IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Freitag 23.März 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga, Deutschen Eishockey Liga 2, Oberliga Süd und Oberliga Nord, sowie aus der Landesliga Baden-Württemberg.
Kefeld Pinguine
Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre - Oster-Puck-Suche im Stadtwald
(DEL) Kurz vor Ostern veranstalten die Krefeld Pinguine rund um das Stadtwaldhaus im Stadtwald eine besondere Such-Aktion für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre. Dort wurden 10 schwarz-gelbe, nummerierte Pucks versteckt. Diese Pucks können ab sofort gesucht und in der Geschäftsstelle der Pinguine (Westparkstraße 111, 47803 Krefeld) in eine kostenlose Jahresmitgliedschaft des KEVin KidsClub eingetauscht werden.
In der Mitgliedschaft enthalten sind: ein eigener Mitgliedsausweis mit Foto, ein Begrüßungspaket mit exklusivem Fanartikel, die Teilnahme an einem Spieltag im Zeichen des KidsClub mit vielen tollen Aktionen für Mitglieder (Spalierstehen…), 19,36% Rabatt auf nichtreduzierte Fanartikel im Fanshop und vieles mehr!
Bayreuth Tigers
Das Duell geht weiter… und bleibt spannend!
(DEL2) Vier Spiele – zwei Siege auf beiden Seiten. Die Playdown-Serie gegen die Lausitzer Füchse lässt keinen Favoriten-Status für ein Team zu. Jede der bisher gespielten Partien ging jeweils mit nur einem Tor Unterschied an den späteren Sieger. Dabei schossen beide Teams jeweils 12 Tore. Acht unterschiedliche Torschützen trugen sich bei den Tigers aufs Scoreboard ein – bei den Füchsen deren sechs. Luciani und Ranta mit jeweils drei Treffern stechen hier jeweils heraus. Beinahe ausgeglichen auch die Strafzeitenverteilung. Rechnet man die großen Strafen gegen V. Busch u. Geiseler heraus, stehen bei den Tigers 48, bei den Füchsen 46 Minuten zu Buche.
Nun geht es am Freitag erneut in die Lausitz, bevor am Sonntag – bereits um 16.00 Uhr – wieder der Tigerkäfig Austragungsort sein wird.
Bei den Tigers sind einige Akteure angeschlagen. Auflaufen werden voraussichtlich aber alle dieser Jungs. Zudem wird Constantin Ontl in den Kader zurückkehren. Team-Manager Habnitt zur aktuellen Situation: „Die Anhäufung der Spiele geht natürlich an die Substanz und kleinere Blessuren können in dieser Phase nicht auskuriert werden. Dies geht aber nicht nur uns so sondern auch dem Gegner. Für Eishockeyspieler ist das in dieser Phase der Saison aber völlig normal.“ Einen Zwischenstand zu einem evtl. Einsatz von Eric Chouinard gibt der Team-Manager auch. „Eric geht trainiert heute erstmals wieder mit der Mannschaft auf dem Eis. Ob es für einen Einsatz am Freitag oder Sonntag reicht, wird man abwarten müssen und dies wird sich, wenn überhaupt, dann sehr kurzfristig entscheiden.“ Zu den Chancen und der aktuellen Situation befragt, ist Habnitt vorsichtig optimistisch. „ Leider haben wir den Heimvorteil abgeben müssen. Es wird dadurch nicht einfacher, denn beide Teams begegnen sich auf Augenhöhe aber wir haben bewiesen, dass wir auch in Weisswasser was holen können. Natürlich wünschen wir uns, und werden alles daran setzen, das Spiel am Freitag in der Lausitz zu gewinnen um dann vielleicht vor eigenem Publikum am Sonntag den Deckel drauf machen zu können.
Hinweise in eigener Sache!
