralf Rinke an die Gurgel gefasst, dieser ließ sich das nicht gefallen. Beide mussten 2+2+10-Minuten-Strafen hinnehmen.
Die maximal zwanzigminütige Overtime endete schon nach knapp einer Minute. Gleich mit der ersten Aktion entschieden die Gäste das Spiel für sich. Sean Morgen blieb auf dem Eis liegen, Leipzig erzielte im gleichen Atemzug über Velecky den überraschenden Siegtreffer. Die endgültige Entscheidung um den Einzug ins Viertelfinale fällt nun am Sonntag in Leipzig.
Löwen Waldkraiburg
IRRE AUFHOLJAGD BLEIBT UNBELOHNT
(OLS) Das erste Playoff-Halbfinale zwischen dem ECDC Memmingen und den Löwen aus Waldkraiburg hatte es in sich! Am Freitagabend gewannen die Indians mit 4:3 das erste Spiel der „Best-of-3“-Serie, allerdings fiel die Entscheidung erst kurz vor dem Ende, nachdem die Waldkraiburger durch einen lupenreinen Hattrick von Tomas Rousek in weniger als sechs Minuten einen 0:3-Rückstand aufgeholt und im Anschluss sogar gute Chancen zum Sieg hatten. Den Siegtreffer für Memmingen erzielte Gregor Kubail.
Dieser Auftakt ins Playoff-Halbfinale hat in jedem Fall schon einmal Lust auf mehr gemacht- denn die beiden „Wieder-Oberligisten“ aus Memmingen und Waldkraiburg schenkten sich besonders im letzten Drittel nichts und eigentlich könnte man enttäuscht darüber sein, dass im Halbfinale nur nach dem Modus „Best-of-3“ gespielt wird. Personell könnte es dann aber auch eng werden, weil bei den Löwen am Freitag am Memminger Hühnerberg mit Daniel Schmidt, Max Kaltenhauser, Christian Ettwein, Basti Rosenkranz und Nico Vogl fünf Akteure fehlten, und die Herren Daniel Hämmerle und Tomas Rousek sogar recht angeschlagen in die Partie gingen- Letzteren ließ dies aber nicht bremsen und Waldkraiburgs Playoff-Monster sollte wieder Angst und Schrecken im gegnerischen Drittel verbreiten, jedoch erst gegen Ende.
Zuvor waren es die Hausherren, die vor passender Kulisse engagiert begannen und auch eiskalt zuschlugen. Milan Pfalzer ließ Korbinian Sertl im Löwen-Tor nach gut sechs Minuten keine Chance und stelle auf 1:0 (06:04), gute acht Minuten später wurde Sertl die Sicht verdeckt und so konnte Patrik Beck die Scheibe an Freund und Feind vorbei in die Maschen jagen (14:45). Zwar hatten die Industriestädter in den ersten 20 Minuten auch teils gute Chancen, doch die Tore in diesem Playoff-Spiel, das mehr nach Vorbereitungspartie aussah, machten die Gastgeber.
Toptorjäger Kirils Galoha wurde dann zu Beginn des mittleren Spielabschnitts am kurzen Pfosten kläglich alleingelassen, der Lette bedankte sich artig mit dem dritten Tor (20:37) und man konnte schon glauben, die Messe sei gelesen. Doch in der Folge schalteten die Indians einen Gang zurück und genau dies sollte die Industriestädter wieder ins Spiel bringen. Denn nach einer sehr kurzen Ansprache in der zweiten Drittelpause durch Cheftrainer Rainer Zerwesz drehten die Löwen im letzten Abschnitt auf und Tomas Rousek schlug zu.
Im Nachschuss stellte der 24-Jährige Tscheche zunächst auf 3:1 (46:38), mit einem tollen Handgelenkschuss sorgte er für das 2:3 aus Sicht der Löwen (50:59). Plötzlich gaben nur noch die Waldkraiburger den Ton an und als nach einem tollen Treffer aus halblinker Position Rousek seine Hattrick perfekt machte und den Ausgleich erzielt hatte, lebte die Hoffnung wieder bei den mitgereisten EHC-Fans, die sich samt Kesselgulasch auf die Tour nach Memmingen gemacht hatten.
