IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Montag 19.März 2018. Heute mit Informationen vom Deutschen Eishockey Bund, aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Landesliga Baden-Württemberg, Regionalliga West, Landesliga Nordrhein-Westfalen, Verbandsliga Nord und Regionalliga Ost.
Deutscher Eishockey Bund
Oberliga-Playoffs: Spielplan für das Viertelfinale steht
(OL) Die Paarungen für das Viertelfinale der Oberliga-Playoffs 2017/18 stehen fest. Die Viertelfinalserie startet am kommenden Mittwoch, den 21.03.2018 und geht in einer „Best-of-Five“-Serie bis maximal zum 29.03.2018. Die vier Gewinner ziehen am Ende der Serie in das Halbfinale ein.
Nachdem sich die Tilburg Trappers, die Selber Wölfe und der Deggendorfer SC bereits nach nur drei Spielen gegen ihre Gegenüber durchsetzen konnten und das Ticket für das Viertelfinale lösten, standen am vergangenen Wochenende noch fünf weitere Entscheidungen an. Dabei setzten sich die Eisbären Regensburg, die Starbulls Rosenheim und die ESC Wohnbau Moskitos Essen in den Serien mit 3:1 durch. In ein fünftes Spiel ging es hingegen für die Partien Hannover Scorpions gegen den EC Peiting sowie die EXA Icefighters Leipzig gegen den ERC Bulls Sonthofen. Durch jeweils einen Sieg am Sonntag auf heimischem Eis konnten sich Leipzig und die Hannover Scorpions die beiden letzten offenen Plätze für die Teilnahme am Viertelfinale sichern.
In der zweiten Runde der Oberliga-Playoffs treffen nun die Tilburg Trappers auf die Eisbären Regensburg, der Deggendorfer SC auf die ESC Wohnbau Moskitos Essen, die Starbulls Rosenheim auf die Hannover Scorpions und die EXA Icefighters Leipzig auf die Selber Wölfe.
Cosber wird neuer Ausstatter der DEB-Schiedsrichter
(DEB) Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) und die Cosber GmbH gehen eine langfristige Partnerschaft ein. Der Werkstattausrüster Cosber ist seit rund einem Jahr in Deutschland aktiv und steigt nun durch eine Kooperation mit dem DEB neu in das Sportsponsoring ein. Das Unternehmen mit chinesischen Wurzeln und Sitz in Grasbrunn bei München ist spezialisiert auf die Entwicklung und den Vertrieb von Leistungs- und Bremsprüfständen für Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge.
Stefan Velkoski, General Manager der Cosber GmbH, ist seit 20 Jahren Schiedsrichter im DEB, sieben Jahre davon in der DEL und bringt Erfahrung aus mehr als 1.400 Spielen mit. So war der Einstieg in den Eishockeysport naheliegend. Den Rest dieser Saison und für die kommenden drei Spielzeiten wird das Logo von Cosber für die kommenden drei Jahre auf den Trikots der DEB-Schiedsrichter im verbandseigenen Spielbetrieb zu sehen sein. Cosber und die DEB-Schiedsrichter werden beide mit Werten wie Präzision, Zuverlässigkeit und Erfahrung in Verbindung gebracht und bilden somit ein vielversprechendes Duo für eine langfristige und erfolgreiche Kooperation.
Der Marktführer in Sachen Bremsprüfung wirbt mit unterschiedlichen Designs auf Haupt- und der Linienschiedsrichtern. Durch die langfristige Partnerschaft sind sowohl ein gemeinsames Composite-Logo zur Kommunikation als auch diverse Einbindungen in laufende und neue DEB-Aktionen geplant. Des Weiteren wird Cosber auf der offiziellen Sponsorenwand des DEB eingebunden werden und darf das DEB-Logo sowie das Nationalmannschafts-Logo nutzen.
Robert Schütt, Leiter Marketing DEB: „Die DEB Schiedsrichter leisten pro Jahr mehr als 3.000 Spiele über alle Ligen hinweg und bieten damit eine interessante Werbefläche. Wir freuen uns daher, mit Cosber einen neuen Partner für diesen Bereich gefunden zu haben. Unser Dank gilt dem DEB Schiedsrichter-Ausschuss, der hier Kontakte und Know-How eingebracht hat. In den kommenden Jahren wollen wir die Partnerschaft mit Cosber vertiefen und zur Erreichung der Unternehmensziele beitragen.“
Aleksandar Popovic, Marketing Cosber GmbH: „Wir freuen uns, den DEB in den nächsten Jahren tatkräftig zu unterstützen und werden dabei an diversen Aktionen teilnehmen. „Reaktionsschnelligkeit und Dynamik“ sind Attribute, die Cosber und Eishockey-Schiedsrichter inne haben. Die Cosber GmbH ist ein junges, dynamisches und schnell-reagierendes Team, das auf die Bedürfnisse der Kunden im Bereich Leistungs- und Bremsprüfung eingeht. Wir wollen auch allen eishockey-interessierten Werkstätten ein Aktionsangebot unterbreiten, um die Firma Cosber und unsere Produkte kennenzulernen. Dazu haben wir eigens eine Email-Adresse für die Kontaktaufnahme errichtet: eishockey @cosber.de .“
Bayreuth Tigers
Tigers erkämpfen sich Serien-Führung nach Overtime
(DEL2) Mit unveränderter Kaderaufstellung zu den beiden vorangegangen Partien traten die Tigers zum dritten Aufeinandertreffen in der Lausitz an.
Kalte Dusche für die Gastgeber als Jozef Potac einen langen Pass aus dem eigenen Drittel auf Bartosch spielt, dieser auf Franzreb zuläuft und diesem die Scheibe durch die Beine zur Führung für die Tigers legen kann. Dieser Treffer war wohl der „Wachmacher“ für die Füchse, die in der Folge das Spielgeschehen an sich ziehen konnten und immer mehr Druck auf das Tor der Tigers aufbauten. Eriksson war es, der nach sechs gespielten Minuten zum ersten Mal Vosvrda überwinden konnte und nur zwei Minuten später legte Warttig einem Tor aus dem Gewühl heraus nach. Und die Füchse ließen nicht nach, bestimmten weiter das Spiel und kreierten weiterhin gute Chancen. Geiseler, Adam und Eriksson verpassten gute Einschussmöglichkeiten. Wie oftmals, rächte sich dies, als Luciani über die rechte Seite zum Solo ansetzten, das Tor umkurvte und den mitgelaufenen Pavlu bediente, der aus kurzer Distanz den Ausgleich herstellen konnte. Kurz vor der Drittelpause zog Valentin Busch ab. Franzreb hatte die Scheibe sicher und die Situation war geklärt, was den Verteidigern der Füchse aber nicht sicher genug erschien. S. Busch, der in der Nähe des Goalie stand, war der Leidtragende in diesem Moment als er sofort eine Faust ins Gesicht bekam. Müller kam seinem Kollegen zur Hilfe – es entwickelte sich eine Rauferei, aus der beide Teams mit Strafen (Müller und S. Busch – Geiseler und Götz) von jeweils 4 Minuten für die Akteure heraus gingen.
Zwei kurz hintereinander folgende Strafzeiten auf Seiten der Füchse – so begann dieser Spielabschnitt – konnten die Tigers nicht für sich nutzen. Luciani konnte in der 28. Minute dann erneut gefährlich vor dem Tor der Lausitzer auftauchen, wurde aber noch entscheidend gestört. Bartosch kurz darauf mit einer guten Chance aus dem Slot. Als V. Busch Stöber in die Bande checkte und dafür 5 + Spieldauer erhielt, befreiten sich die Gastgeber aus der Umklammerung der Tigers und kamen durch Ranta in Überzahl zur erneuten Führung, die Sebastian Busch allerdings eine Minute später mit einem „Shorthander“ egalisieren konnte. Auf die nächste gute Chance durch Stas reagierten die Füchse erneut mit der Führung. Ein Schuss in die gefährliche Zone sprang von Ranta, der angeschossen wurde, im hohen Bogen ins Bayreuther Tor. Die Antwort der Tigers: Gläser glich aus – und dies nur eine Minute später und weiterhin hatten die Tigers Chancen. Als die Füchse kurz hintereinander zwei Strafen zogen, kam die Zeit von Luciani, der bei doppelter Überzahl eine Direktabnahme zur Führung für seine Farben in den Maschen versenkte.
Das dritte Spieldrittel begann mit einer Strafe gegen Gams, die den Gästen nichts einbrachte. Tigers bis dahin mit gutem Penalty-Killing – allerdings klingelte es bei der nächsten Situation, als die Tiger erneut mit einem Mann weniger auskommen mussten weil zu viele Spieler auf der Eisfläche waren. Kuchejda nutzt dies mit einer schöne Direktabnahme zum Ausgleich für die Füchse. Insgesamt etwas weniger intensiv wurde dieser Abschnitt geführt. Man merkte den Teams an, dass keiner den entscheidenden Fehler machen wollte. Gefährlich wurde es zum Ende der 60 Minute, als nacheinander Stas und Müller auf die Strafbank mussten, doch die Tigers wehrten sich auch mit zwei Mann weniger auf dem Eis und retteten sich in die Overtime.
In der dann beginnenden Overtime waren es die Füchse, die erste Ausrufezeichen setzen konnte. Ranta, Kuchejda, Owens und Bär nahmen Maß – Endstation war aber in allen Fällen Tomas Vosvrda, der seine Mannschaft im Spiel hielt. In Spielminute 73 schnappte sich Bartosch die Scheibe, legte diese uneigennützig quer zu Kolozvary, der diesen Krimi mit einem Schuss ins Glück – hält man es mit den Tigers – beendete.
„Es gab viele Torchancen, viele Tore auf beiden Seiten. Für die Zuschauer ein interessantes Spiel, als Trainer bekommt man nur mehr graue Haare. Das Spiel hat viel Kraft gekostet aber meine Jungs haben am Ende geduldig auf ihre Chance gewartet und das Tor gemacht. Am Dienstag geht es weiter und uns erwartet sicher wieder ein knappes Spiel,“ so Sergej Waßmiller kurz nach der Partie.
