Newsticker

    
August 26
                     
Rhein in Flammen Koblenz
          
   
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  KURZNACHRICHTEN  

           
      
EHC Essen
(BZLW)  Jendrik Allendorf wird die zweite Torhüter-Stelle neben Leon Frensel besetzen. Der 28-jährige gebürtige Essener war zuletzt inaktiv und spielte zuvor für den EHC Neuwied
  
Bergisch Raptors
(LLW)  Verteidiger Maurice Spelter hat in Solingen verlängert. Der 22-Jährige kehrte erst letztes Jahr aus Bergisch Gladbach zurück und konnte in 17 Spielen 6 Tore erzielen und weitere 8 Treffer vorbereiten
  
Black Tigers Moers
(RLW)  Torhüter Patrick Klein wird den GSC Moers verlassen. Stürmer Marc Schaub wird aus privaten Gründen ebenfalls nicht mehr zur Verfügung stehen
  
Zweibrücken Hornets
(BWL)  Sowohl Verteidiger Julian Weis, als auch Stürmer Fabian Fellhauer haben ihre weitere Zusagen für die kommende Saison in der Baden-Württemberg-Liga gegeben. Beide spielen bereits seit vielen Jahren für den EHC
  
Bayreuth Tigers
(BLL)  Nikolai Kania bleibt als dritter Torhüter beim EHC. Der 23-Jährige kam letztes Jahr von den Hamburg Sailors zu den Tigers
  
SC Reichersbeuern
(BLL)  Erst während der letzten Saison kam Stürmer Maximilian Meineke aus Miesbach zum SCR. Nun wurde sein Verbleib erklärt. Der 27-Jährige konnte in 11 Spielen 5 Scorerpunkte für sich verbuchen
  
Wanderers Germering
(BLL)  Thomas Fischer wird weiterhin für die Wanderers auf Torejagd gehen. In zuletzt 30 Spielen brachte es der 32-Jährige auf 8 Treffer und 18 Vorlagen
  
Forst Nature Boyz
(BLL)  Routinier Bastian Grundner läuft weiter für den SC auf. Der 40-Jährige ist seit vielen Jahren nicht mehr aus der Mannschaft weg zu denken. Zuletzt konnte er in 26 Spielen 14 Tore erzielen und weitere 15 Treffer vorbereiten
  
Aibdogs Bad Aibling
(BLL)  Stürmer Patrick Fritz, der vor drei Jahren aus Chemnitz zum EHC kam, wird erneut das Trikot der Aibdogs tragen. Der 29-jährige gebürtige Berliner brachte es zuletzt in 26 Partien auf 6 Tore und 16 Assists
  
Hamburger SV
(RLNO)  Der 19-jährige Angreifer Tino Neubert, der letztes Jahr aus dem Nachwuchs der Crocodiles zum HSV kam, wird dem Team weiter erhalten bleiben. In 25 Spielen konnte er 2 Tore und 3 Assists für sich verbuchen
  
Salzgitter Icefighters
(RLNO)  Dennis Korff bleibt weiterhin die Nummer 1 im Tor der TAG Icefighters. Dagegen wird sich Goalie Rene Schoch nach vielen Jahren verabschieden und zu den Celler Oilers in die Verbandsliga wechseln
  
EV Fürstenfeldbruck
(BLL)  Defensivspezialist Lukas Möller bleibt seinem Heimatverein weiter treu. Der 28-Jährige spielt bereits seit 10 Jahren in der 1.Mannschaft des EVF. Ausserdem bleibt auch Verteidiger-Eigengewächs Lukas Kottenhahn, der zuletzt in 21 Spielen punktlos blieb
  
Dinslakener Kobras
(RLW)  Stürmer Jakob Schuster, der letztes Jahr aus der Oberliga vom EV Füssen kam, hat beim EV verlängert. Der 22-Jährige konnte in 21 Spielen für die Kobras 3 Tore und 6 Assists erzielen
  
Harsefeld Tigers
(RLNO)  Verteidiger Niklas Bente hält den Tigers die Treue. Der 26-Jährige kehrte vor zwei Jahren nach einer kurzen Pause ins Team zurück. Zuletzt brachte er es in 24 Spielen auf 2 Tore und 4 Assists
  
EHC Gelsenkirchen
(BZLW)  Die Schalker Haie melden zwei Neuzugänge für die Offensive mit Han Wilhelm und Lukas Wallböhmer. Beide stammen ursprünglich aus dem Herner Nachwuchs und waren in den letzten Jahren inaktiv
  
Black Eagles Reutlingen
(BWL)  Felix Holzapfel verstärkt künftig die Defensive der TSG. Der 33-jährige Verteidiger spielte mehrere Jahre in der Landesliga Bayern und wechselt nun aus beruflichen Gründen aus der Bezirksliga vom EC Senden zu den Black Eagles
  
Grizzlys Bergkamen
(RLW)  Die nächste Verlängerung beim ESV ist fix: Stürmer David Woltmann, der letztes Jahr aus Dortmund kam, hat seine weitere Zusage gegeben. Zuletzt brachte es der 23-Jährige in 21 Partien auf 8 Tore und 15 Assists
  
Kempten Sharks
(BYL)  Clemens Löhr hat beim ESC verlängert. Der 21-jährige Stürmer kam letztes Jahr aus dem Regensburger Nachwuchs zu den Sharks und spielte zudem auch mittels Förderlizenz in der Landesliga beim ERC Sonthofen
  

   

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ihp-newssplitterIHP Nachrichten

(IHP)  Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Dienstag 20.März 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Bayernliga, Landesliga Bayern, Bezirksliga Bayern, Regionalliga Südwest, Landesliga Baden-Württemberg und Regionalliga West.