Michael Trox hatte dann Keeper Joey Vollmer kurz darauf geschlagen und musste nur noch ins leere Tor zum 4:3 einschieben, doch der Puck ging nur an den Pfosten. Diese Nachlässigkeit rächte sich, denn im direkten Gegenzug schlug Memmingen zurück und Gregor Kubail erzielte den 4:3-Siegtreffer. Bitter für den EHC, denn insgesamt vier Mal hatten die Löwen im Schlussdrittel nur den Pfosten getroffen. So wäre trotz der frühen Gegentore mehr zu holen gewesen in Memmingen und nun steht man in Spiel 2 am Sonntag in der Raiffeisen Arena unter Druck, wenn man sich den Finaleinzug noch offenhalten möchte.
Wohnbau Moskitos Essen
SIEEEEG!! Moskitos stehen im Viertelfinale
(OLN) Man muss einen Spielbericht, bei dem sich Teams bereits zum dritten Mal innerhalb einer Woche treffen, nicht mehr kompliziert einleiten. Die nackten Fakten: 2:1 an Siegen für Essen, wenn Landshut verlieren würde, bedeutet das sofort Urlaub, verliert Essen, steht es 2:2 und das letzte Spiel in Bayern wäre entscheidend. Psychologischer Vorteil nach dem Kantersieg am Dienstag (7:0) für Landshut aber Heimspiel für Essen, somit war alles völlig offen. Beste Voraussetzungen, diese bisher fesselnde Serie weiter zu genießen.
Nicht unerwartet schon zu Beginn großartige Stimmung, vor allem der Moskitofans. Sofort hohes Tempo und Essens Julien Pelletier nach einem herrlichen Solo knapp verzogen, keine Minute von der Uhr. Pelletier und Fern mit weiteren Chancen für das Heimteam, die ersten 5 Minuten klar für die Mannen in Gelb und Blau. Rassiges Spiel für die Zuschauer. Und dann das 1:0 für Essen, verdient durch die #26 Lascheit, durchgetanzt durch die Landshuter Defensive, mit der Rückhand unhaltbar eingeschoben [7:00]. Die Moskitos immer einen Schritt schneller in dieser Phase und weiter enormes Tempo beider Teams. Landshut stabilisierte sich in den letzten 5 Minuten des Drittels und fuhr selbst jetzt einige gefährliche Angriffe. Basti Staudt im Moskitos Tor aber tadellos. Kurz vor der Sirene hat sich dann Sheriff Hartmann Landshuts Trew und Kuhn nacheinander zur Brust und erklärte beiden, dass das Mückenland ist. Erstaunlicherweise hier keine Strafen, aber auch konsequent, denn Schiedsrichter Lenhart pfiff in dem Drittel schlicht gar nichts.
Mit einem hochverdienten 1:0 für Essen ging es ins Mitteldrittel. Landshut kam hellwach und aggressiv aus der Kabine und setzte die Essener enorm unter Druck, unterbrochen von der ersten Strafe, Landshuts Abstreiter nahm Platz wegen Behinderung [22:57]. De Coste scheitert am starken Engelbrecht im EVL Tor, kein Tor. Nächste Strafe Landshut direkt danach, hoher Stock Ehl [25:15]. Landshut jedoch sehr stark verteidigt. Offenes Spiel und Chancen hüben wie drüben. Break durch Essens Ziolkowsli, über den Kasten. Es wurde dramatische, genau zur Hälfte der Zeit, Play Off pur. Tor durch Essens Capt’n Thielsch, klassisch 2 auf 1, Granz und Pelletier assistierten. Sehr stark gemacht [31:13]. Lennartsson direkt danach mit der Chance zum Anschluss, hart verteidigt durch die Jungs um Marcel Pfänder. Der nicht mehr unverdiente Anschlusstreffer - wieder einmal Stefan Reiter - aus der Drehung schnell abgezogen [35:36], Staudt war noch dran, aber zu hart geschlenzt. Ausgeglichenes Mitteldrittel mit knapper Essener Führung.
