IHP Nachrichten(IHP) Aktuelle Nachrichten, Pressemitteilungen, Spielberichte und Spielankündigungen von Mittwoch 28.März 2018. Heute mit Informationen aus der Deutschen Eishockey Liga und Deutschen Eishockey Liga 2, sowie aus der Oberliga Süd und Oberliga Nord.
Eisbären Berlin
Morgen Start ins Playoff-Halbfinale
(DEL) Die Eisbären Berlin starten am morgigen Donnerstagabend ins Playoff-Halbfinale um die Deutsche Eishockeymeisterschaft. Gegner sind die Thomas Sabo Ice Tigers aus Nürnberg. Der erste Puck wird um 19:30 Uhr in der Mercedes-Benz Arena Berlin eingeworfen.
„Nürnberg ist eine sehr große, starke und erfahrene Mannschaft. Sie spielen sehr strukturiert und
defensiv sehr gut“, sagt Eisbären-Kapitän André Rankel auf den Halbfinalgegner vorausschauend.
„Sie haben eine sehr gute und konstante Hauptrunde gespielt. Alle Spiele, die wir gegen sie gespielt
haben, waren sehr eng, von daher erwarte ich auch eine sehr enge Serie.“
Die Eisbären müssen auf drei verletzte Spieler definitiv verzichten. Neben Constantin Braun und
Florian Busch fehlt auch Vincent Hessler. Alle anderen Eisbären-Spieler stehen dem Trainerteam um
Chefcoach Uwe Krupp zur Verfügung. Das betrifft auch die zuletzt beim Kooperationspartner in
Weißwasser eingesetzten Maximilian Franzreb, Maximilian Adam und Charlie Jahnke. Die Lausitzer
Füchse sicherten sich am Dienstagabend den Klassenerhalt in der DEL2.
Die Hauptstädter verloren alle vier Partien in der Hauptrunde 2017/18 gegen die Franken. Zu Hause in
der Mercedes-Benz Arena lauteten die Resultate 2:4 und 2:3 nach Verlängerung. In Nürnberg setzten
sich die Hausherren zweimal mit 2:1 im Penaltyschießen durch.
Die Ice Tigers zogen am Sonntagabend durch einen 5:1-Erfolg im sechsten Spiel gegen die Kölner Haie
ins Halbfinale ein (1:4, 3:2 n.V., 2:4, 3:2).
Beide Teams trafen sich bis dato genau einmal in den Playoffs. 2015 entschieden die Ice Tigers die
erste Playoff-Runde mit einem Verlängerungssieg in Spiel 3 zu ihren Gunsten.
Für das Match gibt es noch unter www.eisbaeren.de/ticketshop und über die Eisbären-
Tickethotline (030) 97 18 40 40 Restkarten in einigen Kategorien. Zudem öffnen auch die Kassen
an der Mercedes-Benz Arena Berlin morgen, wie gewohnt, um 10 Uhr zum Ticketkauf. Premium-
Tickets und Karten für das World Dinner Restaurant sind unter www.eisbaeren.de/hospitality
buchbar.
Schwenninger Wild Wings
Schwenningen zählt zu den Top-Ausbildungsvereinen
(DEL) Im Jahr 2015 hat der Deutsche Eishockey Bund e.V. das Fünf-Sterne-Nachwuchsprogramm ins Leben gerufen. Im Rahmen des Programms wird die Nachwuchsarbeit der Klubs und Vereine auf Basis eines umfangreichen Anforderungskatalogs durch die DEB-Vereinsbetreuer bewertet. Kriterien dabei sind u.a. die tatsächliche Eiszeit für Nachwuchsspieler, deren Vorort-Betreuung durch qualifizierte Trainer sowie die Qualität der Trainingsinhalte.
In diesem Jahr konnte die Wild Wings Future, die Nachwuchstabteilung der Schwenninger Wild Wings, zum ersten Mal überhaupt die maximal mögliche Anzahl an Sternen ergattern und zählt damit zu den besten Ausbildungsvereinen in Deutschland.
»Die Schwenninger Wild Wings gratulieren allen Trainern, allen ehrenamtlichen Helfern und natürlich den beiden Nachwuchsvorständen Uwe Schlenker und Stefan Kurth zu diesem tollen Erfolg«, sagt Wild Wings Manager Jürgen Rumrich.
»In den vergangenen Jahren konnten wir sehr viel auf den Weg bringen, immer natürlich mit der tollen Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helfern und unserem tollen Trainertram um den sportlichen Leiter Wayne Hynes. Es ist natürlich eine tolle Bestätigung unserer Arbeit, dass wir in diesem Jahr nun den ersehnten fünften Stern verliehen bekommen haben«, so die beiden Vorstände Kurth und Schlenker.
»Ein besonderer Dank gilt aber auch den Verantwortlichen der Wild Wings, hier insbesondere den beiden geschäftsführenden Gesellschaftern Thomas Burger und Michael Werner, die uns von Anfang an vollumfänglich unterstützt haben und ohne deren persönliches Engagement wir heute sicherlich nicht da wären, wo wir sind.«
Deutsche Eishockey Liga 2
Zuschauerrekorde zum Auftakt der Endrunden - Spannende Spiele sorgen für viel Begeisterung
(DEL2) Die erste Etappe der Endrunden-Duelle sind Geschichte. Ausgeglichene Serien, enge Spiele und hart umkämpfte Partien zeichneten die ersten Begegnungen in den diesjährigen Playoffs und Playdowns aus. Bei drei von sechs Serien hat sich der Sieger erst im siebten Aufeinandertreffen durchgesetzt. Diese spannenden Krimis sorgten auch für Begeisterung auf den Rängen.
In den Viertelfinalspielen hat die DEL2 seit Bestehen die höchste Zuschauerzahl erreicht. Insgesamt sahen 92.375 Eishockey-Begeisterte die Partien. Das macht einen Durchschnitt von 4.016 Fans. In der vergangenen Saison lag der Mittelwert bei 3.013 und einer Gesamtzahl von 62.276 Interessierten. Das macht eine Steigung von über 48 Prozent.
Wie wichtig die Zuschauer für die Mannschaften sind, haben die Trainer in den letzten Begegnungen immer wieder hervorgehoben.