Wölfe Freiburg
EHC in den Playdowns: Auswärtsspiel am Dienstag, Heimpartie am Freitag
(DEL2)  Der EHC Freiburg hat das dritte Playdown-Duell gegen Bad Tölz mit 2:0 für sich entschieden und liegt in der Serie nun nur noch mit 1:2 zurück. Weiter geht es am Dienstag in Bayern, ehe am Freitag das nächste Heimpiel ansteht. 
Der Stand der Dinge: 0:3, 2:5, 2:0 - so lauten aus Freiburger Sicht die Ergebnisse der ersten drei Begegnungen zwischen den Wölfen und den Tölzer Löwen. Vier Erfolge sind in der "Best of seven"-Serie fürs Weiterkommen nötig. Freiburg braucht also noch drei Siege, Bad Tölz zwei. 
Termine: Am Dienstag, 20. März, tritt der EHC Freiburg im Isarwinkel an. Am Freitag, 23. März, findet dann im Freiburger Westen das fünfte Spiel der Serie statt. Wenn die Breisgauer mindestens eine dieser Partien siegreich gestalten, kommt es am Sonntag, 25. März, erneut zu einem Match in Bad Tölz. Sollte beide Teams danach drei Siege errungen haben, müsste ein siebtes Spiel am Dienstag, 27. März, auf Freiburger Eis die Entscheidung bringen.
Live-Übertragung aus Bad Tölz: Wie bereits am Freitag sorgt das Freiburger Sprade.TV-Team dafür, dass die Partie am Dienstag live im Internet zu sehen wird. Der Aufsteiger aus Bad Tölz bietet in dieser Saison noch keine eigenen Übertragungen seiner Heimspiele an, arbeitet aber eng mit den Kollegen auf EHC-Seiten zusammen und ermöglicht so eine Freiburger Videoproduktion in der Tölzer Wee-Arena. Die Partie läuft ab 19.30 Uhr auf www.sprade.tv. Einen Twitter-Ticker aus Bad Tölz wird es dafür nicht geben.
Kartenvorverkauf: Tickets für das Freiburger Heimspiel am Freitag gibt es von Montagabend an im Onlineshop und am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr auf der Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße. 


Deggendorfer SC
Landshut-Schreck Essen wartet in der zweiten Runde auf den DSC
(OLS)  Nach der perfekten ersten Playoffrunde mit drei Siegen und null 
Gegentoren trifft der Deggendorfer SC in der zweiten Runde der 
diesjährigen Playoffs wieder auf eine Mannschaft aus dem Ruhrpott und 
zwar auf die ESC Wohnbau Moskitos Essen.
Die Moskitos starteten als Tabellenfünfter der Nordstaffel in die 
Playoffs und trafen dabei in der ersten Runde auf den EV Landshut und 
zeigten gleich in der ersten Partie, was in ihnen steckt. Mit 2:3 nach 
Verlängerung bezwangen die Ruhrpottler den EVL, der auch gleich in der 
zweiten Partie die Segel streichen musste. Zwar gelang den 
Niederbayern in Spiel 3 ein Sieg, dennoch konnte das Ausscheiden nicht 
mehr verhindert werden. Das Team von Trainer Frank Gentges konnte 
dabei speziell durch hohes Tempo und technischer Finesse glänzen. 
Besonders im Auge behalten muss der DSC auch die beiden 
Kontingentspieler der Moskitos. Mit Kyle DeCoste und Julien Pelletier 
haben die Essener zwei Kanadier im Team, die in der abgelaufenen 
Saison zusammen bereits 55 Tore erzielen konnten. Doch auch andere 
Spieler konnten sich bisher in den Blickpunkt spielen. Mit Tom Fiedler 
und Dennis Thielsch laufen zwei Routiniers für die Moskitos auf, die 
sich auch bereits in der Oberliga Süd über lange Jahre einen Namen 
gemacht haben. Im Tor setzen die Essener auf Sebastian Staudt, der 
seit Jahren zu den besten Torhütern der Oberliga Nord gehört. Somit 
wartet auf das Team von Trainer John Sicinski eine ziemlich harte 
Nuss. Fehlen wird dabei in den ersten beiden Partien auch noch Ales 
Jirik, der nach seiner Matchstrafe noch zwei weitere Spiele gesperrt 
ist. Dies bleibt möglicherweise auch der einzige Deggendorfer Ausfall, 
denn alle anderen angeschlagenen Spieler sind pünktlich zur zweiten 
Runde wieder fit geworden. Einzig hinter Marius Wiederer steht noch 
ein Fragezeichen. Spiel 1 der Serie beginnt am kommenden Mittwoch in 
Deggendorf. Spielbeginn ist um 20 Uhr.