Dem Füchse-Coach Hoffmann merkte man den Ärger über die Knappe Niederlage an. Seine kurze Analyse zum Spiel: „Die glücklichere Mannschaft hat gewonnen.“
Cruchtime im Tigerkäfig
Zum vierten Mal in wenigen Tagen begegnen sich die Teams der Lausitzer Füchse und der Bayreuth Tigers am Dienstag (20.03.) im Bayreuther Tigerkäfig.
Nach der knappen 4:3 Auftaktniederlage in der Lausitz am vergangen Dienstag revanchierten sich die Tigers am Freitag mit einem 2:1 Erfolg nach Verlängerung im heimischen Eisstadion und setzten am Sonntag den nächsten Treffer. Nach einer an Spannung kaum zu überbietenden Partie mit Führung, Rückstand, Ausgleich, erneutem Rückstand und am Ende, nach gespielten 73 Minuten, dem entscheidenden Treffer in der Overtime durch Ivan Kolozvary drehten die Tigers den Vorteil des Heimrechts auf ihre Seite.
Am morgigen Dienstag geht Sergej Waßmiller mit dem gleichen Kader wie in der vorangegangen Partien ans Werk. „Einige Jungs sind angeschlagen aber auch diese Jungs werden auflaufen und sich in den Dienst der Mannschaft stellen. „
Den kleinen Vorteil, sich einen Auswärtssieg abgeholt zu haben, ist sich der Übungsleiter der Gelb-Schwarzen bewusst, will diesen aber nicht überbewerten. „Wir haben zwei Siege und benötigen zwei weitere um die Serie, die sicherlich eng bleiben wird, zu gewinnen. Wir denken von Spiel zu Spiel und werden uns gut vorbereiten,“ so Waßmiller. Mit dem Spiel seiner Mannschaft ist der Coach zufrieden, weist aber darauf hin, dass man noch einige Fehler abstellen muss und vor allem dumme und unnötige Strafzeiten vermeiden muss um erneut erfolgreich aus den Spielen heraus zu gehen.
Bully im Bayreuther Tigerkäfig ist um 20.00 Uhr.
Eispiraten Crimmitschau
2:3! Eispiraten verlieren Spiel 3 in Riessersee - Garmisch-Partenkirchen verkürzt Serienstand auf 1:2
(DEL2) Die Eispiraten Crimmitschau mussten sich dem SC Riessersee im dritten Viertelfinalspiel der Playoffs mit 3:2 geschlagen geben. Dabei erwiesen sich die Westsachsen auch heute Abend als gleichwertiger Gegner und mussten sich erst in der Overtime geschlagen geben. Die Garmischer verkürzten den Serienstand somit auf 1:2. Am Dienstag kommt es im Sahnpark zum vierten Spiel der Serie. Karten sind unter www.eispiraten-crimmitschau.de, in der Eispiraten-Geschäftsstelle und in allen Vorverkaufsstellen erhältlich.
Die Eispiraten mussten zunächst zusehen, wie Riessersee das Heft in die Hand nahm und das Spiel bestimmte. Immer wieder rückte Brett Kilar in den Mittelpunkt und parierte Chance um Chance der Bayern. Nachdem Jared Gomes dann auch nur das Aluminium traf, war der deutsch-kanadische Schlussmann jedoch chancenlos. Joel Johansson drückte den Puck kurz vor der ersten Drittelpause zum 0:1 über die Torlinie (18.).
Im zweiten Drittel wurden die Schützlinge von Kim Collins dann aber besser. Nach einem harten Check von Andreas Driendl, der mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis geschickt wurde, verpassten es die Eispiraten vorerst einen Ertrag aus der fünfminütigen Überzahl zu erzielen. Doch die Crimmitschauer kamen nach 30 Minuten dann endlich zum ersehnten Ausgleichstreffer. Ivan Ciernik bugsierte den Puck nach einem tollen Zuspiel von Patrick Pohl in das Tor des SCR - 1:1!
Louke Oklay eröffnete dann mit einem schnellen Tor den dritten Durchgang und traf zum 1:2 (43.), doch die Eispiraten antworteten schnell. Robin Soudek hämmerte die Hartgummischeibe von der blauen Linie ins Tor von Matthias Nemec - 2:2 (45.)! Von nun an ging es hin und her. Beide Teams hatten die Möglichkeiten, das Spiel schon in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Doch sowohl Kilar als auch Nemec parierten immer wieder stark.
In der Overtime machten es die Wettersteiner dann klar. Nach einem Fehler im Spielaufbau kam Tim Richter an die Scheibe und ließ Brett Kilar mit seinem Schuss unter die Querlatte keine Abwehrchance (67.). Die Garmisch-Partenkirchener entschieden das Spiel in der Verlängerung und verkürzten somit auch den Serienstand auf 1:2. Kim Collins und seine Schützlinge lenken die Konzentration nun auf den kommenden Dienstag. Dann kommt es im Sahn zum vierten Duell beider Klubs.
Kassel Huskies
1:2 – Huskies verlieren Spiel 3 in Frankfurt
(DEL2) Zum dritten Spiel der Playoff-Viertelfinalserie gegen die Löwen Frankfurt
erhielten die Kassel Huskies personelle Verstärkung. Von den Hannover Indians stießen
Förderlizenzspieler Florian Kraus und Mark Ledlin zum Kader. Ansonsten traten die
Schlittenhunde gegenüber den beiden Auftaktsiegen unverändert an.
In der vierten Spielminute wurden die Huskies direkt auf dem falschen Fuß erwischt. Eric Stephan
spielte Dani Bindels mit einem langen Pass frei, dieser lief frei auf Markus Keller zu und netzte
trocken zum 1:0 ein. Kassel tauchte durch Neal und Gron erstmals gefährlich vor Löwen-Torhüter
Karjalainen auf, auf der Gegenseite verhinderte Keller gegen Pistilli, Koziol und Clarke Breitkreuz
den zweiten Gegentreffer.
Pech hatten die Huskies, als Neal in Überzahl in der siebten Minute am Pfosten scheiterte. Den
Torerfolg holten die Nordhessen dann aber in der 16. Spielminute nach. Maginot verwertete einen
Karjalainen-Abpraller nach Reiss-Schlagschuss zum 1:1. Der finnische Löwen-Schlussmann war
eine Minute später gegen Ritters Versuch aus zentraler Position aber wieder zur Stelle.
In der Schlussminute des ersten Drittels schlugen die Löwen jedoch nochmal zu. Eine unnötige
Müller-Strafe führte zum Frankfurter-Powerplay, das die Löwen 24 Sekunden vor Schluss durch
Pistilli zum erneuten Führungstreffer zu nutzen wussten.
Den nicht unverdienten Rückstand zur Pause hätten die Huskies im Mittelabschnitt ändern
können, sie gestalteten das Drittel überlegen, nutzten aber ihre teils hochkarätigen
Tormöglichkeiten nicht. Karjalainen parierte in der 26. Minute stark gegen Povorozniouks
verdeckten Schuss und Klöppers Bauerntrick. Klöpper verfehlte wenige Sekunden später das
halbleere Tor nach schöner Merl-Vorlage. Und auch Tyler Gron schaffte es nicht, bei seinem
Alleingang den Ausgleich zu erzielten.
Auch in Überzahl fand der Puck nicht den Weg ins Tor. Meilleurs Rückhandversuch aus kurzer
Distanz trudelte knapp am Tor vorbei und Carciolas Schlagschuss endete bei Karjalainen (31.) In
der Schlussphase des zweiten Drittels tauchten dann auch die Löwen nochmal gefährlich vor dem Huskies-Tor auf, Keller verhinderte gegen den freien Bindels jedoch den höheren Rückstand.
Den Rückenwind aus dem zweiten Drittel nahmen die Huskies zunächst mit in den Schlussabschnitt. Gron zielte nach 45 Sekunden aus dem linken Bullykreis in Überzahl zu hoch und ließ damit eine glänzende Ausgleichschance liegen, da das Tor verwaist war.
In der Folge gelang es den Löwen jedoch, das Spiel aus ihrer eigener Defensivzone wegzuhalten und Markus Keller durch Jarrett und Pistilli zu beschäftigen. Durch unnötige Strafzeiten machten sich die Schlittenhunde das Leben in der Schlussphase zudem selbst schwer. In der 57. Spielminute kassierte Sam Povorozniouk zwei Strafminuten plus fünf plus Spieldauer für Stock-Check sowie Stockschlag mit Verletzungspause an Matt Pistilli. Die Gastgeber konnten die Partie nun in Überzahl beenden, mit zusätzlichem Feldspieler für Markus Keller erhielten die Huskies in der letzten Minute trotzdem noch zwei Großchancen auf den Ausgleich. Karjalainen parierte jedoch zunächst gegen den freien Gron und behielt kurz darauf auch im Gewühl gegen Little und Carciola die Oberhand.
Die Huskies mussten sich an diesem dritten Playoff-Spieltag somit knapp geschlagen geben. Spiel vier steigt am kommenden Dienstag, den 20 März ab 19:30 Uhr in der Kasseler Eissporthalle.
Kaufbeuren Buron Joker
Kaufbeuren geht nach Sieg wieder in Führung / 3.100 Zuschauer sehen hart umkämpften 3:0 Sieg des ESVK - Ketterer verletzt
(DEL2) Vor einer ausverkauften erdgas schwaben arena ging der ESV Kaufbeuren nach einem 3:0 Sieg in der Serie gegen den EC Bad Nauheim mit 2:1 in Führung. Dazu legte der ESVK im ersten Drittel mit zwei Toren den Grundstein, jedoch hatte das Spiel mit einem völlig unnötigen Check gegen den Kopf von Cody Sylvester an Florin Ketterer einen unrühmlichen Schlusspunkt mit einer wohl längeren Verletzungspause für den Kaufberer Verteidiger.
Sowohl Andi Brockmann als auch Petri Kuajala vertrauten auf die gleichen Reihenzusammenstellungen wie in den ersten beiden Aufeinandertreffen.