Auch in den Playdowns kamen deutlich mehr Fans in die Stadien. Waren es im letzten Jahr noch 23.953 Zuschauer, wurden auch in der ersten Runde des Abstiegskampfes ein neuer Rekord aufgestellt - mit 32.647 lautstarken Unterstützern (2.332 Zuschauer pro Spiel) auf den Rängen.
DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch: „Wir freuen uns über den Zuspruch und wollen uns an dieser Stelle bedanken. Die Liga hat in den vergangenen Spielzeiten an Attraktivität zugenommen. Die Ausgeglichenheit zwischen den DEL2-Clubs spiegelt sich in den spannenden Duellen wieder. Das begeistert auch unsere Fans."
Bayreuth Tigers
Tigers belohnen sich nicht…
(DEL2) Mit dem Rückkehrer Chouinard und dem aus Nürnberg zu den Tigers gestoßenen Alanov gingen die Tiger, die ohne den gesperrten Top-Torjäger Luciani auskommen mussten, mit vier kompletten Blöcken an den Start im entscheidenden siebten Spiel der Playdown-Serie gegen die Lausitzer Füchse.
Intensiv und mit viel Laufarbeit gingen die Bayreuther die Partie an und diktierten dabei zum großen Teil die Schlagzahl im ersten Spielabschnitt. Entsprechend überraschend die Führung für die Gastgeber nach sieben Minuten als Ranta mit einem klugen Pass den freistehenden Boiarchinov fand und dieser Vosvrda überwinden konnte. Als der Torschütze kurze Zeit später die Strafbank drückte, gelang dem an diesem Abend sehr präsenten Alanov in Überzahl sofort der Ausgleich als er eine vom Torhüter zurückprallende Scheibe verwerten konnte. Der Ex-Bayreuther Kuchejda machte es seinen früheren Kollegen nur zwei Minuten später gleich und traf in nummerischer Überlegenheit.
Im zweiten Abschnitt bestimmten zunächst die Füchse das Geschehen auf dem Eis und legten nach. Ranta lies sich nicht aufhalten, kam über die linke Seite schnell ins Angriffsdrittel und überwand den Bayreuther Torsteher mit einem platzierten Schuss in die lange Ecke. Doch auch von diesem erneuten Rückschlag ließen sich die Tigers nicht beeindrucken und übernahmen zusehends das Kommando. Nach schöner Vorarbeit durch Alanov stellte Stas in der 27. Minute den Anschluss her und dieser Treffer wirkte noch einmal wie ein Weckruf. S. Busch, Alanov und Geigenmüller nahmen nacheinander Maß und beschäftigten Franzreb im Tor der Füchse. Bartosch war es dann in der 30. Spielminute der im Slot lauernd einen Pass von Geigenmüller zum zu diesem Zeitpunkt völlig verdienten Ausgleich ins Tor bugsierte. In der Folge drängten die Mannen um Trainer Waßmiller auf das nächste Tor, scheiterten aber wiederholt am Füchse-Goalie, der schließlich auch das nötige Glück auf seiner Seite hatte. Großes Glück hatten allerdings auch die Tigers nur Sekunden vor der Drittelsirene als Hayes alleine auf Vosvrda zufuhr und die Scheibe nicht im Tor unterbringen konnte.
Im Schlussabschnitt merkte man beiden Teams zunächst an, dass Fehlervermeidung die Devise war. Die Initialzündung für die Gastgeber war nach 48 gespielten Minuten ein Alleingang von Hayes, der die Scheibe aber noch knapp über die Querlatte schoss. Nur kurz
darauf traf Ranta mit einem Schuss von der blauen Linie zur erneuten Führung, die von den Schiedsrichtern via Videobeweis (die Tigers reklamierten einen hohen Stock) nachkontrolliert wurde. Bayreuth antwortete mit druckvollem Spiel und kreierte im Anschluss mehrere Chancen – ein Tor sollte für die Wagnerstädter allerdings nicht mehr fallen. Auch ein Penalty, geschossen durch Geigenmüller, brachte keinen Erfolg. Allerdings scheiterte auch Boiarchinov, nur eine halbe Minute zuvor, mit einem Strafschuss an Vosvrda. Nach einem Scheibenverlust an der Bande im eigenen Drittel kam Eriksson urplötzlich frei zum Schuss und traf zum, für die Füchse erlösenden, 5 zu 3 als nur noch zwei Minuten zu spielen waren. Der Schwede in Diensten der Sachsen stellte dann, nachdem die Tigers den Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom Eis genommen hatten, mit einem Schuss ins leere Tor den Endstand her.
Für die Füchse steht nun, nach errungenem Klassenerhalte, die Sommerpause an. Die Tigers treten bereits am Donnerstag im Isarwinkel an. Gegen die Tölzer Löwen, die ihre Serie ebenso nach sieben Spielen gegen den EHC Freiburg verloren haben, geht es nun erneut ein einer „Best-of-seven-Serie“ um den Verbleib in der DEL2.
Spieltermine 2. Playdown-Runde / Tigers vs. Löwen
Nach der heutigen Niederlage gegen die Lausitzer Füchse steht nun fest, dass die Tigers in der alles entscheidende Playdown-Serie gegen die Tölzer Löwen antreten müssen. Die Spieltermine im Einzelnen.
Do., 29.03.2018 // 19.30 Uhr Tölzer Löwen vs. Bayreuth Tigers
Sa., 31.04.2018 // 16.00 Uhr Bayreuth Tigers vs. Tölzer Löwen
Mo., 02.04.2018 // 18.00 Uhr Tölzer Löwen vs. Bayreuth Tigers
Mi., 04.04.2018 // 20.00 Uhr Bayreuth Tigers vs. Tölzer Löwen
Fr., 06.04.2018 // 19.30 Uhr Tölzer Löwen vs. Bayreuth Tigers (optional)
So., 08.04.2018 // 16.00 Uhr Bayreuth Tigers vs. Tölzer Löwen (optional)
Di., 10.04.2018 // 19.30 Uhr Tölzer Löwen vs. Bayreuth Tigers (optional)
Evtl. kurzfristige Änderungen der Bully-Zeiten geben wir rechtzeitig bekannt.
Tickets für die noch anstehenden Heimspiele der Tigers werden ab Mittwoch, 28.03., ab 10.00 Uhr in den bekannten Vorverkaufsstellen und Online angeboten.