Starbulls Rosenheim
Nach Indians nun Scorpions: Starbulls treffen auf alte Bekannte
(OLS)  Vorhang auf zum Playoff-Viertelfinale um die Meisterschaft in der deutschen Eishockey-Oberliga: Am Mittwoch empfangen die Starbulls Rosenheim die Hannover Scorpions zum ersten Heimspiel im emilo-Stadion (Spielbeginn 19:30 Uhr). Der Gegner, der tatsächlich ja 20 km nördlich von Hannover in der Gemeinde Wedemark angesiedelt ist, hat einige in Rosenheim gut bekannte Eishockeyspieler in seinen Reihen – und er hat im Gegensatz zum Lokalrivalen Hannover Indians Ambitionen auf den Aufstieg in die DEL 2. Wie schon im Achtelfinale sind auch in dieser zweiten Playoff-Runde drei Siege zum Weiterkommen nötig.
Die wahrscheinlichste Variante der drei möglichen Viertelfinalgegner für die Starbulls Rosenheim wurde am Sonntagabend Gewissheit. Mit den Icefighters Leipzig (gegen Sonthofen) und den Hannover Scorpions (gegen Peiting) setzten sich die beiden favorisierten Teams im fünften Spiel jeweils mit 3:1 durch, so dass es die Grün-Weißen nicht mit den Moskitos Essen und auch nicht mit dem EC Peiting, sondern erneut mit einem Verein aus Hannover zu tun bekommen. Tatsächlich angesiedelt sind die Hannover Scorpions freilich nicht in der niedersächsischen Landeshauptstadt selbst, sondern rund 20 km nördlich in der aus mehreren Ortschaften bestehenden Gemeinde Wedemark. Gut 20 Minuten dauert die S-Bahn-Fahrt von Hannover nach Mellendorf, wo sich die Heimspielstätte der Scorpions befindet, die sich heutzutage „hus de groot EISARENA“ nennt.
In der vergangenen Spielzeit traten die Mellendorfer in der Oberliga Nord auch noch als Wedemark Scorpions auf. Dann folgte der Zusammenschluss mit den in der gleichen Liga spielenden Hannover Scorpions. Die hatten temporäre eine Heimat im zwischen Hannover und Mellendorf gelegenen Langenhagen gefunden, nachdem sie sich 2013 aus der höchsten deutschen Spielklasse zurückzogen. Ursprünglich entstammten sie ebenfalls dem Stammverein ESC Wedemark und spielten anfangs auch unter dieser lokalen Bezeichnung in der DEL. Es haben sich quasi ein „Auswuchs“ und ein „neuer Trieb“ aus gleichen Wurzeln vor der laufenden Oberligasaison wieder am ursprünglichen Ort vereint.
Im Hinblick auf Popularität und Zuschauerzuspruch können sich die Scorpions mit den Indians nicht messen. Die Zuschauerzahlen im Mellendorfer Stadion, das 3.800 Zusehern Platz bietet, liegen weit unter der Hälfte jener im Stadion am Pferdeturm. Im Gegensatz zum Rosenheimer Achtelfinalgegner aus dem Hannoverschen Stadteil Kleefeld sind die Wedemarker allerdings ein potenzieller Aufstiegskandidat, der den notwendigen Lizenzprüfungsantrag für die Teilnahme an der DEL 2 eingereicht hat. Insgesamt sind im Viertelfinale mit den Tilburg Trappers (Statuten erlauben es nicht) und den Icefighters Leipzig (keine Ambition) nur noch zwei von ursprünglich sieben Playoff-Teilnehmern dabei, die keine Aufstiegsmöglichkeit besitzen.
Auch zahlreiche bekannte Akteure in den Reihen des Gegners machen den Viertelfinal-Vergleich der Starbulls mit den Hannover Scorpions ganz besonders interessant: Andrej Strakhov war bis zur vorletzten Saison fünf Spielzeiten lang eine Stütze im Rosenheimer DEL-2-Team, Christoph Koziol und Dennis Schütt waren bereits im Starbulls-Nachwuchs aktiv. Auch Teamkapitän Sebastian Lehmann und Verteidiger Sean Fischer (Sohn von Sportbund-Legende Ron Fischer) trugen schon kurzzeitig das grün-weiße Trikot. Fischer war darüberhinaus immer ein besonders auffälliger und nicht selten polarisierender Akteur, wenn er im Trikot der gegnerischen Mannschaft (Lausitzer Füchse und SC Riessersee) auf dem Rosenheimer stand. Gleiches gilt für Stürmer Björn Bombis (Bremerhaven), Deutsch-Kasache Sachar Blank (Heilbronn) und Torwart Björn Linda (Frankfurt, Herne), die vielen Starbulls-Fans deshalb noch sehr gut in Erinnerung sind.
Der herausragende Scorer im Team der Scorpions ist allerdings ein weit weniger bekannter Wandervogel ohne bedeutende höherklassige Vita: Patrick Schmid, vergangen Saison noch in Diensten der Blue Devils Weiden, brachte es in seinen bisher 49 Saisoneinsätzen auf sagenhafte 91 Punkte (darunter 51 Tore)! Teamkollege Bombis steht sogar noch einen Gesamtzähler besser da, so dass die Scorpions die beiden punktbesten Stürmer aller Meisterrundenteilnehmer der Oberliga Nord in ihren Reihen haben und zudem mit Dennis Schütt den mit Abstand erfolgreichsten Verteidiger (62 Punkte in 48 Spielen). Dazu sorgen mit dem Kanadier Chad Niddery und dem US-Boy Brian Gibbons noch zwei ausländische Stürmer für viel Torgefahr in den ersten beiden Reihen. Gibbons, der nicht verwandt ist mit Deggendorfs Kyle Gibbons, wurde erst Ende Januar von Oberligist Preußen Berlin verpflichtet, nachdem die Scorpions kurz zuvor ihrem US-Kanadier Michael Budd wegen eines Drogendeliktes fristlos kündigten.
Als Tabellenvierter des abschließenden Klassements der Oberliga Nord hatten die Hannover Scorpions vier Punkte mehr auf der Habenseite als die von den Starbulls mit 3:1-Siegen im Achtelfinale bezwungenen Hannover Indians. In den direkten Duellen in Haupt- und Meisterrunde waren die Indians in dieser Saison aber der erfolgreichere Hannoversche Oberligist, gewannen in Haupt-, bzw. Meisterrunde vier von fünf Vergleichen (5:4 n.P., 
4:3 n.P., 7:1, 3:1, 2:4). Im Unterschied zu den ausgeglichener besetzten und kadermäßig breiter aufgestellten „Kleefeldern“ konzentriert sich die Qualität bei den „Mellendorfer“ stark auf die ersten beiden Reihen mit ihren sehr abgezockten Akteuren. Wenn diese ins Laufen kommen, können die Scorpions jeden Gegner schlagen – wenn nicht, aber auch gegen jeden Gegner untergehen. Auch die Achtelfinalserie gegen Peiting lief entsprechend: Die unter der sportlichen Verantwortung des 52-jährigen Dieter Reiss stehende Mannschaft startete mit einer Heimpleite und leistete sich eine desaströse 1:9-Auswärtsniederlage im Pfaffenwinkel, hielt dem Druck im fünften und entscheidenden Spiel dann aber stand.
Es ist also eine hochinteressante Aufgabe, die es von den Starbulls auf ihrem ausgerufenen Weg ins Halbfinale zu bewältigen gilt. Und da Indians-Trainer Len Soccio eine über 20 Jahre lange Scorpions-Vita als Aktiver und Coach hat, dürften Spieler und Trainerteam der Mellendorfer über die Merkmale im Spiel der Mannschaft von Manuel Kofler und die Stärken der einzelnen Spieler im Vorfeld bestens informiert worden sein. Im ersten Vergleich am Mittwochabend im heimischen emilo-Stadion setzen die Starbulls natürlich wieder auf die großartige Unterstützung ihrer Fans, um am Freitag um 20 Uhr zum Auswärtsspiel in der „hus de groot EISARENA“ zu Mellendorf mit einem Auftaktsieg im Rücken antreten zu können. Dann gilt es auch, eine statistische Serie zu brechen, denn die letzten sechs Gastspiele der Starbulls in der Wedemark gingen zwischen 1997 und 2000 allesamt verloren. Der erste und bislang einzige Sieg einer Rosenheimer Mannschaft auf Mellendorfer Eis liegt über 21 Jahre zurück: Im Herbst 1996 siegten Chris Bartolone, Scott Beatty, Joel Savage & Co. dort mit 4:3.
Karten für das am Mittwoch um 19:30 Uhr im emilo-Stadion stattfindende erste Playoff-Viertelfinalspiel der Starbulls gegen die Hannover Scorpions sind jederzeit online zum Selbstausdruck im Ticketshop auf www.starbulls.de erhältlich. Gleiches gilt für das im Rahmen der „Best-of-five-Serie“ in jedem Fall stattfindende zweite Heimspiel der Starbulls am Sonntag (Spielbeginn 17 Uhr). In der Starbulls-Geschäftsstelle am emilo-Stadion sind Karten am Dienstag zwischen 17 und 19 Uhr erhältlich, die Tageskasse am Stadion öffnet jeweils zwei Stunden vor Spielbeginn. Die Termine für die eventuell notwendigen Spiele vier und fünf sind der 27. März (20 Uhr, Mellendorf) und der 29. März (19:30 Uhr, emilo-Stadion Rosenheim).
Die Heimspiele der Starbulls im Playoff-Viertelfinale werden wie gewohnt auch live im Internet übertragen, der Livestream ist zum Preis von 5 Euro pro Partie über www.sprade.tv buch- und abrufbar.


