IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mitwoch 21.März 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga 2 und Oberliga Süd, sowie aus der Bezirksliga Bayern, Regionalliga West, Regionalliga Nord und Landesliga Berlin.
Tölzer Löwen
Todesstoß in der 93. Spielminute – Löwen müssen Serienausgleich hinnehmen
(DEL2) Was für ein bitterer Abend für die Tölzer Löwen. In der 50. Spielminute lagen sie noch mit 1:3 in Rückstand, erzielten dann durch Johannes Sedlmayr (54.) und Christian Kolacny (55.) den Ausgleich und schienen das Momentum auf ihrer Seite zu haben. Doch in der 93. Minute waren es die Freiburger, die am Ende jubelten.
Die Ausgangsposition war klar: Die Serienführung lag bei den Löwen, mit einem Heimsieg hätten sie den Klassenerhalt zum Greifen nahe gehabt. Ins erste Drittel starteten die Gastgeber gut. Andreas Schwarz (12.) brachte seine Farben in Führung. Noch vor der Pause aber schaffte Tobias Kunz in Überzahl (20.) den Ausgleich.
Fortan waren die Gäste einen Tick besser. Die Löwen nahmen im zweiten Drittel zu viele Strafen und kassierten erneut einen Gegentreffer durch Jannik Herm (29.). Als dann Jakub Babka Freiburg auf 3:1 schoss (50.), schien die Partie vorzeitig entschieden. Die Tölzer aber sammelten noch einmal alle Kräfte und erzielten durch Sedlmayr und Kolacny den Ausgleich.
Es ging in die Verlängerung. Beide Mannschaften hatten ihre Chancen, Tölz durfte zweimal, Freiburg einmal in Überzahl ran. Der Siegtreffer durch Jannik Herm (93.) in der zweiten Verlängerung aber fiel bei gleicher Mannschaftsstärke.
„Natürlich ist man nach so einem Spiel enttäuscht“, sagte Löwen-Coach Rick Boehm. „Es war hart umkämpft, mit Einsatz und Leistung meines Teams bin ich zufrieden.“ Allerdings müsste seine Mannschaft dringend die Strafzeiten in den Griff bekommen. „Jetzt müssen wir Kraft sammeln und regenerieren. Und uns dann am Freitag den Heimvorteil wieder zurückholen.“
Weiter geht es mit Spiel fünf in Freiburg am Freitag um 19.30 Uhr. Am Sonntag steht Spiel sechs in der weeArena in Bad Tölz an (18 Uhr).
Bayreuth Tigers
Bayreuth unterliegt Weißwasser knapp nach turbulenten Finish
(DEL2) Dieses Spiel 4 im Bayreuther Tigerkäfig hatte erneut eine nur kurze Anlaufzeit und sehr schnell wurde die Partie relativ offen. Sehr gute Chancen auf beiden Seiten (Pavlu, Luciani oder Hayes) wurden aber sichere Beute der beiden starken Goalies, die jeweils die besseren Antworten parat hatten. Den Oberfranken gelang es anfangs häufig mit ihrem „forecheck“ den Aufbau der Gäste empfindlich zu stören, schafften es auch immer wieder die Scheibe zu gewinnen und offensiv selbst abzuschließen, was fehlte war der Torerfolg. Einmal visierte Bartosch nur die Latte an, auch wenn es fraglich ist ob es etwas tiefer überhaupt gezählt hätte, da das Tor schon aus der Verankerung war. Auch auf der Gegenseite gab es einige Möglichkeiten mit dem gleichen Ergebnis und so wäre ein 0-0 zur Pause durchaus denkbar. Dagegen aber hatte Ranta etwas, der eine Einzelaktion mit dem 0-1 (16.) vollendete und damit den Gästen noch mehr Optionen gab aus einer massierten Defensive heraus zu spielen.
Im zweiten Abschnitt neutralisierten sich beide Teams etwas mehr und es gab noch weniger Torchancen. Weißwasser wählte freiwillig eine deutlichere passive und abwartende Haltung und den Bayreuther mangelte es immer wieder an zündenden Ideen. Richtig Tempo bekam man diesmal fast nie ins eigene Spiel. Ihre läuferischen Vorteile nutzten die Ostsachsen zu einzelnen, eigenen Möglichkeiten, doch hier zeigte sich Vosvrda genauso aufmerksam wie sein Gegenüber Franzreb und man ging ohne weitere Treffer in den Schlussabschnitt.