Mit dem 2:1 ging es ins letzte Drittel. De Coste und Pfänder prüften umgehend, ob Landshut schon aufmerksam war, waren sie. Erste Strafe gegen Landshut, Schadewaldt wegen Spielverzögerung [41:17] und Pelletier hatte zwei Chancen direkt hintereinander, Engelbrecht auf dem Posten, mehr kam nicht heraus. Der bärenstarke Julien Pelletier nur durch Beinstellen zu bremsen, erneute Unterzahl Landshut, auf die Sünderbank Mr. Trew [44:57]. Es würde die Essener Nerven beruhigen, wenn es endlich klingeln würde, tat es jedoch nicht. Noch 13 Minuten zu spielen und die Dramatik nahm zu, die Lautstärke der Fans auch. Lautenschlager und Bireš kurz hintereinander mit guten Aktionen, Engelbrecht im EVL Tor nicht zu überwinden, 8 Minuten vor dem Ende total ausgeglichene Begegnung und Schrecksekunde, als sich Essens Goalie verletzte, aber Entwarnung, es ging weiter. Landshut drückte auf den Ausgleich, Essen eingeschnürt und noch 5 Minuten auf der Uhr. Es war der pure Kampf und Turm in der Schlacht: Sebastian Staudt im Essener Kasten. Man wartete förmlich darauf, dass Engelbrecht sein Tor zugunsten eines Feldspielers verlässt. Die letzten 2 Minuten wurden zur Nervenschlacht. Auszeit Landshut, 1:35 vor Ende des Drittels und das Tor des EVL blieb leer. Wie lang können 35 Sekunden sein? Sehr lang und ohrenbetäubend laut. Sieg für Essen nach einem dramatischen Spiel mit 2:1 gegen aufopferungsvoll kämpfende Niederbayern. Respekt an beide Teams und schöne Sommerpause für Landshut. Es geht weiter für Essen.
Essen Cheftrainer Frank Gentges in der Pressekonferenz: „Die Serie war brutal knapp, Landshut ist eine Top-Mannschaft. Wir konnten keinen Wechsel lockerlassen, auch heute nicht, aber heute haben wir nochmal eine richtige Mannschaft auf dem Eis gehabt, einer hat für den anderen gearbeitet und dann gewinnst Du nachher auch verdient. Letztlich waren wir die bessere Mannschaft und der Schluessel lag in der Physis. Wir waren sehr diszipliniert.“
Pfaffenhofen Ice Hogs
"Der Abstieg bietet auch Chancen" / Der EC Pfaffenhofen genießt in der Stadt großen Rückhalt - egal in welcher Eishockey-Liga
(BYL) Von Platz eins auf vier im letzten Spiel - der EC Pfaffenhofen hat auf dramatische Art und Weise den Klassenerhalt in der Eishockey-Bayernliga verpasst. Das ist ein herber Schlag für das sportliche Selbstverständnis Pfaffenhofens - die Stadt stellt sich aber demonstrativ hinter die IceHogs.
Nach 31 Jahren, in denen der Eissport-Club Pfaffenhofen (ECP) mindestens in der höchsten Amateurspielklasse Bayerns gespielt hat, ist die Erste Mannschaft am Sonntag abgestiegen - von der Bayern- in die Landesliga (siehe Seite 30). Die Nachricht ist eines der großen Gesprächsthemen am Tag danach. Schließlich ist das städtische Eisstadion erst vor wenigen Jahren für über sechs Millionen Euro generalsaniert worden - unter anderem auch mit Blick auf die sportliche Leistung der IceHogs.