Selber Wölfe
Ticketinformation
(OLS)  Die Viertelfinalserie unserer Selber Wölfe startet morgen, Mittwoch 21. März 2018 um 19:00 Uhr, bei den EXA IceFighters Leipzig. Zur Ticketsituation für das morgige Spiel und für Spiel 3 am Sonntag gibt es hier die letzten und verbindlichen Infos.
Aufgrund der Bedingungen in der kW-Rent EisArena Taucha ist es schlicht nicht möglich, dass Ticketkontingent für Gästefans weiter zu erhöhen. Rund 1.700 Zuschauer finden Platz, 10% des Fassungsvermögens wurden dem VER Selb e.V. rechtmäßig zur Verfügung gestellt. Wir möchten den EXA IceFighters Leipzig ausdrücklich für die gute und schnelle Zusammenarbeit danken. Sie haben es möglich gemacht, dass noch einmal rund 200 Tickets zusätzlich für Gästefans zur Verfügung stehen. Selbiges gilt für Spiel 3 am Sonntag. Unter den beiden Links, die Sie hier finden, können Fans der Selber Wölfe ihre Tickets buchen.
Die Exa IceFighters Leipzig weisen ausdrücklich darauf hin, dass eine Fahrt ohne gültiges Ticket nach Leipzig sinnlos ist. Auch ein Besuch der Geschäftsstelle der IceFighters ist zwecklos, denn vor Ort werden Ausweise kontrolliert. Das Stadion ist fast restlos ausverkauft. Sollten noch Resttickets zur Verfügung stehen, so behält sich der Gastgeber vor, diese an einheimische Fans zu verkaufen. Wir bitten Sie, die Anweisungen der Kollegen aus Leipzig unbedingt zu beachten.


Hannover Scorpions
Scorpions jetzt gegen Rosenheim - Nach 3:1 Sieg über Peiting im Viertelfinale
(OLN)  Spannung pur, so kann man rückblickend die Serie zwischen den Hannover Scorpions und dem EC Peiting beschreiben. Fünf Spiele lang hat es gedauert, bis mit den Scorpions der Eishockeyverein feststand, der ins Viertelfinale um den Aufstieg in die DEL2 einzog.
Hin und her wogte die Serie: Heimniederlage, Auswärtssieg, Heimsieg Auswärtsniederlage und am Sonntagabend in der hus de groot EISARENA vor knapp 1.300 begeisterten mitgehenden Zuschauern der 3:1 Sieg, der den Einzug ins Viertelfinale sicherte.
Doch auch beim Spiel am Sonntag knisterte es vor Spannung. Nach dem 0:1 Rückstand am Ende des ersten Drittels konnte Chad Niddery im zweiten Drittel in Unterzahl den Ausgleich erzielen.
Im letzten Drittel gelang den Scorpions sehr frühzeitig ein Doppelschlag durch Sean Fischer und Robin Thomson, den die Scorpions auch gegen heftigste Attacken der Peitinger bis zum Ende des Spiels verteidigten.
Weiter geht es schon am Mittwoch in Rosenheim, dem Team, dass die Indians aus den Playoffs geworfen hat und die als letztjähriger Zweitligaabsteiger in dieser Saison unbedingt wieder nach oben wollen.
Am Freitag, den 23. März um 20:00 Uhr findet dann die zweite Begegnung dieser Playoff Runde gegen die Star-Bulls Rosenheim in der heimischen hus de groot EISARENA statt.
„Wir haben bisher eine Riesensaison gespielt und werden alles daran setzen, jetzt auch gegen Rosenheim, ohne das erste Heimrecht diese tolle Saison so lang wie möglich fortzusetzen“, so Sportchef Eric Haselbacher und Coach Dieter Reiss, wenige Minuten nach Ende des großen Sieges über den EC Peiting.      