Hier änderte sich erstmal kaum etwas am Spielverlauf. Weißwasser versuchte defensiv alles zu kontrollieren und wenig zuzulassen und den Hausherren fehlten weiter die Mittel um sich bessere Chancen zu erspielen. Mit dem 0-2, als der wiederum sehr agile Hayes (49.) einen Schuss so platzierte, dass die Scheibe Vosvrda von der Schulter nach oben sprang und über die Schulter ins Tor kullerte, schien dann eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch noch wollten die Wagnerstädter nicht nachgeben und in Überzahl zog Kolozvary noch einmal an, bediente den im Sprint durchgelaufenen Luciani im Zentrum und der traf tatsächlich zum Anschluss. Sofort kam wieder neues Leben ins Team vom Roten Main und man setzte nach. Ein Schussversuch von Bartosch aus halblinker Position flog abgefälscht Richtung Tor und dann kam die große Frage: drin oder nicht? Die Bilder vom Videobeweis deuteten zwar eher auf Tor hin, aber durch die perspektivische Verzerrung blieb dies unklar und die Schiedsrichter entschieden schlussendlich, dass es beim 1-2 bleibt. Zwar versuchten die Gastgeber noch mit 6 gegen 5 den Ausgleich zu erzwingen, was aber auch nicht gelang und stattdessen schaffte es Weißwasser mit diesem knappen Sieg die Serie auf 2-2 zu stellen.
Weiter geht’s bereits am Freitag 20 Uhr in der Lausitz. Spiel 6 ist dann Sonntag wieder in Bayreuth. Spielbeginn diesmal bereits um 16 Uhr.
Kassel Huskies
Huskies verlieren 2:5 und müssen Serienausgleich hinnehmen
(DEL2) Zum vierten Aufeinandertreffen der Playoff-Viertelfinale zwischen Huskies
und Löwen nahmen beide Trainer Änderungen im Sturm vor. Huskies-Chefcoach Rico Rossi
brachte Evan McGrath für Sam Povorozniouk, Löwen-Interimstrainer Franz Fritzmeier verzichtete
auf seinen Kapitän Pat Jarrett und ließ dafür Wade MacLeod ran.
Wie schon am Sonntag zu Spiel 3 präsentierten sich die Löwen defensiv stabil. Den Huskies
gelang es erst nach gut sechs Minuten, Torgefahr zu entfachten. Lambacher mit einem schönen
Solo und Maginot aus der Distanz brachten Löwen-Schlussmann Karjalainen erstmals leicht in
Bedrängnis. Jedoch verlebte auch Markus Keller keine ruhigen Anfangsminuten. Glück hatte der
Kasseler Torhüter, als der durch Bindels freigespielte Yorke das Tor knapp verfehlte.
Auf der Gegenseite vergaben Adriano Carciola und Matt Neal kurz darauf die dicksten Chancen
auf die Kasseler Führung. Carciola tauchte nach Neals Rückhandvorlage frei vor Karjalainen auf,
scheiterte aber am Finnen, kurz darauf brachte Neal den Puck nach Müllers scharfem Querpass
am linken Pfosten stehend nicht aufs Tor. Da die Huskies zwei Unterzahlphasen gut verteidigten,
ging es torlos in den Mittelabschnitt.
Dort gelang es den Gastgebern besser, die Löwen in die Defensive zu drängen. Vor allem in
Überzahl verpassten Carciola und Gron die Führung nur knapp, als sie am glänzend reagierenden
Karjalainen scheiterten. Den Bann brach schließlich Andy Reiss. Nachdem die Löwen zu viel Platz
ließen, setzte Matt Neal den Verteidiger mit der Rückennummer 96 ein, der freistehend trocken
zum 1:0 einnetzte (34.).
Durchatmen konnten die Schlittenhunde in der Folge allerdings nicht, denn wie schon am Sonntag
brachten sie sich durch unnötige Strafzeiten um den verdienten Lohn ihrer Arbeit. Zunächst schlug
Alex Roach den Puck auf die Tribüne und kassierte dafür zwei Minuten wegen Spielverzögerung,
elf Sekunden später landete Braden Pimms Stock im Gesicht von Brett Breitkreuz, so dass die
Gäste mit zwei Mann mehr ran durften. Löwen-Goldhelm C. J. Stretch ließ sich diese Gelegenheit
nicht entgehen und traf per Handgelenksschuss aus dem linken Bullykreis zum 1:1-Ausgleich.
Dieser Treffer gab den Löwen Selbstvertrauen. Im Schlussabschnitt erwischten sie die Schlittenhunde zwei Mal eiskalt. Noch in der ersten Minute netzte erneut Stretch flach zum 1:2 ein und nach 47 Minuten stellte Liesegang freistehend sogar auf 1:3.
Die Huskies waren gewaltig vom Kurs abgekommen, eine doppelte Überzahl half ihnen aber kurzfristig zurück ins Spiel. Neal verkürzte per Rebound auf 2:3 (50.). Die Freude über den Anschlusstreffer währte allerdings nur eine gute Minute, da Markus Keller sich von einem Card-Schuss von der rechten Seite überraschen ließ. Dieser Treffer zum 2:4 sollte die endgültige Vorentscheidung bedeuten, denn trotz Chancen von Carciola, Pimm, Gron und Little sollte den Huskies kein Treffer mehr gelingen.