Die Hausherren hatten mehr von den Anfangsminuten, doch die Gäste aus Bad Nauheim nach gut 60 Sekunden die beste Möglichkeit. Mike McNamee wurde im Slot vergessen, aber seinen Schuss parierte Stefan Vajs. Danach waren es vor allem körperliche Akzente, die beide Teams setzten, denn defensiv wurden kaum Möglichkeiten zugelassen. Beim ESVK fehlte der genaue letzte Pass, der zu einem Torerfolg hätte führen können. So war es wiederum McNamee, der das erste Tor des Spiels auf dem Schläger hatte, doch sein Nachschuss auf das fast leere Tor ging deutlich vorbei. Diese verpasste Gelegenheit sollte sich dann in der zwölften Minute rächen, als Max Schäffler den Puck in der Ecke behauptete und Opolzer vom Bullykreis aus den Puck durch die Schoner von Felix Bick zum 1:0 schoss. Daraufhin nahm das Spiel deutlich an Fahrt auf und die Offensivszenen wurden mehr. In der 18. Minute musste Noureddine Bettahar wegen Checks von Hinten in die Kühlbox. Das erste Powerplay des Spiels nutzten die Joker nach einer herrlichen Kombination zum 2:0. Joona Karevaara spielte zuerst einen Pass auf den langen Pfosten, Steven Billich legte quer und Max Schmidle hielt nur noch den Schläger hin. Die Gäste aus der Wetterau versuchten, vor der Pause noch zum Tor zu kommen, doch als Dusan Frosch verzögerte und zentral vors Tor lief, verpassten seine beiden Sturmkollegen einen möglichen Nachschuss. So ging es mit einem 2:0 zum Pausentee.
Beide Mannschaften zeigten im Mittelabschnitt weiterhin ein intensives Spiel und ließen wenig zu. In der 25. Minute hatten die Nauheimer dann ihre erste Überzahl, die der ESVK mit viel Willen unbeschadet überstand. Sami Blomqvist versuchte in der 27. Minute im Nachschuss einen Bauerntrick, aber Bick machte im letzten Augenblick das Tor dicht. Auf der Gegenseite war es Marvin Ratman, der einen vielversprechenden Versuch im Slot nicht aufs Tor brachte. Der ESVK tat sich in dieser Phase schwer, was auch eine gute Gelegenheit von Sylvester unterstrich. Daher sah sich Brockmann in der 31. Minute gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Der Druck der Gäste wurde stärker, doch dies bot auch den Rot-Gelben Platz für gefährliche Konter. Ein solcher provozierte einen Wechselfehler der Hessen. Das Powerplay blieb zwar ungenutzt, doch war der ESV danach wieder besser im Spiel. Gute Chancen für unter anderem Schäffler und Schmidle waren die Folge. Da jedoch Bick und Vajs sich nicht mehr überwinden ließen, sollte es mit dem Spielstand von 2:0 ins letzte Drittel gehen.
Der Start ins Schlussdrittel für den ESVK lief nach Maß. Nach 21 Sekunden suchte Joey Lewis Charlie Sarault an der Grundlinie und der legte vors Tor auf Billich, der Bick mit der Rückhand überwand. Bei James Livingston brachte dies das Fass zum überlaufen, der zuerst an de Paly einen unkorrekten Körperangriff ausführte, bevor er ihn in einen Faustkampf zog. Die Hessen steckten trotz des Rückstands nicht auf. In der 49. Minute ging es dann heiß her. Nachdem Steven Billich einen ungeahndeten Schlag mit der Stockhand abbekam, folgten trotzdem zwei Strafzeiten gegen die Gäste wegen übertriebener Härte. In dieser kratzte Bick nach einem Schuss Blomqvists den Puck noch von der Linie. Dadurch blieb eine Vorentscheidung aus. Dies bot den Wetterauern in der 54. Minute in Überzahl die Möglichkeit zu verkürzen, doch verstrich diese ungenutzt. Neben Livingston sollten dann auch noch die Sicherungen bei deren Topscorer Cody Sylvester durchbrennen. Vier Minuten vor dem Ende checkte er Florin Ketterer gegen den Kopf, der das Spiel danach verletzungsbedingt beenden musste. Die daraus resultierende Überzahl brachte nichts Zählbares mehr. Somit endete das dritte Spiel der Serie verdient mit 3:0 für den ESV Kaufbeuren.
Bevor die Pressekonferenz began, folgte noch eine kleine Ehrung für Hauptschiedsrichter Ulrich Hatz, der nach mehr als 1.400 geleiteten Spielen am heutigen Abend seine Karriere beendete. Dabei zollte ihm das ganze Stadion Respekt.
Auf der anschließenden Pressekonferenz sprach Kujala von einem guten Auswärtsspiel, bei dem genug Chancen da waren. „Nauheim will ein bisschen schmutzig werden, aber das können wir auch", so Brockmann. „Wir werden am Dienstag bereit sein", schlussfolgerte der von dem Frustfouls sichtlich angefressene Übungsleiter, der ein Saisonende von Ketterer prognostizierte.
Memmingen Indians
Nach Overtime-Niederlage: Entscheidendes drittes Spiel um den Finaleinzug am Hühnerberg
(OLS) Am Dienstag (20 Uhr) kommt es am Memminger Hühnerberg zum absoluten Showdown um den Finaleinzug. Die Indians mussten am Sonntagabend eine äußerst knappe Niederlage nach Verlängerung in Waldkraiburg hinnehmen und müssen nun ein drittes und alles entscheidendes Spiel absolvieren. Der Vorverkauf läuft bereits, auch an der Abendkasse werden ausreichend Karten erhältlich sein.
Einen Sieg vom Finale entfernt waren die Indians nach dem Sieg im Freitagsspiel gegen die Löwen aus Waldkraiburg. Und auch am Sonntag ging es vielversprechend los: Jan Benda erzielte in der 15. Minute die Führung für die Indians in Überzahl. Die Indians hatten weiter gute Chancen, Löwen-Goalie Korbinian Sertl reagierte aber mehrere Male sensationell und bewahrte seine Mannschaft wiederholt vor einem höheren Rückstand. Doch die Hausherren kamen auch zu Möglichkeiten, kurz vor der zweiten Pause nutzten sie eine dieser Chancen zum Ausgleich und sorgten somit für ein spannendes letztes Drittel.
Die letzten zwanzig Minuten waren dann hart umkämpft, erneut hatten die Indians ein Chancenplus, brachten den Puck aber nicht an Sertl vorbei. Mit dem Spielstand von 1:1 ging es dann in die Verlängerung, welche über den Sieger bestimmen sollte. In der Overtime hatten die Löwen das glücklichere Ende für sich, Trox verwertete nach rund 90 Sekunden einen Abpraller und sorgte mit seinem Nachschuss ins Tor für den Löwen-Sieg.
Damit kommt es am Dienstag zum absoluten Showdown am Hühnerberg. Um 20 Uhr steigt das entscheidende Spiel um den Finaleinzug in Memmingen. Die Indians wollen alles daran setzen das Endspiel zu erreichen, winkt dort doch ein mögliches Derby gegen den EV Lindau, der am Dienstag ebenfalls noch einmal in Höchstadt ranmuss. Bei einer Niederlage wäre die Saison der Maustädter abrupt beendet, „siegen oder fliegen“ lautet nun die Devise. Karten sind an allen Vorverkaufsstellen erhältlich, auch an der Abendkasse wird es Tickets in sämtlichen Kategorien geben.
Selber Wölfe
Der Norddritte bittet zum Fight
(OLS) das vergangene Wochenende konnte unsere Mannschaft bequem vom Training und der heimischen Couch aus beobachten, was sich in den noch laufenden Achtelfinalserien so alles tun würde. Seit Sonntagabend stehen die Viertelfinals der Oberliga-PlayOffs 2018 fest. Was unser Coach, Henry Thom, über „best-of-five“-Serie gegen die EXA IceFighters Leipzig denkt, gibt´s in der WölfeVorschau zum Viertelfinale.
Drei Siege benötigt ein Team um die nächste Runde erreichen. Gegen die Füchse Duisburg ist unserer Mannschaft der Sweep gelungen und somit hatten sich unsere Wölfe ein spielfreies Wochenende verdient. Bleibt die Frage: ist es gut eine Pause zu haben oder bringt es einen doch aus dem Rhythmus?
„Diese Frage wird ja immer so beantwortet, wie es besser in den eigenen Kram passt. Gewinnst du nach einer Pause, war sie gut. Verlierst du, kommt die Frage nach dem Rhythmus. Ganz ehrlich? Uns ist das egal. Es war lediglich eine Woche und gerade für die Jungs, die arbeiten, war die Pause viel wert. Mal Zeit mit den Familien verbringen, Kopf ausschalten und neue Kraft sammeln. Wir haben am Sonntag schon wieder trainiert und jetzt wissen wir auch, worauf wir uns einstellen müssen.“
Die Viertelfinals
Die besten acht Mannschaften stehen also seit Sonntagabend fest und somit auch die Viertelfinalpaarungen.
Tilburg Trappers vs. Eisbären Regensburg
Deggendorfer SC vs. ESC Wohnbau Moskitos Essen
Starbulls Rosenheim vs. Hannover Scorpions
EXA IceFighters Leipzig vs. Selber Wölfe
Also vier Teams aus dem Norden und vier aus dem Süden.
„Ich hätte schon gedacht, dass sich der ein oder andere Südvertreter mehr durchsetzen könnte. Aber richtige Überraschungen waren keine dabei. Natürlich haben wir ein bisschen aufs Heimrecht geschielt, aber es ist so wie es ist. Bei den vier Paarungen kann durchaus die ein oder andere Überraschung dabei sein, teilweise kann das schon sehr interessant werden. Aber wir schauen jetzt auf uns und unsere Serie.“
Und die startet am Mittwochabend in der kW-Rent EisArena Taucha. Und die ist, sagen wir mal so, nicht unbedingt wie andere Eisstadien. Ein Zelt, wie man es von Festplätzen her kennt, in dem eine noch dazu deutlich kleinere Eisfläche als gewohnt liegt. Vorteil Leipzig?