Buchloe Pirates
Jubiläumssaison mit bitterem Ende - ESV Buchloe muss nach zehnjähriger Bayernligazugehörigkeit in die Landesliga
(BYL)  Vor gut einer Woche ging für den ESV Buchloe die Saison in der Eishockey Bayernliga zu Ende. Dass ausgerechnet die zehnte Spielzeit in Bayerns höchster Spielklasse die vorerst letzte für die Piraten war, macht den bitteren Abstieg der Rot-Weißen in die Landesliga nicht einfacher. Umso enttäuschter waren über den sportlichen Verlauf nicht nur die Fans, sondern auch die Verantwortlichen, denen der Abstieg sichtlich an die Nieren ging. „Die Leistungen der gesamten Mannschaft waren über die gesamte Saison einfach nicht ausreichend“, so die einhellige Meinung der beiden Vorstände Axel Flöring und Florian Warkus.
Denn schon die Vorrunde begann nach der Heimniederlage zum Start gegen Germering, die neben Pfaffenhofen und Moosburg ebenfalls absteigen müssen, denkbar schlecht. Auch im Anschluss wurden bis auf wenige Ausnahmen – wie z.B. der Derbysieg in Landsberg – die Erwartungen einfach zu selten erfüllt. Vor allem im Dezember, in dem dann auch noch das Verletzungspech zuschlug, setzte es eine Niederlagenserie, sodass man in die Abstiegsrunde musste, auch wenn letztlich nur zwei Punkte zum vorzeitigen Klassenerhalt gefehlt hatten. Dort traf man dann auf durchaus harte Konkurrenten aus dem Norden, die zum Teil mit mehreren Kontingentspielern antraten. Doch den Grund für das Scheitern wollen die Verantwortlichen nicht darauf schieben: „Die Mannschaft hat den Abstiegskampf schlichtweg nicht angenommen und war sich der prekären Situation nicht bewusst. Da hat es vielen an Mentalität und Einsatz gefehlt.“ Die Schuld für den Abstieg sucht die sportliche Leitung daher nicht nur bei sich: „Natürlich tragen wir die Verantwortung, da wir die Mannschaft zusammengestellt haben und wir auch während der Saison noch einiges versucht haben. Aber es hat nicht funktioniert, da weder Topias Dollhofer noch der anschließende Trainerwechsel die Leistungen in die gewünschten Bahnen lenken konnte“, sagt der einstige Aufstiegscoach und sportliche Leiter Norbert Zabel, der im Endspurt das Amt an der Bande übernahm. Auch wenn die Stimmung in der Mannschaft intakt zu sein schien, hat man letztendlich verpasst, sich auf das wesentliche auf dem Eis zu konzentrieren. „Am Ende hatten wir auch zu wenig charakterstarke Spieler“, meint Warkus, der vor allem die Mannschaft in der Pflicht sah und hier schlussendlich enttäuscht wurde.
Angesprochen auf die Lichtblicke fällt neben Verteidiger Max Hofer und dem erst während der Saison neu gekommenen Jungstürmer Maximilian Hermann auch der Name von Topscorer Alexander Krafczyk, der mit 33 Treffern und 32 Assists der wieder einmal torgefährlichste ESV-Akteur war. „Diese Spieler wollen wir natürlich gerne halten“, meint auch der 1. Vorstand Axel Flöring, wobei die Priorität für die Zukunftsplanungen erst einmal andere sind. „Wir brauchen zunächst einen Trainer mit dem wir uns dann über die weitere Ausrichtung auch abstimmen müssen“, so Warkus zu den anstehenden personellen Entscheidungen. Dass es auch in der Landesliga weiter geht steht außer Frage, wobei Kassier Christian Warkus hier vor allem auf die Treue der Zuschauer und Sponsoren hofft, die den Verein bisher und somit auch in dieser schweren Saison immer unterstützt haben. „Wir haben zudem auch heuer wieder gut und vernünftig gewirtschaftet und werden das auch künftig so machen.“
Auf die Frage nach Positivem in dieser Saison fällt bei den Verantwortlichen vor allem das Stichwort Nachwuchs, wo es besonders durch die Premiere der U8-Mannschaft auch wirklich Grund zur Freude gibt. „An diesem Weg werden wir hart weiterarbeiten, da unsere Kinder die Zukunft des Vereins sind.“ Ziel ist es somit auch, dass in der nächsten Saison wieder möglichst viele Buchloer Spieler in die 1. Mannschaft integriert werden, und demzufolge auch aus dem eigenen Nachwuchs. Den Kopf wird man beim ESV trotz der vielen Enttäuschungen in der abgelaufenen Runde daher also keinesfalls in den Sand stecken, denn eines ist klar: Auch in der Landesliga wird guter Sport geboten, wie die Abstiegsrunde gezeigt hat. „Wir hoffen, dass wir dort dann eine interessante Gruppe mit vielen Derbys haben werden, um den Zuschauern wieder attraktives Eishockey bieten zu können“, meint Vorstand Axel Flöring mit dem Blick in die Zukunft abschließend.