Die Partie am Sonntag (25.03.2018) in Bayreuth beginnt bereits um 16.00 Uhr. Die Stadiontore werden bei diesem Spiel bereits 1,5 Stunden vor Spielbeginn um 14.30 Uhr geöffnet.
Wir bitten alle Zuschauer im Sinne der sportlichen Fairness in der Nähe bzw. in den ersten beiden Reihen über der Lausitzer Spielerbank nicht zu rauchen. Ebenso bitten wir darauf Rücksicht zu nehmen und nicht bei den Kabinen der Sportler zu rauchen.
Wölfe Freiburg
Chance auf den Matchball: Heimspiel-Hammer am Freitag
(DEL2) Mehr Dramatik geht nicht: In der Playdown-Runde zwischen dem EHC Freiburg und den Tölzer Löwen steht es nach vier Partien 2:2. Nun steht das fünfte Match in Freiburg an. Es findet am Freitag um 19.30 Uhr ander Franz-Siegel-Halle statt.
Mit zwei Niederlagen war der EHC Freiburg in die erste Runde der DEL2-Playdowns gestartet. Es folgten aber ein überzeugend erarbeiteter Sieg auf eigenem Eis und der doppelte Overtime-Thriller am Dienstag in Oberbayern. Beim Stand von 3:3 nach 60 Minuten war es Jannik Herm, der in der zweiten Verlängerung den Freiburger Siegtreffer erzielte. Fast 93 Minuten dauerte das Match - es war die längste Begegnung der Freiburger Vereinsgeschichte und endete in einem Erfolg, mit dem sich eine unfassbar kämpfende Mannschaft für ihre Hartnäckigkeit belohnte.
Wenn eine Serie im Playoff-Modus eine solche Dynamik entfaltet, dann elektrisiert dies die Sportfans. Der EHC Freiburg ist plötzlich Gesprächsthema in Südbaden - und das merkt man auch am Publikumsinteresse. Wer das Heimspiel am Freitag um 19.30 Uhr auf einem Sitzplatz verfolgen möchte, sollte dringend den Vorverkauf in Anspruch nehmen. Er läuft bereits online im Ticketshop. Zudem öffnet die Geschäftsstelle in der Ensisheimer Straße am Donnerstag wie üblich von 17 bis 19 Uhr sowie am Freitag von 16.30 Uhr an. Stehplatzkarten werden auch kurz vor der Partie noch vorhanden sein.
Vier Siege sind fürs Weiterkommen und damit den vorzeitigen Klassenerhalt nötig. Beim Stand von 2:2 steht die Serie also auf des Messers Schneide. Klar ist: Eine der beiden Mannschaften wird am Freitag den dritten Sieg holen und am Sonntag in Bad Tölz (18 Uhr) den vielzitierten Matchball haben. Sollte es nach diesem sechsten Spiel 3:3 stehen, müsste ein finales Spiel in Freiburg am Dienstag entscheiden. Die unterlegene Mannschaft der Serie trifft in der zweiten Playdown-Runde auf den Verlierer des Duells zwischen Bayreuth und Weißwasser. Auch da steht es 2:2.
Deggendorfer SC
Was für ein Thriller! DSC siegt in Spiel 1
(OLS) Über 2200 Zuschauer waren am Mittwochabend gekommen, um das erste Aufeinandertreffen des Deggendorfer SC mit den Moskitos Essen zu sehen. Dabei setzten sich die Hausherren in der ersten Partie des Viertelfinales am Ende mit 4:3 durch und gehen damit in der Serie mit 1:0 in Führung.