"Der Abstieg in die Landesliga ist natürlich bedauerlich, zumal der ECP schon mal in der dritten Liga gespielt hat", sagt etwa Bürgermeister Thomas Herker (SPD). Er drücke den IceHogs die Daumen für die neue Spielsaison 2018/19 in der Landesliga. Aber auch in dieser werde der Spielbetrieb wohl wieder ordentliche Summen verschlingen. "Ich bin sicher, dass die Führung des ECP die richtigen Entscheidungen treffen wird, um die sportliche Zukunft auf langfristige Sicht zu sichern."
Adolf Lohwasser (SPD), Sportreferent des Stadtrats und selbst ECP-Mitglied, war gestern merklich getroffen vom Abstieg: "Erst an der Tabellenspitze, dann unglücklich verloren und überholt - das ist schon ein grausames Schicksal." Er unterstreicht aber, dass sich an der Unterstützung des Vereins durch die Stadt nichts ändern werde. "Die neue Eismaschine ist im Haushalt schon veranschlagt", sagt er etwa. "Das Eisstadion liegt uns auch für die Schulen und den öffentlichen Lauf am Herzen", sagt Lohwasser. "Es ist frisch saniert und der ECP wird dort immer seine Heimat haben - egal in welcher Liga."
Das unterstreicht auch Herker: Der ECP habe "nicht mit mehr und nicht mit weniger zu rechnen", sagt der Bürgermeister. Die Stadt unterstütze den Verein ja nicht zuletzt auch über die allgemeinen Förderrichtlinien hinaus mit einem "rundum erneuerten Stadion und einem günstigen Pachtvertrag". Und daran werde sich nichts ändern. Der ECP sei schließlich nicht nur der Eishockey-Ligabetrieb, sagt Herker mit Verweis beispielsweise aufs Eislaufen als Breitensport, Eiskunstlauf sowie die Kinder- und Jugendmannschaften.
Der ECP könne sich der Unterstützung durch die Stadt weiterhin sicher sein, sagte gestern auch CSU-Stadtrat Thomas Röder, der zwar nicht als Referent für Sport zuständig, aber als ECP-Mitglied und treuer IceHogs-Fan eine Stimme des Vereins im Stadtrat ist. "Der ECP als Gesamtverein ist für die Stadt Pfaffenhofen sehr wertvoll", sagt er. "Allein, was da im Jugendbereich passiert, ist der Wahnsinn." Und gerade diese sei ja ausschlaggebend, was die Zuschüsse betrifft. "Bei der Vereinsförderung kommt keiner zu kurz", sagt Röder mit Blick auf die Gesamtheit der Sportvereine.
Als Fan ist er trotz allem voll des Lobes für "seine" Mannschaft: "Traurig müssen sie nicht sein, sie haben sehr gut gespielt", sagt er über das Spiel am Sonntag, bei dem er selbstverständlich im Publikum stand. "Verglichen mit der Größe Pfaffenhofens und der finanziellen Lage des Vereins haben die IceHogs sowieso in einer sehr hohen Liga gespielt", sagt Röder. "Es ist herausragend, was da in den vergangenen 31 Jahren geleistet wurde." Der Abstieg biete nun auch Chancen: Wenn die Fans öfter Spiele erleben könnten, die gewonnen werden, und mehr regionale Spieler im Kader stehen, bestehe beispielsweise die Chance auf steigende Zuschauerzahlen - und natürlich auf eine gute Platzierung und Kampf um den Aufstieg.
Darauf setzt auch Sportreferent Lohwasser: "Sie haben eine gute Mannschaft und gute Nachwuchsspieler", sagt er. "Jetzt müssen sie beieinanderbleiben." Dann kämen mit dem Erfolg wieder mehr Zuschauer. Und den Wiederaufstieg hält Lohwasser für gesetzt: "Die IceHogs sind einfach zu stark für die Landesliga."
Auch der ECP-Vorsitzende Karl Oexler, vor 25 Jahren selbst als Spieler Bayerischer Meister mit dem ECP, sieht die Bayernliga als Ziel. Auch wenn das schwer wird. "Der Abstieg ist keine einfache Situation, aber wir mussten immer damit rechnen. Es kommt nicht aus heiterem Himmel, in den letzten Jahren haben wir immer gegen den Abstieg gespielt", erklärt Oexler. Die Art und Weise, am letzten Spieltag den Klassenerhalt zu verspielen, sei aber brutal. "Es hilft nichts, es wird weitergehen. Der Verein ist so gefestigt, dass es keine Probleme geben sollte", sagt Oexler.