Die Huskies mussten somit den 2:2-Serienausgleich in der Best-of-Seven-Serie hinnehmen. Nach Spiel 5 am kommenden Freitag in Frankfurt tragen die Huskies am Sonntag, den 25. März Spiel 6 in der Kasseler Eissporthalle aus. Tickets für dieses Heimspiel sind ab sofort erhältlich!
Playoffs Spiel 6: Ab jetzt Tickets für das Spiel am Sonntag in Kassel sichern!
Durch die heutige 2:5-Niederlage der Kassel Huskies gegen die Löwen
Frankfurt wird am Sonntag eine sechste Begegnung zwischen beiden Teams stattfinden. Ab jetzt
können sich alle Fans bereits Tickets für diese Partie sichern. Die Dauerkarteninhaber
bekommen ihre Eintrittskarte für das Spiel gegen Frankfurt zum regulären Einzelkartenpreis der
Hauptrunde. Diese Option gilt bis zum 22. März 2018 (23:59 Uhr). Die Dauerkartenoption ist online
durch eine Schaltfläche gekennzeichnet und kann dort aktiviert werden. Weiterhin ist dies auch an
allen Vorverkaufsstellen bei Vorlage der Dauerkarte möglich.
Einzelkarten für das Hessenderby gegen die Löwen Frankfurt gibt es im Online-Ticketshop unter
www.huskies-heimspiele.reservix.de, im Fanshop, beim FanPoint Kassel sowie allen anderen
Vorverkaufsstellen.
Lindau Islanders
Das Traumfinale steht: EV Lindau Islanders treffen auf Memmingen
(OLS) Viel mehr Drama geht nicht. Die EV Lindau Islanders haben das entscheidende Halbfinale bei den Höchstadt Alligators mit 3:2 (0:0, 0:2, 2:0, 0:0) nach Penaltyschießen gewonnen und stehen nun im Finale um die bayrische Meisterschaft gegen Memmingen.
Um 22:41 brach beim kleinen Häuflein Lindauer Fans und der Mannschaft kollektiver Jubel aus. Als zwölfter und letzter Schütze hatte Florian Lüsch seinen Penalty gegen Höchstadts herausragenden Torhüter Philipp Schnierstein zum Siegtreffer für die Islanders verwandelt und damit den erneuten Finaleinzug des EVL sichergestellt. Es war der letzte Akt in einem hochklassigen und dramatischen Halbfinalspiel, das die 652 Zuschauer bisweilen von den Sitzen riss und in dem die Gäste einen zwei Tore Rückstand drehten.
„Wir haben unendlich viel Charakter bewiesen. Ich bin stolz auf diese Mannschaft“, sagte Trainer Mike Muller, der sein Team perfekt auf den Gegner einstellte. Bereits im ersten Drittel war deutlich zu sehen, dass die Alligators mit der disziplinierten Defensivarbeit der Islanders Probleme hatten und ihr gefährliches Umschaltspiel nur ganz selten zeigen konnten. Wenn das der Fall war, war David Zabolotny erneut ein großartiger Rückhalt. Da beide Mannschaften darauf aus waren, Fehler zu vermeiden, blieben große Chancen aus, auch wenn die Lindauer bei ihren Vorstößen etwas gefährlicher wirkten.
Das war auch zu Beginn des zweiten Drittels der Fall, als der EVL Mullers Marschrichtung „Wir müssen aktiver spielen“ umsetzte. Der Start des Mitteldrittels gehörte jedenfalls den Gästen, der erste Treffer ging aber an die Alligators, als die Islanders den Puck in der Ecke nicht kontrollieren konnten, Ex- Nationalspieler Vitaly Aab diesen vors Tor brachte, wo Michal Petrak nur noch einzuschießen brauchte.
Dieser Treffer nach 27 Minuten brachte den Gastgebern erst einmal Energie, die nur wenig später in Unterzahl die Chance hatten, zu erhöhen, wobei Schuss und Nachschuss von Petrak am Pfosten landeten. Nachdem die Lindauer ihrerseits ein Powerplay der Franken überstanden hatten, bekamen sie wieder Oberwasser. Phasenweise schnürten sie die Alligators im eigenen Drittel ein, scheiterten aber immer wieder an Schnierstein, der seinen spektakulärsten Save gegen Dylan Quaile landete, als er den Puck im Rückwärtsfallen noch mit der Fanghand klärte. Der Ausgleich schien nur eine Frage der Zeit zu sein, als die Partie jäh unterbrochen wurde. Wegen einer kaputten Scheibe an der Bande musste die Pause vier Minuten vor Ende des Drittels vorgezogen werden.