Zweite Playdown-Runde Tigers gegen die Tölzer Löwen
Nach der knapp verlorenen Serie gegen Weißwasser treffen die Oberfranken nun auf die in dieser Serie mit „Heimrecht“ ausgestatteten Oberbayern von Trainer Rick Böhm, dessen Deutschlandkarriere als Spieler in den 1980ern beim SVB in der Wagnerstadt begann.
Spieltermine sind zunächst Donnerstag in Tölz, Samstag um 16 Uhr im Tigerkäfig, Ostermontag wieder auswärts und dann Mittwoch 20 Uhr erneut am Roten Main, in dieser entscheidenden, wieder im best of 7-Modus gespielten. KO-Runde gegen den Abstieg in die Oberliga, aus welcher die Löwen im Sommer 2017 in die DEL2 aufgestiegen sind.
Die „Buam“ verloren ihre Serie gegen den EHC Freiburg ebenfalls mit 3-4 Spielen, wobei sie nach der 2-0 Führung zu Beginn schon an mehr schnupperten. „Hinten raus“ reichte es aber nicht, obwohl man zum Ende der Hauptrunde mit dem finnischen Torwart Mikko Rämö und dem kanadischen Verteidiger Casey Borer zwei bewährte, neue Kontingentspieler präsentierte um die bis dahin löchrige Abwehr zu stabilisieren. Das gelang zwar teilweise, aber auch gegen Freiburg kassierte man bei den letzten – schließlich entscheidenden - Niederlagen wieder zu viele Gegentreffer (12 in 2 Partien). Das konnte auch die ordentliche Offensive um Toptorjäger der Playdowns Johannes Sedlmayr, Hauptrunden-Topscorer Philipp Schlager oder dem slowenischen Olympiateilnehmer Marcel Rodman nicht ganz kompensieren. Unterstützt vom routinierten, langjährigen Ex-Nationalspieler Klaus Kathan, dem Finnen Joonas Vihko oder Talent Julian Kornelli schoss man zwar einige Tore, doch die Breisgauer hatten das bessere Ende für sich. Mit Chris St.Jacques hat das Traditionsteam (Deutscher Meister 1962 und 1966) einen fünften Ausländer im Kader um variieren zu können, wenn auch Rämö und Borer ziemlich gesetzt scheinen, so dass die Wahl wohl meist zwischen den drei Stürmern getroffen wird. In den engen aber entscheidenden Spielen offenbarten die Löwen auch Schwächen in Unterzahl, die Freiburg nutzen konnte und das eigene Powerplay war für viele Beobachter auch verbesserungswürdig.
In den Hauptrundenpartien gegen die Tigers gelangen den Oberbayern drei Siege, einmal davon nach Overtime. Erst das letzte Spiel im Februar entschieden die Bayreuther dann im heimischen Stadion mit 5:2 für sich.
Für Spannung ist also gesorgt. Mussten die Tölzer ebenso wie die Tigers über die komplette Distanz in der ersten PD-Runde gehen, so dürfte der Substanz-Verlust in etwa auf gleichere Ebene liegen.
Eispiraten Crimmitschau
2:5 bringt Saisonende - Eispiraten unterliegen Riessersee in Spiel 7
(DEL2) Die erfolgreichste Saison der Eispiraten Crimmitschau ging heute Abend zu Ende! Die Mannschaft von Cheftrainer Kim Collins verlor das siebte Aufeinandertreffen im Playoff-Viertelfinale gegen Riessersee mit 2:5.
Nachdem die Garmisch-Partenkirchener mit viel Dampf in die Begegnung starteten, kämpften sich die Westsachsen in die Begegnung zurück, mussten sich dem Hauptrundenmeister schließlich dennoch beugen.
Cheftrainer Kim Collins vertraute auf das gleiche Personal wie schon in den vergangenen beiden Begegnungen gegen die Oberbayern. Nur stürmte Robbie Czarnik heute wieder in Reihe eins, Robin Soudek dafür in Reihe drei. Der Slowene Ales Kranjc stand nicht im Kader.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start in dieses Spiel 7. Mit frühem Pressing und hohem Druck konnte sich Toni Söderholms Mannschaft immer wieder gefährliche Einschussmöglichkeiten erarbeiten. So war es Jared Gomes, der die Partie mit seinem Treffer in der fünften Minute eröffnete - 0:1. Und die Oberbayern drückten weiter. Crimmitschau hatte immer wieder Probleme, sich aus dem eigenen Drittel zu befreien und musste im SCR-Powerplay dann den nächsten Rückschlag hinnehmen. Richard Mueller ließ die Hintermannschaft der Westsachsen aussteigen und vollendete eiskalt zum 0:2 (12.). Robbie Czarnik hatte die einzige nennenswerte Gelegenheit im ersten Durchgang. Sein Handgelenkschuss tuschierte allerdings nur den Außenpfosten.
Auch im zweiten Abschnitt waren die Blau-Weißen zunächst das agilere Team. Doch die Eispiraten kamen immer besser in die Partie. So agierten die Schützlinge von Kim Collins wieder aggressiver, fuhren Checks zu Ende und kamen selbst prompt zu guten Gelegenheiten. Es dauerte allerdings bis kurz vor Drittelende, ehe sich die Pleißestädter für ihren Mut und den Druck belohnten. Robin Soudek nutze einen Abpraller von Matthias Nemec und staubte zum wichtigen 1:2-Anschluss ab (40.).
Im Schlussdrittel waren es dann die Garmisch-Partenkirchener, die mitten in der Crimmitschauer Drangphase doppelt trafen. Florian Vollmer erhöhte die Führung für Riessersee mit einem schnellen Doppelschlag auf 2:4 (47./50. PP1). Zwar gelang Dominic Walsh in der 50. Minute noch der 2:4-Anschlusstreffer, doch nachdem die Eispiraten gute Chancen in doppelter Überzahl ausließen, machte Richard Mueller mit seinem Empty-Net-Tor in der 59. Minute den Deckel drauf - 2:5.
Mit der Niederlage in Spiel 7 endete heute Abend somit auch die Saison der Westsachsen. Die wohl erfolgreichste des 10-jährigen Bestehens der Eispiraten Crimmitschau GmbH. Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an die grandiosen Anhänger, die das Team in dieser Saison bedingungslos supportet haben, sowie an die Mannschaft selbst, welche in dieser Runde erst Scherben zusammen kehrte, viele schöne Momente bescheren konnte und schlussendlich den Hauptrundenersten zu sieben (!) Tänzen im Playoff-Viertelfinale aufforderte.