„Auf jeden Fall. Vor allem im ersten Spiel. Leipzig ist das gewohnt, sie spielen schon die gesamte Saison zuhause auf der kleinen Eisfläche und auswärts dann auf solchen, wie wir sie gewohnt sind (Eisfläche NETZSCH-Arena: 60 x 30m; kW-Rent EisArena Taucha: 56 x 26m). Wir werden im Training speziell Über- und Unterzahl auf weniger Fläche trainieren. Aber letztendlich ist es Kopfsache. Wenn die Fläche kleiner ist, wird automatisch mehr Körper gespielt, es werden mehr Zweikämpfe auf uns zukommen und wir müssen einfach spielen. Die Scheibe muss sich schnell bewegen, es gibt weniger Zeit für Kombinationen. Ich freue mich auf das EisZelt. Dieses Viertelfinale wird mit Sicherheit das lauteste werden!“
Stimmung ist also garantiert, wenn der Nordritte auf den Süddritten trifft. Aber auch auf dem Eis kann man einiges erwarten.
„Leipzig ist eine sehr geschlossene Mannschaft. Gerade zuhause gehen sie hohes Tempo, sie sind läuferisch extrem gut und vor allem gehen sie sehr aggressiv zu Werke. Gerade im Unterzahlspiel sieht man, dass Leipzig ein echtes Team ist und sehr kompakt und aggressiv arbeitet. Spielerisch könnten wir Vorteile haben und das wollen wir nutzen.“
So ein bisschen kennt man sich ja ohnehin schon. Nicht erst, seitdem man in der Vorbereitung aufeinandergetroffen ist.
„Das würde ich nicht zu hoch hängen. In der Vorbereitung weißt du nie, was der Gegner gerade vorhat. Auch für die Sache mit der kleineren Eisfläche ist das einfach schon zu lange her. Beide Teams haben sich seit September extrem entwickelt, haben eine ganze Saison gespielt. Darauf stützen wir uns nicht. Sie sind sehr gut in die Saison gestartet, dann gab es mal eine kurze Schwächephase aber die ist vorbei. Sonthofen schlägst du nicht einfach im Vorbeigehen. Die Mannschaft von Sven Gericke ist ausgeglichen, jede Reihe ist für Tore gut und im Tor scheint Sven mit dem Wechsel zu Hoffmann einen guten Riecher gehabt zu haben. Die beiden Spiele, die er gespielt hat, haben sie gewonnen.“
Schauen wir lieber in die eigene Kabine. Die Pause hat den Jungs zwei freie Tage gebracht, alle Spieler sind fit und kleinere Blessuren konnten auskuriert werden. Auch Manuel #21Kümpel ist auf dem Weg zurück ins Team. Seit Sonntagabend ist er zurück auf dem Eis. Ob es allerdings schon Mittwoch für eine Nominierung in den Kader reicht, bleibt offen. Einen Ausfall gibt es dennoch. Förderlizenzspieler Marius Stöber bekam in den DELII-PlayDowns unseres Kooperationspartners Lausitzer Füchse einen überharten und unfairen Check gegen die Bayreuth Tigers ab und liegt nach wie vor mit Verdacht auf Gehirnerschütterung im Krankenhaus. Für Mittwoch wird er definitiv ausfallen. Alles Weitere werden die abschließenden Untersuchungen und die Beurteilung seiner Verletzung der Lausitzer Füchse zeigen.
Mittwoch, 21. März 2018, 19:00 Uhr EXA IceFighters Leipzig vs. Selber Wölfe VF1
Freitag, 23. März 2018, 20:00 Uhr Selber Wölfe vs. EXA IceFighters Leipzig VF2
Sonntag, 25. März 2018, 17:00 Uhr EXA IceFighters Leipzig vs. Selber Wölfe VF3
(Dienstag, 27. März 2018, 19:30 Uhr Selber Wölfe vs. EXA IceFighters Leipzig VF4)
(Donnerstag, 29. März 2018, 18:00 Uhr EXA IceFighters Leipzig vs. Selber Wölfe VF5)
Am Freitag öffnet die NETZSCH-Arena ihre Pforten bereits 1,5 Stunden vor Spielbeginn. Der Ticketvorverkauf läuft gut, daher bitten wir alle Fans, sich frühzeitig unter www.verselb.de oder bei EDEKA Egert in Selb, Tickets zu sichern, um lange Schlangen an den Abendkassen zu vermeiden.
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Für Tickets in Leipzig wurden uns 170 Gästetickets zur Verfügung gestellt. Diese können über folgende Links gebucht werden.
Mittwoch:
https://www.etix.com/ticket/p/5015050/ausw%C3%A4rtsspiel-exa-icefighters-leipzig-vs-ver-selb-taucha-kwrent-eisarena-taucha-exa-icefighters-leipzig
Sonntag:
https://www.etix.com/ticket/p/2665138/ausw%C3%A4rtsspiel-exa-icefighters-leipzig-vs-ver-selb-taucha-kwrent-eisarena-taucha-exa-icefighters-leipzig
Je nach dem, wie der Vorverkauf der EXA IceFighters Leipzig bis morgen verläuft, kann uns der Verein weitere Gästetickets zur Verfügung stellen. Wir bitten auch im Namen der IceFighters um Verständnis, dass aufgrund der begrenzten Zuschauerzahl in der kw-Rent EisArena Taucha (ca. 1.700 Plätze, fast ausschließlich Stehplätze) momentan nicht mehr Gästetickets zur Verfügung stehen. Weitere Informationen für Spontanfahrer und über den Ablauf am Mittwochabend an der Abendkasse folgen am Dienstagnachmittag.
Sonthofen Bulls
Gehofft, gekämpft und trotzdem verloren - Saisonende für ERC Sonthofen nach 1:3-Niederlage in Leipzig
(OLS) Der ERC Sonthofen hat am Sonntagabend in Leipzig eine 1:3-Niederlage (1:1; 0:0; 0:2) hinnehmen müssen. Damit haben die Gastgeber den dritten und entscheidenden Sieg vor über 1.370 Zuschauern in Sachsen erreicht und sich in der fünf Spiele umfassenden Achtelfinalserie durchgesetzt. Für die Oberallgäuer bedeutet die Niederlage das Saisonende. Nach einer dennoch starken Saison mit tollen Spielen und echtem Spitzeneishockey, befinden sich Trainer Heiko Vogler und die Mannschaft jetzt in der Sommerpause.
Das erste Drittel hatte für die Bulls sehr gut begonnen. Martin Guth hatte die Bulls in der 5. Spielminute in Führung geschossen, doch Leipzig im weiteren Verlauf mit mehr Spielanteilen. In der 13. Minute folgte nach einem Abwehrfehler der Oberallgäuer der Ausgleich für Leipzig durch Damian Schneider. Im Mitteldrittel die Hausherren gerade zu Beginn stärker, anschließend ein Spiel auf Augenhöhe, ehe der ERC Sonthofen gegen Ende nochmal Tempo machte. 1:1 ging es in die zweite Drittelpause. Bei der grippal stark angeschlagenen Mannschaft von ERC-Trainer Heiko Vogler schwanden jetzt aber etwas die Kräfte. In der 54. Minute prallte ein Schuss von Leipzigs Kapitän Florian Eichelkraut unglücklich an der Schulter von Sonthofens Abwehrmann Tyler Wood ab und flog ins Tor. Das 1:2 aus Sonthofer Sicht. Anschließend gab es eine Zwangspause für beide Teams, nachdem eine Scheibe zerborsten war, doch auch danach hatten die Bulls nicht das nötige Glück: Die Abwehr verlor Dominik Patocka aus den Augen und der netzte zum 1:3 aus Sicht der Oberallgäuer ein.
Insgesamt der Sieg für Leipzig in Ordnung, dennoch ärgerlich, dass Verletzungen und grippale Infektionen ausgerechnet im Achtelfinale die Bulls aus der Bahn warfen. „Das soll keine Ausrede sein, aber besonders heute haben wir die Ausfälle von Kyle Just und Derek Roehl zu spüren bekommen. Darüber hinaus kämpfen Sean Morgan, Patrick Glatzel, Marc Sill, Maximilian Hadraschek und weitere Spieler seit Tagen, teils sogar seit Wochen gegen Grippeerkrankungen. Ich bin stolz auf mein Team, dass sie auf die Zähne gebissen und alles gegeben haben. Insgesamt haben wir bis hierhin eine sehr gute Saison gespielt, waren sechster nach der Meisterschaftsrunde“, so Trainer Heiko Vogler. „Ich möchte die Gelegenheit nutzen wichtigen Leuten in unserem Umfeld zu danken, allen voran dem Ärzte- Team, dem Betreuer-Team, dem Physio-Team und den Overtime-Mädels“. Ein großer Dank gilt Vogler zufolge auch den Fans, die in den letzten Spielen so zahlreich im Stadion erschienen waren und die Mannschaft so hervorragend nach vorne gepeitscht hatten.
Damit ist die Oberliga-Saison 2017/2018 für den ERC Sonthofen beendet. Die Mannschaft startet in die Sommerpause. Informationen rund um eine mögliche Abschlussfeier werden laut Vogler in den kommenden Tagen bekanntgegeben. Informationen rund um die Bulls gibt es auf der Internetseite www.erc-sonthofen.de und den Social-Media-Angeboten des ERC.
Löwen Waldkraiburg
LÖWEN ERZWINGEN DEN SHOWDOWN IN MEMMINGEN
(OLS) Es geht ins alles entscheidende dritte und letzte Spiel im Playoff-Halbfinale zwischen dem EHC Waldkraiburg und dem ECDC Memmingen. Am Sonntagabend gewannen die Industriestädter in der Raiffeisen Arena mit 2:1 nach Verlängerung durch einen Treffer von Michael Trox. Am Dienstag um 20:00 Uhr wird jetzt am Hühnerberg in Memmingen das Finalticket endgültig vergeben.