Diese frühere Verschnaufpause bekam Höchstadt dann besser, auch wenn die Islanders aktiver waren. Denn anderthalb Minuten vor Drittelende liefen die Gäste in einen Konter, den erneut Petrak zum 2:0 abschloss. Wahrscheinlich war es danach gar nicht so schlecht, dass nur die Seiten gewechselt wurden und die Lindauer wenig Zeit hatten, sich Gedanken zu machen. Sie arbeiteten und drückten einfach weiter. Denn geschlagen wollten sie sich noch nicht geben. Die Belohnung erfolgte nach 47 Minuten, als Kai Laux den Puck eroberte, sich gegen zwei Gegner durchsetzte und zum Anschlusstreffer traf. „Dieses Tor war ein Spiegelbild des Willens unserer Mannschaft“, sagte EVL- Präsident Marc Hindelang. „Kai hat ein überragendes Spiel gemacht und sich und sein Team mit dem Tor belohnt.“
Danach bot sich den Zuschauern ein offener Schlagabtausch in dem Lindauer immer einen Tick entschlossener wirkten und auf den Ausgleich drängten, während Höchstadt konterte. Tim Brunnhuber war es dann, der die Partie mit einem Traumtor in den Winkel in die Overtime schickte (52.), obwohl beide Teams in regulärer Spielzeit noch je ein Powerplay hatten.
Die Verlängerung blieb deshalb torlos, weil hier beide Torhüter ein Spektakel boten. Zwei Minuten vor dem Ende war Michal Mlynek schon fast an Schnierstein vorbei – aber nur fast. Der Keeper blieb doch noch Sieger. Vier Sekunden vor Feierabend stand dann Aab frei vor David Zabolotny, der den Schuss mit der Maske irgendwie noch abwehrte, so dass es ins Penaltyschießen ging.
Drama auch hier. Andreas Farny hatte die Islanders als zweiter EVL- Schütze in Führung gebracht, Höchstadts Spielertrainer Daniel Jun, der nach der Saison seine Karriere beendet, verlor beim letzten Penalty die Scheibe fast, holte sie sich zurück und glich doch noch aus.
Danach begannen die Alligators die zweite Serie. Hier scheiterten fünf Schützen, ehe Lüsch die Islanders ins Glück, nämlich ins Traumfinale gegen Memmingen schoss.
Die Indians gewannen zeitgleich ihr drittes Spiel gegen Waldkraiburg mit 4:1 und genießen in der Finalserie nun Heimrecht. Los geht’s am Freitag (20 Uhr) am Hühnerberg, ehe am Sonntag (18 Uhr) in Lindau gespielt wird. Ein mögliches entscheidendes drittes Spiel würde am Dienstag (20 Uhr) erneut in Memmingen ausgetragen werden.
Memmingen Indians
Indians im Finale: Sieg gegen Waldkraiburg sichert Einzug ins Endspiel
(OLS) Der ECDC Memmingen hat am Dienstagabend das dritte Halbfinalspiel gegen den EHC Waldkraiburg mit 4:1 gewonnen und ist damit ins Finale der BEV-Play-Offs eingezogen. Ab Freitag treten die Indianer dann in maximal drei Spielen gegen den EV Lindau an, los geht es mit einem Heimspiel um 20 Uhr.
Die Voraussetzungen waren klar: Finale oder Sommerpause, das waren die beiden Optionen für die Teams aus Memmingen und Waldkraiburg vor dem entscheidenden letzten Spiel der Halbfinalserie am Hühnerberg. Die Indians begannen gut und zeigten vor rund 1250 Zuschauer gleich, wer den Ton am heutigen Abend angeben sollte. Trotz einiger guter Möglichkeiten, kamen die Maustädter, die heute auf Kapitän Benda verzichten mussten, nicht am starken Löwen-Torhüter Sertl vorbei. Da auch Joey Vollmer eine tadellose Leistung ablieferte und sich nicht überwinden ließ, ging es mit einem torlosen Unentschieden ins zweite Drittel.
Dort angekommen machten die Hausherren weiter Dampf und die abermals stark aufspielende dritte Reihe erzielte das erste Tor des Abends. Milan Pfalzer traf in der 26. Minute zur umjubelten Führung, die aber kurze Zeit später durch eine Unterzahlsituation wieder in Gefahr kommen sollte. Doch die Indians ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und konterten die Löwen eiskalt aus. Dominik Piskor, nach klasse Vorarbeit von Patrik Beck, versenkte eiskalt zur 2:0 Führung.