Eispiraten laden zum Saisonabschluss - Daten für die offizielle Abschlussveranstaltung und die Fanfeier stehen
Dauer- und Goldkartenbesitzer der Eispiraten Crimmitschau sowie Sponsoren, Offizielle und Medienvertreter sind am kommenden Mittwoch (4. April - 19:30 Uhr, Einlass 18:30 Uhr) herzlich in das Veranstaltungszentrum Luxor Chemnitz (Hartmannstraße 9-11, 09111 Chemnitz) eingeladen. Zur offiziellen Abschlussveranstaltung werden das Team und die Verantwortlichen des Clubs gemeinsam mit den anwesenden Gästen die Saison ausklingen lassen. Dabei wird Geschäftsführer Jörg Buschmann die zurückliegende Spielzeit auch noch einmal analysieren.
Neben einer medialen Präsentation zur Saison wird es zudem ein kleines Rahmenprogramm geben, welches durch musikalische Untermalung abgerundet wird. Neben der Verabschiedung der Spieler in die Sommerpause gibt es für die anwesenden Jahreskarteninhaber und Gäste außerdem die Chance, mit den Profis ins Gespräch zu kommen. Die Abschlussveranstaltung wollen die Eispiraten zudem nochmals nutzen, um sich für die hervorragende Unterstützung durch die Fans, Sponsoren und Partner zu bedanken.
Ein letztes Zusammenkommen zwischen den Mannschaft und Fans wird es dann am 6. April im Kunsteisstadion Crimmitschau geben. Bei einer gemeinsamen Abschlussparty auf dem Neubau im Eispiraten-Wohnzimmer wollen die Eispiraten gemeinsam mit ihren Anhängern den Saisonausklang feiern.
Ab 19:30 Uhr öffnen sich die Tore für alle Gäste, die sich auf einen ausgelassenen Abend freuen dürfen. Der Eintritt zur Fanfete ist für alle Besucher kostenfrei. Für das leibliche Wohl ist durch leckere Speisen vom Grill sowie reichliche Getränke zu humanen Preisen gesorgt. Für die Fans besteht dabei die Möglichkeit, sich mit den Spielern nochmals in einer lockeren Atmosphäre auszutauschen.
Wölfe Freiburg
Der EHC feiert den Klassenerhalt - Saisonausklang am Donnerstag
(DEL2) Der EHC Freiburg hat sein vordringlichstes Saisonziel erreicht: Den Klassenerhalt in Deutschlands zweitstärkster Eishockeyliga DEL2 - nach einer dramatischen Playdown-Serie gegen Bad Tölz und einem 5:2-Heimerfolg im entscheidenden siebten Spiel am Dienstag. Das wird nun gefeiert.
Eine Mannschaft, die sich durch alle Widrigkeiten einer Saison und einer Playdown-Serie kämpft, eine Mannschaft, die bis zum Schluss zusammensteht und dafür sorgt, dass die Spielzeit 2017/18 mit einem positiven Gefühl und einem echten Erfolgserlebnis endet: Das ist ein EHC-Team, auf das die Fans stolz sein können.
0:3, 2:5, 2:0, 4:3nV, 7:3, 0:6, 5:2 - die erste Playdown-Runde stürzte Freiburgs Eishockeyaner in ein Wechselbad der Gefühle. Am Ende setzten sich die Wölfe durch, am Dienstag vor mehr als 2800 Zuschauern, in einer Eishockeynacht der emotionalen Art. Die Schlusssirene bedeutete den Klassenerhalt und das Saisonende.
Am Donnerstag nun wird sich die blau-weiß-rote Equipe von ihren treuen Anhängern verabschieden: Um 19.30 Uhr findet die letzte Mannschaftspräsentation der Saison auf dem Eis der Franz-Siegel-Halle statt, die von Stadionsprecher Arne Bicker in gewohnter Manier moderiert wird. Davor und danach laden die Kioske hinter der Haupttribüne zum Verweilen ein (sie öffnen schon ab 18 Uhr), schließlich gibt es nach einer bewegten Saison und vor einer langen Sommerpause sicher noch viele Themen zum Plaudern Fachsimpeln. Auch der Fanshop hat natürlich geöffnet.
Von den EHC-Cracks selbst werden am Donnerstag die "game worn" Trikots an die Gewinner der Tombola verteilt. Wer nicht kommen kann, kann sein Hauptpreis auch noch in der Sommerpause abholen: Der Fanshop hat weiterhin donnerstags zwischen 17 und 19 Uhr geöffnet.
SC Riessersee
DER SCR STEHT IM HALBFINALE!!!!!!! - 5:2 Sieg in Spiel 7 gegen Crimmitschau
(DEL2) Es war angerichtet, das entscheidende Spiel 7 des Playoff-Viertelfinales gegen die Eispiraten Crimmitschau. Das Team von Toni Söderholm hatte sich am vergangenen Sonntag mit einem 4:1 Auswärtssieg dieses entscheidende Spiel erkämpft und diesen Schwung mit in die heutige Partie genommen. Mit einem unglaublichen Tempo spielten die Weiss-Blauen das erste Drittel. Nach Chancen vom wieder genesenen Dibelka, Driendl, Wilhelm und Vollmer innerhalb der ersten Minuten war es dem Arbeitstier Jared Gomes vorbehalten, die 1:0 Führung zu erzielen. Er nutzte einen Abpraller nach einem Schuss von Julian Eichinger und brachte die Scheibe hinter Brett Kilar unter. Danach hatten Oakley und Mueller mit den nächsten Chancen die Möglichkeit, die Führung auszubauen. In der 9. Minute ging ein kurzes Raunen durch das Stadion, als die Crimmitschauer den Puck an das Gestänge von Goalie Matthias Nemec schossen, dies sollte aber auch die einzige gefährliche Situation der Gäste im ersten Spielabschnitt gewesen sein. Der SCR arbeitete weiter nach vorne und kam in der 12. Spielminute zum 2:0. Es waren gerade einmal 18 Sekunden in der Überzahl der Garmischer gespielt, da tankt sich der Top-Torschütze der Hauptrunde, Richie Mueller von hinten bis nach vorne durch und nagelt die Scheibe eiskalt an Brett Kilar vorbei ins rechte Kreuzeck. Weiter ging es mit Chancen von Oakley und Rimbeck, doch es blieb beim 2:0 nach dem ersten Drittel.