Und die Sicinski-Truppe legte auch gleich mit viel Dampf los. Nur wenige Sekunden waren gespielt, als Robert Peleikis Kyle Gibbons freispielte und dieser nur knapp neben das Tor zielte. Besser machte es Peleikis selbst dann in der 5. Spielminute, als er Sebastian Staudt im Tor der Moskitos mit einem verdeckten Distanzschuss überwand. In der Folgezeit boten sich den Hausherren weitere Einschussmöglichkeiten, jedoch verpassten sie es, das Ergebnis im ersten Abschnitt weiter nach oben zu schrauben. Im zweiten Abschnitt nahmen dann die Moskitos, die in der ersten Runde den EV Landshut ausschalteten, schön langsam Fahrt auf und glichen in der 24. Spielminute durch Andrej Bires aus. Doch damit nicht genug. Keine 60 Sekunden später gab die DSC-Defensive Dominik Lascheit zu viel Raum und der Essener Stürmer überwand Cody Brenner zum 1:2. Diese beiden schnellen Treffer brachten den DSC dann etwas aus dem Konzept und den Moskitos boten sich in der Folgezeit einige gute Torchancen, die jedoch alle vereitelt wurden. In der 28. Minute folgte dann wie aus dem nichts der Ausgleich. René Röthke erkämpfte sich hinter dem gegnerischen Tor den Puck und bediente den heranstürmenden Sergej Janzen, der Staudt mit einem harten und platzierten Schuss keine Chance ließ. Somit ging es mit einem Unentschieden ins letzte Drittel. Doch dieses sollte nicht lange halten, denn in der 45. Minute brachte dieses Mal Alexander Janzen die Deggendorfer in Führung. Ein eigentlich harmloser Schuss wurde in bester Pinball-Manier mehrfach abgefälscht und landete schließlich hinter dem verdutzten Staudt im Tor der Essener. Als dann Kyle Gibbons in der 42. Minute einen Konter zum 4:2 vollendete, schauten die Deggendorfer bereits wie der sichere Sieger aus, doch die Moskitos gaben nicht auf. Knapp zwei Minuten vor Ende war es erneut Lascheit, der die Partie mit seinem Treffer zum 4:3 noch einmal spannend machte. Doch mit viel Einsatz und Willen gelang es den Deggendorfern, den Sieg über die Zeit zu bringen und in der Best-of-Five-Serie mit 1:0 in Führung zu gehen. Nun geht es am Freitag weiter in Essen mit Spiel 2. Spielbeginn ist um 20 Uhr.
Lindau Islanders
EV Lindau Islanders starten in Memmingen ins Finale
(OLS) Darauf haben die Eishockey- Fans der Allgäu- Bodenseeregion hin gefiebert: Auf ein Finale um die bayrische Meisterschaft zwischen den EV Lindau Islanders und den Memmingen Indians. Los geht’s am Freitag (20 Uhr) am Hühnerberg. Das zweite Spiel steigt am Sonntag (18 Uhr) in der Eissportarena Lindau.
Erstmals treffen die beiden langjährigen Rivalen in einer Endspielserie aufeinander. Dementsprechend ist auch das Interesse. Beide Vereine haben bereits einen Vorverkauf eingerichtet. So können die Lindauer Eishockey- Fans Tickets bereits am Freitag in der Aeschacher Filiale der Sparkasse zwischen 8 Uhr 30 und 12:15 Uhr, sowie zwischen 14 und 16 Uhr erwerben, sowie am Samstag in der Eissportarena zwischen 10 und 12, sowie zwischen 15 und 17 Uhr. „Wir erheben keinen Topzuschlag, sondern wollen zusammen mit den Lindauer Eishockey- Fans ein schönes Fest zum Saisonabschluss feiern“, sagt EVL- Finanzvorstand Matthias Vogel. „Wegen der Kürze der Zeit werden auch sicher noch am Spieltag Karten vorrätig sein. Jeder, der dieses Spiel sehen möchte, wird es auch sehen können.“ Die Stadiontore werden bereits um 16 Uhr geöffnet sein, das Gastronomieangebot im Eichwald deutlich erweitert werden.