Sicher sein kann sich der ECP bei der Unterstützung der Stadtwerke Pfaffenhofen. Das Sponsoring fürs Stadion, die Stadtwerke-Arena, und den Eissport stehe nicht zur Debatte. Der Vorsitzende Stefan Eisenmann bringt es auf den Punkt: "Wir halten zu unserem lokalen Verein, egal in welcher Liga er spielt."
Von Michael Kraus und Kevin Reichelt
Zweibrücken Hornets
Stellungnahme Finale um den Rheinland-Pfalz Pokal zwischen dem EHC Zweibrücken und der EG Diez-
Limburg
(RLSW) Wie bereits angekündigt nehmen wir wie folgt Stellung:
Bereits seit Januar bemühten wir uns, einen gemeinsamen Termin mit der EG Diez-Limburg zu finden, um das Finale um den Rheinland-Pfalz Pokal auszutragen.
Dies erwies sich jedoch als sehr schwierig. Diez spielt in der Regionalliga West eine Doppelrunde und nimmt zusätzlich am Nord Pokal teil.
In der Hauptrunde fanden die Spiele jeden Freitag und Sonntag statt. Daher konnten diese Tage als
Spieltermine nicht in Betracht gezogen werden.
Wir haben Herrn Arno Lörsch, mit dem die Gespräche geführt wurden, schon sehr früh verdeutlicht, dass für den EHC Zweibrücken die Saison aller Voraussicht nach am 11.02.2018 beendet sein wird.
Zu diesem Zeitpunkt enden somit auch alle Spielerverträge der laufenden Saison. Von Diezer Seite wurde als möglicher Termin ein Dienstag vorgeschlagen, was aus unserer Sicht nicht umzusetzen war.
Über einen möglichen Samstag wurde ebenfalls gesprochen. Die Belastung von drei Spielen an einem Wochenende wollte Herr Lörsch seinen Spielern verständlicherweise nicht zumuten. Daher waren wir über die Aussage, dass Diez an einem Samstag hätte spielen können, doch sehr verwundert.
Weiterhin schlugen wir vor beide Endspiele in einer Begegnung oder vor der beginnenden Saison 2018/2019 auszutragen. Beide Vorschläge wurden vom Vorstand der ED Diez-Limburg abgelehnt.
Hierbei muss der Verband in die Pflicht genommen werden und anhand eines Rahmenspielkalenders festlegen, dass Pokalspiele innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu spielen sind.
Dass Diez die Schuld alleine dem EHC Zweibrücken anheftet können wir in keinster Weise nachvollziehen. Unsere Sportliche Leitung, Christina Fischer, wird sich nun mit der EG Diez-Limburg in Verbindung setzen um mögliche Spieltermin abzustimmen.
Pforzheim Bisons
Bisons wollen am Wochenende sechs Punkte
(LLBW) Die Eishockey-Mannschaft des 1.CfR Pforzheim steht am Wochenende vor zwei lösbaren Aufgaben. Zunächst müssen die Cracks um Coach Ken Filbey am Samstag, 17.03.2018 (20:00 Uhr) zum Stuttgarter EC 1b in die Landeshauptstadt reisen. Die Schwaben stehen in der Tabelle direkt hinter den Bisons auf dem fünften Platz, allerdings mit neun Punkten Rückstand auf den CfR. In den letzten beiden Spielen haben die Stuttgarter 29 Gegentore hinnehmen müssen, am vergangenen Wochenende gingen sie im Breisgau mit 1:18 unter. Davor verloren sie bei der Reserve der Mad Dogs Mannheim mit 0:11 – dieses Spiel wurde allerdings vom Verband mit 5:0 für die Stuttgarter gewertet. Das Hinspiel Anfang Dezember konnten die Bisons mit 5:0 für sich entscheiden.