Im Mittelabschnitt hatten erneut Mueller und Mayenschein die Chance, die Führung weiter auszubauen, doch beide scheiterten an Brett Kilar. Danach kamen die Gäste besser ins Spiel und kamen ihrerseits zu gefährlichen Abschlüssen, die der erneut starke Matthias Nemec allesamt vereiteln konnte, zur Hälfte des Spiels rettete dann erneut das Aluminium für ihn. Im weiteren Spielverlauf gab es dann auch wieder Chancen für den SCR, doch weder Rimbeck, Vollmer oder Beck konnten die Scheibe im Gehäuse von Kilar unterbringen. So war es Robin Soudek, der Sekunden vor Drittelende das Spiel nochmal spannend machte und zum 2:1 Anschlusstreffer traf.
Im Schlussabschnitt brachte SCR-Kapitän Flori Vollmer nach tollem Zuspiel von Mattias Beck endlich mit 3:1 in Führung, Mayenschein und Gschmeißner hätten danach für die Vorentscheidung sorgen können. Als dann erneut Flori Vollmer in der 50. Min. das 4:1 erzielte, roch es nach "Vorentscheidung" in diesem Viertelfinale, doch im direkten Gegenzug traf Walsh zum 4:2 für Crimmitschau. Nachdem Mueller noch eine Chance vergab, wurde es nochmal spannend. Die Werdenfelser mussten über eine Minute lang eine 5 gegen 3 Unterzahl überstehen. Dies tat das Team von Toni Söderholm mit Kampf, Leidenschaft und mit einer überragenden Stimmung der 4326 Zuschauer. Richie Mueller war es dann, der kurz vor Spielschluss den Puck im leeren Tor unterbrachte und den 5:2 Siegtreffer markierte. Nun kommt es also im Halbfinale zum Derby gegen den ESV Kaufbeuren. Das erste Spiel in der Runde findet bereits am Donnerstag, 29.03.2018 um 20 Uhr statt.
Toni Söderholm: "Erstmal ein Kompliment an KC und seine Mannschaft. Die haben sehr diszipliniert gespielt, das war eine sehr schwierige Serie für uns. Der Schwung aus den Preplayoffs hat ihnen gut getan. Kompliment aber auch an unsere Jungs. Es war ein extrem gutes erstes Drittel, im zweiten haben wir es uns selber schwer gemacht. Deswegen blieb es da auch so spannend bis zum Ende. Die Unterzahl war stark. Es ist schwer einen Spieler rauszuheben, aber Matthias Nemec hat über 7 Spiele überragend gehalten und uns in jedem Spiel die Chance gegeben, es zu gewinnen. Auch Flo Vollmer heute mit 2 Toren, ich wusste gar nicht, dass der so schiessen kann. Ein grosses Kompliment an das Team und Danke auch an die Fans für die super Stimmung heute Abend! Ich freue mich auf das Halbfinale gegen Kaufbeuren."
Lausitzer Füchse Weißwasser
Füchse verabschieden sich am Donnerstag von den Fans - Ab 17:30 Uhr ist Start für den Saisonabschluss in der Eisarena
(DEL2) Die Lausitzer Füchse verabschieden sich am Donnerstag (29.März) von ihren Fans aus dieser Saison.
Ab 17:30 Uhr findet mit dem kompletten Team in der Eisarena der Saisonabschluss statt. Wer Lust hat, kann sich im Schlittschuhverleih ein paar Schlittschuhe ausleihen und mit den Spielern noch einmal gemeinsam auf die Eisfläche gehen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich Autogramme der Spieler zu holen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Auch der Fuchsbau ist geöffnet.
Am Samstag findet dann im Traditionsraum ein Materialverkauf statt. Es werden Schlittschuhe, Schläger, Helme etc. angeboten und selbstverständlich hat auch der Fanshop „Hockeyfuchs Lausitz“ an der Eisarena geöffnet. Beginn ist um 10.00 Uhr
Der Eintritt zu den beiden Veranstaltungen ist natürlich frei.
Memmingen Indians
Final-Krimi um die Meisterschaft: Indians holen sich den Titel
(OLS) Vor über 3000 Zuschauer konnte der ECDC Memmingen am Ende über den Gewinn des BEV-Play-Off-Pokals jubeln. Die Indians siegten in einem dramatischen Spiel gegen Lindau mit 2:1 nach Verlängerung. Kurz vor Ende erst konnten die Rot-Weißen hochverdient ausgleichen, ehe sie die Partie in der Overtime komplett drehten.
Was für eine Kulisse am Dienstagabend in Memmingen. Der Hühnerberg war mit über 3000 Zuschauern fast schon sensationell gut gefüllt, auch rund 500 Fans vom Bodensee wollten sich das dritte Spiel der Finalserie nicht entgehen lassen. Und die Gäste erwischten auch gleich den besseren Beginn. Die Indianer, bei denen Kapitän Jan Benda den gesperrten Martin Jainz ersetzte, wirkten unkonzentriert und leisteten sich wiederholt Fehler im Spielaufbau und der Defensive. So kam der EV Lindau zu einer Vielzahl von guten Gelegenheiten, eine davon konnte Mlynek bereits in der vierten Minute verwerten. Die Maustädter, die offensiv kaum Akzente setzten, konnten mit diesem Spielstand noch zufrieden sein, agierten sie auch des Öfteren in Unterzahl.
Im zweiten Abschnitt kamen die Indians dann besser aus der Kabine. Nun waren es die „Islander“, die wiederholt auf der Strafbank Platz nehmen mussten. Doch mehrere Gelegenheiten konnten von den Hausherren nicht genutzt werden. Es fehlte die letzte Konsequenz in den Angriffen, auch kam Lindaus Torwart Zabolotny nun immer besser in Fahrt.