Rein sportlich erwarten die Zuschauer Begegnungen auf Augenhöhe, in der beide Teams ohne den Druck des Existenzkampfes antreten können, da sie den Klassenerhalt in der Oberliga bereits gesichert haben. Locker wird es dennoch kein Akteur angehen, denn dazu ist die Rivalität zwischen den Mannschaften zu groß, steht enorm viel Prestige auf dem Spiel und natürlich ist der Titel mehr als verlockend. „Man hat nicht so viele Chancen im Leben, eine Meisterschaft zu gewinnen. Und wir wollen definitiv diesen Pokal gewinnen“, sagt Trainer Mike Muller.
Wie groß der Wille der Islanders dahingehend ist, hat sich zuletzt in Höchstadt gezeigt. Trotz der Enttäuschung der Heimniederlage vom Sonntag, einer langen Anfahrt und einem 0:2 Rückstand nach zwei Dritteln haben die Lindauer immer an sich geglaubt, alles aus sich herausgeholt und das Spiel gedreht. Das gelingt keiner Mannschaft, die mit dem Erreichten schon zufrieden ist. Nach problematischen Wochen mit Fehlstart in die Verzahnungsrunde, Trainerwechsel und einem holprigen Viertelfinale haben die Islanders unter Mike Muller die Wende geschafft und gehen einem versöhnlichen Saisonabschluss entgegen. Gerade in Höchstadt war der Geist zu spüren, der die Lindauer zur Bayernliga- Meisterschaft 2015 und der Play-Off- Finalteilnahme im letzten Jahr antrieb. Drei Finalteilnahmen in den letzten vier Saisons sind durchaus eine Bilanz, die sich sehen lassen kann.
Dass Memmingen aufgrund des Heimvorteils leicht zu favorisieren ist, schreckt die Inselstädter ebenfalls nicht ab, kamen sie doch zweimal als Auswärtsteam weiter. Dazu gewannen sie in der Oberliga Süd Vorrunde beide Spiele am Hühnerberg (4:0 und 5:3). Im Eichwald triumphierten die Indians im ersten Derby, das letzte gewannen die Lindauer mit 5:3.
Allerdings taugen diese Ergebnisse wirklich nur noch für die Statistik. Denn die Indians marschierten mehr als souverän durch die Qualifikationsrunde. In der Gruppenphase gewann der ECDC sieben der zehn Spiele und setzte sich als Gruppenerster im Viertelfinale gegen Geretsried souverän durch. Die River Rats wurden deutlich mit 9:3, 7:0, 12:1 und 8:1 „gesweept“, was schon mal den Klassenerhalt sicherte. Im Halbfinale mussten die Indians dann aber auch über drei Spiele gehen. 4:3, 1:2 n.V. und 4:1 lauteten die Resultate in den engen Partien gegen Titelverteidiger EHC Waldkraiburg.
Seit Beginn der Oberliga Qualifikation hat das Team von Waldemar Dietrich nur zwei Spiele in regulärer Spielzeit verloren, davon eines mit nur einem Tor Unterschied. Der in der Vorrunde lange verletzte Torhüter Joey Vollmer hat seither mit nur zwei Gegentoren im Schnitt die beste Bilanz aller Schlussmänner und wird sich ein spektakuläres Duell mit dem in den letzten Spielen überragenden EVL- Goalie David Zabolotny (2,6 Gegentore, Platz Drei in der Wertung) liefern.
Ohnehin wird in dieser Finalserie viel auf die Defensivarbeit beider Teams um langjährige Stützen wie Jan Benda und Martin Jainz (Memmingen) oder die Lindauer Philipp Haug und Tobi Fuchs ankommen, die auf beiden Seiten die DNA ihrer Vereine verkörpern. Dazu kommt natürlich die Offensivgewalt des punktbesten Verteidigers der Qualifikation, Dylan Quaile (5 Tore, 14 Assists) oder der von Jan Jarabek (3 Tore, 9 Vorlagen) auf der anderen Seite. Schließlich werden Über- und Unterzahl eine gewichtige Rolle spielen und hier auch die Stunde von Spezialisten schlagen wie Sascha Paul, der sich in der Finalserie vom aktiven Eishockey verabschieden und am Sonntag zum letzten Mal im Eichwald auflaufen wird. Seine Mitspieler und er selbst werden alles dafür tun, dass er am Ende mit etwas in der Hand vom Eis gehen wird.