Nur einen Tag später, am Sonntag, 18.03.2018 (18:30 Uhr) empfangen die Bisons den FSV Heritage Schwenningen zum Nachholspiel in der St.-Maur-Halle. Die Cracks aus dem Südschwarzwald sind Träger der roten Laterne. Mit 88 Gegentoren haben sie derzeit die anfälligste Defensive der Landesliga. In den letzten drei Spielen konnten der FSV nie mehr als drei Tore erzielen (3:7 gegen Balingen, 3:9 in Zweibrücken und 3:10 gegen Esslingen). Das erste Aufeinandertreffen liegt schon lange zurück, denn bereits am 26.10.2017 trafen sie sich in der Helios Arena. Die Bisons nahmen in einem torreichen Spiel (8:6) drei wichtige Punkte mit in die Goldstadt.
Diez-Limburg Rockets
Packend und mitreißend: Rockets gewinnen Spiel drei und haben Matchball
(RLW) „Wahnsinn. Sowas hat es hier seit 20 Jahren nicht mehr gegeben." Ein Satz, den man am Freitagabend nicht selten hörte - nach einem Play-off-Spiel, in dem es wirklich an nichts gefehlt hatte. Die EG Diez-Limburg und die Ratinger Ice Aliens bieten sich einen derart offenen Schlagabtausch im Halbfinale der Regionalliga West, dass man bis kurz vor Schluss einer jeden Partie kaum eine Prognose abgeben kann, wer das Match am Ende gewinnt. Als die Rockets am Freitagabend als Sieger feststanden, da hatten die (offiziell) 600 Zuschauer den Heckenweg längst in Gänsehaut getränkt. Wenn es einen Masterplan dafür geben kann, wie der Funke vom Team auf die Tribüne und von der Tribüne auf das Team überspringen kann, dann gab es diesen am Freitagabend in Diez live mitzuerleben. Die EGDL gewinnt Spiel drei der Serie mit 3:1 (0:1, 2:0, 1:0) und hat nun Matchball. Es fehlt nur noch ein Sieg zum Erreichen der Finalspiele gegen den Herforder Eishockey-Verein.
Ratingen und Diez-Limburg - zwei Teams, gespickt mit Oberliga-erfahrenen Akteuren. Bei den Gästen standen 18 Mann auf dem Spielberichtsbogen, von denen nur Simon Klemmer (aus dem Nachwuchs der Düsseldorfer EG) und der Tscheche Stepan Kuchynka (kam aus der 1. Liga seines Heimatlandes) noch nicht in der Oberliga gespielt haben. Dass du eine solche Mannschaft in den Play-offs nicht im Vorbeigehen schlagen kannst, war den Rockets ohnehin klar. Aber im Vergleich zur Hauptrunde ist es den Ice Aliens gelungen, leistungstechnisch noch einmal nachzulegen. So auch am Freitagabend.
Das erste Drittel zum Beispiel gehörte den Gästen, die nicht unverdient durch ein Tor von Thomas Dreischer (14.) in Führung gingen. Früher, viel früher, bereits in der dritten Spielminute, hatte sich Gästetrainer Achim Johnigk bereits über die erste Strafe der Partie gegen seine Mannschaft derart echauffiert, als sei die Hinausstellung bereits spielentscheidend. Dabei sollten die Strafen den Abend über gut verteilt sein: Die EGDL saß insgesamt zehn Mal in der Kühlbox, die Ice Aliens acht Mal.
Gleichwohl registrierten auch die Gastgeber - wenn auch deutlich unaufgeregter - dass die Unparteiischen sich an diesem Abend mit Tempo und Intensität der Partie durchaus schwer taten. Das betraf mal Strafen (auf beiden Seiten), mal betraf es Abseitspositionen (auf beiden Seiten) und auch nicht gegebene Tore (auf beiden Seiten). Nur eine Sache hatten die Rockets exklusiv: Hauptschiedsrichter Jan Breckenfelder hatte bei einem Konter von Pierre Wex aus nächster Nähe ein Foulspiel gesehen und auf Penalty entschieden. Warum dieser jedoch nicht ausgeführt wurde, nach einem kurzen Stuhlkreis gab es stattdessen eine Zwei-Minuten-Strafe, blieb ein ungeklärtes Phänomen.