Dieser Spielstand hatte im Schlussabschnitt dann nicht lange Bestand. Nur 50 Sekunden waren gespielt, da hämmerte Lubor Pokovic den Puck zum 3:0 in die Maschen. Die Indians nun voll auf Final-Kurs, doch die Gäste versuchten alles, um wieder ins Spiel zu kommen. Kurze Zeit später erzielte Rousek den Anschluss und ließ noch einmal Hoffnung bei den Löwen aufkeimen, die allerdings vergeblich war. Die Indians nämlich ließen nichts mehr anbrennen und konnten, durch Antti Miettinen, sogar noch einen Treffer ins leere Waldkraiburger Tor erzielen. Damit ziehen die Memminger ins Finale ein, in dem sie ab Freitag auf den Derbyrivalen aus Lindau treffen.
Die Finalserie, die über maximal drei Partien geht, startet bereits am kommenden Freitag in Memmingen. Zwei Tage später findet Spiel 2 am Bodensee statt, für ein mögliches Entscheidungsspiel ist der darauffolgende Dienstag vorgesehen. Die Indians werden sich nun in den nächsten Tagen auf dieses absolute Highlight vorbereiten, zu dem eine große Kulisse erwartet wird. Der Vorverkauf für Final-Tickets startet bereits am Mittwoch, Karten sind an allen bekannten Stellen erhältlich, Dauerkarten können wieder verlängert werden.
Löwen Waldkraiburg
RAUS MIT APPLAUS – EHC VERABSCHIEDET SICH IN DIE SOMMERPAUSE
(OLS) Der EHC Waldkraiburg hat den Sprung ins Finale verpasst und kann nicht zum dritten Mal in Folge Bayerischer Meister werden. Am Dienstagabend unterlagen die Löwen im entscheidenden dritten Halbfinalspiel der „Best-of-3“-Serie bei den Indians vom ECDC Memmingen mit 1:4. Damit ist die Saison für die Truppe von Rainer Zerwesz beendet und auch das Engagement des Löwen-Dompteurs, der dem Verein in schwieriger Situation half und den Klassenerhalt in der Oberliga Süd perfekt gemacht hat, ist vorüber.
Die großen Emotionen gab es nach dem Spiel, als Rainer Zerwesz die letzten Monate nochmals Revue passieren ließ. „Ich habe mich letztes Jahr riesig verabschiedet von den Fans und ich habe wirklich nicht vorgehabt, nochmal zu übernehmen. Aber ich bin Waldkraiburger und hänge auch am Verein. Dann habe ich gesagt, dass ich es drei Wochen machen kann, aber länger nicht“ erinnerte sich der inzwischen 49-Jährige. „Das war dann auch so, doch der neue Trainer hat uns auch nach drei Wochen wieder verlassen und wir standen wieder ohne Trainer da. Dann sagte ich: Bevor wir jetzt den vierten Trainer suchen, dann mache ich es selbst bis Saisonende. Für meinen Arbeitgeber war es ok- was auch immer wichtig ist- und darum ging das alles“ so Zerwesz weiter. „Aber jetzt ist definitiv Schluss, denn irgendwann muss man auch diesen Schlussstrich ziehen. Ich wünsche dem Verein, dass man ein glücklicheres Händchen hat als letztes Jahr, was nicht so einfach ist. Denn eine konkurrenzfähige Mannschaft zusammenzustellen, in Waldkraiburg, in so einem Umfeld- das ist nicht leicht, auch weil man immer die Finanzen im Blick behalten muss. Aber wir haben die richtigen Leute und man baut nachhaltig etwas auf für die Zukunft.“
Zuvor bescheinigte Zerwesz dem Gegner, verdient ins Endspiel gegen Lindau eingezogen zu sein, da man die klar bessere Mannschaft über 60 Minuten gewesen sei und die Löwen nur sehr wenige Schüsse auf Indians-Schlussmann Joey Vollmer abgeben konnten. Milan Pfalzer hatte die Hausherren nach einem torlosen ersten Drittel mit einem schönen Treffer in Führung bringen können (25:51), Dominik Piskor konnte wenig später bei eigener Unterzahl sogar nachlegen (29:40). Für die Löwen ein echter Nackenschlag, die mit Max Kaltenhauser, Nico Vogl, Basti Rosenkranz, Christian Ettwein, Daniel Schmidt und Patrick Zimmermann auf sechs Spieler verzichten mussten und dann auch den harten letzten Wochen Tribut zollen mussten. „Die letzten Wochen waren für uns wirklich sehr erfolgreich, wir haben von den letzten elf Spielen neun gewonnen- die zwei entscheidenden im Halbfinale zwar jetzt nicht, aber das ist auch kein Beinbruch“ bilanzierte Zerwesz. „Die Saison war nämlich wirklich nicht so einfach und darauf, dass man jetzt so mit einem blauen Auge davongekommen ist, bin ich schon sehr sehr stolz“ so der EHC-Coach weiter. Lubor Pokovic jagte die Scheibe dann zu Beginn des letzten Drittels in die Maschen (40:50) und auch Tomas Rouseks Anschlusstreffer wenig später (41:36) brachte die Gastgeber nur kurz aus der Fassung. „Ich habe es am Schluss nochmal probiert, weil da ist es dann schon egal. Aber selbst da, bei sechs gegen fünf- ich glaube da hatten wir einen Schuss aufs Tor“ erinnerte sich Zerwesz an die Schlussminuten, als er Korbinian Sertl vom Eis holte und durch einen weiteren Feldspieler ersetzt hatte. Die Konsequenz: Antti-Jussi Miettinen versenkte den Puck im verwaisten Gehäuse zum 4:1-Endstand (58:31). „Wir haben die Serie gegen Memmingen nicht hergeschenkt, wir haben bis zum Schluss alles probiert. Aber es hat einfach nicht gereicht. Das kleine Stückchen war Memmingen einfach routinierter und cleverer, daher ist der Finaleinzug völlig verdient“ gratulierte Zerwesz und sein Gegenüber Waldemar Dietrich verabschiedete den 49-Jährigen mit netten Worten: „Respekt vor Rainer, dass er die Mannschaft nochmal übernommen und wieder nach oben geführt hat. Es ist schade, dass er nicht weiter macht, denn so ein Mann fehlt dann im Eishockey. Aber vielleicht überlegt er es sich noch anders“ so Dietrich.