In der Offensive haben die Memminger sicher den kleinen Vorteil, dass sie in keiner Partie Probleme im Abschluss hatten, vor allem Viertelfinale viel Selbstvertrauen sammeln konnten. Rechtzeitig zur entscheidenden Phase kam Antti- Jussi Miettinen aus seiner Verletzungspause und spielte, als sei er nie weggewesen und auch Kiril Galoha scorte zuverlässig, kam auf 35 Punkte in 17 Spielen seit Beginn der Quali. Bester Lindauer Scorer ist Jeff Smith, der öfter angeschlagen auflaufen musste und 23 Punkte (16 Tore) in 18 Spielen erzielte. Andreas Farny folgt ihm mit 19 Punkten (6 Tore).
Und dann gibt es da noch die Spieler, die in den Vorrunden schon auch zuverlässig treffen, aber in den K.O- Spielen noch eine Schippe drauflegen, die sogenannten Play-Off Monster. Hier sind bei den Indians Patrick Beck (16 Punkte in 7 Spielen) und Simon Klingler bei den Islanders (8 Tore in 8 Spielen), die in Zahlen das verkörpern, was man in den Play-Offs braucht: Heißes Herz und Kühlen Kopf.
Also dann: Mögen die Spiele beginnen.
Saale Bulls Halle
DAS WAR DIE SAISON 2017/18!
(OLN) Bevor wir morgen mit Fans und Sponsoren beim traditionellen Saisonabschluss die Mannschaft feiern und gebührend in die Sommerpause verabschieden werden, wollen wir die Gelegenheit nutzen und die abgelaufene Spielzeit Revue passieren lassen. Und eines kann man in diesen Tagen ohne Abstriche feststellen: sowohl bei Fans, Sponsoren, Management und Spielern überwiegt nach dieser Saison ein positives Gefühl!
Natürlich – es war wieder eine Saison mit Höhen und Tiefen. Von vielen Verletzungen stark geschwächt, wurde es vor allem in der Hauptrunde ungewollt schwer für das Team von Headcoach Dave Rich. In der sich anschließenden Meisterrunde wurden wir aber alle durch eine überragende Leistung unseres Teams entschädigt.
Bereits bei der Mannschaftsvorstellung auf dem Laternenfest 2017 wurden von Dave Rich, Daniel Mischner und auch von den Spielern die Ziele für die bevorstehende Saison klar definiert: Die Playoffs wollen und können wir erreichen! Die Saale Bulls wollen attraktives, schnelles und auch aggressives Eishockey spielen und vor allem als Team überzeugen.
Und so widersprüchlich es vielleicht klingen mag, doch gerade die vielen verletzungsbedingten Ausfälle in der ersten Saisonhälfte haben wohl letztlich dafür gesorgt, dass eben dieses TEAM zusammengewachsen ist.
Diese Mannschaft hat es mit Teamgeist und unbändigem Willen gemeinsam geschafft, das selbst gesteckte Saisonziel zu erreichen – die Teilnahme an den Playoffs. Zudem krönte man die Meisterrunde mit dem Vizemeistertitel der Oberliga Nord – hier musste man sich lediglich hinter den niederländischen Tilburg Trappers einordnen. Und genau dieser zweite Platz sicherte den Saale Bulls obendrein das Heimrecht in den Playoffs.