Pinguine Königsbrunn
Der EHC feiert den Aufstieg
(BLL)  Am Samstag, den 24. März will der EHC Königsbrunn zusammen mit seinen Fans den gelungenen Aufstieg in die Bayernliga feiern. Ab 13:30 Uhr präsentiert sich die Mannschaft auf dem Parkplatz vor dem Hotel Krone, musikalisch untermahlt von der Partyband in kurzen Hosen, „Die Lumpenbacher“. Danach fährt ein Festwagen mit Spielern, Betreuern und Fans auf der Bürgermeister-Wohlfarth-Straße südwärts und wird beim Café Müller einen Zwischenstopp einlegen. Später geht es weiter Richtung Süden, am Kreisverkehr an der evangelischen Kirche wird dann wieder umgedreht. Beim „Flamm-Bistro Le Tresor“ wird ein weiterer Stopp eingelegt, ehe der Festwagen dann ein letztes Mal beim Eiscafé Augusta halten wird. Hier endet dann auch die Siegesfahrt des EHC Königsbrunn.


EV Aich
GRÖSSTER ERFOLG IN DER VEREINSGESCHICHTE – EV AICH GEWINNT BAYERISCHE BEZIRKSLIGA-MEISTERSCHAF
(BBZL)  Die Aicher Eishackler sind mit einem Kantersieg in die Finalserie gestartet. Vor heimischem Publikum in der wieder bestens gefüllten Sparkassen-Arena schossen die Schützlinge von Trainer Georg Herrmann einen klaren 9:2 Sieg gegen den ESC Geretsried heraus. Genau 24 Stunden später kam es in der Nebenhalle der Tölzer Hacker Pschorr Arena zum zweiten von drei möglichen Spielen in der Serie „Best of three“. Die Mannschaft ist wiederum unterstützt von zahlreichen Fans im Doppeldecker Bus  angereist.
In einem packenden Finalspiel haben die Aicher mit einem 5:2 Sieg den Sack zugemacht und sich nach einer überragenden Saison die Bayerische Bezirksligameisterschaft geholt. Mit dem ESC Geretsried 1b stand eine sehr gute Mannschaft im Finale, die an der ein oder anderen Stelle mit Bayernligaspielern verstärkt war. Entsprechend vorgewarnt gingen die Spieler um Kapitän Stefan Urzinger in die erste Partie in der heimischen Sparkassenarena. Vielleicht auch etwas zu vorsichtig und nervös und deshalb waren die River Rats im ersten Drittel auch die bessere Mannschaft. Mit schnellen Angriffen und gutem Kombinationsspiel tauchten sie immer wieder gefährlich im Aicher Drittel auf. In der 4. Minute war es dann auch soweit, Yanik Kanus traf zum Führungstreffer für Geretsried. Christoph Schwenk und Raphael Wild hatten kurz drauf jeweils die Chance zum Ausgleich, brachten die Scheibe aber nicht im gegnerischen Kasten unter. Auf der anderen Seite rettete Linus Messerer zweimal hintereinander in höchster Not. Eine Überzahlsituation in der 12. Minute brachte  dann den Ausgleich zum 1:1 durch Tarek Mustapha. Die Gäste blieben aber am Drücker und die  Aicher waren mit dem Unentschieden nach dem ersten Drittel gut bedient.
Der Aicher Coach hat in der Drittelpause anscheinend die richtigen Worte gefunden, denn für den Rest der Partie waren die Aicher Herr im eigenen Haus. Mit vier Treffern in Folge zogen sie auf 5:1 davon. Herausragend war dabei Tarek Mustapha, der mit zwei weiteren Treffern seine Farben auf die Siegstraße führte. Die weiteren Torschützen waren Matt Puntureri und Andreas Koller. Eine Besonderheit und vielleicht auch spielentscheidend war, dass die Aicher zwei Treffer in eigener Unterzahl erzielten. Mit schnellen Kontern aus dem eigenen Drittel waren die  Stürmer von der gegnerischen Verteidigung nicht zu halten.
Die Vorentscheidung fiel in der 43. Minute als Jens Trautmann in Überzahl das 6:1 erzielte. Die Aicher blieben die spielbestimmende Mannschaft und kamen durch Herbert Jarczyk, Alexander Scholz und Daniel Korn noch zu 3 weiteren Treffern. Das zweite Geretsrieder Tor in der 58. Minute war nur noch Ergebniskosmetik. So stand es nach 60 Minuten 9:2 für den EV Aich.
Wenn auch das Ergebnis, dem Spielverlauf entsprechend etwas zu hoch ausgefallen ist, konnte die Aicher Mannschaft mit dem klaren Sieg im Rücken mit ordentlich Selbstvertrauen am Samstag zum Rückspiel in Bad Tölz antreten.
Unterstützt von den zahlreichen im Bus und mit Privatautos angereisten Fans, wollten die Aicher den Titel und den Pokal, der wiederum sehr ansprechend präsentiert wurde, mit nach Hause nehmen. Aber auch die Gastgeber wollten sich nicht kampflos geschlagen geben und hielten von Anfang an voll dagegen. Auch in dieser Partie waren die River Rats in den ersten Minuten optisch überlegen. Aber als sie in der 8. Minute einen Spieler auf der Strafbank sitzen hatten, schlugen die Aicher zum ersten Mal zu. Christoph Schwenk reagierte nach einem Abpraller am schnellsten und traf zur 1:0-Führung. Als Matt Puntureri nach einem harten aber fairen Check auf die Strafbank musste, hatten die Gastgeber mehrfach die Chance zum Ausgleich. Aber Johannes Pfafferott im Aicher Tor behielt die Übersicht und ließ keinen Treffer zu.
Zu Beginn des zweiten Drittels überspielte der unermüdlich rackernde Andreas Koller die komplette gegnerische Abwehr und bediente Puntureri mustergültig, so dass dieser nur noch einschieben musste. Die Geretsrieder blieben aber gefährlich und trafen zwei Minuten später zum 2:1 Anschlusstreffer. Die Zuschauer erlebten ein Wechselbad der Gefühle und sahen Chancen auf beiden Seiten. Erst als Daniel Korn und Matt Puntureri gegen Ende des Mitteldrittels auf 4:1 erhöhten, ging der Puls bei so manchem mitgereisten Fan etwas zurück. Und es war erneut Puntureri, der mit seinem dritten Treffer in der 42. für die Vorentscheidung sorgte. Die Gastgeber konnten zwar in der 50. Minute nochmal auf 5:2 verkürzen, mehr war aber für sie nicht mehr drin.
Die kurze Zusammenfassung eines Geretsrieder Funktionärs nach dem Spiel: „Wir waren in den beiden Spielen ein Drittel die bessere Mannschaft, Aich fünf Drittel und darum haben sie die Meisterschaft auch verdient gewonnen.“ Gleich im Anschluss an die Begegnung wurde der EV Aich für den Gewinn der Bezirksligameisterschaft vom Vertreter des BEV Herrn Bertl geehrt und der Pokal überreicht.