Die Stimmung war recht ausgelassen auf der Pressekonferenz nach dem zweiten Spiel zwischen Waldkraiburg und Memmingen in der Raiffeisen Arena. Besonders zwischen den beiden verantwortlichen Herren an der Bande. „Rainer wollte am Dienstag unbedingt nach Memmingen kommen und den Gefallen tun wir ihm“ erklärte Memmingens Cheftrainer Waldemar Dietrich. Sein Gegenüber Rainer Zerwesz konterte ebenso humorvoll: „Ich habe Memmingens Manager Sven Müller vor dem Spiel gefragt, wie viele Karten er für Dienstag schon verkauft hat. Er meinte keine einzige, weil da ja nicht mehr gespielt wird“ erzählte der Löwen-Trainer. „Ich bräuchte jetzt allerdings doch eine Freikarte“ so Zerwesz mit einem Lächeln weiter. Man schätzt sich eben auf Führungsebene- und das schon seit Jahren- zwischen Waldkraiburg und Memmingen und auch das, was auf dem Eis passiert, weiß bisher zu gefallen. „Es war ein bißchen wie am Freitag“ kommentierte Rainer Zerwesz den Spielverlauf. „In Memmingen waren in meinen Augen wir das bessere Team und hätten den Sieg verdient gehabt, haben aber verloren. Heute war Memmingen besser, aber wir waren am Ende die Glücklicheren.“ Kollege Dietrich lobte die Leistung der Löwen, besonders von Keeper Korbinian Sertl, haderte aber auch damit, dass seine Spieler ihre Chancen nicht genutzt hatten und den Sack zu machten, als die Gelegenheit dazu da war.
Am Freitag waren die Memminger im ersten Vergleich des Halbfinales schnell mit 3:0 enteilt, dann drehte Tomas Rousek auf und erzielte in rund sechs Minuten den Ausgleich- am Ende schafften die Indians aber noch den Siegtreffer in regulärer Spielzeit. In Waldkraiburg am Sonntag in der Raiffeisen Arena nun wollten die Memmingern den Finaleinzug perfekt machen und legten entsprechend los, doch auch die Hausherren hatten noch keine Lust auf Sommerpause und hielten gut dagegen- wenngleich mit Daniel Schmidt, Kapitän Max Kaltenhauser, Nico Vogl, Christian Ettwein und Bastian Rosenkranz erneut fünf Mann fehlten.
In ihrer ersten Überzahl überwanden die Memminger in Person von Altmeister Jan Benda Keeper Sertl und stellten auf 1:0 (14:12). Nach einer guten halben Stunde hatte Daniel Huhn, dessen Vertragsverlängerung kurz vor dem Halbfinale bekanntgegeben worden war, gar das 2:0 auf dem Schläger, doch Sertl entschärfte den Alleingang. Die Löwen hatten zwar Chancen, doch Memmingen stand gut und beide Teams vermieden Strafzeiten, die dem Gegner in den Karten gespielt hätten. Kurz vor dem zweiten Pausenpfiff kam Michail Sokolov dann von der Strafbank, als Brent Norris über den rechten Flügel ins Memminger Drittel stach. Der Kanadier passte auf Lukas Wagner und dessen Schuss konnte Joey Vollmer stark parieren, den Nachschuss konnte Sokolov aus spitzem Winkel aber verwerten (39:11).
Kurios wurde es nach vier Minuten im letzten Abschnitt, als ein Tor getauscht werden musste, weil es sich nicht mehr im Eis befestigen ließ, doch gespielt wurde dann auch wieder. Lukas Wagner hätte fünf Minuten vor dem Ende für die Entscheidung sorgen können, doch Vollmer war auf dem Posten und Sertl war es 28 Sekunden vor dem Ende zu verdanken, dass es in die Overtime ging, als er einen Schlagschuss von Verteidiger Lubor Pokovic parierte.
89 Sekunden waren in der maximal fünf Minuten langen Verlängerung gespielt, da war es soweit und ähnlich wie beim 1:1 ging der Impuls von Brent Norris aus, der zuletzt weniger durch Tore, als vielmehr durch starke Zuspiele auf sich aufmerksam machte. Norris zog gefährlich vors Gehäuse und versuchte sich, doch Vollmer war da- wie aber schon gut 20 Spielminuten zuvor war wieder ein Löwe da und nun verwertete Michael Trox den Rebound zum 2:1-Siegtreffer (61:29) und machte damit das alles entscheidende dritte Spiel am Hühnerberg in Memmingen am Dienstag perfekt.
Wohnbau Moskitos Essen
630 Kilometer bis Deggendorf
(OLN) Manch ein Moskitos Fan war seit Freitagabend schon ziemlich nervös, wer würde als Gegner im Viertelfinale der Playoffs für die Moskitos am Ende feststehen. Fest stand nur eins, die Moskitos würden zunächst am kommenden Mittwoch reisen müssen. Am Sonntagabend gegen 21:30 Uhr war es dann klar, es war der Deggendorfer SC gegen den die Wohnbau Moskitos am Mittwoch zunächst auswärts ran müssen.
Der Tabellenerste der Meisterrunde der Oberliga-Süd hat quasi auf den letzten Metern in der Runde die Starbulls Rosenheim abgefangen und sich mit drei Zählern Vorsprung über die Ziellinie gerettet. Dabei fiel vor allem der starke Sturm der Niederbayern auf, der sich auf zwei starke Kontingentspieler stützt. Der US-Amerikaner Kyle Gibbons ist sowas wie der Torjäger mit seinen 40 Treffern in 43 Spielen. Gibbons legte aber auch 48 Mal vor, was ihn umso gefährlicher macht. Sein Partner, der Kanadier Curtis Leinweber trifft zwar nicht so oft (25 Mal), dafür ist er bei den Vorlagen mit 49 in 43 Spielen genauso stark wie Gibbons. Danach fällt die interne Statistik der Deggendorfer doch um einiges ab, geht eher in die Breite. Bringen die beiden Importspieler 74 und 88 Scorerpunkte zusammen, so beginnt „The Best of the Rest“ bei 45 Punkten. Wer den Niederbayern sicherlich zum Ende der Meisterrunde sehr geholfen hat war Rene Röthke, der aus der DEL, aus Straubing kommend in den letzten 12 Spielen 19 Mal scoren konnte.
Es fällt allerdings auch auf, dass die Mannschaft des Deggendorfer SC für ein Spitzenteam recht viele Gegentore kassiert. Das liegt sicherlich nicht nur am Stammkeeper Cody Brenner, der mit einer Fangquote von knapp 85 Prozent aufwarten kann. Die besten Verteidiger des Teams aus dem Donautal sind Andreas Gawlik und Milos Vavrusa, die beide jedoch vor allem mit Assists glänzen. Es wird also wieder ein heißer Tanz für die Moskitos, doch bisher konnte das Team von Chefcoach Frank Gentges immer sehr gut mit solchen anspruchsvollen Aufgaben umgehen. Einen leichten Wermutstropfen könnte es zumindest für das Spiel am Mittwoch geben. Julian Lautenschlager, der im ersten Spiel in Landshut den Siegtreffer in der Overtime erzielte, droht aufgrund einer Virusinfektion auszufallen.
Da es in den Playoffs immer Schlag auf Schlag mit den Spielen geht hier schon einmal die vorliegenden Infos.
Die Spieltermine:
Mittwoch - 21.03.2018 - 20:00 - Deggendorfer SC vs Moskitos Essen
Freitag - 23.03.2018 - 20:00 - Moskitos Essen vs Deggendorfer SC
Sonntag - 25.03.2018 - 18:30 - Deggendorfer SC vs Moskitos Essen
Gegebenenfalls:
Dienstag - 27.03.2018 - 20:00 - Moskitos Essen vs Deggendorfer SC
Donnerstag - 29.03.2018 - 20:00 - Deggendorfer SC vs Moskitos Essen
Die Dauerkarten können nur online, per Telefon unter 0180-6050400 (Kostenpflichtig, da Drittanbieter) oder beim Vorverkauf in der Geschäftsstelle verlängert werden. Eine Verlängerung in den Vorverkaufsstellen ist nicht möglich.
Vorverkauf für das Spiel am Freitag, 23.03.2018 um 20 Uhr in Essen. Hier öffnet die Geschäftsstelle jeweils am morgigen Dienstag und am Donnerstag. Geöffnet ist immer von 18 bis 19:00 Uhr.
Der Onlineverkauf ist natürlich seit gestern freigeschaltet.
Herner EV
Spielsperren gegen Klingsporn und Marsall!
(OLN) Auch wenn die Saison für den Herner EV auf dem Eis beendet ist müssen dennoch zwei Dinge aufgearbeitet werden. Das sind die beiden Matchstrafen aus Spiel zwei und drei der Playoff-Serie gegen Deggendorf. Bekanntlich bekamen Maik Klingsporn im Heimspiel gegen die Niederbayern eine Matchstrafe wegen Faustschlag und Marcus Marsall in der letzten Partie in Deggendorf eine Matchstrafe wegen Tätlichkeit am Hauptschiedsrichter. Mittlerweile liegen in beiden Fällen die Anträge auf Erlass von Ordnungsbescheiden durch den Kontrollausschuss des DEB vor. Darin werden für Maik Klingsporn eine Sperre von drei Meisterschaftsspielen sowie der Widerruf der Bewährung von einem Spiel aus der vorherigen Matchstrafe beantragt. Der HEV hat sich diesem Antrag unterworfen und auch das Spielgericht hat dem zugestimmt, so dass damit die Sperre von insgesamt vier Meisterschaftsspielen rechtskräftig ist.
Noch nicht abgeschlossen ist dagegen das Verfahren im Fall von Marcus Marsall. Auch hier liegt zwar der Antrag des Kontrollausschusses vor, der HEV hat sich dem aber noch nicht unterworfen. Innerhalb der Einspruchsfrist wird das weitere Vorgehen geprüft. Leider gibt es zu diesem Vorfall keine geeigneten Videoaufnahmen, lediglich zum Teil doch unterschiedliche Darstellungen des Zusammenpralls von Marcus Marsall mit Hauptschiedsrichter Hatz. Über die weitere Entwicklung in dieser Angelegenheit wird der Herner EV informieren.