Die erfolgreiche Spielweise in der Platzierungsrunde schürte natürlich auch die Hoffnung auf erfolgreiche Playoff-Spiele. Dann jedoch traf man auf keinen geringeren als die Eisbären Regensburg. Vor Saisonbeginn noch als einer der Aufstiegskandidaten gehandelt, hatte der Südligist im Saisonverlauf auch mit vielen verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen. So belegten sie am Ende ihrer Meisterrunde nur den siebten Platz, was weder den eigenen Ansprüchen entsprach, noch das tatsächliche Leistungsvermögen dieser Mannschaft wiederspiegelte. Pünktlich zum Beginn der Playoffs konnte Regensburg wieder auf alle seine Leistungsträger zurückgreifen und wurde zum erwartet harten Gegner für die Saale Bulls. Am Ende musste Halle sich leider mit 1:3 in der Serie geschlagen geben und die Saison vorzeitig beenden.
Nichts desto trotz kann man in vielen Bereichen ein mehr als positives Fazit ziehen, auf denen es sich weiter aufbauen lässt. Die Vereinsführung arbeitet bereits seit Wochen daran, den Kader für die neue Saison zusammenzustellen. Hauptziel ist hierbei – anders als in den Vorjahren – das Team neben punktuellen Verstärkungen weitgehend unverändert zu lassen sowie den Trainer in Halle zu halten, um sich mit dieser Konstanz im Rücken neue Saisonziele stecken zu können. Natürlich wird dies nicht auf allen Positionen gelingen (siehe Abgang beider Goalies), aber wir befinden uns hier auf einem sehr guten Weg.
Wir haben nun einmal mehr die Aufgabe, eine gute Mannschaft noch besser zu machen. Bei allen Spieler-Verpflichtungen werden wir jedoch den wichtigen Aspekt der „Teamchemie“ nicht vernachlässigen, denn gerade dieser Teamspirit hat uns in dieser Saison letztlich zum Erfolg geführt.
Ebenfalls in unserem Fokus steht bei unseren Planungen weiterhin unsere Philosophie „wirtschaftlich vor sportlich“. Warum? Trotz erneut gestiegener Mannschaftskosten können wir auch am Ende dieser Saison einen ausgeglichenen Haushalt vorweisen und in die nächste Saison schuldenfrei starten. Dies wurde u.a. durch die erfolgreiche Akquise von über 22 neuen Partnern möglich, auch hier werden wir unaufhörlich weiter arbeiten und Erfolge generieren.
Positiv sei noch zu erwähnen, dass wir durch den sehr guten Saisonverlauf und sicher auch ein wenig durch den Olympiahype leicht wachsende Zuschauerzahlen verzeichnen konnten, was uns auch für die kommende Spielzeit zuversichtlich stimmt.
Ein riesiges Dankeschön wollen wir in diesem Zusammenhang auch noch einmal ausdrücklich unserer Fanszene sagen, deren beiden unvergleichlichen Choreografien zum Abschluss der Meisterrunde und zum Beginn der Playoffs für Furore auch weit über die „Grenzen“ des Sparkassen-Eisdoms hinaus gesorgt haben.
Hannover Scorpions
Scorpions auch im Viertelfinale erfolgreich - 4:1 Auftaktsieg in Rosenheim
„Jetzt ist alles möglich“, so die überzeugende Meinung der gut 100 Fans bei der Livestreamübertragung des ersten Viertelfinalspiels zwischen Rosenheim und den Scorpions im Ice-House-Restaurant.
Mit diesem 4:1 Auswärtssieg am Mittwoch in Rosenheim haben sich die Scorpions das Heimrecht zurückerobert. Die weiteren Viertelfinaltermine der "Best of five Serie" lauten: Freitag 23.03.20:00 Uhr hus de groot EISARENA, Sonntag, 25. März 17:00 Uhr in Rosenheim, sofern die Serie weiter geht, spielen die Scorpions am Dienstag, 27. März 20:00 Uhr in der hus de groot EISARENA.
Ist die Serie dann noch nicht entschieden, findet das letzte Spiel wieder in Rosenheim (Do. 29. März) statt.