Eisbären Eppelheim
Eisbären werden Vizemeister
(RLSW)  Mit einem denkbar knappen 2:3 nach Verlängerung mussten sich die Eisbären in Spiel 2 dem neuen Meister SC Bietigheim geschlagen geben. Der Doppelpack von Colin McIntosh sollte am Ende nicht reichen, die Entscheidung um den Meistertitel zu vertagen.
Nach der Niederlage in Spiel 1 standen die Eisbären mit dem Rücken zur Wand. Doch man merkte dem ECE vom Start weg an, dass die Entscheidung über die Meisterschaft um eine Woche vertagt werden sollte. Offensiv agierten beide Teams im ersten Abschnitt und schossen beide Goalies in den Anfangsminuten warm. Dem ECE war es vorbehalten gut zur Hälfte des Drittels die erste Führung des Abends durch McIntosh (11.) zu markieren. Im weiteren Verlauf hätten die Eisbären diese Führung weiter ausbauen können, doch die Gäste nutzten die bislang sehr gnädige Linie der Unparteiischen aus, die Angriffe der Eisbären sehr grenzwertig zu unterbinden und so selbst zu Chancen zu kommen, so dass die knappe Pausenführung in Ordnung ging.
Auf dieser wollte man sich keinesfalls ausruhen und im 2. Drittel nachlegen. Dies gelang den Eisbären zunächst auch, denn erneut sollte es McIntosh sein, der ein Zuspiel von Thomas Korte zum 2:0 verwerten konnte (25.). In der Folge zogen nun auch die Unparteiischen die Zügel etwas an, so dass beide Teams vermehrt zu Chancen kamen. Dies sollte den Eisbären zu Gute kommen, die sich bislang doch oft benachteiligt fühlten. Die beste Chance hatte man dabei in der 39. Minute, als beide Teams dezimiert auf dem Eis zu finden waren und ein kluger Pass durch die neutrale Zone einen Alleingang zur Folge hatte, den Guris im Tor des SC jedoch parieren konnte. Ein Weckruf für die Steelers, für die das 3:0 wohl eine Vorentscheidung gewesen wäre. So folgte die Bestrafung prompt in Form des Anschlusstreffers 15 Sekunden vor der 2. Pause durch Tim Heffner.
Verärgert um den unnötigen Rückschlag waren die Eisbären im Schlussabschnitt gewillt, das Spiel nicht vollends kippen zu lassen und die nicht genutzte Chance, im Mittelabschnitt verdient davon zu ziehen, nun zu verwerten. Doch die Steelers setzten den ECE früh unter Druck und kamen in der 44. Minute zum Ausgleich durch Philipp Albrecht. Nun stand das Spiel auf Messers Schneide und das Momentum sprach für die Gäste. Die Unparteiischen schienen nun die bislang lange Leine zu bereuen und sorgten regelmäßig für Powerplay-Situationen. Durch die nun auf den Führungstreffer drängenden Steelers erwischte es dabei vermehrt Eisbären-Spieler, so dass man um den möglichen Sieg zittern musste. Doch die Defensive der Eisbären machte ihren Job sehr gut und ließ einen Rückstand nicht zu. Finaler Knackpunkt der Partie sollte die 58. Minute werden. Der Puck traf in einer unübersichtlichen Situation einen Bietigheimer Spieler im Gesicht, die Schiedsrichter sahen im Schläger eines Eisbären jedoch den Verursacher, so dass die Eisbären den Rest der reguläre Spielzeit in Unterzahl überstehen mussten. Doch angesichts der bisherigen Linie und der fortgeschrittenen Spielzeit bewiesen diese wenig Fingerspitzengefühl, denn sie verhängten gleich eine doppelte Strafe gegen die Eisbären.
Nachdem man sich trotz Unterzahl in die Verlängerung retten konnte, sollte diese Entscheidung zum Verhängnis für die Eisbären werden, da man so mit nur 3 Mann in die Overtime starten musste. Die Überzahl spielte den Gästen in die Karten, die den sich bietenden Platz nutzen und mit einem platzierten Schuss an den Innenpfosten durch Mathias Vostarek alle Träume der Eisbären nach 62 Sekunden in der Extra-Zeit platzen ließen und sich selbst zum Meistertitel schossen.
Rückblickend ist dies für die Eisbären ein bitteres Ende, denn angesichts der starken Leistung waren sich alle einig, hätte die Serie ein drittes Spiel verdient gehabt. So müssen sich die Eisbären mit dem Vize-Titel begnügen, der trotzdem ein Erfolg für den EC Eppelheim ist, der seit Jahren erstmals wieder im Regionalliga-Finale vertreten war. Den Steelers gratulieren die Eisbären recht herzlich zum Gewinn der Meisterschaft, was sich die Ellentaler mit einer konstanten Saison-Leistung letzten Endes auch verdient haben.