Dies schloss Zerwesz aber aus und so endete eine hektische Saison beim EHC Waldkraiburg, die mit einem großen personellen Umbruch im Sommer begann, mit drei Trainerwechseln und Highlights wie den Siegen gegen Rosenheim und Landshut ihre Fortsetzung fand und am Ende mit dem Klassenerhalt versöhnlich beendet werden konnte. Der Dank geht an dieser Stelle wie immer an die ehrenamtlichen Helfer, die Trainer und die Eltern im Verein, sowie die Lebensgefährtinnen von Spielern und Verantwortlichen. Für ihre Mithilfe, ihren Einsatz und ihr Verständnis. Und nicht zuletzt auch ein Danke an Rainer Zerwesz, der in der Not aushalf und den Verein in der Oberliga gehalten hat.
EV Aich
MEISTERFEIER AM 23. MÄRZ
(BBZL) Eigentlich hätte am kommenden Freitag das dritte Spiel der Finalserie stattgefunden. Nach zwei überzeugenden Siegen am Wochenende und dem Gewinn der bayerischen Bezirksliga-Meisterschaft ist das aber nicht mehr nötig. Der Verein hat sich deshalb spontan dazu entschlossen, als Ersatz eine gemeinsame Feier mit der Mannschaft zu organisieren.
Der EV Aich lädt alle Freunde, Fans und Gönner des Vereins zur Meisterfeier am Freitag, 23. März um 20 Uhr ins Schützenheim Aich ein.
Neben einem interessanten Rückblick auf die abgelaufene Saison mit vielen Fotos und einem Video von der Finalserie werden auch wieder die alljährlichen Spieler-Ehrungen stattfinden. Natürlich steht auch der Meisterpokal für gemeinsame Fotos zur Verfügung. Als besonderes Schmankerl für die Fans werden T-Shirts und Fotos der Meistermannschaft als Erinnerung verlost. Leider heißt es aber auch Abschied zu nehmen von Matt Puntureri. Er fliegt am Dienstag wieder nach Hause in die USA und freut sich natürlich über jeden, der mit ihm noch ein letztes Mal gemeinsam feiert!
Wir freuen uns auf einen gemütlichen Abend, für Speis und Trank sorgt wie immer das Team der Aicher Schützen!
Diez-Limburg Rockets
EGDL vor dem ersten Finale gegen Herford
(RLW) Von dieser Konstellation hatten sie alle geträumt: Play-off-Finale in der Eissporthalle am Diezer Heckenweg. Und dann auch noch das Traumfinale - der Erste der Hauptrunde trifft auf den Zweiten. Ohne Frage: Die beiden richtigen Teams stehen sich ab Freitag im Finale um die Meisterschaft in der Regionalliga West gegenüber. Zum ersten Spiel der Serie „Best of five“ empfängt die EG Diez-Limburg am Freitag (20.30 Uhr) den Herforder Eishockey-Verein. Spiel zwei der Serie steigt am Sonntag (18.30 Uhr) in Herford.