Black Eagles Reutlingen
TSG Reutlingen Black Eagles – Eisbären Balingen 2:7 (0:3;0:2;2:2)
(LLBW) Viel vorgenommen hatten sich die Black Eagles der TSG Reutlingen in ihrem letzten Heimspiel der laufenden Saison gegen die Eisbären Balingen. Bis auf den beruflich verhinderten Dennis Kramer und den Langzeitverletzten Philipp Seidemann konnten die Black Eagles in kompletter Besetzung mit drei Blöcken antreten. Zumindest die äußeren Voraussetzungen stimmten damit nach langem einmal wieder. Die fast einhundert Zuschauer, darunter viele mitgereist Fans aus Balingen, sahen bei Derbystimmung einen Blitzstart der Gäste. Bereits nach 22 Sekunden schloss Balingens Goalgetter Florian Zeiselmeier seinen schnellen Konter zum 0:1 ab. Das Team aus Balingen gab in der Folge mit seiner Spielgeschwindigkeit den Ton in der Partie an. Die Black Eagles hielten zumindest in den ersten 10 Minuten des Anfangsdrittels ihr Spielsystem durch und konnten so die Gäste etwas bremsen. Für den Spielverlauf wäre es allerdings wichtig gewesen bereits in dieser Phase mehr Druck auf das Balinger Gehäuse auszuüben. So kam der Favoriten aus Balingen immer besser ins Spiel und erarbeitete sich eine Vielzahl von Chancen. Nach rund 9 Minuten waren die Eisbären zum zweiten Mal durch Zeiselmeier erfolgreich. Er fälschte in Überzahl die Scheibe zum 0:2 ab. Etwas mehr als zwei Minuten vor Drittelende mussten die Black Eagles gar das 0:3 durch Frank Ebner hinnehmen, der seinen Alleingang erfolgreich abschloss. In der ersten Hälfte des Mittelabschnitts hielten die Black Eagles besser mit und kamen zu vereinzelten Möglichkeiten. Der wichtige Anschlusstreffer wollte aber nicht fallen. Besser machte es abermals die Gäste in der 34. Minute in dem Sie Ihre Überzahlsituationen durch Balingens Spielertrainer Rafal Popek zum 0:4 nutzten. Rund 5 Minuten später erhöhte Schneider zum 0:5, was die Vorentscheidung war. Auch im Schlussabschnitt gelang es den Eisbären ihr Tempo aufrechtzuhalten und so die Black Eagles ins eigene Drittel zu drängen. Waren es im Mittelabschnitt noch 25 Schüsse auf das Reutlinger Gehäuse gewesen, wurde dies im Schlussdrittel mit nochmals 30 Schüssen durch die Gäste gar getoppt. Weitere zwei Treffer durch Kevin Rummel und Rafal Popek bedeuteten das 0:7. Auf Seiten der Black Eagles konnten Jan Schmitt und Termin Hamm in der 52. und 55. Minute zumindest etwas Ergebniskosmetik für den 2:7 Endstand betreiben. Trotz sehr guten Ansätzen mit ihrem Spielsystem den Gegner zu kontrollieren, fehlte es den Black Eagles erneut gegen ein Topteam der Liga an der nötigen Schnelligkeit verbunden mit sicherer Scheibenführung. Zu schwer taten sich die Black Eagles bei Bedrängnis gleichwohl einen Angriff aufzubauen und Chancen zu generieren. Wohin das Tempo gehen muss, wurde in dieser Partie deutlich. Vielleicht gelingt es aber dieses Tempo selbst in die noch verbleibenden zwei Spieltage mitzunehmen. Bereits am Samstag treten die Black Eagles beim Tabellenletzten FSV Schwenningen an. Den Saisonabschluss bildet eine weitere Woche später am Sonntag die Partie beim EKU Mannheim 1b.
Diez-Limburg Rockets
Rockets stürmen ins Ligafinale
(RLW) Arno Lörsch ringt selten um Fassung und sucht eigentlich auch nie nach Worten. Am Sonntagabend aber war das so. Minuten zuvor hatte die EG Diez-Limburg mit dem dritten Sieg im vierten Halbfinalspiel die Play-off-Serie gegen die Ratinger Ice Aliens für sich entschieden. „Unfassbar geil“, fand der Rockets-Trainer das, was seine Mannschaft da in den 60 Minuten zuvor erreicht hatte. Zwei Mal lag die EGDL zurück, um die Partie dann mit einem 5:1 im letzten Abschnitt noch für sich zu entscheiden. Der 6:3-Auswärtssieg (1:0, 0:2, 5:1) katapultierte den Vorrunden-Ersten ins Finale um die Meisterschaft in der Regionalliga West. Das erste Spiel gegen die Ice Dragons aus Herford steigt am Freitag um 20.30 Uhr am Diezer Heckenweg.
Wie schon in Spiel drei taten sich die Raketen auch in Ratingen im ersten Drittel schwer, ins Spiel zu finden. Zwar stand auf der Anzeigentafel zur ersten Pause eine 1:0-Führung für die EGDL, Matt Fischer hatte getroffen (18.), doch die Spielanteile waren absolut ausgeglichen verteilt. Ratingen wollte Spiel fünf erzwingen, das war von der ersten Sekunde an zu spüren. Die Ice Aliens waren präsent, frisch, aktiv - sie verpassten es nur, sich mit einem Treffer zu belohnen.
Doch das holten die Gastgeber vor toller Kulisse (mehr als 800 Zuschauer) im zweiten Drittel nach: Benjamin Hanke traf im Doppelpack (27., 31.). Dass Ratingen nach dem zweiten Drittel vorne lag war verdient. Und es kam nicht überraschend. In keiner der Halbfinalpartien konnte eine Mannschaft den Gegner dominieren. Stets waren es Kleinigkeiten, die den Ausschlag gaben. Nicht selten mit dem glücklicheren Ende für die Rockets.
Denen gelang zu Beginn des letzten Drittels zwar der schnelle Ausgleich durch Joey Davies (41.), die Ice Aliens aber schlugen eiskalt zurück: In Unterzahl traf Dennis Fischbuch (45.) zur erneuten Führung. „Ratingen wollte es unbedingt, die haben auch heute wieder 100 Prozent abgerufen“, sagte Lörsch. „Die Serie war über vier Spiele unglaublich eng. Und trotzdem war ich mir auch nach dem Rückstand sicher, dass wir das Ding heute Abend noch gewinnen."
Der Trainer sollte Recht behalten: Joey Davies ein zweites Mal aus (49.), Matt Fischer brachte die Rockets mit 4:3 in Führung (58., Überzahl), Davies traf wenig später ins leere Tor (59.) und Florian Böhm setzte sogar noch einen drauf (60.). Endstand: 6:3. In der Summe deutlich zu hoch. „Geht das Spiel 4:3 aus, dann hätte das deutlich eher dem Spielverlauf entsprochen“, sagte auch der EGDL-Trainer.
Gefeiert von rund 100 mitgereisten Fans genossen Spieler und Trainer anschließend den Erfolg in Ratingen. „Es war eine fantastische Serie. Und dazu gehören immer zwei Teams“, sagte Lörsch. „Dennoch finde ich, dass mit Herford und Diez-Limburg die beiden richtigen Teams im Finale stehen. Für uns ist das ein Traumfinale. Erster gegen Zweiter der Vorrunde - diese beiden Mannschaften haben es einfach verdient, ab Freitag um die Meisterschaft zu spielen!“
Für die Rockets geht es nun in die Finalserie, die bereits in fünf Tagen (Freitag, 23. März) mit einem Heimspiel am Diezer Heckenweg beginnt. „Der Support unserer Fans beim letzten Heimspiel und auch in Ratingen war phantastisch“, sagt Lörsch. „Wir alle können es kaum erwarten, nun für die Finalserie zurück nach Diez zu kommen. Mit diesen Fans im Rücken ist dann alles möglich."
Ice Dragons Herford
FINALE OHO! Ice Dragons schlagen Bären auch im dritten Spiel!
(RLW) Das es nicht einfach werden würde, das es spannend werden würde, war von vornherein allen Beteiligten klar. Und dieses 3. Spiel hielt, mit Spannung verfolgt von gut 950 Zuschauern, was die Ausgangssituation versprach! Das erste Drittel routiniert gespielt, im 2. Drittel erst fast den Sack zugemacht, dann völlig den Faden verloren und im letzten Drittel den Sieg erkämpft, so könnte man die Partie der Ice Dragons von Freitagabend in wenigen Worten beschreiben. Am Ende stand dann jedoch nur noch der große Jubel über den Einzug ins Finale!
Ohne Leon Nasebandt, der zu Hause krank das Bett hüten musste, dafür wieder mit Nils Bohle, waren die Ice Dragons von Beginn an die ruhigere, abgeklärtere Mannschaft. Während die Gäste, über denen das Damoklesschwert des Ausscheidens schwebte, von Beginn an versuchten Druck zu erzeugen und mit viel Tempo immer wieder anrannten, standen die Ice Dragons defensiv sicher, ließen wenig echte Möglichkeiten zu und warteten geduldig auf ihre Chance. So dauerte es doch recht lange, bis der Torreigen endlich eröffnet wurde. Dann aber mit einem Traumtor! Von Kevin Rempel und Gleb Berezovskij bedient, konnte Maurice Becker in der 14. Minute fast unbedrängt über die linke Seite ins Neuwieder Verteidigungsdrittel eindringen, freute sich über so viel Platz und hielt mit einem mächtigen Schuss einfach drauf, Felix Köllejan im Neuwieder Tor war chancenlos, als die Scheibe einschlug! Die Antwort der Gäste: Noch wütendere Angriffe. Dann folgte eine Unterzahl der Ice Dragons, für die Bären eigentlich die passende Gelegenheit, um auszugleichen. Doch die Ice Dragons gewannen das Bully vor dem eigenen Tor, Gleb Berezovskij schickte Killian Hutt auf die Reise und der erhöhte in Unterzahl in der 16. Minute ganz cool auf 2:0. Beinahe wäre ihm das gleiche Kunsstück nur 30 Sekunden später, immernoch agierten die Ice Dragons in Unterzahl, erneut gelungen, doch dieses Mal behielt Felix Köllejan die Oberhand. Die Gäste waren nun von der Rolle, die Ice Dragons verpassten es aber, die sich ihnen bietenden Gelegenheiten in Tore umzumünzen, so blieb es bis zur Pause beim 2:0.