Für die EGDL galt es nach einem durchwachsenen ersten Drittel die Partie anzunehmen - und das taten die Mannen von Trainer Arno Lörsch nun auch deutlich besser. Verdienter Lohn war der Ausgleich von Matt Fischer (29.). Zwar mussten die Rockets in diesem Abschnitt auch zwei Mal in doppelter Unterzahl agieren, sie meisterten diese Situationen jedoch mit Bravour. Und sie schlugen sogar Kapital aus einer einfachen Unterzahl: Matt Fischer brachte nach starker Vorarbeit von Joey Davies sein Team in Führung (39.), die Halle kochte.
Ratingen beschäftigte sich derweil (zu) oft und (zu) viel mit den Kleinigkeiten, die Play-off-Hockey auch ausmachen, aber unter dem Strich keine Tore und keinen Sieg bringen. Zudem ließen die Gäste zu viele Überzahlsituationen ungenutzt und scheiterten bei den vielen anderen Torchancen ein ums andere Mal an einem überragenden Constantin Schönfelder im Rockets-Kasten. Das Lob gebührt jedoch auch seinem Gegenüber Christoph Oster - beide Keeper verdienten sich Bestnoten. Mit Sternchen.
Für die Entscheidung durfte eine Geschichte herhalten, wie sie nur der Sport schreiben kann. Julian Grund hatte über Monate wegen einer Herzmuskel-Entzündung gefehlt, erst in der Vorwoche sein Comeback gegeben. Im letzten Drittel traf er zunächst in Überzahl, der Treffer wurde aber als Schlittschuhtor gewertet und nicht anerkannt. Die Antwort von Grund? Nur wenige Sekunden später traf er wieder, und dieses Mal zählte das Tor auch (52.). Das 3:1 sollte am Ende reichen für einen hart umkämpften Sieg und die 2:1-Führung in der Serie.
„Das Spiel hat zäh begonnen, obwohl die Mannschaft hoch konzentriert war“, sagte Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Die Jungs wissen, dass sie die Chance auf etwas ganz Großes haben. Dennoch hat es ein ganzes Drittel gedauert, das Spiel in die Hand zu nehmen. Mit zunehmender Dauer hat das Spiel dann immer mehr Play-off-Charakter angenommen. Nach hinten raus haben wir es sehr gut gespielt und bei allem, was auf dem Eis passiert ist, die Ruhe bewahrt und Moral bewiesen. Für manche Dinge haben mir echt die Worte gefehlt. Das Lob gehört beiden Mannschaften, die hart gespielt haben, es aber nicht übertrieben haben.“
Bären Neuwied
EHC scheidet nach großem Kampf aus
(RLW) Die Eiszeit 2017/18 ist für den EHC „Die Bären“ seit 22:44 Uhr am Freitagabend Geschichte. Die Neuwieder verloren das dritte Halbfinale der Play-offs in der Eishockey-Regionalliga West mit 4:5 beim Herforder EV und die Serie gegen die Ice Dragons mit 0:3. Wieder Herford, wieder Eissporthalle „Im Kleinen Felde“: Dort, wo die Bären schon im vergangenen Jahr eine Runde früher ausgeschieden waren, mussten sie auch diesmal klein beigeben. Dass sich die Mannschaft von der 2:7-Pleite am Sonntag in eigener Halle sehr gut erholt zeigte und 60 Minuten lang alles gab, um die Serie noch einmal ins Icehouse zurückzuholen, war nach der Schlusssirene ein schwacher Trost. Nein, diese Ice Dragons sind wahrlich kein Lieblingsgegner der Deichstädter. Auch das fünfte Play-off-Duell seit der EHC-Neugründung ging an die Mannschaft von Trainer Jeff Job, die im Endspiel nun auf die Ratinger Ice Aliens oder die EG Diez-Limburg trifft. „Wir haben heute eine gute Leistung gezeigt. Leider wurde die nicht belohnt“, sagte Neuwieds Trainer Daniel Benske.