Im letzten Drittel war die Marschrichtung dann klar: Alles auf Offensive hieß es für die Indians, die nun Lindau im eigenen Drittel einschnürten. Der Keeper der Inselstädter stand bald im Sekundentakt im Mittelpunkt, packte aber eine Monster-Parade nach der anderen aus. Nach einer Zwei-auf-eins-Situation, bei der jeder den Puck bereits im Tor sah, verdiente sich David Zabolotny, der später auch zum Lindauer Spieler der Serie gewählt wurde, endgültig das Prädikat „Extraklasse“. Die Indians waren kurz vor dem Verzweifeln. Als dann der Puck das erste Mal vermeintlich hinter der Linie war, verweigerte der Schiedsrichter die Anerkennung des Treffers und eine heiße Schlussphase stand bevor. Rund drei Minuten vor Ende kassierte der EV Lindau eine Strafzeit und die Indians nahmen Anlauf für eine letzte Schlussoffensive. Abwehrspieler Lubor Pokovic war es dann, der den Puck doch noch irgendwie am Lindauer Schlussmann vorbeibrachte und der Hühnerberg explodierte. Die Indians hatten kurz vor Ende den mittlerweile mehr als hochverdienten Ausgleich erzielt und konnten nun in der Verlängerung weiter um den Pokal kämpfen.
In der Overtime, die maximal fünf Minuten im Modus 3 vs. 3 ausgespielt wurde, waren dann ebenfalls die Indians am Drücker. Es dauerte aber bis rund 50 Sekunden vor Ende der Verlängerung, bis der erlösende Treffer fallen sollte. Antti Miettinen ging mit vollem Tempo an seinem Gegenspieler vorbei und legte den Puck kurz vor dem Tor quer, wo erneut Lubor Pokovic nur noch zum Titelgewinn einschieben musste. Die Indians hatten sich damit, nach dem Bayernliga-Titel im letzten Jahr, den nächsten Pokal gesichert und feierten mit ihren Anhängern noch eine ganze Weile im Stadion und auf der Eisfläche.
Starbulls Rosenheim
Saisonaus durch technisches Tor sieben Sekunden vor Schluss
(OLS) Die Starbulls Rosenheim haben das vierte Playoff-Viertelfinalspiel um die Oberliga-Meisterschaft gegen die Hannover Scorpions auf höchst unglückliche Art und Weise verloren. Die 1:2-Niederlage auf dem Mellendorfer Eis ist gleichbedeutend mit dem Saisonaus für die Starbulls, die Serie geht mit 3:1-Siegen an die Scorpions. 1.705 Zuschauer in der Wedemark sahen ein intensives, spannendes aber auch sehr faires Spiel, in dem die Starbulls einmal mehr am überragend haltenden Torwart Björn Linda verzweifelten. Nachdem Fabian Zick in der 58. Spielminute doch noch der mehr als verdiente 1:1-Ausgleich gelang, fiel die Entscheidung für die Scorpions sieben Sekunden vor der Schlusssirene. Nachdem das Rosenheimer Gehäuse verschoben war, entschied der Hauptschiedsrichter auf technisches Tor.
Bei den Hausherren fehlten Sebastian Lehmann und Dennis Schütt, die jeweils nach der zweiten Disziplinarstrafe in Playoff-Spielen gesperrt waren. Die Starbulls mussten neben Michael Fröhlich auch auf Christoph Echtler verzichten. Trainer Manuel Kofler setzte bei den ausländischen Stürmern neben Vitezslav Bilek erneut auf Chase Witala. Und der junge Kanadier war von Beginn an der auffälligste Mann auf dem Eis, brachte viel Tempo ins Spiel und leitete schon nach knapp zwei Minuten die erste große Rosenheimer Chance ein. Daniel Bucheli rauschte im Slot in den Querpass, doch Scorpions-Torwart Linda spekulierte erfolgreich und hatte auch Glück, dass es nicht früh 0:1 stand. Auf der Gegenseite hatte Lukas Steinhauer bei einem verdeckten Schuss von Björn Bombis Mühe (4.).
Die Starbulls waren im erste Abschnitt das etwas aktivere und auch spielerisch einfallsreichere Team mit der Mehrzahl an Torabschlüssen, die wenigen großen Torchancen gehörten aber den Hausherren. Sean Fischer scheiterte zunächst von der blauen Linie an Steinhauer, bekam die Scheibe unmittelbar danach aber noch einmal perfekt serviert und schloss aus wenigen Metern völlig freistehend ab (9.). In dieser Szene musste der Rosenheimer Keeper eine Glanzparade an den Tag legen, ebenso wie Sekunden vor der Drittelsirene, als Bombis mit Tempo unmittelbar am Torraum nach Pass von Fischer zum Abschluss kam. Das einzige Überzahlspiel im Auftaktdrittel hatten die Starbulls, mehr als ein gefährlicher Schuss von Tobias Draxinger, der zwischen Fabian Zick und Torwart Linda hängen blieb, sprang aber nicht heraus.
Das zweite Drittel begann mit einer kurzen, aber heftigen Wedemarker Drangphase, bei der Lukas Steinhauer mehrfach gefordert war. Zwar konnten sich die Starbulls nach einigen Minuten wieder befreien, doch nun Begann das Spiel, was man aus den ersten Begegnungen zur Genüge kannte: Die Scorpions zogen sich zurück, verlegten sich auf das Zerstören und lauerten auf Gegenstöße. Und die waren brandgefährlich. Als es Chad Niddery gleich gegen drei Rosenheimer aufnahm, war es aber die Inkonsequenz der Starbulls, die dem Kanadier das Durchkommen ermöglichte. Maximilian Vollmayer zog die Notbremse und Hauptschiedsrichter Carsten Lenhart entschied auf Strafschuss. Im Duell zwischen Niddery und Steinhauer blieb aber der Rosenheimer Torwart Sieger (27.).
Dann waren die Grün-Weißen am Drücker, und jetzt funktionierte auch das Powerplay. Die Scorpions konnten sich nicht befreien, aber Torwart Linda wuchs über sich hinaus, ließ sich aus der Distanz ebensowenig überwinden wie bei Nachschüssen. Die größte Möglichkeit zum 0:1 vergab Michael Baindl (30.). Und als die Scheibe aus der Wedemarker Zone rutschte, konnte sie der von der Strafbank kommende Sachar Blank aufnehmen und alleine auf Steinhauer zufahren. Erneut rettete der Torwart stark und entschärfte auch den Nachschuss von Andrej Strakhov (31.). Eine Minute später verhinderte Steinhauer erst gegen Goran Pantic und dann gegen Robin Thomson den Einschlag, konnte die Scheibe aber nicht unter Kontrolle bringen. Brian Gibbons, mit Abstand gefährlichster Akteuer der Hausherren, setzte nach und lupfte das Spielgerät ins lange Eck zum 1:0 (32.).