Das zweite Drittel begann wie das erste, abwartende Ice Dragons versuchten sich den Gegner zurecht zu legen, die Bären versuchten anzurennen. Bis zur zum Ende der 23. Minute, dann jedoch wurde es richtig wild! Erst stand Frederic Hellmann, die Uhr zeigte genau 22 Minuten und 55 Sekunden an, nach einem Fehler der Ice Dragons völlig blank und verkürzte auf 2:1, dann setzte Nils Bohle nur 19 Sekunden später nach einem Fehler des Neuwieder Keepers Köllejan an der Bande energisch nach, spielte die Scheibe in den Slot und Killian Hutt stellte den alten Abstand wieder her, womit der Arbeitstag für Felix Köllejan beendet war. Doch auch Lukas Schaffrath, der ihn nun ersetzte, fing nicht gerade glücklich an, sein Einsatz dauerte nur 17 Sekunden, ehe er das erste Mal die Scheibe aus dem Netz holen musste! Aric Schinke hatte das Spielgerät wunderschön zum 4:1 in den Winkel geschlenzt. Doch auch die 3 Tore Führung hielt nicht wirklich lange, wieder nur 18 Sekunden später drehte Stephan Fröhlich jubelnd ab, als er Kieren Vogel mit einem Schuss von links außen zum 4:2 Anschluss düpiert hatte. 4 Tore in nur 54 Sekunden, für die Fans toll, für beide Trainer ein Grund zum Haare raufen! Und diese Treffer hatten eine zusätzliche Wirkung, die Bären schienen Morgenluft zu wittern, während sich bei den Ice Dragons nun immer mehr Fehler einschlichen! So entwickelte sich die Partie, die die Ice Dragons vorher kontrolliert hatten, über einen offenen Schlagabtausch hin zu einer wild entschlossenen Aufholjagd der Gäste, die dann in der 35. Minute belohnt wurde. Andreas Wichterich zog von der blauen Linie ab und Kieren Vogel sah beim Versuch, die Scheibe zu halten, etwas unglücklich aus und ließ sie durchrutschen. Jetzt waren die Ice Dragons völlig von der Rolle, was Martin Brabec in der 37. Minute sogar zum 4:4 Ausgleich nutzen konnte! Während die Ice Dragons nun immer wieder in der Defensive gebunden wurden, rannten die Bären an, doch nun zeigte sich Kieren Vogel als Fels in der Brandung, der bis zur Pause alles wegfischte, was in seine Reichweite kam.
Die Pause kam den Ice Dragons gerade recht! Von Jeff Job neu eingestellt und wieder beruhigt, gingen sie das letzte Drittel wieder deutlich konzentrierter an, ließen die Bären nun wesentlich härter für ihre Torchancen arbeiten und warteten geduldig auf Ihre Torchancen. Es entwickelte sich ein Spiel, in dem um jeden Milimeter Eis gekämpft wurde, in dem beiden Teams klar zu sein schien: Das nächste Tor kann das entscheidende sein! Es war die erste Strafzeit im letzten Drittel, die den Ice Dragons dabei einen klaren Vorteil verschaffte. Die Bären kassierten in der 49. Minute eine Strafe wegen eines Wechselfehlers, die Ice Dragons versuchten ihr Powerplay aufzuziehen. Zwar hatten sie Anfangs Mühe damit, dann, in der 51. Minute, klappte es aber doch, und wie! Sven Johannhardt hatte sich die Scheibe in der Angriffszone gesichert, spielte zurück zu Florian Kiel. Der hielt drauf, Schaffrath konnte nur prallen lassen und Jan-Niklas Linnenbrügger schaltete am schnellsten und konnte Schaffrath zum 5:4 überwinden, ehe er seiner Freude freien Lauf ließ! Jetzt waren die Gäste unter Zugzwang, bremsten sich aber selbst durch Strafzeiten aus. Strafzeiten, die die Ice Dragons zwar nicht zu weiteren Treffern nutzen konnten, die jedoch eine Menge Zeit von der Uhr nahmen. So lief es auf spannende letzte 3 Minuten heraus, in denen die Bären dann noch einmal alles nach vorne warfen, so jedoch den Ice Dragons auch die ein oder andere Konterchance gaben. Als die Uhr immer weiter unerbittlich herunterlief, nahm Gäste Coach Daniel Benske noch einmal eine Auszeit, gab letzte Anweisungen. Seinen Goalie nahm er auch gleich zu Gunsten eines weiteren Feldspielers mit vom Eis. Doch die Mannschaft um Kapitän Fabian Staudt hielt dagegen, verpasste zwar zwei mal das leere Tor um Haaresbreite, ließ jedoch auch keinen Gegentreffer mehr zu!
Am Ende war dann nur noch Jubel über den zweiten Sweep in Folge und das Erreichen des Finales!
Jetzt heißt es für die HEV-Cracks Kräfte sammeln, am Sonntag vor dem Kamin auf dem Bärenfell ausruhen und in Ruhe verfolgen, ob die Rockets oder die Ice Aliens den Ice Dragons ins Finale folgen!
Ratinger Ice Aliens
Ausgeträumt
(RLW) Die Ratinger Ice Aliens verpassen das große Ziel, den Einzug ins Finale, durch zwei ärgerliche Niederlagen am Wochenende. Am Freitagabend unterlag man den den Rockets aus Diez-Limburg mit 1:3, am Sonntag zog man mit 3:6 den Kürzeren.
Dabei waren beide Spiele eng umkämpft und hätten mit etwas mehr Glück und Präzision im Abschluss auch zugunsten der Aliens ausgehen können.
Freitagabend war das Spiel lange auf Messers Schneide, nach 14 Minuten brachte Thomas Dreischer die Ice Aliens in Führung, die sogar bis zur 29.Minute Bestand hatte. Knackpunkt in der Partie war sicherlich der Diezer Führungstreffer kurz vor der zweiten Drittelpause. Danach warfen die Ratinger, angepeitscht durch zahlreich mitgefahrene Fans, alles nach Vorne. Doch ein Treffer gelang nur den Hausherren, die rund acht Minuten vor dem Ende mit dem 3:1 alles klar machten. Zwar gaben die Aliens immer noch nicht auf, zwei Strafzeiten und das damit verbundene Unterzahlspiel machten eine Wende aber dennoch unmöglich.
Sonntag sollte dann ein Heimsieg folgen, um ein entscheidendes fünftes Spiel zu erzwingen. Angepeitscht von über 800 Zuschauern gaben die Ice Aliens direkt Vollgas und drängten auf den ersten Treffer. Dieser gelang aber zunächst den Gästen, Matthew Fischer war erfolgreich. Auch im zweiten Drittel herrschte das gleiche Bild. Die Aliens machten Druck, richtige hochkarätige Torchancen waren aber Mangelware. In der 27.Spielminute fasste sich Benjamin Hanke ein Herz, umkurvte die komplette Rockets-Abwehr und ließ auch dem Torhüter keine Chance. Der umjubelte Ausgleich setzte neue Kräfte bei den Ratingern frei. Nur vier Minuten später war erneut Benny Hanke erfolgreich, der Sandbach stand Kopf. Trotz einiger guter Chancen auf beiden Seiten gelangen keine weiteren Treffer mehr. Im Schlussdrittel dann der Schock, schon nach 18 Sekunden gelang Davies der Ausgleich für die Rockets. Es wurde merklich stiller auf den Rängen. Doch die Spieler ließen sich nicht beeindrucken. In eigener Unterzahl gelang den Aliens ein sehenswerter Konter zur erneuten Führung. 15 Minuten waren noch zu spielen, alle glaubten an einen Sieg. Doch auch diesmal fanden die Gäste zurück ins Spiel. Erneut war Davies für die Rockets erfolgreich. Nun war alles offen, beide Mannschaften drängten auf das nächste Tor. Mit viel Einsatz verhinderten beide Teams in einer nickligen Partie einen weiteren Treffer. Erst zwei Minuten vor Schluss dann der Schock, der Puck zappelte im Netz von Christoph Oster. Nun hatte man noch zwei Minuten, ein Tor zu erzielen und sich wenigstens in die Verlängerung zu retten. Trainer Achim Johnigk nahm sofort eine Auszeit, Goalie Oster wurde durch einen sechsten Feldspieler ersetzt. Das verwaiste Tor nutzte Diez für das 3:5, und am Ende gab es ein seltenes technisches Tor zum 3:6 Endstand. Für all diejenigen die nicht dabei waren klingt ein 3:6 vielleicht deutlich, aber auch in diesem Spiel haben die Aliens wieder dem Ligenprimus die Stirn geboten.
Dieses Mal ist im Halbfinale Schluss, dennoch eine tolle Saison der Aliens. Danke auch an alle Fans und Unterstützer,d ie uns diese Saison so großartig unterstützt haben.
Troisdorf Dynamite
Wieder eine knappe Niederlage gegen den Landesligameister
(LLW) Trotz der dominierenden Spielanteile der Wiehler im ersten Drittel, konnten diese nur einen Treffer gegen die wieder stark dezimiert angetretenen Troisdorfer erzielen. Lukas Haack war in diesem Spielabschnitt der starke Rückhalt der Troisdorfer und konnte einen größeren Rückstand vermeiden. Mit 1:0 für Wiehl ging es in die erste Pause.
Wollte man noch Chancen auf den zweiten Tabellenplatz in der Aufstiegsrunde wahren, dann musste sich das Team aus Troisdorf deutlich steigern, denn dieses Ziel wäre nur noch durch einen Sieg gegen Wiehl zu erreichen.