Die Bären fanden gut in die Begegnung, lagen nach dem ersten Drittel allerdings trotzdem mit 0:2 hinten, weil Maurice Pascal Becker (13.) und Killian Hutt (16.) trafen. Ein Herforder Doppelschlag, der die Gäste nicht schockte. Frederic Hellmann schaffte kurz nach Wiederbeginn den Anschluss (23.) und eröffnete eine vogelwilde Minute mit vier Toren innerhalb von 54 Sekunden. Zum Vergleich: Der DEL-Rekord der vier am kürzesten aufeinanderfolgenden Tore liegt bei 58 Sekunden – Herford und Neuwied können es noch schneller als vor ziemlich genau neun Jahren die Augsburger Panther und die Frankfurt Lions. „Wir haben durch zwei individuelle Fehler abreißen lassen“, kommentierte Benske. Fehler, die eine Regionalliga-Spitzenmannschaft wie der HEV bestraft. Vor allem wenn die Reihe mit den Nordamerika-Importen Killian Hutt und Benjamin Skinner auf dem Eis steht. Hutt und Aric Schinke, nach Becker die zweite Herforder Nachverpflichtung aus dem Hautprunden-Endspurt die erfolgreich war, sorgten für lange Gesichter auf der Neuwieder Bank. Die Zeit brach an, Zeichen zu setzen. Trainer Benske wechselte den Torhüter, brachte Lukas Schaffrath für Felix Köllejan und veränderte die Angriffsformationen. Moritz Schug stürmte nun gemeinsam mit Stephan Fröhlich und Michael Jamieson, Deion Müller sowie Martin Brabec flankierten Dennis Schlicht und Sven Schlicht griff an der Seite von Tobias Etzel und Willi Hamann an. Die angeworfene Mischmaschine wirkte. Die Benske-Truppe fand wieder deutlich besser ins Spiel, zeigte eine großartige Moral und schaffte den Ausgleich. Kapitän Stephan Fröhlich, Andreas Wichterich und Martin Brabec mischten die Karten vor dem Schlussabschnitt wieder komplett neu. „Und auch da hatten wir Vorteile“, sah Benske sein Team dem fünften Treffer eigentlich näher. Er fiel allerdings gegenüber nach einer umstrittenen Entscheidung der Hauptschiedsrichter Eugen Berger und Lars Müller. Sie sprachen in der 49. Minute eine Strafe wegen eines vermeintlichen Wechselfehlers gegen die Bären aus. Anderthalb Minuten später überwand Jan-Niklas Linnenbrügger Torsteher Schaffrath in Überzahl zum 5:4. „Ausgerechnet ein Ex-Bär“, sagen sich die Neuwieder. Linnenbrügger absolvierte in der Saison 2012/13 19 Partien für die Rheinland-Pfälzer. Neuwied lief danach die Zeit davon. Martin Brabec musste eine weitere Strafzeit absitzen, Tobias Etzel kassierte für eine Reiberei mit Kris Gehring eine doppelte kleine Strafen, während der Herforder Verteidiger mit zwei Minuten davon kam – so mussten sich die Bären ums Verteidigen des eigenen Tores kümmern, anstatt auf den Ausgleich zu drängen. Erst dreieinhalb Minuten vor der Schlusssirene konnten sie sich wieder in die Offensive trauen, taten dies mit einem sechsten Angreifer, aber die letzten beiden Versuche des Abends und schließlich auch der Saison 2017/18 waren sichere Beute von Herfords Keeper Kieren Vogel.
| www.icehockeypage.de | www.eishockey.news | Informationen zum Thema | ||
|
- Kaderlisten - Ergebnisse und Tabellen - IHP facebook |