32 Hauptrundenspiele, 7 Play-off-Spiele - und plötzlich fällt alle Last von dir ab, suchst du erfolglos nach emotionalen Ankerpunkten. „Den Augenblick, in dem du mit dem Wissen auf das Eis stürmst, dass du im Finale stehst, den kannst du nicht beschreiben“, sagt Rockets-Trainer Arno Lörsch. „Das war einfach grandios. Die ganze Spannung, das Zittern, die Ungewissheit - plötzlich verflogen. Kurz vor Ende steht es Unentschieden. Dann machst du ein Tor. Da war der Jubel schon extrem. Dann machst du noch eins und noch eins. Und dann ist das Spiel endlich rum. Das sind Momente, die du mit der ganzen Welt teilen willst." Mannschaft und Trainer jubelten erst auf dem Eis, dann mit den Fans. „Dann mit den mitgereisten Bekannten, Verwandten, Freunden, Eltern, Frauen, Freundinnen - das zu sehen und selbst mitzuerleben war einfach unbeschreiblich."
Wohlgemerkt: Die Rockets hatten nach dem dritten Sieg im vierten Spiel der Halbfinal-Serie in Ratingen am Sonntag nicht die Meisterschaft gewonnen, sondern „nur“ das Finale erreicht. Aber weil der Weg dorthin so lang war und das Finale alles andere als selbstverständlich, musste all die Anspannung und Freude erst einmal raus.
„Ich habe der Mannschaft am späten Abend noch einmal mit ein wenig Abstand gratuliert und ihr meinen tief empfundenen Dank mitgeteilt“, sagte Lörsch. „Auch für mich ist die Finalteilnahme ein Traum. Wir alle haben uns für unsere Mühen belohnt. Es ist die Bestätigung für unsere Personalpolitik, für die Arbeit mit den Jungs und für den Weg, den wir alle gemeinsam seit dem Sommer gehen. Wir stehen in drei Wettbewerben im Finale und können die Saison jetzt zu einer unvergesslichen machen.“
Den Schlüssel zum Erfolg in der engen Halbfinalserie gegen starke Ice Aliens sieht Lörsch in der Mentalität seiner Mannschaft: „Es gab rund um das Team kein anderes Thema - nicht im Training, nicht im Bus, nicht auf dem Eis. Die Mannschaft hat dieses Halbfinale gelebt. Ich denke aber auch, dass wir am Ende den größeren Willen hatten. Wir hatten mehr Torschüsse als der Gegner und haben defensiv sicherlich weniger zugelassen. Das waren sicherlich entscheidende Faktoren."
Weil sich die Rockets mit dem Sieg in Ratingen ein fünftes Spiel am Dienstagabend ersparten, bleibt der Mannschaft nun Zeit, sich in aller Ruhe auf das Finale vorzubereiten. „Wir können jetzt mit riesiger Freude die nächste Aufgabe angehen und mussten uns nicht für Dienstag auf ein Entscheidungsspiel fokussieren. Stattdessen haben wir eine ganze Woche Zeit, uns in aller Ruhe auf einen sehr starken Gegner einzustellen."
Die Ice Dragons aus Herford reisen mit der Empfehlung von zwei „Sweeps“ nach Diez an - sowohl im Viertelfinale gegen Soest als auch im Halbfinale gegen Neuwied konnte der HEV alle Spiele gewinnen und musste jeweils nur über drei Spiele gehen. „Herford hat gezeigt, in welch beeindruckender Form das Team ist. Das, was sie in den Play-offs gespielt haben war eindrucksvoll und ist eine Wiederholung der starken Leistung aus den Vorjahres-Play-offs. Ich erwarte einen Gegner in optimaler Verfassung."
Wie man die Ice Dragons knacken kann, haben die Rockets in der Hauptrunde bereits gezeigt, als man in vier Spielen 10 von möglichen 12 Punkten gegen Herford einfahren konnte. „Ich erwarte eine läuferisch und offensiv sehr starke Mannschaft“, sagt Lörsch. „Sie sind sehr ausgeglichen besetzt, haben zwei starke Imports und die notwendige Tiefe im Kader, um auch im Endspurt einer Partie noch einmal nachzulegen. Ein Schlüssel wird bei diesen zwei offensivstarken Teams sicherlich die Defensive sein. Und dann kommen noch die klassischen Play-off-Tugenden dazu: Wer opfert mehr? Wer will es mehr? Wer ist bereit, den einen Schritt mehr zu machen?" Erste Antworten darauf gibt es am Freitagabend im mit Spannung erwarteten ersten Duell in Diez.
Tickets für das Heimspiel am Freitag gibt es im Vorverkauf in der Stadiongaststätte in der Diezer Eissporthalle (täglich ab 14 Uhr). Der Verein empfiehlt aufgrund des großen Interesses an den Finalspielen den Vorverkauf zu nutzen.
EC Nordhorn
ECN steht vor dem letzten Spiel - Jadehaie zum Rückspiel in Nordhorn
(RLN) Es war eine wilde Saison beim Eishockey Club Nordhorn e.V. – das erste Jahr in der viertklassigen Regionalliga Nord ist geschafft, auch die Qualifikationsrunde steht nun kurz vor dem Abschluss: zum letzten Spiel der Saison kommen am Freitag, 23. März um 20 Uhr die Jadehaie vom ECW Sande.