Mit dieser taktisch und kämpferisch überragenden Leistung am vergangenen Mittwoch in Rosenheim, in Kombination mit einer ganz starken Vorstellung von Björn Linda im Wedemärker Tor, haben die Scorpions unter Beweis gestellt, dass man auch in der Viertelfinalserie unbedingt mit Ihnen rechnen muss.
Eintrittskarten für das Spiel am Dienstag in der hus de groot EISARENA (sofern es stattfindet) gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Ticketshop am Eisstadion in Mellendorf oder im Internet unter www.hannoverscorpions.com / tickets.
Patrick Schmid "Spieler des Jahres"
„Sowohl zum "Spieler des Jahres", als auch zum "Stürmer des Jahres" wurde Patrick Schmid von den Hannover Scorpions gewählt.
Der 29 jährige Schmid schoss mit 50 Toren in der Hauptrunde der Oberliga Nord so viele Tore wie kein anderer Spieler.
Mit 161 Stimmen ließ Schmidt den in Herne spielenden Aaron McLeod (108 Stimmen) und Parker Bowles von den Tilburg Trappers (92 Stimmen) deutlich hinter sich.
Pforzheim Bisons
Letztes Saisonspiel für die Bisons
(LLBW) Die Bisons werden am Sonntag, 25.03.2018 um 18:30 Uhr zum letzten Mal in dieser Saison das Glitzerparkett der St.-Maur-Halle betreten. Die Cracks des 1.CfR Pforzheim empfangen den EHC Freiburg 1b.
Nach zuletzt zwei überzeugenden Siegen in Stuttgart (6:2) und gegen Reutlingen (6:2), wollen sich die Bisons auch gegen den Nachwuchs des DEL2-Ligisten Wölfe Freiburg keine Blöße geben. Das Hinspiel zwei Wochen vor Weihnachten konnten die Mannen um Coach Ken Filbey im Breisgau mit 4:1 gewinnen. Zu diesem Zeitpunkt eroberten die Bisons die Tabellenspitze. Zum Saisonausklang haben sie auf Platz vier stehend zwar keine Chance mehr auf den Meistertitel der Landesliga, allerdings wollen sie dennoch den Freiburgern ein Bein stellen und die drei Punkte in der Goldstadt behalten. Nachdem der Gemeinderat für den Verkauf der St.-Maur-Halle an die Brauhaus Pforzheim GmbH gestimmt hat, die den Eissport für mindestens zehn Jahre garantiert, können die Bisons befreit aufspielen, da die Zukunft des Eishockeys in Pforzheim gesichert ist.
Freiburg stellt aktuell die beste Offensive (106 Tore) und die beste Defensive (34 Gegentore) der Landesliga Baden-Württemberg. Gerade offensiv zeigten die jungen Wölfe in den letzten beiden Spielen was in ihnen steckt, so gewannen sie in Reutlingen mit 15:0 und die zweite Mannschaft der Stuttgart Rebels fegten sie mit 18:1 von der Freiburger Eisfläche. Die Spannung im Titelkampf spitzt sich am Wochenende zu, denn bereits am Samstagabend spielen Esslingen (in Mannheim) und Balingen (gegen Stuttgart) im Fernduell um den Titel. Doch auch Freiburg hat noch eine kleine Chance auf die Meisterschaft, denn sie haben ein Spiel weniger absolviert als die Konkurrenz aus Württemberg.
Die Solidarität der verschiedenen Sportvereine in Pforzheim ist groß. So können sich die Bisons am Sonntagabend auf den Besuch der Oberligamannschaft des 1.CfR Pforzheim, des TVP Rugby – aktueller deutscher Vizemeister, die Handballer der SG Pforzheim/Eutingen sowie die Wasserballer des 1.BSC Pforzheim, die derzeit in der 2.Wasserball-Liga Süd spielen, freuen.
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