Doch statt die Spielweise zu ändern, agierte Troisdorf weiterhin ohne körperliche Präsenz und ließ den Wiehler Spielern viel zu viel Raum. Nach nur 1:40 im zweiten Drittel erhöhte Wiehl auf 2:0. Jetzt ging es Schlag auf Schlag, aber leider für die Wiehler. Innerhalb von drei Minuten erhöhte Wiehl auf 5:0. An all diesen Toren war wieder der Wiehler Kontingentspieler Dominik Cerovsky beteiligt. Das Spiel schien zu diesem Zeitpunkt entschieden zu sein und Troisdorf war dicht an einem Debakel. Genauso schnell wie Wiehl die deutliche Führung erzielte, kam Troisdorf wieder ins Spiel zurück. In nur vier Minuten waren es Dano Janßen, Patrick Stellmaszyk und Lukas Hubert, die auf 5:3 verkürzen konnten. Mit dem Spielstand von 5:3 ging es in die letzte Pause.
Der Schwung aus dem zweiten Drittel sollte in den letzten Spielabschnitt mitgenommen werden, um doch noch die Wende im Spiel zu schaffen. Diese Hoffnung wurde in der 47. Spielminute begraben, denn Wiehl konnte auf 6:3 erhöhen. In der 57. Spielminute konnte Kevion Stöhr das 6:4 für Troisdorf erzielen, aber durch Strafen von Dano Janßen und Tobias Schäfer in der 59. Spielminute wurden alle Chancen auf den Anschlusstreffer und Ausgleich verspielt.
Statement des Troisdorfer Trainers André Koslowski: „Leider haben wir aus den defensiven Fehlern der letzten Spiele nicht gelernt. Objektiv betrachtet ist jedoch eine knappe Niederlage gegen den Meister keine Schande, aber dennoch frustrierend“
Das letzte Heimspiel der Troisdorfer in der Aufstiegsrunde findet am Freitag 23.03.2018 um 20:00 Uhr im Icedom am Rotter See gegen Grefrath statt.
Sande Jadehaie
Auf Kantersieg folgt Überraschungssieg
(VLN) Der ECW Sande ist erfolgreich in die Aufstiegsrunde gestartet. Das Team von Trainer Sergey Yashin setzte sich am Samstagabend mit 11:1 gegen die Crocodiles Hamburg 1b durch. Nur 24 Stunden später feierte der Vizemeister der Verbandsliga Nord einen 9:6-Sieg gegen den EC Nordhorn.
Gegen die Crocodiles erwischten besonders Karol Bartanus, der vier Treffer erzielte, und Fabian Janssen einen Sahnetag. „Fabi hat sehr gut gehalten und die Hamburger oft zur Verzweiflung gebracht“, blickt Kapitän Nick Hurbanek auf den 11:1-Kantersieg. Dann fügt er hinzu: „Umso trauriger ist es, dass er am Ende der Saison seine Schlittschuhe an den Nagel hängt.“
Aus gesundheitlichen- und familiären Gründen wird der Torhüter in der kommenden Spielzeit nicht mehr für die Jadehaie auflaufen.Dagegen durfte Lubomir Sivak, der vom Verband wegen eines Fouls bis zum 31. März aus dem Verkehr gezogen wurde, gegen Nordhorn wieder mitspielen. Allerdings nur auf Bewährung. Die rund 700 Zuschauer bekamen in der Eishalle Sande ein erneutes Torfestival zu sehen, als die Jadehaie den Regionalligisten EC Nordhorn mit einer Niederlage auf die Heimreise schickten.
Den besseren Start erwischten jedoch die Gäste, als sie durch Kevin Zimbelmann in Führung gingen. „Am Anfang mussten wir uns erst mal an das Tempo gewöhnen, weil Nordhorn die ganze Saison auf Regionalliga-Niveau gespielt hat und wir auch noch ein bisschen müde waren. Zum Glück haben wir dann aber noch die Kurve bekommen“, blickt Hurbanek auf das erste Drittel, das die Jadehaie nach Treffern von Slawa Koubenski, Nick Hurbanek und Marcel Struck mit 3:2 für sich entscheiden konnten.
Im Mittelabschnitt wurde das Yashin-Team erneut kalt erwischt, als Torhüter Fabian Janssen gleich dreimal hintereinander den Puck aus seinem Tor fischen musste. Jan Holiga hielt die Jadehaie mit seinem Treffer zum 4:5-Pausenstand jedoch im Spiel.
„Im letzten Drittel haben wir dann auf zwei Reihen umgestellt und noch mal alles in die Wagschale geworfen“, blickt Hurbanek auf die letzten 20 Minuten, in denen Marcel Struck, Lubomir Sivak, Christoph Josch und Karol Bartanus mit seinem Doppelpack zum 9:6-Endstand trafen.
Am Freitag (20.00 Uhr) treten die Jadehaie zum Rückspiel beim EC Nordhorn an. Am Sonntag (16.00 Uhr) reisen die Yashin-Schützlinge zum letzten Saisonspiel nach Hamburg.
Tornado Niesky
1. Sieg der Tornados in der Finalrunde
(RLO) Am Sonnabend fanddas 1. Finalspiel um den Meistertitel in der Regionalliga Ost im Waldstadion Niesky statt. Titelverteidiger Tornado Niesky empfing vor heimischer Kulisse die Wölfe des EHC Schönheide. In der Vorrunde haben die Nieskyer alle drei Spiele gegen die Gäste aus dem Erzgebirge gewonnen. Und das sollte auch diesmal wieder so sein.
Von Anfang an dominierten die Gastgeber klar das Spiel. In der 7. Minute gingen sie verdient durch einen Treffer von Philip Riedel nach Vorlage von Philipp Rädecker in Führung. Der Torwart der Wölfe Eric Hanke hatte relativ viel zu tun, Tornado-Goalie Robert Handrick eher weniger. Trotz vielen Torchancen stand es zur 1.Pause noch 1:0.
Als Sebastian Greulich in der 26. Minute von der Strafbank kam, nutzte er das Zuspiel von Daniel Wimmer eiskalt aus und versenkte nach direktem Durchmarsch den Puck im Schönheider Kasten. Doch die Gäste aus dem Erzgebirge gaben sich weiter kämpferisch. In der 36. Minute gelang Petr Kukla in Überzahl dann auch der Anschlusstreffer. Nach Vorlage von Jörg Pohling und Robert Bartlick schoss erneut Sebastian Greulich in der 41. Minute in Überzahl Tor Nr.3 . In der 54. Minute wollte es Greulich noch einmal wissen und machte nach Vorarbeit von Christian Rösler den Sieg der Tornados mit einem weiteren Tor perfekt. Wegen eines unnötigen Ellenbogenchecks bekam Philip Riedel in der 56. Minute noch eine Spieldauerstrafe und fehlte somit beim Rückspiel in Schönheide. Die Wölfe gaben bis zuletzt nicht auf und so gelang Kukla 17 Sekunden vor dem Abpfiff noch mal ein Treffer. Mit einem Endstand von 4:2 (1:0; 1:1; 2:1) und damit dem 1. Sieg in der Serie „Best of Three“ starteten die Tornados die Finalrunde.
Zum 2. Finalspiel reisen die Cracks des ELV Niesky und mit ihnen mindestens 100 Fans am Sonnabend nach Schönheide. Dort könnten die Tornados die Titelverteidigung bereits perfekt machen. Im Fall einer Niederlage findet das 3. Spiel dann am Sonntag, den 25.03.2018 um 17:30 Uhr in Niesky statt.
Schönheider Wölfe
Wölfe verlieren erstes Playoff-Finale in Niesky
(RLO) Die Schönheider Wölfe haben das erste Playoff-Finalspiel um die Meisterschaft in der Regionalliga Ost verloren. Beim ELV Tornado Niesky unterlag das Team von Coach Sven Schröder am Samstag vor offiziell 576 Zuschauern im Waldstadion mit 2:4 (0:1, 1:1, 1:2). Am kommenden Samstag, dem 24.03.18, um 17:00 Uhr haben die Wölfe aber die Chance, die „Best-of-Three“-Serie mit einem Heimsieg im Wolfsbau auszugleichen. Sollte dies gelingen, käme es am Sonntag, dem 25.03.18, um 17:30 Uhr in Niesky zum alles entscheidenden dritten Spiel.
Die Vorzeichen standen am Samstag wahrlich nicht gut, denn die Wölfe mussten ohne die gesperrten Michael Galvez und Christoph Rogenz, sowie dem verletzten Robert Horst und beruflich verhinderten Florian Richter anreisen und hatten zudem gleich im Auftaktdrittel auch noch Fortuna gegen sich, als sie in der siebten Minuten einen äußerst unglücklichen Gegentreffer von Philip Riedel zum 0:1 hinnehmen mussten. Im weiteren Spielverlauf hatte Niesky zwar leichte Vorteile, doch auch das Team von Trainer Sven Schröder kam besser in die Partie, ein weiterer Treffer sollte bis zur ersten Pause jedoch nicht mehr fallen. Zu Beginn des Mittelabschnittes boten sich den Wölfen gleich zwei Überzahlspiele hintereinander, doch anstatt für den Ausgleich zu sorgen, kassierten die Gäste das 0:2 (26.) durch den von der Strafbank kommenden Sebastian Greulich. Doch die Wölfe ließen nicht locker und wurden für ihre Bemühungen in der 36. Minute belohnt, als Petr Kukla in Überzahl der 2:1-Anschlusstreffer gelang.
Mit diesem Erfolgserlebnis starteten die Wölfe positiv gestimmt ins Schlussdrittel, wurden aber wieder kalt erwischt, als Niesky 55 Sekunden nach Wiederbeginn in Überzahl auf 3:1 erhöhte. Die Wölfe versuchten in der Folge alles, um den Spielstand noch einmal zu verkürzen, doch der nächste Treffer fiel wieder für die Hausherren, als Sebastian Greulich mit dem 4:1 in der 54. Minute für die Vorentscheidung sorgte. 17 Sekunden vor Ultimo gelang Petr Kukla in Überzahl noch etwas Ergebniskosmetik, als er in Überzahl den 2:4-Endstand aus Schönheider Sicht herstellte.
„Wenn man sieht, wie die zwölf Spieler sich in diesem Spiel reingeworfen und zerrissen haben, kann man vor dieser Mannschaft nur den Hut ziehen. Die Jungs stehen zurecht in diesem Finale und das werden wir auch am Samstag in Spiel 2 wieder zeigen.“, fand Wölfe-Coach Sven Schröder trotz der Niederlage nur positive Worte für sein Team.
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