Torchancen bester Qualität hatten in diesem zweiten Spielabschnitt auch die Starbulls reichlich, vornehmlich nach gewonnenen Anspielen in der Zone der Scorpions. Doch Bilek, zweimal Witala und dreimal Bucheli konnten den stoisch ruhigen, nie vorzeitig oder unkontrolliert reagierenden Torwart Björn Linda überwinden.
Im letzten Spielabschnitt verhinderten zahlreiche unerlaubte Weitschüsse der Scorpions zunächst jeglichen Spielfluß. Beim ersten und einzigen Powerplay der Gastgeber musste Lukas Steinhauer dann aber mehrfach den zweiten Gegentreffer verhindern. Wieder komplett, dominierten die Grün-Weißen mehr und mehr, setzten sich oft in der generischen Zone fest und nahmen das Wedemarker Tor stetig unter Beschuss. Doch Torwart Linda hatte immer eine Lösung parat, auch als Fabian Zick per Rückhand ins vermeintlich offene Toreck einschieben wollte. Die zuckende Schlittschuhkufe des Torwarts holte die Scheibe noch von der Torlinie (52.). Zwei Minuten vor Schluss brach Zick aber doch noch den Bann und versenkte einen tollen Rückpass von Michael Baindl unter der Latte (58.) – der Ausgleich zum 1:1 war hochverdient.
Doch dann kam das Drama für die Starbulls. Die Scorpions fuhren noch einen letzten Angriff, bei dem Björn Bombis abschloss, das Rosenheimer Tor aber durch die Reaktion von Torwart Steinhauer verschoben wurde. Hauptschiedsrichter Carsten Lenhart beriet sich mit seinen Linienrichtern mehr als eine Minute lang und deutete dann auf Tor zum 2:1 für Hannover. Sieben Sekunden vor Schluss war die Partie damit auf kuriose Weise entschieden und das Saisonaus für die Starbulls besiegelt.
Selber Wölfe
Wölfe ziehen ins Halbfinale ein
(OLS) Im vierten Aufeinandertreffen der EXA Icefighters Leipzig und unserer Selber Wölfe im Playoff-Viertelfinale der Oberliga holten unsere Jungs den dritten Sieg und ziehen somit ins Halbfinale ein. Der Gegner steht noch nicht fest. Sicher ist nur, dass man Tilburg aus dem Weg gehen wird, da die Hannover Scorpions Rosenheim in die Sommerpause geschickt haben und die Hannoveraner schlechter platziert sind als unsere Wölfe. Aber zurück zum Spiel: Unsere Mannschaft verhielt sich in einer wiederum hart umkämpften Partie sehr clever. Man spielte ruhig, ließ sich auf keinerlei Scharmützel ein und setzte vor der von beiden Fanlagern wieder sehr stimmungsvoll gestalteten Atmosphäre zu den richtigen Zeitpunkten wichtige Zeichen in Form von Toren, gewonnenen Faustkämpfen und schadlos überstandenen Unterzahlsituationen. Sehr gut in die Mannschaft fügte sich Nachwuchscrack Lukas Klughardt ein, der in der dritten Formation den beruflich verhinderten Neumann fehlerfrei vertrat. Somit waren unsere Wölfe alles in allem der verdiente Sieger im Spiel und in der Serie.
Beide Teams gingen mit einer kontrollierten Offensive ins Spiel. Fehler sollten vermieden werden, ohne sich aber auch nicht zu sehr in die Defensive drängen zu lassen. So entwickelte sich ein munteres Spiel, zwar mit wenigen hochkarätigen Chancen, was den Unterhaltungswert aber kaum schmälerte. Die besten Chancen auf unserer Seite hatten in der vierten Minute McDonald, der gut von Gare bedient wurde, später Mudryk und kurz vor Drittelende Geisberger, der vielleicht besser auf den mitgelaufenen Moosberger abgelegt hätte. Ein Überzahlspiel für die Gäste verpuffte nahezu wirkungslos, da wirkte Leipzig bei zahlenmäßiger Ausgeglichenheit gefährlicher.
Unsere Wölfe blieben geduldig und besannen sich weiter auf ihre Stärken. Wir machten auch den wacheren Eindruck als die Icefighters, denen man den Kräfteverschleiß durch die vielen Spiele innerhalb weniger Tage stärker anmerkte. Unsere Jungs kontrollierten nun über weite Strecken das Spielgeschehen, ohne an der gut stehenden Defensive der Leipziger zu verzweifeln. In der 25. Minute verzog Müller noch knapp, drei Minuten später ließ Herbert Geisberger, der seinen Torjägerinstinkt rechtzeitig wieder gefunden hat, die Wölfe – Anhänger erstmalig an diesem Abend jubeln. Viel Verkehr vor Gästetorhüter Roßberg, Geisberger fand die Lücke und netzte mit einem platzierten Schuss zur Führung ein. Die Gäste hatten später bei einem Pfostentreffer Pech, jedoch unsere Jungs jetzt definitiv mit der höheren Anzahl an Chancen. In Überzahl konnte Pozivil die Führung weiter ausbauen, als er seinem eigenen Schuss, den Roßberg nicht festhalten konnte, nachging und zum 2:0 über die Linie brachte.
Für die Icefighters Leipzig konnte die Marschroute jetzt nur noch lauten, alles nach vorne zu werfen, wollte man sich nicht frühzeitig in die Sommerpause verabschieden. Doch unsere Wölfe verhielten sich weiterhin geschickt, standen mannschaftlich kompakt vor einem sehr starken Torhüter Deske und ließen die Gäste kaum zur Entfaltung kommen. Auch diverse Unterzahlsituationen meisterten unsere Jungs bravourös und Moosberger blieb klarer Punktsieger im Faustkampf gegen Virch. Auch das gab weiter Auftrieb. Spätestens als Geburtstagskind McDonald in Unterzahl auf und davon zog und abgebrüht unter Bedrängnis den Puck zur 3:0-Führung in die Maschen hämmerte, war der Halbfinaleinzug zum Greifen nah. Zwei Minuten später konnte Leipzig zwar noch einmal verkürzen, doch alles Anrennen brachte den Gästen nichts Zählbares mehr ein. Pech hatte auf unserer Seite noch Schiener, dessen Schuss auf der Torlinie liegen blieb.