Pforzheim Bisons
Bisons reichen 60 Minuten Eishockey für sechs Punkte
(LLBW)  Die Bisons mussten am Wochenende nur ein Spiel absolvieren. Am Samstagabend gewannen die Bisons beim Stuttgarter EC 1b mit 6:2 (3:1/1:1/2:0). Das Spiel am Sonntagabend gegen den FSV Heritage Schwenningen wurde wegen Spielermangels von Schwenninger Seite abgesagt.
Die Bisons begannen sehr druckvoll und kamen gleich zu mehreren Großchancen. Erst in der sechsten Minute konnte Hermann Jeckel eine dieser Möglichkeiten zur verdienten Führung abschließen. Die Pforzheimer versuchten sofort nachzulegen, doch Julien Jetter verhinderte zunächst weitere Treffer der Gäste. In der elften Spielminute war er beim Abschluss von Christian Pratnemer machtlos und kassierte das 0:2 aus Sicht der Stuttgarter. Nur 84 Sekunden später schloss Topscorer Steffen Bischoff einen sehenswerten Spielzug zum 3:0 für die Bisons ab. Die Bisons nahmen nun etwas das Tempo aus dem Spiel und ließen die Stuttgarter etwas kommen. Goalie Andreas Hellweger war allerdings nicht zu überwinden. Drei Minuten vor der ersten Pause musste er dann doch die schwarze Hartgummischeibe passieren lassen, denn Jonas Mauch netzte erfolgreich zum 1:3 ein. Im Mittelabschnitt waren zunächst die kleinen Rebellen erfolgreich, Masaru Komiyama nutzte eine kleine Unaufmerksamkeit in der Defensive der Bisons zum 2:3-Anschlusstreffer. Das Spiel plätscherte nun etwas dahin ehe Steffen Bischoff zum 4:2 treffen konnte (39.). Im Schlussdrittel wollten die Bisons klare Verhältnisse und Steffen Bischoff sorgte mit seinem dritten Treffer an diesem Abend für die Vorentscheidung (45.). Jan Luca Daiber sorgte mit seinem ersten Treffer im Seniorenbereich den Schlusspunkt zum 6:2 (50.). In einem sehr fairen Spiel mussten die beiden Unparteiischen nur zwei Strafen aussprechen. Beim Stand von 6:2 für die Bisons musste jeweils ein Spieler beider Mannschaften auf die Strafbank.
Das Heimspiel gegen den FSV Heritage Schwenningen wurde am Sonntagmorgen abgesagt, da die Schwarzwälder keine spielfähige Mannschaft stellen konnten. Bereits Anfang Februar musste das Spiel gegen Schwenningen wegen kranken und verletzten Spieler auf Schwenninger Seite abgesagt werden. Das Spiel wird somit voraussichtlich vom Verband mit 5:0 für die Bisons gewertet (die Wertung ist bis zur offiziellen Mitteilung des EBW nicht in der Tabelle berücksichtigt).
Am kommenden Sonntag, 25.03.2018 um 18:30 Uhr bestreiten die Bisons ihr letztes Saisonspiel. Sie empfangen den EHC Freiburg 1b in der St.-Maur-Halle und wollen mit einem Sieg die Breisgauer in der Tabelle überholen.


Ice Dragons Herford
Von Drachen und Raketen – Ice Dragons treffen im Finale auf Rockets!
(RLW)  Schon am 09.02.18 wurde zwischen den Verantwortlichen des HEV und der EG Diez-Limburg ein wenig gescherzt. Gerade hatten die Rockets in Herford gewonnen und vorzeitig die Vorrunden-Meisterschaft klar gemacht. „Wir sehen uns im Finale“ war die Botschaft, mit der man sich voneinander verabschiedete. Ein Versprechen? Eine vorsichtige Vorhersage? Nicht wirklich, eher war wohl auf beiden Seiten der Wunschtraum Vater des Gedanken und träumen ist ja bekanntlich erlaubt!
Nun, 5 Wochen später, haben sich allerdings beide Teams diesen Traum erfüllt. Genau die beiden Teams, die in der Vorrunde die Plätze 1 und 2 belegten, die über die gesamte Saison am konstantesten ihre Leistungen ablieferten! Für die Ice Dragons bedeutet das jedoch auch, dass sie im Finale auf ihren Angstgegner treffen. Nur gegen die Rockets weist das Punktekonto der Ice Dragons eine Schieflage aus. Und die ist sogar deutlich, denn das von Arno Lörsch gecoachte Team sammelte 10 von 12 möglichen Punkten gegen die Ice Dragons. Allerdings, auch da waren sich die Beteiligten nach allen Spielen immer einig, diese Spiele waren, trotz teils deutlicher Ergebnisse, vom Verlauf her immer eng! Genau deshalb können sich die Fans beider Mannschaften auf einiges gefasst machen. Wer nicht dabei ist, verpasst was, denn schon vor dem Einwurf zum ersten Bully in dieser Serie ist klar: Auf dem Eis wird es hoch her gehen!
Also, vormerken: Spiel 1 startet am Freitagabend um 20:30 Uhr am Diezer Heckenweg, für alle, die die weite Reise nicht mitmachen können, bietet das Fanprojekt wieder seinen gewohnten Liveticker an.


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Dienstag 20.März 2018
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