Rechnung offen
Am vergangenen Wochenende lief die Mannschaft von Trainer Heiko in minimaler Besetzung in Sande auf unterlag nach viel Kampf mit 9:6. Im Rückspiel in Nordhorn soll der Spaß umgedreht werden und die Punkte in Nordhorn bleiben. Dass der ECN auch mit knapp besetzter Mannschaft gut spielen kann, das wurde bereits gezeigt – nun soll die Spielerbank am Freitag besser gefüllt sein.
Alte Bekannte in Nordhorn
Die Jadehaie haben eine starke Saison in der Verbandsliga gespielt und empfehlen sich für die Regionalliga. Aus 14 Partien haben sie acht Siege mitgenommen und stehen damit hinter der 1b-Vertretung der Crocodiles Hamburg. Topscorer sind Nick Hurbanek (31 Punkte: 13 Tore, 18 Vorlagen) und Marcel Struck (30 Punkte: 14 Tore, 16 Vorlagen). Karol Bartanus und Vjatcheslav Koubensky sind in Nordhorn noch aus ihren Zeiten in der Oberliga bestens bekannt – die zwei altgedienten Spieler haben ihre neue Eishockeyheimat in Sande gefunden.
Zur Partie am Freitag
Das Spiel am Freitag beginnt um 20 Uhr in der Eissporthalle Nordhorn. Der Eintritt ist frei –nach der Begegnung wird gemeinsam in der Pistenbar der Eishalle gefeiert. Für kostengünstige Getränke und Verpflegung wird gesorgt.
ECC Berlin 1b
Saisonrückblich 2017/18
(RLO) Für mehr als den vierten Platz hat es diesmal leider nicht gereicht.
War es eine gute, durchwachsene oder schlechte Saison für das Team von Head Coach Andreas Engelberg?
Diese Frage darf jeder selbst für sich beantworten. Jedenfalls steht am Ende der Saison 2017/18 ein vierter Tabellenplatz zu Buche und der ist mit Herz, Kampf und Leidenschaft erreicht worden.
Nach dem Titelhattrick war doch völlig klar, dass unsere Jungs vom Rest der Liga gejagt werden.
Was gibt es schöneres als dem Meister ein Bein zu stellen?
Diese Saison war von den Punkten her so knapp wie noch nie. Sechs Teams kämpften um die Plätze aufs Treppchen und bis zum Schluss war es ein spannendes Rennen um Gold, Silber und Bronze. Schade, dass die Ligenleitung diese Saison auf Playoffs verzichtet hat. Diese hätten das ganze nochmal spannender gemacht, aber egal. Vielleicht gibt es ja in der kommenden Spielzeit wieder welche. Wir würden es zu mindestens sehr begrüßen.
Diese Saison neu an Bord waren die Eisbären Juniors. Endlich konnte das alte Hauptstadt-Derby, wenn auch im Kleinformat, wieder belebt werden. Es waren zwei großartige Events gegen den Lieblingsgegner mit jeweils prächtiger Kulisse. Auch wenn beide Begegnungen verloren gingen, haben es unsere Jungs genossen in diesem Flair zu spielen.
Als bisher einzige Mannschaft gelang es unseren Preussen dem Thronfolger ERSC Berliner Bären drei Punkte zu stibitzen. Ansonsten wechselten sich Licht und Schatten in schöner Regelmäßigkeit ab. Den einen Tag gewann man, den Tag darauf verschenkte man die Punkte… Beim ersten Aufeinandertreffen mit dem ASC Spandau war es nicht nur schattig, sondern stockdunkel. Hatte man zum Saisonauftakt gegen FASS Berlin bereits einen Punkt liegengelassen, setzte es am zweiten Spieltag eine Niederlage gegen den Vorstadtclub. Aber das man Tore schießen und Spiele gewinnen kann, wurde in der Saison auch gezeigt. Gewann man gegen den OSC Berlin mit einem kleinen Ligarekord von 20:0. Auch top Teams wie FASS Berlin zeigte man mit einer 11:2 klatsche das man das Eishockey spielen nicht verlernt hatte. Außerdem ließen wir auch in dieser Saison die wenigsten Gegentore der Liga zu, was unter anderen für die gute Defensive und den guten Torhütern der Mannschaft spricht. Trotz alledem hat es diesmal nicht zur Titelverteidigung gereicht, was aber auch kein Beinbruch ist. Nächste Saison wird wieder voll angegriffen.
Jetzt geht es aber erst einmal für die Jungs in die Sommerpause, wenn auch nur kurz, denn in wenigen Wochen beginnt schon wieder das Off-Saison Training.
Bis dahin wünschen Mannschaft, Trainerstab und Betreuer allen Preussen Fans eine schöne Sommerzeit.
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