Wohnbau Moskitos Essen
Wieder der Ausgleich! Finale morgen in Deggendorf
(OLN) „Do or die“, dieses geflügelte Wortspiel passte für das Spiel am Westbahnhof zu Essen, sollten die Moskitos verlieren, dann gäbe es nur noch eine Party, nämlich die Abschlussfeier. Würde man gewinnen, hieße das dann: Letztes und entscheidendes Spiel auswärts am Donnerstag in Deggendorf. Der sehr starke Süd-Club, mit der wohl besten ersten Reihe im Süden, gegen die Dauerläufer aus der Stadt des Stahls.Mehr musste man dazu auch nicht schreiben.
Bereits beim warm up diskutierten beide Mannschaften - geschlossen versammelt am Mittelkreis - und es gab den ersten Vorgeschmack auf den möglicherweise wenig freundlichen Umgang miteinander während des Duells, aber alles war nur halb so wild, reden hilft mitunter und kühlt das erhitzte Gemüt. Gleich zu Beginn fast 1 Minute ununterbrochen Scheibenbesitz der Bayern und man roch förmlich das 0:1, erzielt durch Litisov [1:11]. Kurz danach 1 auf 1, doch Basti Staudt ohne große Probleme. Essen zu Beginn des Drittels nicht aufmerksam genug.Erste Strafe für Essen, Andrej Bireš mit Stockschlag [3:35] und dann ein dicker Fehler in der Deggendorfer Abwehr, eiskalt eingesetzt durch Lascheit, Tor in Unterzahl [3:54]. Kaum komplett ein Break für Essen, Thielsch nur zweiter Sieger. Beide Defensivreihen schwer unter Druck.Das Spiel beruhigte sich etwas und beide Teams auf Sicherung des Pucks bedacht. Strafe dann für Deggendorf wegen Halten [15:17], Jirik durfte Platz nehmen. Deggendorf mit einer Unterzahlchance, Staudt souverän und Essen mit Problemen im Aufbau, nichts Zählbares herausgekommen.Leistungsgerechtes 1:1 im ersten Drittel.
Konzentrierter Beginn beider Teams und der erste Aufreger nach Gauchs Schuss von der Blauen, gut pariert von Brenner im DSC Tor. Deutlich anderes Spiel als im ersten Abschnitt, höchste Konzentration und beide Goalies hellwach. Nach 4 Minuten der erste gefährliche Angriff der Gäste, Staudt großartig abgefischt und dann ein kurioses Tor für Essen [24:01], Lautenschläger hoch aufs Tor und völlige Verwirrung, bis Cody Brenner seinen Schlittschuh nicht unter Kontrolle hatte, Eigentor gibts aber nicht und kaum zu Ende gejubelt, Tor Nummer 3 für Essen [25:18], hoch geschlenzt durch Kyle De Coste, kalte Dusche und das gleich doppelt innerhalb von 77 Sekunden. Deggendorf musste öffnen und es ergaben sich einige Möglichkeiten für die Moskitos, Pelletier mit großer Chance beim 3 auf 1, verzogen. Strafe nach ziemlich exakt der Hälfte des Spiels gegen Essen, Julien Pelletier unkorrekter Körperangriff [30:02] und es schlichen sich kleine Nickligkeiten ein. Pelletier von der Strafbank und nur der Bruch seines Spielgerätes verhinderte Schlimmeres. Starke Phase des ESC jetzt, 8 Minuten vor Drittelende. Immer wieder Konterchancen für das Heimteam, noch jedoch ohne Resultats Veränderung. Die letzten 3 Minuten gehörten den Bayern und prompt der Anschluss nach Solo von links, an Staudt vorbeigeschoben, klasse Aktion von Curtis Leinweber [37:40].Es blieb beim 3:2 für Essen, nicht unverdient nach dem Spielverlauf.
Das letzte Drittel begann wie das Ende vom Mitteldrittel, angreifende Deggendorfer und Essen konterte durch Bireš, knapp am Winkel vorbei, 70 Sekunden auf der Uhr. Das Publikum spürte, dass es an der Zeit war, Gas zu geben. Thielsch wiederum mit einem Break, leider wie im ersten Drittel, wieder unvollendet [42:44]. Das Spiel nahm Fahrt auf.Dickste Chance, erneut ein Break, Lautenschlager vertändelte [45:28], allerbeste Möglichkeiten im Minutentackt, aber noch ungenutzt. Hoffentlich würde sich das nicht rächen. Strafe für Deggendorf, Gawlik wegen Spielverzögerung [49:43], nächste Möglichkeit für das Heimteam, sich endlich zu belohnen, stattdessen folgte wenig später Andrej Bireš auf die Sünderbank, Haken [51:20]. Kurze Überzahl für Deggendorf, jedoch genauso verschenkt. Erneute 2 Minuten gegen den Gast [53:38], Vavrusa Stockschlag und die nächste Strafe umgehend, Letisov stellte Bein, somit doppelte Überzahl für die Moskitos [54:17] und Marcel Pfänder packte von der Blauen seine Keule aus, Tor für Essen, unhaltbare oben links eingeschlagen [55:26] in der selben Minute nächste Strafe gegen die Moskitos, Julien Pelletier wegen Halten [55:53]. Diesmal nutzte Deggendorf die numerische Überlegenheit zum Anschluss durch Röthke, nur noch 4:3 und 2:16 zu spielen. Deggendorfs Torwart blieb draußen, es sprangen mehr als 2 Chancen - für beide Teams - nicht heraus, wobei Essen 2 Mal das verwaiste Tor verfehlte. Essen gewann knapp aber verdient mit 4:3, die Entscheidung ist auf Donnerstag nach Bayern vertagt.
Der Essener Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges sagte in seinem Statement: "Auf Grund der vielen vergebenen Chancen haben wir das Spiel unnötige spannend gemacht. Es war der verdiente Ausgleich der hervorragenden Serie. In allen vier Partien gegen Deggendorf waren die Schiedsrichter-Leistungen dem Spiel absolut nicht würdig. In der DEL und DEL 2 sind aktuell mehr als genügend Schiedsrichter frei, da muss der DEB mal die Frage beantworten, warum diese höherklassigen Schiedsrichter nicht für die Oberliga-Finals eingeteilt werden."
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